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Kommunikation
1.1 Was ist Kommunikation?

Das Wort Kommunikation hat seinen Ursprung in der lateinischen Sprache: communicatio - Mitteilung, communicare - teilhaben, communis - gemeinsam. Kommunikation bedeutet also Verbindung, Austausch und Verständigung zwischen Menschen. Die Kommunikationskompetenz ist ein wichtiger Teil der Sozialkompetenz. Sie beschreibt neben der Dialogfähigkeit und dem schriftlichen und mündlichen Ausdrucksvermögen, Ihre Fähigkeit zu präsentieren und zu visualisieren.

Kommunikationskompetenz

1.2

Kommunikationsziele

Natürlich möchten Sie mit Ihrem Vortrag, mit Ihrer Präsentation bestimmte Ziele erreichen. Bevor Sie aber ein Ziel formulieren, müssen Sie zunächst Ihren eigenen Standpunkt bestimmen. Erst dann können Sie das Ziel und den Weg zum Erreichen des Ziels festlegen. Die folgenden Fragen sollen Ihnen bei der Analyse und zielorientierten Vorbereitung helfen. Fragen zur Analyse und Bestimmung der Kommunikationsziele • • • • • • • • • Wer ist mein Publikum? Welche Ideen und Inhalte möchte ich vermitteln? Welche Verhalten und Handlungen möchte ich auslösen? Warum sollte mein Publikum meinen Vortrag hören? Welche Kommunikationsmittel und -medien kann ich einsetzen? Wie viel Zeit habe ich? Bietet die Präsentation etwas Neues? Kann/muss ich mein Publikum aktiv beteiligen? Ist mein Ziel realistisch?

Formulieren Sie nach der Analyse – und bevor Sie mit der Erstellung Ihrer Präsentation beginnen – Ihr Kommunikationsziel in einem Satz. Sie sind dadurch gezwungen, es auf das Wesentliche zu reduzieren. Überprüfen Sie nach Ihrer Präsentation, ob Sie Ihr Ziel ereicht haben.

Kommunikation
1.3
1.3.1

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Kommunikationsmodelle
Modell von Claude Shannon & Warren Weaver

Das informationstheoretische Kommunikationsmodell von Shannon und Weaver aus dem Jahre 1949 ist grundlegend für viele nachfolgende Kommunikationsmodelle. Es besitzt heute noch Gültigkeit für die naturwissenschaftlich-mathematische Seite der Informationsübertragung, d.h. die technische Kommunikation. Inhalte, deren Bedeutung oder Sinn spielen in diesem Modell keine Rolle. Shannon sagt sogar ausdrücklich: Information hat keine Bedeutung. Betrachten wir als Beispiel die Übertragung einer E-Mail. Sie schreiben in Ihrem E-Mail-Programm eine E-Mail. Nachdem Sie als Sender den Senden-Button angeklickt haben, codiert die Software Ihre E-Mail und schickt sie über das Internet zum E-Mail-Provider, z.B. GMX oderT-Online. Der Adressat als Empfänger kann jetzt, falls es bei der Übertragung keine technischen Störungen gegeben hat, Ihre Mail mit seinem E-Mail-Programm beim Provider abrufen und auf seinen Computer laden. Nach der Decodierung durch die Software kann der Empfänger die Mail lesen. Der Inhalt Ihrer E-Mail spielt bei dieser Übertragung keine Rolle.
Received Signal (empfangen)

Message (Nachricht)

Signal (gesendet)

Message (Nachricht)

Informationsource (Sender)

Transmitter, (Verschlüsselung, Codierung)

Übertragungskanal

Receiver (Entschlüsselung, Decodierung)

Noisesource (Störungen)

Kommunikationsmodell Linear gerichtete Informationsübertragung ohne Rückkopplung vom Sender zum Empfänger

Zwischenmenschliche Kommunikationsprozesse sind mehr als die technische Informationsübertragung zwischen Sender und Empfänger. Es wurden deshalb weitere Kommunikationsmodelle entwickelt, die vor allem die menschlichen Beziehungen als Kommunikationsfaktor einbeziehen.

Destination (Empfänger)

Paradoxien“ ein Kommunikationsmodell mit pragmatischen Regeln der Kommunikation. sondern als ein zirkuläres System mit Rückkopplung. Somit können wir Kommunikation auch nicht mehr als einen linear ablaufenden Prozess verstehen.2 Modell von Paul Watzlawick Paul Watzlawick. Watzlawick teilt das Gebiet der menschlichen Kommunikation in drei Bereiche ein. Die Syntaktik entspricht in etwa dem Kommunikationsmodell von Shannon & Weaver.3. Der zweite Bereich der Kommunikation ist die Semantik. „Handeln oder Nichthandeln. Der dritte Bereich ist die Pragmatik.h. und diese anderen können ihrerseits nicht nicht auf diese Kommunikation reagieren und kom- . Der Bereich der Syntaktik befasst sich mit den technischen Problemen der Nachrichtenübertragung. Störungen. Der pragmatische Aspekt beschreibt das Verhalten der am Kommunikationsprozess beteiligten Personen. Worte oder Schweigen haben alle Mitteilungscharakter: Sie beeinflussen andere. Kommunikationsmodell • Syntaktik: Technik der Übermittlung • Semantik: Bedeutung der Nachricht • Pragmatik: Beziehung und Verhalten derTeilnehmer Syntaktik Semantik Kommunikation Pragmatik Kommunikation ist immer ein System und damit sind alle am Kommunikationsprozess beteiligten Menschen ein Teil dieses Systems.6 Kommunikation 1. Feedback. entwickelte in seinem 1969 erstmals erschienenen Buch „Menschliche Kommunikation – Formen. ein in den USA lebender Österreicher. Die fünf Grundsätze der Kommunikation 1. d. Sie befasst sich mit der Bedeutung der verwendeten Zeichen und Symbole. Man kann nicht nicht kommunizieren.

das Wie einer Nachricht. Kommunikation ist ein dynamischer Prozess. 2. Sie sehen. kann Kommunikation erfolgreich sein. Sie registrieren beispielsweise Ihr Sprechtempo und die Lautstärke. Ebenso wichtig für eine gelungene Kommunikation ist der Beziehungsaspekt.Kommunikation munizieren damit selbst. Erst der menschliche Faktor macht Vorträge erfolgreich. desto höher wird sein Anteil an der Interpunktion der Kommunikation. S. Dies geschieht analog zur Strukturierung einesTextes durch Satzzeichen. Kommunikation kennt keinen Anfang und kein Ende. Zu jeder Situation gibt es eine vorhergehende und eine darauf folgende Situation. Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bestimmt. 51) Ihre Zuhörer nehmen außer dem Inhalt Ihrer Rede viele verschiedene Informationen wahr. Gestik und Körperhaltung. Wie möchten Sie als Sender vom Empfänger wahrgenommen und verstanden werden bzw. “ (Watzlawick 2003. Jede Kommunikation hat einen Inhalts. Wir müssen deshalb diesen Kreisprozess der Kommunikation in einzelne unterscheidbare Abschnitte gliedern. Je stärker Sie Ihr Publikum mit einbeziehen. aber natürlich auch die Aspekte Ihrer Körpersprache wie Mimik. Sie wiederum reagieren auf die Reaktion des Publikums. Die Partner müssen einen Kommunikationsprozess strukturieren. wie nimmt der Empfänger Sie wahr und wie versteht er die Nachricht. Das Publikum reagiert auf Ihre Signale.und einen Beziehungsaspekt. Watzlawick nennt dies die Interpunktion von Ereignisfolgen. Durch eine Störung des Beziehungsaspektes wird der Inhaltsaspekt entwertet. sondern verläuft kreisförmig. Der Inhaltsaspekt beschreibt das Was einer Nachricht. In einer vom Referenten dominierten Präsentation wird die Gliederung vor allem vom Vortragenden vorgegeben. 7 . Nur wenn sich Redner und Zuhörer „mögen“ . 3.

die einem bestimmten Objekt zugeordnet sind. 5. Wenn Sie im Radio eine fremdsprachige Sendung hören. derTonfall eines Menschen. . die analoge und die digitale Kommmunikation. dann ist dies ein komplementärer Kommunikationsprozess. Beide Kommunkationsformen. Die Präsentation vor Mitschülern oder Kollegen ist ein Beispiel für eine symmetrische Kommunikationssituation. Die Kommunikation zwischen Menschen wird durch ihre soziale Position bestimmt. ergänzen sich in einer erfolgreichen Kommunikation gegenseitig. Sie können Objekte auf zwei unterschiedliche Arten darstellen. Teil der analogen Kommunikation sind alle Aspekte der Körpersprache wie die Mimik und die Gestik sowie z. z. Die Visualisierung eines Inhalts durch ein Bild oder eine Grafik entspricht ebenfalls dem analogen Modus.B. Der digitale Modus der Kommunikation betrifft die Sprache als System von Zeichen. Für die Kommunikation heißt dies. Dieses einfache Beispiel zeigt. dass die Partner einer symmetrischen Kommunikation gleichberechtigt sind.8 Kommunikation 4. dass die digitale Kommunikationsform der Sprache einen gemeinsamen Zeichenvorrat von Sender und Empfänger bedingt. Wenn Sie vor Kunden. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär. Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten. Die gleiche Position führt zu einer symmetrischen Kommunikation. Vorgesetzten oder Lehrern präsentieren. in einer Zeichnung. Eine unterschiedliche Position bedingt eine komplementäre Kommunikation. oder mittels der verbalen Benennung durch einen Namen. Symmetrisch bedeutet spiegelbildlich oder spiegelgleich. Komplementär bedeutet ergänzend. in einer Analogie. Die ungleichen Kommunikationspartner ergänzen durch ihr unterschiedliches Verhalten die Kommunikation zu einer Gesamtheit. Mit den analogen Kommunikationsformen werden die nonverbale Kommunikation und der Beziehungsaspekt der Kommunikation beschrieben. werden Sie vermutlich die Nachricht nicht entschlüsseln können.B.

eine geistige oder körperliche Handlung durchzuführen. Dem Sender ordnet er dementsprechend „vier Schnäbel“ und dem Empfänger „vier Ohren“ (Vier-Ohren-Modell) zu. Sie übermitteln und empfangen damit immer vier Botschaften gleichzeitig. sein.Kommunikation 1.. An der Kommunikation sind immer vier Schnäbel und vier Ohren beteiligt.. Seien Sie natürlich und authentisch. Beziehung – „Was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe. Appell – „Was ich bei dir erreichen möchte. Die Appelle können offen.“ Mit Ihrem Vortrag geben Sie auch ein Stück von sich preis. Das Kommunikationsquadrat Abb.3 Modell von Friedemann Schulz von Thun Friedemann Schulz vonThun ist Professor für Psychologie an der Universität Hamburg. Auf der Beziehungsebene werden Ich-Botschaften und DuWir-Botschaften gesendet.“ Der Beziehungsaspekt ist sicherlich der am schwierigsten erfassbare.schulz-von-thun.Trotzdem hat er entscheidenden Einfluss auf das Gelingen des Kommunikationsprozesses.“ Mit jeder Aussage appellieren Sie an Ihre Zuhörer. .. Die Zuhörer merken.“ Mit Ihrer Präsentation vermitteln Sie Ihrem Publikum einen bestimmten Inhalt. ob Sie hinter Ihrer Sache stehen oder nurTheater spielen. 1981 hat er sein Kommunikationsmodell vorgestellt. Selbstkundgabe – „Was ich von mir zu erkennen gebe. manipulativ. Er stellt die vier Seiten einer Äußerung als Quadrat dar.: www. Schulz vonThun unterscheidet bei der Kommunikation vier verschiedene Aspekte. unterschwellig.3. de 9 Sachinhalt – „Worüber ich informiere.

• • • • • • • • • • • Wann ist der Präsentationstermin? Wie viel Zeit bleibt bis dahin? Wie viel Zeit kann ich aufwenden? Arbeite ich alleine oder imTeam? Habe ich Unterstützung von anderen Personen? Welche Möglichkeiten der Recherche und Materialerarbeitung habe ich? Welche Arbeitsschritte muss ich bis zur Präsentation erledigen? Welche Präsentationsmedien stehen mir zur Verfügung? Welche Medien muss ich mir technisch erarbeiten? Wie umfangreich muss meine Präsentation sein? Welchen Anspruch habe ich an meine Präsentation? . Damit Sie nicht überrascht werden und Ihre Präsentation professionell erarbeiten und durchführen können.10 Kommunikation Verständlichkeit Schulz vonThun nennt vier Merkmale für eine verständliche Aussage: • Einfachheit Der Sachinhalt sollte einfach. steigern Sie ebenfalls den Erfolg Ihrer Botschaften. richtig und ansprechend dargestellt werden. • • • 1. Gliederung In IhremText muss ein roter Faden erkennbar sein. überraschend wie Weihnachten. müssen Sie mit einer gründlichen Arbeitsplanung beginnen. Kürze und Prägnanz IhrText muss auf das Kommunikationsziel ausgerichtet sein. Vermitteln Sie eine klare Botschaft.4 Arbeits.und Zeitplanung DerTermin Ihrer Präsentation ist noch ganz weit weg – und plötzlich ist er da. Stimulans Gestalten Sie IhrenText. trennen Sie unwichtige von wichtigen Informationen. Gliedern Sie den Inhalt folgerichtig. Ihre Präsentation spannend und abwechslungsreich. Wenn Sie kurze Sätze bilden und unnötige Fremdwörter vermeiden.

Arbeitsschritte Themenfindung Recherche Erarbeitung Gliederung Ausarbeitung Probelauf Überarbeitung Präsentation Summe Zeit (h) minimal Termin maximal . Schätzen Sie Ihren Zeitbedarf und die Ihnen tatsächlich zur Verfügung stehende Zeit realistisch ein. zur Verfügung. Magisches Dreieck 11 Qualität Ressourcen Zeit Aus der angestrebten Balance dieser drei sich widersprechenden Ziele entwickeln Sie Ihren Arbeitsund Zeitplan.Kommunikation Die Antworten auf diese Fragen werden zu sich widersprechenden Zielen führen. die Sie erledigen müssen.B. Planen Sie Pufferzeiten ein. Arbeits. gegliedert nach den Arbeitsschritten. Meist braucht man doch länger oder es kommt noch Unvorhergesehenes dazu. zur Materialbeschaffung. Sie möchten eine optimale Präsentation halten. z. DerTermin bezeichnet den Endtermin für den jeweiligen Arbeitsschritt.und Zeitplan Die Differenz zwischen der minimalen und der maximalen Zeit ist Ihr Puffer für unvorhersehbare Ereignisse. haben aber nur beschränkte Vorbereitungszeit und Ressourcen.

Wie viel Zeit haben . Es geht in dieser Arbeitsphase nur darum.5. was Ihnen zu IhremThema einfällt.2 Stoffsammlung Brainstorming Schreiben Sie in Stichworten alles auf. Recherche Auf der Basis Ihres Brainstormings ermitteln Sie Ihren Informationsbedarf und entwickeln eine Suchstrategie zur Recherche in Büchern. Zeitschriften und natürlich dem Internet.oder Seminararbeit wählen können. Zeitungen. ist die Konkretisierung derThemenstellung ein notwendiger Schritt. Auch wenn Sie dasThema nicht selbst als Fach.5 Erarbeitung der Inhalte Nach dem Sie die Arbeits. Bewerten sich noch nichts und sortieren Sie noch nichts aus. sondern vorgegeben bekommen.5. Erschließen Sie sich dasThema mit den Antworten auf folgende Fragen. sich demThema zu näheren und sich einen Überblick zu verschaffen. • • Wie erarbeite ich Inhalte? Wie bringe ich die Inhalte auf den Punkt? 1. Berücksichtigen Sie dabei das Verhältnis von Aufwand und Ertrag.1 Themenfindung Zu Beginn Ihrer Arbeit steht die exakte Formulierung IhresThemas. geht es nun um die praktische Erarbeitung der Inhalte Ihrer Präsentation. • • • • • • • • Interessiert mich dasThema? Was will ich wissen? Warum will ich das wissen? Habe ich schon Material zu diesemThema? Wo finde ich Material? Kann ich dasThema bewältigen oder überwältigt mich dasThema? Wie viel Zeit habe ich zur Erarbeitung? … 1.12 Kommunikation 1.und Zeitplanung erstellt haben. Machen Sie dasThema zu IhremThema.

Überflüssiges. Im Gespräch werden Ihnen die Inhalte und Zusammenhänge klarer und Sie merken. dann legen Sie hier gleich ein Ordnungssystem mit Schlagworten an. Das Ergebnis können Sie oft direkt für Ihre Folien verwenden. Gebrauchen Sie eine klare Sprache ohne Füllwörter oder lange Schachtelsätze. sondern gleich Exzerpte anzulegen.5. Sprechen Sie schon in dieser Phase der Vorbereitung mit anderen über IhrThema. egal ob gezielt oder nach dem Schneeballsystem. Exzerptieren heißt also auswählen und leistet damit schon eine erste Vorarbeit für die Gliederung. nicht nur zu kopieren.B. Für die weitere Arbeit ist es sinnvoll. Exzerpte sind auf IhrThema bezogeneTextauszüge.Kommunikation Sie für diesen Schritt in Ihrer Arbeitsplanung vorgesehen? Wichtig bei der Recherche. Sie können dies klassisch auf Karteikärtchen oder elektronisch z. 13 Exzerpte sind themenbezogene Textauszüge 1. • Kürzen Kürzen heißt vor allem. Als Grundsatz gilt: „Ich präsentiere nur Inhalte. die ich selbst verstanden haben. wird weggelassen. Alles. in einer Datenbank auf dem Computer machen. was für das Thema unwichtig ist. Verdichten Erhöhen Sie die Informationsdichte Ihrer Aussagen durch die Auflösung ganzer Sätze in kurzeTeilsätze oder Schlagworte.3 Stofferarbeitung Präsentieren Sie nur Inhalte. Sie müssen den Stoff auch verstanden haben. dass Sie die Ergebnisse zusammen mit den Quellen fixieren. Sammeln alleine reicht nicht. die Sie selbst verstanden haben. “ 1.5. ist. • . Schmückendes und Doppelungen wegzulassen. woran Sie noch arbeiten müssen.4 Stoffauswahl Reduktionsmethode Mit Hilfe der Reduktionsmethode beschränken Sie Ihren Stoff auf das Wesentliche. Falls Sie die Ergebnisse Ihrer Recherche zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal brauchen.

wie. wenn genügend Zeit bleibt Ordnen Sie alle Inhalte einer dieser drei Kategorien zu. Die A-B-C-Analyse hilft Ihnen bei der Auswahl und Gewichtung der Inhalte Ihrer Präsentation. Gesichtspunkte und Inhalte zusammen. Stoffsammlung. • • Wie gliedere ich Inhalte? Wie präsentiere ich Inhalte? 1.1 Die fünf Schritte der Rhetorik Die klassischen fünf Arbeitsschritte zur Vorbereitung einer Rede.14 Kommunikation A-B-C-Analyse Meist haben Sie unendlich viel Inhalte und nur endlich viel Zeit. wann? . 1. eines Vortrags oder einer Präsentation haben seit der Antike Gültigkeit. auswählen heißt vor allem weglassen. Orientieren Sie sich dabei an den journalistischen W-Fragen: Wer. wo. warum. wodurch. der Sammlung und Erarbeitung der Inhalte befassen wir uns jetzt mit der Umsetzung in Ihrer Präsentation. die präsentiert werden könnten. Nach derThemenfindung. • • • A-Inhalte Alle Inhalte.6 Rhetorik Die Rhetorik umfasst dieTheorie und die Praxis der mündlichen Kommunikation. Durch die Überprüfung werden Ihnen die Inhalte noch mal bewusster und es ergibt sich meist schon die Grundlage für eine Gliederung. die präsentiert werden müssen B-Inhalte Alle Inhalte. die präsentiert werden sollten C-Inhalte Alle Inhalte. Bedenken Sie dabei immer. die Ihnen spontan zu IhremThema einfallen. inventio Beginnen Sie mit einer ungeordneten Stoffsammlung (Brainstorming) und tragen Sie alle Ideen. was.6.

Einprägung. Sie müssen Ihn nicht auswendig lernen. Formulierung. pronuntiatio. dispositio Gliedern Sie Ihr gefundenes Material. Hauptteil und Schluss. Nach der persönlichen Kontaktaufnahme mit dem Publikum folgen die aus dem Schulaufsatz bekannten Gliederungsteile Einleitung.6. Sie werden sehen. aber sie sollten im Wesentlichen frei sprechen können. bei denen der Vortragende mit dem Rücken zum Publikum seine Folien vorliest. stellen Sie sich kurz vor. Erst durch die freie Rede. Hauptteil und Schluss.2 Grundsätzlicher Aufbau eines Vortrages Ein Vortrag oder eine Präsentation gliedert sich in vier Teile. halten Sie Blickkontakt. Danach nennen Sie Ihr Thema und erläutern dessen Bedeutung für Ihr Publikum. Sie sind gut vorbereitet und vom Inhalt Ihrer Präsentation erfüllt. elocutio In diesem Produktionsschritt bringen Sie Ihren Vortrag. die Ergänzung der Medien mit neuen Inhalten wird Ihr Vortrag lebendig und fesselt Ihre Zuhörer. actio Jetzt kommt der große Moment. Ihre Präsentation in eine Form. hier zeigt sich. memoria Prägen Sie sich Ihren Vortrag ein. Begrüßung und Vorstellung Nachdem Sie Ihr Publikum begrüßt haben. Wir kennen alle diese unsäglichen Präsentationen. Unterstützen Sie die positive Wirkung Ihres Vortrags durch angemessene Mimik und Gestik. Arbeiten Sie die Kernaussagen Ihres Vortrages heraus. 15 1. Sie ziehen die Zuhörer in Ihren Bann und begeistern sie für dasThema. ob sich die Vorarbeit gelohnt hat.Kommunikation Gliederung. Strukturieren Sie Ihren Vortrag nach einem logischen kohärenten Schema in Einleitung. Die Versprachlichung und Visualisierung müssen auf Ihre Kommunikationsziele bezogen sein und der Zielgruppe entsprechen. Einleitung Eine gelungene Einleitung ist der Schlüssel zum Erfolg Ihres Vortrages. Stellen Sie die . Vortrag. sie hat sich gelohnt.

Einleitung Argumentationsgerüst Vom Ende her konzipieren. Hier schließt sich der Kreis. Sie fassen die Kernaussagen zusammen. der berühmte rote Faden. Bei Bedarf können Sie Ihr Publikum zur Diskussion einladen und noch offene Fragen klären. Sie kennen das Ziel und konzipieren dann die Schritte zum Ziel. Hauptteil Im Hauptteil präsentieren Sie die Inhalte. vom Anfang aus präsentieren. Planen Sie Ihre Argumentation immer vom Ende her. Schluss Der Schluss eines Vortrages muss ebenso gut wie die erstenTeile vorbereitet sein. Sie geben damit Ihrem Publikum den berühmten roten Faden zur Orientierung. ziehen ein Resümee oder enden mit einem feurigen Appell.6.16 Kommunikation Agenda und das Ziel Ihres Vortrages vor.3 Argumentationstechniken In diesem Abschnitt werden wir uns mit der Technik zum Aufbau eines Argumentationsgerüstes einer Rede beschäftigen. Argument Konzeption Präsentation Argument Argument Schluss . 1. Für die Zuhörer muss die Struktur. Beenden Sie Ihren Vortrag mit einem Dank an Ihre Zuhörer und einem Abschiedsgruß. immer erkennbar sein. Machen Sie Ihr Publikum neugierig.

einer Schlussfolgerung oder einem Handlungsaufruf. Satz Sie entwickeln Ihren Gedankenweg logisch in drei argumentativen Schritten.Kommunikation Fünfsatztechnik 1. Hauptteil – 2. Ihre Präsentationen und Vorträge werden durch den guten Aufbau Ihrer Argumente zielorientiert. Satz Beginnen Sie mit einer zielgerichteten. dasThema der Präsentation darstellenden Einleitung. Schluss – 5. 17 . • Deshalb sollten wir … • Darum ist … • Ich rufe Sie auf … • Möchte ich zusammenfassend … • … Variieren Sie je nachThema und Situation die Struktur. bis 4. Kettenmodell • Zurzeit ist … • Dies hat folgende Ursachen … • Wir können mit folgenden Maßnahmen … Dialektisches Modell • Einerseits ergibt sich … • Andererseits müssen wir aber auch berücksichtigen … • Nach der Bewertung beider Argumente liegt die Lösung … 3. Ihr Publikum muss neugierig auf den weiteren Vortrag werden. prägnant und dadurch erfolgreich. klar gegliedert. Einleitung – 1. • Die Ergebnisse unserer Arbeit der letzten … • Diese Technologie gewinnt immer größere Bedeutung … • Wir müssen etwas tun für … • Stelle ich neue Aspekte … • … 2. Je nach Modell ergeben sich verschiedene Argumentationsverläufe. Satz Schließen Sie Ihre Präsentation mit einer Kernausage.

Verlangen Aus dem Interesse an Ihrer Botschaft wird idealerweise das Verlangen nach der von Ihnen vorgetragenen Lösung. AIDA gliedert sich in vier Schritte: 1. Action. • • • • … können auch Sie … Wie können wir noch effektiver … Wie haben wir … … 3. vertiefen Sie die Beziehung und wecken das Interesse Ihrer Zuhörer. AIDA wird aber ebenfalls in der Rhetorik als Gliederungsprinzip eines Vortrags genutzt. Interest. wie man … … 4. Attention. Aufmerksamkeit Sie gewinnen mit Ihrer Einleitung die Aufmerksamkeit Ihres Publikums. zukünftig … … . Desire. Handeln • • • • Deshalb sollten Sie jetzt … Machen wir … Ist es notwendig. • • • • … haben Sie den Vorteil … Können Sie Ihre … steigern … … wissen Sie. Interesse Nachdem Sie die Aufmerksamkeit Ihres Publikums gewonnen haben.18 Kommunikation AIDA Das AIDA-Prinzip ist aus der Werbung und dem Marketing bekannt. • • • • Die neuesten Umfragewerte … Ich zeige Ihnen heute … Kennen Sie schon … … 2.

19 Stichwortkärtchen sind wie ein gutgemachter Spickzettel. Trotzdem ist das gezielte Beobachten und Wahrnehmen von Aktive Wahrnehmung der Körpersprache • Wahrnehmen der Körpersignale • Verstehen der wahrgenommenen Signale • Reaktion auf die Körpersignale • Wahrnehmen der neuen veränderten Situation Wahrnehmung Verstehen Körpersprache Reaktion .6. Die Inhalte werden auf die wesentlichen Punkte reduziert.7 Körpersprache Die Körpersprache ist Ihr wichtigstes nonverbales Kommunikationsmittel.B. an dem Sie sich festhalten können. Die Körpersprache offenbart Ihre Gedanken. Ihre Motivation und Einstellungen. Außerdem haben Sie mit den Kärtchen etwas in der Hand. Wir können zwar unsere Wahrnehmung schulen und damit die Körpersprache unseres Gegenübers besser verstehen. Die Stichwortkärtchen haben also eine vergleichbare Funktion wie ein gut gemachter Spickzettel für eine Klassenarbeit oder eine Klausur. in der Körpersprache zu lügen als in der Wortsprache. Die Körperhaltung. die Gestik und Mimik. z. der Stimme und Ihrem Styling ist die Körpersprache Ihr wichtigstes nonverbales Kommunikationsmittel. Neben der Kleidung. Die Signale der Körpersprache sind allerdings nicht eindeutig.4 Stichwortkärtchen Stichwortkärtchen. dienen Ihnen nicht nur als Gedächtnisstütze. 1. Wir verstehen die Signale des Köpers intuitiv. aber nicht immer bedeutet ein Kratzen am Kopf Unsicherheit und das Verschränken der Arme Verschlossenheit. Ihre Hände kommen zur Ruhe und unterstützen trotzdem Ihre Worte mit angemessener Gestik. Zahlen und Fakten notiert. Sie müssen sich bei der Erstellung nochmals Gedanken über die Gliederung und Abfolge machen. Ihre Bewegung im Raum und die Blickrichtung gehören zu Ihrer Körpersprache.Kommunikation 1. Karteikarten im Format A6 oder A7. Es ist deshalb viel schwerer.

zielbewusst. Wenn Sie an Ihrem Platz angekommen sind. • Spielbein und Standbein wechseln sich ab. Stand Sie sind angekommen. nehmen Sie sich die Zeit. Sie belasten das Standbein mit mehr Körpergewicht. aber nicht übertrieben dynamisch. Sie haben dadurch guten Bodenkontakt und einen festen Stand – so leicht wirft Sie jetzt nichts um.und herlaufen. Auftritt Ihre Präsentation beginnt mit dem Gang zum Rednerpult. Während des Vortrags wirkt diese Körperhaltung aber steif und statisch. aber bitte nicht aufgeregt hin. Sie können die Statik auflösen. bewegen Sie sich angemessen und geraten Sie nicht ins Schaukeln. Zum sicheren Stand zu Beginn eines Vortrags stellen Sie die Beine in hüftbreitem Abstand. Atmen Sie ruhig und regelmäßig.und Standbein. Bewegen Sie sich normal. das Spielbein wird entlastet. Der sichere Stand • Die Beine stehen hüftbreit • Die Knie sind nicht durchgestreckt • Der Rücken ist gerade. Finden Sie Ihren Stand.20 Kommunikation Köpersignalen wichtig für das Verstehen Ihres Kommunikationspartners. noch einmal durchzuatmen. indem Sie sich ein oder zwei Schritte bewegen. Belasten Sie beide Beine gleichmäßig. nicht im Hohlkreuz • Die Hände sind locker neben dem Körper • Die Schultern sind entspannt. natürlich nicht in einer Pendelbewegung! • Die Hände sind locker neben dem Körper • Die Schultern sind entspannt . Wechseln Sie immer mal Spiel. nicht nach oben gezogen Standbein und Spielbein • Das Körpergewicht ruht auf einem Bein. Die zweite Variante heißt Spielbein und Standbein. Auch hier gilt. Darüber hinaus können Sie durch Reflexion Ihren eigenen körperlichen Ausdruck bewusster entfalten und verbessern.

aufrecht. Probieren Sie es einmal aus: Sprechen Sie den Satz: „Mir geht es gut. zusammengesunken. wenn die Gestik auch genau das zeigt. in der Hocke … Sie werden feststellen. gelassene und aufrechte Haltung vermittelt Ihnen und Ihren Zuhörern eine positive Botschaft. 21 Unterspannte Körperhaltung • gleichgültig • bequem • initiativlos • schlaff Überspannte Körperhaltung • angespannt • feindlich • nervös • ängstlich Offene Körperhaltung Geschlossene Körperhaltung • freundlich • gebeugt • aufmerksam • misstrauisch • souverän • zurückgezogen • neugierig • alleine Gestik Mit der Bewegung Ihrer Hände und Arme unterstützen Sie Ihre Worte. dass Sie den Satz immer anders sprechen. überspannt. was Sie mit Worten gerade sagen. Nur eine angenehme. Dies klappt aber nur. ich fühle mich wohl“ in verschiedenen Körperhaltungen. • • • • positiv auffordernd anbietend überzeugend • • • • dozierend ermahnend negativ abweisend • • • • geschlossen abwartend nachdenklich ironisch • • • • offen positiv zupackend dynamisch .Kommunikation Körperhaltung Ihre innere Haltung bestimmt Ihre Körperhaltung – Ihre äußere Haltung bestimmt Ihre innere Haltung.

Mimik Die Mimik ist die Sprache Ihres Gesichts. Ihr Mienenspiel zeigt Freude. Der ideale Ausgangspunkt für Gesten. Unsicherheit. Abgang Beenden Sie Ihren Vortrag bewusst. dass Sie Ihr Gegenüber wahrnehmen und an ihm Interesse haben. Bewegen Sie sich normal. zielbewusst aber nicht übertrieben dynamisch. Nehmen Sie sich die Zeit. Sie signalisieren damit. Offenheit … Mit einem Lächeln gewinnen Sie Ihre Zuhörer. versuchen Sie nicht. und verabschieden Sie sich damit von Ihrem Publikum. Zum Schluss Seien Sie authentisch. Ihr Blick ist die beste Möglichkeit mit Ihren Zuhörern Kontakt aufzunehmen. Die beste Position Ihrer Hände ist bei leicht gebeugten Armen etwas oberhalb der Gürtellinie.22 Kommunikation Gesten oberhalb der Gürtellinie wirken meist positiv. die Ihre Ausführungen unterstützen. Angst. Atmen Sie ruhig und regelmäßig. Die beste Position Ihrer Hände ist bei leicht gebeugten Armen etwas oberhalb der Gürtellinie. hinter dem Körper verschränkte Hände oder inTaschen verschwundene Hände sollten Sie vermeiden. Hängende Arme. Halten Sie auch während des Vortrages Blickkontakt zu Ihrem Publikum. Ihre Präsentation endet mit dem Gang vom Rednerpult. noch einmal in die Runde zu blicken. Wut. die Körpersprache anderer zu imitieren. Stolz. • • • • skeptisch abweisend negativ abwertend • • • • offen freundlich direkt positiv • • • • unsicher freundlich zurückhaltend abwesend • • • • freundlich aufmerksam direkt zurückhaltend Blick Blicken Sie zu Beginn Ihres Vortrages in die Runde. .

Es ist schwierig.9 Zeitplanung Eine optimale Zeitplanung unterschreitet knapp den Zeitrahmen. neben dem Inhalt auch auf die Zeiteinteilung. Rhythmus. Gestalten Sie Ihren Vortrag lebendig durch die Variation dieser Parameter. denText in einer bestimmten Zeitdauer. Sie berühren. zu kurz oder gar viel zu lange dauert. Ihre Stimme ist ebenso wie Ihre Körpersprache ein gewichtiger Faktor der Kommunikation. Achten Sie bei Präsentationen und Vorträgen. Starten Sie dann die Stoppuhr und vergleichen Sie Ihre Vorgabe mit der tatsächlich benötigten Zeit. Deutlichkeit und Betonung DerTon macht die Musik. 10 % Puffer für Zwischenfragen. Rhythmus. Sprechtempo.B. Deutlichkeit und Betonung bestimmt. . Wenn Sie diese Übungen regelmäßig machen. 40 % von der Stimme und Sprache abhängig. Nach verschiedenen Untersuchungen ist der Erfolg von Kommunikation zu ca. Sie müssen deshalb durch gezieltes Üben ein Zeitgefühl für Vorträge erwerben. Der Zeitrahmen Ihrer Präsentation wird Ihnen im Allgemeinen vorgegeben. vorzutragen.Tragen Sie denText nun nach gleichem Muster frei vor. ob Ihre Präsentation im Zeitrahmen bleibt. Die Wirkung Ihrer Stimme wird durch verschiedene Parameter wie Lautstärke. schon in der Vorbereitung abschätzen zu können. die Sie für ein lautes Lesen brauchen würden. Stimmhöhe. Sprechtempo. 1. Planen Sie immer ca. Nehmen Sie sich vor. Sie haben eine optimale Zeitplanung erreicht. werden Sie ein gutes Zeitgefühl entwickeln. wenn Sie den gegebenen Zeitrahmen leicht unterschreiten. Schätzen Sie die Zeit. Stimmhöhe. drei Minuten. Diskussion oder einen Exkurs ein. begeistern und überzeugen. Sie lassen durch Ihre Stimme im Zuhörer Emotionen und innere Bilder entstehen.Kommunikation 1. die Sie als Zuhörer erleben. Lesen Sie einenText leise durch. z.8 Stimme und Sprache 23 Lautstärke.

dass die Nebennierenrinde Adrenalin und Noradrenalin produziert. dann gibt es Ihnen die Kraft und Spannung für eine erfolgreiche Präsentation.10 Lampenfieber Jeder kennt Lampenfieber – jeder hat Lampenfieber! Es ist völlig normal. • Üben Sie. Sie müssen Ihre Methode finden. Wenn Sie aber lernen. die Sie ansprechen. • Achten Sie auf angemessene und bequeme Kleidung. • Machen Sie sich ausführlich mit den Räumlichkeiten und der technischen Ausstattung vertraut. • Kommunizieren Sie mit Ihrem Publikum. einem Vortrag oder dem Halten eines Referates aufgeregt zu sein. Suchen Sie sich aus den folgendenTipps undTechniken die aus. mit Lampenfieber positiv umzugehen. der Atem geht schneller. • Nehmen Sie Blickkontakt mit Ihrem Publikum auf. • Überprüfen Sie Ihr Styling. • Nehmen Sie keine Beruhigungsmittel. die Stimme wirkt belegt … Der Hypothalamus im Gehirn löst eine Sympathicusreaktion aus.24 Kommunikation 1. • Trinken Sie keinen Alkohol. vor einer Präsentation. probieren Sie sie aus und üben Sie die verschiedenen Methoden. Eine natürliche biologische Reaktion des Körpers auf Stress. • Atmen Sie tief und ruhig. Manch einem ist vor einer Präsentation eher nach Flucht. Dies bewirkt. Sie sind jetzt bereit zum Angriff oder zur Flucht. • Treten Sie bewusst auf. • Bewegen Sie sich vor Ihrem Auftritt. • Vermeiden Sie Zeitdruck. • Schlafen Sie ausreichend. • Fühlen Sie sich wohl. • Machen Sie Entspannungsübungen. Tipps und Techniken gegen Lampenfieber • Bereiten Sie sich gut vor. • Andere haben auch Lampenfieber. • Verknüpfen Sie Ihre Präsentation mit positiven Situationen. • Ihre Zuhörer sind Ihnen wohlgesonnen. . Es gibt vieleTipps undTricks. mit Ihrem Lampenfieber positiv umzugehen. • Sie dürfen Fehler machen. • Seien Sie Sie selbst! Lampenfieber gibt Ihnen Kraft und Spannung für eine erfolgreiche Präsentation. Die Hände werden feucht.

Gehen Sie in Ihrer Phantasie auf Reisen. kurz halten und beim Ausatmen wieder absenken.Kommunikation 1. Die Arme sind entspannt seitlich am Körper. Ihr Atem folgt den Armbewegungen wie die Schwingen eines Vogels. Sie sitzen auf einer Mole und schauen auf Segelboote im Abendlicht … Gehen Sie mit auf eine Phantasiereise . Beim Einatmen heben Sie die Arme langsam und gleichmäßig seitlich bis auf Schulterhöhe. Die Knie sind leicht gebeugt. Sie werden ruhig. • Phantasiereise Sitzen Sie breitbeinig und aufrecht. Die folgenden Entspannungstechniken können Sie einfach erlernen und ohne Hilfsmittel in 90 Sekunden vor Ihrer Präsentation praktizieren. Ihre Augen bleiben geöffnet. • Beim Einatmen heben Sie die Arme langsam und gleichmäßig nach vorne bis auf Schulterhöhe. Atemübungen Stehen Sie im lockeren Stand. Ihre Augen sind geschlossen. Die Füße stehen hüftbreit parallel. Entspannen hilft gegen Stress.11 Entspannungstechniken 25 90 Sekunden Entspannung Entspannen Sie sich. Ängste und Lampenfieber. kurz halten und beim Ausatmen wieder absenken. Suchen Sie mit leichten Bewegungen des Oberkörpers eine lockere und entspannte Haltung. schöpfen positive Energie und können so Ihre Präsentation ohne Stress und Angst durchführen.

auch wenn Sie es später nicht ausgeben und nur für sich selbst erstellen. Achten Sie dabei vor allem auf die Lesbarkeit. fehlt natürlich dann ebenfalls.12 Unterlagen – Handout Ob Sie Ihrem Publikum Unterlagen oder. Die reale Anschauung und das Begreifen kann durch keine Folie ersetzt werden. wie man heute sagt. Man sieht immer wieder Manuskripte mit acht Folien auf einer Seite. Thesenpapier Fassen Sie die wesentlichen Inhalte Ihrer Präsentation auf einer Seite zusammen. Nun mit Elefanten wird es vermutlich schwierig. um sich Notizen zu machen. Öffnen Sie dabei die Augen. Wenn Sie sich für Unterlagen entschieden haben. die Zusammenstellung der Folien als Manuskript auszudrucken. Wenn Sie die Möglichkeit haben. Der Platz. dass sich Ihr Publikum Notizen macht? Geben Sie die Unterlagen vor oder nach der Präsentation aus? In welcher Form geben Sie sie aus? Manuskript Viele Präsentationsprogramme haben heute als Funktion. sondern geben Sie sie als Muster Ihren Zuhörern mit. ein wertvolles Hilfsmittel bei der Erstellung der Präsentation. Muster Zeigen Sie Ihrem Publikum nicht nur das Bild eines Elefanten. auf denen Sie die Inhalte kaum erkennen können. dann stehen die nächsten Fragen an: Möchten Sie. . EinThesenpapier ist. Welcome back! 1. aber meist sind die präsentierten Dinge ja handlicher. die Sie schon in der Konzeptionsphase Ihrer Präsentation treffen müssen. Dübel oder Schrauben … nicht nur. zeigen Sie die Druckmuster. ein Handout an die Hand geben.26 Kommunikation Strecken Sie zum Abschluss mit dem Einatmen beide Arme nach oben und führen Sie sie mit dem Ausatmen seitlich nach unten. sondern bringen Sie den Elefanten mit. Ihr Publikum wird Ihre Präsentation in bleibender Erinnerung behalten. ist eine Entscheidung. Dabei können Sie mehrere Folien auf einem Blatt zusammenfassen.

Was kann ich schon gut? Woran muss ich noch arbeiten? Tragen Sie Ihre Einschätzung in das unten abgebildete Netzdiagramm ein. Der eingezeichnete Rahmen markiert den allgemeinen Durchschnitt. in denen Sie unter oder nur im Durchschnitt liegen. wie sich Ihre Fähigkeiten kontinuierlich verbessern. Sie werden feststellen. Wiederholen Sie den Selbsttest von Zeit zu Zeit. Üben Sie vor allem Bereiche.Kommunikation 1. Gestik 10 Freie Rede 9 8 7 6 5 4 3 Mimik Struktur 2 1 Blickkontakt Sprache Körperhaltung Vorbereitung Netzdiagramm zur Selbsteinschätzung Ihrer rhetorischen Fähigkeiten Zielorientierung .13 • • • • 27 Selbsteinschätzung und Üben Wie schätzen Sie Ihre rhetorischen Fähigkeiten ein? Prüfen Sie für sich selbstkritisch jedes Kriterium.