Seminararbeit im Fach Sport Philipp Nitsche Landschulheim Kempfenhausen, Q12 (2010/11) Betreuender Fachlehrer: OStR Wölper

Verschiedene Bewegungsanalysen zum Optimieren der Technik des Delphinschwimmens

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Inhaltsverzeichnis

Seite 1. Vorwort 2. Bewegungsbeschreibung 2.1 Wasserlage 2.2 Armbewegung 2.2.1 Vorbereitende Phase 2.2.2 Zug- und Druckphase 2.2.3 Schwungphase 2.3 Beinbewegung 2.4 Koordination 3. Bewegungsanalyse unter biomechanischen Aspekten 3.1 Armbewegung 3.2 Beinbewegung 3.3 Kräftewirken 3.3.1 Auftrieb (statisch) 3.3.2 Auftrieb (dynamisch) 3.3.3 Widerstand 3.3.4 Schwerkraft 3.3.5 Vortrieb 3.4 Antriebskonzepte 3.4.1 Beschleunigung ruhender Wassermassen 3.4.2 Vortexeffekt 4. Fehleranalyse mit biomechanischem Hintergrund 4.1 Armbewegung 4.2 Beinbewegung 4.3 Weitere Fehler 5. Nachwort 6. Anhang 7. Glossar 8. Literaturverzeichnis 8.1 Primärliteratur 8.2 Internetadressen 8.3 Weitere Quellen 3 5 5 5 5 6 7 7 8 9 9 10 10 11 12 13 14 14 15 15 16 18 18 19 19 20 21 22 24 24 25 27

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com/artikel/sport/1/schimmen93. „Besser Schwimmen in allen Stilarten“ S. Jahrhundert wurde das Schwimmen als sportliche Tätigkeit wieder anerkannt und im 19. die Elemente zu zähmen. aus dem bekanntlich alles Leben stammt. um somit von ihnen zu profitieren zu können. dem Wasser. sie zu kontrollieren und zu nutzen.1. Es war also unabdingbar. Jahrhundert v.77/78 3 . Chr. Schwimmwettkämpfe durchgeführt. Als „Schmetterlingsschwimmen“ bezeichnet man das Schwimmen mit der typischen Armbewegung des Delphinschwimmens in Verbindung mit einem kreisförmigen Strecken der Beine aus dem Brustschwimmstil. butterfly = Schmetterling) nicht mehr als offizielle Schwimmart anerkannt ist. Die Geschichte des Schwimmens geht weit zurück. http://de. wobei das Bruststilschwimmen die wohl älteste Art der Fortbewegung im Wasser ist. Schon im alten Rom und in Griechenland war das Schwimmen besonders als Training für Soldaten sehr beliebt.artikelpedia.php 3 vgl. So auch bei dem wohl wichtigsten Element. http://www. in Japan wurden bereits im 1. Es entstanden unterschiedliche Schwimmstile.com/artikel/sport/2/schimmen70. die sehr stark an den Flossenschlag eine Delphins erinnert.29 4 vgl. kam das Schwimmen vor allem in Europa aus der Mode.artikelpedia.2 Dieser Schwimmstil wurde 1953 vom Weltschwimmverband (FINA) als vierte offizielle Schwimmart anerkannt. Der Name „Delphinschwimmen“ resultiert aus der simultanen Auf – und Abwärtsbewegung beider Beine. Dennoch wird der Begriff des „Schmetterlingsschwimmens“ häufig als Synonym für das „Delphinschwimmen“ verwendet.wikipedia. Die Idee des Schwimmens war geboren. Doch im Mittelalter. 1 2 vgl.1 Aber im 16.4 Das Delphinschwimmen gilt als schwierige und kraftraubende Schwimmlage und wird daher selten im Breiten – und Gesundheitssport geschwommen. sich im Wasser – ohne Hilfsmittel – fortbewegen zu können. als Schwimmen und Baden in Gewässern mit Krankheiten in Verbindung gebracht wurde.php vgl. obwohl das Schmetterlingsschwimmen (engl.28Delfin.3 Hierbei muss eine klare Differenzierung zwischen den beiden Begriffen „Delphinschwimmen“ und „Schmetterlingsschwimmen“ erfolgen. Vorwort Der Mensch hat schon immer versucht. wobei in Wettkämpfen nur Strecken bis zu 200 Meter bewältigt werden. Jahrhundert rückte die Idee des Wettstreits in den Vordergrund. Aus dem Brustschwimmen entwickelte sich in den 1930er Jahren unter der Einflussnahme amerikanischer Schwimmer die erste Art des Delphinschwimmens. http://www.org/wiki/Schwimmsport#Schmetterlingschwimmen_.

4 . um die komplexen physikalischen Vorgänge zu verstehen und aus ihnen für die praktische Anwendung zu lernen. da hierbei Fehler bis auf ihren Ursprung zurückverfolgt und eine Verbesserung der Technik ermöglicht werden. dass die Bewegungen materieller Systeme unter dem Einfluss physikalischer Kräfte untersucht werden. Dazu wird der Bewegungsablauf unter biomechanischen Aspekten analysiert. Das heißt. Diese Art der Analyse ist eine im Sport gängige Methode.Diese Arbeit befasst sich eingehend mit der Technik des Delphinschwimmens. damit der Zusammenhang zwischen Physik und Sport geklärt wird.

16 5 . Daher wird er nur für das Einatmen aus dem Wasser bewegt. der Körperwelle: a) b) c) d) 7 Diese Technik wird auch als Undulation (lat. also mit Blick nach vorne. http://www. Beinen.1 Wasserlage Die ruhende Lage des Körpers im Wasser wird als „Gleitbootlage“ bezeichnet. wo sie durch einen dynamischen Kick aus dem Fußgelenk abgeschlossen wird.2.6 Doch „beim Schmetterlingsschwimmen wird die stabile Gleitbootlage […] in der vertikalen Richtung bewusst verlassen. die Arme nach vorn zu bringen und die Beinbewegung besser für den Vortrieb einsetzen zu können“. 5 vgl. Sie beginnt am Kopf und setzt sich über die Wirbelsäule zur Hüfte und den Beinen fort. 2. Bei dieser Schwimmart handelt sich um eine Gleichschlag– und Gleichzugschwimmart5. sonst ist der Blick zum Beckenboden gerichtet.83 7 Grafik: http://www. denn das Schlagen und Ziehen erfolgt immer mit beiden Armen bzw.6 Dies geschieht durch eine Wellenbewegung.15 6 vgl.at/verband/mitteilungen/uebungsleiter/grundlagen_der_schwimmtechniken.pdf S. Das Einatmen erfolgt entweder durch leichtes Anheben. undula = Welle) bezeichnet und findet sich beim Brustschwimmstil wieder.pdf S.schwimmverbandtirol. um einzuatmen. da die Zeit für das Einatmen knapp bemessen ist. oder aber durch ein seitliches Drehen des Kopfes. Die Bewegung wiederholt sich mehrfach und die Endphase des vorhergehenden Zyklus fällt mit der Vorbereitungsphase des folgenden Zyklus zusammen. Bewegungsbeschreibung Das Delphinschwimmen ist ein zyklischer Bewegungsablauf. „Besser Schwimmen in allen Stilarten“ S.schwimmverband-tirol. Die Drehung des Kopfes entstammt dabei dem Kraulstilschwimmen und ist eher unüblich.at/verband/mitteilungen/uebungsleiter/grundlagen_der_schwimmtechniken. Dabei ist der Kopf die Verlängerung der Wirbelsäule und steuert die Bewegung.

2 Armbewegung Die Armbewegung beim Delphinschwimmen ist der Kraul-Armbewegung sehr ähnlich.8 Im Gegensatz dazu werden aber beide Arme gleichzeitig und symmetrisch bewegt.2 Zug. welches kontinuierlich bis zum Herausschwingen der Arme aus dem Wasser anhält. Parallel dazu werden die Schultern aus dem Wasser gehoben. welche den Körper stark beschleunigt Die Arme verlassen dabei fast gestreckt das Wasser. 8 9 vgl. was innerhalb der Schulterachse9 erfolgt. um danach über die Hüfte Richtung Oberschenkel geführt zu werden.1 Vorbereitende Phase Bei der vorbereitenden Phase. bis sie sich auf Höhe der Schultern befinden. Von unten gesehen beschreiben die Hände einen Schlüsselloch-ähnlichen Weg. Man unterscheidet zwischen einzelnen Phasen: 2. Sobald die Hände bis unter den Rumpf gezogen sind. Anschließend werden die Arme unter Wasser parallel zur Wasseroberfläche vorwärts gestreckt und mit leicht nach außen hin rotierenden Unterarmen und Händen seitwärts auseinander geführt. um die Körperwelle zu unterstützen und das Einatmen einzuleiten. werden die Hände mit den Fingerspitzen voran vor dem Kopf in das Wasser getaucht. Am Ende dieser Zugphase berühren sich die Hände beinahe in Höhe des Bauches. 2.und Druckphase Mit Beginn der Zugphase drehen die Hände einwärts. „Doppelstunde Schwimmen“ S.111 schulterbreit 6 . sodass sie gegen die Schwimmrichtung zeigen. Die Hände bewegen sich nun auf die Körpermitte zu. wird der Kopf in den Nacken gelegt. der dieser Bewegung den Namen „Doppel-S-Bewegung“ eingebracht hat. wobei bis zum Schluss die Handfläche gegen das Wasser gehalten wird. Dabei werden die Ellbogen bis etwa 90° gebeugt. Gleichzeitig beginnt das Ausatmen. Dies leitet die Druckphase ein.2. auch „Wasserfassen“ genannt.2. um den größtmöglichen Schub aufzubauen.2.

um die größtmögliche Widerstandsfläche zu bilden. Während die Oberschenkel bereits wieder aufwärts bewegt werden. Von da an beginnt das „Wasserfassen“ erneut. wie möglich beieinander. Kurz vor der Wasserlinie werden die Knie leicht gebeugt und die Oberschenkel nehmen die begonnene Abwärtsbewegung auf. schlagen die Unterschenkel weiter nach unten und die überstreckte Fußhaltung wird in einer peitschenschlagähnlichen Umlenkaktion aufgelöst.10 Währenddessen bewegen sich die Füße noch aufwärts und können ggf. die Ellbogen sind leicht gebeugt und den Armen voraus. Auf Grund ihrer Koordination mit der Armbewegung werden sie auch als „Eintauchkick“ (erste Abwärtsbewegung) und „Auftauchkick“ (zweite Abwärtsbewegung) bezeichnet. Die Füße bewegen sich weiter aufwärts und erreichen die o. sie hält die hohe Geschwindigkeit aufrecht. Nach dieser Umlenkaktion werden die Beine wieder gestreckt aufwärts bewegt. 2. der zyklische Bewegungsablauf wiederholt sich. Die Arme werden parallel zur Wasseroberfläche über der Wasserlinie nach vorne gebracht.2. Die Abwärtsaktion wird durch die Oberschenkel eingeleitet. Ausgangsposition. Im weiteren Vorschwung werden die Ellbogen dann gestreckt und ermöglichen so das schulterbreite Eintauchen mit den nach oben-außen gedrehten Händen. auch die Wasserlinie durchbrechen.49 vgl. Die Füße befinden sich in einer leicht überstreckten und nach innen rotierenden Haltung und werden anschließend zusammen mit den Oberschenkeln kraftvoll abwärts bewegt. „Doppelstunde Schwimmen“ S.112 7 .3 Schwungphase Dank der dynamischen Unterwasseraktion der Arme können diese in der Schwungphase (überleitende Phase) leicht aus dem Wasser geschwungen werden. wobei die Beine im Kniegelenk in einem Winkel von ungefähr 120° gebeugt sind. gefolgt von den nach unten zeigenden Füßen.2.g. Während der gesamten Bewegung liegen die Beine so nahe und symmetrisch. sowie das Kopfheben zur Atmung. es erfolgen immer zwei Beinschläge pro Armzug. 10 11 Grafik: „Lehrplan Schwimmsport“ S. sorgt für Vortrieb und wirkt unterstützend auf das Herausschwingen der Arme.11 Dabei ist der zweite Beinschlag kräftiger und unterstützt den Armvorschwung.3 Beinbewegung Die Delphinbeinbewegung ist sehr eng mit der Gesamtbewegung verknüpft.

Das Einatmen erfolgt durch den Mund. der kräftigere ist. Auch ohne Einatmung werden die Schultern für einen erleichterten Vorschwung der Arme etwas aus dem Wasser gehoben. Ein kompletter zyklischer Ablauf. wohingegen der zweite. Der erste Beinschlag ist also der wichtigere. vor allem bei Sprintern. das Gesicht bleibt jedoch im Wasser und der Blick ist zu Boden gerichtet.4 Koordination Die Bewegungsfrequenz der Delphinwelle bestimmt den Rhythmus der gesamten Bewegung.2. das Ausatmen durch die Nase. mit Koordination von Armbewegung und Atmung zeigt sich dann wie folgt: 12 12 Grafik: „Besser Schwimmen in allen Stilarten“ S. weil er in einer antriebsarmen Phase wirkt.82 8 . Die Koordination von Armund Beinbewegung ist für eine ökonomische Bewegungsausführung entscheidend. Auf jede Armbewegung haben zwei (Bein-)Kicks zu erfolgen und nur bei jedem zweiten Armzug wird eingeatmet.

„Doppelstunde Schwimmen“ S. die entlang des Weges x aufgewandt wird. um den größtmöglichen Weg in Abhängigkeit von den anatomischen Gegebenheiten zu erzeugen.14 Je größer also der Weg x ist. also die optimale Länge des Weges in Abhängigkeit der Winkelstellungen der Körperteile und den zeitlichen Bedingungen der sportlichen Bewegung. desto größer ist auch die resultierende Arbeit W (engl. 13 14 180° Struktur. Bewegungsanalyse unter biomechanischen Aspekten Eine biomechanische Bewegungsanalyse ermöglicht das Verstehen von physikalischen Kräften und Wirkungsgefügen. überarbeitet 16 vgl.15 Das biomechanische Prinzip.1 Armbewegung In der Bewegung der Arme finden sich viele Vorgänge. um den Widerstand des Wassers beizubehalten und für den Vortrieb zu nutzen. Das ermöglicht der Armbewegung unter Wasser einen möglichst langen Arbeitsweg und ein Widerlager13 der Hände im Wasser aufzubauen. was sich hier zeigt. um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. die bei der Bewegung auftreten. die auftretenden Kräften zur Stabilisierung entgegensteht vgl. Diese Kraft ist erforderlich. um immer wieder neue Wassermassen zu beschleunigen und auch die dynamischen Antriebskräfte für den Vortrieb zu nutzen16. Weiterhin werden die Arme nicht einfach nur nach hinten gezogen und gerade unter dem Körper hindurchbewegt.5 15 Grafik: http://www. Fehler und ihre Konsequenzen zu analysieren. „Formelsammlung“ S. um den nächsten Zyklus einzuleiten.dr-gumpert.jpg. work).3.h. Generell dient die Armbewegung unter Wasser dazu. Die Bewegung über dem Wasser. d. eine möglichst hohe Widerstandskraft aufzubauen. die sich biomechanisch begründen lassen. wobei F die konstante Kraft ist. Der Anstellwinkel beträgt in diesem Fall 180°. welche abhängig von der Geschwindigkeit des Armzuges und des zurückgelegten Weges ist. erfolgt hingegen auf einem möglichst kurzen Weg. also das Hervorbringen der Arme. 3.170 9 . Im Anschluss ist es möglich. So taucht man mit den Händen vor dem Kopf ins Wasser ein und streckt sie dann unter Wasser möglichst weit nach vorn. den Widerstand an den Händen für den Vortrieb auszunutzen. Die physikalische Formel für die Arbeit lautet wie folgt: W= . denn die beiden Umlenkbewegungen sind nötig.de/typo3temp/pics/77032ae7f9. ist das Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges.

Dieses Vorgehen bezeichnet man als Impulserhaltung.Daher verlassen auch die leicht gebeugten Ellbogen das Wasser vor den Händen. in denen die Arme keinen oder nur einen sehr geringen Vortrieb erzeugen. der Masse und anderen physikalischen Größen. um eine effiziente Fortbewegung zu erreichen.3 Kräftewirken Auf den Athleten wirken beim Schwimmen sehr viele unterschiedliche Kräfte. 3. Denn laut Impulsgesetz ist der Kraftstoß in einem nicht abgeschlossenen System gleich der erzielten Impulsänderung. um einerseits die größtmögliche Kraft mit Hilfe eines langen Weges zu erzeugen und die antriebswirksame Kick-Bewegung der Füße durchführen zu können. also: Die Hände tauchen daraufhin mit leicht gespreizten Fingerspitzen zuerst ein.17 3. Folgendes Diagramm verdeutlicht die Wechselwirkung der einzelnen Kräfte in Abhängigkeit von der Lage des Rumpfes. Andererseits ist die Stellung der Beine und deren Bewegung nötig. Die Beinbewegung erzeugt so den notwendigen Vortrieb in den Phasen. wie Wasserfassen und Herausschwingen positiv unterstützt.17 Die gestreckten Arme werden schnell über das Wasser vorwärts geschwungen. da diese die Strömung frühzeitig ausnutzen und eine Widerstandskraft aufbauen können. „Lehrplan Schwimmsport“ S. der Geschwindigkeit. da der Impuls der Arme auf den Körper übertragen wird und somit erhalten bleibt. um ein Absenken der Hüfte zu vermeiden und die Arme widerstandarm in die Ausgangslage zu bringen. um den Frontalwiderstand an Oberschenkeln und Knien weitgehend gering zu halten. Sie haben Einfluss auf die Lage des Körpers. sondern aus den gesamten Beinen. wobei ein Impuls auf den Rumpf in Schwimmrichtung erzeugt wird und den Bewegungsfluss aufrechterhält.51 10 . seine Endgeschwindigkeit und den erforderlichen Kraftaufwand. 17 vgl. Zusätzlich werden die Armaktionen.2 Beinbewegung Die Beinbewegung erfolgt nicht nur aus den Knien heraus.

wohingegen im umgekehrten Fall der Körper absinkt. umso größer ist der Auftrieb. also die Erdanziehungskraft entgegenwirkt. Der statische Auftrieb greift am Volumenmittelpunkt (VMP) des verdrängten Wassers an.unibas. dass dem statischen Auftrieb die Fallbeschleunigung. also die Kräfte den gleichen Betrag aufweisen. Im Bezug auf das Medium Wasser wird spricht man von „hydrostatischem Auftrieb“. Daraus leitet sich folgende Formel ab: 19 ρ g = Wasserdichte [kg/m3] = Fallbeschleunigung (const. überarbeitet (Vektoren nicht proportional) vgl. Aufgrund dieser Tatsache hängen beim Schwimmen in der Ruhelage die Beine tendenziell nach unten. als der Auftrieb. wenn Körpergewicht und Gewicht der verdrängten Wassermenge gleich groß sind.ch/?c=23376 S. Ist das Körpergewicht kleiner.5. 3. http://eva.81m/s²) VK = Eintauchvolumen des Körpers (Wasserverdrängung) Daraus ist ersichtlich. Ein Körper schwebt. die nach unten gerichtete Gewichtskraft am KSP. ragen Teile des Körpers aus dem Wasser.unibas. Es gilt: Je höher das Eintauchvolumen eines Körpers ist. die von unten gegen einen ins Wasser eingetauchten Körper wirkt.ch/?c=23376 S. denn beide greifen an unterschiedlichen Punkten an.3.1 Auftrieb (statisch) Auftrieb ist die Kraft. 18 19 Grafik: http://eva.18 FA Fdyn FV FG Statischer Auftrieb Dynamischer Auftrieb Vortriebskraft Schwerkraft FR Widerstandskraft Volumenmittelpunkt Körperschwerpunkt (m) Körperschwerpunkt (w) Der Körperschwerpunkt (KSP) ist auf Grund der anatomischen Unterschiede zwischen Mann und Frau unterschiedlich anzusetzen. der Oberkörper befindet sich aber an der Wasserlinie.9 11 . = 9. Diese beiden Kräfte haben Einfluss auf die Lage des Körpers im Wasser.

20 Durch den positiven Anstellwinkel α zur Wasseroberfläche greift am angeströmten Körper eine schräg nach hinten wirkende Kraft.22 20 21 Grafik: „Biomechanische Grundlagen“ S.140.2 Auftrieb (dynamisch) Bei der Bewegung eines Körpers einer bestimmten Form in einer bestimmten Position. Abb.5 22 vgl. hat das Auswirkungen auf die entstehende Kraft: 21 Obenstehendes Diagramm zeigt die Handstellung mit dem dazugehörigen dynamischen Auftrieb in Relation zur Anströmrichtung des Wassers. Zum einen in den Widerstand in Bewegungsrichtung und zum anderen in den Auftrieb senkrecht dazu. relativ zu einer Flüssigkeit. die durch die Umströmung hervorgerufen werden. Abb.139 12 . Bei steigendem Formwiderstand ist also der Auftrieb bei ungefähr 45° maximal. Die Gesamtkraft wird in zwei Komponenten zerlegt. Je nachdem.129. Dieser Effekt wird als „Bernoulli-Effekt“ bezeichnet. „Doppelstunde Schwimmen“ S. wirken auf diesen Kräfte.3. wie groß α ist.5 Diagramm: „Doppelstunde Schwimmen“ S. Das Entstehen dieser Kraft verdeutlicht die nebenstehende Skizze.3. also ihr Vektorprodukt ist. welche aus der Kraft FW (Widerstandskraft) und der Kraft FA (Auftriebskraft) resultiert.6.

http://www. Wellenwiderstand. durch die Beschaffenheit der Körperoberfläche hervorgerufen. Allgemein als ideal.php 25 Grafik: „Doppelstunde Schwimmen“ S. Trotzdem verschafft das Tragen eines speziellen Anzuges oder die Minderung strömungsunvorteilhafter Details (z.factum-magazin.24 25 gilt ein tropfenförmiger Grundkörper mit einem cw-Wert von 0.3. Für den gesamten Widerstand gilt die Formel: 38 cw = Widerstandsbeiwert ρ = Dichte des Wassers = Strömungsgeschwindigkeit A = 23 24 angeströmte Fläche v Tabelle: „Doppelstunde Schwimmen“ S.136 Abb.3. Dies bremst den gleitenden Körper aus. Der letzte Bestandteil des Widerstandes ist der Wellenwiderstand.04 Beim Bewegen im Wasser werden außerdem an der Oberfläche des bewegten Körpers Wasserpartikel ein Stück in die Bewegungsrichtung mitgerissen.4 vgl. den Wellenwiderstand möglichst gering zu halten. denn der Reibungswiderstand wird drastisch reduziert. Der menschliche Körper mit seinen Extremitäten entspricht ungefähr der ersten Form mit einem relativ niedrigen cw-Wert. Die nebenstehende Tabelle zeigt die Abhängigkeit des cw-Wertes von der Form. ist aber folglich unter Wasser geringer.137 Bild74 13 . was Reibung zwischen Körperoberfläche und vorbeiströmendem Wasser erzeugt. Der 23 Reibungswiderstand (Oberflächenwiderstand) und Strömungswiderstand wird als Widerstandsbeiwert (cw-Wert) angegeben. Diese Reibung. Körperbehaarung) einen klaren Vorteil beim Schwimmen. welcher durch die Reflexion von Wassermassen an der Wasseroberfläche hervorgerufen wird. lässt sich beim Menschen nur gering beeinflussen.B.ch/wFactum_de/natur/Biologie/Fischcar. Im Schwimmwettkampf sorgt eine Begrenzung der Bahn dafür.3 Widerstand Der Gesamtwiderstand setzt sich aus drei Teilwiderständen zusammen: Formwiderstand (Strömungswiderstand).

wie die äußeren Kräfte am […] Schwimmkörper […] angreifen.“29 Damit Vortrieb entsteht.org/wiki/Vortrieb_(Physik) 28 nach http://de. 3.“28 Im Schwimmen beschreibt der Vortrieb die Kraft. Dabei findet folgende Formel Anwendung: m = Masse des Objekts g = Fallbeschleunigung (const. wo er am meisten Wirkung entfaltet. muss die Antriebskraft größer als die Widerstandskraft sein. abhängig von anderen Kräftewirkungen und der eingesetzten Muskelkraft letztendlich vorantreibt. ist die Kraft mit der Objekte in Richtung Erde beschleunigt werden. „dass der maximale Krafteinsatz dort erfolgt. auch Gewichtskraft genannt.5 Vortrieb Der Vortrieb ist „ […]die effektive Kraft. die am Körper […] in Bewegungsrichtung wirkt.wikipedia. Sie wirkt senkrecht nach unten.wikipedia. = 9.7 nach http://de. Die Erklärung dafür. halten sich Auftrieb und Gewicht die Waage oder führen zu einer Vertikalbewegung und was vom Antrieb FP […] nicht durch den Widerstand aufgehoben wird. dass uns Körper im Wasser leichter erscheinen als an Land. dass „je nachdem.3.org/wiki/Vortrieb_(Physik) 29 nach http://de.“27 Nach den Gleichgewichtsbedingungen der Mechanik gilt. die den Schwimmer. 26 27 vgl.Beachtlich dabei ist das überproportionale Wachstum des Widerstandes in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit.4 Schwerkraft Die Schwerkraft. „Biomechanik“ S.org/wiki/Schwimmen#Vortrieb 14 .wikipedia.3. Zur Berechnung dient folgende Formel: γ = γ = spezifisches Gewicht FG = Gewichtskraft [N] V = Volumen [m3] Die Schwerkraft zieht also einen Körper auch im Wasser nach unten. bleibt als effektiver Vortrieb übrig. ist das Resultat des spezifischen Gewichts26. der […] beschleunigt oder bremst. 3.81 ) Im Wasser wirkt die Gewichtskraft dem Auftrieb entgegen. Entscheidend ist.

1 Beschleunigung ruhender Wassermassen Die Beschleunigung von ruhenden Wassermassen wird kurz das „Gegenwirkungsprinzip“ genannt34. obwohl das Medium nicht greifbar ist und kein festes Widerlager gebildet werden kann. „Doppelstunde Schwimmen“ S.und Unterarm. Auf Grund des Formwiderstandes der Antriebsflächen (Hände.3. damit die Stromdichte erhöhen und zur Vergrößerung der Handfläche führen.27 vgl.138 33 nach „Doppelstunde Schwimmen“ S. Füße.“33 Dieses Verhalten führt sowohl zur Beschleunigung des Schwimmers. werden diese beschleunigt. Pseudoflächen36. im Wasser vorantreibende Kräfte zu erzielen.2 bereits ausführlich besprochen. die Formwiderstände möglichst senkrecht und über lange Wege entgegen der Fortbewegungsrichtung des Körpers zu bewegen. sind sog. Der dynamische Lift oder auch hydrostatischer Auftrieb gilt als Antriebskonzept bei bewegten Körpern im Wasser und wurde unter Punkt 3.13 36 vgl. Damit bezeichnet man Flächen. „Doppelstunde Schwimmen“ S. „Lehrplan Schwimmsport“ S. die auf diese Beschleunigung einwirken. Kräfte also immer gemeinsam auftreten. kann nach letzten wissenschaftlichen Erkenntnissen30 auf drei Arten entstehen.3. denn gegenüber einer Bewegung mit gestreckten Armen ist hierbei die resultierende Fläche größer. das Gegenwirkungsprinzip und der Vortexeffekt.138 35 vgl. „Doppelstunde Schwimmen“ S. wirken diese in identischem Betrag – aber in entgegengesetzter Richtung („Reactio“) – auf ihn zurück.31 Dabei gilt es zu beachten. 3.4. Auf diese Frage gibt es als Antworten neben dem hydrostatischen Lift noch zwei weitere Theorien. dass das Grundprinzip „Actio = Reactio“ gemäß Newtons drittem Grundsatz (Newton„sches Axiom) immer gilt. Ähnliches zeigt sich beim Anwinkeln von Ober.4 Antriebskonzepte Vorwärtsbewegung im Wasser.138 15 . 30 31 vgl. also Vortrieb.) gegenüber ruhenden Wassermassen.35 Weitere Faktoren. Doch das wirft die Frage auf.138 34 vgl. „Doppelstunde Schwimmen“ S.32 „Wirkt ein Schwimmer also mit Kräften auf das Wasser ein („Actio“). usw. wie es möglich ist. als auch zur Beschleunigung des Wassers. die durch kleine Abstände zwischen den Fingern entstehen und wiederrum Wasserwirbel erzeugen. Dabei kann der Widerstand durch eine Wölbung der Fläche erhöht werden.138 32 vgl. Um eine größtmögliche Beschleunigung zu erzielen ist es nötig. Tabelle S.

ein Resultat des entstehenden Widerstandes. denn es gilt Antriebskonzept“ bezeichnet.39 Bewegungen im Wasser erzeugen rotierende Wasserwirbel. welche Druckunterschiede und turbulente Strömungen aufweisen.38 37 .uni-frankfurt. Dabei nimmt die Wirkung des Vortex bei wachsender Schwimmgeschwindigkeit zu.uni-konstanz.4.27 39 vgl.13 16 .de/rudern/fritsch/akonzepteschwimmen.pdf S. 37 38 vgl.141 43 vgl.“42 Auch hier ist eine Impulsübertragung möglich.2 Vortexeffekt Das ab. „Lehrplan Schwimmsport“ S. Diese werden dann zur Impulsübertragung genutzt.de/fb13/didaktik/pagesK/Stromungswiderstand.43 Die durch Bewegung hervorgerufenen Vortex nennt man auch „geordnete Rotationen“ 44. Vertex = Strudel 40 41 Weiterhin bilden die rotierenden Wassermassen auch Schubkräfte auf den sich bewegenden Körper. sie können zur Fortbewegung genutzt werden und benötigen eine gewisse Energie zur Entstehung. http://www. Hier zwei Beispiele für das Entstehen von Wirbeln unter Wasser: Vortex-orientierte Antriebsmodell ist der dritte Erklärungsansatz für die vortriebswirksamen Mechanismen im Wasser.140 40 Grafik links: „Doppelstunde Schwimmen“ S.Neben der Vergrößerung der Fläche spielt auch die Geschwindigkeit. http://web. weil „abrupte Richtungsänderungen Rotationen des Wassers nach sich ziehen. mit der die Widerstandsflächen bewegt werden eine Rolle.pdf S.6 vgl. Der Name leitet sich vom lat. Zudem werden die Wassermassen in die entgegengesetzte Richtung in Rotation versetzt.140 41 Grafik rechts: „Doppelstunde Schwimmen“ S. wird oftmals als „konventionelles 3.141 42 nach „Doppelstunde Schwimmen“ S. was für die nächste Gegenbewegung erneut zur Impulsübertragung genutzt werden kann. „Doppelstunde Schwimmen“ S.141 44 vgl. „Doppelstunde Schwimmen“ S. die zu Sog-Kräften führen. Diese Kraft.

(„Hände finden ruhiges Wasser vor“)47 46 Bei der nebenan gezeigten Rotation handelt es sich um einen bremsenden Wirbel.uni-konstanz.29 49 nach „Lehrplan Schwimmsport“ S. http://www.pdf S.29 50 vgl.29 Grafik: http://www.“49 In der Zusammenfassung der Antriebskonzepte lässt sich erkennen. Hier nun ein schematischer Vergleich von geordneten und ungeordneten Rotationen: Diese walzenähnlichen Vortexwirbel (gewollte. entstehen geordnete nach Rotationen) einem 45 Delphinbeinschlag. „Lehrplan Schwimmsport“ S. Allerdings favorisiert die derzeitige Schwimmsportforschung das vortexorientierte Antriebskonzept.de/rudern/fritsch/akonzepteschwimmen. wie er hinter einem Brückenpfeiler im Wasser entsteht – ungeordnete Rotation. Sie haben im Gegensatz zu geordneten Rotationen (Vortex) eine bremsende Wirkung auf den Körper.uni-konstanz.pdf S. dass keine der beschriebenen Theorien alleinverantwortlich für den Antrieb ist.15 47 vgl.34 17 . 50 45 46 Grafik: „Lehrplan Schwimmsport“ S.15 48 Grafik: „Lehrplan Schwimmsport“ S. Diese Wirbel hingegen sind zopfförmig und entstehen bei der Armbewegung des Delphinschwimmens. Totwassergebieten hinter Brückenpfeilern.„Ungeordnete Rotationen“ entstehen natürlich und finden sich zum Beispiel in sog. 48 48 „In der Strömung deutet eine geringe Wirbelzahl auf den hohen Organisationsgrad und gleichzeitig Wirkungsgrad hin (günstiges Verhältnis von Nutzleistung zu Bruttoleistung).de/rudern/fritsch/akonzepteschwimmen.

die Verletzung von biomechanischen Vorgängen spezielles Augenmerk gelegt.4. anstatt sie nach vorne zu strecken. damit Abriss des Vortriebs Oberkörper taucht tief unter die Wasserlinie. Zur besseren Übersicht werden die Fehler tabellarisch sortiert und bewertet. um die Arme mit einer ausreichend hohen Geschwindigkeit zu bewegen . Dabei wird auf das Auslassen bzw.84 Grafik rechts: „Besser Schwimmen“ S.84 18 .1 Armbewegung Fehler Hände werden nach dem Eintauchen direkt abwärts bewegt Bedeutung für Biomechanik Arbeitsweg wird deutlich verringert. 51 52 Grafik links: „Besser Schwimmen“ S. der Schwimmer muss also eine höhere Kraft aufwenden. Der verkürzte Arbeitsweg hat einen Kraftverlust zur Folge. Der Schwimmer lässt die Arme zu früh nach unten sinken. stehen im folgenden Kapitel mögliche Fehler beim Ausüben der Schwimmart im Fokus. Fehleranalyse mit biomechanischem Hintergrund Da die Bewegungen beim Delphinschwimmen in den vorhergehenden Kapiteln eingehend analysiert wurden. erzeugt mit seiner großen Widerstandsfläche einen Geschwindigkeitsverlust 51 52 Hier dringen die Arme zu weit außen in das Wasser ein. das Widerlager fällt schwächer aus => überhöhte Frequenz in der Bewegung Hände ändern abrupt die Bewegungsrichtung Hände schneiden bei der Einwärtsbewegung durch das Wasser Hände und Oberarme finden nach dem Eintauchen nicht in die notwendige Streckung (Stütz) Umlenkbewegung entfällt und der „Vortexzopf“ reißt ab Geschwindigkeitsverlust. 4.

es kann nicht genug Kraft erzeugt werden und der Vortrieb fällt zu gering aus Beinschlag erfolgt nur aus dem Unterschenkel heraus Der maximale Arbeitsweg ist nicht ausgeschöpft 53 54 In diesem Bild wird der Beinschlag mit steifen Knien durchgeführt.80 55 Grafik: „Besser Schwimmen“ S.80 Grafik rechts: „Besser Schwimmen“ S. viel zu weit aus dem Wasser katapultiert. Amplitude ist zu gering Bedeutung für Biomechanik Widerstandsfläche zu klein. Ausbleiben der vortriebsunterstützenden Vortexwirbel Zur kurzer Arbeitsweg der Beine.4. Hierbei wird ein so großer Widerstand erzeugt. Der Oberkörper wird über die Wasserlinie.und Beinbewegung und der Körperwelle resultiert wird durch folgendes Bild verdeutlicht. was eine große Ausholbewegung unmöglich macht und damit den Arbeitsweg unnötig verkürzt. 4. In dieser Bewegung sind die Füße des Schwimmers nicht nach innen gedreht. 53 54 55 56 Grafik links: „Besser Schwimmen“ S.3 Weitere Fehler Ein weiterer Fehler. der aus falscher Koordination von Arm. der durch nicht beherrschte Technik und Koordinierung entsteht. was einen Abriss der Vortexwirbel zur Folge hat. Die Widerstandskraft bringt den Schwimmer dabei aus dem Rhythmus. dass der Schwimmer fast vollständig abgebremst und der Kraftaufwand für das Hervorbringen der Arme extrem hoch wird. Es zeigt einen häufigen Anfängerfehler.2 Beinbewegung Fehler Beine sind zu weit auseinander (über Beckenbreite) Beinschlag fällt zu klein aus.85 19 .

da die sportwisssenschaftlichen Erkenntnisse. Insofern stellt die vorliegende Arbeit eine fast unzulässige Verkürzung der Forschungsergebnisse dar. Nachwort Diese Arbeit kann auf Grund der Vorgaben und Rahmenbedingungen nur eine kurze Abhandlung des Themas bieten. Das Überprüfen der aufgezeigten Theorien zu Bewegungen. Internetquellen und persönlichen Erfahrungen mit dem Delphinschwimmen. wesentlich umfangreicher sind. wäre aber nach der Ausarbeitung interessant gewesen. 20 . Die Ergebnisse beruhen größtenteils auf dem Studium vorliegender Fachliteratur. Allerdings liefert sie erste Ansätze zu entwickelten Theorien und mechanischen Wirkungsweisen im Delphinschwimmen. bedingt durch jahrzehntelange Forschung. biomechanischen Abläufen und Nachstellen von Fehlersituationen konnte leider nicht in der Praxis umgesetzt werden.5.

wikipedia. Das Videomaterial stammt aus dem im Buch „Doppelstunde Schwimmen“ enthaltenen Medium. 21 . Anhang Das Titelbild zeigt die österreichische Schwimmerin Nina Dittrich bei den 63.jpg Die einzelnen Bewegungen des Delphinschwimmens sind auf dieser CD enthalten. Österreichischen Staatsmeisterschaften 2008 in Schwechat während des 200 m Schmetterling A-Finales.6.org/wiki/Datei:Nina_Dittrich_200m-butterfly_Schwechat2008.org/vlc). nutzen Sie bitte den VLCMedienplayer für den Computer (http://videolan. Quelle: http://de. Sie ging als Siegerin aus diesem Wettkampf hervor. Sollten Sie Probleme bei der Wiedergabe haben.

html 59 nach „Doppelstunde Schwimmen“ S.56 Antriebswirksam Antriebswirksam umschreibt Eigenschaften oder Dinge.58 Volumenmittelpunk Beim Volumenmittelpunkt (VMP) handelt es sich um einen fiktiven Punkt. Vertex = Strudel) werden rotierende Wasserwirbel bezeichnet. desto kleiner ist der statische Druck.de/lksport/ksp.“57 Bernoulli Gesetzte Körperschwerpunkt Der Körperschwerpunkt (KSP) ist ein fiktiver Punkt.176 22 . Er ist der Angriffspunkt für die Schwerkraft und liegt – je nach Lage des Körpers an unterschiedlichen Stellen.“59 Wasserfassen 56 57 nach: http://de. Sie haben also einen direkten Einfluss darauf. die an Kanten und Flächen eines im Wasser angeströmten Körpers entstehen.org/wiki/Anstellwinkel nach http://artikel. Er sitzt auf Grunde des voluminösen Rumpfes zwischen Bauch und Brust. der zwischen der Richtung des anströmenden Wassers und des angeströmten Körpers.htm 58 vgl. welcher als Angriffspunkt für den Auftrieb dient. „Für strömende Flüssigkeiten und Gase gilt das bernoullisches Gesetz. dass „je geringer der Anstellwinkel ist.schuelerlexikon. Glossar Anstellwinkel Der Anstellwinkel beschreibt den Winkel.de/Physik/Bernoullisches_Gesetz. Die darin gespeicherte Energie kann zur Impulsübertragung und damit zum Antrieb genutzt werden. Es besagt: Je größer die Strömungsgeschwindigkeit einer Flüssigkeit oder eines Gases ist. Dabei gilt.sportunterricht.wikipedia. die sich auf den Antrieb auswirken. Vortex Als Vortex (lat. „Bei allen Schwimmtechniken bezeichnet man mit Wasserfassen das bewusste Spüren des Wasserdrucks an der Handfläche zu Beginn der Armbewegung.7. desto höher muss die Geschwindigkeit sein. um einen bestimmten Auftrieb zu erhalten“. http://www. an dem sich die gesamte Masse des Körpers konzentriert.

Ziel dabei ist.org/wiki/Widerlager 23 .Wasserlinie Die Wasserlinie beschreibt die Grenze zwischen Wasser und Luft. Anderer Begriff: Wasseroberfläche Widerlager Widerlager sind Strukturen. die auftretenden Kräften zur Stabilisierung entgegenstehen. http://de.wikipedia.60 Ökonomische Bewegung Die ökonomische Bewegung ist das Ziel eines Sportlers. die Bewegung mit maximaler Kraft aber durch minimalen Aufwand auszuführen. 60 vgl.

„Besser Schwimmen in allen Stilarten“. London: E & FN SPON. Cappaert. KG. KG. “Biomechanische Grundlagen sportlicher Bewegungen – Lehrbuch der Biomechanik“. J. 1996 “Biomechanische Grundlagen“ Wick. “Biomechanics and Medicine in Swimming VII”. 2009 „Formelsammlung“ Bayrisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Trappe... Fahrner. J. D. Schorndorf: Hofmann-Verlag. München: BLV Buchverlag GmbH & Co.. Weitendorff. Kiel: Sportbuch-Verlag Wolf Pflesser... Dabei wird zwischen Fachliteratur. Strasse. N.. „Reihe Doppelstunde Sport: Doppelstunde Schwimmen – Unterrichtseinheiten und Stundenbeispiele für Schule und Verein“. Literaturverzeichnis Das Literaturverzeichnis listet alle Quellen und Hilfsmittel für diese Seminararbeit auf. Potsdam: Spitta Verlag GmbH & Co.. S. Büchern. D. Berlin: C. 8. Stefan König (Hrsg..8. Trappe.1 Primärliteratur „Besser Schwimmen“ Hahn. 2009 „Gesund durch Schwimmen“ Graumann. Buchners Verlag. A.. Zeitschriften und Internetquellen differenziert. A.. M. Duden Paetec GmbH (Hrsg. 1999 24 . 2009 „Biomechanics“ Troup.C. „Gesund – durch Schwimmen: Entwicklung koordinativer Fähigkeiten durch Aktivitäten im Wasser Abbau von Koordinationsschwächen“. Moritz. Hollander. „Naturwissenschaftliche Formelsammlung für die bayrischen Gymnasien“... 2005 „Doppelstunde Schwimmen“ Dr. T.). D. M.).

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Vielen Dank für das Entgegenkommen von Dr.8..de (nähere Adresse siehe 8.Landung –Leitfaden zur Seminararbeit“ von Dr.. . F.„Merkblatt zur äußeren Form der Seminararbeit“ von Körner H. 27 . Nicolas Gumpert überarbeitet. Gumpert und dem Hofmann-Verlag. welche auf Seite 9 einen Winkel von 180° bei der Gleitbootlage verdeutlicht stammt von http://dr-gumpert. Raps. Die Grafik.„Punkt.3 Weitere Quellen Als Richtlinien für die äußere Form und den Aufbau der Facharbeit dienten: . C.1 Primärliteratur) und wurde bearbeitet. 2009 Das Videomaterial stammt von der CD aus „Doppelstunde Schwimmen“ (siehe 8. Braunschweig: Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH.2 Internetadressen) und wurde mit dem Einverständnis von Dr. Hartleb. Dies geschah mit dem Einverständnis des Hofmann-Verlages.