You are on page 1of 2

Aufenthaltstitel Familienangehörige Allgemeine Informationen

Familienangehörige aus Drittstaaten können den Aufenthaltstitel "Familienangehöriger" beantragen, wenn die Zusammenführende/der Zusammenführende

nicht unionsrechtlich aufenthaltsberechtigte Österreicherin/nicht unionsrechtlich aufenthaltsberechtigter Österreicher oder nicht unionsrechtlich aufenthaltsberechtigte EWR-Bürgerin/nicht unionsrechtlich aufenthaltsberechtigter EWR-Bürger ist, oder als Schweizer Bürgerin/Schweizer Bürger nicht das ihr/ihm aufgrund des Freizügigkeitsabkommens EG-Schweiz zukommende Aufenthaltsrecht von mehr als drei Monaten in Anspruch genommen hat und dauerhaft in Österreich wohnhaft ist.

Zu den "Familienangehörigen" (Kernfamilie) zählen
  

Ehegatten eingetragene Partner und ledige minderjährige Kinder (einschließlich Adoptiv- und Stiefkinder).

Ehegatten und eingetragene Partner müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung das 21. Lebensjahr bereits vollendet haben.

Voraussetzungen
Neben den allgemeinen Voraussetzungen für die Erteilung von Aufenthaltstiteln muss die "Kernfamilieneigenschaft" vorliegen. Zur Kernfamilie der Zusammenführenden/des Zusammenführenden zählen:
  

Ehegattinnen/Ehegatten eingetragene Partnerinnen/Partner und ledige minderjährige Kinder (einschließlich Adoptiv- und Stiefkinder).

Ehegattinnen/Ehegatten und eingetragene Partnerinnen/Partner müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung das 21. Lebensjahr bereits vollendet haben. Darüber hinaus haben Drittstaatsangehörige mit der Stellung eines Erstantrages auf Erteilung eines Aufenthaltstitels "Familienangehöriger" Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen (siehe "Deutsch vor Zuwanderung").

Verfahrensablauf
Die Fremde/der Fremde muss grundsätzlich ihren/seinen Antrag auf Ersterteilung eines Aufenthaltstitels persönlich und vor der Einreise nach Österreich im Ausland bei der österreichischen Vertretungsbehörde (Botschaft, Konsulat) stellen. Die Vertretungsbehörde prüft die Vollständigkeit und Richtigkeit des Antrages und leitet diesen an die zuständige Niederlassungsbehörde in Österreich weiter. Diese prüft, ob die Voraussetzungen für die Erteilung des Aufenthaltstitels vorliegen. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und die Niederlassungsbehörde das Verfahren positiv abschließt, teilt sie dies der österreichischen Vertretungsbehörde im Ausland mit und beauftragt diese gegebenenfalls zugleich mit der Erteilung eines Visums. Die Vertretungsbehörde informiert die Antragstellerin/den Antragsteller darüber. Die Fremde/der Fremde kann mit dem gültigen Visum oder, falls keine Visumpflicht besteht, ohne Visum (visumfrei) nach Österreich einreisen und muss den Aufenthaltstitel bei der zuständigen Niederlassungsbehörde persönlich abholen.

auf die erst durch Erteilung des Aufenthaltstitels ein Anspruch entstehen würde. bestandsrechtliche Vorverträge oder Eigentumsnachweise Nachweis über einen Krankenversicherungsschutz (Pflichtversicherung oder eine entsprechende Versicherungspolizze). insbesondere Sozialhilfeleistungen oder die Ausgleichszulage. Muss eine fremdsprachige Urkunde im Original gemeinsam mit einer beglaubigten Übersetzung vorgelegt werden. Lohnbestätigungen. HINWEIS Ob beglaubigte Übersetzungen aus anderen Staaten anerkannt werden. wenn das Verfahren noch während des rechtmäßigen Aufenthaltes in Österreich abgeschlossen wurde. Nach positivem Abschluss des Verfahrens wird der Aufenthaltstitel von der österreichischen Niederlassungsbehörde ausgefolgt. bei Minderjährigen: 50 Euro bei Antrag. Eine Liste der in Österreich beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherinnen/Dolmetscher finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Justiz. Dienstverträge. richtet sich nach den jeweiligen Verfahrensvorschriften. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und die Niederlassungsbehörde das Verfahren positiv abschließt. Die Vertretungsbehörde informiert die Antragstellerin/den Antragsteller darüber. weitere 50 Euro bei Erteilung) Personalisierungskosten (Abnahme Foto und Unterschrift): 20 Euro .B. Nachweis oder Urkunde über das Verwandtschaftsverhältnis Nachweis des Rechtsanspruchs auf eine ortsübliche Unterkunft wie beispielsweise Mietverträge. Erforderliche Unterlagen        Gültiges Reisedokument (z. Urkunde über die Adoption. teilt sie dies dann der österreichischen Vertretungsbehörde im Ausland mit und beauftragt diese gegebenenfalls zugleich mit der Erteilung eines Visums.oder sonstige Versicherungsleistungen. ist jedenfalls eine Ausreise notwendig. Reisepass) Geburtsurkunde oder eine entsprechende Urkunde Lichtbild. Zur Anerkennung der Dokumente kann beispielsweise eine Apostille erforderlich sein.Wenn eine Inlandsantragstellung zulässig ist. Bestätigungen über Pensions-. Kosten   Gebühr: 100 Euro (bei Erwachsenen: 80 Euro bei Antrag. kann der Antrag bei der zuständigen Niederlassungsbehörde eingebracht werden. In diese Liste können sich auch Dolmetscherinnen/Dolmetscher aus anderen EWR-Mitgliedstaaten eintragen lassen. das nicht älter als ein halbes Jahr sein darf (Größe: 45 x 35 mm) Eventuell: Heiratsurkunde. darf die Übersetzung in der Regel nur von beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherinnen/Dolmetschern vorgenommen werden.)  Nachweis über Deutschkenntnisse (Deutsch vor Zuwanderung) Im Einzelfall können weitere Urkunden vorzulegen sein. der alle Risiken abdeckt Nachweis des gesicherten Lebensunterhalts (insbesondere Lohnzettel. Renten. Partnerschaftsurkunde. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten. Sollte das Verfahren länger als der erlaubte rechtmäßige Aufenthalt dauern. Nachweis über Investitionskapital oder eigenes Vermögen in ausreichender Höhe) (Nicht geeignet sind Nachweise bezüglich sozialer Leistungen. weitere 20 Euro bei Erteilung.