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Spezialverfahren

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Lehrstuhl für Grundbau, Bodenmechanik, Felsmechanik und Tunnelbau

R Spezialverfahren R.1 Injektionen

R.1.1 Injektionsverfahren Die Injektion von Boden oder Fels mit einem Bindemittel hat den Zweck, ihn entweder möglichst wasserundurchlässig zu machen oder ihn zu verfestigen, wobei entweder die Poren bzw. Klüfte oder Hohlräume mit einem Bindemittel (Injektionsmittel) gefüllt oder innerhalb des Bodenkörpers Schichten aus einem erstarrenden Mittel eingepresst werden. Auf IDEL (1991) wird ergänzend hingewiesen. Das in Abschnitt R.2 behandelte Düsenstrahlverfahren wird nicht als Injektionsverfahren angesehen, da bei diesem Verfahren gleichzeitig mit dem Einbringen von Suspension auch Material ausgetragen wird. Die maßgebenden Normen für Injektionen sind: DIN 4093 Einpressungen in Untergrund und Bauwerke DIN EN 12715 Injektionen DIN 18309 (VOB) Einpressarbeiten DIN 19700 Blatt 1, Stauanlagen. Das Injektionsmittel wird mit Injektionslanzen, Ventilrohren oder Manschettenrohren eingepresst. Die Lanze bzw. das Verpressrohr wird in ein vorgebohrtes Loch eingestellt, im Lockergestein ggfs. unter Verwendung von Spülhilfen einvibriert. Soweit möglich wird bereits als Spülmittel Suspension verwendet, die nach ihrem Abbinden ein Injektionswiderlager im Bohrloch bildet. Injektionsbohrungen können in allen Richtungen geneigt sein. Auch horizontale Bohrungen sind bis zu 35 m, sogar 50 m Länge, mit gesteuerten Bohrköpfen auch noch länger, ausführbar. Die Bohrkosten steigen jedoch überproportional mit der Länge. Die hohen Kosten der Untergrundverfestigung durch Injektion haben zwei Ursachen: die Kosten für das Bohren und die für das Injektionsgut. Vergleicht man die Injektion im Fest- und im Lockergestein kostenmäßig, dann zeigt sich, dass im Festgestein die Bohrkosten groß, dafür aber der Aufwand für das Injektionsmittel, bezogen auf die Gesamtkubatur des zu verfestigenden Bodens, relativ klein sind, weil nur die Klüfte verpresst werden müssen. Dagegen ist der Aufwand für das Bohren im Lockergestein geringer, aber das Verpressvolumen größer und nur ungenau abzugrenzen. Im Festgestein setzt man folgende Verfahren zum Bohren ein:

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Drehbohren mit Schürfbohrmaschinen für alle Tiefen und Bohrlochrichtungen. Diamant-Vollbohrkronen ø 44 mm an einem Bohrgestänge ø 42 mm geben dem Loch eine Richtungsgenauigkeit von typisch 3 %. An der Bohrspitze tritt ein Spülstrom aus, der in dem schmalen Ringspalt zwischen Bohrlochwand und Gestänge mit großer Geschwindigkeit nach oben schießt und das Bohrgut dabei mit hochtransportiert. Das mit dem Spülstrom aufsteigende Bohrgut lässt sich allenfalls grob klassifizieren. Bohrhammer-Tiefbohrungen für Löcher (senkrecht) bis 60 m, u.U. auch noch 80 m Tiefe. Bohrkrone ø 45 mm bis 50 mm. Das Verfahren ist zwar billiger, aber ungenauer: Abweichungen der Richtung bis zu 5 % sind zu erwarten. Der Ringraum um das Gestänge ist größer als beim Drehbohren; demzufolge ist die Spülwirkung weniger intensiv. Kernbohrungen mit Abweichungen von typischerweise 1 %; gleichzeitig Gewinnung von Material, welches einer differenzierten Beurteilung zugänglich ist.

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Beim Bohren muss auf Spülverluste geachtet werden, die bei Durchfahren von Klüften auftreten können: der Spülstrom kann das zerkleinerte Bohrgut in die Klüfte spülen, so dass diese zugesetzt werden, ehe injiziert werden kann. Sobald der Bohrvorgang beendet ist, muss das Bohrloch klargespült werden. Statt mit Wasser kann auch mit Luft gespült werden. Bild R01.10 zeigt zwei Möglichkeiten der Injektion im Festgestein. Da das Bohrloch im Regelfall über mehrere Meter stabil ist, kann ein Bohrabschnitt von 3 m bis 5 m Länge in einem Arbeitsgang verpresst werden. Kürzere Längen sind wirtschaftlich nachteilig; bei größeren Längen besteht die Gefahr, dass das Injektionsmittel stellenweise sedimentiert, das Loch verstopft und dadurch der Anschluss der Klüfte an das Bohrloch unvollständig ist.

Vo 27.03.08 D:\Kh\Skript_Originale_einseitig_SS08\VorlG-R-Spezialverfahren.doc

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(a) Verpressen folgt dem Bohren unmittelbar und schreitet daher von oben nach unten fort. Nach jedem Verpressabschnitt muss das Loch, sobald das Anbinden begonnen hat, sorgfältig saubergespült oder nach dem Abbinden neu aufgebohrt werden. Durch Wahl kleiner Abschnitte lässt sich mit diesem Verfahren auch stark gebräches oder wasserführendes Gebirge beherrschen. Außerdem kann der (teure) Packer stets in vergütetem Gebirge eingesetzt werden. (b) Bohren und Injizieren sind hier getrennte Arbeitsgänge: zuerst wird das Loch auf volle Tiefe gebohrt, dann wird, von unten beginnend, abschnittsweise injiziert. Bei sehr klüftigem Fels Gefahr der Umläufigkeit um den Packer, wobei das Bohrloch vollbetoniert wird. Dieses Verfahren ist billiger als (a).

(a)

(b)

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Bild R01.10: Injektion im Festgestein

Im Festgestein können auch ManschettenrohrInjektionen vorgenommen werden, wie sie anschließend für das Lockergestein beschrieben sind. Im Lockergestein wird man zunächst überlegen, ob man die Lanze nicht rammen und nach der Injektion ziehen kann. Verpresst wird dann durch das Gestänge. Die Lanzen haben entweder eine feste oder eine verlorene Spitze mit Austrittsöffnungen für das Injektionsmittel. Ebenso ist es möglich, eine verrohrte Bohrung abzuteufen und beim Ziehen des Bohrrohres abschnittsweise zu verpressen. Gefahr dabei ist, dass das Injektionsmittel zwischen Boden und Bohrrohr nach oben durchbricht.

Bild R01.20: Ventilinjektion im Lockergestein Das sicherere Vorgehen verwendet Ventilrohre. Für die Herstellung von Injektionssohlen, die bei einer seitlich wasserdicht umschlossenen Baugrube das Einströmen von Wasser auch in der Sohle behindern, werden mit diesem Verfahren regelmäßig in großem Umfang Injektionen vorgenommen. Das Verfahren ist in Bild R01.20. dargestellt. Die verrohrte Bohrung wird mit stützender Suspension gefüllt, ein Ventilrohr oder ein Manschettenrohr mit kleinerem Durchmesser eingestellt und dann das Bohrrohr gezogen. Beim Spülbohren in Sanden wird der Sand aus dem Spülstrom separiert und die Spülsuspension weiterverwendet. Die Suspension bindet ab und bildet eine Mantelverfüllung. Da sie nicht zugfest ist, reißt sie beim späteren Injizieren unter der Einwirkung des Injektionsdruckes auf und lässt das Injektionsmittel durch. Bohren und Injizieren sind völlig getrennte Arbeitsvorgänge. Ein von der französischen Firma Solétanche entwickeltes Spezialverfahren verwendet statt des Injektionsrohres ein Manschettenrohr mit Bohrungen im Abstand von üblicherweise 33 cm, die jeweils mit einer Gummimanschette wie ein Fahrradventil verschlossen sind. Innerhalb des Manschettenrohres kann die Injektionslanze beliebig verschoben und an den gewünschten Punkten mittels Doppelpacker festgesetzt werden (Bild R01.30). Damit wird auch ein mehrfaches Nachverpressen möglich, wenn das Manschettenrohr immer wieder mit Wasser gespült wird. Üblicherweise beginnt man mit dem Injizieren dort, wo der Boden seine größte Durchlässigkeit zeigt. Es werden Injektionsmengen und Injektionsdruck vorgegeben. Wird an einem Injektionspunkt die vorgegebene Menge erreicht, ohne dass der vorgegebene Druck

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entsteht, wird die Injektion hier zunächst beendet, damit das Injektionsgut nicht in sehr großen Mengen unkontrolliert abfließt. Nach Abbinden des Injektionsgutes wird der Injektionspunkt erneut angefahren, das Ventil mit hohem Wasserdruck aufgesprengt und an der Stelle erneut injiziert. Das Vorgehen wird sooft wiederholt, bis der vorgegebene Druck erreicht wird. Beim Einpressen in einen bindigen Boden reißt dieser auf. In die so entstehenden Spalten dringt das Injektionsmittel ein und verfestigt sich. Man spricht vom Soil Fracturing. So lässt sich auch bindiger Boden verfestigen. Der Injektionsdruck bewirkt dabei auch eine Konsolidierung.

Vorinjektion: Hebungsinjektion: Boden wird bis zum hydrosta- mehrfach wiederholbar, tischen Spannungszustand Boden weicht nach oben aus komprimiert

Ausbildung einer verästelten Injektionsstruktur: Konsolidation und Hebung

Bild R01.30: Manschettenrohr-Injektion

Bild R01.40: Vorstellung zur Hebungsinjektion; andere Bezeichnungen: CompactionGrouting, cracking, Soilfrac, KSH-Injektion (Kompensation, Sichern, Heben)

Im Zusammenhang mit dem Einsatz von Manschettenrohren (aus Stahl, um der hohen Mehrfachbeanspruchung Rechnung zu tragen) lassen sich mit einem Soil Fracturing auch gezielt Hebungen erreichen (Hebungsinjektionen). Dazu werden z.B. von Schächten ausgehend fächerförmig Horizontalbohrungen und Manschettenrohre gesetzt. Sie erlauben im überstrichenen Bereich einen gezielten und - gesteuert über systematische Messungen mit Feinnivellements oder Schlauchwaagen - präzisen Ausgleich von Setzungen, wie sie z.B. aus einem Tunnelvortrieb oder anderen Einflüssen resultieren (Bild R01.40). R.1.2 Injektionsmittel Die Injektionstechnik hat eine lange Geschichte: 1802 reparierte der französische Ingenieur Bérigny in Dieppe ein Leck in einer Schleuse durch Einpressen einer Mischung von Kalkmörtel und Ton. 1864 wurde erstmals im niederrheinischen Bergbaugebiet eine Zementverpressung vorgenommen. Heute gibt es prinzipiell zahlreiche Möglichkeiten, ein Bodenvolumen zu verfestigen, aber nur ganz wenige genügen den Forderungen nach Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit und Umweltfreundlichkeit. Boden ist etwa in dem Maße injizierbar, wie sich bei ihm eine Grundwasserhaltung mittels Brunnen erzielen lässt. Anwendungsgrenzen verschiedener Injektionsmittel sind in Bild R01.50 angegeben. Bei zementösen Injektionsmitteln wird unterschieden in Mörtel (mit Füllstoffen), Pasten (w/b ≤ 0,6; w für Wasser, b für Bindemittel) und Pasten (w/b > 0,6). In Kiesen, Sanden und im klüftigen Gebirge wird eine Zementsuspension (w/z typisch 1-2) eingepresst und filtert aus. Damit sinkt die Durchlässigkeit, und es entsteht ein dichter Zementstein durch den wachsenden Injektionsdruck. Bei großen Poren bzw. Klüften muss ein Füllmaterial beigemischt werden: Sand, Flugasche o.ä. Die Viskosität lässt sich durch Zugabe von 2 bis 8 % Bentonit nur wenig verbessern, wohl aber die Suspensionsstabilität, weil die Suspension dadurch stabiler wird (Sedimentation wird behindert) und in gewissem Umfang thixotrope Eigenschaften bekommt. Unabhängig vom Einpressdruck geht die Suspension nach Ablauf der Gelationszeit in den festen Zustand über und bildet einen undurchlässigen Filterkuchen. Weitere Zusatzmittel können die Erstarrungszeit beschleunigen (Silikatgel) oder die Viskosität vermindern.

5-facher Wasserviskosität. Nach dem Erstarren setzt eine Wasserabgabe durch Verdunsten ein.1 mm breite Risse eindringen. Weichgel besteht aus: 14 – 22 Vol % Natron-Wasserglas 75 – 85 Vol % Wasser 1 – 3 Vol % Natrium-Aluminat-Lauge ( = Reaktiv / Härter ) . weil das im Ton enthaltene Aluminat die Sulfatbeständigkeit aufhebt ("Zementbazillus").2 mm Spaltweite. wobei das Verhältnis SiO2:Al2O3 maßgebend ist. Nachteilig ist. kommen chemische Mittel in Frage und unter diesen wiederum vorzugsweise Wasserglas wegen seines niedrigen Stoffpreises (Silikatinjektion). 1982) Tonzusatz ist bei sulfatbeständigen Zementen unzulässig (diese sind Ca3Al-frei. da die beiden Komponenten u.50: Anwendungsgrenzen als Funktion der Sieblinie des injizierten Bodens (JESSBERGER.4 Eine reine Zementsuspension kann noch in Kleinklüfte mit 0. so dass die Reichweite klein ist. sondern verursacht nur ein Aufreißen des Bodens! Bild R01. 1887 erhielt Jeziorsky ein Patent auf ein Verfahren. Vorteilhaft ist die Unempfindlichkeit gegen aggressives Wasser. 1925 von Joosten zur Anwendungsreife entwickelt: = Na2O•(SiO2)n•(H2O)m + CaCl2 Wasserglas in Kalziumwässr. Das Monosol-Verfahren ist wegen seiner hohen Verdünnung nur für Dichtungszwecke. KOENZEN. die in grobklastischen Bodenarten zu sichtbaren Volumenverringerungen führen: Synärese (s. 1975). einen Boden mittels Wasserglas zu verfestigen: er wollte 2 Löcher bohren und in eines Wasserglas. in das andere ein koagulierendes Mittel einfüllen. nicht vollständig abbinden und Kochsalz als Endprodukt im Boden bleibt. Weichgel: Weiterentwicklung in Deutschland zum Einkomponentenverfahren Monodur bzw.a. dass die Viskosität von Wasserglas 25 . Monosol (DBP): durch Zusatz von Reagenzien wie Na-Aluminat entsteht ein Sol mit nur 2 .6 MN/m² (Größtwerte in feinkörnigen Böden). mit Ultrafeinzement sogar in 0.U. Erst wenn Zementsuspension nicht mehr injizierbar ist.h. d. Grundsätzlich ist immer das gröbste anwendbare Injektionsmittel auch das wirtschaftlichste. Lösung chlorid CaO•(SiO2)n + 2•NaCl + m(H2O) KalziumKochsalz Wasser silikat Beim Zusammentreffen der beiden Komponenten entsteht durch Basenaustausch schlagartig festes Kalziumsilikat mit Würfelfestigkeiten von 3 . frei von Trikalzium-Aluminat). nicht zur Bodenverfestigung anzuwenden. dessen Verfestigung zum Gel (Thixotropie-Effekt) zeitlich in weiten Grenzen (Minuten bis Stunden) gesteuert werden kann. Überhöhter Einpressdruck verbessert nichts. Außerdem ist eine gewisse Beeinträchtigung des Grundwassers nicht auszuschließen.100 mal so groß ist wie die des Wassers.Spezialverfahren Seite R.

eine Begrenzung vorgenommen werden.5 Der Härter wird im Verhältnis 1:10 mit Wasser vorverdünnt. dass im Boden durch den hydrostatischen Injektionsdruck die effektiven Spannungen maximal bis zum Grenzzustand verschoben werden können. Bild R01. . die die Mengen begrenzen und beweissichernde Grundwassermessungen erfordern. Beim Injizieren ist es häufig auch sinnvoll. die bei etwa 7 . da bei hohen Drücken das Injektionsgut schneller ausfiltriert.1.B. Bei Anwendung der Bruchbedingung folgt aus Bild R01. bevor er mit dem Wasserglas und weiterem Wasser vermischt wird. Die für Einzelvorgänge zu begrenzenden Mengen. Der Unterschied ist durch die Reibungsverluste im Leitungssystem begründet. Durch mehrfach übereinanderliegendes Aufbauen von erstarrenden Injektionsschichten lassen sich Fließwege oft absperren. Hinweis zur Abrechnung Es ist zu unterscheiden zwischen dem Druck an der Pumpe und dem Injektionsdruck an der Austrittsstelle.15 bar (1 bar = 100 kN/m²) liegen. das eventuell abschnittsweise Vorgehen bei Bohren und Einpressen und vor allem auch die nur grobe Vorhersehbarkeit erforderlicher Mengen bedingen im Interesse fairer Bauverträge eine sehr differenzierte Ausschreibung und Abrechnung von Einpressarbeiten (Zeiten für das Einpressen werden z. dass z. in größeren Klüften teures Injektionsmaterial unwirksam abfließt. die Partikelgröße bei < 10 nm und die Viskosität < 10 mPa·s.60: Δp = 1− K0 1 ⋅ (1 + K 0 ) ⋅ (γ ⋅ h − γ w ⋅ h w ) − ⋅ (γ ⋅ h − γ w ⋅ h w ) + c ′ ⋅ cot ϕ′ 2 2 ⋅ sin ϕ′ (R01.und Druckkriterien. Durch den hohen pH-Wert hat Weichgel ähnlich wie eine Zementsuspension bis zum Erstarren eine reaktive Wirkung auf im Untergrund vorhandene Stoffe. können unkontrollierte Hebungen entstehen. R.60: maximaler Anstieg des Porendrucks bis zur Scherfestigkeitsgrenze des Bodens Wenn infolge zu hohen Drucks der Baugrund aufgesprengt wird und flüssiges Injektionsmaterial auf größeren zusammenhängenden Flächen wirkt. So können z.5.3 Injektionsdruck und -mengen.Spezialverfahren Seite R.10). Der pH-Wert von Weichgel liegt bei 12. die Injektionsmengen bei jedem einzelnen Einpressvorgang zu begrenzen um zu vermeiden. Unabhängig davon muss auch bei großen Überlagerungsdrücken.B. Der Einsatz dieser (nach Wasserrecht genehmigungspflichtigen) Injektionen ist daher in der Regel mit Auflagen verbunden. Huminstoffe gelöst und Schwermetalle mobilisiert werden. nicht in die Mengen eingerechnet!). Regelungen zur fach.B.und sachgerechten Abrechnung enthält die VOB-Norm DIN 18309. Die obere Grenze des Injektionsdrucks ist dadurch gegeben. die einen hohen Injektionsdruck ermöglichen würden.

Grundsatzprüfungen werden in dafür zugelassenen Labors ausgeführt. Eignung des Injektionsmittels: Nach DIN 4093 wird zwischen Grundsatzprüfung. Ob eine vollständige Verfestigung oder Abdichtung erreicht wurde.B. indem aus zwei verschiedenen Prüfsanden mit dem Injektionsmittel Prüfkörper hergestellt und diese nach 7 Tagen Lagerungszeit einer 40-tägigen Druckprobe ausgesetzt werden. z. Oft ist ein Arbeiten in mehreren Phasen zweckmäßig. unter dem sich in den letzten 7 der 40 Tage keine weitere Stauchung mehr ergibt. während derer eventuell nur noch mit sehr aufwendigen Maßnahmen Nachbesserungen möglich sind. Eignungsprüfung und Kontrollprüfung unterschieden. ob das Injektionsmittel zeitstabil ist (Kurven 1a.b). Die Grenzspannung ist dabei der größte Druck. Eignungsprüfungen sind die Übertragung der Ergebnisse der Grundsatzprüfung auf die Baustellen-Situation. hinsichtlich des Abstandes von Injektionsbohrungen und Einpresspunkten.b) oder nicht (Kurven 2a.70. die Kontrollergebnisse aus einer Phase bestimmen dabei Maßnahmen der Folgephase.70: Einaxialer Druckversuch als Grundsatzprüfung (DIN 4093) Die axiale Stauchung des Prüfkörpers wird über der Zeitachse aufgetragen. Bild R01.6 R.h. um den Erfolg sicherstellen zu können: - Bohransatzpunkte Länge der Injektionsrohre Höhenlage der Ventilkörper Vertikalität der Bohrungen Mantelmischungskomponenten Frischsuspensionskontrolle Aufreißdruck Menge / Druck / Geschwindigkeit Gelzeit Grundwasserbeeinflussung Maßband und Nivelliergerät Maßband Rundumlaser Neigungssonde Eingangskontrolle Suspensionswaage Druckschreiber Druck. lässt sich oft erst in wesentlich späteren Bau. Qualitätssicherung bei der Ausführung: Für das Beispiel der Erstellung einer Dichtungssohle sind folgende Kontrollen erforderlich. In den verschiedenen Phasen der Planung und Ausführung von Injektionen sind systematische Prüfungen und Kontrollen erforderlich. Dabei zeigt es sich. Im Zusammenhang mit Injektionen muss daher zunächst das mit der Injektion zu erreichenden Ziel festgelegt werden. d.Spezialverfahren Seite R.und Nutzungszuständen erkennen.1. der Kriechversuch (einaxialer Druckversuch mit langer Standzeit) wird am Baustellen-Boden mit 7 Tagen Lastdauer ausgeführt. die axiale Stauchung darf dann in 24 h nur noch höchstens um 0.02 % zunehmen. chemische Untersuchungen Erhärtungsverlauf der Mantelmischung Flügelsonde ./ Mengenschreiber während gesamter Injektion Rückstellproben Probenahme aus Messstellen.4 Kontrollen In der Regel ist der Erfolg einer Injektion nicht unmittelbar im Zuge der Injektionsarbeiten feststellbar. Bild R01.

Bauer).B. Der Bohrkopf hat einen größeren Durchmesser als das Bohrgestänge. Zum Schneiden kann auch ein Wasserstrahl verwendet werden. denn eine so gemessene Wassermenge kann sowohl die Folge weniger großer Klüfte als auch einer Vielzahl kleinerer Klüfte sein. Hochdruckbodenvermörtelung (ist in Österreich gebräuchlich). Auch das Erosions-Risiko muss beachtet werden: wenn nur ein Teil der Wasserwege geschlossen ist. Insond). in größerem Umfang (bei Schluff und Ton) erodiert und durch erhärtende Suspension ersetzt wird. haben das Verfahren unter den Namen Soilcrete (Fa. dass der zu behandelnde Boden oder mäßig festes Gestein von einem Flüssigkeitsstrahl mit hoher Energie aufgeschnitten (in seine Bestandteile zerlegt).20: Herstellen von DS-Säulen Es wird eine Bohrung abgeteuft. wobei die Stauchung in den letzten 6 h bei 3 von 4 Proben um höchstens 0.Spezialverfahren Seite R. muss das durch einen Wasserdurchlässigkeits-Test (WD-Test) überprüft werden. dass der injizierte Boden undurchlässig (bis auf ein definiertes Toleranzmaß) wird (z. Man sollte daher den Prüfdruck nicht zu stark steigern. Dabei wird in einem abgeschlossenen Bohrloch-Abschnitt Wasser mit verschiedenen Drücken eingepresst und die Verlustwassermenge gemessen. Soil-Jet (Fa. HDI (Hochdruck-Injektion. R. dann wird die Suspension unter geringerem Druck über eine weitere Düse eingepumpt.2 Düsenstrahlverfahren R.7 Kontrollprüfungen werden am injizierten Boden durch Entnahme von 4 Proben aus je 500 m³ verfestigten Bodens mit 30 h Standzeit unter einer in DIN 4093 angegebenen Kriechspannung ausgeführt. genügen die vorstehend aufgeführten Versuche. Rodinjet (Fa. Jet-Grouting. teilweise (bei sandigem Kies) bzw. siehe dazu auch IDEL (1991). Als Maß wird die Lugeon-Einheit verwendet. dass der Boden erodiert wird.10) eingeschaltet. Bild R02. Wo es hingegen auch oder insbesondere darauf ankommt. EN 12716 dokumentiert die technischen Regeln des Düsenstrahlverfahrens.10: Bohrkrone und Ventilträger Bild R02. Kontrolle des Injektionserfolges: Wo es nur auf die zeitliche Gewährleistung der Festigkeit ankommt. Anmerkung: Die Definition ist nicht ganz eindeutig. die das Verfahren ausführungsreif entwickelt haben und zum Einsatz brachten/bringen. (in der Schweiz: Jetting). Die Firmen. die später erhärten und im Boden verbleiben soll. in dem bis zu drei Medien zur Tiefe geführt werden müssen. DSVerfahren ist der neutrale Begriff und mit der vorliegenden europäischen Norm etabliert. das ist ein Wasserverlust von 1 Liter auf 1 steigenden Meter in 1 min bei einem Druck von 1 MN/m². Im Ringraum zwischen Bohrlochwand und Gestänge wird vom Schneidstrahl erodiertes Material (Rücklauf) zur Geländeoberfläche transportiert. im Untergrund von Talsperren). kann die Sickerwasser-Strömungsgeschwindigkeit in den verbleibenden so anwachsen.1 Verfahren Das Düsenstrahlverfahren ist dadurch gekennzeichnet. von dem aus der Flüssigkeitsstrahl in den Boden gelenkt wird. Zur Steigerung der Wirkung kann der Strahl mit Luft ummantelt werden.02 % zunehmen darf. Die unter hohem Druck austretende Flüssigkeit kann die Suspension sein. Fa. . Zwischen Bohrkrone und Gestänge ist ein Ventilträger (Bild R02.30 dargestellt. DIN 18123 VOB stellt die in Deutschland gültige Abrechnungsnorm dazu dar. Die verschiedenen Verfahren (Düsenstrahlsysteme) sind in Bild R02.2. Keller). Rodio) am Markt etabliert.

kann aber (bei langsamem Düsen und möglichst intensivem Aus2 tausch der Feinkornfraktion) bis zu 15 MN/m erreichen.40: verschiedene Formen von DS-Elementen - Unterfangungen: Unter bestehenden FundaBild R02. siehe auch Bild R02. 3 .5 bis 2.Spezialverfahren Seite R. können Säulen. Verfüllen mit Bindemittelsuspension. 100 . für die Luftunterstützung etwa 5 bar. Zum Schneiden werden Drücke von 100 bis 600 bar eingesetzt. Je nachdem. anschließend wird von unten nach oben bei langsamem Ziehen des Gestänges gedüst (Bild R02. Die Festigkeit der fertigen Säulen liegt in 2 der Regel zwischen 2 und 5 MN/m .600 bar und Luftunterstützung Wasser.1 und 1 m/min geschieht bei Drehgeschwindigkeiten von 2 bis 15 U/min. Als Durchlässigkeit lässt sich k = 1·10-8 m/s erreichen. der fertige Düskörper muss bei den entstehenden Gradienten erosionsbeständig sein.600 bar Bindemittelsuspension. deren optimale Form erfolgsbestimmend ist. R. Halbsäulen.5 m erreicht werden. Der Durchsatz an Wasser / Suspension kann typisch 100 bis 250 l/min erreichen. Es werden 1 oder 2 Düsen / Ringdüsen mit Durchmessern zwischen 2 und 6 mm benötigt.600 bar. Für die Anwendung des Verfahrens sind Pumpen mit hoher Leistungsfähigkeit erforderlich. Aus Kombination dieser Elemente lassen sich verschiedene Körper zusammensetzen (Bild R02.20).50: aus Einzelelementen zusammengesetzte DS-Körper menten können DS-Körper hergestellt werden. In Abhängigkeit von Böden und Düsparametern können Durchmesser von 0. Segmente oder Lamellen erzeugt werden (Bild R02.60: Wasser. Verfüllen mit Bindemittelsuspension.8 Zunächst wird das Bohrloch auf seine Endtiefe gebohrt. Falls im Vergleich zum Drehen und zur Schneidbreite des Strahls zu schnell gezogen wird. Sie können gleichzeitig wasserundurchlässig ausgebildet werden. die beim Aushub einer benachbarten Baugrube als Schwergewichtsmauer oder verankerte Wand wirken.10 bar Bild R02. was zu größeren Durchmessern führt.40). 100 . wobei verschiedene Formen von Düsenstrahlkörpern zum Einsatz kommen. für die Suspension werden Wasser/Bindemittel-Werte w/b = 0. eine Unterfangung im DS-Verfahren ist daher in der Regel sehr verformungsarm. Nachweise der Grenzzustände des Versagens wie für eine Mauer aus nicht zugfestem Material.50). Luftunterstützung. Bei langsamem Ziehen wirkt der erodierende Strahl länger an einer Stelle. 100 .30: verschiedene Verfahren (Düsenstrahlsysteme) der DS-Herstellung nur Bindemittelsuspension. würde eine Schraubenfläche entstehen.10 bar Bild R02. ob und wie das Gestänge beim Ziehen gedreht wird. für eine Suspensionverfüllung 3 bis 10 bar. Das Ziehen zwischen 0. Es kann ein von vornherein kraftschlüssiger Anschluss des DS-Körpers an das Fundament erreicht werden. An das Düsmaterial ist gegebenenfalls noch die Anforderung einer Sulfatbeständigkeit zu stellen.2.600 bar. 3 . 100 .0 verwendet. .2 Anwendungen und Grenzen des Verfahrens Im Lauf der Jahre haben sich viele Anwendungen für das Verfahren entwickelt.6 m bis 2.

sonst verteilt sich die unter hohem Druck eingebrachte Suspension nach Aufreißen des Untergrundes flächig.60: Anwendungsmöglichkeiten des Düsenstrahlverfahrens - - Dichtsohlen sind geeignet. Mit dem DSVerfahren erstellte Dichtwände und Dichtsohlen können nicht absolut dicht sein. Auch Sohlgewölbe lassen sich herstellen und bei der Erstellung von Zugpfählen kann der Verbund zum Untergrund auch durch Düsen erhöht werden. leicht schräg gestellten Säulenreihen. Bild R02. Die Herstellung der DS-Säulen in horizontaler oder ansteigender Orientierung ist sehr schwierig. dass sich nicht auf größeren Flächen hohe Flüssigkeitsdrücke wirksam werden. Dann wird das Gestänge nach dem Bohren ohne Drehen gezogen. - .andererseits darf die Suspension nicht aus dem Bohrloch ausfließen. - Nachgründungen. da einerseits stets ein Material-Rücklauf erforderlich ist .kann das DSVerfahren eingesetzt werden. die dann rasch zu großen Hebungen führen. Bei der Ausführung aus DSElementen entsteht dann oft unvermeidlich ein größerer Körper. Baugrubenseitige Überstände müssen nachträglich beseitigt (abgefräst) werden. Es dürfen immer nur kleine Bereiche unter einem bestehenden Fundament verflüssigt werden. können sie als DS-Lamellen ausgeführt werden.selbst von Pfählen im Fußbereich . Vortriebssicherung im Tunnelbau: Hier bilden Düsenstrahlsäulen vorab ein Gewölbe im Baugrund oberhalb der Tunnelfirste aus. Baugruben. Wenn sie allein dem Dichtungszweck dienen. Dazu werden in der geplanten Tiefe kurze Säulen im Dreiecksraster angeordnet.9 Beim Düsen muss darauf geachtet werden. Tiefgründungen: Im Fall späterer Zusatzlasten auf einem Bauwerk können mit dem DS-Verfahren Fundamente nachträglich vertieft und vergrößert werden. Es wird ein statisch erforderliches Mindestprofil des Unterfangungskörpers ermittelt. kleine Restdurchlässigkeiten müssen in Kauf genommen und so berücksichtigt werden. Für die Herstellung werden üblicherweise die vorhandenen Fundamente schräg durchbohrt (Kernbohrungen vorab). der Unterfangungskörper besteht häufig aus mehreren überschnittenen. die auf allen Seiten wasserundurchlässig umschlossen sind. Auch zur Sanierung von Gründungen .70: Planung eines Unterfangungskörpers aus DSBei Kombination mit Ankern oder Zugpfählen Elementen können sie als hoch liegende Sohlen ähnlich wie eine Unterwasserbetonsohle wirken. auch im Sohlbereich abzudichten. dass keine Schäden entstehen. wenn sie gleichzeitig vertikale oder Erddrucklasten zu tragen haben. Bild R02. siehe untenstehende Beschreibung zur Unterfangung eines Einzelfundamentes. Dichtwände können aus überschnittenen Säulen bestehen. es baut sich großflächig Druck auf und es kommt zu unkontrollierten Geländehebungen .Spezialverfahren Seite R.

Ein fehlender Rücklauf ist ein Alarmsignal: eine Verstopfung im Rücklauf führt zum Aufbau hoher Drücke und einer akuten Gefahr unkontrollierter Hebungen. Mit Hilfe von Abgrenzungen. dass unter mehr als einem Viertel der Fundamentfläche ein verflüssigter Bereich entsteht. Düsparametern und gedüsten Böden möglich.10 Die Unterfangung eines Einzelfundamentes mit einem DS-Körper ist in Bild R02. Der optimale Anwendungsbereich sind Sande und Kiese. Die erreichten Durchmesser sind zu überprüfen: Probesäule. dass der Boden erodierbar ist. ist daher schlecht deponierbar und macht die Anwendung des Verfahrens in Tonen meist unwirtschaftlich. dass oberhalb und unterhalb der Düsschatten ausreichend feste und dichte Bereiche sichergestellt sind. Rückflussdichte. die aus gedüsten Lamellen bestehen. Die Durchlässigkeit kann am besten am Gesamtsystem (Probelenzen) überprüft werden. Tone sind von einem Hochdruck-Flüssigkeits-Strahl Bild R02. Festigkeit und Dichtigkeit sind entsprechend der Aufgabenstellung zu überprüfen. die Wasserwege bilden. Ziehgeschwindigkeit. Ein weiteres Problem stellen organische Einlagerungen. die zeitlich variablen Größen sind permanent zu erfassen: Düse. wodurch wiederum unverfestigte und (unter hohem Wasserdruck) nicht dichte Bereiche gebildet werden. Folgende Kontrollen sind erforderlich: - Einmessen der Bohransatzpunkte nach Lage und Höhe mit geodätischer Vermessung. die nur im Fall eines späteren Freilegens direkt zugänglich und dann nicht mehr korrigierbar sind. Dichtigkeit und Festigkeit an jeder Stelle muss daher bei der Herstellung durch weit reichende und möglichst vollständige Qualitätskontrollen erreicht werden. Die Abweichung zwischen Ist-Achse und Soll-Achse muss in einem vorher definierten Toleranzbereich verbleiben. der dabei in großem mentes im DS-Verfahren Umfang entstehende Rücklauf mit hohem Tonanteil ist jedoch problematisch.80: Unterfangung eines Einzelfundazwar meist noch ausreichend erodierbar. in kritischen Fällen zum Ausschluss unzulässiger Hebungen: online-Dauer-Überwachung. Dosierung der Zuschläge. Die Anwendung des Verfahrens setzt voraus. und nach dem Ziehen des Gestänges ihre Daten an einen Computer übertragen. die mit gleichen Herstellparametern durch mehrere Bodenschichten verläuft. Druck. andernfalls werden Zusatzmaßnahmen erforderlich. Drehzahl. Bei oder nach der Herstellung von Säulen können die Durchmesser jedoch (aufwändig) bestimmt werden: .3 Qualitätskontrolle Düsenstrahlkörper sind unterirdisch hergestellte Körper.80 dargestellt. Dazu sind Rückstellproben mit zeitabhängiger Untersuchung sowie Gewinnen und Untersuchen von Bohrkernen zweckmäßig und üblich. Verformungen der Nachbarschaft überwachen und beweissichern: geodätische Vermessung. - Die Vorhersage der erreichbaren Durchmesser ist bisher nur auf der Grundlage von Erfahrungen mit den Geräten. die fest in das Bohrgestänge eingebaut werden können. die bei Anwendungen mit Anforderungen an die Dichtigkeit unerwünscht oder auch gefährlich sind. die bisher weitestgehenden Ansätze in dieser Richtung finden sich bei BERGSCHNEIDER (2002). Eine Säule. Theoretische Verfahren oder allgemein verfügbare empirische Daten zur Durchmesserbestimmung gibt es bisher nicht. Alle Parameter des Verfahrens sind vollständig zu protokollieren. automatisch registrieren und speichern. Die Sicherstellung ihrer Geometrie. Durchflüsse von Wasser und Suspension. als sie zu unverfestigten Düsschatten führen. insbesondere Holzstückchen und Braunkohle dar. können sich dabei zu "Nestern" ansammeln. Kontrolle des Rücklaufs: Farbänderungen können auf die Schichtung hinweisen.2. In solchen Fällen muss die Dicke einer Sohle so groß gewählt werden. Messschirm. In sehr grobklastischen Böden ist es daher technisch nicht geeignet.Spezialverfahren Seite R. wird verhindert. R. Es gibt Inclinometer. der ein genaues Bohrlochprofil errechnet. Tiefe (über die Länge des Bohrgestänges) und Neigung mit Hilfe von Inclinometern. Eingelagerte Steine bilden insofern ein Problem. Hydrophon. Sie schwimmen in der Suspension auf. wird in den verschiedenen Schichten verschiedene Durchmesser aufweisen. siehe unten. Er bindet nur langsam ab.

werden Probesäulen hergestellt und anschließend freigelegt.Spezialverfahren Seite R.und Schluffteilchen in größerem Umfang mit dem Rücklauf aus dem aufgeschnittenen Bohrloch ausgetragen werden als Sand.8 m und 0. Dichte und Kornverteilung des Bodens müssen bekannt sein. - Bild R02. allein mit der Ermittlung der Dichte des Rücklaufes mit guter Genauigkeit auf den Durchmesser eines Düsenstrahlkörpers zu schließen. die Massen und Volumina von Wasser und Bodenpartikeln.B. für die keine sicheren Erfahrungen vorliegen.feine Ton. dass . die im Rücklauf ausgetragen werden. So lassen sich auch in großen Tiefen. des vor dem Düsen anstehenden Bodenmaterials im Bereich des Düskörpers und des Rückflusses lässt sich der Durchmesser des DS-Körpers ermitteln. 1996) sowie mit Messrohr und Hydrophon - - .100: Durchmesser-Bestimmung aus Dichtemessung keit ihrer Kornverteilung berücksichtigte. Wichtige Grundlage dabei ist.11 - Bei vielen Baustellen mit Randbedingungen. Betrachtet werden je Meter Säule die Massen und Volumina der beim Düsen eingebrachten Stoffe Wasser und Zement. weisen die Verfahren nennenswerte Ungenauigkeiten auf.nachdem der Boden im Wirkungsbereich des energiereichen Düsenstrahls ganz in seine Einzelkomponenten zerlegt ist . man geht von wassergesättigtem Boden aus. gelingt es. die nicht mehr freigelegt werden können Durchmesserbestimmungen von Probesäulen vornehmen. die empirisch aus vielen Versuchen und Rückrechnungen ermittelt wurden.90). Unter der des Rückflusses und Massenbilanz weiteren Annahme. LESNIK (2003) hat dabei gute Erfolge vorweisen können. Der GesamtBodenaustauschgrad ergibt sich aus dem gewichteten Mittel aller Einzelkornfraktionen mit ihren jeweils eigenen Bodenaustauschgraden.10). sowie die Massen und Volumina von Wasser.9 m von der Bohrachse. nachdem er dazu die Erodierbarkeit der im Untergrund anstehenden Böden in AbhängigBild R02. ob der Düsstrahl das Rohr erreicht oder nicht (Bild R02. 0. z.7 m. in Entfernungen von 0. Probesäulen oberflächennah auszuführen. siehe Tabelle R02.oder gar Kieskörner (Bodenaustauschgrad. Mit Tastgeräten verschiedener Art kann unmittelbar nach dem Düsen in einer frischen Säule der Durchmesser ermittelt werden. Wenn man vor dem Herstellen einer Säule Messrohre in den Untergrund einbaut. können Hydrophone in den Rohre detektieren. die erodiert (in Einzelteile zerlegt) werden. Die Probesäulen sollten in Böden gleicher Zusammensetzung und etwa gleicher Dichte hergestellt werden wie die später zu produzierenden Säulen. Daraus lassen sich Masse und Volumen der im Boden verbleibenden Säule und damit ihr Durchmesser bestimmen. Mit einer Bilanzierung der in das Bohrloch eingebrachten Massen an Wasser und Zement. Zement und Boden.90: Reichweiten-Bestimmung mit Tastwerkzeug (KLUCKERT. Oft ist es dennoch möglich. dass der w/z Gehalt in der rücklaufenden Suspension und im gedüsten Bereich gleich ist. Da der Übergang zwischen Suspension und Boden aber nicht immer "hart" ist.

Spezialverfahren Seite R.00 m /min m /min m/min - Tabelle R02.12 Kornfraktion Feinstes Feinschluff Mittelschluff Grobschluff Feinsand Mittelsand Grobsand Feinkies Mittelkies Grobkies Steine AB.min 80 65 60 50 45 35 30 20 10 0 AB.70 1. ρs ρd AB ρr g/cm3 g/cm g/cm3 3 2.20: Eingangswerte zur genauen Ermittlung der Bilanz der Stoffe im Düsenstrahlkörper Bild R02.20 1.10 1.30 0.B.30: Beispiel für ermittelte Einzelkomponenten und Ergebnisse bei der Massenbilanz einer Säulenherstellung .00 0.10: Bodenaustauschgrad AB [%] in Abhängigkeit von der Korngröße Tabelle R02.00 0.max 90 75 70 60 55 45 40 30 20 5 0 Eingabe Bodenkennwerte Korndichte Trockendichte Bodenaustauschgrad Messwert Rückflussdichte Sonstige Werte Bindemitteldichte Dichte Wasser Durchflussrate Suspension Durchflussrate Wasser Ziehgeschwindigkeit W/Z Suspension ρz ρw Qsus Qsw vz W/Zsus g/cm3 g/cm 3 3 3 z.75 3.50 1.80 0.

gelegentlich hat es sich auch schon als letzter Ausweg erwiesen. Frostkörper können auch während ihrer Lebensdauer durch Nachvereisen verstärkt werden. rings um einen kreisförmigen Schacht angeordnet.1 Technologie Das Verfahren setzt einen ausreichenden Wassergehalt des Bodens voraus. Kühlmittel und Verfahren lässt sich auf 2 Typen zurückführen: .10: Gefrierrohr im Boden (ORTH. Gleichzeitig können mit dem Gefrierverfahren in der Regel auch strengste Umweltauflagen erfüllt werden. - R. welche auch die Anwendung von ebenen und auf Biegung und Zug beanspruchten Frostkörpern ermöglichte.10). welches im Ringraum zwischen Innenund Außenrohr zurückfließt und dabei den Boden abkühlt (Bild R03. Durch den gefrorenen Boden kann kein Wasser hindurchtreten.4 d d Bild R03. Auf dieser Grundlage entwickelte sich die Bodenvereisung zu einem flexiblen und umweltfreundlichen Verfahren insbesondere auch für temporäre Stützbauwerke im Tiefbau.50 mm) Gefrierkörper ~ 45 cm ~ 0. Gefrorener Boden ist: • annähernd so fest wie Magerbeton • bildsam • absolut wasserdicht • chemisch neutral Frostkörper können beliebig nahe an oder unter bestehenden Bauwerken hergestellt werden. was bei kaum einer anderen Verfestigungsmaßnahme im Tiefbau möglich ist. Steigrohr (d = 98 . das mit gewissen Modifizierungen bis heute angewendet wird: vertikale Bohrlöcher werden in regelmäßiger Folge. 2002) Die Anwendung des Gefrierverfahrens beschränkte sich bis zum zweiten Weltkrieg im Wesentlichen auf gewölbeartige Frostkörper. Dabei gefriert das im Boden vorhandene Wasser und verfestigt den Boden. In jede Bohrung wird ein doppelwandiges Rohr eingesetzt. aber doch hinreichend sicher bemessen werden konnten. Für schwierige Tiefbaumaßnahmen stellt es jedoch oftmals eine konkurrenzfähige Alternative zu anderen Bauverfahren dar. Als wesentliche Merkmale und Vorteile des Gefrierverfahrens sind zu nennen: - Das Gefrierverfahren ist in praktisch allen Bodenarten und damit auch in stark geschichteten Böden anwendbar. Das Gefrierverfahren ist für einfache Abstützungen und Abdichtungen in der Regel zu teuer. Behinderungen späterer Baumaßnahmen sind hierdurch ausgeschlossen.13 R. Intensive Grundlagenforschungen etwa ab den 1970er-Jahren führten zu erweiterten Kenntnissen über gefrorene Böden. Nach dem Auftauen bleiben außer einigen dünnen und weichen Rohren keine Rückstände im Boden. sofern dort die Gefrierrohre eingebohrt werden können.106 mm) Speiserohr (d = 30 .3 Vereisung Zulauf Rücklauf Die Technik der Bodenvereisung stammt aus dem Schachtbau: 1862 wurde erstmals in einem Bergwerk in Südwales eine künstliche Bodenvereisung angewendet. In nichtbindigen Boden kann durch Versickerung bei Erfordernis der erforderliche Wassergehalt eingestellt werden. 1883) ein Patent auf ein Verfahren.Spezialverfahren Seite R. 1883 erhielt in Deutschland POETSCH (KOHLER. der in bindigen Böden in aller Regel vorhanden ist. bei Bedarf in mehreren Reihen. welche mit vergleichsweise einfachen Rechenmodellen und Stoffgesetzen zwar nicht besonders wirtschaftlich. Es findet keine Belastung von Boden und Grundwasser statt.3. Die Vielzahl der entwickelten Geräte. In das innere Speiserohr wird ein Kälteträger eingepumpt.

Gebräuchliche Kälteträger sind MgCl2.und Steueranlage zur Dosierung des Stickstoffs. welche zunehmend größer werden und schließlich zusammenwachsen (Bild R03. 1991). Nachteil: Hoher Aufwand bei der Baustelleneinrichtung.14 - Sole-Verfahren im Kühlkreislauf-System (Bild R03. sind wegen der höheren Viskosität des Kältemittels dickere Gefrierrohre erforderlich.20: Schema eines Kühlaggregates (JESSBERGER. es verbleibt im geschlossenen Kältemittelkreislauf der Kältemaschine.oder CaCl2-Lösungen. Kühlung mit Sole / Lauge - Bild R03. Mit Hilfe eines Kompressors wird ein Kältemittel wie z. verdampft im Bohrlochtiefsten und tritt gasförmig über den Ringraum zum Außenrohr heraus. Im Vergleich zur Stickstoffvereisung. Durch die sehr niedrige Temperatur des verdampfenden Stick- Bild R03. Verteilerleitungen sowie einer Mess. meist eine Sole.20). Vorteil: kontrollierbarer Aufbau eines Frostkörpers. Auf diese Art kann ein Kälteträger einstufig auf etwa -25 °C.z. die ebenso wie der gesamte Kältekreislauf absolut dicht sein müssen.B. welches auf der Baustelle in einer Kältemaschine als Gas gekühlt wird.40: Schockgefrieren mit flüssigem Stickstoff LN2 (JESSBERGER.wieder auf etwa Umgebungstemperatur herabgekühlt. 1991) . gekühlt. Das Kältemittel wird wieder dem Kompressor zugeführt. strömt im Speiserohr ins Bohrloch ein. Empfindlich gegenüber strömendem Grundwasser. Hohe Stromkosten bei langer Bauzeit. Dabei wird der umgebende Boden rasch abgekühlt. dass das ausströmende Abgas auf einer bestimmten Temperatur gehalten wird (Bild R03.000 bis 500.Spezialverfahren Seite R. Lange Gefrierzeiten wegen des geringen Temperaturgradienten.40). zweistufig auf bis zu etwa -40 °C abgekühlt werden. mit einer Luftkühlung . Während des Einfrierens entstehen zunächst um die Gefrierrohre radialsymmetrische Walzen aus Frostboden. Das verdichtete und dabei erwärmte Gas wird .B. Sobald der Frostkörper seine planmäßige Ausdehnung erreicht hat.30). auch Äthylenglykol. Alternativ zu Stickstoff kann auch CO2 als Kälteträger und Kältemittel verwendet werden. weil jeder Kältemittelaustritt zum Auftauen in der Umgebung führt. Typische Kühlaggregate für Gefrierverfahren haben 300 . Abschließend tritt es frei in die Atmosphäre über. siehe unten. seit 1962): flüssiger Stickstoff (LN2) wird mit Spezialfahrzeugen auf die Baustelle gebracht. In einem Verdampfer wird das Gas entspannt. Hier wird auf der Baustelle mit Hilfe einer Kältemaschine (wie Kühlschrank) ein Kälteträger. Dabei kühlt es ab. Mit dem abgekühlten Gas wird in einem zweiten Wärmetauscher der Kälteträger abgekühlt. Zugeführt werden braucht nur die Betriebsenergie für die Kältemaschine. Ammoniak verdichtet.30: Frostausbreitung um eine Reihe von Gefrierrohren (ORTH. Vorteil der Stickstoffvereisung ist eine vergleichsweise einfache Baustelleneinrichtung aus Vorratstank. Die Menge des eingespritzten Stickstoffs wird so gesteuert. aber längst nicht so tiefe Temperaturen erreicht wie flüssiger Stickstoff. genügt eine stark reduzierte Kühlleistung zur Aufrechterhaltung des Frostvolumens. Schockgefrieren (Stickstoffvereisung.1000 kW Leistung und schaffen damit 200. so dass Solevereisungen vor allem für größere und langdauernde Vereisungen in Frage kommen. die dann über ein geschlossenes Rohrleitungssystem zum Gefrieren des Bodens verwendet wird.000 kcal/h. 2002) Bild R03. Vergleichsweise niedrige spezifische Betriebskosten für die Abkühlung.

Lanzen sitzen daher bei 0. sind Temperaturmessungen im Boden. Mit einem Ring Lanzen kann man ungefähr bis zu 3 m dicke Frostwände erzielen. größere Gefrierrohrabstände möglich.3 Hinweise zur Theorie der Frostkörperbildung Die Bildung eines Frostkörpers erfolgt nach SANGER / SAYLES (1978) in mehreren Stadien: Bild R03. Beim schnellen Gefrieren tritt außerdem keine Eislinsenbildung auf. Weiterhin sind u.halber Lanzenabstand). R. Um dies zu prüfen. Laugentemperatur und Wassergehalt (STOSS.50 und R03. Beim Betonieren gegen die Frostwand findet ein Wärmeaustausch statt. ehe ihn der Frost erreicht. der durch Temperaturmessung überwacht werden muss: einerseits soll die Frostwand nicht zu stark durch die Hydratationswärme des frischen Betons angetaut werden. in der Regel in eigens dafür vorhandenen Bohrungen zwischen den Lanzen. . je durchlässiger der Boden ist.5 · d bis 0. 1976) Faktor 10 Faktor 2 Bild R03.10).70: Tg = ΔT ⋅ (ln R − ln rg ) /(ln R − ln r0 ) (r0 ≤ rg ≤ R) Tu = T0 (ln ru − ln R) /(ln ra − ln R) (ru ≥ R) (R03. Das Teure an der Bohrarbeit ist die erforderliche Richtungsgenauigkeit (evtl. die bei r = R aneinander grenzen (R .und/oder Dichtelement genutzt werden. Im Übrigen ist diese Zeit umso kürzer. R.2 Entwurfsregeln Gefrierrohre (Stöße verschweißt) werden im Abstand von maximal 15 · Ø ringförmig um den zu sichernden Hohlraum gesetzt. lautet die Lösung mit den Bezeichnungen nach Bild R03. andererseits muss der Beton genügend Zeit haben zum Erhärten.Spezialverfahren Seite R. kann er als Trag. Die damit verbundenen kurzen Gefrierzeiten sind nicht nur in Notfällen.15 stoffes von -196 °C lassen sich sehr hohe Temperaturgradienten und dementsprechend hohe Wärmeströme im Untergrund erzeugen. sondern auch bei strömendem Grundwasser von Vorteil. Man erreicht das durch Steuern der Kühlleistung und durch Einhalten von 10° bis 20°C Ausgangstemperatur des Betons. Wie die Bilder R03.60: Gefrierzeit in Abhängigkeit vom Gefrierrohrabstand. Wenn man Gleichung R03.55 · d (d=Dicke der Wand). hängt von dem Abstand die Gefrierzeit entscheidend ab.3.U.3. erforderlich. Sobald der Frostkörper die erforderliche Dicke und Temperatur erreicht hat. 1957) Stadium I Um die Lanze herum bildet sich ein zylindrischer Frostkörper. Ebenso geeignet ist die Crosshole-Seismik.10 jeweils auf den gefrorenen ("g") und auf den ungefrorenen ("u") Bodenbereich anwendet. auf den die FOURIERsche Differentialgleichung für den stationären Wärmefluss zu einem Zylinder anwendbar ist (r . lieber enger setzen).50: Gefrierzeit und Lanzenabstand (KAKIMOW.20). wobei der Frostkörper nach innen etwas mehr wächst als nach außen. Siehe im Übrigen die Hinweise bei JESSBERGER (1991). Auch das Zwischenschalten einer Wärmedämmschicht ist ein gebräuchlicher Lösungsweg.Radial-Koordinate): d2 T / dr 2 + (1/ r ) ⋅ (dT / dr ) = 0 (R03.60 zeigen. Nachteil ist der hohe Verbrauch von Flüssiggas bei längerer Einsatzdauer.

sobald sich die einzelnen Frostzylinder berühren und eine zusammenhängende Wand entsteht. "Elementare Bodeneigenschaften". ergibt sich ein 3. 1978) verwiesen. Mit den in der Vorlesung C. wobei die Zeitabhängigkeit und Temperaturabhängigkeit der Kennwerte nicht übersehen werden darf. Die Berechnung erfolgt in Zeitschritten Δ t. kann man in der von KLEIN / JESSBERGER (1978) beschriec benen Weise vorgehen: dabei wird das Hookesche Gesetz um einen Kriechdehnungs-Anteil ε erweitert: σ ij = (K − 2 e e c ⋅ G) ⋅ ε kk ⋅ δ ij + 2 ⋅ G ⋅ (ε ij − ε ij ) 3 (R03.1.4 ist es möglich. . um einen Zylinder vom Radius R einzufrieren. die dem Boden entzogen werden muss. Von da an geht die Berechnung analog wie im Stadium I. macht etwa 30 % aus und darf keinesfalls vernachlässigt werden.40). dE / dt = 2 ⋅ π ⋅ K g ⋅ T0 /(ln R − ln r0 ) (R03. das ist der Energieanteil des ungefrorenen Bodens.Spezialverfahren Seite R. das Anwachsen des Frostkörpers bis zur Ausdehnung R sicherzustellen.Δ T Wärmemenge zum Abkühlen des Bodenvolumens zwischen R und ra. die Festigkeitseigenschaften der Frostwand zu bestimmen und damit die Standsicherheitsnachweise wie für eine massive Konstruktion auszuführen.6. Stadium II Dieses Stadium beginnt. Stadium III Falls der gewünschte Frostkörper mit nur einem Ring Lanzen nicht hergestellt werden kann. Der 3.3. um nach der Gleichung für die Wärmemenge Q. die entweder als eine in der Dicke zunehmende ebene Wand oder als ein sich verdickender Ring angesehen werden kann. besteht (je stgdm) aus der Summe von - Latenter Umwandlungswärme Wärmemenge zum Abkühlen von T0 auf 0° Wärmemenge zum Abkühlen von 0° auf . sobald sich die Ringe berühren. Der Frostkörper wird dabei näherungsweise als elastischer Körper idealisiert. siehe Vorlesung C. Abschnitt C. dazu wird auf die Quelle (SANGER / SAYLES.60). Falls Berechnungen mittels finiter Elemente anzustellen sind. allerdings nur noch langsam. wobei die Kriechdehnungen jeweils beim nächsten Schritt als Anfangsdehnungen eingesetzt werden. "Elementare Bodeneigenschaften".50). Der so entstehende große Frostring kann dann noch weiter anwachsen.30).6 erklärten Kennwerten ergibt sich nach SANGER / SAYLES (1982): Bild R03. Abschnitt C.30. Bei der Berechnung geht man gewöhnlich vom ebenen Zustand aus und wandelt die Kette der Zylinder-Querschnittsflächen in einen flächengleichen Ring konstanter Dicke um.Summand in Gleichung R03. Die erforderliche Gefrierzeit ergibt sich aus der Bedingung.70: Räumliche Temperaturverteilung und Frostkörperbildung 2 E = π ⋅ R 2 [L + C vu ⋅ T0 ⋅ (ra − R 2 ) / 2 ⋅ R 2 ⋅ (ln ra − ln R ) + C vf ⋅ ΔT / 2 ⋅ (ln R − ln r0 )] (R03. Daraus folgt t g = (R 2 ⋅ L ′ / 4 ⋅ K g ⋅ T0 ) ⋅ [2 ⋅ (ln R − ln r0 ) − 1 + C vf ⋅ T0 / L ′] Die dazu erforderliche Kühlleistung (Wärmestrom) ist (R03. Auf Grund der Angaben in Abschnitt R. Stadium.16 Die gesamte Energie E. dass der Wärmefluss durch die Rohrwand bei r = r0 groß genug sein muss.

Ein tragfähiger Frostkörper kann in praktisch allen mindestens erdfeuchten Böden (notfalls unter künstlicher Wasseranreicherung) hergestellt werden. Fließt das Grundwasser schneller als ca. 2 m/Tag.Eis Wasser . Einen Ansatz dazu nennt SCHAD (1992) auf der Grundlage eines Elastizitätsmoduls.1 Äußere Standsicherheit Die äußere Standsicherheit wird wie bei anderen Konstruktionselementen mit den üblichen Berechnungsverfahren nachgewiesen. aus ORTH. bei Unterfangungskörpern ist zusätzlich die Grundbruchsicherheit nachzuweisen. R. zusätzliche Gefrierrohre) erforderlich werden. Bei Baugrubenwänden sind meist die Kipp.Luft σ h ε1 = ln h h0 h0 = Anfangshöhe ε1 [-] σ θ= -10° C Verhalten von gefrorenem Boden: Er wird unter Kurzzeitlast als Die innere Standsicherheit ist für die jeweilige linear elastischer Körper angesehen.90: Kriechen gefrorenen Bodens unter einachsigem gleichmäßige Temperaturverteilung haben.4.B. 2002). so können Maßnahmen gegen die Aufwärmung durch das Grundwasser (z. Dabei sind weiterhin die zulässigen Verformungen im Hinblick auf die Gebrauchsfähigkeit zu beachten.und Gleitsicherheit. von der an das Kriechen zum Versagen führt.4.90). R.T. der bei längerer Belastung Bodenart und ihren Zustand in Abhängigkeit von (abhängig vom Spannungsniveau) kriecht.17 R. Eis. Der Einfluss von Grundwasser wird wie bei anderen Konstruktionselementen berücksichtigt. der mit der Dehnung linear abfällt.80). dass die Festigkeit stark von der Temperatur abhängt und das Eis wie in der Folge gefrorener Boden viskose Materialien sind. stärkere Kühlung. Man erhält dann eine kritische Last. Salze im Boden bzw. Ebenso sind die Setzungen im Hinblick auf die Gebrauchsfähigkeit zu prüfen. im Grundwasser müssen besonders berücksichtigt werden (z.4 Planung und Bemessung von Frostkörpern Gefrorener Boden ist ein Vierphasengemisch aus Mineralkörnern. das man als "Eisbeton" bezeichnen kann. die allerdings im Vergleich zu üblichen Materialien wie Beton oder ungefrorenem Boden ein besonderes Materialverhalten besitzen. Wasser und Luft (Bild R03. also bei Beanspruchung im Laufe der Zeit Kriechverformungen erleiden. Da Frostkörper normalerweise eine unBild R03. Wesentlicher Unterschied ist.3.3. .2 Innere Standsicherheit t [min] Bild R03. 1986).80: Bestandteile des gefrorenen Bodens: Feststoff . ab einem gewissem Zeitpunkt mit ansteigender Verformungsgeschwindigkeit und kommt schließlich zum Bruch (Bild R03. Unter Schubbeanspruchung (also auch bei einachsigem Druck) kriecht gefrorener Boden zunächst mit abnehmender.Spezialverfahren Seite R. der Temperatur und der geforderten Standzeit zu ermitteln. Für die Bemessung sind Frostkörper zunächst normale Konstruktionselemente im Boden. dass er innerhalb der geforderten Standzeit stets im Bereich abnehmender Kriechgeschwindigkeit bleibt (ORTH. Der Frostkörper ist deshalb (unter Berücksichtigung des meist mehrachsigen Spannungszustands) so auszulegen.3. muss Druck auch das Zusammenwirken der kälteren und der wärmeren Bereiche berücksichtigt werden.

näherungsweise davon aus. Anschließend ist unter Berücksichtigung der Temperatur des Kältemittels und der gewünschten Frostkörpergröße der Abstand der Gefrierrohre zu ermitteln. z. die Verfestigung während des Betriebes erforderlichenfalls zu verstärken.100 zeigt Beispiele des Spannungs-Verformungsverhaltens verschiedener gefrorener Böden.14 3.1 %/min.h.24 0. die beiden Parameter qg und cg zu berücksichtigen (Bild R03. R. Nachdem gefrorener Boden infolge seiner Viskosität zu erheblichen Spannungsumlagerungen fähig ist und andererseits im Betrieb ohnehin eine durchgehende Überwachung benötigt.25 0.Spezialverfahren Seite R. Bei dieser Belastungsgeschwindigkeit (Dreiaxialversuch) trägt also das Eis bei kleinen Dehnungen noch nichts bei.0⋅10 2.110. Man geht .40 C [-] 0. Da sich weiterhin die zeitabhängigen Verformungen bei Zug und Druck unterschiedlich entwickeln.8⋅10 Zur quantitativen Abschätzung des Kriechverhaltens wird gewöhnlich ein Potenzgesetz benutzt.18 Bei der Bemessung von Frostkörpern auf Biegungen ist weiterhin zu berücksichtigen.20 0.4. Hierbei ist sowohl die .0⋅10 5. Bisweilen sehr nützlich ist die bei kaum einem anderen Verfestigungsverfahren vorhandene Möglichkeit.und zeit-unabhängig ist. Die axiale Vorschubgeschwindigkeit ist bei einaxialen Scherversuchen 1 %/min.B. Bei der Auftragung im Mohrschen Spannungsdiagramm ergeben sich ausgeprägt nichtlineare Bruchgrenzen. Bei Dehnungen unterhalb der Bruchdehnung ergeben sich nur unwesentlich kleinere Scherwinkel.2⋅10 5.3. bei dreiaxialen Versuchen 0. Bild R03.25 2. den Frostkörper stärker abzukühlen und wachsen zu lassen.100: Einaxiale Druckversuche an gefrorenen Bodenproben: (T = -10 °C. Die Langzeitfestigkeit ist wegen des Kriechverhaltens von Eis niedriger und kann mit Hilfe von Kriechparametern recht gut abgeschätzt werden.70 2. & 1 = 1 %/min) bei verschiedenen Körnungsε B [-] 1.3 Festigkeit des gefrorenen Bodens Die Festigkeit des gefrorenen Bodens wird in einaxialen und dreiaxialen Scherversuchen bei i. B ε1 = A ⋅ σ1 ⋅ tC Bild R03.16 0. R. so dass es für die Erfassung der mit der Zeit abnehmenden und mit abnehmender Temperatur zunehmenden Festigkeit genügt. Für dieses wird dann die sowohl für das Einfrieren als auch für das Unterhalten des Frostkörpers erforderliche Kälteleistung berechnet. wandert die Nulllinie im Laufe der Zeit.d.100 erläuterten Böden sind die aus Versuchen mit T = -10 °C ermittelten Werte A.110). die gestrichelte Linie "1 %" dürfte die Festigkeit des ungefrorenen Sandes kennzeichnen.R.was an sich nur bei nichtbindigen Böden und Schluffen zutreffen kann . 1984) Boden A B C D E F G Tabelle R03.4⋅10 -3 -3 -3 -3 -2 -2 4. d.3.2⋅10 8. dass der Scherwinkel temperatur. Bild R03. C in der Tabelle R03.15 2.10 A 2 [m /(MN·h)] 1. nach KLEIN (1978): Für die in Bild R03.4.20 2.10 2. dass gefrorener Boden unter Zugund Druckspannung ein unterschiedliches Materialverhalten aufweist und deshalb die Nulllinie im Allgemeinen nicht wie bei einem linear-elastischen Material in der Querschnittsmitte liegt. kann auch das mechanische Verhalten eines Frostkörpers im Sinne der Beobachtungsmethode während der Nutzungszeit durch Temperaturmessungen einfach sowie zuverlässig kontrolliert und erforderlichenfalls beeinflusst werden.4 Thermische Bemessung Bei der thermischen Bemessung ist zunächst ein mit den thermischen Bodeneigenschaften sowie den Randbedingungen kompatibles Temperaturfeld zu ermitteln. 10 °C Temperatur des Prüfkörpers bestimmt.072 0.2⋅10-3 3. B.48 kurven (JESSBERGER.10 angegeben.095 0. der Zuwachs an Festigkeit bis zum Bruch äußert sich praktisch in Form einer Kohäsion.

kann jedoch bei Kenntnis bestimmter Bodenparameter recht genau vorherberechnet werden. welche den Betrag der Frosthebung oftmals überschreiten. .4 Einsatz von Tonsuspensionen.B. Zu berücksichtigen ist ferner. & 1 = 0.3.045⋅n (n = Porenanteil) zu erwarten. Das größte Wasserbindevermögen haben Na-Montmorillonite.und Temperatur-Abhängigkeit von qg und cg (JESSBERGER / NUSSBAUMER. nach einem amerikanischen Fundort benannt als Bentonit im Handel sind. Dabei wird die in der Vorlesung B. "Stützbauwerke und Verbau" behandelten Schlitzwände ebenso wie für Bohrungen für Pfähle oder Anker. der Grundwassersituation sowie der Gefriergeschwindigkeit ab.5 Verformungen infolge von Gefrieren und Auftauen Die Ausdehnung des Wassers ist insbesondere bei Frostkörpern seitlich oder unter bestehenden Bauwerken zu beachten. 1973). R. dem Wassergehalt.110: Scherdiagramm für gefrorenen Sand (T = -10°C. "Entstehung und Zusammensetzung von Boden und Fels" bereits erwähnte große Thixotropie der Montmorillonit-Tone ausgenutzt. Bentonit Bild R03. Dies gilt jedoch nur. gelegentlich aber (infolge andauernder Aufheizung durch menschliche Einwirkung) auch bis zu 15°C. Bei frostempfindlichen Böden ist über die Volumenänderung des gefrierenden Bodens hinaus eine Eiskristallbildung zu beachten.Spezialverfahren Seite R. Die Größe der Hebungen hängt wesentlich von der Bodenart. "Boden als Baustoff". Steigerung der Kohäsion cg und einaxialen Druckfestigkeit qg mit der Frosttemperatur. die z. weil hierdurch Zwängungsspannungen und/oder Hebungen entstehen können. Abfall mit der Belastungszeit Zur Stützung und Stabilisierung offener Hohlräume werden erfolgreich Tonsuspensionen eingesetzt. 8-11°C.3. Insbesondere bei Stickstoffvereisungen können die Hebungen durch die Gefriergeschwindigkeit in gewissem Umfang beeinflusst werden. Aufgrund der Ausdehnung des Wassers im Porenraum bei der Eisbildung wäre eine spezifische Volumenausdehnung um den Faktor 0. Daher ist bei langsamer Frostkörperbildung in Kiesen und Sanden anders als in bindigen Böden nicht mit Frosthebungen zu rechnen. "Frostempfindlichkeit". 1984) sowie Näherungswerte für ε die Zeit. zu berücksichtigen. als es infolge einer Volumenausdehnung wegfließen kann. Abschnitt F.1 %/min) (JESSBERGER. R. siehe Vorlesung F.19 Bodenanfangstemperatur von in unseren Breiten meist ca. Dies gilt bei den in der Vorlesung Q. wenn das Wasser schneller gefriert. dass bei bestimmten Bodenarten Tausetzungen nach dem Vereisen auftreten können.

Spezialverfahren Seite R.) Bentonit mit Wasser ergeben eine Suspension. die durch künstlichen Basenaustausch in Na-Montmorillonit umgewandelt und als Tixoton verkauft werden. Bild R04. Bild R03. der an der Grenzfläche Hohlraum / Boden vorhanden ist.20 zeigt ein Volumenelement. ab 1893 auch im Bergbau für das Abteufen von Schächten. die Praxis griff das Verfahren aber erst nach dem 2. Die erste Patentschrift auf geotechnischem Gebiet datiert von 1912 (WEISS.120: Beispiele von Frostkörper-Ausbildungen hF die Druckhöhe von F ist.5 . oder Frostwänden umgekehrte Gewölbe mit lotrechten und geneigten Gefrierrohren Unterfangungen. Schlitz-.10: Festigkeitsverhalten einer thixotropen Tonsuspension (LORENZ.20 In Deutschland findet man bei Landshut Tone mit 40 .10. Nach einem gewissen Fließweg kommt daher die Suspension zum Stillstand. Das Fließen "stagniert". dass der gegenüber dem Porenwasser oder der Porenluft im Boden bestehende Überdruck der Suspension. die eine statische und eine dynamische Fließgrenze hat. Bild R04. Verbauwände σ F = γ F ⋅ hF .4.60 % Ca-Montmorillonit.1 Stützwirkung Bild R04. fließt aber (Ausnahme in enggestuftem grobem Kies) nicht weg. dass stützende Kräfte aus der Suspension an das Bodengerüst abgegeben werden. 1967). in dem ein Boden (B) durch eine Stützflüssigkeit (F) stabilisiert wird. Damit wird ein Druckgefälle Δp / s definiert (DIN 4126). Man spricht daher von einer plastischen Flüssigkeit. Die Viskosität der Suspension bewirkt. wenn Δp auf die statische Bild R04. Weltkrieg auf Grund der Arbeiten von LORENZ (1950) in Deutschland und VEDER (1950) in Italien auf. Tonsuspensionen werden nach einer Erfindung von 1845 beim Tiefbohren als Bohrspülung eingesetzt. 1950) Fließspannung τF abgebaut ist.20: Stützung eines Bodens B durch eine stützende Flüssigkeit F . die im beruhigten Zustand geliert und eine gewisse Scherfestigkeit hat. Die nutzbare Druckdifferenz zwischen F und GW ist also Δp = γ F ⋅ hF − γ W ⋅ h W Die Stützflüssigkeit dringt über eine gewisse Länge s in die Poren des Bodens ein. Die Qualitätsanforderungen an geotechnische Tonsuspensionen sind in DIN 4127 genormt. R.6 % (Gew. Im Boden steht Grundwasser mit der Höhe h w an. im Boden dadurch abgebaut wird. Der Druck der Stützflüssigkeit ist wenn Kleinbohrpfahlwand Schlitzwand Platte aus gefrorenem Boden auf Kleinbohrpfahl-. Schon Mischungen von nur 3.

Die Fließspannung hängt vom Tongehalt der Suspension ab. durch Füllmittel die Filterwirkung zu verbessern (Feinsand.a. die Suspension also wegläuft. 1977) und ϕ′ d der Bemessungswert des Winkels der inneren Reibung von B sind. Die Rührzeit zwischen den Messungen von (statische Fließgrenze) und τF τFr (dynamische Fließgrenze) war 30 min (KÄRCHER. R. . Aus dem Gleichgewicht der auf einer vertikalen Gleitfläche potentiell abrutschenden Bodenscheibe (DIN 4126. muss die Versuchstemperatur festgelegt (üblich: 20°C) und konstant gehalten werden. dass man entweder überhaupt keine Suspension zur Stabilisierung benötigt oder die Suspension sich wie ein dünner Film auf die Erdwand legt. Für eine konstante Druckhöhe ist fs0 der Reziprokwert der Filterlänge s. 1980) Die statische und die dynamische Fließspannung werden in einem Rotationsviskosimeter gemessen. 1968).Spezialverfahren Seite R.2 Bestimmung der Fließspannung (R04. 1967 und MÜLLER-KIRCHENBAUER.).30: Druckgefälle in Abhängigkeit von Fließgrenze τF und wirksamem Korndurchmesser d10 (RUPPERT. s. wo s die (unbekannte) "Stagnationslänge" (WEISS.30. wie Bild R04. die somit bei Tonböden so klein wird.21 Es muss so groß sein. 1991) ergibt sich als erforderliches Druckgefälle: fs0 = Δp / s = γ ′ ⋅ cot ϕ ′ d. Bild R04. Da die Viskosität der Suspension temperaturabhängig ist. das ist. Umgekehrt besteht in grobklastischen Haufwerken das Risiko. auf den die Suspension einwirkt.50 zeigt Versuchsergebnisse für eine 5 %-ige Tonsuspension. fs0 (bei RUPPERT (1980) f0d) ist nach experimentellen Untersuchungen von RUPPERT (1980) von der Fließgrenze der Suspension und dem wirksamen Korndurchmesser d10.a. τF als die Fließgrenze nach fs0 = f0d [kN/m³] Bild R04. Bild R04.10).4. dass die unter der Auftriebswichte γ′ des Bodens stehende Erdwand nicht versagt. fs0 = a ⋅ τF / d10 a ist der Anstieg der Geraden in Bild R04. Man muss dann versuchen.m. darf das Füllmittel nicht so beschaffen sein.20).60 zeigt: etwa 1 % mehr Ton führen zu einer Verdopplung der Fließspannung. Asche. dass es sich nicht wieder separieren lässt. Damit lautet die Grenzzustandsgleichung: γ ′ ⋅ cot ϕ ′ d − fs 0 = 0 Das vorhandene Druckgefälle abhängig: (R04. Wegen der thixotropen Eigenschaft von F definiert DIN 4126 einer Ruhezeit von 1 min. dass sich keine endliche Filterlänge einstellt. eine LaborFlügelsonde mit einer Einrichtung zur Messung des Drehmoments bei eingeprägter Drehgeschwindigkeit. Da die Suspension in der Regel mehrfach eingesetzt werden soll und daher wiederaufbereitungsfähig bleiben muss. Häcksel u. dazu STOCKER / WALZ.40.

4. 1968) Bei der Festlegung der Rezeptur für eine Tonsuspension sind folgende Gesichtspunkte gegeneinander abzuwägen: Bild R04.40: Messgerät zur Bestimmung der Fließspannung und Fließgrenze Wegen der aus Bild R04.3 Experimentelle Bestimmung des Stagnationsgefälles fs0 Das Stagnationsgefälle fs0 = Δp/s = γf·hf / l kann auch direkt im Labor für einen nichtbindigen Boden und eine gewählte Suspension in einem Durchlaufzylinder (Permeameter nach MÜLLERKIRCHENBAUER. muss der Baustelle auf Grund eines Vorversuchs auch die Quellzeit bekannt gegeben werden. 1968) - Aus statischen Gründen soll die Wichte γ F hoch sein. Sie beträgt in der Regel 36 h und lässt sich nicht nur durch erhöhte Mischtemperatur.60: Fließgrenze in Abhängigkeit des Tongehalts (KÄRCHER. Bild R04. d. Die Suspensions-Stabilität ist auch sehr stark vom pH-Wert des Grundwassers abhängig.4 Bestimmung der Quellzeit Bild R04. Um das zu verhindern. R. sind kleine Eindringlängen s erwünscht.5 Bestimmung der Suspensions-Stabilität Die Tonsuspension zerfällt entweder durch Sedimentation in ihre einzelnen Phasen oder sie gibt unter Druck an einer durchlässigen Grenzfläche Wasser ab: Filtration. Die Stabilität der Suspension wird deswegen im Labor überprüft und durch die bei einer Spannung von 1 bar und bei 20 °C aus 1 l Suspension ausgepresste Wassermenge QF [cm³] gemessen.4.0 und 9. Das erfordert für grobkörnige Böden hohe statische Fließspannungen. und es besteht die Gefahr. Dabei wird für hF eingesetzt: hF = h′ + l + h′′ ⋅ ( γ w / γ F ) . Der Wert soll zwischen 7.50 ersichtlichen großen Abhängigkeit der Fließspannung von der Temperatur. 1969) bestimmt werden. sie durch Zugabe von Füllstoffen hoher Wichte zu erhöhen. - Mit Rücksicht auf die Verarbeitbarkeit in der Mischanlage darf γ F nicht zu groß werden. die bis zum Erreichen des Endwertes von τF erforderlich ist.4.h. Bei hoher statischer und geringer dynamischer Fließspan- . Bild R04. muss ein chemisches Zusatzmittel wie Antisol.Füllstoffzuschlag je Volumeneinheit). Da die Wichte normalerweise wenig variabel ist. eine organische Verbindung.5 liegen.Spezialverfahren Seite R. dass die Suspension ausflockt. Um zu große Sickerverluste zu vermeiden. R.B. z.70. Bild R04. Um Suspensionsverluste beim Aushub zu begrenzen. von der Ionen-Konzentration. wird in Sonderfällen versucht.6 Wahl der Suspension Bild R04. sondern auch durch Steigern der Mischzeit verkürzen. 1977) sein.90 (g . bei Verdopplung der Mischzeit auf 12 h.22 R. R. beigegeben werden. das ist die Zeit. die im Labor gewöhnlich höher ist als auf der Baustelle. soll beim Baggern des Schlitzes die dynamische Fließspannung γ Fr klein Bild R04.4. Bei Arbeiten an der Meeresküste ist das nicht einzuhalten.70: Permeameter (MÜLLERKIRCHENBAUER.50: statische und dynamische Fließgrenze in Abhängigkeit von Temperatur und Quellzeit (KÄRCHER.80.

1968) - Schlitzwände können auch bei großen Tiefen sicher und gut kontrollierbar hergestellt werden.2 und R. Dichtungswände müssen entweder in eine natürliche Sperrschicht einbinden oder an eine künstlich hergestellte Dichtungssohle angeschlossen werden. Vor allem bei Baugruben begnügt man sich aber oft mit Schichten. bei Kanälen mit Wasserverlusten gerechnet werden.23 nung muss die Thixotropiezahl (das Verhältnis groß sein. In derartigen Fällen muss mit nennenswerten Umströmungen und Restwasserhaltungen bzw. 1968) Zur Herstellung von Dichtungswänden kommen einige Verfahren in Frage.B. Schlitzwände lassen sich durch eingestellte Spundwände (bei statischen Anforderungen) oder Kunststoffdichtungsbahnen (bei Deponieumschließungen. R. die in der Vorlesungseinheit Q. überschnittene Bohrpfahlwände.B.1.B.5 Dichtungswände und -sohlen Sowohl zur Herstellung von Baugruben. Als natürliche Sperrschicht sind wassergesättigter Tonböden optimal. bis auf ein zu definierendes Maß verringert. tertiäre Sande unter quartären Kiesen. Mit speziellen Abschalelementen lassen sich bei Betonwänden Dichtungsprobleme in den Fugen minimieren. Zu diesem Thema siehe auch Vorlesungseinheit S.3 dargestellt sind: - Spundwände. Bild R04. Die Stützflüssigkeit kann gleichzeitig auch Dichtungsmasse sein (Einmassenverfahren) oder die Tonsuspension wird durch eine Ton-Zement-Suspension bzw. deren Durchlässigkeit um z. im Talsperrenbau. - . vor allem wenn sie gleichzeitig als Verbauwände dienen. über Schlossverbindungen miteinander dicht verbunden) wirksam ergänzen. z. R.90: Erhöhung der Wichte durch Zugabe von Füllstoffen (KÄRCHER. Auch bei der Einkapselung / Sicherung bestehender Deponien kommen Dichtungswände zum Einsatz. darüber hinaus Verfahren. 2 Zehnerpotenzen geringer ist als die der abzusperrenden Schicht. Stahlbeton verdrängt (Zweimassenverfahren). wenn Dichtungswände im Einphasenverfahren aus Ton-Zement-Suspension hergestellt werden sollen. Bild R04. γ F / γ Fr ) also Bild R04.Spezialverfahren Seite R.B. Das spielt besonders eine Rolle. ist das Erreichen eines hinreichend wasserdichten Anschlusses an den Fels und das Ausschließen einer Umströmung über Klüfte oft problematisch. darf γ F vor allem bei größeren Grabtiefen nicht zu groß werden. die in Deckschichten bis auf anstehenden Fels hergestellt werden. obwohl in entsprechenden Fällen Schlossdichtungen (z. mit Hilfe von Stahlrahmen eingebracht. Schlossundichtigkeiten sind nicht zu vermeiden. "Bauen im Grundwasser".100: Grenzwerte bei Suspensionswahl (KÄRCHER. als auch im Zusammenhang mit Staubecken im Talsperrenbau oder Kanälen für Schifffahrtswege und Wassertransport werden unterirdisch zu erstellende Dichtungswände und sohlen benötigt. Die Vielzahl der Fugen lässt stets eine Restdurchlässigkeit erwarten. 1968) Bild R04. Da der Greifer des Baggers gewöhnlich im freien Fall durch die Suspension den anstehenden Boden lösen muss. bituminöses Material) üblich sind. die das Grundwasser aussperren. Mit ihnen wird der Strömungsweg des Grundwassers versperrt bzw. Bei Dichtungswänden z.100 zeigt ein Diagramm von KÄRCHER (1968) mit den erforderlichen Grenzwerten als Funktion des Korndurchmessers d25 des zu stützenden Bodens. die hier in den Abschnitten R.80: ausgepresste Wassermenge QF (KÄRCHER. "Stützbauwerke und Verbau" behandelt wurden. vor allem wenn sie gleichzeitig als Verbauwände dienen.

da häufig in erreichbaren Tiefen keine natürlichen Stauer genutzt werden können. Spezielle Stahlprofile werden in den Boden eingerüttelt und gleich anschließend wieder gezogen.24 - Injektionskörper. wo die Wände nicht in natürliche Stauer einbinden können. und die Wand muss sich in die als Abschluss dienende Sperrschicht sicher Bild R05. weil sie schneller hergestellt werden können.und Düsenstrahlsohlen ausgeführt worden. im Umfeld einer Wand. Die statische Beanspruchung muss über Biegung und geeignete Auflagerung im Boden oder durch Anker aufgenommen werden. wo sie herstellbar und zuverlässig sind.10: Herstellen von Schmaldichtwänden einbinden lassen. Einsatz dann. im Tunnelbau beim Herstellen von Querverbindungen. Injektionssohlen werden durch rasterförmig angeordnete Injektionen mit in der Regel vertikalen Bohrungen hergestellt. Als Alternative sind Feinstzement. Zusätzlich zur statischen Beanspruchung ist die hydraulische Beanspruchung zu beachten. 1992). 1976. auf einem Nachbargrundstück keine Einbauten verbleiben dürfen. . "Bauen im Grundwasser". Sie schließen das Durchströmen von Wasser vollständig aus. wenn nach Beendigung der Maßnahme z. können aber nur temporär eingesetzt werden. Die dabei unvermeidlich auftretenden Verformungen dürfen die Dichtwirkung nicht stören. die sich durch Rammen oder Rütteln noch aufschlitzen lassen (LORENZ.B. wenn sie in Baugrubenwänden gleichzeitig als Unterfangungen dienen. sind Suffosionserscheinungen auszuschließen (s. Ferner muss der Boden rammfähig sein. "Wasser im Baugrund").B. bei Weichgel aber in besonderer Art. In diesen Böden sind Weichgelsohlen geeignet und wurden zunächst als wirtschaftlichste Lösung regelmäßig ausgeführt.Spezialverfahren Seite R. In großem Umfang sind vor allem in Berlin für eine Vielzahl tiefer Baugruben in den dort anstehenden Sanden Dichtungssohlen erforderlich geworden. Sicheres Dichtungselement z. vor allem. Düsenstrahlkörper. billiger als die anderen genannten Verfahren. z. Da die Grundwasserqualität bei allen Injektionssohlen. Ihr bevorzugtes Anwendungsgebiet sind daher nicht. Vorlesung G. Zu diesem Thema siehe vor allem auch Kapitel S. aus Stollen / Kontrollgängen im Fuß von Staumauern heraus. STOCKER / WALZ 1992). Die SchmaldichtProfil der Schmaldichtwand wände dienen hinter der Böschungskrone dem Absperren des Grundwasserzuflusses zur Baugrube. wurde der großflächige Einsatz von Weichgel in Berlin nicht mehr genehmigt. 1976. - Alle Dichtungswände werden durch Wasserdruckkräfte belastet. Dichtungssohlen werden zusätzlich zu Dichtungswänden dort erforderlich. Sie sind aber nur mit Tiefen zwischen etwa 8 m und 20 m machbar und können wegen ihrer geringen Dicke von 5 cm bis 8 cm auch keine allzu großen Wasserüberdrücke verkraften. KIRSCH / RÜGER.B. In den entstandenen Schlitz wird beim Ziehen eine geeignete Suspension eingebracht. in der zusätzliche Strömungen entstehen können. Schmaldichtwände vor allem bei Baugruben 8 cm d mit ausreichenden Platzverhältnissen zum Herstellen freier Böschungen. Frostkörper. Anstelle von Injektionen können auch Düsenstrahlkörper hergestellt werden.oder schwach bindige Deckschichten über Tonschichten. vor allem bei nachträglichen Abdichtungen erkannter Schwachstellen können Injektionen sehr flexibel eingesetzt werden. In der Wand (vor allem bei Einphasen-Schlitzwänden und Schmaldichtwänden) ist die Erosionsstabilität sicherzustellen. Die Schmalwände sind. die aus der Wasserspiegeldifferenz zwischen Oberwasser und Unterwasser resultieren. vor allem auf Grund starker pHWert-Änderungen und der dadurch bedingten Mobilisierung von Inhaltsstoffen im Boden negativ beeinflusst wird. (zur erforderlichen Qualitätssicherung siehe STOCKER / WALZ.

wird im Einzelfall zu prüfen sein." Wenn Baugruben dicht neben bestehenden und zu erhaltenden Bauwerken zu erstellen sind. da die konzentrierten Verankerungskräfte mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand (Dicke) nicht ausreichend sicher in Injektionskörper eingeleitet werden können. dann ist anhand des verfügbaren Platzes zu prüfen. ob stattdessen das zu sichernde Bauwerk entweder zerlegt und nach Abschluss der Arbeiten wiedererrichtet oder ob es abgerissen werden kann. auch nicht vorübergehend. Alternativ sind hochliegende Sohlen möglich. Derartige Beweissicherungen erlauben die Regelung entstandener Schäden und vermeiden Konflikte aufgrund unberechtigt gestellter Schadensersatzansprüche. Dichtungssohlen werden nach dem Abpumpen des Wassers im abgedichteten Baugrubenbereich erheblich durch Auftriebskräfte belastet. dass der Boden des Nachbargrundstücks die erforderliche Stütze verliert. vorhandene Risse und Setzungshinweise. Ist ein Gebäude gar auf horizontal stützende Erddruckkräfte angewiesen (Gewölbekeller. vielmehr müssen auch Erddruckkräfte aus dem entstehenden oder vergrößerten Geländesprung aufgenommen werden.5 m bis 1 m Platz vor einem Nachbargebäude haben. Für klassische Verbausysteme sollte man mindestens 1. hohe Steifigkeit. wenn unter einem bestehenden Bauwerk. R.6. Die Unterfangungskonstruktion muss nicht nur die vorhandenen Gebäudelasten in größerer Tiefe erneut in den Untergrund einleiten. .g. dicht unter den Fundamenten. Kein bestehendes Bauwerk darf entsprechend dem o.6 Unterfangungen R. in einer neuen Gründungstiefe eingeleitet werden müssen. führt dies dort zu einer Komprimierung des Baugrunds. haben Bauherren und die Bauindustrie im Zusammenhang mit der Erstellung von Dichtungssohlen (und auch Dichtwänden) große Schäden und Misserfolge erleiden müssen. ohne Nachweis der Zulässigkeit bis zu seiner Fundamentunterkante oder tiefer freigeschachtet werden. Mit Hilfe von "Vor-der-Wand-Pfählen" oder geneigten Bohrpfählen.Spezialverfahren Seite R. nachträglichem Einbau oder Tieferlegung von Untergeschossen oder Gründungssanierungen erforderlich. Andernfalls werden Unterfangungen der bestehenden Bauwerke erforderlich. ob ausreichende Grundbruch. allseits eingeschüttete und durch gegenseitig wirkende Erddruckkräfte im Gleichgewicht gehaltene Bauteile). ein Stollen oder Tunnel gebaut wird. kann schon weit oberhalb der Gründungssohle ein Abgraben ohne Zusatzmaßnahmen die Standsicherheit gefährden. deren Innenkanten weniger als 1 m vor bestehenden Gebäudeaußenwänden liegen.) dringend geboten. dass für eine genügende anderweitige Befestigung gesorgt ist. Da die Lasten des bestehenden Bauwerks. Beim Bauen unmittelbar neben oder unterhalb bestehender Bauwerke ist eine sorgfältige und vollständig dokumentierte Gebäude-Aufnahme (Art und Zustand des Tragwerks. Versorgungs.1 Allgemeines § 909 des BGB lautet: "Ein Grundstück darf nicht in der Weise vertieft werden. Stauchung der neuen Bauteile). Sie müssen daher entweder so tief liegen. Hochliegende Dichtungssohlen sind nur mit Düsenstrahlkörpern ausführbar. Da derartige Maßnahmen teuer sind. es sei denn.und Geländebruchsicherheit verbleibt.25 Da schon kleinste Fehlstellen oft dramatische Auswirkungen haben und Kontrollen auf Vollständigkeit nicht möglich sind. Weitere Verformungen entstehen unvermeidbar. siehe Vorlesung Q. Als Alternative zu Dichtungssohlen wird auf verankerte Unterwasserbetonsohlen hingewiesen. sind auch wenig eingeführte Verbausysteme verfügbar. deren Gründungslasten oberhalb der Sohle der zu erstellenden Baugrube in den Untergrund eingeleitet werden. wenn die Bauwerkslasten in die neue Unterfangungskonstruktion eingeleitet werden (Kraftschlussverformungen. um das Gleichgewicht der vertikalen Kräfte sicherstellen zu können (tiefliegende Sohlen). Mit Absenkverfahren oder dem "Heidelberger Verbau". die unter den Bestand reichen. die mit Hilfe von Zugpfählen (Rüttelinjektionspfähle: großer Stahlquerschnitt. "Stützbauwerke und Verbau".und Entsorgungsleitungen etc. dass ein ausreichendes Bodenvolumen oberhalb der Dichtungssohle verbleibt. Dabei wird der Gründungshorizont eines bestehenden Bauwerks an einzelnen Stellen oder insgesamt tiefer gelegt. die in seltenen Fällen auch vorgespannt wurden) zur Tiefe verankert werden. Auch bei Abgrabungen in gewissem Abstand neben einem Bauwerk ist zu prüfen. Unterfangungen sind auch im Zusammenhang mit Unterfahrungen. die unmittelbar an bestehende Bauwerke heranreichen und in das neu zu bauende Gebäude integriert werden. lassen sich auch Baugrubenwände erstellen. was zwingend Setzungen zur Folge hat. Nachbarschaftsgesetz und auch aus Unfallschutzgründen und nach DIN 4123 ohne ausreichende Sicherungsmaßnahme bzw. Von Unterfahrung wird gesprochen. oder weichere Kleinbohr-Verpresspfähle mit Gewi-Stahlkern. ob noch ein Verbau hergestellt werden kann. die zuvor den Baugrund unter den zu unterfangenden Fundamenten beanspruchten. Unterfangungen sind daher stets mit Verformungen verbunden. die abgeschätzt und entweder kompensiert oder in Kauf genommen werden müssen.

Die vorhandenen Fundamente müssen in ihrer vollen Tiefe unterfangen werden. Bei Wandanschlüssen (Querwände an Längswände) muss für einen allmählichen Übergang von der vertieften zur bestehenden Fundamentierung gesorgt werden. betoniert. 1991) . Sobald alle hauptbelasteten Wandpunkte gesichert sind. Unter dem Bestandsfundament wird ein Pfeiler hochgemauert bzw.oder schwach bindige Böden.26 R. Die eingetragenen Mindestmaße sind Richtwerte für den Regelfall: nicht. welches bei Höhendifferenzen von wenigen Metern (maximal 5 m) möglich ist. Der lichte Abstand zwischen den ersten bzw.20: Unterfangung im Anschlussbereich einer Querwand (SMOLTCZYK. Bruchsteinfundamente müssen vorab injiziert oder anders gesichert werden. Auch hier können aber Zusatzmaßnahmen für einen verformungsarmen Kraftschluss erforderlich sein (Injektion. Wegen der zweifachen Lastumlagerung mit ihren einhergehenden Setzungen ist dies aber als nachteilig anzusehen.25 m Breite bis unter das bestehende Fundament ausgehoben und gegebenenfalls durch einen Grabenverbau gesichert. die eine ausreichende Grundbruchsicherheit gewährleisten soll. Bild R06. In die Berme hinein werden Schlitze von höchstens 1. werden die Zwischenbereiche abschnittsweise abgearbeitet.10: abschnittsweise Unterfangung (nach DIN 4123) Bei größeren Höhen (über 3 m) hat man Unterfangungen auch schon in zwei Höhenabschnitten hergestellt. gleichzeitig offenen Schlitzen muss mindestens die 3-fache Schlitzbreite sein. Der statische Nachweis für den Endzustand ist jedoch nicht entbehrlich: Grundbruchsicherheit.2 handwerkliche abschnittsweise Unterfangung Bild R06. Pressennischen und Flachpressen. also eine Unterfangung einer Unterfangung vorgenommen. - Bild R06. Grundwasserstand unterhalb der Baugrubensohle. Ablauf der Unterfangung: - zunächst Aushub der Baugrube unter Belassung einer Berme. Bei betonierten Pfeilern genügt meist das satte Anschließen des frischen Betons (geringes Schwindmaß).20 (als Beispiel mit Grabenverbau aus Holzdielen) dargestellt ist. Bei gemauerten Pfeilern wird die Fuge zwischen Pfeiler und Fundament durch großflächige Stahlkeile kraftschlüssig geschlossen.Spezialverfahren Seite R. Keile). um eine Sattellagerung des Altbaus zu vermeiden. Einzelfundamente lassen sich so nicht unterfangen. Das Verfahren kann nur unter Wänden (die als Scheiben Lasten überbrücken können) mit ordnungsgemäßen Streifenfundamenten zur Anwendung gelangen.6. Die ersten Festpunkte schafft man zweckmäßig unter den Gebäudeecken. Geht man nach diesen Regeln vor. Die nächste Priorität haben die Bereiche von Querwänden. Gleitsicherheit. klaffende Fuge je unter Berücksichtigung des Erddrucks. wie das in Bild R06. Geländebruchsicherheit. keine wesentlichen Horizontalkräfte. dann müssen Zwischenbauzustände nicht statisch nachgewiesen werden.10 zeigt das klassische handwerkliche Unterfangungsverfahren. Es ist in DIN 4123 geregelt.

Injektions. Daher lassen sich auch mit dem Düsenstrahlverfahren Einzelfundamente nicht problemlos unterfangen. Da bei diesem Verfahren der Baugrund weit weniger entspannt wird als bei der klassischen Unterfangung. durch die Berme hindurch. bei denen der Aufwand mehr in der Verfahrenstechnologie als in der Handarbeit steckt. In diesem Fall sind jedoch erdstatische Nachweise für alle Zwischenbauzustände zu führen. da es schwierig ist.Spezialverfahren Seite R. im Zusammenhang mit Verankerungen . Das Verfahren der abschnittsweisen Unterfangung kann auch mit größeren Abschnittsbreiten als 1. Dies gilt nicht in bindigen Böden. bevor ein Aushub neben dem zu unterfangenden Fundament stattfindet. 2002) Klassische Unterfangungen sind wegen ihres hohen Anteils manueller Arbeiten teuer. Besondere Schwierigkeiten macht der Nachweis einer offenen Grube im Untergrund (aktiver räumlicher Erddruck. Auch das Düsenstrahlverfahren muss bei Unterfangungen in Abschnitten zur Ausführung gebracht werden. siehe Vorlesung P. wenn der Druckabbau über das offene Bohrloch (Verstopfer) temporär behindert ist.50.3.40 und R06.für große Unterfangungstiefen. sowie mit Frostkörpern. . siehe Abschnitt R.verdrängt. In nichtbindigen Böden haben daher Unterfangungen mit dieser neuen Technik klassische Unterfangungen . die den Unterfangungskörper in Abschnitte gliedern.2. siehe Abschnitt R. wenn die Böden für das DS-Verfahren gut geeignet sind. Dennoch sind bei Unterfangungsarbeiten mit dem Düsenstrahlverfahren Verformungskontrollen äußerst wichtig. da ein DS-Körper erst nach seinem Abbinden Lasten übertragen kann.oder Frostkörpern Vor allem mit Hilfe des Düsenstrahlverfahrens. lassen sich Unterfangungen herstellen. können Unterfangungskörper hergestellt werden. Sie sind jedoch Sonderfällen vorbehalten.30: Im Düsenstrahlverfahren hergestellter Unterfangungskörper (BORCHERT.1 und Bilder R06.25 m ausgeführt werden.3 Unterfangung mit Düsenstrahl-. R. Bild R06. Unterfangungen im DS-Verfahren. Sie sollten dann als erstes hergestellt werden. stellen auch aus wirtschaftlicher Sicht eine Alternative dar. siehe Abschnitt R. da durch das Einbringen von Suspension unter hohem Druck in den Untergrund die Gefahr von Fundamenthebungen besteht.30 zeigt ein Beispiel. Materialeigenschaften und Dimensionen der zu unterfangenden Altbauteile ausreichend genau bekannt sein. können in Unterfangungskörper auch Nägel oder Anker integriert werden. Bild R06. Das Verfahren eignet sich auch im Grundwasserbereich und durch Ausbildung großer Querschnitte (Schwergewichtsmauer) bzw.6. planmäßig ausreichend kleine DS-Körper herzustellen. die bei klassischer Unterfangung unverbaute Gruben erlauben und in denen das DS-Verfahren wegen kleiner Säulendurchmesser und großer Rücklauf-Suspensionsmengen aufwendiger ist.zumindest bei größeren Bauvorhaben .27 - Das Neubau-Fundament ist gleichzeitig mit der Unterfangung abschnittweise herzustellen. "Erddruck") unter Ansatz der Fundamentlasten des Altbaus am Rand der Grube. Dazu müssen die Lasten. Auch mit Hilfe von Injektionen. entstehen auch kleinere Verformungen infolge der Neueinleitung von Lasten in den Baugrund. Falls die Abtragung der Erddrucklasten dies erfordert. die Unterkanten müssen auf gleicher Höhe liegen.

Die Pressen dienen nur temporär dem Vorgang des Anhebens und sind in einzelnen Pressenkammern angeordnet. Mikropfähle. die damit verbundenen Lastkonzentrationen ertragen zu können. Unterfangungskörper in Düsenstrahl-. beim nachträglichen Einbau Bild R06.60 dargestellten Lösungen geeignet.4 Unterfangung mit Pfählen Die bisher behandelten Unterfangungen konnten zwei Aufgaben wahrnehmen: die Lasten eines vorhandenen Bauwerks in neuer Gründungstiefe abtragen sowie eine Verbauwand für die Baugrube eines Neubaus bilden. abzutragen.70: Umsetzen einer Wandlast über einen Jochbalken auf bezeichnet als Wurzelpfähle. z. Andernfalls geht der Unterfangung eine Verstärkung der Bauwerkssubstanz voraus.40: Mit Injektionen hergestellter Unterfangungskörper (SCHMIDT. also auch nicht Erddrucklasten. dass das Umsetzen der Lasten in die neuen Konstruktionen zu Verformungen führt. durch Mauerwerksinjektionen. Manchmal ist es auch notwendig oder zweckmäßig.oder Gefriertechnik können darüber hinaus sogar wasserundurchlässig ausgebildet werden. Da die für diese Art der Unterfangung erforderlichen Pfähle oft in sehr beengten Platzverhältnissen herzustellen sind. um die Bauteile zu fixieren. Injektions.60: nachträgliche Übertragung von Gebäudelasten in von Untergeschossen oder bei der Sanierung von Mikropfähle (SCHÜRMANN. können Unterfangungen auch mit Hilfe von Pfählen hergestellt werden. Wenn nur die Aufgabe einer Tieferführung von Lasten zu erfüllen ist. nennenswerte Horizontallasten. welche Erddruckkräfte aufnehmen kann. 2002) R.B. VerpressMikropfähle. Verformungsausgleich mit Hydraulikpresse pfähle. die Lasten schon in höheren Ebenen und nicht erst oberhalb der Gründung in Hilfskonstruktionen einzuleiten. Für den Anschluss der Pfähle an die bestehenden Bauteile sind die in Bild R06. Gewipfähle. Anschließend kann der Boden um die Pfähle herum entfernt und die zuvor bestehende unterste Bauwerksebene vertieft werden. Sie sind nicht in der Lage. dass die vorhandene Bausubstanz geeignet ist. Danach werden Stahlbleche und Spezialmörtel verwendet. z. Dazu werden die Lasten eines bestehenden Bauwerks nachträglich in Pfähle eingeleitet.B. werden in der Regel Pfähle kleinen Durchmessers: Bild R06. Bild R06.50: Unterfangung mit Injektion des Baugrundes: Statik des Injektionskörpers (HOLFELDER.28 Bild R06.70 zeigt daher die Unterfangungsvariante mit dem Jochbalken in Verbindung mit hydraulischen Pressen zum Verformungsausgleich. . 2002) Gründungen (z. Ihre Schlankheit erfordert zudem in vergleichsweise engen vertikalen Abständen Knickverbände. eingesetzt.6.B.Spezialverfahren Seite R. Sie setzen voraus. Auch bei Unterfangungen mit Pfählen ist zu beachten. 1996) Bild R06. auf verrotteten Holzpfählen).

wurden nicht freigelegt. Herstellen des Deckels als schwere Stahlbeton-Konstruktion.90: Teilunterfahrung mit Unterfangung und Deckelbauweise (LHS Stuttgart. um Platz für die spätere Herstellung des Deckels zu schaffen. Fa. Die Lösung wurde in folgenden Schritten erreicht: Herstellen von Verpresspfählen und Jochträgern zur Tieferführung der Lasten des bestehenden Gebäudes Bohrpfahlwand. Die Verpresspfähle unter der Außenwand werden in den Deckel eingebunden.80 zeigt eine weitere Art. Herstellen des Tunnels in der teilweise unter das bestehende Gebäude reichenden Baugrube. aber nicht durch Erddruckkräfte belastet werden dürfen. 1996) - Schaffung eines Auflagers für den Deckel auf der rechten Seite mit Hilfe von Mikropfählen. Diese Schirmdecke muss aus einzelnen Balken abschnittsweise hergestellt werden und trägt deswegen nur in Balkenrichtung. SCHMIDT. wird hier in kleinen Tiefenabschnitten eine vernagelte Spritzbetonschale zur Aufnahme des Erddrucks hergestellt. als Verbauwand auf der linken Tunnelseite Aushub.6. dabei Entfernen der jetzt nicht mehr benötigten Verpresspfähle unterhalb des Deckels. R. Die Pfähle unter der Innenwand. - Bei der Vollunterfahrung eines Altbaus muss zwischen Tunnel und Bauwerk eine tragende Deckenplatte eingezogen werden. STUMP) - Bild R06.29 Bild R06. um Setzungen beim Umsetzen der Gebäudelast auf den zur Unterfangung genutzten Pfahl zu vermeiden.80: Druckvorspannung eines Pfahls gegen ein Bankett (Werkbild. SCHMIDT (1996) berichtet über eine dementsprechende Teilunterfahrung in Stuttgart-Heslach. Hier wurde zur Aufnahme von Erddruckkräften eine Spritzbetonschale hergestellt und diese mit Ankern gehalten. Pfähle gegen einen Unterfangungskörper vorzuspannen. Tiefbauamt. nach oben mit Hilfe von Steckträgern in einen Berliner Verbau fortgeführt. Als Balken werden gerne Rohre verwendet.oder Stützenlasten entweder auf das Tunnelbauwerk umgesetzt oder seitlich versetzt in eine neue Gründung übertragen werden.Spezialverfahren Seite R. müssen dessen Wand.5 Unterfahrungen Wenn die Trasse eines Verkehrstunnels den Grundriss eines Bauwerks anschneidet. Dabei werden die Pfähle unter der Außenwand des bestehenden Gebäudes freigelegt.90). die im Vortriebsverfahren eingebracht werden (Rohrschirmdecke). die nicht untypisch für komplizierte Bauabläufe bei innerörtlichen Verkehrsprojekten ist (Bild R06. Wenn Gebäudelasten auf schlanke Pfähle umgesetzt werden und die Pfähle beim Aushub auf größerer Höhe freigelegt werden. Da die Mikropfähle auf der rechten Seite des Tunnelquerschnitts nur Vertikalkräfte zur Tiefe leiten können. rechts. Bild R06. die unterhalb des unterfangenen Gebäudes hergestellt werden. Aushub unter dem Deckel. ist der Lastfall Knicken zu beachten und erfordert in der Regel Knickverbände. mit der die Bauwerkslasten zur Seite weitergeleitet werden. .

1967) wurde. die konstruktiv den Fahrwerken großer Portalkrane ähneln. Jahrhundert bekannt.Spezialverfahren Seite R. Dazu muss jeder einzelne Lagerpunkt des Bauwerks unterfangen und auf einen gemeinsamen Trägerrost umgesetzt werden. wenn der Betrieb von Verkehrswegen nur in sehr kurzen Sperrpausen oder gar nicht beeinträchtigt werden darf. . damit die Bewegung immer kontrolliert und mit annähernd gleichförmiger Geschwindigkeit erfolgt. Die Vorschubpressen arbeiten stets gegen rückwärts gerichtete Pressen auf der anderen Seite des Baukörpers. Bei glatter Bauwerksunterseite (Stahlbleche) sind die anfallenden Reibungskräfte von hydraulischen Pressen gut zu überwinden.100: Gebäudeunterfahrung mit Hilfe einer RohrschirmdeRohrschirmdecke zu einer Platte zusammengefasst cke (STRUMPF / GRÄNERT / SCHMIDT.2 m ø auf etwa 10 m Länge hydraulisch durchgepresst wurden. Beispiele sind bereits aus dem 19. zuzüglich 0. Damit setzte sich der Altbau endgültig auf den Tunnel ab. Die Stahlrohre erhalten am Kopf eine Druckplatte.6 Verschieben bestehender Bauwerke Wenn diese Aufgabenstellung auch selten ist. Anschließend wurden die Streichbalken neben dem Altbau betoniert. fällt der Pressendruck ab und löst eine Gegensteuerung aus.100 ein Beispiel: Die Hausfundamente wurden zunächst durch eine Injektion (chemische Bodenverfestigung) unterfangen. In die Rohre wurden Profilstahlträger IPB 1000 als Tragglieder eingeschoben und die Rohre dann ausbetoniert. Nach dem Erhärten der Längswände und dem Einbau der Lager für die Streichbalken auf den Tunnellängswänden konnte der Erdkern ausgehoben werden. In der letzten Phase wurden die TunnelLängswände gebaut. Dazu wurde zunächst ein Kanalverbau abgeteuft. das die Reaktionskraft als Erdwiderstand mobilisieren kann. Auch hier kommen Verschubbahnen zum Einsatz. Das kann ein einfaches Gleiten sein. Dazu ist ein Pressenwiderlager erforderlich. Durch die Anordnung mehrerer Pressen und zusätzlich durch eine gezielte Bodenentnahme an der Ortsbrust ist ein gewisses Steuern des Rohrvortriebs möglich. Sobald eine Relativsetzung an einem Lager beginnt.5 % für das Anfahren. durch die die Bild R06.4 mm begrenzt werden. Dann werden Brückenüberbauten oder Tunnelrahmen gerne neben ihrer endgültigen Lage hergestellt und in einer kurz dauernden Phase an die endgültige Stelle verschoben. Beim Vorpressen von Tunnelrahmen unter Eisenbahntrassen durch Dämme hindurch wurde aber auch schon mehrfach direkt auf dem anstehenden Untergrund geschoben. R. Beim Verschieben eines sehr empfindlichen gotischen Kirchenschiffs um 800 m konnte die Höhenlage-Differenz zwischen den Lagerpunkten bis auf 0. Rohrvortriebe im Vorpressverfahren werden an anderer Stelle behandelt.30 Hierzu gibt Bild R06. Die Verschiebekräfte sind nicht groß und bleiben bei etwa 1 % der Vertikallast. wobei vor allem die Rückbauzustände zu beachten sind. Das Verschieben von Neubauten gelangt recht häufig zur Anwendung. Bei größeren Wegen muss aber vorgesorgt werden. die symmetrisch von vier Pressen gedrückt wird. Jeder Lagerpunkt wird durch eine hydraulische Presse höhenverschieblich gehalten. der seinerseits wiederum auf einer Verschiebebahn mit Pressenhilfe bewegt werden kann. Dann wurden beiderseits des Hauses Baugruben ausgehoben. Tatsächlich lässt sich eine erstaunliche Richtungstreue erreichen. Setzungen in cm-Größe sind fast unvermeidlich. dessen eine Seite als verlorene Schalung für die Längswand benutzt wurde.6. so kommt sie doch gelegentlich vor und ist beherrschbar: Bauwerke lassen sich in jeder räumlichen Richtung in eine andere Lage versetzen. dass nicht einzelne Punkte während des Verschiebevorgangs größere Setzungen erleiden als die benachbarten. Deswegen setzt man in solchen Fällen den Trägerrost auf Rollwagen ab. von denen aus Stahlrohre von 1.

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