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MÄRZ 2009

SPORT

KÖNIZER ZEITUNG DER SENSETALER

101

Ligaerhalt geschafft
Die erste Mannschaft des EHC SenSee hat ihr Saisonziel erreicht
EISHOCKEY – Die erste Mannschaft des EHC SenSee wird weiterhin in der zweiten Liga spielen. Der Klassenerhalt gelang auch dank der Zusammenarbeit mit dem EHC SenSee – Future und dem HC Düdingen Bulls.
Wie erwartet gestaltete sich für die erste Mannschaft des EHC SenSee die Saison als Aufsteiger in die 2. Liga nicht einfach: Mit dem ersten Spiel gegen einen starken HC Université Neuchâtel, welcher die Qualikation dominierte und klar gewonnen hatte, wurde klar, dass das Projekt «2. Liga Klassenerhalt» kein einfaches Unterfangen werden würde. «Unsere Spielerischen Grenzen, wurden uns relativ rasch aufgezeigt», so Markus Wüthrich, Präsident des EHC SenSee. Die Mannschaft um Trainer Urs Dolder musste sich erst kontinuierlich an ein schnelleres Spiel mit härterem Körpereinsatz herantasten. Bald aber konnte man sich über die ersten Punkte freuen und fand Mittel auch ambitionierten Mannschaften entgegen zu halten. Doch fehlte, im Nachhinein gesehen, die Konstanz und Erfahrung im Team. Während viele andere Teams in der zweiten Liga auf die Dienste von ehemaligen und erfahrenen Spielern aus oberen Ligen zählen konnten, behauptete sich der Aufsteiger EHC SenSee mit der praktisch gleichen Mannschaft wie noch eine Saison zuvor. Trotzdem: Das Team hat in schwierigen Situationen zusammen gehalten und als Mannschaft mit Charakter den Ligaerhalt geschafft. So fehlte am Schluss nur ein Punkt für die Playoff-Quali kation. Zusammen stark Stolz ist der EHC SenSee auf die neu lancierte Zusammenarbeit mit verschiedenen Klubs aus der Region. So wurden oft Spieler der Nachwuchsbewegung EHC SenSee – Future in die erste Mannschaft integriert. Einerseits konnten diese Erfahrungen auf aktiver Ebene sammeln, anderseits konnte der EHC SenSee damit personelle Engpässe überbrücken und eine gesunde Konkurrenzsituation unter den Spielern schaffen. Auch auf die Verstärkung aus der ersten Liga konnte man zählen: So wurden regelmässig Spieler vom HC Düdingen Bulls eingesetzt. Aufgrund eines Skiunfalls des Headcoach Urs Dolder, sprang der Assistenztrainer der Bulls, Freddy Riedo, sofort ein und coachte das Team in Zusammenarbeit mit Peter Wieland (Trainer EHC SenSee II) in der ersten Playout Partie gegen Le Locle. Souveräne Playout-Serie Nachdem die Playoffs knapp nicht erreicht wurden, zeigte das Team eine souveräne PlayoutSerie gegen Le Locle. Wurden die ersten beide Spiele erst in der Verlängerung gewonnen, siegte das Team im dritten Spiel klar. Die Serie wurde mit drei Siegen und ohne Niederlage letztendlich klar entschieden. Ausblick Saison 09/10 Zusammen mit dem EHC  SenSee – Future ist der EHC SenSee der grösste Eishockeyverein des Kantons Freiburg. TK-Chef Roger Minnier blickt mit Zuversicht in die Zukunft: «Wir bieten den Junioren eine gute Plattform für eine Weiterentwickelung auf aktiver Ebene und sind sicher das einige talentierte, junge Spieler aus der Future Abteilung zu uns wechseln werden.» Die Möglichkeiten der jungen Spieler würden durch die enge Zusammenarbeit mit dem HC Düdingen Bulls bis zur 1. Liga gewährleistet. «Ein so weitgreifendes und gut funktionierendes Konstrukt ist einzigartig und macht unsere Region sehr interessant für junge Spieler», so Minnier. Weiter hoffe man, dass der eine oder andere Crack aus der 1. Liga als Leistungsträger das Team verstärken wird. Die Voraussetzungen für eine starke Zweit-Liga-Mannschaft sind aus Sicht des Klubs gegeben. Die Verantwortlichen der Vereine sind bemüht weitere Synergien zu nutzen, um noch näher zusammen zu rücken und das Umfeld für die Teams dadurch noch professioneller zu machen. BI
INFO | www.ehc-sensee.ch

Hintere Reihe: Markus Wüthrich (Präsident), Florian Rotzetter, Lukas Hayoz, Manuel Raemy, Boris Otypka, Simon Hänni, Simon Gallasz, Marcel Schwitz, Steve Daepp, Christian Hänni, Frank Siegenthaler (Betreuer) Vordere Reihe: Raphael Käser, Pascal Mauron, Philippe Forrer, Dominik Baeriswyl, Urs Dolder (Trainer), Mikael Tschannen, Sascha Salvisberg, Roger Minnier, Markus Bösiger, Michael Lauper Foto: zvg