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PREHISTORIC

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XfrogPlants | Prehistoric Library
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Autor
Das XfrogPlants Handbuch wurde verfasst im November 2004 von Orio Menoni. Übersetzung von Peter Fantke.

Die Prehistoric Library wurde auf diesen Zeitraum beschränkt.PREHISTORIC v.com .0 xfrogplants Anmerkungen zu dieser Prehistoric Library Wir haben uns dazu entschieden. haben wir am Ende dieses Dokuments eine Tabelle angehängt. Jahren) die Erde besiedelten.xfrog. Wetter) zusammengefasst sowie die Pflanzenarten entsprechend markiert. Jahren Erdgeschichte in nur 20 ausgewählten Arten zusammenzufassen. in der die wichtigsten Arten aus anderen XfrogPlants Bibliotheken aufgelistet sind. dass Sie die XfrogPlants Prehistoric Library erworben haben! www. die Pflanzenwelt aus 300 Mio. da es einerseits vor dem Devon kaum bedeutende Landpflanzen gab und andererseits. die Sie ebenfalls als prähistorische Pflanzen in Ihren Szenen benutzen können. 2. Arten nicht in die Prehistoric Library aufzunehmen. die in der Zeit ab der Devon-Periode des Paläozoikum (vor 410 Mio. Jahren) bis zum Ende des Mesozoikum (Oberkreidezeit. die im so genannten ‚Dinosaurier-Zeitalter’ existierten (spätes Trias bis Kreidezeit) ein kleines Dinosaurier-Icon hinzugefügt – viel Spaß bei Ihren prähistorischen 3D-Landschaften! Vielen Dank. haben wir bei allen Arten. Ein ähnliches Kriterium führte uns auch zu den 20 Vertretern in dieser Bibliothek. vor 65 Mio. Vielmehr kamen heute ausgestorbene Arten in Frage. Jahren bis heute) der heutigen Pflanzenwelt sehr ähnlich ist. die schon in prähistorischer Zeit existierten. dass viele von Ihnen Szenen mit Dinosauriern kreieren wollen. Natürlich ist es nicht möglich. in diese Bibliothek viele der wichtigsten Landpflanzen-Arten aufzunehmen. die zwar in dieser Zeit schon existierten und sogar weit verbreitet waren. die noch nicht verfügbar sind. Aber auch in den anderen XfrogPlants Bibliotheken stehen Ihnen vielerlei Pflanzen zur Verfügung. haben wir den geologischen Perioden Farben zugeordnet und in einer Tabelle mit vielen weiteren Informationen (z. Wir haben uns dazu entschlossen.B. In der Voraussicht. Um die Benutzung des Prehistoric Handbuches zu erleichtern. aber auch heute noch präsent und damit in den XfrogPlants schon vorhanden sind (etwa Ginkgo oder Mammutbaum). weil die Pflanzenwelt im Känozoikum (vom Tertiär vor 65 Mio. Und viele der wichtigsten Pflanzen der heutigen Zeit sind bereits in den anderen XfrogPlants-Bibliotheken vorhanden. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern.

FAUNA: "Hochblüte" der Landfauna. Viele Fische in den Meeren. Im Innenland dominierten riesige Wüsten. FLORA: die frühen Farne verschwinden schließlich und verschaffen so den modernen Farnen Platz. 2. FAUNA: die Kreide gehört ebenfalls den Dinosauriern. FLORA: die Pflanzen begannen. Nur die kleinsten Säuger überleben. In der zweiten Hälfte erlauben die kühlen Temperaturen das Auftreten der Samenpflanzen. FLORA: das feuchte Klima stoppt die Ausbreitung der Wüsten aus dem Perm und Trias. wie etwa der Dimetrodon. Bennettitales und Baumfarnen. FLORA: saftige Wälder wechselten sich mit Savannen und großen Wüstengebieten ab . FAUNA: noch keine echte Bodenfauna entwickelt.PREHISTORIC v. FLORA: die trockenen Bedingungen limitieren den Bärlapp und den Schachtelhalm zu Gunsten von Farnen. Riesiger Bärlapp und Schachtelhalm. vielleicht ein paar frühe Amphibien (diese Hypothese wird noch kontrovers diskutiert). verschwinden aber dann. KLIMA: nach einer kurzen kühl-trockenen Periode entwickelt sich ein beständiges sehr warm-feuchtes. Jahre) Kurzbeschreibung KLIMA: überwiegend warm. wird das Klima zunehmend trocken. trockener und kälter in der zweiten Hälfte.0 xfrogplants Leitfaden der prähistorischen Perioden* *Hinweis: Dieser Leitfaden umfasst nur die in der Prehistoric Library vorkommenden Zeitalter. auch einige der heute noch existierenden Baumarten. welche sich bis in das frühe Perm erstreckt. indem sie sich im Dunkel der Nacht verstecken. Im Trias traten auch die ersten Dinosaurier auf. Große Unterschiede zwischen Küsten und Innenland. mild und feucht an den Küsten. Die Synapsiden (zu den Reptilien gehörend). was man als den ersten echten Baum auf Erden bezeichnen kann: Archaeopteris. FAUNA: die Trias-Extinktion ebnete den Weg für die lange Zeit dominierenden Dinosaurier. Ginkgos. Der Cynodont (letztes säugetierähnliche Reptil) überleben noch eine Weile. mit ausgeprägten Jahreszeitenwechseln und einer langen Eiszeit am Ende.xfrog. FLORA: das saftigste Grün in der gesamten Erdgeschichte. Therapsiden (frühe säugetierähnliche Reptilien) überleben noch eine Weile. Temperaturen erhöhen sich stufenweise. Der Sauerstoffgehalt der Luft erreicht 35% (dadurch überall große Feuer). Aus ihnen entwickelten sich später sowohl die Säugetiere als auch die heutigen Reptilien. saftige Wälder mit Koniferen. Aufgrund der Trockenheit lichtet sich der jurassische Wald erneut und es entstehen größere Savannen und Wüsten. erste Koniferen und der heute verschwundene "Samen-Farn" dominierten die Festland. KLIMA: warm und trocken im Innenland. Fast überall gab es jetzt dichte. die von vereinzelten Trockengebieten und vorübergehenden Savannen durchkreuzt wurden. FAUNA: das große Massensterben am Ende des Perm unterbricht die Herrschaft der säugetierähnlichen Reptilien. Cycadeoiden. da das Klima die echten Reptilien begünstigt. In der zweiten Hälfte des Perm dominierten die Cynodonten (säugetierähnliche Reptilien). bevor sie durch ein weiteres Massensterben völlig ausgelöscht werden. da viel Meerwasser verdunstet und sich große Wüsten bilden. In der zweiten Hälfte der Kreide kühlt es beträchtlich ab und es entsteht ein eher saisonales Wetter. FAUNA: Amphibien. Neben all den primitiven Formen gab es auch schon etwas.ähnlich dem heutigen Afrika. DEVON (417-354) PALÄOZOIKUM KARBON (354-290) PERM (290-248) TRIAS (248-206) List of important Prehistoric species already available in the Greenworks libraries JURA MESOZOIKUM (206-142) KREIDE (142-65) www. das Land um die Wasserläufer herum zu erobern. um den ersten kleinen Säugetieren Platz zu machen. Ära Periode (Mio. große Insekten und einige frühe Reptilien und Synapsiden (säugetierähnliche Reptilien). KLIMA: sehr trocken.com . KLIMA: warm und sehr feucht in der ersten Hälfte. Koniferen sowie ersten Ginkgos und Palmfarne (Cycadales). Bennettitales und Araucariaceae traten auf. KLIMA: obwohl es warm bleibt. dominierten die erste Hälfte. verschwinden aber dann. Außerdem beziehen wir uns bei „Flora“ und „Fauna“ meist nur auf Landlebewesen. die von den frühen Reptilien abstammen. Die Pole waren eisfrei. treibhaus-ähnliches Klima.

kühl Bemerkung : Alethopteris war die bestimmende Gattung der berühmten „Samenfarne“. Alle Samenfarne sind seit langem ausgestorben. die im Karbon die Erde bevölkerten. .PREHISTORIC v. Seine Wedel entsprachen eher den Fiederblättern einiger heutiger Laubbäume als den Wedeln gegenwärtiger Farne.5 Meter Samenfarn Periode : spätes Karbon bis frühes Perm Standort : sumpfige Gebiete. Alethopteris serli trat als Strauch oder kleiner Baum auf. feuchte Standorte Klima : gemäßigt. 2. Alethopteris ( Alethopteris serli ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 6 Meter 1 Meter 3. Aber besonders die Samenkapseln machten diese Farne so einzigartig.0 xfrogplants 01.

2. immergrüner Nadelbaum Periode : Trias bis Gegenwart Standort : Berg-Wälder und Bergkuppen Klima : warm. Von den ausgestorbenen Arten waren viele weitaus imposanter und größer als die heute existierenden Arten. gemäßigt Bemerkung : Die Araukariengewächse sind eine sehr erfolgreiche frühe Familie. die auffällige Chilenische Araukarie).PREHISTORIC v. die im Trias entstanden und noch heute mit vielen Arten vertreten sind (u. a. ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 40 Meter 4 Meter 10 Meter Baum. . Auch das Aussehen unterscheidet sich wahrscheinlich sehr von heutigen Vertretern dieser Familie – es entspricht eher den riesigen heutigen Mammutbäumen.0 xfrogplants 02. Araukarie ( Araucaria sp.

) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 30 Meter 6 Meter 12 Meter Baumfarn Periode : Devon Standort : Küstenregionen. und ihre Wurzeln reichten tiefer als 1 Meter in den Boden.0 xfrogplants 03. war sowohl auf Laurasia als auch auf Gondwana heimisch und wuchs wie alle Pflanzen des Devon nah am Wasser. 2. sondern auch in die Breite (Dickenwachstum). Archaeopteris vermehrte sich mittels Sporen. . Flussauen Klima : warm Bemerkung : Archaeopteris ist eine der ersten Baumarten der Welt. wenn nicht die allererste. Somit war der erste „moderne“ Baum der Vorfahr vieler nachfolgender Arten. Flussufer. Es war eine revolutionäre Art. Archaeopteris ( Archaeopteris sp.PREHISTORIC v. die viele „ Regeln“ brach: sie wuchs nicht nur in die Höhe.

die gigantische Ausmaße annehmen konnten – groß wie ein durchschnittlicher Baum. Während die Schachtelhalme bis heute. wenngleich auch in geringerer Größe. existieren. . daher auch der botanische Artname. Der Hauptstamm war aus bambusähnlichem Material. 2. Flussufer.0 xfrogplants 04. Diese Art ist eng mit den Calamites verwandt (baumhohe Schachtelhalme). überlebte Asterophyillites das Karbon nicht. Asterophyllites ( Asterophyllites equisetiformis ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 20 Meter 5 Meter 11 Meter Schachtelhalmgewächs Periode : Karbon Standort : Küstenregionen. Flussauen Klima : warm und feucht Bemerkung : Asterophyillites ist eine von vielen Karbon-Pflanzen.PREHISTORIC v.

Asteroxylon ( Asteroxylon mackiei ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 4 Meter 1 Meter 2 Meter Farnähnliche Pflanze Periode : Devon bis frühes Karbon Standort : sumpfige Gebiete. 2.PREHISTORIC v. der wahrscheinlich wichtigsten Gattung in der Abteilung der Rhinophyta. Diese Pflanze gilt als der Vorfahr aller heutigen Bärlappe. Ungleich den anderen Arten dieser Gattung könnte Asteroxylon auch in zeitweise trockener Umgebung überlebt haben. . Die vertikalen Stämme entsprangen einem horizontalen Stamm.0 xfrogplants 05. der mit den Wurzeln verbunden war. Flussufer Klima : warm und feucht Bemerkung : Asteroxylon war einer der ersten Bärlappe und gehört zur im Devon dominanten Gattung Rhynia.

Bjuvia ( Bjuvia simplex ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 8 Meter 3 Meter 5 Meter Palmfarn Periode : Perm bis Trias Standort : offene und sonnige Ebenen Klima : warm und trocken Bemerkung : Bjuvia simplex.B. da sich die Pflanzen feuchter Regionen mehr und mehr zurückzogen. die denen von Taeniopteris (einem frühen Baumfarn) ähnelten. hatte einfache Blattmuster.PREHISTORIC v. Nach der Karbon-Vereisung konnten sich Bjuvia und alle anderen frühen Palmfarne im trockenen Klima des Perm in viele Gebiete ausbreiten.0 xfrogplants 06. zu den Palmfarnen gehörend. 2. Im späten Trias mussten schließlich alle Palmfarne komplexeren Cycadeoides (z. . Bennettitales) weiche.

PREHISTORIC v. 2. Equisetites ssp. die je existierten. Flussufer. Heute gibt es nur noch den uns bekannten kleinsten Schachtelhalm. Zu Beginn des Jura verschwanden diese. die eine wichtige Futterquelle für Dinosaurier darstellten. Diese hatten eine schwere Zeit im Perm. konnten aber in Gondwana überdauern und sich zu den riesigen Neocalamites entwickelten. Im Karbon wurden einige von ihnen baumhoch – die Calamites.0 xfrogplants 07. Flussauen Klima : warm Bemerkung : Die Schachtelhalmgewächse waren die beständigsten Pflanzen. während kleinere Schachtelhalmgewächse überlebten. Schachtelhalm ( Calamites sp. ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 8 Meter 2 Meter 5 Meter Schachtelhalmgewächs Periode : Devon bis Gegenwart Standort : Küstenregionen. weil sie nach Abfressen immer wieder aus der Erde nachwuchsen. . Sümpfe.

B. die denen heutzutage lebender Pflanzen entsprechen (z. . Bergkuppen Klima : warm und feucht Bemerkung : Die baumförmigen Cordaites-Arten werden als Vorfahren der Koniferen angesehen und konnten eine enorme Höhe erreichen. Sumpfzypressen oder Mangroven). Letztere entwickelten deshalb ein System aus Luftwurzeln.0 xfrogplants 08. Gegenwärtig ist man sich einig. ob sie Sumpfpflanzen waren oder nicht. 2. Wir haben beide Ausprägungen – mit und ohne Luftwurzeln – zur Auswahl. Cordaites ( Cordaites angulostriatus ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 45 Meter 8 Meter 12 Meter Baumförmiger Nacktsamer Periode : Karbon bis Perm Standort : Sümpfe und Flussauen.PREHISTORIC v. dass einige von ihnen in Gebirgsregionen und andere in Sümpfen wuchsen. Lange Zeit wurde diskutiert.

Ihr Schicksal war jedoch unterschiedlich: während die zahlenmäßig unterlegenen Palmfarne das Mesozoikum überlebten und bis in die Gegenwart existieren. waren im Jura so zahlreich vorhanden. um sich seit dem Trias in immer neue Arten zu gliedern. Cycadeoidea Gigantea ( Cycadeoidea gigantea ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 2. Sowohl die Cycadales als auch die Cycadeoideae gingen aus den Pteridospermen hervor.5 Meter Cycadeoide Periode : Jura bis frühe Kreide Standort : Wälder. dass es auch das „Zykaden-Zeitalter“ genannt wird.PREHISTORIC v. Einige Arten konnten baumhoch werden.0 xfrogplants 09.5 Meter 1 Meter 1. überdauerten die zahlreicheren Cycadeoideae das Mesozoikum nicht und starben zusammen mit den Dinosauriern im Massensterben der Kreidezeit aus. 2. offene Ebenen Klima : warm und feucht Bemerkung : Palmfarne. . vor allem die der Cycadeoideae.

PREHISTORIC v.0 xfrogplants 10. aber nur in Form kleinwüchsiger australischer Arten. war Dicroidium weltweit verbreitet. Dicroidium ( Dicroidium sp.5 Meter 2 Meter Samenpflanze Standort : Periode : Trias bis frühes Jura tropische Baumfarn-Wälder Klima : warm Bemerkung : Dicroidium war im Trias eines der wichtigsten Florenelemente Gondwanas und zählt zu den Pteridospermen – die als Samenfarne bekannten Pflanzen (obwohl Dicroidium kein Farn war). welches diese Art komplett von der nördlichen Hemisphäre verschwinden ließ. 2. ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 4 Meter 1. . Auch heute existiert die Gattung Dicroidium noch. Es überlebte in Gondwana. war jedoch den mächtigen JuraBäumen unterlegen. Bis zum schrecklichen Massensterben im Trias.

Ebenso ungewöhnlich waren die Wurzeln mit ihren regelmäßigen Unterteilungen. ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 10 Meter 4 Meter 6 Meter Samenfarn Periode : Perm bis Trias Standort : feuchte Ebenen Klima : warm und feucht Bemerkung : Glossopteris ist der wichtigste. Allein mehr als 70 fossile Arten der Ordnung Glossopteridales konnten bisher gefunden werden! Das Reproduktionssystem von Glossopteris befand sich an den Blättern (einige Blätter übernahmen die Aufgabe der Vermehrung). Die Glossopteridales gingen im Perm stark zurück. im Perm dominierende Vertreter der Pteridospermen. Glossopteris ( Glossopteris sp. die wie Tierwirbel aussahen. 2. bis sie dann am Ende des Trias ausstarben. .0 xfrogplants 11.PREHISTORIC v.

diamantförmige Narben von herabgefallenen Blättern auf. . Die sprossartigen Wurzelorgane (Stigmaria) des Schuppenbaums und auch von Sigillaria sind „Y“-förmig. Die einfachen Äste wuchsen nur im oberen Stammabschnitt und es ist noch nicht geklärt. 2. Der Stamm fällt durch unverwechselbare. die heute in Form von Kohle eine wichtige EnergieRessource darstellen.0 xfrogplants 12. ob der Schuppenbaum Zapfen besaß oder nicht: sie wurden in der Nähe. der im Karbon zusammen mit Sigillaria dichte Wälder bildete. Schuppenbaum ( Lepidodendron aculeatum ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 45 Meter 8 Meter 12 Meter Schuppenbaumgewächse Periode : Karbon bis frühes Perm Standort : Sümpfe und Auwälder Klima : warm und feucht Bemerkung : Der Schuppenbaum war ein riesiger (45 Meter) baumartiger Bärlapp. aber nie am Baum gefunden.PREHISTORIC v. Wir bieten deshalb beide Optionen an.

der an der Basis der Pflanze wuchs: der Reproduktionsapparat als Ganzes ähnelte winzigen losen Zapfen.0 xfrogplants 13. welches auf oft unter Wasser wachsenden Stielen saß. Die Art M. Macrotaeniopteris gedieh in Verbindung mit anderen Sumpfpflanzen dieser Zeit. 2. Macrotaeniopteris ( Macrotaeniopteris magnifolia ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 3 Meter 1 Meter 2 Meter Palmfarn Periode : Trias Standort : Sümpfe. Flussufer Klima : warm und feucht Bemerkung : Macrotaeniopteris war die hauptsächliche Gattung im Trias. magnifolia bestand aus einem einzigen riesigen Blatt.PREHISTORIC v. . Der kegelförmige Blütenstand bestand offenbar aus vielen Samen. die zu den Palmfarnen gehörte. die fest an einen kleinen Stiel gepresst waren.

0 xfrogplants 14. welche an einem Fruchtstand hingen. dass sich dichte und undurchdringliche Dickichte entlang der Flüsse und Sümpfe sowie in allen feuchten Gebieten bildeten. Diese Art wuchs so dicht beieinander. 2. Sie alle sind stammlos oder besitzen nur einen kleinen Stamm. Ein besonderes Charakteristikum waren die großen Nüsse (sehr ähnlich denen der Kokos-Palme).PREHISTORIC v. von denen auch heute noch einige Arten existieren. feuchte Gebiete Klima : warm und feucht Bemerkung : Die Gattung Nipa gehört zu den Palmen. Flussufer. Nipa ( Nipa burtinii ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 2 Meter 1 Meter 1. der an der Basis des Stammes wuchs. . Die Blätter von Nipa burtinii waren lang und groß mit spitzen Fiederblättern.5 Meter Stammlose Palme Periode : späte Kreide bis Gegenwart Standort : Sümpfe.

Onychiopsis ( Onychiopsis sp. Zusammen bedeckten diese Pflanzen weite Festlandregionen an Rändern von Nadel.6 Meter Farn Standort : Klima : Periode : Kreide Waldsäume. ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 1 Meter 0.und Flussufer.4 Meter 0. 2. See.0 xfrogplants 15. Cycadales und Cycadeoideae. Er machte einen beachtlichen Teil der Bodenflora in der Kreide aus und wuchs in Gesellschaften von anderen Farnen.PREHISTORIC v.und Ginkgowäldern sowie – in der späten Kreide – von den ersten blühenden Laubwäldern. . feuchte Ebenen warm und feucht Bemerkung : Onychiopsis war ein kreidezeitlicher Farn mit federartigen Wedeln.

PREHISTORIC v. Meeresküsten Klima : warm und feucht Bemerkung : Pachypteris trat während des gesamten Mesozoikum auf – vom Trias bis zur Kreide. 2. ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 3 Meter 1 Meter 2 Meter Baumförmige Pflanze Periode : Trias bis Kreide Standort : feuchte Standorte. Pachypteris starb als eine der letzten Pteridospermen bei dem kreidezeitlichen Massensterben aus. Pachypteris wuchs sehr langsam und besaß einen verholzten Stamm sowie mit einer dicken wachsähnlichen Schicht überzogene Blätter. wo die Gattung eine der wichtigsten Komponenten der Festlandflora darstellte.0 xfrogplants 16. Pachypteris ( Pachypteris sp. Sie war salztolerant und konnte deshalb bis an die Meeresküsten heran und an Salztümpeln wachsen. erreichte sein Maximum aber im Jura. Stillgewässer. . Die Pflanze war zweifellos eine wichtige Art in allen Feuchtgebieten.

der ebenfalls „Y“-förmig war und in zwei Bündeln aus Blättern endete. Sie besaßen beide die „Y“-förmigen Wurzeln und einen durch herabfallende Blätter vernarbten Stamm.0 xfrogplants 17. Die Blätter konnten sich bei adulten Pflanzen teilen. Die Früchte waren hängende Zapfen. Das markanteste Merkmal war jedoch der Stamm. 2. die von einem Siegel hinterlassen werden – daher auch der Name „ Sigillaria“. Die Blätter von Sigillaria sehen wie runde Flecken aus.PREHISTORIC v. Sigillaria ( Sigillaria scutellata ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 35 Meter 12 Meter 18 Meter Siegelbaumgewächs Periode : Karbon bis frühes Perm Standort : Sümpfe und Auwälder Klima : warm und feucht Bemerkung : Die beiden Gattungen Lepidodendron und Sigillaria teilten sich die Dominanz in den weiten feuchten Karbon-Wäldern. .

PREHISTORIC v. tropische Wälder Klima : warm und feucht Bemerkung : Tempskya war ein kreidezeitlicher Baumfarn. 2. ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 15 Meter 5 Meter 9 Meter Baumfarn Periode : Kreide Standort : feuchte Ebenen und Täler. und einige überdauerten bis heute. die heute noch in einigen tropischen Regionen gefunden werden können – aber sie sehen ihren Vorfahren nicht immer ähnlich. Baumfarne waren im Mesozoikum weit verbreitet. indem sie sich zu moderneren Arten entwickelten. Tempskya ( Tempskya sp. Mit seinem markanten und für uns untypischen Erscheinungsbild war Tempskya in der KreideLandschaft auffällig und seine Wedel eine ergiebige Nahrungsquelle für Dinosaurier. .0 xfrogplants 18. Sein großer Stamm war in Wirklichkeit das Zusammenspiel von vielen zusammengepressten Farn-Stängeln.

sie gehören der großen Familie der Cycadeoideae an. Williamsonia gigas war wiederum die größte Art unter den Williamsoniae und konnte groß wie ein kleiner Baum werden. die eigentlich eine Gruppe von Deckblättern umschlossener Samen waren. in Baumfarn-Gesellschaften warm und feucht Bemerkung : Wiliamsoniae sind die größten Vertreter der Ordnung Bennettitales.0 xfrogplants 19. Williamsonia ( Williamsonia gigas ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 5 Meter 2 Meter 3 Meter Bennettitale Standort : Klima : Periode : Jura bis Kreide tropische Wälder. die Jura und Kreide beherrschten. aber auch – wenngleich weniger zahlreich – in der Kreide vorhanden. Im Jura war Williamsonia weit verbreitet. so dass manche Wissenschaftler annehmen. offene Ebenen. Das markanteste Merkmal waren die großen „ Blüten“. .PREHISTORIC v. Jedenfalls müssen sie sehr auffällig in blütenlosen Landschaft des Jura ausgesehen haben. 2.

. Die Wollemi-Kiefer war in den Nadelwäldern weit verbreitet und bot Schutz sowie Nahrung für viele Dinosaurier der Jura. immergrüner Nadelbaum Periode : Standort : Nadel. sondern ein Verwandter der Araukarie.und Kreidezeit.0 xfrogplants 20. Wollemi-Kiefern traten erstmals im Jura auf und galten als ausgestorben. Wollemi-Kiefer ( Wollemia nobilis ) adultes Stadium junges Stadium mittleres Stadium 40 Meter 2 Meter 20 Meter Baum. Der auffälligste Aspekt dieser Art ist die Borke. bis 1994 der Wildhüter David Noble an einer geschützten Stelle einer Spalte im Wollemi-Park (Australien) Exemplare davon fand. 2.Wälder Klima : warm Bemerkung : Jura bis Gegenwart Die Wollemi-Kiefer gehört zur Familie der Araucariaceae und ist deshalb keine echte Kiefer. die wie ein Gemisch aus kleinen Bällen aussieht und oft mit Harz bedeckt ist.PREHISTORIC v.

wenn sie nur aus der Ferne betrachtet werden.B. insbesondere.) PAPPEL (Populus sp. die schon existierten – unsere Arten können demnach als akzeptabler Ersatz verwendet werden. dass die Arten dieser Gattung aus den XfrogPlants in prähistorischer Zeit noch nicht vorhanden waren. wird anstelle des Artnamens nur „sp“ an den botanischen Gattungsnamen gehängt. Art Zeit-Periode XfrogPlants Bibliotheken GINKGO (Ginkgo biloba) IMMERGRÜNE MAGNOLIE (Magnolia grandiflora) MAMMUTBAUM (Sequoiadendron giganteum) ZWEIZEILIGE SUMPFZYPRESSE ( Taxodium distichum) Seit spätem Perm Seit später Kreidezeit Japanese Autumn Colours Basic Blossoming US East US West Autumn Colours US East Houseplants Mediterranean Mediterranean Blossoming Mediterranean Fruit trees Japanese Basic Autumn Colours Europe 1 US East Europe 1 US East Seit Jura Seit Jura Seit Jura Seit später Kreidezeit Seit später Kreidezeit Seit später Kreidezeit Seit später Kreidezeit Seit später Kreidezeit Seit später Kreidezeit PALM-FARN (Cycas revoluta) BRAUT-MYRTE (Myrtus communis) OLEANDER (Nerium oleander) LORBBER (Laurus nobilis) FEIGE (Ficus sp. Fichte).) Hinweis: Wenn bei einer bestimmten Art nur der Gattungsname aufgelistet ist (z. Das bedeutet.com . welchen XfrogPlants Bibliotheken die Modelle enthalten und welcher Zeit sie zugeordnet werden kann (farbliche Markierung) – um wissenschaftlich korrekt zu sein. Nutzen Sie diese. es aber aus diesen Gattungen andere Arten gab. (Die Farb-Referenz finden Sie auf den letzten Seiten dieses Dokuments.PREHISTORIC v. um Ihre prähistorischen Landschaften zu vervollständigen.) BAMBUS (Phyllostachys sp.xfrog.) Seit später Kreidezeit www. 2. Für jede Art werden die Informationen angegeben.0 xfrogplants Wie Sie Ihre prähistorischen Landschaften mit Pflanzen aus den anderen XfrogPlants Bibliotheken vervollständigen: In nachfolgender Tabelle geben wir eine Übersicht über einige der heute lebenden Baumarten aus den XfrogPlants. die auch in prähistorischer Zeit existierten.) PLATANE (Platanus sp.

2.com .) Seit später Kreidezeit Seit später Kreidezeit Seit Kreidezeit Seit Jura Seit Kreidezeit Seit Kreidezeit Seit Jura Seit Jura www.) ATLAS-ZEDER (Cedrus atlantica) LIBANON-ZEDER (Cedrus atlantica) SCHEINZYPRESSE (Chamaecyparis sp.) ESCHE (Fraxinus sp.) Seit spätern Kreidezeit Basic Europe 2 US West US Conifers Japanese Basic Europe 1 US East Europe 2 Mediterranean Autumn Colours US East US West Europe 1 Europe 2 Mediterranean Basic US East Autumn Colours US East US East US West US Conifers Europe 2 Mediterranean Japanese Mediterranean Mediterranean US West US West Europe 2 Mediterranean Mediterranean Mediterranean Basic Basic Europe 1 US West WEIDE (Salix sp.) Seit später Kreidezeit Seit später Kreidezeit Seit später Kreidezeit SASSAFRAS (Sassafras albidum) AMERIKANISCHER TULPENBAUM Seit später Kreidezeit Seit später Kreidezeit Seit spätem Jura (Liriodendron tulipifera) WACHOLDER (Juniperus sp.PREHISTORIC Art v.) FRANZÖSISCHE TAMARISKE (Tamarix gallica) OLIVENBAUM (Olea europaea) GRANNEN-KIEFER (Pinus aristata) ZYPRESSEN (Cupressus sp.) EICHE (Quercus sp.) EIBE (Taxus sp.xfrog.0 xfrogplants Zeit-Periode XfrogPlants Bibliotheken FICHTE (Picea sp.

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