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Adaptive Filter

Adaptive Filter – Einführungsteil
‰ Randbedingungen der Vorlesung
‰ Vorlesungsinhalt ‰ Literaturhinweise ‰ Prüfungsmodalitäten

‰ Notation ‰ Beispiel eines adaptiven Filters ‰ Beispiele aus der Sprach- und Audiosignalverarbeitung

E. Hänsler und G. Schmidt

Vorlesungsinhalte
‰ Einführung mit Beispielen aus der Sprach- und Audiosignalverarbeitung ‰ Signaleigenschaften und Kostenfunktionen ‰ Wiener-Filter ‰ Prädiktor ‰ Adaptive Filter
‰ LMS und NLMS-Algorithmus ‰ Affine Projektion ‰ RLS-Algorithmus ‰ Kalman-Filter

‰ Signalverarbeitungsstrukturen ‰ Beispiele aus der Sprach- und Audiosignalverarbeitung

E. Hänsler und G. Schmidt, TU Darmstadt, Seite 2

Literaturhinweise
Statistische Signaltheorie:
‰ E. Hänsler: Statistische Signale: Grundlagen und Anwendungen, Springer, 2001

Adaptive Filter:
‰ E. Hänsler, G. Schmidt: Acoustic Echo and Noise Control, Wiley, 2004 ‰ S. Haykin: Adaptive Filter Theory, Prentice Hall, 2002 ‰ A. Sayed: Fundamentals of Adaptive Filtering, Wiley, 2004

Sprachsignalverarbeitung:
‰ L. R. Rabiner, R. W. Schafer: Digital Processing of Speech Signals, Prentice Hall, 1978 ‰ P. Vary, U. Heute, W. Hess: Digitale Sprachsignalverarbeitung, Teubner, 1998 ‰ P. Vary, R. Martin: Digital Speech Transmission, Wiley, 2006

E. Hänsler und G. Schmidt, TU Darmstadt, Seite 3

Vorlesungs- und Prüfungsmodalitäten
‰ Kreditpunkte: ‰ Mündliche Prüfung
‰ ca. 15 Minuten pro Student ‰ 2 Termine (im Anschluss an das Semester, in der Prüfungszeit)

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‰ Vortrag
‰ Prüfungsvoraussetzung, an zwei Terminen (gegen Mitte und Ende des Semesters) ‰ Kann Note aus der mündlichen Prüfung verbessern (nicht verschlechtern) ‰ ca. 30 Minuten ‰ Themenvergabe während des Semesters ‰ Vorlesungsunterlagen ‰ In Papierform zu Beginn jeder Vorlesung ‰ Im Internet unter www.spg.tu-darmstadt.de/lectures/af/web_seite_af/startup.html ‰ E-Mail-Liste (auch unter www.spg.tu-darmstadt.de/lectures/af/web_seite_af/startup.html )
E. Hänsler und G. Schmidt, TU Darmstadt, Seite 4

. . . x2. Schmidt. . n1 . n2 ) ‰ Stationäre Zufallsprozesse: fx (x. h1(n). Hänsler und G. fx 1 x2 (x1 . x 2 (n) Keine Unterscheidung zwischen deterministischem Signal und Zufallsprozess – andere Schreibweisen: ‰ Wahrscheinlichkeitsdichte: fx (x. n). .. Hänsler und G. . .. n) fx1 x 2 (x1. . x 2. n1. TU Darmstadt. x(n − 1). n1 + n0. x 1 (n).. .und kleingeschrieben iT x(n). aM 1 (n) . Seite 6 . hN −1 (n) ‰ Signalvektoren x(n) = ‰ Beispiel für eine reelle Faltung: h y(n) = xT(n) h(n) = h (n) x (n) T ‰ Matrizen: Fett.. Seite 5 Notation – Teil 2 ‰ Zufallsprozesse („Schar von Musterfunktionen“): ‰ Bezeichnung: x (n). a0N (n) a1N (n) . x(n − N + 1) h iT ‰ Impulsantwortvektoren (zeitveränderlich): h(n) = h0(n). n + n0) = fx (x) fx1 x 2 (x2. . TU Darmstadt. n2 + n0 ) = fx 1 x2 (x1 . . . x2. aM 0 (n) a01(n) .und großgeschrieben   A (n) =    a00 (n) a10 (n) .Notation – Teil 1 ‰ Skalare: ‰ Signale: x(n) ‰ Impulsantworten (zeitveränderlich): ‰ Beispiel für eine (reelle) Faltung: Diskreter Zeitindex Koeffizientenindex hi(n) y ( n) = N −1 X i=0 x(n − i) hi (n) ‰ Vektoren: Fett. . . Schmidt. n2) = = fx (x. n2 − n1) ‰ Erwartungswerte bei stationären Zufallsprozessen: Z∞ n o E x(n) = x fx (x) dx = m(1) = mx x E x2 (n) n o = x=−∞ Z∞ x=−∞ Z∞ x=−∞ x2 fx (x) dx = m(2) x n ¡ ¢o = E g x(n) g (x) fx(x) dx E. . aM N (n)      E. x2 . . . a11(n) .

Seite 7 Notation – Teil 4 ‰ Stationäres. Darmstadt. Schmidt. falls l = 0.und Kreuzkorrelation bei reellen. TU Darmstadt. sonst. 2005 E. Kapitel 3 – Zufallsprozesse. Springer. stationären Zufallsprozessen: ‰ Autokorrelationsfunktion: n o E x(n) x (n + l ) = r xx(l) n o E x(n) y(n + l ) = r xy(l) ∞ X ‰ Kreuzkorrelationsfunktion: ‰ Autoleistungsdichtespektrum: Sxx (Ω) = l=−∞ n o E x(n) x(n + l ) e− jΩ l = n o E x(n) y(n + l) e−j Ω l = l =−∞ ∞ X rxx (l) e−j Ω l ‰ Kreuzleistungsdichtespektrum: Sxy(Ω) = l =−∞ ∞ X l =−∞ ∞ X rxy(l ) e −j Ω l E. 0. Hänsler und G. Hänsler: Statistische Signale: Grundlagen und Anwendungen. weisses Rauschen 2 = σx ‰ Literatur: ‰ E. Chapter 7 – Random Variables and Stochastic Processes. Seite 8 . Zoubir: Digital Signal Processing. weißes Rauschen: ‰ Autokorrelationsfunktion: ‰ Autoleistungsdichtespektrum: ¯ ¯ Sxx (Ω)¯ ¯ ¯ rxx (l )¯ weisses Rauschen = ( σ2 x. TU Darmstadt. Vorlesungsskript. 2001 ‰ A. Schmidt.Notation – Teil 3 ‰ Auto. Hänsler und G.

TU Darmstadt. Hänsler und G. Schmidt. Seite 9 Ein erstes Beispiel für ein adaptives Filter – Teil 2 E. TU Darmstadt. Schmidt. Seite 10 .Ein erstes Beispiel für ein adaptives Filter – Teil 1 x ( n) x ( n) Unbekannte Impulsantwort Adaptives Filter b ( n) h h ( n) b d ( n) d(n) + + b(n) Lokal erzeugtes Signal Unbekanntes System e ( n) y ( n) E. Hänsler und G.

Hänsler und G. TU Darmstadt. Hörgeräte.und Flugzeugtechnik) ‰ Mehrkanalverarbeitung (Beamforming. Seite 12 . Schmidt. Radar. TU Darmstadt. Hänsler und G. GSM.Anwendungen für adaptive Filter Anwendungsgebiete: ‰ Sprachkodierung (z. Systemidentifizierung: b(n) Unbekanntes Unbekanntes System System x ( n) + + y ( n) Adaptives Adaptives Filter Filter e ( n) Beispiele: ‰ Kompensation von Leitungsechos bei Fernsprechsignalen ‰ Akustische Echokompensation E. Bildanalyse) ‰ Antennenfelder E. UMTS) ‰ Sprachsignalverbesserung (Freisprecheinrichtungen. Saalbeschallung) ‰ Entzerrung (Sendeanlagen. Seite 11 Basisstrukturen für adaptive Filter – Teil 1 1. Schmidt.B. Erdschichtanalyse) ‰ Flugkörpersteuerung ‰ Medizintechnik (Messung der Herztöne von Kindern im Mutterleib. Lautsprecher) ‰ Antischallsysteme (Fahrzeug. Dialyse) ‰ Bildsignalverarbeitung (Kompensation von Bildstörungen. U-Boot-Ortung.

Schmidt. Hänsler und G. Prädiktion: u ( n) Laufzeit Laufzeit x ( n) Adaptives Adaptives Filter Filter y ( n) e ( n) u ( n) + Beispiele: ‰ Sprachcodierung im GSM.Basisstrukturen für adaptive Filter – Teil 2 2.und UMTS-Netz ‰ Unterdrückung von Trägersignalen nach der Demodulation E. TU Darmstadt. TU Darmstadt. Schmidt. Seite 13 Basisstrukturen für adaptive Filter – Teil 3 3. Seite 14 . Inverse Modellierung: u ( n) Unbekanntes Unbekanntes System System x ( n) Adaptives Adaptives Filter Filter y ( n) e ( n) + Laufzeit Laufzeit Störungen sind nicht dargestellt! Beispiele: ‰ Entzerrung von Verstärkern von Mobilfunksendeanlagen ‰ Entzerrung von Lautsprecherausgaben E. Hänsler und G.

Hänsler und G.Basisstrukturen für adaptive Filter – Teil 4 4. Seite 15 Beispiele aus der Sprach. TU Darmstadt. Kompensation von Störungen: y(n) ¢ = F x(n) + b(n) Adaptives Adaptives Filter Filter ¡ + e ( n) x ( n) e ( n) Beispiele: ‰ Sprachsignalverbesserung durch Kompensation von Motorharmonischen E. Schmidt.und Audiosignalverarbeitung Teil 1: Freisprechtelefone im Kraftfahrzeug ‰ Grundlagen ‰ Lösungen ‰ Beispiele Teil 2: Innenraumkommunikationssysteme ‰ Grundlagen ‰ Lösungen ‰ Beispiele E. Seite 16 . Hänsler und G. Schmidt. TU Darmstadt.

Hänsler und G. Seite 18 . Seite 17 Grundlagen – Elektro-akustische Wandler Mikrofone : ‰ Integriert in den Rückspiegel ‰ Bis zu 4 Mikrofone Lautsprecher: Lautsprecher des Autoradios ‰ Kopplung > 0 dB ‰ Fahrer kann die Lautstärke verändern ‰ E. TU Darmstadt. Schmidt. TU Darmstadt. Schmidt. Hänsler und G.Teil 1 Freisprechsysteme im Kraftfahrzeug E.

Schmidt. Hänsler und G. TU Darmstadt. Schmidt. Seite 20 . TU Darmstadt.Lautsprecher-Raum-Mikrofon-Systeme – Teil 1 Signal des fernen Gesprächteilnehmers x ( n) x (n) : Anregungssignal d(n) : Echo (desired signal) s (n) : Lokales Sprachsignal b(n) : Hintergrundgeräusch y(n) : Mikrofonsignal b(n) d(n) s ( n) Mikrofonsignal y ( n) E. Hänsler und G. Seite 19 Lautsprecher-Raum-Mikrofon-Systeme – Teil 2 x ( n) Annahme: Das LautsprecherRaum-MikrofonSystem (LRM-System) kann als lineares System mit endlichem Gedächtnis modelliert werden FIRFilter x ( n) h ( n) d(n) s ( n) d(n) + + s ( n) b(n) y ( n) b(n) y ( n) E.

Hänsler und G.3 0. Schmidt. 15 m³ Eigenschaften: ‰ Kurze Verzögerung ‰ Direktschall nach 3 . TU Darmstadt.3 -0. TU Darmstadt.4 0. Hänsler und G.. Schmidt. Seite 21 Hintergrundgeräusche Komponenten von Fahrzeughintergrundgeräuschen: Extern: ‰ Motorgeräusche ‰ Windgeräusche ‰ Abrollgeräusche der Reifen Intern: ‰ Lüftung ‰ Scheibenenteisung E. Seite 22 .1 -0.Lautsprecher-Raum-Mikrofon-Systeme – Teil 3 0.2 -0..2 0.4 ms ‰ Erste Reflexionen ‰ Diffuser Schall (nimmt in der Intensität logarithmisch ab) 5 10 15 20 Time in ms 25 30 35 40 E.1 0 -0.4 0 Randbedingungen: ‰ Volumen einer Fahrzeugkabine: 5 .

nur Ein. TU Darmstadt. Schmidt. Seite 24 . Hänsler und G. Seite 23 Adaptives Filter zur Kompensation von akustischen Echos LautsprecherRaumMikrofonSystem FIRModell (Systemparameter sind unbekannt. Hänsler und G.und Ausgänge sind messbar) x ( n) x ( n) b ( n) h b d ( n) h ( n) Adaptives Echokompensationsfilter d(n) + + + s ( n) e ( n) y ( n) b(n) E. Schmidt.Ein einfaches Freisprechsystem mit zwei adaptiven Filtern x ( n) x ( n) b (n) h Geräuschreduktionsfilter s b(n) Echokompensationsfilter d(n) s ( n) b d ( n) b(n) w(n) e ( n) + y (n) E. TU Darmstadt.

Hänsler und G. Seite 26 . d. die Koeffizienten des adaptiven Filters sind identisch mit denen des Lautsprecher-RaumMikrofon-Systems ‰ Vollständig lineare Lautsprecher.Maximale Echodämpfung – Teil 1 Herleitung der maximalen Echodämpfung E. Hänsler und G. Seite 25 Maximale Echodämpfung – Teil 2 5 0 -5 -10 -15 dB -20 -25 -30 -35 -40 Randbedingungen: Maximale Echodämpfung in Abhängigkeit der Filterlänge N ‰ Weißes Rauschen als Anregungssignal ‰ Ideale Konvergenz. Schmidt.h. Verstärker und Mikrofone 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 Filterlänge N E. Schmidt. TU Darmstadt. TU Darmstadt.

Hänsler und G.Ein einfaches Freisprechsystem mit zwei adaptiven Filtern x ( n) x ( n) b (n) h Geräuschreduktionsfilter s b(n) Echokompensationsfilter d(n) s ( n) b d ( n) b(n) w(n) e ( n) + y (n) E. TU Darmstadt. Seite 27 Restecho. . Schmidt. Schmidt.. TU Darmstadt.......und Geräuschunterdrückung Struktur: Verbleibende Echos . Hänsler und G. Seite 28 . und Hintergrundgeräusche ¡ ¢ b(n) + b (n) d(n) − d + e ( n) w(n) Lokales Sprachsignal s ( n) s ( n) b Ansatz nach Wiener: Kreuzleistungsdichtespektrum zwischen gestörtem Eingang e (n) und Wunschsignal s (n) E ½³ s (n) − b s ( n) ´ 2¾ → min =⇒ ¡ ¢ Ses(Ω) W opt e j Ω = See(Ω) Autoleistungsdichtespektrum des gestörten Eingangssignals e (n) E.

5 cm Rückspiegel Mikrofonmodul ‰ Mikrofone mit Nierencharakteristik (± 3 dB Empfindlichkeit).Verbesserte Freisprechtelefone Verbesserungen: ‰ Verbesserte Geräuschunterdrückung durch adaptives Filtern mehrerer Mikrofonsignale (Beamforming) ‰ Zahlreiche weitere Verbesserungen durch Anwendung von adaptiven Filtern E. Seite 30 . ‰ Eine feste Vorzugsrichtung kann für den Fahrer verwendet werden – der Winkel schwankt üblicherweise nur in einem kleinen Bereich (62° . TU Darmstadt.75°) ‰ Das Mikrofonarray kann sowohl vom Fahrer als auch vom Beifahrer verwendet werden. Seite 29 Mikrofonarray Mikrofonarray mit 4 Sensoren integriert im Rückspiegel ‰ Kostengünstige Realisierung durch ein integriertes Mikrofonmodul. Schmidt. Schmidt. TU Darmstadt. E. Hänsler und G. Hänsler und G.

Seite 31 Beamforming – Teil 2 Summationspfad y 0 ( n) y 1 ( n) LaufLaufzeitzeitausgleich ausgleich 1 2 + Ausgang des sog. TU Darmstadt.Beamforming – Teil 1 Nutzsignal s (n) y 0 ( n) y 1 ( n) e ( n) Störung yL −1 (n) b(n) Adaptive Filter Beamformer: ‰ Mininierung der Ausgangssignalleistung unter Einhaltung von Nebenbedingungen (Nutzsignalrichtung darf nicht gedämpft werden) ‰ Nutzsignalrichtung ist bekannt (zumindest näherungsweise) im Fahrzeug ‰ Leistungsfähigkeit der adaptiven Filter wird eingeschränkt durch Mikrofontoleranzen und Mehrwegeausbreitung im Fahrzeug E. Schmidt. Schmidt. TU Darmstadt. Hänsler und G. Seite 32 . Generalized Sidelobe Canceler + e ( n) + Blockierungspfad Adaptives Adaptives Filter Filter Standard Griffith-Jim Beamformer (Generalized Sidelobe Canceler) E. Hänsler und G.

4 Echokompensator TN T4 Laufzeitausgleich für Fahrer und Beifahrer Fahrerkanal Separate Beamformer werden für den Fahrer und den Beifahrer gerechnet. Seite 34 . 1 Beifahrer Echokompensator TT 2 2 Mik. Ein Mischer kombiniert beide Kanäle nachdem eine individuelle Restecho. E. Seite 33 Mehrkanal-Freisprechsystem Beifahrerkanal Echokompensator TT 1 1 Mik.und Geräuschreduktion durchgeführt wurde. Hänsler und G. TU Darmstadt. Hänsler und G. 2 Adaptiver Beamformer Restechound Geräuschunterdrückung Fahrer Signalmischer Mikrofone Mik.Beamforming – Teil 3 Audiobeispiel: ‰ 4-Kanal-Beamformer (Mercedes-E-Klasse) ‰ Gerichtete Geräuschquelle (Lautsprecher auf der Beifahrerseite) ‰ Geräuschunterdrückung > 15 dB durch adaptives Filtern der Mikrofonsignale Einzelmikrofon Fester Beamformer Adaptiver Beamformer E. Schmidt. TU Darmstadt. Schmidt.

Hänsler und G. korrigiert. entfernt. im wird Zusätzlich Signal. Effekt: das adaptive Eingangsspektrum Die Kohärente Eine Entzerrung Sprachqualität auf Wind-geräusche Störungen berechnet. kompensation die Raumeigen-schaften entsteht. etc.und WindgeGeräuschred. Detektion wird unterdrückt verbessert. Seite 35 Verbesserte Freisprechsysteme – Teil 1 Mikrofonarray Echokompensation Beamforming Adaptiver Limiter Beamforming Bandbreitenerweiterung LautstäreGeräuschWindgeräuschreduktion Entzerrung Echokompensation und und (adaptiv) RestechReduktion vonTransienten Adaptiver Limiter Echokompensation Beamforming Bandbreitenerweiterung LautstäreWindgeräuschreduktion GeräuschEntzerrung und und (adaptiv) RestechReduktion vonTransienten Frequenzgangregelung unterdrückung Frequenzgangregelung unterdrückung Adaptives Einstellen eines Fehlende Die Offene Um Die Mikrofonsignale Lautsprechersignale bei Fenster großem Frequenzbereiche bzw. Geräuschart. gemäß des Lautsprechersignalen. einem GeräuschStationäre Geschätzte Geräusche Echos werden und Effekt: Kurze pulsartige Geschätzte Echos werden werden Empfangssignals optimierte Stationäre unterdrückt. Lautstärke richtung kompensation Windgeräusche. Reststörungen kompensieren. Sprecher eine Einstellung und Vorzugsetc. im wird Zusätzlich Signal. SprachSpracherkennung erkennung Echo. gemäß des Empfangssignals werden optimierte unterdrückt. TU Darmstadt. aufgenommen.B. Abstand werden eine werden so Transientensignal wie z. maskierungsmodell subtrahiert. und verursachen reflektiert Mikrofon Echoder Signale des Blinkers verursachen Limiters zur Verhinderung von and den Scheiben. reflektiert gefiltert. eine (blinde) wird Spracherkennung. Hänsler und G. entfernt. Transientenreduktion Entzerrung Übertragung vom Lautsprecher zum Mikrofon Telefon Telefon + Adaptiver Begrenzer Adaptive BandbreitenDämpfungs.erweiterung und Entzerrungssteuerung SprachSprachausgaben ausgaben E. Trotz Scheibenenteisung zwischen and den Beamforming geschätzt dass Scheiben. Limiters zur Verhinderung von werden Automatische gefiltert. 7 Sprecherinnen ) E. werden Automatische Scheibenenteisung Trotz zwischen Beamforming geschätzt dass Sprecher eine Einstellung und Vorzugsund verursachen Mikrofon Echoder Signale des Blinkers verursachen Mikrofonübersteuerungen resynthetisiert. Adaptives Einstellen eines Die Fehlende Offene Um Die Mikrofonsignale Lautsprechersignale bei Fenster großem Frequenzbereiche bzw. und einem GeräuschEffekt: Kurze pulsartige diese Geräuschart. Seite 36 . aufgrund von zu lauten aufgenommen. Lautstärke Windgeräusche. Abstand werden eine werden so Transientensignal wie z. in von Abhängigkeit verbleiben den Mikrofonen zu noch des Probleme bei der Mikrofonübersteuerungen und werden von den Mikrofonen richtung resynthetisiert. Reststörungen kompensieren. räuschred. Restecho Störungen werden werden entfernt. TU Darmstadt. Lautsprechersignalen. Störungen Restecho werden werden entfernt. das Effekt: adaptive Eingangsspektrum Die Kohärente Eine Entzerrung Sprachqualität auf Wind-geräusche Störungen berechnet.B.und Telefonanwendungen 16 Sprecher/innen ( 9 Sprecher. eine (blinde) wird Spracherkennung. Schmidt. Detektion wird Geräusche unterdrückt verbessert.Erkennraten eines Spracherkennungssystems Basic commands (120 km/h) Basic commands (defrost on) ‰ ‰ ‰ Geräusche und Sprache wurden mit unterschiedlichen Gewichtungsfaktoren addiert Sprachmodell mit 40 Kommandoworten für Radio. in Abhängigkeit verbleiben zu noch des Probleme bei der aufgrund von zu lauten Geräuschpegels. diese subtrahiert. Geräuschpegels. die und Raumeigen-schaften werden entsteht. maskierungsmodell korrigiert. Schmidt.

Effekt: Stationäre Geräusche und Effekt: Stationäre Geräusche und Restecho werden entfernt. eine ScheibenOffene Fenster bzw. dass eine Vorzugsrichtung entsteht. den Mikrofonen aufgenommen. Geräuschart. Schmidt. reflektiert und werden von Scheiben. etc. Raumeigenschaften zu kompensieren. Effekt: Die Sprachqualität des Effekt: Die Sprachqualität des Empfangssignals wird verbessert. Echokompensation Echokompensation Die Lautsprechersignale werden an den Die Lautsprechersignale werden an den Scheiben. TU Darmstadt. berechnet. Effekt: Kohärente Störungen werden Effekt: Kohärente Störungen werden unterdrückt. Entzerrung (adaptiv) Entzerrung (adaptiv) Um bei großem Abstand zwischen Um bei großem Abstand zwischen Sprecher und Mikrofon die Sprecher und Mikrofon die Raumeigenschaften zu kompensieren. enteisung verursachen Windgeräusche. modell korrigiert.Verbesserte Freisprechsysteme – Teil 2 Bandbreitenerweiterung Bandbreitenerweiterung Fehlende Frequenzbereiche werden Fehlende Frequenzbereiche werden geschätzt und resynthetisiert. Restecho werden entfernt. Seite 38 . reflektiert und werden von den Mikrofonen aufgenommen. Signale des Blinkers verursachen Probleme bei der Blinkers verursachen Probleme bei der Spracherkennung. Lautstäre. Geräusch. Effekt: Geschätzte Echos werden Effekt: Geschätzte Echos werden subtrahiert.B. geschätzt und resynthetisiert. Seite 37 Teil 2 Innenraumkommunikationssysteme (Intercom Systems) E. subtrahiert. etc. Hänsler und G. wird eine (blinde) adaptive Entzerrung wird eine (blinde) adaptive Entzerrung berechnet. Schmidt. Signal. Adaptiver Limiter Adaptiver Limiter Adaptives Einstellen eines Limiters zur Adaptives Einstellen eines Limiters zur Verhinderung von Verhinderung von Mikrofonübersteuerungen aufgrund von Mikrofonübersteuerungen aufgrund von zu lauten Lautsprechersignalen.und Lautstäre. dass eine Vorzugsrichtung entsteht. Zusätzlich wird das Eingangsspektrum Zusätzlich wird das Eingangsspektrum gemäß einem Geräuschmaskierungsgemäß einem Geräuschmaskierungsmodell korrigiert. Windgeräuschreduktion Windgeräuschreduktion Offene Fenster bzw.und Restechounterdrückung unterdrückung Trotz Beamforming und EchokompenTrotz Beamforming und Echokompensation verbleiben noch Reststörungen im sation verbleiben noch Reststörungen im Signal. eine Scheibenenteisung verursachen Windgeräusche. Signale des Transientensignal wie z. Reduktion vonTransienten Reduktion vonTransienten Transientensignal wie z. Empfangssignals wird verbessert. Hänsler und G. Die Mikrofonsignale werden so gefiltert. Beamforming Beamforming Die Mikrofonsignale werden so gefiltert. E. Effekt: Kurze pulsartige Störungen Effekt: Kurze pulsartige Störungen werden entfernt. unterdrückt.und RestechoGeräusch.B. Spracherkennung. TU Darmstadt. zu lauten Lautsprechersignalen.und Frequenzgangregelung Frequenzgangregelung Automatische Einstellung der Lautstärke Automatische Einstellung der Lautstärke in Abhängigkeit des Geräuschpegels. werden entfernt. in Abhängigkeit des Geräuschpegels. Effekt: Eine auf Windgeräusche Effekt: Eine auf Windgeräusche optimierte Detektion unterdrückt diese optimierte Detektion unterdrückt diese Geräuschart.

Vereinfachte Systeme. die ohnehin mit allen notwendigen Systemkomponenten ausgestattet sind. Schmidt. ‰ Falls sich der Fahrer nach hinten dreht. ‰ Kleinbusse. E.Einleitung Fahrzeuginnenraum Momentane Situation: ‰ Die Kommunikation zwischen einzelnen Passagieren ist aufgrund der akustischen Dämpfung oftmals schwierig (vor allem für die Richtung vorn hinten). Seite 39 Ein „einfaches“ Innenraumkommunikationssystem Autoinnenraum Intercom-System: ‰ Unterstützt nur die Kommunikationsrichtung “vorne-nach-hinten” ‰ Mindestens ein Mikrofon und ein Lautsprecher werden benötigt. ‰ System arbeitet in einer geschlossenen elektro-akustischen Schleife. Schmidt.und Oberklassefahrzeuge. ist die Fahrsicherheit gefährdet. Seite 40 . Fahrrichtung -5 … -15 dB* Lösung: *Akustische Dämpfung (bezogen auf das rechte Ohr des Fahrers) ‰ Verbesserung der Sprachqualität und –verständlichkeit durch den Einsatz von Innenraumkommunikationsystemen. h LM (n) hFR (n) Rückkopplungskompensation + b h LM (n) RückkopplungsUnterdrückung Verstärkungssteuerung E. ‰ Die vorderen Passagiere sprechen lauter als gewöhnlich – dadurch werden längere Gespräche anstrengend. TU Darmstadt. Hänsler und G. etc. Anwendungen: ‰ Mittel. Hänsler und G. TU Darmstadt.

‰ Bei sehr großen Verstärkungen wird das System instabil (ohne Signalverarbeitung) bzw. Innenraumkommunikationssystem E. ‰ Eine korrekte Sprecherortung soll auch bei aktiviertem System möglich sein. ‰ Die Ausgangsverstärkung muss ständig an die akustischen Umgebungsbedingungen (Hintergrundgeräuschpegel und Fahrsituation) angepasst werden. ‰ Bei großen Verstärkungen stimmen die visuellen und akustischen Sinneseindrücke nicht mehr überein (der Fahrer wird optisch vorn aber akustisch hinten geortet) – dies ruft ein Unwohlsein bei manchen Menschen hervor.Ein ideales System Systemanforderungen: ‰ Die Sprachsignale des Fahrers und des Beifahrers sollen mit hoher Qualität und mit minimaler Laufzeit mittels der hinteren Lautsprecher wiederholt werden. TU Darmstadt. Hänsler und G. ‰ Die Passagiere sollen sich des Systems nicht bewusst sein. die akustische Sprecherortung ist nicht mehr möglich. ‰ Alle Anforderungen sollen auch für die andere Richtung (hinten → vorne) gelten. Hänsler und G.h. Seite 42 . TU Darmstadt. E. ‰ Das Fahrzeug soll nicht verhallt klingen. Seite 41 Ein reales System Probleme: ‰ Bei mittleren bis großen Verstärkungen wird die akustische Situation im Fahrzeug “diffus”. d. Schmidt. Schmidt.. erzeugt akustische Artefakte (mit Signalverarbeitung). ‰ Bei zu großen Systemverzögerungen entsteht ein halliger Klang (Badezimmeratmosphäre) und die sprechenden Personen nehmen die Ausgangssignale als Echo wahr.

‰ Je kleiner die Signalfrequenz ist. Hänsler und G. Mittlere Abstrahlcharakteristik eines menschlichen Kopfes (Mundes) E. nur die Richtung von vorne nach hinten zu unterstützen. Konsequenzen: ‰ Es ist wichtiger. Hänsler und G. TU Darmstadt. da das Lautsprechersignal x(n) und das lokale Sprachsignal s(n) stark korreliert sind. Schmidt. desto weniger ausgeprägt sind die Abstrahlunterschiede. die Kommunikationsrichtung von vorne nach hinten zu unterstützten.Abstrahlverhalten eines menschlichen Kopfes (Mundes) Abstrahlverhalten: ‰ Ein menschlicher Kopf sendet Schall nicht in alle Richtungen mit der gleichen Intensität. ‰ Für viele Fahrzeuge dürfte es ausreichend sein. Schmidt. Seite 44 . h LM (n) s (n) y(n) + b h LM (n) ‰ Durch Subtraktion des geschätzten Rückkopplungssignals vom Mikrofonsignal kann eine Kompensation der Rückkopplungskomponenten erreicht werden. TU Darmstadt. hSys (n) x (n) Innenraumkommunikationssystem E. ‰ Probleme entstehen. Seite 43 Kompensation von Rückkopplungen Fahrzeuginnenraum Prinzip: ‰ Die Übertragung vom hinteren ‚ Lautsprecher zum vorderen Mikrofon h LM (n) wird durch ein adaptives Filter b h LM (n) nachgebildet.

‰ Die Systemparameter müssen so gewählt werden. Hänsler und G. ‰ Gleiches gilt für ein ganzzahliges Vielfaches der Periodendauer. TU Darmstadt. Schmidt.Unterdrückung von Rückkopplungen x (n) + z− D g ( n) Audiobeispiele: Eingangssignal Ausgangssignal x(n − D ) Prinzip: ‰ Rückkopplungen mit einer Periodendauer von mehr als D Takten und weniger als D + Länge des adaptiven Filters können unterdrückt werden. TU Darmstadt. E. dass das Sprachsignal nicht beeinträchtigt wird. unterdrückung Verstärkungssteuerung E. Hänsler und G.Nachverarbeitung bzw. Schmidt.Dämpfungs. Seite 45 Verfahrensübersicht Algorithmenstruktur für eine Verarbeitungsrichtung (vorne Echokompensation Radiosignale (Stereo) Vordere Lautsprecher Vordere Mikrofone Vorverarbeitung Beamforming hinten): Rückkopplungskompensation + Hintere Lautsprecher + + Rückkopplungs. Seite 46 .

Seite 48 . Schmidt. TU Darmstadt. Schmidt. Hänsler und G. Seite 47 Audiobeispiel (binaurale Aufnahme) Intercom an 2500 Signal gemessen am linken Ohr Frequenz in Hz 2000 1500 -10 1000 -20 500 -30 2500 Signal gemessen am rechten Ohr Frequenz in Hz 2000 1500 1000 500 0 5 10 15 Zeit in Sekunden 20 25 -70 -40 0 aus an 10 Beispiele: 70 km/h 40 m/h 100 km/h 60 m/h dB 120 km/h 75 m/h 150 km/h 90 m/h -50 -60 E. TU Darmstadt.Demosystem (Mercedes. S-Klasse) 2 Mikrofone pro Passagier Standard-Autolautsprecher (Mittelton/Hochton–Kombination in den Türen + Lautsprecher auf der Heckablage) E. Hänsler und G.