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GENETHLIAKON .

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MÄRZ 1910 GENETHLIAKON ÜBERREICHT VON DER GRAECA HALENSIS BERLIN WEIDMANNSCHE BUCHHANDLUNG 1910 .CARL ROBERT ZUM 8.

Alle Rechte vorbehalten. .

EAAAAIKOY0IAZOYnPflTOZnOPEKAI(I)IAETAIPE XAIPE(|)IAOIZETEaNEZTEAE2AZAEKAAAZ .

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189 Benno Erdmann. Betrachtungen Spinozas über Deutung und Wertung der Lehre 227 . Hesiods Erga und geschlechtern das Gedicht von den fünf Menschen157 Ulrich Wilcken. Richtungen und Schulen im Neuplatonismus Eduard Meyer. Drei Kapitel eleischer Geschichte 1 Georg Wissowa. Graecae die Meteller 49 vierten Die Personennamen im Bande der Inscriptiones 65 des orphischen Otto Kern. Naevius und Friedrich Bechtel. .INHALT Seite Benedictus Niese. Die attische Periegese von Hawara (mit einer die Tafel) . Die Herkunft Hymnenbuchs (mit einer Tafel) 87 103 Karl Praechter. .

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Graeca Halensis.Drei Kapitel eleischer Geschichte von Benedictus Niese. .

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nicht nur Dein Interesse erregten. Elis. und ich betrachte es als eine besonders günstige Fügung. dem sogenannten hohlen und dem . zwischen ungefähr Achaia und Messene. an diesem Bande mitzuarbeiten. gegen Lakonien oder Messene die Neda. sondern auch Deinen Beifall fänden. oder richtiger damals Lakonien also das Land. lieber Freund. Es was das größte Gemeinwesen. denn ich weiß. ganze Küstenlandschaft umfaßte. sondern setzte sich aus zwei ungleichen Teilen zusammen. das auch Pausanias als Elis bezeichnet.Die nachfolgende Abhandlung. die lag. daß ich die Freude habe. h. ist bestimmt. Du der Zeit. daß mich das Geschick jetzt an dieselbe Universität mit Dir zu gemeinsamer Wirksamkeit zusammengeführt hat. Ich habe dazu etwas aus Elis beigebracht. daß die Landschaft das Gebiet der Fleier. Im Norden und Süden bildeten zwei Flüsse die Grenze. als wir im Sommer 1870 uns in Bonn zuerst kennen lernten und später in Rom in gemeinsamem Leben und Streben unsere Freundschaft befestigen konnten. im Osten gegen das Binnenland Arkadien. die ich Dir zu Deinem sechzigsten Geburtstage von ganzem Herzen darbringe. daß auch Du Dich gern mit dieser Landschaft beschäftigst. wenn meine Ausführungen. Es bildete aber keine politische Einheit. das im Peloponnes außer Sparta existierte. weißt. gegen Achaia der Larisos. mit denen ich jetzt beginne. zu d. dem Gebiet Elis {xoilr} der herrschenden 'Hhc). den Dir Deine Hallischen Freunde zum sechzigsten Geburtstage widmen. wo wir es näher kennen lernen. Dabei darf ich der längst vergangenen Zeiten gedenken. Elis und seine Periöken. meinen Glückwünschen zum Geleit zu dienen. und würde mich besonders freuen. 1. Dem verdanke ich es. die am Ende des fünften Jahrhunderts. Gemeinde.

29 bei Strabo die älteste Zeit vor Oxylos. Chr. habe. V 4. VI 23. und dieser steht mit den übrigen nicht auf gleicher Linie. 26. Diodor XIV 17. VII 4. Erst nach den Perser- kriegen. III 2. '^) empfing. erhalten Polyb. Diodor XI 54. 7) Xenoph. was richtig sein kann. 4.oder Periökenlande. IV 75. Chr. Thukyd. fr. die man zusammenlegte. die Clinton. und nach der bekannten Schilderung des Polybios noch um 220 v. 3. dann ein Artemision angegeben wird. Diodor IV 33. 8) Daher die Stadt Elis bei Xenophon Hell. 70 oder 80 Stadien von der Stadt Elis entfernt. 3 TcJr ix rijs xoi/. 2. Die Stadt war zunächst unbefestigt'») und hat auch später keine größere Bedeutung erlangt. 15. denn es gab außer dem einen Elis ebensowenig eine andere Stadt. Eine Erläuterung dazu bildet der Feldzug der Makedonier von 219/8. viele von ihnen nie in die Stadt gekommen waren. V 16. von denen aber nur der erste. 3. 26 rd äan heißt. der nun den Namen der Landschaft.ris'HhS'os — xal rcöv avTÖd'ev ix irjs ns(>ioixiSos. ApoUodor bibl. Die Annahme einiger neuerer X463f. Pausan. IV 73. Ephoros Hell. 27. war aber in älterer Zeit ganz ländlich und ohne städtischen war Elis ähnlich Mittelpunkt. 6 gab eine Liste von 16 Namen. Historiker. fasti Hellen. Anachronistisch verlegt Pausanias samt den übrigen Mythographen die Stadt Elis schon in Ephoros fr. II § 140. Das hohle Elis bildete. da die Eleier das Landleben vorzogen. 8. solange wir davon wissen. Polyb. 1. Mittelpunkt gegründet. Pausan. II 429 zusammen5) gestellt hat. VI 23. der ^regior/Jg^). Niese Untertanen. 16.. Eine Anzahl Dörfer ward dahin zusammengelegt. wo als Lagerplatz Philipps erst ein Dioskurion. 25. nach Diodor Olymp. Hell. wie in Attika außer Athen ^). IV 73. in dieser Beziehung zusammengesetzt wie Lakedämon. 4) Polyb. damals wird das Heiligtum in Olympia in vielen Stücken die Stelle der fehlenden Stadt ersetzt haben. 'befestigte Plätze. 3 sind es die nächstgelegenen Dörfer gewesen. 4 f. sondern sie können am besten mit den attischen 1) Demen II verglichen werden. daß sich an Stelle der Stadt Elis in älterer Zeit eine Herrenburg befunden 2) Strabo VIII 336. Nach Pausan. ist. steht nicht fest. V 4. Strabo VIII 343. im Binnenlande Pylos und Thalamai. 6) Wir kennen eine Anzahl Namen. ward ein städtischer Elis. Elis. 2ff. ^) Das Land war daher dicht bevölkert und voll von Dörfern und Heiligtümern. eine einzige Gemeinde. es ist sicherlich nur ein kleiner Teil der wirklich vorhandenen. . 77. •'^j Unter der großen Zahl der Ortschaften 6) gab es einige größere. III 2. 9. Pausan. Pylos lag am Ladon. leicht unter denen an der Küste der Hafen Kyllene und vielPhea zu nennen sind.4 B. ") Selbstverständlich waren das keine eigenen Stadtgemeinden. 471/0 v. wo Thalamai lag. ist 3) Xenophon ohne tatsächliche Begründung.

daß die Eleier Epion für 30 Talente gekauft hatten. saßen den südlichen. II 25. zu Göttingen. das Periökenland. V 31. die sechs Städte an. Cl. Von dem hohlen Periöken leben Elis. die etwa der Verzinsung dieser Summe entsprach. d. denn sie haben aus diesem Grunde die Zahlung des Tributs eingestellt. An der Küste liegt das Periökenland zu beiden Seiten der Alpheiosmündung und reicht im Norden ^) bis etwa Pheia oder Phea. 1906. zum der ist guten Teil ferner sind sie desselben Stammes wie die Bürger Dialekt. phil. schmalen Teil zum Grenzfluß Neda hin. Sie mußten den Eleiern persönlich Heerdienst 3). Wahrscheinlich hat letzteres dafür eine Abgabe entrichten müssen. Thukyd. aber von die Elis lakedämo- abhängig waren. ist der zweite Bestandteil. Die als größeren Zahl kleinerer Gemeinden. an die sich weiter die Stadt Lasion anschließt. 4) Thukyd. Südlich schließen sich als die dritte die nach Herodots bekannter Erzählung-^) von der Küstenlandschaft bis den aus Sparta auswandernden Minyern gegründet wurden. Über Lepreon vergl. 148. Das Ganze ist aber nicht auf einmal. unbekannt.Drei Kapitel eleischer Geschichte. Wiss. S. III 2. Ges. die Städte {fcöUig) bezeichnet werden nischen Periöken') jede für sich und ähnlich wie standen. und man kann drei Gruppen der Periöken unterscheiden. der Akroreia und den an beiden Seiten des unteren Alpheioslaufes wohnenden Periöken. VIII 73. Dagegen die Minyerstädte hatten eine zugewanderte Bevölkerung und können den Eleiern nicht ursprünglich stammverwandt gewesen 1) Nachrichten der K. Der Umfang des Periökenlandes ist verhältnismäßig ansehnlich. leisten und ein- überhaupt zu den Kriegslasten beitragen. sondern zu sehr verschiedenen Zeiten an Elis gekommen. 30. 5) Herodot IV . 101 letzterer Stelle geht hervor. daß die Lepreaten zu den Lasten des attischen Krieges mit beitragen mußten.-) regelmäßige Abgaben zu entrichten heitlich Teilweise hatten sie auch ob jedoch dieser Punkt ist und gleichmäßig geregelt war. politisch in einer und örtlich geschieden. III 2. ff. 2) II Thukyd. Aus Hell. dessen Umgebung Gruppe Sie be- schon dazu gehörte. den unmittelbaren Nachbarn des hohlen Elis. 30 erfahren wir. 25. Xenophon Hell. Im Osten an der arkadischen Grenze ist es die Akroreia.-hist. Phea selbst scheint nicht periökisch gewesen zu sein. der eigentlichen Gemeinde. herrschenden Gemeinde und reden denselben Dies wenigstens sehr wahrscheinlich von den beiden ersten Gruppen. Alle insgesamt werden sie politisch zu Elis im weiteren Sinne gerechnet und gehen unter dem Namen der Eleier. Aus 3) Davon spricht Strabo VIII 355. V 31. Xenoph.

Chr. Inschrift. Ihr Name steht daher auf der delphischen Schlangensäule. die zuletzt einverleibt wurden. Lepreon. daß dies erst nach den Perserkriegen.^) Aus der Lebenszeit Herodots folgt. können wir nur noch bei den südlichsten. 6) 7) Thukyd. Epion 1) das zwischen Makistos Herodot a. Pausan. daß diese Städte. daß eine von ihnen. sondern nur ein dichterischer. Herodot IX 28. Pyrgos. an den Zeus in Olympia. V31. Eine andere der Minyerstädte. 23 indrjtäus yii^ i%oie7' ras nölets. 8) Der Name wird in doppelter Form überliefert "Entov oder Aimur bei Hero- . daß die Eleier Städte verheert haben. Herodot erzählt uns. sich ereignet haben kann. Die Lepreaten gelten daher für Eleier. daß hatte.-) Wie diese Periöken den Eleiern Untertan wurden. der Odyssee / 366 entlehnter Begriff. Vgl. den Minyerstädten. Die Kaukonen sind allerdings wohl kein historischer. Makistos.b . n. die man wohl mii Recht für Verwandte der Arkader hält. Nudion. zu seiner Zeit größtenteils von den also bekriegt und wahrscheinlich erobert wurden.^) ihr gilt Kontingent es nur für zum peloponnesischen die Mehrzahl. was dadurch bestätigt wird. hinreichend erkennen. V5. als selbständige Stadt und Spartas Bundesgenosse an den Perser- Eleiern verheert. 3) Xenoph. verhältnis zu Sparta erhalten zu haben. die ihnen schon angehörten. überließen aber das Abgetretene den Lepreaten gegen Zahlung eines jährlichen Zinses. ') Aber wie und sein. Auch nicht für und dazu stimmt. von Olymp. scheinen Autonomie. IV 148 roiirmv 8k ras rrlfvras in* iiieo ^HXdoi iTtö^dtjoav. Epion. diese hatten Hilfe gebracht und sich dafür die Hälfte Landes ausbedungen. B. 2) 4) 5) Herod. 1-7. Vgl. Die Eleier behaupteten ohne Unterschied. Hell. Phrixai. Niese Vor den Minyern haben hier nach der Überlieferung >j Paround Kaukonen gewohnt. Dittenberger Syll. III 2. über das wir durch Thukydides näher unterrichtet in Die Lepreaten waren mit den benachbarten Arkadern des geraten und hatten die Eleier angerufen. Grote. sie nach dem Kriegsrecht durch Eroberung zu besitzen. und vielleicht auch ihr Bundestributpflichtig *). denn es ist nicht kriegen teilgenommen und gestellt hat. war schon den Alten nur zum Teil bekannt. nach 480 v. 3. reaten wann die Erwerbung geschah. anzunehmen. nämlich Lepreon. in der Tat Lepreon ein besonderes Krieg Schicksal sind. history of Greece VI 288 f. O. einer Art Pacht. Heere alle. 155.*') Die Lepreaten wurden also den Eleiern aber im übrigen ihre und zugehörig").

Auch 2) Xenophon 3) . wissen wir nicht. die Mitte des 5. VI 20. S. 13 und "HTieiof bei" Xenophon. <I>gi^a 4) Eine Erinnerung daran hat sich vielleicht bei Diodor XV 77. daß die hier in Betracht kommenden Ardot IV 148 und Polybios IV 77. 4. 6) mit Vergnügen Bestimmt wissen wir aber. teils von den Arkadern angegriffen wurden. 30: "Hneiov fievroi liiv nera^v nöliv '^H^alas xal May. 3) und scheint also zur Zeit um ich. Pausan. und benutzten die Arkader die Gelegenheit des lakedämonischen Feldzuges unter Agis um in Elis tüchtig zu plündern. Vielleicht 1) ist '') 8. Robert. 0fgexv§r]S Sk '^gxaSiaS avrrjv yQÜcpei. . 10. VII 4. Athen.Drei Kapitel eleischer Geschichte. Mit5) der Gründungslegende des Kultes der Sosipolis an. aber der oben erwähnte Angriff der Arkader auf Lepreon kann uns vielleicht den richtigen Weg zeigen. Aaai&va rdv vn' !^oxd6'Mv dvrdeyöuevov. Chr. Chr. Hell. wonach sich Arkader und Eleier schon früher um Triphylien gestritten haben. Hell. beginnenden Streit um Triphylien. III 2. die später zu den eleischen Periöken gehört wird von Pherekydes zu Arkadien gezählt des Pherekydes. 80. Strabo VIII 337 spricht von öftern Zwistigkeiten.irrjv firov ^^iovv Ol HleZoi s%6iv' nQiaa&ai yäg ecpaaav %d)oav naod rßv rore i%6%- rwv ri^v TtöXtv roiäxorra raXävTcov xai rd aQyvQiov Ss8(oxsvat. ebenfalls einender 2). wie Grenznachbarn in Hellas so häufig waren. 39. Eine dunkle Erinnerung an derartige Streitigkeiten spricht sich vielleicht in Hierbei ist von einem arkadischen Heere die Rede. und von ihnen kauften sie die Eleier. meint aber wohl nur den mit 370 V. 6) 7) teil Xenoph. letztere Form vorzuziehen. Hell. die Arkader hatten sich der Stadt bemächtigt. 12 III 2. richten darüber erhalten. . a. III 2. Jahrhunderts v. . daß sie streitig gewesen sind ^) und so teils durch Abkommen muß in den Besitz der Eleier Zwischen Arkadern und Eleiern es überhaupt in älterer Zeit sie unter manche Streitigkeit gegeben haben. Auf Grund dieser Anzeichen vermute daß die Minyerstädte. hatten die Eleier nach ihrer eigenen Angabe von den Besitzern gekauft. StephanOS ByZ. Hell. Phrixa (oder Phrixai). Xenoph. Vgl.«'^) Leider haben sich keine bestimmten Nach- Lasions den Eleiern von den Arkadern bestritten ward. Xenoph. ehe sie in den Besitz der Eleier übergingen. O. ') Wer die früheren Besitzer waren.. und dem arkadischen Heraia lag. minyeischen Städte. 18 S. 2 erhalten. zwischen Arkadern und Eleiern durch Waffengewalt gelangt sind.30: 26. Ich bemerke noch dazu. das in Elis einrückt. oder auch etwas früher den Arkadern angehört zu haben. Ich vermute. daß der Besitz Zwischen den beiden Nachbarvölkern bestand daher keine Freundschaft. III 2.

Die Erwerbung der Minyerstädte durch die Eleier und die ihr vorausgehenden arkadischen Angriffe fallen. Zeit Lepreon. sondern nur die an Eiis angrenzenden westlichen Gaue '). Denn dritte Elis blieb damals den Lake- dämoniern Aufstand und war in dieser Zeit. 3 sagt. haben es aber nicht gern gesehen. sich sie um so eher durften. E. wie gesagt. die zwischen der platäischen Schlacht und dem dritten messenischen Kriege den Peloponnes heimsuchten'^). Head.. über deren ältere Geschichte ein fast vollständiges Dunkel schwebt. des Nikias dem Kriege gegen Athen 1) Es sind etwa die Arkader. nach den Perserkriegen. um 440 v. denn stets pflegten sie die Kleinen gegen die Großen zu schützen und dafür zu sorgen. Es widersprach ihrem sonstigen Verfahren. 373. Die Lakeein doppelt wertvoller Bundesgenosse. Vgl. wo zuerst der arkadische und darnach der messenische Krieg die Spartaner beschäftigte. das zuletzt kam. Geschichte des Altertums 111 S.8 B. des muß doch schon einige vor dem Anfang Vielleicht Peloponnesischen Krieges den Eleiern noch zugefallen sein. daß keiner der peloponnesischen Bundesgenossen zu mächtig würde. sich zu treu bemächtigen. 3) An die Zeit des dritten messenischen Krieges denkt Beloch. 33. 4) Herodot IX 35. 5) Zu derselben Zeit gingen sie ganz ähnlich gegen Mantineia vor. die nach der Ansicht der Kenner in Heraia geprägt sind. die sich bot. älteren Münzen mit A^xaihxov herrühren. als der Friede ein Ende gemacht hatte. historia numorum 2) Thukydides V 31. als das was anzunehmen. daß die Lepreaten und die anderen Minyerstädte damals an Sparta arkadischen Angriffe. nutzten Sie be- daher die erste Gelegenheit. Tluikyd. die Lepreaten hätten bis zum attischen Kriege ihren Tribut regelmäßig bezahlt. die der Städte festhielten. V 29. von denen die S. Meyer. der Lepreaten Bündnis mit Lepreon immer noch bestand^).. daß zuletzt auch Lepreon von Elis abhängig ward. dämonier mußten es daher dulden. Niese kader nicht die gesamte arkadische Nation sind. erklären sich die nun den Eleiern Gelegenheit gaben. . also spätestens früher^). IV (1876) 228. Rivista di filol. vielleicht aber kann man die Vorgänge am besten mit den kriegeVerbindung bringen. Chr. Unter der wahrscheinlichen Voraussetzung. 514 f. als fast ganz Arkadien außer Mantineia im Bunde mit den Argivern sich gegen Lakedämon erhob und die rischen Unruhen in Lakedämonier zwei große Schlachten gegen sie zu schlagen hatten^).

die Eleiern zugefallen sein. es bis muß es später wieder den zum Feldzuge des Agis wieder Kräfte besaßen -). Gegend. in 2. Zutritt Athens zum in offenen bei Kriege gegen Lakedämonier führte und der Schlacht Mantineia 418 unter ihre Chr. so müssen sie sich doch nachher wieder auf lakedämonischer Seite daran beteiligt haben. Chr. Hierüber haben wir den recht ausführlichen Beals ein Xenophons. und als die Eleier sich nicht gutwillig fügten. wiederhergestellt 3). daß auch bei Aristo149 (aufgeführt 415/4 wird. der gut unterrichteter Zeuge anzusehen Reihe von Jahren in der ist. phanes 3) den Vögeln Chr. das bekanntlich die v. diese waren ihnen zu mächtig. der den Eleiern Unrecht gab und die Autonomie Lepreons anerkannte. daß sie sich dem Spruch der riefen Zwang bedroht und die führenden Macht fügen Urteil wollten. Die Lepreaten hatten während des attischen Krieges die Zahlung des Pachtzinses eingestellt. Diesmal begnügten sie nicht sondern verlangten von den Eleiern die Befreiung Periöken. so nahmen ihre Zustimmung zurück und gegen Lepreon Gewalt. Nichtsdestoweniger fällten die Lakedämonier ihren Spruch. Zugleich schickten sie zum Schutze brauchten der Stadt eine Besatzung hinein ']. als sie alle dekeleischen sammelten und alles brauchten. denn er hat bekanntlich selbst eine Thuliyd.Tor die Stadt als eleisch bezeichnet Denn wenn die Eleier sich auch anfangs beim Wiederausbruch des Krieges zurückhielten. und sich zu demütigen.). 25. wieder zu ihrer beschlossen sie mit Lepieon. . sein also Ende die Vorläufig hatten Lakedämonier Lepreon Indessen befreit und Obhut genommen. III 2) Xen. Hell.Drei Kapitel eleischer Geschichte. Die Eleier sahen darin einen Akt der Feindseligkeit und beschlossen nunmehr. v. sie sahen sich nun von den Eleiern mit Entscheidung der Lakedämonier an. den Eleiern die Stadt zurückgegeben und den Zustand sie vor 421 v. was in einem Feldzuge vollständig gelang (402 richt v. Nach dem Ende des Krieges jedoch kehrten alten Politik zurück. Es kann hier hinzugefügt werden. aller Sie hatten den Eleiern das Geschehene nicht sie vergessen. durch den fand. um sie zu zwingen. Argiver und Mantineer beizutreten. dem peloponnesischen Sonderbündnisse der Korinther.Chr. erschien König Agis mit Heeresmacht. Da sie sie jedoch ein ungünstiges befürchteten. Wahrscheinlich haben die Spartaner beim Ausbruch des Krieges. 34. v. 1) V 31. Auch die Eleier erklärten zunächst.) t/ ov rdv ^Hltiov Aetiqsov oixi^f.

Strabo VIII 343. Von Olympia setzt sich Agis. s. worin ihn beutelustige Freiwillige aus Achaia und Arkadien unterstützen. ferner Phrixa. das am unteren Laufe nicht weit von der Mündung des Alpheios nahe an einer Übergangstelle lag»). 3) v. die zwar überwähigt wurden. die Amphidoler und MarganeiS'^). und als der nächste Sommer ins Land kam und ein neuer Feldzug in Gefahr stand. Diese Besatzung setzte während des Winters die Plünderung des Landes nach Kräften fort.10 B. was wir sonst wissen^). und weiter Makistos zu ihm über. plündert das ganze eleische Gebiet weithin aus. es folgen bei weiterm Vorrücken Epitalion und. daß Letrinoi. 8. Letrinoi. 120 Stadien von vom Alpheios. VI 22. . gelebt und muß die eleisclien Veriiältnisse gut l<ennen '). daher Agis rückt von Süden. und dieses stimmt zu dem. stimmt aber überliefert. Bei Strabo VIII 349 wird Mä^Magyaia. über den Fluß gegangen. 25f. Er ist also bei Epitalion. aber zu den Lakedämoniern entkamen und mit ihnen den Krieg gegen ihre Landsleute führten. nicht weit 4) Letrinoi lag am Olympia. ins eleische Gebiet Sofort traten Lepreon ein. was aus MAQvava oder MAo- Xenoph. unteren Elis entfernt. von Aulon her. Niese in Skillus. 349. die Amphidoler und aber westlich von Olympia lagen. Er hinterläßt in Epitalion am Alpheios eine Besatzung. von Wege von Olympia nach Elis. und jetzt eingehender erläutert werden. denn während des lakedämonischen Einbruchs war in Elis eine Erhebung der Oligarchen erfolgt. d. 1) Xenophon Hellen. bei Stephanos Byz. 29. bestehend aus Peloponnesiern und eleischen Parteigängern. wohin sich der König nachher wendet. sie erklärten sich bereit. III 2. gegen die Stadt Elis in Bewegung. h. zunächst an der Übergangsstelle. nachdem er dem Zeus ein Opfer dargebracht hatte. Bericht Diodors XIV 17 ist den hier betonten Fragen mit Xenophon überein. 180 Stad. da waren die Eleier mürbe •geworden und fügten sich den Forderungen der Lakedämonier. während er über den Alpheios geht. Pausan. Sein Bericiit gibt uns zugleich die Möglichkeit. yaXa verderbt sein wird. 30. Der parallele in zwar in vielen Dingen stark entstellt. III 2. und zieht ab. die Befestigungen Pheas und Kyllenes zu schleifen und die triphylischen Städte. 2) So Ma^yareTs ist bei Xcnophon yaXa geschrieben. und es Marganeis folgt weiter. den Umfang des soll damaligen Periökenlandes genauer zu bestimmen.

Denn diesen Zusatz hat Xenophon. wie es vor folgt. Letrinoi. 'Pia? hat L. deuten. Hier ist freilich eine Korrektur nötig gewesen. rs rö tiT/. mit Hinblick auf die späteren Ereignisse von 365 und 364 v. daß die 5) Daran ändert auch der von Xenophon hinzugefügte Satz> nichts. Xenophon hat jedoch nicht alle Periökengemeinden einzeln aufgezählt: es fehlen die meisten Minyerstädte. wie ich weiter unten nochmals bemerken werde. also muß um die of Entfestigung der Hafenstadt handeln. dagegen Olympia und die Vorstädte. also rechtmäßig erworben hätten. . endlich die Akroreia und das von den Arkadern bestrittene Lasion abzutreten 2). daß über das olympische Heiligtum damals nicht verhandelt worden ist. daß die Eleier alle ihre Untertanen daß ihnen keine blieben-»). Kvllrivris^ O. 1. hist. IV 2. Aus seinem Bericht geht hervor. Epion.Drei Kapitel eleischer Geschichte. 1. schon von Pausanias III 8. auch Diodor weiß nichts davon. weil sie diese standschaft der olympischen Spiele blieb ihnen 'O- Aus Xenophons Erzählung abtreten mußten. Beides ist notwendig. was bei seiner Stellung schon an sich unwahrscheinlich sein würde. wovon keine Rede sein kann. Dem- gemäß. 34. da es nicht zu den Periöken gehörte. Diodor XIV 34. 11 Epitalion. 6) unmöglich ist. denn es folgt daraus. Sie baten.oS ne^ulelv xat Kvllr. denn sonst würden die nachfolgenden fünf Namen sämtlich zu Triphylien gerechnet werden.t-rjs xai ras Toicpv- 1) Xenoph. O. Lakedämonier das olympische Heiligtum den Eleiern nicht genommen hätten. ebenso bei Diodor Xenophon 4) XIV 17.äofov dvTiAeyousvov. sondern zur herrschenden Gemeinde. gehört Olympia mit seiner nächsten Umgebung nicht zu den Periöken. Amphidoler nicht zu Triphylien gehörten. Ausbruch des Krieges gefordert war.ai vor <pQ(^av hat Greece IX 48 Anm. was nach einer späteren Stelle desselben Xenophon (Hell. welche Anspruch darauf erhoben. und dies ist von Bedeutung. 23 ras TieptoixcSae Tiöhis. daß die Eleier ihre eigenen U8as nöXsis ätpelvac (y. O. nods Se rairais aal l^xpoi^t^ois xai ylaaicöva rdv vn Apy. 2) Diodor a. was unmöglich ist. Chr. ofsas würde heißen. und ferner. weil diejenigen. vgl. die Amphidoler und Marganeer '). es zu verwalten. eine der sechs Minyer- durch Kauf. Aber auch diese mußten sie opfern. daß die von Xenophon auf- gezählten Orte die ganze damalige Periökenschaft bedeuten. Es heißt bei Xenophon III 2. fügt diesen Bedingungen noch die Auslieferung der Kriegsschiffe hinzu. Dindorf für das überlieferte. dem hohlen Elis ^). III 2. da Xenophon kurz zuvor (§27) KvUtjrrjv würde die Abtretung Kyllenes beElis habe keine Mauern. gemacht. 3) a.Müller für KvUiivtjr. 3 vorgeschlagen: auch dies muß Xenophon geschrieben haben.ai ^Eniräliov xai AstqIvovS xai AucpiSölovS xai MaQyaveae. daß Letrinoi. Marganeis und die Grote. 5 gelesene acpias hergestellt.ai) 0^l^av gesagt hat. Es ist eine rückblickende Betrachtung des Historikers. 5. Das y.30: <I>eas y. ihnen nur eine zu lassen. es sich Stadtmauern niederreißen sollten. nicht geeignet gewesen seien.

seinem Bericht folgendes Verzeichnis der eleischen soweit Die Minyerstädte . den Eleiern entrissenen Periökenstädte wurden jetzt autonom und traten als selbständige. an die es jedoch angrenzt. Xenoph. gebildet wurden. halten wir aus Denken wir so er- uns dies hinweg. aber später einmal Thraustos.8 nennt H^aToror. Phrixai und Epion namhaft. Epitalion. die triphylischen Städte^). 2i rds ToKfvliSas Tzöleis 30. Xenophon hat damit. Die sämtlichen. stimmberechtigte Glieder ein. Makistos. und vielleicht wurden neue Kolonisten angesiedeh. Aus Diodor kennen wir außerdem Opus und zwei andere^). die Hopliten Hell. wir können es nur ahnen. 3) Onovs. 4) O. EvTxnyior. III 2. Lasion. 16. Uhov. aber Epitalion paßt nicht hierDiodor a. Hell. Die Akroreia. 3. Die Städte am unteren Alpheios. zuvor erwähnte Epitalion und das später einmal genannte Skillus ein Dagegen erscheint hier zuerst neuer Begriff. Niese es fehlt das von ihm selbst kurz '). Xenoph. 4. Hell. Akroreier und Lasion. 11 Anm. 2. Oben S. Xenoph. der Zukunft etwas vorgegriffen und die Neuordnung. 26 Xenoph. und folgen wir der älteren Anschauung. Sie kamen damit in ein ganz neues Überhaupt werden sie vermutlich auch in ihrem Innern. 14. den wir bisher noch nicht kannten. Xenophon nennt hier keine. her. wie ich schon hier bemerken kann. Doch das entzieht sich im einzelnen unserer Kenntnis. in dem Bestand und Besitz der Bürger durch die Auflösung der zum Teil sehr alten Verbindung mit Elis manche Veränderungen in den lakedämonischen Bund Verhältnis. Wesseling vermutete 'Etzitü/uov für Evnfiyioi. Periökenstädte: 1. die mehrere Städtchen zählte. VI 5. Pylos gehörte nicht zur Akroreia. Xenophon macht Lepreon. Skillus. VII 4. 1. 16. ist. Diodor XIV 17. daß aus ihnen sechs Gemeinden lernen 1) ^). . die wir aus ihren von Xenophon bei Gelegenheit der Schlacht am Nemeas aufgezählten Kontingenten kennen Es sind die Triphylier. 2. Ich erinnere nur an die Ansiedlung und Ausstattung Xeno- phons in Skillus. Hell. sie noch existierten. das also nicht zur Akroreia gerechnet werden darf. vorweggenommen. erlitten haben. VII 4. Letrinoi. die mit den Städten vorgenommen wurde. Was wir erkennen. IV 2.12 B. Die Besitzungen der Eleier in den befreiten Gemeinden gingen ohne Zweifel verloren. die Amphidoler und Marganeis.

2) Herodot IV 148. wie gesagt. 4. es wird also auf sie etwa ein Drittel. nachher sich gebildet haben kann.Drei Kapitel eleischer Geschichte. weiter unten. Strabo VIII 349 rechnet ihnen auch Margala (Margana) zu. aber nicht allein. die vordem keinen einheitlichen Namen Bewohner nennen sich Triphylier. Die Makistia bedeutet bei Strabo hier soviel wie Tri- Über Skillus phylien. Pausan. Auch Thukydides kennt ihn nicht. Vorher hat er jedenfalls noch nicht existiert. Pausan. 4. denn damals müssen die beiden Orte hinzugelegt worden lion^). die das Land nacheinander besetzten. dauerte 1) Zusammen mit den Eleiern stellten sie 3000 Hopliten. Letriner und Amphidoler mit zusammen 400 Schleuderern. vielleicht gehörte der Marktflecken der Alasyer (Alaavfjs) zu ihnen (Strabo VIII 341). VI 22. Die Triphylier sind ein neuer Begriff. der sich damals die peloponnesische Bundesgenossen2). Die gewöhnliche Herleitung von den 3) Wie er sich erklärt. 14. Vgl. hierin von Xenophons Zeugnis abweichend. 8 leitet den Namen von dem Eponymen Triphylos ab. s. die Akroreier und Lasion bleiben auch jetzt getrennt. keine Hopliten geben. halte es für 5) Ich sehr möglich.-^) nur vierhundert Schleuderer. Epitalion Polyb. sie sind. steht nicht fest. und die Marganeer. Stephanos Byz. Die Landschaft. die besaß. Hauptsächlich sind es die Minyerstädte. fallen. dvaTiövTiov). Die übrigen Periöken sind unverändert geblieben. 1000 Mann. 13. der es zur Makistia rechnet. ist gelehrten Ursprungs und nicht überzeugend. 13 stellen '). ja drei Gemeinden mehrere Dörfer umfaßte. Skillus und Epita- wodurch nun der untere Lauf des Alpheios in seiner ganzen Ausdehnung die Nordgrenze der neuen Landschaft ward. Letrinoi. unten S. da sie zusammen recht dar. s. der aber erst schon phon. den Xenobeim Friedenschluß erwähnt. IV 80. Die Lakedämonier haben also das den Eleiern entrissene Gebiet südlich vom Alpheios zu einer größeren Syntelie zusammengelegt und neu benannt. lag. 4) Vgl. wahrscheinlich. offenbar unbedeutend und stellen vielleicht nur vereinigte Dorfschaften DieserZustand. die wir später als triphylisch kennen. Marganeis und die Amphidoler bilden drei besondere Gemeinden . denken (Strabo Als ein solches kann VIII 357. schaft gebildet haben muß^). heißt fortan Triphylia. denn sonst hätte ihn Herodot bei der Gründung der Minyerstädte kennen und nennen müssen Eintritt der beim Periöken in Es ist ein Begriff. daß jede der genannten man sich das wieder- holt genannte Dyspontion VI 22. das vielleicht in dieser Gegend Ebenso scheinen sich die Amphidoler aus mehreren kleinen Orten zusammenzusetzen. denn selbstverständlich wird Triphylien nunmehr in das fernste Altertum zurückversetzt. den Minyern und den Eleiern oder auch den Arkadern (Strabo VIII 337). den Epeiern. wie ihn die Lakedämonier begründet hatten. Strabo VIII 349. sein. Die Grenzen dieser kleinen politischen Gebilde haben sich offenbar später verwischt. Polybios IV 77. . drei Stämmen.

VII 1.ovvtu ß^aSvrövTwv imv yiaxieis baittovliov i^eXilv rd '/toqlov. 25 f. die Lepreaten Winter 370 v. .. den nichts wissen. sich wieder in den Besitz ihrer früheren Untertanen zu setzen. elra ylingeov ngds rois nalSas.f/ois Hell. Pausan. 11.iv noöreQOV. Von der Rückkehr zu den Eleiern wollten und daher haben Chr. dem arkadischen Bunde zu. mit denen Athen die Peloponnesier fürseinen Seebund zu gewinnen trachtete. ore aal rovS viias avTOv d/. 26. xäxeJd'tv avv avrols Kögivd'ov Siaawd-fji'at. geleistet'*).&elv fter' eis avrdv EsvocpcävTa tie eis f^v 'H). also Skillus Amphidoler. Marganeer und die Teil Akroreia wurden wieder eleisch. stellten sie diese Forderung'). sie Heros eposie nymos Triphylos. wie sich von selbst versteht. 11 53: OTparevaanii ois e/s rdv ^xM. X 9.. rc La. 3) Durch das ßoaSrvörratr vor Einrücken der Thebaner in Dieses halte ich jedoch für recht zweifelhaft. es gibt eine Nachricht. Triphylos.ihaiuovloiv wird das Ereignis auf die Zeit den Peloponnes bestimmt. Es ist möglich. Schon sie bei den ersten Versuchen. Chr. 6) Xenoph Hell. lehnten sie ab. 2. vielleicht auch das soeben erwähnte und etwa Epitalion^). sogleich daran. 4) 5) Xenoph. fiel Triphyliens. ward der arkadischen zunächst. noch im Genealogie eingefügt^). Chr. Letrinoi. nach dem Einrücken der Thebaner in den Peloponnes. wenigstens einen Teil ihrer Periöken sich wieder anzueignen. 370/69 V. und da die Athener hierauf nicht eingingen. Als damals Spartas Macht zu Ende ging. Athen. Sohn des Arkas bei Polyb. aber der Eleier. IV 77. nicht nach dem Wunsche Nur die nördlich vom Alpheios wohnhaften Periöken. Das älteste Zeugnis des Namens auf dem delphischen Weihgeschenk der Arkader von 369 v. VI 5. mit einigen arkadischen Gemeinden den Lakenach dämoniern Heeresfolge der Thebaner sogleich um sich jedoch dem Erscheinen dem neuen Gemeinwesen der Arkader anzu- 1) Xenophon 'Z//. Vgl. sich anschafften. Hell. 14. es hatte sich bei ihnen bereits ein triphylisches wickelt. 522 Anm. 2) In der Biographie Xenophons.14 B. Pomtow. 5. Bei den Triphyliern bestand eine starke Abneigung gegen die Eleier. daß sie indeß. Kai ^ingsov v7ze^e?. der bis dahin in Skillus lebte. bei Diogen.tyiov oixeTcüv. 8. Niese bis zur Schlacht bei Leuktra. VI 5. Winter ward diese Angelegenheit mit vielen andern geregelt. Mitteil. 5. röiv Aay. erst gegen Skillus zogen und es eroberten und zerstörten 2). daß sie gleich anfingen. dagegen Lasion und der größte namentlich Lepreon. Hermes 34. Stammesgefühl ihr ent- und sie rechneten sich den Arkadern zu^). dachten die Eleier. machten dieRtickerwerbung ihrer Periöken zur Bedingung ihres Eintritts in den attischen Bund.

Lepreon vertreten. VII 4. Die Arkader nahmen ihnen nicht nur Lasion wieder ab. Meist werden beide. sondern auch den größten Teil der Akroreia-*) und besetzten weiter Olympia. 14Anm. und dies ward der Anlaß zu ihrem Kriege mit den Arkadern. Diodor XV 77. daß ihnen die Pflege sei. mit denen sie sich an dem lakonischen Feldzuge beteiligten'). Arkader und Pisaten. Xenoph. zusammen genannt. schon Pindar und später Polybios. die 104. Hell. Xenoph. die Pisaten. s) dann 364 V. Mit dieser Ordnung jedoch gaben sich die Eleier nicht zufrieden.') nahmen auch den olympischen Tempel in Besitz und benutzten Ohne Zweifel in ihrem Auftrage haben alsden Tempelschatz. Hell. die von der größten Stadt Begriffe Triphylien und Lepreon fallen damit Sie werden fortan zusammen. das auch in der gleichzeitigen Inschr. Der Krieg war für die Eleier sehr unglücklich. 2) 3) 4) 38. ausgerichtet. ihren Als nun auch der Großkönig in seiner Abrede mit Pelopidas sich zu Gunsten erklärte 2). ging Olympia und Umgegend nahmen freilich bald wieder bil- sie an sich und deten daraus eine neue Gemeinde. VII 1. 33. des Tempels ursprünglich zu eigen gewesen Die Eleier ver- sie mit Waffengewalt zu vertreiben. zuweilen nur ..'^) Auch Margana ward erobert. verloren. 523. VII 4. der bald auch andere Teile der Peloponnes ergriff und weiterhin die wichtigsten Folgen hatten. sie die Festleitung als ihr altes Recht Anspruch genommen. zu denen vielleicht auch die Akroreia gehörte. 8) 9) Hermes 34. Thraustos blieb eleisch. 5) 7) Vgl. 14. Xenoph. Hell. als Chr. Xenoph. Arkader und Pisaten haben diese Olympiade.5 erwähnten delphischen Weihgeschenli hervorgeht. die unter dem Namen der Pisaten Die Arkader oder Pisäerß) dem arkadischen Bunde beitrat.-') suchten abgeschlagen 1) Wie aus demS. Pausanias braucht ausschließlich Uiaaioi. v. 15 schließen. konnten aber bei den Arkadern nichts erreichen. sie erhielten ihre Ansprüche auf Triphylien und Lasion aufrecht. 12. 26.Drei Kapitel eleischer Geschichte. aber sie wurden und mußten den Widersachern das Feld räumen. bald das andere gebraucht. die Zeit der in Olympien kam. obwohl die Thebaner wahrscheinlich in diesem Punkt auf ihrer Seite standen. 6) Beide Namen sind gleichwertig. sie Mit ihrem Eintritt in das Arkadikon haben vermutlich auch ihre Verfassung etwas geändert. VII 4. Diodor und Strabo haben das Ethnikon UiodTrjs. Olympia Nr. bald wird das eine. Hell. Hell. Xenoph. 36 erscheint. 14. freilich behaupteten. VII 4. griffen sie selbst zu und besetzten Lasion 3).

S. Triphylien oder Lepreon von jetzt ab. alte Rechte. . 3. hatte zur Folge.//^' TfJKfvliavidi' Uvluv xai 'AoxaSixdv xai . das sie bei Lepreon ansetzen. sie haben Hellanodiken gewählt. wirkliche je. 4) Skylax peripl. Sehr. R. die in der Tat das Beste dabei taten. Meine in Geschichte der griech.ItTxoeaToif nohreia herausgegeben 5) sicht. Ein anderes Denkmal derselben Zeit ist Nr. sie sich um 245 v. Numismatik 22 (1900). Xenoph. Münzen geschlagen') und Beschlüsse aber sie hatten nur kurzen Bestand. Iff. 20. Kallimachos. 31. man kann auch an die Beilegung innerer Zwistigkeiten und Parteiungen denken. der bald darnach unter den Arkadern entstand. daß Aristoteles auch eine . Eusebios (Chron. hat. VII 4. 1) Pausan. 33 ff. § 2. Die Fleier waren weit davon entfernt. FHG. dann als arkadisch auf.ifTiQsarixöi: PliniuS h. 73 (FHG II 267) bei 1. Als Beweis der Selbständigkeit Lepreons kann noch angeführt werden. daß man mit Elis Frieden schloß Olympia und vermutlich auch die Akroreia kehrten zu den Fleiern . bei nicht erreichen sie erst und waren auf fremde Hilfe an- gewiesen. V. Heradid. Vgl. gefaßt'^). VI Dittenberger. II I 117.'^) Sie konnten mit eigener Kraft das Ziel ihrer Wünsche Chr. XVI IG. 28 ff. In die Zeit des Friedenschlusses setzt man die Inschrift ßaltimv Tieoi öi/oyo/ao (Inschr. stellten ihnen die Lakedämonier Stücke Triphyliens Demosthen. Der Zwist. und makedon. Olymp. I Hell. VII 4. 44 mit Müllers Note. vergessen? So bedreht. 37 f Die Alexandriner bezeichnen bei Strabo VIII 350 das Nestorische Pylos. üiodor XV 78.16 B. Aus- Um 352 v. f. nach der mantineischen Schlacht ist bestätigt. 2. Diese fanden um die Mitte des 3. 22. zurück. IV 14 und 20 führt Pylos einmal als eleisch. Cicero ad Att. 260). dies sie ist der Punkt. Weil. über ein Jahrhundert arkadisch gewesen. wie aus vielen Zeugnissen hervorgeht'). Hell. und dieser Zustand ward ohne Zweifel auch im Frieden von 362 v. 106. n. Sicher ist diese Beziehung nicht. Nr. n. sondern im Anschluß daran die benachbarten arkadischen die Arkader. Zeitschr. so lange Hellas noch oder vermeintliche. synonym als triphylisch. arkadisch und lepreatisch )?«' 9-«. den damials mächtigen Ätolern. 205) nennt nur die Pisäer. Jahrhunderts. von Olympia 36. wahrscheinlich ein Ehrendekret der Arkader. um den sich ihre Politik Aber mußten sich gedulden. Triphylien dagegen und wahrscheinlich Lasion blieben arkadisch. syll. VI 4. hielten auch die Fleier ihre Ansprüche auf Triphylien und Lasion stets im Sinne. Staaten 258 f. 3) Xenoph. I- Dicäarch. welche griechische Stadt hätte wohl lebte. denen verbündet hatten. 3. datiert nach den Hellanodiken. Niebuhr. 2) Inschr. Niese Die Pisatcn betrachten sich als eine richtige Stadtgemeinde. 8. Durch sie gewannen sie nicht nur Triphylien und Lasion. und die Gemeinde der Pisaten löste sich wieder auf 3). II 217. diesen Zustand anzuer- kennen. Chr.. Kl. 3. Chr. Hymn. wo die Pisaten zwei Sikyonier zu Proxenoi und Thearodokoi machen. fr.

13 kommt dann Epitalion noch hinzu. aber wiederum die auf Kosten der Nachbarn gemachten Erwerbungen nicht lange behaupten können. O. 10) genannt und muß seitdem untergegangen sein. Polybios zählt zehn triphylische Städte auf. 10. überhaupt mehr genannt wird. daß R. Die Vermutung. Herodot IV als 148. Nudion. Vgl. und Makistos. 2) Nach Polyb. Dies folgt aus Polyb. Graeca Halensis. Peloponnesos II 83. Makistos. hatte also die Ausdehnung. E. Nudion. Auch Strabo VIII 349 sagt. 3) Unter denen aber Lepreon immer noch die ansehnlichste gewesen sein muß. wahrscheinlich die Lakedämonier bei ihm gegeben die. so darf ich vielleicht etwas dabei verweilen. IV 77. Wie K. wie die Lage Epitalions beweist. und wenn er daneben gelegentlich von der Makistia spricht. Aber das Frühere Minyerstädte. Kiepert Makistos etwa Vorort noch weiter bestanden habe. nordwärts bis an der Konstituierung Mündung des Alpheios. 17 Gemeinden Psophis und AHpheiraJ) Damit hat Elis seinen größten erreicht. erfahren Da wir dabei etwas Näheres über den Zustand Triphyliens die und zugleich auf Vergangenheit einiges Licht fällt.^) Offenbar ist dies bei der letzten Einverleibung durch die in Eleier geschehen. sondern ist in zehn kleine Stadtgebiete zerfallen. Staaten II 259. Lepreon. ist unbegründet.2) Das Land die reicht. Orchomenos 272. 13). Von nach diesen sind nicht zwei verschwunden. Müller richtig gesehen hat. nicht unverändert geblieben. Es bildet aber keine Einheit mehr.'*) das rückversetzt und die ist einzelnen Orte wieder zu Periöken gemacht. Phrixa.Drei Kapitel eleischer Geschichte. die in Wahrheit nie existiert hat. Letzteres wird noch von Xenophon (oben S. Phrixa und Epitalion. von Makedonien ihnen in einem raschen Winterfeldzuge das Gewonnene wieder ab. Hypana. so meint er damit Triphylien. IV 80. und maltedon. 6. Pyrgos. Typaneai. . Stylangion (Stylagion). Wir kennen dies Ereignis durch den genauen Bericht des Poly- Umfang biosIV77ff. Pyrgon. Chr. Bolax. hier eine alte Stadt Samos zu vermuten. 219/8 v. Polyb. haben (oben S. wo neun Namen aufgeführt werden aus IV 80. ^) Vier von den alten Städten der Paroreaten Herodot 1) Meine Geschichte der 77. Der Name Samikon hat die Homeriker und nach ihnen Strabon verleitet. 2 . zu den Formae orbis antiqui XIII S. Aipion (Epion). nahm Philipp V. 4. sie haben Triphylien den älteren Zustand zuEs gab nur sechs Epion. wie früher im arkadischen Bunde. griech. Curtius. ist an seine Stelle Samikon getreten. IV 70. Lepreon. Samikon. es sei nicht mehr bewohnt. 3 hat zu Unrecht ein gleichzeitiges Bestehen von Makistos neben Samikon angenommen. 4) 5) 14.

haben also in Triphylien bedeutende Verdas Land änderungen stattgefunden. 2) Auch Pausanias V u. Partsch. 652. die zwischen der Besetzung der minyeischen Städte durch die Eleier und dem makedonischen Feld- zuge vergangen an ihre Stelle sind. Zunächst nahm Philipp das Land so wie es war in eigene Verwaltung. da. Bolax und müssen nach der Erzählung des Polybios nahe der arkadischen Grenze zwischen Lepreon und Alipheira gelegen haben'). 344 ist nur noch der Name der Athena Skllluntia vorhanden. d. reichlich '^) den 200 Jahren. Das triphylische Hypana hat eigene Bundesmünzen geprägt. als schwächer geworden ist. wenn eine Vermutung gestattet ist. Stylangion. Da die Lage Phrixas am Alpheios und nahe der arkadischen Grenze feststeht und Aipion (Epion) ganz in der Nähe. vielleicht sind sie. 5> Dies zeigen die Münzen. ist unter eine größere Zahl kleinerer Städte diese haben sich sogar noch vermehrt. Achäern die Als dann der achäische Bund 146 v. Bei Strabo VIII 6. makedon. daß Bevölkerung eher stärker Die Zerteilung. Staaten 111 37. mak. gewiß mit Es sehr bezeichnend. Textband I S. Die beiden ersteren es Polybios In genannt haben. aber etwas weiter südlich gesucht werden muß. 14 f. Über die Lage dieser Orte vgl. Lepreon. griech. Chr. f. 4) Meine Geschichte der griech. Dann gelangte es dem makedonischen Kriege 196 v. außer Hypana. an die Stelle Nudions getreten. wie Strabon selbst mitteilt. Weil. nichts von ihr wußten. Zeitschr. Einige Orte sind verschwunden. sonst müßte Epitalion sind neu hinzugetreten Typaneä. 9. in der hier Triphylien erscheint. und auch hier wird nicht etwa die Einheit Triphyliens wiederhersondern jede für sich treten die einzelnen Gemeinden den bei. die ns^inloi. u. wo früher Skillus lag. 4 erwähnt nur Trümmer von Skillus.-') gestellt. in den achäischen Bund^). 347.18 B. so werden Bolax und Stylangion weiter westlich zu setzen sein. Bolax und Stylangion müssen im nördlichen Teil Triphyliens gelegen haben. haben Römer nunmehr ist Triphylien wieder mit Elis vereinigt. 3) 2. aufhörte. IV80. Olympia. Staaten 11 608. bleibt auch nach nach der makedonischen Eroberung. 1) Strabo VIII 346. Chr. und die man wird daraus schließen können. Niese sind noch erhalten. 3) Polyb. die Küsten- beschreibungen. Aipion (Epion). daß. andere Wie in der früheren Zeit verteilt. Meine Gesch. das zur Zeit des makedonischen Feldzuges nicht mehr bestanden haben kann. 9 (1882) 199 f. Numismat. . Pyrgos. Phrixa. getreten.

3ff. von Lepreon gab es nur kümmerliche Reste. bei dem Lepreon vielleicht schon der Vergangenheit angehört. 6) Inschrift. Außerhalb Olympias und der Stadt Pausanias nur wenige noch auf- recht gefunden.-) Zur Zeit des Pausanias ist der Verfall vollständig. ^ Dies geht schon aus Strabos Beschreibung hervor. 22. 7. Auch die Inschriften von Olympia geben uns keine AufNur aus dem Gesetz für die Skilluntierß) sehen wir. hohlen Elis war es nicht anders. das zu den Festzeiten immer noch viel Leben zeigte. 26. Olymp. VI 25. verfielen. V 22. sondern als vollberechtigte Glieder in die Gemeinde Elis aufgenommen. 1. 4. klärung. Die Trümmer Phrixas werden V 21. In dieser einst mit vielen Städtchen und Ortschaften bedeckten Landschaft gab es außer der Stadt Elis und Olympia.Drei Kapitel eleischer Geschichte. VI Pausan. Von Harpina und Pylos gab es nur Trümmer. 3) 4) V5. Elis bei Homer. daß 1) Aus Strabo VIII 344 geht hervor. VI 21. und von den übrigen triphylischen Städten scheint keine mehr existiert zu habend). Für Triphylien Einheit. Nr. 19 Berücksichtigung der alten eleischen Ansprüche. 5) VI 22. Ruinen eines Artemis.und Heraklestempels. 5) 2. aufrecht. 6. Dagegen über die älteren Teile der Periökis wissen wir nichts. daß seine Städte allmählich eingingen. . 5. ohne Zweifel geschah auch dies auf Anordnung der Römer. Pausanias i<ennt weder das eine noch das andere. keinen größeren Ort mehr. 8. Meine Geschichte III 355. Sie Die Begüterten werden in die und das Land verödete. während Typaneai noch weiter bestand. Aber es geschah nun ganz anders mehr Periöken. hatte Die triphylischen Orte wurden nicht dies die Folge. 16. 2) VIII 344 ^v Sä xal avzrj nuhe vneQ ttjs d-alärrris und 345 icÖQav ^" el%ov evSatuovn ol AsTT^fäTat. 2* 3. Letrinoi hatte nur noch wenige Häuser Nur Herakleia und Kyllene standen noch Pausan. die sonst so zahlreichen Heiligtümer waren Elis hat verfallen. 6 erwähnt. In dem eigentlichen. Erst jetzt also. V 21. ^) Auch wurden zu Dörfern und Stadt Elis übergesiedelt sein. Auch der Dienst des Poseidon auf Samil<on ward nach Elis verpflanzt. v. daß Hypana sogleich in Elis aufging. als früher. den späteren Triphyliern annähernd bestimmen. Pausan. in der Römerzeit. Pausan. Die Zeit der Unterwerfung der eleischen Periöken können wir nur bei den Minyerstädten. bildet die ganze Landschaft zwischen den Flüssen Larisos und Neda eine wirkliche politische Es ist das Elis Strabos und des Pausanias. die meisten lagen in Trümmern.

•) Die Akroreia schon zu Pindars Zeit zu Elis gehört haben. Amphimachos. als die Akroreia Aber im übrigen ist nicht einmal eine Verbereits eleisch war. der Elis im Schiffskatalog aufführt und diese leider nur kurze Beschreibung durch einige andere Stellen seiner Dichtung ergänzt. wohl gekannt. Zunächst kann die Frage leicht eine Vierteilung 1) vier Führer. 214. und Ortsnamen manche Freiheit nehmen. folgt daraus. ob der Dichter der Landschaft habe andeuten wollen.iivij "Hliöu öiuv evcciov öoaov TteTQT] vmI Dlvgoivog ioxarötoGa T ' 'Q'lsvir] xai ylXrjOiov evrög iegysi. neben denen jedoch schon die spätere Benennung Eleier erscheint. ösym 6' dvögi eyAoti^ vfjsg eifovTO Soai. Täiv a-ö reOGCiQsg dg^ol e'aav. Aus geographischen Gründen muß angenommen werden. Odyss. 2) 3) Pindar Olymp. 4) 5) unter ein und schon der Verfasser der Eöen hat es den Freiern der Hippodameia. Die beiden Benennungen sind wahrscheinlich gleichwertig: Epeier leiteten ist der eigentliche Stammname. viel- gestellt werden.Pausan. 10. und als ihre Bewohner die Epeier^). muß Die älteste Kunde wird nur durch Homer vermittelt. Stadt handelt. im Falle der Überin tretung die Strafe dem Zeus ist das arkadische Heraia Olympia. 59. wobei jedoch nicht zu vergessen ist. alt Lasion scheint recht zu sein. Niese diese Stadt damals bereits zu den Untertanen gehört. An schon aus diesem Grunde. A 671. das beide Teile sich verpflichten. der später dem von der Landschaft abgeS. Elis (HXi(^). weichen mußte. Thalpios. nach meiner Meinung nicht zu denken. Vgl. o 298. von anderen abgesehen. VI 21. Ttoleeg d Ef-ißatvov 'Eneioi. Es folgen die Namen der Diores und Polyxenos. daß Lasion erst gewonnen ward.20 B.al £Cf' 'YQf. dort wird nämlich denen manche Eponyme sind. II. 9) als eine Art Unterwerfungsvertrag einer Periökenauffassen. unter Lasios erwähnt.-^) mutung möglich. auch . v. Homer nennt die Landschaft mit dem Namen. denn daß es sich um eine im Machtbereiche der Eleier befindliche Vielleicht (Inschr. da die ältere Geschichte von Elis ein weißes Blatt ist. 9. wohl der Eponym Lasions. dem eleischen Heiligtum zu zahlen. denn der bei ihm erwähnte Epeier Opoeis^) ist sicherlich der Eponym des akroreischen Opus (oben 12). der auch später bestand.-^) Im Schiffskatalog führt er das Land und seine Krieger folgendermaßen auf (ß 615 ff. denn den Evßaoioi stadt kann man ferner den Bundesvertrag {avuuaxla) zwischen Elis und Olymp.): die Dichter sich mit den Ol (5' ägcc BovjcQccoiöv t€ y. meine Entwicklung der homerischen Poesie . daß wir es mit Dichtung zu tun haben.

Hyrmine. Zunächst ist als hervorzuheben die Präposition ist^). h. was auf eine Lage in der Ebene hinweist^). Andere hielten es für eine Stadt oder auch einen Fluß. Unten S. die von Orchomenier und die zwei den Alten Elis ins spätere nördliche Elis. der Olenische Fels und Alesion. und eben dadurch wird schaften. 729f. nicht außerhalb der . -ß 615: ö^iois Se avzovs 6) Dieses ist auch die Ansicht alter Erklärer. d. 756 ff. gegen Zenodot. ') Dies scheint jedoch nicht die Absicht gewesen zu sein. 6l6f. Ilias womit eine zweite Erwähnung Bu- prasions in der übereinstimmt. so nennt er auch vier Ortsnamen. Schol. am Wege zwischen der Stadt und Dyme gesetzt ward^j. gefolgt. U 631. Curtius und andere Gelehrte sind dem 2) i?494f. einnahm und daß Buprasion wirklich den nördlichen Teil des späteren Elis Grenze lag. Bovnoäaiov nölis xai Tiorauds xai %woa ' 4) Ilias yt rijs "ffleCaS. 'YqixLviq). ähnlich wie in Argos der Volksname der Danaer dem der Argiver Platz machen mußte. als eine dichterische. dessen Die Vierteilung nehmen an Strabo VIII 340. wie schon bemerkt. V 3. wo es als weizenreich TtolvnvQog bezeichnet wird. also ebenfalls Anstoß nahm. die vier Orte sollen offenbar die Grenzen der Landschaft. Schol. 21 wie vier Führer. 352. die ohne alte Zweifel. TiFOiygA^ii uT) d'ilwv XtTzroloyeir rä xard ^ue^os. aber keine Bezirke andeuten. Pausan. 5) Vorausgesetzt. Neben der Landschaft Elis erscheint eine zweite Buprasion. vgl.Drei Kapitel eleischer Geschichte. die beiden vorgenannten Landschaften ungefähr zu begrenzen <')• Für uns scp {icp ist jedoch die Besprachlich die grenzung nicht auffallend leicht darnach auszuführen^}. und letzteres scheint demnach ursprünglich eine engere Bedeutung gehabt zu haben s). auf poetischen Erwägungen beruhende Fiktion. zu V. vgl. 24. Myrsinos. von Trikka-). E. 7) Schon Strabo VIII 340 hat dieses bemerkt. 8) Vgl. 511 f. bestimmt sind. Dies ist ohne Zweifel eine Folge der politischen Entwicklung der Gemeinde Elis. Stephanos Byz. auch der Volksname der Epeier durch den jüngeren der Eleier verdrängt worden sein. II. 4. 3) Strabo VIII 340. nur anastrophisch zu verstehen 1) denn sonst hat evtdq eegyei. Das Land der Epeier besteht also im Katalog aus zwei LandBuprasion und Elis. um sich dann auf das Ganze auszubreiten. Nach der Landschaftsbezeichnung werden vier Orte genannt. der i^p ^YQfilvrj las. wird eben so zu beurteilen sein wie die fünf die zwei der Die Vierzahl Fürsten der Böoter. denn ohne Zweifel hat dies für eine Landschaft zu gelten. X 453.

22 B. röiv 0£. Hyrmine und Myrsinos liegen demnach nahe beieinander. s. wenn auch nicht völlige Gewähr für die Richtigkeit der Bestimmung gibt. einem Ort an der Küste zwischen Elis und Dyme. das Grenzgebirge die zwischen Achaja und 1) Partsch hat jedoch Richtigkeit Varianten. ?. und da ic/ öaov ivrdg iigysi man sich zur Not sich erklären wohl bei dem Überlieferten beruhigen.6. ist dies bei dem nächsten Namen Die alten Erklärer einer Landspitze {dy. Strabo VIII 341.al 'EXXi^GTtovrog aTtsigcov. denn der i(p' mit Anklang an das angeblich 2) eleische Ephyra kann uns nicht viel helfen. Am ein- fachsten würde es sein./ 756 maßgebend.Qcori]Qiov) bei Kyllene^). Die Alten setzten es gleich Myrtuntion.ccl 0Qvyir] xa^VTtSQd^s v. Duhn. Während hier die Namensähnlichkeit eine gewisse. Da Verbesserung an jeder Grundlage läßt. 11 erwähnt den Ort.rf^Giv 121: öor]v rcrolJed-Qov iitriqarov ivrdg ÜQyoi endlich -Q 544: öaaov yleoßog ävoi Mäxagog nöXig ivrdg Hgyei y. gibt es nicht. daß Hormina dicht neben Kyllene lag. M^qoivos. ohne jedoch die Lage zu bestimmen. Es liegt '). Auch Pausan. 170 Stadien. aber dadurch würde ein dem Nachfolgenden zu ^EfvQuivr} zu ganz unbel<annter Name entstehen. Stephanos Byz. Athen. ysQOv. Weiter den Felsen von Olenos {^irgt] 'll/. also dem nördlichen Teile der 3) 4) Landschaft.exdad-ai. F. wo der Fels von Olenos nochmals erwähnt wird zusammen mit Buprasion. J. Myrsinos schon in geringerem Maße der Fall. Niese Bedeutung ja nicht erläutert zu werden braucht. dem heutigen Kunupeli. 111 (1878) 76 nimmt an. etwa 32 km von der späteren Stadt Elis entfernt.ä^iüg yctl IlelQOog rjgiog öaaovg 'EXki^GTtovTog dydQQOog ivtdg iegyei und A 404: ovif öoa ). Mitt. StraboVIII 341. v. Für die Alten war vielleicht auch . aber diese Stelle hat nur geringen geographischen Wert. ist so muß Leider uns auch dieses wenig klar und nicht setzten leicht zu deuten. Steph Byz. den Objektsakkusativ bei sich. V 1. 'y^. ftXovroi re ymI vtäai cfaal y. die ernstlicli in Betracht zu ziehen wären. daß eine alte Textverderbnis vorfehlt. wie gleich unten ii 845: ciitäQ QQTiucig ^j' I4y. Hyrmine nach dem späteren Hormina. also nahe an der achäischen Grenze^). das anstößige verbinden.äivog oiuödg d(frjTOQog ivrdg iegysi Ooißov IdnölXojvog IIv&oi ävi ^cerQrjeaar] und JS- 512 =X y. .///v»7.evh]) hielten die alten Erklärer für die Skollis. Elis-"). ist daher wohl möglich es aber für eine .

daß sich diese Verse geographisch verwerten . ^) nicht. spricht eher dagegen. an der Straße von Olympia nach Elis wiedererkannten^)? Es handelt leicht sich also um einen Ort nicht weit von Olympia. Denn wenn man zur Begrenzung einer Landschaft vier Punkte nimmt. eine wo die \4laavfi's mit I Widmung machen. den die alexandrinischen Grammatiker in der einem Orte der Alasyer. wo Alesion oder richtiger l4). wo man Alesion suchte. lassen. einem Marktflecken Umgegend der Amphidolis. A'/oqAv avväyovaiv ol Titqioixot. die zwischen dem späteren Elis und Olympia beim heutigen Olena lag. 23 es nur eine dieser alte Bestimmung in Zweifel gezogen \\ und gewiß ist Vermutung. s.). ist nicht nur ohne Wert. Anm. iv Schreibung. wenn der Name. nämlich die Nachbarschaft Alesions.iSa. Samml. Wie Kirchhoff und Blass bemerkt haben. viel- auch des eleischen S. sie ist /. Dial. Inschr. sondern eher nachteilig für seine Ansicht. ist in Elis kein antiker Name erhalten geblieben. über dem Thale des Enipeus und nahe bei Ich glaube freilich dem Orte. 4) Man könnte Allerdings an den Araxos denken.rjaiov xold)V7] und mit Bupraslon zusammengestellt werden. lilrjaiov überlieferte notwendig.aiava((uv %MQa negi rriv 'AutfiSo/. denn die die Amphidoler waren Periöken (oben Es ergibt sich aus dem Gesagten. Nr. 5) 6) ist dem Homer unbekannt. daß sehr unsicher 4f. 1167. 7) Sirabo VIII 341. folg. wo es nach der handschriftlichen Überlieferung heißt 16 xai xard urjva b'^A). so daß der Dichter. Denn Alrjaiov scheint die richtige. entscheidet sich für eine Felsenburg. Periökenlandes. weiß selbst nichts Besseres. diese so auszuwählen. Partsch selbst. der in der /rergr] 'ülsvlrj eine Ort- schaft sehen will. wahrscheinlich halte ^). Bestimmung der im höheren Grad Katalog genannten Orte 1) Einen 2) IL -/ Olympia. wie wahrscheinlich. den Akroreiern Inschr von Olymp.Drei Kapitel eleisclier Geschichte. von Stephanos Byz. 757 wird 'Alrjoiov zusammen mit der nsror] ''QXevlr] genannt. Textband I S. so ist es sehr unzweckmäßig. ist. der Partsch gelockt zu haben scheint.lai6v iari rd vvv ^A). ist hier ^Alaaviv>v ZU schreiben nach einer Inschrift. andere Gegend würde die TiBTorj 'iilsvlri 757 weisen. 12). xoltbvr^ ist. Gewöhnlich wird 'Alsiaiov oder 'Aliaiov geschrieben. so in dem Olenischen Felsen und Alesion zwei nahe benachbarte Orte zur Bestimmung gewählt hätte. einen Berg oder eine Berggruppe zum letzte achäischen Olenos für Nur daß ich die ^cstqio 'Qlsvlr] für und eine gewisse Beziehung ^). dem späteren Alasyon entspricht (s. In eine griech. Soviel ich sehe. Der vierte und in Ort ist Alesion *^). daß je zwei dicht nebeneinander liegen. weil dadurch die begrenzte Fläche zu sehr eingeengt wird. Der Namensanklang an Olena. 3) Was Partsch für seine Ansicht anführt. was kein Wunder da im Mittelalter die ganze Land- schaft slavisch ward. wie in Hyrmine und Myrsinos. 238. daß er damit das Richtige getroffen hat 3). der später die achäische und eleische das achäische Olenos Küstenlandschaft begrenzt. Aber ich glaube nicht. IL -/ Nr.

noch nicht seinen späteren Umfang Die im Schiffskatalog v. Ebenso kann man den anderen Hafenort Phea vermissen. deren Name unverändert auf die Nachwelt kam und eine dauernde Bedeutung behielt. wesen. Vgl. d. 1) wenn II. Vgl. So lassen sich denn die Grenzen des homerischen Elis nur unvollkommen bestimmen. wenn man ihn anders in die Grenzen des homerischen Elis setzen will. Verschwiegen ist der Hafenort Kyllene. daß vielleicht bezweifelt werden. VI 24. kann Es kommt dabei in Betracht. Strabo VllI 346. gab auch dazu Varianten. 2i Homer 135 bezeugten Texte. Townl. so daß wir im Verhältnis zur Größe der Landschaft nur wenig namhafte Orte kennen. Zudem ist der Dichter allzu wortki^rg gewesen und hat nicht einmal alles gegeben . 5. Niese von Wahrscheinlichkeit hat nur der Ansatz von Hyrmine und Alesion. o 297 nach dem von Strabo VIII 350 und Schol. es ist also eine sehr alte. oder besser den Epeiern gehört habe. da er den Kyllenier Otos als Anführer der Epeier einmal nennt '). ob jedoch schon in homerischer Zeit. hält es aber doch für sehr möglich.etStm usyad-vufov // und Strabo VIII 337. Im Norden bildete später der Fluß Larisos die Grenze gegen Achaja. in der homerischen Zeit überhaupt wohl denn auch später vor der Gründung der Stadt Elis finden wir dort nur Dörfer oder Demen. genannten achäischen Orte schließen mit Helike ab. dazu die Scholl. unter der sich keine Ortschaft befand. Korinth. . und es muß als möglich ins Auge gefaßt werden. kein Sikyon usw.öv 'Eneiöir. gehen also nicht über Rhion hinaus. und es ist darum Wunder. und so las schon äp-/. Die meisten Hss. St. wie schon die alten Erklärer sahen. der II. der doch. 3) Strabo VIII 341 tadelt ihn zwar deshalb. daß der homerische Dichter nichts Bedeutendes zu nennen hatte. aber es z. Schol. 427. haben dort <Pfoäs. zusammen mit Mykene. was er sonst weiß. in der Karte des Schiffskatalogs ist hier ein weißer Fleck. aber wertlose Variante. 7/ 135 fPfiäs überliefert. dessen Zugehörigkeit unsicher ist. auch das Nachbarland. Hymnus ist auf Apollo v. Achaja. daß zur Zeit der homerischen Dichter der spätere Westachaja zu Elis. 573 ff. die spätereren westachäischen Städte Paträ und Dyme fehlen. Pausan. Jl. den die Odyssee wie die Ilias erwähnen''^). er Dyme zugleich epeisch und achäisch nannte 8' 'LItov KvUiji^iov d^evfipi^ft' Wir irnpov O 518: IlovlvSdi/a? <Pv). Offenbar hat also der Katalogist nur eine Auswahl gegeben. hat. Odyss. nicht dem Dichter unbekannt war.24 B. Einen wirklich bedeutenden Ort gab es nicht. Vielleicht ist Hekatäos dieser Meinung ge=»).

die ist neben der Unterwerfung Messenes durch Lakedämon vermutEinwanderung der Minyer anzusehen. wir dürfen darnach den daß die Epeier einst bis Dyme herrschten. 387. die er aufzählt. daß es ist nun für die Begrenzung von Elis. daß der Dichter Antimachos Dyme kaukonisch nannte und es damit in gewissem Sinne an Elis angliederte. Die Städte und Orte. von der Herodot IV 148 erzählt. Pausan. Kypariseeis. B 592 Hai Oovov ^Ahfsiolo WOZU II. Pteleon leider eine topographische Bestimmung und wenn es auch im ganzen feststeht. jS 591 ff. die es hier ankommt. Hier stößt an Elis das von Nestor beherrschte Reich der Pylier. Jedoch ist dieser Namen unmöglich .^) am auf Alpheios Und dies Nur von Thryon steht fest. A 723. 457. 2. Aipy. denn keiner Helos und Dorion. Amphigeneia. Hinzufügen will ich noch. daß das spätere Triphylien mit Hinzunahme des nordwestlichen Messeniens und vielleicht der anstoßenden arkadischen Bezirke das Reich Nestors ausmacht. um darnach Elis anzuschließen. denn man dachte sich die Kaukonen als ältere Bevölkerung des ganzen Elis. auch nicht einer. Schol. Weder Pylos. ist. dessen Städte der Schiffskatalog schon früher aufgezählt etwa mit Elis. von Bedeutung. 25 noch über den hätten in diesem Falle die Landschaft Buprasion Larisos hinaus zu erstrecken. Gegend hereingebrochen sein und das 2) Das Alte ist verschwunden. B 592. und auch südwärts ist nur eine annähernde Bestimmung zu erreichen. das hier genannte Thryoessa mit jenem Thryon identisch wenn nämlich Die Erklärer hielten Thryon für Epitalion. hat sich bis auf die spätere ist. 3). Vgl. so ist doch im übrigen alles unsicher. Da es zugleich kein Zweifel daß wir es im Kata- log mit wirklichen Städten und nicht mit Orten der Phantasie zu tun haben. 5) V 6. .Drei Kapitel eleischer Geschichte. 1) II. Hermes 3) 4) Strabo VIII 349f. so muß nach der Zeit des homerischen Dichters einmal eine Katastrophe über diese Frühere zerstört oder geändert haben. .1 721 stimmt. sind Pylos. der genannten Orte. Arene. Strabo VIII 346. hat. lag. Das man bei Samikon vermutete. Zeit erhalten. II. ') Der Katalog verbindet Pylos nicht den Pyliern erst sondern er läßt Arkadien folgen. Strabo VIII 345. II. Ebensowenig wie im Norden lassen sich Grenzen gegen Osten nach Arkadien hin erkennen. dessen Lage bekanntlich stark umstritten war noch eine Arene ^) noch irgendeine andere der Nestorschen Städte hat Spur von sich zurückgelassen. Thryon. hauptsächlich nach txöqov. Strabo VIII 349. 2) lich Als solche 42.

Strabo VIIl 349. Harvard studies in classical philol. und also die Stätte Olympias schon zur Zeit des Schiffskatalogs den Eleiern angehörte. Griech. 438. will. Wenn man II. pias man sie sich sonst als die älteste hellenische Bevölkerung Als ältere Einwohner und zugleich nächste Nachbarn Olym- nehmen das dortige Heiligtum und die Spiele für sich in Elis in Streit. die nicht ivxnrov Älnv lasen. vom Alpheios. Meyer. V. Gesch des Altertums II S. zu setzen haben. sie sind sogar die altern. Schol. Textband I S. so sind wir zu der An- nahme berechtigt.') Ich werde unten noch zu erwähnen haben. E. der sämtlichen Von einem Punkt in ist bisher noch nicht die in unsrer Überlieferung wie neueren Darstellungen den Hauptinhalt der älteren Geschichte von Elis bildet 4). I 224 ff. Kriegszuge. O. und da wir das eleische Alesion wahrscheinlich in die Nachbarschaft Olympias. daß der Alpheios Grenzfluß ist. A zuß 592. 1896 S. 712). XIX 1909 S. 793. 285. also den Ort Euktiton nannten. 16ff. einige der neuesten Darstellungen anzuführen: Swoboda. wird als pylische Grenzstadt bezeichnet (i'eäxri Ilvlov rjtad-ösvxos v. daß die alexandrinischen Grammatiker freilich anderer Meinung waren und das Reich Nestors noch über Sie suchten das pylische ist den Alpheios ausdehnten. Unkiitisch ist der neueste Versuch von Louis Dyer. P 208. Dies pflegt mit kann man dazu die Erzählung Nestors von seinem eleischen Thryoessa. 2383 ft. ihr Ziel zu erreichen. 705 ff. yl heranziehen. und man hat aus der Erzählung durchaus den Eindruck. 4 ff. nämlich der Gegensatz zu den Pisaten. Gesch. Pauly-Wissowa RE V 2. Busolt. Gr. 3. Gesch. also vom Alpheios. .'^) Aber dies nicht weit Aipy nördlich ohne jede Gewähr'*). Niese Grenze zwischen Elis und Pylos setzen. (wo weitere Litteratur). Die Pisaten stehen nach allgemeiner Ansicht von Anfang an als selbständige Gemeinde neben den Eleiern. Akad. 725 ff. d. 4) Ich begnüge mich. die Eleier zu verdrängen die Leitung und der Olympien zu übernehmen. 239f. Anspruch und geraten darüber mit selbst li Zeitweilig gelingt es ihnen wirklich. daß der Alpheios die Südgrenze der vereinigten Landschaften Buprasion und Elis bildete. . Olympia.2Ö Alphcios als die B. Berlin. Hermes XIV 129ff Sitzungsber. 541. Selbst über den Namen der Stadt bestanden verschiedene Ansichten: den es gab Leute. die den einwandernden Eleiern oder Ätohält sie lern vorangegangen sind. Rede gewesen. man wohl für Achäer oder Ar- kader oder wen denkt. Andere suchten Aipy bei Epitalion. Strabo a. 1895 S. sondern Evxtitov ainv. 2) 3) BeiMargala oder Margana im späteren eleischen Periökengebiet. 664. Eleier und Pisaten. das man für "dasselbe hält wie Thryon. Wiederholt hat Ernst Curtius den Gegenstand behandelt: Peloponnesos 11 43 ff.

2j Wie bei Diodor IV 73. der einmal Pisa eine 7cöhg nannte. Ulaa 7i6). Um jekt der diese Sätze zu erweisen. wie sie uns später überliefert wird.vu7iiax6s dycbv iTtiTelelrai. X 414 AC spricht von einem Fluß Iliaris bei Olympia.is xai xoijirj 6 Tov Jids vads i^pvrai xal ö ^0). 2) Sie lag nach einer Meinung Die verschiedenen Ansiciiten bei Strabo VIII 356. haben die Pisaten ihren Schatten weithin in die Vergangenheit zurückgeworfen und haben auf diesem Wege in die ältere Geschichte von Elis. 27 den messenischen Kriegen und anderen Ereignissen des Peloponnes kombiniert zu werden. die sich über Pisa nicht einig. sondern nur einmal 365 und 364 v. der sich damals um Pisa und Olympia erhob. so fragen wir zuerst. aber durch den Streit. Dieses Gemeinwesen hat nur kurz bestanden. 1) bei Stephanos Byz. und da die Pisaten oder Pisäer von Pisa ihren ist. Andere glaubten Stadt darin zu sehen und beriefen sich auf Stesichoros. wie ähnlich auch später zuweilen geschieht. Nach meiner Überzeugung beruhen die Nachrichten über die Kämpfe zwischen Eleiern und Pisaten nicht auf alter. die nur selbständige den Wert einer historischen Hypothese hat. . neben Elis nie gegeben. auch für die Chronologie. echter Tradisondern auf späterer Erfindung. Schon im Altertum war man hielten es für eine Quelle. Chr als die Arkader unter diesem Namen einen Teil von Elis abtrennten und ihrem Bund einverieibten (S. sie sind eine tion. was Pisa ist Diese Frage verschieden beantwortet und nicht ohne Bedeutung.Drei Kapitel eleischer Geschichte. die in mancher Hinsicht Angeldie sind. ^) Einige sion östlich man später bei dem Städtchen Kikyvon Olympia unter dem Namen Bisa wiederzufinden eine alte glaubte. Namen haben. und tiberhaupt spielt dieser pisatisch-eleische Streit in der älteren Geschichte keine geringe Rolle. punkte der peloponnesischen Zeitrechnung geworden es So dürfte nunmehr an der Zeit sein. Xenophanes bei Athen. Aufnahme gefunden. Geschichtskon- struktion. das Ob- Untersuchung wird ins Auge zu fassen. und kurz zusammengefaßt fori xai %o)qIov iv o) Tfjs Olvunlas S. denn durch halten wir einige feste Verbindung mit den Olympiaden erZeitangaben. bald kehrten die Pisaten wieder in den Schoß von Elis zurück. 1 in der Geschichte des Oinomaos Pisa Stadt ge- . Eine Gemeinde der Pisaten und Pisäer hat es vielmehr in der älteren Zeit . 15). in dieser Erörterung eleischer Ge' schichten auch hierüber ein Wort zu sagen. wird es zuerst nötig sein.

2) Pausan. die mit dieser das verleihen. Vgl. nannt wird und Plinius bei hist. wie denn auch in unserer Zeit bei den Ausgrabungen in Olympia von einer Stadt Pisa weder an dem von Pausanias bezeichneten Ort noch in Olympia etwas gefunden worden ist. Nach den Schol. Vgl. so erklärte man dies aus der bekannten dichterischen Freiheit. II dem Pisaeorum qiiondom oppidiim Olympia 1) spricht. U: Xaldöpiov ^u€v avtdv xai yövov /ioottqö^si ov /laoSdiitooyöv.ninni. einer Stadt Pisa war also schon im Altertum keine Spur mehr vor- Der Name befand sich auch. Strabo VIII 356. Busolt die Vorstellung einer Stadt Pisa mit Nachdruck zurückbestritten. 8) Die weitgehenden Schlüsse. unten S. 37. die den Chaladriern zugehörte. VI 22. Frazer. tl tiij (täitoi Soxiot. 28. O. und daher ward schon von den Alten die Existenz einer Stadt Pisa handen.') Heute setzt man gewöhnlich die Stätte von Pisa etwas östlich von Olympia bei dem Grabmal desOinomaos. und mit einigen Einschränkungen Forschungen zur Griech. IV p. nicht unter den acht Städten. die Kirchhoff (Archüol.6) Sie halten Pisa für den ehemaligen Mittelpunkt einer selbständigen pisa- tischen Landschaft. I S. nat. wie ausdrücklich bezeugt wird 3). und wenn Stesichoros Pisa eine Stadt nannte. Busolt . 37. daß Pisa eine Stadt war. Inschriften aus ist.Olymp. Schiffsi<atalog 6) S. Zeit. Die Lakedämonier und ihre Bundesgenossen 153. 10. meine Schrift Der a. 55ac war 3) 4) die Entfernung Pisa's von Olympia drei oder sechs Stadien. Strabo 5) Busolt. Swoboda und Frazer. gewiesen. die das Wort rröhg auch zuweilen auf eine Landschaft iyÜQCi) anwandte. Urkunde dem Deukalion ihr Ortsrecht und was man später yf^q eyxxr]oiv zu nennen pflegte.. at Si Tis avlfUi] /epr]r airdr Ttordv -t(n. Olymp und Ossa genannt. daß es eine Örtlichkeit war. ^) Pisa IV 14 von 42. 35 (1877) 198 u. 47ff. Pindar.acf^ifup xai Juxaltiovi. Vgl. 51. G. Pauly-Wissowa. Von besetzt'^). ä ß^äroa rato Xa/. 7) Inschr.^) Offenbar und mit gutem Grund hat daher trifft diese Kritik das Richtige. von Olympia Nr. ') Olympia. Zur Zeit der Pausanias warderOrtvon Weingärten von einer früheren Stadt waren keinerlei Reste mehr vorhanden. und berufen sich siegesgewiß auf eine der alten wo von einem Landstück in Pisa die Rede Aus dieser Inschrift folgt aber mit nichten. 95. Mela Strabo O. sondern nur. homer. die man später in der Pisatis annahm. RE V 2382 Z.'') Die entgegengesetzte Meinung vertreten namentlich Ernst Curtius und neuerdings eine Stadt. a.28 B. Pausanias vol. räv 8i yä[r] l^iv rdv ii. Niese auf einer Höhe zwischen zwei Bergen. 1. Gesch.

wo man es heutzutage zu . bti 3) Ol. 183 Wagner. hätte sich Herodot nicht so ausdrücken können. ergibt sich aus den älteren genügender Deutlichkeit. der Tempel des Zeus Es ist soviel wie Olymund wenn auch in Wahrheit sich die beiden Begriffe nicht decken und Olympia nur einen Teil Pisas einnimmt. ü'aldaarjS avoi iövTi naQan/. 4. 44. Helen. 13. a. zugleich auf das bündigste bewiesen.vfinlov xaraStl TievrexalSexa orablo)V iifj and rwv d'vwSexa &eä}v rov ßatuov (psQovan es re es Ulaav i^ 'A&i^i'iaiv j ri ftev yaQ cirai neiraxoaiov y.) aus der Urkunde abgeleitet haben. Ol. griech.iv rf] und . Das Zeusbild in Pisa. orac. 33. näm- lich eine Landschaft. in dem Olympia lag. 3. de Pyth. Plut. 2. 6) Herodot 7 : eoti Si dSds is H/. Taur. II 2. Daß dies die Zeugnissen mit Bedeutung Pisas ist. Dies bezeugte wie der Festplatz der olympischen Spiele. •*) '^) (Forschungen z. 2) Niemand lehrt das besser als Pindar. 29 ist hier nichts anderes als d^s. Pisa ist der Name der Flur oder des Bezirkes.lov nö). so fällt doch im Sprachgebrauch beides zusammen. 'OXv^mla rj npört^o?' nXaa leyouivr]. Pericl. Dieses Pisa gehört weiter. und mit diesem zur Gemeinde oder wenn man lieber will zum Staat Elis. 13 p. Das Zusammenfallen Pisas mit Olympia kann nicht deutlicher ausgesprochen werden. Byz. . in Pisa hat Herakles aus der von Augeias gewonnenen Beute die ersten Spiele gegeben.Drei Kapitel eleischer Geschichte. ^) Dasselbe bestätigt Herodot an der bekannten Stelle. Iphig. was es auch sonst bedeutet. Vgl.(pew älaos. Apollodor Epit. ]A}. : 2) Plutarch bei Gellius n. denn wenn Pisa auch nur wenige Stadien von Olympia entfernt gewesen wäre. und nach Pisa geht daher Pelops. 28). wie die oben erwähnte Inschrift aus Olympia lehrt. als es hier von Herodot geschieht. Hierdurch wird daß Pisa unmöglich da gelegen haben kann. 2. I 1.rjoit] rd i/rfxos rfj i^ 'Ad'rjviojv öSöJ Jllaav xai ini rdr vrjdp rov ^ids rov Ol. 1 . 4 p. 5) Eurip. 9 ntaas evSeiSpor 4) Pind. Olymp. 386. 10. entbehrenjeglicher Begründung alles dieses ist von außen hineingetragen. pia '). in Pisa liegt der heilige Hain des Zeus 3). Vgl. in Olympia und andere Weihgeschenke stehen daher 400 E.al yiUrov USW. Gesch. S. 1) Stephan. wo er die Wegelänge von dem Zwölfgötteraltar in Athen bis nach Pisa und dem Zeustempel in Olympia auf 1485 Stadien bemißt. 29. suchen pflegt (oben S. 2 curriculiim stadii qiiod est Pisis apud loveni Olympinm. als werde die Zerstörung von Pisa vorausgesetzt und handle es sich um das aufgeteilte Land der Pisaten. Hier wohnt nach der Dichtung Oinomaos. um mit seinen Flügelrossen den ersten Wagensieg und damit die Hand der Hippodameia zu gewinnen. zum Demos der Chaladrier. Die olympischen Siege werden bei ihm in Pisa gewonnen. 43. 60 f.

der Pisa einen Ort in Elis nannte. Oiymp. Oben Diese Tatsache sehr bekannt und ich kann auf Beispiele verzichten. Oinomaos. die er in der neunten olympischen Ode unter den Ansiedlern des lokrischen oder Epeier. s. Airaiiia. die sind ihm und Verwalter 01ympias.30 B. der Stammvater der Aetoler und Eleier muß bekanntlich aus Elis auswandern Schol.^) Ein Beispiel bietet •^). wie schon erwähnt Pisate wiederum Pindar. Oinomaos bei ihm. . der einzige namhafte Ort. sogar vor der Gründung der Also also vor 470 v. ihn nach Elis zu bringen. Dafür setzt ein anderer Bericht Pisa ein. **) Opus nennt. der denn als "AUöoq. von Olymp Nr. Inschr. daß auch in den Inschriften von Olympia aus römischer Zeit Pisa für Elis sich findet.') Ol. Isthm. 6nd vxprß&v tx&cov nt^cf/^öfievos. Der Epeier Opoeis 9. 70. Selbstverständlich bleibt daneben Pisa der Ort der olympischen Spiele. Pind. . vEcbtEQoi ist geschah. 77: iuk S'ini rayvr&rcov tcöqsvoov a^uännv is 'Af. in der Akroreia gelegenen Sfadt Opus.iv. Niese der Perieget Polemon ein . anovSotpÖQot Kpovlöa Zrjvds 'AleToi yalav avä acpsreguv^Täv 8t) aaleoiatv^Olvfjiniov Jids äXoos. daß für 9. vtv aanä^ovTo 23 ff. wie be- am häufigsten bei den Dichtern. 19 (beim Schol. den Heros Eponymos des lokrischen Opus. Ol. Eponym ist der eleischen. Stephanos Byz. 7 sagt. Aitolos. fleht 2) lebt zugleich in Elis. H/. Pelops zu ihm fahren er zum Poseidon. Stadt Elis. . nur eine andere Bezeichnung für Eleier Diese Identifizierung von Elis und Pisa. es so er und zugleich bekannteste Teil der Landschaft Elis.='j Da nun der ja Pisa der Ort der olympischen Spiele von ist Tausenden aus wichtigste allen Teilen von Hellas besucht wurden. . . Königs der Epeier. 28 a) FHG III 121: ntoa TÖnos iv 67 ff. ein Stück von Elis hält. ist unschwer zu verstehen. der keinen Zweifel darüber läßt. Er bemerkt es mit Rück- sicht auf seine 5) 6) homerische Geographie tadelnd. Vgl. griechischen wie römischen. 2. ist. 68. Pind. daß es als der Hauptort. Ol. Ich (Strabo X 463). 239. 4) Strabo VIII 356 evwi S'e^g ravzd ovvj]yayov rä i&vrj. und ebenso sind die Pisaten. den sogen. Strabo bezeugt. die Eleier die Inhaber Damit gleichbedeutend war.. 10. ist Olymp. ein dxQa)ti]Qiov in Olymp. 1. . Pindar will eine Brücke zwischen Lokris und Elis schlagen. erwähne nur. 12 7) der 20. und zeugt mit ihr einen zweiten Opoeis. offenbar S.iSt Polemon fr.') will ich Pole- mon Pisa ist jedoch jüngerer Schriftsteller. der Vertreter der ganzen Landschaft angesehen ward und die Begriffe Elis und Pisa zusammenfielen. wie er Pisa wohnt und also ein Pisate will.55. Chr. Eleiern und die späteren Zeiten Pisaten. 1. dauert bis in greiflich 1) und findet sich. 1. . Zeus raubt die Tochter des Opoeis. daß dies bei den nachhomerischen Dichtern und Schriftstellern. 482. und so mich er lieber auf Pindar berufen. Pind. 2) 3) Pind.

wie schon gesagt. 2) Und es darf schließlich erwähnt werden. in denen die 2) Eleier ausschließlich herrschen. als Diese gelten vielmehr als unbestrittenes. Ebensowenig weiß sprüchen der Pisaten die ältere Überlieferung etwas auf Olympia und von alten Andie olympischen Spiele. als sie Elis Umgegend Olympias von trennten. daß auch in der ältesten uns er- haltenen Geographie. aber auch wenn man dies nicht doch klar. den Gottesfrieden für die olympischen Spiele. zeichnen konnte. daß im Schiffskatalog zwischen Elis und ein drittes dem Reiche der Pylier für Volkstum oder Gemeinwesen kein Platz ist. daß die Arkader.. er scheint (S. Herodot. dem Periplus des sogen. 43). so ist 26). 1) V 17. was nicht ver- wunderlich nicht denn ein Recht. Pindar kennt.Drei Kapitel eleischer Geschichte. Die spätere Dichtung und Sagengeschichte. leicht erklärlich. Pisa als Stadt beGleich natürlich ist es. Sltylax. Isthm. und der als Pausan. ebensowenig wie die älteren Historiker. Bei alledem gibt es von einer neben Elis in bestehenden der älteren selb- ständigen Gemeinde Pisa oder der Pisaten Über- lieferung keine Spur. daß Lakedämon Inhaber und Leiter des Heiligtums und der Spiele anerkannt habe. Pisos. das nicht bestritten wird. sondern nur 3) Elis (cap. das Recht besonders zu betonen. die Eleier allerdings Inhaber Olympias 3). 9. gleiche Thukydides und Xenophon vor dem Jahre 365 v. weiß nichts von selbständigen Pisaten. der die Ekecheiria. Vor allem wird dies durch den Vertrag des Eleiers Iphitos mit dem Lake- dämonier Lykurgos bewiesen. und das gilt von den ältesten Inschriften von Olympia. aber die Gegend den Alpheios zu Elis zu rechnen annimmt. Bestimmt läßt sich ferner stets die Eleier als die rechten behaupten. 23. die daß ein Dichter. ohne ist. festsetzte und verbürgte. . zu einer eigenen Ge- meinde machten und zu benennen hatten. heiliges Recht der Eleier. der schon auf der Kypseloslade in der dem Orte durchaus angemessenen Funktion ^j eines Wagenlenkers erscheint. Wohl ist es aber bei der hervorin ragenden Bedeutung. Pisa keine Erwähnung findet. die Pisa und Olympia Elis einnahmen. namentlich Pindar. 2. 31 Natürlich erhielt Pisa auch einen Eponynien. Chr. pflegt besonders hervorgehoben zu werden. Homer kennt weder bis an Pisa noch Olympia. dafür den Namen der Pisaten wählten. wie Stesichoros.

oder wenn gar. Autoren bei Euseb. Chr. 3l u. etwa um die Mitte Jahrhunderts v.. Pausan. Die Urkunde wird von einigen Gelehrten. aber ein vollgültiges Zeugnis für die Anschauung des Historikers. Spiele für ein geheiligtes Recht der Eleier galt. 26. 10. Urkunden auf dem berühmten Diskos im Heraion Die Lakedämonier würden diesen Vertrag in alter des 7. schaft als Er die Eleier in ihrer Eigen- Olympien eine Gesandtschaft nach Ägypten schicken. 2) Vgl. wenn sie nicht von dem Recht der Eleier überzeugt gewesen wären. 6) Bei Strabo VIII 357f. daß die Rechte der Eleier auf Olympia zweifelhaft seien. wie Pheidon von Argos den Eleiern die Agonothesie Olympia als entriß und die Spiele selbst feierte. 1. mit Elis. wo in er berichtet. Niese eingegraben war. denn an kennt die Erder eignisse Eleier von 364 Chr. meine Bemerkung im Hermes 42 (1907) 446 ff. chron. Pisatis spricht. zu König Psammis. als weil aus keinem anderen Grunde. denn sie war nicht die Stiftungsurkunde der Spiele.'^). 5) Herodot VI 127. ^j Diese Geschichte ist sicherlich eine Fabel. FHG I 236. zu einer Zeit. 2. 3 (Pe/drovos — tov vß^fiaarroe fteyiaia ^») ÖS i^aiaaTrjaas xovi 'IlXtliov &/o>roff-iras avrds rdr ir 'OXvunir Aytüra I9^xf.') Zeit. sondern die Pisaten im Besitz der Agonothesie waren. a. 160. die noch deutlicher an einer anderen Leiter der Stelle hervortritt. nicht ge- schlossen haben. für unecht erklärt. 32 eine der ältesten B. wo es nahe gegibt. Dieser regierte 595—589 v. 59 ff. Nechos Sohne. Chr. wie die spätere Überlieferung erdamals Olympia besessen oder beansprucht hätten. bekannten Fragment über- 1) Aristoteles bei Plutarch Lyk.rivo>t lieferung nicht die Eleier.). Jahrhundert weiß niemand davon. Man muß aber ihre Bedeutung richtig erkennen. der er allerdings schon von einer V. Polybios (VI IIa. und dies wirkt noch viel später bei Ephoros nach. selbst in dem uns genau bekannten Streit um Lepreon (oben S. seinem 1. Dabei wird Pheidon der größte Frevler in Hellas bezeichnet^'). die Pisaten legen hätte. sondern enthielt nur die Bestimmungen der Ekecheiria. 3) 4) II XIV 635F. V 10. ist kein Zweifel an in ihren Rechten späteren laut geworden.. 2385. jedoch ohne triftigen Grund. dem Kriege und ebensowenig unter Agis Auch Herodot weiß nur von läßt^») eleischen Rechten in Olympia.. auch von Swoboda RE V 2. setzt also die Spiele selbst als bestehend voraus. Hieronymos bei Athen. 20. I p. Sie sind auch später immer darnach verfahren. wo nach der späteren ÜberändfTuti''^EH. den Eleiern Schwierigkeiten zu machen. In aber er hat doch dem Recht 15'') keinen Zweifel. 9f. . 193. die Leitung der olympischen Im 5.

müssen nun besprochen werden. Diese Nachrichten. meisten namhaft als Salmone. dazu 4. wie ich erinnere. ihrem Streit mit Elis. die den Arkadern in die gana. Die Periöken hingegen. die wir bei Strabon. v. VII ff. 4) Dyspontion. haben nicht dazu gehört. ward ihnen noch vor der Feier der Hände fiel. Selbstverständlich rechnet er Olympia dazu2). sondern besteht nur aus dem an Arkadien angrenzenden südöstlichen Teile des damaligen Elis. von den Pisaten von ihren Ansprüchen auf das olympische Heiligtum. Nach Xenophons Erzählung dazu i) ist es die nächste Umgebung Olympias. 355. Herakleia. und ging über den Alpheios hinaus die bis zum Anfang der Makistia»). Zuerst ist der Umfang der Pisatis oder Pisäa zu untersuchen. oben S. von denen uns Strabon Herakleia. Von einer Agonothesie der Pisaten ist keine Rede. Dyspontion. dem. 15. Viel weiter dehnt Strabon seine Pisatis aus. die unterhalb am nördlichen Alpheiosufer wohnen. eingezeichnet wird. Vgl. Du wirst sehen. 33 nimmt nach dem Einrücken in Elis Oxylos die Verwaltung des olympischen Heiligtums. ganz Elis wird durch allgemeine Übereinkunft für heilig und unverletzlich erklärt. die einzige Periökengemeinde. reicht also nicht bis wieder entrissen. Salmone werden auch von 3 Stephanos Byz. 341. 14 vielleicht Alesion (oder Aleision). und schon deshalb ihre Zuverlässigkeit sehr zweifelhaft ist. Triphylien damals nicht angehörte. ihren Königen und ihrem Ende. vielleicht die Akroreia. Harpina und die größte Kikysion. zur Pisäa gezählt. außerdem aber noch ein gutes Stück der Meeresküste zu beiden Seiten der Alpheiosmündung. Strabo VIII 342 f. Die Pisatis von 364 v. soweit ich kenne.Drei Kapitel eleisclrer Geschichte. und dies ist die Grenze. Seine Pisatis fängt gleich südlich vom Chelonatas an. geteilt. MarOlympien von den Eleiern Chr. . Graeca Halensis. Pausanias und in den dürftigen Resten der Olympionikenverzeichnisse bei Eusebios finden. 2) 3) Strabo VIII 353. und erst Pheidon stört gewaltsam die Rechte der Eleier. Diese Pisatis war in acht Städte oder die Gemeinden macht. Strabo VIII 356 f. oder wenigstens bei Phea (denn darüber waren die Gelehrten nicht einig). daß sie stark voneinander abweichen. sie auf allen unseren Karten des alten Hellas. ans Meer.*) Für die 1) Hellen. Erst in späterer Zeit tauchen die Erzählungen auf. s.

**) Dies gilt als sichere Pisatis und Strabo von dem hohlen die vscbtBQOL. Anschauung der Umfang. Strabo VIII 354. zu tadeln. will. Hiergegen traten die alexandrisich Sie beriefen vor allem auf den homerischen Vers. er- Meer hin erweitert. Chr. und Die von Skillus ist nur der Name der skilluntischen Athena übrig geblieben. daß die Pisatis schon zu Nestors Zeiten. Dazu die Erörterung über die Lage von Pylos S. daß ganz von den Erklärern Homers abhängt. . den die Homez. S. Margana (Mar- Epitalion oder Skillus. •) Dieser Ansicht kam eine besondere. nach dem der Alpheios durch das Land der weiter mußte sich das Reich Nestors viel und beide Ufer des Alpheios umergab sich aus der Erzählung Nestors über und dasselbe faßt haben. zu denen gehört. er hier Um dies richtig zu verstehen. ^670 ff. müssen wir erwägen. Margala wird VIII 349 beiläufig genannt ist und nicht zur Pisatis gerechnet. insbesondere von ApoUodors Maßgebend riker ist für seine Kommentar zum Schiffskatalog. ') man die Wahl etwa zwischen Letrinoi. 13. sie Elis wenn und Pisa in eins zusammen- 1) Letrinoi fehlt bei Strabon. 4) B 591 5) 6) Strabo VIII 339 f. das pylische Reich ausmachte.E545 ^AXtptiov 8or' ev^i ^iti Ilvliotv d'cA yairjS. von Elis getrennte Pisatis sehr zu statten. wie aus der Reise des Telemachos in der Odyssee. 343. Pindar Die nachhomerischen Dichter und Gelehrten. seinen Kriegzug gegen die Epeier oder Eleier^^). . (S. existierte und lien zusammen mit TriphyTatsache. nischen Grammatiker auf. Niese übrigen hat gala). B. das nach Stephanos Byz. sein. beiläufig auch die Erwähnung Epitalions s. die strenge Elis Unterscheidung der pylischen einzuprägen und die Nachhomeriker. pflegten Nestor als Messenier zu bezeichnen und ließen sein Reich mit Messene znsammenfallen. ff. O. Im einzelnen wird endlich diese Anschauung an den im Schiffskatalog genannten-*) Orten durchdenn darnach nach Norden erstrecken geführt. aber es können auch andere gemeint Strabon hat also die ursprüngliche Pisatis von 364 heblich. also vor der dorischen Wanderung. bis ans v. für das pylische Reich Nestors ermittelt zu haben glaubten. Ort war. 356. .Jfjvos ein pisatischer Man könnte an Lenos denken. der Heraia zu den acht pisatischen Städten zählen 2) Ilias 3) II. 357. unterläßt nicht. Man nahm an. 349 ff. Skillus. 349).34 B. von denen einzelne nördlich vom Alpheios gesucht werden. Pylier fließt 2). Lepreon und das arkadische gehen ganz ins Blaue. Vermutungen von Louis Dyer a.

Aus einer andern Stelle könnte man socrar dem abnehmen. aus denen Strabon. Es ist wahrscheinlich. die sieben Städte. aus Wettrennen. wie er sie bei Apollodor als wenn er den Salmoneus und Pisa bezeichnet. i 150. daraus. 356. und Pisa sind scharf auseinanderzuhalten. wie wenig er auf dasjenige und Triphylien eingeht. das in historisch greifbarer Gestalt Was wir noch heute aus unsern altern Historikern über die schichte von Elis und Triphylien und über den topographischen stand der Landschaft ermitteln können. 292). 3* . Die Homeriker versuchten mehr Ordnung in diese 2) Strabo VIII 337. 35 fassen ^) oder miteinander verwechseln und die Pisaten Salmoneus und Oinomaos über Elis. bei denen Elis und Pisa noch ungeteilte Begriffe dem Homer II. 15 zu Anfang). dament. Man 1) Dieser Sünde hat sich auch Ephoros schuldig gemacht. daß Pylos nördlich noch über den Alpheios hinaus ging. Hekataios (Strabo VIII 341) macht sich nichts Herakles gegen Augeias und die Eleier Beistand leisten zu lassen. 3) Der oben zitierte Vers der Ilias^545 beweist nicht. Augeias gehört nach Elis und hat mit Pisa nichts zu tun. und die topographische Bestimmuung der pylischen Orte ist so unsicher (oben S. ist noch zu bemerken. so schließt Strabon weiter. die Epeier und z. den Augeias über Pisa herrschen lassen 2). veranstaltet. dieses also bis an den Taygetos reichte. Das sich eben daraus. das Augeias einmal bei daß es damals schon olympische Spiele gegeben habe. Die älteren Schriftsteller. scheint ihm größtenteils bekannt geblieben zu sein. verfahren viel freier. sind. Dinge zu bringen. Elis König von darf daher. Strabo VIII 357 (FHG I 236 fr. A 701. Strabo VIII 355. B. Dies ist dann einer der Gründe. Aus solchen gelegentlichen Äußerungen der Dichter darf man nicht zu viel schließen. daß sich sein Interesse fast ganz auf die Fragen der homerischen Geographie richtet. Elis 3) Für Strabon stand. Schol. was wieder nicht mit anderen Zeugnissen übereinstimmt. die mythische Stiftung der olympischen Spiele durch den idäischen oder thebanischen Herakles ablehnt. B zu II.Drei Kapitel eleischer Geschichte. denn Pisa oder die Pisatis mit Olympia bleiben ja bei Homer vollkommen unerwähnt. das noch (II. wiederum nach den Homerikern. die Ansicht von einer selbständigen Pisatis Elis zu befestigen und unter den Schutz des großen Namens Homer zu Aber sie ruhen in diesem Falle auf ganz schwachem Funstellen. die Agamemnon dem Achilleus verspricht zu Pylos gehörten. daß diese gelehrten und in ihrer Art scharfsinnigen Ausführungen der alexandrinischen Grammatiker sehr dazu beigetragen haben. nicht folgern. 25). daß die Begrenzung der von Nestor beherrschten Landschaft und die daraus abgeleiteten Folgerungen der Grammatiker als willkürlich bezeichnet werden müssen. und so ist seine Darstellung nicht historisch klärt be- GeBeun- nur er- sondern auch topographisch recht mangelhaft. A 701 f.

daß er das Land es. 1) VIII 349 S. mehr existierte. und die gelehrten Er- örterungen haben mehr verwirrend als aufklärend gewirkt. also mitten im Lande. fjrixa xai NeSae ^v »y Maxiaria. 3) Pausan. nutzt hat. das Älteste in den Vordergrund. 10: 6 di KvTcaotaoi^eis iari tikv negi ttjv Tt^öre^ov Trjs MaHioriav. 25. Sein Bild von der Landschaft Elis. Oinomaos wie Pelops regieren in der Pisäa *). Zeit kaum noch So koinmt daß sich ihm die verschiedenen Zeiten der Vergangenheit stark ver- und bei er allerlei Die Makistia. wobei überein. und streng nach der Regel der Homeriker unterscheidet er zwischen Pisa und Elis. Versehen begeht. 6. die schon um und 220 v. am Ladon lag. 4) 5) V V l. daß bei dem Kriege des Herakles gegen Augeias die Pisäer den Eleiern halfen. läßt. die mythische Vorgeschichte der Olympien. wird ohne ich es unerörtert lassen kann. ist aber doch mit den Problemen der homerischen Geographie nicht unbekannt. während gerade dieses Betracht Pylos für das nahe dem Meeresstrande gelegene Pylos Nestors nicht kam und bei Strabon nicht erwähnt wird. 11. und der zauberkräftige Knochen des Pelops wird daher den vor Ilion streitenden Achäern aus Pisa zugesandt.5. VI 22. Niese fand. selbst nicht besucht hat. Sonderbarer Weise denkt er es sich in dem in Pylos. das südöstlich von Elis. nicht der Stadt Makistos. Gegenwart und nähere Vergangenheit hatten für ihn geringere Bedeutung. 4. ist das kann man wohl behaupten.^) Aber er folgt den Homerikern nicht überall.4ff.36 B. in und von den Schicksalen des Landes er wenig. die Strabo als unbeglaubigt bei Seite läßt. VI 21. etwas anderes gab wirren als und daß es dort zu seiner die Stadt Elis und Olympia. Zu seiner Entschuldigung dient es. So erzählt er V 3. das Gebiet Chr. 13. unklar. viel mit Strabon gemeinsam. läßt stehen-) und stimmt in der zwar nicht ob er etwa zuweilen den Strabon beSo kennt er den Streit um die Lage des homerischen Pylos=^). dazu ') er rechnet auf der einen Seite läßt sie am Alpheios sich südwärts bis über Neda hinaus erstrecken. 1. gleich- wenn auch Er Er in anderer Weise. bedeutet Epitalion die ihm ganz Triphylien. 17 Kramer: xahlTui Si tvv 'ETmäXioi- rrjs Maxiar/as -ji^tuQiov und S. die Pisatis schon vor Oxylos be- Gesamtanschauung mit seinem Vorgänger viel davon merken. 130. . aber trotzdem auf Weisung eines Orakels von Herakles TiBQav 2) verschont wurden. Bei ihm tritt Pausanias hat falls. 129. der historischen Zeit weiß wie Strabon.

3. vgl. berichtet.Drei Kapitel eleischer Geschichte. Vor allem begrenzt er das Gebiet der Pisaten anders als Strabon. 235 ff. zuerst also Ol. sein Pisa scheint nicht neben Olympia zu liegen. 3ff. sich die dem Sache ich mich jetzt zuwenden muß.2. die inzwischen zu solchem Ansehen gelangt waren. 37 ein Wort des Zweifels von Anfang. Nach Strabon-^) hat so zugetragen. Auch Augeias 2. Chr. es genügt über. V 6. Chr. bestimmt ja sehr viel näher. Als dann später die Pisatis an die Eleier zurückfiel. und die Pisaten. Weiter haben die Eleier auch noch die ersten 26 Olympiaden nach der Olympiade des Koroibos (776 v. Damit berühre ich freilich eine Streitfrage. Pausanias als Schriftsteller 3) 4) S. ander ab. deren Schwierigkeit Du vor kurzem vortrefflich entwickelt hast. 2) C. noch stärker weichen die beiden Autoren über die Geschichte der Pisaten und ihres Streites mit den Bleiern voneinÄhnlich.) erobert. 15. erscheint dabei unter den Spielgebern. 35 Anm. VI 22. diese also nicht wie bei Strabon bis ans Meer Pausanias kommt damit den Grenzen wurden (S. darunter Olympia. V 8. daß nach es ihm weder Skillus noch Dyspontion noch Letrinoi zur Pisäa gehören reicht. . Strabon meint damit ohne Zweifel den zweiten. Robert. ^).2j Denn Pausanias hat über die Lage Pisa's und der Pisatis ganz eigenartige Vorstellungen ^j. nicht den dritten messenischen Er denkt sich Triphylien lange vor der Gründung der Stadt Elis (471 v. sondern gegenIndes darf ich diese Frage hier bei Seite lassen. zeigt sich. wie sie 365/4 V. So ward das ganze Land bis an die Grenze Messeniens zu Elis geschlagen und hieß Elis. Chr. den Pisaten ein großes Stück ihres Landes abnehmen. der Hinweis. übernahmen diese auch wieder dieAgonothesie. daß die einwandernden Ätoler unter Oxylos. von den Eleiern VIII 337. denen die Eleier ihrerseits gegen Messene Hilfe geleistet hatten. Chr.) geleitet. Tridie 1) V7. 6ff. 3 ff. von der ') Zeit des Kronos an- gefangen.) haben die Pisaten ihr Land zurückgewonnen und die Leitung der Spiele an sich gebracht. der Pisatis. Krieg. V 10. VI 21. und hier bereits die Spiele einrichten. daß er die Pisatis auf die nächste Umgebung Olympias beschränkt und das eleische Periökenland nicht dazu rechnet. 27 (672 v. 33). wobei ihnen nach der letzten Vernichtung der Messenier»*) Lakedämonier beistanden. also die Eleier. darnach aber. 5) VIII 6) 354 ff.4. Oben S.

sind zugrunde gangen und niciit einmal ihr Name ist geblieben. Sid rdr Ttods Jvtiaiovs Tiöleuov.. Chr. Zwei Olympiaden weiter heißt es zur daß die Pisäer von Elis abgefallen die nächstfolgenden 22 Olympiaden gefeiert 52. s.). wird gesagt. erscheint. Eusebios S. Jvur]. v/as uns sonst aus guter Quelle über die Geschichte der olympischen Spiele bekannt ist. Niese und Kaukonen. 3) Dies weicht ja von Strabo etwas ab. 201 f. Olympiade.. die 30. Die Richtigkeit dieser Nachricht unterliegt jedoch schweren Bedenken und steht mit dem. Dann würde piade die erste pisatische sein. I der zweimal bezeugten 26. Olympiade (668 v. Jacoby. die 28. 5ff. Schwartz. aus denen Euseb. unten S. Daß die Pisaten 22 Olympiaden. kommt ihm aber doch nahe. sondern Über andere I^mendationsvorsuclie vgl. liest daher bei Strabo VllI 355 statt 2) I f. daß waren. 3. also bis zur 51. die 28.) von den Pisäern gefeiert ward. Olympiade. jedoch ohne Gewähr. Olympiade nach längerer Zeit wieder ein Eleier als Sieger im Stadion. Chr. die Eleier demnach erst mit der Olympiade (572 v. 39 Anm. Apollodors Chronik S. Apollodors Fragment bei Stephanos Byz. des Euse- . Olymdenn der ersten Olympiade bei Strabon entspricht nicht die 28. bei dem die 27. weil die Eleier damals in einem Kriege gegen Dyme 30. daß die Pisaten eine Anzahl Olympiaden hintereinander im Besitz der Spiele und also auch des olympischen Heiligtums gewesen seien. was wir über die Rechte der Eleier aus älterer Überlieferung hören (oben S. 31). beschäftigt -) Olympiade (660 v. 237. S. -/. Hermes 34 (1899) 431 Anm.) die Vorstandschaft wiedergewannen. in einem nach meiner Meinung unlöslichem Widerspruch.. an das er hier immer denkt. 197 ja das Reich Nestors bestand. so schließt Strabo. nicht die 30. also mindestens 84 Jahre in Besitz Olympias und der Spiele gewesen seien. 4) Ed. Olympiade. Beide Quellen sind wenigstens darin einig.38 B. 3) Womit man verbinden kann. und die Zahl der pisatischen Olympiaden nicht genannt wird. Damit ist aber nichts geholfen. pisatischen bios. also gleichsam als eponymer Sieger. ist nach dem. undenkbar und vereinigt sich in keiner Weise die mit der Geschichte der Spiele bei als Pausanias V 8. seien und diese und hätten. die erste pisatische ist^). chron. Schöne: raiTtjv ^^av Hiaaiot ''HXsitov daxolovuevotv Hierauf bezieht man.!) phylier ge- Mit Hier der strabonischen Darstellung sind am nächsten verwandt die Beischriften zur Olympionikenliste in der Chronik des Eusebios. Chr. mit Recht urkundlich und zuverlässig in keinerlei angesehen wird und mit seiner Geschichte der Pisaten 1) Strabon wirft die Pisatis und Triphylien zusammen. daß in der 52. die 27.X statt xs.

dann seit der 50. Olymp. ') Zuerst war es. und um diese Schwierigkeit zu beseitigen. hat man einen wahren Rattenkönig von mehr oder minder willkürlichen Vermutungen ausgeheckt. auf die achte. Der Ausschluß sei unter Beihilfe Pheidons erfolgt. Ich will hier nur bemerken. Dann sei in der 30. 2) Bestätigt durch die Inschrift von Olympia Nr.. gesetzt wird. rrjv oixsiav änoXaßövTBS avroi . Dasselbe folgt aus der Geschichte der Hellanodiken. V 9.Drei Kapitel eleisciier Geschichte.ij/uTiia d. wie sich . Strabo VIII 355: iyyvriQo) Se iv f} nioreros. Er denkt sich. 28 seien die Eleier ausgeschlossen worden und hätten dies später beschönigend auf den Krieg mit Dyme geschoben. schon Olymp. und dies meine auch Strabon mit seinem owrehlv. fiiyoi seiner Sätze sofort ergibt. Kayser vermutete t?. aus ivixa jusrd dem Zusammenhang ort. 39 Zusammenhang Vermehrung der steht. so daß Olymp. Olym- piade zwei aus allen Eleiern. Olympiade zwischen Eleiern und Pisaten ein Abkommen geschlossen und gemeinsame Festleitung eingeführt worden jeder Teil habe einen Hellanodiken gestellt. 49 die letzte sein und also in der 50. 5.). Leipzig 1879 S.oarTi in nsuTTrrj xai fixoor?] zu verwandeln. dessen Eingreifen mit Falconer und Weißenborn in die 28. der den Nachkommen erloste. unwahrscheinlich. 2 S'i Z. wie sie der Übergang der Spielleitung von den Eleiern die Eleier mit sich bringen ist auf die Pisaten und von diesen wieder auf auf mußte. Olymp. nur einer 2). die doch nicht zum gewünschten Ziele führen und nur neue Widersprüche erzeugen. KoQoißos aräStov ^Hletos^ rrjv nooaraalav rov re Isoov xai rov dyäivos ^Hlsloi 8k xi]V ixrrjv xai eixoQxi]v^OXx\unia. Namentlich sucht man sich mit der Annahme zu helfen. Um Übereinstimmung mit Eusebios versuchte herzustellen. daß Strabon an eine gemeinsame Feier nicht denkt.ov and rfjs TtQtörrjS. schlug Schubart vor. rijs Exrrjs xai elxoartjs ^OlvuniäSos tl-/. die Wiederherstellung der eleischen Agonothesie mit der Erlösung der beiden Hellanodiken zusammenfallen würde. Pausan. Dies ist aber nirgends überliefert. wenn in der 30. nicht.— 51. Bei Eusebios soll nicht die 30.8a ol Uiaärai. des Oxylos entnommen ward. 4. nevTtjy. daß Eleier und Pisaten die Agonothesie gemeinsam gehabt hätten. diss. 14 ff. der Kampfrichter. daß hier eine so schwere Störung eingetreten sein sollte. Olympiade als die erste der 22 pisatischen gerechnet werden. 4 sagt: Tisvri^xoar^ ölvuTitdSi xai int die ävS^äai TrXeZarov Svo «I &7iävrtov HXelojv ineTQaTTr] noirjaai ra 'O^. Denn nur dem Wege der Gewalt ein solcher Über- gang möglich. Stetig Spiele und ohne Unterbrechung geht die und Wettkämpfe vor sich und es ist sehr . Einen anderen Weg Hugo Förster (de hellanodicis Olympicis.a'iovoiv V 9. wie der Text des Pausanias gibt. sondern die 28.td ixfivov Sie- /teive räjv ayo}vo&eräiv 6 d^id-uds rcöv §^o. '-'') ' 1) Pausan. Öt sixoarf:. aus der ganzen eleischen Bürgerschaft Diese Ordnung ist ganz undenkbar. wie Pausanias sagt. Olympiade die Spiele wirklich von den Pisaten wären ausgerichtet worden. 3) /.

dazwischen lagen. Byz.iv rfji UcaariSoS eis rovi H'/. als Eleier bezeichnet. wenn wir uns nunmehr avv£ri). wenn nämlich Dyspontion zur Pisatis gehörte. Strabo VIII 358. daß die Lakedämonier aus Dank für den ihnen gegen Messene geliehenen Beistand den Eleiern bei der Unterwerfung der Pisaten und ist. er leitet die lakedämonische dem gemeinsamen Kampfe gegen Pheidon ab''). sondern die Minyerstädte. 37). Jvor^ovrlov der 2. darf nicht etwa als gut überliefert angesehen Ephoros berichtet ganz anders. in daß in dieser ganzen Zeit von Pisaten Olympia keine Spur ist ist. und 27. fällt also noch in die Zeit der eleischen Vorstandschaft. Förster sucht mit gewaltsamen Mitteln unvereinbares zu vereinigen. FHG I 237. Außerdem kann -man vielleicht den W. die in dem Diskos des werden. seine Geschichte der Olympien keineswegs sicher sagt. aber er sich deutlich bewußt. . 139. und das Ethnikon macht keinen sehr altertümlichen Eindruck. Tiövriov) nennen. in all den 22 angeblich pisatischen Olympienfeiern kein pisatischer Olympionike verzeichnet"). wie unsicher diese und nicht mit Unrecht. Endlich nicht zu verschweigen.-*) sicher- nicht mehr Die Unsicherheit wächst noch mehr. Hilfe von Iphitos ihren sichtbaren urkundlichen Ausdruck fand. dieser geOlympiade an. Auch was er weiter berichtet. schließlich daß sie sich jene Olympien von den Pisaten aushilft geleitet denken. auch thesie nicht viel. wird aber bei Eusebios I 195 f. Die Olympionikenlisten sind zuweilen von gelehrter Hand überarbeitet. was doch sehr auffallend sein würde. Kunde Triphylier geholfen hätten. denn diese lassen uns die gemeinsame Agono- keinen Zweifel. Der einzige Pisate aus alter Zeit ist Hypenos bei Pausan. als die Stiftungslegende. ist Elis und Pisa mythische zwar glaubhafter. ist was er von dem Wechsel zwischen eyyvTEQio vügtsioq'^). 4i Für ihre Beurteilung kommt sehr in Betracht.4Ü B. die späteren Triphylier. s. daß damals Elis nicht an Messene grenzte. Denn wir haben ferner die Erscheinung. Die gemeinsamen Interessen der Lakedämonier und Eleier lagen wahrscheinlich in Strabo VIII 355 3) Arkadien. wenn die Pisaten ist dort so lange Zeit das Regiment gehabt hätten. Dies ist aber nicht sicher (oben S. Jio1) hört jedoch der 14. 15. auch hier wohl dem als Apollodor folgend. 2) S.eios i/. hinstellt. und als Tatsache liegt beiden Erzählungen nur die enge Verbindung zwischen Lakedämon und Elis zugrunde. Ephoros fr. daß Strabon.elovS iieTiTieaev eis avzovs naliv yiai »f Aywvod'tata. Olympiade (Steph. 6 Kramer. 6. Die Kombiist nation mit den lich messenischen Kriegen wie mit Pheidon als eine Vermutung. Niese steht also mit sämtlichen Quellen in Widerspruch.ovv röv dycDva doöivTsS tvSoaiuovvra' yoivoiS 8^ ßarepov ueraTtsaovaris naf. V 8.

Vgl. weiß keiner der beiden älteren Historiker. Ephoros fr. Daß die 104. steht freilich fest. Streite der Eleier leicht die Pausanias von dem und und Pisaten gibt. ist Bei ihnen es Pheidon selber. 3) Was von den unterliegt beiden anderen berichtet wird.). VI 22. daß er sich auf den eleischen Standpunkt die Pisaten als zu Elis zugehörig sieht. zu sehen. aber nur diese. Diodor XV 78.). . durch lange Zeiträume voneinander getrennte. Hierzu gehört die Geschichte von Chamynos. 2 ff. Pausanias lehnt sich sogar wörtlich an Herodot an. I den Seine der Tyrann Pantaleon weil er den Abfall von Elis zu verhüten sucht. die Habe wird eingezogen den Beinamen Chamyne erhält. Olymrufen. der die Olympien feiert. und ihre Erhebung als Abfall an- durch ihre Ansprüche auf die Leitung der Olympien und ihre sie ihren Verfeindung mit den Eleiern haben schuldet. Untergang selbst ver- Von einer längeren Reihe pisatischer Olympiaden. 2) tötet. die sie mit den Arkadern feiern. Olympiade von den Pisaten ausge- berichtet sonst niemand. Es ist schon oft bemerkt stellt. dann Olympiade (644 v. sondern kennt nur drei einzelne. drei als Dies ist ein ganz anderes Bild der Ereignisse. piade (364 V.). ein Heiligtum der 1. willkürlichen Zusatz hinein- gekommen. weiß er nichts. Chr. ist darum Olympiade von den Pisäern ausgerichtet ward. Herodot VI 127. 41 der ganz abweichenden Darstellung zuwenden. Alle werden nach Pausanias von den Eleiern als nicht vorhanden. 3. wie Strabon und Eusebios. mit Hilfe der Nachbarn den Eleiern die Leitung der Spiele gewaltsam entreißen 2). Daß ferner die 34. und davon 3) Demeter gebaut.. drittens die 104. aber es nicht besser beglaubigt. 205 f. auch die Olympionikenliste be- merkt allein es. daß aber Pheidon von den Pisaten ge- und rufen worden. Chr. wo die Pisaten den Tyrannen Pheidon von Argos herbei- verdrängen und selbst die Olympien begehen. steht ganz dringendem Zweifel. Euseb. Pausan. bei den beiden andern 4j wobei diese Olympiade ebenfalls als Anolympias bezeichnet ist kein Vermerk. VI 21. insofern als jene Olympiade in die Reihe der 1) Pausan. die Eleier die 34. dvolv^Ttiäösg betrachtet. wird. zuerst die achte (748 V. Man könnte darin freilich eine gewisse Übereinstimmung mit der strabonischen und eusebischen Überlieferung finden. die Pisaten sind also bei Pausanias erst durch einen späteren. Chr.Drei Kapitel eleischer Geschichte. gerichtet sei. 15 bei Strabo VIII 358. in der sie unter ihrem Könige Pantaleon. Omphalions Sohne. Von Pheidon erzählen allerdings auch Herodot und Ephoros"*).

Pausanias läßt Zeit hier sie dem Xenophon zu Liebe. V 6. 8) Inschriften 9) von Olympia 15. 7) Blümner II 1 S. Die Zerstörung von Skillus auch u. ^) Über die Art und die Zeit dieses Ereignisses verdächtig. verbündet mit Makistiern. 3. Pausan. daß sie auch in der Zwischenzeit existierte. 38 Anm. VI 22. Pausanias ed. daß aus der Siegesbeute der olympische Tempel gebaut worden sich jedoch längst als Irrtum erwiesen. 4) bei Pausanias statt der 34. 27 oder 30 ihren Anfang nehmen. messenischen Kriege die Eleier den Messeniern"). 1. herein aussichtslos z. 16. der bekanntlich einige lebte. lassen sich jedoch durch seine Bitten und eidlichen Verheißungen wieder zum Abzüge bestimmen. 6) Vgl. der den Eleiern viel zu Leide getan habe. Pantaleons Sohn. ') Auf die Olympiaden Chr. werden aber samt ihren Verbündeten vernichtet. Dies ist eine Auch bei Pausan. Olympiade (588 Damophon. E. V 16. 3. denn bei Pausanias helfen im 2.-) der 48. Olympiade 2) 3) / statt l§. sei. Auch 1) Daher jeder Versuch. Textband I 40ff.42 die mit B. und unter diesem König erklären die Pisaten. die 30. Schwartz (oben S. Nach seinem Tode gelingt es aber den Frauen von Elis. 17. und offenbar mit gutem Bedacht. daß Pausanias anderen Überlieferung die Geschichte folgt. 5) V 10.) regiert in Pisa falles der Pisaten folgt In bei Pausanias sogleich v. Pausan. aber die Inschriften von Olympia haben uns gelehrt. 4. 3) Ihm folgt sein Sohn Pyrrhos. die sich mit 4) Pausan. wieder aufgebaut sein'). 7. ätiologische Geschichte. Skilluntiern und Dyspontiern den Eleiern den Krieg. VI 22. ß) Ebensowenig zutreffend ist die Nachricht von dem Untergange der Stadt Skillus. die Eleier rücken sein weiß Pausanias nichts zu sagen. ist klar. sich diese Olympiade wie die beiden anderen pisatischen als vereinzelt denkt und also einer ganz pisatischen Allein es fällt. V 6. 7.^) Sie kann also in der von Pausanias angedeuteten Zeit nicht zerstört worden sein. Frazers Pausanias 111 492 f. . ihres Unterganges. 5 wird Damophon als Tj'rann der Pisäer genannt. 318. wenn liest. 3. 2. durch Änderung des Textes zu helfen. die noch lange weiter bestand. B. IV 16. in Er wird des Ab- Land ein. von vornist. wir hören nur. Hitzig Olympia. eine Versöhnung zwischen Elis und Pisa herbeizuführen. Niese Olymp. dem später folgenden kaum vereinigen läßt. sind also Lakedämons Feinde. •') Dies letztere hat denn der Tempel ist erst nach den Perserkriegen erbaut. Von einer den Eleiern zuteil gewordenen Hilfe der Lakedämonier ist bei ihm keine Rede.

daß der Tempel in Olympia mit seinen Spielen ursprünglich den Pisaten gehört habe und die Eleier ihn zu Unrecht besäßen. . der weder durch starke noch durch sanfte Heilmittel beseitigt werden kann. in denen Müller 8 Eleerinnen und 8 Pisatinnen sieht. das eleische Gebiet bis an seine spätere Grenze. Allerdings ist schon früher einmal bei Gelegenheit des spartanischen Feldzuges gegen Elis davon die Rede. willkürlich zugerichteten 1) Die O. die Einverleibung Olympias und Pisas in das Arkadikon und die gewaltsam erzwungene Feier der 104. 3) Oben S.Drei Kapitel eleischer Geschichte. in Elis ausläuft. ihm also von Strabon ganz abweichende Überliefe- rungen Werfen wir nach dieser langen Erörterung noch einen Blick zurück auf die verschiedenen Darstellungen des eleisch-pisatischen Streites. daß die gestellte Aufgabe. von der der Landschaft Elis nicht eigentlichen Geschichte gut unterrichtet. der Zeitgenosse der dorischen Wanderung. Damals zuerst entsteht die Behauptung. Strabon und Pausanias. die Ereignisse von 365 und 364 v. daß sie ebenso sehr der älteren Anschauung widersprechen. vorgeschoben. Müller. 11. II (1834) 167 ff. wie schon bemerkt. 37 Anm. 16) von der Feier der Heräen durch 16 eleische Frauen ausgeht. Chr. Mus. Ausgangspunkte dieser Ansprüche und der daraus folgenden historischen Fiktionen waren. daß die minyeischen Städte erst nach den Perserkriegen den Eleiern zugefallen sind (oben und daher ganz unbeglaubigten Überlieferung zu tun. die von der Erzählung des Pausanias (V. Wir haben es mit einer späteren. Ganz unhistorisch ist bei beiden die aus der homerischen Geographie entlehnte Verkoppelung in die gleichzeitige. Rhein. 2). kann ich mit allen ihren Folgerungen als auf unhaltbaren Voraussetzungen beruhend bei Seite lassen. 3) Xenophon bemerkt. 2) Bei Strabo VIII 337 lange vor den Perserkriegen (oben S. wie sie untereinander in einem Gegensatze stehen.. 6). von den verschiedenen Historikern verschieden gelöst worden ist. O. 6).^) Überdies sind unsere Hauptquellen. Olympiade durch die neugebackenen Pisäer und den arkadischen Bund. die Lakedämonier hätten S. deren abweichende Gestalt sich daraus erklärt. 43 hier liegen vor. die schließlich gemeinsame Einverleibung beider Landschaften viel Die Einverleibung Triphyliens wird zu früh angesetzt keiner von beiden erinnert sich. Nach Pausan. die Ansprüche der Pisaten auf Olympia in der Vergangenheit zu begründen. so konstatieren wir. 3 hat sogar schon Oxylos. Müllersche Hypothese. der Pisatis mit Triphylien. V 6. die Neda.

78. als eine frevelhafte Verletzung geheiligter Rechte. Diodor XV .v/u:Tiov iepov ovx. Aber schaft es ist sehr zu beachten.) Ausgeführten für sehr un- wahrscheinlich. Streit um Lasion und die Pisatis in einer Weise. dies geschah vielmehr. 2. 31. auf der anderen Seite bemühten sich die Arkader und Pisaten.. 1. 4) Xenophon Hell. 31: rov uavrot Trooearavai rov -/lös rov 0). ward auf der einen Seite. ') damit die Pisaten gemeint. obwohl ihnen ursprünglich nicht zukäme. wie gesagt. seien. daß man sieht. ja in zwei Parteien. 31 f. Die Arkader zerfielen lichen Eigentümer des Heiligtums gewesen ^). Chr. wie wir aus Xenophon ersehen. weil Wahrscheinlich sind diejenigen. daß damals schon die Rechte der Eleier angefochten worden seien.eloiS övros dTiTJlaaav avrovs votii^orres Tovä dvrtTtoiov- uivovs yoi^iras tlvai xai ovx Ixaroii nooforövai. ihre Ansprüche als begründet zu beweisen. die eine. nur kleine und nicht leistungsfähige Landgemeinden gewesen 364 v.^) Xenophon hat vielmehr diese Bemerkung oder besser Bein trachtung von sich aus hinzugefügt mit Hinblick auf die Ereignisse von 364 V. Der damalige Gewaltstreich. erst im Zusammenhange mit dem arkadisch-eleischen Kriege. als eine Gottlosigkeit angesehen-^). daß Xenophon über die Vorstandsondern es wird bei ihm wie des olympischen Tempels nicht etwa zwischen den Lakedäläßt. 1) Xenoph. Hell. Hier wird Olympia überhaupt nicht erwähnt. Pisa gehöre ursprünglich ihnen zu. Letztere behaupteten. um die Haltung der Spartaner Sachen des olympischen zu rücken. 32 die Eleier. Recht erkämpfen wollen. die thebanische. welche Anspruch darauf machten. Heiligtums gegenüber den Arkadern in ein vorteilhaftes Licht und ich halte es nach dem oben (S. Diese Ansprüche sind allem Anscheine nach mit dem bald erfolgenden Frieden mit Elis und der Rückgabe Olympias durchaus nicht erloschen. die ihr Daher bei Xenophon VII 4. war gegen den Frieden mit Elis und hielt wahrscheinlich die arkaNoch Polybios spricht von dem dischen Forderungen aufrecht. III 2. die Olympien feierten. vor allem Megalopolis. nicht die Eleier. 34.44 die Vorstandschaft B. die Chr. geradezu als Streiter Gottes erscheinen. III 2. 5. xalneQ ovx 2» 3) a^'/^alov ^H). moniern und Eleiern verhandelt sein bei Diodor von den Lakedämoniern nur die Befreiung der Periöken gefordert. zugleich ein Ausbruch der alten Feindschaft zwischen Eleiern und Arkadern. Niese des olympischen Heiligtums den Eleiern damals sie nicht genommen. vgl. sondern sie seien die ursprüng- und die Arkader sagten. VII 4. Diodor XIV 17. 28.

ai ualaiaZs dnofiel^eai yochftevot. denn wie die Reste zeigen. Die starken Abweichungen unserer Historiker weisen daß verschiedene Hände nacheinander daran gearbeitet in haben. und die Pisaten haben die Antiquare und Historiker. hier bietet sie hat die messenische Geschichte einen passenden Vergleich auch dem Wege von Isokrates bis Pausanias immer neue Wandelungen durchgemacht. Untersuchungen IX 175. es ist ja aus den arkadischen Geschichten fast Wahrscheinlich gingen sie in die mythische Zeit zurück ihre wie von den Pisaten ausdrücklich bezeugt wird. als die Leidenschaften sich gemildert ihre Ansprüche vergessen in hatten. den Kaliimacheer Istros (FHG 1 424). ob er nochmals wieder zum Austrag kam. und wenn wir auch nicht wissen. 2j.'^) 1) Polyb. erhalten. daß der um Olympia Schriftstellern ist. wonach Pisa einst arkadisch war. IV 74. philol. Womit die Arkader ihre Ansprüche auf die Pisatis begründeten. IV 509). gehört hierher die Notiz der Schollen zu Pindar Ol. 2 erinnert. 4) (FHG III . rfjv d'iaiv rrjs 'Olv. Wilamowitz. damaligen Zeit von Rednern und der pisatischen wie der eleischen Seite ähnlich wie der Streit mit Eifer geführt worden um Messene in dem noch Litteratur erhaltenen Archidamos des Isokrates und dem Messeniakos in die des Alkidamas. hat es auch daran nicht gefehlt.al Tioi uv&ixalä y. wissen nichts wir nicht.uniafjs nav- rjyvQeois avrols TtQoorjxeiv dneffaivovto. 2) Vielleicht VI 55 (34). 1 Siot ttjv 'AQxd§a>v niicpioßrjTrjaiv nt^l yiaaitSvos xal rfjs Iliaä- riS'os näarjs USW. denen eine Reihe anderer Schriften gefolgt sind. Quelle ist Didymos.Drei Kapitel eleischer Geschichte. unter denen auch Polemon sich befindet. der seinerseits aus dem 5. Außer Hippias kennen wir mehrere. 45 wie er längere Zeit lebendig gewesen sein muß'). 3) Diodor XIV 78. 5) Phlegon fr. daß sie Ansprüche auf die Streit olympischen Spiele 3) aus den Mythen und Geschichten der alten Zeit ableiteten. welch letzterer Name an den Eleier Teutiaplos bei Thukyd. Auch . zur Begründung oder Abweisung entgegengesetzter Behaup- tungen oder auch vermittelndem Sinne. Späterhin. Vgl. die auch in Elis nicht fehlten^). gekommen ist. so hat er doch wahrscheinlich in der Litteratur sein Leben weiter gefristet. wie die Eleier Aristodemos und Teupalos 308. 1. Buch der Eliaka des Istros schöpfte. dazu kommen die Schriftsteller über Olympia. nach der Sitte der Wir dürfen dabei annehmen. darauf hin. III 29. 2: Uionrai fiki' araveowäpfvoi rö naXaiöu ä^hofta rfjs narQibog y. ferner Komarchos und Echephylidas (FHG IV 403). die Fäden weiter gesponnen und das Angefangene auf verschiedener Richtung ausgebaut.

Strabo VlII 355. eignete und schob neben jene beiden als dritten Paciscenten den Pisaten Kleosthenes ein. und so ist es wahrscheinlich. auf die Salmoneus. Pisaten und Pisatis als besonderes Gemeinwesen neben Elis in die älteste. Oinomaos. und dies ist. die aus ihrem Homer herauslasen. Grundlage der pisatischen Ansprüche ansehen. wie schon bemerkt. nicht hatte dem 4. Das Material zur weiteren Geschichte der Pisaten nahm man aus dem. als solchen. Schol. ziemlich allgemein durchgedrungen. Jahrhundert zuweisen sollen.^) Bekannt ist ferner die zuerst von Ephoros in Umlauf gesetzte Erzählung. Forschungen zur alten Geschichte I S. denn die Geschichte der Pisaten ist ein Ableger der eleischen. Meyer. doch immer Olympiaden den und Lykurgos waren ein starker Beweis Jene Olympiaden . Dieses ist eine sehr junge Nachricht. 45 Anm. i) Vor allem war es aber nötig. Niese Was uns dabei von Olympien der Pisaten nach der Olympiade in des Koroibos. daß die Pisaten. Phlegon fr. zur Bestätigung schon erwiesener Rechte verwandt werden. Selbst der Vertrag des Iphitos mit Lykurgos. dieses Bollwerk der eleischen Rechte. also der bezifferten Reihe. FHG III 603 (vgl. denn auch im günstigsten Falle bestehen. wonach Elis bald nach der dorischen Wanderung durch Übereinkunft 1) man den Pisaten zu Bei Phlegon fr. 3. ihre ist offen- bar an und für sich begründen. Piaton. 31) aber es lag so nahe. die Tatsache und allein nicht geeignet. . daß die Pisatis zusammen halb von mit Triphylien das Reich des Nestor gebildet habe und des- Dies darf dem man eigentlichen. 241 f. im eleischen Staat einnahmen. was sonst Dichtung und Geschichte von Elis -zu erzählen wußte. 1.46 B.') die Erleichtert Pisa und Olympia ward es durch die bevorzugte Stelle. Iphitos für die eleischen Rechte. berichtet wird. Pausan. Pelops und vielleicht noch höher hinauf. hauptsächlich auf die Mythen zurückgriffen. wie dies Diodor ausdrücklich bezeugt (oben S. 3). 465D) er- scheint Peisos oder Pisos als erster Stifter der Olympien. Chr. 1 oben Anm. V 1. die E. Ansprüche zu daß Eleiern gehörten. wie die messenische der lakedämonischen. vordorische Zeit zu setzen. Republ V p. 1. als die hohlen Elis bestimmt zu scheiden sei. Hff. den Sohn des Kleonikos.konnten daher nur ausblieb die ersten gezählten hilfsweise. Pausanias kennt ihn nicht (S. diesen schon vorhandenen älter sein Eponymen zu verwenden. als sie 365 v. mit den Arkadern ihre Ansprüche begründeten. und aufs kräftigste ward diese Vorstellung von den alexandrinischen Gramma- tikern unterstützt. daß diese Version sehr gut 2) 3) kann. 1.

ai c. 6) Heraklid. den bösen Tyrannen 3). am Kriege teil. gewandt. man der Geschichte Pisas ein. y. seien für heilig erklärt worden und hätten am trojanischen wo ihn sie bekanntlich nicht erwähnt werden. Tyrtaios soll nur bezeugen. ^) Überlieferung ein Eleier. der nach PheidonsVorbilde die Eleier aus Olympia verdrängt und sich auch sonst wie ein richtiger Tyrann aufführt. die Politie der Eleier Vgl. Oben S. Nur seine Nachfolger Damophon undPyrrhos ich halte ^) lassen sich in der eleischen Geschichte nicht nachweisen. als einen gewaltc). samen. 7) 8) Pausan. 3) 4) 5) Die Ansicht der alexandrinischen gehören 222. und bei flüchtigem Lesen kann man denken. o-^tos noeaßeis nods avrdv eld'öi'Tus iHZfucbv rjvdvxaae y. der nach Pausanias den Bleiern in der 34. 6'i 2) 14 Kramer): cpaai tovS Jliadras Tgwixov Tioliitov Uqovs vouta&Evras rov Jt6?. wir lernen ihn aus den Exzerpten aus Herakleides rtsgl tcoIltslwv. 2) Aus der eleischen Gestellte schichte kannte reihte man ferner den Pheidon. die Pisaten zum Reiche nehmen Oben S. rohen Tyrannen von Elis kennen in der und so erscheint als er auch pisatischen Umbildung des Pausanias ') Tyrann. 1. Strabo V Pausan. Bei Strabon werden gleich darnach einige Verse des Tyrtaios zitiert. Grammatiker war dies nicht. 42. wenn wir mehr von der eleischen Überlieferung wüßten. nii usraa^üv rov Strabo VIII 358. Dies würde jedoch ein Irrtum sein. der Pisaten und machte ihn zu ihrem Bundesgenossen und eben- ohne Zweifel auch der schon erwähnte Pantaleon. IV 73. d. 2 f. 47 aller Peloponnesier für heilig und neutral erklärt und jeder Angriff auf das Land mit dem Fluche bedroht ward.ivasv iv rovrois vßQiorrjS yal. daß es zwei messenische Kriege gegeben und er selbst am zweiten teilgenommen habe. wenn uns 1) z. 1 oben S. so erzählte man. 1. der Name Pantaleon sei bei dem Dichter genannt worden. 9f. Strabo VIII 355 Polyb. also 32. Oben S. VI 22. 41. auch ihn in den Dienst *). B.Drei Kapitel eleischer Geschichte. von Aristoteles erhalten wäre.enös. deshalb nicht ') Dies ward auf Pisa anKriege teilgenommen. für berechtigt zu der Ver- mich aber auf Grund des Gesagten mutung. denn bei ihnen Nestors. 6: (FHG II 213) 'HltUov' JJavxaUov ißaaü. 41. daß auch diese beiden sich als ursprüngliche Eleier entpuppen würden. VI 21. 135. Olympiade die Vorstandschaft der Spiele gewaltsam entreißt und nach Strabon als Feldherr der Pisaten den Messeniern gegen die LakeDieser Pantaleon ist nach älterer dämonier zur Hilfe kommt. . Omphalions Sohn. daher stammt aus Aristoteles.aza- (payiXv TOVS no-^fis. Strabo VIII 362. Die Pisaten. h. Phlegon fr. Diodor VIII (S.

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Naevius und die Meteller von Georg Wissowa. Graeca Halensis. .

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Dichtung 4* . Schanz. Gesch. I M. Abr.) fest'). Ribbeck. dazu kommt die Notiz der Chronik des Hieronymus z. Plautin. Münzer hat in seiner das ganze Quellenmaterial zusammenfassenden Darstellung der Familiengeschichte der Caecilii die Literaturgeschichten eines 1) Leo. qui et Satiirnius dabant malum Metelli Naevio poetae. denn Andeutung man gegenwärtig zur Tagesordnung übergegangen zu verwenden die Erzählung ohne Bedenkens für die Darstellung der Lebensgeschichte des Dichters ^). J. § 95.So dürftig auch unsere Kenntnis von den Lebensschicksalen des ist. steht durch Fragmente seiner Komödien und die von den Alten richtig gedeutete Anspielung im Miles gloriosus des Plautus (v. wird nur durch die Geschichte von den beiderseitigen Streitversen bezeugt. d. ersten Dichters italischer Nationalität Cn. 1816 (II 125 d Schoene): Naevius comicus Uticae moritur pulsus Roma factione nobilium ac praecipue Metelli und für den Drohvers der Meteller die weiter unten näher zu würdigenden Zeugnisse der römischen Metriker. die uns allein die gewöhnlich mit dem Namen Pseudo-Asconius bezeichneten römischen Polizei nisse Sanctgallener Schollen zu Ciceros Verrinen liefern: I 29 S. die vor Über die Zweifel an der Glaubwürdigkeit dieser Geschichte und der Echtheit nahezu 80 Jahren laut geworden sind.-Gesch. daß er durch kecke Angriffe auf mächtige Persönlichkeiten mit der in Konflikt geriet und seine rca^QrjöLa im Gefängbüßen mußte. 2) Teuffel-Schwabe. röm. und selbst ein so gründlicher und gewissenhafter Forscher wie F. über- dictum facete et contiimeliose in Metellos antiqimm Naevii est: fato Metelli Romae fiunt consules. daß seine Fehde aber speziell der Familie der Meteller gegolten habe und es dieses mächtige Haus gewesen sei. scheint sein. ihrer dichterischen Belege. 61f. 211 f. Lit. d. 3. Gesch. dessen Rache der Dichter zum Opfer gefallen sei. 23. 140. röm. cui tiinc Metelliis consul iratus oersii dicitur: responderat senario hypercatalecto . Liter. Rom. O. Forschungen S. 67. 10 Or. F S. Naevius die Tatsache.

S. Wende ^) können Anspruch darauf erheben. Cn. Gesch. Teuffei. Es war Karl Gottlob Zumpt. f. d. derselben Verrinenstelle^). (Jena 1843) S. Der äheste Zeuge. eine befriedigende Lösung der von Zumpt hervorgehobenen Schwierigkeiten gegeben zu haben. Beide beziehen den Spottvers auf das und diese Meinung scheint allgemeine Billigung gefunden zu haben obwohl sich nicht nur nichts Positives zu ihren Gunsten anführen läßt. der Hohnvers fato Metelli könne unmöglich von dem Dichter des Bellum Poenicum herrühren.-Gesch. Lersch.. Gesch. versu Saturnio (Bonnae 1838) S. quem vocant 417 Anm. sondern sie auch bei genauerer Prüfung als mit den Tatsachen unvereinbar sich herausstellt. 87) entgegen- setze ich Pauly-Wissowa. 24. reliqu. Caecilius Metellus bei. De numero Saturnio specimen primum (Quedlinburg 1846) S. tung Dieses Bedenken besteht noch heute un- geminderter Kraft. Verfasser. Bonn 1875) S. also über zwei Generationen nach dem Tode des Naevius.Pfau. 00. schen Bezifferung 2) In der zustimmend Bern- H. 72. Roms während des Verfalls der Republik 1 51. 297. Altertumswissensch. Münzer a. da die Familie der Meteller erst im letzten Bemerkung Romae fiiuit consiiles Drittel des zweiten Jahrhunderts v. Düntzer und hardy. 548 = 206. B. Roms ir. a.A. Lit. 81) im J. Sp.52 G.. Drumann. De Rom. Creticus (Nr. der bei Gelegenheit der Erklärung nung nicht für wert gehalten. Chr. im gleichen Sinne Klußmann. O. >^). 1207. aber für die Existenz und Popularität des Verses über ist die Consulate der Meteller Cicero. J. Real-Encyklopädie III Sp. Caecilius Metellus (Nr. 329ff. daß man sich ihrer Bedeutung unmöglich verschließen kann. 11. Ribbeck aa. der mit offenbarer Anspielung auf ihn in der (ersten) Anklagerede gegen Verres dem designierten Consul 1) für 685 = 69 Q. zwar nicht für den Consulat des Q. 3) Zeitschr. der Einfachheit wegen im Texte den Namen der einzelnen Meteller die Nummern der Münzergroßen Ausgabe von Ciceros Verrinen (Berolini 1831) L. . wie sie dem in jenem Verse enthaltenen Angriffe zur in Voraussetzung diene. 15 nennt „die ersten Consuln aus dieser Familie". WissowA Metelli während der republikanischen Zeit ') solche Zweifel der ErwähUnd doch sind die Gründe des Zweifels so gewichtige. 4) De Caeciliis Metellis I (Dissert. Schanz. im ölfentlichen Leben und in der höchsten Magistratur des Staates eine solche Rolle zu spielen be- gonnen habe. die an die auch der Scholiast die erwähnte hinwarf.^ S. 5) z.. 1202 ff. Naevii vita et carmin..S. 31-34. K. E. denn weder die unmittelbar an Zumpts Behaupsich anschließende Polemik von Franz Ritter 3) noch die späteren Ausführungen von C. Neumann. Notiz anknüpft. 16 ff. Vlll 1841 S.

1206 (Liv.S. beigebracht hat 3). ohne Kampf vor sich ging. a. 512. hat für die damalige Zeit ebensowenig etwas Auffälliges und Anstößiges wie der Umstand. vitissimis (a. 520. tamen factus est a. ut ceteros ex vestra familia. Staatsrecht I. der Sinn ist: es ist eine unentrinnbare Schicksalsfügung. Nun läßt aber. wie beider Männer lebhaft eintraten. VIII 15 alioqui fratribus Ulis quasi fato (iis). 32) auffassen möchte . te non fato. gleichbedeutend mit fortuito. die schwere Beleidigung. 1) Vgl. S. der tatsächlichen Unterlage. es der Spottvers ist. 32 nam Q. ent- und ausgeschlossen seien. sed fato. 12 data fato etiam 18. soviel behrt alles. Claudius Nero für die Wahl und. nisi forte animum ac fortitudinem in proelio ad Metaurum commisso atque patris res gestas laudesque. daß er bei seiner eigenen Wahl als Magister equitum des die Comitien abhaltenden Dictators fungierte i). die dann auch glatt uns bekannt. 9) Ädilität des Jahres 545 3) = 209 XXVII : das Volkstribunat. non tam opera sua. so daß sowohl die römische Ritterschaft wie die ruhmreichen Sieger von Sena. sed opera siia consiilem factum. keineswegs es ist fato. Veturius in den Kämpfen am Metaurus hervorgetan.Naevius und die Meteller. Danach entwas man zur Erklärung eines so heftigen Ausfalles. daß die Meteller in Rom Consuln werden müssen. ohne die Prätur bekleidet zu haben. 53 hält (§ 29) : nam hoc Verrem dicere aiebant. den herben Spott des Pasquills in keiner Weise gerechtfertigt erscheinen. Sp. Er war seit zehn Jahren Pontifex. daß für die vom fatum Begünstigten eigene Tüchtigkeit und eigene Verdienste. was uns von der Person des Consuls von 548 206 und den näheren Umständen seiner Wahl überliefert ist. gesserat atqiie O. durch welche andere sich einen Anspruch auf das Consulat erwerben. quodam Furiae fiiit gentl Qalllca bella oder bei Plinius epist. vielmehr liegt in artig dem Hinweise darauf. a. . Mommsen. Metellus anno demum 545j209 aedilitatem eum solis equitum consulumque commendationibus consulem creatum esse in annum 548/306 quis non intelligat? Quid? De re publica merita num potuit afferre? Certe nulla. wie Wende der- O. a quibus facti sunt. hatte in zwei aufeinanderfolgenden behrlich = Jahren beide Ädilitäten bekleidet-^) und sich nachher ebenso wie sein Kollege im Consulate L. C. 2) Münzer O. ut Cicero ait. a. S. datum ut divites fierent in. Livius Salinator. heißt ganz ähnlich wie es bei Livius XXXI 48. denn daß er zum Consulate gelangt ist. Wende consul. und M. a. Der Gegensatz von opera siia läßt über die Bedeutung des Instrumentalis fato keine Unklarheit aufkommen. macht versehentlich aus der plebeischen 21.

die seinen Angriff um in einer Weise Wirkung bringen mußte. Caecilius Metellus (Nr. daß bei der Waiil oder während der Amtsführung ') des Q. so daß man von beiden habe erwarten (wahrscheinlich Brüdern des Consuls) eine voraussichtlich erfolgreiche Bewerbung um das Consulat für die nächste Zeit 1) Keinesfalls bildet die Tatsache. Sp.). soll gewiß die Möglichkeit nicht in . Siehe die Stammtafel bei Münzer a. M. Consul 503 den ehrwürdigen Pontifex maximus und Sieger von Panormus = 251 und 507 = 247. seinen Spott nicht mit einschließen konnte. in nicht leicht 3) den Sinn kommen. acht Jahre vorher die Quästur bekleidet hatte. daß der Verfasser des Hohnverses einen Einzelfall verallgemeinert habe. O. daß im Consulatsjahre des Q. L. 1229 f. Der Versuch Wendes. Caecilius Metellus (Nr. Prätor war. 76). zur Zeit der Entsein. also das fato consules Familieneigenschaft der Meteller bezeichnet. L. 73). jene Verhöhnung hervorzurufen. 72). wie der Plural Metelli'^) zeigt. gibt es keine Meinungsverschiedenheit: hatte er doch selbst die Ruhmestaten dieses Mannes zu verherrlichen Gelegenheit Plural daraus gehabt. stehung dieses Verses schon mehrfach vorgekommen Metellerhauses daß Anihrer wenigstens nach der Ansicht Gegner durch Glück ohne Verdienst zum Consulat gelangt waren. generellen Plural 'Leute wie Metellus' zu fassen. jemandem . 8 f. Metellus ein andres Mitglied derselben Familie. Metellus noch in seine Lebenszeit Caecilius Metellus (Nr. Metellus Dinge vorgefallen sein können die in unserer Überlieferung keine Spur zurückgelassen haben und geeignet gewesen sein könnten. man alle nicht annehmen. doch Will nur auf einer recht vagen Möglichkeit beruhenden Annahme bleibt die zweite größere Schwierigkeit ungelöst. daß Naevius den einzigen Consul dieser Familie. so gehörige muß des es. Darüber aber.54 G. während ein dritter. wird wohl Ihn als sog. einen Beweis 2) für die Unfähigkeit oder Unwürdigkeit des Consuls Metellus. zum Consulate gelangte und die Consulate der beiden Vorgänger um eine und zwei Generationen fällt. in welchem überhaupt zurücklagen-^). den zu erklären. der nämlich dessen Vater. und so hat es auch Cicero aufgefaßt. XXVIII 11. in außer Q. a. WissowA Nun Abrede gestellt werden. Aber auch bei einer solchen. daß die vom Senate angeordnete Rückführung der Bauern aus der Stadt auf ihre verlassenen Güter den Consuln manche Schwierigkeiten machte und nicht ohne Widerstand vor sich ging (Liv. fieri als eine Das paßt aber in keiner Weise auf das Jahr 548 erst der dritte Meteller = 206. wenn er ceteros ex vestra familia dem Metellus Creticus gegenüberstellt.

darüber Liv. daß wir es auch ohne ausdrückliche Bezeugung anzunehmen geneigt sein würden. quemadmodum arbium impenommque. in welchem der jüngere Africanus zu dem Macedonicus und seiner Familie stand. der letztgenannte L. VII 142 um eine Generation abzurücken. Metellus Calvus Söhne des Consuls von 548 206 gewesen sein könnten. 84). XXIV 18. ita Caeciliae notanda claritudo est. ita gentium nunc florere fortunam. zudem nach seinem XXII 53. so zeigt doch die von ihm selbst mitgeteilte sehr boshafte Bemerkung Scipios über den jüngsten (vierten) Sohn des Macedonicus. sondern xaxä rö jtsTtQtofxsvov Consuln in Rom geworden. Caecilius Metellus Macedonicus (Nr. nunc interire. Bekannt ist der ausgesprochene Gegensatz. in der Zeit der gracchischen Wirren in = rund 20 Jahren (von 631 vier = 123 bis 652 = 102) knüpft: sechs Consulate feierten. O. Metellus konnte früheren skandalösen in so Benehmen (s. nämlich die vier Söhne des Q. 43) beiden ConsuP ge- ernster Zeit als Bewerber um ist das Consulat gewiß nicht in keiner von Frage kommen. qaippe intra duodecim ferme annos hiilus temporis consules fuere Metelli aut censores aut triumpharant amplias duodecies. und wenn auch Cicero (de off.Naevius und die Meteller. Ganz anders liegen die Verhältnisse zwei bis drei Gene- geben hat.Meinungsverschiedenheit' zuweilen recht giftiger Art sein 1) Ich halte es mit Wende a. S. Wir kommen somit auf keinen es zur Lebenszeit des Cn. Metellus Caprarius (Nr. 94) und die beiden Söhne des L. I 87) nur von einer sine acerbitate dissensio spricht. daß die Äußerungen dieser . der allzu große Zeitabstand (zwischen den Consulaten des Vaters und des älteren Sohnes würde ein Zeitraum von 63 Jahren liegen) nötigt dazu. C. h. liegt so nahe. Daß ein solches außergewöhnliches Hervortreten einer einzelnen Familie bei persönlichen und politischen Gegnern Äußerungen mißgünstiger Kritik hervorrufen mußte. n. 83) rationen später. . daß die beiden Brüder Q. und des jugurthinischen Krieges. iit und Censuren bekleideten und fünf Triumphe (II so daß Velleius 11. 3) daran die Bemerkung paulo ante Domitiae familiae. beruht auf ganz willkürlichen und künstlichen Voraus- setzungen. sie seien nicht durch Verdienst. daß Naevius keine Mehrzahl von Metellern ge- denen der Spott der Gegner nachsagen konnte. = sie trotz Plin. wo die sechs Urenkel ') des Consuls von 548 206. 55 können. 37 f. Caecilius Metellus Calvus (Nr. a. für unmöglich. ut appareat. und tatsächlich worden. nunc senescere. Fall um die Tatsache herum. Metellus Macedonicus und L.

1) II Si quintiim pareret mater eins. sich die Rolle. WissowA konnten: die Söhne dieses Hauses. 167) 2) C. wie Horaz (sat. wie die Fragmente er- kennen lassen. . 1 S. der sich des Verses weder dem Inhalte noch der Form nach zu schämen wichtiges Aber ein Moment spricht dagegen. nicht wohl durch Umstellung der Worte so weniger Berechtigung hatte. würde sie falls ihre Mutter noch einmal geboren '). nachgeholfen^). kann liae Wer sich der Schlußfolgerung nicht entziehen. S. Männer und Familien seinen und der. de orat. a. einen Esel zur Welt gebracht haben dankt Cicero die Kenntnis dieses Witzwortes Satiren ja dieser Gegensatz der führenden literarischen 1. Italic! Rom. Nach einer neuerdings ausgesprochenen. fiiint. Bemühungen um Förderung der Eheschließungen welche die Censur des Macedonicus erfüUten^). Cichorius. Den Caprarius des hatte 5. vergegenwärtigt. II der Polemik gegen die er. Lucilius selbst für den Verfasser zu halten. bei der der Mann Meteller fortlebte. S. 267. daß der Vers fato consiiles nur in dieser Zeit der claritiido CaeciIn erster Linie Metelli Romae fiiint familiae entstanden sein kann. 67) zeigt. würde man geneigt hätte. da er sich in der überlieferten bei Form selbst dem weiten Spielräume. XLVII. in dessen Ausdruck gefunden Nachwelt als hatte. Zander (Versus poet. das als der Ciceroscholiast um durch die Art und Weise. stellten in ihren geistigen Fähigkeiten derart eine absteigende Entwicklungsreihe dar. daß man annehmen müsse. Cichorius a. Lucil. 3) F. Cichorius a. Buches eine Verhöhnung der darstellte. XXXI ff.. ein Verfahren. hat den Vers früher für einen Saturnier gehalten und. 4) Sehr schön dargelegt von Marx a. sein. Münzer in llbergs Neuen Jahrbüchern XXIII 1909 S. als solcher darstellen ließ. 279. dem Lucilius. Man . O. während des 26. 145. den die Gesetze' dieses Versmaßes ließen. vgl. Untersuchungen zu Lucilius S. S. und Baehrens (Fragm. sehr einleuchtenden Vermutung 2) verhätte. 52) schreiben fato Metelli Romae consiiles antiqui S. vgl. 5) Lucian Müller (Der saturnische Vers und seine Denkmäler S. a. F. O. Marx. 111) fato fitmt Metelli consiiles Romae. asiniim fiiisse parituram. so meinte Scipio. wie er den Gegen{ciii vers der Meteller einführt tunc Metellus consiil iratus versa Cic. O. 192 ff. . S. vgl. die das Haus der Meteller gegen Ausgang des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts im Staate spielte. und die Anfeindungen.56 G. a. 133 ff. 87 f. Spottes in einer Satire Buches zur Zielscheibe seines die Ehesatire genommen und riisticus aus dem designierten praetor urbaniis einen praetor gemacht 3). 278f. die es aus diesem Grunde erfuhr.

also im Versmaße machen konnte. war. S. denn von der Dichtung der auf Lucilius folgenden Generation wissen wir blutwenig und nichts. etwa die Wahl des Caprarius = 113 oder des Q. Q. man wird sogar. Metellus Baliaricus (Nr. = — Abfolge der Bücher dieser Sammlung eine chronologische ist. der ältere Sohn des Calvus. ob wir überhaupt für einen solchen Spottvers nach einem bestimmten Dichternamen suchen sollen und ihn nicht vielmehr jener autorlosen die Poesie zuzurechnen haben. für Buch 28 und 29 noch um ein paar Jahre hinaufgehen müssen. Es ist aber auch sehr zweifelhaft. in welchem die erste. Metellus Delmaticus (Nr. seinen Gewährsmann wohl nicht aber der vorausgehende Vers des Naevius ein Saturnier war. 68 ff. diese Vermutung das dann müssen wir freilich Hoffnung aufgeben. einen solchen Ausfall nur in einer Komödie. erst 631 123. Buche. daß Naevius. die Bücher 26 30 späterer Zählung umfassende Sammlung der Satiren veröffentlicht wurde. Richtung der Trifft kam. Aber Gedichte in Senaren finden sich bei diesem nur im 28. = L. Pfeil Wut. was für unsere Frage förderlich wäre. Tatsächlich ist der Vers ein den Lucilius verfaßt haben könnte. 57 responderat senario hypercatalecto. erst 635 = 119 Consul wurde. Diese lagen erst vor. und eines der letzten für 641 Consulate dieser Generation. aus welcher Richtige. mit der die römische Volkspartei den Nugibt uns einen Fingerzeig dafür. lich qiii et Satiirniiis dicitur). a. so waren damals die Voraussetzungen noch nicht gegeben. als die ganze Reihe der Brüder und Vettern mit unwiderstehlicher Folgerichtigkeit die leiter höchste Staffel der römischen Ehren- erstieg. wenn der Bühnendichtung. 97) für 645 109 wird diese Äußerung des neidischen Hasses gegen die über Gebühr bevorzugte Familie ausgelöst haben: die leidenschaftliche = midicus verfolgte. da die tadelloser Senar älterer Bauart. er der Verfasser außerdem war doch zu bedenken. den Dichter des Spottverses bei Namen nennen zu können. erkennen läßt. . 91). deutdieser. 82). und 29. und die Abfassung dieser Bücher fällt nach den ausgezeichneten Darlegungen von Cichorius ') vor das Jahr 631 123. daß für ihn bzw. unter denen wir uns den Spottvers entstanden zu denken haben. O. deren aus der Stimmung des politischen 1) a. Da aber der älteste von den Söhnen des Macedonicus.Naevius und die Meteller. Metellus Numidicus (Nr.

läßt sich 1) Cic. garkeine Hindeutung auf einen Vers von fato und opera sua enthalten. die man im 711 Stande emporgestiegene P. der Fall gewesen J. an allen Straßenecken angeschlagen lesen konnte: conciirrite omnes aiigures hamspices. zum Verfasser. 684 aus = 70 her. unter Zustimmung von Düntzer Lersch a. genügt es darauf hinzuweisen. Außerhalb der um dem zu einer seiner Ausdrucksformen zu verhelfen. daß bei Cicero die Gegenüberstellung . . a. B. est recens: portentum inusitatum conflatum nam miilos qiii fricabat. also auch keinerlei Anlaß boten. und sodann. kannten also den Vers. sondern erst zum Zwecke der GegenCicero und seine Zuhörer im J. einen solchen zu erfinden. de orat. fato Metelli factus est. plec- die zwar von bestimmten Persönlichkeiten herrühren. 280.58 G. Dies letztere ist z. der zweite hat einen römischen Ritter C. Romae fiunt consules Vergleichen lassen sich auch Spottverse wie mordax Memmius und Aemilius fecit. 3) mitgeteilten Versen. II 240. sind. Ventidius aus niederem Bassus Consul geworden war. der erste rührt von dem Redner L Licinius Crassus der ihn einem Bürger von Tarracina als Ausdeutung der Abkürzungen eines an den Häusern angeschlagenen Wahlprogramms in den Mund legt. dung und nur aus den Worten Ciceros herausgesponnen daß einmal Ciceros Worte Um diesen haltlosen Einfall zu widerlegen. wie im Wahl- kampfe üblich waren. bei den von Gellius (XV als der 4. eine Albernheit wäre Meteller nicht wenn das fato consules fieri der etwas Gegebenes. 24 erklärt sowohl den Vers des Naevius wie die Drohung der Meteller für lusus otiosi alicuiiis liuii magistri. überstellung erfunden wäre. lacerat lacertum Largl titur JRutilius i). O. gehalten gleiche ist. =43. ich consul Mit diesen Versen möchte auf eine Stufe stellen. dann aber freilich auch ebensoschnell wieder vergessen werden und es nur einem glücklichen Zufall verdanken. ganze Vers könne eine spätere Erfinsein. sie aber offenbar im Tone volkstümlicher Spottverse. S. Canius 2) L. 72 f. Erwägung gelassen habe der ich die gelegentlich hingeworfene Ansicht 2j. WissowA Tageskampfes geborene Erzeugnisse rasch Verbreitung und Beliebtheit gewinnen. Daß das Versmaß überall das ist kein Zufall: so bescheiden auch die Ansätze zu poliin tischer Satire sie der römischen Komödie geblieben politischen Pasquill sind. wenn das eine oder andere von ihnen auf die Nachwelt kommt. so haben doch ausgereicht. ob auch den Verfasser. S. ebd.

dessen Quelle nicht zu ermitteln ist. Die lateinischen Muster- beispiele der verglichenen griechischen Versmaße sind erfunden. so unterDann kann er liegt es keinem Zweifel. d. f. wenn auch die als Belege angeführten Saturnier der Triumphaltafeln und des Naevius ge- — wiß aus Varros Schriften entnommen sind. daß er hier gemeint ist. weil die ganze hier vorgetragene Ansicht nicht die seinige ist. zu Göttingen N. jedenfalls liefern diese kein Zeugnis für die Urheberschaft des Naevius. für eine von ihm verworfene Theorie selbst neue Musterbeispiele zu erfinden. 1) daß Anm. und danach später noch häufig in Für die Quellenanalyse des Caesianischen Abschnittes de Satiirnio versa hat F. Kapitel beginnt mit einer Polemik gegen diejenigen Gelehrten. 16) nach Horaz (epod. 59 den Worten nicht entnehmen. 7 ff. und man doch gewiß nicht annehmen wird. . VI 266. Hermes XXIV S.9 266. 2. wird diese ganze Erklärungsweise des Saturniers lich Denn abgelehnt Verfasser deut- vom im dritten Abschnitte 4).Naevius und die Meteller. zuerst Dieser Vers erscheint als Schulbeispiel bei Caesius ßassus G. daß Caesius Bassus selbst diese Verse gemacht habe. daß er sich die Mühe genommen habe. welche Satarniam versam existimaverant proprium esse Italicae regionis: da dies die Ansicht des Varro war (de lingua lat. Kgl. ein- des Idealsaturniers durch die Worte: quem Metelli proposiiemnt de Naevio aliquotiens ab eo versa lacessiti. ist ausgeschlossen. angeführten Saturnierbeispiele d. Wiss. und zwar sicher erst nach Varro. 34). Aber eine indirekte Bezeugung für den Vers und seinen naevianischen Ursprung haben wir in dem Gegenverse der angegriffenen Meteller malum dabiint Metelli Naevio poetae. ein solches gibt erst der Verrinen- kommentar. 281 Der saturnische Vers [Abhandl. und nur in einem Punkte scheinen mir seine Ergebnisse einer Korrektur zu bedürfen. der jenen zur Voraussetzung hat und den Namen geführt des Dichters nennt. L. Das der metrischen Überlieferung. alle die 2. das zweite (265. da das eine turdis edacibus dolos comparas amice (265. VIII 299) gebildet ist. 18) quem non rationis egentem vicit Archimedes nach Vergil (Aen. 'AqxlIöxsiov und EirtoliösLov bezeichneten Formen. aber nicht die Quelle sein für die im folgenden Passus 265. 5] Ge- sellsch. F.3 gegebene Gleichsetzung des Saturniers mit drei griechischen Versen.7. welche mit der Er- klärung beginnt (266. VII 36j. Leo in vorzüglicher Weise die Richtungslinien vorgezeichnet i). seiner Darstellung. nämlich den von den griechischen Metrikern als EvQiTtidsiov. VIII S.

18 addita una syllaba ad iambicnm vcrsiim. concinnatio operiert. Zusammensetzung aus der zweiten metriim) erklärt Hälfte des iambischen Septenars (hipponacteus quadratus iambiciis) Ithyphallicus (266. sah und Diomed. daß die hier an letzter Stelle vorgetragene Erklärung des Saturniers Eigentum des Caesius Bassus selber ist. daß Friedrich Blass diese Erklärung des Saturniers Lebensende mit leidenschaftlichem Eifer verfochten hat. durch Anhängung eines trisyllabus pes Vorsetzung Freiheiten Saturniers von duo iambi pedes (Diomed. WissowA asperrimi et ad demonstrandum nünime aecomodati seien. Für die Geschichte des Saturnierproblems von Interesse zu erwähnen. häufiger als seine Vorgänger mit der aber mir trotz Verses auf Varro deshalb bedenklich. jedenfalls spricht nichts gegen die durch den ganzen Aufbau der Auseinandersetzung gebotene Annahme. 1 Remmius I^ilaemon. senario hypercatalccto. 10) und dem das hier {phallicon wird. a. Pseudo- Ascon. ist O. des iambischen Septenars quid immcrentibus noces sein. 1 quid immerentis hospites vexas canis doch wohl mehr als Zufall ist. Diomed. a. 515. scheint da solche Musterbeispiele oft in Erörterungen von ganz abweichender Richtung übernommen werden.9).60 G. 6. 2) Es sei daran erinnert. Aber sei dem wie es will. wie Leo richtig gesehen hat. daß Gerhard Schultz im Hermes XXll S. dem es 1) 512. der. 515. durch adiectio einer Silbe ableitete wie den iambischen Septenar oder den Oktonar durch 3. Annahme großer im Versbau der altrömischen Dichter die Vorbilder des apud Euripidem et Callimachum et quosdam antiquae comoediae scriptores nachweisen zu können glaubte 2) endlich der . 506—518) für die Darstellung der metra Horatiana einen auch von Caesius Bassus benützten nachvarronischen römischen Metriker als Quelle nachgewiesen hat. Sollte benutzte Musterbeispiel . in dem Kapitel de versäum generibus des Diomedes (p. dessen Theorie des Versmaßes wir nicht fahren. vgl. so quid invides amicis wirklich das varronische würde das natürlich gar nichts für die Herkunft dieses ganzen Abschnittes aus Varro beweisen. der unter dann ein ungenannter nachvarronischer Metriker. der aber wahrscheinlich den Saturnier ebenso aus dem Senar '). . 5 die Zurückführung dieses weil der Anklang an Horaz epod. Wir haben also drei Schichten in zeitlicher er- Abfolge: zuerst Varro. der in dem Saturnier die Zusammensetzung zweier Kola. eines iambischen und eines trochäischen. 293 Anm. 260ff. nach Leos ansprechender Vermutung (Hermes es bis an sein XXIV S. und ihnen als optimus den Vers maluni dabiint Metelli Naevio poetae gegender als überstellt. Zeitgenosse des Nero.

im ersten Kolon auch nach der ersten Hebung. Der Saturnische Vers S. um dessen Bekanntschaft mit der altrömischen Dichtung es sehr trübselig steht. gelang. 1 Baehrens) in unserem Saturniervorrat überhaupt nicht gibt. weder Hiat noch syllaba anceps': daß es diesem Muster völlig entsprechende Beispiele abgesehen von einem zweifelhaften Verse des von Varro und Caesius Bassus nicht benutzten Livius Andronicus (20. 7 Anm. schaffenen Musterverse schien eine solche Einführung sich zu empfehlen. hat Leo gezeigt •). lag nahe. um echt Wer sich gegenwärtig ist. Versmaße mit fingierten Musterbeispielen zu belegen und daß wir gerade für den Saturnier noch bei den späteren Metrikern eine Anzahl neugebildeter Beispiele finden nicht 3). dessen Entscheidung wird lange schwanken. daß es eine feststehende Sitte der römischen Metriker die besprochenen 2j. 61 vorbehalten blieb. Hermes XXIV S. 287. und der sich die Mühe ersparte. 3) Leo. 2) Leo. — — oder daß er sich dieses Beispiel. das einzige. nachzuprüfen. Einschnitt nach der zweiten Hebung beider Kola. wie es nur der aufstellen konnte. das zu sein. inwieweit die erhaltenen Verse durch die Formel ihre Lösung fanden. Marburg 1909) S. De versu Saturnio (Dissert. Der Mustervers malum dabunt Metelli Naeyio poetae 'hat lauter reine Senkungen. dafür ein Schema von so idealer Reinheit zu finden.Naevius und die Meteller. er- dem die Reste der satur- nischen Poesie nur aus den spärlichen Anführungen der Hand- bücher bekannt waren. selbst fabriziert hat? viel zu musterhaft ist. . 52 f. Für den Inhalt des neugebildeten Verses den Stoff aus dem Leben des Naevius zu nehmen. sondern für eine neue Theorie neu ge. da dieser für die Zeit des Metrikers der einzige dichterische Vertreter des Saturniers war. 16. H. er bildet die zweite Hälfte beider Kola durch je ein Wort. Was ist nun wahrscheinlicher: daß es Caesius Bassus. aber bei einem nicht der Tradition entnommenen. sonst nirgendwo nachweisbare Beispiel eines in allen Punkten tadellosen iambisch-trochäischen Saturniers aufzutreiben. 2. und wenn Caesius Bassus den Vers fato Metelli Romae fiunt con1) Der Saturnische Vers S. hält. Und gerade quem Metelli proposuerunt de Naevio lacessiti verstärkt den Verdacht: um Hinzufügung der Worte ab eo versa Sinn und Gedankenzusammendie aliqiiotiens hang der als metrische Beispiele angeführten Verse kümmern sich doch die Grammatiker sonst nirgends. Bergfeld. vgl.

Fortun. Metriker.. ältere Quellen anknüpfenden Tradition. um eine Antwort der Ange- griffenen nach Art des vorliegenden Drohverses herzustellen. WissowA siiles als naevianisch kannte. Hermes XXIV S.62 G. daß er es dem Angreifer heimzahlen werde. S. 17. die den Vers als authentisch hingenommen haben. a. die Neueren. Sacerd. Breslau 1885. auch Pseudo-Ascon. 531. Vict. aus ihm Aphthonius (Mar. besaß kein Organ. ohne daß man wußte. Die Frage. 2517. 294. 283 Anm. an denen wobei die Zwischenautoren für uns ohne Bedeutung sind i). so brauchte er seine Erfindungsgabe nicht in große Unkosten zu stürzen. 3) oder durch mündliche Verbreitung den. Atil. alle Stellen der lateinischen gehen auf Caesius Bassus zurück. Also erst für die neronische Zeit ist bezeugt. 19.^ vgl. Schultz. Fortun. zwischen Cicero und Nero. O. um zu replizieren — einen Marforio. 5). Nirgendwo erscheint er in einer mit Umgehung des Caesius Bassus direkt an Varro oder Pasquino Zwiesprache hält. der zugleich Caesius Bassus selbst benützt (vgl. der Angegriffene aber der mit . Plot. denn er hätte sich von einer solchen Erwiderung keine große Wirkung auf das Publikum versprechen können. daß der Vers malum dabunt Metelli Naevio poetae erst in Neros Zeit von Caesius Bassus als Musterbeispiel des Idealsaturniers erfunden worden ist. einen Angriff gegen einen einzelnen oder eine Gruppe von Personen wollte. Maur. usus Sit. Dissert. 4. daß der Vers fato Metelli Romae fiunt consules als ein Produkt des Naevius galt. a.) 139. G.) hat nichts zu besagen. \ .) Terentian. hätten an ihr nicht vorbeigehen sollen. wohl nicht gar zu lange vor der unteren Grenze Durch eine Mittelquelle (Leo. Die Abweichung dabunt malitm Metelli (Terent. Quibus auctoribus Aelius Festus Aphthonius de re metrica 1) V. so konnte das durch den Mund des Schauspielers von der komischen Bühne aus geschehen oder durch Anschlag von unbekannter Hand an den Häusern [iit viilgo per vias iirbis versus richten proscriberentiir Gell. so tat er besser zu schweigen.. woher er kam. Maur. Der vorgetragenen Hypothese. Atil. die Jungen auf den Straßen sangen {versus hie scite factus cantatusque esse a pueris urbe tota fertur Gell. ferner Mar. Wenn die öffentliche Meinung öffentlichten. er vorliegt. kennen wir im alten Rom nicht — und wenn er zudem nichts anderes zu entgegen hatte als die Drohung. eines Spottverses. 12). XV 4. ist die sonstige Überlieferung dieses Verses durchaus günstig. IV 5. auf welche Weise eigentlich die Meteller ihren Drohvers ver- wird ihm kein Kopfzerbrechen gemacht haben.

hat der bekannte Horror vacui der Grammatiker. p. jektur zu einem Verfasser dem anonymen Verse durch Konverholten. die Kenntnis augusteischen Zeit um die alte Poesie sich davon. Paul. 1) Verrius Flaccus kennt noch die Beziehung der Plautusstelle auf Naevius. war auch damals nicht verloren gegangen'). während der Zusatz praecipue Metelli auf der Kenntnis des Drohverses beruht. daß Cn. 36. Naevius mit den Großen des Staates manchen Streit ausgefochten und dafür hatte büßen müssen. 51) geht vielleicht die Angabe piilsus Roma factione nobilium auf gute alte Überlieferung zurück. der kein herrenloses Gut duldet. so riet. der auf ihn als den Verfasser wohl begreiflich. . Bei Hieronymus (oben S. erscheint der Irrtum des Mannes. 63 dieses Zeitraumes. So wenig man auch seit der kümmerte.Naevius und die Meteller.

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.Die Personennamen im vierten Bande der Inscriptiones Graecae von Friedrich Bechtel. Graeca Halensis.

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d. Inscriptiones Graecae gegenüber fühle die er ich die Verpflichtung ihn auf die Personennamen zu prüfen. Grund des von Le Bas gelesnen Genetivs Nach Fränkel In dieser MEAlOHi lOS. O-'^Qog (einer. sei es zu MeXiO^rjgiöag. soll sie nur da Gegenvorschlag zu machen weiß. 1. Kritik Ich will zuerst wo er einen Band denen bringt. in gekommen. den der neue dann die Vorschläge Fränkels vor Augen führen. Der Gewinn besteht zunächst darin. daß drei Namen. 452) steht oioc. setzte So man an vielmehr auf 3l£li&fivoc auf der phleiasischen Grabschrift Smlg. weiß. keinen sei es Nominativ. mit ich nicht einverstanden bin. die an Namen historischer Zeit selten und von Fränkel 5* . zu Meli- dem die Jagd am Herzen liegt). gleichzeitig Bereicherung so daß das Namenwörterbuch und Korrektur empfängt. sich auseinander zu setzen hat. I. mit deren Arbeit er lungen keinen Anspruch: noch einmal publiziert. nach der erneuten Prüfung der Steine gestrichen werden müssen. abweichend von Fränkel. auf -log. deren Bildung oder Bedeutung Anstoß erregte. 31s XtS-i]v. Denn jeder bringt neues Material oder doch neue Lesungen. sieben Jahre nach ihrem Er- So werde ich vielleicht manchem Dinge sagen. auf dem Steine. sondern den Genetiv eines Femininums. und wer üben will. 3172. (no. Wort für laut Wort zu werden kontrollieren.Jedem neuen Bande der enthält. h. Blelii^i]Form sehe ich. lassen. von dem sichren Gewinne sprechen. die Gegen Fränkels Auffassung zweistämmigen spricht die Ableitung ist. die er schon Dies kann mich nicht abhalten das Ergebnis meiner Prüfung extenso vorzulegen. Auf Vollständigkeit erheben meine Mitteinur wer schon herausgegebne Inschriften pflegt die Herausgeber. An die Durcharbeitung der von Max Fränkel besorgten Bearbeitung der Inscriptiones Graecae Aeginae Pityonesi Cecryphaliae Argolidis bin ich erst jetzt scheinen.

ä).oy.ccc. 3325 u stätigt (no. Ich bemerke. weil sie erst nach Abschluß Ich führe hier die vor bekannt wurden. der bisher nur lose unter- zubringen war. da auch Fränkel zu ihr gelangt sich fast Das Verbum ui]douai bezieht immer auf Er- sinnung von Schädlichem.ä{ö)aQ verändert. Anfang an in die nicht hinter Lesefehlern versteckt sondern von sichrer Lesung vorlagen und im Namenbuche nur seiner letzten Redaktion darum fehlen. wofür man (iHloxddqg zu erwarten gehabt . Augen. von Baunack ffh'/. 484 lo. in Auf demselben Steine gelesen von Kaßßadiug{Z. Vollnamen. 2) 1) Durch die Beseitigung von Deutung von Me/. wenn auch nicht ohne Bedenken. die mir Anlaß zu Bemerkung geben. aufgenommen. 1 -aqevg ZU uqi] Schaden. BncMTEL bemerkte Tatsache. Diese Vermutung wird von Fränkel. ich füge in die Auslese aber auch einzelne schon länger bekannte einer Namen des Gebietes ein.f]g. wird auch die GP. der eLn)oaro dQi]v. 3. Schon Kaßßaöiug und Baunack haben vermutet. daß auf den Grabsteinen der Phleiasier der Name des Toten gewöhnlich in den Genetiv gesetzt wird.146 vorgeschlagne Man wird jetzt MeXt&täv zu Jet&üiv als stellen. beDiesen hat Prellwitz Smlg. das Patronymicum zu (Oilovlog.oy. die sprachlich oder sachlich interessant sind. daß Evdv^r^g gemeint sei. A. bezeugt durch I . daß wir durch den Vollnamen 3h]aiüQsvg den Schlüssel zu dem spartanischen Namen L4q£vg erhalten. der die Spuren des E auf dem Steine gefunden hat.i&äir in Neapel Mr/. 2) Zu Mtiaüuyus und Miiatuptvs gehört Koseform Mrjats. 0i'/. Mri G L-aoevg (Epidauros) Die Lesung scheint ist. riv civ^ T]Q. hätte.68 F. 90). daher definiere ich den JIi]aiaQ€vg als den Mann. Namen 1484 41). Fränkel bezeugt (l)IAOKAI A^ und ergänzt (DLloyJü\ö]ag. einer bisher noch nicht bekannten zweistämmigen Koseform zu Oüo/J.') selbst 2. Ungleich größer aber ist die Zahl der in dem Bande vereinigten neuen Namen. sicher.ti^tjr hinfällig.

Bisher war es nocii nicht zu belegen.. Bezeichnet wohl den Mann. '^-d-ccv fiavTog (Epidanr OS) 9882. KoLgö-f-Luyog (Euripos in Akarnanien) 1504 Ii:. also wird in man auch 'Ad-avuavrog nicht -d-BQGrjg zu -d^egaog.zu styog.cpgiov MetanovTLvog 1215. Man hat aber der Überlieferung nicht geglaubt.zu ""yotgog ij) Heer. Aeo. Koigo. Perf. svy^L- liegt neben dem 5-Stamme e^xeoy. Der Name knüpft also an eine Liebhaberei oder Kunstfertigkeit an.7. Nachweise der Sippe und Rechtfertigung des angenommenen Appellativums xoLgo.leßog. 69 Eiyii. wenn auch nicht erklärt. daher hat er eine MeTote in Oropos (IG VII 455). yleö. 144). xQun-. Zfü^-avAog verbindet. Evd-d[gorjg] 1549 in der Argolis keine wahrscheinliche Ergänzung. Evxi-y. LÄo-d-egor^g (Epidauros) 1485 In der 119. . Das Element Juvyr^g. Oegoav- 32. Neben fxdvTcc 'Ad^civixavrog 1) steht Qch^avroQ. Gagalag und Qagovrag Also ist in Hermion 729 10. Landschaft Argolis wird diese Vokalisation des Ele- mentes bevorzugt: dgog in Trozen 823 QiQOavÖQog 'AUv. ygärog. 6 weisen auf d-agavg 3 = d^gccGvg. 'ETtsvxrjg.73. nicht Nominativ eines Maskulinums wie GP..zu Zev^cti.Die Personennamen im vierten Bande der Inscriptiones Graecae.im Sinne von tb'Uo-. Daß ist. 1) Den Namen hat Kalbe! gefunden (Epigr. hat Fränkel gesehen. vertreten durch Qio- (Phleius) 462. Dieser Name war aus den Handschriften längst bekannt. Qcouavxog bezeichnet den. aktivem Sinne nehmen. neben y. is. Gr.'/. 3s.f^g (Epidauros) 1492 17. (Epidauros) 1492 22. über den man sich wundert oder den man bewundert. 1224.ög 952 Oegolcov in Argos 529 69. zu d-avßaivco. Zev§i. Uolvevxqg) wie ^XsFi-. xvöog. Zu Qega- stimmt &egG- in Arkadien: &£g- olag Smlg. -d-av (lavT og Part. der verschiedene uijloi zur aUgiyB um auf ihr zu blasen. usf.141 gelehrt wird.vdi- (vgl. (-Jouävras Genetiv zu Ocofiüvras Orofiüvra.bei Solmsen Glotta I 76 ff.

. in ein neues Licht: früher wollte korrespondiert.zum Aorist von eyco. von Wilamowitz Sitziuigsber. in Vorderasien. 3E. Für diesen zweiten Leophron. 7) gedichtet: vgl.r]g (lies. leuhlv Smlg. Keil Anal. 36. 26. der bei lamblichos Ihgl rov nvOayoQiy.€Oikr]g. tische Ich setze die kri- Bemerkung August Naucks zu dem ^töcpgiov Kqoxw- vicai]Q her. Durch das Auftreten von nun auch -oyog in Aäoayog {^reiguvg BGH 13. daß er in der Heimat. 'AO^i)vaLog. ^X£. das gleiche Element. ^Xe-f^iaxog (Epidauros) 1115. 4140 enthalten und von Fick Beitr. Das Element ays. 36 erwähnt wird: ^^eöcpQiüv] yJecbq'Qwv aut p. hat yJeüifpior von Casaubonus übernommen. daß es mit oyf- Mit ^ye-ixuyog berührt sich ll Der neueste Herausgeber des Athenaios. epigr.ov ßiov Kap.erscheint hier außerhalb des Kompositums. I Neöcf^wv coni. erste mir bekannte Beispiel eines mit diesem Elemente gebildeten Namens aus dem Mutterlande.rückt 5) Fick Beitr. 228. Aeoff. \\\)\ p. das in ). ich -oyog durch Verkürzung aus 'loyj-fxaixog) auf -GysTog hervorgehn lassen. der nach teile dem Ur- Fränkels spätestens dem Anfange des 3. cui ylsöcpQiüv formam non debebat adimere Bekker. 1901. 1303. Vitiosa scriptura ^iaöcpQiov item tradita est in Athen. 268 besprochen -f-iavögog ist. Jahrhunderts angehört. müssen die Zweifel für ist immer verstummen. 29. zum Namen einer kleinasiatischen 'AQyJ-aavÖQog (Epidauros) 149621. bonus Descripsit Athenaei locum Suid. Das in Gottheit. hat Simonides das Lied auf die deUonöSmf d-öyar^fi iTinoir (Bergk' Fragm.). den Sohn des Anaxilas von Rhegion. 238. jetzt zeigt sich. Er ist sicher nicht Epidauros selbst gewachsen.Tsleicog i^d)?. Bechtel wahre Leidensgeschichte durchgemacht. sondern am Orte der Entlehnung zum ersten Male begegnet. Kaibel.70 F. '). Der Zu- fall will es. bisher noch nicht zutage gekommen ist. ^<lEcb(pQtov aut ^laöcfQiov corogl iussit Casauv. sondern importiert. Angesichts der Schreibung des Steines. 267. aye. mit dv{ä) komponiert liegt es in dem sikilischen Worte dayjöcoQog (den Spieß bestehend) vor: Kretschmer KZ. 432 no.

nach der zum Stamme gezogen werden muß. gebe ich zugunsten der zuerst von Crönert (Herm. 153. B.'^) 1) Zu den GP^ 223 genannten Namen (Blinkenberg Eretr. Der Vater des Aäxqig heißt 971. ist vermutlich Bruder der Klsnaqcb. aber auch als einstämmige Koseform betrachten. 2). Fränkel.qirog und Acrxqhijg. 218). daß -oirag ein selbständiges Element repräsentiere. und verdorben. 37. vermutlich zu einem der ebenfalls für Epidauros bezeugten Namen Ady. diese Tatsache hätte Fränkel davor bewahren können ^lä/. auf -oiras 21). der Zweistämmige Koseform zu Kleiraqetr). Aäoog.). Patronymikum eines Namens.qig zu betonen. 'AgOLvidag (Epidauros) 894 II i4. kommt Bioiras wegen Bwins in Eretria 2) 3) Der Genetiv AaxQari^os 728g hat dazu verleitet den Index mit einem Namen . Epidauros bezeugten 120). Münzen I f. jetzt auch von Solmsen (Beiträge -oi z. Msvirrig neben MEvoLti^g. Koseformen. 102 Imhoof-Blumer Kleinas. AdxqLg (Epidauros) 894 971. 'leqcoväg (Epidauros) 1437 Zweistämmige Koseform zu dem auch für Namen 'leqüwfiog (1087. Neben dem Namen • ^InTcirag liegt das Appellativum iTtTtirag in der Glosse imiirccg In- yrocfogßög (Hes. 1c. Evcpqog (Aigina) 83 ^. willkommene Ergänzung zu dem : lÄyq'nciq (Aigina) Dieser 47. 972. der an Weihung beteiligt ist.Die Personennamen im vierten Bande der Inscriptiones Graecae. Zweistämmige Koseform zu Evcpqwv. griech. Zweistämmige Koseform. Fehlt im Index. Name bildet eine bereits bekannten 'AyqoLrag. Der Kksi. verkannt 2. (wenn die Überlieferung bei Polybios 5. so daß er Aqolvog zu betonen wäre. 'laqtbwfxog 1113. 979. 1485 . 972 AäcpsLdrjg. 71 Münzen von Chios (Löbbecke. Wortf.'^) Die Ansicht. "Aly. KlsiTaqdi'^) (Epidauros) 1114. Gravskr.ad^€vr]g. 14.L&og gleichstellen. Ztschr. Numism. 37 richtig ist) neben 'iTCTtoLri^g. der eine doppelte Deutung zuläßt: man kann ihn als zweistämmige Koseform von \4qoivoog verstehn. wie ich unter II Die Überlieferung ist von ausführe. no. also mit E^vog. OiUxag neben (DiloLrag. no. I 51) vertretnen auf. Das Paar Idygirag LdyQoLrag hat eine Reihe von Parallelen: 'Innixag.

72 F. ist Er also von Mevrjz. nur daß das fehlt. wie TifieioQ (Trozen) 807. die KletoiHvaos bietet. aber der Index berücksichtig S. durch das KLio&enjs der nilmlichen Urkunde zugewiesen wird.gleichstehende Grundwort (Kirchner Prosopogr. Nach dem Index begegnet KXeiod-evrii in Trozen (82342). die epische Zeit hinauf. eine Weiterbildung der gleichen Art III •. Das Zitat Ibl Br. Es verdient hervorgehoben in der Argolis ihre zu werden. Att. wie die Patronymika zu Individualnamen wurden. 392 diese Zeile nicht. dem gleichen Rechte hätte aus KhoittiSrjos 731 Is eine Namenform 1) Kleomjd'fije gefolgert werden können. in Man nimmt in '^Qr^nddr^v die nämliche Suffixhäufung wahr wie Ta'/Mfxioviddr^g und andren. 2) Darf man <l>i). ist irrig. daß die Bildungen auf -öuq liche ursprüng- Bedeutung gelegentlich noch erkennen 4. (Epidauros) 1342 2. auch er wohl ursprünglich patronymisches Adjektivum gewesen. die Sie schließt sich zunächst an ''Og^iiag an. 972. Mevi]rioQ (Hermion) 729 Dieser stellt Name hätte schon GP^ 203 genannt werden müssen. Bechtel 3l£kdveioc: (Hermion) 732 IV Vermutlich Weiterbildung verkürzten 2. 41.in Mevijg vor. Ich würde auch ein patronymisches Adjektiv auf Geltung nennen. darov noXe^oio. da die Zeile nicht existiert. (Di'UiOQ (Epidauros) 894 sind von auf -öug.vov enecpvsv. lassen: Gedgijc Geagi- dag (Hermion) 728 IJävTig KalhfictxLdag (Trozen) 757 -log in dieser B 21. Mit ich zu belegen vermag. 971. neben durchgehendem KleiaS^s- glauben könnte. 9254J Add. die. Genau von II der selben Bildung. 'AQrjTiddrjv pLEydiHpiov' £^QS ydg iv rsfievsi iyiatrjßöXov 'AnöXkiovog ccÖTÖv YMi Tcareqa öv. 1114). wenn vi]g^) ich an die Form KUioi^evuoQ {Klscovidag KlsiGirevaog 757 £42). Diese Namen Haus aus patronymische Adjektiva.. XcnQvriog in Athen Und diese Bildungsweise reicht in denn der Name 'AQrjxLddrjg ist an ihr beteiligt. Epidauros (894 hj. die zuerst Baunack so definiert hat. ist mit MsvrjT. Über den ursprünglichen Sinn von '^Q7]riddr]g belehrt die 'AoTtLg: 57 "^^Og xal Kv'/. das eine Weiterbildung die Zu- gehörigkeit bezeichnete. 'Agrjv. 413). MeXävio^tog Namens *M€)Mvog. eines aus ])hlävL7t7Toc:. HoQfiidöag Die erste Koseform der Gruppe -og^wg.2) 1 2. Der Index betrachtet <l>dtia Genetiv was man als <Püiai ver- stehn müßte. . Aax^aTeis auszustatten. ohne Zweifel war KXsiad^eveog beabsichtigt.fiu (Argos) 5274 als als patronymisches Adjektivum auffassen? zu <hdeiai:.

denen sie zugrunde nicht liegen. und es ist gleichgiltig. 'Ovdzag und 0üi]Tag völlig gleich. so wenig wie XaqLvädrig von XctQlvog und Sie schließen sich vielmehr an Aloyjixug. tatsächlich zum Teil auch liefern. (DiXi]rcig hat Crönert für die ältre Zeit bezweifelt hält (Hermes Wer aber 'Ovärag für einen alten Namen (und und wer bedenkt. AiGyrjTädTqg. Worilorm AQiareQtvög übernommen. die den Vollender einer Handlung bedies wird doch Crönert tun). die. aus später Zeit (IG VII 1773 23) bezeugt. Xaund Xägr^g aus. mit andren Worten. tritt. .Stämme aufgefaßt. ist Aq iGTSQlVOg händig ist. 73 'Oglccq (Epidauros) III 894 e. links- Ich verstehe AQiorsQivog als Man könnte an Verkürzung aus dQiOTSQÖ-yeiQ denken gerade der Fränkel aber bei Benennungen nach äußerlichen Auffälligkeiten einstämmige Spitzname beliebt. ursprünglich Appellativa. jedoch nicht in den Index. daß (Dur^Tccöag Patronymikum zu Oilijzag ist. der dQLOTsqevei.. daß Oih^jäöag das gleiche Ableitungselement vorliegt wie in Oagamag. nur Aioyri'iiör^g und XaQrjTidrjg liefern können. 1 0. unrichtig "'Atoyrjg QrjTdörjg gehn von C. als t. formen Bildungen hat Crönert nicht erkannt. Einstämmige Namen. wer also nicht leugnen kann. daß neben dem schon der epischen Namengebung geläufigen Namen (DLh'jnoQ bereits 'vor Menander' ein Name Oilrjzeichnen. denn morphologisch stehn 'Ovtjtcoq und 0ih]TiüQ. Die Möglichkeit des Namens 37. 1) 1) von Kaßßaöiag die Diese ließe sich durch Berufung hat ist Auch die in Fränkels Text ganz unsichire Ergänzung [^ni/äo]aTos im Anfange der Zeile übergegangen. daß 'Ovürag und OvrjTioQ. daß schon das Epos Vvi]TioQ kennt. KOQivd^LOg 1208. XuQijrag an. Die mit (Dih)Tag koner die Ableitungen. in der der Name in hier auf- macht es im höchsten Grade wahrscheinlich. weil bezogen hat. XaQfj. Die Personennamen im vierten Bande der Inscriptiones Graecae. daß das Wort öaiog in der Namengebung beBisher war nur ein xogavXrjg "Ooiog Uegya^irivög nutzt worden ist. Namen verwendet werden: der wird auch zugeben müssen. Der Name lehrt.ädr]g von Xdgßog. 213). seit alter Zeit als rag gedacht werden könne. daß ich von diesen beiden Namen nur den zweiten nachzuweisen vermag: man findet ihn auf der späten Inschrift aus Termessos CIG 4366 w 43. (Dilrjrdöaq (Hermion) 729 Die Verbindung OccQovrag Oilritäda. den Mann.

oiTca' ywaixöiv irni^viiiai (Hes.299 erwähnt werden KLi>iog (Mykenai) 492 7.. IfiQivög. Abermals also ein einstämmiger Spitzname. aber dies Ethnikon müßte dann dem Westen des Sprachgebietes angehören. geidziii (verlange nach)? Ist also Kii>Log einstämmiger Spitzname für den in irgendwelchem Sinne Begehrlichen? Kirog (Hermion) 729 II u. der rientes. givä- KoösorcöTTqg) ZU vergleichen. vvxreQivög usf. Hier kann ich nur eine unsichre Vermutung vortragen. Wiederum kann ich nur mit allem Vorbehalte reden. 'Elhbriog heißt der. Gehört xi^. im Zusammenhange stehn? Der Wortform kvhti (einladen). Theoretisch wäre auch Entstehung aus einem Ethnikon möglich.). ließe. Epidauros (933 4). yliyjov ^/iyiQnrag 1423. (KZ 33. am Feste sollen.iGoa. 18. Das Ethnikon. mhd. denn wie TuQiivTiYog. i)^i£Qiv6g. Name mit y.£Qivög. die altind. 230). Zu :Sc(7iff(b. H'capioY. So steht auf dem in Faksimile.74 F. 2idcfig (Hermion) 732 II 4. im allgemeinen aber ist abgeleiteten Adjektiven auf endbetontes -ivög der Begriff eines Zeitverhältnisses verbunden : eccQivög. önioQtvög. H't('jr(fcb. lit. zogen hat nach wäre Hoffmann verbunden hat zu dieser Gruppe geSolmsen und mit y. darum auch quäits (Wille). got.in heivafraiija (oiBedeutung nach die Namen der priiff. Spitznamen 61 Glotta I 73 behandelt habe. (Beitr. ist. Durch glückliche Emendation aus EAAIEY hergestellt. 7C£divög rechtfertigen. Sollte der mit altpr. Zusammenhang mit liyvög liegt am Tage. 'EluLovö log (Kalaureia) 850 4. gJt. Bechtel mit den auf dXrj&ivög. Der attische Demenname 'Vacpic . gaidv {vaTeQi]ua). 42.in got. dürfte die 'Pi]yii'og. auf ihn sind Ethnika ^laovrTvog beschränkt (Dittenberger eine Örtlichkeit '^QiotsQivä Hermes Nur wenn sich nachweisen Einschränkung wegfallen. heiva. öq- ihqivög. yji/j. aus dem der Eigenname hervorgegangen ist.294). 'El/uoTiog (Trozen) 823 ' 34. der 'ElXönuc geboren er hätte GP. während auf der Umschrift und im Index der der Name 'Ellönog verdorben wird. die ich neben ^eva-. könnte sich an den Namen der argolischen Stadt 'Elaiovg anschließen und so die spärlichen Zeugnisse für sie vermehren. lit.zu gheidh. das 287).

gegen die ich Ein- weil ich meine Bedenken nur in den Fällen äußern will.^. .119 belegten Zu 103.. 0sQädag. die „durch Trockenheit. Solmsen Meine frühere Deutung die Vermutung. 5 ist deten Namen E'öcfQog. aber völlig korrekt gebilZ. ist. daß die ^vfiddag (Phleius) 451. und . so sieht man. an iiiacfccQög erinnert (Rhein. meiner Kritik den Nummern des Corpus. 1887. der im Peloponnese sehr spärlich vertreten II. 44i). 56. man also nicht. Hilfe ich in einigen mir besonders dringend scheinenden Fällen angerufen und erhalten habe. Hiller wir daher recht oft ledigist diese Tatsache mir durch von Gärtringen bekannt geworden. Münzen Genetiv der Stadt Kyrene. Zu Y())POY überliefert. Mus. verdient Beachtung. auf den ich schon S. daß ich sie nicht als solche empfinde oder über sie hinweggelesen habe. vor. Personennamen Leute bezeichnen sollen. . dessen Ich folge in 83. Sprödigkeit ihres Haares oder ihrer Haut auffielen". wo ich etwas Bessres an die Stelle des Zweifelhaften oder sicher Falschen setzen zu können glaube. 1 Die Personennamen im vierten Bande der Inscriptiones Graecae. / TlslXaiog iä(xvvro[v]. . Zu dem Typus der Namen Bgeioädag. 115). Qrjßüdag. 71 aufmerksam ge- macht habe. 26. lich auf Bedauerlich daß Fränkel so sparsam mit ist. EtcpQig betrachten. von Vdcfcov hat Solmsen mit Recht getadelt. Fick hat die Vergleichung mit Wcocpig hinzugefügt (Beitr. Dies ist Genetiv zu einem bisher zwar nur durch dies Beispiel vertretnen. Ich führe nun eine Auswahl der Namen wendungen zu erheben habe. 502. daß sie fast überall in den gesetzt Also wird man Ev(pQLog als Genetiv des GP. Prüft Form EvcpQiog auf der kyrenäischen Münze Smlg. . dem Nehmen von Abklatschen gewesen Abschriften angewiesen sind. 75 ist zuerst von Prellwitz herangezogen worden (GGA 1). Kgioddag. aus meinem Schweigen zu nicht wenigen Zumutungen Fränkels schließe ist. 1 man aber die Form der Beamtennamen auf den übrigen sind. Auf einer der Wände eines Grabes zu Aigina steht A nEAAAlOS AMVNTO Fränkel umschreibt die Inschrift mit . stitution' die Fränkel schreibt [E]v(fQ[l]ov und macht für seine 'Re- geltend. Oaqädag. 4866. Eine Auswahl.

)Jvog in Epidauros (1484 272. liegt auf der Zusammenhang von EvTtaylvog mit Hand. A zu il 110 '^Qrjjdörig. der xi(^vlotdag zweimal. Lindos (IG XII 1 Änderung also für weniger Aus Theben (IG VII 3656. Sobald aber Ev/. daß als zweiter Name [^J/rt/Ät^'oc zu denken Zu 201. Zu verstehn aber ist Ev- y. vielleicht zwei Söhne des IJuvvtccc. daß riellcilog als Ethnikon gefaßt werde. 325. i4. 150. hier und no.- heraus.Uag fest findet EiiyJudöag seinen Anschluß. 5 steht. so scheint es mir am geratensten den Lesefehler zuzutrauen und Ev.Uag wie E&/. Inschrift Bedenke ich. Fränkel nimmt an dem Namen Anstoß und will Evycli(a)öaQ schreiben. daß ein falsch: Name in 'AQr}T(xöi]g überliefert in aber die Überlieferung der Grammatiker. Hiermit wäre der Schlüsselname zu der dem einstämmigen £V7cciyr^g Udycüv gefunden.'] ist. dessen Beliebtheit in Epidauros aus Fränkels Index ersichtlich wird.uiog noch nicht bezeugt bodenständig. Zu loiöiäi'. Nichts nötigt dazu die Überlieferung zu verlassen. den Scholicn zu r34l . 210. Aus EYnATINOZ der vog her. schreiben und im Index festhalten können. der den Scholien des Vcn. Bechtel der Index verlangt. aber l-lyrsU. 761 3. AP^TAA ist - - liest Fränkel einen Namen lV(j/. ist. 2466 4) und diese muß no. Die Beziehung dieser -Namen untereinander war schon GP.Uag kennen wir 6 u. Aus den Zeichen Td(5[ac. Fränkel hat nicht erkannt. aus den Steinen IG VII 4 u. Einen Megarer Evy. daß (^ivloidag der sonst hätte er nicht Mann ist.cüoc: zwar möglich. Ich weiß wohl. so nicht daran.76 F. Zu 308.raiy)rvoc zu schreiben.119 richtig dargestellt. Und da ein IhV. 3 hat Monceaux Ev-Kliddcig gelesen. statt daß Cyriacus auf der zweiten thebanischen DATÜN Turner nAr:fiN gelesen gleichen hat. Z. ase): von dem dreistämmigen EvyM7C7cog aus. Viel- mehr waren in der ersten Zeile zwei Personen genannt. Zu 304. 764 st) ist Ildycov bekannt geworden. gewaltsam gehalten haben. Abschrift Turners stellte Böckh Ed7ra{Ä)i- Fränkel hält diese Emendation für zu gewaltsam und schlägt seinerseits Ei)7t(Q)cc{^)rvog vor. zweifle ich sei. wohlbezeugt aber ixriv und überall da wo der 'ATtsXXalog im Kalender geführt ward. u.

Das war schon von Kretschmer (Griech. Zu 446. nicht ohne Bedenken. Die Künstlerinschrift EX^EKIA^/AEPOIE^E umschreibt Fränkel mit 'Eiey. die Fränkel zu den vier andren gemacht will hat. die 'Eti^vÄag als attischen Namen kennen Vaseninschr. so hätte er (Didlag nicht ohne die Bemerkung passieren lassen sollen. ist nur der erste sicher. . 77 '^Q-ATiädT]g genannt wird. so unverständwürde '^Qrjxdöaq als Name eines Korinthiers des 5. Es genügt jetzt auf die Zusammenstellungen Kirchners Prosop.Lag ß hioirjös. teils falsch. hat doch wohl den homerischen Namen !jQr]Tiddr]Q geführt. Von den fünf Namen dieses Steines. . Gegen '^Q8Täö[ag] dagegen wäre nichts einzuwenden. Zu 350. lehren.lov aufmerksam gemacht. daß 2 in der Argolis zur Darstellung von &i]Qi7t7tog zu O verwendet wird. 93 Zu Z. 36) ausgesprochen. Zu 488.Die Personennamen im vierten Bande der Inscriptiones Graecae. deren Spuren wir aus Fourmonts Abschrift kennen. 1 liest der Herausgeber. ergänzt werden. vag Mtöia.- 527. Da müßte doch aber erst gezeigt werden. den Die Vorschläge. 74. 2) darf zu \^E\^qilctg bezeugt der Stein IG XII 3 no. Carl Keil hergestellt hat. für Nisyros. zu emendieren pflegt.i) lich So verständHch '^jQ7]Tiädr]g ist. weil die Es liegt wohl am nächsten vermuten. sein. "AvrarÖQog. Sonst würde man an Ti)li7t- denken müssen. Da Fränkef Namenformen. Nötige gesagt. obre zontallinien jtog und untre Kurve eines unklaren O leicht als Horiaufgefaßt werden konnten. I 314 zu verweisen. 4) alles Schon vorher war von Kretschmer (Griech. und der Index verzeichnet dementsprechend einen Namen 'E^exiag. und etwa gleichzeitig war GP. indem er 1) A aus A Durch sieli die Änderung wird Knaacks Wegen des angeblichen l4pr]TäSt]s I aus Knidos den Artikel Pauly-Wissowa Suppl. Vaseninschr. In ZI I. 125. Der unvollständige Einen Name --APIAA^ 'EÖQi-ccQxog (Z. die ihm unrichtig erscheinen. Zu 424. Jahrh. wenn auch herstellt.IPI Fränkel die Spuren von ^i]QL7r7cog erkennen.51 auf die entscheidende Verbindung 'Eirj-ASGrog 'EBr]y. Att. daß der Künstler irrig ^ statt ^^ geschrieben hat. sind teils unverbindlich.

'Agyvlog^) mit läßt sich keine andre Ergänzung finden liegt sie Für eine Inschrift aus Argos um . Der Namenrest 'O/. würde dann 20 enthält nach Fränkel dem Faksimile die Zeichen ~ONO(|)EAA//. mit dem nichts anzufangen anspruchslosem KÄ[£]o . ob die Lücke. 8 steht man va 2:uilLu liest. APKE/A. . wo. so näher.E}. wohl aber tut dies '^lQy. das also doch wohl von einem Loch im Steine herrührt. 18 erweckt die gleiche Klage. 27. an ihm ließe sich diese Ver- mutung hinter Z. so 'Et[s'\ä[Qyiov'] man den kommt man von dieser auf In- oder 'Et[e\cx[vdQov]. Korrigiert unsicher bezeichneten zweiten Buchstaben in T. so würde ich [Kq\aridapL[og\ schreiben. als daß ein unmöglicher Name erzeugt wird.78 F. O//// dem Genetive Man würde gern erfahren. ob das vor K stehende Zeichen nicht denselben Wert haben könne wie das in der nächsten Zeile erscheinende ®. 343. ein Abklatsch zur Verfügung. groß genug wäre. . an zweiter der des Freilassenden im Nominative steht. Bruchstück eines Kataloges von Freigelassnen.- l'uüug und 2iiiilijv mitgeteilt. ist noch nicht belegt. '0(p£lä[g\ ll[i\iöd[uov]. sobald Z. Der Zeichenkomplex Über "Aqkos TEAAEA/ eröffnet die Zeile 5. so könnte ich entscheiden. Der Voll- name stellen i/QyJXag.lll\ov\. 529.-. 8 kennen.[cc\ oder 'AQy. in die Fränkel ein y.eaÜMog und den Bestimmtheit zu erwarten. als [yJ]a(pdrjg. jetzt ^fiiXiac. sucht man zunächst einen Stünde mir nun Genetiv. diesem Namen gibt das Faksimile E5: . Nach-or. dem Rest eines Frauennamens. -yleiöa. A//y.l o . Und wenn dies.oQ die würde. um KP aufzunehmen. der so angeordnet daß an erster Stelle der Zeile der Name des Freigelassnen im Akkusative. zweistämmige Koseform voraber neben 'Agy. umschreibt mit -ov.weichen. ist. daß schrift kein Abklatsch vorhanden prüfen. II als wir einen argiHinter als vischen Tyrannen ylacpdrig durch Pausanias 21..^ sie ATIAAI. er muß also als 1) urteile ich jetzt so wie Preuner Mitteil. dem "^Qy. Spitznamen 72 dazu tritt habe ich die Belege im . 11 l-iQyJag. Z.e/j. das der Apparat keines Wortes würdigt. 'AoyUov. Bechtel nichts erreicht. ein möglicher zu gewinnen war. Das Faksimile bietet OKA . Koseformen Z. Dieser kann mit 'Ocpslä gegeben sein. Zu ist. Es ist: ist schade. Der Vorschlag ZU 'AQyJ[cc\ wird der Zeichnung nicht gerecht. bei andrer Worttrennung. setzt.

2 aus ANAI der entlegne Name ^'Ava- und nicht der sich von selbst aufdrängende 'Avainog herge- stellt wird.og weiß nicht. möglich. der als Gägocov verstanden werden müßte. Fränkel gibt dem O. 117) im Widerspruche damit. dem Namen Richtiger scheint es Jiöwoog bean einen Namen wie Jlowgodes Gottes . Fränkel an erster und T an dritter Stelle ruhen einzig auf Fourmonts Gewähr. daß die Trozenier des Jahr- hunderts einen Menschen mit zeichnet haben. die Fl von von also Roß. mit den Aber S. K gibt und die Warum. daß Roß als letztes Zeichen M gibt. z/iOTQerfr]Q. den wir sonst nicht kennen. 727. 6 halte ich an dem Xccqcov der Roßischen Abschrift fest. dahinter lOY. [. In es sich um eine Sklavin handelt. daß der Herausgeber dies für den Akkusativ Namens T€?J. da Roß an Namenform Mivrcov von Prellwitz gut wird? 616. die Namen wie QuQovTccg und Oagolag 729 g. läßt sich nur im allgemeinen sagen: die zweistämmige Koseform dessen erstes Element auf also die -o schloß und dessen Verkürzung eines Namens wie eines Vollnamens. iov. A Z. das Gell an erster Stelle gelesen hat. Z. oder. eine form QdQQcov würde die Regel durchbrechen. Z.3](y[öja«oc an die Hand. Was an seine Stelle zu treten hat. 9 liest erster Stelle erklärt man in Fränkels Umschrift ^htcov. warum Z. Fränkels Umschrift begegnet dafür die Form Te'/Ma.Die Personennamen im vierten Bande der Inscriptiones Graecae. 2 steht AIONYSO^ Fränkel vor einer Fehlstelle von etwa 9 Zeichen. ohne Bedenken geglaubte Name nözaiiiog ist nicht ausreichend bezeugt.uov (GGA 1883. Den Namen [B]öTQc<g (Z. 2) würde ich nicht einmal mit einem Fragezeichen aufgenommen haben. zweites mit tq. und aus dem Index eines ist zu ersehen. Zu Ich Y. in daß Qo in der Argolis Arkadien festgehalten wird . Zu 614. steht Ficks Vorschlag noTäi.€vg gehalten hat. falls Dies führt auf T£lkedö[av]. hält also für umschreibt dies mit Jiöwoog 3.anlautete. lo zusammen Namen- 69 unter Otlo^eQorjg zusammengestellten weisen darauf hin. freilich der wenig glaubhafte. den Vorzug und gelangt so zu dem Namen Qüqcov. auf Te?2eccd[a\. Zu Kol. 79 Rest eines Akkusativs aufgefaßt werden. Als Namen der nächsten Zeile gibt die beste Abschrift.

für Epidauros bezeugt ihn 894 I Z. 'Aoiddijg Der Name llQöuiog hat kein Existenzrecht. Eine der Inschriften.o[a9-€vi]og Ka[lcc]ov. mit der auf Steinen hier nicht einmal einen Buchstaben vertauscht werden. Ev/. in ihrem zweiten die Überlieferung ohne Not verwird nichts Gegen Kol. macht mich nicht Zu 7'M). weil man Häufung der Lesefehler nicht wissen kann. dafür beibehalten. ich halte daher I für unvollständiges Inschrift neben OiXoxQärsa E und III 7. ein Abklatsch zu Rate und aus dem Index. CYPTONIKOY. 8 DC". bei der Sichre Emendationen sind da selten möglich. Vgl.OY die Basis für die Restitution Kcc[i']y. So komme ich 1) Gut ist die Restitution {A)n[K](i[a]i/o}' II 1. Bei der Häufigkeit.'i) Kol. die nur aus den Papieren Fourmonts be- kannt sind. wenige ich hinter nicht Namen dieses ließe sich vermutlich antworten. wegen des dialektwidrigen als dieses. vermutlich als nPOMHO zu II 2. Kol. Ich schreibe ^{T)Q{a)rovixov. braucht man Lesefehler anzunehmen. vgl. 5 befremdet 2coy. IV Z. die durch Änderunj^ von A in A gewonnen ist. dem ersten Zeichenkomplexe möchte Z. II Kciö[fi]ov zu sagen sein. wenn nur gezogen werden könnte. einzusetzen Gleiciiwohl als Fränkel. von nicht 'Fränkel. wenn auch Z. Jnuöxoouue GP- 95. meine ich in einigen Fällen Bessres geben zu können Kol.vlog sehen Fränkel Jow^rvkog. der Name also ngofirjO^kov oder nQo/. Bechtel a\^£vt]Q] oder Jtovvoöo\TQceTog] zu denken. von Fränkel naT[Q]d)vi[og] Der wahre Name ist sicher mii lIa{i)(bvi(og) II 37. als mit III Z. zu deuten.QäTu< aus der Zu 731. daß ich keinen von beiden irre.qcc- streiche die Namenform :^(t)y.80 F.()cn[ac reag Vs. Kol. ist. III nPOMIO ?. 2 ist in ohne Bedenken.irjü^iör]g vervollständigen. die in ihrem ersten Teile ge- radezu wild läßt. so lange kein bessres Zeugnis für ihn existiert Kol. Auf die Fragezeichen. nATQNinE. 11 gibt KAKOrriKTOCKAA. gelesen: „HE getroffen. 5 ich K{'l€)öaTQ{a)Tog entnehmen. die Verzeichnisses gesetzt habe. belegen kann. 3 würde ich in APOKYAOE lieber Jogy. est I Z. wie schon von Böckh. wo die Korrektur hat. .

3 ^yrö ÖS raJv KqiCöv . deren Cultus Pausanias für Argos bezeugt (II 18. nQOsl^ovaiv öliyov eorlv ev y. Aber ist. Religionsw. Zu Kol. daß ich auf eine eigne Vermutung unterdrücke: rXavcb ist dem Steine steht TA ANH. daß die Einfügung des O ganz unwahrscheinlich Ich bleibe also bei der Überlieferung stehn und betrachte Mvaiog als Nominativ. "AcpQodLTLCi steht auf dem Frei- lassungsverzeichnisse 529 'AcpQoöLra nur hier. 19 1. daß auf unsrer Liste dem Blvoiog ein JafiärgLog unmittelbar vorangeht: die beiden könnten Brüder sein. Kombiniere ich seine Abschrift mit den ältren. Der Name hält ein Spitzname. so scheint mir nur [M]vaGuov oder []M\väoLov zulässig. II Z. Kol. 296 ff.. Tl[a\v(h die Umschrift. ich zu vier 81 positive Vorschläge habe Namen Z. II Mit {re]lc(OLvog werden beide Anstöße vermieden.al Ji]f. rauhes Haar geführt haben kann. 732. Kol. auf ist den auch das Lerna 664 hinweist. : An der Bedeutung dieses Namens kann kein Zweifel sein Mvaiog heißt so zu Ehren der z/r]fx)]TQia BTvala. 4 trachtet ändert Fränkel als MY2IOZ in M[0]YZI0Z und die be- MovoLog Genetiv zu Movoig. i) Vielleicht es kein Zufall. der sich formell zu ylävog ver- wie rvQivvcb zu yvQLvog. 15 setzt Fränkel einen Frauennamen ^AQartla in die [1) Über die Jrjf/rirola Mvaia jetzt Malten Arch. IV Z.iäya[d-og] oder eine weibliche Form.. Kol. 1 zu machen. Z. Kol. 12. man A zu A.Die Personennamen im vierten Bande des Inscriptiones Graecae. höchstens drei Zeichen Platz finden. Kol. 20 [Ms\lc(Givog gegen die Sprache und wohl auch gegen den Raum. 6 . das Faksimile. Buchstaben sind auf diesem Teile des Kataloges durch so große Spatien getrennt. f. Kol.] Graeca Halensis. zu dessen Beilegung dichtes.ir]%Qog ccqi- OT£Qäi ycoQiov Mvoicc Relief aus DIvoiccg leQÖv). II andre Urkunden schreiben 'Acpqodiaia\ Z. '^cfQoöiT{i)ccg? in. das als Rest von A angesehen werden muß. IV Z. II Z. 21 AAMAFA Ergänzt mit der Bemerkung: „versus Ultimi paene certa est lectio". II TAANn Daß hier ein Fehler vorliegen brieflich mitgeteilter muß. so ist die Herstellung nicht zu verfehlen: Ja(. 27 hat Fränkel von Böckh die Ergänzung [rvn\väGLov übernommen. ist klar. teilweise aus der reinen Negation heraus.. obwohl vor dem A seiner eignen Abschrift. Die Heilung bringt ein mir Vorschlag Hillers von Gärtringen so gut.

24 wagt Fränkel die Ergänzung ]Se[i/. doch litterae mit schraf- fiertem B: „deprehendisse mihi videor vestigia B".82 Umschrift. YAEO^l zu [A'jf^i^Ebenda Z. 74). dicht in Z. Die Zeilen 18—24 hat Fränkel zu umschreiben vergessen. Zu 7. 72) erinnern und Tiusia schreiben ist sollen. auch ['^y]?. Bechtel lehnt er mit der die naheliegende Konjektur [:i]c<Qa7ria Bemerkung auf ab: „sigma non erat in lapide'.hjQäg i?Miag Find. mit dessen Hilfe sich stellen lassen müßte.o]ö(ÖQov. tung des A kann man z. Z. Wileiog seines eignen Corpus (über sie S.ülqov oyJ. Fränkel ändert dies in Tifx{a)icc und bemerkt dazu: „emendavi. 12 kommt als Name des Vaters nur n[Q]öv[ofxog] oder J7[^]d- v[oog] in Betracht. . Da . ob für ^ Raum vorhanden oder nicht. Namen 0iöcovi[öa]g geschrieben ist. warum Fränkel nicht bei N£[r/. Zu 735. sichert ist Da für (S. 3 ist TIM El A überliefert. Wieder vermißt man festist das schmerzlichste einen Aklatsch. Z. 24 -ovi]rov als Namenausgang [0£]o[.o]öd)Qov geblieben Zu 774. 2 gibt das Faksimile die Namenform BITON.ÖTog r] hätte: ay. Man sieht nicht ein.[iox]vdsog herstellen. Hermion und Epidauros der Name Kirog geso erhebt sich die Frage. Zu Seite A Z. 50304) aus Kalaßcorag? Zu 79(1. Aus ZKAA-. man nicht. so versteht ist. 5104 r in (Olus). Ol. Seite B Z. als ob das Wort OAlrjQög ionisch -attisches.(Z.tjgoC Smlg.[aßig] aus :SyMlaßd>Tug wie Kd?Mßig Gortys (Smlg./mq-. an die Er hätte sich Namen 757. eu/is/mooff. Z.u. nicht gemeingriechisches y. ob er durch die vor- liegende Inschrift nicht auch für Trozen erwiesen werde. duiv y. der Zeichnung nach scheint dies möglich. wo y^<:pd-\o- Verfügung stand.']r?jToi' erhalten. VII 29. 5) entnimmt Fränkel einen mit ^/. Tiueiog. . Auch im Index sind sie nicht berücksichtigt. Etwa 2:yfi?. vor dem unvollständigen 28 ['^4]XcpioöiüQov. 37 ist die Ergänzung von --A Unter Festhaly]vd€og nur eine von verschiednen Möglichkeiten. B. Tiusia dubitans Boeckh". vrjtov zur warum Fränkel hieraus macht.beginnenden Namen. sagt der Herausgeber. F.

Wir kennen "Egyaoog. oder der Steimetz hat K hinter ihm übersprungen. III AA(t)IPAÄAS.Qdxrig. besser denkt man mit Prellwitz an den Rest eines Namens auf Zu 853. setzung des A und der linken Hälfte des M zu Z. als für hat. 'Egyaoliov (GPden zweiten Namen stelle ich auch hier her. 7 steht auf ALvEOLOtQdTov. daß der Abklatsch ^AQ^sozQäxov erkennen läßt. sobald man und P umstellt. 27 erscheint TEAni ist hinter einem Bruche. 4 ergänzt Fränkel ^udQLOTo[ddß]ov. der zwischen A und \ angegeben wird. eine wie das andre läßt sich Das umgehn. -xelog.cov kann zu IloAv/J. Faksimile AINEZTPATOY. 34 EPnA:^I^N. wofür der Raum zu knapp ist. Raum. Kol. II Z. Zu 925. nimmt also Fränkel umschreibt dies mit -xq\6Tco{:v) ^Ivvxovoq. um als Rest von M wahrscheinlich zu sein.f^g. Ilo/. Die anstößigen Namen der auf diesem Steine vereinigten Akten- stücke sind bei der durch Kaßßaöiug Publikation angeregten erneuten . entweder Darstellung des unechten ov durch Einheit faßt: als O oder einen Fehler des Steinmetzen an. Zu 894. nolvxQixog zweistämmige Koseform gehören.2 ist erhalten OPOAYKnNO^. von Fränkel ebenfalls beibehalten.vy. ein AafQiüdag ist ein Mann. dem Ich Z. Das erste O. und der scheint für die Einklein. Ent- weder ist das zweite aus der vorangehenden Silbe wiederholt. 10 eher 'Ovii\o\ÜM als 'Ovci\xoQ\L^u. Aus dem Faksimile würde ist ich eher auf 'AQL(jTol[o\yov schließen: A vorhanden. die Hasta \ steht zu schräg. naoUov umschrieben. Z. wenn man POAYKnNO?. Fragm. Ebenda Z. III Z. nolv/. Kol. das von Prott gelesen wohl Rest von %ö. auf der Umschrift verdanke Hiller von Gärtringen die Mitteilung. 83 Zu 823. A Z. Kol. direkt bezeugt ist der Name Tanagra durch IG VII 1340.Die Personennamen im vierten Bande der Inscriptiones Graecae. nicht Es ist also sehr gewagt daraufhin einen sonst bekannten Namen TeloQ anzusetzen. der im Apollon Aäq^Qiog seinen AhnZ. Der sinnlose Name wird verständlich. von Fränkel ohne Bedenken mit 'Eq128). 4 I herrn verehrt. 5 stoße ich I mich an dem Namen KQaxrjalviog.

1) Der Zeichenkomplex . ebenfalls jetzt Ich vermute 'AyeoTuuc 16 Fränkel XII 1 no.84 F- Bechtel fast alle Prüfung des Abklatsches.y. verschwunden.wüßte anzufangen. Fr. daß in der Zeile ein Name auf -kdörjg gestanden haben Z. da auch KaßßcediaQ so liest. [ö\tv/. daß nicht mehr zwei Zeichen abgebrochen sind.iiov erhalten ist. Seine Ergänzung nicht ohne Vorbehalt einführen dürfen. Z. wie viele I Zeichen im Anfange fehlen.ccQ bestätigt Meine Vermutung worden. sich Fränkel Was stellt hat. 42 herge- gedacht hat. 1044.. liest Zu Z. Zu 1879. und Baunack Evdi/. nur die Übersetzung: 'einer.inkels Text bietet dafür rsQiövwr. was einer Beschädigung herrühren kann. dem Fränkel das sinnlose entnommen 1178.. Ich finde hat'..oc: . und jetzt später bestätigt wofür ich von Kaßßaölag sie Hiller von Gärtringen aus dem gleichen Abklatsche. den Wulst zu operieren. ich nichts scheint mir nur als -z/. als langen wachruft. Wie mich Hiller von Gärist das zweite Zeichen nach dem Abklatsch eher r T.ov\ vgl. was offenbar Hier liegt ein auf dem Steine steht. 14 hinter StrofüirToi zu lesen den Addenda wird dies zu- gunsten des von KaßßaÜlae empfohlenen Bf^oiaior aufjrcgeben. als Denn selbst wenn man zugibt. braucht man auch an das erste O nicht zu glauben. ['HQ]axiiüv hätte von dem Fränkel -ay. Fehler des Steinmetzen vor. den er Z. von der die Addenda Rechenschaft ablegen.i) Zu 920. so daß. 1) ist Hiller von Gärtringen teilt dx r6). daß Z. O scheint. jetzt da an [A\y£- von der Stelle Risse sichtbar sind. Man kann also nur sagen. 57 ist zu Stais' Evöllag zurückgekehrt. Weder ist bekannt. Es bleibt aber TvxavLöctg Z. der TvyavÖQiöag oder Tv/uvogiöag durch Überspringen zweier Buchstaben verdorben hat. (Z. der einen wahrhaftigen Wulst die das Ver- tringen belehrt. Die links unvollständige Basis hat mit einem Namen begonnen. 1 Fränkel ['^arv]?M[t]örjg. ist KvöLluQ gefordert hatte. 40. hat.verstanden werden zu können.\EANIKNr/. in mir mit. 1360. unter dem \'E]t£6tv).«« Mit Fränkels [Kl]£avrA. vermag ich nicht zu sagen.r. . muß. noch ist zwischen A und A Raum für vorhanden.

an ge- ich nicht glaube. Z. ist der Querstrich von den beiden senkrechten Hasten des N hat Hiller von eines N Gärtringen die zweite noch ganz. von lAATOS: auszugehn und [3I\iXarog zu vermuten. kann doch ['Aa]cfC(}. sehen. wohl aber JaCitnog.Die Personennamen im vierten Bande der Inscriptiones Graecae.beginnenden und auf schließenden Namen ist Jafxö&oog und Jccuövoog zur Auswahl. selbst I I I . da man nach JioTQecprjg. von den Hiller Z. Kol. ist. der in Beziehung auf die Namen. I gelesen. in den Wortes nur für ein Zeichen Raum ist. 18 von Gärtringen geprüft worden enthält Fränkels Umschrift einen Namen statt ["E](pa?. '^EQfioTQecprjg. 32 setzt Fränkel den Namen Ja[fiöx]oog in den Text. Zr}voTQScpidr]g eher QEoxQEcprjg erwarten Q[vii6ao]cpog denken. 1484. Der zweite was Fränkel für den Rest eines X gehalten hat. 85 bleiben lich noch andre Möglichkeiten als die von Fränkel ausschließbevorzugte. Fränkel selbst hat des (p nur I wenn man zu ^ ergänzt. bin ich auf den Gedanken gekommen. Es ist mir unbegreiflich. ich greife aufs Geratewohl ['E^]ax/wv heraus. 9 ist AAIPPOS: überliefert. ein Mit bessrem Rechte kann man an Zeugnis für diesen Namen ist GP^ 148 beigebracht. Hiller von Gärtringen hält diese Vermutung für möglich. von M und X gibt das Faksimile Reste an.Tog nicht und dem Ende des vorangehenweil zwischen Betracht kommen. würde. -oog Von den mit bieten sich herzustellen: Ja(xo. Z. Z. Q\E6Tq6\(pog keine glückliche Ergänzung. wie Fränkel sich bei dem 'Volksgießer' beruhigen konnte. die ich hier zur Sprache bringe. nicht zutage hier Da er aber bisher A statt II gekommen ist. Dieser Name ließe sich durch den Hinweis auf 'htTcölag rechtfertigen. . Da Fränkel statt <P nur zu erkennen vermocht hat. ist Zu Glücklicherweise ein Abklatsch dieser Inschrift vorhanden.Tog. A beabsichtigt gewesen sein? 25 ist sollte nicht auch Kol. auf dem Abklatsche Zu 1504. von der ersten das untre Ende . Seine Vorgänger Kaßßaöiag und Baunack hatten ['Aa]cfalrog gelesen.

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.Die Herkunft des orphischen von Hymnehbuchs Otto Kern.

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Denn es bleibt der Spielraum vom zweiten vorchristlichen Jahrhundert bis zum dritten oder vierten nach Christus. vertreten als die spätere.ds aywv Ankyra vgl. sondern allein durch den Ort ihrer Entstehung. 52) aus allgemeinen Gründen den ägyptischen Ursprung hervorgehoben. Weber. 4) 'Anöüwv MeuflrrjS Hymn. hat an den Küsten Kleinasiens oder aber gegen in Ägypten entstanden dann Ende seiner Schrift (S. Petersen ihnen fehlt. an die Ausbildung des Thiasos nach dem indischen Feldzug und schließlich an des Dionysios BaoaaQi/. Dieterich vertrat den Standpunkt. der ein hat. daß jede Spur des Kaiserkults erklärt sich ^) durch die die Annahme ihrer Entstehung in vorchristlicher Zeit. die Albrecht Dieterich in seiner ausgezeichneten Habilitationsschrift De hymnis Orphicis.ä und des Nonnos Jtovvoiay. . daß die Hymnen entweder seien. erklärt sich schwerlich durch die Zeit ihrer Abfassung. 410. des Dionysoskults in Alexandreia. Unters. in Philologus XXVII 1868. wenn auch die frühere Abfassung oder Redaktion dieser orphischen Hymnen. 2) hervorhob. Dem gegenüber läßt sich aber 1) E. Auch diese Abhandlung wird da weder Neues noch Abschließendes bringen.d. zur Geschichte des Kaisers Hadrian 1907. i) 185} wieder Was einst in schon Chr. die Zeit des Hymnenbuchs zu bestimmen. wahrscheinlicher ist Meister unserer Wissenschaft wie Ulrich von i Wilamowitz-Moellendorff (Griechische Literaturgeschichte das Wort geredet hat. Über Hadrian und den ftvoTi/. I Bethe urteilt in seiner Geschichte der griechischen Poesie bei Gercke- Norden 2) 3) 326 ebenso. Er erinnert an das Blühen Alexandros an die Beziehung der Götter zu und den Ptolemäern. Marburg 1893. 124.Noch immer ist es der Forschung nicht gelungen. Daß aber ägyptischen Götter wider Erwarten in der 87 Hymnen umfassenden Sammlung kaum erwähnt werden^) und keinem einzigen ein besonderer Hymnus gilt. W. XXXIV 2. das in den Handschriften die Überschrift trägt: 'ÖQcpicoQ jiqöq Movocüov £vtv%oiQ xQcj etuiQS.

102f. Hymnus nicht der Hippa gilt. als Mutter der Mise. so daß er ihn aus der reichen Ernte seiner im Jahre 1908 mit A. zu dem Zeugnis Vgl. Dichtungen aufzunehmen. in nahe Aussicht gestellt (Klio IX 3) Eine Ausnahme macht S. chischen Kultursphäre hinweisen und. festen ist der Fund zweier Inschriften gelungen. das noch den Namen der alten Stadt Maionia bewahrt.90 auf die O. 92. unten . einer Form der großen Mutter Kleinasiens. voraus nimmermehr auf alexan»). wahrscheinlich einem Berge in der Landschaft Maionien. sondern letzten der beiden sei Keil in seiner der Hipta. was wichtiger eben auf das Isis auffallende Schweigen über die ägyptischen Gottheiten. Maaß. S. veröffentlichte. Orpheus 196. von denen die eine. So lohnt es sich vielleicht. 2) Die Publikation ihrer Ergebnisse wird erfreulicher Weise 1909. wie in unseren Ausgaben und Handbüchern ') zu lesen ist. daß der XLIX. Eisele in 237. in Gjölde bei Kula gefundene längst bekannt war. der die Konjektur ''Inna wenigstens auf liest. seinem Artikel Sabazios bei Röscher 1\' dem Stein von Kula verschmäht und 'InTä auch ebenda S. 261. den Dieterichdrinischen Ursprung geschlossen werden darf schen Gedanken an Kleinasien als Entstehungsort dieser liturgischen helfen. 137). denen wir so viele schöne Aufschlüsse seit langen Jahren verdanken. Bei dem jämmerlichen Zustande der Kritik Hymnen der wissen wir nicht. Ägypten wird außer in dem Hymnus auf Mise nur noch in dem auf Aphrodite neben Syrien erwähnt (LV 19). beweisen. die wie die anderen Brechungen dieser Gottheit ihren Namen von einem bestimmten Lokal. 4) S. hat zweimal 1) erwähnt wird. die andere im Dorfe Menje. ob die Handschriften die Namensform ') maeonischen Gottheit bieten. in dessen Kommentar zum Timaios Hipta der Inschriften stimmt. und Ammon. daß aber die Überlieferung des Proklos. weil er der wichtigere und von Josef Bedeutung sofort anerkannt worden ist. Kern leicht Ausdehnung des Dionysoskults in der gesamten grieist. Sarapis. erscheint nur XLIl 9 f. Osiris. Harpokrates werden nirgends erwähnt. E. erhalten der orphischen echte hat. Neue Funde Pionieren Den österreichischen archäologischer Forschung in Kleinasien. von denen ist. eben entdeckt worden ist. Zwei Weihinschriften an die JLjttjq "Inra. als Punkten für die vorliegende Frage auszugehen Mit dem begonnen. von Premerstein ausgeführten zweiten lydischen Reise 2) herausnahm und im Eranos zur Grazer Philologenversammlung 1909.

Ö7icog TsteX€Gf. den Satyrn und Bakchen. Außer in dem ilir gewidmeten Hymnus er- scheint Hipta aucti in zios gilt. xvdi/iis öcx^iov.icpisri]g und LIV dem Silen.%ov z/iövvGov. Völlig unnötig. der etwa gelautet habe: (. auf den hochheiligen Seliger.ievoLg. ruhmreicher Gott.i6vog eX&i] Ti. näxEQ.ög. Seit Lobeck nimmt man den Ausfall eines Verses zwischen V. dg Bä'/.iGiXov ig ^yä&sov rcaqd O- "Itctcccv xaHindQ-i^ov. '/ml {xiv raxecog ixö/. die mit voller Absicht des Zusammenstellers den Mittelpunkt der ganzen Sammlung ausmachen. 2) Jahrbuch des archäol. damit er als ein Geweihter komme Aber. Sohn des Kronos. Kqövov vie. dessen relsrai in Hymn. Die beiden Hymnen gehören eng zusammen.itGGag. weil dem Schenkel des Sabazios eingenäht ist. slQacfKbrrjv liirjQCp iyxciTSQccipag. 113 ff.id'/. 3 und 4 an. LI den Nymphen als Ammen des Dionysos.aQ.irjGi 7i£OL7ilo}. Könige. wangigen Hippa. o Vater. XLVII dem thebanischen Perikionios 2). den lautlärmenden. ut qui postidea in maturus adiret Tmolum sanctum. ^aßdLis. Er gibt reTfleaiih'o> fall durch maturus wieder. ßccGilevTare ndviiov.Die Herkunft des orphischen Hymnenbuchs. freilich ubi habebat equiria polcra. (. Gedanke. 91 Keil sofort bemerkt. der dem Saba- Da mir dieser noch nicht richtig verstanden zu sein scheint. der Hymnus auf 1) Scaliger hat übersetzt qui (Hermann Orphica 581): Brumum streperum insubulum inseruisti in femore. den £lQacfid)rrjg in deinen Schenkel eingenäht hast. XLIX 2 ausdrücklich erwähnt werden. L dem Lysios Lenaios. denn der Sinn ist klar: Höre. König der Hier fehlt kein ist komme als gnädiger Helfer zu den Mysten'. dkld. entstammen demselben Gottesdienst und ersetzen einen Hymnus auf den Dionysos dieses maeonischen Kults. er in alles ist in Ordnung. XLVI dem Dionysos ^Jixvhrjg. Vorangeht dieser Gruppe von Hymnen auf Dionysos. der du Bakchos Dionysos. . denn XLV gilt dem Dionysos BaGoaQsvg TQLETTiQiy. setze ich ihn hierher: Klv&i. 0Qvyirjg (xedioiv. SQißgofxov. Tmolos zur schönPhrygiens Herrscher. dem voriiergehenden (XLVIII). LIII dem 'Ai. nimmt aber auch so keinen AusInstituts XI eines Verses an. LII dem TQi€tr]QrAög. denn Dionysos i) reTslsGfxkvog. 1896. svfieveiov STtccQcoyög erteX^oig fxvaxLTtöXoLGiv.

92 O.ei ovvr]vcofx€vog) jCQoeX^oiv rrjv rrjv {.dv £L7teLv. diö y.td /tut ^a] [ßaUo) Neben der Mutter Hipta Zeus Sabazios. in einer orphischen Tradition dem Kommentar des Proklos. 2) Vgl. wo mit der enl ist III Tf]g y. 236. oeiQd.al ovlla/ußdveiv '^"hcra keyerai Tiy. öiä TOiJTtov y.£vr] ^ iihv yaQ "Inra rov ncivrdg O'ÖGa ipvyij ymI ovtio Ttagd to7 S-eo/. Die Inschrift der Votivstele in Gjölde lautet: 3I)]TQi "hcta y.lvi)ccuTf^g GEOiv al voTqöeiQ ^cavTÖg (fOQdv.E(palfig cpiQovoa töv d^söv die ii^rrjQ "Ititu gemeint 171 F 1) S.ucuoTdrcug '/. Eisele a.al tov Jiög -iiqö^iglv etg y. der mir aber in seinem Skepti- zismus zum Teil zu weit zu gehen scheint. jtaQ' 'ÖQrfSi' 6Q ö V de r ey.al diä ttjv 6ivTdrr]v rov y.£(paXfjg \g iariv uiria. mit Die sehr ist viel ältere Identifizierung dieses Phrygergotts erfolgt^). 8 Diehl). ovouovrai. III 200 D (II 198.xeiv vovv ävsv ij-iv/fig nö JlL. airrjv {'^v dnö rov xai y. XLIX auch XLVIII 4) beweist. Semele. O.al iuvrov mqyiqv irtsLysxaL "ldr]v.cd fj tov d-eo/. 124 C (I 407 f.ard röv iv xip Jü und f. a.öyco rciya f^^iev ön vmI iv dy.oour/.öajxiov vovv.og J lög eiBv. O. a. nur hier i) also der mit Zeus nicht identifizierte alte phrygische Gott. reo ddvvazov jcaQayeveod-ai Tovro de ö/noiov y kv y.ieivavrct 7tQ0E'ki>(hv.aXelTO TOVTO de T^v 6 y. über diese Dinge Eisele a. dem letztere tritt als x^ovir] /nrjTr^Q angerufen wird. Diehl): 6 ös 'Oqcpsvg tq67iov (tsqov' zum Timaios kennen alX s'i TL fxs öei TOvy. Dionysos in gilt diesem da als maeonischen Kult also nicht sondern Dionysos auch Sohn des Sabazios und (vgl. die wir aus S. Die Beziehung zur Erde dann bei dieser alten phrygischen Bergmutter noch deutlich hervor. y. .le^eyiög avri]g ysyovoyg inl rö vorjröv ü'izrjv dvdyei y..al yaQ iy.ög vovg Jiiog üv. rdya ds )U/. rrjg ^€fi€vr] yMi r(Z ÖQdxovTL avzd TrsQiaTSipaau rov xgceötaiov VTroöeyercti JlövvgoV yoLQ iavtf^g O^SLordri^ ylyverai ö öh rf^g vosgäg otjoiag vnodo'/ij fir]Qov y.öyov didvoia yi- yverai Y.. Kern Der Hymnus XXX Jiovvoov scheint an eine falsche Stelle während der auf den HQioröyovog (VI) selbstverständlich an seinem richtigen Platz stellt. yaQ s'iQrjrai vtQÖrsQov .ura(favrig. Procl. 257 ff. wie in Hymn.al öeys- Tcu TOV lyy. y£xXr]f4. TCQÖg i] ttjv fxr]T€Qa töjv ^edv yal dcf' t]g 7tä0a töv rpy^Cüv iog Tiij.vov ijcl y. als Pflegekind der Hipta. geraten zu sein. Vgl.

Die orphischen Hymnen sind nach nicht Dieterichs unumstößlichem Beweise für eine Kultgemeinde dionysischer Mysten bestimmt. hist. 207: dazu auch noch Prokl.18 Diehl). 2) 3) Griechische Mythologie und Religionsgeschichte 1423. wo des Orpheus ^cegl rrjg "tTtrag löyoi erwähnt wer- den. auch Ed. XIII 12) uns die Beziehung der Schlange zur kleinasiatischen Meter nicht bekannt. So ist also der Kult des Dionysos Erikepaios für eine lydische Stadt urkundlich bezeugt. der von großer Wichtigkeit für die Frage nach der Herkunft der orphischen Name des Dionysos 'HgcxsTtaZog Es ist ein Rundaltar aus Hierokaisareia. IIsqi]- ?Uag xal ^exovvöog ^^rcol5 XiovLov OL Gvvysvsig /lio- vvaoj 'HgrAs^rako %öv ßcofiöv. Grund vor. Denkschriften der Wiener Akademie. der folgende mit Buchstaben des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts ist. 5.og. Bonner Index 1888/1889. 7 Taf. eingemeißelte Inschrift trägt: Eni IsQocfdvTov ^QTSfJLidÜtQOV TOV L^7foAXüyvLov I\Ir]vö(fi?. Commentatio de Pindaro theologicae Orphicae censore. 6 nach dem Faksimile absolut sicher. Gruppe 2) verwerteten Münze aus Isinda in Pisidien (Imhoof-Blumer. 112. Außer einer schon von O. 54 Nr. Uli 1907. 1). Unzweifelhaft gehören aber die von Proklos noch benutzten 'köyoi tcsqI rfjg "Inrag in denselben Kreis wie die beiden orphischen Hymnen. Kl. i) Hipta trug nach dieser Überlieferung also den kleinen Dionysos in einem von einer Schlange umgebenen Liknon auf dem Kopfe. Hymnen weil hier 3) zuerst der inschriftlich erscheint. wohl aber längst vertraut aus den Kulten des Sabazios so- wohl wie des Dionysos. Lübbert. 1 Diehl). 93 (II 106. Vgl. Kleinasiatische ist Münzen II 374. 'Hgizercaiog erscheint in unserer Sammlung 1) Abel fr. . Phil. auch Hymnen der Art von XLVIII und XLIX gewesen Keil und v. Premerstein haben nun aber auch schon auf ihrer ersten lydischen Reise im Jahre 1906 einen Stein gefunden. Diese Xöyoi könnten sein. Die Lesung ist Z. III 208 C (II 222. XX.Die Herkunft des orphischen Hymnenbuchs. Sie mit Abel und in anderen liegt ohne kein weiteres der alten rhapsodischen Theogonie zuzuweisen. und zwar erfreulicher Weise sofort auch für einen Mystenverein (iinl IsQocpdvrov Z.

Kern nur VI LIl 6. Siehe auch unten. dem Einleitungshymnus unserer Sammlung Vers 19 scheint. Magnesia am Maiandros. hat schon Dieterich Hymnen Hin neues Zeugnis v. V. i) Auch bei Pasikrateia und Pasimedeia sind mit Recht eingefallen: y. 82 Nr. X 4. Es kann wohl kaum Zauberdienst der Hekate.94 O. 4. Aber ist. Evxrj rrgdg Movoaior. Pasimedusa.ai Wünsch Epitheta aus den orphischen Hymnen navroy. Jahrbuchs 1905. der übrigens wohl zu lesen 1) Mir scheinen außer der Meter Antaia Arraioi:. kleinasiatischen Spuren in unserem Hymnenbuch suchen. der Zaubertisch in Kleinasien fabriziert Nun hat Wünsch selber an den orphischen Hymnus LXXI Zaubertisch. a. Magnesia XVII Nr. Preuierstein ge- .arä Lo^osidea vvxrcc erinnert an die Meter Antaia. die Verbindung mit Der Tisch stammt aus dem In einem Nachtrag wird Hekate als Pasikrateia. wie man nach Abels Index annehmen muß. Er war bisher das einzige Zeugnis für die nun auch von dem pergamenischen Zauber her bekannte 31r^/. wie die Inschriften beweisen. v. Auf das häufige Vorl<ommen a. daß ein kleinasiatisches Zaubergerät mit Inschriften wahr- scheinlich aus dem dritten Jahrhundert herstellt. Chr. und 14 at^sgir] yßovii] xe eivalh] Unterlassen hat er aber. den mit Wünsch im ist Ergänzungsheft des archäol. hingewiesen. 9 drrciiciig icfööoiGt. nach anderen Zaubertisch VI. dieser Worte in den orphischen O. Wünsch festgestellt hat. O. den ist. 14 f. an die Mr]ltvör] (so die Überlieferung wie auf dem Meilivör] Lobeck) erinnert. 1 1 ff. 23) und auch ist: in der sog. 179). Pergamon ist anderem Zaubergerät In gefunden worden. a. sondern auch Durch Hipta und Erikepaios aufmerksam geworden. auch beson- ders für Kleinasien zu sprechen. der Hymnus XLI gilt. Weihungen an sie sind aber auch aus Paladari in Mysien und dem Heiligtum des Zeus Panamaros bekannt geworden (Inschr. publiziert hat. für die in)Tnif '>kt>" tvävTrjjos gibt eine in Kula von Keil und fundene Weihinschrift (a. LXIII). n. ein Zweifel sein. Persephone. einem orphischen Hymnus daß trotz des starken ägyptischen Einflusses. die mit Phoibie und Nychie die Dreigestaltigkeit der Hekate auf tisch dem Zauberer- ausdrückt (Wünsch S. werden wir vertrauensvoll noch ein R.ivör^.v. Leukophryene weist nach Melinoe und Leukophryene angerufen. auf Dione hinzuweisen. Die Verwandtschaft der orphischen oft Hymnen wichtig mit den Zauberpapyri hervorgehoben worden. tv&vrrjToi usw. der uns ganz in die nächtliche Zaubersphäre der Hekate führt.QäreiQu heißt 0vGig /Lisöeovaa.

133. (vgl. ncnaoi]i'og (V. auf den Keraunos (so. er aber ganz besonders auch in Lydien (Hypaipa) verehrt worden muß hervorge- hoben werden. F.8 in Weihinschriften scheinen für Priap daher allerdings nicht bekannt zu sein. = &eög. 9: lafXTCQÖv dyiov cpdog äyvov. Jessen bei Röscher 2972. dvaxra xal Avravyrjv Ich halte es für sehr viel richtiger. Auch der Hymnus auf Apollon XXXIV zeigt mehr als mancher andere kleinasiatischen Erdgeruch: wir notieren die Beinamen rgweiog. auch Roschers Lexikon II 3023 ff. Gelrjv i) os/uvrjv ts fr. 5ff. S. 2) Wer der Meinung ist. [Hoefer]). Dione in der rliapsodischen Theogonie aucii liest seit 95 Abel. 7). vlrrjg. wie auf der Inschrift aus Mantinea. 95 ylrjtd) X ' svTiköxafxov. bekannten Epitheta des Priapos und glauben. nicht Jidg Kegawiov ist überliefert) klingt namentlich nach Kleinasien und im speziellen noch nach Maeonien (Stellen Bliöa Über Mise (XLII). daß die VI alte orphische Theogonie hat den Phanes bereits mit Priapos identifiziert hätte. Daß ist. Der große Gott von Lampsakos wird hier jetzt so wenig überraschen wie die Melinoe Pergamons. 1118f. BgdyxLog xal JiÖvixevg. aber es genügt auch der Hinweis auf Petron. wie schon noch lange nicht ausgenützten Per- sonennamen beweisen! Ihr gilt der Eingangshymnus. . wie G. Man Lobeck öfters. daß auch deshalb Phanes mit Priap identifiziert worden ist. 3) O. erinnern mag lifxe- sich der aus der Anthologie hiisvoQfilrrjg . Widerspruch gegen Dieterich bei Kretschmer Einleitung in die Geschichte der griechischen Sprache 196. 100. deren Hymnus auf den der firjrrjQ 'Avrala folgt. 4). III 2) Vgl. USW. aber dafür kein weiteres Zeugnis als den Hymnus 8. ist 3) Und schließlich Hekate.Die Herkunft des orphischen Hymnenbuchs. daß die Seegötter den orphischen Hymnen ganz Tcovroi^ieötov besonders berücksichtigt sind. diese nur hier vorkommende Hymnen Gleichung auf das Konto der kleinasiatischen Mache der orphischen zu setzen.) in diesem Zusammen- hang kaum ein Wort mehr zu verlieren. in Roschers Lexikon II. die nirgends eifriger verehrt worden die für die Religionsgeschichte als in Kleinasien. auf die Hiller hinweist. braucht man wohl nach Dieterichs schönen Darlegungen im Philologus N. /icbvr]v. äcp^ rjdk TlQLrjTCOv ot Gs Oävrjra yuythjöxo) eXiKto/rov. Sat. ^^iivO^svg Auch der Hymnus (V. Hermann und Abel gedruckt haben. Denn daß die seit Gottfried Hermann beliebte Trennung der Anrufung der Hekate 1) Nicht d-ilrjv. VI 1893. Bücheier 3.

i) Zaubergöttin eröffnet die .öXovg ÖQcövrsg. Kgeiog.cd ÖQyovvrui ye ruvxa ol evysovx ÖTttog aidovuefxdXkov rjnsQ VEOTUTOL roi.al y. und auch hier wird wie auf allen in Samothrake gefundenen Steinen der Name der hohen Kabiren vermieden.rj dvay.roQEQ evövvaroi re iv ^afxo^Qdyrj ävay. Kritik B.al y. obwohl ich weder seine Abweisung des !4i«| noch Aber hier kommt nichts drauf an. In der das Wort svövvarog noch mehrfach. 96 O.ä^r]VTcci di' i^^u€qc<q y. 124. leuchtet ein: die große kleinasiatische relsr'^.ui fiev ye Bcix/r/.rj oijaa. Dieterich. d?j. y.al der Aufzählung von acht Ka}J. Kern von der luxr völlig verfehlt ist.al i^cl TCQdyf. in dem durch Wiels und Abels v. 74): KovgfjTeg KoQvßavreg. Kgövog. direkt nach Kleinasien. 3) Ich W. freilich aber doch nach der eng benachbarten thrakischen Meeres führt.aoroL y. ndT\QL\oi Koiog.TOQsg svdvvaroi rs iv ^auod^Qcr/.^) Den ^sol Jvvaroi^) und dem ävaS. 2) Vgl. und LXXVI dem Hymnus Musen: auf die Musen ovv heißt es nach y. wäre v.aiQÖv catävrojv iTtilad^ÖLiEvoL TCüv äl'Atov y. Orpliicis 44 ff. Geol Denn die von Conze entdeckte y. auf die Nereiden: 1) Vgl.U(ri in ist ivysveiaiQ /.al Inschrift lautet: JvvaToi. Er gilt den samothrakischen Göttern. De hymnis a.al ßovy. Religions- und Stadtgeschichte . EiansTög.iÖ7Trj /iir]TQl evövvdrr] ^e^ ayrr].Teg.}) ÖQ^rjOig iv 'hovia iv növTL^ a7COvdaCofievi].cc TTQCOTevovTeg iv iy.darrj tcöv jVÖIscov r(^ neya cfQovovvzsg y.al y. hierzu Wissowa Gesammelte Abhandlungen zur römischen 115. Vgl. Weber O. Aber ein Vers (20) mahnt an eine auf berühmtesten des Kleinasien Imbros gefundene Urkunde (IG XII 8. iayvQQol KaOfisils ävai. stark zerrütteten Pro- oimion der Argonautica in 17 BgiuoCg r svövvdroio yovdg. dvdy. 4) gebe Fredrichs Text. ovtco xeysiQtoTai rovg dv- ^Qd)7rovg Tovg ixBi.oi.eirovoyiaig diubaaGi ^rQoyovr/. Hiermit namentlich der der uns Hymnus nicht Insel auf die Korybanten (XXXVIII) zu vergleichen. a. die der /7dT[«xJo« für richtig halte.ai Tträvag y.uxä röv rsrayixevov iy.reg ————— QeoI Msyd/.oig. YMiroi aatvQiy.cil KoQvßavrag ^ccTVQOvg y. 'Yjte- QsUov.rävi>£iog Lukian sagt an einer negl üQXTi'joeioQ 79"^): i) in neuerer Zeit mehrfach behandelten Stelle fiäXiOTa '/. ent- sprechen die dvdy. Kalliope wird Mutter genannt als Mutter des Orpheus wie am Schluß des Hymnus XXIV 10 ff. orphischen Sprache begegnet z..

Hagne. 581. Miller). Bgiiidt Man könnte wohl auch an die ^vbvvaxog denken. ob Köre. daß das Wort evövvuTog in den orphischen Hymnen oft erscheint: es stammt wie 6vävTr]Tog aus der Kultsprache i). dyvonölog kommt im Hymnus auf Pluton XVIII 12 vor. NUr] evdvvarog XXXIII 1. ist bleibt hier immer dieselbe. Jedenfalls gilt es auch noch manche andere beseitigt. 21). kann die wird nach dem Tenor des Verses verlangt. So heißen die Musen LXXVI 6 voov evöwdroio xaifr]yi]T€iQaL dvaaoca al T eher dg d^vrjrolg dveöeiicne ßv ör inolevrov g und Mnemosyne LXXVII 5 evövvuTOv •/. liegt kein Grund vor (vgl. 10 auch 1) Daher wohl auch xspde/fTiooog Hymn. die erst später mit anderen Göttinnen identifiziert Vielleicht in diesem Hymnenbuch auch der Gedanke an Hekate nicht ganz abzuweisen als eine evdvvarog d-ed 'Ayvi].i6v. nlovnov evdvvarog XXIX 20. Hiller von Gaertringen zu der thasischen Inschrift IG XII 8. da die i^sd 'Ayvri gar keine Schwierigkeiten macht und man in dem Kultbuch einer orphischen Gemeinde namentlich zwischen Demeter und Persephone schwanken wird. ist. In WO Orpheus' Eltern ausdrücklich genannt werden. (ivöicag) kommen. für die ich allerdings das Beiwort ayvi) nicht nachweisen kann. die Göttin p. Aber Überlieferung bestehen bleiben. und eine Göttin Evöwärrj wird wenig Glauben finden. Kgövog evövvarog LXXXIV 1. Daß Mnemosyne mit der (-n]TrjQ gemeint ist. LXXVI Graeca Halensis. XXVIII 6. trotzdem man an die Nereide Jwa^ievr] denken kann. Orpheus 184. Es wird nicht anein neuer gehen. Der orphische Dichter hat dann an Bqi^co als Mutter des Bgifiög gedacht ([Hippolyt] omn. 97 vfxstg yaQ jtqöjtch Tslerrjv dvsdsi^axe Gvv üsfxvijv eviegov Bäxioio ymI dyvfjg 06Qa€cpoveir]g KcclXiöfCj] fXTjTQl xai '^TtökXiovi dvaxTi.Die Herkunft des orphischen Hymnenbuchs. refut. 7 .garegöv ^vrjTCöv aviovoa loyi(Jf. die ja bekanntlich beide unter Jrjfzijrr]Q dem Namen der Heiligen verehrt worden sind. LXXVI sollen d^sa äyvfj zu den ^sal. Möglichkeit erst ernst zu erwägen. Aber auch wenn man evdvvärrj als Adjektivum faßt. ob die Heilige. scheint mir schon wegen der aus dem Nereidenhymnus beigebrachten Parallele ausgeschlossen zu sein. auch Maaß. 115 ed. bis man das an die Oeol dwaroi von Imbros gemahnende Beiwort einer Göttin durch Konjektur Überhaupt ist zu beachten. haeres. Ob aber Brinio. vgl. die Musen zusammen mit Kalliope ymI evöüvärrj Mysten {dllä ixöIolte. das svdvvätrj d-eq dyvfj auf Kalliope zu beziehen: Name Evvofxiri die Höre kühn in den Vers zu bringen.

ohne näher darauf einzugehen. aufzuzählen kaum mehr Fast jede neue Sammlung klein- asiatischer Inschriften bringt dafür neues Material.^ auf der i Mysteninschrift aus Philadelphia oben. in Priene (Inschr. auch Archilol.iöva Jlövvoov livotcöv aus Philadelphia bei Keil und V. Pappa^i/ Tgäkketg erst konstantinu). 28 Nr. Pappa1) Daß ich die urteile als vor 2) Anspielungen auf die rhapsodische Theogonie heut anders bezwanzig Jahren. Schließlich fügt sich in den Zusamenhang dieses Aufsatzes noch ein. die -D-eio Weihinschrift des räl'og Koi[?u]og TldvxaQuog Tip Jiovvo^) y. 179. rwv 7T£Qi Töv Kai>rje!. /'x rr. Ziebarth (Programm des Wilhelm -Gymnasiums zu Ham- burg 1903. 183). hellen.ö'ioi aus Kleinasien scheinen nicht gefunden Mitt.vQvr}g 1880. von Hauvette-Besnault und Dubois in Bulletin de corresp. 39. diaTu^i[(i^)/u^] Zu dem dieser Inschrift Z. S.ytov auf Thasos (IG XII 8. der Mystenverein des Dionysos im legög oLv. 3) S. a. Premerstein a. außer der pergamenischen Inschrift Athen.» ^unäin. V 1881. Anz. 117). Ich habe dabei einen Abklatsch von Mich. 181 (nach Abklatsch von Mich. . also für einen dionysischen Mystenverein Kleinasiens in Beispiele für diese Mysten aus Kleinasien ist einem Isgdg ohog oder ßcrAxeiov seinen Kult ausund von den Inseln nötig. Pappakonstantinu fjoL Gvlloyri TQCilhavwv ijtiygacpGiv Athen 1895. 3 sei zu Dieterichs Sammlung noch schnell hinzugefügt. XXIV 1899. XI 1896. die 104 Nr.. 340 und Mich. sei nur schnell notiert: die Weih'^Qxi[ß]d'/. tö iegüTccrov veov Bciy. Kern Die vorliegende Fassung unseres Hymnenbuchs ') ist nach meiner Überzeugung bestimmt.og rcov iv Klidwvi zu Magnesia am Maiandros (Inschr. 643) usw.al rolg cv TÖ/foj LivoTuig auf Peparethos (IG XII 8. für einen ex Tijg Ehrung Mysten dicnd^swg €7tLixElr}i)-ivTiov Nr.2) Aber die ßovy. Geffcken einige Aufmerksamkeit geschenkt hat. Auch an das Uqöv äyvöv an der Westtorstraße erinnert sein. 7 ff. 52=') wieder E. O.31. möchte ich aussprechen. 10 vgl.98 O. der übte. Nrr.) im Verein mit Joh. 40.387). 42).Shc aus Kenchreai IG IV 207.yip des Athenaios Chareinos' Sohn . 206) mag Neue Zeugnisse zu sein für ßov/.Jiovvoin xcd ToFg nvoTuig aus Seleukeia am Kalykadnos (Heberdey und Wilhelm XLIV 1896.al Bißlio^i^xr] Tijg siay- oyoh]g rfjg ^iJ. y. 205. gut eine neue Behandlung des Orakelspruchs von Tralles dem nach den ersten Publikationen im Movoeiov yel. Denkschriften der Wiener Akademie Bd. Nr. Was mir gerade aus neuen Editionen zur inschrift Hand ist.

Die Herkunft des orphischen Hymnenbuchs.

99

konstantinu

benutzen dürfen, dessen

freundlichst vermittelt hat,

Sendung Herr Dr. Josef und Lesungen von Kubitschek, die
1.

Keil
sich

auf einer Schede
ersten

des Wiener Apparats finden, leider aber nur die
2. 8.

Buchstaben der Zeilen
verpflichtet.

9.

10.

12

betreffen.

Für die

Mitteilungen der letzteren bin ich Herrn Professor Dr. Joh. Oehler
in

Wien zu Dank
ist

Nach dem Abklatsch von Pappa€7ci

konstantinu

die Tafel hergestellt.

Die
XtY.ov

Inschrift ist bereits
rcöv

1880 gefunden worden

rov dvazotfiQ

fieqovc,

Tgälleiov jtQÖg xö yMTiocpEQkc; ßSQog

noög rö
vrcijQisv
ccqi-

Blnowäg
rjfxiöeog

odov.

JScpCsrai rö ijfxiav zov xvXivÖqlxov öyxov, rov etegov

drroö7taüd-evTog
r^g

v.a&EttoQ

Ttqög

rrjv

ßccGiv

icf'

ot

€V£Qa iniyQcecfrj,

dXLya iiovov yQccfifiaza dicr/.QivovTai TtQÖg xä
ijitygacfi'jg
II. i).

oregä

xf^g rrgoxeifievr^g ev eS,ai.LexQCi)

Die Schrift stimmt
n.

zu

dem Ansatz

der Inschrift in

das

Jahrhundert

Chr. Geburt,

der durch die genauen Forschungen von E.
hefte

Groag

(Österr. Jahresist.

X

1907, 282

ff.;

vgl.

das

Stemma

S.

290) jetzt sichergestellt

Von
sieht

der anderen verlorenen Inschrift, die Pappakonstantinu erwähnt,

man

links auf unserer Tafel die

kümmerlichen Reste. Der Epiv.

graphiker von Tralles bemerkt dazu noch an einer anderen Stelle
derselben Seite, indem er auf den Inhalt von
Vfivog fjTO y.sxaqay(.iivog

12 hinweist: "lowg 6
07]-

inl

xfjg «Te(>ag

TtlsvQäg

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ivvofxiTjv Kgoviör],

cpoißfj %eqI
[ytai]

Öe dgrjxfjQog,
Geffcken. x9V Pappak., %£ot

fiT) Pappakonstantinu; evroua schon Hauvette und Dubois

8 stro'/a

1)

Ich

zitiere

die

Publikation des verdienstvollen

Worte von Pappakonstantinu Äl Tuulhis 40, weil diese Mannes in Deutschland so sehr selten ist. 7*

100

O. Kern

tcvqQv

y.ttl

yMQJiGiv r' fTtiÖQäyinaTce rtävtct' y.aXelad^io

10 dGcpäXioc,, rs/ii€vovxog, d/cÖTQO/rog,
(bös, rcöXig,
O'ö

hfniog, dqyiqq'

dh vfivelrs öeÖQcey/nevov elcfi ßsßoJxa

TS ßdO^Qip yvxveiov öooi yegag dficfiTceveo^s

SV X0Q<^ £^ aivsiv ^ELoL^O^ova
9 nilQN Kubitschek; auf

ycd z/[/]a

MEIAAZ.
Beiträge

dem Abklatsch
auf

sind die ersten zwei Zeichen unsicher.
vgl. 11

TEDliXPArMATA. Über Lesezeichen
10 [(iv]äX[i\os die Früheren;

Inschriften
sicher.

Wilhelm,

159

ff.

äo^ahos
flcfc

nOAlI AE

sicher; so schon

Geffcken

vuvetre sicher, ebenso

12 öV 7i[q]oo^ü) Pappak.;

AOPO

Hauvette

und Dubois; OPn"l"/AO Kubitschek; ov re ßäd-QM auf dem Abklatsch; TG zuerst /<i!x[/]£/or Geffcken mir scheint aber xvxveiov sicher zu sein. von Hiller erkannt. 13 l'eiaixd'ora Hai Jla Hauvette u. Dubois; 2eiaiyßov[a (f]aiS[o]a PappakonstanIriaix'^ovos, was ich auf dem Abklatsch las, habe ich nach der Anfertigung tinu.
:

eines Lichtbildes verwerfen müssen.

in Hexametern aus dem zweiten manche Geschwister, so das vielbehandelte Dionysosorakel von Magnesia (Nr. 215), das Orakel der Demeter Chloe aus Athen (Athen. Mitt. XVIII 1893, 192), die

Dieser yQrjOfxdg Tov Tlvd-iov

nachchristlichen Jahrhundert hat

scharfsinnig
einer

von

Hiller

als

Orakel
in

erkannten

ersten

drei

Verse

Grabschrift

aus

Kasikli

lonien

(Petermanns Mitteilungen

1909, 268)
a. a.

und

schließlich die

von Ziebarth nach Cyriakus' Abschrift
muß.

O. publizierte Orakelinschrift aus Tralles, deren Überschrift ganz

ähnlich wie die unseres Orakels gelautet haben
tritt

Wie so

oft

der pythische

ApoUon auch
in

in

unserem Falle

für einen

anderen

Gott ein, dessen Kult

Vergessenheit geraten war, die dann an

einem Unglück, das
Hier handelt es sich

die Stadt anbetrifft,

Schuld gewesen sein
i)

soll.

um

den Erderschütterer Poseidon
in geschichtlicher

und

ein

Erdbeben, das wieder Kleinasiens fruchtbare Gefilde verwüstet
Überliefert
liefert
ist

hatte.

ist

dies

Erdbeben

Tradition nicht; übernicht,

ja

neben vielen anderen auch das

das den gewaleinst

tigen

Bau des Hermogenes am Ufer des Lethaios
hat.

niederge-

streckt

Kleinasiens Ruinenstätten bezeugen so

manches Erd-

beben, von dem die Tradition nichts mehr weiß. Als eine Zornesäußerung des Zeus deutet Delphi das neue Beben. Der Gott des Erdbebens, Poseidon, muß durch einen Altar in einem Hain vermit der Fä Kaij{noifö^o>i] betrifft auch Prosa abgefaßte Orakel für Kyzikos, wenn die Krganzung des französischen Herausgebers in Zeile 6. 7 [tuH Kv'i,i\>itjvo'ir: Rullotin de corrosp
1)

Den Poseidon nofahioe zusammen
in

das

in

Delphi gefundene

hellen. VI

1882, 454, 87 wirklich das Richtige

trifft.

Die Herkunft des orphischen Hymnenbuchs.

101

söhnt,

die Erstlinge des Feldes

ihm dargebracht werden, ihm, dem
a()j'j)c:

dacfäXiog, T£f.isvovxoQ, drcözQoyrog, ImtiOQ,
er in

als

solcher soll
als öedQciYf.ie-

einem Hymnus besungen werden und dazu noch

vog, EicpL ßsßcbg.

Wer

denkt bei dieser Häufung der Epitheta nicht an

einen

Hymnus

etwa von der Art unserer orphischen?

Von den

v.

10

genannten Beiwörtern kann ich dnörgorcog und
sonst nicht nachweisen.
In

dQyi)g für

Poseidon

den orphischen

Hymnen

heißt die Ovoig

X

10 dQp]g

und der Meeresgott Palaimon
sei

LXXV

6 ivaQyi]g.

Für

TSfisvovxog

an

den Poseidon
II-^

TSfxeviTrjg

von Mykonos erinnert
den Sängern
eines

(Dittenberger, Syll.

615,

6).

Die beiden letzten Verse, deren sicheres
isti),

Verständnis

noch

nicht

ermittelt

gelten

Hymnus auf Poseidon und den Zeus Larasios.
Mit Freude habe ich, lieber Lehrer und Freund, mich wieder
in

die Studien versenkt, die ich in einer glücklichen Studentenzeit unter

Deinen und
sein,

Diels'

Augen

getrieben

habe.

Möge

Dir dieser Fest-

gruß ein kleines Zeichen für die Dankbarkeit Deines alten Schülers
der hier besonders
hat,

gern die Beiträge unseres Hiller aufge-

nommen

an dessen Doktorschmaus

Du

einst das

schöne Wort

gesprochen hast: 'Das sind mir die liebsten Schüler, die dem Lehrer
nicht Alles glauben.'

1)

Es hängt

jetzt

nur noch von

dem

letzten

Wort des

letzten Verses ab.

luzlat

den Taxus in die Konstruktion zu bringen. Entweder ist /ufüa^ ein uns noch unbekanntes Adverbium oder es bringt die Bestätigung für folgende Glosse des Hesych, auf die mich Bechtel verweist, S. V. ulla^' rjXixia. EviOi de i/e^J.n^' xai nao 'E^ftinnio iv Oaul?, dyi'oija<ts A^TEfiiSoi^oe' ixal yäo inlä^ eoTir. Srjlol Sk röv St/i/otixSt (Vgl. Meineke
ist

sicher;

aber es scheint vergebliches

Bemühen zu

sein,

FCG

II

1,

392).

Bei

dem Schwan,

an

dem Geffcken ohne Grund Anstoß genommen

hat, braucht

man

nur,

um

in

der Sphäre des Poseidon zu bleiben, an den neben

Eumolpos auf der Hieronvase (Mon. d. Inst. IX 43) sitzenden Schwan zu erinnern. Aber die Beziehung des Schwans zum Gesang war ja damals überhaupt allbekannt.

Nachtrag.
Dieser Aufsatz war schon gedruckt, als mir Hiller von einem

Vortrag Mitteilung machte, den H. Hepding in der Februarsitzung
der Berliner Archaeologischen Gesellschaft soeben gehalten hat.

Zu

den schönen Ergebnissen der Ausgrabungen im Demeterheiligtum

von Pergamon gehört der Fund eines Altars der Mise. Hepding hat dabei nicht unterlassen auf den orphischen Hymnus ausdrückUnsere Untersuchungen habenalso wieder eine lich hinzuweisen.
Bestätigung aus

dem

unerschöpflichen Boden Kleinasiens gefunden.

KtRN. Die Herkunft des orphischen Hymnenbuchs.

Orakelinschritt aus Tralles.

.

Richtungen und Schulen im Neuplatonismus von Karl Praechter. .

.

in der nach dem Begründer Porphyrios die erste Stelle einnimmt. als seinem theo- den Aufschlüssen über die höhere Welt. bleibt aber. deren Entwicklung in Proklos ihren Höhepunkt erreicht. in treu. lamblich verdankt sein An- sehen „weniger seinen wissenschaftlichen Leistungen logischen Charakter. den Wundern. d. Den Anfang macht die Schule Plotins. Es folgt die syrische Schule des lamblichos. die ihm zu finden glaubte. obwohl er in gewissem Sinne die Richtung der iamblichischen Schule vorStufen bereitet. dem Verkehr mit Göttern und zutraute. 499. Gr. Das philosophische „Die Restau- religiösen überflügelt. über welche schon seine nächsten Bekannten sich die abenteuerlichsten Dinge erzählten. und an dieses Bestreben schließen sich auch Änderungen des metaphysischen Systems an. den man ihm späteren Neuplatonikern führt. Auch der stehende Beiname des Göttlichen. Philos. . die seinem wissenschaftlichen Charakter keineswegs zum Vorteil gereichen" J). daß die Lehre im wesentlichen von religiösen Interessen beherrscht Charakteristisch für diese nicht von wissenschaftlichen. Porphyrios überarbeitet es formell und führt es in untergeordneten Punkten weiter aus. 738f. hierauf" 1) 2). wird. 2" S. ration des Polytheismus wird der neuplatoriischen Schule zur Haupt- sache. Den Schluß bildet die Schule von Athen. Ill ihm weit Zeller. 2) Ebenda S. der Hauptsache doch der Grundrichtung seines Lehrers ist. Eine Interesse wird jetzt Wendung beginnt vom positiv mit lamblich. Plotin begründet das System.Durch Zellers Darstellung in seinem großen Werke wie in seinem Grundriß hat sich die Unterscheidung dreier Schulen innerhalb des Neuplatonismus allgemein verbreitet. welchen er bei den bei man Dämonen. bezieht sich ohne Zweifel zunächst „zeigt uns in Was wir von lamblich wissen. die zugleich den wesentlichen und Richtungen der neuplatonischen Lehrentwicklung entsprechen sollen.

will So wird Proklos. hat der Bearbeitung des zweiten Bandes. zu Streben ist. 841 805 f. S. Praechter weniger den Philosophen. daß sie die ganze religiöse und philosophische Errungenschaft der Vorzeit methodisch gegliederten System vereinigen der in in einem umfassenden. der den nachplotinischen Neusich aber dies Gesamtbild in merk- würdiger Weise und wieder verschoben. hervorgerufen durch athenische Schule. und eine Periode der Erneuerung. die eine Steigerung des dialektischen Interesses und Besserung des methodischen Verfahrens zur Folge hat. platonismus behandelt. Die Eigentümlichkeit dieser Schule besteht vielmehr darin. Wie bei Zeller so ist auch hier die zweite Periode Bei durch ihre religiöse und theurgische Richtung gekennzeichnet. ff. Chrysanthios. Maximus. Eine ähnliche Periodisierung. eine mit lamblich. . dem es um wissenschaftliche Schärfe und es Konsequenz. dem großen Scholastiker. bald zeigt er sich mehr als Priester wieder blich bald zur ersten Periode. den Sinn für nüchternste Dialektik mit der Neigung zur phantastischsten Mystik verbindet. dessen neben den philosophischen Dogmen seiner Vorgänger auch die theologischen Offenbarungen der Orientalen und der Grie- chen mit dem Netze eines dialektisch einwandfreien Systems zu um- spannen »). 499. als den Theologen. gibt Vacherot im Vorwort zum ersten Bande seiner Histoire critique de l'ecole d'Alexandrie p. Aber der religiöse Vorstellungskreis des lamblich und seine polytheistische Tendenz werden deshalb nicht wieder ausgeschieden. seinem Wesen logische Meisterschaft mit religiöser Begeis- terung. Jetzt gehört lamnimmt er zwischen der ersten und zweiten eine Mittelstellung ein. -). vertreten durch Ammonios Sakkas Plotin entsprechend der herkömmlichen. Er unterscheidet eine (den er Periode der Entwicklung. 743.106 K. durch die Zeller möglicherweise beeinflußt wurde. S. die Julian. bald 1) 2) 3) Ebenda Ebenda Ebenda S. und Porphyrios. Gefördert wird diese aristo- neue Wendung durch die intensivere Beschäftigung mit den telischen Schriften. dem um eine spekulative Be- gründung der positiven Religion und zur ihrer Dogmen zu tun ist" ')• Erst in der Schule von Athen kehrt die neuplatonische Lehrbildung strengeren Wissenschaftlichkeit zurück. durch Zeller bekämpften Ansicht für den Begründer des Neuplatonismus Periode des Verfalls hält). V.

vielleicht unbewußte Ein- wirkungen seiner Theoreme konnten kaum auch sei. transition d'une epoque ä l'autre. Kirchner hat aber seiner Position dadurch geschadet. Man wird kaum fehlgehen. Plotin. philoso- phische Lehrentwicklungen ohne weiteres in das starre Schema einer rein logischen Konstruktion einzuzwängen. H. entre dans . da weder im Gehalt noch in der Behandlung der Philosophie seit lamblich irgendeine nennenswerte Änderung eingetreten sei. ist ein Anklang religiöse an die hegelsche Geschichtsauffassung. Zu dem rein wissenschaftlichen methodisch nüchternen Denken Plotins verhält sich die und mystische Spekulation lamblichs wie die Antithesis zur Thesis. 62f. — 120: Maxime et pratiques. Encore philosophe lamblique et surtout Apres eux hauteurs de la — et Chrysanthe sont moins des philosophes penetres des idees de l'ecole d'Alexandrie que des pretres convaincus avant tout de la verite des mythes et des mysteres et de l'efficacite des dejä pretre etc. ausbleiben"-). müßte also wieder der zweiten Periode zuge'). Halle 1855 S. P. Sein überall hervortretender Takt für das Wesen ge- schichtlicher Verläufe bewahrte ihn selbstverständlich davor. 215f. Kirchner^). Wie dem es angezeigt Zellers Auffassung der Geschichte des Neuplatonismus nach nur ihren wesentlichen Entwicklungsphasen einmal jetzt auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Widersprochen hat der in ihr bis meines Wissens C. wiesen werden Was bei der zellerschen Darstellung auffällt. daß er in ungerechtfertigter Weise eine bestimmte Einzellehre 1) Vgl. aber Anlehnungen an hegelsche Gedankengänge jedenfalls ist und z. 2) Die in Rede stehende Periodisierung selbst findet sich in Hegels Vorlesungen über Geschichte der Philosophie nicht. p. la : Ammonius. bei der dem Proklos der wissenschaftliche Abschluß der ganzen Lehre beigelegt wird. Porphyre. Theodore. lamblich das Haupt der 'gesamten jüngeren Generation. wie in Plotin das der älteren erkennt und die Unterscheidung dreier Schulen. la Amelius. für völlig willkürlich erklärt. und die Vereinigung und Ausgleichung beider Richtungen in der wissenschaftlichen Verarbeitung des religiösen wie des philosophischen Lehrbestandes durch Proklos bietet dazu die Synthesis. Zellers „Philosophie der Griechen" in seiner hegelschen Periode entstanden. wenn man diesen Anklang ist nicht für zufällig hält. 107 denn als Philosoph. 66: lamblique marque la une phase nouvelle. eile quitte les descend dans les temples et se mele ä la foule. lamblique appartiennent ä premiere periode de eile philosophie Alexandrine l'ecole d'Alexandrie speculation philosophique P. 3) Die Philosophie des Plotin.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. . T.

letzterer in Sizilien. daß S. Es ist nicht Die wahrscheinlich. 2" S. Sopatros und einigen anderen wissen Für die beiden wir nichts Näheres über den Ort ihrer Wirksamkeit.108 des Proklos schon für sich K. III daß er Theodoros mit der kurzen ErAnm. so erwacht das erste Bedenken. 3. dem betreffenden Abschnittes eine Stelle zu finden. aber als vielgefeiertes Haupt einer eigenen zahlreichen Anhängerschar gewinnt er die Bedeutung eines neuen selbständigen Mittelpunktes. der er selbst zuzuzählen ist. Von Theodoros von Asine. Seine Schule gründet er wohl in seiner Vaterstadt hat und seines Schülers Anatolios genossen. Dexippos. d. daß sie nicht zu der gleich zu erwähnenden pergamenischen Schule gehörten. ersterer zeitweise vielleicht ebenfalls in in in Rom. neben lamblich auch die sonstigen Schüler des Porphyrios die syrische Schule" besprochen werden. indem Tim. um ist. p. 751 807 Anm.. 735 f.Die neuplatonische lamblich". Wenn aber mit ihm sämtliche während des vierten Jahrhunderts in Vorderasien lebenden Neuplatoniker unter der Überschrift „lamblich und die syrische Schule" zusammengefaßt werden. deren Beurz. in und einem Anhange des Porphyrios Kapitel „lamblich gilt. Prüfen wir Zellers Darstellung zunächst an den Tatsachen der äußeren Schulgeschichte. Gegen die Abtrennung der iamblichischen von der plotinisch-porphyrischen Schule wird sich aus äußeren Gründen nichts einwenden lassen. berechtigt. der Ausbildung der Lehre. wahrend es sich tatsachlich nur nicht auch um die weitere Geschichte der syrischen. 773 ein zweiter Schule nach genannten Kapitels die Überschrift trügt . im letzten inneren Entwicklung. besonders eingehende Nachrichten. teilung aber T. so steigen einige Bedenken auf. abhängt Grunde wieder von der Auffassung der -). Er zwar den Unterricht des Porphyrios Schule. ohne einer auf ein antikes Zeugnis stützen zu können. 1) Phil. in 1. auf in I Grund Konjektur Taylors vofooi U^eol zu Procl. Gr. 21 die er. Praechter laniblicli in Anspruch nahm. die Geschichte der attischen Schule handelt. vorjtol ymI zwischen die voipol Dtoi und die voeqoI Osol bereits ließ. 2) Formell unrichtig. Teil des Dasselbe wenn $. durch lamblich eingeschoben sein ist Zellers abweisende Replik') in diesem Punkte vollkommen ist. aber sachlich ohne Belang statt ist es. sich Wieweit Kirchners Einspruch sonst begründet wird uns später ergeben. Rom. Erstgenannten läßt sich immerhin ein Wahrscheinlichkeitsargument dafür beibringen. Eunapios nämlich gibt über diese Chalkis. 308. Plotin und Porphyrios wirken im Westen. lamblichs Tätigkeit spielt sich Syrien ab. der ein besonderes Kapitel gewidmet .

darüber Byzant. Mitunterredner in des Dexippos Kommentar zu den aristotelischen Kategorien ist Seleukos. Aidesios zieht sich nach p. Der Name weist aber mehr auf Syrien als auf das westliche Kleinbei lamblich p. 26f. eröffnet eine Schule in Pergamon. ein wirklicher Schüler des Dexippos. Theodoros zumal gehörte zu den Großen und hätte in die Liste S.- Vgl. 109 und Dexippos ganz übergangen ihres Wirkens gewesen wäre. lamblichs Tode zerstreuen sich seine Schüler nach allen Richtungen ßXi'iov p. sich dem Verkehr mit ihnen zu widmen. wenn Pergamon Schauplatz asien eine hin. und so eröffnet er eine Schule in Pergamon (die Übersiedelung dorthin ist auch p. Es handelt sich bei dieser also um eine Neugründung. 3j lassen. dessen geringe Entscheidungskraft nicht bestritten werden soll. p.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. Für Dexippos kommt dazu noch ein weiteres Moment. Hier sind Maximus. scheint er unmittelbar nach lamblichs Tode aufgesucht Teil der übrigen 2) zu haben Der größte gruppiert sich um ein neues und zwar kleinasiatisches Zentrum. 20 f. und zwar diese Stadt '). 19 erwähnt). . 48. 48 unbedingt aufgenommen werden müssen. Chrysanthios. 18 (1909) S. Zeitschr. aber nicht eine unmittelbare StaSoy. nicht um eine einfache Fortführung und Ver- pflanzung der iamblichischen Schule. wie Zeller wohl richtig vermutet. weiterhin neben diesem auch Chrysanthios zu hören.^ in üblicher Weise. lamblichs Hörer 3). 534. . 108. p. die späteste Entwicklung mus aufgehen zu übrig bleibt. führt für gewisse Zeit seines Lebens jedenfalls nach Byzanz. 5) Eunap. um dann in Ephesos zunächst den von Pergamon dorthin übergesiedelten Maximus. so für einen Peripatetiker ganz im Neuplatoniswie Themistios keine Rubrik Leitung der Schule: t/. p. das aber doch bei dem Fehlen anderer Instanzen angeführt werden darf. Nach Eunapios Gemeint ist 19 auch sein Nachfolger in der bi-^srai be irjv ^laußXlyov Siargiß-qi' xni öuildav is tov9 erai'oovi AcSeaios 6 äx KaTZ- TiaSoxlas. 66. 20 f. '/«w- Sk xriTaliTtövroe rd nv&od>7ZFiuv älloi ttsv d?J. Sopatros' Verhältnis zum Hofe Konstantins I. 38. Eunap. Aidesios. zugestandenermaßen überhaupt kein Neuplatoniker und verdankt seine Aufin dieses Kapitel nahme nur dem daß in der Darstellung der Geschichte der griechischen Philosophie hergebrachten Fehler.ayfj d'ieaTräurjoni' auch 19 am Ende des Abschnittes über lamblich). Vgl. hief sucht ihn der spätere Kaiser Julian auf und genießt auf sein Betreiben den Unterricht des Eusebios und Chrysanthios^). 4) Eunap. Nach (p. der auf Julians Wunsch eben1) 2) Er ist Vgl. einem Orakelspruche folgend nach Kappadokien in die Einsamkeit zurück und will hier als Hirte sein Leben verbringen. 48f. 117. Unter denen aber Themistios aus diesem Abschnitt einfach zu streichen wäre. Priskus und Eusebios seine Anhänger^). Die nach seiner Weisheit Verlangenden zwingen ihn aber. 12 abgetan wähnung haben würde. p.

Der ganze Abschnitt 805 „formellen Vollendung" mit Ausnahme des erst in der dritten Auflage eingefügten Passus über Synesios gehört in der zweiten zum Kapitel: „Die Schule von Athen". keiten. da er nach Eunapios'^) den in Kanobos ihm zuströmen- den alexandrinischen Studenten zwar Auskunft gab. 13. der Darstellung deren Verhältnis zur zu bestimmen syrischen Schule des lamblich (ob Unter. Am Synesios auffallendsten daß die Besprechung der Hypatia. inneren Charakter wäre.Xoi xti än^oicivTi avyeriiy^arov' ovxovi. entweder in Pergamon oder in Sardes. die in der ersten fehlt. Maximus' Bruder. 51. O. Disposition nichts geändert. In der ersten und zweiten Auflage des Werkes war der ältere Olympiodor dem Kapitel über die Schule von Athen besprochen. ob nicht dieser pergamenische Kreis auch zur Einheit einer Schule zusammenzufassen sei. S. zeigt Eun. vfos xai Afd-ö^ioe (so ist wohl mit Boissonade 272 zu schreiben) rijs n/. den Zu- sammenhang mit dieser Schule vermittelten. (scil. 114.icpd'iyytro TiQÖs nvTfiir ovttsi n. Praechter falls seinen Wohnort gewechselt an hat ')• Später zieht er '-). p. 801 in ff. über metaphysische Probleme aber keine Daß Klaudianus.Ftro xai dTt/xroS ovSi Tis flSey aiiid»' Ttf^i rcHf TotovTioy ^qiiiiiis ild'öiTu livOoiiinfor.110 K. dem Kapitel „lamblich und die syrische Schule" die Nachweisbare Verbindungsglieder. p. A. Angesichts dieser und Priskus den Tatsachen wird man fragen und nach inneren Kriterien entscheiden in müssen. (Von der dritten zur vierten Auflage ist in der 796 „Mit Julians Tod" bis S. des als und des älteren Olympiodor.rjanöi'Tios) xrv Xovaavd'lov awovoiav. 20. ''EÜ. denen auch der später Glied der Schule von Athen ausführlicher behandelte Hierokles an- geschlossen wird. Eunap. nachdem Chrysanthios zum Oberpriester von Lydien erhoben worden war^). p. 43: Zvrovalas ö'i ä^tioO^iiTte oi /ikr loyixdr Tr^ößXrjiia npod'iueiot difd'6S. in die man gerät. Antoninos scheint ausgeschlossen. ebenda hatte in der zweiten Auflage auch Hypatia. StA p.aTo»rixrji irfCfoQovi'To aocpla?. 6) P. liXld rd öiiuant anjoa* xai äiaLhujoniS ti» rdf ovpatdr SravSoe rts Aiii'/. Eunap.oder Nebenordnung) ebenfalls wieder nach ihrem ist. . 55 f. S. a. einverleibt ist^). 107. und Hierokles war nur in diesem Kapitel berücksichtigt. fehlen. ihre Stelle ge- funden. jedenfalls im westlichen Kleinasien. 2) 3) 4) T(is Eunap. Daß Chrysanthios auch in Sardes als Lehrer wirkte. 1) in logischen Fragen die platoder in Alexan- nische Lehre übermittelte. 117: eis Tia'/. Maximus Hof nach Konstantinopel Schüler des Chrysanthios war auch Eunapios 3). Auch in diesem Schwanken verraten sich die Schwierigwenn man die Alexandriner als Anhang der iamblichischen i oder als Vorbereitung der athenischen Schule zuweist. Ebenso Eun 5i 119.atäs ^doÖeii afixero p. ol Si rütv d'tioTEOtitv n TTOoßä'/.iar ly.

Aber diese einen sehr weitgehenden Zusammenhang ergeben sollte. gilt hier in noch weit höherem Maße von Athen. Ist auch ein äußerer Zusammenhang mit der letzteren gewiß vorhanden — ist bestimmte Verbindungsglieder mit Sicherheit nicht möglich 2) namhaft zu machen — . auch dort gelernt hatten. 1. dorthin trug. gebildet wird Der Alexandriner Asklepiodotos lehrte im karischen Eunap. 47. • 111 dreia lehrte O. syrisch-pergamenischen Schule zu- zustimmen. 805 Anm. dem Kommentator und dem Arzt. 7. die uns befremden. Hypatia Synesios ist nach sich ihr dem Kirchenhistoriker Sokrates 15 Diadochos der ist auf Plotin als zurückleitenden platonischen Schule. von Hermeias und seinem Sohne Ammonios sowie des letzteren Sippe. 3) Dazu käme noch als unmittelbarer Schüler des Ammonios der Christ Johannes Philoponos.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. so ist doch die athenische Akademie der altehrwürdige Mittelpunkt platonischer Lehre. zuletzt Umgekehrt wird man gerade unter dem erwähnten Ge- sichtspunkte von vornherein geneigt sein. Doch hörte ersterer neben ihm noch die Athener Marinos und Zenodotos und weist durch 1) 2) . tos. mit ihr Schüler engstens verbunden. auch bei sehr starker innerer Abhängigkeit ihrer Dogmatik von lamblich den Schluß der akademischen duidoxi] in der syrisch oder syrisch-pergamenischen Schule aufgehen zu lassen. darüber Zeller S. Was von Alexandreia galt. und wir würden uns sträuben. Schüler des Ammonios sind auch Damaskios und Simplikios. Vgl. die von den gilt Das beiden Asklepios. Inmitten der athenischen Diadochen begegnen wir einer beträchtlichen Anzahl von Männern. Die selbst Entscheidung hierüber der Prüfung des Systems. bez. T. p. z. werden wir uns doch bedenken. aber Natürlich kann gleichwohl die Lehre des Syrers auf uns' unbekannten Wegen nach liegt in Alexandreia gelangt sein. Innerhalb des Abschnittes über die athenische Schule aber stoßen wir wieder auf zwei Tatsachen. iamblichische Einflüsse nicht zu erweisen. ferner Theododem jüngeren Olympiodor und dessen Schülern Elias und David 3). ist möglich. von (dem schon früher bei der syrischen Schule berücksichtigten) Hierokles und seinem Schüler Theosebios. der Abtrennung der athe- nischen von der syrischen. die in Alexandreia wirkten. jene in einem alten selbständigen Zentrum wissenschaftlicher Bewegung lebenden alexandrinischen Philosophen von diesem Zentrum loszulösen und zur Schule lam- wenn blichs zu schlagen.

Simwie schon seine Teilnahme an der Auswanderung der Akademiker nach Persien zeigt. 1) nach Athen. 31ff. 1) Für David und Elias . Immisch. zerrissen. . wären mit noch größerem Rechte die Attiker von den Alexandrinern 2) Gegen 1 807 Anm. Die ganze Sukzession nur der der erste fällt in drei Teile ausbleibt. jedenfalls 533). daß sein Wirken nicht nach Athen fiel. von denen syrischen. wie es nach Suidas scheint. als eine eigene Schule angeführt werden. und wenn es geschah. Aber das eine unter ist schon jetzt festzustellen. bemerkt er zu sondern. 917 zeigt.112 K. 63 [1904] S. Hermeias und ihres Ammonios liegt Athen studiert. in Nun haben freilich Hierokies. so bleibt es doch bis zum Nachweise des Gegenteils das Wahrscheinliche. 917) schreibenden Olympiodor. Lebens doch in ihrer alexandri- Von der Asklepiodotos. seine Stellung als akademischer Diadochos (Zeller S. ob sich diese Tätigkeit Zeller läßt fraglich. in Alexandreia. 901 plikios Anm. ist unerweislich. daß dem Neben- einander athenischer und alexandrinischer Diadochen und ihrer Anhängerkreise der Spitzmarke „Die Schule von Athen" vom entalte plato- Standpunkte gegenstehen. also von lamblich und seinen Nachfolgern zu trennen sind. auf der Hierokies. Und so wird in Zellers Darstellung die Kette der alexandrinischen ÖLudoxi] zweimal. die Schüler des ist um ein 564 oder später (Zeller solcher S. gegen Kirchner. der äußeren Schulgeschichte schwere Bedenken Läßt sich auch nicht beweisen. einander. daß es die nische Lehrkanzel der Hypatia war. der Schüler des Proklos war. an seinem Platze zweite der dritte der athenischen Schule zugeteilt wird ^). Aber der Schwerpunl<t nischen Lehrtätigkeit. zu vergleichen ist) an mehreren Stellen von Philop de an. vor Hypatia und vor der Hierokies. 918 Anm. überwiegend in die Zeit nach seiner Rfickkehr aus Persien (frühestens privater bleibt Daß er daneben seine philosophische Lehrtätigkeit in Weise wieder aufgenommen hätte. Zusammenhang schon aus chronologischen Gründen sehr unwahrscheinhch. Praechter Aphrodisias und. S. Hermeias und seine Nachfolger wirkten. Die literarische Tätigkeit des Simplikios fällt nun allerdings. läßt sich wenigstens das Negative sagen. 4 zu S. daß die 'AttixoI i^riyijral (über die jetzt O. bis in die zweite Hälfte des Jahrhunderts erstreckte. sich ein von ihm selbst benutztes Argument wenden. Von gesamten oben angeführten Sippe des Ammonios vollends fehlt uns für einen direkten Zusammenhang mit Athen jeder BelegtWir werden auch hier wieder ein abschließendes Urteil bis nach Prüfung der philosophischen Theoreme vertagen. Philol. Die athenische Schule wurde 529 geschlossen. Da nun diese Bezeichnung bei einem Alexandriner sich findet. wie Zeller S. rechnen. ebenfalls den Athenern zuzustudierte auch bei Damaskios und ist.

im einzelnen festzustellen dürfte gegenüber Plotin und Porphyrios kompliziertere Gliederung des Reichs der überweltlichen Wesenheiten auf den Einfluß orientalischer Systeme zurück. Zur Begründung kann aber der Hinweis auf lamblichs XalSaixij relfiordrr] d-eoloyia. keineswegs genügen. der Überschwänglichkeit und Phantastik die orientalische nicht zu bezweifeln"-^). et so). die Vermehrung der Hypozwischen dem über alles Sein und Denken erhabenen Ureinen und der Materie. R. 86. p. in den er die übrigen Vertreter des Westens mit sich ziehen könnte. Marius Victorinus. Chalcidius und Boethius Abschnitt. daß in ihr lamblich einen wichtigen Mark- bedeutet. so stein ist unleugbar. vor allem aber durch die unten zu besprechenden Prinzipien seiner Piaton. d-Fol. 749 Anm. 1 bemerkt: „An die Chaldäer wollte sich ja lamblich in der Theologie vorzugsweise anschließen". S. diesen Mit der Schule der von Athen haben i). umfassendere Berück- sichtigung stasen der hellenischen Religion. allerdings voraussetzen. 921 Anm. ob nicht Boethius bei seiner eigenVermittler Altertum und Rom. und christlicher Scholastik eine selbständigere Besprechung in einem eigenen Abschnitte verdiente. 8 . überhaupt hier am Ende des Neuplatonikerihren Platz und damit am Schlüsse des ganzen Werkes Griechenland Man kann Stellung aber zweifeln. von deren Inhalt wir abgesehen von der einen einzelnen Punkt betreffenden Angabe bei Damaskios. Herkunft des Philosophen ihren Anteil 1) Vgl.und Aristotelesexegese geht lamblich weit über Plotin und Porphyrios hinaus und gibt dem Neuplatonismus ein neues Gepräge. Er wird seine eigene Lehre in die chaldäischen Vorstellungen 2) Den Einfluß orientalischer Ansciiauungen Zeller füiirt S. Graeca Halensis. nichts wissen. rel. dub. sie nichts zu tun.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. Wenn Zeller S. Durch die Einarbeitung in pythagoreischer und chaldie däischer Überlieferung das System. (Albinus. ist tretenden mystischen Tendenz. Fassen wir nun die Entwicklung der neuplatonischen Lehreins Auge. Was er aber unter einem solchen Anschluß verstand. Vettius Praetextatus. 745 die scliwer sein. Daß an der dabei zutage hat. von denen wir aber nicht mehr bestimmen könnten. so darf man das nach dem Titel der XalS. 113 Ein zweiter Anstoß betrifft die Aufnahme der Männer des in latei- nischen Westens. 3ff. Näheres wird auch hier der Charakter der Dogartigen als zwischen und Mittelalter. ist eine andere Frage.) Marcianus Capella. hellenischer Philosophie matik lehren. inwieweit sie selbst unabhängig von der neuplatonischen Philosophie waren. 1 Mitte. Das als ist auch nicht die Meinung Zellers Ausläufer Sie sollen vielmehr nur letzte neuplatonischen und der antiken philoso- phischen Entwicklung kapitels finden. Macrobius.

als es vor ihm geschehen war. ob diese Richtung derart von dem bisherigen Gange der neuplatonischen Lehrentwicklung dürfen. 773. unmittelbar gegeben: es galt nach dem Vorgange dieser Philosophen das über aller Berührung mit der Welt stehende Ureine möglichst Motiv so gut hineininterpretiert haben. sei durch lamblich und seine Schule der Schwerpunkt der neuplatonischen Es ist Philosophie grundsätzlich auf diese Seite verlegt worden theologische Element in Form spielt das einer lamblich wahr. nicht als Plotin Dieses letzte Motiv war mit dem Wege. abweicht. und während bei Porphyrios der philosophische Geist des Plotinos immer noch über das positive theologische Element überwiege. in den Gegenständen des griechischen Kultus und ihren Beziehungen untereinander und zur übrigen Welt Begriffe und Lehrsätze ist seiner Metaphysik verkörpert. 116 Vgl. könnte sich lamblich nach den von Zeller a. S. Allen Göttern bereitet. daß wir mit Zeller sagen durch lamblich sei der Neuplatonismus aus einer philosoi) phischen Lehre zu einer theologischen Doktrin geworden '^). 1 a. Mit lamblich beginnt eine neue Richtung. Nach einer anderen Bedeutung des Wortes ist allerdings lamblich tatsächlich ü'ro/.114 K. Eingliederung gegebener Vorstellungen der positiven Religion in das System eine Rolle wie bei keinem seiner neuplatonischen Vorgänger. (19U8) S. in dem Wesen der Lehre. ob er Stellen auf die Chaldäer berufen haben. 1 an die sieben Planetengöttcr wird denken dürfen. um diesem damit den Nimbus altorientalischer Urvveisheit zu geben. wie in die orphischen die platonischen ziertere und pythagoreischen und in Schriften. 3i A.öyos durch und durch. und vor ihm schon Philon von Alexandreia betreten hatten. Boll. Übrigens wird es sich unten zeigen. nicht nur eine neue Schule. nicht in die chaldäische Überlieferung Griechisches hineintrug. im üblichen Sinne einer wissenschaftlichen Bearbeitung positiv 1) Theologie gegebener religiöser Anschauungen. wobei er sich freilich auch der positiven Religion 2) für seine Zwecke bemächtigte. bei der man mit Zeller S. Praechter und so findet die Bezeichnung „syrische Schule" auch vertritt. daß die i<ompli- platonischen Systems herzuleiten Gliederung bei lamblich vielmehr aus den Grundvoraussetzungen des neuist. die sie eine Stütze. 735 . a.a. A.O. bei '>). 749 Anm. Durch eine kühne Allegorese hat er in weit höherem Maße. F. Dämonen letztes auf diese Weise der Weg in sein System und Aber das religiöse Interesse kommt dabei nur als mitwirkend. den in Frage. Eine andere Frage ist aber. O. O. erwähnten Aber auch hier läßt sich zweifeln. E. 21 Anm. Neue Jahrb. Für die im Schema der voepoi i^foi angesetzte Hebdomade. S. nämlich im Sinne einer philosophischen Spekulation über die höchsten Wesenheiten. a.

die der Vori). Das oben erwähnte metaphysische Bedürfnis. Hinsichtlich des Nus gibt lamblich selbst eine Begründung ganz im plotinischen Sinn. Nus zerlegt unterhalb des y. die 1) Diese Systeme entwerfen. den umfaßt. Atque mihi quidem videntur omnia illa vnouvrjuara tali modo nata esse. die sie ausbauen Man kann an die Entwickelungsgeschichte der unter Piatons und Aristoteles' Namen gehenden Siatoeaeis erinnern. Er be- gänger unbeachtet gelassen hatte einige der wichtigsten Neigung besteht solange. Die Tendenz mußte wachsen. statt der einen Seele Plotins erhalten wir deren drei. in primum die Einteilungsfreudigkeit Forderung Materie eines durch viele Intermedien vermittelten Übergangs vom Einen zu8* einen besonders günstigen Boden. so tritt Nus und des die Seele jetzt zwischen das Ureine und die nächstfolgende Die Sphäre sich Hypostase sich: noch eine zweite Einheit. wurde durch Begriffe. die H. an dem immer vollständigeren Nachweis der weiterer Zerspaltung dessen. ut sui quisque Auch tum augeret vel prout videretur immutaret. unmittelbar über den Seelen stehenden Nus und dreier Seelen. XIX seiner Ausgabe wohl richtig so darstellt: Videtur igitur inde a Piatone in Academia et apud Peripateticos ars dividendi exercitata esse. das zu diesen Zerlegungen führte. 1 15 weit abzurücken von allen nach ihm kommenden Hypostasen. und Schüler. den Staffeln der Weg von jenem Ureinen zu den untersten ganzen Skala des Seienden durch Vermehrung der Staffeln so weit als möglich auszudehnen und den Übergang von oben nach unten durch eine möglichst große Zahl von Vermittlungen sich vollziehen zu lassen.iog voeqöq ein.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. Es regt sich die echt scholastische Lustan immer feinerer Differenzierung der überkommenen was gröberem Blicke Einheit erscheint. immer innerhalb einer Vorstellung möglichen Nuancierungen. weiterer Nus bildet die Vermittelung zu den Seelen. Die für das metaphysische System bedeutsamsten Neuerungen lamblichs sind nur ein Fortschreiten auf diesem Wege. in der Überall zeigt sich Zerspaltung des früher Einfachen in Triaden. die selbst wieder triadisch geteilt werden. so das zweite Eine.öafwg votjtöq schiebt ein der xöof. Bemerkenswert ist. an als ein logisch-methodisches unterstützt. Der Neuplatonismus bot zudem durch seine magistri divisiones enotaret. die Annahme eines besonderen. je mehr sich die Masse des überkommenen Gedankengutes vergrößerte und so den Trieb zum Syster matisieren und Schematisieren anregte. als es philosophische Meister gibt. manchen der bei Stobaios erhaltenen Neupythagoreerfragmente gehört hierher. das Streben nach Vervielfältigung. Hatte bei Plotin das Bereich des Übersinnlichen das Ureine. . daß gerade von lamblich neu angesetzten Hypostasen in der positiven Religion gar keinen Anknüpfungspunkt finden. Mutschmann S.

daß sich mit ihm eine (.116 K. wenn lamblich die Vervielfältigung auf Kosten der Einheitlichkeit übte. den letzteren in seine Bestandteile zu zerlegen. aus der die beiden anderen hervorgehen. Aber selbst zog es daher vor. immer noch nicht bewiesen. von der Theorie philosophischer Spekulation zur Praxis in des Kultus und der Theurgie abböge. lamblich als Theologen aus der zu philosophischen Entwicklung lassen.r kämpft diejenigen. II p. daß er von der Wissenschaft zur Religion. während sich bei Plotin ihr Unterschied unmittelbar wieder in die Einheit der intelligibeln Welt auflöst. die : mit dem vollkommenen Nus firj die Seele ') in Verbindung bringen Töiv e^i^Q)jii€vu)v öeiv yaQ di^göav . denn dort stehen die vielen als Hypostasen nebeneinander. 1 angeführt!. die er mit der neuplatoS. daß er von den philosophischen Grundvoraussetzungen des Neuplatonismus ausgehend die religiösen Überlieferungen und Anschauungen in einem bis dahin unerhörten Umfange und mit einer von den Früheren nicht ins •sein Auge gefaßten Konsequenz prinzipiell und systematisch in Lehrgebäude einbezieht und dem Neuplatonismus damit eine Gestalt gibt 3). nischen Lehre vornahm (Zeller hältnis Ebensowenig möchte ich mit Zeller (S. daß lamblich allerdings auch philosophische Gründe zu seinem Verfahren hatte und bemerkt: „Der Übergang von der reinen Einheit zu der idealen Vielheit des plotinischen er Nus mochte ihm zu schroff scheinen. 77'2f. das rein logische Subordinationsverhältnis vielmehr auch für die hypostasierten Begriffe bestehen zu lassen war das antike Denken seit Piaton gewöhnt. Aber in der Wirklichkeit ist die Vielheit der intelligibeln und intellektuellen Götter. 313. so geschieht es nicht in dem Sinne. daß nicht sein letztes Motiv das schon bei so ist damit Plotin wirk- same. Tim. hat Zeller seine Darstellung des iamblichischen Stand- punktes etwas nuanciert. 745 Anm. sondern nur dem. fvon Zeller S. Er gibt hier zu. die er auf das Eine folgen läßt. 773l. d?JM fieaag sTvai rag avvTeray- fiivag roiQ fierexovoiv ovoiag Dieser Sachverhalt verbietet. des Neuplatonismus herausfallen Wenn wir in ihm den Begründer einer neuen Richtung er- blicken. Praechtf. und die Zweiheit der Urwesen selbst viel bedenklicher als die Vielheit in dem plotinischen Nus. yheoOai Tr]V fxerdßaOLv dirö iiil tä fiCTSxovra 2). in 2) Procl. die das Wesen des Göttlichen und sein Ver- zum Endlichen ausdrücken. 77l?) der Verdichtung der Bestimmungen. die erste. rein philosophische Streben nach Milderung des Übergangs von den höchsten zu den niederen Stufen gewesen sei. zu selbständigen Gestalten ein Kennzeichen dafür . 19 ff.uräßaaig slg ällo yevog vollzöge. wesentlich veränderte 1) Eine starke religiöse Unter- D. 3) Im Rückblick S. 3 und 751 Anm. h. um so in allmählicher Abstufung von dem Einen zum Vielen zu gelangen. und daß die polytheistische Richtung seines Denkens den in letzten Grund enthalte für die Veränderungen." Aber auch bei lamblich löst sich das koordinierte Viele jeweilen in eine übergeordnete Einheit auf und in der Hypostasicrung des Vielen ist keine Schwierigkeit für seine Zurückführung auf eine Einheit zu erkennen.

deren stellte. Denn er gehört als Schüler des Chrysanthios eben diesem kleinasiatischen Kreise erblicken. zu verweisen. ohne weiteres auf den ganzen Kreis zu übertragen. Daß für ihn Ausgangspunkt und in Restauration des Polytheismus große Aufgabe war. es sei denn. übrigens über diesen Zeller S. leicht zum Mittelpunkte und zum Typus der ganzen Philosophengruppe. . ob er das wirklich gewesen ist. eignet. ist eine unumstößWir müssen uns nun freilich hüten. 117 Strömung werden. daß er es hier ebenso Aber als Symptom diese Gleichgültigkeit des Eunapios gegen das Philosophische. kein Gebiet der Philosophie (p. daß man das gleiche Kriterium mit der gleichen Folgerung auch auf Plotin anwende 1} (vgl. der sich um Pergamon gruppiert. den Zeller zu Unrecht lamblich und der Gesamtheit seiner Anhänger in zuschreibt. Dafür sprechen in der Tat gewichtige Gründe. 49 ff. so ergiebt sich. 108). daß wir es in lambliclis Lehre mehr mit Religion als mit Philosophie zu tun haben. -des Apollonios von Tyana und seiner Anhänger. was von ihm gilt. macht. auf Zeller S.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. 112f. Für uns ist die greifbarste Gestalt dieses kleinasiatischen die Religion die Kreises Julian.). für die wir in den Berichten über die drei eben Genannten die Kontrolle besitzen. wenn nicht alles täuscht.). zunächst auf. aber alle anderen Studien sind ihm nur ein Vorstadium für die Vertiefung in die Weisheit des Pythagoras und seiner Nachfolger. mit der er in Zusammenhang steht. Es fragt sich. genießt auch Ansehen als Dialektiker (p. Anders dem Teile der geistigen NachkommenDer schaft lamblichs zu stehen. Charakter. des Archytas. daß er bei ihnen überhaupt verhältnismäßig selten von einer philosophischen Betätigung spricht 2) und zumeist nur Wundertaten und theurgische Leistungen als bemerkenswert meldet. 783ff.). 2) Als Philosoph gelehrter Richtung tritt bei ihm besonders Eusebios hervor Chrysanthios studiert zwar Piaton und Aristoteles und vernachlässigt (p. daß wir von ihm allein einen umfangreicheren Nachlaß in Händen haben. Daß er von allen Männern dieser Gruppe gar keine philosophischen Lehrmeinungen verzeichnet. Porphyrios und lamblich. diesem Zweige die der Tat. Vergleicht man ist aber seine Ausführungen über Plotin. Eunapios' Bericht hat in diesem Punkt als historisches Zeugnis allerdings geringen Wert. von Wert. Für das Tatsächliche genügt es. In unserer Perspektive wird Julian durch seine bedeutsame geschichtliche Stellung und dadurch. in seinem Geistesleben scheint es mit soll damit nicht sich In lamblichs freilich Bahnen bewegt in Abrede gestellt Theodoros von Asine i). fällt Dienst er die neuplatonische Philosophie liche Tatsache. 675 f.

a.118 K. von den Männern der pergamenischen Gruppe nur äußerst selten etwas zu sagen haben. dieser daß man sie als einen Zweig der iamblichischen betrachte. Porphyrios und lamblich treffen wir hier auf Schritt und Tritt. Ganz ohne Schwierigkeit ist freilich auch diese Daß der gelehrte Aidesiosschüler Eusebios durch daß er die sittliche alle seine dialektische Kunst glänzte. 789 Aiim. Ennap. S. soweit das Philosophische in in Frage kommt. In Anbetracht dieser besonderen Eigenart empfiehlt es sich gedie wiß. O. jedenfalls bietet er nur eine stellung längst Zusammeneiner bekannter neuplatonischer Lehren. 15.al tüv 7tüQd rijv d^lav evTtQcr/ovvTiüv ?] dvGjtQccyovvTcüv an. Sonst herrscht tiefes Schweigen. im Dienste der julianischen Restauration schrieben sein oder nicht. 3) Vgl. darunter Gelehrte wie Proklos und Simplikios. 793. Reinigung ötd als Tov löyov vollzogen wissen wollte und Theurgie Gaukeldie werk bekämpfte '). läßt uns nicht darüber erstaunen. Wichtiger ist. Praecmter an. daß auch die Späteren. Auch von Theodoros von Asine ist häufig die Rede. Plotin. wie ge- vermutet. nicht nebenordne. . ist leicht zu erkennen.und nicht ihre Mittel- punkt des kleinasiatischen Kreises ihren in bildet. Von Sopatros führt Suidas eine Schrift jceQi jcQOVoiag y. Schule. seits fordert die Herrschaft. ist allerdings kein Gegenargument gegen 1) In Catcg. auch dieser Schule ausübt. Zeller ^) Mag Sallusts Abriß der neuplatonischen Lehre. Aus dem kleinasiatischen Kreise wird von Maximus ein Kommentar zu Aristoteles' Kategorien bei Simplikios erwähnt ')• Eine Behauptung auf dem Gebiete der Logik kennt von ihm Ammonios. p. den Ausgangs. Was uns an Werken aus dieser Sphäre noch vorliegt. Daß in Julians Schriften die Religion im Vordergrunde steht. sind Eunapios' Bio- graphien letzten endlich das charakteristischste Denkmal im Grunde auf das Religiöse und nur mittelbar auf das Philo- sophische gerichteten Denkweise. 1. Die Stelle ist bei Zeller S. die sich wieder und wieder mit ihren Vor- gängern auseinandersetzen. der pergamenischen. 2) A. 49 ff. Philosophisch sind sie ganz abhängig von lamblich. 2 nachzutragen. auch für die Darstellung Zusammenhang zu wahren und Anhänger einzeln Anderer- der iamblichischen Gesamtschule sich verlieren zu lassen. die lamblich. also unter- und Darstellung nicht.

die er und Porphyrios gegenüber getroffen hat. Eine gewisse Schwierigkeit liegt auch darin. finden dürfen. So wenig lamblich. In der Vervielfältigung der Wesenheiten geht Proklos über seinen Vorgänger noch hinaus. bewegt sich aber doch als Förderer des Polytheismus im Kampfe gegen das Christentum am kaiserlichen Hofe in ihrer Richtung. was uns sonst über die von der iamblichisch-theodorischen abweichende Art der pergamenischen Schule bekannt ist. athenischen Schule ein Gegensatz zu lamblich. nicht mit Sicherheit lokalisieren und somit auch nicht und Dexippos ohne weiteres von der pergamenischen Schule ausschließen können. 108f. auch nicht einmal mittelbar etwas zu tun. Die Richtung der Athener stimmt des lamblich ist vollkommen überein. aus pythagoreischen und orientalischen Quellen geschöpften mystischen Elemente ist keine Rede. Die athenische Schule fährt mit vollen Segeln im Fahrwasser des Syrers. Eine Unbequemlichkeit aber bereitet Sopatros. bleiben bestehen. daß wir Theodoros von Asine. angegebenen Wahrscheinlichkeitsgründe betonen. Wegen dieser Übereinstimmung und da er im Westen tätig ist. so wenig ist mit Plotin und Porphyrios verglichen. 119 naturgemäß a potior! zu treffende Charakterisierung der Schule. Von einer Ernüchterung. gangspunkt Plotin der gleiche wie bei Der philosophische Ausjenem. die sich gut mit dem vereinen. Die Neuerungen. wird er in dem den Pergamenern gewidmeten Kapitel ein Unter- kommen tung. einer Tendenz zur Ausmerzung der aus der Volksreligion. eine Rückkehr zu den wissenschaftlichen Prinzipien des Plotin und mit Porphyrios zu der bemerken. den Fortsetzer der iamblichischen Rich- dem sein Schüler Peisitheos anzuschließen wäre. Man darf hier aber die oben S. Es besteht auch kein Widerspruch der Gesamtrichtung der Schule gegen proklischen Lehre diese Bestandteile ihrer Lehre. wie man ihn nach Zeller voraussetzen . soviel wir wissen. vortreffliche Man der kann sich hierfür auf Zellers eigene Darstellung und der geistigen Eigenart ihres Urhebers berufen. So werden zwischen die vor]rol d^soi und die voegol ^sol eingefügt die ^eol vorjrol vml voegoi. aus der wissenschaftlichen Entwicklung in der des Neuplatonismus ausbiegt. Er hat mit der pergamenischen Schule.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. aus philosophischen und religiösen Elementen gemischte Vorstellungsmasse des iamblichischen Neuplatonismus treffen wir auch bei Proklos. Die ganze.

O. reicht ihre (der Schule. daß er hinter Proklos zurückstand. . A. im Vergleich mit den orientalischen Systemen und den neupythagoreischen Lehren verhältnismäßig vernachlässigt Aber dabei spielt wieder die Voraussetzung eine Rolle. wieweit dieser auf dem Wege Lehre vorgeschritten war. Hinsichtlich des Verhältnisses der aristo- telischen zu anderweitigen Studien haben wir kein Recht. dem Verlust gerade der großen der dialektischen Ausgestaltung seiner und entscheidenden Werke des lamblich keine Kenntnis davon haben. 806f. läßt sich nicht zugunsten einer Überlegenheit dieser Schule über die iamblichische geltend machen. von lamblich und seinen Schülern worden. die aristotelischen Schriften seien zwar 3). Günstiger stehen wenigstens freilich einige andere 1) Athener. S. O. S. besaß man solcher Kommentare von lamblich — — sicher drei. der Richtung des die straffere und kongradu- sequentere Durchführung des scholastischen Schematismus. wenn wir auch nach dem Erhaltenen an- nehmen können. 499. für lamblich und seine wissenschaftlich gerichteten Schüler von der pergamenischen Gruppe ist natürlich abzusehen andere Voraussetzungen zu machen als für Proklos. 805. Zeller a. S. welche sich aus der positiven Religion eingedrängt haben. was in ist Schule neben ihrem dogmatischen Fortschritt lamblich von diesem noch unterscheidet. 2) 3) So A. Wegen dieses ellen Unterschiedes aber die athenische als Phase der Lehrentwicklung eine dritte und letzte geht um so weniger an. a. Praechter müßte. a. ohne daß von ihm ein Kommentar zu einer aristotelischen Schrift bekannt wäre. in der Zeller wohl mit Recht eine Hauptquelle der dialektischen Bildung der athenischen Zeller meint Schule erkennt. Absolut betrachtet aber scheint die Beschäftigung des Syrers mit Aristoteles sogar intensiver gewesen zu sein als die des Atheners. als wir nach Form des Neuplatonismus 2) anzusetzen. So verfaßte Plutarch einen. Auch die Be- schäftigung mit den aristotelischen Schriften." Das Einzige. wenn er sagt i): „nicht einmal zur Überwindung der unreinen die athenische Elemente. a.120 K. vielleicht noch weitere. daß er sich in seinen Studienjahren mit Aristoteles abgegeben habe. Syrian O. daß lamblich sein Interesse wesentlich religiösen und in höherem Grade als Proklos dem Mystischzugewandt habe. Während wir von dem letzteren nur hören. Kraft aus. der durch Proklos seine höchste Vollendung erreicht.

völlig im Rechte. E. also der syrischen und der der neuich in athenischen Phase. Daß auch lamblichs müßig waren.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. erkennt und die Ansetzung einer mit der athe- nischen Schule beginnenden dritten Richtung platonischen Lehrentwicklung bekämpft. da sie nicht zur atheS. orphische und andere Literatur. Alles kommt besteht also an auf die richtige Erklärung dieser Schriften. die m. denen wahrTheodoros von Asine ein Werk gewidmet hat. zeigt der uns er. platonismus noch nie angewandt worden von der aber natur- gemäß jede Geschichte des Neuplatonismus auszugehen hätte. wie wenigstens ein Teil der Neupia- toniker behauptete. anderes sein als die Lehre Piatons. daß sie in ihrem letzten Entwicklungsstadium durchaus die durch irgendwelche uns unbekannte Zwischenglieder ihr vermittelte Rich- tung lamblichs vertritt. 111 Bemerkten die letzten athenischen Diadochen nicht schlechthin zur syrischen Schule schlagen. für diese aber festzustellen haben. sondern der äußeren Kontinuität der Akademie Rechnung tragen. Nach allem ist Kirchner m. will nichts Der die Neuplatonismus Substrat sind aristotelischen. Das eine andere Betrach- W. dazu endlich noch neupythagoreische. Die Darstellung wird sich also von der Schule lamblichs zur athenischen Akademie zu wenden. 121 mindestens sieben aristotelische Kommentare Schüler auf diesem Gebiete haltene nicht i). . in größerem Zusammenhange auf den Neuist. innerhalb Gleichwohl möchte Übereinstimmung mit dem oben S. unten. Sein die platonischen Schriften. scheinlich auch Kommentar des Dexippos zu den Kategorien. soweit wir untersucht haben. die Und in so philosophische Arbeit der Schule großenteils der 1) Von Hermeias und seinen Nachfolgern sehe ich ab. deren offene oder verborgene Lehren mit der platonischen Philosophie zusammentreffen sollten. die oft zum Gegenstande geschichtlicher Darstellung gemacht worden Ergebnis dieser Prüfung wird bestätigt durch tungsweise. ist. eine mit der platonischen im wesentlichen über- einstimmende Lehre vertreten. Unsere bisherige Prüfung der inneren Geschichte des Neuplatonismus ging im wesentlichen von der Dogmatik aus. nischen Schule zu zählen sind. die letzteren neben diesen auch insofern die Vorbereitung zum Ver- ständnis Piatons bieten und. wenn er in ihn bis jetzt lamblich den Führer des gesamten späteren Neuplatonismus.

a. ihre Wir -lernen einsehen. rische die Geschichte des Neuplatonismus im Auge auf litera- Keine Darstellung einer Dogmatik. also auch Neuplatonismus aus Piatonismus machen der Sache. zunächst die deren die Dogmen aus jenen Quellen hergeleitet sind. AvTciü ini xQardi Xiiiirus rnrv^vlloe ludv vvurp&oiv ai rrjtäSre xaXiovTai. und gewinnen volle Beleuchtung. Aber eine genauere Erforschung der Sehr zumSchaden Einzelheiten dieser Deutungsweise steht noch aus. sondern auch für die christliche Kirche bedeutsam gewesen ist. von dem wir exegetische Arbeiten beist ist Porphyrios.122 K. Der sitzen. Ich gebe aus ihr die Stelle r Es handelt sich um 102-112: dlaitj. Die Aufbau eines den Ausgangspunkt. durchaus nüchtern gehalten und vermeidet ins metaphysische Gebiet abzuschweifen und neuplatonische Lehren in den aristotelischen Text hineinzutragen. lasse. Sein dialogischer Kategorienkommentar es. der nicht im Inhalt verwandten Systems. zu denen die verschiedenen Philosophen eine ganz verschiedene Stellung einnehmen. mittels So hätte auch die Geschichte des Neuplatonismus mit einer Prüfung der auf die grundlegende Literatur angewandten Interpretationsweise zu be- ginnen. erste Neuplatoniker. als ihre Quellen urkundliche Grundlage beruft. Methode zu untersuchen. Werke eine Hauptstütze des Neuplatonismus war. Denn erst durch die Erkenntnis der exegetischen Me- thode erhalten die uns noch vorliegenden Kommentare. daß auch hier Prinzipien und Gesetze in Frage kommen. deren Arbeit Jahrhunderte hindurch nicht nur für die antike Philosophenschule. daß sich mit ausgedehnter Anwendung dieser Deutungs- weise nach Belieben alles aus allem. die sich Diese Tatsache müßte auch behalten. Werke und Exegese. auf denen unser Wissen vom späteren Neuplatonismus wesentlich beruht. wie neupythagoreischer. und hinterlassen im Leser den allgemeinen Eindruck. Praechter Kommcnticrun»^ angeblich der platonischer und bildet aristotelischer Literatur. daß die allegorische Deutung platonischer orphischer u. Die gangbaren Werke zwar erkennen. kann sich der Pflicht entziehen. einen tieferen Einblick in die geistige Werkstätte dieser Männer. handlung über die 1) Ganz anderer Art ist die Exegese in der Abhomerische Nymphenhöhle i). lassen Das ist bisher nicht geschehen. iv Sk xgrjrfjoie re xai Aii(pi<fv^ijfi faoif .

62. das Felsige auf die Festigkeit und Sicherheit (d. was in seiner Vereinigung für die porphyrische ist. Eine zweite Auf- von Früheren vertreten sein: die Höhle ist in ihrer Dunkelheit zugleich auch ein Symbol der (innerweltlichen. Die Höhle ist.du ßavov (SC. 2) C. 10 für die homerische Höhle zugunsten der den aio^rjrdg y. Hercher] naacöv rtnv do^ärov Svväuecnv tö av- rqov aiußol. Die des Felsgesteins. Hier ging die Dunkelheit und das Felsige.ov naQeXdu ßavov Siä rd axoreivä 10 Anf. so wird c. Zu diesen Auffassungen kommt in c. . Qavua iSäad'ai. die Unveränderlichkeit) seines Wesens. natürlich insofern dieses Xaiioi' erd'a S Wasser zur vor]zij ovoLa nicht Wasser an den ewigen Fluß der mate- lireira rid'aißcöaoovat iieliaaai. Ov //örov a&aväroiv dSös iari?'. 123 einiges wieder. in Festigkeit das die Höhle bildet (hier kein An- knüpfungspunkt der Homerstelle). Auch sie soll bereits : schieden. 7. JtnKov Ö akv elvai rd ävroa d<pavke Sä xäv Ttjs öfToS ävxQov ovxbti (bs tovto inl xai rijs ror^rrfs dlXd atad'riT^s naosl.öainog zielt die Dunkelheit der Materie zur Form. 1) C 7 Anf.iog symbolisierenden entfassung erscheint in c. der diese Eigenschaft deshalb zukommt. MS i(fauEV aöauov aiußolov [fiioi yevvrixov cü. Svo) Se re ol d'vQat ttalvj ai uev n^ds ßooiao xaraißarai atd'ownoiaiv. weil sie an sich der sichtbar machenden Form keit entbehrt. Inter- pretationsweise charakteristisch führt. p.l ^Srj nai del. 5f. 62. 10) unsichtbaren Kräfte i). dX). darauf. 9 noch eine dritte Die Höhle versinnbildlicht die Dann müssen die Eigenschaften vor]Tri ovGia oder den vorjxdg xöGßog. 15 beim aiad-r]rös y. Unter diesen beiden Deutungen wird in c. daß er nicht sinnlich wahrnehmbar ist. ä). 17 unberücksichtigt geblieben ovaias avußolov. der Das fließende Wasser deutet auf die Unbeständigimmer wechselnde Gestalten annehmenden Materie. iv S vSar aevaovra.öauus erwähnte und gedeutete Feuchtigkeit der Höhle bei der Beziehung der letzteren auf den torjrds xöaiio^ p. ausgeist Symbol der wie die Höhle so (sinnlichen) Welt.d rrjs irvXov <fEQoi> Dementsprechend ist auch die S. insofern sie aus Materie besteht. vgl.öof. weil ihr stets fließendes passe 2). wie schon gesagt.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. auf den Gegensatz Beim vorjrög y. Dunkel die Welt. wie alte Kulte beweisen. ovvdtifoiv (rd) ovoicöSes. hv S (pÖLQB^ lOTol Xid'eoi 7ie^ii/r]xt£Sj erd'a rs vv^t(pat v(pairovaiv alinÖQcpvQrt.K aio&ijrov tö avrqov iTioiovvro. vi ü'eolöyoi) ovalas^ £-/elv rd rvv 7iaQalrj(pdkv §id rd vSara deväovra ovx äv eir] rfjs vorjxrjs vnooTäaso)?. av nQOS lörov 6" eiai d'eeitTf^ai' al 8 ovSe ti nflrrj ävSosS iaeoyovrai. h. versinnlicht die Trägheit der Materie und ihr Widerstreben gegen die Form. der Höhle anders gedeutet werden als beim atad-rjTög xöoßog. 62.

die ihrer Herr1) iitis P. Namen führen zunächst im besondern die die Gewässer beherrschenalle (aus den Kräfte. den Bereich des Werdens herabsteigenden Seelen deren Beziehungen zu Wasser und Feuchtigkeit aus überkommenen religiösen und philosophischen Anschauungen c.]. nis verhindernde Die in den Gefäßen bauenden Bienen erinnern an die reinigende und FäulKraft 15ff. 67. 13f. Praechter riellen ist Dinge erinnert Höhle als (vgl. Die steinernen Mischkrüge und Henkelgefäße werden den Naiden zugewiesen und Die steinernen Seelen vergegenwärtigen das Hervorgehen des Wassers aus dem Felsgestein. des Honigs und an die Werdelust. i. im Anschluß an Numenios aus der biblischen Vorstellung von dem Geiste Gottes. 7 ff. so ist den iiit. . 23 f. 65.Tods T«S iv vSaai xoirdi' &u(foxiQatS xaO'ifQüad'at AiTQov bnoXäßcoufv. Den Naiden kommt der Honig zu mit Rücksicht auf die durch Fäulnis unberührte Reinheit der Gewässer. nur bleiben die Naiden gegen den Schluß hin unberücksichtigt. die er 68. 4. 16 ff. S. Die ).124 K. auch in c. 24 Mitte p. ^) beleuchtet werden..(f>noi xQnrfjQis xai diitfifpooti^ sind durch den Zusainnienhang ausgeschlossen. Durch diese vöuxu devdoviu Diesen die Heiligtum der vv^cpai vatdsg gekennzeichnet. i). symbolisiert (c. auf Kultus und Mythologie. iiif Tiods ff. Naiden und ander Werden herabsteigende Seelen Wesensgattungen bei als getrennte. Diese doppelte Deutung auf Naiden und Seelen wird im weiteren Verlaufe der Schrift festgehalten (vgl. 13 Anf. worauf die Ausdeutung der Xäuoi x^aTtj^is re xai äfX(ft(fopi'fg und der iaroi Ud-fot mit den tjdofu dXtnöQifvoa folgt. 2ff. tiuf. 72. an diesen Stellen sind im Widerspruch mit ins 63. U. Ist die Überlieferung in Ordnung. p. der allgemeine Begriff Ui^oi zw entnehmen. Auch hier beruft sich Porphyrios auf die Deutung der Theologen.iyoutv xai ras rcöv vSütmv Tc^otaTtöaai Svid- id/os. 59. 19 Ende. 5 haben rovroir und tovtois im Vorhergehenden keinen Beziehungspunkt. x. 66. 63. dann im allgemeinen des Seins) in der unveränderlichen Welt '). Nvtiifas de vatSas l. 16 Thu ovy rjulv Ö triff oua avtißo/.). lleyoi' Ss 2) nai ras e/s yerfoir xartovaas yt^ni xotriös ÜTtciaas..a. 4) P. die Homer aufgeführten Geräte in ihrer sym- bolischen Deutung an die beiden Kategorien verteilt -). xoar. ein- koordinierte aufgefaßt). rä dvräiieis . Demgemäß werden 13 ff. i'ra tA» if'i-j(ds draiftid QÖiifva T« 6k . das mit Fleisch umsponnen wird Letzterem entsprechen die pur- purnen und dadurch an das Blut erinnernden Gewänder. eintretenden Webebäume hingegen sollen den ins Werden zukommen und das Knochengerüst bedeuten. a. über dem Wasser schwebenden 3) P. 7 ff. bei welchem speziell an die taxoi idi^ioi gedacht wird. [p.

(p. und schließt mit einer ethischen Forderung (c. Im ganzen mit der finden. So gehört von den zwei Türen symbolisiert So stehen einander die andere den und Schlechteren (p. 19ff. die die Schaft unterstehen. ein in das Reich des sie sich aus diesem zu den Göttern C. 10 f. Nun i). (c. So wird denn am Schlüsse von c.). 34 f.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus.r]Qla y. Die Exegese wendet sich alsdann (c. durch die südliche erheben (c. Abwerfung alles Überflüssigen 2) und Abkehr von der Sinnenwelt unter dem Ölbaum sitzend mit Athena Beratung halten.). 19 gesagt: cpegouv Quellen Seelen (av) ovv rä diov y. und Wasser. 69. p. den Seelen und Naiden geweiht läuft aber die weitere Deutung ver- so. daß die Höhle ist. wird aber die Beschränkung auf die Naiden aufgegeben.. 13 (p. 68. 32 f.). Bemerkte vorschwebt. Sterblichen 1) Wobei jedenfalls das p. Man soll allen äußeren Besitz in der Höhle ablegen und nackt und in Bettlersgestalt nach Zerschlagung des Leibes. 24 22 f. 11 ff. 65. 4ff.etcc ov^ßoXu vxd xoivd vÖQid- wf-Kfcöv ilwxwv etg ysvsoiv vvf.). ist noch einmal erwähnt. die von ihnen auszusagen ist. Quellen und das aus ihnen geschöpfte Wasser symbolisieren 19ff. innerhalb des letzteren wieder Fixstern. 63.) symbolische Bedeutung der Zweitürigkeit wird im folgenden erweitert.al xai cd ^lelioocci ot'/. während in C. Die Naiden bleiben dabei völlig außer Betracht. heißt es p. als wäre von den letzteren nie die Rede gewesen.und Planetensphäre. lOff. .) die die Bienen enthaltenden Gefäße als spezielles Attribut der Naiden erschienen.. 77.) zu dem am Hafen stehenden Ölbaum. 2) In Ttt^ixTcoua soll dabei die Vorstellung von Unrat mitklingen. insofern das Wasser zum Werden beiträgt. exe^öTrig beginnenden Reiche der (pvoug herrscht überall die Doppelheit. Daher bauen die Bienen in den Mischgefäßen und Henkelkrügen. der auf die in Athena verkörperte (pQövrjoig gedeutet wird. vgl.icfevo/. damit sie die auflauernden der Höhle der eine den Göttern und den Guten.i€vcov. die die Theologen in dem öLd^vgov gegenüber vorjröv und cüaS-ijTöv. 76. 125 und auf ihre Beihilfe zum Werden. Unsterbliches und Sterbliches usw. Die 29f. eignen erst recht den und diese wurden von den Alten als Lusterzeugerinnen Bienen genannt. türigkeit der Im weiteren Verlaufe der homerischen Schilderung wird die ZweiHöhle wieder in Anlehnung an Frühere auf einen doppelten Weg der Seelen bezogen: durch die nördliche Türe treten sie Werdens.

A Sio tj^o-y . 22 ff. die Theologen Vgl. Das Nämliche wie von den Gegenständen gilt von den Eigenschaften.öauoc. p. fehlt es in der symbolischen Auslegung 1) Vgl.: deuteten die Höhle auf lorj??'. die auf den In rorjTög y.). Die Eigenart dieser Allegorese wird das Wesentliche gleich erst durch den Vergleich Ich will aber mit der iamblichischen zu voller Klarheit gelangen. auch die ccöqutol öwäf^eig.öofiog vergegenwärtigt ist 2). ferner auf die ova/n. Tianaiov Tolfvv TOV $t&v^ov yj'öaetos övTo? avuß6). denen eine symbolische Bedeutung zugeschrieben wird.126 K. Dieses Gebot wird gestützt durch die auf Numenios zurückgeführte Auffassung der Fahrten des Odysseus als einer Durchschiffung der durch Meer und Wogenbrandung symbolisierten yeveoig in den jenseits aller vAt] gelegenen Hafen. der Eigenschaften der Höhle folgt. Die beiden Türen sind bald die Pforten der auf. &ljpae dtaavrtos rols nQdyuaaiv i^riXKayftivas xal rds itir d'sols re xai zols Aya- d'ols TCQoatjxovoas 2) tAs Sk roXs d'rr/Tol» xai (pavf. den [niad-iqTdi) xö- aiios und die iyxvatnoi Svvüitfiü. P- 71. xf'e&v. aber wieder ohne eine unmittelbare innere Verknüpfung.ov elxoxots xal rö ävToov ov lUoröd'vQOv d). 77. Die Dunkelheit der Höhle und ihre felsige Beschaffenheit bezeichnen ganz Verschiedenes.ai xaraßaral rtöv eis &eovS nriovOMv.öo/uog. je nachdem die Fällen bleiben zwei Höhle den nicht vorjxdg xöauog oder den ciioO-rjög Zweitens y. es heißt nicht daß die eine Interpretation mit der andern gegeben je daß zwei sich verhalten wie Avers und Revers einer und deranderen selben Münze. ix <)tn<pt>(>t'>r nervo* xai ov Toiv avTför ivvoiiür dpuduterut. womuf die verschiedene Auslegung» . 62. bald die der Götter und der Sterblichen i). würde. Brücke vom einen zum anderen wird nicht geschlagen. Kulte usw nebenein. Die eine Ausdeutung. ävToov at Txoöi ßooqäv ni'l. Deutungen nebeneinander bestehen. ihrer den y. größtenteils im Anschluß an frühere Auslegungen. hier doch zusammenfassen. Eine Überleitung von der einen zur anderen Bedeutung auch hier gegeben. ohne daß eine Vermittelung zwischen ihnen versucht Die Höhle bezeichnet den aio^Tjrdg y. Erstens werden für den gleichen Gegenstand mehrere symbolische Deutungen. 11 ff.oTeoon.und der absteigenden Seelen.r irrt xpvji^üif ij S' airiai' ov d'ewr dO'ardTon'. ö xoirdv xui ovocöv xai''"' avrd ^ T^ ovala dd'aväxMV. Praechter Leidenschaften der Seele alle vernichte. Aber eine sei. 9ff. sie bezeichnet voi]töq auch etwa. wird schließlich ausdrücklich abgelehnt. Im Gegenteil. andergestellt. 8ia rriv nvTi. und dann wieder p.öonog. aXXa d/J. X«* icpt] öod'üis Tov ctv&Qiönot? ra Si rörin ov ödii?.

daß überhaupt von einem Punkte der Dichterstelle zu einer philosophischen Vorstellung jeweilen ein Faden gesponnen werde. erscheinen wie bemerkt bald in einem Subordinations-. 79. 127 nicht Widersprüchen und Willkürlichkeiten. Gewebe schafft. Dichter oder diejenigen. 80. Es kommt ihm vielmehr darauf an. Schlüsse Drittens schwebt die ethische Exegese am der Schrift in der Luft. Die Naiden sind Sie allein bevölkern nicht den alaO^rjrög aöa^iog. die die nur eine untergeordnete Spezies der bwIol &soi. Sein gelehrtes Interesse tungen 1) b. bildet i). Einzelne Beziehungspunkte werden bald hier bald dort aufgegriffen. seine Deutungen auf Dichter und Theologen. aus der Gesamtheit der Wesen herausgegriffen haben sollten. von ihm beschriebene Höhle geweiht hatten (vgl. seiner Gelehrsamkeit und seiner Hochschätzung der Ethik ein Das Bestreben. das ein solches ist. Daß ganz aus dem Auge verloren werden. auf In der Tat stützt sich Porphyrios hier. 701 f. da ein Handeln.a&et6- LLBvov oi'v avxfi VTTÖ 9 ?j V7td rfj eXcüa y. Naiden und Seelen. c ist befriedigt mit dem Nachweise. ßovXeveod-ai ^exä p. Tfjg 'Ad-r^väg Y. Fäden sich zu einem glatten und lückenlosen Gewebe Das exegetische Kunstmittel ist noch nicht gefunden. sich in dieser Weise belegen lassen. wie schon ge- den sonstigen Inhalt der Odyssee und berührt die nur nebenher Ttv^^eva i?Miag: (p. 4). vorliegende Stelle etg xovro tö ccvtqov dno^EGO^ca xrl. Die denen die Höhle geweiht sein soll. nur diese beiden Kategorien. weshalb denn der an Unklarheiten.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. Daß es aber noch nicht gefunden in der geistigen hängt aufs engste mit zwei bekannten Seiten Eigenart des Porphyrios zusammen. ebenso daß Zuteilung der Attribute Inkonsequenz herrscht. kürlich. für eine einheitlichere Gestaltung seiner Exegese. Man fragt sich ferner. 79. wird.\ p. wie es hier vornicht geschrieben aus der homerischen Höhlenbeschreibung- abzuleiten war. 12ff. c. ist oben in der schon bemerkt worden. Das ganze Verfahren des Porphyrios hinterläßt den Eindruck des Unharmonischen. als daß diese vereinigen. daß die Deuusw. aber es fehlt die Einheitlichkeit eines konsequent durchgeführten Gesamtplanes. 16ff. beiden Wesensgattungen. . zeigt wurde. Hemmnis a. Es scheint will- gerade sie allein die Naiden schließlich mit den Seelen zusammenzufassen. auf Mythus und Kultus zu stützen.a^edqa). bald in einem Koordinationsverhältnis. Die Frage Über den letzteren Punkt Näheres bei Zeller S.

und läßt dabei den prinzipiellen Unterschied. lichste zutage treten. ein Grundthema angesetzt. mögen Schriftstücke auch ethische Wahrheiten Daß die porphyrische Allegorese in anderen Schriften die gleichen Grundzüge zeigte wie in der Abhandlung über die Nymphengrotte. ist aus den zahlreichen Mitteilungen zu erkennen. Leitender Grundsatz für lamblich ist Konsequenz und Einheitlichkeit der Exegese ^j.ojiög). ihm als Quelle für die Geschichte der griechischen Kommentartechnik zukommt i). daß bei Prod. . Eine von prinzi- piellen philosophischen Gesichtspunkten beherrschte Exegese würde ihn zwingen. 525 ff.128 K. der ihn in der Exegese von seinem Vorgänger trennt. 9f." Dabei ist übersehen. 1905 S.n^uiiia> l/fOTOS. Hier lernen wir zugleich in welchem die iamblichische Interpretationsmethode zu der des Porphyrios steht.n jfinoßn^ixiji <i). ob dieser (niimlich lamblich) Anm. Der Ethider das rö Tfjg ipvyjig Tcäi>og ixßdkXeiv und die ii'vyf^g oioTi'Qia als Ziele der Philosophie mit Nachdruck betont. p. wie dies unser Buch tut. eine Bemerkung Zellers S./. drückt ihn nicht. 2) Das Folgende berührt sich in mehreren Punkten mit meinen Ausführungen den üütt. in . vertritt aber. gel. wohl seinen Lehrer Porphyr in einem solchen Ton angegriffen und geschulmeistert haben würde. muß jedem wissen. 153. auch auf dem Gebiete diese sich der allegorischen Inter- Diese abzuringen ihm auch noch so schwer entnehmen und noch so wenig mit der metaphysischen und physikalischen Erklärung in Einklang bringen lassen. Für jede Schrift wird ein Zielpunkt {ay. in Auf dem Einblick. a. T. d. h. Praechter wie sie sich zusammenschließen.fiaocfos d ToÜTios vörus ttjs O'fiopitts . in Tim. aufs deutdieses den Gegensatz kennen. Dieses Gegensatzes ist sich lamblich voll bewußt. den festen Boden der Tradition zu verlassen und ins uferlose ker Meer freierfundener AUegoresen hinauszusteuern. 774 ist: mysteriis gesagt wo zugunsten der Aberkennung der Schrift de „auch mag man immerhin fragen. die Proklos in seinem Kommentar zum platonischen Timaios über die Erklärung Werkes durch Porphyrios macht. Er polemisiert gegen Porphyrios. diesen Streit gewährt. seinen Standpunkt pretation. zwischen Porphyrios und lamblich bis verwertet worden zeigt u. das bei der Deutung des Einzelnen die 1) Wie wenig Proklos' Timaioskommentar jetzt 1 für die Beurteilung des Verhältnisses ist. in sehr scharfem Tone. ci/. z. lamblich eine Interpretation seines Lehrers mit den Worten kritiI siert: ovtfi fi/. den uns der proklische beruht wesentlich die Timaioskommentar große Bedeutung. Anz.

25 ff d^doKei Piaton. daß die Interpretation das Proömium dem oxo7iög des ganzen Dialoges unterordne. Proleg. lamblich Syrian und Proklos als Vertreter dieses Prinzips Procl. so findet das dem. auch Procl. Syrian und Proklos. 17 f. lamblich und ihm folgend die großen Exegeten der athenischen Schule. in Alcib. seine Rechtfertigung. das Proömium nicht einfach unberücksichtigt von dem Hauptteil des Dialogs zu trennen gemäß dem besonderen Zwecke. ^laitß/.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus.. Nach den einen dienten die platonischen Proömien der dramatischen Unterhaltung des Lesers. 1864). nicht ethisch zu deuten ist auch das Proömium physikalisch. nach den anderen waren sie als geschichtliche Erzählungen aufzufassen. : Hermann Phaedr. de (lamblich ist rynf atz wT£(>oj'" öeiv ydg rcp HQOY. 1) Schon lamblich mag wie manche in seiner Nachfolger I Piat. Vgl. auch 15 p. Folgt eine physikalische bez. 6. das ganze Proömium) vorher genannt) sich ^ev y. Gott. 659. 264 p. wo Busse mit Unrecht auf die vorher in anderem Zusammenhange zitierte Stelle Plat. 24 ff. Das Prinzip des fk axonös z. Liegt dieser beispielsweise auf dem Gebiete der Physik. 2) Vgl. 209. 36 f. I p. in Parm. 237 BC verweist. deutlich an: xca o%eööv äicccvra %d jtQO rfjg cpvaio- loyiccQ (d. philos. ravrrjv h.. 21 p. 3 f. soweit sie Die Erklärer pflegten. 77. p. Procl. V. Zum Widerspruch gegen übliche Verfahrungsweisen führte dieses Prinzip sofort bei der Aus- legung der Proömien platonischer Dialoge.l' eös eldid'aftsv rd nod Proömium. das der Behandlung des eigentlichen Gegenstandes vorangeht.sifjevq} dabei auf 9 ff. (Ausg. I p. 15ff. 31 Zitat p. Wenn Procl. Isag.iy^cp) rs nai reo ^ueripaf y. gibt Procl. gel. eig rag d^erdg dvacf£QCOv rd Äsyö/j. den sie ihm zuschrieben. Herm. eine dritte Kategorie sah Anweisungen dieses für die Exegese aus dem Gebiete der Pflichtenlehre darein eingekleidet. 17. metaphysisch-physikalische Ausdeutung. 6 IIoQCfVQiog. der natürlich auf der Seite der Ethiker stand. 24 ff. 26 ff. 41. 11 f auch die ethische Erklärung nicht ausschließen Seite in will. 11. Den Gegensatz zwischen lamblich und Porphyrios. h.sva xa^tjyovra.al e'irjysiTat 7colLTty. p. 658. (7. lamblichs Verfahren 9 .ad'rjysiiovi rrjv iravTlioaiv (d. Oraeca Halensis. in Tim. 658 f. 17f. h. Procl. Phaedr. 1 204. Phaedr. in Tim.B. so 3). fordern. 15). in Parm.d)TEQov. ließen 2). ittv o-vv^ ineli'oiv Tiät'Tots btboyf/eviov cos räiv vTzoxsiuevofv rois Sialöyois (d.. p. C berufen haben. in remp. in Parmen. Kai dno>s eis rdv era ßlinfi nävra axonöv). 129 überall im Auge behalten werden muß i). Radermachers Konjektur n^cörov vnoxsiueva ist verfehlt) drdyeiv eis rdv avrdv rois Sealöyois OHonöv doeaxet ctrj o-vr ovriool xrl. das — in in Parm. (das Die Stelle ist auch gemeint bei Elias in Porph. 6. die (nämlich der Atlantiner und Athener) ovk en' dd-eTtjaei rröv (faivouivcov sinnlich geschichüiche Bedeutung der Erzählung soll nicht geleugnet werden) rov- ravtlov yeyovörotv. 539. 659. 308f. Procl. über die universalistische gesagt werden wird. 11.. 137 f. 8f. in Tim. oi TovTio (seil. Anz. in remp.. was unten S. 9. 1909 S. ä/. 214. 3) Über die verschiedenen Richtungen in der Erklärung der Proömien s. I 19.

(pvGixög ös 6 iJmÄoj'oc: (der Timaios). Auch ist p. die sich übrigens wohl im wesentlichen mit der vorher gegebenen des Proklos deckte. die 1 18. Dieser ethischen Erklärung setzt lamblich p. Nur körperliche Krankheit genügender Grund. 62. noch vor I p. y. ff. 6 no{)tpvQLog'\ r(^ iier ctixöv e^r]yr]Tf]) . 27 ff.). die Gegnerschaft 22 f. Das f. v7csQexei rf]Q nagovoijg aller ihrer Wie aber die Naturerzeugnisse bei Minderwertigkeit gegenüber dem wahrhaft Seienden doch lf^6ioQiag ip. (vgl. 19.. 17 ff. 31 ff. p. fernzubleiben. 31 ff. 18 wo wieder heißt d?. Aus den Beispielen. 217. eine Ähn- lichkeit sind). sein Abbild teil so hat auch die Betrachtung der Natur an dem Wissen der vorjrd. yxd v/reg ys TöJv doyt-idzcüv rovtiov ev^vvag /ncQeoieTO [scil. rciviu dSiol O^eioQeiv. 8f.a^' f^v Wahrheit eine övvdfiswg 19 2). in Ptiaedr. 14 2. Eine ethische Deutung des Porphyrios liegt. ^cöxoaTs?' ov ynp Stv t'xiov 7ija$f <i7te). Nach Tim. Ttero rijs aviova/af.07rip jidvtu öV(. 24. p.X ö ye ^rjv (pilöooffog oir/. 19. wie es sonst heißt. hat. die für diese Differenz bei Prol<los finden. Die zur Be- trachtung der voi]Tä Geschulten sind ungeeignet zur Beschäftigung mit den aiaü^rjrd. Tqi^L'ACög. Von ff.rn7xXr]goiiv uioo?. Ebenso wohl bei den t^i^^txug ohne Zweifel auf Porptiyrios. Auf Sokrates' Bemerkung. 22 ff. vjisQßoXi). die und dies ist mit der dvanh]QiooLQ angedeutet (insofern anwesenden Beschauer der aioOr]rd den abwesenden Betrachter der vorjrd vertreten). 9 kalische 24. 29. f. . das zu der eben angeführten metliodologischen Procl. s. 171. p. 2) Zum Gedanken' Herrn. berichtet wird 1) 3). Von Freunden muß nach Möglichkeit der eine den andern verteidigen. mit diesem besitzen (oder. 117. sicli «AA' ov/. anoSöaetq Zurückführenden u. weiteren Fällen vergleiche es man etwa noch Bei der ist 116. in Bemerkung Anlaß gegeben ff. wenn dieser anscheinend einen Fehler begangen ein hat. 140 Anm. 171. daß der di vierte der Mitunterredner fehle. 41. {'Trio toS dTiövros d.. 12 erkannte Porphyrios bei Plat. ohne daß dessen Interpretation. Praechter oy.wQ ff.ei- Worauf Sokrates: Ovxoifv adr r&rSi re ioyov xni rd vgl. Idjiiß/. sei nur das eine herausgegriffen. geht ein S. dazu 3) p. 25. 111 168. Freunde müssen einander nach Möglichkeit ergänzen. 4 in erster Linie an ihn gedacht.6g. i]i}Ly.130 K. 27.. 22. entgegnet TimaiOS: ""Aa&ii nä rts hvtiö oifenfoer. eine physi- und zwar zunächst psychologische entgegen.i(piüV(c elvai. 353.. 17 Ai) ist Angabe dreier KuOrixovicr. ohne daß ihr eine andere Interpretation des lamblich gegenübergestellt würde. in ist die doO^eveue des ausgebliebenen Vierten.ixoc ipvöiy. 31. 23f. Gesprächen.. Tim. 17 wiedergegebenen ethischen Deutung des Porphyrios des lamblich angemerkt (p. p. wie sie hier geführt werden.

de cor. 9 ff.og fj. in p.al avTa Ta qdy f. wie ist. ovts ydg {ffvGia'C- TOig y. -/cegi 19 das Programm l) aufgestellt .LaTr/. 36.ard Ti]v djcö vov nQöoöov. Seiner Anwendung stand aber auf dem einen wie auf dem andern Gebiet eine große Schwierigkeit entgegen.idAlOTCC TTQÖXSLTÜi.i^v avdliqiliiv röv tovtcov evtl (pvGivJ^v dsl TQe-rreod-ai O^siOQiav.al 7tSQl 1) — 'ÄTiagräv in der bei Prolilos mehrfach zu belegenden (vgl. Diehls Index) ge- wöhnlichen Demosth. heißt es: '^7id de tovtcov ÖQßr]ü^€VT£g yMTlöcof. Ö7TEQ /.i7cXeysTat xa l e G t lv ö i^io ysvfj y cd d ö s Icp d y. das Prinzip des slg oy. tov- ovo ös ert' avTcöv GTegeoeiöCiv. 9* . schen in Tim. metaphysischen oder mathematischen Wort- sinn hinüberleitet zur physikalischen Erklärung? Zur Beantwortung dieser Fragen Tim. Daß Proklos hier in den Spuren des lam7t blich geht. 32 A. es beim augenscheinlich ethische Aus- führungen enthält? sikalische Was berechtigt. 6 [. der von dem ethischen. Erklärung Qrjfxdrcov Demgemäß 9 ff. h.aTixorg. Es handelt sich hier um die Erklärung des Mathematiff. ist leicht zu erweisen..i(fÖTSQa ymI gv^i- cfvGixd TOig /^(ad-r]fj. tl tö eTtiTcedov tö cpvGixöv xai tcov [xLcc f. ügtisq y.Eii. (s.GJQ' OV ycCQ djtlQQTiJGd^CXl /rQoy. fährt Proklos nach der mathematischen Öt] p.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. 20. Wie wenn einem physiden auf das kalischen Dialoge ethische.SCO Q Lag tcöv äXlcov ÜG 7t eg yciihevöövTcov '/.G)g ircl GvvaQfxöGcofMsv yai 7CqGtov. 20 ff. 131 Dies exegetische Gesetz der Einheitlichkeit recht für gilt natürlich erst Proömium folgenden eigentlichen Dialog.€i töv köyov dnxtQTüvTag yaQ 6 ÖLdXoyog) ovxe df-ieXslv xCiv Xöycov exeiviov tö itqbg od^r^oiv 7tXev. xr^v ttjv j. metaphysische oder mathematische Er- örterungen eingefügt sind. für die sofort ist: p. ist maßgebend). II p.iaO'i^f. II läßt sich ausgehen von Procl.i€vstv 7rQ0orjy. auch in solchen Fällen die phy- Deutung platzgreifen zu lassen? Welches ist der Weg.iaT a Gvf.onöo. dlXd dei ovvd-rcTeLv di. wo ebenfalls einer mathematischen Interpretation eine physikalische angeschlossen wird.€iv ßövov del irciLrjTOvvTCcg. oder platonischen Timaios der Fall wenn dessen Proömium. 59) Bedeutung „entfernen" „wegleiten". 23. B. to.uv d^siog 'Idfz- ovTog y uq 6 dvij q ö la cp s q övTcog dvxekdßsTO xijg ß liXog T0ic(VTr]g d. worden T'^g ügcörov stTtslv xgrj tovtcov f^a&rj/nuTLxcög eftsita. q'v'oiV.ai)^rjfxccaiv eyxaTaf.i£v öjicog ycd Ta cpvGiyd du(Voi]fxccTa GVßCfcovcc TOVTOig in sgtI ycd ToTg i/ciGrrjixovixoig löyoig Toig siyöTccg (wie sie bezug auf twv die cpvGig allein möglich sind) 7T. z.ievrjg rjfiiv ÖÜ TÖV lÖyOV ^ecoglag (d. fort: DIsto. 23.i€GÖTr]g.

193. So kann die Exkann in der sly.v 8aov ttva TiQds avTo. III III 145. 1 p. 56. 15 p. 97. h. auch 261.cov des Übersinnlichen egese vom einen zum andern übergehen. math. scient. de comm. Ein gleiches Verhältnis besteht aber auch zwischen dem Mathematischen und dem Ethischen''). (vgl. das Mathefiy. 237. id yeiTtjuma rd n'i tfihifiui naQaanärnl rirn dn' avTÖiv di/otiiri/Ta Tt^df aird (SO schreibe 8 ff. h.a ?. Die Mittelstellung. 7. iröfti^ov (scil. 15ff. 2 ff.eiav ngds avrd Siaßtßät. öuoiörrjxa xai avvriJ. 18f. Metaphysik {0-soloyLa) und Ethik. 29ff. 212.) zutage tritt. de comm. mathematische Erklärung einer Stelle des öfteren der (d..iv öov /^leriov fiövov i)- — dia'Agivfiv uoi do- Ksi xt/. II so 174.dr eine y. 56. 34 . metaphysischen) oder sachlichen gegen(vgl. Tüiv drxoii ÖrTtor.rccQäösiyna des Sinnlichen). 149. xai oßTfos avvsQyet npös du<pdTfQa. 24 ff. (folgt physikalische Erklärung. St. am ist Schlüsse der zuerst ausgeschriebenen Stelle 9 ff. II 39. 96. 24. lambl. die (23. die schon Piaton Ideen dem Mathematischen zwischen den zugewiesen hatte. math.. in fto/).. xai 3) 4) tlrai. Uf. 30f.. 20 ff. scient.ooo<fiaS). rd iv to?» ydo rd (fvaixd rtöv iiad'riiiarixäiv Vgl.d p. ol Jlvi^ayö^fioi) unmöglich) tf Tipds avjd di y. 74. My^et rrjs uad'rjitarixrj? ovaia) tiqös aird (SCil. Vgl. t« f'^Qf} t^» <ft/. Procl in Tim. Es die sachliche Verwandtschaft zwischen den verschiedenen Gebieten. und sie ^).enrÖTt]Ti. 25 2) lambl. 34 p. 16. das Metaphysische) dvaifE^Fiv xai avväytiv ni<pvx(v t&s Ar dnoXemoiiivri avrcär TtXeiörqri xai xad'apÖTrjTi xai öixal ist Ttj rrjs daoyftarias tbs tV o^tois einoiiev ). 23). Physik. >J Vgl.ovaav npds avrd xai öStjvovaai'. 32. xAv dnoXfiTrrjTai naoaSelyiiara uaO'rjuaot fixdrfS tüv rfjSe (Procl.cöv des Übersinnlichen gefaßt und so metaphysische Wahrheiten in physikalischen Ausführungen und umgekehrt gefunden werden ^) und ebenso das Ethische in unmittelbare Beziehung zum 1) Auch sonst wird die physikalischen übergestellt. bei der auch physika- lische eninedu eine Rolle spielen Prinzip Die Auffassung. oder philosophischen II f. der Mathematik. 39. Natürlich kann auch mit Umgehung der mathematischen Zwischenstufe ohne weiteres das Übersinnliche als Tragddeiyfxa des Sinnlichen und dieses als siy.ojv das TTaQccÖEiyfia versinnbildlicht finden für die slxcbv Aufklärung ge- winnen aus dem yragäöeiyua. 337. 20. duuiovral {ditoi- nods vnegiyfivra' tcöv Si iv yeviatt iviiXwv eiSäv xMQcard rdv aotudrutv TcaQaB r ly u ax a TtooTtlvei iv eiSeai itad'tj/taTixoIi.132 K. daß das Sinnliche des Mathematischen (dieses also . 9i. d)J. und der sinnlichen Welt erhält die Bedeutung — sei die natürlich lamblich et-Aüv schon bei den Pythagoreern findet matische aber — . Festa: ^Emxotvmvfi Sk xad" (seil. Ttapi'/erai rr.ai II xdXliara Tim. mit der seine Methode steht und fällt. nun ist für das exegetische des lamblich grundlegend. xai nods ubv ra eoTrjxÖTa xai (bpiaaeva ewrj xai ov notk utv Svra nork de ufj Sita del re (hierfür dei di}) waavTos {%orra (d. 20 ff. 15 p.Praechter TÖ f^ite d-7] ucerLy.

dieser Analogien und Modifikationen zu benutzen Das All gleicht so einem gewaltigen Gebäude. Se iv rrj ä)J. daß auf diesem Wege die Fehler der abspringenden und widerspruchsvollen. sich geltend macht. und er hat damit eine neue. vom Sinnlichen ins Übersinnliche. 63. stellt lamblich ^uyfj xai rrjs der Interpretation des Textes iv die Aufgabe. 2ff. die Beziehung der Höhle auf den r^/^rös. 87.xöaitos ausdrücklich ablehnt. 30. 133 Metaphysischen und Physischen gesetzt werden je i). 2 ff. a. p. I Bei Procl.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. besonders die Deutung Procl. in Tim. vom obersten (dem Metaphysischen) zum zweiten (dem Physischen) und von diesem zum dritten (dem speziell Menschlichen. äV. lichkeit die verschiedenen Stockwerke in der Betrachtung zu Dieses fortwährende Hinüberspielen verbinden und ihre übereinstimmenden und unterschiedlichen Eigentümlichkeiten kennen zu lernen. . die Bedeutung eines das seiner Gebäude in gesamten Höhe durchgleitenden Aufzuges. die denen der anderen analog. daß zwischen beiden Reichen die weitgehendste Analogie besteht. von der kosmischen Natur zum Menschen ist der Grundcharakter der allegorischen Exegese lamblichs. zu sehen. 3) Nichts ist für Porphyrios' Verfahren charakteristischer als daß er p. 2) 2) als iamblichisch erwiesen werden wird. weit von Porphyrios wegführende Bahn betreten. 1) Vgl. wie es der Gegenstand der Ethik ist) ein ständiges Abnehmen der gelegene nur daß Vollkommenheit hat. den Text zur Beleuchtung 2). Wähder rend letzterer bei irgendeiner besonderen Instanz in der Skala Wesenheiten stehen bleibt. 9 ff. und Aufgabe der Exegese es. bald diese bald jene Einzelheit aus dem einen oder dem andern Gebiete symboli- sierenden Methode des Porphyrios leicht zu vermeiden waren. Anm.(os rfj cpvaee xai ea^d- Tfos iv vir] yeyovdxes xai ad rcfoi ttji' vlrjv uerd öiioiörriTos rrauTiöllriv tfiv ire- pörrjTa Seixvivres. der uns die Möggibt. Das beschränkende nva vor duoiörr^ra soll nur den Abstand an Vollkommenheit betonen. 140.ojS. dessen in verschiedenen Stockwerken Räume die gleiche Verteilung und Einrichtung aufweisen. aber nach die dem Charakter dieses Reiches ist besonders modifiziert sind. in Tim. 3). von der hält er keinen Weg nach oben oder unten zu finden weiß sich lamblich durch die exegetische arQSffouirri d'eniQla uexsy^ct ich für 7i(oS rfji avTÜ)' xarä rd avrä Sk xai i7itart]ur]S rj neQi rfjv (fvaiv rüiv vo^xcHv. Es liegt auf der Hand. ol avxoi löyoi nöai^v i^allayrjv inirpalvovoiv älhos iikv i'iij dvres iv ro) rov navrös. I p. U. und daß er für diesen mit dem stets fließenden Wasser nichts anzufangen weiß. die unten (S. der nicht hindert. In jedem dieser Reiche herrschen Verhältnisse. und jedes ergiebigere Textesstück iamblichisch interpretiert.

desto mehr wird aus dieser subjektiven Dunkelheit eine objektive. . wie weit er von der systematischen Handhabung dieser Methode bei lamblich entfernt ist. mieden werden durchziehende eTsgörrjQ gedeutet wird lichen (c. wie sie sich gerade darboten. sondern kreuzt mit ihnen. Vollkommen objektiv ist sie bei der Materie infolge ihrer Formlosigkeit i). eignet sie Dem ror. der Materie gegen die Form. 76. Es ist die Stelle.üaaog auch diesen vergegenwärtigt. Je die ihn nur mehr wir in der Stufenfolge des Seienden herabsteigen. dann der des Unsterblichen und des Sterblichen. . Es sind einfach unter teilweiser Anlehnung an die pythagoreische Kategorientafel einige Gegensätze. Angeführt werden der Gegensatz des Übersinnlichen und des Sinn- und innerhalb des letzteren der der Fixstern- sphäre. 29 p.a&r]rög yiöo^og. aber bei Porpiiyrios mclirfacli lierangezogene \'er- nfTOfädfä ließe sich nach lambiicli deuten auf den Widerstand aller Hypostasen gejion das ihrem Wesen nicht Entsprechende.röc y. bedeutet den a(. aber gerade da ist es klar. Die Dunkelheit die im Gesamtbereiche des Seienden herrschende. und westlicher Pol. lamblich würde etwa folgendermaßen interpretiert haben. und sly. als Beispiele der überall herrschenden Zweiheit zusammengestellt. dann links und rechts. will ich eine in und lamblich schärfer iamblichischer Weise angelegte Die Höhle Abbild des ist Allegorese der Nymphengrotte der des Porphyrios entgegenstellen. Hier fehlt jedes Prinzip und System. östlicher nördlicher und südlicher. sächlich sich er ihnen weder ko. Das ewig fließende Wasser unvollkommen erfassen kann.cbv das ganze Umfange zur Verfügung und Wesenheiten und Beziehungen. so zu wählen. der uns zugleich als vorjTög y. o. S. 12ff. Nur einmal nimmt Porphyrios in der Schrift über die Nymphengrotte einen Anlauf zu iamblichischer Interpretationsweise.noch subordiniert.134 K. 1) Das bei Homer nicht bclonte. 125). Um den Abstand zwischen Porphyrios hervortreten zu lassen.öauog lediglich gegenüber unserer Betrachtung. s. Es folgen die Gegensätze an der Himmelskugel. an welcher die Zweitürigkeit der Höhle auf die überall die Natur die er symboHsiert finden will. Praechter Verwendung des Gebiet des Verhältnisses von /raQdösiyina in Seienden weitestem die sichert sich so die MögHchl<eit. Tag und Nacht. daß Widersprüche verund die Deutungen sich zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen. so der oberen gej^en Vernichtunjj oder änderung überhaupt. nis und der PlanetenDas VerhältTat- dieses Gegensatzes zu ist den vorangehenden bleibt unklar.

denen Proklos über die Timaiosauslegung des Porphyrios und ihre Kritik bei lamblich berichtet. 77.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. Heraklit: ndvra qsiI). Zahlreiche Fälle. der Be- wegung zur Ruhe usw. Analogon. den Göttern geöffnete Türe versinnlicht den wirkenden Eintritt der oberen Kräfte in den aiodrjrdg xöofiog. 22 bezog Porphyrios mit anderen die platonische Atlantiserzählung auf den Gegensatz böser herabziehender Dämonen und der nach oben strebenden Seelen. ihre Attribute die für Wasser und Wein (Dionysos Förderer des Naturgedeihens!) bestimmten Gefäße. also geringere. soll. Die Wassernymphen sind die im ganzen All wirkenden erzeugenden Kräfte. noch der obern hervorzugehen ungeordneten Materie. Der Ölbaum versinnbildlicht die cfQövrjoig der Athena (wie bei Porphyrios). die in der übersinnlichen an dem ihr Streben jeder unteren Hypostase aus Analogon hat. den Fortgang dieser nach dem Eintritt in den ata^r]TdgyJo/. bestätigen das oben besprochene Verhältnis. so überhaupt durchweg die oberen Hypostasen außerhalb der unteren. Insofern der aioO-iqxog x6af. Nach I p. die der Gestaltung erst unterworfen werden ist.iog Abbild des voijTög xöG^iog gilt das Symbol der zwei Türen auch für diesen und bezeichnet in analoger Weise das wirkende Eingreifen einer oberen Instanz in den Bereich einer untern und ihren Fortgang zu einer noch tiefer stehenden. Der durch die Bienen vergegenwärtigte Honig symbolisiert die in der sinnlichen Welt herrschende Werdelust. Dieser vollzieht sich in der übersinnlichen Welt ewig und (für diese unveränderlich Region ist das dsl prägnant). die sinnliche der Welt vermag die Wirkungen nur in Form des Wechsels und der Veränderung aufzunehmen (für sie hat das vdsLv eine intensive Bedeutung. und so muß die Der menschliche Staat hat im Kosmos sein Exegese den bei Piaton auf dem Gebiete . den Menschen zukommende. Nach seiner von Syrian und Proklos gebilligten Erklärung handelt es sich um den die ganze Welt durchlaufenden Gegensatz des Selbigen zum Andern. 135 symbolisiert den durch das All hindurchgehenden. Dagegen erhob lamblich Einspruch. jeweilen durch eine höhere Hypostase die nächstuntergeordnete hervorrufenden Zeugungsprozeß. die nördliche. Die Webstühle und Gespinnste deuten auf die im ganzen Gebiete des Erzeugten von oben nach unten abnehmende Unverhülltheit und Reinheit der vor]zr] ovaia. Wie sie unberührt außerhalb des atoO^rjrdg xöoinog in steht. Die südliche.toc in unvollkommeneren Formen wirkenden Kräfte zu der unterhalb des xöoßog liegenden.

24 AB sah Porphyrios nach Proklos dr]i.al yrlrjfifisXrjQ die dvlog vötjaig xal xiogiori) erkennt. die beide in (in Athena Ursache haben den rpilonöleuoi und cfUöooifoi also jedenuniverselle Wesenheiten. (wo aber lamblichs Auffassung nicht im einzelnen angegeben 306. 1).euoi> rovtov iv ndarj ifvaet xa'f'opäi' tbe ui d'eohöyoi xaridcbr döi'^ws nod fieorj t/Js luäs xuaitvnoiiai ti)v nfTilijiivouivtiv jin^u- SiSoiiS xai n^d tcüv öloir rä raTirrjv S.eiQ p. oiöf. die öögara den ^vfiöQ bezeichnen (Procl.. die (füoaocfoi und vom Monde. Tim. mit im Gebiete der sie yevsaiv blich deutete die caj.) Dieser bezieht die isQsiQ auf alle zweiten Wesen und Kräfte. p. (proklisch. xai iv flxöai ravTn in ai' d'pcÜTt tuv Tj)r ii'avri (oa iv S. 22 ff. die diesen jrölsfxog und diese oocpla vertreten).u'. weiteren Beispielen vergleiche man etwa noch I 147.iaTa. der in dem 7c6l£fiog kampf gegen der ihre falls Gocficc die ganze üxuvaoc. da sie zugleich das ^v^oeidsg und das jigdov besitzen.cd ewla 7roüyf. die die ihnen übergeordalle neten Ursachen verehren. dem sind. und unter Abwehr des WerdenerzeugenErst vermittelterweise zeigen Plat. die die die Gottheit unberührt alles dögara auf die Kräfte. den durch sich hindurchgehen lassen. Ähnlichsten Seelen gemeint. 16 ff.ia. 156. mit den der Athena Sitze der Athena. 24 zum Körper hinneigende Leben I beaufsichtigen usw.. 250.) über porphyrische und iamblichische Ausdeutung des Timaiosproömiums zu verstehen: llo()Urteil Aus dem Angeführten heraus des Proklos (in Tim. 25 angeführten lamblich): ^ Kai /uijv xai el r^v noliZfiar ir TiavTc Tiö xöaitcp Tn'hd/tfiht iitl ^iJTioi' ivövrn. die vo^eiq auf Wesenheiten. 32 ist ff. Von ff. 78.iiovQyoi. nQÖ Töiv •^a^aSttyiiäriDV tv^un f^Fuioel ffjv nväXuyof xai i> rote Slois o^oar. 165. . aber in Ausführung des iamblichischen Grundgedankens): "^ Si) xai ö lUdrotv xai rdf n6). 79. 204. auch unten 140. 6 ff. verschie- dene Gattungen lamblich von Engeln und Dämonen und wurde dafür von gegeißelt (p.). in wieder von lamblich getadelt. Welt das Tim. auch bei in diese Kräfte gewissen Seelen. Plat. B sollten nach Porphyrios die do/riösg das p. I p. III 167. herabsteigen und. 153. y. usw. in den Kategorien aufs schärfste der Ugsic. I Tim. (im Kerne jedenfalls nach dem dv('t). 24 D sind nach Porphyrios Proklos p. durch die die Gottheit ihre Leidenslosigkeit und Reinheit bewahrt. 9 ff. Praechter sich abspielenden Kampf im All wiedererI kennen 12 ff. 1) Vgl. 152. (filorcf'jleaoL Darob wird Porphyrios den Vernichtungsxai evvXog cpvoig. Der Exeget blieb da- ftsGÖvrce y. nun auch das zweite generelle 24 ff. und p. voiJ. 22 ff.136 des staatlichen Lebens K. 12 ff. lam- auf die Kräfte. die in der Plat.or t/} 77./-/(Jfc 26 ff. 32 II ist).

td 7CQOoii. daß daneben die gleich darauf angegebene metaphysische Erklärung platzgreift) zu erklären wäre. sich auf die physika- Deutung zu beschränken (daher p. S. 137 (pvQLOQ Öe xal ' IdfxßXixog tjj rtdoi] zov dutlöyov jcqod^iosi ovf. 20 ff. Anz. Der Gegensatz iie^ixwts^ov scheint diese Bedeutung zu erfordern. natürlich aber so. Insoweit aber Pordas Physikalische berücksichtigt. dem gewöhnlichen dem Mysterienwesen Gründe eindringend-'. 532 ff. von dem ihm das Ganze zu überblicken möglich ist. daß hier in bnonTixös neben hergeleiteten Sinne „in die letzten noch ein anderer mit efooär und enomos weniger mittelbar verknüpfter mitklingt. das aus dem p. s.iiov). in |Tim. 28ff. an denen aufgezählt wird. Physik und Ethik bestehenden Analogie wie dem obenS. Flüchtigkeiten Proklos gäng und gäbe i). P. Gott. 77. Übrigens liegt allem Anschein nach nur ein Mißverständnis des letzteren vor. Die Ausnahme verhilft uns zugleich zu einer Bestätigung der Regel durch Proklos. d. 1) Vgl. daß lamblich nach Procl.(J)T€Qov). die sich an die (faul /itva hält. der Metaist er. ist hier ein Widerspruch gegen die frühere Angabe 0. entgegengestellt. Zunächst 24 ff. indem er zu den letzten metaphysischen Gründen aufsteigt und so eine universellere 2). 117. 27 Angeführten {ovk in aihrtian iwv (faaouivMv. 19. JJf^iainrj in analogem Sinne ist ein beliebter Ausdruck des Proklos.iev fisgizcbregov o de i/ro/rzixWTSQOv. Auslegung ermöglicht sich aus Vermöge der zwischen den Reichen Bemerkten ergibt. h. lamblich hingegen deutet eTconrLyxbreQov. phyrios neben dem Ethischen auch besteht das Urteil zu Recht.L(piovov d7tecfr]vav (scil. (p. Nach Proklos scheint er eine andere nicht hinzugefügt zu haben. ist. politisch deutete.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. physik. Die zahlreichen Stellen bei Proklos und Hermeias. „metaphysisch". 8 f. auch wo ein platonischer Dialog physikalisch lische keineswegs gezwungen. der die Überschau ausübt. Mathematik. wonach inonrixös derjenige ist. 131ff. gel. wonach Porphyrios das Proömium mehr indem er darin Beziehungen auf Tugend. er kon- Beziehungen bald auf diesen bald auf jenen Teil der Ge- samtnatur.und Pflichtenlehre erkannte — also nicht ovfufcbvcog zfj rcdot] xov öialö- yov 7iQod-ea£i— lamblich hingegen dieser Art sind bei mehr physikalisch. nachdem seine Vorgänger ufoixcoTEoov interpretiert hatten den Streit der Athener und Atlantiner xarä rd cpiuviuerov also nach dem Wortsinn genommen wissen wollte. Bemerkt sei übrigens noch. 174. indem er aus Widerspruchsgeist. 27 nicht cfvoixöig sondern Er kann vom ethischen oder mathematischen Wortsinne ausgehen und von hier die Brücken schlagen ins Physikalische und Metaphysische. 1905 S. struiert Er verfährt fisQixcbreQov. 2) Ungern entschlägt man aus sich des Gedankens. was aus einem Passus für die Metaphysik cpvoiy. — — ^ . 129) festzustellen. in einem Falle seinem Prinzip in merkwürdigerweise untreu wurde. I p. 19. also einen höheren Standpunkt einnimmt. wird der ethischen Erklärung des Porphyrios nur eine niedere physikalische.

).6) für den platonischen Phaidros den vielen vor ihm getroffenen -^'xo/cdc-bestimmungen negl ^rjxoQixfiQ. 677. lamblich in Themen. 27 ff. vo7]fidxcüv. 16f. Herni. S. So stellte er nach Herrn. 9ff.9. 25. 23 129. 13. 29ff. 9f.19f. .alov. 8. 297. B.2.23. eine andere Auffassung Simpl.) eine andere weiteren .axeßdXero xf^g xä ^ikv .cd avxög xoTg 7rQCty- fiaxeiav elg ffvQiov ixeiviov xovxo «7f' xö ßißXiov y.ai ev xoic löyoiQ dvcoregcü tov iv xca ijcLoxrjfxaig xcd enixrjöevi-iaai (vgl. 8. können wohl auf lambUcii zurückgehen. ll. ovarekletv 1) Vgl. Die WahrscheinHchkeit wächst im einklar hervortritt. 16. : 3Ieiä xoüxov UoQffVQiov) de ^eiog 'idf^ißlixog jcoXvoxlxov v. 20. ist 26. nach Alexander 7r6Ql vor](xdxiov fiöviov. Praechter (O-eoloyia). 29. p.. 15.cu 7iC(VTodc(7iov y. üxa rov y. 25. auch Procl. Aristoteles dem Werke jcegl xaiv xgicöv ff. in Phaedr. 19. proleg. vereinigt die drei uövcov. ist. 15. 22. 30 das Ethische hier Porphyrios zitiert). 25. 7CQayudxwv (Olymp. in Tim. wie schon gesagt. - 54.. 18. 9ff. 13. p. Über den Nach nach Herminos fcegi Ü^eoTg. . Procl. 25. in Phaedr. 14. 678. cttod^riGEi ipvxf] TtEQl y. die Physik und die fitliik zu gewinnen sei i). 7ro?. 28. — 24. 6ff. daß er den oxo/iöQ einer Schrift möglichst allgemein und umfassend anzusetzen und sich so für das Hinauf. 7. Busse. In- iceql ipvxiy^fjg agyr^g USW. Elias in Cat. Ganz anders die Schrift des lam- muß nach der gleich zu blich. Porphyrios handelten 7CQayßäxcov fxövtov. (vgl. in Alcib. 26. 2. 13. 13. Kategorienkommentar enthält sischen Erörterungen. Parm.. 17. in vgl. Nach ihm schrieb ffojvcov. metaphy- erDas nämliche wähnenden Simplikiosstelle von dem verlorenen größeren Kommentar zu demselben Werke gelten.rsol haltes entgegen: y. 19. : der Phaidros handelt nach ihm jov navro- öanov Ihm gehört roü x-rj zweifellos auch die nähere Ausführung 6 p. 1. 136.138 K. (für p. — 27. 24.und Hinabsteigen zwischen oberen und unteren Instanzen freieste Bahn zu schaffen pflegt. p. Besonders bemerkenswert daß lambligh sein Verfahren auch Porphyrios' erhaltener aller auf die Aristoteleserklärung angewandt hat. p. 13. das platonische Symposion) YML ixi dvioxegco axo7iög xov ev rw xeXevxaTov xoü iv der aristotelischen sie Kategorien wurde rregl cpiovcov viel gestritten. sich.cckov oxorcög. Von ihr bemerkt Simpl. dycQißeoxegov 1 xov 9.6 in Categ. '/xd iCQibrov lov ev (pvosi. ("ci.ia.5. 11. zelnen Falle. (seil. i7i:e()l iQtoToc.. in Cat. 28.Xd Uoq(hg ev yMi ai)xfig Xe^eiog yMxayolovd-uJv /<£zd xivd ök i/riyginov xi)v xai ötag^gcöv z. je mehr das Analogieprinzip dabei Der universalistischen Exegese lamblichs entspricht es. in Cat. 23. 14. Philop.

p.v.al ev rd avrd rolg öXoig ^^' «^"'^o- y. ttjv 17ff. 238 mit. Im Timaioskommentar zeigt sich diese Abhängigkeit sofort in den 1. 361.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus.taTL ycQooriO-aig xrl. 7 ff. über Grund und Funk- tion des £X£iv im Weltganzen i)- Das beschriebene exegetische Verfahren des lamblich ist nun auch das des Syrian und des Proklos. sein Kommentar im ganzen und im einzelnen durchaus von der iamblichischen Methode beherrscht. 139 ayoXuZg nqöo. ndai]S ovalai xard avaloylav Siajtlvov rö iSioiua rovro oiv.al ev ToZg /negeoi. war. Angaben über den öidloyog y. etp' 3). in Phil.) ev dQyfj 1-'^^'^ 1) hier spielt wieder das Analogieprinzip seine Rolle. Sei lau ßXiyoSj intSiareZi'at cpvai. 4. dvdyei '^^'? 6k TÖ triTrifia sig xb iv -ß^eoig avt ay^ov tolovtov. Auch Und zwar (p.. c^i i^ i^uüif xai rov rjuEri^ov awfiaroq ävo>TSQo> in xrl. Qccv d-ecoQiav ey.r]v ovaiaS 363. X'^v rä önioaovv ävra (bs Sreoa iv ereoois Sä 3Xr]v airov (SC. 25 ff. cprjaiv lorävttv %Qrj Idußliyoe. daß es sich handelt. über Fragen des Raumes. was von vornherein anzunehmen um Überleitung vom Logischen ins Metaphysische wozu die Berechtigung aus der Korresponsion die alle von cptoval. 374. Simplikios hat mehrere Beispiele dieser voegd ^etoQut seinem Kom- mentar einverleibt. So verbreitet er sich über die metaphysischen Voraussetzungen der uoiöTrjg. iv siy. I.'. 6ff.: xal ö ov^rcag o-örog vxiiy^ öKov eavrdv /r cpvoioloyiav äyßi oy. rdg svoTccoeig ^cr/. nach lamblich den oxo/cög des Kategorienwerkes bilden. und TTQäyuata.öoi xal ev aga ö slyßcc aiv oqojv y. 7ff.o/töv. tcqooTCOiSLTüi fxsv ydg iregl rov tc dv&gojTclvov Lrjrsiv ö ^coxQdTr]g. zu schöpfen war. zum Alkibiades und zur Republik. dgxfjg olov ymI ev voTg vmI ßsyQi Tfjg 7CQ(x)Tr]g vml ev roig ioydtoig fisyQ^ i'Xrjg. (frjaiv 6 rrjv 3). Eine diesen drei Philosophen gemeinsame charakteristische Bestimmung des azo7fdg von Piatons Philebos teilt Olympiod.cd rcavraxov öe ttjv vos- ox^öov rcäv xsifccÄaicov ert lt iO-elc: xal reo äXXo TCQÖg tovxolq yQi]Gii. p.arcü TL y. ohne Auf jeden Fall ist anzugeben. und nicht anders ist es bei den Kommentaren zum Parmenides. Am mag klarsten er in liegt das Verhältnis zutage bei Proklos. 24ff. darnach handelt der Dialog negl rov did jidvTcov öirjxovtog dya^ov . 216. 116.. rov £%eiv) (pvaiv. Trjs Vgl. .QoXoyLav . 9 ff.r/..iov avyyQdfxi.a rov rönov ovx 374.cil oxo7cög der Schrift p.. Viel- fach seinem Timaioskommentar aus lamblich direkt oder durch Vermittlung des Syrian Erklärungen deren Herkunft ausdrücklich übernommen haben. vorij^iaTu Sie bestätigen. 8 ff. Siä y.a.

wird dieselbe ethische Deutung ausdrücklich 1 1 ff. <i)J/ oi^ iiiv der Pythagoreer p. was im folgenden speziell für den platonischen Staat näher ausgeführt wird. 26ff. in dem echt iamblichischen Gedanken: üars flvai id (f laioloyixöp tSiä nniros tov d'iu/. 46. ov v«^ tiov uiy. 75. 7ceQag y. Porphyrios zugeschrieben.. so berichtet hier Proklos. hingegen aviißuhn(7)s das physiologische Problem erörtern soll (unbestimmter p. mithin der Ethik. 4. der Kampf der Athener und Atlantiner vergegenwärtigt die Teilung und den Gegensatz der beiden Prinzipienreihen tv y. vor der wissenschaftlichen Behandlung die Probleme <V/ä riär öuohor xai röir fiy.S. zusammenin gefaßten Teile desselben. Der Staat ist ein Bild des Alls i) nach seiner Einheit. p. und das Analogieprinzip führt hier ganz von selbst auf die alte Mikrokosmostheorie (p. Sn dsz rd rjd'rj xexoatirjiiEvovS änread'ai rfji d'ew^ias röJv die andern d^iovaif ws eiaöva rrjs tov navTds Staxuaieijafios n^oxtlad'ai avunaat]? ifvaioloyia?. Hei Proklos erscheint sie auch p. wie sich aus 31 ff. 4.ai vrli]ör]^iiovQyUtQ ovvv(faivETC(i roig öXoig.7 berührt. gaben über diese Auslegungsweise gipfeln p.öyof i)ifJxov.vvrciL r«^tc.): et roivw Teil (p. 2) Diese Grundlegung für die Interpretation des Proömiums entstammt ohne p. sie soll zeigen olcm-. 135. 355» Der Exeget beruft sich dabei auf die pythagoreische Sitte. cv /. 9ff. Zweifel lamblich. 30. bei diesen an lamblich gedacht des physikalisch interpretierenden lamblich nahe gelegt.xegese des Proömiums. was in das Gebiet der Politik. 15 f. 5. Im physikalischen (kosmologischen) Mensch nach seinem Zusammenhang mit dem Weltganzen seine Stelle. die wieder exegetisch fruchtbar gemacht wird (p. Procl.77. 17 ff.cöy physikalisch und metaphysisch gedeutet werden kann. 8. s.ai chceiQov findet usw auch ^). Es folgt p.20. 202.isüoig öe r) (SVf. die Atlantiserzählung 20.ä xal rd Tekrj Der mit ev dQyjrj bezeichnete Teil umfaßt die Rekapitulation der Politeia und die Atlantiserzählung (p. jiQÖg 6k t(^ tikei rd fiSQr/. daß jene Rekapitulation fiKovcxcös. eine genauere Schilderung der physi13 unter (V/ flxövtov kalischen E. der seine Lehre zu einem guten Teile bei den Pythagoreern gefunden haben will und eines seiner Hauptwerke awayoty-fj lütv Hid-ayo^fimv tSoyftäro>v betitelt (in lamblichs Leben des Pythagoras wird die bildliche und symbolische Ausdrucksweise 47.loyroiict frafjaöiöorai. also das.i der 1) Vgl. behauptete Reihenfolge [p. 130.ods uEv xdauos 6 äv&Qfonoq. Praechter vtüv i) Tov jiavTÖg e/cLÖEi'/.ötotv darzulegen und alsdann (V. 12. Die einen. 4. l . 22). 29. dartun läßt.uccc(Ja xoorfiq (. 158. 11).« tä^ avußdlor darüber zu belehren. 30. 11 ff.. ^og. 33. aber die bei Proklos Die An7 uexh ravrri%^ hat hier keine Parallele). 5. 17 ist weiter hervorzuheben. ov%i Sk fdXQös nölis xfioi/os.). 4. der Weise gesondert werden. 24 Tj f.5. 30.o. schon als daß die hier vorgetragene Allegoresc des Atlantismyttuis uns iamblichisch bekannt ist.140 K. deuten die Rekapitulation der Politeia mehr rfj'S ethisch. Auch das erinnert an lamblich. äkhiis ov d'i älXio'ä xard ToiiS tiiiKföooi^i T^xiTTors rij^ Tiaoaiidofoit!. /a\ p. die Rekapitulation der Politeia und der Atlantismythus.5. Daß bei jenen in erster Linie an Porphyrios. wird schon durch die bei Proklos häufige Entgegensetzung des ethisch deutenden Porphyrios und Für Porphyrios läßt es sich zudem strikte beweisen: p. 5 ff. ist. wobei die p. gehört und nur als ety.

iv voiqxolg. Seine Abhängigkeit in dem gleichen Punkte betont er auch elg Gy. iv xijv iv vneQxoo^iiotg. Das Prinzip III dieses Verfahrens des ist p. 173.cii ö tisqI dvS^Q(b7rov rpvoetog I löyog iv p. 27. /raQadsiyjnaxixcog und elxoviy. Vgl. 4).. wie er sich denn auch p. 2 ff. p. Das Analogieverhältnis von stufe der fiadrji-iaxixd). 141 eöei 7roXXa%öig O^ecoQfjOaL rö rcäv xal xu) ev rcp vor]T(p xai.ißolLxGjg). wo nach ErHimmel und Erde fortgefahren wird: dlld xovxo jcaQccfxvdiag öXcog xivög dS. iyto'koyiY. örterung Ineinanderseins von fxkv ausgesprochen. mit 43. 46. 9ff. die in Übereinstimmung mit lamblich das Proömium auf den Gxojtög des Dialogs beziehen.. daß man 1) lamblich als Philosophen nicht unterschätzen und seine BeP. 21ff. 18ff. 67. 53. 37. yeviosi xaxd oiy. 42.eucv cpvGiy. Beispiele. d xö dvd Xöyov iv xf] xystogeiv.cög etxoviyccög. Jca« yäo iv roZS vor^rols dp')(rjyixcös TTpoi'^sarrjxe rd re fttaa xai rä eay^ara xai iv roTs ua&rjfiarixoTs aiKpÖTepä iariv . 52. 77. III xai ff. 57...20.4ff. Für unser Hauptproblem gewinnen wir aus dieser Untersuchung der exegetischen Methode zweierlei. 174... 193. Standpunkt des 31 ff.ax Guevovg xd avxd navxay^ov voegoig. oXa und . 22ff. ovqüvm. 44. die ich Bereiche i).dg beliebig herausgreife. 171. 82. 28 ff. 8. Iff. 9 p.ßg {ovf. WOZU man 25 ff. ev rcp atod-rje'5 7iciQad£iy^ccxLy.. WO-' von sogleich die exegetische Nutzanwendung gemacht wird: Tlftatos zrjv xpvyjiqv ixpiards Sid fieis avrfjs elxözcns Sjjnov xai 6 r&v uad'rjuarixcöv xai tovS Xöyovs xai rd oToi%ela. 172. rf] toü itavxbg S-eioqia xslecog iBsQyctIII G^eig. 8f. sixovtxws tiev rd TtQÜTa naoa- oetyuaTixcös Sk rd rglra^ xai ir rdls (pvaixoZs iartv ivSähtara rwi' npd avrdiv. 63. 14 ff. 355. das Ineinandersein der verschiedenen und dementsprechend für die Exegese die Parallelen des (metaphysisch) und cpvOLYMg. 4ff. öltyccög fxSQixcög. soll uns lehren xd (I ov (pvGixöJg jiiövov dXXu vml ^soXoyixcog vostv p. . und cpvoixä (mit der ZwischenvtaQadsLyfxaxa und stxövsg.. 7ff. Ganz in iamblichischer Weise polemisiert Proklos auch in eigenem Namen vom ..d evMGxov Der platonische Timaios . 16ff. 14ff.cög und f^isQLxtög bilden auch weiterhin die Grundlage der proklischen Timaiosinterpretation.tt£(»?j oder.Lovv jreQiSQyov elO^L"/. 17 ff..sTai xai xovxoiv ^vitndvrotv iv SrjuiovQyixw viö rds airias dnoXelnei TiQovnaQ%ox)Oa? aQy^oeiScös.. vergleiche. 8. 13. 202. 6 vergl. 31f. zu denen rechnet. ölLv.. 40.. 51.orcög p.. övouärMV ivSelxvvrai t«s re §vvdUldxwv 8e dnd räiv ayr]udrmv rcöv ytcoreo rotjzoj ueTQixüiv rde loiÖTrjras avrr's d(poQLt.. 172. Erstlich bestätigt sich. 18 ff. 24ff. 47. finden sich I8. 25 ff. 24 ff. gegen Porphyrios I p. äv äyoi v. iv xd'Siv.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. auch p. 48. vorjxd wie es auch dargestellt wird. 8ff.

S. wo sie von Auslegungen und philoBei dem sophischen Behauptungen ihres Vorgängers berichten. 738 Anni. a. o. Nachweise bei Zeller 1 Ausgaben s. daß er das übliche ^sToQ gedankenlos nachspricht. S. auch die Indiccs der tuniercn A. Die wahre Ursache von lamblichs er sich Ruhm liegt in dem Verdienst. 2) O. ist das Motiv von vornherein ausge- Man könnte bei ihm nur annehmen. mit Göttern und Dämonen und den von ihm erzählten Wundern zu verdanken. nach vorwärts zur athenischen Schule gesagt wurde. Ganz unglaublich ist sie aber für Männer wie Syrian. Proklos. Piaton - hältnis nach rückwärts zu Porphyrios. 2. im Christen Philoponos vollends schlossen. eine weitere Stütze. sein. S. von ihm zu Proklos vollkommen ebene Bahn. so ungeteilt ist sein Lob hingegen Späteren. v. 'inußhyoe. was oben über lamblichs Vernicht wesentlich in deutung suchen darf. So bei oft den ^av^daioc. Zweitens erhält. Methode um Sein die Fortbildung des der Neuplatonismus erworben lieren. Praechter seinem Wirken für die positive Religion und Aristotelesexegese ist die philosophische Haupttätigkeit dieser Zeit. deren Schwerpunkt bei aller Innigkeit ihrer Beziehungen zur positiven Religion doch in Dialektik und Metaphysik liegt. dcu- und besonders häufig ^etog genannt wird Den Grund werden wir jetzt anders als Zeller 2) bestimmen.) 142 K. und darauf ginge zunächst auch der stehende Beiname des Göttlichen. ihn auf Von Porphyrios trennt dem Hauptgebiete ist philosophischer Arbeit eine tiefe Kluft. die die ohne sich über die Gründe klar zu Früheren zur Anwendung dieses Epithetons veranlaßtcn. i). von denen er wieder und wieder ftöviog (. a. . S. und die nichts von theurgischen Leistungen und Wundertaten des lamblich zu rühmen wissen. hingegen an ungezählten Stellen das lobende Beiwort brauchen. Lob ist ist vom Standpunkt als Schule vollkommen berechtigt. In dieser Exegese hat er einen ganz neuen Weg eingeschlagen. 738. O. S.leyug. Es kein Wort darüber zu ver- daß er sich mit seinem Auslegungsverfahren weiter irgend einer seiner Vorgänger von einer gesunden. das durch seine exegetische hat. 105. Für das Lob seinem angeblichen Verkehr Munde eines Julian und Eunapios mag diese Erklärung zutreffen. lamblich seinen Vorgänger tadelt. den authentischen Sinn n. Damaskios und Simplikios. Nach ihm hätte lamblich sein'Ansehen mehr als seinen wissenschaftdieser Begeisterung lichen Leistungen seinem Verhältnis zur polytheistischen Religion.

dessen sich die Späteren mit Eifer bedienen. Eine ähnliche siegesfrohe Gewalt. und so bietet sie die Möglichkeit. So sehr uns Modernen diese ganze Art der Auslegung ihrem innersten Wesen nach widerstrebt. doch so. Darauf kommt es aber der Schule nicht an. Mit . mit der hier geschichtlich Gegebenes einem großen spekulativen Gedanken unterworfen wird. Die Mittel. die i)^eol6yoi yMx' eS. unterwirft hier literarische Dokumente der Herrschaft eines metaphysisch begründeten exegetischen Prinzips und zwingt sie damit weiterhin in den Dienst eines philosophischen Systems. gerade diesen höchsten und wesentlichsten Teil auszugestalten. die seinenUrheber als einen neuplatonischen läßt. ölov und ixegog usw. Es gilt das Ergebnis einer langen in weitgehendsten Synkretismus ausmündenden philosophischen Spekulation in alten um viele Jahrhunderte zurückliegenden literarischen Dieses anscheinend Unmögliche möglich Erreicht Quellen wiederzufinden. Er hat der Deutung freieste Bahn ge- schaffen. Chrysippos. hatte die Allegorese schon lange gearbeitet. So wird lamblich zum rüiv voeqGjv dQiOTog eS. Seine Lehren sollen in den Werken Piatons und den da- mit übereinstimmenden Äußerungen anderer mit Wahrheit begnadeter Männer niedergelegt sein. ihr Regel und System verlieh und damit den Charakter eines wissenschaftlichen Verfahrens aufprägte.idtiov . äD.. zu hat machen. als einen zweiten Begründer des Systems erscheinen Durch seine Methode wird überall der Weg ins Metaphysische gebahnt. 143 eines Textes feststellenden Erklärung entfernt hat. Der Neuplatonismus gibt sich als Plato- nismus. ist sein Verdienst. die Theorie von yrccQdöetyfia wicklung unter das Joch einer logischen Idee beugt.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus.cov re v. das Ziel erst lamblich.oxi]vy deren Deutungen und Spekulationen Licht verbreiten über die höchsten Wesenheiten.cd des neuplatonischen Gedankengebäudes weiter ävriQ rojv i/suov 7rQay(. wie sie bei Hegel Netur und Geistesentbediente.i]yi-jTrig er und die in seinen Spuren gehenden Athener Syrian und Proklos sind die eigentlichen Metaphysiker. lagen in der neuplatonischen Metaphysik bereit. daß er sie aus Willkür und Zufall heraushob. Daß er sie zum exegetischen Zwecke verwendete. Unter den Wirkungen dieses Prinzips ist es aber besonders eine. auch wir können uns gleichwohl eines gewissen Gefühls der Bewunderung nicht erwehren angesichts der niederzwingenden Energie und rücksichtslosen Konsequenz. Er hat die Allegorese zu dem alles vermögenden Werkzeug umgebildet. deren er sich dazu und etxcbv.

wird an dem alten Grundgegensatze festgehalten. Im Dieselbe Charakteristik bei Aineias üvQcfv^ios xai ö Ivd'ovs läii ßXiyof. 6 f. mena Quellen geschöpft sein .a&Tje 2) Daß bei Simplikios daneben noch ein anderes Moment in Betracht kommt. diese Lehre K-diglich aus philosophischen Solange keine Parallelen zu äyia nnnd innerhalb der antiken Philosophie nachgewiesen sind. Aber auch bei Julian or. T. Sie ist nur durch ihren Schüler Synesios mit hierher stellen zu sollen glaubt. jio). urteilen. Die Trinitätslehre ») wird man zwar 1) aus christlicher Einwirkung herzuleiten haben. Greifbar lamblichisches enthalten die Hymnen. Mit Syrian und Proklos sind die anderen in Athen wirkenden Neuplatoniker z. p. Wenn hier p. 9 zwar eine sehr einfache Form neuplatonischer Lehre. Synesii philosophU' derS. Isag. zugeteilt hat. T. 2). 171. d no). 1889. nachweislich durch Dogmatik und Methode aufs engste verbunden 2.ic(i)r)Q ö (Doivii sollte das pythische Orakel des lamblich und Porphyrios charakterisiert haben. 13ff. — soweit wir bei dem Mangel literarischen Nachlasses und der Spärlichkeit der Tradition über sie zu einem sicheren Urteil nicht ist uns doch wenigstens von ihnen nichts beLage sind kannt. Gaza Theophr. Der Chronologie folgend. So bleiben noch die Philo- sophen der alexandrinischen Sphäre. 14 Boiss. Ilaiis Sax. 97 B das yävog O^ecov vyrsQ'/. p. eirfiöii iregl äv^ow dk wötöv r« i>eut evrjayoXiiTO '). die Aufstellungen von Car.Praechter iv^ovg 6 ^i'Qog. was beztiglich ersteren David in Porph. so deutet: Xeyet. eciectica. E.ooi^iiiov oweyei uev jidvra fxeygig eaydrtov rä övtü in den Bereich des vorjxöv verlegt wird. was aus der von iamblichischem Geiste durchtränkten Lehr- in der — gemeinschaft der Schule hinauswiese. den Zeller nach seinem philosophischen Standpunkt In der in Tat läßt sich iamblichischer stellen. Zeller das beginnen wir für mit den letzteren.i- fj. Schmidt. Einfluß auf Synesios findet sich schwerlich Abrede De prov. so erscheint diese Übergehung der vosqoI ^eoL zunächst uniamblichisch.144 K. 4 p.v(. wird am 3) Schliissc gezeigt werden. 1. wie insbesondere Damaskios und Simplikios. die bei Zeller dem Kapitel „lamblich und die syrische Schule" behandelt sind. das lamblichkapitel hineinge- zogen worden. v.. ist an dem christlichen Ursprung festzuhalten. 9 reicht der voriröc: xöguoq unmittelbar an den aialir^röQ heran. Hier wo es auf das Genauere nicht ankommt. lilßt. 92. Verfehlt sind m. in die Zeller der athenischen Schule Mit ihnen verbinden wir die Alexandriner. Um hält über die Färbung des Neuplatonismus der Hypatia zu vorhandene Material nicht in ausreichend.

indem er die phantastischen und 1) So auch Wilamowitz. d. Was die der athenischen Schule zugewiesenen Alexandriner betrifft. etwa mit Ausnahme des Simplikios. Graeca Halensis. über die wir nach von ihnen erhaltenen philosophischen Werken ein Urteil haben. Syrian oder Proklos ausgehend die neuplatonische Lehre in der gegebenen Richtung in weiterbilden. der die sonst nichts spezifisch Christliches enthält. durch ältere Quellenzusammenhänge vermittelte Alles vermag ich nicht allem genommen tritt lamblichisches bei Synesios nicht sehr stark. so muß schon dem Leser Zellers auffallen. weiß der Alexandrinern dogmatischer Hinsicht teils teils von den gar nichts BemerkensHistoriker wertes zu melden. um die es uns in erster Linie handelt. und die Vorstellung bleibt jedenfalls unAber sicher tritt uns lamblich in der Scheidung der vo^qo. TQixöQv/iißov dlxäv ebenfalls auf die christliche Trinität zu beziehen Das Neuplatonische mag mittelt sein. einfacheren greifen sie nach seinem Berichte zu einer sind so lamblich. anisches •. 177f. Bemerkenswert immerhin. auch 3. Hermeias gibt nur Syrikeine neuen Ge- danken. 2. auf das ist iamblichische zweite Eine zu gehen scheint. 145 zweiten V. durch christliche Lehre ver1. von lamblich. Ttargc^og. 10 . Während unter diesen alle diejenigen. Inwieweit hier für Synesios etwa christliche kommen und in die Ähnlichkeit eine zufällige oder ist. unten S. schreibung der Wirksamkeit des Sohnes im vierten Hymnus dem ähnelt. sogar überhaupt nicht hervor. höchstens zeigt Ammonios. 28 ff. 66 i). Form des Neuplatonismus zurück und Syrian und Proklos gegenüber heterodox. T.. und Daß die BeTorixd hymn. Hierokles. 1.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. 2) Vgl. den Zeller hier nur nennt und bei der athenischen Schule ausführlicher bespricht. Ammonios und Olympiodor bringen V. älteren Den mentator aristotelischer Schriften. hat schon Zeller bemerkt. Quellen inbetracht zu beurteilen. 231ff. 63ff. dementsprechend auch hymn. Hymnus. hier also ist z. daß sie sich in eigentümlicher Weise von den Athenern abheben. allerdings nicht. wird im Zusammenhange mit der letzteren Olympiodor kennen wir nur als KomEine Beziehung zur iam^blichischen Schule ist weder überliefert noch zu erschließen. unbedingt geboten diese Deutung klar. 150 Anm. xvöißog viög ist Rede von ßvd-dg Methodisch richtig scheint es mir. 23 (vgl.). Akad. Berl.) entgegen. 1907 S. behandelt werden. 284. sich für in seiner vorchristlichen Zeit. was Julian in seiner vierten Rede von Helios rühmt. daß hymn. 2. und äyia jtvoiä. Sitz.

897.146 K. In der Ethik versuchte y. sondern auch den theurgischen Überschwänglichkeiten der Schule abgeneigt war. S. Isid.ai Neuerer ^iQÖg rä ixev d)g rä ffaivöueva ovörelXeiv ttjv ^eto- ovöev enog sljislv tcHv dg^aiiov v. und ebensowenig findet sich bei schaftslosigkeit des ihm eine Hinweisung auf die EigenUrwesens oder sonst eine von den Bestimmungen. 3) Zeller a. 814.ardyiov sig rijvds tyjv cfvoiv Trjv 7rsQi- y. „Auch der praktischen Philosophie des Hierokles treten die unterschei- denden Eigentümlichkeiten des Neuplatonismus gegen diejenigen Lehren zurück. „Uns wird dieser Tadel eher beweisen". Anm. Nach Damaskios Vit. 126 ließ er auf dem Gebiete der ^eiörsga tüv jrQuyuchiovy Simplikios (in Phys. daß er ÖGCi dcfüvfj xai voi]rd -/mI t^c nidTtovog itaigsra diccvolag. .arco y. von dem Simplikios den gleichen Abfall berichtet. genaueren Untersuchung der von den Alexan- O. 2.öaf. Er blieb also di>ch der Gesamtrichtung treu. 4) Bei Damaskios. S. 5) A. p. bemerkt dazu „daß sich Asklepiodotus durch eine nüchternere Denkweise zu seinem Vorteil nicht von der Masse der damaligen Neuplatoniker unterschied und allein den theologischen Spekulationen. a. a. lag dci Grund in seiner i/i). be- stätigt sich bei einer Zeller a. 816.iiov (im schärfsten Gegensatz zur iamblichischen Richtung). 2) Zeller a. Schon die starke Beto- nung des Ethischen selbst Von Asklepiodotos bemerkt erinnert an die Richtung des Porphyrios. Zeller-').cci vorjudnov drcoiyovofiov- Lievog. jcdvTu de owioO-Qv y. a. S. welche schon seit Jahrhunderten zum Gemeingut der griechischen Wissenschaft geworden waren" ^). a O. des damaligen Piatonismus verhältnismäßig diese bei Hierokles." Was 1) der Leser Zellers nach dessen Darstellung vermutet. O. auf die orphische er als QLciv und noch mehr galt das in bezug und chaldäische Weisheit. Praechter mystischen Elemente zurücktreten läßt. Neigung zur Rückbildung. von Proklos abwich und y. deren Aufzählung und Beschreibung eine Er tut die übrigen Neuplatoniker jener Zeit sich so angelegen sein lassen. Greifbarer ist „merkwürdiger Weise der überweltlichen Götter nirgends Erwähnung. 15). seine sonstige Tüchtigkeit vermissen.cuvoreQoig eyuioe ööy^iaoiv^). welche den neuplatonischen Gottesbegriff scheiden"')- vom platonischen unter- An mehreren in der Stellen wird „von dem Willen.o7coria und node rn 'laufiUiuv aiunäO'un. der Macht und Weisheit Gottes in gewöhnlichen Weise gesprochen"^). 795. O.

Ammonios ist. Der Aufschwung zur vosQd d^eiogia ist erlahmt. Der blichs Ruhm lam- und der großen attischen Exegeten strahlte so hell. Den Hauptprüfstein aber bildet die Auslegung Piatons.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. Von Proklos und von Olympiodor liegen uns Kommentare zum ersten Alkibiades noch vor. 147 drinern hinterlassenen Kommentare: diese Männer stehen im Flusse Ihre Inter- einer anderen Tradition als der iamblichisch-proklischen. ist lamblich überhaupt nicht genannt. zu einem Teil auch in polemischer Absicht. der Schrift die Rede entnehmen. den andern Alexandrinern lediglich da. nur Elias hat noch eine nebenDagegen bringt Simplikios eine Fülle sächliche weitere Erwähnung. von lamblichzitaten. Olympiodoros Bei bei und Elias auf der einen . daß kein Aus- leger an ihnen vorübergehen konnte. Es fehlt der Trieb. Auch hier besteht der nämliche Unterschied. Philoponos. an und berichtet insbesondere reichlich über dessen vo^qä ^scoQla nüchtern sind die Kommentare zu PorKommentaren vorangeschickten Einleitungen in die Philosophie. bei der ist. Lehrreich ist ein Vergleich der Kategorienkommentare des Ammonios. Bei lamblich und den Attikern liegt der Schwerpunkt in der metaphysischen Spekulation. derPlaton die Unterlage liefern muß. pretation der logischen Schriften des Aristoteles ist nüchtern und beschränkt sich auf die Exegese des vorliegenden Textes nach seinem natürlichen Sinne. bei Olympiodor in der schulmäßigen Piatoninterpretation. den sie lamblich wo von dem ov^oitöo. des Simplikios auf der andern Seite. Kommen- Im einzelnen sind freilich die Philosophen der iamblichi- schen Richtung von Olympiodor vielfach berücksichtigt. Aber die Mitteilung ihrer Erin klärungen geschieht zu einem guten Teil gelehrter. Man vergleiche beispiels1) S. Gleich er schließt sich diesem Vorgänger mit Vorliebe i). S. der der iamblichischen Methode einen geeigneteren Boden darbot als Aristoteles. Der Unterschied springt sofort in die Augen. alexandrinischen diesen phyrios' Eisagoge und die wie ein Vergleich der olympiodorischen mit den proklischen taren ergibt. 10* . vom gelehrten Exege- ten zu verlangen werte. in der gleichen Richtung weiterzuarbeiten. 0. 139. Die Gewichtsverteilung in der Exegese ist eine andere. daß er auch die Deutungen Früherer berichte und Auch hier läßt wieder eine Gegenüberstellung der Parallelkommentare den Sachverhalt klar hervortreten. ohne in iamblichischer Weise Schritt für Schritt das Metaphysische heranzuziehen.

Der Dialog Alkibiades. Es folgt der Unterschied 312.148 K.cd dg rrfv rfig ^iDy. äXXä xal iv avxoTg roig ^eioig. uud SO kauu Sokrates -/.Xriösiog rf^g (ttl 317. 349 ff. 19 Sie paßt ferner — hier beruft sich Proklos ydg dQQevcortöv n]g '/. 12ff. 22 ff. zum voijtöv yd'/.cd auf lamblich — für Reden über den Eros: dkrj&ovg QLOv tj 1] iQCOTi'/. Unterschied des und des e()acTri]g 332 ff. 7rQdg eavid rö inEOTQcciTtcii uud Eig 10 7TQÖ IciVTov. 9 f. wofür auf den pla- tonischen Parmenides verwiesen wird i^Eiov (p. iv (/a- Xcäg soTi [lövaig. 29 Daran schließt sich eine sehr eingehende Auseinandersetzung über die Beziehungen des zu interpretierenden Dialoges zur Erotik. iTTSidi] iQcoriy. daß ?. 308 ff und Olympiodor p.). Bemerkung über die Erklärung Proömien im allgemeinen nimmt der erstere sofort seinen Proklos .).cd am öid Schlüsse des Dialoges sagen töv eig icivröv eTtioxqarpevru ictvtov yevöfxsvov ^eioQov evtEvd^ev xal rö ^eiov aTtav xaröifJsaO^ai xcd rf^g TTQÖg iavröv -/tgög iTTLOTQoq'fig üojisq ßaü^iiiov rivog 1 ff.QsnTov {iTtiorgoq'r]) ovv. Es folgen teils elementarere. oliiui oe ÖTi jcQöiTog eQcearrjg aiov yevöfxsvog rcöv äXXiov 7t€7eavfi£vo)v fjovog ovy. 312. ein ovvO^rjfia ff. dieser Mittels aber führt das Lemma sogleich hinauf f.cä töv dlr]&ivdv fiarega rQv \pv%Giv dvay.).). einer methodologischen Flug nach gilt oben.fjg ycd rö iyrjyeQjusvov a/rö riig vlr^g rö dgccarv7Täou ff. ditccXXaTrofxaL bei 13 ff. und der Ausdrucksweisen für die beiden Gebiete im An- schluß an das ol^ai des Lemmas offica in (p. teils ins Metaphysische 'hiog greifende Erörterung^en 7rdvöt]fiog {(poQtiy. Nach platonischer p. sie ist Aufnahme des Vaternamens Gviiißolov Tijg iTil Anrede 7T. Fraechter weise die Behandlung des ersten ihciVf-ta^siv Lemmas w 7cui Kleiviov. -/. 324—332).). dvctyioyov /nsraarrjaea&ai zijv rov ^siov 7r£QLC07fi)v (p.) der Erkenntnisweisen für vorjxä und alod^rjTd (p. über die Frage. 309. 313. wendet die sich der (t5 Nach einigem EleKommentator zu der Klsiviov).Xog und den Göttern hinwendende Bedeutung des Eros eine Rolle spielt (p.). 18 und weiterhin ergibt sich. dTtö rov jcccrgög evöeiy.bg) über den (p. 35 ff.). nal dXcog. also zunächst der jrqög eavTÖv ejciorqocpri.Qcerrxi'jg eniGTi]iir]g 7ceQU07ciqv (p. 317. 317.sQiaycoyfjg (p.). so etwa argumentiert er. inwiefern beide trotz ihres Gegensatzes mit zeichnet dem gleichen als Namen fiövoc igaorai be^Qixaii]c werden (p. 309.). 7TQÖg iavxö yml yrgdg rö y. der Selbsterkenntnis.Tj rd^ig dTtö rov Ttargög rov vor^rov ttqösigiv (p. über Sokrates des . rag dcfavsig rö ceiriag rcöv il'vyöJr TT. mentareren über dieses ein (p. wobei wieder der Gedanke an die nach oben ziehende.vvrca xXfjOig.

ov daß der Dialog ovx dlld tö bid 7cdvTcov ea vov ymI rjöovfjg cmLiäg tö ^(bcov i7CiC. auch Elias in Isag. 18. das d-ciVfiaCsiv als Grundlage der Philosophie i) und die Worte ÖTi TtQCxJTOQ iQccGTrjg Gov y€vöfi€vog. das Gespräch ölo.). 40. 7t6Ql ö sgxl 7csqI tov 7cävTiov diriy. in Ale.siv a TO V v ov ovt e rd ertl rdö s ~).'si ÖS ovT rj £ Ta €7t€y.r]Tei dyaO^öv. Alle voegä d-scoQuc fehlt.Tiyt. post.ov xcd yLyvüoxovTog' yiyvd) Gy. eucsq GvviGxrjGi TÖ (xixTÖv Tslog. 149 Alkibiades (p. Aristot. in Phileb. so (p. Eine Verengung traf hier allerdings schon der Athener Damaskios. lamblichische Art war es. tcHv dkoytov 1) 'Cditov et ßovlei TcSr cfvTwv (Olymp. den Gv. 89 b 29. wie oben S. 4). das o^f^al. 6 freilich. Anal. biä 7idvziov TS y. Olympiodor hat ihm nur entnommen.oitög TTQorjyovusviog. 238) Wir Wohl nach 1 Procl. die wieder ganz von voeqä 356 f. über den Vaternamen in der Anrede.al if/. . 2) p. Vgl. Rückhaltsloser verengte Olympiodor mit seinem Lehrer Ammonios den von lamblich. Bemerkenswert ist auch die Verengung des oy.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. was für die elementarste Exegese geeignet schien. Ihm schloß sich Olympiodor im durch klar. ist Verwendung davon gemacht Ammonios' Erklärung 239 unter dem Lemma did ri ävnoyos xrk.K Den Schluß endlich bilden die djcoQQyjTÖxaQct ihsLOQia beherrscht werden Olympiodor bezieht in die Erklärung noch die nächstfolgenden Worte des platonischen Textes ein.ovTog dyud^ov. Demgemäß formulierte ihn Proklos für den Alkibiades: 7reQl Tov yvüjvccL eavTor. daß er auch Proklos nahe zu bleiben %ov jcoXiTiXiüg yvwvca iavtöv ioxiv so behauptete er: jisgl GY. 5 f. der den Dialog 7teQi tov no^urixcog yvcövai iciVTÖv handeln ließ (p. 341. daß Proklos benutzt wesentlichen an. 353 f. auf dem der Alexandriner seine Exegese hält. p. an das Nächstliegende Bemerkungen über Unterschied und Namensgemeinschaft des evd-eoQ und des (fOQtixdg igaarvig.ojcog möglichst weit zu fassen. 2. so suchte. über den Eros. wird daist. Nach den letzteren handelte TOV reXixov airiov TtäGi Toig o'Sglv. und daß es sich dabei um eine prinzipielle Ausschließung handelt. Stellt man zusammen.onög des platonischen Philebos. bei Der ganzen oben skizzierten Stoffmasse stehen sich haltende ihm gegenüber einige kurze. was dem Textstück in der proklischen Umgrenzung entspricht. Ö7CSQ €GtI tov OQey. Dazu in fügte Olympiodor noch S. Syrian undProklos aufgestellten Gy. Die Alexandriner behaupten in aus- drücklicher Polemik gegen diese Vorgänger. S-Euov fiexQi tcöv io^dTiov. 138 gezeigt ist. zeigt sich sofort das niedrigere Niveau.07cug des Dialogs p.

Vgl.. Zeitschr. rovg ök av&döei ^eyalrjyoQia Xöyiov TÖ 7T?Jov i) d?. 27. Aber dieser Kommentar Er ist eine Nachschrift nach einem ist gar nicht geistiges Eigentum des Hermeias. 7 f. 104. als ebenda 36 in dem vom athenischen Standpunkt aus gefällten Urteile ein Mann jenes Kreises mit T£ Namen genannt €1 .eia. 4.150 K. das andere nicht. 11.UoQ er svqv nicht hoch. 34 behauptete ön ov/. lamblichos. unter eigenem Namen heraus. 138) und syrianisch-proklischen (vgl. ist. indem es heißt: rdv öe v€ioT€Qii)v ^leQOx/Ja v. die den Text auf einen vollen Längsdurchschnitt durch die gesamte Skala des Seienden abzielen läßt.rjO^£i(( 7rQciyfxättov e7raioöiisvov um SO mehr. führen ihn die Götter h. d. oloc e/. Von denselben Anschauungen ausgehend schätzt Proklos' Schüler Marinos die Alexandriner trotz des c. oben S. eine seiner v7ceq rä fay.cu Tig öuoiog ovöev de fiaxagkov i). ö/. Praechter damit zu dem Standpunkt des Porphyrios zurück: keine Deutung. . Ganz ebenso gab 2) Proklos syrianische p. Byz.flvov liJ-vuög.) Standpunkt vertritt. rf^g cfiloöocpiug eq^oQOv. So haben wir wohl in erster Linie an Alexandriner zu denken. 19 f. 18 il9()9) S. Olymp. Syrianos und Proklos. Eine Gegeninstanz gegen die oben vorgetragene Auffassung des alexandrinischen Neuplatonismus könnte darin zu liegen scheinen.Eivov ^vfxog. und p. in Phaed. die — wie Porphyrios bei der Deutung der Nymphen- grotte auf den vot^töq odei ata^rjrdQ y.ovouev rovg uev äßarov elvai röv 'ldfiß?uyov oLo^evovg. 890 ff. heißt es von ihm: 6 ds luyag 'Mußhyoc.öo^oq — behauptet: das eine die Kritik. Kommentare 4fi. wird Deutungen verworfen mit der Begründung: xuvtu yuQ jcsQUOTtriv cprjGiv.20.cd dy. Kolleg des Syrian. In der Biographie seines der Alexandriner die platonische 10 läßt diesen aus dem Unterricht elyov. Zeller S.ccfiueva jrrjöi'jaag v. iihv eXXsLTCOvrcig sig rrjv dvd-Qtojrivrjv /. Im Phaidonkommentar p. nach Athen 1) Nämlich Damaskios.. ov fii^v rij ivd-ovoicövTog zard /Jtsi TuvTcc oiy.iyovg rwv cfiXoGocpovvriov öqöjuev v. 42. 9 f. 524 Anm. y.x}. die wohl. wenn Damaskios vit.cöv 7caQaoy6vrjv ysvojiievovg rdv vorjudrcov 7ro?JMxf^ rrol- irössig (frjaiv Den Gegensatz bilden hier nach dem Anfang des Paragraphen Porphyrios. 9 von dem älteren Olympiodor berichteten Lehrers c.a^öaov avroi dvvd^uog Damit Nachkommenschaft (zu rein und unverfälscht ti]v bleibe. Zu diesem allem stimmt Olympiodor gelegentlich an lamblichs Eigenart übt. 45. vgl. daß Hermeias in seinem Kommentar zum Phaidros durchaus den iamblichischen (vgl. olog iy. den Pliotios exzerpiert. sondern eine iieQLxfj kehren f^iiyrjoic. Nutzen ziehen y. weiterem Studium) 7tQÖg ^). Isid..

ein Asklepiodotos war hervorragender Forscher auf den verschiedensten Gebieten der O- Technik und der Naturwissenschaften Olympiodor zeigt in seinem Kommentar zu Aristoteles' 3IeT6o)Qoloyr/:d Interesse für Astronomie und Meteorologie. Vgl. Tannery.Richtungen und Schulen im Neuplatonismus. insofern junge Christen sich hier mit den Lehren der griechischen Denker bekannt machten. aller Wahrscheinlichkeit Olympiodor war vielleicht ebenfalls Christ 3). d. Daß dieser auch sonst von Christen gehört wurde. ist Ein Zweites Katechetenschule die große Bedeutung. der dort herkömmlichen Pflege der exakten WissenMehrfach vereinigten Hypatia ging von der blieb. . Wie christliches Bekenntnis verbanden. und daß ihre sie ihr auch weiterhin treu Schriften. Aineias von Gaza war Schüler des Hierokles. Unser Olympiodor ist vielSolche Studien leicht identisch mit dem Chemiker dieses Namens ^). f. 151 Man die wie wird nicht fehlgehen. lamblich. bei Suidas erwähnten mathematischen Ammonios zeichnete sich aus in Geometrie und Astronomie. Philoponos des Ammonios. dem mit die geistigen Leben in Alexandreia überhaupt so auch der philosophischen Tätigkeit ein bestimmtes Gepräge geben Erstlich mußten. O. Mathematik aus. zeigt die gleich zu erwäh- nende Zachariasstelle. zeigen schaften. 315ff. Syrian und Proklos auf der einen und Hierokles und der Leute seines Schlages auf der andern Seite i] bemerkt: zovg {. Arch. die seit der Gründung der in Alexandreia die christlichen Studien behaupteten.levrot d-vrjTo. 2) Gesch. 1 S. Vgl. und ihren Einfluß auf das philosophische Denken hat ohne Zweifel auch Damaskios im Auge.L€v ov g ovösv ^leya ävvreiv eig OsoTtQSTtfj xai fieydlrjv oocflav. nach waren es seine Schüler Elias und 1) Die Belege sind bei Zeller verzeichnet. Philos. Tan- nery a.cd dvd^QCJTtiva (piXoTtovovßävovg övvLEVTug ö^ecog ^ cpi?. zeigt Synesios. sich mathematische oder naturwissenschaftliche Interessen mit philo- sophischen in einer und derselben Person.o juad-stq elvai rrjv ßovlo f. von der Metaphysik ablenkte. y. wenn man die Richtung des alexanin drinischen Neuplatonismus mit zwei Umständen Verbindung bringt. und neuplatonische Philosophie sich Auch die Philosophenschule wurde durch diese Beziehungen berührt. wenn er bei der schon erwähnten Entgegensetzung von Porphyrios. a. Ebenso Philoponos. 3) Falls nämlich seine Identifizierung mit dem Chemiker richtig ist.

lo2

K. Pkaechter

David

1).

Es

ist

begreiflich,

daß die Schule der
machte.
Einer

wachsenden Zahl
metaphysischen

christlicher

Hörer

Konzessionen

Spekulation im proklischen Sinne, die ohne den hellenischen Poly-

theismus
schnitten.
rias'

nicht

denkbar war, wurde damit der Lebensnerv durchist

Interessant

die Situation, die der

Anfang von Zachaist

Dialog „Ammonios"

voraussetzt.

Ammonios
acfi'/.öooffog

frisch

aus der

Schule

des q^ilöaocpog oder vielmehr

und äooffoc Pro-

klos nach Alexandreia
heit

gekommen,

brüstet sich dort mit seiner Weis-

und verheißt auch die andern weise zu machen, wie sich's geSo fürchtet der christliche Mitunterredner Zacharias, er könne die Seelen der jungen Leute verderben, indem er sie von Gott und
hört.

der Wahrheit ablenke.
hältnisse

Hier spiegeln sich gewiß geschichtliche Ver-.
sich

ab,

und man kann

wohl denken, daß der Philosoph
lernte,

aus der Opposition, der er alsbald begegnete,
Hellenische
seines Bekenntnisses

das spezifisch
Disputa-

zurücktreten zu lassen.

tionen der Art, wie sie den Inhalt von Aineias' „Theophrastos"
Zacharias'
,,

und
statt-

Ammonios" ausmachen, mögen
und welches auch immer

in

Wirklichkeit

gefunden

haben,

ihr

Ausgang

war,

der

äußeren Stellung des Lehrers und der Schule mußte der Widerstreit

gegen das herrschende Bekenntnis schaden. So erklärt sich eine Mitteilung des Damaskios, vit. Isid. 292, die Zeller 2) Bedenken trägt auf unsern Ammonios zu beziehen, die aber von Tannery 3) ins
rechte Licht gerückt

worden

ist:

6

de !Jf.iLid}viog a ioyQ oy.sg di] g oJv y.ai

Tiävru öqGjv

(d()ß)'?j eig xQr^i^iarLOt.iöv

övrivaovv öfxo/.oyiag riO^erciL rrgög
öö^av.

TÖv eTtiOY.onovvTa %6 zrjvr/MVTa

rrjv y.Qctrovoav

Inwieweit nicht

der Vorwurf der atGygoy.eQdeia auf

Rechnung von Damaskios' Fana-

tismus
/.oylai

kann unerörtert bleiben. Die bezeugten öuukein Grund, und naturgemäß können sich diese nur auf den Inhalt von Ammonios' Lehre bezogen haben. Für solche Lehränderungen war neben der Meidung von Zusammenstößen noch eine andere Rücksicht maßgebend. Was die jungen Christen in der Philosophenschule suchten, war nicht die Wahrzu setzen
ist,

anzuzweifeln

ist

heit

über die höchsten Dinge

diese glaubten sie in ihrer Religion

gegeben


a.

sondern

die

Kenntnis
allgemein
f.

des Piaton
hellenischer

wesentlicher Bestandteil
1)

und Aristoteles als und als Grundlage

Vgl. Gott. gel. Anz. 1908 S. 210

2)
3)

A.

O. 893

Anm.

3.

Revue

pliilos.

42 (1896)

p.

276.

Richtungen und Schulen im Neuplatonismus.

153

philosophischer Bildung.
Stelle

So
das

trat

auch

des

spekulativen

gelehrte

für den Exegeten an die und pädagogische Interesse.

Die

alte alexandrinische

Philomathie wirkte unterstützend mit.

Nun

erklärt sich
in

auch das starke Überwiegen der aristotelischen Studien
i).

Alexandreia

Die aristotelischen Kommentare, denen
der

man auch
in

die zu Porphyrios' Eisagoge beizuzählen hat, sind

den platonischen
Alexan-

gegenüber bei weitem
dreia nach
die

in

Mehrheit.

Proklos hörte

Marinos

c.

9 nur über Aristoteles.
letzteren bei

Für Ammonios wird
Isid.

Bevorzugung des

Damasc.

v.

79 ausdrücklich

berichtet.

Unter den aristotelischen Schriften standen die logischen
Hier war ein neutrales Gebiet, auf
frei

im Vordergrunde.
gelehrte Tätigkeit

dem

sich die
er-

und unbeengt durch

religiöse

Schranken

gehen konnte, und

für die philosophischen Tirones

war Collegium

logicum das Wichtigste.
zu
ihren

Die Schule scheint sich ihres von Hause
je

aus platonischen Charakters
sein.

länger desto weniger bewußt gewesen

In

öffentlichen

Vorträgen
?}

erklärte

schon Hypatia,
rj

hierin eine echte Alexandrinerin,

rä rov niärwvog
(Suidas

toü '^oiorore'YTraria).

Xovq

f]

äU.ov

örovör]

roiv

cfiXooScfiov

S. V.

Die

Schule verlor mehr und mehr das Gepräge der aigeoig und wurde zur Anstalt für allgemeine philosophische Ausbildung, deren Bildungsmittel aber nach Lage der Dinge wesentlich die Exegese der

beiden großen hellenischen Philosophen sein mußte.
die

Lehrreich für

Verwischung des platonischen Schulcharakters ist es, daß beispielsweise bei Olymp, in Cat. 112, 19 ff., Elias in Cat. 205, 20 f. eine platonische Lehrbestimmung für falsch erklärt und ihre Verbesserung durch Aristoteles zugegeben wird. Dabei erscheinen bei Olympiodor Z. 40 ot cmö rov Uldnovog als bekämpfte Gegenpartei. David erwähnt mehrfach Differenzen der Wmtcoviy.oL und 'Aqlgtoxeh'Aoi oder IleQinccTTjTLy.oi in einer Weise, als

ob es

sich dabei

um

1) Lehrreich für die Beziehungen zwischen alexandrinischer Polymathie, AristoteHsmus und Christentum ist eine Nachricht des Eusebios, hist. eccl. 7,32,6, auf die ich durch Tannery, Rev. philos. 42 (1896) p. 276 aufmerksam werde: '^varöhos

als Bischof von Laodikeia) dyad-ös tpaaiv äya&ov avroe ^Alf^avS^ivs löycov ^' evty.a xai naiStlas t^S 'EJJ.tjro)v (fiLoaüffiai xe ra Tto&ra räiv judliara xa&^ rjtiäs boxtfumärojv änevrjvFyiievos nre aQi&urjTixrjs y.ai yeaitieTQias äarooioidas rs y.ai rijs älXrjs SiaXfXTixijs eri re

avTol

ÖtäS'oyos

(dem Eusebios
iiiv y.ai

xu&laTaTui, yivos

(fvary.rjs

&(fop/as Qrjruoiy.wv re aS iia&rjuäTfov iXrjJ.uxdjs eis nxoov' cor ivfxa xai
StaÖoyf^s
rrjv

Tfjs

in

^J.i^ufogiias AuiaroreJ.ovs

Siaigißrjv Xöyos lyti

7i(ids

rcüi'

Tf,Se

noliröiv avarrjouad-ai uvrdv ä^ioD'Tivai.

154

K. Praechter

zwei

ihm

gleich

nali

und

gleich

fern

stehende Schulen

handelte.

Anderwärts nimmt
griffe

er Aristoteles

oder die Peripatetiker gegen Anin

der Platoniker in Schutz oder weist
i).

Lehren der Platoniker

Schwächen nach
Zeit,

Diese Loslösung

vom

platonischen Schulbekennt-

nis ermöglichte der alexandrinischen Schule

den Fortbestand zu einer
siegreichen Christen-

da die athenische Philosophie von

dem

Sie bildete die Grundtum längst bedingung für die Mission, die Lehren der antiken Denker in die Stephanos christliche Welt des mittelalterlichen Byzanz überzuleiten.

den Todesstoß

erhalten hatte.

der or/.oviuvr/.dg öidäayMkog übertrug die
seiner

philosophischen

Studien

Heimat Alexandreia

an

die Universität

von Konstantinopel.

Der auf einen weiteren Kreis berechnete elementare philosophische
Unterricht hat in der erhaltenen alexandrinischen Kommentarliteratur

noch

deutliche Spuren

hinterlassen.

Gerade

hier treffen wir einen

bestimmten Kursus.
losophie.

Den Beginn macht
sich

eine Einleitung in die Phi-

Daran

schließt

die

Interpretation

von

Porphyrios'

Eisagoge, die den Übergang bildet "zu den aristotelischen Kategorien.

Weitere

aristotelische Schriften folgen.

Den Schluß macht

Piaton

^).

Die Einleitung zu jeder Schrift hatte eine Reihe bestimmter Gesichts-

punkte zu berücksichtigen {röv
rä^iv
Ti]Q

o-aottöv,

tö y^qijgluov, tö yvi]aiov,
rrjv

r?;»'

dvciyvd)G£toc,

rrjv

atriav
[tj^c

rf^g sjcLygacpf^g,

stg y.ecpäXcaa

öiccigeoLV,

intö

noiov

uegog

(pi?.ooo(fiag]

dväysTai

ro

7caobv

ovyyQccniuc).

Innerhalb eines jeden Vortrages wurde die allgemeine,

den Zusammenhang und das Sachliche im Großen betreffende Erklärung als ^ecoQia unterschieden von der Interpretation der ?J^ig 3).
Die gleiche gelehrte Richtung, den nämlichen Gegensatz gegen
die hochfliegende Spekulation lamblichs und seiner athenischen Nach-

folger zeigen
Zeller
^)

die Neuplatoniker

des Westens.

Über

sie hat

schon

das Richtige

bemerkt
in

und

als

Ursache der Bevorzugung

des Plotin und Porphyrios
der nüchterneren Art des

diesem Kreise gewiß mit Recht neben

Religion bezeichnet.

Römertums die Einwirkung der christlichen Auch hier erweist sich die Herabstimmung der

Über das Erstarken des Aristotelismus 1) Näheres Gott. gel. Anz. 1908 S. 237. im Ncuplatonismus s. auch Immisch, Philol. 65 (1906) S. 4. 2) Die Beschäftigung mit Aristoteles als Vorstufe zum Studium Piatons ist allerdings auch athenisch, wie Marin, vit. Procl. c. 13 zeigt. die Einrichtung des Unterrichtes Byz. Zeitschr. 18 (UW) 3) Näheres über S. 526ff. Vgl. auch Immisch, Philol. 63 (1901) S. 34.
4) A. a.

O.

S.

921

Anm.

1.

Richtungen und Schulen im Neuplatonismus.

155

Metaphysik und die gelehrte Tendenz förderlich

für die Vermittelung

von Antik-heidnischem und Mittelalterlich-christlichem. Was hierfür Boethius geleistet hat, wäre einem Manne proklischer Richtung unmöglich gewesen.
Ich

fasse

zusammen.

Die Richtungen innerhalb des Neuplatoauf die Schulen ergibt

nismus und
sicht:

ihre Verteilung

folgende Über-

und Porphyrios. II. Die spekulative Richtung. Höchste Ausbildung der Metaphysik, gestützt auf Piaton vermittelst eines von lamblich begrünI.

Die Grundlegung des Systems.

Plotin

deten exegetischen Verfahrens:
a)

Die syrische Schule

:

lamblich,

Theodoros von Asine,

De-

xippos,
b) die athenische Schule: Plutarch, Syrian, Proklos,

Damaskios,

Simplikios
III.

u.

a.

Die religiös-theurgische Richtung: die pergamenische Schule:

Aidesios, Chrysanthios, Eusebios,
IV.
a)

Maximus,

Julian,

Eunapios

u.

a.

Die gelehrte Richtung: Die Alexandriner: Hypatia, Hierokles, Hermeias, Ammonios,
u. a.

Asklepiodotos, Olympiodor, Philoponos, Elias, David
b)

Die

Neuplatoniker

des

Westens:

Macrobius,

Chalcidius,

Boethius.
Selbstverständlich gelten die hier gegebenen Charakteristiken von jeder Schule nur nach ihrer Gesamttendenz, von der einzelne Vertreter sich sehr wohl entfernen können. Von dem Pergamener Eusebios ist dies oben S. 118 schon bemerkt worden. Unter den

Alexandrinern

ist

Hierokles durch eine ethisch-praktische Richtung

ausgezeichnet, wobei freilich nicht vergessen werden darf, daß seine

Erklärung des Goldenen Gedichtes die wesentliche Grundlage unseres
Urteils bilden

muß.

In

schlag alexandrinischen Wesens.

Athen zeigt Simplikios einen starken EinEr war Schüler des Alexandriners
das verrät sich

Ammonios wie des Atheners Damaskios, und
gewissen Doppelstellung.

m

einer

Nicht nur, daß er in seiner Einleitung zu

den

Kategorien

das

alexandrinische
tritt

Schema

verwertet.

In

seiner

ganzen

Schriftstellerei

das gelehrte Interesse sehr stark hervor.
ist

Als spekulativer Philosoph und Fortbildner des Systems

er

neben

Proklos und Damaskios
seine

kaum von Bedeutung.
und dessen

Und doch

weist ihn

Verehrung

für lamblich

voeqo.

^etogia und die

156

K. Praechter, Richtungen und Schulen im Neuplatonismus.

ungeschmälerte Weitergabe der Metaphysik der Athener unbedingt
zu
diesen.
sich

Von
die

solchen Verschiebungen

im

einzelnen abgesehen

werden

oben gezogenen
bewähren.

Richtlinien,

glaube
wird

ich, bei

der

weiteren Forschung

Ihnen

folgend

man

die Be-

ziehungen
die

zwischen

den

neuplatonischen Schulen

tiefer

zu unter-

suchen und besonders die hochwichtige Rolle zu verfolgen haben,
zwischen der Antike und

dem Neuplatonismus im Osten wie im Westen als Bindeglied dem Christentum zugefallen ist.

Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern von Eduard Meyer. .

.

konnte mir der Gegenstand. wenn der Leser Spuren dieser gehasteten und oft gestörten Arbeitsweise wahrnimmt. einen Autor.Als ich die Aufforderung erhielt. von Pierien herbei! preist Zeus. Ehe wir uns jedoch demselben zuwenden können. 2) d. die mir durch die Umstände aufgezwungen war. und zwar wähle ich den großartigsten und gedankentiefsten Abschnitt desselben. völlig unverständlich geblieben und von ihnen mißhandelt worden ist wie wohl kein anderer Schriftsteller. y. der voller ist. Das Material glaube ich infolge langjähriger Beschäftigung mit dem Gegenstande einigermaßen vollständig durchgearbeitet zu haben und zu über: sehen. sind einige Bemerkungen über den Eingang des ganzen Gedichts unvermeidlich i)Das Prooemion geht mit raschen Schritten auf das Thema des Gedichts los: „Ihr Musen. des Gedichts von der Weltentwicklung. Handelt es sich doch um einen Dichter. ruhmreich oder 1) Ich habe diesen Aufsatz fern von meinen Büchern in den wenigen Mußestunden niederschreiben müssen. der Theogonie. den ich zu wählen hatte. die Erzählung von den fünf Menschengeschlechtern oder von der Entwicklung des Menschengeschlechts. von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. durch den die sterblichen Männer unbekannt oder bekannt. die ihr in Liedern Ruhm verkündet"^). fortlebt. durch deren Inspiration der Nachruhm. zu dieser Festschrift einen Beitrag zu liefern.lia avh^av. euren Vater. im Gesänge. vielleicht noch größeren Werks beschäftigen. h. Unserem Jubilar verdanken wir eine tiefgreifende und weittragende Förderung des Verständnisses der einen seiner beiden großen Schöpfungen. in den mit liebeHingabe uns zu versenken. dessen gewaUigen Gedankengängen nachzugehen und dessen tiefe Empfindungen nachzufühlen wir beide uns beiden wie wenig andere ans Herz gewachsen uns seit vielen Jahren bemüht haben. Ich möchte mich hier mit einem Stück des anderen. der Erga. ihn. . des Gedichts vom Menschenschicksal. der zugleich seit länger als einem Jahrhundert den modernen Interpreten. die mir während meines Aufenthalts in Amerika gebUeben sind so bitte ich um Entschuldigung. nicht zweifelhaft sein.

durch des großen Zeus Willen. 1—9 als rhapsodi ctütisdam proocmium bczeicliiiet luid v. von dessen Willen alles menschliche Geschick abdie Entscheidung steht bevor die. der eine Handschrift ohne Prooemion aufgefunden hatte. 29. Meyer ruhmlos sind. 9 und 10 von den vorhergehenden. \^eyd> und dem Vocativ de Xf. und vit. der nur einmal den Versuch macht. das Recht zu beugen und zu Perses' Gunsten zu entscheiden. bei Rühl. Perieg. Hermann. 3) Auch Rzach hat es offenbar nicht verstanden.4 von dem prooemienlosen Exemplar (\e. f)v&T]aa!iir]r) z. ftvO-. Daran knüpft die alberne Geschichte bei Pausan. hängt: 1) wenn er in den wenigen Worten so eingehend immer von [ivcb 8i xf JJcparit iirjTvua Die Überlieferung schwankt zwischen dem Dativ wie sich neuere Herausden letzteren haben entscheiden können. Rhein. Die Neueren vor Kirchhoff und vor allem Leo haben es nicht besser gemacht mit Schmerz trifft man in der langen Reihe dieser seltsamen Interpreten auch G. Krates hat so wenig Verständnis für das. und liegt in den Händen der ßaGLÄf^ec. Mach Augen und Ohren auf und höre. ich selbst aber will dem Perses ins Gewissen reden". 1908). leicht aber drückt er Denn leicht leicht macht er den Wuchtigen. In der großen Ausgabe (li)02) hatte ci v. — ! Hesiod hat einen Prozeß zu führen mit seinem Bruder Perses. Mus. was der Dichter sagen will. init. 1X31. 83. Dionys. ST. hörter Übereinstimmung verwerfen das Prooemion sowohl Aristarch wie Krates 2)." in sonst uner- Die Alten haben diese Worte nicht verstanden. macht den Hochangesehenen gering und erhöht den Unansehnlichen. der in der höchsten Höhe wohnt. Da ruft der Dichter den Götterkönig zu Hilfe. der hochdonnernde Zeus. V. B. Der Sinn ist ja: „die Entscheidung des Prozesses überlasse ich im Vertrauen auf mein Recht dem Zeus. 2) Schol. Ueparj. und richte den Prozeß nach dem Rechte. die sonst gegen die früheren viele Fortschritte zeigt.x''Epya auf einer Bleitafel an der Hippukrene.160 E. er wuchtig. der behauptet hat. für . da er noch in der zweiten kleinen Ausgabe (Teubner. Rzach. sie als wohlüberlegte Worte einer individuellen Persönlichkeit zu verstehen und die Beziehungen zu dem Gegenstand des Gedichtes aufzusuchen. 10 eingeklammert. geneigt sind. die Prooemien der Erga und der Theogonie ließen sich jedem beliebigen Gedicht voransetzen! Aristarch berief sich auf Theophrasts Schüler Praxiphancs. leicht macht er den Krummen grade und den Hochmächtigen runzlig. mit denen sie aufs allerengste zusammengehören. dem Hesiod sie vorangestellt hat.)] geber. daß er behauptet. ist mir unverständlich. Procl. das Prooemion der Erga sei eine farrago sententianim e diversis diversarum aetatiim scriptoribus coniuncta 3) Und doch muß der Sinn jedem in die Augen springen. Du! Ich aber will dem Perses ') die Wahrheit sagen. von Perses bestochen. durch einen Zwischenraum trennt.

Aber seine Lage ist allerdings so verzweifelt. durch Appell sowohl an die lichen Grundgedanken und die von den Göttern drohende Strafe. wenn der daß weder ich selbst unter den Menschen gerecht wäre (d. mich nach den Geboten der Sixtj richtete und bisher gerichtet hätte) noch mein SolTn. wenigstens wenn größeres Recht der Ungerechtere (der im Unrecht ist) erhalten soll: aber doch erwarte ich noch immer. die aus der einzelne Dichtungen. Eben : darum kann er seine Sache der Gottheit überlassen sie wird helfen und sie hat geholfen. daß nur noch der Gott (und seine eigene agitatorische Dichtung) helfen kann.Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern. Mann im Be- von Haus und Hof. deren Entrüstung bei offener Rechtsbeugung aufflammen wird. Die Grundlage des Werks Situation erwachsen 2). als was nachher den Prozeßgedichten ausgeführt bedenkt. der überall einen Ausweg findet). so zweifellos ist mir. ist es. wenn man sieht. so bedeutet das nichts anderes. seinen Augen nicht. die in den lebendigsten Ausdruck findet i). wie bei richtig erkannt hat. Hesiods Zeitgenossen. 161 neuem einerseits die Allmacht des Zeus. auf die er in seiner Not vertraut. mit der er den Stolzen demütigen und den Niedrigen in erheben kann. Ol Ttivöe Sixrjv id'ilovai dixdaaai in iiJilovTi hi/. nui iolna rAtlv 2) Jia urjriöfvra als Interpolation daß Lehrs und Rzach v. das nicht zur Wirklichkeit machen wird". In Wahrheit denkt der Dichter garnicht daran. Denn so wenig ich in den Einzelausführungen mit Kirchhoff übereinstimmen kann. den israelitischen Propheten. Perses er verarmt. daß ein Mann gerecht ist. momentanen sind: der Prozeß steht unmittelbar vor der Entscheidung und der sitt- Dichter ersetzt die Hilfe des Zeus. so würde er doch nicht von Zeus gelassen. der ist bei eifriger Arbeit. h. sagt: eine Umkehrung des Gedankens. daß er die Entstehung der Erga bilden. 1) Nur eine andere Form. der kluge {»rjTiöeis. — Man traut v. 273 verworfen haben! v. daß Zeus.aaaav ist eine abscheuliche Verballhornung. denn übel ist es. Die Voraus- setzung dabei ist die religiöse das Recht schirmt und den Frevel den Prozeßgedichten überall Überzeugung des Dichters. Graeca Halensis. seine Künste haben ihm nichts genützt. wie an die Massen. Hesiod später ein wohlhabender sich. eine Überzeugung. dUä rä y ov- Schoemanns von Rzach aufgenommene Änderung von 39 ßaailrjas Smoo- (pd/ove. \\ . ff. sitz Und ist diese Agitation hat gewirkt: wie der Fortgang des Gedichts zeigt. der ölxt] Valet zu sagen. in Wirklichkeit durch Selbsthilfe. wie leicht Euch Zeus wird: Ihr übermütigen ßaoLl'^eg zu Fall bringen kann. Dichter „Jetzt wollt' ich. sondern sich den Ausgang in anderer Weise zurecht gelegt haben. daß Zeus straft. und wäre das Urleil gegen ihn ausgefallen. auch gütlich 321 tun kann. muß sich um Unterstützung an den Bruder wenden (v. die den Sinn des Gedichts vollständig zerstört. andrerseits die Leichtigkeit hervorhebt. 270ff.

sondern gutmütig: du bist ein Tor gewesen. Alles. 299. H. sagt er statt dessen: f^cv^s^r. v. wo er beginnt. seine früheren GeGedanken. wenn man vollsten. z. und darum Die früheren treten sie auf als eine große Mahnrede an Perses. falsches ^) Zeugnis und Betrug. Da aber. sondern von Zeus.Du bist ja weisen. der zweite Teil dagegen gibt die Anweisung zum richtigen Verhalten im Leben. Meyer 396 ff. von v.rj Diese steht unter dem die sich Sittengesetz. 286 an. 2j Vgl.). wollende Rater dem zweiten Teil dagegen. dem nan]^ <iri\>tT>r re ÖKör rt. ist eine der wirkungs- daß Hesiod den Bruder in in den Prozeßgedichten nur mit seinem Namen (v. die innere Beruhigung des Gewissens und die Ergebung in das Schicksal auch da. es gibt den Ausgleich. was Zeus von den Menschen vorlangt. V . Die Aufgabe des Menschen. die Zeus den Menschen 1) wogen werden muß. die der Bauer Hesiod schwer und tief empfindet. so zu handeln. wo scheinbar die Nöte des Lebens. doch schließlich mit Notwendigkeit zum Verderben: das ethische Postulat. die es zu etwas gebracht haben. das seinem früheren Gedicht über die Entstehung und Entwicklung der Welt ergänzend zur Seite tritt. Unter den vielen Feinheiten des Gedichts. Jiov ysvus d. Meineid. Wir haben uns eben in die Ordnung zu fügen. so gut wie ich und alle andern Menschen. der Rechtsordnung des sozialen Lebens. so können wir Hesiods Gedanken in moderner Fassung wiedergeben. entsprossen. wie man es nicht machen soll. was sie verletzt. iniya tTjnit Ile^ar] sagt. h : doch auch kein hergelaufener armer Schlucker." 195 ff. die die auffressen (v. kaum noch der Hoffnung Raum lassen. und arbeite. ist. vorwärts zu kommen. ihm den richtigen Weg zu . das Streben. zu denen er in langem Grübeln über Menschenleben und Menschenschicksal gelangt war. führt. das durchweg Wort für Wort eres richtig verstehen will. Prozeßgedichte bilden die unentbehrliche Ergänzung des positiven Teils: sie zeigen.) dichte Hesiod den Anlaß gegeben. der Wetteifer.). kennen und das Zusammenleben der Menschen aufnicht recht erhält. sich durch eigene Arbeit seine 0- Das hat mit den Existenzmittel zu schaffen. So sind die Erga entstanden. JLy. in einem großen Gedicht über das Menschenleben zusammenzufassen. wo er als zu dem durch eigene Torheit verkommenen Bruder redet Das ist der wohl- 293 ff. Die große Triebfeder ist die gute Eris. keineswegs boshaft. ^iilvi wechselt auch sonst synonym mit %«c. der Jiy^r}. Gewalttätigkeit. v. im Gegensatz zu den Tieren. gehört dem Bereich der schlechten Eris an und führt. 23. an- redet {Ilioarj). . daß die Gottheit ein gerechtes Weltregiment beherrscht das gesamte Denken des Dichters. also tue. Ili()arj. 275 ff. auch wenn es momentan Erfolg zu bringen scheint.162 E.

des Fasses unter dem zuge- schlagenen Deckel Wie das gekommen das erklärt Hesiod wie in der Theogonie aus der heiligen Geschichte. sie sengt ohne Fackel auch einem kräftigen Mann das Fell und führt ihn in ein böses Alter" (702 ff. Freilich hätte die Welt auch anders geordnet sein können: die Natur könnte alles von selbst geben.). sondern die von ihm überarbeiteten Elemente der alten Mythen und Dichtungen in diesem Falle einer Umdeutung und Ätiologie des Pithoigienfestes. — mit sich. hat ihn offenbar seine Ehehälfte arg geplagt im Alter.Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern.). sondern sitzt 2). die er mit dem Pandoramythus zusammengearbeitet hat untereinander und mit dem. so daß der alte Weiberhaß in den Erga nur noch gelegentlich nachzittert. In seiner Jugend. als sie mag oft nicht er in Not war. das nur auf die Mahlzeit lauert. Das soll man anerkennen und seine Gedanken aus dem unbeholfenen Ausdruck herausschälen. aber nicht daran rütteln. wenn auch immer noch in recht heftigen Ausbrüchen (57 ff. . ist offenkundig. „daß es für den Mann kein größeres Gut gibt als ein gutes Weib" (702).). Es gibt psychologisch kaum ein interessanteres und lehrreicheres Studium 2) Das ist offenbar der Sinn von v. Krankheiten und allen Übeln. die er zu dem Zweck umdichtet und um- 1) In der Theogonie halten für Hesiod auch bei der besten Frau Gutes und Schlimmes sich das Gleichgewicht (Theog. was er eigentlich sagen will.). 373 ff. fortwährend in Widerspruch stehen. die über die Erde dahinflattern und dazu kommt als Ärgstes noch das Weib. „so daß die Arbeit eines Tages für das ganze Jahr genug gäbe und du das Steuerruder in den Rauchfang hängen könntest und die Rinder und Maultiere nichts zu arbeiten hätten" (42ff. scheint seine Ehe ganz behaglich geworden zu sein. und ihn zugleich mit zahlreichen Nöten heimgesucht. 47). 96 ff. als sie sich nicht gewußt haben. denn sie bringt die Sicherheit der Erfüllung nicht auferlegt hat. Aber die Götter haben es anders gewollt: sie haben die Mittel des Lebens dem Menschen verborgen. das dem Mann den Sinn betört und ihm tausend Plagen bringt es sei denn. . so daß er sie nur durch Arbeit hervorholen kann (42. in den Erga erkennt er an. daß er eine gute gefunden hat i) aber „nichts Schaurigeres gibt es als ein böses Weib. die nächste Analogie bieten auch hier die 11* alttestamentlichen Propheten. 163 und auf ihn zu vertrauen. mag uns das in manchen Lagen auch schwer genug vorkommen: der Glaube überwindet alles. woher sie das Essen beschaffen sollte mehr putzte und er ein wohlhabender Bauer geworden war. am Rande ist. — . Als Gegengewicht ist den Menschen nur die Hoffnung belassen aber auch sie ist ihnen nur zur Hälfte zuteil geworden. Daß Hesiod hier so wenig wie auch sonst Gedanken gelangt ist. 703 ff. — — . 607 ff. Arbeit. gar oft zu klarem Ausdruck seiner — — als die richtige Interpretation Hesiods.

164

E.

Meyer
völlig
er ihr

und zum Teil auch erst selbst durch Zusammenfügung fremdartiger Elemente ganz neu schafft. Im einzelnen steht
deutet,

genau ebenso gegenüber, wie

bis auf

den heutigen Tag der

bibel-

gläubige Christ den Mythen des Alten und Neuen Testaments: hier

und da
tritt,

beseitigt er einen Widerspruch, der

ihm gar zu arg entgegen-

kümmert er sich darum nicht, sondern ist den einen und den andern Zug für seinen Zweck wenn er zufrieden, deuten kann, nicht selten auf die allergewaltsamste Weise, und damit eine Grundlage für seine Anschauung findet. In derselben
aber in der Regel

Art setzt er sich

genau wie der christliche Prediger über die zahlreichen sittlichen Anstöße hinweg, welche die Erzählungen auch in seiner Bearbeitung noch für ein logisches Denken enthalten. Das
religiöse

Denken

operiert eben nicht logisch, sondern psychologisch,

und der
bestehen,

geläuterte sittliche Gottesbegriff bleibt

dennoch unerschüttert

mag von

Gott auch noch so

viel

Arges erzählt werden

damit findet das religiöse Denken sich ab, so gut es gehen mag.

Wie aus dem

Feuerdämon der und Gott des modernen Denkens geworden
brutalen

israelitischen

Mythen der
Hesiod die

Gott-Vater des Jesus von Nazareth

weiter
ist,

der philosophische
ist

so

für

ungebändigte Naturmacht des Himmelsgottes Zeus, der die Titanen

den Tartaros gestürzt und dem Menschenfreund Prometheus ein furchtbares Los bereitet hat, zum Träger der sittlichen Weltordnung
in

geworden, die dem Menschen zwar ein schweres Los auferlegt, aber
doch, eben dadurch daß dieser sich in sie

fügt— oder

daß, falls er ihr

widersteht, Zeus ihre Aufrechterhaltung erzwingt

,

ihm die Existenz

innerhalb der sozialen Gemeinschaft und damit zugleich die menschliche Kultur ermöglicht.

diesen Gedanken liegt der gewaltige Fortschritt über das Denken der homerischen Welt hinaus, den Hesiod bezeichnet. Bei ihm ist alles reflektiert: jedes Wort seiner Gedichte hat er lange bei sich herumgetragen und hin- und hergewälzt, ehe er es ausspricht. Wir dürfen uns dadurch nicht irre machen lassen, daß seine Gedanken uns in religiösem Gewände entgegentreten, daß eine leise und warme Naturempfindung in ihm lebt, daß er reizende Idyllen zu
In

naive

zeichnen vermag, wie

in

der gegenbildlichen Schilderung des Winters

und des Sommers. Das alles ist durch und durch sentimental, ja man kann ruhig sagen, modern, nicht naiv; eben darum versagt er vollständig, wo er versucht, Einzelvorgänge lebensvoll und anschau-

Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern.

165

lieh

zu schildern, eben auf
(so

dem

Gebiet,

wo

die Stärke

der homein

rischen Poesie liegt

beim Titanenkampf, oder etwa
gerade

beiden

Bearbeitungen der Geschichte des Prometheus), während ihm das
Visionäre, Ahnungsvolle vortrefflich gelingt:

beim Titanenwir die
Götterwelt.

kampf oder
nebelhaften

z.

B.

bei

der Theophanie

der

Musen schauen
und

Umrisse

der

übersinnlichen

Geister-

Dagegen darf man niemals versuchen, die einzelnen Züge in alle ihre Konsequnzen zu verfolgen, ihm ein scharfumrissenes Detailbild
der Einzelvorgänge aufzuzwängen.
wirrt

Sobald

man

das versucht, ver-

man

sich in

ausweglose Irrgänge; aber dagegen protestiert auch
die Doppelseitigkeit

seine gesamte

Eben darum gelangt
nichts als

Denkweise und Poesie. bei Hesiod aber auch
alle

des menschlichen Lebens zu großartigem Ausdruck.

Gewiß,

es

ist

Mühe und Not, und

Kultur mehrt nur das Elend: ein

behaglich genießendes, sorgenfreies Dasein hat Zeus den Menschen
nicht gewährt oder entrissen,
tasie

und nur

als

Sehnsuchtsbild der Phan-

kann

dies Ideal vor die Seele treten, die

licher die harte

und

bittere

dann um so schmerzNot des realen Lebens empfindet. Aber
dgerrj, die sie

auf der andern Seite fühlt der Dichter ebensosehr, daß Arbeit adelt.
In

gewaltigen Worten hat er ihre Bedeutung, die
verleiht,

dem

Menschen
rühmt

gepriesen,

und

voll

stolzen Selbstbewußtseins

die Grundbedingungen des menschund die ihm ermöglicht, auch den intellektuell Schwächeren auf den richtigen Weg zu führen (293 ff.). So hat er den Pessimismus, so tief er in seinem Gefühlsleben wurzelt, dennoch überwunden oder wenigstens zurückgedrängt: das Leben ist schwer, aber der Mensch kann es doch bestehen und durch energische Arbeit zu innerem Gleichgewicht und zur Gottergebener sich

der Einsicht in

lichen Lebens, die er besitzt

heit

gelangen.
Freilich,

wenn

er

das Leben und die Verhältnisse seiner Zeit
finsteren

betrachtet,

drängen

sich die

Züge immer wieder
ihm
sein

in

den

Vordergrund; und so steht

er der Kultur

an sich eben so feindselig

gegenüber wie Rousseau.

Aber auch

hier hat

Grübeln den

Blick geschärft: er erkennt den notwendigen inneren
dieser Kultur, die er verwirft, mit der Arbeit,

Zusammenhang
und ist und ihre wie er es im

die er preist,

imstande, den

Gedanken

einer Kulturentwicklung zu fassen

Bedingungen darzulegen, wenn auch ihr Resultat, eigenen Leben erfahren hat und an den Menschen seiner Umgebung

166

E.

Meyer
fortschreitende

täglich

erfährt,
ist.

nur

eine

ständig

Steigerung

des

Elends
In

zwei parallelen Erzählungen hat Hesiod darzulegen versucht,

wie der gegenwärtige Zustand des menschlichen Lebens entstanden
ist.

Die eine, eine Neubearbeitung des Prometheusmythus, den der

Dichter in der Theogonie schon einmal behandelt hatte, jetzt aber
in

Einzelzügen erweitert und umgestaltet
2),

i),

mit starker Benutzung

seiner älteren Bearbeitung

behandelt nur das Elend,

das durch
ist

Prometheus' Verschuldung über die Menschen
Krankheiten und
alle

gekommen

(Weiber,

Übel, erträglich gemacht

nur durch die Hoff-

nung),
In

wie

in

der Genesis durch den Sündenfall der Urmenschen.

dem

parallelen Äöyog,

von den fünf Weltaltern, wird dagegen zu-

gleich der Versuch gemacht, die Entwicklung des Menschengeschlechts

und seine Kultur
zulegen.

in

einer großartigen historischen Konstruktion dar-

Mit diesem allbekannten
Abschnitt des
beschäftigen.
1)

und doch

in

seinem Gedankeninhalt

meines Wissens noch nie wirklich verstandenen und ausgeschöpften
Gedichts wollen wir uns im folgenden eingehender

Es

ist

völlig evident,

daß Hesiod

in

der Theogonie hier wie auch sonst oft

(so bekanntlich in der Hephaestosgeschichte)

ein ihm vorliegendes Gedicht benutzt und aus ihm nur diejenigen Züge entnommen hat, die er für seine Zwecke brauchen kann, während er über alles andere ganz kurz hinweggeht. Aus ihm entnimmt er

den Ausdruck
ferner
uf'i.lr^oi

nhy.ioned'rjot V. 521,

den

er v.

oder nelioiai

v.

563

(erklärt

522 durch Öeouois aoyaleoioi erläutert, durch &7rjToze ävd-Qünoiq, ot ini %i^orl

vaieräovaiv
S. 181

das ihm selbst schon kaum noch verständlich gewesen ist (vgl. u. Daher wird auch die Bekanntschaft des Hörers mit Epimetheus und dem Pandoramythus v. 511 ff. vorausgesetzt, und dieser auch im folgenden v. 570ff. nicht erzählt sondern nur skizziert, um die Invektive gegen die Frauen daran anzuknüpfen. So erklärt sich ferner die Umwandlung der Betrugsgeschichte in Mekone, in die Hesiod, seinem Glauben entsprechend, aber in schroffem Widerspruch mit der von ihm beibehaltenen Vorlage, den Zug einsetzt, daß Zeus die List des Prometheus durchschaut habe (daher wird Zivs äcrd^ira i/rjfifa ttdcös zweimal gesagt v. 545. 550, vgl. auch Man v. 613ff.); ebenso befreit Herakles den Prometheus ovtt äexrjri Zrjvöq v. 529ff. verkennt Hesiods Gedanken und Arbeitsweise vollkommen, wenn man an v. 535 bis 561 auch nur ein Wort ändern will. Die Voraussetzung der ursprünglichen Erzählung ist, daß ehemals Götter und Menschen zusammenwohnten v. 535. 586, wie in unseren Märchen: das hat Hesiod beibehalten, aber nicht weiter verwertet. 2) Er entnimmt ihr nicht nur die (umgestaltete) Schmückung der Pandora, deren in der Theogonie weggelassener Name in den Ergn ätiologisch gedeutet wird sondern ebenso ist Erga 48 = Theog. 565, und der Sclilußvers 105 orrto* ov ri tti; fan
v. 564),
1).

Anm.

;

Jide rdov
v.

i^a).inai)-at variiert

den Schluß der Prometheusgeschichte

in

der Theogonie

613 ff.

Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern.

167

„Wenn Du
lung
nis
in

Lust

hast,

will

ich Dir

noch

eine

zweite

Erzäh-

den Grundzügen vortragen,
sie

schön und mit guter Kennt-

du aber nimm

zu Herzen

,

wie aus gleicher Wurzel
(v.

entstanden sind die Götter und die sterblichen Menschen"
bis 108).

106

Die älteren Philologen (unter ihnen leider auch Lehrs) haben
ihre Unfähigkeit,

Hesiods Gedanken zu verstehen, überall dadurch

und unter dem Schein methodischer Gelehrsamkeit zu verhüllen versucht, daß sie über das Gedicht eine Fülle von Athetesen ausgestreut und daneben durch weite Absätze die Einheitlichkeit des Gedichts aufgelöst haben. Diesem Schicksal sind natürzugleich offenbart
lich

auch unsere Verse nicht entgangen; auch Rzach

hat noch in

der großen
v.

Ausgabe von 1902
beiden

alle

drei

Verse eingeklammert und

108 von den

vorhergehenden getrennt,

während
v.

er

1908

die Echtheit der beiden ersten anerkennt,

dagegen
ist

108 athetiert:

„illatum

esse

vidit Lehrs''.

In Wirklichkeit

zwischen
natürlich

der

Prometheuserzählung
Nicht

Verbindung und der von den Weltaltern
eine

ganz unentbehrlich, und

v. 106f.

tragen

wenn irgend etwas
zu
er-

den Stempel Hesiods.
zählen,
trägt er die
soll

um

eine

schöne Geschichte

Erzählung vor,

sondern

um

zu belehren;

die

Moral aber

der Hörer (Perses) sich selbst daraus ziehen:

„be-

Eben darum gibt der Dichter, wie immer, nur die Hauptmomente und geht über alles ihn nicht weiter interessierende und für seinen didaktischen Zweck unwesentliche Detail hinweg i): das besagt das von ihm geschaffene, nur hier vorkommende Wort ixxogvcpcboco etwa „ich will sie herausEr kann ihn gipfeln", d. die Höhenpunkte des köyog vortragen.
herzige sie und denke darüber nach".
,

i.

gut, d. h. zutreffend, berichten,
ixiviog

denn

er

kennt ihn
ist


d.
i.

e'ö -/mI

irciora-

;

mit andern Worten, die Erzählung

sein geistiges Eigen-

tum, ihm von den

Musen

als

Wahrheit offenbart,

das Ergebnis

seiner eigenen Spekulation

über die

Entwicklung

des

Menschen-

geschlechts, bei der er zwar ältere Traditionen benutzt, aber gründlich

überarbeitet

und

erst

selbst

in

den richtigen Zusammenhang
der Prometheus-Pandoraerzählung oder

1)
z.

Eben darum ergeben

sich hier

wie

in

B. in der

vom Titanenkampf Anstöße

genug, wenn

man

versucht, die hier skizzierte

Weltentwicklung im einzelnen in homerischer Art anschaulich auszumalen oder gar mit andern Mythen zu verbinden. Das ist aber für Hesiod durchweg ganz gleichgiltig;

ihm kommt

es nur auf die

Grundzüge und

ihre ethisch-religiöse

Bedeutung

an.

168

E.

Meyer
hat.

gebracht und

in

das richtige Licht gerücl<t

So praecis wie nur mög-

Hch gibt uns der Dichter in diesen Worten über sein Material, seine
Arbeitsweise und seine Auffassung Aufschluß: nur müssen wir uns
ernstlich bemühen, ihn zu verstehen, und uns vor allem leichtfertigen und oberflächlichen Aburteilen hüten; das verträgt kein Autor der

Weltliteratur weniger als Hesiod.

Daß
angabe
(xav

auf die

Ankündigung
v.tX.

eines neuen Xöyog eine kurze Inhaltsv.

folgt, ist

durchaus natürlich; und so schlecht
an
oi)

109 xqvosov

vrQcbTiara yevog

d' iv q^geai

ßdXkso

afjoiv (107) an-

schließen würde, so vortrefflich schließt es sich an (bg ö^ö^ev ysydaai
O^soi
d^vrjToL

t' ävi}Qio7roi

(108):

vom Ursprung
folgt

des

Menschengebietet

schlechts

soll

erzählt

werden, da
ganz

„zuerst bildeten die Götter

das
V.

goldene

Geschlecht"

natürlich.

Aber allerdings

108 inhaltlich einen schweren Anstoß, der eben zu seiner Athetese

geführt hat: denn das Folgende erzählt, wie die Götter ein Geschlecht

der

Menschen nach dem andern

bildeten {Troirjoav), aber keineswegs
öfiöd^ev,

„wie Götter und Menschen aus derselben Wurzel,
sind".

entstanden

Indessen gerade dieser Anstoß bestätigt nur den hesiodischen
v.

Ursprung von

108:

wie hätte denn ein späterer Interpolator dazu
in diese

kommen

sollen,

den Inhalt der folgenden Erzählung

Worte

zusammenzufassen, die mit ihm absolut nicht übereinstimmen? Nur Er erklärt Hesiod selbst kann diesen Vers geschrieben haben i).
sich daraus,
nutzt, aber

daß hier die Tradition durchschimmert, die Hesiod be-

Weltaltern

ist

von Grund aus umgestaltet hat. Die Geschichte von den nicht nur inhaltlich, sondern auch sagengeschichtlich

von Prometheus und den Titanen: das goldene Geschlecht lebt zur Zeit des Kronos (v. 111), das silberne dagegen wir ist von Zeus unter die Erde gebannt (v. 138), sein Sturz, wie sehen werden, ursprünglich identisch mit dem Sturz der Titanen. So setzt auch die Geschichte von den Menschenaltern ebensogut
die Parallele zu der

wie die Prometheusgeschichte (Theog. 535. 586) voraus, daß Götter

und Menschen ursprünglich zusammenlebten und sich erst später voneinander getrennt haben (ebenso wie z. B. in der Paradiesesgeschichte der Genesisj; daher dfxöO^iv yeyäaoi. Aber mit Absicht drängt Hesiod diesen Zug in den Hintergrund; eine Durchführung der parallelen
Ich brauche das Wort „schreiben" ganz unbedenklich, da mir nicht im 1) mindesten zweifelhaft ist, daß Hesiod mit der Feder gearbeitet hat, und /war so intensiv wie nur je ein Gelehrter.

und auch Menschen und die dem Aufgaben verständlich macht. viqIv ^dv yag Ccöeoxov €7tl id-ovl cpvV dvd^QÖJnwv vöocpiv äreg re xaxcüv y. das er sich von ihr gemacht hat 2). aus V.al ätsQ %ci\^7rolo Ttövoio ist vovacuv r' dgyaXecov mit geringer Variation wiederholt. So Diodor. Das goldene Zeitalter ist also die Zeit. bar. wie etwa dem Plato in seinen Mythen. 111). Es ist die Zeit. Daher muß er sich immer im Unbestimmten und Nebelhaften halten. „da Kronos im Himmel das Königtum inne hatte'' (v. noch wäre es bei den Tendenzen. Das natürlich nicht dichterisches Unvermögen oder mechanische Wiederholung einer stereotypen Wendung. was mir besser scheint als S'i tmov oder S' i^atov der HesiodIm übrigen sind in dem Zitat bei Diodor V 66 weitere Interpolationen f. und Sage und Sprichwort hat ja die Verbindung des goldenen Zeitalters mit Kronos und den Titanen bis in die spätesten Zeiten festgehalten. Daher begnügt er sich mit den angeführten Hinweisen in v. und dient ihm ebenso lediglich als Substrat seiner eigenen Spekulationen. die er verfolgt. in diese nur insoweit. Aber daseinen speziellen . 111. aber der Dichter will nicht eine vollständige Ge- schiebte der Urzeit geben. 112 f. Das kann Hesiod weder seiner dichterischen Begabung nach erreichen. sondern bewußte Absicht: die Zeit vor Pandoras Faßöffnung ist eben die des goldenen Zeitalters. die er füf Zweck braucht. ist 2) in allen Das Bild natürlich hier so wenig wie sonst bei Hesiod ein anschaulich Einzelheiten durchgeführtes. 108. 91 eingedrungen.Hesiods Erga uud das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern. und deutet außerdem den Zusammenhang mit der Prometheus-PandoraGeschichte dem aufmerksamen Hörer dadurch an. 169 Entwicklung der Götter und Menschen würde ihn in unentwirrbare Probleme verstrickt und von seinem didaktischen Zweck weit abgeführt haben. und damit eine ganz andere 1) handschriften.hinter steht dann der Sturz der Titanen. ist Er die Sagengeschichte . und Pandora aus ihrem Faß alle Übel und Krankheiten über die Menschen ausfliegen ließ. aber zugleich Arbeit und Not unter die Menschen brachte. daß er v. jedesmal nur diejenigen Züge. oder sagen wir lieber geradezu ein Philosoph. sondern entnimmt dem Bilde. Er will eben in diesem Gedicht nur Menschengeschichte geben. auch dem größten poetischen Genie volll<ommen erreich- eben ein Grübler. ehe Prometheus das Feuer raubte und damit zwar die Kultur. wie bei den homerischen Dichtern. 138. 90f. als sie das Menschenlos gestellten i) der Schilderung des goldenen Zeitalters: äg re ^sol Iwea-nov ä-urj- öea S-vßdv eyovrsg vöacfiv ärsQ ts tcövcov xai d^t^ioc die kurz vor- hergehenden Worte der Prometheusgeschichte v.

und ebenso vermeidet er auszusprechen.Qvips %okov[. mag auch die heilige Geschichte ganz anders lauten. . als der im Himmel regierte".lev enstra Zsvg KQOviörjg ev. dem eisernen der Gegenwart. Er hat sich aus dem Dilemma in einer sehr feinen und für seine Art äußerst bezeichnenden Weise gezogen. müßte hier den stärksten Anstoß nehmen und ändern.isvog. . sondern nur die psychologische Betrachtung. da ein Eingehen darauf die Tendenz seiner Erzählung von der Folge der Menschengeschlechter trüben. die im Olymp wohnen. von Kronos und den Titanen. Wer den logischen Maßstab anlegt. Also ist Zeus inzwischen Gewaltsamkeit im Gegensatz i. Beim goldenen und silbernen Geschlecht dagegen heißt es gleichmäßig dd^dvciTOL 7roir]Gav ^OlvfXTTia öü^ar' e'xovreg. sie waren aber zur Zeit des Kronos. und vom fünften. Aber Hesiod weiß. Er hilft sich aus diesem Konflikt zwischen Geschichtsüberlieferung und religiöser Empfindung. indem er alles unbestimmt läßt: . und avrig er' äkXo reraQTOv Zevg Kgoviörjc vtoLrjOB ävdgiov fjQcbiov d^eiov yevog). ör ovgavip ifißaoilsvsv. aber er will es nicht aussprechen. daß Hesiod beim goldenen Geschlecht unmittelbar darauf hinzufügt ol /nev ircl Kqövov fiaav. wer diese „Unsterblichen" sind. Wenn sie „zur Zeit des Kronos lebten".170 E. das Versenken in die reiche und wider- lich. daß Zeus sie geschaffen habe {Zeig de -naxi^q rgirov äXlo yevog fieQÖniov dvd^QCÖTtcjv x«^>f£^or Ttoitjös. aber zum Schluß heißt es rovg /. nicht etwa: „Kronos und seine Genossen hatten sie geschaffen". können die „Unsterblichen". als Repräsentanten der ursprünglichen rohen zu der dauernden Weltordnung des Das weiß Hesiod sehr wohl. eben nur Kronos und die Titanen sein. wird dadurch über jeden Zweifel erhoben. Er erwähnt den Götterkampf und den Titanensturz überhaupt nicht. ist natürdaß es die jetzt regierenden Götter sind. die sie geschaffen haben. Das weiß der Dichter sehr wohl.Daß das vollbewußt ist.es machten sie die Unsterblichen. geschaffen seien. aber die logische Analyse führt eben bei all solchen Werken (ebenso z. Aber an unserer Stelle kann er sie nicht brauchen. denn für das religiöse Bewußtsein haben diese allezeit die Welt regiert. spruchsvolle Gedankenwelt der Dichtung. d. versteht es sich von selbst. bei den alttestamentlichen Propheten) niemals zum Ziel. Meyer Auffassung der Titanen Zeus. 1) Die Empfindung. B. . daß tatsächlich damals Kronos und die Titanen regierten. und in der Theogonie hat er diese Auffassung ausgeführt. daß die beiden ersten Generationen von den damaligen Göttern. Beim dritten und vierten Geschlecht sagt er ausdrücklich. und darf daher hier nicht Zeus sagen. . . Beim silbernen Geschlecht fehlt zunächst jede derartige Angabe. wenn nicht völlig zerstören würde. . ist ganz unbestimmt gelassen i). . die er selbst hat und bei seinen Hörern erzeugt.

Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern. In Mächte ^eol. was sie nach der von den Dichtern gestalteten ist Sagengeschichte einmal gewesen sein sollen. Bekanntlich hat noch Kaibel wieder in einem postumen Aufsatz versucht. nicht von dem auszugehen. Von hier aus sie spenden Fruchtbarkeit und allen Segen. sondern von dem. Er kennt den^sagengeschichtlichen Zusammen- hang. im Tartaros. jedes weitere Eingehen darauf würde die Geschlossenheit und einheitliche Wirkung seines löyog zerstören. weil jede Worten entnehmen. Hymn. und darüber müssen wir zunächst Klarheit gewinnen. daß sie in der Tiefe der Erde waltende sind. das Ergebnis dieser Untersuchungen zusammenfassenden Sätze der inneren Evidenz nicht entbehren werden. Als solche Mächte kennt . hausen die S-eol V7toraQTdQSOL. aber gesagt hat unmittelbare Erwähnung des Titanen- kampfs und der Göttergeschichte fernhalten will. ot TiTfjveg xaleowai. Dieser historische Dichter vollkommen gegenwärtig. Eine auf alle Einzelheiten eingehende Analyse würde uns allerdings viel zu weit führen. 171 ans Regiment gelangt. was sie für das Volksbewußtsein. (hg öfxöd-sv ysyäaai d^eol äv^Qwnoi. für die religiösen Vorstellungen einer für uns noch lebendig greifbaren Gegenwart wirklich sind. 334ff. in dem seine Erzählung steht. daß die folgenden. es meines Erachtens religionsgeschichtlich allein zulässig. Und hier kann kein Zweifel sein. v. und jeder Hörer ihn aus seinen er mag es nicht. 271. den Mythos vom Sturz des Kronos und der Titanen in Geindem er sie als ehemalige Götter einer später durch den Zeuskult verdrängten Religion deutete. da sie sofort ein ganz andersartiges Interesse wachrufen würden als das. oder ohceg evcQrsQol elöi Kqövov ä^icfig eövreg a 203. Genau 9-vr]Tol T in derselben Manier hat er nun auch. Demgegenüber schichte umzusetzen. denen die Götter ihre heiligsten Eide schwören.. um darauf noch einmal zurückzukommen. der Widerspruch zwischen der Sage Zeitalter vom goldenen und der vom Titanenkampf führt uns auf die Frage nach Inhalt und Ursprung dieser Gestalten und Erzählungen. 224f. bei den Grundfesten des Weltalls. ehe wir weitergehen können. doch hoffe ich. aber er begnügt sich mit dieser kurzen Andeutung. Apoll. in der Die zwiespältige Auffassung des Kronos und der Titanen Sagengeschichte. den 108 gestaltet. welches der Dichter hier verfolgt. und der Untergang des silbernen Geschlechts fällt zusammen Rahmen ist dem oder Leser er mit dem Sturz der Titanen.

126 f. II 54) auf Rhodos am sechsten Metageitnion. Kronos ge- Außerhalb Attikas findet sich Kronos bel<anntlich nur vereinzelt. falls leicht die Sichel als seine Waffe abgeleitet ist).) und im Monat Kronion in Samos mit seinen Kolonien Minoa auf Amorgos und Perinthos sowie in Magnesia a. ein Mensch geopfert wird. fest der gütigen Mächte. bei dem die Arbeit auch der attische Volksglaube. in Rhodos (s. Als Erddämon KQovlörjQ und Kqovuov bei dem Kronos schon lange vor Homer alte. bei dem keine lebenden Wesen getötet und keine blutigen Opfer dargebracht werden. nachdem gesättigt hat. theog. Gaben freiwillig und überreichlich spenden. (12. ist Kronos ist Vater des Zeus"^). Als die den kleinasiatischen eng verwandten kretischen Kultbräuche und die sie deutenden Sagen von den Griechen übernommen wurden. sommer für die Sklaven ruht und die Armen beschenkt werden. so in 1) Olympia (wo ihm bei der Frühjahrsnachtj^leiche geopfert wird». nicht einfach die alte Sitte vorliegt. 2) Ihm folgen dann sekundär seine Geschwister. M. Daß auch Peisistratos diese Erzählung in Attika beweist die aus den Kreisen der Bauern stammende Vergleichung der Herrschaft des ')• mit der des Kronos Erdmächte sind wankelmütig. . längst stereotyp gewordene Namen des — Zeus sind — in die Mythologie übergegangen. es jetzt nur der palästinensischen Paradiesessage. u. wie Gaia die Mutter des Uranos (Hes. sie nehmen ihre Gaben wieder zurück und vernichten sie. einem Freudenseinen Hekatombaeon). auflebt. er an dessen Gabe. Darauf wird Kronos' alter Beiname dyxvXoi.172 E. dauernd auf Erden während noch im Kronienfest wieder heimisch ist.). den man vorher mit Wein trunken gemacht hat. wie im Märchen von den Heinzelmännchen oder herrschte. dem unterirdischen Gotte einen Boten zu schicken. dem Wein. da die Erdihre dämonen spricht die schaft. Dem ent- Erzählung von dem goldenen Zeitalter unter Kronos' Herr- das ehemals. wird der feindliche Dämon. der dem Zeuskinde nachstellt. sich Fremde (phönikische) Elemente ist sind darin schwerlich mit Recht gesucht worden.irirr]g „der Krummsinnige" beruhen (aus dem dann viel- Aber die und ebenso offenbar das Verschlingen seiner Kinder. daß ihm (nach Porphyrios de abstin. Meyer sie der im Fest der Kronien. auch erklären. also im heißen Hochsommer. die er dann im regelmäßigen So mag es sich Kreislauf des Naturlebens wieder von sich gibt. im HochAusdruck findet.

Zeit- im Kronienfest und des Kronos jetzt Sage von dem paradiesischen freilich fortlebt. fern vom Licht und allem Leben. Jene andere Vorstellung dagegen ist. die homerische in der Theogonie. 1) Bekanntlich 169 diese Version (im Erga V. daß von hier aus die Sage vom Titanenkampf Aber auch eine sehr einfache Reflexion konnte Kronos und die Titanen sitzen an der grausigen. wo sie vom Kultus getragen wird. überarbeitet hat. interpoliert . Diese Auffassung hat nur lokale Geltung. jenseits des Okeanos. in den Schauern der Finsternis. vgl. eben da. u. wird seine Gemahlin. er muß den Steinfetisch des Zeus durch Zauber von sich geben. 1). die doch sich entwickelt hat. 173 nannt. die Hesiod für seine Theogonie benutzt und Aber daneben die alter steht immer in der die andere freundliche Auffassung. daß er die aus Attika entlehnt ist hat. weit draußen. 717—773) Stätte. daß Kronos noch ein glückseliges Leben führe. 159. die sie gezeugt haben. S.Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern. und die daher vor- dem Welt beherrscht haben und also am Tageslicht geweilt haben müssen? Da ergibt sich die Erzählung vom Sturz der Titanen von die selbst. auf den Inseln der Seligen i). an der das Weltall wurzelt. und die alten Philologen haben ihn mit Recht verworfen (Prolilos zu v. und so wurden sie die Repräsentanten eines fernen Ur- zustandes. die Mutter des Zeus. Gemeingut der griechischen Religionslehre geworden. die Berggöttin Rhea. ebenso wie die Prometheussage. die ausgebildet und die Dichtungen von der Titano- machie geschaffen. Mit Hesiods Weitbild steht der Vers in krassem Widerspruch. so speziell (und ursprünglich viel- leicht ausschließlich) in Attika. von Hesiod mit gewaltiger Poesie geschilderten (theog. wie sie Aödenpoesie In dieser die Welt geordnet haben. die in manchen Handschriften auch in Hesiods Genfer Papyrus l<ommen dann noch weitere Verse hinzu). Hesiod hat beide Auffassungen gekannt und benutzt. außerhalb der Erde. wie alles Homerische. führen. daher taucht sie dann später in der von Attika ausgegangenen Orphik wieder auf. Es zu ihr ist möglich. Wie kommen sie hierher. mit Zeus an der Spitze die Herrschaft gewonnen und Gestalt hat. die kultische in der Erzählung der Erga vom goldenen letztere Zeitalter. Es ist wohl nicht zweifelhaft. ehe die Götter. die jetzt regieren. und die später zu der Ansicht geführt hat. mehrfache Erwähnungen bei Homer zeigen. 182 Anm. älter sind als die Götter.

Daraus entstand der GeEisen. wirkHch Sikyon ist. wenn Talos wirklich von Erz sein soll). auf völliger Verkennung seines Mißgriff. in der Erzählung von der Folge der Zeit- alter steckten irgendwelche weiteren traditionellen Elemente. Gegensatz dazu bilden die jetzigen Menschen mit Wesens und wenn man s-ö seiner schöpferischen Selbständigkeit beruhender meint. wo es die Auseinandersetzung und Trennung zwischen Göttern und Menschen lokalisiert. wie überdies bei 3) dem ehernen Geschlecht noch ausdrücklich gesagt wird. daß ihm eine So Zeit voranliegt. deren Ergebnisse er. den Gedankengängen des großen Denkers nachzuihr etwas gewußt. Gegeben war ihm nichts weiter zur Trägerin der tiefsten Spekulationen über als die Schilderung der idealen Zustände unter Kronos. ergab sich die Folge Gold — Erz — danke einer Charakterisierung der Menschheitsentwicklung nach den Metallen 1) 3).n . und da durfte natürlich das vierte Hauptmetall. Schwerwaren die beiden Sagen zu seiner Zeit schon über Attika und dessen nächste Umgebung hinaus verbreitet i). hätte irgend je- Hesiod y. vielfach noch in unbeholfener Sprache. Aber Hesiod kennt die kulturgeschichtliche Tatsache.<«/x//>y» uehyjynfov Ar&Qo'iTioiv (50/» loiTidv äövra. daß außerdem beim ehernen Sagen von ehernen Riesen der Urzeit. im GL'gcnteii. und ehe imoTaf^uvcog seinen /070c vortrug. Das Prometheusgedicht. Zeitalter Denkbar wäre. und der Name des „goldenen" Den Not und ihrem Unfrieden. mitgewirkt haben. das Silber. das Hesiod in derTheogonie benutzt und überarbeitet. aber ein Hinweis darauf fehlt völlig. ihrer Wiederaufleben. daß die Verwendung des Eisens jungen Ursprungs ist. Meyer ja ihre lich Wurzeln einem speziell attischen Fest verdankt. aber eben die Benutzung Hesiods zeigt.174 E. zum letzten Überlebenden des ehernen Geschledits macht: . Wohl aber ist es hier wie überall ein hoher Genuß. daß dieser unigedoutet ist. dem Bruder und dem Publikum vorgelegt hat. Aber Hesiod hat diese Sage von Grund aus umgestaltet und Wesen und innere Entwicklung der Menschheit gemacht. daß ihre Waffen von V. 2) Aus Metali gebildet sind die Menschen der vier Geschlechter natürlich nicht. von Hesiod selbst geschaffen. Nur erfordert das gespannte Aufmerksamkeit auf jedes seiner Worte und ein Sichversenken in die rastlose Gedankenarbeit. wie als sie bei den Kronien Abbild des vorzeitlichen Lebens vorübergehend Geschlechts. Alles andere ist. wenn Mel<one. mag sikyonisch sein. Das gegenwärtige Menschengeschlecht ist charakterisiert durch das Eisen.cd mand von gehen. in der Waffen und Werkzeuge aus Erz waren 2). es wird ausdrücklich gesagt. wie Talos auf Kreta (den Apollonius Rhod. es ist ein sehr arger. wie wir sehen werden. IV 1638ff.

so ergibt sich ein Sehen wir indessen genauer teristischer Unterschied. da- nach hat Leo. sondern zwei parallele Entso verfahren. wicklungsreihen. was nach ihrem Untergang aus ihnen geworden ist. das so Es Hesiod galt. was er der Überlieferung oder dem Volksglauben entnommen hat. Hier haben wir es also mit Gestalten zu tun. müssen wir ermitteln. Bekanntlich gibt er bei allen Geschlechtern an. auf der andern das eherne und das eiserne. 121 — 123 v. ist gewonnene Schema mit Inhalt zu erfüllen. auf der einen Seite das goldene und das silberne Geschlecht. die noch jetzt unter den Mendie ent- schen wirken. Die beiden Gruppen aber entsprechen dem Wandel im Weltregiment. ganz charak- Von den Menschen des goldenen Geschlechts heißt es i): waren mit deutlichem Hinweis auf die Kulturgeschiciite {uiXas J" ovx ioxF. der Ersetzung der Herrschaft des Kronos durch die des Zeus. einge- Geschlecht ein fünftes andersartiges. Hesiodea 17 den Text so wie ich ihn anführe rekonstruiert. hat diese Verse natürlich athetiert. Ehe wir feststellen können. 397 e. werden wir später sehen. Und hier geben uns seine eigenen Angaben ganz unzweideutige Auskunft. in viel f. Abweichend . 121 V 468e überliefert. 175 nicht fehlen. die beiden letzteren unterbrochen durch das dazwischen eingeschobene Heroendas jüngere Geschlecht (Silber und geschlecht. Jetzt können wir zur Einzelinterpretation übergehen und den Beweis für die eben ausgesprochenen Sätze führen. In beiden Fällen ist und Erz). zu. daß er nicht eine einheitliche. was er über das goldene und das silberne Geschlecht sagt. führt uns sind in Eisen) die Entartung des vorhergehenden (Gold die Welt der göttlichen Mächte: es Wesen des religiösen Glaubens. was Hesiod mit seiner Dichtung gewollt und was er selbständig geschaffen hat. weil bei den anderen Geschlechtern nichts Derartiges gesagt ist! 1) Bekanntlich sind bei v. oiSrjQosy Kirchhoff. schoben hat.Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern. lebendigen religiösen Vorstellungen der Zeit des Dichters nommen sind. er ist seinem Wesen nach mit ihm identisch. von oben nach unten steigende Entwicklung gibt. besserer Fassung als in den Hesiodbei Plato rep. der von Zeus herbeigeführte Untergang des silbernen Geschlechts fällt mit dem Sturz der Titanen zusammen. der Fanatiker einer alles individuelle Leben erstickenden mechanischen Gleichmacherei. handschriften Plato Krat. Warum Hesiod zwischen das eherne und das eiserne das Heroengeschlecht. oder vielmehr.

121 yaia für. einer und schmerzlos So hat Zerlegung in ent- die doppelte Auffassung der Kronossage zu zwei die verschiedene Gruppen von Titanen. tü< iikv daitioi is flai ^Jids usynXov Siä ßovlAe ia^Xoi hmyd'örioi (fiilanfS d^iijieuv drif'p(ii. wie Rzach be- merkt. für rfUd-ovotr. ohne Zutun wohlgesinnt sind. Mit den 30000 Wächtern. so lebten auch sie ehemals in der Welt des Lichtes. 124 f. die das Übel abwehren.i:(»t: Ferner sind in den Handschriften v. und so sind sie auch nicht in gewaltigem stürzt.176 . was rep gibt (die ufQömov statt i^*>^- riov ferner steht in einem Teil der Kratylosliandschriften vno-/.//orp' (s. über den Menschen wachen und ihnen Reichtum verleihen: das ist ihr Königsamt". das Todesloos ((. d. vielmehr spenden freiwillig der Menschen. und der Gegen- satz wird dadurch nur noch fühlbarer.9-6rtoi für Die Vulgata ist: v. Im Gegensatz zu dieser lebensvollen Schilderung der ihrer samkeit steht die Dürftigkeit dessen. haben sie garnichts zu tun. (pvXuyeg d-v^rtov dv^Q(b7iiov. 2j. denen sie Reichtum und Segen.oi. Kampfe in den Tartaros gehat sie schließ- sondern „das Schicksal. U. ilU Toxt.S. mit denen eine späte Inter- S. 254 f. v. Tf (V/xnff xai oyiTlia l()ya i^ioa eoodiinoi. Also sie sind jetzt „auf Erden waltende heilige Dämonen. Meyer 121 avrag inel dr] tovro yivog yMrd /xoiq* ixäXvipev. sie sind sanft schlafen zu Fortwirken in der Geisterwelt. die abgeschiedenen Menschen Wirk- des goldenen Geschlechts. die Zeus über die Menschen gesetzt erspähen polation um ihr sittliches Verhalten zu und zu (s. In nlar. eingeschoben: oi' ^a filnaaovaiiiniy&övioi). und die Titanen. sie sie identifiziert. Somit ist klar. Prolilos. daß der Eingangsvers je^es Abschnitts hier wiederholt wird: ist im Kratylos nur xaliorTai bietet.loTga) lich verhüllt" (von der Erdoberfläche entrückt). 122f. 252ff. närrtj (fOiTwrTtk. ot fikv öaifioveg dyvoi i7Cixd-övL0L xsXi&ovoiv 123 ioO-?. berichten 1) (v. v. Plutarch. 175 Anm. was Hesiod über die Stellung.al 128 jcXovjodÖTüi' rovro yeQctg ßaaiXi^iov eoxov. Wie diese im Mythos. die Erdmächte des Kronienfestes. aber nicht als Götter im Himmel. S. dXi^iyMYMi. Menschen des silbernen Geschlechts berichtet.). hier die seligen Wesen geführt: dort Kronos und Erddämonen. aber „sie starben wie vom Schlaf bezwungen" seligem (116). daß diese Dämonen des goldenen Geschlechts garnichts anderes sind als Kronos i. Macrobius kennen diese Interpolation noch nicht. als v. . hat. 177 Anm. sondern als glückselige Menschen. E.

er matik sehr brauchbare Differenzierung. was sie aus der Erde heraus ans Tageslicht senden. die unter der Erde leben.läxageg d-vrjxoig xaXeovrcii ÖJtrjdeT. die Dämonen des goldenen Zeitalters. ist. v7toyßövioL.d'örioc. Geschlechts gestaltete Erfindung des Dichters was von ihnen zu sagen weiß. ursprünglich identisch mit Kronos und den Titanen. aber ihre sie an der Erdoberfläche. hätte die Erde sie verhüllt. und nehmen die zweite Stelle [nach den Dämonen des goldenen Geschlechts] ein. die auch hat. des goldenen einzige. daß diese Wesen nicht nach dem Das Volks- glauben angehören. öevTEQOi dkl' sf. daß sie „unter der Erde" hausen. i) Tol f. Denn die ErdWirkung zeigen Welt beschränkt Wesen.älinptv ZU ersetzen. können nicht auf den Menschen wirken und das religiöse kommen keine daher für Bewußtsein nicht in Betracht.i7rr]g rifirj xal roloiv Also „sie heißen Selige. mächte hausen zwar in der Tiefe der Erde. 177 140 avTCLQ ircEL y-cu tovto yevog zard yat' ey^dlvipsv. sondern eine dem Schema sind. 12 . während die Dämonen des goldenen Geschlechts Das ist eine für die Syste„auf der Erde" walten. Es ist ganz klar. „selige Sterbliche" oder vielmehr „selige Todte". 121 HaTa yaiit vialvxptv falsch Geund durch die bei Plato bewahrte xara Kolo' iy. STCLyßövioi'^). 2) ist Eben darum die Überlieferung der Handschriften über das goldene Oraeca Halensis. Die Überlieferung gibt d-vrjroi. und worin ihre riinq. Mit vollem Recht hat Hesiod daher den vjtoyS^övioi ^dxaQsg gar- Wirkung zugeschrieben: sie sind unter diesem Namen den Menschen bekannt. aber für die Religion und den Volksglauben hat sie garkeine Bedeutung. die auss'chließlich auf die unterirdische sind. Aber ihre Existenz ist völlig inhaltlos: in Wirklichkeit weiß Hesiod von ihnen garnichts zu sagen. schlecht in V. evidente Konjektur von Peppmüller. muß man udxa^ss d-rrjTol mit Rhode (Psyche 94) „Verlegenheitsausdruck" fassen. sondern vnoyd-drioi.iBv vrtoxd-övioi /. Beim silbernen Geschlecht dagegen wird die handschriftliche Lesung (eine Kontrolle aus älterer Zeit besitzen wir hier nicht) xarA yaia zAlvxpev richtig und die Variation Absicht sein: sie hausen eben unter der Erde. Hesiod hat also. darüber erhalten wir nicht die mindeste Andeutung. Rzach aufgenommen scheint. und das ist ihre riarj. das ist aber auch alles. immerhin aber ist auch ihnen noch ein ehrenvoller Platz gewährt". als einen wie es scheint. um sein Schema zu füllen. so wären sie nicht ini/. besteht.Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern. in dem. in zwei Gruppen geschieden: Reichtum spendende ErdDas ist 1) eine. was i<aum verständlich so Will man es halten. ihre „Ehre" oder vielmehr ihre Funktion.

Zeitalter lehrt. durch die Erzählung notwendig geSinnesart des silbernen Geschlechts Was Hesiod von Leben und erzählt. Daß in er so ver- fahren ist. 2) Der hier bei Diudor interpolierte SchlulJvers äfinoi m'y. das Leben des goldenen Geschlechts dagegen wird nach den Vorstellungen von der Zeit des Kronos geschildert: „sie lebten wie Götter ohne Sorgen. ist alles seine eigenste Schöpfung. frei ') er- von allen Übeln.QviliE ijcsLxa Zevc. (f/}.a rifidg ediöov fuc/. und unterirdische selige Geister ohne irgendwelche Wirkung. yo/. Wohl wäre ist Schöpfung seines eigenen Nachdenkens. 120 aufgenounuen.178 E. er hat das und die Gebrechen des Alters an seinem Leibe selbst erfahren. f^iev ein. aber die Katastrophe der Titanen Absterben Tovc. ot"0?. wie das Gegenbild vom silbernen er. die ihre Wirkung auf der Erdoberfläclfe entfalten. sie starben bezwungen. Aber für ihn bedeutet es etwas ganz anderes. in der der Gegensatz der Titanen gegen die Olympier beibehalten ist. ohne Mühen (Arbeit) und Jammer. Meyer mächte. wenn alt Schwinden der gewordene Dichter. KQOviör]g ov'/. sondern beim Untergang des silbernen Geschlechts: e'y.dQSGOc O^soiC.oi nnxäumoi O'ioioi ist törichter Weise in die moderne Zilhhmg als v. Diese Stimmunj» geht durch die ganzen Hrga hindurch. fovyoL) mit vielen Edlen zusammen" -) denn obwohl die Erde alles von selbst gibt. alles Gute ward ihnen zuteil: reichlich selbst üppigen Ertrag. sie aber bestellten die Felder {egy' iveaovio) willig (eifrig. das als freie überstellt. der diese Verse verfaßt hat. 1) Es der Körpcrkriifte . Das ist das Idealbild vom Menschenglück. das ist. sondern immer gleichmäßig bleibend an Füßen und Händen götzten sie sich an Festschmäusen. ihm gegenes schön. in anderer. wenn auch natürlich machter Wendung. daß er zerlegt.vfi7rov e^ovoiv.ovuevoc:. kann Hesiod sich den Menschen doch nur als Bauern denken. wie es der Dichter in engem Anschluß an das Volksmärchen von Kronos und die Festbräuche der Kronien entworfen hat. eO^slr^Lwi das Wort ist von hier aus in die Literatur gekommen) und in Ruhe (ohne Streit. soweit er ihn in diese derselben Weise den Kronosmythus Erzählung aufgeder Herrschaft nicht bei seinem nonmien hat: das goldene Geschlecht lebt zur Zeit tritt des Kronos. was er lehren will. wird weiter dadurch erwiesen. mit der Motivierung ovvey.oioi. und auch das elende Alter war ihnen fremd. der „eifrig" an die Feldarbeit geht. die ihm aber wie Schlaf vom gab der Acker von — — in dieser glückseligen Zeit keine Plage macht.

die waren nicht noch waren Freveltaten gegeneinander zu vermeiden. Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern. Das ist sehr hübsch und eine feine ist reli- gionsgeschichtliche Beobachtung Hesiods. das Schwinden der körperlichen und geistigen Kraft. weil sie den seligen Göttern des Olymp ihre Ehren nicht gaben. „ein weit schlechteres in Geschlecht. eövvarro dllrjXiov diteyßiv). ohne Ordnung und Herkommen zu achten: untereinander geraten sie durch ihre Selbstsucht in Streit (:vßQLv ydg cndodalov ovv. bilden sich ein. von Leid heimgesucht infolge ihres Unverstandes: denn fähig. lediglich dem eigenen Gutdünken folgen zu können. So müssen 1) /. daß so ausgesehen hat: es wirklich ist — zur Zeit des Kronos — aber was die notwendige Folge davon? Die Degeneration. xeiQÖTtQov. sie gewillt. weil sie selbst klug genug zu sein glauben. wo die Natur alles von selbst gibt und der Mensch ')• nach ihren Wohnsitzen So hat nur zuzugreifen braucht. Wenn es ein goldenes Zeitalter gegeben hat. und von den Göttern und ihren Geboten wollen sie nichts wissen {ot^' d^avdrovg d-eQartEveiv fjd-£?. die dem Leben Halt und Maß Aber diese jungen Leute. aller Kult lokal und daher nach den 12* Wohnsitzen verschieden. welche die Schule des Lebens nicht durchgemacht haben. 179 das Menschenleben so gestaltet wäre." Wenn die Menschen des goldenen Geschlechts die Könige sind. auf der doch allein die Existenz des Menschen beruht. . wird entwickelt noch der Verstand.. {i^tsya v't]7tiog). führt zur Verweichlichung. xqvaeq) oire cpvrjv „Vielmehr hundert Jahre lang wurde der Knabe lich bei der Mutter zu Hause aufgezogen. d-£ffie avd-otÖTiois xarä rjd-ea. so sind die des silbernen die Prinzen. um zu genießen. die Körperkraft auch hier wie bei Sokrates und Plato und in erster Linie eine sittliche Kraft gibt. Und kam sie so lebten sie nur noch eine kurze Zeit. Der Wohlstand und das üppige Leben. physischer Anlage noch in inysvog tt. richtigen Ethik ist. die Unsterblichen zu ehren und auf den heiligen Altären der Seligen zu opfern. so sieht die nächste Generation ganz anders aus.ov). tellektuellem dem goldenen weder Vermögen evccXiyyAov oi're vöiqfxa. wie das Märchen es schildert und wir können uns einmal ja vorstellen und ausmalen.oIv gleichartig". ein zappelner end- des Kind (dtälliov) ohne Verstand zur Mannbarkeit. der in aller zum Aufpäppeln und weder der Kinder unter der überzärtlichen Pflege der Mutter. wie es sich gebührt für die Menschen sie je Zeus im Zorn verhüllt (ausgetilgt).

180 E- Mever sie zugrunde gehen: Zeus erfüllt ihr Geschick. in die Hesiod sich verwickelt sie gebunden ist. damit sie seinen Lehren erhält (oder seinem religiösen Weltbilde) dienen kann. die er seiner Erzählung gegeben selbst. weil er sie aus den seligen Dämonen des goldenen Zeitalters abgezweigt hat. um so ärger ist. und damit gerät sie in die Widersprüche. wie unmöglich und unausführbar die Träume sind. nicht minder zur Entartung führt. sondern durch ein gütiges Geschick verliehenen materiellen Kulturblüte zu physischer und psychischer Degeneration und damit zum selbstverschuldeten Untergang. Dieser innere Widerspruch ließ hat. Zeigt das erste Paar die Entwicklung einer nicht durch eigene Kraft. mag es dieselbe auch noch so sehr korrigieren und umdeuten. ein weiterer und einer der lieferung ärgsten ist. eben dadurch bekennt es. sondern Betrachtungen über die Bedingungen und Auf- gaben des menschlichen Lebens. sie sind für das menschliche Leben unbrauchbar. und diese entnimmt ihr Material der überlieferten heiligen Geschichte. wie der Dichter den Willen des Zeus hinnehmen. Jetzt verstehen wir. Gekleidet sind sie in die Form einer Entwicklungsgeschichte der Menschheit. und die Art. so zeigt das zweite Paar. daß es doch an Die Widersprüche. die aufsteigende Entwicklung von roher physischer Kraft zu hoher geistiger Kultur. die nicht auf Erschlaffung. wie der umgekehrte Gang. daß er den Taugenichtsen des silbernen Geschlechts nach ihrem Tode nun doch noch eine wahrlich ganz unverdiente Belohnung geben muß. die der Mensch in den Nöten des Tages als ersehntes ideal sich ausmalt. Während das erste Paar ein Phantasiebild welches anschaulich macht. haben wir zum Teil schon kennen gelernt. die der Dichter jedoch. nicht ver- sich bei der Anlage. sondern vielmehr auf Steigerung der geistigen die Kräfte beruht und darum nur ist. wie er sich aus ihnen herauszuwinden versucht. als meiden: wir müssen ihn. da es zuletzt doch immer wieder in die Über- ausmünden muß. den Untergang zu bereiten droht. hat. von Grund aus umgestaltet. Dadurch seine Dichtung und sein Gedankensystem ein theologisches Gepräge. welcher Religion es auch angehören mag. aber zu einer Entartung. und zu welch verderblichen Konsequenzen sie in Wirklichkeit führen würden -die Menschen- . was Hesiod geben will: durchaus nicht Sagengeschichte. hier wie immer. denen jedes theologische System anheimfallen muß.

die Deukalionsage). fisliöiv yfveod'ai (paaiv.Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern. 2) — Die Bedeutung von änlaaroi ist bekanntlich ganz unsicher. „dem silbernen in Nichts gleichartig". und von Eben darum kann der Dichter dritten. wie die fifliat. alle andern zum Teil äußerst gesuchten Erklärungen. AT zu X 127: die Alten hielten die Menschen für //e^.7id nsror^s thj öapi^eusraij äre naQd'sros ^[d'sös Tf. zu erfüllen habe! Meines Erachtens sind sowohl die Nvmpai. iielloiai' rJTot rols av&^wnote. und erläutert ihn im folgenden Vers durc hß-vt^rols ard-oiönvis. andrerseits die beiden Geschlechter. die Giganten und die durch ihre Erzeuger. 1). nicht aßen sie Korn (d. 181 natur artet.a riiq hol ravra neoi S^vv rj Tiegi neTQrjv d. und zwar speziell den Eschen. unnahbare (?) Wesen der '^). 36 rd no&Tov yevos äroy&sv ix. erscheinen mir gänzlich unmöglich. . oder ni'uoi in der Prometheusgeschichte theog. Hesych. welche die Erde bevölkern. iielioiai] nvoös uivos äxat/äroio. nun so einmal anders ge- handelt das zweite ihrer Paar von den wirklichen. Die gleiche aus dem Schwatzen über solche Volksmärchen hervorgegangene Redensart verwertet Hesiod in der Theogonie 35 in dem Verse. durch den Willen diese der Götter. welche ihrer von ihren früheren Zuständen und ehernen Ge- Entstehung umlaufen. gewachsen rd Töjp avd'Qcönojv yiroe ^ sind. die Entstehung aus dem Fels (vgl. Große Kraft und unantastbare Arme waren ihnen aus den Schultern gewachsen auf 1) dem wuchtigen Leibe. hat Zeus aus Eschen gebildet 0. E. der m. repräsentierten Menschen. r 163 ov yno Anö BqvÖ'S eaai Tialai^dj ov ovS' öltzö neTorjG von Plato apol. r) schol. II. C. 187 SO ZU erklären (aus den Blutstropfen der Scham des Uranos entstehen einerseits die Erinyen. 0. die Eschennymphen. schol. 34 d und rep. 563. Märchen: daher Od. sonst fast verscliollene Vollisglaube benutzt. die er überarbeitet. in der ursprünglichen. ueXias xägnos' Dichterzitats. lebenden Menschen hier die Erzählungen benutzen. h. Davon unterhielt man sich in Palaeph. A' 126 ff. geschichtlichen Entwicklung. offenbar Erläuterung eines Schol. sondern hatten den harten Sinn des Stahls. Sri yevrctiij ioglmovTo V7i6 razs iieliais. ot ini y^&ovi vaisrdovatv (vgl. in rovroiv ^v rd n^wTov yivos röjv ävd-ownorv). us J/fA/'as xaliova' in a-nelQova yaZav theog. h. sie haben keinen Ackerbau. 3 iari Sir^oois das ist natürlich eine Umdeutung der Erzeugung durch die Eschen und die Eschennymphen). Daß iifvoi er das rätselhafte Wort richtig gedeutet hat. ist. wo ich meine große Aufgabe. Meltwv iyivovro JVv. (benutzt . Die Menschen des schlechts. was SChwatze ich hier VOn gleichgiltigen Dingen. welche die Neueren aufgestellt haben. Die Ergänzung dazu bietet. Sri Ix kann kaum bezweifelt werden (vgl. 166 Anm. wie die Menschen des goldenen Geschlechts). „furchtbar und gewaltig: ihre Beschäftigung sind Kriege und Gewalttaten ('AQ-qog i'^yu orovöevia yml vßQisg). die Entstehung der Welt darzulegen. vgl. als Träume voraussetzen jetzt —.u^wv. Hesiod hat diesen Vers aus der poetischen Vorlage übernommen. Von Hier als ist alte.<>?/«'£'rt?. nag&Bvos ^[9'söq r daoi^erov allriloiiv. später vom Dichter überarbeiteten Fassung den Übergang vom Prooemion zur Erzählung bildete: alJ. S. VIII 544 d). sagt Hektor von Achill: ov fiiv Ticos vvv sanv dnd S^vds ovÖ' ä. wie in vielen anderen Volkssagen (auch bei den Israeliten). wo Zeus oük iSlSov fttlir]oi [var. daß die ersten Menschen Früchte auf den Bäumen.

169. 1. Anm. Rzach lautet (zu V. die Hesiod für seine Darstellung brauchen kann: er will die vernichtende Gewaltsamkeit einer rohen kriegerischen Generation schildern. Und so sind sie von ihren eigenen Händen bezwungen das weite Haus des schaurigen Hades gegangen. Widerspruch stehen. ganz seltsam mißverrd re standen und korrigiert iußaai'/.dv rfji riaßoXrjs rüir uer avTovs orr/ott' d<faoili' flTTArTfs (codd. 169. und die sie mußten das glänzende Sonnenlicht verlassen. Es sind die Überlieferungen über das heroische Farben zu in welche diesem Bilde selbstherrlicher.ovTfS xai rd ird'ovaiaariy. dd'aidTaiv' roXoii' KpöroS iußaailtvet. rovTov xai rdv e^rjs (f). Aber es ist nur die eine Seite der Heroenzeit. Sie is wie V. Hesiod hilft sich. von Erz ihre Häuser. hat schließlich das und diesen Kämpfen Heroengeschlecht seinen Untergang gefunden. nicht Andrerseits aber konnten in einer ge- Skizze der Entwicklung des Menschengeschlechts die Heroen unmöglich fehlen. das ihnen nach reden. raiovaif dxrjSiit . Mit vollem Recht hat ein späterer Dichter Worte der Schilderung Hesiods auf Herakles und lolaos übertragen (Aspis 75 f. 170 aus {rrjlov An ih'iidt' F/ovTes). die Halbgötter genannt werden". namenlos. tinöiToi oder ändvTos).evei)' Es 169 rrilov An dd-ardreop.iT'' innr^ lo^fUor erläutert xrl. a. gegeben haben: das war eine Zeit mächtiger Männer. und die teils in den Kämpfen um Theben und von Zeus fern Tod gefunden haben. Tod sie gepackt. s. urjy. wie beim goldenen und silbernen Geschlecht. 168 unmittelbar 171 folgen: Ztvs K^oriSr)« xajiraaas nar^^ xai toi ii&r nfioara in itaxäofov iTjaoiat nap' 'iJKtai'dr ßaO-vüivtji- und schieden dazwischen V. da kann er von dem Adel der Heroen. so hat doch der schwarze schrecklich sie waren. Ich bemerke. h. wird. weil sie auch sonst Anstöße bieten und weil sie mit dem enthusiastischen Charakter in des folgenden Abschnitts 174ff. ihrem Zusammenleben mit den Göttern und dem seligen Geschick. im Fortgang des Scholions ausdrücklich V. das schwarze Eisen gab es damals so noch in nicht. der Seligen am Okeanosstrom scheidet er die 1) S. indem er auch hier. dem Tode zuteil geworden ist. Meyer Erz waren ihre Waffen. von Erz ihre Arbeitsgeräte {xalY.iL.182 E. die Überlieferung zerlegt: von dem „gerechteren und besseren göttlichen Geschlecht schichtlichen der ävöoic: rQcoec.rjva(fM)SfiS d^oix/^ovoi rcüv HaiöSov Al). daß das bis auf einen kleinen Schreibfehler ganz richtig überdes Proklos ist. die Philologen verwerfen die beiden Verse. mit ununterbrochenen Kämpfen. d.a (pav). 173 Über die Einschiebung von v. {!>£ u. o.).iü ö' elgyätovro)'. teils von den Menschen am Ende der Erde auf den Inseln Troja den angesiedelt sind ').roTatf KoöroS ." Zeitalter. der den Kronos hier regieren läßt. heferte Scholion von Schoemann. ließen also auf yaiije.

d. Die Männer. und damit zum Untergang. wenn er nicht durch die Überlieferung dazu gezwungen gewesen wäre. zur Herrschaft gelangen. Für das eigentliche Schema des Dichters kommt das Heroengeschlecht allerdings nicht in Betracht. die nicht wie das goldene. Die rohe Körperkraft und das wilde Draufloshauen des ehernen Geschlechts führt zum Krieg aller gegen alle. Erst bei Plato wieder finden wir Gedanken von demselben tiefen Einblick in das Wesen des Menschendaseins und die Bedingungen menschlicher Entwicklung. dem eisernen. die „namenlos" (vwvv^ivot) in den Hades gefahren sind. v. im folgenden Geschlecht. dem Hesiod den Sinn für die soziale Ordnung.Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern. welche die Menschen aneinander bindet. (?. Die Heroen besitzen die gleiche physische Kraft und kriegerische Leidenschaft. der er. die wir über die von der pedantischen Gleichmacherei der Philologie des 19. Die Sinnesart der Heroen kann sich in der fortschreitenden Entwicklung nicht behaupten. aber hier ist sie gemildert durch die dr/. daß Kirchhoff die das Gedicht von der Folge das er im übrigen natürlich gleich- Heroen falls für eine sekundäre Einlage abspricht der Menschenalter erklärt hat. aber er war eben in einer Notlage. hat er es keineswegs nur äußerlich in die Folge der Metallzeitalter eingeschoben. welche versucht haben. Trotz aller Erfahrungen. sich am wenigsten entziehen konnte. kriegerische Tüchtigkeit mit . Jahrhunderts in den macht haben. kann man alten Autoren angerichtete Verwüstung gein es doch kaum begreifen. sondern verschollen sind. ein idealer So stehen sie sittlich und Zustand durchbricht die absteigende Entwicklungsreihe. Aber Bestand hat dieser Zustand nicht. kulturell weit höher. er würde es nie eingelegt haben. Aber da er es nun einmal aufnehmen mußte. Das gibt die Hoffnung — mit Recht hebt Proklos das in diesem Zusammenhang hervor — . Natürlich durchbricht diese Einschiebung dasvomDichtergeschaffene Schema und damit zugleich die absteigende Linie fortschreitender Degeneration. h. der systematisierende Bearbeiter der Überlieferung. 183 Menschen des ehernen Geschlechts. sondern in ganz genialer Weise aus der Not eine Tugend gemacht. silberne und Heroengeschlecht als selige Mächte im Volksglauben fortleben.caotrvvr] . die der Dichter in eneiTcc yeveo^ai) andeutet. eine Hoffnung. sondern wird die erstickt durch die Tendenzen. daß auch auf die furcht175 baren Zustände des gegenwärtigen eisernen Geschlechts wieder eine bessere Zeit folgen kann. und einem Interpolator zuweist.

durch Unterordnung unter die Gerechtigkeit einen Ausgleich zu finden. Meyer Gerechtigkeit zu verbinden. wie es der Fortgang das innerste vom zum Metall erwarten lassen könnte. Bloße Körperkraft und ungezügelte kriegerische Gewaltsamkeit führt zur Selbstvernichtung. äußerlich ist der Ersetzung des Erzes durch das Eisen zutage zwar Entwicklung der intellektuellen Kräfte des Menschen. so dem rohen Naturzustande des ehernen Geschlechts. der dadurch nicht ein- geschränkt wird — wie es die Heroen versucht haben — . und lehrreich er im übrigen sagengeschichtlich ist. historischen Sagen. sondern viel vielmehr noch gewaltig gesteigert.QUTeQö(fQovc( wie in sie ungeschlachten Riesen eignet. sind entweder im Kampf um Theben sie und um Troja gefallen oder von der Erde entrückt: gehören der Phantasicwelt an. und hier führen sie „fern von den Menschen" ein seliges. dürfen wir hinzusetzen. verschiedenartigen Die Traditionen über die Heroenzeit setzen sich in Elementen zusammen: einerseits der Über- lieferung über die gewaltigen Kämpfe der Vorzeit. daß die Scheidung. Dichter sachlich in der Überlieferung über die ist 160) vorgenommen durchaus mit vollkommen berechtigt und sich in der Hauptsache unserer wissenschaftlichen Betrachtungsweise der Tat aus zwei ganz geschichtlichen deckt. Auflösung aller geheiligten Bande — für das ist die Entwicklung des eisernen Geschlechts. immcr noch eine gewisse Gutmütigkeit anKulturfortschritt (der tritt) i'/ov /. sonder« der Dichter blickt auch hier viel tiefer in Wesen menschlicher Entwicklung. hat sich nicht behaupten können: der weitere Fortschritt Fortschritt. die aus religiösen dem Kultus der Götter und gottartiger Wesen erwachsen sind. sorgenloses Dasein wie die i)- Wesen der Wunschwelt des goldenen Geschlechts Die kulturgeschichtliche Entwicklung Geschlecht besteht keineswegs in vom ehernen zum weicheren eisernen einer Steigerung der physischen härteren Gewaltsamkeit. so daß das Leben noch seliger wird als in un- dem doch. bändigt allerdings die ursprüngliche Wildheit. der hat. durch den die Menschen der GegenDieser intellektuelle wart existieren. Mythen: und diesem doppelten Ursprung entspricht in allem wesentlichen die Scheidung Hesiods. der Versuch. der Welt der Ideen. aber er dient lediglich dem skrupellosen Egoismus. wenn sie auch döäfiavTOQ dvßöv. ich den schlichten ehrlichen Menschen. TXQOTiQT] '/fveTj (v. wie Hesiod. . aber zugleich moralische Zersetzung. Nur darauf sei die hingewiesen.184 E. andrerseits Erzilhlungen. liegt auf intellektuellem Gebiet. nichts doch nicht zu So gibt es als Not und Elend: „O daß 1) dem fünften Männergeschlecht so interessant Weiter auf den Abschnitt über die Heroen können wir hier nicht eingehen. haftete.

di'Tl rov Txlru'f-vvTixov) ist Völlig unhaltbar und widersinnig. die nichts mehr 1) Gänzlich unverständlich ist mir. Das ist der Charakter unserer Zeit. treten die Daher ge- samte Schilderung den Charakter einer Prophezeiung: auf die sie hinausführen muß. und nie wird Mühsal und Jammer aufhören sie zu plagen. o. sich als edel erweisen werden (vgl. „Väter und Söhne werden sich nicht noch Gastfreund dem Gastwirt. bei der die Gelbschnäbel unendlich weiter sind als Zeitalter. 175. in s. ihre Väter. die Eltern . wie Lehrs und ihm folgend Rzach wollen i): denn sonst müßte er ja auch sich selbst verdammen. und wenn es so weiter geht. bei Tag und bei Nacht. 190f. auch V. Geschlecht vernichten. Die Variante ßä^ovr^ sTzeeaai.). wie ehemals" — und rücksichtsloser Egoismus sind die Ergebnisse des intellektuellen Fortschritts: die homogene Ordnung der mittelalterlichen Welt zersetzt sich. ja die Hoffnung ist doch nicht ganz ausgeschlossen.). welche „Zeus wird auch dies Menschen mit grauen Haaren zur Welt kommen. das in blasierter Verdummung zugrunde gleich sein. die Altklugheit. mag ist die dazu auch noch so gering sein — der Tat die griechische Entwicklung ja so gegangen. „Da werden sie schnell aufhören. 2) yalendi? ßät. daß auch andere.Schlechten beigemischt sein" dieser Vers (179) kann unmöglich getilgt werden. daß diese Elemente schließlich das Übergewicht erhalten. sondern entweder vorher gestorben oder später geboren wäre! Denn jetzt ist das eiserne Geschlecht. sondern mit harten Worten räsonnierend 2) ihnen Vorwürfe machen. der auch Tzetzes den Söhnen Vorwürfe machen würden (ßä^orre. rd Övixdi." die Frühreife. folgt und nach der . die altwerdenden Eltern zu ehren. Aber gegenwärtig ist das Unheil noch in vollem Fortschreiten. Aber trotzdem wird auch bei ihnen Edles dem.ovTfs iniaoi. wenn er Rat annimmt. ganz im Gegensatz zum silbernen ging. und die Einzelpersönlichkeit mit ihren Ansprüchen macht sich geltend. — daß es einmal wieder besser werden wird Aussicht (v. noch Genosse dem Genossen. erhält die in muß auch dies Geschlecht zugrunde gehen. Entwicklung der Gegenwart bestimmen. die den Zielen. Vielmehr hofft er. noch wird der Bruder ein Freund gesteigerte Individualisierung sein. sondern schwere Sorgen werden die Götter über sie verhängen. obwohl natürlich auch sie Verteidiger gefunden hat. weshalb sie auch die beiden folgenden Verse streichen.Hesiods Erga und das Gedicht von den Tünf Menschengeschlechtern. 185 gehören müßte. und darunter sein Bruder. die Frevler. wenn die Tendenzen zutage.

was ihnen gebührt. nicht mehr Dank wissen. was ein Teil der Handschriften bietet. 2) iTov ist natürlich die allein richtige Lesung. Fassen wir es noch einmal zusammen. Wege führende. 11 ff. Damit „werden (nur noch) all die traurigen Leiden bei den sterblichen Menschen zurückbleiben gegen das Böse wird es keine Schutzwehr mehr geben. das Ehrgefühl. der schlechte wird den besseren Mann mit schiefen Redensarten betrügen und sie durch einen Meineid bekräftigen. d. die Menschen verlassend. und die Strafe. nicht hrjr. h. sondern in heimtückischer Gewalttat — „und Scham (Ehrgefühl) wird es nicht mehr geben.). nirgends weiter berücksichtigtes Moment. denen die Natur alles von selbst gibt. die beiden Grundpfeiler der menschlichen Gesellschaft und ihrer sittlich-rechtlichen Ordnung. so würde es nicht von Dauer sein. Zwei Gestaltungen sind denkbar.. am Bösen Neid der falsche Wetteifer oder die schlimme Eris V. 220f. sich freuende Da aller wird der auf schlechte (l'i^Aoc." verhaßten Antlitz (oTvysQdjTrr^g)" herrscht alle Menschen. fort von der weitstraßigen Erde. welches von Freveltaten abhält. das Altenteil geben ')• Da wird man dem. und würde dies Wunschland zur Wirklichkeit. Das eine sind friedlich und fröhlich genießende Menschen. sondern unterbricht den Zusammenhang durch ein fremdes. alötbg und öeog bei Aeschylos in den Eumeniden und bei Thukydides in der Leichenrede. v. Das ist das Bild vom Menschenleben und seiner Entwicklung. welche den Menschen gibt. zum Geschlecht der Unsterblichen. wenn sie doch freveln. sondern zur physischen und psychischen Degeneration führen. das den Händen" — aber nicht wie im ehernen Zeitalter roher Kraft. Aber das ist eine Utopie. 186 E. Scham und Vergeltung" u4idü)c: YML Ne/iifGic. das nicht 189 -/^noot^ixar i'rfoo» tV iTigov Tiöhv ila'f.aTxn^fi hat 1) Der folgende Vers weder nach vorn noch nach rückwärts Anschluß. Er wird daher in der Tat mit Hagen und Rzach auszuscheiden sein. i. Meyer werden nicht einmal mehr den greisen d. welches Hesiod entworfen hat. ein Geschlecht erzeugen.) der unseligen Menschen Genosse sein mit seinem Egoismus beDamit ist das Ende da: „und alsdann werden zum Olymp gehen 2). — ein brutaler — . der einen wahrhaften Eid schwört. . noch dem Gerechten und Wackeren" die Erinnerung an den Prozeß Hesiods mit Perses klingt hier wie sonst durch von Gottesfurcht wissen: den Lohn für ja sie Eltern ihre Pflege — — — — „sondern eher wird Recht in liegt in man einen Bösewicht und Frevler ehren. ihren Leib verhüllend in weiße Gewänder (vgl.

voll Kraft und Selbstbewußtsein. aus ihm erwächst das fortschreitende aber. in d. S. 187 Das andere ist das Menschenleben. bis die Menschen mit grauen Haaren zur Welt kommen. So führt die Entwicklung zu einem gesteigerten Elend. Und nun die Moral. mit denen du auf gutem Fuß stehst. Es wie ist der große Prophet des sittlichen Adels Gedicht. der Arbeit. der sozialen Ordnung zu beugen und bestehen kann. o. nicht mehr durch Schlaffheit oder durch Roheit. zu uns redet. wie Zeus es gestaltet hat: ein starkes. der von den klugen Leuten nicht verabscheut. den Sieg des Unrechts über das Recht. der hier. schlägt Vertreter fehl. dadurch einen erträglichen Zustand zu schaffen. 107)? Mit dem Traum. Mensch im Leben behaupten. des Ehrgefühls und des Rechts. diese Kräfte unter die Idee der Gerechtigkeit. bis auch dieses Geschlecht zugrunde gehen muß. Aber im rohen Naturzustande kann es sich nicht behaupten. der ist es nichts (vgl. dem ganzen 12. seine Daund wird fortschreiten. aber sie setzt sich hinweg über alle sittlichen Schranken und erzeugt so einen weit schlimmeren Zustand als den der brutalen körperlichen Gewalt. führt mit Notwendigkeit ins Verderben.Hesiods Erga und das Gedicht von den fünf Menschengeschlechtern. Weg den du gehst und Elend unserer Zeit.. . die geistigen Kräfte des Menschen sind höher und stärker als die physischen. daß man genießen könne. November Cambridge Mass. daß die Erde alles von selber gäbe. Harvard University. den deine Genossen und die Machthaber bewundern. kriegerisches Geschlecht. so erkenne trotz alledem. ohne zu arbeiten. den Zeus den Menschen offen gelassen hat: den der ehrlichen. 42ff. da muß es im Kampfe aller gegen alle zugrunde gehen. 163).füge seine sittliche Ordnung dich den Gesetzen der Aiöibg und der Nef^eaig. es besteht weiter nur durch Steigerung des Intellekts. das Ergebnis der ständig fortschreitenden Kultur. wie wir es in Wirklichkeit kennen. gewissenhaften Arbeit. . 1909. gegen die Steigerung der Intelligenz schreitet fort Unsittlichkeit. sondern bewundert wird. Aber der Versuch. So bleibt nur eins: willst du dich als anständiger an. sondern durch ins gehen zugrunde oder entschwinden Märchenland. v. und beschreite den einzigen Weg. die Perses sich daraus entnehmen soll (v. die Herrschaft von List und Betrug und Meineid.

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Die attische Periegese von von Hawara Ulrich Wilcken .

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Vor 20 Jahren fand Flinders Petrie bei Hawara also nicht weit vom ägyptischen Labyrinth neben anderem auch griechische Papyri. . 5. Von dringenden Pflichten auf anderen Gebieten festgehalten. 28: „The most impoitant of the fragments are two (Nos.. . .. reg a7r[o] . . Sayce schrieb auf S. . der die Behandlung dieser Texte für Petries Publication i) übernahm. .. eg . übergebe ich nung.. 2. Es bleibt das Verdienst von Sayce. 80 und 81 sogleich hingewiesen zu haben. . . . hat mich bewegen können. V Gv^7t\avr8c\ . 4. 7. [u£ar]{. ifxev . The text is written in very small bat finely formed capitals. Biahmu and Arsinoe London 1889. . egls wt(?) . . A(?)i. . die folgende Untersuchung trotz ihres unfertigen Zustandes schon jetzt hinauszugeben. .i] 1) Flinders Petrie. 80 and 81) which come from a lost history of Sicily.Nur der Wunsch.. . vecoaoixog ftf:QL . .. wenn auch seine Deutung des Textes sich nicht bewährt hai. Hawara. perhaps that of Timaios. . auf die besondere Wichtigkeit von Nr. . Ich gebe das von ihm aufgestellte Problem am besten mit seinen eigenen Worten wieder. . rj^iiov . v . 8. They nin as follows: . .(?)w r]T €7t€oi £/t . 3. . zumal die Publication schon seit längerer Zeit verdie noch offen gelassenen — griffen ist. . . 1. and the beginnings of the first thirty-foiir lines of the second coliimn are fairly well preserved.. .. ... €7tl TtQ . 6.. . . im Kreise der Graeca Halensis bei der Beglückwünschung ihres xr/ffr/jc nicht zu fehlen. daß Andere — womöglich unser hochverehrter Jubilar selbst — — sie der Öffentlichkeit in der Hoff- Fragen ihrer Lösung zuführen mögen.

31. 24. . . . •xlsuaig ra Juovi 7C . . . . rov TjAijojv 6v rt] uovv[j]] . To avfiTtav rer/olg] . . aQ)av . cc?. . . . au (f . . . . 12. €7rißaXkeiv de sy. Berlin in demselben Jahre 1889 übersandte eine er ich von Breslau aus Adolf Trendelen bürg die in hiervon abweichende Deutung des die Güte hatte der Archäologischen Gesellschaft zu der Novembersitzung vorzulegen ')• Davon ausgehend. U6V . xov . . . . .o . . . 19.cig . . . . . . . 33. xQ)elr] . IIEV)] .. . f. . 28... 15.. Jalirbuch d. . 18. . . . ^tx{s'ic)6?Aav 7CQ0 rja . . 22.. . 14. . . . . WiLCKEN 9. . 27.. . phil. . . TT^g EvQCorrr^g sv . Tov agagi?) CiQccg . werden könne. . 26. and the mention of Diön shows that it could not have come from the pen of Philistos or Athanis.'' Noch Textes. Tag ai. 25. . . . Beibhitt z.. . y. . . [ffjiirw/. 23. . 32. . . . . The text seems to contain a description of the fortifications of Syracuse. . 1546 ff.192 U. whose histories were continiied hy Timaios. Berl. . x{siC)ovTa aTadiov[c] . 30. . . 153 ff. 17. . ßQiav iOQokoyiov 0^(0 . . . ßorfiov SOTLV ag /r rerei . Wochensclirift 1889 S. (hjGsog SQyov r]TCOv(?) . oetog SQ[y\ov oi u£r[a] . . 10. [Ta]QaxovTag ra öv Ttsvsxovrai reix voTitoL ov'x . .. Vgl. . daß jiiovv in 11 hier nicht anders als lIovv[r/Jo: ergänzt 1) Archäologischer Anzeiger.axrjyayevro av^iTt^avtBg^ eiog reixog sv €vt] .1 . . va . Ö£xa Öeovtojv . . . . f^ir]öi . . archüol. . . u . . . 11. . I\' 1889 S. 20. Instituts. 13. . (SIC) tag . rjloywT 10 . 29.i(?)aTi(?) (SIC) . . 34. . 21. coi^iov fxev etriQ) . 16.

VIII) Aber abgesehen von den Vermutungen. die C. 2) Centralblatt für S. Was ich bisher — mit aller nur möglichen Anstrengung meiner Augen ich 1) — habe entziffern können. sondern aus einer sonst attischen Periegese stammt.Die attische Periegese von Hawara.'- Den Schlußstein bildete die Bemerkung von sei. Zeca in 7 Das Original war hier um so erst am Original gewinnen können. so habe ich doch manche wichtige neue Lesung — wie z. 200. zu dem Ergebnis. verlorenen Passus vom Piräus nach Munichia und von dort zu den langen Mauern führt. Ernst Curtius in jener Novembersitzung. Grund der Photographie den Text neu Erst neuerdings wurde ich von J. Haeberlin worden. Wenn die Photographie mich auch schon in einigen Punkten weiter geführt hatte. wieder auf dieses Problem geführt. über Text und Autor ausgesprochen hat (s. G. daß mit ^ixelia in 26 der Hügel bei Athen. QaL\£cog in 18. 11 Quellen hin. üraöuov in 19 zu denen Hermann kam Durch weitere Konjel^turen wie Ilsiund orad in 21. 355 f. G(x)elrj in 23 Qr]as(cü)g Diels evsvi'jlyiovra in 18 und [T£Goa]Qaich y. B. Graeca Halensis. unten S. Da meine war. ist mir eine weitere Behandlung des Textes nicht zu Gesicht gekommen. daß „das Petriesche Fragment nicht aus einer sizilischen Geschichte. der eine Neuausgabe der Urkunden von Hawara vorbereitet. Mi Ine. p. als der Papyrus an mehreren Stellen noch der Glättung — und Ordnung der Fasern teile bedurfte. die Arbeiten durch meinen herzlichen Dank auszusprechen. in 30. 13 . nicht zur Ausführung. und durch seine freundlicheVermittlung erhielt ich von Flinders Petrie das Original zugeschickt. gemeint ist Mit diesen Konjekturen der Text dann von Milchhöfer aufgenommen unter die „Schriftquellen zur Topographie von Athen" in E.ovra in 21 hinzufügte. die mir die Richtigkeit der Konjekturen bestätigte. • 193 vermutete ich [IsQöv : 'Ev de rij Movv[iyJa xö öict]ßör]TÖv iariv ^AQ(te)^i(do)g 7teQi]TeTSL\xi\{ofx£v)ov. kam meine zu Absicht. CXX (vgl. Topographie von Athen Bibliothekswesen XIV (1897) S. 220) 2). ist im folgenden mit. die uns in dem hier erhaltenen. Abgeschlossen die weist Lesung ebensoauf ihn unter den Auch Judeich. Curtius' „Stadtgeschichte von Athen" 1891 i) p. Interpretation nur auf konjekturalem Wege gewonnen doch habe ich mir bald darauf eine Photographie der Fragmente auf verschafft. Es ist mir ein Bedürfnis. auch an dieser Stelle Herrn Flinders Petrie für diese große Liberalität behandeln. südlich vom Museion. notwendiger.

am Schluß der Zeilen das Füllzeichen verwendet da wo die Zeile sonst um einen Buchin staben zu kurz gewesen wäre. Chr. und II. WiLCKEN wenig wie blieben. festgestellt am Original. sondern weist eine ganze Reihe von Ligaturen auf. eine Vorstellung von der Handschrift gibt. Vermutung an ist. I Im besonderen mache Nr.194 U. Daß angehört. die dem Leser besser. aber immer ein Zeichen für eine sehr sorgfältige Handschrift. Kol. ver- Dem freundlichen eine danken wir die Beschreibung es könnte. ge- man gewiß wird in wird lesen können. namentlich wegen gewisser Eigentümlichkeiten des T. daß. und die auch in der Photographie kaum zu erkennen sind. mir mitgeteilte Textvorschläge am Original auf ihre paläographische Möglichkeit hin zu prüfen — solange Herr Flinders Petrie mir noch gestattet. Die Handschrift. denn an den Schriftspuren mit Punkten auf der Linie erhalten. die auf der Rückseite unbeschrieben ist — wie man mit der Rückseite auf daraus schließen muß. als durch die Horizontalfasern als Der Text geblieben steht auf der Recto ge- kennzeichneten Seite einer Rolle. wenn auch Das ist gelegentlich ein- mal etwas darüber hinausgegangen wird. n. sondern der Kaiserzeit übereinstimmen. daß die Handschrift im ganzen doch entschieden den Eindruck eines aus dem Buchhandel stammenden Exemplares erweckt. wenn man mit der richAber ob die Vermutung zu- treffend ganz schwierigen Fällen nur nicht an der Photographie. darin werden alle Sachverständigen Schwanken kann man wohl nur zwischen dem I. Die Zeilenschlüsse sollten also der Regel genau untereinander stehen. be100 n. den Text rund um zusetzen. die Fragmente Die Schrift ist zwar keine reine Unziale. das Original bei mir zu bewahren. trotzdem ist sie so sauber und sorgfältig geschrieben. die sich bezeichneten Stellen sind nicht beschreiben lassen. die Schrift nicht der Ptolemäerzeit. Ich würde. . mich eher für die frühere als die spätere Datierung entscheiden.Chr. sie Es sind manche Stellen ungelesen herantritt. an- schränke mich aber darauf. Ich bin jederzeit mit Vergnügen bereit. daß Pappe aufgeklebt worden sind. 81 7 ich darauf aufmerksam. Entgegenkommen des Herrn Verlegers beigefügte Tafel. 1. die tigen die Deutung. wie von zeigt. der Schreiber hat. Jahrh. auch werden können.

Hiernach wird man 80 von 81 I trennen müssen Hat beides dieselbe Hand geschrieben. 80 eventuell auch zu einer der früheren oder späteren in dieser Höhenlage Kolumnen der Rolle gehört haben. nicht absolut Einen Unterschied sehe ich bei Y: in 81 zeigt es oben identisch. 3 von Kol. Höhe von — — Unsicher gelesene Buchstaben sind durch untergesetzte Punkte. d. von Nr. und wird durch die Photographie bezueinander Nr. 195 Daß stätigt. während es in 80 mehr in einen geraden Strich ausläuft. w — ] .: Die attische Periegese von Hawara. . Auf den ersten Blick 80 zu derselben Kolumne gehört gefunden. Nr. et- — 7 ]Te7Cüt — X) ^ 8 ]. weil wir durch dies allein auf festen Boden kommen. 81 im folgenden an die Spitze gestellt. daß diese bei geschlossener Rolle auf- einander gelegen haben. Der Text. daß I kommen. so wird doch einige Zeit. . I Nr. 80 in der Z. sucht. zu einem festen Resultat zu liegt die Annahme nahe. unteren Ränder spricht dafür. dahinter 7. 81. In 2 und 3 ]oyo habe ich nichts Sicheres lesen können. ist Über ihr Verhältnis es mir leider nicht ge- lungen. Im übrigen ist die Schrift der beiden Fragmente. I Nr. rechts mehr Rundung. Einen evidenten Zusammenhang zwischen Nr. 80 und Kol. da- hinter das Füllzeichen. mich darauf. dazwischen liegen. 81 Ich beschränke Kolumne 1. Ebensogut kann aber Nr. Da ich somit zu keinem festen Ergebnis gekommen bin. Ich habe alle habe aber keine evidente möglichen Kombinationen verDie Ähnlichkeit der Z. und lasse Nr. . adog — . wie Kol. unvollständig erhaltene durch untergesetzte Striche gekennzeichnet. soweit ich sie habe lesen können (vielleicht eaco). 81 liegen. 80 als fragmentum incerti loci folgen. h. 9 oder \Äloi — 5 ]av — — 10 — — 16 13* 6 ]yovg 11 (davor nicht ]v7ra — — — 12 Jt^. 81 habe ich auch unter dieser Annahme nicht gefunden. 2. so habe ich das Hauptfragment Nr. dahinter vielleicht das Füllzeichen 15 ]to — 13 14 ]ric dahinter das Füllzeichen ]co. die Zeilenschlüsse nebeneinander das Füllzeichen zu stellen. Danach würde 1 von Nr. einige Kolumnen. 1 ]. \f. eventuell Schleife. die beiden hat schon Sayce erkannt Fragmente zu derselben Handschrift geliören.iot — 4]. wie ich erst zuletzt beobachtete.

. . HTO[. . — Von hinter Lesung f möglich. Über zweite hch. Ebenso könnte. |. . 1 . . WiLCKEN Kolu mne ij II. — 8 Schluß: zweifelhaft. Sonst wäre a vielleicht möglich. . dieser Frage aus habe ich gewagt. 5 Auch das / möge — : 4 Von / nur matte Reste erhalten. Hinter r ein gerader Strich unmittelbar am Rande. — — . BPIANUUPOAOnONe ToNHAI[.] . . . in oviinav in 17 und 28 hier avv n zu trennen Auf etwas festeren Boden mit ist kommen wir mit Illüvo\c: in 6. . falls €T€Q[oi\Q resp. eUÜPANGniBAAAeiNGKACT[. daß der obere Bogen abgesprungen ist. wiewohl der Buchstabe nur halb erhalten für T ladet der Querstrich nicht genug nach links aus. Was auf yeu>\Qioi\c folgt. .JAIXLeNO(.]GjLLXLGN[.-r/. . . [. Dieser Hafen wird also von Schiffswerften und anderen Einrichtungen umkränzt. . .jGninp|.]N Rand.J f.. 2 . Die Pirä US-Häfen. . .]cnepiGC[. 196 U. Hinter xnt scheint Lesung n sicher. s ob vor TT ein Spatium beabsichtigt — 9 Hinter loyiov das wahrscheinlich wegen des erhaltenen Querstriches. »• Z.|. 6 Anfang e möglich unter der Annahme.|NCYNn[. 6 7 . Wohl aber scheint es mir möglich. [. aber Lesung sicher. bleibt mir leider noch dunkel.] . Davor müßte ein allgemeiner Begriff gestanden haben.] vielleicht to> möglich. Vor Tf schwanke ich zwischen ai und «. Vor iv scheint zu stehen.// hinter ai ein schräger Aufstrich.. . . n[.]e 8 9 10 11 GNTHJZ6AI NeUUCOlKOYCnGPIGXUUN . unter den wohl auch die vscoQia fallen würden. .. Wovon? Nur von punktuellen Überreste am lesen. Da- wahrscheinlich zu verbinden ^rEquG\x\^lpüv\ov in ist Ein an- schauliches Bild: der Hafen rings umkränzt. . Die Ergänzung vscoaoixoic paßt mit ihrem letzten Buchstaben nicht zu den erhaltenen Spuren. 4. Welcher Hafen ist damit ge- . . .. Statt // vielleicht (?) U oder /«(?).. Mit den ersten 3 Zeilen weiß ich nichts anzufangen. . ob hinter f^s ein ? oder a(?). . . der zu ist. . UUT. C O . eTep[. Zu 1 be- merke ich nur. die Anfang von 5 r« zu lesen.IGPe . aber vor diesem //er weder er noch e. e ist eigenartig. / passen könnte. . . 3 4 5 N6Ly[. 1 freier — 2 Unsicher. . . Im folgenden nur kleinste Spuren. 1. .]CIT€KAinf. daß wegen der Assimilation ist. . 7 Statt ro[. ^Te()[c(i]g ergänzt werden. Am Schluß nur das unterste Ende erhalten. . £T£Q in 6 richtig gelesen veiü[Qioi]Q zu ist. . [. .

Milchhöfer II in Curtius' Stadtgeschichte p. 4. S. daß der Autor vorher im allgemeinen auf die drei Häfen des Piräus hingewiesen hat. 4). also auch schon auf den von Munichia. Elg . iv TU vecoQuc I Schon Milchhöfer hat von Attika" sind. aber einmal die Lesung vsio[QioL\g durch den. Fried. daß der Autor nicht rä vewQia in dem Artikel!) hätte sagen können. so würde ich 1) trotz- Vgl. Es wäre eine wunderliche Disposition. CXVIII. weshalb diese „Werftanlagen" ausschließlich auf den Kantharoshafen zu beschränken Unter Heranziehung der bekannten Nachrichten über die Ver(s. darauf mit seinem Artemistempel. teilung der Schiffshäuser {vecbooiy. dem es gelingt.Die attische Periegese von Hawara. dann den von Zea beschriebe und dann wiederum sich Munichia zuwendete. unten) weist daß der Zeahafen in seinem ganzen Umfange von die Steilheit Schiffshäusern in Anspruch genommen Zu war. Da der Artikel vor Zeai ungewöhnlich ist i) und daher vermuten wir wohl läßt. eoxtv 6 KavS-ägov iLurjv YMlovfxsvog. dürfen bereits annehmen. aber ohne Erwähnung des Hafens. um den Artemistempel zu beschreiben. wenn auch den beiden Sollte anderen Häfen oder einem derselben vechquc gewesen wären. heißt es: f-Uv 'Eyei ös 6 IleiQauvg hfievag TQSig. . 49 es im Text zu den „Karten und namentlich 57 begründet. sondern auch das Horologion beschrieben wird.eiorovg. 145 bewahrt hat (FHG qt IV 450 N. und daß dies richtig durch die Erwähnung der der Lesung vE(bQia — S. scheint noch im besonderen auch Kantharoshafen. den genauer zu beschreiben für nötig er nachher nicht befunden hat. die In Richtigkeit vorausgesetzt — bestätigt fj zu werden. Wir haben hiernach für unsern umkränzten Hafen die Wahl dem großen Kantharoshafen im Westen und dem kleinen Munichiahafen im Osten. Wachsmuth. Stadt Athen 55. zumal bei Zea nicht nur der Hafen. daß von Zea schon einmal die Rede war. Aber der letztere muß ausscheiden. 197 meint? Munichia zwischen Im folgenden wird der Hafen von Zea beschrieben. wenn der Autor erst den Hafen von Munichia. Hiernach ist unser „umkränzter" Hafen kein anderer als der große ist. yiävrag yJ. dem wertvollen Fragment des KaX?uxgdT7]g Meve- das uns der Scholiast zu Aristoph. xXfjg. dieser topographischen Beobach- tung füge (mit ich die sprachliche hinzu. während im Munichia- hafen der kleine freibleibende Teil durch für der Ränder Werften nicht geeignet war. erschüttert werden.oi) auf die 3 Häfen er nach. die folgenden Worte zu deuten.

^) oben schon nach Milchhöfer erwähnte. Zeahafens Leider ist mir unklar geblieben. 326 a. und wie das Vorhergehende zu lesen strich Hinter Zeai wird. 808 d 100.ovg. II Ich vervollständige sie zu n\Qdc 5. An iv Tf]L die Beschreibung des Kantharoshafens schließt sich die des unmittelbar an. 809 e 59 (von 330/29. daß in Z. weil er an einen bekränzten Kantharos-Becher dachte. oder ob Ziai. 196 in Zea und 94 im Kantharos. vielleicht ist worauf Richard Heinze mich aufmerksam macht dem Ver- — — fasser das Bild jieoiears^iuevov in die Feder gekommen.198 U. 325/4). die südlich vom Zeahafen gestanden hat. l\Lur]v zu ergänzen sein. Jahrhunderts haben wir inschriftlich genaue Angaben über ihre Verteilung: damals waren 82 vsd)Wie ich GoiY. ist. O. den Satz zu rekonstruieren. Für den Ausgang des IV. Aber sicher ist. waren die Ufer des Zeabeckens in ihrem ganzen Umfange mit Schiffshäusern bedeckt: diese Berechnung wird durch die Worte unseres Autors vewooiy. nicht nur weil dann auch Zahlen für die beiden anderen Häfen zu erwarten in wären. zumal wenn vor viioGor/. und bekanntlich haben sich noch Überreste halten. verzichte auf den ist.lud eich 807 c 33. di fieari^}' ^iir 1) IG vgl. darf. was nicht unmöglich ist. 4 —6 der Kantharoshafen beschrieben wird. ob (xhv rf]L Ziat gelesen werden ist. hier etwa eine bestimmte Zahl zu vermuten. daß der Autor hier bedeutendere Anlagen als die in Zea ins Auge faßt. . die ist abzulehnen. Die Ergänzung f^i€oi]f. während unsere Handschrift sonst die Zahlen immer schreibt. WiLCKEN dem aus den obigen Gründen daran festhalten. Worten An diese kurze Charakteristik des Zeahafens. Ja. 384 ff. der Begriff „nur" ausgedrückt war.ovg negiexiov aufs beste bestätigt. Versuch. Man kann wenn man damit sich doch auch dem wie kurz vergleicht. bei der wir eine Erwähnung der Skeuothek vermissen.oL in Munichia. da der schräge AufIch zu /. Der Gedanke. dagegen der Zeahafen abgetan wird. a. eine uns sonst nirgends genannte schließt sich ein Hinweis auf Sonnenuhr an.ovQ TteQieyvjv in 8 mit l[i^fjv zu verbinden Solche Schiffsin häuser für die Schiffe der attischen Marine gab es allen drei er- Häfen des Piräus. daß aoiy. die vorhergehende Periode ihr zumal nicht sicher wo vsio- Ende hat. paßt. sondern weil diese Zahl hier durch Ziffern ausgedrückt sein müßte. Eindruck nicht verschließen. Sache .i]ßQiav hat schon Sayce ^ vorgeschlagen.

Ich nehme hiernach für unsere Handschrift eine Normal- länge von 28 — 30 er Buchstaben an und habe die Ergänzungen der Zeilen nach dieser Norm eingerichtet. und doch wird exdGrlrjv notwendig zu ägav gehören müssen. in für dieses Tageszwölftel. denn soviel ist hiernach schon daß es sich um eine von jenen in größerer Zahl uns erhaltenen Sonnenuhren handelt. die Tagesstunden repräsentierenden Felder hindurchwandern ließen wir auch i). als wir das verbum finitum hinter djQolöyiov nicht kennen. 1) antiken Völker. Töv rjh[o]v in 11. und für wie rrjv oxidv finde ich Doch man auch ergänzt. Erwarten sollte man ein Verbum in der Bedeutung „ist aufgestellt" o. je nach Sonnenauf- und die Untergang dem Wort ÜQav in 10. der Tag. Endlich finden das be- den terminus technicus variierte. sich nicht auf die Erwähnung des Horoseinen Lesern den sondern hat es für nötig befunden. wo die Ergänzung so gut wie sicher ist. ergeben. für einen bestimmten Punkt eingerichtet. die. Ich dachte zunächst an rili[o\v. Zweck dieser Einrichtung klar zu machen. ä. wie in Z. 11 und 12. und mit dieser. auf den die Sonne ihren Schatten könnte rrjv man vielleicht vorziehen ij?. gleichfalls 29 Buchstaben sich ich eine Zeilenlänge winne von 29 Buchstaben. Jubelfeier d. Damit hätten wir einzelnen Elemente Satz zu konstruieren der ist. Darauf weist vor allem folgenden getrennt ist. 199 ßgiav.Die attische Periegese von Hawara. daß unser Autor ohne technisches Verständnis dieser Erfindung gegenübersteht und Zur Konstruktion solcher Sonnenuhren vgl. wie mir scheint. auch nicht sotiv). Wie aber der wage ich um so weniger mit Sicherheit zu sagen. ügte da x«]. 23 ff. . kanntlich ebenso wie das Ganze. Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums in Stuttgart 1886 S. (p Ö6ryM]d-' ägav enißdlXsiv exdax[riv GXLdv] zov In beiden Fällen mißfällt mir die künstliche keinen anderen Platz. des so Gegenstandes erwartet. soviel scheint mir sicher. Beschreibung beisammen. {i'GTTixsv paßt nicht zu den Spuren. Unser Autor beschränkt logion.?-' ägav eTCißäXXsiv £x«(7T[?jr trjv oxidv] rdv doch man zu ircißälleiv im Dativ die Nennung wirft. sicheren Ergänzung ge- Es wird kein Zufall sein. Bilfinger. den Sonnenschatten des Gnomon durch die zwölf.i[o]v. das durch Spatium vom Offenbar ist dies rdv fjhov Subjekt zu htußdllsiv in 10. Als Objekt hierzu sollte klar. daß auch in anderen Fällen. Wortstellung. Die Zeitmesser der Festschrift z. man tj)v öxiäv erwarten.

Mun i i a. BoHToNeCTINAPTGJLLIAoC[. B. daß der Ligatur ts sehr ähnlich werden kann. . Kommentar. . . .. wie ich richtig gelesen kommen liegt in wir hiermit auf einen Eigennamen.» noch nicht erklären. . meiner früheren Konjekturen Movvyiylct. daß meine Konjektur nicht willkürlich gemacht war. trotz also: jTeQi\rfTsi\xi]onfvov. . . . . 17 11 KATHrAreN Vor Ev Spatium. unten 222 c h f. 11 12 13 eNAeTHXLoYN[. die nicht den Kern der Sache trifft. Vgl. Am Schluß unsicher. 356) meinte. 13 u ist wahrscheinlicher als »-. f. Ebenso ist mi unsicher. TCTGI ct>o[ [. agd-f-Uag oder gar 'Aq&iiLov'' als und wollte in letzterem Falle auf Hermes 30.«fA/ statt //. Zweifel gezogen worden Häberlin z. oder 7reQi\Söi]röv eonv als Es ist mir dies um in so wertvoller. gibt. daß „in dem ver- schriebenen c(Q7TuiuQ auch etwas anderes als Artemis stecken kann. Ich komme § 2. s auch unvollständig. ist. 14 ahe unsicher. 15 jTJAPACTACA . 193).[. .]IAorUüTPo[. Die Hauptschwierigkeit der Unsicherheit der Buchstaben hinter . sondern aus den Eigentümlichkeiten der von Sayce charakterisierten Schrift abgeleitet war wie die paläographische Möglichkeit bei Konjekturen nie vernachlässigt werden sollte. . Bibl.eAICT . oben Auch die damals vorgeschlagene Ergänzung wird bestehen t?} bleiben können: 'Ev d« lÄQxeixiöoQ [IsQöv. . %ö öia- gebracht (s. . WlLCKEN als Laie eine sehr oberflächliche Beschreibung S. . Auch tctsixio^uvov hatte ich Heliodor disch Autor schließen (wegen Keil.lCJLlGNoNJa.. Dagegen war für eine Verlesung von :c für . TA[. 16 Schluß: am Rande hinter töo (oder — — — T<o?) 2 Punkte übereinander. Ich betonte vor allem. dieser Punkt meiner Interpretation (Centralbl..200 U. da der schräge Strich unten in einem allerdings minimalen Abstand von i entfernt bleibt. 2211).. Für die beiden ersten Zeilen hat die Revision des Originals die volle Bestätigung S.. Weiter kann ich den obigen Text leider mancher neuer Lesungen glaube. Methobemerke ich hierzu.]UJIToN0PACYXLHAHf. Wenn. auf diesen Passus zurück. paläographisch kein Anhalt geboten.". .>. — ?/- — mit Recht aus rerei . . 16 KoN[.. da / und e zu eng zusammensitzen. Aber auch au unwahrscheinlich. 14 AAG[. 1897 S. ob hinter r ein « steht oder iy_ oder was sonst. gerade ist. loi^uov abgeleitet. .. wie Häberlin annimmt.

§3. stehenden Punkte hinter jgo zu Z führen. Ekkl. kann nach dem ganzen Zusammenhange graphen) nicht zweifelhaft sein. a. etwa: 3J£XiOTix[7]g ertixlrjv]. a. Für die Schreibung €l für i könnte man Aber auch dies wage ich nur mit auf y£hs[o^ca in 28 verweisen. zumal es vielleicht zu stellen Erwägung zur größtem Vorbehalt können. als daß unser Autor hier in historischer Erzäh- lung (Aorist y. was wir sonst von dieser Göttin wissen.wXog genannten Ringmauer des Piräus. vorschlug. Da dieser Beiname aber zu dem.]oN 19 . Hiermit kommen wir wieder auf etwas festeren Boden. ToCYJuLn[. in gar keinen Beziehungen steht. leuchtungen glaubte ich denn auch fiehozs oder luIigtsl zu lesen. auch die folgenden Para- Der Verfasser wendet sich also zu der 7C€Qtßokog oder y.mit Unterdrückung aller Vermutungen. 20 ceuucep[. Hierin würde man wohl den Namen des Künstlers oder Architekten zu sehen haben. wofür In 16 könnten die beiden übereinanderdie Lücke zu klein ist. . und wir kämen nach Aber auch das ist völlig unsicher. KAeiTAlCTAAIUUNin[.Die attische Periegese von Hawara. wie es scheint im An- schluß an den Artemistempel von Munichia. 46).cni]ycr/£v) einen köyog bietet. Bei manchen Beleuchtungen glaubte ich fishorix lesen zu Eigennamen J\I£?u(ttIxi] kennen. 17 18 Die Piräus-Ringmauer. G(JUCTGIXoCeNeNH[. . Auch mit dem neugelesenen &Qaavi. die ich schon (vgl. daß ^isv statt ush zu lesen wäre. Wie dieser Satz mit dem vorhergehenden verknüpft gewesen ist.i7]Ö7]g weiß ich nichts anzu- Für den Anfang von 14 warne ich vor '^4 Xe['§ävdQ]coi. . O. lasse ich dahingestellt. auf eine ganz unBei anderen Besichere Lesung hin ihn proponieren zu wollen. — nichts weiter sagen. 201 ^sXlgt. müßte man hier einen Kultbeinamen der Artemis von Munichia annehmen. auf den dieser Tempelbau zurückgeführt wäre. . So kann ich . Da wir nur einen weiblichen (Aristoph. ist. die mich mehr als der übrige Text vexiert haben Trozen (löyco TqoIJ^ijvuov oder Tgo^Crivog oder auch anders). — doch nicht ganz ausgeschlossen fangen. Mit rd . also etwa: M€hoT£i[tovog igyov]. Die Er- gänzung von 17/8 n€iQcci]£iog. trage ich Bedenken. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. .

Der Text Tö oviui\av £tog TSiyog . staben.I^itui das nur zu /.e]/leLrai. Für die Bedeutung macht es erhalten. die daß die Piräusmauer eben nun folgenden einzelnen von „in Teile umschloß. kurzen Worten folgende. müssen wir hinter noch 3—5 Buchstaben ergänzen. als Unter der Annahme. zu dieser lokalen Bedeutung des Genitivs z. und wenn er er diese Vor- stellung auch bei seinen Lesern mit rö Gv(. Wenn auch nicht nötig wie Summierung von vorher namhaft gemachten Einzelposten zu sehen. . die Einzelstrecken der sie begrenzenden Ring- mauer dem Autor vorgeschwebt haben. keinen wesentlichen Unterschied aus. WiLCKEN avfi7t\ctv weist der Autor vielleicht auf eine frühere die er wahrscheinlich Erwähnung der seiner Piräusist. Ergänzt man in 18 evevri[y.ovTC( 7reQiy. Ringmauer zurück.e/lsiruL werden kann. 7 betrug der Lhii- . uns mitten findliches Die Maßangabe von über 90 Stadien für die Piräusmauer führt in ein schwieriges und zurzeit noch in vollem Fluß betopographisches Die Situation ist in Problem hinein. vervollständige ich es Mauer zu Ringmauer charakterisieren in 7csQiyJY. 28) fassen soll.202 U. dem präsentischen Sinne von „steht rings gegtccöilov gibt schlossen da". die unten S. halb Der Genitiv den Umfang an. oder rö adverbiell im Sinne Summa" (wie vielleicht in Z. so wird am Eingang dieses alle Abschnittes bereits gesagt haben. so enthält die Zeile nur 25 Buchist. am Anfang es Darstellung schon erwähnt hatte. B. in Z. was nach den obigen Ausführungen zu kurz als Da wir 28—30 Buchstaben ivsvi)\yovTcc alle Norm festgestellt haben.lsiTaL. dessen das ^tsqiy. Munichia usw.sxlelG&ui besteht. Ob man ovi-iTTccv ov^icav als Adjektivum direkt mit xüyog. TOö ]IeiQC(L\- €V€vi][yovTa 7csgix€]]- xXeiTCd araöUov 77r[ aeiog äQ[y\ov.nruv voraussetzt. 203 zitierten Worte des Dio von Prusa. Einer außer tsoodgiov gestanden haben. so werden doch bei Nennung von 28 in rö ovfirrav eine Zea. verbinden. Schluß nur der lautet also: Name Es können danach hier Somit bleibt für den des Erbauers dieser Mauer übrig. den Umfang der Mauer festzustellen. Es gilt endlich. daß der Verfasser die wollte. Von dem Verbum ergänzt ist /. Nacli Thukydidos II 13. innerVgl. lasse ich unentschieden. .

279) rcksiövcov i] ivsvrjKovta Hypothese „ganz unmögliche Angabe" bei Seite schiebt. Inzwischen ist nun durch 1) die vortreffliche Doktorarbeit von August Frickenhaus Mauerreste geschaffen eine neue Basis für die Beurteilung der er nachwies. .Die attische Periegese von Hawara. indem daß die konoseit nischen Mauern ebenso wie die themistokleischen noch aus Steinsockeln mit Lehmziegeloberbau bestanden haben und erst etwa der Mitte des IV. v. Jahrhundert Athen. Vgl.). 4) Hiermit soll rein theoretisch die Mögiichiteit angedeutet werden. auch seinen Plan III). 135 ff. S. Messungen von Altens ergeben sich aber mit Einrechnung der fang 79 Schrittstadien (zu 164 m). durch zu lösen gesucht. daß die jüngeren Steinmauern vielleicht nicht an allen Punkten dem Zuge der kononischen Lehmziegelmauern gefolgt sind. 3) Athen. auf Grund dieser neuen Erkenntnisse den Umfang der themistokleischen und der kononischen Mauer sowie der jüngeren Steinmauer'*) in Kilometern oder Stadien zu berechnen. Jahrhunderts nach und nach teilweise in Stein umgebaut worden sind. 2) 123 ff. Bonn 1905. 203 Nach den der (themistokleischen) Ringmauer 60 Stadien. und Noack selbst bezeichnet zum Schluß ihre Fortführung als notwendig. Abge- schlossen sind diese Untersuchungen noch nicht. Mitteilungen XXXIII 1908 S. 8) von 80 Stadien passen würde. und 473 ff.^) Noack hat nun bereits unternommen. von Frickenhaus' Theorie ausgehend 3) die erhaltenen Reste der Piräusmauer nach ihren technischen Eigen- tümlichkeiten den verschiedenen Bauperioden zuzuweisen. während er die themistokleische quer über den Rücken der Akte führt (vgl. Hafenschenkelmauern ungefähr 13 km was zu dem Ansatz des wenig glaubwürdigen Aristodemos V 4 (FHG V S. 33ff. S. daß den divergierenden An- gaben zwei verschiedene Mauerläufe zugrunde liegen: die Mauer des Thukydides von 60 Stadien sei die themistokleische. Ihre Bestätigung fanden manche Grundgedanken von Frickenhaus durch die grundlegenden Forschungen Fer- dinand Noacks es über die athenischen Stadtmauern. Mitteilungen XXXII 1907 S. XXV 4 (Arnim II S. ist noch Die Annahme von Judeich aber. 1) Athens Mauern im IV. die von ca. daß die thenicht erfüllt worden. 80 Stadien aber die kononische. Chr. 493. Die Auf- gabe. Diesen Widerspruch hat nun Judeich (Topogr. worden. der den Ansatz des Dio = von Prusa GxadUov die als or. Die letztere läßt er daher an den äußeren Rändern der Halbinsel entlang laufen.

c. Berl. unsere Periegese. u. dieses Maß. Von den Zahlen Kaupcrts (Monatsber. Die Strandlänge für die Schiffshäuser in Munichia und Zea wird auf 560 bczw. Sein überraschendes Ergebnis mit seiner freundüchen Erlaubnis hier mit seinen eigenen Worten mit: „Es wahrscheinlich. dazu noch die Linie zwischen den Einfahrtsalso türmen und dem Hafenabschluß des Piraeus (ebenda S. 386f. Aber da sich unten herausstellen wird. für die solcher kononische Mauer. ist sowohl von Frickenhaus (S. und zwar wahrscheinlich nach ihrem sagt.): deren Sicherung gegen die Seeseite wurde durch sie doch erst eine voUsändige. Akad. Eine Differenz definitive in ist Lösung ist also betreffs noch nicht gewonnen. wie etwa in Eleutherae) oder auf der Innenseite abgegangen haben wird. die Werften und das Emporion im Kantharos gegen die Innenstadt abgeschlossen waren (Judeich S. wenig daß bei solchen Maßangaben die äußere . Die unserer Tradition mit Hilfe des Umfanges der Piräus- mauern der neuen Frickenhaus'sdien Theorie noch nicht geklärt worden.) wie von Noack d. Ich hüte mich wohl davor. daß eine Berechnung auch einmal die Grenzmauern berücksichtigt hätte. 400 Jahre älter ist als Dio von Prusa. mit denen die Schiffshäuser der drei Häfen. ausist. daß nunmehr diese Tradition von den mehr als 90 Stadien auch bei den topographischen Untersuchungen als Problem ernster Dabei ist zu beachten. ovra araff i CO V übereinstimmt. von diesem aus technischen Gründen. WlLCKEN inistokleische Mauer quer über die Akte gelaufen sei. in der be- rüchtigten „Entdeckerfreude" diesen neuen Fund zu überschätzen. daß. Dagegen scheint es verständlich. daß unser Autor mit seinen xStadien mit Dios 7t l e l 6 v lo v ivsvi^y. d. Diese bedeuten für den Umfang des eingeschlossenen Gebietes nichts. während Dio dieses Maß für die themistokleische Mauer angibt. 206) . 14. 627) kommen also nur in Frage 11045 m. den man in direkter Linie auf dem Wallgang (die Türme einfach durchschreitend. Diese Differenz tritt jetzt aber noch stärker hervor. als bisher ins Auge zu fassen ist. S. von jenem aus strategischen.Baulinie' mit sämtlichen Turmvorsprüngen zugrunde gelegt worden ist. wie sich unten ergeben wird (S. so ist doch nicht zu leugnen. 626 unten) mit 270 m rund 11300 m. wie etwa die des Burgtores durch den Torhof dahinter. 37) bestritten worden. Ob ein Umfang sachlich überhaupt diskutierbar darüber kann nur die topographische Forschung entscheiden 1) Während der Korrektur dieses Aufsatzes hat Ferdinand Noack auf meine teile ich ist Bitte diese topographische Frage untersucht. ein sehr viel älterer und wahrscheinlich reinerer Repräsentant dieser Tradition. Anm. 41 Anm. 393 f. i). da wir durch Ergebnis 90 d + obige Interpretation zu dem überraschenden gekommen sind. — .204 U. Umbau in Stein. daß unsere Periegese um ca. 1879. was jedenfalls einen Widerspruch mit Thukydides darstellt.

. JAPAK0NTACTAAI0[. Diese Deutung. in unsern Text geradezu h'Fit'ifxovTa nevre einzusetzen. zusammengestellten Punkte rund 2400 m. Man wird die runden Zahlen 600 und 1200 einsetzen dürfen. — und zwar Zeit. m. der und anderseits ist Umbau in Stein nach und nach erfolgt. . eine approximative wäre.. Die 60 Stadien des Thukydides bleiben auch jetzt noch ein Problem. — 24 schwer zu entscheiden. so wird . f.]KeAHAAY[. Die attische Periegese von Hawara.// Dahinter Spuren einer Rundung. dafür roxkoi. den ganzen Satz bis votloii zu rekonstruieren. 7) i). zu 164 m gerechnet. von zwei Parallelmauern jeder das Maß von 40 Stadien zuzuweisen. dafür auch II 13. §4. 193). daß die Schluß- ]g£ioq eQ[y]ov wahrscheinlich auf den Erbauer der kononischen kleischen Mauer zu beziehen ist sind. die ich T. so daß sich der Gesamtumfang auf rund 15500 m stellt. ..6 Stadien in jedem Falle also. Die schriftstellerische Aufgabe. 22 . oscog daß er wohl nicht als ein einheitliches egyov Da es wenigstens ein attisches Demotikon. dessen Genitiv auf endete. ? r) Dafür spricht T€r]raQdxovTa (sie mit Länge dieser Mauern (Thukyd. oben Nach Gewinnung von gab (s. wenn ich 1120 m angegeben. THCeYPUUÜHC Es ist Ol Spatium. da zumal bei Zea die Grenzmauer der vfwaoixoi zum Teil weiter in's Land eingegriffen hat. 7rsqii%ovTCii (statt n^veyovjai) ist es jetzt möglich. . oswg der Genitiv des Vater- namens sein. (die Zahl 40 von Diels) schon vor 20 Jahren wird durch das Original nur bestätigt.]UJCeAA . [a]xeA?j. . Der Verfasser wendet die sich nunmehr zu den langen Mauern. könnte man versucht sein. Das sind. 24 oYKAAO[. ob am Schluß U oder . olXLeT[. so bezeichnet werden konnte. 20 21 Die langen Schenkel.. die bekannte die vorher beschriebene Piräusstadt mit Athen verbanden. Im Piraeus gewinnt man im Anschluß an die von Judeich S. 1) Weitere Angaben bei Wachsmuth I 334. . 23 NoTIUÜI 25 20 Vor zu lesen ist. wie das Fragment es verlangt. An den der themisto- Mauer aus chronologischen Gründen nicht zu denken. nepiexoNTAiTeix[. 205 Aus dem oben Gesagten worte '[n:[ ergibt sich zugleich. W. hat unser Autor. . nicht gibt. . orddioi. . der Mittelmauer. auf konjekturalem Wege S.. 94. für einen Zustand in nachkononischer — Wenn diese Rechnung nicht." wie Noack selbst hervorhebt. [. der Name z. auch wenn die einzelnen Zahlen kleinere Abänderungen zulassen. mehr als 90 Stadien. 393f.

WiLCKEN der Weise gelöst. Schenkel üblich gewesen die von während phalerische Mauer noch stand. 8rt avvfßovlevofv ^uii.al 21 ragdy. auch möglichen Ttöhg sagt. werden eingefaßt von zwei Mauern. 213. 23 2) axelri (5' nv^rd iiaxoA xn). II 13. wie ich glaube. Aber hier liegt die perikleische Zeit in der Vorstellung des Sprechenden.ovTa oräöio[i tov äGrsog\ y. mit tovzov an i) gehenden Satz anzuknüpfen.cti\ 22 7C€Qi€xovTC(L rEiy\£Gi ßoQsLioi TS 23 voritoi. mit anderer Nuance. 7: rö /^israBv In 22 habe ich geschwankt. — von xca rov äoreog erden vorhervgl. unten S. unten Zu der Bezeichnung der beiden Parallelmauern als rö ßÖQetov und ro vöriov reixog verweise ich auf Wachsmuth (Stadt Athen I 329). Konon wieder aufgebauten früher.ovair. Die älteste 7 (a. daß diese Bezeichnung erst für ist. S. einer Nord.206 nicht irre. 1) Auch sonst liebt unser Autor Hyperbata 18 : 10 xali'>' Spar änißdUfir ixäaT[r]v.tif^i fiioov Tftiov?. rd 7ifpt\Söi]TÖv ioriv 'ApTEin(ioi [if^ör. die zwischen der eben erwähnten Piräusmauer (natürlich gerechnet von wo die Schenkel sie treffen) und der Stadt Athen sind. wenn unsere Handschrift nicht sonst die Zahlen schlage hier Worten ausdrückte. Thuk. ^) die südliche jener beiden Parallelmauern rö öia iaeoov hieß. rov TS fiaxQov rov Zu ts (DaXrjQixov. in U. die von Konon wieder aufgebauten sind. W 5 u. der hervorgehoben als die hat. zu Zeit unseres Autors dem auch die Wir kommen hierdurch Untersuchung über die f. zu demselben Ergebnis. rsiyjai ß in ob man Ich r£ix[oTv sagen Ich würde vorziehen. ja die Worte rov iStA uiaov könnten geradezu als Reminiszenz an die Perikleische Rede gemeint sei. soll. 220 langen Mauern.). Die Anwendung der neuen Terminologie einzige Ausnahme liegt scheinbar ist bei wohl bei Andokides III Plato Gorgias p. statt — i) das üblichere rov doreog vor des natürlich in S. ir(rri[xorTa TTtpixiyAfiTai ara- Sio>v'. 455E rov i^td vor: JleptxXiove Si xnl avrde (Sokrates) rJKovov. rf^g Tcöletog. iitrali) Die Trennung des klärt sich zur öe tovtov re Genüge durch -/. daß er sagt: die 40 Stadien.cd die Absicht. 391). 20 Ol u£T[a^v ÖS rovTov rs tet]v. die unser Autor hier erwähnt. Ich proponiere hiernach folgende Ergänzung: der Stelle. wiewohl der Verfasser nachher 30 freilich.und einer Südmauer. daß die uns führen wird (s. .

wohl auch dem sonstigen Sprachgebrauch (ungenau Plut.laxQä xalovOiv]. daß damals (411) das Bild auch von den athenischen oder „piräischen" scheinlich Mauern gebraucht wurde. von Anwendung älteste Die gebraucht. I 103. Thuk. .und Südmauer auch „lange Schenkel" geEvQÜTcrjg zu nannt wurden. der Verfasser sagt im Anfang nichts weiter. hat sie überhaupt nicht oy^ekrj ist wohl die bei Aristophanes Lys. aber wahr- daß die pbaleiische ganz abgesehen davon. Pal. 2: Ilti^aiy. Immerhin läßt der Ausdruck vermuten. als es nur die Nordmauer und die phalerische Mauer gab. erhalte. 207 Endlich betone ich. Ich denke. aber hier werden T« MsyaQixä oxelrj SO genannt i) (vgl.oli 1) x/tItui xolsSa nuoa axeXeaii'. daß Dies Gegenstück zu den MayuQixa anelr] in Antliol. von den beiden Parallelmauern Mauer damals wohl schon im Verfall be- — griffen war. daß die Übereinstimmung mit Thukydides betreffs der 40 Stadien zeigt. Darauf führt auch das Fehlen des Artikels vor GxeXr].Die attische Periegese von Hawara. wenn es vielleicht auch nirgends so deutlich hervorgehoben wird. etwa Kimon fiaxgcöv lEiyßv ä aycelr] xalovoi. Ich betone. daß diese volkstüm- führen. daß die Differenz mit ihm bezüglich der Piräusmauer nicht etwa durch erklärt Annahme verschiedener Stadien av und ovx werden T'^g darf. Ich nehme es als Bezeichnung des Erdteils und glaube. nehme ich es als Objekt zu xalovoiv und ergänze: [2]x£?<. Besondere Schwierigkeit hat mir die EvQcb7cr] in 25 gemacht. Thukydides ich nicht irre.r] ö' av[Tä (. denn nur für Aber aus jener Zeit liegt. womit Plut. VII 406. 4). daß der Verfasser in einer Apposition zu dem Vorhergehenden sagen will. 1170. ich genau 29 Buchstaben (+ Spatium) 13: rcöv Vgl. ist Schwieriger eil und zu sagen. diese Bezeichnung noch nicht vor. Für die mythische Europa finde ich hier keine Anknüpfung. wie wir [G]x€lr] d' dlö[y]c()g einem verständlichen Satz vereinigen sollen. An sich wäre ja denkbar. Da av[Td als Nominativ (etwa zu xaleltca) unpassend wäre. Kimon 13). entspricht liche Bezeichnung schon in der ersten Zeit entstanden wäre. als daß die eben erwähnte Nord. wenn eine Zweiheit ist das Bild passend. daß nach unserem Autor nur die beiden Parallelmauern diesen Namen Das nicht auch die später erwähnte phalerische Mauer.

oben in nächsten Zeile haben wir wieder Längenangaben Stadien {--/. §5. ein ebenso niedriges x in raoaxorra in 21) oder auch rr. WlLCKEN Mauern als „lange Schenkel" nicht ohne Grund in Europa allberühmt sind oder dergl. 28 Der letzte Buchstabe scheint auf den ersten Blick o zu sein. Aber nach langem Schwanken bevorzuge ich doch die Lesung sXl. und dies führt auf e/doyificbzaTa wozu die Rundung hinter / gut de . . 193). Ein ähnlich kleines e steht charakteristische Querstrich sichert die — in der nächsten Zeile in Öeor. dkölyjiog i?.i(ÖTara cvra öia\ 25 rfjg EvQcb7cr]Q. 208 diese U. Mor. ist zunächst die Erwähnung des Sikeliahügels In der 26 (vgl.a).. 29 25 Vor kann (vgl. Die 25 26 27 28 p halerische Mauer. Zu «/t würde ich keine andere Ergänzung p. und in 29 daher wieder eine Zahl darauf das leidige hat. . dann eine Summierung. paßt. Außerdem würde die Summierung von 9|.. f ein Spatium. daß die gebotene Stadienzahl mit den früher genannten Stadienzahlen der langen zusammengerechnet wird.. der ^ sein z. Der einzige in feste Punkt S.ivr]ai}}i]öO}ictL 108E verweise: rdv övnov ^Kfcivearäxiov v. ein für den Text befriedigendes Resultat ergeben: es läge zwischen . .ko[yif. Dieses Stück gehört zu den schwierigsten. Gv/nTcav ysiv£[a0^ai) öf. £. 17 gleichfalls mit rd o^unav die Gesamtsumme gegeben ist. Der Satz würde also etwa lauten: 23 24 Ol)-/ [— J/C£A?y 6' ccölrä fxcr/iQci 'Acclovaiv].nANrGING[. wofür ich auf Plut. Daraus folgt dann mit Notwendigkeit. natürlich auch in Stadien (ro (öey. daß auch in unserem Paragraphen eine Mauer ') Mauern 1) Eine Hinzuzählung auch noch der Stadien des Piräusringes ist hier um so mehr ausgeschlossen. 26 Der — Lesung des verstümmelten e am Schluß. das mir am meisten Kopfzerbrechen gemacht in 26/7 Die Tatsache der Summierung führt zu der Annahme.[. als für diesen bereits in Z. KoNTACTAAIOY[. aber der links über den Halbkreis hinausgehende Strich spricht für ein e.cu jcüol öiä öröf-utTog.ovTcor. ToCYJa. CIKeAIANnPoHe[.ovra araölovlc). .. AGKAAeoNTUUNf.B.l-f 40-[-40-|-35 ebensowenig 206 und 214. finden als e^fpccveorura. Hinter f der Anfang eines Buchstabens. . l. .

so kann in sein. wie wir sahen. Schon Ulrichs hatte die phalerische Mauer über Mauer die Sikelia geführt. muß von der phaleso Werden ist diese Schlußfolgerungen als zwingend anerkannt. beim H. ist von der topographischen (Reisen II Forschung Plan III) worden. i) Ich glaube. Georgios. Vgl. die ihrerseits wieder mit dem Stadtring fortifikatorisch verbunden war. denn 7tQorie wird kaum anders als Der Mann. Mitt. phalerischen Daß die Sikeliahöhe. an der Ostseite der phalerischen Bucht. Kaupertu. innerhalb des Zuges der Mauer bereits gelegen erkannt hat. zu welchem Punkte diese Mauer von der Stadt aus geführt worden ist. an. 209 beschrieben wird. Zu dieser Schlußfolgerung paßt es gut. wenigstens noch p h a 1 e ri s c h e zu Zeiten des peloponnesischen Krieges. Topographie S. Ihm schließt sich 148 f. phalerischen ersten es für die topographische Festlegung der hier von größtem Interesse.) einen Anschluß an den Piräusring nachweisen hier Ich kann mir ebensowenig wie bei dem Problem des Piräusringes über die topographische Seite ein fachmännisches Urteil 1) Nia 'Ellas 1874 Nr.Die attische Periegese von Hawara. Die auf der Sikelia beobachteten Reste von Befestigungswerken hat aber zuerst Lolling auf die phalerische gedeutet. unserm Paragraphen kaum etwas anderes als die Mauer sein. waren. daß ein Perieget die auf den allerdings unfruchtbaren Gedanken verdrei Mauern zusammenzuzählen. A. Während Curtius. daß der Literatur! — Mauer Mal in der Sikeliahügel zur Orientierung dieser Mauer — und zwar zum verwendet wird. daß von dieser dritten Mauer im Gegensatz zu den beiden langen Mauern (vgl. so daß es einigermaßen verständlich wird. XXI (1896) S. rc^qieyovtui) im Längen der gesprochen wird. Judeich. eine schöne Bestätigung Größere Differenzen bestehen dagegen betreffs der Frage. den Endpunkt suchen. Präteritum TcqoriB\i ergänzt werden können. wir dürfen in der dieser Angabe unserer Periegese Beobachtungen sehen. 148f. 339. S. glaubt Judeich (Topographie zu können. Athen. der von der kononischen spricht. mit jenen zusammen ein einheitliches Verteidigungswerk fallen konnte. denn mit xö ovinxciv werden gleichartiger Objekte doch nur die Maße zusammengezählt beschrieben sich beiden langen Mauern nächsten Paragraphen beschrieben Da nun vorher die und der Verfasser im zur Stadt Athen wendet. im Präsens rischen Mauer im Präteritum reden. 14 . Graeca Halensis. Mauer. die. 3. darstellte.

die Mittelmauer nachträglich hinzuzufügen. Sachlich aber scheint mir dagegen zu sprechen. Daß Judeich genötigt ist. wenn auch diese ngdg röv TltiQuiä gelaufen wäre. Vgl. daß die Worte bei Thuk. wenn schon durch die phalerische Mauer äorv und neiQuuvg zu einer Festung zusammengeschlossen gewesen wären. 7). und nicht nur die Teilstrecke bis zur Sikelia umfassen soll. da diese Ergänzungen mit 3 Buchstaben über die äußerste Möglichkeit hinausgehen.vxlov rov aorsog Thuk. Ich gehe davon aus. daß es überflüssig gewesen wäre. WiLCKEN Nur dies möchte ich bemerken. Hinter '£/ [ob hat das entscheidende Wort gestanden. daß unser Autor diese dritte Mauer irgendwo als die phalerische charakterisiert haben muß. Dieses letzte End- muß hier aber um so mehr ins Auge gefaßt sein. wie Damit ist z. und mit vTisQ Tjjv] ^fAcliav etg 7tQofj€[i Ist ihr Weiterer ist Verlauf geschildert. 7 U. daß uns nicht vollständig erhalten denn hier hat es klipp und klar gestanden. möchte ich doch die folgende Überlegung nicht unterdrücken. als die fol- gende Maßangabe doch jedenfalls ebenso wie bei den langen Mauern den ganzen Verlauf bis zum Stadtring. ist es doppelt zu beist. sein. so bleibt zwischen de und vjc^q eine Lücke von 7—9 Buchstaben. ziel 13. denn Mauer lief über den Sikeliahügel bis an den städtischen MauerII ring {fTQög röv y.210 erlauben. yiag. Auch würde der damals offendides würde die nördlichen — — bar noch beabsichtigte Schutz der phalerischen Bucht durch die von Judeich gezogene Mauer kaum 25 erreicht worden ist. wo die phalerische Mauer ihren südlichen Ausgangspunkt gehabt hat. B. Nicht fFQÖg oder diese oder i^ci Tr}v] :^rAeUüv zu ergänzen. schon räumlich ausgeschlossen. Setzen wir diese Ergänzungen in Z. 211. auch unten S. So bei der Ungeklärtheit der topographischen Frage den Ausgangspunkt der phalerischen Mauer hier in die Lücke zu setzen. Zumal dauern. II mir nicht für Judeichs Auffassung zu sprechen scheinen: Thuky- Mauern kaum durch die Worte t« ök fiaxQcl relxi] /iQög tdv IIeiqulü von der vorhergenannten phalerischen Mauer unterschieden haben. diese Frage noch kontrovers die Z. sei es daß er sie . 35 Stadien eine Textverin der Maßangabe des Thukydides derbnis anzunehmen. nicht verzichten können. 'Ex [ös rov Ileiquiiiog oder 'Ez [ök rfjg dlovvi- man von Judeichs Standpunkt aus erwarten könnte. spricht auch nicht für seine These. 25 ein. 13. auf die Artikel aber würde man nach dem Vorhergehenden waghalsig es ist.

weil sie über Phaleron gelaufen sei: Worte des Thukydides zeigen nicht nur. als schließlich Thukydides I 107. vorkommt. hätte. der Mauer 27 TtQofjsi. tö (DaXr]Quöv allein daß unser Autor hier auf tsTxoq verzichtet würde in der Tat für den noch unkundisein. glaube ich nicht.dv x^lyoc.dv Platz rsLxog schon in würde hier nur tö Zumal das Wort dem vorhergehenden Satze (von 23 an) nicht mehr finden. tö t€ (DaXrjQÖvöe xal TÖ ig TlELQctLä. Ich wage diese Ergänzung um so eher. 211 Tö (Dcdr]Qiy.Die attische Periegese von Hawara.). sondern auch. gen Leser nicht klar genug Möglichkeit. Hinter TtQofjsli folgte nun die Maßangabe ein. daß Phaleron der Endpunkt dieser Mauerlinie war. 2 f. Georgios Wenn andererseits die Ausführungen von Milchhöfer über die Lage und Ausdehnung von Phaleron richtig sind (Text zu den Karten von Attika II S. der Länge so ergibt 14* dieser Mauer. als Entweder stand dieser Name ist. denn es fragt sich auch hier- am Meere nach. die Richtigkeit voraussetzt. Wort OdlrjQov 25 ausgefallen und dann können wir nicht anders ergänzen als: 'Ex [de (DaXi]Qov vjtsq rirjv] 2tx€Uav TCQofis[L yirl. Der Text dazu nur in zwei Möglichkeiten. die Sikelia gerade in der Richtung auf den H. äors] notwendig zu ergänzen 0alr]Qiy. [de (Dah)Qov. also die phalerische nur heiße. Da aber am Schluß dieser Zeile. von dem die Mauer ausging. 1 deutlich genug OdXrjQov als Endpunkt dieser Mauer bezeichnet. den Ausgangspunkt der phalerischen Mauer an einem viel weiter nach Westen hin gelegenen Punkte der phalerischen Bucht zu suchen. die phalerische Auch an dieser Stelle scheitert Judeichs These. nicht auch noch xelxog. könnte dies insofern verläuft. Doch ich überlasse den Topographen das Feld. und wo der Punkt von Phaleron war. als eine Stütze für die These von Curtius-Kaupert gelten. 7) oder sonst irgendbietet wie mit Odlriqov Subjekt zu in Beziehung setzte. daß das Dann in bleibt aber nur die zweite ist. wie wir sehen werden. Setzen wir die Zahl des Thukydides STtl 7ievTs . (28 Buchstaben + Spatium). II 13. nannte (wie Thukyd. Nachdem durch unsere Periegese die Annahme bestätigt ist. wie den Piräus als den der langen (Nord)mauer: rjg'^avTo ös xai xä fxaxgd rsr/rj ig -3^d?MGGav Idd^rjvceiOL otxoöofxsiv. daß Mauer sich an den Piräusring angeschlossen habe. daß die phalerische Mauer über die Sikelia lief. daß dieser Endpunkt diese lag! Leider wird durch diese mit Thukydides übereinstimmende Ergänzung 'Ev. wo Phaleron lag. die topographische Frage nicht entschieden. könnte man geneigt sein.

Ich bedaure um so mehr. und dies ist die härteste als Ich habe keinen anderen Gedanken finden können. Da deövrcov in dem Sinne von „fehlen" außer ist. wiewohl wenigstens (bei Plutarch) in späterer Zeit auch diese Hiernach und die von der Summierung ganz zu trennen. daß hier angedeutet daß zur Zeit des Autors die phalerische Mauer der nicht Daß der Verfasser nach die phalerische Mauer er zurzeit Summierung hervorhöbe. jenen Fällen von Zahlensubtraktion mir nicht bekannt eher an das absolute deov denken (indem es nötig Infinitiv soll würde ich ist). daß mehr bestehe. Einstweilen kann ich also nur folgenden Vorschlag machen: 25 26 ^ly. 3). kann annehmen. etwa rgirov oder I'isqov reixog. Setzen wir nach obiger Rechnung ist also öeovrcov y€iv€[o^ai exardv 7r€VT£'/Mi]Ö£yM ein. 208 Anm. SO ergibt das 31 Buchstaben. führen. Wie stimmt hierzu dey. Wem das durchaus zu viel ist. eine allgemeinere Bezciclinung der Mauer. ob Die Ergänzung wird wesentlich davon ab(also man die ganze Zeile 29 dazu zur Verfügung hat noch bis 19 Buchstaben). da der Name Phaleron schon genannt ist. aradiovg) statt öeövTtov zu erwarten.fXiüv 7i'x \ö^ (DciXriQov V7ikQ rtiv] ijcl jc()Oi]e[i nsvxe xai igiä]- . II 13. Auch wäre ösovrag (scil. Zahl endet mit dexa. Aber wie der Gedanke augedrückt ich sein in der Kürze dieser Lücke. wenn wir dahinter üore die für das folgende rö avLncciv yeive[oi^aL ergänzen. Nun kommt Summie- rung der drei langen Mauern: 40 + 40 + 35 = 115. bleibt nur noch dsovrcov zu deuten. hängen. schrieben was aber wohl kaum nötig Nun Nuß. denn eine andere Summierung habe ich nicht auffinden können (vgl. keinen evidenten Vorschlag machen zu können. nicht zu 115. als durch diese Unsicherheit auch das Zutrauen zu meiner Ergänzung des vorhergehenden Passus beeinträchtigt werden könnte. WiLCKEN genau 29 Buchstaben für Z. dafür habe keinen befriedigenden Vorschlag zu machen. oder ob bereits der nächste Satz hier be- gonnen hat. ist.).212 xal TQi(i]xovtct araölovlg U. S. daß ysiveai/ geist. wäre an sich verständlich. fehlte. etwa Thuk. In 27 wird nun. einem solchen Falle eher Konstruktion begegnet. 26. einzusetzen sein: auch dies ergibt 29 Buchstaben. wovon ein abhängen würde. denn hat vorher diesen Tatbestand nur durch das Präteritum angedeutet.ci dsovrwv in 29? Zunächst denkt man hierbei an eine Subtraktion der 10 von einer größeren runden Zahl (vgl. Aber eine solche Subtraktion könnte nur zu in 190. ist. 290 oder dgl.

. . . die Theseus durch den Synoikismos zum politischen in Mittelpunkt der Landschaft ich gemacht hat. .]S7Cl COT . 7l[.l€v[0V . . . Hier bricht der Papyrus ab. II. Mehr habe was mir nicht auch nicht zum Text würde unmöglich erscheint.]'n .) 9 ßgiav (OQolöyiov 10 1^' e . . . iT[^dg ök fxsarjf^i]- (29 + Spat.äör\rjv oxidv] (30) . 30 31 0HCeoC6ProNHnoAI[. sondern Ttöhg.Die attische Periegese von Hawara. . ] [. .]6 .]CYN(JUK1[. . einzigen Stadt. Als Ergebnis meiner Interpretation von Col.\SQS . . . . . 213 27 xovra GTadiov\c tqltov (?) TBL%og ögts] 28 TÖ GVfinav y€lve[o^ai evMTÖv Ttevrsxai]29 dexa. [. . . j(7i re xal . . [ . 29. . . AJuieN .]JLieNH[. 7 r]To[. 32 hatte ich schon früher auf diesen jetzt Synoikismos bezogen. deov §6. 7t[ 6 €T€q\01 ?]g 7t€QL€o[T]£f.\v GVV . . . . . .] . er sie Er nennt als sie nicht doTv.]. .[. . sondern in 30 mit Qrjoetog beginnen. . offenbar weil In als zunächst wird politisches Auge faßt. .[. so mit diesem Asyndeton mit rhetorischem Nachdruck die Beschreibung der Stadt als i) ein neuer Abschnitt des Werkes gekennzeichnet: der Qrjoecog eqyov 7i6}u\g eoriv. Der Autor Gebilde Qr]0€{co)g ins ist nun bei der Stadt angelangt. . beizusteuern. .[. 8 vaioooiy. . 7tQ[. . 2 3 4 .]lifievo[g . 5 vs(jo[Qioi?]g . .] . die Periode nicht schon in Z. II stellt sich Text mit Fortlassung des Unsicheren nun folgendermaßen dar: Kolumne § 1 1 . . . 32 33 34 . ev rfji Zeai l[ifxrjv . diesem die Sinne Athen von ihm iqyov genannt. . riöv [ ] DieTheseusstadt. . Das owtoxi Sollte. [.[ ritjv xa]- öjQctv €7tißällsLV £y.lf.[ . A . .ovg tceqlexiov. . . .

i£vov fisXior . Nr.[. .. ist der Text oben wie unten. rc(\. .uc[av .]v^ J.lAGTICA. . 33 34 . \[.ovra aTccöiov[g rgirovi?) rslyog &ots\ 28 xö avuTcav y£ivs{G&ca ey. 15 16 ffo[ Y.. Tö avi.) TüQcixovra GTädio\i. . .ari'jyuyev. 214 U^WlLCKEN §2 11 löv iiXi[o\v. .]ovvci)yi[a£v . rechts ist.i£v . 14 aAf[.. xca rov äarsog] (28) xeiyjjBai ßoQsLcoL rs ymI\ (30) ö' 22 TtSQieyovTcu 23 24 vorlioi. . . . .. ] .].]YnAP?Äl T[. .]cüiTOv GQaav/in']öi]\. . . . . . ..) 26 ^ly.a.) 12 ßör^TÖv ioriv 'Agrefiiöog {Ieqöv (29) 13 TeTSi\xi\af. Xöyq) rgo[. .] .]^evr^[.eiTcct (bis 30) araöicov ' l7c[ §4 20 21 ascog €Q[y]ov.. . . . 80...[. .al tqid]. . . ce/.. . . .(29 + Spat..] . Ol ^t£T[a|t) öe tovtov ts rerj- (30+ Spat.ov[ ]i . . . oTux [^]x£Xr] C(v[rä fiaxQa xaAovotv] (29) dici\ ccXö[y](x)g elXo[yi(x(braTa övtci 'Ex [ös (28) §5 25 rf^g EvQd)7cr]g. . .jneT6[. 'Ev ök rf] Movv[ixlai rd ^c£qi.. .]XoPGYTAI K\.aröv 7tevTEyai\§ 6? 29 öey.. §3 17 19 y. 2 3 4 . oYKANeTinPoC|. Teil die Schrift vielfach Bedauerlicher daß in dem erhaltenen ist. . jraQCiOvaaci . tov Uslqul]7C£Qi}ie]] 18 eLog TSixog ivsvrjlxovra yJ. .. .eXiav TCQofi6[i srcl Ttevts y. ... . 0ccIi]qov VTthq trjv] (28 + Spat.lCTAJULeNn[. [. 5 6 7 . . . . . 31 [. .(29) (29) 27 y. ..]ToTHN . . . [. .|. [. . Wie die Photographie zeigt. . öiov rCov § 6? [ (31) ] i] 30 32 Qriöe(i.]. .o)g egyov 7töli[g . ..\- tc€qi]. wie links unvollständig. ganz oder zum Teil abgescheuert habe bisher nur folgendes lesen können: 1 Ich .

[. [ . 3. . Anfang ein Horizontalstrich. der wohl Si oder h. q. — r] 3 Der kleine Strich vor o für t zu schräg. A . — 13 an o. oiy.AAA[ ]AAIN[ ]•[ 20 21 ff. HrAP[ 18 19 .]AloN . passend für %. . 15 Der zweite Buchstabe vielleicht geschlossen. wir niemals einer Periegese zugewiesen doch eine wertvolle Ergänzung zu dem größeren Fragment. der erste vielleicht — — 17 dyo[^]aZov nicht aus- Unter den wenigen erkennbaren Wörtern sind nur einzelne. 215 9 10 11 1N[. redet. Fassen wir die Ergebnisse der Textrekonstruktion zusammen. ]e(JU. vrcägBca ist und daß 7 13 äv exi nQog[ helfen 'nicht weiter. stellt Doch könnte auch anläßlich der Beschreibung In 5 eines in in Theaters von Choreuten gesprochen sein. wovon der Autor gehört xoQsvTcd in lese. GNL . . . wo das Hauptfragment anfängt verständlich zu werden. 12 13 .]0NeKACT0Y. a.AA[. hätten. . steht der Autor . — 14 Hinter re%vrjv &>. von u. Da. . H HJXATUUNHTHN[.. . . Die Periegese und ihr Autor. [.. r. . passend zu d-. — A Schluß: l oder 7 Den Anfang habe ich erst nach Reinigung der Oberfläche lesen können.. 14 15 16 17 ]ACTUUTGXNHN ']•[ ] J .n. daß der Autor hier ausführlicher bei der Be- schreibung von Kunstwerken verweilt. wiewohl auch ar]/xüTiüv nicht ausgeschlossen Damit ist die Erwähnung von in 81 ist II rexvrjv in 19 zu verbinden. Insofern das kleine Frag- ment. l[. AI [ . die uns ungefähr einen Aniialt geben.]<t)0oNO[ ]. anschließt. Diese geringen Spuren lassen immerhin verals muten. statt Dahin TOQsvtaL wie ich nach einigem Schwanken so Wenn von Choreuten innerhalb einer Periegese die Rede ist. Ist auf der Photographie noch nicht sichtbar.. dva\d-ri(xäTiov die Wichtiger mir. auf dem Chortänze dargewaren. ![.]. N . das. mag ein Kunstwerk beschrieben sein.Die attische Periegese von Hawara.. Rede zu ist. für sich erhalten. sein scheint. . 3.

als daß hier vielleicht eines Kunstwerkes von Choreuten (?) anläßlich einer Beschreibung vielleicht (?) und später ist von Weihein festes geschenken oder auch Gräbern die Rede war. Mauern. d. Hätten wir einige drei Kolumnen mehr. die in einer — — weiter vermuten. die Verbindung mit den Vor- gängern dieser antiquarischen Perigese. in den Vordergrund gerückt worden die Pausaniasfragen zu verwerten. die durch Roberts Buch soeben wieder sind. sondern erzählt nur vom Artemistempel. und will ich zurzeit nicht bieten wird es zu- wenn ich sie mit jenen verwickelten Kontroversen nicht in verquicke. so würde das Urteil vielleicht Und als wir nach den Fragmenten vermuten. die er Hier bricht als Tcöhg auf den Synoikismos des Theseus zurückführt. wie er bemerkt. auch die drei Häfen wahrscheinlich schon genannt. Periegetik sondern mich darauf beschränke. unsere Periegese in die Pausaniasprobleme. vorbehalten bleiben. hineinzuziehen und sie für Meiner Edition — und — wird. genauer den Kantharoshafen in als „umkränzt" Schiffser von Werften häusern und und erwähnt Sonnenuhr. und schließt diesen Teil mit einer Summierung der Längen dieser drei Mauern. ihr ihren Platz der Zumal dieser sich herausstellen daß unser für seine Autor zu den ältesten Art gehört. Nun charakterisiert er u. Die Hafenstadt hat er vielleicht schon vorher beschrieben. a. doch müssen wir wenigstens einen Versuch machen und die Fragen Möge es weiteren Untersuchungen". Nun wendet sich der Autor der Stadt Athen zu. Mit der Summierung der Stadien der Ringmauer schließt seine Behand- Der Verfasser wendet sich nun zu den langen Länge von je 40 Stadien den Piräus mit Athen „nicht verbinden. Nach diesen spärlichen Resten Urteil über die Arbeitsweise es nicht möglich. Daran fügt er einen Hinweis auf die zu seiner Zeit nicht mehr vorhandene phalerische Mauer (von [35] Stadien). anzuweisen. mit der alten ionischen .216 U. wird es zudem eigene Erklärung zunäclist wichtiger sein. die einst [von Phaleron] über die Sikeliahöhe lief. h. als „lange Schenkel" in Europa weitberühmt ohne Grund". unseres Autors zu gewinnen. mehr als eine solche kann Iräglich sein. oder wären auch nur die vorliegenden Kolumnen vollständig erhalten. hoffentlich anregen wird. Zea den Hafen mit den die In Munichia aber spricht nicht nochmals vom Hafen. In dem kleineren Fragment ließ sich nichts dies Fragment ab. schon anders lauten. lung des Piräus ab. WiLCKEN bei der Beschreibung des Piräus. zu denen diese Edition stellen.

sche Linie. ob nach einer gewissen Vollständigkeit gestrebt oder nach erkennbaren Gesichtspunkten eine Auswahl getroffen Diese Frage ist hier von der Beschreibung des Piräus nur den Schluß vor uns haben und nicht wissen. als wir . Trotzdem kann er auch bei dieser Darstellungsweise die Absicht Führer oder den Leser als verfolgen. den Leser einen bestimmten Weg zu führen. wie weit der Autor sein Thema hat. gefaßt hat. einfach als vorhanden hin bezw. er nennt die einzelnen Objekte nacheinander und stellt sie. 217 Periegese. von ihm übergangen ist. führt uns also vom Piräus über die langen Mauern kleinen als Er gebraucht zwar — wenigstens in dem Stückchen. für seine Darstellung sich als besonders Unverkennbar ist denn auch die topographipraktisch erdacht hat. oder den der Leser nun gehen soll. vorher behandelt worden sein. Natürlich braucht das nicht ein ist. aufzudecken. wie — — entgegentreten: die Stadt (eventuell mit ihrer Geschichte) — die Häfen rech- — die Mauern. das wir kennen — keinen Ausdruck. wenn die Piräusstadt. der ihn direkt Wanderer charakterisierte. Doch wir müssen mit zu vielen Unbekannten nen. Piräus. erzählt. in der die Objekte vorgeführt werden. Vgl. wenn er es überhaupt erwähnen um so schwieriger zu beantworten. wie ich oben als möglich bezeichnete. wie bei der phalerischen Mauer. Komplizierter ist die Aufgabe Zwar Kantharos Zea Munichia können eine Linie bilden. wenigstens im Großen: Piräus — die Schenkelmauern (mit geschicktem Seitenblick auf die phalerische Mauer) — dem Athen. Sollte diese vielmehr. daß früher da oder dort etwas gewesen ist.Die attische Periegese von Hawara. Weg zu sein. S. daß er das Bendideion von Munichia. Soviel scheint mir aber sicher. was etwa über Zea und Munichia schon vorher gesagt war. aber doch nur. Doch auch auf diese Fäden kann ich hier nur gelegentlich hinweisen. den er wirklich einmal gegangen in Wirklichkeit er. sondern es wird ein Idealweg sein. 197 über den Artikel vor Zeai. den vielleicht nach zahlreichen Wan- derungen kreuz und quer. Nicht minder schwierig bei der Knappheit der Fragmente ist die er andere Frage. die zwischen Kantharos und Zea sich ausdehnt. Der Verfasser nach Athen. um über die Prinzipien der Disposition zu voller Klarheit zu kommen. dann würde innerhalb dieser Stadtbeschreibung eher eine systematische Anordnung uns innerhalb einer Stadt. die Sätze meist mit öe verbindend.

Stofflich hören die Häfen. daß das Natürliche gewesen wäre. und man möchte daher auf die Ver- mutung kommen. i? 2 und den Schiffshäusern von Zea in § 1 nennen mußte. sondern nur t« d. schheßlich derselbe natürliche Thema gestellt hat. (?) in Nr. Stadtgeschiclite p. sowie die Kunstwerke und Weihgeschenke klärt wird. daß sie eurovon und berühmten". i) Zu einer festen Entscheidung reicht unser Material für die Skeuothek also nicht aus. daß Es haben. 3 ff. Ein genaueres der als Eingehen auf techer- nische Einzelheiten findet sich bei der Sonnenuhr. von Zea zu die Skeuothek zusammen mit den Schiffshäusern nennen. Wenn meine späteren Ausführungen über die Sonnenuhr richtig sind (S. deion jedenfalls übergangen hat. zugleich mit dem Hafen wollte. Milch liöf er bei Curtius.iLoloy(b%axa. Glanzstück sofort hervorgehoben Aber mehr als bestenfalls eine Möglichkeit ist das nicht. daß er eine Vollständigkeit in der Auf- zählung der Monumente nicht sich als erstrebt. CXVl sq. der Artemistempel. 223). unten S. Weniger sicher ist. . ist kaum zu glauben. deren bei Zweck dem Artemistempel. die Werften und Schilfshäuser. Es ist wie z. Standpunkt. ob er die Skeuothek des Philon. und man wird zugeben müssen. wird Da er aber das Bendiman auch von unserm Autor sagen dürfen. können wir in seiner Erzählung. daß Zäü habe. was Robert kürzlich für Pausanias betonte (Pausanias als Schriftsteller S. zuerst er schon an jener verlorenen dieses Stelle.218 nur in U. zwischen O^eioQijuara und Xöyoi scheiden.). die Mauern in Nr. Jeden- er den Tempel der Artemis Munichia als „den den langen Schenkeln sagt er. die Sonnenuhr. Daß er dieses glänzende und berühmte Bauwerk ganz übergangen haben sollte. wofür wir das sachliche Vorbild auch wieder Zu den d^eojgrjutTa gein der alten ionischen Periegese finden. eingenommen Herodot — — Vorliebe speziell für „berühmte" falls Monumente gehabt hat. päischen Ruf hätten. 7ciQi]xexEixi<^!.ievor be- 1) Vgl. 223). den auch die Vorgänger unserer Periegeten unser Autor eine scheint. um wieder die aus Pausanias geläufigen Ausdrücke zu gebrauchen. die zu seiner Zeit sicher existerte (s. WiLCKEN neben dem Tempel der Artemis nennen konnte. 81. 80. so kann übrigens auch diese unter charakterisiert die aiioloyönuxu gerechnet werden. B. wie auch in Inschriften und Autoren beide oft in einem Atem genannt werden. an der genannt war.

Mauern. z. 219 in Nr. was nicht als Ergebnis von Autopsie und persönlicher Erkundung betrachtet werden könnte. B. der mal nicht aus der mythischen. daß halten auch über diese an Ort und der. Im besonderen spricht die Beschreibung der Sonnenuhr in ihrer naiven Schlichtheit viel mehr dafür. 80. Auch an Erwähnung des aber dies- Artemistempels scheint ein ?Jyog angeknüpft zu sein. 201) — — vielleicht in (?) auch den des Artemis- wie er anderem Sinne auch den atheniauch Künstlern usw. sind die er Maße für die geben wird. sondern aus ist der realen Geschichte die Stelle noch zu dunkel. kann mit einiger Sicherheit bei der Dürftigkeit der Fragmente wohl kaum beantwortet werden. 24 Freilich liegt. als daß sie aus einem Buche herübergenommen wäre. geschöpft zu sein scheint. genannt hervor. mulieren. und wahrscheinlich bei den Weihgeschenken Daß der tempels Verfasser den Erbauer der Piräus-Ringmauer nennt (mit der Formel tov östvog eqyov) (vgl. die ich gern als „logographische" bezeichne. das in dem ovy. ich in dem Text über die O-sojQt^fxara nichts gefunden. ob der Autor aus Autopsie hat. schen Staat sonst als Qijasiog egyov bezeichnet. Die Berücksichtigung daß er die der löyoi tritt namentlich darin Beschreibung von des Athen mit dem Mythos von dem die Synoikismos Theseus beginnt. wiewohl man zuStelle Auskunft erwie ich oben schon konnte. schriftlichen Quellen geschöpft in oder. Auch das für Urteil. Das Einzige. um es von vornherein richtiger zu for- welchem Verhältnis Autopsie (nebst persönlicher Erkundung) und schriftliche Quellen bei ihm stehen. riegese ist. sondern an Ort Daß unser Autor aber auch die Maße der nicht mehr vorhandenen phalerischen Mauer anzugeben weiß. für ein Vorgänger der antiquarischen PeBabylon die Maße der Mauern mitgeteilt. daß sie auf der eigenen. doch sicher zu entscheiden. oder aus um es Die Frage. Sonst habe er sicher nicht schriftlichen und Stelle erkundet hat. dlöycog in Nr. ganz unfachmännischen Beobachtung des Verfassers beruht. daß er gern die Namen von Bauherrn. Hat doch auch Herodot. dürfte immerhin mehr für eine schriftliche Quelle sprechen. haben wird. S. zeichnet wird. läßt vermuten. 81. wobei der Gedanke an schriftliche Quellen sich uns nahelegt.Die attische Periegese von Hawara. würde das alles nur Autopsie . spricht für einen die persön- lichen Eindruck. die Quellen entnommen. andeutete. innerhalb gewisser Teile seines Werkes.

der wir ohne Zweifel unsern Autor einzureihen haben. ist. Erst in den nach Alexander dem großen dem Großen Spezialisierungsprozeß. Piräus daß der Verfasser von den 40 Stadien zwischen und Stadt zur im Praesens sagt: . die schon während des peloponnessichen Krieges. halte ich daran fest. wenn wir schärfer ins Auge fassen. zu werden brauchte und niemals wieder aufgebaut worden wird von unserem Autor Weiter hinab ßöQsiov führt als ein Werk uns die Tslyog. Den sichersten terminus ante quem gibt uns natürlich die HandIch schrift. wahrscheinlich ist. in welchem Zustand sich Mauern Athens zur Zeit unserer Periegese befanden. . die Einzelwissenschaften herausgebildet haben. Bibliothekswesen 1897. Bezeichnung der langen Schenkel als die uns auf den kononischen Neubau Schritt weiter führt hinwies Noch einen uns die Tatsache. Den weites'ten terminus post quem uns die Geschichte dieser durch sich antiquarischen Periegese. so andererseits die antiquarische „Perigese" im engeren Sinne entwickelt. und vöTLov (S. wenn H nur ä b e r 1 i n recht hätte mit der der Ansicht. daß wir eine türlich ist Originalarbeit eines Periegeten vor uns haben. an welche alten Periegetik unser Hauptfrage. 356. f. Und damit komme ich zu der welcher Zeit unser Autor gelebt hat.220 einer U. hat sich aus der älteren geographisch-ethno- graphischen Länderbeschreibung wie einerseits die geographische. in Autor gehört. Bis der Gegenbeweis erbracht ausgeschlossen. hängt mit von der Frage ab. Innerhalb dieser weitesten Grenzen erhalten wir ein genaueres die Datum. es scheint. denen er dies und jenes entnommen hätte. Im Gegensatz phalerischen Mauer stehen also diese Mauern noch aufrecht. wie verfallen war. Die phalerische Mauer. so daß sie 404 nicht erst geschleift ist. bietet taxiert. Na- damit nicht daß er Vorgänger gehabt Wieweit letzteres Stelle der habe. daß Papyrus ein „Auszug" aus einem bekannten Periegeten der vorchristlichen Zeit sei. habe ihr Alter oben S. 206). der Vergangenheit charakterisiert. das diese Vermutung rechtfertigte.rfQi\e'/ovTui reiy\eGi. 194 auf rund 100 nach Chr. wobei für letztere im Vergleich zu jenen Vorgängern namentlich ein noch stärkeres Hervortreten des kunsthistorischen Interesses charakteristisch ist. ") Ich habe vergeblich nach irgendeinem Kriterium gesucht. eben- 1) Centralbl. WiLCKEN Vorlage sprechen unser .

der Makedonier auch die mancherlei Niebuhr Jahre 256 Antigonos Gonatas die wozu außer dem geringen Interesse Kämpfe um Athen beigetragen nimmt man vielfach an.sicc(L war gleichfalls präsentischer Bedeutung zu fassen. So fing man langen in in der auch die in Mauern und die Piräusmauer nach und haus S. sich also zu [in imponierender Ge- schlossenheit] aufrecht da? Wie Frickenhaus oben S. bleibt daß durch nsouxovrcu die langen Mauern charakterisiert werden. Abgesehen von den Mauerbauten im Jahre 306. noch aufrechtstehend der Frage zu: bis Das Problem spitzt wann standen die langen Mauern gezeigt hat (s. denn während von den .. durch die von Dionyder geschaffene. Fricken- Frickenhaus S. und so sind im Verlaufe des 3. waren die ur- sprünglichen kononischen Mauern Luftziegelbauten auf Steinsockeln. denn das Perfectum ns- gi]yJx?. Da der Vervon den langen Mauern sagt. 44ff. den sios zuerst Artillerie erfuhr. daß sie „nicht ohne Grund" Europa berühmt Zeit seien. nach Stein umzusetzen. seitdem die Makedonier sich nach dem in der Munichia verschanzt hatten.langen Zerstörung Athens durch Sulla im Jahre damals wurde der Peribolos fasser aber in geschleift. von Philipp zuerst im Osten eingeführte machte einen zeitgemäßen Umbau Mauern Athen not- wendig.). 203). ist. Seit verfallen. Mauern schon vorher nur noch Stümpfe übrig waren. als für zweifelhaft hält. für die sonstigen Mauern kaum etwas geschehen. von Nr. Mitte des IV. aber auch für die langen Mauern die Belagerungskunst gilt dasselbe. Zu den Jahren 337 und 306 vgl. Jahrhunderts an. 5ff. wo die Makedonier mit gewissen Unterbrechungen weiterhin bis 229 Athen beherrschten. da solche Ziegelbauten den Anforderungen der modernen Verteidigung nicht genügen konnten. als so hat er sie hiernach wahrscheinlich sie zu einer gesehen. im besonderen die langen lamischen Kriege Mauern nach und nach haben werden. daß unsere Schrift älter ist als die 86 vor Chr. 81. daß im langen Mauern geradezu geschleift . und 29ff. 221 SO auch der Peribolos des in Piräus. noch einen diese imponierenden Eindruck machen konnten. die Inschriften bei 20 ff. 24/5 Selbst wenn man Ergänzung und Deutung doch jedenfalls bestehen. Jahrhunderts.Die attische Periegese von Hawara. Vgl. die nur durch das Erscheinen des Demetrios Poliorketes ermöglicht waren. Daraus folgt zunächst einmal. Die epigraphischen Zeugnisse belegen dies für die Piräusringmauer (Frickenhaus S. Der Umschwung.

daß Strabo IX (404) p. ipsi Piraeum levi cum praesidio Das ist doch schon dieselbe relictum expugnandi facultas esset. älter sein 3. die Sulla im Jahre 87 vorfand.) worden. während er selbst den Piräus angriff. das hier sind bei Solche Horologien ich |) wie den Griechen. zweiten Hälfte Jedenfalls waren Mauern der des 3. 2) Judeich. 1. Situation.222 U. Kberhard-I. 26. daß unsere in die die langen Mauern noch auch noch voller Festigkeit kennt. 1. doch ist dagegen eingewendet Zerstörung . der antiken Völker" ent- Vgl. 89 Anm. B. Mauern noch eine Auch wenn durch Kommunikation zwischen Piräus und genannt werden. 396 nur eine durch die Lacedämonier die langen und in durch Sulla (86) kennt. a. 8 zum Jahre 200. Wachsmuth. Jubelfeier d. Topographie p. . WlLCKEN habe. ut. dum Philocles subeundo muros et comminanda oppugnatione contineret urbe Athenienses. Daß ist sie in der Inschrift bei Ditten- Sylloge^ 233 (nach 229) unter den auszubessernden Be- festigungen nicht genannt werden. muß als 200. ich mit Sicherheit sagen zu dürfen. älter als die zweite Hälfte des Jahrhunderts. wonach Philipp den Philokles gegen Athen schickte. als er das Museion räumte •). denn der Piräus könnte nicht levi die langen cum praesidio relictus Stadt bestanden hätte. mit Recht auf dieses Aufgeben gedeutet worden. a. außer Judeich O. die Man sehe qiii hieraus immer nur Worte inter angustias iiingit heran- seminiti muh. bracchüs diiobus Piraeiirn Athenis gezogen. gehenden Bericht in § 6 für nicht minder wichtig. wie B i 1 - fingers 1) Arbeit über „Die Zeitmesser Stadt Athen S. 4) Festschrift z.udwigs-Gymnasiums in Stuttgart 188t^. berger. soweit ich Eine Bestätigung findet diese Annahme durch den hat freilich bis- XXXI 3). Hiernach glaube Periegese. das aus der Beschreibung der Sonnenuhr folgere. Bericht des Livius her. Stadt- geschichte CXIV. aus denen allerdings schon hervorgeht. 1 629 Anm. 3) Vgl. aucli Milchhöfer bei Curtius. z. in hätte Philokles diesem Falle die Athener nicht auf die Stadt beschränken können. Folglich waren schon im Jahre 200 Piräus und Stadt zwei getrennte Festungen wie im Jahre 87. Jahrhunderts als Verteidigungswerk aufgegeben. Hierzu ich kommt nun noch beschriebene bestätigend ein anderes Argument. daß die langen Mauern damals halb Ich halte aber den vorherverfallen waren.

Die attische Periegese von Hawara. ist. daß Berossos. das nicht jedermann kannte und auch ihm selbst noch als merkwürdig erschien. historisch ist. Er berücksichtigt noch nicht die neue Griechenwelt. 223 nehme. Sizilien Vitruv IX 1) 8. auf wo er auch noch folgendes für diesen Ansatz. der dem Antiochus I. Jetzt endlich können wir die letzte Frage stellen. 2j Vgl. nicht daß die Griechen vor ist dieser freilich derartige Horologien gekannt haben. I 129 und dazu Ed. Josephus Ap. begegnet. als worden. Wenn er andererseits Europa und nicht blos Hellas in diesem diese ausschließliche Zusammenhange ziehung von hervorhebt. zuerst bei Pytheas v. Lesern zu erklären. so wird wohl namentlich an Einbe- und Unteritalien zu denken sein. in den Diadochenstaaten entwickelt hat. Wieweit die Nachricht. 1. Unser von dem Ruhm der langen Mauern spricht. Pauly-Wissowa III 316. Damit zunächst nur ein terminus post quem seinen für unsern Autor gewonnen. c. ob unser Autor mit einem der uns bekannten Periegeten gleichzusetzen ist. wie auch Großen konstruiert Papyrus gebrauchte Wort wQa Bezeichnung des Tages-Zwölftels nach seinen Darlegungen gleichZeit erst in der nach Alexander dem das in unserem falls erst in dieser Zeit. Schwartz. jenseits des Wassers. so werden wir unsere Schrift etwa der ersten Hälfte oder dem Anfang des 3. Vielleicht ist dies wie anderes nur aus der allgemeinen Anschauung abgeleitet. lasse ich dahingestellt.on Massilia. oder wenn nicht. Kombinieren wir dies Argument mit dem aus der Geschichte der Mauern gewonnenen. Daß er es aber für nötig hielt. . die sich drüben. Nebenbei bemerkt Betonung Europas wohl der einzige Anhalt in der Schrift für die Frage. was ein cbgolöyiov wird besonders verständ- lich unter der Annahme. nur als Ausbreitungsgebiet desselben hin. Er stammt noch Europa also aus der alten Zeit oder lebt doch noch in ihr. welchen Platz er unter ihnen einzunehmen hat. Jahrhunderts zuschreiben können. 2) Jedenfalls liegt auch dieser Tradition Zeit die Vorstellung zugrunde. daß Berossos den Griechen die babylonische Astronomie vermittelt habe. Vielleicht spricht Autor weist. diese Hemizyklien erfunden habe i). daß diese Erfindung damals noch etwas Neues war. Auch dies ist um ist 300 verständlicher als in jüngeren Zeiten. (281—261) seine babylonische Geschichte widmete. aus welchem Kulturkreis ihr Verfasser stammt.

) 1) haben sollte. daß unsere Schrift unmöglich 2. Die nur mit der nach in einem Fragment IV 506 f. dem Menekles von Barka ganz in der die wir aus seiner ihre Luft schwebt. der sicher nach Alexander letzten beiden dem Großen und ') vor den Dezennien des 3. So bleibt nur noch Kallikrates oder dessen Gleichsetzung mit Menekles. Von Kallikrates oder Menekles schließt Po man aus einem Fragment o i (FHG und IV 450 n. zu zeigen. da wir aus den periegetischen Teilen des Diodorischen Werkes keine Fragmente besitzen. 4). daß seine Schrift nicht mit der unsrigen identisch Autor seinen Platz in So müssen wir uns damit begnügen. die wahrschein- wie sein Titel ö TteQirjyrjT^g zeigt. unserem der Periegetik am Anfang des 3. Unter den wenigen Fragmenten. . Schrift rcsQi l4^r]v(ov haben (FHG IV 449 ff.224 Die Liste U. Der älteste ist D hat. Es fol- e m o n und gen die großen Periegeten des 2. nur Teile eines größeren peri- egetischen Werkes waren. Bleibt unser Autor Anonymus. Jahrhunderts aber auch ein zugewiesen zu haben. Vgl. Kaibel in der Strena Helbigiana S. 197 benutzte Fragment über den um ist. denn es scheint mir ein gesichertes Resultat zu sein. Wenn also keine Beziehungen zwischen so würde dies noch unserem Autor und Diodoros erkennbar nicht einmal sind. 4). knapp- gehaltenen. Pauly -Wissowa Die reizvollen Skizzen des Hcrakleidcs von Klazomenae ff. WlLCKEN ist bekanntlich klein genug. Dagegen scheiden Polemon und Heliodoros dem schon aus chronologischen Gründen völlig aus. haben wir nur Fragmente aus seinen Schriften „über Grab- denkmäler" lich. Schvvartz erschüttert worden. gegen die Möglichkeit einer Identität sprechen. inhaltlich reichen Mitteilungen einen sehr guten Eindruck machen. 2) (vgl.). Andrerseits spricht nichts positiv für die Identität. t hat. Jahrhun- dert angehört. V 662. 143 gehören nicht in diesen Kreis hinein. Heliodoros.) lasse ist. so wird er trotz der Geringfügigkeit der Fragmente doch als Vorgänger des Polemon Das früher geltende Argument. daß je er vor der Sulla- nischen Zerstörung geschrieben vertretenen S ich bei Seite. ^) Von D o d oro Obigem der einzige der der Zeit nach als Autor unserer Schrift Betracht gezogen werden könnte. 1 i o d o r o s „der Perieget". Jahrhunderts gelebt Jahrhunderts. genügt das schon oben Kantharos (n. wonach Diodoros sicher vor 307 geschrieben ist von Ed. a p h y 1 s Telephanes (FHG s. die durch S. {ttsqI fivT]fidriov) und über „die Demen".

sondern durch eine eigene Handschrift uns bekannt geworden Anspruch auf unser Interesse diesen erheben unter dürfen. und zwar nicht in Fragmenten. Ich wünsche unserm hochverehrten Sexagenarius. Wir wissen daß noch jetzt durch Fund Flinders Petries bei Hawara. treter als der vielleicht älteste als der der uns bekannten Vereinzige bis auf Pau- dieses ganzen Literaturzweiges. der nicht durch Zitate anderer. daß noch weitere Handschriften dieser Literatur dort zu Tage kommen. sanias. 225 und Heliodoros. in der Kaiserzeit solche Periegesen den Griechen Ägyptens ihr Publikum gefunden haben. ist.Die attische Periegese von Hawara. daß er es erlebe. sondern in wohlerhaltenen Rollen von vielen Metern Länge! Graeca Halensis. 15 .

.

81 .WiLCKEN.3^ . Die attische Periegese von Hawara.

.

Betrachtungen über die Deutung und Wertung der Lehre Spinozas von Benno Erdmann. 15* .

I .

Ein- sowie aus der speziellen Gestaltung dieser beiden Gedankenreihen in der Cartesianischen Philosophie. der die Zeit seit dem Erscheinen des Tractatus theologico-politicus (1670) bis um die Mitte der achtziger gilt Jahre des achtzehnten Jahrhunderts umfaßt. daß in den noch ungehobenen Schätzen der Leibnizischen Papiere irgendwelche für eine solche Ansind. wenngleich auch gegenwärtig noch nicht zu einem wohlgeformten historischen Ganzen vereinigt. die zur Stütze der alten Behaup- tung einer eingreifenden Einwirkung Spinozischer Gedanken auf die Konzeptionen der Leibnizischen Monadologie durchgeführt worden •sind. Auf die Entwicklung der philosophischen Gedanken Spinozismus während dieses Zeitraums. können nicht als gelungen angesehen werden. Abhängigkeit der Berkeleys und Wolffs Humes sowie auf die logisierende Systematik Christian keine kann überdies Rede sein. Spinoza dem öffent- lichen Urteil nicht sowohl als Philosoph. hat der scheint. nahme entscheidenden Gründe aufzufinden Es fehlt gewiß nicht an Analogien der beiden. nach ihren leitenden Ideen so divergieren- den Weltauffassungen. Die hauptsächlichsten Einzelheiten dieser Einschätzung sind dank sorgfältigen Spezialuntersuchungen bekannt. Von einem bestimmenden auf die fluß der Spinozischen Philosophie Lehren Malebranches. und es ist aus inneren Gründen wenig wahrscheinlich. keinen Die neueren Untersuchungen. Aber alle diese Analogien erklären sich aus den beiden Lehren gemeinsamen Fundamenten aus der Einschätzung : der mechanischen Naturauffassung der und der durch sie bedingten mathematischen Instrumentation wissenschaftlichen Methoden. Eine . ja als Repräsentant des Atheismus. sondern vielmehr als einer der gefährlichsten unter den Deisten und Freidenkern. wie mir sicher tiefergehenden Einfluß ausgeübt.Die Geschichte Philosophie läßt sich In der Deutung in drei und Wertung der Spinozischen Perioden zerlegen. dem ersten Abschnitt.

230

B.

Erdmann

Kantischen Lehren von Spinozischen Gedankengängen endlich hat

nur auf Grund offenbarer Mißverständnisse behauptet werden können. Somit bleiben für die Entwicklung der philosophischen Probleme
in dieser Zeit

nur die deutlichen Einflüsse auf einen Geist wie Tschirn-

haus und

vielleicht auf

Hemsterhuys.

Selbst Tschirnhausens Lehre

aber besitzt für diese Entwicklung keine wesentliche Bedeutung.

Auch
ins

den Deismus dieser Zeit wird man
Feld führen dürfen.
tativen Lehren des

für eine solche
ist

Einwirkung nicht

Denn

fürs erste

die Abhängigkeit der repräsen-

Deismus von Spinozas Religionsauffassung verSelbst bei Toland geht sie nicht tief. Nur einige der untereinzelt. geordneten Glieder dieser Vertreter der Aufklärung, wie Edelmann und Chr. Gabr. Fischer, sind von Spinozas Stellungnahme stärker Sodann hat selbst der Deismus in England und Frankbeeinflußt. reich in die Entwicklung der grundlegenden philosophischen Probleme
nicht ernstlich eingegriffen; er bietet nur einen charakteristischen
in

Zug

dem

Bilde der Aufklärung.

Allerdings sind die Einwirkungen gerade des tiefsten Gehalts, den die Schriften Spinozas darbieten können, durch die matte Entwicklung der philosophischen Probleme in der eklektischen Popular-

philosophie der Zeit nicht berührt. Was der kritische Sinn Lessings aus den Deduktionen des Philosophen herausgelesen hat, was die bewegliche Phantasie Herders sich aus dem Pantheismus Spinozas
aneignete, wie Goethe sich selbst in Spinoza hineingelebt hat
zeigt,

— dies

daß eine Gemeinde

freier Geister, jeder in

anderer Weise, aus

den metaphysischen und religiösen Intuitionen Spinozas sowie ihren* Folgesätzen schon damals reichste Anregung und höchste Erhebung gewann. Aber diese Einwirkungen hatten sich auch in den eben

Genannten Anders

für das Zeitbewußtsein

kaum erkennbar
die

vollzogen.
viel

die

zweite Periode,

mit der bekannten,

um-

strittenen kritischen Veröffentlichung Fr. Hnr. Jacobis „über die Lehre

des Spinoza in Briefen an Moses Mendelssohn" (1785) beginnt und mit den historischen Untersuchungen der Lehre Spinozas geschlossen

werden kann,

die in

den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts

erschienen sind.

daß die Bedingungen für die Anerkennung der philosophischen Originalität Spinozas durch eben jene stille Gemeinde freier Geister geschaffen wurden. Er fühlt sich
Das. Vorgehen Jacobis zeigt,
selbst als eines ihrer Glieder:

„Es gibt so gut eine unsichtbare Kirche

Betrachtungen über die Deutung und Wertung der Lehre Spinozas.

231

der Philosophie, als eine unsichtbare Kirche des Christentums

— eine
und

Gemeinschaft der Gläubigen.
erfinden, mit
ihr

Das

sichtbare Philosophentum wie das

sichtbare Kirchentum will den Verstand abrichten, ihn die Wahrheit

Händen

greifen lassen, will Gott machen.

Esset,

werdet sein wie Gott".

Das Verständnis, das
gefunden
hatte, traf

die Philosophie Spinozas in diesen Kreisen
zeigt

— das

auch die von Jacobis Wertung weit

abweichende Einschätzung Goethes
der Lehre.
lichkeit

— nicht sowohl
„um

das

tiefe

ethische

Pathos, sondern vielmehr den metaphysischen und religiösen Gehalt

Jacobis Briefe waren geschrieben,

die

Unüberwind-

des

Spinozismus von selten des

logischen Verstandesge-

brauchs darzutun, und wie
bei

man ganz

folgerecht verfahre,
sei,

wenn man
anlange".

dem

Ziele

dieser Wissenschaft, daß kein Gott

Er beharrt auch späterhin auf dem Urteil, daß Spinozismus Atheismus sei, daß ferner jeder Weg der Demonstration in den Fatalismus aus-

Aber dieser Atheismus ist für ihn nicht, wie bei den Vielen seiner Zeit, eine zu verabscheuende Gotteslästerung, sondern die
charakteristische logische

münde.

Konsequenz der Wissenschaft, die ihre eigenen Glaubensgrundlagen unbeachtet läßt. Die Bedeutung der Schrift Jacobis für die Einwirkung des Spinoin

zismus

diesem zweiten Abschnitt
in

liegt nicht

in

dem

vielseitigen

Interesse,

das der durch sie angefachte Streit

um

Lessings Spino-

zismus hervorrief, auch nicht
besteht vielmehr darin,

Jacobis einseitiger,

wenn auch dokuSpinozas.
Sie

mentarisch reich belegter Charakteristik

der Lehre

daß

sie

leitende
in ihrer

metaphysische Gedanken
philosophischen Tragweite
in

des Spinozismus offenbarte und

für eine rationalistisch fundierte Philosophie

eben dem Moment,

möchte man sagen, anerkannte,
des

in

dem
Tat

die Problemlage, die durch

Kants Kritik der reinen Vernunft geschaffen war, zu einer Vertiefung

Spinozismus

drängte.

In

der

war keine philosophische

Überzeugung

berufener,

der metaphysischen Reaktion gegen Kants

Einschränkung des spekulativen Vernunftgebrauchs auf der Basis des
uneingeschränkten praktischen das Ziel zu weisen.

Dem

unverkennbaren, wiederum von Jacobi zuerst deutlich

for-

mulierten Widerspruch zwischen
transszendentaler Analytik und

dem

kritischen Ergebnis

von Kants

Kants Voraussetzung einer gesetz-

mäßig wirkenden intelligibelen Welt von Dingen an sich entstammen die objektiven Bedingungen für jene Synthese des Kantianismus und

232
des Spinozismus,
die
sich

B.

Erdmann
den
repräsentativen metaphysischen

in

Systemen der

Zeit kundgibt.

Diese Synthese setzt ein mit Fichtes
Ich.

Konstruktion des absoluten

Sie erweitert sich auf dieser

Grund-

lage unter Berücksichtigung der theoretischen Aufgaben der Natur-

philosophie zu der absoluten Identität Schellings.

Sie vertieft sich

von
zu

hier aus

metaphysisch
Schleiermachers.

in

Hegels Lehre zu der Konstruktion
ist,

einer absoluten Substanz, die zugleich Subjekt

sowie religiös

dem Gott

In allen

diesen Fällen führt sie

— das

zu

bedingt der tiefgehende Einfluß der Kantischen Freiheitslehre

einem Absoluten, das nicht in der logischen Ruhe der Spinozistischen Substanz beharrt, sondern, nach der repräsentativen Hegeischen Formulierung, in ewiger Selbsttätigkeit oder Selbstbewegung begriffen ist. Selbst die Methode der Spekulation ist durch Spinozas Lehre

vom

/>?/^//^c^«5

entscheidend mitbedingt:

in

ihrem Ausgangspunkt,
in

der intellektuellen Anschauung,

ebenso wie

der rationalistischen

Umformung,

die der transszendental-synthetischen
in

Methode des KanSelbst die äußere

tischen Kritizismus

den spekulativen antinomisch - synthetischen
zuteil wird.

Deduktionen der genannten Denker

Form

der analytisch-rationalen Ableitung Spinozas, das geometrische

Verfahren, gewinnt bei Schelling gelegentlich neues Scheinleben.

Auch

die

philosophische Unterströmung

der Zeit,

die

in

der

Metaphysik Schopenhauers

vorliegt, zeigt Einflüsse des

Spinozismus.

Der absolute Wille ist gleichfalls ein Abkömmling der Spinozischen Substanz und des intelligibelen Dynamismus: ein unaufhörlich,

wenn auch

intellektlos Tätiges.

Nur Herbarts
Unterströmung der
Spinozischen
Jacobis

Synthese

des

Kritizismus

mit

dem

empirisch-

psychologisch gewendeten Wolffianismus,
Zeit,

die zweite metaphysische

findet

keinen

Weg zum
die

Verständnis

der

Gedanken;

ebensowenig

psychologische,
der

von

Glaubenslehre

mitbeeinflußte

Umbildung

Kantischen

Philosophie

zum

Friesianismus.
ein

Man
wäre aus

darf

demnach sagen:

dynamisch

vertiefter

Spinozismus

dem metaphysischen
nicht
in

Bedürfnis,

das

die

von Kant gevorgelegen

schaffene Problemlage gezeitigt hatte, selbst dann konstruiert worden,

wenn
hätte.

er
//

ontologischem Vorbild

bei Spinoza

faiidrait tinventer.
unterlassen, die Kanäle zu verfolgen, durch die
in

Auch wenn wir
sich Spinozische

Lehren

alle die

mannigfachen Nebenströmungcn

Betrachtungen über die Deutung und Wertung der Lehre Spinozas.

233

der

deutschen spekulativen Philosophie jener Jahrzehnte
in

ergießen,

wird verständlich,

wie hohem

Maße

seit

etwa 1790 bis

um

das

Ende des zweiten Jahrzehnts im neunzehnten Jahrhundert physik Spinozas die ihr innewohnende produktive Energie
Daraus
sie

die Metaoffenbart.

aber

erwuchs der Zeit noch eine andere Aufgabe, die

der Philosophie Spinozas

gegenüber zu
in die

erfüllen hatte.

Es

galt

auch, ein

historisches Verständnis der Lehre zu gewinnen, deren
philosophischen Ideen dieser
kraft
hatte.

metaphysischer Gehalt so machtvoll
Periode eingegriffen
Sie

war überdies
deutlichsten
diese
die

des historischen

Charakters, der sich in der deutschen Spekulation allmählich aus sehr

verschiedenartigen

Ursachen,

am

in

dem Hegeischen
erfolgreich in

System, ausgeprägt
griff

hatte, berufen,

Aufgabe

An-

zu

nehmen.

Das bekunden

umfangreichen Geschichtsdie

darstellungen der Philosophie, die
einsetzen;

um

den Anfang des Jahrhunderts
als

noch deutlicher diejenigen,
werden;
nicht

Symptom
auch

der nach-

lassenden systematischen Spekulation

in

der Zeit nach Hegels Tode
endlich
die
ver-

begonnen
die in

zum wenigsten

schiedenen historischen Einzeluntersuchungen über Spinozas Lehre,

eben diesen Jahrzehnten zutage

treten.

In zweifacher Hinsicht tragen alle diese historischen Darstellungen

und Untersuchungen die Signatur der Zeit. In der Hochschätzung des sachlichen Gehalts der Ideen Spinozas fast durchweg einstimmig, gehen sie doch fürs erste in der Deutung
dieses sachlichen Bestandes weit auseinander.

Die Gründe hierfür lagen zu einem Teil

in

der Beschaffenheit

der Quellen: in der mehr verhüllenden als verdeutlichenden, weil zer-

stückelnden geometrischen Darstellungsweise der Ethik Spinozas sowie der Principia philosophiae Cartesianae-, in der Unabgeschlossenheit

des tiefsinnigen Tnictatus de intelledus emendatione und den

vielfachen

Abweichungen der Methodenlehre dieser Schrift von den Erörterungen im zweiten und fünften Buche des systematischen
Hauptwerks; endlich
zusammenzufassen.
in

den mannigfaltigen Lücken, die jeder Vernicht

such offenbarte, die Ideen des Philosophen zu einer Einheit historisch

Aber jene Gründe lagen

minder

in

den

divergierenden Standpunkten der Interpreten selbst, in

dem

also,

was

gerade bei der Deutung philosophischer Überzeugungen nicht aus

dem

Quellenbestande herausgeschöpft, sondern
wird.

in diesen

hineingegossen

Die produktive Energie der Ideen des Philosophen war noch zu

234
stark, die innere

B.

Erdmann
als

Anteilnahme an ihnen noch zu lebendig,

daß die

rechte historische Distanz gefunden werden konnte.

Auf diese Differenzen der historischen Erfassung und die durch
sie

bedingten Streitfragen einzugehen,
hier vielmehr

ist

nicht

dieses

Orts.

Wir

haben

nur noch des zweiten Moments zu gedenken,

das die historische Spinoza-Literatur jener Tage als Kind ihrer Zeit
charakterisiert.

Dieses besteht

in

der,
i.

wie ich sagen
in

will,

objektiv

gerichteten

historischen Deutung, d.

dem

Streben, das vor allem durch den

tiefgründigen metaphysischen Historismus Hegels bedingt war, nur

den sachlichen

Zusammenhang
in

der leitenden Ideen der philo-

sophischen Entwicklung,

nicht auch die

subjektiven Entwicklungs-

bedingungen der einzelnen Systeme

Ansatz zu bringen.
sowie
dessen,

Man

fand

eine harmonisierende Synthese der divergierenden Gedankenreihen

des Tradatiis de emeiidatione, der Briefe,

was man
Ein

aus den Principia und ihrem

Anhang
im

als spinozisch

herauslas, mit

dem Lehrbestande
der

der Ethik

wesentlichen

unbedenklich.

solches Verfahren lag

zudem um
bis

so näher, als über die Entwicklung

Gedanken Spinozas
nur
das

zu den letztausgearbeiteten Teilen der
literarische Material

Ethik

ebengenannte

(abgesehen
alles,

vom

theologisch-politischen Traktat)

vorlag.

Denn

dies

mit Ein-

schluß der damals bekannten Briefe, bot für die Rekonstruktion der

Problementwicklung, die der Philosoph durchlebt
Hilfen.

hatte,

nur geringe

Die
warteten
tatus
Briefe

Bereicherung

dieses

Quellenbestandes

durch

den

uner-

Fund

holländischer Übersetzungen des verschollenen Trac-

brevis de

Deo

et

homine

ejusqiie felicitate

sowie

weiterer

des Spinozakreises läßt mit dem Anfang der fünfziger Jahre den dritten Abschnitt der historischen Wirksamkeit des Spinozismus beginnen, um dessen Ende wir anscheinend leben.

Langsam
zu

einsetzend, dann,

um

den Beginn der sechziger Jahre,
des letzten Jahrhunderts zu

einem

ersten,

und um

die

Wende

einem zweiten, geringeren, aber nicht weniger bedeutsamen Höhepunkt anschwellend, vollzieht sich die Kurve einer, um es gleich vorweg
zu sagen,
pretation.

entwicklungsgeschichtlich
Sie gibt den Versuchen
d. h.

fundierten Spinoza-InterInhaltsin

historischer

und

Orts-

bestimmung,

der Einordnung des Lehrbestandes

die histo-

rische Fortbildung der philosophischen Ideen, gleichsam ein anderes

denen die Das bezeugen schon Deutung des Anhangs der Schrift über die Prinzipien Descartes'. an diesen Bestand heranbringt und vielmehr. Zeitbestimmungen Betracht kommenden und den Schriften Indessen sind solche nur für die Abhandlungen über die politischen Prinzipien Descartes'. . in Dasselbe zeigt sich endlich den weit voneinander abweichenden Annahmen über den Gehalt die und Komposition des kurzen Traktats. die der Interpret gänzungen sind die in ihn hineinträgt. vor und nach den entscheidenden Darlegungen Freudenthals ausgesetzt war. Die Forschungen dieser Art sind deshalb vorwiegend auf die inneren Daten angewiesen. den theologisch-politischen Traktat sowie für einzelne Partien der Ethik in allem wesentlichen gesichert. von den apperzeptiven Erab. 235 Antlitz. die Ausgangspunkte und die Entwicklung der Gedanken des Philosophen festzustellen. zwei einander allerdings vielfach durchkreuzenden Richtungen verlaufen diese Deutungsbestrebungen. die Daß Trennung dieser materialen von den zuvor genannten voll- formalen Daten nach beiden Richtungen hin niemals reinlich zogen werden konnte. seltsamen Irrungen. der Cogitata metaphysica. psychologisch gesprochen. Für die Quellenfrage der Entwicklung Spinozas diese Schwierigkeiten besonders große. Die Aufmerksamkeit ist nicht sowohl auf diese objektiven historischen Bestimmungen. Fürs erste wird es eine reizvolle und dank nicht dem neuen Material mehr von vorn herein hoffnungslose Aufgabe. braucht kaum gesagt zu werden. Sie hängen als stets nicht sowohl von dem vorliegenden Gedankenbestande. die sich aus dem Gedankengehalt sind der in Schriften ableiten lassen. als vielmehr auf solche gerichtet. die Lehrbildung des Spinozismus eine fast so wenig wie die äußeren Daten für die Be- stimmung der Reihenfolge der Platonischen Dialoge. gleichsam formales der in Erfordernis hierfür sind die äußeren Spinozas. den entwicklungsgeschichtlichen feste Untersuchungen über Grundlage zu geben. ebenso. die oben schon In als subjektive historische bezeichnet worden sind.Betrachtungen über die Deutung und Wertung der Lehre Spinozas. Solche Rekonstruktionen jedoch jedem Fall unsicher. Ein erstes. die allmähliche Ausgestaltung der „Ethik" bis zu der uns vor- liegenden Schlußredaktion zu verfolgen. Diese aber reichen nicht aus. Eben dies beweisen die widerstreitenden Ergebnisse der Versuche.

sehr aus drängten sich bei so ge- richtetem Suchen insbesondere in den früheren Arbeiten des Philo- aber auch in den später Analogien und Gegensätze legten auf. daß methodischen Schlußbemerkungen Grundlage bilden. sondern. unsichere Annahmen dort durchweg Diese sicherer zu machen. wie auch diese Analogien Scholastik zum Averroismus läßt. die so glaubten der richten zu dürfen. ist. Alt ist ferner. sind angenommen worden. vom Talmud und Kabbala an bis hin zu den Ausläufern der Religionsdichtung und Scholastik der mittelalterlichen jüdischen* Kultur. irgendwelche umfassenden Belege Abhängigkeit Spinozas von der christlichen Scholastik nach- .236 B. verschiedenen Seiten Von sophen. die Spinozas dieser Erörterung eine ausreichende haben. Auch tiefergreifende Einwirkungen des Averroismus. so vergegenwärtigen. auch für den metaphysischen Gehalt der philosophischen Schriften bedeutsam. Einflüsse der jüdischen Religionslehre und Religionsphilojugendliches Fühlen und Denken erfüllt sophie. hatte sich indessen für Mühe unterzogen. der Soweit die immanenten Daten die Rekonstruktion philosophischen Entwicklung versagten. waren die gleichsam transszendenten heranzuziehen. die historische von ihm vollendeten Schriften Abhängigkeiten naheBeziehungen dieser Art zum und die bis dahin feststehenden Teil aus ihrer Stellung verschoben. die in keitsbeziehungen dieser Entwicklung von den den AbhängigBedingungen des historischen Milieus liegen. an- deuten. die schon durch Levi ben Gersons Kommentare vermittelt sein könnten. Unsicherheit in mußte die subjektiv gerichtete Forschung für dazu antreiben. nicht dazu angetan unsichere Daten hier. das Spinoza als einen typischen Repräsentanten irrgläubiger ansehen Keiner von eine denjenigen. das kritisch abweisende Urteil. allen ähnlichen Fällen. So trat die objektive historische Unter- suchung in den Dienst der subjektiven. oben bereits erwähnten Richtung Ergänzung zu suchen. erschienen nicht nur für die religionsphilosophischen. auch der zweiten. religionsgeschichtlichen und kritisch -biblischen Ausführungen des der theologisch-politischen Traktats. Eine kurze Skizze soll die Mannigfaltigkeit der Abhängigkeits- beziehungen. die bei solchem Suchen sie für die gefunden worden sind. Erdmann wie in daß ihre tatsächliche Verknüpfung.

Es bedurfte der reichen Arbeit französischer und belgischer Gelehrter und der sich ihr anschließenden Ausgaben. daß sie im einzelnen Schon vordem hatte die überraschende Problemlage dem schwer entwirrbaren kurzen Traktat die Aufmerksamkeit Kundiger auf die mannigfachen Analogien hingelenkt. hatte (in der ersten Beilage zur zweiten die Lehre des Spinoza) auf Parallelen des Ausgabe seiner Briefe über Brunoschen und des SpinoJetzt zischen Pantheismus aufmerksam fähig. möglich machte. war von entscheidendem Gewicht. gemacht. den „Bruch" mit der christlichen den nach dieser Auffassung Descartes zuerst vollzogen wie er einen so radikalen anzusehen. die sich in ihm und von da aus auch Spekulationen in der Ethik zu dem Helldunkel der metaphysischen Bereits Jacobi Giordano Brunos auffinden lassen. Seite die Zumeist war vielmehr auf katholischer wie protestantischer Neigung vorhanden. Spezialuntersuchungen besondere unter Baeumkers und allgemeineren Darstellungen. Erst auf der Grundlage der so möglich gewordenen besseren Einsicht in die geistige Arbeit der Scholastik konnte sich die Unter- suchung aufbauen. Zudem war die Kenntnis der christlichen Scholastik (bis zum ausgehenden sechzehnten und der ersten Hälfte des zeigen. die instrefflicher Leitung in den „Beiträgen zur (seit Geschichte der Philosophie des Mittelalters" 1891) erschienen sind. verblieb. Scholastik. Lehre Spinozas Freudenthals ins es Gerade daß die bekannte Abhandlung einzelne ging. die schienen noch mannigfaltigere Parallelen Annahme weitreichender Ab- hängigkeit. Schrift die nicht nur ein sicheres Verständnis der viel- umstrittenen Cogiiata Metaphysica. als dem unhistorischen sich Denken von Descartes eine selbst erschienen war. siebzehnten Jahrhunderts) bei den meisten deutschen Geschichts- schreibern der Philosophie bis in das letzte Drittel des vorigen Jahr- hunderts hinein gering. . welchem Gegensatz sich auch Spinoza zu der gesamten Scholastik wußte. hatte. des Anhanges also zu der kleinen über die Prinzipien Descartes'. sondern auch scholastischer die starken Einflüsse Bestimmungen auf die metasowie physischen der) Grundbegriffe dartat. der (Cartesianischen Philosophie. Kann man doch die ganze in Liste von abfälligen Urteilen zusammenstellen. um hier Wandel zu schaffen. 237 zuweisen. ja die Hypothese einer ersten Brunoschen Phase der Ent- wicklung Spinozas zu tragen.Betrachtungen über die Deutung und Wertung der Lehre Spinozas. in verschlägt demgegenüber wenig.

Auch Abhängigkeiten des erstgenannten Traktats von der . konnten durch d. Die zischen von von in vornherein zweifellosen diese Abhängigkeiten der SpinoBe- Lehre haben durch entwicklungsgeschichtlichen trachtungen verschiedenem Maße Änderungen erfahren. beträchtlich. denen vor allem die tiefgedachte. nahe. Eine ganze Reihe von Zügen der Ethik und noch mehr des kurzen Traktats bietet ferner deutliche Analogien zu neu platonilag es schen Gedankenreihen. Nicht minder schlagende Anlogien lassen sich in den ethischen Gedankenreihen des Philosophen. berührt sind die Am wenigsten offenkundigen Einwirkungen der Staatstheorie von Hobbes auf die Spinozas. Auf Grund eindringender historischer Betrachtungen ist und feinsinniger Material.e neu angenommenen anderen Einflüsse in Mitleidenschaft gezogen werden. noch die Un- stimmigkeiten.238 B.politischen Traktat und der Ethik sowie die dem Tractatus politiciis dankenswert geklärt worden. die sich von den beiden Denkern gemeinsamen naturrechtlichen Voraussetzungen aus ergeben direkt auf das Studium des Leviathan und wenigstens zum Teil hinweisen. Auch für die methodologischen Erwägungen des Philosophen. auch durch Hinweise auf Telesius. Erdmann Neuerdings sind auf Grund von Parallelen der Erkenntnislehre des kurzen Traktats auch historische Beziehungen zu Campanella behauptet worden. bische. lich leider an den entscheidenden Punkt abbrechende Abhandlung de emendatione gewidmet ist. auch hier (indirekte) Einflüsse zu vermuten. Immerhin sind die Abweichungen zwischen Spinozas Stellung zu diesen Fragen in dem theologisch. Da diese Spekulationen die gesamte ara- jüdische und christliche Philosophie durchsetzen. vermehrt worden. Abwehr bedingende Einflüsse zu der Methodenlehre der Baconischen. zu der stoischen Philosophie nachweisen. und nicht ausschließlich in diesen. sowie Zustimmungen Hobbes angenommen worden. die aus den ungleichartigen politischen Verhältnissen in England und den Niederlanden sowie aus den verschiedenen Bestimmungen der Beziehung zwischen Wissen und Glauben. sind kürz- nicht eben nahe liegende. Weder die Ein- stimmigkeiten. Staat und Kirche bei Hobbes und Spinoza abzuleiten sind. das nicht reichliche das älteren Hinweisen auf diese Beziehungen zur Stütze diente.

jüdischen dem Neu- dem Averroismus. Spinoza allein kongeniale Gehalt der Schrift zuläßt. früher kaum der er- wogenen Abhängigkeiten platonismus. Malebranche und Pascal. stark zu Bedenken herausfordernden deutschen Werken . weiterhin bei Leibniz und selbst bei Locke der seit dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts restaurierten mechanischen Naturauffassung älteren entstammen. so ist auch für in der neueren Spinozaforschung die Bedeutung dieses Faktors die Umbildung der Cartesianischen zur Spinozischen der Philosophie Descartes' Philosophie nicht ausreichend gewürdigt worden. die Einschätzung gehindert. die Im Hintergrund geblieben sind Spinoza nicht weniger bei Gassendi als Einwirkungen. In diesem Punkt hat die subjektive Methode. Wie in den allgemeinen Darstellungen der Geschichte der Philosophie. Daß diese „zeitlichen" Abhängigkeiten im Sinne der imaginatio Spinozas neuerdings stärker betont worden sind. — wir wissen Spinoza schon in den frühesten Briefen. und Mersenne. als der „ewige". Stärker hat die Fülle der neu konstruierten. entgegengesetzt gerichteten. — Obgleich auch neuerlich wiederholt.Betrachtungen über die Deutung und Wertung der Lehre Spinozas. wenn auch teilweise rationalistisch umfärbende Untersuchung gefunden hat. mehrfach nach rein objektiv historischen sind sie doch im ganzen unter dem Eindruck angenommenen Nähe für Einwirkungen treten. während sein Ein- und Leibnizens sorgsam prüfende. Daß beiden gleich der Gehalt kürzlich der neueren Arbeiten über Spinoza (von den aber sei erschienenen. fluß auf die Genesis unter ihrer vollen Herrschaft — . die bei Descartes. die für diese Einwirkung wenig Ansätze siehl. die wir von ihm besitzen. Als ein TcäqeQyov ig rd nagaxQfjßa kann der Traktat schon nach den Schlußzeilen seines Vorworts an den lector philosophiis auf die Dauer nicht mißverstanden werden. Gesichtspunkten der neu erörtert. die sie für jede objektive historische Betrachtung erlangen muß. Scholastik. 239 religionspolitischen Lage um 1668 in den Niederlanden konnten genauer bestimmt werden. ist von geringem Belang. und christlichen den Spekulationen Campanellas und Brunos sowie den den Methodenlehren von Bacon und Hobbes die ebenso entscheidenden wie zweifellosen Einflüsse der Cartesiani sehen Philosophie auf Spinoza affiziert. — von der stoischen Philosophie. in den Hintergrund der historischen Diskussion geinfolge ihrer historischen Sie sind gleichsam den bei in die historische Ferne gerichteten Blick undeutlich geworden.

Ich versuche. sie kurz zu dem Hinweis auf wünschenswerte Vor- arbeiten zu der eigentlichen Forschung. die Philosophie in unserer Zeit anzeigen. insbeAuch sondere naturwissenschaftlichen Gedankengängen gespeist.240 abgesehen) durch die B. sowie der materialreichen und sorgfältigen Arbeiten über die Lebensist geschichte Spinozas und das Milieu seines Kreises hier nur mit diesen Worten zu gedenken. sei ausdrücklich betont. Die deterministische Neigung unserer Zeit wird aus anderen Quellen. Für die erkenntnistheoretischen und empirisch gerichteten psychologischen. Noch sind in diesen wie den zuvorgenannten An- trieben zu systematischer Arbeit überdies die tatkräftigen Impulse zu umwälzender. ethischen Untersuchungen. was weiterhin von dem unvergänglichen Gehalt Gedanken des Spinozismus der methodologischen zu und neuem Wirken sachlichen bei aller Aner- erwachen wird. Auch der holländischen Gesamt- ausgabe der Werke. Fechners Erneuerung der Hypothese des psychophysischen Parallelismus entstammt nicht dem substantialen Parallelismus Spinozas. die den Beginn einer Wiedergeburt der kommen Ausgangspunkte. entspricht kein Zuwachs der sachlichen Wirksamkeit des Spinozismus. . Darüber. mit zunehmender Stärke geltend machen. unter denen die Ausgabe von Baensch besondere Anerkennung verdient. zur Zeit von dem Spinozischen Geist nur wenig affiziert. der neuen deutschen Übersetzungen. und beginne mit werden können. hat die Zukunft zu entscheiden. nicht rückwärtsschauender. alles Es war in dieser Skizze Einzelne bei Seite zu lassen. Erdmann kurze Charakteristik nicht er- vorstehende schöpft sein soll. in Betracht. nur in einigen wirkungen des Spinozischen Gedankenkreises neueren Fortbildungen dieser Hypothese sind Einerkennbar. letzten Jahrzehnte gebracht haben. Ziele Rationalismus Spinozas geradezu die und Methoden Selbst sich sie dem entgegengesetzt sind. sondern vorwärtsdrängender Neugestaltung der Weltauffassung nur vereinzelt. auch so weit neuerdings über Kant hinaus und zu der nachkantischen deutschen Metaphysik zurückführen. die rationalistischen Unter. Für die die historische Untersuchung bleiben jedoch in kennung der Leistungen schon jetzt den letzten Jahrzehnten Aufgaben übrig. Dem Gewinn den hiernach die an historischer Einsicht in die Lehre Spinozas. sind.und Gegenströmungen. gestellt formulieren.

der ein tieferes sachliches oder historisches Verständnis der Lehre Spinozas sucht. daß das System Spinozas „sehr einfach blieben diese Verwickelungen 16 des Einzelnen bestehen. Die Schriften Spinozas bedürfen einer solchen Zusammenfassung dringen- der als die Schopenhauers. sowie der Aufbau des kurzen Traktats und das Fehlen einer Schlußredaktion Ist für den ausgearbeiteten Teil der Abhandlung de emendatione mit sich. 241 Keiner Ausführung bedarf fürs erste. was der kein Unterschied des merkbar stets ist. Denn Unterschiede Gedankenbestandes Gedankenführung sind fast weder die Termini vorhanden. Selbst wenn Hegels Urteil wahr wäre.Betrachtungen über die Deutung und Wertung der Lehre Spinozas.und keine schnell zu erledigende Arbeit. das ich alphabetischer Artikelfolge voraussetze. selbst dann. . die größeren unter den einzelnen Artikeln zu kondensierten Abhandlungen zu gestalten. aus den Philosophen Übersetzung Die philo- sophischen Schriften Spinozas gehören zu denjenigen. daß ein und derselbe Gedanke in verschiedenen Zusammenhängen in verschiedenen Nuancierungen wiederkehrt. auch der Umfang der Schriften Spinozas nicht beträchtlich. und im ganzen leicht zu fassen Graeca Haiensis. wie viele Mühe jedem. möglichst vollständige liefern Es ist deshalb in aus den verschiedenen Schriften nicht häufig der Fall ist. Zu und von unter Nur zu verschieden. die Stellen zu trennen. wie sie solchem Versuch ist seine Terminologie im ganzen zu fest etwa der Index Aristotelicus bietet. lockerer bleibt. der er Die Entscheidung im Einzelfall eine hat. so bringt es doch seine Darstellungsweise in der Ethik. Sache der Forschung. Freilich ist das keine Anfänger. ein sorgsam gearbeitetes Spinoza-Lexikon ersparen würde. die sich gegen jeden Übersetzungsversuch ganz besonders sperrig verhalten. sich wird der Lexikograph sogar in Vor einer solchen besonderem Maße zu hüten ist haben. Allerdings stellen sich der Durchführung eines solchen so dankens- werten wie entsagungsvollen Unternehmens nicht eben wenige pretatorische Schwierigkeiten inter- im einzelnen entgegen. in Selbstverständlich endlich darf dieses Lexikon. und unbefangene Vorarbeit zu jedem Falle notwendig. auch wo sie der unseren. Und durchaus eine nicht immer lassen sich diese Variationen durch harmonisierende Interpretation vereinigen. sei". wenn. diesen Bedingungen kann es gelingen. Spinozas. Schriften noch die des etwa wörtlich in anzuführenden Belege bringen.

242 B. Erdmann Kann ein Lexikon diesen Einzelaufgaben der Interpretation nicht gerecht werden. Dieses Bedürfnis vermag vielmehr nur eine kommentierte Ausgabe der Ethik zu befriedigen. Es sind Forderungen philosophischer Gelehrsamkeit und wissenPunkte und im ganzen um deutliches schaftlichen Spezialistentums. der sich historisch oder sachlich forschend die historischen betätigen will. schen soll. Gedrängte Hinweise auf diejenigen unter diesen widerstreitenden Deutungen. sowohl denjenigen. Es kann den Leser der Ethik. Wer die wissenschaftliche kennt. Wer jedoch bedenkt. als Diese Aufgabe bei Spinoza weniger sonst ganz besondere Anforderungen an den wissenschaftlichen und künstlerischen Takt des Herausgebers. die in diesen beiden Wünschen zum Ausdruck kommen. somit im einzelnen um eine knappe kritische Diskussion Herausheben der leitenden Ideen aus der zerstückelnden Darstellung des Werks. stellt sind Dauer nicht zu entbehren. die sorgsam Ideen Begründetes oder auf die nicht durch rechte Intuition Erfaßtes enthalten. nicht also um bedeutungslose Vollständigkeit in der Angabe dessen. was Hinz und Kunz gemeint haben. unser aufhäuft. Literatur über die Lehre Spinozas einigermaßen weiß. so kann es auch eine zweite Aufgabe nicht lösen. Und unser akademischer Betrieb bringt es mit Ballast daß sich gelehrter unterbrochene Bibliotheksruhe der pro nihilo oder für eine selten auch auf philosophischem Gebiete. welche Denken beherrimmer neu ent- stehende Mühe durch rechte Lösung der hier besprochenen Aufgaben . nicht um einen Kommentar der Kommentatoren. sondern um ein Heranziehen alles dessen. Eine solche würde zugleich noch eine andere interpretatorische Hilfe ein Lexikon nicht zu geben können und müssen. Vorbedingungen seiner Lehre und bedeutsamen sachlichen Parallelen nicht unmittelbar hinweisen. Spinozas die als auch den. die gewähren vermag. der sich in der Weise jener stillen Gemeinde an der Tiefe der metaphysischen Gedanken und der magnanimitas der ethischen Gesinnung zu erheben vermag. was dem Verständnis streitiger hilft. wie divergente Auffassungen und Einschätzungen nicht nur der leitenden und des Gesamtgehalts. sondern auch der einzelnen Ausführungen seit alters vorhanden und in den letzten Jahrzehnten insbesondere reichlich hervorgetreten sind. sich. auf die notwendigen Ergänzungen aus den Schriften selbst. es handelt sich Und um eine kommentierte Ausgabe der Ethik. philosophisches den Geist hemmend.

der sich ernstlich bemüht hat. wie häufig auch hier zur Regel geworden aus dem post ein propter zu machen. das Milieu alles gilt. ökonomische Organisation der wissenschaft- lichen Arbeit auch für die philosophische Forschung. zu erfassen. wie leicht endlich auch hier der Spätere geneigt ist. daß solche Unternehmungen not tun. was denn nach dem allen als selbständige Leistung des Denkers übrig droht geblieben bei Der Blick für die Originalität der Synthese der Aufmerksamkeit auf die scheinbare Fülle des versei. Wer indessen überschaut. ist. Auch die subjektive historische Methode an den Schwächen ihrer Vorzüge. wie viele und wie verschiedenartige Einflüsse dieses Milieus für die Konzeption der leitenden Ideen Spinozas und ihre systematische Ausführung geltend gemacht worden sind. den Geist des Spinozismus ließ. daß Spinoza den Größten zuzu- rechnen die aus dem Geist des Rationalismus heraus mit der diesem Geiste eigenen objektiven Zuversicht letzten um eine Lösung der und tiefsten Fragen unseres Denkens und Wollens schwer ge- kämpft und gelitten haben? Die historisierende Nietzsche. Um leidet so mehr sei betont.und Marx16* . sobald sie des schöpferischen Genius nicht genügend das Individuum nichts. und wie stark fast eine jede von ihnen als wesentlich behauptet worden ist. daß vor der Hand wie späterhin Dringenderes zu tun des bleibt. knüpften Materials verloren zu gehen. unmittelbaren standteil Es ist vielleicht kein Beund mittelbaren historischen und geoin graphischen Milieus für Spinoza aufzufinden. der muß sich fragen. 243 und welche Grundlage für weiterführende Untersuchungen auf diese Weise geschaffen wird. für gesichert zu nehmen und auf solcher Grundlage weiterzubauen. die sich ungezwungen als selbständige Folgerungen aus den gestaltenden Ideen ergeben. Analogien zu früheren Gedankengängen. desto mehr. den künftigen Generationen erspart je länger. kann zweifeln. in der schließlich Und wer. Es die liegt „Tathandlungen" im Wesen der subjektiven Methode. die der Vorgänger nur als mögliche ausgesprochen hatte. größer. zu einer kollektivistischen Geschichtsbetrachtung verführt. Wir brauchen. der wird anerkennen. ist. der diesen Unter- suchungen unbeachtet geblieben wäre. zu Belegen historischer Abhängigkeit umzustempeln. Die Gefahr erscheint um so wenn beachtet wird. daß sie.Betrachtungen über die Deutung und Wertung der Lehre Spinozas. Annahmen historischer Einflüsse. berücksichtigt. ehe er sich angelegen sein Kritik ihn zum Objekt seiner zu nehmen.

zwischen der Gedankenführung und dem metaphysischen Gedankengestimmten durch schwerstes Leid erprobten gehalt der christlichen Scholastik sowie der sieghaften. Spinoza der Repräsentant der linken Seite der Cartesianischen Schule. Erdmann in der Ablehnenden kann diesem Punkt zur Warnung dienen. Deshalb nicht scheinen mir die Analogien zum Neuplatonismus von bietet in sich selbst der historischen Unwirksamkeit auf die Lehrbildung des Spinozismus Der Neuplatonismus nach seinen Einwirkungen auf die spätere lation ausgenommen. geometrisch instrumentierten mechanischen Naturauffassung der Zeit. auch der Lehre von Malebranche. Wir reichen mit Nachwirkungen der christlichen Scholastik. rationalisierten Mystik verstehen. Darin ist sie den Philosophien von Geulincx und Malebranche ähnlich. die jede so zentrierte Spekulation auch aus eigener Kraft geist und wandeln wird.244 Literatur B. wie mir scheint. den letzten Jahren als mehr oder weniger maßgebende Bedingungen für die Entwicklung der prüft. tationen für bereit sein zuzugestehen. an dauerndem Gehalt weit überlegen ist: jene beiden die Repräsentanten der rechten. die noch tiefer greifen. Selbst die Philosophie Spinozas im tigen mannigfal- Analogien zu den neuplatonischen Gedankengängen lassen späterhin ist sich als selbständige istisch Bildungen einer ursprünglich zugleich naturareligiös und ethisch tief - gewendeten. die jeder Unbefangene wandelt . Lehre Spinozas behauptet worden sind. Es fehlt uns zurzeit eine zusammenfassende kritische Diskussion die in der Abhängigkeitsbeziehungen. Die religiöse Grundstimmung der Ethik Spinozas und selbst des kurzen Traktats. der mecha- nischen Naturauffassung und ihrer Ausbildung in der Cartesianischen Philosophie. wie religiös zentrierte Spekufür die nur ein an Gedankenfülle kaum erreichbares Vorbild Wege. diert Wer jedoch die Argumenwird und gegen diese Einwirkungen im einzelnen daß die meisten kaum als ausreichend funangesehen werden können. und ethisch gereinigten Geistes. diesen zugleich obgleich sie allgemein menschliche Unkirchlichkeit und Unchristlichkeit entgegengesetzt und beiden. wie sie im Cartesianismus zum Ausdruck gekommen durch ihre war. eines religiös Spinozas Philosophie die originale Synthese und zugleich gedankengewaltigen. als aus Freudenthals überzeugender Zusammenstellung ersichtlich wird. für die Entwicklung der eigentlichen wesentlichen aus.

als das Verständnis für die subjektiven Be- dingungen der gedanklichen Entwicklung des Philosophen selbst. Wir stehen nicht einmal auf festem Boden. Eine synthetische Rekonstruktion in der Lehre Spinozas. deren Aufweis wir der entwicklungsgeschichtlichen Spinozaforschung der letzten nichts an Jahrzehnte verdanken. das von der Abhandlung de emendatione und den Briefen Spinozas ausstrahlt. Gedankenbildung anzeigen mögen. wenn wir den Lehrbestand und die methodischen Gedanken der Ethik in dem Lichte betrachten wollen. Noch Moment möchte ich erwähnen. Eine solche Dienststellung aber ist der speziellen Spinozaliteratur der letzten fünfzig Jahre der ob- jektiven Methode wiederholt zugewiesen worden. ihrer der als Ausgestaltung die Ansatzpunkte und die Bedingungen gegeben vorausgesetzt. Die subjektive und die objektive Methode der historischen Unter- suchung sind berufen. reicht aus. Wenn alle diese methodischen Erwägungen zusammengefaßt werden. daß jene Analogien und Kontraste Spuren der Imponderabilien für die mit sich führt.Betrachtungen über die Deutung und Wertung der Lehre Spinozas. Sie sind jedoch nach ihrem Ziel und der Art ihrer Betrachtung so verschieden. den für die objektive historische Untersuchung besitzen. Spinozismus in ist Die Einordnung des gereiften den objektiven Zusammenhang der in philosophischen Problementwicklung diesem Zeitraum deshalb weniger fortgeschritten. die an neuplatonische (und christliche!) Mystik erinnern. eben als solche. daß diese ihre entwicklungsgeschichtliche sie Bedeutung bestritten wird. Die sachlichen Analogien und Gegensätze zu anderen zeitgenössischen und früheren Richtungen des Philosophierens. die eine schlechtweg in den Dienst der anderen zu in stellen. die jedes historische Milieu die sich jedoch. 245 durch allen offenbaren Gegensatz gegen überlieferte religiöse Überzeugungen hindurchfühlt. . etwa dem kurzen fenheit dieses Materials bleibt vorläufig auf Grund der Beschafund der sonstigen Quellen für die Entwicklung Spinozas bedenklich. jeder historischen ein zweites methodologisches Feststellung entziehen. daß es auf die Dauer nicht angeht. dem Wert. verlieren dadurch. alle die Wendungen verständlich zu machen. scheint mir eine letzte angezeigt. sich wechselseitig zu ergänzen. Zudem sollte im Vorstehenden selbstverständlich nicht geleugnet werden. Das muß sich Traktat entnommen werden. eine Darstellung also.

Ilirschteld in Lelpüi«. B. zu beleuchten. denen es nicht um Forschung. Druck von . . Deutung und Wertung der Lehre Spinozas. den sie zu erzielen vermag. sondern die Sache selbst suchen. speziell dem kurzen dieser Traktat die zentrale Stel- lung zu nehmen. Und das wird nicht der es auch nicht fehlen. schwierigen intuitio). h. den Definitionen und ihrem Verhältnis zu den Axiomen und Propoendlich der Methode der Ableitung aus dem Gottesbegriff überhaupt von den Ausführungen jenes Traktats (oder gar tatus brevis) aus zu einem vom trac- Ganzen zu verarbeiten. sie und reichsten Geister zu tun ist. Die scheinbare Regelmäßigkeit der der vieljährigen geometrischen Deduktion überdeckt bekanntlich mannigfache Lücken und Unebenheiten Redaktion. teils Auf diesem Wege wird die objektive Methode der geschichtlichen Forschung auch für Spinoza wieder ertragreicher werden. dem intelledus (der ratio und sitionen. d. teils der Gedankenführung. die Lehren von der imaginatio. Dann kann innerlich fördert. Erdmann. den Lehrbestand der Ethik zu legen der uns vorliegenden Redaktion zugrunde Schriften. Und das wird der größte Gewinn sein. der versucht hat.1. solcher synthetischen Rekonstruktionen eine in analytische alle durch- zuführen. sondern um das mitempfindende Verständnis eines der tiefsten geringste ihrer Erträge sein. die ihm bei entwicklungsgeschichtlicher Betrachtung angewiesen werden muß.246 B. Ihre Ergebnisse werden dann auch denjenigen helfen. insbesondere die und von diesem aus unabgeschlossenen und nicht übrigen sicher datier- baren. daß diejenigen die nicht ein geschichtliches Ver- ständnis. statt Unter diesen Bedingungen scheint es mir vorerst geboten. noch jedem fühlbar gemacht haben. Auch Boden ist an einer ganzen Reihe von Stellen schwankend.

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