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Deutsch Grammatik

Substantive und Artikel
Substantive werden immer großgeschrieben und oft von einem bestimmten Artikel (der, die, das) oder unbestimmten Artikel (ein, eine, einer) begleitet: ein Kind, das Kind, die Kinder. Sie machen den bei weitem größten Teil des Wortschatzes aus und können auf vielfältige Weise zu neuen Wörtern zusammengesetzt werden. Man unterscheidet:

WISSEN GRIFFBEREIT

• Gegenstandswörter (Konkreta): Eigennamen: Maria, Müller, Japan, •
Neapel, Feldberg, Gattungsbezeichnungen: Mensch, Frau, Freund, Hund, Stern, Stoffbezeichnungen: Stahl, Gold, Leder, Öl Begriffswörter (Abstrakta): Mut, Stress, Dummheit, Frieden, Kälte, Abrüstung, Verstand, Alter

Genus (Geschlecht)

Numerus (Zahl)

Kasus (Fall)

Das Genus eines Substantivs erkennt man an seinem bestimmten Artikel: Maskulinum (männlich): der Mann Femininum (weiblich): die Frau Neutrum (sächlich): das Haus Oft stimmt das Genus nicht mit dem natürlichen Geschlecht überein: das Mädchen (→ Genus: Neutrum, natürliches Geschlecht: Femininum); der Gast (→ Genus: Maskulinum, natürliches Geschlecht: Maskulinum oder Femininum).

• • •

Substantive stehen entweder im Singular (Einzahl) oder im Plural (Mehrzahl): Kind – Kinder. Manche Substantive gibt es nur im Singular: das Obst, die Kälte, der Schnee, gibt es nur im Plural: die Leute, die Eltern, die Ferien, haben mehrere gleichberechtigte Pluralformen: Pizza → Pizzas/Pizzen, Balkon → Balkone/ Balkons, Komma → Kommas/Kommata.

• • •

Substantive in einem Satz stehen in einem bestimmten Fall, dem Kasus: Nominativ (1. Fall): wer oder was? Genitiv (2. Fall): wessen? Dativ (3. Fall): wem? Akkusativ (4. Fall): wen oder was? Mit dem Substantiv wird zugleich auch der Artikel dekliniert: Der Junge (Nominativ) staunt über die großen Bäume (Akkusativ) im Garten (Dativ) des Nachbarn (Genitiv).

• • • •

Deklinationsarten
Die Anpassung der Form eines Substantivs in Genus, Numerus und Kasus nennt man Deklination (Beugung). Der Artikel wird immer mitdekliniert: des Hauses, den Kindern. Auch Eigennamen (Titel, Personennamen, geografische Bezeichnungen, Werktitel) werden dekliniert: die Rede Peters des Großen, die Königin Schwedens. Nach den Formen des Genitivs Singular und der Pluralbildung unterscheidet man starke, schwache und gemischte Deklination.
Starke Deklination

Schwache Deklination

Pluralformen

In der schwachen Deklination gibt es keine Substantive im Neutrum. Der Singular der männlichen Substantive endet außer im Nominativ immer auf -en. Die Pluralformen lauten immer auf -en.
Sg.
Nom. Gen. Dat. Akk.

Maskulinum

Femininum

der Mensch des Menschen dem Menschen den Menschen
Maskulinum

die Frau der Frau der Frau die Frau
Femininum

Pl.
Nom. Gen. Dat. Akk.

Der Genitiv Singular der Substantive im Maskulinum und Neutrum endet auf -es/-s. Es treten verschiedene Formen der Pluralbildung auf.
Sg.
Nom. Gen. Dat. Akk.

die Menschen der Menschen den Menschen die Menschen

die Frauen der Frauen den Frauen die Frauen

Die Pluralformen von Substantiven können auf viele unterschiedliche Arten gebildet werden. Sie unterscheiden sich durch die Endungen oder durch einen Wechsel des Vokals zu einem Umlaut. Mit doppelten Pluralformen werden häufig verschiedene Bedeutungen des Wortes unterschieden, z. B. Bank → Bänke (Sitzgelegenheiten), Bank → Banken (Geldinstitute). Besondere Pluralformen haben viele Fremdwörter aus dem Griechischen und Lateinischen: das Album → die Alben, der Terminus → die Termini, das Praktikum → die Praktika. Bei manchen Substantiven kann der Plural nur durch zusammengesetzte Wörter ausgedrückt werden: Regen → Regenfälle, Fleisch → Fleischsorten, Schnee → Schneemassen.

• • •

Gemischte Deklination

Maskulinum

Femininum

Neutrum

der Vogel des Vogels dem Vogel den Vogel
Maskulinum

die Nacht der Nacht der Nacht die Nacht
Femininum

das Bild des Bildes dem Bild(e) das Bild
Neutrum

Einige Substantive im Maskulinum und Neutrum werden im Singular stark und im Plural schwach dekliniert.
Sg.
Nom. Gen. Dat. Akk.

Endung
-e -e + Umlaut -en -n -er -er + Umlaut -s Umlaut ohne

Singular

Plural

Pl.
Nom. Gen. Dat. Akk.

Pl.

die Vögel der Vögel den Vögeln die Vögel

die Nächte der Nächte den Nächten die Nächte

die Bilder der Bilder den Bildern die Bilder

der Staat des Staat(e)s dem Staat(e) den Staat

Nom. Gen. Dat. Akk.

die Staaten der Staaten den Staaten die Staaten

der Brief der Ball die Tür die Tasche das Kleid der Wald das Hotel der Bruder der Lehrer

die Briefe die Bälle die Türen die Taschen die Kleider die Wälder die Hotels die Brüder die Lehrer

Mach./Fem. was du willst. solcher/solche/ solches. Es richtet sich in Genus. Das Demonstrativpronomen Als Demonstrativpronomen werden die folgenden Pronomen verwendet. nur ein(er) wird dekliniert: Was für einen Wein möchten Sie? – Einen Rotwein. niemand. Was bleibt unverändert. Die Formen lauten: mein. Nom. mein Kind meines Kindes meinem Kind(e) mein Kind • Im Allgemeinen richten sie sich nach dem • • Pl. kein. Nom. sein/ihr/sein. Person entsprechen den Formen des Personalpronomens. und stimmt in Kasus. Nom. Das ist nicht dein Schlüssel. Mit dieser weist man auf etwas Näheres. Gen. dieser dieses diesem diesen der dessen dem den Maskulinum diese dieser dieser diese die derer/deren der die Femininum dies(es) dieses diesen dies(es) das dessen dem das Neutrum Das Relativpronomen Die Relativpronomen der/die/das und welcher/ welche/welches leiten einen Relativsatz ein. Gen. Gen. Person im Singular und im Plural. Akk. © Bibliographisches Institut und F. Sie richten sich in Genus und Numerus nach dem Bezugswort im übergeordneten Satz: Ich sah den Mann. einige. → Er geht nach Hause. vor dem es steht: die Frau meines Bruders. bei dem es steht oder das es vertritt: Diesen Film kenne ich.. auf die es sich bezieht. Dat. Das Personalpronomen Das Personalpronomen steht als Stellvertreter für Personen. ich meiner mir mich 1. Dat. das sie begleiten: jeder Mann.) sein. Das können Ergänzungsfragen (Wer hat da gerufen?) oder indirekte Fragesätze (Ich weiß nicht. Akk. In der 3. Mengen oder Größen keine näheren Angaben gemacht werden: Das Buch muss man gelesen haben. Ihre werden großgeschrieben: Ich habe Ihren Brief erhalten. diese dieser diesen diese die deren/derer denen die diese dieser diesen diese die deren/derer denen die diese dieser diesen diese die deren/derer denen die • • Das Indefinitpronomen Das Indefinitpronomen wird verwendet. Akk. Dat. Nom. nichts. Akkusativ oder nach Präpositionen stehen. Person Plural und wird großgeschrieben: Haben Sie einen Wunsch? Sg. derselbe/dieselbe/dasselbe. Indefinitpronomen können auch als Stellvertreter für ein Substantiv stehen: Das weiß doch jeder. Die Fragepronomen wer (Personen) oder was (Sachen) werden als Stellvertreter des Substantivs gebraucht. Dat. • • • • • • • Sg. Nom. die häufigsten Indefinitpronomen lauten: jemand. 1. Akk. Maskulinum Femininum Neutrum mir mich 1. unser. euer. Pl. Person meine Söhne/Töchter/Kinder meiner Söhne/Töchter/Kinder meinen Söhnen/Töchtern/Kindern meine Söhne/Töchter/Kinder Adjektiv oder Substantiv. Die höfliche Anrede entspricht der 3. Sie können ein schon bekanntes Substantiv ersetzen. Zustände oder Sachverhalte: Der Schüler geht nach Hause. mehrere. Akk. mach deine Hausaufgaben. Akk. Gegenstände. sondern meiner. wir unser uns uns ihr euer euch euch sie/Sie ihrer/Ihrer ihnen/Ihnen sie/Sie • Das Reflexivpronomen Das Reflexivpronomen bezieht sich auf das Subjekt des Satzes. Der Kasus (Dativ oder Akkusativ) hängt vom Verb ab. wenn man auf etwas hinweisen oder etwas hervorheben will: dieser/ diese/dieses. Dat. Sg. Dat. jeder. Mannheim 2005 Redaktion: Simone Senk Autorin: Linda Strehl Layout/Satz: Petra Bachmann. Nom. Person du deiner dir dich 2. Sie stellen eine Beziehung zwischen einem Satzteil des Hauptsatzes und dem Nebensatz her. Person 2.!7ID4B1-hccabd! . Akk. Dadurch können Wiederholungen oder komplizierte Formulierungen vermieden werden. Wir haben uns sehr gefreut./Neutr. ihr. Nom. und 2. Jeder Mensch hat einen Vater und eine Mutter. man und nichts können nur im Nominativ. manche. Es ist im Allgemeinen voraus. Person 3. Person Pl. derjenige/ diejenige/dasjenige. Person Das Interrogativpronomen Interrogativpronomen leiten Fragen ein.A. Nom. Sachverhalte. Gen. Brockhaus AG. wenn über Personen. Person dir dich 2.oder zurückweisend: Den kenne ich gut! Pl. Akk. Person sich sich 3. wenn nach Personen oder Sachen gefragt wird und es um eine Auswahl aus einer bestimmten Art oder Menge geht: Welche Hose soll ich kaufen? Mit welchem Zug kommst du? Mit was für ein(er) wird nach der Art oder Beschaffenheit von Personen oder Sachen gefragt. jener/jene/jenes. Numerus und Kasus nach dem Substantiv. etliche. dein. Seine Form richtet sich nach der Person. man. Dat. Person 2. Dat. Manche lernen es nie. Person Sg. Es begleitet oder ersetzt ein Substantiv: Das ist meine Tasche. Dat. Numerus und Genus mit dem Substantiv überein. Die Höflichkeitsformen Ihr. mit jener auf etwas Entfernteres hin: Gib mir den Ball! – Diesen oder jenen? Das Demonstrativpronomen der als Stellvertreter des Substantivs ist vom bestimmten Artikel der zu unterscheiden. muss fühlen. Akk. 1. Gen. Dat. Person er/sie/es seiner/ihrer/seiner ihm/ihr/ihm ihn/sie/es 3. uns uns euch euch sich sich Die Formen der 1. Gen. Es stimmt in Person und Numerus mit dem Subjekt überein: Ich male mich. der (welcher) den Brief eingeworfen hat. Man unterscheidet eine 1. Gen. Person 3. Maskulinum Femininum Neutrum mein Sohn • • meine Tochter meines meiner Sohnes Tochter meinem meiner Sohn(e) Tochter meinen Sohn meine Tochter Mask. die (welche) ich begrüßen soll? Die Relativpronomen wer oder was bezeichnen allgemein eine Person oder Sache und leiten einen Relativsatz ein: Wer nicht hören will. Person Singular und Plural im Dativ und Akkusativ besitzt es die gleiche Form: sich. Das Possessivpromonen kann auch als Stellvertreter ein Substantiv ersetzen: Wessen Schlüssel ist das? – Das ist meiner. und 3. Die Pronomen etwas. Akk. 2. Er schadet sich damit. alle. Gen. Sie sind unveränderlich: Hast du etwas zu essen da? Man weiß es nicht. Weinheim ISBN 3-411-72201-0 • • • . Sie haben nur Singularformen: Wer ist da? Was ist das? Wessen Hemd ist das? Wem gehört es? Wen siehst du? Was siehst du? Das Fragepronomen welcher/welche/welches kommt als Begleiter und Stellvertreter des Substantivs vor. Wer ist die Frau. wer das gesagt hat. • Das Possessivpronomen Das Possessivpronomen gibt ein Besitzverhältnis an oder drückt eine Zugehörigkeit aus. auf etwas Folgendes hinweisen oder auf etwas bereits Genanntes zurückverweisen. etwas.Pronomen Pronomen übernehmen im Text wichtige Funktionen. manches Kind.

ö und ü: am größten. jetzig Zahladjektive: drei. Nom. o und u werden zu ä. eine graue Maus. Adjektive ohne Steigerungsform Komparativ: Zeichen ist die Endung -er: breit → breiter a. jener. Ich bin größer als mein Bruder. ö und ü: arm → ärmer./Neutr. Sg. bei solch schönem Wetter. euer. Der Superlativ kann auch ohne einen direkten Vergleich einen sehr hohen Grad ausdrücken (Elativ): Er hatte nicht die geringste Ahnung. Er blieb freundlich. rund Beziehungsadjektive: karibisch. egal. groß → größer. kinderlos • Adjektive. Dat. ein heller Tag eines hellen Tages einem hellen Tag(e) einen hellen Tag eine helle Nacht einer hellen Nacht einer hellen Nacht eine helle Nacht ein helles Licht eines hellen Lichtes einem hellen Licht ein helles Licht keine hellen Tage/Nächte/Lichter keiner hellen Tage/Nächte/Lichter keinen hellen Tagen/Nächten/Lichtern keine hellen Tage/Nächte/Lichter Die Steigerung der Adjektive Viele Adjektive können Vergleichs. Gen. zahllos. Dat./Neutr. Es bezieht sich dann auf das Verb und wird nicht dekliniert: Die Sonne scheint warm vom Himmel. Meine Schwester ist am größten. Qualität) oder wie etwas vor sich geht: Rote Rosen mag ich gern. Gen. durch ein anderes Wort oder Umlaute: gut – besser – am besten. werden fast alle Adjektive in Übereinstimmung mit dem Substantiv nach Genus. Gen. sein. Gen. derselbe. Bei einigen Adjektiven wird vor die Superlativendung -st ein -e. o und u werden oft zu ä. Nom. Akk. Form./Fem. unser. Gen. einzig Superlativ: Zeichen ist die Endung -st: am kleinsten a. Akk. die finnischen Seen. werden sie nicht dekliniert: Sie ist neugierig. Man unterscheidet drei Deklinationsformen. Mask. • • Beziehungsadjektive drücken eine bestimmte Beziehung zwischen • Personen oder Gegenständen aus: ärztliche Hilfe.und Bruchzahlen.oder Steigerungsformen bilden.eingeschoben: am kürzesten. werden und bleiben. Es war ein kalter Winter. Verwendung als Adverb • • • • • drücken: absolut. Bei Adjektiven im Superlativ wird das Adjektiv dekliniert und mit Artikel gebraucht: Die Westküste ist die schönste. viel. Maskulinum Femininum Neutrum Pl. wenig. dein. jeder und welcher: dieser große Korb. am leichtesten. Attributive Verwendung Ein Adjektiv kann auch in der Funktion eines Adverbs stehen. also Grund-. Mit großer Freude habe ich von seiner prächtigen Hochzeit erfahren./Neutr. Starke Deklination Adjektive ohne Deklinationsformen • Ableitungen von Orts.Adjektive Man unterscheidet drei Arten von Adjektiven: Eigenschaftswörter im eigentlichen Sinn beschreiben oder bewerten. Mask. der helle Tag des hellen Tages dem hellen Tag(e) den hellen Tag die helle Nacht der hellen Nacht der hellen Nacht die helle Nacht das helle Licht des hellen Lichtes dem hellen Licht das helle Licht die hellen Tage/Nächte/Lichter der hellen Tage/Nächte/Lichter den hellen Tagen/Nächten/Lichtern die hellen Tage/Nächte/Lichter Gemischte Deklination Gemischte Deklination Sie gilt für das Adjektiv nach dem unbestimmten Artikel sowie nach den Possessivpronomen mein. nichts und mehr sowie deren/dessen: zwei helle Lichter. Vervielfältigungszahlen und unbestimmte Zahladjektive: siebzehn. Ausdehnung. Verwendung als Substantiv Stehen sie vor dem Substantiv. schneller) als und im Superlativ (Höchststufe. Nom. klasse: ein super Essen. Bei Vergleichen im Positiv (Grundstufe./Fem. Ordnungs.und Ländernamen: • die Türme des Ulmer Münsters. Die Deklination der Adjektive Wenn sie als Attribut vor einem Substantiv stehen. Akk. Dat. welch. dortig./Fem. lila: Das Geburtstagsgeschenk war in rosa Geschenkpapier gewickelt. tot. wenig – weniger/minder – am wenigsten/mindesten. sexy. ihr: ein dunkles Bier. Numerus und Die meisten Adjektive können wie Substantive gebraucht werden. Zahladjektive. Maskulinum Femininum Neutrum Pl. drittel. ein klasse Auto • • Starke Deklination Sie gilt für das Adjektiv ohne Artikel und nach manch. Mask. die einen höchsten Grad aus• • • Stehen Sie nach den Verben sein. werden sie dekliniert und stimmen in Genus. meine beste Freundin. der erste Januar. derjenige. B. solch. Maskulinum Femininum Neutrum Pl. Sie hatte ihn sehnsüchtig erwartet. fünffach. z. Nom. Sg. Akk. Prädikative Verwendung Einige Adjektive haben unregelmäßige Steigerungsformen. optimal Formadjektive: dreieckig. Nicht dekliniert werden: Grundzahlen ab zwei: die fünf Kontinente Adjektive wie super. Nom. Akk. wenig. Komparativ und Superlativ Unregelmäßige Steigerung Kasus mit dem Substantiv überein: Gib mir den alten Hut. wie jemand oder etwas beschaffen ist (Farbe. viel – mehr – am meisten. jedes blaue Tuch. heller Tag hellen Tages hellem Tag(e) hellen Tag helle Nacht heller Nacht heller Nacht helle Nacht helles Licht hellen Lichtes hellem Licht helles Licht helle Tage/Nächte/Lichter heller Tage/Nächte/Lichter hellen Tagen/Nächten/Lichtern helle Tage/Nächte/Lichter Schwache Deklination Sie gilt für das Adjektiv nach dem bestimmten Artikel und nach den Pronomen dieser. Dieses Foto ist das neueste. Dat. viel. Schwache Deklination Sg. Dat. am schnellsten) am: Ich bin so groß wie du. zwei Wiener Schnitzel Farbadjektive wie rosa. Nom. Man schreibt sie dann groß: Weißt du schon das Neueste? Wir wünschen euch alles Gute! . am jüngsten. mit etwas gutem Willen. Numerus und Kasus dekliniert. Die Verwendung der Adjektive Adjektive können verschiedene Funktionen im Satz übernehmen. Akk. unser schöner Garten. schnell) steht so – wie. Es wird dunkel. im Komparativ (Höherstufe. Gen. halb. nach etwas. Dat. jung → jünger • „absolute“ Adjektive: blind. technischer Fortschritt.

wenn. Sie übernehmen verschiedene Funktionen: Reihung. Fragen warum?. bald → eher/früher/schneller → am ehesten/frühesten/schnellsten. Die Mannschaft kämpfte. die Infinitivgruppen einleiten. deshalb. aus Mitleid.Nicht flektierbare Wörter Adverbien Ein Adverb kann an mehreren Stellen im Satz stehen. aber. obgleich. leider. auf dem Baum. darum. genau. sondern. die zuletzt steht: Kommt ihr mit oder ohne (Akkusativ) Kinder? – Wir kommen teils ohne. fort. Folge (kausal. bis. womit?: allein. beinahe. um: Sie entschieden sich. rechts oder links. um des Friedens willen. Zusammenfassung: und. spätestens. Konjunktionen Konjunktionen (Bindewörter) gehören zu den unveränderlichen Wörtern. daher. Obwohl das Wetter heute schlecht ist. soweit. wenn auch. sehr. Die Steigerung der Adverbien oft (Positiv) → öfter/häufiger (Komparativ) → am häufigsten (Superlativ). der Ordnung halber. zu + der → zur. Man kann vier Bedeutungsgruppen unterscheiden nach: dem Ort (lokal. gern → lieber → am liebsten. Meist werden die Steigerungsformen von einem anderen Wortstamm als dem der Grundstufe gebildet (Ich gehe gern ins Theater. demzufolge. um 12 Uhr. Das Wetter ist so schön wie gestern. Temporale Adverbien: Sie geben einen Zeitpunkt. in die Schule. um das Spiel doch noch zu gewinnen. Es gibt nebenordnende Konjunktionen (und. abends. aus Berlin. Kann ich mich darauf verlassen? Präpositionen Präpositionen sind unveränderlich und bilden mit einem übergeordneten Wort (meist ein Substantiv oder Pronomen) eine Wortgruppe (Präpositionalgruppe). jetzt. durch List oder durch Gewalt Wörter: auf und ab. Zweck. Es gibt: Lokale Adverbien: Sie geben einen Ort. Sie verbinden Sätze und Teile von Sätzen miteinander. hierunter. trödelte er. nach Süden hin. (an)statt. anders. • Modale Adverbien: Sie geben die Art und • • Weise an und beantworten die Fragen wie?. schließlich. auf welche Weise?. Kausale Adverbien: Sie geben den Grund oder die Ursache eines Geschehens oder einer Handlung an und beantworten die Fragen warum?. Nebenordnende Konjunktionen • • • • • • Nebenordnende Konjunktionen verbinden gleichrangige Haupt. der Natur zuliebe. Konjunktionen stellen eine bestimmte inhaltliche Beziehung zwischen den verbundenen Satzteilen her. daran. umsonst. Die Katze klettert auf den Baum (wohin? → Akkusativ). eine Bedingung (konditional): falls. Neben einfachen Konjunktionen wie oder. wieder. ist also unveränderlich. woher?: da. wie lange?: montags.oder entladen Bei Steigerungsformen stehen als und wie: Er ist größer als sein Freund. Fragen wo?. voraus. sowohl – als/wie. Sie übernehmen verschiedene Funktionen und können angeben: einen Zeitpunkt (temporal): als. ohne mit der Wimper zu zucken. werden auch Infinitivkonjunktionen genannt. In zahlreichen Fügungen und festen Wendungen sind nur diese verschmolzenen Formen möglich: am schönsten. niemals.und Osteuropa. arm. durch stetes Üben. darüber. obwohl. entweder – oder. Verschmelzung von Präposition und Artikel Wechselpräpositionen • Einige Präpositionen können mit Formen des Einige Präpositionen können je nach Bedeutung unterschiedliche Kasus erfordern: Besonders häufig sind lokale Präpositionen. Umklammerung des Beziehungswortes: von heute an. ( je)doch. während. sehr → mehr → am meisten. wozu?: folglich. (so)wie. links. hier und wo + Präposition zusammen: dabei. aber. Die Stellung der Präpositionen • • • • Es gibt drei Möglichkeiten. nirgends. zusammen. gemäß der Vereinbarung. dass. eine Dauer oder eine Wiederholung an und beantworten die Fragen wann?. der Art und Weise (modal. ob. eine Herkunft oder ein Ziel an und beantworten die Fragen wo?. wohin?. sofort. dahinter. Gegensatz. auf die Frage wohin? der Akkusativ: Wir stehen auf • • Artikels zu einem einzigen Wort verschmelzen: an/in/bei/von/zu + dem → am/im/beim/ vom/zum. • • • • • • • . ob). dennoch. Dazu gehören: ohne. entweder – oder. Es kann nicht dekliniert werden. überall. Bei Präpositionen. Statt sich zu beeilen. oben. Angabe von Alternativen: oder. sowohl – als/wie auch. wobei. dazwischen. einen Gegensatz (konzessiv): obwohl. wo eine Präposition stehen kann: vor dem Beziehungswort: nach Feierabend. bald. die verschiedene Kasus erfordern. draußen. hinters Licht führen. etwa. oder. worüber: Wissen Sie etwas Genaues darüber? Hiermit will ich nichts zu tun haben. Grund: denn. hierdurch. aber glücklich Wortteile: West. Unterordnende Konjunktionen. wohin?): an der Straße. Sie setzen sich aus den Adverbien da. Ein Adverb liefert immer zusätzliche inhaltliche Informationen. heute. aber sie machte nicht auf. Präpositionen bestimmen den Kasus des Substantivs oder Pronomens: dank deiner Mithilfe (dank → Genitiv). dadurch dass. Frage wann?): an diesem Tag. Wortgruppen: sowohl in Rom als auch in Paris. aufs Ganze gehen. dass. seit drei Tagen.und Nebensätze: Es klingelte an der Tür. aber noch lieber ins Kino): Pronominaladverbien werden häufig wie bestimmte Pronomen stellvertretend für etwas gebraucht. indem. wozu?): wegen des Feiertags. danach. nachdem. richtet sich der Kasus des Substantivs oder Pronomens nach der Präposition. gern. Wir hoffen. be. wie. unten. • • • • Unterordnende Konjunktionen Unterordnende Konjunktionen schließen einen Hauptsatz an einen Nebensatz an: Ich gehe spazieren. • • • • einer Brücke (wo? → Dativ). zumal. teils mit (Dativ) Kindern. rechts. um zu. Ohne eigene Bedeutung: dass. hierauf. einen Grund (kausal): da. bin ich guter Laune. Einschränkung: aber. gegen meinen Willen. dem Grund. an/in + das → ans/ins. bevor. einerseits – andererseits. einen Zweck (final): damit. weil. sofern. nochmals. Frage wie?): mit dem Plan. sobald. ob gibt es mehrteilige wie sowohl – als auch. mit den Kindern. weil die Sonne scheint. wohl (= gut) → besser/wohler → am besten/wohlsten Pronominaladverbien • Nur wenige Adverbien lassen sich steigern. die entweder Dativ oder Akkusativ erfordern: Auf die Frage wo? steht der Dativ. eine Art und Weise (modal): als ob. denn) und unterordnende Konjunktionen (weil. hinter dem Beziehungswort: der Kinder wegen. dass es dir gut geht und dir der Aufenthalt gefällt. dorthin. der Zeit (temporal.

Alle Verben enden entweder auf -en. enthalten).. das Partizip I und das Partizip II. Ich bin aufgewacht. oder ein Objekt im Dativ oder Genitiv: Ich helfe ihm oder ein Objekt mit Präposition: Er steht auf der Brücke.. schlafend. Konjugationsarten Nach Art der Konjugation (Beugung) unterscheidet man regelmäßige und unregelmäßige Verben sowie Verben mit Mischformen. Sie wird Ärztin.. statt eines Satzes: Vom Opa gelobt. ent-. wollen (Wunsch/Absicht). gelaufen. Der Infinitiv ist die Grundform des Verbs. tun → tuend. als Adverb (und ist wie ein Adverb unveränderlich): Sie saß lesend im Garten. …). als Substantiv: die Abgeordneten. Verben werden kleingeschrieben und können konjugiert (gebeugt) werden.(und Konsonanten-) Wechsel im Stamm. er-. Ohne zu schauen. Diese können durch Infinitivkonjunktionen wie um. spielend. als Adverb: Die Zeitung liegt gefaltet da. Viele transitive Verben können intransitiv gebraucht werden: Ich koche Nudeln. um dir zu helfen. ver-. als Substantiv (und wird dann auch wie ein Substantiv dekliniert): Reisende nach Paris bitte einsteigen!. wie man etwas tut: Können wir uns treffen? Ich muss den Termin absagen. müssen (Pflicht/Notwendigkeit). Ich schäme mich. sollen (Verpflichtung). einen Vorgang (aufstehen.und der Endung -t: ich glaube – ich glaubte – geglaubt ich koche – ich kochte – gekocht Unregelmäßige (starke) Konjugation: Hier verändert sich im Präteritum der Stammvokal (z.und der Endung -en gebildet: ich finde – ich fand – gefunden ich fliege – ich flog – geflogen Gemischte Konjugation: Im Präteritum und im Partizip II kommt es zum Vokal. Es gibt sechs Modalverben: können (Möglichkeit/Fähigkeit). Ein Infinitiv kann auch als Substantiv verwendet werden und wird dann großgeschrieben: (Das) Lesen macht mir Spaß. Er wurde geweckt. Verwendung: Das Partizip I wird gebraucht: als Adjektiv (und wird auch wie ein Adjektiv dekliniert): der bröckelnde Putz. verliebt. das sich auf das Subjekt des Satzes zurückbezieht: Er bedankt sich. bestimmte Zeitformen und das Passiv zu bilden: Die Kinder haben geschlafen. Diese sind der Infinitiv. …). anstelle eines Satzes: Ein Lied pfeifend. malen). ohne oder anstatt eingeleitet werden: Ich bin da. Infinitive können auch Kern einer Infinitivgruppe sein.) werdend geworden Die unveränderlichen Verbformen Unveränderliche (infinite) Verbformen sind Verben ohne Personal. Transitive Verben mag mochte gemocht soll sollte gesollt will wollte gewollt Hilfsverben Infinitiv Präsens haben sein werden Modalverben in Verbindung mit einem Vollverb im Infinitiv drücken aus. freute er sich (statt: Nachdem er … gelobt worden war. Sie sind intransitiv. Modalverben Reflexive Verben haben ein Reflexivpronomen bei sich. Der Infinitiv Das Partizip I Das Partizip II Bildung: Das Partizip I (Partizip Präsens) wird aus dem Infinitiv mit der Endung -d gebildet: lesend.. erzählt. Bildung: Das Partizip II (Partizip Perfekt) wird in der Regel mit der Vorsilbe ge. intransitiv. mögen (Wunsch). saniert. Ich koche gern. Bei Verben mit den Vorsilben be-. sein. reflexiv). • • • • • • • • • • • • . Sie können auch selbstständig (als Vollverben) auftreten: Ich habe keine Zeit. Im Präteritum tritt -t. miss-. flimmernd. Verwendung: Das Partizip II bezeichnet ein bereits beendetes Geschehen und wird zur Bildung von Perfekt. -rn oder -ln: holen. emp-.und Tempusformen. ging er über die Straße.. Das Partizip II wird mit der Vorsilbe ge. ge-.) seiend gewesen ich werde du wirst er/sie/es wird wir werden ihr werdet sie werden ich wurde du wurdest er/sie/es wurde (.zwischen Stamm und Endungen. i/a. dürfen (Erlaubnis). als Adjektiv: das gebügelte Hemd. er hatte regiert.oder ie/o-Wechsel). sie wurden gerufen. Plusquamperfekt und Futur II verwendet: ich habe geschrieben. Intransitive Verben Die Hilfsverben haben. Sie verändern ihre Form nicht und sind unabhängig vom Subjekt. regnen) oder eine Handlung (arbeiten. Regelmäßige (schwache) Konjugation: Sie bildet das Präteritum mit -t. zer.Verben Ein Verb bezeichnet entweder einen Zustand (bleiben. B. Präteritum Partizip I Partizip II ich habe du hast er/sie/es hat wir haben ihr habt sie haben ich hatte du hattest er/sie/es hatte (.sowie auf -ieren entfällt ge-: bestellt.) habend gehabt ich bin du bist er/sie/es ist wir sind ihr seid sie sind ich war du warst er/sie/es war (. Ausnahmen: sein → seiend. Modalverben) und nach ihrer Verbindung mit anderen Wortarten unterscheiden (transitiv.gebildet: gekauft. ändern.zwischen dem Stamm und den Endungen und das Partizip II mit der Vorsilbe ge. ging er vergnügt nach Hause (statt: Während er ein Lied pfeift. Hilfsverben Transitive Verben haben ein Akkusativobjekt bei sich und können das Passiv bilden: Sie liebt ihr Kind. Hilfs-.und der Endung -t gebildet.. Das Kind wird geliebt. Man gebraucht es auch zur Bildung des Passivs: es wird getragen. Reflexive Verben Modalverben Infinitiv Präsens Präteritum Partizip II können dürfen kann konnte gekonnt mögen darf durfte gedurft sollen müssen muss musste gemusst wollen Infinitiv Präsens Präteritum Partizip II Vollverben können im Satz sinnvoll alleine stehen: Ich lese ein Buch. das Partizip II wird mit der Vorsilbe ge. werden kommen zusammen mit einem Vollverb vor und dienen Intransitive Verben haben entweder kein Objekt: Sie schweigt. ich nenne – ich nannte – genannt ich denke – ich dachte – gedacht Verbarten Verben lassen sich nach ihrer Selbstständigkeit (Voll-. regeln. die weinenden Kinder. Vollverben dazu.

Ihre fünf Merkmale sind: Person. Tempus. Konjunktionalsätze Konjunktionalsätze werden durch unterordnende Konjunktionen wie als. • Satzarten Ein Hauptsatz steht für sich allein und hängt von keinem anderen Satz ab. Sie beziehen sich auf das Subjekt des Hauptsatzes: Vor Anstrengung keuchend. konnte er nichts sagen. wohin. Ich beschließe. es/sie Numerus (Zahl) Gegenwärtiges. wem?. Das Relativpronomen bezieht sich auf ein Wort aus dem Hauptsatz und stimmt damit in Genus und Numerus überein. woher. nachdem sie gegessen hatte. wessen? erfragt werden: Wer mein Freund ist. wie. Er sagte. wann wir uns treffen. wann. • • • • • • • Indikativ (Wirklichkeitsform): Auf dem Mond • gibt es kein Leben. Entscheidungsfragen (Antwort: Ja oder Nein) werden mit ob eingeleitet: Er möchte wissen. Er fragt. . Sie möchte nicht. Attributsätze treten an die Stelle eines Attributes. Partizipialsätze Bei Objektsätzen nimmt der gesamte Nebensatz die Stelle des Objekts im Satz ein. Der Kasus richtet sich danach. oder in ihn eingeschoben: Sie sah. während. Perfekt: Er hat das Buch gekauft. weil. Dort. in das ich einziehen werde. Er kommt morgen. Plusquamperfekt: Er hatte sich verzählt. ist der Boden matschig. Person Tempus (Zeit) • Verbformen im Passiv betonen einen Vorgang: Der Briefträger wird vom Hund gebissen. wer. sie.Verben Die veränderlichen Verbformen Als veränderliche (finite) Verbformen bezeichnet man Verben mit Formveränderungen (konjugierbare Verben). schafft die Arbeit problemlos (→ Wer kommt rechtzeitig?). Den Kopf in den Nacken gelegt. Adverbialsätze • Partizipialsätze werden mit einem Partizip I oder II gebildet. fern. Den Konjunktiv II benutzt man für die Nichtwirklichkeit: Wenn er Zeit hätte. sah sie fern. welches Satzglied das Relativpronomen innerhalb des Relativsatzes darstellt: Das Geld. Fehler zu machen. um einen Wunsch oder eine Aufforderung auszudrücken: Er lebe hoch! Dem Himmel sei Dank sowie für die indirekte Rede: Sie sagte. Präteritum: Wir lagen drei Stunden am Strand. ist schon ausgegeben. vorangestellt: Nachdem sie gegessen hatte. wie man das macht. nachdem. erfragt: Als das Essen beendet war. Ich habe alles gesagt. Der Freund. dass wir kommen (→ Was möchte sie nicht?). Futur I: Du wirst es noch bereuen. nachdem. adverbiale Bestimmungen) erweitert werden: Sie liest gerade (adverbiale Bestimmung der Zeit) ein Buch (Akkusativobjekt). sie. dem ich einen Brief schreibe. wo. Er wird durch unterordnende Konjunktionen (als. Man fragt nach ihnen mit den Fragepronomen welche/r/s? Attributsätze haben fast immer die Form eines Relativsatzes: Das Buch. Numerus. was ich weiß. Häufig werden Adverbialsätze durch eine Konjunktion eingeleitet. Er wird mit den jeweiligen Interrogativadverb: warum?. Interrogativsätze Nebensätze nach Art der Funktion Subjektsätze Bei Adverbialsätzen nimmt der gesamte Nebensatz die Stelle einer adverbialen Bestimmung ein. weshalb: Zeig ihm. nachdem sie gegessen hatte. Er kann wie ein einzelnes Wort mit der Frage wer? oder was? erfragt werden: Wer rechtzeitig kommt. Genus Verbi und Modus. ob du kommst. wo. Konjunktiv (Möglichkeitsform): Den Konjunktiv I benötigt man. • • • • • Nebensätze nach Art der Verknüpfung Relativsätze Relativsätze werden durch ein Relativpronomen oder ein Relativadverb eingeleitet: der/die/das. Modus (Aussageweise) • 1. weil an den Hauptsatz angeknüpft: Während ich schlief. weil ich mich erkältet habe. Person: er. Der Infinitiv kann um ein Objekt oder eine adverbiale Bestimmung erweitert sein: Wir haben das Recht. sie sei müde. käme er mit sowie für Bitten: Könnten Sie bitte lauter sprechen? Imperativ (Befehlsform): Beeil(e) dich! Kommt schnell! Setzen Sie sich! Genus Verbi (Handlungsart) • Singular: ich/du/er. Person: du/ihr • 3. es • Plural: wir/ihr/sie • Verbformen im Aktiv betonen des Täter oder Urheber einer Handlung oder eines Geschehens: Der Hund beißt den Briefträger. das ich verdient habe. Er kann durch Satzglieder (Objekte. Er besteht mindestens aus einem Subjekt und einem Prädikat: Sie (Subjekt) liest (Prädikat). Er kann mit dem Interrogativpronomen für den entsprechenden Kasus wen?. wohnt in Hamburg. wie. kam Besuch. warum. Ein Nebensatz kann nicht für sich allein stehen. Person: ich/wir • 2. welcher/welche/welches. Infinitivsätze Objektsätze • Infinitivsätze bestehen aus einer erweiterten Infinitivgruppe mit zu. tranken wir Tee (→ Wann tranken wir Tee?) = Nach dem Essen tranken wir Tee. dem vertraue ich (→ Wem vertraue ich?). Vor dem Relativpronomen kann eine Präposition stehen: Ich zeige dir das Haus. sind also der Form nach Konjunktionalsätze: Ich bin schlecht gelaunt. was?. wodurch. Vergangenes und Zukünftiges lässt sich mit sechs Zeitformen ausdrücken: Präsens: Ich gehe nach Hause. schaute sie zum Himmel. Futur II: Bis morgen werde ich das geschafft haben. wo er steht. das ich suchte. sondern hängt von einem anderen Satz ab. Bei Subjektsätzen nimmt der gesamte Nebensatz die Stelle des Subjekts im Satz ein. Attributsätze Interrogativsätze (indirekte Fragesätze) werden durch Interrogativpronomen eingeleitet: was. wie? usw. wenn) an den Hauptsatz gebunden und ist ihm entweder: nachgestellt: Sie sah fern. fand ich unter dem Bett (→ Welches Buch?) = Das gesuchte Buch fand ich unter dem Bett. nicht vorschnell aufzugeben. er habe schlecht geschlafen. wann?. wer/was.