Literaturwissenschaftliche Textanalyse

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Gattungstheorie
Literarische Gattungen sind Textgruppen zum Vergleichen Literarische Gattung ist eine Übergruppe (Epik, Lyrik, Drama – generische TRIAS) Literarische Gattung ist eine Untergruppe (Roman, historischer Roman etc.) Das System der Natur ist die Gattung für die Objektivität. Gattungen sind wichtig zum Finden von Merkmalen, zum Wieder erkennen der Merkmale und dazu braucht man eine Ausbildung. Man muss die Gattungen kennen und gelernt haben. Es gibt 2 Hauptrichtungen: 1. der normative Zugang (von geschichtlich philosophischen Gesichtspunkten aus) 2. der deskriptive Zugang (von historischen und kommunikativen Gesichtspunkten aus). Ad 1.: dieser Zugang geht vom Trias aus – im 18. Jh. wurde Lyrik als Überbegriff für Gedichte verwendet, Goethe nannte sie die „drei Naturformen“ und Emil Staiger nannte sie die „drei Grundbegriffe“. Normative Gattung ist der Begriff für den Übergang von der Regelpoetik hin zur 1. triadischen Gattungskonzeption. (-d.h. bis ins 18. Jh. war der Begriff „Regelpoetik“, z. B. Gottsched. (Wie soll sie aussehen? –techn. Z.B. Sonett). Normative Zugänge verlieren in der 2. Hälfte des 18. Jh an Bedeutung – es folgt die Suche nach systematischen Einteilungen mit eindeutigen Merkmalen. Laut Goethe ist Epik = die klar Erzählende, Lyrik = die enthusiastisch Aufgeregte und das Drama= die persönlich Handelnde. Siehe HO 1 – Schlegel, Hegel: Ästhetik = die philosophische Reflexion über das Schöne, die Schöne ist Kunst, also ist Ästhetik die philosophische Reflexion über die Kunst. Daraus folgt: es ist die Geschichte der Kunstepochen und der Systematik. Unterschied im 20. Jh.: sie sind auch historisch bestimmt! Emil Staiger: die historische Interpretation tritt in den Hintergrund. „….das zu begreifen, was uns ergreift!“ Das allgemein menschliche ist wichtig, antropolische Konstanten (Grundbefindlichkeiten der Menschen sind das Epische, das Lyrische, das Dramatische). Ad 2.: Sie verstehen Gattungen als historisch entstanden, als Kommunikations- und Vermittlungsformen, die sich weiterentwickeln. 3 Gesichtspunkte: 1. Strukturalismus: ist die philosophische Strömung in Frankreich. Der Text ist eine Struktur, die analysiert werden muss. Vorläufer: ist der russische Formalismus mit den Formalisten J. Tynjanow und V. Sklovsky. (er hat sich bereits mit Gattungsanalyse beschäftigt) z.B. der Briefroman – wenn die Funktion verschwindet, dann verschwindet auch die Gattung! Ein weiteres Beispiel der E-Mail-Roman. Kompromisslösung: K. Hempfer – es gibt Konstanten und historische Abweichungen.

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2. Rezeptionsgeschichte: in den 70ern, er hat die Rezeptionsgeschichte eingefordert, d.h. – ohne Leser, keine Gattung. H.R. Jauss und W. Iser: Gattungsgeschichte ist als zeitlicher Prozess fortgesetzter Horizontveränderung gesehen. – d.h.: Gattungen sind realisierte Möglichkeiten, die auf Zustimmung oder Ablehnung stoßen und sich weiterentwickeln. (in die eine oder andere Richtung) Erwartungshorizont: jeder Leser hat bestimmte Erwartungshaltungen, die fördern die Weiterentwicklung der Gattung! Z. B. Gerhard Rühm. 3. Systemtheorie: ist die soziologische Theorie von N. Luhmann. (sein Buch: „Soziale Systeme) Es gibt ein Kommunikationssystem mit Subsystemen (=Wirtschaft, Politik, Kunst). Diese bilden die Gesellschaft. Subsysteme: sind verschiedene Systeme, die bestimmte Strategien haben, um sich als eigenständiges System weiterzuentwickeln. Gattungen sind verwirklichte Selektionen, in 2 Richtungen: a. gegenüber literarischem Kontext b. gegenüber sozialem Kontext. Man kann Gattungen zu bestimmten Zeitpunkt gegenüber anderen Gattungen bestimmen! (Auch zum sozial-geschichtlichen Kontext). 1. Phase: Herauskristallisieren 2. Phase: Stabilisieren 3. Phase: institutionelles Festwerden /Fixieren. Gattungen: die Gattung erfüllt eine Funktion. Diese Fktion kann sich ändern, sie variiert, also es handelt sich um geschichtliche Bedürfnissynthesen. Gattungen: ob sie den Bedürfnissen dem Leser entsprechen – Erfolg. Gattung kann mehrere Funktionen haben und wechseln. (z.B. weibliche Liebeslyrik) – Ist das eigentlich eine eigene Gattung? – Wenn Liebe ein Gattungskriterium ist, dann ja! (= universell, historisch). Wir können uns damit identifizieren. z.B. HO Sappho: (kann persönliches Empfinden sein, oder als Übungstexte für Schüler) das Lyrikverständnis ist in dieser Zeit anders! – Man zeigt, dass man das Handwerk beherrscht. Sibylle Schwarz: im Barock – schreibt aus Sicht des Mannes, sie beherrscht die Regeln von Opitz („Buch von der deutschen Poeterey“), ihr Thema wird abgehandelt mit wenig Spontaneität und Authenzität. Authenzität: wir erwarten sie von weiblichen Liebeslyrikerinnen; Petraca – Petrarkismus (= Strömung, die die Liebeslyrik prägt). Leseerwartung: Liebeslyrik – Frau soll schön sein und schweigen! – Bruch durch das Gedicht - d.h. die Gattung verändert sich. Umgehung durch: Liebesgedichte an den Ehemann – um keine Hure zu sein! (das ist öffentlich anders nicht machbar). Die Brauchbarkeit muss überprüft werden. LYRIK Relativ spät – im 18. Jh auch die Vorstellung davon, für Ausdruck von Gefühlen, Stimmungen und Subjektivität. Wort stammt von lyra / Leier = ein antikes Saiteninstrument, -2-

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als musikalische Begleitung. Lyrik musste gesungen werden können und ev. auch getanzt werden können. Folge: sie musste ein bestimmtes Metrum, einen Rhythmus, Strophen, einen Refrain haben; sie musste eher kurz sein und eher prägnante Formulierungen haben. Sappho: = Vertreterin der Lyrik in der Antike, lebte auf Lesbos /Mytilene, stammte aus einem Adelsgeschlecht – Flucht – 591 wieder nach Lesbos, war verheiratet, hatte 2 Töchter und war lesbisch. Sie schrieb Liebeslieder, Hymnen usw – insgesamt 9 Bücher, die alle verloren gingen. Heute gibt es von Sappho noch 4 Gedichte. Sie schuf eine neue Odenform: „die sapphische Strophe“. Abgrenzung zwischen Poesie und Prosa Lyrisch Poetisch Prosaiisch (ohne Reim) Eichendorff Celan Episch Homer Hesse, T. Mann Dramatisch „Iphigenie“ v. Goethe Tabori

Wie könnte man Lyrik von Narrativik abgrenzen? Lyrik: - Kürze der Texte, keine Geschichte, kein Erzähler, keine Abfolge (z.B. lyrische Texte, die ein Bild entwerfen haben keine Handlung/keine Handlung vollziehende Figuren) erzählende Texte sind lang (z.B. Novelle, Roman) Strukkturierte Texte erzählen eine Geschichte, es gibt einen Erzähler und ein Vorher und Nachher „Lyrisches Ich“: = keine Figur, es kann fehlen (z.B. du), es markiert 1 Art Selbstansprache – als Subjektivität als solche = Selbstansprache.

ZUSAMMENFASSUNG: Es gibt 3 Strömungen von deskriptiven Zugängen für Gattungen: 1. der strukturlle Zugang 2. der rezeptorische Zugang 3. die Systemtheorie Klaus Heppner: er spricht von Konstanten und Historizität; Lyrik ist der Ausdruck von Emotion, Stimmungen und Subjektivität. Lyrik in der griechischen Antike: dabei ist Nähe zur Musik ein Kriterium – die Tanzbarkeit (diese kann als Konstante gelten)

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es gibt keinen Erzähler. Thomas Mann: „Der Zauberberg“ „Mein Kampf“ – ist ein Drama im Prosa 2. Gedicht“ –(es gibt keine Handlung. Sie wechseln sich ab – das nennt man ALTERNATION. VERSLEHRE Der Kuckuck und der Esel. Zur schönen Maienzeit. Wer wohl am besten sänge. Es gibt betonte (Hebungen) Silben und unbetonte (Senkungen) Silben. Berthold Brecht „lyr. Versende ist die Kadenz: -4- . z.B. Homer: Illias (episch) + Versmaß (Hexameter) Goethe: Iphigenie auf Tauris (Drama) – Versmaß (Alexandriner) Die moderne Lyrik hat sich an Prosa angenähert: z. Die hatten großen Streit. Es ist aber auch ein Wechsel von verschieden langen Zeilen möglich. eher ein Bild. die eine Handlung vollzieht – zwar gibt es ein „Lyrisches Ich“. aber es ist keine Person! Subjektivität ist eine Form. die erzählenden Texte sind länger – es wird 1 Geschichte mit einem Vorher und Nachher erzahlt und es gibt einen Erzähler = Abfolge. das auf den Autor bezogen sein kann. Alternation: das Prinzip ist relativ neu – von Martin Opitz (1624) wurde es festgelegt im „Buch der deutschen Poeterey“ 2. es gibt keine Gleichzeitigkeit b) Lyrik hat keine Abfolge. Merkmal: a) lyrische (narrative) Texte sind kurz. sondern ein Bild mit Gleichzeitigkeit! Es gibt keine Figur.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – Unterschiedliche Merkmale zwischen Lyrik und Narrativik: 1. Subjektivität markiert eine Position des „Innen“. das lyrische Ich auszudrücken. Strophe und Reim gekennzeichnet. kein Nacheinander. Strophe und Reim gekennzeichnet ist. weiblich männlich (grande) (grand) Von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (er war ein Dichter im Vormärz) 4 Merkmale für die Verslehre 1. Verse sind ungefähr gleich lang (hier: je 3 Hebungen).B. es ist aber nicht identisch! Es kann fehlen oder kann ein „Du“ sein. die durch Versmaß. Prosa: ist nicht durch Versmaß. „2 Segel“. Merkmal: a) Rhythmus – Versmaß b) Gliederung in Strophen c) Kürze und Formulierung Poesie: ist Dichtung.

Einteilung (Hierarchie) eines Prosatextes: Kolon Teilsätze Sätze Abschnitte Kapitel Buch Einteilung (Hierarchie der gebundenen Rede) in der Poesie: Kolon VERS Versgruppe STROPHE Strophengruppe Ganzes Gedicht Eine gebundene Rede wird in verschiedene Kola geteilt. Jeder Vers hat eine eigene Zeile und hat einen Großbuchstaben am Anfang. Novalis oder Kirchenlieder (die sind durchlaufend geschrieben.) Wichtig ist aber: das gebundene Sprechen – oratio legata (gegen: oratio soluta von Cicero = freie Rede). bleibt aber unbemerkt. (= jeder Vers steht in 1 extra Zeile oder ein Endreim markiert das Ende der Sprechphase. . 8-Silber. die Sprechphasen sind durch .B. 4.Man kann die Sprechphasen nicht eindeutig abgrenzen. so nennt man dies ZÄSUR. Verse sind gereimt. Sprechphase: wird sie unterteilt. die sowieso schon vorhanden sind z. Z.in gebundener Rede: Sprechphasen und Betonungen sind zahlenmäßig festgelegt. . eingeteilt. etc eingeteilt. Vers und Strophe fallen auch druckgrafisch auf! GESTALTUNG DER VERSGRENZEN Versgrenzen: bei lyrischen Texten ist die Sprechphasengrenze.B.B. 4-hebiger Jambus) . dann heißt sie KOLON. (Pl.B. Sprechphasen und Betonungen. sie zählen verschieden lang. Sprechphasen: auch das alltägliche Sprechen ist in Sprechphasen. Verläuft die Grenze genau in der Mitte des Verses. oder ein Sinneinschnitt markiert das Ende der Sprechphase) Phasengrenzen: -5- . die durch Pausen gegliedert sind.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – 1 x betont: männlich 1 x unbetont: weiblich 3.Eine Sprechphase ist 1 Vers (z. Die gebundene Rede verstärkt nur die Gliederungsprinzipien.In der Prosa: z.B. Dieses Prinzip muss aber nicht eingehalten werden. Satzzeichen und Pausen müssen nicht übereinstimmen (z. Betonungen: eine unterschiedliche Betonung der Silben ist eine phonetische Unterscheidung. es kann sich zufällig reimen. . HO „Das tapfere Schneiderlein“. Aber der Reim ist kein Teil des Versmaßes. ein Komma wird überlesen) . Kola).

auch im lyrischen Text muss betont werden. es macht es aber interessanter. Durch diese kann man das Versmaß schlechter bestimmen. Sprechphasengrenze 2. Rainer Maria Rilke Sonderform: Hakenstil: dabei enden die Sätze an der Zäsur im Versinnern Reimbrechung: nicht die Verse. Hebungsprall (= xx – 2 betonte Silben stoßen aufeinander! Z. Eine sonst gleich bleibende Silbenfolge wird unterbrochen! VO – z.B. Übereinstimmung von VERS. Abweichungen: es können Silben schwächer oder gar nicht betont werden oder unbetonte Silben werden betont! – Tonbeugung.und SINNSTRUKTUR Zeilenstil: 1 Vers deckt sich mit einem Satz oder einer Satzgruppe Enjambement: ist ein Zeilensprung oder Strophensprung. Unterbrechung 1 Sprechphase.Literaturwissenschaftliche Textanalyse 1.B. 2 Hebungen nebeneinander = Ende bzw. sondern zwei andere.h. Jambus Trachäus = gefugt Die Kadenz ist männlich! = gefugt Die Kadenz ist weiblich! UNGEFUGT: GEFUGT: Jambus mit männlicher Kadenz Trochäus mit weiblicher Kadenz durch Hebungsprall = 2 Hebungen nebeneinander eine sonst gleich bleibende Silbenfolge wird unterbrochen Mittelhochdeutsche Lyriker haben auch den Versanfang sehr stark variiert.und Sinnakzent – d. -6- . z. bei einem DISTICHON – 2-Zeiler) Im Hexameter steigt des Springquells flüssige Säule Im Pentameter drauf fällt sie melodisch herab. wie im alltäglichen Sprechen betont wird. Diesen Übergang mit Unterbrechung nennt man ungefugt. Tonbeugung und schwebende Betonung Martin Opitz: Alternation und Identität von Vers. dadurch entstand mehr METRIK.B. die sinngemäß zusammengehören reimen sich.

z. sonder sie lockern es nur auf. die die Hauptbetonung tragen z. romanischer Kulturkreis (Frankreich.B. Wortakzent: in der Syntax 2. Rilke VO – Wichtig: sie lösen das Versmaß nicht auf.B.+ Lexemakzent. Demonstrativpronomina c.Silbenzählung 1.B. Verben mit eigener Bedeutung) sind öfter betont als Relaxionswörter (diese ordnen – Artikel. der andere) 3. Schlüsselbund b. hebungsfordernde Silben b. = stärker betont. Starke Betonung ist beim Vortrag eines Gedichtes wichtig! Auch in der Musik gibt es starke Betonung: längere Töne etc. es entsteht eine Melodie .und senkungsfähige Silben: sind einsilbige Wörter mit entweder Betonung oder Senkung.M. Satzakzent: wichtige Wörter.Literaturwissenschaftliche Textanalyse Schwebende Betonung: ist die schwächere Form von der Tonbeugung. GERMANISCH – DEUTSCHER KULTURKREIS -7- . R. weil die Betonung nicht immer im Vorhinein feststeht. senkungsfordernde Silben: sind Silben.3. rhythmischer Ausgleich: dient der Vermeidung von einem Zusammenprall! VO 18. .) VERSMASSE entstammen: 1. wegen der Betonung auf der Relation. Wortarten: Lexeme (Nomina. Propositionen) = Lexemakzent z. Mal vorkommt: = betont b. der Redefluss ist wichtig – z.und senkungsfordernde Silben a. a. dem Germanischen Kulturkreis – Betonung 2.B. hebungs. Italien) . hebungs. Pronomina. z.B.09 Die Betonung ist auch abhängig vom Redefluss! / 1. sind betonter. „Vom tapferen Schneiderlein“) Subjekt! – Verteilung des Satzakzents ist zum Teil subjektiv. Germanist A. Gegenüberstellungen (der eine. Z. Das ist möglich. die dem lyrischen Text entspricht. senkungsfordernde Silben c. Artikel etc. Heusler: a. hebungsfordernde Silben: sind Silben. Beethoven : Schillers „Hymne an die Freude“ (3. Strophe: An den Brüsten der Natur – Rhythmus passt nicht mehr. meist ein Wort. das Wasser schwoll ____ ist der Satz. oft am Satzende. „Der Fischer“ Das Wasser rauscht. die tonschwach sind c. der Antike – Länge und Kürze 3.B. wenn etwas zum 1.

= das klassische Versmaß: VERSUS HEROICUS. nach Alkaios ---. antike Odenform: aus der altgriechischen Lyrik (Sappho. heißt das: sie staben. Der Knittelvers wird im Drama verwendet. Er studierte Theologie und schrieb dann das Epos „Der Messias“ (wurde 1748 publiziert) – das ist eine sehr gefühlvolle Epik! Er wird von Bodmer und Breitinger bejubelt. Jh entstanden durch Friedrich G. z. Ad b) ansteigender Rhythmus – fällt am Ende ab Ad c) in der Mitte ist ein Hebungsprall -8- . Hildebrandlied HO II. 6 Hebungen und am Ende Jambus 6 Hebungen und am Ende Trochäus 6 Hebungen und am Ende Daktylus 6 Hebungen und am Ende Anapäst 6 od.. die Senkungen sind verschieden. Knittelvers: Anzahl der Hebungen sind immer gleich. siehe HO) a. Hexameter: von Hexa – 6. Das deutsche Volkslied: ist gelockert. Freie Rhythmen: sind im 18. III. – z. Jh im Deutschen.B.) ganz kurze 4.alkäische Ode c. 4 Hebungen und am Ende Spondeus Pentameter: 6 Hebungen + Daktylus + ½ Trochäus (aber 5 Versfüße) Distichon: Verspaar bestehend aus Hexameter und Pentameter II. Klopstock (1724 – 1803).Literaturwissenschaftliche Textanalyse I. VO – Stabreimvers: (Aliteration) = Langvers aus 2 Halbzeilen und ist durch eine Zäsur getrennt.B. Freie Rhythmen entsprechen dem Sturm und Drang. nach Sappho ---. im 18. „Ich weiß nicht. sind durch das Druckbild erkennbar! Und ist sehr wichtig in der deutschen modernen Lyrik IV. Jh. Goethe – HO. Zeile. was soll es bedeuten Dass ich so traurig bin“ 2. seit Illias und Odysee. Hans Sachs 16. Schiller mit Wallenstein. Er lebte in Dänemark und bekam eine dänische Rente. – z. möglich ist auch: statt 1 – eine 2-silbige Senkung. „Die Lorelei“ von Heine.sapphische Ode b. – Dieser Rhythmus wurde auch von Goethe aufgenommen (HO Ganymed). ANTIKE Von Klapstock in die deutsche Literatur gebracht („Messias“) I. Horaz. nach Asklepiades ---asklepiadeische Ode Ad a. Beginnen 3 Hebungen mit den 3 gleichen Konsonanten.B. Er besteht aus 4 Hebungen und beliebig vielen Senkungen : „Füllungsfreie Senkung“.

Shakespeare. mit Reim. 3. kommt auch bei Goethe und Hölderlin vor. hat einen Reim und eine feste Zäsur. Jh. „Noch unverrückt oh schöne Lampe schmückst du“ (männl. wurde durch Klapstock wieder formal und inhaltlich festgelegt (-erhabene große Gefühle).) Es ist ein ruhiger getragener Vers. vor 1550: 8 – Silber – xxxxxxxx (Betonung ist nicht wichtig) 6 Hebige Versmaße: a. ist ein wichtiger Vers in Lyrik und Drama im Rokoko. Asklepiadaische Ode c. zitiert Daddaismus. Alexandriner: 6 – hebiger Jambus mit wechselnd männlich und weiblichen Kadenzen am Ende. Der Name stammt vom franz. Blankvers: 5 hebiger Jambus ohne Reim. Wie bestimme ich ein Versmaß? 1. Silbe ist eine Zäsur. ist zugleich die Markierung von Verszeilen. keine Zäsur.B. Goethe: „Kennst du das Land // wo die Zitronen blühn? c. 4. 10 – Silber. Alexanderepos. wurde im italienischen Sonett verwendet. 2. ist ein parodischer Bezug zur Ode.) d. Sieh HO Gryphius 5 – Heber: kann 10 oder 11 – Silber sein a. es gibt: a. nach der 4. Z. in Deutschland – Lessing mit „Nathan der Weise“ oder „Iphigenie auf Tauris“ – (siehe HO. endet immer mit 2 männlichen Kadenz und hat keinen Reim. Anfangsreim: am Anfang von 2 Versen reimen sich 2 Wörter b. Endecasillabo: = 5 – Heber und endet immer weiblich (=11 Silber).B.B.B. im 18. existiert in Frankreich. Vers Commun: (= ein allgemeiner Vers).Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – Ode: = eine Gattungsbezeichnung. b. abwechselnd 10 oder 11 Silben. Endreim: die sich reimenden Wörter stehen am Ende der Verszeile Ad a) Krieg! ist das Losungswort -9- . Dann folgte eine Ablehnung (im Stil und durch strenge Versmaße) Siehe HO Eugen Gominger: Ode aus 100 Buchstaben – 25 Zeilen. Z. Binnenreim: reimende Wörter sind innerhalb 1 Verszeile c. Jambischer Trimeter: = sechshebiger Jambus. die Betonung ist immer die letzte Silbe! (= Anzahl der Silben. 12 – Silber) z. 8-Silber. Hexameter: beginnt mit 1 Hebung. 5 Hebungen abwechselnd. 10 und 11 Silben. ROMANISCHER KULTURKREIS Die Länge des Verses ist wichtig. Bestimmen und zählen der Hebungen Vergleichen mit den Senkungen Reime? Sind es weibliche oder männliche Kadenzen? Zäsur? 3. Z. REIM: Ist der Gleichklang von Wortenden. ist nicht alternierend b.

die nicht sprachlicher Natur sind.Literaturwissenschaftliche Textanalyse Sieg ! und so klingt es fort Ad b) Nicht Acht und Pracht…. reiner Reim 2. Das Sonett besteht aus 2 Quartetten und 2 Terzetten: in den Quartetten ist umarmender Reim.Jh) – er schreibt eine Sammlung von Liebesgedichten – „Canzoniere“. .). Sonett: Stammt aus Sizilien im 13.Opitz 1634 hat das Sonett von Ronssard übernommen: Alexandriner und Paarreim .über Frankreich: Von Ronssard im 16.B. Paarreim: a – a – b – b Kreuzreim: a – b – a – b umschließender oder umarmender Reim: a – b – b – a Schweifreim: a – a – b – c – c – b Waise: = ein Einzelreim Qualität des Reimes: 1. unreiner Reim: z. aber der eigentliche Anfangspunkt ist Francesco Petrarca (14.Im Barock: ist der Höhepunkt. Sibylle Schwarz (dualistisches Lebensgefühl – 17. sub aqua sub aqua. 5. in den Terzetten ist ein Schweifreim. Jh. .B. die sich darauf reimen Love: dafür gibt es 3 Wörter VO – Reiche Reime: (in romanischen Sprachen) – auch der Konsonant vor dem Vokal reimt sich Formen des Endreims: …… verlassen a …… Haus b …… Gassen a ……aus b 1.B. Shakespeare schrieb: 3 Quartette und ein 2 – Zeiler = Couplet Strenge inhaltliche Gliederung (These und Antithese in den Quartetten und eine Synthese im Terzett). – Liebessonette in der Art von Petrarca: er verwendet den Alexandriner als Versmaß und in den Terzetten immer mindestens 1 Paarreim! . 2. Z. Jh.10 - . . 4. z. Kikeriki. Jh. Gryphius. reiche – neige ziehen – blühen Ursache liegt oft im Dialekt! Lautmalerei oder Onomatopoesie: = mit Hilfe von Sprache werden Geräusche nachgeahmt. – 1 Verszeile Amare: es soll mehrere 100 Wörter geben.. 3.

Venteux. es hat eine „Selbstreflexive Ebene“ (Krisen). Jh. 1 Epos. Titel ist 2-deutig Miß (messen?) – vielleicht Versmaß? Kehrreim: . Canzoniere: 366 Gedichte. wie es aufgebaut ist! = formale Beschreibung.Liebe = bittersüß (Oxymoron von Petrarca übernommen). Auch viele Dichterinnen schrieben im Petrarkismus! Siehe HO Sonett Sonett 101: 1.Zwiegespräch der Autorin mit dem Lyrischen Ich über das Sonett. – Ablehnung des Sonetts.B. Labe stammt aus Lyon. Es entstand sogar eine Mode: PETRAKISMUS (= die Nachahmung von Petrarcas Liebesgedichten) – neu daran: der Inhalt (von Anfang bis Ende und einzelne Situationen der Liebe) und in italienischer Volkssprache geschrieben. Sonett 8: 24 Sonette. umarmender Reim und verschränkter Reim.Literaturwissenschaftliche Textanalyse - VO – im 18.11 - . Beginn eines Jusstudiums. 11-Silber. Anständiges Sonett: = sinnlich. Alexandriner.) Sonett 4: Mit 17 Jahren gestorben an Ruhr. Alliteration.Nein Liebe ist bitter 3. Jh. / Spannung in der strengen Form und der Explosivmus andererseits – im 20. sein Vater war in Florenz. umarmender Reim – Kreuzreim – Sonderform des Umarmenden Reims (in den Terzetten).B. These = Frage – Wie? 2. Louise Labe: aus einer Handwerkerschicht. Zäsur nach der 4. Strophe – Fragen 2. HO) Petrarca: (1304 -1374). setzt nach seinem Tod ein – von Pietro BEMBO. . Antithese . schrieb viele wissenschaftliche und geschichtliche Werke. Strophe – Thesen OXIMORON: = die Zusammenstellung von 2 gegensätzlichen Begriffen (z. Gerhard Rühm: Sonett (siehe 1. Silbe. er bestieg als erster den Mt. Lippen = für Lyrik: aus bürgerlicher Schicht. Jh. Ostern 1324 verliebt er sich in die verheiratete Laura – für sie schrieb er die Liebesgedichte. 1584 entstanden. davon 317 Sonette. geeignet für die Beschreibung der Liebe Sonett 9: hat in Venedig gelebt. Weiter im 19.: entleerte Form! – z. In den Terzetten: über Inhalt und Funktion des Sonetts – Spannungen werden dargestellt. ist in Italien geboren. Zäsur in der Mitte. hat eine ordentliche Ausbildung. beschreibt. Sonett-Aufbau – aber kein Versmaß. 1 Paarreim in den Terzetten. Das Sonett von Schlegel: Das Sonett selbst spricht. von Rilke übersetzt. 5 – hebiger Jambus. war später im Dienst der Kirche und ging nach Avignon. Es ist eine Selbstreflexion. Jh. um 1800 interessieren sich die Romantiker wieder dafür: das Sonett hat eine Tendenz zur Selbstdarstellung. 1. verliebt sich in 1 Grafen. eminentes Denken an den Tod. Synthese . – Ästhetizismus und auch Moderne im 20. Oxymoron (ich dörr und ich grüne etc. Er war Humanist. Anapher. Licht : Dunkel. er war Philologe (er hat eine Cicerohandschrift gefunden). beschreibt Zärtlichkeiten. Oh du süße Qual).

ist zwischen 6 und 30 Langzeilen lang. VO vom 1. um 1800 beliebt geworden in der Romantik. Dante „Divina Comedia“ (11 Silber). z. VO vom 22. Gasel: = arabisch-persisch. Langzeilen. Ausdruck von Monotonie eines Gefühls. erotisch.09 Wer lebt denn ewig? Ich und du Wohl nicht das ist doch sonnenklar So kann es sein und noch dazu Denk ich das ist doch wohl nicht wahr.4. Kein Reim! Hat eine Schlussstrophe – CODA (meist 3 zeilig) 5. Strophe: Leben an sich / Lebensabend 3. Terzine: besteht aus 3 Verszeilen / Strophe.12 - . (z. Strophe: Welt / Anapher verstärkt das Bitten 2. Sestine: auch „Petrarca“. A – b – a – b – a – b –c – c = Reimschema 4. Die Kunst ist lang Und kurz ist unser Leben Siehe HO Sonett von Gryphius: Barock. Alexandriner (6 hebiger Jambus).B. Philosophische Texte) A–b–a b–c–b c–d–c d–e–d Siehe HO Hugo von Hofmannnsthal 3. Die Zeilen sind ungleich lang und haben teilweise einen Reim. aber von Petrarka übernommen. Strophe: Hinwendung zu Gott für das Jenseits.--Siehe HO – Übungszettel! ROMANISCHE GEDICHTFORMEN 1. auch Goethe.B. besteht aus 6 Strophen a 6 Zeilen. hat sich aus dem Hirtenlied entwickelt und wirkt frivol. Sie schrieb 24 Sonette. Diese wirken lebendiger. 1.09 . 6. Hebung nicht gegen natürliche Betonung bestimmen! . SPRACHLICHE UND RHETORISCHE MITTEL IN DER LYRIK Chiasmus: z. Platon und Rückert verwendeten es. Sonett 2.4. Madrigal: besteht aus 1 Strophe von 6 – 15 Zeilen. wie die Reimverkettung – so auch die inhaltliche Verkettung. Strophe: Hinwendung zu Gott für das Diesseits 4.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – stammt aus einer Seilerfamilie und hat einen Seiler geheiratet. ist ein 10 oder 11Silber. Ein Gasel hat einen identischen Reim (= das gleiche Wort kommt immer wieder vor) die anderen Zeilen sind reimlos. Stanze: besteht aus 8 Verszeilen mit 11 Silben ( = quadratische Form) siehe HO.B. durch den persischen Dichter HAFIS bekannt geworden.

Rilke – „Archaischer Torso Apollos“ (= Wahrnehmung des Ding – hier TORSO). z. Anordnung von Buchstaben und Wörtern). Es gibt 1 Erzähler! Sie sind mittelbar! Heute ist Epik meist in Prosa (= ungebundene Rede) verfasst. Gewitter etc. die Laute. legt auf Gefühle und Innerlichkeit und Naturbegeisterung Wert. = ein Spiel mit der Sprache.= die Reaktion auf die Aufklärung (Vernunft).)  in der Dichtungsauffassung von Gottfried Herder – „Poesie ist die Muttersprache der Menschlichkeit“ wie z. Gedichte an F. Sujektivität: = Ausdruck der Gefühle des „Lyrischen Ich“.M. Mitte des 19. was Wirklichkeit ist. Brion (sind die sogen. . eine neue Welt wird erzeugt mittels Sprache .B. Das war nicht immer so – siehe HO Homer „Ilias“ – (es ist in Hexameter geschrieben).Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – Kann man Lyrik inhaltlich bestimmen? Lyrik wird subjektiv gesehen Epos wird objektiv gesehen Drama wird als subjektiv und objektiv gesehen. z. 1. das keinen Gegenstand mehr kennt.B.B. glühende Hoffnung“ 4. --Rilke sagte: „Gedichte sind Erfahrungen – nicht Gefühle!“ a. das absolute Gedicht: = ein Gedicht. – In epiphanischen (bestimmten) Momenten kann man das Wahre erfahren (= das Ding bringt das Wahre).B. am Ding kann man erahnen. sie hat auch Volksliedton. – z. EPIK Epische Texte sind erzählende Texte! (narrative Texte).B. (um 1900). Das Dinggedicht: war an R. (Z. Silben. bei Baudelaire und Mallaine. Krisenerfahrungen.Z. 3 Quellen:  in der Empfindsamkeit .  in der Erlebnislyrik des jungen Goethe – er greift auf seine eigenen Erfahrungen und Gefühle zurück. HO Paul Celan „Große.. im Märchen oder in Volksliedern.) b. Das Ding ist letzter Rest der Wirklichkeit. Sturm. Jh. Alle Lyrik vor Goethe wurde als zu formal und technisch abgewertet. subjektive Stimmung hat ihre Wurzeln im 18. Es geht nicht um Gefühle und Erfahrungen und tieferen Sinn. Ding ist nicht Repräsentant der Wirklichkeit. den Klängen etc. „Mailied“. HO R. „Friederikenlieder“). Jh. konkrete Poesie: es geht konkret um die Sprache (das Material. Das „Volktümliche“ ist das „Urtümliche“ und eigentlich Poetische.B.B.B. Rilke gebunden (der Begriff). Z. HO Eugen Gomringer „schweigen“. Es gab aber auch andere Bestimmungsversuche: 2. 1 Ding (Blume. – Es geht um „das Machen“. Inhalt wird das Gedicht selbst oder die Sprache. Engel etc. Um Lyrik zu verstehen muss man ein Ding beschreiben! 3.M.13 - . wie z.

B.B. es hat 1 auktorialen (allwissenden) Erzähler. Rituale. Jh. e. Selbstreflexion: (=Metaisierung) – Einschübe. Morgen war Weihnachten! Historisches Präteritum: ist die reale Vergangenheit.14 - .Jh.und wenn sie nicht gestorben sind…. es hat einen sehr erhabenen Stil. Episches Präteritum: im Roman werde das Vergangene erlebt = fiktionale Gegewärtigkeit. sondern nur erfinden! Die Texte sind fiktional und erheben keinen Anspruch. Es ist eine literarische Form des Erzählens. Titel und Untertitel b. die Schwierigste der Dichtformen! Bürgerliches Epos: lyrisches Epos (Klapstock od. Wird im 18. sein Inhalt: Kämpfe.. Das Epos war bis ins 18. Textschlüsse: „…. Episches Präteritum: von Käthe Hamburger – Unterscheidung zwischen epischem und historischem Präteritum. daher ist sie unnötig und schädlich!“ Er will einen Staat ohne Dichter! Aristoteles sagt: „ Er wandelt die Lüge in Vorzüge um! – Nur an der Oberfläche ist Literatur nicht wahr – im tieferen Sinn ist sie wahr!“ Lukian: „greift diese Aussage auf – siehe HO. die mir zeigen – „das ist ein literarischer Text“. Jh. Jh) 2. Auch im Alltag wird erzählt: das ist das reale oder faktuale Erzählen. wie der Leser lesen sollte! . Kommentare. Unterschied zum literarischen Erzählen = ein fiktives Erzählen. Aufbau besteht aus: a.Wieland (Er schreibt über die Bedingung. Chr. einzelne Gegenstände werden ausführlich beschrieben. schmückende Beiwörter (Epitheton Ornans – der listige Odyseus). es ist sehr umfangreich. Bestimmte Eingangsformeln: „Es war einmal…. Goethe „Hermann und Dorothea“) – der Nachfolger ist der Roman.“ c. weil sie nichts behaupten. (erfunden!) Weitere Unterscheidung: dichterisches und nicht – dichterisches Erzählen.“ d. Kontextmarkierungen: das sind bestimmte Merkmale. es ist in Hexameter geschrieben.= bereits in den antiken Ethiken ( Ilias + Odysee). Wiederholung von sprachlichen Formeln (Refrain). wo der Dichter Auskünfte gibt oder dem Leser Hinweise gibt. Keine unmittelbare Referenzialisierbarkeit: es liegt nichts Wahres zu Grunde (16.M. dass sie wirklichem Geschehen entsprechen!“ 1. C. (2. Er spielt mit dem Lügencharakter. n. Z. Jetzt war er da!. Fiktiv Sonderform: Dichterisch Lüge – (fiktiv und nicht – dichterisch) Faktual Nicht-dichterisch FRAGE: „Ist nicht jedes literarisches Erzählen Lüge?“ Platon sagt: „ Literatur = Täuschung und Lüge.) Sir Philip Sidney: greift diese Aussage wieder auf in der Renaissance und verfasst 1545 „Verteidigungsschrift der Poesie“ und sagt: „Die Dichter lügen am allerwenigsten.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – Epos: Begriff . oft verwendet – siehe HO z.

das Was – worum es geht) und dem SUJET (= das Wie – die Art. erzählte Zeit: = Zeit des Geschehens b. die Struktur der Geschichte. Gerard GENETTE: war Vertreter des französischen Strukturismus und sagte: . mittels Medien. zwischen WIE? Und WAS? Literarische Wissenschafter + Linguisten arbeiteten zusammen. – Ordnung (welche Reihenfolge) . Boris Tomasevsky: er verfasste „Theorie der Literatur“ – er unterscheidet zwischen FABEL (=die Geschichte. siehe HO Thomas Mann – das Erzählen passiert in der Zeit von a und b. Geschichte (= 1 Geschehen wird zu einer einheitlichen Geschichte ausformuliert. Erzählzeit: = Zeit. Anfang und Schluss) Die Erzählung ist der Aufbau. wie die Geschichte erzählt wird).B. Zeit a : b: I. der nach Paris geht. die Handlung 1. 1.15 - . Stimme (= Bereich des Erzählens) – zum Leser und zum Erzählten gewandt a. Geschichte: = das Erzählte. Tzvetan Todorov: ist ein Bulgare. Das Erzählen ist die Präsentation z. Zeit (= Bereich der Erzählung): ist das Verhältnis zwischen Zeit des Erzählens (a) und der Erzählung (b). Struktur) und NARRATION (=das Erzählen.„Es gibt eine 3-Teilung: HISTOIRE (=Was! Das Erzählte). die Art und Weise). Scheffel / Martinez: sie unterscheiden zwischen GESCHICHTE (das Erzählte) und DARSTELLUNG (die Erzählung) – das Erzählen. Ereignis oder Motiv (= die kleinste Handlungseinheit) 2. um seine Geschichte zu erzählen. Darstellung (Wie?) Jede Geschichte kann auf verschiedene Art erzählt werden! Siehe HO Queneau 1. sie hat zeitlichen und kausalen Zusammenhang) 4. Queueau „Stilübungen“ – „99 Geschichten von 1“ VO – Russischer Formalismus: er unterschied als 1.B. RECIT (=die Erzählung od. Geschehen (= wenn mehrere Ereignisse aneinander gereiht werden) 3. die der Erzähler braucht. Modus (= Bereich der Erzählung) 3. 2. Handlungsschema (= das. Er übernimmt die Unterscheidung und hat dafür 2 Begriffe: HISTOIRE (Was) und DICOURS (Wie). literarische Texte würden als sprachliche Kunstwerke gesehen. was aus der Geschichte abstrahiert werden kann – z. die Sprache Weil ein Text in verschiedenen Formen erzählt werden kann! Siehe HO R. des Textes. die man analysieren kann! Z.B.Literaturwissenschaftliche Textanalyse Erzähltextanalyse: WIE und WAS? WAS?: = die erzählte Welt WIE?: = das Erzählen.

aber das Geschehen steht still. Werfel „Die 40 Tage“) oder auflösend (= am Ende des Textes z. Robert Musil „Der Mann ohne Eigenschaften“ (dazwischen sind Einschübe. a. einen Fall zu lösen. das Geschehen wird rekonstruiert.B. „Die Spiegelgeschichte“ von Ilse Eichinger 3) Zeitraffung: = die Beschleunigung des Erzähltempos. chronologische Erzählung: so wie etwas passiert. bringt zusätzliche Infos. Odysseus. Siehe HO Tolstoi „Krieg und Frieden“ 5) Pause: extreme Form von Zeitdehnung – die Erzählung geht zwar weiter. Anachronie: = zeitlicher Ablauf stimmt nicht überein. Die Prolepse ist bei einem allwissenden Erzähler z. wird die Geschichte erzählt (ABC – ABC) 2. DAUER Wie lange dauert das Geschehen? 1) Zeitdeckend: Erzählzeit = erzählte Zeit! Das ist eher selten. Adalbert Stifter „Der Hochwald“ – siehe HO (mit Zeitsprüngen) 4) Zeitsprung: = die extreme Form der Zeitraffung – es wird ein Zeitabschnitt übersprungen. oder Jahre.B. b.B. Die Analepse ist bei personalen Erzählungen möglich. Heinrich von Kleist „Die Marquise von O“  Sythetische Erzählung: d. im Theater. Die Funktion der zeitlichen Gestaltung kann aufbauend (= nachträgliche Einleitung. zurück kann variieren – Sek.B.h.h. Wie weit vor bzw.B. Z. 1. ist selten z.) Erzählzeit Szene Dehnung Raffung . Bei der Anachronie gibt es keine einheitliche zeitliche Abfolge. die erklärt.Literaturwissenschaftliche Textanalyse II.B..B. ORDNUNG VO – Jede erzählte Geschichte muss nicht mit der Abfolge des Geschehens übereinstimmen. Die Rückwendung oder Analepse: das Ereignis wird nachträglich erzählt (ABC – BAC ) z. Min. bei Erzählung in längeren Dialogen. Z. bei surrealistischen Texten. Die Prolepse kann eine – zukunftsgewisse (mit einem allwissenden Erzähler) oder eine – zukunftsungewisse (mit einem Ichoder Er – Erzähler.B.B. im Krimi. um z. Z.  Analytische Erzählung: d. Frequenz (wie oft etwas erzählt wird) I. Kommentare usw. Vorausdeutung oder Prolepse: das Ereignis in der Zukunft wird vorweggenommen (ABC – ACB).. Siehe HO „Grete Minde“ 2) Zeitdehnung: Erzählzeit = länger als die erzählte Zeit.16 erzählte Zeit . am Anfang ist ein wichtiges Ereignis. Z. mit „wünschen“ oder „vorstellen“) Vorausdeutung haben. wie der Held dort hingekommen ist. Franz Kafka „Die Verwandlung“ II. Ilias möglich. ein). aus dem sich die Geschichte ergibt. Z. – Dauer (wie lange) III.B.B. alles Wesentliche ist schon vor Beginn der Geschichte passiert. wo er jetzt ist – z.

K. Stifter „Hochwald“ 3) Die indirekte Rede: wird in der 3. PERSPEKTIVIERUNG I. Z.B. Person und im Konjunktiv erzählt. 5) Der innere Monolog: = eine Art stummes. was sich wiederholt zugetragen hat! Z. Erzählt werden können: a) Ereignisse b) Worte b) Worte: 1) Die direkte Figurenrede ( = die wörtliche Rede): hat den Eindruck einer großen Unmittelbarkeit. MITTELBARKEIT II.17 - . aus der grammatischen Bindung herausgelöste Form der indirekten Rede.B. MITTELBARKEIT F. innerer Monolog. PERSPEKTIVIERUNG . Erfinderin der erlebten Rede ist Jane Austin.B.Alexanderplatz“ von A. sie wird durch den Erzähler übertragen/übermittelt. was sich ein mal ereignet hat! Das ist der Normalfall! Z. inneres Selbstgespräch. „Lenz“ von Büchner 2) Repetitive Erzählung: es wird wiederholt erzählt.B. Stanzel „Theorie des Erzählens“: die Mittelbarkeit ist zentrales Merkmal des Erzählens. der Erzähler tritt zurück. Person. Z. Dujardin mit „Geschnittener Lorbeer“. wo Bewusstseinswahrnehmungen dazu kommen. – In der 3. was sich ein mal zugetragen hat! Z. Thomas Mann „Die Buddenbrooks“ siehe HO. A. Artur Schnitzler „Lt.B. HO – Blazac „Eugenie Grandat“ 2. Die Mittelbarkeit ist die Erzähldistanz. 4) Die erlebte Rede: ist eine. Modus I.“ z.B. Fontane „Grete Minde“ 2) Die erzählte Figurenrede: . Siehe HO – „B. aber OHNE „er sagte“ etc. „Fräulein Else“ – HO 6) Bewusstseinstromtechnik oder stream of consciousness: = eine Art erweiteter. Z. 7) II.Literaturwissenschaftliche Textanalyse Zeitsprung Pause VO – III.„ Er sprach von Krieg und Frieden usw. Döblin (Nr. Als erster Anwender gilt E.B. Von James Joyce mit „Ulisses“. FREQUENZ Wie oft? 1) Singulative Erzählung: es wird ein mal erzählt. Gustl“. HO – „Stilübungen“ 3) Iterative Erzählung: ein mal wird erzählt.

1. 2.B. metameta …. Zukunft) 1. Z.2. . die Stimmer meint: „Akt des Erzählens“ 2. der selbst außerhalb der Geschichte steht. zurückgehalten sein! Z. Stifter: „Graniterzählung“ Altes Ich Altes Ich Erzählung des Großvaters Erz Erzählung des Kindes – des jungen Ich etc.18 - . Scheffl und Martinez sprechen von „intradiegetisch“ – die Rahmenerzählung in der 2. der Erzähler erinnert sich an die Kindheit. Stufe = die Binnenerzählung.B. Stufe und von „metadiegetisch“ – die Erzählung 3.B. Zeitpunkt des Erzählens: Von wo aus wird die Geschichte erzählt? Vom Erzähler? (z. von Gefühlen und Gedanken. ist die Erzählung 1.1.und Binnenerzählung einander wechselseitig enthalten! Z. Selbstansprache ist sehr häufig. Gegenwart. bei der die Rahmen.B. er weiß alles von sich und der Welt – es ist die Welt des Ich-Erzählers / die (seine) Geschichte. „Die Falschmünzer“ von Andre Gide / der Schriftsteller schreibt den Roman „die Falschmünzer“. in der Vergangenheit. Es tritt oft eine Rede an den Leser auf.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – Laut Stanzl gibt es 3 Prototypen: 1) Die personale Erzählsituation: = aus der Perspektive einer Romanfigur wird erzählt. HO – Monika Wieland (Nr.diegetisch = Die Anzahl der Verschachtelung 1.B.B. Z. Siehe HO Monika Wieland – (Nr. der zu den anderen Figuren gehört. Verhältnis des Erzählers zum Leser 1. 8) 2) Die auktoriale Erzählsituation: = 1 allwissender Erzähler. Stufe – die Rahmenerzählung z.B. 9) 3.B. Z. Verhältnis des Erzählers zum Erzählten Ist der Erzähler in der Geschichte selbst 1 Figur? 2. Verhältnis des Erzählers zum Leser Der Erzähler kann prominent. STIMME – LA VOIX von Jeannette Ist der Überbegriff für : 1. aber wir erfahren einen großen Eindruck der Unmittelbarkeit.( ( B ) )R – Scheffl und Martinez sprechen von „extradiegetisch“ d.3. Verhältnis des Erzählers zum Erzählten 3. es wird nicht zu den Lesern gesprochen. Wieland „Die Geschichte der Abteriten“. Mise en Abyme: bezeichnen eine Erzählsituation.und Binnenerzählungen.2.. Ebenen des Erzählens: Auf welcher Ebene wird erzählt? Es gibt Rahmen. . Homo diegetischer Erzähler: er ist beteiligt 2. Homer „Ilias“ – siehe HO Wieland 3) Die Ich – Erzählsituation: = mit 1 Ich-Erzähler. Homers „Ilias“ 3. zurückgehalten sein! Der Leser kann prominent. Kriterien zur Bestimmung des „Aktes des Erzählens“ 1. Hetero diegetischer Erzähler: er ist nicht beteiligt z.

Erfüllung einer Aufgabe in der Fremde 3. Heterogene Welten: Homogen heißt. A. Er sagt: „Märchen und Sagen haben auffallende Ähnlichkeiten in bestimmten Kulturkreisen“ so wurden Handlungsschemata gefunden.B. Z. F.B. Kafka Instabil: die Welt verändert sich und der Leser muss sich anpassen! Z.B.19 - . Pluriregionale Welten: Uniregonal: die Geschichte spielt in einer Welt Pluriregional: die Geschichte spielt in verschiedenen Welten.B. In der heterogenen Welt – nicht! Z. Möglichkeit: Stabile vs. Möglichkeit: Homogene vs. Es wurden 100 russische Märchen verglichen – und es wurde eine bestimmte Handlungsstruktur gefunden. aber nicht alle kommen immer vor. möglichen. z. 2. Boris Vian „Die Gischt der Tage“.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – Das Erzählte (erzählte Welten) – Was? Jeder Erzähler hat eine eigene Welt! 1. Gesetzen. Kafka „Die Verwandlung“ – 2 Welten: Verwandlung/bürgerliche Welt. Diese kann mit Hilfe von Analysen entschlüsselt werden. – Aber ihre Abfolge ist immer gleich. Z.Kubin „Die andere Seite“ – es beginnt realistisch und dann folgt eine fiktive Welt. denn sie liegen zu Grunde. Erzählungen mit Binnengeschichten (Träume. Auszug von zu Hause 2.B. Instabile Welten: Stabil: das einmal Eingeführte bleibt so! Z. die aus einzelnen narrativen Einheiten besteht! (= Funktion). Möglichkeit: Mögliche vs. auch: 1. HANDLUNGSSCHEMATA Sind strukturalistische Methoden. dass das System von nötigem. oder Beheben der Mangelsituation (=Funktion) oder Held verlässt das Haus etc.B. wahrscheinlichen einheitlich ist. RUSSISCHER FORMALISMUS – VLADIMIR PROPP Ist der strukturelle Ethnologie-Begründer mit „Morphologie des Märchens“ von 1928. 4. Mangelsituation (das wäre eine Funktion). Erzähltexte haben eine latente Tiefenstruktur. Märchen) 3. Unmögliche Welten: Mögliche: sie widersprechen der Logik nicht Unmögliche: sie widersprechen der Logik und den physikalischen Welten bzw. Rückkehr . insgesamt wurden 31 solcher Strukturen entdeckt. Möglichkeit: Uniregionale vs.

wenn ein Held die Grenze der Untermengen überschreitet (das = eigentlich undurchlässig!) VO – a) Teilmengen sind räumlich (topologisch) festgelegt – z. Z. die der Pointe vorausgeht.1. Berg. c) Teilmengen sind topologisch konkretisiert – z. natürlich. künstlich etc. links usw. Die Ergebnisse: 1. böse. „Lotmans Raumsemantik“ sagt aus. Himmel. rechts.B. Die Reihenfolge des Textes muss mit der Abfolge des Geschehens übereinstimmen. III. Abstract: = Zusammenfassung der Geschichte.B Felix überreichte Ingrid einen Blumenstrauß. Er interessiert sich für die räumliche Abfolge = Lotmans Raumsemantik. Zeit. → Texte in denen der Versuch scheitert → Texte werden wieder rückgängig gemacht wird Soziolinguistik (um 1960) LABOV und WALETZKY (um 1960) Sie sind Linguisten und Soziologen und untersuchten das literarische Verhalten in Slums bei Jugendlichen. Resolution oder Lösung des Handlungsknotens VI. Hölle etc. Land. Ingrid errötete. Minimalstruktur ist eingebettet in 6 Phasen: I. b) Teilmengen sind semantisch festgelegt – z. unten. Teilnehmer Handlungsknoten oder complicating action Evalution: = damit eine befriedigende Erzählung ergibt (zu welchem Zweck die Geschichte erzählt wird. Stadt.Literaturwissenschaftliche Textanalyse Juri Michailovic Lotmann: er war Semiotiker (1922. Tal.B. egal wo oder wann!) V. Resümee oder Ende der Erzählung ROMAN Wird am häufigsten gelesen. die Darstellung als Abfolge einzelner Sätze ist 1. IV. Texte in denen die Grenzüberschreitung vollzogen wird.2. oben. wenn 2 aufeinander folgende Ereignisse erzählt werden 1. Orientation: enthält Infos über Ort. .B.1993) und verfasste „Die Struktur literarischer Texte“. Es gibt für ein Erzählen im Alltag 3 Kriterien: 1.3. dass die erzählte Welt ein semantisches Feld mit 2 Untermengen ist: die Handlung entsteht.20 - . gut. II.

Jh. a. dt. oder Goethe „Wilhelm Meisters Lehrjahre“. was werden…. Es handelt von der Ich-Findung. TRIVIALROMAN Entsteht im 18. einen neuen Amadis! – er nimmt scheinbar die Charaktere. es ist eine Diskussion für Moral. Normen etc. Briefroman: er besteht aus Briefen.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – Geschichte des Romans: seit dem 12.und Volksgeschichten.. la Roche „Geschichte des Fräulein von Sternheim“ = an das weibliche Publikum gerichtet Hat moralischen Nutzen = ein echter Briefroman aus verschiedenen Perspektiven .W. moralische Probleme des Bürgertums können hier reflektiert werden. 2.) in Prosa b. die Gefühlswelt wird detailliert dargestellt. Er greift auf den Amadis-Roman zurück – 17. Mitte des 18.) enthält eine Liebesgeschichte diese nennt man Trivialromane. Er bedeutet eine gewisse Aussöhnung. Amadis de Gaule: ..B. Jh beherrschend.a.und Entwicklungsroman: Es wird das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft beschrieben.21 - .Vorlage aus dem 14.S. Jh. Glattauer „der EMail-Roman“. Personen etc von Amadis auf – aber schon die zweite Zeile = Selbstironie. da es in der Volkssprache war. Jh. Meist waren es Liebes. Abbe HUET (1670) „Abhandlung über den Ursprung der Romane“ (= eine Theorie). er schreibt Kirchenlieder.Ab: „ Allein. Gellert „Die Geschichte der schwedischen Gräfin von G“ (das = ein historisch interessanter Roman und der 1.Jh.B. 1. Briefroman: S. . Die Art des Bildungs. Auch: Romane von Hesse und Thomas Mann.B. . er reguliert das Drama und den Roman. Vorbilder aus dem Englischen. – den höfisch galanten Roman. ROUSSEAU.“ = Selbstreflexion Gellert: ist ein Philosoph und Dichter. Sophie von LA ROCHE „Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ = der 1. er ermöglicht Ich-Analysen. Jh. Wieland schreibt im 18. „The Clarissa“ usw. – eine grundlegende Änderung – es ist die Zeit der Emanzipation der Bürger. um über sich selbst nachdenken zu können. von Goethe „ Die Leiden des jungen Werthers“. anspruchsvolle Roman!) Vom ANSPRUCHSVOLLEN ROMAN gibt es verschiedene Gattungen: 1. Bildungs. deutsche Briefroman. im Roman. wie z..und Entwicklungsromans wird im 19. J. Der 1. er wirkt psychologisch. Amadis de Gaule – siehe HO –Vorlage ab dem 14. Jh. Der Briefroman hat eine neue Qualität. RICHARDSON: „The Pamela“. Sie suchen in der Literatur ein Forum. (HO) Briefroman: v. entsteht ein anspruchsvoller Roman! Z. er wirkt teils bis heute! Z. in romanischen Sprachen als Romance oder Roman geschrieben. stammt von WIELAND „Die Geschichte des Agadon“. Jh.

symbolische Kunstform: Altägypten. --.22 - . wurde früher als Entwicklung angesehen. Auseinandersetzung Idealismus vs. Erzählsituation: a) Autorialer (personaler) Erzähler: = eher konventiell –bis b) Moderne Montageformen (verschiedene Erzählperspektiven) Erzählzeit: von chronlogisch. Theorie im Deutschen. aber wichtig: Erzähler) Vom Epos ausgehend .Wilhelm HEGEL: er hielt Vorlesungen über die Ästhethik: a. romantische Kunstform: Gegenwart ab 1800 Das EPOS (es gehört zur Epik) – (Versmaß – Hexameter. Michael Bachtin „ Literatur-Theorie erweist sich als hilflos“. erzähltem Roman bis zu Verschachtelungen von verschiedenen Zeitstrukturen. Realismus. Systematik der Künste und Gattungen 3 Kunstformen folgen: 1.B. bis heute weiter. in der Fiktionalität: es befindet sich fast alles – von naiver Intenzitätsbehauptung bis zum Spiel von Wirklichkeitsebenen (fiktiv und faktisch). wurde als „ernste Gattung“ interpretiert.Was ist Wirklichkeit? Was ist Fiktionalität? Laurenz Sterne „Tristan Shandy“ Musil 1930 „Der Mann ohne Eigenschaften“ – 1900: Krise des Erzählens. Theorie über Roman von HUET „Abhandlung über den Ursprung der Romane“ interpretiert. klassische Kunstform: griechische Antike 3. . Indien 2. Blanckenburg: 1774 „ Versuch über den Roman“ = erste Erzahltheorie (er beschreibt den Roman als ernstzunehmende. Der Roman macht viele Wandlungen durch: z. Philoso*ph G. Cervantes (1605 -1615) – gilt als Beginn des europäischen Romans.große Vielfalt der Formen und Gattungen lässt sich nicht auf eine Form bringen. Planckenburg schrieb „Versuch über den Roman“ 1774: 1. Personenrede: von eher direkten und indirekten Redeformen bis zu Bewusstseinstromtechnik.in der Neuzeit im Hexameter – wichtig: 1) die gesellschaftliche Totalität einer Gesellschaft 2) Individuum ist frei: es kann über seine Sittlichkeit frei entscheiden.Literaturwissenschaftliche Textanalyse Bildungsroman: VO – Individuum und Gesellschaft C. (viele nebeneinander. - 1670: 1. . die reden) Es entstanden immer wieder neue Formen. seriöse Gattung) Don Quichotte v. Geschichte der Kunstformen b.F.

Bachmann. es beginnt mit einer Reflexion über „heute“ (Zeit. das „Reflektieren – Müssen“: = Probleme müssen im Werk kommentiert werden. Zitat: „Roman ist das einzige im Werden begriffene und noch nicht fertige Genre“. „Roman“ war für ihn ein Offenes Genre und sei durch eine Vielzahl von Redeweisen = Polyphonie gekennzeichnet. Spiel mit Fiktionalität.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – 3) Individuum und gesellschaftliche Totalität hängen zusammen: epischer Held und Gesellschaft sind miteinander verknüpft (= lebender Zusammenhang) 4) Epischer Held ist zugleich Individuum und besonderer Typus 5) Der epische Autor muss hinter dem Gegenstand verschwinden.. Das ist ein Spiel mit Fiktionalität (Wirklichkeit).23 - . Michael BACHTIN 1929: „Probleme …. Oksana SABUSCHKO – siehe HO (6) Polyphonie der Stimmen im Hinblick auf die Themen (intim und Gender und Nationalität) Vielzahl von Sprechweisen – der Roman soll ein Vortrag sein – wird durch Selbstgespräche (mit verschiedenen Ichs) unterbrochen. in der sich das Subjekt nicht mehr mit der äußeren Welt versühnen kann. Kurzgeschichten usw. Ich = I.“ – siehe HO (3) – bezieht sich auf die vorigen: Er sagt: „Der Roman WAR die spezifisch. in der nicht mehr erzählt werden kann? – Das ist für ihn „PARADOX!“ Paradoxie: 1. Bachmann – siehe HO (5) – große Elastizität. Der moderne Erzähler muss die moderne entfremdete Gesellschaft mit den verdinglichten Beziehungen darstellen. 2. Beispiele für moderne Weiterentwicklung: I. . DRAMA – Dramatik Kennzeichen: die Darstellung der Handlung durch Dialoge Unmittelbarkeit . a) + b) Theodor Wiesengrund ADORNO: „Der Standort des Erzählers…. 3. philosophisch betrachtet) in Erzähltexten mit Selbstreflexion. In der Epik gibt es noch: Novellen. Der moderne Erzähler muss den Realismus aufgeben – Mimesis – siehe HO. literarische Form des bürgerlichen Zeitalters“ Was macht ein moderner Erzähler in einer Zeit. beginnt mit Personenaufzählung.“ siehe HO / 4 1941: „Epos und Roman“ Er bezieht sich auf die Kunstform (=ästhetisch und sprachliche Konstitution des Romans). autobiografische Erlebnisse werden wiedergegeben.um 1800 sind diese Voraussetzungen nicht mehr gegeben! –siehe HO Hegel (1) Der Roman ist der Nachfolger für Hegel vom Epos und nennt ihn „EPOPOE“ (= die moderne bürgerliche Epopoe) und gehört zur romantischen Kunstform.

. Die Schauspieler waren nur Männer. Anagnorisis (= der Weg der Erkenntnis – alles wird klar) 5. Wie: durch Erregen von Furcht und Mitleid (=PHOBOS + ELEOS) . Einleitung 2. aus 1 Schauspieler bestehend AISCHYLOS: er führte einen zweiten Schauspieler ein SOPHOKLES: er führte einen dritten Schauspieler ein EURIPIDES Alle lebten im 5. Stelzen um größer zu wirken). Steigerung (bis zum Höhepunkt) 3. ihre Brüder kämpfen gegeneinander und töten sich gegenseitig. wirft er vor die Stadtmauern! Antigone bestattet ihn trotz Todesstrafe und wird zum Tod verurteilt. WH: Hegel: Roman = Nachfolger vom Epos Lukacs. Er ist Gesprächspartner. Dramen sollen aufgeführt werden – daher: Regieanweisungen Lesedrama = eine Sonderform Das klassische Drama besteht aus Akten. ARISTOTELES beschreibt die Tragödie: . Es besteht meist aus 5 Akten. das Sprachrohr für die öffentliche Meinung usw. Ort. Katastrophe Zentrale Werke: „König Ödipus“ von Aischilos „Antigone“ von Sophokles (Konflikt zwischen Menschen und Göttergesetz. Jh. . Kommentator des Geschehens. diese wieder aus Szenen oder Auftritten. aber auch aus 4 oder 3 Akten und Einakter (= auch eine Sonderform) Es entsteht in der griechischen Antike.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – Kein Erzähler.) HEGELS Wahl zwischen 2 Prinzipien und beide enden katastrophal = der „Inbegriff des Tragischen“. den 2.24 - . Peripetie (= der Moment der Verzögerung – die Handlung könnte sich wenden!) 4.Dazu braucht es: gemischte Charaktere und die 3 Einheiten (Zeit. Handlung) Die Tragödie hat einen bestimmten Verlauf: 1.Wirkung: Tragödie soll KATHARSIS (Reinigung) sein. aus Chorliedern und zu Ehren des Gottes Dionysos. aus Chor 2. Gespielt wurde in einem Freilufttheater (=Orchstra). Der Chor besteht aus 12 -15 Darstellern und übernimmt verschiedene Funktionen.Von den Leidenschaften. Ursprünglich: 1. Benjamin: hat Neuerungen stärker berücksichtigt als Lukacs. König Kreon lässt einen Bruder feierlich bestatten. sie spielten mit Masken und Kothurn (= Absätze. Das griechische Theater war für die POLIS geschrieben. über Probleme und Lösungen der Gesellschaft. (=Stadt).

Chor: hat große Bedeutung – er hat verschiedene Funktionen (Kommentator. Versmaß etc. Theater = ein demokratisches Theater. Entstanden. Thesias gegen Ödipus. HO (2): hier als Dialogpartner. Lernen durch Nachahmung b. die politische Ordnung und ihre Krisen – Ziel wäre die Erhaltung der Polis! 3. Die Dichtung allgemein 2. Begleiter für die Rahmenhandlung und ist Sprachrohr des Volkes). . er hatte 12 -15 Mitglieder. Geschichten haben Zusammenhang mit der Gegenwart (auch Probleme von heute) – bei Ödipus: Hochmut. Freude und Vergnügen. im Streit dazwischen HO (3): Hier ist der Chor der Moderator – er betrachtet und vermittelt HO (4): Chor als allgemeines Reflexionsmedium über das Leben (Hochmut des Ödipus. von guten und unglücklichen Menschen. handelnde Menschen werden nachgeahmt.Literaturwissenschaftliche Textanalyse Wiesengrund Adorno: „Roman war…. Konflikte). Poetik des Aristoteles = der 1. der Chor hat 1 Chorführer – siehe HO Sophokles (1) Hier: der Chor hat hier 1 kultische Funktion und betet zu den Göttern. = wichtig weil: a. Versuch der Systematisierung der Literatur. Poetik des Aristoteles Um 335 v. entstanden im Rahmen der Polis (Staatstadt) und hat bestimmte Funktionen: 1. 2. Nachahmung: gute oder böse. Chr. Epos MIMESIS: = Nachahmung. beschäftigt sich mit Dichtung und verschiedenen Gattungen. Theater = ein Forum der öffentlichen Diskussion (Probleme. weil entweder so gut oder so lebendig. Die Tragödie ist die Nachahmung durch das Tun. Gegenstand d. Selbstgerechtigkeit d. menschliches Grundbedürfnis. Mittel der Nachahmung: Dialog. = 1 Zwiegespräch zwischen Ödipus und Chor. Die eigene Vergangenheit wird gestaltet: „Woher kommen wir?“ 2.“ .25 - . Im Mittelpunkt der Poetik = die Tragödie.“ Ist vergangen! 1955 ist der Text erschienen! Bachtin: ästhetische Kunstform (sprachliche) des Romans – Polyphonie! VO – Die griechische Tragödie: sie ist bis heute Vorbild des Dramas. unglückliche Menschen 3. 1. weil es sich an das ganze Volk richtet und es artikuliert die Probleme des Volkes. Tragödie (= Hauptteil) 3. Art und Weise d. glückliche od.mit Dialogen von Gut und Böse. Mittel sind – Dialog – in anspruchsvoller Sprache. sie ist unvollständig überliefert – die Komödie fehlt! 3 Teile: 1. Das Drama steht im Zusammenhang mit der Polis: Widersprüche. Allgemeines) HO (5): Chor rahmt die Handlung – hier den Abschluss (ist an das Publikum gerichtet) und Zusammenfassung. Nachahmung: entweder durch das Berichten oder durch das Tun (ohne Erzähler) DEFINITION der TRAGÖDIE: „die Nachahmung durch das Tun. 4. Die Themen sind aus der mythischen Vorzeit. Herrschers.

Das Bürgertum kann sich selbst darstellen. Lessing: ist ein bedeutender Aufklärer. Schriftsteller.h. Gottsched: er versuchte dagegen aufzutreten. Jedoch folgte auf ihn ein Angriff.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – Zweck der Mimesis: = die Reinigung von den Leidenschaften (= Kartharsis) durch Furcht und Angst (=Phobos und Eleos). er will ein erzieherisch wirkendes Theater. ????Prüf. Es ist eine niedrige Komik mit Obszönitäten durch Wandertruppen. Kritiker. er will auch ein modernes deutsches Theater und hat die gleichen Absichten wie Gottsched. Kasperl. ein höfisches Theater war. Die Bürger waren komische Figuren in Komödien → Emanzipation des Bürgertums. weil es: a. weil: die Tragödie spielte im höfischen Adelsbereich..Die Wahrheit der Handlung = kein Kriterium. ein französisches Theater und b. Harlekin. Königsberg – Leipzig. über sich nachdenken (Familie. Jh. Es ist eine Parodie auf eine ernste Tragödie. in denen es im Mittelpunkt um die Hanswurst. Auflage 1730. damit will er die Literatur verbessern. Mit: RACINE P. moralischen Wochenschriften. was geschehen könnte. Lessing . Sein Werk „Kritische Dichtkunst“: 1. das Gesehene wird auf die Gegenwart bezogen! Sie wird neu interpretiert – Im 18. eine Haupthandlung. CORNEILLE MOLIERE (Komödie) Gottsched schrieb sein 1. Er schreibt selbst.h. daher war das französische Theater das Vorbild. und lässt Stücke übersetzen für das neue Theater. auch auf der Bühne → das ergibt ein neues Selbstverständnis . es darf nichts Wesentliches fehlen und 2. Vertreter der Aufklärung. Probleme etc. (1700 – 1766). der Dichter teilt mit. das sein Vorbild war. durch das „Bürgerliche Trauerspiel“. Also kann es ein „bürgerliches Trauerspiel“ geben! Es gibt auch ein „rührendes oder weinendes Lustspiel!“ Das ist eine Komödie mit ernsteren bürgerlichen Themen.Figur geht. das Theater = die weltliche Kanzel im Sinn der Aufklärung. Siehe HO Nr. eine Einheit. 6 Im Theater erleben sich die Polisbürger als Gesamtheit. d. – Man braucht neue Inhalte und Stücke. Dramaturg. von wo.) – im Theater.und Staatsaktionen (=Komödien): das sind Stücke. er war Schriftsteller und Professor für Literatur. eine Ganzheit. Frage: Wie definiert Hegel den modernen Roman???? HO Poetik Handlung ist das Wichtigste! – Wichtiger als die Charaktere! Handlung selbst hat 2 Merkmale: 1. E.26 - . er verfasste die literarischen. →Neues Theater mit bürgerlichen Figuren ( Helden und Themen) entsteht. mit der gepredigt wird. d. Das Bedeutet einen Bruch mit der Ständeklausel (= Tragödie nur adelige Figuren Und in der Komödie nur bürgerliche Figuren) – siehe Aristoteles: „Edle Figuren“ – wurde als Adel verstanden. LESSING! 2. 1. Werk nach diesen Vorbildern: „Der sterbende Cato“. Der Hanswurst wird verbannt von der Bühne – Karoline Neuber – in Deutschland gibt es kein neues Theater. Der Begriff ist ein Paradoxon. Ein Hauptkritiker war: G. → Hanswurstiaden oder Haupt. Es folgten Vorwürfe an Gottsched. Johann Christoph.

fokkusiert die Anstrengungen auf die Tragödie. Fertigkeiten.B. Er sagt: „Furcht ist das. es will erziehen.Z. den 3 Einheiten und dem Hoftheater. Ab dem 20. . das im 19. bestimmend ist. . Jh. Es ist eine Reaktion auf das Theater – wo: die Bürger sind lächerlich in Staatsaktionen mit Hanswurst. Jh: das epische Theater. Jh. er benutzt den Karthasis-Begriff. IDENTIFIKATION und Illusionstheater! Siehe HO 7 – Gottsched. (= das Miterleben der Figuren). Beispiele für das „Bürgerliche Trauerspiel“: Lessing: „ Emilia Galotti“ Schiller: „Kabale und Liebe“ Bürgerliches Trauerspiel – im 18. sondern: die Verwandlung der Leidenschaft in TUGENDHAFTE FERTIGKEITEN! Und das sind bürgerliche Tugenden. moralische und theater-dramturgische Bedeutung. „Kabale und Liebe“ Bis ins 20. HO 8 – 17. Tugend: = die Moral der Bürger Laster: = die Unmoral des Adels / Hofadels. mit Ständeklausel. = eine Neudefinition der aristotelischen Begriffe und die Einführung des ILLUSIONSTHEATERS. EMILIA GALOTTI: Emilia – Odoardo (Vater) Graf Appiani (Verlobter) Gonzaga (Fürst) – Marinelli (Diener. Dort zeigt er Probleme und Entwicklung. Er gibt auch Elios und Phobos (Furcht und Mitleid) eine neue Deutung. Lit. h. Es ist eng an die Emanzipation des Bürgertums geknüpft mit Themen der Bürgerschicht. Furcht und Mitleid: werden zu: „Die Furcht ist das auf uns selbst bezogene Mitleid“. HO 9 – Neuinterpretation der Zentralbegriffe.Ich fürchte das Selbe zu erleiden. Lessing: er kritisiert Gottsched wegen seiner französischen Orientierung und sagt: „Man müsse direkt auf Aristoteles zurückgehen. Jh. wie die Figur auf der Bühne!! .DAS EPISCHE THEATER . Gottsched: er will das bürgerliche Theater und orientiert sich am französisch klassischen Theater aus dem 17.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – war Dramaturg am „hamburgischen Theater! – Aber nur wenige Jahre.27 - . auf uns selbst bezogene Mitleid!“ – (ich !selbst! – die Figur im bürgerlichen Trauerspiel muss dem Zuschauer ähnlich sein!!!!) D. Für ihn ist Shakespeare das Vorbild für das neue bürgerliche Theater und er definiert die aristotelischen Begriffe neu: Karthasis: es geht um die Verwandlung der Leidenschaften in bürgerl. Gehilfe) Vorlage: = das Virginia-Motiv – Tötung um vor Nachstellungen zu retten! Siehe HO! Moral: = die Gesellschaft – schlechter Adel : guter Bürger Das Werk hat eine wichtige soziale. „ Emilia Galotti“. Jh. jedoch gibt es bei ihm keine „Reinigung von den Leidenschaften“. ist das bürgerliche Trauerspiel wichtig. Diese müssen für eine längere Wirkung zusammenhängen. Brief (= die Abrechnung von Lessing mit Gottsched).

.das heißt: die Dinge und Personen werden aus ihrem Kontext herausgerissen und sie werden „neu“ gesehen – wie beim 1. studieren und veränderlich Jede Szene steht für sich für 1 Interesse für die Entwicklung Es geht um Reflexionen und Entscheidungen Argumente dominieren Das epische Theater ist das Gegenteil zu Lessings Illusionstheater! Brecht und Piscator: sie sind Kommunisten. und definiert sie neu.B. durch das Heraustreten aus der Rolle etc.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – = die wichtigste Erneuerung des 20. Karthasis etc. sie wollen die Befreiung für die proletarische Rasse und den Sieg über den Kapitalismus. Er schrieb Stücke um auf aktuelle Ereignisse Bezug zu nehmen (z.Mitleid wird zur Hilfsbereitschaft . neue Spielorte usw. Mal – das kann eine neue Sprache sein. Er spricht von Lehrwert! (= das Theater muss eine politische Funktion haben. Das Erzählen wird zum Prinzip.B. Brecht: schreibt Texte über das epische Theater. die Zuschauer sollen politisch lernen). Brecht und Erwin Piscator (= der Begründer) Absichten und Ziele des epischen Theaters für den Zuschauer: er soll aktiv werden er soll zu politischen Entscheidungen geführt werden er soll das Geschehen distanziert betrachten er soll sich nicht mit den Figuren identifizieren.28 - . Laufbänder.= kollektives Theater. Jh. sie wollen im Sinn des Klassenkampfs tätig sein. für den Schaupieler: er soll seine Rolle nicht spielen (nicht identifizieren) er soll eine Distanz zur Rolle aufbauen er soll die Rolle und sein Spiel bewerten für das Theater: verstärkter Einbau von erzählenden Elementen politisches Engagement neues Mittel: V – EFFEKT (= Verfremdungseffekt).Furcht wird zur Wissensbegierde/Neugier. er wendet sich vom „Einfühlungstheater“ ab –(= aristotelisches Theater). Vertreter: B. . - Das epische Theater ist nicht gleich wie ein aristotelisches Theater! Aristotelisches Theater Das Erleben Der Mensch ist bekannt 1 Szene folgt auf die andere im Sinne einer Spannung Es werden Gefühle erweckt Die Suggestion dominiert Episches Theater Das Nachdenken Der Mensch ist unbekannt. Ziel: es will das Theater episieren (durch 1 Erzähler).Neu zu analysieren. trotzdem: er nimmt Vokabeln von Aristoteles z. und er erweitert die Theatertechnik – Projektionen. Piscator spricht von „Proletarischem Theater“ . über die Eröffnung des Parteitags).

spielen eine Rolle Sie verstehen sich als GEGENTHEATER – zum etablierten Theater. VO – ALTERNATIVE THEATERFORMEN Sind Theater.B. 8) Intellektuelle Ansprüche werden befriedigt. es gibt keine klare Trennung 7) Die Illusion wird durchbrochen – z. Obszönitäten etc.B. A. mit Musik und derben Späßen. Songs etc. werden integriert verzichten auf konkrete Textvorlagen – es wird improvisiert arbeiten auch mit Laien Beispiele: A) „Comedia dell`arte“: = ein IMPROVISATIONSTHEATER der italienischen Wanderbühnen auf Jahrmärkten – ein Stegreiftheater. BOAL – „Theater der Unterdrückten“: dabei wurde auf konkrete Probleme in Dörfern eingegangen – es wurde auch „Unsichtbares Theater“ genannt. 8) Derber Humor. B) „Das Wiener Volkstheater“: = das Gegentheater zum Hoftheater. Es vermischt verschiedene Stile unter Einbeziehung des Publikums. die sich nicht an Aristoteles orientieren – z. avandgardistische Theater.29 - . dass das Geschehen ein Spiel ist. – Sie haben Merkmale eines OFFENEN THEATERS. Zeit. Singen. Augusto BOAL: Schauspieler spielen in der Straßenbahn.     z. variabel 6) Publikum wird einbezogen. dabei wurde auf das Publikum reagiert.und Geschehensspanne 3) Wenige Personen 4) Eine einheitliche Sprache 5) Einen geordneten Aufbau 6) Eine klare Trennung von Bühne und Publikum 7) Einen Spielcharakter – es ist klar. Gattungen und Stile werden vermischt (tragisch + skurril) verschiedene Techniken: Akrobatik.Literaturwissenschaftliche Textanalyse Reinigung von den Leidenschaften wird die Aktivierung der Erkenntnisfähigkeit.B. das arme Theater etc.! GESCHLOSSENES THEATER: hat 1) Eine eindeutige Haupthandlung 2) Die Reduktion auf eine knappe Raum-. Wiener Volkstheater. Zusammenfassung: . OFFENES THEATER: hat all das nicht! 1) Mehrere Handlungsstränge nebeneinander (sie müssen nicht verknüpft sein) 2) Keine Einheit von Ort und Zeit 3) Diffuses Personal (=gemischt) 4) Verschiedene Sprachebenen und Sprachen 5) Kein strikter Aufbau – dieser ist flexibel. sie haben weniger Renomee und durchbrechen Theaterkonventionen.

die nicht für die Bühne geschrieben sind. Literaturkritiker. weil es auch dokumentarische Texte Erlaubt.B. der zu Beginn des Stücks eingeschlagen wird. Poetik von Aristoteles (mit Gerichtsverhandlung) orientiert sich an Ödipus. „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist (Der Richter = Täter und Untersuchender) Gerichtsverhandlung: ist beliebt bis in die Moderne. gibt es: . Z. .politische Aktivierung und Sensibilisierung Brecht nennt es „Nicht – aristotelisches Theater“ Furcht = Neugier Angst = Hilfsbereitschaft Alternative Theater = Gegentheater: diese tendieren zu offenen Formen. Beispiel: . 3 Gustav Freytag: Schriftsteller des 19. wie sich der Konflikt entwickelt. Nach der Art und Weise. Es geht dabei.) Unterscheidung? Gibt es gattungsspezifische Merkmale? 2. wie sich Vergangenes auf die Gegenwart auswirkt. Ursachen Können innere (= Liebeskonflikt) und äußere (= gesellschaftliche) Konflikte sein.die Handlung.Analytisches Drama Zieldrama: der Konflikt geht auf ein Ziel zu Analytisches Drama: das entscheidende Ereignis ist schon vor Beginn des Stücks passiert und im Verlauf wird es aufgeklärt. Handlungsmerkmale: 1. von dem muss man am Ende den Mantel aufhängen!) . im Idealfall fallen diese beiden zusammen.B.30 - . Jh.beide Momente fallen zusammen in .= chronologische Handlung mit dazwischen Gerichtsszenen mit eigenen Sichtweisen. Einwand 2: es gibt Bühnentexte ohne Dialoge z.Brecht und Erwin Piscator: Ideen des Kommunismus.Literaturwissenschaftliche Textanalyse Theater und Politik VO – B. Monodramen (= 1 Personenstück mit Monologen) Pantomime: z. Akteure: Schauspieler und Zuseher. Siehe HO Max Frisch „Andorra“ . die Handlung ist begrenzt 2. die Handlung ist meist dialogisch 3. „Soll und Haben“ heißt sein realistischer Roman. die Handlung ist durch einen Konflikt geprägt Konflikt: = eine Kampfsituation zwischen Partnern mit unterschiedlichem Interesse. die Handlung wird unmittelbar durch Dialoge dargestellt! Einwand 1: es gibt dialogische Texte. Ziatat vom Nagel: „Der Nagel.„Iphigenie auf Tauris“ – HO Nr.) Qualitätsübereinstimmungen: beide sind mimetisch und fiktional (= erfunden) Ein Unterschied: dramatische Texte haben keinen Erzähler.B. das Spiel ist das wichtigste im Drama – es wird gespielt.. König Ödipus von Sophokles. er kann damit die Peripetie (= Handlung schlägt ins Gegenteil um) und Anagnorisis (= Wiedererkennen – von Unkenntnis zu Kenntnis) zeigen. Es zeigt verschiedene Perspektiven auf. A) Drama als szenisch theatralischer Text Wir: Textanalyse /= keine Dramaturgie 1. Vermischung von Gattungen. Samuel Paket .Zieldrama .

5 – aktige Tragödie = die Norm. das geht auf Horaz – „die Ars Poetika“ zurück. Wand - diese Bühne: wie heute in geschlossenen Räumen. Jh. von 3 Seiten einsehbar – 2 Vorderbühne = Hauptspielort – 3 Zuschauer – 4 Hof – 5 Damit sind mehrstängige Handlungen möglich und auch ein schneller Wechsel zwischen kurzen Szenen (= Schnellszenenwechsel). – Vereinfacht: 3 Akte – Beginn des Kampfes – Höhepunkt und Katastrophe. Shakespearebühne: im 16.B. Balkon). Steigerung etc. HO Hugo von Hofmannsthal – (beginnt mit ausführlicher Beschreibung des Interieurs) -= Stimmungsmalerei. 3 – Akter in portugiesischer. kein Konflikt! Szenen der Auftritte: Einteilung ist an die Guckkastenbühne gekoppelt (mit Vorhang/Aufzug)./17. 1-Akter am Ende des 19.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – „Technik des Dramas“ (1863): Dramenmodell aus 5 Teilen – Einleitung. Handlungsgliederung In Akte oder Aufzüge eingeteilt. sondern eine Unterteilung in Szenen. Keine eindeutigen Charaktere. das Modell ist nur auf klassische Dramen anzuwenden. – 4-Akter. Guckkastenbühne: Imaginäre Wand (Vorhang) = 4. Z. wo sie sich befinden = Wortkulisse – keine normale Kulisse! – 3. Dialoge zeigen den Zuschauern. Krise des Dramas: man glaubt nicht mehr an eine eindeutige dramatische Handlung.= Globetheater Hinterbühne (um Innenräume anzudeuten) – 1 Darüber: Oberbühne (in d. Bühnenformen 1. den gibt es bei Shakespeare nicht. Gallerie eingebaut od. 5 Akte lösen sich in Beschreibung von Situationen (= Impressionen) auf. Jh.31 - . das lässt sich im 1-Akter besser umsetzen. spanischer und italienischer Dramenliteratur im 19. Orchestrabühne: in der griechischen Antike Orchestra -1 Sitzplätze -2 Parados = Abschirmung für Schauspieler – 3 Parados = Auftrittswege – 4 Skene = Ankleide – 5 Proszenium = 1 Auftrittsfläche – 6 2. . Jh .

Handlungsexterne Exposition: = z.B. separater Prolog II. Vorgriffe: direkte Ankündigungen oder indirekte Andeutungen – z. In der Neuzeit: Ableitung der Theorie der 3 Einheiten von Julius Caesar SCALIGER. Das ist eine verdeckte Handlung: sie wird meistens durch Briefe.B.B. Szenen liegen räumlich und zeitlich weit auseinander. Jh. Rückgriffe: a) Vorgeschichte wird nachgeholt. L. hängt mit der Entwicklung zur Guckkastenbühne zusammen. die zeitgleich passiert: sie wird durch Mauerschau oder Teichoskopie vermittelt.B. dramatische Sukzession: zeitlicher Ablauf (z. 3 Arten: I. wird nachgetragen. im griechischen Theater: Einheit des Ortes ist durch Orchestra gegeben. der Tagesverlauf) 2. Stingberg etc.Literaturwissenschaftliche Textanalyse - VO – soll dem Zuschauer die Illusion vermitteln er sei zufälliger Zeuge an einem realen Geschehen ist wichtig im naturalistischen Drama (Ibsen. Intrige wird angekündigt. Exposition (Einleitung): sie eröffnet die Handlung.: Lessing und Herder lehnen sie ab! . Illusion wird reduziert Vorhang: zeigt das Ende + den Beginn des Stücks zeigt das Ende + den Beginn des Aufzugs Brechtgardine: = der Vorhang. sie sind Theoretiker.6. Kayser (Expressionismus).innere Einheit = wichtig – nicht die formalen Einheiten .: die 4. Prolog.) z.B. es basiert auf Aristoteles (seine Forderung nach einer einzigen Handlung). Wand wird durchbrochen. Das ist eine verdeckte Handlung. führt die Figuren ein und erzählt die Vorgeschichte.). Von „Morgens bis Mitternachts“ von G. der nur halbhoch ist – (er zeigt die Umbauten zwischen den Akten halb und zerstört so die Illusion.offene und geschlossene Dramenform und 3 Einheiten Sonderform des modernen Dramas = ohne die 3 Einheiten. Stimmungen.) Die 3 Einheiten: Handlung – Raum – Zeit. und der Zuschauer schaut von außen zu. die während des Stückes nicht auf der Bühne passiert. Jh. Träume. CASTELVETRO (beide sind Gelehrte des 16.B. Telefonate oder Botenberichte eingebracht. Handlungsinterne Exposition: in Form 1 Monologs – z. einzelne vertauschbare Stationen. „CID“ von Corneille III. Handlungsinterne Exposition: in Form 1 Dialogs – z. Handlungsabfolge 1. der Höhepunkt der 3 Einheiten ist im französischen (Corneille!) – Wahrscheinlichkeit – siehe HO 5 (10. (= der Beobachter ist auf 1 . „Iphigenie“ von Goethe b) Dramenhandlung. Geräusche oder Bühnenbild 3. im lebensechten Wohnzimmer wird wirklich gespielt.32 - . Ende 18. Jh.) Im 18. ein Beiseitesprechen.

Ionesco . der Mensch ist orientierungs.B.Siehe HO Warten auf Godot (Ritual des Sinnlosen. alle bekommen die gleiche Gage und die Mitglieder sind die Eigentümer des Theaters. es geht von einer Absurdität der Welt aus. Mauer etc. Ionesco 2. das absurde Theater: S.B.und Amateurspielern. (Mephisto) und Regisseur. Philosophen).33 - . Die kahle Sängerin“ von E. .d. das rituelle Theater 4. nur unlogische Szenarien. Jh.Es wären wichtiger: die sinnlichen und körperlichen Erfahrungen. einen Kampf zeitgleich)  Zugang durch Konzentration auf den Text: Im 18. Multi – Kulti Theater 3. Jh. absurde Handlung. Formexperimente: . sonnlose Dialoge. z.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – erhöhtem Standort z. Becket „Die Nashörner“. es ist kein vorgegebener Sinn. auch andere Kulturen sollen berücksichtigt werden. die Einhaltung der Regeln wird desabuiert (des klass.es gibt keine 3 Einheiten. Theaters) .B. daher besser und das Gegenpaar ist weniger wert.h.B. „Endspiel“ von S.und heimatlos.: Theater wird inhaltlich verstanden – nicht wie es präsentiert wird! Gustav Gründgens: Schauspieler im 20. mit Geist ist Logos verbunden.Das Publikum reagierte anfangs mit Ablehnung .Becket und E. Geist – Natur. . Selbstmordgedanken) Multi – Kulti – Theater: Arianne MNOUCHKINE: sie gründet „Theatre du Soleil“ = ein Theaterkollektiv aus 35 internationalen Berufs. auf Logos/Vernunft)) zu sehr konzentriert – weil: die Konzentration auf Logos ist verbunden mit 2 Begriffspaaren z. . Lyotard und Derrida (sind franz. und berichtet z.4 Beispiele: 1. Tragik und Komik (keine Gattungsgrenzen) werden vermischt und verwischt.B.werden immer wichtiger. war gegen die Existenzphilosophie.die Rückbesinnung ist auf die Comedia dell`arte zurückzuführen und auf die Kritik an Logozentrismus (von z. es wurden viele verschiedene Kulturen integriert. . Orgien – Mysterienspiel Das absurde Theater In den 50 iger Jahren in Frankreich. wie es vom Dichter gemeint ist!“  Zugänge zu den Vorgängen auf den Bühne: . Leiter. Er sagt: „ Ein Werk ist so zu interpretieren auf der Bühne. „Warten auf Godot“.Zweifel an vernünftigen Denksystemen.

Der Schauspieler soll nur für sich selbst etwas ausführen nicht für ein Publikum. daher der Inbegriff der Passion. Warum wählt ein Autor diese Gattung ohne Aufführung? . Musiker. – Der Schauspieler soll keine Rolle spielen.) 1970: gründet er ein Theater mit verschiedenen Kulturen der Schauspieler. Bühnentechnik. Er verwendet echtes Blut.Schiller: „Räuber“ – ist eine dramatische Geschichte. die Kunst ist verdichtetes Leben.B. aber nicht die Form!“ . Bühnenbild. Kriterien für ein Lesedrama: 1. Der Zuschauer soll Ekel und Abscheu empfinden und dadurch soll eine Karthasis erreicht werden. die nicht auf einem Theater aufgebührt werden müsse! – Ist zu sehr von den aristotelischen Regeln bestimmt und alles was dem nicht entspricht = Lesedrama. Das kann erreicht werden durch rituelle Trance (Trancetechnik). die unbefleckte Empfängnis etc. Aktionist = Künstler. das letzte Abendmahl. Der Schauspieler will nicht etwas tun.Klopstock: 1757 „Der Tod des Adam“. Kostüme usw. Siehe HO.der Zuschauer soll zum Nachdenken gebracht werden und alles Körperliche soll ausgedrückt werden.34 - . es soll neue Themen und Stoffe in die europäischen Theater einbringen und neue Ausdrucksmittel. nur sich selbst. Zeitdauer ist zu lang . - LESEDRAMA: = Grenzfall oder Endpunkt des Dramas. warum? – „Der Charakter des Textes würde der Tragödie entsprechen. echte Kadaver. Vorbericht. Das Leben ist für ihn eine „Passion“. Er wird von 2 Seiten angegriffen. beschäftigt sich dabei mit der indischen Mythologie.Literaturwissenschaftliche Textanalyse VO – P. Er macht Anspielungen an Religion (z. . Er nennt es auch ein „ARMES THEATER“. Im Mittelpunkt ist der Schauspieler und die Arbeit mit ihm – „er soll seine Maske ablegen und dem Publikum nackt gegenübertreten“. Siehe HO Orgien – Mysterienspiel Von H. hat in Opole 1959 ein THEATERLABORATORIUM gegründet. Gedärme. Schreichören und Malerei. von de Sade. Nitsche und Freud beeinflusst. Schriftsteller. sondern er lässt etwas mit sich geschehen. Vorhänge. (= für die Befreiung von allem Überfluss des konventionellen Theaters z.B. hat 1971 Schloss Prinzendorf in NÖ gekauft – SECHSTAGESPIEL im Jahr 1998 – das ist ein Gesamtkunstwerk mit Lärmorchester. 2005 erhielt er die Ehrenmedaille der Stadt Wien – er war in den 60iger Jahren im Gefängnis! Nitsch ist Komponist. . Das rituelle Theater: JERZY GROTOWSKI: stammt aus Polen.). BROOK (1950 geb.ZIEL: elementare existenzielle menschliche Situationen kreieren – der Mensch soll sich erfahren (der Schauspieler und das Publikum). Es ist ein Versuch den Schauspieler in Trance zu versetzen. NITSCH: 1938 in Wien geboren. reines Ideendrama 2. Er ist von Mystik.

wenn zu lyrisch KARL KRAUS: „Die letzten Tage der Menschheit“ = das BERÜHMTESTE LESEDRAMA. 5. 4. Anzahl der Personen ist zu groß zu viele Schauplatzwechsel zu wenig Handlung zu große Anforderung an die Bühnentechnik - VO – seit der Antike z.B. Seneca im Sturm & Drang romantishce Dramen. 6.35 - . .Literaturwissenschaftliche Textanalyse 3.

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