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Deutsche Geschichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit Das Mittelalter Geschichte der Deutschen: Epochen der westeuropäischen

Geschichte: Mittelalter: ca. 500-1500 Frühe Neuzeit: ca. 1500-1789 Neuzeit: ca. 1789-1914 Neueste Neuzeit: 1914-1945 Zeitgeschichte: ab 1945 Man unterscheidet drei Phasen des MA: Frühes MA: ca. 500-1000 Hochmittelalter: ca. 1000-1250 Spätmittelalter: ca. 1250-1500 Für die Entwicklung des mittelalterlichen Europa ist eine historische Gestalt von besonderer Bedeutung: Das Karolingerreich: 800: Karl der Große wird in Rom zum Kaiser gekrönt Damit reaktiviert er ideologisch das „römische Reich“ Er unterwirft und christianisiert die heidnischen Sachsen im Norden. Verwaltung und klösterliches Leben gewinnen an Bedeutung. (Schriftreform, Hofkanzlei) Unter seiner Herrschaft findet die „karolingische Renaissance“ statt. Kulturelle Blüte und geistiges Anknüpfen an die Antike Nach Karl zerfällt das Reich: Unter Karls Enkeln wird das Reich in drei Teile aufgeteilt. Ludwig der Fromme (814-840), Sohn Karls, erbt das Reich und regelt die Erbfolge für seine drei Erben. Streit um das Erbe bricht aus (840-843). 843 wird das Reich in drei Teile geteilt (Vertrag von Verdun). Dies ermöglicht die Entstehung von Frankreich im Westen und Deutschland im Osten in der Zukunft 919-1002 Dynastie der „Ottonen“: Nach dem Aussterben der Karolinger wird Heinrich I. aus Sachsen zum König gewählt. Er begründet die Dynastie der nach seinem Sohn benannten Ottonen. 936: Otto I. (der Große, bis 973) wird zum König des ostfränkischen Reiches gewählt. 955. Sieg über die Ungarn in der Schlacht auf dem Lechfeld. 962. In der Tradition Karls des Großen wird Otto in Rom zum Kaiser gekrönt. Von nun an wird die Kaiser-würde institutionalisiert und exklusives Anrecht der Könige des „regnum teutonicum“. 973-983. Otto II. führt die Politik des Vaters weiter (Verbindung mit Rom, Beschützer der Kirche) 983 Otto III. wird als Kind Thronerbe (Regentschaft der Mutter) und übernimmt ab 994 eigenständig die Herrschaft. 996 setzt er seinen Bruder als ersten Deutschen als Papst in Rom ein. 1002 Heinrich II. (Urenkel Heinrich I.) wird als König gewählt (Kaiser 1014)
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2 . Er muss ihn unterstützen und mit ihm in den Krieg ziehen Mit der Zeit werden Land und Titel für den Adel erblich. Auch er verfolgt eine offensive Politik gegenüber dem heiligen Stuhl. Seine Gegner verschwören sich und wollen ihn stürzen. Er wird wenig anerkannt und kann keine Dynastie bilden (Tod 1137) Mittelalter II Die Dynastie der Staufer (1138-1254) Leben und Arbeiten im Mittelalter Die Staufer (1138-1254) markieren den kulturellen Höhepunkt des deutschen Mittelalters  Lothar III. von Supplingenburg. Barbarossa (Kaiser 1155) wird die wichtigste und berühmteste Gestalt des deutschen Mittelalters (auch mythologisch) Friedrich Barbarossa:  In seiner Herrschaftszeit erfuhr das „Heilige Römische Reich deutscher Nation“ die größte Ausdehnung (siehe Karte). sich dem Papst zu unterwerfen. Sein Hauptgegner ist der Papst Gregor VII. Nach seinem Tod 1125 kommt es zu einem Interregnum. wird erster König aus dem Geschlecht der Staufer (benannt nach dem Stammsitz. Dafür muss der Vasall seinem Herrn „Gefolgschaft“ leisten. Der Investiturstreit ist die größte Auseinandersetzung zwischen Kaisertum und Papsttum im MA: Heinrich IV. Das Ende der Salier: 1106. Heinrich III. Insgesamt sind die 50 Jahre der Herrschaft Heinrichs voller Unsicherheiten und geprägt von den ständigen Auseinandersetzungen um die Herrschaft. 1039.Mit ihm erlischt die Dynastie der Ottonen. In höchster Not entschließt er sich. wird König (1125-1137) obwohl der Enkel des verstorbenen Kaisers Heinrich. (weibliche Linie). Herzog von Sachsen. Bruder Friedrichs v. Heinrich V. (Kaiser 1111) folgt seinem Vater auf den Thron. Konrad III. Diesem fehlt die Unterstützung. die selbst ein Lehen vom König erhalten haben. Schwaben.  1138-1152. der Burg „Stauf“ (heute Baden-Württemberg)  1152-1190. Kirchenreform (inspiriert vom Kloster Cluny) 1056. Konsolidiert das Reich und wird König von Burgund. Deshalb wird er vom Papst exkommuniziert. (Kaiser 1046) wird Nachfolger seines Vaters. können wiederum eigene Gefolgsleute (Ritter) „belehnen“. Konrad II. Die Herrschaft im MA ist vom sog. der nächste Blutsverwandte ist. Friedrich I. Lothar von Supplingenburg wird als König gewählt (Kaiser 1133). Heinrich IV.. Kleinere Fürsten.. Friedrich von Schwaben. wird zum König gewählt. Zentrales Ereignis seiner Herrschaft: Der Investiturstreit. weigert sich die Einsetzung der Bischöfe durch den Papst zu akzeptieren. Lehenswesen geprägt: Lehen bezeichnet das vom Herrscher/ Fürsten seinem Vasallen überlassene Land oder Titel. wird als Nachfolger seines Vaters gewählt (Kaiser 1084). Urenkel Ottos I. Er bittet um Verzeihung in Canossa. Die Dynastie der Salier 1024-1125: 1024.

 Die Zuhörer (eine große Menschenmenge in Clermont – Auvergne) waren ekstatisch und so entstand die Kreuzzugsbewegung. in dessen Nachfolge Friedrich steht. weil sonst nach christlichem Verständnis das Ende der Welt und die Apokalypse folgen.  Der Investiturstreit ist immer noch nicht endgültig gelöst. 1099 wurde Jerusalem erobert.  Sein Sohn. Hoftage und Feste) Ideologische Ausgestaltung der Herrschaft Friedrichs I. Kreuzzug). zog sich mit seiner Mutter Konstanze. der kleine Friedrich II.. aufruft. Kreuzfahrerstaaten:  In der Folge der Kreuzzüge wurden sog. dass sie von Gott belohnt würden. weil er bereits 1197 starb. Das Reich umfasste alle Gebiete von der Nordsee bis zum italienischen Mittelmeer. mit einem Heer von 100. denen die Kirche versprach. werden beide von unterschiedlichen Fraktionen der Fürsten zum König gewählt.000 Mann zu einem Kreuzzug auf (dem 3.. (Tod 1218). Tod 1208 durch Mord) und Otto IV.  In der Folge verbreiteten Wanderprediger die päpstliche Idee. um sich mit dem Papst zu versöhnen.  1190 bricht Friedrich.  Das römische Reich muss weiter bestehen. das noch heute im kollektiven Gedächtnis der islamischen Welt ist.  Kulturelle Blütezeit (Minnelyrik. sucht die Konfrontation. Er stirbt bei einem Badeunfall in der Türkei. nur kurze Zeit regieren. höfische Epik. Kreuzfahrerstaaten errichtet: Eigene Herrschaften der Kreuzritter entstanden neben Jerusalem auch in Edessa. der Königin von Sizilien. nach Süditalien zurück  Im Reich kam es indessen zu einem folgenschweren Thronstreit: Die Partei der Staufer geriet mit der Partei der Welfen in Streit. Antiochia und Tripolis. wobei die Befreiung Jerusalems und der heiligen Stätten des Christentums immer wichtiger wurde. hält 1095 eine berühmte Rede.  Außerdem winkte reiche Beute und die Hoffnung. IV: 1202-04).  Die prekäre Situation dieser Staaten machte immer neue Kreuzzüge notwendig (II: 1147-49. die von den islamischen Seldschuken unterdrückt würden. Herzog von Sachsen aus dem Geschlecht der Welfen. Der Kreuzzugsgedanke:  Papst Urban II. was zu einem Bürgerkrieg führte. Philipp von Schwaben (jüngster Sohn Barbarossas. Die Legitimation der Herrschaft deutscher Könige über das römische Reich  Gemeint ist der Übergang des Reiches von den Römern auf die Franken unter Karl dem Großen. wenn sie am Kreuzzug teilnähmen.  Unter Barbarossa entwickelte sich die Ideologie der „translatio imperii ad Francos“. III: 1190-92. Die Staufer und ihr Untergang:  Nach Barbarossas Tod (1190) konnte sein Sohn (der auch als Dichter von Minnelyrik bekannt geworden ist). 3 . Der Massenbewegung folgten viele Ritter. Sohn Heinrichs des Löwen. in den eroberten Gebieten Land zu erhalten (interessante Option für zweitgeborene Adlige)  1096 brachen mehrere Ritterheere (mehrheitlich Franzosen) in den Orient auf. bei der er zur Befreiung der Christen im Orient. Die „Christen“ verübten ein schreckliches Blutbad. Heinrich VI.  Mit dem Fall Akkons wurde die Kreuzfahrerherrschaft im Orient 1292 beendet.  Friedrichs Herrschaft bleibt nicht unumstritten: Sein Vetter Heinrich der Löwe.

Genügte die Ernte nur zur „Subsistenzwirtschaft“. verbesserte Anspannung – Joch) ließ sich der Ertrag steigern.  Von der Landwirtschaft lebt auch (indirekt) der herrschende Stand: der Adel.  Das Verhältnis von Aussaat und Ernte lag im MA zwischen 1:3 und 1:5 und war abhängig von Getreideart. Bodenqualität und besonders vom Wetter. Handwerk:  In den Städten entwickelte sich ab dem 12.  Streit mit dem Papst (Gregor IX.). Bäuerliche Lebensweise:  Das Leben war sehr hart und von Arbeit und frühem Tod geprägt. aus. Arbeiten fast alle Menschen in der Landwirtschaft. Zwei Felder werden bebaut.  Ertrag: Bis ins 11. Jh. der erst 1214 endet. Er setzt sich 1214 durch (zumal Otto die Unterstützung des Papstes verliert)  1220 wird Friedrich zum Kaiser gekrönt. die von Friedrichs außergewöhnlicher Persönlichkeit geprägt worden war. Jh. Rückkehr der Staufer:  1211 ruft die süddeutsche Stauferpartei den jungen Friedrich zum Gegenkönig Ottos IV.  Auch das Leben der Handwerker war von harter Arbeit und geringem Lohn geprägt.  Dieser Bürgerkrieg war entscheidend für die spätere Entwicklung Deutschlands.  Durch neue Techniken (neue Pflugtechnik. Jh.  Handwerker organisierten sich in sogenannten „Zünften“. Werkzeuge aus Eisen. Die Position als König von Sizilien und deutscher Kaiser bedeutete für den Vatikan aber eine Umklammerung. also zur Deckung des eigenen Bedarfs für Bauern und Herrn. Handel). Zunehmend das Handwerk unabhängig. Landwirtschaft und Bauern:  Die LW im MA ist geprägt von der „Dreifelderwirtschaft“. Es bilden sich zwei Lager (mit englischer – Welfen – und französischer – Staufer – Unterstützung).  Eine Missernte nach langer Dürre bedeutete automatisch Hungersnot für die Bauern.  Aufgrund der Abgaben an Herrn und Kirche (und wg.  Mit seinem Tod 1250 endet das Hochmittelalter und eine kulturelle Blütezeit. Es entstehen Legenden um die Staufer  Suafer-Mythos Leben und Arbeiten im Mittelalter:  Das Mittelalter ist von der Landwirtschaft bestimmt. weil er das Selbstbewußtsein der Fürsten stärkte und das Königtum schwächte (Königswahl setzt sich gegen dynastische „Primogenitur“ – Erbreich – durch). als die unterlegen Welfengruppe sich Friedrich II unterwirft. Die Bauern müssen ihren Herrn Abgaben zahlen. die das Leben ihrer Mitglieder bestimmte. Nehmen andere Lebensformen zu (Handwerk. eines bleibt unbearbeitet zur Regeneration (es „liegt brach“). Tierfutter und Saatgetreide fürs nächste Jahr) blieb den Bauern kaum die Hälfte der Ernte. Bis ins 11. die sich in einem Bürgerkrieg bekämpfen. Jh. über die er herrschte (Leibeigenschaft) 4 . Das waren streng gegliederte Handwerkervereinigungen. so dass Versorgung von Städten möglich war. Der Adel:  Der Adel als Herrschaftsstand lebte von den Produkten der abhängigen Bauern. Erst durch die zunehmende Bedeutung von Städten ab dem 12.  Am Ende des MA um 1500 sind es immer noch 80%.  Die Gesellschaft wurde zunehmend von Arbeitsteilung geprägt.

 Leider waren diese Ideale selten in der Realität zu finden:  Das Mittelalter war von Grausamkeit. Pfeffer.  Man spricht von der „ersten Industrialisierung“ (Ausbildung überregionaler und internationaler Märkte (Tuchhandel. Der Adel kümmerte sich um Politik.  Der Adel verstand sich als Stand der Krieger.  Bis zur staatlichen Einigung Deutschlands 1871 bestand das Land aus einer Vielzahl von kleinen autonomen Fürstentümern und Kleinstaaten. Respekt und Treue gegenüber dem Herrscher waren solche Ideale. Er war aber auch Kulturträger und Schöpfer von Literatur und Kunst. Brutalität und Unterdrückung der niederen Stände geprägt. Milde. 1250-1500) Wirtschaft und Gesellschaft Politische Voraussetzungen:  Im Spätmittelalter hat sich im deutschen Reich die Königswahl gegen das dynastische Prinzip durchgesetzt.  Die Königswahl wurde 1356 durch die „goldene Bulle“ geregelt.und Herrschaftszentrum  Partikularkräfte werden stärker: Landesherrschaft einzelner Regionalfürsten bildet sich stärker aus Weitreichende Folgen:  Diese Entwicklungen haben den Weg des deutschen Reichs beim Prozeß der „Nationswerdung“ (Nationbuilding) im 19. Jahrhundert vorbestimmt. Luxusgüter. Wein. Aufrechterhaltung der Ordnung und um das Kriegswesen. Die Stadt wird wichtigster Entwicklungsraum für gesellschaftliche und ökonomische Prozesse.  Im Hochmittelalter entstand das Rittertum als ideologisch geprägter Ausdruck des Kriegerstandes Rittertum:  Das Rittertum war an bestimmte Werte und Ideale geknüpft:  Christentum. Seide). Das Spätmittelalter (ca.  Ein Kollegium von sieben sogenannten „Kurfürsten“ (von „küren“=wählen) wählt den neuen König. Jurisdiktion. wo der neue König über eigene Machtbasis („Hausmacht“) verfügt  Im Gegensatz zu Frankreich oder England entsteht keine Hauptstadt als Verwaltungs. Bevölkerungsstruktur: 5 .  Fernhandel und Marktrecht lassen Städte aufblühen. Folge: Es bildet sich keine neue Herrscherdynastie aus Politische Folgen:  Die Herrschaft hat keine institutionelle Basis. Bei jedem Herrscherwechsel geht administratives Wissen verloren. Bis heute ist Deutschland föderativ mit starken regionalen Zentren verfaßt. Gewalt. Edelmut. Grundzüge und Entwicklungen (in Ökonomie und Gesellschaft):  Das SMA erlebt eine Blütezeit der Wirtschaft.  Der Schwerpunkt der Herrschaft verlagert sich dorthin.

Das öffentliche Leben (Rechtswesen. Jh.  Hungersnöte und Inflation. weil wichtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen. Die Erfindung des Buchdrucks:  Gutenberg entwickelte den Buchdruck mit beweglichen Metallettern (im Gußverfahren). Einsetzten. Verwaltung.-17. Jh. die eigentlich für die „Neuzeit“ grundlegend sind bereits im 12. Höhepunkt 14. das hatte weitreichende Folgen:  Bücher wurden preiswerter (vorher waren Bücher Luxusgüter)  Viel mehr Bücher wurden produziert.und Seehandel. Preissteigerungen um 150%. die auch immer stärker politisch tätig wurden. Für diese Blüte ist auch ein enormes Bevölkerungswachstum in Europa verantwortlich (bis zur Mitte des 14. Siebenbürger Sachsen).  Ursprünglich eine Genossenschaft von Fernkaufleuten aus Westfalen. Die Hanse:  Die Hanse bildet ein auf Tuch. Eine neue Welt stellt die alte Welt vor neue Herausforderungen (Perspektivwechsel) Wendepunkt zur Neuzeit: Glaubensspaltung und Glaubenskriege Die Reformation 6 .  Die Medienrevolution bringt auch eine Verlagerung der Gelehrsamkeit von den Klöstern auf die Universitäten. Medienrevolution:  Mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg beginnt eine neue Epoche (zwischen 1436-1455).  Reformation und Bauernaufstand wären ohne rasche Verbreitung von Schriften nicht möglich gewesen (Propaganda.  Die Schriftlichkeit als Prinzip wird stärker. Das Ende des Mittelalters:  Die Epochengrenze 1500 ist umstritten. Und 13. wurde die Hanse am Ende des 13. Jh.und Fischhandel begründetes Wirtschaftsimperium im Norden und Osten des dt. Immer mehr eine Vereinigung von Hansestädten. Lübeck und Sachsen. Information). Verbindung von Land. Jh.  Hanse wird mächtig und auch militärisch aktiv (Krieg gegen Dänemark). Privilegierung durch die Staaten an Nord. eminente wirtschaftliche Auswirkungen.und Ostsee (Kontore in Bergen. Dennoch gibt es Argumente für eine Epochenwende um das Jahr 1500 herum:  Eroberung von Byzanz durch die Türken 1453 (Antizipation des Weltendes – Antichrist)  Entdeckung Amerikas (1492).  Bildung wurde immer weiteren Schichten der Gesellschaft zugänglich. Jh)  Damit verbindet sich die deutsche Ostsiedlung (Auswanderung nach Osteuropa (deutscher Orden. Brügge und London).). Wirtschaft) wird immer stärker durch Schriftstücke geprägt. Krise des SMA:  Krise des SMA: Pestepidemie von 1348 (und auch später) kostet 1/3 der europäischen Bevölkerung das Leben. Zunehmender Protektionismus in der Neuzeit beendet den Erfolg der Hanse. Wirtschaftliches Wachstum kommt nur Wenigen zu Gute. Reiches (13.  Erfolgsprinzip: überlegen Handelskonzeption. Nowgorod.

ohne Mittlerinstanz. nicht als Manifest der Glaubensspaltung! (Luther war kein Revolutionär) Beginn der Reformation  Luthers Thesen wurden aber rasch mit Hilfe des neu erfundenen Buchdrucks verbreitet. die Zeit war reif. Ablaßprediger verkauften im deutschen Reich die Urkunden zum Sündenerlaß. Seine Theorie. ist ein Angriff auf die Autorität der Kirche. Martin Luther (1483-1546)  Ein junger Mönch von bäuerlicher Herkunft vom Orden der Augustiner sollte die Welt verändern. 7 . wo er auch Professor wurde.Oktober) heftete er seine berühmten „95 Thesen“ gegen den Ablaßhandel an die Kirchentür. daß es ohne die mediale Revolution des Buchdrucks keine Reformation gegeben hätte. und zwar direkt.Die katholische Kirche im 15. der Christ habe eine Institution der Heilsvermittlung nicht nötig.  Luther studierte Theologie in Wittenberg. Die Reformation wird politisiert  Die Zeit war günstig: Es gab im deutschen Reich eine allgemeine antiklerikale und antikuriale Stimmung („wider die Pfaffen“). da man die römischen Exzesse kritisierte. hatten diese sich schon vor der Reformation in Kirchenfragen in ihren Ländern eingemischt. Grundideen Luthers  Durch genaues Bibelstudium kam Luther zur Erkenntnis. daß Gott dem Menschen Gerechtigkeit aus Gnade gewähre. bei dem die lästige Lutherfrage geklärt werden soll. Jahrhundert  Verweltlichung des Vatikans durch Renaissancepapsttum (Borgia und Medici)  Vatikan brauchte ständig Geld. hatte kein reformatorisches Programm.  Wichtig: L.  Durch die wachsende Bedeutung der Territorialherrschaft der deutschen Fürsten.  Man darf sagen. Erst in der Auseinandersetzung bekamen seine Thesen glaubensspalterischen Charakter. Jahrhundert populär. wegen des hohen Aufwands der Kurie und den Prachtbauten (Petersdom)  Deshalb: Verkauf von Kirchenämtern und Pfründen (Simonie)  Ablaßhandel: Markantilisierung des Glaubens und der Religion: Sündenstrafen können durch Zahlen eines Betrages erlassen werden.  Diese waren als Diskussionsgrundlage für einen theologischen Disput gedacht. und zwar aus dem Glauben. Reichstag zu Worms 1521  Der frisch gewählte deutsche Kaiser hält einen Reichstag in Worms ab. Die Verbreitung reformatorischer Schriften war die Basis der Reformation  Dadurch wurde der Wittenberger Professor zu einer Gefahr für die römische Kirche.  Insgesamt war der direkte Bezug auf die Bibel und damit auf die unmittelbare persönliche Glaubenserfahrung im 16. (diese Vorstellungen entwickelte er 1512-1514) Luther und der Ablaßhandel  Besonders aber der Verkauf von Sünden-ablaß durch die Kirche führte ihn zum Handeln und zum öffentlichen Dissens mit der Kirchenhierarchie:  1517 (der legende nach am 31.  Es gibt eine unmittelbare Beziehung zwischen dem Einzelnen und Gott.

galt der neue Glaube auch für seine Untertanen.  Wenn ein Fürst zum anderen Glauben übertrat. Die bedeutendsten sind Huldrych Zwingli und Johannes (Jean) Calvin. wichtig für die Etablierung einer deutschen Schriftsprache Reformation weitet sich aus  Viele Fürsten stellen sich auf die Seite der Lutherschen Ideen.s Abreise die „Reichsacht“ über L. Teils aus Überzeugung. das „Augsburger Bekenntnis“ überreicht. in denen einige Fürsten die Fronten wechselten. Friedrich der Weise. die falls sie nicht konvertieren wollten. Er folge nur seinem Gewissen. sowie politischer Unterstützung. Doch noch waren die Protestanten nicht vollständig geschlagen. (er wird zum Staatsfeind erklärt). 8 . daß die neue Konfession (im Gegensatz zum Luthertum) zur Wirksamkeit in der Welt und zur Einmischung in die Politik aus religiösen Gründen verpflichtet ist. die auch allen Schmuck aus den Kirchen entfernt (Bilder. So konnte sich die Reformation im Reich weitgehend ungestört ausbreiten. Kaiser Karl V. auf seine häretischen Lehren zu widerrufen.  Die Regionen wurden aufgeteilt in protestantische und katholische Gebiete.  Er versteckt sich unter Pseudonym (Junker Jörg) auf der Wartburg.  In langen militärischen Auseinandersetzungen (Religionskriege). Zwingli und Calvin  Beeinflußt von Luther werden in anderen gebieten weitere Reformatoren tätig. kam es 1547 zur Niederlage des SB gegen die Kaiserlichen. die sich „Protestanten“ nennt und dem Kaiser ihr religiöses Manifest. etc. widerruft nicht. aus dem Hause Habsburg versteht sich als Beschützer der Einheit der Kirche und fordert L. „cuius regio. Calvin in Genf. wenn er durch die Bibel und klare Vernunftgründe widerlegt werde.) Schmalkaldischer Bund und Religionskriege  Unter der Führung von Hessen und Sachsen schlossen sich die protestantischen Fürsten 1531 in der Stadt Schmalkalden zum SB zusammen. eius religio“. teils aus politischem Kalkül gegen die Politik des Kaisers. weil er ihre Unterstützung bei seinen militärischen Unternehmungen benötigt. Folgen der Reformation  Die Regelung von 1555 war keine dauerhafte Lösung (die gab es erst nach dem Dreißigjährigen Krieg 1648). Augsburger Religionsfrieden  1555 wurde in Augsburg ein (vorläufiger) Ausgleich zwischen den Konfessionen ausgehandelt. sondern behauptet sich mutig vor dem größten weltlichen Herrscher: Er widerrufe nur. Luther auf der Wartburg  Der Kaiser verhängt nach L. das Land verlassen mußten. um gegen ihre Enteignung durch den Kaiser militärisch Widerstand leisten zu können.  Kaiser Karl geht nicht hart gegen die Lutheraner vor.  Zwingli ist Prediger in Zürich.  Sie begründen in der Schweiz die „reformierte Kirche“.  Der Skandal: L.  1530 gründet sich dann beim Augsburger Reichstag eine Fürstengruppe. Beide vertreten die Ansicht.  Eine literarische Meisterleistung. wo er die Bibel ins Deutsche übersetzt. Auch andere deutsche Fürsten unterstützen die „causa Luther“.  Luther hat mächtige Freunde: Den Kurfürsten von Sachsen. Gold.  Mit Hilfe von Schriften und Predigern.

Protestantische Ethik) Reich und Glaubensspaltung Der Dreißigjährige Krieg Vorgeschichte des DJKs  Der Religionsfrieden von 1555 war nur ein kurzfristiger Kompromiss..  Dies ist der offizielle Beginn des DJK.  Es ist der Kurfürst Friedrich V. Schwedisch-Französischer Krieg.  Was sollte mit den zahlreichen Gebieten geschehen. Schwedischer Krieg (1630-1635)  4. Der Dreißigjährige Krieg  Man unterscheidet allgemein 4 Phasen:  1.  Streit Union und Liga  1606 gab es einen Waffenstillstand mit den Türken. Der konfessionelle Streit ging bald weiter.) Böhmisch-Pfälzischer Krieg  Krise in Böhmen. der Habsburger Ferdinand II. europäischer Krieg (1635-1648)  Wichtig: DJK begann als Religionskampf und entwickelte sich zur größten europäischen Machtauseinandersetzung (bis zum WK I. Konzentration auf innere Angelegenheiten  Im Verlauf des verschärften konfessionellen Streits bildete sich zuerst die Protestantische Union. der mit dem berühmten „Prager Fenstersturz“ begann (23.  Weitere Folgen in der Zukunft: Trennung von Kirche und Staat.  Es kommt zum Aufstand. von der Pfalz.  1609 gründete die katholische Seite unter Führung Maximilians von Bayern die katholische Liga. die nach 1552 (status quo ante) säkularisiert worden waren?  Protestanten wollten die Güter behalten. der aber nur einige protestantische Fürstentümer angehörten (1608). 9 . Der neue König von Böhmen. Der Winterkönig  Als Protest gegen die Rekatholisierung und die Verweigerung ihrer Rechte wählen die böhmischen Stände in Prag einen eigenen (protestantischen) König. Die katholische Seite mußte sich nun selbst reformieren und der Herausforderung begegnen. Böhmisch-Pfälzischer Krieg (1618-1623)  2. der nach 1619 auch Kaiser wurde. Mai 1618). die Katholiken fürchteten weitere Ausdehnung der Reformation.  Es standen sich zwei Lager gegenüber. die sein Vorgänger den Böhmen garantiert hatte. Niedersächsisch-Dänischer Krieg (1624-1629)  3. Ausbildung der modernen Wirtschaft und des Kapitalismus (Max Weber.  Gründung des Jesuitenordens und Beginn der Gegenreformation.  Zwei königliche Räte werden aus dem Fenster der Prager Burg geworfen. Toleranz. respektierte nicht die garantierte Autonomie (Königswahlrecht) und Religionsfreiheit.  Es ging besonders um die Frage des Kirchenguts und damit um Geld (und Macht).

Kirche gehört hatten (z. weil dies eine enorme Macht.  Die Schweden kamen bis tief nach Süddeutschland hinein (Bayern und Bodensee. Mai 1632)  Wendepunkt des Krieges: November 1632 Schlacht bei Lützen.  KF befürchtetet Machtzuwachs des Kaisers wegen des militärischen Erfolgs  Kaiser musste den erfolgreichen Wallenstein als Oberbefehlshaber der Truppen entlassen und die kaiserliche Armee verkleinern  Im Juni 1630 trat Schweden in den Krieg ein Gustav II. aber Gustav Adolph fiel in der Schlacht  Es fehlte ab dann die integrative Führerfigur. Maximilian v.und Besitzverschiebung bedeutet hätte. die zuvor zur kath. als der alte Kaiser Matthias stirbt (1619) und Ferdinand von Habsburg Kaiser wird.  konsequente Rekatholisierung  Katholische Seite sehr erfolgreich. Der bleibt allerdings international isoliert und nur wenige unterstützen ihn. Adolph  Motive des schwedischen Königs bis heute umstritten: Religiöse Motive? (Verteidigung der protestantischen Brüder) oder: Verteidigung eigener Interessen im Ostseegebiet?  Erfolgreiche Kriegführung im Nordosten Deutschlands (Pommern). er verlor seine pfälzische Kurfürstenwürde (die bekam der Chef der kath. Der Schwedische Krieg  Bereits 1630 musste der Kaiser auf dem Regensburger Kurfürstentag den Kurfürsten Konzessionen machen. über 500 Klöster). denn es mischte sich der König von Dänemark ein.  Er verliert die entscheidenden Schlacht gegen die kaiserlichen und war so nur einen Winter lang König  Winterkönig Resultat der ersten Phase  Friedrich musste fliehen. Niedersächsisch-Dänischer Krieg  Den Sieg konnte die katholische Seite nicht lange genießen. Christian IV. Liga.B. der General des Kaisers. erobert viele protestantische Städte (Mannheim.  Tilly und der neue General Albrecht von Wallenstein siegten wieder über die Protestanten.   schwer durchzusetzen. Alle Unterstützung verliert er. Die Schweden siegten und Wallenstein musste sich zurückziehen. Erfolgreiche Kriegsführung  Die protestantische Koalition war unter Führung des Schwedenkönigs siegreich. Graf Tilly. Bayern)  Protestantische Adlige in Böhmen wurden enteignet. Schwedens Austritt aus dem Krieg 10 .  1625 schloss er sich mit einigen protestantischen Fürsten und den niedersächsischen Reichsständen zusammen. Damit wurden alle nach 1552 protestantisch gewordenen Gebiete und Güter.  Christian musste zurück nach Dänemark (aber ohne Gebietsverluste)  Kaiser auf dem Höhepunkt seiner Macht Ferdinand II auf dem Höhepunkt der Macht  Der Sieg über den Dänenkönig brachte die totale Niederlage der protestantischen Seite   1629 erließ der Kaiser das „Restitutionsedikt“. Heidelberg). restituiert. allerdings ohne Unterstützung aus dem Reich  Erst nach der Plünderung Magdeburgs durch die kaiserlichen Truppen schlossen sich die protestantischen Städte den Schweden an.

war der Krieg endgültig beendet. Verdun) und Schweden (Pommern)  Bayern darf die pfälzische Kurwürde behalten  Konfessionelle Bestimmungen: Die Calvinisten werden in den Religionsfrieden (1555) eingebunden.  Religiöse Motive sind hinter politische Motive zurück getreten. Schwedisch-Französischer Krieg  Mit dem Eintritt Frankreichs in den Krieg (März 1636) wird der DJK endgültig zum europäischen Machtkampf  Paradox: Die katholischen Franzosen verbünden sich mit den protestantischen Schweden gegen den katholischen Kaiser (der jetzt auch von einigen protestantischen Fürsten unterstützt wird).  Aber nach dem Verlust der Schlacht bei Nördlingen (Januar 1634) brach die Allianz auseinander.  1637 starb der Kaiser Ferdinand II.  Schweden musste alle Positionen in Süddeutschland aufgeben (am Rhein und am Main). Kompromisse einzugehen.  Der „Westfälische Frieden“ markiert die neue Ordnung Europas. Axel Oxenstjerna übernahm die Regierung der Schweden. (Verzicht auf das Restitutionsedikt)  Wallenstein.  Allgemein machte sich „Kriegsmüdigkeit“ breit. war wesentlich kompromissbereiter. Friedensverhandlungen  Seit 1643 begannen die kriegsmüden Parteien in der Region Westfalen in den Städten Münster und Osnabrück Verhandlungen zu führen.  Europa wurde über 30 Jahre zu einem einzigen Militärlager 11 . Endphase des Krieges  Die letzte Phase war nicht mehr von großen Schlachten und Kämpfen gekennzeichnet. Europa hatte „die Nase voll“  Frankreich war gegen das habsburgische Spanien erfolgreich (Portugal löste sich 1640 von Spanien).  Die meisten protestantischen Fürsten schlossen sich dem vom Kaiser 1635 formulierten „Prager Frieden“ an. Alle Konfessionen sind nun gleichberechtigt. Metz.  Er versuchte die Protestanten im „Heilbronner Bund“ zu vereinigen. wurde auf Befehl des Kaisers erst entlassen und dann ermordet. Es wurde für die Frage des Besitzes von Kirchengut und Ländern ein „Normjahr“ als status qui eingrführt (1624)  Der Landesherr durfte nun nicht mehr die Konfession seiner Untertanen bestimmen Allgemeines zum Krieg  Gezeichnet durch eine extreme Grausamkeit. Die Bestimmungen des Friedens  Territoriale Bestimmungen: Gewinner Frankreich (Elsass.  Neue Kriegsführung: „Der Krieg ernährt den Krieg“. denn sein wichtigstes Ziel war es nun. Die Situation des Kaisers  Ferdinand änderte seine Politik  Er war bereit. fremde Mächte (wie die Schweden) aus den Angelegenheiten des Reiches herauszuhalten.  Dennoch ging der Krieg (wenn auch nicht mehr in der gleichen Intensität) weiter  Erst am 24. Oktober 1648. sein Sohn Ferdinand II. der eigenmächtig mit dem Gegner verhandelt hatte. als der „Westfälische Friede“ unterzeichnet wurde. Der Kanzler Gustav Adolphs.

 Er reformierte die Wirtschaft und baute eine neue. und 19.: Schwäche Polens) Einige Fakten über Preußen  Lateinisch: Borussia. (1620-1688) verfolgte nach dem 30 Jährigen Krieg (Brandenburg war auf der Seite der Protestanten) eine vorsichtige Politik zwischen den Großmächten.  Holte Hugenotten in Land  Wiederaufbau Was ist Absolutismus?  Staatsform der frühen Neuzeit (entwickelte sich zwischen dem 16. Sparsamkeit Preußens Erfolgsrezept  Der Aufstieg Preußens zur europäischen Großmacht (neben Frankreich. Fleiß. das zum Nukleus des deutschen Kaiserreichs (nach 1871) wurde.  Mit dem wichtigsten deutschen Teilstaat. (die Linie der preußischen Hohenzollern war ausgestorben und das Land fiel an die nächsten Verwandten.  Der Aufstieg Preußens beginnt eigentlich mit dem Dreißigjährigen Krieg und mit dem Kurfürsten Friedrich-Wilhelm I.  Durch den „WF“ wurde die Entwicklung Deutschlands zu einem Nationalstaat verhindert (Stärkung der Macht der Fürsten) Preußens Aufstieg zur Weltmacht Mythos und Realität Mythos Preußen  Zwischen dem 17. aus dem sich das moderne Deutschland entwickelte sind mehrere Mythen verbunden. die man bis heute oft allgemein den Deutschen zuschreibt  „Preußische Tugenden“: Zuverlässigkeit.  Wichtigste Merkmale:  Stärkung der Zentralgewalt (König)  Zurückdrängung der feudalen Kräfte (Adel) 12 . war ursprünglich Siedlungsgebiet des baltischen Volksstammes der „Pruzzen“. später okkupiert von den Ordensrittern  Entstanden aus der „Mark Brandenburg“ und dem Ordensstaat der Ritter des Deutschen Ordens.B.  Außerdem spielte die gesamtpolitische Lage in Europa eine wichtige Rolle für die Entwicklung (z. Toleranz. Der Krieg wurde exklusiv auf deutschem Boden ausgetragen: Extreme menschliche Verluste (Zivilbevölkerung). Und 18. starke Armee auf  Er entmachtete die Partikularkräfte im Lande (Stände) und führte moderne absolutistische Methoden ein. Anfänge des modernen Preußen  Friedrich Wilhelm I. Österreich und Russland) ist eine Erfolgsgeschichte  Der Erfolg ist aber nicht in erster Linie den „preußischen Tugenden“ zuzuschreiben. genannt „der große Kurfürst“. sondern dem seltenen Fall von guter Administration und geschickter Politiker. Jahrhundert entwickelte sich aus dem zunächst unbedeutenden Herzogtum Brandenburg-Preußen das Königreich Preußen.  1618 kam es zur Vereinigung der kleinen Herzogtümer Brandenburg und Preußen zum Herzogtum Brandenburg-Preußen. Jahrhundert). Ehrlichkeit. da das Land wirtschaftlich unterentwickelt und militärisch schwach war.

Durch die Schwäche Polens war Preußen 1660 praktisch ohne Oberhoheit. weil mit der Königswürde neue Nummerierung beginnt) begann Preußens Aufstieg zur Großmacht..  FW I. weil er ein Faible für das Militär hatte und während seiner Regierung eine professionelle und große Armee aufstellte  Er heißt zwar „Soldatenkönig“. hat aber keinen einzigen Krieg geführt.  Daher strebte der Kurfürst Friedrich III. es gab noch zu Polen gehörige Gebiete Preußens). Preußens große Zeit  Mit der Regierung Friedrich Wilhelms I.. gleichrangig zu sein. wird allgemein „der Soldatenkönig“ genannt. Einführung einer (vor)modernen Verwaltung  Wirtschaftsreformen (Merkantilismus)  Ausbildung einer „höfischen Gesellschaft“ mit strengen Regeln. von Brandenburg die Königswürde an. auch um dem Herrscher von Sachsen. der auch König war. Preußen wird Königreich  Die Epoche des Absolutismus war geprägt von Prestigedenken der Könige und Fürsten  Bis 1660 unterstand das Herzogtum Preußen der polnischen Krone.  Der Kaiser war einverstanden und 1701 erfolgte die Krönung des Kurfürsten zum „König in (!) Preußen“ (Preußen gehörte im Gegensatz zu Brandenburg nicht zum Reichsgebiet. sondern sich nur gut vorbereitet und seinem Sohn die beste Armee Europas hinterlassen! 13 . 1713-1740 (I.