Musikalische Einstimmung: Wenn wir in höchsten Nöten sein

:
https://www.youtube.com/watch?v=FWhZovqTl3o REK Lesung: Exodus 1 – Gottes Bundesvolk verlassen und in großer Gefahr „Seid fruchtbar und mehret euch.“ Dieser Auftrag wurde der Menschheit durch den Schöpfungsbund mitgegeben. Das Volk Israel gestaltet sein Leben danach, auch unter vieler Arbeit, ständig zunehmenden Druck der verfügten Sklaverei. Doch das Volk vermehrte sich und wurde sehr stark, körperlich, geistig und familiär. Dann aber wollte Pharao – Sinnbild Satans – mit mörderischer Gewalt der ethnischen Vermehrung ein Ende setzen, den genetischen Blutsfaden einfach abschneiden durch Tötung aller männlichen Nachkommen. Doch da erhebt sich plötzlich eine „Frauenbewegung für das Leben“ und das noch aus dem eigenen ägyptischen Volk. Gott erweckte sie, um sein Bundesvolk zu retten, durch weise Frauen, Hebammen, die die mörderischen Gesetze ihres Staates missachten. Die Knaben werden gerettet. Doch dann erhöht der König den Druck: Durch sein Propaganda-Ministerium befielt er seinem gesamten Volk: Ertränkt alle neugeborenen Baby Jungen im Nil oder in den Kanälen. Doch, „wenn wir in höchsten Nöten sein“, greift Gott bei uns im Leben ein. Besonders dann, wenn wir zum Bundesvolk gehören. Und dieses Eingreifen geschieht dann meistens am Ende, wenn alles oft verloren und aussichtslos erscheint. Wird nun das einfache Volk der mörderischen lebensbedrohenden Ideologie Ägyptens folgen? Wird nun das hilflose Leben brutal weggeworfen, ertränkt, „weggemacht“? Aber Gott antwortet nach seinem ewigen Plan. Wir sind gespannt! GEBET: O Gott, der Du vom Himmel alles ungerechte Planen und Handeln gottloser Menschen siehst, erbarme Dich über alle, die zum Leben berufen und ohne Schutz vor Menschen oder Angriffen des Staates verlassen sind. Sende bald Deine Hilfe und lass uns für den Schutz des ungeborenen Lebens, für Unterdrückte und Verfolgte einstehen. Hilf uns selbst in aller unserer Not. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen. ZUM MEDITIEREN: Steht die Ideologie: Gender Main Streaming (zur Abschaffung der „Kategorie der Zweigeschlechtlichkeit“ und zur Schaffung einer Gleichheit als absoluter „Austauschbarkeit von Frau und Mann“) der göttlichen Schöpfungsordnung „seid fruchtbar und mehret euch“ entgegen? Verfolgt sie alle Andersdenkenden? REK Lesung Matthäus 24,15-28 – In höchster Not – lese, bedenke und fliehe Jesus bereitet seine Jünger vor, sich auf bevorstehende Nöte, Gefahren und Verführungen einzustellen. Nach Zerstörung des Tempel, des Gottesdienstes und innerem geistlichen Zerfall wird die Not noch größer werden. Jesus will für diese Situation das geistliche Verständnis seiner Jünger schärfen und stärken und weist auf den Prophet Daniel hin, der vom Gräuel der Verwüstung (Dan 12,11) spricht. Die Hilfe, die Er uns gibt, wird durch die Worte „liest“ und „bedenkt“ hervorgehoben. Es geht darum, das uns gegebene prophetische Wort des AT + NT zu verstehen und danach zu handeln. Das taten auch die Christen zwischen 66 und 67n. Chr. als der röm. Feldherr Cestius Gallus sich nach Belagerung Jerusalems für kurze Zeit zurückzog. Darin verstanden die Christen das von Jesus angekündigte Zeichen, dass sie Jerusalem und auch Judäa verlassen sollten. Sie bedachten und viele flohen auf die andere Seite des Jordans. Dann 3 1/2 Jahre nach Beginn des Krieges, eroberte im Jahr 70. Chr.,Titus Jerusalem. In jener größten Gefahr gab ihnen der Herr das rechte Verständnis aufgrund der Schrift zum Handeln. Auch wir sollen bis zum zweiten Erscheinen Christi durch Lesen und Bedenken der Heiligen Schrift uns leiten lassen, um den Verwirrungen, Ideologien und Irrlehren des Zeitgeistes entfliehen zu können.
1. Wenn wir in höchsten Nöten sein und wissen nicht, wo aus noch ein, und finden weder Hilf noch Rat, ob wir gleich sorgen früh und spat: 2. so ist dies unser Trost allein, dass wir zusammen insgemein dich anrufen, o treuer Gott, um Rettung aus der Angst und Not. 3. und heben unser Aug und Herz zu dir in wahrer Reu und Schmerz und flehen um Begnadigung und aller Strafen Linderung, 4. die du verheißest gnädiglich allen, die darum bitten dich im Namen deins Sohns Jesu Christ, der unser Heil und Fürsprech ist. 5. Drum kommen wir, o Herre Gott, und klagen dir all unsre Not, weil wir jetzt stehn verlassen gar in großer Trübsal und Gefahr. 6. Sieh nicht an unsre Sünde groß, sprich uns davon aus Gnaden los,steh uns in unserm Elend bei,mach uns von allen Plagen frei, 7. auf dass von Herzen können wir nachmals mit Freuden danken dir, gehorsam sein nach deinem Wort, dich allzeit preisen hier und dort! (Trostlied, Autor: Paul Eber (1511 - 1569)