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1.

Einleitung Laut Hyper - Lexikon stellt eine Metapher eine Wortwendung dar, die eine Doppel -oder Mehrdeutigkeit aufweist (vgl. Internetseite: www.fhbb.ch/weknow/lexikon/metapher.htm). So kann man beispielsweise mit dem Substantiv Stier jenes Wesen meinen, welches im Stall steht und das männliche Gegenstück zur Kuh repräsentiert. Wenn man aber eine Person als Stier bezeichnet, kann dies ein Anspielung auf ihre physische Kraft, ihre Durchsetzungsfähigkeit oder ihre Verbohrtheit sein. Es ist aber auch möglich, daß wir das Sternbild oder das Sternzeichen Stier ansprechen. Also ist es nicht immer ganz einfach zu erkennen, was bei Benutzung eines solchen Begriffs wirklich ausgesagt werden soll, besonders nicht wenn wir diesen in keinem Kontext verstehen können und er so für uns zusammenhangslos bleibt. Außerdem bedeutet eine Metapher für uns oft nur ein imaginäres Gebilde, was wir nicht greifen können und ordnen es deshalb häufig in die Poesie, oder in die Rhetorik ein. Das Metaphern aber, durch die Augen von Goerge Lakoff ( Professor für Linguistik an der University of California, Berkeley ) und Mark Johnson ( Professor für Philosophie an der Southern Illinois University ) betrachtet, einen neuen Blickwinkel verdienen, stellen sie in ihrem gemeinsamen Werk ,,Metaphors we live by" dar. Sie vertreten darin die Auffassung, daß Metaphern nicht nur bloßes Beiwerk in unserer Alltagssprache sind, sondern das wir sie ständig gebrauchen, um verbal kommunizieren zu können uns so auch praktisch permanent mit ihnen leben. Auf diese Erkenntnis aufbauend kommen sie zu dem Schluß, daß unser gesamtes Konzeptsystem von ihnen geprägt ist. So verdeutlichen sie, daß die menschliche Denkweise und somit folglich auch unser Handeln, auf einer metaphorischen Grundordnung basiert. 2. Die wissenschaftlich betrachtete Metapher und wie sie funktioniert 2.1 Die konzeptuelle Metapher Wenn wir von Metaphern reden und sie wissenschaftlich betrachten wollen, müssen wir zuerst anerkennen, daß die Menschheit in einem Konzeptsystem lebt, daß sich aus Wahrnehmung, Denken und Handeln zusammensetzt. Lakoff und Johnson setzen diesem System die Metaphorik voran, was bedeuten würde, daß unser Verständnis von ihnen abhängig ist. Um anderen Personen Vorstellungen, die uns innerlich bewegen, die wir ausdrücken möchten, also genau jene, über die wir gerade nachdenken, mitteilen zu können, benutzen wir oft das Transportmittel der Sprache, so daß diese auf unsere Umwelt Einfluß nehmen können. Nimmt man nun den verbalen Ausdruck als Produkt dieses Prozesses an, kommt man zu dem Schluß, daß unser Konzeptsystem metaphorisch geprägt sein muß, da wir ständig in Metaphern, sei es bewußt oder unbewußt, sprechen. Anschaulicher wird dieses an folgenden Beispielen die wir aus unserem Wortschatz kennen: Du mußt viel lernen, damit Du später mal was ordentliches wirst. Ohne Fleiß, kein Preis. Ich muß arbeiten, damit ich Geld verdiene. Wenn Du brav aufräumst, darfst Du spielen gehen. Wenn Du Dich anstrengst, wirst Du bald befördert. Gehen wir einen Schritt weiter, dann läßt sich für die eben genannten Phrasen eine Art Oberbegriff finden, der als Aktivität ist Gewinn bezeichnet werden kann und im weiteren Zusammenhang als konzeptuelle Metapher bezeichnet wird. Die aufgezählten Beispiele nennt man metaphorische Ausdrücke und stellen sozusagen Ableitungen dar (vgl. Lakoff & Johnson 1998, S. 12). 2.2 Das Wesen von Metaphern ,,Das Wesen der Metapher besteht darin, daß wir durch sie eine Sache oder einen Vorgang in Begriffen einer anderen Sache bzw. eines anderen Vorgangs verstehen und erfahren können." (Lakoff & Johnson 1998, S. 11) Gliedern wir die konzeptuelle Metapher Aktivität ist Gewinn, in ihre beiden Prinzipien auf, erkennen wir, daß das Prinzip Aktivität von dem Prinzip Gewinn näher beschrieben wird, d.h. von ihm strukturiert wird. Aktivität erleben wir also so als einen Zustand, der sich für uns als lohnend auswirkt. Dem zugrunde liegt unser kulturell verwurzeltes Konzept der Leistungsorientiertheit und so können wir feststellen das Muster die unser Leben

genauer unter die Lupe zu nehmen.B. Daraus läßt sich schließlich folgern. 2. bei einem Einbruch erwischt wird und in das Gefängnis gehen muß. drängt sich der Gedanke auf. aus Paris kennen. So ist der Ausdruck Ohne Fleiß. Lakoff & Johnson 1998. Diese Ausdrücke. ist diese Besonderheit sehr schön zu erkennen. der Begriff Fleiß für sich alleinstehend aber sinnlos. (vgl. Genauso kann Aktivität Nachteile einbringen. 18) Die Funktionsweise der Röhrenmetapher ähnelt dem mittlerweile veraltetem Röhrenpostsystem. aber Aktivität muß nicht unbedingt einen Gewinn einbringen. daß bei einigen genau das Gegenteil der Fall ist und sie ohne Zusammenhang sinnlos erscheinen und das es Fälle gibt deren Verständnis vom jeweiligen Betrachter abhängig ist.3 Die Röhrenmetapher Durch die Röhrenmetapher ist uns eine weitere Möglichkeit gegeben unser komplexes metaphorisches Konzeptsystem. wobei dieser Vorgang meist unbewußt passiert. wie wir es z. nicht der Fall ist. ihren Ausdruck auch in unserer Sprache finden . ist der Schluß möglich. oder auch die sich verschlechternden Lebensumstände meinen. wie wir erfahren konnten. So wurde der Brief ( hier: Idee ). sind in unserem Ordnungssystem ebenfalls vorhanden. unter den Tisch fallen lassen kann. sonder lediglich. 19) bilden. Dies läßt die Vermutung Wirklichkeit werden. Betrachten wir noch einmal die konzeptuelle Metapher Aktivität ist Gewinn. daß bereits unsere Denkweise metaphorisch angelegt ist und wir so in einem metaphorischen Grundkonzeptsystem leben. daß einige Bedeutungen ohne Kontext immer einen Sinn ergeben. daß es sich hierbei um nicht eigenständige Metaphern handelt. Demnach wird wie folgt festgelegt: Ideen ( oder Bedeutungen ) sind Objekte Sprachliche Ausdrücke sind Gefäße Kommunizieren heißt senden. die Ökosteuer betreffen. Andererseits gibt es auch partiell strukturierte Metaphern. daß Metaphern auch zueinander einen wechselseitige Beziehungen pflegen und somit ein kohärentes System bilden. daß man mit Hilfe von Metaphern auch gewisse Gegebenheiten hervorheben. Tatsächlich besteht ein Großteil der Metaphern die wir verwenden aus solchen. Bis jetzt haben wir die Aktivität nur unter dem Gesichtspunkt des Gewinns betrachtet. daß sie den Grundstein für unser allgemeines Konzeptsystem darstellen und somit unser Denken und auch unser Handeln strukturieren. Eventuelle Subkategorien wären z. S. Anhand des Konstrukts konzeptuelle Metapher und der Darstellung der Wesenseigenschaften von Metaphern. Wenn wir nun aus dieser Metapher die Ableitung . denn wäre sie total wären die verschiedenen Bedeutungsinhalte der Konzepte identisch. Dies heißt aber nicht. Zum einen ist eine solche Formulierung normalerweise nicht gebräuchlich und zum anderen können wir in diesem Konstrukt Elemente erkennen. die funktionsunfähig von ihrem Hauptkonzept abhängig sind. daß die metaphorische Strukturierung nur teilweise stattfindet. nur nehmen sie im Vergleich zum Konzept Aktivität ist Gewinn eine untergeordnetere Rolle in der Hierarchie ein. Sprachliche Ausdrücke sind Gefäße für Bedeutungen" (Lakoff & Johnson 1998. Andererseits ist aber der Sinn des Ausspruch Wir müssen für die Umweltverschmutzung einen hohen Preis zahlen" vom Kommunikationsempfänger abhängig. Diese Ausdrücke berühren aber die Prägungselemente unserer metaphorischen Strukturierung nicht. da bei Gebrauch einer Metapher meistens weitere Aspekte eines Prinzips nicht erwähnt werden. 2. als die bis jetzt angeführten. in einen Metallzylinder ( Gefäß ) gesteckt und mittels einem unterirdischen Röhrensystem an den Empfänger gesendet ( Kommunikation ).B. So könnte der hohe Preis z. wie wir bereits gesehen haben . kein Preis sinnvoll. den Wohlstand sichernden Gewinn ein. daß sie Bezug auf diese nehmen. Deutlicher wird dies vor allem.B. wenn wir unsere konzeptuelle Metapher noch weiter untergliedern. daß die Strukturierung von Konzepten durch Metaphern nur partiell geschieht. S.4 Die partielle Strukturierung von Metaphern Erweitern wir das Prinzip. bzw. An dem Beispiel Zielgerichtete Aktivitäten bringen einen glänzenden. wer z. Metaphern wie Aktivität ist Gewinn sind. die auffälliger sind.B. empfindet dies sicher nicht als Gewinn. die nur einen beschreibenden Anspruch auf den Begriff Gewinn haben.mit Hilfe von Metaphern. Aktivität ist Nutzen.nachhaltig prägen.. Die Röhrenmetapher also zeigt uns. wobei wir feststellen werden. oder Aktivität ist eine wichtige Handlung. ist es uns möglich zu beweisen. was. An diesem Beispiel kann man sehr gut den partiellen Charakter einer Metapher erkennen.

B.B. der oben auf war. dran . wie wir es bei der Röhrenmetapher bereits schon angewandt haben. fühlt sich auch meistens down. S. (vgl. Im Wirkungsfeld der ontologischen Metaphern stoßen wir auch auf ein Modell. Beispielhaft kann man als Grundlage hierfür unsere Kulturgeschichte verantwortlich machen. den Wohlstand sichernden Gewinn ein nicht der Fall ist.weg usw. Wir benutzen die zwei konzeptuellen Metaphern: A: Der Geist ist eine Maschine und B: Die Seele ist ein zerbrechliches Objekt und führen den Beweis für das Gefäß . So nutzen wir z. Eines der . Des weiteren fällt die partielle Strukturierung bei den meisten Metaphern auf. So sehen wir z. für den nicht greifbaren Zustand der Liebe. demzufolge sind Metaphern die mit etwaigen Verschnörkelungen verziert sind. Belege dafür gefunden werden. während die Untertanen vor ihm knieten. die nur durch einen Kontext verständlich werden und welche die dies nicht nötig haben und so bereits Nachrichten verschlucken können oder auch nicht. 22). 3. er wurde von seinen Diener in einer Sänfte getragen.unten. Bezugsebenen von Metaphern 3. bieten uns die Orientierungsmetaphern. oder ein Gefühl usw. einen partiellen Charakterzug aufweisen.Modell.. das Prinzip Regieren als oben und das Prinzip Dienen als unten an. den metaphorischen Ausdruck Ich reiße mir mein Herz aus und lege es Dir zu Füßen. bestimmten Richtungen zu. . oder jemand hebt den Kopf an. was sich vielleicht durch seine Präsenz von andere Modellen abhebt und deshalb von großer Wichtigkeit ist: Das Geist . oder Ich fühle mich total down. die vorstellbar sind. da sie eigentlich ein unlebendiges. 3. die durch das metaphorische Grundkonzept hervorgerufen werden.Gefäße" auf die wir uns am häufigsten beziehen ist der menschliche Körper. innen .Seele . aufgrund eines Hochgefühls. aber im allgemeinen keine weitere Relevanz besitzen. oben . künstliches Produkt sind. Lakoff & Johnson 1998. wenn sie sich nach unten hin formen. oder ungewollt ebenfalls nur bestimmte Arten von Botschaften verstecken oder beleuchten. Zusammenfassend ist also zu bemerken. wobei wir hier die Gelegenheit haben physische Auswirkungen zu erkennen. wobei sich hier das Bild von der Gefäß .systematisch aufgebaut und besitzen so eine gewisse Eigendynamik. Ferner war es uns möglich Metaphern zu konstruieren. mit nach oben gezogenen Mundwinkel sehen. So verbinden wir Wortinhalte mit bestimmten Orientierungen. eine Person. oder läßt diesen nach unten hängen. denn wer am Boden liegt. Je nach Gemütsstimmung kann man so ein Lächeln . was bei Metaphern wie Zielgerichtete Aktivitäten bringen einen glänzenden.Metapher anbietet. greifbare Objekte bezieht. daß unser Konzeptsystem von Metaphern geprägt ist und das diese kohärent zueinander stehen. der Verlierer einer Schlacht warf sich vor dem Gewinner zu Boden.außen. Ich fühle mich heute Spitze. daher ordnen wir einen Gegenstand. keine die unser Grundkonzept strukturieren. Diese Zuschreibungen finden nicht zufällig statt. oder man erkennt ein Schmollen. daß es Metaphern gibt.2 Ontologische Metaphern Ähnlich wie bei den Orientierungsmetaphern findet auch bei den ontologischen ( vergegenständlichende ) Metaphern eine Zuordnung statt. wie z.1 Die Orientierungsmetapher Einen weiteren Hinweis. Der Herrscher war immer der. wie sehr unser Leben von Metaphern geprägt ist. weil er deprimiert ist. Wiederum könnten so. vorne .B. die sich auf begrenzte.Modell anhand verschiedener Ableitungen durch. daß wie wir anhand der Röhrenmetapher und an dem Beispiel Aktivität ist Gewinn erleben dürften. Auch kennen wir Beispiele für dieses Muster aus unser Gefühlswelt wie. anhand dieser Beobachtungsergebnisse. sondern sind abhängig von unserer räumlichen Vorstellung.hinten. da sie nicht für die Prägung unseres Konzeptsystems verantwortlich sind. Er saß auf hohem Thron. da sie gewollt.

Beleuchtet man beispielsweise das Konzept aktiv . wofür Ruhe ein Voraussetzung ist. denken wir nicht nur an die Beamten die dort arbeiten. Lakoff und Johnson 1998. aber ihre Subkategorien unterschiedlich sein können. erfährt man. kann man auch bei den ontologischen Metaphern die Strukturierung unseres Konzeptsystems durch selbige feststellen. Das Konzept Metapher unterscheidet sich von dem Konzept Metonymie dadurch. wir benutzen ein Wort stellvertretend für das andere. weil wir ihnen keine humanen Qualitäten zuschreiben (vgl. In beiden Anschauungen ist das Prinzip oben von gleicher Qualität nur die Assoziationen sind unterschiedlich. daß Aktivität in Europa einen höheren Stellenwert einnimmt. Wir übertragen sie auf abstrakte Erlebnisse. S. d. In der Metonymie findet dies Ausdruck. oder auch außerhalb von Angstzuständen zu befinden. Ein Beispiel hierfür: Warum gibt das Finanzamt so unverständliche Einkommenssteuerformulare aus. in diesem Fall von metonymischen Konzepten.und ein Außenleben. 46). Wie also an den oben genannten Modellen erkennbar ist. (vgl.Modell geschehen ist. da man nur durch Meditation. daß durch die Metapher ein Sachverhalt verständlicher gemacht wird.außen . Sein Nervenkostüm ist sehr dünn. Es ist uns möglich uns innerhalb. wobei das Blickfeld eine zentrale Rolle spielt. nur haben sie verschiedene Wertigkeiten. usw. die im Finanzamt sind doch die hinterletzten Räuber. wie stark sie unser Denken und somit auch unser Handeln strukturiert. das Steuersystem und alle unsere Erfahrungen die wir mit dem Finanzamt gemacht haben in unsere Überlegungen mit ein. innen . tauchen wahrscheinlich in jeder Kultur auf dem Erdball auf.3 Die kulturelle Kohärenz Ferner sollte wir noch einmal unser Augenmerk auf den kulturellen Zusammenhang richten. daß bestimmte Grundkonzepte auf der Welt gleich bewertet werden. . wir schließen auch den Finanzminister. um uns auf den anderen zu beziehen. 3. Uns rauchen schon die Köpfe. Die Konzepte oben unten. 38) Ferner bringen wir auch unsere Innen . Für B: Sie ist schnell niedergeschmettert. wobei man abermals erkennen kann. Hören wir den Begriff Finanzamt. wie stark unser Alltagsleben. daß metonymische Konzepte breiter angelegt sind als Metaphern. Oft schwimmen. geprägt ist. 4. zumal dies besonders eindrucksvoll an dem Geist -Seele . Wir benutzen also einen Begriff. Mein Gedankengang ist heute etwas eingerostet. S. Er ist an der Erfahrung zerbrochen. Folglich kann man an der Metonymie sehen. Dadurch besteht die Möglichkeit auszusagen. Mit dem Finanzamt meinen wir aber in Wirklichkeiten die Beamten die im Finanzamt arbeiten. auf Lokalitäten und sogar auf Gegenstände.passiv unter dem Blickwinkeln der abendländischen und der fernöstlichen Kultur.h. Der Unterschied zwischen Metaphern und Metonymie Unter Metonymie verstehen wir Begrifflichkeiten die nicht in den Bereich der Metaphern gehören die wir auf Menschen beziehen.außen.Für A: Meine Denkmaschine ist heute nicht in Betrieb. seinem göttlichen Ziel näher kommen kann. Wenn man möchte könnte man allerdings sagen. während die Metonymie eigentlich nur eine Beziehung zu einem andere Begriff herstellt. als wie Metaphern und werden genauso unbewußt ausgesprochen. Metonymien sind in unserer Gemeinschaft genauso häufig zu finden. Lakoff und Johnson 1998. im buddhistischen Tibet aber wird der Passivität ein höherer Rang eingeordnet.B. Demzufolge fühlen wir uns von dem Finanzamt oft ungerecht behandelt und stehen dieser Behörde auch nicht immer wohlwollend gegenüber. wir sprechen bei Gebirgsformationen von Zentralmassiven und Ausläufern und ein jedes Haus hat natürlich ein Innen.Orientierung in die Welt der Metaphern ein. wie z. auch Wertigkeiten mit. wenn wir den Begriff Finanzamt nennen. da wir sehr stark durch unsere Leistungsorientiertheit geprägt sind.

da es sich dabei nur um ein Problem der Betrachtungsweise handelt. da es trotz seiner Komplexität nachvollziehbar ist. weil keine praktischen Beweise für die reale Existenz dieser Theorie geliefert werden. Vor allem wenn man folgende Beispiele vergleicht: In den vor uns liegenden Wochen . Das zweite Beispiel führt aber das exakte Gegenteil auf. womit man solche Beweise erbringen könnte. genauso wie greifbare Gegenstände z. innen . Die vor mir liegenden Wochen..hinten . ( Vergangenheit ) Und In den folgenden Wochen . der aufgetreten ist. ob unser ganzes Sprachsystem von Metaphern geprägt ist und somit eben auch unser Denken und Handeln. empfinde ich als beeindruckend. orientiert.Orientierung befassen. was unserer kulturell geprägten Orientierung von Zukunft und Vergangenheit entspricht. die nur in der Dichtung herumgeistern. was somit einen Bruch der metaphorischen Ordnung darstellen würde. Ähnlich verhält sich dies bei der Zeit..B. daß sie kohärent zueinander sind. wo sich meiner Meinung nach der metaphorische Charakter nicht widerspiegelt. Schränke usw. ( Zukunft ) Das liegt jetzt alles hinter uns. Lakoff und Johnson 1998. daß Metaphern sicher mehr sind als schemenhafte Gebilde. Gleichzeitig wird aber auch die Verbundenheit zwischen den Metaphern demonstriert und somit bewiesen. es. daß . Weihnachten. wie z.B. 6. das. sind aber die Wochen die auf Weihnachten folgen. wie es die Zeit ist. Die Betrachtung erfolgt von dem Standpunkt aus wovon wir sie sehen. wie z. Menschen und Tiere haben für uns ein klare Vorder. daß die Zeit ( Vergangenheit . daß der anfänglich scheinbare Widerspruch. d. Daraus läßt sich ersehen. aber. ebenso wie bei abstrakten Begriffen. Äquivalent lassen sich so auch Beispiele für die Vergangenheit finden. Ebensowenig werden Methoden angeführt. die. es ist nicht schwierig sich vorzustellen. Somit stellt sich für mich dieses Metaphernkonzept als durchaus interessant und lesenswert dar. Zeitschriften. Meiner Meinung nach wird dies besonders durch das Wesen der wissenschaftlich betrachteten Metapher auffällig. Aber auch das Konzept Orientierungsmetapher. durch Metaphern strukturiert wird.. 53) Im erstgenannten Beispiel liegt etwas vor uns beziehungsweise hinter uns..außen. da wir einige Wörter verwenden.. Fernsehapparate. Schlußbemerkungen Lakoff und Johnson veranschaulichen in ihrem Buch . der. auch usw. wo wir uns befinden. So komme ich zudem Schluß. geht mir zu weit. tatsächlich inkohärent sein. aber der Universalanspruch von Lakoff und Johnson. Außerdem habe ich meine Zweifel. Abschließend ist zu sagen. fällt die Festlegung schwerer. erneute Belege für das metaphorisch geprägte Konzeptsystem darstellen. Bei diesem Beispiel kommt es also wieder darauf an.alles" von Metaphern geprägt ist und dadurch von ihnen strukturiert wird.Metaphors we live by" auf sehr eindrucksvolle Art und Weise ihre Theorie. Die Wochen bis Weihnachten liegen vor mir.und Hintenansicht. und. ( Zukunft ) In den vorhergehenden Wochen .. ( Vergangenheit ) (vgl. Bei Körpern. Pflanzen.B. daß die Menschheit sich an Konzepten wie oben . bis sie einen gewissen Zeitpunkt erreichen z..5. nicht existiert. so definieren wir die uns zugewandte Seite eines Baumes als Vorderseite und die und abgewandte Seite als Hinterseite. Steinen oder auch Gebirgen und Seen usw. die Wochen nach Weihnachten liegen zwar auch vor mir. .h. daß das gesamte menschliche Konzeptsystem und damit unser Denken und Handeln.. S.Zukunft ) und die mit ihr verbundenen Metaphern. Andererseits empfinde ich das ganze Modell als sehr kopflastig. sind diese nur. ganz gegenteilig zu unseren bis jetzt erworbenen Erfahrungen. Um dennoch eine Kohärenz feststellen zu können.B. müssen wir uns mit unserer Vorne . Ein Widerspruch in der Zeitorganisation Der Begriff Zeit könnte auf den ersten Blick.unten.