Säug etier e

l ge Vö

Alle wissen was mit Artenvielfalt gemeint ist. Viele Pflanzen und Tierwesen sind bedroht und sterben aus. Dort wie da, wie jetzt und war. Die Ursachen sind die Zerstörung natürlicher Lebensräume an Land und zu Wasser. Ob das Wiesen, Wälder, Moore, Bäche, Flüsse, Teiche sind. Überall greift der Mensch ein. Zum Teil um Nahrung zu haben, aber auch für sein persönliches Vergnügen, wird die Natur verbogen und hingebogen. Das mag im Moment, in der Jetztzeit, einen größt möglichen Nutzen und Ertrag bringen. Doch nur wenige Generationen später ist vieles zerstört. Ein Wesen macht die Rechnung ohne Wirt, das menschliche Wesen. Im Gasthaus Erde sich davon zu schleichen, ohne die Rechnung zu bezahlen, ist nicht möglich. Ich habe die Pflanzen und Tierwesen gezeichnet, um ihnen Raum zu geben. Der Lateinische Name und Grad der Gefährdung in Österreich ist auf der Liste nachzulesen.

Wien im Jahre 2007, Avelina ILmKüDE

Säugetiere

Der Biber braucht Wasser Lebensräume. Er hat große Schneidezähne, einen haarlosen Schwanz, der wie ein Paddel aussieht, auch Kelle genannt. An den großen Hinterpfoten hat er Schwimmhäute, die Vorderpfoten sind etwas kleiner. Er ist ein ausgezeichneter Schwimmer, beim Tauchen werden Nase und Ohren verschlossen. Biberpaare bleiben ihr ganzes Leben lang zusammen, sie haben ein Revier, das sie gemeinsam verteidigen. Sie sind wahre Baumeister im Dammbauen. Sie tragen abgenagte Äste zu einer Art Burg zusammen und verkitten diese mit Schlamm. Der Eingang liegt meist unter Wasser damit keine Feinde eindringen können. In der Biberfamilie leben mit dem Elternpaar bis zu zwei Generationen von Jungbibern. Ihre Nahrung sind Wasserpflanzen und im Winter Rinde. Mit ihrem dichten Pelz sind sie gut gegen die Kälte geschützt. Der Pelz wird auch regelmäßig gereinigt und mit einem fetthaltigen Sekret gepflegt. Ein Hinweis auf Biber ist der rundumerdum spitz zulaufende abgenagte Baumstamm. Mystisch steht der Biber für Fleiß und Arbeitseifer. Im Christentum bedeutet er Keuschheit, den Asketen. Weiters steht er für Wachsamkeit und Friedfertigkeit. In der Indianischen Tradition steht er für Familie und Zuhause und für die Kraft die in der Arbeit liegt.

Biber

Vögel
Der Eisvogel hat kurze Schwanzfedern und breite Flügel, er wird 18 cm groß und wiegt 35 Gramm. Sein Gefieder funkelt blau wie ein Saphir, grün wie ein Smaragd und rot wie ein Rubin. Der Eisvogel braucht naturbelassene, sich immer wieder verändernde Gewässerlandschaften, Flüsse und Bäche, die dabei Steilufer und Flachwasser Zonen aufweisen. Nur sie bieten reiches Nahrungsangebot, Ansitze und Brutmöglichkeiten. Auf dem Speiseplan stehen Fische, Wasserinsekten, Kleinkrebse und Kaulquappen. Seine Jagdmethode ist das Stoßtauchen. Wenn er auf einem über dem Wasser hängenden ruhigen Ast Ansitz eine mögliche Beute entdeckt, stürzt er sich fast senkrecht nach unten kopfüber ins Wasser. Die meisten Eisvögel leben in einer monogamen Brutehe. Wenn er einen möglichen Partner gefunden hat, finden ausgedehnte Verfolgungsflüge flach über dem Wasser statt. Zur Balz trägt das Männchen kleine Fische herbei, um sie in einer Verbeugung dem Weibchen zu überreichen, das sie rufend und mit zitternden Flügel entgegennimmt. Mystisch steht der Eisvogel für ruhige Schönwettertage, Ruhe, Schönheit, Würde, Schnelligkeit, vornehme und schöne Frauenbekleidung, zurück haltendes Wesen. Weiters steht der Eisvogel für Freude und Harmonie.

Eisvogel

Säugetiere

Der Fischotterbestand in Europa ist sehr stark bedroht. Als Fischräuber und wegen seines Pelzes wurde er rücksichtslos gejagt. Er gehört zur Familie der Marder und hat ein sehr dichtes Wasser abweisendes Fell, einen stromlinienförmigen Körper und Schwimmhäute an den Pfoten. Der Otter ist ein verspielter eleganter Schwimmer, beim Tauchen verschließt er Nase und Ohren. Der Fischotter kommt mit allen Wasser Lebensräumen gut zurecht, wenn sie sauber sind und genügend Verstecke entlang des Ufers für ihn aufweisen. Neben seinem unterirdischen Hauptbau hat er noch mehrere Fluchtunterkünfte, der Eingang liegt unter Wasser. Sie benutzen immer die selben Pfade, sogenannte Ottersteige. Die Fischotter paaren sich nicht im Wasser, sondern an Land. Die Jungen werden von der Mutter alleine aufgezogen und bleiben in etwa 14 Monate bei ihr. Seine Nahrung sind Fische, Krebse, Insekten, Amphibien, Vögel und kleine Säugetiere. Mystisch steht der Fischotter für die weibliche Energie und das Spielen. Der Otter ist abenteuerlustig und freundlich, er würde niemals kämpfen, außer er wird angegriffen und geht davon aus, das andere ebenfalls freundlich sind. Er ist eines der reinen Tiere des Zoroastrismus, das wie den Hund zu töten, eine große Sünde ist. Er ist ein christliches Attribut des heiligen Cuthbert.

Fischotter

Vögel

Die Grosstrappe zählt zu den schwersten flugfähigen Vögel der Welt. Außerhalb der Balzzeit unterscheiden sich weibliche und männliche Grosstrappen nur durch die Größe. Männchen können eine Standhöhe von etwa 1 m aufweisen und werden bis zu 18 kg schwer. Die schlankgebauten Weibchen sind rund ein Drittel kleiner und bringen lediglich 5 kg auf die Waage. Sie leben in getrennt geschlechtlichen Gruppen. In den Weibchentrupps halten sich auch die Jungtiere auf. Auf dem Speiseplan stehen Knospen, junge Triebe, Blätter und Samen zahlreicher Wildkräuter und Kulturpflanzen, aber auch Mäuse, Eidechsen, Heuschrecken und andere Kleintiere. Im Frühjahr kommen die Tiere zur Paarung zusammen. Danach sucht sich das Weibchen in einer blanken Bodenmulde einen versteckten Nistplatz, wobei kein Nistmaterial verwendet wird und legt 1 bis 3 Eier. Grosstrappen sind in starkem Maße Geburtsorts und Brutgebiets treu. Typisch für die Grosstrappen ist die imposante Balz. Die Männchen verwandeln sich in Blumen. Lautlos stehen sie da und klappen zuerst den Schwanz von vorn auf den Rücken. Dann bläht er seinen Kehlsack immer weiter auf, so dass die Barthaare zu Berge stehen. Dann lässt er die Flügel hängen und wendet sie plötzlich um, wobei die weiße Farbe der Flügelunterseite prachtvolle weiße Rosetten bildet. Am Höhepunkt der Darbietung beginnt der ganze Körper zu vibrieren und der Hahn dreht sich um sich selbst. Trappen sind wachsame, störungsempfindliche Vögel, die auf Gefahr schon in weit über 1 km Entfernung mit Flucht reagieren. Mystisch stehen sie für den Adler der sich herschenkt. Im modernen Großstadt Leben ist es umgekehrt, noch mehr und vorwärts, wer das meiste hat gewinnt. Es gibt Kulturen, in denen niemand gewinnt, bevor nicht die Bedürfnisse des ganzen Volkes befriedigt sind, da alles Leben heilig ist.

Grosstrappe

Vögel

Der Große Brachvogel gehört zu den Schnepfenvögel und hat einen langen kräftig abwärts gebogenen Schnabel, den er wie eine Pinzette einsetzen kann. Die Weibchen sind etwas größer und haben einen deutlich längeren Schnabel wie die Männchen. Der Große Brachvogel wird 60 cm groß und wiegt circa 1 kg. Auffallend ist der flötende Ruf, den vor allem die Männchen zu Boden und in der Luft singen, um ihre Brutreviere abzustecken. Er kehrt als Zugvogel im Frühling in seine Brutgebiete zurück. Sein Nest baut er bevorzugt in niedriger Vegetation, muldenförmig am Boden. Er polstert es mit Gras aus und legt bis zu 4 Eier. Im Winter ziehen die Vögel an die Küsten Süd und Westeuropas. Auf seinem Speiseplan stehen Regenwürmer, Asseln, Grillen, Heuschrecken, Käfer, Raupen, Schnecken, Muscheln, hin und wieder auch pflanzliche Kost und kleine Säugetiere. Er sucht in Wiesen und im Uferbereich von Gewässern nach Nahrung. Der Große Brachvogel bevorzugt Flach- und Heidemoore, feuchte Niederungen, Grassteppen und Streuwiesen. Mystisch steht der Große Brachvogel für mütterliche Fürsorge, weibliche Herrschaft oder eine kühne Frau. Unermüdlich und ruhig sind sie in Bewegung um Nahrung zu finden und stehen somit für die Art und Weise wie wir uns durch die Welt bewegen.

Grosser Brachvogel

Säugetiere

Die Haselmaus ist der kleinste der Bilche (Schläfer), circa 7 cm ohne Schwanz und ein nachtaktiver Nager. Der Schwanz ist dicht, aber kurz behaart und in etwa auch 7 cm lang. Sie hat schwarze Knopfaugen und kurze Ohren. Die Haselmaus lebt in dichten Laubwäldern, Himbeer- und Brombeergestrüpp und Haselsträuchern, deren Früchte als Nahrung ihr den Namen gegeben haben. Sie legen im Gestrüpp Kugelnester an, die aus Gras, Blättern und Moos erbaut werden. Vom Frühjahr bis zum Herbst streift sie nachts umher und ernährt sich von Haselnüssen, Knospen, Samen und Beeren. Den Winterschlaf verbringt sie in einem frostsicheren Erdnest. Das Weibchen wirft zweimal im Jahr zwei bis drei Junge. Mystisch steht der Haselnussstrauch für verborgene Weisheit, Frieden und Liebende. Er hat magische Kräfte, er ist ein Regenmacher und wurde zum Wassersuchen verwendet. Als Baum des Lebens wuchs er in Avalon neben dem heiligen Brunnen. Der Stab des Hermes wurde aus ihm gemacht, deshalb symbolisiert er auch Kommunikation und Versöhnung. Er bedeutet auch poetische Inspiration. In der Indianischen Tradition steht die Maus für Genauigkeit. Es ist gute Medizin, den Dingen im Detail Aufmerksamkeit zu schenken. Aber es ist schlechte Medizin, jedes kleine Ding, in winzige Stückchen zu zerkauen. Die Maus weiß von Anfang an, es gibt immer noch etwas zu lernen, man kann immer noch tiefer und tiefer dringen. Christl. der Teufel, der Zerstörer, weil sie in der bildlichen Darstellung an der Wurzel des Lebensbaumes nagt.

Haselmaus

Vögel

Purpurreiher sind bei uns sehr selten. Sie werden circa 90 cm groß und sind etwas kleiner als der nah verwandte Graureiher. Beim Fliegen ziehen sie Kopf und Hals ein, Flügelspannweite bis zu 150 cm. Zur Paarungszeit tragen sie einen dünnen Federschopf am Hinterkopf. Purpurreiher sind Zugvögel und ziehen im September Richtung Süden bis über den Äquator. Auf dem Speiseplan stehen Fische, aber auch Kaulquappen, Frösche, Molche, Eidechsen, Schlangen, Krebse, Schnecken, Insekten und kleine Säugetiere. Purpurreiher sind Ansitzjäger, es kann aber auch vorkommen, dass er in einem abgeernteten Getreidefeld nach Mäusen auf die Pirsch geht. Paarung und Nestbau erfolgen gleich nach dem Eintreffen in ihren Brut Gebieten. Das Nest liegt erhöht auf einem Haufen abgestorbener Halme, gewöhnlich einen Meter über der Wasseroberfläche. Männchen und Weibchen bauen jedes Jahr gemeinsam ein neues Nest, darin liegen vier Eier. Die Jungen werden von beiden Elternvögeln gefüttert und betreut. Die Rivalität zwischen den jungen Purpurreihern ist groß, sie wachsen rasch heran, schon im Alter von acht bis zehn Tagen verlassen sie zeitweilig das Nest. Mystisch ist der Reiher ein Sonnenvogel, dessen Symbolik vieles mit der des Storches und des Kranichs gemeinsam hat, wie im Buddhist. und Daoist. Glauben. Christl: steht er als Symbol für das neue Leben und bedeutet auch Wachsamkeit und Besonnenheit. Ägypt. ist er der Erste, der nach dem Tode die Seele verwandelt, er steht als Symbol für die aufgehende Sonne und der Wiedergeburt.

Purpurreiher

Säugetiere
Der Siebenschläfer ist ein nachtaktiver Nager aus der Familie der Bilche (Schläfer). Seinen Namen bekam er wegen seinem in etwa sieben Monate dauernden Winterschlaf. Er wird circa 15 cm groß und sein Schwanz misst circa 13 cm, er sieht einem Eichhörnchenschwanz ähnlich. Siebenschläfer haben ein einfärbig aschgraues Fell und eine weiße Bauchseite.

Sie leben in Laub Nadel Mischwäldern und benötigen alte höhlenreiche Bäume, dringen aber auch in leer stehende Dachböden, Schuppen und Nistkästen ein. Die Nahrung der Siebenschläfer sind Eicheln, Bucheckern, Nüsse, Kastanien, saftiges Obst und Insekten, oft plündern sie auch Vogelnester. Im Herbst frisst er solange als möglich und hält anschließend seinen Winterschlaf in frostsicheren Erdhöhlen, manchmal auch in Baumhöhlen. Im Frühjahr paaren sich die Eltern bald nach dem Erwachen und das Weibchen bringt bis zu sechs, nackte und blinde Junge zur Welt. Mystisch steht der Siebenschläfer für das Vorausplanen, Vorrat anlegen und sammeln, ohne deshalb in der Vorsorge aufzugehen. Er hat auch mit dem sicheren Nest zu tun, mit Weisheit und Fürsorge. Auch das es für alles eine richtige Zeit gibt und manches einfach nur Zeit braucht zum Wachsen.

Siebenschläfer

Vögel

Der ehemals weit verbreitete, in trockenen und offenen Lebensräumen, wie Steppen, Halbwüsten, Schotterflächen oder an Kiesbänken bei unverbauten Wildflüssen, vorkommende Triel ist aufgrund landschaftlicher Veränderungen aus großen Teilen Mitteleuropas verschwunden. Landwirtschaftlich intensiv benutzte Flächen werden weitgehend gemieden. Der Triel hat ein sandfarbenes gestricheltes Gefieder, der Bauch ist hell. Die Geschlechter unterscheiden sich weder in der Größe, noch in der Färbung. Es sind Dämmerungs und Nachtaktive Vögel. Der Reviergesang ertönt meist in den Abendstunden und kann die ganze Nacht über andauern. Es ist ein melodisches, etwas wehmütiges Flöten, das weit zu hören ist. In der Ruhezeit stehen Triele längere Zeit fast unbeweglich, mit hoch erhobener Körper haltung. Bei Gefahr fliegt der Triel nur selten auf, sondern versucht sich mit geducktem Körper und vorgestrecktem Hals schleichend zu entfernen. Auf dem Speiseplan stehen Insekten, Mollusken, Würmer, Spinnen, Asseln, Eidechsen und kleine Säugetiere. Die Paarbildung erfolgt im Winterquartier. Die Nester werden meist auf vegetations armen Untergrund in der Nähe von Gebüschen angelegt, in denen sich 1 bis 2 Eier befinden, die von beiden Geschlechtern bebrütet werden. Die Eltern verteidigen das Nest energisch durch Zischen und Fauchen, sowie durch Flugangriffe. Das Mystische am Triel ist für mich die Frage, wenn die Natur die Dinosaurier überlebt und sich weiterentwickelt hat, wie geht es der Natur mit dem Menschen, die aus dieser Weiterentwicklung hervor gegangen sind? Der gefürchtete Tyrannosaurus Rex erscheint mir gegenüber dem Tyrannus Mensch vergleichsweise harmlos.

Triel

Vielen Dank fürs Zuhören