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D.

(Luft) 1255/2d Leitfaden der Flugnavigation (Auszug)
Teil 2

Angewandte Navigation durch Koppelnavigation in Verbindung mit astronomischen Standlinien, August 1942
Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Der Chef des Generalstabes, L. Inspektion 2 Berlin, den 15 August 1942

Einführung:
Die Erfahrungen auf dem Gebiete der Flugnavigation haben ergeben, dass die in der D. (Luft) 1255/2b und e beschriebenen navigatorischen Methoden zur Kontrolle der Koppelnavigation für die Durchführung bestimmter Aufgaben nicht immer ausreichen... 1. Die Genauigkeit der angewandten Verfahren nimmt mit zunehmender Flugzeit und größer werdendem Abstand von der eigenen Basis ab. 2. Die Ausnutzung der Hilfsmittel wird durch Maßnahmen des Feindes gestört oder verhindert. 3. Die Bodenorganisation steht aus verschiedenen Gründen nicht in allen Fällen in dem erforderlichen Umfang zur Verfü-

gung. 4. Die Genauigkeit und Anwendbarkeit der Verfahren ist abhängig von der Tageszeit.... Diese Nachteile entfallen bei der Anwendung der astronomischen Standlinie, die für die Führung von Flugzeugen verwandt werden kann. Für die Ermittlung der astronomischen Standlinie ist die Ausrüstung des Flugzeuges mit Beobachtungs- und Auswertegeräten erforderlich... Für die Bestimmung des astronomischen Standortes ist das Messen der Höhen von mindestens zwei verschiedenen Gestirnen notwendig, deren Richtungsunterschied wie bei Funkpeilungen möglichst 90° betragen soll....

I. Die astronomische Standlinie
Unter der astronomischen Standlinie versteht man in der Flugnavigation die Linie, auf der sich das Flugzeug auf Grund der Höhenwinkelmessung eines Gestirns im Augenblick der Beobachtung befindet. Sie verläuft als Kreis um den Bildpunkt des beobachteten Gestirns... Hilfsmittel zur Ermittlung der astronomischen Standlinie Beobachtungsgeräte Auswertegeräte Tafeln und Vordrucke Zubehör. (Abb. 3)

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Wegen der Störabfälligkeit des Oktanten ist es zweckmäßig.Beobachtungsgeräte Zur Messung der Gestirnshöhe benutzt man einen Libellenoktanten. Es wird im Flugvorbereitungsraum aufgestellt. Der Stand der Beobachtungsuhr ist damit 0. wird die Beobachtungsuhr in Gang gesetzt. zwei Geräte für den Flug mitzunehmen. 4) Die Bestimmung der genauen Zeit erfolgt mit Hilfe der Beobachtungsuhr (B-Uhr) (Abb. 16) hat den Zweck. Sein Stand muss täglich durch Zeitsignale festgestellt und im Chronometertagebuch vermerkt werden (Abb... Januar um 0530 soll die Beobachtungsuhr für den geplanten Flug nach dem Chronometer gestellt werden.. zu jeder Zeit eine genaue Kontrolle der Beobachtungsuhren vornehmen zu können. Die Beobachtungsuhr wird nach dem Chronomewter gestellt.. (Abb. Navigatorische Flugvorbereitung . Zubehör Das Beleuchtungsgerät Die Auswertemappe Das astronomische Jahrbuch Der Sternglobus (Bodengerät) Das Chronometer (Bodengerät) Das Chronometer (Abb. Beispiel: Am 9. In dem Augenblick. Januar 1942 um 1400 einen Stand = -14s. in dem das Chronometer 05h30m13s anzeigt. Hierbei muss der Stand des Chronometers beachtet werden. Daraus ergibt sich der Stand für den 9... 12 . 5). Nach dem Chronometertagebuch hatte die Uhr am 8. Man stellt die Beobachtungsuhr auf 05h30m00s.5s errechnet.. Der Gang ist aus den Angaben. II. 17). Januar mit -13s. zu +1.

Luft-Navigation im Zweiten Weltkrieg Fern-Aufklärung im Atlantik Ein Erfahrungsbericht von Hellmut Nagel (Ausschnitt) BESATZUNG: Uffz. Funkpeilungen sowie Kursänderungen und Astropeilung werden vom Beobachter mit Uhrzeit auf einer mitge- Flugzeugführer Leutn. Anschlüsse für Elektrokontakte vorn.2. zusätzliches antimagnetisches Innengehäuse. Gegen 10 Uhr dann der Meldefahrer mit dem Einsatzbefehl.und Zeitangaben unseres Fluges.Langstrecken-Fernaufklärung-See ab Januar 1944 .H. Cal. Auslieferung am 21. IWC hat von dieser Uhr 1940 insgesamt 1000 Stück an Siegfried Heindorf/Berlin geliefert. H. Die Uhr war in das Soldbuch von H. Stahl-Gehäuse Nr. 1944 . unten: Junckers Ju 290. Flugdauer 18 h Ab 17. Nonnenberg erklärt: ‘Alles klar.17 Uhr. Feststellungen. Es folgen die Landeklappen. 5500 km. Bauj. Nagel. Wempe die Firma übernahm. Nagel erinnert sich an das Chronometer im Flugvorbereitungsraum. 1033227. . Die etwa 50 m hinter der Startbahn liegende Radarstation rast auf uns zu. Berndt und Fw. Bremsklötze entfernen. Während dessen richtet sich der Beobachter Obltn. 52 SC. Handzeichen an den Bordwart.Flug Nr. Azoren. um einen sicheren Start zu gewährleisten. Elies. und die Motoren werden auf Reiseleistung gedrosselt. Ausführung mit FUG 200. Uffz. Fw. geschwärzter Messing-Glasring und -Topf im gelochten Metallgummi-Ring drehbar um eine Achse (‘3-9’).’ Die Gashebel werden zügig nach vorne geschoben. dann geht es mit dem Bus zur startbereiten Ju 290! Die technischen Bordwarte geben ihre Klarmeldung ab.m. Obltn.1940. Zwei Geleitzüge sollen es sein. Die Eigensprechanlage (Ei-V) wird durch namentliche Abfrage geprüft. Bandanstöße mit Federstegen zur Befestigung des Langriemens. Roller. schon abgebremst. Alle navigatorischen Ergebnisse. Standort und Kurs sollen festgestellt werden. Als erstes wird bei 50 m Höhe das Fahrwerk eingefahren. 2074 der Chronometerwerke Hamburg G. Uffz. Nonnenberg. 1944 um 7 Uhr 57 .b. und Kurssteuerung werden überflogen. Die vier Motoren hat der II Flgzf.8. Nagel. 1686 des Flugbuches vom 18. Ltn. Vaupel. Der II Flgzf.’ Kreiselkompass. Es war in einem temperaturgeschützten Bereich aufgestellt und hatte die Gummilagerung wie dieses frühe Feder-Chronometer Nr. Wischelow.Start 14. Fenster schließen und über die Ei-V Anlage der Besatzung mitteilen: ‘Wir starten.rechts: IWC Luftwaffe Beobachtungs-Armbanduhr erste Ausführung mit zylindrischer Krone. Hellmut Nagel im Jan. Heeg. mit Kette/Schnecke. er hat sie bis heute sicher aufbewahren können und dem Autor überlassen. 1013833. Justel. Ltn. 1937 bevor Gerh. Fw. und ich fassen die gebogenen Hörner des Doppelsteuerruders. Uffz. Einschließlich der beiden Wetterfrösche sind wir 11 Mann. 2. Start: Landeklappen auf Startstellung fahren.Geleitzugsuche bis etwa 26° westliche Länge ..links: H. D. Vaupel an seinem Navigationstisch ein und fixiert auf der Seekarte die ersten Start. wenn solch ein Koloss wie die Ju 290 mit 42 t anrollt. Der zweite solle erst in der Nacht zu orten sein. Dieses ist die BUhr von Ltnt. Die Beobachtungsuhren sind gestellt. Start 14 Uhr! Mein Beobachter und ich werden gegen 12 Uhr vom Mannschaftsbus abgeholt. nachmittags hat die gesamte Besatzung Einsatzbereitschaft. . Ltn. Arretierung über Federhalter bei der ‘5’. welches bei Stalingrad verloren ging. Unsere beiden Funker fahren zwecks Abstimmung der Funkgeräte die Schleppantenne aus und der erste Abstimmungs-Spruch von der Peilfunkstelle wird empfangen. Südspitze Grönland und Irland . Der II Flgzf.Leutnant Nagel. Flugzeugführer und Oberleutnant Vaupel Kommandant dieses Flugauftrages . Rückkehr 19.Flugstrecke ca. der erste sollte möglichst vielseitig erfasst werden. Werk Nr. Im Gefechtsstand erfolgt die Einweisung zum Einsatzauftrag an die Besatzung.Einsatzort: Mont de Marsan Südfrankreich . Leimenkühler .Flugraum: Westküste Spanien. 1943. Faszinierend. 2. Nagel eingetragen. Typ A4 Baujahr 1942/43 (Fotos Nagel) 13 .

immer noch mit Kurs auf deren Mitte.5. In zwei Messbereichen ist es möglich. die diese aus dem Äther holen und an den BdU bei Paris bzw. Als sicherster Überraschungsschutz ist deshalb im Augenblick der Tiefflug nötig. Deren Standorte sind in Stavanger und in Sevilla. Dieses System bietet eine weitere Navigationsgrundlage für eine Feststellung des Standortes und Ablaufpunktes für den Flug auf den Atlantik hinaus. Der nächst folgende Suchkreis bringt über unser FuG 200 in 300 m Höhe schon im Ansatz ein Ergebnis: ungezählte Schiffsziele voraus. Zur Standortpeilung werden zwei Leitstrahlführanlagen namens ‘Elektra’ verwendet. Über Ei-V wird sofort erhöhte Gefechtsbereitschaft angeordnet. Nagel. Er macht mehr als 30 bis 40 Schiffsziele aus. Nachrechnen und Vorauskoppeln über geflogenen Verbrauch unter Verwertung von Funkpeilungen. Wir gehen runter auf etwa 15 bis 20 m und justieren unseren Kurs direkt auf die Mitte des Geleitzuges. Wir sind jetzt etwa 2 Stunden unterwegs und südlich backbord quer ab. nach 10 Minuten Waffen-Klarmeldungen zurück Der Bordmechaniker überwacht Kraftstoff und Ölverbrauch sowie das Umpumpen in die Entnahmetanks. hat den Luftraum backbordseitig vom Leitwerk bis querab zu überwachen. Der zweite Bordschütze. Darunter befindet sich ein besonders großes und markantes Ziel. in dem die Radar-Strahlen auf die See aufprallen und abgelenkt werden. Gleichzeitig wird das FuG 200 stufenweise benutzt. gerät des Fug 200. 500 x 500 km in der Nacht vom 19. Begleitschutz der Lehrjagdstaffel JG 101 (Novotny) ist wegen des Wetters nicht erforderlich. die von den Bordfunkern über Kurz. Kurz danach bestätigt die Sichterkennung. Danach gehen wir sofort wieder in den Tiefflug auf 20 m Höhe. Der erste Bordschütze überwacht in seiner drehbaren Plexiglaskuppel neben seiner 2 cm-Maschinenkanone den Luftraum Steuerbord querab bis zur Richtung Leitwerk. brauchen wir bei diesem Wetter nicht zu fürchten! Die beiden Bordschützen. Aus dem großen Schiffsverband scheren gleichzeitig größere und kleinere Bewachungsfahrzeuge aus. eingeschaltet. ihre Anzahl und Größe bis 35 km bzw. Der Heckschütze sitzt im Rumpfende und überwacht den rückwärtigen Luftraum. Der Bordfunker meldet den Geleitzug mittig im Sicht14 oben: Aufklärungsflüge auf dem Atlantik zwischen Irland und den Azoren mit Reichweite des Schiffssuchgerätes FuG 200. Sie führt über Süd-England zu den Azoren bzw. Wir stehen auf 11° westlicher und 43° nördlicher Breite. In breiter Front. seine ebenfalls drehbare Kuppel etwa im letzten Drittel des oberen Flugzeugrumpfes angeordnet. Die englischen Langstrecken-Moskitos. entdeckt uns das Geleit. (Zeichnung Nagel auf einer Karte aus dem Diercke Weltatlas. mit sichtbar hohen Gischtbugwellen. Eine entsprechend exakt kurze Betätigung der Funkgeräte bei Einholung von Peilungen erschwert den Engländern ein Abhören unserer Maschinen. Als wir auf etwa 18 km an den Geleitzug herangekommen sind. ein Funkmessgerät. Auf diese Weise entgehen wir sicher eventuellen Schiffsradarmessungen der Bewacherschiffe der Geleitzüge. . Suchteppich ca. müsste jetzt Cap Finisterre liegen. Zusätzlich wird nach dem 2. Schiffe. Nach dem elektrischen Höhenmesser ändern wir unsere Flughöhe und fixieren sie auf 20 m über NN. zur Suche von Schiffszielen. 120 km Entfernung zu orten. Verlag G. dass es sich um einen mittelgroßen Flugzeugträger handelt. Ausführung mit FUG 200. Alle 1/2 Stunden gehen wir auf 300 m hoch und ziehen einen Vollkreis. Eine Zielerfassung kann es nicht geben. 94. Der Beobachter arbeitet an seinem Navigationstisch und tauscht Werte und Zahlen sowie Befehle mit den beiden Funkern. In 100 m Flughöhe empfängt uns ein über die Biskaya ziehendes Tief.führten Seekarte eingetragen. Die Funker ziehen die Schleppantenne ein. zum 29. Handelsschiffe und Bewacherkriegsschiffe. Norddeich-Radio senden. Wir kommen nun in den Bereich der Geleitzugstraße. Bei bester Sicht erkennen wir das ganze Geleit durch viele einzelne Rauchwölkchen.bzw. Ablaufpunkt alle 30 Minuten das FuG 200. der Heckschütze und der Bordmechaniker sollen ihre Bordkanonen durch einige Schüsse ins Meer ausprobieren. kommen sie auf uns zu und schießen sofort aus allen Rohren auf uns. Langwelle erbracht werden und gemeinsam mit dem Beobachter auf der Seekarte am Beobachtertisch eingetragen und ausgewertet werden. Typ A4 Baujahr 1942/43. Westermann) unten: Junckers Ju 290. nach Gibraltar und zurück. Feindflug von H. Der Suchkreis wird sofort abgebrochen. Bei deren Messungen sind wir in einem Bereich.1944.

Die Fernaufklärungs-Gruppe 5 (FAG 5) bestand aus 2 Staffeln a 10 Flugzeugen Ju 290. Der ausrollenden JU folgt der Mannschaftsbus.rem Kurs zu ‘Schießen’. les Signallicht. Eindrehend wird das Fahrwerk ausgefahren. Mit dem Oktanten wird jeweils ges kommen. Der Beobachter. Ein vorgegebener Rechenvorgang ergibt dann auf der Seekarte neben dem vorgekoppelten Flugkurs einen Schnittpunk zweier Linien. Eine neue Danach drehen wir über Süd auf 80° Kurs Mont MarsFunkabstimmung muss durchgeführt werden. d. 45 Beobachtungsuhren. Wir sind nun durch on bis etwa 2 km an die Einschläge unter laufender Be. querab für eine In der Ei-V die Stimme des I. dann plötzlich Totenstille. Es soll deutsche U-Boote aufmerksam In der anbrechenden Abenddämmerung müssen die Fun. QFF sowie weitere Wetterhinweise vom Platzpeiler Mont Marsan einholen. Wir versuchen. bricht an. Ein neuer Tag. um dann über Wolkenschleier nicht zu sehen. die Küsten-Wachboote unserer Kriegsmarine zeitig genug zu erkennen. Abnahme durch Gen. um je einen Fixstern quer und voraus zu unseten bald in den weiteren Bereich des zweiten Geleitzu. Wir können Das Geleit fährt mit einer verbreiterten Kiellinie etwa nicht mehr feststellen. h. da wir wieder im Bereich der englischen Fernjäger sind. Es ist l Uhr 30. Der Bordmechaniker und der II. -rechts: rechts im Bild Flugzeugführer Ltn. Vaupel. Flgzf. Kurs 215° westsüdwest.und Umsteigen behilflich. Wir fliegen vom Ende zur Spitdeshalb fliegen wir eine halbe Stunde lang ca 80 sm die. Klarmeldung vom Flugfeld: kein MYO Bordeaux! Wir beiden Piloten steuern die Ju nach Peilwerten vom Platzradar. Diese tauchen durch den Stratusschleier und verbreiten darunter ein helles grelvon seiner Basis entfernt.Schiffsradar vom Geleit aus zu orten. Vor dem Peilerhäuschen steht der winkende Peilflugleiter. Die Motoren werden ausgeschaltet. Nagel 1943 Der Flugzeugträger auf der Westseite des Geleites geht ebenfalls auf Angriffskurs. 20 Besatzungen mit insgesamt ca. .und Funktionswarte erkundigen sich über den Flugzeug. Gegen 5 Uhr geben wir die Flughöhe 2000 m auf und fliegen nun im Biskaya-Raum in etwa 100 m innerhalb des Nordrandes des östlich gelegenen 2. noch 7 Flugstunden bis Mont Marsan. Über die Platzmitte geht es in 200 m Höhe bis zum erlösenden QTH-Mont Marsan. Bordwarte und Bodenpersonal sind unserer Mannschaft beim Aus. die den tatsächlichen Standort zur Beobachtungszeit ergeben. Der II. (Das Zifferblatt der Kriegsmarine hatte eine rote Telemeter-Skala zur Entfernungsmessung von Geschützen. ker und der Beobachter Meldungen verschlüsseln und an den BdU in Le Bourget-Paris absetzen. ein nen schwingend-auskragenden grünen Zacken am SichtFunker sowie auch die Bordschützen versuchen beim schirm des FuG 200 können unsere beiden Funker 35 Abflug die Anzahl der Schiffe zu zählen. Die Funker verschlüsseln Funksprüche unter Konsultation des Beobachters.zum Geleit genau auszurichten.tels abgelesener Winkelwerte auf ein Formular. da sich ein Trägerflugzeug höchstens 50 sm je eine Schirmleuchtbombe ab.und Maschinenzustand. um das Erkennungssignal rechtzeitig zu senden. das setzt.Oleutnt. daneben der Hanhart Chronograph mit einem Drücker in der frühen Version mit Markierungspfeil an der Lunette mit dem Zifferblatt für die Luftwaffe. mit dem Beobachter und einem Oktanten zur KlarsichtWir waren nun 17 1/2 Flugstunden unterwegs und muss. links Offiziere. Beobachter und Kommandant des Flugauftrages mit Hanhart Eindrücker-Chronograph am Handgelenk. recht Uffz. um unseren Einsatzbericht abzuliefern. erkennen wir die Flugplatzbefeuerung.links: beide Staffeln der FAG 5.haube. Funkers: Schiffsziele etwa. Verschiedene Bord. der 19. Anhand der verschiedeNord auf Kurs 50° abzudrehen. ob Trägerflugzeuge gestartet sind. eingetragen.2. Flugzeugführer übernimmt das Steuer und ich gehe Funksonnen in Stavanger und Sevilla sicher zu stellen. Das Ende eines langen ausgefüllten Fluges! .Schiffsziele ausmachen. trotz der schlechten Sicht.ze des Geleites längsseits und setzen davor und dahinter sen Kurs. Wir fliegen in dieser Situati. Dieser fährt als Westläufer Richtung USA. Erst einmal rollen wir zum Gefechtsstand.44. Unsere beiden Fun- ker haben zu einer weiteren Standortbestimmung je einen deutschen Geheimsender an der irischen Südküste sowie nahe Kap Finisterre angepeilt. leiten für die Heimkehr entsprechend des Kraftstoffverbrauchs Umtankvorgänge ein. den Kurs vordatierte Sternenstandorte beinhaltet. H.machen. Wir wählen diese unangenehme Flughöhe. Tiefs. Kurz vor dem Küstenüberflug erfolgt der Ablaufpunktvergleich durch Peilung und erhöhte Tätigkeit der beiden Funker: QFE.) 15 . bildkamera Robot mit 7 cm Brennweite kann der Beobachter noch einige Schiffe fotografieren. und Mannschaften. Die Landung gelingt und wir lassen die Ju ohne Bremsen ausrollen.FM Perle. aber durch den obachtung des Flugzeugträgers heran. Mit der Klein. Unser FuG 200 gibt uns die Möglichkeit. er gibt uns das erlösende ‘Z ‘ durch. um eine an ab! Ein glasklarer Sternenhimmel wird zu einer asweitere Standortbestimmung durch Peilung mit den tronomischen Standortbestimmung genutzt. Dieser wiederum ist mit dem Klarlegen seiner Navigation an Hand der mehrfachen Kurswechsel am Geleit während der letzten Stunden beschäftigt. Anzahl von Sekunden ins Visier genommen und mit50 sm voraus! Alle Gefechtsstände werden sogleich be. ein besonders heller Stern voraus bzw. Funksprechverkehr herstellen.

23750. Bauart Plath. Es ist insgesamt Nagels 1686. . Gerät-Nr.und Geleitzugdaten wurden an den Befehlshaber der UBoote in Paris Le Bourget gefunkt. Werk-Nr. 16 . Diese Daten wurden vom Funker per Hand über eine täglich neu ausgegebene Schlüsseltabelle verschlüsselt.1944. die für die Abschuss-Einstellungen der V1 Flugbomben und V2 Raketen verwandt wurde. bei Feidflug Nr. Anforderungs-Nr.Libellen-Oktant von DeTeWe. wie z. Hamburg.Alle Meldungen über Flugposition.1944 nach Süd-Grönland zur Aufnahme von Wetterdaten bis zu 4000 m Höhe. Feindflug. . daher die erhöhte Geheimhaltungsstufe.8. (Darstellung im Luftwaffen-Museum Berlin-Gatow) Das Flugbuch von Hellmut Nagel mit der Eintragung des geschilderten Atlantik-Fluges am 18. die Luftwaffen-Version hatte drei Walzen. dennoch wurde der Code vom britischen Geheimdienst geknackt. Dieses Navigationsinstrument wurde genutzt in Langstrecken-Flugzeugen zur Bestimmung der Gestirnshöhe. B. Die Funktion beruht auf der Beobachtung des Winkelabstands eines Gestirns von dem Bild einer Flüssigkeitsblase (Libelle) als künstlicher Hotizont. 116817. Fl. die der U-Boote vier. Wetter.2.links: Verschlüsselungsmaschine Enigma. Nur bei besonders sensiblen Aufträgen wurde zur Verschlüssellung die Enigma mitgenommen. Das kleine einzustellende Uhrwerk zur Mittelung der Messung über einige Minuten soll hier als Beispiel stehen für zahlreiche einfache Zeitgeber und Stoppuhren in Luftfahrt-Instrumenten. 98 am 3. Flug und 93. 127-134 B1. Aus diesen Daten wurde die Wettervorhersage erstellt. Die Codierungen wurden täglich geändert. jeweils zur Auswahl standen 7 Walzen und 26 Elektrokontakte mit insgesamt 150 x 10 hoch 18 Kombinationsmöglichkeiten.