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Trends: Virtuelle Warenhäuser Praxis: Von Werbung bis Versand Technik: S o f t w a r e und Sicherheit

Shop-in-Shop als Netzkonzept

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Online Handel.

Der Handel h a t n a c h g e f r a g t , w o r a u f es bei der Technik eines Onlineshops ankommt und f ü r welchen Händler sich welche S o f t w a r e lohnt.
SOFTWARE

Kluger Hintergrund
Was macht g u t e S h o p s o f t w a r e aus?
Hochwertige Onlineshops sind bedien- und benutzerfreundlich, präsentieren die Artikel ansprechend, haben einen klar strukturierten Bestell- und Roland Fesenmayr Vorstandsvorsitzender Bezahlprozess und bieten eine VielOXIDeSalesAG zahl an Bezahlmethoden. Eine gute Shop-Software muss dementsprechend skalierbar, hochverfügbar und investitionssicher sein und sich flexibel anpassen lassen. Damit rüstet sie den Shop-Betreiber auch für sprunghaftes Wachstum. Die Software sollte suchmaschinenoptimiert sein und eine optimale Performance bieten: So werden beliebte Shopseiten garantiert gefunden und besonders schnell geladen, wichtig sind auch klassische Marketinginstrumente wie Gutscheine und Rabatte. Die Anbindung an Warenwirtschaftssysteme und offene Schnittstellen sind ein weiteres MUSS. Landesspezifische Steuersätze und Mehrsprachigkeit machen darüber hinaus auch internationalen Internethandel möglich. Eine Vielzahl von Zusatzmodulen und Schnittstellen verbinden einen guten Shop mit Services entlang der gesamten E-Commerce-wertschöpfungskette wie etwa die Bonitätsprüfung. Gute Shops belehren ihre Kunden zum Widerrufsrecht, haben transparente AGB und zeigen an, ob und in welcher zeit die Produkte lieferbar sind. Kunden erhalten per E-Mail eine Bestellbestätigung und eine sogenannte TrackingID, um den Versand der Ware zu verfolgen. Im persönlichen Kundenkonto verwalten die Onlinekäufer zudem ihre Wunschzettel, überblicken Bestellungen, Rechnungs- und Lieferadressen. Kurzum: Ein guter Shop weckt das Vertrauen der Kunden und vermag sie dauerhaft zu binden.

Welche Vorteile b i e t e t Open Source?
Die Zeiten, in denen Open Source (OS) Software ein Synonym für Abstriche in der Anpassungsfähigkeit war, sind längst vorbei. Die meisten OS-Webshops stehen den meisten kommerziellen Lösungen in nichts mehr nach. Je nach Ansprüchen des Händlers kommt eine individuelle Open-Source-Variante zudem oft günstiger als die im Paket erstandene kommerzielle Lösung. Die Möglichkeiten von OS-Shopsoftware können jedoch in vielen Fällen erst mit Hilfe eines auf die entsprechende Marke spezialisierten Dienstleisters voll ausgeschöpft werden. Diese scheinbare Schwäche ist der größte Vorteil des OS-Shops: Erstens bezahlt man nur „so viel Shop" wie man tatsächlich braucht, zweitens sind aufgrund des offenen Quellcodes Anpassungen schneller zu bewerkstelligen. Zwar wird auch kommerzielle Software regelmäßig weiterentwickelt, meist aber in festen Entwicklungszyklen, während die Betreiber von OS-Shops sofort auf Entwicklungen am Markt reagieren können. Ein weiterer vorteil: Der Shopbetreiber ist an keine Firma gebunden. Missfällt ihm der Service oder die Leistung, bekommt er beides von einem anderen Dienstleister Abhängigkeiten in finanzieller und operativer Hinsicht werden vermieden. Ist zudem ein Mitarbeiter oder eine Abteilung imstande, sich in die Software einzuarbeiten, sind kleinere Anpassungen sogar selbst zu bewältigen. Alternativ bieten einige der OSGeschäftsführender Shophersteller mittlerweile selbst kostenGesellschafter Netresearch pflichtige Support-Pakete an. GmbH 8 Co. KG wenn ein Shopkonzept auf die Möglichkeit kurzfristiger Konfigurationen angewiesen ist oder wenn die Unabhängigkeit für den Händler oberste Priorität hat, dann wird er mit einem OS-Shop auf Dauer glücklich.

Online Handel.

Software-mieten oder kaufen?
Ein schneller und preiswerter Einstieg in den Onlinehandel ist mit Shops möglich, wie sie die meisten Internetprovider mittlerweile zur Miete anbieten. Darin sind die wichtigsten Standardfunktionen enthalten, und sie können auch individuell konfiguriert und an ein vorhandenes Firmendesign angepasst werden, vielleicht der wichtigste Vorteil der Mietshops ist, dass sie vom Händler komplett in Eigenregie angelegt und gepflegt werden können. Es ist kein Dienstleister erforderlich, den man mit der Gestaltung, der Konfiguration und dem Betrieb beauftragen muss. Die Shops kosten inklusive Hostinggebühren, Domains und Datenvolumen im Monat zwischen 10 und 50 Euro, je nach Leistungsumfang und Anzahl von Produkten, die präsentiert werden sollen. Viele Funktionen, die normalerWilfried weise aufwendig programmiert werden müsGeschäftsführer ePages Software sen, sind in den Mietshops bereits enthalten GmbH zum Beispiel die Anbindung an Preisvergleichsportale, eBay und Google, diverse Online-Bezahlverfahren und Logistikanbieter wie UPS und DHL Ein großer vorteil gegenüber individuell programmierten Shops ist die Wartung des Systems, die im Preis enthalten ist. Der Onlinehändler muss sich also nicht um Updates und gesetzliche Änderungen kümmern. Mietshops unterliegen allerdings auch einer Reihe von Beschränkungen, weil viele Shops parallel auf einer Plattform betrieben werden und daher nicht jeder Händler tun und lassen kann, was er will. Wer mehr Freiheit benötigt, muss auf die nächsthöhere Stufe wechseln, auf sogenannte virtuell dedizierte Server. Dort liegen die Preise pro Shop bei etwa dem Zehnfachen, also zwischen 100 und 500 Euro im Monat. Der Vorteil ist, dass der Shop auf einem eigenen Server läuft und daher einige Beschränkungen entfallen. Zum Beispiel können beliebig viele Produkte angelegt und Daten per Webservices in Echtzeit mit Fremdsystemen synchronisiert werden. Zusätzliche Funktionen werden individuell hinzugebucht, man ist also nicht auf das Paketangebot eines Providers angewiesen, und die Leistung des gebuchten Servers steht komplett dem eigenen Shop zur Verfügung. Ähnlich wie bei den einfachen Mietshops werden auch diese virtuell dedizierten Shops vom Provider gewartet, man muss sich also nicht um Updates kümmern. Aber auch hier ist es nicht möglich, direkt in die Software einzugreifen und Funktionen komplett individuell anzupassen. Das würde die automatische Wartung des Systems beeinträchtigen. Wer also auf sehr individuelle Gestaltung und Geschäftsprozesse Wert legt, wird nach wie vor auf Kaufshops zurückgreifen müssen. Als Faustregel gilt, dass die monatlichen Betriebskosten wiederum um den Faktor 10 höher sind, also zwischen 1.000 und 5.000 Euro liegen. Das ist nicht allein dem Preis der Software geschuldet, sondern liegt vor allem in der Wartung begründet, die man dann selber übernehmen oder für die man einen Dienstleister beauftragen muss.

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