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Universität

Duisburg-Essen
Prof. Dr. -Ing. Axel Hunger
SS 2009
Multiple Choice Übungen Seite: 20
Vorname, Nachname Matrikelnummer Klausur Typ
A
Aufgabe 5 24 Punkte
Ein Mailbox-System mit zwei Verwaltungstasks (V1, V2) arbeitet im Zeitscheibenverfahren.
Die Zykluszeit des Zeitrades beträgt 200 ms. Jeder Verwaltungstask benötigt ein Rechenzeit
von 5 ms/Zyklus. Die verbleibende Rechenzeit wird gleichmäßig zwischen den auf das
Mailbox-System zugreifenden Prozessen vergeben. Die Zeit, die jeder einzelne Prozess
erhält, wird nach jedem Zeitradzyklus neu berechnet (quasi statisch). Die Zeitdauer des
Kontextwechsels zwischen zwei Tasks beträgt 2 ms. (Anmerkung: Diese Angaben gelten
auch für Aufgabe 4).
5.1 Wie viele Mail Prozesse können gleichzeitig auf dem System laufen, wenn jedem Prozess eine
Rechenzeit von 4 ms/Zyklus zugesprochen wird?
A: 5 Prozesse B: 10 Prozesse
C: 16 Prozess D: 23 Prozesse
E: 28 Prozesse F:6 31 Prozesse
G: 50 Prozesse H: Keine der Antworten
5.2 Wie groß ist der Wirkungsgrad des Systems, wenn 26 Mail-Prozesse laufen?
I: 0,14 J: 0,26
K: 0,28 L: 0,5
M: 0,86 N:8 0,72
O: 0,9 P: Keine der Antworten
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Vorname, Nachname Matrikelnummer Klausur Typ
A
5.3 Ein aktiver Mail-Prozess kann 50 Byte/ms senden oder empfangen. Wie lange dauert die
Übertragung einer Botschaft bestehend aus 500 Byte, wenn das nachfolgende Zeitrad
zugrunde gelegt wird? Die Botschaft wird ausschließlich vom Prozess P1 bearbeitet. Der
Prozess bekommt eine Rechenzeit von 4 ms/Zyklus zugewiesen.
P1
t=0
KW
KW
Abbildung 3.1: Zeitrad zur Unteraufgabe 3.3
Q: 4 ms R: 6 ms
S: 10 ms T: 125 ms
U: 206 ms
V:1
0
402 ms
W: 600 ms X: Keine der Antworten
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Vorname, Nachname Matrikelnummer Klausur Typ
A
Aufgabe 6 18 Punkte
6.1 Im folgenden bedient das Mailbox-System aus Aufgabe 3 drei Prozesse (P1, P2, P3). Ein
Prozess wird beendet, sobald er „seine“ Botschaft vollständig bearbeitet hat. Die restliche
Rechenzeit dieses Prozesses verfällt für den Zyklus, in dem der Prozess beendet wird. Sie steht
erst im nächsten Zyklus für die Verteilung an andere Prozesse zur Verfügung.
P1 sendet eine Botschaft von 500 Byte.
P2 empfängt eine Botschaft von 3500 Byte.
P3 empfängt eine Botschaft von 5000 Byte.
P1
P2
P3
V1 V2
t=0
KW
KW
KW
KW
KW
Abbildung 4.1: Zeitrad zur Unteraufgabe 4.1 und 4.2
Geben Sie an, zu welchem Zeitpunkt der Prozess P1 beendet wird, wenn die Tasks wie in
Abbildung 4.1 auf dem Zeitrad angeordnet sind.
A: 10 ms B:6 17 ms
C: 105 ms D: 154 ms
E: 217 ms F: 268 ms
G: 340 ms H: Keine der Antworten
6.2 Geben Sie an, zu welchen Zeitpunkten die Task P2 beendet wird, wenn die Tasks wie in
Abbildung 4.1 auf dem Zeitrad angeordnet sind.
I: 105 ms J: 154 ms
K:1
2
217 ms L: 268 ms
M: 340 ms N: 402 ms
O: 514 ms P: Keine der Antworten
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Nach dem Einschalten des Tempomats wird zunächst die „zu haltende Geschwindigkeit“ Vmax
bestimmt. Hierzu wird in einem Prozess P1 die Anzahl der Radimpulse gemessen und in einen
Geschwindigkeitswert Vmax umgewandelt. Jede Geschwindigkeitsermittlung erfolgt anhand
einer konstanten Anzahl von Systemtakten und benötigt jeweils die Rechenzeit t1.
Das Abspeichern der Geschwindigkeit Vmax erfolgt in einem Prozess P2 der die Rechenzeit t2
benötigt. Der Wert Vmax wird in einem shared memory gespeichert auf den alle Prozesse
Zugriff haben.
Der Vergleich der aktuellen Geschwindigkeit V mit dem gespeicherten Wert Vmax erfolgt in
einem Prozess P3 der Rechendauer t3. Zuvor ist jedoch die aktuelle Geschwindigkeit zu
messen. Hierzu wird wieder der Prozess P1 verwendet.
Das erste Ergebnis der Vergleichs der aktuellen Geschwindigkeit V mit dem gespeicherten Wert
Vmax muss spätestens zum Zeitpunkt T nach dem Einschalten des Tempomats vorliegen.
Geben Sie die Echtzeitbedingung hierfür an, unter der Annahme eines multitasking fähigen
Einprozessor-Systems.
2.4 Welche der nachfolgenden Echtzeitbedingungen ist richtig
V: T 2 t1+t2+t3 W:5 T 2 t1+t2+t3 X: T = 2 t1+t2+t3
Y: T max {t1, t2, t3} Z: Keine der Lösungen
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