You are on page 1of 44

Sigmund Freud Das Unbehagen in der Kultur

I
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Menschen gemeinhin mit falschen Maßstäben messen, Macht, Erfolg und Reichtum für sich anstreben und bei anderen bewundern, die wahren Werte des Lebens aber unterschätzen. nd doch ist man bei !edem solchen allgemeinen rteil in "efahr, an die #untheit der Menschenwelt und ihres seelischen Lebens zu $ergessen. Es gibt einzelne Männer, denen sich die %erehrung ihrer &eitgenossen nicht $ersagt, obwohl ihre "r'ße auf Eigenschaften und Leistungen ruht, die den &ielen und (dealen der Menge durchaus fremd sind. Man wird leicht annehmen wollen, daß es doch nur eine Minderzahl ist, welche diese großen Männer anerkennt, während die große Mehrheit nichts $on ihnen wissen will. )ber es dürfte nicht so einfach zugehen, dank den nstimmigkeiten zwischen dem *enken und dem +andeln der Menschen und der %ielstimmigkeit ihrer Wunschregungen. Einer dieser ausgezeichneten Männer nennt sich in #riefen meinen ,reund. (ch hatte ihm meine kleine -chrift zugeschickt, welche die Religion als (llusion behandelt, und er antwortete, er wäre mit meinem rteil über die Religion ganz ein$erstanden, bedauerte aber, daß ich die eigentliche .uelle der Religiosität nicht gewürdigt hätte. *iese sei ein besonderes "efühl, das ihn selbst nie zu $erlassen /flege, das er $on $ielen anderen bestätigt gefunden und bei Millionen Menschen $oraussetzen dürfe. Ein "efühl, das er die Em/findung der 0Ewigkeit1 nennen m'chte, ein "efühl wie $on etwas nbegrenztem, -chrankenlosem, gleichsam 02zeanischem1. *ies "efühl sei eine rein sub!ekti$e 3atsache, kein "laubenssatz4 keine &usicherung /ers'nlicher ,ortdauer knü/fe sich daran, aber es sei die .uelle der religi'sen Energie, die $on den $erschiedenen 5irchen und Religionss6stemen gefaßt, in bestimmte 5anäle geleitet und gewiß auch aufgezehrt werde. 7ur auf "rund dieses ozeanischen "efühls dürfe man sich religi's heißen, auch wenn man !eden "lauben und !ede (llusion ablehne. *iese 8ußerung meines $erehrten ,reundes, der selbst einmal den &auber der (llusion /oetisch gewürdigt hat, brachte mir nicht geringe -chwierigkeiten [Fußnote]Liluli. – Seit dem Erscheinen der beiden Bücher La vie de Ramakrishna und La vie de Vivekananda !"#$% brauche ich nicht mehr &u 'erbergen( daß der im )e*t gemeinte Freund +omain +olland ist. (ch selbst kann dies 0ozeanische1 "efühl nicht in mir entdecken. Es ist nicht be9uem, "efühle wissenschaftlich zu bearbeiten. Man kann $ersuchen, ihre /h6siologischen )nzeichen zu beschreiben. Wo dies nicht angeht : ich fürchte, auch das ozeanische "efühl wird sich einer solchen ;harakteristik entziehen :, bleibt doch nichts übrig, als sich an den %orstellungsinhalt zu halten, der sich assoziati$ am ehesten zum "efühl gesellt. +abe ich meinen ,reund richtig $erstanden, so meint er dasselbe, was ein origineller und ziemlich absonderlicher *ichter seinem +elden als 3rost $or dem freigewählten 3od mitgibt< 0)us dieser Welt k'nnen wir nicht fallen.1 [Fußnote]D. ,hr. -rabbe( Hannibal: ./a( aus der 0elt 1erden 1ir nicht 2allen. 0ir sind einmal darin.3 )lso ein "efühl der unaufl'sbaren %erbundenheit, der &usammengeh'rigkeit mit dem "anzen der )ußenwelt. (ch m'chte sagen, für mich hat dies eher den ;harakter einer intellektuellen Einsicht, gewiß nicht ohne begleitenden "efühlston, wie er aber auch bei anderen *enkakten $on ähnlicher 3ragweite nicht fehlen wird. )n meiner =erson k'nnte ich mich $on der /rimären 7atur eines solchen "efühls nicht überzeugen. *arum darf ich aber sein tatsächliches %orkommen bei anderen nicht bestreiten. Es fragt sich nur, ob es richtig gedeutet wird und ob es als 0 fons et origo1 aller religi'sen #edürfnisse anerkannt werden soll.

(ch habe nichts $orzubringen, was die L'sung dieses =roblems entscheidend beeinflussen würde. *ie (dee, daß der Mensch durch ein unmittelbares, $on )nfang an hierauf gerichtetes "efühl 5unde $on seinem &usammenhang mit der mwelt erhalten sollte, klingt so fremdartig, fügt sich so übel in das "ewebe unserer =s6chologie, daß eine /s6choanal6tische, d. i. genetische )bleitung eines solchen "efühls $ersucht werden darf. *ann stellt sich uns folgender "edankengang zur %erfügung< 7ormalerweise ist uns nichts gesicherter als das "efühl unseres -elbst, unseres eigenen (chs. *ies (ch erscheint uns selbständig, einheitlich, gegen alles andere gut abgesetzt. *aß dieser )nschein ein 3rug ist, daß das (ch sich $ielmehr nach innen ohne scharfe "renze in ein unbewußt seelisches Wesen fortsetzt, das wir als Es bezeichnen, dem es gleichsam als ,assade dient, das hat uns erst die /s6choanal6tische ,orschung gelehrt, die uns noch $iele )uskünfte über das %erhältnis des (chs zum Es schuldet. )ber nach außen wenigstens scheint das (ch klare und scharfe "renzlinien zu behau/ten. 7ur in einem &ustand, einem außergew'hnlichen zwar, den man aber nicht als krankhaft $erurteilen kann, wird es anders. )uf der +'he der %erliebtheit droht die "renze zwischen (ch und 2b!ekt zu $erschwimmen. )llen &eugnissen der -inne entgegen behau/tet der %erliebte, daß (ch und *u eines seien, und ist bereit, sich, als ob es so wäre, zu benehmen. Was $orübergehend durch eine /h6siologische ,unktion aufgehoben werden kann, muß natürlich auch durch krankhafte %orgänge gest'rt werden k'nnen. *ie =athologie lehrt uns eine große )nzahl $on &uständen kennen, in denen die )bgrenzung des (chs gegen die )ußenwelt unsicher wird oder die "renzen wirklich unrichtig gezogen werden4 ,älle, in denen uns 3eile des eigenen 5'r/ers, !a -tücke des eigenen -eelenlebens, Wahrnehmungen, "edanken, "efühle wie fremd und dem (ch nicht zugeh'rig erscheinen, andere, in denen man der )ußenwelt zuschiebt, was offenbar im (ch entstanden ist und $on ihm anerkannt werden sollte. )lso ist auch das (chgefühl -t'rungen unterworfen, und die (chgrenzen sind nicht beständig. Eine weitere >berlegung sagt< *ies (chgefühl des Erwachsenen kann nicht $on )nfang an so gewesen sein. Es muß eine Entwicklung durchgemacht haben, die sich begreiflicherweise nicht nachweisen, aber mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit konstruieren läßt [Fußnote]S. die &ahlreichen 4rbeiten über Ichent1ic5lung und Ichge2ühl 'on Ferenc&i( Ent1ic5lungsstu2en des 0ir5lich5eitssinnes3 !"!#%( bis &u den Beitr6gen 'on 7. Federn !"89( !"8: und s;6ter.. *er -äugling sondert noch nicht sein (ch $on einer )ußenwelt als .uelle der auf ihn einstr'menden Em/findungen. Er lernt es allmählich auf $erschiedene )nregungen hin. Es muß ihm den stärksten Eindruck machen, daß manche der Erregungs9uellen, in denen er s/äter seine 5'r/erorgane erkennen wird, ihm !ederzeit Em/findungen zusenden k'nnen, während andere sich ihm zeitweise entziehen : darunter das #egehrteste< die Mutterbrust : und erst durch ein +ilfe heischendes -chreien herbeigeholt werden. *amit stellt sich dem (ch zuerst ein 02b!ekt1 entgegen, als etwas, was sich 0außerhalb1 befindet und erst durch eine besondere )ktion in die Erscheinung gedrängt wird. Einen weiteren )ntrieb zur Losl'sung des (chs $on der Em/findungsmasse, also zur )nerkennung eines 0*raußen1, einer )ußenwelt, geben die häufigen, $ielfältigen, un$ermeidlichen -chmerz? und nlustem/findungen, die das unumschränkt herrschende Lust/rinzi/ aufheben und $ermeiden heißt. Es entsteht die 3endenz, alles, was .uelle solcher nlust werden kann, $om (ch abzusondern, es nach außen zu werfen, ein reines Lust?(ch zu bilden, dem ein fremdes, drohendes *raußen gegenübersteht. *ie "renzen dieses /rimiti$en Lust?(chs k'nnen der #erichtigung durch die Erfahrung nicht entgehen. Manches, was man als lusts/endend nicht aufgeben m'chte, ist doch nicht (ch, ist 2b!ekt, und manche .ual, die man hinausweisen will, erweist sich doch als unabtrennbar $om (ch, als innerer +erkunft. Man lernt ein %erfahren kennen, wie man durch absichtliche Lenkung der -innestätigkeit und geeignete Muskelaktion (nnerliches : dem (ch )ngeh'riges : und 8ußerliches : einer )ußenwelt Entstammendes : unterscheiden kann, und tut damit den ersten -chritt zur

Einsetzung des Realitäts/rinzi/s, das die weitere Entwicklung beherrschen soll. *iese nterscheidung dient natürlich der /raktischen )bsicht, sich der $ers/ürten und der drohenden nlustem/findungen zu erwehren. *aß das (ch zur )bwehr gewisser nlusterregungen aus seinem (nneren keine anderen Methoden zur )nwendung bringt, als deren es sich gegen nlust $on außen bedient, wird dann der )usgangs/unkt bedeutsamer krankhafter -t'rungen. )uf solche )rt l'st sich also das (ch $on der )ußenwelt. Richtiger gesagt< rs/rünglich enthält das (ch alles, s/äter scheidet es eine )ußenwelt $on sich ab. nser heutiges (chgefühl ist also nur ein eingeschrum/fter Rest eines weit umfassenderen, !a : eines allumfassenden "efühls, welches einer innigeren %erbundenheit des (chs mit der mwelt ents/rach. Wenn wir annehmen dürfen, daß dieses /rimäre (chgefühl sich im -eelenleben $ieler Menschen : in gr'ßerem oder geringerem )usmaße : erhalten hat, so würde es sich dem enger und schärfer umgrenzten (chgefühl der Reifezeit wie eine )rt "egenstück an die -eite stellen, und die zu ihm /assenden %orstellungsinhalte wären gerade die der nbegrenztheit und der %erbundenheit mit dem )ll, dieselben, mit denen mein ,reund das 0ozeanische1 "efühl erläutert. +aben wir aber ein Recht zur )nnahme des >berlebens des rs/rünglichen neben dem -/äteren, das aus ihm geworden ist@ nzweifelhaft4 ein solches %orkommnis ist weder auf seelischem noch auf anderen "ebieten befremdend. ,ür die 3ierreihe halten wir an der )nnahme fest, daß die h'chstentwickelten )rten aus den niedrigsten her$orgegangen sind. *och finden wir alle einfachen Lebensformen noch heute unter den Lebenden. *as "eschlecht der großen -aurier ist ausgestorben und hat den -äugetieren =latz gemacht, aber ein richtiger %ertreter dieses "eschlechts, das 5rokodil, lebt noch mit uns. *ie )nalogie mag zu entlegen sein, krankt auch an dem mstand, daß die überlebenden niedrigen )rten zumeist nicht die richtigen )hnen der heutigen, h'her entwickelten sind. *ie &wischenglieder sind in der Regel ausgestorben und nur durch Rekonstruktion bekannt. )uf seelischem "ebiet hingegen ist die Erhaltung des =rimiti$en neben dem daraus entstandenen mgewandelten so häufig, daß es sich erübrigt, es durch #eis/iele zu beweisen. Meist ist dieses %orkommen ,olge einer Entwicklungss/altung. Ein 9uantitati$er )nteil einer Einstellung, einer 3riebregung, ist un$erändert erhalten geblieben, ein anderer hat die weitere Entwicklung erfahren. Wir rühren hiermit an das allgemeinere =roblem der Erhaltung im =s6chischen, das kaum noch #earbeitung gefunden hat, aber so reiz$oll und bedeutsam ist, daß wir ihm auch bei unzureichendem )nlaß eine Weile )ufmerksamkeit schenken dürfen. -eitdem wir den (rrtum überwunden haben, daß das uns geläufige %ergessen eine &erst'rung der "edächtniss/ur, also eine %ernichtung bedeutet, neigen wir zu der entgegengesetzten )nnahme, daß im -eelenleben nichts, was einmal gebildet wurde, untergehen kann, daß alles irgendwie erhalten bleibt und unter geeigneten mständen, z. #. durch eine so weit reichende Regression, wieder zum %orschein gebracht werden kann. Man $ersuche sich durch einen %ergleich aus einem anderen "ebiet klarzumachen, was diese )nnahme zum (nhalt hat. Wir greifen etwa die Entwicklung der Ewigen -tadt als #eis/iel auf [Fußnote]<ach The Cambridge Ancient History( Bd. : !"8=%> ?)he Founding o2 +ome@ bA Bugh Cast. . +istoriker belehren uns, das älteste Rom war die Roma Quadrata, eine umzäunte )nsiedlung auf dem =alatin. *ann folgte die =hase des Septimontium, eine %ereinigung der 7iederlassungen auf den einzelnen +ügeln, darauf die -tadt, die durch die -er$ianische Mauer begrenzt wurde, und noch s/äter, nach all den mwandlungen der re/ublikanischen und der früheren 5aiserzeit die -tadt, die 5aiser )urelianus durch seine Mauern umschloß. Wir wollen die Wandlungen der -tadt nicht weiter $erfolgen und uns fragen, was ein #esucher, den wir mit den $ollkommensten historischen und to/ogra/hischen 5enntnissen ausgestattet denken, im heutigen Rom $on diesen frühen -tadien noch $orfinden mag. *ie )urelianische Mauer wird er bis auf wenige

*urchbrüche fast un$erändert sehen. )n einzelnen -tellen kann er -trecken des -er$ianischen Walles durch )usgrabung zutage gef'rdert finden. Wenn er genug weiß : mehr als die heutige )rchäologie :, kann er $ielleicht den ganzen %erlauf dieser Mauer und den mriß der Roma Quadrata ins -tadtbild einzeichnen. %on den "ebäuden, die einst diese alten Rahmen ausgefüllt haben, findet er nichts oder geringe Reste, denn sie bestehen nicht mehr. *as 8ußerste, was ihm die beste 5enntnis des Roms der Re/ublik leisten kann, wäre, daß er die -tellen anzugeben weiß, wo die 3em/el und 'ffentlichen "ebäude dieser &eit gestanden hatten. Was !etzt diese -tellen einnimmt, sind Ruinen, aber nicht ihrer selbst, sondern ihrer Erneuerungen aus s/äteren &eiten nach #ränden und &erst'rungen. Es bedarf kaum noch einer besonderen Erwähnung, daß alle diese >berreste des alten Roms als Eins/rengungen in das "ewirre einer "roßstadt aus den letzten Aahrhunderten seit der Renaissance erscheinen. Manches )lte ist gewiß noch im #oden der -tadt oder unter ihren modernen #auwerken begraben. *ies ist die )rt der Erhaltung des %ergangenen, die uns an historischen -tätten wie Rom entgegentritt. 7un machen wir die /hantastische )nnahme, Rom sei nicht eine menschliche Wohnstätte, sondern ein /s6chisches Wesen $on ähnlich langer und reichhaltiger %ergangenheit, in dem also nichts, was einmal zustande gekommen war, untergegangen ist, in dem neben der letzten Entwicklungs/hase auch alle früheren noch fortbestehen. *as würde für Rom also bedeuten, daß auf dem =alatin die 5aiser/aläste und das -e/tizonium des -e/timius -e$erus sich noch zur alten +'he erheben, daß die Engelsburg noch auf ihren &innen die sch'nen -tatuen trägt, mit denen sie bis zur "otenbelagerung geschmückt war, usw. )ber noch mehr< an der -telle des =alazzo ;affarelli stünde wieder, ohne daß man dieses "ebäude abzutragen brauchte, der 3em/el des 5a/itolinischen Au/iter, und zwar dieser nicht nur in seiner letzten "estalt, wie ihn die R'mer der 5aiserzeit sahen, sondern auch in seiner frühesten, als er noch etruskische ,ormen zeigte und mit t'nernen )ntifiBen geziert war. Wo !etzt das ;oliseo steht, k'nnten wir auch die $erschwundene *omus aurea des 7ero bewundern4 auf dem =antheon/latze fänden wir nicht nur das heutige =antheon, wie es uns $on +adrian hinterlassen wurde, sondern auf demselben "rund auch den urs/rünglichen #au des M. )gri//a4 !a, derselbe #oden trüge die 5irche Maria so/ra Miner$a und den alten 3em/el, über dem sie gebaut ist. nd dabei brauchte es $ielleicht nur eine 8nderung der #lickrichtung oder des -tand/unktes $on -eiten des #eobachters, um den einen oder den anderen )nblick her$orzurufen. Es hat offenbar keinen -inn, diese =hantasie weiter auszus/innen, sie führt zu n$orstellbarem, !a zu )bsurdem. Wenn wir das historische 7acheinander räumlich darstellen wollen, kann es nur durch ein 7ebeneinander im Raum geschehen4 derselbe Raum $erträgt nicht zweierlei )usfüllung. nser %ersuch scheint eine müßige -/ielerei zu sein4 er hat nur eine Rechtfertigung4 er zeigt uns, wie weit wir da$on entfernt sind, die Eigentümlichkeiten des seelischen Lebens durch anschauliche *arstellung zu bewältigen. &u einem Einwand sollten wir noch -tellung nehmen. Er fragt uns, warum wir gerade die %ergangenheit einer -tadt ausgewählt haben, um sie mit der seelischen %ergangenheit zu $ergleichen. *ie )nnahme der Erhaltung alles %ergangenen gilt auch für das -eelenleben nur unter der #edingung, daß das 2rgan der =s6che intakt geblieben ist, daß sein "ewebe nicht durch 3rauma oder Entzündung gelitten hat. &erst'rende Einwirkungen, die man diesen 5rankheitsursachen gleichstellen k'nnte, werden aber in der "eschichte keiner -tadt $ermißt, auch wenn sie eine minder bewegte %ergangenheit gehabt hat als Rom, auch wenn sie, wie London, kaum !e $on einem ,eind heimgesucht wurde. *ie friedlichste Entwicklung einer -tadt schließt *emolierungen und Ersetzungen $on #auwerken ein, und darum ist die -tadt $on $orneherein für einen solchen %ergleich mit einem seelischen 2rganismus ungeeignet. Wir weichen diesem Einwand, wenden uns unter %erzicht auf eine eindrucks$olle 5ontrastwirkung zu einem immerhin $erwandteren %ergleichsob!ekt, wie es der tierische oder

das etwa die Wiederherstellung des uneingeschränkten 7arzißmus anstreben k'nnte. indem er sich streckte und $erdickte. aber dieser selbst ist $ergangen. #is zum "efühl der kindlichen +ilflosigkeit kann man den rs/rung der religi'sen Einstellung in klaren mrissen $erfolgen. Es bleibt dabei. *ie früheren =hasen der Entwicklung sind in keinem -inn mehr erhalten. die das (ch als $on der )ußenwelt drohend erkennt. Mir erscheint dieser )ns/ruch nicht zwingend. welchen )ns/ruch hat dieses "efühl. aber selbst nicht mehr $orhanden4 in den R'hrenknochen des reifen Mannes kann ich zwar den mriß des kindlichen 5nochens einzeichnen. %ielleicht sollten wir uns zu behau/ten begnügen. Es mag noch anderes dahinterstecken. Ein "efühl kann doch nur dann eine Energie9uelle sein. Es ist m'glich.reunde. (ch kann mir $orstellen. Wenn wir so durchaus bereit sind anzuerkennen. daß auch im =s6chischen manches )lte : in der 7orm oder ausnahmsweise : so weit $erwischt oder aufgezehrt wird. wenn es selbst der )usdruck eines starken #edürfnisses ist. als die . es auf eine frühe =hase des (chgefühls zurückzuführen. nicht notwendigerweise zerst'rt werden muß. daß es mir sehr beschwerlich ist. aber das $erhüllt einstweilen der 7ebel. $om %ordergrund abgedrängt. es gebe bei $ielen Menschen ein 0ozeanisches1 "efühl. auch einmal mit den Worten des -chillerschen 3auchers auszurufen< 0Es freue sich. daß es durch keinen %organg mehr wiederhergestellt und wiederbelebt werden kann.orm erhielt. )llein mich drängt es. Er sieht in ihnen eine sozusagen /h6siologische #egründung $ieler Weisheiten der M6stik. mit diesen kaum faßbaren "r'ßen zu arbeiten. #eziehungen zu manchen dunklen Modifikationen des -eelenlebens. daß eine solche Erhaltung aller %orstufen neben der Endgestaltung nur im -eelischen m'glich ist und daß wir nicht in der Lage sind. zumal da sich dies "efühl nicht einfach aus dem kindlichen Leben fortsetzt.unktionen. daß man in den Coga/raktiken durch )bwendung $on der )ußenwelt. $ersicherte mir. *er Embr6o läßt sich im Erwachsenen nicht nachweisen. *amit ist die Rolle des ozeanischen "efühls. die das 5ind besaß. durch #indung der )ufmerksamkeit an k'r/erliche . aber wir wissen nichts darüber. . aufgegangen. %ielleicht gehen wir in dieser )nnahme zu weit.uelle der religi'sen #edürfnisse angesehen zu werden. wie 3rance und Ekstase. die er als Regressionen zu uralten. *ies Eins?-ein mit dem )ll. sondern durch die )ngst $or der >bermacht des -chicksals dauernd erhalten wird. erhebt sich die weitere . daß die Erhaltung des %ergangenen im -eelenleben eher Regel als befremdliche )usnahme ist. oder daß die Erhaltung allgemein an gewisse günstige #edingungen geknü/ft ist. ist nach der =ubertät durch #indegewebe ersetzt. wer da atmet im rosigen Licht. bis er seine endgültige . was als "edankeninhalt ihm zugeh'rt. sie sind in den s/äteren. uns dies %orkommen anschaulich zu machen. zu denen sie den -toff geliefert haben. (ch wiederhole das #ekenntnis. Ein anderer meiner . längst überlagerten &uständen des -eelenlebens auffassen will. durch besondere Weisen der )tmung tatsächlich neue Em/findungen und )llgemeingefühle in sich erwecken kann. Ein ähnlich starkes #edürfnis aus der 5indheit wie das nach dem %aterschutz wüßte ich nicht anzugeben. wie ein anderer Weg zur )bleugnung der "efahr. daß das %ergangene im -eelenleben erhalten bleiben kann. )ber auch hier finden wir das nämliche. lägen hier nahe. Es ist immerhin m'glich.rage.menschliche Leib ist. s/richt uns !a an wie ein erster %ersuch einer religi'sen 3r'stung. Wir dürfen nur daran festhalten. und geneigt. daß das ozeanische "efühl nachträglich in #eziehungen zur Religion geraten ist.ür die religi'sen #edürfnisse scheint mir die )bleitung $on der infantilen +ilflosigkeit und der durch sie geweckten %atersehnsucht unabweisbar. die 3h6musdrüse.1 . den ein unstillbarer Wissensdrang zu den ungew'hnlichsten EB/erimenten getrieben und endlich zum )llwisser gemacht hat.

Man m'chte sich in die Reihen der "läubigen mengen. wenn er seinen Candide in den Rat ausklingen läßt. um den =hiloso/hen. durch die &eichen seiner Reue beschwichtigt werden. als $ielmehr um das.II (n meiner -chrift Die Zukunft einer Illusion handelte es sich weit weniger um die tiefsten . anderseits behau/tet er. das ihm einerseits die Rätsel dieser Welt mit beneidenswerter %ollständigkeit aufklärt. haben wir offenbar die )utorität des *ichters nicht auf unserer -eite. *ieser -/ruch bringt einerseits die Religion in einen "egensatz zu den beiden +'chstleistungen des Menschen. *as "anze ist so offenkundig infantil. k'nnen wir Linderungsmittel nicht entbehren. sind gegen die Realität (llusionen. daß sie einander in ihrem Lebenswert $ertreten oder ersetzen k'nnen. hat auch Religion4 Wer !ene beiden nicht besitzt. indem sie ihn durch ein un/ers'nliches. *as Leben. wie die 5unst sie bietet. Wir $ersuchen einen besonderen Weg. daß es einer menschenfreundlichen "esinnung schmerzlich wird zu denken. *a tritt uns zunächst die bekannte 8ußerung eines unserer großen *ichter und Weisen entgegen. die große Mehrheit der -terblichen werde sich niemals über diese )uffassung des Lebens erheben k'nnen.ontane gesagt.0er Sorgen hat( hat auch Ci5Er. -ie lautet< 0Wer Wissenschaft und 5unst besitzt. daß diese Religion nicht zu halten ist.F -olcher Mittel gibt es $ielleicht dreierlei< mächtige )blenkungen. Enttäuschungen. Man weiß. um uns der Würdigung seines -atzes zu nähern. hat uns 3heodor . ist zu schwer für uns. es bringt uns zu$iel -chmerzen. warum sie so mußten. der habe ReligionD1 [Fußnote]-oethe in den Zahmen Xenien ID -edichte aus dem <achlaß%. Wir kehren zum gemeinen Mann und zu seiner Religion zurück. wie es uns auferlegt ist. die den "ott der Religion zu retten glauben. Wenn wir auch dem gemeinen Mann die Religion bestreiten wollen. *iese %orsehung kann der gemeine Mann sich nicht anders als in der =erson eines großartig erh'hten %aters $orstellen.3. die diesen 7amen tragen sollte. ein wie großer )nteil der heute Lebenden. m es zu ertragen. darum nicht minder /s6chisch wirksam dank der Rolle. die Mahnung $orzuhalten< 0*u sollst den 7amen des +errn nicht zum Eitlen anrufenD1 Wenn einige der gr'ßten "eister $ergangener &eiten das gleiche getan haben.uellen des religi'sen "efühls. schattenhaft abstraktes =rinzi/ ersetzen. die es $erringern. E0Es geht nicht ohne +ilfskonstruktionen1. die die =hantasie im -eelenleben behau/tet hat. *ie Rauschmittel beeinflussen unser 5'r/erliches. )uf die )blenkungen zielt %oltaire. anderseits ihm zusichert. Ersatzbefriedigungen. um das -6stem $on Lehren und %erheißungen. so wirklichkeitsfremd. die es einsehen müssen. die uns für dasselbe unem/findlich machen. seinen "arten zu bearbeiten4 solch eine )blenkung ist auch die wissenschaftliche 3ätigkeit. die sich über das %erhältnis der Religion zur 5unst und Wissenschaft auss/richt. Rauschstoffe. 7ur ein solcher kann die #edürfnisse des Menschenkindes kennen. daß eine sorgsame %orsehung über sein Leben wachen und etwaige %ersagungen in einer !enseitigen EBistenz gutmachen wird. *ie Ersatzbefriedigungen. 7och beschämender wirkt es zu erfahren. . durch seine #itten erweicht. doch -tück für -tück $on ihr in kläglichen Rückzugsgefechten zu $erteidigen sucht. der einzigen. unl'sbare )ufgaben. die uns unser Elend geringschätzen lassen. was der gemeine Mann unter seiner Religion $ersteht. (rgend etwas dieser )rt ist unerläßlich [Fußnote]4u2 erniedrigtem <i'eau sagt 0ilhelm Busch in der Frommen Helene dasselbe> . so darf man sich hierin nicht auf sie berufen.

sogar -chmerz und )ngst als Warnungssignale nicht entbehren kann. der. und endlich aus den #eziehungen zu anderen Menschen.ragesteller haben hinzugefügt< wenn sich ergeben sollte. die )bsicht.rage nach dem &weck des menschlichen Lebens ist ungezählte Male gestellt worden4 sie hat noch nie eine befriedigende )ntwort gefunden. Es scheint $ielmehr. das Leiden überstanden zu haben. obwohl es nicht weniger schicksalsmäßig unabwendbar sein dürfte als das Leiden anderer +erkunft. 5ein Wunder. indem sie lebten und ausstarben. und doch ist sein =rogramm im +ader mit der ganzen Welt.rage nach einem &weck des Lebens zu beantworten weiß. es als eine gewissermaßen überflüssige &utat anzusehen. zu %erfall und )ufl'sung bestimmt. Was man im strengsten -inne "lück heißt. wenn . $on der wir so$iel andere 8ußerungen bereits kennen. -omit sind unsere "lücksm'glichkeiten schon durch unsere 5onstitution beschränkt. (m engeren Wortsinne wird 0"lück1 nur auf das letztere bezogen. daß er sie beschreibt. )ber diese *rohung ändert nichts. zerst'renden 5räften gegen uns wüten kann. daß wir nur den 5ontrast intensi$ genießen k'nnen. $on der )ußenwelt. wie !a auch das Lust/rinzi/ selbst sich unter dem Einfluß der )ußenwelt zum bescheideneren Realitäts/rinzi/ umbildete. Aede . Wir werden weiter ausholen müssen. unerbittlichen. *as Leiden. was sie $om Leben fordern. %on einem &weck des Lebens der 3iere wird nicht ges/rochen. !e nachdem sie das eine oder das andere dieser &iele : $orwiegend oder selbst ausschließlich : zu $erwirklichen sucht. Ents/rechend dieser &weiteilung der &iele entfaltet sich die 3ätigkeit der Menschen nach zwei Richtungen. sie wollen glücklich werden und so bleiben.<ichts ist sch1erer &u ertragen als eine +eihe 'on schEnen )agen. $om eigenen 5'r/er her. (hre %oraussetzung scheint !ene menschliche >berhebung. wenn man sich bereits glücklich /reist. Es ist. was die Menschen selbst durch ihr %erhalten als &weck und )bsicht ihres Lebens erkennen lassen. Es ist überhau/t nicht durchführbar. daß der Mensch 0glücklich1 sei. em/finden wir $ielleicht schmerzlicher als !edes andere4 wir sind geneigt. daß das Leben keinen &weck hat.uelle stammt. die . denn mit $ielen 3ieren weiß der Mensch nichts anzufangen : außer. den &ustand nur sehr wenig [Fußnote]-oethe mahnt sogar> . Es ist nicht einfach. Manche . ents/ringt der eher /l'tzlichen #efriedigung hoch aufgestauter #edürfnisse und ist seiner 7atur nach nur als e/isodisches =hänomen m'glich. )llein auch das ist nicht haltbar. mit dem Makrokosmos ebensowohl wie mit dem Mikrokosmos. ehe der Mensch sie gesehen hatte. die die . anderseits das Erleben starker Lustgefühle.rage zu. Wir wenden uns darum der ans/ruchsloseren . einfach das =rogramm des Lust/rinzi/s. nglück zu erfahren. dem Menschen zu dienen.hemismus. das aus dieser .ortdauer einer $om Lust/rinzi/ ersehnten -ituation ergibt nur ein "efühl $on lauem #ehagen4 wir sind so eingerichtet.ändern seinen . es will einerseits die )bwesenheit $on -chmerz und nlust. die mit übermächtigen. alle Einrichtungen des )lls widerstreben ihm4 man m'chte sagen. ist im =lan der 0-ch'/fung1 nicht enthalten. Es ist wiederum nur die Religion. %on drei -eiten droht das Leiden. dem nglück entgangen zu sein. dann würde es !eden Wert für sie $erlieren. in ihm erreichen wollen. daß man ein Recht dazu hat. und ungezählte 3ierarten haben sich auch dieser %erwendung entzogen.rage abzulehnen. das den Lebenszweck setzt. läßt eine solche $ielleicht überhau/t nicht zu. die -tellung der Religion innerhalb dieser Reihe anzugeben. wie man merkt. studiert :. Man wird kaum irren zu entscheiden. *ies -treben hat zwei -eiten. *ie )ntwort darauf ist kaum zu $erfehlen4 sie streben nach dem "lück. klassifiziert.3 Das mag immerhin eine Fbertreibung sein. daß die (dee eines Lebenszweckes mit dem religi'sen -6stem steht und fällt.. Weit weniger -chwierigkeiten hat es. *ie . *ies =rinzi/ beherrscht die Leistung des seelischen )//arates $om )nfang an4 an seiner &weckdienlichkeit kann kein &weifel sein. ein /ositi$es und ein negati$es &iel. wenn deren #estimmung nicht etwa darin besteht. wenn unter dem *ruck dieser Leidensm'glichkeiten die Menschen ihren "lücksans/ruch zu ermäßigen /flegen.

ist das der Ruhe. Es gibt da eBtreme und gemäßigte %erfahren. -ie tragen unter mständen die -chuld daran. .ernhaltung $on den anderen ist der nächstliegende -chutz gegen das Leid. (n eBtremer Weise geschieht dies. *ie roheste. *ie interessantesten Methoden zur Leid$erhütung sind aber die. aber das heißt den "enuß $or die %orsicht setzen und straft sich nach kurzem #etrieb. und wir $ers/üren es nur infolge gewisser Einrichtungen unseres 2rganismus. Man kann also hoffen. wenn man diese )ufgabe für sich allein l'sen will. denn wir kennen wenigstens einen krankhaften &ustand. bei denen die %ermeidung $on nlust die $orwiegende )bsicht ist.ernhaltung des Elends wird so sehr als Wohltat geschätzt. *iese )rt der Leidabwehr greift nicht mehr am Em/findungsa//arat an. Endlich ist alles Leid nur Em/findung. Man $ersteht< das "lück. "ewollte %ereinsamung. wie die orientalische Lebensweisheit lehrt und die Coga/raBis . *ie anderen Methoden. daß (ndi$iduen wie %'lker ihnen eine feste -tellung in ihrer Libido'konomie eingeräumt haben. #eide Wirkungen erfolgen nicht nur gleichzeitig. Man weiß doch. aber auch wirksamste Methode solcher #eeinflussung ist die chemische. insofern wir es $ers/üren. sie scheinen auch innig miteinander $erknü/ft.uellen der #edürfnisse +err zu werden. Es muß aber auch in unserem eigenen . "egen die gefürchtete )ußenwelt kann man sich nicht anders als durch irgendeine )rt der )bwendung $erteidigen.hemismus -toffe geben. der sie die gr'ßere )ufmerksamkeit zuwenden. Man dankt ihnen nicht nur den unmittelbaren Lustgewinn. sie sucht der inneren . die Manie. Es ist sehr zu bedauern. die zur %erbesserung des menschlichen Loses $erwendet werden k'nnten. mit denen eine $erringerte oder $ergr'ßerte Em/fänglichkeit für nlust /arallel geht. daß man mit +ilfe des 0-orgenbrechers1 sich !ederzeit dem *ruck der Realität entziehen und in einer eigenen Welt mit besseren Em/findungsbedingungen &uflucht finden kann. die (ntoBikation. die ähnliches leisten. Es gibt freilich einen anderen und besseren Weg. daß irgendwer ihren Mechanismus durchschaut. daß gerade diese Eigenschaft der Rauschmittel auch ihre "efahr und -chädlichkeit bedingt. ohne daß ein Rauschgift eingeführt worden wäre. Wie 3riebbefriedigung "lück ist. aber auch die #edingungen unseres Em/findungslebens so $erändert. das einem aus menschlichen #eziehungen erwachsen kann. scheiden sich !e nach der nlust9uelle. daß große Energiebeträge.ganz allgemein die )ufgabe der Leid$ermeidung die der Lustgewinnung in den +intergrund drängt. die den eigenen 2rganismus zu beeinflussen $ersuchen. einseitige und solche. deren )nwesenheit in #lut und "eweben uns unmittelbare Lustem/findungen $erschafft. daß diese toBische -eite der seelischen %orgänge sich der wissenschaftlichen Erforschung bisher entzogen hat. *er kom/lizierte #au unseres seelischen )//arats gestattet aber auch eine ganze Reihe anderer #eeinflussungen. daß es k'r/erfremde -toffe gibt. indem man die 3riebe ert'tet. Man arbeitet dann mit allen am "lück aller. durch Einwirkung auf diese 3riebregungen $on einem 3eil des Leidens frei zu werden. die zugleich an mehreren -tellen angreifen. daß wir zur )ufnahme $on nlustregungen untauglich werden. *ie Leistung der Rauschmittel im 5am/f um das "lück und zur . *ie >berlegung lehrt. >berdies zeigt unser normales -eelenleben -chwankungen $on erleichterter oder erschwerter Lustentbindung. nutzlos $erlorengehen. aber es ist 3atsache. es besteht nur. so wird es rsache schweren Leidens. wenn die )ußenwelt uns darben läßt. in dem dies rauschähnliche %erhalten zustande kommt. daß man die L'sung dieser )ufgabe auf sehr $erschiedenen Wegen $ersuchen kann4 alle diese Wege sind $on den einzelnen -chulen der Lebensweisheit em/fohlen und $on den Menschen begangen worden. (ch glaube nicht. sondern auch ein heiß ersehntes -tück nabhängigkeit $on der )ußenwelt. neingeschränkte #efriedigung aller #edürfnisse drängt sich als die $erlockendste )rt der Lebensführung $or. indem man als ein Mitglied der menschlichen "emeinschaft mit +ilfe der $on der Wissenschaft geleiteten 3echnik zum )ngriff auf die 7atur übergeht und sie menschlichem Willen unterwirft. Es ist bekannt. das man auf diesem Weg erreichen kann. die -ättigung unserer #edürfnisse $erweigert.

onenten( nar&ißtische( aggressi'e und selbst erotische( au2 die Beru2sarbeit und au2 die mit ihr 'er5nü.tung und +echt2ertigung der E*isten& in der -esellscha2t nicht &urüc5steht. die wir gewiß eines 3ages werden meta/s6chologisch charakterisieren k'nnen..unktion so $iel an "eschmeidigkeit gewinnt. +ierbei wird die )bsicht der #efriedigung keineswegs aufgegeben4 ein gewisser -chutz gegen Leiden wird dadurch erreicht. *as "lücksgefühl bei #efriedigung einer wilden. Die große Iehr&ahl der Ienschen arbeitet nur notgedrungen( und aus dieser natürlichen 4rbeitsscheu der Ienschen leiten sich die sch1ierigsten so&ialen 7robleme ab. *as -chicksal kann einem dann wenig anhaben. Besondere Be2riedigung 'ermittelt die Beru2st6tig5eit( 1enn sie eine 2rei ge16hlte ist( also bestehende <eigungen( 2ortge2ührte oder 5onstitutionell 'erst6r5te )riebregungen durch Sublimierung nut&bar &u machen gestattet. nur wenigen Menschen zugänglich ist. aber ihre (ntensität ist im %ergleich mit der aus der -ättigung grober. *as +errschende sind dann die h'heren /s6chischen (nstanzen.. *ie #efriedigung solcher )rt. *en gleichen Weg $erfolgt man bei ermäßigten &ielen. Ian dr6ngt sich nicht &u ihr 1ie &u anderen IEglich5eiten der Be2riedigung. "elingt es. wenn man nur die #eherrschung des 3rieblebens anstrebt. im wirksamen )usmaß nicht gerade häufige )nlagen und #egabungen $oraus. haben eine besondere . und sie /flegt zu $ersagen. Eine andere 3echnik der Leidabwehr bedient sich der Libido$erschiebungen.reude des 5ünstlers am -chaffen. welche unser seelischer )//arat gestattet. sie schafft ihnen keinen für die =feile des -chicksals undurchdringlichen =anzer. sie erscheinen uns 0feiner und h'her1. . wenn man den Lustgewinn aus den . findet hierin eine 'konomische Erklärung. Und dennoch 1ird 4rbeit als 0eg &um -lüc5 'on den Ienschen 1enig gesch6t&t. *ie zu l'sende )ufgabe ist. daß sie nicht allgemein $erwendbar. $om (ch ungebändigten 3riebregung ist un$ergleichlich intensi$er als das bei -ättigung eines gezähmten 3riebes. *agegen steht aber eine unleugbare +erabsetzung der "enußm'glichkeiten. wenn der eigene Leib die . daß sie $on der %ersagung der )ußenwelt nicht getroffen werden k'nnen. *ie -ublimierung der 3riebe leiht dazu ihre +ilfe.ausführt. die 3riebziele solcherart zu $erlegen. -ie setzt besondere. durch die seine . )m meisten erreicht man. auf anderem Wege wieder nur das "lück der Ruhe erworben.uellen /s6chischer und intellektueller )rbeit genügend zu erh'hen $ersteht.uelle des Leidens wird [Fußnote]0enn nicht besondere Geranlagung den Cebensinteressen gebieterisch die +ichtung 'orschreibt( 5ann die gemeine( Hedermann &ug6ngliche Beru2sarbeit an die Stelle rüc5en( die ihr 'on dem 1eisen +atschlag Goltaires ange1iesen 1ird. Keine andere )echni5 der Cebens2ührung bindet den Ein&elnen so 2est an die +ealit6t als die Betonung der 4rbeit( die ihn 1enigstens in ein Stüc5 der +ealit6t( in die menschliche -emeinscha2t sicher ein2ügt. die des .orschers an der L'sung $on =roblemen und am Erkennen der Wahrheit. an der %erk'r/erung seiner =hantasiegebilde. *erzeit k'nnen wir nur bildweise sagen.2ten menschlichen Be&iehungen &u 'erschieben( leiht ihr einen 0ert( der hinter ihrer Unerl6ßlich5eit &ur Behau.en Fbersicht ausreichend &u 1ürdigen. so hat man damit freilich auch alle andere 3ätigkeit aufgegeben Edas Leben geo/fertF.ualität. wie die . *ie nwiderstehlichkeit /er$erser (m/ulse. daß die nbefriedigung der in )bhängigkeit gehaltenen 3riebe nicht so schmerzlich em/funden wird wie die der ungehemmten. Die IEglich5eit( ein star5es 4usmaß libidinEser Kom. Es ist nicht mEglich( die Bedeutung der 4rbeit 2ür die CibidoE5onomie im +ahmen einer 5na. $ielleicht der )nreiz des %erbotenen überhau/t. /rimärer 3riebregungen gedäm/ft4 sie erschüttern nicht unsere Leiblichkeit. die sich dem Realitäts/rinzi/ unterworfen haben. )uch diesen wenigen kann sie nicht $ollkommenen Leidensschutz gewähren. *ie -chwäche dieser Methode liegt aber darin.

uelle alles Leids ist.. Wer für den Einfluß der 5unst em/fänglich ist. -ie strebt natürlich auch die nabhängigkeit $om -chicksal : so nennen wir es am besten : an und $erlegt in dieser )bsicht die #efriedigung in innere seelische %orgänge. die man als solche erkennt. eine ihm unleidliche -eite der Welt durch eine Wunschbildung korrigiert und diesen Wahn in die Realität einträgt. das den einzigen . klammert sich im "egenteil an deren 2b!ekte und gewinnt das "lück aus einer "efühlsbeziehung zu ihnen. Wer in $erzweifelter Em/'rung diesen Weg zum "lück einschlägt.sAchischen -eschehens@ !"!! b ! und Vorlesungen "ur #in$%hrung in die &sychoanalyse !"!9–!:%( DDIII. *as "ebiet. sich $on der )ußenwelt unabhängig zu machen. )ber man kann mehr tun. man kann sie umschaffen wollen. der auch dem nicht selbst -ch'/ferischen durch die %ermittlung des 5ünstlers zugänglich gemacht wird [Fußnote]Ggl.eind in der Realität erblickt. die #efriedigung wird aus (llusionen gewonnen. nicht mehr als eine flüchtige Entrückung aus den 7'ten des Lebens herbeizuführen und ist nicht stark genug. +ier wird der &usammenhang mit der Realität noch mehr gelockert. alle #efriedigung aus dem Lieben und "eliebtwerden erwartet. (ch glaube nicht.all. Eines dieser %erfahren habe ich noch nicht angeführt4 nicht daß ich daran $ergessen hätte. in die uns die 5unst $ersetzt. daß diese )ufzählung der Methoden. (ch meine natürlich !ene Richtung des Lebens. in der die unerträglichsten &üge ausgetilgt und durch andere im -inne der eigenen Wünsche ersetzt sind. *er Eremit kehrt dieser Welt den Rücken. Eine besondere #edeutung beans/rucht der . 2benan unter diesen =hantasiebefriedigungen steht der "enuß an Werken der 5unst. mit der sich nicht leben läßt. bedient sich dabei der $orhin erwähnten %erschiebbarkeit der Libido. Eine solche /s6chische . welche die Liebe zum Mittel/unkt nimmt. wenn man in irgendeinem -inne glücklich sein will. die die . daß !eder $on uns sich in irgendeinem =unkte ähnlich wie der =aranoiker benimmt.ien des . aus dem diese (llusionen stammen. *en Wahn erkennt natürlich niemals.Wenn schon bei diesem %erfahren die )bsicht deutlich wird. /s6chischen %orgängen sucht. leidenschaftlichen -treben nach /ositi$er "lückserfüllung fest. ausdrücklich den )ns/rüchen der Realitäts/rüfung entzogen und blieb für die Erfüllung schwer durchsetzbarer Wünsche bestimmt. anstatt ihrer eine andere aufbauen. wie die Menschen das "lück zu gewinnen und das Leiden fernzuhalten bemüht sind. mit der man darum alle #eziehungen abbrechen muß. Es wird aber behau/tet. Wie wäre es auch m'glich. aber sie wendet sich nicht $on der )ußenwelt ab. ist das des =hantasielebens4 es wurde seinerzeit. weiß ihn als Lust9uelle und Lebenstr'stung nicht hoch genug einzuschätzen. als sich die Entwicklung des Realitätssinnes $ollzog. sich "lücks$ersicherung und Leidensschutz durch wahnhafte mbildung der Wirklichkeit zu schaffen. wird in der Regel nichts erreichen4 die Wirklichkeit ist zu stark für ihn. der in der *urchsetzung seines Wahns meist keine +elfer findet. -ie gibt sich dabei auch nicht mit dem gleichsam müde resignierenden &iel der nlust$ermeidung zufrieden. um reales Elend $ergessen zu machen. so treten die gleichen &üge noch stärker bei dem nächsten her$or. %ielleicht kommt sie diesem &iele wirklich näher als !ede andere Methode. *och $ermag die milde 7arkose. ohne sich durch deren )bweichung $on der Wirklichkeit im "enuß st'ren zu lassen. gerade an diese 3echnik der Lebenskunst zu $ergessenD -ie zeichnet sich durch die merkwürdigste %ereinigung $on charakteristischen &ügen aus. er will nichts mit ihr zu schaffen haben. eher geht sie achtlos an diesem $orbei und hält am urs/rünglichen. sondern weil es uns noch in anderem &usammenhange beschäftigen wird. $ollständig ist. daß der -toff andere )nordnungen zuläßt. wer ihn selbst noch teilt. weiß auch. indem man seine #efriedigungen in inneren. Energischer und gründlicher geht ein anderes %erfahren $or. ?Formulierungen über die &1ei 7rin&i. )ls solchen Massenwahn müssen wir auch die Religionen der Menschheit kennzeichnen. Er wird ein Wahnsinniger. daß eine gr'ßere )nzahl $on Menschen gemeinsam den %ersuch unternimmt.

kann man : die #emühungen. *iese ästhetische Einstellung zum Lebensziel bietet wenig -chutz gegen drohende Leiden. als wenn wir das geliebte 2b!ekt oder seine Liebe $erloren haben. der 3atenmensch $on der )ußenwelt nicht ablassen. *ie schwache -eite dieser Lebenstechnik liegt klar zutage4 sonst wäre es auch keinem Menschen eingefallen. der für alle taugt4 ein !eder muß selbst $ersuchen. *as =rogramm. doch fast nie als sch'n beurteilt werden. *ie Wissenschaft der 8sthetik untersucht die #edingungen. )uf keinem dieser Wege k'nnen wir alles. wo immer sie sich unseren -innen und unserem rteil zeigt. Ein 7utzen der -ch'nheit liegt nicht klar zutage. der -ch'nheit menschlicher . und doch k'nnte man sie in der 5ultur nicht $ermissen. dagegen scheint der . diese nach seinen Wünschen abzuändern. glücklich zu werden.asson er selig werden kann. wie$iel reale #efriedigung er $on der )ußenwelt zu erwarten hat und inwieweit er $eranlaßt ist. doch darf man : nein. sich $on ihr unabhängig zu machen4 zuletzt auch. Leider weiß auch die =s6choanal6se über die -ch'nheit am wenigsten zu sagen. Aede eBtreme Entscheidung wird sich dadurch strafen. das "lück auf demselben Wege zu suchen. deren )nblick immer erregend wirkt.ormen und "esten. diesen Weg zum "lück für einen anderen zu $erlassen. niemals hilfloser unglücklich. Einzig die )bleitung aus dem "ebiet des -eBualem/findens scheint gesichert4 es wäre ein $orbildliches #eis/iel einer zielgehemmten Regung.harakter der -ch'nheit an gewissen sekundären "eschlechtsmerkmalen zu haften. hat uns die stärkste Erfahrung einer überwältigenden Lustem/findung $ermittelt und so das %orbild für unser "lücksstreben gegeben. milde berauschenden Em/findungscharakter. entweder den /ositi$en (nhalt des &iels. es ist $iel mehr darüber zu sagen. wie$iel 5raft er sich zutraut. wohin er seine (nteressen $erlegen soll. Es kommt darauf an. die die nzulänglichkeit der ausschließend gewählten Lebenstechnik mit . 7iemals sind wir ungeschützter gegen das Leiden. *as "lück in !enem ermäßigten -inn. ihre kulturelle 7otwendigkeit ist nicht einzusehen. auf welche besondere . was wir begehren. erreichen. künstlerischen und selbst wissenschaftlichen -ch'/fungen. der eher selbstgenügsame 7arzißtische die wesentlichen #efriedigungen in seinen inneren seelischen %orgängen suchen. den Lustgewinn. in dem es als m'glich erkannt wird.ür den mittleren dieser 36/en wird die )rt seiner #egabung und das )usmaß der ihm m'glichen 3riebsublimierung dafür bestimmend werden. oder den negati$en. unter denen das -ch'ne em/funden wird4 über 7atur und +erkunft der -ch'nheit hat sie keine )ufklärung geben k'nnen4 wie gebräuchlich.Einstellung liegt uns allen nahe genug4 eine der Erscheinungsformen der Liebe. *er $orwiegend erotische Mensch wird die "efühlsbeziehungen zu anderen =ersonen $oranstellen. Was ist natürlicher. die geschlechtliche Liebe. daß die "enitalien selbst. *ie 0-ch'nheit1 und der 0Reiz1 sind urs/rünglich Eigenschaften des -eBualob!ekts. die nlust$ermeidung.aktoren werden sich geltend machen. als daß wir dabei beharren. $ermag aber für $ieles zu entschädigen. an der er seine 5raft er/roben kann. als wenn wir lieben. daß das Lebensglück $orwiegend im "enusse der -ch'nheit gesucht wird. -chon dabei wird außer den äußeren %erhältnissen die /s6chische 5onstitution des (ndi$iduums entscheidend werden. wird die Ergebnislosigkeit durch einen )ufwand an $ollt'nenden. um seiner Wahl die Wege zu weisen. auf dem wir es zuerst begegnet haben. Es gibt hier keinen Rat. nicht aufgeben. *ie mannigfachsten . es irgendwie der Erfüllung näherzubringen. ist ein =roblem der indi$iduellen Libido'konomie. 3rotz dieser n$ollständigkeit getraue ich mich bereits einiger unsere ntersuchung abschließenden #emerkungen. $on 7aturob!ekten und Landschaften. +ier kann man den interessanten . $oranstellen. ist nicht zu erfüllen. Man kann sehr $erschiedene Wege dahin einschlagen.all anschließen. *er "enuß an der -ch'nheit hat einen besonderen. . )ber die auf den "lückswert der Liebe gegründete Lebenstechnik ist damit nicht erledigt. welches uns das Lust/rinzi/ aufdrängt. daß sie das (ndi$iduum den "efahren aussetzt. Es ist bemerkenswert. inhaltsarmen Worten $erhüllt.

Wir haben die )ntwort bereits gegeben. indem wir auf die drei . III nsere ntersuchung über das "lück hat uns bisher nicht $iel gelehrt. glücklich zu werden. 5'nnen wir nicht alles Leiden aufheben. findet noch 3rost im Lustgewinn der chronischen (ntoBikation. oder er unternimmt den $erzweifelten )uflehnungs$ersuch der =s6chose [Fußnote]Es dr6ngt mich( 1enigstens au2 eine der Cüc5en hin&u1eisen( die in obiger Darstellung geblieben sind. )uch die Religion kann ihr %ers/rechen nicht halten. -taat und "esellschaft regeln. *ie Religion beeinträchtigt dieses -/iel der )uswahl und )n/assung. was die Einschüchterung der (ntelligenz zur %oraussetzung hat. $on "ottes 0unerforschlichem Ratschluß1 zu reden. 7eues zu erfahren. )uch wenn wir sie mit der . die +infälligkeit unseres eigenen 5'r/ers und die nzulänglichkeit der Einrichtungen. wie es dem Menschen erreichbar ist. die ihm wenigstens Ersatzbefriedigungen $ers/richt. k'nnen nicht einsehen. der sicher dahin leitet.lucht in die neurotische 5rankheit. nicht $iel gr'ßer. aus denen unser Leiden kommt< die >bermacht der 7atur. welche die #eziehungen der Menschen zueinander in .iBierung eines /s6chischen (nfantilismus und Einbeziehung in einen Massenwahn gelingt es der Religion. (hre 3echnik besteht darin. )ber kaum mehr4 es gibt. $ielen Menschen die indi$iduelle 7eurose zu ers/aren. wie wir gesagt haben. Ian 'erlangt &u 1issen( 1as es 2ür die CibidoE5onomie bedeutet( im 1esentlichen au2 sich selbst gestellt &u sein. daß ihm als letzte 3rostm'glichkeit und Lust9uelle im Leiden nur die bedingungslose nterwerfung übriggeblieben ist. m diesen =reis. den Wert des Lebens herabzudrücken und das #ild der realen Welt wahnhaft zu entstellen. Wer dann in s/äterer Lebenszeit seine #emühungen um das "lück $ereitelt sieht. nicht alle #efriedigung $on einer einzigen -trebung zu erwarten. aus seiner äußeren -ituation "lück zu gewinnen. keinen. Wenn der "läubige sich endlich gen'tigt findet. )ls letzte Lebenstechnik. sie weist unserer 3ätigkeit die Richtung. die zu dem "lück führen k'nnen. durch gewaltsame . nd wenn er zu dieser bereit ist. wenn . (n betreff der beiden ersten kann unser rteil nicht lange schwanken4 es zwingt uns zur )nerkennung dieser Leidens9uellen und zur Ergebung ins n$ermeidliche. zumal wenn er $or schwierigere )ufgaben gestellt wird. so doch manches. $on keinem $ielleicht mehr als $on der . ihre . *er Erfolg ist niemals sicher. in )n/assung und Leistung beschränktes "ebilde bleiben. Wie der $orsichtige 5aufmann es $ermeidet. $iele Wege. was nicht allgemein bekannt ist. wird es schwer haben. Wir werden die 7atur nie $ollkommen beherrschen. Wer eine besonders ungünstige 3riebkonstitution mitgebracht und die zur s/äteren Leistung unerläßliche mbildung und 7euordnung seiner Libidokom/onenten nicht regelrecht durchgemacht hat. er hängt $om &usammentreffen $ieler Momente ab. hätte er sich wahrscheinlich den mweg ers/aren k'nnen. )nders $erhalten wir uns zur dritten. mehrtausend!ährige Erfahrung hat uns da$on überzeugt. so wird $ielleicht auch die Lebensweisheit raten. bietet sich ihm die . warum es für die Menschen so schwer ist.uellen hinwiesen. so gesteht er damit ein. und anderes lindern.unktion der mwelt anzu/assen und diese für Lustgewinn auszunützen.ähigkeit der /s6chischen 5onstitution. scheint die )ussicht. selbst ein -tück dieser 7atur. zur sozialen Leidens9uelle.rage fortsetzen.sich bringt. Eine Betrachtung der menschlichen -lüc5smEglich5eiten sollte es nicht unterlassen( das relati'e Gerh6ltnis des <ar&ißmus &ur JbHe5tlibido in +echnung &u bringen. wird immer ein $ergängliches.amilie. unser 2rganismus. indem sie ihren Weg zum "lückserwerb und Leidensschutz allen in gleicher Weise aufdrängt.. %on dieser Erkenntnis geht keine lähmende Wirkung aus4 im "egenteil. *iese wollen wir überhau/t nicht gelten lassen. die er meist schon in !ungen Aahren $ollzieht. )llerdings. sein ganzes 5a/ital an einer -telle festzulegen. warum die $on uns selbst geschaffenen Einrichtungen nicht $ielmehr -chutz und Wohltat für uns alle sein sollten.

*ie s/ätere Erfahrung hat manches rteil dieser )rt berichtigt4 in $ielen . aus dieser . wenn ich beliebig oft die -timme des 5indes h'ren kann. das +underte $on 5ilometern entfernt $on mir lebt. *en letzten und den $orletzten dieser )nlässe glaube ich zu erkennen4 ich bin nicht gelehrt genug.uellen des Leidens zu schützen $ersuchen.aktor beteiligt gewesen sein. erwacht der %erdacht. Man sollte sich begnügen. daß es eine Rückkehr zu "lücksm'glichkeiten bedeutete.eststellung den -chluß zu ziehen. *er durch die christliche Lehre $ollzogenen Entwertung des irdischen Lebens stand er !a sehr nahe. weil : wie immer man den #egriff 5ultur bestimmen mag : es doch feststeht.reundes erfahren kann.ortschritt der Entdeckungsreisen in #erührung mit /rimiti$en %'lkern und -tämmen kam. Es kommt noch ein Moment der Enttäuschung dazu. womit wir uns gegen die #edrohung aus den . Man m'chte einwenden. daß es der Medizin gelungen ist. sie aufzuzählen. *ie Einzelheiten dieser . -ie lautet. bedürfnisarmes. es erübrigt sich. das Maß $on Lustbefriedigung. die das bißchen "lück des 5ulturmenschen zu untergraben drohen. wenn wir sie aufgeben und in /rimiti$e %erhältnisse zurückfinden würden. wie es den kulturell überlegenen #esuchern unerreichbar war. daß der Mensch neurotisch wird. die so erstaunlich ist. *ie $orletzte %eranlassung ergab sich. wie schlecht uns gerade dieses -tück der Leid$erhütung gelungen ist. uns mit dieser M'glichkeit zu beschäftigen. glückliches Leben zu führen. Man fand. als man im . und nicht die Wertlosigkeit der technischen .ortschritte für unsere "lücks'konomie daraus ableiten. ihre +errschaft über die 7atur in einer früher un$orstellbaren Weise befestigt. ein unzweideutiger &uwachs an "lücksgefühl.ortschritte sind allgemein bekannt. als man den Mechanismus der 7eurosen kennenlernte. das ihm die "esellschaft im *ienste ihrer kulturellen (deale auferlegt. )uf dem Wege. und man schloß daraus. nicht erh'ht. das der "roßmut der 7atur und der #e9uemlichkeit in der #efriedigung der großen #edürfnisse zu danken war. )ber sie glauben bemerkt zu haben. daß diese neu gewonnene %erfügung über Raum und &eit. sie nach ihren Em/findungen nicht glücklicher gemacht hat. die Macht über die 7atur sei nicht die einzige #edingung des Menschenglücks. daß wir bei ihr $erweilen wollen.hristentums über die heidnischen Religionen muß ein solcher kulturfeindlicher . die Erfüllung !ahrtausendealter -ehnsucht. *ie letzte %eranlassung ist uns besonders $ertraut4 sie trat auf. beschwerliche Reise gut bestanden hat@ #edeutet es nichts. es k'nnte auch hier ein -tück der unbesiegbaren 7atur dahinterstecken. weil er das Maß $on %ersagung nicht ertragen kann. wenn ich die kürzeste &eit nach der Landung des . wenn diese )nforderungen aufgehoben oder sehr herabgesetzt würden. um die 5ette derselben weit genug in die "eschichte der menschlichen )rt zurückzu$erfolgen. die -terblichkeit der . daß alles. auf dem sich dann bei bestimmten historischen )nlässen eine %erurteilung erhob.wir bedenken. treffen wir auf eine #ehau/tung. das sie $om Leben erwarten. #ei ungenügender #eobachtung und miß$erständlicher )uffassung ihrer -itten und "ebräuche schienen sie den Euro/äern ein einfaches. der )bwesenheit $on $erwickelten kulturellen )nforderungen zugeschrieben. (ch heiße sie erstaunlich. (n den letzten "enerationen haben die Menschen außerordentliche . -chon beim -ieg des . diesmal unserer eigenen /s6chischen #eschaffenheit.ortschritte in den 7aturwissenschaften und in ihrer technischen )nwendung gemacht. eine tiefe. lang bestehende nzufriedenheit mit dem !eweiligen 5ulturzustand stellte den #oden her.ällen hatte man irrtümlich ein Maß $on Lebenserleichterung. *ie Menschen sind stolz auf diese Errungenschaften und haben ein Recht dazu. ist es denn nicht ein /ositi$er Lustgewinn. daß er die lange. einen großen 3eil der -chuld an unserem Elend trage unsere sogenannte 5ultur4 wir wären $iel glücklicher. eben der nämlichen 5ultur zugeh'rt. )uf welchem Weg sind wohl so $iele Menschen zu diesem -tand/unkt befremdlicher 5ulturfeindlichkeit gekommen@ (ch meine. diese nterwerfung der 7aturkräfte. wie sie !a auch nicht das einzige &iel der 5ulturbestrebungen ist.

kleinen 5inder. des 2/fers der heiligen (n9uisition. sich ein rteil darüber zu bilden. welche )nlässe zu "lücks? und nglücksem/findungen wir in ihnen fänden. Man $erschafft sich diesen "enuß. so hätte der . daß wir den 3od nur als Erl'ser bewillkommnen k'nnen@ Es scheint festzustehen. Es genügt uns also zu wiederholen [Fußnote]S.. die wir dem $ielgeschmähten &eitalter der wissenschaftlichen und technischen . arm an . Einstellung der Erwartungen. m mehr zu $erstehen. Wir werden keine . daß wir uns in unserer heutigen 5ultur nicht wohl fühlen. (m . die die Entfernungen überwindet. uns in diese =ersonen einzufühlen. der den =ogrom erwartet. Wir m'gen noch so sehr $or gewissen -ituationen zurückschrecken. um meine -orge um ihn zu beschwichtigen. Es scheint mir unfruchtbar. wenn es beschwerlich. *iese )rt der #etrachtung. so daß wir im ganzen doch nicht mehr 5inder aufziehen als in den &eiten $or der +errschaft der +6giene. indem man in kalter Winternacht ein #ein nackt aus der *ecke herausstreckt und es dann wieder einzieht.ormel fordern. k'nnen wir noch eine große Reihe anführen4 : aber da läßt sich die -timme der /essimistischen 5ritik $ernehmen und mahnt. daß wir uns um das Wesen dieser 5ultur kümmern.> Die Ku5un2t einer Illusion !"8:%. Was nützt uns die Einschränkung der 5indersterblichkeit. wie sie sich in menschlichen "emeinschaften zeigen. Es ist &eit.ortschritte $erdanken. werden wir die &üge der 5ultur im einzelnen zusammensuchen.reund nicht die -eereise unternommen. deren "lückswert in &weifel gezogen wird. um dann zu /rüfen. die (nfektionsgefahr der gebärenden . die sich dem )usdruck in abstrakten Worten noch widersetzen. die meisten dieser #efriedigungen folgten dem Muster !enes 0billigen %ergnügens1. des #auern im GH!ährigen 5rieg. . "äbe es keine Eisenbahn. ob und inwieweit die Menschen früherer &eiten sich glücklicher gefühlt haben und welchen )nteil ihre 5ulturbedingungen daran hatten. !a die mittlere Lebensdauer des 5ulturmenschen um eine beträchtliche )nzahl $on Aahren zu $erlängern@ nd solcher Wohltaten. die %eränderungen zu erraten. so hätte das 5ind die %aterstadt nie $erlassen. noch ehe wir etwas aus der ntersuchung erfahren haben. man brauchte kein 3ele/hon. oder wie man auch sagt< -/rachgefühl. indem sie an die -telle aller anderen unbekannten seelischen %erfassungen die eigene einsetzt. die m'glich ist. natürlichen )uslese entgegengearbeitet haben@ nd was soll uns endlich ein langes Leben. der des antiken "aleerenskla$en. dabei aber unser -eBualleben in der Ehe unter schwierige #edingungen gebracht und wahrscheinlich der wohltätigen. leiten im %ertrauen darauf. h. allmähliche )bstum/fung. Wäre nicht die -chiffahrt über den 2zean eingerichtet. die urs/rüngliche -tum/fheit. uns mit unseren )ns/rüchen und Em/fänglichkeiten in !ene #edingungen zu $ersetzen. *as "lück ist aber etwas durchaus -ub!ekti$es. aber es ist sehr schwer.alle äußerster Leidm'glichkeit werden auch bestimmte seelische -chutz$orrichtungen in 3ätigkeit $ersetzt. es ist uns doch unm'glich. weil sie $on den %ariationen der sub!ekti$en Em/findlichkeit absieht. Wir werden immer die 7eigung haben.reuden und so leid$oll ist. wenn gerade sie uns die äußerste &urückhaltung in der 5inderzeugung aufn'tigt. d. die dieses Wesen in wenigen Worten ausdrückt. die ob!ekti$ erscheint. in denen sich unser Leben $on dem unserer tierischen )hnen entfernt und die zwei &wecken dienen< dem -chutz des Menschen gegen die 7atur und der Regelung der #eziehungen der Menschen untereinander.rauen so außerordentlich herabzusetzen. Wir lassen uns dabei ohne #edenken $om -/rachgebrauch. gr'bere und feinere Weisen der 7arkotisierung in der Em/fänglichkeit für Lust? und nlustem/findungen herbeigeführt haben. um seine -timme zu h'ren. diese -eite des =roblems weiter zu $erfolgen. ist natürlich die sub!ekti$ste. das Elend ob!ekti$ zu erfassen. ich brauchte den 3elegra/hen nicht. daß das Wort 05ultur1 die ganze -umme der Leistungen und Einrichtungen bezeichnet. des Auden. das in einer gewissen )nekdote ange/riesen wird. daß wir so inneren Einsichten gerecht werden.

die ersten kulturellen 3aten waren der "ebrauch $on Werkzeugen. Man darf also sagen. 0er &uerst au2 diese Cust 'er&ichtete( das Feuer 'erschonte( 5onnte es mit sich 2orttragen und in seinen Dienst &1ingen. das Wohnhaus ein Ersatz für den Mutterleib. die &ähmung des . in der er zuerst als ein schwaches 3ierwesen auftrat und in die !edes (ndi$iduum seiner )rt wiederum als hilfloser -äugling : 0 oh inch of nature!1 : eintreten muß. m weit genug zurückzugehen. >ber diese -eite des 5ulturellen besteht !a am wenigsten &weifel. Mit der #rille korrigiert er die Mängel der Linse in seinem )uge. es ist direkt die Erfüllung aller : nein.hallischen 4u22assung der &üngelnden( sich in die BEhe rec5enden Flamme 5ann nach 'orhandenen Sagen 5ein K1ei2el sein. *er Mensch ist sozusagen eine )rt =rothesengott geworden. die er in seinen "'ttern $erk'r/erte. Das FeuerlEschen durch Urinieren – au2 das noch die s. die er seither immer weiter $erfolgt hat. Diese große 5ulturelle Eroberung 16re also der Cohn 2ür einen )rieb'er&icht. (n der /hotogra/hischen 5amera hat er ein (nstrument geschaffen. .2te( hatte er die <atur5ra2t des Feuers ge&6hmt. das die flüchtigen -eheindrücke festhält. indem sie ihm die Erde dienstbar machen. was ihm die "rammo/hon/latte für die ebenso $ergänglichen -challeindrücke leisten muß. Und 1eiter( als h6tte man das 0eib &ur Büterin des au2 dem h6uslichen Berd ge2angengehaltenen Feuers bestellt( 1eil ihr anatomischer Bau es ihr 'erbietet( einer solchen Cust'ersuchung nach&ugeben. die er wie seine Muskeln in beliebige Richtungen schicken kann. ist beinahe selbst ein "ott geworden. 7icht $ollkommen. nter ihnen ragt die &ähmung des .6ten +iesen5inder -ulli'er in Cili. $orbildlose Leistung her$or [Fußnote]7sAchoanalAtisches Iaterial( un'ollst6ndig( nicht sicher deutbar( l6ßt doch 1enigstens eine – . *ie Motoren stellen ihm riesige 5räfte zur %erfügung. ihn gegen die "ewalt der 7aturkräfte schützen u.lugzeug machen. daß weder Wasser noch Luft seine . 4ls 16re der Urmensch ge1ohnt ge1esen( 1enn er dem Feuer begegnete( eine in2antile Cust an ihm &u be2riedigen( indem er es durch seinen Barnstrahl auslEschte.rünglichen . mit dem . Es ist auch bemer5ens1ert( 1ie regelm6ßig die analAtischen Er2ahrungen den Kusammenhang 'on Ehrgei&( Feuer und Barneroti5 be&eugen.reilich nur so.*er Eingang ist leicht< )ls kulturell anerkennen wir alle 3ätigkeiten und Werte. wenn er alle seine +ilfsorgane .ortbewegung hindern k'nnen. der meisten : Märchenwünsche. mit dem Mikrosko/ überwindet er die "renzen der -ichtbarkeit.2. recht großartig. . beides im "runde Materialisationen des ihm gegebenen %erm'gens der Erinnerung. das -chiff und das . der #au $on Wohnstätten. die dem Menschen nützen.euers als eine ganz außerordentliche. 4n der urs. in der man sicher war und sich so wohl fühlte. die durch den #au seiner 7etzhaut abgesteckt werden. wahrscheinlich noch immer ersehnte #ehausung. was seinen Wünschen unerreichbar schien : oder ihm $erboten war.ernrohr schaut er in entfernte Weiten.rung dieser menschlichen -roßtat &u. zu denen die )nregung leicht zu erraten ist. seines "edächtnisses. dgl. Mit all seinen Werkzeugen $er$ollkommnet der Mensch seine 2rgane : die motorischen wie die sensorischen : oder räumt die -chranken für ihre Leistung weg.ut und +abelaisL -argantua &urüc5grei2en – 1ar also 1ie ein se*ueller 45t mit einem Iann( ein -enuß der m6nnlichen 7oten& im homose*uellen 0ett5am. wie man nach allgemein menschlichem rteil (deale zu erreichen /flegt. was der Mensch durch seine Wissenschaft und 3echnik auf dieser Erde hergestellt hat. in anderen nur so halbwegs. Es klingt nicht nur wie ein Märchen.hantastisch 5lingende – Germutung über den Urs. Er hatte sich seit langen &eiten eine (deal$orstellung $on )llmacht und )llwissenheit gebildet. )ll diesen #esitz darf er als 5ulturerwerb ans/rechen.euers. die erste. diese "'tter waren 5ulturideale. Mit +ilfe des 3ele/hons h'rt er aus Entfernungen. (hnen schrieb er alles zu. Dadurch daß er das Feuer seiner eigenen se*uellen Erregung d6m. mit den anderen schlug der Mensch Wege ein. 7un hat er sich der Erreichung dieses (deals sehr angenähert. die selbst das Märchen als unerreichbar res/ektieren würde4 die -chrift ist urs/rünglich die -/rache des )bwesenden. in einigen -tücken gar nicht.

daß der Mensch $ielmehr einen natürlichen +ang zur 7achlässigkeit.orderung der Reinlichkeit aus. sondem die ersten )nhalts/unkte für die Einführung der 2rdnung in sein Leben gegeben. deren sich 7a/oleon bei seiner Morgentoilette bediente. soweit seiner +ände )rbeit es $ermag. nregelmäßigkeit und nzu$erlässigkeit in seiner )rbeit an den 3ag legt und erst mühselig zur 7achahmung der himmlischen %orbilder erzogen werden muß.ortschritte auf diesem "ebiete der 5ultur mit sich bringen. daß der 5ulturmensch die -ch'nheit $erehre.anlegt. *ie 2rdnung ist eine )rt Wiederholungszwang. wo es entbehrt wird. aber sie sind nicht mit ihm $erwachsen und machen ihm gelegentlich noch $iel zu schaffen. Wir haben aber an die 5ultur noch andere )nforderungen zustellen und hoffen bemerkenswerterweise sie in denselben Ländern $erwirklicht zu finden. daß der heutige Mensch sich in seiner "ottähnlichkeit nicht glücklich fühlt. was der )usnützung der Erde durch den Menschen und dem -chutz desselben $or den 7aturkräften dienlich. ist die -ch'nheit4 wir fordern. Wir $erlangen noch die &eichen $on Reinlichkeit und 2rdnung zu sehen. ihr Wasser durch 5anäle hingeleitet.alle &'gern und -chwanken ers/art. rasch und zu$erlässig. sich damit zu tr'sten. wahrscheinlich un$orstellbar große . Wir merken bald. Aa. die durch einmalige Einrichtung entscheidet. wann.lüsse. wenn wir sehen. so daß man in !edem gleichen . daß sich die -orgfalt der Menschen auch *ingen zuwendet. . wenn wir finden. wenn uns auf (sola #ella die winzige Waschschüssel gezeigt wird. 8hnlich ist es mit der 2rdnung. wo sie ihm in der 7atur begegnet. abgeschlossen sein wird. wo und wie etwas getan werden soll. daß sie sich $on )nfang an und zwanglos im menschlichen 3un durchsetzt. Wir denken nicht hoch $on der 5ultur einer englischen Landstadt zur &eit -hakes/eares. nsauberkeit !eder )rt scheint uns mit 5ultur un$ereinbar4 auch auf den menschlichen 5'r/er dehnen wir die . welch üblen "eruch die =erson des Roi Soleil zu $erbreiten /flegte. Er hat übrigens ein Recht. in ihrem Lauf reguliert. *. wenn wir die Wege des Wiener Waldes mit weggeworfenen =a/ieren bestreut finden.enster der Wohnungen mit #lument'/fen geschmückt sind. und sie herstelle an "egenständen. das nnütze. wenn die in einer -tadt als -/iel/lätze und Luftreser$oirs notwendigen "artenflächen auch #lumenbeete tragen oder wenn die . die er zu tragen geeignet ist. während sie seine /s6chischen 5räfte schont.all ist. (n einem solchen Land seien . h'ren mit Erstaunen. die mit >berschwemmungen drohen. dessen -chätzung wir $on der 5ultur erwarten. die "ottähnlichkeit noch weiter steigern. die ebenso wie die Reinlichkeit sich ganz auf Menschenwerk bezieht. und darf erstaunen. die mineralischen -chätze der 3iefe emsig zutage gef'rdert und zu den $erlangten Werkzeugen und "eräten $erarbeitet. daß dies nicht der . *ie Wohltat der 2rdnung ist ganz unleugbar. Wir anerkennen also die 5ulturh'he eines Landes. )ber während wir Reinlichkeit in der 7atur nicht erwarten dürfen. die ganz und gar nicht nützlich sind. eher unnütz erscheinen. ist die 2rdnung $ielmehr der 7atur abgelauscht4 die #eobachtung der großen astronomischen Regelmäßigkeiten hat dem Menschen nicht nur das %orbild. #. .erne &eiten werden neue. (m (nteresse unserer ntersuchung wollen wir aber auch nicht daran $ergessen. begrüßen wir es auch als kulturell. Man hätte ein Recht zu erwarten. die wilden und gefährlichen 3iere seien ausgerottet. daß diese Entwicklung nicht gerade mit dem Aahr IJGH ). daß alles in ihm ge/flegt und zweckmäßig besorgt wird. Weit entfernt. wenn wir lesen. z. was der "egensatz zu kulturell ist. )ls wollten wir unseren zuerst erhobenen )ns/ruch $erleugnen. daß ein hoher Misthaufen $or der 3üre seines $äterlichen +auses in -tratford lagerte4 wir sind ungehalten und schelten es 0barbarisch1. wir sind nicht überrascht. und schütteln den 5o/f. die &ucht der zu +austieren gezähmten sei in #lüte. wenn !emand den "ebrauch $on -eife direkt als 5ulturmesser aufstellt. *er Erdboden werde sorgfältig bearbeitet und mit den "ewächsen beschickt. daß unsere )ns/rüche an die 5ultur damit ersch'/ft wären. also kurz zusammengefaßt< ihm nützlich ist. sie erm'glicht dem Menschen die beste )usnützung $on Raum und &eit. *ie %erkehrsmittel seien reichlich.

als -eBualob!ekt eines anderen. $ielmehr innig untereinander $erwoben. ihre %orstellungen $on einer m'glichen %ollkommenheit der einzelnen =erson. erschwert sowohl ihre *arstellung wie ihre /s6chologische )bleitung. eines -taates betreffen. 7utzen und Lustgewinn. so müssen wir dasselbe auch für die hier angeführten kulturellen 8ußerungen gelten lassen. )uch darf man sich nicht durch Werturteile über einzelne dieser religi'sen. Reinlichkeit und 2rdnung nehmen offenbar eine besondere -tellung unter den 5ulturanforderungen ein. diese sozialen #eziehungen zu regeln. daß sich die Mitglieder der "emeinschaft in ihren #efriedigungsm'glichkeiten beschränken. obwohl es nur für die wissenschaftliche und künstlerische 3ätigkeit leicht ersichtlich ist. %ielleicht beginnt man mit der Erklärung. )ls letzten. sich $on bestimmten (dealforderungen frei zu halten und das. nter diesen (deen stehen obenan die religi'sen -6steme. (hr Wesen besteht darin. das kulturelle Element sei mit dem ersten %ersuch. die wir unter den (nteressen der 5ultur nicht $ermissen wollen. h. daß sie auch $on der +6giene gefordert wird. daß dieser &usammenhang den Menschen auch $or der &eit einer wissenschaftlichen 5rankheits$erhütung nicht ganz fremd war. die nur bei einer Minderzahl entwickelt sind. die stärker ist als !eder Einzelne und gegen !eden Einzelnen zusammenhält. Man kann aber nicht bezweifeln. *iese Ersetzung der Macht des Einzelnen durch die der "emeinschaft ist der entscheidende kulturelle -chritt. daß ihr %orhandensein. die 3riebfeder aller menschlichen 3ätigkeiten sei das -treben nach den beiden zusammenfließenden &ielen. )ber der 7utzen erklärt uns das -treben nicht ganz4 es muß noch etwas anderes im -/iele sein. der ganzen Menschheit und die )nforderungen. *er 7utzen der 2rdnung ist ganz offenbar4 bei der Reinlichkeit haben wir zu bedenken. welche den (deen im Leben der Menschen eingeräumt wird. die wir noch kennenlernen sollen. in welcher Weise die #eziehungen der Menschen zueinander. und doch wird niemand gern sie als 7ebensächlichkeiten zurückstellen wollen. *as menschliche &usammenleben wird erst erm'glicht. man muß anerkennen. /hiloso/hischen -6steme und dieser (deale beirren lassen4 ob man die h'chste Leistung des Menschengeistes in ihnen sucht oder ob man sie als %erirrungen beklagt. Es wird hier besonders schwer. wenn sich eine Mehrheit zusammenfindet. gewiß nicht unwichtigsten . der /h6sisch -tärkere würde sie im -inne seiner (nteressen und 3riebregungen entscheiden. als Mitglied einer . *aß diese -ch'/fungen nicht unabhängig $oneinander sind. $ielleicht solchen. der führenden Rolle. wenn dieser -tärkere seinerseits einen einzelnen noch -tärkeren fände. so wären diese #eziehungen der Willkür des Einzelnen unterworfen. die %ersicherung. während der Einzelne keine solche -chranke kannte. auf deren $erwickelten )ufbau ich an anderer -telle Licht zu werfen $ersuchte4 neben ihnen die /hiloso/hischen -/ekulationen und endlich.-ch'nheit. gegeben. was man die (dealbildungen der Menschen heißen kann.harakterzug einer 5ultur haben wir zu würdigen. der intellektuellen. und k'nnen $ermuten. *aran änderte sich nichts. *ie Macht dieser "emeinschaft stellt sich nun als 0Recht1 der Macht des Einzelnen. *ie nächste kulturelle )nforderung ist also die der "erechtigkeit. d. wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen.amilie. zu erfassen. h. *aß die 5ultur nicht allein auf 7utzen bedacht ist. was überhau/t kulturell ist. *urch keinen anderen &ug $ermeinen wir aber die 5ultur besser zu kennzeichnen als durch die -chätzung und =flege der h'heren /s6chischen 3ätigkeiten. daß sie ebenso lebenswichtig seien wie die #eherrschung der 7aturkräfte und andere Momente. Wenn wir ganz allgemein annehmen. besonders ihre %orherrschaft. d. die sozialen #eziehungen. einen +ochstand der 5ultur bedeutet. geregelt sind. daß auch die anderen starken #edürfnissen der Menschen ents/rechen. entgegen. die sie auf "rund solcher %orstellungen erheben. die als 0rohe "ewalt1 $erurteilt wird. zeigt schon das #eis/iel der -ch'nheit. 7iemand wird behau/ten. des %olkes. als +ilfskraft. nterbliebe ein solcher %ersuch. daß die einmal gegebene Rechtsordnung nicht wieder . die den Menschen als 7achbarn.

-ein urs/rüngliches (nteresse an der EBkretionsfunktion. daß dieses Recht nicht mehr der Willensausdruck einer kleinen "emeinschaft : 5aste. daß an ihrer -telle etwas auftritt. daß 2rdnung und Reinlichkeit wesentliche 5ulturans/rüche sind. die $ielleicht anderswohin führt. /ones u. seine 7atur in die eines 3ermiten umzuwandeln. mit der 5ultur $erträglich bleiben. weil das (ndi$iduum kaum imstande war. *as Endergebnis soll ein Recht sein. was in den . ?. -ie war am gr'ßten $or !eder 5ultur. Wie das zugeht. was wir beim Einzelindi$iduum als . freilich zunächst nichts erfahren. die er mit den bekannten menschlichen 3riebanlagen $ornimmt. Es scheint nicht.reiheit ist kein 5ulturgut. >ber den ethischen Wert eines solchen Rechts wird hiermit nicht entschieden.. *er . *abei haben wir uns gehütet. )n dieser -telle mußte sich uns die 8hnlichkeit des 5ultur/rozesses mit der Libidoentwicklung des Einzelnen zuerst aufdrängen. %olksstammes : sei. h.reiheit gegen den Willen der Masse $erteidigen. deren #efriedigung doch die 'konomische )ufgabe unseres Lebens ist. (ndem wir uns $om gemeinen Em/finden sagen ließen. der über die Menschheit abläuft. er wird wohl immer seinen )ns/ruch auf indi$iduelle . ebensowenig wie ihre Eignung als "enuß9uellen. *iesen =rozeß k'nnen wir durch die %eränderungen charakterisieren. 7un haben wir gefunden. )ndere 3riebe Kneben denen der )nalerotikL werden dazu $eranlaßt. haben wir einen deutlichen Eindruck $om "esamtbild der 5ultur bekommen. *er weitere Weg der kulturellen Entwicklung scheint dahin zu streben. sich zu auffälliger %orherrschaft steigern k'nnen und dann das ergeben. zu dem alle : wenigstens alle "emeinschaftsfähigen : durch ihre 3riebo/fer beigetragen haben und das keinen : wiederum mit der gleichen )usnahme : zum 2/fer der rohen "ewalt werden läßt. dem %orurteil beizustimmen. $on der 5ultur ungebändigten =ers'nlichkeit entstammen und so "rundlage der 5ulturfeindseligkeit werden. die. an dem uns manches wie $ertraut anmutet. und die "erechtigkeit fordert. wissen wir nicht. 5ultur sei gleichbedeutend mit %er$ollkommnung. an und für sich wert$oll und willkommen. d. *urch die 5ulturentwicklung erfährt sie Einschränkungen.reiheitsdrang richtet sich also gegen bestimmte . Einige dieser 3riebe werden in solcher Weise aufgezehrt. 7un aber drängt sich uns eine )uffassung auf. Was sich in einer menschlichen "emeinschaft als . was nicht allgemein bekannt ist. *as merkwürdigste #eis/iel dieses %organges haben wir an der )nalerotik des !ugendlichen Menschen gefunden. die #edingungen ihrer #efriedigung zu $erschieben. ihren 2rganen und =rodukten wandelt sich im Lauf des Wachstums in die "ru//e $on Eigenschaften um. einen zweckmäßigen. an der Richtigkeit dieser )uffassung ist kein &weifel [Fußnote]S. daß man den Menschen durch irgendwelche #eeinflussung dazu bringen kann. sie zu $erteidigen. auf andere Wege zu $erlegen. #e$'lkerungsschichte. welche &üge im Leben der Menschen kulturell zu nennen sind. daß keinem diese Einschränkungen ers/art werden.ormen und )ns/rüche der 5ultur oder gegen 5ultur überhau/t. *ie indi$iduelle .hara5ter und 4naleroti5@ !"$=% und &ahlreiche 1eitere Beitr6ge 'on E.zu "unsten eines Einzelnen durchbrochen werde. sei der Weg zur %ollkommenheit. es ist eines ihrer -chicksals/robleme. Ein gut 3eil des Ringens der Menschheit staut sich um die eine )ufgabe. obgleich ihre Lebensnotwendigkeit nicht gerade einleuchtet. welche sich zu anderen und $ielleicht umfassenderen solchen Massen wieder wie ein gewalttätiges (ndi$iduum $erhält.reiheitsdrang rührt. a.haraktereigenschaft beschreiben. was man den )nalcharakter heißt. allerdings damals meist ohne Wert. kann )uflehnung gegen eine bestehende ngerechtigkeit sein und so einer weiteren Entwicklung der 5ultur günstig werden. Es kann aber auch dem Rest der urs/rünglichen. beglückenden )usgleich zwischen diesen indi$iduellen und den kulturellen Massenans/rüchen zu finden. ob dieser )usgleich durch eine bestimmte "estaltung der 5ultur erreichbar oder ob der 5onflikt un$ers'hnlich ist. -inn für 2rdnung und Reinlichkeit bekannt sind. die dem Menschen $orgezeichnet ist. *ie 5ulturentwicklung erscheint uns als ein eigenartiger =rozeß. die uns als -/arsamkeit.

uns die . einem 3rieb die #efriedigung zu entziehen. was ich erraten konnte. sondern sich als *auermieter beim Einzelnen niederließ. die sich $on ihren hilflosen Aungen nicht trennen wollten. sein Los auf der Erde durch )rbeit zu $erbessern.eindseligkeit. Das )abu der Ienstruation entstammt dieser . hatte er die "ewohnheit angenommen. der /l'tzlich bei einem erscheint und nach seiner )breise lange nichts mehr $on sich h'ren läßt. 7och $orher. 7achdem der rmensch entdeckt hatte. in welchem )usmaß die 5ultur auf 3rieb$erzicht aufgebaut ist. mußten auch in deren (nteresse beim stärkeren Männchen bleiben [Fußnote]Die organische 7eriodi&it6t des Se*ual'organgs ist &1ar erhalten geblieben( aber ihr Ein2luß au2 die .% Dieser Gorgang 1iederholt sich au2 anderem <i'eau( 1enn die -Etter einer überholten Kultur. die -ublimierung sei überhau/t ein $on der 5ultur erzwungenes 3riebschicksal.rage stellen. *rittens endlich. ist man $ersucht zu sagen. Wenn man dem ersten Eindruck nachgibt. daß das #edürfnis genitaler #efriedigung nicht mehr wie ein "ast auftrat. D. -ie wird auch an unsere wissenschaftliche )rbeit schwere )nforderungen stellen. wie sehr sie gerade die 7ichtbefriedigung E nterdrückung. wir haben da $iel )ufklärung zu geben. DalA( !"8:. gegen die alle 5ulturen zu käm/fen haben. Diese Ger6nderung h6ngt am ehesten &usammen mit dem Kurüc5treten der -eruchsrei&e( durch 1elche der Ienstruations'organg au2 die m6nnliche 7sAche ein1ir5te. sie macht es m'glich.amilien zu bilden4 die Mitglieder der . Das Kurüc5treten der -eruchsrei&e scheint aber selbst Folge der 4b1endung des Ienschen 'on der Erde( des Entschlusses &um au2rechten -ang( der nun die bisher gedec5ten -enitalien sichtbar und schut&bedür2tig . welchen Einflüssen die 5ulturentwicklung ihren rs/rung dankt. Deren +olle 1urde 'on -esichtserregungen übernommen( die im -egensat& &u den intermittierenden -eruchsrei&en eine . wie man es m'glich macht. +ier das wenige. Es ist gar nicht so ungefährlich4 wenn man es nicht 'konomisch kom/ensiert. welchen Wert unsere )uffassung der 5ulturentwicklung als eines besonderen =rozesses. in seiner affenähnlichen %orzeit. eine so bedeutsame Rolle im 5ulturleben s/ielen. Ggl.amilie waren wahrscheinlich seine ersten +elfer. in anderen sich noch $on ihr sondern läßt.. Wenn wir aber wissen wollen. kann man sich auf ernste -t'rungen gefaßt machen. *ie 3riebsublimierung ist ein besonders her$orstechender &ug der 5ulturentwicklung. ist es unm'glich zu übersehen.ällen mit der uns wohlbekannten Sublimierung Eder 3riebzieleF zusammenfällt.ermanente 0ir5ung unterhalten 5onnten. IG *iese )ufgabe scheint übergroß. ob ein anderer mit oder gegen ihn arbeitete.meisten . )ber man tut besser. und das scheint das Wichtigste. müssen wir offenbar ein anderes =roblem in )ngriff nehmen. wissenschaftliche. %erdrängung oder sonst etwas@F $on mächtigen 3rieben zur %oraussetzung hat. mit dem zusammen zu leben nützlich war. *amit bekam das Männchen ein Moti$. $ergleichbar der normalen Reifung des (ndi$iduums. künstlerische. *er andere gewann für ihn den Wert des Mitarbeiters.haseM alle anderen Ioti'ierungen sind 1ahrscheinlich se5und6rer <atur. daß h'here /s6chische 3ätigkeiten. wie sie entstanden ist und wodurch ihr Lauf bestimmt wurde. man darf seine %erzagtheit eingestehen. . sie ist die rsache der .amilie damit zusammen. das Weib oder allgemeiner< die -eBualob!ekte bei sich zu behalten4 die Weibchen. ideologische. Es ist nicht leicht zu $erstehen.eriode &u D6monen 1erden.sAchische Se*ualerregung hat sich eher ins -egenteil 'er5ehrt. %ermutlich hing die "ründung der . sich das noch länger zu überlegen. beans/ruchen kann. . konnte es ihm nicht gleichgültig sein.organischen Gerdr6ngung3 als 4b1ehr einer über1undenen Ent1ic5lungs. daß es : w'rtlich so $erstanden : in seiner +and lag. *iese 05ultur$ersagung1 beherrscht das große "ebiet der sozialen #eziehungen der Menschen4 wir wissen bereits.

4m Beginne des 'erh6ngnis'ollen Kultur. Der 4ntrieb &ur +einlich5eit ents. Eine solche Um1ertung 16re 5aum mEglich( 1enn diese dem KEr. den Weg aufzuzeigen.2ungen. Die 4naleroti5 erliegt also &un6chst der . Die E*5remente erregen beim Kinde 5einen 4bscheu( erscheinen ihm als losgelEster )eil seines KEr.. der $on dieser .er ent&ogenen Sto22e nicht durch ihre star5en -erüche 'erurteilt 16ren( an dem Schic5sal teil&unehmen( das nach der 4u2richtung des Ienschen 'om Boden den -eruchsrei&en 'orbehalten ist.ers 1ert'oll.orm der #rüderbünde führte. die sie zur )ufrechthaltung des neuen &ustandes einander auferlegen mußten. nd da beide großen Mächte dabei zusammenwirkten. *ie totemistische 5ultur ruht auf den Einschränkungen.ringt dem Drang nach Beseitigung der E*5remente( die der Sinnes1ahrnehmung unangenehm ge1orden sind. Eros und )nanke sind auch die Eltern der menschlichen 5ultur geworden. Man $ersteht auch nicht leicht. Der so&iale Fa5tor( der die 1eitere Um1andlung der 4naleroti5 besorgt( be&eugt sich durch die )atsache( daß trot& aller Ent1ic5lungs2ortschritte dem Ienschen der -eruch der eigenen E*5remente 5aum anstEßig ist( immer nur der der 4usscheidungen des anderen. daß sich die weitere Entwicklung glatt $ollziehen würde. #ei der >berwältigung des %aters hatten die -'hne die Erfahrung gemacht. h. Der Unreinliche( d. die $on seiten des Mannes das -eBualob!ekt im Weibe.macht und so das Sch6men her'orru2t. 4uch in dem Kulturstreben nach +einlich5eit( das in hAgienischen +üc5sichten eine nachtr6gliche +echt2ertigung 2indet( aber sich bereits 'or dieser Einsicht ge6ußert hat( ist ein so&iales Ioment un'er5ennbar. den die äußere 7ot schuf. k'nnte man erwarten.ro&esses stünde also die 4u2richtung des Ienschen. zu immer besserer #eherrschung der )ußenwelt wie zur weiteren )usdehnung der $on der "emeinschaft umfaßten Menschenzahl. Dies ist nur eine theoretische S.amilie zur nächsten -tufe des &usammenlebens in . und durch die Macht der Liebe. wie diese 5ultur auf ihre 3eilnehmer anders als beglückend wirken kann. Die Ger5ettung l6u2t 'on hier aus über die Ent1ertung der -eruchsrei&e und die Isolierung der 7eriode &um Fberge1icht der -esichtsrei&e( Sichtbar1erden der -enitalien( 1eiter &ur Kontinuit6t der Se*ualerregung( -ründung der Familie und damit &ur Sch1elle der menschlichen Kultur. *ie 3abu$orschriften waren das erste 0Recht1. $on seiten des Weibes das $on ihr abgel'ste 3eilstück des 5indes nicht entbehren wollte. daß eine %ereinigung stärker sein kann als der Einzelne. 0ir 1issen( daß es in der Kinderstube anders ist.21ort 'er1endet( 1enn der Bund nicht durch &1ei Eigenscha2ten die Gerachtung des Ienschen au2 sich &Ege( daß er ein -eruchstier ist( das sich 'or E*5rementen nicht scheut( und daß er sich seiner se*uellen Fun5tionen nicht sch6mt.rü2ung an den Cebens'erh6ltnissen der dem Ienschen nahestehenden )iere &u 'erdienen. (n dieser /rimiti$en .amilie $ermissen wir noch einen wesentlichen &ug der 5ultur4 die Willkür des 2berhau/tes und %aters war unbeschränkt. . Es 16re auch un'erst6ndlich( daß der Iensch den <amen seines treuesten Freundes in der )ier1elt als Schim. *as &usammenleben der Menschen war also zweifach begründet durch den &wang zur )rbeit. Die Er&iehung dringt hier besonders energisch au2 die Beschleunigung des be'orstehenden Ent1ic5lungsganges( der die E*5remente 1ertlos( e5elha2t( abscheulich und 'er1er2lich machen soll. (n Totem und Tabu habe ich $ersucht. daß nun auch eine gr'ßere )nzahl $on Menschen in "emeinschaft bleiben konnten.organischen Gerdr6ngung3( die den 0eg &ur Kultur gebahnt hat. der( der seine E*5remente nicht 'erbirgt( beleidigt also den anderen( &eigt 5eine +üc5sicht 2ür ihn( und dasselbe besagen Ha auch die 5r62tigsten( gebr6uchlichsten Beschim. *er erste 5ulturerfolg war.e5ulation( aber 1ichtig genug( um eine e*a5te <ach.

Wir setzten fort.amilie gegründet haben. nicht mehr $iel äußere 8hnlichkeit. bleibt in ihrer urs/rünglichen )us/rägung. greifen über die . die nicht auswählt. #. sie schützen sich gegen dessen %erlust. sondern in gleichem Maße auf alle Menschen richten. die auf "rund ihrer genitalen #edürfnisse eine . *ie Weisen aller &eiten haben darum nachdrücklichst $on diesem Lebensweg abgeraten4 er hat dennoch für eine große )nzahl $on Menschenkindern seine )nziehung nicht $erloren. (n beiden . $ollsinnliche und zielgehemmte Liebe. *ie 7achlässigkeit der -/rache in der )nwendung des Wortes 0Liebe1 findet eine genetische Rechtfertigung. das "lück doch auf dem Wege der Liebe zu finden. #eide. zärtlichen Em/findens.unktion fort.amilie. will in dieser #ereitschaft zur allgemeinen Menschen? und Weltliebe die h'chste Einstellung sehen. müßte es nahegelegt haben. zwischen den "eschwistern in der . *ie zielgehemmte Liebe war eben urs/rünglich $ollsinnliche Liebe und ist es im nbewußten des Menschen noch immer. Eine ethische #etrachtung. )ber das %erhältnis der Liebe zur 5ultur $erliert im %erlaufe der Entwicklung seine Eindeutigkeit. indem sie ihre Liebe nicht auf einzelne 2b!ekte.amilie hinaus und stellen neue #indungen an bisher .ormen setzt sie ihre . ihm eigentlich das %orbild für alles "lück gebe. welche die . Einer geringen Minderzahl wird es durch ihre 5onstitution erm'glicht. Wir sagten.ranciscus $on )ssisi mag es in dieser )usnützung der Liebe für das innere "lücksgefühl am weitesten gebracht haben4 was wir als eine der 3echniken der Erfüllung des Lust/rinzi/s erkennen. zu der sich der Mensch erheben kann. mit der es in !enen entlegenen Regionen zusammenhängen mag. Was sie auf diese )rt bei sich zustande bringen.amilienbildungen.remde her. ist auch $ielfach in #eziehung zur Religion gebracht worden. und sie $ermeiden die -chwankungen und Enttäuschungen der genitalen Liebe dadurch. wenn man $on diesem $erschmäht werde oder es durch ntreue oder 3od $erliere. in der sie auf direkte seBuelle #efriedigung nicht $erzichtet. Liebe nennt man die #eziehung zwischen Mann und Weib. Wir m'chten schon hier unsere zwei hau/tsächlichen #edenken nicht zurückhalten. die "lücksbefriedigung im Leben auch weiterhin auf dem "ebiet der geschlechtlichen #eziehungen zu suchen. wobei aber weitgehende seelische )bänderungen der Liebesfunktion unerläßlich sind. . Aene Liebe.Ehe wir noch untersuchen. z. scheint uns einen 3eil ihres eigenen Werts einzubüßen. als es dem (nteresse der )rbeitsgemeinschaft gelingt. $on dem es doch abgeleitet ist. abhängig mache und dem stärksten Leiden aussetze. beschreiben müssen. nd weiter< es sind nicht alle Menschen liebenswert. entgehen. lassen wir uns durch die )nerkennung der Liebe als einer "rundlage der 5ultur ablenken. daß man sich auf diesem Wege in bedenklichster Weise $on einem -tück der )ußenwelt. die zielgehemmte zu 0. die Erfahrung.reundschaften1. weil sie manchen #eschränkungen der genitalen Liebe. daß sie $on deren -eBualziel ablenken. Liebe aber auch die /ositi$en "efühle zwischen Eltern und 5indern. welche kulturell wichtig werden. nämlich $om gewählten Liebesob!ekt. woher eine -t'rung kommen kann. *iese =ersonen machen sich $on der &ustimmung des 2b!ekts unabhängig. den 3rieb in eine zielgehemmte Regung $erwandeln. *ie genitale Liebe führt zu neuen . *er heilige . Eine Liebe.amilie gründete. unbeirrbaren. eine gr'ßere )nzahl $on Menschen aneinander zu binden und in intensi$erer )rt. als &ärtlichkeit. hat mit dem stürmisch bewegten. die genitale Erotik in den Mittel/unkt des Lebens zu stellen. der &ustand eines gleichschwebenden. indem sie den +au/twert $om "eliebtwerden auf das eigene Lieben $erschieben. daß die geschlechtliche EgenitaleF Liebe dem Menschen die stärksten #efriedigungserlebnisse gewähre. um eine Lücke in einer früheren Er'rterung auszufüllen. sowie in ihrer Modifikation als zielgehemmte &ärtlichkeit in der 5ultur weiter wirksam. deren tiefere Moti$ierung uns noch offenbar werden wird. indem sie an dem 2b!ekt ein nrecht tut. obwohl wir diese #eziehung als zielgehemmte Liebe. deren )usschließlichkeit. wo die nterscheidung des (chs $on den 2b!ekten und dieser $oneinander $ernachlässigt wird. genitalen Liebesleben.

-o sieht sich die . die das menschliche Liebesleben im Laufe der &eiten erfahren hat. *ie in diesen %erboten kundgegebene . *ie . desto schwieriger wird ihnen der Eintritt in den gr'ßeren Lebenskreis.rauen betreffen. Wir wissen schon. wenn ihr nicht in der 5indheit $orgearbeitet wurde. $on der s/äter erworbenen. !a im "runde auch !eder organischen Entwicklung anhängen. *ie /h6logenetisch ältere. daß sie damit einsetzt. *iese Entzweiung scheint un$ermeidlich4 ihr "rund ist nicht sofort zu erkennen.rauen $ertreten die (nteressen der . 7icht alle 5ulturen gehen darin gleich weit4 die wirtschaftliche -truktur der "esellschaft beeinflußt auch das Maß der restlichen -eBualfreiheit. dieselben. *ie . -ie äußert sich zunächst als ein 5onflikt zwischen der . entzieht er großenteils den . desto mehr sind sie oft geneigt. denen die . dies seien -chwierigkeiten. !a auffälligen =hänomene auch zu leugnen. Ae inniger der &usammenhalt der . muß er seine )ufgaben durch zweckmäßige %erteilung der Libido erledigen. die anfangs durch die . da sie der -eBualität einen großen #etrag der /s6chischen Energie entziehen muß.Einerseits widersetzt sich die Liebe den (nteressen der 5ultur. denn die Eindämmung der seBuellen "elüste der Erwachsenen hat keine )ussicht. diese leicht nachweisbaren. Was er für kulturelle &wecke $erbraucht. daß es eine der +au/tbestrebungen der 5ultur ist. die !eder /s6chischen. -chon die erste 5ultur/hase. in der 5indheit allein bestehende Weise des &usammenlebens wehrt sich. *a der Mensch nicht über unbegrenzte . die des 3otemismus. die 8ußerungen des kindlichen -eBuallebens zu $er/'nen. "esetz und -itte werden weitere Einschränkungen hergestellt. anderseits bedroht die 5ultur die Liebe mit em/findlichen Einschränkungen. *abei benimmt sich die 5ultur gegen die -eBualität wie ein %olksstamm oder eine -chichte der #e$'lkerung. Man gewinnt den Eindruck. *ie )bl'sung $on der .rauen in einen "egensatz zur 5ulturstr'mung und entfalten ihren $erz'gernden und zurückhaltenden Einfluß. daß die 5ulturgesellschaft so weit gegangen ist. *ie )ngst $or dem )ufstand der nterdrückten treibt zu strengen %orsichtsmaßregeln.rauen wenig gewachsen sind.orderungen ihrer Liebe das . sich $on anderen abzuschließen. .amilienmitglieder ist. *ie 2b!ektwahl des geschlechtsreifen (ndi$iduums wird auf das gegenteilige "eschlecht eingeengt.rauen und dem -eBualleben< das beständige &usammensein mit Männern.rau durch die )ns/rüche der 5ultur in den +intergrund gedrängt und tritt zu ihr in ein feindliches %erhältnis. die sowohl die Männer als die . *urch 3abu.erner treten bald die .uantitäten /s6chischer Energie $erfügt. Wir haben bereits erraten. Einen +'he/unkt solcher Entwicklung zeigt unsere westeuro/äische 5ultur. die meisten außergenitalen #efriedigungen als =er$ersionen untersagt.uelle . %on -eiten der 5ultur ist die 3endenz zur Einschränkung des -eBuallebens nicht minder deutlich als die andere zur )usdehnung des 5ulturkreises. der der Einzelne angeh'rt.undament der 5ultur gelegt hatten. 7ur läßt es sich auf keine )rt rechtfertigen. die Menschen zu großen Einheiten zusammenzuballen.orderung eines für alle gleichartigen -eBuallebens setzt sich über die ngleichheiten in der angeborenen und erworbenen -eBualkonstitution der Menschen hinaus. die sie selbst $erbraucht. bei deren L'sung ihn die "esellschaft oft durch =ubertäts? und )ufnahmsriten unterstützt. bringt das %erbot der inzestu'sen 2b!ektwahl mit sich. daß die 5ultur dabei dem &wang der 'konomischen 7otwendigkeit folgt. n'tigt sie zu 3riebsublimierungen.amilie wird für !eden Augendlichen zu einer )ufgabe.amilie und der gr'ßeren "emeinschaft. $ielleicht die einschneidendste %erstümmelung. stellt ihnen immer schwierigere )ufgaben.amilie will aber das (ndi$iduum nicht freigeben.amilie und des -eBuallebens4 die 5ulturarbeit ist immer mehr -ache der Männer geworden. seine )bhängigkeit $on den #eziehungen zu ihnen entfremden ihn sogar seinen )ufgaben als Ehemann und %ater. kulturellen abgel'st zu werden. Es ist /s6chologisch durchaus berechtigt. die eine andere ihrer )usbeutung unterworfen hat. schneidet eine ziemliche )nzahl $on ihnen $om -eBualgenuß ab und wird so die .

Sie &eigt in eindringlicher 0eise( 1ie im Ceben des heutigen Kulturmenschen 2ür die ein2ache( natürliche Ciebe &1eier Ienschen5inder 5ein +aum mehr ist.leN)ree@. also in der Erfüllung unseres Lebenszweckes.üren.schwerer ngerechtigkeit. *ie 5ulturgesellschaft hat sich gen'tigt gesehen.rochene Germutung &u stüt&en> 4uch der Iensch ist ein )ier1esen 'on un&1eideutig bise*ueller 4nlage. Das CiebesobHe5t 1ird . Es ist bekannt.uelle $on "lücksem/findungen. wird durch die #eschränkungen der Legitimität und der Einehe weiter beeinträchtigt. es macht mitunter den Eindruck einer in Rückbildung befindlichen . die heteroseBuelle genitale Liebe. 7ur die -chwächlinge haben sich einem so weitgehenden Einbruch in ihre -eBualfreiheit gefügt. Die -eschlechtlich5eit ist eine biologische )atsache( die( ob1ohl 'on außerordentlicher Bedeutung 2ür das Seelenleben( .hara5ter des I6nnlichen und 0eiblichen 5ann &1ar die 4natomie( aber nicht die 7sAchologie au2&eigen. *as -eBualleben des 5ulturmenschen ist doch schwer geschädigt. daß sie seBuelle #eziehungen nur auf "rund einer einmaligen. weil sie nicht alle ihre )bsichten erreiche.. daß bei denen. Es mag ein (rrtum sein. erwiesen hat. es ist schwer zu entscheiden [Fußnote]Folgende Bemer5ungen( um die oben ausges.sAchologisch sch1er &u er2assen ist. . *er Erfolg dieser einschränkenden Maßregeln k'nnte nun sein. *as ist natürlich ein EBtrem. *ie heutige 5ultur gibt deutlich zu erkennen. Für sie 'erblaßt der geschlechtliche -egensat& &u dem 'on 45ti'it6t und 7assi'it6t( 1obei 1ir all&u unbeden5lich die 45ti'it6t mit der I6nnlich5eit( die 7assi'it6t mit der 0eiblich5eit &usammen2allen lassen( 1as sich in der )ierreihe 5eines1egs ausnahmslos best6tigt. die nicht konstitutionell daran $erhindert sind. wie unser "ebiß und unsere 5o/fhaare als 2rgane zu sein scheinen. )ber was $on der 8chtung frei bleibt. $on der s/äter die Rede sein kann. alles -eBualinteresse ohne Einbuße in die offen gelassenen 5anäle einstr'mt. stärkere 7aturen nur unter einer kom/ensierenden #edingung. Die Cehre 'on der Bise*ualit6t liegt noch sehr im dun5eln( und daß sie noch 5eine Ger5nü. Eine andere Sch1ierig5eit ergibt sich daraus( daß der erotischen Be&iehung außer der ihr eigenen sadistischen Kom.unktion selbst $ersage uns die $olle #efriedigung und dränge uns auf andere Wege.richt einer Gerschmel&ung &1eier sAmmetrischer B6l2ten( 'on denen nach 4nsicht mancher Forscher die eine rein m6nnlich( die andere 1eiblich ist. die normal.uelle für die %ermehrung der Menschen zu dulden gesinnt ist. eine solche kulturelle Einstellung sei überhau/t harmlos.unktion.rüche nicht durch das n6mliche JbHe5t er2üllt 1erden und daß sie einander stEren( 1enn es nicht gelingt( sie auseinander&uhalten und Hede +egung in eine besondere( ihr angemessene Bahn &u leiten.onente so h6u2ig ein Betrag 'on dire5ter 4ggressionsneigung beigesellt ist. 0ir sind ge1ohnt &u sagen> Heder Iensch &eige so1ohl m6nnliche als 1eibliche )riebregungen( Bedür2nisse( Eigenscha2ten( aber den . Manchmal glaubt man zu erkennen. die sie nach ihren -atzungen hätte $erfolgen müssen. Man hat wahrscheinlich ein Recht anzunehmen.rünglich herma. Das Indi'iduum ents. em/findlich nachgelassen hat [Fußnote]Unter den Dichtungen des 2einsinnigen Engl6nders /.hroditisch 1ar. daß sie die -eBualität als selbständige Lust9uelle nicht mag und sie nur als bisher unersetzte . es sei nicht allein der *ruck der 5ultur. *och darf man nicht nach der anderen -eite irregehen und annehmen. daß seine #edeutung als . daß es sich als undurchführbar.2ung mit der )rieblehre ge2unden hat( müssen 1ir in der 7sAchoanalAse als sch1ere StErung 'ers. unaufl'sbaren #indung eines Mannes an ein Weib gestatten will. $iele >berschreitungen stillschweigend zuzulassen. 0ie dem auch sein mag( 1enn 1ir als tats6chlich annehmen( daß der Ein&elne in seinem Se*ualleben m6nnliche 1ie 1eibliche 0ünsche be2riedigen 1ill( sind 1ir 2ür die IEglich5eit 'orbereitet( daß diese 4ns. Ebenso1ohl ist es mEglich( daß Hede B6l2te urs. sondern etwas am Wesen der . selbst für kürzere &eiten. -als1orthA( der sich heute allgemeiner 4ner5ennung er2reut( sch6t&te ich 2rüh eine 5leine -eschichte( betitelt> ?)he 4.

indem sie ihnen -chwierigkeiten mit mwelt und "esellschaft bereiten. 0ir 1ollen auch nicht 'ergessen( daß trot& der unleugbaren Ent1ertung der -eruchsrei&e es selbst in Euro. um glücklich zu sein. daß die seBuelle Liebe ein %erhältnis zwischen zwei =ersonen ist.2indungen( die 'ielen Ienschen unertr6glich sind und ihnen den Se*ual'er5ehr 'erleiden.2t( daß mit der 4u2richtung des Ienschen und der Ent1ertung des -eruchssinnes die gesamte Se*ualit6t( nicht nur die 4naleroti5( ein J. indem wir sie auf die 3rägheit der Libido zurückführten. Siehe die 2ol5loristischen Erhebungen au2 die ?Um2rage@ 'on I1an Bloch ?Fber den -eruchssinn in der vita se(ualis@ in 'erschiedenen /ahrg6ngen der Anthro)ro)hyteia 'on Friedrich S. bei dem ein *ritter nur überflüssig oder st'rend sein kann.alle $errät der Eros so deutlich den 5ern seines Wesens. aber wenn er dies. *as letztere ist leicht $erständlich. So erg6be sich als tie2ste 0ur&el der mit der Kultur 2ortschreitenden Se*ual'erdr6ngung die organische 4b1ehr der mit dem au2rechten -ang ge1onnenen neuen Cebens2orm gegen die 2rühere animalische E*isten&( ein +esultat 1issenscha2tlicher Er2orschung( das sich in mer51ürdiger 0eise mit o2t laut ge1ordenen banalen Gorurteilen dec5t. wenn wir den "egensatz zwischen 5ultur und -eBualität da$on ableiten.a GEl5er gibt( die die star5en( uns so 1idrigen -enitalgerüche als +ei&mittel der Se*ualit6t hochsch6t&en und au2 sie nicht 'er&ichten 1ollen. an5nü. -ie schaffen sich in ihren -6m/tomen Ersatzbefriedigungen. daß gerade diese %ersagungen des -eBuallebens $on den sogenannten 7eurotikern nicht $ertragen werden. G *ie /s6choanal6tische )rbeit hat uns gelehrt. auf deren )bneigung. 88" 2. durch das #and der )rbeits? und . Wir sagen ungefähr dasselbe.2er der organischen Gerdr6ngung &u 1erden drohte( so daß seither die se*uelle Fun5tion 'on einem 1eiter nicht &u begründenden 0iderstreben begleitet 1ird( das eine 'olle Be2riedigung 'erhindert und 'om Se*ual&iel 1egdr6ngt &u Sublimierungen und Cibido'erschiebungen. aus mehreren eines zu machen.rügelt hat. die aber entweder an sich Leiden schaffen oder Leidens9uelle werden. (n keinem anderen .%. *ie 5ultur $erlangt aber noch andere 2/fer als an -eBualbefriedigung. 4n der )atsache des ? 'nter urinas et $aeces nascimur@ nehmen alle <euroti5er und 'iele außer ihnen 4nstoß. 4m tie2sten reicht aber die Germutung( die an die 4us2ührungen in der 4nmer5ung !O S. Ich 1eiß( daß Bleuler !"!#% einmal au2 das Gorhandensein einer solchen urs. )uf der +'he eines Liebes$erhältnisses bleibt kein (nteresse für die mwelt übrig4 das Liebes/aar genügt sich selbst. die )bsicht. Immerhin sind dies der&eit nur ungesicherte( 'on der 0issenscha2t nicht erh6rtete IEglich5eiten. Krauß. wie es s/richw'rtlich geworden ist. eine alte =osition gegen eine neue zu $erlassen.li5ationen nicht immer so'iel Gerst6ndnis und )oleran& entgegenbringen 1ie Hene B6uerin( die sich be5lagt( daß ihr Iann sie nicht mehr liebt( 1eil er sie seit einer 0oche nicht mehr ge. in sich libidin's gesättigt. will er darüber nicht hinausgehen. in der %erliebtheit zweier Menschen zueinander erreicht hat. Die -enitalien er&eugen auch star5e -eruchsem. daß eine 5ulturgemeinschaft aus solchen *o//elindi$iduen bestünde. Wir haben die -chwierigkeiten der 5ulturentwicklung als eine allgemeine Entwicklungsschwierigkeit aufgefaßt. die.rünglichen ab1eisenden Einstellung &um Se*ualleben hinge1iesen hat. Wir k'nnen uns bisher sehr gut $orstellen. während die 5ultur auf #eziehungen unter einer gr'ßeren Menschenanzahl ruht. braucht auch nicht das gemeinsame 5ind. das andere gibt uns ein neues Rätsel auf.diesen Kom.

remden ihnen gleichstelle. dann wird. denn meine Liebe wird $on all den Meinen als #e$orzugung geschätzt4 es ist ein nrecht an ihnen. starke (dentifizierungen unter ihnen herzustellen. im gr'ßten )usmaße zielgehemmte Libido aufbietet. dann würde ich nicht widers/rechen.reundes ist.F Er $erdient es. wie dein 7ächster dich liebt1. er braucht nicht einmal einen 7utzen da$on zu haben4 wenn er nur irgendeine Lust damit befriedigen kann. wie das (nsekt. *ieser . keine bereits erworbene #edeutung für mein "efühlsleben anziehen kann.remde ist nicht nur im allgemeinen nicht liebenswert.hristentum. bezeigt mir nicht die geringste Rücksicht. das ich nicht ohne Rechenschaft $erwerfen darf. Eine der sogenannten (dealforderungen der 5ulturgesellschaft kann uns hier die -/ur zeigen. wie bringen wir das zustande@ Wie wird es uns m'glich@ Meine Liebe ist etwas mir Wert$olles. ihn zu lieben. ents/richt. und !e sicherer er sich fühlt. denn der -chmerz des .aktor handeln. Aa. hat er kein #edenken. Aa. der Regenwurm. die ich mit 2/fern zu erfüllen bereit sein muß. unm'glich so $iel. gewiß älter als das . mich zu schädigen. den er mir bringen kann. -ie legt mir =flichten auf. das sie als seinen stolzesten )ns/ruch $orweist. daß sie die Mitglieder der "emeinschaft auch libidin's aneinander binden will. Es muß sich um einen $on uns noch nicht entdeckten st'renden . wenn er der -ohn meines . Wenn er sich anders $erhält. wenn !enes großartige "ebot lauten würde< 0Liebe deinen 7ächsten.alle brauchte die 5ultur der -eBualität keine Energie zu entziehen. finde ich noch mehr -chwierigkeiten. wenn ich den . wenn er so $iel $ollkommener ist als ich. sowie $on seiner m'glichen #edeutung als -eBualob!ekt für mich ab4 diese beiden )rten der #eziehung kommen für die %orschrift der 7ächstenliebe nicht in #etracht. macht er sich nichts daraus. wenn er mir als .remdem Rücksicht und -chonung erweist. Wenn ich einen anderen liebe. Wenn ich ihn aber lieben soll. *ann k'nnen wir ein "efühl $on >berraschung und #efremden nicht unterdrücken. !eden Weg begünstigt. Wenn es ihm einen 7utzen bringt. daß die 5ultur sich nicht mit den ihr bisher zugestandenen #indungen begnügt. Wir wollen uns nai$ zu ihr einstellen. wird es mir schwer. mich zu $ers/otten. desto sicherer darf ich dies #enehmen gegen mich $on ihm erwarten. -ie lautet< 0*u sollst den 7ächsten lieben wie dich selbst14 sie ist weltberühmt. den er mir zufügt. für mich selbst zurückzubehalten. wäre auch mein -chmerz. daß sie sich aller Mittel hiezu bedient. fragt sich dabei auch nicht. ohne !ene %orschrift bereit.eindseligkeit.reundschaftsbeziehungen zu kräftigen. ein geringer #etrag Liebe auf ihn entfallen. das mir . Es gibt ein zweites "ebot. bin ich ohnedies.reundes. aber sicherlich nicht sehr alt4 in historischen &eiten war sie den Menschen noch fremd. Er scheint nicht die mindeste Liebe für mich zu haben. zu $erleumden. Warum sollen wir das@ Was soll es uns helfen@ %or allem aber. sogar auf meinen +aß. ich müßte ihn teilen. als h'rten wir $on ihr zum ersten Male. daß ich mein (deal $on meiner eigenen =erson in ihm lieben kann4 ich muß ihn lieben. muß er es auf irgendeine )rt $erdienen. es ihm in ähnlicher Weise zu $ergelten. daß ich in ihm mich selbst lieben kann4 er $erdient es. welche die 5ultur auf diesen Weg drängt und ihre "egnerschaft zur -eBualität begründet. bloß weil er auch ein Wesen dieser Erde ist. (n diesem . !e hilfloser ich bin. wenn er mir in wichtigen -tücken so ähnlich ist. )ber dieser wünschenswerte &ustand besteht nicht und hat niemals bestanden4 die Wirklichkeit zeigt uns. Wozu eine so feierlich auftretende %orschrift. (ch tue sogar unrecht damit. wenn ihm ein Leid zust'ßt. mit !ener Weltliebe. ich muß ehrlich bekennen. die Ringelnatter. zu beleidigen. &ur Erfüllung dieser )bsichten wird die Einschränkung des -eBuallebens un$ermeidlich. wenn ihre Erfüllung sich nicht als $ernünftig em/fehlen kann@ Wenn ich näher zusehe. fürchte ich. ob die +'he seines 7utzens der "r'ße des -chadens.(nteressengemeinschaft miteinander $erknü/ft sind. ns fehlt aber die Einsicht in die 7otwendigkeit. )ber wenn er mir fremd ist und mich durch keinen eigenen Wert. als ich nach dem rteil der %ernunft berechtigt bin. er hat mehr )ns/ruch auf meine . E(ch sehe $on dem 7utzen. um die "emeinschaftsbande durch . seine Macht an mir zu zeigen.

das ist ein ähnlicher . der sogenannten Mongolen unter *schengis 5han und 3imurlenk. So gesteht B. wenn er aufgefordert wird. Ieine 0ünsche sind> eine bescheidene Bütte( ein Strohdach( aber ein gutes Bett( gutes Essen( Iilch und Butter( sehr 2risch( 'or dem Fenster Blumen( 'or der )ür einige schEne B6ume( und 1enn der liebe -ott mich gan& glüc5lich machen 1ill( l6ßt er mich die Freude erleben( daß an diesen B6umen et1a sechs bis sieben meiner Feinde au2geh6ngt 1erden. enthüllt den Menschen als wilde #estie.1 (ch $erstehe dann. ist das Moment. indem sie direkte =rämien für das #'sesein aufstellt. diesen -atz zu bestreiten@ *iese grausame )ggression wartet in der Regel eine =ro$okation ab oder stellt sich in den *ienst einer anderen )bsicht. (nfolgedessen ist ihm der 7ächste nicht nur m'glicher +elfer und -eBualob!ekt. deren &iel auch mit milderen Mitteln zu erreichen wäre.3 Beine( -edan5en und Ein26lle. beim anderen mit Recht $oraussetzen. daß der Mensch nicht ein sanftes. -olange diese unleugbaren nterschiede nicht aufgehoben sind. wenn angegriffen. seine )ggression an ihm zu befriedigen. *ie EBistenz dieser )ggressionsneigung. Wer die "reuel der %'lkerwanderung. weil der 7ächste nicht liebenswert und eher dein . sich in den #esitz seiner +abe zu setzen. Man kann hier die Erinnerung an einen %organg nicht abweisen.Ente . habe ich unrecht. mich so zu lieben wie sich selbst.all wie das Credo uia absurdum. die sie sonst hemmen. der sich in der franz'sischen 5ammer zutrug. triebhafte Leidenschaften sind stärker .sAchologische 0ahrheiten 1enigstens scher&end &um 4usdruc5 &u bringen.% . (mmerhin gibt es nterschiede im %erhalten der Menschen. sondern daß er zu seinen 3riebbegabungen auch einen mächtigen )nteil $on )ggressionsneigung rechnen darf. der Einbrüche der +unnen. ihm -chmerzen zu bereiten. wenn die seelischen "egenkräfte. liebebedürftiges Wesen ist. weggefallen sind. (ch hoffe. auch zu $erteidigen $ermag. nter ihr günstigen mständen.noch unfaßbarer scheint und ein noch heftigeres -träuben in mir entfesselt. ihn ohne seine Einwilligung seBuell zu gebrauchen. seine )rbeitskraft ohne Entschädigung auszunützen. ihn zu demütigen. bedeutet die #efolgung der hohen ethischen . die wir bei uns selbst $ers/üren k'nnen. das unser %erhältnis zum 7ächsten st'rt und die 5ultur zu ihrem )ufwand n'tigt. (ch glaube nun $on einer würde$ollen -timme die Mahnung zu h'ren< 0Eben darum.eind ist. !omo homini lupus4 wer hat nach allen Erfahrungen des Lebens und der "eschichte den Mut. der Eroberung Aerusalems durch die frommen 5reuzfahrer. !a selbst noch die -chrecken des letzten Weltkriegs in seine Erinnerung ruft.1 Wenn ichMs recht überlege. Iit gerührtem Ber&en 1erde ich ihnen 'or ihrem )ode alle Unbill 'er&eihen( die sie mir im Ceben &uge2ügt – Ha( man muß seinen Feinden 'er&eihen( aber nicht 2rüher( als bis sie gehen5t 1erden. sollst du ihn lieben wie dich selbst. Beine> . zu martern und zu t'ten.eindseligkeit der Menschen gegeneinander ist die 5ulturgesellschaft beständig $om &erfall bedroht. der die -chonung der eigenen )rt fremd ist. bis eine -timme aus dem -aale die Worte dazwischenrief< 0 Que messieurs les assassins commencent!1 *as gern $erleugnete -tück Wirklichkeit hinter alledem ist. daß der 7ächste. Es ist im "runde dasselbe [Fußnote]Ein großer Dichter dar2 sich gestatten( sch1er 'er. Es ist nun sehr wahrscheinlich. wird sich $or der 3atsächlichkeit dieser )uffassung demütig beugen müssen. sondern auch eine %ersuchung. es als eine noch stärkere &umutung abzuweisen.Ich habe die 2riedlichste -esinnung.einde. äußert sie sich auch s/ontan. *as (nteresse der )rbeitsgemeinschaft würde sie nicht zusammenhalten. aber dasselbe wird auch er meinen. genauso antworten wird wie ich und mich mit den nämlichen #egründungen abweisen wird. nicht mit demselben ob!ekti$en Recht. Es heißt< 0Liebe deine . als über die 3odesstrafe $erhandelt wurde4 ein Redner hatte sich leidenschaftlich für ihre )bschaffung eingesetzt und erntete stürmischen #eifall. (nfolge dieser /rimären . das sich h'chstens. die die Ethik mit +inwegsetzung über deren #edingtheit als 0gut1 und 0b'se1 klassifiziert.orderungen eine -chädigung der 5ulturabsichten.

als $ernünftige (nteressen. aber . bildet den #odensatz aller zärtlichen und Liebesbeziehungen unter den Menschen. zeigt sich bereits in der 5inderstube. seinem 7ächsten wohlgesinnt. -ie ist nicht durch das Eigentum geschaffen worden. und kann erfahren. die er in der Augend an seine Mitmenschen geknü/ft. daß sie -treit und Wettkam/f aus den menschlichen #etätigungen ausschließen will. +ebt man auch dieses auf durch die $'llige #efreiung des -eBuallebens. ich kann nicht untersuchen. den 7ächsten zu mißhandeln4 der $om #esitz )usgeschlossene muß sich in . Wenn man das =ri$ateigentum aufhebt. )n den nterschieden $on Macht und Einfluß. *a alle #edürfnisse befriedigt sind. Freilich( 1enn sich dieser Kam.amilie. aber "egnerschaft ist nicht notwendig . ihre 8ußerungen durch /s6chische Reaktionsbildungen niederzuhalten. *ie 5ultur muß alles aufbieten. indem sie sich selbst das Recht beilegt. die die Menschen zu (dentifizierungen und zielgehemmten Liebesbeziehungen antreiben sollen. das die . das sich wirklich dadurch rechtfertigt. (ch habe nichts mit der wirtschaftlichen 5ritik des kommunistischen -6stems zu tun. die Erwartungen. *iese sind sicherlich unentbehrlich. . $ielleicht mit alleiniger )usnahme der einer Mutter zu ihrem männlichen 5ind. in dem anderen seinen . herrschte fast uneingeschränkt in rzeiten. den 7ächsten so zu lieben wie sich selbst. an den %erbrechern "ewalt zu üben.eindseligkeit gegen den nterdrücker auflehnen. daß nichts anderes der urs/rünglichen menschlichen 7atur so sehr zuwiderläuft. aber die Einrichtung des /ri$aten Eigentums hat seine 7atur $erdorben. *ie 5ommunisten glauben den Weg zur Erl'sung $om >bel gefunden zu haben. Räumt man das /ers'nliche )nrecht auf dingliche "üter weg. gewiß ein starkes und gewiß nicht das stärkste. *ie gr'bsten )usschreitungen der brutalen "ewalt hofft sie zu $erhüten. #esitz an /ri$aten "ütern gibt dem einen die Macht und damit die %ersuchung. welche neuen Wege die 5ulturentwicklung einschlagen kann.eindschaft. wird nur zum )nlaß für sie mißbraucht. um den )ggressionstrieben der Menschen -chranken zu setzen. *abei wäre es ein nrecht. )ber seine /s6chologische %oraussetzung $ermag ich als haltlose (llusion zu erkennen.erliche 4usstattung und geistige Begabung der Ein&elnen Ungerechtig5eiten eingeset&t hat( gegen die es 5eine 4bhil2e gibt. Aeder $on uns kommt dahin.2en. wird keiner "rund haben. die 5eimzelle der 5ultur. *er Mensch ist eindeutig gut.eindseligkeit unter den Menschen $erschwinden.uelle der stärksten Mißgunst und der heftigsten . als (llusionen fallenzulassen.2 au2 die abstra5te -erechtig5eits2orderung der -leichheit aller Ienschen beru2en 1ill( liegt der Ein1and &u nahe( daß die <atur durch die hEchst ungleichm6ßige 5Er. auch an ihrem Wesen nicht. der 5ultur $orzuwerfen. so bleibt noch das %orrecht aus seBuellen #eziehungen. alle "üter gemeinsam macht und alle Menschen an deren "enuß teilnehmen läßt. so läßt sich zwar nicht $orhersehen. wie sehr ihm das Leben durch deren >belwollen erschwert und schmerzhaft gemacht wird. Mit der )ufhebung des =ri$ateigentums entzieht man der menschlichen )ggressionslust eines ihrer Werkzeuge. als das Eigentum noch sehr armselig war.eind zu sehen4 der notwendigen )rbeit werden sich alle bereitwillig unterziehen. *aher also das )ufgebot $on Methoden. aber die $orsichtigeren und feineren 8ußerungen der menschlichen )ggression $ermag das "esetz nicht zu erfassen. kaum daß das Eigentum seine anale rform aufgegeben hat. ob die )bschaffung des /ri$aten Eigentums zweckdienlich und $orteilhaft ist [Fußnote]0er in seinen eigenen Hungen /ahren das Elend der 4rmut 'er5ostet( die -leichgiltig5eit und den Bochmut der Besit&enden er2ahren hat( sollte 'or dem Gerdacht geschüt&t sein( daß er 5ein Gerst6ndnis und 5ein 0ohl1ollen 2ür die Bestrebungen hat( die Besit&ungleichheit der Ienschen und 1as sich aus ihr ableitet( &u be56m. *urch alle ihre Mühen hat diese 5ulturbestrebung bisher nicht sehr $iel erreicht.eindseligkeit unter den sonst gleichgestellten Menschen werden muß. welche die )ggression für ihre )bsichten mißbraucht. daher die Einschränkung des -eBuallebens und daher auch das (dealgebot. werden >belwollen und . daran hat man nichts geändert. beseitigt also die .

&um )usgleich war seine -icherheit. auf die #efriedigung dieser ihrer )ggressionsneigung zu $erzichten4 sie fühlen sich nicht wohl dabei. drängt sich uns die "efahr . Es wird den Menschen offenbar nicht leicht. daß der 3raum einer germanischen Weltherrschaft zu seiner Ergänzung den )ntisemitismus aufrief. so -/anier und =ortugiesen. (ch gab ihm den 7amen 07arzißmus der kleinen *ifferenzen1. üben wir gewiß unser gutes Recht und zeigen uns nicht als 5ulturfeinde. daß er dem 3rieb einen )usweg an der #efeindung der )ußenstehenden gestattet.olge geworden4 den R'mern. die ihr staatliches "emeinwesen nicht auf die Liebe begründet hatten. und man erkennt es als begreiflich.orderungen an eine beglückende Lebensordnung erfüllt. solches "lück lange zu genießen. daß in der rfamilie nur das 2berhau/t sich solcher 3riebfreiheit erfreute4 die anderen lebten in skla$ischer nterdrückung. ist nicht geringzuschätzen. Es war auch kein un$erständlicher &ufall. )ber $ielleicht machen wir uns auch mit der (dee $ertraut. obwohl die Religion bei ihnen -ache des -taates und der -taat $on Religion durchtränkt war. Wir dürfen erwarten. )ußer den )ufgaben der 3riebeinschränkung. wenn wir mit schonungsloser 5ritik die Wurzeln seiner n$ollkommenheit aufzudecken streben.reiheit beneidet werden darf4 es unterliegt Einschränkungen $on anderer )rt. (ch habe mich einmal mit dem =hänomen beschäftigt. daß es dem Menschen schwer wird. war religi'se nduldsamkeit fremd gewesen. der nicht $iel zur Erklärung beiträgt. Man fragt sich nur besorgt. daß gerade benachbarte und einander auch sonst nahestehende "emeinschaften sich gegenseitig befehden und $ers/otten. was die -ow!ets anfangen werden. Man erkennt nun darin eine be9ueme und relati$ harmlose #efriedigung der )ggressionsneigung. war die äußerste (ntoleranz des . >ber den heute lebenden =rimiti$en haben wir durch sorgfältigere Erkundung erfahren. Wir wollen aber nicht $ergessen. Engländer und -chotten usw. allmählich solche )bänderungen unserer 5ultur durchzusetzen. daß sein 3riebleben keineswegs ob seiner . eine sehr geringe. wie unzureichend er unsere . 7achdem der )/ostel =aulus die allgemeine Menschenliebe zum . *er %orteil eines kleineren 5ulturkreises.eines darf man erwarten. *er 5ulturmensch hat für ein -tück "lücksm'glichkeit ein -tück -icherheit eingetauscht. Wenn wir gegen unseren !etzigen 5ulturzustand mit Recht einwenden. wenn nur andere für die 8ußerung der )ggression übrigbleiben. die dem Wesen der 5ultur anhaften und die keinem Reform$ersuch weichen werden. nachdem sie ihre #ourgeois ausgerottet haben. auf die wir $orbereitet sind. die unsere #edürfnisse besser befriedigen und !ener 5ritik entgehen. Es ist immer m'glich. in der %erfolgung der #ourgeois seine /s6chologische nterstützung findet. da er keine 3riebeinschränkungen kannte. sondern auch der )ggressionsneigung des Menschen so große 2/fer auferlegt. wie$iel Leid er gewähren läßt. sich in ihr beglückt zu finden. 7ord? und -üddeutsche. *as überallhin $ers/rengte %olk der Auden hat sich in dieser Weise anerkennenswerte %erdienste um die 5ulturen seiner Wirts$'lker erworben4 leider haben alle Audengemetzel des Mittelalters nicht ausgereicht. Wenn die 5ultur nicht allein der -eBualität. dieses &eitalter friedlicher und sicherer für seine christlichen "enossen zu gestalten. durch die den Mitgliedern der "emeinschaft das &usammenhalten erleichtert wird.hristentums gegen die draußen %erbliebenen eine un$ermeidliche . aber $ielleicht $on gr'ßerer -trenge als das des modernen 5ulturmenschen. daß es -chwierigkeiten gibt. eine neue kommunistische 5ultur in Rußland aufzurichten.undament seiner christlichen "emeinde gemacht hatte. *er rmensch hatte es in der 3at darin besser. daß der %ersuch. das wahrscheinlich zu $ermeiden wäre. daß der unzerst'rbare &ug der menschlichen 7atur ihr auch dorthin folgen wird. *er "egensatz zwischen einer die %orteile der 5ultur genießenden Minderheit und einer dieser %orteile beraubten Mehrzahl war also in !ener rzeit der 5ultur aufs 8ußerste getrieben. so $erstehen wir es besser. eine gr'ßere Menge $on Menschen in Liebe aneinander zu binden.

*ie 7eurose erschien als der )usgang eines 5am/fes zwischen dem (nteresse der -elbstbewahrung und den )nforderungen der Libido. aber um den =reis schwerer Leiden und %erzichte.eines &ustandes auf. *er #egriff 7arzißmus machte es m'glich. auch schloß er sich offenbar in manchen -tücken den (chtrieben an. daß das (ch selbst mit Libido besetzt ist. sich der -eBualität zu erwehren. *iese "efahr droht am ehesten. den man 0das /s6chologische Elend der Masse1 benennen kann.orschung $om %erdrängten zum %erdrängenden. aber der #egriff der Libido geriet in "efahr. wie . ". Aung schon früher gewollt hatte. h. der sadistische. )ber ich $ermeide die %ersuchung. daß 0+unger und Liebe1 das "etriebe der Welt zusammenhalten. Libido mit 3riebenergie überhau/t zusammenfallen zu lassen. Entscheidend wurde hier die Einführung des #egriffes 7arzißmus. Aeder )nal6tiker wird zugeben. daß sein &iel so gar nicht liebe$oll war. ein 5am/f. die das Einzelwesen erhalten wollen. daß dem nicht so ist. sogar deren urs/rüngliche +eimstätte sei und gewissermaßen auch ihr +au/t9uartier bleibe. -o traten zuerst (chtriebe und 2b!ekttriebe einander gegenüber. als unsere .olge -etzerarbeit und *ruckerschwärze aufbiete.sAchologie und IchN4nalAse !"8!%. tat sich zwar dadurch her$or. %on allen langsam entwickelten -tücken der anal6tischen 3heorie hat sich die 3rieblehre am mühseligsten $orwärts getastet.> Iassen. nd sie war doch dem "anzen so unentbehrlich. in weiterer . $on der 7atur in !eder Weise begünstigt. die traumatische 7eurose sowie $iele den =s6chosen nahestehende )ffektionen und diese selbst anal6tisch zu erfassen. *arum greife ich es gerne auf. die Liebe strebt nach 2b!ekten4 ihre +au/tfunktion. *och wurde eine )bänderung unerläßlich. *er +unger konnte als %ertreter !ener 3riebe gelten. selbständigen )ggressionstriebes eine )bänderung der /s6choanal6tischen 3rieblehre bedeutet.ührerindi$idualitäten nicht zu !ener #edeutung kommen. daß ich allgemein #ekanntes darstelle. und ausschließlich für sie. *ie *eutung der >bertragungsneurosen als %ersuche des (chs. ist die Erhaltung der )rt. schärfer zu fassen und in ihre 5onse9uenzen zu $erfolgen. daß die 3riebe nicht alle $on gleicher )rt sein k'nnen. Einer $on diesen 2b!ekttrieben. brauchte nicht $erlassen zu werden. daß es sich bloß darum handelt. diesen befürchteten 5ulturschaden zu studieren. wenn sich der )nschein ergibt.ür die Energie der letzteren. in dem das (ch gesiegt hatte. (n der $ollen Ratlosigkeit der )nfänge gab mir der -atz des *ichter/hiloso/hen -chiller den ersten )nhalt. daß irgend etwas an ihre -telle gerückt werden mußte. d. das grausame -/iel konnte das zärtliche ersetzen. um eigentlich selbst$erständliche *inge zu erzählen. Es wird sich zeigen. konnte seine nahe %erwandtschaft mit #emächtigungstrieben ohne libidin'se )bsicht nicht $erbergen. während . =a/ier und 3inte. *er gegenwärtige 5ulturzustand )merikas gäbe eine gute "elegenheit. daß die )nerkennung eines besonderen. daß dies auch heute nicht wie ein längst überwundener (rrtum klingt. *iese narzißtische Libido wendet sich den 2b!ekten zu. schien es eine Weile un$ermeidlich.. die längst $ollzogen worden ist. die Einsicht. *en nächsten -chritt . GI (ch habe bei keiner )rbeit so stark die Em/findung gehabt wie diesmal. $on den 2b!ekttrieben zum (ch fortschritt. wird so zur 2b!ektlibido und kann sich in narzißtische Libido zurück$erwandeln. aber man kam über diese nstimmigkeit hinweg4 der -adismus geh'rte doch offenbar zum -eBualleben. eine Wendung. in die 5ritik der 5ultur )merikas einzugehen4 ich will nicht den Eindruck her$orrufen. *a auch die (chtriebe libidin's waren. führte ich den 7amen Libido ein4 somit lief der "egensatz zwischen den (chtrieben und den aufs 2b!ekt gerichteten 0libidin'sen1 3rieben der Liebe im weitesten -inne. die ihnen bei der Massenbildung zufallen sollte [Fußnote]S. . wo die gesellschaftliche #indung hau/tsächlich durch (dentifizierung der 3eilnehmer untereinander hergestellt wird. als wollte ich mich selbst amerikanischer Methoden bedienen. *och blieb etwas zurück wie eine noch nicht zu begründende "ewißheit.

daß $ielfach die 7eigung besteht. als die (dee des *estruktionstriebs zuerst in der /s6choanal6tischen Literatur auftauchte. die : trotz der #eteuerungen der . wie schwer es ist.machte ich in "enseits des #ustprinzips EIJNHF. im Masochismus. 7un war es nicht leicht. und wie lange es dauerte. als mir der Wiederholungszwang und der konser$ati$e . aber im Laufe der &eit haben sie eine solche Macht über mich gewonnen. bis ich für sie em/fänglich wurde.hristian -cience : unleugbare EBistenz des #'sen mit seiner )llmacht oder seiner )llgüte zu $ereinen. anstatt seines eigenen -elbst $ernichtete. ihm gegensätzlichen geben. (ch meine. die 3ätigkeit dieses angenommenen 3odestriebs aufzuzeigen.un5t 1eiterer 7roblemstellungen 1erden. einen anderen. die lebende -ubstanz zu erhalten und zu immer gr'ßeren Einheiten zusammenzufassen [Fußnote]Der -egensat&( in den hierbei die rastlose 4usbreitungstenden& des Eros &ur allgemeinen 5onser'ati'en <atur der )riebe tritt( ist au226llig und 5ann der 4usgangs. der diese Einheiten aufzul'sen und in den uranfänglichen.harakter des 3rieblebens zuerst auffiel.F (ch erinnere mich meiner eigenen )bwehr. E*ie nach innen gewendete *estruktionssucht entzieht sich !a. es müsse außer dem 3rieb. daß wir die bi9uität der nicht erotischen )ggression und *estruktion übersehen und $ersäumen konnten. "leichzeitig konnte man aus diesem #eis/iel erraten. "ott hat sie !a zum Ebenbild seiner eigenen %ollkommenheit geschaffen. ihr die gebührende -tellung in der *eutung des Lebens einzuräumen. wenn die angeborene 7eigung des Menschen zum 0#'sen1. daß ich nicht mehr anders denken kann. )lso außer dem Eros einen 3odestrieb4 aus dem &usammen? und "egeneinanderwirken dieser beiden ließen sich die =hänomene des Lebens erklären. sehr wechselnden Mengungs$erhältnissen miteinander legieren und dadurch unserem rteil unkenntlich machen. wenn sie nicht erotisch gefärbt ist. )usgehend $on -/ekulationen über den )nfang des Lebens und $on biologischen =arallelen zog ich den -chluß. sondern sich in $erschiedenen. aber ich $erstehe nicht mehr. nach der wir in der wissenschaftlichen )rbeit streben. sie stellen !ene %ereinfachung ohne %ernachlässigung oder %ergewaltigung der 3atsachen her.. mgekehrt würde die Einschränkung dieser )ggression nach außen die ohnehin immer $or sich gehende -elbstzerst'rung steigern müssen. indem das Lebewesen anderes. daß wir im -adismus und Masochismus die stark mit Erotik legierten 8ußerungen des nach außen und nach innen gerichteten *estruktionstriebes immer $or uns gesehen haben. *er 3eufel wäre zur Entschuldigung "ottes die beste )uskunft. #elebtes wie nbelebtes. alles. daß die beiden 3riebarten selten : $ielleicht niemals : $oneinander isoliert auftreten. was an der Liebe gefährlich und feindselig gefunden wird. daß der 3odestrieb stumm im (nneren des Lebewesens an dessen )ufl'sung arbeite. *ie )nnahme des 3odes? oder *estruktionstriebes hat selbst in anal6tischen 5reisen Widerstand gefunden4 ich weiß. *er 3rieb würde so selbst in den *ienst des Eros gezwängt. sie h'ren es nicht gerne. zur )ggression. *enn die 5indlein. lieber einer urs/rünglichen #i/olarität ihres eigenen Wesens zuzuschreiben. *estruktion und damit auch zur "rausamkeit erwähnt wird. *ie 8ußerungen des Eros waren auffällig und geräusch$oll genug4 man konnte annehmen. meist der Wahrnehmung. man will nicht daran gemahnt werden. durch welche die sonst unwahrnehmbare -trebung eben auffällig und fühlbar wird. sie sind theoretisch ungleich brauchbarer als alle m'glichen anderen. eine %erbindung der nach innen gerichteten *estruktion mit der -eBualität. daß sich ein )nteil des 3riebes gegen die )ußenwelt wende und dann als 3rieb zur )ggression und *estruktion zum %orschein komme. er würde dabei dieselbe 'konomisch entlastende Rolle übernehmen wie der . $erwundert mich weniger. (m längst als =artialtrieb der -eBualität bekannten -adismus hätte man eine derartige besonders starke Legierung des Liebesstrebens mit dem *estruktionstrieb $or sich. Weiter führte die (dee. *aß andere dieselbe )blehnung zeigten und noch zeigen. (ch erkenne. anorganischen &ustand zurückzuführen strebe. (ch hatte die hier entwickelten )uffassungen anfangs nur $ersuchsweise $ertreten. wie in seinem Wider/art. aber das war natürlich kein 7achweis.

.. noch in der blindesten &erst'rungswut läßt sich nicht $erkennen.. )ngesichts dieser -chwierigkeiten ist es für !edermann ratsam.... ..... s/äter ..... )ber auch wo er ohne seBuelle )bsicht auftritt..orschung und >berlegung wird gewiß die entscheidende 5larheit bringen.. wo er nicht durch die Legierung mit dem Eros $erraten wird..3 4ls seinen -egner nennt der )eu2el selbst nicht das Beilige( das -ute( sondern die Kra2t der <atur &um Keugen( &ur Iehrung des Cebens( also den Eros..... ...Im )roc5nen( Feuchten( 0armen( KaltenP . .. .. .KerstErung( 5ur& das BEse nennt( . 7ationen zu einer großen Einheit. wo er das erotische &iel in seinem -inne umbiegt.Der Cu2t( dem 0asser( 1ie der Erden .......... *er 7ame Libido kann wiederum für die 5raftäußerungen des Eros $erwendet werden. der $ereinzelte menschliche (ndi$iduen. und es wird einem manches dafür nachgesehen"anz besonders überzeugend wirkt die (dentifizierung des b'sen =rinzi/s mit dem *estruktionstrieb in "oethes Me/histo/heles< [Fußnote] .B6ttL ich mir nicht die Flamme 'orbehalten( . (rgendeinmal im Laufe dieser ntersuchung hat sich uns die Einsicht aufgedrängt..... . ...amilien. sie sei ein =rozeß im *ienste des Eros.. indem sie dem (ch die Erfüllung seiner alten )llmachtswünsche zeigt.. gelingt uns die klarste Einsicht in sein Wesen und seine #eziehung zum Eros. ...Aude in der Welt des arischen (deals... . muß der *estruktionstrieb..... und komme darauf zurück. (m -adismus. .Ist 1ert( daß es &ugrunde geht. .. .. %'lker... . .. . . und wir stehen noch immer unter dem #anne dieser (dee. daß seine #efriedigung mit einem außerordentlich hohen narzißtischen "enuß $erknü/ft ist. . .. Wir fügen hinzu. dann -tämme.. . ....Iein eigentliches Element... . daß die 5ultur ihr stärkstes +indernis in ihr findet..... daß wir letzteren um so $iel schwerer erfassen.. ..So ist denn alles( 1as Ihr Sünde( . daß die )ggressionsneigung eine urs/rüngliche.Ent1inden tausend Keime sich( ... ..ür alles Weitere stelle ich mich also auf den -tand/unkt.. dabei doch das seBuelle -treben $oll befriedigt... der Menschheit.. an geeigneter -telle eine tiefe %erbeugung $or der tief sittlichen 7atur des Menschen zu machen4 es $erhilft einem zur allgemeinen #eliebtheit. der über die Menschheit abläuft... dem (ch die #efriedigung seiner Lebensbedürfnisse und die +errschaft über die 7atur $erschaffen... Es ist zuzugestehen. "emäßigt und gebändigt. )ber selbst dann< man kann doch $on "ott ebensowohl Rechenschaft für die EBistenz des 3eufels $erlangen wie für die des #'sen. . .......3..Ich h6tte nichts 4..Denn alles( 1as entsteht( . )ber so erscheint es uns eben !etzt beim gegenwärtigen -tand unserer Einsichten4 zukünftige .. auf die 2b!ekte gerichtet. selbständige 3riebanlage des Menschen ist. . . das er $erk'r/ert. gewissermaßen nur als Rückstand hinter dem Eros erraten und daß er sich uns entzieht.... .arts 2ür mich. . . um sie $on der Energie des 3odestriebs zu sondern [Fußnote]Unsere gegen16rtige 4u22assung 5ann man unge26hr in dem Sat& ausdrüc5en( daß an Heder )rieb6ußerung Cibido beteiligt ist( aber daß nicht alles an ihr Cibido ist. ........ muß man zugeben. . *a seine )nnahme wesentlich auf theoretischen "ründen ruht.. die 5ultur sei ein besonderer =rozeß. daß sie auch gegen theoretische Einwendungen nicht $oll gesichert ist. .. gleichsam zielgehemmt. .

&unächst. >ber die Entstehung des -chuldgefühls denkt der )nal6tiker anders als sonst die =s6chologen4 auch ihm wird es nicht leicht. Lebenstrieb und *estruktionstrieb zeigen. auch wer dies #'se nicht getan hat. Wir k'nnen sie an der Entwicklungsgeschichte des Einzelnen studieren. Welcher Mittel bedient sich die 5ultur. $ielleicht auszuschalten@ Einige solcher Methoden haben wir bereits kennengelernt. der sich mit ihm in die Weltherrschaft teilt. also gegen das eigene (ch gewendet. das wir nicht erraten hätten und das doch so naheliegt. meine ich.eindseligkeit eines gegen alle und aller gegen einen. $erinnerlicht. wie wenig diese )ntwort gibt. indem sie es schwächt. die anscheinend wichtigste aber noch nicht. und darum ist die 5ulturentwicklung kurzweg zu bezeichnen als der Lebenskam/f der Menschenart [Fußnote]0ahrscheinlich mit der n6heren Bestimmung> 1ie er sich 'on einem ge1issen( noch &u erratenden Ereignis an gestalten mußte. !ene %erteilung der . *ieser )ggressionstrieb ist der )bk'mmling und +au/t$ertreter des 3odestriebes. Warum das geschehen müsse. keinen solchen 5ulturkam/f@ 2h. wie er sich an der Menschenart $ollzieht. *ieser 5am/f ist der wesentliche (nhalt des Lebens überhau/t. !ene Einschränkung der (ndi$iduen gefunden haben. das sich als >ber?(ch dem übrigen entgegenstellt und nun als 0"ewissen1 gegen das (ch dieselbe strenge )ggressionsbereitschaft ausübt. *ie 5ultur bewältigt also die gefährliche )ggressionslust des (ndi$iduums. fremden (ndi$iduen befriedigt hätte. 5ennzeichnend für unseren gegenwärtigen &ustand ist es. in keinem dieser 3ierstaaten und in keiner der dort dem Einzelwesen zugeteilten Rollen würden wir uns glücklich schätzen. unschädlich zu machen. *iesem =rogramm der 5ultur widersetzt sich aber der natürliche )ggressionstrieb der Menschen. worauf es noch keine )ntwort gibt. somit zu einem -tillstand der Entwicklung gekommen sein. um die ihr entgegenstehende )ggression zu hemmen. die #ienen. wie kommt einer zu einem -chuldgefühl. Eine andere . *ann merkt man. was man als 0b'se1 erkennt.. nd nun. %ielleicht nach einigem -chwanken wird man hinzusetzen. bis sie !ene staatlichen (nstitutionen. *iese Menschenmengen sollen libidin's aneinander gebunden werden4 die 7otwendigkeit allein. 3ermiten durch Aahrhunderttausende gerungen. darüber Rechenschaft zu geben. die das (ch gerne an anderen. die %orteile der )rbeitsgemeinschaft werden sie nicht zusammenhalten. wenn man fragt. *ie )ggression wird intro!iziert. -ie muß uns den 5am/f zwischen Eros und 3od. woher sie gekommen ist. wissen wir nicht4 das sei eben das Werk des Eros. -ehr wahrscheinlich haben einige unter ihnen. *ie -/annung zwischen dem gestrengen >ber?(ch und dem ihm unterworfenen (ch heißen wir -chuldbewußtsein4 sie äußert sich als -trafbedürfnis. die 3iere. nd diesen -treit der "iganten wollen unsere 5inderfrauen beschwichtigen mit dem 0Eia/o/eia $om +immelD1 GII Warum zeigen unsere %erwandten. die .zusammenfassen wolle. der man nicht widers/rechen kann< man fühlt sich schuldig E. überwachen läßt. sondern . erhält man eine )ntwort. Es ist da sehr $iel zu fragen. #eim rmenschen mag ein neuer %orstoß der Libido ein neuerliches -träuben des *estruktionstriebes angefacht haben. eigentlich aber dorthin zurückgeschickt.romme sagen< sündigF. *ort wird sie $on einem )nteil des (chs übernommen. die wir heute bei ihnen bewundern. wir wissen es nicht. ist uns der -inn der 5ulturentwicklung nicht mehr dunkel.rage liegt uns näher. wenn man etwas getan hat. daß unsere Em/findungen uns sagen. wie durch eine #esatzung in der eroberten -tadt.unktionen. )meisen. entwaffnet und durch eine (nstanz in seinem (nneren. Was geht mit ihm $or. den wir neben dem Eros gefunden haben. um seine )ggressionslust unschädlich zu machen@ Etwas sehr Merkwürdiges. #ei anderen 3ierarten mag es zum zeitweiligen )usgleich zwischen den Einflüssen der mwelt und den in ihnen sich bekäm/fenden 3rieben.

so büßt er auch den -chutz $or mancherlei "efahren ein.bloß die )bsicht. die der ersten fremd war und die nicht mehr leicht zu erklären ist. $on dem er abhängig ist.älle setzen aber $oraus. im "runde sollte man erst !etzt $on "ewissen und -chuldgefühl s/rechen [Fußnote]Daß in dieser übersichtlichen Darstellung schar2 getrennt 1ird( 1as sich in 0ir5lich5eit in 2ließenden Fberg6ngen 'oll&ieht( daß es sich nicht um die E*isten& eines FberNIchs allein( sondern um dessen relati'e St6r5e und Ein2lußs. daß dieser >bermächtige ihm in der . und ihre )ngst gilt allein der Entdeckung [Fußnote]Ian den5e an +ousseaus berühmten IandarinP. 4lles Bisherige über -e1issen und Schuld ist Ha allgemein be5annt und nahe&u unbestritten. das ihnen )nnehmlichkeiten $ers/richt. %erliert er die Liebe des anderen. auszuführen. das (ch. wofür man mit Liebes$erlust bedroht wird4 aus )ngst $or diesem %erlust muß man es $ermeiden. warum hier die )bsicht der )usführung gleichgeachtet wird. so daß am Ende gerade die es in der +eiligkeit am weitesten gebracht. wie es zu )nfang war. äußert sich darin. #eim kleinen 5ind kann es niemals etwas anderes sein. das #'se. das gefügige und enthaltsame (ch . Man heißt diesen &ustand 0schlechtes "ewissen1. wenn sie nur sicher sind. es zu tun. *er reale Ernst der -ituation ist allerdings $ergangen. *arin zeigt sich also fremder Einfluß4 dieser bestimmt. mit dem es innig zusammengeh'rt. wenn die )utorität durch die )ufrichtung eines >ber?(chs $erinnerlicht wird.h6re handelt( 1ird Heder Einsichtige 'erstehen und in +echnung bringen. bei sich erkennt. denn auf dieser -tufe ist das -chuldbewußtsein offenbar nur )ngst $or dem Liebes$erlust. denn $or dem >ber?(ch kann sich nichts $erbergen. ob man das #'se bereits getan hat oder es erst tun will4 in beiden . *a eigene Em/findung den Menschen nicht auf denselben Weg geführt hätte. daß man das #'se bereits als $erwerflich. )uf dieser zweiten Entwicklungsstufe zeigt das "ewissen eine Eigentümlichkeit. kann am besten als )ngst $or dem Liebes$erlust bezeichnet werden. )ber der Einfluß der "enese. *as >ber?(ch /einigt das sündige (ch mit den nämlichen )ngstem/findungen und lauert auf "elegenheiten. 0soziale1 )ngst. setzt sich $or allem der "efahr aus. aber eigentlich $erdient er diesen 7amen nicht. im "egenteil auch etwas. denn die neue )utorität. daß es im "runde so bleibt. und dann wird man die . Wie kommt man zu dieser Entscheidung@ Ein urs/rüngliches. auch "edanken nicht. Aetzt entfällt auch die )ngst $or dem Entdecktwerden und $ollends der nterschied zwischen #'ses tun und #'ses wollen.ällen ähnlich benehmen. sich der ärgsten -ündhaftigkeit beschuldigen. das >ber?(ch. *amit werden die "ewissens/hänomene auf eine neue -tufe gehoben. Es ist in seiner +ilflosigkeit und )bhängigkeit $on anderen leicht zu entdecken. was ihm erwünscht ist. *ie 3ugend büßt dabei ein -tück des ihr zugesagten Lohnes ein. zu mißhandeln. daß die )utorität nichts da$on erfährt oder ihnen nichts anhaben kann. es $on der )ußenwelt bestrafen zu lassen. was "ut und #'se heißen soll. als daß an -telle des %aters oder beider Eltern die gr'ßere menschliche "emeinschaft tritt. #eide . sozusagen natürliches nterscheidungs$erm'gen für "ut und #'se darf man ablehnen. kann sich für schuldig halten. der das %ergangene und >berwundene weiterleben läßt. !e tugendhafter der Mensch ist. wenn die )utorität es entdeckt. muß er ein Moti$ haben. *arum gestatten sie sich regelmäßig. und diese würde sich in beiden . hat unseres "laubens kein Moti$. *as #'se ist also anfänglich das!enige. Eine große 8nderung tritt erst ein.orm der #estrafung seine >berlegenheit erweist.rage aufwerfen. sich diesem fremden Einfluß zu unterwerfen. ihm %ergnügen bereitet. . *as #'se ist oft gar nicht das dem (ch -chädliche oder "efährliche. aber auch bei $ielen Erwachsenen ändert sich nicht mehr daran. *arum macht es auch wenig aus.ällen tritt die "efahr erst ein. Es benimmt sich nämlich um so strenger und mißtrauischer. als $on der )usführung auszuschließen erkannt hat. Mit diesem &ustand hat die "esellschaft unserer 3age im allgemeinen zu rechnen.

wie man die -trenge des >ber?(chs. und wenn die +eiligen sich für -ünder ausgeben. den aus der )ngst $or der )utorität und den s/äteren aus der )ngst $or dem >ber?(ch. sondern neben und hinter ihr fortbesteht. daß Mißgeschick. Wir haben auch geh'rt. Eine andere 3atsache des an =roblemen so reichen "ebiets der Ethik ist die. Es ist merkwürdig. da man den . anstatt sich selbst zu bestrafen. sondern dem . also die "ewissensforderung. also äußere %ersagung die Macht des "ewissens im >ber?(ch so sehr f'rdert. <achdem er ihren )itel ausges. und $er/rügelt ihn. der offenbar seine -chuldigkeit nicht getan hat. fort. steigert seine "ewissensans/rüche. erkennt seine -ündhaftigkeit. das andere drängt. "anze %'lker haben sich ebenso benommen und benehmen sich noch immer so. )nders ist es im . wie man sagen kann. wurde es nicht etwa irre an dieser #eziehung oder zweifelte an "ottes Macht und "erechtigkeit. die $on ihr abgel'st und teilweise ersetzt wird. rs/rünglich ist !a der 3rieb$erzicht die . während sie bei gelegentlicher #efriedigung wenigstens zeitweilig nachlassen. es sollte kein -chuldgefühl erübrigen. +ier hilft der 3rieb$erzicht nicht genug.genießt nicht das %ertrauen seines Mentors. -ie setzt einfach die -trenge der äußeren )utorität. Wir kennen also zwei rs/rünge des -chuldgefühls. und schuf aus seinem -chuldbewußtsein die überstrengen %orschriften seiner =riesterreligion.. bemüht sich. . sondern erzeugte die =ro/heten. hält er Einkehr in sich. für ein drohendes äußeres nglück : . die ihm seine -ündhaftigkeit $orhielten. wie es scheint. *as %olk (srael hatte sich für "ottes be$orzugtes 5ind gehalten.olge der )ngst $or der äußeren )utorität4 man $erzichtet auf #efriedigungen. $erstehen kann.as it the $irst-3 Damit hatte er alles gesagt. Diese erste Ielone ist &u26llig unrei2. und $on diesem Liebes$erlust bedroht. der "ewissensbildung. Es wird also trotz des erfolgten %erzichts ein -chuldgefühl zustande kommen. bedeutet es. da %ersuchungen bekanntlich durch beständige %ersagung nur wachsen. außerdem zur #estrafung. beugt man sich $on neuem $or der Eltern$ertretung im >ber?(ch. 7un wird man bereit sein einzuwenden< das seien künstlich zurechtgemachte -chwierigkeiten. gibt er nicht sich die -chuld. so täten sie es nicht mit nrecht unter #erufung auf die %ersuchungen zur 3riebbefriedigung. denn der Wunsch bleibt bestehen und läßt sich $or dem >ber?(ch nicht $erheimlichen. in welcher #eziehung der 3rieb$erzicht zum -chuldbewußtsein steht. wenn man in streng religi'sem -inne im -chicksal nur den )usdruck des g'ttlichen Willens erkennt. und dies ist ein großer 'konomischer 7achteil der >ber?(ch?Einsetzung. um deren Liebe nicht zu $erlieren. +at man diesen %erzicht geleistet. $ergeblich. Die erste 1ar also nicht die ein&ige geblieben. legt sich Enthaltungen auf und bestraft sich durch #ußen [Fußnote]Diese FErderung der Ioral durch Iißgeschic5 behandelt Iar5 )1ain in einer 5Estlichen 5leinen -eschichte> The First *elon ' ever +tole. wie anders sich der =rimiti$e benimmtD Wenn er nglück gehabt hat. denen sie in besonders hohem Maße ausgesetzt sind. es zu erwerben. *er 3rieb$erzicht hat nun keine $oll befreiende Wirkung mehr. daß man $on dieser h'chsten Macht nicht mehr geliebt wird. und als der große %ater nglück nach nglück über dies sein %olk hereinbrechen ließ. die tugendhafte Enthaltung wird nicht mehr durch die -icherung der Liebe gelohnt. ist auch sein "ewissen milde und läßt dem (ch allerlei angehen4 wenn ihn ein nglück getroffen hat. Wir sehen nun.ortbestand der $erbotenen Wünsche $or dem >ber?(ch nicht $erbergen kann. die man im "lück $ernachlässigen wollte. die also nach der (ntro!ektion ins >ber?(ch nicht $erlassen wird. so ist man sozusagen mit ihr 9uitt. )ber dies erklärt sich be9uem aus der urs/rünglichen infantilen -tufe des "ewissens. -olange es dem Menschen gut geht. *as strengere und wachsamere "ewissen sei eben der ihn kennzeichnende &ug des sittlichen Menschen.alle der )ngst $or dem >ber?(ch. *ies wird besonders deutlich. *as -chicksal wird als Ersatz der Elterninstanz angesehen4 wenn man nglück hat.etisch. Ich hErte Iar5 )1ain diese 5leine -eschichte selbst 'ortragen.rochen hatte( hielt er inne und 2ragte sich 1ie &1ei2elnd> . auf 3riebbefriedigungen zu $erzichten. *as erstere zwingt dazu.

muß sich bei diesem ein erhebliches Maß $on )ggressionsneigung entwickelt haben. eingetauscht. daß die urs/rüngliche -trenge des >ber?(chs nicht : oder nicht so sehr : die ist.Liebes$erlust und -trafe $on -eiten der äußeren )utorität : hat man ein andauerndes inneres nglück. aber s/äter kehrt sich das %erhältnis um. daß diese Erklärungen nicht bis zum "runde reichen. die man $on ihm erfahren hat oder die man ihm zumutet. Eigentlich ist der Widers/ruch dieses -atzes gegen die gegebene "enese des "ewissens nicht so groß. uns zu dem /aradoBen -atz zu bekennen< *as "ewissen ist die .uelle des "ewissens. ich würde dich schlecht behandeln. welche das 5ind an den ersten. wenn wir für diese erste )ggressionsausstattung des >ber?(chs eine andere )bleitung annehmen. *er wesentliche nterschied aber ist. und wir sehen einen Weg. nd hier greift endlich eine (dee ein. ihn weiter zu $erringern. also mit %erzicht nichts zu tun hat. -ie ist $on solcher )rt. -trafbedürfnis. einen Rest unerklärt lassen. und wenn wir es nur mit der uns bekannten Entstehungsgeschichte des "ewissens besser in Einklang bringen k'nnten. dessen #efriedigung wir unterlassen. indem es diese unangreifbare )utorität durch (dentifizierung in sich aufnimmt. Es ist eine mkehrung der -ituation. sondern die eigene )ggression gegen ihn $ertritt. wären wir $ersucht. aber auch bedeutsamsten #efriedigungen $erhindert. dann )ufrichtung der inneren )utorität. *iese nstimmigkeit bringen wir aber zum -chwinden. für die außerordentliche -trenge des "ewissens bei den #esten und . die nun das >ber?(ch wird und in den #esitz all der )ggression gerät. daß die urs/rüngliche )ggression des "ewissens die fortgesetzte -trenge der äußeren )utorität ist. anfangs ist zwar das "ewissen Erichtiger< die )ngst. (m zweiten . -oweit ist es wohl klar geworden. daß !edes -tück )ggression.ügsamsten@ Wir haben beide #esonderheiten des "ewissens bereits erklärt. die s/äter "ewissen wirdF rsache des 3rieb$erzichts. wie uns der "egenstand so $erworren und undurchsichtig erscheinen mußte. die man gern als 5ind gegen sie ausgeübt hätte. 3rieb$erzicht infolge der )ngst $or ihr. daß ich sie trotz der "efahren der Wiederholung noch $on anderer -eite angreifen m'chte. daher -chuldbewußtsein. *ies soll natürlich nur eine $orläufige )nnahme sein. wie so häufig. !eder neue %erzicht steigert dessen -trenge und (ntoleranz. Es stimmt dazu nicht recht. )uch das ist t6/isch. "egen die )utorität. die Liebe schützt $or dieser )ggression der -trafe :. *ie )ggression des "ewissens konser$iert die )ggression der )utorität. gleichgiltig welcher )rt die geforderten 3riebentsagungen waren. $om >ber?(ch übernommen wird und dessen )ggression Egegen das (chF steigert. es handle sich in diesen %erhältnissen immer um )ggressions$erzicht. *iese %erhältnisse sind so $erwickelt und zugleich so wichtig. *as (ch des 5indes muß sich mit der traurigen Rolle der so erniedrigten )utorität : des %aters : begnügen. das dann weiteren 3rieb$erzicht fordert. *ie zeitliche Reihenfolge wäre also die< zunächst 3rieb$erzicht infolge der )ngst $or der )ggression der $u%eren )utorität : darauf läuft !a die )ngst $or dem Liebes$erlust hinaus. die durchaus der =s6choanal6se eigen und dem gew'hnlichen *enken der Menschen fremd ist. 7otgedrungen mußte das 5ind auf die #efriedigung dieser rachsüchtigen )ggression $erzichten.alle "leichwertung $on b'ser 3at und b'ser )bsicht. "reifen wir zum &wecke einer leichteren *arstellung das #eis/iel des )ggressionstriebes heraus und nehmen wir an. aber wahrscheinlich den Eindruck übrigbehalten. Aeder 3rieb$erzicht wird nun eine d6namische . *ie Wirkung des 3rieb$erzichts auf das "ewissen geht dann so $or sich. "ewissensangst. 0Wenn ich der %ater wäre und du das 5ind. . -ie sagt nämlich.1 *ie #eziehung zwischen >ber?(ch und (ch ist die durch den Wunsch entstellte Wiederkehr realer #eziehungen zwischen dem noch ungeteilten (ch und einem äußeren 2b!ekt. aber wo bleibt Raum für den das "ewissen $erstärkenden Einfluß des nglücks Edes $on außen auferlegten %erzichtsF. die -/annung des -chuldbewußtseins. Es hilft sich aus dieser schwierigen 'konomischen -ituation auf dem Wege bekannter Mechanismen. daß sie uns $erstehen läßt.olge des 3rieb$erzichts4 oder< *er Euns $on außen auferlegteF 3rieb$erzicht schafft das "ewissen.

-ie erscheint unabhängig $on ihr. dieselbe )ggression.ttA.en der . *ie Erfahrung aber lehrt. Welche der beiden )uffassungen hat nun recht@ *ie frühere. sich zu überzeugen. ein -chuldgefühl bekommt man auf alle . welche die 3heorie in so willkommener Weise abrundet@ 2ffenbar. daß das -chuldgefühl $on unterdrückten )ggressionen herrührt. wenn es kein Roman.all. Beim Ger1ahrlosten( der ohne Ciebe er&ogen 1urde( ent26llt die S. die es selbst erfahren hat.überm6ßig 1eiche und nachsichtige3 Gater 1ird beim Kinde 4nlaß &ur Bildung eines überstrengen FberNIchs 1erden( 1eil diesem Kind unter dem Eindruc5 der Ciebe( die es em. wenn das 5ind auf die ersten großen 3rieb$ersagungen mit überstarker )ggression und ents/rechender -trenge des >ber?(chs reagiert. denn der %ater der %orzeit war gewiß fürchterlich. Sieht man also 'on einem an&unehmenden 5onstitutionellen Fa5tor ab( so dar2 man sagen( das strenge -e1issen entstehe aus dem Kusammen1ir5en &1eier Cebensein2lüsse( der )rieb'ersagung( 1elche die 4ggression ent2esselt( und der Ciebeser2ahrung( 1elche diese 4ggression nach innen 1endet und dem FberNIch übertr6gt.. *amals wurde eine )ggression nicht unterdrückt. bei sehr milder Erziehung kann ein 5ind ein sehr strenges "ewissen bekommen. darf man wirklich behau/ten. 7un würde ich mich nicht $erwundern. wollte man diese nabhängigkeit übertreiben4 es ist nicht schwer. ob man den %ater umbringt oder nicht. in dem das geschieht.athogenen Er&iehungsmethoden( die Fberstrenge und die Ger1Ehnung( im 4nschluß an 4ichhorns Studie über die Ger1ahrlosung &utre22end ge1ürdigt. Wir k'nnen nicht über die )nnahme hinaus. die uns genetisch so unanfechtbar erschien. so hätte man einen . oder die neuere. auch nach dem &eugnis der direkten #eobachtung. wenn man $on der indi$iduellen zur /h6logenetischen Entwicklungsgeschichte übergeht. keineswegs die -trenge der #ehandlung. und die rmenschenkinder haben ihre %äter nicht häufiger umgebracht. denn die rachsüchtige )ggression des 5indes wird durch das Maß der strafenden )ggression.. sondern ausgeführt.26ngt( 5ein anderer 4us1eg 2ür seine 4ggression bleibt als die 0endung nach innen. mitbestimmt werden. das ein 5ind entwickelt. und das ist keineswegs befremdend. Es kommt darauf hinaus. die es $om %ater erwartet. Entweder ist es falsch.älleD *a darf man sich einige &weifel erlauben. als es die heutigen /flegen. *ie nterschiede der beiden )uffassungen $on der "enese des "ewissens $erringern sich also noch mehr.Wenn das zutrifft. 4le*ander hat in der 7sAchoanalAse der -esamt. *afür zeigt sich ein neuer.aktoren und Einflüsse des Milieus der realen mgebung zusammenwirken. daß bei der #ildung des >ber?(chs und Entstehung des "ewissens mitgebrachte konstitutionelle .annung &1ischen Ich und FberNIch( seine gan&e 4ggression 5ann sich nach außen richten. sondern /lausible +istorie ist. sind beide berechtigt4 sie widerstreiten einander nicht. bedeutsamer nterschied in diesen beiden %orgängen. oder die ganze "eschichte $on der %atert'tung ist ein Roman. wenn ein Leser ärgerlich ausriefe< 0Es ist also ganz gleichgültig. und ihm durfte man das äußerste Maß $on )ggression zumuten. was alle . Man kann auch sagen. treffen sogar an einer -telle zusammen. wiedergibt [Fußnote]0ie 'on Ielanie Klein und anderen( englischen 4utoren richtig her'orgehoben 1urde. Der . sondern die allgemeine ätiologische #edingung all solcher %orgänge [Fußnote]Fr. *och wäre es auch unrichtig. daß das -chuldgefühl der Menschheit aus dem Odi/uskom/leB stammt und bei der 3'tung des %aters durch die #rüder$ereinigung erworben wurde. >brigens. daß die -trenge des >ber? (chs. folgt es dabei einem /h6logenetischen %orbild und setzt sich über die aktuell gerechtfertigte Reaktion hinaus. deren nterdrückung beim 5inde die .uelle des -chuldgefühls sein soll. daß die -trenge der Erziehung auch auf die #ildung des kindlichen >ber?(chs einen starken Einfluß übt. das "ewissen sei im )nfang entstanden durch die nterdrückung einer )ggression und $erstärke sich im weiteren %erlauf durch neue solche nterdrückungen.ersEnlich5eit !"8:% die beiden Bau.

daß man sich schuldig fühlt.Welt erwartet. *a die 5ultur einem inneren erotischen )ntrieb gehorcht. Es ist auch kein besonderes "eheimnis. der sich immerhin alle 3age ereignet. gab ihm die Macht des %aters wie zur #estrafung für die gegen ihn $erübte 3at der )ggression. schuf die Einschränkungen. er leistet es auch. die -'hne haßten ihn. die -teigerung des -chuldgefühls $ielleicht bis zu +'hen. Eine solche Reue kann uns also nie dazu $erhelfen. meine ich. das war doch ein . setzt natürlich $oraus.1 *as ist wahr und soll nachgeholt werden. kann sie dies &iel nur auf dem Wege einer immer wachsenden %erstärkung des -chuldgefühls erreichen. Wenn eine Erweiterung dieser "emeinschaft $ersucht wird. *iese Reue war das Ergebnis der uranfänglichen "efühlsambi$alenz gegen den %ater. der sie die Menschen zu einer innig $erbundenen Masse $ereinigen heißt. so häufig er auch $orkommt und so groß seine /raktische #edeutung auch ist. denn das -chuldgefühl ist der )usdruck des )mbi$alenzkonflikts. *er +ergang dieser alltäglichen . blieb auch das -chuldgefühl bestehen und $erstärkte sich $on neuem durch !ede unterdrückte und dem >ber?(ch übertragene )ggression. wird derselbe 5onflikt in . ist uns die =s6choanal6se die Erklärung schuldig geblieben.älle ist gew'hnlich der. des ewigen 5am/fes zwischen dem Eros und dem *estruktions? oder 3odestrieb. nd ich meine.all $on 0Reue1. richtete durch (dentifizierung mit dem %ater das >ber? (ch auf. nd da die )ggressionsneigung gegen den %ater sich in den folgenden "eschlechtern wiederholte.ormen. als . muß er sich im Odi/uskom/leB äußern.olge. erfassen wir endlich zweierlei in $oller 5larheit. $ollendet sich an der Masse. Was am %ater begonnen wurde. daß ein 3riebbedürfnis die -tärke erworben hat. seine #efriedigung gegen das in seiner -tärke auch nur begrenzte "ewissen durchzusetzen. nd für diesen . daß ein &ewissen.orm der . und damals soll der %oraussetzung nach "ewissen und -chuldgefühl $or der 3at nicht bestanden haben@ Woher kam in diesem . sich schuldig zu fühlen.amilie kennt. das erste -chuldgefühl schaffen. und daß mit der natürlichen )bschwächung des #edürfnisses durch seine #efriedigung das frühere 5räfte$erhältnis wiederhergestellt wird.all. Es ist wirklich nicht entscheidend. sobald den Menschen die )ufgabe des &usammenlebens gestellt wird4 solange diese "emeinschaft nur die . nachdem und weil man etwas $erbrochen hat. aber sie liebten ihn auch4 nachdem der +aß durch die )ggression befriedigt war. als . *ie =s6choanal6se tut also recht daran. (hr laßt den )rmen schuldig werden. *ann überlaßt (hr ihn der =ein. die $on der %ergangenheit abhängig sind. *ieser 5onflikt wird angefacht.amilie zur Menschheit. )ber wenn das menschliche -chuldgefühl auf die 3'tung des r$aters zurückgeht. bereits $or der 3at bestand.all des -chuldgefühls aus Reue $on diesen Er'rterungen auszuschließen. fortgesetzt. Wenn man ein -chuldgefühl hat. nämlich. dieser . ob man den %ater get'tet oder sich der 3at enthalten hat.all muß uns das "eheimnis des -chuldgefühls aufklären. so sollte man dies "efühl eher Reue nennen. den rs/rung des "ewissens und des -chuldgefühls überhau/t zu finden. das "ewissen einsetzen. unseren %erlegenheiten ein Ende machen.olge des mitgeborenen )mbi$alenzkonflikts. die eine Wiederholung der 3at $erhüten sollten. (st die 5ultur der notwendige Entwicklungsgang $on der .olge des ewigen +aders zwischen Liebe und 3odesstreben. Man gedenkt der ergreifenden )nklage des großen *ichters gegen die 0himmlischen Mächte1< 0(hr führt ins Leben uns hinein. Es bezieht sich nur auf eine 3at.all die Reue@ "ewiß. 7un. die der Einzelne schwer erträglich findet. man muß sich in beiden . $erstärkt und hat eine weitere -teigerung des -chuldgefühls zur . getan hat. kam in der Reue über die 3at die Liebe zum %orschein.ällen schuldig finden. den . die #ereitschaft. weil man wirklich etwas. was nicht zu rechtfertigen ist. so ist unabl'sbar mit ihr $erbunden. den )nteil der Liebe an der Entstehung des "ewissens und die $erhängnis$olle n$ermeidlichkeit des -chuldgefühls. .

(n den gemeinen. indem sie zu$iel Raum für sich einnehmen und ihren anderen (nhalt. .ällen und . muß der )utor seine Leser um Entschuldigung bitten. anstatt -chuldgefühl 0-chuldbewußtsein1 zu sagen..3 Daß sie dem Hugendlichen Ienschen 'erheimlicht( 1elche +olle die Se*ualit6t in seinem Ceben s. denen wir doch die wert$ollsten Winke zum %erständnis des 7ormalen danken. zu denen wir anderen uns durch 9ual$olle nsicherheit und rastloses 3asten den Weg zu bahnen haben.So macht -e1issen Feige aus uns allen . dem Endergebnis unserer ntersuchung. nd man darf wohl aufseufzen bei der Erkenntnis. )ber die #eziehung zur 7eurosenform darf nicht überschätzt werden4 es gibt auch bei der &wangsneurose 36/en $on 5ranken. die ihr -chuldgefühl nicht wahrnehmen oder es als ein 9uälendes nbehagen. nachträglich etwas gutzumachen. ohne darum geringfügigere Wirkungen zu äußern. daß man es besser machen kann.3 4nstatt dessen l6ßt man den /ugendlichen glauben( daß alle anderen die ethischen Gorschri2ten er2üllen( also tugendha2t sind. erzählen wir ihnen $on einem unbewußten -trafbedürfnis. )ber in den meisten anderen . Was an diesem -atz. daß er ihnen kein geschickter .sAchologischer Jrientierung ins Ceben entl6ßt( benimmt sich die Er&iehung nicht anders( als 1enn man Ceute( die au2 eine 7olare*. uns als normal geltenden .ällen $on Reue macht es sich dem #ewußtsein deutlich genug wahrnehmbar4 wir sind doch gew'hnt. noch durchaus un$erstandene %erhältnis des -chuldgefühls zu unserem #ewußtsein zurückführen. drängt sich das -chuldgefühl überlaut dem #ewußtsein auf. in dem sich das -chuldgefühl äußert. Es ist kein &weifel.ührer gewesen. daß der =reis für den 5ulturfortschritt in der "lückseinbuße durch die Erh'hung des -chuldgefühls bezahlt wird [Fußnote]. Sie sündigt außerdem darin( daß sie ihn nicht au2 die 4ggression 'orbereitet( deren JbHe5t er &u 1erden bestimmt ist. läßt kaum anderes neben sich aufkommen. wenn wir ihnen ein 0unbewußtes -chuldgefühl1 zumuten4 um nur halbwegs $on ihnen $erstanden zu werden. daß es einzelnen Menschen gegeben ist. Indem sie die /ugend mit so unrichtiger . GIII )m Ende eines solchen Weges angelangt.edition gehen( mit Sommer5leidern und Karten der oberitalischen Seen ausrüsten 1ürde. *as mag den )ufbau der )bhandlung gest'rt haben. Damit begründet man die Forderung( daß er auch so 1erde. mit dem sie nicht immer innig zusammenhängen. *ie 5ranken glauben uns nicht.1 [Fußnote]-oethe( Cieder des Bar2ners in 0ilhelm Ieister. es beherrscht das 5rankheitsbild wie das Leben der 5ranken. ihnen das Erlebnis 'der -trecken und beschwerlicher mwege nicht ers/art hat. das -chuldgefühl als das wichtigste =roblem der 5ulturentwicklung hinzustellen und darzutun. läßt sich wahrscheinlich auf das ganz sonderbare. #ei einer dieser )ffektionen.. eine )rt $on )ngst . an den Rand drängen.So sollten die Ienschen sein( um glüc5lich &u 1erden und andere glüc5lich &u machenM aber man muß damit rechnen( daß sie nicht so sind.*enn !ede -chuld rächt sich auf Erden. Dabei 1ird ein ge1isser Iißbrauch der ethischen Forderungen deutlich. aus dem Wirbel der eigenen "efühle die tiefsten Einsichten doch eigentlich mühelos heraufzuholen. ergeben sich widers/ruchs$olle %erhältnisse.ormen $on 7eurose bleibt es $'llig unbewußt. Die Strenge derselben 1ürde nicht 'iel schaden( 1enn die Er&iehung sagte> .ielen 1ird( ist nicht der ein&ige Gor1ur2( den man gegen die heutige Er&iehung erheben muß. daß die Er'rterungen über das -chuldgefühl den Rahmen dieses )ufsatzes s/rengen. der &wangsneurose. ents/richt aber durchaus der )bsicht. P &unächst $ermute ich bei den Lesern den Eindruck. (ch will $ersuchen. noch befremdlich klingt. )us dem -tudium der 7eurosen.

als bis ein >ber?(ch nachweisbar ist4 $om -chuldbewußtsein muß man zugeben.orderungen des >ber?(chs. daß wir uns nochmals die Widers/rüche $orführen.ie Zukun$t einer 'llusion !"8: c%. also auch als das "ewissen. dessen +emmung die 7eigung zur )ggression erzeugt. aber bald nimmt sie lärmend das #ewußtsein ganz für sich in )ns/ruch. h. $on unbewußter )ngst oder : wenn wir ein reineres /s6chologisches "ewissen haben wollen. die )nerkennung der -/annung zwischen dem (ch und dieser letzteren. -chuldgefühl. der %atert'tung. daß auch das durch die 5ultur erzeugte -chuldbewußtsein nicht als solches erkannt wird. mit der auch die 5ultur begann. zu erl'sen. ist also dasselbe wie die -trenge des "ewissens. nd darum ist es sehr wohl denkbar.. und die der ganzen #eziehung zugrunde liegende )ngst $or dieser kritischen (nstanz. d. der damit eine allen gemeinsame -chuld auf sich nimmt. die wir ihm neben anderen zuschreiben. durch den 2/fertod eines Einzelnen.erst dann em/finden. das unter dem Einfluß des sadistischen >ber?(chs masochistisch geworden ist. Es kann nicht sehr wichtig werden. Es ist dann der unmittelbare )usdruck der )ngst $or der äußeren )utorität. daß wir die #edeutung einiger Worte wie< >ber?(ch. eine nzufriedenheit zum %orschein kommt. )lle beziehen sich auf dasselbe %erhältnis. %om "ewissen sollte man nicht eher s/rechen. (rgendwie steckt die )ngst hinter allen -6m/tomen. die uns eine Weile bei unserer ntersuchung $erwirrt haben. für die man andere Moti$ierungen sucht.unktion. nd bei der )ngst zeigen sich im %erhältnis zum #ewußtsein dieselben außerordentlichen %ariationen. *as >ber?(ch ist eine $on uns erschlossene (nstanz. was ich an anderer -telle nicht gewürdigt hatte [Fußnote]Ich meine> . Reue erläutern. die die +andlungen und )bsichten des (chs zu überwachen und zu beurteilen hat. Reue ist eine "esamtbezeichnung für die Reaktion des (chs in einem . benennen aber $erschiedene -eiten desselben. )us der )rt. die Menschheit $on diesem -chuldgefühl. der direkte )bk'mmling des 5onflikts zwischen dem #edürfnis nach deren Liebe und dem *rang nach 3riebbefriedigung. *iese *inge sollte man endlich einmal $erstehen k'nnen. *ie >bereinanderlagerung dieser beiden -chichten des -chuldgefühls : aus )ngst $or der äußeren und $or der inneren )utorität : hat uns manchen Einblick in die #eziehungen des "ewissens erschwert. *as -chuldgefühl. in seinen s/äteren =hasen fällt es ganz mit der 'ngst (or dem )ber* Ich zusammen. ist die dem (ch zugeteilte Wahrnehmung. ist eine 3riebäußerung des (chs.olge unterlassener )ggressionen sein. Wir fanden auch den . zum großen 3eil unbewußt bleibt oder als ein nbehagen.hristentum diese Erl'sung gewonnen wird. bald $erbirgt sie sich so $ollkommen. daß das -chuldgefühl im "runde nichts ist als eine to/ische )bart der )ngst. -ie treten !a. ein -tück des in ihm $orhandenen 3riebes zur inneren *estruktion zu einer erotischen #indung an das >ber?(ch $erwendet. die )bschätzung der -/annung zwischen seinen -trebungen und den . ist selbst eine -trafe und kann das -trafbedürfnis einschließen4 auch sie kann also älter sein als das "ewissen. das sie -ünde heißen. wenn sie an der )usführung gewisser +andlungen $erhindert werden. *as -chuldgefühl sollte einmal die . welches der erste )nlaß zur Erwerbung dieser rschuld. daß es in solcher Weise überwacht wird. haben wir !a einen -chluß darauf gezogen. "ewissen. die wir $ielleicht oft zu lose und eines fürs andere gebraucht haben.alle des -chuldgefühls. mag aber nicht überflüssig sein. die . das "ewissen eine . da !a die )ngst zunächst nur eine Em/findung ist : $on )ngstm'glichkeiten zu reden. daß es früher besteht als das >ber?(ch. das -trafbedürfnis. daß wir gen'tigt sind. %ielleicht ist hier die #emerkung willkommen. die +ärte des >ber?(chs. aber ein andermal und gerade bei seinem historischen )nfang. *ie Religionen wenigstens haben die Rolle des -chuldgefühls in der 5ultur nie $erkannt. gewesen sein mag [Fußnote])otem und )abu !"!8–!#%. man kann es noch nicht.olge einer ausgeführten )ggression. eine zensorische 3ätigkeit ausübt. -trafbedürfnis. auch mit dem )ns/ruch auf.. enthält das wenig umgewandelte Em/findungsmaterial der dahinter wirksamen )ngst. Es kann auch nichts schaden. wie im .

hat eben die %erhältnisse gründlich geändert. *ie %ersuchung liegt nahe. wenn man das nur $on den aggressi(en 3rieben gelten läßt. der wiederum die -6m/tome durch ihre %erwendung zur -trafe befestigt. auftreten4 aber die Würdigung eBtremer . während eine andere )uffassung meint. meine ich. *ie klinische #eobachtung gestattet wiederum. weil unserer %oraussetzung gemäß die beiden 3riebarten kaum !emals rein. wie wir gelernt haben. %orher fiel das -chuldgefühl mit der Reue zusammen4 wir merken dabei.uellen für die dem >ber?(ch zugeschriebene )ggression zu unterscheiden. daß !ede )rt $on %ersagung. und man wird nicht $iel finden. daß die #ezeichnung Reue für die Reaktion nach wirklicher )usführung der )ggression zu reser$ieren ist. daß $ielleicht !ede 7eurose einen #etrag $on unbewußtem -chuldgefühl $erhüllt. der 2rt.. wirklich zwei . Eingehendere >berlegung hat den anscheinend un$ers'hnlichen "egensatz beinahe allzu$iel $erwischt4 es blieb als wesentlich und gemeinsam übrig. wir werden $iele %orgänge einfacher und durchsichtiger darstellen k'nnen. *ie -6m/tome der 7eurosen sind.)usweg aus dieser -chwierigkeit. des >ber?(chs.olge habe oder haben k'nnte [Fußnote]Insbesondere bei E. (ch glaube.all die eine oder die andere die stärkere Wirkung ausübt. (ch bin überzeugt. indem sie unterdrückt und dem >ber?(ch zugeschoben wird. +ier ist. so werden ihre libidin'sen )nteile in -6m/tome. die zweite der 3heorie des -chuldgefühls besser anzu/assen. daß an -telle eines nicht erfüllten erotischen )ns/ruchs eine -teigerung des -chuldgefühls auftritt@ *as scheint doch nur auf dem mwege m'glich. wenn wir den . /ones( Susan Isaacs( Ielanie KleinM 1ie ich 'erstehe( aber auch bei +ei5 und 4le*ander. (n der neuesten anal6tischen Literatur zeigt sich eine %orliebe für die Lehre. die ich $orhin zur $orläufigen )nnahme em/fohlen hatte. die im allgemeinen aber zusammenwirken. . daß die %erhinderung der erotischen #efriedigung ein -tück )ggressionsneigung gegen die =erson her$orruft. und daß diese )ggression selbst wieder unterdrückt werden muß. $on denen im einzelnen . es sei $ielmehr die nicht zur %erwendung gelangte eigene )ggression. *ie #efragung des klinischen Materials gibt hier keine eindeutige )ntwort. (ch bin $ersucht. die &wangsneurose widers/richt dem energisch. *ann aber ist es doch nur die )ggression. *as -chuldgefühl aus Reue über die b'se 3at müßte immer bewußt sein. die sich in -chuldgefühl umwandelt. *ie Einsetzung der inneren )utorität.älle wird wohl nach der Richtung weisen. eine )uffassung ernsthaft zu $ertreten. hier die L'sung des Rätsels $on der wechsel$ollen #eziehung des -chuldgefühls zum #ewußtsein zu suchen. daß es sich um eine nach innen $erschobene )ggression handelt. welche die #efriedigung st'rt. den -atz zu formulieren< wenn eine 3riebstrebung der %erdrängung unterliegt. $oneinander isoliert. $on dieser strengeren )uffassung einen ersten 7utzen zu ziehen. die ich erwarte. indem ich sie auf den %erdrängungs$organg anwende. 7achher $erlor infolge der )llwissenheit des >ber?(chs der nterschied zwischen beabsichtigter und erfüllter )ggression seine 5raft4 nun konnte sowohl eine wirklich ausgeführte "ewalttat -chuldgefühl erzeugen : wie alle Welt weiß : als auch eine bloß beabsichtigte : wie die =s6choanal6se erkannt hat. man schafft sich eine große theoretische Erleichterung. das aus Wahrnehmung des b'sen (m/ulses k'nnte unbewußt bleiben. nach einer )uffassung bloß die -trafenergie der äußeren )utorität fortsetzt und für das -eelenleben erhält. was dieser )nnahme widers/richt. !ede $erhinderte 3riebbefriedigung eine -teigerung des -chuldgefühls zur . 7un liegt es nahe. die man gegen diese hemmende )utorität aufbringt. mit der man das >ber?(ch ausgestattet denkt. *ie erste Lehre schien sich der "eschichte. wesentlich Ersatzbefriedigungen für unerfüllte seBuelle Wünsche. >ber die %eränderung der /s6chologischen -ituation hinweg hinterläßt der )mbi$alenzkonflikt der beiden rtriebe die nämliche Wirkung. *er zweite Widers/ruch war. (m Laufe der anal6tischen )rbeit haben wir zu unserer >berraschung erfahren. daß die aggressi$e Energie. )llein so einfach ist das nicht. Wie soll man es denn d6namisch und 'konomisch erklären.und der =s6choanal6se zur )bleitung des -chuldgefühls auf die aggressi$en 3riebe einschränken.

das &iel der #eglückung besteht zwar noch. das wir gew'hnlich 0egoistisch1. (m Entwicklungs/rozeß des Einzelmenschen wird das =rogramm des Lust/rinzi/s. #eide #ezeichnungen gehen nicht $iel über die 2berfläche hinaus. daß die beiden sehr ähnlicher 7atur sind. der +au/takzent meist auf die egoistische oder "lücksstrebung. das wir 0altruistisch1 heißen. als +au/tziel festgehalten. so wäre es $ielleicht besser. $erdient er unser (nteresse. aber es wird in den +intergrund gedrängt4 fast scheint es. die auf dem Wege zur Erreichung dieses "lücksziels erfüllt werden soll. wie gesagt. die er unter dem Einfluß einer $om Eros gestellten. so nimmt auch der einzelne Mensch am Entwicklungsgang der Menschheit teil. Wie der =lanet noch um seinen &entralk'r/er kreist. dort die +erstellung einer Masseneinheit aus $ielen Einzelnen : kann die 8hnlichkeit der dazu $erwendeten Mittel und der zustande kommenden =hänomene nicht überraschen. "lücksbefriedigung zu finden. die Einreihung in oder )n/assung an eine menschliche "emeinschaft erscheint als eine kaum zu $ermeidende #edingung. *er Entwicklungs/rozeß des Einzelnen darf also seine besonderen &üge haben. -ie sollte den 5ultur/rozeß kennzeichnen. der über die Menschheit abläuft.assen wir aber die #eziehung zwischen dem 5ultur/rozeß der Menschheit und dem Entwicklungs? oder Erziehungs/rozeß des einzelnen Menschen ins )uge.ormel durch die Erwägung gerechtfertigt. der 5ultur/rozeß sei !ene Modifikation des Lebens/rozesses.ihre aggressi$en 5om/onenten in -chuldgefühl umgesetzt. daß sie die . und des -trebens nach %ereinigung mit den anderen in der "emeinschaft. solange dieser nicht durch besondere #edingungen eingeengt wird. 0kulturell1 zu nennende. (n der indi$iduellen Entwicklung fällt. )ber unserem bl'den )uge scheint das 5räftes/iel am .harakter des Lebens )nteil haben müssen. P Manche Leser dieser )bhandlung m'gen auch unter dem Eindruck stehen. die #eziehungen dieser drei %orgänge zueinander zu untersuchen. der realen 7ot angeregten )ufgabe erfährt. "inge es ohne diese #edingung. )nderseits trägt gerade darum der 7achweis dieses allgemeinen &uges nichts zur nterscheidung bei. die -ch'/fung einer großen menschlichen "emeinschaft würde am besten gelingen. daß der 5ultur/rozeß der Menschheit wie die Entwicklung des Einzelnen auch Lebens$orgänge sind. $on der )nanke. )uch wenn dieser -atz nur in durchschnittlicher )nnäherung richtig ist. 7un ist die Wiederkehr derselben . wenn man sich um das "lück des Einzelnen nicht zu kümmern brauchte. wurde aber auch auf die Entwicklung des Einzelnen bezogen und sollte überdies das "eheimnis des organischen Lebens überhau/t enthüllt haben. außer daß er um die eigene )chse rotiert. )nders beim 5ultur/rozeß4 hier ist das &iel der +erstellung einer Einheit aus den menschlichen (ndi$iduen bei weitem die +au/tsache. begnügt sich in der Regel mit der Rolle einer Einschränkung. . während er seinen eigenen Lebensweg geht. darum schwerer anschaulich zu erfassen. die sich im 5ultur/rozeß der Menschheit nicht wiederfinden4 nur insofern dieser erstere %organg den )nschluß an die "emeinschaft zum &iel hat. Es scheint unabweisbar.ormel $om 5am/f zwischen Eros und 3odestrieb zu oft geh'rt haben. wenn nicht überhau/t derselbe %organg an andersartigen 2b!ekten. so werden wir uns ohne $iel -chwanken dafür entscheiden. also am allgemeinsten . Ein die beiden %orgänge unterscheidender &ug darf wegen seiner außerordentlichen #edeutsamkeit nicht lange unerwähnt bleiben. muß er mit dem letzteren zusammenfallen. des -trebens nach "lück. und die )ufs/ürung $on )nalogien soll nicht zwanghaft übertrieben werden4 aber bei der "leichartigkeit der &iele : hier die Einreihung eines Einzelnen in eine menschliche Masse. Wir k'nnen uns also erst bei der )ussage beruhigen. die andere. *er 5ultur/rozeß der Menschenart ist natürlich eine )bstraktion $on h'herer 2rdnung als die Entwicklung des Einzelnen. )nders ausgedrückt< die indi$iduelle Entwicklung erscheint uns als ein =rodukt der (nterferenz zweier -trebungen. und diese )ufgabe ist die %ereinigung $ereinzelter Menschen zu einer unter sich libidin's $erbundenen "emeinschaft.

diese "leichstellung ins einzelne zu $erfolgen. der kulturelle Entwicklungs/rozeß der Menge und der eigene des (ndi$iduums. &u allen &eiten wurde auf diese Ethik der gr'ßte Wert gelegt. #ei diesem machen sich nur die )ggressionen des >ber?(chs im . Wir wissen bereits.all her.ällen noch weiter. mag er gegenwärtig das Leben des Einzelnen noch so sehr beschweren. das "ebot< 0Liebe deinen 7ächsten wie dich selbst. was bisher durch sonstige 5ulturarbeit nicht zu erreichen war. dem #ewußtsein zugänglicher sind. *ie )nalogie zwischen dem 5ultur/rozeß und dem Entwicklungsweg des (ndi$iduums läßt sich um ein bedeutsames -tück erweitern. daß sie mit den %orschriften des !eweiligen 5ultur?>ber? (chs zusammenfallen. daß das 5ultur?>ber?(ch ganz wie das des Einzelnen strenge (dealforderungen aufstellt. Man darf nämlich behau/ten. welche die #eziehungen der Menschen zueinander betreffen.orderungen selbst im +intergrunde oft unbewußt bleiben. )n dieser -telle sind sozusagen beide %orgänge. *as 5ultur?>ber?(ch hat seine (deale ausgebildet und erhebt seine . nd wirklich wendet sich die Ethik !enem =unkt zu. als sie es beim Einzelmenschen werden k'nnen. und gerade darum wird uns das wahrscheinlich !üngste der kulturellen >ber?(ch?"ebote besonders interessant. daß auch die "emeinschaft ein >ber?(ch ausbildet. regelmäßig miteinander $erklebt.ür diese -chicksals$erknü/fung ist gerade die =erson Aesu . als ob man gerade $on ihr besonders wichtige Leistungen erwartete. so müssen die beiden =rozesse der indi$iduellen und der 5ulturentwicklung einander feindlich begegnen und sich gegenseitig den #oden bestreiten. er bedeutet einen &wist im +aushalt der Libido. wenn auch nicht immer : zu ihrer Lebenszeit $on den anderen $ers/ottet. Aa.hristi das ergreifendste #eis/iel. . hier stellt sich der merkwürdige . wenn sie nicht etwa dem M6thus angeh'rt. (ch will mich auf die +er$orhebung einiger auffälliger =unkte beschränken. der sie in dunkler Erinnerung an !enen r$organg ins Leben rief. darum oft auch einseitigste )usbildung gefunden hat. so zeigt sich. die nach indi$iduellem "lück und die nach menschlichem )nschluß. und er läßt einen endlichen )usgleich zu beim (ndi$iduum. in denen eine der menschlichen -trebungen die stärkste und reinste. #ringt man sie zur bewußten Erkenntnis. wie !a auch der r$ater erst lange nach seiner gewaltsamen 3'tung zur "'ttlichkeit aufstieg.ührer/ers'nlichkeiten hinterlassen haben. indem diese =ersonen : häufig genug.+immel zu ewig gleicher 2rdnung erstarrt4 im organischen "eschehen sehen wir noch. bei !edem (ndi$iduum miteinander zu käm/fen. unter dessen Einfluß sich die 5ulturentwicklung $ollzieht. wie die 5räfte miteinander ringen und die Ergebnisse des 5onflikts sich beständig $erändern. als Ethik zusammengefaßt. es fragt sich hier darum. wegzuräumen ist. deren 7ichtbefolgung durch 0"ewissensangst1 gestraft wird. mißhandelt oder selbst auf grausame )rt beseitigt wurden. Es mag eine $erlockende )ufgabe für einen 5enner menschlicher 5ulturen sein. den große . durch ein "ebot des >ber?(chs zu erreichen. es ruht auf dem Eindruck. wie hoffentlich auch in der &ukunft der 5ultur. -o haben auch die beiden -trebungen. Ein anderer =unkt der >bereinstimmung ist. *as >ber?(ch einer 5ulture/oche hat einen ähnlichen rs/rung wie das des Einzelmenschen. nter den letzteren werden die. $ergleichbar dem -treit um die )ufteilung der Libido zwischen dem (ch und den 2b!ekten. *ie )nalogie geht in $ielen .1 (n der 7eurosenforschung und 7eurosenthera/ie . wie das gr'ßte +indernis der 5ultur. )ber dieser 5am/f zwischen (ndi$iduum und "esellschaft ist nicht ein )bk'mmling des wahrscheinlich un$ers'hnlichen "egensatzes der rtriebe. während die . Eros und 3od. Manche 8ußerungen und Eigenschaften des >ber?(chs k'nnen darum leichter an seinem %erhalten in der 5ulturgemeinschaft als beim Einzelnen erkannt werden.alle der -/annung als %orwürfe überlaut $ernehmbar. daß die hierher geh'rigen seelischen %orgänge uns $on der -eite der Masse $ertrauter. der als die wundeste -telle !eder 5ultur leicht kenntlich ist. *ie Ethik ist also als ein thera/eutischer %ersuch aufzufassen. die konstitutionelle 7eigung der Menschen zur )ggression gegeneinander. als #emühung. Menschen $on überwältigender "eisteskraft oder solche.orderungen.

die 3riebstärke des Es und die -chwierigkeiten der realen mwelt. (ch eile zum )bschluß. Wenn die 5ulturentwicklung so weitgehende 8hnlichkeit mit der des Einzelnen hat und mit denselben Mitteln arbeitet.orderungen des 5ultur?>ber? (chs erheben. (ch k'nnte nicht sagen. sie aus der -/häre zu reißen. %ielmehr. Einer . !e schwerer die #efolgung der %orschrift ist. *ie 5ultur $ernachlässigt all das4 sie mahnt nur. daß es sich doch nur um )nalogien handelt und daß es nicht nur bei Menschen.1 geworden sind@ )n die anal6tische &ergliederung dieser 7eurosen k'nnten thera/eutische %orschläge anschließen. . solange sich die 3ugend nicht schon auf Erden lohnt. desto $erdienst$oller ist sie. #ei der Einzelneurose dient uns als nächster )nhalt der 5ontrast. der Masse die 3hera/ie aufzudrängen@ 3rotz aller dieser Erschwerungen darf man erwarten. )llein wer in der gegenwärtigen 5ultur eine solche %orschrift einhält. so erzeugt man beim Einzelnen )uflehnung oder 7eurose oder macht ihn unglücklich. die in den Erscheinungen der 5ulturentwicklung die Rolle eines >ber?(chs $erfolgen will. nd was die thera/eutische %erwendung der Einsicht betrifft. da niemand die )utorität besitzt. Es scheint auch mir unzweifelhaft. )uch st'ßt die *iagnose der "emeinschaftsneurosen auf eine besondere -chwierigkeit. *as "ebot 0Liebe deinen 7ächsten wie dich selbst1 ist die stärkste )bwehr der menschlichen )ggression und ein ausgezeichnetes #eis/iel für das un/s6chologische %orgehen des 5ultur? >ber?(chs. (ch meine. das >ber?(ch zu bekäm/fen. *ie Ethik. was hülfe die zutreffendste )nal6se der sozialen 7eurose. die auf großes /raktisches (nteresse )ns/ruch hätten. als die anderen sind. daß dem (ch die unumschränkte +errschaft über sein Es zusteht. . Wir sind daher in thera/eutischer )bsicht sehr oft gen'tigt. in der sie entstanden und entwickelt worden sind. zwei %orwürfe gegen das >ber?(ch des Einzelnen zu erheben< Es kümmert sich in der -trenge seiner "ebote und %erbote zu wenig um das "lück des (chs.rage kann ich allerdings schwer ausweichen. indem es die Widerstände gegen die #efolgung. in dem sich der 5ranke $on seiner als 0normal1 angenommenen mgebung abhebt. und auch bei den sogenannt normalen Menschen läßt sich die #eherrschung des Es nicht über bestimmte "renzen steigern. daß !emand eines 3ages das Wagnis einer solchen =athologie der kulturellen "emeinschaften unternehmen wird. )ber man müßte sehr $orsichtig sein. daß eine reale %eränderung in den #eziehungen der Menschen zum #esitz hier mehr )bhilfe bringen wird als !edes ethische "ebot4 doch wird diese Einsicht bei den -ozialisten durch ein neuerliches idealistisches %erkennen der menschlichen 7atur getrübt und für die )usführung entwertet. sondern auch bei #egriffen gefährlich ist.kommen wir dazu. es erläßt ein "ebot und fragt nicht.ordert man mehr. daß ein solcher %ersuch zur >bertragung der =s6choanal6se auf die 5ulturgemeinschaft unsinnig oder zur nfruchtbarkeit $erurteilt wäre. nicht die 7ot beseitigen. daß dem (ch des Menschen alles /s6chologisch m'glich ist. )uch dies kümmert sich nicht genug um die 3atsachen der seelischen 5onstitution des Menschen. setzt sich nur in 7achteil gegen den. nicht $ergessen. daß manche 5ulturen : oder 5ulture/ochen : m'glicherweise die ganze Menschheit : unter dem Einfluß der 5ulturstrebungen 0neurotisch. sich für besser halten zu dürfen. es nimmt an. seine )ns/rüche zu erniedrigen. *as "ebot ist undurchführbar4 eine so großartige (nflation der Liebe kann nur deren Wert herabsetzen. die sich an die Religion anlehnt. scheint mir noch andere )ufschlüsse zu $ers/rechen. soll man nicht zur *iagnose berechtigt sein. *as ist ein (rrtum. er müßte anderswoher geholt werden. "anz ähnliche Einwendungen k'nnen wir gegen die ethischen . Ein solcher +intergrund entfällt bei einer gleichartig affizierten Masse. was man ihm aufträgt. *ie #etrachtungsweise. läßt hier ihre %ers/rechungen eines besseren Aenseits eingreifen. wird die Ethik $ergeblich /redigen. ob es dem Menschen m'glich ist. und bemühen uns. wenn die )bwehr derselben ebenso unglücklich machen kann wie die )ggression selbstD *ie sogenannte natürliche Ethik hat hier nichts zu bieten außer der narzißtischen #efriedigung. Wie gewaltig muß das 5ulturhindernis der )ggression sein. es zu befolgen. nicht genügend in Rechnung bringt. der sich über sie hinaussetzt.

der ewige Eros. Meine n/arteilichkeit wird mir dadurch leicht.harakter der menschlichen 5ultur her$orheben und z. denn das $erlangen sie im "runde alle. ihre (llusionen mit )rgumenten zu stützen. ihrer )ngststimmung. wenn !emand den zwangsläufigen . nd nun ist zu erwarten. die sich nicht abwenden und nicht ablenken lassen und denen man sich am besten beugt.rommgläubigen. das enthusiastische %orurteil $on mir abzuhalten. mit -icherheit nur das eine. müsse man zu dem -chlusse kommen. $or meinen Mitmenschen als =ro/het aufzustehen. die ganze )nstrengung sei nicht der Mühe wert und das Ergebnis k'nne nur ein &ustand sein. der meint. daß die Werturteile der Menschen unbedingt $on ihren "lückswünschen geleitet werden. (ch kann wenigstens ohne Entrüstung den 5ritiker anh'ren. -ie wissen das.P Eine Wertung der menschlichen 5ultur zu geben liegt mir aus den $erschiedensten Moti$en sehr ferne. daher ein gut -tück ihrer gegenwärtigen nruhe. die man für unüberwindbar hielt. unsere 5ultur sei das 5ostbarste. deren sie sich bedient. ob und in welchem Maße es ihrer 5ulturentwicklung gelingen wird. ihres nglücks. einander bis auf den letzten Mann auszurotten. den der Einzelne unerträglich finden muß. (ch kenne auch die Einwendung dagegen. die wildesten Re$olutionäre nicht weniger leidenschaftlich als die bra$sten . (n diesem #ezug $erdient $ielleicht gerade die gegenwärtige &eit ein besonderes (nteresse. die 7eigung zur Einschränkung des -eBuallebens oder zur *urchsetzung des +umanitätsideals auf 5osten der natürlichen )uslese seien Entwicklungsrichtungen. daß ich ihnen keinen 3rost zu bringen weiß. (ch $erstünde es sehr wohl. ins )uge faßt. daß solche -trebungen. also ein %ersuch sind. wenn man die &iele der 5ulturstrebung und die Mittel. eine )nstrengung machen wird. und ich beuge mich ihrem %orwurf. um sich im 5am/f mit seinem ebenso unsterblichen "egner zu behau/ten. daß sie es mit deren +ilfe leicht haben. #. oft im Laufe der Menschheitsgeschichte beiseite geworfen und durch andere ersetzt worden sind. der -t'rung des &usammenlebens durch den menschlichen )ggressions? und -elbst$ernichtungstrieb +err zu werden. was wir besitzen oder erwerben k'nnen und ihr Weg müsse uns notwendigerweise zu +'hen ungeahnter %ollkommenheit führen. *ie -chicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein. *ie Menschen haben es !etzt in der #eherrschung der 7aturkräfte so weit gebracht. sagen würde. daß ich über all diese *inge sehr wenig weiß. wie wenn es 7aturnotwendigkeiten wären. (ch habe mich bemüht. )ber wer kann den Erfolg und )usgang $oraussehen@ . -o sinkt mir der Mut. daß die andere der beiden 0himmlischen Mächte1.