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ÜBERWACHUNG

Swift: US-Geheimdienste überwachen europäische Bank-Konten
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 10.09.13, 11:18 | 47 Kommentare

Aus den Snowden-Dokumenten geht hervor, dass die NSA sich in das System zur Abwicklung internationaler Überweisungen gehackt hat. EU-Abgeordnete fordern nun von der Kommission, dass der Datenaustausch mit den USA auf Eis gelegt wird.

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Aus den von Edward Snowden enthüllten Dokumenten soll auch hervorgehen, dass die NSA auf das Swift-System zugegriffen hat.

In der Presse wurde berichtet, dass US-Geheimdienste heimlich das Swift-System angezapft haben, das System für internationale Banküberweisungen. Nun fordert eine Gruppe von EU-Abgeordneten die sofortige Aussetzung des gemeinsamen EU-US-Programms zum Aufspüren von Terrorfinanzierungen (TFTP). „Wir können die loyale Zusammenarbeit beim Datenaustausch mit den US-Behörden nicht fortsetzen, wenn diese dunklen NSA-Wolken über unseren Köpfen hängen“, zitiert EUobserver den belgischen EU-Abgeordneten Guy Verhofstadt. Der brasilianische Sender Globo TV hatte berichtet, dass Swift ein Ziel der NSA sei. Belegt wurde dies mit Dokumenten, die der frühere NSA-Agent und Whistle-Blower Edward Snowden öffentlich
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gemacht hatte. Auch der deutsche EU-Abgeordnete Jan Philipp Albrecht von den Grünen und die holländische Abgeordnete Sophie in t’Veld wollen erreichen, dass die EU-Kommission das TFTP-Programm aussetzt. Das Programm gibt dem US-Finanzministerium Zugang zu den Daten über Überweisungen innerhalb der EU. „Wenn es konsequent sein will, muss das Europäische Parlament das Abkommen beenden. Dies nicht zu tun, wäre scheinheilig“, so Albrecht. Das TFTP-Abkommen zwischen EU und USA wurde 2010 geschlossen. Die vom US-Finanzministerium eingeholten Daten sollten strengen Geheimhaltungsregeln unterliegen. Damals sagte EU-Kommissarin Cecilia Malmström: „Die EU wird auch das Recht haben, das Abkommen zu beenden, falls es einen Bruch beim Datenschutz gibt.“

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11. September 2013 um 20:40

DiBa sagt: allmählich kommen mir die Aussagen von dem H.Snowden “spanisch” vor. Warum immer dies Salamitaktik? Jede Woche etwas neues in dem die internationalen Besatzer ihre krumme Nase stecken. Warum sagt er denn nicht in einem Protokoll alles auf einmal? Mal sehen in was die Schnüffler nächste Woche ihre krummen Nasne noch so gesteckt haben.
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11. September 2013 um 23:14

Alte Zeiten... sagt: Vielleicht würde E.Snowden das wenn es noch in seiner Entscheidung läge, war doch die Bedingung für ein Asyl das er … nichts mehr veröffentlichen darf ! China und Russland wurden nicht zufällig gewählt – und Herr Putin wird das Wissen so einsetzen wie/wann es nützlich/hilfreich ist. Sein Handeln bzgl. E.Snowden – und im Anschluß in der Syrien-Frage ! – gegenüber der USA sind bemerkenswert… Vielleicht sind die Informationen aber auch so umfangreich und erschreckend, dass wir es nicht Glauben könnten – oder komplett ausrasten würden. Daher ” Salami-Technik”. Wer weiß ? Und wer will wirklich alles wissen ?

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Um ehrlich zu sein : ich nicht ! Mir reicht es derzeit vollkommen was an Zwietracht, Ungereimtheiten/Lügen und Unsicherheiten auf uns einprasselt. Neben mit meinen Mann im Familienbetrieb für Einkommen, Kinder, Mitarbeiter und alte, kranke Eltern zu sorgen bleibt ein bisschen Vorsorge zu treffen ( mehr Vorräte als sonst üblich z.B.) und zu hoffen das es anders kommt als ggf. zu befürchten ist. Mein Büro im Haus macht es machbarer – aber nicht leichter !
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