rumaenien

rUMÄNIEN

RELIGIONEN

Christen 98,5% Sonstige 1,5%

Katholiken 5,6% / Orthodoxe 86,2% / Protestanten 6,7%

Fläche 238 391 km²

Einwohner 21 462 186

Flüchtlinge 1 005

Binnenflüchtlinge -

In Artikel 29 der rumänischen Verfassung ist ausdrücklich und detailliert das volle Recht auf Religionsfreiheit festgelegt, wobei die volle Autonomie religiöser Organisationen gegenüber dem Staat und deren Recht auf Selbstverwaltung nach den eigenen Regeln und Satzungen erklärt wird, solange sie nicht mit den Gesetzen des Landes in Widerspruch stehen.1 Die Regierungsorgane halten sich gewöhnlich an diese Vorschriften, und im Beobachtungszeitraum wurde von keinen bedeutenden Fällen von Verletzungen der Religions­ freiheit berichtet. Die religiösen Gruppen konzentrieren sich in spezifischen Teilen des Landes. Die meisten Muslime leben im Südosten Rumäniens, die griechisch-katholischen Christen leben im Allgemeinen in Siebenbürgen und Bukarest sowie in den Regionen Banat und Crisana. Die meisten Katholiken leben in Siebenbürgen und in der Gegend um Bacau. Etwa die Hälfte der Juden leben in Bukarest, während der Rest über alle Teile des Landes verteilt ist. Die Beziehungen zwischen den verschiedenen Konfessionen sind freundlicher Natur, auch wenn es Fälle gibt, in denen die Rumänische-Orthodoxe Kirche andere christlichen Konfessionen, besonders Protestanten, kritisiert und sie eines aggressiven Proselytismus bezichtigt hat.2 Die Beziehungen zwischen der Griechisch-Katholischen Kirche und dem orthodoxen Erzbischof von Timisoara sind freundlicher Natur, durch Zusammenarbeit geprägt und haben zur Rückgabe fast aller in der Diözese beschlagnahmten Besitzgüter der Griechisch-Katholischen Kirche geführt.
1 2

http://www.cdep.ro/pls/dic/site.page?den=act2_2&par1=2#t2c2s0a29 U.S. Department of State – International Religious Freedom Report for 2011

rUMÄNIEN

auf diesen Besitztümern erbaut wurden. denn dort befand sich das wichtige Museum Tarii Crisurilor. 3. Bischöfe von 14 in Europa existierenden Katholischen Kirchen mit orientalischem Ritus trafen sich vom 3. zurück zu geben. die sich dort im Jahre 2005 niedergelassen hat.Für einige religiöse Minderheitsgruppen bestehen immer noch Schwierigkeiten bei der gesetzlichen Registrierung. das bislang nur teilweise verlegt wurde. Die griechisch-katholische Gemeinschaft von Pesceana. Lokale Behörden haben sich gelegentlich geweigert. Gebäude oder Besitztümer. Die Rückgabe der vom kommunistischen Regime. wird weiterhin diskriminiert und belästigt. Nicht registrierte Gruppen werden von der Regierung zudem völlig anders behandelt als registrierte. Es war beispielsweise nicht möglich. bis 6. da Schulen. beschlagnahmten Besitztümer religiöser Gemeinschaften ist weiterhin ein ungelöstes Problem. Krankenhäuser und kulturelle Einrichtungen. Das Problem wird zudem erschwert. mit dem den griechisch-katholischen Priestern erlaubt wird.org. dass die lokalen Behörden und die Mitglieder des Klerus der Orthodoxen Kirche ihnen immer noch den Zutritt zum öffentlichen Friedhof verweigern. November 2011 rUMÄNIEN . das Gebäude des katholischen Bischofssitzes von Oradea vollständig zurückzugeben. in denen sich finanzielle und wirtschaftliche Aktivitäten befinden. November 2011 in Oradea. die an andere Standort verlegt werden müssen. das Rumänien viele Jahre unterdrückt hat. Begräbnisfeiern für ihre verstorbenen Mitglieder auf diesem Friedhof zu feiern. Ihre Mitglieder beklagen sich.3 3 ZENIT. obwohl es ein Urteil des Berufungsgerichtes vom Februar 2009 gibt. im Nordwesten Rumäniens nahe der ungarischen Grenze.

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