Der sahraouische Aktivist Mustapha Salma Ould beobachtet einen offenen Hungerstreik ab Montag

Sidi

Mouloud

Der sahraouische Aktivist Mustapha Salma Ould Sidi Mouloud, der seit mehr als 2 Jahren aus den Lagern von Tinduf in Algerien nach Mauretanien deportiert wurde, hat angekündigt, dass er einen offenen Hungerstreik ab Montag vor der Vertretung des Hochkommissariats für Flüchtlinge (UN-HCR) in Nouakchott beobachten wird und dies bis zur Beilegung seiner Situation. In einem Kommuniqué, das am Sonntag dem MAP-Nouakchott zugekommen ist, hat Mustapha Salma Ould Sidi Mouloud wissen lassen, dass er diese Entscheidung getroffen hat, nach dem er alle Wege ausgeschöpft hat und nach dem er auf alle juristischen Wege mit den betroffenen Parteien zurückgegriffen hat, um seine Situation beizulegen, sowohl auf der Ebene der Instanzen des HCR bis zu den mauretanischen Behörden, seit seiner Einreise in das mauretanische Territorium am 30. November 2010. Er hat in dieser Hinsicht bedauert, keine positive Antwort im Hinblick auf sein Recht und das Recht seiner Familie erhalten zu haben, um in normalen Bedingungen zusammengeführt zu werden, sowie im Hinblick auf sein Recht, seinen Reisepass zurückzuerlangen. Diese Entscheidung, erläutert er, zielt darauf ab, HCR bezüglich seiner Engagements zu interpellieren, „eine Lösung zu finden, die im Stande ist, meine Familie wieder zu finden, womit ich zwangsweise seit 30 Monaten getrennt wurde, nach dem es mir verboten wurde, zu meinen Kindern in den Lagern von Tinduf im algerischen Territorium zurückzukehren und nach meiner Deportation nach Mauretanien". Herr Mustapha Salma Ould Sidi Mouloud bürdet die Verantwortung „der negativen Konsequenzen aus meiner Situation den betroffenen Parteien“ auf, die ihn gezwungen haben, diese Entscheidung zu treffen infolge „ihres Zauderns in der Recherche nach einer Lösung und in ihrer Gleichgültigkeit hinsichtlich der unmenschlichen Bedingung, die ich und meine Familie zu dulden". In diesem Sinne hat er die wirkenden Kräfte in dieser Welt dazu aufgerufen, sein Recht zu unterstützen, um mit seiner Familie zusammengeführt zu werden und sich der Bewegungsfreiheit zu erfreuen. Der Aktivist Mustapha Salma Ould Sidi Mouloud wurde am 21. September 2010 durch die Milizen der Polisario bei seiner Ankunft im Grenzepunkt der Lager von Tinduf, in der Nähe des mauretanischen Territoriums, entführt, als er wollte mit seiner Familie zusammengeführt werden. Er wurde in einem geheimen Ort gefangen gehalten, auf Grund dessen, dass er im Rahmen seines Besuchs in Marokko sich für die marokkanische Autonomie-Initiative ausgesprochen hat, als glaubwürdige und seriöse Lösung, um zu einer definitiven Beilegung des artifiziellen Konflikt um die Sahara zu gelangen. Mustapha Salma Ould Sidi Mouloud, der den Posten eines Generalinspektors der Polizei der Polisario besetzte, wurde Ende 2010 auf freien Fuß gesetzt und wurde

der Vertretung des HCR in Mauretanien übergeben, am Ende einer breiten internationalen Kampagne zugunsten seiner Freilassung. Quellen: http://www.corcas.com http://www.sahara-online.net http://www.sahara-culture.com http://www.sahara-villes.com http://www.sahara-developpement.com http://www.sahara-social.com

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