"Ami a zsidókérdést illeti, én egész életemben antiszemita voltam, zsidókkal sohasem érintkeztem.

Tűrhetetlennek tartottam, hogy itt Magyarországon minden-minden gyár, bank, vagyon, üzlet, színház, újság, kereskedelem stb. zsidókezekben legyen, és hogy a magyar tükörképe – kivált külföldön – a zsidó. Azonban, minthogy a kormányzat egyik legfontosabb feladatának az életstandard emelését tartom, tehát gazdagodnunk kell, lehetetlen a zsidókat, kiknek minden a kezükben volt, egy-két év leforgása alatt kikapcsolni, és hozzá nem értő, leginkább értéktelen, nagyszájú elemekkel helyettesíteni, mert tönkre megyünk. Ehhez legalább egy emberöltő kell. Én hirdettem talán először hangosan az antiszemitizmust, azonban nem nézhetek nyugodtan embertelenségeket, szadista, oktalan megaláztatásokat, mikor még szükségünk van rájuk." Strassenreiter Erzsébet. Horthy Miklós titkos iratai. Budapest. Kossuth Könyvkiadó, 1962. 260-261. old. <http://www.bibl.u-szeged.hu/bibl/mil/ww2/konyv/tartalom/h/_img/hmti_5.gif>http://www.bibl.uszeged.hu/bibl/mil/ww2/konyv/tartalom/h/_img/hmti_5.gif FORDÍTÁS:
"Was also die Judenfrage betrifft, so war ich mein ganzes Leben ein Antisemit, ich hatte mit Juden nie Kontakt gehabt.und hatte nie Umgang mit Juden. Das war mir Ich fand es immer unerträglich, daß hierzulande [in Ungarn] jeder, aber wirklich jeder, sämtliche Fabriken, Banken, Vermögen, oder Geschäfte, ebenso gut wie jeder Theater, Zeitungen oder der und der gesamte Handel in Judenhand sind, und daß das Spiegelbild von uns der Ungarn - im besonders im Ausland - der Jude ist. Da ich jedoch die Hebung des Lebensstandards als eine der wichtigsten Aufgaben meiner Regierung betrachte, wir also reicher werden müssen, ist es unmöglich, die Juden, in deren Händen sich alles befand, innerhalb von ein bis zwei Jahren auszuschalten, und durch unfähige, vor allem wertlose Elemente, die nur das Maul aufreißen, zu ersetzen, weil so würden wir zugrunde gehen. Dafür brauchen wir am mindestens eine Generation. Ich war vielleicht der Erste, der hierzulande den Antisemitismus laut verkündete, aber ich kann nicht ruhig Unmenschlichkeiten und sadistische grundlose Erniedrigungen mitansehen, während wir die Juden noch benötigen.

"Was die Judenfrage betrifft, so war ich mein ganzes Leben ein Antisemit und hatte nie Umgang mit Juden. Ich fand es unerträglich, daß hier in Ungarn sämtliche Fabriken, Banken, Vermögen, Geschäfte, Theater, Zeitungen und der gesamte Handel in Judenhand sind, und daß das Spiegelbild der Ungarn - besonders im Ausland - der Jude ist. Da ich jedoch die Hebung des Lebensstandards als eine der wichtigsten Aufgaben meiner Regierung betrachte, wir also reicher werden müssen, ist es unmöglich, die Juden, in deren Händen sich alles befand, innerhalb von ein bis zwei Jahren auszuschalten, und durch unfähige, vor allem wertlose Elemente, die nur das Maul aufreißen, zu ersetzen, weil so würden wir zugrunde gehen. Dafür brauchen wir mindestens eine Generation. Ich war vielleicht der Erste, der hierzulande den Antisemitismus laut verkündete, aber ich kann nicht ruhig Unmenschlichkeiten und sadistische grundlose Erniedrigungen mitansehen, während wir die Juden noch benötigen.

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