JAHRBUCH

MSD 2007-09
Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin Heft 5 mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10

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Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin Heft 5. mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10 . Jahrbuch 2007-09.

Martin Gussone. Masterstudium Denkmalpflege Berlin 2009 . Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel FG Historische Bauforschung.Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin Jahrbuch 2007-09 mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10 Herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Antonia Brauchle.

-Ing.: ++49 30 314-796 11 | Fax. Dietmar Kurapkat. FG Historische Bauforschung.Jahrbuch 2007-09 Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin. Masterstudium Denkmalpflege. Bamberg Auflage: 500 Exemplare ISBN: 978-3-931278-51-9 Anschrift Univ. Juni 152.tu-berlin. Masterstudium Denkmalpflege Sekretariat A 58.de Web: http://baugeschichte. Layout: Martin Gussone scripvaz-Verlag. Christof Krauskopf. Heft 5.-Prof. Berlin Druck: Difo Druck GmbH. Raum 812 Tel. Martin Gussone. Nicole Erbe und Franziska Sreit Redaktion der Poster zum Jahrgangsprojekt des MSD: Jürgen Tietz Grafik. Dorothée Sack TU Berlin. Institut für Architektur Fachgebiet Historische Bauforschung. mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10 © Fachgebiet Historische Bauforschung. Masterstudium Denkmalpflege Herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Antonia Brauchle.a. Straße des 17. Berlin 2009 Redaktion: Antonia Brauchle. Dr.de/hbf-msd/ .: ++49 30 314-796 12 | Mail: msd@tu-berlin.Impressum Technische Universität Berlin Fakultät VI Planen Bauen Umwelt. 10623 Berlin Architekturgebäude. Daniela Spiegel unter Mitarbeit von Kristin Brenndörfer. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin . Martin Gussone.

Archäologische Karte – Basilika B. Sack. Syrien. A. Syrien. M. Spiegel Die Mitarbeiter des Fachgebietes Historische Bauforschung Berliner Kolloquium zur Bauforschung und Denkmalpflege .Resafa.und Restaurierungsmaßnahmen – ‚Zentralbau‘. D. Lebanon. E. Kurapkat. Zeitschichtenplan des Areals der Basilika B mit Vorgängerbauten und späterer Überbauung. Archäologie und Prospektionen – Auswertung der Prospektionsdaten im Hinblick auf die Erschliessung und Gebäudeorientierung. D.ihre Entschandelung und Gesaltung“ – Eine Propagandaschau zur „Baubereinigung“ im Nationalsozialismus. Gussone. ehemalige Hofgärtnerei . H. Schuhmann 37 . D. Zur Entwicklung von Raum. Bauarchäologische Untersuchung und Planung einer Teil-Anastilosis. A. Syrien. U. J. Syrien. Konsolidierungs. Beckers 31 .Rusafat Hisham. Abendschein. Der Küchenflügel – Bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen im Kellergeschoss. Siegel 30 .Resafa.Resafa.Resafa.„Die schöne Stadt .und Lebensformen eines Dorfes auf dem Gebiet einer antiken Stadt. präzise 3D-Bestandsdokumentation mittels Terrestrischem Laserscanning (TLS). Hof 33 . E.Resafa . Pilgerstadt und Kalifenresidenz. D. A. M. T.und Restaurierungsmaßnahmen – ‚Zentralbau‘. Archäologie und Prospektionen – Historische Topographie der Kalifenresidenz. Schmidt 43 .Rusafat Hisham. G. Müller-Wiener 29 . Mollenhauer 38 . Gaisberg 41 Das Jahrgangsprojekt des MSD 2007-09 – Potsdam. Sternberg 36 .Grußwort der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.Resafa. die ehemalige Hofgärtnerei im Park Babelsberg. M. Y. Brauchle. Stephani.Resafa . Konsolidierungs. Uhl. A. J. Brauchle. M. Syrien. Spiegel . Schloss Schönhausen – Bauarchäologische Untersuchung der Fassaden – Befunde und Ergebnisse. Mollenhauer 28 . A.Resafa.Resafa . temporäre Stützkonstruktionen zur Sicherung besonders gefährdeter Bereiche. Syrien. Spiegel 44 JAHRBUCH MSD 2007-09 5 . Brauchle. D.Kapıkırı – Herakleia am Latmos in Karien/Westtürkei. Giese 39 . Kurapkat 27 . Archäologie und Prospektionen – Die Nachbegehung der Fundplätze im Umland von Resafa. M.und Restaurierungsmaßnahmen – Basilika A. Salman. Gussone 26 . Archäologische Karte – Dorf und Familie. Hell 34 . Syrien. J.Stadtbefestigungen in Akarnanien.Das Jahrgangsprojekt des MSD 2007-09 – Potsdam-Babelsberg.Die Città Nuove des Agro Pontino im Rahmen der faschistischen Staatsarchitektur.Resafa. Gussone. I. Park Babelsberg. Bayt Dagher – From “Peasant” to “Modern” House. Die Weiterentwicklung der 5 Teilprojekte im Jahr 2008 – intra und extra muros. Ein bauhistorischer Beitrag zur urbanen Entwicklungsgeschichte einer antiken Landschaft. Distelrath . Erste Ergebnisse zum „Quartier Ost“. A. Syrien.Rusafat Hisham. Chr. Griechenland.Ghadir. Gaisberg 40 . Ley Promotionsvorhaben . Planmodifikation beim Wasserdurchlass. D. Abstimmungsprozesse und gestalterische Lösungen.Resafa. Wiese Seite 5 7 13 14 16 17 18 19 20 22 23 Verzeichnis der Forschungsprojekte des FG Historische Bauforschung 24 . Horn 35 . Gussone. D. B. Forschungsvorhaben.Resafa.Inhalt Impressum Inhalt Einleitung . v. Gussone. M. Stadtmauer – Forschungen zur antiken Fortifikatorik. Syrien. The Transformation of a Vernacular House. Sack. Entwicklung eines Dorfes im Umfeld einer archäologischen Grabung.Berlin-Charlottenburg.Messene. Syrien. Site Management – Konzeption und Layout der Schautafeln.Die aktuelle Entwicklung des Fachgebietes Historische Bauforschung und des Masterstudiums Denkmalpflege. Frase. Syrien.Resafa . M.Rusafat Hisham. C. A. Schloss Charlottenburg. A. Syrien. Sack. Syrien. Konsolidierungs. v. Khoury . Die Stadtmauer – Bauforschung zur Klärung ihrer Entstehung und ihrer Veränderungen. Archäologie und Prospektionen – Physische Geographie: Rekonstruktion der historischen Wasserwirtschaft und der Paläoumwelt. Liebl. Heister. A. D. I. Ch. W. A. Konrad 32 .Berlin – Niederschönhausen.Programm Wintersemester 2007/2008 und Sommersemester 2008 Literaturhinweise Abgeschlossene Dissertationen und neu begonnene Promotionsvorhaben Abgeschlossene Dissertationen . Geodätische Grundlagen – Geländeaufnahme zur Erstellung eines Digitalen Geländemodells (DGM) des Walls vor der Stadtmauer.

Zabrana .und Siechenhauses von H.D. Biecker. Rütten . Obermann Arbeitsproben aus der Originaldokumentation . Rösler. Leichenhalle des ehemaligen Städtischen Hospital.Berlin-Mitte. A. Vranic . Pieper.Berlin-Köpenick. Treibhaus 1A . Stößl. M. M.Überlegungen zur denkmalpflegerischen Wiedernutzbarmachung der Hofgärtnerei I. „Villa Wiesike“. W.Disposition. Bauforschung. Swiderska . Bauforschung. Königliches Hauptzollamt – Bauuntersuchung und Konzept für die Nachnutzung. Biecker . S. Geißler.Naxos. M. Land Brandenburg. Eggert. J. Heise. Rütten.Schadensbericht: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D . M.Ergebnisse der Bauforschung II. 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 66 68 70 71 72 74 76 79 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 6 JAHRBUCH MSD 2007-09 .Die Lorbeerhäuser mit den Treibhäusern 3C und 4D – Schadensanalyse und Sanierungskonzept. A. Blankenstein. D.Bauforschungsbericht.Denkmalpflegerische Zielstellung für das Gelände.Ergebnisse der Bauforschung III. M. S.Potsdam-Babelsberg: Ehemaliges Universitätsgelände – Gartendenkmalpflegerisches Konzept für das ehemalige Universitätsgelände im Park Babelsberg. Stößl. Kloster Agios Demetrios – Bauaufnahme. M. A. A. F . ehem. Geißler.Überlegungen zur Interimsnutzung der Lorbeerhäuser als Depot für historische Bauteile. Hempel. Holland . Portierhaus des Alten Schlachthofs – Bauforscherische Untersuchung und Sanierungsvorplanung. Holland. Eggert. Pfaueninsel: Das ehemalige Winterhaus für exotische Vögel. Kurapkat Verzeichnis der Masterarbeiten MSD 2007-09 . Obermann . Zabrana . Swiderska .Berlin-Neukölln. Vranic .Die bauhistorische Entwicklung der Hofgärtnerei. Schulze. M. Bauuntersuchung – Denkmalpflegerischer Bindungsplan – Neue Nutzungsplanung. N. S. Hansen. E.Döberitz. Jahrgang 2007-09 . Eggert. Kostakopoulou. A. I. Beer.Brandenburg-Plaue. Hübner . Das Gutshaus des Margarethenhofes. von Wangenheim .Raumbuch: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D . M.Berlin. Hübner. Andrews . G. B. S. Mustafic. B. S. Lepère‘sche Quartiere .Berlin-Prenzlauer Berg. F .Schadensbericht. J. Geißler. L. E. Türkei: Die Tabernen von Hanghaus 2 am Embolos – Dokumentation und Bauforschung. R. Konzeption von Konsolidierungsmaßnahmen. D.Schadensbericht. M. West und Treibhaus 4D/3C Die Exkursionen des MSD. A. Schulze. K. K. Bauforschung und Sanierungskonzeption. K. Der Wasserturm der ehemaligen Schwellentränkungsanstalt – Bauaufnahme. Zabrana . Koch . M. A. Stößl. M. Hübner.Berlin.Überlegungen zur denkmalpflegerischen Wiedernutzbarmachung der Hofgärtnerei II. Hansen . F. Türkei. D. Fregattenhaus und Matrosenküche. E. von Wangenheim .Berlin-Prenzlauer Berg. M. Axhausen. L.Alinda. Umspannwerk Tiergarten – Bauuntersuchung und Umnutzungsplanung. D.Zernsdorf. Mustafic. A. Rütten. Land Brandenburg. D. . Schweinsteiger. Beer. G. Kostakopoulou. Schulze. Kostakopoulou. Sanierungsplanung. Beer. Pfaueninsel. Wohnhaus Alt-Schmöckwitz 10 – Bestandsaufnahme. Issa. E. Tempel in der Unterstadt – Bestandsaufnahme und Bauforschung. D. Rösler . Nitschke Verzeichnis der Dozenten und Förderer des MSD 2007-09 Verzeichnis der Absolventen des MSD 2007-09 Die letzte Seite Übergang zum gegenläufigen Jubiläumsjahrbuch denk x 10. Schweinsteiger . Bauaufnahme – Dokumentation – Maßnahmen zur Notsicherung. M. Hansen. K. Schweinsteiger . B. L. Obermann . Bauuntersuchung – Schadenskartierung – Nutzungskonzept. M. Rütten.Ephesos. Treibhaus 1A . I. Swiderska . Hempel. Land Brandenburg. S. Baudokumentation – Bauforschung. Ein Mannschaftsgebäude des Olympischen Dorfes von 1936 – Baudokumentation und Bauforschung.Kurzfassung der Ergebnisse .Einführung.Entwurf: Lorbeerhaus Ost u.Handaufmaß: Grundriß Gesamtplan – Detail . W. M.Die Lepère‘schen Quartiere II.Ergebnisse der Bauforschung I. Hempel .Die Lepère‘schen Quartiere I. Issa. G. Biecker . Issa.Bauforschungsbericht. Griechenland. Heise – W.Ergebnisse der Bauforschung IV. M. S. Pieper . A. Lepère‘sche Quartiere .

Die aktuelle Entwicklung des Fachgebietes Historische Bauforschung und des Masterstudiums Denkmalpflege
Die Publikation dieses Heftes geht für uns mit einem besonderen Ereignis einher, fällt sein Erscheinen doch zusammen mit dem zehnjährigen Jubiläum des postgradualen Aufbaustudiums Denkmalpflege (ASD), das seit 2003 als Masterstudium Denkmalpflege (MSD) fortgeführt wird. Da wir den runden Geburtstag zum Anlass genommen haben, auf das vergangene Jahrzehnt zurückzublicken, ist das Jahrgangsheft in diesem Jahr mit 188 Seiten entsprechend voluminöser. Denn zusätzlich zu den alljährlichen Berichten über die laufenden Forschungsprojekte des Fachgebiets und die Projekte und Abschlussarbeiten des aktuellen Jahrgangs gibt es einen zweiten Teil, der in Form eines Jubiläumsjahrbuchs die Entwicklung des Studiums von 1998 bis heute dokumentiert. Dieser Teil beginnt mit Grußwörtern des Präsidenten der TU Berlin, Professor Dr. Kurt Kutzler und des Landeskonservators und Direktors des Landesdenkmalamts Berlin, Professor Dr. Jörg Haspel. Es folgen eine Einleitung von Dorothée Sack zum Thema „10 Jahre ASDMSD – was uns wichtig war, was uns wichtig ist“ sowie eine Darstellung ausgewählter Ergebnisse der Evaluierung der letzten vier Jahrgänge, die wir im Frühjahr 2008 zur Vorbereitung des Reakkreditierungsverfahrens durchgeführt haben. Anschließend wird in einem gesonderten Teil die Lehre im Masterstudium vorgestellt, geordnet nach den einzelnen Modulen. Den Abschluss bildet ein ausführlicher Apparat, in dem alle Jahrgänge mit ihren Absolventen sowie alle Abschlussarbeiten, Dozenten und Mitarbeiter des Fachgebiets von 1998 bis 2009 aufgeführt sind. Doch nun soll wie gewohnt zunächst ein Rückblick auf die Aktivitäten des jetzt abschließenden MSD-Jahrgangs 2007-09 sowie auf die weiteren Ereignisse des vergangenen Jahres geworfen werden. Das von den Studierenden im Wintersemester 2007/2008 und im Sommersemester 2008 bearbeitete Jahrgangsprojekt widmete sich diesmal einem Ensemble von Gewächshausbauten des 19. Jahrhunderts auf dem Gelände der ehemaligen Hofgärtnerei des Parks Babelsberg in Potsdam. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind in diesem Heft ebenso dokumentiert wie die einzelnen Abschlussarbeiten des Wintersemesters 2008/2009 zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M. Sc.). Entsprechende Masterzeugnisse wurden im Februar 2008 an die MSD-Absolventen des Jahrgangs 2006-08 überreicht, nachdem diese zuvor ihre Abschlussarbeiten bei einer gemeinsamen Präsentationsveranstaltung in der TU Berlin vorgestellt hatten. Gleich zu Beginn des Jahres 2008 beschäftigte uns nachhaltig das Reakkreditierungsverfahren, das dem Masterstudiengang ins Haus stand. Alle Hochschulstudiengänge müssen von einer unabhängigen Kommission in regelmäßigen Abständen auf ihre Qualität und Studierbarkeit hin überprüft werden. Unsere erste Akkreditierung, die wir im Juli 2004 in Zusammenhang mit der Einrichtung

Nachbesprechung der Abschusspräsentation des Jahrgangsprojekts des Jahrgangs MSD 2007-09 in ‚Halle 7‘ der TU Berlin, 2008.

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des Masterstudiums erhalten hatten, musste in diesem Jahr turnusgemäß erneuert werden. Grundvoraussetzung für eine Reakkreditierung durch die ZEVA (Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover) war ein umfangreicher Selbstbericht über alle Belange des Studiums (Studienprogramm, -inhalte, -organisation und -verlauf; Prüfungen; Beratung und Betreuung der Studierenden; Arbeitsbedingungen; Qualitätssicherung u.v.m). Ein wesentlicher Bestandteil dieses Selbstberichts war eine Evaluierung der letzten drei Jahrgänge, die eigens von Kristin Brenndörfer entwickelt und ausgewertet wurde (vgl. auch ihren Beitrag im beigefügten Jubiläumsjahrbuch). An dieser Stelle gilt unser herzlicher Dank den zahlreichen Absolventen, die sich an der Online-Befragung beteiligt haben. Die Ergebnisse der Evaluierung wurden den Teilnehmern der Evaluierung wie auch den Lehrbeauftragten zur Verfügung gestellt. Der Besuch der Akkreditierungskommission der ZEVA erfolgte im Oktober 2008. Nach eingehender Prüfung aller Fakten und einer Reihe von Gesprächen mit Dozenten und Studierenden wurde inzwischen die Reakkreditierung bis 2016 auflagenfrei erteilt. Das Masterstudium Denkmalpflege wurde beim Tag des offenen Denkmals am 13. September 2008 von der MSD Absolventin Elke Richter vertreten. Diese stellte das Objekt ihrer Masterarbeit „Die Königliche Hofbibliothek ‚Kommode‘ in Berlin Mitte“ vor und führte mit großem Zuspruch die Besucher durch das Gebäude. Dabei lag der Schwerpunkt ihrer Darstellung auf den Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg, bei denen hinter der

erhaltenen barocken Fassade moderne Baukonzepte verwirklicht worden waren. Auch betreffend der sonstigen Aktivitäten des Fachgebiets gibt es Neuigkeiten zu berichten. Während der Frühjahrskampagne 2008 unseres großen Forschungsprojekts in Resafa äußerten die syrischen Kooperationspartner den Wunsch, bereits in diesem Jahr mit den Restaurierungsmaßnahmen zu beginnen, deren Planung eigentlich erst im kommenden Jahr starten sollte. Diese Verpflichtung zog eine tiefgreifende Neuordnung der gesamten Projektstruktur und der Zeitpläne nach sich. Nach der Sicherstellung der Finanzierung der geforderten Maßnahmen durch das Deutsche Archäologische Institut (DAI), mussten für die Herbstkampagne 2008 die geplanten Grabungen im Bereich der Kalifenresidenz ausgesetzt wie auch die Bauforschung an der Stadtmauer reduziert und die Kräfte stattdessen auf die Teilprojekte 4 (Vorbereitende Untersuchungen zur Planung von Konsolidierungs- und Restaurierungsmaßnahmen) und 5 (Site Management) konzentriert werden. Freude und Erleichterung brachte in der Zeit der hohen Belastungen dem ganzen Team, die Mitteilung, dass die Fritz Thyssen Stiftung die archäologischen Untersuchungen in Resfa weiterhin fördert. Dennoch stand im Zentrum der Herbstkampagne stand der Bau temporärer Sicherungsgerüste aus Holz für drei besonders gefährdete Wandbereiche der Basilika A, die akut einsturzgefährdet sind. Die Gerüste wurden von Isabelle Frase und Ingo Eilers auf Grundlage des statischen Gutachtens von Klaus Dierks entworfen, der lange Jahre an der TU Berlin das Fachgebiet

Die „Königliche Hofbibliothek ‚Kommode‘ in Berlin Mitte“, Führung am Tag des offenen Denkmals, 2008.

Resafa, Syrien. Das Arbeitsteam der temporären Stützkonstruktionen an der Südseite der Apsis der Basilika A vor Ort, 2008.

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Resafa, Syrien. Besuch einer großen Kamelherde im Wadi an der Südseite der Stadtmauer, 2008.

Tragwerkslehre geleitet hat und dem MSD seit Anbeginn als Dozent verbunden ist. Die fachliche Beratung vor Ort erfolgte durch den Architekten Jan Martin Klessing und den Tragwerksplaner Frithjof Berger, die in Zukunft die langfristigen Konsolidierungsmaßnahmen für diese größte Kirchenruine der Stadt entwickeln werden. Die Ausführungsarbeiten vor Ort wurden durch den MSD-Absolventen Tobias Horn und den syrischen Ingenieur Chafic Hamzé geleitet. Über die Aktivitäten in Resafa wird bei der Vorstellung der laufenden Projekte ausführlicher berichtet. Die Vorlesung von Dorothée Sack, die in den Sommersemestern traditionell wechselnde Themen behandelt, war diesmal ebenfalls den sich aus der Arbeit in Resafa ergebenden Fragestellungen gewidmet. Dabei stellten einzelne Resafa-Mitarbeiter ihre Forschungen in den Teilprojekten jeweils persönlich vor und diskutierten diese im Anschluss mit den anderen Projektmitarbeitern sowie den MSD-Studierenden. Dadurch hatten diese Gelegenheit zu einem ungewöhnlich direkten Einblick in die laufende Arbeit eines archäologischen Großprojekts, was den oft formulierten Anspruch nach universitärer Einheit von Forschung und Lehre sehr konkret werden ließ. Die bislang gewonnenen Erkenntnisse der vergangenen Resafa-Kampagnen wurden auch auf verschiedenen Tagungen vorgestellt. Zunächst diskutierte Dorothée Sack Teilaspekte der Untersuchungen auf dem Treffen der DAIForschungscluster 3 „Politische Räume“ und Forschungscluster 4 „Heiligtümer und Rituale“ im Rahmen der zugehörigen Forschungsfelder „Orte der Herrschaft“ und „Ende und Nachle-

ben von Kultorten“ in Frankfurt, Madrid, München und Bonn. Während Christoph Konrad über die Grabungsergebnisse im Bereich der ehemaligen Kalifenresidenz (Teilprojekt 2) auf der Tagung der Ernst-Herzfeld-Gesellschaft in Bamberg berichtete, stellten Dorothée Sack und Catharine Hof das Gesamtprojekt sowie die bauforscherischen Ergebnisse zur Stadtmauer (Teilprojekt 3) bei der Tagung der Koldewey-Gesellschaft in Regensburg vor. Auf eben dieser Tagung sprach auch unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dietmar Kurapkat im Rahmen des Tagungsthemas „Bauhütte, Bauschule, Baufirma – Organisation und Überlieferung von Wissen im Bauwesen“. Sein Vortrag mit dem Titel „Zu den Anfängen baubezogenen Wissens im Neolithikum Vorderasiens“ geht einerseits auf sein Dissertationsvorhaben zu frühneolithischen Sondergebäuden auf dem Göbekli Tepe in der Südosttürkei zurück und steht andererseits im Zusammenhang mit seiner Beteiligung an dem Forschungsprojekt „Wissensgeschichte der Architektur“ am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Eine besondere Freude für alle Mitglieder des Fachgebiets war die Auszeichnung von Elgin von Gaisberg mit dem Förderpreis der Koldewey-Gesellschaft für den wissenschaftlichen Nachwuchs, den sie in Anerkennung ihrer Leistungen in der Historischen Bauforschung verliehen bekam. Alle Kolleginnen und Kollegen im Fachgebiet Historische Bauforschung möchten die Gelegenheit nutzen, ihr an dieser Stelle dazu nochmals herzlich zu gratulieren.

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Besonders freuen wir uns berichten zu können. DAI Orientabteilung). Ein Teil der Ergebnisse wurde bereits im Rahmen eines Tags der offenen Tür in Schönhausen Schloss Schönhausen. TU Berlin.Unser wissenschaftlich-technischer Mitarbeiter Martin Gussone führte mit tatkräftiger Unterstützung des MSD Absolventen Klaus Schmidt eine archäologische Untersuchung an der Pyramide im Neuen Garten in Potsdam durch. wird ihre Stelle zurzeit durch die Architektin und MSD-Absolventin Antonia Brauchle vertreten. 2008. die zuletzt in den Fachgebietsprojekten zur bauforscherischen Untersuchung der Schlösser Schönhausen und Charlottenburg mitgearbeitet hat. dass unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Daniela Spiegel im April 2008 ihre Dissertation eingereicht und im Juli auch erfolgreich verteidigt hat. wurden in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen und die Ergebnisse der durchgeführten Bauforschung an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) übergeben. 2007. Ralf Krumeich. Seit Dezember 2008 im Mutterschutz. Mit der Sondage konnte der archivalisch fassbare Ursprungsbau von 1792 auch archäologisch befundet werden. Sitzungsraum der Fakultät VI. 2008. die unter der Leitung von Elgin von Gaisberg standen. Die Vorträge zur Entwicklung der räumlichen Struktur der Festsäle (Elgin von Gaisberg) und die baugeschichtlichen Erkenntnisse. Durch die baubegleitendenden Untersuchungen in Schönhausen konnten in enger Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Archäologisches Institut der Universität Bonn). Im Herbst stand für Antonia Brauchle dann die zeichnerische Dokumentation der baulichen Grabungsbefunde im Rahmen einer Aufarbeitungskampagne in Gadara (Umm Quais)/Jordanien an (unter Leitung von Dr. Erfolgreiche Verteidigung der Dissertation von Daniela Spiegel. Auch war Antonia Brauchle zusammen mit Zoi Spyranti (Absolventin MSD 2005-07) im Frühjahr 2008 erneut auf der Akropolis in Athen/Griechenland an der zeichnerischen Dokumentation von Statuenbasen beteiligt (Mitarbeit im Projekt: „Die Akropolis von Athen im Hellenismus.-Ing. Beide Projekte. Die Ausstattung des zentralen Polis-Heiligtums im Vergleich mit anderen öffentlichen Räumen in Athen und Attika“. die anlässlich der Eröffnung des Schlosses als Museumsschloss im Herbst 2009 erscheint. im November 2008 einem breiten Publikum vorgestellt. Sondage am Eingang der Pyramide im Neuen Garten zu Potsdam. Fuchs und Herrn Tapp (beide SPSG) der bisher bekannten Baugeschichte neue Erkenntnisse hinzugefügt werden. Die Ergebnisse ihrer Arbeit über die Neustadtgründungen des Agro Pontino im Rahmen der faschistischen Staatsarchitektur stellte sie zudem im Oktober auf einer Tagung zur Architekturpolitik des faschistischen Italien an der Universität Luzern vor. 10 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Aufnahme der Fassaden. die sich aus der Untersuchung der Fassaden ergeben haben (Antonia Brauchle) werden in einer Festschrift publiziert. mit der er sich bereits 2005-06 zur Erprobung verschiedener Messmethoden befasst hatte. Projektleitung PD Dr. Claudia Bührig.

Zu berichten bleibt. Jahrhunderts“. Markt 3. Rechtsgeschichte. Landesgeschichte und Theologie der Universitäten Halle. dass für Karla Börner im November glücklicherweise eine Weiterfinanzierung im Projekt „Akteure und ihre Lebenswelten: die Transformation der Stadt Tripoli (Libanon) während des „langen“ 19. Isabelle Frase und Tobias Horn integriert. In die Arbeiten sind die Dissertationsvorhaben von Antonia Brauchle. Mit ihrem Vortrag über „Ar-Raqqa/ar-Rafiqa (Syria) – research on historic aerial and satellite photographs“ berichtete sie von den neuesten Ergebnissen ihres Dissertationsprojekts zur Residenz des Kalifen Harun ar-Rashid in ar-Raqqa/ar-Rafiqa. Anne Mollenhauer knüpfte an ihre guten Kontakte zur Johann-Wolfgang-von-Goethe Universität in Frankfurt/Main an und bot am Institut für Archäologische Wissenschaften ein Seminar zur „Architekturgeschichte Syriens in frühislamischer Zeit“ an. Zunächst soll im Verlauf des dreijährigen Vorprojekts „Das Ernestinische Wittenberg“ die Bauentwicklung von Universität und Stadt zwischen 1486 und 1547 untersucht werden. Bestandserfassung – Bauforschung.Elgin von Gaisberg wird sich in Zukunft überdies im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit den Fachgebieten Kunstgeschichte. um zwei Lehraufträge an der Notre Dame University Beirut sowie der American University of Beirut durchzuführen. Seit September ist er zurück in Berlin und hat sein DAAD-Doktorandenstipendium wieder aufgenommen. weiteren Stadtmauerforschern initiierte Stadtmauernetzwerk „Fokus Fortifikation – Antike Befestigungen im östlichen Mittelmeerraum“ fördert die DFG über einen Zeitraum von 3 Jahren bis Oktober 2011 den Austausch und die gemeinsame Arbeit von mehr als 15 Nachwuchswissenschaftlern an verschiedenen europäischen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in einem wissenschaftlichen Netzwerk. Des Weiteren besteht die Absicht. Feldforschung im Libanon. die die Vermittlung bauforscherischer und zeichnerischer Erfassungsmethoden zum Inhalt hatten. setzte seine Forschungen an der Stadtmauer in Sirwah (Jemen) im Rahmen seines Dissertationsvorhabens in Kooperation mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) fort. Weitergehende Forschungen sollen sich im Vorfeld des Reformationsjubiläums 2017 in Wittenberg anschließen. Des Weiteren sprach sie auf der internationalen Tagung „Historic maps and imagery for modern scientific applications“ an der Universität Bern. Leipzig sowie Jena und der Stiftung Leucorea in Wittenberg vermehrt bauforscherischen Fragen der Lutherstadt Wittenberg widmen. Mit dem von ihm und zwei Wittenberg. Archäologie. im Zuge dieses Projekts auch Masterarbeitsthemen zu vergeben. der seit 2002 die Abschlußexkursionen des Masterstudiengangs organisiert und begleitet. Ulrike Siegel beteiligte sich im Rahmen ihrer Anstellung an der Orient-Abteilung des DAI an der Frühjahrskampagne des Grabungsprojektes Hujayrat al-Ghuzlan bei Aqaba (Jordanien). das in Kooperation mit der FU JAHRBUCH MSD 2007-09 11 . wo sie die bauforscherischen Untersuchungen leitet. Mike Schnelle. Youssef Khoury kehrte im Sommersemester 2008 für einige Monate in seine Heimatstadt zurück. 2008. 2008.

A. die dafür sorgt. Für ihn kam Simon Joecks zurück. sowohl auf das Geleistete zurückzuschauen. Nachdem sie zusammen mit Elgin von Gaisberg und den MSD-Absolventen Anja Tuma und Tobias Horn (Jahrgang 2006-08) im Frühjahr 2008 an einem Projekt unseres Nachbar-Fachgebiets Bau. Spiegel Zwischen Okzident . Den Abschluss des zehnten MSD-Jahrgangs nehmen wir – wie bereits eingangs angemerkt – zum Anlass. Gussone.und Stadtbaugeschichte zum Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee mitgearbeitet hatte.und Masterstudium Denkmalpflege“ im Februar 2009.Berlin. D. als auch an der Weiterentwicklung des Masterstudiengangs Denkmalpflege zu arbeiten. der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft und dem DAI Berlin durchgeführt wird. Isabelle Frase hingegen blieb und bleibt dem Fachgebiet auch über ihr Diplom hinaus erhalten. wurde sie im Sommersemester in das Resafa-Projekt eingebunden und beginnt ihre Dissertation im Rahmen des Projekts Wittenberg.. Die Administration der Rechner des Fachgebiets und der Datensicherung des Fachgebiets ist durch reibungslose Arbeitsübergaben trotz stetem Wandel von inhaltlicher Kontinuität geprägt: Max Tritschler trat eine Stelle als studentische Hilfskraft im Fraunhofer Institut an. D. im Herbst 2008. ... Nun beginnt auch er mit der Vorbereitung seiner Diplomarbeit und an seine Stelle ist Friederike Schlöser getreten. Darüber. und Orient Sandsturm ‚Ajaj‘ in Resafa. der sich bereits vor seinem Erasmus-Jahr in Korea um unsere Einladung ‚denk x 10‘ zur Jubiläumsausstellung „10 Jahre Aufbau. Dazu werden im Februar 2009 einige Veranstaltungen stattfinden. M. 12 JAHRBUCH MSD 2007-09 . von der DFG genehmigt wurde. dass wir rechnermäßig weiter „à jour“ sind. Syrien. Auch bei den Tutoren gibt es Wechsel zu verzeichnen: Jenny Ahrens entschwand nach erfolgreichem Diplom in die außeruniversitäre Arbeitswelt und Nicole Erbe übernahm ihre Aufgaben bei der Erstellung der Zeichnungen im Rahmen des Resafa-Projekts. Sack. und sicher über noch vieles mehr aus dem stets turbulenten Leben im Masterstudiengang Denkmalpflege und Fachgebiet Historische Bauforschung werden wir dann im Jahrbuch des nächsten Jahres berichten. dem Orient-Institut der DMG Beirut. Kurapkat und D. Perzeptionsübung im Alten Museum in Berlin-Mitte.. 2008. Brauchle. Datenverwaltung und –sicherung gekümmert hatte.

Sc.-Ing. arch.A.A. (FH) Antonia Brauchle M.-Ing.-Ing. 2007-09 Leitung des Fachgebietes Univ. Wi. inform. Resafa. Dietmar Kurapkat Dr.-Ing. August bis Dezember 2008 cand. Franziska Streit cand. Jenny Ahrens. seit Oktober 2008 Dipl. Dr. (FH) Antonia Brauchle M.-Ing. Resafa. Wissenschaftlich-Technischer Mitarbeiter Dipl. örtliche Projektleitung: Altes Museum.-Ing. Ulrike Siegel: Resafa Dipl.-Ing. Elgin von Gaisberg. Daniela Spiegel M.: Resafa Dr. Catharine Hof: Resafa Architekt Youssef Khoury: Resafa Christoph Konrad M.Sc. Isabelle Frase. arch. Karla Börner: Tripoli Dipl.-Ing. Dorothée Sack Sekretariat Dipl.: Schloss Charlottenburg.-Ing. Simon Joecks.. Schloss Charlottenburg.-Ing. (FH) Kristin Brenndörfer Wissenschaftliche Mitarbeiter Dipl. Schloss Schönhausen Dr.-Prof. arch. seit Dezember 2008 JAHRBUCH MSD 2007-09 13 .-Ing. inform. bis April 2008 cand. Max Tritschler. seit Mai 2008 Dr.. Nicole Erbe. Friederike Schlöser. Schloss Schönhausen Dipl. seit Juni 2008 cand. Martin Gussone Wissenschaftliche Mitarbeiter in Drittmittelprojekten Dipl. Anne Mollenhauer: Resafa Dipl. Masterstudium Denkmalpflege. bis April 2008 cand.-Ing. Wittenberg. Mike Schnelle: Exkursionsplanung Tutoren in Drittmittelprojekten cand. arch. des.Die Mitarbeiter des Fachgebietes Historische Bauforschung.-Ing. Isabelle Frase. bis August 2008 cand. math. Resafa.

Zur Versorgung der Bauern wurden neben 18 Dörfern auch die fünf stadtartigen Siedlungen Littoria.und außeruniversitären Institutionen und den in der Praxis tätigen Kollegen befördert.Berliner Kolloquium zur Bauforschung und Denkmalpflege Die von den Fachgebieten Bau. Neben der Vorstellung der Urbarmachungsgeschichte soll in diesem Vortrag aufgezeigt werden. Seit 1999 wird damit der Dialog zwischen inner. November 2007 Yngve Jan Holland M. Januar 2008 Dipl. das die Geschichte dieses Ortes nachvollziehbar macht.. der historischen und archäologischen Bauforschung arbeitenden Kollegen. sollten sie doch sowohl revolutionär-modern als auch ländlich-traditionell sein. waren vielseitig und zum Teil widersprüchlich. und 6.87km² in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Dipl. für die Landwirtschaft parzelliert und mit über 3000 Kolonistenfamilien neu besiedelt. Neben dem ungebremsten Wachstum an en Rändern ist der Zerfall in Zentrum unübersehbar. 03.A. 14 JAHRBUCH MSD 2007-09 .-Ing. Seit 1999 wird hier der Dialog zwischen inner. Pontinia. In den Jahren 2002 bis 2004 wurden mehrere Großhöfe mit bis zu zehn Nebengebäude sowie einzelne Wohnbauten und die mittelalterliche Dorfkirche bauhistorisch untersucht und dokumentiert. Jahrhundert zu einer der wichtigen christlichen Pilgerstätten des östlichen Mittelmeerraums.-Ing. Ausgehend von einem römischen Limes-Kastell. Dezember 2007 Daniela Spiegel M. SI FONDANO LE CITTÀ” – DIE FASCHISTISCHEN STADTNEUGRÜNDUNGEN DES AGRO PONTINO (1932-1939) Die Trockenlegung und Besiedlung der pontinischen Sümpfe gehörte zu den prestigeträchtigsten Unternehmungen des faschistischen Regimes in Italien. Im Vorfeld dieser Maßnahme wurde seitens des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege ein interdisziplinäres Forschungsprojekt auf den Weg gebracht. Der Vortrag gibt einen Überblick über laufende Sanierungsvorhaben. Wolfgang Mayer. Jahrhunderts wird die immer noch eindrucksvolle Ruinenstadt zum Gegenstand kunsthistorischer Untersuchungen. Einwohner ist seit einigen Jahren die Erhaltung der wertvollen Baudenkmale eine wichtige städtebauliche Aufgabe.und außeruniversitären Institutionen sowie den in der Praxis tätigen Kollegen befördert. auf welch unterschiedliche Weise Stadtplaner und Architekten versuchten. 17. Abd al-Malik das Machtzentrum der islamischen Welt. Resafa fiel in Vergessenheit. die als bauliche Verwirklichung des neuen faschistischen Italiens der Öffentlichkeit präsentiert wurden.. Seit 1079 ist die Altstadt von Kairo. Dr. Neben der Stadtplanung für heute fast 20 Mio. eine bunte Palette von aktuellen Forschungen auf diesen Gebieten vorzustellen und aus nationaler und internationaler Sicht zu diskutieren. entwickelte es sich im 5. 25 km vom Euphrat entfernt. am Rand der syrischen Wüste. Kairo BAUPLATZ KAIRO: STADTENTWICKLUNG ZWISCHEN WELTKULTURERBE UND METROPOLIS? Kairo gehört heute zu den am schnellsten wachsenden Metropolen der Welt. Berliner Kolloquium – Programm Wintersemester 2007/ 2008 19. Die ideologischen Forderungen. die vonseiten des Regimes an diese „Città nuove“ gestellt wurden. In der 2006 begonnenen Projektphase werden stärker als bisher intra und extra muros in einer Gesamtbetrachtung als zusammenhängender Siedlungsraum untersucht. aber vor allem eins: „italienisch“. Jahrhunderts war es als Residenz des Kalifen Hisham b. die an sie gestellte Forderung nach „Italianità“ in den Neustädten baulich umzusetzten. ein Gebiet von 3. Das Kolloquium ermöglicht den Studierenden und Absolventen Einblick in die Vielfältigkeit ihrer zukünftigen Arbeitsfelder zu nehmen und Kontakte dorthin zu knüpfen. Andreas Potthoff. In der Folgezeit wurden die Ergebnisse von etwa 50 Einzeluntersuchungen ausgewertet und zusammenfassend dargestellt. Jahrhunderts. Dezember 2007 Prof. Aprilia und Pomezia errichtet. seit Anfang der 1950er Jahre werden archäologische Forschungen in Stadt und Umland durchgeführt. In Folge des Mongolen-Einfalls endete die Besiedlung Mitte des 13.A. Berlin HORNO: BAUHISTORISCHE UNTERSUCHUNGEN IN DER NIEDERLAUSITZ Der Ort Horno in der Niederlausitz wird zur Zeit im Zuge des Braunkohlentagebaus überbaggert. indem die bisherigen Ergebnisse zu den einzelnen Monumenten zusammengeführt und durch neue Forschungen ergänzt werden. Seit Beginn des 20. TU Berlin RESAFA-SERGIUPOLIS / RUSAFAT HISHAM: PILGERSTADT UND KALIFENRESIDENZ Resafa liegt in Nordsyrien. Sabaudia. Zwischen 1927 und 1939 wurde die seit antiker Zeit malariaverseuchte Ebene vor den Toren Roms trockengelegt.-Ing.und Stadtbaugeschichte (Johannes Cramer) und Historische Bauforschung (Dorothée Sack) initiierte und in Kooperation mit dem Schinkelzentrum durchgeführte vierzehntägige Vorlesungsreihe bildet ein Forum für alle an Fragen der Denkmalpflege. In der ersten Hälfte des 8. Ziel ist es. TU Berlin “SI REDIME LA TERRA. der Baugeschichte. Dorothée Sack. 14.

also die Beobachtung von Veränderungen am Objekt über die Zeit. Jh. Dr. RESAFA. Industriebauten und Sportstätten Gestaltungsansätze der „Um-1800“-Bewegung mit expressionistischen und neusachlichen Entwurfstendenzen.-Ing. Gestaltungs.BERLINER KOLLOQUIUM 28. die sich eines breiten Anwendungsspektrums erfreut.. die Entwicklung des Wohnens in seinen baulichen Ausprägungen nachzuvollziehen. So vereinen seine in den 1920er Jahren entstandenen Wohnbauten. Der Denkmalpfleger ist dabei nur ein Glied in einer komplizierten Kette von Maßnahmen und Entscheidungen. 30. Ambo. Hans Heister. Thomas Nitz. OMI Riesterer. Die sorgfältige Durcharbeitung der eindringlich körperhaften Bauten bis ins kleinste Detail zeigt dabei Alkers großes Interesse für neue Baustoffe und Bauweisen. 11. Berlin ARCHITEKTUR FÜR DIE ARCHÄOLOGIE: KONSERVIERUNG – SCHUTZ – PRÄSENTATION Archäologische Ausgrabungen geschehen in unterschiedlichstem Umfeld.-Ing. die nach dem Ersten Weltkrieg im Spannungsfeld von Traditionalismus und dem Aufbruch zu einer „neuen Architektur“ gebaut haben. ingenieurstechnische Innovation mit traditioneller Handwerksarbeit zu verbinden. dass auch für das Wohnen die wesentlichen Entwicklungsschübe bereits im Mittelalter erfolgten und seither nur noch Verbesserungen im Detail zu verzeichnen sind. Einbringen von neuen Ausstattungsstücken wie Altar. Mittlerweile drohen die Entwicklungen wieder auseinanderzuklaffen. Dr. – Dipl. 02. ein Wiederaufbau einer Barockkirche 194648 und ein Kirchenneubau aus den 50er Jahren des 20. Besonders hervorzuheben ist sein Experimentieren mit dem von ihm bevorzugten Werkstoff Beton. Die moderne Technik des TLS ermöglicht nicht nur eine bisher ungeahnt detaillierte Bestandesaufnahme. landestypische Eigenheiten. er Bildhauer und Architekt) ist seit vielen Jahren im Bereich der Aus. baukonstruktive bzw. die sich aus dem Befund heraus definieren . Berliner Kolloquium – Programm Sommersemester 2007 19. DIE ENTWICKLUNG DES WOHNENS IN DER STADT „Die Kemenate ist das Frauengemach einer Ritterburg. Das Anliegen der Künstler. Auf der Grundlage langjähriger bauhistorischer Forschungen in Erfurt und Thüringen kann zumindest für diesen Bereich inzwischen sehr viel lebensnäher dargestellt werden. Jahrhunderts prägen bis heute das Bild des Wohnens und Lebens in vorindustrieller Zeit. SYRIEN Das terrestrische Laserscanning (TLS) hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer Messmethode entwickelt. klimatische Bedingungen. Jan Martin Klessing. Für die Planung von Konservierungs-. Juni 2008 Dr. Syrien wird dieses Vorgehen methodisch und praktisch eingehend erläutert. mal in modern überbautem städtischen Gelände. Jahrhundert zurückreicht. wird TLS auch zunehmend sehr erfolgreich in der Archäologie genutzt. in dem er reizvolle Möglichkeiten sah. in der byzantinischen Stadt Resafa-Sergiupolis. „wie es eigentlich gewesen. Behutsamer Umgang mit der Historie. Jh. was nicht nur beim Wiederaufbau zerstörter Städte zu massiven Eingriffen in den Stadtgrundriss und die traditionellen Strukturen führte. Otto-Friedrich-Universität Bamberg DIE ENTDECKUNG DES ENSEMBLES UND DIE ENTWICKLUNG DER STÄDTEBAULICHEN DENKMALPFLEGE SEIT 1900 Bis zum späten 19. Erfurt/Berlin VON DER KEMENATE ZUM WOHNZIMMER. Ebenso widersprach das neue Modell des „Wohnens im Grünen“ den Altstadtquartieren. JAHRBUCH MSD 2007-09 15 .-Ing. Am Beispiel der Basilika A. Für eine sinnfällige Erhaltung und Präsentation der ausgegrabenen Befunde im Rahmen einer öffentlich zugänglichen Anlage ergeben sich somit .“ Diese und andere unsinnige Ideen des 19. Einige in unterschiedlichen Regionen ausgeführte Beispiele aus der Konservierungspraxis zeigen die Vielfalt der Aufgaben des Architekten für die museale Präsentation auf.neben den Bindungen. Ursprünglich in der industriellen Vermessung eingesetzt. 16.“ Der reiche Baubestand. Februar 2008 Dipl. Juli 2008 Barbara Jäger M. Altes und Neues harmonisch zusammen zufügen. UniBw München TERRESTRISCHES LASERSCANNING (TLS) IN DER ARCHÄOLOGIE – AM BEISPIEL DER BASILIKA A.B. Dies änderte sich um 1900. Dorothea Roos. Mai 2008 Dipl. Jahrhundert standen die herausragenden Bauwerke im Interesse der Denkmalpfleger. erfordern für jeden Kirchenraum ein eigenes Gestaltungskonzept. sondern auch die erhalten gebliebenen Altstädte betraf. für den Bauprozeß selbst. TH Karlsruhe DER KARLSRUHER ARCHITEKT HERMANN ALKER (1885-1967) – BAUEN IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN MODERNE UND TRADITIONALISMUS Der Karlsruher Architekt Hermann Alker steht mit seinem architektonischen Werk stellvertretend für viele Berufskollegen.und Infrastruktur-Konzepten spielen weiterhin eine Vielzahl von Faktoren. Nun schienen sie plötzlich nicht mehr geeignet für die prognostizierte Entwicklung. Januar 2008 Prof. In der Zeit nach 1945 blieben die Planungsvorstellungen unverändert bestehen. mal punktuell in weitläufiger Naturlandschaft oder innerhalb ausgedehnter archäologischer Anlagen. der bis in die Anfänge des modernen Städtewesens im 12. da der grundlegende Wandel der denkmalpflegerischen Prinzipien auch den ganzheitlichen Blick auf das Ensemble beinhaltete. Es wird zu zeigen sein. Achim Hubel. Kirchen.und Umgestaltung von sakralen Räumen tätig. das wiederholte Scannen erlaubt erstmals auch ein 4D-Monitoring. Erst der zunehmende Protest der Bürger als Folge der entstandenen „Unwirtlichkeit“ und die Denkmalschutzgesetze der deutschen Länder führten zu einem Umdenken der städtebaulichen Leitbilder. Eingriffe in die Architektur durch neue Stufenanlagen. wie z. Seit dem Jahr 2000 werden nunmehr klassische geodätische Messverfahren in Kombination mit TLS zum Nachweis von Deformationen erfolgreich eingesetzt. Juni 2008 Prof. welche der umgebenden Situation geschuldet sind.A.auch Ansprüche.-Ing. Karlsruhe KIRCHE UND KUNST – ZUM UMGANG MIT HISTORISCHEN RÄUMEN FÜR DIE LITURGIE Das Künstlerehepaar Barbara Jäger und OMI Riesterer aus Karlsruhe (sie Malerin. Belange der Liturgiereform nach dem Konzil von 1962. ermöglichte es hier im Zusammenspiel mit schriftlichen und bildlichen Quellen. wird anhand von drei Beispielen aufgezeigt: einer Kirche des Historismus Mitte des 19. politische Vorgaben und natürlich der Finanzrahmen eine nicht zu unterschätzende Rolle.habil. Ab den 1920er Jahren verursachte jedoch die Begeisterung für das Automobil einen deutlichen Wandel in der Bewertung der alten Stadtgrundrisse..

zus. in: Beiträge zur Islamischen Kunst und Archäologie. Dorothée. Zerstörung. .Ulrike Siegel: Die Residenz des Kalifen Harun ar-Rashid in ar-Raqqa/ar-Rafiqa (Syrien). Bauhistorische Untersuchungen zur sabäischen Stadtmauer von Sirwah (Jemen).. Koldewey-Gesellschaft. .Elgin von Gaisberg: Der Neue Flügel am Schloss Charlottenburg und Schloss Schönhausen Wiederaufbau in West.Literaturhinweise • Masterstudium Denkmalpflege der TU Berlin – Heft 4. Deutsches Archäologisches Institut – Orient-Abteilung. (Hrsg. . mit Fernando Valdés und Tobias Rütenik: Die Transformation von Sakralbauten in Spanien: Voraussetzungen. in: architectura 38. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung. 268-271.Dorothée Sack: Leitwort. 2007. Martin Gussone: Resafa-Seriupolis/Rusafat Hisham (Syrien) – Pilgerstadt und Kalifenresidenz – intra und extra muros. Ralf B. . in: AA 2008/1 Beiheft. 62-63. Beispiel San Agustin in Badajoz.Dorothée Sack. hrsg. Deutsches Archäologisches Institut. Monika Thiel und Jürgen Giese: Bauforschung in der Unterkirche der Cappella Palatina in Palermo. 37. in: Wartke. 70-78.Dina Sperl: Schloss Charlottenburg Berlin. Bonn 2008: . Daniela Spiegel: Lexikon der Bautypen. Martin Gussone. 59-69. 43–56. Dorothée Sack (Hrsg. von Ernst Seidl. . Sack.und Ostberlin. Robert Koldewey – Ein Archäologenleben. Steffi Platte. Heft 2. Mainz 2008. 2.Daniela Spiegel: Machtpräsentation des faschistischen Regimes im italienischen Städtebau. Ernst-Herzfeld-Gesellschaft (Hrsg. . • • • • • • • 16 JAHRBUCH MSD 2007-09 .Martin Gussone: Die »Ägyptisierung« der Pyramide im Neuen Garten zu Potsdam. Nachdruck aus architectura 37. Rez. Dorothée Sack: Robert Koldewey – Eine Methode lebt weiter. 194-196. 1. Zum Verhältnis von Rathaus und Casa del Fascio in den pontinischen Neustadtgründungen. in architectura. 102-103. Funktionen und Formen der Architektur. Wiesbaden 2008. Aufbau Ost – Aufbau West. Ausgrabungen und Forschungen: Resafa. Wiederaufbau und endgültige Wiederherstellung. der Knobelsdorff-Flügel – westlicher Bereich. 1. 121-144. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel.). H. 98-99. . 2007.): Auf dem Weg nach Babylon. Bericht über die 44.Mike Schnelle: Die Stadtmauern von Marib und Sirwah (Jemen). 228-237.Mike Schnelle. Berlin 2008. Aktuelle Forschungsprojekte. Masterstudium Denkmalpflege Jahrbuch 2006-08. 238-249. 5. Berlin 2008: . 176-187. 2008.) zusammen mit Martin Gussone. 123-134. Jahresbericht 2007.

(seit 2008) Der ‚Zentralbau‘ in Resafa-Sergiupolis (Syrien). (FH) Albert Distelrath (25. Eyas Al-Khatheeb (21.-Ing.-Ing. Zur Entwicklung von Raum. (seit 2008) Die Kupferhäuser in Brandenburg und Berlin .-Ing.A. Ehemalige Gießerei des Eisenwerks.06. (seit 2008) Der ‚Große Bazar‘ von Tabriz. HU Berlin) Daniela Spiegel M.und Lebensformen eines Dorfes auf dem Gebiet einer antiken Stadt.Rusafat Hisham. Bauarchäologische Untersuchungen einer frühchristlichen Kathedrale.-Kfm. (Dorothée Sack. Dipl. Chancen und Perspektiven Christoph Konrad M.und Nutzungskonzept (wurde bereits im MSD Jahrbuch 2006-08. vorgestellt. 28-29. (Dorothée Sack/ Adrian von Buttlar. (seit 2008) Resafa .Sc. (Arbeitstitel/Tandemprojekt mit Brian Beckers) Axel Schuhmann M. Bauforschung..2. Heike Thieme (seit 2008) Zwischen industrieller Fertigung und Gestaltungsprinzipien der Moderne – Einfamilienhäuser in Metallbauweise 1918-1939 (Arbeitstitel) Dipl. Judith Ley (geb. TU Berlin) Dipl.A. Weitere Dissertationsprojekte wurden begonnen. Die Paläste des Kalifen Hisham ibn ÝAbd al-Malik.-Ing. (FH) Karsten Thieme M.-Ing. (FH) Telli Golkar M. (Dorothée Sack.Sc. (Wolfram Jäger.2008) Kapıkırı – Herakleia am Latmos in Karien/Westtürkei. M. MBA (seit 2008) „Lobbying“ für Kunst und Kunstsammlungen in der Bundesrepublik Deutschland – Grundlagen. TU Berlin/Klaus Nohlen. M. TU Berlin/Lutz Schwandner. Instandsetzung sowie denkmalpflegerische Einordnung (Arbeitstitel) Anja Wiese M. Bauweisen.-Ing. beide TU Berlin) Abgeschlossene Diplomarbeiten Jenny Ahrens und Isabelle Frase (5.Abgeschlossene Dissertationen und neu begonnene Promotionsvorhaben Abgeschlossene Dissertationen Dipl. (seit 2008) Die Ausstellung „Die schöne Stadt – ihre Entschandelung und Gesaltung“ – Propaganda in der Baukultur zur Zeit des Nationalsozialismus“ (Arbeitstitel) JAHRBUCH MSD 2007-09 17 .04. Sanierungs. FH Wiesbaden) Dipl.) Neu begonnene Promotionsvorhaben Erstmals werden in diesem Heft mit Youssef Koury und Anja Wiese auch laufende Promotionsvorhaben vorgestellt. Ein bauhistorischer Beitrag zur urbanen Entwicklungsgeschichte einer antiken Landschaft.Sc.A. Arch. Dipl.Typen.2008) Tangerhütte.Topographie. Archäologie Baugeschichte . Erhaltung. Anja Henrike Kleinke M.2008) Die Città Nuove des Agro Pontino im Rahmen der faschistischen Staatsarchitektur. Bauforschung und Entwicklung eines denkmalgerechten Erhaltungskonzepts der historischen Marktanlage Dipl.2008) Stadtbefestigungen in Akarnanien.2008) Masonry in the crusaders castles in Syria. Bartel) (10. Iran.A.07.Sc. TU Dresden/Dorothée Sack. (Arbeitstitel/Tandemprojekt mit Ibrahim Salman) Dipl.-Ing.07. (21.

auf deren Initiative.1).2). angeregt durch die ehemalige Gouverneurin von Muğla Frau Dr. Abb. die vor 1960 gebaut wurden. Selbst mit der Ausweisung einer archäologischen Schutzzone 1989 konnte das Problem nicht gelöst werden (Abb.und Entwicklungskonzept entstanden ist. STRASSE DES 17. Der Hinweis auf eine sinnvolle Nutzung dieser Gebäude ist eine wichtige Voraussetzung. dass. Nomaden siedelten sich bereits im 18.-ING. was nicht akzeptabel ist (Abb.-PROF. In zwei parallel verlaufenden Prozessen. Die Arbeit wurde vom Deutschen Archäologischen Institut unterstützt.3). Eine Umsetzung in türkisches Recht soll in Kürze erfolgen. die Zersiedlung wie bisher voranschreitet und weitere archäologisch wertvolle Bereiche der antiken Stadt bedroht sind. 4). dieses Schutz. wurden in der Arbeit Ansätze zur Lösung des Problems entwickelt. 10623 BERLIN. um deren Schutz dauerhaft zu gewährleisten (Abb. Dabei wurde deutlich. Gleichzeitig zeigt die Planung aber auch deutlich die Grenzen der weiteren Dorfentwicklung auf. 1960 wachsenden Zersiedlung des Dorfes waren die antiken Stätten zunehmend auch außerhalb der bisherigen Ortsmitte durch weitere Überbauung bis hin zur Zerstörung betroffen. In einem denkmalpflegerischen Bindungsplan wurde eine differenziertere Bewertung der bauhistorischen Substanz vorgenommen. in den Ruinen der im frühen Hellenismus gegründeten Stadt an. DR.2 Gefährdung der antiken Bauten – Buleuterion mit Stallanbau Abb.de 18 JAHRBUCH MSD 2007-09 . 1960 als Bestandteil der jüngeren Siedlungs. und um die Schutzanforderungen der Denkmalsubstanz zu wahren. TEL.und Umbau bis hin zum Abriss bedroht. 5). Die hier vorgestellte Planung erfolgte in enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden. sofern nicht regulierend eingegriffen wird. Jh. Durch die Weiterführung der vorgestellten Planung auf Grundlage eines noch zu erstellenden Katasterplans soll ein rechtskräftiger Bebauungsplan aufgestellt werden. Sollte es gelingen. wurden unter Berücksichtigung zuvor erforschter traditioneller Siedlungsformen im Latmos in einem Flächennutzungsplan zusätzliche Flächen für eine neue Bebauung in Richtung des ehemaligen Sommerdorfes von Kapıkırı ausgewiesen. kann somit eine bestandsverträglichere Entwicklung des Dorfes erfolgen. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Aus einer Ansammlung kleinerer einfacher Hütten entstand nördlich der historischen Agora das Dorf Kapıkırı (Abb.und Lebensformen eines Dorfes auf dem Gebiet einer antiken Stadt. die Planung zum Schutz von Herakleia im Einklang mit den Interessen der Bevölkerung von Kapıkırı umzusetzen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Die Koexistenz von antiker Stadt und späterer türkischer Wiederbesiedlung wurde bereits früh als Problem erkannt und bewertet. FAKULTÄT VI.4 Haus in Kapıkırı Ende des 19. Weitere Flächen könnten nur unter Verlust wichtiger antiker Bausubstanz erschlossen werden. ohne die antike Stadt zu zerstören. Lâle Aytaman. MAIL: msd@tu-berlin. Nach einer Begutachtung der antiken Stätten und Beschreibung ihrer Bedrohung durch neue Bebauung wurden zunächst die Fragen beantwortet. SEKR.3 Denkmalpflegerischer Bindungsplan Kapıkırı – Herakleia Einteilung in Schutzzonen Abb. als auch Denkmalbereiche wurden in unterschiedliche Schutzzonen eingeteilt (Abb.ABGESCHLOSSENE DISSERTATIONEN KAPIKIRI – HERAKLEIA AM LATMOS IN KARIEN. Nach zuvor definierten Gestaltungsvorschlägen können in einigen an das Dorf direkt angrenzenden Gebieten und im eigentlichen Dorfzentrum selbst weitere Bautätigkeiten zugelassen werden.1 Das türkische Dorf Kapıkırı am Bafa-See Abb. sind zunehmend durch An. Abb. Durch eine Befragung im Dorf konnte aus den Bedürfnissen der Bevölkerung ein zu erwartender Baubedarf für die nächsten Jahre ermittelt und auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse eine Prognose zur zukünftigen Entwicklung des Dorfes gestellt werden. hätte das Projekt sicherlich Pilotcharakter für Orte mit ähnlicher Problemstellung. Jahrhunderts Vor weit mehr als 200 Jahren kam es zur Wiederbesiedlung der im westlichen Kleinasien gelegenen antiken Stadt Herakleia am Latmos in osmanisch türkischer Zeit. wie nun die Bewohner von Kapıkırı in Herakleia leben können. wurde in einem Dorfentwicklungsplan eine Regelung für künftige Bautätigkeiten innerhalb der antiken Stadt vorgeschlagen. was schützenswert ist und wo besondere Schutzanforderungen nötig sind. eingebettet in ihre nicht minder wichtige Umgebung. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. vertreten durch die Leiterin des Herakleia-Projekts Frau Dr.und Baugeschichte hervorgehoben. JUNI 152. DOROTHÉE SACK. Mit der seit ca. WESTTÜRKEI Zur Entwicklung von Raum. Sowohl bedeutende Einzeldenkmäler.5 Dorfentwicklungsplan Kapıkırı Albert Distelrath TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. A 58. 030-314-796 11. Um die Kernfrage zu lösen. Durch die Erforschung des türkischen Dorfes und dessen Architektur sowie durch Vergleiche mit der Entwicklung von Dörfern und deren Architektur im angrenzenden Latmos-Gebirge wurde auch der Wert der älteren türkischen Häuser traditioneller Bauweise in Kapıkırı bis ca. Anneliese PeschlowBindokat. innerhalb und außerhalb direkt westlich an die Stadt angrenzend. was zu einer Entlastung der Situation in Herakleia führt. In Anknüpfung an bekanntes Siedlungsverhalten kann eine alte Siedlungsform erneut aufgegriffen werden und zusätzlicher Wohnraum im benachbarten Umfeld zwischen dem Hauptdorf und dem aufgegebenen Sommerstandort geschaffen werden. Besonders Häuser. Um auch in Zukunft Chancen für eine künftige Dorfentwicklung zu ermöglichen. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.

10623 BERLIN. Luftbild von Nord 1935 (Architettura XI/1935).000 „Kolonistenfamilien“. mit der etablierten Seite der Traditionalisten zu brechen. sondern jede Familie für sich auf der von ihr zu bewirtschaftenden Parzelle. (1955). welche die Übel der Großstadt verteufelte und die Ländlichkeit heroisch verklärte. die aus Landesteilen mit starker Bevölkerungsdichte und hoher Arbeitslosigkeit umgesiedelt wurden. Trentasei anni dell’Opera Nazionale Combattenti. Anfang 1935 ((c)Foto Aerofototeca Nazionale-ICCD). ca. 64. Ziel war. Entsprechend der Ruralismuspropaganda wurden die neu geschaffenen Siedlungen daher nicht als Städte bezeichnet. Auf der anderen Seite hinderte ihn die Beibehaltung der wirtschaftlichen und in Teilen auch politischen Machtstrukturen daran. undatiert. DOROTHÉE SACK. Auf der einen Seite sympathisierte er mit den Ideen der aufstrebenden Modernisten. Luftbild von Südwest. FAKULTÄT I. 030-314-796 11.” ONC. Architekten und den obersten Regimekreisen geschuldet. wurden die Città nuove einer vergleichenden städtebaulichen und architekturhistorischen Analyse unterzogen. FAKULTÄT VI. dall’altro trovò adeguato corrispettivo nel maggiore attaccamento del contadino alla terra. die jungen Modernisten auf der einen Seite. TEL. 1939 ((c)Foto Aerofototeca Nazionale-ICCD). Sabaudia.2 Zur Versorgung und Administration der Kolonisten wurden sukzessive 18 Dörfer und die fünf Neustädte Littoria (1932). zum anderen waren sie aber selbst ein wichtiger Faktor. DR. Jh. die 1932-39 im Rahmen eines der umfangreichsten Landgewinnungsprojekte des faschistischen Regimes auf dem italienischen Festland entstanden sind. Luftbild von Nord. se da un lato portò una sensibile maggiore spesa. der Vielfalt an Architekten. Modernität und Traditionalität in ihren städtebaulichen und architektonischen Konzepten umzusetzen waren und sind die Città nuove ein direktes Abbild der italienischen Baukultur des Faschismus. ca. war die Diversität der Städte ein Ergebnis der faschistischen Architekturpolitik. Die enge Verflechtung dieser kleinen ländlichen Dienstleistungszentren mit der repräsentativen Staatsarchitektur des Regimes war dem Beziehungsgeflecht zwischen den Bauherren. sondern als Centri comunali agricoli (landwirtschaftlichen Versorgungszentren). Bearbeitung D. Zwischen 1927 und 39 wurden ca. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. zwischen 1937 und 1944 (Diana o. FACHGEBIET KUNSTGESCHICHTE STRASSE DES 17. höchst unterschiedliche Städtebau. ITALIEN. Mussolini selbst definierte mit seinem Versprechen „als Bauern werdet ihr näher an meinem Herzen sein“1 das Landleben als eine Lebensform. 1936 (Galeazzi 2004²). die schwer zu vereinbarenden Forderungen des Regimes nach Ländlichkeit. über die klassische Moderne bis zur Monumentalität des Neoklassizismus. Aprilia (1936-37) und Pomezia (1938-39) errichtet. INSTITUT FÜR GESCHICHTE UND KUNSTGESCHICHTE.-PROF.und Architekturkonzepte. ADRIAN VON BUTTLAR.-PROF. Luftbild. die aus der Ruralismuspolitik des Regimes geborene Idee des landwirtschaftlichen Gemeindezentrums als neue. UNIV.) Agro Pontino. worin diese Unterschiede begründet liegen und welcher Stellenwert den pontinischen Neustädten in der italienischen Architekturgeschichte zukommt.-ING. Luftbild. una soluzione ideale. 1950 (Archivio Centrale dello Stato (Latina). die Inhalte des Regimes am besten zum Ausdruck bringen zu können. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.ABGESCHLOSSENE DISSERTATIONEN DIE CITTÀ NUOVE DES AGRO PONTINO. der die Entwicklung der Debatte in entscheidenden Etappen mitgestaltete. antiurbane Siedlungsform städtebaulich wie auch architektonisch zu definieren. die propagierte Fortschrittlichkeit der „faschistischen Revolution“ durch die Architektur zu visualisieren. A 58. Um die Frage zu beantworten. questa. 840 km² Sumpfland trockengelegt und für die Landwirtschaft parzelliert. Beide Gruppierungen nahmen für sich in Anspruch. DR. Anschließend wurden die Städte in den Kontext der landesweiten Architekturentwicklung gestellt und ein eingehender Blick auf die Planungsumstände wie auch die beteiligten Persönlichkeiten geworfen. 1„Restando rurali resterete più vicini al mio cuore“. Daniela Spiegel TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Bewirtschaftet werden sollte die Ebene von über 3.und Künstlerszene in zwei große Lager aufgespalten. die primär administrative und repräsentative Funktionen erfüllen sollten. S. IM RAHMEN DER FASCHISTISCHEN STAATSARCHITEKTUR Die Dissertation beschäftigt sich mit fünf Neustadtgründungen. Sie boten ihm die Möglichkeit. Muratore: La Città italiana del Novecento: un patrimonio europeo. Die Bandbreite reicht vom traditionalistischen Repertoire des 19.24. Pontinia. Le Città di fondazione degli anni Trenta dall’Italia all’Oltremare. Mit all ihren Widersprüchen und Kontroversen. Diese fünf Gemeindezentren wurden aus demselben Grundgedanken entwickelt. zitiert nach G. Spiegel). Aprilia. Begleitet wurde die Urbarmachung von einer stadtfeindlich orientierten Propaganda. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Dieser Konkurrenz unter den Kunstströmungen begegnete Mussolini mit einer ambivalenten Haltung. MAIL: msd@tu-berlin. Littoria. um eine neue Kornkammer für Italien zu schaffen. che. Dementsprechend wurden die Bauern nicht in Dörfern angesiedelt. Anfang der 1930er Jahre war die italienische Architekten. ca. (2002). die es als guter Faschist anzustreben galt.de JAHRBUCH MSD 2007-09 19 .J. wie die Städte heute bezeichnet werden. Pomezia. S. 1919-1955. Pontinia (1934-35). ca. Wie die Arbeit zeigen konnte. in: Metafisica Costruita. 2“Fu. JUNI 152. Sabaudia (1933-34). obwohl sie nacheinander in einem Zeitraum von nur sieben Jahren errichtet wurden. „zur besseren Bindung des Bauern an die Scholle“. die alteingesessenen Traditionalisten auf der anderen. Geographischer Übersichtsplan. Die Unterschiedlichkeit der Città nuove ist das Ergebnis einer Wechselwirkung der treibenden Kräfte: zum einen zeigte der Verlauf der Staatsarchitekturdebatte Auswirkungen auf die Gestaltung der Neustädte. Dennoch zeigen die Città nuove. die versuchten. SEKR.

dient die Erforschung dieser Stadtmauern außerdem als methodisches Beispiel. 2-3).ABGESCHLOSSENE DISSERTATIONEN STADTBEFESTIGUNGEN IN AKARNANIEN.rwth-aachen. die Ferdinand Noack 1894. Abb. Noack) Judith Ley TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.-ING. die im Umgang mit Polygonalmauerwerk geschult war und schnell den Kragsteinbogen als Bauform zur Überspannung von Pforten und Toren nutzte (Abb. Entwicklungsphasen der befestigten Städte in Akarnanien (Schema J. +49-241-80-94787.und Fortifikationstechnik Durch die Untersuchung der beim Befestigungsbau verwendeten Bautechnik konnte gezeigt werden. Archiv DAI Berlin) Entwicklung der befestigten Städte Aufgrund der bauhistorischen Untersuchungen der Befestigungen konnte festgestellt werden. So besaßen bereits die archaischen Städte an der akarnanischen Küste eine Befestigungsmauer.und Bauteilkatalog systematisiert und durch eigene Bauaufmaße erweitert. FAKULTÄT VI. 3. 5. In klassischer Zeit sind auch die akarnanischen Binnenstädte mit einer Mauer umgeben worden. 1). Diese Entwicklung ist zum Beispiel an der binnenländischen Ackerbürgerstadt Koronta deutlich abzulesen (Abb.und Landbevölke- Abb. 1901 und 1906 in Akarnanien anfertigte. Im Hellenismus führten diese Kenntnisse zu eigenständigen architektonischen Lösungen. 7). um einzelne Städte zu belagern. Die Forschungsarbeit basiert auf einer Dokumentation. am Rand des antiken Griechenland und somit weit entfernt von dessen großen politischen Zentren. Aus den praktischen Erfahrungen mit dem lokalen harten und nur in Knollen brechenden Kalkstein entwickelten sie bereits in archaischer Zeit eine regionale Handwerkstradition. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. ley@baugeschichte. dass Akarnanien in seiner städtischen Entwicklung gegenüber anderen Regionen des Mutterlandes nicht zurückstand (Abb. DOROTHÉE SACK. die aufgrund der geologischen und klimatischen Verhältnisse im Nordwesten Griechenlands schon sehr früh Befestigungen vollständig aus Stein errichteten. Bau. Da feindliche Truppen somit fast ungehindert durch das Land ziehen konnten. um auf die weitgehend unbeachteten sozialen und konstruktiven Hintergründe des antiken Befestigungsbaus aufmerksam zu machen. 1. 52062 AACHEN. Dennoch existieren hier bis heute neunzehn sehr gut erhaltene antike Stadtbefestigungen. Abb. 2. Da Befestigungen in der antiken Bauforschung bisher vergleichsweise wenig bearbeitet wurden. zum Teil mehrfach erweitert und der Entwicklung der Fortifikationstechnik angepasst. dass die Akarnanen und ihre Nachbarn die ersten griechischen Stämme waren. 4. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. bildete das Bundesheer der Akarnanen neben den Stadtmauern die zweite Stütze der Landesverteidigung. Fast alle Stadtmauern wurden bis in den Hellenismus hinein. TEL. GRIECHENLAND Ein bauhistorischer Beitrag zur urbanen Entwicklungsgeschichte einer antiken Landschaft Hintergrund Die Landschaft Akarnanien liegt im Nordwesten des griechischen Festlandes. wahrscheinlich durch eine verstärkte Landflucht der akarnanischen Bevölkerung bedingt.de 20 JAHRBUCH MSD 2007-09 . So kamen die zusammengeschlossenen Poleis im Fall einer Belagerung der in der jeweiligen Befestigung eingeschlossenen Bevölkerung zu Hilfe. indem sie das feindliche Heer von außen angriffen. Blick von Osten auf die befestigte Akropolis von Koronta (Zeichnung F. SCHINKELSTR. Sie waren wichtige Schiffs. die in der vorliegenden Arbeit als kulturgeschichtliche Quellen zur Untersuchung der historischen und gesellschaftlichen Verhältnisse im antiken Akarnanien dienen. Bauphasen der Stadtbefestigung von Koronta (Verfasserin nach einer Planaufnahme von F. aber nur in Teilen publizierte. wie zum Beispiel der Erfindung einer der frühsten wenngleich unregelmäßigen Keilsteinbogenkonstruktionen in der Architektur (Abb. DR.-PROF. Diese Dokumentation wurde durch erneute Begehungen der Befestigungen in einem Befund. 7).und Handelsstationen am Seeweg zwischen dem Mutterland und den griechischen Kolonien in Unteritalien. Noack. LEHRSTUHL FÜR BAUGESCHICHTE. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE RWTH AACHEN. Die besondere Bedeutung der Stadtbefestigungen in Akarnanien begründet sich aus ihrer zentralen Funktion im Verteidigungssystem der Landschaft. 1. Sie wurden an strategisch wichtigen Orten errichtet und waren im Fall eines Angriffes die Zufluchtstätten für die Stadt. Mangels aussagekräftiger Überlieferungen in der antiken Literatur wissen wir über die kulturelle und urbane Entwicklung dieser Region nur wenig. Ley) rung einer Polis.

2000/2001. 6. So war es üblich. 99-119. Noack. Auf diese Weise war es möglich. Schwandner – K. 1994/5. deren Städte trotz ihrer eingeschränkten wirtschaftlichen Möglichkeiten ein hohes Maß an politischem Selbstbewusstsein zum Ausdruck brachten. Ley) Judith Ley TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Archiv DAI Berlin) Repräsentation Die Stadtbefestigungen hatten für die Akarnanen jedoch nicht nur einen funktionalen.). In diesen Abschnitten wurde das Mauerwerk besonders sorgfältig ausgeführt und der Wehrgang mit einem schmückenden Geisonband versehen. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. bis zum 4. 44. Veröffentlichungen der Verfasserin unter ihrem Mädchennamen: . Die Größe dieser lokalen Bauformen wurde im Hellenismus erweitert. Macht der Architektur – Architektur der Macht. Grundriss und Frontansicht des Zwingertores von Metropolis / Palaiomanina (Zeichnung F. • E. Typologie der Grundrisskonzeptionen der Stadttore in Akarnanien. 41-48. • F. Abb. Noack. Tagungsbericht – Breslau 2006 (2008) 100-106. • H. GRIECHENLAND Ein bauhistorischer Beitrag zur urbanen Entwicklungsgeschichte einer antiken Landschaft Da den Ackerbauerstädten nur geringe finanzielle Mittel für den Mauerbau zur Verfügung standen. Akarnanien. Noack. 6-7). Ley) dern auch eine eigenständige lokale Handwerksund Bautraditionen im Befestigungsbau ermitteln. waren sie gezwungen rationale und effektive Lösungen nicht nur für die Konstruktionsweisen. . TEL. DiskAB 8 (2004) 92-99. 80-83. Bericht über eine Reise in Aitolien und Akarnanien. DR. die Tore durch Türme. 298-316. wie die schräg durch die Kurtinen geführten Torgänge. Daneben traten für Akarnanien typische Formen auf. Aitolien und Akarnanien in der älteren griechischen Geschichte. 1941. sondern auch für die Bauformen der Befestigungen zu finden. Archiv DAI Berlin) und des Heiligen Tores von Palairos / Kechropoula (Zeichnung J. Zwischen Tradition und Fortschritt. Feldforschung in Stratos und Palairos. TU Berlin). Hans-Joachim Gehrke). •F . 7. Abb. GeoAnt 3/4. NüBlA 17. Rheidt (Hrsg. Akarnanische Stadtbefestigungen. 1. +49-241-80-94787. Die Dissertation wurde durch ein DFG-Stipendium des Graduiertenkollegs „Kunstgeschichte. Noack. Chr. wiederabgedruckt in Geographica Historica 3 (1984) 103-130.und Stadtbaugeschichte. AA 1897.ABGESCHLOSSENE DISSERTATIONEN STADTBEFESTIGUNGEN IN AKARNANIEN. • vgl. Noack. TU Berlin). Die in Akarnanien errichteten Stadtbefestigungen sind somit Zeugnis einer eigenständigen urbanen Kulturlandschaft. DOROTHÉE SACK. Kirsten. Bericht in der Archäologischen Gesellschaft vom März 1897. In klassischer Zeit entsprach die Bauweise der Wehrgänge. Eine Darstellung der Macht der Poleis. AA 1916. in: Koldewey-Gesellschaft. Das von einem Kragsteinbogen überspannte Zwingertor von Metropolis / Palaiomanina (Foto F.-PROF. Klio 76. Türme und Tore zunächst noch weitgehend der allgemein im griechischen Befestigungsbau gebräuchlichen Fortifikationstechnik.-L. HU Berlin) und Johannes Cramer (FG Bau. Bartel. Bericht auf der Wickelmannsitzung vom 9. 215-239. Archiv DAI Berlin) Ausgewählte Literatur • F.J. SCHINKELSTR. FAKULTÄT VI. son- Abb. 239-254. Neue Jahrbücher für antike und deutsche Bildung 1940. Projekt Die bauhistorischen Untersuchungen der Stadtbefestigungen in Akarnanien entstanden im Rahmen des Akarnanien-Projekts des griechischen Antikendienstes (Lazaros Kolonas) des Architekturreferates des DAI Berlin (Ernst-Ludwig Schwandner). Betreut wurde die Arbeit von den Professoren Dorothée Sack (FG Historische Bauforschung. ley@baugeschichte. des Winckelmann-Instituts der Humboldt Universität Berlin (Franziska Lang) und des Althistorischen Seminars der Universitäten Münster und Freiburg (Peter Funke. Bartel. Kirsten. 5. Das von einem Keilsteinbogen überspannte sogenannte Heilige Tor von Palairos / Kechropoula (Foto F. Lang. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE RWTH AACHEN. Jh. ohne die Sicherheit des Tores maßgeblich zu gefährden. ohne Maßstab (Schema J. sondern auch einen repräsentativen Wert. Die kulturelle und politische Entwicklung Akarnaniens vom 6. sowie kleine Korridortore. Schwandner.de JAHRBUCH MSD 2007-09 21 . 52062 AACHEN. da durch die Errichtung besonders langer Korridore der Bau von Türmen oder Höfen vermieden werden konnte (Abb. Ernst-Ludwig Schwandner (Winckelmann-Institut. • E. Bauforschung und Denkmalpflege“ gefördert.. v. Dezember 1916.-ING. 4. Durch die Untersuchung der Stadtmauern ließ sich somit nicht nur die historische und kulturelle Entwicklung der akarnanischen Städte aufzeigen. LEHRSTUHL FÜR BAUGESCHICHTE. Regionale Charakteristika antiker griechischer Stadtbefestigungen in Akarnanien. Höfe oder Zwinger zu schützen (Abb. Veränderungen des Siedlungsbildes in Akarnanien von der klassisch-hellenistischen zur römischen Zeit. 6-7). in: E.J. Gehrke. Trotz der wirtschaftlichen Einschränkungen gestalteten sie daher die Mauern vor allem bei den Haupttoren besonders aus. das Bauvolumen und die Baukosten zu senken. AA 56. Abb.-J. • E. 8-22.rwth-aachen. die unbekannte Landschaft Griechenlands. 1994.-L.

Beirut and Tours. DOROTHÉE SACK. Bayt Dagher. Caravan Books. its outside walls were covered with stone cladding. thus. Beyrouth. Akram.reflects the mutation of familial and social structures. 379-380.de 22 JAHRBUCH MSD 2007-09 . renovations…) according to current occurring ‘modernities’. and what is the significance of these changes on the architectural and social levels? For this purpose. A cistern to the south corner of the house is supplied with water by the irrigation network of the village. The research is motorized by the question: how did the extensions and metamorphoses of traditional domestic architecture in Mount Lebanon evolve in this period. Une Architecture Bourgeoise du Levant. THE TRANSFORMATION OF A VERNACULAR HOUSE Bayt Dagher – From “Peasant” to “Modern” House The objective of this poster is to present a sample of one of the surveyed case studies used as primary sources in the doctorate research project entitled: ‘Tradition Revisited. 4 Khater. FAKULTÄT VI. a window in the SW wall of the house was closed. current situation. Beirut. Building archaeology is the core of the method. The 2nd phase was the addition of a steeped roof kitchen (to collect rain water in the cistern). 2004. Footnotes 1 The aforementioned date marks politically the switch form Ottoman rule to French Mandate and afterwards independence (1946). nomadic tent.(because of the industrially cut wooden beams) at the end of the 19th century.). 2003. pp. Youssef Khoury TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. having a one multipurpose space for all the living activities (except cooking and toilet) to a house influenced by the ‘central hall’ model with several spaces each having a function. The house might have been built . and both covered with a red tiled wooden roof. court house. Paris. Lebanon.). plan of functions. 18901914. Une Architecture Bourgeoise du Levant. having a 75cm thick limestone squared masonry. which end gives to the new dar which has a three arches bay window with a longitudinal balcony. ++49-30-314-796 11. Probably in the 1940s or 1950s (not before the modern infrastructure was provided) a structure serving as toilet (phase 5) was annexed to the living room next to the kitchen. The house keeps on being updated (subdivisions. in Davie (Ed. Bayt Dagher. The compacted earth roof of the elementary house and the living room was covered in the 1960s with a reinforced concrete layer.). or designed). annexes. view from the North.371-393. L‘Habitation au Liban. in ARNAUD Jean-Luc (Ed. 2007. LEBANON. an architectural field survey is conducted gathering case studies from different locations in the rural and suburban space in Mount Lebanon. Les Cahiers du CERMOC 16. the Dwelling in Lebanon. 2007. elementary house (previously called peasant and rectangular house). SEKR.11-17: the shepherd’s shelter. and the ‘informal interview’ with the owner. the Central Hall House and the Construction of a Rural Middle Class in Lebanon. DARLES. La Maison Beyrouthine aux Trois Arcs. Grand-Beyrouth. p. troglodyte. p. and was renovated along with the renovation and decoration works that the owner carried out in 2004 on the whole house. JUNI 152. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. pp. Transformation of the house in six phases. Jean-Luc. URBAMA. Jaqcues. the Lebanese House during the 18th and 19thcenturies. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Michael. Entrance. Avignon. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Ragette (1980). DR. 1997. In the current example we are witnessing the transformation from an elementary house to a house influenced by the central hall type. Grand-Beyrouth. According to the survey conducted summer 2007.137.PROMOTIONSVORHABEN GHADIR. current use) was built to the SW side of the house and the NW side of the kitchen. on its NE side was the entrance door.). the 1st phase of construction of the house is a flat roof rectangular2 structure of one space. in Davie (Ed. Architecture in Lebanon.-PROF. Iwan house.and perception of space and home . Beirut and Tours. Manuel pour l’entretien et la réhabilitation de l’Architecture Traditionnelle Libanaise. since other sources about the subject are relatively scarce. built with concrete jointed stone masonry and covered with a concrete water tank. Building Class: Emigration. New York. 1997. The change . one of the four villages constituting the town Jounieh on the coast between Beirut and Tripoli. DAVIE (Ed. concurring with the known typologies and dates of construction. Ghadir. Another concrete masonry toilet was built in the 1990s (phase 6). CORPUS LEVANT. Geuthner.or renovated . TEL. and Corpus Levant (2004). KHATER. RAGETTE.) (2003) p. Bayt Dagher. 10623 BERLIN.-ING. 1980. it consists of a large living room (dar) and a bedroom. 2 For more information about the typologies see Liger-Belair and Kalayn (1966). while the rest of the bedrooms share a common bathroom. The latter reference specifies p. Beyrouth. Types architecturaux et marché foncier dans le Metn durant les trente dernières années. Lebanon. Bayt Dagher is located in Ghadir. and triple arch house (preferably called central hall house). A 58. 2000. from a ‘peasant’4 house. Les Cahiers du CERMOC 16. a living room (phase 3. 2003. 80cm). Additions and interventions on Vernacular and Traditional Domestic Architecture in Mount Lebanon from the 1920s1 until Today’. MAIL: msd@tu-berlin. a new way of life. LIGER-BELAIR. Riwaq house. Ecole d’Avignon.) (2003). Ghadir. both built on the terrace. 2008. covering all the types of traditional vernacular domestic architecture and their additions and extensions (be it pre-industrial. view from the East. URBAMA. The house underwent developments through time. 3 Most of the currently built apartment buildings have a ‘master bedroom’ with its own bathroom and dressing. 35cm. The 4th phase was built between 1900 and 1920 according to its building technology. Ghadir. See Darles in Arnaud (1997). It is resting on a stone base and having a terrace to its NW side covering a barrel vaulted ground floor (wall thickness ca. 2007. but does not have the central distributing function of a dar. annexed to the SW of the 3rd phase bedroom. modern vernacular. making a master bedroom3 for the newly married son. and its roof with red tiles. in DAVIE Michael (Ed. and a new emerging class. and technologically the introduction of new industrial construction materials coming with the wider opening of the country to the world economy.121-151. Beirut. The thickness of the masonry of those phases is ca. Friedrich. The entrance door was closed and was substituted by a new one giving access to a corridor on the SE side of the original rectangular house.372 Bibliography ARNAUD (Ed. La Maison Beyrouthine aux Trois Arcs. 5 Khater. The toilet was then refurbished. Christian. STRASSE DES 17. symbol of a local ‘modernity’5.

: Das Handwerk schaltet sich ein. Eine Wanderausstellung.: Die Krefelder Abteilung der Ausstellung .. Balkonen und Fenstern und den anschließenden weißen Verputz wurde die Bausprache des Historismus getilgt. FAKULTÄT VI.und Umbauten sowie ein egalitärer Anstrich erzeugten die erwünschte Vereinheitlichung einer ganzen Straßenfront.: „Die schöne Stadt“. Anja Wiese TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 9.a. gezielter Rückbau von An. Anhand der Propagandamethodik anderer Ausstellungen der Zeit.IHRE ENTSCHANDELUNG UND GESTALTUNG“ Eine Propagandaschau zur „Baubereinigung“ im Nationalsozialismus .: Bauwerk und Umgebung. 99.. 7 Litzmannstadt (Lodz). Die Analyse wird auf einem profunden Quellen.Die schöne Stadt. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.Potsdam ist Vorbild. Aussagen über Umfang und Auswirkungen der Propagandaausstellung zu treffen. Langgasse 72. 2. links vor. 3. 8 Bangert. Jahrhunderts. wird es möglich sein. Januar 1939. erb. Bereits ab Beginn der 40er Jahre wurden die Planungen für die Nachkriegszeit zunehmend schematischer. Anmerkung: 1 Lindner.. S. W. 63. 93). Da konkrete Baubereinigungen für die Ausrichtung der „Lehrschau“ in jeder Stadt verlangt wurden. Wohngebäude von 1890 mit Autowerkstatt und Zapfsäule. Bereits im Juni 1940 startete „Die schöne Stadt“ in den eroberten Gebieten im Osten und wanderte anschließend auch nach Lothringen.-ING. (1938) Nr. wurden die verfemten Schaubilder noch mit schwarzen Punkten „gebrandmarkt“1. wurden sie mittels der bekannten Methode von BeispielGegenbeispiel belehrt. die Vereinheitlichung der Geschosshöhe ungeachtet des historischen Befundes. „Entartete“ Architektur? Um den Fachbesuchern das Vorgehen des „Entschandelns“ zu verdeutlichen. 8 Krefeld. 10./8. Praxis der „Entschandelung“ „Die schöne Stadt“ auf Wandertour Um die regen Nachfragen der Stadtverwaltungen zu erfüllen. Altbestand und Neubauplanung klaffen hier weit auseinander. Das geplante Forschungsvorhaben umfasst zunächst eine Rekonstruktion der Ausstellungsinhalte. des Jugendstils und auffälliger Reklameschilder.PROMOTIONSVORHABEN „DIE SCHÖNE STADT . Aufgrund der Datenerhebung kann dann ebenfalls der offensichtliche Wandel des Gestaltungsziels bei „Entschandelungsaktionen“ analysiert werden. 030-314-796 11 JAHRBUCH MSD 2007-09 23 . 293. Jg. 3. „Bestand und Aufbauplan für die Adolf-Hitler-Straße“. Wohngebäude mit Ladenzone. JUNI 152. Berlin 1940.Die schöne Stadt . S. In: Potsdamer Tageszeitung vom 7. Zeitungsartikel und baurechtlicher Bestimmungen sowie auf der Bauforschung an ausgewählten Objekten basieren..-PROF. 10 Anon. der Auswertung zeitgenössischer Fachaufsätze. 9 Lindner. Formprobleme des Bauens in Landschaft. Stadtverwaltung und Deutscher Heimatbund hatten in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gewerken die Baubereinigung eines Straßenzuges nach nationalsozialistischen Vorstellungen organisiert und anschließend markante Beispiele aus mehreren Städten als „Lehrschau“ zusammengestellt. 3 Potsdam. 96). In: Die Kulturverwaltung 2.Forschungsvorhaben 1 Ausschnitt aus einem Zustandsplan von Hausfassaden in der Stralsunder Altstadt mit diffamierenden Schriftbändern. SEKR. Damit auch Laien die Beispiele zu unterscheiden vermochten. 4. Rep. 4. 1-9“. 254. den Fototafeln des Deutschen Heimatbundes und dem Doppelmodell der Braunschweiger Altstadtsanierung. DR. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE STRASSE DES 17. der auf strikte Einordnung in die ältere Giebelreihung abzielte. die der Potsdamer Bürgermeister ab 1934 für einzelne Häuser seiner Stadt anordnete. lief die Wanderschau in drei nahezu identischen Ausfertigungen parallel durch das „Deutsche Reich“ und wurde allein bis September 1939 in über 60 Städten gezeigt. rechts die Fassade nach dem Umbau von 1934. gezeigt auf der Tour durch den Gau Düsseldorf im Oktober 1941.. ins Elsass und bis Prag und Brünn. 7 Stadtarchiv Stralsund. Nordseite. A 58. DOROTHÉE SACK.und Archivstudium. ihre Entschandelung und Gestaltung‘. TEL. wobei die Bildpaare oder Modelle zusätzlich mit polemischen Texten versehen waren. Charakteristisch für „Entschandelungen“ war u.: Die Semlower Straße in Stralsund. 5 Potsdam.: Die Wanderausstellung . gezeigt auf der Tour durch den Gau Wartheland im Oktober 1940. neue Werbung und eine helle Farbgebung sind typische Maßnahmen. 5 Fotoalbum: „Entrümpelung der Stadt Potsdam“.. 6 Lindner. 10623 BERLIN. Jg.: Entschandelung . 9. 3. 11 „Die schöne Stadt“ auf Station im Berliner Bau. links vor. W. 11 Anon. wie der „Entarteten Kunst“. In: Heimatleben 2. Ein Ziel der Arbeit wird die Erforschung dieser Ausstellungsstationen sein und somit erstmals auch die Bedingungen in den besetzten Gebieten bis 1944 berücksichtigen. Zur Neugestaltung gehörte eine dezente Farbgebung und die Verzierung mit „nationalsozialistischen Sinnzeichen“. A. Tübingen 1964. 2. Forschungsthema Im Juli 1938 startete in der Stadt Stralsund eine Wanderausstellung mit dem Titel „Die schöne Stadt . 2. 27. 1938. Rückbau von Eckeingängen.und Verkehrsmuseum im Januar 1939 mit den Aufbauplänen für die Semlower Straße in Stralsund. (1941) H. rechts nach den Umbauten 1935 (heute Berliner Str.ihre Entschandelung und Gestaltung‘. (1939) H. 24/3033 a. Übereinstimmungen in politischer und ideologischer Hinsicht herausgearbeitet werden. „Bestand und Aufbauplan für die Adolf-Hitler-Straße Nr. der Rückbau von Schaufenstern. erstellt 1938. Dorf und Stadt. die Entfernung von Bauschmuck des 19. Gleiche Gebäudehöhe. Durch das Entfernen von Bauschmuck an Gaupen. W. Jg..ihre Entschandelung und Gestaltung“. Gesimsen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. In: Die Heimat 20. W.-Ebert-Str. sollen Unterschiede bzw. S. S. rechts nach den Umbauten 1936 (heute Fr. 6 Danzig. 2. Bd. S. Entschandelung und Gestaltung. um 1800. In: Form und Farbe (1939) H. fol. Abbildungen: 1 Dorn. 249. Farbtafel. Ein durch den Kriegsausbruch bedingter Stopp dauerte lediglich acht Monate. links die Gestaltung aus der Zeit des Jugendstils.

Kooperation mit Prof. Sc.-Ing.A. Prof. Arch.Bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen Dr. Michael Meinecke (†).-Ing. .Archäologie: Ute Schwertheim M. London) und dem Orient-Institut der DMG Beirut.Nachbegehung der Surveys.A. Archäologie und Prospektionen im Umland von Resafa – Die Residenz des Kalifen Hisham b. Prof. Dorothée Sack und Dr.Geologie – Steinbrüche: Dr. Tobias Horn M. Dr-Ing. Isabelle Frase.Bauforschung zur Klärung ihrer Entstehung und ihrer Veränderungen.-Ing. iur.-Ing.-Ing. Prof.-Ing.A. Dr.-Ing. Sachsen-Anhalt. Nord-Syrien. Volker Leppin. Fachrichtung Physische Geographie. Dipl..-Ing. FG Photogrammetrie und Fernerkundung der TU München . Martin Gussone .A. Dr.Sc. Prof. Prof. (FH) Antonia Brauchle M. habil.-Ing.-Ing. Dorothée Sack. Dr. Johannes Uhl. Hans Heister. Günther Hell. Elgin von Gaisberg. Dr. Friederike Fless. Dipl. Gudrun Krämer (FU Berlin). Dietmar Kurapkat Teilprojekt 2. Martin Klessing . Dr.-Ing. Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) Wittenberg. cand. Dorothée Sack. MLU Halle-Wittenberg. Kooperation mit Dr. Dorothée Sack. Prof.-Ing. Direktor a. seit 1996 Die früh-abbasidische Stadt und die Residenz des Kalifen Harun ar-Rashid. Dipl. Karla Börner. Dr. Dipl. gefördert durch die DFG. RWTH Aachen.D.-Ing. Vorgängerprojekte 1983-2005. Akad. Frithjof Berger. Touristische Erschließung – Site Management Dr. Jean-Claude Bessac. seit 2006 Pilgerstadt und Kalifenresidenz – intra und extra muros Gesamtleitung: Prof.Bauhistorische Untersuchungen: Dr. Dorothée Sack.A. Prof. Dipl. Dr.. Dipl. Institut für Geodäsie.Historische Bauforschung: Jürgen Giese M. Prof.-Ing. Tripoli.-Ing. Dr. Prof. Dipl.-Ing. Dipl. Leonhard Helten. Univ. M. Isabelle Frase. Tobias Horn M. Kooperation mit dem Institut für Orient. Dipl. Ulrike Siegel . Dr. Nord-Syrien.. Dorothée Sack. Ehrenhofflügel (Küchenflügel). Martina Müller-Wiener. Dorothée Sack. Berlin-Charlottenburg. FU Berlin . Die Stadtmauer von Resafa .D.-Ing.-ing. Dipl.Geodäsie.. Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte der Universität Bonn Teilprojekt 3.A.Bearbeitung der Keramik und Kleinfunde. Juren Meister. Ulrike Siegel. seit 2008 . MLU Halle-Wittenberg. Silke Müth-Herda. Wolfram Hoepfner.Sc.-Ing (FH) Ingo Eilers. seit 2004 . Dr. Klaus Dierks . Prof. Dr.-Ing. Christian Sassmannshausen M. Dipl. Schloss Charlottenburg.-Ing. Kooperation mit FU Berlin. Vorbereitende Untersuchungen und Planung von Konsolidierungs. Dr. Wolfgang Liebl. FU Berlin .-Ing. Das ernestinische Wittenberg: Die Universität und die Stadt 1486-1547. Martin Gussone .LAUFENDE PROJEKTE Verzeichnis der Forschungsprojekte des FG Historische Bauforschung Resafa. Hans-Georg Stephan. Dipl. Mitarbeit cand. Society for Messenian Archaeological Studies. FSU Jena . seit 2005 . Leitung: Prof.Rekonstruktion der historischen Wasserwirtschaft und der Paläoumwelt. Brian Beckers. Erstellung einer Archäologischen Karte mit Zeitschichtenplänen zur Geschichte und Entwicklung der Stadt Resafa und ihres Umlands Prof. seit 2007 Akteure und ihre Lebenswelten: die Transformation der Stadt Tripoli (Libanon) während des „langen“ 19.. Jh. MLU Halle-Wittenberg. München. Kooperation mit Dr. Abd al-Malik Integriert in das Exzellenz-Cluster 246 TOPOI. Ulrike Wulf-Rheidt (Deutschen Archäologischen Institut Berlin). RWTH Aachen . Auswertung und Bearbeitung der Prospektionsdaten. Enno Bünz.Topographie – Geschichtswissenschaft: Dr. M. Leucorea Wittenberg (Landesprojekt des Landes Sachsen-Anhalt).Leitung.Untersuchung der Siedlungsstrukturen und baulichen Anlagen: Dipl.. Elgin von Gaisberg.-Ing.-Ing. Prof. Ende 8.-Ing. Kooperation mit dem Deutschen Archäologischen Institut Berlin-Damaskus und der Direction Générale des Antiquités et des Musées de la Syrie (DGAMS). Catharine Hof Teilprojekt 4.und Restaurierungsmaßnahmen Leitung: Prof. Dipl. Die Stadtmauer. Dipl. Universität Leipzig. Prof.Bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen am östl. .-Ing. Dipl. Dr.Präzisionsmessungen und terrestrisches Laserscanning am Zentralbau: Prof.-Ing. Dr. Dr.-Ing. Stefan Weber (Agha Khan University.. (FH) Antonia Brauchle M. Prof. Elgin von Gaisberg. Dr. gefördert durch die Fritz Thyssen-Stiftung. Griechenland. Dr. Anne Mollenhauer. Universität Bamberg. Kooperation mit der Universität der Bundeswehr. TU Berlin.Vorbereitende Untersuchungen für eine Teil-Anastilosis am Zentralbau: Axel Schuhmann M.. Dr.-Ing. Dr. Jahrhunderts Dipl. Dipl. (FH) Antonia Brauchle M. Damaskus/Raqqa Teilprojekt 1. 24 JAHRBUCH MSD 2007-09 .-Ing.Planung und Umsetzung von Sicherungsmaßnahmen an der Basilika A. Dipl. CNRS Lattes .und Asienwissenschaften.-Ing. Manfred Stephani.-Ing.-Ing.-Ing.-Joachim Waschke. Kooperation mit Dr. Martina Müller-Wiener. Arch. Dorothée Sack.-Ing. Messene. Dorothée Sack. des. Dipl.-Ing. beide FU Berlin.-Ing. Direktor a. Prof. seit 2004 . Heiner Lück. Manfred Stephani. Christoph Konrad M.-Ing. Martin Gussone. Dipl.Sc. Dr. Libanon.Sc.Archäologische Sondagen in ausgewählten Fundpunkten. PD Dr. Akad. Armin Sternberg. Ernst. Christian Aberndschein. Chafiq Hamzé. M. Hochschule Wirtschaft und Technik Karlsruhe.A. CNRS Lattes. Martin Gussone ...-Geogr. FG Photogrammetrie und Fernerkundung der TU München.-Prof. Judith Ley. Schloss Schönhausen. Youssef Khoury ar-Raqqa/ar-Rafiqa.-Ing.-Ing. FU Berlin Prof. Vorgängerprojekte 1982-1995. TU Berlin. Catharine Hof. Dipl.-Dr.Sc. Prof. Ibrahim Salman Teilprojekt 5.-ing. Dr. gefördert durch die DFG. seit 2007 Dr. Dr. Prof. Brigitta Schütt. Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) Berlin-Niederschönhausen. Dorothée Sack . Dr. Dr.Untersuchungen zur Standsicherheit der Basilika A./Anfang 9. Dr.

LAUFENDE PROJEKTE JAHRBUCH MSD 2007-09 25 .

Lukas Böwe/beide Berlin). TP 3 ‚Die Stadtmauer’. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. die ursprünglich für Herbst 2009 geplanten Sicherungsmaßnahmen an der Basilika A bereits 2008 durchzuführen. Nach Absprache mit der DGAMS sollen im kommenden Jahr auch wieder archäologische Feldforschungen durchgeführt werden. Martin Gussone/ TU Berlin). JUNI 152. April und eine Herbstkampagne vom 26.und Restaurierungsmaßnahmen’ wurden Maßnahmen zum Unterhalt im Depot in Turm 49 der Stadtmauer vorgenommen. Die Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung beinhaltet nicht nur einen Ausbildungseffekt. standen in diesem Jahr die Überprüfung der Bauaufnahme aus den 1950er Jahren und eine steingerechte Dokumentation der bisher nicht in den Plänen verzeichneten Bauteile im Vordergrund der Betrachtung(Axel Schuhmann/ Berlin.de TP 5. Im Teilprojekt 5 „Site Management“ (Anne Mollenhauer/Berlin. Im Teilprojekt 4 ‚Konsolidierungs. Dorothée Sack. sind drei zur Produktion an die DGAMS weitergegeben worden. Armin Sternberg/alle München) und die bauarchäologischen Untersuchungen fortgesetzt. die in den vorherigen Kampagnen noch nicht gezeichnet worden waren (Dunja Henker/Frankfurt). TP 4. Zusätzlich wurde begonnen. in dem die Rekonstruktion der historischen Umweltbedingungen und Fragen der Wasserwirtschaft ein besonderes Gewicht haben (Brian Beckers/Berlin. Tobias Horn/ beide Berlin. Die Planung der Herstellung eines Besucherweges ist ebenfalls abgeschlossen und kann realisiert werden. SEKR. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. bei dem im Herbst 2007 die dort ausgeführten Arbeiten zur touristischen Erschließung im Hinblick auf eine einheitliche Gestaltung der syrischen Ausgrabungsplätze recherchiert worden waren (Anne Mollenhauer/Berlin. Christoph Konrad/Bonn). Konrad 2008). da für die Deckung dieser unvorhergesehenen Kosten der Präsident des DAI Mittel zur Verfügung stellte. Basilika A (I. um die Entwicklung des Dorfes zu dokumentieren (Martin Gussone. Für das Teilprojekt 3 „Die Stadtmauer“ konnte die Neuaufnahme der Stadtmauer mit dem Abschluss der Grundrissvermessung einen ersten Zwischenstand erreichen (Catharine Hof/Berlin). Basilika B (M. Die Bearbeitung der Stucke (Christoph Konrad/Bonn) sowie der Keramik und Kleinfunde (Martina MüllerWiener/Universität Bonn) wurde fortgesetzt. TP 4 ‚Vorbereitung. Gussone 2008). TP 1. Stadtmauer (M. Im Rahmen des von der Fritz Thyssen-Stiftung finanzierten Teilprojekts 2 „Archäologie und Prospektionen“ wurde im östlichen Bereich des Umlands von Resafa eine Nachbegehung der früheren Surveys unternommen. dass es gedruckt werden kann. Erste Begehungen innerhalb der archäologischen Schutzzone und Erkundigungen zum weiteren Wassereinzugssystem wurden durchgeführt. Frase 2008). September in Resafa durchgeführten Workshop. Youssef Khoury/ Beirut-Berlin). TP 3. Von den 12 Informationstafeln. Chafiq Hamzé/Suweida). Khan (M.-ING. Im Frühjahr wurde im Teilprojekt 2 ‚Archäologie und Prospektionen’ die in den Jahren 2006 und 2007 aufgefundenen Stucke (Christoph Konrad/Bonn) sowie die Fundkomplexe der Keramik aufgearbeitet. Oktober durchgeführt. TEL. In der Herbstkampagne 2008 wurden diese temporären Konstruktionen in Absprache mit der DGAMS umgesetzt (Isabelle Frase. Es war ein besonderes Anliegen. Weiterhin wurde die Planung für die Herrichtung des Besucherweges sowie einer Probetafel für die Information der Besucher vorgelegt und mit der syrischen Antikendirektion abgestimmt. Ibrahim Salman/Tartus-Berlin). Martin Gussone TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Auf Wunsch der syrischen Antikendirektion (DGAMS/Damaskus) konzentrierten sich die Arbeiten in diesem Jahr auf die Teilprojekte 4 und 5. Diese sollen nach ihrer Herstellung im Gelände erprobt und auf ihre Nachhaltigkeit und Akzeptanz getestet werden. 26 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Gleichzeitig wurde das Gelände zwischen der Stadtmauer und der modernen Umgebungsstraße neu aufgenommen und ein Digitales Geländemodell erstellt (Günter Hell. Die Arbeiten in Resafa waren in diesem Jahr im Wesentlichen von den neuerlich geforderten Konsolidierungsmaßnahmen an der Basilika A bestimmt.-PROF. Die Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen war nur möglich. Anne Mollenhauer. Die dabei ausgeführten Konstruktionen wurden so gewählt. an dem neben den deutschen Teilnehmern der Kampagne auch Vertreter des DGAMS aus Damaskus und Raqqa beteiligt waren. In Gesprächen mit den in Resafa lebenden Familien werden Aussagen zur Familienstruktur. 030-314-796 11. Manfred Stephani. Planung und Ausführung von Konsolidierungs.und der Herbstkampagne auf Grundlage der 2002 und 2006 durchgeführten Präzisionsmessungen (Leitung Hans Heister/München) und des 2007/2008 erstellten statischen Gutachtens zur Standsicherheit des Basilika A (Klaus Dierks/Berlin) ein Konzept für temporäre Konstruktionen als Bockgerüste aus Nadelholz zur Sicherung für drei besonders gefährdeter Bereiche erarbeitet (Isabelle Frase. Eine Ergänzung der ‚Archäologischen Karte’ stellen Recherchen zur Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner dar. MAIL: msd@tu-berlin. Die Arbeiten im Teilprojekt 4 wurden zudem auf den Zentralbau ausgeweitet. TP 2 ‚Archäologie und Prospektionen im Umland von Resafa’. wobei die Bearbeiter zum Teil in mehreren Teilprojekten zusammenarbeiten. Djebel Bishri (Ch. um zu prüfen. Frithjof Berger/Rastatt). In all diesen Teilprojekten wird in weiteren ‚Unterprojekten’ spezifischen Fragestellungen nachgegangen. TP 2. Wolfgang Liebl. SYRIEN. März bis 9. Gussone 2008). Gussone 2008). A 58. Youssef Khoury/Beirut-Berlin) sind die Vorbereitungen und Absprachen für ein Faltblatt zur Information der Besucher der Ruine soweit fortgeschritten. Daher wurde zwischen der Frühjahrs. Ein Ausschnitt der Ergebnisse der beiden Kampagnen wird in Kurzform auf den folgenden Seiten vorgestellt. Christian Abendschein. FAKULTÄT VI. ob eine feinere zeitliche Differenzierung der Lesefunde möglich ist und weitere Aussagen zur Siedlungsgeschichte von Resafa zulässt (Martina Müller-Wiener/Universität Bonn. PILGERSTADT UND KALIFENRESIDENZ Die Weiterentwicklung der 5 Teilprojekte im Jahr 2008 – intra und extra muros Im Jahr 2008 wurden in Resafa eine Frühjahrskampagne vom 15. wobei alle fünf Teilprojekte: TP 1 ‚Archäologische Karte’. sondern befördert auch durch die Identifikation mit ‚ihrer Baustelle‘ die Akzeptanz und Nachhaltigkeit der archäologischen Arbeiten und der Schutzmaßnahmen an den Ruinen. Johannes Uhl/alle Karlsruhe). DOROTHÉE SACK. August bis zum 5. DR. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. STRASSE DES 17. die in Resafa aufgestellt werden sollen. Durch die Integration des ResafaProjekts in das Exzellenz-Cluster 246 TOPOI konnte das Teilprojekt 2 zusätzlich um ein TandemProjekt zwischen Archäologie und Geographie erweitert werden. Bei einem am 3. die Plangrundlagen und Messnetze intra und extra muros abzugleichen (Martin Gussone/TU Berlin). Für das Teilprojekt 5 ‚Site Management’ wurde der Report über den Besuch anderer archäologischer Stätten in Syrien an die DGAMS übergeben.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. dem Wirtschaftsgefüge und sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen festgehalten. 10623 BERLIN. Nach der im letzten Jahr begonnenen Bauforschung und Schadenskartierung am Nordostturm des Zentralbaus (Tobias Horn.und Restaurierungsmaßnahmen’ und TP 5 ‚Site Management’ bearbeitet wurden (Gesamtleitung Dorothée Sack/TU Berlin). Hier wurde zur Vorbereitung der von syrischer Seite gewünschten partiellen Anastilosis eine präzise dreidimensionale Gebäudedokumentation mittels terrestrischem Laserscanning durchgeführt (Hans Heister. dass sie mit einheimischen Arbeitern und mit vor Ort verfügbaren Materialien zu realisieren waren. Dorothée Sack). Erste Schritte waren eine Bestandsaufnahme der Dorfbebauung und Beobachtungen zur Bauweise der Häuser und ihrer Nutzungen. wurde das Konzept der temporären Konstruktionen diskutiert und erste Überlegungen für eine dauerhafte Sicherung der Basilika A vorgestellt (Martin Klessing/ Karlsruhe-Berlin. Ingo Eilers/beide Berlin). Für Teilprojekt 1 ‚Archäologische Karte’ wurden für die Basilika B und D die jeweiligen Forschungsstände aufbereitet (Dietmar Kurapkat/TU Berlin).

93–120. 1992. Basilika B. die einen archäologischen Nachweis für Vorgängerbauten erbrachten. Es muss davon ausgegangen werden. JUNI 152. 3 Gunnar Brands. dass sie nicht wieder hergestellt. Siehe hier S. Nachdem die aufgegebenen Teile der Basilika abgetragen waren. sondern aufgegeben wurde. von den Anfängen als flavische Militärstation. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Forschungen. dessen Inschrift die Datierung des Baus auf eine völlig neue Basis stellte. das einen Hinweis auf die Existenz einer Militärstation des 1. Fazit Das Areal der Basilika B bietet von allen Bereichen Resafas die längste Besiedlungsdauer. Anmerkungen 1 Dorothée Sack – Martin Gussone – Ulrike Siegel. Letzterer ergänzte seine Beobachtungen im Jahre 1980. g. g. Jahrhunderts von verschiedenen Autoren beschrieben worden waren. Türsturzinschrift noch eine Zeit lang als Aufbewahrungsort der Sergiusreliquien diente. welches wahrscheinlich mit der schriftlich überlieferten ersten Sergiuskirche zu identifizieren ist.-PROF. wurden an ihrer Stelle mehrere Häuser errichtet. SYRIEN. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. STRASSE DES 17. dass ein Teil dieser Bauten bis zur Aufgabe der Stadt in der Mitte des 13. Jahrhunderts. E) und einem nördlich der Apsis benachbarten Dreiapsidenraum (B). H). Die Archäologische Karte. Dieser einem Brand zum Opfer gefallene Bau wurde dann um 470 durch das ‚Gebäude 3‘ ersetzt. G. das gemäß der o. Flavische und spätantike Bebauung unter der Basilika B von Resafa-Sergiupolis. welche durch Baufugen deutlich vom Kernbau getrennt sind. 030-314-796 11. RESAFA VI. Das Gleiche gilt wahrscheinlich für den an der Nordwestecke angebauten Baukörper (I). ob dies noch während der Regierungszeit Justin I.2 Während der Grabungen in der Großen Moschee kamen 1986 und 1989 neben anderen Spolien aus der Basilika B auch die beiden Hälften eines Türsturzes des Baus zutage. in denen die Spolien aus der Basilika B aufgegangen sind. FAKULTÄT VI. Aufgrund des Spoliengebrauchs vieler ihrer Bauteile in anderen Bauten der Stadt und der an gleicher Stelle aufgefundenen Vorgängerund Nachfolgebauten bildet dieses Areal einen wichtigen Ankerpunkt für die Rekonstruktion der städtebaulichen Genese von Resafa-Sergiupolis/ Rusafat Hisham. Zeitschichtenpläne zur Darstellung der Veränderungen in Stadt und Umland. Dies betrifft zumindest den Kernbau. 313ff.und Südseiten der Basilika vorgelagerten Säulenhallen (J. 2 Allerdings ist der umfangreiche Resafa-Nachlass Wolfgang Müller-Wieners mit Bauaufnahmeplänen und Grabungstagebüchern im Archiv des DAI-Damaskus erhalten und konnte für die aktuelle Bauphasenanalyse hinzugezogen werden. (Taf. Jahrhunderts bewohnt war. Kartierung der Bauphasen nach Zugehörigkeit zu den übergeordneten Stadtbauphasen. nutzungszeitlichen Veränderungen. 10623 BERLIN. Mainz 2002. In den Jahren 1989 und 1990 wurden von Michaela Konrad Grabungen in den Schichten unter der Basilika B durchgeführt. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Legende Resafa. Ansonsten zeigt der Bau nur wenige Spuren von Resafa. wurden weitere Teile des Bauwerks zwischen 1952 und 1956 unter der Leitung von Johannes Kollwitz und Wolfgang Müller-Wiener freigelegt und untersucht. 2008. die Bischof Alexander von Hierapolis um 430 gestiftet hat. DOROTHÉE SACK. 1b). über die Blüte der spätantiken Pilgerstadt bis zum Ende der muslimisch regierten Stadt und bildet damit ein Schlüsselelement zur Erarbeitung der ‚Archäologischen Karte‘ des gesamten Ortes. MAIL: msd@tu-berlin. ARCHÄOLOGISCHE KARTE – BASILIKA B Zeitschichtenplan des Areals der Basilika B mit Vorgängerbauten und späterer Überbauung Die Erstellung eines Zeitschichtenplans des Areals der Basilika B in Resafa während der Herbstkampagne 2008 ist Bestandteil des ‚Teilprojekts 1 – Archäologische Karte‘. Spätere Überbauungen Eine Zeit lang wurden offenbar noch einzelne Teile der Ruine weiter genutzt.-ING. das die Darstellung der Entstehung und Veränderung der Bauten sowie der Entwicklung des Stadtorganismus zum Ziel hat. TEL. Resafa / Syrien. dass die Basilika B relativ bald bei einem Erdbeben so schweren Schaden nahm. einer leicht hufeisenförmigen Apsis (C). zwei südlich anschließenden Apsisnebenräumen (D. sicher aber vor dem Baubeginn der Großen Moschee in der ersten Hälfte des 8. bestehend aus einem dreischiffigen Langhaus (F . dürfte aber noch in die Regierungszeit von Justin I.4 Es handelt sich dabei zunächst um das ‚Gebäude 1‘ aus vespasianischer Zeit. wurde aber sicher noch während der Bauarbeiten am Kernbau hinzugefügt. Zuletzt hat sich Gunnar Brands ausführlich mit der Bauornamentik der Basilika B beschäftigt und weitere Argumente zu ihrer Datierung beigetragen. Ein weiterer nördlich an den Dreiapsidenraum anschließender Raum (A) gehörte offenbar nicht zur ursprünglichen Planung. M) und der diese verbindende Eckraum (L). DR.3 Vorgängerbauten Bei den Grabungen unter dem nördlichen Seitenschiff der Basilika B wurden die ältesten bislang in Resafa nachzuweisenden Baureste freigelegt. Bauphase bilden die den West. Basilika B Der Baubeginn der Basilika B ist durch die besagte Inschrift für das Frühjahr 518 überliefert und fiel damit in die letzten Regierungsmonate des Kaisers Anastasius. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht gesichert. Dietmar Kurapkat TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Eine echte 2. An gleicher Stelle wurde im 5. Forschungsgeschichte Nachdem die obertägig erhaltenen Reste der Basilika B bereits zu Beginn des 20. Die Bauornamentik von Resafa-Sergiupolis.de JAHRBUCH MSD 2007-09 27 . dass diese Gebäudeteile recht bald angefügt wurden. Jahrhunderts darstellt. oder erst unter seinem Nachfolger Justinian (ab 527) geschah. Basilika B. Abb. DaM 6. Aufgrund der darin aufgefundenen Keramik und typologischer Vergleiche mit anderen Hausgrundrissen ist anzunehmen. Aufgrund der chronologischen Querbezüge zu den anderen Bauten Resafas. Jahrhunderts.1 Die etwas südlich der Mitte der ummauerten spätantiken Stadt gelegene sogenannte Basilika B ist einer der fünf großen Kirchenbauten Resafas. konnte diese Arbeiten aber leider nicht mehr abschließend publizieren. erfolgte diese Zerstörung wahrscheinlich schon vor der Mitte des 7. fallen (bis 527). 2008. MSD 2005-07 (2007). Blick von Südwest. SEKR. 93–95 auch die bibliographischen Angaben für die an dieser Stelle nicht einzeln nachgewiesene Literatur zu den o. Jahrhundert das ‚Gebäude 2‘ errichtet. A 58. 4 Michaela Konrad. Aufgrund der stilistischen Datierung der Bauplastik wird vermutet.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Es bleibt aber vorerst offen. 19. vorläufiger Zeitschichtenplan mit Vorgängerbauten und späterer Überbauung (umgezeichnet und überarbeitet nach veröffentlichten und unveröffentlichten Planvorlagen Wolfgang Müller-Wieners sowie nach dem Grabungsplan von Michaela Konrad 1992. 67–71).

Die Dokumentation der Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner ist neben einem ethnologischen Erkenntnisinteresse vor allem auch Ausdruck unserer Verbundenheit und Wertschätzung der Menschen. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. STRASSE DES 17. in ähnlicher Weise wurde auch das Dorf mit dem Wachstum der Familie erweitert und ausgebaut. in dem die Bewohner des Dorfes und ihre Genealogie verzeichnet werden. Giese.). Wolfgang MüllerWiener. Dies umfasst eine Bestandsaufnahme der Dorfbebauung. Tremel. die Mädchen zogen größtenteils in das Dorf ihres Ehemannes. DR. die Söhne bauten hingegen eigene Häuser. Das Grabungshaus wurde bis heute mehrfach umgebaut und erweitert.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. umfasst inzwischen mehrere Häuser mit Nebengebäuden. D. Nach dem Tod von Abu Ahmed Hawash erwarb das Deutsche Archäologische Institut das Anwesen von seinem ältesten Sohn (Ahmed) und nutzt es seitdem als Grabungshaus. Reflektionen zur Interaktion zwischen Dorfbewohnern. ergänzen die Untersuchungen. den archäologischen Forschungen und den daran beteiligten Wissenschaftlern sowie Recherchen zum Wirtschaftsgefüge und sich verändernder gesellschaftlicher Bedingungen zwischen traditionellen. in welcher Weise die Dorfbewohner miteinander verbunden sind. Resafa. DOROTHÉE SACK. Inzwischen wächst in der Siedlung bereits die Generation der Enkelkinder heran. 2007). im Hintergrund begrenzt die Stadtmauer den Blick. Gussone 2009. MARTIN GUSSONE. die Entwicklung des Dorfes und seiner Bewohner. während er sich mit seiner Familie in die übrigen Räume im Westen und Osten zurückzog. Die Kinder des Dorfgründers Abu Ahmed gründeten eigene Familien. Sie bewohnten den nördlichen Trakt des Hauses. Spiegel. urbanen Vorbildern orientierenden Tendenzen. die an dem Ort unserer archäologischen Forschungen zu Hause sind. 1977) mit der derzeitigen Siedlung (J. „Lagerleben“ in den 1950er Jahren.-ING. 2008. Panorama der Siedlung von Süden gesehen. Negativ-Nr. bzw.-PROF. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Mackensen. TEL. ergänzt um Angaben zu Nutzungszusammenhängen (M. M. Resafa. 1954-796 (Nachlass). Das Dorf Resafa und die Familie Hawash Die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner ist eng verwoben mit der Geschichte der Erforschung der Stadtanlage und ihres Umlandes. H. Zum einen erfolgt die Seßhaftwerdung des Nomaden Hawash (Abu Ahmed). Überlagerung der archäologischen Strukturen (M. beduinischen Lebensweisen und sich an modernen. dass zunächst nur aus einem Gehöft bestand. ANNE MOLLENHAUER TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. A. A 58. MAIL: MSD@TU-BERLIN. M. eine Schule und eine Moschee. 030-314-796 11. FAKULTÄT VI. Diese werden teils als teilnehmende Beobachtungen im Rahmen nachbarschaftlicher Beziehungen. die in den ersten Jahren noch in Zelten innerhalb der Ruine wohnten und Teile der Stadtmauer unter anderem als Büro und Esszimmer nutzten. Die Familie des ältesten Sohnes des ersten Grabungswächters. ihrer Bauweise und Nutzungsverteilung sowie die Erstellung eines Familienstammbaums. der zum ersten Grabungswächter und zum Gründer des Dorfes wurde.DE 28 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Sack. die sich auch in der Entwicklung des Dorfes und seiner Bewohner niederschlagen. etwa zeitgleich mit der Aufnahme der systematischen Forschungstätigkeiten in den 1950er Jahren. SEKR. Das „Dorf“. Zum anderen gibt es vielfältige Wechselbeziehungen zwischen den am Ort forschenden Wissenschaftlern und den an der Grabung oder anderen Arbeiten beteiligten Dorfbewohnern. Darmstadt. JUNI 152. auch wenn sich der Umgang – je nach Grabungsleitung – auf eine andere Art und Weise gestaltet. Ziel unserer Studie ist es. Die deutschen Archäologen. Gussone 2006. 10623 BERLIN. Gussone. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. nachzuzeichnen. 2007. teils als gezielte Befragung einzelner Personen zum Verständnis der Sozialstruktur des Dorfes durchgeführt. fanden ab den 1970er Jahren während der Grabungszeiten in dem Gehöft von Abu Ahmed Unterkunft. D. ARCHÄOLOGISCHE KARTE – DORF UND FAMILIE Entwicklung eines Dorfes im Umfeld einer archäologischen Grabung Resafa. Neben der Abstammung der einzelnen Familienmitglieder wird hierin erfasst. Mollenhauer. wie sich das Beziehungsgeflecht innerhalb der Siedlung und einem weiter gefassten Verwandtenkreis darstellt. SYRIEN. und ebenso mit den daran beteiligten Archäologen.

1. 2004. Resafa I. wenn auch geringfügig. M. 38). SEKR. durch das massierte Auftreten von Schlacke/geschmolzenen Ziegeln im Zusammenhang mit Fehlbränden (FP 181/174) eine Deutung der Fundplätze als Produktionsstätten im Osten des Stadtgebietes an. Erste Ergebnisse zum „Quartier Ost“ Die Nachbegehung der Fundplätze im Umland von Resafa schließt an die grundlegenden Vorarbeiten von M. Bericht über die Kampagnen 1997 – 2001. Eine befestigte spätantike Anlage vor den Stadtmauern von Resafa.-ING. geophysikalische Untersuchungen und Digitale Geländemodelle zur Prospektion in Resafa – Rusafat Hisham. die Nachbegehung in den Gebieten der Testbegehungen sowie im Bereich nördlich der Stadt fortzusetzen. Berlin 2008. TEL.B. wie sie in dieser Form noch nicht verfügbar sind (siehe MüllerWiener 2008. übergangszeitliches (spätantik-umaiyadisch) Fundmaterial anzutreffen./11. FAKULTÄT VI. Luftbild von Norden. Mackensen und D. aiyubidisch Abb.. Resafa. Sack in mehreren Kampagnen seit 1983 erheblich erweitert und um Grundrissaufnahmen archäologischer Strukturen und Analysen ergänzt. Müller-Wiener 2008 Martina Müller-Wiener. Quartier Ost. In der Herbstkampagne 2008 wurde das „Quartier Ost“ (Abb.RUSAFAT HISHAM. Resafa I) und D. als bislang angenommen wurde. Helmut Becker.19. Die Begehung der Fundplätze erfolgte in der Regel in regelmäßigen Bahnen rechtwinklig zur längsten Aussenkante des jeweiligen Fundpunktes. Zusätzlich wurden Mauerreste und Putzkanten. herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Martin Gussone. Resafa-Umland. in: Bericht über die 39. Alle diagnostischen Stücke wurden nach einem einheitlichem Schema auf dem erarbeiteten Begehungsbogen erfasst. FP 109. 10623 BERLIN. besondere Funde wie z.de UNIVERSITÄT BONN.B. In dem Survey von 1977 wurden von M. Ausgrabungen und Spätantike Kleinfunde eines Surveys im Umland von Resafa-Sergiupolis. 2008. Resafa I Michael Mackensen. 38. Für die Eintragung der auf den Fundplätzen aufgefundenen Fundstücke wurden bestimmte diagnostische Material-. eine sekundäre aiyubidische Nachnutzung ist durch das Fundspektrum an den meisten Fundplätzen eindeutig nachweisbar. darüber hinaus wurden im Süden und Nordosten des Umlands an ausgewählte Fundplätzen Testbegehungen nach dem selben Schema vorgenommen.Mai 1996 in Leiden/Niederlande [1998]. Fundverteilung und daraus abgeleitete Datierung. Grundsätzlich sind zwei Hauptnutzungsphasen zu erkennen. LITERATUR DaM 14 Dorothée Sack.M. Manfred Stephani und Faris Chouker. Tagung für Ausgrabungswissenschaften und Bauforschung. 207-232. Sack 1998) an. Sack (1983. Eine erste Materialsammlung wurde für die Gruppe der Kochtopfwaren (Brittle Ware) zusammengestellt. in: Damaszener Mitteilungen 14. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Im Osten des Quartiers finden sich punktuell Plätze mit geringfügigem Anteil an abbasidischem Fundvorkommen. Sack erstmals vorgenommen wurde. 70-74. Martina Müller-Wiener TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.und Dekorgruppen definiert. 111 106 107 Durch die Nachbegehung der Fundplätze im Umland von Resafa sollen verschiedene Fragestellungen geklärt werden. o. in: MSD Jahrbuch 2006-08. ABTL. ARCHÄOLOGIE UND PROSPEKTIONEN Die Nachbegehung der Fundplätze im Umland von Resafa. Mackensen erstmals 310 archäologisch relevante Fundplätze (FP) aufgenommen. 030-314-796 11. in die die Ergebnisse der Begehungen zeitnah eingetragen wurden. 20ha (4120mx500m) und 35 zum Teil sehr großen Fundplätzen (z. Als dominierend zeichnet sich im „Quartier Ost“ die umaiyadische Besiedlung ab. Mackensen (1977. Tafel 32-38. Diese erste Einordnung auf Grundlage einer Auswertung von Lesefunden wurde von D. Martin Gussone. . zu einzelnen Warengruppen chronologisch differenzierte Formentypenkataloge zu erstellen. 2) mit einer Fläche von ca.UND ASIENWISSENSCHAFTEN. 2. Resafa. Archäologische Geländebegehungen. DR. DOROTHÉE SACK. Nach den sehr guten Ergebnisse der Herbstkampagne 2008 erscheint es für die Erstellung der Archäologischen Karte (T1) und zur Ergänzung des von der Fritz Thyssen Stiftung finanzierten Teilprojekts Archäologie und Prospektionen (T2) sehr lohnenswert. 109/182) komplett erfasst. Eine erste Auswertung der Nachbegehung zeigt ein wesentlich differenzierteres Bild der Nutzungsphasen der Besiedlung des Umlands von Resafa. Zum anderen diente die Begehung dem Abgleich der Erscheinung der Geländeoberfläche mit den Ergebnissen der geophysikalischen Prospektionen. JUNI 152. STRASSE DES 17.B. 15. Sack 1998 Dorothée Sack. Waren. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. A 58. Bearbeitung der Keramik und der Kleinfunde – Erste Ergebnisse. Deutsches Archäologisches Institut. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. SYRIEN. Mainz 1984. So bietet sich z. Münzen oder auffällige Fundverteilungen und -konzentrationen sowie Bodenbeschaffenheiten auf einer vor Ort angefertigten Skizze eingetragen. INSTITUT FÜR ORIENT. Fragment eines Vorratsgefäß mit reliefiertem Rand. die H. FÜR ASIATISCHE UND ISLAMISCHE KUNSTGESCHICHTE JAHRBUCH MSD 2007-09 29 . Abb. Quartier Ost. 108 110 176 109 177 123 140 172 178 173 171 182 142 168 188 A 169 170 164 187 183 165 166 184 167 185 185 B 186 187 189 190 180 181 174 188 B Vorkommen Zeitstellung überwiegendes Vorkommen spätantik umaiyadisch deutliches Vorkommen abbasidisch geringes Vorkommen nomadisch 185 Fundplatz (FP) Nr. Im Norden und Westen des Quartiers ist eindeutig.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA . die zwischen 1997 und 2001 im südlichen Umland sowie 2007 nördlich der Stadt erfolgten (DaM14). Stephani 1999. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel. Jh. 2008. Die ganzheitliche Erfassung des Fundmaterials bietet zudem die Möglichkeit. Islamische Residenzen in Nordmesopotamien in umaiyadischer und abbasidischer Zeit (Zusammenfassung). Resafa/Rusafat Hisham. Archäologische Sondagen und Prospektionen.) zu finden. Die Systematik der Erfassungsbögen bildet zugleich die Grundlage einer Datenbank. Ein weiteres Ergebnis der Begehungen im „Quartier Ost“ betrifft weiterführende Erkenntnisse zu möglichen Funktionen einzelner Bereiche. Ein Ziel ist die Verfeinerung der zeitlichen Einordnung der Fundplätze für die archäologische Karte (Teilprojekt 1). die in den Surveys von M. Tremel geodätisch verortete. Resafa (Nordsyrien).-PROF. im Westen des Quartiers sind hingegen auch Fundplätze mit geringfügigem Anteil an Funden der Nomadenvorherschaft (10. MAIL: msd@tu-berlin.

Aufgrund der Unregelmäßigkeit einiger Gebäudeanlagen und Erschließungssituationen scheinen zudem in großen Bereichen der Residenz zwischen den einzelnen Bauten keine klar umrissenen Wege. T. Abd al-Malik (reg. A 58. als Pavillons anzusprechenden Strukturen (z. U. Ulrike Siegel TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 164A. 39. 2 M. geophysikalische Prospektionen 1997-2001(H. Die Wegebeziehungen und die Gebäude weisen eine Hierarchisierung auf. Resafa I. dass sich diese Beobachtungen durch weitere Bauaufnahmen von Oberflächenbefunden im Frühjahr 2009 und durch die fortgesetzte Auswertung der Prospektionen weiter präzisieren lassen. Martin Gussone. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. 164. A. Plan des südlichen Umlandes bis zum ‚kleinen Wadi‘ mit Ausweisung aller Fundplätze (FP) und Markierung der Gebäudezugänge (►) sowie der Hauptwegeverbindungen (Weg 1 = ältere Nord-Süd-Verbindung. So können nicht mehr nur Aussagen zur städtebaulichen Situation. Auswertung D.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA . Gussone/U. Tremel). den Surveys (1977/1983-86) und der Bauaufnahmen der Oberflächenbefunde sowie der Auswertung der Geophysik. DOROTHÉE SACK. 119-133. Ein weiterer Hauptweg (3) ist in OstWest-Richtung angelegt und kreuzt den Hauptweg (2) 100 m südlich der Nordostecke der Stadtmauer. Die Gebäude sind hinsichtlich Größe und Binnenstruktur diffenziert. dass sofern die befestigte Stadt nicht betreten sondern umgangen wurde dies an der Ostseite der Stadt geschah. Digitale Gelände Modelle: seit 1999 (M. 172 sowie eine Gartenanlage zwischen FP 168 und 172 an der Ostseite der Trasse. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Bei mehreren Bauten liegen die Eingänge auf der Ost. 270-286. Teilweise verfügen sie über einen Haupt. dass neben den zwei dominierenden Palästen FP 106/FP 2205 und den sehr kleinen. Sack. 3 D. an wenigeren Gebäuden aber auch an der Nord. Becker: DiskAB 7 (1999). Nachbarbebauungen oder existierende Wegebeziehungen – entwurfsbestimmend gewesen zu sein. ARCHÄOLOGIE UND PROSPEKTIONEN Auswertung der Prospektionsdaten im Hinblick auf die Erschließung und Gebäudeorientierung Das von der Fritz Thyssen Stiftung finanzierte Teilprojekt 2 widmet sich der Untersuchung der Residenz des umaiyadischen Kalifen Hisham b. Sack). so dass man den Bau über einen vom FP 172 nach Süden begrenzten Vorplatz betrat. M.insbesondere der Bauaufnahmen und der Geophysik auf geodätischer Grundlage . Sack. zeigt sich hier erneut. Spätestens mit der Errichtung der Kalifenresidenz wird ein neuer Nord-Süd-ausgerichteter Hauptweg (2) geschaffen. Sack. Sack. archäologische Geländebegehungen: 1983-1986 (D. TEL. Gussone) detaillierte Aufnahme von Oberflächenbefunden. Nachbegehung der Surveys: seit 2008 (M. sondern auch in Bezug auf das südliche Umland über eine günstige Lage. et al. Kombination von Aufnahmen aus der Ausgrabung 1952/54. seit 2001 (D. Hisham zugeschrieben Palastes FP 106 spricht für die Bedeutung von Weg 2.auch auf einer ausgedehnten Fläche mit großer Wirtschaftlichkeit zu sehr detaillieren Ergebnissen führt. Siegel.RUSAFAT HISHAM. Gussone). Der ursprüngliche Hauptweg (1) von Resafa-Sergiupolis nach Süden führte wohl vom südlichen Stadttor nach Südosten. FP 151.). 164A. DR. K. Nach ersten Untersuchungen in den 1950er Jahren wird das etwa 3 km² große Areal seit 1977 mit Hilfe von verschiedenen Prospektionsmethoden systematisch untersucht. MAIL: msd@tu-berlin. 8 FP 142.6 die sich unregelmäßig über das Siedlungsgebiet verteilen. 39. 1984. Anmerkungen 1 archäologischer Survey mit geodätischer Unterstützung wobei 310 Fundplätze (FP) festgelegt wurden: 1977 (M. Auffälligerweise liegt der Hauptzugang des FP 106 aber nicht an einer den Hauptwegen zugewandten Gebäudeseite. dass die Bauten der Residenz von Resafa/Rusafat Hisham von unterschiedlichen Seiten erschlossen werden. Aus diesen Erkenntnissen lässt sich ableiten. 2007-232. Es ist deutlich zu erkennen. SYRIEN. Gussone). 164B an der Westseite. seit 2001 mit M. 169.2 Detailaufnahmen der wesentlichen Fundplätze (FP) und Überlegungen zur städtebaulichen Anlage führten zur Ausweisung von sechs Palastkomplexen mit zugehörigen Nebengebäuden.-PROF. A. sondern auch genauere Angaben zur Größe und teilweise zum inneren Aufbau einzelner Gebäude gemacht werden. dass den Residenzbauten von Resafa keine einheitlichen Grundrisskonzeptionen zugrunde lagen.B. Chr. was auch die Ausrichtung des FP 148 nahelegt. Siegel 2008. Diesem kommt nun – auch durch die daran liegenden Bauten – eine deutlich höhere Bedeutung zu. Aufgrund der Topographie und der Lage des zeitweise Wasser führenden Wadis auf der Westseite der Stadt sowie der dort gelegenen Wasserstauanlagen. 164B werden von diesem Weg erschlossen und verfügen zudem über repräsentativ gestaltete Eingänge. Der ‚Palast des Hisham‘ verfügt aber nicht nur durch die Nähe zu Resafa intra muros. Entzerrung von Luftbildern: Überfliegung 1999. 5 vgl.de 30 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Becker. kleinen Wadi wurden alle Hinweise auf Eingangssituationen in einem Plan zusammengetragen und davon ableitbare Wegebeziehungen markiert (Abb. Vielmehr scheinen im Einzelfall individuelle Anforderungen der Bauherren und lokale Begebenheiten – wie beispielsweise die topografische Situation. Konrad.1 Erste Aussagen zur Ausdehnung der baulichen Strukturen und ihrer zeitlichen Einordnung konnten getroffen werden. FAKULTÄT VI.-ING. sondern vielmehr ein offener Raum existiert zu haben. Otto-Dorn: Ars Orientalis 2. Konrad. 6 z. sondern auf der Südseite. Dorothée Sack. Neben den Hauptwegen sind untergeordnete Wege zu erkennen. M. Horn: MSD 2006-08 (2008).: DaM 14. FP 142.oder Westseite. Auswertung seit 2001 (M. MSD 2006-08 (2008). Mackensen/H. Ein Große Moschee Ziel der Auswertung der Prospektionsdaten ist daher eine Klärung der Erschließung und Ausrichtung der Gebäude. 201) vor allem eine Vielfalt von Bauten mittlerer Größe auf rechteckigem Grundriss mit – wenn auch bescheidenerem – doch eindeutig repräsentativem Anspruch vorkommen. 1 2 Hauptwadi ‚kleines Wadi‘ Resafa/Rusafat Hisham. 10623 BERLIN. Auch wenn es sich erst um ein Zwischenergebnis handelt. FP 165. Schuhmann. vgl. seit 2000 mit M. und ist somit über das südliche und östliche Stadttor auch sehr gut an die Stadt und die Große Moschee angeschlossen. STRASSE DES 17. Zusätzlich werden seit 2006 Sondagen an ausgewählten Fundplätzen durchgeführt (Leitung D. JUNI 152. die kombinierte Auswertung der Prospektionen . Weg 2 = neuer Nord-Süd-Hauptweg. um bei der natürlichen Erhebung Resafa Steinbruch ‚Palast des Hisham‘ 3 am FP 202 das ‚kleine Wadi’ an seinem Ostrand zu durchqueren. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Sack et al. seit 2001 mit M. 1). die seit frühislamischer Zeit Rusafat Hisham genannt wurde.oder Südseite. Schuhmann.B. Es zeigt sich bereits an diesem Detail. Durch seine exklusive Position an der höchsten Stelle des stadtnahen südlichen Umlandes und die Nähe zu den Hauptwegen nach Süden und Osten nimmt er eine zentrale Stellung innerhalb der Residenzbebauung ein. Weg 3 = Ost-West-Hauptweg). Auch die Lage des repräsentativen. H. Gussone. Die komplexeren Grundrisse der am Ostrand der Residenz liegenden größeren Anlagen (FP 109/182) sind hingegen wohl durch spätere Verdichtung und Erweiterungen bedingt. Bei den komplexeren Anlagen scheinen hingegen mehrere gleichwertige Eingänge exisitiert zu haben. 105/724-125/743) im südlichen Umland der spätantiken Pilgerstadt Resafa-Sergiupolis. Stephani. Chr. ist weiter zu vermuten. Mackensen. U.8 Die Gebäude FP 142. 81. Hinweise auf den Verlauf der neuen Nord-SüdVerbindung (Weg 2) geben mehrere linear entlang dieses Weges angeordnete Gebäude. 4 D. 030-314-796 11. Siegel). Es ist zu erwarten. Für den Bereich zwischen der Stadt und dem sog. Dieser Bau befindet sich überdies in der Nähe der Kreuzung von Weg 2 und Weg 3. Müller-Wiener). 1957. MSD 2006-08 (2008).7 Die Analyse der Gebäudestrukturen erlaubt auch Rückschlüsse auf die Infrastruktur der Siedlung.3 Mit Hilfe der seither durchgeführten Prospektionen4 und insbesondere durch die Überlagerung der verschiedenen Prospektionsdaten lassen sich die Beobachtungen zur Anlage der Siedlung nun deutlich verdichten. 7 vgl.und einen Nebeneingang. 168. Stephani. dass über die bereits hohe Aussagekraft der einzelnen Methoden hinaus. SEKR.

Beiträge zur regionalen Geographie der Erde 6. finden sich nur in Senken (u. Von ca. äolischen und kolluvialen Sedimenten bestehen und Auskunft über die damaligen Ablagerungsverhältnisse geben.DE JAHRBUCH MSD 2007-09 31 .-PROF. ANMERKUNGEN 1. war der Ort dauerhaft bewohnt und war im Laufe der Zeit Limesposten. welches eine Wüste war und eine byzantinische Stadt. 154. bis zum Ende des 13. Rusafa in den arabischen Quellen. so ist damit vermutlich die Kanalisierung bzw. heißt es: „Resafa. die Landschaftsgeschichte zu gewinnen.2 Glaubt man dem zuvor zitierten Bericht. JUNI 152. Die Sedimentproben sollen in einem Labor auf ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften hin untersucht und datiert werden. in: Sack. Reinhard: Geologie Syrien und Libanon. 1968. der Geomorphologie und der Landnutzung gelegt. Zusätzlich sollen Klimaänderungen und der menschliche Einfluss auf den Landschaftshaushalt in ihrer wechselseitigen Funktion als Auslöser dieser Prozesse erfasst werden. Große Zisterne innerhalb der Stadtmauern Resafas. aus dem unweit gelegenen fruchtbaren Euphrattal. SYRIEN. Dorothée: Die Große Moschee von Resafa . 2008. dass ein „Weg“ für das Wasser angelegt worden ist. […]. MAIL: MSD@TU-BERLIN. DOROTHÉE SACK.RUSAFAT HISHAM. Chr. Kellner-Heinkele.B. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es. Ein Teil der Versorgung erfolgte wahrscheinlich. Daraus kann wiederum auf die damaligen paläohydrologischen und paläoklimatischen Verhältnisse geschlossen werden. INSTITUT FÜR GEOGRAPHISCHE WISSENSCHAFTEN UNIV. In einem ersten physisch-geographischer Survey in der Herbstkampagne 2008 wurden mögliche Standorte für die Bohrungen ausgewählt (siehe Karte).und Handelsstadt und zeitweise Kalifenresidenz.a. SEKR. Wolfart. Die weiterführende Untersuchung der Wasserbaumaßnahmen und der Geologie Resafas soll mit Hilfe eines Georadars erfolgen. Diese Archive können z. so dass es zwar für die Tierhaltung und den Ackerbau verwendbar ist. ARCHÄOLOGIE UND PROSPEKTIONEN Physische Geographie: Rekonstruktion der historischen Wasserwirtschaft und der Paläoumwelt Einleitung Im Jahr 2008 konnte das Resafa-Teilprojekt 2 – Archäologie und Prospektionen im Umland von Resafa – im Rahmen des Exellenzclusters 264 ‚TOPOI‘ um ein Tandemprojekt zwischen Archäologie und Geographie erweitert werden. DR. Barbara. ++49-30-314-796 11. die archäologischen und physisch-geographischen Erkenntnisse zu einem Gesamtbild der Verhältnisse zur Zeit der Besiedlung Resafas zu fügen. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. wie heute. Man legte Zisternen für sie an und einen Weg für [den Transport] des Wassers vom anderen Ende der Wüste“. mussten die Bewohner der Stadt aufwendige Wasserwirtschaftssysteme schaffen. 2. aber nur eingeschränkt als Trinkwasser. die Sedimente natürlicher Archive zu untersuchen und sie in eine Chronologie einzubetten (z.B. aus alluvialen.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA . die potentiell den relevanten Zeitraum abdecken. 119-146. Pilger. Resafa IV (Mainz 1996). Jh. Damaszener Mitteilungen 5. Zumindest heutzutage gibt es fast ausschließlich in den Senken und Wadibetten ausreichend mächtige Lockersedimente. TEL. In einer arabischen Quelle. 2008. ist daher fraglich. Das Grundwasser in Resafa ist stark salzhaltig. 10623 BERLIN. durch Regenwasser gefüllte Kleinzisternen und Brunnen. Dolinen) und den Alluvionen der Wadis (z. Deren Winterabfluss wurde mit Hilfe eines Dammes (siehe Karte) aufgestaut und in Zisternen (siehe Foto) geleitet. in denen das Regenwasser gesammelt. Methoden Um Erkenntnisse über Paleoumweltverhältnisse bzw. STRASSE DES 17. Schwemmfächer). MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. die einen wirtschaftlichen Feldbau zulassen. 1991. Nutzung der Wadis. Resafa liegt in der nordsyrischen Wüstensteppe mit einem Jahresniederschlag von 100-200 mm. in deren Einzugsgebiet Resafa liegt. Brinker. n. 70 n. gespeichert und der Überschuss sicher abgeleitet werden konnte. A 58.Rusafat Hisham. Werner: Zur Wasserversorgung von Resafa-Sergiupolis. Brian Beckers FREIE UNIVERSITÄT BERLIN. 3. aus denen allerdings nur Brauchwasser gewonnen werden konnte. Abd al-Malik bezieht. fa sich jemals mit Lebensmitteln selbst versorgen konnte.3 Wasser ist nicht der einzige limitierende Faktor in dem Gebiet. Ausreichend mächtige Archive. Ziele und Fragestellung Das Ziel der physisch-geografischen Untersuchungen im Teilprojekt 2 (Archäologie und Prospektionen) ist die Erforschung der Umweltverhältnisse während der Besiedlungsphase Resafas: Wie wurde die Landschaft durch die Bewohner verändert und wie wurde die Lebensweise der Einwohner durch die Umweltverhältnisse beeinflusst? Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die Rekonstruktion der Hydrologie. Aus diesem Grund sind Bohrungen und Probennahmen für die Frühjahrskampagne 2009 geplant. Chr.B. gemeint. Radiokarbondatierung). Da der Hauptteil dieser Niederschläge im Winter fallen.-ING. insbesondere auf Hochwasserereignisse und Starkregenereignisse. die sich auf die Regierungsszeit des Kalifen Hisham b.1 Heutzutage herrschen in der Region um Resafa vergleichbare klimatische Bedingungen. ist es erforderlich. Darüber hinaus gab es zahlreiche. Berlin-Nikolasee. Ob Resa- Karte der Umgebung Resafas mit den geplanten Standorten der Bohrungen (Kartengrundlage SPOT).

Jahrbuch MSD 2006-08. h. Grabung im umayyadischen Rusafah.3 Nach den Quellen bestand die Residenz im Kern aus zwei Palästen. Resafa-Rusafat Hisham. Jahrhunderts eine Residenz errichten. Das Gebäude [FP 220]. Die beiden Repräsentations-Kastelle. Archäologische Sondagen und Bauaufnahme zur Überprüfung der geophysikalischen Prospektionen. SEKR. dass beide Bauten den Typus des umaiyadischen Kastells vertreten. 5. aus deren Toren die ehemalige römische Militärstraße nach Norden und nach Süden führt. Jahrhunderts n.4 Sie identifizierte zwei der über 300 archäologischen Fundplätze im Umland von Resafa mit den in den Quellen erwähnten beiden Repräsentationsbauten des Hisham.-PROF.: qasr. 724-743 n. die sich vor allem außerhalb der Mauern der spätantiken Pilgerstadt Resafa-Sergiupolis entwickeln konnte. Daneben wurde damit begonnen. Jahrbuch MSD 2005-07. Abd al-Malik. Viertel des 8. d. Syrien. so dass sich die Arbeiten zunächst auf diese Fundstätte konzentrierten. Um die Struktur der umaiyadischen Residenz richtig zu erfassen. Der nördliche hingegen wurde einige hundert Meter weiter östlich vor der Resafa-Sergiopolis / Rusafat Hisham. Gebäude [FP 106] und [FP 220]. über der sich ein Wadi gebildet hat. 1957. 8 Der arabische Historiker at-Tabari (gest. Umkreist: ‚Palastquartier Süd‘ um den Qasr [FP 220] und ‚Palastquartier Nord‘ mit Qasr [FP 106]. Konrad a. Repräsentations-Kastellen. Die Fassaden der anderen umaiyadischen Qusur besitzen nur drei Türme. während der südliche [FP 220] nur kurz sondiert wurde. MAIL: msd@tu-berlin.a. Bereich ‚Mitte‘ (FP 142.O. Resafa-Rusafat Hisham. Von den frühen arabischen Historikern und Geographen wird Resafa daher zumeist ‚Rusafat Hisham‘ genannt. 2008. sind aber mit jeweils rund 5. ließ sich der umaiyadische Kalif Hisham ibn Abd alMalik (reg. A. geophysikalische Untersuchungen und digitale Geländemodelle zur Prospektion in Resafa–Rusafat Hisam. Auch der südliche der beiden Repräsentationsbauten des Kalifen Hisham liegt an der Bruchkante oberhalb des Wadis. Chr.: buyut) aufweist und nach außen durch eine weitgehend fensterlose Fassade und massive runde resp. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE.a. Chr. DR. FAKULTÄT VI. das die winterlichen Regenfälle ableitet. 20. DOROTHÉE SACK. Chr. dass die zwischen 500 und 520 n. Chronologie und Struktur der frühislamischen Herrscherresidenz weiter verbessert werden. 7 Die Qusur von Rusafat Hisham sind die größten der bislang bekannten umaiyadischen Qusur. Die im Inneren verwendeten Stuckornamente wurden geschnitzt. Resafa-Rusafat Hisham. 923 n. Eine solche Pestepidemie ist für das dritte Regierungsjahr Hišams belegt. Konrad (2007) Christoph Konrad TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. JUNI 152. ARCHÄOLOGIE UND PROSPEKTIONEN Historische Topographie der Kalifenresidenz Seit dem Jahr 2006 werden im südlichen Umland Resafas archäologische Sondagen durchgeführt. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. TEL. Otto-Dorn vorgeschlagene Identifikation der in den Quellen erwähnten beiden RepräsentationsKastelle (qasrain) des Kalifen Hisham zu verifizieren. gilt es zunächst die von K. Grabungsergebnisse und Teilrekonstruktion. an resp. Resafa 4 (Mainz 1996). die dieser wahrscheinlich um das Jahr 727 n. Syrien. der im Inneren typische Fünfraumgruppen (bait.700 resp. A 58. können die Gebäude [FP 106] und [FP 220] tatsächlich als zwei der Repräsentationsbauten des Kalifen Hisham angesprochen werden.2 Wie wir aus Schriftquellen wissen. ein umaiyadischer Qasr.7 Die beiden Qusur von Rusafat Hisham waren mit Stuckornamenten dekoriert.) berichtet.RUSAFAT HISHAM. Den nördlichen Bau [FP 106] konnte sie selbst archäologisch eingehend untersuchen. Die Große Moschee von Resafa — Rusafat Hisam. Sack. Rusafa in den arabischen Quellen. Sack u. STRASSE DES 17. 164). 37. von deren Lage aus geschlossen werden kann. die zusammen mit anderen Gebäuden innerhalb der Umlandsiedlung ‚Palastquartiere‘ bilden. dass die Gebäude tatsächlich gleichzeitig oder kurz hintereinander errichtet und von der gleichen Werkstätte ausgestattet worden sind. Außergewöhnlich an den Vertretern dieses Typus in Rusafat Hisham ist die Untergliederung der Fassaden durch jeweils fünf Türme. halbrunde Türme eine wehrhafte Erscheinung besitzt. gegründet worden war. Die vorliegenden. archäologisch gewonnenen Informationen zur Architektur und Bauausstattung der Gebäude [FP 106] und [FP 220]6 belegen eindeutig. Die Erforschung der Residenz wurde in den Jahren 1952 und 1954 von Katharina OttoDorn begonnen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.8 Die Identifikation der Repräsentationsbauten des Hisham ermöglicht nun die Frage nach ihrer topographischen Einbindung. Resafa / Syrien. SYRIEN. Kellner-Heinkele. 1 D. sortiert und eine detaillierte Funddokumentation angefertigt. Resafa liegt am Rand einer nordsüdlich verlaufenden tektonischen Bruchkante.5 Nach zwei intensiven Grabungskampagnen wurden 2008 die zahlreichen Funde. 207-232 3 Siehe etwa: B. Resafa-Umland. Chr. Otto-Dorn. Pl. vor allem mit Qasr al-Hair al-Gharbi und Khirbat al-Minya mit 4. Chr. Prospektionen und Oberflächenbegehungen gesammelten Informationen neu zu bewerten. Auffällig ist.und Hoffassaden hingegen mit Hilfe von Modeln gegossen. Archäologische Untersuchungen I. Sack u. als auch die Stadttore. in seiner neuen Residenz erbauen ließ..und Dekorationstechniken aufschlussreich heraus. in: D. Dies betrifft sowohl die Kirchen. Ars Orientalis 2. Oben die spätanitke Pilgerstadt. die Struktur der Residenz anhand der durch die Grabungen.500 qm umbauter Fläche noch durchaus mit den anden Qusur vergleichbar. eines etwa quadratischen Hofbaues. 2007. (Anm. an den Außen. oberhalb des Wadis verlief. Damaszener Mitteilungen 14. 1) 6 Diese Arbeiten können seit April 2008 im Rahmen des Exellenzclusters 264 ‚TOPOI‘ durchgeführt werden. dass auch die ehemalige römische Militärstraße. müssen zukünftige archäologische Untersuchungen klären. Warum das nördliche Palastquartier östlich der Militärstraße liegt und nicht in der offensichtlich bevorzugten Lage unmittelbar am Rand des Wadis errichtet worden ist. Da die Ornamente mit denjenigen anderer Bauten aus der Zeit Hishams vergleichbar sind. Die Residenz des Kalifen Hisham b.) im 2. 2008. Ch. hinter der sich die Pilgerkirche und die von Hisham beauftragte Große Moschee der Stadt befinden. 10623 BERLIN. 030-314-796 11. Dual: qasrain) genannt werden.de 32 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Südostecke der spätantiken Stadtmauer errichtet. Identische Funde dieses gegossenen Stucks an beiden Bauten belegen nunmehr. K. an der Resafa in der ersten Hälfe der 70er Jahre des 1. vor allem Stuckfragmente. Schuhmann. Konrad. Die von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderten archäologischen Untersuchungen sollen 2009 fortgesetzt werden.200 qm Grundfläche. 81 2 Zu den vorhergehenden Untersuchungen siehe: D. entstandenen Großbauten der spätantiken Pilgerstadt unmittelbar an der Bruchkante erbaut worden sind. 2004. sind über die ehemalige römische Militärstraße miteinander verbunden. Archäologische Geländebegehungen. Bei erneuten Sondagen im Jahr 2007 stellte sich das Gebäude [FP 220] unter den Verschüttungen als besonders gut erhalten und für die in umaiyadischer Zeit angewandten Bau. Hisham hätte seine Residenz aus Furcht vor der Pest ins abseits gelegene Rusafa verlegt.-ING.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA . Jahrbuch MSD 2006-08.. die während der laufenden Grabung nur registriert und grob aufgenommen werden konnten. 119-133 5 Ch. 133-154 4 K. Otto-Dorn (1954) und Ch. welche die Grundlage für die nun folgende Einordnung der Fundmaterialien in ihren kulturhistorischen Kontext bildet. die im arabischen Qusur (Sing. ihrem Bezug zur spätantiken Pilgerstadt und zur umgebenden Landschaft.1 Mit Hilfe dieser Sondagen soll die bereits vor längerem begonnene Erfassung der Architektur.

TU Berlin. Die drei ursprünglichen Kanäle mit einem Querschnitt von jeweils ca. Der Römisch-Persische Krieg von 502–506 wird bislang als auslösendes Moment gedeutet und damit das Jahr 506 als anscheinend schlüssiger terminus post quem betrachtet. Diverse Angriffe auf die Stadtmauer Amidas konnten vereitelt werden: Rammen. SEKR. was sich an maßlichen Zwängen und Ungereimtheiten am Übergang zwischen dem Turm und den Wehrgangsgaleriebögen zeigt. also vor 502. Weshalb dieser abgeändert wurde. dass seine Form offenbar noch nicht Bestandteil des Planungskonzepts war. TEL. 2008. Abb.-ING. Klar ist jedoch auch. von Dara und Zenobia oder die Reparaturen in Amida. DIE STADTMAUER Bauforschung zur Klärung ihrer Entstehung und ihrer Veränderungen. Dorothée Sack (Berlin 2008). Zwar wurde diese Stelle von einem Wachturm gesichert. 10623 BERLIN. Diese kleine Regelwidrigkeit wurde also bereits in der Baukonzeption hingenommen. 1): Ein bestimmtes Areal sollte durch Rundtürme an den Ecken gefasst werden und pro Seite war genau nur ein repräsentatives Stadttor vorgesehen. wie es das Bauprogramm von Resafa insgesamt war. Auch in Resafa musste reagiert worden sein. betonen. konnte nur in einer ruhigen Zeit und damit vor dem Krieg ersonnen und mehr noch angegangen worden sein. Unten: Unterteilung durch Zwischenpfeiler auf sechs Durchlässe mit jeweils nur ca. STRASSE DES 17. Schlussfolgerungen Das ursprüngliche Konzept der Stadtmauer von Resafa zeugt im Bereich des Wasserdurchlasses von einer beachtlichen Arglosigkeit der Erbauer. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. 2008. 3 Wasserdurchlass zwischen Turm 33 u. mittelbar etwas über sie aus? Quellenberichte Der persische Herrscher Kawad I. Allerdings zeigen auch die Mauerdurchlässe bauliche Veränderungen. nämlich warum Turm 33 ein großer und nicht ein kleiner Turm ist. Auch der Wasserkanal selbst ist bauzeitlich. Die Stadtmauer. zwei Wälle sowie ein Tunnel blieben erfolglos.1 Die Erkenntnisbildung basiert auf Studien zur Gesamtstruktur der Mauer sowie auf der detaillierten Beobachtung bestimmter Ausschnitte. griff laut des Chronisten Josua Stylites zusammen mit den verbündeten arabischen Stämmen der Lakhmiden unter der Führung von Nu‘man II.2 Bauwerksanalyse und Besonderheiten Eine vereinfachte Prinzipskizze der Stadtmauer verdeutlicht deren zugrundeliegendes Konzept (Abb. wurden der Zentralbau und das Nordtor unserer Stadtmauer. Dank dieser Maßnahmen hielt die Stadt den Angriffen stand. soviel gilt als nahezu sicher. in hinreichendem Maß Indizien zur Bauzeiteingrenzung der Stadtmauer zu finden und Schlussfolgerungen darzulegen. Logische Erwägungen setzen dabei die Stadtmauer an den Beginn des Baugeschehens zum Ausbau der Stadt. FG Historische Bauforschung. Hier wurden beim Herannahen von Nu‘mans marodierender Männer in aller Eile die Mauern ausgebessert. JUNI 152. 4 Römisch-Persischer Krieg 502–506. Abb.-PROF. dass der Baubeginn der Stadtmauer vor dem Krieg. dass er bemannt sein konnte. Stand der Kenntnisse Inschriftlich belegt ist Baubeginn der Basilika B innerhalb der Stadt im Jahr 518. (488– 531). Rechts: Turm 33 wie ausgeführt als großer Turm in ungewöhnlich langgestreckter Form. Handelt es sich um einen Umbau? Vermessung und Baubefunde Turm 33 ist aufgrund seines Einbindens in die Kurtine bauzeitlich mit der Stadtmauer. Und Kawad sorgte dafür. 2 Ibrahim Salman. Die Bewohner dort leisteten als erste erbitterte Gegenwehr. 2 Ausschnitt des neuen Vermessungsplans. aber die wachhabenden Mönche sollen in der Nacht des Angriffs betrunken eingeschlafen sein. DR. Der interessierte Leser sei verwiesen auf: Catharine Hof.). Warum wurden diese Änderungen kurz nach Baubeginn der Stadtmauer vorgenommen? Anmerkungen 1 In dieser Kurzdarstellung wird auf ausführliche Nachweise verzichtet. Erst nach drei für die Belagerer zermürbenden Wintermonaten brachte eine Beobachtung der Perser die Wende: ein heimlicher Grenzgänger aus der Stadt benutzte die Wasserkanäle durch der Mauer. und nicht erst nach 506 anzusetzen ist. Eine andere Abweichung vom Grundkonzept bleibt jedoch zunächst rätselhaft. FAKULTÄT VI. dass andere Projekte nach dem Krieg schlicht sehr viel wichtiger waren als die Stadtmauer von Resafa. An diesen Orten wurden die im Ostreich verfügbaren Bauleute. Deshalb kann der Schluss gezogen werden. Masterstudienarbeit. Route der Perser. so dass hier nur noch sechs schlitzartige Öffnungen übrig blieben (Abb. DOROTHÉE SACK. SYRIEN. Abb. wie der antike Historiker Zacharias Rhetor berichtet. Abb. An Position 33 hätte ein kleiner Turm Platz finden sollen. 34. Resafa. Von denselben Werkstattverbänden geschaffen. Links: Turm 33 als kleiner Turm wie ursprünglich geplant. Koldewey-Gesellschaft 45 (Bonn in Vorber. um raus und wieder rein zu schlüpfen. Gegen einen Baubeginn nach 506 spricht zudem. was mehrere Autoren. Syrien. insbesondere Steinmetze gebraucht. 90 x 70 cm und damit als Schlupfloch für eine Person geeignet. Edessa und Batnae. 1 Schemaplan des Grundkonzeptes der Stadtmauer von Resafa. A 58. Ohne Gegenwehr ergaben sich die Städte Theodosiopolis und Martyropolis. Allein im Südwesten wurde das Abfolgeprinzip gezwungenermaßen durchbrochen: Die Türme 39 und 40 sind beide groß. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Teile der Invasoren setzten ihren Zug dann nach Westen Richtung Edessa und Batnae fort. Auch wenn die Quellen kaum etwas von Resafa selbst berichten. MAIL: msd@tu-berlin.de JAHRBUCH MSD 2007-09 33 . So etwa die Neubauten Catharine Hof TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 3). sagen sie evtl. 2008. 4). so dass die Perser zügig auf Amida (Dyarbakir) weitermarschieren konnten. (499–503) römisches Gebiet an (Abb. Die wasserbautechnischen Vorkehrungen machten Schule: Auch für die 505–507 neu errichteten Grenzfeste DaraAnastasiopolis sind besondere Sicherungen des Wasserdurchflusses durch die Stadtmauer dokumentiert. da sie ein Nebentor flankieren. Neue Forschungen zur Stadtmauer von Resafa. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung. Amida war zum Baubeginn sicher noch nicht eingenommen. Die Einwohner von Edessa reagierten rasch. die Stadttore blockiert. Ein so ambitioniertes Projekt. die sich mit ihm befasst haben. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Offenbar sollte hier ursprünglich ein kleiner Turm stehen (Abb. Sein verbesserter Schutz war offenbar plötzlich wichtiger als das Gestaltungsprinzip der Turmabfolge. 2008. Bauforscherische Untersuchungen zu den Türmen 33. Die Lücken zwischen den Ecktürmen und Toren wurden durch eine Abfolge von kleinen und großen Türmen geschlossen. je ca. 47 und 49. Ein Massaker wurde an der Bevölkerung angerichtet und die Stadt völlig geplündert. Nach dessen Fall wurde in Resafa die Querschnitte der Anfangs üppig bemessenen Wasserdurchflüsse vermindert und ein zweiter Turm so hergerichtet. 30 cm Breite. 2). Planmodifikation beim Wasserdurchlass Mit kombinierten Methoden der Bauforschung ist es dem Teilprojekt gelungen. 030-314-796 11. liegt auf der Hand: Zwischen Turm 33 und Turm 34 verläuft der Wasserkanal in die Stadt. 90 x 70 cm wurden nachträglich auf der Außenseite unterteilt. dass sich die Nachricht vom Untergang Amidas wie ein Lauffeuer bei den Römern verbreitete.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Gräben gezogen und die Wasserschleußen vergittert. Oben: Erste Bauausführung mit drei Öffnungen. in: 45. Und so drangen nun hier persische Soldaten in die Stadt ein.

1. H. tachymetrische Aufnahme des Walls. da auch wassertechnische Fragenstellungen im Bereich der Süd. 4. Abendschein und J. 2008. die Auswertung erfolgte mittels Softwarepaket Bentley MicroStation V8 bzw. dargestellt als Dreiecksvermaschung. Neben der Dokumentation des eigentlichen Walls wurde zudem Wert auf die detaillierte Erfassung der Höhenverhältnisse zwischen Wall und Straße gelegt.4 Zur Einpassung bzw. Geodätische Grundversorgung. Abb. zur geometrischen Kontrolle der vorhandenen Grundrisspläne wurden sowohl im Bereich der Großen Moschee als auch des Zentralbaus Kontrollpunkte aufgenommen. DR.6 Diese Aufnahmen sowie tachymetrische Profilmessungen im Bereich des Fundpunktes 220. B.TECHNIK UND WIRTSCHAFT . Sattes. in: MSD 2006-08. IX. Hof zur Stadtmauer in diesem Heft Geländeaufnahmen im Stadtinneren durch H. Abb. 2008. A 58.und Westmauer Ziel von baugeschichtlichen (T3) und hydrologischen (T2) Untersuchungen waren.de 34 JAHRBUCH MSD 2007-09 . sollen – zusammen mit den im Frühjahr 2007 durchgeführten Aufnahmen zur Erstellung des „Lageplans der modernen Strukturen“ (Jürgen Giese. 166. DR. Wirth 1962. Nordtor: Walter Karnapp. Abb. 2008. Vermarkung. vgl. Christian Abendschein und Johannes Uhl.und Höhenfestpunktfeldes im Bereich des Zentralbaus und des Nordtores (Erkundung. FAKULTÄT VI. vgl. Zentralbau: Bauaufnahme W. M. Mackensen.-ING. Berlin 1976. 10623 BERLIN. TEL. Dr. 1984. 5. Abb. Ing. Eberle. Mit Hilfe des „Lageplans der modernen Strukturen“ wurde zusätzlich die Georeferenzierung eines Satellitenbildplans durchgeführt. Abb. 1977. Archiv DAI Berlin. was eine Gesamtkartierung der topographischen Verhältnisse sowohl innerhalb als auch außerhalb der Stadtmauer ermöglicht (Abb. 030-314-796 11. Tremel. Uhl. Resafa I. Daniela Spiegel) – auch für Höhendarstellungen und eine Kontrolle der topografischen Karte des Umlandes7 verwendet werden.-PROF. Unter der Leitung von Prof. JUNI 152.5m ableiten lassen. 1-5).LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. 1986. 3. der Applikation Terra Modeler (Terrasolid Ltd. Günter Hell HOCHSCHULE KARLSRUHE . Abb. Unten: Kombination der farblichen Höhendarstellung mit den aufgenommenen Geländepunkten. DOROTHÉE SACK. MAIL: msd@tu-berlin. erstellt durch Kombination der aus dem DGM generierten Höhenlinien mit den vektorisierten Höhenlinien innerhalb der Stadt. welche die Grundlage für eine anschließende digitale Entzerrung der Pläne waren. Die aus den Messungen erzeugten Höhenlinien wurden mit einem vektorisierten Höhenlinienplan der 1976 angefertigten Geländeaufnahme3 des Stadtinneren verknüpft. bearbeitet von Christoph Konrad (Archäologie). Die Punktdichte und -verteilung der rund 6600 gemessenen Punkte wurde so gewählt. Mitte: Überlagerung der Dreiecksvermaschung mit farblich dargestellten Höhenverhältnissen und Schattierung. 35. Die messtechnische Erfassung erfolgte zwischen Wall und der die Stadt umgebenden Straße mit differentiellem Realtime GPS. Resafa II. von möglichen Abschattungen der Satellitensignale im Bereich der Stadtmauer wurde das übrige Gebiet zwischen Mauer und Wallkrone mittels elektronischer Tachymetrie erfasst.2 Zur Stadtmauer gehört neben der Mauer selbst auch der vorgelagerte Wall. vgl. 2008. C.-ING. Die Messungen geschahen in Zusammenarbeit mit Catharine Hof (Leitung T3). welches sich mit der Bauforschung zur Klärung der Entstehung der Stadtmauer und deren Veränderungen befasst. Die geometrische Genauigkeit (σ) der Bauaufnahme des Zentralbaus ist im Hinblick auf den Zeichenmaßstab (M 1: 100) als gut anzusehen (σ= ± 3 cm). SYRIEN. Finnland) sowie AutoCAD 2005 (Autodesk). Resafa. Oben: 3D-Ansicht des DGMs im Bereich der Nord-Ost-Ecke des Walls. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Johannes Uhl. die der Erstellung eines DGMs für hydrologischer Untersuchungen von Brian Beckers dienen (Physische Geographie). SEKR.INSTITUT FÜR GEOMATIK (IfG). Kontrolle vorhandener Pläne. Der Schwerpunkt der geodätischen Arbeiten im Herbst 2008 war das Teilprojekt 3 (T3). Tremel. Ulbert. für die „geodätische Grundversorgung“ der einzelnen Teilprojekte. Christian Abendschein. B. 2. STRASSE DES 17. Höhenlinienplan. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR. aufgrund Abb. Berechnung und Dokumentation) zur Erfassung des Bestandes bzw. C. 1 2 3 4 5 6 7 K. T. im Original M 1:2000.1. dass sich daraus Höhenlinien in der Äquidistanz von 0. Die Stadtmauer von Resafa. Hierbei erfolgte eine Zusammenarbeit mit Dietmar Kurapkat (Große Moschee) sowie Axel Schumann und Ibrahim Salman (Zentralbau). UNIV. Es konnte eine Einpassgenauigkeit für den Planbereich von σ= +/– 1. vgl. Für die geodätische Datenerfassung wurden die Tachymeter Leica TCR 703 und TCRM 1103 sowie das Leica GPS 500 Empfängersystem verwendet. PROF. GEODÄTISCHE GRUNDLAGEN Geländeaufnahme zur Erstellung eines Digitalen Geländemodells (DGM) des Walls vor der Stadtmauer Wie bereits im Vorjahr1 fand das Resafa-Projekt auch im Herbst 2008 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geomatik (IfG) der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft statt. FG HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Günter Hell sorgten die Studenten des Studiengangs Vermessung und Geomatik. GÜNTER HELL TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Ein Beitrag zum Teilprojekt 1 „Archäologische Karte“ (T1) war die Verdichtung des vorhandenen Lage. Beckers zur Physischen Geographie in diesem Heft.5 Im Zuge des Teilprojekts 2 „Archäologie und Prospektionen im Umland von Resafa“ (T2) erfolgten mittels differentiellem GPS Profilmessungen zur Geländeaufnahme zweier südlich von Resafa gelegener Wadis.3m) bei 21 verwendeten Passpunkten erreicht werden. Messung.2 m (maximale Abweichung 4.

temporäre Stützkonstruktionen zur Sicherung besonders gefährdeter Bereiche Die Bausubstanz der im ausgehenden fünften Jahrhundert errichteten Basilika A ist seit ihrer Errichtung durch überregionale und lokale geologische Faktoren gefährdet. Temporäre Stützkonstruktion an der Südarkade des Hauptschiffes neben der Apsis. Isabelle Frase. Sept. MAIL: msd@tu-berlin. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Hauptursache für die momentane Gefährdung der Bausubstanz sind neben dem schleichenden Zerfall des Baustoffes vor allem Senkungen des Baugrundes im östlichen Bereich der Kirche. 030-314-796 11. DR. Es handelt sich um jeweils einen Abschnitt des südlichen und nördlichen Seitenschiffes. Um eine umgehende Sicherung dieser Wandzonen zu gewährleisten. SEKR. die bis zu acht Meter langen Balken vor Ort aus drei Lagen Bohlen von bis zu sechs Metern Länge herzustellen. Für das Aufrichten stand ein altes. 2008 (Foto T. STRASSE DES 17. das vor der Südarkade stehende Contrefort von Schutt. welches von den Arbeitern für die entsprechenden Aufstellungsorte modifiziert werden konnte. Temporäre Stützkonstruktion im südlichen Seitenschiff. SYRIEN. Tobias Horn TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Besonders die jüngeren Arbeiter wurden durch die Übernahme von Verantwortung für einzelne Teilaufgaben stark motiviert. Sept. die neben der Bewahrung der Bausubstanz auch die Verkehrssicherheit des Gebäudes zum Ziel hatte. Frase). Für die Begehbarkeit und Sicherheit der Arbeiter war es daher unumgänglich. sind vor Beginn der Kampagne in Berlin hölzerne Bockgerüste für die entsprechenden Gefahrenbereiche konzipiert worden (Ingo Eilers/Isabelle Frase). Erdbeben und der durch unterirdische Dolinen geschwächte Baugrund haben seit Erbauung der Kirche bis zur Aufgabe der Stadt im13.UND RESTAURIERUNGSMASSNAHMEN Basilika A. Die Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung hat nicht nur positive Auswirkung auf deren Kenntnisse und handwerklichen Fähigkeiten. klassische Verbindung erlaubt einerseits. wurden die Konstruktionen kürzer und es konnte teures Holz eingespart werden (Beratung Frithjof Berger). Frase). Frase). FAKULTÄT VI. Sept. Das Schwinden der Hölzer führte zu einer geringfügigen Verdrehung. Es war daher von Nöten. DOROTHÉE SACK. Erste Vorschläge zur dauerhaften Sicherung der Basilika A konnten bei einem Workshop vor Ort bereits vorgestellt werden (Martin Klessing/Frithjof Berger). Die für die Bauarbeiten benötigten Werkzeuge wurden zum größten Teil aus Deutschland mitgebracht. eventuelle Verformungen auszugleichen und ihre Herstellung bedarf andererseits keinerlei spezielle Kenntnisse des Zimmermannshandwerkes. Die Beräumung der aus Gipsstein bestehenden Blöcke mit den in Resafa zur Verfügung stehenden Mitteln hätte eine größere Gefahr für deren Substanz bedeutet. da weder Hölzer entsprechender Länge noch entsprechenden Querschnittes in Temporäre Stützkonstruktion an der Südarkade des Hauptschiffes neben der Apsis.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Ausführungsplanung.-ING. Das Bockgerüst selbst ist mit zunehmenden Baufortschritt als Arbeitsgerüst genutzt worden. bereits in früheren Restaurierungsmaßnahmen verwendetes Gerüstsystem aus Wasserrohren zur Verfügung. und um die Südarkade des Hauptschiffes direkt neben der Apsis. Lage der Gefahrenbereiche. Die im Rahmen der Herbstkampagne 2008 durchgeführten Konsolidierungsmaßnahmen sind eine Fortsetzung verschiedener Arbeiten der Syrischen Antikendirektion sowie des Deutschen Archäologischen Institutes. Jahrhundert bereits zu umfangreichen Schäden und Sicherungsarbeiten geführt. sondern befördert auch durch die Identifikation mit ‚ihrer Baustelle‘ die Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Arbeiten vor Ort. Eine erste Begehung vor Ort ergab. als diese an ihrem Ort zu belassen und als Substruktion sowie als Widerlager für die temporären Stützkonstruktionen zu nutzen. KONSOLIDIERUNGS. Die Binder wurden im Hof des Grabungshauses vorgefertigt (genagelt und geschraubt). Basilika A. Temporäre Stützkonstruktion im südlichen Seitenschiff. das genaue Zusägen der gefertigten Balken erfolgte jedoch erst unmittelbar vor dem Aufrichten des Bockgerüstes in der Basilika. Die in der ersten Planung favorisierte Verwendung von gesägten Balken konnte nicht realisiert werden. Diese einfache. da sowohl im nördlichen als auch im südlichen Seitenschiff eine große Anzahl von Mauerquadern lagert. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. 2008 (I. Im Laufe der Arbeiten zeigte sich deutlich. die beim Aufrichten der Konstruktionen berücksichtigt werden musste. TEL. Ausführungsplanung. 2008 (Foto I. 2008 (I. dass die Arbeitsprozesse von den syrischen Arbeitern zunehmend schneller absolviert werden konnten und auch die Ausführung der handwerklichen Arbeit schrittweise besser wurde. ungelernten Arbeitern durchgeführt werden können (Koordination Tobias Horn/Chafiq Hamzé).und Staubschichten zu bereinigen. Für die aktuellen Maßnahmen wurden zunächst drei besonders gefährdete Bereiche ausgewählt (Gutachten Klaus Dierks). A 58. 10623 BERLIN. der sich von dem Stützmassiv (Contrefort) löst. JUNI 152. Als günstig erwies sich dabei die bereits zuvor entschiedene Verbindung der einzelnen Elemente durch Knaggen und Laschen. Als problematisch erwies sich bereits vor Beginn der Kampagne die Beschaffung geeigneter Bauhölzer. Durch die Modifikationen im nördlichen sowie südlichen Seitenschiff. dass die Pläne der Bockgerüste teilweise überarbeitet werden mussten. In Syrien wurden vor allem das Holz und die Nägel gekauft. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. an denen im Herbst 2008 temporäre Konsolidierungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Horn). Es ist bei der Planung stets darauf geachtet worden.de JAHRBUCH MSD 2007-09 35 . Sept. der näheren Umgebung von Resafa zu beschaffen waren.-PROF. dass die Arbeiten mit den in Syrien vorhandenen technischen Möglichkeiten und mit in Resafa und Umgebung lebenden. die bis in die 1960er Jahre zurückreichen.

MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. STRASSE DES 17. durchgeführt.2 Vorbereitung Als Voraussetzung für die 3D-Bestandsdokumentation bzw. Jahrhunderts im Rahmen intensiver Bautätigkeiten. Präzisons-Tachymetrie. TEL. Resafa. Die gesamte Datenmenge aller erfassten Punkte liegt bei etwa 17 Gigabyte. Tobias: Resafa-Sergiupolis.de 36 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Die neuen Höhen der Festpunkte konnten hochpräzise im Messmodus Rück-Vor-Vor-Rück mehrfach mit dem Präzisons-Digitalnivellier DNA 03 von Leica Geosystems bestimmt. 77. INSTITUT FÜR GEODÄSIE. TEL. Anmerkungen 1 Sack. Ausschnitt einer 3D Punktwolke. Eine Visualisierung des Datenbestands ist bei der vorliegenden Punktdichte nur bedingt zu empfehlen. welcher heute als Bischofsoder Metropolitenkirche interpretiert wird. Anschluss an das Resafa-Netz. Wolfgang Liebl. erlauben aber auch automatisiert die Einfärbung der Punktwolken mit den Echtfarbinformationen durch Farbmapping. TU BERLIN. SEKR. Gussone) Zur 3D-Erfassung wurde erstmalig in Syrien der Laserscanner IMAGER 5006 der Firma Zoller+Fröhlich (Z+F) benutzt. KONSOLIDIERUNGS. die Georeferenzierung des Zentralbaus mit dem terrestrischen Laserscanner war die Erweiterung des Ingenieurnetzes in Lage und Höhe in diesem Bereich notwendig. Im Außenbereich um den Zentralbau wurden vier. Martin. Das Präzisionsnivellement wurde. 2 Böwe. in: MSD Jahrbuch 2005-07. A 58.und Sicherungsmaßnahmen“1 stand diese Messkampagne unter der Zielsetzung „Präzise 3D-Bestandsdokumentation des so genannten Zentralbaus mittels Terrestrischem Laserscanning (TLS)“ als geometrische Grundlage für spätere Restaurierungsmaßnahmen. WERNER-HEISENBERG-WEG 39. 2008. 030-314-796 11. Zusätzlich zu den einzelnen Scans sind mit der adaptierten Digitalkamera pro Standpunkt 28 digitale Photos angefertigt worden. 2008 (M. Vollständigkeit und Anzielung von möglichst vielen Zielzeichen waren Kriterien der Standpunktwahl. Der Höhenanschluss erfolgte an den Punkt 104 des Bezugsrahmens außerhalb der Stadt. Die abgebildeten neun Festpunkte wurden hochpräzise bestimmt. Diese dienen der Orientierung des Nutzers. Syrien. 3D-Darstellung Nach Abschluss der Registrierung und Georeferenzierung liegt ein bereinigter Datensatz in dem LaserControl Format *. HANSBERT HEISTER. Lukas.2010. Zu beachten ist jedoch. 10623 BERLIN. HABIL. MAIL: msd@tu-berlin. Messdurchführung Aufbauend auf dem im Jahr 2002 angelegten Ingenieurnetz3 erfolgte eine Erweiterung in Richtung Nord-Westen zum Zentralbau. Für eine bestmögliche Bestandsdokumentation des Zentralbaus in der vorgegebenen Zeit mit dem terrestrischen Laserscanner IMAGER 5006 wurden insgesamt 28 Standpunkte in unterschiedlicher Höhe ausgewählt. Übersicht der Scannerstandpunkte u.-ING. mit Anschluss an das bestehende Ingenieurnetz. Zur Verknüpfung und Registrierung der einzelnen Scans kam ein leistungsstarker Laptop mit 4 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz. 2007. Hans Heister. Horn.-ING. Entsprechend der jeweiligen Entfernung zum Messobjekt kamen die Auflösungsstufen „high“ und „superhigh“ zur Anwendung. Sternberg. JUNI 152. Pilgerstadt und Kalifenresidenz: Die Stadt intra und extra muros – Die fünf Teilprojekte der Projektphase 2006 . bestimmt der IMAGER 5006 die Entfernung nach dem Phasenvergleichsverfahren. Diplomarbeit Uni BW München-Neubiberg. innerhalb und zur Stützung außerhalb des Zentralbaus. Für die Neumessung wurden die fünf Netzpunkte 700 . Dorothée. Dies ermöglicht eine vielfach höhere Messrate und Genauigkeiten im Millimeterbereich. Präzisionsnivellement: Erweiterung des Ingenieurnetzes. Manfred Stephani. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. DR. 2008. präzise 3D-Bestandsdokumentation mittels Terrestrischem Laserscanning (TLS) Im Rahmen des Teilprojekts 4: „Vorbereitende Untersuchungen. 2008. um die enormen Datenmengen zu bearbeiten. SYRIEN. Dennis. standpunktweise in verschiedene Formate exportiert werden. Der ‚Zentralbau‘. D 85577 NEUBIBERG. Punkte zur Registrierung. Armin Sternberg PROF. Dieser kann zur weiteren Verwendung. 18. Ansicht in Z+F LaserControl. FAX. als sich Resafa zu einem bedeutenden Pilgerzentrum zu Ehren des Märtyrers Sergios entwickelte. Im Gegensatz zu dem im Jahr 2006 eingesetzten terrestrischen Laserscanner mit Impulslaufzeitverfahren. DR. Syrien mit Hilfe konventioneller Messmethoden und durch Einsatz von terrestrischem Laserscanning (TLS). Mehrere Punkte des vorhandenen Resafa-Netzes wurden als Anschlusssichten angezielt. beispielsweise in CAD Programmen. 2008.UND RESTAURIERUNGSMASSNAHMEN ‚Zentralbau‘. +49 89 60043433.-PROF. Planungen und Ausführung von Konsolidierungs. in: MSD Jahrbuch 2006-08. Für diese Arbeiten wurden. das digitale Präzisionsnivellier DNA03 und der Präzisons-Tachymeter TCRP1201 von Leica Geosystems mit Einprismen-Präzisionsreflektoren ausgewählt. 3 Kowoll. um die Verknüpfung der einzelnen Punktwolken und die Georeferenzierung zu gewährleisten. +49 89 60043904 UNIV. identisch zur Messkampagne 2006. Siegel. Armin: Deformationsmessungen an der Basilika A. entstand zu Beginn des 6.Terrestrischer Laserscanner Z+F IMAGER 5006 mit adaptierter Kamera im Einsatz vor dem Zentralbau.704 als Standpunkte verwendet. UNIVERSITÄT DER BUNDESWEHR MÜNCHEN. Zentralbau: Bauarchäologische und konservatorische Untersuchungen am Nordostturm.. Ulrike: Resafa/ Syrien. Gussone. Resafa. Hierbei umfasst ein Scan jeweils mehrere Millionen Punkte. im Innenraum ein weiterer Punkt als Netzpunkte erkundet und durch Messingstehbolzen mit Zentrierbohrung vermarkt.zfs vor.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. dass ein leistungsstarker PC notwendig ist. DOROTHÉE SACK. Als Voraussetzung für die 3D-Erfassung und Georefrenzierung des Zentralbaus mit dem terrestrischen Laserscanner. wurden alle vorab vermarkten Punkte durch eine hochgenaue tachymetrische Netzmessung mit dem TCRP 1201 von Leica Geosystems bestimmt.

die um das Mittelschiff herum angeordnet sind. Außerdem ist sie Ausgangspunkt für eine zeichnerische Visualisierung des einstigen Aussehens der Säulenstellungen im Mittelschiff. die bei einer günstigen Prognose der Machbarkeit als Konzept für eine zukünftige Anastilosis dieses Bereiches dienen könnte. Sack u. Resafa 6 (Mainz 2002) 121-179 2 Eine Zusammenfassung der Arbeit findet sich in: D. und Bebauung aus sekundärer Nutzung) in den Grundriss aufgenommen. 2) Für die Bauaufnahme wurde das Messnetz innerhalb der Stadt rund um den Zentralbau verdichtet.de JAHRBUCH MSD 2007-09 37 .UND RESTAURIERUNGSMASSNAHMEN ‚Zentralbau‘ – Bauarchäologische Untersuchung und Planung einer Teil-Anastilosis Einführung Der heute als Kathedrale interpretierte so genannte Zentralbau von Resafa-Sergiupolis (Abb. Ibrahim Salman. 10623 BERLIN.1 Nach seiner Ausgrabung in den Jahren 1956-61 unter der Leitung von J. Abb. 3 und 4): Dadurch ließen sich die in größerem Maßstab vorliegenden Pläne an einigen Stellen um wichtige Details ergänzen. 2008. im Original M 1: 10. STRASSE DES 17. die sich auf Basis einer gemeinsam durchgeführten Bauaufnahme mit unterschiedlichen Aspekten der Kirche beschäftigen. Über Vergleiche mit ähnlichen Bauten und der dazugehörigen Literatur soll das Gebäude zudem in einen größeren historischen Zusammenhang gestellt werden. Kollwitz und der dabei durchgeführten Bauaufnahme. G. A 58. SYRIEN. MAIL: msd@tu-berlin. DOROTHÉE SACK. a. KONSOLIDIERUNGS. Jahrbuch MSD 2006-08 (Berlin 2008) 77 3 Für die Einrichtung des Messnetzes und die Entzerrung des Grundrisses ist Chr. Abb. Basis 5. Basis 12. 1: Blick in die Apsis des Zentralbaus. rechts: sekundäre Einbauten. wodurch nun alle Pläne und Zeichnungen in digitaler Form vorliegen. Abendschein. Brands. Bei der als bauarchäologische Untersuchung angelegten Arbeit von Axel Schuhmann steht dagegen eine liturgie-. 2008. Chr. Basen und die dazugehörigen Säulen aus den Exedren wurden im Handaufmass im Maßstab 1:10 gezeichnet (s. Ibrahim Salman erarbeitet ein Konzept für eine teilweise Anastilosis der im Mittelschiff liegenden Säulen und Bauteile sowie zu deren Konservierung. Wirth. Dazu wurden die vermutlich noch in Versturzlage befindlichen Säulen. Zustand August 2008. Axel Schuhmann TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. SEKR. 4: Zentralbau. ( Abb. 2008. Anmerkungen 1 G. Abb. Seine charakteristische Grundrissform kombiniert den längsgerichteten Baukörper einer dreischiffigen Basilika mit einem zentralisierenden Tetrakonchos.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. TEL. das ihre genaue Zuordnung und Verortung erlaubt. architektur. Auf Grundlage der vorgenommenen Messungen wurde der Plan photogrammetrisch entzerrt und anschließend vektorisiert.-PROF. Die Bauornamentik von Resafa-Sergiupolis. 1) entstand im Zuge einer regen Bautätigkeit wahrscheinlich im ersten Viertel des 6. Ergänzt um sog. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Es diente als Grundlage für die Überprüfung des vorhandenen Grundrisses auf seine Genauigkeit.). (Hrsg. die nicht zum Ursprungsbau gehören (‚Iwanhaus‘ in der SW-Ecke Abb. Auch diese wurden digital umgezeichnet.3 Ziele der Bauaufnahme Die Bauaufnahme sieht neben der Überprüfung der existierenden Pläne eine verformungsgetreue Dokumentation der bisher nicht in den Plänen verzeichneten Bauteile vor. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. DR.und kunstgeschichtliche Einordnung des Gebäudes im Mittelpunkt. Prof.2 Im Herbst 2008 begannen zudem zwei Dissertationen. Wirth fertig gestellten Planes um etwa vier Zentimeter. Durchgeführte Arbeiten Zunächst wurden die Bauteile der Exedren durch ein Nummerierungssystem geordnet. steht das Gebäude in jüngster Zeit stärker im Blickpunkt: Im Jahr 2007 beschäftigte sich eine Abschlussarbeit des Masterstudiums Denkmalpflege an der TU Berlin vor allem mit konservatorischen Problemen des ruinösen Gebäudes. Abb. Angesichts des Originalmaßstabes von 1:100 liegt dies in einem zu vertretenden Rahmen. 030-314-796 11. Teile späterer Einbauten und Säulen in Versturzlage. im Original M 1: 10. 2: Grundriss des Zentralbaus nach W. der aus halbkreisförmigen Exedren besteht. 3: Zentralbau.-ING. Jhs. die sekundären Fußbodenplatten aus rotem Kalkstein und Gebäudeteile. Iwanhaus. Zukünftige Arbeiten Die begonnene Bauaufnahme stellt die Grundlage für weitergehende Arbeiten im ‚Zentralbau‘ dar: So sollen in einem nächsten Schritt Erkenntnisse über die Bauphasen und mögliche Änderungen in der Planung des Gebäudes gewonnen werden. n. FAKULTÄT VI. JUNI 152. Die tachymetrisch durchgeführten Messungen ergaben eine durchschnittliche Abweichung des 1962 von W. Links: Säule in Versturzlage. Einzelne Bauteile aus dem Ursprungsbau wie Postamente bzw. Hell und J. Uhl (alle Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft) zu danken.

Depuis là une première cour était accessible. die endgültigen Layouts sowie die technischen Lösungsvorschläge für die Rahmenkonstruktion wurden in regelmäßigen Abständen mit der Antikenverwaltung in Damaskus abgestimmt und entsprechend modifiziert. Elle donne sur une grande cour qui contenait sur trois côtés six chambres. Avec une longeur totale du 1. A 58. La maison était accessible du côté nord par une entrée. which gave access of a number of rooms.all made of glaring white gypsum stone. Qatna und Krak des Chevaliers) durchgeführt. Seulement quelques restes de son équipement d’origine subsistent encore : Un petit nombre d’orthostates sculptées de la chaire et un seul chapiteau.ȸȢǾƸƓȚ ǍƪŸ ǂŽƾƅŽȚȶ ǠſƾƅŽȚ ƞſǍƲŽȚ Ǡź ǠŮǞƁLjȚ ȹ ƾǤƾŲǍž ǛƬƁ Ǎƛ ǟŽȘ ȵȤȶNjŮ ȢǞƲƁ țƾŮ ǍƃŸ ȲǎƶƓȚ Țnjƀ ǟŽȚ ȲǞųNjŽȚ ǛƄƁ ȆȲȿ ȶLjȚ ȔƾƶƱŽȚ ǟŽȘ ȹ ƾƬƁȖ ǍƵƓȚ Țnjƀ ǚƫƁ . FAKULTÄT VI. The ęrst stage of modięcation took place in early Islamic times (8th / 9th century). German Archaeological Institute Institut Allemand d’Archéologie ǠſƾƓLjȚ ȤƾŰȃȚ NjƷƯž German Archaeological Institute Institut Allemand d’Archéologie German Archaeological Institute Institut Allemand d’Archéologie Abb.ǠűȤƾƒȚ ȵȤȚNjű ȤƾƸƷſȘ ǀƆƸƄſ ȲƾƵƪŽȚ ǟƴŸ ǀƮźƾƇž ǁƸƲŮ ȆƾƷŽƾƵűȶ ƾƷƄŸȶǍŮ ȜǎƸƵƄž ǀƶƸƵŰ ǀƷűȚȶ ǁƵƉůȤȚ ȿ . die die Layoutkonzeption beeinflusste. 8th century) times.ǜƁNjźȚȿ ǍŽȚ ǟƄŲ ǍƵƄƉƁ ǎƁǍźȘ ƾƀǞƴƯƁ ǀƁǍǣȚȿNjŽȚ ȜNjƵŸLjȚ ǜž ȟȶȥ ǟƴŸ ȦǞŻ ǚż ǎƳůǍů ȿ ȤȚNjƐȚ ǠƶżȤ ǟƴŸ ȬǞźǍƓȚ ǗżƾƉƴŽ ȿ ȵȤȶNjŮ ǗȿƴưƓȚ ȆǠŮǍưŽȚȶ ǠŻǍƪŽȚ . This part of the house probably served house keeping purposes.-ING. Elles donnent sur la rue sans être raĴachées à l’intérieur du bâtiment. où nous avons trouvé des latrines et une cage d’escalier menant à l’étage. All sides together are 1. presumably dedicated to reception. DOROTHÉE SACK. Des détails architecturaux similaires se trouvent dans la ville sur les façades de l' «Eglise quadrilobée» [6] et la «Basilique B» [15] et indiquent que l'enceinte et ces deux églises sont édięé par les même groupes de maçon et tailleurs de pierres. To the west of the courtyard a room. Despite some defensive features. Loopholes from which archers could ęre arrows are accessible all along the wall through the preserved galleried wall-walk. Die Schautafel selbst wird aus Aluminium gefertigt und auf den Metallkörper geschraubt. Aleppo. Le bâtiment a dû être fréquenté souvent. The building must have been highly frequented since a second storey was added in Islamic (probably Umayyad. but the structures of the now visible ruin of a house date into the Ayyubid period (12th / 13th century).ȹ ǽƾƵű ȶ ǀȿŻȢ ƾƀǍƅżȖ ȶ ǀŮȚȿǞƃŽȚ ȵnjƀ Ǡź ǀȿ ƁȤƾƵƯƓȚ ƞƴůƾƲƵƴŽ ȹ ȚȿǍƲžȶ ȟƾ ȿƆƇƴŽ ȖNjƫƲž ǁŻǞŽȚ ǙŽȣ Ǡź ǀźƾǧȿ ǍŽȚ ǜƳů ǛŽ ȹ ƾȿƁǞƸŲ ƾƯŻǞž ǀźƾǧȿ ǍŽȚ ǚƄƎ . so-called caravansaries (khan) gave shelter for the group. The decorative order is Corinthian in Syro-Mesopotamian style. ǀƸƶƸƁǎů ȠȚǞŽȖ Chancel screen orthostates Orthostates 0 50 cm ǗȮȮȮŲƾȮƄȮƓȚȶ ȤƾȮȮȮŰǡȮŽ ǀȮžƾȮȮȮƯŽȚ ǀƁǍȮȮƁNjȮȮƓȚ Directorate General of Antiquities and Museums Direction Générale des Antiquités et des Musées Directorate General of Antiquities and Museums Direction Générale des Antiquités et des Musées ǗȮȮȮŲƾȮƄȮƓȚȶ ȤƾȮȮȮŰǡȮŽ ǀȮžƾȮȮȮƯŽȚ ǀƁǍȮȮƁNjȮȮƓȚ ǠſƾƓLjȚ ȤƾŰȃȚ NjƷƯž Directorate General of Antiquities and Museums Direction Générale des Antiquités et des Musées ǗȮȮȮŲƾȮƄȮƓȚȶ ȤƾȮȮȮŰǡȮŽ ǀȮžƾȮȮȮƯŽȚ ǀƁǍȮȮƁNjȮȮƓȚ ǠſƾƓLjȚ ȤƾŰȃȚ NjƷƯž Anmerkungen 1 vgl. 800mm breit und 200mm tief. Only few remains of its original equipment have survived: A small number of carved chancel screen orthostates and a single capital.țǞƶƐȚ Ǖž ǀƴƫȿƄž ǍƸŹ ȶNjƃůȶ ǠƴųȚȿNjŽȚ ȔƾƶƱŽȚ ǟƴŸ ljƄƱƶů țȚǞŮȖ ȯǍưŽȚ ȵnjƷŽ NjŲLj ǀƯŮƾů ǁƸſȚǞŲ ȜȿNjŸ ȶȖ ȝǞſƾŲ ǜž ƾƷƶž ȿǚż ǗȿŽƺƄů . das sowohl die Eigenheiten des Ortes Resafa berücksichtigt als auch die bisher in Syrien an anderen Orten umgesetzten Konzepte mit einbezieht. l’impression générale de l'ensemble de la porte du nord est accueillante pour les pèlerins et visiteurs. The church derives most probably from the 6th century. Site Management. Each arch is framed by a pair of columns that carry a continuous arcade cornice. Each of the four city wall sides has one major gateway. die mit den Schrauben der Betonbasis korrespondieren. The chambers form more or less private cells for individual merchants. This building here seems to have been such an caravansary. in: MSD 2005-07. Survey Um ein verbindliches Konzept für die Gestaltung der Schautafeln entwickeln zu können. Anne Mollenhauer TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.and living purposes. which runs around the corners on the east and west walls forming an architrave carried by pillars.ǀƴƁǞƭŽȚ ǍƱƉŽȚ ȰǍŶ ǟƴŸ ȝƾŲȚǍƄŴȁȚ ǜž NjƁNjƯŽȚ ȢǞűȶ ȝƾžNjƒȚ ȶ ǛƸƒȚ ǍźǞů ǁſƾż ǠƄŽȚ ȝƾſƾƒȚ ǠǤƾƓȚ Ǡź ǁƸŸȽȢ ȝƾŲȚǍƄŴȁȚ ǍƱŴ ȔƾƶŸ NjƯŮ ǀŲȚȿ ǍŽȚ ǜž ǓƉŻ ǚƸƶŽ ǀȿ ƁȤƾƆȿƄŽȚ ǚźȚǞƲŽȚȶ ǜƁǍźƾƉƵƴŽ Ǖȿ ŮǍž ǓƲƉž ǝŽ ȆȝƾſƾƒȚ ȵnjƀ NjŲȚ ƿŽƾưŽȚ Ǡź ǟƶƃƓȚ Țnjƀ ȴȘ. L’entrée à la ville est composé de trois baies ressemblant au motive de l’arc de triomphe et à comparer à l’Arc de Constantin à Rome. Die Basis der Konstruktion bildet ein Betonfuß (1200mm x 600mm x 500mm). the nave was closed at the eastern end by an apse. Den unteren Abschluss bildet eine angeschweißte Metallplatte (10mm). and their small sized valuable merchandise. la porte du nord étant la plus imposante. nommées caravansérail (khan). Berlin 2007.de 38 JAHRBUCH MSD 2007-09 . a second courtyard could be entered.LAUFENDE PROJEKTE RESAFA. Les baies sont encadrées par une pair de colonnes qui portent un cordon horizontal. Cinq magasins indépendants étaient localisés à l’ouest de la maison.ƾƀNjƸƸƪů Ǡź ǍǧƾƶƯŽȚ ǜƵŰȖ ǓŴȶLjȚ ȦǞƲŽȚ ȤƾƉƁ ǟŽȘ ǕŻȚǞŽȚ ȢǞƵƯŽȚ ȟƾů NjƯƁ . Abb. 1750mm x 60mm) und die grundsätzliche Layout wurde von den von der Antikenverwaltung entwickelten Tafeln übernommen.8 ǝƭƸƇž ȲǞŶ . Der Metallkörper wird auf die Betonbasis gesetzt. which may have served as a kitchen was uncovered. Situé à distance d’une journée se trouvaient des auberges particulières. Abb. Qalaat Sahiyun. 2008. arabisch und französisch). comme les créneaux. SITE MANAGEMENT Konzeption und Layout der Schautafeln. In its original shape the church consisted of three aisles.ǘƪžȢ Ǡź ǠƷƄƶƸŽǍžNjƄŮ ȹ ȚȤȶǍž ȝȚǍƱŽȚ ǟŽȘ ȰǍƪŽȚ (ȳǞƸŽȚ ȜǍƸƫƃŽȚ ǜž țǍƲŽƾŮ Circesium) ȳǞƁǎƸżǍƸƉŮ ȚȤȶǍž țǍưŽȚ .NjƸƯŮ NjŲ ǟŽȘ ƾƷƴƳŵ ȸǍƳƉŸ ǠŸƾźȢ ǕŮƾŶ ǜž ȳNjƈƄƉƓȚ ȔƾƶƃŽȚ țǞƴŴȖ ǝŮ ǛƉƄƁ ƾž ǛŹȤ ǀŮȚȿǞƃŽȚ ȵnjƀ ȴ ȿ ǠžȚǍž) ȿ ƺż ȶ ȆȤȚȿ ȶȿǎŽȚ ȷNjŽ ƾŸƾƃƭſȚ ǗƴƈƁ ǝſƼź Ȇ(ȹ Ǿƅž ȳƾƷƉŽȚ ǀƷűȚǞŽȚ ǟƴŸ Njƀƾƪſ . such as the arrow slits from the Ěanking towers. 030-314-796 11. 8ème siècle). their servants. 1 Resafa. Abstimmung mit allen Beteiligten Die Ergebnisse des Surveys. The church was presumably damaged aĞer an earthquake and aĞerwards transformed into a house.ǘƸŻȢ ǚƳƪŮ ƾƷƶŸ ǗƪƳŽȚ NjƯŮ ǛƄƁ ǛŽ ȆNJƃƭž ȹ ȚNjŻǞž ǛƬů ǀƲƸǤ ȿ ǀźǍŹ ǟŽȘ ǛŰ ȟȤȢ ǟŽȘ ȢǞƲƁ ȸnjŽȚ ǠſƾȿƅŽȚ ȔƾƶƱŽȚ . Abbildungen. Similar architectural pieces as here in the North Gate can be seen in the city at the Tetraconch church [6] and Basilica B [15]. car un deuxième étage était rajouté pendant l’époque islamique (probablement omeyyade. Sa date de construction exacte n’est pas connue. Il s’agit d’un plan presque carré qui mesure 25 m x 27m. Die Fußzeile bilden die Logos der beteiligten Institutionen. ȿ ǝƄŮȚǞŮ ǀƸŽƾƵ ȿ ȶ ǀƶƁNjƓȚ ȤǞŴ ȿ ƪŽȚ The City Wall and its North Gate L’ Enceinte et sa Porte du Nord The impressing city wall of Resafa was built in the beginning of the 6th century. Skizzen). Ce bâtiment ressemble un tel caravansérail. City wall at the southeast Exterior view Vue de l'extérieure ȴƾƒȚ »Khan« / Caravanserai »Khan« / Caravansérail Resafa was not only the city of pilgrims and a post of soldiers but also an important trading centre (emporium).ȸǞƴƯŽȚ ǘŮƾƭŽȚ ȿ ǟŽȘ NjƯƫƁ ȹ ƾűȤȢȶ ǀƫƫƈž ƿŽƾưŽȚ Ǡź ǁſƾż ǠƄŽȚ ȯǍưŽȚ ǜž NjƁNjƯŽȚ ǟŽȘ ǛŰ ǜžȶ ǜŸ ȜȤƾƃŸ ƾƷȿ ſƾż ȶ ȶNjƃů ȷǍųȖ ǀźǍŹ ƾƷƸƴů ȆǀƪƸƯƓȚȶ ȲƾƃƲƄŴȂŽ ǟŽȘ ǚƲƄƶȽ Ɓ ƾƶƀ ǜž .(ȸȢǾƸƓȚ ǜžƾƅŽȚ ƾžȖ Ȇȳ 25x 15 ƾƀȢƾƯŮȖ ǖƴƃů ȆƾƷƵƆŲ ǍưƫŮ ǀƉƸƶƳŽȚ ȵnjƀ ǁźǍ ȽŸ ǛƄƁ ǛŽ) ȸȢǾƸƓȚ ȦȢƾƉŽȚ ȿ ȴǍƲŽȚ ǟŽȘ ljűȤLjȚ ǟƴŸ ȢǞƯƸź ƾƷƈƁȤƾů . Axonometrie der Rahmenkonstruktion. La nef était fermée à l’est par l’apside. From here. in denen in den vergangenen Jahren Schautafeln aufgestellt wurden. L’ordre décoratif est corinthien de style syro-mésopotamien. Layoutkonzeption und Rahmenkonstruktion Eine grundlegende Vorgabe der syrischen Antikenverwaltung. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. STRASSE DES 17. 2. The vaults of the chambers are made of brick on the north and of lime stone along the south half. In der Kopfzeile der Tafel befinden sich die Überschrift sowie eine Übersichtskarte des Ruinengeländes mit der Markierung des Standorts des beschriebenen Gebäudes. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. qui menait au tour d’un angle (par une chicane) dans le corridor. JUNI 152.ǠƴųȚȿNjŽȚ ȴƾƒȚȶ ǀƁȤƾƆƄŽȚ ȰǍƭŽȚ Route de commerce et le »khan« ƾƀȔƾƶŮ ǚŲȚǍžȶ ƾƳƸƴƁȥƾƃŽȚ La Basilique D et ses phases de construction ȿ ǀ ƸŮǞƶȿ ǀƶƁNjƓȚ ȤǞƉŽ ǀ ƸŻǍ ȿ ƪŽȚ ȿ ƐȚ ǀƷƦ ƐȚ L'enceinte au sud-est Interior view Vue de l'intérieure Samosata ƾƉƁȣȘ Edessa ȤƾƆƶŴ Singara ȟȤƾƒȚ ǜž ȳƾŸ ȤǞƮƶž ǚųȚNjŽȚ ǜž ȳƾŸ ȤǞƮƶž ƾƸżƾƭſȖ Antiochia Callinicum ǀźƾǧǍŽȚ Resafa ȴƾƁ ǍƉŽȚ Seriane Circesium Palmyra Palmyre ǍžNjů ǘƪžȢ Damascus Damas N 0 500 m Reconstruction of the North Gate Ʀ ǀŮȚȿǞ ƃƴŽ Ǡƴ Ƹƈů ǀ ƸŽƾƵ ȿ ƪŽȚ LJ ȤǞƮƶž Reconstruction de la Porte du Nord ǠƶƸƭſǎƸƃŽȚ ǍƫƯŽȚ ǍƆź early byzantine byzantine ancienne ǠƶƸƭſǎƸƃŽȚ ǍƫƯŽȚ byzantine byzantine ǠžǾŴȁȚ ǍƫƯŽȚ ǍƆź early islamic islamique ancien ǠŮǞƁLjȚ ǍƫƯŽȚ ayyubide ayyoubide ǠƴǧȁȚ ǀƉƸƶƳŽȚ ȟȣǞƘ N 0 5m Original church layout Dessin original de l'église The Ayyubid house ǠŮǞƁLjȚ ǁƸƃŽȚ La maison ayyoubide ȰƾŻȥ alley ruelle toilet cabinet d'aisance 0 10 m ȩƾŲǍž ǍƂŮ well puits N 0 5m Resafa n’est pas seulement la ville de pèlerins ou un poste militaire. SEKR. Zwischen Metallkörper und Tafel liegen zwei senkrechte Leisten als Abstandhalter. like the Arch of Constantine in Rome.: Resafa/Syrien. die mit sechs Löchern versehen ist. This opened into a large courtyard surrounded on three sides by six chambers with doors to the courtyard but without being connected with each other. La marchandise était transportée principalement par des chameaux et les caravanes des marchands étaient souvent accompagnées par des soldats et des pèlerins.ǎƃƒȚ ǕƶƫŽ ȆƾƷƬƯŮ ǜŸ ǀƴƲƄƉž ȴȥƾƈž ǀƉƵų ǁƸƃƴŽ ǠŮǍưŽȚ ƿſƾȿ ƐȚ NjƶŸ ǕƲů ȔƾƶƱŽȚ Ǖž ȲƾƫůȚ ȸ ȿ Ȗ ƾƷŽ ȴǞƳƁ ȴȚ ȴȶȢ ȟȤƾƒȚ ǜž ȬȤƾƪŽȚ ǟƴŸ ljƄƱƶů .ȹ ƾž ȿ ȆƿƉƇź ȿ ƾƀ ȹ ƾƁȤƾƏ ȹ ȖǎżǍž ȹ ƾƬƁȖ ǁſƾż ƾƘȘȶ ȿ ǜž ƾƵƀNjŲȖ NjƄƚ ȆƞƁȤƾƆȿƄŽȚ ƞƲƁǍƭŽȚ țǞƶȿ ƐȚ ǟŽȘ ȲƾƵƪŽȚ ȿ ǕŶƾƲů NjƶŸ ǍƃŸ (ƾƸżǍů Ǡź ȪƾƉƸƵŴ ȹ ƾƅƁNjŲ Samosata) ƾŶƾƉƸƵŴ ǀƶƁNjž ǜž ȿ ǜž ǍųȃȚ NjƄƚ ƾƵƶƸŮ . Ebla. Ces pièces ont des portes qui donnent sur la cour mais qui ne sont pas connectées entre eux. Abstimmungsprozesse und gestalterische Lösungen Einleitung Im Teilprojekt 5 „Die Touristische Erschließung der Ruine – Site Management“ wurde ein Konzept für die umfassende Information der Besucher entwickelt. Nous supposons que l’église était détruite à la suite d’un tremblement de terre. a ęrst courtyard was accessible. which is 25m long and 15m wide. Anne et al.(ȴȃȚ ǟƄŲ ǀŻNjŮ ƾƀNjƸƸƪů NJƁȤƾů NjƁNjƎ . Five independent stores were located at the western side of the house. welcoming pilgrims and visitors into the city. Les voûtes de ces pièces sont construites en brique sur le côté nord et en pierre calcaire le long du côté sud. son serviteur personnel et la marchandise précieuse de petite taille. A l’origine l’église consistait en trois ailes.ǚŲƾƉŽȚ ȿ ǟȿƄŲ (ƾƸżƾƭſƺŮ ǀźȶǍƯƓȚ ȆAntiochia) ƾƸųǞƸƄſȖ ǟŽȘ ȹ ǽǞǧȶ ǚźȚǞŻ ǜƵǤ ȲƾƵȿ ƐȚ ǀƭŴȚǞŮ ǚƲƶȽů ǁŻǞŽȚ ǙŽȣ Ǡź ǕǣƾƬƃŽȚ ǁſƾż ǔƇƴƁ Țnjƀ ƾƶžǞƁ Ǡź . Schautafeln im Gelände zur Erläuterung einzelner Monumente. Ansichten. La Porte du Nord Aux quatre cotés de l’enceinte se trouvent des portes principales.ǠƶƳŴ Ȳǎƶž ǟŽȘ NjƯŮ ƾƵƸź ǀƉƸƶƳŽȚ ȵnjƀ ƾƷŽǾų ǁŽȿǞ ȽŲ ȆǀƸƵƸžǍů ȆǕŴƾȿƄŽȚȶ ǜžƾȿƅŽȚ ƞſǍƲŽȚ Ǡź ǠžǾŴȁȚ ǍƫƯŽȚ Ǡź ȲȶLjȚ ǚƁNjƯƄŽȚ njƸƱƶů ȿ ǜ ǍƫƯŽ Ț ǟŽȘ ȢǞƯƁ ȹ ƾƸƶƳŴ ȹ ƾƄƸŮ ǚƅƚ ȸnjŽȚ ǠŽƾƑȚ ǠǣƾƪſȁȚ ǚƳƪŽȚ ȿ ƳŽ . framed on each side by a rectangular room. les vestiges d’une maison actuellement visibles dates de l’époque Ayyoubide (12ème/ 13ème siècles).ǠƴųȚȿNjŽȚ ȔƾƶƱŽȚ ǜƵǤ ƾűȤƾų ȱǍƄȽů ǁſƾż NjƲź țȚȶȿNjŽȚ ǙŽnjżȶ ǛƆƑȚ ǂƸŲ ȸȢǾƸƓȚ ȦȢƾƉŽȚ ȿ ȴǍƲŽȚ Ǡź ǠƭſǎƸƃŽȚ NjƷƯŽȚ Ǡź ȴƾƒȚ Țnjƀ ǠƶȽŮ ȿ ǀŮȚȿǞƃŽȚ ǚƫƁ ȸnjŽȚ ǝƉƱſ ǘƁǍƭŽȚ ǀƸŽƾƵ ȿ ȴ ȿ Ȗ ȝƾƁǍƱƑȚ ȲƾƵŸȖ ȝǍƷŷȖ ȿ ƪŽȚ . Der Metallkörper (8mm Stärke) 3 der Konstruktion hat einen I – förmigen Querschnitt und ist 2000 mm hoch. Originally the wall was three stories high. die ersten Gestaltungsentwürfe. The house was entered from the north through a doorway which led around the corner into a corridor. Basilica D and its building phases 25 25 ǖƴƃƁ ȆȸȢǾƸƓȚ ȦȢƾƉŽȚ ȿ ȴǍƲŽȚ ǀƁȚNjŮ Ǡź ǠƶŮ NjŻ ǕǣȚǍŽȚ ȤǞƉŽȚ Țnjƀ ȴ ȿ Ȗ NjƲƄƯȽƁ ǒƸŮLjȚ ǠƫƐȚ ȿ ǍƆƑȚ ǜž ǀƸƶƃž ȿ ȹ ƾűǍŮ 50 ǛƬƁȶ Ǜż 1. Das Format der Tafeln (hochrechteckig.ƞƸƃſƾű ƞŲƾƶűȶ ǜƇǧ ǜž ǠƴǧLjȚ ƾƷƴƳƪŮ ǀƉƸƶƳŽȚ ǗȿŽƾƄů ǀźǍŹ ƿſƾű ǚż ǜž ȵȤȶƾƏ ȸnjŽȚ țȚǍƤƾŮ ȹ ƾŻǍŵ ǜƇƫŽȚ ǠƷƄƶƁ ȿ ǀƴƸƭƄƉž ǟȿƄŲ ȹ ƾƵǣƾŻ ǀƸƴǧLjȚ ƾƀǍǧƾƶŸ ǜž ǚƸƴƲŽȚ ȲȚǎƁǽ ȆǚƳƪŽȚ ǀƉƸƶƳŽȚ ljŮnjž Ǡź ǀƸƶƸƁǎů ȝƾŲǞŽ ȲƾƅƓȚ ǚƸƃŴ ǟƴŸ Ǎżnjſ ȆȳǞƸŽȚ . Depuis là une deuxième cour était accessible. 3. the North Gate is the most elaborate. The khan-building was erected in Byzantine times (6th century) and excavations have shown that the same road connecting the North Gate [3] with the Tetraconch church [6] continued to here. Dazu gehören ein Faltblatt zur Besucherführung.ƞžȢƾƲŽȚ ȟƾ ȿƆƑƾŮȶ ǛƷŮ ǀƃȿŲǍž ƾƷƸŸȚȤȣ ljƄƱů ȦȚǞŻƺŮ ȯǍ ȽŸ ƾž ǍƸƃż NjŲ ǟŽȘ ǝƃƪů ȹ ƾƸƃƉſ ȜǍƸƃż ȦȚǞŻȖ ǀŰǾŰ ǀƸƴųȚNjŽȚ ȿ ǁſƾż ȆƾžȶȤ Ǡź ƞƭƶƭƉŻ ȤǞŶȚǍƃžȁȚ NjƷŸ Ǡź ǀƸƶƃƓȚ ȦǞƲŽƾż ǍƫȿƶŽȚ ȢǾŮ Ǡź ȹ ȚNjƵƄƯž ȴƾż ȸnjŽȚ ǠƅſȤǞƳŽȚ ȥȚǍƭŽȚ ǜž ǀƯƁNjŮ ȯȤƾųǎŮ ǀſȚȢǎž . Les premières transformations ont eu lieu à l’époque précoce de l’Islam (8ème/ 9ème siècles). Two towers Ěank the gate’s courtyard of which the north wall is destroyed. Merchandise was transported mainly by camel and the trader’s caravans were oĞen accompanied by soldiers and pilgrims. encadrée de chaque côté par une pièce rectangulaire. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. qui donnait accès à un nombre de chambres. Lesbarkeit der Texte) beurteilt und daraus Gestaltungsrichtlinien für unsere Tafeln entwickelt. ǀƶƁNjƓȚ ǚųȚȢ ǜž ȳƾŸ ȤǞƮƶž L'enceinte impressionante de Resafa était probablement érigée au début du VIème siècle. opening to the street without any connection to the inner building. Le khan bâtiment fut construit à l’époque byzantine (6ème siècle).ǀƶƁNjƓȚ ǜŸ ȬƾźNjƴŽ ȳNjƈƄƉů ǁſƾż ǠƄŽȚ ȳƾƷƉŽȚ ȿ ǠžȚǍž ȶNjƃů ȆǀƷű ǚż Ǡź ȜNjŲȚȶ ȆǀƉƸǣȤ ȝƾŮȚȿǞŮ ǕŮȤȖ ǀƶƁNjƓȚ ǚųȚȢ ǟŽȘ ƾſȢǞƲů .-PROF. Im Zentrum der Arbeiten 2008 und 2009 stand die Erstellung des Faltblatts sowie die Detailkonzeption der Schautafeln. DR. La marchandise encombrante et les animaux restaient dans la cour. Für die Gestaltung der Rahmenkonstruktion waren zwei Faktoren ausschlaggebend: sie sollte aus lokal verfügbaren Materialien und von lokal ansässigen Handwerkern anzufertigen sein. Les chambres formaient des cellules plus ou moins privées pour chaque commerçant. um den Ablauf von Regenwasser zu gewährleisten. Ein Konzept für die touristische Erschließung des Ruinengeländes. Elle mesure 25m en longeur sur 15m en largeur.ǚƸƭƄƉž ǕƭƲž ȝȚȣ ȜNjƵŸȖ ȆȷǍųȖ Ǡſƾƃž Ǡź ǀŮȚȿǞƃŽȚ ȵnjƀ Ǡź ȜȢǞűǞƓȚ ǀȿ ƁȤƾƵƯƓȚ ǍǧƾƶƯŽȚ ǒƯŮ ȤǍƳƄů ǜƁȤƾ ȿƆƑȚ ȴ ȿ Ȗ ǟƴŸ Țnjƀ ȲNjƁ . which was followed by a narrow chamber with another staircase and an oven to bake bread. It lays close to the intersection of two major trading routs running north to south from Samosata (modern Samsat/Turkey) over the Euphrates to Palmyra and further to Damascus and east to west connecting Circesium (near modern Busayrah) with Antiochia (modern Antakya/Turkey) and continuing to the coast. Resafa est situé à l’intersection de deux routes de commerce majeures dont une menait du nord au sud de Samosata (Samsat/ Turquie) vers l’Euphrate et Palmyre qui continuait vers Damas.B ƾƳƸƴƁȥƾƃŽȚ ȶ ǀƯŮȤLjȚ ȝƾƸƶƑȚ ǀƉƸƶż ǚƅž ǀƁǞŴ ȚǞƵƀƾŴ NjŻ ǛƷȿ ſȖ ǁƄƃŰȖ ȆȝƾƵƫƃŽȚ ȝȚȣ ǛƀȔȚȤȶ ȚǞƱƴų ȲƾƵƯŽȚȶ ȿ . CeĴe moulure continue autour les angles à l'est et l'ouest et forme une architrave soutenue par des pilastres. N ȴƾżȢ shop magasin NJƃƭž kitchen cuisine ȤǞƶƄŽȚ oven four N 0 5m La Basilique D est la plus petite église connue à Resafa jusqu’à présent. A chaque époque les visiteurs s’approchaient à la ville du coté nord entrant par ceĴe porte principale. the overall impression of the gate is an inviting one. A l'origine les murs d'enceinte consistaient de trois étages accessibles par des chemins de ronde. 23. 10623 BERLIN. Vor Ort wurde im Sommer 2008 gemeinsam über den genauen Aufstellungsort der ersten drei Tafeln entschieden. The three arches of the city entrance wall resemble the motive of triumphal arches. Die gepunktete Linie zeigt den Besucherweg durch die Ruine. with its entrance from the west. Unter ihr. The North Gate: Visitors of all times mainly approached the city coming from the north through this main gate. 2008. measuring about 25 m x 27 m. probablement destinées à l’habitation et à la réception des hôtes. Elle est Ěanquée par deux tours et munit d’une avant-cour.ǍƸưǧȶ ǍƸƃż ƞŮ ȤǞƉŽȚ ȿ ȲǞŶ ǟƴŸ țȶƾƶƄž ǚƳƪŮ ǀŸȿ ȥǞž ȆǁƀƾƃŽȚ ȹ ȚǍƛ ƾƷƶž ǚż ǛƬƁ ȆȝƾƲƃŶ ȞǾŰ ȬƾƱůȤȚ ǟƴŸ ǚǧLjȚ Ǡź ȤǞƉŽȚ ȿ ȴƾż ǜž Ǘǧ ǝŽǞŶ ǟƴŸ ljƄƱƶƁ ǂƸŲ ȆȜǍŵƾƃž ȤȚNjȿ ƐȚ ǟƴŸ Ǡƶƃž ƞŮȤƾƇƵƴŽ . Diese Schautafeln wurden nach verschiedenen Kriterien (Aufstellungsort.ǚƁǞŶ ȿ Țnjƀ ȢǞƲƁ ȆțǍưŽȚ ǀƷű ǜž ǝƸŽȘ ǚųNjȽƁ Ȇȳ 27x25 ȵȢƾƯŮȖ ȹ ƾƃƁǍƲů ǚƳƪŽȚ ȝȚǍƆŲ ȿǁƉŮ ǀŰǾȿƅŽȚ ǝůƾƷű ǜž ȪƾƇ Ƚž ǛƈǤ ǠƴųȚȢ Ȕƾƶź ǟŽȘ ǚųNjƓȚ ȿ Ǡź NjƸžǍƲŽȚ ǜž Ǡƶƃž ȆƿȿƃƲž ǗƲŴ ȝȚȣ Ǡź ǍƆƑȚ ǜžȶ ȲƾƵƪŽȚ . Plan der Stadt intra muros. SYRIEN. MAIL: msd@tu-berlin.ǜƁǞƵƄŽȚȶ ǀžNjƒȚ ǛƉŻ ǀŮƾƅƙ ȲǎƶƓȚ ǜž ȔǎƐȚ Țnjƀ ȴƾż . qui pouvaient héberger tout un groupe. Sur le côté ouest de la cour une pièce était découverte qui était probablement utilisée comme cuisine. Deutsches Archäologisches Institut (DAI) und Syrische Antikenverwaltung (DGAMS). Voir le détail le plus précieux de la porte du nord: le chapiteau de la colonne qui est à l'est de la baie principale. TEL. 2008. View from the city Vue de l'intérieure de la ville L’entrée se situe à l’ouest. CeĴe partie de la maison était probablement réservée à l’intendance.ȸǞžLjȚ ǍƫƯŽȚ Ǡź ƾƙǍŽ) ǝŽ ǠſƾƅŽȚ ǘŮƾƭŽȚ ǀźƾǤȘ ǁȿ Ƣ ǠžǾŴȁȚ .8 km long and the wall has ęĞy alternating small and large towers . Trading routs and the so-called »Khan« 3 8 8 D ƾƳƸƴƁȥƾƃŽȚ Basilica D Basilique D So far the smallest known church in Resafa is the Basilica D. die 2009 aufgestellt werden sollen. Layout (Aufteilung des Platzes. L’église date probablement du 6ème siècle.8 km elle renferme une surface d'environ 500m x 400m. suivis par une chambre étroite contenant une cage d’escalier et un four à pain. sechs Schrauben (8mm) werden in den Betonfuß eingelassen.ƾſƾƲůȘ ȶ ǀŸȶȤ ǍƅżȖ ƾƷƶž ǀƸŽƾƵƪŽȚ :ǀƸŽƾƵƪŽȚ ǀŮȚȿǞƃŽȚ ȿ ȿ ǀƷű ǜž ǀƶƁNjƓȚ ǟŽȘ ȜȢƾŸ ȤȚȶǎŽȚ ǚųNjƁ ǀƁȢƻƓȚ ǀŮȚȿǞƃŽȚ ȵnjƀǍƃŸ ȲƾƵƪŽȚ ǜž ȠǞƄƱž ȶ ƞƸŸƾźȢ ƞűǍƃŮ ƞƃſƾƐȚ ǜž ȢȿNjƇž ǠƴųȚȢ Ȕƾƶź ǟŽȘ ȿ NjƲź ǠƴųȚȿNjŽȚ ȵȤȚNjű ǟƴŸ ƾȿžȖ . where latrines and a staircase into the upper Ěoor were found. zur Zeit von der syrischen Antikenverwaltung in Planung befindlichen Besucherzentrum außerhalb des Ruinengeländes. Im Jahr 2009 soll die Aufstellung der Tafeln im Gelände erfolgen.ǟƶƃƓȚ Țnjƀ ǟŽȘ ȢǞƲƁ ǀƯŮȤLjȚ ȝƾƸƶƑȚ ǀƉƸƶżȶ ǍƫƯŽȚ ǠƱź Ȇ ǀƲŲǾŽȚ ȤǞƫƯŽȚ Ǡź ǟƶƃƓȚ Țnjƀ ȳȚNjƈƄŴȚ ȿǍƵƄŴȚ ȴǍƲŽȚ . Des fouilles démontraient que la même route qui reliait la Porte du nord [3] et l’Eglise quadrilobée [6] continuait jusque ici. Darunter befinden sich in zwei Spalten die englische und arabische Kurzbeschreibung des Monuments. In a day’s travelling distance special hostels. Look for one of the most precious architectural pieces here in the North Gate: the column capital to the leĞ of the main arch way. Bulky goods and the beasts stayed in the court. Materialbeständigkeit. justiert und festgeschraubt. darunter der französische Textblock.ǒƯƃŽȚ ƾƷƬƯŮ ȜǍƸƃƳŽȚ ǖǣƾƬƃŽȚ ƾȿžȖ ȆǛƆƑȚ ȜǍƸưƫŽȚ ǀƵƸƲŽȚ ȿ ǝƯǣƾƬŮ ȶ ǝžNjųȶ ȤƾƆȿƄŽȚ .ƞƴůƾƲƓȚȶ ȟƾ ȿƆƑȚ ǜž ȢNjŸ ȜȢƾŸ ƾƷƲźȚǍƁ ȆǀƁȤƾƏ ȵnjƀ . its exact date of construction is unknown. A l’intérieure de la cour s’élève la façade la plus ornementée de l’enceinte qui est particulièrement bien conservée jusqu’à nos jours.ȴƾƆƸȿƄŽȚ NjŲȖ ǟŽȘ ǀźƾǤȁƾŮ ȝȚȔȚǍűƼŮ ȳƾƸƲŽȚ ǁŸNjƄŴȚ ȆȜǍƸƃż ȤȚǍǤƺŮ ǜžǎŽȚ ȤȶǍž Ǖž Ȳȥǽȿ ǎŽȚ ǁƃƃƉů ȿ Ɩ . From here. La deuxième menait de l’est à l’ouest reliant Circesium (près de Busayrah/ Syrie) avec Antiochia (Antakya/ Turquie) et continuait vers la côte. La ville était également un important centre de commerce (emporium). Layout der ersten drei Schautafeln. This indicates that the same workmen’s groups of masons and stonecuĴers where working on these three monuments. wurde zunächst ein Survey verschiedener archäologischer Stätten (Bosra. vor denen Schautafeln aufgestellt werden sollen. war die Präsentation der Texte in drei Sprachen (englisch. liegt ein Block mit Abbildungen (Grundrissen. A part de quelques éléments militaires. Mollenhauer. Toutes le tours et galeries sont munies des créneaux qui permeĴaient aux archers de défendre la ville.1 welches nun schrittweise umgesetzt wird. But the inner wall with the precious façade is preserved vey well. It is an almost square building. Schnitten. Ses murs sont renforcé par cinqante tours petit et large disposé en alternance et construits entièrement en pierre de gypse blanc. Ensuite elle fut transformée en habitation. die schwarzen Punkte die Monumente. etwas unterhalb der Brusthöhe des Betrachters. die Erarbeitung eines Archäologischen Führers sowie eine Ausstellung zur Stadtgeschichte und ihrer Erforschung im zukünftigen. um ein ähnliches Erscheinungsbild der Schautafeln in den archäologischen Stätten Syriens zu erhalten.

MAIL: msd@tu-berlin.-ING. sowie das sog. deren Disposition und Dimension sich weder verkehrstechnisch noch fortifikatorisch begründen lässt. FAKULTÄT VI. 2: Messene. Das Stadtgebiet der Neugründung wird fast vollständig von Höhenzügen eingeschlossen und öffnet sich lediglich nach Süden. angelegt wurde. 5). 030-314-796 11. Chr. Die beiden hauptsächlich dafür eingesetzten Gesteine konnten jetzt zugeordnet werden: Im Norden und Nordwesten des Mauerringes sowie auf dem Ithome wurde ein harter Kalkstein verbaut. Gebäude im Stadtzentrum nach Th. Böttcher . STADTMAUER Forschungen zur antiken Fortifikatorik Historischer Abriss Im Südwesten der Halbinsel Peloponnes liegt die messenische Siedlungskammer mit den Nachbarn Arkadien im Norden sowie Lakonien im Osten. ein Rundhoftor mit 19 m Durchmesser. die unmittelbar der vorgegebenen Topographie folgt und sich nicht nach der Ausdehnung des tatsächlichen Siedlungsgebietes richtet. Chr. JUNI 152. Ansicht von Nordwesten. wie bereits der Reiseschriftsteller Pausanias im 2. diese Vorherrschaft abzuschütteln und ein eigenes Staatswesen zu gründen. Chr. Müth. Jürgen Giese TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Messene verfügte somit über vier sehr große Hoftore. wie er heutzutage noch in einem Bruch ca.R. STRASSE DES 17. 1). wodurch sie mit 290 ha ein deutlich größeres Gebiet als das tatsächlich besiedelte einschließt. aber verschüttete Strukturen frei und lieferten archäologische Datierungsanhalte. v. 2 und 3). Durch die Kombination bauforscherischer. Forschungslage und Topographie Intensive Ausgrabungen sowie architektonische und topographische Studien vor allem durch griechische Archäologen aber auch durch internationale Forscherteams haben den Ort in den letzten 10 Jahren zu einer der am besten bekannten antiken Stadtanlagen Griechenlands gemacht. Erste Ergebnisse Der gesamte Mauerring wurde vollständig aus Naturstein errichtet. Lakonische Tor im Südosten. Im Gegensatz zum Stadtzentrum war die Stadtbefestigung jedoch noch nicht Gegenstand umfassender Untersuchungen. jedoch witterungsanfälligen Psammit. 3: Südtor. archäologischer und geologischer Methoden wurde bis 2008 in jeweils fünfwöchigen Kampagnen eine detaillierte Dokumentation des gesamten Mauerverlaufes. Gehrke. TEL. A 58. Chr. Chatzitheodorou. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. DOROTHÉE SACK. Topographie und Stadtplan von Messene in spätklassisch-hellenistischer Zeit (2007). INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. SEKR.-PROF. rechter Bildrand). 4. Mit einer Länge von rund 9 km schließt sie das Stadtgebiet nach dem Prinzip einer Landschaftsfestung ein. Die Grenze zwischen beiden Materialien liegt im Westen südlich von Turm 11 an einer Stelle (Abb. waren nur ca. 1. Ausgrabungen legten exemplarisch einige wichtige. Mauerverlauf nach S. Die Trennung beider Durchgänge erfolgt durch einen Mittelpfeiler sehr ähnlich dem. Jh. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Am vollständigsten ließ sich das Südtor wiedergewinnen. Sommer 2008. 31. ab der die Mauer heute im Gelände wie rückgebaut erscheint. wo die Straße Richtung Meer ihren Ausgang nimmt.de JAHRBUCH MSD 2007-09 39 . die in einem Talkessel zu Füßen des Berges Ithome. ja letztere Funktion sogar konterkariert. ungedr. Müth. Für den Süden und Südwesten dagegen bevorzugte man einen weichen und leicht zu bearbeitenden. Arkadische Tor im Norden. Digitales Geländemodell von Messene in Griechenland. n. Isometrische Rekonstruktionsskizze von Südwesten. Plan des Stadtgebietes mit rekonstruiertem Straßensystem und Stadtmauer. Wie geomagnetische Prospektionen ergeben haben. 10623 BERLIN. 5 km südlich von Messene ansteht. tatsächlich jeodch aufgrund des Materialwechsels nur deutlich schlechter erhalten ist. Die Errichtung dieser Anlagen wurde offenbar maßgeblich von den Forderungen nach repräsentativer Funktion bestimmt. doch 371 v. gegründete Stadt Messene. Durch die Ausgrabungen konnten nun die Grundrisse dreier weiterer Toranlagen weitestgehend geklärt werden. Abb. 1: Messene. das sich als ein zur Feldseite hin offener. der an den Flanken des Ithome in zahlreichen kleineren Abbaustellen gewonnen wurde. So ist ihr Verlauf primär an den Graten von Höhenrücken und Geländekanten orientiert (Abb. mussten die Bewohner Messeniens ihr Land als spartanische Staatssklaven bewirtschaften. GRIECHENLAND. 2). gegenüber denen andere Erfordernisse zurücktreten mussten. 36% der umwehrten Fläche auch tatsächlich durch ein Straßensystem erschlossen und mithin für Besiedlung vorgesehen (Abb.LAUFENDE PROJEKTE MESSENE. Die Grabungen am West. dass auch hier Hoftoranlagen ähnlich großer Dimensionen existierten. Montage und Gestaltung: J. Höhenlinien nach U. Im Gegensatz zu den aus Kalkstein errichteten Mauerabschnitten haben sich von den Partien aus Psammit nur noch geringe Reste erhalten. Hauptstadt dieses neuen Gemeinwesens wurde die 369 v. der mit dem Stadtgebiet über zwei monumentale Durchgänge verbunden ist (Abb. gelang es ihnen mit thebanischer Hilfe. obwohl sie zu den besterhaltenen Anlagen ihrer Art in Griechenland zählt und in die Gründungsphase der Stadt zurückgeht (Abb. Eigene Wege. Von den Toranlagen waren bislang nur zwei bekannt: das sog. betont hat (Paus. Heimat des messenischen Hauptgottes Zeus Ithomatas. der auch die beiden Durchgänge des Arkadischen Tores trennt. Abb. Rekonstruktion Straßensystem nach S. der teilweise noch über mehrere Geschosse erhaltenen Architekturen sowie der zum Mauerbau notwendigen Steinbrüche erstellt. gut 17 m breiter und von Türmen flankierter Hof präsentiert. Abb. Jh. 2). Seit dem 8.und am Südwesttor zeigten. Bachelorarbeit TFH-Berlin (2008). Turm 11. DR. Giese Das Forschungsprojekt „Die Stadtmauer von Messene“ Dank der großzügigen Finanzierung durch die Gerda-Henkel-Stiftung konnte 2005 erstmals ein Team aus Archäologen und Bauforschern unter Federführung der FU Berlin vor Ort arbeiten.

die 1704-1709 auf der Nord. dass an der nordwestlichen Ecke mit dem Bau der Erweiterung begonnen worden war. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Jahrbuch MSD 2005-07. Auf der Nordseite wurde diese Lisene auch noch beibehalten als 1959 ein außen liegender Aufzug in der Mittelachse errichtet wurde. erst 1964/65 mit dem Abriss des Aufzugs. JUNI 152. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Exemplarisch gezeichnet wurden die unterschiedlichen Sturzkonstruktionen der verschiedenen Bauphasen. und zu Beginn des 20. machten die dann sichtbaren Baufugen eine detaillierte Dokumentation und Untersuchung der Fassadenflächen notwendig. die in ihrere horizontalen Lage verschoben wurden. zum anderen auch eine Fensteröffnung. SCHLOSS SCHÖNHAUSEN Bauarchäologische Untersuchung der Fassaden – Befunde und Ergebnisse Südfassade 1664 oder 1684-1690 0 5 10 20m Ostfassade 1927-30 1964/1965 1978-1983 Nordfassade 1704-1709 1763/64 Das Forschungsprojekt Schloss Schönhausen wurde in der 2. wurde hier offensichtlich beim Umbau 1763/64 die am Pavillon vorhandene Ecklisene als Lisene über alle Geschosse fortgeführt. Auffällig ist. Elgin von Gaisberg TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Zunächst lässt sich diese ungleiche Behandlung der Fassaden aus der Anordnung der dahinter liegenden Räume erklären. Jh. Hier war.-Prof. die sich im Bereich des Pavillons befindet. die Veränderungen im Sockelbereich und an den Stufen der Fenstertüren sowie die Eingriffe am Laibungsmauerwerk der Fensteröffnungen dokumentiert und in die Aufmaßpläne³ eingetragen. deren Oberfläche abgeschlagen wurde. Unterstützt wird diese These von weiteren Befunden: Nur im nordwestlichen Bereich der Erweiterung wurden verstärkt Mauerziegel der Bauphase 1664 oder 1684-90 wieder verwendet und das Gurtgesims ist nur an der nordwestlichen Seite nicht im Mauerwerk angelegt. A 58. Hälfte des 17. Hierfür wurde es außen und innen erheblich umgestaltet. Wie die dargestellten Ergebnisse zeigen.und Südseite unterscheiden. als die Erweiterung bereits im Bau war. wie die restauratorische Untersuchung² ergab. Jh. Auf der Südseite hingegen wurde sie bereits 1763/64 abgeschlagen.-ING.LAUFENDE PROJEKTE BERLIN-NIEDERSCHÖNHAUSEN. sind die Fensterachsen der Südfassade. FAKULTÄT VI. seit 2005 wird es instand gesetzt und soll 2009 als „Museumsschloss“ eröffnet werden. OG langgestreckte Galerien. Zunächst wurden die verschiedenen Ziegelsteinformate. Dr. dass sich auf der Nordseite ein solcher Streifen über alle Geschosse bis unter die Traufe fortsetzt. Bereits vor Abnahme des Putzes fiel auf. Daraus lässt sich schließen. Seine endgültige äußere Gestalt erhielt das Schloss erst 1763/64. Während auf der Nordseite im EG kleinteilige Kabinette angeordnet waren. konnte durch die bauarchäologische Untersuchung der Fassaden der bisherige Forschungsstand zur Baugeschichte ergänzt und Fragen zum Bauablauf geklärt werden. Sowohl an der Nord. SEKR. 2007. Auswahl der Ergebnisse Bereits auf den ersten Blick ließen sich drei Bauphasen allein anhand der verwendeten Ziegelformate und -farben unterscheiden: Der sieben Achsen umfassende Kernbau (1664 oder 1684-1690).¹ Nachdem 2006 der bauwerksschädigende Glaskröselputz aus den 1980er Jahren entfernt worden war. Bauarchäologische Untersuchung der Fassaden Die Untersuchung der Fassaden war Teil der von der TU Berlin. dass auf der Südseite zwei Fensteröffnungen in ihrer horizontalen Lage verschoben worden waren: Zum einen eine Fensteröffnung. auf der Südseite die heute noch vorhandenen langgestreckten Galerien anzulegen. Hier lässt sich die Ecklisene der Pavillons verorten.s wurde das Schloss nach 1945 als Sitz des Präsidenten und als Gästehaus der DDR genutzt. wahrscheinlich weil die Lage der Lisene mit der neuen Position der Fensteröffnung kollidierte. STRASSE DES 17.-PROF.de 40 JAHRBUCH MSD 2007-09 . die bereits im Mauerwerk der Erweiterung angelegt war. 030-314-796 11. Tapp SPSG ³ Aufmaß vor Abnahme des Putzes. Heute gehört das Schloss und der dazugehörige Park zum Bestand der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten BerlinBrandenburg. Alle Informationen sind in einem Fassadenbuch und in den Bauphasenplänen zusammengefasst und wurden in die bestehende Baudatensammlung eingefügt. Nach einer wechselvollen Nutzung im 19. dass sich die Anordnung der Fensterachsen auf der Nord.als auch an der Südfassade ist die Mauerwerksfuge. DOROTHÉE SACK. Berlin 2006 Position Fenster seit 1763/64 Position Fenster seit 1763/64 Südfassade Erdgeschoss: Handaufmaß von zwei Fenstertüröffnungen. DR. Antonia Brauchle. Während auf der Nordseite weder eine axiale noch eine gleichmäßige Anordnung vorhanden ist. die das Ende der Pavillonbauten von 1704-1709 definiert. 60 cm breiter Streifen mit Mauerziegeln. Wie auch Fotos aus den 1950er Jahren belegen.-Ing. MAIL: msd@tu-berlin.s als Sommersitz errichtet. Aus dieser ungleichen Behandlung der Nordund Südfassade beim Umbau 1763/64 lässt sich auch schließen. Darüber hinaus konnte jedoch nach Abnahme des Putzes beobachtet werden. mit gleichmäßigen Abständen verteilt. wurde die Lisene abgeschlagen. TEL. dass die Entscheidung. Anmerkungen ¹ s. Putz mit Farbfassungen von 1763/64 erhalten. Hochsieder und Th. Fachgebiet Historische Bauforschung unter Leitung von Univ. deutlich erkennbar. befinden sich auf der Südseite sowohl im EG als auch im 1.und Südseite angefügten eingeschossigen Pavillons und die Erweiterung und Aufstockung von 1763/64. erst getroffen wurde. 26/27 ² Restauratorische Untersuchung durchgeführt durch Restauratorengemeinschaft J. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Büro ASD. 10623 BERLIN. S. Daneben befindet sich im Bereich des Mauerwerks der Pavillons ein ca. Dorothée Sack durchgeführten bauarchäologischen und bauhistorischen Untersuchungen des Gesamtgebäudes. ausgehend von einer Mittelachse. Nur an den Gliederungselementen (Gurtgesims und Lisenen) und am Mittelrisalit der Ostseite war der vorhandene Putz belassen worden.

Zugleich soll die vorgelegte Untersuchung als Grundlage für den denkmalpflegerischen Leitfaden bei Baumaßnahmen dienen. der 1940er und der 1960er Jahre. Bei der bauarchäologischen Untersuchung im Kellergeschoss konnte dann auch ein auffallender Unterschied in der Konstruktion der beiden Bauphasen festgestellt werden: So weisen nur die Räume der zweiten Bauphase als Konstruktionsmerkmal gemauerte Bögen in den Wänden auf. Grundriss Kellergeschoss. Dieser konstruktive Unterschied ist im Moment der einzige Anhaltspunkt. wie den Einbau Preußischer Kappen in bisherige Balkenkeller. 117 3 abgedruckt in: Sophie Charlotte und ihr Schloss. In den betroffenen Räumen wurden durch zusätzliche Wände Flure abgeteilt und teilweise die Decken abgehängt. 10623 BERLIN. FAKULTÄT VI.und Umbauten des 19. 2007 wurde die Technische Universität Berlin.und Obergeschosses genutzt werden. 121 4 SPSG_Plslg16319_SchCh-Küchenfl-KG_um1833 R 49 R 48 R 49 19.T. 1999. Ziel der Untersuchungen war es. neu aufgeteilt. Küchen und Keller sollten in zwei Seitenflügeln untergebracht werden. 1999. Weitere Aussagen werden erschwert durch die Ein. JUNI 152. die heute die einzige Erschließung für die Räume 64 Süd bis R 69 darstellt. SCHLOSS CHARLOTTENBURG Der Küchenflügel – Bauhistorische und bauarchäologische Untersuchungen im Kellergeschoss Das Forschungsprojekt Der östliche Hofflügel. Nach Auswertung der Forschungsliteratur ergab sich. Jh. Bauphase) unterscheiden lässt. Erst unter Leitung (ab 1701) von Johann Friedrich Eosander wurde der Küchenflügel durch Einfügen einer Gebäudeachse an die östliche Erweiterung des Alten Schlosses angebunden. Auf der Ostseite wurde eine neue Außentreppe 1700-01 1950er 1710 Erweiterung durch Eosander 1967 Umbau Heizanlage angelegt. dass der Küchenflügel analog zur Südseite auch im Norden mit einem quer gelagerten dreiachsigen Kopfbau abschloss. Kühn. A 58. Von der Forschung wurde er kaum beachtet und seine Bauzustände sind wenig dokumentiert¹. Antonia Brauchle. um 1940 Einbau Luftschutzkeller R 50 R 51 R 69 R 40 R 52 R 53 R 55 R 56 R 57 R 61 R 58 R 60 R 59 R 62 R 64 R 67 R 68 R 66 R 52 R 54 R 54 R 63 Schloss Charlottenburg. sie werden nun als „Kohlenkeller“ und „Vorratsräume“ bezeichnet. Dorothée Sack. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Die Überprüfung von Baufugen und der Thesen zur Baugeschichte würde weitergehende Befunduntersuchungen erfordern. S. Dr. werden dort als Küchen beschrieben. Grundlage für die Klärung der vorhandenen Substanz und das Erstellen der Bauphasenpläne war die Sichtung der in der Plankammer der SPSG vorhandenen Pläne des Kellergeschosses und die Begehung vor Ort. 1975 2 Hinterkeuser.-PROF. TEL. Hinterkeuser. 030-314-796 11. 1999. Küchenflügel. Der älteste. seine Baugeschichte und bauliche Struktur mit ihren baukonstruktiven Unterschieden zu erfassen. Elgin von Gaisberg TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. dass der östliche Hofflügel höchstwahrscheinlich 1700/1701 errichtet wurde. Bauphasenplan TU Berlin. Weltkrieg nicht zerstört wurden. Forschungsstand und Archivauswertung Bekannt ist. 2007. STRASSE DES 17. Fachgebiet Historische Bauforschung. in der Plankammer der SPSG vorhandene Kellergrundriss des Küchenflügels enthält Bemerkungen zur Nutzung und zur Konstruktion einzelner Räume: Die Räume im südlichen Bereich. DR. wieder. zahlreiche Decken durch eine Stahlträgerkonstruktion ersetzt. R 69 Blick nach Osten.s . SEKR.-ING. MAIL: msd@tu-berlin. die Kellerräume ihre Nutzung als Küchen verloren zu haben. Der Grundriss von Louis Remy Delafoss³ von 1710 zeigt. Jh. Zusätzlich benötigte Räume für Bedienstete. auch Küchenflügel genannt. In R 69 wurde die Heizanlage und in R 66/67 eine DieselNotstromanlage eingebaut. S. Spätere Eintragungen geben bereits weitreichende Umbauten des 19. fanden die größten Eingriffe in die Substanz in den 1950er und 1960er Jahren statt. wie er heute am südlichen Ende des Küchenflügels noch vorhanden ist. die mit Gewölben ausgestattet sind. Anmerkungen 1 z. Von den 1970er Jahren bis heute wurden nur noch wenige Eingriffe vorgenommen. dass der Küchenflügel nicht mit dem Kernbau des Alten Schlosses verbunden war.² Das 1695 begonnene Schloss war zu klein. Peschken. Als Architekt kommt Andreas Schlüter infrage..-Ing.4 Größere Eingriffe in die bauliche Substanz des Kellergeschosses erfolgten 1940 mit der Einrichtung eines Luftschutzkellers: Die Räume wurden z. Jedoch wurde gerade der Küchenflügel immer wieder den sich verändernden Nutzungsanforderungen angepasst. Jh. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. So konnten bereits vor 1950 Räume des Erd. von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mit den bauhistorischen und bauarchäologischen Untersuchungen im Kellergeschoss des östlichen Hofflügels beauftragt. Auch scheinen bereits während des 19. in vorhandene Durchgangsöffnungen doppelte Stahltüren eingesetzt und die Fenster bis auf wenige Ausstiegsöffnungen zugemauert. 2007. Jh. um 1800 datierte.LAUFENDE PROJEKTE BERLIN-CHARLOTTENBURG. Bauphase) von der des Eosanderbaus (2.B. R 55 Blick nach Norden. gehört als Wirtschaftsflügel zu den weniger aufwändig ausgestatteten Teilen von Schloss Charlottenburg.de JAHRBUCH MSD 2007-09 41 . unter Leitung von Prof. Der Küchenflügel gehört zu den 40% von Schloss Charlottenburg. 1970. DOROTHÉE SACK. die vom Einbau des Luftschutzkellers wenig betroffen waren. was stets grundlegende Eingriffe in die Substanz mit sich brachte. stattdessen besaß er auf der Nordseite ebenfalls einen quer gestellten dreiachsigen Kopfbau. In den Räumen südlich des Mittelrisalits. Ergebnisse der Bauforschung Nach der heutigen Definition umfasst der Küchenflügel nur 18 Fensterachsen und endet mit dem Versprung des Gebäudes nach Osten. durch den sich die Substanz des Küchenflügels (1. die während des 2. 2007.

42 JAHRBUCH MSD 2007-09 .

Ein besonders glücklicher Umstand ist. Dokumentationen und die Auswertung der Befunde direkt in die praktische Baudenkmalpflege der Stiftung einfließen können. Die Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Denkmalpflege ist für die Stiftung ein Glücksfall. Die Parkgärtnerei ist bisher eines der weniger bekannten Denkmäler im Schlosspark. dass mit den Ergebnissen des Jahrgangsprojekts des Masterstudiengangs 2007 . Masterstudiengang Denkmalpflege und der Stiftung.2009 zu den Gewächs. Lücken in ihrem Planwerk zur Bauforschung zu schließen. dass die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Masterstudiengang Denkmalpflege und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg auch in Zukunft weitergeführt werden kann. Er ist mit Namen wie Schinkel und Pückler genauso verbunden. die sich in der Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern mit Fachausbildung in der Denkmalpflege und in der Zusammenarbeit mit freiberuflichen Denkmalpflegern und Bauforschern für die Stiftung als sehr positiv erweisen. so dass bis 2010/11 dieses Depot in Nutzung genommen werden soll. Ich hoffe. In der UNESCO-geschützten Schlösserlandschaft von Berlin und Potsdam repräsentiert er die königlich-kaiserliche Hofhaltung ebenso wie die deutsch-deutsche Geschichte in unmittelbarer Nähe zur Demarkationslinie im Bereich der Glienicker Brücke. dass die Entwurfsergebnisse aus dem Jahrgangsprojekt zur Sicherung und temporären Nutzung der Lorbeerhäuser als Depot für historische Bauteile und Fragmente ab 2009 in konkrete Planungen der Stiftung einfließen werden. Die Stiftung profitiert aber darüber hinaus von der Kooperation. zum anderen zeichnen sich diese Ergebnisse durch Praxisnähe aus. Abteilung Baudenkmalpflege erfolgreich fortgesetzt. die die Stiftung bei der Erforschung und Dokumentation ihrer Kulturdenkmäler anlegen muss. Dr. Leiter der Abteilung Baudenkmalpflege JAHRBUCH MSD 2007-09 43 .-Ing. so zu den Schlössern Charlottenburg und Schönhausen sowie zum Mausoleum Charlottenburg. Zumindest das nächste Projekt ist bereits festgelegt und vereinbart. Durch den intensiven fachlichen Austausch zwischen den Mitarbeitern der Stiftung und den Studenten und dem wissenschaftlichen Personalstamm des Masterstudiengangs werden aktuelle Kenntnisse und Erfahrungen in Theorie und Praxis gegenseitig vermittelt und verbreitet. Zum einen korrespondieren die Arbeitsergebnisse mit den hohen wissenschaftlichen Standards. wie mit Kaiser-Wilhelm I. Alfons Schmidt Baudirektor. Angesichts der stets knappen Mittel der Stiftung für Bauforschung ist daher die Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Denkmalpflege eine höchst willkommene Gelegenheit. zahlreichen Parkbauten und einem atemberaubenden Landschaftsgarten stellt ein einzigartiges.und Lorbeerhäusern in der Parkgärtnerei Babelsberg als Jahresprojekt wird die mittlerweile schon als traditionell zu bezeichnende Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Berlin. fast vollständig erhaltenes Gesamtkunstwerk des Historismus aus der Mitte des 19. Der Parkbereich Babelsberg mit seinem berühmten Schloss. Über das Studium hinaus ergeben sich außerdem Kontakte. sondern dass diese Kleinode auch wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden konnten. Bereits seit 2003 besteht eine Kooperation zu verschiedenden Projekten.und Lorbeerhäusern nicht nur bis dato unbekannte Erkenntnisse zur Baugeschichte. so dass Aufmaße. Architektur und Baukonstruktion gewonnen werden konnten.Grußwort der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Mit der Bauforschung und der Entwurfsplanung zu den Gewächs. da sich die Bemühungen der Stiftung zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmäler aus finanziellen Gründen bisher auf die „prominenteren Objekte“ wie das Schloss oder das Dampfmaschinenhaus richten mussten. und Bismarck. Jahrhunderts dar. Umso erfreulicher ist.

Die Blütezeit der Hofgärtnerei – sowie des gesamten Schlossparks – betrug nur wenige Jahrzehnte. Bei diesem Besuch fiel jedoch unser Blick auf die zum Teil nur noch als Ruinen erhaltenen Treib. Umfangreichere Arbeiten zur Ausgestaltung des Parks konnten allerdings erst ab 1840 in Angriff genommen werden. 1871-1888 Kaiser) einhergehen. Januar 2009). Schloß Babelsberg ehemalige Hofgärtnerei Nuthestraße Potsdam-Babelsberg. erwies sich das Hofgärtnerhaus jedoch als zu groß für die speziellen Bedürfnisse des Masterstudiums. Jahrbuch MSD 2003-05) eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet. Gemüse und Blumen an. Als wir uns im Juni 2007 vor Ort trafen. die vorher Peter J. die nach ihrem Initiator Alexis Lepère „Lepère‘sche Quartiere“ benannt wurden. Schloss Schönhausen) und ein Semesterprojekt des MSD (Mausoleum im Schlosspark Charlottenburg. Bei unserer alljährlichen Suche nach einem geeigneten Objekt für den Jahrgang 2007-09 hatte uns die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg zunächst das Hofgärtnerhaus im Park Babelsberg vorgeschlagen. sowie die beiden so genannten Lorbeerhäuser. als durch die Ernennung zum Kronprinzen größere finanzielle Mittel für die Befriedigung der gestiegenen repräsentativen Bedürfnisse zur Verfügung gestellt wurden. die 1879 und 1881 zur Überwinterung der Lorbeerkübelpflanzen an zwei der Treibhäuser angebaut worden waren. (1861-1871 König. aber erst 12 Jahre später wurde mit dem Bau eines ersten Treibhauses seinen Plänen entgegengekommen. mit der das Fachgebiet seit Jahren durch verschiedene Forschungsprojekte (Schloss Charlottenburg. ein leer stehendes Gebäude aus dem19.und Lorbeerhäuser der ehemaligen Hofgärtnerei. Lenné innegehabt hatte. Jahrhundert. vgl. die ehemalige Hofgärtnerei im Park Babelsberg In diesem Jahr bearbeitete der Masterstudiengang Denkmalpflege ein Objekt aus den reichhaltigen Liegenschaften der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). 1843 wurde Fürst Hermann von Pückler Muskau die Verantwortung über die Anlage des Landschaftsparks übertragen. Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit in Babelsberg regte Pückler die Schaffung einer eigenen Hofgärtnerei zur Versorgung des Schlosses mit Früchten. Mit zu dem Bauensemble zählen vier nördlich an die Treibhäuser anschließende ummauerte Quartiere zur Spalierobstzucht. Bereits seit 1835 diente das für ihn und seine Frau Augusta errichtete Schloss am Hang des Babelsbergs dem Paar als Sommersitz. Lage der ehemaligen Hofgärtnerei im Süden des Parkes (Google-Earth. 44 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Um 1865 hatte die Hofgärtnerei ihre heutige Ausdehnung erreicht.Das Jahrgangsprojekt des MSD 2007-09 – Potsdam-Babelsberg. die mit der Regierungszeit Wilhelm I. Die acht Treibhäuser wurden Mitte des 19. Jahrhunderts paarweise den Hang hinauf im nördlichen Areal des Gärtnereigeländes errichtet.

Das Innere des Treibhauses 1A mit der gusseisernen Dachkonstruktion von Osten. im Jahr 1888 wurden keine Investitionen mehr in Babelsberg getätigt. die dreiseitig von Obsttreibmauern umschlossen sind. Hopfen und Farnen. überwuchert von Brombeeren. fielen die Gewächshäuser und die Lepèreschen Quartiere durch mangelnde Nutzung in einen Dornröschenschlaf. in dem sich Reste einer ehemaligen Kanalheizung erhalten haben. Auf der Terrasse darüber.und Lorbeerhäuser auf dem Gelände der ehemaligen Hofgärtnerei von Süden. Lorbeerbäume und exotischen Gewächse nach Sanssouci. befinden sich die Treibhäuser 5E und 6F . Ähnlich ruinös ist der Zustand der Treibhäuser 3C und 4D auf der zweiten Terrasse. Im Norden schließen sich vier nach Süden hin geöffnete Quartiere an.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Die Konsequenzen innerhalb der Hofgärtnerei äußerten sich um 1895 in einer Reduzierung des Personals und der Überführung der Orangen. Entlang dieser zentralen Achse gruppieren sich paarweise acht Treibhäuser. Sofort erweckten die Treibhausbauten unser bauforscherisches Interesse: Reste unterschiedlicher Heizanlagen und Stellagen. 2007. Auf der obersten Terrasse wurden die Treibhäuser 1A und 2B errichtet. die der Parkrevierleiter Karl Eisbein während seiner jahrzehntelangen Tätigkeit im Park bergen konnte. Nach dem Tod Wilhelm I. wir hofften auf einen milden Winter und freuten uns. dessen Pultdach aus Stahl und Holz mit untergehängtem Heizsystem in weiten Teilen noch erhalten ist und das im Innern sogar noch Reste ehemaliger Stellagen aufweist. die über zwei noch erhaltene Stufen erreichbar ist. Für die Bauaufnahme des Wintersemesters suchten wir uns aus der Fülle der Bauten zwei Gebäude aus: zum einen das Treibhaus 6F . Sowohl die beiden östlichen Quartiere als auch das Treibhaus 2B sind gegenwärtig verpachtet. zahlreiche Ziegelstempel. wobei die jeweiligen Treibhauspaare einen ähnlichen Bautypus aufweisen. 2008. die ehemals zur Überwinterung ebendieser Pflanzen dienten. Hierbei handelt es sich um die bereits erwähnten Lepère‘schen Quartiere. Alle anderen Bauten boten keinen Schutz vor Wind und Wetter. Scheune und Stall durch die Gärtnerei der Verwaltung Staatliche Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci weiter genutzt wurden. JAHRBUCH MSD 2007-09 45 . An ihre nördlichen Rückwände schließen sich die beiden Lorbeerhäuser an. fanden wir die Treibhausanlagen der Hofgärtnerei im Sommer 2007 vor. gusseiserne Dachkonstruktionen und Reste von Farbfassungen ließen ein reichhaltiges Forschungsspektrum erahnen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Das Ensemble der Gewächs. wobei von dem westlichen Treibhaus 5E nur noch der Heizkeller und zwei Außenwände erhalten sind. umfunktioniert worden war. Die drei Terrassen des nach Norden ansteigenden Geländes werden über einen zentralen Weg mit drei Treppenanlagen erschlossen. Auch während der DDR-Zeit diente die Gärtnerei zunächst noch zur Obstund Gemüseproduktion für die Bevölkerung. Dennoch blieb die Gärtnerei in reduzierter Form weiterhin in Betrieb. wurde aber infolge der Einbeziehung des Parks in die Grenzanlagen zunehmend aufgegeben. Dies schreckte uns jedoch nicht ab. und der nun unbewohnte Standort begann sukzessive an Bedeutung zu verlieren. Einziger Wehrmutstropfen war der bemitleidenswerte Zustand der Bauten. die Bauforschung ihrem historischen Ursprung im archäologischen Umfeld näher bringen zu können. zum anderen das Ensemble aus östlichem Lorbeerhaus mit dem südlich angrenzenden Treibhaus 4D. Lediglich das westliche Lorbeerhaus besaß noch ein Dach. Während die größeren Bauten wie Hofgärtnerhaus. weshalb es in der Zwischenzeit zum Lager für verschiedenste Architekturteile. Auf der untersten Ebene im Süden liegen die kleinsten Gewächshäuser 7G und 8H mit angeschlossenen Frühbeeten. In diesem malerisch-ruinösen Zustand.

das als einziges Gebäude des Ensembles noch unter Dach ist. Die ersten beiden Themen wurde noch einmal in zwei Gruppen unterteilt: Jeweils eine Gruppe beschäftigte sich mit der Bauforschung und dem Denkmalpflegerischen Bindungsplan.bzw. Bei den Lepère’schen Quartieren wurden beide Themen von derselben Gruppe bearbeitet. Nach der Fertigstellung der Treibhäuser wurden bis 1864 die Treppenanlagen zwischen den Terrassen geschaffen. Daher ist die Idee. die während der letzten Jahrzehnte bei Baumaßnahmen und Parkarbeiten geborgen wurden. die Hofgärtnerei-Anlage mit einer Umfassungsmauer umfriedet und die Lepère’schen Quartiere angelegt. Am Anfang stand 1855 die Errichtung des Treibhauses 3C. sollen im Zuge der anstehenden Restaurierungsarbeiten am Schloss inventarisiert werden. 2008. und das dritte mit den Lepère’schen Quartieren. zum Beispiel als Schaugärtnerei mit Verkauf und Café. zu einem sehr genauen Bild der baulichen Genese der Hofgärtnerei. die auf einem zweistufigen Konzept basiert: Langfristiges Ziel der Stiftung ist es. das brach liegende Gelände in Form eines PPP-Projektes (Public Private Partnership) wieder einer Nutzung zuzuführen. zum Teil in unangemessener Lagerung. Im Sommersemester versuchen wir stets. Dr. am liebsten natürlich mit einer der Anlage angemessenen Nutzung. Kurz. Demnach wurde das Ensemble der acht Treibhäuser unter dem Hofgärtner Christoph Ferdinand Kindermann als Gesamtkomplex geplant. Weitere Bauteile befinden sich im Marstall und der Schlossküche. Ergebnisse der Bauforschung Die Untersuchung der Bauten führte mit Hilfe der umfangreich in der Plankammer der SPSG erhaltenen Archivalien. Dirk Dorsemagen. wobei die Errichtung sukzessive erfolgte.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 5E. 6F . als Depot für historische Bauteile zu nutzen. 46 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Einen Sonderfall innerhalb dieses Konzeptes stellen die Lorbeerhäuser dar. da diese die Stiftung wieder ihrem ursprünglichen Zweck entsprechend zur Überwinterung der Lorbeerbäume und anderer Kübelpflanzen aus dem Park nutzen möchte. den Wünschen unserer Auftraggeber so weit wie möglich zu entsprechen. Nach einer Pause von fünfzehn Jahren gab Bauaufnahmearbeiten im Inneren des Treibhauses 6F von Osten. aber nicht durchgeführt worden. zahlreiche historische Bauteile. die uns dank der Kooperation der Stiftung auch digital zur Verfügung gestellt wurden. die zweite Gruppe mit der Erfassung der Schäden sowie der Sanierungsund Umnutzungsplanung. Dementsprechend wurden die Gruppen im Sommersemester in drei Themenbereiche neu aufgeteilt: Das erste Thema beschäftigte sich mit den beiden Lorbeerhäusern inklusive der an diese angebauten Treibhäuser 3C und 4D. die bis 1860 fertig gestellt waren. mittelfristig ist jedoch geplant. In Gesprächen mit dem zuständigen Bereichsarchitekten der SPSG. 2B. Ein solches Nutzungskonzept war bereits in den 1990er Jahren schon einmal angeregt. die Lorbeerhäuser während der Bauarbeiten am Schloss Das Treibhaus 7G von Südosten. konnte eine gemeinsame Zielrichtung für die weitere Arbeit entwickelt werden. das zweite mit der Gesamtanlage der Hofgärtnerei mit Fokus auf den übrigen Treibhäusern. 2007. 7G und 8H begonnen. Als letztes Treibhaus folgte 1861 das Treibhaus 4D. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI An diesen beiden Standorten begannen die Studierenden mit dem „üblichen“ Programm: Aufgeteilt in kleine Gruppen wurden die Gebäude in einer formtreuen Bauaufnahme im Maßstab 1:25 erfasst und die Beobachtungen in dazugehörigen Raumbüchern festgehalten. wobei die dazu notwendigen Baumaßnahmen mit der langfristigen Nutzung als Lorbeerhaus abgestimmt werden sollen. Seit Jahren befinden sich im westlichen Lorbeerhaus. Diese Teile. die Lorbeerhäuser einer Interimsnutzung zuzuführen. Im Jahr darauf wurde mit dem Bau der Treibhäuser 1A.

die somit als eine Art Arbeiten zur Schadenskartierung und Sanierungsvorplanung im Treibhaus 1A von Süden. Bauaufnahmearbeiten im Inneren des östlichen Lorbeerhauses von Osten. Die Befeuerung fand in separaten Heizhäusern statt. im Hintergrund der Flatowturm. wobei eine dazwischen liegende halbsteinstarke Luftschicht der besseren Isolierung dienen sollte.h. die ein einheitlicheres Fassadenbild erzeugen sollte. dass den Unterschieden technische Gegebenheiten zugrunde lagen. dass das Fußbodenniveau im Inneren möglichst in frostfreiem Bodenbereich lag. Interessant ist die Erkenntnis. die wegen der hohen Luft. Die niedrige Höhe erleichterte zudem die äußere Bedienung der Häuser. dass die Treibhäuser in baukonstruktiver Hinsicht ihrer Funktion entsprechend errichtet wurden. So wurden die Außenwände zum Beispiel mit einem zweischaligen Ziegelmauerwerk konstruiert. Die in der Folgezeit unternommenen Arbeiten können als Umbau. die während der sukzessiven Errichtung in den Bauprozess einflossen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI es unter Hofgärtner Otto Ferdinand Kindermann erneut Baumaßnahmen auf dem Gelände. Dieses Heizsystem reagierte zwar schnell. womit die Anlage ihren heutigen Umfang erreicht hatte. die ihrerseits in direktem Zusammenhang mit der jeweiligen Funktion der Treibhäuser stand. die je nach Hanglage ebenerdig oder als Kellerräume an die nördlichen massiven Rückwände anschlossen. um optimale Sonneneinstrahlung auszunutzen. 2007. gab es wahrscheinlich an allen Dachkonstruktionen der Treibhäuser Möglichkeiten zur Arretierung von Verschattungssystemen wie Strohund Schilfmatten oder Rollos.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. über erwärmte Luft. wobei eine gelbliche Schlämme mit schwarzer Fugenmalerei rekonstruiert werden konnte.oder Reparaturmaßnahmen eingestuft werden. Die Wahl der Dachkonstruktion war abhängig von der verwendeten Heiztechnik. 2008. Über diese erfolgte zumeist auch der Zugang in die Treibhäuser. Wie die Befunde an den wenigen noch erhaltenen Dachresten vermuten lassen. die einzelnen Bauten in ihrer Ausführung jedoch starke Unterschiede zeigen. erwecken sollte. Entsprechend der übrigen Bauten innerhalb des Schlossparks wurden für die Außenwände gelbe Ziegel verwendet. Als Frostschutz wurden die Treibhäuser so weit in den Boden eingelassen. Die Treibhäuser 3C. dass die Anlage mit ihren vier Gebäudepaaren zwar einen spiegelsymmetrischen Eindruck erweckt bzw. Für die Innenwände. d. als 1879 und 1881 die beiden Lorbeerhäuser an die Treibhäuser 3C und 4D angebaut wurden. die durch gemauerte Kanäle auf dem Boden der Treibhäuser entlang verteilt wurde. wurde hingegen ein qualitativ höherwertiger roter Ziegel gewählt. JAHRBUCH MSD 2007-09 47 . da diese verschiedenen Zwecken der Pflanzen-. Ohnehin wurde durch die Bauforschung deutlich. kühlte aber auch rasch wieder ab. Diese Bauten wurden über eine Kanalheizung erwärmt.und Kondensfeuchtigkeit besonderen Belastungen ausgesetzt waren. Andererseits ist möglich. Dabei kann es sich eventuell um Verbesserungen oder Planungsänderungen handeln. Obst. Daher wurden die verglasten Pultdächer nach Süden ausgerichtet.und Gemüsezucht dienten. 5E und 6F besaßen Pultdächer. um zum Beispiel die verglasten Dächer im Sommer einfacher verschatten zu können. 4D.

Was die beiden Lorbeerhäuser betrifft. der zur Be. das die Anbauzeiten von Obst über einen möglichst langen Zeitraum ermöglichte. wiederherzustellen. um den Neubau stets als solchen kenntlich zu machen. Material und Format den historischen anpassen. 2008. In der denkmalpflegerischen Zielstellung für die Treibhausanlagen. Zusätzlich gab es an der Dachkonstruktion Vorrichtungen für Hängeböden. vermutlich Gemüse und Obst. wird eine Wiederherstellung des im 20. die direkt über den Heizungskanälen standen und wohl zur Anzucht besonders wärmebedürftiger Pflanzen dienten. Pfirsiche. Auch diese waren technisch begründet. das durch den Wildwuchs gestiegene Gelände auf sein ursprüngliches Niveau zurückzuführen. wurden die ersten zwei Bauphasen bis 1881 als die für das Gelände prägendsten Phasen definiert. Während zwischen den Mauerquartieren an Zwergspalieren Himbeeren. die wesentlich effektiver als die Kanalheizungen war. Dabei sollen sich neue Bauteile in Farbe. da an den Wänden keinerlei Befunde für Stellagensysteme vorhanden sind. Die Lepère’schen Quartiere dienten der Obstproduktion für die königliche Tafel. In Treibhaus 4D haben sich Reste von Pflanztischen erhalten. Für die anstehenden baulichen Maßnahmen wurden Vorgaben definiert. Treibhaus 5E hingegen besaß wahrscheinlich drei separat zu beheizende Bereiche. die auf so genannten Stellagen standen. In den Treibhäusern 3C. offenbar in Grundbeeten direkt über der Heizung ausgepflanzt. Dieser erscheint als uner- Schadenskartierung an der Dachkonstruktion des Treibhauses 6F von Südwesten. ohne diese tatsächlich zu rekonstruieren. Sanierungsvorplanung . wie die Wahrung der Symmetrie der Gebäudepaare und der ursprünglichen Kubatur.Nutzungsüberlegungen Voraussetzung für die Entwicklung eines Nutzungskonzeptes der Gesamtanlage waren wie immer zwei Vorarbeiten: die Einschätzung der vorhandenen Bausubstanz mit Hilfe von Schadenskartierungen und Schadensberichten auf der einen Seite. dass originale Bauteile dieser Phasen inklusive der noch vorhandenen Gewächshaustechnik unbedingt zu erhalten sind. zugeschütteten Durchfahrtsgrabens empfohlen. Zweck der dreiseitig umfriedeten. 4D und 6F wurden mittige Zwischenwände befundet. da hier durch Öffnen von Stehwand-Luftklappen einfach und schnell Zuluft in die Gewächshäuser geleitet werden konnte. Johannisbeeren und Stachelbeeren gezogen wurden. Die beiden großen Treibhäuser 1A und 2B wurden dagegen mit einer gemeinsamen Warmwasserheizung beheizt. Jh.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. und ihre denkmalpflegerische Bewertung in Form von denkmalpflegerischen Bindungsplänen und Zielstellungen auf der anderen Seite. wuchsen an den Mauerspalieren Wein. Dementsprechend wird empfohlen. und dass das zukünftige Nutzungskonzept sich an ihnen orientieren soll. auf die Pikierkästen zur Anzucht von Stecklingen gestellt werden konnten Sowohl die Pultdächer als auch die Satteldächer besaßen vertikale Fensterbänder. die in gusseisernen Rohren in der Erde entlang der Außenwände verlief. dass die Innenräume eventuell unterschiedlich temperiert waren. die der Objektivität halber von den Bauforschungsgruppen erstellt wurde. die auf den Brüstungsmauern aufsaßen. um die Terrassenanlage mit ihren Stufen wieder erlebbar zu machen.und Innenklima des Treibhauses fungierten.und Enträumung des westlichen Lorbeerhauses diente. In diesen Häusern wurden die Pflanzen. In- nerhalb der Dachschrägen gab es dann weitere Öffnungsmöglichkeiten für die Abluft. 48 JAHRBUCH MSD 2007-09 . zum Beispiel über Steuerungsgestänge bedient werden konnten. Auch eine Anzucht von Wein entlang der nördlichen Rückwände ist nicht auszuschließen. die wie die erhaltene Gusseisenkonstruktion des Treibhauses 1A anschaulich zeigt. Dies bedeutet. Um die Pflanzen vor Frost zu schützen. In den vier mit Pultdach gedeckten Bauten wurden die Pflanzen wahrscheinlich in Töpfen gezogen. Bast oder Jute befestigt werden. die zusammen mit der doppelläufigen Kanalheizung und den zwei Feuerstellen darauf schließen lassen. da höhere und gleichmäßigere Temperaturen erreicht werden konnten. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Klimaschleuse zwischen Außen. Die für die damalige Zeit sehr innovative Heiztechnik. nach Süden hin offenen und leicht abfallenden Anlage war die Schaffung eines wärmeren Klimas. erlaubte eine Überdachung mit beidseitig verglasten Satteldächern. Die Gebäudekubaturen gilt es zu erhalten bzw. Birnen und Äpfel. konnten unterhalb der Dachüberstände Matten aus Stroh.

das die alte Konstruktion vollständig von ihren statischen Funktionen entbindet. In dem Gebäude sind neben Personal. D. Im Sommer könnten sie jedoch als Schaugärtnerei genutzt werden. Spiegel JAHRBUCH MSD 2007-09 49 . Der mittlere Bereich der beiden Lorbeerhäuser und die vorgelagerten Treibhäuser 3C und 4D können nur saisonal in das Konzept miteinbezogen werden. und zum dritten eine Ertüchtigung der bestehenden Dachkonstruktion. Betreffend der zukünftigen Nutzung der Anlage wurde sich an den bereits ausgeführten Vorstellungen der SPSG im Sinne eines Public-Private-Partnership-Projekts orientiert. 6F . das Logierhaus am Schloss Caputh.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.und Verwaltungsräumen auch die Einrichtung eines Cafés sowie von Seminar. Diese erhalten z. 2008. Sowohl die zahlreichen Bauforschungsergebnisse als auch die denkmalpflegerische Zielstellung und die Überlegungen zur zukünftigen Nutzung wurden bei der Präsentation der Ergebnisse von den zahlreich erschienenen Mitarbeitern der Stiftung begrüßt. Angeregt durch die positive Zusammenarbeit wurde uns sogleich das nächste Forschungsprojekt übertragen. zum zweiten die Entlastung der Träger durch den Einbau von Stützen im Innenraum. lässlich sowohl für eine zukünftige Nutzung der beiden Lorbeerhäuser als auch zum Verständnis der ursprünglichen Nutzung. in denen Besuchern durch verschiedene museumspädagogische Veranstaltungen die Arbeitsweise einer Gärtnerei des 19. deren Produkte dann in dem Treibhaus 1A mit seiner historischen Dachkonstruktion verkauft werden können. um die auftretenden Lasten aufzunehmen. Als zentraler Punkt für die Sanierungsvorplanung erwies sich die gusseiserne Dachkonstruktion des Treibhauses 1A.und Ausstellungsräumen vorgesehen. Der Graben wird bei Nichtbenutzung mit einem flexiblen Steg überbrückt. Doch davon wird im nächsten Heft berichtet. wurde von einer weiteren Gruppe die Interimsnutzung der Lorbeerhäuser als Depot für historische Bauteile ausgearbeitet. Zur Erhaltung der Dachkonstruktion wurden drei Varianten entwickelt: zum einen der Bau eines Überdaches. 7G und 8H wieder für die Pflanzenproduktion nutzbar gemacht. Für ihre Standsicherheit muss der Bodenaufbau leicht verändert werden: Oberhalb einer Lehmschicht wird ein Sandbett aufgeschüttet. Die Innenräume werden mit Regalen verschiedener Größen und Höhen beplant. vorgestellt werden könnte. Da die Umsetzung des Gesamtkonzeptes erst mittelfristig zu erwarten ist. Jh. Der Eingang zu den Treibhausanlagen soll über das seit geraumer Zeit leer stehende Hofgärtnerhaus erfolgen. der als Schienenkonstruktion entworfen ist. die trotz ihres ruinös erscheinenden Zustandes als unbedingt erhaltenswert klassifiziert worden war. So sollen die Lepère’schen Quartiere wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zugeführt werden. Das Hauptaugenmerk lag auf der Wiederherstellung des Verbindungsgrabens. Abschlusspräsentation der Projektergebnisse in ‚Halle 7‘ des Architekturgebäudes der TU Berlin. nicht zu stören. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Projektbesprechung im Seminarraum des Masterstudiums Denkmalpflege (A 921) in der TU Berlin. Ebenso werden die Treibhäuser 2B. Als Kippsicherung für die Regale werden unter den vorhandenen Hauptträgern weitere längslaufende Nebenträger angesetzt. Sämtliche bauliche Maßnahmen orientieren sich dabei an der langfristigen Nutzung. 2008. um den Betrieb der Parkgärtner. da sie das Erscheinungsbild des Treibhauses am wenigsten verändert. ausziehbare Böden und sind mit einem Gabelstapler belegbar. Im Gegensatz zu der ehemals vorhandenen Doppeltoranlage wurden die flankierenden Tore als zweiflügelige moderne Holztore geplant. 5E. in das Terrakottaplatten oder aber ein Holzpflaster verlegt werden.T. da diese im Winter wieder zur Unterbringung der Lorbeerbäume und anderer hochstämmiger Pflanzen des Parks dienen sollen. der sich im südlichen Teil der Anlage befindet. Letzte Variante wurde von den Studierenden favorisiert und daher detailliert ausgearbeitet.

FAKULTÄT VI. Freilegungsarbeiten. TEL. Die Gestaltung lag in der Hand des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné (17891866). Dann wurde von den Studierenden ein unabhängiges Messnetz angelegt und mit Hilfe computerunterstützter Vermessung und Dreipunktmessungen die Grundrisse. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. STRASSE DES 17. Gitte Biecker. die den aktuellen Zustand und den Bestand der Häuser anhand von Beschreibungen und Befundfotos dokumentierten. Des Weiteren wurden im Rahmen der Gartendenkmalpflege die Lepère´schen Quartiere. Innenansicht nach Westen. Treibhaus 6F. an den Gebäuden eine Bauaufnahme durchzuführen und zudem ein Konzept zu entwerfen. Stadt Potsdam eingetragen. Ehemalige Hofgärtnerei. wie z. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Zudem wurden für jedes Objekt Raumbücher angefertigt. Ostfassade. Bauaufnahme mit Vermessungsgerät. Oktober 2007 . die denkmalpflegerische Zielstellung zu erarbeiten. Die Treib. 10623 BERLIN.und Lorbeerhäuser sind zudem als Einzeldenkmale in die Denkmalliste des Landes Brandenburg. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. In der Parkanlage befinden sich neben dem Schloss weitere bauliche Anlagen unterschiedlicher Funktionen. welches mögliche neue Funktionen und die ursprüngliche Nutzung der Häuser miteinander verknüpft. Bauforschung und Planung standen zwei Semester zur Verfügung. A 58. die der Zucht von Pfirsichen und Spalierobst dienten. da die Bauten vor allem ein Lehrobjekt für die Studierenden darstellen. mussten die Häuser beräumt und Schrittskizzen angefertigt werden. um die Dimension der Bauten zu erfassen.-ING. der später von Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) abgelöst wurde. Ehemalige Hofgärtnerei. Diese ist ab dem Jahr 1855 entstanden und diente der Anzucht und Pflege verschiedener Pflanzen. die die Grundlage für weitere Forschungen bildeten. Oktober 2007 . MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Innenansicht nach Osten. eine Anlage von Ziegelmauern. und die Umfassungsmauern von einer weiteren Gruppe Studierender untersucht. Das Treibhaus 4D mit Lorbeerhaus wies mehrere bauliche Veränderungen auf. sowie Unterlagen von vorangegangenen Untersuchungen der Gartenanlage gesichtet. Die daraus entstehenden Aufgaben wurden auf zwei Gruppen verteilt: die eine war für die Bauforschung zuständig und die andere für die Sanierungsplanung. die für den Schmuck und die Versorgung von Schloss und Park benötigt wurden.und Lorbeerhäuser der ehemaligen Hofgärtnerei im Park Babelsberg untersucht.-PROF. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten wurden gezielte archäologische Sondagen und photogrammetrische Entzerrungen angefertigt. Juni 2008 (im Hintergrund der Flatowturm). Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit der Sanierungsvorplanung zu diesen beiden Gebäudekomplexen. Schnitte und Ansichten in einem Maßstab von 1:25 angefertigt. MAIL: msd@tu-berlin. DOROTHÉE SACK.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. unter anderem die Hofgärtnerei. (1797-1888) und seiner Gemahlin Augusta (1811-1890) angelegt. die die Parkanlage als Zeugnis für die historische und städtebauliche Entwicklung in diesem Gebiet definiert. Ansicht von Süden. Aufgrund des engen Zeitrahmens und der Größe der Objekte wurden im ersten Semester nur zwei der relevanten Bauten im Detail untersucht. Ehemalige Hofgärtnerei. Vorgehensweise und Methoden Die Vorgehensweise folgte den gebräuchlichen Methoden der historischen Bauforschung. Dabei handelte es sich zum einen um den Baukomplex „Treibhaus 4D und das östliche Lorbeerhaus“ und zum anderen um das Treibhaus 6F. Pläne und historische Fotos. In Folge der Eintragung wurde durch die Landeshauptstadt Potsdam 1996 eine Denkmalbereichssatzung verabschiedet. Oktober 2007 . Handaufmaß. Zudem rückte das gesamte Gelände der Hofgärtnerei mehr in den Mittelpunkt der Forschungen. Dieser kann zum einen durch die verschiedenen Umnutzungen der Gebäude und zum anderen durch historische Umstände erklärt werden. Der Park Babelsberg wurde ab 1833 im Auftrag des späteren Kaisers Wilhelm I. während bei dem Treibhaus 6F die noch erhaltene eiserne Dachkonstruktion interessant erschien. B. JUNI 152. Seit 1991 steht der Park Babelsberg zusammen mit der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft auf der Liste des Kulturerbes der Welt (World Heritage List) der UNESCO.Juni 2008. eine Sanierungsplanung anzufertigen und Entwürfe für eine denkmalgerechte Zwischennutzung zu erstellen. SEKR. Bevor ein formgetreues Aufmaß der Bauten erarbeitet werden konnte. Birte Geißler. um die Kartierungen der Materialien und Schäden zu vervollständigen. Für Detailuntersuchungen wählte man die Bauten 3C und 4D mit den zugehörigen Lorbeerhäusern aus. neben einer detaillierten Bauforschung und der Erfassung der Bauphasen. Für die Bauaufnahme. um eine möglichst vollständige Dokumentation des Geländes der ehemaligen Hofgärtnerei zu gewährleisten. an welchen eine Gruppe Studierender die Ergebnisse der Bauforschung vertiefte.Juni 2008. Die Gewächshäuser in der ehemaligen Hofgärtnerei. Ausgangssituation Die acht Treibhäuser und zwei Lorbeerhäuser befinden sich größtenteils in schlechtem Erhaltungszustand. Die Aufgabe der Studenten war es. östliches Lorbeerhaus. östliches Lorbeerhaus. Im zweiten Semester wurden die Aufgaben neu verteilt und der Forschungsschwerpunkt verlagert. Parallel zu der Forschung am Objekt wurden auch Archivalien. Der Auftraggeber des Projekts ist die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). 030-314-796 11. DR.de 50 JAHRBUCH MSD 2007-09 . die der Eigentümer der Parkanlage ist. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Einführung Im Rahmen des Jahrgangsprojektes 20072009 des postgradualen Masterstudiums Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin wurden die Treib. PARK BABELSBERG. Zielstellung Ziel des Jahrgangsprojektes war es.Juni 2008. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.

das von einer in Ziegelbauweise errichteten Einfriedungsmauer eingefasst wird.Es ist über mehrere Wege vom Park aus zugänglich. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Disposition Gesamtanlage Der Park Babelsberg befindet sich am Potsdamer Havelufer. STRASSE DES 17. SEKR. Der östliche und südöstliche Bereich der Hofgärtnerei liegen brach und werden zeitweise als Zwischenlager für Kompostabfälle genutzt. Zwillingsbauten) ausgeführt. Diese Treppenanlagen werden benötigt. Im Westen und im Norden wird das Gelände von der Einfriedungsmauer begrenzt. auf dem sich die Treibhäuser befinden. auf der sich die Treibhäuser 3C und 4D mit den jeweils dazu gehörenden Lorbeerhäusern befinden. FAKULTÄT VI. die als Mauerspaliere zur Zucht von Pfirsichen und anderen Früchten dienten. MAIL: msd@tu-berlin. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. wie z.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Der Weg übernimmt die Funktion einer zentrale Achse. sowie Frühbeete. da das gesamte Treibhausgelände bis an die Ostfassaden der Treibhäuser 4D und 6F erhöht ist. Die Treibhäuser werden durch eine Zahlen-Buchstaben-Kombination (1A–8H) voneinander unterschieden. wird die Terrasse zugänglich gemacht. Plan der Gesamtanlage der ehemaligen Hofgärtnerei im Schlosspark Babelsberg (Plangrundlage: der Vermessungsplan der SPSG). Aufbau und Funktion. 10623 BERLIN. steigt von Süden nach Norden an und ist durch drei ungleichgroße Terrassen gegliedert. von denen jeweils zwei gleichartigen Typs sind. Von hier aus wird das nördlich angrenzende Grundstück des Hofgärtnerhauses mit den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden. die sich an der Nordseite der Treibhäuser befinden. Auf der Terrasse darüber. 030-314-796 11. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.-PROF. die über zwei noch erhaltene Stufen erreichbar ist.-ING. die über einen zentralen Erschließungsweg erreichbar sind.2 ha große Areal der Hofgärtnerei. ehemalige Stallungen. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. rund 2. 55 x 55 m umfassende Gelände der Treibhausanlagen und die Spaliergärten an. Auf der höchsten Terrasse liegen die Treibhäuser 1A und 2B und die Lepère´schen Quartiere. A 58. Scheunen sowie Garagen und anderen Nutzbauten erschlossen. Birte Geißler. an der sich acht Bauten paarweise gruppieren. Im südlichen Teil der Parkanlage liegt das rechteckige. Gewächshäuser Die acht Gewächshäuser sind als Pärchen (sog.B. Auf der untersten Ebene liegen die kleinen Gewächshäuser 7G und 8H. denn jeweils zwei Bauten liegen nebeneinander und ähneln sich in Größe. Der Haupteingang zur Hofgärtnerei befindet sich im Südwesten der Anlage. JUNI 152. Die Zählung verläuft von Norden nach Süden und beginnt dabei jeweils mit dem westlichen Bau auf den dann der Östliche folgt. der sich im nördlichen Bereich des Parks befindet. Gitte Biecker. DOROTHÉE SACK. denn dort befinden sich zwei weitere separate Stufenanlagen.de JAHRBUCH MSD 2007-09 51 . Das Treibhausgelände ist trotz des Geländeanstiegs auch von Osten zugänglich. Eine der Treppen befindet sich im Süden von dem Treibhaus 6F und eine weitere vor der Ostfassade des östlichen Lorbeerhauses. die Lepère´schen Quartiere. TEL. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Heute gestaltet sich der Weg wie eine Rampe und wird von den Resten einiger Treppenstufen durchbrochen. PARK BABELSBERG. Im Norden an das Hofgärtnerhaus schließt das ca. befinden sich die Treibhäuser 5E und 6F . Das Gelände. DR. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. Über weitere vier vorhandene Stufen. Das Geländeniveau der Parkanlage steigt von Süden in Richtung des Babelsbergs an.

So entstand unter Mitwirkung vieler weiterer Akteure zwischen 1834 und 1888 die heute als Teil des UNESCO-Welt-Kulturerbe eingetragene Schloss. Sie lieferte der Hoftafel frisches Obst und Gemüse. 2 H.: Potsdam. Die Orangerie wurde größtenteils nach Sanssouci verlegt und das Pflegepersonal der Hofgärtnerei erheblich verringert.“ nun Anfang der 1880er Jahre ihre volle Blütezeit Vier Jahrzehnte bevor diese romantisiert verklärten Zeilen verfasst wurden.11 Das Amt des Hofgärtners nannte sich nunmehr Garteninspektor. Unter seiner Leitung kam es in den 1930er Jahren zu weit reichenden Pflege. Die Kriegshandlungen hatten etliche Zerstörun- Auszüge eines Lobgedichtes auf das Schloss Babelsberg. Die großen Wiesen boten jetzt der Öffentlichkeit Platz zum Feiern und Verweilen.und Pfirsichzucht. in: Institut für Denkmalpflege der DDR (Hrgs.14 Der Park war somit bis 1989 in seinen nördlichen Bereichen streng bewachtes Grenzgebiet zwischen Potsdam und Westberlin. Sie trägt als Zeugnis der Gewächshaustechnik und Treibhauskultur des 19. Auch betrieb er weiterhin an Spalieren intensiv die Rosen.).2ha große Gelände zu einer funktionstüchtigen Gärtnerei mit Hofgärtnerhaus (1861).1961 wurde ein 14ha großer Randstreifen des Parkgeländes für einen Abschnitt des sogenannten „antifaschistischen Schutzwalles“ eingerichtet. 1 Abb. gewordene Lorbeerhäuser an bereits bestehende Von deren Zinnen Preußens Banner wehen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. 5 U. Am Preußischen Königshof Mit der Thronbesteigung Wilhelms 1840 wuchs die Notwendigkeit einer angemessenen und repräsentativen Hofhaltung. begann die Entstehungsgeschichte der Schloss. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. lassen das Gelände des Babelsberger Parks langsam aus seinem „Dornröschenschlaf“ erwachen.12 Gartenoberinspektor Carl Friedrich Gerischer hatte jedoch 1925 mit seinem Amtsantritt andere Pläne. die auch die Baulichkeiten der ehemaligen Hofgärtnerei betrafen. Auch die punktuelle Verwirklichung der Pläne zu einem Volks. Reinhold. Sichtachsen und den Pleasureground südwestlich des Schlosses. Sein Sohn Otto Ferdinand (1843-?) führte nach dem Tod des Vaters 1865 die Funktion des Babelsberger Hofgärtners weiter. Siehe: Protocolle des Vereines für die Geschichte Potsdams. Die dafür erforderlichen Gelder wurden nun bereitgestellt. Daniel Stößl. März 1842. Die Bemühungen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin/Brandenburg (SPSG) um den vollständigen Rückbau der Grenzanlagen.2 Er plante erste Wegenetze. Dies führte schließlich dazu. 10623 BERLIN.10 gen hinterlassen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Die bauhistorische Entwicklung der Hofgärtnerei Unter Otto Ferdinand Kindermanns Leitung wur„Auf grünem Plan. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. DOROTHÉE SACK. PARK BABELSBERG. sein Amt als leitender Gartenarchitekt niederzulegen. für die Überwinterung der Kübelpflanzen. Bebelsberg 6. 1990. SEKR. die bis Den stolzen Normannenfesten zu vergleichen. als jegliches Interesse an ihr verloren schien.4 1855 konnte südlich des Flatowturms mit der Errichtung eines ersten Treibhauses begonnen werden.13 Im Zuge dieses Aufschwungs erfolgten Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen an den Gewächshäusern. 12 Hamann 1989.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Erste Schritte zur Nutzung wurden bereits mit der Wiederbelebung des Gärtnereigeländes durch den Parkpflegedienst gemacht. 120 11 Reinhold. 8 Reinhold 1990. Wirtschaftsgebäuden.3 Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) trat seine Nachfolge an. MAIL: msd@tu-berlin.8 Die von den Bergen Albions niederstehen. 9 Reinhold 1990. Treibhäuser rückwärtig angesetzt. 270. 030-314-796 11. siehe Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler -Muskau. A 58. und der bereits wieder hergerichteten Pleasureground. PücklerMuskau veranlasste daraufhin Nachbesserungen in der Parkgestaltung. Daten zum Park Babelsberg. ihr vorläufiges Ende finden. Nach Entwurfsplänen von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) begann man1834 mit dem Bau der Sommerresidenz. 1990. 4.). STRASSE DES 17.und Parkanlage Babelsberg. 4. Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler -Muskau: Gartenkunst und Denkmalpflege( Schriften zur Denkmalpflege in der DDR) ( Weimar 1989) 261. 7 Hamann 1989. abgedruckt in: Rippl 1989. verfasst von Carl Bornemann. DR. 6 H. Darunter fielen unter anderem neue Anpflanzungen sowie die Einrichtung einer notwendig gewordenen Hofgärtnerei. Improvisierte Reparaturen an den Gebäuden täuschen heute jedoch nicht über den stetigen Bedeutungsverlust der alten Hofgärtnerei hinweg. 13 Rippl 1989. 3.und Parkanlage auf dem Babelsberg in Potsdam. die Rekonstruktion des Havelufers.1888) und seine Gemahlin Prinzessin Augusta von Sachsen. Zehnte Versammlung am 30. versorgte den Park mit Blumen und beherbergte die stattliche Orangerie.und Rekonstruktionsmaßnahmen. acht Treibhäusern (1855-1861) sowie den innovativen Lepère´schen Quartieren (1862-1864) für die Spalierobstkultur. Ein kurzer Exkurs ins 19. 123-132.de 52 JAHRBUCH MSD 2007-09 . 120 . Sie boten Platz Der Hohenzollern sieggewohnte Zeichen. Eingebettet wurde das an den geschwungenen Ufern der Havel gelegene neogotische Schloss in einen englischen Landschaftsgarten. Mit neuen Nutzungsideen soll die stillgelegte Gewächshausanlage der Gärtnerei wieder belebt werden. Schließlich wurden Teile des Gärtnereigeländes ab 1981 zur Kleingartennutzung verpachtet. Hamann.und Parklandschaften Potsdams in Form des UnescoSchutzes verschaffte auch dem Park Babelsberg neue Bedeutung. 3 vgl. in: Institut für Denkmalpflege der DDR (Hrgs. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. dass Kindermann vorzeitig Abschied nahm. Der Zweite Weltkrieg setzte eine weitere Zäsur. Jahrhunderts eine besondere Bedeutung. Die Entwicklung der Hofgärtnerei im Park Babelsberg ( TU Dresden) 2. 263. Mit diesen zwei letzten Bauten hatte die Gärtnerei Wird sie auf festen Grundbau widerstehen 1 Dem Sturm der Zeit und des Geschickes Streichen.7 erreicht. Scheunen und Stallungen. Juni 1863 (Potsdam 1863) 42. 107. Rippl. (1797. die er nach sehr kritischer Auseinandersetzung mit den Planungen Lennés entwickelte. Zunächst sollte Peter Joseph Lenné (1789-1866) die gartenkünstlerische Leitung übernehmen.6 Bereits während dieser Errichtungsphase bezog der schon unter Lenné tätige Hofgärtner Christof Ferdinand Kindermann (1805-1865) das großzügige Hofgärtnerhaus mit seiner Familie. FAKULTÄT VI. bzw. Das Fehlen finanzieller Mittel veranlasste Lenné jedoch schon 1839.-PROF.-ING. zu diesem Zeitpunkt noch im Schloss standen. Jüngst Vergangenes und Zukünftiges Nach dem Fall der Mauer 1989 änderte sich die Wahrnehmung der Öffentlichkeit für das historische Erbe. Mit den verbliebenen Arbeitskräften und beschränkten Mitteln versuchte er die Bilderwelt des Parks durch Fällungsarbeiten aufrecht zu erhalten. 14 Reinhold. im Schatten mächtger Eichen den 1879 und 1881 zwei dringend notwendig Thront eine Burg auf stromumspülten Höhen. Das international bekundete Interesse an der Erhaltung der Schloss. Nach der Abdankung des Kaisers im November 1918 wurde die Parkverwaltung verstaatlicht. um den Kaiserhof Wilhelms II.und Sportpark in den 1950er und 1960er Jahren führte zu weiteren Schäden. Rippl.Weimar (1811-1890) ließen sich nach ihrer Vermählung ein Schloss auf dem Babelsberg errichten. 3. 4 vgl. Schloss Babelsberg Der Wandel Nietner übernahm die Parkanlage in einer Zeit. Nun rüstet sich Babelsberg nach mehr als 150 Jahren im Wandel der Zeiten für sein weiteres Fortbestehen. Sara Pieper MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. und Kurt Nietner (1858-1929) seine Nachfolge antrat. Unterthänigste Promenaria. zu beliefern. Jahrhundert Der preußische Prinz und spätere erste deutsche Kaiser Wilhelm I. TEL. 10 Rippl 1989.9 Jedoch sollte 1888 diese Blüte mit dem Ableben Wilhelms I. Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler -Muskau: Gartenkunst und Denkmalpflege ( Schriften zur Denkmalpflege in der DDR) ( Weimar 1989) 106. Zunächst blieb jedoch das Gärtnereigelände eine wichtige Versorgungsstelle für die Bevölkerung in den Nachkriegsjahren. so wurden etwa die Lorbeerhäuser durch Granaten schwer getroffen. Rippl 108. 5 Bis 1864 entwickelte sich in den Folgejahren das 2. der Babelsberger Park. JUNI 152.

Bauphase: 1882-1931 IV. auf dem sich das Hofgärtnerhaus.1). EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Ergebnisse der Bauforschung I Die baulichen Anlagen der ehemaligen Hofgärtnerei des Parks Babelsberg erfuhren in den über 150 Jahren ihres Bestehens mehrere Phasen des Um.2) wurde die Errichtung des aus insgesamt 8 Treibhäusern bestehenden Quartiers kontinuierlich vorangetrieben und fand schließlich 1861 (Bauphase I. Blatt 750/Gutsbezirk Babels berg Park/Katasteramt beim Rat der Stadt Potsdam.de JAHRBUCH MSD 2007-09 53 . Da der dafür benötigte Raum nicht mehr ausgereicht zu haben scheint.14 I. S. I/1864 Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau.1879 III. unveröffentlicht. 33. Die Entwicklung der ehemaligen Hofgärtnerei im Park Babelsberg (Dresden 1990) 12. in: Institut f. Daten zum Park und zu den Bauten in Babelsberg.9 Die Mauer umschloss nun ein Gelände von 2. Die Angelegenheiten des Chatoullgutes Babelsberg 12 13 14 (1833-1880). Florian Schweinsteiger.1856-1860 I.2. Daniel Stößl. jedoch forderte Fürst Hermann von Pückler-Muskau in einer 1842 verfassten Promemoria die Anlage einer Hofgärtnerei. Vgl. das Gärtnerhaus. Vielmehr existieren heute jeweils 5 Stufen zwischen den Gewächshäusern 5-E 1 2 Abbildung des Gesamtplans der Anlage mit den Bauphasen. Dienststelle Merseburg. Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau: Gartenkunst und Denkmalpflege (Schriften zur Denkmalpflege in der DDR) (Weimar 1989) 266. 6489.13 Die Umgestaltungen jener Zeit sind durch die wieder errichteten Wände der durch Bombentreffer stark zerstörten Lorbeerhäuser und einer eher improvisierten Wiedernutzbarmachung der Treibhäuser gekennzeichnet. Rippl. Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci. Königliches Hofmarschallamt. Hist. Im Jahr 1864 (Bauphase I.2.1 Nr. Bauphase (1855-1864) Zwar bestand bereits 1834 ein Gärtnerhaus an der Stelle des heutigen Damenschlösschens1. 11. Besonders die 1990 von Uwe Reinhold verfasste Abhandlung „Die Entwicklung der Hofgärtnerei im Park Babelsberg“ stellte eine wichtige Grundlage dar. sowie: Die Angelegenheiten des Schlosses und Parkes Babelsberg (1881-1819). Die Territorien von Babelsberg.1.7 So heißt es in einer Planungsakte. 32 . 7G und 8H wurden Wasserbecken eingebaut. Nach den vorhandenen Plänen sind diese Vorhaben nicht umgesetzt worden. in: Akte Babelsberg. Dienststelle Merseburg. historische Pläne und Archivmaterialien der Plankammer der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Bauphase:I. doch wurden in der Freifläche und in den verbliebenen drei Gewächshäusern noch bis 1968 zur Versorgung der Bevölkerung Obst und Gemüse angebaut. 1861 II. Bauphase (nach 1945) Die Anlage ist im Krieg 1945 schwer beschädigt worden. JUNI 152.4 Die Lokalisierung des Objektes konnte durch den Vergleich der Planunterlagen mit späteren Bauzeichnungen erreicht werden. abgedruckt in: H.81). /Babelsberg 29. Akte Schloss Babelsberg und Garten I. H.8 Mit der Schließung der Umfassungsmauer. 1. Planmaterial basiert auf Plänen der SPSG.2. sowie Literaturrecherchen. Abt.3. Die im Rahmen der Bauforschung festgelegten Bauphasen gliedern sich in vier Hauptphasen.11 III. dass zwischen „den beiden höchst gelegenen Treibhäusern“ (1A. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. 4-D) sind 10 Stufen geplant“. Für die Erfassung der Baugeschichte dienten die praktische Bauforschung vor Ort. Schnitt und Ansichten. Königliches Hofmarschallamt. 3446 Zentrales Staatsarchiv. Hamann 1989. /Babelsberg 28.2 ha. 12. DDR (Hrsg. Zentrales Staatsarchiv. in: Institut f. Bd. Schneider.5 Zwischen 1856 und 1860 (Bauphase I. der Wirtschaftshof mit Ställen und Scheunen. wurden 1879 das westliche und 1881 das östliche Lorbeerhaus an zwei vorhandene Treibhäuser (3C und 4D) angebaut. unzureichenden Gärtnereistrukturen zu ersetzen. Bd. Hamann. Bauphase: II. Denkmalpflege d. waren die Voraussetzungen für die Anlage einer neuen Gärtnerei geschaffen. FAKULTÄT VI. mit deren Bau bereits 1862 begonnen worden war und der Vollendung der Lepère’schen Obsttreibmauern im Jahre 1864. 3 4 L.2. Dies betraf vor allem das Treibhaus 2B und die östlichen Bereiche der Lepère’schen Quartiere.). Dienststelle Merseburg. Babelsberg 6. Grundbuch Nowawes. A 58. MAIL: msd@tu-berlin.4.1 Nr. Verwaltung Staatl. Plan Nr. Plan Nr. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Reinhold 1990. Plankammer der staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam Sanssouci. 271. STRASSE DES 17. Hist. Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau: Gartenkunst und Denkmalpflege (Schriften zur Denkmalpflege der DDR) (Weimar 1989) 123-132. 11. Reinhold 1990. Akte Schloss Babelsberg und Garten II.10 II. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.6 Im selben Jahr erfolgte auch die Grundsteinlegung des Hofgärtnerhauses. Reinhold 1990.). um die bestehenden. 2. 1855 I. Bauphase (1882-1931) Die baulichen Veränderungen zwischen 1882 und 1931 beschränkten sich auf Umrüstungen in einem Teil der Gewächshäuser. 1864 II. 2. Ab 1981 wurden Bereiche des Gartengeländes zur Verpachtung an Kleingärtner freigegeben. 1861/63 VOL1/. IV. 3447. Reinhold 1990. Die Angelegenheiten des Schlosses und Parkes Babelsberg (1881-1819). Denkmalpflege d. in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Potdams. Hist. Plankammer der staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam Sanssouci. DR.2 Durch Grundstücksankäufe südlich des noch nicht existierenden Flatowturmes in den Jahren 1845 und 1857 und eines östlich angrenzenden Geländestreifens im Jahre 1862. 1864/65 VOL2/. Allg. Reinhold.12 So erhält das Treibhaus 6F einen neuen Eingang von Osten.und Ausbaus.4) wurden die Stufenanlagen zwischen den Treibhäusern angelegt. XIX. SEKR.3 1855 erfolgte die Grundsteinlegung des ersten Treibhauses (3C) im nordöstlichen Bereich der heutigen Anlage (Bauphase I. acht Treibhäuser und die Lepère’schen Obsttreibmauern befanden. Zentrales Staatsarchiv. DDR (Hrg. 2. Bauphase: nach 1945 I. 10623 BERLIN. Das Treibhaus erhält weiterhin ein neues Dach aus Stahl sowie eine Warmwasserheizung.11. DOROTHÉE SACK. Bauphase (1879-1881) Die frostempfindlichen Kübelpflanzen der Parkanlage fanden vorerst im Schloss Platz. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Reinhold 1990. 5 6 7 8 9 10 11 U. Nawar Andrews. 6483 Grundriss. 2.-PROF. März 1842. die zum besseren Verständnis in Unterkategorien unterteilt sind: I. Abt. 3447. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.1 Nr. 4. Vgl.-ING. PARK BABELSBERG.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 2. Pächter von Flächen im Gelände der Gärtnerei Babelsberg (30. Hofgärtner. Plankammer der staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam Sanssouci. TEL. 1881 und 6-F sowie 7-G und 8-H. waren die Arbeiten an den Baulichkeiten im wesentlichen abgeschlossen. 2-B) drei Stufen eingebaut werden sollten und weiter: „Zwischen den beiden nächstfolgenden (3-C. 11. 030-314-796 11. Der Babelsberger Park. In die Gewächshäuser 1A.3) mit der Fertigstellung des Treibhauses 4D ihren Abschluss.2. Abt. 23. Unterthänigste Promemoria.

sie dienten als Kalthäuser zur Überwinterung der Lorbeerbäume und anderer Kübelpflanzen. die diese beheizten und über die zumeist auch der Zugang in die Treibhäuser erfolgte. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE.2 Die beiden kleinen Treibhäuser 7G und 8H tragen hölzerne Satteldächer. Die Gewächshäuser mit Pultdach (3C. zweischalige Mauer isoliert werden. Plankammer der SPSG Stefan Koppelmann. Grundsätzliches über Ausführung. 7015).1 An der Nordfassade von 4D (heute Innenwand Lorbeerhaus) haben sich Reste der Schlämme mit Fugenmalerei erhalten. wobei die Luftschicht zwischen den Schalen eine isolierende Funktion hatte. Gewächshäuser und Wintergärten im 19. dass alle Treibhäuser über eine Verschattungskonstruktion verfügten. In den Lepère‘schen Quartieren wurden verschiedene Obstsorten gezogen. STRASSE DES 17. 2008. auch als Pufferzone zwischen Außen. andererseits dienten die Heizhäuser. andere verfügen über keinen Zulauf und wurden vermutlich manuell befüllt. in den entsprechenden Sektionen untergebracht. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. JUNI 152. PARK BABELSBERG. Gestaltung und Benutzung von Pflanzenhäusern. FAKULTÄT VI. 57 Josephin Rösler. Weiterhin dienten die Treibhäuser zur Überwinte- Abb. 15 (Stuttgart 1981) R. Für die Treibhäuser wurden für alle nach außen hin sichtbaren Flächen gelbe Ziegel. viel Wärmeenergie über die nördlichen Glasflächen entweichen konnte. je nach ihrem Wärmebedürfnis. Vermutlich waren die Fassadenflächen ursprünglich nicht ziegelsichtig. Jh.4 Die beiden Lorbeerhäuser hatten keine eigene Heizung. so sie als Eingang genutzt wurden. Abb. 10623 BERLIN. da.de 54 JAHRBUCH MSD 2007-09 . sowie die leicht geneigte Lage herrschten hier allgemein höhere Temperaturen als außerhalb der Quartiere. Blick von Westen.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. welche Kulturen in den Treibhäusern angepflanzt wurden. Ursprünglich waren die Dachkonstruktionen von 5E und 6F aus Holz. Die Schlämme ist heute auf den Ziegeln weitestgehend zurückgewittert. Dieses Heizsystem reagierte zwar schnell. das sich noch anhand historischer Pläne nachvollziehen lässt (Abb. Lampmann. 28. 5E und 6F waren durch Zwischenwände in zwei bis drei Sektionen unterteilt. Die Pultdächer der Lorbeerhäuser waren nicht verglast. Plankammer der SPSG.und Lorbeerhäuser wie auch die Umfriedungsmauer sind in Ziegelbauweise errichtet worden. Man kann aber wohl davon ausgehen. die Belichtung erfolgte hier durch jeweils vier Oberlichter sowie die Fenster der vorgelagerten Treibhäuser. Neumann. 5E und 6F) sind über eine Kanalheizung erwärmt worden. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.3 An die Treibhäuser sind Heizhäuser angebaut. (Quelle: Plankammer der SPSG. die heute allerdings nicht mehr erhalten ist. Zudem war es so möglich.-PROF. 4D. A 58. was vor allem den Bedarf an Holz verringerte. dass Rauch in die Treibhäuser gelangte. allerdings ist heute nur noch bei 6F der schmiedeeiserne Oberbau aus der Bauphase nach 1900 erhalten. Frühbeete wurden von außen bearbeitet und dienten vermutlich der Anzucht von Gemüse und Blumen. Die Pflanzen wurden dann. Alle Treibhäuser wurden in den Boden eingelassen. Die neue Heiztechnik war wesentlich effektiver als die Kanalheizungen. während über die Glasflächen der Südseite die Sonne den Raum zusätzlich erwärmen konnte. DOROTHÉE SACK. MAIL: msd@tu-berlin.und Innenklima des Treibhauses. 2008. Einige Becken waren an das zentrale Bewässerungssystem angeschlossen. für die Wandflächen im Innenbereich rote Ziegel verwendet. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Ergebnisse der Bauforschung II Wandaufbau Die Treib. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. sondern gelblich geschlämmt und mit einer idealisierten Fugenmalerei versehen (Abb. dass hier Obst und Gemüse für die königliche Tafel angezogen wurde. TEL. 1861/63. andererseits wollte man die Häuser möglichst niedrig halten.6 In entsprechenden Wasserbecken. mussten die Treibhäuser nach Norden hin durch eine massive. Grundsätze und Erfahrungen über die Anlegung.3). Der Wandaufbau der Treibhäuser ist vorwiegend zweischalig.13 (Weimar 1852) Generalsituationsplan von 1869. so dass die einzelnen Räume unterschiedlich temperiert werden konnten. die wärmespeichernden Mauern. Plan Nr. 28. dass das Obst einerseits früher reifte. 1864/65 VOL2/. um die äußere Bedienung (Abdeckung gegen Kälte und Sonne) zu erleichtern. Damit ist einerseits vermieden worden. Die Treibhäuser 3C. Plankammer der SPSG R. 7015 Akte Schloss Babelsberg und Garten II.1). SEKR.3 Ausschnitt aus dem Generalsituationsplan von 1869. 4D. Plan Nr. Einerseits boten die Außenwände somit weniger Fläche gegenüber Kälte. Lediglich bei den Lorbeerhäusern sind auch dort gelbe Ziegel verwendet worden. über den Winter hinweg bis zur Reifezeit der Früchte im Freien eine fortlaufende Ernte sicherzustellen. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. DR. Auf diese Weise musste nicht das gesamte Treibhaus beheizt werden.-ING. bedingt durch die Dachkonstruktion.1 rung frostempfindlicher Pflanzen. Nutzung Heute lässt sich nur noch schwer nachvollziehen. Erhaltung und Pflege von Glashäusern aller Art. denn es entfiel die Notwendigkeit einer wärmeisolierenden und wärmeabstrahlenden Rückwand. Auf diese Weise war es möglich. da höhere und gleichmäßigere Temperaturen erreicht werden konnten. wie sie sich heute darstellen. Abb. Grundriss der Hofgärtnerei mit dem zentralen Bewässerungssystem (hier durch die Autorin rot markiert). Die beiden großen Treibhäuser 1A und 2B mit ih- ren gusseisernen Satteldächern wurden dagegen mit einer für die damalige Zeit sehr innovativen Warmwasserheizung beheizt. Dachkonstruktion Die Treibhäuser 3C-6F hatten Pultdächer. Ferner kann davon ausgegangen werden. wie auch im Außenbereich befinden. Für größere Treibhäuser mit Satteldach war eine effektive Heizung notwendig. nur der Fugenstrich hat sich noch erhalten. die Satteldächer von 1A und 2B sind aus Gusseisen. wurde das Wasser gesammelt. Die Klimatisierung der Treibhäuser erfolgte durch Öffnen der Fenster sowie im Winter durch Beheizen und möglicherweise Aufbringen von Strohmatten auf den Glasflächen. die normalerweise für die klimatischen Bedingungen in Mitteleuropa nicht geeignet waren. Neumann.7 Die beiden Frühbeetanlagen neben den Treibhäusern 7G und 8H stellen im Grunde die älteste und einfachste Form des Treibhauses dar.2 Treibhaus 1A mit gusseisernem Satteldach und angrenzendem Heizhaus. andererseits konnten hier Obstsorten gedeihen. Heiztechnik Die Dachformen standen in engem Zusammenhang mit den jeweiligen Heizsystemen. Bewässerung Das Gärtnereigelände verfügte über ein zentrales Bewässerungssystem. so dass das Bodenniveau im Inneren der Treibhäuser deutlich unter dem Außenniveau liegt. 16 (Berlin 1927) Akte Schloss Babelsberg und Garten I. Die Beete bestehen aus einem einfachen Rahmen und einer Glasabdeckung. Um den Holzverbrauch nun möglichst niedrig zu halten. sowie Blumen für die Bepflanzung der Parkanlagen. Mit der Verbesserung der Heiztechnik wurde nun auch der Bau von Gewächshäusern ohne Pultdach möglich.. 1 2 3 4 5 6 7 G. kühlte aber auch rasch wieder ab. 030-314-796 11. die sich in den Treibhäusern.5 Die Bewässerung der Pflanzen erfolgte manuell und mithilfe von Wasserschläuchen. Die Quartierform bot Schutz gegen Wind und durch die Südorientierung.

zweischalig errichtet mit gelblicher.4 Bauphase I. Januar 1856. weisen bauliche Veränderungen verschiedener Zeitstufen auf und nehmen in ihrer Nutzung aufeinander Bezug. 1). in: SPSG (Hrsg. Reinhold. Die Außenwände von Treibhaus 3C und 4D wurden. Treibhäuser 3C und 4D Die Errichtung des ersten der beiden Zwillingsbauten kann anhand eines Entwurfsplanes mit Ausführungsvermerk zur Rechnungsvorlage in das Jahr 1855 datiert werden (Abb. 6483 Plankammer SPSG. Das ältere Gebäudepaar wird als Treibhaus 3C bzw. repräsentativer Klinkerverblendung nach außen und rötlichen Hintermauerziegeln im Läuferverband nach innen. bezeichnet die Zwischenphase von 1856–1860. an den auf der Nordseite mittig ein kleineres Heizhaus angesetzt war. mündl. Die jüngeren rückwärtigen Erweiterungen nach Norden als westliches bzw. Eisbein.3. 2 U. DOROTHÉE SACK. Gottgetreu Zur Rechnung vom 7. 4D bezeichnet. wird die Stufenanlage zwischen den Treibhäusern bezeichnet. I/Babelsberg 28. die auf einem durchgängigen Sockel aufliegen.1 Die Identifizierung des dargestellten Gebäudes mit Treibhaus 3C ist anhand baulicher Details. die der Weintreiberei dienten. 7 lt. Septbr á Oktbr erbaut. An beiden Bauten sind auf den abdeckenden Sandsteinquadern der südli- 1 Plan Nr.7 Abb. FAKULTÄT VI.. 1864/65. Wahrscheinlich handelt es sich hauptsächlich um Gewächshäuser. 6488.3 Da Treibhaus 4D keinerlei Erwähnung findet.2 Einen weiteren Hinweis geben die Abrechnungen für die bauliche Unterhaltung von Babelsberg aus dem Jahr 1861. Abb. Vol.6 Bedingt durch einen Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg sind diese wahrscheinlich vollständig zerstört. STRASSE DES 17. das von den Abmessungen Treibhaus 3C entspricht.20 × 5. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. Form und Neigung des Daches ist vom Negativabdruck der tragenden Konstruktion im Mauerwerk der erhaltenen Giebelwände zu erschließen. Luftschicht waren die Gebäude besser isoliert. da diese in zeitlich relativ großem Abstand nach Fertigstellung aller Gewächshäuser (um 1861) errichtet wurde. Die nördlichen Außenfassaden sind durch Lisenen gegliedert. 44 m) bestehen aus einem langrechteckigen Raum.-ING.3. Auskunft Hr. Im Jahr 1863 sind in den Abrechnungsakten für Schloss Babelsberg und Garten die Stufenanlagen unter ‚Extrabauten pro 1864‘ angeführt. Hamann. Bauphase I.5 Zwischen Treibhaus 3C und 4D waren drei Stufen vorhanden. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Orangerien in den königlichen Gärten in Potsdam.). 2: Bauphasenplan Treibhaus 4D mit östlichem Lorbeerhaus als Erweiterung nach Norden. 1: Entwurfsplan Treibhaus 3C aus dem Jahr 1855. JUNI 152. Diese entsprechen den dargestellten 19 Trägern der Dachkonstruktion auf dem bereits erwähnten Entwurfsplan von 3C (Abb.4. 5 Acta betreffend: Schloss Babelsberg & Garten.2. 33 f. 030-314-796 11. MAIL: msd@tu-berlin. Parkrevierleiter Park Babelsberg. dass für das Jahr 1862 keine Ausgaben mehr für die Errichtung von Gewächshäusern verzeichnet sind. In einigen Bereichen ist die ursprünglich gelbliche Farbfassung mit schwarzem Fugenstrich noch erhalten. Die Wandfelder zwischen den Lisenen werden von einem aufwändig gestalteten Gesims mit Zahnfries abgeschlossen (Abb.1. kann dieses erst 1861 oder später errichtet worden sein (Bauphase I. 6 Diese Stufen sind auf den Plänen Nr. wie alle Treibhäuser in der Hofgärnterei. In beiden Gebäuden ist die Kanalheizung noch vorhanden.. Bauphase I. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Bauphase I.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. wenn auch teilweise in sehr schlechtem Zustand (Treibhaus 4D). die den Raum mittig queren und entlang der südlichen Außenmauern und der Giebelwände zu einem Schornstein geführt wurden. 6483 Plankammer SPSG. wie die Orientierung von Zugängen eindeutig möglich.de JAHRBUCH MSD 2007-09 55 . Treibhäuser 3C und 4D (jeweils 24. Es handelte sich um ein Pultdach mit einer Neigung von 25 Grad mit Stehwand-Luftklappen über der niedrigen Brüstungsmauer.I.. östliches Lorbeerhaus. DR. Wo die Zitronen blühen (Potsdam 2001) 46. II/Babelsberg 29. die jedoch heute nicht mehr sichtbar sind. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Ergebnisse der Bauforschung III Zwei der insgesamt acht Gewächshauser auf dem Gelände der ehemaligen Hofgärtnerei wurden im Detail untersucht. Stufenanlage Als eigene Bauphase I. 65 f. SEKR. In den Treibhäusern 3C und 4D wurden wärmebedürftige Pflanzen angezogen und überwintert. TEL. die als Zwillingsbauten errichtet sind. 6489 und 6484 Plankammer SPSG als Bestand verzeichnet. Die beiden Objekte. handschriftliche Ergänzung: Treibhaus auf Babelsberg. Durch die dazwischen liegende chen Brüstungsmauer 19 Vertiefungen zu finden.1. Von hier aus wurden Heizkanäle befeuert. Die Entwicklung der ehemaligen Hofgärtnerei im Park Babelsberg (Dipl. Diese Vermutung wird von der Tatsache unterstützt. Arbeit TU Dresden 1990) 12.-PROF. PARK BABELSBERG. 1. 3 Acta betreffend: Schloss Babelsberg & Garten. in der die Gewächshausanlage sukzessive erweitert wurde. 1). Plan Nr. Bei der Aufzählung der neuen Treibhausanlagen wird ein Gebäude mit schmiedeeiserner Dachkonstruktion erwähnt. A 58.4. 10623 BERLIN. Vol. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. 1861/63. 4 H.).). Die Dachkonstruktion ist an keinem der Gebäude erhalten. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Lilli Zabrana. Mit der Errichtung von Treibhaus 4D um 1861 war die Gesamtanlage zunächst fertiggestellt. Katharina Rütten.

. PARK BABELSBERG. 4). während kein Transport notwendig war.12 Bereits 1895 wurde ein großer Teil des Bestandes an Kübelpflanzen nach Sanssouci gebracht. Abb. Im Gegensatz zu den Treibhäusern war die Ausgestaltung des Lorbeerhauses zurückhaltend. die wahrscheinlich eine Torf gedämmte Holzbalkendecke mit vier Oberlichtern trugen.. 3).-ING. die ihrerseits von einer umlaufenden Rollschicht eingefasst ist (Abb. 2) 28. die in das Gelände eingetieft waren.. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. 2) 30. Bauphase IV) zu nennen. 10 Hamann a. DOROTHÉE SACK. TEL. 4) 46. DR.) kann die Errichtung der Lorbeerhäuser möglicherweise mit einer Schenkung einer Sammlung großer Lorbeerbäume des Bankiers Gerson Bleichröder (1822–1893) an den Kaiser in Verbindung gebracht werden..1. Bau eines Lorbeerhauses auf Babelsberg rechtzeitig so beendet ist. was sich in schlichter Wand. (1797–1888) vom 11. 2.dass der .O. (Anm. 10623 BERLIN. da die Beförderung schwerer Pflanzkübel nur über die Zufahrt durch das östliche Lorbeerhaus möglich war.. Diese Rampe führte auf eine Fläche etwa 80 cm unter Bodenniveau.O. 3: Entwurfsplan für Anbau Lorbeerhaus West an Treibhaus 3C mit Durchfahrt zu Lorbeerhaus Ost. Sie diente dazu.. 4) 46. Die Zufahrt zum Lorbeerhaus Ost erfolgte über eine Doppeltoranlage an der Ostseite. Lorbeerhaus Einem Brief des Hofmarschalls Fürst Pückler (1785–1871) an Kaiser Wilhelm I. Gartendirektor SPSG i.13 Bauphase III und IV Spätere bauliche Veränderungen sind auf den Bedeutungsverlust nach 1895 sowie auf Umnutzungen zurückzuführen. Östl. (Anm. (Anm. 13 Hamann a. Deutliche Baufugen sowie stumpf anstoßende Mauern der Erweiterung bestätigen die Archivinformationen. schwere Kübelpflanzen ohne großen Höhenunterschied vom Transportwagen leicht auf. JUNI 152.O. 2). A 58. Das Bodenniveau der beiden Gebäude.O. abzuladen. 11 Reinhold a. (Anm. Die Verbindung der Gebäude erfolgte daher durch einen mit Stützmauern befestigten Graben (Abb. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM.3). 9 Hamann a. Die Verkleinerungen bzw. Die Erweiterung wurde vollständig zweischalig in gelblich-grünem Ziegelmauerwerk ausgeführt.bzw. 12 siehe Plan Nr.11 Die Bauten entsprechen sich in Formensprache und Konstruktion (Abb. blieben an Ort und Stelle und scheinen weiterhin in Betrieb gewesen zu sein. Die Durchfahrt ist seit spätestens 1931 nicht mehr in Funktion. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Ergebnisse der Bauforschung IV Bauphase II. die in die Rückwand des Treibhauses eingelassen waren. Die Außenfassade des Treibhauses 4D wurde nun zur Innenfassade umfunktioniert. Bauphase II. Der Anbau wurde etwa zur Hälfte in die Erde versenkt. Westl. Katharina Rütten. 4: Bauphasen in der Ansicht. Das zu Treibhaus 4D gehörige Heizhaus wurde im Zuge der Umbaumaßnahmen entfernt.R. 1936 existierten noch 25 Pflanzen. MAIL: msd@tu-berlin. An diese schloss im Innenraum eine Rampe an. Bauphase II. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE.1). (Anm. Lilli Zabrana. 2 und 4.2.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 54. 6501 Plankammer SPSG. FAKULTÄT VI. 6484 SPSG. Vorderseite des Lorbeerhauses Ost. Lorbeerhaus Die Vervollständigung der Zwillingsbauten mit dem Anbau eines westlichen Lorbeerhauses erfolgte im Jahr 1881. 8 ‚. dass ein als östliches Lorbeerhaus bezeichnetes Gebäude im Jahr 1879 bereits vollendet war. Zumauerungen der Fenster sowie die Hinzufügung von Treppen können zeitlich nicht eingeordnet werden. Das flache Pultdach bestand aus sich kreuzenden Doppel-T-Trägern. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.O. In die Rückseite des Treibhauses wurden in die Wandfelder zwischen den Lisenen Fenster durchgebrochen (Abb. 030-314-796 11. liegt um etwa 3 m tiefer als das natürliche Niveau des umgegebenden Areals. STRASSE DES 17. Hier ist beispielsweise die Errichtung einer Trennwand im westlichen Lorbeerhaus (Bauphase III) sowie der Wiederaufbau einiger Bauteile nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg (Abb.10 Abb. Diese Durchfahrt in das westliche Lorbeerhaus wurde benötigt. Die Heizöffnungen.de 56 JAHRBUCH MSD 2007-09 . dass noch vor Eintritt des Winters die sichere Unterbringung des ganzen dortigen Bestandes an Lorbeerbäumen in dem neuen Gebäude stattfinden konnte. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. SEKR. Der Graben konnte mit Brettern abgedeckt werden. Rückwand Treibhaus 4D bzw.9 Somit wurde zunächst Treibhaus 4D mit dem sogenannten Lorbeerhaus Ost nach Norden hin erweitert (Abb.8 Nach Heinrich Hamann (stv. um eine zusätzliche Isolierung zu erreichen. die 1938 nach Charlottenburg abgegeben oder verkauft wurden. siehe Reinhold a.und Fassadengestaltung wiederspiegelt. Plan Nr.-PROF.‘. Dezember 1879 ist zu entnehmen. 4) Anm.

Hoppe erstellt wurde. Anlage und Konstruktion der Mauern schaffen optimale klimatische Bedingungen für Obstsorten.5 Wie Lauche berichtet. 10623 BERLIN. der durch seine Zucht von Pfirsichen in Montreuil. G. Pfirsich am Spalier.-ING. Hartwig. Palmetten und freistehende Formen. Die Entwicklung der Nutzgärtnerei am Klausberg.“ Aufgrund des großen Interesses besonders ausländischer Besucher verfasste Alexis Lepère d. Preußisch Grün (Berlin 2004) 201-206. In Hoppes Plan ist außerdem ein zentrales Was- „Der Pfirsichbaum ist für unser Klima zu empfindlicher Natur. Bethmann = Hollweg zu Füßen gelegt. 2008. A 58. Hoppe (Ausschnitt).8 serbecken verzeichnet. Die Küchengärtnerei (Berlin 1837) 240. das 1861 auch in deutscher Übersetzung erschien.Ä.“ 2 Die Spalierzucht ermöglicht nicht nur ein gleichmäßigeres Wachstum der Pflanze und einen größeren Ertrag von Früchten.A.de JAHRBUCH MSD 2007-09 57 .Ä. PARK BABELSBERG. können derzeitig nur Vermutungen über die ursprüngliche Bepflanzung geäußert werden. Birnen und Äpfel sowie Himbeer-Johannisbeer. So konnte dem Wunsch des Könighauses entsprechend ganzjährig frisches. Sie ermöglichen zudem eine frühere Reifezeit der Früchte. Durch das Beschneiden von Obstbäumen in einer bestimmten Wachstumsperiode und deren Anbinden an ein Spalier können unterschiedliche Spalierformen ausgebildet werden. 2008.4 Alexis Lepère und sein Wirken in Babelsberg Der Pfirsich kommt ursprünglich aus dem orientalischen Raum und hat sich über den Süden Europas nach Deutschland verbreitet. den so genannten Lepère’schen Quartieren.9 Ein Vergleich mit den zeitgleich auf dem Klausberg in Sanssouci angelegten Lepère’schen Quartieren. die über einen Schlauch erfolgte. ihm Gelegenheit zu geben. Neuste Anleitung (Ulm 1856) 66.um 1870) zurück. Pomologie der Lepère‘schen Quartiere Umnutzung.). Marianne Heise. bereits in Basedow (MecklenburgVorpommern) und Arendsee (Brandenburg) Maueranlagen für die Zucht von Pfirsichen am Spalier angelegt. Durch das Befestigen der Spaliere an Mauern werden die empfindlichen Obstsorten besonders geschützt. 2008.a. sowie der Wasserversorgung vorgenommen wurde. Fr. J. Anlage und Funktion Die Lepère’schen Quartiere stellen ein in sich komplexes Mauersystem für die Zucht von Obstsorten dar: Der nach Süden offene Spaliergarten wird durch drei Mittelwände in vier Quartiere geteilt. Einige Hinweise auf das historische Vegetationssystem liefert ein Parkplan. der 1880 vom königlichen Parkgehilfen F. Einen ersten Hinweis auf sein Wirken in Potsdam findet sich in den Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Potsdams. Goethe. dessen Vater daselbst als vorzüglicher Obst-Cultivateur berühmt ist. Äpfel sowie Wein. Weinsenker. 2008. des Wegesystems. Wein am Spalier. entwickelte in Montreuil die sogenannte Montreuilpalmette. Mirosanda Vranic MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. (k. Die Obst und Traubenzucht (Berlin 1900) 42. Die Kultur des Pfirsichbaumes (Weimar 1861) Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Potsdams. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. hatte Lepère d. Zugleich nehmen die Mauern durch die Sonneneinstrahlung am Tag Wärme auf und geben diese in den Abendstunden gleichmäßig an die Früchte ab. die zwischen Eckpfosten gespannt sind. Plannummer: 7016 ). MAIL: msd@tu-berlin. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Die Lepère‘schen Quartiere I Der nördliche Abschluss der ehemaligen Hofgärtnerei im Park Babelsberg wird von einem Spaliergarten gebildet.Ä.. wie Pfirsiche. in: SPSG (Hrsg. Die Bezeichnung geht auf den französischen Pflanzenzüchter Alexis Lepère d.und Stachelbeersträucher. 030-314-796 11. die 1882 der königliche Garteninspektor Wilhelm Lauche (1826-1883) in seinem „Handbuch des Obstbaues“ auch für die Zucht von Pfirsichen in Deutschland empfiehlt. ist nur wenig bekannt.6 Über seinen Sohn.“ 7 Bevor jedoch 1862 mit dem Bau der Lepère’schen Quartiere auf dem Klausberg in Sanssouci sowie im gleichen Jahr in der Hofgärtnerei Babelsberg begonnen wurde. dergleichen Früchte auch in den Königlichen Gärten von Sanssouci ziehen zu dürfen. 1880. dass auf Zwergspaliere in so genannten waagerechten Kordons schließen lässt. Handbuch des Obstbaues (Berlin 1882) 596. J. einem Vorort von Paris. dass von unterirdischen Wasserleitungen gespeist wird.J. lässt eine ähnliche Bepflanzung auch für den Spaliergarten der Hofgärtnerei vermuten: Demnach wurden an den nördlichen Mauerwänden Wein. Diese werden insgesamt in drei Gruppen unterschieden: in Kordons. Darin wurde für eine Versammlung am 30. Schurig. Birnen. Bei dieser Spalierform werden die Äste von zumeist Äpfel oder Birnenbäumen waagerecht entlang von Drahtstreben gezogen. SEKR. Fruchtkultur als Aufgabe der Hofgärtner. die bereits nach historischen Vorlagen restauriert und bepflanzt wurden. Lauche. Preußische Gärten in Geschichte und Denkmalpflege (Berlin 2006) 70-74. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Alexis Lepère d. T.3 Alexis Lepère d. berühmt geworden ist. G. Bd 1 (Potsdam 1862-63) 20.). Die Entwicklung der ehemaligen Hofgärtnerei im Park Babelsberg (Dipl.-PROF.60 und 61 hatte Kordon. Vernachlässigung und Verpachtung der Lepère‘schen Quartiere in Babelsberg führten zu weitreichenden Veränderungen des Vegetationssystems. U. Äpfel und Birnen durch die Vermittlung SR. Pfirsiche. Reinhold. die von einer Einfriedungsmauer umschlossen werden. TEL. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. J. Schurig. an den westlichen Birnen und an den östlichen Pfirsiche gezogen. Excellenz des frühen Ministers v. Ihrer Majestät der Königin Augusta jährlich eine Sammlung vorzüglich großer Pfirsiche. in: SPSG (Hrsg. C.1 Die Spalierzucht von Pfirsichen Noch 1837 schreibt Theodor Nietner (17901871). und dabei die Bitte ausgesprochen. Herr Lepère fils aus Montreuil bei Paris. Unter Mitwirkung seines Sohnes gleichen Namens. Es diente der Bewässerung von Pflanzen in den Quartieren. FAKULTÄT VI. ein Buch über seine Spalierzucht von Pfirsichen in Montreuil. Südlich der Lepère’schen Quartiere sind im Plan zudem rasterförmige Bepflanzungen vermerkt.) und des Hofgärtners Christoph Ferdinand Kindermann (1805 -1865) wurden in den Jahren 1862 -1864 die Lepère’schen Quartiere in Babelsberg angelegt. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Arbeit TU Dresden 1990) 45. Dieterich. 1870 folgten die Lepère’schen Mauern in der Gärtnerlehranstalt Potsdam. die Lepère´schen Quartiere eingerahmt (Quelle: Plankammer der SPSG. W. Lepère. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Montreuilpalmette. DOROTHÉE SACK. (1789 . R. JUNI 152. Nietner. Da keine historischen Bepflanzungspläne vorliegen und bisher keine Bestandsanalyse der Gesamtvegetation. in seinem Buch „Die Küchengärtnerei“: Parkplan F . Juni 1863 notiert: „In den Jahren 1859. um ihn anders als Spalierbaum ziehen zu können. war insbesondere in Montreuil die Kultur von Pfirsichen schon seit langer Zeit „en vogue. DR. 1862 bestellt Hofgärtner Christoph Ferdinand Kindermann für die Bepflanzung der Hofgärtnerei u. selbst angebautes Obst an die königliche Tafel geliefert werden. bei denen es sich vermutlich um Beerensträucher handelt. Alexis Lepère d. STRASSE DES 17. Darauf lässt sich in den Freiflächen der Quartiere ein rasterförmiges System erkennen.

JUNI 152. Die Mauerabdeckungen mit Biberschwänzen sind stark beschädigt.und Weinsorten gedeihen können. Schäden Seit der Erbauung der Lepère‘schen Quartiere sind fast 150 Jahre vergangen. alle anderen Risse und schadhaften Fugen mit Kalkmörtel neu verfugt und Stürze neu aufgemauert werden. Sabine von Wangenheim. die Durchgänge wieder zu öffnen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.85 m hoch und die Wandstärken liegen zwischen 26 . An den ehemals mit einem hellen Farbton überstrichenen Mauerwerkswänden wurden Obstbäume oder Weinreben an Spalieren aus Holz oder Metall angebunden. Die Abdeckungen bestanden aus konsolartigen Wandträgern mit darüber gelegten Brettern.-PROF. 1 J. Die Einfriedungsmauern sind unterschiedlich in ihrer äußeren Gestaltung.und Backsteinen. Inken Holland. 2.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. SEKR. Mittelwand im Quartier III. 2008. Im nördlich gelegenen Bereich.de 58 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Lepère.41 cm. Alle Mauerabdeckungen mit Biberschwänzen müssen erneuert und zur besseren Ableitung des Regenwassers im oberen Bereich mit Zinkblech abgedeckt werden. Gegründet sind sie auf Fundamenten aus Natur. Diese lange Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. die nicht frostfreie Gründung der Mauern und die fehlende Verzahnung der Fundamente der mittleren Mauern mit denen der Einfriedungsmauer (belegt durch Freilegung im Quartier II). Um Frostschäden zu vermeiden. DR. Innerhalb der Quartiere sind die ebenen Mauern ca. Damit die Lepère‘schen Quartiere ihrer ursprünglichen Funktion entsprechen und wieder „Früchte an die Tafel“ liefern. Im Einzelnen bedeutet das: die statisch bedingten Risse im Mauerwerk müssen kraftschlüssig geschlossen. müssen die Überstände der Mauerabdeckungen entsprechend der Wandhöhe gewählt werden. Die Überstände variieren zwischen 27 . sollte gleichzeitig das Geländeniveau innerhalb sowie außerhalb der Quartiere angehoben werden.bzw. 2008. den Lepère‘schen Quartieren.-ING. 10623 BERLIN. 030-314-796 11. Über diese konnte man von einem Quartier zum nächsten gelangen. um die Pflanzen einzuhausen. Aus funktionalen Gründen empfiehlt sich.32 cm. damit an Ihnen die verschiedensten Obst. Der nur noch teilweise vollständige Lattenrost der hölzernen Spaliere ist in einem schlechten Zustand. sollten neue Spaliere an den Mauern befestigt werden. Einfriedungsmauer der Lepère‘schen Quartiere mit Ziermauerwerk. Einfriedungsmauer/Mittelwand mit Durchgang im Quartier I. wurden direkt über den Spalieren Schutzabdeckungen eingehängt. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Sie sind durch verschiedene Ursachen entstanden: wie unterschiedliche Geländehöhen und damit verbundener Erddruck auf die Mauerwerksverbände. satteldachförmige Mauerabschluss besteht aus ein. Am Weg zum Flatowturm wurde das am aufwändigsten gestaltete Mauerwerk mit farblich gefassten Zierverband und Fugenstrich errichtet. Baubeschreibung Die Einfriedungsmauern und Mittelwände zwischen den jeweils 250 qm großen Quartieren sind mit handgeformten. die Kultur des Pfirsichbaumes (Weimar 1861)20-21. Von den Spalieren aus Metall sind nur noch die Rahmen mit den Löchern für die Drähte vorhanden. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. wo die Mittelwände in die Einfriedungsmauer einbinden. Um die Frosteinwirkung auf die Pflanzen zu vermindern. DOROTHÉE SACK. Die Verfugung des Sichtmauerwerks mit Kalkmörtel ist porös und nur noch zum Teil vorhanden. Plan von M. befinden sich Durchgänge. Maßnahmenplanung Das Sichtmauerwerk soll erhalten und saniert werden. Bast oder Jute befestigt werden. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. Nur bei der westlichen Einfriedungsmauer wurden abgeschrägte Betonplatten ohne Gefälle auf dem Mauerwerk verlegt. zwei Lagen Biberschwänzen. Heise und M. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Lepère‘sche Quartiere II Über den Eingang zur Hofgärtnerei gelangt man entlang des terrassierten Weges in Richtung Norden zu vier dreiseitig umschlossenen Parzellen. An dieser Konstruktion konnten zeitweise Matten aus Stroh1. Damit das Regenwasser nicht auf die Pflanzen tropft. PARK BABELSBERG. In verschiedenen Bereichen wurden die Fugen mit Zementmörtel ausgebessert. A 58. FAKULTÄT VI. STRASSE DES 17. TEL. 2008. 2008. meist vertikale Risse. gelben Backsteinen als Sichtmauerwerk errichtet worden. Schadenskartierung der Einfriedungsmauer im Quartier I (Ansicht von innen). MAIL: msd@tu-berlin. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Der obere. Heute sind die Durchgänge zum Teil zugesetzt. Vranic. Alle Mauern haben kleinere und größere. Hartwig.

Begründung für die Unterschutzstellung ist der Zeugniswert für die historische und städtebauliche Entwicklung im Gebiet von Berlin-Brandenburg für den Zeitraum vom 18. Vorgaben zu beachten: Die Wahrung der Symmetrie der Gebäudepaare und der ursprünglichen Kubatur. 2008. Teilweise beeinträchtigen diese Umbauten sogar die Ablesbarkeit der Nutzungsweise und des optischen Bezugs der Gebäude zueinander. MAIL: msd@tu-berlin. gemäß Eintragung in die Liste des Kulturerbes der Welt der UNESCO vom 1. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Hier seien z. Diese Bauteile sollten entfernt werden. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Vgl. A 58. diese gelten deshalb als unbedingt erhaltenswert. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM.-ING. Um den Gesamteindruck der Treibhausanlage in ihrer Hanglage zu vervollständigen. Verwaltungsbereich Potsdam. Jahrhundert. Die Denkmaleigenschaft der Hofgärtnerei ist in ihrer geschichtlichen. SEKR. da diese als unerlässlich sowohl für eine zukünftige Nutzung der beiden Gebäude als auch zum Verständnis der ursprünglichen Nutzung erscheint. Drucksache 96/0361. steht unter Schutz. Dieser ergibt sich zum einen aus ihrer Zugehörigkeit zum Denkmalbereich `Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft´. XII.-PROF. Nr. veröffentlicht im Amtsblatt für die Stadt Potsdam. künstlerischen und wissenschaftlichen Bedeutung begrüdet.3. Durch einen Neubau der nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs nicht wieder aufgebauten Giebelwände der beiden Treibhäuser 3C und 4D sollen diese in ihrer angestammten Funk- tion wieder nutzbar gemacht werden. Ein Neubau wird auch für die ursprünglich vorhandene Durchfahrt zwischen den beiden Lorbeerhäusern empfohlen. Auch das Material aller nach außen sichtbaren Bauteile.B. Beachtung der ursprünglichen optischen Einteilung der Dachflächen bei Neubau. beziehungsweise wiederhergestellt werden.1 Zum anderen ist die `Hofgärtnerei mit ihren Lorbeerhäusern´ als Einzeldenkmal in die Denkmalliste der Stadt Potsdam eingetragen. Jg.de JAHRBUCH MSD 2007-09 59 . Bei baulichen Maßnahmen gilt es. das Verkleinern und das Zumauern der Fenster des westlichen Lorbeerhauses genannt und die Umbauten.20 Denkmalverzeichnis des Landes Brandenburg. Grundriss und Schnitt. Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft. von außen sichtbarer Ziegel an Farbe und Format der historischen. DR. Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft. sollte die Abb. 2 Denkmalpflegerischer Bindungsplan für das Lorbeerhaus West mit Durchfahrt und Treibhaus 3C. FAKULTÄT VI. Hier sind Eingriffe in die Substanz möglich. Florian Schweinsteiger.2007. TEL. einschließlich der Farbgebung der Putze und das Material der Türen und Fenster. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. JUNI 152. 1 2 3 Abb. Bedeutende Gartenkünstler waren an ihrer Ausgestaltung beteiligt. Januar 1991. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Katharina Rütten.3 Kriterium zur Beurteilung der einzelnen Bauteile ist deren Bedeutung für die Denkmaleigenschaft. 030-314-796 11. bis zum 20. Stand: 31. Jahrhunderts. 1 Denkmalpflegerischer Bindungsplan der Gesamtanlage. vom 21. vor allem das der Fassadengestaltung. PARK BABELSBERG. Der denkmalpflegerische Status schützt die Anordnung und optisch aufeinander bezogene Ausrichtung der Gebäude sowie deren Kubaturen mit der Verteilung. der seit 1991 UNESCO Weltkulturerbe ist. Anpassung neuer. Als prägend für diese werden die bis 1881 errichteten Gebäude mit den dazugehörigen gärtnerisch gestalteten Freiflächen eingestuft.2 Die ehemalige Hofgärntnerei ist ein wichtiges Zeugnis der Gärtnerei-Architektur sowie der gärtnerischen Techniken des 19. zentrale Terrassenanlage mit ihren Stufen freigelegt.12. 10623 BERLIN. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Denkmalpflegerische Zielstellung für das Gelände Die ehemalige Hofgärtnerei untersteht einem mehrfachen denkmalrechtlichen Schutz. Form und Größe der Öffnungen. Stadt Potsdam. Spätere Umbauphasen gehen auf Umnutzungen oder den Wiederaufbau einiger Bauteile nach den Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs zurück und sind somit für die Denkmaleigenschaft von geringerer Bedeutung. bei Verzicht auf detailgetreue Nachbildungen von Profilen oder Zierformen. 7. DOROTHÉE SACK. November 1996. Fehlende Dächer und Böden sollten neu gebaut werden. 2008.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. STRASSE DES 17. die während der privaten Nutzung des Treibhauses 2B entstanden.

vollständig genutzte Gebäude dieses Planungsteiles.Die Überdachung ist losgelöst von der Dachkonstruktion. Jhs. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.Nachteil: Vorh. MAIL: msd@tu-berlin. So kann exemplarisch die Atmosphäre eines historischen Treibhauses nachempfunden werden. Die Lepère`schen Quartiere sollen ihre ursprüngliche Funktion zurückerhalten und mit Spalierobst bepflanzt werden. eine der ersten großen Gärtnereianlagen in Preußen dar.Vorteil: Das äußere Erscheinungsbild bleibt erhalten. Agnieszka Swiderska. Der Besucherzugang zum Hofgärtnerhaus kann von der Ostseite des Gebäudes. Die Hofgärtnerei Babelsberg stellte in der Mitte des 19. die Besuchern. Die Treibhäuser 2B und 5E bis 8H werden ebenfalls wieder funktionstüchtig gemacht und ganzjährig der Pflanzenanzucht dienen.und Umkleideräume. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Überlegungen zur denkmalpflegerischen Wiedernutzbarmachung der Hofgärtnerei I Für die Umnutzungsplanung wird das Gelände der denkmalgeschützten Hofgärtnerei Babelsberg in drei Teile untergliedert: den Teil der Treib. In den Lepère´schen Quartieren werden zur Zeit nur die beiden östlichen Bereiche durch Kleingartenverpachtung genutzt. Mit Treibhaus 1A wird ein Bereich eingerichtet. wobei die Umsetzung des denkmalpflegerischen Bindungsplanes eine Grundvoraussetzung ist. oder von der Westseite. Variante II .Vorteil: Bestehende Konstruktion wird nicht verändert. Ausgangspunkt der Planung für die Dachkonstruktion des Treibhauses 1A war die Aufstellung von drei Entwurfsvarianten. soweit sie fehlen. Das bisher ungenutzte Tor direkt nördlich des Hofgärtnerhauses soll als Zugangsmöglichkeit für Besucher hergerichtet werden. PARK BABELSBERG. wenn auch teils mit Umbauten aus verschiedenen Nutzungsphasen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. vom Hofgärtnereiareal aus.bzw. 2008.M. . nahebringen soll. . Im Dachgeschoss (Obergeschoss) des Hofgärtnerhauses befinden sich die Räumlichkeiten für das Personal (Aufenthalts. um die notwenigen Arbeiten des Gartenbaubetriebes nur zeitlich begrenzt zu stören. den Teil des Hofgärtnerhauses und schließlich denjenigen der beiden Wirtschaftsgebäude. A 58.-ING. Das Nutzungskonzept sieht daher den Erhalt und eine Wiederbelebung des Gärtnereibetriebes vor. Blick nach Süd-Westen. z. Variante I . Für die Ertüchtigung dieses Dachtragwerkes wurden drei Sanierungsvarianten entwickelt (siehe unten). . Das südliche soll weiterhin ausschließlich dem Gärtnereipersonal und dessen Wirtschaftsfahrzeugen als Zugang zur Gärtnereianlage dienen. Bei zwei Gebäuden (1A und 6F) existiert auch noch eine metallene Dachkonstruktion. für eine Dauerausstellung zur Geschichte und Entwicklung der Hofgärtnerei Babelsberg oder aber für wechselnde Ausstellungen. B. bieten sich optimale Einblicksmöglichkeiten in das Gebäudeinnere. wieder aufgemauert werden. z. Die Gewächshäuser 3C und 4D mit ihren dazu gehörigen Lorbeerhäusern werden zur Überwinterung frostempfindlicher Kübelpflanzen dienen. SEKR. . FAKULTÄT VI. die für Ausstellungszwecke und andere kulturelle Veranstaltungen (Seminare. rekonstruiert. die Arbeitsweise einer Gärtnerei des 19. wobei besonders an Schulklassen gedacht wird.-PROF. Auch die Sanitäranlagen werden in dieser Etage untergebracht. Glasfläche in historischer Ebene. Mit Ausnahme der Wirtschaftsgebäude werden alle Teile in die Umnutzungsplanung mit einbezogen. Sie werden für die Öffentlichkeit nur im Rahmen von Gruppenführungen zugänglich sein. Emanuel Hübner. Jhs. . Das Hofgärtnerhaus Direkt nördlich und südlich des Hofgärtnerhauses befinden sich in der Umfassungsmauer zwei Zugangstore zum Gärtnereiareal.und Ladenbereich eingerichtet. Sanierungsvarianten für Treibhaus 1A Hofgärtnerhaus.B. Die Treib. DR. Im Sommerbetrieb sollen sie die Funktion einer Schaugärtnerei übernehmen. Ausstellungszwecke vor. JUNI 152.ä.de 60 JAHRBUCH MSD 2007-09 . STRASSE DES 17.). da die tragenden Schubkräfte durch die neue Dachkonstruktion abgefangen werden. Die metallenen Dachkonstruktionen werden nach einer statischen Überprüfung ebenfalls ertüchtigt bzw.Nachteil: Der innere nutzbare Raum wird in seiner Ansicht verändert. Da das Laufniveau außerhalb der Treibhäuser zumeist über dem im Inneren der Treibhäuser läuft. Mayssoun Issa. Sanitäranlagen).Unterstützung der Konstruktion durch Anlaschung von L-Profilen an vorhandenen Trägern. Das Gebäude 1A sollte aufgrund seiner außergewöhnlich feingliedrigen Gusseisenkonstruktion des Dachtragwerkes dem Besucher auch von Innen gezeigt werden. Swantje Eggert. Die pädagogische Zielsetzung der Hofgärtnerei wird durch einen Lehrpfad im Außengelände ergänzt werden: Hinweisschilder an den Gebäuden erklären dann die Funktionsweise der einzelnen Gebäude und die in ihrem Inneren wachsenden Pflanzen. die bei 6F aber nicht mehr den ursprünglichen Bestand darstellt. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. o. Besucher und Personal benutzen dabei dieselbe Treppenanlage. Variante III . lokaler Künstler. Maria Kostakopoulou. vom Schloßpark aus. Die gemauerten Teile der Gebäude haben sich mit Ausnahme des Gebäudes 5E weitgehend erhalten.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.Vorteil: Der Kubus bleibt erhalten und die bestehende Konstruktion ist ablesbar. Des weiteren befinden sich in diesem Geschoß ein Cafébetrieb mit Küchen und Räumlichkeiten. welche durch den Anbau einer Hubbühne behindertengerecht erweitert wird. Im Erdgeschoss (Hochparterre) des Gebäudes wird ein Kassen. in dem Literatur und Souvenirs (Postkarten u. Teeküche. Alle anderen Gebäude dieses Teiles befinden sich in einem ruinösen Zustand.und Lorbeerhäuser mit den Lepère´schen Quartieren Lorbeerhaus 3C ist zur Zeit das einzige. ++49-30-314-796 11.) zum Verkauf angeboten werden. der zum Verkauf der Pflanzen dienen wird. die in der Gärtnerei angezogen worden sind. DOROTHÉE SACK. Axel Schulze. Blick nach Nord-Osten. 10623 BERLIN. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. erfolgen.und Lorbeerhäuser gegebenfalls ertüchtigt und. TEL. Für eine Nutzung der Gebäude müssen die Mauern der Treib. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Treibhaus 2B wird bislang teilweise noch durch einen Schrebergartenpächter genutzt. Vorträge) genutzt werden können. da sich die Kubatur des Gebäudes verändert. Treibhaus 1A (Modell.und Lorbeerhäuser mit den Lepère´schen Quartieren. .Die Abfangung der Konstruktion durch Stützen im Treibhausinneren. 2008.Nachteil: Das äußere Erscheinungsbild ist nicht mehr ablesbar. Träger in Ansicht nicht vollständig sichtbar. Das Nutzungskonzept sieht auch einen Raum für Museums.

2008. Die bestehenden Träger werden seitlich durch ungleichschenklige L-Profile verstärkt. Es besteht aus einer Gusseisen-Glas-Konstruktion. Die Nebenträger zwischen den Dreigelenkbögen liegen größtenteils lose auf der Konstruktion oder sind nicht mehr vorhanden. Detailzeichnung (o. TEL. Falls die Tragfähigkeit nach statischer Prüfung nicht gewährleistet ist.-PROF. Das nach Süden geneigte Pultdach besteht aus einer Stahlkonstruktion. Die Dachträger (Dreigelenkbogen) bestehen jeweils aus zwei Teilen. Es wurde eine umfangreiche Schadenskartierung und Umnutzungsplanung für beide Gebäude erstellt. PARK BABELSBERG. FAKULTÄT VI. Ausbrüche und Risse werden mit geeigentem Mörtel geschlossen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Überlegungen zur denkmalpflegerischen Wiedernutzbarmachung der Hofgärtnerei II Alle Treibhausgebäude der Hofgärtnerei weisen unterschiedlich starke Schäden auf. Foto Sanierungskonzept für Treibhaus 1A. und das vorhandene Ziegelmauerwerk weist Schädigungen unter anderem in Form von Deformierungen. Alle Träger sind vom Statiker zu prüfen. um Schubkräfte abzufangen. An wenigen Stellen hat sich Lochfraß gebildet. Die Konstruktion weist Fehlstellen durch Lochfraß sowie den Verlust des kraftschlüssigen Verbundes durch einzelne Brüche auf. Blick nach Nord-West. Agnieszka Swiderska MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. die die Verglasung halten. Swantje Eggert. Abplatzungen und Salzausblühungen auf. Zusätzlich sollte der Einbau von statisch erforderlichen Zugbändern erfolgen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. die erhebliche Korrosion der Gusseisen-Glas-Konstruktion ist durch Jahrzehnte mangelnder Pflege und fehlender Konservierung verursacht. Axel Schulze. Die GusseisenGlas-Konstruktion ist eine besondere filigrane und konstruktive Ausführung und ist deshalb erhaltenswürdig.M. Mauerwerksziegel und Teile der Sandsteinsohlbank werden ausgebessert oder durch das gleiche Material ersetzt. Zwischen ihnen befinden sich vier Nebenträger. Sanierungsmaßnahmen Zunächst sollten die Stahlträger mittels Nadelentrostern von Korrosion befreit werden. MAIL: msd@tu-berlin.. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Treibhaus 1A (unmaßstäbliche Skizze). Von den Nebenträgern sind an der Südseite 16 % und an der Nordseite 38 % vorhanden. Die Träger der Stahlkonstruktionen werden an ihren Auflagerknoten zusätzlich durch Anlaschen verstärkt. Sorgfältig wird die Sohlbank über der Brüstungsmauer abgetragen. JUNI 152. Bauschäden 1A Der schlechte Erhaltungszustand bzw. 2008. Der Verbund der gebrochenen Fehlstellen ist wieder herzustellen. STRASSE DES 17. der die Horizontalkräfte aufnehmen soll. Emanuel Hübner. Mayssoun Issa. Einige Ziegel fehlen vollständig. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Die Fußpunkte sind nach statischen Erfordernissen zur Aufnahme von Horizontalkräften auszubilden. DOROTHÉE SACK.-ING. die in Art. Blick nach Nord/West. Es kann ein Stahlbetongürtel am unteren Abschluss des vorhandenen Fundamentes eingelassen werden. Risse und abplatzende Verfugungen auf. Der Fundamentbereich wird abschnittsweise freigelegt. Die Stabilität der Dachkonstruktion ist besonders durch Korrosion beeinträchtigt. Detailmodell. Gusseisenkonstruktionen sind größtenteils korrodiert. Ebenso werden die dazwischen liegenden Gusseisenstäbe durch Eckprofile aufgebessert. ++49-30-314-796 11. Das Ziegelmauerwerk weist Deformierungen. Sie diente zur Aufnahme von Verschattungselementen.und Lorbeerhausgebäude. sollten die Träger durch Nachbildungen gleicher Form und Größe ersetzt werden. Gusseisen-Glas-Konstruktion des Sanierungskonzept im Bezug auf Variante I Als Erstes sollte eine sorgfältige Demontage der Gusseisen-Glas-Konstruktion erfolgen. A 58. Bauschäden am Treibhaus 6F Hauptsächlich befindet sich die Dachkonstruktion des Treibhauses 6F in einem ruinösen Erhaltungszustand.) Sanierungskonzept für Treibhaus 1A. Alle Tragelemente sind von Statikern zu prüfen und bei Festigkeitsverlust auszutauschen. Zur Verhinderung von aufsteigender Nässe ins Mauerwerk sind die horizontalen und vertikalen Sperrschichten zu prüfen und im Horizontalbereich durch Injektionsmaßnahmen sowie im erdberührenden vertikalen Bereich durch Schutzanstriche zu sanieren.de JAHRBUCH MSD 2007-09 61 . 2008. Das besondere Erscheinungsbild dieses Gebäudes zeichnet sich durch eine filigrane Stahlkonstruktion oberhalb des Firstpunktes aus. Die Fußpunkte sollten so konstruiert werden. Die Stahlbzw. die auf der Brüstung stehen und zusätzlich im Scheitel miteinander verbunden sind.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 10623 BERLIN. DR. Geschädigte Mauerziegel werden durch neue ersetzt. Farbe und Material den bauzeitlichen Ziegeln entsprechen müssen. 2008. wobei die Verglasung nicht mehr vorhanden ist. Schadenskartierung der Treibhauses 1A. Baubeschreibung des Treibhaus 6F Das langrechteckige Gebäude setzt sich aus Mauerwerk von unterschiedlichen Ziegelarten zusammen. Das Erscheinungsbild des Treibhausraumes soll auch nach Sanierungsmaßnahmen erhalten bleiben. um Kraft. Durch Schubkräfte hat sich die Brüstungsmauer horizontal in ihrer Lage verschoben. Baubeschreibung 1A Das Gewächshaus 1A ist in Form eines langgestreckten Rechteckes mit Satteldach ausgeführt. Modell von der Gesamtansicht der Treib. Zwischen Fundament und Stahlbetongürtel muß eine Dehnungsfuge vorhanden sein. Die L-Profile dienen gleichzeitig als Auflager für die zukünftige Glasbedachung. SEKR. daß sich kein Nässestau bilden kann. Maria Kostakopoulou. Exemplarisch wurden die Treibhäuser 1A und 6F untersucht. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. 2008.und Spannungsübertragungen auf das vorhandene Fundament auszuschließen. Die Träger der Guss-Eisen-Konstruktion müssen mit einem vollflächigen Korrosionsschutz überzogen werden.

Wiebke Hansen. West-Fassade. Kartiert wurden ästhetische Beeinträchtigungen. eine gewichtige Rolle in der Zerstörung der Bauwerke. Die Maßnahmen der Sanierung umschließen alle Formen der Reparatur und Wiederherstellung. Ohne regelmäßige Wartung ist mit einer erneuten Zunahme der Schädigungen zu rechnen. spielen vor allem externe Faktoren. Fehlstellen. Betroffen sind in zum Teil gravierendem Ausmaß alle verwendeten Werkstoffe. Lorbeerhaus Ost. Eine Wartung ist unabdingbar und sollte in einem Zwei-Jahres-Turnus erfolgen. ++49-30-314-796 11. Statisch gefährliche Situationen sind zu entschärfen.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Eine Häufung von Schäden lässt sich in den unteren Bereichen. 10623 BERLIN. DOROTHÉE SACK.und Mauerabdeckungen. Schäden bedingen wiederum weitere Schäden.de 62 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Fehlstelle. Oberflächenverlust. TEL. zählt zu allererst der Schutz vor dem Eindringen von Wasser im Allgemeinen. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Legende Schäden. Beeinträchtigungen durch Lebewesen oder durch Salze. wie Verschmutzungen oder unsauber ausgeführte Anstriche. schadhafter Putz. Bei Untersuchungen im Rahmen der Schadenskartierung wurde an den Lorbeerhäusern und den angrenzenden Treibhäusern 3C und 4D in der Hofgärtnerei Babelsberg eine Anzahl unterschiedlicher Schäden festgestellt. Sanierungskonzept Das Hauptaugenmerk der Sanierung richtet sich auf das Lorbeerhaus Ost sowie die Treibhäuser 3C und 4D. Die dabei zu verwendenden Materialien sind den vor Ort bereits verwendeten Baustoffen in Farbe. sodass die Instandsetzungskosten nach einigen Jahren ungleich größer als bei regelmäßiger Wartung ausfallen würden. Kartierung vor Ort. wie Rissschließung. da sich diese Bauten im Gegensatz zu dem bereits 1987 instand gesetzten Lorbeerhaus West in einem sehr viel schlechteren Zustand befinden. Es droht der Totalverlust der Substanz und des Denkmals. Bedingt ist dies vor allem durch die fehlenden Dächer und die mangelnde Wartung der Objekte. FAKULTÄT VI. Ziegel. PARK BABELSBERG. Durch Wurzelsprengung schädigende Pflanzen sind zu entfernen. Aufbauend auf die Schadenskartierung wurde ein Sanierungskonzept entwickelt. sind hier mehrfach Rissbildungen und Abplatzungen der Putzoberflächen zu erkennen. Putz. 2008. 2008. Empfehlenswert ist neben dem unabdingbaren Bau der Dächer die Wiederherstellung von Pfeiler. A 58. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM.-ING. Schuppiger Oberflächenverlust beim Ziegel. DR. Fassung. SEKR. JUNI 152. Wand c. Mörtel. Da im bodennahen Bereich die stärkste Durchfeuchtung auftritt. wie Witterungseinflüsse. Verfugung. Risse. schadhafte Fugen. STRASSE DES 17. Djamila Hempel. Salzausblühungen. So können kleinere Ausbesserungen sofort durchgeführt werden. 2008. Präventive Maßnahmen und Sanierung Zu den präventiven Maßnahmen. So müssen einige Mauerpartien abgetragen und mit dem altem Material neu aufgemauert werden. Metall und Holz. Merima Mustafic. wie etwa der Zone der aufsteigenden Feuchtigkeit. Dabei wirken meist mehrere Schadensursachen miteinander und nicht nur einzeln. wird sich der Verfall beschleunigen. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. wie Naturstein. Ziegelaustausch oder Schließen von Fehlstellen. Wenn nicht baldmöglichst eingegriffen wird.Oberflächenverlust durch Würfelbruch. Treibhaus 4D. Schadenskartierung Lorbeerhaus Ost. also Maßnahmen zur Verhinderung des Schadensfortschritts durch Unterbinden oder Reduzieren von Schadensursachen. Beschaffenheit und ihren physikalischen Eigenschaften anzupassen. 2008. lose Fassungsschichten. Marit Beer. Astrid Obermann MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. biogener Befall mit zum Teil Wurzelsprengung. 2008. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Die Lorbeerhäuser mit den Treibhäusern 3C und 4D .ohne Maßstab. schadhafte Fugen. wie Material und Verarbeitung. Es finden sich großflächige Salzausblühungen und biogener Befall. feststellen sowie im Bereich der ungeschützt liegenden Mauerkronen. Die Ziegel zeigen überproportional Oberflächenverlust und Fehlstellen. Auch die Herstellung eines Systems der Wasserableitung in Form einer Drainage um das Gebäude herum ist zu empfehlen. Schadenskartierung Alle vorgefundenen Schadensbilder wurden in einer Schadenskartierung zeichnerisch festgehalten und zusätzlich schriftlich präzisiert. Die Objekte sind der Verwitterung schutzlos ausgesetzt und ihr Zustand verschlechtert sich zunehmend. Wand b . Schadensursachen und -bilder Schäden an der Substanz sind vielseitig bedingt. Neben internen Faktoren. entzerrtes Photo als Kartierungsgrundlage. Das Konzept nimmt dabei Rücksicht auf die besondere historische Bedeutung der Objekte und ihre baulichen Besonderheiten. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. korrodiertes Metall und schadhaftes Holz. Schadhaftes Holz . MAIL: msd@tu-berlin. 2008.-PROF.Schadensanalyse und Sanierungskonzept Biogener Befall. Selbst innerhalb des kurzen Beobachtungszeitraumes von einem halben Jahr war in den untersuchten Bereichen eine Verschlimmerung der Schäden festzustellen. Fugen sind ausgewaschen.

Modellphoto 2008. moderne Variante. Beeteinfassungen. Aufgabenstellung Die SPSG hat es sich zur Aufgabe gemacht. Der hier präsentierte Entwurf geht in erster Linie von einer Übergangsnutzung der Lorbeerhäuser als Depot aus. DR. behutsam mit der historischen Bausubstanz umzugehen und nur wenige gezielte Eingriffe vorzunehmen. Astrid Obermann MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Der komplette Innenraum wird mit Regalen verschiedener Größen und Höhen beplant. Für ihre Standsicherheit muss der Bodenaufbau leicht verändert werden: Oberhalb einer Lehmschicht wird ein Sandbett aufgeschüttet. Modellphoto 2008. Merima Mustafic. die gleichzeitig als Abstellfläche für Fundstücke verwendet werden kann. jedoch in abstrahierter Form. ausziehbare Böden und sind mit einem Gabelstapler (Hubhöhe= 5. der Schlossküche oder im westlichen Lorbeerhaus auf dem Boden gelagert. STRASSE DES 17. In erster Linie geht es darum. Durch verhältnismäßig wenige Eingriffe werden mit diesem Konzept die vorhandene historische Bausubstanz sowie die historischen Bauteile geschützt. mit abgetrepptem Giebel und ohne Durchbruch ins Treibhaus sowie 2. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. 1+2).MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.30 m) belegbar. Bereits in der Vergangenheit hatte das Potsdamer Architekturbüro Kühn von Kaehne und Lange Entwürfe für eine Depotnutzung vorgelegt. in das Terrakotta- Abb.-PROF. Abb. und die zwei Verbindungstore zwischen den beiden Lorbeerhäusern wieder in die Mauer zu brechen. die historische Ziegelwand mit vorgesetzten Häuschen nach historischen Plänen.und Treibhäuser. Es ist vorgesehen. Auch die Innenräume der Treibhäuser werden als Depot genutzt. Allerdings zeigte die Untersuchung. Marit Beer. Diese werden mit einer Abdeckung versehen. PARK BABELSBERG. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. ein stimmiges Gesamtkonzept von Nutzung und Erhalt zu erreichen. etwa im Rahmen einer Restaurierung. Skulpturen. JUNI 152.2 Östliches Lorbeerhaus. Modellphoto 2008. Modellphoto 2008. 3+4).1 Aufsicht Grundriss. Abb. überhaupt noch erfolgen kann. TEL. Modellphoto 2008. Abb. Diese erhalten z. Der Graben wird mit einem flexiblen Steg überbrückt und der 70 cm betragende Höhenunterschied im Bodenniveau zwischen den beiden Lorbeerhäusern über die Länge des Grabens durch eine Rampe überwunden. Für die Gestaltung der Ostansicht des westlichen Lorbeerhauses und der Westansicht des östlichen Lorbeerhauses wurden zwei Varianten in Betracht gezogen: 1. Im Gegensatz zu der vorhandenen historischen Doppeltoranlage werden sie als zweiflügelige moderne Holztore geplant. Die provisoriche Nutzung belebt die derzeit „leblosen“ Gebäude und bereitet den Weg für eine langfristige Nutzung als Lorbeer. denn sie setzt sich konsequent vom Alten ab. Vier neue Dachfenster sowie eine Holzbalkendecke werden nach historischem Vorbild wieder eingebaut. Wiebke Hansen. Zurzeit werden sie unsortiert in feuchten Kellerräumen. Abb. Es besteht eine komplexe Erschließungssituation. Die Treibhäuser erhalten darüber hinaus separate Zugänge zum zentralen Haupterschließungsweg der Hofgärtnerei. platten oder aber ein Holzpflaster verlegt werden. SEKR. So werden die Dächer wieder hergestellt. Die Stahl-Glas-Konstruktion der Treibhäuser wird in Anlehnung an das historische Vorbild errichtet. den alten Verbindungsgraben wieder freizulegen.de JAHRBUCH MSD 2007-09 63 . Zäunen und Sitzbänken gesammelt.B. 030-314-796 11. 10623 BERLIN. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI POTSDAM. um die auftretenden Lasten aufzunehmen. ob sie zu einem späteren Zeitpunkt als Spolien wiederverwendet werden können oder ob eine wissenschaftliche Bearbeitung. außerdem erfolgt die Wiederfreilegung der ursprünglichen zwei Durchgänge. flexibler Steg üder dem Graben. sodass vom Standpunkt der Diffusionsoffenheit einer Endnutzung als Lorbeerhaus nichts im Wege stehen würde (s. Entwurf Das Hauptaugenmerk der Entwurfsplanung liegt auf den beiden Lorbeerhäusern. dass auch die direkt anschließenden Treibhäuser geeignet sind. Als erste Maßnahme wurde der Wetterschutz geplant. historische Variante. Säulen oder Kapitellen. Die Stahlträger der Dachkonstruktion des östlichen Lorbeerhauses sind jedoch noch vorhanden und nach augenscheinlicher Beurteilung größtenteils verwendbar. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.und Ausbesserungsarbeiten gefunden wurden.3 Weg zwischen den zwei Lorbeerhäusern. Daher sollte der Entwurf für die Zwischennutzung auf eine spätere langfristige Nutzung (z. Das Dach des westlichen Lorbeerhauses ist erhalten. als Lorbeerhaus) abgestimmt werden. Reliefs. Abb. Ostansicht mit Blick in den Raum mit dem Regalsystem. Als Kippsicherung für die Regale werden unter den vorhandenen Hauptträgern weitere längslaufende Nebenträger angesetzt. welche jedoch nicht umgesetzt wurden. zeigt die Veränderungen im Laufe der Geschichte und bildet nicht historisierend nach.-ING. DOROTHÉE SACK. eine massive Wand aus gelben Ziegeln mit geradem Abschluss und mit Durchgang ins Treibhaus (s. FAKULTÄT VI. während es im östlichen abgängig ist. und je nach Material ist es fraglich.2 Weg zwischen den zwei Lorbeehäusern. Sie sind nicht ausreichend gegen Verwitterung geschützt. Djamila Hempel. Ziel war es. Die Verbindungstreppe zwischen östlichem Lorbeerhaus und Treibhaus 4D wird entfernt.T.5 Übersicht westliches und östliches Lorbeerhaus mit den jeweiligen Treibhäusern. Abb. Dieser Variante wird der Vorzug gegeben. ein Konzept für die geordnete Lagerung der gesammelten Bauteile zu entwickeln. schematische Anordnung des Regalsystems. MAIL: msd@tu-berlin. A 58. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Überlegungen zur Interimsnutzung der Lorbeerhäuser als Depot für historische Bauteile Historische Bauteile im Schlosspark Babelsberg Seit vielen Jahren werden Teile von bspw. den Heizkanal und die dazugehörigen Rohrleitungen vor weiterem Verfall zu schützen. Außerdem würde damit der Boden nicht gänzlich verschlossen. In den Lorbeerhäusern gibt es drei Tore und zwei Türen: zwei Holztüren und die zwei neuen Holztore an den mittleren Stirnwänden sowie die Doppeltoranlage an der Ostfassade. die bei Reparatur.

MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Grundriß. 64 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Abbildung o. Babelsberg. 2008.Detail Babelsberg. Gewächshaus 6F. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Handaufmaß: Grundriß Gesamtplan . 2008. Grundriß. im Originalmaßstab 1: 25. Gewächshaus 6F.M. Detail-Abbildung im Originalmaßstab 1: 25..

Gewächshaus 6F. 2008. im Originalmaßstab 1: 25.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.M. Gewächshaus 6F. Querschnitt. 2008. JAHRBUCH MSD 2007-09 65 . Abbildung o. Babelsberg.Detail Babelsberg. Querschnitt. Detail-Abbildung im Originalmaßstab 1: 25.. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Handaufmaß: Schnitt Gesamtplan .

Ausgang. 2/5 SCHLOSSPARK BABELSBERG . Die Dachkonstruktion des Eingangshäuschens ist ungewöhnlich.PROJEKT 2007/2008 S. Weiterhin spricht gegen diese These die hochwertig verarbeitete Ziegeltreppe im Raum. Diese Türmchen nehmen das Motiv der Einfriedung des Gärtnereigeländes wieder auf. Das Treibhaus 1A ist auf längsrechteckigen Grundriss (340 qm. 50 m. Es wurde zunächst angenommen. während in Wand b einst das Zwillingsfenster war. als die Kanalheizungen.Abb. Josephin Rösler 1. Vermutlich handelt es sich daher um übereinanderliegende vor. Im geschlossenen Zustand sind die Fenster mit einem in die Sandsteinabdeckung eingelassenen Haken gesichert worden (siehe B 13). Im Treibhaus. und sind in die Sandsteinmauerkrone eingelassen. Die südliche Brüstungsmauer weist Außen eine 38 cm hohe Sockelzone auf. Die Baufugen lassen darauf schließen.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. viel Wärmeenergie über die nördlichen Glasflächen entweichen konnte. Abgeschlagene Ziegel entlang der Türlaibung. In dem historischen Plan von 1878 ist der überdachte Eingangsbereich jedoch bereits eingezeichnet (siehe A). 2008.1.1 4D 7G 8H 7G 8H In der Ostwand (Wand b) des Heizhauses sind zwei kleine Entlastungsbögen über dem großen Sturzbogen der Tür zu sehen (siehe B09). Die beiden Mauerschalen sind nicht miteinander verzahnt. Die Belichtung des Innenraumes erfolgt hier durch ein Zwillingsfenster in der Südwand. Sara Pieper. südlich des Treibhauses erhalten (siehe B18). Josephin Rösler.10m Länge.3 a d b c Lepère‘sche Quartiere SCHLOSSPARK BABELSBERG . was aus Plänen von 1878 ersichtlich ist (siehe A01). Diese Befunde können darauf hindeuten. 1886-61) errichtet. jedoch nicht zusammenlaufen. unterhalb der Durchgangstür zum Heizhaus (1. dass der Zugang in einer späteren Bauphase geschaffen wurde.40 m) gebaut und gliedert sich in drei Gebäudeteile. Eingangshäuschen Das Eingangshäuschen ist aus gelben Ziegeln (Format von 24cm x12 cm x 6 cm) im Kreuzverband errichtet. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . sowie einem Heizhaus im Osten. dass sich an heutiger Fensterstelle vielleicht eine Tür befand. Am westlichen Giebel befinden sich zwei gemauerte Wasserbecken.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUFORSCHUNG .3. Es wäre denkbar.2008 S. statt zwei kleinen Sturzbögen überspannt. die auch den östlichen Giebel des Treibhauses bildet. ein für die damalige Zeit sehr innovatives Heizsystem. Auch gibt es im Treibhaus keine Hinweise auf Haltevorrichtungen für die Heizungsrohre an den Wänden. für die Innenwandflächen dagegen rote Ziegel (Format 25cm x 12. Vermutlich führt dieses Rohr dann in den Heizraum. die den Versprung versuchen auszugleichen. In jeder zweiten Achse der Südseite befinden sich Lüftungsfenster.PROJEKT 2007/2008 S. Die beiden Wasserbecken im Treibhaus haben keine Zuläufe und wurden wohl manuell befüllt. Der Plan zeigt weiterhin. Koppelmann. Die Sockelzone wird mit einer Binderschicht abgeschlossen.bzw.1 in das tiefer gelegene Treibhaus führt. in die die Dachträger einbinden. Kultiviert wurde vermutlich Gemüse und Obst.1 Sonstige Einbauten: Vermutlich waren keine Arbeitsebenen vorgesehen. Er ist im neogotischen Stil errichtet und durch jeweils einen Zugang vom Park. während Innen. Starke Vegetation behindert den Zugang. die über einen gusseisernen Dachfürsten verbunden sind. Heute bildet eine dicke Humusschicht im Rauminnern den Boden. die von Raum 1. auf die Pikierkästen gestellt wurden. sind wiederum mit der Giebelwand verzahnt (siehe B03). dessen Untersicht aus Ziegelsteinen errichtet wurde.5cm x 6. Nutzung: Es ist davon auszugehen. da hier möglicherweise durch die Auflast der Giebelwände auf die Mauerschalen der Schub besser aufgenommen werden konnte. bei denen es sich aber wohl um spätere Einbauten handelt. 13 cm. was aus einem Übersichtsplan von 1869 hervorgeht (siehe A02). wie auch im Heizraum erkennen. so dass das Öffnen der Tür nicht mehr möglich gewesen wäre. Jeder zweite Hauptträger wird durch einen Zuganker verspannt (siehe B11). wobei das Mauerwerk nicht mit der Giebelwand verzahnt ist (siehe B01). dass Wand d einmal erneuert wurde. Das Bodenniveau im Heizhaus liegt ca. Raum 1. Mit der Verbesserung der Heiztechnik wurde nun auch der Bau von Gewächshäusern ohne Pultdach und massiver Nordwand möglich. Ein Sandsteinsegment hat das Format von 1. Gewächshäuser und Wintergärten im 19.und rücklaufende Rohre. die einen Teil der Heizleitung darstelle (siehe B 16). Heute ist die südliche Brüstungsmauer von außen mit Zement verputzt.2 1. Jh. dass es im Treibhaus 1A lediglich Grundbeete gab. Die Außenbecken waren über gusseiserne Rohre mit dem zentralen Bewässerungssystem der Anlage verbunden. dass die Heizungsrohre entlang der nördlichen und südlichen Längswände verlegt waren. L: 24. sowie die unterschiedlichen Qualitäten der Fugenmörtel (siehe B04) deuten darauf hin. da höhere und gleichmäßigere Temperaturen erreicht werden konnten. 3/5 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Die Treppe entstand also in einer Bauphase mit dem Treibhaus.und Westgiebel haben jeweils einen Durchgang. Dem gegenüber befindet sich in der Ostwand ein weiterer Zu.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Die Wandstärke beträgt … cm. Im Heizhaus selber lassen sich keine Heizungsrohre oder entsprechende Maueröffnungen. war aber ursprünglich auch ziegelsichtig.3 d a b c Lepère‘sche Quartiere SCHLOSSPARK BABELSBERG . eine Feuerstelle oder ein Heizkessel sind nicht mehr vorhanden. die eine isolierende Funktion hatte.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: Sara Pieper. Dicht unter der Dachhaut sind heute noch Aufhängungen für Hängeböden zu sehen (siehe B 17). Seine vier Eckpfeiler ragen über die Dachfläche hinaus und werden von Turmaufsätzen mit Satteldach geschmückt. Die Wangen der Treppenanlage.3. dass der kleine Vorbau zwischen1862 und 1864 im Zuge der Errichtung der Umfassungsmauer errichtet wurde und optisch zur Überbrückung des Versprungs in der Einfriedung dient. Betritt man das Heizhaus vom Gärtnereigelände aus. einen halben Meter höher gegen über der Traufhöhe des Treibhauses.5 cm). kann nur vermutet werden. Wand d). muss eine Außenverschalung mit Metallarmierung angenommen werden (siehe B 15). sowie im Einhangshäuschen sind Ziegel im Bodenbereich verlegt.05. Dachkonstruktion: Das gusseiserne Satteldach des Treibhauses setzt sich der Länge nach aus 15 Hauptträgern zusammen. Hier lassen sich noch Reste eines gusseiserner Rohre finden. Es handelt sich um ein waagerechtes und ein davon abgehendes senkrechtes Rohr. Da es allerdings keine älteren Pläne für das Treibhaus gibt. einem Eingangshäuschen im Westen. sowie vom Gärtnereigelände aus begehbar. die bisher nicht genau geklärt werden konnten. Zurzeit werden die gegenüber liegenden Zugänge im Heizhaus durch einen provisorischen Holzsteg miteinander verbunden. das aus 3 hölzernen Gesperren errichtet und mit roten Dachziegeln gedeckt ist. Zwischen den Hauptträgern liegen jeweils 4 Nebenträger. Heiztechnik: Das Heizsystem lässt sich heute kaum noch nachvollziehen.2 1.2 In diese Anzuchtkästen sind Stecklinge gesetzt worden. Im Heizhaus. dass das Eingangshäuschen etwas später als das Treibhaus errichtet wurde. Das bedeutet. Heute ist die Tür ausgehängt. durch den man wieder ins Gärtnereigelände gelangt. Die Traufhöhe des Heizhäuschens liegt ca. denn es entfiel die Notwendigkeit einer wärmeisolierenden und wärmeabstrahlenden Rückwand. einzelne Binder könnten hier als Abstandshalter fungieren. Die Baufugen deuten auf eine spätere Bauphase des Vorbaus hin. Wandkonstruktion: Raum 1. 1. Im Innern führt eine dreistufige Treppe ins Treibhaus hinab. steigt man eine fünfstufige gemauerte Treppe mit eisernem Handlauf hinab.3 a d b c Lepère‘sche Quartiere 1.1 4D STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: Sara Pieper. da keine Befunde für Stellagensysteme zu finden sind. 4/5 Babelsberg. Das Mauerwerk der Brüstungswände weist innen und außen einen Versprung von bis zu 7 cm gegenüber der Sandsteinabdeckung auf (siehe B06). 15 (Stuttgart 1981) nach freundlicher Mitteilung durch Herrn Schurig am 20. der schwarze Fugenstrich hat sich nur partiell erhalten.3 d a b c Lepère‘sche Quartiere 1.60 m Meter unter dem Außenniveau.und Außenschale auseinander gedrückt wurden. Für Treibhäuser mit Satteldach war eine effektive Heizung notwendig. Da sich die Ziegel nicht wie bei einem Gewölbe miteinander verkeilen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Bauforschungsbericht. Eingangshäuschen. 1 2 S. Überdies sind hier links und rechts unterhalb der Fensterbrüstung zwei Baufugen erkennbar (siehe B10). Entlang des vorab beschriebenen Mauerversprungs haben sich weiterhin Reste von Zementanböschungen erhalten (siehe B07). Die Wasserbecken stoßen eng an die Türkloben an. dass der Schaden offensichtlich bereits zu Nutzungszeiten aufgetreten ist.1A 1. die Sandsteinabdeckung liegt hier bündig auf dem Mauerwerk. Ansicht von Nord-Westen S. es lassen sich jedoch im Heizhaus keine Baufugen finden.1A 1. Zudem sind die beiden Wasserbecken auch nicht im Plan von 1878 eingezeichnet (siehe A01).3) wurde vermutlich im Rahmen einer früheren Untersuchung eine Grabung durchgeführt. wie sie sich heute darstellt. Eine seitliche Belüftung wurde durch Aufstellfenster in jeder Achse gewährleistet. während die östliche Giebelwand nur einsteinstark ist. Treibhaus 1A von Nordwesten schließt. die von Norden kommende Mauer stößt zudem halb auf den Treibhausgiebel (siehe B02). Heute befindet sich in der östlichen Giebelwand mittig ein Durchgang mit geradem Türsturz. da. Das verwendete Baumaterial scheint jüngeren Datums zu sein. Wand a und c sind nicht mit der östlichen Giebelwand verzahnt (siehe B05).2 1. Raum 1. Lediglich Wand d. Die beiden niedrigen Brüstungsmauern (Wand a/c) sind zweischalig und weitestgehend im Läuferverband gemauert. Das gleiche Phänomen ist auch am Treibhaus 4D zu beobachten (siehe Bauforschungsbericht Treibhaus 4D). Das Eingangshäuschen schließt an den westlichen Giebel des Treibhauses an. Dieser Versprung ergab sich wohl aus der Grundstücksgrenze . B: 6. Diese Befunde deuten auf eine Warmwasserheizung hin. 40 cm Breite und 14cm Höhe.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . welches in den Boden läuft. Zwei weitere Wasserbecken mit gusseisernen Zuläufen haben sich in Resten im Außenbereich. Die westliche Giebelwand ist zweisteinstark im Kreuzverband gemauert. Die Erschließung des Treibhauses von Westen her erfolgt durch ein Eingangshäuschen. das sich an den Westgiebel des Treibhauses an. Der Zugang vom Treibhaus ins Heizhaus erfolgt heute über einen Durchgang in der trennenden Giebelwand (R1.2 1.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: Sara Pieper. Josephin Rösler BAUFORSCHUNG .2. Die Wandoberflächen im Heizraum sind zusätzlich mit einer hellen Tünche überzogen.1 4D STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: Sara Pieper. Zugleich überbrückt der kleine Vorbau den Versprung in der Einfriedung des Gärtnereigeländes. darüber wechselt das Mauerwerk wieder in einen Läuferverband mit vereinzelten Bindern in der obersten Ziegellage. Die neue Heiztechnik war wesentlich effektiver. An der Nordwand des Heizhauses befindet sich ein Schornstein. dass die Einganssituation ursprünglich nicht so geplant war. An der Südseite haben sich in Kopfhöhe noch Aufhängungen aus 10mm Rundstahl erhalten. Das Zwillingsfenster in der Südwand ist wiederum mit einem Großen. Boden: Im Treibhausbereich ist kein Hinweis auf einen festen Bodenbelag zu ersehen. Treibhaus Für das nach Außen hin sichtbare Mauerwerk des Treibhauses wurden gelbe Ziegeln (Format von 24cm x12 cm x 6 cm) verwendet. In den Anschlussbereichen zu den Giebelwänden gibt es diesen Versprung jedoch nicht (siehe B06).1 4D 7G 8H 7G 8H Treibhaus 1A Kurzbeschreibung: Treibhaus 1A stellt das architektonische Pendant zu 2B dar und wurde im zweiten Bauabschnitt der ersten Bauphase (I. und damit ca. die diese Vermutung belegen könnten. die dort so lange verblieben. Andererseits zeigt der historische Plan von 1878 bereits die heutige Situation in diesem Bereich auf. Im Osten des Treibhauses schließt ein kleines Heizhaus mit Schornstein an der Nordwand an. Das Treibhaus ist in Ziegelbauweise errichtet und hat ein Satteldach aus einer gusseisernen Tragkonstruktion. Josephin Rösler 1.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .PROJEKT 2007/2008 Abb.1A 1. Die Fenster ließen sich über zwei Scharniere nach außen kippen und konnten dann mit einer Sperrstange fixiert werden. durch die die Rohre vom Heizhaus ins Treibhaus geführt wurden.. Heute sind die Fenster versperrt und lassen sich nicht mehr öffnen. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .2. die 10 cm vorspringt. weist weder Fugenritzungen noch eine Tünche auf. Es handelt sich um ein relativ flachgeneigtes Satteldach. In den Anschlussbereichen zu den Giebelwänden ist dieses Schadensbild nicht aufgetreten. Zwischen den Schalen gibt es eine Luftschicht von ca. Die Eingangssituation wirft einige Fragen auf. Heizhaus Das Heizhaus ist ebenfalls aus gelben Ziegeln im Kreuzverband errichtet. finden.PROJEKT 2007/2008 Über einen Verbindungskanal ist auch das nebenstehende Treibhaus 2B vom Heizhaus aus mitbeheizt worden. Ausgehend vom Funktionszusammenhang eines Treibhauses kann ferner ein Verschattungsmechanismus angenommen werden. Bauforschungsbericht. Auch die Umfriedungsmauern stoßen stumpf an das Eingangshäuschen. Zudem zeigt der Plan von 1878 (siehe A01) hier noch keinen Durchgang. Josephin Rösler BAUFORSCHUNG . dem eigentlichen Treibhaus. Fugenritzung lassen sich sowohl an den Fassadenflächen. Zudem ist die Oberfläche des Mauerwerks hier im Gegensatz zu den restlichen Wänden sehr unregelmäßig (siehe B08). bis sie groß genug zum auszupflanzen waren.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUFORSCHUNG . 66 JAHRBUCH MSD 2007-09 . die den Zugang des Heizhauses von Osten ermöglicht und ebenfalls in dem Plan von 1878 eingezeichnet ist (siehe A01). das nach außen hin sichtbaren Mauerwerk zeigt weiterhin Fugenritzungen. 1/5 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .95 m. Ost. bedingt durch die Dachkonstruktion. in die Auflagebretter eingehängt werden konnten (siehe B 17).1A 1. Die Hauptträger knicken über den Brüstungsmauern senkrecht ab. Treibhaus 1A. Vermutlich haben seitliche Schubkräfte der Dachkonstruktion die Sandsteinabdeckungen nach außen geschoben. Das Heizhaus hat ein Satteldach . die manuell über einen Zahnradmechanismus mit Gestänge und Handkurbel vom West -und Ostgiebel her zu öffnen waren (siehe B 12). Große Flügelmuttern (siehe B 14) auf den Hauptträgern könnten mit der einstigen Verschattungskonstruktion im Zusammenhang stehen. Treibhaus 1A SCHLOSSPARK BABELSBERG . Die Mauerkrone der beiden Brüstungsmauern wird von einer massiven Lage aus Sandstein gebildet. der bei Hagel zusätzlich als Schutz für die Glasflächen diente. die die einstige Verglasung trug. H: 4. 1m unter dem des Treibhauses.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .

PROJEKT 2007/2008 S. 3447.: B05 Lepère‘sche Quartiere 1.: B13 Lepère‘sche Quartiere SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI VERORTUNG: Plankammer SPSG BAUFORSCHUNG .MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Hist. 2008. rechts) TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . die sich über Scharniere nach außen öffnen ließen Detailzeichnung der Kippfenster Der Plan zeigt die Treibhausanlage vor der Errichtung der beiden Lorbeerhäuser.: OBJEKT: Treibhausanlage gesamt DATIERUNG: Undatiert. 5/5 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . im geöffneten Zustand konnten sie mit einer Sperrstange fixiert werden (Abb.PROJEKT 2007/2008 S.ARCHIVBLATT NR.2 1.2 1. um 1878 VERFASSER: wahrsch.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.2. Quelle: Die Angelegenheiten des Chatoullgutes Babelsberg (1833-1880). Gottgetreu A01 1.1 Nr. Treibhaus 1A SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUTEIL: STAND: April 2008-Juli 2008 d BAUFORSCHUNG .2. 2. 5/18 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUTEIL: R1.PROJEKT 2007/2008 S. Treibhaus 1A. seitliche Kippfenster STAND: April 2008-Juli 2008 BAUFORSCHUNG . Josephin Rösler a b c Plangrundlage: Aufmaß des Architekturbüros Kühn von Kaehne und Lange . 13/18 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .2 Wand c.2.BAUPHASENPLAN SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Lepère‘sche Quartiere BAUFORSCHUNG . ohne Lorbeerhäuser PLANTITEL: Treibhäuser auf Babelsberg seitliche Fenster.BEFUNDBLATT NR.3 7G 8H 4D BAUTEIL: R1. Bauforschungsbericht.1A . Josephin Rösler a b c d BEARBEITER: Sara Pieper. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Bauforschungsbericht.BEFUNDBLATT NR.1A .2 1. JAHRBUCH MSD 2007-09 67 . 1/2 Babelsberg. Zentrales Staatsarchiv. Abteilung 11.1 1.2.1A . Wand a/c) sind nicht mit dem Ostgiebel des Treibhauses (R1.1 1. Wand b) verzahnt TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Josephin Rösler. links).1A .3 7G 8H 4D PLAN-NR: 6489 d BEARBEITER: Sara Pieper. Anschlussbereich Wand a/b STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: Sara Pieper. Josephin Rösler a b c DARSTELLUNG: Lageplan der Treibhausanlage mit Grundrissen. Dienststelle Merseburg: 1879 Fenster wurden im geschlossenen Zusdand innen mit einem Haken versperrt (Abb.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .PROJEKT 2007/2008 S.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .Brüstungsmauern (R1. Sara Pieper.1 1.3 7G 8H OBJEKT: Treibhaus 1A 4D 1.

PROJEKT 2007/2008 S. Biogener Bewuchs und Feuchtigkeit konnten ungehindert ins Ziegelmauerwerk hinein wachsen und zerstörten somit ungehindert die Verfugungen. 1/15 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Die Abdeckung der Giebelwand fehlt und Bewuchs ist erkennbar. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Schadensbericht. Issa.1 Abb. Teile der Süd. Durch Schubkräfte (Auseinanderdrücken der Träger infolge Wind -und Schneelasten) hat sich die Brüstungsmauer horizontal in ihrer Lage verschoben. Das in den Türangeln hängende Holztürteil ist weitgehend abgängig und würfelartig geschädigt. 9 B04).1/2 Abb.und Nordwände haben sich bis zu 5 cm nach Außen verschoben. Um eine gute Luftzirkulation zu ermöglichen. E. Die Stahlanker und Türbänder weisen Korrosionsschäden auf. A. in der eine Brettertür aus Nadelholz angeschlagen ist. Die Risse ziehen sind bis unmittelbar an die Brüstungswand.2 Nord. Binderschichten ausgeführt.2 c STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. Das Haupttragwerk wird durch 8 Dreigelenkbögen und 7 Dreigelenkbögen mit Zugband gebildet.: B B02 Abb. Kostakopoulou. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . M. Kostakopoulou.1 BAUTEIL: Südwand 1. Die 9 Ziegellagen. A. A. Als Fugenabdeckung wurde vermutlich Bleimaterial verwendet. 4 B02). Eggert. 5 B03). Besonders die Sockelzone weist Deformierungen und abgängiges Ziegelmauerwerk auf (Abb. Hübner. Kostakopoulou.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Dadurch hat sich die Lage der Fußpunkte horizontal nach Außen verschoben. Kostakopoulou. Einige Ziegel und Verfugungen wurden vermutlich als Reparaturmaßnahme mit einer Zementschicht ausgebessert und überzogen. 1 Südwand.PROJEKT 2007/2008 S. Die Sohlbanksteine kragen im Außenwandbereich über das Brüstungsmauerwerk hinaus.16 B08). Issa. weisen Korrosionsschäden auf (Abb.2 Das einschiffige Gewächshaus in Form eines lang gestreckten Rechtecks mit Satteldach besteht aus einer filigranen Gusseisen-Glas-Konstruktion. 2/15 Treibhaus 1A. 3 /7 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A SCHADENSBERICHT . Um das Eindringen von Feuchtigkeit in das Brüstungsmauerwerk zu verhindern. die vom Wasserbecken verdeckt werden und eine eindeutige Aussage der dahinter sich befindenden Ziegelkonstruktion ist nicht möglich. Die Verputzung ist größtenteils lose und abgängig (Abb.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . 2 B01). Schulze. Die Dreigelenkbögen und dazwischen sich befindenden Streben haben die Aufgabe die Verglasung zu halten.: B B01 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A SCHADENSBERICHT .2 d a b c Mauerwerk des Raumes 1. 14 B07). Besonders hervorzuheben sind folgende Schäden die zur Minderung des statischen Gefüges führen.bzw. Besonders im Sockelbereich sind die Verfugungen stark ausgewaschen sowie Ausblühungen am Ziegelmauerwerk erkennbar (Abb 12 B06). Hübner. Innen (c) Gusseisen-Glas-Konstruktion Fugenabdichtung mit Blei monolithischer Verschließung der Sandstein Sohlbank gebrochener Sohlbankbereich Abb. Treibhaus 1A SCHLOSSPARK BABELSBERG . 4 1.und Südwand (a und c) Die Brüstungsmauern (a und c) sind im ihren Aufgehenden vollständig erhalten (Abb. 6 B03). Swiderska. wurde der Bereich der fehlenden Abdeckung mit einer Mörtelschicht überzogen. 1.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Alle Metallteile.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Einige Ziegel sind lose oder fehlen. die nach Aufstellung der Konstruktion vermutlich monolithisch mit Sandsteinmörtel verschlossen wurden (Abb. Swiderska S. Größtenteils sind nur noch Fragmente zu erkennen. sitzen zwischen den Dreigelenkbögen Fensterelemente mit senkrechter Sprosseneinteilung. Swiderska 1. An einigen Stellen sind Ausbesserungen zu erkennen. Sie bestehen aus einem zweischaligen Ziegelmauerwerk das mit Sandsteinsohlbankelementen abgedeckt ist. Dachkonstruktion des Raumes 1. Durch das horizontale Drücken der Träger haben sich Risse und Sprengungen oberhalb der Sandsteinsohlbank gebildet (Abb. 3 Südwand Innen (c) Verschiebung der Sohlbank Abb. Die Gusseisen-Glas-Konstruktion ist stark durch Korrosion verwittert. Westwand (d) Die westliche Giebelwand (d) ist fast vollständig erhalten. Fast alle Auflagerknoten (Deckschicht der Sandsteinsohlbank/Stahlkonstruktion) weisen Risse und Mauerwerkssprengungen auf.BEFUNDBLATT NR. E. M. Schulze.PROJEKT 2007/2008 Abb. A. Schulze. Sie weist Fehlstellen (Lochfraß) und dem Verlust des kraftschlüssigen Verbundes sowie einzelne Brüche auf. 2 /7 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . wie die vier Türangeln und Metallrudimente. E. M.2 c (Innen) STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: S. Die Ziegel und dessen Verfugung haben sich gelöst und sind somit teils abgängig. Sie ist Ziegelsichtig in abwechselnde Läufer. Durch klimatische Einflüsse ist die Tür an seiner Oberfläche geschädigt. Schulze.2 d a b c Abb. M. Eggert. Außen ist die die aus Ziegeln ausgeführte Brüstungsmauer mit Zementmörtel überputzt. Eggert. 2 Anschluss Brüstungsmauer/ Gusseisen-Glas-Konstruktion TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Mittig der Mauer befindet sich eine Türöffnung. E. Mittig der Ziegelwand ist ein Segmentbogen mit Falzrücksprung im Mauerwerk eingelassen. An der südlichen Ecke des oberen Segmentbogens befindet sich ein absteigender 1 cm dicker Setzungsriss.BEFUNDBLATT NR. Schadensbericht. Issa. Eggert. Das am Giebel anlehnende Gebinde 15 Nord ist vollständig gebrochen und hängt frei in der Luft (Abb. M.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: S. Der Sockelbereich weist starke Durchfeuchtungen auf. A.PROJEKT 2007/2008 S. Die im Läuferverband ausgeführten Brüstungsmauern weisen abgängige Verfugungen und einzelne lockere Ziegel auf. Schulze. Die Oberfläche ist aufgeraut und die Kanten würfelartig zerfast. 11 B05). An diesem Bereich haben sich die Diagonalstreben ebenfalls verzogen oder sind zum Teil gebrochen (Abb 17 B08). Hübner. S. 10 B05). Swiderska 1. 17 B08). An der Südseite des Gebindes 4 ist der Dreigelenkbogen gebrochen und an seiner Nordseite angebrochen (Abb. Swiderska 1. 4 Südwand Innen (c) Wildwuchs .1 1.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.2 d a b c BAUTEIL: Südwand 1. Zwischen den Dreigelenkbögen sind 4 Streben angeordnet. Besonders deutlich ist es oberhalb des Segmentbogens zu sehen.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: S. Einige Ziegel sind lose und abgängig (Abb 13 B06). M. E. M. Biogener Bewuchs und ansammelnde Feuchtigkeit drangen in die Fugen des Ziegelmauerwerks ein und zerstörten somit das Mauerwerk (Abb. Eggert. Kostakopoulou. 3 B02).3 1. die sich zum inneren des Gebäudes öffnen ließ. M. M. Issa. 15 B07). Das an die Giebelseite der Ostwand (b) anlehnende Gebinde 1 der Gusseisen-Glas-Konstruktion ist an seinen nördlichen Bogen gebrochen (Abb. 1 B01). A. Issa. Im oberen Drittel des Mauerwerks sind die Verfugungen durch eindringenden Bewuchs und Feuchtigkeit sehr stark zerstört (Abb. A. A. wobei die Verglasung nicht mehr vorhanden ist. Oberhalb des Türsturzes hat sich ein sechs Ziegellagen hoher Riss gebildet (Abb. Ursprünglich hing hier eine zweiflügelige Holztür. Hübner.1A SCHLOSSPARK BABELSBERG . Hübner. Darum hat sich zwischen den Gebinden 1 bis 5 der Scheitel gesenkt und verzogen.2 d a b c SCHADENSBERICHT . A.7 B04). Die Dreigelenkbögen bestehen jeweils aus zwei Teilen. 8 B04). Ostwand (b) Die östliche Giebelwand (b) ist ziegelsichtig und vollständig erhalten (Abb. Die Sohlbank hat sich nahe der Giebelwände verschoben. 2008. die größtenteils lose auf der Konstruktion liegen oder nicht mehr vorhanden sind (Abb. Zur Aufnahme der Gusseisen. der oberhalb des Wasserbeckens endet (Abb. 17 B08). A. die im Scheitel miteinander verbunden sind und zusätzlich auf der Brüstung stehen (Abb. Blick Richtung Südosten S.Glas-Konstruktion wurden mittig Taschen an den Oberseiten der Sohlbänke eingearbeitet. 68 JAHRBUCH MSD 2007-09 .1 SCHADENSBERICHT .1A 1.

Blick Richtung Süd/West TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .1 Abb. 7/15 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .2 STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. M. Treibhaus 1A. Swiderska S.2 STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. Issa. 17 Dachkonstruktion Gebinde 4 Süd. Schadenskartierung. 14 Dachkosntruktion.. Schulze. S. A. Abb.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . 14 1. E. Kostakopoulou. Swiderska. 2008.1 Abb.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Blick Richtung Ost Abb.2 d a b c SCHADENSBERICHT .: B B07 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUTEIL: Dachkonstruktion 1. E. M. Swiderska. Eggert. A. Schulze. E. A. Hübner. A. A. Treibhaus 1A. SCHADENSBERICHT . Hübner.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. M.PROJEKT 2007/2008 S. 15 1. gebrochener Träger und Senkung des Scheitels. E. 17 gebrochener Träger am Gebinde 1 Nord Abb. JAHRBUCH MSD 2007-09 69 . A. A.BEFUNDBLATT NR.: B B08 1. Issa. Eggert. S. abgehender Träger. Schulze. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Schadensbericht. Swiderska S. Treibhaus 1A SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Treibhaus 1A BAUTEIL: Dachkonstruktion 1. M. dadurch Senkung des Scheitels Abb. Blick Richtung Nord/Ost gebrochener Träger gebrochen und abgehender Träger lose und abgängige Streben lose und nicht mehr vorhandende Streben vertikale Sprosseneinteilung Abb. 2008. Gesamtplan/darüber Detail der Nordwest-Ecke o. Kostakopoulou. 8/15 Babelsberg. 16 Dachkonstruktion Gebinde 1 Nord gebrochener Träger. Eggert. 15 Dachkosntruktion Gebinde 15 Nord.BEFUNDBLATT NR. M. Eggert.PROJEKT 2007/2008 S.2 d a b c Abb. Issa. A. Issa. M. Kostakopoulou. M. Hübner. Schadensbericht. Kostakopoulou. Schulze. Hübner. 16 1.

Bauforschungsbericht. um die Pflanzen einzuhausen. Feststellung: Die Schutzabdeckung für die empfindlichen Obstsorten gab es auch in den Lepère‘ schen Quartieren in Babelsberg. das Etat zu erhöhen und beschreibt 1866. Quartier im Bereich der Einbindung der Mittelwand zwischen dem I. Zwischen den Dachziegeln befindet sich eine Schicht Zementmörtel und den oberen Abschluss bildet eine Schicht aus Beton. v. (siehe B05. Um die Frosteinwirkung auf die Pflanzen zu vermindern. (siehe B03) Feststellungen: Die Mauern sind nicht frostfrei gegründet. 15 Mittelwand (Wand c) Quartier I. Die Höhe der einzelnen Abschnitte variiert zwischen 245 cm bis 285 cm. Wangenheim Mauerabdeckung/Spaliere Damit das Regenwasser nicht auf die Pflanzen tropft. an ins Mauerwerk eingelassenen Holzklötzen (ca. so genannte Halsbänder. Quartier das Gelände stark abfallend. 8/9) Den sonstigen oberen Abschluss der Einfriedungsmauer der ehemaligen Hofgärtnerei bildet eine Rollschicht. 6/8 SCHLOSSPARK BABELSBERG . S. Die sattelförmige Mauerabdeckung besteht aus einer doppellagigen Schicht Biberschwänze.: B b a c BAUTEIL: Quartier I. v. Wangenheim SCHADENSBERICHT LQ BAUFORSCHUNG .LQ SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere B08 BAUFORSCHUNG . Heise. S. Um ein einheitliches Erscheinungsbild der Pfeiler nach außen zu bewirken. Abb.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .BEFUNDBLATT NR. Zur Innenseite der Quartiere kragen die Betonplatten um ca. Die Mauerabdeckung besteht aus abgeschrägten Betonplatten mit einem unterschiedlichen Gefälle nach beiden Seiten. und II. Sonstiges Zu Vegetationbestand.PROJEKT 2007/2008 An den Innenseiten der Mauern befinden sich Holzspaliere. 340 cm Länge sind jeweils abgestuft errichtet. 40 cm x 40 cm) um ca. Dadurch verstärkt sich das Mauerwerk von 40 cm auf 45 cm und im Sockelbereich auf 50 cm. Das Fundament der Mittelwand ist nicht mit dem Fundament der Einfriedungsmauer verzahnt worden. Diese lassen den Rückschluss zu. ein. Abb. Heise.PROJEKT 2007/2008 Lepèr‘sche Quartiere.12 cm auf der Mauerinnenseite verbreitert. Abb. Vermutung: Das Anlegen von vier Quartieren resultiert aus dem ehemaligen Grundstückverlauf erkennbar aus dem Plan von Meyer.: SCHADENSBERICHT BEFUNDBLATT NR.PROJEKT 2007/2008 S. giebelständigen Satteldach und profilierten Gesims enden. M. Heise. In dem Metallrahmen befinden sich in regelmäßigen Abständen von ca. I. bei dem sich Quadrate von 12. Aus der Acta betreffs der Angelegenheiten des Schlosses und Parks Babelsberg ab 1833-1880 (IHA Rep 89 Geheimes Zivilkabinett.meist zweilagig. wurde wahrscheinlich die ursprüngliche Rollschicht auf der Mauerkrone abgetragen und statt dessen Betonplatten verlegt. Diese sind Reste einer Konstruktion (siehe B08. datiert auf 1850 sind Sie noch nicht eingezeichnet. Außerdem spricht die aufwendig mit Rollschichten gestaltete Innenwand gegen eine Verdeckung mit Holzspalieren. Außerdem ist bereits ab dem IV. wie an den anderen eben Wänden der Quartiere. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Wangenheim b a c SCHADENSBERICHT LQ BAUFORSCHUNG . 2008. 17 Einfriedungsmauer (Wand b) Quartier I.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Der Abstand des Spaliers zur Mauer beträgt 5 cm bis 15 cm. 330 cm. Wegeführung und Bewässerungssystem in den Quartieren können keine Aussagen auf Grund fehlender Untersuchungen gemacht werden. 8/9 und B06) Die westliche Einfriedungsmauer ist durch Pfeiler in regelmäßige Abschnitte vertikal gegliedert. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Bauforschungsbericht. Dadurch ist eine Anbringung von Spalieren. Dieser liegt in der Mittelwand. Alle anderen Mauern im I. Vranic. Innerhalb des aufgehenden Mauerwerks der westlichen Einfriedungsmauer (Wand a) sind zwei Rücksprünge jeweils über einer Rollschicht. Als Vergleich dienen die Reste der Konstruktion der Quartiere auf dem Klausberg. An dieser Konstruktion waren Matten aus Stroh15.Quartier (Wand a) und der Einfriedungsmauer (Wand b) freigelegt. Wand b & c b a c STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. Holland. Das Mauerwerk zwischen den Pfeilern ist ca. Abb.10) Die Wand b hat eine Höhe von ca. 15) Vermutung: Die westliche Einfriedungsmauer wurde höchstwahrscheinlich ursprünglich nicht zur Nutzung als Spalierwand geplant. drei Bretter aus Holz (8 cm x 25 cm) im Abstand von 90 cm . Bei der Freilegung (60 cm x 100 cm) wurde an der Mittelwand ein Fundamenthöhe von 82 cm gemessen. Im aufgehenden Mauerwerk von ca. dem Hofgärtner unter Fürst Hermann Ludwig Heinrich Pückler-Muskau (1785-1871). Die horizontale Gliederung der Innenseite erfolgt durch zwei Mauervorsprünge: auf der Höhe von 60 cm und 120 cm. 16 Einfriedungsmauer (Wand b) Quartier I.5 cm ergeben. M. Einbindung der Mittelwand in die Einfriedungsmauer Die Anbindung der Mittelwände erfolgte über eine Lochverzahnung in der Einfriedungsmauer. 8/10 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .oder Rücksprünge errichtet worden. Wangenheim SCHADENSBERICHT LQ BAUFORSCHUNG . Feststellung: Die Lepère‘schen Quartiere sind zwischen 1862-1864 entstanden. jüngere Periode. Die Mauerfelder von ca. an der Mauer befestigt. neben den vertikalen Spalieren. vorhanden. Abb. sie folgt dem Geländeverlauf nach Süden. Wangenheim. Abb. (siehe B04. Vranic. (siehe B09) . Auf der Wandoberfläche sind an einigen Stellen Reste von einer hellen Fassung zu erkennen. Quartier haben sich. Sie werden jeweils von einer Rollschicht abgeschlossen. Als Vergleich dient das Lepère‘sche Quartier auf dem Klausberg. Das vorgefundene Spalier ist aus Metall.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 7/8 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. Der Durchgang hat eine Breite von 110 cm und eine Höhe von 220 cm. Darauf wurden senkrecht. die ungefähr in einem Winkel von 45 Grad verlegt wurden.-IV. aber die Mittelwand hat sich gesenkt. Diese wurden folgendermaßen befestigt: Waagerecht wurden.32 cm. In einigen Bereichen haben sich Reste eines hellen Anstriches erhalten. Detail Halsband der Schutzabdeckung Außenansicht der Einfriedungsmauer Alle drei Seiten der Einfriedungsmauern der Lepère‘ schen Quartiere sind unterschiedlich gestaltet. M. Quartier Wand a (siehe B05. Die Fundamentierung aus Natursteinen ist zum Teil sichtbar. 25 cm vor. Holland. unwahrscheinlich. Er wird durch einen Segmentbogen abgeschlossen. Vranic.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . alle 20 cm. Holland. Holland. Das Sichtmauerwerk ist eben. Bei der Einfriedungsmauer vom I.15).EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. endet die Verstärkung unterhalb der Betonplatten. 40 cm werden im regelmäßigen Abstand durch Mauerrücksprünge Pfeiler ausgebildet (Sparmauerwerk). Das Ziermauerwerk ist in den zurückspringenden Flächen farblich gefasst und die Fugen der vorkragenden Binder sind durch einen dunklen Strich betont worden (siehe B10). Heise. I. Reste von quadratischen Spalieren erhalten. 50 cm über den Mauerfeldern mit einem verputzten.LQ SCHLOSSPARK BABELSBERG . Alexis Lepère. nur im Übergang zum Fundament ist ein Vorsprung von 7 cm bis 12 cm vorhanden. wurden direkt über den Spalieren in die Halsbänder zusätzlich Schutzabdeckungen eingehängt. Quartiers befindet sich ein Durchgang. Holland. 85 cm entfernt von der Einfriedungsmauer. 70 JAHRBUCH MSD 2007-09 . dass die Einfassung der Hofgärtnerei auf Grund der Errichtung der neuen Treibhäuser und der Hofgärtnergebäude erweitert worden ist. 26 cm stark. Die Kultur des Pfirschbaumes (Weimar 1861) 20-21. 5/8 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .Hartwig. um horizonale und vertikale Drähten zu spannen. v. die in das Mauerwerk eingelassen wurden. und II. wobei die Pfeiler um ca. Das lässt sich zum einem aus den Mauervorsprüngen schließen. 3446): Fürst Pückler-Muskau fordert den König auf. v. M. M. Um die westliche Einfriedungsmauer für die Zucht von Spalierpflanzen nutzen zu können. Die Abdeckungen bestanden aus konsolartigen Wandträgern (Wandarmen) mit darüber gelegten Brettern. M. wurde eine Metallkonstruktion in den einzelnen Mauerabschnitten angebracht. Der Lageplan von 1864. Der Überstand der Mauerabdeckung variiert zwischen 27 cm und 32 cm. Abb. zeigt die ehemalige Hofgärtnerei in ihrer heutigen Ausdehnung mit den Lepère‘schen Quartieren (A03). I. (siehe B04.PROJEKT 2007/2008 S.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. dass es nur eine Farbfassung gegeben hat. Lepère‘sche Quartiere SCHLOSSPARK BABELSBERG . I. Beidseitig der zweiflügligen Toranlage wurden die Pfeiler (ca.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .LQ b a c Baubeschreibung I. S. Quartier sind Pfeiler angeordnet und das dazwischen liegende Sichtmauerwerk ist im unteren Bereich im Kreuzverband gemauert worden. Die ca. S. 6 und B08. 285 cm hohe und ca. Bei den Lepère‘schen Quartieren variieren die Überstände zwischen 27 . Wenige Zentimeter oberhalb der Holzspaliere befinden sich im Mauerwerk in einem regelmäßigen Abstand von 100 cm Metallösen. 7) Vermutung: Aus der Fundamentierung und Einbindung der Mittelwand in die Einfriedungsmauer läßt sich schlußfolgern. dass ursprünglich vertikal und horizontal verlaufende Drähte im Rahmen gespannt waren. das erst die Quartiere eingefriedet und später die Mittelwände hoch gemauert worden sind. Bast oder Jute befestigt. Abb. S. Spalier 15 J.110 cm mit geschmiedeten Haken befestigt. 40 cm starke Wand c ist nicht abgetreppt errichtet worden. Auf fast allen Mauerwerkswänden sind Abdeckungen mit Biberschwänzen. Sie bestehen aus einem vertikal und horizontal überblatteten Lattengerüst. ca.LQ . Heise.12 cm Löcher. 5 cm x 7 cm). Das Metallspalier wurde durch Abstandshalter. Feststellung: Die Untersuchung der Stratigraphie des Fugenstrichs und der farblichen Fassung unter dem Mikroskop ergab. Quartier Wand b und c (siehe B02) Im Eckbereich von der nördlichen Einfriedungsmauer (Wand b) und der einbindenden Mittelwand (Wand c) des I. Nr. I. In dem umlaufenden Rahmen dieses Spaliers befinden sich Löcher. Detail Spalier S. Quartier sind lotrecht ohne Vor. so dass die Mauer dem nach Süden abfallenden Gelände folgt. Vranic. v. die dem Spalierobst zusätzlich Schutz bieten sollte. und IV. müssen die Überstände der Mauerabdeckungen entsprechend der Wandhöhe gewählt werden. I. (siehe B05. Darüber befindet sich eine Rollschicht und im oberen Wandbereich ist Ziermauerwerk mit vorkragenden Bindern vorhanden. Sonstiges Im III. Holzlatten mit einer Stärke von 3 cm x 2 cm mit geschmiedeten Nägeln angebracht. Fundamentierung Aufgrund der vertikalen Rissverläufe im aufgehenden Sichtmauerwerk wurde das Fundament im II. S. Abb. (siehe B06/07) Abb. Hier sind die Wandarme noch erhalten. Um die Wand für Spaliere zu nutzen. Bauforschung Lage und Ausdehnung der Lepère‘schen Quartiere Rückschlüsse auf die Lage und Ausdehnung der Lepère‘schen Quartiere lassen sich aus den verschiedenen Plänen der Plankammer der SPSG ableiten: Im Plan von Meyer (siehe A02). Vranic. Nur die Einfriedungsmauer des Quartiers I hat eine Abdeckung aus Betonteilen. Außerdem wurde in das Mauerwerk ein Metallspalier eingelassenen. gezeichnet von Kindermann.

Lepère‘sche Quartiere SCHLOSSPARK BABELSBERG . Ein horizontaler Riss. weil das Fundament abgesackt ist.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .vor diesen Mauerabschnitt wird eine Tafel mit Erklärung aufgestellt zusätzliche Maßnahmen im Quartier I-IV . die von der unterschiedlich gestalteten Einfriedungsmauer dreiseitig umschlossen sind. Einleitung Die Lepère‘schen Quartiere sind ihrer ursprünglichen Funktion entsprechend zu sanieren. Heise. M. M. v. Holland. Die Schäden an den Mauern der anderen Quartiere und der Einfriedungsmauer von außen wurden nur augenscheinlich durch eine Begehung erfasst. Spalier verfahren TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . S. Im Mauerwerk sind horizontale und vertikale Risse vorhanden. aus vertikalen und horizontalen Latten bestehenden. I.die beiden Konstruktionsarten der hölzernen Spaliere werden an Hand der noch vorhandenen Teile in Eichenholz nachgebaut. 2008. Der helle Anstrich auf dem Mauerwerk ist zum großen Teil abgewittert. Heise. damit an den Spalieren wieder die verschiedensten Obst. v. Sie befinden sich im oberen Teil der Mauer und sind höchstwahrscheinlich auf sulfathaltigen Zement im Fugenmörtel zurückzuführen. das Spalier wird exemplarisch an einem Mauerabschnitt in das Mauerwerk eingelassen .die fast überall vorhandenen stark korrodierten Halsbänder werden entrostet und konserviert .ebenso wird mit dem quadratischen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Schadensbericht. Heise. Die handgeformten Backsteine und die darunter befindlichen Natursteine sind lose. M. S. die Holzklötze im Mauerwerk werden wenn nötig ergänzt . Eine detaillierte Schadenskartierung wurde nur im I. I. JAHRBUCH MSD 2007-09 71 . verläuft bis in den Mauerpfeiler der Toranlage. Wangenheim b a c SCHADENSBERICHT . In den Fugen sind viele von Insekten verursachte Löcher. und keine Verzahnung des Fundamentes der Mittelwand mit der Einfriedungsmauer vorgenommen wurde. 1/5 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN .und Weinsorten gedeihen können. Holland. Vranic. v.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. vermörtelten Biberschwänzen und einer oberen Betonschicht sind stark zerstört.von den salzbelasteten Backsteinen werden nur mechanisch die Salzkristalle entfernt . Holland. ausschließlich der oberen Betonschicht. I.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. die Fugen sind heraus gefallen.die zugemauerten Durchgänge werden wieder geöffnet und die schadhaften Stürze neu aufgemauert . Holland. S. Vranic.das am besten erhaltene metallene Spalier wird entrostet und konserviert. Das nur noch teilweise vorhandene Lattenrost der hölzernen Spaliere ist in einen sehr schlechten Zustand.alle Fugen. Quartier I Wand a Bei der Einfriedungsmauer im untersuchten Bereich wird an Hand der Schnittzeichnung erkennbar. S. Quartier an zwei inneren Mauerwandbereichen vorgenommen.die statisch bedingten Risse im Mauerwerk müssen kraftschlüssig geschlossen werden . dass bei der Einfriedungsmauer im unteren Teil das Mauerwerksgefüge stark gestört ist.alle Mauerabdeckungen mit Biberschwänzen müssen erneuert werden. dass die Geländehöhen innen und außen unterschiedlich hoch sind. 2008. Wangenheim b a c Einleitung Die Lepère‘schen Quartiere bestehen aus vier ungefähr gleichgroßen Quartieren. Reste sind auf den Backsteinen und der Verfugung noch nachweisbar.LQ SCHLOSSPARK BABELSBERG . Vranic. In verschiedenen Bereichen sind die Verfugungen mit Zementmörtel ausgebessert worden. Im Bereich des gestörten Mauerwerksgefüges ist das untere Metallteil des umlaufenden Spalierrahmens verbogen. Wand b/c Die vertikalen Risse im Mauerwerk der Mittelwand (Wand c) und dem damit einhergehenden Versagen des Sturzes über dem Durchgang sind höchstwahrscheinlich entstanden. Die Fugen sind mit Zementmörtel teilweise ausgebessert. Die in das Mauerwerk eingelassenen Holzklötze für die Befestigung der Querlattung sind noch vorhanden. 2/5 Lepèr‘sche Quartiere. M. werden ausgekratzt und nach einer Analyse des verwendeten Mauermörtels kann festgelegt werden. Der helle Anstrich auf dem Mauerwerk ist zum großen Teil abgewittert. Wangenheim. Die Verfugung mit Kalkmörtel ist abgesandet und teilweise herausgefallen.der Fugenstrich und die farbliche Fassung des Ziermauerwerks der westlichen Einfriedungsmauer werden gereinigt und konserviert zusätzliche Maßnahmen im Quartier I (Wand a) . Maßnahmen an den Mauern Das Sichtmauerwerk der Einfriedungsmauer und die darin einbindenden Mittelwände werden folgendermaßen saniert: . Die horizontalen und vertikalen Drähte fehlen fast vollständig. Von der oberen Schutzabdeckung für das Spalierobst sind nur noch die stark korrodierten Halsbänder erhalten. Von dem stark korrodierten Metallspalier ist größtenteils nur noch der Rahmen vorhanden. Schadenskartierung. Lepèr‘sche Quartiere. Der anstehende Erddruck hat dazu geführt. mit welcher Mörtelgruppe die Neuverfugung erfolgen kann .entsprechend dem vorhandenen Farbbefund wird das Sichtmauerwerk im Inneren der Quartiere nach der Reinigung der Oberflächen angestrichen . Auf dem Holz ist kein Anstrich erkennbar. Reste sind in Teilbereichen auf den Backsteinen und der Verfugung noch vorhanden.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Heise. v. M. Wangenheim. auch die mit Zementmörtel ausgebesserten. Vranic.PROJEKT 2007/2008 S.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI MASSNAHMENPLANUNG -LQ OBJEKT: Lepère‘sche Quartiere STAND: April 2008-Juli 2008 BEARBEITER: M. dass die Mauern nicht frostfrei gegründet sind.PROJEKT 2007/2008 S. Die Mauerabdeckungen aus zwei Lagen. Im nachfolgenden werden die Schäden dieser beiden Bereiche ausführlich beschrieben. drei Lagen unter der Mauerwerksabdeckung aus Betonteilen. M. MSD 2007-09. zur besseren Ableitung des Regenwassers wird bis über die Stoßfuge der beiden oberen Biberschwänze eine Abdeckung aus Blei oder Zinkblech verlegt . I. Auf den Backsteinen sind in kleinen Teilbereichen leichte Salzausblühungen vorhanden. Bei der Freilegung der Fundamentierung im Eckbereich der beiden Mauern wurde festgestellt. Schadensbericht.von dem Spalier mit den vertikal angeordneten Latten wird exemplarisch ein relativ gut erhaltenes Teilstück durchrepariert und in situ belassen . neue Stahldrähte mit dem originalen Durchmesser werden vertikal und horizontal in den Rahmen eingespannt.

die Nordwand des Treibhauses hat eine Höhe von 4. 4Da/F6 4Da/F7 4Da/F8 4Da/F9 Pos. 5).zu einer Innenwand umfunktioniert (siehe A02. Gewächshäuser und Mistbeete.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. auf denen Vertiefungen für die Träger der Pultdachkonstruktion des Treibhauses zu erkennen sind. die zur manuellen Bewässerung dienten. Wand a ursprünglich Außenwand. Siehe J. Lilli Zabrana Blatt-Nr.WK beschädigt. Hier wurden vor allem gelblich-grüne mit einigen rötlichen Ziegeln gemischt. 2 Abb. Wand a Wand a ist zur Gänze in rötlichem Ziegelmauerwerk (25 × 12 × 6 cm ) ausgeführt. dem östlichen Heizkanal (Abb. b und d des Lorbeerhauses (gelblich-grün) (Abb. Isolierung durch dazwischen liegende Luftschicht. Wand d von Treibhaus 4D allerdings nicht. 2 cm) geformt. J. Diese diente dazu. Katharina Rütten. Siehe auch Pläne der Archivblätter A01. die direkt über den Heizkanälen installiert wurde. von der Westlichen sind nur mehr die Seitenwangen des Gewölbes erhalten (siehe Abb.zur Innenwand umfunktioniert Pos.WK angebracht worden sein.50 m × 1. da die westliche Wand d nicht mehr vorhanden ist. der ehemalig zum Heizhaus gehörte. 6 und 10). sind im Feuerungsbereich trichterförmig überwölbt und münden in einen im Querschnitt quadratischen Kanal (D 26 cm). A05 und A08. zwei verschiedene Heizbereiche zu schaffen. Auf der Südwand des südöstlichen Beckens sind auf der Maueroberkante Metallspuren (39 cm von der SO-Ecke) sichtbar. die alle etwa in die Errichtungszeit datiert werden können.90 m). Wahrscheinlich wurden hier Pflanzen angezüchtet sowie zum Überwintern untergebracht. Abb. Der ursprüngliche Zugang zum Treibhaus 4D befand sich in Wand b und wurde zu einem späteren Zeitpunkt vermauert. im Gegensatz zum angebauten Lorbeerhaus. Wiebke Hansen. das hauptsächlich im Läuferverband mit einzelnen Bindern in hellgelbem Kalkmörtel mit sandigem Zuschlag versetzt wurde (Abb. das heute nur noch in Teilen erhalten ist sowie zwei Wasserbecken.65 m² Größe (L 24. 2008. aufgemauert aus Ziegeln in Läuferverband gesetzt im Südosten bzw. 9: Eisenbänder Es befinden sich neun Fenster mit verschiedenen Abmessungen (von West nach Ost: 4Da/F1–4Da/F9) in Wand a. Zwei Wasserbecken (1. keilförmigen Gewölbesteinen (24 × 13 × 7 bzw. 72 JAHRBUCH MSD 2007-09 . A08). Abb. 7: Baufuge durch Einbau der Fenster. die südliche Begrenzung des Innenraumes.5 × 45 cm). D 70 cm) sind aus gelblichen. Dieser Bereich weist als Fugenmaterial einen sandigen Zementmörtel auf. 18 /44 Bearbeiter: Nawar Andrews. D. Hempel. um besonders wärmebedürftigen Pflanzen aufzuziehen. Südwesten. abgedeckt mit Sandsteinquadern. Reste einer Zwischenwand. Der Plan auf A09 datiert in das Jahr 1931 und zeigt wiederum eine Veränderung an den Fenstern. Die östliche Überwölbung ist zur Hälfte zerstört.30 m × 0. die jeweils einseitig in der Läuferreihe zwischen den Heizkanälen verankert waren (Abb. Abb. Die Gewölbe (max. Lilli Zabrana Bearbeiter: Nawar Andrews. 5). In diesem Bereich deutet weiters eine vorhandene Sperrschicht im unteren Mauerbereich auf einen späteren Bau hin. wobei unklar bleibt. Katharina Rütten. 7). Unterhalb der heute sichtbaren Fensteröffnungen unterscheiden sich die Ziegel wiederum von den bisher beschriebenen (rötlich. 20 /44 Bearbeiter: Nawar Andrews. 6–8). Siehe J. wovon nur wenige Lagen erhalten sind (Abb. Metallspuren korrespondieren mit Bleirohr in Wand c (60 cm von OK Wand c). die spätere Umbauten an den Fenstern wahrscheinlich machen: siehe A09 und A10. Wahrscheinlich gab es an dieser Stelle eine Sperrplatte zwischen Heizkanal und Kamin. daher wie alle Außenmauern zweischalig mit gelblicher. Es gibt zwei Pläne. Wand c. Zabrana.55 m).WK nicht mehr in Betrieb. ist eine niedrige Brüstungsmauer aus Ziegelmauerwerk. Die Fensterlaibungen sind im Unterschied zum restlichen Mauerwerk (rötlich) mit gelblich-grünen Ziegeln gemauert. Das aufgehende Mauerwerk ist mit Betonputz versehen (Abb. 5: Grundriss Treibhaus 4D mit Lorbeerhaus Ost Blatt-Nr. der im Kreuzverband ausgeführt wurde (Isolierung durch Luftschicht hier nicht nötig). Drei bzw. Katharina Rütten. 4 5 Wasserbecken 1 Zwischenwand 4 Heizkanal 3 Abb. Das heutige Bodenniveau liegt vermutlich unter dem ursprünglichen Nutzungsniveau. sondern waren erst im Rahmen der Errichtung des Lorbeerhauses notwendig geworden.44–0. Lilli Zabrana Bei allen Fenstern (4Da/F1–4Da/F9) sind Reste derselben hölzernen Fensterrahmung mit Sprossen erhalten (Abb. Eisbein durch einen Bombentreffer im 2.44 m × H 4.Heise. Die Metallgestelle sind als Unterbau einer Stellage zu interpretieren. die den Raum teilte. Lilli Zabrana Blatt-Nr. zwei der Gestelle befinden sich über dem westlichen bzw. um ein sog. Eine Ausnahme bildet der Wandbereich zwischen den Fenstern 4Da/F4–4Da/F6. 1). Bearbeiter: Nawar Andrews. Der Innenraum wird heute nur noch von drei Wänden umgeben. 7). Fenster sind nicht Teil des ursprünglichen Entwurfes von Treibhaus 4D. Die Ziegel unterhalb der Fensteröffnungen sind in ihrer Farbigkeit matter und changieren von blassrötlich bis gelbgräulich. Raumbuch. Bestand Abb. Durch den Anbau des Lorbeerhauses wurde diese Wand von einer Außen. zugehörige Entwurspläne siehe A05 und A08. von denen einer einen Ziegelstempel mit dem Namen Weiss zeigt. repräsentativer Klinkerverblendung nach außen und rötlichen Hintermauerziegel im Läuferverband nach innen. M. 151 f. Auskunft von Hr. 1: SO-Wasserbecken Abb. 3 4Da/F5 4Da/F1 4Da/F2 4Da/F3 4Da/F4 Die keilförmigen Gewölbesteine wurden von einer spezialisierten Ziegelei angefordert (feuerfeste Schamottsteine). 10). 19 /44 RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 Wand Treibhaus 4D Wand Treibhaus 4D Dach Dach Skizze/Foto Bestand Treibhaus 4D. Ursprünglich reichten die Fenster daher wahrscheinlich tiefer. Die matte Farbigkeit der Ziegel rührt von einer weißen Kalkschlämme. Gewächshäuser und Mistbeete. Heute befinden sich in dieser neun Fensteröffnungen mit unterschiedlichen Abmessungen (Bezeichnungen: 4D a/F1-4D a/F9). welcher bisher nur an dieser Stelle gefunden wurde (Abb. 21 /44 Lorbeerhaus Ost/Treibhaus 4D. ebenso wie A10 aus dem Jahr 1939. was genau verändert wurde. 3).20 m × B 5. L. Berlin 1876. Die Ziegel weisen weiters auf den sichtbaren Längsseiten häufig schräge Abdrücke auf (Abb. Das SW-Eck des gesamten Gebäudes mit Fenster 4Da/F1 wurde nach mündl. 3: östliche Ausmündung des Heizkanals in den Schornstein im NO-Eck des Treibhauses Kurzbeschreibung: Beim Treibhaus 4D handelt es sich um einen rechteckigen Raum von 131. Wand a. das im Zuge der Errichtung des Lorbeerhauses abgerissen wurde. Zwischen den beiden Heizkanälen befinden sich aneinandergereihte Läufer. Diese wurde im Zuge der Wiedererrichtung als Horizontalsperre gegen die aufsteigende Feuchtigkeit eingebracht (Siehe auch LH Wand b). Blatt-Nr. während das südwestliche Becken nur fragmentarisch erkennbar ist. Heizkanalüberwölbung Möglicherweise als Verankerung einer Rohrzuleitung zu interpretieren. 5). 4: Metallspuren auf der Oberseite der Südwand des SO-Wasser beckens. Boden Kein befestigter Bodenbelag. kann diese erst nach dem 2.9). Zeigt den Wandbereich an. 2: Ziegelstempel Weiss.90 m. Abb. errichtet um 1856 (siehe A01). gelblich-grün). Bemerkung Dieser Maueraufbau findet sich bei allen Treibhäusern in der Hofgärtnerei (1A–8F). 2 Oberhalb des Heizkanals in der Mitte des Raumes befinden sich fünf Metallgestelle (119 × 3. Hartwig. Dieser Bereich ist vermutlich der älteste Teil der Gebäude. die unterschiedlich temperiert werden konnten. um eine Belichtung desselben zu gewährleisten. Fensterlaibung mit gelblich-grünen Ziegeln gemauert. Wiebke Hansen. A03. Wiebke Hansen. 8: Ziegel unterhalb der Fensteröffnungen mit schrägen Abdrücken vom Aufeinanderstapeln beim Brand. Im Boden befindet sich ein Heizsystem. Die Abdrücke der Längsseiten sind beim Aufeinander-stapeln der ungebrannten Ziegel für den Brand entstanden. Metallgestelle 5 Die Ausmündung (40 × 40 cm) des östlichen Heizkanals befindet sich im NO-Eck des Treibhauses etwa 20 cm unter der Fenster UK von Wand a und führt in den Schornstein in Wand b (Abb. Berlin 1876. Abb. der von Kalkspatzen durchsetzt ist. Wiebke Hansen. Hartwig. Katharina Rütten. 6: Überblick Wand a Treibhaus 4D mit wieder aufgebauter NW-Ecke im Bildvordergrund. 8). 10: Querschliff von hellgelbem Kalkmörtel mit sandigem Zuschlag Der Bereich der W-Ecke von Wand a hebt sich vom restlichen Mauerwerk durch heterogenes Ziegelmauerwerk und unregelmäßigem Verband ab und ist durch eine Baufuge zum rötlichen Ziegelmauerwerk deutlich zu trennen (Abb. 2). Durch den Anbau des Lorbeerhauses wurde Wand a von einer Außen. 148 f. Bemerkung 1 Das Südöstliche ist zur Gänze erhalten. Treibhaus 4D daher offenbar nach dem 2. welcher den gesamten Südteil des Gebäudes einnimmt. Die Ziegel um die Fenster entsprechen den Ziegeln der Wände a. Die Gebäudeecke sowie die Westfassade wurde mit wiederverwendeten Ziegeln neu aufgebaut. Zwei aus Ziegeln gemauerte Heizkanäle queren den Raum mittig von Wand a bis vor Wand c. Lockfeuer zu entzünden und damit den Zug zu verbessern. Da alle Fenster dieselbe hölzerne Rahmung besitzen. wo sie sich teilen und in entgegengesezter Richtung entlang von Wand c und schließlich d verlaufen (Abb. Die Heizkanäle besitzen konisch verlaufende Brennkammern. Lediglich an Wand b ist der Anschluss sowie die Neigung des Daches noch zu erschließen. Treibhaus 4D. das nicht mehr erhalten ist. Rösler. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Raumbuch: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 Wand Treibhaus 4D Wand Treibhaus 4D Dach Dach Skizze/Foto Abb. Unebenes Erdreich von Wildwuchs überzogen. Überdeckt war das Treibhaus 4D mit einem Pultdach.

Die Konsolen gehören nicht zur ursprünglichen Ausstattung von Treibhaus 4D. Abb. deren Gestelle über den Heizkanälen teilweise (siehe Treibhaus 4D. Die ursprüngliche Form des oberen Abschlusses von Wand a ist wahrscheinlich ein anderer gewesen. die jeweils ein identisches Gegenstück auf der ursprünglichen Aussenseite besitzen (Abb. Pos. Oberhalb des Mittelfensters sind zwei Rohre sichtbar.18 m × 5. der wahrscheinlich im Zuge der Errichtung des Lorbeerhauses zugesetzt wurde. Hartwig. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Raumbuch: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 Wand Treibhaus 4D Wand Treibhaus 4D Dach Dach Skizze/Foto 7 9 6 Bestand Unterhalb des mittleren Fenstern (4Da/F5) befinden sich zwei Bogenöffnungen (siehe Treibhaus 4D. Der zugehörige zementhaltige graue Fugenmörtel ist ebenfalls nicht mit dem bauzeitlichen hellgelben. 14 15 16 17 18 Bearbeiter: Nawar Andrews. 9. Wand c). An den Eisenbändern war ein Metallgestänge befestigt. die in Zementmörtel gesetzt sind (Abb. Zwischen den Fenstern sind acht Eisenbänder (1.20 m über der Abzugsöffnung des Heizkanalsbefindet sich wiederum eine gemauerte Wandöffnung in Wand b (30 × 10 cm). Der Übergang der rötlichen Hintermauerziegeln zum gelblichen Klinkermauerwerk darüber ist durch einen Negativabdruck der Dachkonstruktion gekennzeichnet (Abb. Wiebke Hansen. die Teil eines Kurbelgetriebes waren. 18). 8 Da diese Konsolen in Zement gesetzt sind. wovon die westliche überwölbt ist.14: Oberer Abschluss von Wand a Treibhaus 4D Blatt-Nr. 6 Bemerkung Diese Öffnungen sind die überwölbten Feuerkanäle des Heizsystems. 16). Bemerkung 7 Dieser Maueraufbau findet sich bei allen Treibhäusern in der Hofgärtnerei (1A-8F). Abb. Die UK des zugemauerten Zuganges endet ca. Funktion bleibt unklar. 17). weshalb hier die repräsentativen gelben Ziegeln verwendet wurden. 7 Diese Metallösen dienten der Befestigung einer Drahtverspannung als Rankhilfen. 11). Rohre führen durch Wand c im Lorbeerhaus zu dort befestigten Druckausgleichsbehältern (Vgl. welcher durch flache hervortretende Wandvorlagen mit Zeltdachabdeckungen aus Putz geliedert ist (Abb. Das Bodenniveau des Treibhauses ist um ca. Die Überwölbung der östlichen ist nicht mehr erhalten (Abb. Direkt unter dem Negativabdruck der Dachkonstruktion befinden sich zwei gemauerte Ausparungen (8 × 8 cm) im Mauerwerk. welcher durch flache hervortretende Wandvorlagen mit Zeltdachabdeckungen aus Putz geliedert ist (Abb.06 m) sichtbar. Dieser wurde mit gelblichen Ziegel gemauert (Abb. Josephin Rösler.18 m × 5. Auf Wand a weisen diese allerdings einen 3 cm breiten Vorsprung 6 cm vom oberen Ende auf. das zur Temperierung des Treibhauses 4D diente (siehe Treibhaus 4D. Wand b Wand b ist größtenteils in rötlichem Ziegelmauerwerk (25 × 12 × 6 cm) ausgeführt. Treibhaus 1A) 10 Diese korrespondieren mit zwei Rohren. 23). An vier Stellen noch erhalten (Abb.50 m) horizontal in der Wand verankert. Lilli Zabrana 11 Bearbeiter: Nawar Andrews. Bestand Treibhaus 4D. Katharina Rütten. daher wie alle Außenmauern zweischalig mit gelblicher. Rohre führen durch Wand c im Lorbeerhaus zu dort befestigten Druckausgleichsbehältern (Vgl. 12: Überblick Wand a Treibhaus 4D 11 11 Ein durchgehendes. M. da diese erst angebracht wurden. kann davon ausgegangen werden. deren Funktion unklar ist (Abb. Abb. Auf Wand a weisen diese allerdings einen 3 cm breiten Vorsprung 6 cm vom oberen Ende auf. 70 cm über dem heutigen Bodenniveau. 22 /44 Bearbeiter: Nawar Andrews. ist es wahrscheinlich. 9.Heise. 12). 11). Da das ursprüngliche Bodenniveau im Treibhaus noch tiefer lag. da das Dach erst darunter ansetzte. Isolierung durch dazwischen liegende Luftschicht.50 m) horizontal in der Wand verankert. das zur Temperierung des Treibhauses 4D diente (siehe Treibhaus 4D. Der Wandabschluss der Giebelinnenseite war von außen ansichtig. Raumbuch. 12). 14). Boden) (Abb. 10 Abb. Lilli Zabrana Lorbeerhaus Ost/Treibhaus 4D. da die Ziegelsteine oberhalb der Metallbänder wiederum die gelblich-grünen sind. 23 /44 Bearbeiter: Marianne Heise. die in der Höhe den Metallgestellen über den Heizkanälen entsprechen (Abb. 13 Die Eisenkonsolen dienten als Auflager für eine durchgehende ebene Oberfläche. (siehe Treibhaus 4D. Berlin 1876. 12). 151 f. die auch beim Durchbruch der Fenster im Zuge des Anbaus des Lorbeerhauses verwendet wurden (siehe Bauforschungsbericht). Die Überwölbung der östlichen ist nicht mehr erhalten (Abb. 15).80 × 0. Durch die Mauerausparungen führten Gestänge.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. Dieses Metallband ist das Auflager für eine Stellage. Pos. JAHRBUCH MSD 2007-09 73 . die auch beim Durchbruch der Fenster im Zuge des Anbaus des Lorbeerhauses verwendet wurden (siehe Bauforschungsbericht). An den Eisenbändern war ein Metallgestänge befestigt. Ostfassade) (Abb. Blatt-Nr. kann davon ausgegangen werden. 23). Siehe J. repräsentativer Klinkerverblendung nach außen und rötlichen Hintermauerziegeln im Läuferverband nach innen. 9 Vorsprung bildet Auflager für die Dachkonstruktion. 14). Im Mauerzwickel von Wand b zu Wand a befindet sich eine 40 × 40 cm große gemauerte Wandöffnung etwa 20 cm unter der Fenster UK von Wand a (siehe auch Treibhaus 4D. 11). Unterhalb des mittleren Fensters (4Da/F5) und direkt über den beiden Heizkanälen sind zwei Metallbänder (1. LH Wand c. Boden) erhalten sind. Rösler. Dieses Metallband ist das Auflager für eine Stellage. um eine Verschattungsvorrichtung auf Abstand zu halten und somit eine Luftzirkulation zu ermöglichen. Djamila Hempel. Dachkonstruktion). Etwa 1. Treibhaus 4D war demnach entweder ausschließlich über das Lorbeerhaus betretbar oder über einen zu rekonstruierenden Zugang in Wand d des Treibhauses. Boden).06 m) sichtbar. Treibhaus 1A) 10 Diese korrespondieren mit zwei Rohren. Zwischen den Fenstern sind acht Metallkonsolen (12 × 6 cm) erhalten. 18). die in Zementmörtel gesetzt sind (Abb. die jeweils ein identisches Gegenstück auf der ursprünglichen Aussenseite besitzen (Abb. Der Putz entspricht dem Fugenmörtel des Lorbeerhauses (grauer zementhaltiger Mörtel mit grobkörnigem Zuschlag). Lilli Zabrana Blatt-Nr. Entlang der Wand sind zwei horizontale Reihen von Metallösen angebracht. der einen spitz zulaufenden Sturzbogen besitzt (Abb. 12). die durch die Wand bis auf die Aussenfassade führen (siehe Treibhaus 4D. In der Mitte von Wand b befindet sich ein zugemauerter Zugang. Boden). nachdem der Durchgang zugemauert worden war. LH Wand c. das im Läuferverband mit einzelnen Bindern in hellgelbem Kalkmörtel mit sandigem Zuschlag versetzt wurde. Dieses kann mit einem Steuerungsmechanismus zum Öffnen und Schließen von Lüftungsklappen oder Fenster in Verbindung gebracht werden. 70 cm niedriger als das des Außenbereiches. da die Ziegelsteine oberhalb der Metallbänder wiederum die gelblich-grünen sind. die im Inneren von Treibhaus 4D mittig vor Wand c sichtbar sind und weisen auf eine Verbindung dieses Rohrsystems mit dem Heizkeller von Treibhaus 6F hin. Wiebke Hansen. 11). 8 Zwischen den Fenstern sind acht Metallkonsolen (12 × 6 cm) erhalten. Die Zumauerung ist optisch klar durch die Verwendung von gelblich-grünen Ziegeln im Gegensatz zum übrigen rötlichen Mauerwerk zu unterscheiden (Abb. Der obere Abschluss der Wand besteht aus einem abgetreppten Giebel mit Bleckabdeckung. Oberhalb des Negativabdrucks sind fünf gelochte Metallbänder im Abstand von 0. 9. (siehe Treibhaus 4D. daß sie nachträglich angebracht worden sind. Wiebke Hansen. daß sie nachträglich angebracht worden sind. An vier Stellen noch erhalten (Abb. die im Inneren von Treibhaus 4D mittig vor Wand c sichtbar sind und weisen auf eine Verbindung dieses Rohrsystems mit dem Heizkeller von Treibhaus 6F hin. 18). Gewächshäuser und Mistbeete. Dachkonstruktion. J. 15). 12 Hier befand sich ein Zugang zum Treibhaus 4D. 15. 8 Da diese Konsolen in Zement gesetzt sind. Eventuell Reste von Zugstäben als Unterstützung für die Dachkonstruktion (vgl. 13: Rohre oberhalb von Fenster 4Da/5 (oben) und entsprechende Rohre vor Wand c (unten).80 × 0. Diese Pflanztische werden an Wand c weitergeführt (siehe Treibhaus 4D. L. wovon die westliche überwölbt ist. die in der Höhe den Metallgestellen über den Heizkanälen entsprechen (Abb. verkröpftes Gesims aus Hohlkehle mit anschließenden Profilierungen schließt das Mauerwerk ab und ist selbst von einer abgeschrägten Putzschicht bedeckt (Abb. die nicht mehr erhalten ist. Boden). 12). Eine der Konsolen befindet sich im Bereich des zugemauerten Durchganges (Abb. Boden) erhalten sind. 14). D. dass der Höhenunterschied von der Türschwelle zum Boden mit einer Treppe überwunden wurde. Zabrana. 11 Drei Eisenkonsolen sind in einer Höhe von etwa 70 cm über dem Bodenniveau angebracht. Lilli Zabrana Blatt-Nr. 11: überwölbter Heizkanal mit Metallgestellen für eine Stellage darüber. Hempel. Unterhalb des mittleren Fensters (4Da/F5) und direkt über den beiden Heizkanälen sind zwei Metallbänder (1. Oberhalb des Mittelfensters sind zwei Rohre sichtbar. 9. deren Gestelle über den Heizkanälen teilweise (siehe Treibhaus 4D. um dort ein sog. 2008. Der obere Abschluss der Wand wird durch einen Mauerrücksprung gebildet. Zwischen den Fenstern sind acht Eisenbänder (1. Entlang der Wand sind zwei horizontale Reihen von Metallösen angebracht. Es handelte sich um ein Pultdach mit einer Neigung von 25 Grad mit Stehwand-Luftklappen über der niedrigen Brüstungsmauer Wand c. Dachkonstruktion). Funktion bleibt unklar. Wand b ist eine Außenwand. Wahrscheinlich gab es an dieser Stelle eine Sperrplatte zwischen Heizkanal und Kamin. Diese Wandöffnung ist die Ausmündung des östlichen Heizkanals und führt in den Schornstein in Wand b. 23 /44 RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c RAUMBUCH LORBEERHAUS OST & TREIBHAUS 4D Disposition Fassade Boden Lorbeerhaus Ost d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE PROJEKT 2007/2008 Stand: November 2007 Juli 2008 Wand Treibhaus 4D Wand Treibhaus 4D Dach Dach Bestand Unterhalb des mittleren Fenstern (4Da/F5) befinden sich zwei Bogenöffnungen (siehe Treibhaus 4D. Abb. Ein durchgehendes. 6 Bemerkung Diese Öffnungen sind die überwölbten Feuerkanäle des Heizsystems. Diese Metallösen dienten der Befestigung einer Drahtverspannung als Rankhilfen. 18). als das heutige Niveau. Der obere Abschluss der Wand wird durch einen Mauerrücksprung gebildet. verkröpftes Gesims aus Hohlkehle mit anschließenden Profilierungen schließt das Mauerwerk ab und ist selbst von einer abgeschrägten Putzschicht bedeckt (Abb.10 m ins Mauerwerk eingelassen (2 × 3 cm) (Abb. 14). 12). Der Putz entspricht dem Fugenmörtel des Lorbeerhauses (grauer zementhaltiger Mörtel mit grobkörnigem Zuschlag). Lockfeuer zu entzünden und damit den Zug zu verbessern. sandigem Mörtel gleichzusetzen. Katharina Rütten. 25 /44 9 Vorsprung bildet Auflager für die Dachkonstruktion. Die ursprüngliche Form des oberen Abschlusses von Wand a ist wahrscheinlich ein anderer gewesen.85–1. 17). Boden). Eventuell Reste von Zugstäben als Unterstützung für die Dachkonstruktion (vgl. Möglicherweise war eine Drahtverspannung oberhalb des flächigen Glasdaches angebracht. Abb. Katharina Rütten. Pos.

Hansen.PROJEKT 2007/2008 S. D. Behandlung von Oberflächenverlust bei Ziegel Nach der Reinigung und dem Ausräumen von losem Material wird der betroffene Bereich angefeuchtet und mit einer Schlämme behandelt. Hansen. müssen abgetragen und originalgetreu mit dem vorhandenen Stein.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Die für die Nutzung notwendigen Maßnahmen. Dazu zählt zu allererst der Schutz vor dem Eindringen von Wasser im Allgemeinen. Empfehlenswert ist vor Beginn aller Arbeiten ein Abfegen der Salze. A. wie an Wand c des Treibhauses 4D. 74/10 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . 74/10 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Hempel. für Ziegel acrylatisch gebundene Materialien. Die Blechabdeckungen auf den Mauerkronen und Pfeilerköpfen sind schadhaft oder fehlen. Obermann. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . 40) Im Sockelbereich. andererseits jedoch zusammen mit dem Original ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Für die Festigung wird Kieselsäureester empfohlen. M. D.Beer. kleine Sträucher oder Bäumchen mitsamt Wurzeln aus den Fugen entfernt werden. Die großen doppelflügeligen Holztore sind zum Teil noch ganz gut erhalten. Oft stellen sie eine Begleiterscheinung korrodierender Metallteile dar. Stark mürbe Bereiche sollen zuvor gefestigt werden. Sanierungsvorplanung Ziel der Maßnahme ist die Erhaltung der überkommenen Originalsubstanz.Beer. Sowohl Ziegel als auch Sandsteinquader-Abdeckung befinden sich nicht mehr in ihrer ursprünglichen Position. Über das zu verwendende Bindemittelsystem kann diskutiert werden. Vorarbeiten Die Sanierungsmaßnahmen müssen zum Teil in einer bestimmten Reihenfolge vorgenommen werden. Setzungen und Mauerbewegungen Die Wände des Lorbeerhauses Ost driften nach außen hin ab. D. wie zum Beispiel der Aufbau des Bodens. Rußflecken. A. Hansen. Flechten. wobei überschüssiges Material mit einem feuchten Schwamm von den Rissflanken entfernt wird. welche zur Verhinderung des Schadensfortschritts erfolgen. Obermann SCHADENSBERICHT LH W&O + 3C & 4D d a b c Schadensverteilung am Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D (siehe B09. Überschüssiges Material wird mit einem feuchten Schwamm wieder abgenommen. Kalkaussinterungen und der unsauber ausgeführte Bitumenanstrich sollen grob mit einer Bürste und Holzspatel abgenommen werden. welche durch Wurzelsprengung Schädigungen hervorrufen. Schadhaftes Holz (Abb. Dabei kann eventuell eine Horizontalisolierung eingebracht werden. 42) Die Sprossen der Holz-Fensterrahmen der Südfassade des Lorbeerhauses Ost sind zum größten Teil abgängig. Der profilierte Abschluss der Mauerkrone aus Zementputz an der Südfassade des Lorbeerhauses Ost schalt großflächig ab und hat keinen festen Verbund mehr mit dem Mauerwerk. Fehlstelle (Abb. Hempel. 2008. dass die physikalischen Eigenschaften mit denen der vorhandenen Materialien bestmöglich korrespondieren. Bei Ziegel empfiehlt sich eine Schlämme aus Ziegelmehl und Acrylharz. die Reparatur des Daches für das Lorbeerhaus West und die Wiederherstellung aller Pfeiler. Der Charakter der gealterten Oberflächen soll erhalten bleiben und nicht übermäßig verfälscht werden durch eine Egalisierung der gesamten Oberfläche. 33) Kleinere Risse finden sich überall verteilt an den Wänden und Fassaden. Wenn nicht baldmöglichst eingegriffen wird.und Anstrichabplatzungen. Auch durch Risse gibt es Schädigungen im Bereich aller Mauern.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Größere Risse. M.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Eine Entfernung der Pflanzen. W. Dazu wird die Schlämme mit einem Pinsel in die Oberfläche einmassiert. Mustafic. welche aufgefangen und entsorgt werden müssen. W. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . zur besseren Haftung der Ergänzung am Untergrund eingeschlämmt und dann mit Ergänzungsmörtel unter Umständen in mehreren Schichten geschlossen.und Ziegelmaterial wieder aufgemauert werden. Algen zeigen sich vermehrt an Wand c des Treibhauses 4D. Risse (Abb. A. 34) Oberflächenverlust an Ziegeln und Putz findet sich in den unteren Bereichen aller Wände bis circa 1. Im Folgenden wird vor allem auf die im Rahmen der Sanierung notwendigen Maßnahmen eingegangen. Vergrauung oder Verschwärzung der Oberfläche kann die gesamte Oberfläche der Objekte vorsichtig mit einem Heißdampfgerät und mit Hilfe von Bürsten und Schwämmen gereinigt werden. Hempel.Beer.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C STAND: Juli 2008 SCHADENSBERICHT LH W&O + 3C & 4D d a b c BEARBEITER: M. Die Reste seines Bewuchses haften fest auf der Maueroberfläche.Beer. Salzausblühungen (Abb. welche starke Setzungen zeigen oder nach außen hin abdriften.und Mauerabdeckungen. Die Mauern. Statisch gefährliche Situationen sind zu entschärfen. W. an denen Regenwasser unkontrolliert herabläuft. Mustafic. Schadensfortschritt Selbst innerhalb des kurzen Beobachtungszeitraumes von einem halben Jahr war eine Verschlimmerung der Schäden festzustellen. B10) Im Gegensatz zu dem bereits 1987 instandgesetzten Lorbeerhaus West befinden sich das Lorbeerhaus Ost sowie das angrenzende Treibhaus 4D in einem sehr schlechten Zustand.PROJEKT 2007/2008 S. Auch Efeu im bodennahen Bereich der Südfassade des Lorbeerhauses führt zu starken Schädigungen. Kalkaussinterungen und auch ein unsauber ausgeführter Bitumenanstrich finden sich unregelmäßig verteilt über alle Fassaden des Lorbeerhauses Ost. Obermann d a b c SCHADENSBERICHT LH W&O + 3C & 4D SCHLOSSPARK BABELSBERG . Hansen. D. Auch die Herstellung eines Systems der Wasserableitung in Form von einer Drainage um das Gebäude herum ist zu empfehlen. Hempel. Besonders stark ist dies im Bereich der Mauerkrone an Wand c zu verfolgen. Vergrauung oder Verschwärzung der Oberfläche. Ansonsten droht neben dem Totalverlust der Substanz der Totalverlust des Denkmalwertes. Das Holz weist Pilz.5 cm. Sowohl die Adhäsion an den Träger als auch die Kohäsion zwischen den einzelnen Schichten ist großflächig nicht mehr gewährleistet Ästhetische Beeinträchtigungen (Abb. Mustafic. damit weitergehende Schritte erfolgen können. Dieser Vorgang sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. 41) Alle Eisenteile sowie die Stahlträger (Stürze) oberhalb der Fenster und Türen sind stark korrodiert. wird angeraten. Schadhafte Fugen (Abb. vielmehr wird Wert darauf gelegt.und Anobienbefall auf. Es soll eine punktuelle und partielle Sanierung erfolgen. Hempel. Die Sandsteinquader-Abdeckung der Wand c vom Treibhaus 4D zeigt Brüche und Risse. Zuerst ist eine Reinigung nötig. bei größeren Fehlstellen werden Naturstein-Vierungen empfohlen. Dennoch fehlen einige Teile und stellenweise ist das Holz verrottet. welche an der Wand c des Lorbeerhauses Ost in bis zu fünf Schichten übereinander liegen. an Wand c des Treibhauses 4D und am westlichen Wasserbecken des Treibhauses befindet sich starker biogener Befall in Form kleiner Bäume. Mustafic. welche über eine Reparatur hinausgehen. da durch diese Methode weitere Salze aus der Mauer und dem Erdreich mobilisiert werden würden. Die bei der Sanierung verwendeten Materialien sollen sich einerseits klar von dem originalen Bestand abheben. Nicht nur bedarf es einer Anpassung der neu einzubringenden Materialien in Farbe und Oberflächenbeschaffenheit. (Würfelzerfall) Schadhafte Fassung (Abb. Korrodiertes Metall (Abb. An der Holztür sind einige Teile abgängig. Salzreduktion Auf eine Salzreduktion mittels Feuchtkompressen kann verzichtet werden.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Fehlstellen im Putz werden durch eine Ersatzmasse geschlossen. 74 JAHRBUCH MSD 2007-09 .PROJEKT 2007/2008 S. so dass das Aussehen der Oberfläche nicht beeinträchtigt wird. falls die im Folgenden aufgelisteten Sanierungsmaßnahmen nicht sofort erfolgen können. 74/10 Lorbeerhaus Ost/Treibhaus 4D. Biogener Befall (Abb. M. Maßnahmenbeschreibung Präventive Maßnahmen Die hier aufgezählten präventiven Maßnahmen haben absolute Priorität und sollten sofort in Angriff genommen werden. Risse mit einer größeren Breite werden nach Reinigung und Ausräumung von losem Material zuerst mit Injektionsmörtel injiziert. Eine totale Überdeckung der Schuppen zur Erreichung einer glatten Oberfläche soll nicht erfolgen. 37) Moose und Flechten finden sich nur an der Nordfassade des Lorbeerhauses Ost. Zur Entfernung der ästhetischen Beeinträchtigung in Form von Verschmutzungen wie Rostflecken. Das Erscheinungsbild soll dem der umliegenden Bereiche angeglichen werden. und sei es auch nur ein temporäres Schutzdach. Bedingt ist dies vor allem durch die fehlenden Dächer und die fehlende Wartung des Objekts. Bei Naturstein soll Steinersatzmasse verwendet werden. Aufgrund der detaillierten Schadenskartierung am Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D (siehe K1-K9) wird im Folgenden auf eine allzu ausführliche schriftliche Ausformulierung der Schadensverteilung verzichtet.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. 44) Ästhetische Beeinträchtigung durch Verschmutzung wie Rostflecken. indem Schadensursachen unterbunden oder zumindest reduziert werden. Fehlende Ziegel können durch neue ersetzt werden. Biogener Befall mit Wurzelsprengung (Abb. welche meist dem Fugenverlauf folgen und statisch bedingt sind. M. Empfohlen werden für Mörtel und Putze Kalk-Zement-gebundene Ersatzmassen. Die Stahlträger innerhalb des Gebäudes sind nur wenig korrodiert. 38) Oberhalb an den Mauerkronen aller Wände des Lorbeerhauses Ost. Unter präventiven Maßnahmen versteht man Maßnahmen.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Der zu schließende Rissbereich wird angefeuchtet. Rußflecken.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . der Bau der Dächer oder auch die Einbauten. Obermann SCHADENSBERICHT LH W&O + 3C & 4D SCHLOSSPARK BABELSBERG . Efeu wächst an der Nordfassade des Lorbeerhauses Ost an Wand c des Treibhauses 4D. zeigen sich meist im Mauerwerk in der Nähe der Maueröffnungen. 39. so dass die mürbe Oberfläche und die abstehenden Schuppen wieder einen sicheren Halt bekommen.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Behandlung von Fehlstellen Die Fehlstellen werden mit passendem Material geschlossen. W. M. A. Moose. Empfehlenswert ist neben dem unabdingbaren Bau eines Daches für das Lorbeerhaus Ost mit Regenrinnen und Regenfallrohren. unterhalb der Fenster und auf der Fläche der Wände sind durch die anfallende Feuchtigkeit die Fugen großflächig ausgewaschen. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Schadensbericht: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D SCHLOSSPARK BABELSBERG . Mustafic. D. Hansen. 43) Die Fassungen.PROJEKT 2007/2008 S. sind zum größten Teil abgängig. bei Naturstein oder Putz eine Schlämme aus Sanden und Acrylharz. W. 74/10 SCHLOSSPARK BABELSBERG . M. 36) Die durch die Feuchtigkeit mitgeführten Salze kristallisieren in der Trockenzone unterhalb der Oberfläche und führen zu Putz. Der Reinigungsgrad wird zuvor an einer Probefläche festgelegt. Riss-Schließung Besonders schmale Einzelrisse bis 1mm werden mit einer Schlämme behandelt. Reinigung/Behandlung ästhetischer Beeinträchtigungen/ Bekämpfung von biogenem Befall Zuerst sollen alle Pflanzen wie Gräser. welcher durch Wurzelsprengung die zwei Wandschalen auseinandertreibt oder die Ziegelwände zum Kippen bringt.Beer. werden im Anschluss bei den Überlegungen zur Interimsnutzung der Lorbeerhäuser vorgestellt. Schadensbericht. vor allem jedoch an der Südfassade und der Wand c des Lorbeerhauses Ost sowie an Ecken. Der profilierte Abschluss der Mauerkrone aus Zementputz an der Südfassade des Lorbeerhauses ist großflächig abgängig. Für die Festigung mit Kieselsäureester muss der Untergrund trocken sein und nachfolgende Maßnahmen können erst nach einer Reaktionszeit des Festigungsmittels nach circa vier bis sechs Wochen geschehen. Zum Teil ist eine vorausgehende Festigung der mürben Zonen notwendig. Fehlende Ziegel werden durch gleichartige neue Ziegel ersetzt. da die Salze beim Kristallisationsprozess ihr Volumen vergrößern. Es besteht vermehrt Handlungsbedarf. oder auf den Mauerkronen. Oberflächenverlust (Abb. wie zum Beispiel an den oberen Ecken der Fenster der Südfassade des Lorbeerhauses Ost und im Bereich von Setzungen. 35) Fehlstellen an Ziegeln gibt es verteilt über die gesamte Fassade Fehlstellen an Putz zeigen sich vor allem an Wand c des Lorbeerhauses sowie an dessen Fassade im Bereich der hoch gemauerten Fenster. Die Sandsteinquader-Abdeckung der Wand c vom Treibhaus 4D zeigt abgerundete Kanten. Die Anforderungen an die Sanierungsmittel sind nicht zu unterschätzen. Obermann d a b c Sanierungsvorplanung und Maßnahmenkonzept für die Lorbeerhäuser West und Ost mit den anschließenden Treibhäusern 3C und 4D Die Instandsetzung der Lorbeerhäuser und der anschließenden Treibhäuser ist schnellstmöglich anzugehen. A. Wand c vom Treibhaus 4D zeigt starke Setzungen. Gräser gibt es auf den Mauerkronen sowie im bodennahen Bereich. wird sich der Verfall beschleunigen. Schalenbildung bei Ziegel findet sich nur einmal im Bereich der südlichen Lorbeerhausfassade.

D. W. Die Holzteile erhalten alle einen Schutzanstrich. 37: biogener Befall Abb. A. M. Hansen.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. D. Behandlung von schadhaftem Holz Die Behandlung der defekten Holzteile soll in Absprache mit einem Restaurator für Holz erfolgen. So können kleinere Ausbesserungen sofort durchgeführt werden und Schadensursachen unterbunden werden. Mustafic. W.Beer. Hansen. M. 2008. Die Fenster der Südfassaden der Lorbeerhäuser werden durch neue ersetzt. 33: Riss Abb. Hansen. W. 36: Salzausblühungen Abb. sollen vorerst für die Zwischennutzung keine weiteren Schritte erfolgen. Träger oder Beschläge werden in Absprache mit einem Restaurator für Metall bearbeitet.PROJEKT 2007/2008 Lorbeerhaus Ost/Treibhaus 4D. dass die Schädigungen sich derart akkumulieren. die Türen und das Holztor sollen erhalten bleiben und möglichst zurückhaltend restauriert werden. JAHRBUCH MSD 2007-09 75 .MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. A. Nach Entfernen des Rostes sollten die Teile einen Schutzanstrich erhalten. W. Schadens.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Schadensbericht: Lorbeerhaus Ost und Treibhaus 4D SCHLOSSPARK BABELSBERG .PROJEKT 2007/2008 S. 2008. Gesamtplan u.Beer. STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. D.Beer. 75/10 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Obermann d a b c SCHADENSBERICHT LH W&O + 3C & 4D SCHLOSSPARK BABELSBERG EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost & Treibhaus 4D BAUTEIL: versch. Sollte keine regelmäßige Wartung erfolgen. dass die Instandsetzungskosten nach einigen Jahren ungleich größer als bei einer regelmäßigen Wartung ausfallen. Wartung Eine Wartung ist unabdingbar und sollte in einem Turnus von zwei Jahren erfolgen. Materialkartierung. Detail. Obermann. Hempel. Aufgrund des zweischaligen Mauerwerks dürfen sehr tiefe Fugen nicht per Injektion verfüllt werden.: B09 d a b c Behandlung schadhafter Fugen Schadhafte Fugen werden bis zu einer Tiefe von fünf Zentimetern ausgeräumt und mit einem grauen Fugenmörtel geschlossen. 9/10 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . 38: biogener Befall mit Wurzelsprengung S. wie Malschichthinterfüllung und -verklebung. da die Injektionsmasse ansonsten nach hinten zwischen die Schalen laufen könnte. Obermann SCHADENSBERICHT . Schadensbericht. Mustafic. Hansen. M. Behandlung der schadhaften Fassung Die Behandlung der schadhaften Fassung soll in Absprache mit einem Restaurator für Wandmalerei und Architekturfarbigkeit erfolgen. Abb. M. Glaserarbeiten Zur Reparatur der alten Fenster und für das Einsetzen der neuen Fenster soll ein Glaser hinzugezogen werden. M. A. Hempel.u. Mustafic. sondern müssen mit Fugenmörtel tiefstmöglich zugemacht werden. 34: Oberflächenverlust Abb. Nach einer Notsicherung.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Defekte Blechabdeckungen müssen repariert oder ausgetauscht werden. Mustafic. D.Beer.BEFUNDBLATT NR. Hempel. 35: Fehlstelle Abb. M. Obermann. Die übrigen Fenster. Hempel. Nicht mehr reparable Teilbereiche müssen entfernt und ausgetauscht werden. Behandlung von korrodiertem Metall Korrodierte Metallteile wie Ausleger. A. ist damit zu rechnen.

Tore Als erste wichtige Maßnahme gilt die Wiederherstellung der Dächer von Lorbeerhaus und Treibhaus. 40 cm aus dem Dach hervor (siehe Abb. so daß festgestellt werden kann. 10+11). Mustafic. Für die Standsicherheit der Regale muss der Bodenaufbau leicht verändert werden: Oberhalb einer dünnen Lehmschicht wird ein Sandbett aufgeschüttet.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C d ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG . Daher sollte der Entwurf für die Zwischennutzung auf eine spätere langfristige Nutzung (z. überhaupt noch erfolgen kann (siehe Abb. Dieser Graben wurde genutzt. Hempel. Die Treibhäuser erhalten darüber hinaus separate Zugänge zum zentralen Erschließungsweg der Hofgärtnerei.und Erhalt zu erreichen (siehe Abb. Als ursprüngliches Dämmmaterial wurde Torf benutzt. M. Hansen.50 m. D.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG . ob sie zu einem späteren Zeitpunkt als Spolien wiederverwendet werden können oder ob eine wissenschaftliche Bearbeitung.PROJEKT 2007/2008 Die zwei Verbindungstore zwischen den beiden Lorbeerhäusern.70m. Als neue Höhe des Bodens im Inneren der Treib. der Schlossküche oder im westlichen Lorbeerhaus auf dem Boden gelagert. D. Auch die Innenräume der Treibhäuser sollen als Depot genutzt werden. Mustafic. Bereits in der Vergangenheit hatte das Potsdamer Architekturbüro Kühn von Kaehne und Lange Entwürfe für eine Depotnutzung vorgelegt.30 m) belegbar. 4: Gärtnerei Pferdestall (Quelle: SPSG) Abb.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Auch die zweischaligen Brüstungsmauern der Treibhäuser werden mit Originalziegeln wieder neu aufgemauert. während es im östlichen.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Dasselbe Verfahren wird im westlichen Lorbeerhaus angewandt. W. Eine Baufuge sowie Torangeln an den Wänden verraten uns. 5: Eiskeller (Quelle: SPSG) TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . 7). gesammelt. sondern wieder verfüllt. An den Seiten befinden sich Laschen. M. Mustafic. jedoch in abstrahierender Form. Der hier präsentierte Entwurf geht in erster Linie von einer Übergangsnutzung als Depot aus. Die Konstruktion soll hinsichtlich der Anzahl der Achsen sowie der Kubatur an den bauzeitlichen Bestand anlehnen.Beer. Beer. die heute nicht mehr vorhanden sind. W. Sie werden im Gegensatz zu der vorhandenen historischen Doppeltoranlage als zweiflügelige einfache Holztore geplant (siehe Abb. ausziehbare Böden und sind mit dem Gabelstapler (Hubhöhe= 5. Hansen. dass sich das endgültige Fußbodenniveau im östlichen Lorbeerhaus dem der Oberkante der die Rampe umrahmenden Ziegelrollschicht angleicht. M. 2008. Die Abdichtung des Daches sollte (in Form von Dachpappen) an heutige Maßstäbe angepasst werden. D. Dach Einige Bereiche der Schwellhölzer/Streichbalken (das Auflager der Stahlträger) müssen ausgetauscht werden. an denen sich flexible Absturzsicherungen befinden. 1: Garagen (Quelle: SPSG) Abb. W. A. 2. West/Treibhaus 4D/3C. Hempel. als Lorbeerhaus) abgestimmt werden. M. Wenn dies der Fall sein sollte. mit abgetrepptem Giebel und ohne Durchbruch ins Treibhaus (siehe Abb. sowie zwei Türen: TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Hansen.PROJEKT 2007/2008 S. in welche das flexible Geländer gesteckt und damit befestigt werden kann. welche nicht eingeschlossen werden darf ). 76/8 S. auch die direkt anschließenden Treibhäuser in die Planung mit einzubeziehen. Werden Pflanzen durch den Graben transportiert so wird der Steg zurückgefahren und in einer unterirdischen Kammer gelagert. Das Dach des westlichen Lorbeerhauses ist gut erhalten. Obermann zwei Holztüren und die zwei neuen Holztore an den mittleren Stirnwänden. 20) Der zweiten Variante wird der Vorzug gegeben. 8). und so ist es fraglich. um große Lorbeerbäume auf gleichem Bodenniveau von dem östlichen Lorbeerhaus in das westliche zu bringen. an welcher Stelle sich die Tore befanden. sondern treten um ca. 76 JAHRBUCH MSD 2007-09 . A. Die pyramidenförmigen Abdeckungen der Pfeiler werden in moderner Form wiederhergestellt. Im Folgenden werden die einzelnen Entwurfschritte und Maßnahmen für eine Zwischennutzung als Depot beschrieben. So wird auch die Deformation durch die Neuaufmauerung beseitigt. Beer. etwa im Rahmen einer Restaurierung. welche jedoch nicht umgesetzt wurden. D. um eine gute Tragfähigkeit zu erhalten. Dies bedeutet. Sie sind nicht ausreichend gegen Verwitterung geschützt. Gestaltung der Fassaden zwischen den Lorbeerhäusern Für die Gestaltung der Ostansicht des westlichen Lorbeerhauses und der Westansicht des östlichen Lorbeerhauses wurden nach zeichnerischen Studien und Tests am Modell zwei Varianten in Betracht gezogen: Abb. besteht dringender Handlungsbedarf. 70 cm. ruinösen Teil abgängig ist. M. D. Aufbau einer massiven Wand aus gelben Ziegeln mit geradem Abschluss und mit Durchgang ins Treibhaus. 76/8 S. den Boden nicht gänzlich zu verschließen und Diffunsionsoffenheit für die spätere Endnutzung als Lorbeerhaus zu gewährleisten. die der Länge des Grabens nach von Osten nach Westen ansteigt. Diese sollen mit einer Abdeckung versehen werden. 15). M. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Entwurf: Lorbeerhaus Ost u. (siehe Abb. um ein stimmiges Gesamtkonzept von Nutzung. 3: Schlosskeller (Quelle: SPSG) 1. Diese übernehmen die auftretenden Lasten. A. Es wird hauptsächlich versucht. 12+13). Vier neue Dachfenster sowie eine Holzbalkendecke (siehe westliches Lorbeerhaus) werden in Anlehnung an das historische Erscheinungsbild wieder eingebaut. einen neuen verkehrssicheren Steg sowie eine geeignete Absturzsicherung zu planen (siehe Abb. Beeteinfassungen. Hempel. denn sie setzt sich konsequent vom Alten ab.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Bei den Dachfenstern sollte möglichst einer weniger wartungsaufwendigen Lösung den Vorzug gegeben werden. werden wieder in die Mauer gebrochen (siehe Abb. Diese werden mit zusätzlichen Stufen versehen. ein Konzept für die durchdachte Lagerung der gesammelten Bauteile zu entwickeln. Allerdings wurde beschlossen. Die Stahl-Glas-Konstruktion der Treibhäuser wird in Anlehnung an das historische Vorbild errichtet. Historische Bauteile im Schlosspark Babelsberg Seit vielen Jahren werden Teile von bspw.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Diese werden mit einer Rampe überbrückt. wobei hier die vorhandene Betonplatte des ehemaligen Sozialraumes entfernt werden muß. Der heutige Höhenunterschied des Bodenniveaus der beiden Lorbeerhäuser beträgt ca. Die Natursteinabdeckungen werden ergänzt und repariert. Obermann Entwurfsbeschreibung der Zwischennutzung Einleitung Für die Lorbeerhäuser in der Hofgärtnerei zu Babelsberg wurde ein Zwischennutzungs-Konzept mit Ausblick auf eine langfristige Ursprungsnutzung erstellt. In den Lorbeerhäusern gibt es drei Tore. Skulpturen. West und Treibhaus 4D/3C SCHLOSSPARK BABELSBERG . Die Dächer werden wieder als Pultdach errrichtet. Obermann STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. die teilweise in einer Ausgrabung freigelegt wurden. (Lorbeerbäume entwickeln eine große Luftfeuchte. welcher heutzutage nicht mehr zum Einsatz kommt. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . An der nördlichen Seite befinden sich drei Stufen. Durch verhältnismäßig wenige Eingriffe werden mit diesem Konzept die vorhandene historische Bausubstanz sowie die historischen Bauteile geschützt.PROJEKT 2007/2008 Abb. Bei dem östlichen Lorbeerhaus. die während Reparatur.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Obermann STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. 6: Schlossküche (Quelle: SPSG) S. Reliefs.PROJEKT 2007/2008 Lorbeerhaus Ost u. Die fünf vorhandenen Stahlträger des östlichen Lorbeerhauses sind nach vorliegender Einschätzung nach wie vor haltbar. B. um den großen Höhenunterschied im Bodenniveau zu überwinden. sollten aber zur Sicherheit erst einer statischen Prüfung unterzogen werden (siehe Abb. Das Treibhausdach soll über Lüftungsöffnungen sowie Verschattungseinrichtungen verfügen. sowie die Doppeltoranlage an der Ostfassade. A. Wegen der geringen Höhe werden hier keine festen Regale geplant. Diese erhalten z. 17). Die Verbindungstreppe zwischen östlichem Lorbeerhaus und Treibhaus 4D wird entfernt. Die in einer Ausgrabung freigelegten Rampe im Lorbeerhaus Ost wird nicht genutzt. den Heizkanal und die dazugehörigen Rohrleitungen vor dem weiteren Verfall zu schützen. Beer. Entwurf Das Hauptaugenmerk der Entwurfsplanung liegt auf den beiden Lorbeerhäusern. den alten Verbindungsgraben zwischen den beiden Lorbeerhäusern wieder freizulegen. Zur Zeit werden diese in feuchten Kellerräumen. Hansen. Beidseitig ist der Graben von zwei abgeböschten Ziegel-Stützwänden eingefasst und hat eine Breite von 3. Der Steg soll unkompliziert und flexibel sein und eine passende geeignete Absturzsicherung erhalten.T. ob die Mauern eventuell abgetragen und neu aufgemauert werden müssen.und Ausbesserungsarbeiten im Schlosspark und der Gärtnerei gefunden wurden. Abb. Hempel. Die Dachfenster schließen nicht bündig mit der Dachhaut ab. sondern niedrige beweglich Rollregale verwendet. in welches Terrakottaplatten oder aber ein Holzpflaster verlegt werden. Obermann. Mustafic. Verbindung zwischen den zwei Lorbeerhäusern Es ist vorgesehen. A. behutsam mit der historischen Bausubstanz umzugehen und nur wenige gezielte Eingriffe vorzunehmen. Hempel. während als Kippsicherung für die Regale weitere längslaufende Nebenträger unter die vorhandenen Hauptträger angesetzt werden.6. Zwei Stahlträger werden ausgezogen und auf der gegenüberliegender Seite an einem Auflager in der Stützmauer befestigt (siehe Abb. Die ursprüngliche Wärmedämmung der Doppeltoranlage mit Hilfe von Strohballen zwischen den beiden Türen muss heute nicht mehr angewandt werden. Hansen. Innenraum und Boden Der komplette Innenraum wird mit Regalen verschiedener Größen beplant. 76/8 SCHLOSSPARK BABELSBERG . Als Zwischennutzung ist ein Depot für historische Bauteile geplant. Beer. Als zweiter Schritt werden zwei Schienen mit darauf befindlichem Steg mit Holzbelag heraus gezogen und auf den Stahlträgern unverschieblich befestigt. zeigt die Veränderungen im Laufe der Geschichte und bildet nicht historisierend nach. werden die historischen Ziegel gereinigt und wiederverwendet und wenn nötig durch neue ergänzt. Wiederherstellung der historischen Ziegelwand mit vorgesetzten Häuschen nach historischen Plänen. 2: Marstall (Quelle: SPSG) Abb. 1-6). welches immer mehr dem Verfall ausgesetzt ist.0 m Tiefe sowie eine Länge von ca. 76/8 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Ziel war es. W. Die gleiche Vorrichtung befindet sich auch an den Seiten des Grabens an den Stellen. Die neue Nutzung belebt die derzeit „leblosen“ Gebäude mit Ausblick auf eine zukünftige Ursprungsnutzung als Lorbeerhäuser. W. 9). Säulen oder Kapitellen. 14). Es wird empfohlen die Stützmauern einem Standsicherheitsgutachten zu unterziehen. Wichtig bei der neuen Nutzung des Grabens ist es.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Mustafic. Die Häuser sollen in Zukunft wieder der Überwinterung der Lorbeerbäume und anderer Kübelpflanzen aus dem Park Babelsberg dienen. In dem Entwurf wird die Überbrückung als eine leichte Konstruktion auf Schienen nach dem Vorbild des Schiebmechanismus eines Sekretärs gebaut (siehe Abb.sowie Lorbeerhäuser wird das ursprüngliche Fußbodenniveau gewählt. außerdem erfolgt eine Wiederfreilegung der ursprünglichen zwei Durchgänge. die gleichzeitig als Abstellfläche für kleinere Fundstücke verwendet werden kann. 19) sowie 2. Zäunen und Sitzbänken. 16). Aufgabenstellung Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) hat es sich zur Aufgabe gemacht. Meistens wird er sich jedoch in der ausgezogenen Position befinden. Bei Nichtnutzung des Verbindungsgrabens wurde dieser mit Holzbohlen überdeckt damit dieser für Fußgänger überquerbar war (siehe Abb. Diese Beläge haben den Vorteil. Entwurf .MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.

Modellphoto 2008 Abb.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Mustafic. W. Hempel. Mustafic. Hansen. A. Obermann Abb. 20: moderne Interpretation.spedition-fuchs. M. Modellphotos 2008 Abb.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Hempel. A. Hansen.de TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . West und Treibhaus 4D/3C SCHLOSSPARK BABELSBERG . Referenzbild.schlafundraum. Mustafic. A. 15: Schiebeelement (Detail) Referenzbild. W. Beer. 24+25: Innenraum TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Beer. 12+13: ohne Steg und mit ausgezogenem Steg. 77/8 Lorbeerhaus Ost u.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE .directindustry.PROJEKT 2007/2008 Abb. 17: Doppeltoranlage östliches Lorbeerhaus Abb. A. 23: Übersicht Lorbeerhäuser. 16: Westfassade. A. 8: Lorbeerhaus Ost. Quelle: www. Modellphoto 2008 Abb.de S. West/Treibhaus 4D/3C. östliches Lorbeerhaus Abb. Hansen. Beer.Beer. 77/8 Abb. JAHRBUCH MSD 2007-09 77 . 14: Schiebeelement. Hansen. Beer. Hempel.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . Obermann STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. M. 22: Aufsicht Grundriss. Modellphoto 2008 Abb.PROJEKT 2007/2008 SCHLOSSPARK BABELSBERG . 77/8 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . Quelle: www. Mustafic.PROJEKT 2007/2008 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN . D. Quelle: Archiv Plannr. D. 2008. Mustafic.: 6484 Treibhaus 3C Abb 7: Modellphoto 2008 Treibhaus 4D Abb. D.de S.MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG.PROJEKT 2007/2008 S. Modellphoto 2008 Abb. W. 19: historische Bauweise. D. Quelle: www. W.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C d ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG . 10+11: Teilausschnitte. Modellphoto 2008 Abb. Hempel. Obermann STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Hansen. Stahlträger Abb 9: Referenzbeispiel Dachfenster Abb. Hempel. M. W. Obermann. 77/8 S. M.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c SCHLOSSPARK BABELSBERG . M. 18: Regalsystem. EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Arbeitsproben – Entwurf: Lorbeerhaus Ost u.EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI OBJEKT: Lorbeerhaus Ost+West und Treibhaus 4D + 3C ENTWURSBESCHREIBUNG LH W&O + 3C & 4D d a b c STAND: Juli 2008 BEARBEITER: M. Entwurf. Obermann Lorbeerhaus West Lorbeerhaus Ost Abb. 21: Ostfassade östliches Lorbeerhaus.MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE . D. M.

78 JAHRBUCH MSD 2007-09 .MSD 2007-09 – PARK BABELSBERG. … und immer schön den TK-Stift spitzen! (2008). EHEMALIGE HOFGÄRTNEREI Das Treibhaus 4D und das östliche Lorbeerhaus von Südosten. 2008. 2007. Auswertung der Dokumentation im Seminarraum (2008). Archäologische Sondagen im östlichen Lorbeerhaus… (2008). Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser! (2007). Bauaufnahme im östlichen Lorbeerhaus von Westen. Beim Zeichnen möglichst dicht an das Objekt… (2008). Arbeit mit dem elektrooptischen Tachymeter… (2008). … und dem Nivelliergerät (2008). … und zwischen den beiden Lorbeerhäusern (2008).

die Konstruktionsprinzipien historischer Dachwerke und die diesbezügliche Fachterminologie. wie allein durch genaues Hinsehen und dezidiertes Beschreiben schon viel über die frühere Gestalt und spätere Veränderungen eines Bauwerkes herausgefunden werden kann.MSD 2007-09 – EXKURSIONEN Merseburg-Exkursion. Am zweiten Exkursionstag hatten die Studierenden dann die Aufgabe. JAHRBUCH MSD 2007-09 79 . wie gewinnbringend der Beitrag unterschiedlicher Disziplinen für die Erforschung eines Bauwerks sein kann. Bei einem anschließenden gemeinsamen Rundgang übten die Studierenden. 18. In kleinen Gruppen wurde die Baugeschichte des Kreuzgangs durch genaues Beobachten nachvollzogen. Im Anschluss an diese von Dorothée Sack und Daniela Spiegel geleiteten Beobachtungs. Oktober 2007 Traditionsgemäß begann auch der zehnte Jahrgang sein Studium mit der Auftaktexkursion zum Merseburger Dom. Dabei erprobten die Studierenden. Darüber hinaus wurde den Studierenden deutlich. die am Vortag kennen gelernte Methodik erstmals selbstständig anzuwenden.-19. gab Dietmar Kurapkat bei einem gemeinsamen Rundgang durch das beeindruckende Dach des Merseburger Doms einen Einblick in die Methoden der Gefügeforschung. Der erste Tag war hauptsächlich der bewussten Beobachtung des Bauwerks gewidmet. mit denen die Historische Bauforschung arbeitet.und Beschreibungsübungen. Zum anderen dient die noch fast spielerische Auseinandersetzung mit dem Merseburger Dom einem ersten ‚Herantasten‘ an die verschiedenen Methoden und Fragestellungen. Dies fördert zum einen das schnellstmögliche intensive Kennenlernen der Studierenden untereinander und mit den beteiligten Lehrenden des Fachgebiets Historische Bauforschung. die neu gewonnenen Erkenntnisse ihren Kommilitonen systematisch vorzustellen. da sie je nach ihren verschiedenen Vorstudiengängen ganz unterschiedliche Beobachtungen in die Diskussion einbringen konnten.

Dass dabei die Möglichkeiten und Grenzen der praktischen Denkmalpflegearbeit besonders anschaulich wurden. die allesamt nicht nur sehr kenntnisreich durch die Objekte führten. 16. bei denen es sich um abgeschlossene und laufende Projekte des Büros Liebberger und Schwarz handelte.-19. deren Sanierungen vom Architekturbüro Knoll. Juli 2008 Die Abschlussexkursion führte diesmal in den Burgenlandkreis im Süden Sachsen-Anhalts und war wie gewohnt vom MSD-Absolventen Mike Schnelle vorbereitet worden. Abschluss-Exkursion Burgenland.-24. In Rothenburg o. In Bad Windsheim führte zunächst Herr Walter Schwarz durch mehrere Objekte mit anspruchsvollen Sanierungsaufgaben. Anschließend erläuterte Herr Professor Bedal das Konzept und ausgewählte Objekte des Fränkischen Freilichtmuseums. die sie zu einzelnen Bauten in allen genannten Orten sowie zum Kloster Birkenfeld vorbereitet hatten. mit denen die Denkmalpflege in den einzelnen Städten des Burgenlandkreises seit der Wende konfrontiert ist. dessen etappenweise Instandsetzung von ihm seit vielen Jahren projektiert wird. So führte Johannes Cramer in Weißenfels durch das Schloss Neu-Augustusburg. ist vor allem den vor Ort arbeitenden Fachleuten zu verdanken.d. Außerdem bereicherten die Studierenden selbst die Exkursion durch eine Reihe von Referaten. 80 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Durch die Stadt Weißenfels und verschiedene dort bereits erfolgte oder anstehende Sanierungsobjekte führten Herr Seyfried vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie und Herr Kujas von der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde. Besonders ersteres ist im Raum BerlinBrandenburg kaum möglich. Tauber führte Herr Konopatzki durch mehrere Gebäude.MSD 2007-09 – EXKURSIONEN Franken-Exkursion. In Kronach gab der ehemalige MSD-Mitarbeiter Jürgen Giese – der hierfür von seiner neuen Arbeitsstelle aus Bamberg angereist war – auf der Festung Rosenberg eine Einführung in die Steinbearbeitung und leitete anschließend eine diesbezügliche Erfassungsübung. da das Material Naturstein hier nur eine untergeordnete Rolle spielt. April 2008 Die Exkursion nach Franken wurde von Dietmar Kurapkat geleitet und diente schwerpunktmäßig dem Kennenlernen von Fragestellungen der Haustein. Die verschiedenen Stationen der Exkursion boten sehr interessante Einblicke in die zum Teil sehr unterschiedlichen Ausgangssituationen und Fragestellungen. Konopatzki & Partner projektiert wurden.und Dachwerksanierung. der die Exkursion auch gemeinsam mit Dorothée Sack und Dietmar Kurapkat leitete. 21. sondern auch die Entscheidungsprozesse zu den einzelnen Projekten sehr transparent erläuterten. Der Denkmalbestand der Region Franken bietet aufgrund der geologischen Gegebenheiten hierfür aber eine reiche Auswahl geeigneter Anschauungsobjekte.

Damit fand diese äußerst vielschichtige und anregende Abschlussexkursion ihr Ende und die bewährten TUBusse machten sich wieder auf den Rückweg nach Berlin.MSD 2007-09 – EXKURSIONEN Das Programm in Naumburg wurde von Frau Kerstin Wille mit einer speziell auf die Interessen unseres Studiengangs zugeschnittenen Führung durch den Dom eröffnet und von Herrn Jestaedt – dem zuständigen örtlichen Denkmalpfleger – bei einem Stadtrundgang fortgeführt. wobei das Gestaltungskonzept der Gartenanlage von den Exkursionsteilnehmern ähnlich fragwürdig aufgenommen wurde wie das Lebenswerk seines Schöpfers in der Geschichtsschreibung. wo nicht nur die Entwurfsidee des Museumsgebäudes. D. sondern auch der freiraumplanerische Umgang mit dem landschaftlichen Umfeld des Fundortes der ‚Himmelsscheibe von Nebra‘ thematisiert wurde. Anschließend führten Frau Klamm und Herr Koiki vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie die Exkursionsteilnehmer über eine benachbarte aktuelle Ausgrabungsstätte. als auch der verantwortliche Bauforscher Herr Weise ihre jeweiligen Kompetenzen in die Führung einbrachten. In Freyburg wurde das oberhalb der Stadt gelegene Schloss Neuenburg besichtigt. Dass dabei die beeindruckenden Ergebnisse der in den letzten 20 Jahren erfolgten Untersuchungen und Sanierungen besonders vielschichtig vermittelt wurden. In Memleben wurden Reste der verschiedenen romanischen und gotischen Kirchenbauten besichtigt und das denkmalpflegerische Konzept mit der Museumsleiterin Frau Stock und Herrn Thrän von der Unteren Denkmalschutzbehörde lebhaft diskutiert. Die nächste Station war das Museum ‚Arche Nebra‘ bei Wangen. ist dem Umstand zu verdanken. bei der eine mehrphasige Burganlage freigelegt wird. Diesmal war dies der Garten der Schultze-Naumburg-Villa mit den ‚Saalecker Werkstätten‘ in Saaleck. dass sowohl der Museumsleiter Herr Peukert. Dieser Besuch wurde von einer Vertreterin der Stiftung Saalecker Werkstätten und der Gartendenkmalpflegerin und MSD-Absolventin Anja Wiese begleitet. Anschließend führte Herr Siegfried Wagner – der Direktor des in einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble untergebrachten Stadtmuseums „Hohe Lilie“ zunächst durch sein Haus und abschließend zum Marientor der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Kurapkat JAHRBUCH MSD 2007-09 81 . Traditionell steht ein gartendenkmalpflegerisches Thema am Ende einer MSD-Abschlussexkursion.

82 JAHRBUCH MSD 2007-09 .

Dipl. Koch (Teilnehmerin MSD 2005-07) Potsdam-Babelsberg: Ehemaliges Universitätsgelände Gartendenkmalpflegerisches Konzept für das ehemalige Universitätsgelände im Park Babelsberg Dr.Bauforschung . Djamila Hempel Berlin-Pfaueninsel. Rommy Nitschke (Teilnehmerin MSD 2005-07) JAHRBUCH MSD 2007-09 83 .Bauforschung Mag. Mayssoun Issa. Naxos.Verzeichnis der Abschlussarbeiten des MSD. Sanierungsplanung Dipl. Agnieszka Swiderska M. Dipl. (FH) Florian Schweinsteiger Zernsdorf. Es sei darauf verwiesen. Daniel Stößl. Dipl..-Rest. Ehemaliges Portierhaus auf dem Gelände des Alten Schlachthofs Bauforscherische Untersuchung . Döberitz. Maria Kostakopoulou..-Hist. phil. Die Urheberrechte liegen bei den Autoren. Ein Mannschaftsgebäude des Olympischen Dorfes von 1936 Baudokumentation und Bauforschung Emauel Hübner M. Birte Geißler M. Fregattenhaus und Matrosenküche Baudokumentation . u. dass die Studierenden des MSD in der Lage sind.-Ing. Umspannwerk in der Wilhelmshavener Straße Bauuntersuchung . A. In diesem Jahr haben zusätzlich zum Jahrgang 2007-09 erfreulicherweise auch zwei Studierende des Jahrgangs 2005-07 das Masterstudium Denkmalpflege erfolgreich beenden können.-Ing. Dipl. Ortsteil Plaue. Mag.-Rest. (FH) Josephin Rösler.-Ing.-Ing. Der Wasserturm der Schwellentränkungsanstalt Bauaufnahme. Mirosanda Vranic Berlin-Prenzlauer Berg.-Rest. Diese werden im folgenden veröffentlicht. (FH) Sabine von Wangenheim Berlin-Neukölln.Nutzungskonzept Marit Beer M. Ephesos.A.A.A. Jahrgang 2007-09 Die Abschlussarbeit wird im dritten Semester des Masterstudiums Denkmalpflege erstellt. Die Arbeit kann einzeln oder – abhängig vom Umfang des zu bearbeitenden Themas – auch in Form einer Gruppenarbeit angefertigt werden. Archäolog.Bauaufnahme . um die Ergebnisse der Arbeiten bekannt zu machen und den wissenschaftlichen Austausch zu ermöglichen. dass die Titel der Poster in einzelnen Fällen im Wortlaut von den exakten Titeln der Masterarbeiten abweichen können. Bauforschung. Dipl. Die Absolventen erstellen Poster von ihren Abschlussarbeiten.-Ing. (FH) Axel Schulze. Brandenburg/Havel.-Ing. Ehemaliges Königliches Hauptzollamt Bauuntersuchung und Konzept für die Nachnutzung Dipl. (FH) Astrid Obermann Alinda. Marianne Heise M. Dipl. Merima Mustafic.Notsicherungskonzept Sara Pieper B.-Ing. Swantje Eggert. Darin soll gezeigt werden. Das Gutshaus des Margarethenhofes „Villa Wiesike“ Dokumentation . Die Leichenhalle des ehemaligen städtischen Hospitals und Siechenhauses Bauuntersuchung .A. Türkei: Der Tempel in der Unterstadt Baudokumentation .Konzeption von Konsolidierungsmaßnahmen Dipl. Katharina Rütten B. Griechenland: Panagia i Kera (Kirche) Bauuntersuchung . Gitte Bieker.A. Fragestellungen der Denkmalpflege selbstständig nach praktischen und wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.denkmalpflegerischer Bindungsplan . Brandenburg. Berlin-Pfaueninsel. Masterstudium Denkmalpflege eingesehen werden. (FH) Inken Holland Berlin-Köpenick.-Ing.Nutzungskonzept Dipl.-Ing.Umnutzungsplanung Dipl. Türkei: Die Tabernen von Hanghaus 2 Dokumentation und Bauforschung Dipl.Bauforschung Dipl. Berlin-Prenzlauer Berg.-Ing. Wohnhaus Alt-Schmöckwitz 10 Bestandsaufnahme und Bauforschung Dipl.A. auf denen die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst sind. Das ehemalige Winterhaus für exotische Vögel Bauuntersuchung . (FH) Eva S. (FH) Wiebke Hansen. Die Fragestellung der Abschlussarbeit wird in Absprache mit den betreuenden Professoren festgelegt und in einem Zeitraum von vier Monaten bearbeitet. Die Abschlussarbeiten können im Fachgebiet Historische Bauforschung.-Ing.-Ing. Lilli Zabrana Berlin-Tiergarten. Brandenburg.Sanierungskonzeption Dipl.Schadenskartierung .

Jedoch war es nicht möglich. Ostansicht der Anlage. Jahrhundert datiert werden. Frühestens zu diesem Zeitpunkt wurde im östlichen Joch eine Kuppel mit Tambour aufgesetzt. Epetēris Etaireias Kykladikōn Meletōn 19. Nutzung) und Gefährdungsstufe. JUNI 152. Während Zelle 1 und Kapelle 2 praktisch nicht mehr existent und Zelle 2. FAKULTÄT VI. MAIL: msd@tu-berlin. Decken). Pflanzen oder Erde zu entfernen. Die Nordwand und Teile des Gewölbes sind stark zerstört und kragen vor. durch Wandpfeiler untergliederte Kirche mit Rundapsis erbaut.Kostakopoulou. So wurden Reste eines Vorgängerbaus. Schadensaufnahme Es wurden nur die Schäden aufgenommen. die die Standsicherheit beeinträchtigen oder gefährden. 2008. 2008. genauer das 11. die wahrscheinlich aus der selben Bauphase stammt. Grundriss der Anlage mit Bauphasen. Um ein ausführliches Nutzungskonzept zu erarbeiten sind weitere detaillierte Forschungen und Untersuchungen. 2008. Blick von Süden auf die Kirche und die Kapelle 1. TEL.Issa. Ab 1770 haben sich Mönche auf Naxos niedergelassen1 und nutzten wohl das Baumaterial der Siedlung. im Original M 1: 50. um die zu diesem Zeitpunkt aufgegebene Kirche durch den Anbau von Zellen zu einer geschlossenen Klosteranlage zu erweitern. durch Wegnahme von Sonderlasten. diesem Bau weitere Bauteile zuzuordnen oder Aussagen über sein ursprüngliches Erscheinungsbild zu machen. 2008. periegeseis se Byzantina mnemeia.: Toumpakarēs. STRASSE DES 17. SEKR. Bauforschung. 2008. 2 Im Inneren der Kirche wurden in einer dritten Bauphase zwischen den Wandpfeilern der ursprünglichen Wand eine zusätzliche Vormauerung Nordfassade der Kirche. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. GRIECHENLAND. angenommen. Die Gebäude der vierten Bauphase wurden von den Mönchen errichtet. Iōannēs K.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN NAXOS. Für die Datierung dieses Baus gibt es lediglich einen terminus ante quem. 2008. Jahrhundert verlassen. Schnitt durch die Kirche und die Zellen 6 und 7 (Schnitt B-B). FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. M. Ergebnisse der Bauforschung In der Klosteranlage konnten vier Bauphasen nachgewiesen werden. Diese Mönche gründeten auch eine informelle Schule. zu entlasten. datierbare Bauphase festgelegt ist. Aufgrund von ikonoklastischen Wandmalereien und Vergleichen mit anderen Kirchen kann dieser Kirchenbau in das 9.Kippende Wände sind mit Widerlagern zu sichern bzw.-PROF. Anhand der Konstruktion der Kuppel mit einem eher abgerundeten Rechteck als Grundriss und freiliegenden Partien einer weiteren Ausmalungsphase der Wandmalereien wird für diese Veränderung eine Datierung noch in mittelbyzantinische Zeit. 10623 BERLIN. Plangrundlage im Original M 1: 50. . .-ING. Südlich. Es besteht aus einer Kirche. die Kapelle 1 und die übrigen Zellen Risse sowohl in den Wänden als auch in den Gewölben auf. erforderlich. K. Blick von Osten auf die Zellen 3 und 4. In dieser zweiten Bauphase wurde eine einschiffige. im Tal Chalandra. [griech. 2004-2005.de 84 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Sie bauten neben den sieben Zellen ein weiteres Joch westlich an die Kirche an. Ursache (mechanisch. Wände. Mastoropulos.: Oi kollybades stē Naxo kai ta ktismata pou schetizontai me tēn parousia tous sto nēsi. KLOSTER AGIOS DEMETRIOS Bauaufnahme. wobei dieser durch die folgende. biologisch. Konsolidierungsmaßnahmen Entsprechend diesen unterschiedlichen Schadensursachen und den Schädigungsgraden werden folgende Maßnahmen vorgeschlagen: . 2008. chemisch. Siedlung und Kirche wurden wahrscheinlich im 15. Jahrhundert.Überkragende Bauteile sind abzustützen. Dies würde dem Objekt die dringend notwendige Sicherung sowie die bis dato fehlende Wertschätzung gewährleisten.B. ++49-30-314-796 11. (Athen 2005)] 2 Anmerkungen 1 Innenansicht der Kirche von Westen. M. Konzeption von Konsolidierungsmaßnahmen Das Kloster Agios Demetrios befindet sich auf der ägäischen Insel Naxos. Das Kloster war wahrscheinlich bis Ende des 18. DOROTHÉE SACK. 5 und 7 im ruinösen Zustand sind. weisen die Kirche. wie z. Jahrhunderts in Nutzung.Kuppel und Gewölbe mit Rissen quer zur Spannrichtung sind abzustützen. Hierzu erfolgte eine Differenzierung hinsichtlich Lokalisierung (Fußboden. wobei von Zelle 3 die gesamte Wand der Eingangsseite fehlt. A 58. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Naxos: Byzantine monuments (Athena:2005). Je nach Schadensursache sind zusätzliche Widerlager anzuordnen und die Schadensursachen. DR. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Geschichte Die mittelbyzantinische Kirche gehörte zu der in der Nähe liegenden Siedlung Kioura. G. durch zwei Durchgänge mit der Kirche verbunden. Für die Zukunft sind sowohl eine religiöse als auch touristische Nutzung denkbar. befindet sich eine Kapelle (Kapelle 1). im Original M 1: 50. die heute den unteren Bereich der östlichen Wandpfeiler bilden. die heute nur noch als Ruine erhalten ist. identifiziert. Vermutlich erbauten sie auch die zweite Kapelle. vorgesetzt und diese mit Blendbogen gegliedert.: Naxos: to allo kallos . Rütten. wie beispielsweise eine archöologische Untersuchung des Hofbereiches. zwei Kapellen und sieben Zellen.

Ergebnisse Durch Befunde vor Ort sowie Vergleichsbeispiele von Wandmalerei im Hanghaus 2 ergibt sich die Möglichkeit einer umfassenden Rekonstruktion der damaligen Verbindung von Architektur und Ausstattung. TEL. Raum 45b: Wandabwicklung. Neben Beobachtungen zu Mauerwerkstechniken und unterschiedlichen Materialien. acht Phasen farbig zu rekonstruieren.und zwei Tünche-Schichten eine bislang in Ephesos einzigartige Ausstattungsvielfalt zeigt. Astrid B. Diener-/ Vogel-Malerei. SEKR. Zur Erstellung von Raumabwicklungen wurden digitale Fotografien mit Adobe Photoshop. entzerrt. im Original M 1: 25. Kubit PhoToPlan und AutoCAD verzeichnungskorrigiert. dessen Erforschung von großem Interesse ist. welche zwischen der Taberne T IV und der Steinsäge WT2 an der Kuretenstraße hinter dem Oktogon an der Nordfront des Hanghauses 2 liegen. 10623 BERLIN. DIE TABERNEN VON HANGHAUS 2 AM EMBOLOS Dokumentation und Bauforschung Es wurde ein Raumbuch erstellt. welches die Beschreibung der einzelnen Wände enthält. Hanghaus 2: Rekonstruktion der siebten Ausstattungsphase. Bislang wurden sechs antike Bauphasen und neun Ausstattungsphasen festgestellt.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN EPHESOS. Dazu kamen weitere spätantike und byzantinische Bauphasen. Hanghaus 2. die 1960 bis 1985 freigelegt wurden. Putz oder Stein. erlebte sie eine neue wirtschaftliche und politische Blütezeit. wie zum Beispiel Mörtel. von Lysimachos im hippodamischen System gegründet. welche zuvor zu der Tabernenreihe an der Nordfront des Hanghauses 2 gehörten. STRASSE DES 17. durch ein Nebeneinander von Meer und Fluß. zum anderen dasjenige. 2008. 2008. im Original M 1: 50. Die Räume wurden mit Tachymeter und Nivellier vermessen. Denn hier treffen zwei Gliederungssysteme aufeinander. auf Grundlage des von Christian Kurtze für das Österreichische Archäologische Institut/Wien (ÖAI) erstellten Stadtplanes. Chr. SO-Wand: Schichtenpaket der Wandmalerei. Dokumentation Die Untersuchung konzentrierte sich auf die Tabernen. Von besonderem Interesse sind die in byzantinischer Zeit adaptierten und stark veränderten Räume 46 und 46b.de JAHRBUCH MSD 2007-09 85 . Außerdem gibt das im Raum 45b vorhandene Schichtenpaket von Wandmalerei. welches mit seinen sieben Fresko. A 58. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Chr. Nach der Errichtung der römischen Provinz Asia 133 v. DR. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. welche jedoch nur knapp umrissen wurden. MAIL: msd@tu-berlin. Obermann. Neben dem Studium antiker Autoren wurden Grabungstagebücher seit der ersten Freilegung1982 bis zu den Nachgrabungen 1993 und 1999 gelesen und die neuesten Forschungsergebnisse recherchiert. welche sich unter anderem in den Hanghäusern manifestierte. Hanghaus 2. Weitergehende Forschung Die Forschungen in Ephesos sollen im Jahr 2009 unter Leitung von Frau Dr. Sabine Ladstätter fortgesetzt werden und durch die Bearbeitung eines ausgedehnten Bereiches in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Diese Stadt ist stark durch ihre topographische Lage geprägt. ++49-30-314-796 11. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Raum 45b. Sie wurde um 289 v. 45b und 45c. welche im Nordteil der Insula-Bebauung zu einer unregelmäßig erscheinenden Struktur an Mauern und Räumen führte. 2008. Bauphasen 1 2 3 4 5 6 7 8 Hanghaus 2. DOROTHÉE SACK. Tabernen: Relativer Bauphasenplan. Von besonders aussagekräftigen Bauphasen wurden Rekonstruktionen angefertigt. wurden Baufugen. Bergen und Talsenken. welches sich am Raster des hippodamisches Systems orientiert. Zum einen ist dies das zur Kuretenstraße hin orientierte System. 45a. Im speziellen sind dies die Räume 45. FAKULTÄT VI. JUNI 152. und welches sich im Südteil der Hanghäuser wiederspiegelt. Die Tabernen Die im Sommer 2008 in Ephesos ausgeführte Bauforschung und Dokumentation erstreckte sich auf einen Bereich des Hanghauses 2. Bei den Ausstattungsphasen gelang es. Balkenlöcher oder Störungen im Mauerwerk beschrieben und mit Photographien dokumentiert.-ING. da sie die Forschungsarbeit für das nächste Jahr darstellen.und Arbeitsbereiche. photographisch und zeichnerisch dokumentiert.-PROF. Ephesos Ephesos ist bekannt als die Stadt der Göttin Artemis und des Heiligen Johannes. montiert und weiterverarbeitet. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. 2008. Der Baubestand wurde schriftlich. TÜRKEI. einen tiefen Einblick in die Gestaltung antiker Wohn.

dass die Fassadengestaltung lykischer Gräber eine zweidimensionale Übertragung einer dreidimensionalen Vorlage darstellt und deshalb möglicherweise vereinfacht wurde. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Ruggendorfer. 2: Tempel Südansicht (Aufnahmemaßstab 1:25) Lilli Zabrana. Zum einen geben Abarbeitungen und Ritzlinien auf der Oberseite der Substruktionen im Westen das Auflager der Euthynterie an. in Zusammenhang steht. E. regierte. das mit der Regierungszeit des Maussollos. TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Die Datierung des Temenos ist unklar. dass der Tempel einige überraschende Eigenheiten aufweist. TÜRKEI. SEKR. Kleinasien jenseits des Mäander. Forum Archaeologiae 48/IX/2008 (http://farch. 4. mit lokalen Motiven (Pfeilerstellung). FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Jh. Eine umlaufende 4-stufige Krepis kombiniert mit Abb. wie der umlaufenden Krepis.-ING. alle baulichen Strukturen im gesamten Siedlungsgebiet der antiken Stadt Alinda aufzunehmen und geodätisch einzumessen. um die Daten in einem Stadtplan schließlich zusammenzuführen. Das Survey-Projekt ‚Alinda‘. Mein Dank gilt darüber hinaus Christian Kurtze. Chr siehe F .6 Zusammenfassend kann gesagt werden. Chr. belegt durch den erhaltenen Block der Nordost-Ecke. 2). STRASSE DES 17. FAKULTÄT VI. 5: Rekonstruktionsvorschlag 1 Abb.-PROF.) ergeben eine langrechteckige Standfläche der Frontstütze (1. 5 Pfeilerstellungen bei Antentempeln sind kein gängiges Motiv. dass die Krepis ursprünglich auf allen vier Seiten umlaufend war. 3). A 58. Grab 6) zeigt allerdings.6 cm tiefen Vorsprung der Stylobatecken. Zum anderen finden sich auf allen vier Seiten in der zurückspringenden Steinlage unterhalb des Stylobats Auflagerflächen für die oberste Stufe (Abb. TEMPEL IN DER UNTERSTADT Bestandsaufnahme und Bauforschung Die Bearbeitung des Tempels in der Unterstadt erfolgte im Rahmen eines Survey-Projektes des Institutes für Kulturgeschichte der Antike der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. welche eine Säule bzw.4 einem einfachen Antentempel ist höchst ungewöhnlich und findet keinerlei Vergleiche. Die Stadt besteht aus zwei Teilen. 1: Grundriss Tempel (Aufnahmemaßstab 1:25) den Ausgangspunkt für die Rekonstruktion der Höhen und Tiefen der Krepis bildete.und Unterstadt bezeichnet werden können. an Pfeiler zu denken. die nicht außer Acht zu lassen ist. Hervorzuheben ist die Kombination von griechischen Elementen. Diese setzen sich an der Südseite fort und finden sich am Südost-Eck des Tempels wieder. 4: Stylobatblock der Frontstütze (Aufnahmemaßstab 1:10) Abb. Topographie und Datierung Die antike Stadt Alinda liegt in der Westtürkei in der modernen Provinz Aydın. Aufschnürungen auf dem südlichen Stylobatblock mit Dübellöchern an der Ostseite des Tempels (Abb. 2 P .2 Zur maßstäblichen Bestandsaufnahme des Tempels wurde zunächst ein verformungsgetreues Handaufmass angefertigt. Zu allerletzt möchte ich allen Teilnehmern der Kampagne 2008 für Hilfe und Unterstützung vor Ort danken (Nedim Badur.5 Eine weitere Möglichkeit. Rumscheid. Abb. z. 2). Auf dem flachen Plateau am höchsten Punkt der Unterstadt liegt ein innerstädtischer Temenos. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. MAIL: msd@tu-berlin. 45. ohne den die Arbeit in vorliegender Form nicht möglich gewesen wäre. 030-314-796 11. Cellamauer nachweisbar ist (siehe Abb.1 Ziel des Projektes ist es.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN ALINDA. Die strategisch günstig gelegene Siedlung an der Straße nach Milet erstreckt sich über zwei Höhenrücken. findet sich in der Ausarbeitung der Pfeiler als Stützfiguren mit langrechteckigen Postamenten. auch wenn zu berücksichtigen ist. der Karien in den Jahren von 377–353 v. Es ergibt sich eine 4-stufige Krepis. die getrennt voneinander befestigt waren und als Ober. 4 Auf Grund eines Höhenversprunges der Auflagerflächen für die oberste Stufe. der auf der Südseite bis etwa auf Höhe der östl. Karien mit dem Vilayet Mugla (Stuttgart 1971) 202. der mir die Bearbeitung des Tempels als Abschlussarbeit für den Masterstudiengang Denkmalpflege an der TU Berlin ermöglicht hat. 3: Stylobatblock Nordost-Ecke (Aufnahmemaßstab 1:10) Zusätzliche Betonung fand die Frontseite durch einen 21. dass die Befestigung der Stadt sowie die großen öffentlichen Anlagen Teil eines Ausbauprogrammes sind. neben einer Bauaufnahme einen Rekonstruktionsvorschlag vorzulegen.70 m).de 86 JAHRBUCH MSD 2007-09 . v. wodurch das Planmaterial in den lokalen Koordinatenrahmen eingehängt und exakt lokalisiert werden kann. TEL. MSD 2007-09 Mein Dank gilt an dieser Stelle dem Projektleiter Peter Ruggendorfer. wobei die Ostseite durch eine tiefe erhöhte oberste Stufe betont wird. Tempel an der Agora in Priene. Naheliegend ist es. einem persischen Satrap. Nicole Piper und İhsan Yeneroğlu). Ziel der vorgelegten Arbeit war es. 6 Häufiger hingegen ist ein Tempel in antis mit 2-stufiger Krepis anzutreffen. der durch Abarbeitungen und Ritzlinien auch die Position und Breite der Cellamauer vorgibt (Abb. JUNI 152. über deren konkrete Gestaltung aber keine weiteren Aussagen getroffen werden können. 3.net). Allgemein wird davon ausgegangen.3 Ergebnisse der Bauforschung Unterschiedliche Befunde am Tempel belegen eindeutig. der antiken Landschaft von Karien. DOROTHÉE SACK. Bean. DR. Die Bauaufnahme wurde mit Unterstützung geodätischer Verfahren durchgeführt. 10623 BERLIN. Priene (Istanbul 1998) 63 Abb. Säulenplinthe ausschließt. Johanna Köck. welche sich vermutlich um die Frontecken bis auf Höhe der östlichen Cellamauer gezogen hat. welche neben den erwähnten Auflagerflächen für die oberste Stufe Abb. die weit in die Ebene hineinreichen und durch einen flachen Sattel voneinander getrennt sind. weshalb der Temenos langrechteckig dem Verlauf des Höhenrückens angepasst ist. Auf der Ostseite sind Blöcke der untersten beiden Stufen in situ erhalten.B. 3 G. Die Positionierung der Gebäude folgt topographischen Gegebenheiten. Ein lykisches Tempelgrab in Limyra (Nekropole I.20 × 0. dass man einen solchen Typus nicht ausschließen kann.

Fensterbrüstung Abb. die vorgefundene Struktur einschließlich späterer Umbauten aufzunehmen und die neue Nutzung mit minimalen Eingriffen an diese anzupassen (Abb. um eine vollständige Übersicht über den Zustand des Gebäudes zu erhalten. Von der mittlerweile überformten ehemaligen Maschinenhalle. 7: Umnutzungsplanung. MAIL: msd@tu-berlin. Deshalb wird mit dieser Arbeit eine genauere Bauforschung und eine Bestandsdokumentation erstellt.de JAHRBUCH MSD 2007-09 87 . 1). 6). Die Auswirkungen der neuen Versorgungstechnik im städtischen Zusammenhang können hier konkret erfahren werden. Aufnahme 2008 Abb. Für das äußere Erscheinungsbild wählte der Architekt Franz Heinrich Schwechten (1841-1924) eine klassizistische. das noch heute im Betrieb ist. DOROTHÉE SACK. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN-MITTE. 10623 BERLIN. Das Gebäudeinnere wurde nach Plänen von Oskar Springmann1 (1857-?) als schlichter Zweckbau konzipiert. Konzept II Oberhalb der Durchfahrt/Billardsalon Merima Axhausen (geb. 5: Schwechten-Springmann-Bau. (Abb. Hauptfassade (undatiert). Plänen und Fotografien aus verschiedenen Perioden dargestellt.123 ) Abb. Zur grafischen Verdeutlichung der Bau.: Biografische Daten. ++49-30-314-796 11.-PROF. 3) Inhalt der Arbeit Im ersten Schritt wurde die Entwicklung der Gesamtanlage und der einzelnen Gebäude aufgrund von Schriftquellen. Später wurde der Standort ausgebaut: Im Jahre 1925 entstand ein Erweiterungsbau von Hans Heinrich Müller (Abb. Detail. Erdgeschoss. H. S. JUNI 152. Aufnahme 2008 Abb. 6: Umnutzungsplanung. STRASSE DES 17. Ausblick Die Analyse des Umspannwerkes von Schwechten-Springmann und die Darstellung der technikgeschichtlichen Hintergründe zeigen. Jg. UMSPANNWERK TIERGARTEN Bauuntersuchung und Umnutzungsplanung Abb. Ostfassade. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE.-ING. Seit 1922 im Baubüro der AEG tätig. Weiterhin wurde eine Fotodokumentation sowie eine Dokumentation der vorhandenen Schäden erstellt. Bestand Nr. dass diese Generation von elektrischen Betriebsanlagen eine durchaus spannende Geschichte aufweist. das mittels Fotos den derzeitigen Zustand des Raumes und der einzelnen Bauteile aufzeigt. Der elektrische Betrieb vermittelte sich durch die industriell wirkenden Rundbogentore und durch die emblematische Darstellung der Elektrizität in Form eines Blitzebündels. (Anon. Im Vergleich mit den Bauten von H. Schlussstein Umspannwerk Wilhelmshavener Straße 7 Das Umspannwerk in der Wilhelmshavener Straße 7 in Berlin Mitte gehört zur ersten. H. In dieser Zeit wurde die Grundlage der heutigen Stromversorgung geschaffen: Der in Kraftwerken erzeugte hochgespannte Drehstrom. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. 7). in der sich wichtige Aspekte der Stromversorgung vermitteln. durch Rücknahme späterer Umbauten das bauzeitliche Erscheinungsbild freizustellen und die zukünftige Nutzungsqualität durch neue bauliche Elemente zu erhöhen (Abb. Mirosanda Vranic. Mustafic). Die lückenhaften Daten wurden analysiert und am Bestand überprüft. Umnutzungsplanung Die Umnutzungskonzepte versuchen. 2) und im Jahre 1986 das dritte Umspannwerk. um 1900 entstandenen Generation von Umspannwerken. der in den im Stadtinneren liegenden Umspannwerken für die Haushalte verwendbar gemacht wurde. 4 (oben): Schwechten-Springmann-Bau. SEKR. FAKULTÄT VI. und der angrenzenden Durchfahrt wurde vor Ort ein Raumbuch angefertigt. Grundriss. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. 2008. das Umspannwerk zu einem Stadtteil bezogenen Anziehungspunkt zu machen. Die AEGUmschau 1. 3: Umspannwerk aus dem Jahr 1986. Abb. 2: Müller-Bau. DR.und Nutzungsgeschichte wurden Bauphasenpläne erstellt und denkmalpflegerische Bindungspläne entwickelt. Das zweite Konzept versucht. Fotoarchiv Vattenfall Europe Berlin. Bestandsdokumentation Durch die Überprüfung des historischen Planmaterials sind neue Bestandspläne in einem Maßstab von 1:200 sowie Detailzeichnungen im Maßstab 1:25 entstanden. Das erste Konzept verfolgt den Ansatz. Weiterhin wird die bauhistorische Einordnung innerhalb der Baugattung wie auch innerhalb des architektonischen Zeitgeistes um 1900 vorgenommen. 1: Schwechten-Springmann-Bau. Die Nutzungsanalyse arbeitet Potentiale aber auch Schwierigkeiten für eine Wiederbelebung des mehr als zehn Jahre leer stehenden Gebäudes heraus. A 58. TEL. 1 Leiter des BEW-Baubüros. (1928) 1. Müller aus den 1920er Jahren ist die erste Generation von Verteilungsanlagen weniger erforscht. stilistisch reduzierte Formensprache (Abb. 131 Abb. Konzept I Eingangsbereich/Kletterhalle Abb. Detail. 4 (unten): Schwechten-Springmann-Bau. In: Spannung.

SEKR. die durch ein Sterngewölbe gestaltet ist. Erdgeschoss.-ING. Die Anlage befand sich seit ihrer Erbauung im Besitz der Stadt und hat eine wechselvolle Nutzungsgeschichte erfahren. eine Bestandsaufnahme der ehemaligen Leichenhalle anzufertigen und auf Grundlage neu erstellter Pläne eine neue Nutzungsplanung vorzuschlagen. bevor 1950 das Areal getrennt wurde und ein Teil bis 1985 vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR beansprucht wurde. in der sich auch die politische Situation des Stadtteils widerspiegelt.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN-PRENZLAUER BERG. 2008. verschwindet zunehmend hinter der Vegetation aus dem Stadtbild und ist durch erste Schäden in seiner Substanz gefährdet. wurden sie im Aufbahrungsraum gelagert. 2008. BLANKENSTEIN Bauuntersuchung – Denkmalpflegerischer Bindungsplan – Neue Nutzungsplanung Das Gelände an der Prenzlauer Allee mit den monumentalen Backsteinbauten ist fast allen Bewohnern des Prenzlauer Berges bekannt. A 58. die im Interesse des Bezirksamtes liegen könnte und gleichzeitig dem Denkmalwert des Gebäudes gerecht wird.und Nutzungsgeschichte des Gebäudes gelegt. ++49-30-314-796 11. ist eine Kapelle aus roten Backsteinen zu erkennen. hinter Bäumen versteckt. FAKULTÄT VI. Doch nur Wenige wissen um die Geschichte dieses Ortes. da diese vermutlich aufgrund der Nutzung des Areals durch das MfS nicht auffindbar ist. Neue Nutzungsplanung: Ansicht wiedergeöffnete Apsis mit Konchen. das 1886-1889 nach den Plänen des Stadtbaurates Hermann Blankenstein (1829-1910) im Auftrag der Stadtverwaltung erbaut wurde. geschlossen wurden.R. MAIL: msd@tu-berlin. TEL. Es konnte keine Bauakte herangezogen werden. Am Eingang des Bezirksamtes an der Prenzlauer Allee. Des Weiteren wurde eine Dokumentation der Gebäudefassade und der einzelnen Räume insbesondere hinsichtlich der Schäden und notwendigen Maßnahmen vorgenommen. Denkmalpflegerischer Bindungsplan. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. die später Historische Ansicht der Leichenhalle (H. kein Maßstab.-PROF. Die Geschichte des Gebäudes Obwohl das Gebäude verschiedene Nutzungen erfahren hat. Die Leichenhalle wird durch ihre besonders reiche Fassadengestaltung deutlich aus dem Gebäudeensemble hervorgehoben. Innenansicht der Kapelle. Zugemauerte Konche mit originalen Farbfassungen. Über eine Freitreppe an der Prenzlauer Allee betrat die Trauergemeinde die Kapelle. Das Hospital. Inhalt der Arbeit Ziel der Masterarbeit war es. fa030506. Marianne Heise – Wiebke Hansen. das seit 1977 unter Denkmalschutz steht. So wurde die Baugeschichte ausgehend vom Gebäude durch die Analyse von Baubefunden entwickelt. Nachdem sie vorbereitet waren.UND SIECHENHAUSES VON H. das sich derzeit noch in einem anderen Gebäude auf dem Gelände befindet. Inv. Hier befanden sich ein Sezierzimmer sowie ein Raum für den Geistlichen. die Kapelle mit Sterngewölbe als Trauungsraum zu nutzen und die Außenbereiche zu reaktivieren. In einer der Konchen. Nach Auflösung des Hospitals 1934 bezog das NS-Bezirksamt die Gebäude und richtete vermutlich Ende der 1930er Jahre eine nationalsozialistische Gedenkhalle in der Kapelle ein. STRASSE DES 17. die zur Versorgung der wachsenden Industriemetropole nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen erbaut wurden. Arbeitsmodell 2008. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Ein Aufzug diente zur Beförderung der Leichen in das Erdgeschoss. LEICHENHALLE DES EHEMALIGEN STÄDTISCHEN HOSPITAL. Nach dem Prinzip des Pavillonsystems entwarf Blankenstein das Hospital als symmetrische Anlage. Der Schwerpunkt der Untersuchung wurde auf die Bau. Die oktogonale Aussegnungshalle. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. 10623 BERLIN. Die Planung sieht unter anderem vor. Ansatz des Sterngewölbes.de 88 JAHRBUCH MSD 2007-09 . da die polizeiliche Meldung im Bezirksamt zu den ersten amtlichen Wegen nach einem Umzug in den Stadtbezirk Prenzlauer Berg gehört. DR. DOROTHÉE SACK. 2008. deren Fassade aufwändig gegliedert ist und deren Fenster mit Sandstein und Maßwerk gestaltet sind. haben sich noch originale Farbfassungen sowie der bauzeitliche Fußboden aus Mosaikfliesen von Villeroy & Boch erhalten. Nach der Beherbergung des Heimatmuseums in den 1990er Jahren dient die Kapelle jetzt als Archiv für Patientenakten des Gesundheitsamtes und ist für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Sie ist die Leichenhalle des ehemaligen Städtischen Hospital. Das Gebäude. JUNI 152.und Siechenhaus gehört zu den ersten städtischen Krankenhäusern Berlins. Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzte die sowjetische Kommandantur das Gelände. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.und Siechenhauses. die nun eine Grundlage für weitere Untersuchungen bilden kann.-Nr. konnte über Durchgänge in zwei Konchen von diesen beiden Räumen aus betreten werden. Museumsverbund Pankow. lässt sich die ursprüngliche Funktion gut nachvollziehen: die Verstorbenen wurden über eine Freitreppe in den Keller gebracht. 1889). Die ehemalige Leichenhalle wurde von den Wachmannschaften und der Fahrbereitschaft des MfS genutzt. Ausgehend von einem denkmalpflegerischen Bindungsplan wurde hier ein Standesamt konzipiert.

Abb. DOROTHÉE SACK. die ehemalige Verbindungstür ist im Gebäudeinneren jedoch noch erhalten. Ein früher an der Nordwestfassade befindlicher späterer Anbau ist heute nicht mehr vorhanden. während die Zukunft einer dritten Gebäudegruppe. TEL.de JAHRBUCH MSD 2007-09 89 .und Gewerbebauten errichtet. eine Bestandsaufnahme der noch vorhandenen historischen Bausubstanz vorzunehmen und am Beispiel eines verbliebenen Einzelgebäudes – des Portierhauses – den baulichen Zustand zu untersuchen und Vorschläge für eine mögliche künftige Nutzung zu unterbreiten.3. Jahrhundert zu betrachten. JUNI 152. die heute nicht mehr vorhanden ist. Im Zuge dieses Anbaus wurde zusätzlich zur Hauptzugangstür an der Südwestfassade eine kleinere Öffnung zu dem neuen Gebäude ins Mauerwerk gebrochen. Im Gebäudeinneren befindet sich nur ein einziger Raum. die mit einfachen. 030-314-796 11. dass der Ostpfeiler der älteste Teil des Gebäudes ist. Zum Zeitpunkt des Gutachtens existierten noch wesentlich mehr historische Gebäude als heute. Die früher in seiner Nachbarschaft befindlichen Gebäude existieren größtenteils nicht mehr. zum Detail gestaltetes Bauwerk. STRASSE DES 17. Nachdem der Schlachthof 1991 seinen Betrieb einstellte. Charakteristischstes Element ist ein in Anlehnung an die Backsteingotik gestalteter Stufengiebel an der Schaufassade. und der Sinnkontext. Die Gegenüberstellung der beiden Bestandsaufnahmen macht das Ausmaß der erfolgten Abrissmaßnahmen deutlich und zeigt anschaulich den fragwürdigen Umgang mit dem seit 1990 unter Denkmalschutz stehenden Areal. dass die ursprüngliche Bausubstanz in weiten Teilen erhalten geblieben ist. die noch nicht saniert sind und über deren künftige Nutzung noch nicht entschieden wurde.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN-PRENZLAUER BERG. die bei der Entfernung des Anbaus von außen zugemauert wurde. Hauptquelle dafür war ein 1993 entstandenes Gutachten zur denkmalpflegerischen Bestandserfassung. Die Bauforschung hat ergeben. Es steht jetzt isoliert inmitten eines neu entstehenden Wohngebiets. obwohl es sich um reine Zweckbauten handelte. Er gehörte zu der entlang der Thaerstraße verlaufenden Umfassungsmauer. Das Portierhaus ist ein frei stehendes einstöckiges Gebäude.und Südostfassade. und ein Lageplan gibt Aufschluss über ihre Anordnung im ursprünglichen Funktionszusammenhang. angefertigt nach photogrammmetrisch entzerrten Fotos. DR. und unmittelbar am Gebäude vorbei wird über die Thaerstraße der Durchgangsverkehr geleitet. Material und Gestaltungselemente zitieren dabei das einstige Gesamtkonzept des Schlachthofs. Geschichte des Schlachthofs Mit dem Bau eines zentralen Vieh. aber wirkungsvollen Mitteln rhythmisch gegliedert waren. 1991 ging der Fleischbetrieb in Liquidation. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Ansichten der Südwest-. Berlin 1896). SEKR. Lageplan Schlachthof (Berlin und seine Bauten. erscheint es fast verwunderlich.1. FAKULTÄT VI. Nach massiven Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Schlachtbetrieb nach 1945 nur auf einem Teil des Geländes fortgeführt. Portierhaus Das Portierhaus zählt zu den verbliebenen historischen Gebäuden. A 58.und Schlachthofs für die Stadt Berlin wurde im Jahr 1877 auf einem damals noch außerhalb der Stadt liegenden Gelände begonnen. und nach 1993 wurde das Areal als Entwicklungsgebiet ausgewiesen und zu einem neuem Stadtquartier umgestaltet. die Entwicklung des Areals seit dem 19. Abb.und -Schlachthofs Berlin. Es handelt sich dabei um ein trotz seines profanen Zwecks mit viel Liebe Abb.und Nutzungsgeschichte ermittelt. noch vorhandene Gebäude auf dem übrigen Teil wurden fremdgenutzt. Fotos zeigen den jeweiligen aktuellen Zustand der Gebäude. MAIL: msd@tu-berlin. Viele der Gebäude wurden abgetragen.-PROF. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Durchgehende Gestaltungsmerkmale der Bauten waren Fassaden aus gelben oder roten Verblendziegeln.2. neue Straßen angelegt. Jahrhunderts dem steigenden Bedarf entsprechend ausgebaut und war zum Schluss auf einer Fläche von etwa 50 ha zu einem hochkomplexen modernen Versorgungsbetrieb angewachsen. Überlegungen zu möglichen Nutzungsperspektiven bilden den Abschluss der Arbeit. ist verschwunden. Portierhaus um 1930 (Archiv Museumsverbund Pankow).-ING. Für jedes noch vorhandene Objekt wurden Daten zur Bau. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Dabei entstand. Grünanlagen neu geschaffen und Wohn. Außerdem wurden an unterschiedlichen Stellen verschiedene Ausbesserungsarbeiten vorgenommen. das mit aufwändigen Zierelementen geschmückt ist. 2008. liegt jetzt eine Erschließungsstraße. An diesen Pfeiler wurde das restliche Portierhaus angebaut. Wenn man diese heutige Situation betrachtet. ohne Maßstab. Dabei sollte durch die Beibehaltung ehemaliger Wegeachsen und eines Teils des alten Baubestandes ein Verständnis für die früheren Schlachthofstrukturen geweckt werden. ein homogenes Ensemble in anspruchsvoller Architektursprache. Es hat einen fünfeckigen Grundriss und besteht aus rotem Verblendziegelmauerwerk. In mehreren Bauphasen wurde der von Anfang an auf Erweiterung ausgelegte Schlachtbetrieb bis in die 40er Jahre des 20. Wo früher die von den Schlachthäusern flankierte Hauptviehtriebstraße war. Noch vorhandene historische Bausubstanz Die Bestandserfassung erfolgte in mehreren Begehungen im Sommer und Herbst 2008 und wurde in einem Gebäudebuch festgehalten. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. wurden zahlreiche Objekte des historischen Baubestandes abgerissen. PORTIERHAUS DES ALTEN SCHLACHTHOFS Bauforscherische Untersuchung und Sanierungsvorplanung Gegenstand der Arbeit ist ein ehemaliges Portierhaus auf dem Gelände des früheren ZentralVieh. noch ungewiss ist. andere wurden saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. dass bei so vielen abgetragenen Gebäuden gerade dieses kleine Objekt erhalten blieb. Süd. Djamila Hempel. 10623 BERLIN. in dem es eine klare Funktion hatte. In einer Bestandsaufnahme wurde der derzeitige Zustand des Gebäudes dokumentiert und festgestellt. Ziel der Arbeit ist es. Die Bausubstanz wurde auf Schäden untersucht und ein Maßnahmenkatalog für die Schadensbeseitigung aufgestellt. zu der auch das Portierhaus gehört.

INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Jh. D. 1832/33. Nachnutzung Bedingt durch den hohen Anteil an originaler Bausubstanz. wurde eine Bogenbohlenbinderkonstruktion in spitzbogiger Ausführung für das gesamte Fregattenhaus gewählt. Es erfuhr bis zu diesem Zeitpunkt jedoch kaum wissenschaftliche Bearbeitung. 10623 BERLIN. museumsdidaktisch aufzubereiten und so mit geringsten Mitteln einerseits Bewusstsein für die Notwendigkeit des Denkmalschutzes zu schaffen und andererseits der Pfaueninsel eine neue „Attraktion“ zuzuführen. ++49-30-314-796 11. um einer dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. 2008 Bogenbohlen Fregattenhaus Matrosenzimmer. Obschon es sich um einen reinen Nutzbau handelt. M. Nov. PFAUENINSEL. Aug. TEL. Dem Gespärre im Fregattenhafen kommt. 2008 Aquarell Südfassade. und frühen 20. welche sich in die räumlichen Gegebenheiten mit minimalsten baulichen Veränderungen integriert. Archiv SPSG (PK 9123) Fregattenhaus . sowie unzählige Matroseninschriften des 19. D. Gilly und C. Agnieszka Swiderska. vor allem durch seinen guten Erhaltungszustand und den hohen Anteil bauzeitlichen Materials. Archiv SPSG (Plslg 9128) Einleitung Das Fregattenhaus mit zugehöriger Matrosenküche befindet sich auf der zum Bezirk Berlin Steglitz-Zehlendorf (Ortsteil Wannsee) gehörigen Pfaueninsel. Isometrie. Schadow. Als weitere Besonderheiten des Gebäudes stellten sich die aufgefundenen. Jahrhundert stark favorisierte Konstruktionsweise war zum Zeitpunkt der Errichtung eines der letzten ausgeführten Exemplare.Weltkulturerbes.h.de 90 JAHRBUCH MSD 2007-09 . 1832/33. 2008 Nach dem Ende der Monarchie trennte sich das Hafengebäude von seinem bisherigen Wintergast. jedoch leicht durch Abgraben und Abfangen des Erdreichs behoben werden könnte. Wand b. FREGATTENHAUS UND MATROSENKÜCHE Baudokumentation – Bauforschung Fregattenhaus.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN. (im Original 1:50). D. Das als Fachwerkkonstruktion auf Sockelmauerwerk ausgeführte Fregattenhaus und der nördlich vorgelagerte Ziegelbau der Matrosenküche wurden 1832/33 von Albert Dietrich Schadow (* 1797. 1 67) Fregattenhaus-Entwurfszeichnungen. Heute sind die noch vorhandenen Beispiele als Raritäten zu bezeichnen. Die folgenden Jahrzehnte und den zweiten Weltkrieg überstanden die Gebäude ohne größere Schäden und bauliche Veränderungen. noch bauzeitlichen Farbfassungen der Mannschaftsräume der Matrosen. Südfassade . Schadow. MAIL: msd@tu-berlin. Archiv SPSG (PK 1979) Fregatte „Royal Louise“. Axel Schulze. günstigeres Holz zu verbauen im preußischen Raum im 18. A. FAKULTÄT VI. 1832/33. Entwurfsskizze Schautafel . die auch die Einfahrt in das Hafenbecken beinhaltet. Mit der Rekonstruktion der Fregatte in den 1990er Jahren kehrte schließlich sogar die originale Nutzung ins Gebäude zurück. Jahrhunderts dar. Besonders die undichte und im Auftrag stark reduzierte Reetdachdeckung ist dringendst zum Schutz der historischen Konstruktion zu erneuern. der Fregatte „Royal Louise“. Schadow. also Teil des UNESCO .. als repräsentative Schaufassade ausgebildet. d. o. Im Zuge der Bauaufnahme wurde neben einer Schadenskartierung auch ein Schadensbericht mit Maßnahmenkatalog erstellt. innerhalb dieses Bestandes eine besondere Bedeutung zu. sowie dem Idealfall. Schadow. † 1869) errichtet. Bauforschung Um die notwendige Spannweite des hallenartigen Überbaus des Hafenbeckens zu ermöglichen. ( *1770. 2008 Swantje Eggert. Gleichzeitig diente der Gebäudekomplex auch der Unterbringung der zugehörigen Matrosenmannschaft. ( im Original 1:20). Daniel Stößl. DOROTHÉE SACK.Ansicht und Schnitt. wurde die Südfassade.-ING. DR. Langhans wegen ihrer Leichtigkeit und der Möglich- Im Falle der Matrosenküche hat sich abgerutschtes Erdreich der dahinter befindlichen Böschung oberhalb der Sockelzone am Mauerwerk angelagert. A 58. konnten wir nur eine Nutzung anstreben.. keit. Südfassade. Aus diesem Grund wurden Pläne und Bauaufnahmen in einer hohen Genauigkeiststufe erstellt. Diese vor allem von D.-PROF. Fachwerk und Gespärre. 1832/33. Diese ist auch Bestandteil der Potsdam-Berliner Kulturlandschaft. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. o. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Archiv SPSG (PK 1976) Matrosenküche. Fregattenhaus. Matrosenraum. Archiv SPSG (108 Nr. A. blieb jedoch weiterhin durch die Einbringung kleinerer Schiffe genutzt.E. M. 2008 Matrosenküche. Entwurfsansicht. was zu massiver Durchfeuchtung des Ziegelmauerwerks führte. JUNI 152. Nov.Grundriss. 2008 Hafeneinfahrt. 2008 Fregattenhaus Südfassade. H. Fregattenhaus. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. SEKR. nur die Matrosenküche erlebte eine Entkernung. o. A. daß das Gebäude noch immer seinen Originalnutzungszweck erfüllt. A. (im Original 1:10). G. Anfang 20. M. die Räumlichkeiten und ihre Historie selbst zum Objekt der Nutzung zu machen. †1840) geschenkten Miniaturfregatte ein Winterquartier bieten zu können. D. STRASSE DES 17. Hierzu betrachten wir es aus denkmalpflegerischer Sicht als ideal.

Nach der Auflösung der Menagerie wurde das Winterhaus hauptsächlich nur noch als Wohngebäude genutzt bis es schließlich in den 1990er Jahren wieder zur Aufzucht und Überwinterung von Pfauen umfunktioniert wurde. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Schadow. Eindrücke des Innenraumes: Blick in die Futterküche. Dazu ist es jedoch notwendig. Südansicht des ehemaligen Winterhauses für exotische Vögel. 2008. dass das ehemalige Winterhaus für exotische Vögel derzeit das einzige für diese Aufgaben zur Verfügung stehende Gebäude auf der Insel ist. Ebenso ist das Winterhaus mit den für die Aufzucht benötigten technischen Geräten neu auszustatten. 2008. D. Nutzungskonzept Die jetzige Nutzung des Winterhauses durch die Aufzucht und Überwinterung von Pfauen soll bestehen bleiben. Umgeben ist es von einer dichten Vegetation sowie einem Wegesystem. da er dann abgebrochen und am südlichen Ufer der Pfaueninsel als Winterhaus für fremde Vögel wieder errichtet wurde. B. ++49-30-314-796 11. Blick von der Havel auf die Südansicht des Winterhauses. Bei dem in massiver Bauweise erstellten Gebäude handelt es sich um einen eingeschossigen putzsichtigen Bau mit einem reetgedeckten Walmdach.) zur Überwinterung. Inken Holland. DOROTHÉE SACK. Weiterhin sind die Fugen der Sockelzone in großen Teilbereichen ausgewaschen. Diese Veränderungen haben bis heute Bestand. 2008. 38 m² Nutzfläche.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN. etc. mit Blickrichtung auf die Westfassade des Winterhauses. DR. Aus diesem Grund und auch aus der Nutzungsgeschichte des Hauses für „fremde Vögel“. Das Winterhaus für fremde Vögel. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Der so genannte südliche Höhenuferweg. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG.de JAHRBUCH MSD 2007-09 91 . Sanierungsvorplanung Das Objekt befindet sich derzeit in einem relativ guten Erhaltungszustand. Marit Beer. PFAUENINSEL. TEL. 2008. 2008. DAS EHEMALIGE WINTERHAUS FÜR EXOTISCHE VÖGEL Bauuntersuchung – Schadenskartierung – Nutzungskonzept Disposition Das so genannte ehemalige Winterhaus für exotische Vögel befindet sich auf einer Lichtung am südlichen Ufer der Pfaueninsel. die sich auf drei Räume verteilt. 2008. FAKULTÄT VI. Ausblick vom Winterhaus nach Süden auf die Havel sowie das gegenüberliegende Ufer. Lediglich wurde ab 1850 eine Zwischenwand im Saal für Vögel eingezogen sowie eine Türöffnung im Heizraum geschaffen. JUNI 152. 1828. Dieses war nun Bestandteil der von 1824 bis 1842 auf der Insel existierenden Menagerie und diente fremden Vögeln (Marabu. während die Schäden im Außenbereich gerade an der unteren Putzfassade des Gebäudes nicht zu übersehen sind. Die Außenwände umschließen ca. 2008. Nach Behebung der Schadensursachen sowie der dadurch entstandenen Schäden wird ein neuer Anstrich der Fassde notwendig sein. Der Grundriss von 1828 ist bis heute weitgehend erhalten.-ING. SPSG Plankammer Potsdam (PK 2065) Diverse Schadensbilder an den Fassaden des Winterhauses. A 58. Löffelreiher. SEKR. Im Innenbereich treten keinerlei nennenswerte Schäden auf. besetzte und unbesetzte Volieren. Planzeichnung von A. Bei der Besprechung mit der zuständigen Tierpflegerin wurde mehr als deutlich. STRASSE DES 17. die Innenausstattung (z. möchten wir uns für die weitere Nutzung des Gebäudes als Aufzucht und QuarantäneStation von Pfauen aussprechen. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. Weiterhin werden umgehend Wärmeschutzmaßnahmen erforderlich. Im Innenbereich sind dagegen geringere Sanierungsmaßnahmen erforderlich. 10623 BERLIN. Vor Beginn der Durchführung ist jedoch eine abschließende restauratorische Untersuchung notwendig. Ebenso müssen alle Holzbauteile im Außenbereich mit einem neuen Anstrich versehen werden. jedoch vor 1828. Fußbodenbelag) dementsprechend anzupassen. Bauforschung Ein Vorgängerbau des Winterhauses entstand ab 1793 als Nachtwächterhaus einige hundert Meter nördlich von seinem jetzigen Standpunkt. Aufgrund von Feuchtigkeitseinwirkungen lösen sich hier der Anstrich sowie der Putz vom Mauerwerk. Der Pfau: Namensgeber der Pfaueninsel.-PROF. MAIL: msd@tu-berlin.

was zumindest widerlegt.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BERLIN-KÖPENICK. Dabei wurde festgestellt. Zum einem soll die äußere Kubatur erhalten bleiben.-ING. Die durchgeführten Untersuchungen im Rahmen der Masterarbeit sind die Voraussetzung für die anstehenden Sanierungs. MAIL: msd@tu-berlin. Um bei der Maßnahmenplanung dem Denkmalwert. Auf den Gebinden und auf dem größten Teil des Stuhls ist ein Abbundzeichensystem aus römischen Ziffern zu erkennen. Die Struktur im Inneren folgt der eines Querflurhauses mit einem symmetrischen Grundriss. da die vorgenommenen baulichen Veränderungen am Haus in keine chronologische Abfolge gebracht werden konnten. dass der Brand archivalisch nicht nachgewiesen werden kann. dass das Wohnhauses Alt-Schmöckwitz 10 beim Brand von 1860/1866 zerstört wurde. Plangrundlage: formtreues Handaufmaß im Maßstab 1:25. Außerdem ergab eine dendrochronologische Untersuchung des Dachstuhls. STRASSE DES 17. Nutzungskonzepte Neben einer regulären Wohnnutzung ist es auch vorstellbar. dass das Haus Feuchtigkeitsschäden aufweist. Ein Bauphasenplan konnte allerdings nicht erstellt werden. Gitte Biecker. Südfassade: Hofansicht des Wohnhauses. 2008. historisch gewachsene Struktur mit einer Mischung aus einfachen. Kammer und Stube bilden. 2008. SEKR. dass die verwendeten Hölzer in den Jahren 1832/33 gefällt worden sind. 10623 BERLIN. traufständigen eingeschossigen Wohnhäusern und mehrstöckigen. Zusätzlich sollte auf eine weitere baubegleitende Bauforschung nicht verzichtet werden. Substanzbewertung Neben der Bestandsaufnahme wurde eine Schadensuntersuchung durchgeführt. Es gilt also der Grundsatz. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. In dem baufälligen Wohnhaus Alt-Schmöckwitz 10. bei der sich die Häuser hufeisenförmig um einen Platz oder eine Wiese gruppieren. da noch Vereinsräume gesucht werden. Der Dorfanger mit dem Straßennamen Alt-Schmöckwitz ist als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt worden und zeigt sich als heterogene. TEL. DOROTHÉE SACK. JUNI 152. ++49-30-314-796 11.-PROF. 2008. soweit es möglich ist. an Bauschmuck reichen Stadtvillen. Birte Geißler. WOHNHAUS ALT-SCHMÖCKWITZ 10 Bestandsaufnahme. Von Wasser umgeben. so viel von Nordfassade: Straßenansicht des Wohnhauses. Anstelle der abgebrannten Fachwerkhäuser sollen die Häuser in massiver Bauweise wieder errichtet worden sein. Es kann aber davon ausgegangen werden. Das eingeschossige Wohnhaus Alt-Schmöckwitz 10 steht mit seinem Satteldach traufständig zum Dorfanger. Zum anderen soll die Raumstruktur im Erdgeschoss. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. von Holzschädlingen befallen ist und statische Probleme birgt. Diese schon fortgeschrittenen Schädigungen erfordern massive Eingriffe in die originale Baustanz. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Im historischen Kern hat sich noch heute die Struktur eines Runddorfes erhalten. die eine für die Entstehungszeit übliche Wohneinheit aus Küche. FAKULTÄT VI.de 92 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Es zeigte sich bereits bei der Archivrecherche. damit das Dorfensemble. die das Anfertigen von Plänen und eine Dokumentation in Wort und Bild umfasste. dass es sich bei den Ziegelmauern des Hauses und dem Dachstuhl um bauzeitliche Originalsubstanz handelt. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. wie es sich heute zeigt. Prinzipiell ist auch das denkbar. DR. den notwendigen statischen Veränderungen und den heutigen Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Energieverbrauch einigermaßen gerecht zu werden. liegt Schmöckwitz am Zusammenfluss mehrerer Seen und ist durch eine Brücke und einen künstlichen Damm mit dem Festland verbunden. wie möglich ist. wurden von den Bearbeiterinnen verschiedene Grundsätze aufgestellt. bewahrt werden. zu dessen beiden Seiten sich jeweils drei Räume befinden. in diesem Haus Ferienwohnungen unterzubringen. der Originalsubstanz und äußeren Erscheinung des Hauses zu erhalten. was aufgrund des Naherholungswertes der Umgebung von Schmöckwitz rentabel erscheint. wurde eine umfassende Bauaufnahme durchgeführt. das zusätzlich auch als Baudenkmal in die Berliner Denkmalliste eingetragen ist. der einige Häuser am Dorfanger (die Grundstücke 7-11) entweder im Jahr 1860 oder 1866 zerstört haben sollte. Bauforschung und Sanierungskonzeption Die Gemeinde Schmöckwitz liegt im Südosten von Berlin im Verwaltungsbezirk Treptow–Köpenick.und Maßnahmenplanungen. Zudem hat der Schmöckwitzer Dorfverein Interesse an dem Haus bekundet. nicht gestört wird. Annähernd durch die Mitte verläuft von der nördlichen zur südlichen Traufseite ein Flur. Mit Hilfe dieser Grundlagen wurden eine Sanierungsvorplanung und anschließend verschiedene Nutzungskonzepte für das Haus entwickelt. Ergebnisse der Bauforschung Zu Beginn der Bauaufnahme galt als terminus post quem für die Errichtung des heutigen Wohnhauses ein Brand. Der Dachstuhl besteht aus einem Sparrendach mit einem zweifach stehenden Stuhl und einer einfachen Kehlbalkenlage direkt oberhalb des Stuhlrähms. Grundriss und Querschitt A-A. A 58.

18 erst sekundär hineingebrochen worden. die hier Offiziersfamilien einquartierte. Zweibettzimmer. Seit 1993 steht die Gesamtanlage unter Denkmalschutz. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. An diesen ist mittels Eisendrähten eine verputzte Gitterdecke aufgehängt.211. standen nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ab Oktober 1933 für die Vorbereitungen praktisch unbegrenzte Mittel aus dem Staatshaushalt zur Verfügung. Fensterflügel usw.1936). Im vorderen Gebäudebereich befanden sich zudem die Sanitärräume (Raum 1. Die Planungen sahen nun den vollständigen Neubau eines Olympischen Dorfes vor. Die Türen T1. 10623 BERLIN. T1. Im Vordergrund die am eisernen Dachstuhl befestigten Drähte. hat sich der ursprüngliche Baubestand des Hauses Schandau größtenteils erhalten. Zustand Oktober 2008. In einem kleinen Sei- tenraum war eine Fernsprechzelle untergebracht (Raum 1. Ein Zimmer im vorderen Gebäudebereich diente bauzeitlich zur Unterkunft eines Hausstewards (Raum 1.17/1. wobei besonders an die 1934 entwickelte sog. T1.12. A 58. eines derjenigen Gebäude. Bauzeitlicher Stabfußboden. das Militär und für Behelfswohnungen eingesetzt wurde.8. Am nördlichen Ende des Flures lag ein Gemeinschaftsraum.9/1. Untersucht wurde Haus Schandau. Die weiblichen Athleten wurden.00 x 29. Dahinter schlossen sich rechts und links des Mittelflures die insgesamt 13 Schlafräume der Athleten bzw. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. STRASSE DES 17. Stabfußböden und Rohrleitungen wurden meist unverändert weiterbenutzt. wie es bis 1980 üblich war. ein verputztes Drahtgewebe.7/1. SEKR. Aufgrund der großen Entfernung zu ihren Wettkampfstätten wohnten zudem die Ruderer in Berlin-Köpenick und die Segler in Kiel.2/1. maximal 26 Mann Belegung je Haus) ist für eine Wehrmachtskaserne dieser Zeit singulär.2/1. später dann der Soldaten für je zwei Mann Belegung an.11/1. T1.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN DÖBERITZ. handelt es sich bei Haus Schandau um einen Eisenskelettbau mit Füllmauern (Lochziegel). das mit einer Größe von 55 ha circa 14 km westlich von Berlin-Mitte für die männlichen Athleten entstand. Heizkörper. läßt sich nicht nachweisen.und 15 der eingeschossigen Mannschaftsgebäude haben sich erhalten. Die ursprünglichen Kastendoppelfenster. die jeweils nach einer deutschen Stadt benannt wurden. Zustand Sommer 1936.) ist bis auf geringe Reste entfernt worden. Die Innenausstattung (Möbel. Wie die Untersuchung zeigte. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte es dann bis 1991 die Rote Armee. der sich über die gesamte Schmalseite des Gebäudes erstreckte und heute durch Zwischenwände dreigeteilt ist.-16.24). (Postkarte. Oben: Raum 1. Nach den Olympischen Spielen wurde das Olympische Dorf. Seit 1983 scheint das Gebäude nicht mehr bewohnt worden zu sein.23). Die Fensteröffnungen wurden zugemauert.70 m messende Gebäude wird über einen Mittelflur erschlossen.15/1. Die gartenstadtähnliche Gebäudeverteilung und auch die Gestaltung der einzelnen Mannschaftshäuser (einstöckig. Vom 1. ein Mannschaftsgebäude im Olympischen Dorf von 1936 aus Süd-Osten gesehen. zweites Gebäude von unten. Zweiflügeliges Oberlichtfenster und Heizkörper nicht erhalten. Vermauerung des Fensters Mitte 1980er Jahre. Ostwand mit bauzeitlichem Kastendoppelfenster. FAKULTÄT VI. T1. um in seinem Inneren Öfen und Kochmaschinen betreiben zu können. August 1936 fanden in Berlin die XI. die zu Tausenden für den Reichsarbeitsdienst (RAD). Masseure. ++49-30-314-796 11. ren als bei einer Auflager benötigenden Holzbalkendecke. Es wurden im Laufe der Jahrzehnte meist lediglich neue Farbschichten auf den überkommenen Bestand aufgetragen. T1. Wurde bei der Vergabe der Spiele an die Stadt 1931 aufgrund der Weltwirtschaftskrise noch mit bescheidenen finanziellen Mitteln geplant. von der Wehrmacht als Kaserne für eine Infanterieschule und ein Infanterie-Lehrregiment genutzt.8. Dachkonstruktion. Norden rechts. TEL. Das Gebäude sollte nach der Olympiade mit dem westlich und dem östlich benachbartem zu einem mehrflügeligen zusammengeschlossen werden. Eine Verbindung zu in ihren Abmessungen ähnlichen Gebäuden aus Metall oder Holz. E-MAIL: msd@tu-berlin. Haus Schandau: rechte Reihe. die Türen T1. wenn auch der Erhaltungszustand insgesamt beklagenswert ist. Alle zwei. Blick nach Nord-Westen. Zu diesem Zweck wurden außerdem in mehreren Bauphasen an das Gebäude Schornsteine angefügt. getrennt von den männlichen auf dem Reichssportfeld untergebracht. MSD 2007-2009 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. die die Decke des Erdgeschosses.8. Blick nach Norden auf eisernes Trägerpaar.17.6.16 und T1.10 und T1.18 sind sekundär vermauert. die bei einer hängenden Decke einfacher zu bewerkstelligen gewesen wäRechts: Bauphasenplan. um Zweizimmerwohnungen zu schaffen. Auch sein Dachstuhl besteht aus Eisenträgern. Als Besonderheit gegenüber den meisten anderen Gebäuden des Olympischen Dorfes. T1. LAND BRANDENBURG EIN MANNSCHAFTSGEBÄUDE DES OLYMPISCHEN DORFES VON 1936 Baudokumentation und Bauforschung Links: Haus Schandau. halten. Anmerkungen 1 Neben den männlichen Athleten wohnten auch die Mannschaftsführer und deren Helfer (Ärzte. Rechts: Luftaufnahme des Olympischen Dorfes von 1936.2/1. Olympischen Spiele der Neuzeit statt. wie es von vornherein geplant war. Zur Ausführung dieser Planung ist es aus unbekannten Gründen nie gekommen. Köche) im Olympischen Dorf.1 Außer einigen Wirtschaftsgebäuden wurden für die Unterbringung 134 eingeschossige und fünf zweigeschossige Typenbauten mit Walmdach errichtet. Emanuel Hübner. In der sowjetischen Nutzungsphase sind einige Schlafraumtüren zugemauert und neue in die Innenwände hineingebrochen worden. Dafür waren wohl umfangreiche Veränderungen in der Raumaufteilung vorgesehen. Das in seiner Grundfläche 10. RAD-Normbaracke zu denken ist.2/1.5/1.6. JUNI 152. gelaufen 13.de JAHRBUCH MSD 2007-09 93 .10.3. die während der Olympiade von der US-amerikanischen Mannschaft bewohnt wurden. die ein Lochziegelmauerwerk und einen Dachstuhl aus Holz besitzen. unterkellert).

de 94 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Bauphase V. Michel.. wie es das Bedürfnis erheischte. Dies hat zu einer starken Durchfeuchtung der Fassaden sowie zur partiellen Unterspülung des Sockelmauerwerks geführt. Sie verpachtet 2002 wiederum Teilflächen an einen Magdeburger Wassersportverein. S. Wiesike hatte demungeachtet nicht viel daran geändert und statt Umbauten vorzunehmen. Bauphase IV. besonders im Bereich der Dachrinnen und Fallrohre. Josephin Rösler. Es spiegelt außerdem mit seinen schrittweisen Veränderungen den Wandel des Wohnhausbaus im 19.. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Brandenburg 1886. eine Veranda.2 Er zieht in dieser Zeit auf den westlich gelegenen Gutshof Plauerhof um. Darüber hinaus sind konzeptionelle Überlegungen zur Notsicherung und Nachnutzung der Villa angestellt worden.165 Kurt Michel. in dem Theodor Fontane 1874 nach seinem Besuch im Plauer Schloss für mehrere Tage die Gastfreundschaft Carl Ferdinand Wiesikes genoss.4 In dieser Zeit fallen kleinere Maßnahmen wie die Verglasung der bisher offene Veranda (siehe Abb. S.145 Vgl. DR. Erste Notsicherungsmaßnahmen schon während des Untersuchungszeitraumes konnten den Wassereintrag ins Gebäude minimieren. Jedoch wird darauf gedrängt.“ (Theodor Fontane. 10623 BERLIN.-PROF. Stadtsyndicus. Durch eine photographische Erfassung des Objektes als Raumbuch angelegt. Bauphase III. Chronik des Margarethenhofes. sowie ein kleines Eingangshäuschen am Ostgiebel. dass es C. Durch Vandalismus zerschlagenen Scheiben begünstigten den Nässeeintrag. Nach 1945 wurde der Margarethenhof dem Gut Plauerhof wieder angegliedert und ab 1953 eine Hühnerzucht eingerichtet. Theodor Fontane. Wiesike eine alte Ziegelei gegenüber dem Plauer Schloss. Sie weist heute einen komplexen Grundriss mit einem rechteckigen Kernbau und verschiedenen Anbauten auf. Wanderungen durch die Mark Brandenburg – Fünf Schlösser. Florian Schweinsteiger. Bauphase II.-ING. ist Wiesike ein vermögender Landsmann. unveröffentlicht. 1 2 3 4 5 6 Dullo. An Westanbau und Veranda lassen sich Setzungsprozesse mit Rissbildung beobachten. Um 1865 errichtet er den westlichen Anbau mit großem Gartensaal und Arbeitszimmer und schafft damit Platz für seine vielseitigen Interessen. Deren anfällige Flachdächer weisen besonders im Bereich der Schornsteinanschlüsse Schwachpunkte auf.126) Im Mittelpunkt der Arbeit steht eben dieses Gutshaus bei Plaue. S.3 Er baut das einfache Haus zu seinem Alterwohnsitz aus.1821-1915 Nach Wiesikes Tod 1880 beziehen sein Neffe Hermann mit Frau Elise Wiesike die Villa. die Informationslücke durch eine fehlende Bauakte zu schließen.F .und materialorientierten Bauweise knüpft an wesentliche Gestaltungsprinzipien der preußischen Landbaukunst. 1: Putti zwischen zwei Weinkelchen. im Alter von 55 Jahren. JUNI 152. So war etwas wenig Künstlerisches. von wo aus er zunächst seine wirtschaftlichen Geschicke lenkt.46 Abb. Wandmalerei Keller Sara Pieper.nach 1923 Die Ländereien gehen an den Mitinhaber der Brandenburger Exelsior. Abb. S. ++49-30-314-796 11. Wiesike im Jahr 1835 möglich ist. Im Innenbereich konzentrieren sich die Schäden Bauphase I. Patz. Nach seinem Tod Abb. Durch Frostsprengung und Salzausblühungen in der durchfeuchteten Fassade kam es bereits zu Oberflächenverlusten des historischen Putzes und der darunter befindlichen Ziegel. STRASSE DES 17. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. „VILLA WIESIKE“ Bauaufnahme-Dokumentation-Maßnahmen zur Notsicherung „Die Wiesikesche Villa war bei seinem Eintreffen an dieser Stelle nicht viel besser als eine Lehmkate gewesen (. die sich bemüht.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN BRANDENBURG-PLAUE.1828 lässt er sich bei der Ziegelei ein einfaches Haus (Villa Wiesike) errichten. Durch kaufmännischen Verstand erwirtschaftet die Ziegelei so viel Gewinn. 3: Erdgeschoss Grundriss Zustand Durch den langen Leerstand und fehlende Wartungsarbeitungen. Hier sind schwerwiegende Wasserschäden an den Decken und den darunter befindlichen Fußbodenbereichen zu verzeichnen. sich darauf beschränkt. SEKR.7 Vgl. Jahrhundert wieder.5 Seine Tochter Dagmar Hensel zieht 1921 in das Haus auf Margarethenhof und nimmt einige Modernisierungsarbeiten vor. 2: Ansicht der Nordfassade der Villa Wiesike den Ländereien in Erbpacht zu nehmen.1866-1880 Zwischen 1866 und 1880 (Bauphase III) enstehen Südanbau. Der Grundriss im Erdgeschoss wird der neuen Nutzung angepasst.1 Als Ziegeleibesitzer erschließt er. auf dem Gelände reiche Tonvorkommen. DOROTHÉE SACK. S. auf die Anbauten. S.1853-1865 1853. Die Baugeschichte Die Villa Wiesike erfuhr seit ihrer Erbauung vor etwa 180 Jahren verschiedene Phasen des Umund Ausbaus. Durch den Besuch Fontanes und die literarische Verarbeitung seiner Eindrücke gelangte das heutige Denkmal zu überregionaler kulturhistorischer Bedeutung. anzubauen.2) an. Kommunalgeschichte der Stadt Brandenburg. S.Fahrradwerke G.1828-1852 Im Jahr 1823 kauft C.). Sie ist auch die Namensgeberin für das Gut. aber dafür etwas Pittoreskes und zugleich sehr Praktisches entstanden. FAKULTÄT VI. Fünf Schlösser. zieht Wiesike sich von seinen erfolgreichen Geschäften zurück und bezieht seinen alten Wohnsitz auf „Schloss Plaue gegenüber“. Die Nutzungsidee als Bürgerhaus für die Plauer steht aktuell zur öffendlichen Diskussion. Mit dem Niedergang der Ziegelindustrie muss sie die Ländereien 1920 verkaufen.43 ebenda. Nachdem 1848 die Erbpacht der Länderein in freies Eigentum umgewandelt wird. dem Objekt eine baldige Nutzung zuzuführen. Band 5. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. MAIL: msd@tu-berlin. die angrenzen- übernimmt nun in dritter Generation die Tochter Agnes Margarethe Kreusler die Geschäfte.6 Die Villa Wiesike wird zum Mietshaus für die Beschäftigten der Hühnerfarm umgebaut.28 ebenda. sowie Kartierungen zu Bauphasen und Schadensphänomenen ist eine Objektdokumentation entstanden. A 58.F . Das Gutshaus mit seiner sparsamen zweck. LAND BRANDENBURG DAS GUTSHAUS DES MARGARETHENHOFES. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. trotz aller gegenteiligen Annahmen. 1997 kauft die Fischereischutzgenossenschaft Teile des Hofgeländes mit der bereits unbewohnten Villa. Die wirtschaftliche Entwicklung nimmt unter der Leitung Hermanns auf Grund seines geringen Erbkapitals jedoch stetig ab. dem Anfertigen von Bestandsplänen im Maßstab 1:50. damit weiterer Zerfall vermieden wird. TEL. war das Wasserableitungssystem lange Zeit nicht funktionstüchtig.

Eichen. Die Weite Welt. Ausfahren der getränkten Schwellen. 18. Artikel 123. SEKR. Dieser Turm ist mit Gesimsen. eine Auswahl von Daten und Fakten. vom Fels zum Meer. Anschließend. Die Herstellung und Aufarbeitung der Weichen. Nach der aufwendigen Sanierung des Bodens wird in einigen Jahren eine Wohnsiedlung entstanden sein. 107. Denkmale des Industriezeitalters: von der Geschichte des Umgangs mit Industriekultur (Tübingen. 2008. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Wie viele Behälter wurden demontiert. 030-314-796 11. Hier erwarb um 1900 die Hülsberg & Co. ausgefacht mit Ziegeln. Ohne die fest eingebauten Behälter sind sie keine technischen Denkmäler mehr. Noch ist nur einiges von der Substanz und Ausstattung verloren. Handelsgesellschaft mit Sitz in Charlottenburg. Viele Wassertürme wurden bereits abgetragen. etwa 2 km von Königs Wusterhausen entfernt. 2008.und Gleisschwellen war eine schwere. Acker-. 2 Wochenendausgabe. „ein Stück prägende Heimat. nach einer Abkühlungsphase. Der Wasserstand konnte an einer außen am Turm angebrachen Meßlatte abgelesen werden. Alexander Kiersdorf. schmutzige und die Gesundheit gefährdende Arbeit. TEL.2 Nachdem der Königlich Preußische Staat3 die Schwellentränkungsanstalt erworben hatte. Schon jahrelang bemühte sich der örtliche Heimatverein. Der über den Schaft vorkragende Turmkopf umhüllt den Wasserhochbehälter . DR. das der damalige Eigentümer. Er ist das letzte überkommende Gebäude eines der großen und wichtigen Industriestandorte der Gemeinde. andere. Wassertürme sind bereits häufig als Wohntürme umgebaut worden. Es bleibt zu hoffen. Sanierungsplanung Die Schwellentränkungsanstalt Südöstlich von Berlin liegt. FAKULTÄT VI.05. Das 100jährige Industriedenkmal Über einem kreisrunden Grundriss erhebt sich der Wasserturm mit Schaft. MSD 2007-09 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN.und Weideflächen. Der Turmkopf besteht aus einer vernieteten Stahlfachwerkkonstruktion. Südansicht.463 m2 Holzung. Die Entwicklung der Wassertürme ist nur an den Behälterformen ablesbar. 10623 BERLIN. LAND BRANDENBURG DER WASSERTURM DER EHEMALIGEN SCHWELLENTRÄNKUNGSANSTALT Bauaufnahme. Noch ist der Hängebodenbehälter vorhanden.1 Es wurden Hölzer mit Ammoniaksalzen getränkt. die Industrielandschaft ist Heimat. Dieses Stahlfachwerk und das ebenfalls stählerne Dachwerk bilden mit dem Hängebodenbehälter eine statische Einheit. 80 m3. oft ausschlaggebender ökonomischer und baulicher Bezugspunkt. Die letzte Tränkung fand 1995 statt. 6 Uta Hassler. 4 Baugenehmigung Nr. Bauforschung.4 Viele Wassertürme der Reichsbahn sind in ihrer Gestaltung nur auf den reinen Zweck reduziert. wurde von 1907 bis 1908 durch die Königliche Eisenbahn ein Wasserturm geplant und gebaut. A 58. um eine Imprägnier-Anlage zu errichten.MSD 2007-09 – ABSCHLUSSARBEITEN ZERNSDORF. an der Luft getrocknet und im RüpingKesseldrucksparverfahren mit Steinkohlenteeröl getränkt. Sabine von Wangenheim. Archiv DB. dass die neue Nutzung nicht zum Ausbau des Hängebodenbehälters führt und somit nur die architektonische Hülle überdauert. 5 Margit Mach. 2008. JUNI 152. ist mit einem mittleren Aufwand zu rechnen. MAIL: msd@tu-berlin. Allerdings besitzt die eingebaute Technik selten Wohnwert. Fazit Noch steht der Wasserturm.ein eiserner Hängebodenbehälter mit schrägen Stützblechen. Zernsdorf. Was ist schützenswert am Wasserturm: das Wahrzeichen. der Ort Zernsdorf. Putzspiegeln und verschiedenen Fenstergliederungen reichhaltig gestaltet. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. wurden Weichenplatten mit Schrauben an den Schwellen montiert. Artikel 6 und 123. Hängebodenbehälter mit Auflager Dachwerk. die Deutsche Bahn. Ordner Nr.1908.6 Für die Bürger von Zernsdorf ist der Wasserturm das Wahrzeichen der Gemeinde. zumindest die Schäden am Dach des Wasserturms beseitigt. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Auszug aus der Mutterrolle von Zernsdorf. Zierbändern aus grün und braun glasierten Ziegeln. Nr. 19. STRASSE DES 17. Sollte die Sanierung zeitnah beginnen. Turmkopf und kegelförmigen Dach bis auf eine Gesamthöhe von fast 32 m.de JAHRBUCH MSD 2007-09 95 . ihr Erhalt dient der Identitätssicherung“. In der Schwellentränkungsanstalt wurden die Schwellen aus Buchen-.-PROF. Auszug aus der Mutterrolle v. 3 Katasteramt Lübben. Der Wasserturm ist das höchste Gebäude in Zernsdorf. der Bezugspunkt der Bürger – die bauliche Silhouette und das „technische Innenleben“ des Turmes? Der Wasserturm wird nicht museal genutzt werden. DOROTHÉE SACK.-ING.5 Der Boden dieser Industriebrache ist mit dem Tränkungsmittel für die Schwellen kontaminiert. 4812/08 I vom 02.und Kieferholz zugeschnitten. Berlin 2000) 169. um ihre Feuerbeständigkeit und Resistenz gegen Pilze zu erhöhen. haben „Platz gemacht“ für neue Nutzungen? Als technische Denkmäler eingetragene Wassertürme sind Repräsentanten der historischen Technik. Zernsdorf 1375-2005. Gebäude. private Nutzungen erhalten.1 (1900) 14. und nur noch der Wasserturm wird an die Schwellentränkungsanlage erinnern. Der Zernsdorfer Wasserturm gehört zu den kleineren Wasserreservoiren mit einem Behälterinhalt von ca. Bei der Vielzahl von Baudenkmälern und den bekanntlich geringen finanziellen Mitteln der Öffentlichen Hand werden Bauwerke auch Turmschaft. Anmerkungen 1 Katasteramt Lübben. eine Kirche gibt es nicht.

Die Gestaltung der Fassaden zur Straße und zum Hof ist bestimmt durch die Verwendung verschiedener Materialien. 1 vgl. die nicht unmittelbar zur künstlerischen und stadtgeschichtlichen Bedeutung beitragen Kategorie 4: zur Disposition Die Unterscheidung der vier Kategorien wiederum führte zu einer entsprechenden Festlegung des Umgangs mit der Bausubstanz.und Erweiterungsmaßnahmen. SEKR. Berlin 1918. ist es nicht zuletzt zum Schutz der Substanz des Baudenkmals erforderlich. Datenbankstand 03/2008 Treppenauge. der 1950 zum Ausbau des Daches führte (Bauphase 2). Die klare Grundrissstruktur im Innern zeichnet sich in der Regelmäßigkeit der Fassaden ab. OBJ. MAIL: msd@tu-berlin. einen Nutzer zu finden. 52. hierzu zählen überkommene bauzeitliche Elemente. Denkmalpflegerischer Bindungsplan Erdgeschoss.: 09090527. FAKULTÄT VI. Um eine erneute Nutzung des Gebäudes für das Finanzamt zu ermöglichen. Meyer. A 58. S. 2008. die zum Erscheinungsbild des Ursprungsbaus und somit zur künstlerischen und stadtgeschichtlichen Bedeutung des Gebäudes beitragen Kategorie 2: den Aufbau prägend Kategorie 3: schützenswert.und zum Ausbau desselben (Bauphase 3). Schultze. Hierbei erwies sich als Vorteil. dass das Gebäude abgesehen von Feuchtigkeitsschäden einen guten baulichen Zustand aufweist und durch sein Tragwerk ein gewisses Maß an Flexibilität bietet. 1988 zog das Finanzamt Neukölln-Nord aus. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV. 51 u. Straßenfassade zur Schönstedtstraße. Nr. hierzu zählen die Bauteile. entstand ein erhöhter Platzbedarf. Durch den Zuzug des Finanzamtes Neukölln-Nord. DOROTHÉE SACK. Eva Koch. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Es wurden vier Bauphasen festgestellt. woraufhin das Gebäude als Asylantenheim genutzt wurde. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. 2008. 2008. 1946.-Dok-Nr. die Gliederung durch Gesimse und den sparsam eingesetzten Bauschmuck. Bürogebäude oder Hostel. Legende Bauphasenplan Legende Denkmalpflegerischer Bindungsplan Bauphasenplan Erdgeschoss. Denkmalliste des Landesdenkmalamtes Berlin. Haupttreppenhaus. Friedrich.und Standortpotentials ergab eine sinnvolle Nutzung des Gebäudes als Bildungseinrichtung. STRASSE DES 17.): Zentralblatt der Bauverwaltung. MSD 2005-07 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. Gustav: Hauptzollamt in Neukölln. EHEMALIGES KÖNIGLICHES HAUPTZOLLAMT Bauuntersuchung und Konzept für die Nachnutzung Gegenstand der Arbeit Die Arbeit umfasst eine Bauuntersuchung für das von 1913 bis 1915 errichtete ehemalige Königliche Hauptzollamt in der Schönstedtstraße 7-8 in Berlin-Neukölln und zeigt Konzepte für die Nachnutzung auf. Trotz des Auszuges des Hauptzollamtes 1954 kam es 1958 zur Erweiterung des Seitenflügels. DR.BERLIN-NEUKÖLLN. 2008. Bauphasen Die Auswertung der Archivalien und die vor Ort festgestellten Befunde ermöglichten die zeitliche Einordnung der Bausubstanz und Rückschlüsse auf nutzungsbedingte Umbau. Konzept für die Nachnutzung Da das Gebäude nun seit vier Jahren leer steht.de 96 JAHRBUCH MSD 2007-09 . Der Ursprungsbau (Bauphase 1) ist in weiten Teilen erhalten. ++49-30-314-796 11. In: Ministerium der öffentlichen Arbeiten (Hg. Der repräsentative Verwaltungsbau in Massivbauweise entstand nach Plänen des Ministeriums der öffentlichen Arbeit unter der Leitung von Oberbaurat Oskar Delius.2 Das sechsgeschossige Hauptgebäude und der daran anschließende dreigeschossige Seitenflügel sind in eine Blockrandbebauung mit fünfgeschossigen Mehrfamilienhäusern eingefügt.1 Er wurde 1989 unter Denkmalschutz gestellt. TEL.-PROF. Denkmalpflegerischer Bindungsplan Aufbauend auf der Bauuntersuchung und der Erörterung des Denkmalwertes enthält der denkmalpflegerische Bindungsplan vier Kategorien: Kategorie 1: erhaltenswert.-ING. 250-252 2 vgl. die in der Hauptsache der behindertengerechten Nutzung des Gebäudes dienten (Bauphase 4). Das ehemalige Königliche Hauptzollamt. Die Analyse des Gebäude. JUNI 152. 10623 BERLIN. folgten 1990/91 Umbaumaßnahmen.

Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. wirken störend und passen sich nicht in das historische Parkgefüge ein. an die historische Wegestruktur angepasst. A 58. Im Mittelpunkt stehen die Gebäude und das Wegenetz sowie befestigte Flächen und ausgewählte Gehölze. neben den zum Schloss Babelsberg gehörenden Bauwerken insgesamt 18 Gebäude. Bewertung Der Bestandsaufnahme schloss sich die denkmalpflegerische Wertung des Bestandes an.-ING. FACHGEBIET HISTORISCHE BAUFORSCHUNG. Dabei ist festzustellen. SEKR. Ideenskizze (Ausschnitt) zur Erschließung der Laubenganghäuser 1-3. Der Park Babelsberg ist Teil des Denkmalbereichs „Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft“ und wurde 1991 in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. Auffallend ist das Vorhandensein der zahlreichen mehrstämmigen Eichen. STRASSE DES 17. bearbeitet Ansicht saniertes Laubenganghaus Haus 1 von Westen. Das Arbeitsgebiet umfasst das ehemalige Gelände der Universität Potsdam und wird durch die bestehende Bebauung definiert. INSTITUT FÜR ARCHITEKTUR UNIV.und Rechtswissenschaften der DDR den nordöstlichen Teil des Babelsberger Parks stark überformt haben. Bau. Jahrhunderts. Die zum ehemaligen Akademiegelände gehörenden Gebäude und Wege beeinträchtigen optisch den Parkcharakter.-PROF. Ansicht unsaniertes Laubenganghaus Haus 4 von Westen. Plangrundlage: Vermessungsplan 2005. 2007. EHEMALIGES UNIVERSITÄTSGELÄNDE Gartendenkmalpflegerisches Konzept für das ehemalige Universitätsgelände im Park Babelsberg Der Park Babelsberg liegt im Nordosten der Stadt Potsdam und ist ein ausgereiftes Beispiel der landschaftlichen Gartenkunst in der Mitte des 19. TEL. Ansicht auf die Stützmauer nördlich der Mensa. die mindestens bis 2021 als Studentenwohnheime bestehen bleiben. Um den Park in seiner Vollkommenheit zu erhalten. der äußeren und inneren Bildwirkung sowie der bauzeitlichen Substanz. 2007. DOROTHÉE SACK. 030-314-796 11. 2007. Die Gehölze sind teilweise aus der Entstehungszeit des Parkes und wichtige Anhaltspunkte für die Rekonstruktion der Bildwirkung. Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.und Nutzungsgeschichte Bei der historischen Analyse wird der Entwicklung nach 1948 bis heute stärkere Beachtung geschenkt. Bestandsanalyse Die Bestandsanalyse erfolgte hauptsächlich in Form einer Bestandsdokumentation mit Fotografien und kommentierenden Texten sowie Übersichtsplänen.de JAHRBUCH MSD 2007-09 97 . Darüber hinaus liefern sie Höhenreferenzen und markieren historische Wegeverläufe. FAKULTÄT VI. bearbeitet. Das Leitbild wird durch einzelne Maßnahmenvorschläge zur Umsetzung untermauert. welches den Rückbau der eingefügten Gebäude und Wege und ferner die Rekonstruktion des historischen Wegesystems und der Parkräume vorsieht. Plangrundlage: Vermessungsplan 2005. 2008. Fazit Der Denkmalwert dieses Parkareals liegt in der historischen Raumstruktur. MSD 2005-07 TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN. MAIL: msd@tu-berlin. 2007. welcher seit den 1950er Jahren durch konkurrierende Nutzungen überprägt wurde. Blick auf Haus 16 Mensa und Haus 15 ehemalige Kantine. Auf dem ehemaligen Gelände der Universität Potsdam befinden sich Übersicht Gebäudebestand des ehemaligen Universitätsgeländes. Bei der Bestandserfassung wurden etwa 70 Wegeabschnitte sowie 7 befestigte Freiflächen erfasst. 10623 BERLIN. da insbesondere die Errichtung der ehemaligen Richterschule und der späteren Erweiterung als Akademie für Staats. DR.POTSDAM-BABELSBERG. JUNI 152. Rommy Nitschke. 2007. MASTERSTUDIUM DENKMALPFLEGE. Die Wegestruktur innerhalb des Geländes erscheint rein funktional und wenig an die Örtlichkeit bzw. dass der geschlossene Parkcharakter durch die Einfügung der Bebauung ab 1949 bis Mitte der 1980er Jahre aufgegeben wurde. Die Arbeit wurde von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg angeregt und befasst sich mit dem nordöstlichen Teil des Parks Babelsberg. wurde ein Leitbild entwickelt. Im Vordergrund standen hier die Entstehungszeit der Gebäude sowie die Entwicklung des Wegesystems. Unter den Gebäuden befinden sich keine von geschichtlicher oder bautechnischer Bedeutung. Gartenkünstler wie Peter Joseph Lenne´(1789-1866) und Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) wirkten in dem Landschaftsgarten auf dem Babelsberg.

Ursula Hüffer Hüffer • Ramin Architekten PIV Sanierungskonzepte und -technologien I und II .-Prof. Cordula Loidl-Reisch FG Landschaftsbau-Objektbau .-Prof. Masterstudium Denkmalpflege PJ Bauaufnahme PJ Bauaufmaß und Dokumentation PIV Inventarisation .-Ing.-Ing. Christoph Merzenich FH Erfurt. Jörg Haspel Landeskonservator.-Ing.-Prof.Dipl. Technik.-Prof.Dipl. Udo Bode Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt IV Historische Baukonstruktionen I und II . Dr.und Stadtbaugeschichte SE Theorie und Terminologie der Denkmalpflege im internationalen Kontext . Architektur zwischen Zerstörung und Erhaltung .Dr.-Ing.Dr.-Prof. FG Historische Bauforschung.-Ing.Daniela Spiegel M. Klaus Dierks VL Tragwerkslehre für Denkmalpfleger und Kunsthistoriker . Dr. Landesdenkmalamt Berlin VL Denkmalkunde .-pol.Univ. Lothar Gründig FG Geodäsie und Ausgleichungsrechnung .-Prof.Dipl. Sc.Dr.-Prof. Christof Krauskopf Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum SE Einführung in die Archäologie . Adrian von Buttlar FG Kunstwissenschaft .-Prof.Prof. Christoph Brachmann FG Kunstwissenschaft VL Deutsche Kunst und Architektur der Gotik .PD Dr.Dipl. Bau.Dr. Dr. Michael Gauß SE Kommunikationstechniken . Johannes Cramer FG Bau.Dr. Caroline Rolka Landesdenkmalamt Berlin PIV Gartendenkmalpflege I und II . Dr.Verzeichnis der Dozenten und Förderer des MSD 2007-09 . Dr.Dipl. Thomas Nitz Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie PIV Einführung in die Archivforschung VL Einführung in die Dendrochronologie .tec. Christian Clemen FG Geodäsie und Ausgleichungsrechnung IV Geodäsie für Denkmalpfleger .-Ing.Raumbuch Ü Perzeption und Präsentation . Wolfgang Frey ProDenkmal SE Methoden der Konservierung .Prof. Annemarie Jaeggi FG Kunstwissenschaft VL 100 Jahre Deutscher Werkbund 1907-2007 .-Ing. Dr.Univ.Univ. (FH) Thorsten Dame Laufwerk B PIV Städtebauliche Denkmalpflege I und II IV Einführung in die Industriedenkmalpflege I und II . Albert Wiedemann BSF Swissphoto GmbH PIV Photogrammetrie für Denkmalpfleger Abkürzungen FG Fachgebiet IV Integrierte Veranstaltung PJ Projekt PIV Projektintegrierte Veranstaltung SE Seminar Ü Übung VL Vorlesung 98 JAHRBUCH MSD 2007-09 .Dr. Kerstin Wittmann-Englert FG Kunstgeschichte VL Weiterbauen.-Ing. Dorothée Sack FG Historische Bauforschung. Dr.-Ing.Dr.Univ. Philipp Speiser FG Bau. Ruth Klawun Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum PIV Städtebauliche Denkmalpflege I und II . em.Univ. Dr. Innere Dienste IV Denkmalpflege und Restaurierung in der Praxis .und Raumfassungen . Jürgen Tietz Freier Journalist IV Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und das Verfassen wissenschaftlicher Texte .Dr.-Ing. Thomas Drachenberg Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum IV Denkmalpflege und Restaurierung in der Praxis .-Ing.Prof. Klaus Rückert FG Tragwerksentwurf und -konstruktion .PD Dr. Fachbereich Konservierung und Restaurierung PIV Architektur.Dr.Dipl.A. Masterstudium Denkmalpflege PJ Bauaufnahme PJ Bauaufmaß und Dokumentation Ü Perzeption und Präsentation VL Methoden der Bauforschung . Masterstudium Denkmalpflege PJ Bauaufnahme PJ Bauaufmaß und Dokumentation IV Geodäsie für Denkmalpfleger .-Ing.-Ing. Gisela Holan Staatliche Museen zu Berlin (SMB). Gabi Dolff-Bonekämper FG Denkmalpflege VL Geschichte und Theorie der Denkmalpflege VL Stadtbaugeschichte . Dr. Rudolf Schäfer FG Baurecht und Bauverwaltungslehre VL Rechtliche Grundlagen des Denkmalwesens .Dr. rer.Univ.Univ. Dietmar Kurapkat FG Historische Bauforschung. Dr.Univ.-Ing.PD Dr.und Stadtbaugeschichte VL Architektur der Antike VL Baugeschichte des Wohnens SE Baustelle Denkmal .

de Dipl. Daniel Stößl daniel. birte. Mustafic merima.-Ing.de Dipl. (FH) Wiebke Hansen Wiebke_Jana@web. (FH) Sabine von Wangenheim s.A. geb.-Ing.geissler@yahoo. Gitte Biecker gitte.de Mag.Sc.-Ing.com Dipl.de Dipl. email@provider.A. u. MaritBeer@gmx.gr Dipl.A.-Ing.v.de Dr.-Ing.stoessl@gmx.Verzeichnis der Teilnehmer und Absolventen des MSD 2007-09 Nawar Andrews B. Mayssoun Issa mayssounissa@yahoo.com Mag.nitschke@gmx.de Dipl.zabrana@daad-alumni.A. (FH) Astrid Obermann AObermann@web. katharina. Maria Kostakopoulou marusakipower@yahoo.com Marit Beer M.de JAHRBUCH MSD 2007-09 99 .-Rest.A.huebner@gmx. Djamila Hempel djamilahempel@hotmail. (FH) Eva Koch (Teilnahme MSD 2005-07) evakuhne@gmx.de Katharina Rütten B.at Agnieszka Swiderska M.A. Rommy Nitschke (Teilnahme MSD 2005-07) rommy.de Birte Geißler M.-Ing.de Emanuel Hübner M.de Dipl.biecker@alumni. (FH) Josephin Rösler josephinroesler@web.de Dipl.pieper@gmx.holland@web.de Marianne Heise M. (FH) Axel Schulze axel-schulze@gmx. Merima Axhausen. Swantje Eggert swantjeeggert@gmx.-Ing.ruetten@web.-Rest. Lilli Zabrana lilli. sara.-Ing. Mirosanda Vranic mirosanda@gmail.m@web.-Ing.com Dipl.A. (FH) Florian Schweinsteiger FlorianSchweinsteiger@web.-Ing.de Dipl.w@gmx.de Dipl.. Archäolog.de Sara Pieper B.de Dipl-Rest.-Ing.net Dipl.Hist.phil.tu-berlin. (Teilnehmer) nawarandrews@yahoo. Marianne_Heise@hotmail.de Dipl.-Ing.de Dipl. (FH) Inken Holland i. emanuel.

2008: MSD-Jahrbuch 2006-08 (Heft 4) Berlin. 2007: MSD-Jahrbuch 2005-07 (Heft 3) Berlin. 2006: MSD-Jahrbuch 2004-06 (Heft 2) Berlin.bisher erschienene Jahrbücher des Masterstudium Denkmalpflege (MSD): – – – – – Berlin. 2004: Jahrbuch 5 Jahre Aufbaustudium Denkmalpflege (Sonderheft) . 2005: MSD-Jahrbuch 2003-05 (Heft 1) Berlin.

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Das Öl über Linsen und BÙrÈÙl geben und von der Flamme nehmen. Danach den BÙrÈÙl zu den Linsen geben und auf kleiner Flamme ziehen lassen. Etwas Öl erhitzen und die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln glasig dünsten. Mit Salat oder Joghurt servieren. Kochen bis die Linsen weich sind. Den bedeckten Topf 10 Minuten ruhen lassen. Dann die Linsen in einem Topf geben. umrühren und eine Viertelstunde ziehen lassen. Die Zwiebeln und das Öl trennen. MÙÊÁdÁrÁ auf einer flachen Platte anrichten und mit Zwiebeln bestreuen. Das Olivenöl mit dem Koriander mischen und über die Linsen mit dem BÙrÈÙl geben. 2-3cm mit Wasser bedecken und salzen. Letzte Seite Mahlzeit . ca.Letzte Seite MÙÊÁdÁrÁ (Für acht Personen) Zutaten 1 2 3 4 5 6 1 kg braune Linsen 1 kg BÙrÈÙl (grob) [Bulgur] oder Reis 6 Zwiebeln 2 Tassen Olivenöl 1 E L KÙsbÁrÁ (Koriander) 1 1/2 TL Salz Zubereitung Die Linsen und den BÙrÈÙl waschen.

   .Anmerkung zur digitalen Version: Aus Gründen einer besseren Lesbarkeit wurde die in der Druckversion bestehende  gegenläufige. bei der die letzte  Seite des MSD Jahrbuchs 2007‐09 der letzten Seite des Jubiläumjahrbuchs denk x X  gegenübersteht. kopfstehende Anordnung des Jubiläumjahrbuchbestandteils. zugunsten einer durchlaufenden Seitenfolge aufgegeben.

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Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin Heft 5. Jahrbuch 2007-09. mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10 .

Martin Gussone. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel FG Historische Bauforschung. Masterstudium Denkmalpflege Berlin 2009 .Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin Jubiläumsjahrbuch denk x 10 (Beiheft zum MSD Jahrbuch 2007-09) Herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Antonia Brauchle.

Masterstudium Denkmalpflege Sekretariat A 58.a.: ++49 30 314-796 11 | Fax. Dietmar Kurapkat. Berlin Druck: Difo Druck GmbH. Layout: Martin Gussone scripvaz-Verlag.-Ing. Nicole Erbe und Franziska Sreit Grafik.tu-berlin. Dorothée Sack TU Berlin. Raum 812 Tel. Masterstudium Denkmalpflege. Berlin 2009 Redaktion: Antonia Brauchle. Bamberg Auflage: 500 Exemplare ISBN: 978-3-931278-51-9 Anschrift Univ. Institut für Architektur Fachgebiet Historische Bauforschung. Martin Gussone. Dr. mit Jubiläumsjahrbuch denk x 10 © Fachgebiet Historische Bauforschung.Impressum Technische Universität Berlin Fakultät VI Planen Bauen Umwelt. Dietmar Kurapkat und Daniela Spiegel Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin . Straße des 17.de/hbf-msd/ .: ++49 30 314-796 12 |Mail: msd@tu-berlin. Christof Krauskopf.-Prof. Martin Gussone. FG Historische Bauforschung. Masterstudium Denkmalpflege Herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Antonia Brauchle. Daniela Spiegel unter Mitarbeit von Krtistin Brenndörfer. 10623 Berlin Architekturgebäude. Juni 152. Heft 5.Jahrbuch 2007-09 Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin.de Web: http://baugeschichte.

Grußwort des Landeskonservators und Direktors des Landesdenkmalamtes Berlin.Abschlussarbeiten in Berlin und Potsdam .10 Jahre Aufbaustudium und Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin. MSD 2007-09 107 109 113 121 135 136 137 138 139 140 141 142 143 Register 1 Register 3 Register 4 Register 5 Register 25 Register 26 Register 29 Register 33 Register 36 Register 39 Register 42 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 105 .Modul 1: Bauaufnahme und Bauforschung . Brenndörfer Die Lehre im Masterstudium Denkmalpflege Inhalte und Lehrende des Masterstudiengangs Denkmalpflege der TU Berlin gegliedert nach Modulen .Modul 4: Architektur.und Masterstudiums Denkmalpflege Die Absolventen der Jahrgänge ASD 1 bis 5 und MSD 2003-05 bis 2007-09 Verzeichnis der Abschlussarbeiten des Aufbau.Modul 2: Bauforschung und Sanierungsvorplanung .und Kunstgeschichte . J.Internationale Abschlussarbeiten . Was uns wichtig war – was uns wichtig ist. Sack Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin – Evaluierung und Absolventenbefragung 2008 K.Abschlussarbeiten in Deutschland Die Lehrenden im Aufbau.Modul 5: Sanierung und Konservierung . D.Modul 6: Wahlmodul . Spiegel Register Die Mitarbeiter des FG Historische Bauforschung 1998-2008 Verzeichnis der Jahrgangsprojekte des Aufbau.Grußwort des Präsidenten der TU Berlin. Haspel: „Vom Nutzen des Masterstudiengangs Denkmalpflege der TU Berlin für die Praxis“ Einleitung . topografische Ordnung .Modul 7: Exkursionen .Modul 3: Denkmalpflege . Kutzler: „Das Masterstudium Denkmalpflege als Baustein des wissenschaftlichen und bildungsstrategischen Profils der TU Berlin – Zum zehnjährigen Jubiläum des Aufbauund Masterstudiengangs Denkmalpflege“ .und Masterstudiums Denkmalpflege 1999-2009.Modul 8: Praktikum Redaktion: D. K.und Masterstudium Denkmalpflege Index des Registers Abbildungsverzeichnis ‚Letzte Seite‘ Übergang zum gegenläufigen Jahrbuch des Masterstudiums Denkmalpflege.Inhalt Jubiläumsjahrbuch denk x 10 Seite Grußworte .

106 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .

Gestaltungsund Planungsqualifikation sowie bautechnisches Know-how bis hin zu kommunikativen Fähigkeiten reichen. an unserer Hochschule einen Master-Abschluss zu erwerben – lange bevor der Bologna-Prozess in entsprechender Weise in den grundständigen Studiengängen umgesetzt werden konnte. In diesem Sinne ist die Ausbildung von Personen mit einschlägiger Berufserfahrung herausfordernd und gleichzeitig ein großer Gewinn. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 107 . Die Ausbildung von fachlich breit aufgestellten Denkmalpflegern vollzieht sich im Schnittpunkt von technischen Möglichkeiten. verdeutlicht. der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt. modellhaft wider.und geisteswissenschaftlichen Grundlagen. Wirtschafts. dass unsere Gesellschaft einen wachsenden und langfristig anhaltenden Bedarf an denkmalpflegerischer Kompetenz entwickeln wird. über analytische Methodik. sondern auch zu den ersten modularisierten Studiengängen und bildete so eine der frühesten Möglichkeiten. wirtschaftlicher Machbarkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Initiative zu diesem bildungsstrategischen ‚Pilotprojekt‘ ging fakultätsübergreifend gemeinsam mit der geisteswissenschaftlichen Fakultät I von der damaligen Fakultät VII Architektur Umwelt Gesellschaft aus. Damit spiegelt sich die für die TU Berlin charakteristische Interdisziplinarität im Masterstudiengang Denkmalpflege. Eines dieser ausgewählten Zukunftsfelder ist der Bereich ‚Gestaltung von Lebensräumen‘. Natur-. ist der Studiengang bis heute am Institut für Architektur beheimatet und wird vom dortigen Fachgebiet Historische Bauforschung durchgeführt. für den die Fakultät VI Planen Bauen Umwelt federführend ist. die von kultur. die auf universitäre Weiterbildungsangebote angewiesen ist. Die Tatsache. dessen Markenzeichen das Projektstudium ist. In deren Nachfolgeinstitution. Planungs-.und Masterstudiengangs Denkmalpflege Im Februar dieses Jahres schließt der zehnte Jahrgang des postgradualen Studiengangs Denkmalpflege an der Technischen Universität Berlin sein Studium ab. Erfreulich ist auch die gerade erfolgte auflagenfreie Reakkreditierung des Studiengangs. Das wissenschaftliche Profil der TUB wird durch ein breites Fächerspektrum der Ingenieur-. Zugleich stellt sich das postgraduale Konzept den Anforderungen einer sich ständig wandelnden Wissensgesellschaft. Mit rund 250 Absolventen und Absolventinnen in den vergangenen 10 Jahren und einer Abschlussquote von über 90% ist dieser Studiengang außerordentlich erfolgreich. Aufgrund dieser fachlichen Breite definiert die Universität ihre Kernkompetenzen durch die Bildung interdisziplinärer Verbünde in Bereichen gesamtgesellschaftlicher Zukunftsaufgaben. Er zählt nicht nur zu den ältesten postgradualen Studienangeboten der TU Berlin. in der vielfältige Kompetenzanforderungen zusammen treffen. dass schon heute ein Großteil der planerischen und baulichen Gestaltung von Lebensräumen im Kontext eines historisch gewachsenen Bestands stattfindet.Das Masterstudium Denkmalpflege als Baustein des wissenschaftlichen und bildungsstrategischen Profils der TU Berlin – Zum zehnjährigen Jubiläum des Aufbau.und Geisteswissenschaften bestimmt.

sondern Sie veranstalten vor allem auch einen Workshop zu Fragen der aktuellen und zukünftigen Entwicklung der akademischen Ausbildung für die Denkmalpflege. Mit meinen Glückwünschen verbinde ich auch meinen Dank für das in der zurückliegenden Dekade Geleistete. Dr. Dass Sie nicht gedenken. wird durch folgenden Umstand deutlich: Zum zehnjährigen Bestehen geben Sie nicht nur dieses Jubiläumsjahrbuch heraus und präsentieren der Öffentlichkeit eine Ausstellung mit beispielhaften Forschungsergebnissen. Lehrenden und nicht zuletzt den Studierenden des Masterstudiengangs Denkmalpflege im Namen der TU Berlin herzlich gratulieren. Prof. den Verantwortlichen. an dem mehr als zehn verwandte Studiengänge aus dem deutschsprachigen Raum teilnehmen. Kurt Kutzler Präsident der Technischen Universität Berlin 108 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Für all diese Aktivitäten wünsche ich Ihnen im Namen der TU Berlin viel Erfolg und gutes Gelingen.Zu all dem möchte ich Ihnen.

die in der Regel auf eine berufliche Tätigkeit in der Denkmalpflege vorbereiten.oder Nachbargebieten der Konservatoren. Fachfirmen und Institute bei der Einstellung neuer JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 109 . das heute selbst von Berufsanfängern erwartete Qualifikationsspektrum zu vermitteln. die wissenschaftliche Erforschung und der professionelle Einsatz substanzschonender Sanierungstechnologien erforderlich sind. Das Denkmalschutzjahr förderte in West und Ost auch die Einsicht. Als Antwort haben die Landesdenkmalämter das System der Wissenschaftlichen Volontariate in der Denkmalpflege systematisch ausgebaut und einige Hochschulen sogar ganz neue Aufbaustudiengänge aus der Taufe gehoben. um unnötige Planungsund Kalkulationsfehler bei der Entwicklung von Sanierungs.und Restaurierungskonzepten zu vermeiden. Mit der Einführung wissenschaftlicher Studiengänge an Fachhochschulen. Generell ist es erfreulich. um Absolventen von denkmalrelevanten Studiengängen eine denkmalspezifische Vertiefung und den Erwerb einschlägiger Zusatzkenntnisse und -fertigkeiten zu ermöglichen. nicht zuletzt dank einschlägiger Förder. der heutigen Fakultät VI Planen Bauen Umwelt. Grundständige Studiengänge der Kunstgeschichte oder Architektur.und -pflegeaufgaben betrauten privaten Büros. „Historische Bauforschung“ leistet vielmehr auch einen Beitrag. für die Denkmale in der Region ebenso wie für die Denkmalpflege. Die Methoden der Bauforschung – unter anderem das formtreue Aufmaß und die Darstellung in detaillierten Bauaufnahmeplänen – sind im archäologischen Kontext entwickelt und über Jahrzehnte verfeinert worden. Ökonomische und rechtliche Kompetenzen spielen zunehmend ebenso eine Rolle wie die interdisziplinäre Fähigkeit zur Einbeziehung von Expertenwissen und Spezialisten aus Vertiefungs. kann also Baukosten oder Folgekosten senken helfen. Die Neueinrichtung des Studiengangs und des Fachgebiets hat sich in den letzten zehn Jahren vielfach bewährt. dass für den verantwortungsbewussten Umgang mit dem architektonischen Erbe die systematische Dokumentation. Mit den weitreichenden Entwicklungen sind seit dem Europäischen Denkmalschutzjahr auch die Anforderungen an die Konservatorenpraxis erheblich gestiegen. reichen angesichts der entstandenen Komplexität und Interdisziplinarität in der Praxis kaum mehr aus. kommunalen Denkmalbehörden oder öffentliche wissenschaftliche Einrichtungen im Dienst der Denkmalpflege als auch die mit Denkmalschutz. Seit nunmehr zehn Jahren bietet auch die Technische Universität Berlin an der Architekturfakultät.und Forschungsprogramme des Bundes und der Einrichtung spezieller Sonderforschungsbereiche. Die Erforschung und Ausdifferenzierung der sanierungstechnischen Verfahren erfuhren besonders in den 1980er Jahren einen Schub.Vom Nutzen des Masterstudiengangs Denkmalpflege der TU Berlin für die Praxis Das Europäische Denkmalschutzjahr 1975 bildete unter dem Motto „Eine Zukunft für unsere Vergangenheit“ einen Meilenstein für die gesellschaftliche Anerkennung des Denkmalschutzes als gemeinsame Verpflichtung. einen postgradualen Studiengang auf dem Gebiet von Denkmalschutz und Denkmalpflege an. die Bauten genau zu dokumentieren und diesen wertvolle Erkenntnisse zur ihrer historischen Genese abzugewinnen. Für die Untersuchung des Ist-Zustandes der Baudenkmäler war mit der „Historischen Bauforschung“ bald eine Disziplin gefunden. die nicht nur in der Lage war. dass sowohl die staatlichen bzw. Die Koordination liegt bei dem damals ebenfalls neu eingerichteten Fachgebiet Historische Bauforschung. Universitäten und Akademien für die Bau.und Kunstdenkmalrestaurierung erreichte auch die Restauratorenausbildung in Deutschland ein höheres Niveau.

Hinzu kommt jedes Jahr eine ganze Reihe von Abschlussarbeiten zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M. In jedem Fall tragen sie dazu bei. die im Forum des Architekturgebäudes der TU Berlin gezeigt wird.und Prüfungswert für die Universität hinaus. Mittelbar kommen diese qualifiziert ausgeführten Vorarbeiten oft den Denkmalen und Denkmalbehörden zugute. Ensembles) unserer Region und erarbeitet eine wissenschaftlich fundierte Analyse und Instandsetzungsvorplanung.Mitarbeiter oder bei der Beauftragung von freien Mitarbeitern auf die hoch qualifizierten Absolventen des Masterstudiengangs Denkmalpflege (MSD) zurückgreifen können. hohe denkmalfachliche Standards und zeitgemäße konservatorische Qualitätsniveaus zu sichern. Zum Berliner Denkmaltag und mehr noch zum europaweiten „Tag des offenen Denkmals“. in der Regel ein Baudenkmal oder einen baulichen Bestandteil von größeren Denkmalbereichen (Gesamtanlagen. Eine Vielzahl dieser Projekte ist in der Ausstellung vertreten.und Instandsetzungsarbeiten. Im besten Fall finden diese Arbeiten Fortsetzung in Form von ausgeführten Instandsetzungen oder weiterführenden Forschungen. Davon wird über die Region hinaus rege Gebrauch gemacht.und Technikdenkmale sowie Sakraldenkmale befanden sich darunter. Denn jeder Jahrgang untersucht ein pflegebedürftiges Bauwerk. historisch interessierten Berliner Öffentlichkeit. Wo sich der Nutzen sorgfältiger bauforscherischer Voruntersuchungen und darauf aufbauender differenzierter Instandsetzungsplanungen nicht nur für Denkmalpfleger. Die Untersuchung der Herz-Jesu-Kapelle in Berlin-Pankow (Jahrgangsprojekts 1999/2000) zum Beispiel schuf eine Voraussetzung für die Unterschutzstellung dieses ungewöhnlichen Bauund Geschichtszeugnisses. Schließlich leisten der Masterstudiengang Denkmalpflege und das Fachgebiet Historische Bauforschung der TU Berlin einen spezifischen Beitrag zur Vermittlung denkmalpflegerischer Belange im Hochschulsektor und in der kulturell bzw. den die Denkmalpflege den als Jahrgangsprojekten oder Masterarbeiten entstehenden Untersuchungen und Konzepten beimisst.und -pflegefälle im Raum Berlin. In der Hauptsache handelte es sich um Baudenkmale. weist über den Studien.). den das Landesdenkmalamt alljährlich für Berlin koordiniert.oder Abschlussprojekten vor. sondern auch für Eigentümer und Planer erwiesen oder sogar „gerechnet“ hat. Industrie.und Bauvorhaben. die der für Denkmalschutz zuständige Berliner Stadtentwicklungssenator für vorbildliche Leistungen auf dem Gebiet der Denkmalerhaltung und Denkmalvermittlung verleiht. Insgesamt wurden so in den letzten zehn Jahren mehr als 50 Objekte in Berlin und Umgebung bearbeitet. wächst auch das Vertrauen in den Sinn und die Einsicht in den praktischen Zweck gründlicher Analysen und Konzepte im Vorbereitungsstadium konkreter Planungs. aber auch Bodendenkmale und Gartendenkmale.Sc. und die gründlichen Vorarbeiteten an dem Musterschulpavillon von Bruno Taut in Berlin-Neukölln (Jahrgangsprojekt 1998/99) legten das Fundament für die Einleitung konkreter Sicherungs. In einer konzertierten Aktion war der Denkmalpflege-Studiengang schließlich an der praktischen Umsetzung der behutsamen Sanierung des Taut-Pavillons beteiligt und zählte 2001 zu den Preisträgern der Ferdinand von Quast Medaille. Der Stellenwert. gehören Projekte 110 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Gerne schlagen das Landesdenkmalamt Berlin und die Berliner Bezirksdenkmalbehörden dem Masterstudiengang deshalb immer wieder Denkmalobjekte und Denkmalthemen zur vertiefenden Bearbeitung in Jahrgangs. und bieten einen Vergleichsmaßstab für ähnlich gelagerte Denkmalschutz. Dank seiner Konzeption als praxisorientiertes Projektstudium leistet der Studiengang aber auch einen unmittelbaren Beitrag zur Erforschung und Erhaltung des architektonischen Erbes von Berlin und seines Umlands.

Prof. Frau Professor Sack und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Aktivitäten des Masterstudiengangs Denkmalpflege kommen damit nicht nur dem gesetzlichen Auftrag der für Denkmalschutz zuständigen Ämter zugute. bietet die TU Berlin ein wichtiges wissenschaftliches Forum zum konservatorischen Meinungs. Diese Einrichtung leistet einen wichtigen Beitrag dafür. mit dem sich die Veranstalter an die Bevölkerung und Besucher der Stadt wenden. Ich bin sicher und dankbar dafür.und Erfahrungsaustausch. Es ist sicher nicht verwunderlich. an dessen Organisation das Fachgebiet Historische Bauforschung seit vielen Jahren maßgeblich beteiligt ist. dass sie dieses Entwicklungspotential vor nunmehr zehn Jahren gesehen und gefördert hat durch die Einrichtung des für den postgradualen Studiengang Denkmalpflege verantwortlichen Fachgebiets Historische Bauforschung. Der Technischen Universität Berlin gebührt mein Dank. Dr. bei dem häufig Fachbeiträge von auswärtigen Experten zur Diskussion stehen und den Berliner Lokalhorizont erweitern. aber auch den beteiligten Kollegen der Nachbarinstitute danke ich sehr. dass sie diese historische Chance für die Region und für die Denkmalpflege konsequent genutzt und mit großer Energie einen höchst erfolgreichen und produktiven Masterstudiengang Denkmalpflege aufgebaut haben. wenn wir den Masterstudiengang Denkmalpflege der TU Berlin aus Konservatorensicht als integralen und unersetzlichen Bestandteil der Ausbildungslandschaft und Denkmallandschaft unserer Region verstehen und wertschätzen.und Ausbau des Masterstudiengangs Denkmalpflege an der TU Berlin engagiert. sondern auch generell dem konservatorischen Anliegen und seiner Verbreitung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen.und Objekte aus dem Masterstudiengang Denkmalpflege mittlerweile zum festen Bestandteil des Programms. dass die Denkmale in und um Berlin ebenso wie die Konservatoren aus der Kooperation der Denkmalbehörden mit dem Fachgebiet Historische Bauforschung und dem Masterstudiengang Denkmalpflege der TU Berlin auch in Zukunft ihren Nutzen ziehen dürfen. dass Berlin auch im bundesweiten und europäischen Vergleich als ein Kompetenzzentrum in Sachen Konservierungs. Jörg Haspel Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 111 .und Restaurierungstechnologie gelten kann. Das Landesdenkmalamt Berlin und ich persönlich haben uns gerne von Anfang an für den Auf. Als Lehrbeauftragte oder zur Betreuung einzelner Projekte stehen Mitarbeiter des Amtes im Bedarfsfall zur Verfügung und können umgekehrt daraus Nutzen für die Wahrnehmung ihrer Amtsaufgaben ziehen. Mit dem „Berliner Kolloquium zur Bauforschung und Denkmalpflege“. Als Dozent des Fachs Denkmalkunde kann ich selbst einen Beitrag aus der Praxis zur Ausbildung der Studierenden leisten und profitiere andererseits durch den kontinuierlichen Austausch mit angehenden Denkmalpflegern und den Kollegen im Fachgebiet.

112 .

oder Gruppenarbeiten konzipierten Masterarbeiten vorbehalten ist. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung zeigte sich. am 1. den 10. Die Kernaussagen des Berichts werden im anschließenden Beitrag dargestellt. Die Antworten lagen uns auf der Zunge. das insgesamt eine Laufzeit von drei Semestern hat. die Absolventen der vier MSD-Jahrgänge befragte und die Ergebnisse in einem Evaluierungsbericht zusammenstellte und auswertete. dass die Besonderheit des Studiums – von Der Beginn: Vor der Antrittsvorlesung von D. um über den Fortbestand des Masterstudiums Denkmalpflege (MSD) der TU Berlin zu beraten. Eine Zwischenetappe: Die Ausstellung zum fünfjährigen Bestehen des Aufbaustudiums Denkmalpflege wird eröffnet. 2004. den Veränderungen und Weiterentwicklungen des Studiums gefordert. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 113 . Anfang an – die Multidisziplinarität der Teilnehmer und ihre auf Interdisziplinarität fußende Zusammenarbeit sind. Die multidisziplinäre Zusammensetzung des Teilnehmerfelds führt auch dazu.und das war ebenfalls der Gedanke von Anbeginn – alle Bereiche zusammen. 1999. Dietmar Kurapkat. Martin Gussone und Kristin Brenndörfer. aber sehr eng verzahnten Fächerangebot wider und manifestiert sich zudem in der inzwischen auf zwei Semester ausgelegten Bearbeitung eines gemeinsam durchzuführenden Studienprojekts. im Vorstudium und vielfach auch schon in der Praxis erworbenen Kenntnisse in die Ausbildung einbringen. Gegenstand des Gesprächs. waren Fragen nach der Konzeption und der Umsetzung des Studiengangs.10. Ein weiterer Faktor sind die Altersunterschiede der Teilnehmer.10 Jahre Aufbaustudium und Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin – Was uns wichtig war – was uns wichtig ist Am Freitag. Sack. Im Ablauf dieses Studiums. hatte doch die ausgesprochen arbeitsintensive Vorbereitung der Unterlagen für die Reakkreditierung die erneute inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Konzept. Besonders hilfreich war hier die Erfahrung von Kristin Brenndörfer. das uns schnell aus der fernen Wüste in die Berliner Gegenwart zurückholte. denn neben den Absolventen. Die Erarbeitung des sehr umfangreichen und umfassenden Berichts lag in den Händen von Daniela Spiegel. der nach einer nur sechswöchigen Vorlaufphase. die im Rahmen von Fragen und Aufgaben der Denkmalpflege zusammenarbeiten. kommen . wobei das letzte Semester den als Einzel. die als Stadtplanerin und Wirtschaftsingenieurin ihre Kenntnisse im Bereich Evaluierung einbrachte und einen auf die spezifische Situation des MSD abgestellten Fragebogen entwickelte. Dies spiegelt sich auch in dem breit angelegten. dass die einzelnen Mitglieder der Gruppe immer ihre jeweiligen. Oktober 1998 begonnen hatte.2008 – einen Tag nach der Rückkehr von einer fast zweimonatigen Kampagne in Resafa/Syrien – trat das Gutachtergremium der Reakkreditierungskommission ZEVA zusammen.

So wird in dem dreisemestrigen Studium – dessen Laufzeit in der Regel nicht überschritten wird – ein Netzwerk geschaffen. dass die Zusammenarbeit mit den Nachbardisziplinen im Konzept strukturiert und dann gemeinsam trainiert werden muss. um zunehmend auch ausländische Studierende anzuziehen. fällt auf. Sie werden über Vorträge. anzusprechen. Interessant für die weitere Entwicklung des MSD ist aber auch die Feststellung. Workshop mit der syr. dass außer den Teilnehmern aus den oben genannten Ländern. Tschechien und den Niederlanden. Polen. Gerade bei Absolventen dieser Fachrichtungen zeigt sich. Dieses Angebot der Ausbildung wird in zunehmendem Maße von Teilnehmern aus Griechenland. dass in den Masterarbeiten vermehrt Fragen der Konsolidierung von Ruinen und Pflegekonzepte für diese. der schon bei der Einrichtung des Studiums eine wichtige Rolle spielte. die nun schon seit 35 Jahren währenden Verbindungen in die Region des Mittleren Ostens zu nutzen. der Türkei und vor allem aus dem Mittleren Osten wahrgenommen.. zunehmend Nachfragen nach Studienplätzen aus Ländern in unserer Nachbarschaft kommen. die nach Abschluss ihrer Ausbildung wieder in ihre Heimatländer zurückkehren möchten und dort unsere zukünftigen Kooperationspartner sind. dass der von uns vertretene Ansatz der Multidisziplinarität nicht mehr . So ist es auch zu verstehen. Kunsthistorikern und Restauratoren nachgefragt wird. die im Fachgebiet bearbeitet werden. Dieser Erkenntnis. Ihre hier erworbenen neuen Kenntnisse bringen sie in den Prozess der Auseinandersetzung mit dem gebauten oder zu ergrabenden Kulturgut in ihren Ländern ein. sind solche eingegliedert. Betrachtet man nun die Entwicklung des gesamten Studiengangs über die letzten zehn Jahre. Dieses Netzwerk erfährt eine zusätzliche Förde- Zusammenarbeit mit internationalen Partnern . dass bei Arbeiten im Kontext von Bauforschung und Denkmalpflege die direkte Zusammenarbeit mit Architekten.wie zu Beginn . Bauingenieuren und Städtebauern von besonderem Interesse ist. 2008.. Die Kontakte dienen auch dazu. die eigenen Forschungsschwerpunkte im Vorderen Orient in das Fachgebiet „Historische Bauforschung“ und damit in den MSD einzubringen.und Arbeitsprozess wird unterstützt und gefördert durch die enge und sehr intensive Zusammenarbeit im Studium. Workshops und andere Aktivitäten sowie Stellenausschreibungen im Bereich Denkmalpflege und Bauforschung informiert. als auch gute Ansatzpunkte für Masterarbeiten zu schaffen. immer wieder geeignete Mitarbeiter für bestimmte Aufgabenstellungen in Forschungsprojekten. Ein anderer Punkt. zu denen schon lange intensive wissenschaftliche Kontakte bestehen. Antikendirektion in Resafa. Hintergrund ist die Tatsache. Die Anfragen kommen im Wesentlichen aus Österreich. sondern immer stärker von Archäologen. das die Studierenden auch nach ihrem Abschluss miteinander verbindet. die bereits über mehrjährige berufliche Erfahrungen verfügen und diese in den jeweiligen Jahrgang einbringen. die zugleich einen festen Verbund zwischen Lehrenden und Lernenden schafft und von allen Beteiligten gleichermaßen getragen wird. Dazu kam der Wunsch. Tagungen.die gerade ihr Erststudium abgeschlossen haben. in deren Hochschulen offensichtlich eine in dieser Form ausgerichtete Vertiefung im Bereich Denkmalpflege nicht angeboten wird. dass vor allem Absolventen geisteswissenschaftlich ausgerichteter Fächer erkennen. um damit sowohl interessante Arbeitsmöglichkeiten für Praktika. um die unterschiedlichen Denkansätze verstehen und einordnen und sie dann in die Arbeit einfließen lassen zu können. ebenso wie Fragen der Erschließung für Besucher und das Site Management von archäologisch und kulturhistorisch bedeutenden Plätzen thematisiert werden. Zudem sind sowohl die Teilnehmer des jeweils aktuellen Jahrgangs als auch die Absolventenjahrgänge intensiv mit dem Fachgebiet Historische Bauforschung verbunden. galt dem Bestreben. 114 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .vorwiegend von Architekten.

Doch nun zum Ablauf des Studiums: Um die gewünschte und eingangs hervorgehobene Multidisziplinarität zu gewährleisten. dium Denkmalpflege) im Jahr 2004 nur in einzelnen Punkten kommentiert haben. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 115 .. zugleich der Vater aller unserer Jahrbücher – mit diesem Band liegt der Sechste vor – sowie in den ersten Jahren Daniel Krüger und nun schon seit fünf Jahren Kristin Brenndörfer als Schalter. vor allem die inzwischen nicht mehr in Berlin ansässigen Absolventen. Professor Johannes Cramer.und Projektverwaltungsbüro. Jürgen Giese. war und ist die erste Vorgabe im Rahmen von Auswahlgesprächen. Elgin Röver/ v. die von Anbeginn das Fachgebiet und damit das Masterstudium mitgestaltet und mitgetragen haben. Diesen vielfältigen Aspekten sollte bei der Konzeption des postgradualen Studiengangs Denkmalpflege Rechnung getragen werden. Unterstützung erfuhren und erfahren wir in besonders turbulenten Zeiten weiterhin durch Monika Thiel und zudem Mike Schnelle.. Sack mit J. Zu nennen sind daher an erster Stelle alle guten Geister... Foto 2002.. Cramer vor der Mschatta-Fassade. Dazu kommen Martin Gussone als wissenschaftlich-technischer Mitarbeiter des MSD und vor allem des Fachgebiets Historische Bauforschung und der dort angesiedelten Forschungsprojekte. nehmen dieses Angebot wahr. um so das Konzept darzustellen zu können.. aus den bisweilen zahlreichen Bewerbern für den jeweiligen Jahrgang eine Studierenden- . 2007. Daniela Spiegel und Dietmar Kurapkat sowie Monika Thiel und Antonia Brauchle als Vertretungen. und in Berlin. Christof Krauskopf. . Fachgebiet Bauund Stadtbaugeschichte. eine Verständigungsebene zwischen den einzelnen zu beteiligenden Spezialisten herzustellen und die Kommunikation denkmalspezifischer Fragen nach außen zu fördern. veranstaltet wird. um die Assistenten aller Jahre zu nennen. Viele. In dieser während des Semesters im 14-tägigen Turnus stattfindenden Vortragsreihe werden aktuelle Fragen zur Bauforschung und Denkmalpflege behandelt.rung durch das „Berliner Kolloquium zur Bauforschung und Denkmalpflege“. D. den wir im sogenannten „Jubel 5“-Heft (5 Jahre Aufbaustu- Kontaktpflege vor . Studien. aus laufenden Arbeiten berichtet und auf diese Weise auch die Kontakte zu den benachbarten Institutionen gepflegt. das Fach Denkmalpflege sozusagen von außen zu betrachten. um die Verbindung untereinander und zu den Lehrenden nicht abreißen zu lassen. das 1998 entstand und dann mit allen Mitarbeitern weiterentwickelt wurde. Zudem hatte es sich immer wieder gezeigt. Gaisberg. Das waren und sind Susanne Jaeger. der seit Jahren auch die große Abschluss-Exkursion am Ende eines jeden Jahrgangs vorbereitet und mit uns durchführt. soll hier nun in seiner Komplexität umrissen werden. Der generelle Aufbau des Studiums.. und nach einem Vortrag im Berliner Kolloquium. das seit 1999 in Kooperation mit unserem direkten Nachbarn. Doch zurück zur Gründungsphase des Studiums: Als Bauforscherin und nicht etwa als „gelernte Denkmalpflegerin“ hatte ich die Möglichkeit.und Walterin im Sekretariat. wie wichtig es ist. Dabei war stets aufgefallen. dass die anstehenden Fragen und Aufgaben beim Erhalt und der Instandsetzung von historischen Baudenkmalen und Ensembles nur von einem multidisziplinär zusammengesetzten und interdisziplinär arbeitenden Team befriedigend zu beantworten und zu lösen sind.

der die Arbeit abschließt.. angesiedelt –. das generelle Konzept des Studiengangs unter verschiedenen Aspekten zu beleuchten und den Studierenden vorzustellen. Das Jahrgangsprojekt war und ist jeweils so angelegt. stets am Ende des Sommersemesters und dem Übergang zur Masterarbeit angesiedelt. das sind: die Architektur – denn der Studiengang wurde in der Fakultät für Architektur. vorzugsweise dem Osten Deutschlands. Die Teilnehmer kommen zunächst aus den Kernfächern des Masterstudiengangs Denkmalpflege. Gleichzeitig wird die erste Woche dazu genutzt. oder auch um eine städtebauliche Einheit wie die Alexandrowka in Potsdam. dass sie sich bereits intensiv mit Fragen der Denkmalpflege auseinander gesetzt haben. Aus diesen Wünschen lässt sich in der Regel das Programm für den Entwurf ableiten. der Städtebau und das Bauingenieurwesen. die es unter bauforscherischen und denkmalpflegerischen Aspekten zu untersuchen und zu bewerten gilt. die Archäologie – dort ist die Bauforschung methodisch beheimatet –. sofern sie nachweisen können. Grundsätzlich wird mit dem Programm des ASD/ MSD das Ziel verfolgt. Aufgenommen werden aber auch Absolventen anderer Fachrichtungen. die möglichst verschiedene berufliche Hintergründe mitbringt. Die Exkursionen haben einen besonderen Stellenwert in der Ausbildung. ist jeweils einer bestimmten Denkmalregion.und Gartenplanung. an deren Ende bereits die erste Exkursion veranstaltet wird. und im Idealfall der Eigner (sei es nun eine Privatperson oder eine Institution) Interesse an der Untersuchung haben und Wünsche bezüglich der Nutzung oder Umnutzung äußern. die Kunstgeschichte. daher werden von fast allen Dozenten im Lauf der ersten beiden Semester. Zudem werden nach der schon erwähnten „Auftakt-Exkursion“ zwei weitere große Exkursionen durchgeführt. im „Saaljahr“. das aber nicht unbedingt ein eingeschriebenes Denkmal sein muss oder um einen kleinen Funktionsbau wie die Friedhofskapelle auf dem Neuen Friedhof in Potsdam oder wie das Mausoleum im Garten von Schloss Charlottenburg und ein anderes Mal um ein ganzes Ensemble wie die Schulinsel Scharfenberg im Tegeler See oder die Hofgärtnerei von Schloss Babelsberg. da dieser sich für eine Einführung und eine erste Übung zur Bauforschung besonders eignet. Franken-Exkursion des MSD 2005-07. gewidmet. dass möglichst alle Fragestellungen.. die Restaurierungswissenschaften. denn sie gestaltet sich bisweilen Wissensvermittlung bei Exkursionen . beginnt das Studium für die Teilnehmer eines neuen Jahrgangs jeweils am ersten Tag des Wintersemesters mit einer Intensiv-Woche. die Landschafts. führt nun schon seit mehreren Jahren zum Merseburger Dom. Die Reise. um das gegenseitige Kennenlernen zu fördern. Daher war die Entscheidung sehr schnell gefallen.gruppe von maximal 30 Personen zusammenzustellen. um eine ganz andere Denkmalregion kennen zu lernen und die zweite. Die erste führt seit Beginn traditionsgemäß im Frühjahr nach Bayern. seit 2006 Institut für Architektur. konzipiert. vorkommen. Zudem sollte es möglichst frei zugänglich sein. die bei der Untersuchung eines Objekts oder eines Ensembles anzusprechen sind. die Ausbildung so praxisnah wie möglich zu gestalten und diese Praxis mit einem wissenschaftlichen Fundament zu untermauern. die die Studierenden direkt an die zu besprechenden Objekte führen. Kronach 2006. Ist das Untersuchungsobjekt bestimmt – mit der Suche nach dem geeigneten Objekt für das Jahrgangsprojekt muss in jedem Jahr sehr früh begonnen werden. vielfach ein historisches Wohnhaus. Das Objekt – ob groß oder klein – sollte mehrere Bauund Veränderungsphasen haben und sich durch die Verwendung unterschiedlicher Bautechniken und Baumaterialien auszeichnen. 116 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . immer wieder kleinere Unternehmungen gestartet. Bei diesem sogenannten Jahrgangsprojekt kann es sich einmal um ein einzelnes Bauwerk handeln. die Bearbeitung eines Projekts (zunächst waren es sogar mehrere in einem Jahr) in den Mittelpunkt der Ausbildung zu stellen. Zugelassen und in Berlin angekommen.

bei der der menschliche Körper als Messwerkzeug genutzt wird – ein Werkzeug das jeder Zeit und immer zur Verfügung steht – dient zweierlei Dingen: das gesamte Untersuchungsobjekt kennen zu lernen und eine maßstäbliche Skizze anzufertigen. Diese Fachleute sind die Lehrbeauftragten. Hinzu kommen noch die Verbindungen des Fachgebiets Historische Bauforschung zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG).. ohne deren Einsatz die Durchführung des MSD nicht denkbar wäre. die von der „Sanierungsgruppe“ vorbereitet wird. in dem der Baubestand dokumentiert wird und das darüber hinaus sowohl die Schadensaufnahme als auch die Maßnahmenplanung enthält. beginnt nach einer erläuternden Einführung die Arbeit vor Ort. 2005. Geodäsie und Ausgleichsrechnung sowie . und bei konzentrierten Bauaufnahme-Wochen. 1:100 oder kleiner angelegt werden.. Landschaftsbau und Objektbau. Die dann vorliegende Zeichnung dient als Grundlage für die Arbeitsplanung und die Anlage eines Messnetzes mit Polygonpunkten. oder „Rechtliche Grundlagen des Denkmalwesens“ von Professor Schäfer. Dann erfolgt die Erstellung eines ersten Bauphasenplanes. die die unmittelbare Verbindung mit der Praxis garantieren. Schon die Vielschichtigkeit der Fragstellungen zeigt. Mausoleum im Schlossgarten. deren breite Aufstellung sich auch in der vielfältigen Struktur der angebotenen Praktika widerspiegelt. Fußbodenpunkten und Wandpunkten. Brandenburg. Diese Basisaufnahme wird später (in der Regel am Ende des ersten Semesters) gescannt und als digitaler Plan weiterbearbeitet. die in den Maßstäben 1:50. Ziel ist es. Zu dieser großen Gruppe. Thüringen und Bayern.und Stadtbaugeschichte. Daran schließt sich dann ein tachymetergestütztes Handaufmaß an. Gleichzeitig entsteht ein vollständiges Raumbuch. Ein großer Input kommt seit Beginn überdies aus den Denkmalämtern von Berlin. die ihre Erfahrungen aus der Praxis in den Studiengang einbringen. wie der FH Erfurt und aus benachbarten Institutionen in Berlin.schwierig und langwierig –. Anschließend wird die Schadenskartierung durchgeführt und schließlich ein denkmalpflegerischer Bindungsplan entwickelt. Diese Technik. In die Lehre eingeschlossen ist darüber hinaus das in der Regel im Frühjahr durchzuführende Praktikum. Sie kamen und kommen aus benachbarten Instituten an der TU Berlin wie den Fachgebieten Bau. „Tragwerkslehre für Denkmalpfleger“ von Professor Dierks. Kunstgeschichte. dass die erstellten Unterlagen und Ergebnisse auch nach Abschluss und Übergabe der Arbeiten zugänglich bleiben und bei weiteren.und Raumordnung (BBR). sowie zum Bundesamt für Bau. Die Ergebnisse der Archivrecherchen sind Teil des abschließenden Bauforschungsberichts und werden zusammen mit diesem in schriftlicher Form vorgelegt. BSF Swissphoto und ProDenkmal. unter deren Ägide die Arbeiten auf der Museumsinsel JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 117 . das Objekt betreffenden Planungen. als Grundlage dienen. gerüstet zu sein. der von der „Bauforschungsgruppe“ im Sommersemester durch Detailuntersuchungen verfeinert wird. Sachsen-Anhalt. Berlin-Charlottenburg. die ihre laufenden Lehrveranstaltungen zur Baugeschichte und Denkmalpflege einbringen wie Professor Cramer und Frau Professor DolffBonekämper. aus anderen Hochschulen. Die Basisaufnahme erfolgt im Maßstab M 1:25. die jeweils eigens für den MSD konzipiert sind. Dabei ist als erste Aufgabe eine Schrittskizze des Objekts zu erstellen. Hüffer-Ramin-Architekten. wie den Staatlichen Museen. Abgerundet wurden und werden diese Angebote durch die Integration von Mitgliedern der Büros BASD. oder spezielle Veranstaltungen durchführen wie „Baustelle Denkmal“ von Professor Cramer. Denkmalpflege. aus deren Bereich auch bereits mehrfach Jahrgangsprojekte bearbeitet werden konnten. gehört auch eine Reihe von HochschullehrerInnen. Als Ansprechpartner dafür gelten alle Lehrenden. um für die nächsten Arbeitsschritte. Berlin-Brandenburg. der die Basis für die Planung der künftigen Nutzung unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten oder für die Sanierungsvorplanung. dass ein solches Programm nur in Zusammenarbeit mit einer großen Anzahl von Spezialisten durchgeführt werden kann. Photogrammetrie. bildet. Laufwerk B.

2007. 2004. bis zu einer ganzen Insel (Scharfenberg/MSD 2004-06). Beratung von Interessenten und Vermittlung von Informationen über das Studium auf der Denkmalmesse in Leipzig. Abschlussarbeiten wurden von Berlin (Altes Museum. 2000/2001) bis hin nach Brasilien (2004) bearbeitet. 118 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . 2007. Präsentation von Abschlussarbeiten am Tag des offenen Denkmals und der Langen Nacht der Wissenschaften. Von der formtreuen Bauaufnahme mit Maßstab und Bleistift.Die Größe der Jahrgangsprojekte reicht von einem Eiskeller (Pankow/ASD 2). bis zu digitalen Messmerthoden mit Tachymeter und Laptop.

im Iran... dass für jedes neue Projekt ein unabhängiges und neues Konzept bezüglich der Vorgehensweisen entwickelt werden muss. das nach Möglichkeit den Studierenden im Rahmen der Abschlusspräsentation und Zeugnisübergabe Anfang Februar übergeben wird.Sc. Die erwähnte Abschlusspräsentation mit der Vorstellung der Masterarbeiten im universitären und auch darüber hinausgehenden öffentlichen Rahmen bildet den Schlusspunkt der Ausbildung. zum Poster . in Syrien. die die durchgeführten Arbeiten. Vom Objekt . Griechenland. Hier kann man zur Auffrischung der Erinnerung immer wieder nachsehen: Denn schließlich gilt als Grundregel jeder bauforscherlich-denkmalpflegerischen Untersuchung.) bewerben und vorstellen können. die unterschiedlichen methodischen Ansätze und verschiedene Vorgehensweisen belegt. Brasilien und Kolumbien zum Inhalt haben. Spanien. sowie Perzeptions. Jahrgangsprojekt 2004-06. denn eine Gemeinschaftsarbeit lässt auch immer nur als Gemeinschaftswerk vorstellen. Berlin-Tegel – Schulfarm Insel Scharfenberg. die Objekte oder ganze Ensembles in Irland. Die Themen der Masterarbeiten der zurückliegenden Jahre dokumentieren das sehr eindrucksvoll. Sie dokumentieren das jeweilige Jahrgangsprojekt und alle vorgelegten Masterarbeiten und stellen die Grundlage für das jeweilige Jahrbuch dar. dient jedem Teilnehmer zugleich als Visitenkarte. in dem auch stets einige Arbeitsproben im Originalmaßstab abgebildet werden. Polen. Über dieses Projekt ist der MSD seit Herbst 2007 nun auch mit dem Exzellenz-Cluster 264 „TOPOI“ der Deutschen Universitäten verbunden. über 47 Arbeiten im übrigen Deutschland und reichen bis hin zu 43 Arbeiten. denn die Masterarbeit ist die Leistung mit der die Studierenden ihren individuellen Erkenntniszuwachs dokumentieren und sich nach Abschluss des Studiums und der Verleihung des Master of Science (M. Ägypten. der Türkei. im Libanon. Italien.. zum Jahrbuch . Denn das jeweilige Jahrbuch..durchgeführt werden.und eine öffentliche Schlusspräsentation des Jahrgangsprojekts vorausgegangen. Tschechien.und Präsentationsübungen an verschiedenen Objekten sowie eine interne Zwischen. Jordanien. Sämtliche bei der Bearbeitung des Jahrgangsprojekts und der nachfolgenden Masterarbeiten gewonnenen Erfahrungen spiegeln sich schließ- lich auch in der groß angelegten Bearbeitung von Postern wieder. Istrien. das an der Freien Universität Berlin und an der Humboldt-Universität angesiedelt ist. in dem Vermittlungstechniken erlernt und geübt werden. Das Jahrbuch ist für die Teilnehmer darüber hinaus auch eine Gedächtnisstütze – sozusagen eine andere Art der Dokumentation. Sowohl die während der ersten beiden Semester und des Praktikums gesammelten Erfahrungen als auch die individuelle Schwerpunktbildung bestimmen die Wahl des Themas der Masterarbeit.. aber auch die Kontakte zu archäologischen Feldforschungsprojekten im Inund Ausland und die direkte Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut sowie die Durchführung des bei ihrer Zentraldirektion angesiedelten Projekts „Resafa“. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 119 . Schon früh im Studium ergeht die Aufforderung nach einem geeigneten Objekt oder einem passenden Thema Ausschau zu halten. Dieser Präsentation sind bereits ein Kommunikationsseminar. Sie reichen von 58 Objekt-Bearbeitungen in Berlin und Potsdam..

hat sich das Bild gewandelt. und die Tatsache. Er wurde eingerichtet.0 90. Interdisziplinarität und Projektstudium von Anfang an bestimmend waren. den denkmalpflegerischen Bindungsplan und die Planung einer denkmalgerechten Nutzung bis hin zur schriftlichen und mündlichen Vorstellung der Ergebnisse – alles an einem Objekt oder Ensemble durchzuexerzieren. den zunehmenden politischen Druck auf die Universitäten. den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Im Jahr 1998 war das Aufbaustudium Denkmalpflege der erste postgraduale Studiengang der TU Berlin. Die immer weiter gehende Systematisierung und Schärfung der Untersuchungsabläufe im Rahmen der Jahrgangsprojekte lassen sich in den vorliegenden Jahrbüchern des MSD der Jahre 2004 bis 2009 ablesen. Der bisherige Erfolg des Studiengangs. der ersten Aufnahme als Schrittskizze und damit dem Kennenlernen des Objekts. über die Bauaufnahme und die wissenschaftliche Dokumentation. das in den Grundzügen unverändert blieb und bedingt durch die gute Rückkopplung mit den Studierenden fortlaufend präzisiert und den sich verändernden Bedürfnissen angepasst werden konnte. Studienanfänger/innen* Studienabschlüsse Abschlussquote in % 19 16 28 23 27 25 31 29 32 24 29 29 28 28 30 23** 23** 23 26 26 (vorauss. Als Grundkonzeption gilt weiterhin – von der ersten Begegnung mit dem Objekt.3 100. die Archivrecherche. dass offensichtlich die Fachhochschulen immer mehr in den Fokus der Förderung rücken. die Position zu behaupten. Jahrgang (ASD 2000-2002) auch nur noch ein von allen Teilnehmern gemeinsam bearbeitetes Jahrgangsprojekt gibt. der sich in immer weitergehenden Mittelkürzungen niederschlägt. Daran orientiert sich auch das Studienprogramm. um in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein Programm zur Vertiefung akademischen und praktischen Wissens anzubieten und damit positiv auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts zu reagieren. die in Anbetracht der wirtschaftlichen Realitäten im Arbeitsbereich Denkmalpflege nicht tragbar sind. die positive Resonanz der mit uns zusammenarbeitenden Institutionen.0 100.) 21 294 247 84. weshalb es seit dem 3.5 93. interdisziplinär ausgerichteten Arbeit im MSD der TU Berlin Rechnung getragen. Dorothée Sack Studienanfänger und Studienabschlüsse 1998 . Für die syrischen Studierenden wurde ein spezielles Lehrprogramm mit integriertem Deutsch-Intensivsprachkurs organisiert. Strukturierung und Durchführung des Studiums verantwortlichen Fachgebiet Historische Bauforschung. die hohe Wertschätzung unserer Absolventen und ihre gute Eingliederung in das vielseitige Arbeitsfeld Denkmalpflege bestärken uns darin. Damit wird vor allem der multidisziplinären Zusammensetzung der Teilnehmer und ihrer gemeinsamen. Nun steht der MSD vor einer neuen Herausforderung: Bedingt durch Veränderungen in der Hochschullandschaft. 120 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . die multidisziplinär zusammengesetzte Gruppe der Teilnehmer und die interdisziplinär angelegte Zusammenarbeit im Projektstudium zu erhalten und dabei keine finanziellen Anforderungen an die Studierenden zu stellen. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2006 weniger Studierende zum MSD zugelassen.5 75. dass die Eckpunkte des Konzepts des MSD: Multidisziplinarität. die Schadensanalyse.0 100. Das erfordert Zeit.1 * Der Masterstudiengang Denkmalpflege ist zulassungsbeschränkt (Kapazität 30 Plätze) ** Im Jahr 2005 wurden 5 syrische Studierende im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem syrischen Hochschulministerium zum MSD zugelassen.0 100.0 73. und 2007 ist die Anzahl der Abschlüsse geringer.2009 Aufbaustudium Denkmalpflege Jahrgang 199800 199901 200002 200103 200204 200305 Masterstudium Denkmalpflege Jahrgang 200406 200507 200608 200709 200810 ges.2 82. Inzwischen sehr gut eingeführt und mit besten Reputationen versehen – an der TU Berlin haben in den zurückliegenden zehn Jahren 247 Teilnehmer den ASD/MSD erfolgreich abgeschlossen – und mit einer großen Summe von Drittmitteln. eingeworben von dem für die Konzeption. dass über fünf Semester lief. Das Wichtigste dabei ist. gilt es nun.Der Blick auf die zurückliegenden zehn Jahre zeigt.1 92. auch in der übrigen Leistungsbilanz sehr gut platziert.

Die Bandbreite der hier erhobenen Daten trägt dazu bei. Die Software wird über ein Onlineportal betrieben und vom jeweiligen Koordinator – in unserem Falle von Kristin Brenndörfer – lokal auf dem Arbeitsplatzrechner gesteuert. Nützlichkeit. den aktuellen Bedingungen angepasst und um einige wichtige Punkte ergänzt. Diese Befragung wird zu einem Zeitpunkt im Semester durchgeführt. dass zu allen Absolventenjahrgängen ein intensiver Kontakt via E-Mail. Ein fester Bestandteil des Studienplans sind die so genannten Meckerstunden. an dem eine Einflussnahme auf den weiteren Verlauf der Lehrveranstaltungen bei Bedarf noch möglich ist. also über das InternetMedium besteht. Die Absolventen bewerten sämtliche Lehrveranstaltungen und verschiedene weitere Aspekte des Masterstudiums Denkmalpflege. Der Fragebogen gliedert sich in 19 verschiedene Themenbereiche. Kürze. Im Aufbau. eine Online-Befragung durchzuführen. Ein weiteres Instrument der Evaluierung ist die Befragung der Absolventen des Studienganges mit Hilfe eines Fragebogens. Meßgenauigkeit. weil die hier gewonnenen Daten die Grundlage für eine kritische Selbstprüfung und die Voraussetzung für einen offenen Umgang mit vorhandenen Stärken und Defiziten sowie für gezielte Verbesserungsmaßnahmen sind. die umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Methoden ermöglichen. wurde vor dem Hintergrund gefällt. Neben Multiple-ChoiceFragen und solchen mit Werteskalen wurden zu vielen Themenkomplexen auch offene Fragen gestellt. Der Fragebogen entspricht den Kriterien und Standards. Feedbackrelevanz. die eine individuelle Texteingabe ermöglichten. Im Jahr 2000 und im Jahr 2008 wurden solche Absolventenbefragungen durchgeführt. Verständlichkeit. in denen durch eine gezielte Befragung der Studierenden eine qualitative Beurteilung der Lehrveranstaltungen stattfindet. Die Entscheidung. Validität. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 121 . dass die Daten nach Beendigung des Befragungszeitraums sofort zur Auswertung zur Verfügung stehen. so dass ein leichter Zugang zum Internet-Fragebogen und demzufolge eine gute Rücklaufquote bei den Befragten vorausgesetzt werden konnte. die auch eine unseren Bedürfnissen entsprechende Fragebogenkonstruktion ermöglichte. das Online-Befragungsinstrument kennen zu lernen und ggf. Hier werden quantifizierbare Aussagen und Informationen in einer anonymen Befragungssituation gewonnen.Masterstudium Denkmalpflege an der TU Berlin Evaluierung und Absolventenbefragung 2008 Wozu brauchen wir Evaluierung? Die Evaluierung eines Studiengangs ist ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung der Lehre. Zur Evaluierung konnten wir die von der TU Berlin intern angebotene Evaluationssoftware UNIZENSUS nutzen. die an ein Befragungsinstrument aus sozialwissenschaftlicher Sicht gestellt werden – das sind zum Beispiel Objektivität. Absolventenbefragung 2008 – Daten und Fakten Der Fragebogen für die Absolventenbefragung im Jahr 2008 wurde auf der Basis des bereits existierenden Fragebogens aus dem Jahr 2000 und unter Mitwirkung der Lehrenden des Studiengangs weiterentwickelt.und Masterstudiengang Denkmalpflege gibt es verschiedene Instrumente der Evaluierung durch die Studierenden. inhaltliche Breite. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Online-Evaluierung ist. einen realistischen Einblick in die Studiensituation und die Randbedingungen des Masterstudiums Denkmalpflege über mehrere Jahre hinweg zu gewinnen. Die Ergebnisse beider Befragungen wurden jeweils in einem Evaluierungsbericht zusammengestellt und dienten neben der internen Verwendung auch als Datengrundlage für die Entscheidungen im ZEVA-Akkreditierungsverfahren im Jahr 2004 zum Masterstudium Denkmalpflege und im ZEVA-Reakkreditierungsverfahren des Studienganges im Herbst 2008. Angemessenheit und Faktorenstruktur. Vor der eigentlichen Befragung wurde ein Pretest (ein Vortest) durchgeführt. der dazu diente. Einige Ergebnisse der im Jahr 2008 mit Hilfe eines Online-Fragebogens durchgeführten Absolventenbefragung werden im Folgenden vorgestellt. missverständliche Formulierungen zu korrigieren.

Kommentierung der Ergebnisse beziehen sich die prozentualen Angaben (nur) auf die Anzahl der Befragten.7% entspricht und sehr positiv zu bewerten ist.3%) G = Beratungsgespräch durch das Fachgebiet Historische Bauforschung (13. Erwartungen an das Studium Mit den Fragen zu den Erwartungen an das Studium soll ermittelt werden.Jahrgänge 2003–05. durch welche Medien die Befragten auf das Studienangebot aufmerksam wurden (Erstkontakt) und wie sie sich über das Studium informiert haben. Die hier vorgestellten Ergebnisse sind nur ein Auszug aus dem eigentlichen Evaluierungsbericht.. Insgesamt nahmen 60 Befragte teil. Lange Nacht der Wissenschaften.7%) Die Ergebnisse zeigen. Informationsfaltblatt.3%) H = Sonstige (6. welche Berufsgruppen sich vom Angebot des MSD besonders angesprochen fühlen und in welchen Bereichen die Medienpräsenz von unserer Seite auszubauen ist. 122 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .7 % der Befragten haben sich im Internet über das Studium informiert. ihre Bewertung des Masterstudiengangs Denkmalpflege über den Onlinefragebogen abzugeben. 2005–07 und 2006–08 wurden per E-Mail gebeten. Beispiel. Die Informationsvermittlung über die klassischen Medien (Print. Das bedeutet: 60 Personen haben geantwortet. was einer Rücklaufquote von 57. Als Reaktion auf dieses Befragungsergebnis werden die Webseiten schrittweise mit zusätzlichen Informationen zur Bewerbung. öffentliche Veranstaltungen) werden auch weiterhin gepflegt. Bei skalierten Fragen (Werteskala zwischen 1 und 5) befinden sich im unteren Bildteil die Visualisierung von Mittelwert und Standardabweichung. diese 60 Personen sind 100%.) (3. Die vollständigen Ergebnisse haben alle befragten Absolventenjahrgänge. Bei der Auswertung der einzelnen Antworten veranschaulichen ein Balkendiagramm mit Angabe der absoluten Häufigkeiten und die Anzeige der entsprechenden Balkenlänge die getroffenen Aussagen. dass die Präsenz des Masterstudiengangs Denkmalpflege im Internet eine wesentliche Rolle spielt.3%) C = Informationsfaltblatt des MSD (30%) D = Print-Medien (8. die die Fragen beantwortet haben.2: Wie haben Sie sich über die Inhalte des MSD informiert? (Mehrfachantworten erlaubt) A = Aushang an meiner Hochschule (10%) B = Freunde/ Absolventen (18.. 76. Bei der Auswertung bzw. zum Studium und zu den Forschungsprojekten ausgestattet und fortlaufend aktualisiert.3%) E = Internet: über die Website des MSD (76. welche Gründe und Erwartungen besonders wichtig für die Aufnahme des Studiums waren.Im Frühjahr 2008 war es dann soweit: die 104 Absolventen der MSD.7%) F = öffentliche Veranstaltungen (Tag d. Frage 2. Durch die Antworten der Befragten werden wichtige Anregungen im Hinblick auf die Studienberatung und Studienorganisation sowie die Fokussierung auf spezielle Studieninhalte vermittelt. Ausgewählte Ergebnisse – Absolventenbefragung 2008 Informationen zum MSD Bei den Fragen zum Erststudium und zu den Informationen über das Studium wird ermittelt. offenen Denkmals. Anhand dieser Daten können Rückschlüsse gezogen werden. Unter dem Balkendiagramm sind die möglichen Antworten abgetragen. 2004– 06. alle Lehrenden des Masterstudienganges Denkmalpflege und die Mitarbeiter des Fachgebiets Historische Bauforschung erhalten.

6 4.7 Aussicht auf Interdisziplinarität 1 = unwichtig. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 3.3 spezielles Interesse an historischer Bauforschung und Bauaufnahmemethodik 1 = unwichtig.4 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4.6 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4.7 4.5 spezielles Interesse an planerischen und technologischen Aspekten der Konservierung und Sanierung 1 = unwichtig. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4. 5 = sehr wichtig Mittelwert: 4.7 4.6 Qualifikationszuwachs für eine bereits ausgeübte Tätigkeit 1 = unwichtig.8 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 123 .2 Organisation des Studiums als Projektstudium 1 = unwichtig.4 spezielles Interesse an praktischer Denkmalpflege einschließlich der rechtlichen und theoretischen Grundlagen 1 = unwichtig.3 1 = unwichtig.4 4.1 Studienort Berlin 4.8 fester Berufswunsch 1 = unwichtig.Beispiel Frage 4: Wie wichtig waren die nachfolgenden Gründe für die Aufnahme des Masterstudiums Denkmalpflege (MSD) an der TU Berlin? 4.

0 5. 5 = sehr gut Mittelwert: 3.3 Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen 1 = sehr schlecht.4 124 1 = sehr schlecht.Die drei Erwartungen an das Studium mit der höchsten Bewertung auf einer Skala zwischen 1 (unwichtig) bis 5 (sehr wichtig) sind mit einem Mittelwert von jeweils 4.7: – – – „spezielles Interesse an historischer Bauforschung und Bauaufnahmemethodik“ „spezielles Interesse an planerischen und technologischen Aspekten der Konservierung und Sanierung“ und „Qualifikationszuwachs für eine bereits ausgeübte Tätigkeit“ Damit bestätigt sich die Konzeption des Studiengangs als Projektstudiengang mit interdisziplinärer Ausrichtung der wissenschaftlichen und praxisrelevanten Lehrveranstaltungen.6 verwaltungsseitige Betreuung durch das Fachgebiet Historische Bauforschung 1 = sehr schlecht.4 zeitliche Koordination der Lehrveranstaltungen 1 = sehr schlecht.1 Kontakt zu Lehrenden und Beratungsmöglichkeiten durch Lehrende 5.2 5.9 5.5 Studienberatung 1 = sehr schlecht.2 Kontakt zu Mitstudierenden und Beratungsmöglichkeiten durch Mitstudierende/ Absolventen 1 = sehr schlecht. ableiten. 5 = sehr gut Mittelwert: 4. 5 = sehr gut Mittelwert: 2. Beispiel Frage 5: Wie beurteilen Sie folgende Aspekte Ihrer Studienbedingungen? 5. 5 = sehr gut Mittelwert: 3. sondern auch für alle anderen Mitarbeiter. 5 = sehr gut Mittelwert: 4. die an der Studienorganisation beteiligt sind. Auf einer Skala zwischen 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut) waren die nachfolgend aufgeführten Studienorganisations-Kriterien zu bewerten. Daraus lassen sich nicht nur Anregungen für die Lehrenden. 5 = sehr gut Mittelwert: 4. Organisation des Studiums Die Bewertung der Organisation des Studiums ist ein wichtiger Indikator für die „Servicequalität“ des Fachgebietes.3 5.3 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .

8 6. Die verschiedenen Aspekte des Lehrangebots wurden überwiegend positiv beurteilt. dass sich die Studierenden eine noch stärkere Fokussierung auf die Themengebiete Konservierung.4 inhaltliche Abstimmung zwischen den Lehrveranstaltungen 1 = sehr schlecht.1 1 = sehr schlecht. 5 = sehr gut Mittelwert: 3. durch eine Freitexteingabe eine nähere Erläuterung abzugeben. Sowohl die Bandbreite als auch die Spezialisierungsangebote erreichten gute Werte um 4. 5 = sehr gut Mittelwert: 4. der Umgang mit Bauherren und Behörden sowie die Entscheidungsfindung zur Auswahl denkmalpflegerischer Maßnahmen sollten nach Wunsch der Absolventen in der Lehre intensiviert werden.1 Beispiel Frage 7. Sanierung und Sanierungsplanung anhand praktischer Beispiele wünschen. Auch die Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten sowie mit speziellen bautechnischen Anforderungen.3).3 Breite des gesamten Lehrangebotes 1 = sehr schlecht.1 Angebot an Grundlagenveranstaltungen 6.7%) An dieser Stelle war es den Befragten möglich. Dennoch wünschen sich fast die Hälfte der Befragten zusätzliche Lehrangebote. Die übrigen Kriterien erzielten eher durchschnittliche Ergebnisse. Es wurden verschiedene Kriterien für die Bewertung des Lehrangebots auf einer Skala zwischen 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut) aufgestellt. Lehrangebot Die Befragung zum Lehrangebot ist ein direkter Maßstab für das qualitative Spektrum der Lehre und gibt Auskunft darüber.Besonders positiv wurden bewertet: – – der „Kontakt zu Mitstudierenden und Beratungsmöglichkeiten durch Mitstudierende/ Absolventen“ (Mittelwert: 4.1 Gibt es Lehrinhalte.7%). die aus Ihrer Sicht erweitert oder neu ins Lehrangebot des MSD aufgenommen werden sollten? A = Ja (46. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 125 . B = Nein (46. 5 = sehr gut Mittelwert: 3. Die Freitexteingaben verdeutlichen.2 thematisch spezialisierte Angebote 1 = sehr schlecht. welche Aspekte der Lehre künftig noch verbessert werden können.0 6.3) sowie die die „verwaltungsseitige Betreuung durch das Fachgebiet Historische Bauforschung“ (Mittelwert 4. Beispiel Frage 6: Wie beurteilen Sie folgende Aspekte des Lehrangebotes im Masterstudium Denkmalpflege? 6. 5 = sehr gut Mittelwert: 4.

zu bewerten. Auf einer Skala zwischen 1 (sehr unzufrieden) und 5 (sehr zufrieden) waren sämtliche Lehrveranstaltungen des jeweiligen Jahrgangs – untergliedert in die Module 1 bis 7 .Bewertung der Lehrveranstaltungen (LV) Jeder Jahrgang hat einen separaten Fragebogenteil zur Bewertung aller Lehrveranstaltungen einschließlich Exkursionen erhalten (Fragenkomplex 8). Darüber hinaus konnten die Befragten zu jedem Modul Bewertungen in Form von Freitexteingaben vornehmen. individuelle Erwartungen und Bedürfnisse der Studierenden eine wesentliche Rolle. Ein direkter und zusammenfassender Vergleich der Befragungsergebnisse aller Jahrgänge war technisch nicht möglich. In einem sehr kurzen Zeitraum müssen die Teilnehmer/innen des jeweiligen Jahrgangs eine intensive Zusammenarbeit koordinieren und realisieren. Kreativität und Flexibilität. - Bereits während und auch nach der Evaluierung erhielten einige Lehrveranstaltungen eine neue Prioritätensetzung oder wurden anderen Modulen zugeordnet. 126 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Exemplarisch wird hier die Auswertung des Moduls 1 – Bauaufnahme und Bauforschung vorgestellt. Die studentischen Bewertungen der Lehrveranstaltungen sind auch vor dem Hintergrund der besonderen Situation des Masterstudiengangs Denkmalpflege zu betrachten: Das Studium ist als Projektstudiengang mit begrenzter Teilnehmerzahl (30 Studierende) und intensiver Betreuung durch die Lehrenden konzipiert. da die Fragen (in diesem Falle die Lehrveranstaltungen) nicht identisch sind. Hier spielen differenzierte gruppendynamische Prozesse. Diese Auswertung spiegelt den Status quo der befragten Jahrgänge wieder. Jedes Jahr wird ein neues Untersuchungsobjekt als Jahrgangsprojekt von den Studierenden bearbeitet – das erfordert von den Lehrenden ein besonders hohes Maß an fachlicher Vorbereitung. Um aber eventuell vorhandene Bewertungstendenzen oder Entwicklungen nachvollziehen zu können. wurden die Ergebnisse für die jeweiligen Lehrveranstaltungen mit Hilfe von Balkendiagrammen nebeneinander dargestellt.

1 Wie zufrieden sind Sie mit Aufbau und Durchführung der einzelnen Veranstaltungen des MSD-MODUL 1 ? 1 = sehr unzufrieden.4 8.1 Bauaufnahme .Bauaufnahme und Bauforschung (Jahrgangsprojekt BerlinTegel.2 Inventarisation: Das Raumbuch – WS 2004/05 Mittelwert: 3.2. Schulfarm Insel Scharfenberg) Jahrgang MSD 2005-07 8.1. Bei den Freitexteingaben dominieren positive Bewertungen.1 Modul 1 .2 Inventarisation: Das Raumbuch“ erreicht werden: die Mittelwerte liegen hier zwischen 3.Beispiel Frage 8.9.1 Bauaufnahme . 1) Jahrgang MSD 2006-08 8.WS 2005/06 8.2 Inventarisation .Raumbuch . insbesondere der Praxisbezug der Lehrveranstaltungen und die hohe Motivation der Lehrenden werden hervorgehoben.6 Mittelwert: 4.1 Modul 1 .1.1 Bauaufnahme .WS 2006/07 Mittelwert: 4. Mausoleum im Schlossgarten) 8.1 Modul 1 .1. aber deutlich niedriger ist.WS 2003/04 Mittelwert: 4.1 Bauaufmaß und Dokumentation .4 und 4. welches unter bauforscherischen und denkmalpflegerischen Aspekten mit wissenschaftlichen und zum Teil praktischen Methoden zu untersuchen ist. 5 = sehr zufrieden Modul 1 Jahrgang MSD 2003-05 8. Ebenfalls überdurchschnittliche und gute Bewertungen konnten in der LV „8.Bauaufnahme und Bauforschung (Jahrgangsprojekt Berlin-Pankow.2 Mittelwert: 3. Die Situation vor Ort ist immer sehr individuell.WS 2006/07 Mittelwert: 4.6. StadtGut Blankenfelde) 8.Bauaufnahme und Bauforschung (Jahrgangsprojekt Strausberg.1. Dennoch wurde die LV „8.0 Das Modul 1 „Bauaufnahme und Bauforschung“ bezieht sich größtenteils auf das jeweilige Jahrgangsprojekt.1.WS 2004/05 8.6 – 4.1.8 Mittelwert: 3. Der Jahrgang MSD 2005-07 vergab einen Mittelwert von 3.2 Inventarisation: Das Raumbuch .9 8. Bürgerhaus Georg-Kurze-Str.Raumbuch . Hierbei handelt es sich in der Regel um ein historisches Bauwerk.Bauaufnahme und Bauforschung (Jahrgangsprojekt Berlin-Charlottenburg. Häufiger wird eine bessere zeitliche Koordination gewünscht. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 127 .WS 2003/04 Jahrgang MSD 2004-06 8.1 Bauaufmaß und Dokumentation“ von 3 Jahrgängen sehr positiv bewertet mit Mittelwerten zwischen 4.1.6 8.1.2 Inventarisation .1 Modul 1 .WS 2005/06 Mittelwert: 4.1.4 8.1. der immer noch gut.

was bereits geschehen ist. Insgesamt sollte für die Photogrammetrie mehr Zeit – insbesondere für die Praxis .8 und 4. Hinzu kommen jährlich wechselnde zusätzliche Angebote. die organisatorische Einbindung der Lehrveranstaltungen des Moduls zum Teil zu verändern. Modul 3 Das Modul 3 „Denkmalpflege“ umfasst 12 verschiedene Lehrveranstaltungen. Hintergrund dieser wechselnden Bewertungsergebnisse sind eventuell unterschiedliche Untersuchungsobjekte und Aufgabenstellungen.0. Die Lehrveranstaltungen des Moduls 6 erreichten ebenfalls positive Antworttendenzen. dass die angebotene Bandbreite der Lehrveranstaltungen akzeptiert und als positiv empfunden wird. dass z.in das Wintersemester werden häufiger vorgeschlagen. Die Freitexteingaben bestätigen.B.6 und 4. Herausragend und durchweg sehr positiv wurden Lehrveranstaltungen mit vorwiegend geschichtlichen Themen bewertet. zeitlichen) Entwicklungstendenzen ablesbar sind.0 mit deutlicher Tendenz in Richtung 4. Eine bessere Abstimmung der Lehrinhalte zwischen den einzelnen Lehrveranstaltungen und ein Tausch bestimmter Fächer vom Sommer. Diese Feststellung gilt auch für die übrigen Module.2. Ziele und Inhalte einiger Lehrveranstaltungen deutlicher und systematischer herausgearbeitet werden sollten.und Kunstgeschichte“ werden mindestens 6 Lehrveranstaltungen angeboten. Diese Lehrveranstaltungen werden auch mehrfach ausdrücklich positiv kommentiert. Die Bewertungen der Lehrveranstaltungen sind überwiegend positiv mit Mittelwerten zwischen 3. Der Sanierungsvorplanung sollte ein größerer Stellenwert eingeräumt werden. die in der Evaluierung nicht erfasst wurden. Modul 6 Im Modul 6 „Wahlmodul“ werden 4 Lehrveranstaltungen angeboten. Tendenziell werden diese Lehrveranstaltungen besser bewertet als solche mit technischen und methodischen Inhalten. Auch in diesem Modul erreichten die geschichtlichen Fächer besonders herausragende Bewertungen mit Spitzen(mittel)werten von bis zu 5. In den Kommentaren wird angeregt. Tendenziell wird eine stärkere Strukturierung der Veranstaltungen als positiv – das Gegenteil als negativ empfunden.0 und höher bewertet. Aus den Freitexteingaben geht hervor. Modul 4 Im Modul 4 „Architektur. 128 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Die meisten davon wurden in der Regel überdurchschnittlich – also mit Ergebnissen über 3. Einige Lehrveranstaltungen erreichen unterschiedliche Bewertungen. wobei keine eindeutigen (z. In den Freitextkommentaren wird häufig der Praxisbezug gelobt. Sie konnten Mittelwerte um 4. Es werden deutliche Hinweise zur Motivation einiger Lehrender gegeben.zur Verfügung stehen. Modul 5 Im Modul 5 „Sanierung und Konservierung“ werden 6 Lehrveranstaltungen angeboten.B. differenzierte gruppendynamische Prozesse oder individuelle Erwartungen und Bedürfnisse der Studierenden. was zum besseren Verständnis des vermittelten Wissens beitragen würde.9 erzielen.Modul 2 Im Modul 2 „Bauforschung und Sanierungsvorplanung“ wurden die begonnenen Arbeiten am Jahrgangsprojekt im Sommersemester weiter fortgeführt und eine den Anforderungen des jeweiligen Objekts entsprechende Dokumentation erarbeitet.

im Jahr 2007 nach Polen. 5 = sehr gut Mittelwert: 1. etwas weniger umfangreich sein sollte. im Winter kalt). Häufiger wird festgestellt.9. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 129 . Die Freitexteingaben bestätigen den hohen Zufriedenheitsgrad mit den Exkursionen.B.2 und 4. an die Ausstattung mit Räumlichkeiten oder die technische Infrastruktur ableiten. Auch die dritte Exkursion erreichte sehr gute Bewertungen zwischen 4. sondern sich die Studierenden in der Regel selbst um ihre Praktikumsplätze im Denkmalpflegebereich kümmern. 5 = sehr gut Mittelwert: 2. Beispiel Frage 12 12. Beide Exkursionen werden durchweg sehr positiv beurteilt mit Mittelwerten zwischen 4.7) und der technischen Infrastruktur (12. Das vorliegende Ergebnis resultiert aus mehreren Faktoren.9. Hieraus lassen sich spezielle Anforderungen z.B. Modul 8 Eine Befragung zum Modul 8 „Praktikum“ wurde nicht durchgeführt.2 1 = sehr schlecht.8 Wie schätzen Sie die Nutzungsmöglichkeiten der technischen Infrastruktur (z. wobei die erste als Auftakt. Computerarbeitsplätze) für das Masterstudium Denkmalpflege an der Universität ein? 1 = sehr schlecht. Das Exkursionsprogramm für diese Abschlussexkursion wird immer individuell vom Fachgebiet vorbereitet. starke Temperaturschwankungen (im Sommer heiß.8 Die Bewertung der Seminarraumsituation (12. dass das Programm sehr kompakt ist und ggf. die insbesondere den vom Fachgebiet verwalteten und für den Masterstudiengang bereitgestellten Seminarraum A 921 betreffen: Größe des Raumes: Der Raum hat 42 qm und stößt bei einer Auslastung mit 30 Studierenden und Lehrperson an Kapazitätsgrenzen. Hierbei werden gleichermaßen die organisatorischen und die inhaltlichen Aspekte gelobt. Die dritte Exkursion am Ende des Sommersemesters führt in der Regel in unterschiedliche Denkmalregionen Deutschlands. Studienbedingungen Ein weiterer großer Studienbedingungen: Fragenkomplex beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Bei den Fragen zur Studieninfrastruktur werden Aussagen über die Nutzungshäufigkeit und Nutzungsintensität der universitären und externen Einrichtungen und Infrastrukturen gemacht. weil es sich hierbei nicht um vom Fachgebiet organisierte Praktika handelt.und Kennlernexkursion immer nach Merseburg geht.2 und 4.8) fällt tendenziell unterdurchschnittlich aus.Modul 7 Das Modul 7 „Exkursionen“ besteht aus drei zu bewertenden Pflichtexkursionen.7 Wie schätzen Sie die Seminarraumsituation für das Masterstudium Denkmalpflege ein? 12. Beide Exkursionen weisen eine feste Struktur auf – sie können also gut miteinander verglichen werden. und die zweite Exkursion Anfang des Sommersemesters immer in Franken stattfindet.

Die Alternative – ein ständiges Umziehen von Seminarraum zu Seminarraum auf dem sehr großen TU-Campus – würde aus den oben genannten Gründen nicht zur Verbesserung der Situation beitragen.2 Angebot an anwendungsorientierten Lehrinhalten“ (Mittelwert: 3.2 Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Studienergebnis im MSD? 1 = sehr unzufrieden. weil ständig Material (Pläne. Hier sind insbesondere die Antworten der Absolventen interessant. Die Nähe zum Fachgebiet Historische Bauforschung ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Projektoren etc. um das sehr umfangreiche und kompakte Lehrprogramm zu bewältigen und einen Anlaufpunkt für Studierende und Lehrende zur Verfügung zu haben. Die Angebote der Universität hinsichtlich der Computernutzung haben sich seit Anfang 2008 sehr verbessert: in allen Seminarräumen gibt es Anschlüsse (LAN. die das Studium bereits seit längerem abgeschlossen haben. was sicherlich auf die eingeschränkte Teilnahmemöglichkeiten zurückzuführen ist. Aus Kapazitätsgründen können nur einige Studierende pro Jahrgang in Forschungsprojekte des Fachgebietes eingebunden werden. 5 = sehr zufrieden Mittelwert: 4. dass es einen Bedarf an fachspezifischen und an umfassend ausgestatteten Bibliotheksangeboten gibt. 5 = sehr zufrieden Mittelwert: 4.0 1 = sehr unzufrieden. Außerdem werden häufig Studierende in andere Forschungsprojekte vermittelt.1 Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit den Studienbedingungen im MSD? 14. Deshalb ist das Ergebnis auf die Frage nach dem „13. Beispiel Frage 14 14. WLAN) für Internetzugänge. Die gute und intensive Nutzung der verschiedenen Bibliotheken zeigt. Ordner) und Geräte (Beamer. noch stärker anwendungsbezogene Inhalte zu vermitteln. Diese Mitarbeit der Studierenden ist meist mit dem Verfassen der Masterarbeit zu einem bestimmten Teilaspekt des Forschungsprojektes verbunden. Die Bewertung der Frage „13.5 Möglichkeit zur Mitarbeit in Forschungsprojekten“ fällt mit 2. dass ein Teil der Studierenden des jeweiligen Jahrgangs bei (gegenseitigem) Interesse in laufende Forschungsprojekte eingebunden werden. Laptop.7 eher unterdurchschnittlich aus. Eine Besonderheit des FG Historische Bauforschung ist.) zwischen beiden Standorten transportiert werden müssen.Leider kann für den Studiengang von der TU kein größerer (eigener) Seminarraum zur Verfügung gestellt werden. Studienzufriedenheit und Studiengebühren Die Fragen zur allgemeinen Studienzufriedenheit und Studiengebühren sind ein direktes Kriterium für die Qualität des gesamten Studiums und die finanziellen Möglichkeiten der Studierenden. Bereits in vorangegangenen Fragekomplexen wurde von den Befragten immer wieder der Wunsch geäußert.6) wohl vor diesem Hintergrund zu sehen. Praxisbezug Die Aussagen zum Praxisbezug lassen Rückschlüsse auf die Anwendbarkeit des Erlernten in der späteren Berufspraxis zu. Ein eigener Seminarraum ist aber notwendig.5 130 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .

bis zu einer Höhe von 4. egal wie hoch die Studiengebühren sind“. bis zu einer Höhe von 3. bis zu einer Höhe von 500. bis zu einer Höhe von 1.3%) B = Ja.3%) JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 131 . 26 Befragte (43. bis zu einer Höhe von 2. bis zu einer Höhe von 2. (3. bis zu einer Höhe von 1.000 EUR/ Semester.7%) antworteten mit B .2 Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Studienergebnis im MSD?“ erreichte einen Mittelwert von 4.0%) D = 25 bis 30 Semesterwochenstunden (40. (43. die bei der künftigen Planung des Studienganges berücksichtigt werden sollten.00 EUR/ Semester.3%) Die Fragen zur Studienzufriedenheit erzielten durchweg gute Bewertungen.4 Hätten Sie das Masterstudium Denkmalpflege absolviert.7%) D = Ja.7%) E = Ja. wenn zusätzlich zu den üblichen Studentenschaftsbeiträgen Studiengebühren hätten gezahlt werden müssen?“ gab es eindeutige Antworten.000 EUR/Semester“. (1. So wurde die Frage „14.7%) C = Ja.0 bewertet.14. Wie viele Stunden haben Sie in einer typischen Woche des Winter-/ Sommersemesterprogramms des MSD für die nachfolgenden Tätigkeiten durchschnittlich aufgewandt? 15.4 Hätten Sie das Masterstudium Denkmalpflege absolviert.0%) C = 20 bis 25 Semesterwochenstunden (25. wenn zusätzlich zu den üblichen Studentenschaftsbeiträgen Studiengebühren hätten gezahlt werden müssen? A = Nein. die Frage „14.5. (46.000 EUR/ Semester.1 Zeitaufwand: (nur) Besuch von Lehrveranstaltungen A = bis 15 Semesterwochenstunden (0%) B = 15 bis 20 Semesterwochenstunden (10. (0%) F = Ja. (1.Ja. (0%) G = Ja.3%) antworteten mit „A . dass sie das Masterstudium Denkmalpflege absolviert hätten „H = Ja.000 EUR/ Semester. Auf die Frage nach den Studiengebühren „14. Frage 15.Nein. bis zu einer Höhe von 5. auf keinen Fall“.000 EUR/ Semester.1 Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit den Studienbedingungen im MSD?“ mit 4. (0%) H = Ja.00 EUR/ Semester. Nur zwei Befragte gaben an. egal wie hoch die Studiengebühren sind. Nur jeweils 1 Befragter (je 1.000 EUR/Semester“ und „D = Ja.000 EUR/ Semester. bis zu einer Höhe von 500. auf keinen Fall.0%) E = mehr als 30 Semesterwochenstunden (23. Workload Mit Hilfe der Fragen zum Workload werden der tatsächliche Zeitaufwand für das Studium und eine eventuelle Erwerbstätigkeit ermittelt.7%) entschieden sich für Antwort „C = Ja. weitere 28 Befragte (46.

15.2 Zeitaufwand: Selbststudium (Vor. Diese Aussagen sind ein wichtiger Indikator für den Erfolg des Masterstudiums Denkmalpflege und seine Bedeutung in den Berufsfeldern der Denkmalpflege.0%) Insgesamt ist der Zeitaufwand für das Masterstudium Denkmalpflege recht hoch.3%) davon haben sogar mehr als 30 Semesterwochenstunden investiert (Frage 15. 33 Befragte (55%) antworteten hier mit nein. 14 Befragte (23. Die meisten Befragten (38 = 63%) gaben an. 132 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Dies entspricht sehr genau dem Umfang der durch die Studienund Prüfungsordnung vorgegebenen Präsenzstudienzeiten für die Module 1 bis 6 (Summe der ersten beiden Semester = 52 SWS. bei E einen Wert von 32.7%) C = 5 bis 10 Stunden pro Woche (41. Weiterhin wird deutlich. Fachlektüre) A = bis 2 Stunden pro Woche (5. dass sie nebenbei einer Erwerbstätigkeit nachgingen. Angaben zum Absolventenverbleib Mit den Angaben zur jetzigen Situation werden Daten über die zum Zeitpunkt der Befragung aktuelle berufliche bzw. schriftliche Arbeiten.3%) in der vorlesungsfreien Zeit einer Erwerbstätigkeit nachgehen. pro Semester = 26 SWS). im wissenschaftlichen Bereich sowie in angrenzenden Bereichen. so ergibt sich ein durchschnittlicher Zeitaufwand von 26. Restaurierung und Sanierung.5 h).0%) E = mehr als 15 Stunden pro Woche (20. dass 25 Befragte (41. Trotz des hohen Zeitaufwands für das Studium erklärten 24 Befragte (40%).und Nachbereitung. kann keine genaue Aussage darüber gemacht werden. da das Lehrangebot des MSD für besonders motivierte Studierende ein weit über das Pflichtprogramm hinausgehendes Lehrangebot offeriert. Referate. wie hoch die Präsenzstudienzeit einzelner Studierender in der Spitze lag.3 SWS für den Besuch von Lehrveranstaltungen. über 25 Semesterwochenstunden nur für den Besuch von Lehrveranstaltungen aufzuwenden.2 („mehr als 30 SWS“) nach oben offen war. Setzt man bei Frage 15. persönliche Situation der Absolventen ermittelt. Bauforschung. Da die Angabe E zur Frage 15.7%) während der Vorlesungszeit und ein höherer Anteil von 38 Befragten (63.7%) D = 10 bis 15 Stunden pro Woche (15. Diese kann durchaus erheblich über den hier erfassten Werten liegen.1).0%) B = 2 bis 5 Stunden pro Woche (16.1 jeweils den Mittelwert der vorgeschlagenen Stundensummen in Rechnung (bzw.

.0%) J = Ich bin promoviert.. dass rund ein Fünftel (21.mir die im MSD erworbenen Fachkenntnisse und Fertigkeiten nützen...( 36. (10.meine Bewerbung ohne den Abschluss im Masterstudium Denkmalpflege nicht erfolgreich gewesen wäre. (16...7%) E = Ich bin im Bereich Altbausanierung selbstständig tätig.. 11.. dass der wissenschaftliche Zugang zur Auseinandersetzung mit historischer Bausubstanz und der Beschäftigung mit den Fragen ihrer Erhaltung dazu führt. (8. (68..0%) C = Ich wurde zu einem/ mehreren Vorstellungsgesprächen eingeladen. das auf Altbausanierung spezialisiert ist. (25. (Mehrfachantworten erlaubt) A = .. (1.7%) S = Ich habe das Studium gerade abgeschlossen (max.7% der Befragten arbeiten bei ihrer vorherigen Arbeitsstelle. wo ich vor dem Studium gearbeitet habe. (1.7%) P = Ich bin seit dem Abschluss arbeitsuchend. (11. habe aber noch keine neue Stelle.2 Über meine jetzige Tätigkeit kann ich sagen. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 133 ..7%) T = Keine der hier beschriebenen Situationen trifft auf mich zu. das im Masterstudium Denkmalpflege erworbene Wissen in einer Dissertation zu vertiefen. Ausgehend von einer immer noch schwierigen Arbeitsmarktsituation ist festzustellen. dass ihre Bewerbung ohne den Abschluss im Masterstudium Denkmalpflege nicht erfolgreich gewesen wäre. (13. (1. (11. (11. (5.3%) A = Ich arbeite seit dem Abschluss weiterhin dort.0%) D = .ich keine Denkmalpflegethemen bearbeite. (1.3%) Das Spektrum der Tätigkeiten nach dem Studium entspricht der interdisziplinären Vielfalt des MSDStudienangebots. 3 Monaten arbeitsuchend. (10.7%) L = Ich bin bei der staatlichen Denkmalpflege beschäftigt. Ein großer Teil der Absolventen gab an.7%) C = .7%) R = Ich bin zur Zeit Familienmanager/in.der MSD-Abschluss keinen Einfluss auf meine Einstellung hatte. (1.7% der Befragten streben eine Promotion an.7%) M = Ich bin in einem Restaurierungsbetrieb beschäftigt.7%) D = Ich bin im Bereich Bauforschung/ Denkmalpflege selbstständig tätig. (16. der MSD-Abschluss aber wichtig für die Einstellung war.3%) E = .7%) der Absolventen nach dem Studium eine neue Anstellung gefunden haben und ein weiteres Fünftel (21. dass.17.0%) B = .1 Meine derzeitige Situation ist..7%) B = Ich habe seit dem Abschluss eine neue Anstellung gefunden. 36. dass ihre im Masterstudium Denkmalpflege erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten nützlich sind (68.3%).. (6. (8.7) F = Ich bin anderweitig selbstständig tätig. (Mehrfachantworten erlaubt) – hier: sortiert nach Häufigkeiten I = Ich strebe eine Promotion an.. dass viele Absolventen sich entscheiden.der MSD-Abschluss bei der Kundenakquise Bedeutung hat. (6.7) im Bereich Bauforschung und Denkmalpflege selbständig tätig ist.7%) 17. Ein Viertel der Befragten (25%) bestätigten. (21.3%) G = Ich bin anderweitig im Angestelltenverhältnis tätig. (6. das auf Denkmalpflege spezialisiert ist.7%) H = Ich arbeite im Ausland.3%) K = Ich bin an einer wissenschaftlichen Institution beschäftigt.7%) N = Ich bin in einem Büro beschäftigt. (13.7%) Q = Ich bin seit max. (21.7%) O = Ich bin in einem Büro beschäftigt. Auffallend ist. 2 Monate seit Beendigung).

was als großer Erfolg für die wissenschaftliche Seite des Studiums zu werten ist. wie z.Zusammenfassung und Ausblick Im Masterstudiengang Denkmalpflege werden verschiedene Instrumente der Evaluierung durch die Studierenden angewandt. dass der tatsächliche Zeitaufwand für das Studium in der Regel auch dem geplanten Aufwand entspricht. dass über ein Drittel der Absolventen eine Promotion anstreben. Beispiele hierfür sind die Verbesserung der Informationen und Bedienfreundlichkeit der Webseiten. Bei der Ermittlung des Absolventenverbleibs wurde festgestellt. Studieninhalte und -organisation. die ohne das Masterstudium Denkmalpflege die jetzige Anstellung nicht erhalten hätten und die Anzahl der nun auf dem Gebiet der Bauforschung und Denkmalpflege selbstständig tätigen Absolventen.B.B. z. auf der Basis wissenschaftlich erhobener Daten eine Analyse des Ist-Zustandes durchzuführen und Informationen für die Entscheidungsfindung bei der weiteren Ausrichtung des Studienganges zu gewinnen. Die verschiedenen Aspekte des Lehrangebotes wurden von den befragten Absolventen überwiegend positiv beurteilt. Kristin Brenndörfer 134 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . welches wissenschaftliche und praktische Studieninhalte miteinander verbindet. die Infrastruktur. 2004–06. Studiengebühren und Absolventenverbleib. Mit den Angaben der Befragten zum Workload konnte ermittelt werden. dass der interdisziplinäre Ansatz des Studienkonzepts. von kostenfreien WLAN-Zugängen. Die Ergebnisse der Befragung zu den Lehrveranstaltungen und die hohe Studienzufriedenheit bestätigen. Basierend auf den Ergebnissen der Befragung – hier sind nicht nur die ermittelten Daten und Fakten. Die Absolventen haben sämtliche Lehrveranstaltungen und die Rahmenbedingungen des Masterstudiums Denkmalpflege bewertet. die Erwartungen an das Studium. Bemerkenswert hoch ist der Anteil derjenigen. aber auch Workload. Studienzufriedenheit. konstruktiven Anregungen und kritischen Hinweise der Befragten zu nennen – wurden zeitnah verschiedene Veränderungen veranlasst. die Informationen zum Studium. Im Februar 2008 wurde eine Online-Befragung der vier MSD-Absolventenjahrgänge 2003–05. sondern auch die vielen Bemerkungen. Ausserdem profitieren die Studierenden inzwischen von Verbesserungen in der technischen Infrastruktur der TU Berlin. Sowohl die Bandbreite als auch die Spezialisierungsangebote des Masterstudiums Denkmalpflege erreichten gute und sehr gute Bewertungen. 2005–07 und 2006–08 durchgeführt. Künftige Entscheidungen über die Einführung von Studiengebühren sollten unter Berücksichtigung dieses Aspekts getroffen werden – fast die Hälfte der Befragten hätte das Masterstudium Denkmalpflege nicht absolvieren können. Aus den insgesamt auffallend positiven Ergebnissen der Evaluierung lässt sich der Auftrag ableiten. von den Studierenden angenommen und als besonders positiv herausgestellt wird. die bedarfsgerechte inhaltliche Ausrichtung und neue Modulzuordnung einiger Lehrveranstaltungen. Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage und dem zum Teil geringen zeitlichen Abstand zum Studienabschluss sind die Beschäftigtenzahlen zu betrachten. Die Befragung mit Hilfe eines Fragebogens bietet die Möglichkeit. den sehr gut eingeführten und erfolgreichen Masterstudiengang Denkmalpflege an der TU Berlin fest zu etablieren und weiter zu entwickeln. Besonders auffällige Ergebnisse lieferte die Befragung zu den Studiengebühren. Insbesondere anwendungsorientierte Studieninhalte werden nachgefragt. wenn Studiengebühren erhoben worden wären.

als sogenannte integrierte Lehrveranstaltungen (d. Seither gliedert es sich in acht Module und die Masterarbeit.und Pflegemaßnahmen • Entwicklung anwendungsbezogener Lösungsvorschläge • wissenschaftliche Tätigkeit Das Studium ist projektorientiert angelegt. -typen.Die Lehre im Masterstudium Denkmalpflege Ausbildungsziel des Masterstudiums ist der Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten. Exkursionen bzw.und Kunstgeschichte I + II (VL) • Bau. -funktionen (VL) IV PJ PIV SE VL Integrierte Veranstaltung Projekt Projektintegrierte Veranstaltung Seminar Vorlesung Modul 5: Sanierung und Konservierung • Sanierungstechnologien I + II (PIV) • Konservierung und Restaurierung I + II (PIV) • Baustelle Denkmal (SE) • Methoden erhaltender Objektsanierung/ Konservierung (VL) Modul 6: Wahlmodul • Tragwerkslehre für die Denkmalpflege (VL) • Perzeption und Präsentation (IV) • Kommunikationstechniken (IV) • Theorie und Terminologie der Denkmalpflege im internationalen Kontext I + II (SE) • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (IV) • frei wählbare Veranstaltungen mit Leistungsnachweis Modul 7: Exkursionen (10 Tage) • Auftaktexkursion nach Merseburg: Einführung in die Bauforschung • Frühjahrsexkursion nach Franken: Handwerks. die zu folgenden Tätigkeiten im Bereich Bauforschung und Denkmalpflege befähigen: • konkrete Bau. Dabei stehen Bauuntersuchungen mit bauforscherischen Methoden und Konzeptionen denkmalgerechter Instandsetzungs. Reparatur-.h.und Sanierungsplanungen im Mittelpunkt. In der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem ersten und zweiten Semester ist ein mindestens vierwöchiges denkmalpflegerelevantes Praktikum zu absolvieren. Instandsetzungs. Vorlesungen. Modul 1: Bauaufnahme und Bauforschung • Bauaufnahme und Bauforschung (PJ) • Raumbuch (PIV) • Geodäsie für Denkmalpfleger/-innen (PIV) Modul 2: Bauforschung und Sanierungsvorplanung • Bauforschung und Sanierungsvorplanung (PJ) • Einführung in die Photogrammetrie (PIV) Modul 3: Denkmalpflege • Geschichte und Theorie der Denkmalpflege (VL) • Städtebauliche Denkmalpflege I + II (PIV) • Rechtliche Grundlagen des Denkmalwesens (VL) • Gartendenkmalpflege I + II (PIV) • Industriedenkmalpflege I + II (IV) • Einführung in die Archäologie (IV) • Denkmalkunde (IV) • Denkmalpflege in der Praxis (IV) Modul 4: Architektur. Die Inhalte und Methoden der im Studium gelehrten Fächer werden am konkreten Beispiel angewandt.und Ortsanalyse. Die Lehrveranstaltungen finden je nach Lehrinhalt in Form von Projekten. als Kombination von verschiedenen Veranstaltungsformen) statt. Seminaren. Zum Wintersemester 2003/04 wurde das Studium von einem Aufbaustudiengang in einen Masterstudiengang mit dem Abschluss „Master of Science“ umgewandelt. Analyse von Kulturlandschaften • Konzeption denkmalgerechter Erhaltungs-. soweit dieses nicht schon vor Beginn des Studiums nachgewiesen wird.und Kunstgeschichte • Historische Baukonstruktionen I + II (IV) • Methoden der Bauforschung (VL) • Architektur. Diese Ansätze werden auch im Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit vertieft. in der Regel in den Frühjahrssemesterferien Stand: 2008 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 135 .und Sanierungstechniken • Abschlussexkursion in eine jährlich wechselnde Denkmalregion Modul 8: Praktikum • vierwöchiges Praktikum.und Stadtbaugeschichte I + II (VL) • Bauformen.

-Ing. zertifizierte Denkmalpflegerin. die Studierenden in die Lage zu versetzen. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (in Vertretung) am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl. Christian Clemen: Vermessungsingenieur. Die Untersuchungsergebnisse bilden die Grundlage für einen ersten Bauphasenplan und münden in einen vorläufigen Bauforschungsbericht.-Prof.Modul 1: Bauaufnahme und Bauforschung (13 LP nach ECTS) Univ. deren theoretische Grundlagen im Saal vermittelt werden und die parallel dazu im Projekt praktisch angewendet werden. Dies bildet eine Basis sowohl für die denkmalgerechte Instandsetzung als auch für die weitere wissenschaftliche Bearbeitung. das praktische Arbeit vor Ort und Projektbesprechungen im Saal umfasst. 4 h zur Vor.-Ing. Dr. Gleichzeitig werden Befundbeobachtungen notiert und photographisch dokumentiert.-Ing. ein Objekt sowohl ohne als auch mit modernen technischen Hilfsmitteln selbständig erfassen zu können.und Nachbereitung der praktischen Arbeit vor Ort. (FH) Antonia Brauchle M.-Ing. Zusätzlich gibt es acht Projektbesprechungstermine à ca. Forschungsschwerpunkt Vorderer Orient. Daniela Spiegel M. des. Diese fließen in das Raumbuch ein. das als Basis für das formtreue Aufmaß dient. Das Raumbuch beinhaltet die systematische Dokumentation des Untersuchungsobjektes in Bild und Schrift in seinem momentanen Ist-Zustand. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dr. das Gebäude in Gruppen von 3 bis 6 Personen zu vermessen. und zwei projektintegrierten Veranstaltungen. Dorothée Sack: Architektin und Bauforscherin. In Verbindung mit der Veranstaltung „Geodäsie für Denkmalpfleger/-innen“. Am Ende des Wintersemesters werden die Ergebnisse im Rahmen einer internen Präsentation vorgestellt. Dietmar Kurapkat: ausgebildeter Architekt und Bauforscher. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin LV-Titel Bauaufnahmeprojekt LV-Art SWS PJ 6 Gewichtung im Lehrende/-r Sack/Kurapkat/Spiegel (im WiSe 08/09 vertreten durch Brauchle) Spiegel (im WiSe 08/09 vertreten durch Brauchle) Clemen P (Pflichtfach) WiSe Erstellung eines Raumbuches Geodäsie für Denkmalpfleger/-innen PIV PIV 2 2 P (Pflichtfach) WiSe P (Pflichtfach) WiSe Das Modul besteht aus dem Projekt.: Kunst. Schnitten und Ansichten wiedergeben. Zunächst wird das zu untersuchende Objekt – ein jährlich wechselndes Baudenkmal aus Berlin oder dem Berliner Umland – mit Hilfe einer „Schrittskizze“ erfasst.Sc.A. Der Abschluss des Moduls erfolgt durch prüfungsäquivalente Studienleistungen gemäß § 11 Abs. die das Bauwerk in formtreuen Grundrissen.: ausgebildete Architektin. Die Bauaufnahme findet im Wintersemester in drei Blöcken à 4-5 Tagen vor Ort statt. 3 der Prüfungsordnung. Dabei werden Verfahren der elektrooptischen Tachymetrie mit denen des Handaufmaßes kombiniert und Pläne im Aufnahmemaßstab 1:25 erstellt. Leiterin des FG Historische Bauforschung und des MSD der TU Berlin Dipl. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl. Bauforscherin und Denkmalpflegerin. Neben der Schulung der baubezogenen Beobachtungsfähigkeit sowie dem Training der Teamarbeit ist es das zentrale Ziel der Lehrveranstaltung. wobei der Fokus – bedingt durch die Projektstruktur – auf den bauforscherischen Fragestellungen liegt. bildet sie im Masterstudiengang Denkmalpflege den zentralen methodischen Ausgangspunkt. 136 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Die Bauaufnahme ist die Grundlage für den verantwortungsvollen Umgang mit historischer Bausubstanz oder mit Altbauten.-Ing. in der die Grundlagen des Vermessungswesen vermittelt werden. Sie umfasst die systematische Dokumentation der Baukörper und ihrer Umgebung.und Architekturhistorikerin. wird ein Vermessungssystem gelegt. Obwohl – und gerade weil – der Notwendigkeit der Bauaufnahme in der denkmalpflegerischen Praxis mitunter nur bedingt Rechnung getragen wird. für dessen Strukturierung eine eigene Veranstaltung angeboten wird. ihres geometrischen Aufbaus sowie ihrer physischen Beschaffenheit. Anschließend beginnen die Studierenden.

Forschungsschwerpunkt Vorderer Orient. Abhängig vom jeweiligen Jahrgangsprojekt gibt es starke inhaltliche Verknüpfungen mit den Fächern „Gartendenkmalpflege“ (Modul 3) und „Architektur.und Architekturhistorikerin. durch das Erlernen und Anwenden zusätzlicher Methoden (restauratorische Befundöffnungen. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl. und einer projektintegrierten Veranstaltung. Bauforscherin und Denkmalpflegerin.: ausgebildete Architektin. Dendrochronologie etc. Dr. Die Gruppe der „Sanierungsvorplaner“ hingegen erfasst und kategorisiert sämtliche erkennbare Schäden in Form einer systematischen Schadenskartierung. Daniela Spiegel M. Hier lernen die Studierenden.-Ing. Leiterin des FG Historische Bauforschung und des MSD der TU Berlin Dipl. Für die Projektarbeit teilen sich die Studierenden nach persönlichem Interesse in die Gruppen Bauforschung und Sanierungsvorplanung auf.PJ nung Photogrammetrie PIV P (Pflichtfach) SoSe 2 P (Pflichtfach) SoSe Das Modul besteht aus dem Projekt. Zudem werden noch nicht erfasste Teile des Gebäudes mit moderner Messtechnik aufgemessen. das praktische Arbeit vor Ort und Projektbesprechungen im Saal umfasst. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dr.und Nachbereitung in der Hochschule.B. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Veranstaltung zur Photogrammetrie.-Ing.-Ing. (FH) Antonia Brauchle M. Mitarbeitern der zuständigen Landesdenkmalämter sowie Lehrbeauftragten vorgestellt werden. Auftraggebern. offen gebliebene Fragen zu beantworten. des. Produktionsleiter der BSF Swissphoto GmbH LV-Titel LV-Art SWS 6 Gewichtung im Lehrende/-r Sack/Kurapkat/Spiegel (im SoSe 08/09 vertreten durch Brauchle) Wiedemann Bauforschung und Sanierungsvorpla. die eine wertvolle Technologie zur Effizienzsteigerung in der Bauaufnahme darstellt. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 137 .) die im Wintersemester gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen.-Ing. Am Ende des Sommersemester steht die Abschlusspräsentation . Als 2. deren theoretische Grundlagen im Saal vermittelt werden und die parallel dazu im Projekt praktisch angewendet werden. Die Erstellung der zu diesem Zweck anzufertigenden Poster wird im Fach „Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten“ (Modul 6) betreut. Dietmar Kurapkat: ausgebildeter Architekt und Bauforscher. Auf der Grundlage des von der Bauforschungsgruppe erstellten denkmalpflegerischen Bindungsplans entwickeln alle Studierenden gemeinsam – je nach Objekt und Vorstellungen des Auftraggebers – verschiedene denkmalgerechte Vorschläge zur zukünftigen Nutzung des Gebäudes. Ziel der „Bauforschungsgruppe“ ist es. 3 der Prüfungsordnung. bei der die Ergebnisse des Jahrgangsprojektes geladenen Gästen wie z. in der zugleich Vorschläge für den Umgang mit den erfassten Schäden gemacht werden.-Ing. Albert Wiedemann: Vermessungsingenieur. spezialisiert in Photogrammetrie und Laserscanning. um darüber zu einer absoluten Datierung der Bauchronologie zu gelangen.Modul 2: Bauforschung und Sanierungsvorplanung (11 LP nach ECTS) Univ.A. Dorothée Sack: Architektin und Bauforscherin. Teil des Semesterprojektes baut die Veranstaltung auf den im Modul 1 sowie in der Veranstaltung „Sanierungstechnologien I“ (Modul 5) erarbeiteten Grundlagen des Wintersemesters auf. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (in Vertretung) am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl. Der Abschluss des Moduls erfolgt durch prüfungsäquivalente Studienleistungen gemäß § 11 Abs.Sc.: Kunst.-Prof. zertifizierte Denkmalpflegerin. archäologische Sondagen.und Raumfassungen“ (Modul 5). Wie in Modul 1 umfasst das Projekt drei Bauaufnahmeblöcke vor Ort und acht Besprechungsterminen zur Vor. digital oder analog erstellte Fotos von Wandflächen durch ebene projektive Entzerrung über Referenzinformationen (Passpunkte oder gemessene Distanzen) in maßstäbliche Abbildungen umzuwandeln.

Es können jedoch auch Referate zu frei wählbaren Themen gehalten werden. (FH) Torsten Dame M. Prof. Dezernat Praktische Denkmalpflege Univ. Diese Veranstaltung wird nach Möglichkeit im Sommersemester mit dem Bauaufnahmeprojekt verknüpft. Dr.und Übungscharakter statt. Professor für Baurecht und Bauverwaltungslehre Dr. Abteilung Gartendenkmalpflege Dr. Als Pflichtveranstaltungen sind dabei die wichtigen Bereiche „Geschichte und Theorie der Denkmalpflege“.-Ing.und Regionalplanung der TU Berlin Dipl.-Prof. Weitere Bereiche werden als Wahlpflicht angeboten. Veranstaltung von Wettbewerben zur Entwicklung von Nutzungspotentialen funktional disponibler Baudenkmale) Dr. Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum Dr. Leiter der Außenstelle Frankfurt (Oder) für Bodendenkmalpflege. Gebietsreferentin für den Landkreis Oder-Spree.Preußischer Kulturbesitz LV-Titel Städtebauliche Denkmalpflege I Städtebauliche Denkmalpflege II Rechtl. in ihrer beruflichen Tätigkeit Denkmalpflegemaßnahmen in den Kontext der Entwicklung der Denkmalpflege einordnen und bewerten zu können. Leiter des Dezernats Praktische Denkmalpflege.-Ing. Professorin für Denkmalpflege am Institut für Stadt. Sie bestehen aus Saalveranstaltungen sowie Vor-Ort-Terminen in Denkmalbereichen und vor Denkmalen im Berliner und Brandenburger Raum. Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Die Gartendenkmalpflege führt in die Geschichte der Gartenkunst und in grundlegende gartendenkmalpflegerische Fragen ein. so dass die Studierenden hier Schwerpunkte setzen können.a. „Archäologie und Bodendenkmalpflege“ findet als Seminarveranstaltung mit Vorlesungs.Modul 3: Denkmalpflege (11 LP nach ECTS) Univ. Dr. Caroline Rolka: freie Landschaftsplanerin mit Schwerpunkt Gartendenkmalpflege. Christoph Krauskopf: Mittelalterarchäologe. Die Studierenden erwerben theoretische und historische Kenntnisse der Denkmalpflege und werden damit in die Lage versetzt. sowie „Rechtliche Grundlagen des Denkmalwesens“ unerlässlich. Grundlagen des Denkmalwesens Gartendenkmalpflege I Gartendenkmalpflege II Industriedenkmalpflege I & II Einführung in die Archäologie Denkmalkunde Denkmalpflege in der Praxis LV-Art SWS 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 PIV PIV VL PIV PIV IV IV IV IV Gewichtung P (Pflichtfach) P (Pflichtfach) P (Pflichtfach) P (Pflichtfach) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) im WiSe WiSe SoSe WiSe WiSe SoSe WS/SS WiSe SoSe WiSe Lehrende/-r Dolff-Bonekämper Dame/Klawun Dame/Klawun Schäfer Rolka Rolka Dame Krauskopf Haspel Drachenberg/Holan Geschichte und Theorie der Denkmalpflege VL Das Modul Denkmalpflege soll in die verschiedenen Bereiche der theoretischen und praktischen Denkmalpflege einführen. Thomas Drachenberg: Kunsthistoriker. Rudolf Schäfer: Jurist. Denkmalpflegerin mit langjähriger Berufserfahrung am Landesdenkmalamt Berlin. Dr.Sc. Ruth Klawun: Kunsthistorikerin. Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum Prof. Der Abschluss des Moduls erfolgt durch eine mündliche Prüfung gemäß § 10 der Prüfungsordnung. Gabi Dolff-Bonekämper: Kunsthistorikerin. Jörg Haspel: Landeskonservator des Landesdenkmalamts Berlin Dr. Gisela Holan: Baureferentin und Leiterin der Abt. Volontärin am Landesdenkmalamt Berlin. 138 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Bau/Technik/Innere Deinste der Staatlichen Museen zu Berlin .-pol. Ein Großteil der Veranstaltungen wird von Lehrbeauftragten aus den Denkmalämtern Berlin und Brandenburg angeboten. rer. Mitbegründer des Büros „Laufwerk B“ (u.: Architekt und Denkmalpfleger. „Städtebauliche Denkmalpflege“.

Dr.und Kunstgeschichte (6 LP nach ECTS) Dr.und Regionalplanung und Historische Bauforschung in einschlägige Themenbereiche ein. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 139 . Bau. funktionen“ führen – abhängig von den Angeboten der FG Kunstgeschichte. Architektur. Jaeggi ed. Buttlar. Adrian von Buttlar: Kunsthistoriker.-Prof. Schwerpunkt Architekturgeschichte des 20.und Stadtbaugeschichte II Bauformen. Professor für Bau. Arbeitsschwerpunkt Bauen im Bestand Univ.-Prof. Cramer Dolff-Bonekämper Sack Architektur.-Ing. Dr. -typen. Forschungsschwerpunkt Historische Baukonstruktionen.und Kunstgeschichte II VL Bau. Zudem werden die einzelnen Schritte erklärt.Modul 4: Architektur. Professorin für Denkmalpflege am Institut für Stadt.und Stadtbaugeschichte. Wittmann-Englert. Forschungsschwerpunkte Geschichte der Gartenkunst. Sie werden in die Lage versetzt. Dorothée Sack: Architektin und Bauforscherin. Buttlar. Udo Bode: Architekt. Johannes Cramer: Architekt und Bauhistoriker.und Stadtbaugeschichte“ und „Bauformen. -typen. Gabi Dolff-Bonekämper: Kunsthistorikerin. Privatdozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im FG Kunstgeschichte der TU Berlin Univ. „Bau. al. Leiterin des FG Historische Bauforschung und des MSD der TU Berlin Univ. Dr. Dr. & 20. Lehrtätigkeit am FG Kunstgeschichte der TU Berlin.und Kunstgeschichte I LV-Art SWS IV IV VL VL 2 2 2 2 2 2 2 2 Gewichtung P (Pflichtfach) P (Pflichtfach) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) im WiSe SoSe WiSe WiSe SoSe WiSe SoSe SoSe Lehrende/-r Bode Bode Sack v. Direktorin des Bauhausarchives. Der Abschluss des Moduls erfolgt durch eine mündliche Prüfung gemäß § 10 der Prüfungsordnung. Dr. -funktionien VL VL VL Im Modul „Architektur.und Regionalplanung der TU Berlin LV-Titel Historische Baukonstruktionen I Historische Baukonstruktionen II Methoden der Bauforschung Architektur. Denkmäler selbständig einzuordnen und eigene Maßnahmen zu planen.und Kunstgeschichte“ sollen die Studierenden neben Grundkenntnissen in Historischen Baukonstruktionen ihre Denkmälerkenntnis erweitern und grundlegendes Wissen der europäischen Architektur.und Kunstgeschichte“. Forschungsschwerpunkt Vorderer Orient.-Prof. Die Veranstaltungen „Architektur. Jaeggi ed. Annemarie Jaeggi: Kunsthistorikerin. Wittmann-Englert. Jh. Professor für Kunstgeschichte der Moderne an der TU Berlin. PD Dr.-Ing. die im Rahmen einer Bau. Referent für Bautechnik im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt Univ. Mit der Pflichtveranstaltung „Historische Baukonstruktionen“ soll eine grundsätzliche Sensibilisierung für die historischen Baukonstruktionen nördlich der Alpen von mittelalterlichen bis zu den heutigen Gebäudekonstruktionen erzeugt werden.und Kunstgeschichte erwerben. In der Vorlesung „Methoden der Bauforschung“ werden die verschiedenen Untersuchungsansätze der historischen Bauforschung anhand von Forschungsprojekten methodisch vorgestellt. Sie macht mit den gängigen Konstruktionsprinzipien vertraut. Denkmalpflege und Architektur des 19. Schwerpunkte Byzantinische Kunst und Architektur.und Stadtbaugeschichte I Bau. auf die Absolvent/-innen des MSD bei der Beschäftigung mit historischer Bausubstanz stoßen werden. Jh. sowohl bezogen auf Gebäude als auch auf terrestrische Zusammenhänge.und Stadtbaugeschichte an der TU Berlin. Kerstin Wittmann-Englert: Kunsthistorikerin. v. Denkmalpflegerin mit langjähriger Berufserfahrung am Landesdenkmalamt Berlin.und Geländeuntersuchung zum Einsatz kommen. Stadt.-Ing.und Kunstgeschichte der Moderne.-Prof. al.

Ausstattungen und haustechnische Installationen durchgenommen. Analysemethoden vorgestellt sowie die Bedeutung flankierender und präventiver Maßnahmen herausgestellt. Wolfang Frey (Werkstoffwissenschaften): Werkstoffwissenschaftler.und Raumfassungen Methoden erhaltender Objektsanierung/Konservierung Baustelle Denkmal LV-Art SWS PIV PIV PIV VL SE 2 2 2 2 2 Gewichtung P (Pflichtfach) P (Pflichtfach) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) WP (Wahlpflicht) im WiSe SoSe SoSe WiSe/ SoSe WiSe Lehrende/-r Hüffer Hüffer Merzenich Frey Cramer Das Modul soll in grundlegende Fragen der Sanierung. Dr. Der Abschluss des Moduls erfolgt durch eine mündliche Prüfung gemäß § 10 der Prüfungsordnung. geschäftsführender Gesellschafter der ProDenkmal GmbH. Christoph Merzenich: Kunsthistoriker und Diplom-Restaurator.Modul 5: Sanierung und Konservierung (6 LP nach ECTS) Dipl.-Ing. Fenster.-Ing. Denkmalpfeger. Restaurator. Teil widmet sich dem Fresko als der in Europa wichtigsten und meist verbreiteten Technik der Wandmalerei und Architekturfassung. Die Veranstaltung im Sommersemester widmet sich dem Jahrgangsprojekt. Dipl. Johannes Cramer: Architekt und Bauhistoriker.und Raumfassungen“ ist nach Möglichkeit im Sommersemester in das Projekt eingebunden. Die Vorlesung „Methoden erhaltender Objektsanierung/Konservierung“ führt in grundlegende Fragen der Restaurierung und Konservierung verschiedenster Baumaterialien ein. Decken. Die Pflichtveranstaltungen „Sanierungstechnologien I & II“ sind eng mit dem Jahrgangsprojekt verbunden. Arbeitsschwerpunkt Denkmalschutz und Bauen im Bestand Prof. 140 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .-Ing. zertifiz. Im Blockseminar „Baustelle Denkmal“ werden Beispiele zum Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz und konkrete Sanierungs. Professor für Bau. Anhand von Fallbeispielen werden Schadensfaktoren erläutert. Professor für „Wandmalerei und Architekturfassung“ am FB Konservierung und Restaurierung der FH Erfurt.) behandelt. um methodische Herangehensweisen zu lernen. Türen. Bürogemeinschaft Hüffer-Ramin. Im Wintersemester werden die theoretischen Grundlagen für Bauschäden und ihre denkmalpflegerisch korrekten Sanierungsmöglichkeiten erörtert. Je nach Art des Untersuchungsobjektes können vor Ort Putz. Ursula Hüffer: Architektin.oder Wandfassungsproben entnommen und anschließend im Labor der FH Erfurt ausgewertet werden. Anhand von praktischen Beispielen werden alle relevanten Bauteile von der Gründung über Wände. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit. Der 2. Konservierung und Restaurierung einführen. -abfolge etc. Teil der Vorlesung beschäftigt sich mit Fragen der Konservierung/Restaurierung von Wandmalereien und Architekturfassungen.und Lösungsvorschläge vorgestellt und diskutiert. Die Vorlesung selbst ist zweigeteilt: der 1. denkmalgerechten Sanierungsvorschlägen. Auch die Veranstaltung „Architektur. seinen spezifischen Schäden und der Erarbeitung von geeigneten. Arbeitsschwerpunkt Bauen im Bestand LV-Titel Sanierungstechnologien I Sanierungstechnologien II Architektur. Dächer. im Rahmen des Projekts denkmalgerechte Sanierungsvorschläge unter Berücksichtigung zentraler konservatorischer und restauratorischer Grundsätze zu diskutieren und auszuarbeiten. Dr. In kleinen Übungen werden für einzelne Fragestellungen Sanierungskonzepte und -technologien entwickelt. Dabei werden Kriterien zur Beurteilung ausführungstechnisch bedingter Schadensbilder und zur Klärung arbeitsorganisatorischer Aspekte (Arbeitsteilung.-Prof. Fachplanungsbüro für Restaurierung und Instandsetzung von Denkmalen und archäologischen Objekten Univ.und Stadtbaugeschichte an der TU Berlin.

das Strukturieren und Aufarbeiten sowie die zielgruppenorientierte sprachliche Umsetzung von Textinhalten geübt. Das Seminar „Theorie und Terminologie der Denkmalpflege im internationalen Kontext“ behandelt denkmapflegerische Thematiken unterschiedlicher Kulturen und Länder. Jürgen Tietz: Kunsthistoriker. Leiterin des FG Historische Bauforschung und des MSD der TU Berlin Dr. emeritierter Leiter des FG Tragwerkslehre und Baukonstruktion der TU Berlin Univ.-Prof. langjährige Berufserfahrung in Geschäftsführung und Managment internationaler Konzerne Dr. Forschungsschwerpunkt Vorderer Orient. Denkmalpfleger und Bauforscher. zertifizierte Denkmalpflegerin. Für das Wahlmodul können Veranstaltungen aus dem Angebot aller Berliner Universitäten gewählt werden. Gastwissenschaftler am FG Bau. In der Veranstaltung „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ wird das Formulieren von Präsentationstexten. sich in anderen Disziplinen zu orientieren und sich mit ihnen auseinander zu setzen. den gezielten Einsatz von audiovisuellen Hilfsmitteln und die Wirkung ihrer Körpersprache. Michael Gauß: Chemieingenieur. die auf die Inhalte der Saaltermine abgestimmt sind.und Architekturhistorikerin. Die Studierenden sollen durch eigene Wahl die Kompetenz erwerben.-Ing.Modul 6: Wahlmodul (5 LP nach ECTS) Univ. Ihnen werden hier die Grundbegriffe und -thematiken der Tragwerkslehre erläutert. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 141 . Die Vorlesung „Tragwerkslehre für die Denkmalpflege“ richtet sich speziell an Studierende ohne Basiswissen in dieser Disziplin. Die Veranstaltung „Kommunikationstechniken“ hat die effektive Vermittlung von Informationen in kleinen Gruppen zum Ziel.: Kunst.-Ing. die im Bereich der Denkmalpflege von Relevanz sind. die vergleichend diskutiert werden. Bei Exkursionen zu Berliner Bauten. em. Philipp Speiser: Bauhistoriker.A. soweit nach den jeweiligen Gegebenheiten der Fächer eine Teilnahme möglich ist. Zusätzlich gibt es ein Angebot. Dorothée Sack: Architektin und Bauforscherin. Forschungsschwerpunkt Ägypten. wird das für den Denkmalpfleger wichtige Instrument der Baubeschreibung geübt. das über das Programm des Masterstudiengangs Denkmalpflege hinausgehende Fähigkeiten vermittelt. Der zweite Teil der Veranstaltung widmet sich der Präsentation der Arbeitsergebnisse am jeweiligen Semesterobjekt in Form von Postern. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dr. freiberuflicher Architekturkritiker und -historiker LV-Titel Tragwerkslehre für die Denkmalpflege Perzeption und Präsentation Kommunikationstechniken Theorie und Terminologie der Denkmalpflege im internationalen Kontext Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten LV-Art SWS VL IV IV SE PIV 2 2 2 2 2 Gewichtung W (Wahlfach) W (Wahlfach) W (Wahlfach) W (Wahlfach) W (Wahlfach) im WiSe WiSe WiSe WiSe/ SoSe SoSe Lehrende/-r Dierks Sack/Spiegel Gauß Speiser Tietz Das Wahlmodul dient dem fachübergreifenden Studium und/oder der Vertiefung. Der richtige Einsatz der Kommunikationselemente wird in praktischen Übungen in der Gruppe gezeigt. Dr.und Stadtbaugeschichte der TU Berlin Dr. tec. Klaus Dierks (Bauingenieurwesen): Statiker. Sc. Die Teilnehmer erhalten Hinweise für eine zeiteffektive Vorbereitung. Daniela Spiegel M. Das Seminar „Perzeption und Präsentation“ ist zweigeteilt. spezialisiert auf Baustatik historischer Gebäude. Schlüsselkompetenzen zu erwerben und/oder durch ergänzende Angebote aus der Denkmalpflege Kenntnisse zu vertiefen und abzurunden sowie eigene Schwerpunkte zu setzen.-Prof.-Ing. In den Saalstunden werden mit den Teilnehmern Grundbegriffe der Architekturterminologie verschiedener Epochen und baugeschichtlicher Themen durchgenommen. Dr. des.

a. Dessau und Wörlitz. Schneeberg.a. Ponitz. Tamsel. (FH) Antonia Brauchle M. Görlitz. Chemnitz. Erfurt. Die Themenschwerpunkte liegen dabei auf Haustein. Landsberg. Jena. Am zweiten Tag erfolgt eine Bauforschungsübung in kleinen Gruppen. Eldena).Sc. Zwickau. Dorothée Sack: Architektin und Bauforscherin. Peitz.-Ing.-Ing.und Architekturhistorikerin.: ausgebildete Architektin. Stralsund. Weißenfels. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dr. Besucht wird stets eine Denkmalregion. des. Forschungsschwerpunkt Vorderer Orient. 2007 Westpolen (u.und Sanierungstechniken Abschlussexkursion: wechselnde Denkmalregion LV-Art SWS EXK EXK 2T 4T Gewichtung im P (Pflicht) P (Pflicht) WiSe SoSe Lehrende/-r Sack/Kurapkat/Spiegel Kurapkat/Spiegel (im SoSe 08/09 vertreten durch Brauchle) Sack/Schnelle/Kurapkat/Spiegel (im SoSe 08/09 vertreten durch Brauchle) EXK 4T P (Pflicht) SoSe Exkursionen dienen der Anschauung von Objekten.a.a. Freiberg). Wismar. Daniela Spiegel M. zertifizierte Denkmalpflegerin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl.: Kunst. Gotha). Annaberg-Buchholz). Dr. Reichenau). Projekt Marib-Stadt LV-Titel Auftaktexkursion nach Merseburg: Einführung in die Bauforschung Frühjahrsexkursion nach Franken: Handwerks. Mitarbeiter im Deutschen Archäologischen Institut.-Ing. Bautzen. 2002 der Bodenseeraum (u. Mildenfurth.a. die für die Denkmalregion Franken typische Spezifika aufweisen.Modul 7: Exkursionen (3 LP nach ECTS) Univ. Birnau. Die bisherigen Ziele der Abschlussexkursionen waren 1999 die Hansestädte Lübeck. Freyburg. Bauforscherin und Denkmalpflegerin. Im Fall des Masterstudiengangs Denkmalpflege sollen mit gezielten Übungen das Heranführen an bauforscherische Fragestellungen sowie das Kennenlernen untereinander (Auftaktexkursion) erleichtert sowie die Erweiterung der Denkmalkenntnis und die Diskussion mit in der Denkmalpflege Tätigen ermöglicht werden. Grünberg. Beierfeld.-Ing. Rostock. 2003 Mecklenburg (Schwerin. Konstanz. Organisiert wird die Abschlussexkursion seit 2003 von Mike Schnelle. Löbau. Mike Schnelle M. Die Auftaktexkursion führt nach Merseburg. Nebra) 142 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . 2000 Halle. Wismar und Stralsund. Küstrin. Niesky. Bad Muskau). Leiterin des FG Historische Bauforschung und des MSD der TU Berlin Dipl.-Ing. Glogau) und 2008 das sachsen-anhaltinische Burgenland (u. 2005 Sachsen (u. Bauforscher und Denkmalpfleger.Sc. 2004 Thüringen (u. Naumburg. Das Exkursionsziel und damit auch der Inhalt der Abschlussexkursion werden für jeden Jahrgang vom FG neu festgelegt.: ausgebildeter Architekt. Orient-Abteilung.a. Dietmar Kurapkat: ausgebildeter Architekt und Bauforscher. Memleben. Bei der Frühjahrsexkursion werden von denkmalpflegerisch tätigen Büros verschiedene Restaurierungsund Sanierungsobjekte besucht.-Prof. um innerhalb eines begrenzten Kulturkreises an unterschiedlichen Objekten denkmalpflegerische und bauforscherische Fragestellungen mit den jeweils zuständigen Fachleuten zu diskutieren.a. Weimar. Schwarzenberg.und Dachwerksanierungen.A. Überlingen. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (in Vertretung) am FG Historische Bauforschung der TU Berlin Dipl. 2001 Görlitz und Umgebung (u. In Form einer gemeinsamen Besichtigung des Merseburger Doms werden den Studierenden am ersten Tag die unterschiedlichen Methoden der Bauforschung vorgestellt. 2006 Bergbaustädte des Erzgebirges (u.

Der Praktikumsplatz ist frei wählbar. Bauen im Bestand Bauforschungsbüros Restaurierungsbüros oder -werkstätten Staatliche Einrichtungen wie Deutsches Archäologisches Institut (DAI).Modul 8: Praktikum (5 LP nach ECTS) Das Praktikum soll besonders den Teilnehmern des Masterstudiengangs. die direkt nach dem Studium ohne Berufserfahrung das Zusatzstudium aufgenommen haben.B. Ziel für alle ist der Erwerb von Schlüsselqualifikationen durch die praktische Tätigkeit. Einblicke in die Berufswelt im Bereich der Denkmalpflege bieten. an folgenden Einrichtungen/Orten absolviert: • • • • • • Landesdenkmalämter Untere Denkmalschutzbehörden Architekturbüros mit Tätigkeitsschwerpunkt Denkmalpflege. Praktika wurden z. Denkmalpflege oder Altbausanierung angehören. er muss jedoch im weitesten Sinne dem Bereich Bauforschung. Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) • Grabungspraktikum im Ausland (meist über DAI oder universitäre Grabungen) Daniela Spiegel JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 143 .

144 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .

Register 1998-2009

• Mitarbeiter • Absolventen • Abschlussarbeiten • Dozenten

ASD-MSD 10

2003

2005

2007

2008
Register - 2 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Die Mitarbeiter des Fachgebietes Historische Bauforschung, Aufbau- und Masterstudium Denkmalpflege, 1998 – 2009
Leitung des Fachgebietes Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack, seit 1998 Gastprofessor Prof. Dr. Fernando Valdés, Universidad Autónoma Madrid/ Alamut, Badajoz/Spanien, SS 2003 Sekretariat Daniel Krüger, 1999-2003 Dipl.-Ing., Wi.-Ing. (FH) Kristin Brenndörfer, seit 2003 Wissenschaftliche Mitarbeiter Susanne Jäger M.A., 1998-1999 Dr. Elgin von Gaisberg, geb. Röver, 1999-2004 Dr. Christof Krauskopf, 1999-2004 Dipl.-Ing. Monika Thiel, 2001-2002 Jürgen Giese M.A., 2002-2007 Dr.-Ing. des. Daniela Spiegel M.A., seit 2004 Dipl.-Ing. Dietmar Kurapkat, seit 2007 Dipl.-Ing. (FH) Antonia Brauchle M.Sc., seit 2008 Wissenschaftlich-Technischer Mitarbeiter Dipl.-Ing. Martin Gussone, seit 2002 Mitarbeiter in Drittmittelprojekten Dipl.-Ing. Martin Gussone, 1999-2002 Dipl.-Ing. Dirk Dorsemagen, 2000-2002 Dipl.-Ing. Hanna Liebich, 2000-2004 Dina Sperl M.A., 2000-2007 Dipl.-Ing. Ulrike Siegel, 2001-2002, seit 2006 Kerstin Bruhns M.A., 2002-2004 Dipl.-Ing. Jorinde Bugenhagen, 2003-2004 Dr. Anne Mollenhauer, seit 2002 Dipl.-Ing. Mike Schnelle M.Sc., seit 2002 Dipl.-Ing. Katharina Steudtner, 2000-2001 Dipl.-Ing. Monika Thiel, 2002-2007 Dipl.-Ing. Christa Brandenburg geb. Wäschle, 2002-2004 Dr. Elgin von Gaisberg, geb. Röver, seit 2004 Architekt Youssef Khoury, seit 2005 Dipl.-Ing. (FH) Antonia Brauchle M.Sc., seit 2006 Dipl.-Ing. Haiko Türk, 2006-2007 Dr.-Ing. Catharine Hof, seit 2006 Christoph Konrad M.A., seit 2006 Dipl.-Ing. Karla Börner, seit 2007 Dipl.-Ing. Isabelle Frase, seit 2008 Tutoren cand. arch. Jens Birnbaum, 1999-2002 cand. arch. Franziska Brix, 1999-2002 cand. arch. Haiko Türk, 2002-2005 cand. arch. Gitte Biecker, 2003-2005 cand. inform Daniel Krüger, 2003-2006 cand. arch. Jenny Ahrens, 2007-2008 cand. arch. Isabelle Frase, 2005-2008 cand. phil. Dunja Henker, seit 2006 cand. inform. Simon Joecks, 2007-2008 cand. inform. Max Tritschler, 2007-2008 cand. arch. Franziska Streit, seit 2007 cand. arch. Nicole Erbe, seit 2008 cand. math. Friederike Schlöser, seit 2008

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Register - 3

Haus 5 und die Liegehalle des ehemaligen Gutshofes Blankenfelde (WS 2006/07. ASD-Jahrgangs 1999-2001 • Berlin-Pankow – Katholische Herz-Jesu-Kapelle (WS 1999/2000.4 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . SS 2002) Projekt des 5. SS 2008) Projekt des MSD-Jahrgangs 2008-10 • Caputh – Logierhaus am Schloss (WS 2008/09. Projekte des 1. SS 2003) Projekt des MSD-Jahrgangs 2003-05 • Berlin-Charlottenburg – Mausoleum im Schlossgarten (WS 2003/04. ASD-Jahrgangs 2000-02 • Potsdam – Alter Friedhof – Arnim‘sche Friedhofskapelle (WS 2000/01. SS 1999) • Brandenburg an der Havel – Bürgerhaus Neustädtischer Markt 27 (SS 1999) Projekte des 2. SS 2006) • Berlin-Zehlendorf. SS 2000) • Brandenburg an der Havel – Bürgerhaus Neustädtischer Markt 26 (SS 2000) Projekt des 3. ASD-Jahrgangs 2002-04 • Berlin-Frohnau – Buddhistisches Haus (WS 2002/03. 2 (WS 2001/02. 2008. ASD-Jahrgangs 2001-03 • Potsdam – Alexandrowka – Haus Nr. Brandenburg . SS 2001) Projekt des 4. SS 2007) Projekt des MSD-Jahrgangs 2007-09 • Potsdam-Babelsberg – Ehemalige Hofgärtnerei (WS 2007/08. SS 2005) Projekte des MSD-Jahrgangs 2005-07 • Strausberg. ASD-Jahrgangs 1998-2000 • Berlin-Neukölln – Der Versuchspavillon von Bruno Taut (WS 1998/99.und Masterstudiums Denkmalpflege Karte Berlin und Umland mit Verortung der Jahrgangsprojekte. Garten Springer (SS 2006) Projekt des MSD-Jahrgangs 2006-08 • Berlin-Pankow .Bürgerhaus Georg-Kurtze-Str. SS 2009) Register .Verzeichnis der Jahrgangsprojekte des Aufbau. (WS 2005/06. SS 2004) Projekt des MSD-Jahrgangs 2004-06 • Berlin-Tegel – Stallscheune und Schulfarm Insel Scharfenberg (WS 2004/05.

Die Absolventen des 1. ASD Jahrgangs (1998-2000)
- Berlin-Neukölln – Der Versuchspavillon von Bruno Taut (WS 1998/99, SS 1999) - Brandenburg an der Havel – Bürgerhaus Neustädtischer Markt 27 (SS 1999)
Dipl.-Ing. Marion Blachian Architektur Gargnano am Gardasee, Italien. Steinhaus. A-I-01 Annett Blaschke M.A. Kunstgeschichte Berlin-Köpenick, Bölschestraße 24. Mietshaus B -TK-02 Dipl.-Ing. (FH) Thomas Bolten Architektur Rügen, Mecklenburg-Vorpommern. KdF-Seebad Prora. MVP-01 Dipl.-Ing. (FH) Ingo Eilers Bauingenieurwesen Berlin-Köpenick, Bellevue. Das Gärtnerhaus. B -TK-01 Dipl.-Ing. (FH) Kerstin Engel Bauingenieurwesen Berlin-Köpenick, Bellevue. Das Gärtnerhaus. B -TK-01 Dipl.-Ing. (FH) Sybille Haseley Architektur Berlin-Mitte, Museumsinsel. Altes Museum - Freitreppe B -M-01 Dipl.-Ing. Mathias Koch Architektur Berlin-Neukölln, Dammweg. Musterpavillon B. Taut B -NK-01 Dipl.-Ing. (FH) Bettina Lietz Architektur Rügen, Mecklenburg-Vorpommern. Wohnhaus MVP-02 Richard McLoughlin B. Arch. Architektur Belin, County Laois, Irland. Belin House A-IRL-01 Dipl.-Ing. Antonia Riedel Stadt- und Regionalplanung Belin, County Laois, Irland. Belin House A-IRL-01 Dina Sperl M.A. Kunstgeschichte Berlin-Mitte, Museumsinsel. Altes Museum - Freitreppe B -M-01 Dipl.-Ing. Kaspar Storch Architektur Berlin-Neukölln, Dammweg. Musterpavillon B. Taut B -NK-01

Einige Teilnehmer des 1. ASD Jahrgangs 1998-2000 vor dem zweiten Jahrgangsprojekt in Brandenburg, 1999.

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Register - 5

Dipl.-Ing. (FH) Iris Üffing Architektur Berlin-Köpenick, Bellevue. Das Gärtnerhaus. B -TK-01 Dipl.-Ing. (FH) Birgit Walther Architektur Nebra, Sachsen-Anhalt. Burgruine Nebra SA-01

Dipl.-Ing.(FH) Elke Wege Architektur Rügen, Mecklenburg-Vorpommern. Wohnhaus MVP-02 Dipl.-Ing. (FH) Oliver Wolf Bauingenieurwesen Der Umgang mit Kasernenbauten aus der Nazi-Zeit HH-01

Berlin-Neukölln, Versuchspavillon von B. Taut nach der Sanierung, 2001

Brandenburg/ Havel, Neustädtischer Markt 27, Foto 1999

Berlin-Neukölln, Versuchspavillon von B. Taut, Grundriss Erdgeschoss

Brandenburg/ Havel, Neustädtischer Markt 27, Grundriss Erdgeschoss

Berlin-Neukölln, Versuchspavillon von B. Taut, Foto 1999.

Brandenburg/ Havel, Neustädtischer Markt 27, 1999.

Register - 6

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Die Absolventen des 2. ASD-Jahrgangs 1999-2001
- Berlin-Pankow – Katholische Herz-Jesu-Kapelle (WS 1999/2000, SS 2000) - Brandenburg an der Havel – Bürgerhaus Neustädtischer Markt 26 (SS 2000)
Dipl.-Ing. (FH) Tina Brandt Architektur Zernikow bei Prenzlau, Brandenburg. Gutshof BRB-04 Axel Drieschner M.A. Kunstgeschichte Eisenhüttenstadt, Brandenburg. Kraftwerk Vogelsang BRB-03 Dipl.-Ing. (FH) Beatrice Falkenberg Architektur Berlin-Mitte, Museumsinsel. Altes Museum - Kellergeschoss B -M-02 Dipl.-Ing. Anke Fissabre Architektur Ortrand, Niederlausitz. Lehnsmühlenschlösschen BRB-02 Dipl.-Ing. (FH) Tanja Föhre Bauingenieurwesen Berlin-Dahlem, Dahlem-Dorf. Landarbeiterhaus B -SZ-01 Dipl.-Geogr. Christiane Hertwig Geographie Ortrand, Niederlausitz. Lehnsmühlenschlösschen BRB-02 Dipl.-Ing. (FH) Natalie Hinz Landespflege Quedlinburg, Sachsen-Anhalt. Brühlpark SA-03 Annette Krug M.A. Kunstgeschichte Berlin-Dahlem, Dahlem-Dorf. Landarbeiterhaus B -SZ-01 Dipl.-Ing. (FH) Björn Laude Architektur Damaskus, Syrien, Suq as-Sagha A-SY-01 Dipl.-Ing. (FH) Maxi Mohns Innenarchitektur Zernikow bei Prenzlau, Brandenburg. Gutshof BRB-04 Dipl.-Ing. (FH) Klara Müller Architektur Zernikow bei Prenzlau, Brandenburg. Gutshof BRB-04 Dipl.-Ing. (FH) Annette Nowatzky Landschaftsplanung Zernikow bei Prenzlau, Brandenburg. Gutshof BRB-04 Dipl.-Ing. (FH) Beatrix Pfotenhauer Landschaftsplanung Dahlwitz-Hoppegarten, Brandenburg. Rennbahngemeinde BRB-01 Dipl.-Ing. Beate Queck Architektur Köthen, Sachsen-Anhalt. Reithalle Schloss Köthen SA-02

Die Teilnehmer des 2. ASD Jahrgangs 1999-1001 während der Abschlussexkursion in Wörlitz, 2000.

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Register - 7

Niederlausitz. Syrien. Andrea Sonnleitner Kunstgeschichte Ortrand. Altes Museum . Kunstgeschichte Berlin-Pankow. Landarbeiterhaus B -SZ-01 Berlin-Pankow.A. Gitte Voß Architektur Berlin-Dahlem. Niederlausitz. Gutshof BRB-04 Dipl. Niederlausitz. Brandenburg.A. Museumsinsel. Marco Tami Architektur Damaskus. Herz-Jesu-Kapelle. Museumsinsel. Kunstgeschichte Zernikow bei Prenzlau.-Ing. Querschnitt B-B‘ Register . phil.A. Klaus Schmidt Architektur Ortrand. Lehnsmühlenschlösschen BRB-02 Dipl. Herz-Jesu-Kapelle. Neustädtischer Markt 26.Dipl.Kellergeschoss B -M-02 Dipl. Foto 2000 Berlin-Pankow. Schönhausen. Barbara Schulz Architektur Eisenhüttenstadt. Kunstgeschichte Berlin-Mitte. Altes Museum .Kellergeschoss B -M-02 Katja Szymczak M.A.8 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Lehnsmühlenschlösschen BRB-02 Daniela Spiegel M.-Ing. Grundriss Erdgeschoss Brandenburg/Havel. Suq as-Sagha A-SY-01 Dipl. Neustädtischer Markt 26. Ingeborg Rose-Melz Architektur Ortrand.-Ing.-Ing. Dahlem-Dorf. Brandenburg. Foto 2000 Brandenburg/Havel. Lehnsmühlenschlösschen BRB-02 Susanne Schöß M. Erweiterungsbauten B -P-01 Mag.-Ing. Kraftwerk Vogelsang BRB-03 Uwe Schwartz M. Kunstgeschichte Berlin-Mitte.

Qasr. B -FK-01 Dipl. Steffi Platte Architektur Pretzsch a.-Ing. Schützenhaus Niederschönhausen B -P-03 Dipl. Heinz-Georg Heidenreich Landschaftsplanung Berlin-Pankow. Hoffmann Bauingenieurwesen Potsdam. Grablege W. Denkmalort Pankow. Altes Museum .Rotunde B -M-03 Die Teilnehmer des 3. (FH) Thorsten Dame Architektur Stratos. geb.A. SS 2001) Ralph Bodenstein M. Dimitri Rauer Architektur Berlin-Mitte. Frank Heyder Bauingenieurwesen Pretzsch a. Brandenburg. (FH) Andreas Franke Bauingenieurwesen Berlin-Pankow.-Ing.-Ing.d. Tempelhofer Ufer 11. (FH) Claudia Lacher Architektur Abydos/ Ägypten Grabanlage des Chasechemui.Die Absolventen des 3. 2001.A. Elbe/ Sachsen-Anhalt. Ziade A-RL-01 Dipl. Islamwissenschaften/Kunstgeschichte Beirut. A-ÄGY-01 Stephanie Langer M. Museumsinsel.-Ing. Agora A-GR-01 Dipl.-Ing. Geschichte Berlin-Mitte. Friedrichstraße 126.d. Schützenhaus Niederschönhausen. Elbe/ Sachsen-Anhalt. Schloß Pretzsch SA-04 Dipl. (FH) Beate Jansen Architektur Berlin-Kreuzberg. Kunstgeschichte Burg Storkow.-Ing.A.-Ing. (FH) Petra Jacobi. Gudrun Schaare Architektur Berlin-Mitte.Potsdam – Alter Friedhof – Arnim‘sche Friedhofskapelle (WS 2000/01. Eger Palais. B -P-03 Dipl. Neuer Friedhof.-Ing.-Ing.-Ing.9 . Schulhaus B -M-04 Dipl. B -P-02 Dipl.Rotunde B -M-03 Dipl. ASD Jahrgangs 2000-02 während der Abschlussexkurion am Haus Schmincke in Löbau. Schloß Pretzsch SA-04 Dipl. Koch BRB-P-01 Dipl. Museumsinsel. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Brandenburg BRB-05 Ulrike Meinhold M.-Ing. ASD-Jahrgangs 2000-02 . Libanon. (FH) Ronny Remane Architektur Berlin-Pankow. Altes Museum . Griechenland.

Steffen Tillack Bauingenieurwesen Berlin-Mitte. Alter Friedhof. Fort Hahneberg B -SP-01 Dipl. Grotte im Gutspark BRB-06 Potsdam. verh. Griechenland.-Ing.-Ing. Schützenhaus Niederschönhausen B -P-03 Dipl.d. Monika Thiel Architektur Pretzsch a. Schloß Pretzsch SA-04 Dipl. Alter Friedhof. Arnim‘sche Friedhofskapelle. 2001 Potsdam.-Ing. 2003 Potsdam. Mike Schnelle Architektur Monkodonja.-Ing. Längsschnitt. Stefanie Winckler Landschaftsplanung Steinhöfel. Friedrichstraße 126. Register . Ulrike Siegel Architektur Pretzsch a.-Ing. Cathleen Sietz Architektur Stratos. Schulhaus B -M-04 Dipl.10 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Beate Tannigel Landschaftsplanung Berlin-Pankow. 2001.-Ing. Foto vor der Sanierung. Schützenhaus Niederschönhausen B -P-03 Dipl. Alter Friedhof. (FH) André Schlecht Architektur Berlin-Spandau.-Ing. Neupert Innenarchitektur Berlin-Pankow. Brandenburg.-Ing. Arnim‘sche Friedhofskapelle. Schloß Pretzsch. SA-04 Dipl. Sabine Walter. Agora A-GR-01 Dipl. Bronzezeitliche Akropolis A-KRO-01 Dipl. Foto nach der Sanierung.-Ing.Dipl. Arnim‘sche Friedhofskapelle. Elbe/ Sachsen-Anhalt. Elbe/ Sachsen-Anhalt. Istrien.d.

Ackerstrasse 94. Königskolonnaden am Kleistpark B -TS-01 Die Teilnehmer des 4. Chr. 2 (WS 2001/02. Libanon. Brandenburg. Brechthaus B -P-04 Dipl. Südjordanien.A. Friedhof BRB-07 Dipl. 2002. (FH) Nicola Lorenz Architektur Berlin-Schöneberg.-Ing.-Ing.-Ing.A. Kunstgeschichte Berlin-Friedrichshagen. Anett Lauzening Landschaftsplanung Kirchhof Altgolßen.-Ing. SS 2002) Dörte Begemann M.-Ing. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .11 . Berliner Allee 185. Berliner Allee 185. Berliner Allee 185. (FH) Heike Hinz Architektur Berlin-Lichtenberg.-Ing. Kunstgeschichte Berlin-Weißensee.-Ing. Mietshaus Müggelseedamm 245 B -TK-03 Dipl.-Ing. Malte Klöckner Raumplanung Berlin-Weißensee. 17 B -LH-01 Dipl. (FH) Katja Hippler Architektur Berlin-Weißensee. Quartier Zokak al-Blat A-RL-02 Kerstin Bruhns M. Brechthaus B -P-04 Dipl. (FH) Dirk Kalisch Bauingenieurwesen Potsdam. Mietshaus Müggelseedamm 245 B -TK-03 Dipl. Kolonistenhaus B -M-06 Dipl. Karla Börner Architektur Beirut. (FH) Dennis Kopp Architektur Berlin-Friedrichshagen. Berliner Allee 185. Barocke Zuganlagen BRB-16 Dipl. Kolonistenhaus B -M-06 Dipl. (FH) Manuela Jochheim Architektur Berlin-Wedding.-Ing. (FH) Daniela Krause Architektur Berlin-Weißensee.Die Absolventen des 4. Brechthaus B -P-04 Dipl. Brechthaus B -P-04 Dipl.Potsdam – Alexandrowka – Haus Nr.-Ing.) A-JOR-01 Dipl. Ackerstrasse 94. Brandenburg. Andrea Kirste Architektur Berlin-Wedding.-Ing.-Ing. Areal B (7000 v. ASD Jahrgangs 2001-03 während der Abschlussexkursion am Bodensee. ASD-Jahrgangs 2001-03 . (FH) Moritz Kinzel Architektur Basta. Betonhaus Türschmidtstr.

(FH)Sabine Stockmeyer Fachrichtung Architektur Berlin-Wedding. (FH) Kathrin Richter Architektur Glowe.-Ing. Kunstgeschichte Berlin-Schöneberg. „Betty Bank“ BRB-08 Dipl. Bewag-Stützpunkt Christiana B -M-08 Jan Schröder M. Haus 2. (FH) Heiko Muschick Landschaftsplanung Berlin-Schlachtensee.-Dokumentar (FH) Roland Mascherek Dokumentar Leben und Werk des Architekten Reinhold Mohr BRB-P-03 Dipl. Caroline Rolka Landschaftsplanung Bad Elster. Studentendorf Schlachtensee B -SZ-02 Dipl.-Ing.-Ing. 2002. Längsschnitt. Brandenburg. (FH) Wita Noack Maschinenbau Berlin-Hohenschönhausen.-Ing. Ehemaliges Physiologisches Institut B -M-07 Dipl. (FH) Anja Ruis Bauingenieurwesen Berlin-Mitte. Brandenburg. Landhaus Lemke B -LH-02 Dipl. Mecklenburg-Vorpommern. Register . Bewag-Stützpunkt Christiana B -M-08 Ulrike Storm Lehramt Bildende Kunst/Deutsch Berlin-Altcölln. Königskolonnaden am Kleistpark B -TS-01 Dipl. (FH) Elena Shifrina Bauingenieurswesen Bad Elster. Alexandrowka. Antje Schüßler. Alexandrowka. verh. Königskolonnaden am Kleistpark B -TS-01 Dipl.A. (FH) Kathrin Sänger Architektur Berlin-Wedding. „Betty Bank“ BRB-08 Dipl. Ulla Plonske-Zindel Architektur Berlin-Weißensee. Archäologische Stadtteilkarte B -M-05 Potsdam. Brandenburg. Kinzel Landschaftsplanung Kirchhof Altgolßen. Foto 2002 Dipl. Friedhof BRB-07 Tanja Seeböck M. Mecklenburg-Vorpommern. Berliner Allee 185. Stallgebäude von Haus 2. Kunstgeschichte Warnemünde. Brechthaus B -P-04 Dipl.Dipl. Ensembleschutz MVP-04 Potsdam. (FH) Boris Neubauer Architektur Berlin-Schöneberg.-Ing.A.-Ing.-Ing.-Ing.-Ing. Ostseeperle MVP-03 Dipl.12 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .-Ing.-Ing.

(FH) Steffen Kluck Bauingenieurwesen Mellensee-Saalow. Libanon. Brandenburg.A. (FH) Ana Izquierdo Ruiz Architektur Tripoli. Kleine Alte Fähre 10.-Ing.Die Absolventen des 5. Stadtschloss BRB-P-05 Dipl. (FH) Beatrice Großmann Architektur Potsdam. Brandenburg. (FH) Ramón Fischer Architektur Groß-Leuthen.13 . (FH) Wolfgang Krämer Architektur Groß-Leuthen.-Ing. 2003. Kilikien/Türkei A-TR-02 Die Teilnehmer des 5. ASD-Jahrgangs 2002-04 .-Ing.Berlin-Frohnau – Buddhistisches Haus (WS 2002/03. ASD Jahrgangs 2002-04 während der Abschlussexkursion im Schlossgarten Schwerin.-Ing.-Ing.-Ing. Nadim Hagen Architektur Aleppo. Brandenburg. Schleswig-Holstein. (FH) Christina Heck Architektur Braunschweig. Jutespinnerei NS-01 Oliver Hell M. Syrien. Fachwerkscheune BRB-10 Dipl. Häusern A-SY-02 Dipl. Modernes Wohnen in histor. Nidaros-Dom A-N-01 Dipl. SS 2003) Dipl. (FH) Roland Hooß Restaurierung Lübeck. (FH) Martin Futh Architektur Salvador.-Ing. Nordwestgriechenland. (FH) Kristina Eberler Bauingenieurwesen Trondheim.-Ing.-Ing. Brandenburg. SH-01 Dipl. Kapelle Nossa Senhora da Escada A-BR-01 Dipl.-Ing. (FH) Saskia Koopmann Architektur Uzuncaburç.-Ing. Kunstgeschichte Palaiochori. Kapelle Nossa Senhora da Escada A-BR-01 Dipl. Suq Haraj A-RL-03 Dipl. Brasilien. Holländisches Viertel BRB-P-04 Dipl. Peter Besch Bauingenieurwesen Potsdam. Güterschuppen der KME BRB-11 Dipl. Norwegen. Gartentempel BRB-09 Dipl. (FH) Frank Aulbach Bauingenieurwesen Salvador. Brasilien. Brandenburg. Wohnbauten A-GR-02 Dipl.-Ing. Niedersachsen.-Ing. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .

Architektin Valeria Lima Architektur Salvador, Brasilien. Kapelle Nossa Senhora da Escada A-BR-01 Dipl.-Ing. Daniel Naumann Bauingenieurwesen Tripoli, Libanon. Suq Haraj A-RL-03 Dipl.-Architektin Belma Özalp Architektur Istanbul, Türkei. Koça Sinan Pasa Medrese A-TR-03 Dipl.-Rest. (FH) Joana Pomm Restaurierung Palaiochori, Nordwestgriechenland. Wohnbauten A-GR-02 Dipl.-Ing. Elena Rutz Architektur Palaiochori, Nordwestgriechenland. Wohnbauten A-GR-02 Dipl.-Ing. Andrea Schulz Architektur Berlin-Mitte,. Tambour der St. Michael Kirche B -M-09

Dipl.-Ing. (FH) Beatrice Tabbert Architektur Trondheim, Norwegen. Nidaros-Dom A-N-01 Dipl.-Ing. (FH) Hermann Türk Architektur Berlin-Tempelhof. Siedlung auf dem Tempelhofer Feld B -TS-02 Dipl.-Ing. Diana Waberski Stadt- und Regionalplanung Palaiochori, Nordwestgriechenland. Wohnbauten A-GR-02 Dipl.-Ing. (FH) Anita Ziegler Architektur Uzuncaburç, Kilikien/Türkei. A-TR-02 Dipl.-Ing. (FH) Christiane Zieschang Architektur Alexandreia Troas, Türkei. Osttor-Nekropole A-TR-01

Berlin-Frohnau, Buddhistisches Haus, Terrassenanlage, Foto 2003

Berlin-Frohnau, Buddhistisches Haus, Außenanlagen – Hofkeller, 2003.

Berlin-Frohnau, Buddhistisches Haus, Grundriss Tempel und Terrasse, 2003.

Register - 14

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Die Absolventen des MSD-Jahrgangs 2003-05
- Berlin-Charlottenburg – Mausoleum im Schlossgarten (WS 2003/04, SS 2004)
Dipl.-Ing. Stefanie Ahting Architektur Groß Glienicke, Brandenburg. Das Potsdamer Tor BRB-12 Dipl.-Ing. Luise Albrecht Architektur Rom, Italien. Forum Romanum, Maxentius-Basilika A-I-02 Claudia Arnold M.A. Kunstgeschichte Torgau, Sachsen. Gartenhaus des Apothekers S-01 Dipl.-Ing. Dorothea Bodenmüller Architektur Kharab Sayyar, Nordsyrien. Eine frühislamische Ruine A-SY-03 Dipl.-Ing. (FH) Manuela Buchholz (geb.Kopmann) Architektur Wittekindsberg, Westfalen - Die Margaretenkapelle NRW-01 Claudia Cendales Paredes M.A. Kunstgeschichte Kolumbiens Umgang mit seinen Baudenkmalen im 20. Jh. A-CO-01 Sonnhild Henning M.A., geb. Czechl Klassische Archäologie Berlin-Charlottenburg. Die Kaskaden am Lietzensee B -CW-01 Dipl.-Ing. Karsten Engel Architektur Divitz, Nordvorpommern. Das Herrenhaus - Westflügel MVP-05 Mgr. Marek Fiedorowicz Denkmalpflege Groß Glienicke, Brandenburg. Das Potsdamer Tor BRB-12 Dipl.-Ing. (FH) Christian Fuchs Architektur Vicenza, Italien. Villa Pisani - Sockelgeschoss A-I-03 Dipl.-Ing. Kathrin Fuld Architektur Divitz, Nordvorpommern. Das Herrenhaus - Westflügel MVP-05 Dipl.-Ing. Meike Glüsing Architektur Berlin-Steglitz. Stadtbad Steglitz - Schwimmhalle B -SZ-03 Dipl.-Ing. Wojtek Harsdorff Architektur Kharab Sayyar, Nordsyrien. Eine frühislamische Ruine A-SY-03 Dipl.-Ing. Torben Kiepke Architektur Berlin-Friedrichshain. Ehem. Max-Kreutziger-Schule B -FK-02

Die Teilnehmer des MSD Jahrgangs 2003-05 vor dem Mausoleum im Schlossgarten Charlottenburg, 2004.

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

Register - 15

Marion Krämer M.A. Klassische Archäologie Torgau, Sachsen. Gartenhaus des Apothekers S-01 Dipl.-Ing. Antje Lehmann Architektur Lübbenau, Brandenburg. Gewächshaus im Schloßpark BRB-13 Dipl.-Ing. (FH) Elke Marschall Architektur Berlin-Prenzlauer Berg. Wohnstadt Karl-Legien B -P-05 Dipl.-Ing. Miriam Merz Bauingenieurwesen Rheinsberg, Brandenburg. Salon der Orangerie BRB-14 Dipl.-Ing. (FH) Nicole Müller Bauingenieurwesen Berlin-Prenzlauer Berg. Wohnstadt Karl-Legien B -P-05 Dipl.-Ing. Achim Pieritz Architektur Vicenza, Italien. Villa Pisani - Sockelgeschoss A-I-03 Dipl.-Ing. (FH) Yvonne Schmidt Architektur Torgau, Sachsen. Gartenhaus des Apothekers S-01 Dipl.-Ing. (FH) Doris Schollmeyer Architektur Berlin-Friedrichshain. Ehem. Max-Kreutziger-Schule B -FK-02 Dipl.-Ing. (FH) Petra Schrimpf Architektur Birkholz, Brandenburg. Sommerkondensation BRB-16 Dipl.-Ing. (FH) Manuela Schulz Architektur Wünsdorf, Brandenburg.Wasserturm im Stammlager BRB-15

Berlin-Charlottenburg, Mausoleum im Schlossgarten, Foto 2003

Karsten Schwager M.A. Klassische Archäologie Berlin-Prenzlauer Berg. Wohnstadt Karl-Legien B -P-05 Dipl.-Ing. Nils Thamm Architektur Köln, Rheinland. Gotisches Fenster (B3/C3) im Dom NRW-02 Dipl.-Ing. Frauke Weber Architektur Potsdam, Brandenburg. Fontäne im Park Sanssouci BRB-P-06 Anja Wiese M.A. Kunstgeschichte Berlin-Charlottenburg. Die Kaskaden am Lietzensee B -CW-01 Dipl.-Ing. (FH) Tanja Winter Architektur Vicenza, Italien. Villa Pisani - Sockelgeschoss A-I-03

Berlin-Charlottenburg, Mausoleum im Schlossgarten, Grundriss, 2004.

Register - 16

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10

17 . Konsolfiguren S-02 Dipl. Syrien. Niedersachsen.-Ing. Historische Gewölbe BAY-01 Ilonka Daniel M. (FH) Nicole Gründl Architektur Toledo.Die Absolventen des MSD-Jahrgangs 2004-06 . St.-Ing. Ingolf Herbarth Architektur Qatna. Anita Geyer Architektur Helmstedt.-Ing. Bayern. Japanisches Palais. SS 2005) Dipl.-Ing.-Ing.-Ing. Klassische Archäologie Agro Pontino. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Pauli-Kloster .-Ing. (FH) Sibylle Frank Architektur Berlin-Köpenick.-Ing. Jörg Bacherle Architektur Thyrow. Brandenburg. Niedersachsen. Ehemaliges Gaswerk Grünau B -TK-05 Dipl. (FH) Telli Golkar Architektur Tabriz. 2005. Anna Hanusch Architektur Toledo.-Ing.Berlin-Tegel – Stallscheune und Schulfarm Insel Scharfenberg (WS 2004/05. Schutzdächer für die Grabung A-SY-04 Dipl. Neues Museum. Spanien – San Miguel el Alto A-E-01 Dorit Gühne M. Farbgebung Fassaden B -M-10 Die Teilnehmer des MSD Jahrgangs 2004-06 während der Abschlussexkursion in der Klosteranlage Wechselburg. Radu Silviu Cotorobai Architektur Zwiesel. Landhaus Eichberg BRB-18 Dipl. Brandenburg. Fachwerkhaus Holzberg 10 NS-02 Dipl. Spanien – San Miguel el Alto A-E-01 Dipl. Fachwerkhaus Holzberg 10 NS-02 Dipl. Landhaus Eichberg BRB-18 Dipl. Italien – Kolonistenhöfe (1931-39) A-I-04 Dipl. Sachsen.Maßwerk BRB-17 Dipl. (FH) Verena Alex Architektur Brandenburg/Havel.-Ing. (FH) Antonia Brauchle Architektur Thyrow.A. Kunstgeschichte Dresden.A. (FH) Thea Hellbardt Architektur Helmstedt.-Ing. Iran. Der große Bazar A-IR-01 Dipl.-Ing. Sabine Hermsmeier Architektur Berlin-Mitte.

-Ing.-Ing. Kornelia Nawa Architektur Braunschweig. Bernadeta Schäfer Architektur Toledo.Dipl. Mönckebergstraße. Nickel Historisches Kulturgut Berlin-Köpenick. Register .-Ing. (FH) Cornelia Seiler Architektur Agro Pontino. Spanien – San Miguel el Alto A-E-01 Dipl. Judas Thaddäus.-Ing. Italien – Kolonistenhöfe (1931-39) A-I-04 Dipl.-Ing. Foto 2007 Berlin-Tegel. Längsschnitt. Rektoratsgebäude der TU NS-03 Ing.-Ing. Sandra Seifert Architektur Berlin-Köpenick. Eiermann B -M-11 Dipl. Kath. B -TS-03 Dipl. Stallscheune der Schulfarm Insel Scharfenberg.-Ing. Birgit Karger Geodäsie Berlin-Mitte. Niedersachsen. Kirche St. Kontorhäuser HH-02 Bastian Müller M. Foto 2004 Berlin-Tegel. (FH) Corinna Janßen. (FH) Astrid Regler Bauingenieurwesen Berlin-Tiergarten. Pauli-Kloster . Spanien – San Miguel el Alto A-E-01 Dipl.-Ing. (FH) Katharina Weber Werkstoffwissenschaften Brandenburg/Havel. Jan Lubitz Architektur Hamburg. Neues Museum. Fabrikgebäude von E.A. B -M-12 Dipl. Wiebke Kötter Architektur Berlin-Tiergarten.-Ing.-Des. (FH) Christine Schlüter Architektur Berlin-Köpenick. Kunstgeschichte Berlin-Tempelhof. Ehemaliges Gaswerk Grünau B -TK-05 Dipl. 2005.18 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Stallscheune der Schulfarm Insel Scharfenberg. Farbgebung Fassaden B -M-10 Dipl. B -M-12 Dipl. (FH) Anika Probst Architektur Toledo. Akademie der Künste.-Ing. grad. Bootshaus Nixenstraße B -TK-04 Dipl.Maßwerk BRB-17 Berlin-Tegel. Bootshaus Nixenstraße B -TK-04 Dipl. verh. Heike Pieper Architektur Berlin-Tiergarten. St.-Ing. Schulfarm Insel Scharfenberg. Akademie der Künste.

A. Allerheiligenkirche A-CS-01 Dipl. Ehemalige Jüdische Mädchenschule B -M-13 Dipl.-Ing. Architektur Qatna. Brandenburg . Bauschmuck am Neuen Palais BRB-P-07 Dipl.Eisernes Tor A-TR-04 Dipl. Das Megalopsychia-Mosaik A-TR-05 Dipl. Ehemaliges Herrenhaus BRB-21 Dipl. St. Restaurierung von Lehmziegelbauten A-SY-05 Dipl. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Königliches Hauptzollamt B . Gabriele Krause Bauingenieurwesen Kleinbeeren.-Ing. Brandenburg.19 .-Rest.-Rest. Brandenburg.-Ing. Koch Architektur Berlin-Neukölln. Stibadium im Paradiesgarten BRB-P-08 Dipl. (FH) Stefan Edelhoff Landschaftsplanung Potsdam.-Ing. Brandenburg.Berlin-Zehlendorf . (FH) Kristina Eisenacher Architektur Potsdam. Ana Teresa Criado del Arco Architektur Berlin-Mitte. Eliška Fechnerová Kunstgeschichte Stvolínky (Drum).-Ing. (FH) Helena Ammerich Architektur Stvolínky (Drum). (FH) Magdalena Baur Restaurierung Daphne (Antakya). Kunstgeschichte Brandenburg/Havel. (FH) Eva S. Türkei. Pergola der Villa Liegnitz BRB-P-09 Dipl. verh. (FH) Markus Bunke.-Ing. Arch. Allerheiligenkirche A-CS-01 Dipl. Merz Architektur Potsdam. Grenzlandschaft Dreilinden B -SZ-04 Die Teilnehmer des MSD Jahrgangs 2005-07 während der Frankenexkursion in Rothenburg ob der Tauber. Brandenburg.-Ing. 1 (WS 2005/06. Galeriestall BRB-20 Dipl. Andreea Banea Restaurierung Antiochia (Antakya). Syrien. Stadtmauer .NK-02 Dipl. Türkei. Zweite Kolonie. Ehem.Die Absolventen des MSD-Jahrgangs 2005-07 . Stadtmauer . Türkei.-Ing. Pergola der Villa Liegnitz BRB-P-09 Mgr.-Ing.Strausberg.-Rest. Johannis BRB-19 Fidaa Hlal B.-Ing. Michaela Gohlke Bauingenieurwesen Burg.Eisernes Tor A-TR-04 Stephanie Herold M. Tschechien. Tschechien. Brandenburg. SS 2006) .Bürgerhaus Georg-Kurtze-Str.Steingartenanlage Schillerstraße 10 (SS 2006) Dipl. Spreewald. (FH) Suleika Behan Restaurierung Potsdam. 2006. (FH) Jens Meier Architektur Berlin-Brandenburg. (FH) Björn Grimm Architektur Antiochia (Antakya).

Johannis BRB-19 Diplom-Archäologin Zoi Spyranti Klassische Archäologie Stvolínky (Drum). Brandenburg. (FH) Kirsten Reiß Architektur Berlin-Mitte.-Ing.A. 2006. Rommy Nitschke Landschaftsplanung Potsdam. Foto 2005 Strausberg. Kunstgeschichte Berlin-Brandenburg. Brandenburg. Basilika A.Dipl. 1. 1. Brandenburg. Ägyptologie Potsdam. Westfalen. St. Schlosspark Babelsberg BRB-P-11 Dipl. Bürgerhaus Georg-Kurtze-Str. Stibadium im Paradiesgarten BRB-P-08 Dipl. Längsschnitt.-Ing. Stibadium im Paradiesgarten BRB-P-08 Dipl.-Ing. Tschechien.20 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Register . Allerheiligenkirche A-CS-01 Tobias Michael Wolf M.-Ing. Wilfried Wolff Bauingenieurwesen Resafa. Zeche Gneisenau NRW-03 Dipl. Ehem. Standsicherheit der Apsis A-SY-06 Strausberg.-Ing. Ulrike Schmitz Architektur Brandenburg/Havel. Grenzlandschaft Dreilinden B -SZ-04 Dipl. (FH) Sonja Palmer Architektur Dortmund-Derne. Syrien. Brandenburg. Brandenburg. Jocelyn Oth Architektur Berlin-Brandenburg. Ehemalige Jüdische Mädchenschule B -M-13 Martin Sählhof M.A. Foto 2005 Berlin-Zehlendorf. Andreas Salgo Architektur Potsdam. Garten Springer.-Ing. Bürgerhaus Georg-Kurtze-Str.-Ing. Grenzlandschaft Dreilinden B -SZ-04 Dipl.

und Frühgeschichte Damaskus. Andreas Klotz Geodäsie Neuruppin. (FH) Ramona Dahnke Bauingenieurwesen Stendal. Villa Henckel BRB-P-10 Dipl. Hospitalkapelle St.-Ing. Brandenburg.Sc.Die Absolventen des MSD-Jahrgangs 2006-08 . Hospitalkapelle St.Haus 5 und die Liegehalle des ehemaligen Gutshof Blankenfelde (WS 2006/07. Ur. Mohamed Anas Al Saeed Bauingenieurwesen Resafa. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .-Ing. Zentralbau . Oliver Menges Architektur Berlin-Lichtenberg.21 .A. Melike Celebi Architektur Antiochia (Antakya). Georg BRB-22 Dipl. Die sog. Georg BRB-22 Dipl. (FH) Brit Gochmann Architektur Potsdam.Nordostturm A-SY-07 Arch. Polen.-Ing. Syrien.A.-Ing.-Ing. (FH) Jessica Karth Architektur Potsdam.-Rest. Syrien. Außenmauer A-TR-06 Dipl.-Ing. 2007. Katarzyna Ciruk Architektur Warschau. Villa Henckel BRB-P-10 Dipl. Zentralbau . Sofia Karkatsela Architektur Neuruppin. Georg BRB-22 Dipl. Sachsen-Anhalt. Villa Henckel BRB-P-10 Thomas Haller M. Brandenburg. Hospitalkapelle St. Bait Sarji und Bait Yazi A-SY-12 Tobias Horn M. Kunstgeschichte Potsdam.-Ing.Berlin-Pankow .Nordostturm A-SY-07 Dipl. Syrien: Restaurierungsgeschichte der Stadtmauer A-SY-09 Luise Bohley M. St.-Ing. Brandenburg. Brandenburg. Kunstgeschichte Resafa.A. Brandenburg. Metallwarenfabrik Norblin A-PL-01 Dipl. (FH) Caroline Kloth Restaurierung Neuruppin. Marien-Kirche SA-05 Dipl. (FH) Lukas Böwe Restaurierung Resafa. Türkei. Brandenburg. Syrien. Gutshaus Malchow B -LH-03 Die Teilnehmer des MSD Jahrgangs 2006-08 während der Frankenexkursion in Marktbergel. SS 2007) B.

A. Elke Richter Architektur Berlin-Mitte: Königliche Hofbibliothek („Kommode“) B -M-15 Arch. Register . (FH) Richard Ollig Architektur Palermo.-Ing. Syrien. (FH) Karsten Thieme Bauingenieurwesen Berlin-Lichtenberg. Erschließung des Turms 1 A-SY-10 Dipl. Ansicht Südfassade. Gutshaus Malchow B -LH-03 Natalia Toma M. Musab Shamma Innenarchitektur Damaskus. Metallwarenfabrik Norblin A-PL-01 Dipl. Bait Sarji und Bait Yazi A-SY-12 Dipl. Italien: S. Syrien. ehem. Foto 2007 Berlin-Pankow.Dipl.-Ing. (FH) Sotirios Polytimis Architektur Stendal. Liegehalle. Sachsen-Anhalt. Türme 33. ehem. 47 und 49 A-SY-08 Axel Schuhmann M. Stadtmauer. Die sog.-Ing. St. Haus 5. Marien-Kirche SA-05 Dipl.-Ing. Ibrahim Salman Architektur Resafa. Marek Mroziewicz Architektur Warschau. Außenmauer A-TR-06 Anja Tuma M. Klassische Archäologie Antiochia (Antakya). Gut Blankenfelde. Liegehalle. Gut Blankenfelde. Stadtmauer. ehem. Bereich „Mitte“ der Kalifenresidenz A-SY-11 Arch. Gut Blankenfelde. Kunstgeschichte Berlin-Mitte. Polen. Giovanni dei Napoletani A-I-05 Dipl. Syrien. Klassische Archäologie Resafa. Syrien. Hanaa Abdulkarim Saleh Architektur Resafa.A.22 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .-Ing.A. 2007.-Ing. Bauplastikfragmente des Schlosses B -M-14 Berlin-Pankow. Türkei. Foto 2006 Berlin-Pankow.

Dorfkate Alt-Schmöckwitz 10. Türkei. Leichenhalle des Fr. Mayssoun Issa Architektur Naxos. Portierhaus am Alten Schlachthof B-P-07 Dipl. B-M-16 Dipl. SS 2008) Nawar Andrews B.-Rest. Tabernen von Hanghaus 2 A-TR-07 Die Teilnehmer des MSD Jahrgangs 2007-09 nach der Präsentation ihres Jahrgangsprojekts in der TU Berlin.Potsdam-Babelsberg – Ehemalige Hofgärtnerei (WS 2007/08. Gitte Bieker Architektur Berlin-Köpenick. Dorfkate Alt-Schmöckwitz 10. Kirche Panagia i Kera A-GR-03 Dipl.Die Absolventen des MSD-Jahrgangs 2007-09 . Swantje Eggert Architektur Berlin-Pfaueninsel: Fregattenhaus und Matrosenküche B-SZ-05 Birte Geißler M. (FH) Astrid Obermann Restaurierung Ephesos. Ehem. Umspannwerk Wilhelmshavener Str. Merima Mustafic Architektur Berlin-Tiergarten.Sc. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Djamila Hempel Architektur Berlin-Prenzlauer Berg. Hist.-Ing.-Hospitals B-P-06 Marianne Heise M. 2008.-Ing. Klassische Archäologie Döberitz. Griechenland.-Ing. Ehem. B-TK-06 Dipl.-Ing. Archäolog.A. Site Managment für die Marienkirche A-SY-13 Marit Beer M.-Wh. Vögel B-SZ-06 Dipl. Vorderasiatische Archäologie Berlin-Pfaueninsel. (FH) Inken Holland Architektur Berlin-Pfaueninsel. Winterhaus für exot. Olympisches Dorf BRB-23 Dipl. Winterhaus für exot. Griechenland.-Hospitals B-P-06 Dipl.-Ing. (FH) Wiebke Hansen Architektur Berlin-Prenzlauer Berg. Kirche Panagia i Kera A-GR-03 Dipl. B-TK-06 Dipl. Brandenburg. (Teilnehmer) Architektur Hama.A. Maria Kostakopoulou Klassische Archäologie Naxos.23 . Vögel B-SZ-06 Emanuel Hübner M.A: Klassische Archäologie Berlin-Köpenick.A.-Wh.-Ing. Syrien.-Ing. Kunstgeschichte Berlin-Prenzlauer Berg. u. Leichenhalle des Fr.

(FH) Sabine von Wangenheim Bauingenieurwesen Zernsdorf. 2007. Gutshaus „Villa Wiesike“ BRB-24 Katharina Rütten B. Potsdam-Babelsberg. 2008. (FH) Josephin Rösler Restaurierung Brandenburg/Havel. Grundriss.A. Lilli Zabrana Klassische Archäologie Alinda. Potsdam-Babelsberg. Mirosanda Vranić Architektur Berlin-Tiergarten. ehemalige Hofgärtnerei.-Ing.A. Register . Griechenland.phil. Gutshaus „Villa Wiesike“ BRB-24 Dipl. Restaurierung Naxos. ehemalige Hofgärtnerei. ehemalige Hofgärtnerei. Kirche Panagia i Kera A-GR-03 Dipl.-Rest. Brandenburg. Der Tempel der Unterstadt A-TR-08 Potsdam-Babelsberg. B-M-16 Mag. Treibhaus 4D und Lorbeerhaus Ost.A. (FH) Florian Schweinsteiger Restaurierung Brandenburg/Havel. Daniel Stößl Kunstgeschichte Berlin-Pfaueninsel: Fregattenhaus und Matrosenküche B-SZ-05 Agnieszka Swiderska M.Sara Pieper B. Umspannwerk Wilhelmshavener Str.-Ing. Türkei.24 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Gutshaus „Villa Wiesike“ BRB-24 Mag.-Ing. Wasserturm BRB-25 Dipl. Raumwirtschaft Berlin-Pfaueninsel: Fregattenhaus und Matrosenküche B-SZ-05 Dipl. (FH) Axel Schulze Holztechnik Berlin-Pfaueninsel: Fregattenhaus und Matrosenküche B-SZ-05 Dipl.-Rest. 2008. Restaurierung Brandenburg/Havel.

25 . die früher im Aufbaustudium Denkmalpflege angefertigten Poster sind ausschliesslich online zu finden. Darin soll gezeigt werden. Die Abschlussarbeiten können im Fachgebiet Historische Bauforschung. i. Danach erscheinen die in Berlin und Brandenburg bearbeiteten Abschlussarbeiten. nach Bundesländern alphabetisch sortiert. A-ÄGY A-BR A-CS A-CO A-GB A-I A-IR A-IRL A-E A-GR A-JOR A-KRO A-RL A-N A-PL A-E A-SY A-TR Ägypten (≠ Kennzeichen – ET) Brasilien Tschechien Kolumbien Großbritannien Italien Iran Irland Spanien Griechenland Jordanien(≠ Kennzeichen – HKJ) Kroatien (≠ Kennzeichen – HR) Libanon Norwegen Polen Spanien Syrien Türkei BBBBBBBBM NK P R SP SZ TS TK Mitte ( Tiergarten. alphabetisch nach Autokennzeichen geordnet. In den Jahrbüchern und auf der Internet-Seite des Fachgebietes werden die Abschlussarbeiten nach Jahrgängen getrennt abgebildet. Zu den Abschlussarbeiten werden Poster erstellt.d. jeweils alphabetisch geordnet fortlaufende Nummerierung. 2. Masterstudiums Denkmalpflege erstellt. topografische Ordnung Die Abschlussarbeit wird im dritten Semsester des Aufbau. Den Abschluß bilden. Bundesland. Stadt/Bezirk. Die Fragestellung der Abschlussarbeit wird in Absprache mit den betreuenden Professoren festgelegt und in einem Zeitraum von vier Monaten (im ASD innerhalb von drei Monaten) bearbeitet. auf das folgende Verzeichnis. auf denen die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst sind.und Masterstudiums Denkmalpflege 1999-2009. Die Arbeit kann einzeln oder – abhängig vom Umfang des zu bearbeitenden Themas – auch in Form einer Gruppenarbeit angefertigt werden.bzw. im folgenden werden sämtliche Abschlussarbeiten zur besseren Auffindbarkeit in einer topografischen Sortierung aufgelistet. fortlaufende Nummerierung. dass die Studierenden des ASD/MSD in der Lage sind.Verzeichnis der Abschlussarbeiten des Aufbau. Weißensee) Reinickendorf (Tegel) Spandau Steglitz – Zehlendorf Tempelhof – Schöneberg Treptow – Köpenick Objekte in Deutschland 1. Länder. Masterstudium Denkmalpflege eingesehen werden. Diese werden seit 2005 in den Jahrbüchern des Masterstudiums Denkmalpflege und online auf der Internet-Seite des FG Historische Bauforschung veröffentlicht. Wedding) Neukölln Pankow (Prenzlauer Berg. Systematik der topografischen Sortierung Internationale Objekte 1. die im übrigen Deutschland angefertigten Arbeiten. Dem seit Jahren angewendeten Ordnungsprinzip zufolge werden zuerst die internationalen Abschlussarbeiten alphabetisch nach Ländern geordnet gezeigt. in die sie eingetragen sind. Die Kürzel dienen der Identifikation der einzelnen Abschlussarbeiten und verweisen von den Übersichtskarten. Fragestellungen der Denkmalpflege selbstständig nach praktischen und wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen zu bearbeiten.R. Die Urheberrechte liegen bei den Autoren. B Berlin BCW Charlottenburg – Wilmersdorf BFK Friedrichshain – Kreuzberg BLH Lichtenberg (Hohenschönhausen) BMH Marzahn – Hellersdorf übriges Deutschland BAY Bayern BR Bremen BRB Brandenburg P Potsdam BW Baden-Würtemberg HH Hamburg HS Hessen NS Niedersachsen MVP Mecklenburg-Vorpommenrn NRW Nordrhein-Westfalen RP Rheinland-Pfalz S Sachsen SA Sachsen-Anhalt SH Schleswig-Holstein SR Saarland T Thüringen JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .

ASD 2000-02 • [A-JOR-01] . Luise Albrecht.-Ing.-Archäolog. Sockelgeschoss.-Ing.A.-Hist. (FH) Kristina Eberler.und Dachfragmente Dipl. .). Katharina Rütten B. Italien Kolonistenhöfe aus der Zeit der faschistischen Urbarmachung (1931-39). Arch. Anna Hanusch.Kolumbien Kolumbiens Umgang mit seinen Baudenkmalen im 20. (FH) Richard Ollig.-Ing.Toledo. Dipl. MSD 2007-09 • [A-N-01] . Bauhistorische Untersuchung Dipl.-Ing. MSD 2004-06 • [A-E-01] . Mayssoun Issa. Kapelle Nossa Senhora da Escada.-Ing. Bauuntersuchung.A. Die Schranken des Oktogons. ASD 2002-04 • [A-I-04] .Salvador.A. Überlegungen zur Rekonstruktion der Siedlung nach bauarchäologischen Befunden Dipl.Belin/County Laois. Italien Villa Pisani in Bagnolo von Andrea Palladio.-Ing. Dipl. MSD 2003-05 • [A-RL-01] . Mike Schnelle. (FH) Cornelia Seiler. Istrien Akropolis einer bronze-zeitlichen.-Ing.Naxos.Warschau. Dipl. Ägypten Grabanlage des Chasechemui. Bauforschung. Libanon Qasr Ziade. MSD 2004-06 • [A-IRL-01] .-Ing. Bernadeta Schäfer.Stratos.Monkodonja. Bauaufnahme und Instandsetzung B. Archäolog. Dipl.-Ing.Rom. Jahrhundert Claudia Cendales Paredes M. Thermografie. MSD 2003-05 • [A-CS-01] . Bauhistorische Untersuchung Ralph Bodenstein M. Bauaufnahme.Internationale Abschlussarbeiten • [A-ÄGY-01] .Trondheim. Italien S.Palermo. Antonia Riedel. Brasilien. Richard McLoughlin. (FH) Joana Pomm. Ein Wohnhaus des späten 19. Typologie .. Radar Dipl.. (FH) Beatrice Tabbert.Vicenza. Baudokumentation und Bauforschung Dipl. (FH) Martin Futh. Maxentius-Basilika. Jahrhunderts. Bauforschung Dipl.Palaiochori. ASD 200-02 • [A-GR-03] .-Ing.A. MSD 2004-06 • [A-CO-01] .-Ing.-Ing. Dipl.-Ing. Eliska Fechnerová. Bauforschung und Untersuchung einer möglichen Transformation Dipl.Agro Pontino.-Ing.-Ing. Dipl. Giovanni dei Napoletani. Nordwestgriechenland Untersuchung von Wohnbauten der letzten Siedlungsphase Oliver Hell M. Chr.-Ing. ASD 1998-2000 • [A-PL-01] .-Ing. Konzeption von Konsolidierungsmaßnahmen Dipl. ASD 2000-02 Register . Bauforschung .Bestandserfassung .-Ing. Schadenskartierung Dipl.Gargnano am Gardasee. Bauforschung. Cathleen Sietz. Marek Mroziewicz. Dipl.-Ing. (FH) Christian Fuchs.-Ing. Teilaufmaß. MSD 2003-05 • [A-BR-01] . Dipl.. Marion Blachian.-Ing.Bewahrung Ilonka Daniel M. Polen Metallwarenfabrik Norblin. (FH) Telli Golkar. Dipl. Bauforschung Dipl. Dipl.Abydos. Jh.-Ing. (FH) Anika Probst. Zoi Spyranti.-Ing. Südjordanien Areal B (7000 v. Irland Belin House. (FH) Moritz Kinzel. Valeria Lima . Italien Forum Romanum.-Ing. ASD 2002-04 • [A-KRO-01] . Dipl. Dipl. (FH) Tanja Winter.-Ing. MSD 2005-07 • [A-I-05] . Dipl. Griechenland Panagia i Kera (Kirche). (FH) Claudia Lacher. Iran Der große Bazar. Maria Kostakopoulou. Zerstörungsfreie Untersuchungen von Mauerwerk und historischen Putzen einer Kirche des 16..Arch.-Ing. ASD 2000-02 • [A-I-03] . Dipl.-Ing. Bauaufnahme und Studie zum Erhalt und Präsentation des Maschinenbestandes bei Teilabriss von zwei Fabrikhallen Dipl.Beirut. MSD 2006-08 • [A-I-02] . Norwegen Nidaros-Dom. u. Diana Waberski. Achim Pieritz.Stvolínky (Drum). Mgr. Dipl. MSD 2006-08 • [A-IR-01] .Denkmalpflegerische Konzeption für einen Grabungsplatz Dipl. Tschechien Allerheiligenkirche. ASD 2002-04 • [A-I-01] .26 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 .Schadenserfassung Dipl.Branchenerhebung . (FH) Thorsten Dame. (FH) Nicole Gründl. befestigten Siedlung. Katarzyna Ciruk. Untersuchung der Gewölbe. protourbanen. ASD 2001-03 • [A-GR-02] . typologischer Vergleich und Entwurfskonzept Dipl.A. ASD 1998-2000 • [A-GR-01] .-Rest.-Ing. Spanien San Miguel el Alto. (FH) Helena Ammerich. Bauaufnahme und Bauforschung Dipl. Dipl. Griechenland Agora . Elena Rutz. Italien Ein Steinhaus.Tabriz.Basta. (FH) Frank Aulbach.

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .27 Karte Europa und Vorderer Orient mit Verortung der internationalen Abschlussarbeiten. . 2008.

ASD 2002-04 • [A-SY-04] .Kharab Sayyar. Sicherung und Präsentation eines Grabungsgeländes Dipl. (FH) Björn Grimm. (FH) Anita Ziegler. Dorothea Bodenmüller.Tripoli. Libanon Suq Haraj.• [A-RL-02] . Syrien Marienkirche. MSD 2007-09 Register .Damaskus.Bauforschung Mag.. Syrien Stadtmauer.A. Bauforschung Dipl. Denkmalpflegerisches Konzept. Syrien Zentralbau. Musab Shamma. MSD 2006-08 • [A-TR-07] .Sicherung der Grabung und Konzeption von Schutzmaßnahmen Nawar Andrews B. Türkei Stadtmauer. Bauforschung und Sanierungsvorplanung Thomas Haller M.Bauforschung Arch. Wilfried Wolff. Bauforschung und Dokumentation Dipl.. Dipl.Resafa.Damaskus. MSD 2005-07 • [A-TR-04] .Qatna. phil.Andreea Banea. Syrien Basilika A.Resafa. Baudokumentation . Lilli Zabrana. Türkei Die sogenannte Außenmauer. MSD 2003-05 • [A-TR-02] . Syrien Bait Sarji und Bait Yazi.-Architektin Belma Özalp. Nordsyrien. Dokumentation und Bauforschung Dipl. MSD 2005-07 • [A-SY-06] . Fidaa Hlal B.Istanbul.-Ing.Resafa.Antiochia (Antakya).Sc. Topographische Untersuchung .-Ing.-Ing.Daphne (Antakya).-Ing. ASD 2002-04 • [A-SY-05] . Dokumentation der Erhaltungsmaßnahmen der Direction Générale des Antiquitiés et des Musées de la Syrie (DGAMS) Eng. Tobias Horn M. Karla Börner.-Ing.-Ing. Rest. 47 und 49. MSD 2004-06 • [A-TR-03] . Syrien Stadtmauer. Bestandsaufnahme. Syrien Schutzdächer für eine archäologische Ausgrabung Dipl. Türkei Der Tempel in der Unterstadt. Syrien Suq as-Sagha. Chr. Türkei Untersuchung zum historischen Baubestand Dipl. MSD 2006-08 • [A-TR-08] .Resafa. Dipl. Türkei Römische Grabbauten in der Osttor-Nekropole.-Rest. Eine frühislamische Ruine.Beirut. Restaurierungskonzept Dipl.-Ing..Uzuncaburç/Kilikien. MSD 2006-08 • [A-SY-09] . (FH) Astrid Obermann.28 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Syrien Modernes Wohnen in historischen Häusern unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange Dipl. ASD 2002-04 • [A-TR-01] . MSD 2005-07 • [A-SY-07] .A. ASD 2002-04 • [A-SY-03] . Apsis. Türkei Das Megalopsychia-Mosaik und sein architektonischer Kontext. Erschließung des Turms 1 Arch. (FH) Lukas Böwe.-Ing.Alinda. Arch. Türkei Die Tabernen von Hanghaus 2 am Embolos. Quartiererhebung und Bauuntersuchung Dipl.-Ing. (FH) Björn Laude. Syrien Untersuchung zur Restaurierung von Lehmziegelbauten des 3. Dipl. Dipl. (FH) Saskia Koopmann. Marco Tami.-Ing. MSD 2006-08 • [A-TR-05] .Bauaufnahme . MSD 2005-07 • [A-SY-08] .Resafa. Bauhistorische Untersuchung Dipl. Nadim Hagen . Bauphasen. Bauhistorische Untersuchung Dipl.-Ing. Dipl.`Abd al-Malik (105/724-125/743). MSD 2007-09 • [A-SY-02] . MSD 2007-09 • [A-SY-10] . Hanaa Saleh. MSD 2006-08 • [A-TR-06] . Untersuchungen zur Standsicherheit Dipl.. Melike Celebi.Qatna.-Ing.-Ing. ASD 1999-2001 • [A-SY-13] .Hama. (FH) Christiane Zieschang. Nordostturm. Arch. Dipl. Türme 33. ASD 2002-04 • [A-SY-12] . Syrien Stadtmauer. Türkei Koça Sinan Pasa Medrese.-Ing. Mohamed Anas Al Saeed. Natalia Toma M. Jahrtausends v. (FH) Ana Izquierdo Ruiz. Syrien Bereich „Mitte“ der Residenz des Kalifen Hisham b. Bestandsdokumentation und Bauforschung am Eisernen Tor Dipl. Daniel Naumann. (FH) Magdalena Baur. ASD 2000-02 • [A-SY-11] .. Archäologische Untersuchungen Axel Schuhmann M. MSD 2006-08 • [A-RL-03] . Wojtek Harsdorff.-Ing. Bauarchäologische und konservatorische Untersuchungen Dipl. Ibrahim Salman.Resafa.Antiochia am Orontes. bis 1.. Ingolf Herbarth.-Rest. Site Management.Alexandreia Troas.A.-Rest. MSD 2006-08 • [A-SY-01] .Ephesos.A.Aleppo. Site Management . Libanon Mandatszeitliche Wohnhaus-Architektur im Quartier Zokak al-Blat.

(FH) Sabine Stockmeyer...-Ing. Altes Museum.-Ing.Berlin-Wedding Ackerstrasse 94. (FH) Karsten Thieme. ASD 2001-03 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .Berlin-Mitte Friedrichstraße 126. Dipl. Rotundensubstruktion. ASD 2001-03 • [B-M-10] . 17. (FH) Anja Ruis. Dipl.Berlin-Hohenschönhausen Landhaus Lemke von Ludwig Mies van der Rohe als „Lebendiges Baudenkmal“ Dipl. ASD 2000-02 • [B-M-15] .Berlin-Mitte Königliche Hofbibliothek („Kommode“). Untersuchung zur Farbgebung an der Fassade. (FH) Wita Noack.-Ing. ASD 2001-03 • [B-FK-01] .Berlin-Kreuzberg Tempelhofer Ufer 11..Abschlussarbeiten in Berlin und Potsdam • [B-CW-01] . Eger Palais. Bauforschung und denkmalpflegerischer Bindungsplan Dipl.Berlin-Charlottenburg Die großen Kaskaden am Lietzensee. Torben Kiepke. Dipl. Dipl. MSD 2004-06 • [B-M-01] .A. Robert-Koch-Hörsaal. (FH) Manuela Jochheim. Anja Wiese M. (FH) Dimitri Rauer. Bauhistorische Untersuchung Dipl. Dipl. Gudrun Schaare.. (FH) Heike Hinz. Steffen Tillack. Elke Richter.Berlin-Mitte Ehemalige Jüdische Mädchenschule. Ulrike Storm. Sabine Hermsmeier.-Ing. Zur Entstehung und Sanierung des Wohnhauses Dipl. ASD 2001-03 • [B-LH-01] . Dina Sperl M. MSD 2006-08 • [B-M-04] . grad.. ASD 2000-02 • [B-M-07] .Berlin-Wedding Bewag-Stützpunkt Christiana von Hans Müller.-Ing. Frühe Betonhäuser in der Victoriastadt ab 1871.-Ing. ASD 2000-02 • [B-M-14] . Bauhistorische Untersuchung Dipl. Bauanalyse und Nutzungsperspektiven Dipl. Dipl. MSD 2004-06 • [B-M-02] . Ein Kolonistenhaus.Ein „Schulpalast“ im Stil des sozialistischen Neoklassizismus. ASD 2001-03 • [B-M-09] . Bestandsaufnahme und Sanierungsvorplanung Dipl. Altes Museum. (FH) Kirsten Reiß.A.A.-Ing.] .Berlin-Mitte Ehem..Berlin-Mitte Museumsinsel. Altes Museum. MSD 2006-08 • [B-M-11] . MSD 2005-07 • [B-M-03] .-Ing. Bestandsaufnahme und Sanierungskonzeption der Stahlfenster. Dipl.A.-Ing. (FH) Sybille Haseley. ASD 2001-03 • [B-FK-02. MSD 2004-06 • [B-LH-03] . Dokumentation erhaltener Fassadenelemente und denkmalpflegerische Zielstellung Anja Tuma M. Andrea Schulz.Berlin-Mitte Museumsinsel. Fenster und des Treppenhauses Dipl. Wiebke Kötter.-Ing. ASD 1999-2001 • [B-M-13] . Ana Teresa Criado del Arco. Bauforschung und Sanierungsvor-planung der Fassaden.-Ing. MSD 2003-05 • [B-M-06] .. Untersuchung der Oberflächen und ihrer Gestaltung Dipl.Berlin-Mitte Bauplastikfragmente des Schlosses. Dipl. Schulhaus. Bestandsaufnahme und Bauforschung Dipl.Berlin-Tiergarten Fabrikgebäude von Egon Eiermann.-Ing. (FH) Kathrin Sänger. Bauforschung Dipl.-Ing. Michael Kirche.-Ing. Freitreppe und nördlich anschliessende Räume.Berlin-Mitte Museumsinsel. Physiologisches Institut. Bauforschung Ulrike Meinhold M.-Ing.29 .-Ing.A.Berlin-Altcölln Archäologische Stadtteilkarte. (FH) Doris Schollmeyer.-Ing.Berlin-Mitte Museumsinsel. Dachgeschoss über der Aula.A. Katja Szymczak M. Neues Museum. Andrea Kirste. Birgit Karger.-Ing. MSD 2003-05 • [B-M-08] . Daniela Spiegel M.Berlin-Lichtenberg Gutshaus Malchow.Berlin-Mitte Tambour der St. Dipl. ASD 1998-2000 • [B-M-12] .-Ing.-Ing.Berlin-Tiergarten Akademie der Künste. Bestandsaufnahme. Die Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg.-Ing.Berlin-Friedrichshain Ehemalige Max-Kreutziger-Schule . MSD 2006-08 • [B-M-05] . Heike Pieper. Sanierungsvorplanung Dipl. Untersuchungen zur ursprünglichen Bausubstanz im Kellergeschoss Dipl. Dipl. Denkmalpflegerische Voruntersuchung Dipl. Ein Schulgebäude der Neuen Sachlichkeit in der Spandauer Vorstadt Dipl. (FH) Beatrice Falkenberg. Ing. (FH) Astrid Regler.-Ing. Bestandsdokumentation und Bauforschung Sonnhild Hennig M. (FH) Beate Jansen.-Ing.Berlin-Lichtenberg Türschmidtstr.-Ing.-Ing. ASD 2002-04 • [B-LH-02] . Oliver Menges.A.

Dipl.A. Bauaufnahme. (FH) Beate Tannigel. Bauuntersuchung und Konzept für die Nachnutzung Dipl.denkmalpflegerischer Bindungsplan . Sanierungsvorplanung Kerstin Bruhns M. Geschichte.Berlin-Neukölln Ehemaliges Königliches Hauptzollamt.30 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Architektonische Bestandsaufnahme. (FH) Katja Hippler. MSD 2003-05 • [B-P-02] . Bauforscherische Untersuchung .-Ing. ASD 2000-02 • [B-SZ-05] . Dipl. Nutzungsänderung Dipl.Berlin-Köpenick Gärtnerhaus im Park Bellevue. Denkmalpflegerische Bestandserfassung Uwe Schwartz M. MSD 2007-09 • [B-TK-02] .-Ing. (FH) Elke Marschall.und Waschhaus der Wohnstadt Karl-Legien. Dipl.Berlin-Friedrichshagen Mietshaus Müggelseedamm 245.Berlin-Brandenburg Grenzlandschaft Dreilinden.Sanierungskonzeption Dipl. (FH) Tanja Föhre. Djamila Hempel. Annette Krug M. (FH) Jens Meier. Bestandserfassung und Denkmalwert Dipl. (FH) Heiko Muschick. Meike Glüsing. Dipl.-Ing.-Ing. Malte Klöckner.. Tobias Michael Wolf M. (FH) Axel Schulze. ASD 2000-02 • [B-NK-01] .-Ing.Berlin-Steglitz Stadtbad Steglitz.Berlin-Pankow Schützenhaus Niederschönhausen. MSD 2007-09 • [B-SP-01] . ASD 2001-03 • [B-P-01] . (FH) Nicole Müller. Mathias Koch. Bauhistorische Bestandsaufnahme. MSD 2007-09 • [B-P-04] . Dipl.-Ing.Berlin-Prenzlauer Berg Die Leichenhalle des ehemaligen städtischen Hospitals und Siechenhaus von Hermann Blankenstein.-Ing. Dipl.. Gitte Voß. ASD 1999-2001 • [B-NK-02] .A. Agnieszka Swiderska M. Dipl.A.Nutzungskonzept Dipl. ASD 1998-2000 • [B-SZ-01] .-Ing. (FH) Daniela Krause.A.A.A. Kulturlandschaftselemente im Weichbild der Großstadt Berlin Dipl. Musterpavillon von Bruno Taut. Dipl. (FH) Sabine Walter.Umnutzungsplanung Dipl.. Ulla Plonske-Zindel.Berlin-Köpenick Bölschestraße 24. Jocelyn Oth. Instandsetzung Dipl. MSD 2007-09 • [B-P-05] . (FH) Wiebke Hansen. ASD 2001-03 • [B-SZ-06] . Dipl. Swantje Eggert. Nutzungskonzepte Dipl.• [B-M-16] .A.-Ing.. MSD 2003-05 • [B-TK-01] ..-Ing.Berlin-Dahlem Dahlem-Dorf..-Ing. Sanierungsplanung. Dipl. ASD 1998-2000 • [B-P-06] . ASD 1999-2001 • [B-SZ-03] . Schadensanalyse. Dipl.A. Denkmalpflegerisches Konzept. Kaspar Storch.Bauhistorische Untersuchung und Sanierungsvorplanung Dipl.. Marianne Heise M. Merima Mustafic. Dipl. (FH) André Schlecht. (FH) Andreas Franke.-Ing.-Ing.Berlin-Prenzlauer Berg Ehemaliges Portierhaus auf dem Gelände des Alten Schlachthofs.-Ing. Karsten Schwager M. Mag.Ing. Baudokumentation .-Ing.Berlin-Spandau Fort Hahneberg. Neoklassizistische Dekorationsmalerei in der Duchfahrt und im Treppenhaus des Mietshauses Annett Blaschke M. ASD 1998-2000 • [B-P-07] . ASD 2000-02 • [B-SZ-04] . (FH) Inken Holland.-Ing.-Ing. Daniel Stößl.Berlin-Pfaueninsel Das ehemalige Winterhaus für exotische Vögel. Heinz-Georg Heidenreich.-Ing.Bauforschung Dipl. Bauuntersuchung .-Ing.Schadenskartierung . (FH) Dennis Kopp.Berlin-Pfaueninsel Fregattenhaus und Matrosenküche.A. Dipl.. (FH) Eva S. Bauforschung und Sanierungskonzeption Dipl.A. Koch..Ing.Berlin-Prenzlauer Berg Heiz.-Ing. MSD 2005-07 • [B-SZ-02] . Dipl.Nutzungskonzept Marit Beer M.-Ing. (FH) Kerstin Engel. MSD 2005-07 • [B-P-03] . Ein Landarbeiterhaus.Berlin-Pankow Erweiterungsbauten am Schloss Schönhausen.-Ing. MSD 2007-09 • [B-TK-03] .-Ing.-Ing.-Ing. Dipl.-Ing. ASD 2001-03 Register .-Ing.-Ing..-Ing. Brechthaus. Studie zur Instandsetzung und Umnutzung Dipl. Mirosanda Vranić. (FH) Iris Üffing.-Ing. Bauforschung und Denkmalpflege Dipl. Bauuntersuchung .Berlin-Pankow Denkmalort Pankow. (FH) Ingo Eilers.Berlin-Neukölln Dammweg.Berlin-Weißensee Berliner Allee 185. (FH) Ronny Remane. Bauhistorische Untersuchung Dörte Begeman M. Dipl. Bauuntersuchung . Bauforschung.Berlin-Tiergarten Umspannwerk in der Wilhelmshavener Straße. Dipl.Berlin-Schlachtensee Studentendorf Schlachtensee. Untersuchung unter gartendenkmalpflegerischen Aspekten Dipl.

JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . 2008.31 Karte Berlin und Umgebung mit Verortung der Abschlussarbeiten. .

MSD 2006-08 • [B-TS-03] . (FH) Dirk Kalisch.Potsdam-Sanssouci. (FH) Brit Gochmann. Brandenburg Baldachinfontäne im Park. Sandra Seifert. Dipl. Brandenburg Holländisches Viertel.-Ing. Birte Geißler M.. Dipl. Bauhistorische Untersuchung Dipl.-Ing. (FH) Suleika Behan. Untersuchung der historischen Fassadenüberformungen. MSD 2004-06 • [BRB-P-11] . MSD 2005-07 • [B-TS-01] . Andreas Salgo.Potsdam-Babelsberg. ASD 2002-04 • [BRB-P-05] .Berlin-Schöneberg Die Königskolonnaden am Kleistpark.-Ing. Dipl.-Ing.Potsdam. Denkmalpflegerisches Konzept zur Integration archäologischer Ausgrabungsbefunde in ein Neubauvorhaben Dipl. Eine bauforscherische Untersuchung Luise Bohley M. Schadenskartierung. (FH) Hermann Türk. MSD 2005-07 • [BRB-P-01] .-Ing.Schadenskartierung Dipl. Brandenburg Gartendenkmalpflegerisches Konzept für das ehemalige Universitätsgelände im Park Babelsberg Dipl. Große Weinmeisterstraße 43.Ing. Martin Sählhof M.A. Frauke Weber. Bauforschung.-Des. Brandenburg Stadtschloss. (FH) Kristina. (FH) Nicola Lorenz. ASD 2002-04 • [BRB-P-10] . MSD 2007-09 • [BRB-P-08] . Dipl. MSD 2004-06 • [BRB-P-06] .-Ing.Bauforschung .A.• [B-TK-04] . Eine Siedlung aus den 1920er Jahren. Dipl.Berlin-Köpenick Wohnhaus Alt-Schmöckwitz 10. Schadenskartierung und Sanierungsvorplanung Dipl.Potsdam. (FH) Boris Neubauer. (FH) Beatrice Großmann. Brandenburg Villa Henckel.Berlin-Tempelhof Katholische Kirche St. Baudokumentation und Sanierungsvorplanung Dipl. Tanja Seeböck M. Exemplarische Bestandserfassung und Maßnahmenplanung an der Kolonnade Dipl. Eisenacher.Potsdam. Dipl. Bauforschung und Sanierungskonzeption Dipl. ASD 2001-03 • [BRB-P-04] .-Ing.Berlin-Köpenick Bootshaus Nixenstraße. (FH) Petra Jacobi. Ortsanalyse und bauhistorische Untersuchung Dipl.-Ing. Eine Berliner Betonkirche der Fünfziger Jahre von Reinhard Hofbauer Bastian Müller M. (FH) Sibylle Frank. Brandenburg Barocke Zuganlagen von Typenhäusern der zweiten barocken Stadterweiterung. Bauhistorische Untersuchung Dipl.-Ing.-Ing. Judas Thaddäus.32 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . MSD 2005-07 • [B-TS-02] . MSD 2004-06 • [BRB-P-07] . Edelhoff.A. Bestandsaufnahme und Bauforschung Dipl. (FH) S. Brandenburg Das Stibadium im Paradiesgarten.Potsdam.-Rest. ASD 2000-02 • [BRB-P-02] .Berlin-Köpenick Ehemaliges Gaswerk Grünau. MSD 2003-05 • [B-TK-05] . (FH) Jessica Karth.A. Schadensanalyse und Maßnahmen Dipl.A.-Ing.-Ing. (FH) Christine Schlüter. Dipl..Potsdam-Sanssouci.-Dokumentar (FH) Roland Mascherek.Berlin-Tempelhof Auf dem Tempelhofer Feld.Potsdam-Sanssouci. Bauuntersuchung . Grablege Wilhelm Koch. Dipl. Brandenburg Leben und Werk des Architekten Reinhold Mohr Ein Architekt der klassischen Moderne Dipl.Potsdam.-Ing. Brandenburg Der Bauschmuck des Ensembles Neues Palais.-Ing. ASD 2002-04 Register . (FH) Corinna Janßen.Potsdam-Sanssouci.-Ing.-Ing. ASD 2001-03 • [BRB-P-03] .-Ing. ASD 2001-03 • [BRB-P-09] .Potsdam. Peter Besch. Brandenburg Neuer Friedhof. Bestandsdokumentation. Bauuntersuchung und denkmalpflegerischer Bindungsplan Dipl. Brandenburg Die Pergola der Villa Liegnitz..-Ing. Gitte Bieker.. MSD 2005-07 • [B-TK-06] . Rommy Nitschke. (FH) Markus Bunke.

(FH) Verena Alex. Brandenburg Bauhistorische Untersuchung Stephanie Langer M. Radu Silviu Cotorobai.. Brandenburg Güterschuppen der Königlich Preußischen Militäreisenbahn (KME). Bestandsaufnahme und Sanierungskonzept Dipl. phil. Anke Fissabre.Kirchhof Altgolßen. Bayern Historische Gewölbe. Andreas Klotz. Ingeborg Rose-Melz. ASD 2001-03 • [BRB-20] . Barbara Schulz. Brandenburg Landhaus Eichberg. (FH) Antonia Brauchle. Antje Schüßler.-Ing. Dipl. Schadenskartierung.-Ing. (FH) Gabriele Krause..-Ing. Dipl. Maßwerk.-Ing.-Ing. Bauforschung.-Ing.A. Brandenburg Gutshof. Chinesischen Haus im Gutspark.A. Sanierungskonzeption Dipl. Bauaufnahme. Dipl. Bauforschung .-Ing.Kleinbeeren. MSD 2003-05 • [BRB-04] . Dipl. Marek Fiedorowicz. Brandenburg Grotte beim ehem. Dipl.-Ing.-Ing. Brandenburg Sommerkondensation in historischer Bausubstanz. MSD 2003-05 • [BRB-17] .-Ing. MSD 2004-06 • [BRB-06] .-Ing. Baudokumentation. Untersuchungen in der Dorfkirche Birkholz Dipl. Mgr.-Ing. (FH) Annette Nowatzky. Jh. ASD 2002-04 • [BRB-22] . Die städtebauliche Entwicklung der Rennbahngemeinde. Brandenburg Salon der Orangerie im Schlosspark. Bestandsdokumentation und Sanierungskonzeption Dipl. Baugeschichte. Antje Lehmann. (FH) Steffen Kluck. Anett Lauzening. Brandenburg Entwicklungsplanung für den Friedhof auf dem slawischen Burgwall Dipl. Brandenburg Ehemaliges Herrenhaus. Dipl.-Ing.-Ing. Stammlager. MSD 2005-07 • [BRB-08] .Thyrow. MSD 2006-08 • [BRB-11] . MSD 2003-05 • [BRB-03] .-Ing.-Ing.Brandenburg an der Havel Ehemaliges St.Rheinsberg.Groß Glienicke. Sofia Karkatsela. (FH) Klara Müller. Dipl. Dokumentation und Bauforschung Stephanie Herold M. Rittergutes. Brandenburg Ehemaliges Gewächshaus im Schlosspark. Pauli-Kloster.-Ing. ASD 2000-02 • [BRB-07] . MSD 2005-07 • [BRB-10] .-Ing.Bad Elster. (FH) Elena Shifrina. ASD 2000-02 • [BRB-18] . (FH) Wolfgang Krämer. Bauforschung Dipl.Burg Storkow. Miriam Merz. (FH) Beatrix Pfotenhauer.Zwiesel. Sanierungs-konzeption und Nutzungsvorschlag Dipl. Bestandserfassung. Bauforschung.Lübbenau.Groß-Leuthen. Schadenskartierung und Kennzeichnungssystem Dipl.33 .-Ing. MSD 2005-07 • [BRB-09] . Denkmalwert.-Rest. Schadenskartierung Dipl. (FH) Caroline Kloth.-Ing. MSD 2004-06 • [BRB-12] . ASD 1999-2001 • [BRB-14] . Bauhistorische Untersuchung Dipl. Nutzungsmöglichkeiten Dipl.-Ing.-Ing. Georg.Wünsdorf. Stefanie Winckler. Dipl. ASD 1999-2001 • [BRB-16] . Caroline Rolka.-Ing. Bestandsaufnahme. ASD 1999-2001 • [BRB-13] . Einordnung und Nutzungsmöglichkeiten Dipl.Bauuntersuchung und Bauforschung Dipl. (FH) Katharina Weber. Einordnung. Dipl. Brandenburg Das Potsdamer Tor des ehem. Bauforscherische und denkmalpflegerische Untersuchungen Dipl. Bauaufnahme und Sanierungsvorplanung Dipl.-Ing. (FH) Petra Schrimpf. Dipl. Brandenburg Kraftwerk Vogelsang. Galeriestall von 1786.Dipl. Dipl. (FH) Manuela Schulz. Christiane Hertwig. Mag. MSD 2003-05 • [BRB-01] . ASD 1999-2001 • [BRB-15] . Ulrike Schmitz. ASD 2002-04 • [BRB-21] .Steinhöfel. Brandenburg Fachwerkscheune aus dem 19. Bestandsaufnahme.Groß-Leuthen.-Ing. Michaela Gohlke.Vergleich Dipl.Abschlussarbeiten in Deutschland • [BAY-01] . Stefanie Ahting. Brandenburg Untersuchung des Gartentempels im Schlosspark Dipl.-Ing. Dipl. MSD 2003-05 • [BRB-02] . Johannis – Die ehemalige Franziskanerkirche und ihre nördlichen Anbauten. Brandenburg Wasserturm im ehem. Brandenburg Hospitalkapelle St.-Ing. (FH) Maxi Mohns. Bestandsaufnahme. Klaus Schmidt.Zuordnung . ASD 2002-04 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . (FH) Ramón Fischer. ASD 2001-03 • [BRB-19] .Zernikow bei Prenzlau. Andrea Sonnleitner. Sanierungsplanung Dipl.Dahlwitz-Hoppegarten.-Ing..Mellensee-Saalow.Birkholz. Dipl.Brandenburg an der Havel St. Brandenburg Zweite Kolonie.-Ing. Nutzungsperspektiven Axel Drieschner M. Brandenburg „Betty Bank“. Brandenburg Lehnsmühlenschlösschen. Dipl. Bauforschung.Eisenhüttenstadt.-Geogr.Neuruppin. Jörg Bacherle.A.-Ing.A.Burg/Spreewald. Bauaufnahme. MSD 2004-06 • [BRB-05] .-Ing.-Ing. Susanne Schöß M.Ortrand/Niederlausitz. (FH) Tina Brandt. Brandenburg Eine historische Kulturlandschaft. Sicherungskonzeption für die Ruine Dipl. Bestandsdokumentation.

-Ing.Brandenburg an der Havel Ortsteil Plaue. Dipl. Bauaufnahme. MSD 2003-05 • [MVP-01] .Stendal. Karsten Engel. Zur Entwicklung eines historischen (Stadt-)Parks Dipl. Dipl. Zum denkmalpflegerischen Umgang mit den Kontorhäusern des Architekten Carl Bensel (1878-1949) Dipl. Sanierungsplanung Dipl.. Das Gutshaus des Margarethenhofes „Villa Wiesike“.-Ing.-Rest.-Ing.-Ing.-Ing.• [BRB-23] .Braunschweig. ASD 2000-02 • [NRW-01] . Mecklenburg-Vorpommern Zum Umgang mit dem Ruinenteil des denkmalgeschützten „KdF-Seebades Prora“ Dipl.-Ing.-Ing. Beate Queck.-Ing.-Ing.. (FH) Sonja Palmer. Mönckebergstraße. Dipl. Bauforschung. Mecklenburg-Vorpommern Schalenbauten von Ulrich Müther am Beispiel der Ostseeperle in Glowe Dipl.Rügen.Warnemünde.-Ing.Hamburg Der Umgang mit Kasernenbauten aus der Zeit des Nationalsozialismus in der Denkmalpflege.-Ing. (FH) Kathrin Richter.Bauaufnahme .A.34 • [SH-01] . Bauforscherische Untersuchung Dipl. Sachsen-Anhalt Burgruine Nebra. MSD 2003-05 • [SA-04] . (FH) Sotirios Polytimis. Untersuchung der salzbelasteten Innenwände der Kapellen. (FH) Yvonne Schmidt.A.A. Dipl.-Ing.Köln.-Ing. MSD 2004-06 • [HH-01] . Bauforschung und Sanierungskonzeption Claudia Arnold M.Notsicherungskonzept Sara Pieper B. (FH) Thomas Bolten. Bauaufnahme und Bauforschung. (FH) Birgit Walther. Elbe. d.Divitz. Marion Krämer M. MSD 2006-08 • [NRW-02] . MSD 2007-09 • [BRB-24] .-Ing. Sachsen-Anhalt St. Nils Thamm.-Rest.Hamburg Hamburg. Dokumentation Dipl. Bestandsdokumentation und Sanierungsvorbereitende Maßnahmen Dipl. MSD 2004-06 • [S-01] . (FH) Bettina Lietz.-Ing. ASD 1998-2000 • [S-02] . Dipl.Lübeck..-Ing.-Ing. Bestandsdokumentation. ASD 2002-04 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . (FH) Josephin Rösler. Nordrhein-Westfalen Die romanische Margaretenkapelle. Restaurierungskonzeption Dorit Gühne M. Dipl.Bauhistorische Untersuchung Dipl. (FH) Roland Hooß. Niedersachsen Eingangsportal der ehemaligen Jutespinnerei von 1874.Quedlinburg. Meckl.Rügen.-Ing. Jan Lubitz. Dipl.-Vorpommern Ensembleschutz im Ostseebad Warnemünde Jan Schröder M. Nutzungsperspektive Dipl. ASD 2002-04 • [BRB-25] . Anita Geyer. Dokumentation. MSD 2007-09 • [NRW-03] . Baudokumentation und Bauforschung Emauel Hübner M. Dipl.Dresden. ASD 1998-2000 • [MVP-03] . NordrheinWestfalen Ehemalige Zeche Gneisenau.Zernsdorf. Kathrin Fuld. Bauaufnahme. Raumbuch.Pretzsch a. Dipl. Brandenburg Der Wasserturm der Schwellentränkungsanstalt. Ulrike Siegel. MSD 2007-09 • [NS-02] . Bestandskartierung. Schadenskartierung.Braunschweig.-Ing.-Ing.Wittekindsberg im Wiehengebirge. ASD 2001-03 • [SA-02] .-Ing. ASD 1999-2000 • [MVP-05] . Dipl. Bestandsaufnahme und Bauforschung Dipl. Kornelia Nawa. MSD 2003-05 Register .A. (FH) Oliver Wolf. Mecklenburg-Vorpommern Wohnhaus.(FH) Elke Wege. Bauaufnahme und bauhistorische Untersuchung Dipl. Bestandserfassung und Maßnahmenplanung Dipl.. (FH) Nathalie Hinz.Helmstedt...Köthen. Sanierungskonzeption Dipl.A. (FH) Florian Schweinsteiger.Rest.Dortmund-Derne. Sachsen Japanisches Palais.-Ing. Sachsen-Anhalt Schloss Pretzsch. ASD 2001-03 • [SA-03] . Dokumentation . Schadenskartierung.-Ing. MSD 2004-06 • [HH-02] . Sachsen-Anhalt Der Brühlpark. MSD 2003-05 • [SA-05] . (FH) Sabine von Wangenheim. (FH) Christina Heck. Sicherungsplanung. (FH) Ramona Dahnke.Torgau.Glowe. Brandenburg Ein Mannschaftsgebäude des Olympischen Dorfes von 1936. Schleswig-Holstein Kleine Alte Fähre 10. Nordrhein-Westfalen Kölner Dom.-Ing. Mecklenburg-Vorpommern Das Herrenhaus . Gotisches Fenster (B3/C3) am zweiten Geschoss des Südturms. oder: Die Last mit der Altlast Dipl.-Ing. MSD 2005-07 • [NS-01] . Konsolfiguren des Innenhofs. Niedersachsen Rektoratsgebäude der Technischen Universität. Monika Thiel.-Ing. Niedersachsen Fachwerkhaus Holzberg 10. Sachsen Gartenhaus des Apothekers auf dem Stadtmauerrondell. ASD 1998-2000 • [MVP-02] . Bestandsdokumentation und Bauforschung Dipl. ASD 1999-2001 • [MVP-04] . ASD 1998-2000 • [NS-03] . Dipl.Nebra. Frank Heyder. Marien-Kirche. (FH) Manuela Buchholz. MSD 2004-06 • [SA-01] .A.Dallgow-Döberitz. Dipl. Bestandsdokumentation und Überlegungen zur Umnutzung einer denkmalgeschützen Maschinenhalle Dipl. Denkmalwert. (FH) Thea Hellbardt. Steffi Platte. Sachsen-Anhalt Schloss Köthen.Westflügel.

2008.Karte Deutschland mit Verortung der Abschlussarbeiten. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .35 .

Dr. Christian Clemen FG Geodäsie und Ausgleichungsrechnung PIV Geodäsie für Denkmalpfleger. SS 2000 bis SS 2001 Dipl. Gabi Dolff-Bonekämper FG Denkmalpflege VL Geschichte und Theorie der Denkmalpflege. Elgin von Gaisberg. Sigrid Brandt TU Dresden PIV Städtebauliche Denkmalpflege I und II. WS 1998/99 VL Denkmalkunde. WS 2003/04 Register . VL Baugeschichte (wechselnde Themen). Astrid Debold-Kritter FG Denkmalpflege VL Geschichte und Theorie der Denkmalpflege. SS 1999 Dipl. Dr. Dirk Dorsemagen FG Historische Bauforschung Bauaufnahme-Betreuung. Michael Gauß IV Kommunikationstechniken. Johannes Cramer FG Bau. Thomas Drachenberg Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum IV Denkmalpflege in der Praxis. seit WS 2004/05 Dr. WS 2002/03 bis WS 2005/06 PJ Bauforschung und Sanierungsvorplanung. SS 1999 bis WS 2001/02 Dr. Dr. seit WS 2004/05 Prof. (FH) Tina Bielefeld Denkmalpflege und Restaurierung. Christoph Brachmann FG Kunstwissenschaft. WS 2001/02 und WS 2002/03 Dr. Martin Gussone FG Historische Bauforschung Bauaufnahme-Betreuung. seit WS 2005/06 IV Industriedenkmalpflege I und II.-Ing. seit WS 2002/03 Dipl. seit WS 1998/99 SE Baustelle Denkmal. Wolfgang Frey Büro ProDenkmal SE Methoden erhaltender Objektsanierung. SS 2000 bis SS 2002 Dipl. Barbara Anna Grau FG Landschaftsbau-Objektbau IV Gartendenkmalpflege.-Ing. Dr. seit WS 2004/05 Dr. WS 2001/02 bis SS 2005 IV Industriedenkmalpflege I und II. seit WS 2005/06 Dr. Frank Gielsdorf FG Geodäsie und Ausgleichungsrechnung IV Geodäsie für Denkmalpfleger.-Ing.und Masterstudiums Denkmalpflege 1998-2008 Dipl.-Ing.-Ing.Sc. WS 2002/03 bis SS 2003 Prof. Laufwerk B PIV Städtebauliche Denkmalpflege I und II. Dr. seit WS 2002/03 VL Stadtbaugeschichte. WS 2002/03 bis WS 2005/06 Jürgen Giese M. FG Historische Bauforschung PJ Bauaufnahme und Bauforschung.A. Maria Deiters FG Denkmalpflege IV Städtebauliche Denkmalpflege. seit SS 1999 Prof. FG Denkmalpflege Denkmalpflege und Restaurierung.-Ing. Klaus Dierks FG Tragwerkslehre VL Tragwerkslehre für Denkmalpfleger und Kunsthistoriker. (FH) Thorsten Dame M. SS 2000 und SS 2001 IV Perzeption und Präsentation. Jörg Haspel Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin Sanierungstechnologien. Röver FG Historische Bauforschung PJ Bauaufmaß und Dokumentation.-Rest. geb. em. seit WS 2006/07 Prof. seit WS 1998/99 Biagia Bongiorno M. Adrian von Buttlar FG Kunstwissenschaft. WS 2000/01 und SS 2001. Dr. WS 2003/04 Dr.-Ing. Frank Hesse Landesdenkmalamt Berlin IV Denkmalpflege und Restaurierung in der Praxis.-Ing.36 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . WS 2001/02 und WS 2002/03 PD Dr. SS 2000 und WS 2000/01 Prof. WS 2002/03 bis SS 2005 Prof. seit SS 1999 Dipl. seit WS 2001/02 Dipl.und Stadtbaugeschichte. VL Kunstgeschichte (wechselnde Themen).A. WS 1999/2000 bis WS 2001/02 SE Präsentation von Arbeiten zur Bauforschung und Denkmalpflege. Udo Bode Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie SachsenAnhalt IV Historische Baukonstruktionen I und II.-Ing. SS 2003 PIV Raumbuch. VL Kunstgeschichte (wechselnde Themen).Verzeichnis der Lehrenden des Aufbau. Michael Athanassiades Büro BASD IV Sanierungsvorplanung. 1999 bis 2003 SE Praktische Übung zur Inventarisation.-Ing. seit SS 1999 Dipl. SS 2003 bis SS 2005 Dr.-Ing.-Ing. seit WS 1998/99 Dr.

WS 1999/2000 bis WS 2001/02 Dr.und Raumfassungen.Sc. Innere Dienste IV Denkmalpflege in der Praxis. SE Präsentation von Arbeiten zur Bauforschung und Denkmalpflege. seit SS 2007 Prof. WS 2002/03 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .A.Dr. seit WS 2007/08 Dr. Josef Riederer Rathgen-Institut.-Ing.V. seit WS 2005/06 VL Einführung in die Dendrochronologie. TU Berlin IV Sanierungstechnologie und Kostenplanung. SS 1999 und SS 2000 Dr. Heinrich Schlothmann Landesdenkmalamt Berlin SE Konservierung und Restaurierung.tec. Klaus-Peter Kloss Gesellschaft für Stadtemeuerung mbH. Jörn Schmidt-Thomsen (†) FG Gebäudekunde und Entwerfen SE Industriedenkmalpflege.-Ing. seit SS 1999 Dipl.A. Dr. Gert Th. seit 2002 Dr. Christoph Merzenich FH Erfurt. Philipp Speiser FG Bau. WS 2003/04 bis WS 2006/07 SE Theorie und Terminologie der Denkmalpflege im internationelen Kontext I+II. Thomas Nitz Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege PIV Einführung in die Archivforschung. seit WS 2006/07 Susanne Jaeger M. Dr. rer. seit SS 2005 Katja Szymczak M. Ruth Klawun Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum PIV Städtebauliche Denkmalpflege. -funktionen (wechselnde Themen). Dr. SS 1999 PD Dr.-Ing.. WS 2001/02.und Stadtbaugeschichte IV Industriearchitektur. Mader Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Exkursion Bauforschung und Denkmalpflege in Franken. -typen. des. Staatliche Museen zu Berlin VL Methoden der Konservierung. Dorothée Sack Leiterin FG Historische Bauforschung PJ Bauaufmaß und Dokumentation. Gisela Holan Staatl.-Ing. Dr. Barbara Precht-von Taboritzki SE Städtebauliche Denkmalpflege. Fachbereich Konservierung und Restaurierung PIV Architektur. SS 1999 Präsentation und Öffentlichkeit.und Stadtbaugeschichte SE Denkmalpflege im ländl. FG Historische Bauforschung Perzeptionsübung.-Ing. seit WS 2004/05 Dipl. Annemarie Jaeggi Leiterin des Bauhausarchivs VL Kunstgeschichte (wechselnde Themen). seit WS 1999/00 VL Bauformen.A. seit SS 2004 SE Wissenschaftliches Arbeiten. WS 2001/02 und SS 2002 Prof.-Ing.-Ing. Dr. SS 1999 bis SS 2005 Dipl. seit SS 2005 PIV Raumbuch. Raum. WS 1998/99 bis WS 2003/04 Dipl. Sc. seit WS 2004/05 PJ Bauforschung und Sanierungsvorplanung. Museen zu Berlin. WS 1998/99 und SS 1999 Dr. seit SS 2000 Prof. SS 2002 und WS 2002/03 Vorbereitung der Abschlussexkursionen. Mike Schnelle M. Andreas Menrad Konservierung von Kunstwerken. seit SS 1999 Dipl. seit SS 1999 Prof.-Ing.-Rest. 1999 bis 2002 SE Wissenschaftliches Arbeiten. Christof Krauskopf Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum PJ Bauaufmaß und Dokumentation. SS 2002 PIV Raumbuch. WS 1998/99 Prof. Dr. Ursula Hüffer Büro Hüffer-Ramin Architekten PIV Sanierungskonzepte und -technologien I und II. Klaus Rieseler Industriedenkmalpflege. Dr.-Ing. WS 1998/99 bis WS 2000/01 Prof.-pol. Daniela Spiegel M.-Rest. Hans-Rudolf Neumann Institut für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e.37 . WS 2003/04 Dr. SS 2002 Dipl. seit WS 2003/04 PJ Bauforschung und Sanierungsvorplanung. Berlin VL Denkmalpflegerische Richtlinien der Bauleitplanung.-Ing. seit WS 2002/03 Prof. Bau. seit WS 2007/08 PJ Bauforschung und Sanierungsvorplanung.-Ing. Technik. Miron Mislin FG Bau. 1998-2003 PJ Bauaufnahme und Bauforschung. WS 2000/01 bis SS 2007 SE Theorien der Denkmalpflege. von 1998/99 bis 2000/01 Dr. Rudolf Schäfer FG Baurecht und Bauverwaltungslehre VL Rechtliche Grundlagen des Denkmalwesens. Bauaufnahme-Betreuung. Caroline Rolka Landesdenkmalamt Berlin PIV Gartendenkmalpflege I und II. seit WS 2004/05 IV Perzeption und Präsentation. seit WS 2004/05 Dr. Dietmar Kurapkat FG Historische Bauforschung PJ Bauaufnahme und Bauforschung. FG Historische Bauforschung PJ Bauaufnahme und Bauforschung.-Ing. WS 1999/2000 bis SS 2002 SE Einführung in die Archäologie.-Ing.-Ing. seit WS 2005/06 Dipl. Sabine Hierath Landesdenkmalamt Berlin IV Konservierung und Restaurierung. WS 1998/99 IV Perzeption und Präsentation. seit WS 2005/06 Dr. seit SS 2000 VL Methoden der Bauforschung.

SS 1999 bis WS 2001/02 PIV Photogrammetrie. Dr. seit WS 1998/ 99 PD Dr. WS 1998/99 bis WS 1999/2000 Prof. Jürgen Tietz Freiberuflicher Journalist IV Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten.-Ing. seit WS 2006/07 Univ. Iliana Theodoropoulou FG Photogrammetrie und Kartographie PIV Einführung in die Geodäsie. SS 2003 SE Die Moschee. Karsten Westphal Büro BASD SE Sanierungstechnologien. Ulrike Wendland FG Denkmalpflege IV Städtebauliche Denkmalpflege/Inventarisation. WS 2000/01 bis WS 2005/06 PIV Sanierungstechnologien. SS 2003 Dr. WS 2002/03 PIV Photogrammetrie.-Ing. Fernando Valdés Gastprofessor SS 2003 (Universidad Autónoma de Madrid) VL Islamische Architektur in Spanien. WS 1998/99 bis WS 2000/ 01 Abkürzungen FG Fachgebiet IV Integrierte Veranstaltung PJ Projekt PIV Projektintegrierte Veranstaltung SE Seminar VL Vorlesung Register . SS 2003 Dr. Dr. Wolfgang Wolters FG Kunstwissenschaft VL Denkmalpflege (wechselnde Themen). WS 1998/99 bis WS 2002/03 Dipl. SS 1999 bis SS 2000 PIV Städtebauliche Denkmalpflege. Kerstin Wittmann-Englert FG Kunstwissenschaft VL Kunstgeschichte (wechselnde Themen).-Prof. seit SS 2002 Prof. Dr.Univ.-Ing. Dr. SS 2003 Denkmalrecht im internationalen Vergleich – Das Beispiel Spanien.38 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Robert Suckale FG Kunstwissenschaft VL Kunstgeschichte (wechselnde Themen). SS 2001 bis SS 2006 Dipl.-Prof. Albert Wiedemann BSF Swissphoto PIV Geodäsie für Denkmalpfleger.

Wolfgang. 15 Absolv.. Jg. 13 Absolv.. 5. Jg. Christina. Andreas. Jg. Reg. Frey. 9 Mitarb. Grimm. S. Kerstin. Sabine. Christiane. 5. Geißler. 19 Absolv.. Reg. Reg. Dunja. Jürgen.. S. S. Reg. ASD. S.. Jg.. Melike. Frase. Birnbaum. ASD.. 36 Doz. Anita.. MSD 2003-05. 15 Absolv. S. S. 19 Mitarb. Reg. Gaisberg. s. Reg. Gitte. S. Reg. Wiebke. Golkar.. Stefan. Kerstin. 36 Absolv.. Tina.. Reg.. Reg. MSD 2004-06. Buttlar. ASD. Doz.. S. Frank. Reg. MSD 2003-05. Reg. Hansen. Reg. Alex. Jg. Reg. 23 Absolv. Reg. 23 Doz.. Christa. Erbe.. Jg. Reg. ASD. 11 Absolv. Kristina.. Katarzyna. Reg. Reg. Reg. S. S. Markus. Reg. 19 Absolv. Ciruk. S. MSD 2007-09. Marek. Herbarth. Bugenhagen. MSD 2005-07. S. Mitarb.. S. S. Ingo. Reg. 3 Absolv. 5. Absolv. 36 Absolv. 3. S. Jg. S. Brachmann. ASD. S. Jg. Jg. Reg. Reg. MSD 2004-06. MSD 2007-09. 36 Mitarb. Reg. Hermsmeier. Reg. S. 9. Begemann. s. 19 Absolv. Verena. S. Adrian. Reg. Doz. 1. S. Reg. Hagen. S. Reg. Dorsemagen. 2. Doz.. Bacherle. Doz. MSD 2003-05. Reg. Bohley. S.. Böwe. Axel. S. Reg.. MSD 2005-07.. Isabelle. Reg. ASD.. Gochmann. Reg... 2. 13 Absolv. Reg. Kristina. 3... Heike.. MSD 2004-06. S. Gauß. S. 15 Absolv. 5.. Fuld. Albrecht. Udo. S. s. MSD 2006-08.. Reg. 3. Reg. MSD 2003-05... S. Thomas. 21 Absolv.. 5 Absolv. Jg. Reg. Besch. Ingolf. Lukas. Czechl. S. ASD. Ralph. Inken. 36 Mitarb. Andrews. S. Stefanie. 9 Doz. S. Jg. Jacobi. . Engel. Merz. Christian. Fechnerová. S. 5. Annett. Reg. von. MSD 2003-05. Bieker. Drieschner. 2. 15 verh. S. Brenndörfer. Tina. 7 Doz. Fidaa. S.. 1. Fuchs. Klara. 15 Absolv. Gühne. Ahting. S. S. MSD 2004-06. S. S. 3. 5 Doz.. ASD. MSD 2004-06. 23 Absolv. Reg. Cendales Paredes. 3. 13 geb. S. ASD.. S. MSD 2005-07. 36 Absolv. 36 Absolv. Reg. Geyer. Drachenberg. Hof. Frank. 17 Mitarb. Arnold. Athanassiades. S. 3. S. Hoffmann. S. Marion. Reg. MSD 2007-09.. MSD 2003-05. Absolv. S. Gisela. S. 23 Absolv. Andreea.. MSD 2007-09. Absolv. MSD 2005-07. Wäschle. Fischer. ASD. Reg. S. 36 Absolv. ASD. Axhausen.. 15 Absolv. MSD 2003-05. S. S. Reg. Börner. S. Claudia. 2. Reg. 11 Absolv.. Cotorobai. Absolv. Reg. Jg. Fiedorowicz. Reg.. 17 Absolv... Reg. Reg. Haller... 17 Absolv. Christian. S. Reg. Jg. ASD. 13 Absolv. ASD. ASD. S. Gohlke. S. Karla. 7 Absolv. S. Reg. Jg. Jg. 7 Absolv. S. S. Michael. Reg. 17 Absolv. S. Henning. Reg.. Reg. 19 Absolv. Frank. Gussone. S. Reg. Reg.. Czechl. Reg.. Thea. 36 Mitarb. Bodenmüller. Oliver.. 37 Doz. Dorothea... S. S. MSD 2004-06. 17 Absolv.. Katja. Dolff-Bonekämper. 17 Absolv. Manuela. 23 Absolv.. Reg. Brauchle. Björn. Reg. Telli.. MSD 2004-06. Jorinde. S. 36 Doz. Doz. Reg. S.. 11 Absolv.. 17 Doz. Heinz-Georg. 1. Birte. Daniel. Marit. S.. Reg. 19 Absolv. S. S. S. 19 Absolv. Reg. Reg. Barbara Anna. MSD 2005-07. Karsten. 3. Sonnhild. 11 geb. S. Henker. S. Jörg.... MSD 2004-06. Reg. s. 13 Mitarb. S. MSD 2004-06. Kathrin. Absolv.. S. Klaus. 36 geb. 4. MSD 2006-08.. ASD. Dame. MSD 2003-05. ASD. 36 Absolv. Sibylle. Marianne. Dirk. Reg... S. Debold-Kritter. S. S. Reg. Tanja. dort Absolv. 13 Absolv. Reg. 13 geb. S. Reg.. 17 Absolv. Buchholz. 23 Absolv. 36 Absolv. MSD 2006-08. Gabi. Reg.. ASD. S. 36 Doz.. Bunke. ASD. Reg. S. 15 Absolv. Sigrid. Reg. S. Eliška. MSD 2007-09. S. 17 Mitarb. S. 5 Doz. Martin. Reg. Merima.. Jg. Radu Silviu. ASD. Reg. 36 Absolv. Jg.. 3 Mitarb.. Brandt. Hertwig. S.. Futh... Jg. Peter.. 7 Doz. 3 Absolv. 3 Doz. S. MSD 2007-09. 19 Absolv. 5... S. 9 Absolv. S. Michaela. Hempel. Reg. Helena. MSD 2003-05. 3 verh. Jg.. 21 Absolv. MSD 2006-08. Anke. 23 Absolv. Kopmann. S.Ana Teresa. 15 Mitarb. Haspel. Jg. Nawar. S. Aulbach. 9 Absolv. 3. Reg. Djamila. Brit. S. Reg. MSD 2004-06. Petra. Thomas. Reg. 15 Doz. 3. Föhre. Reg. Claudia. Hlal. 21 Absolv. Reg. Astrid. Haseley. Reg.. Wojtek. S. Jens. 17 Absolv.. S. S. Bode. S. MSD 2003-05. Reg.. S. Bongiorno. 36 Absolv. Reg.. ASD. 3 geb.. 15 Absolv. 17 Doz. S. Reg.. Reg. S. 36 Doz. 5 Absolv.. Wittmann-Englert. S.. Eilers... Luise. ASD. Sybille.. S. Heyder. MSD 2005-07. Frank. ASD. MSD 2006-08. 21 Doz. MSD 2005-07.. 36 Absolv.... Meike. 23 Absolv. Reg.. 36 Absolv. Brandt. MSD 2004-06. MSD 2005-07. S. Biagia. Kristin Brix. Reg. Reg. Franziska. 21 Absolv. Absolv. Reg. 5. dort Mitarb. S. Dierks.. Grau. Holan. S. Reg. 7 Absolv. Nadim.. Brandenburg. Ramón. Behan. 36 Absolv... Jg. Fissabre. Reg. Reg. 36 Absolv.. Edelhoff.. 17 Doz. ASD... Christoph.. Reg. Dorit. 21 Absolv. Gründl.MSD 2003-05. 1. Röver. Reg. S.. Heck. MSD 2007-09. Eisenacher. MSD 2004-06. 1. Kerstin. Reg. Criado del Arco. Celebi. ASD. MSD 2007-09.. 13 Absolv. 21 Doz. Hierath. S. Jg. S.. 17 Doz.. 7 Absolv. Jg. Reg. S.. MSD 2007-09. Reg. ASD. ASD. 4.. Ilonka. S. Reg. Beer. 23 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Jg. Reg. 4. dort Mitarb. Nicole. S.. Deiters.. 15 Absolv. Hanusch. Jg. S. Jenny.. 7 Eberler. Beatrice. S. ASD. MSD 2005-07. Jg. Jg. 2. S. Bielefeld. Reg. S. S. Reg. S. Catharine.. S. Jörg. Reg. Clemen. Absolv. Luise. Eggert. 3. S. 23 Mitarb. Absolv. Reg. Reg. 1. Blachian. MSD 2005-07.. Falkenberg. Reg. S. dort Doz. Reg. Harsdorff. 11 Absolv.. Reg. Reg... ASD. S.. Gielsdorf. Heise. Hippler. Hennig. 17 Absolv... S. Reg. Reg. S. Reg. S. S. Reg. Reg. MSD 2006-08. Baur. 3 Mitarb. Jg. S. ASD. S. Giese. Reg. 19 Doz. S. 5. 3 Absolv. 4. S. S. 19 Absolv. S. ASD. von. Magdalena. Reg. Bolten. 5. Suleika. Reg. Absolv. Mohamed Anas. Reg. S. Glüsing. 19 Absolv. 36 Absolv. Michael.39 . 36 Absolv. S. S... Reg. MSD 2005-07. Reg. 5 Absolv. Reg.. 3 verh. Reg. MSD 2003-05.. Hell. Maria. MSD 2007-09. Jg. Herold. S. Reg. 3. Heidenreich. Frank. Swantje. MSD 2004-06. Jg. Englert. Cramer. Stephanie. Reg. 15 Absolv. Elgin. MSD 2004-06. 3. Natalie.. Anna. Jg. Nicole. 36 Absolv. Hellbardt. 3. Hinz. Blaschke. 36 Mitarb. 36 Mitarb. Dahnke. S. 5 Doz. Bruhns. S. S. Johannes. Mustafic. Sonnhild.. 3 Absolv. Reg. Antonia. Sabine. ASD.. Reg. 15 Absolv. S. Ramona. Hesse. Reg.. Reg. MSD 2005-07. Dörte.Index des Registers Abersfelder. 4. Holland. Großmann. Al Saeed. MSD 2003-05.. ASD. MSD 2005-07. Mitarb. Bodenstein. Banea.. 13 Absolv. Reg. S. 21 Absolv. Reg. Reg. Reg. Martin. geb. S. Hinz. 19 Absolv. Müller. Franke. Reg. Engel. 2. 19 verh. Ahrens.. Reg. Thomas... 2. Jg. MSD 2006-08. Ammerich. Reg.... Reg. Reg. Reg. S. Thorsten. Reg. Reg. S. S. Beatrice. MSD 2006-08..

Khoury. Jg. S. S. Reg. Reg. Lima. 9 ver.. Jg. Mohns. S. 4. ASD. S.. 37 Absolv. von Gaisberg. Klaus. 18 Absolv. Jg. s. 11 Absolv. Reg. MSD 2005-07. Absolv. Liebich. S. S.. MSD 2004-06. Anika. 18 Doz. 4. Krause. Krämer. Miriam. 5. 9 Absolv. 20 Absolv. Beate. Barbara. Jörn. Jg. Reg. S. Mathias. Nitz. Yvonne. S. Schlüter. 14 Leitung FG HBF u. Mislin. Reg... 4. Koopmann. Iversen. Claudia. S.Hooß. 1. 37 Absolv. Bettina. ASD. Antonia. S.. S. Reg. Reg. Reg. Naumann. MSD 2004-06. Moritz. 37 Absolv. Schüßler. Kloss.. ASD. Corinna. ASD. Reg. Richard. S. 18 Absolv. Reg. Reg. MSD 2006-08. s. Jg. Reg. Christoph. Andreas. 11 Absolv. Reg. Steffen. 12 Absolv. S. Reg. 37 Doz. ASD. 37 Absolv. Rommy. Jg. Reg. Reg. Reg. Reg. 14 Doz.. Reg. 37 Absolv. 3. ASD. 20 Absolv. S. Manuela.. Reg. 4.. S. Birgit. Caroline. S. Doz. ASD. Reg. s. Hoffmann. 3. ASD. 5 Doz. Reg. Nicola. Elke. Schlecht. Maxi. 18 Absolv. Reg. 21 Mitarb. S. Jg. S.. 1. S. Jg. Riedel. MSD 2004-06. 23 Absolv. MSD 2004-06. MSD 2003-05. Roland. S. Nickel. 20 verh.dort Absolv. Reg. MSD 2004-06. Regler. 9 Absolv... Reg. 11 Absolv. S. Reg. Jg.. 4. Petra. Anja. S. Reg.. Boris. Reg. Polytimis. 2.. Christoph. Dennis. Issa. Meier. ASD. S. Reg. S. 2. ASD. Hans-Rudolf. MSD 2005-07. Reg. Jg. Jg. dort Absolv. ASD. 24 verh. Jäger. Reg. S. S. 8 Absolv. 37 Doz. S. Reg.. 4. Ursula.. S. ASD. Axhausen. ASD... MSD 2005-07. Schmidt-Thomsen. Jg. 2.. 5. Remane. ASD. S.. Jg. 5. MSD 2003-05. Reg. Rütten. Jaeger... 7 Absolv. Ruth. MSD 2003-05.. 3 geb. Reg. 19 Mitarb.. S. Platte. Rauer. Astrid. ASD. Stephanie. Reg. MSD 2007-09. 12 Absolv. Reg. Jg. Beate.. 5.. MSD 2004-06. Heike.. Ulla. Janßen... ASD. Kiepke. 22 Absolv. 3. Simon.. S. MSD 2006-08. Achim. Kinzel. 9 Doz. 19 Mitarb.. Pieper. 20 Absolv. S. Jacobi. 5. Menrad. Tobias... Gert Th. Reg. Susanne. S. S. S. S. S. ASD. 13 Absolv. Lubitz. Marek. Rieseler. 22 Absolv. Lorenz. Neubauer. 37 Absolv. S. 18 Absolv.. Schnelle.. ASD. s.. ASD. MSD 2004-06. Reg. S. S. 12 Absolv. S. Reg. 5. Jg. Dirk. 5. Kopp. Reg. S. Annemarie. S. Muschick. 13 verh. Malte. S. Youssef.. Nitschke. S. Richter. Reg. S. Dimitri.. Ingeborg. S. MSD 2006-08. S. Reg. Reg. Marion. Gitte. 37 Mitarb. 10 Mitarb. Schollmeyer. Rose-Melz. ASD. Probst. Jg. Doz. 7 Absolv. 3. Pieper. 9 Absolv. Reg. Jg. Mayssoun.. Reg. S. ASD. 3. Koch.. Jg. Özalp. ASD. 3 Absolv. Reg. S. 13 geb. Reg. Katharina. S. ASD. Karger. Susanne. Birgit. 11 Doz. ASD. Reg. MSD 2004-06.. S. Kostakopoulou. S. Mader. S. 18 Absolv. 4. 37 Absolv.. 37 Absolv. S... S. Saskia.. ASD/MSD. Lauzening. 24 Absolv. Reg. 5 Absolv.. S. Jg. Hüffer.. S. S. Obermann. dort Absolv. Schäfer. 12 verh. ASD. MSD 2006-08. Reg. S. Reg. Belma. S. Özalp.. ASD. Reg. Krüger. Voß. Anne. Reg. Christine. Reg. 5 Absolv. 7 Mitarb. Walther. S. 21 Doz. Jg. Reg. Reg. Jg. S...... 5 Absolv. Elena. S.. Reg.. Reg. 4. Thomas. Jg. Kathrin. S. 23 Doz. Anett. S. 18 Doz. MSD 2006-08. 12 Absolv. Antje. S. MSD 2007-09. 2.. 9 Absolv. Absolv. S.. 37 Doz. 11 Absolv.. Saleh. Nennstiel. Reg. MSD 2007-09. Jg. Reg. 14 Absolv.. Oliver. Neupert. Plonske-Zindel. Christof. S. Kopmann.. Kurapkat. ASD.. S. Andreas. Joecks. Kinzel. Jg. S. Reg. s. Annette. Reg. 37 Absolv. Jessica. Elke. Merzenich. Ulrike. 5... Sara. S. MSD 2005-07. ASD. Reg. S. Reg. ASD. 12 Doz. MSD 2005-07. Reg. Reg. 3. Josephin. Jg. 2. S. Moog. Müller. ASD. Reg... 4. Pfotenhauer. S. dort Absolv. Jg. Reg. Marschall. Hanaa Abdulkarim. Richard. Eva S. Kirsten. Reg. Jochheim. S.. Reg. Mascherek. Reg. Reg. Reg. Jg.. Krämer. 2. Hanna. Astrid. Reg. Moog. S. MSD 2006-08. ASD. 37 Absolv. 4. Absolv. dort Doz. S. Jg.. Klaus-Peter. Reg. 21 Absolv. Krause. ASD.. S.. ASD. Markus. Jg. Röver.. S. Rutz. Torben. Reg. Reg. 22 nun Abersfelder. Oth. Izquierdo Ruiz. Reg. Reg. S. Elgin. MSD 2005-07. ASD. S. S. S. S. Absolv. Dietmar. Jg. Jg. 3. Absolv. Reg. Sofia. S. Reg. MSD 2005-07. Maria. Andrea. 12 Absolv. S. Klotz. Jg. Ruis. MSD 2007-09. 16 Register . Riederer.. 2. Reiß.. Hübner. Mollenhauer. Martin. ASD. S. Jg.. Reg... 23 geb. Sänger. Jg. Reg. Friederike. MSD 2003-05.. ASD. S.. Jg.. ASD. 9 Absolv. Reg.. dort Mroziewicz. S. 16 Mitarb. Reg. Kornelia. 20 Doz. S. Kalisch. Gabriele. 13 Absolv. Reg.. Jg. Reg. Reg. Reg. Wolfgang.. 4. Sotirios. s. Palmer. 4. Reg. Lietz. 37 Absolv.. S. 23 Absolv. Reg. S. ASD.. 24 Absolv. Doz.. Rösler. Precht-von Taboritzki. Müller. Rudolf. 20 Mitarb. Daniel. Reg. Reg. dort Absolv. 3. Reg. Belma. MSD 2003-05. MSD 2007-09. Reg... MSD 2003-05. Kötter. Jg. S. Merz. Reg.. Jg. Mustafic. 9 Absolv. 21 Absolv. 9 Absolv. 12. Reg. Reg. 16 Absolv. Reg. Krauskopf.. 18 geb.. Klara. Sack. Björn. ASD.. Jg. s. Reg. 13 Absolv. MSD 2003-05. Reg. S. Caroline. S. Reg.. Jg.. Reg. MSD 2005-07. S.. Doz. dort geb. Doris. Kathrin. ASD. S. ASD.. S.. Lehmann. 4. Reg. Karkatsela. Bernadeta. 21 Absolv. Merz. Antje.. ASD. André. Kloth... S. S. 37 geb. 37 Absolv. 37 Absolv.. Reg. Beatrix. Kluck. S. Jg. Jg. ASD. 5. Schmidt. Ollig. Jg. 4. Manuela. Daniel. 14 Absolv. Bunke. S. 18 Absolv. Josef. s. 8 Absolv.. 4. Reg. Roland.. Reg. Annette. Sonja. Reg.. Reg. dort Absolv. Reg. Jg. Emanuel. Reg. Janßen. 10. Schäfer. S. 3. Absolv. Reg. Reg. 18 Absolv... 3 Mitarb. Pomm. Schlothmann. Heiko. dort Absolv. S.. Neumann. S. Reg. 16 Absolv.. S. 37 Absolv. Salgo. 11 Absolv. Reg. S. 3.. Schmitz. 11 Doz. S. 22 Absolv. MSD 2006-08.. Karth. 20 Absolv. ASD. S. Ronny. Jaeggi. 3 Absolv. 12 Absolv. 19 Absolv. Klaus. 3. 7 Mitarb.. 1. S.. Krug. Jg.. Steffi. McLoughlin. MSD 2004-06.. ASD.. ASD. MSD 2006-08. 16 Absolv. MSD 2004-06. s. 4. ASD. S. MSD 2007-09. Reg.. Nawa.. Jg.. Wiebke. S. 11 Absolv. S.. Reg.. MSD 2004-06. 3 Absolv. Jg... Jg. 21 Absolv. Mike.. Bastian.. MSD 2005-07. Reg. 7 Absolv. MSD 2003-05. 3.. Lacher. S. S. s. ASD. 4. Walter. Reg. Jansen. S. Sählhof. Jocelyn.. S. Sabine. 3. Pieritz. Jg. Heinrich. Reg. Laude. Wita. Joana. Richter. Nowatzky. Langer. Jg. MSD 2007-09. Ulrike. Daniela. Klawun. Jens. Reg. ASD. Nickel. Müller. 22 Absolv. 3 Absolv. Rolka. Buchholz. MSD 2005-07.. 1. 3 Absolv. S. Meinhold. Reg. Ana. 7 Absolv. Noack. Corinna. Schaare. Gudrun. S. Reg. 2. Reg. Miron. Jan. Merima. ASD.. Reg.40 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . MSD 2003-05. MSD 2006-08. 22 Absolv. Kirste. S. Nicole. Reg. Doz.. Konrad. S. Valeria. Menges. S. S. Reg. Reg. S. S. Reg.. 7 Absolv. 15 geb. 3. 37 Absolv.. Reg. MSD 2006-08. 16 Doz. 16 Absolv. ASD. Reg. S. Schmidt. 11 Mitarb. S. Andreas. 16 geb. 37 Absolv. 4.. Jg. MSD 2006-08. Absolv.. ASD. 18 Absolv. S. 14 Absolv. Reg. MSD 2006-08. S. Klöckner. Queck. S. 3 Doz.. S. S. Reg. S. Koch. 5. Jg.. Ibrahim. 2. S. Dorothée. Reg. 37 Absolv. Reg. Horn. Salman. Schlöser. 3.

Albert. Schweinsteiger.. 5 Absolv. Tanja. MSD 2007-09. 6 Doz. S. 4. Reg. Absolv. Kaspar. MSD 2004-06. 12 Absolv. Kinzel. 6 verh. Beatrice. Jg.. MSD 2006-08. 20 Doz.. Absolv. Voß. Schwartz. ASD. ASD. Stockmeyer. Susanne. Reg. 3 Absolv. Wolff. 20 Mitarb. Mirosanda. Dina. Stößl. 18 Absolv. Wolters. 18 Absolv. Absolv. S.. 8 Doz. Die Namen sowie die akademischen Grade bilden den Zustand ab. Elke.. Tabbert. Katja. 16 Absolv. Stefanie.. ASD. S. S. Reg. Winckler. S. 1. Streit.. 24 Absolv. 12 Absolv.. Seeböck. Reg. Reg. Zoi. S. Doz.. S. S. S. Speiser. Thiel. S. MSD 2005-07. Jg. Jg.. Wege. 2. Thamm. Karsten. Reg. 3.. Jg. S. S. Andrea.... MSD 2007-09. 8 Absolv.. 1. S. 24 verh. 1. Tuma. Westphal. Winter. ASD. Reg. Reg. Marco. Üffing. Sabine. 38 Absolv. Haiko. 8 Absolv. Alle Angaben wurden sorgfältig geprüft. Reg. Berlin 2009. MSD 2004-06. Storch. Reg. Karsten. Türk. Sabine. ASD. Andrea. MSD 2005-07. Gitte. Christiane. 1. S. Kerstin. 3 Absolv. MSD 2003-05. Jg. 3.41 . 3. ASD. 12 Absolv. von Wangenheim. Storm... Jg. Cathleen. s. Reg. MSD 2004-06. S. MSD 2005-07.. S... Jg. Frauke.. 5. 22 Doz. Cornelia. Englert.. 14 Absolv. 16 Absolv. 18 Absolv. Reg. 3. Wolfgang. Jg. 4. S. S. Reg.. MSD 2007-09. Reg. Elena. Jg. 10 Absolv. Reg. Sietz. Petra. Jg. S. Jürgen.. ASD. Siegel. Philipp. Reg. 3. MSD 2006-08. Reg. ASD. Reg. ASD. Reg. S. S.. S. ASD.. 10 Absolv. 3 Absolv. 6 Absolv. Reg. Jg. 3. 12 Absolv. S. 1. S. Nachträgliche Namensänderungen wurden – soweit bekannt – als Verweis im Register berücksichtigt. 24 Absolv. S. S. Tillack. Agnieszka. 14 verh. Reg. 38 Absolv. Jg. Reg. Tritschler. Reg. Reg. 20 Absolv.. S. Reg. 2. Reg. Jg. S. 2. 3 Doz. ASD.. Schuhmann. Birgit. Zieschang. 10 Thieme. Reg. Reg. Jg. Jg. Shamma.. Jg. Jg. S. Theodoropoulou. 38 Absolv. S. Beate. ASD.. Tami. Wäschle. Oliver. wir bitten die unvermeidlich zu erwartenden Fehler im Register zu entschuldigen. Reg. S. 37 Absolv. S. 3. 5. Neupert.. Reg. MSD 2003-05. MSD 2003-05.. 37 Absolv. MSD 2003-05. Wolf.. Sandra. S. Daniel. Tanja. ASD. S. Vor oder zu Beginn des Studiums vorgenommene Namensänderungen wurden in der Regel ebenfalls nicht berücksichtigt. Reg.. S. 8. Schröder... ASD.. S. 2. Reg. Jg. S. S. Shifrina. Robert. 14 Anmerkungen zum Register Das Register wurde von Martin Gussone und Daniela Spiegel konzipiert und von ihnen unter Mitarbeit von Franziska Streit und Nicole Erbe angelegt. S. Karsten. S. Absolv. 10 Absolv. Zabrana. MSD 2007-09. Reg. Max. S. S. 4. 2. 5. S. 8 Absolv.. Suckale . ASD.. Nils. 24 Mitarb. Walther.. Reg. S. Jg. 8 Absolv. Axel. MSD 2003-05. 37 Mitarb. Reg. Reg. Schwager. Reg. MSD 2003-05. S. ASD. S. Reg. Reg. Barbara.. Fernando. Reg.. der zum Zeitpunkt des Studienabschlusses bzw. Reg. S. Axel. ASD. Walter. 14 Mitarb. 10 Absolv. S. Sonnleitner. Jg. Reg.. Natalia. S. 3. Vranić. S. S. Wiedemann. Anja. Absolv. Wittmann-Englert. Türk.. S. ASD. Jg. Reg. Absolv. Reg. Ziegler.Schöß. Schulz. S. 14 Absolv. Wolf... dort Absolv. 37 Absolv. Reg.. 37 Absolv. Reg. MSD 2007-09. S. Schüßler. Wiese. Manuela. MSD 2006-08. S. MSD 2006-08. S. Reg. Weber. Jg. ASD. Seifert. zu einem späteren Zeitpunkt erworbene akademische Grade hingegen nicht. Reg. Reg. Anita. 10 Absolv. Reg. S. MSD 2007-09.. 38 Absolv. Monika. 24 Absolv... 12 Mitarb. Reg.. S. S.. Nennstiel. S. Christa. 22 Mitarb. Anja. Reg. ASD. S. Die Abschlussarbeiten wurden zur besseren Auffindbarkeit in topografischer Ordnung aufgelistet und auf Übersichtskarten eingetragen (Bearbeitung: Jenny Ahrens. Jg.. 4... Schulz. ASD. 3. Absolv. Seiler.. Doz. 12 Absolv. Ergänzungen Nicole Erbe). S.. Jg. Reg. ASD. ASD. Spiegel. Jg.. Reg. MSD 2003-05. 24 Absolv. 3. 2. 38 Doz. Reg. Jg. Diana. Franziska. Reg. Sabine... S. Reg... Szymczak. Brandenburg. ASD. Schulze. Jg. Reg. Verzeichnet wurden alle Absolventen mit der Fachrichtung ihrer Erstausbildung und ihren Abschlussarbeiten sowie die Lehrenden und Mitarbeiter des Fachgebiets Historische Bauforschung. Doz. S. S. Schulz. S. 22 Absolv. Ulrike. ASD. Uwe. Wendland. Reg. Jan. Reg. S. ASD. Reg.. 22 Absolv. Reg. Jg. Sperl. Musab. Reg. Reg. Reg. 5. S. 10 verh.. 2. Reg.. 5.. ASD. Schrimpf. Absolv. 8. Reg. Waberski. Tietz. 1.. Absolv. 16 Absolv. 24 Absolv.. Reg. 5. Jg.. Steffen. ASD. Reg. ASD. Florian. Reg. Tannigel. Antje. Reg. 22 Absolv. MSD 2007-09. Jg.. Iliana. 8 Absolv. Wilfried. S.. 38 Doz. Valdés. 16 Absolv. 4. 6 Mitarb.. 16 geb. Spyranti. ASD. Steudtner. 37 Mitarb. der Lehrtätigkeit oder Mitarbeit gültig war. MSD 2006-08. Ulrike. Katharina. Jg. Jg. 2. Ulrike. S. Tobias Michael. Swiderska. Reg. 3.. Reg. S. Katharina. Weber. S. Daniela.. 16 Doz. Reg. S. Doz. 3. Jg. Reg.. 5 Mitarb. ASD. Reg. ASD.. Toma. Reg. Reg.. Reg. 14 Absolv. Lilli. 16 Absolv.. S. Hermann. S. S. S. S. S. ASD. 4. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register .. Iris.

v. verdeckt). n. Gussone 2005. Dame. ehemalige Hofgärtnerei: Abbildungsnachweise dort. Erbe 2008. ASD 3. K. Brenndörfer 2008. Schnelle 2001. Fissabre. Die Abbildungen stammen von den Referenten. Poster Abschlusarbeiten. Y. 2005:Ribnitz-Damgarten. Ahrens. E. U. Laude. Resafa. B. E. Gussone. von Gaisberg 1999. E. u. Cramer 2003. Sack (verdeckt. S. FG). Z. Frase 2008. ob. li. v. Jahrgang. D. Abbildungsnachweise dort. M. li. u. M. B. Rauer. Gietz. B. Foto M. Salvador. E. I. n. Schlöser. Mohns (z. A. G. Giese 2005. Franke. F. Krauskopf 1999. M. K. Langer. ob. ErnstHerzfeld-Gesellschaft. Schloss Schönhausen: E. Markt: Bernd Hofestädt/Halle 2008. Ch. M. Tag des offenen Denkmals 2007: Grenzlandschaft Dreilinden. Gussone 2007. li. Gussone 1999.: E. vorne: S. Tami. B. Heyder. mitte: M. D. 1998-2000. re. Salman. Frase 2008. Siegel. Hof. Berlin-Pankow. Gaisberg 2005.. re. M. I. 4. 1. N. Tschech. 8 Reg. Tillack. ob. Wittenberg. (extern). Blachian. J. re. Albrecht/M. S. li. M. Z. Buchtitel: MSD 2006-08. 2009. re. D. M. Gussone 2008. u. Salgo 2006. Spiegel. Y. Siegel. Titelbild Jahrbuch MSD 2004-06. Poster Potsdam-Babelsberg. Hübner 2008. Lacher. M. Börner. Hübner 2008. beide Fotos M. ASD 2. Wege. Poster Laufende Projekte: Bildnachweise dort. Spiegel. Müller 2005. M. Krug (verdeckt). 5 Reg. I. li. G. Taschner/M. D. Stephani 1999. E. 14/15 16 18-23 25 26-41 44 45 46 47 48 49 50-63 64-77 78-81 83-97 99 100 113 114 115 116 117 118 119 120 121-134 Reg. 2004. Gussone. K. Mollenhauser. Sperl. Winckler. G.. Z. mi. Lietz 1999. ASD 1. 6 Reg. 2006. li. 3. Spiegel/M. R. A. Tannigel. Richter 2008’. Dorsemagen (Mitarbeiter FG). A. D. li. Gussone 2000. T. Rose-Melz (verdeckt). Gussone 2008. Haseley. 10 Register . Schmidt 2008. D. 2003: B. Brenndörfer. Ergänzungen: N. M. I. Meinhold. H. re. ASD 1. Herz-Jesu Kapelle in Berlin-Pankow. Z. Thiel 2001. Sack (Leitung). Aulbach/M. FG Historische Bauforschung. Gussone 2008. Gussone 2007. Erbe. C. 7 Reg. li. Gauss 2001. C. Koldewey-Gesellschaft. Platte. re. E. re. Hof o. Gussone. re. K. Bodenstein. Chr. li. Khoury. K. A. alle Diagramme: K. Denkmalmesse 2004 in Leipzig: MSD 2003-05. M. Remane. li. u. o. u. Zentralbau: M. u. re. Brasilien.: R. Bieker 2007. von Gaisberg. S. Giese 2004. M. A. Google Earth 2009. N. re. hinten: O. v. Schuhmann. Schnelle. Schöß. li. J. Sack/J. v. M. Kloth 2008. Heidenreich. M.N. 2000-02. 2007: L. 9 Reg. Z. T. S.-G. Bieker 2008. u. v. Poster abgeschlossene Promotionen und neu begonnene Promotionsvorhaben: Bildnachweise dort Resafa. Tritschler.: D.Abbildungsnachweise 7 8 9 10 11 12 13 I. Arbeitsproben Potsdam-Babelsberg. Potsdam-Babelsberg. Falkenberg. 1.T. u. A. Kapelle Nossa Senhora da Escada. re. Lima 2003. u. Szymczak. D. I. Robert Koldewey – eine Methode lebt weiter. ob. B.42 JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 . Gussone 2009. M. n. C. Thiel. Rütenik/M. Brauchle. Oth 2007. verdeckt). li. (extern). Meier/J. Bieker 2008. 4 Reg. S. Schlecht. Foto B. Z. Absolventenbefragung und Evaluierung. Z. von Gaisberg 2007. ob. li. Sählhof in Strausberg. 3 li. o. Hübner 2008. I. D. Sack. F. Lietz 1999. 1999-2001. MSD 2003. re. Frase 2008. F. B. Insel Scharfenberg. M. Herbarth/B. Pfotenhauer o. M. Futh/V. 5. I. M. Brandt (z. Foto T. Kurapkat. Frase. Jansen. S. D. Khoury 2008. Uhl 2008. ASD 1. B. Beckers (zu Besuch). Frase/C. Basilika A: M. re. J. N. Brenndörfer. D. J. Streit. A. P . re. Krauskopf (Mitarbeiter). u. re. Gussone 2005. A. ASD 2. li. Nowatzki. 2006: M. Eggert 2008. S. Spiegel 2007. Jacobi. I. U. B. Wolf. J. o. U. ehemalige Hofgärtnerei: Abbildungsnachweise dort. E. K. Eggert 2008. Z. u. Schmidt. Kinzel 2008.: F. E. Lange Nacht der Wissenschaften 2007 in der TU Berlin. 2 Reg. A. Dorsemagen (Mitarbeiter). 2.N.T. A. li. Gussone 2008. Hübner 2008. al-Saeed in Strausberg. li. Frase 2007. Lietz. M. Altes Museum in Berlin-Mitte. D. n. Gussone 2003. 2. beide M.

J. Probst. Mader (extern). Haller. M.: N. Wangenheim. li. Ollig (oben). Schweinsteiger. NN Reg. li. N. Alex. H. A. R. Besitzer des „Roten Rosses“. O. u. Großmann. 2001-03. M. dahinter K. Magirius (extern). Weber. T. T. re: A. n.: J. J. Paredes. Baur. K. Swiderska. Lubitz. L. n. Golkar. C. H. Spiegel (Mitarbeiter FG). Schrimpf. v. J. Regler. A. Salgo 2006. 16 Reg. MSD 2007-09. u. J. M. Krämer. Gochmann. Cotorobai. C. Spyranti. Müller. A. Koch (mitte) Th. Eberler. 3. G. B. Oth (oben). A. Daniel. A.: Y. Herbarth. li. S. n. J. J. A. Karkatsela. R. Winter. Oberste Reihe: I. 15 Reg. E. A. V. M. C. R. MSD 2006-08. li.. 3. R. B. Sack (Leitung).: M. D. T. Horn. O. Foto O. T. Bohley. Ahting. re. V. MSD 2005-07. n. Foto 2006. Hagen. Th. G. Andrews. D. Engel. Weber. Khoury (Mitarbeiter FG). Thamm. Beer. D. Meier (oben) F. 20 Reg. B. MSD 2004-06. 35 S. Brauchle. K. H. Böwe. W. 2. Gühne. li. R. Bieker 2008. Markus Bunke. 188 Abbildungen ohne gesonderten Nachweis stammen von den Autoren der jeweiligen Seiten. Reihe: S. M. li. K. Sack (Mitarbeiter FG). A. Arnold. re. Reihe: H. MSD 2004-06. v. o. Gussone 2005. Palmer. Erbe 2008. M. u. M. A. J. Reihe v. Richter. Foto A. D. Müller. Sählhof (oben). Reg. Marschall. MSD 2006-08. li. Gussone 2003. Kostakopoulou. D. unten: M. A. K.: B. C. J. Ergänzungen: N. Nawa. Gietz. D. Aulbach. Erbe 2008. Ergänzungen: N. D. B. Seiler. 21 Reg. 19 Reg. Tuma. Pieper. S. Salman. Geyer. Schuhmann. Edelhoff. Rösler. Schäfer. 1. 2. Pomm. J. Hooß. re. Mitarbeiter FG). S. 2002-04. Bacherle. Saleh. v. S. re. Mroziewicz. Pieper. Schulze. MSD 2007-09. Türk 2003. Futh. Giese (Mitarbeiter). Wolf (oben). Schnelle (Mitarbeiter FG). o. C. K. S. D. Toma. Criado. K. MSD 2003-05. Merz. Karth. I. R. R. S. A. Heise. A. Geißler. Celebi. 2. Schulz. Chr. D. Ziegler. M. S. 14 Reg. Salgo. D. A. Ch. 12 Reg. Spiegel (oben. Thieme. S. o. MSD 2003-05. Wolff (verdeckt). Ahrens. Schmidt. Gussone 2007. Konopatzki (mitte. I. N. Gussone 2006. li. Sack (Mitarbeiter FG). NN. S. 23 Reg. Schollmeyer. T. 1. S. Menges/Montage M. MSD 2005-07. Wiese. W. re. Hellbardt. Behan. J. Schnelle (Mitarbeiter). R. Eisenacher Z. A. Schwager.: 1. C. K. Fuld. I. 18 Reg. R. B. I. K. P . o.: M. re. Spiegel (Mitarbeiter FG). Zieschang.: S. E. Giese 2004. Giese (Mitarbeiter). J. D. n. Belal. Polytimis. Hermsmeier. D. Gohlke. Hansen. Bucholz. Frank. 17 Reg. Frase 2008. Fechnerova. M. Rutz. Ch. B.: E. Ahrens. N. Hempel. U. A. ASD 5 2003. li. Kloth. re. A. Hübner. M. Reiß (verdeckt). Czechl. Menges (oben). Özalp. Waberski. W. v. Ergänzungen: N. S. Kurapkat (Mitarbeiter FG). Al Saeed (oben).43 . S. Kiepke. Hanusch. Frase (Mitarbeiter FG. Eggert. Kluck.. W. (stehend): J. Hlal. K. N. J. Ammerich. u. Rütten. M. 31 Reg. Foto2003.: P . o. L. v. Bodenmüller. Fuchs. v. Stößl. Obermann. C. Al Saeed. u. 13 ASD 4. E. 4. Foto I. ASD 5. I. Eggert 2008. D. Saleh. 5. 11 Reg. M. A. E. Besch. n. M. A. R. F. Dahnke. L. Her. Grimm (oben). Krämer. M. H. MSD 2006-08. Issa. R. Glüsing. Türk. o. S. 27 Reg. T. Lima. M. M. Kötter. Shamma. Koopmann. Naumann. Y. R. li. Carstensen. M. Schmitz (mitte) S. Karger. M. Zabrana. A. Erbe 2008. 4. W. Schlüter. G. v. Vranic. extern). R. F.Reg. Holland. u. Fiedorowicz. D. re. Biecker. re. S. M.: A. F. K. Klotz. Janßen. Pieritz. N. Krause (verdeckt) H. 3. mitte) E. Harsdorff. Ciruk (oben). D. Gründl. Seifert. G. M. Spiegel (Mitarbeiter FG). Lehmann. Giese 2005. JUBILÄUMSJAHRBUCH denk x 10 Register . Salman. Herold (verdeckt). A. Banea. Ahrens. Izquierdo Ruiz. 22 Reg. B. Hell. M. Heck.

Damit vermenge man 13 Jahrgangsprojekte in Berlin – Brandenburg und 148 Abschlussarbeiten – 58 in Berlin und Brandenburg.und Projektverwaltungsangestellte StudienanfängerInnen. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Wissenschaftlich-technischen Angestellten.und Masterstudium Denkmalpflege Man nehme insgesamt: 1 2 294 60 8 1 Fachgebietsleitung Sekretariats-/Studien. Den StudienanfängerInnen.Letzte Seite 10 Jahre Aufbau. 47 Arbeiten im übrigen Deutschland und 43 internationale Arbeiten zwischen Trondheim in Norwegen und Salvador in Brasilien jedoch mit einem deutlichen Schwerpunkt in den an das Mittelmeer angrenzenden Ländern abgeschmeckt. ist in zwei Saalund einem Abschlussarbeitssemester nebst Praktikum und unzähligen Exkursionen in bekömmlicher Dosierung geballte multidisziplinäre Denkmalkompetenz zu verabreichen. zwischendurch ist zweimal zu evaluieren und zu akkreditieren. Lasse dies alles von der Fachgebietsleitung immer wieder umrühren und bis zu 10 Jahre ziehen. aus vielfältigster Fachrichtungsprovenienz wohlgemischt. Wohl bekomms. Lehrende. Letzte Seite ÒÁÎÎÁ wÁ ÝÁiyÁ . Mit Geduld und Erfahrung erhält man 247 luftig aufgehende und geschmacklich fein differenzierte Studienabschlüsse.

denk x Masterstudium Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin Sonderheft an Heft 5 ISBN-Nr.: ### ### ### JUBILÄUMSJAHRBUCH 10 .