Marinekommando

Jahresbericht 2013
Zusammenfassung

MARINEKOmmANDO

Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland Jahresbericht 2013 Zusammenfassung

2 Jahresbericht Deutsche Marine .

Inhalt WELTwIRTSCHAFT SEITE 4 WELTHANDELSFLOTTE SEITE 5 WELTSCHIFFBAU SEITE 6 DEUTSCHE HANDELSFLOTTE SEITE 7 SCHIFFBAU IN DEUTSCHLAND SEITE 8 DEUTSCHER AUSSENHANDEL SEITE 9 SEEGÜTERUMSCHLAG IN DEUTSCHLAND SEITE 10 FISCHEREI IN DEUTSCHLAND SEITE 10 BINNENSCHIFFFAHRT SEITE 11 PIRATERIE SEITE 12 HAFENSTAATKONTROLLEN SEITE 13 GLOBALE ENERGIEVERSORGUNG SEITE 14 ENERGIEVERSORGUNG IN DEUTSCHLAND SEITE 15 QUELLEN SEITE 20 DANKSAGUNG SEITE 23 IMpRESSUNG SEITE 24 Jahresbericht Deutsche Marine 3 .

26. Der Rest von ca. Die am schnellsten wachsende Region nach Afrika war Asien (3. Regionen das schnellste Wachstum verbuchen konnte. dem Mittleren Osten (3. Die Entwicklungsländer und die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) zusammen steigerten ihre Wirtschaftsleistung im Jahr 2012 um 4. Ro-Ro und zunehmend auf Containertransport.2 %). gefolgt von den GUS-Staaten (3. Süd.9 % auf Rohöl und Mineralische Produkte.8 %. und die Staatsschuldenkrise flammte im Sommer wieder auf. 30 % entfiel auf Stückgut. (2011: 2.3 %). wobei Afrika mit 9.3 % verharren. Nordamerika (2.7 %. So entfielen im Berichtsjahr 28.3 % von allen Ländern bzw. Kohle und Getreide entfielen annähernd 27 %. während Indien einen Zuwachs von 5. • Rund 29 % des seewärtigen Welthandels entfielen in 2012 auf den Transport von Rohöl und Mineralölprodukte.45 Mrd. Der Rest von ca. 30 % entfiel auf Stückgut. Die vierteljährlichen Gesamtzahlen für das weltweite BIP sind noch nicht verfügbar.1 %. dass sich das Wachstum gegen Ende des Jahres leicht verlangsamt hat.2 % in 2011 auf 2.8 %.4 %). Das Wachstum des Welthandels fiel von 5.3 %).6 % des Gesamtvolumens ausmachte und sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt hat.und Mittelamerika (2.1 %).Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland WELTwIRTSCHAFT Die Volkswirtschaften im Euroraum gerieten 2012 ins Stocken.45 Mrd. Mit 2. Singapur und Chinese Taipei kamen nur auf einen enttäuschenden Zuwachs von 1. die Republik Korea. Dies ist ein Zuswachs von 6. wodurch langfristige Kreditbeschaffungskosten für Italien und Spanien über einen Wert von 6 % schnellten und die Unsicherheit über die Zukunft der gemeinsamen Währung weiter geschürt wurde. während das Wirtschaftswachstum in der EU nahezu bei null Prozent lag (-0. Auf Eisenerz. In der Folge fiel das BIP-Wachstum zu Marktwechselkursen im Jahr 2012 auf 2. der 2012 15. doch vorab lässt sich sagen. Japans Jahreszuwachs von 1. und Japan geriet im Laufe des Jahres immer wieder in die Rezession. Ro-Ro und zunehmend auf Containertransport (-0. Die asiatischen Schwellenländer Hong Kong (China).4 % auf Eisenerz. 4 Jahresbericht Deutsche Marine .6 %).0 % in 2012 und wird 2013 voraussichtlich bei verhaltenen 3.2 % verzeichnete. t über See transportiert.3 %) und Europa • Im Jahr 2012 fiel das Wachstum des Welthandels auf 2 %. Insgesamt wurden 9.9 % lag ebenfalls über dem Durchschnitt.9 % gegenüber 2011. t Güter im seewärtigen Handel transportiert. während die Konjunkturverlangsamung in Europa weiterhin den weltweiten Importbedarf bremst.3 % war das Wachstum in den USA fast doppelt so hoch wie in den entwickelten Volkswirtschaften insgesamt im Jahr 2012 (1. da die schleppenden Nachfrage in Europa ihre Exporte bremste.8 %). Kohle und Getreide und 15 % auf andere Massengüter. Im vierten Quartal gab zudem die Verlangsamung des Wachstums in den USA Grund zu Sorge. China folgte nicht weit dahinter mit 7.7 %). Im Jahr 2012 wurden insgesamt 9.

Nie wurden so viele Schiffe durch eine Nation in einem Jahr gefertigt.539.1 % auf Tanker und rund 13.742 Stückgutschiffe 16.8 Mio.798 Massengutschiffe 10. Im Verleich dazu war sie zu Beginn des Jahres 2008 noch fast zweieinhalb Jahre älter.3 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Tonnage um 5. • 16. • Die Welthandelsflotte setzte Anfang diesen Jahres 48.01.9 Flüssiggastanker 44.4 Zu Beginn des Jahres 2013 hatte die Welthandelsflotte ein Durchschnittsalter von 16 Jahren.822 • Die weltweite Seetransportkapazität belief sich 2012 auf 1.7 Massengutschiffe 666. dwt.529 Schiffe mit einer Tonnage von 58.4 Mio.4 % auf Containerschiffe. 43. Damit erreicht die Abwrackmenge einen neuen Reckord.3 %.01. dwt.956 Passagierschiffe mit einer Tragfähigkeit von 2. Damit setzte die Welthandelsflotte ihre Expansion fort.822 General-Cargo-Schiffe mit einer Tragfähigkeit von 104.1 Mio.742 Seeschiffe im internationalen Seeverkehr ein: • 13.026 Massengutschiffe mit einer Tragfähigkeit von 666. dwt.3 %). Im gleichen Zeitraum wurden 1. Januar 2013 waren 12.1 Mio.091 Jahresbericht Deutsche Marine 5 Quelle: ISL Bremen (in Mio.1 Rohöltanker 425. Dabei wurden zum dritten Jahr in Folge über 1.3 % entfielen auf Massengutschiffe.5 Containerschiffe 206.Zusammenfassung WELTHANDELSFLOTTE Am 01. dwt. 36. dwt) .2013 nach Schiffstypen gesamt: 1. So wurden 2012 2.619 Flüssiggastanker 1.000 Schiffe durch Chinesische Werften gebaut.539 Mio. Damit setzte sich der abnehmende Trend seit 2007 weiter fort.324 Schiffe mit nur rund 6 % der Welttonnage älter als 25 Jahre.1 Mio.5 Mio. • 10.300 Neubauten mit einer Gesamttonnage von 150 Mio. dwt abgewrackt.2013 nach Schiffstypen gesamt: 48. Januar 2013 umfasste die Welthandelsflotte 48.005 Tankschiffe mit einer Tragfähigkeit von 555. dwt.539 Mio. Die Anzahl der Neubestellungen lag bei 2.026 Quelle: ISL Bremen Tragfähigkeit der Welthandelsflotte am 01.2 Stückgutschiffe 104. dwt Chemikalientanker 85.303 Schiffen mit einer Gesamttonnage von 149.4 % im Vergleich zum Rekordjahr 2011. RoRo / Passagierschiffe 3. • 3.588 Chemikalientanker 4. Containerschiffe 5. Zahl der Handelsschiffe am 01. Korea und Japan lieferten 94 % aller Neubauten ab.742 Einheiten über 300 BRZ mit einer Tragfähigkeit von 1.091 Containerschiffe mit einer Tragfähigkeit von 206. dwt und fuhr unter 156 Flaggen im internationalen Verkehr. Die Zahl der abgelieferten Tonnage sank um 7.956 Rohöltanker 6.9 Mio. dwt in Dienst gestellt. dwt.2 Passagierschiffe 2. dwt (+ 5. Am 01. Schiffswerften in China. • 5.

Legt man jedoch die Auftragswerte nach Angaben von Clarkson zugrunde.368 0. Hong Kong). deren Bestelltonnage gegenüber dem Vorjahr um 66 % zurückging und nur noch einen Anteil von 12 % an den Auftragseingängen ausmachte. Ferner verzeichneten auch die Gastanker einen Rückgang um 17 %. bildete mit einem Anteil von 23 % aber das größte Marktsegment. Auf die Reeder aller EU-27-Länder entfielen insgesamt nur noch 25 % der Neubaubestellungen.1% 27.393 8.8% 0.0% 0.672 0. Demgegenüber ergaben sich aber positive Entwicklungen bei RoRo-Frachtern. Deutschlands Reeder rangierten auf Rang 10.462 0. Auf Seiten der Bestellernationen dominierten griechische Auftraggeber mit einem Anteil von 9 % gefolgt von China (einschl. USA und Japan.4% 1.9% 1.368 0. 6 Jahresbericht Deutsche Marine . 1.904 0. gefolgt von Südkorea und Japan.5% 1.324 Anteil in % 41.9% 17. Die einzelnen Marktsegmente entwickelten sich sehr unterschiedlich. CGT nochmals um rund 20 % gegenüber dem bereits geringen Vorjahreswert. CGT 19.000 cgt): in Europa die Nr. Die Offshore-Schiffe stellten mit einem Anteil von 16 % hinter den Bulkern erstmals das zweitgrößte Marktsegment dar. Norwegen.0 % (473. • Die deutsche Werftindustrie hat daran einen Marktanteil von 1. 1 und weltweit die Nr. Führend ist China. aber das Bauvolumen verringerte sich mit 25 Mio.473 0. Die Zahl der Auftragseingänge blieb zwar über dem Vorjahresergebnis. gt abgeliefert.Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland WELTSCHIFFBAU Vor dem Hintergrund der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklungen und der Probleme in der Schifffahrt ergaben sich 2012 kaum positive Impulse für die Nachfrage im Weltschiffbau.441 471 587 38 102 19 29 44 11 190 Mio.415 0. Rohöl-tankern. Die größten Nachfrageeinbrüche wurden bei den Containerschiffen verzeichnet. 6. Auch bei Massengutschiffen lag die Nachfrage um 30 % unter dem Vorjahr. Nur das Ergebnis des Krisenjahres 2009 lag mit rund 17 Mio. Brasilien und Griechenland. Offshore-Schiffen und anderen nicht Fracht tragenden Schiffen. Dabei war im Jahresverlauf ein deutlicher Abwärtstrend erkennbar.202 Massengutschiffe und 488 Stückgutschiffe.8% 0.4 %) mit 95.0% 1.7% • Im Weltschiffbau wurden 2012 3. darunter 519 Tanker.655 Schiffe (+ 1.3 Mio. dominierten die norwegischen Reeder aufgrund ihrer höherwertigen Neubauaufträge mit über 20 % vor den USA.701 13. CGT noch niedriger als 2012. Top 10 der Schiffbaunationen 2012 Land VR China Südkorea Japan Philippinen Vietnam Deutschland Taiwan Rumänien Italien Malaysia Anzahl 1.

dies sind 12. Deutschland belegt damit nach ihrer Tragfähigkeit den 4. Die deutschen Reeder und Schifffahrtsgesellschaften bereederten am 31. TEU über 34.027 Schiffe (darunter 387 Schiffe unter dt.887 Containerschiffen die weltweit größte Containerschiffsflotte. Nach der Flaggenführung nimmt die nationale deutsche Handelsflotte mit 1.87 3.2012 kontrollierten deutsche Reedereien und Schifffahrtsgesellschaften insgesamt 3.2013 4. dwt und verfügte mit 5. Die von deutschen Reedern kontrollierte Containerschiffsflotte ist nach wie vor die größte der Welt und umfasste zu Beginn des Jahres 2013 insgesamt 1.14 Mio. 448 Seeschiffe fuhren unter deutscher Flagge.14 in Millionen BRZ Anzahl Schiffe 62. Platz als eine der weltweit führenden Schifffahrtsnationen (8.27 Mio.1 % der Welthandelsflotte allerdings nur einen der hinteren Ränge ein. Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik betrachtet Handelsschiffe ab 1.12. Davon fuhren 106 Schiffe mit 2.518 8.h.1.3 % leicht gesunken. • Deutsche Reeder führen mit 1.9 %) waren in fremden Registern eingetragen.105 3.81 15.Zusammenfassung DEUTSCHE HANDELSFLOTTE Die Anzahl der unter deutscher Disposition fahrenden Handelsschiffe ist im Jahr 2012 um 3.09 76.82 Mio.5 % abermals deutlich verringert.000 BRZ und registrierte am 1. • Am 31. Dies entspricht 8. Japan und China zu Rang vier der Nationenwertung.2012 nach den Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sowie des Verband deutscher Reeder (VDR) 3.5 % der Welttonnage).53 15.2 % der gesamten deutschen Eignertonnage).671 588 Quelle: BSH / VDR 645 571 530 448 Quelle: BSH 1. d.1 % aller Containerschiffe (5.089) mit 34. BRZ unter fremder Flagge und waren in ausländischen Registern eingetragen.12.9 % in Bareboat-Charter befristet unter ausländischer Flagge und 106 (2.3 % der weltweiten Containerstellplatzkapazitäten.540 Anzahl Schiffe 11. Mit 3.117 fuhren rund 84. Ihre Tragfähigkeit betrug 15.99 1980 1990 2000 2007 2008 2009 2010 2011 2012 1980 1990 2000 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Jahresbericht Deutsche Marine 7 .2012 fuhren 448 Seeschiffe unter deutscher Flagge . dwt (13. BRZ.65 7.57 Mio.550 3.55 13. Entwicklung der Handelsschiffe in deutscher Disposition (ab 100 BRZ) 89.671 Handelsschiffe mit 89.12.3 % der weltweiten Containerkapazitäten. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Schiffe unter deutscher Flagge um 15.000 BRZ mit 71. Flagge) in deutscher Hand.671 Handelsschiffe.2 % der von deutschen Reedern kontrollierten Handelsschiffe.887 Containerschiffe über 1.34 Entwicklung der Handelsschiffe unter deutscher Flagge (ab 100 BRZ) in Millionen BRZ 1.12 15.5% der Welttonnage und reicht hinter Griechenland. Allerdings führten nur 278 von diesen Schiffen die deutsche Flagge.4 Mio. 37. • Am 31.

1 Mrd.7 Mrd. dies ist ein Anteil von 96.920 Anteil in % 19. Die deutschen Werftbetriebe erzielten im Berichtsjahr Gesamtumsätze in Höhe von 5.1 66.160 5. Auf den Export entfielen dabei 442.216 20.928 und in der Zulieferindustrie in rund 400 Betrieben weitere 70.4 Mrd.572 Mrd. während die Umsätze aus Reparaturen und Umbauten sowie im Marineschiffbau unter den Vorjahreswerten lagen.1 8 Jahresbericht Deutsche Marine .000 Mitarbeiter werden in der Schiffbau.000.109 Anteil in % 13. • Rund 88.734 519. Zur Steigerung trugen vor allem höhere Ablieferungsvolumina im Seeschiffsneubau bei.6 cgt 68.6 12.5 2. EUR und machten damit 72 % der Gesamtumsätze aus.5 4.012 345. Ablieferungen deutscher Werften 2012 nach Schiffstyp Schiffstyp RoRo-Schiffe Gastanker Fähren Passagierschiffe Yachten Sonstige Insgesamt Anzahl 4 2 3 6 11 26 gt 86.408 11.920 gt bzw.1 Mrd.066 cgt mit einem Wert von 2.655 449.0 6. EUR erneut zurückgingen. • Deutsche Werften lieferten 26 Neubauten ab.Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland SCHIFFBAU IN DEUTSCHLAND Im Jahr 2012 lieferten die deutschen Seeschiffswerften 26 Neubauten mit einer Tonnage von 449. Passagierschiffe.462 326.944 gt bzw. EUR und konnten damit das niedrige Vorjahresergebnis um 10 % übertreffen.2 72. Während die Inlandsumsätze um 11 % auf 1. Mehr als Zweidrittel der Umsätze wurden im Export erwirtschaftet.109 cgt ab.und Schiffbauzulieferindustrie beschäftigt: auf deutschen Werfen 17. 502. • Der Werftumsatz erreichte 5. 519.5 %.427 11. EUR.534 62.421 31.2 1. erhöhten sich die Exportumsätze um 22 % auf 3. EUR.2 2. davon allein 9 Fähren bzw.

2 %. t (.5 %) als auch der Anstieg der Einfuhren mit 0. Erdöl. • Mineralöl ist mit 33.1. EUR (+ 2.6 Mio.2 %) weniger stark. t 272. t (.5 Mrd.3 %) über die Grenzen transportiert. t etwa ein Viertel (24.3 Mrd.3 %).5 %).1 74. 16 % (15. t Erze. • Im deutschen Außenhandel wurden im Jahr 2012 insgesamt 978. der Anteil der Einfuhren betrug 603.6 Mio. dass der Welthandel von sicheren Seewegen abhängig ist. Binnenschiff oder Pipeline transportiert wird.2 Mio.5 124. EUR (+ 3.0 155.7 Mio.1 %) mit einem Wert von 909. t landwirtschaftliche Erzeugnisse.und Erdgasprodukte umgeschlagen.2 55. Über 95 % des weltweiten Ferngüterhandels werden über den Seeweg abgewickelt.5 Mio. Hinzu kamen 29. Dennoch erhöhte sich durch das stärkere Wachstum der Ausfuhren im Vergleich zu den Einfuhren 2012 der Überschuss der Außenhandelsbilanz um 18. Marseille/Lavera.2 113. Der Anteil der Ausfuhren betrug 374.7 Mio.19 Millionen zwar nur einen Mengenanteil von 31.4 %) mit einem Wert von 1.7 Mio.und Export verzeichnet.8 %) mit einem Wert von 2. Rotterdam) bewältigt und über Straße.097.7 Mio. EUR (+ 0.1 Mrd. t (.8 Quelle: DESTATIS Quelle: DESTATIS 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Entwicklung der Ausfuhren im seewärtigen Außenhandel Wert in Mrd.4 Mio.2 46. • Über Seehäfen wurden im letzten Jahr 43.5 Milliarden EUR des deutschen Außenhandelswertes. t chemische und 19.4 188.2 75.1 %.3 163. Gegenüber dem Vorjahr waren jedoch sowohl der Anstieg der Ausfuhren mit 3. t) aus den OPEC-Ländern. Rohöl muss zu 96 % (125. t an Waren abgewickelt.5 Mio.4 % (2011 + 11. t Wert in Mrd. Wertmäßig belief sich 2012 der Anteil des seewärtigen Außenhandels auf 460.und Ostsee ins Land. erzielte aber mit 272.0. Nicht mit eingerechnet ist der Anteil des Entwicklung der Einfuhren im seewärtigen Außenhandel Menge in Mio. Die Waren hatten einen Wert von 460. EUR Menge in Mio.1 % der wichtigste Energieträger in Deutschland.B.6 % auf 188 Milliarden Euro und schloss somit mit dem zweithöchsten Überschuss seit Einführung der Außenhandelsstatistik im Jahr 1950 ab.7 % (2011 + 13. Über die deutschen Seehäfen wurden insgesamt 237. Jahresbericht Deutsche Marine 9 . Damit hat der deutsche Außenhandel an die Höchstwerte im Vorjahr angeknüpft und im Jahr 2012 neue Rekordwerte für den In.7 Mio.097 Milliarden Euro aus Deutschland ausgeführt und Waren im Wert von 909 Milliarden Euro eingeführt. Steine und Erden sowie 27.2 124.006 Mrd.3 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 deutschen Außenhandelsvolumens.8 %).3 %) des gesamten deutschen Außenhandelsvolumens über deutsche Seehäfen abgewickelt. der in ausländischen Seehäfen (z.0. Der Anteil der über den Seeweg transportierten Waren lag 2012 wertbezogen bei 26.6 % und mengenbezogen bei 33 %. EUR 184. Genua.3 Mio. t Kohle-. Am seewärtigen Außenhandel hatte der Export mit 74.22 Milliarden EUR einen Wertanteil von beachtlichen 59.8 Mio. EUR (+ 5. t) eingeführt werden: gut 28 % (34. t) stammen aus Russland. t) aus der EU und 24 % (22. Schiene. Daraus folgt.Zusammenfassung DEUTSCHER AUSSENHANDEL Im Jahr 2012 wurden Waren im Wert von 1. • Im seewärtigen deutschen Außenhandel wurde 2012 mit 237. Mehr als ein Viertel der in Deutschland benötigten Waren kommen über die deutschen Seehäfen an Nord.

EUR (.2 145.9 138.696 BRZ.4 %.212 t Anlandegewicht • Zur deutschen Fischereiflotte gehörten Ende 2012 noch 1. Die Kleine Küstenfischerei wird fast ausschließlich an der Ostseeküste betrieben.0 118.7 %) im Ausland.Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland SEEGÜTERUMSCHLAG IN DEUTSCHLAND Im Jahr 2012 nahm der Seegüterumschlag deutscher Häfen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 1.8.173 Boote im küstennahen Bereich in der Stellnetz.und Ausland auf insgesamt 188. Hier werden 1.3 Mio. t (+ 0.973 Mitarbeiter (+ 1. nicht quotierte Fischerei. Den Kern der deutschen Fischereiflotte bildet aber weiterhin die Kutter.und Küstenfischerei mit insgesamt 319 Fahrzeugen. t Stückgut Massengut 182. Weitere 48 Fahrzeuge betreiben Muschel– bzw. Auf die Europäische Union entfielen dabei 31.12. An zweiter Stelle stand der Verkehr mit amerikanischen Häfen und einem Zuwachs um 336 tausend Tonnen auf 22. 10 Jahresbericht Deutsche Marine .5 %). Regional gesehen stieg am stärksten der Containerverkehr mit europäischen Häfen auf 45.2. Der weitaus größte Teil der deutschen Fischereiflotte ist an den Küsten MecklenburgVorpommerns und Schleswig-Holsteins beheimatet.5 %). davon 117.200 t (+ 22.und Reusenfischerei eingesetzt.2 Mrd. • Betriebe der Fischindustrie beschäftigten 6.300 t (+ 4.5 125.2012 gehörten zur deutschen Fischereiflotte 1. t / 0.3 Mio t (+ 1.5 180.549 Fahrzeuge mit einer Gesamttonnage von 63. Im Jahr 2012 beliefen sich die Gesamtanlandungen der deutschen Fischereifahrzeuge im In.5 Quelle: DESTATIS 117.2 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Entwicklung des Güterumschlages in deutschen Seehäfen in Mio.329 t Anlandegewicht. Auf den Stückgutumschlag der Seehäfen entfielen 180.8 Mio t (+ 4.4% ) an. Auf hoher See werden neun deutsche Fang. Die Inlandsanlandungen von Seefisch sank 2012 um 16 % auf 71. Der Fangerlös belief sich auf insgesamt 172. Bei den Auslandsanlandungen deutscher Fischereifahrzeuge wurden 2012 bei einer Gesamtmenge von 117.116 t. 8. davon 9 Trawler in der Hochseefischerei.25 Mio. EUR (.2.2 Mio t (+ 4.1 % zu. • Im Jahr 2012 landete die deutsche Fischereiflotte 188.7 %) und erwirtschafteten einen Umsatz von 2.und Verarbeitungsschiffe (Trawler) eingesetzt.8 2009 2010 2011 2012 FISCHEREI IN DEUTSCHLAND Am 31. 127.0 %).549 Fahrzeuge (. (ca.8%).1%).93 Mio. mehr als im Vorjahr).1%).076 t 4.5 %).

• Ende 2012 gab es in Deutschland 4.5 %).7 t.3 %) abermals einen deutlich höheren Erlös als die Große Hochseefischerei mit 51.669 1.80 Mio. Das Ergebnis überstieg damit das Fangergebnis der Kleinen Hochseeund Küstenfischerei mit 77. Im Jahr 2012 ist der Bestand an Motorgüterschiffen für trockene Ladung um 17 auf 912 Einheiten gesunken.711 14.und Küstenfischerei stiegen die Erlöse auf 1.7 Mio.024.2 14.8 15. Auch die Gesamttragfähigkeit hat sich auf 2. Tonnen leicht reduziert (Vorjahr: 2.815 Binnenschiffe.5 %).0 13. EUR  (-37. Gleichzeitig sank der Bestand an Tankmotorschiffen um 22 auf 380 Einheiten.844 1. Diese erzielte mit 120.56 EUR/kg. An diesem Stichtag betrug nach vorläufigen Zahlen der Gesamtbestand der zur Güterbeförderung eingesetzten Binnenschiffe 2.2 Mio. 2012 erreichte das Güteraufkommen der Binnenschifffahrt 223.7 % mehr Fische angelandet als im Vorjahr.6 Mio. Fischer 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 BINNENSCHIFFFAHRT Der Gesamtbestand der deutschen Binnenschiffsflotte zur Güterbeförderung hat sich in den letzten Jahren nahezu stabilisiert. darunter 1.020 1. Die Gesamtfänge der Großen Hochseefischerei stiegen 2012 um 25 % auf 111.330 0. EUR (+2.5 t.Zusammenfassung 22. Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit Fisch in Mio. In der Kleinen Hochsee.274 Einheiten gegenüber 2. Tonnen). Jahresbericht Deutsche Marine 11 Quelle: BVFI 0. t (+ 0. Nach den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für das Gesamtjahr 2012 erzielte der Bereich „Erzeugnisse der • Die Drehscheibe des Binnenschiffsverkehrs in Deutschland ist der Rhein mit seiner Verbindung in den Raum Rotterdam und Antwerpen. 434 Tankgüterschiffe / Leichter.304.93 Mio.46 EUR/kg deutlich unter den Vorjahresergebnissen. 993 Fahrgastschiffe.2 Einfuhren Pro-Kopf-Verbrauch in kg Anlandungen dt.247 0.357 im Vorjahr.840 Trockengüterschiffe.228 .309 0. t 2. Die Erlöse pro Kilogramm Fang lagen für die Große Hochseefischerei mit 0.

Mit 585 Seeleuten sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 217 Personen. Holzwaren“ mit einem Anstieg von 5. Mineralerzeugnisse“ (+ 1.8 %) und „Chemische Erzeugnisse.6 %. Abfälle“ (+ 3. Auch die Zahl der 28 entführten Schiffe verzeichnete einen starken Rückgang zum Vorjahr. Ebenso rückläufig waren die Bereiche „Metalle und Metallerzeugnisse“ mit jeweils einem Minus von 5. Ebenso konnte ein Rückgang der entführten Personen verzeichnet werden. Gleichzeitig sank die Anzahl Gemeldete Piratenübergriffe im Jahr 2012 Erfolgreiche Überfälle Seegebiet Golf von Aden Somalia Nigeria Bangladesch Malaysia Indonesien Rotes Meer Peru Südchinesisches Meer Vietnam Übrigen Gebiete weltweit Boardings 2 13 11 11 73 2 3 59 174 Entführt 4 10 4 1 2 7 28 Versuchte Überfälle Feuer eröffnet 4 16 8 28 Versuchtes Boarding 5 21 2 8 13 1 1 16 67 13 49 27 11 12 81 13 3 2 4 82 297 gesamt 12 Jahresbericht Deutsche Marine . Steine und Erden.4 % den größten Zuwachs. Negativ dagegen verlief die Transportmengenentwicklung in der Güterabteilung „Erze.6 %) hatten ebenfalls Zuwächse zu verzeichnen.4 %).und Mineralölerzeugnisse“ (+ 6. Erfreulich verlief auch die Entwicklung in den Güterabteilungen „Kokerei. Insgesamt wurden 174 Schiffe von Piraten geentert. welche 25% der Vorfälle weltweit ausmachten. „Kohle. so fiel die Zahl 2012 jedoch auf 75.9 %. PIRATERIE Im Jahr 2012 verzeichnete das IMB PRC 297 Fälle von Piraterie und bewaffnetem Überfall und damit sank die Zahl auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. rohes Erdöl und Erdgas“ (+ 1. Wurden 2011 noch 237 Übergriffe gemeldet. Die Güterabteilungen „Sekundärrohstoffe.9 % und „sonstige Produkte“ mit - 2. Sechs Besatzungsmitglieder wurden getötet. Nach wie vor stellen die Piraten vor Somalia die größte Gefahr dar. 32 wurden verletzt.8 %. von denen 28 unter Beschuss genommen wurden.1 %) sowie „Konsumgüter zum kurzfristigen Verbrauch. sonstige Bergbauerzeugnisse“ mit einem Rückgang von 5.Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland Land und Forstwirtschaft“ mit einem Plus von 9.

HAFENSTAATENKONTROLLEN Im Geltungsbereich des Paris-MoU wurden im Berichtsjahr 2012 insgesamt 18. Der Grund für diesen Rückgang liegt laut IMB Jahresbericht zum Einen in den Präventivangriffen und robusten Aktionen gegen Mutterschiffe der Piraten durch operierende Seestreitkräfte und zum Anderen an dem abschreckenden Effekt von privaten Sicherheitsteams an Bord und der Anwendung von „Best Management Practices“ durch die Besatzungen. ist ein Anstieg der Piraterie im Golf von Guinea zu verzeichnen. Es bleibt dort bei lediglich zwei Vorfällen in 2012. während hier im Vorjahreszeitraum noch 13 Fälle zu verzeichnen waren. Die Zahl der verhängten Auslaufverbote ging 2012 auf 669 zurück. Dies sind 5 weniger als im Vorjahr. Jahresbericht Deutsche Marine 13 .23 %.646 Schiffen durchgeführt. Dies sind 19 weniger als im Jahr 2011 und war damit in 3. Im südchinesischen Meer gingen die Fallzahlen weiter drastisch zurück.751 Mängel.65 % der Inspektionen der Fall. die mehr als ein Viertel der weltweiten Vorfälle im Jahr 2012 ausmachen. Im Jahr 2012 wurden 15 Schiffe aus dem Verkehr gezogen. Betrachtet man die Auslaufverbote nach Schiffstypen.99 % und Kühlschiffen mit 4.Zusammenfassung der erfolgreichen Entführungen von 28 auf 14 Fahrzeuge. In Nigeria kam es 2012 zu 27 Vorfällen.6 in 2011 auf jetzt 2. 13 Schiffe geentert und beschossen wurden und zwei versuchte Angriffe durchgeführt wurden. Im letzten Quartal 2012 wurden 30 Schiffe angegriffen. darunter zehn Entführungen und 207 Geiselnahmen von Besatzungsmitgliedern. so ergibt sich für Schwerlastschiffe mit 9. Hochrisikogebiete blieben neben den Gewässern um Somalia auch die Gewässer um Indonesien.68 % der höchste Wert gefolgt von Stückgutschiffen mit 5. Die häufigsten Mängel wurden in den Bereichen der Feuerlöschmittel wie auch der Sicherheit der Seefahrt (Safety of Navigation) erkannt.261 Mängel festgestellt. Bangladesch. wobei vier Schiffe entführt. Die durchschnittliche Zahl der Mängel stieg von 2.7. Hierbei wurden 49. Was Westafrika betrifft. Im Jahr 2012 wurden 58 Vorfälle gemeldet.647 Besichtigungen 83. Die Gründe hierfür lagen hauptsächlich bei der Nichteinhaltung der Werftliegezeiten. Malaysia sowie Nigeria und das Südchinesische Meer. Im Bereich des indonesischen Archipels wurden 81 Fälle von einfachem Diebstahl gemeldet. In 57 % der Inspektionen wurde mindestens ein Mangel gefunden.308 Besichtigungen auf 14. Im Jahr 2008 waren es bei 24.

2 % – dies lag ebenfalls unter dem Zehnjahresmittelwert von 5. Der OECD‑Erdgasverbrauch stieg mit 1. Die zwölf OPEC-Staaten förderten 2012 zusätzlich 4. Die weltweiten Ölreserven befanden sich Anfang 2013 mit 223 Mrd.459 EJ.a. wurde 2012 um fast 3 % auf 4. Der größte Anstieg wurde in Afrika (7. der Verbrauch in Europa. Die Weltrohölförderung. Weltstromerzeugung 2011 weltweiter Primärenergieverbrauch 2011 Erdgas 23.314. in den USA und SaudiArabien ließen die Förderung 2012 um 109 Mio.2 %. Kohle verzeichnete im Jahr 2012 abermals einen starken Zuwachs um 2. betrugen Ende 2011 insgesamt etwa 39.7 % über dem des Vorjahres. t ansteigen. Die Entwicklung verlief dabei in den großen Verbraucherländern unterschiedlich.3 Mrd. angeführt von den USA. Die Weltsteinkohleförderung stieg weiter an 14 Jahresbericht Deutsche Marine . Dies entspricht dem Weltverbrauch von 1984.2 % oder 1.11 Mrd.1% Erdgas 22.1% Der Mineralölverbrauch lag mit 4.1 % Erneuerbare Energien 21.7 % Minaralöl 33. t auf Rekordniveau. Allein die Wiederaufnahme der Ölförderung in Libyen sowie die höhere Ölproduktion.4 % Kohle 40.1 % am weltweiten Energieverbrauch der wichtigste Energieträger. In den Nicht-OECD-Ländern stieg der Verbrauch um 4.0% Minaralöl 3. Insgesamt steigerte sich der globale Energieverbrauch 2012 um 1. Leicht abgenommen hat dagegen . das heißt die mit großer Genauigkeit erfassten und mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten wirtschaftlich gewinnbaren Mengen an nichterneuerbaren Energierohstoffen.1 Mrd. u.3 %) verzeichnet. Öl bleibt mit einem Anteil von 33. t. In den Ländern der Europäischen Union. t stagnierte. sank die Ölnachfrage um rund 3. t um 0. m³ leicht an. Auf globaler Ebene fiel das Wachstum bei allen fossilen Brennstoffen und der Kernenergie unterdurchschnittlich aus. t gesteigert.6 % mehr Rohöl.588.5 % auf 3. Jahr in Folge Marktanteile. Ihr Anteil an der Weltrohölförderung erhöhte sich um fast einen Prozentpunkt auf 43. die mit 2. wie auch im vergangenen Jahr.8 % und lag damit deutlich unter dem Zehnjahresmittelwert von 2. die seit jeher einen sehr hohen Pro-Kopf-Verbrauch aufweisen.und Mittelamerika (5. t.8% Quelle: GVSt Kohle 29. verliert jedoch im 13.94 Mrd. Süd.5 % im Konsum.8 % Quelle: BP Statistical Review Erneuerbare Energien 8.3 %.2 % Kernenergie 4. Regional gesehen verzeichnete hier nur Afrika einen Anstieg. (+ 0. Im Gegensatz dazu stieg der Verbrauch der OPEC-Länder auf 389 Mio.8 % den weltweit stärksten Rückgang nach Volumen verzeichneten. Der Erdgasverbrauch stieg 2012 um 2.3 %.1% Kernenergie 13.4 Mrd m³. Der Verbrauch in den OECD-Ländern sank um 1. die seit 2005 bis 2011 bei durchschnittlich 3. Damit erreicht Öl den bisher niedrigsten Marktanteil seit 1965.8 %).Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland GLOBALE ENERGIEVERSORGUNG Die Energiereserven.77 Mrd.5 %).6 %.5 %) sowie Asien (5.

Die erneuerbaren Energiequellen tragen inzwischen insgesamt mit 11. t auf 7.470 GW mit großen Wasserkraftwerken. Nach wie vor ist das Mineralöl mit einem Anteil von 33 % der wichtigste Primärenergieträger. kWh.6 Mrd.9 % gestiegen. weit vor den anderen fossilen Energieträgern Erdgas.6 Millionen t Steinkohleneinheiten (Mio. Jahresbericht Deutsche Marine 15 Quelle: AGEB .4 % zu und stieg auf 617.26 Mrd. 2.9 Mio.Zusammenfassung und wuchs um 206 Mio. t SKE). Anteile am Primärenergieverbrauch 2012 Braunkohle 12.0% 6.4 %. die mit ca. Die Bruttostromerzeugung in Deutschland nahm 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 1. t Kokskohle. kWh ein im Vorjahresvergleich um 6 % niedrigeres Ergebnis erzielten. Insgesamt erreichte er ein Niveau von 465. 6. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die erneuerbaren Energien mit ihrem Zuwachs um gut 8 % und auf die um rund 5 % höhere Braunkohlengewinnung zurückzuführen.1 Mrd. t. Während sich die inländische Ölgewinnung praktisch nicht veränderte. t SKE. ENERGIEVERSORGUNG IN DEUTSCHLAND Der Primärenergieverbrauch in Deutschland ist im Jahr 2012 nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen um 0.2% Erneuerbare Energien 11. t SKE mehr als im Vorjahr. t Kraftwerkskohle und ca.346. Steinkohlen und Erdöl.2 Mrd. Das waren 4.7 % auf 148. Die weltweite Kapazität zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien betrug Ende 2012 insgesamt 480 Gigawatt (GW) ohne große Wasserkraftwerke und 1. Bedeutsamster einheimischer Energieträger ist die Braunkohle mit einem Anteil von 38. Die Gesamtförderung gliedert sich auf in ca.6% Mineralöl 33.1% Steinkohle 12.6% Kernergie 8.43 Erdgas 21. ist die Erdgasgewinnung um fast 13 % erneut kräftig gesunken. 940 Mio.4 Mio. Ende vergangenen Jahres 2012 waren weltweit 437 Kernkraftwerksblöcke in 31 Ländern in Betrieb.1% Die inländische Energiegewinnung ist 2012 abermals gestiegen und zwar um 2. Doch liegen die erneuerbaren Energien mit reichlich 36 % nur knapp dahinter auf dem zweiten Platz.6 % zur Deckung der Primärenergienachfrage in Deutschland bei.

 t (14.4 % kommen. t.7% Herkunft des Erdgasaufkommens 2012 Norwegen 24% Russland 31% Inländische Förderung 11% Erdgas 11. kWh zurück.282 Mio. Im Jahr 2012 wurde in Deutschland mit 909 Mrd. Es setzte sich aus 11 % deutscher Förderung und 89 % Einfuhren zusammen.2 Mio.6 Mio.1% Kernergie 16. Hauptursache waren neben dem Schalttag die im Vergleich zum Vorjahr kühleren Temperaturen in den Monaten Februar.613 Mio. t gesteigert.4 %) an Rohöl und 32. Um den Gesamtbedarf zu decken.5% 6.2 %. Das Erdgasaufkommen in Deutschland ging 2012 gegenüber dem Vorjahr um 1 % auf 1.2 %) und damit der größte Lieferant der EU-27 Staaten. gefolgt von Algerien Die wichtigsten deutschen Rohöllieferanten und die Regionale Herkunft 2012 in Mio. Aus eigener Produktion standen 2. allerdings mit großem Abstand.3 Mio. mussten also 125.Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland Im Jahr 2012 betrug das gesamte Mineralölaufkommen 130. t. Dänemark & sonstige 11% Niederlande 23% . Davon mussten netto 93. die insgesamt mit 15.1% Braunkohle 25.5 Mio.2 Mio. t auf einen Anteil von 16.349 Mio. t importiert werden. Die restlichen 11 % Wichtigstes Lieferland war Russland mit 34. t Russland Großbritannien Norwegen Libyen Nigeria Kasachstan Algerien 10 20 30 Europa Afrika Naher Osten Amerika Quelle: MWV 2013 Quelle: AGEB GUS 16 Jahresbericht Deutsche Marine Quelle: AGEB Großbritannien.6 Mio. Ein weiterer wichtiger Rohöllieferant war Libyen mit 8. Der Anteil Norwegens ging ebenfalls zurückauf 24 % (2011 24 %).1% mit 2. Wichtigstes Lieferland blieb Russland mit einem leicht rückläufigen Anteil am Erdgasaufkommen Deutschlands von 31 % (2011: 32 %). t..330 Mio.3% Mineralöl 1. Der niederländische Anteil nahm mit 23 % leicht zu (2011: 22 %). Darauf folgt. Die Lieferungen aus Norwegen wurden auf 9. t Rohöl zur Verfügung.43 Steinkohle 19. Anteile an der Bruttostromerzeugung 2012 Erneuerbare Energien 22.102 Mrd. t (3. t auf 24. kWh gut 1 % mehr Erdgas verbraucht als 2011. Großbritannien mit 13. t. Der Beitrag der OPEC–Länder beläuft sich mit 22. Der Anteil der Einfuhren belief sich damit auf 96 %.275 Mio. April und Dezember.702 Mio. t an Mineralölprodukten eingeführt werden.

6 % des gesamten Bruttostromverbrauchs. Die deutsche Braunkohlenindustrie hat auch im Jahr 2012 mehr als 90 % ihrer Produktion für die Erzeugung von Strom und Fernwärme an Kraftwerken der allgemeinen und industriellen Versorgung geliefert.46 Milliarden kWh Strom brutto. Mit 7. t SKE auf 57. Insgesamt waren damit Ende des Jahres in Deutschland knapp 31. Der Primärenergieverbrauch an Steinkohle erhöhte sich nach korrigierten Zahlen von 2011 stark von 55. Bei der Wasserkraft gab es im Jahr 2012 eine witterungsbedingte Zunahme der Stromerzeugung. Weitere 50.2 Mrd. der Anteil der Kernenergie daran 16. kWh). Rotterdam und Amsterdam nach Deutschland. Damit deckte sie etwa 12 % des gesamten inländischen Energiebedarfs.315 MW Windenergieleistung installiert. t SKE in 2012. Der Beitrag der Kernenergie an der Stromversorgung. Die 47.9 % kamen per Binnenschiff aus den Seehäfen Antwerpen. Die Importmengen trugen 2012 mit 80 % zur qualitativ hochwertigen Versorgung des deutschen Marktes bei. deren Stromerzeugung 2012 um fast 45 % höher war als 2011. was einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr (2. Beim Energieeinsatz erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung gab es mit großem Abstand die stärkste Expansion bei der Photovoltaik. Braunkohle blieb damit weiterhin der wichtigste heimische Energieträger. dass rund 75 % der deutschen Importkohle über See transportiert wurde.440 MW wurden zugebaut. t SKE in 2011 um 1. Insgesamt ist die Versorgungsstruktur für alle Qualitäten der Steinkohle breit gefächert. t Importkohle wurden dabei zu 28.604 Megawatt (MW) Neuinstallationen war Ende des Jahres eine Leistung von insgesamt 32.643 MW am Netz. Neuanlagen mit einer Leistung von 2.9 Mrd. Im Jahr 2012 erzeugten deutsche Kernkraftwerke insgesamt 99. Mit umgerechnet 56. Insgesamt betrug die BruttoStromerzeugung aller Kraftwerke in Deutschland 617.7 Mio.6 Mrd.3 Mio. kWh deckte die Wasserkraft 3. Importanteile der Steinkohle in Deutschland 2012 Kraftwerke Importanteil: 76% Hütten Importanteil: 93% Wärmemarkt Importanteil: 82% Quelle: VDKI Jahresbericht Deutsche Marine 17 .9 Mio. die rund um die Uhr zur Verfügung stehen muss (Grundlast). Insgesamt stammten mehr als zwei Drittel des Erdgasaufkommens in Deutschland aus Westeuropa. t SKE war der Primärenergieverbrauch Braunkohle im Jahr 2012 um gut 5 % höher als im Vorjahr. Großbritannien und andere Länder (2011: 6 %).8 % über die deutschen Seehäfen eingeführt. davon 280 MW auf See.7 %. Seit dem Inkrafttreten der Atomgesetznovelle von 2011 sind neun Kernkraftwerke in Betrieb.007 MW) entspricht.0 Mio. Die Importkohle bewährte sich erneut als flexibler „swing-supplier“. Der Ausbau von Anlagen zur Nutzung der Windenergie konnte 2012 einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnen. Mit 21. Es ist davon auszugehen. So wurden im vergangenen Jahr Biogasanlagen mit einer Stromerzeugungskapazität von rund 350 MW zugebaut und damit gut ein Drittel weniger als im Vorjahr (550 MW). Der Zubau an Stromerzeugungskapazitäten war wie in den Vorjahren gering.1 % (2011: 17.7 %).Zusammenfassung verteilten sich auf Dänemark. Der Aufwärtstrend bei der Stromerzeugung aus Biomasse verlor gegenüber dem Vorjahr deutlich an Dynamik. kWh (2011: 608. betrug 35.1 Mio.

Die Importkohle wurde zu 29 % über die deutschen Seehäfen eingeführt.9 %. Aus den Staaten der OPEC stammen 24 % der Rohöleinfuhren.972 Mio. Erdgas) tragen mit 79. Über die Hälfte der weltweiten Erdgasreserven ist auf nur vier Länder verteilt: Russland mit 17. muss aber zu 96 % eingeführt werden. Die Rohölreserven verteilen sich zu 74 % auf die OPEC Staaten. Die wichtigsten Lieferanten waren dabei mit 10. Aus Polen stammen 2.072 Mio.397 Mio. t. Die USA und Kanada verfügen zusammen über 12 % und die GUS über 7 % der weltweiten Reserven.972 Mio. Kohle. wobei allein Saudi-Arabien über 16 % verfügt.2 % an der Energiebedarfsdeckung. dass rund 75 % der deutschen Importkohle über See transportiert wurde.3 %. Es ist also davon auszugehen.6 %.0 % zur Energieversorgung bei. Katar mit 13. muss aber zu 89% importiert werden. • Rohöl deckt rund 33 % des deutschen Primärenergiebedarfs und bleibt mit Abstand wichtigster Energieträger. t und den USA mit 7.6 % am Primärenergieverbrauch. t und aus Südafrika 1.6 %.a. • Erdgas hat einem Anteil von 21. 18 Jahresbericht Deutsche Marine . Hauptlieferant bleibt aber mit 31% weiterhin Russland. Rotterdam und Amsterdam nach Deutschland.Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland • Die fossilen Energieträger (Mineralöl. • Steinkohle hat einem Anteil von 12. t die GUS.0 % und die erneuerbaren Energien mit 11. die Kernenergie mit 8. dem Iran mit 17.1 %.9 %. Der Anteil der EU beträgt rund 0. t. Dabei stammen 28 % aus Russland und fast 16 % der Rohöleinfuhren werden aus der Nordsee (u. Die Kohlereserven sind weltweit verteilt. Großbritannien/ Norwegen) importiert.9 % kamen per Binnenschiff aus den Häfen Antwerpen. weiter 50. die Braunkohle 12.4 % und Turkmenistan mit 9. Gut die Hälfte des deutschen Erdgasbedarfs stammt aus westeuropäischen Quellen (hauptsächlich aus Norwegen und den Niederlanden).474 Mio. vor den Staaten Kolumbien mit 8.

Zusammenfassung Jahresbericht Deutsche Marine 19 .

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22 Jahresbericht Deutsche Marine .

Bildbereitstellung und Übersetzungsarbeit • Frau Imme Knafla • Herrn Sönke Struhalla • Frau Sybille Zamow Jahresbericht Deutsche Marine 23 . die bei der Erstellung des Jahresberichtes 2013 „Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland“ stets mit Rat und Tat mitgewirkt haben. Abteilung Schifffahrt • Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Besonderer Dank gilt dabei dem • Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie.Danksagung Die Redaktion dankt allen. Referate 523 und 524 • Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik Bremen • Verband Deutscher Reeder. Abteilung Betriebswirtschaft/Statistik Darüber hinaus danken wir für die stets zuverlässige Unterstützung im Bereich der Korrekturlesung.

Impressum Herausgeber: Marinekommando Postfach 15 11 36 18063 Rostock Redaktion: Marinekommando Dezernat Handelsschifffahrt/Marineschifffahrtleitung Osdorfer Landstrasse 365 22589 Hamburg Fax: 040 / 86648 4575 Bw .org Fregattenkapitän Kai Knafla Telefon: 040 / 86648 4560 E-Mail: kaimichaelknafla@bundeswehr.org Oberleutnant zur See Danny Mehlfeldt Telefon: 040 / 86648 4562 E-Mail: dannymehlfeldt@bundeswehr.org Druck: Bundesamt für Infrastruktur.7910 . Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr Zentraldruckerei Köln/Bonn Fontainengraben 200 53123 Bonn 24 Jahresbericht Deutsche Marine .Kennzahl: 90 .4562 E-Mail: marineschifffahrtleitung@bundeswehr.

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