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Energetische Optimierung von Prozessen (Übersicht)
Übersichten (Müller) 1. Einsparpotentiale 2. Energetisch relevante Prozesse 3. Beispiel: Ammoniakprozess Planungstechnische Methoden (Nachtrodt) Material- und Energiebilanzen Energieflussschemata Versorgungsmedien und -anlagen Kraft-Wärme-Kopplung Wärme- und Kühlkreisläufe Wärmespeicher, Kälteanlage, Wärmepumpe 10. Pinchpoint-Methodik I 11. Pinchpoint-Methodik II 4. 5. 6. 7. 8. 9. Optimierung von Apparaten und Prozessgruppen (Müller) 12. Optimierung von Wärmetauschern 13. Optimierung von Waschprozessen 14. Mehrstufenverdampfung 15. Optimierung von Rektifikationen 16. Nutzung von Turboantrieben

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Energetische Optimierung von Prozessen
Gesamtprozess/ Industriebetrieb Kraft- und Wärmewirtschaft des Betriebs (z.B. Kraft-Wärme-Kopplung)

Prozessgruppe Abwärmenutzung von Reaktionen Wärmerückgewinnung (Wärmepumpen) Druckrückgewinnung (Kraftmaschinen) Zweckmäßige Kombination von Trennoperationen Verschaltung der Prozesselemente

Prozesselemente Wahl der Reaktionsbedingungen Führung thermischer Trennprozesse Verringerung thermischer/hydraulischer Verluste

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Dreistufige Verdampferanlage (Gleichstrom)

Frischdampfverbrauch sinkt umgekehrt proportional zur Stufenzahl!

Wahl von Temperatur und Druck . Verschaltung) Kristallisation aus der Lösung (Kälteerzeugung) Trocknung Vorentwässerung Chemische Reaktion Thermische Trennung Konditionierung .Seite 10 Energetisch relevante Grundoperationen Prozessschritt Aufbereitung Relevante Grundop.B. Zerkleinerung Optimierungsmaßnahmen Benötigte spezifische Oberfläche Wahl des richtigen Zerkleinerungsverfahrens Geeignete Klassierung Optimierung des Reaktionsumsatzes: .Wahl der beteiligten Phasen .Einsatz eines Katalysators Rektifikation Optimale Prozessführung Eindampfung (z.

Seite 11 Wichtige anorganische Grundstoffe Luft Wasser Erdgas Steinsalz Kalkstein Phosphat Schwefel Bauxit O2 N2 H2 NH3 CO2 NaOH Cl2 CaO H2SO4 HCl Na2CO3 HNO3 H3PO4 Al(OH)3 Organische Chemie Waschmittel Düngemittel Aluminium .

00 60.00 100.00 120. DM Mio t. O xi rb on ca N at riu m Sa lp et er lz uß C al Ph os ph Wichtige anorganische Grundstoffe (Weltproduktion 1981) k id um . O id ia ox le sä Sa or sä ur e u.00 ffp er ox id dr ox id Mrd.00 40.00 140.00 80. (1981) Ka liu m hy C al ci um ch lo rid R ci um ca rb id ur e de at sä C N Al at um riu in m iu hy m dr hy Am Sc hw C ef el sä ur al e ur hl e or ox dr m ci id ox on um u.00 Seite 12 to 0.W as se rs 20.

Seite 13 Energieerzeugung/-verbrauch in kWh/ t Produkt 1000 2000 3000 4000 -2000 0 -1000 Schwefelsäure (aus Elementarschwefel) Phosphorsäure (aus Apatit) Energieverbrauch Zement (elektrische Energie) Stickstoff (Luftzerlegung) Energieerzeugung Ammoniak Energiebedarf wichtiger Herstellverfahren Sauerstoff (Luftzerlegung) CaO (aus Kalkstein) Zement (Heizenergie) Chlor (NaClElektrolyse) Natronlauge (NaClElektrolyse) Aluminiumhydroxid (aus Bauxit) .

(1981) Pr op yl en ox Ph ol Ac ry ln itr Es il si gs äu re Bu ta di en Et hy le no Fo xi d rm al de hy d H ar ns to ff Vi ny lc et hl M or ha To St yr ol id no lu l ol Xy lo l Pr op Be Et en nz hy ol le n en Wichtige organische Grundstoffe (Weltproduktion 1981) . $ Mio t.00 15.Seite 15 C 10.00 25.00 20.00 lo he xa n id Mrd.00 5.00 yc 0.

Seite 16 Produktionswert in Mio.K au rg an ts is So n ch ch st uk e G ig ru e ch em is nd Chemische Industrie nach Gütergruppen (Deutschland 1983) st of ch fe e Pr o du kt e . DM 10000 15000 20000 25000 30000 5000 0 D ün ge m i tt el u nd Pf la nz en sc hu tz fa se rn m ie C he An o rg an is ch e G ru nd st of fe Fa rb st of fe .F ar be n un d La ck e Ph a rm az eu ti s ch e Er z eu Ku n st st of gn fe /s yn is se th O .

Seite 17 70 60 Rohstoff + Energieeinsatz in GJ/t NH3 Energieverbrauch ausgeführter Ammoniakanlagen 50 40 30 20 theoretischer Verbrauch 10 0 1950 1955 1960 1965 1970 1975 Jahr 1980 1985 1990 1995 2000 .

Seite 18 Reaktionen bei der Ammoniakherstellung Reaktion Reaktionsgleichung ∆HR kJ/mol t /°C p/bar Katalysator Primärreformer CH4+ H2O <> CO +3 H2 CH4+2 H2O <> CO2+4 H2 2 CH4+O2 => 2 CO+4 H2 (+4 N2) CO+H2O <> CO2+H2 205 164 820 30 NiO Sekundärreformer -35. -41.2 200-300 30 Fe/Cr-Oxide Synthese 3 H2 + N2 => 2 NH3 -88 380-550 300-500 Fe2O3. Al2O3 etc. .7 975 30 NiO CO-Konv.

Seite 19 Fließbild der Ammoniakherstellung .

Seite 20 Dampfsystem einer NH3-Anlage .

Seite 21 Gleichgewichtskonzentration im NH3-Reaktor .

Seite 02 Investitions.und Betriebskosten Erhöhung der Betriebskosten ! Verschiebung des Optimums nach rechts .

Seite 04 Kraft-Wärme-Kopplung (Schaltungsbeispiel) .

Seite 05 Druckrückgewinnung (im Waschkreislauf einer Absorber/Desorberanlage) .

Seite 06 Kompressionswärmepumpe Kondensation des Arbeitsmediums bei Tc > THeiz Verdampfung des Arbeitsmediums bei T0 < TAbwärme Dampf Kondensat .

Seite 08 Sinnvolle Schaltungen von Prozessgruppen (Beispiele) Suspension Filter/ Zentrifuge Trockner Gut Filtrat Trockenluft Feingut Sichter Mahlgut Grobgut Aufgabegut Mühle Mahlluft .

Seite 09 Abwärmenutzung exothermer Reaktionen (Beispiel) NO-Reaktor einer Salpetersäureanlage p ≈ 5 bar θ ≈ 900 °C .

Seite 14 Wichtige organische Derivate aus Erdöl .

und Austrittstemperaturen Wahl des Wärmeübertragertyps Zuordnung Rohrseite/Mantelseite Wärmetechnische Auslegung Strömungstechnische Auslegung Medien : Phasenübergänge Verschmutzungsanfälligkeit Korrosionsneigung .Seite 22 Faktoren für die Wärmetauscherauslegung Anordnung in der Anlage: Verfügbare Druckdifferenz Prozessdaten: Massenströme Ein.

Austrittstemperatur ϑ1″ ! . ϑ 2 ′ .Seite 25 Schätzung der Eckdaten ! 1. Massenstrom m Gegebene Prozessdaten: Eintrittstemperaturen ϑ1′ .W ! (Wärmeaufnahmevermögen): Berechnung Wärmekapazitätsströme W 1 2 ! =m ! 1 ⋅ c p1 W 1 ! =m ! 2 ⋅ c p2 W 2 ″ ′ !  ′ ″ ! =W ! ⋅ ϑ − ϑ = ⋅ ϑ − ϑ Q W    1 1 2 2   1   2  berechenbar: zu übertragender Wärmestrom und entweder Massenstrom 2 oder ∆ϑ2 ! .

Seite 34 Bauformen von Rohrbündel-WÜT Mehrgängig mit festen Rohrplatten Mehrgängig mit Kompensator Mehrgängig mit Schwimmkopf Bündel mit U-Rohren .

Weiterverwendung daher nur durch 1. Mehrstufigkeit Absenkung der Siedetemperatur/ des Drucks in den Folgestufen 2.Seite 37 Energiesparmöglichkeiten bei der Verdampfung Problem des Einzelverdampfers: gesamter Energieinhalt des Brüdens wird vernichtet! Brüden hat die Siedetemperatur der Lösung. Brüdenkompression Erhöhung des Brüdendrucks/ der Kondensationstemperatur .

5 3 Stufenzahl 3. Verbrauch mit Verlusten 0.6 tats. Heizdampfbedarf in kgDampf/kg verdampftes Wasser 1.5 2 2.5 5 .Seite 42 Heizdampfverbrauch in Abhängigkeit von der Stufenzahl 1.2 1 0.5 4 4.4 theoretischer Verbrauch 0.2 0 1 1.4 spez.8 0.

Seite 43 Ausnutzung der Abwärmeströme .

Wärmepumpe Pinchpoint-Methodik .Seite 01 Energetische Optimierung von Prozessen (Übersicht) Optimierung von Apparaten und Prozessgruppen (Müller) Material.und Energiebilanzierung Einsparpotentiale Beispiel: Salpetersäureprozess Optimierung von Wärmetauschern Mehrstufenverdampfung Optimierung von Rektifikationen Planungstechnische Methoden (Nachtrodt) Energieflussschemata Versorgungsmedien und -anlagen Kraft-Wärme-Kopplung Wärme. Kälteanlage.und Kühlkreisläufe Wärmespeicher.

B. Kraft-Wärme-Kopplung) Prozessgruppe Abwärmenutzung von Reaktionen Wärmerückgewinnung (Wärmepumpen) Druckrückgewinnung (Kraftmaschinen) Zweckmäßige Kombination von Trennoperationen Verschaltung der Prozesselemente Prozesselemente Wahl der Reaktionsbedingungen Führung thermischer Trennprozesse Verringerung thermischer/hydraulischer Verluste .Seite 03 Energetische Optimierung von Prozessen Gesamtprozess/ Industriebetrieb Kraft.und Wärmewirtschaft des Betriebs (z.

Seite 07 Dreistufige Verdampferanlage (Gleichstrom) Frischdampfverbrauch sinkt umgekehrt proportional zur Stufenzahl! .

Wahl von Temperatur und Druck .Einsatz eines Katalysators Rektifikation Optimale Prozessführung Eindampfung (z.B. Zerkleinerung Optimierungsmaßnahmen Benötigte spezifische Oberfläche Wahl des richtigen Zerkleinerungsverfahrens Geeignete Klassierung Optimierung des Reaktionsumsatzes: .Wahl der beteiligten Phasen . Verschaltung) Kristallisation aus der Lösung (Kälteerzeugung) Trocknung Vorentwässerung Chemische Reaktion Thermische Trennung Konditionierung .Seite 10 Energetisch relevante Grundoperationen Prozessschritt Aufbereitung Relevante Grundop.

Seite 13 .

Seite 20 Faktoren für die Wärmetauscherauslegung Anordnung in der Anlage: Verfügbare Druckdifferenz Prozessdaten: Massenströme Ein.und Austrittstemperaturen Wahl des Wärmeübertragertyps Zuordnung Rohrseite/Mantelseite Wärmetechnische Auslegung Strömungstechnische Auslegung Medien : Phasenübergänge Verschmutzungsanfälligkeit Korrosionsneigung .

W ! (Wärmeaufnahmevermögen): Berechnung Wärmekapazitätsströme W 1 2 ! =m ! 1 ⋅ c p1 W 1 ! =m ! 2 ⋅ c p2 W 2 ″ ′ !  ′ ″ ! =W ! ⋅ ϑ − ϑ = ⋅ ϑ − ϑ Q W    1 1 2 2   1   2  berechenbar: zu übertragender Wärmestrom und entweder Massenstrom 2 oder ∆ϑ2 ! .Seite 23 Schätzung der Eckdaten ! 1. Austrittstemperatur ϑ1″ ! . ϑ 2 ′ . Massenstrom m Gegebene Prozessdaten: Eintrittstemperaturen ϑ1′ .

Seite 32 Bauformen von Rohrbündel-WÜT Mehrgängig mit festen Rohrplatten Mehrgängig mit Kompensator Mehrgängig mit Schwimmkopf Bündel mit U-Rohren .

Seite 35 Energiesparmöglichkeiten bei der Verdampfung Problem des Einzelverdampfers: gesamter Energieinhalt des Brüdens wird vernichtet! Brüden hat die Siedetemperatur der Lösung. Weiterverwendung daher nur durch 1. Brüdenkompression Erhöhung des Brüdendrucks/ der Kondensationstemperatur . Mehrstufigkeit Absenkung der Siedetemperatur/ des Drucks in den Folgestufen 2.

5 4 4. Heizdampfbedarf in kgDampf/kg verdampftes Wasser 1.Seite 39 Heizdampfverbrauch in Abhängigkeit von der Stufenzahl 1.6 tats.2 0 1 1.8 0. Verbrauch mit Verlusten 0.5 3 Stufenzahl 3.5 5 .4 spez.2 1 0.4 theoretischer Verbrauch 0.5 2 2.

Seite 40 Ausnutzung der Abwärmeströme .

Seite 02 Investitions.und Betriebskosten Erhöhung der Betriebskosten ! Verschiebung des Optimums nach rechts .

Seite 04 Kraft-Wärme-Kopplung (Schaltungsbeispiel) .

Seite 05 Druckrückgewinnung (im Waschkreislauf einer Absorber/Desorberanlage) .

Seite 06 Kompressionswärmepumpe Kondensation des Arbeitsmediums bei Tc > THeiz Verdampfung des Arbeitsmediums bei T0 < TAbwärme Dampf Kondensat .

Seite 08 Sinnvolle Schaltungen von Prozessgruppen (Beispiele) Suspension Filter/ Zentrifuge Trockner Gut Filtrat Trockenluft Feingut Sichter Mahlgut Grobgut Aufgabegut Mühle Mahlluft .

Seite 09 Abwärmenutzung exothermer Reaktionen (Beispiel) NO-Reaktor einer Salpetersäureanlage p ≈ 5 bar θ ≈ 900 °C .

und Energiebilanzierung Bilanzraum Bilanzhülle austretende eintretende Materialströme eintretende austretende Energieströme Der Energiebilanzierung geht stets eine Materialbilanzierung voraus! .Seite 11 Material.

Chemische Reaktionen (freiwerdende Energie/exotherme Reaktion: negatives ∆hR) 4. Wärmeverluste) . Mechanischer Energieeintrag 6.-einh. Kondensation. Schmelzen. M bei molarer Reaktionsenth.. Stoffströme mit fühlbarer Wärme ! =m ! ⋅ cp ⋅ ϑ Q ! =m ! ⋅h Q (Celsiustemperatur !) 2.) ! =m ! ⋅ ∆h Ph .Seite 12 Bilanzierung von Energieströmen 1. Q bzw.)] ! =m ! ⋅ Hu Q 5.B. Verdampfungsenthalpie r) 3. Energieaustausch mit der Umgebung (z. Q (z. Verbrennungsvorgänge ∆h R ! ! ! = ⋅ Q m ! Q = m ⋅ ∆h R bzw.− Ä .B. ρ [Hu: unterer Heizwert (Verbrennungsenthalpie – Kondensationsenth. Phasenänderungen (Verdampfung. ! ! =m ⋅ H u bei Gasen mit Angabe pro Vol..

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Salpetersäureanlage (1500 t/d)

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Reaktionen bei der NO-Erzeugung
Im Brenner bei ca. 900°C am Pt/Rh-Katalysator:

4 NH3 + 5 O2 " 4 NO + 6 H2O (93 – 98 %)
Nebenreaktionen:

4 NH3 + 4 O2 " 2 N2O + 6 H2O (2 – 7 %) 4 NH3 + 3 O2 " 2 N2 + 6 H2O 4 NH3 + 6 NO " 5 N2 + 6 H2O

Beim Abkühlen:

2 NO + O2 " 2 NO2 2 NO2 # N2O4 NO + NO2 # N2O3

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Umsatz der NH3-Verbrennung
% 100

99

98

..97

96

95

2

4

6

8

10 bar

Seite 17 Druckverhältnisse in einer Salpetersäure-Zweidruckanlage 25 bar HD-Dampf (33 % der Kompressorleistung) 20 15 (67 % der KompressorLeistung) 10 5 0 Luftkompressor Brenner NO-Kompressor Absorption Restgasturbine .

Seite 18 Turbosatz für eine Salpetersäureanlage 3 ! V 272000 m / h Luft ) = ( .

Seite 19 Temperaturverhältnisse in einer Salpetersäure-Zweidruckanlage 900°C 800 700 Luftkompr. 500 HD-Dampf 400 300 Luft 200 Gaskühlung NH3 Restgas 100 Brenner Kondensat 0 Absorption . 600 Luft/NO-Gas Restgas Dampf/Kondensat Kühlwasser Kaltwasser Gaskühlung NOKomp.

Seite 21 Wahl der Strömungsgeschwindigkeit Kosten Optimum Wärmetauscherfläche (Investitionskosten) Druckverlust (Betriebskosten) Strömungsgeschwindigkeit (kritische Seite) .

λ) Berechnung Kennzahlen Re. .Seite 22 Hergang einer Wärmetauscheroptimierung Prozessdaten: Massenstrom 1 Eintrittstemperaturen Abschätzung Austrittstemperaturen. Massenstrom 2 ! . cp. ρ. → Nu Berechnung k ⋅ A Neubestimmung WT-Fläche Druckverlustberechnung nein OK ? ja $ ... übertragener Wärmestrom. Pr. NTU1 / 2 Schätzung k-Wert Überschlägige WÜ-Flächenbestimmung Festlegung Wärmetauschertyp Stromführung Optimale Strömungsgeschwindigkeiten Schätzung der mittleren Temperaturen Stoffdatenbestimmung (η.W ! Berechnung Wärmekapazitätsströme W 1 2 Berechnung R1 / 2 .

Seite 24 Stromführungen und mittlere Temperaturen ∆ϑ m = a−b a ln b ∆ϑm = a+b 2 .

Seite 25 Bestimmung der NTU-Werte (Number of Transfer Units) ″ ′ ! =W ! ⋅ Q i  ϑ i − ϑ i  = k ⋅ A ⋅ ∆ϑ m   ″ ′  ϑi − ϑi    k⋅A   = NTU = i ! ∆ϑ m W i ! k ⋅ A = NTU i ⋅ W i ′′ ϑ′ i − ϑi Pi = ′ − ϑ′2 ϑ1 ! W Ri = i ! W j   Temperaturänderung des Stromes i   verfügbare Temperaturdifferenz a. R1 = P2 P1 . E int ritten     ! =m ! i ⋅ c pi W i d.h. d.

Seite 26 .

20 m/s (Normaldruck) Beeinflussung der Strömungsgeschwindigkeit durch % Rohrdurchmesser d (aussen) % Wandstärke s % Anzahl rohrseitiger Durchgänge c Rohr = π 2 n ⋅ (d a − 2s ) 4 ! V Rohr Mantelseitig: günstige Werte schwieriger zu erreichen Beeinflussung der Strömungsgeschwindigkeit: % Rohrspiegel/Rohrteilung (min 1. Kühlwasser) Gase bis ca.25) % Anzahl mantelseitiger Durchgänge % Anzahl/Abstand der Stützbleche .5 m/s viskose Flüssigkeiten deutlich weniger zur Verschmutzung (fouling) neigende Medien eher mehr (z.B.Seite 27 Wahl der Strömungsgeschwindigkeit Rohrseitig: bei Flüssigkeiten günstige Werte von 1-2.

m = 1.4142 da n = 5. m = 2.0000 n = 43 .Seite 28 Rohrspiegel n = 1. m = 6.0000 n = 3. m = 0.0000 n = 7. m = 2. m = 4. m = 1. m = 2.0000 n = 13.0000 D i = m ⋅ (d a + p ) + d a + 2 ⋅ w n = 19.9282 .1547 Di w p n = 4.

Seite 29 Berechnung der Wärmeübertragungskoeffizienten Dimensionslose Kenngrößen: α⋅d Nusseltzahl Nu = λ c⋅d ⋅ρ Reynoldszahl Re = η (dimensionsloser WÜ-Koeffizient) (Strömungskennzahl) cp ⋅ η Prandtlzahl Pr = (Wärmetransport/Impulstransport) λ WÜ bei turbulenter Strömung in glatten Rohren (Hausen-Gl. .33 ⋅  η    W 0 .14 (c im engsten Querschnitt!) Für Blasenverdampfung und Filmkondensation kann überschlägig α = 7500-10000 W/m2K eingesetzt werden.33 ⋅ Re0.):  η  Nu = 0. 6 ⋅ Pr 0.037 ⋅ (Re0.75 − 180) ⋅ Pr 0.14  Nu = 0. 42 ⋅ 1 +  i    "    ηW       Die Gleichung kann unter Verwendung des hydraulischen Durchmessers dh auch für längsdurchströmte Rohrbündel verwendet werden: 2 D i2 − n ⋅ d a dh = Di + n ⋅ d a WÜ bei querangeströmten Rohrbündeln (Colburn-Gl.):   d  2 3  η 0.

Seite 30 Bestimmung des k ⋅ A -Wertes k⋅A = 1 1 s 1 + + α1 ⋅ A1 λ ⋅ A m α 2 ⋅ A 2 A1 A2 θ1 θ1 α2 α1 λ θ2 Am = π⋅" ⋅ da − di da ln di .

Seite 31 Mehrgängige Wärmeübertrager .

Seite 33 Anordnung in der Prozessanlage (Beispiele) Kolonnenkreislauf Kühlwassersystem Nebenleitung .

Seite 34 .

Seite 36 Energieeinsparung durch Brüdenkompression .

Seite 37 Schaltungen mehrstufiger Verdampferanlagen .

Seite 38 Vergleich einstufig/zweistufig .

Seite 22a Wärmetauscherbündel mit Rohrplatten und Umlenkblechen .

n ⋅ h B. Stufe: ! L .n −1 ⋅ h B. 2 + Q m v n.n ⋅ h n + m ! B .n + Q =m v Gesamtbilanz: ! ! L. ⋅ h Dünnlsg .n −1 = m ! ! L . Stufe: ! ! L .1 ⋅ h K .n ⋅ h n + m ! B.n + ∑ H K + n ⋅ Q m v ('& ( ' & ("" " '""" & ( " '" & ( ' & Energiedifferenz der Lösung ( meist vergleichs weise gering) Energiegeh alt des Brüdens der letzten Stufe Energie der Kondensate Wärmeverlu ste × Stufenzahl . 0 ⋅ h 0 ) + m ! B. Stufe: rD % " $ " # ! ! L .1 = m ! L.n + ∑ H K +n ⋅ Q m v durch Dampf eingebrach te Wärmeenerg ie ! ! D ⋅ rD = (m ! L .n ⋅ h B.1 ⋅ h1 + m ! B.1 ⋅ h 1 m ! ! Dicklsg .n ⋅ h n − m ! L.0 ⋅ h 0 m ! Dünnlsg . 2 ⋅ h B.1 ⋅ h1 + m ! B.2 ⋅ h 2 + m ! B.n −1 − m ! B.n −1 ⋅ h n −1 + m ! B.Seite 41 Bilanz einer mehrstufigen Anlage (vereinfacht) ! Brüden ⋅ h Brüden m ! D ⋅ hD m ! Q V ! D ⋅ hK m ! L.0 ⋅ h 0 + m ! D ⋅ rD = m ! L . + m ! Dampf ⋅ rDampf = m ! L .1 ⋅ h B. ⋅ h Dicklsg .1 ⋅ h B. + m ! Brüden ⋅ h Brüden + Q m Verlust 1.1 − m ! B. n ⋅ h B .0 ⋅ h 0 + m ! D ⋅ (h D − h K ) = m ! L .n −1 ⋅ h K .1 + Q m v 2.

Seite 42 Energieeinsparung bei Rektifikationsprozessen 60 – 80 % des Energiebedarfs chemisch-technischer Betriebe entstehen durch thermische Aufarbeitung von Reaktionsprodukten. Absenkung des Betriebsdrucks 4. Sinnvolle Wahl des Rücklaufverhältnisses 2. Schaffung niedriger Kolonnendruckverluste 5. Vorwärmung des Feedstroms 3. Massnahmen: 1. insbesondere durch Rektifikation. Ausnutzung des Wärmepumpenprinzips . Optimale Kolonnenschaltung 6.

p01 pi = x i ⋅ p 0i pG = ∑ pi = ∑ yi ⋅ pG p02 p1 p2 0 1 Zweistoffgemisch: x1 x2 x 1 0 p1 = y1 ⋅ ( p1 + p 2 ) p 2 = x 2 ⋅ p 02 = (1 − x 1 ) ⋅ p 02 p1 = x 1 ⋅ p 01 x 1 ⋅ p 01 = y1 ⋅ [x 1 ⋅ p 01 + (1 − x 1 ) ⋅ p 02 ]   p 01 p 01 = y1 ⋅  x 1 ⋅ + (1 − x 1 )  x1 ⋅ p 02 p 02   x 1 ⋅ α = y1 ⋅ [x 1 ⋅ α + (1 − x 1 )] y1 = x1 ⋅ α x 1 ⋅ α + (1 − x 1 ) .Seite 43 Trennfaktor α Relative Flüchtigkeit (relative volality) Raoult: Dalton: p T = const.

Seite 44 Abhängigkeit der Trennung vom Druck .

Seite 45 Verringerung der Bodenzahl mit steigendem Trennfaktor .

Seite 46 Aufbau einer Vakuumkolonne (Luftkühler als Kondensator) Ventilbodenkolonne zur Cyclohexanon/-anol-Trennung .

Billet. Druckverlust in mmWS/Trennstufe 30 25 20 15 10 5 0 Pallringe (typ.) NSW-Ringe Grobgrid Gewebepackung Montz A2 Gewebepackung Sulzer BX Dampfbelastungsfaktor Fv = 2 Quelle: R. Energieeinsparung bei thermischen Trennverfahren. Hüthig-Verlag .Seite 47 Betriebsverhalten von Kolonnenpackungen 45 40 35 Trennwirkung nt/H in 1/m Druckverlust Dp/H in mmWS/m spez.

Seite 48 Aufbau einer Packungskolonne .

Seite 49 Belastungsdiagramme von Kolonnen Bodenkolonne Packungskolonne .

Seite 23 Wahl der Strömungsgeschwindigkeit Kosten Optimum Wärmetauscherfläche (Investitionskosten) Druckverlust (Betriebskosten) Strömungsgeschwindigkeit (kritische Seite) .

. λ) Berechnung Kennzahlen Re. Massenstrom 2 ! . cp.. → Nu Berechnung k ⋅ A Neubestimmung WT-Fläche Druckverlustberechnung nein OK ? ja ! . NTU1 / 2 Schätzung k-Wert Überschlägige WÜ-Flächenbestimmung Festlegung Wärmetauschertyp Stromführung Optimale Strömungsgeschwindigkeiten Schätzung der mittleren Temperaturen Stoffdatenbestimmung (η.Seite 24 Hergang einer Wärmetauscheroptimierung Prozessdaten: Massenstrom 1 Eintrittstemperaturen Abschätzung Austrittstemperaturen. ρ. übertragener Wärmestrom. Pr..W ! Berechnung Wärmekapazitätsströme W 1 2 Berechnung R1 / 2 .

Seite 26 Stromführungen und mittlere Temperaturen ∆ϑ m = a−b a ln b ∆ϑm = a+b 2 .

Seite 27 Bestimmung der NTU-Werte (Number of Transfer Units) ″ ′ ! =W ! ⋅ Q i  ϑ i − ϑ i  = k ⋅ A ⋅ ∆ϑ m   ″ ′  ϑi − ϑi    k⋅A   = NTU = i ! ∆ ϑ W i m ! k ⋅ A = NTU i ⋅ W i Pi = ′′ ϑ′ i − ϑi ′ − ϑ′2 ϑ1   Temperaturänderung des Stromes i   verfügbare Temperaturdifferenz a. E int ritten     ! =m ! i ⋅ c pi W i ! W Ri = i ! W j d. R1 = P2 P1 .h. d.

Seite 28 .

Kühlwasser) Gase bis ca. 20 m/s (Normaldruck) Beeinflussung der Strömungsgeschwindigkeit durch " Rohrdurchmesser d (aussen) " Wandstärke s " Anzahl rohrseitiger Durchgänge c Rohr = n⋅ π (d a − 2s )2 4 ! V Rohr Mantelseitig: günstige Werte schwieriger zu erreichen Beeinflussung der Strömungsgeschwindigkeit: " Rohrspiegel/Rohrteilung (min 1.5 m/s viskose Flüssigkeiten deutlich weniger zur Verschmutzung (fouling) neigende Medien eher mehr (z.25) " Anzahl mantelseitiger Durchgänge " Anzahl/Abstand der Stützbleche .Seite 29 Wahl der Strömungsgeschwindigkeit Rohrseitig: bei Flüssigkeiten günstige Werte von 1-2.B.

0000 n = 3.0000 D i = m ⋅ (d a + p ) + d a + 2 ⋅ w n = 19. m = 2. m = 1.9282 . m = 4. m = 6.Seite 30 Rohrspiegel n = 1. m = 2.0000 n = 43 .1547 Di w p n = 4.0000 n = 13. m = 2.0000 n = 7. m = 0.4142 da n = 5. m = 1.

33 ⋅  η    W 0 .14  Nu = 0.):   d  2 3  η 0.14 (c im engsten Querschnitt!) Für Blasenverdampfung und Filmkondensation kann überschlägig α = 7500-10000 W/m2K eingesetzt werden.33 ⋅ Re0. 42 ⋅ 1 +  i    "    ηW       Die Gleichung kann unter Verwendung des hydraulischen Durchmessers dh auch für längsdurchströmte Rohrbündel verwendet werden: 2 D i2 − n ⋅ d a dh = Di + n ⋅ d a WÜ bei querangeströmten Rohrbündeln (Colburn-Gl. 6 ⋅ Pr 0. .75 − 180) ⋅ Pr 0.Seite 31 Berechnung der Wärmeübertragungskoeffizienten Dimensionslose Kenngrößen: α⋅d Nusseltzahl Nu = λ c⋅d ⋅ρ Reynoldszahl Re = η (dimensionsloser WÜ-Koeffizient) (Strömungskennzahl) cp ⋅ η Prandtlzahl Pr = (Wärmetransport/Impulstransport) λ WÜ bei turbulenter Strömung in glatten Rohren (Hausen-Gl.037 ⋅ (Re0.):  η  Nu = 0.

Seite 32 Bestimmung des k ⋅ A -Wertes k⋅A = 1 1 s 1 + + α1 ⋅ A1 λ ⋅ A m α 2 ⋅ A 2 A1 A2 θ1 θ1 α2 α1 λ θ2 Am = π⋅" ⋅ da − di da ln di .

Seite 33 Mehrgängige Wärmeübertrager .

Seite 35 Anordnung in der Prozessanlage (Beispiele) Kolonnenkreislauf Kühlwassersystem Nebenleitung .

Seite 36 .

Seite 38 Energieeinsparung durch Brüdenkompression .

Seite 39 Schaltungen mehrstufiger Verdampferanlagen .

Seite 40 Vergleich einstufig/zweistufig .

2 ⋅ h B. n ⋅ h B . . Stufe: ! ! L .1 ⋅ h B. Stufe: ! ! L . .1 + Q m v 2.2 ⋅ h 2 + m ! B.1 ⋅ h B.0 ⋅ h 0 + m ! D ⋅ rD = m ! L . + m ! Brüden ⋅ h Brüden + Q m Verlust 1.0 ⋅ h 0 ) + m ! B .n −1 ⋅ h B.0 ⋅ h 0 m ! Dünnlsg . 2 + Q m v .1 ⋅ h 1 m ! ! L .1 ⋅ h1 + m ! B. ⋅ h Dicklsg . ⋅ h Dicklsg .n ⋅ h n + m ! B . Stufe: ! L .n −1 ⋅ h n −1 + m ! B.1 = m ! L.Seite 41 Bilanz einer mehrstufigen Anlage (vereinfacht) ! Q V ! D ⋅ rD m ! L.n −1 = m ! L .n ⋅ h n + m ! B .n + n ⋅ Q m v %$# % $ # %&& & $&&& # % & $& # Energiedif ferenz der Lösung ( meist vergleichs weise gering ) Energiegeh alt des Brüdens der letzten Stufe durch Dampf eingebrach te Wärmeenerg ie Wärmeverlu ste × Stufenzahl . n.n ⋅ h B . + m ! Dampf ⋅ rDampf = m ! ! Dicklsg .n + Q m v Gesamtbilanz: ! ! L.0 ⋅ h 0 + m ! D ⋅ rD = m ! L .n ⋅ h B .n ⋅ h n − m ! L.1 ⋅ h 1 + m ! B.n + n ⋅ Q m v ! ! D ⋅ rD = ( m ! L .

und Sumpfproduktströme Zerlegung in Richtung steigender Siedetemperaturen große Mengen zuerst abtrennen korrosive.Seite 37 Zerlegung von Mehrstoffgemischen Trennreihenfolge wird von teils sich widersprechenden Regeln bestimmt: ) ) ) ) ) ) ) ) relative Flüchtigkeit bei jedem Trennschritt groß halten in jeder Trennstufe äquimolare Kopf. giftige und gefährliche Substanzen zuerst abtrennen schwierige Trennungen zuletzt anordnen Stoffe mit hoher erforderlicher Reinheit zuletzt abtrennen Wertprodukte als Kopfprodukte abziehen .

Seite 38 Faktoren für die Wärmetauscherauslegung Anordnung in der Anlage: Verfügbare Druckdifferenz Prozessdaten: Massenströme Ein.und Austrittstemperaturen Wahl des Wärmeübertragertyps Zuordnung Rohrseite/Mantelseite Wärmetechnische Auslegung Strömungstechnische Auslegung Medien : Phasenübergänge Verschmutzungsanfälligkeit Korrosionsneigung .

Massenstrom m Gegebene Prozessdaten: Eintrittstemperaturen ϑ1′ . ϑ 2 ′ . Austrittstemperatur ″ ϑ1 & .W & (Wärmeaufnahmevermögen): Berechnung Wärmekapazitätsströme W 1 2 & =m & 1 ⋅ c p1 W 1 & =m & 2 ⋅ c p2 W 2 ″ ′⎞ & ⎛ ′ ″⎞ & =W & ⋅⎛ Q ϑ − ϑ = W ⋅ ϑ − ϑ ⎜ ⎜ ⎟ 1 1 2 2 ⎟ ⎠ ⎝ 2 ⎝ 1 ⎠ berechenbar: zu übertragender Wärmestrom und entweder Massenstrom 2 oder Δϑ2 ! .Seite 42 Schätzung der Eckdaten & 1.

Seite 51 Bauformen von Rohrbündel-WÜT Mehrgängig mit festen Rohrplatten Mehrgängig mit Kompensator Mehrgängig mit Schwimmkopf Bündel mit U-Rohren .

Seite 34 Wahl des Rücklaufverhältnisses hohes RV niedriges RV .

Seite 35 Rektifikation mit Wärmepumpe .

Seite 36 Mehrstufige Rektifikation .

Seite 39 Wahl der Strömungsgeschwindigkeit Kosten Optimum Wärmetauscherfläche (Investitionskosten) Druckverlust (Betriebskosten) Strömungsgeschwindigkeit (kritische Seite) .

cp..W & Berechnung Wärmekapazitätsströme W 1 2 Berechnung R 1 / 2 . übertragener Wärmestrom.Seite 40 Hergang einer Wärmetauscheroptimierung Prozessdaten: Massenstrom 1 Eintrittstemperaturen Abschätzung Austrittstemperaturen. λ) Berechnung Kennzahlen Re.. Massenstrom 2 & . . ρ. → Nu Berechnung k ⋅ A Neubestimmung WT-Fläche Druckverlustberechnung nein OK ? ja ☺ . NTU1 / 2 Schätzung k-Wert Überschlägige WÜ-Flächenbestimmung Festlegung Wärmetauschertyp Stromführung Optimale Strömungsgeschwindigkeiten Schätzung der mittleren Temperaturen Stoffdatenbestimmung (η. Pr.

Seite 41 Stromführungen und mittlere Temperaturen Δϑ m = a−b a ln b Δϑm = a+b 2 .

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Bestimmung der NTU-Werte
(Number of Transfer Units)
″ ′⎞ & =W & ⋅⎛ Q ϑ − ϑ ⎜ i i ⎟ = k ⋅ A ⋅ Δϑ m ⎝ i ⎠

″ ′ ⎛ ϑi − ϑi ⎞ ⎜ ⎟ k⋅A ⎝ ⎠ = NTU = i & Δϑ m W i

& k ⋅ A = NTU i ⋅ W i

Pi =

′′ ϑ′ i − ϑi ′ − ϑ′2 ϑ1

⎛ ⎞ Temperaturänderung des Stromes i ⎜ ⎜ verfügbare Temperaturdifferenz a. d. E int ritten ⎟ ⎟ ⎝ ⎠
& =m & i ⋅ c pi W i d.h.
R1 = P2 P1

& W Ri = i & W j

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Seite 45

Wahl der Strömungsgeschwindigkeit
Rohrseitig: bei Flüssigkeiten günstige Werte von 1-2,5 m/s viskose Flüssigkeiten deutlich weniger zur Verschmutzung (fouling) neigende Medien eher mehr (z.B. Kühlwasser) Gase bis ca. 20 m/s (Normaldruck) Beeinflussung der Strömungsgeschwindigkeit durch Rohrdurchmesser d (aussen) Wandstärke s Anzahl rohrseitiger Durchgänge

c Rohr =

n⋅

π (d a − 2s)2 4

& V Rohr

Mantelseitig: günstige Werte schwieriger zu erreichen

Beeinflussung der Strömungsgeschwindigkeit: Rohrspiegel/Rohrteilung (min 1,25) Anzahl mantelseitiger Durchgänge Anzahl/Abstand der Stützbleche

0000 n = 7.0000 n = 3.9282 .Seite 46 Rohrspiegel n = 1. m = 2.4142 da n = 5.0000 n = 43 .0000 D i = m ⋅ (d a + p ) + d a + 2 ⋅ w n = 19. m = 2. m = 1. m = 2.0000 n = 13. m = 6.1547 Di w p n = 4. m = 0. m = 1. m = 4.

33 ⋅ Re0.14 ⎟ Nu = 0.33 ⋅ ⎜ ⎜η ⎟ ⎟ ⎝ W⎠ 0 . .6 ⋅ Pr 0.Seite 47 Berechnung der Wärmeübertragungskoeffizienten Dimensionslose Kenngrößen: α⋅d Nusseltzahl Nu = (dimensionsloser WÜ-Koeffizient) λ c⋅d ⋅ρ (Strömungskennzahl) Reynoldszahl Re = η cp ⋅ η Prandtlzahl Pr = (Wärmetransport/Impulstransport) λ WÜ bei turbulenter Strömung in glatten Rohren (Hausen-Gl.): ⎛ η ⎞ Nu = 0.14 (c im engsten Querschnitt!) Für Blasenverdampfung und Filmkondensation kann überschlägig α = 7500-10000 W/m2K eingesetzt werden.): ⎡ ⎛ d ⎞ 2 3 ⎤⎛ η ⎞0.037 ⋅ (Re0.75 − 180) ⋅ Pr 0. 42 ⋅ ⎢1 + ⎜ i ⎟ ⎥⎜ ⎜ l ⎠ ⎥⎝ ηW ⎟ ⎝ ⎢ ⎠ ⎣ ⎦ Die Gleichung kann unter Verwendung des hydraulischen Durchmessers dh auch für längsdurchströmte Rohrbündel verwendet werden: 2 D i2 − n ⋅ d a dh = Di + n ⋅ d a WÜ bei querangeströmten Rohrbündeln (Colburn-Gl.

Seite 48 Bestimmung des k ⋅ A -Wertes k⋅A = 1 1 s 1 + + α1 ⋅ A1 λ ⋅ A m α 2 ⋅ A 2 A1 A2 θ1 θ1 α2 θ2 α1 λ Am = π ⋅l ⋅ da − di da ln di .

Seite 49 Mehrgängige Wärmeübertrager .

Seite 50 Anordnung in der Prozessanlage (Beispiele) Kolonnenkreislauf Kühlwassersystem Nebenleitung .

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