Gestalten mit Licht André Lademann

Mediendesign II - Beuth Hochschule für Technik Berlin

p

Verschiedene Brennweiten

ÜbunG 03-01

mm m

TELE

b200 1/400 F1,8

LEichTEs TELE

b100 1/400 F1,8

normaL

b18 1/400 F3,5

LEichTEs WEiTWinkEL

b18 1/300 F1,5

WEiTWinkEL

b18 1/300 F1,5

tonwertkorrektur

ÜbunG 03-02

d

Unterziehen Sie den Imbisstand einer Tonwertkorrektur. Sehen Sie sich die Histogrammkurve an, und korrigieren Sie die Kurve so, dass das Bild aufgehellt wird. Beobachten Sie die Aufhellung im Histogramm. Möglicherweise müssen Sie anschließend noch die Mittelwerte verschieben. Experimentieren Sie mit der Gradationskurve, indem Sie neue Weisspunkte setzen.

TonWErTkorrEkTur

Bewegungsungsunschärfe

ÜbunG 03-03
Fotografieren Sie Wasser in Bewegung. Versuchen Sie zuerst, das Wasser in seiner Bewegung einzufrieren, indem Sie eine sehr kurze Verschlusszeit wählen. Achten Sie darauf, dass Sie genügend Licht zur Verfügung haben, sonst können Sie keine kurzen Zeiten wählen. In einem zweiten Versuch lassen Sie den Verschluss länger offen, damit das Wasser verschwimmt. Benutzen Sie ein Stativ, sonst verwackelt die Aufnahme.

l

GEFrohrEn

1/500 F3,5

Dynamik

0“8 F30

schärfentiefe

ÜbunG 03-04
Zeigen Sie anhand von einer Einstellung (natürlich mit Stativ aufgenommen!), wie unterschiedlich die Bildwirkung sein kann, wenn wir 1. eine offene Blende wählen, und damit nur einen bestimmten Bildteil scharf erscheinen lassen und die Blende möglichst weit abblenden, um das Bild von vorne bis hinten scharf erschei nen zu lassen.

w

2.

Achten Sie bei dieser Aufgabe auf ausreichend Licht, sonst kann 2. nicht gelingen.

nichTs scharF

F1.8

GErinGE schärFEnTiEFE

F1.8

ETWas schärFEr

F1.8

hohE schärFEnTiEFE

0“3 F22.0

Beleutung

ÜbunG 03-06
Nehmen Sie eine Frucht oder Gemüse, platzieren Sie das Objekt auf einen neutralen Hintergrund und machen Sie eine Reihe von Aufnahmen mit mindestens fünf verschiedenen Beleuchtungssituationen. Verwenden Sie für die ersten drei nur eine einzige Lichtquelle. Versuchen Sie bei den beiden anderen Aufnahmen, das Objekt so auszuleuchten, dass es z. B. keine Schatten hat oder es besonders dramatisch aussieht (Schatten!).

o

DiFFusEs LichT

- diffuses Licht - wenig Plastizität - sanfte Formen - weiche Schatten

harTEs LichT

- hartes Licht - viel Plastizität - starke Konturen - eine Lichtquelle Die nach vorn gestreckten Füße verleien dem Bild zusätzlich Räumlichkeit.

Beleutungsituation

ÜbunG 03-06

p

Nehmen Sie eine Frucht oder Gemüse, platzieren Sie das Objekt auf einen neutralen Hintergrund und machen Sie eine Reihe von Aufnahmen mit mindestens fünf verschiedenen Beleuchtungssituationen. Verwenden Sie für die ersten drei nur eine einzige Lichtquelle. Versuchen Sie bei den beiden anderen Aufnahmen, das Objekt so auszuleuchten, dass es z. B. keine Schatten hat oder es besonders dramatisch aussieht (Schatten!).

harTEs LichT

DiFFusEs LichT

DiFFusEs TaGEsLichT

LichT-TEmpEraTur

DramaTisch

gegensätze

ÜbunG 03-07
1. Starke Farben – gedämpfte Farben
Suchen Sie Bilder mit starken Farben (z. B. ein knalliger blauer Himmel und eine weisse Schneelandschaft mit einer roten Pudelmütze) und im Gegensatz dazu Bilder mit gedämpften Farben. Starke und gedämpfte Farben finden Sie z. B. im Pflanzenbereich.

hr

2. Ton in Ton – Kontrast
Fotografieren Sie Bilder mit Farbkompositionen, die sehr ähnliche Farbtöne in einem Bild verwenden. Setzen Sie Farbkontraste dagegen: starke Kontraste wie orange- blau, lila- gelb, rot- grün. Machen Sie hierzu auch Versuche, wie natürliche Lichtsituationen die Farben beeinflussen.

sTarkE FarbEn

1/1600 F3.5

GEDämpFTE FarbEn

1/500 F3.5

Ton in Ton

1/500 F3.5

konTrasTE

konTrasTE

schwarzweiss-Bild

ÜbunG 03-08
Setzen Sie ein von Ihnen aufgenommenes Portrait in ein Schwarzweiß-Bild um. Wandeln Sie dazu zuerst das Bild in Graustufen um. Speichern Sie das Bild als Schnappschuss oder separates Dokument ab. Anschließend sehen Sie sich im Kanalmixerdialog die einzelnen Kanäle des Bildes an. Klicken Sie die Kanäle einzeln durch, um den Kanal zu finden, der den besten Kontrastumfang zwischen den Hauttönen und den Tiefen des Bildes hat. Gehen Sie anschließend in den RGB Kanal zurück und arbeiten Sie wieder im Gesamtbild. Erstellen Sie eine Einstellungsebene mit dem Kanalmixer, und wählen Sie den Rot-Kanal aus, indem Sie die Option Monochrom anwählen. Die Vorschau zeigt die Umsetzung des Rot-Kanals. Mixen Sie die unterschiedlichen Kanalinformationen, bis Sie mit den Gesichtstönungen zufrieden sind.

f

bLuE FiLTEr GrausTuFEn konTrasT +

recherche in Bildagenturen

ÜbunG 03-09
1.

j

Recherchieren Sie die folgenden Bildagentu ren: Getty images, Corbis, Magnum, Ost kreuz und Bildkreisel. Recherchieren Sie anschliessend das Bild portal Flickr.com. Suchen Sie in jeder Agentur nach dem Be griff „Handstand“, und vergleichen Sie die Ergebnisse. Beschreiben Sie die unterschiedlichen Agenturen - Flickr eingeschlossen, obwohl es nicht im eigentlichen Sinne eine Agentur ist. Welche Eigenschaften und die Möglich keiten bieten diese? Zu jeder Bildagentur notieren Sie mindestens 5 Sätze oder Stichpunkte.

2. 3.

4.

DEr hanDsTanD

recherche in Bildagenturen

ÜbunG 03-09
1. 2. 3. 4. Große Auswahl. Gute Bilder. Gute Durchsuchbarkeit. Stattliche Preise. 1. 2. 3. 4. Geringere Auswahl Benutzerunfreundliche Website Spartenbezogen. Eignet sich für Presse. Keine Preisangabe.

recherche in Bildagenturen

ÜbunG 03-09
1. 2. 3. 4. Sehr große Auswahl. Buisness taugliche Bilder. Gute Durchsuchbarkeit. Verschiedene Anbieter. 1. 2. 3. Klientel ist International. Stammt aus Paris. Kunstfotografie. Magnum is a community of thought, a shared human quality, a curiosity about what is going on in the world, a respect for what is going on and a desire to transcribe it visually.“ -Henri Cartier-Bresson

recherche in Bildagenturen

ÜbunG 03-09
nachteile 1. 2. 3. Gute Durchsuchbarkeit und API Schnittst. 3. flickr will allen Leuten dabei helfen, ihre Fotos und Videos den Menschen zu zeigen, die ihnen wichtig sind. Viele Bilder auch für Kommerzielle Nutzung kostenlos nutzbar. Bilder in hoher Auflösung nur von Benutzern mit Bezahl-Account. Qualität sehr verschieden. Man muss evt. lange suchen um ein passendes Bild zu finden. Keine Selektion durch eine Redaktion, jedoch durch Bewertungen der Mitbenutzer. Kostenloser Account bis maximal 200 Bilder. Sehr sehr große Auswahl. Qulität sehr verschieden.

Vorteile 1. 2.

4.

4.

5.

freistellen eines industriellen Produktes

ÜbunG 05-01

Entwurf a: (2 Stunden)
Stellen Sie das Objekt auf dem blauen Hintergrund frei. Gebrauchen Sie bitte nicht nur das Lasso, sondern legen Sie einen Pfad an. So können Sie hier genauer freistellen. Speichern Sie den Pfad, damit Sie später wieder darauf zugreifen können.

Entwurf b: (2 Stunden)
Nehmen Sie nun nochmals das freigestellte Objekt, verändern Sie das Label. Durch die Labelveränderung soll aus diesem Produkt ein völlig anderes Produkt werden, das Sie auch in einen neuen Kontext stellen (z. B. durch eine Veränderung des Hintergrundes, der Farbsättigung, der Farben, etc.)

Entwurf c: (2 Stunden)
Bearbeiten Sie nun nochmals ihr Objekt und machen Sie daraus ein völlig anderes Objekt. Sie dürfen aber dabei NUR die Formen gebrauchen, die schon in dem Bild enthalten sind, also keine anderen Formen hinzufügen. Dafür dürfen Sie die Formen oder Objekte klonen oder vervielfältigen.

a

b

FoTo Von hTTp://WWW.TimjohnsonphoToGraph.com/

c

Montage

ÜbunG 05-02

Stellen Sie ein Bildelement in dem Imbissbild frei und intergrieren Sie dieses in das Bild mit dem Feld und dem kleinen Ballon. Achten Sie daruaf,dass Sie es mit zwei verschiedenen Formaten zu tun haben. Nehmen Sie anschliessend selbst ein Bild auf, aus dem Sie ein für Sie passend erscheinendes Element in die Montage integrieren. Das neue Element sollte so gewählt sein, dass das finale Bild eine sinnvoll gestaltete Collage darstellt. Überlegen Sie also vor der Aufnahme, wie dieses neue Element aussehen muss. Ein lustiger Ansatz wäre z. B. ein Würstchen aufzunehmen, dass neben dem Ballon in der Luft fliegt. Damit hätten Sie dann den Imbisswagen mit dem Ballon des zweiten Bildes kombiniert. Sicher fällt Ihnen etwas Lustiges ein.

Achten Sie auch darauf, dass Sie die Lichtstimmung der drei unterschiedlichen Elemente aneinander anpassen. Hierfür können Sie eine Ebene mit einem Grauverlauf erstellen, und diese Ebene auf »weiches Licht« oder »multiplizieren«setzen. Oder Sie experimentieren mit der Funktion »Gleiche Farbe«.

b

b

a

Briefing, MarkenPyraMide und MoodBoard Fassen Sie für sich das Gespräch zu einem knappen Briefing zusammen, um eine klare Vorstellung von der Aufgabenstellung zu bekommen. Fünf bis sechs Sätze sind ausreichend. Lösen Sie anschließend die Aufgaben, die sich der Designer in obigem Gespräch vorgenommen hat: Finden Sie in den Aussagen der Geschäftsführerin die zentralen Begriffe mit denen sie ihr Vorhaben und den Charakter ihres Unternehmens beschreibt. Bauen Sie aus diesen Begriffen anschließend eine Markenpyramide auf, an deren Spitze drei Begriffe die Markenessenz bilden.

ÜbunG 06-01

h
Weisen Sie jedem dieser drei Begriffe ein passendes Bild, eine Farbe, eine Schrift und eine charakteristische Form zu. Entwickeln Sie anschließend aus diesen Elementen (Bilder, Farbe, Schriften, Formen) ein Moodboard.

DiE markE

Markenessenz

EchT pErsönLich unbEsTEchLich hanDGEmachT unbEschWErT harTnEckiG WEG Von muTTi

irGEnDWiE kEck

Markenkategorie

LockEr Von DEr hÜFTE nich GLEich zu VErsTEhEn

inFormaTionEn
WissEnschaFT & ForschunG sTuDEnTEnLEbEn

Markenbasis

Das mooDboarD

WorTmarkE

WorTmarkE animiErT

Briefing, MarkenPyraMide und MoodBoard Fassen Sie für sich das Gespräch zu einem knappen Briefing zusammen, um eine klare Vorstellung von der Aufgabenstellung zu bekommen. Fünf bis sechs Sätze sind ausreichend. Lösen Sie anschließend die Aufgaben, die sich der Designer in obigem Gespräch vorgenommen hat: Finden Sie in den Aussagen der Geschäftsführerin die zentralen Begriffe mit denen sie ihr Vorhaben und den Charakter ihres Unternehmens beschreibt. Bauen Sie aus diesen Begriffen anschließend eine Markenpyramide auf, an deren Spitze drei Begriffe die Markenessenz bilden.

ÜbunG 06-01

h
Weisen Sie jedem dieser drei Begriffe ein passendes Bild, eine Farbe, eine Schrift und eine charakteristische Form zu. Entwickeln Sie anschließend aus diesen Elementen (Bilder, Farbe, Schriften, Formen) ein Moodboard.

coLLaGE

2009 osmi andré Lademann Mediendesign II (BHTB MIB08 SS09 [01]) info@andrelademann.de

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