LiveType 2 Benutzerhandbuch

K Apple Inc.
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Apple, das Apple-Logo, AppleWorks, Final Cut, Final Cut Pro, Final Cut Studio, FireWire, Keynote, LiveType, Mac, Macintosh und QuickTime sind Marken der Apple Inc., die in den USA und weiteren Ländern eingetragen sind. Finder ist eine Marke der Apple Inc. AppleCare ist eine Dienstleistungsmarke der Apple Inc., die in den USA und weiteren Ländern eingetragen ist. Helvetica ist eine eingetragene Marke der Heidelberger Druckmaschinen AG und über die Linotype Library GmbH verfügbar. Die Rechte an anderen in diesem Handbuch erwähnten Marken- und Produktnamen liegen bei ihren Inhabern und werden hiermit anerkannt. Die Nennung von Produkten, die nicht von Apple sind, dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Werbung dar. Apple übernimmt hinsichtlich der Auswahl, Leistung oder Verwendbarkeit dieser Produkte keine Gewähr.

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Inhalt

Vorwort

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Einführung in LiveType Wie funktioniert die Erstellung von Titeln? Eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten Workflow beim Erstellen von Titeln Über dieses Handbuch LiveType Online-Benutzerhandbuch Apple Web-Sites Die LiveType Oberfläche Fenster „Canvas“ Fenster „Informationen“ Fenster „Medienübersicht“ Fenster „Timeline“ LiveType Mediendateien Einrichten eines Projekts Vorlagen Starten eines neuen Projekts und Festlegen der Standardeinstellungen Festlegen der Projekteinstellungen Hinzufügen eines Hintergrunds Festlegen einer Hintergrundfarbe Hinzufügen einer Hintergrundstruktur Importieren eines Hintergrundfilms oder Standbilds Überlegungen zum Rendern des Hintergrunds Arbeiten mit Spuren Positionieren von Spuren im Fenster „Canvas“ Erstellen von Winkeln und Kurven Verknüpfen von Endpunkten Hinzufügen, Kopieren und Löschen von Spuren Arbeiten mit Spuren im Fenster „Timeline“

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

3

Kapitel 5

61 61 64 66 73 77 83 84 85 86 87 88 89 93 94 94 96 99 99 100 110 115 115 118 119 125 125 127 129 132 135 136

Arbeiten mit Text Einfügen von Text Anpassen des Zeitverhaltens von LiveFonts Formatieren von Text Verbessern von Text mit Stilen Erstellen einer Stanzmaske Ändern einzelner Zeichen Deaktivieren von Zeichensätzen Mac OS X Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen Arbeiten mit LiveType Objekten Arbeiten mit LiveType Strukturen Importieren von Grafiken, Bildern und Filmen Bearbeiten von Objekten, Strukturen und importierten Elementen Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation Voreingestellte Effekte Anwenden voreingestellter Effekte Anpassen des Zeitverhaltens eines Effekts Ändern der Reihenfolge von Effekten Duplizieren von Effekten und Spuren Ändern eines voreingestellten Effekts Erstellen eines völlig neuen Effekts Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms Anzeigen einer Vorschau Ihrer Arbeit Optimieren der Vorschauleistung Rendern, Sichern und Exportieren Ihres Titelerstellungsfilms Anspruchsvolle Erstellungsverfahren Wörter innerhalb anderer Wörter Verzerrte Schatten- und Glüheffekte Spurkurven Kreative Verwendung von Sonderzeichen LiveFonts und Ebenen Erstellen von Rolltexten

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

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Inhalt

Anhang A

139 139 141 142 143 143 143 144 148 151 157

Fehlerbeseitigung und Informationen zur Kundenunterstützung Häufig gestellte Fragen Apple Web-Site für Entwickler von Profi-Programmen Tipps für Anrufe beim AppleCare Support Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts Kopfzeile Standardzeitverhalten Keyframes Beispiele für EffectScript Skripte

Anhang B

Glossar Index

Inhalt

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Willkommen bei LiveType, einem Programm für die Titelerstellung mit Spezialeffekten, das leistungsstark, benutzerfreundlich und enorm flexibel ist. Sie können LiveType sowohl zum Erstellen von Filmtiteln und Abspanntexten als auch für Werbespots im Fernsehen oder Web-Banner verwenden.
Die Erstellung dynamischer Videotitel, die wirklich aussagekräftig sind, kann ein langatmiger Prozess mit manuellen Anpassungen und Keyframe-Stapeln sein, vor denen selbst erfahrene Grafikanimatoren Respekt haben. Mit LiveType können Sie professionelle Ergebnisse erzielen – in genau dem gewünschten Ausgabeformat und mit sehr geringem Aufwand.

Wie funktioniert die Erstellung von Titeln?
Früher verstand man unter dem Erstellen von Titeln das Hinzufügen von Text zu Film. Mit der Entwicklung digitaler Grafik- und Videotechnologien wurde die Definition erweitert und umfasst nun so gut wie alle Kombinationen von Text und Bildern, die einem Film hinzugefügt werden sollen. Unter Titelerstellung versteht man das Erstellen einer digitalen Überlagerung, die bearbeitetem Material in Ihrem nichtlinearen Editor (NLE) oder Compositing-Programm hinzugefügt wird. LiveType ist das Design-Studio, in dem Sie die Titel für den Import in Final Cut Pro erstellen. Die Grundlage für die Titelerstellung ist die Alpha-Kanaltechnologie. Sie können in den meisten Compositing- und Animationsprogrammen Grafiken mit einem Alpha-Kanal erstellen. Darüber hinaus verwenden die meisten NLEs Alpha-Kanäle, die sie in einem Bild oder Film erkennen, zur korrekten Überlagerung des Elements über das Videomaterial. Ein Alpha-Kanal stellt 8Bit-Graustufen-Pixelinformationen in einer 32Bit-Datei dar. Mit den acht Graustufenbits wird ermittelt, welche Bereiche des Bilds für die Überlagerung anderer Ebenen verwendet werden. Bei weißen Alpha-Kanalpixeln wird das überlagerte Bild vollständig abgedeckt, bei schwarzen Pixeln wird die Überlagerung vollständig durchsichtig bzw. unsichtbar. Graustufen stehen für verschiedene Abstufungen der Deckkraft. LiveType erstellt automatisch einen Alpha-Kanal für Ihr Projekt, wenn Sie es mit einem transparenten Hintergrund rendern.

Vorwort
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Einführung in LiveType

Eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten
LiveType hat die Titelerstellung auf zweierlei Weise revolutioniert. Erstens werden 32Bit LiveFonts verwendet, ein neuer Ansatz zur Textanimation, bei dem jedes Zeichen eines Zeichensatzes ein separater, animierter Film ist. Zweitens verarbeitet LiveType Effekte und Animation leichter als jedes andere Programm zur Titelerstellung.

Animierte Zeichensätze, Objekte und Strukturen
LiveType enthält drei animierte Medientypen: Â LiveType Objekte sind animierte Grafiken. Â LiveType Strukturen sind bewegliche Bilder, mit denen Hintergrund, Text oder Objekte gefüllt werden. Â LiveFonts sind vollständige, animierte Zeichensätze. All diese Elemente verfügen bereits über objekteigene Animationen, bevor Sie Bewegungspfade und Spezialeffekte auf sie anwenden. LiveType enthält Dutzende von LiveFonts und Hunderte von Objekten und Strukturen. Zudem können Sie mit dem LiveType Dienstprogramm „FontMaker“ eigene animierte Zeichensätze erstellen, indem Sie aus nahezu allen Grafikobjekten Zeichen erstellen – von 3D-Animationen und in Photoshop erstellten Bildern bis hin zu Videoclips – und Effekte auf diese Zeichen genauso wie auf Wörter anwenden.

Effektverarbeitung
Effekte in LiveType werden als separate Einheiten – „Pakete“ aus Bewegungs-, Transformations- und Zeitparametern – behandelt, die im Fenster „Canvas“ auf eine beliebige Anzahl von Elementen angewendet werden können. Im Lieferumfang von LiveType sind mehr als 100 anpassungsfähige Effekte enthalten, darunter Ein-/Ausblenden, Zoomen, Rotieren und Bewegungspfade. Sie können auch eigene Stile erstellen, entweder von Grund auf oder durch die Anpassung bereits vorhandener Effekte. Was die Animation angeht, so ist LiveType benutzerfreundlicher als andere Programme zur Titelerstellung. Da in einer einzigen Keyframe-Markierung alle Parameter für ein Element zu einem bestimmten Zeitpunkt enthalten sind, entfällt die Komplexität langer Keyframe-Stapel. Dank leistungsstarker Funktionen zum Zeitverhalten können Sie jeden Aspekt Ihrer Animation steuern. Neben den Grundfunktionen wie Schleifen, Geschwindigkeit und Dauer können Sie mit LiveType Ihre Effekte in Sequenzen anordnen. Dadurch können Sie Zeichen in einer Textzeile mit eigenen Elementen für das Zeitverhalten individuell animieren und sind nicht an Text gebunden, der im Block über den Bildschirm fliegt. Ob Sie nun vorhandene Elemente kombinieren oder neue erstellen – in jedem Fall können Sie mit überraschend geringem Aufwand völlig eigenständige, originelle, attraktive Titel gestalten und zusammenstellen.

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Vorwort Einführung in LiveType

Workflow beim Erstellen von Titeln
Die Videoproduktion erfolgt in der Regel chronologisch. Am Anfang stehen die Aufnahme und Bearbeitung des Materials, dann folgt die Einbindung von Effekten und schließlich die Anwendung von Titeln und Ton. Ebenso sollten Sie auch bei der Erstellung von Titeln vorgehen. Da die Produktion ein fließender Prozess ist, gibt es natürlich keine Patentrezepte, aber mit den nachfolgenden Schritten erhalten Sie zumindest eine Vorstellung davon, welche Prozesse ein Projekt normalerweise umfasst. Schritt 1: Konfigurieren Sie die Arbeitsumgebung. Â Legen Sie die Ausgabeauflösung, die Bildrate und die übrigen Projekteinstellungen fest. Â Richten Sie das Gitter, die Hilfslinien und die Lineale im Fenster „Canvas“ entsprechend Ihren Bedürfnissen ein. Schritt 2: Wenden Sie ggf. einen Hintergrund an. Schritt 3: Erstellen Sie nacheinander Elemente (Text oder Objekte) im Fenster „Canvas“. Â Positionieren und formen Sie eine Spur für das Element. Â Fügen Sie dem Element eine Spur hinzu. Â Wählen Sie einen Zeichensatz aus. Â Passen Sie die Attribute an und wenden Sie Stile auf das Element an. Schritt 4: Animieren Sie die Elemente. Â Definieren Sie die Filmdauer. Â Wenden Sie Effekte an und passen Sie das Zeitverhalten an. Â Passen Sie die Animation an, indem Sie Keyframes ändern. Schritt 5: Betrachten Sie den Film in der Vorschau und geben Sie ihm den letzten Schliff. Schritt 6: Rendern Sie die Endversion des Films für das Compositing in Ihr Videomaterial. Schritt 7: Exportieren Sie den Film ggf. in ein alternatives Format. Sie können viel Zeit sparen, wenn Sie die in LiveType enthaltenen Vorlagen nutzen. Vorlagen sind mit der Software gelieferte Projektdateien, die viele Beispiele für Titelerstellungsformate bereitstellen. Manche Vorlagen können Sie womöglich mit nur geringfügigen Änderungen verwenden, während andere nützliche Elemente enthalten, die Sie in Ihr eigenes Projekt kopieren können. Weitere Informationen zu Vorlagen finden Sie in Kapitel 2 „Einrichten eines Projekts“ auf Seite 33.

Vorwort Einführung in LiveType

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Über dieses Handbuch
Da LiveType ein kreatives Werkzeug ist, kann eine Dokumentation sein Potenzial nur in einem bestimmten Umfang beschreiben. Dieses Handbuch enthält eine detaillierte Beschreibung der LiveType Oberfläche, Leistungsmerkmale und Funktionalität sowie eine Einführung in die integrierten Ressourcen und Vorlagen, um Ihnen einen Überblick über die Vielseitigkeit dieses Produkts zu vermitteln. Letztendlich liegen die einzigen Beschränkungen in Ihrer eigenen Kreativität, und Sie können die Grenzen von LiveType am besten austesten, indem Sie anfangen, kreativ mit der Software zu arbeiten. Am Anfang dieses Handbuchs wird die Oberfläche beschrieben. Danach folgen einige Kapitel, in denen die Aufgaben, die Sie ausführen müssen, sowie anspruchsvolle Verfahren erklärt werden. Hinweis: Dieses Benutzerhandbuch wurde für eine Zielgruppe geschrieben, die Grundkenntnisse der Film- oder Videoproduktion besitzt. Erfahrene Benutzer werden mit der darin verwendeten Terminologie sehr vertraut sein. Andere werden zu dem Schluss kommen, dass die meisten Begriffe im Kontext definiert sind. Auch das Glossar am Ende dieses Handbuchs kann sehr hilfreich sein.

LiveType Online-Benutzerhandbuch
Das LiveType Online-Benutzerhandbuch bietet direkten Zugriff auf Informationen auf dem Bildschirm während Ihrer Arbeit in LiveType. Wählen Sie „Hilfe“ > „LiveType Benutzerhandbuch“, um das Online-Benutzerhandbuch anzuzeigen. Das Online-Benutzerhandbuch ist eine komplett mit Hyperlinks ausgestattete Version des Benutzerhandbuchs und enthält zusätzlich eine Vielzahl von Funktionen, die das Auffinden von Informationen erleichtern und beschleunigen. Â Über die Startseite haben Sie sofortigen Zugriff auf verschiedene Funktionen sowie auf aktuelle Informationen, den Index und die LiveType Web-Site. Â Dank einer umfassenden Lesezeichenliste können Sie die gewünschten Themen rasch auswählen und durch Klicken in den Link sogleich anzeigen. Neben diesen Werkzeugen für die Navigation bietet Ihnen das Online-Benutzerhandbuch weitere Mittel zum raschen Auffinden von Informationen: Â Alle Querverweise im Text sind durch Links verknüpft. Durch Klicken in einen Querverweis können Sie sofort an die entsprechende Position springen. Anschließend können Sie mit der Taste „Zurück“ in der Navigationsleiste wieder an die jeweilige Ausgangsposition zurückkehren. Â Auch das Inhaltsverzeichnis und der Index enthalten Links. Wenn Sie in einem dieser Abschnitte in einen Eintrag klicken, gelangen Sie direkt zum entsprechenden Abschnitt des Benutzerhandbuchs. Â Sie können aber auch mit dem Dialogfenster „Suchen“ arbeiten, um bestimmte Wörter oder Satzteile zu finden.

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Vorwort Einführung in LiveType

Die LiveType Hilfe enthält auch Informationen und Hinweise zur Software anderer Hersteller sowie zu bekannten Softwarefehlern. Diese Informationen finden Sie unter dem Thema „Aktuelle Informationen“ in der LiveType Hilfe. Gehen Sie wie folgt vor, um auf das Dokument „Aktuelle Informationen“ zuzugreifen: m Wählen Sie „Hilfe“ > „Aktuelle Informationen“. Hinweis: Sie müssen mit dem Internet verbunden sein, um die Datei „Aktuelle Informationen“ laden zu können. Die LiveType Hilfe umfasst außerdem einen Link zur PDF-Datei „Erstellen von LiveFonts“. In diesem Dokument wird das Erstellen eigener LiveFonts Zeichensätze zur Verwendung mit LiveType ausführlich beschrieben. Gehen Sie wie folgt vor, um auf das PDF-Dokument „Erstellen von LiveFonts“ zuzugreifen: m Wählen Sie „Hilfe“ > „Erstellen von LiveFonts“.

Apple Web-Sites
Im Internet gibt es eine Vielzahl von Diskussions- und Informationsforen sowie Schulungsangebote, die sich mit LiveType befassen.

LiveType Web-Site
Allgemeine Informationen und Aktualisierungen sowie Neuigkeiten über LiveType finden Sie unter: Â http://www.apple.com/de/finalcutpro/livetype.html

Apple Service & Support Web-Site
Software-Aktualisierungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zu allen Apple Produkten, einschließlich LiveType, finden Sie unter: Â http://www.apple.com/de/support Diese Web-Site bietet zudem Zugriffsmöglichkeiten auf Produktspezifikationen, Referenzdokumentation und technische Artikel über Produkte von Apple und anderen Herstellern. Support-Informationen zu LiveType finden Sie unter: Â http://www.apple.com/de/support/livetype/index.html

Vorwort Einführung in LiveType

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Andere Apple Web-Sites
Beginnen Sie auf der Apple Startseite, um aktuelle und interessante Informationen über Apple Produkte zu finden. Â http://www.apple.com/de QuickTime ist eine dem Industriestandard entsprechende Technologie für die Arbeit mit Video, Ton, Animation, Grafik, Text, Musik und 360-Grad-VR-Szenen (Virtual Reality). QuickTime bietet ein Höchstmaß an Leistung, Kompatibilität und Qualität für die Publikation von digitalem Videomaterial. Besuchen Sie die QuickTime Web-Site, um Informationen über die unterstützten Medien nachzulesen, eine Einführung in die QuickTime Oberfläche zu erhalten und vieles mehr. Â http://www.apple.com/de/quicktime FireWire ist einer der schnellsten Anbindungsstandards für Peripheriegeräte, der jemals entwickelt wurde. Diese Technologie eignet sich besonders für die Verwendung von Multimedia-Peripheriegeräten wie Video-Camcordern und die neuen Hochgeschwindigkeits-Festplattenlaufwerke. Besuchen Sie diese Web-Site, um Informationen über die FireWire Technologie und verfügbare FireWire Produkte von Drittanbietern zu erhalten: Â http://www.apple.com/de/firewire Informationen über Seminare, Events und Drittanbieter-Tools zu den Bereichen WebPublishing, Design und Druck, Musik und Audio, Desktop Movies, digitale Bildbearbeitung und Multimedia-Inhalten finden Sie unter: Â http://www.apple.com/de/pro Ressourcen, Berichte und Informationen über Projekte, die von Benutzern im Bildungsbereich mithilfe von Apple Software, einschließlich LiveType, entwickelt wurden, finden Sie unter: Â http://www.apple.com/de/education Im Apple Store können Sie Software, Hardware und Zubehörteile direkt von Apple kaufen und Sonderaktionen und -angebote (auch für Hardware und Software von Drittanbietern) finden: Â http://www.apple.com/germanstore

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Vorwort Einführung in LiveType

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Die LiveType Oberfläche

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Fenster „Medienübersicht“

Die LiveType Oberfläche besteht aus vier Hauptfenstern – „Canvas“, „Informationen“, „Timeline“ und „Medienübersicht“.
Fenster „Canvas“ Fenster „Informationen“

Fenster „Timeline“

 Canvas: In diesem Fenster werden die Projekte gestaltet. Hier können Sie Text und Objekte positionieren, Bewegungspfade erstellen und während der Arbeit die Ergebnisse anzeigen.  Informationen: Eine Sammlung von Einstellungen und Parametern, die beinahe sämtliche Optionen zum Erstellen und Anpassen Ihrer Titel enthalten.  Medienübersicht: Dieser Bereich bietet Zugriff auf sämtliche Zeichensätze, Strukturen, Objekte und Effekte, die Sie zum Erstellen Ihrer Titel verwenden.  Timeline: Hier verwalten Sie die bildspezifischen Aktionen Ihrer Titelerstellungsprojekte. Im Fenster „Timeline“ werden Keyframes für Animationen erstellt und angepasst, mit denen Sie die Bewegung Ihrer Elemente zur Titelerstellung gestalten können. Die vier Fenster können entsprechend Ihren Bedürfnissen nach Belieben angeordnet, bewegt, vergrößert und verkleinert werden.
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Gehen Sie wie folgt vor, um das Standardlayout von LiveType wiederherzustellen: m Wählen Sie „Fenster“ > „Standardanordnung anwenden“.

Fenster „Canvas“
Das Fenster „Canvas“ ist Ihre kreative Arbeitsumgebung. Es zeigt die Ausgabewerte an, die Sie im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ konfigurieren. (vgl. „Festlegen der Projekteinstellungen“ auf Seite 36.) Unabhängig davon, ob Sie in HDTV, NTSC, PAL oder einem anderen Format arbeiten, unterstützt Sie das Fenster „Canvas“ dabei, Ihr Projekt mühelos zu layouten und anzuzeigen.

Über die Oberfläche des Fensters „Canvas“
Das Fenster „Canvas“ enthält verschiedene Oberflächen- und Steuerelemente, die nachfolgend beschrieben sind.

Hintergrund (transparent)

Hilfslinien des Aktionsbereichsrahmens

Spur, mit mehreren Textzeilen in einer Spur

Hilfslinien des Titelbereichsrahmens

Transportsteuerung Einblendmenü „Canvas-Größe“

Hintergrund Beim erstmaligen Öffnen von LiveType stellt das standardmäßige Schachbrettmuster im Fenster „Canvas“ einen transparenten Hintergrund dar, der die Überlagerung von Filmmaterial durch Alpha-Kanaltitel ermöglicht, wenn diese in einem nichtlinearen Editor (NLE) wie Final Cut Pro zusammengestellt wurden. Sie können für den Hintergrund eine beliebige Kombination der folgenden Eigenschaften wählen: Â Â Â Â Â Transparent Volltonfarbe Animierte Struktur oder animiertes Objekt Standbild Film

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Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

Hintergründe bedecken oft das gesamte Fenster „Canvas“. Bei Verwendung mit der Stanzmaskenfunktion im Bereich „Attribute“ des Fensters „Informationen“ kann es jedoch vorkommen, dass ein Element ein darunter liegendes Element „durchsticht“ und so die Farbe, das Bild oder den Film im Hintergrund enthüllt. Weitere Informationen zum Erstellen von Stanzmasken finden Sie im Abschnitt „Erstellen einer Stanzmaske“ auf Seite 77. Spuren Die dunkelblaue waagrechte Linie, die standardmäßig im Fenster „Canvas“ angezeigt wird, ist eine Spur. Spuren bilden die Grundlage aller Konstruktionen in LiveType. Alle Elemente eines Projekts befinden sich auf einer Spur. Spuren definieren:  die Position von Text und Objekten im Fenster „Canvas“  die Ebenen von Elementen  in bestimmten Fällen den Pfad von Bewegungselementen Spuren besitzen zwei Endpunkte und können eine beliebige Anzahl von „Kontrollpunkten“ aufweisen. Dies sind Knoten, die Ecken und Kurven in der Spur bilden. Wenn sich im Fenster „Canvas“ mehrere Spuren befinden, sind nur die Endpunkte der ausgewählten, d. h. aktiven Spur sichtbar. Diese Kennzeichnung ist nützlich, wenn Sie auf eine Spur Attribute anwenden. Hilfslinien für Aktionsbereichsrahmen und Titelbereichsrahmen Die grünen Haarlinienrahmen im Fenster „Canvas“ stehen für den „Aktionsbereichsrahmen“ und den „Titelbereichsrahmen“. Der Aktionsbereichsrahmen, definiert durch die äußere Linie, ist der Bildschirmbereich, in dem das Bild unter Berücksichtigung der technischen Eigenschaften des CRT-Monitors in jedem Fall sichtbar ist. Der Titelbereichsrahmen, definiert durch die innere Linie, bezeichnet die Grenze, jenseits derer Text nicht mehr problemlos gelesen werden kann. Gehen Sie wie folgt vor, um die Hilfslinien für den Aktions- und den Titelbereichsrahmen ein- oder auszublenden: m Wählen Sie „Darstellung“ > „Titelbereichsrahmen“.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

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Einblendmenü „Canvas-Größe“ Unten im Fenster „Canvas“ befindet sich ein Einblendmenü zum Ändern der Größe dieses Fensters. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um das Fenster „Canvas“ aus- oder einzuzoomen: m Öffnen Sie unten im Fenster „Canvas“ das Einblendmenü „Canvas-Größe“ und wählen Sie eine Vergrößerungsoption aus.

Einblendmenü „Canvas-Größe“

m Wählen Sie „An Fenstergröße anpassen“ aus dem Menü Einblendmenü „Canvas-Größe“ und passen Sie anschließend die Größe des Fensters „Canvas“ an die neue Vergrößerung an. m Wählen Sie „Darstellung“ > „Einzoomen“ oder „Auszoomen“. m Aktivieren Sie das Fenster „Canvas“ und verwenden Sie den Tastatur-Kurzbefehl „Befehl-Z“ für die Option „An Fenstergröße anpassen“. m Aktivieren Sie das Fenster „Canvas“ und verwenden Sie den Tastatur-Kurzbefehl „Befehl-+“ oder „Befehl- -“, um die Anzeige zu vergrößern oder zu verkleinern. Transportsteuerungen Mit den Transportsteuerungen können Sie eine Arbeitsspeicher-Vorschau Ihres Projekts erstellen, sodass Sie direkt im Fenster „Canvas“ eine Vorschau Ihres Titelerstellungsfilms abspielen können. Wenn Sie in die Taste „Wiedergabe“ klicken, rendert LiveType alle Bilder in den Arbeitsspeicher. Diese Funktion wird als Arbeitsspeicher-Vorschau bezeichnet.
Vorheriges Bild

Endlosschleife

Wiedergabe

Nächstes Bild

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Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ eine Arbeitsspeichervorschau Ihres Projekts zu rendern: 1 Klicken Sie in die Taste „Wiedergabe“ (oder drücken Sie bei aktivem Fenster „Canvas“ oder „Timeline“ die Leertaste). Die Vorschau rendert die einzelnen Bilder und führt dann einen Durchlauf in Echtzeit aus. 2 Sie können die Vorschau abbrechen, indem Sie in das Fenster „Canvas“ klicken. Während der Wiedergabe der Arbeitsspeichervorschau wird das Wiedergabesymbol als Pausensymbol dargestellt. Mit der Taste „Endlosschleife“ können Sie zwischen einem einmaligen oder wiederholten Durchlauf der Vorschau wechseln. Weitere Informationen zur Vorschau Ihrer Arbeit finden Sie in Kapitel 8 „Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms“ auf Seite 115.

Anpassen des Fensters „Canvas“
Die meisten Einstellungen im Fenster „Canvas“ können über das Menü „Darstellung“ angepasst werden. Dort können Sie Hilfslinien und Vergrößerung einrichten und festlegen, welche Elemente im Fenster „Canvas“ angezeigt werden. Das Gitter, die Hilfslinien und die Lineale erleichtern die exakte Ausrichtung und Positionierung von Elementen im Fenster „Canvas“. Gehen Sie wie folgt vor, um die Lineale oder das Gitter einzublenden: m Wählen Sie „Anzeige“ > „Lineale“. m Wählen Sie „Darstellung“ > „Gitter“.
Lineal für vertikale Hilfslinien Lineal für horizontale Hilfslinien Gitter

Im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ können Sie die Anzahl der Pixel zwischen den Gitterlinien festlegen.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

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Gehen Sie wie folgt vor, um das Gitter anzupassen: 1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Projekteinstellungen“. 2 Geben Sie unten im Bereich „Einstellungen für Lineale“ einen neuen Wert in das Feld „Gitterweite“ ein. Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ eine Hilfslinie einzufügen: m Klicken Sie in eines der Lineale, um eine durch ihre horizontale oder vertikale Pixelposition gekennzeichnete Hilfslinie einzufügen. Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ ein Fadenkreuz einzufügen: m Klicken Sie in ein Lineal und bewegen Sie den Zeiger in das Fenster „Canvas“.
Hilfslinienmarkierung zur Angabe der Pixelposition

Fadenkreuz-Hilfslinie

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um Hilfslinien aus dem Fenster „Canvas“ zu entfernen: m Bewegen Sie die Hilflinien nach oben oder seitlich über die Lineale hinaus. m Wählen Sie „Darstellung“ > „Hilfslinien entfernen“, um sämtliche Hilfslinien zu entfernen. Sie können eine einzelne Spur isolieren und alle übrigen Elemente als Auswahlrechtecke anzeigen. Letzteres sind Rechtecke, die die ungefähre Größe, Position und Ausrichtung eines Elements anzeigen. Mit dieser Option können Sie im Fenster „Canvas“ Ordnung schaffen, wenn Sie mit einer einzigen Spur arbeiten. Außerdem können Sie Zeit beim Rendern der Vorschau sparen, da jeweils nur ein Objekt Ihrer Arbeit gerendert wird.

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Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

Gehen Sie wie folgt vor, um eine einzelne Spur im Fenster „Canvas“ zu isolieren: m Wählen Sie die Spur aus, mit der Sie weiterarbeiten wollen. Wählen Sie dann „Darstellung“ > „Nur Auswahl“. Wenn Sie zur normalen Darstellung zurückkehren wollen, wählen Sie noch einmal „Darstellung“ > „Nur Auswahl“.

Die Auswahlrechtecke zeigen die Größe und Position der nicht ausgewählten Elemente an.

Wählen Sie „Darstellung“ > „Nur Auswahl“, um nur den Inhalt der ausgewählten Spur anzuzeigen.

Wenn Sie installierte LiveType Medien verwenden, ist die Option „Nur Proxy-Bild“ im Menü „Darstellung“ verfügbar. Mit dieser Option werden LiveFonts, Strukturen und Objekte im Fenster „Canvas“ als Proxy-Bilder gerendert, wobei im Wesentlichen deren objekteigene Animation eingefroren wird. Insbesondere wenn der Inhalt des animierten Elements von Bild zu Bild stark variiert (wie bei Partikelobjekten, deren Bilder am Anfang und Ende nur wenige oder gar keine Pixel enthalten), lässt sich mit dem Proxy-Bild leichter arbeiten, da es unabhängig von der Abspielposition eine genauere Form des Objekts zeigt.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

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Fenster „Informationen“
Das Fenster „Informationen“ ist Ihre Werkzeugpalette für die Transformation von Elementen – Text, Objekte oder Bilder. Es gibt unzählige Kombinationen von Parametern und Attributen, mit deren Hilfe Sie Titel dynamisch und originell gestalten können. Das Fenster „Informationen“ umfasst im oberen Bereich ein Texteingabefeld und eine Drahtmodellvorschau in Echtzeit sowie fünf Titel mit Parametern. Die Einstellungen in diesem Fenster gelten stets für die Spur, das Zeichen oder den Effekt, welche(s/r) gerade im Fenster „Canvas“ oder „Timeline“ ausgewählt ist.
Texteingabefeld

Drahtmodellvorschau in Echtzeit

Titel im Fenster „Informationen“

Texteingabefeld (nur im Bereich „Text“)

Texteingabefelder
Im Fenster „Informationen“ gibt es zwei Bereiche, in denen Sie Text in eine Spur einfügen können. Einer davon befindet sich links oben im Fenster „Informationen“. Dieses Texteingabefeld ist unabhängig von dem im Fenster ausgewählten Titel immer sichtbar. Sie können damit die aktive Spur sehr einfach ermitteln und Text in einer Spur ergänzen oder ändern, da in diesem Bereich eine direkte Texteingabe möglich ist. Das Texteingabefeld unten im Bereich „Text“ ist größer und daher besser zum Einfügen und Bearbeiten großer Textmengen geeignet. In den Texteingabefeldern können Sie auch einzelne Buchstaben oder Wörter in einer Spur auswählen. Wenn Sie im Texteingabefeld Text hervorheben, werden die entsprechenden Zeichen im Fenster „Canvas“ ausgewählt. Dies ist besonders nützlich, wenn der zu ändernde Text im Fenster „Canvas“ von anderen Elementen verdeckt wird.

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Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

Drahtmodellvorschau in Echtzeit
Rechts oben im Fenster „Informationen“ wird Ihr Film, für den Sie Titel erstellen, konstant in einer Drahtmodellvorschau in Echtzeit abgespielt. Dabei zeigen kleine Auswahlrechtecke die Bewegung der einzelnen Zeichen oder Objekte an. Mit dieser Funktion können Sie die Auswirkungen Ihrer Anpassungen auf die gesamte Animation sofort prüfen, ohne eine vollständige Vorschau mit allen vorgenommenen Änderungen zu rendern.

Kleine Auswahlrechtecke zeigen die Bewegung der Elemente im Fenster „Canvas“ an. Abspielposition der Vorschau Klicken Sie, um die Vorschau ein- oder auszuschalten.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Animation der Drahtmodellvorschau in Echtzeit zu starten oder zu stoppen: m Klicken Sie in den Vorschaubereich.

Bereiche im Fenster „Informationen“
Das Fenster „Informationen“ enthält fünf Bereiche. Â Bereich „Text“: Hier können Sie Text eingeben und die Größe, die Ausrichtung und den Abstand von Text in der aktiven Spur anpassen.

Einstellungen des Bereichs „Text“

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

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 Bereich „Stil“: Dieser Bereich bietet Optionen für die Stilelemente „Schatten“, „Glühen“, „Kontur“ und „Extrudieren“, die auf Text oder Objekte angewendet werden können. Mit diesen Optionen wird Texten oder Objekten oft Tiefe oder eine Hervorhebung hinzugefügt, wobei eine große Bandbreite grafischer Ergebnisse möglich ist.

Einstellungen des Bereichs „Stil“

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Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

 Bereich „Effekte“: In diesem Bereich werden die Effekte aufgelistet, die auf die aktive Spur angewendet wurden. Außerdem können Sie hier die Parameter der Effekte an jedem beliebigen Punkt Ihres Films anzeigen und ändern. Effekte sind Kombinationen von Bewegung und Transformation, die auf jede Spur angewendet werden können. In der Spalte „Ein“ des Bereichs „Effekte“ können Sie einen Effekt für einzelne Zeichen der Spur aktivieren oder deaktivieren.

Bereich „Effekte“

 Bereich „Zeitverhalten“: Die Parameter für das Zeitverhalten von Spuren und Effekten werden in diesem Bereich gesteuert. Während im Fenster „Timeline“ die Spuren und Effekte mit den ihnen zugeordneten Keyframes bildweise angezeigt werden, können Sie im Bereich „Zeitverhalten“ das allgemeine Zeitverhalten und die Parameter Ihrer Animation ändern.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

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Einige Änderungen des Zeitverhaltens lassen sich leichter vornehmen, indem Sie Elemente im Fenster „Timeline“ bewegen, statt im Bereich „Zeitverhalten“ Werte einzugeben. Dennoch können Sie im Bereich „Zeitverhalten“ auf alle für das Zeitverhalten relevanten Variablen sowie auf die Effektparameter zugreifen, die zur Feinabstimmung Ihrer Animation dienen, und somit exakt das gewünschte Ergebnis erzielen.

Bereich „Zeitverhalten“

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Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

 Attribute: Hier weisen Sie Elementen im Fenster „Canvas“ diverse Attribute zu – Deckkraft, Weichzeichnen, Skalieren, Versatz, Rotieren und Farbe. Die Attribute können auf ganze Spuren oder auf einzelne Zeichen in einer Spur angewendet werden. Der Bereich „Attribute“ enthält auch Optionen zum Erstellen eines Stanzmaskeneffekts, bei dem ein Element als Fensterausschnitt dargestellt wird, der den Blick auf das darunter liegende Element freigibt. Beispielsweise kann eine einfache Textzeile in einen Filmclip gestanzt werden, der den Text sozusagen „füllt“. Mit der Option „Stanzmaske auf: Struktur“ können Sie Inhalte der Spur – und sogar einzelne Zeichen – mit einer animierten Struktur füllen, ohne diese Struktur Ihrem Projekt als separates Element hinzufügen zu müssen.

Abschnitt „Bildzeichen“ im Bereich „Attribute“ Die Einstellungen für die Bildzeichen umfassen Attribute wie die Form, Farbe und Position von Text und Objekten.

Abschnitt „Stanzmaske“ im Bereich „Attribute“

Die Einstellungen für die Stanzmaske enthalten Variablen zum Erstellen von Ausschnitten und Strukturfüllungen.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

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Fenster „Medienübersicht“
Die meisten für Ihre Titelerstellungsprojekte installierten Ressourcen sind über die Medienübersicht verfügbar – alles außer LiveType Vorlagen, Bilder oder Filme, die Sie von anderen Quellen importieren. Die unterschiedlichen auf Ihrem Computer installierten Elemente werden in den folgenden separaten Bereichen angezeigt: LiveFonts, Schriften, Strukturen, Objekte und Effekte. Sie können mithilfe der Medienübersicht durch Beispiele dieser Elemente blättern und diese anzeigen, bevor Sie sie auf Ihr Projekt anwenden.

Browser-Vorschau

Titel von Medien und Effekten

Die Vorschau in der Medienübersicht stellt die einzige Möglichkeit dar, die Bewegung und Transformation von LiveType Medien – LiveFonts, Strukturen und Objekten – anzuzeigen, bevor Sie die vollständige Datendatei auf Ihrem Computer installieren. Wenn Sie zunächst eines dieser Elemente im Fenster „Canvas“ anwenden, wird ein einzelnes Beispielbild angezeigt, nicht die ganze animierte Sequenz. Die Installation der Datenkomponente bietet Ihnen die Möglichkeit, in jedem Bild Ihres Films eine authentische Darstellung des LiveFonts Zeichensatzes zu sehen. Im Abschnitt „LiveType Mediendateien“ auf Seite 30 finden Sie weitere Informationen über die Dateiverwaltung mit LiveType.

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Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

Fenster „Timeline“
Im Fenster „Timeline“ wird Ihr Titelerstellungsprojekt bildweise dargestellt. Daneben bietet dieses Fenster zahlreiche Werkzeuge für die Bearbeitung der Bewegung und des Zeitverhaltens Ihrer Titel. Außerdem haben Sie im Fenster „Timeline“ folgende Möglichkeiten:  Festlegen des Zeitverhaltens und der Dauer von Spuren und Effekten  Verwalten der Spurenreihenfolge bzw. der Ebenen  Gruppieren von Spuren zum Erhalt ihrer relativen Position  Aktivieren und Deaktivieren von Spuren und Effekten  Arbeiten mit Keyframes zum Anpassen Ihrer Animation  Auswählen spezieller Bilder zur Anzeige oder Anpassung  Setzen von Markierungen, um Ihren Film nur teilweise für die Vorschau oder Endausgabe zu rendern

Über die Oberfläche des Fensters „Timeline“
Nachfolgend werden die Oberflächen- und Steuerelemente des Fensters „Timeline“ beschrieben.
Abspielposition Projekttitel Spur Tasten zum Gruppieren Schieberegler zum Zoomen des Fensters „Timeline“ Tasten zum Aktivieren/Deaktivieren Keyframe Effekt Hintergrundbalken Timecode Bildlineal Out-Punkt der Renderauswahl

Projekttitel Die Titel links unten im Fenster „Timeline“ zeigen an, welche Projekte geöffnet sind und welches gerade aktiv ist. Abspielposition, Timecode und Bildlineal Die Abspielposition und der Timecode auf dem Bildlineal geben an, welches Bild im Fenster „Canvas“ angezeigt wird. Während der Wiedergabe Ihres Projekts bewegt sich die Abspielposition entlang dem Bildlineal und kann auf jedes beliebige Bild bewegt werden. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um ein bestimmtes Bild anzuzeigen: m Bewegen Sie die Abspielposition auf das gewünschte Bild. m Klicken Sie im Bildlineal in ein Bild. Im Fenster „Canvas“ wird stets das Bild unter der Abspielposition angezeigt.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

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Markierungen für die Renderauswahl Mithilfe der Markierungen für den In- und Out-Punkt im Bildlineal können Sie den Abschnitt des Films bestimmen, den Sie rendern wollen. Mit diesen Markierungen können Sie: Â Zeit beim Rendern der Vorschau sparen, wenn Sie nicht den ganzen Film sehen wollen. Â Die genaue Anzahl der Bilder wählen, die zu Ihrer Endausgabe gehören sollen. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Renderauswahl zu ändern: m Bewegen Sie die Markierungen für den In-Punkt und den Out-Punkt im Bildlineal. m Platzieren Sie die Abspielposition an der gewünschten Stelle. Drücken Sie die Taste „I“ auf Ihrer Tastatur, um den In-Punkt für die Renderauswahl zu setzen, bzw. die Taste „O“, um den Out-Punkt zu setzen. Damit diese Tastenkombinationen funktionieren, muss das Fenster „Timeline“ aktiv sein. Während Sie den Bereich der zu rendernden Bilder eingrenzen, wird im Informationsfeld links oben im Fenster „Timeline“ die geänderte Dauer und Anzahl der Bilder angezeigt. Hinweis: Wenn sich die Out-Punkt-Markierung außerhalb des sichtbaren Bereichs des Fensters „Timeline“ befindet und Sie sie schnell finden wollen, bewegen Sie den Schieberegler zum Zoomen ganz nach rechts. Spuren und Effekte Die Spuren werden entsprechend der Ebene, in der sie sich befinden, in der linken Spalte des Fensters „Timeline“ nummeriert. Spur 1 ist immer die oberste Ebene. Effekte werden als separate Balken unter der Spur dargestellt, auf die sie sich beziehen. Ein Effekt kann für die gesamte Dauer der Spur oder nur für einen bestimmten Abschnitt gelten. Es können – nacheinander oder gleichzeitig – mehrere Effekte auf eine Spur angewendet werden. Hintergrundbalken Bei allen Objekten unter dem Hintergrundbalken handelt es sich um Hintergrundobjekte. Sie können den Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“ nach oben oder unten an jede Position zwischen den Spuren bewegen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Über den Hintergrundbalken“ auf Seite 45. Keyframes Als Grundlage für einen Großteil der digitalen Animation enthalten Keyframes die Parameter, mit denen die Elemente zu einem bestimmten Zeitpunkt im Fenster „Canvas“ dargestellt werden. Beim Rendern eines Films schreibt LiveType die Bewegung der Elemente zwischen den Keyframes fort, um eine gleichmäßige, konstante Bewegung zu gewährleisten. Wenn ein Effekt verlängert bzw. gedehnt wird, werden auch die Keyframes entsprechend erweitert und der Effekt benötigt mehr Zeit. Weitere Informationen zu Keyframes finden Sie in Kapitel 7 „Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation“ auf Seite 93.

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Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

Tasten zum Gruppieren Mit den Gruppierungstasten können Sie Spuren im Fenster „Canvas“ gruppieren. Dabei wird ihre relative Position fixiert, aber die Gruppe kann im Block weiterhin bewegt werden. Tasten zum Aktivieren/Deaktivieren Mit den Tasten zum Aktivieren/Deaktivieren können Sie Spuren und Effekte ein- und ausschalten. Beim Deaktivieren einer Spur wird deren Inhalt aus dem Fenster „Canvas“ entfernt, wenngleich die blaue Spurenlinie erhalten bleibt. Deaktivierte Spuren werden in Vorschauanzeigen oder Filmen nicht gerendert. In ähnlicher Weise können auch Effekte deaktiviert werden. Zoom-Steuerungen im Fenster „Timeline“ Mit den Zoom-Steuerungen können Sie das im Fenster „Timeline“ dargestellte Zeitintervall ändern. Dies ist hilfreich, wenn Sie an der zeitlichen Anpassung eines langen oder komplexen Projekts arbeiten. Das wichtigste Zoom-Steuerelement ist der Schieberegler zum Zoomen des Fensters „Timeline“, mit dem der Bereich um die Abspielposition beim Bewegen vergrößert und verkleinert wird. Sie können auch die Tastatur-Kurzbefehle „Befehl-+“ oder „Befehl-–“ verwenden, um den Bereich um die Abspielposition bei aktiviertem Fenster „Timeline“ zu vergrößern bzw. zu verkleinern. Ein weiterer hilfreicher Kurzbefehl ist „Umschalt-Z“, mit dem das Fenster „Timeline“ so angepasst wird, dass das gesamte Projekt auf einmal angezeigt wird.

Kurzbefehle und Tastenkombinationen
Die LiveType Oberfläche bietet zahlreiche Menüobjekte und Kurzbefehle, die Ihnen helfen, das Programm bequem und effizient zu nutzen. Beachten Sie unbedingt, dass sich die Funktion dieser Optionen danach richtet, welches LiveType Fenster aktiv ist. Wenn beispielsweise das Fenster „Canvas“ aktiv ist, können Sie mit den Pfeiltasten die aktive Spur in kleinen Schritten bewegen. Ist dagegen das Fenster „Timeline“ aktiv, wird mit der Rechts- und Linkspfeiltaste die Abspielposition um ein Bild vor bzw. zurück bewegt.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

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LiveType Mediendateien
LiveType enthält Hunderte von Medien- und Effektdateien, die Ihnen über die Medienübersicht und den Vorlagen-Browser als Ressourcen zur Verfügung stehen. Zu den animierten Dateien gehören LiveFonts, Objekte und Strukturen. Auch voreingestellte Effekte und Vorlagen sowie verschiedene andere LiveType Ressourcen sind in das Programm integriert. Diese Dateien werden unter dem Sammelbegriff „LiveType Mediendateien“ zusammengefasst. LiveType verwendet nun ein einziges Dateiformat für Medien wie LiveFonts, Strukturen und Objekte. Auch Medien im älteren „Paar“-Format werden noch unterstützt.

Suchen von LiveType Mediendateien
Bei der Installation von LiveType wird eine Ordnerhierarchie an folgendem Speicherort angelegt: Library/Application Support/LiveType/. Hier sucht LiveType zuerst nach Mediendateien wie LiveFonts, Objekten, Strukturen, Effekten, Bildern, Filmen und Vorlagen. LiveType Mediendateien können auch auf anderen Festplatten, einschließlich einem Netzwerk-Server, installiert werden. Im Dialogfenster „Einstellungen“ können Sie Mediendateien einen beliebigen Speicherort zuweisen.
Typen von Mediendateien Effekte LiveFonts Objekte Vorlagen Strukturen Name der Mediendateien LTFX LTLF .LTOB LTTM LTTX Inhalt der Mediendateien Enthält Effektdateien und Beispielfilme für jeden Effekt. Animierte Schriftzeichen Bereits gerenderte Animationen mit einem Alpha-Kanal LiveType Projekte Bildschirmfüllende animierte Hintergründe. Diese Animationen können auch auf jedes Schriftzeichen oder Element des LiveType Fensters „Canvas“ gestanzt werden.

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Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

Über das Installieren von LiveType Mediendateien
Der LiveType Installationsprozess ermöglicht Ihnen die Installation von LiveType Mediendateien an jedem beliebigen Speicherort. Weitere Details zur Installation von LiveType und den LiveType Mediendateien finden Sie im Dokument „Installieren Ihrer Software“, das den Installationsmedien beiliegt.

Verwalten von LiveType Mediendateien
Jedes Element in den Bereichen „LiveFonts“, „Strukturen“, „Objekte“ und „Effekte“ der Medienübersicht verfügt über eine entsprechende Mediendatei, die die für die Arbeit mit LiveType erforderlichen Komponenten enthält. Nach der Installation dieser Mediendateien im Ordner „Library/Application Support/LiveType“ können Sie sie auf ein anderes Volume bewegen. Gehen Sie wie folgt vor, um außerhalb des Ordners „Application Support“ abgelegte LiveType Medien zu verwenden: m Weisen Sie den Speicherort der Mediendateien in LiveType mithilfe des Dialogfensters „Einstellungen“ zu. Wählen Sie „LiveType“ > „Einstellungen“. Hinweis: Wenn Sie LiveType Medien verwenden möchten, die sich außerhalb des Ordners „Application Support“ befinden, weisen Sie deren Speicherort in LiveType mithilfe des Dialogfensters „Einstellungen“ zu. Sind auf Ihrem Computer Medien einer älteren LiveType Version installiert, so zeigt die Medienübersicht in der Spalte „Installiert“ die Begriffe „Ja“ oder „Nein“ an. Daran können Sie erkennen, ob die jeweiligen Mediendateien installiert sind. Dies gilt nur für die „Dateipaar“-Formate älterer Versionen. Neue Inhalte werden als Mediendateien in der Medienübersicht angezeigt und mit einem doppelten Bindestrich in der Spalte „Installiert“ versehen, was darauf hinweist, dass die Dateien installiert sind. Die Tasten „LiveType Daten installieren“ und „LiveType Daten entfernen“ unten links in der Medienübersicht gelten nicht für den neuen Inhalt, sondern nur für LiveType Mediendateien älterer Programmversionen.

Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

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Erstellen eigener Kategorien für LiveType Mediendateien
Sie können eigenen Kategorien für LiveType Medien erstellen, indem Sie einfach einen neuen Ordner innerhalb des Ordners „Medien“ erstellen, etwa „LiveFont/Mein Ordner/ Meine Zeichensätze“. LiveType erkennt nur eine Ordnerebene unterhalb der ursprünglichen Medienkategorie. Sie können „Mediendateipaare älterer LiveType Versionen auf ein anderes Volume bewegen, sie müssen sich jedoch in der gleichen Ordnerhierarchie wie zuvor befinden.

Verwenden importierter Dateien
Wenn Sie Grafiken oder Filme aus anderen Quellen in Ihrem Projekt verwenden, muss LiveType auf die Quelldateien dieser externen Elemente verweisen. Daher empfiehlt es sich, nach der Integration eines Bilds oder Films dessen Quelldatei nicht mehr zu bewegen oder umzubenennen. Der Ordner „Images“ in der Ordnerhierarchie von LiveType eignet sich gut zum Sichern von Bildern, die Ihren Projekten zugeordnet sind.

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Kapitel 1 Die LiveType Oberfläche

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Einrichten eines Projekts

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Wenn Sie ein neues LiveType Projekt beginnen, besteht der wichtigste Schritt darin, die Projekteinstellungen zu konfigurieren.
Auch wenn es sehr verlockend sein mag, sofort mit der inhaltlichen Arbeit anzufangen, sollten Sie als erstes Ihre Ausgabeparameter definieren und das Projekt auf der Festplatte sichern, um zu gewährleisten, dass Ihre Titel mit der gewünschten Größe und Auflösung generiert werden. Wenn Sie gleich beginnen und einen Film mit Titeln erstellen, ohne zuvor das Projekt zu konfigurieren, sind Probleme vorprogrammiert. Zwar können Sie diese Einstellungen jederzeit ändern, wenn Sie jedoch beispielsweise ein für Standardsendungen erstelltes Titelprojekt später in ein hochauflösendes Format umwandeln, wird es nur einen Teil des Bildschirms einnehmen. Zunächst müssen Sie ein neues Projekt öffnen. Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten: Â Beginnen Sie mit einer LiveType Vorlage. Â Beginnen Sie mit einem vorhandenen LiveType Projekt, das Sie bereits erstellt haben.

Vorlagen
LiveType enthält Dutzende Vorlagen, d. h. nach Kategorie geordnete LiveType Projektdateien. Sie können Vorlagen wie folgt verwenden:  als Ausgangspunkt für eigene Entwürfe  als Rahmen für vorkonfigurierte Elemente, die Sie in eigene Projekt einfügen können  als Quelle für kreative Ideen und Ausprobieren der Möglichkeiten von LiveType Die Vorlagen enthalten viele Arten vorgefertigter Projekte, die Sie ausnahmslos auf Ihre eigene Bedürfnisse zuschneiden können.

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Gehen Sie wie folgt vor, um eine Vorlage zu öffnen: 1 Wählen Sie „Ablage“ > „Vorlage öffnen“. 2 Durchsuchen Sie im Vorlagen-Browser die Vorlagenkategorien.

Der Vorlagen-Browser

3 Wählen Sie im Vorlagen-Browser „NTSC“, „PAL“ oder „HD“ aus dem Einblendmenü „Format“ aus. 4 Wählen Sie eine Vorlage aus und klicken Sie in „OK“. Legen Sie beim Öffnen einer Vorlage sogleich Ihre Projekteinstellungen fest. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Festlegen der Projekteinstellungen“ auf Seite 36. Sie können eigene Projekte als Vorlagen sichern, um mit dem Vorlagen-Browser darauf zugreifen zu können. Gehen Sie wie folgt vor, um Ihr Projekt als Vorlage zu sichern: 1 Legen Sie die Projektdatei (.ipr) in einem Ordner an folgendem Speicherort ab: Library/Application Support/LiveType/Templates. 2 Erstellen Sie einen kurzen QuickTime Film des Projekts (mit dem gleichen Namen, jedoch einer passenden Filmdateierweiterung wie .mov oder .mp4). Danach wird die Vorlage im Vorschaufenster des Vorlagen-Browsers angezeigt.

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Kapitel 2 Einrichten eines Projekts

Starten eines neuen Projekts und Festlegen der Standardeinstellungen
Beim Öffnen von LiveType wird auf der Benutzeroberfläche ein Standardprojekt ohne Titel angezeigt. Wenn LiveType bereits geöffnet ist und Sie ein neues Projekt erstellen wollen, müssen Sie ein neues Standardprojekt öffnen. Gehen Sie wie folgt vor, um ein neues Projekt zu öffnen: m Wählen Sie „Ablage“ > „Neu“. Ein neues Projekt mit einem leeren Fenster „Canvas“ wird angezeigt und der Projekttitel „Ohne Titel“ wird in das Fenster „Timeline“ eingefügt. Hinweis: Es muss immer ein LiveType Projekt geöffnet sein. Wenn Sie also das einzige geöffnete Projekt schließen, wird automatisch ein neues Standardprojekt geöffnet. Sie können Ihre LiveType Oberfläche konfigurieren und Ihre Einstellungen als Standard sichern. Standardeinstellungen umfassen Projekteinstellungen, ausgewählte Zeichensätze und Medien, Optionen im Fenster „Canvas“, einzublendende Titel und diverse andere Einstellungen. Dies ist besonders zum Sichern Ihres gewünschten Ausgabeformats nützlich, weil Sie dadurch nicht jedes Mal die Projekteinstellungen neu konfigurieren müssen, wenn Sie ein Projekt öffnen. Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Standardeinstellungen zu sichern: 1 Richten Sie ein LiveType Projekt mit den gewünschten Einstellungen und Konfigurationen ein. 2 Wählen Sie „LiveType“ > „Einstellungen“ > „Einstellungen merken“. Wenn Sie in Zukunft ein neues Projekt oder LiveType öffnen, werden die aktuellen Standardeinstellungen angewendet. Inhaltliche Elemente des Originalprojekts werden nicht im Standardprojekt gesichert. Es kann passieren, dass Ihnen eine Standardkonfiguration nicht gefällt und diese schwer zu ändern ist. Sie können Ihre Einstellungen einfach löschen und die Originaleinstellungen von LiveType wiederherstellen. Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Projekteinstellungen zu löschen: m Wählen Sie „LiveType“ > „Einstellungen“ > „Einstellungen löschen“.

Kapitel 2 Einrichten eines Projekts

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Festlegen der Projekteinstellungen
Sobald Sie ein neues Projekt geöffnet und auf der Festplatte gesichert haben, müssen Sie das gewünschte Ausgabeformat bestimmen. Der Zugriff auf alle wichtigen Projekteinstellungen erfolgt über das Dialogfenster „Projekteinstellungen“. Gehen Sie wie folgt vor, um das Dialogfenster „Projekteinstellungen“ zu öffnen: 1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Projekteinstellungen“. 2 Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor und klicken Sie dann in „OK“. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im nächsten Abschnitt „Einstellungen im Dialogfenster „Projekteinstellungen““

Das Dialogfenster „Projekteinstellungen“

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Kapitel 2 Einrichten eines Projekts

Einstellungen im Dialogfenster „Projekteinstellungen“
Beim Festlegen der Eigenschaften für Ihr Projekt können Sie aus verschiedenen Einblendmenüs, Farben und Einstellungen wählen. Voreinstellungen Mit den Voreinstellungen werden die durch den ausgewählten Standard festgelegten Werte für Breite, Höhe, Bildrate und Pixelformat eingerichtet. Â Voreinstellungen: In diesem Einblendmenü sind die gebräuchlichsten Ausgabeformate aufgeführt. Nach der Auswahl einer anderen Voreinstellung sehen Sie die geänderten Einstellungen. Sie werden zudem bemerken, wie sich die Auswahl unterschiedlicher Voreinstellungen auf Form und Größe des Fensters „Canvas“ auswirkt.

Mithilfe der Voreinstellungen werden automatisch die Projektauflösung, Bildrate, etc. für die meisten gebräuchlichen Ausgabeformate eingestellt.

Wenn keine der Voreinstellungen für Ihr Projekt geeignet ist, können Sie die Abmessungen und die Bildrate manuell festlegen. Daraufhin wird automatisch die Option „Eigene“ im Feld „Voreinstellungen“ angezeigt. Hinweis: Web-Banner- und Multimedia-Optionen sind in den Voreinstellungen enthalten, da sich LiveType gut für die Erstellung von Animationen für das Internet oder beispielsweise für Keynote eignet, bei dem QuickTime Filme direkt importiert werden. Denken Sie daran, dass Web-Banner in der Regel im GIF-Format erstellt werden. Zum Erstellen einer GIF-Datei benötigen Sie ein anderes Programm, das Ihre LiveType Ausgabe entsprechend umwandelt. Â Breite: Gibt die Breite in Pixeln und Inch an. Â Höhe: Gibt die Höhe in Pixeln und Inch an.

Kapitel 2 Einrichten eines Projekts

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 Bildrate: Gibt die Bildrate in Bildern pro Sekunde (fps) an.

 Halbbilddominanz: Wenn Ihr Projekt als verschachteltes Video (Interlaced) ausgegeben werden soll, wählen Sie entweder „Ungerade Zeilen“ oder „Gerade Zeilen“ für eine homogene Animation. Nach Auswahl der richtigen Option rendert LiveType Halbbilder entweder mit dem oberen oder unteren Halbbild zuerst. Wählen Sie „Ohne“ für nicht verschachteltes Material. Bei DV-Material wird im Normalfall das untere Halbbild zuerst gerendert, bei bestimmten Videoaufzeichnungskarten muss u. U. die Option „Ungerade Zeilen“ ausgewählt werden. Verwenden Sie immer die Halbbildoption, die den Einstellungen Ihres Videosystems entspricht. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Wählen einer Halbbildreihenfolge“ auf Seite 41.

Optionen für das Zeitformat

 Pixelformat: Das Verhältnis zwischen Breite und Höhe eines Pixels – auch als „Pixelformat“ bezeichnet, kann bei den einzelnen Formaten unterschiedlich sein. Das Pixelformat wird in den Voreinstellungen festgelegt. Sie können aber auch eigene Werte für das Pixelformat eingeben.  Start: Sie können den Start Ihres Projekts exakt auf eine bestimmte Stelle in Ihrem bearbeiteten Videomaterial legen, was Überlagerungen des Videos beim Compositing erleichtert. Die Einheiten der Startzeit geben das Zeitformat wieder, das in das Feld rechts eingegeben wurde.  Zeitformat: Mit dieser Einstellung wird festgelegt, wie die zeitliche Position des Audio- oder Videomaterials markiert wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten – Bilder, SMPTE und SMPTE Drop-Frame.

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Kapitel 2 Einrichten eines Projekts

Feld „Beschreibung“ Das Feld „Beschreibung“ ist die passende Stelle für Bemerkungen zum Projekt und ggf. für die Beschreibung ungewöhnlicher, von Ihnen konfigurierter Ausgabeparameter, die Ihnen im Bedarfsfall als Referenz dient. Qualitätseinstellungen Qualitätseinstellungen können einen großen Einfluss darauf haben, wie viel Zeit Sie in ein Projekt investieren. Beim Erstellen Ihrer Titelanimation und beim Testen verschiedener Effekte ist die häufige Vorschau Ihres Films unumgänglich. Und jedes Mal muss der Film von Ihrem System bildweise gerendert werden.

Optionen für die Qualität im Fenster „Canvas“ sowie für das Rendern und die Vorschau von Filmen

Mit den Einstellungen in diesem Bereich können Sie die Qualität dreier verschiedener Objekte konfigurieren:  Canvas: Eine Arbeitsspeicher-Vorschau im Fenster „Canvas“  Film rendern: Ein vollständiger Rendervorgang des Films  Vorschau: Eine Standardvorschau, auf die über das Menü „Ablage“ zugegriffen wird. Die Art Ihrer Filmvorschau richtet sich danach, an welcher Stelle des Prozesses Sie sich gerade befinden. Sie müssen diese Einstellungen unter Umständen mehrmals während der Erstellung Ihrer Titel ändern, insbesondere, wenn es sich um komplexes Material handelt, dessen Rendern viel Zeit benötigt. Eine Drahtmodellvorschau, in der Auswahlrechtecke angezeigt werden, die für die einzelnen Zeichen stehen, kann sehr schnell gerendert werden. Wenn Ihr Schwerpunkt auf der Bewegung Ihrer Elemente im Fenster „Canvas“ und nicht auf deren visuellen Attributen liegt, ist die Vorschau im Drahtmodellmodus äußerst effizient. Mit den Einstellungen „Drahtmodell“, „Entwurf“ und „Normal“ wird Ihr Projekt mit zunehmenden Auflösungsstufen gerendert.

Kapitel 2 Einrichten eines Projekts

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Hintergrundeinstellungen Mithilfe dieser Einstellungen können Sie eine Farbe für das Fenster „Canvas“ und dessen Deckkraft wählen. Â Farbe: Diese Option ermöglicht das Auswählen einer Hintergrundfarbe im Fenster „Canvas“. Â Deckkraft: Diese Einstellung spiegelt die Deckkraft der oben ausgewählten Farbe wider. Der Wert „0“ für die Deckkraft bedeutet, dass keine Hintergrundfarbe gewählt wurde. In diesem Fall wird im Fenster „Canvas“ das Schachbrettmuster angezeigt, das für einen transparenten Hintergrund angezeigt wird. Â Hintergrund rendern: Wenn dieses Feld markiert ist, wird die Hintergrundfarbe ebenso wie die übrigen Hintergrundelemente bei der Vorschau bzw. in fertigen Filmen gerendert. Wichtig: Das Feld „Hintergrund rendern“ bezieht sich auf alle Elemente, die sich unterhalb des Hintergrundbalkens im Fenster „Timeline“ befinden. Es bezieht sich außerdem auf die Hintergrundfarbe, die nicht im Fenster „Timeline“ dargestellt wird. Ist das Feld „Hintergrund rendern“ nicht markiert, werden die Hintergrundfarbe und andere Hintergrundelemente bei der Vorschau bzw. in fertigen Filmen nicht gerendert. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 3 „Hinzufügen eines Hintergrunds“ auf Seite 43. Dieses Kapitel enthält eine ausführliche Erklärung der Arbeit mit Hintergründen in LiveType. Gitter- und Linealeinstellungen Sie können unten im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ die Lineale und das Gitter im Fenster „Canvas“ ein- und ausblenden und den Abstand zwischen den Gitterlinien bestimmen. Weitere Informationen zu Linealen und dem Gitter finden Sie im Abschnitt „Anpassen des Fensters „Canvas““ auf Seite 17.

Die Gitterbreite wird im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ festgelegt.

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Kapitel 2 Einrichten eines Projekts

Wählen einer Halbbildreihenfolge
Sie können mit einem einfachen Test ermitteln, welche Halbbildreihenfolge für Ihr System geeignet ist. Bei der Erstellung eines Films sollte sich die Renderreihenfolge (Beginn mit dem oberen oder unteren Halbbild) mit dem von Ihrem System verwendeten Verfahren decken. Andernfalls erscheint Ihr Film verzerrt. Hinweis: Sie können die Halbbildreihenfolge, mit der Ihr Videosystem aufnimmt, durch Ändern der Hardware oder Software Ihrer Produktionskonfiguration anpassen. Wenn Sie z. B. Änderungen an Videokarte, Software für die Gerätesteuerung oder Videorecorder nach dem Festlegen der Halbbildreihenfolge vornehmen, werden Ihre Halbbilder evtl. umgekehrt. Daher sollten Sie nach Änderungen Ihrer Konfiguration stets diesen Test der Renderreihenfolge der Halbbilder ausführen. Rendern Sie zum Test Ihres Systems zwei LiveType Projekte, von denen eines zuerst mit dem oberen Halbbild und das andere zuerst mit dem unteren Halbbild gerendert wurde. Wichtig: Sie müssen sich möglicherweise zunächst mit den grundlegenden Funktionen von LiveType vertraut machen, bevor Sie dieses Schritte ausführen. Gehen Sie wie folgt vor, um die Renderreihenfolge der Halbbilder zu testen: 1 Starten Sie ein neues LiveType Projekt. 2 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Projekteinstellungen“. 3 Führen Sie im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ die folgenden Schritte aus: a Wählen Sie eine NTSC- oder PAL-Einstellung aus dem Einblendmenü „Voreinstellungen“ aus. b Wählen Sie „Gerade Zeilen“ aus dem Einblendmenü „Halbbilddominanz“ aus. Wählen Sie nicht „Ungerade Zeilen“. In diesem Fall wird das untere Halbbild zuerst gerendert. 4 Führen Sie im Bereich „Informationen“ die folgenden Schritte aus: a Geben Sie den Großbuchstaben „O“ in einem Systemzeichensatz in Spur 1 ein. b Vergrößern Sie den Buchstaben, bis er fast das ganze Fenster „Canvas“ ausfüllt. c Weisen Sie dem Buchstaben die Farbe Rot und dem Hintergrund die Farbe Schwarz zu. 5 Wenden Sie auf die Spur einen Effekt mit rascher Bewegung an, z. B. „Nervös“ aus der Effektkategorie „Karikatur“ in der Medienübersicht. 6 Setzen Sie im Bereich „Zeitverhalten“ die Geschwindigkeit des Effekts auf 100%.

Kapitel 2 Einrichten eines Projekts

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7 Wählen Sie „Ablage“ > „Film rendern“. 8 Geben Sie in das Feld „Sichern unter“ den Dateinamen „lower.mov“ ein und klicken Sie dann in „Sichern“. Der Film wird an Ihrem ausgewählten Speicherort gerendert. 9 Ändern Sie dann die Farbe des Großbuchstabens „O“ in Blau. Wählen Sie „Ungerade Zeilen“ im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ aus. 10 Sichern Sie die Datei unter dem Namen „upper.mov“. 11 Rendern Sie den zweiten Film. 12 Importieren Sie die gerenderten Dateien in Final Cut Pro und spielen Sie dann beide Filme auf einem NTSC-Monitor ab. Einer der beiden Filme wird verzerrt dargestellt; der andere wird korrekt und mit scharfen Rändern wiedergegeben. Verwenden Sie zum Rendern eines LiveType Films für das System stets die Einstellungen des Testfilms, der verzerrungsfrei angezeigt wurde.

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Kapitel 2 Einrichten eines Projekts

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Hinzufügen eines Hintergrunds

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Ein Hintergrund in LiveType hat grundsätzlich eine der beiden folgenden Funktionen: Entweder ist er in die Titelgestaltung integriert oder wird als Unterstützung für die Positionierung von Elementen und die Abstimmung des Zeitverhaltens des Titelfilms verwendet.
Zwar gibt es keine Einschränkung für die Beschaffenheit des Hintergrunds, in der Regel wird jedoch eine einheitliche Farbe, eine animierte Struktur, ein Standbild oder ein Film, der das Fenster „Canvas“ ausfüllt, als Hintergrund verwendet. Obwohl Hintergrundbilder, -filme und -strukturen oft das gesamte Fenster „Canvas“ ausfüllen und nicht stark bearbeitet werden, können sie auf vielerlei Weise in der Größe verändert, positioniert und transformiert werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 6 „Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen“ auf Seite 85.

Festlegen einer Hintergrundfarbe
Die einfachste Form eines Hintergrunds ist eine Hintergrundfarbe, die das Fenster „Canvas“ ausfüllt und mit Ausnahme ihrer Deckkraft nicht bearbeitet werden kann. Stellen Sie sich die Hintergrundfarbe am besten als Projekteinstellung vor, nicht als ein Element, das bewegt oder geändert werden kann.
Hintergrundeinstellungen im Dialogfenster „Projekteinstellungen“

Der Standardhintergrund besitzt eine Deckkraft von 0%, d. h. im Fenster „Canvas“ wird ein transparenter Hintergrund angezeigt, dargestellt als weißgraues Schachbrettmuster.

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Gehen Sie wie folgt vor, um eine Hintergrundfarbe zu wählen: 1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Projekteinstellungen“. 2 Klicken Sie in das Feld „Farbe“ im Dialogfenster „Projekteinstellungen“. 3 Wählen Sie im Fenster „Farben“ eine Farbe aus und schließen Sie dann das Fenster. Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass Sie dieses Fenster nach der Auswahl einer Farbe stets schließen. 4 Bewegen Sie den Deckkraftschieberegler oder geben Sie in das Feld einen Wert ein, der größer als 0% ist. Klicken Sie in „OK“. Die Hintergrundfarbe wird im Fenster „Canvas“ angezeigt.

Hinzufügen einer Hintergrundstruktur
LiveType Strukturen sorgen für einen auffälligen, animierten Hintergrund. Sie werden auch häufig in Verbindung mit der Stanzmaskenfunktion verwendet, die Ihnen die Anwendung einer strukturierten Füllung auf einen Text oder ein Objekt ermöglicht. Weitere Informationen zum Erstellen einer Stanzmaske finden Sie in Kapitel 5 „Arbeiten mit Text“ auf Seite 61. Gehen Sie wie folgt vor, um einen strukturierten Hintergrund zu erstellen: 1 Klicken Sie in der Medienübersicht in den Titel „Strukturen“. 2 Durchsuchen Sie die Strukturkategorien und wählen Sie eine Struktur. 3 Klicken Sie in die Taste „Auf neue Spur anwenden“. Die Struktur füllt das Fenster „Canvas“ und wird im Fenster „Timeline“ als Hintergrundspur angezeigt.

Einblendmenü „Kategorie“ Ausgewählte Struktur Hintergrundstruktur (farbig und aufgehellt)

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Kapitel 3 Hinzufügen eines Hintergrunds

Über den Hintergrundbalken
Die Hintergrundfarbe unterscheidet sich von den Hintergrundelementen in Ihrem Projekt. Hintergrundelemente werden im Fenster „Timeline“ dargestellt und können auf vielerlei Weise bearbeitet werden. Ein Projekt kann viele oder gar keine Hintergrundelemente besitzen. Die einzige zuverlässige Methode, ein Hintergrundelement als solches zu erkennen, sei es ein LiveType Objekt oder eine Struktur, ein Film oder ein Bild, basiert darauf, dass diese Elemente unter dem Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“ angeordnet werden.

Hintergrundbalken

Hintergrundstruktur

Sie können den Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“ nach oben oder unten an jede Position zwischen den Spuren bewegen. Alle Elemente unterhalb des Hintergrundbalkens werden im Feld „Hintergrund rendern“ im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ erfasst.

Importieren eines Hintergrundfilms oder Standbilds
Sie können Bilder oder Filme aus anderen Quellen importieren und als Hintergrund für Ihr Titelerstellungsprojekt verwenden. Für jedes entsprechende Projekt kann alternativ Folgendes verwendet werden:  Ein Einzelbild oder ein Filmclip als provisorischer Hintergrund zum genauen Festlegen der Position und des Zeitpunkts der Ausführung Ihrer Titel  ein Film zum Integrieren in Ihre Titel  ein statisches Bild bzw. eine statische Grafik

Kapitel 3 Hinzufügen eines Hintergrunds

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LiveType kann Hintergrundelemente in einer Reihe von Formaten importieren:  AVI  BMP  DV  GIF  JPEG  MPEG-2 und MPEG-4  Photoshop  PICS  PICT  PLS  PNG  QuickTime Bilddatei  QuickTime Film  SGI  Targa  TIFF Gehen Sie wie folgt vor, um einen Hintergrundfilm zu importieren: 1 Wählen Sie „Ablage“ > „Hintergrundfilm einsetzen“. 2 Suchen Sie die einzusetzende Filmdatei und klicken Sie anschließend in „Öffnen“.

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Kapitel 3 Hinzufügen eines Hintergrunds

Hinweis: Beim Import eines Hintergrundfilms werden die Projekteinstellungen und die Bildrate automatisch angeglichen. Es empfiehlt sich, nach dem Import eines neuen Hintergrundfilms die Projekteinstellungen zu prüfen.

Eingesetzter Hintergrundfilm

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Hintergrundbild zu importieren: 1 Wählen Sie „Ablage“ > „Einsetzen“. 2 Suchen Sie die Datei, die Sie in das Fenster „Canvas“ einsetzen wollen, und klicken Sie in „Öffnen“. 3 Führen Sie im Fenster „Timeline“ einen der folgenden Schritte aus: Â Bewegen Sie die Spur des Bilds unter den Hintergrundbalken. Â Bewegen Sie den Hintergrundbalken über die Spur des Bilds. Hinweis: Das Einsetzen eines Bilds oder Films über die Option „Ablage“ > „Einsetzen“ hat keine Auswirkung auf die Auflösung oder Bildrate des Projekts. Das bedeutet, dass das Bild oder der Film an die Projekteinstellungen angepasst wird.

Kapitel 3 Hinzufügen eines Hintergrunds

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Importieren eines Hintergrundfilms mit Zeitmarkierungen
Mit Final Cut Pro können Sie Filme sichern, die Zeitmarkierungen enthalten, was beim Festlegen des exakten Zeitverhaltens Ihrer Titel von Nutzen sein kann. Wenn Sie einen Final Cut Pro Film in LiveType einsetzen, werden die Markierungen im Bildlineal des Fensters „Timeline“ angezeigt. Die Position der Markierungen kann im Fenster „Timeline“ nicht geändert werden. Wenn Sie jedoch in eine Markierung klicken, wird die Abspielposition auf das markierte Bild bewegt.
Markierung, die als Teil eines Final Cut Pro Films importiert wurde

Überlegungen zum Rendern des Hintergrunds
Sie können entscheiden, ob Sie den Hintergrund Ihres Projekts rendern oder nicht. Die Hintergrundeinstellungen im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ – „Farbe“, „Deckkraft“ und „Hintergrund rendern“ – enthalten mehrere Optionen, die sich auf Ihre Arbeitsumgebung und das Endergebnis Ihres Projekts auswirken. Wenn Sie beispielsweise eine einzelne Animation oder Multimedia-Komponente bzw. ein einzelnes Web-Banner erstellen, wollen Sie in die Filmausgabe möglicherweise einen bildschirmfüllenden Hintergrund integrieren. Beim Erstellen einer Titelüberlagerung soll der Hintergrund zumeist nicht gerendert werden. Beachten Sie die folgenden Optionen: Â Wenn Sie ein Bild, einen Film oder eine animierte Struktur als Hintergrund in Ihre Endausgabe integrieren wollen, belassen Sie die Deckkraft der Hintergrundfarbe bei 0% und markieren Sie das Feld „Hintergrund rendern“. Â Wenn Sie eine deckende oder halbtransparente Volltonfarbe als Hintergrund in Ihre Endausgabe integrieren wollen, wählen Sie eine Farbe und den gewünschten Wert für die Deckkraft aus und markieren Sie das Feld „Hintergrund rendern“. Â Wenn Sie keine Hintergrundelemente in Ihre Endausgabe integrieren wollen, deaktivieren Sie das Feld „Hintergrund rendern“. Diese Option bietet Ihnen folgende Möglichkeiten: Â Importieren eines Hintergrundfilms oder -bilds ausschließlich als Verweis auf die Position und das Zeitverhalten, ohne Integration in die Endausgabe. Â Definieren einer anderen Farbe als das standardmäßige Schachbrettmuster für das Fenster „Canvas“ entsprechend Ihren Bedürfnissen.

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Kapitel 3 Hinzufügen eines Hintergrunds

4

Arbeiten mit Spuren

4

Sie müssen mit Spuren vertraut sein, um mit LiveType arbeiten zu können. Jedes Element eines Titelerstellungsprojekts gehört zu einer Spur, und jede Spur kann eine oder mehrere Textzeilen, ein Bild, einen Film oder ein Objekt bzw. eine animierte Struktur enthalten.
Spuren sind „Behälter“ für Inhalt und werden im Fenster „Canvas“ durch dunkelblaue Linien und im Fenster „Timeline“ durch entsprechende Balken dargestellt. Eine Spur enthält sämtliche Informationen zu ihrem Inhalt:  Position, Form und Grundlinie  Attribute wie Farbe, Schatten, Zeichensatz und Abstand  Effekte und Zeitverhalten In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Spuren im Fenster „Canvas“ bewegt und geformt werden und wie sie im Fenster „Timeline“ bearbeitet werden können. In den nächsten drei Kapiteln wird detailliert beschrieben, wie Text, Objekte und Effekte auf Spuren angewendet werden können, um Ihr Projekt zusammenzustellen.

Leere Spur

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Positionieren von Spuren im Fenster „Canvas“
Beim erstmaligen Öffnen von LiveType enthält das Standardfenster „Canvas“ eine einzige leere Spur mit zwei Endpunkten. Die Form einer Spur bestimmt die Standardgrundlinie, auf der sich der Inhalt befindet. Spuren können jederzeit bearbeitet werden, auch wenn sie keine Elemente enthalten. Wenn Sie eine Spur erstellen, in der Text bewegt werden soll, oder wenn Ihr Text einer bestimmten Form entsprechen soll, empfiehlt es sich, die Spur vor dem Hinzufügen von Text zu formen und zu positionieren.

Endpunkt Aktive Spur, die über das Fenster „Canvas“ hinausgeht Weißer Hintergrund im Fenster „Canvas“ Spuren Aktionsbereichsrahmen Titelbereichsrahmen

Einblendmenü „Canvas-Größe“ eingestellt auf 50 Prozent

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur zu positionieren: m Bewegen Sie eine Spur an eine beliebige Stelle im Fenster „Canvas“ oder teilweise aus dem Fenster „Canvas“. Spuren können über die Grenzen des Fensters „Canvas“ hinausreichen, was zur Folge hat, dass Elemente aus dem sichtbaren Bereich herausbewegt bzw. in ihn hineinbewegt werden können. Gehen Sie wie folgt vor, um eine geneigte Spur zu erstellen oder ihre Größe zu ändern: m Bewegen einen Endpunkt der Spur. Hinweis: Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie ein Objekt im Fenster „Canvas“ positionieren, um dessen horizontale, diagonale oder vertikale Position zu erhalten. Dies gilt für Spuren, Endpunkte, Objekte und Zeichen.

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Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren

Erstellen von Winkeln und Kurven
Spuren können einen beliebigen linearen Verlauf haben. Sie können sogar die Endpunkte einer Spur verknüpfen, sodass ein Element eine Endlosschleife um die Spur bildet. Wenn Sie zu einer Spur einen Winkel hinzufügen wollen, müssen Sie einen Kontrollpunkt hinzufügen. Eine Spur kann eine beliebige Anzahl von Kontrollpunkten enthalten. Gehen Sie wie folgt vor, um in einer Spur einen Winkel zu erstellen: 1 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ zwischen die Endpunkte der Spur und wählen Sie „Kontrollpunkt hinzufügen“ aus dem Kontextmenü aus.

2 Bewegen Sie den neuen Kontrollpunkt und die Endpunkte, um den gewünschten Winkel zu erstellen.

Kontrollpunkte sind auch zum Erstellen von Kurven erforderlich. Wenn Sie sich mit Bezier-Kurven auskennen, ist das für Sie ein Kinderspiel. Wenn nicht, müssen Sie möglicherweise ein wenig experimentieren.

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren

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Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur in Kurvenform zu erstellen: 1 Erstellen Sie einen Winkel in einer Spur, indem Sie die oben genannten Schritte 1–2 ausführen. 2 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in den Kontrollpunkt und wählen Sie „Kurvenanfang hinzufügen“ aus dem Kontextmenü aus.

3 Bewegen Sie den Bezier-Aktivpunkt, um die Kurve anzupassen.

In der Spur wird neben dem Kontrollpunkt ein Bezier-Aktivpunkt als kleiner Punkt angezeigt.

4 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in diesen Kontrollpunkt und wählen Sie „Kurvenende hinzufügen“ aus dem Kontextmenü aus. Ein weiterer Bezier-Aktivpunkt wird angezeigt, und die Kurve ist am Kontrollpunkt gleichmäßig.

52

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren

Hinweis: Sie können die Kurvenfunktion auch auf Endpunkte anwenden, jedoch wird durch Klicken in einen Endpunkt nur eine der beiden Optionen „Kurvenanfang hinzufügen“ bzw. „Kurvenende hinzufügen“ angezeigt, da sich die Spur nur in einer Richtung vom Endpunkt ausdehnt.

Verknüpfen von Endpunkten
Mithilfe des Parameters „Verschieben“, der in mehreren voreingestellten Effekten verwendet wird, können Sie Text entlang einer Spur bewegen. Wenn die Endpunkte verknüpft sind, kann der Text beliebig auf einem zusammenhängenden Pfad auf der Spur bewegt werden. Weitere Informationen zu Effekten und Bewegungspfaden finden Sie in Kapitel 7 „Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation“ auf Seite 93. Zum Erstellen eines Bewegungspfads in Form einer Endlosschleife müssen Sie die Endpunkte einer Spur verknüpfen. Die Endpunkte müssen einander nicht überlagern. Sie können sich sogar an den gegenüber liegenden Enden des Fensters „Canvas“ befinden und können dennoch verknüpft sein. Durch das Verbinden der Endpunkte können Text oder Objekt vom Spurende direkt an den Anfang der Spur weiterbewegt werden, wenn auf sie ein Effekt mit dem Parameter „Verschieben“ angewendet wird. Gehen Sie wie folgt vor, um die Endpunkte einer Spur zu verknüpfen: m Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in einen Endpunkt einer beliebigen Spur und wählen Sie „Endpunkte verknüpfen“ aus dem Kontextmenü aus. Auf dieselbe Art können Sie die Verknüpfung zwischen Endpunkten lösen.

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren

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Hinzufügen, Kopieren und Löschen von Spuren
Es gibt viele Möglichkeiten, im Fenster „Canvas“ eine Spur hinzuzufügen. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um eine neue, leere Spur hinzuzufügen: m Wählen Sie „Spur“ > „Neue Textspur“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-E“). m Wählen Sie in der Medienübersicht einen Zeichensatz aus. Klicken Sie anschließend in „Auf neue Spur anwenden“. Mitunter ist es nützlich, eine Duplikatspur zu erstellen, deren Position, Form, Inhalt, Zeitverhalten und Effekte mit der bereits erstellten Spur identisch sind. Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur zu duplizieren: 1 Wählen Sie die Spur aus, die Sie duplizieren möchten. 2 Wählen Sie „Spur“ > „Spur duplizieren“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-D“). Das Duplikat liegt exakt über der Originalspur, sodass Sie zunächst nur anhand der neu hinzugefügten Spur im Fenster „Timeline“ erkennen können, dass ein Duplikat erstellt worden ist. Die Überlagerung von Spuren mit identischen Elementen, aber anderen Effekten und Parametern ist ein ausgezeichnetes Verfahren zur Erstellung hochwertiger Titelanimationen. Bewegen Sie das Duplikat vom Original weg, um beide Spuren sehen zu können. Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur zu löschen: 1 Wählen Sie die Spur aus, die Sie löschen möchten. 2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Wählen Sie „Spur“ > „Spur löschen“. Â Drücken Sie die Rückschritttaste. Sie können eine Spur auch aus einem anderen Projekt, z. B. aus einer LiveType Vorlage oder einem früher erstellten Projekt, in Ihr aktuelles Projekt kopieren. Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur aus einem Projekt in ein anderes zu kopieren: 1 Öffnen Sie das Ausgangs- und das Zielprojekt. Im Fenster „Timeline“ wird für jedes Projekt ein Titel angezeigt. 2 Wählen Sie im Ausgangsprojekt die Spur aus, die Sie kopieren wollen. Wählen Sie anschließend „Bearbeiten“ > „Kopieren“. 3 Klicken Sie im Fenster „Timeline“ in den Titel des Zielprojekts und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einsetzen“.

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Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren

Arbeiten mit Spuren im Fenster „Timeline“
Wenn Sie im Fenster „Canvas“ Spuren hinzufügen, werden sie im Fenster „Timeline“ als nummerierte Balken angezeigt. Wenn Sie Effekte auf die Spuren anwenden, werden sie unter der Spur als nicht nummerierte Balken angezeigt.

Spur 1

Spur 2

Spur 1 Spur 2

Anpassen des Zeitverhaltens einer Spur
Eine im Fenster „Canvas“ hinzugefügte Spur beginnt standardmäßig bei dem von der Abspielposition angezeigten Bild. Die Dauer einer Spur variiert abhängig von ihrem Inhalt. Eine Spur, die Text in einem Systemzeichensatz oder ein Standbild enthält, dauert standardmäßig zwei Sekunden. Die Dauer einer Spur mit LiveType Medien oder einem importierten Film richtet sich nach der Länge des Films. Sie können diese grundlegenden Zeitparameter ganz einfach im Fenster „Timeline“ ändern, indem Sie die Spurbalken dehnen und bewegen. Verzögerung und Dauer können außerdem – wie viele andere Zeitparameter – im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ definiert werden. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Dauer einer Spur anzupassen: m Bewegen Sie einen der beiden Endpunkte des Spurbalkens nach rechts oder links. Hinweis: Änderungen der Dauer von Spuren, die Filme oder LiveType Medien enthalten, führen zu Änderungen der Abspielgeschwindigkeit des Films. Wenn Sie z. B. die Dauer einer LiveFont Spur kürzen, wird sie schneller abgespielt.

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren

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m Wählen Sie die Spur aus und führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Passen Sie bei statischem Inhalt den Parameter „Dauer“ im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ an. Â Passen Sie bei Filmen und animiertem Inhalt den Parameter „Geschwindigkeit“ im Bereich „Zeitverhalten“ an.
Abspielposition

Bewegen Sie eine Spur, um ihre Startzeit zu ändern.

Bewegen Sie einen der Endpunkte einer Spur, um deren Dauer oder Geschwindigkeit zu ändern.

Falls gewünscht, können Sie den Spurinhalt erst nach dem ersten Bild anzeigen. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Anzeige einer Spur zu verzögern: m Klicken Sie in den Spurbalken und bewegen Sie ihn nach rechts. m Wählen Sie die Spur aus und passen Sie den Schieberegler „Verzögerung“ im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ an. Sie können auch mehrere Spuren gleichzeitig neu positionieren, was zum Erhalt der relativen Position von Spuren beim Ändern von deren Verzögerungswerten nützlich ist. Dieses Verfahren wird als „Bewegen und Länge ändern“ bezeichnet. Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Timeline“ mehrere Spuren gleichzeitig zu bewegen: m Bewegen Sie bei gedrückter Wahltaste die am weitesten links stehende Spur (also die Spur mit der frühesten Startzeit) der Gruppe, die Sie bewegen wollen. Alle Spuren rechts von der gewählten Spur (Spuren mit einer späteren Startzeit) und die ihnen zugeordneten Effekte werden gemeinsam mit der gewählten Spur als Block bewegt.

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Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren

Ebenen und Spurreihenfolge
Es ist unausweichlich, dass Elemente im Fenster „Canvas“ einander überlagern. Daher ist es wichtig, Spurebenen zu verwalten. Wenn Sie eine neue Spur erstellen, befindet sie sich stets auf der obersten Ebene. Der Inhalt, den Sie dieser Spur hinzufügen, befindet sich vor allen übrigen Elementen im Fenster „Canvas“. Hinweis: Im Fenster „Timeline“ werden Spuren von vorne nach hinten angezeigt, sodass sich Spur 1 ganz vorn befindet. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Reihenfolge der Spuren zu ändern: m Klicken Sie im Fenster „Timeline“ in den gewünschten Spurbalken und bewegen Sie ihn nach oben oder unten an eine neue Position. m Wählen Sie die Spur, die Sie bewegen wollen, im Fenster „Canvas“ der „Timeline“ aus und wählen Sie anschließend eine der Optionen aus dem Menü „Anordnung“: „Nach vorne bringen“, „Nach hinten stellen“, „Schrittweise vorwärts“ [eine Ebene] und „Schrittweise rückwärts“. Die Spuren werden unter Berücksichtigung der neuen Reihenfolge neu nummeriert.

Spur 1 (oberste Ebene)

Tasten zum Aktivieren/Deaktivieren

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren

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Deaktivieren von Spuren
Im Fenster „Timeline“ können Sie Spuren sowie auf Spuren angewendete Effekte deaktivieren. Dies dient zur größeren Übersichtlichkeit im Fenster „Canvas“ und spart Renderzeit, wenn Sie eine Vorschau nur für einzelne Elemente benötigen. Das Deaktivieren von Elementen ist auch für den Vergleich verschiedener Designoptionen von Nutzen. Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur oder einen Effekt zu deaktivieren: m Klicken Sie in die Taste zum Aktivieren bzw. Deaktivieren, die sich links direkt neben einer Spur oder einem Effekt im Fenster „Timeline“ befindet. Während die blaue Grundlinie einer deaktivierten Spur im Fenster „Canvas“ verbleibt, wird deren Inhalt weder im Fenster „Canvas“ noch in der Drahtmodellvorschau in Echtzeit des Fensters „Informationen“ angezeigt. Dieser Inhalt wird auch beim Generieren einer Vorschau oder der Endausgabe als Film nicht gerendert.

Gruppieren von Spuren
Oft ist es hilfreich, mehrere Spuren zu gruppieren, um ihre relative Position im Fenster „Canvas“ beizubehalten. Gruppierte Spuren können im Fenster „Canvas“ zwar bewegt werden, bleiben aber dabei als Gruppe zusammen. Wenn Spuren übereinander gestapelt werden, stellt das Gruppieren die einzige Möglichkeit dar, den Stapel als Einheit zu bewegen. Nehmen wir an, Sie wollen z. B. einen Effekt in zwei Ebenen erstellen, bei dem ein Wort ausgeblendet wird und darunter dasselbe Wort mit einer animierten Struktur erscheint. Dazu müssen Sie eine Spur erstellen, die exakt über der Originalspur liegt. Verwenden Sie hierfür den Befehl „Spur duplizieren“ aus dem Menü „Spur“. Wenn Sie nun die Position der Spuren im Fenster „Canvas“ ändern wollen, müssen Sie sie gruppieren. Gehen Sie wie folgt vor, um Spuren zu gruppieren: 1 Vergewissern Sie sich, dass im Fenster „Canvas“ mehrere Spuren vorhanden sind. 2 Wählen Sie eine Spur im Fenster „Canvas“ oder „Timeline“ aus. Diese wird nun zur aktiven Spur, und die Gruppierungstaste ganz links vom Spurbalken wird grau angezeigt.

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Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren

3 Klicken Sie in die Gruppierungstaste einer anderen Spur. Ein Verknüpfungssymbol wird angezeigt, das darauf hinweist, dass die Spur mit der aktiven (in Schritt 2 ausgewählten) Spur gruppiert ist.

Gruppierungstaste Aktive Spur

4 Bewegen Sie im Fenster „Canvas“ eine der gruppierten Spuren und achten Sie darauf, dass sie gemeinsam bewegt werden. 5 Klicken Sie im Fenster „Timeline“ in die Gruppierungstaste einer weiteren Spur. Nun sind drei Spuren gruppiert. Gehen Sie wie folgt vor, um die Gruppierung von Spuren aufzuheben: m Wählen Sie eine gruppierte Spur aus und klicken Sie dann in die Gruppierungstaste der Spur, deren Gruppierung Sie aufheben wollen. Das Verknüpfungssymbol wird ausgeblendet, und die Spuren können wieder unabhängig voneinander bewegt werden. Hinweis: Gruppierte Spuren behalten ihre relative Position bei, aber ihr Inhalt kann weiterhin geändert und bewegt werden. Wenn Sie eine der gruppierten Spuren bewegen, werden die anderen Spuren dieser Gruppe ebenfalls bewegt. Bewegen Sie jedoch ein Bildzeichen, das sich in einer der gruppierten Spuren befindet, erfolgt dessen Bewegung unabhängig von den übrigen Elementen. Dabei wird sein Versatzwert geändert, während die Spur selbst fixiert bleibt.

Kapitel 4 Arbeiten mit Spuren

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5

Arbeiten mit Text

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Titel können vielerlei visuelle Elemente enthalten, doch in der Regel besteht ihre Funktion in der Anzeige von Text. In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Text eingefügt und formatiert wird, einschließlich der Bearbeitung einzelner Zeichen in derselben Spur.
Das Hinzufügen von Bewegung zu Text, die über die integrierte Animation der LiveFonts Zeichensätze hinausreicht, wird in Kapitel 7 „Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation“ auf Seite 93 beschrieben.

Einfügen von Text
Wie alle anderen Elemente im Fenster „Canvas“ muss sich auch Text in einer Spur befinden. Es gibt drei Möglichkeiten, Text in einem bestimmten Zeichensatz zum Fenster „Canvas“ hinzuzufügen: Â Erstellen Sie eine Spur, wählen Sie einen Zeichensatz aus und fügen Sie der Spur Text hinzu. Â Erstellen Sie eine Spur, fügen Sie ihr Text hinzu und wenden Sie einen Zeichensatz an. Â Wählen Sie zuerst einen Zeichensatz, klicken Sie in der Medienübersicht in die Taste „Auf neue Spur anwenden“ und geben Sie den Text ein. Die nachstehenden Schritte beziehen sich auf die erste Option. Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ Text hinzuzufügen: 1 Erstellen Sie eine neue Spur durch Auswahl von „Spur“ > „Neue Textspur“ (oder durch Drücken der Tastenkombination „Befehl-T“). Hinweis: Im Fenster „Timeline“ wird eine entsprechende Spur angezeigt.

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2 Wählen Sie einen Zeichensatz aus: a Klicken Sie in der Medienübersicht in den Bereich „LiveFonts“ oder „Schriften“. LiveType wird mit einer Vielzahl an LiveFonts Zeichensätzen geliefert. Klicken Sie in das Einblendmenü „Kategorie“, um auf unterschiedliche Gruppen von LiveFonts Zeichensätzen zuzugreifen, einschließlich LiveFonts von Drittanbietern und eigene, von Ihnen erstellte LiveFonts.

Bereich „LiveFonts“

Bereich „Schriften“

Optionen zum Anwenden von Zeichensätzen

b Wählen Sie einen Systemzeichensatz oder LiveFont Zeichensatz aus. c Klicken Sie in „Anwenden“. 3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um Text in die aktive Spur einzugeben: Â Geben Sie den Text in ein Texteingabefeld im Fenster „Informationen“ ein. Â Schneiden Sie den Text aus einem anderen Programm aus und setzen Sie ihn in ein Texteingabefeld ein. (Die Formatierung aus anderen Programmen wird in LiveType nicht übernommen.) Hinweis: Wenn Sie einer Spur Text hinzufügen, ohne zuvor einen Zeichensatz zu wählen, wird der Text im Fenster „Canvas“ mit dem/der standardmäßigen Zeichensatz, Größe, Farbe und Abstand angezeigt. Gehen Sie wie folgt vor, um den Zeichensatz einer vorhandenen Textspur zu ändern: 1 Wählen Sie die Textspur aus. 2 Wählen Sie in der Medienübersicht im Bereich „LiveFonts“ oder „Schriften“ einen Zeichensatz aus. 3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Klicken Sie in „Anwenden“.

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Kapitel 5 Arbeiten mit Text

 Wählen Sie den Zeichensatznamen durch Doppelklicken aus. Hinweis: Die Option „Anwenden“ kann nicht auf die jeweils anderen Elemente einer Spur übertragen werden. Dies bedeutet, dass Sie eine Struktur oder ein Objekt nicht auf eine Spur anwenden können, in der sich bereits Text befindet. Gleichermaßen können Sie einen Zeichensatz nicht auf eine Spur anwenden, die Strukturen, Objekte, Bilder oder Filme enthält. Eine Spur kann mehrere Textzeilen enthalten. Auf diese Weise können Sie ein langes Textelement erstellen, für das eine einzige Gruppe von Parametern gilt. Sie können beispielsweise beim Erstellen eines Nachspanns die Kopie in einem anderen Programm generieren, den Text ausschneiden und in das Texteingabefeld einsetzen und schließlich den Zeichensatz und die Attribute gemeinsam mit einem Scrolling-Effekt anwenden.

LiveFonts und Systemzeichensätze
Die beiden in LiveType verfügbaren Zeichensatzarten unterscheiden sich stark voneinander. LiveFonts sind „lebendiger“, weil es sich dabei um vollständige Animationen handelt. Systemzeichensätze dagegen ähneln eher leeren Filmtafeln, die Sie verändern können, um eine große Darstellungsspannbreite zu erreichen. Beide Zeichensatzarten können mit allen in diesem Kapitel beschriebenen Parametern verändert werden. Bedenken Sie jedoch, dass die Anwendung bestimmter Parameter auf LiveFonts für die visuelle Wirkung nicht sehr sinnvoll ist. Hinweis: Mit der Taste „LiveFont-Standardwerte verwenden“ im Bereich „Text“ des Fensters „Informationen“ werden Zeitverhalten, Farben und andere Originalattribute der LiveFonts, Objekte und Strukturen wiedergeherstellt. Auf diese Weise können Sie zum Originalzustand dieser LiveType Elemente zurückkehren, wenn Sie mit verschiedenen Formatierungskombinationen experimentieren. LiveFonts und Systemzeichensätze weisen in LiveType zudem mehrere praktische Unterschiede auf: Â Sie können auf eine Spur mehrere Systemzeichensätze, aber nur einen einzigen LiveFont anwenden. Â LiveFonts sind digitale Filme und verfügen daher über Optionen für das Zeitverhalten, die Sie im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ steuern können. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Anpassen des Zeitverhaltens von LiveFonts“ auf Seite 64. Â Systemzeichensätze sind immer vektorbasiert. LiveFonts Zeichensätze können dagegen Raster oder Vektoren als Grundlage haben. Dadurch können LiveFonts in so großen Schriftgrößen (über 500 Punkt) verwendet werden, dass die Ränder anfangen, unscharf zu werden. Â LiveFonts haben eine stärkere Auswirkung auf die Vorschau- und Renderzeit.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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Gehen Sie wie folgt vor, um einen zweiten Systemzeichensatz auf Text in einer Spur anzuwenden: 1 Erstellen Sie eine Textspur mit einem oder zwei Wörtern in einem Systemzeichensatz. 2 Wählen Sie ein oder mehrere Zeichen in der Spur aus, indem Sie sie im Texteingabefeld hervorheben oder im Fenster „Canvas“ auswählen. 3 Wählen Sie in der Medienübersicht im Bereich „Schriften“ einen anderen als den bereits verwendeten Systemzeichensatz aus. 4 Klicken Sie unten im Bereich „Schriften“ in die Taste „Anwenden“.

LiveFont Zeichensatz
Die in LiveType bereitgestellten LiveFonts Zeichensätze umfassen 127 Zeichen, in denen alle standardmäßigen englischen, französischen, deutschen und spanischen Zeichen enthalten sind:
Aa Bb Cc Dd Ee Ff Gg Hh Ii Jj Kk Ll Mm Nn Oo Pp Qq Rr Ss Tt Uu Vv Ww Xx Yy Zz ! # $ % & ( ) , . < > @ + = : ; _ - ? “ ‘/ * 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Áá Àà Ââ Ää Çç Èè Éé Êê Ëë Îî Íí Ïï Ññ Ôô Öö Óó ß Üü Úú Ùù Ûû €

Wenn Sie Zeichen verwenden möchten, die auf Ihrer Tastatur nicht vorhanden sind, verwenden Sie die Funktion „Tastaturübersicht“, die Sie im Bereich „Tastaturmenü“ in der Systemeinstellung „Landeseinstellungen“ auswählen können.

Anpassen des Zeitverhaltens von LiveFonts
Wenn Sie eine Spur mit Systemzeichensätzen erstellen, beträgt deren Standarddauer stets zwei Sekunden. LiveFonts weisen dagegen eine variable Dauer auf, wie in der Medienübersicht in der mittleren Spalte des Bereichs „LiveFonts“ zu sehen ist.

64

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

Da es sich bei LiveFonts um Filme handelt, unterliegen sie mehreren Zeitparametern, die im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ verfügbar sind.

Einstellungen im Bereich „Zeitverhalten“

Einstellungen für LiveFonts im Bereich „Zeitverhalten“
 Zufall und Sequenz: Gibt Ihnen die Möglichkeit, den LiveFont Film auf die einzelnen Zeichen in der Spur in einer anderen Reihenfolge und mit einer variablen Verzögerung zwischen den Buchstaben anzuwenden.  Geschwindigkeit: Ermöglicht die beschleunigte oder verlangsamte Wiedergabe des LiveFont Films. Beachten Sie, dass sich die Dauer der Spur im Fenster „Timeline“ bei einer Geschwindigkeitsänderung verlängert oder verkürzt. Umgekehrt ändert sich die Geschwindigkeit im Bereich „Zeitverhalten“, wenn Sie die Dauer der Spur im Fenster „Timeline“ ändern.  Verzögerung: Ermöglicht die Festlegung einer Startzeit für die Spur.  Endlosschleife: Bestimmt, wie oft der LiveFont Film abgespielt wird. Die Standardeinstellung lautet „1“, d. h. der LiveFont Film wird einmal wiedergegeben. Bei dem Wert „2“ wird er zweimal abgespielt. In den meisten Fällen verdoppelt sich die Dauer der Spur bei einem Schleifenwert von „2“. Hinweis: Einige LiveFonts wie Burn Barrel, Cool und Gutter nutzen die „segmentierte Animation“, bei der für den Film jeweils ein Anfangs-, Mittel- und Endsegment definiert wird. Wenn Sie bei diesen Zeichensätzen den Wert für die Endlosschleife ändern, gilt die Änderung nur für das mittlere Segment der Animation.  Dauer: Ist auf LiveFont Spuren nicht anwendbar.  Erstes Bild halten und Letztes Bild halten: Gibt Ihnen die Möglichkeit, das erste Bild des LiveFonts Films über ein bestimmtes Zeitintervall anzuzeigen, bevor der Film wiedergegeben wird. Analog dazu wird mit „Letztes Bild halten“ das letzte Bild länger angezeigt.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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Formatieren von Text
Nach der Auswahl des Zeichensatzes stehen Ihnen im Fenster „Informationen“ zahllose Formatierungsoptionen zur Verfügung, um das Erscheinungsbild des Textes zu verändern. Beim Anpassen der Formatierungsparameter wird der Inhalt der aktiven Spur im Fenster „Canvas“ dynamisch geändert, was die Prüfung Ihrer Aktionen erleichtert. Diese Optionen können auf die gesamte Spur oder auf einzelne Zeichen in der Spur angewendet werden. Um ein Element im Fenster „Canvas“ formatieren zu können, müssen Sie zunächst dessen Spur auswählen. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die gesamte Spur auszuwählen: m Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die blaue Spurlinie. m Klicken Sie im Fenster „Timeline“ in die entsprechende Spur. Hinweis: Wenn Sie in den Text selbst klicken, wird um das betroffene Zeichen ein Auswahlrechteck angezeigt, und Ihre Änderungen werden nur für dieses Zeichen wirksam. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Ändern einzelner Zeichen“ auf Seite 83. Nachdem Sie die Spur ausgewählt haben, die Sie formatieren wollen, können Sie über die Bereiche „Text“, „Stil“ und „Attribute“ des Fensters „Informationen“ die gewünschten Einstellungen für die Ausrichtung, Größe, Unterschneidung, Farbe, den Zeilenabstand etc. vornehmen.

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Kapitel 5 Arbeiten mit Text

Ausrichtung, Größe, Unterschneidung und Zeilenabstand
Im Bereich „Text“ des Fensters „Informationen“ können Sie die Größe, die Unterschneidung und den Zeilenabstand von Textspuren anpassen, ebenso wie ihre horizontale und vertikale Ausrichtung. Die Größe wird in Punkt angegeben, die Werte für Unterschneidung und Zeilenabstand werden in Prozent des Standardabstands des Zeichensatzes festgelegt.

Formatierungsoptionen im Bereich „Text“ des Fensters „Informationen“

 Ausrichtung: Mit den Ausrichtungsoptionen können Sie den Text sowohl horizontal als auch auf einer Spur verlaufen lassen. Die Tasten für linke, zentrierte und rechte Ausrichtung gelten für beide Textausrichtungen. Die Position der eigentlichen Spur ist von den Ausrichtungseinstellungen nicht betroffen. Die Ausrichtungsoptionen sind auch für die korrekte Positionierung von Text wichtig, wenn in der Spur ein Effekt verwendet wird, auf den der Parameter „Verschieben“ angewendet wurde. Wenn Sie beispielsweise einen Text von links nach rechts über den Bildschirm schieben wollen, erstellen Sie eine Spur, die links vom Fenster „Canvas“ anfängt. Der Text sollte links ausgerichtet sein, sodass er am linken Endpunkt der Spur außerhalb des Fensters „Canvas“ beginnt. Wenden Sie dann den Effekt „Nach rechts gleiten“ aus der Kategorie „Bewegungspfad“ an.  Größe: Sie können die Textgröße anpassen, indem Sie den Schieberegler bewegen, in die Reglerspur klicken oder einen Wert in das Feld rechts vom Regler eingeben. Hinweis: Da LiveFonts Rasterbilder sind, die aus Pixeln bestehen, werden ihre Ränder bei großen Formaten, normalerweise ab 500 Punkt, zunehmend unscharf. Systemzeichensätze sind dagegen vektorbasiert und behalten ihre Form unabhängig von der Größe stets bei.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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 Unterschneidung: Der Zeichenabstand wird über die Einstellung „Unterschneidung“ angepasst. Der Wert für einen normalen Zeichenabstand beträgt 100%. Mit der Einstellung „110%“ wird der Abstand zwischen den Buchstaben geringfügig vergrößert. Wenn der Unterschneidungswert auf „0%“ gesetzt wird, überlagern die Zeichen einander.  Zeilenabstand: Mit dem Zeilenabstand wird der Abstand zwischen der Grundlinie der Textzeile und der nächsten festgelegt. Diese Einstellung gilt nur für Spuren mit mehreren Textzeilen, nicht für den Abstand zwischen verschiedenen Spuren. Der Standardwert für den Zeilenabstand beträgt „100%“. Bei „0%“ überlagern die Textzeilen in einer Spur einander.

Farbe
Die Farboptionen befinden sich im Abschnitt „Bildzeichen“ des Bereichs „Attribute“ im Fenster „Informationen“. Die Farbsteuerungselemente befinden sich im unteren Teil dieses Bereichs.

Farbeinstellungen im Abschnitt „Bildzeichen“ des Bereichs „Attribute“

 Farbe: Mit dem Parameter „Farbe“ werden die vorhandenen Farbpixel des ausgewählten Elements durch die im Feld „Farbe“ dargestellte Farbe ersetzt, wobei die Helligkeitswerte erhalten bleiben. Bei einem Wert von „100%“ werden die vorhandenen Farben vollständig ersetzt, während eine Farbeinstellung von „20%“ zu einer Kombination der neuen Farbe mit der Originalfarbe führt. Klicken Sie in das Feld „Farbe“, um eine andere Farbe zu wählen. Hinweis: Schließen Sie das Fenster „Farben“, sobald Sie eine Farbe ausgewählt haben. Wenn Sie die Farbauswahl später ändern wollen, müssen Sie dieses Fenster erneut öffnen.

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Kapitel 5 Arbeiten mit Text

 Farbton, Sättigung und Helligkeit (HSL): Mithilfe dieser drei Regler können Sie die Farbe des ausgewählten Elements festlegen. Mit dem Farbton wird die Farbwertänderung in Grad in einem 360-Grad-Spektrum definiert. Mit der Sättigung wird die Intensität der Farbe in Prozent definiert. Mit der Helligkeit wird die Intensität entlang einer Schwarzweißachse in Prozent definiert. Die Standardfarbe der Systemzeichensätze ist Schwarz, wodurch die Regler für Farbton, Sättigung und Helligkeit wirkungslos werden. Die Regler für Farbton, Sättigung, Helligkeit und Farbe sind für die Anpassung von raster-basierten Elementen wie LiveFonts nützlich, während Systemzeichensätze und andere vektorbasierte Elemente in der Regel mit der Farbfunktion bearbeitet werden sollten.  Einblendmenü „Alpha“: Wenn Sie einen Clip oder eine importierte Grafik in einem LiveType Projekt verwenden, können Sie den Typ des Alpha-Kanals aus diesem Menü auswählen. Wählen Sie aus den Optionen „Integriertes Weiß“, „Integriertes Schwarz“ oder „Direkt“ aus. Gehen Sie wie folgt vor, um die Farbe eines Systemzeichensatzes zu ändern: 1 Wählen Sie eine Spur aus, die einen schwarzen Systemzeichensatz enthält. 2 Klicken Sie im Abschnitt „Bildzeichen“ des Bereichs „Attribute“ in das Feld „Farbe“ und wählen Sie im Fenster „Farben“ eine Farbe aus, am besten eine helle Primärfarbe. 3 Wählen Sie „100%“ für die Option „Farbe“. Der Inhalt der Spur erhält nun diese Farbe. LiveFonts werden normalerweise mit Primärfarben erstellt, d. h. neben dem Parameter „Farbe“ können die Regler für Farbton, Sättigung und Helligkeit wirksam eingesetzt werden.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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Bearbeiten von Text
Neben der grundlegenden Textformatierung bietet Ihnen LiveType zahlreiche andere Möglichkeiten, Ihren Text zu dehnen, weichzuzeichnen, auszublenden, neu zu positionieren und zu drehen. All diese Funktionen befinden sich im Abschnitt „Bildzeichen“ des Bereichs „Attribute“.

Bildzeichenparameter im Bereich „Attribute“ des Fensters „Informationen“

 Deckkraft: Mit „Deckkraft“ wird festgelegt, in welchem Maß der darunter liegende Inhalt durchscheint. Bei einer Deckkrafteinstellung von „0“ wird Text völlig durchsichtig und bei „100“ in den meisten Fällen deckend. Wenn das Attribut für das Weichzeichnen deaktiviert (auf „0“ gesetzt) ist, hat ein zu 50% deckendes Zeichen scharfe Ränder und ist leicht durchsichtig. Hinweis: LiveType ermöglicht Deckkraftwerte von mehr als 100%. Dies kann von Vorteil sein, wenn Sie mit Glühparametern (im Bereich „Stil“) oder mit LiveFonts und Elementen arbeiten, die weichgezeichnet oder teilweise transparent sind. Der LiveFont „Charge“ ist z. B. auch bei 100%-iger Deckkraft teilweise für den Hintergrund durchlässig. Bei 150% (diesen Wert müssen Sie in das Feld „Deckkraft“ eingeben), lässt der Zeichensatz sehr wenig Hintergrund durch.  Weichzeichnen: Das Attribut „Weichzeichnen“ ähnelt dem Merkmal „Deckkraft“, bewirkt jedoch, dass die Außenkanten ausgeblendet und erweitert werden, als ob der Text unscharf angezeigt würde. Das Weichzeichnen kann gleichmäßig oder mit unterschiedlicher Gewichtung auf die X- und Y-Achse angewendet werden und führt zu entsprechend anderen Ergebnissen. Beim einem Wert von „0“ ist das Weichzeichnen deaktiviert, d. h. es gibt keinen Weichzeichnungseffekt. Der Höchstwert für Weichzeichnen ist „25“.

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Kapitel 5 Arbeiten mit Text

 Skalieren: Beim Skalieren wird der Text auf der X- und Y-Achse gedehnt oder gestaucht, wobei der Wert „100“ der Größe des Originaltexts entspricht. Beachten Sie, dass die Skalierungsparameter separat auf den Drehpunkt der einzelnen Zeichen angewendet werden, nicht auf die gesamte Spur als Einheit. Hinweis: Im Gegensatz zu dem Parameter „Skalieren“ wird Text mit der Option „Größe“ im Bereich „Text“ von der Grundlinie und unter Berücksichtigung des Zeichenabstands skaliert.

Ein mit dem Parameter „Größe“ skaliertes Bildzeichen behält die ursprüngliche Grundlinie und den Abstand zwischen den daneben liegenden Zeichen bei.

Ein mit dem Parameter „Skalieren“ skaliertes Bildzeichen wird um seinen Drehpunkt herum erweitert, ohne die Position der anderen Zeichen in der Spur zu verändern.

 Versatz: Bei Anwendung von „Versatz“ wird der Text im Verhältnis zu seiner Ausgangsposition in der Spur verschoben. Ein Versatzwert von „0“ bedeutet, dass auf dieser Achse keine Positionsänderung stattfindet.  Rotieren: Mit der Rotationstaste können Sie ein Element nicht nur im Bereich von 360 Grad positionieren, sondern eine beliebige Anzahl Umdrehungen für einen Effekt festlegen.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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Sie können z. B. einen Keyframe am Anfang auf 45 Grad und den nachfolgenden Keyframe auf vier Umdrehungen plus 180 Grad setzen. Beim Abspielen des Films dreht sich das Element zwischen den beiden Keyframes vier Mal plus weitere 135 Grad im Uhrzeigersinn. Positive Werte bewirken eine Bewegung im Uhrzeigersinn, negative eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn. Weitere Informationen zum Arbeiten mit Keyframes finden Sie in Kapitel 7 „Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation“

Textbeispiel mit 35%Deckkraft im Bereich „Attribute“

Textbeispiel mit den Optionen „Weichzeichnen“ und „Skalieren“ im Bereich „Attribute“

Textbeispiel mit Standardschatten

Hintergrund in Volltonfarbe

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Kapitel 5 Arbeiten mit Text

Verbessern von Text mit Stilen
Im Bereich „Stil“ des Fensters „Informationen“ werden vier Optionen zur Verbesserung Ihres Textes angeboten. Mithilfe von Stilen können Sie Text und Objekte besser hervorheben und ihnen Tiefe hinzufügen. In der Regel geschieht dies durch Veränderungen im Bereich um die Zeichen. Durch Klicken in die Tasten „Schatten“, „Glühen“, „Kontur“ und „Extrudieren“ im Bereich „Stil“ können Sie die für den jeweiligen Effekt verfügbaren Einstellungen anzeigen.

Taste „Alles zurücksetzen“ Schattenparameter im Bereich „Stil“ des Fensters „Informationen“

Taste „Einstellungen für Verzerren zurücksetzen“

Schatten und Glühen
Die Stile „Schatten“ und „Glühen“ sind im Grunde zwei Varianten desselben Stils, die mit identischen Parametern sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Â Zeichen: Mit der Zeicheneinstellung können Sie das ursprüngliche Element unsichtbar machen und so die Stilbearbeitung im Fenster „Canvas“ isolieren. Dies erhöht die Übersichtlichkeit beim Zusammenstellen Ihrer Bearbeitung und gibt Ihnen die Möglichkeit, das ursprüngliche Element im Endprodukt unsichtbar zu lassen. Â Aktivieren: Über das Feld „Aktivieren“ können Sie einen Stil ein- oder ausschalten, ohne die festgelegten Einstellungen zu ändern. Auch dies ist ein nützliches Mittel zur Vermeidung von Unordnung bei der Arbeit sowie zum Vergleich verschiedener Stile und Stilkombinationen.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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 Ebene: Im Einblendmenü „Ebene“ können Sie den Schatten- oder Glüheffekt vor oder hinter dem ursprünglichen Element positionieren. Mit der Einstellung „Nur ganz vorne“ wird der Schatten- oder Glüheffekt auf die Ausdehnung des ursprünglichen Elements beschränkt und reicht nicht über die Ränder des Buchstabens oder Objekts hinaus.  Deckkraft: Mit der Deckkraft wird die Intensität des Schatten- oder Glüheffekts bestimmt. Die Deckkrafteinstellung „0“ lässt den Schatten oder das Glühen komplett transparent bzw. unsichtbar erscheinen, bei „100“ wird eine vollständige Deckkraft erreicht, ohne dass Hintergrund durchscheint. Wenn das Weichzeichnen deaktiviert (auf „0“ gesetzt) ist, hat ein Schatten mit 50%-iger Deckkraft scharfe Kanten, die mit dem ursprünglichen Element übereinstimmen, doch alle hinter dem Schatten befindlichen Objekte scheinen durch.  Weichzeichnen: Der Parameter „Weichzeichnen“ ähnelt der Option „Deckkraft“, bewirkt jedoch, dass die Außenkanten ausgeblendet und erweitert werden, als sie der Schatten oder das Glühen unscharf. Beim einem Wert von „0“ ist das Weichzeichnen deaktiviert, d. h., es gibt keinen Weichzeichnungseffekt. Der Höchstwert für Weichzeichnen ist „25“. Die Werte für die X- und die Y-Achse können unterschiedlich sein. Auf der Y-Achse bewirkt das Weichzeichnen den Anschein einer Auf- und Abbewegung, selbst bei einem statischen Bild.  Skalieren: Beim Skalieren wird der Schatten bzw. das Glühen auf der X- und Y-Achse gedehnt oder gestaucht, wobei der Wert „100“ der Größe des ursprünglichen Elements entspricht. Beachten Sie, dass die Skalierungsparameter separat auf die einzelnen Textzeichen in einer Spur angewendet werden, nicht auf den Schatten bzw. das Glühen als Einheit.  Versatz: Mithilfe von „Versatz“ wird der Schatten bzw. das Glühen im Verhältnis zum Originalelement neu positioniert. Ein Versatzwert von „0“ bedeutet, dass auf dieser Achse keine Positionsänderung stattfindet.  Farbe: Im Feld „Farbe“ können Sie die Farbe des Schattens des Glühens auswählen.

74

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

 Verzerren: Im Verzerrbereich können Sie den Schatten bzw. das Glühen dehnen und umformen, indem Sie die vier Eckpunkte bewegen oder für die Ecken X- und Y-Koordinaten eingeben. Eine einfache Anwendung der Verzerrfunktion ist das Dehnen von Schatten zur Darstellung unterschiedlicher Lichtverhältnisse.

Textbeispiel mit Glühoptionen im Bereich „Stil“

Textbeispiel mit Kontur und einem vergrößerten Schatten mit Versatz

Textbeispiel mit dem Stil „Extrudieren“

Hintergrund in Volltonfarbe

Kontur
Mit diesem Stil wird dem Inhalt einer Spur eine Kontur hinzugefügt. Eine Definition der Parameter „Deckkraft“, „Weichzeichnen“, „Farbe“ und „Verzerren“ finden Sie im vorherigen Abschnitt. Klicken Sie oben im Bereich in den Titel „Kontur“, um die Kontureinstellungen anzupassen.

Konturparameter im Bereich „Stil“ des Fensters „Informationen“

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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 Zeichenbreite: Der Wert für die Zeichenbreite, der die Konturstärke bestimmt, wird in Pixel festgelegt.  Nur Kontur anzeigen: Mit der Option „Nur Kontur anzeigen“ wird das Originalelement entfernt und ein Kontureffekt erstellt, der den Hintergrund durchscheinen lässt. Hinweis: Die Einstellung „Nur Kontur anzeigen“ wird zusammen mit dem Zeichenparameter „Sichtbar“ verwendet. Andernfalls wird die Kontur ebenso wie das eigentliche Zeichen unsichtbar.  Kontur für Extrudieren: Wenn der Text extrudiert worden ist (vgl. unten), bewirkt die Auswahl dieser Option, dass die Kontur um die Extrudierung herum erweitert wird.

Textbeispiel mit den Optionen „Nur Kontur anzeigen“ und „Kontur für Extrudieren“ im Bereich „Stil“

Textbeispiel mit den Skalierungsoptionen für die Xund Y-Achse im Bereich „Attribute“ mit einer Kontur

Textbeispiel mit der Zeichenoption „Unsichtbar“ und den Stilen „Schatten“ und „Glühen“ im Bereich „Stil“ Hintergrund in Volltonfarbe

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Kapitel 5 Arbeiten mit Text

Extrudieren
Die Extrudierungseinstellungen umfassen die Richtung, Länge und Farbe. Mit der Richtungseinstellung wird festgelegt, in welcher Richtung die Extrudierung „gezogen“ wird. Der Wert für die Länge bestimmt, wie weit die Extrudierung gezogen wird.

 Länge: Der Wert für die Länge wird in Pixel festgelegt.  Richtung: Der Wert für die Richtung wird in Grad (0 bis 360) festgelegt.  Farbe: Im Feld „Farbe“ können Sie die Farbe des Schattens der Extrudierung auswählen.

Erstellen einer Stanzmaske
Mit der Stanzmaskenfunktion in LiveType können Sie ein Hintergrundelement in dem durch ein Vordergrundelement definierten Bereich sichtbar machen, wobei scheinbar ein Loch in die eventuell dazwischen liegenden Ebenen geschnitten wird. Wenn Sie eine Stanzmaske erstellen, wird jeder Pixel des Vordergrundelements durch ein entsprechendes Pixel im Hintergrund ersetzt. Mit anderen Worten: eine Stanzmaske dient quasi als Fenster in eine andere Ebene. In LiveType stehen Ihnen im Abschnitt „Stanzmaske“ des Bereichs „Attribute“ im Fenster „Informationen“ drei Optionen zum Erstellen von Stanzmasken zur Verfügung. Bei der ersten Option „Stanzmaske auf: Hintergrund“ können Sie wahlweise das Vordergrundelement mit einem Hintergrundelement füllen oder ein leeres Fenster erstellen, das beim Rendern Ihres Titelerstellungsfilms transparent bleiben kann.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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Gehen Sie wie folgt vor, um eine Stanzmaske mit zwei Projektelementen zu erstellen: 1 Erstellen Sie das Hintergrundelement, indem Sie im Fenster „Timeline“ eine Struktur, ein Bild, einen Film oder ein Objekt auf der untersten Ebene positionieren. Informationen zum Positionieren solcher Elemente im Fenster „Canvas“ finden Sie in Kapitel 3 „Hinzufügen eines Hintergrunds“ auf Seite 43 und in Kapitel 6 „Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen“ auf Seite 85. 2 Vergewissern Sie sich, dass sich der Hintergrund unter dem Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“ befindet und dass dort keine anderen Elemente vorhanden sind.

Hintergrundbalken

Hintergrundstruktur

3 Erstellen Sie eine Struktur oder ein anderes Element, das den Hintergrund verdeckt. 4 Erstellen Sie ein Vordergrundelement, d. h. den Text oder das Objekt, den/das der Hintergrund „füllen“ soll. 5 Klicken Sie bei ausgewählter Vordergrundspur im Bereich „Attribute“ des Fensters „Informationen“ in die Taste „Stanzmaske“.

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Kapitel 5 Arbeiten mit Text

6 Wählen Sie „Hintergrund“ aus dem Einblendmenü „Stanzmaske auf“ aus. Das Hintergrundbild scheint das Vordergrundelement zu füllen.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Fenster in einen transparenten Hintergrund zu erstellen: 1 Erstellen Sie eine Struktur oder eine Kombination von Elementen, die das Fenster „Canvas“ abdecken. Informationen zum Positionieren von Strukturen und anderen Elementen im Fenster „Canvas“ finden Sie in Kapitel 3 „Hinzufügen eines Hintergrunds“ auf Seite 43 und Kapitel 6 „Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen“ auf Seite 85. 2 Erstellen Sie ein Vordergrundelement, d. h. den Text oder das Objekt, mit dem die Form Ihres Fensters festgelegt wird. 3 Wenn sich irgendwelche Elemente unter dem Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“ befinden, bewegen Sie den Balken unter alle diese Elemente. 4 Klicken Sie bei weiterhin ausgewählter Vordergrundspur im Bereich „Attribute“ des Fensters „Informationen“ in die Taste „Stanzmaske“. 5 Wählen Sie „Hintergrund“ aus dem Einblendmenü „Stanzmaske auf“ aus.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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Das transparente Fenster „Canvas“ (oder die Hintergrundfarbe, falls im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ definiert) scheint das Vordergrundelement zu füllen.

Transparenter Hintergrund im Fenster „Canvas“

Struktur, die auf der Y-Achse herunterskaliert wurde

Textspur, die auf den transparenten Hintergrund gestanzt wurde

Die beiden anderen Stanzmaskenoptionen „Stanzmaske auf: Film oder Bild“ und „Stanzmaske auf: Struktur“ unterscheiden sich, da der Hintergrund nicht als separates, im Fenster „Timeline“ dargestelltes Projektelement angezeigt wird. Außerdem wird keine Ebene für die Stanzmaske benötigt, die „durchgestanzt“ werden müsste. Stattdessen wird der Inhalt der Spur einfach mit dem entsprechenden Bild gefüllt. Für diese beiden Stanzmaskenoptionen gibt es Skalierungs-, Geschwindigkeits- und Sequenzoptionen im Bereich „Stanzmaske“. Mit der Skalierungsoption wird die Größe des Hintergrundbilds angepasst, mit der Geschwindigkeitsoption die Geschwindigkeit des Hintergrundfilms oder der Hintergrundstruktur festgelegt, und mit der Sequenzoption können Sie für jeden Buchstaben der Vordergrundspur das Zeitverhalten des Hintergrunds versetzen. Hinweis: Wenn Sie ein Wort in einen Film oder ein Bild stanzen, rechnet LiveType aus, welcher Teil des Bilds jeweils „unter den einzelnen Buchstaben liegt“, und stellt in einer tiefer liegenden Ebene ein echtes Fenster dar. Wenn Sie die Position der Buchstaben in der Spur ändern, behalten Sie denselben Bildinhalt bei. Mit dieser Funktion können Sie bei der Anwendung von Bewegung auf den Text interessante Ergebnisse erzielen, besonders wenn die Stanzmaske auf einen Film angewendet wird.

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Kapitel 5 Arbeiten mit Text

Gehen Sie wie folgt vor, um den Inhalt einer Spur mit einem Bild oder Film zu füllen: 1 Wählen Sie eine Spur aus, die den Text oder das Objekt enthält, den/das Sie mit einem Bild oder Film füllen wollen. 2 Klicken Sie in den Bereich „Attribute“ des Fensters „Informationen“. 3 Wählen Sie im Abschnitt „Stanzmaske“ die Option „Film oder Bild“ aus dem Einblendmenü „Stanszmaske auf“ aus. 4 Suchen Sie die Datei im Dialogfenster „Film oder Bild auswählen“ und klicken Sie in „Öffnen“. Der Inhalt der Spur wird mit dem Hintergrundfilm oder -bild gefüllt.

Textspur, die in einen Film gestanzt wurde

Hinweis: Wenn Sie in Ihrem Vordergrundelement einen bestimmten Teil des Bilds oder Films anzeigen wollen, ist die Stanzmaske dafür möglicherweise nicht die geeignete Option, da Sie die relative Position des Bilds und Ihres Vordergrundelements nicht anpassen können. In diesem Fall müssen Sie die oben beschriebene Option „Stanzmaske auf: Hintergrund“ verwenden, mit deren Hilfe Sie die beiden Komponenten unabhängig voneinander positionieren können.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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Gehen Sie wie folgt vor, um den Inhalt einer Spur mit einer Struktur zu füllen: 1 Wählen Sie eine Spur aus, die den Text oder das Objekt enthält, den/das Sie mit einer Struktur füllen wollen. 2 Wählen Sie in der Medienübersicht eine Struktur aus und klicken Sie anschließend in die Taste „Auf Stanzmaske anwenden“. Der Inhalt der aktiven Spur wird mit der Standardstruktur gefüllt. Hinweis: Im Einblendmenü „Kategorie“ im Bereich „Objekte“ der Medienübersicht steht eine Auswahl an Stanzmasken zur Verfügung. Die blauen Bereiche einer LiveType Stanzmaske definieren den Bereich, in dem die Struktur wiedergegeben wird. Auch Text oder Bildzeichen aus der Zeichenpalette können als Stanzmasken verwendet werden.

Hinweis: Die Zeichen in einer Spur können auf verschiedene Strukturen, Filme oder Bilder gestanzt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im nachfolgenden Abschnitt „Ändern einzelner Zeichen“. Sie erzielen einen schönen Effekt, wenn Sie die Stanzmaskenfunktion mit dem Stil „Kontur“ kombinieren. Gehen Sie wie folgt vor, um die Kontur eines unsichtbaren Elements zu füllen: 1 Erstellen Sie eine Textspur oder wählen Sie eine aus. 2 Klicken Sie im Bereich „Stil“ des Fensters „Informationen“ in die Taste „Sichtbar“. 3 Vergewissern Sie sich in diesem Fall, dass bei den Stilen „Schatten“, „Glühen“ und „Extrudieren“ das Feld „Aktivieren“ deaktiviert ist.

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Kapitel 5 Arbeiten mit Text

4 Klicken Sie im Bereich „Stil“ in die Taste „Kontur“ und markieren Sie das Feld „Aktivieren“. 5 Markieren Sie das Feld „Nur Kontur anzeigen“ und vergrößern Sie die Zeichenbreite der Kontur, sodass sie relativ dick ist. 6 Wählen Sie eine Struktur zur Füllung der Kontur aus und klicken Sie dann in die Taste „Auf Stanzmaske anwenden“. Die Kontur wird nun mit der Struktur gefüllt.

Ändern einzelner Zeichen
Sie können einzelnen Zeichen in einer Spur Attribute zuweisen. Alle in diesem Kapitel beschriebenen Attribute können auf ein einziges oder auf mehrere Zeichen in einer Spur angewendet werden. Dies ist vor allem deshalb eine leistungsstarke Option von LiveType, weil Sie damit die Position einzelner Zeichen oder Bildzeichen ändern können, ohne ihre Beziehung zu der Spur zu unterbrechen. Dank der Möglichkeit zum Anpassen einzelner Zeichen können Sie z. B. ein Wort in einem Satz über der Spur schweben, ausdehnen und glühen lassen und anschließend wieder in die Spur zurückbewegen. Diese Animation könnte in wenigen Augenblicken erstellt werden. Oder Sie könnten mehrere Zeichen nacheinander auf ähnliche Weise umformen.

Aktivpunkt für Rotation Aktivpunkt für Größenänderung Auswahlrechteck für Bildzeichen

Alle Zeichen befinden sich auf derselben Spur.

Kapitel 5 Arbeiten mit Text

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Gehen Sie wie folgt vor, um ein oder mehrere Zeichen auf einer Spur zu ändern: 1 Wählen Sie eine Spur aus, die Text enthält, oder erstellen Sie eine entsprechende Spur. 2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um einen oder mehrere Buchstaben auszuwählen: Â Wählen Sie im Fenster „Canvas“ einen Buchstaben aus und – wenn Sie mehrere Buchstaben gleichzeitig ändern wollen – wählen Sie bei gedrückter Umschalttaste weitere, benachbarte Buchstaben aus. Um den bzw. die ausgewählte(n) Buchstaben wird ein Auswahlrechteck angezeigt, das in den beiden oberen Ecken je einen Aktivpunkt aufweist. Â Heben Sie in einem der Bereiche für die Texteingabe des Fensters „Informationen“ einen oder mehrere Buchstaben hervor. Um die ausgewählten Buchstaben werden im Fenster „Canvas“ Auswahlrechtecke angezeigt. Â Wählen Sie im Fenster „Canvas“ einen oder mehrere Buchstaben aus, indem Sie ein Feld mit dem Zeiger bewegen. Alle Buchstaben, die diesen Bereich berühren, werden ausgewählt und werden mit ihrem Auswahlrechteck angezeigt. 3 Klicken Sie in das Auswahlrechteck und bewegen Sie den Buchstaben an eine beliebige Stelle im Fenster „Canvas“. 4 Bewegen Sie den Aktivpunkt links oben, um den Buchstaben zu drehen. 5 Bewegen Sie den Aktivpunkt rechts oben, um die Größe des Buchstabens zu ändern. Hinweis: Sie können die Originalgröße und -position eines Buchstabens wiederherstellen, indem Sie „Anordnung“ > „Position zurücksetzen“ wählen. 6 Ändern Sie die Attribute des Buchstabens im Bereich „Attribute“ oder „Stil“ des Fensters „Informationen“. 7 Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in eine Stelle außerhalb der Spur. Das Auswahlrechteck um das Zeichen wird entfernt, die Spur bleibt jedoch weiterhin ausgewählt. 8 Ändern Sie die Position und die Attribute der Spur im Fenster „Canvas“. Hinweis: Diese Änderungen gelten für die gesamte Spur, einschließlich für den gerade geänderten Buchstaben.

Deaktivieren von Zeichensätzen Mac OS X
In Mac OS X 10.3 können Sie mithilfe des Programms „Schriftsammlung“ Zeichensätze deaktivieren. LiveType benötigt allerdings bestimmte Zeichensätze (Geneva und Helvetica), die daher nicht deaktiviert werden dürfen. Wenn Sie diese Zeichensätze deaktivieren, kann es zu unerwarteten Reaktionen in LiveType kommen.

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Kapitel 5 Arbeiten mit Text

6

Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen

6

Bei der Titelerstellung stehen oft Wörter im Mittelpunkt, doch werden vielerlei Zusatzelemente zu ihrer Umrahmung, Verbesserung und Begleitung verwendet.
In diesem Handbuch werden diese Elemente in drei Kategorien unterteilt:  in LiveType enthaltene Objekte  in LiveType enthaltene Strukturen  statische Bilder und Filme aus anderen Quellen All diese Elemente werden auf die gleiche Weise im Fenster „Canvas“ geändert und bewegt. Im Gegensatz zu Text befinden sie sich nicht auf einer linearen Spur, außer Sie fügen viele gleichartige Objekte zu einer Spur hinzu (vgl. Abschnitt „Erstellen von Elementfolgen oder -stapeln“ auf Seite 90). Stattdessen werden ausgewählte Objekte mit einem Auswahlrechteck angezeigt, so wie ein einzelnes, in einer Textspur ausgewähltes Zeichen. In den beiden oberen Ecken des Auswahlrechtecks befinden sich Aktivpunkte zum Skalieren und Drehen.

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Arbeiten mit LiveType Objekten
Objekte in LiveType sind grafische Elemente mit einem Alpha-Kanal, die für die Umrahmung oder Hervorhebung von Texten vorgesehen sind. Die meisten von ihnen sind animiert und können ähnlich wie LiveFonts in der Größe und Farbe verändert, gedreht und gedehnt werden. Sie können Schatten, Glühen oder Extrudierung hinzufügen. Und Sie können Effekte auf sie anwenden. Objekte, die im Fenster „Canvas“ platziert werden, werden im Fenster „Timeline“ wie alle übrigen Titelelemente als Spuren dargestellt. Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ ein LiveType Objekt hinzuzufügen: 1 Klicken Sie in der Medienübersicht in den Titel „Objekte“.

In der Medienübersicht verfügbare LiveType Objekte

2 Durchsuchen Sie die im Einblendmenü „Kategorie“ angezeigten Objektkategorien und wählen Sie in der Spalte „Name“ des Bereichs „Objekte“ ein Objekt aus. 3 Klicken Sie in die Taste „Auf neue Spur anwenden“. Das Objekt wird im Fenster „Canvas“ angezeigt, eine entsprechende Spur im Fenster „Timeline“.

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Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen

Arbeiten mit LiveType Strukturen
Strukturen sind in LiveType farbige, animierte Muster, die als bildschirmfüllende oder teilweise Hintergründe bzw. als animierte Füllungen (bei Verwendung mit der Stanzmaskenfunktion) eingesetzt werden können. Eine Beschreibung hierzu finden Sie in Kapitel 5 „Arbeiten mit Text“ auf Seite 61. Strukturen sind vielseitig und können auf die gleiche Weise transformiert werden wie Objekte. Dies gilt besonders dann, wenn die Größe der Struktur verringert wird, sodass sie nur einen Teil des Fensters „Canvas“ ausfüllt. Gehen Sie wie folgt vor, um im Fenster „Canvas“ eine Struktur hinzuzufügen: 1 Klicken Sie in der Medienübersicht in den Titel „Strukturen“.

In der Medienübersicht verfügbare Strukturen

2 Durchsuchen Sie die im Einblendmenü „Kategorie“ angezeigten Strukturkategorien und wählen Sie in der Spalte „Name“ des Bereichs „Strukturen“ eine Struktur aus. 3 Klicken Sie unten im Bereich „Strukturen“ in die Taste „Auf neue Spur anwenden“. Die Struktur füllt das Fenster „Canvas“, und im Fenster „Timeline“ wird knapp über dem Hintergrundbalken eine Spur angezeigt.

Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen

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Importieren von Grafiken, Bildern und Filmen
Sie können grafische Elemente in vielen verschiedenen Formaten in ein LiveType Projekt integrieren. Gescannte Bilder und Abbildungen können ebenso wie Filme und Animationen in Ihre Titel einfließen. Und ähnlich wie Objekte und Strukturen können sie auf vielerlei Weise geändert und positioniert werden. LiveType kann Elemente in einer Reihe von Formaten importieren.
LiveType Importformate AVI BMP DV GIF JPEG MPEG-2 und MPEG-4 Photoshop PICS PICT PLS PNG QuickTime Bilddatei QuickTime Film SGI Targa TIFF

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Grafik, ein Bild oder einen Film zu importieren: 1 Wählen Sie „Ablage“ > „Einsetzen“. 2 Suchen Sie die gewünschte Datei und klicken Sie dann in „Öffnen“. Das Element wird im Fenster „Canvas“ angezeigt, eine entsprechende Spur im Fenster „Timeline“.

LiveType Struktur, skaliert und gedreht

Importierter Film, skaliert und gedreht

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Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen

Bearbeiten von Objekten, Strukturen und importierten Elementen
Importierte Elemente können genauso leicht wie Text positioniert, geändert und animiert werden. Ein Foto beispielsweise kann um das Fenster „Canvas“ herumtänzeln, ein- und ausgeblendet werden, größer und kleiner werden oder einen violetten Farbton erhalten.

Festlegen der Größe und Position von Objekten, Strukturen und importierten Elementen
Wenn Sie zum ersten Mal einen Film oder eine Struktur im Fenster „Canvas“ platzieren, ist die Position dieses Objekts standardmäßig geschützt. Diese Elemente werden oft als bildschirmfüllender Hintergrund verwendet und braucht nicht bewegt oder in der Größe verändert werden. Sie können ihren Schutz jedoch leicht aufheben. Gehen Sie wie folgt vor, um den Positionsschutz einer Struktur oder eines importierten Films aufzuheben: 1 Wählen Sie die Spur aus, deren Schutz Sie aufheben möchten. (Manchmal lässt sich das im Fenster „Timeline“ am leichtesten erledigen.) 2 Wählen Sie „Anordnung“ > „Position schützen“. Das Häkchen neben der Option „Position schützen“ wird entfernt, und die Aktivpunkte des Auswahlrechtecks des Elements werden aktiviert. Wenn Sie im Fenster „Canvas“ ein anderes Element als ein Textelement auswählen, wird wie bei einem Einzelzeichen in einer Textspur ein Auswahlrechteck um das Element herum angezeigt. Wenn Sie ein bildschirmfüllendes Element auswählen, ist das Auswahlrechteck besser zu sehen, wenn Sie im Fenster „Canvas“ auszoomen. Gehen Sie wie folgt vor, um ein nicht aus Text bestehendes Element im Fenster „Canvas“ in der Größe zu ändern, zu drehen und neu zu positionieren: m Bewegen Sie das Auswahlrechteck und dessen Aktivpunkte links und rechts oben. Nicht aus Text bestehende Elemente können auch mit allen für Textzeichen verfügbaren Attributen umgeformt werden: Schatten, Farbe, Weichzeichnen, etc.

Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen

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Erstellen von Elementfolgen oder -stapeln
In gewisser Weise betrachtet LiveType Strukturen, Objekte und importierte Elemente als besondere Arten von Bild- oder Textzeichen. Für die Praxis bedeutet das, dass einzelne Elemente wie Zeichensätze behandelt werden, die aus nur einem einzigen Bildzeichen bestehen. Dies eröffnet Ihnen ungewöhnliche Möglichkeiten in LiveType: Sie können in einer – im weitesten Sinne des Wortes – Textspur Folgen dieser Elemente, also mehrere Kopien, erstellen. Was immer Sie mit einem einzelnen Buchstaben eines Textzeichensatzes tun können, ist auch mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen möglich. Hinweis: Objekte können allerdings nicht wie mehrere Zeilen in einer Spur formatiert werden.

Eine in einer Spur duplizierte importierte Grafik

Gehen Sie wie folgt vor, um in einer Spur eine Elementfolge zu erstellen: 1 Fügen Sie das Objekt, die Struktur oder das importierte Element zum Fenster „Canvas“ hinzu. 2 Verkleinern Sie das Objekt in ausreichendem Maß, um es im Fenster „Canvas“ zu duplizieren: a Klicken Sie im Fenster „Informationen“ in den Titel „Attribute“ und anschließend in die Taste „Bildzeichen“. b Vergewissern Sie sich, dass das Schlosssymbol neben den Skalierungsreglern geschlossen ist, damit eine proportionale Skalierung gewährleistet ist. Ist das Schloss nicht geschlossen, schließen Sie es durch einfaches Klicken. c Bewegen Sie die Skalierungsregler oder geben Sie einen Wert in eines der Felder „Skalieren“ ein.

90

Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen

3 Klicken Sie links oben im Fenster „Informationen“ in das Texteingabefeld. Beachten Sie, dass sich in dem Fenster nur eine einzige Markierung befindet, die das Objekt als einzelnes Bildzeichen darstellt. 4 Drücken Sie, wenn der Zeiger im Texteingabefeld blinkt, die Leertaste oder geben Sie einen beliebigen Buchstaben ein. Im Texteingabefeld wird eine zweite Markierung angezeigt, und nun befinden sich zwei identische Objekte in einer linearen Spur im Fenster „Canvas“. Fügen Sie so viele Objekte hinzu, wie Sie wollen. 5 Passen Sie im Bereich „Text“ des Fensters „Informationen“ die Unterschneidung und Ausrichtung sowie ggf. weitere Attribute an, die Sie auf eine Buchstabenfolge anwenden wollen. Dazu zählt auch die separate Formatierung bestimmter Elemente in der Spur.

Ändern von Attributen und Stilen
Nicht aus Text bestehende Elemente können nicht nur als Bildzeichen behandelt werden, sondern auch dieselben Stile und Attribute wie Text erhalten. In Kapitel 5 „Arbeiten mit Text“ auf Seite 61 werden alle im Fenster „Informationen“ verfügbaren Umformungen beschrieben. Führen Sie für ein digitales Bild oder einen digitalen Film einen der folgenden Schritte aus: Â Verkleinern Sie das Bild, positionieren Sie es im Fenster „Canvas“ und drehen Sie es um 20 Grad. Verwenden Sie dazu die Steuerelemente „Skalieren“, „Versatz“ und „Rotieren“, die sich im Fenster „Informationen“ im Abschnitt „Bildzeichen“ des Bereichs „Attribute“ befinden. Â Fügen Sie dem Bild mithilfe der Stilfunktionen einen Schatten, eine Kontur oder eine Extrudierung hinzu. Â Ändern Sie die Farbe des Bilds mit den Farbsteuerelementen, die sich im Fenster „Informationen“ im Abschnitt „Bildzeichen“ des Bereichs „Attribute“ befinden. Â Wenden Sie auf das Bild einen voreingestellten Effekt an oder animieren Sie es mit einem selbst erstellten Effekt. Die Anleitungen dazu finden Sie in Kapitel 7 „Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation“ auf Seite 93. Andere importierte Elemente wie Logos, Zeichnungen oder einfache grafische Elemente sind sogar noch vielseitiger. Sie eignen sich unter Umständen für Stanzmasken, Glühen oder Weichzeichnen oder für eine Kontur, wobei das ursprüngliche Element unsichtbar wird. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten.

Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen

91

Ersetzen von Medien in einer Spur
Sie können jederzeit mühelos einen beliebigen Film oder ein beliebiges Bild im Fenster „Timeline“ ersetzen. Gehen Sie wie folgt vor, um einen beliebigen Film oder ein beliebiges Bild durch neuen Inhalt zu ersetzen: 1 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in die gewünschte Spur und wählen Sie dann „Medien erneut verbinden“ aus dem Kontextmenü aus. 2 Navigieren Sie zu der neuen Datei im Dialogfenster „Öffnen“ und klicken Sie dann in „Öffnen“. Die vorhandene Mediendatei wird mit einem neuen Film oder Bild ersetzt.

92

Kapitel 6 Arbeiten mit Objekten, Strukturen und importierten Elementen

7

Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

7

Effekte bewirken, dass sich Ihre Elemente im Fenster „Canvas“ bewegen und verändern. Sie sind sozusagen „Pakete“ von Animationen mit allen Parametern, die Bewegung und Zeitverhalten sowie die Attribute eines Elements in einem bestimmten Bild steuern.
Den Effekten liegen folgende Gedanken zu Grunde: Â Alle in Ihren Titelerstellungsfilm integrierten Bewegungen und Umformungen werden von Effekten gesteuert, ob Sie nun eigene Effekte erstellen oder die vorkonfigurierten Effekte von LiveType nutzen. Â Effekte werden auf Spuren angewendet. Sie werden im Fenster „Timeline“ als Balken unter der Spur angezeigt, auf die sie angewendet werden. Â Auf eine Spur können mehrere Effekte angewendet werden, sogar gleichzeitig. Â Sie können Effekte ändern, sobald diese auf eine Spur angewendet wurden, und die geänderten Effekte sichern, um sie auch in anderen Spuren und Projekten nutzen zu können. Â Wenn eine Spur und ein Effekt über widersprüchliche Parameter verfügen, überschreibt der Effektparameter den Spurparameter. Wenn in einem Effekt z. B. das Glühen explizit deaktiviert wird, sind die Glüheinstellungen der Spur irrelevant. Â Wenn die Parameter der Spur und des Effekts einander ergänzen, werden die beiden Werte kombiniert. Wenn eine Spur beispielsweise eine Deckkraft von 50% besitzt, führt die Anwendung eines Effekts mit 50%-iger Deckkraft im Fenster „Canvas“ zu einer Deckkraft von 25%, also der Hälfte der 50%-igen Deckkraft der Spur. Â Sie können einen Effekt außerhalb der LiveType Oberfläche bearbeiten oder erstellen. Anweisungen zum Schreiben von EffectScript Code finden Sie in Anhang B „Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts“ auf Seite 143. Â Effekte können auf einzelne Zeichen in einer Spur angewendet und mithilfe des Bereichs „Effekte“ im Fenster „Informationen“ verwaltet werden.

93

Voreingestellte Effekte
Nachfolgend finden Sie eine Tabelle mit allen 41 verfügbaren voreingestellten Effekten von LiveType. Diese Effekte befinden sich im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht.
LiveType Effekte Karikatur  Verblüffung  Federnde Spur  Hüpfen  Federn  Elastisch  Schneller Twist Überblenden  Anhäufung  Vordergrund  Auftürmen Fantasie  Schmetterling  Dispergierung  Ausdehnung  Ideen  Erfindung  Platzverweis  Z-Achse Leuchten  Blaues Licht  Leicht entzündbar  Ausatmung  Verfolger  Aufdruck  Eintreffendes Lichtbündel  Austretendes Lichtbündel  Verwandlung  Frieden  Sonnenaufgang  Regler  Spektral  Zapper Grunge  Textstörung Mechanisch  Versammlung  Kreissäge  Fernseher ausschalten Bewegungspfad  Abflug  Flucht  Abschied  Zufälliges Wegfallen  Aufgefädelte Buchstaben  Luftabzug Schatten  Boxenstopp Zoom  Aussichtspunkt

Anwenden voreingestellter Effekte
Die voreingestellten Effekte in LiveType verleihen Ihren Titeln mehr Individualität und können dazu verwendet werden, Ihrem Projekt ein gewisses Flair zu geben. Probieren Sie die in der Medienübersicht verfügbaren Effekte aus, um ein Gefühl für deren Möglichkeiten zu bekommen. Gehen Sie wie folgt vor, um einen voreingestellten Effekt auf eine Spur anzuwenden: 1 Erstellen Sie eine Spur, die Text oder ein anderes Element enthält. Stellen Sie sicher, dass diese Spur aktiv ist. 2 Klicken Sie in der Medienübersicht in den Titel „Effekte“. Im Einblendmenü „Kategorie“ werden die Kategorien der installierten Effekte angezeigt, die den Unterordnern entsprechen, die sich auf Ihrem Computer im Verzeichnis „Library/ Application Support/LiveType/Effects“ befinden.

94

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

3 Wählen Sie in der Spalte „Name“ des Bereichs „Effekte“ einen Effekt aus. In der Vorschau der Medienübersicht wird die Wirkung des Effekts beschrieben, in der Spalte „Dauer“ kann die Standardlänge des Effekts abgelesen werden und das Feld „Beschreibung“ enthält Hinweise zur optimalen Anwendung des Effekts.

Der Bereich „Effekte“ in der Medienübersicht

4 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Wählen Sie den Namen des Effekts aus und klicken Sie in „Anwenden“. Â Wählen Sie den Effekt durch Doppelklicken aus. Â Bewegen Sie den Effekt in den Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“. Bei der Anwendung eines Effekts wird im Fenster „Timeline“ unter der aktiven Spur ein Balken mit dem Effektnamen angezeigt. Wenn der Effekt animiert ist, wird diese Bewegung im Fenster „Informationen“ sogleich in einer Drahtmodellvorschau in Echtzeit angezeigt. Abhängig von der Abspielposition im Fenster „Timeline“ kann sich das Fenster „Canvas“ deutlich ändern. Bewegen Sie die Abspielposition, um zu sehen, wie sich die Elemente der Spur zu unterschiedlichen Zeitpunkten ändern. Oder klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“, um eine Arbeitsspeicher-Vorschau anzuzeigen. Der Effekt wird auch im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ angezeigt. Der Bereich „Effekte“ zeigt eine Liste der Effekte an, die auf eine Spur angewendet wurden. Die Reihenfolge im Stapel hat keinen Einfluss auf die Abfolge bzw. das Zeitverhalten der Effekte.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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Gehen Sie wie folgt vor, um einen Effekt zu deaktivieren: m Klicken Sie im Fenster „Timeline“ neben dem gewünschten Effekt in die Taste „Ein“, um das Häkchen zu entfernen. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Effekt für ein oder mehrere Bildzeichen in einer Spur zu deaktivieren: 1 Wählen Sie die Spur aus. 2 Wählen Sie die Zeichen aus, auf die der Effekt nicht angewendet werden soll, entweder durch Hervorheben im Texteingabefeld oder durch Auswählen im Fenster „Canvas“. Da Sie nicht mehrere Zeichen gleichzeitig auswählen können, die nicht nebeneinander liegen, müssen Sie diese Schritte möglicherweise mehrmals ausführen. 3 Entfernen Sie im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ die Markierung für das Feld neben dem Effekt, den Sie für die ausgewählten Zeichen deaktivieren wollen.

Anpassen des Zeitverhaltens eines Effekts
Alle auf Spuren anwendbare Zeitparameter, die LiveType Medienelemente enthalten, gelten gleichermaßen für Effekte.
Elemente im Fenster „Canvas“ stellen das aktuelle Bild entsprechend der Abspielposition dar. Im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ werden die auf die aktive Spur angewendeten Effekte angezeigt.

Voreingestellte Effekte werden über den Bereich „Effekte“ der Medienübersicht angewendet.

Abspielposition

Effekte

Spur

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Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

In der gleichen Weise, wie Sie Startzeitpunkt und Dauer einer Spur anpassen können, indem Sie die Spur im Fenster „Timeline“ bewegen, können Sie auch Effekte anpassen. Die Einstellungen im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ bestimmen, wie ein Effekt auf die einzelnen Buchstaben einer Spur angewendet, wie schnell der Effekt ausgeführt und wie oft er wiederholt wird. Der Bereich „Zeitverhalten“ enthält eine Reihe von Optionen, mit denen Sie die Bewegung Ihrer Elemente im Fenster „Canvas“ gestalten können. Die Einstellungen im Bereich „Zeitverhalten“ gelten für den im Fenster „Timeline“ ausgewählten Effekt. Gehen Sie wie folgt vor, um die Zeitparameter eines Effekts anzupassen: 1 Wählen Sie im Fenster „Timeline“ einen Effekt aus, der auf eine Spur angewendet wurde. 2 Klicken Sie in den Titel „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“. Die aktuellen Zeitparameter des ausgewählten Effekts werden angezeigt.

Der Bereich „Zeitverhalten“ im Fenster „Informationen“

Der Bereich „Zeitverhalten“ enthält die folgenden Optionen zum Zeitverhalten: Â Zufall: Ein Effekt mit dieser Option behandelt jedes Zeichen in einer Spur separat und wendet die Effektparameter nicht gleichzeitig auf die gesamte Spur an. Bei dieser Einstellung formt der Effekt die einzelnen Zeichen in einer zufälligen Reihenfolge um, entsprechend dem gewählten Abstand an Bildern oder Sekunden. Im Feld „Streuung“ können Sie bis zu 255 alternative Zufallsreihenfolgen auswählen, wenn die Reihenfolge nicht korrekt erscheint.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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 Sequenz: Ein als Sequenz ausgeführter Effekt beginnt mit dem Umformen eines Zeichens, fährt dann mit dem daneben liegenden Zeichen fort, etc. Ein Sequenzwert von „0“ zeigt an, dass der Effekt für alle Zeichen gleichzeitig wiedergegeben wird. Bei einem Wert von 25 beginnt der Effekt mit der Umformung des ersten Zeichens. Wenn der Effekt zu 25% ausgeführt ist, beginnt die Umformung des nächsten Zeichens, etc. Im Einblendmenü „Start“ unter dem Sequenzregler wird festgelegt, von welcher Richtung die Sequenz beginnt.  Geschwindigkeit: Sie können die Geschwindigkeit eines Effekts ändern, und zwar als Prozentwert von dessen Standardgeschwindigkeit. Eine Geschwindigkeitserhöhung verkürzt die Dauer des Effekts. Mithilfe des Einblendmenüs „Start“ unter dem Geschwindigkeitsregler können Sie den Effekt in umgekehrter Richtung ausführen.  Verzögerung: Mit dem Verzögerungswert wird die Start- oder Endzeit des Effekts im Verhältnis zum Anfang oder Ende der Spur bestimmt. Diese Einstellung ist eine Alternative zum direkten Positionieren eines Effekts im Fenster „Timeline“.  Endlosschleife: Die Einstellung für „Endlosschleife“ bestimmt, wie oft der Effekt wiederholt wird. Der Wert „2“ verdoppelt die Dauer des Effekts. Mit der Einstellung „Bis zum Ende“ wird der Effekt über die gesamte Dauer der Spur in einer Endlosschleife ausgeführt.  Dauer: Mit dieser Einstellung wird die Dauer einer Spur gesteuert, die Text in einem Systemzeichensatz oder ein anderes statisches Element enthält. Die Dauer von Effekten wird, ebenso wie bei Spuren mit dynamischen Elementen wie einem Filmclip oder LiveFont, mit dem Geschwindigkeitsregler angepasst.  Erstes Bild halten: Mit dieser Option werden die Parameter des ersten Bilds eines Effekts für den festgelegten Zeitraum beibehalten, bevor der Effekt ausgelöst wird. Wenn Sie z. B. eine Spur nach zwei Sekunden einblenden wollen, können Sie für die Option „Erstes Bild halten“ den Wert „2“ (Sekunden) wählen. In diesen zwei Sekunden ist die Spur unsichtbar (bzw. 0% deckend), bevor der Effekt „Einblenden“ beginnt.  Letztes Bild halten: Diese Option funktioniert genauso wie „Erstes Bild halten“, nur am Ende des Effekts. Sie bewirkt, dass die Parameter des letzten Bilds des Effekts über den angegebenen Zeitraum beibehalten werden. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um das Zeitverhalten eines Effekts im Fenster „Timeline“ anzupassen:  Klicken Sie in die Mitte des Effektbalkens (jedoch nicht in einem Keyframe) und bewegen Sie den Balken bei gedrückter Maustaste, um den Effekt ohne Geschwindigkeitsänderung zu positionieren. Dies wirkt sich auf den Verzögerungswert des Effekts aus, wie im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ zu sehen ist. Hinweis: Sie können einen Effekt so positionieren, dass er über die Spurgrenzen hinausreicht. In diesem Fall werden die außerhalb liegenden Effektparameter nicht verwendet.

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Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

 Bewegen Sie einen der beiden Ränder des Effektbalkens, um die Geschwindigkeit zu ändern. Ein Effekt mit kürzerer Dauer durchläuft seine Animation schneller. Wenn Sie die Größe eines Effekts, dessen Startverzögerungswert auf „Am Anfang“ eingestellt wurde, durch Bewegen des linken Rands ändern, werden Geschwindigkeit und Verzögerung des Effekts geändert. Dasselbe gilt für die Größenänderung eines Effekts mit der Einstellung „Am Ende“ durch Bewegen des rechten Rands.

Erneutes Positionieren von Effektgruppen innerhalb einer Spur zum Anpassen des Zeitverhaltens
Wenn Sie in einer Spur mehrere Effekte verwenden, können Sie diese gemeinsam bewegen, um ihr Zeitverhalten anzupassen. Gehen Sie wie folgt vor, um Effektgruppen innerhalb einer Spur neu zu positionieren: m Halten Sie in einer Spur mit mehreren Effekten beim Bewegen eines einzelnen Effekts die Wahltaste gedrückt. Die Effekte bewegen sich im Fenster „Timeline“ gleichzeitig nach oben und unten. Die relative Position aller Effekte in der Spur bleibt erhalten, sie werden jedoch früher oder später wirksam.

Ändern der Reihenfolge von Effekten
In einer Spur mit mehreren Effekten können Sie die Effektreihenfolge ändern, indem Sie einen Effekt wunschgemäß vertikal bewegen. Wenn der Effekt Zeitinformationen enthält, muss seine Position möglicherweise in der neuen Spur angepasst werden. Gehen Sie wie folgt vor, um die Reihenfolge von Effekten zu ändern: m Bewegen Sie den Effekt innerhalb der Spur nach oben oder unten. Die Reihenfolge der Effekte wurde nun geändert.

Duplizieren von Effekten und Spuren
Sie können Effekte und Spuren ganz einfach duplizieren. Dies schließt auch das Duplizieren eines Effekts durch Kopieren von einer Spur in eine andere ein. Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spur oder einen Effekt zu duplizieren: Halten Sie die Wahltaste gedrückt, während Sie einen Effekt oder eine Spur mit der Maus an eine neue Position oder in eine neue Spur bewegen. Wenn Sie beim Bewegen eines Effekts die Wahltaste gedrückt halten, wird eine Kopie des Effekts in einer neuen Effektspur erstellt.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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Ändern eines voreingestellten Effekts
Neben den Anpassungen der Zeitparameter eines Effekts können Sie auch die eigentliche Wirkung des Effekts, d. h. die Art und Weise, wie seine Anwendung die Spur beeinflusst, ändern. Bei der Änderung eines in Ihrem Projekt verwendeten Effekts wird der voreingestellte Ausgangseffekt selbst nicht verändert. Sobald Sie den Effekt angewendet haben, können Sie ihn anpassen und Ihre Änderungen im Rahmen Ihres Projekts sichern.

Keyframes und Sequenzmarkierungen
Computeranimation basiert auf dem Konzept der Keyframes. Animatoren definieren in bestimmten Intervallen die Parameter eines grafischen Elements – Position, Farbe, Größe, Form, etc. – und die Software interpoliert die Parameter für die dazwischen liegenden Bilder. Keyframes werden in Effekten im Fenster „Timeline“ als rautenförmige Markierungen dargestellt. Wenn Sie einen Keyframe auswählen, wird die Abspielposition zu diesem Bild bewegt. Im Fenster „Canvas“ wird der Status des Projektelements zu diesem Zeitpunkt angezeigt.

Sequenzmarkierung

Keyframe

Gehen Sie wie folgt vor, um die mit einem Keyframe definierten Parameter anzuzeigen: 1 Wählen Sie den Keyframe im Fenster „Timeline“ aus. 2 Klicken Sie in den Titel „Effekte“ des Fensters „Informationen“. Die durch diesen Keyframe definierten Parameter werden im Fenster „Aktive Parameter“ angezeigt. Der Effekt „Im Uhrzeigersinn“ besitzt beispielsweise nur einen einzigen aktiven Parameter für seine Keyframes. Ungeachtet der Spurattribute oder anderer Effekte, die möglicherweise auf die Spur einwirken, besteht die einzige Aufgabe dieses Effekts darin, die Buchstaben in der Spur zum Rotieren zu bringen. Der Parameter für das Sequenzzeitverhalten des Effekts wendet die Rotation von links nach rechts nacheinander auf die Spur an.

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Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

Im hellvioletten Bereich eines Effektbalkens werden Sequenzmarkierungen als senkrechte Linien angezeigt, wenn der Effekt beginnt, auf die einzelnen Bildzeichen einzuwirken. Es sind immer genauso viele Sequenzmarkierungen, einschließlich dem ersten Bild und dem ersten Keyframe des Effekts (durch Rautenhälften dargestellt), wie Bildzeichen in der Spur vorhanden. Hinweis: Nicht alle Effekte enthalten Sequenzen oder per Zufall ausgelöste Animationen. Daher besitzen nicht alle Effekte Sequenzmarkierungen.

Anpassen von Keyframe-Parametern
Wenn Sie die Auswirkungen eines Effekts ändern wollen, müssen Sie seine Keyframes ändern. Sie können zwar die Effektparameter durch die Eingabe numerischer Werte im Bereich „Effekte“ ändern, doch ist es in der Regel einfacher, Änderungen gut sichtbar unter Verwendung der gesamten LiveType Benutzeroberfläche vorzunehmen. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Keyframe durch Ändern der Parameter im Fenster „Informationen“ anzupassen: 1 Wählen Sie einen Keyframe im Fenster „Timeline“ aus. Die Abspielposition bewegt sich über den Keyframe und im Fenster „Canvas“ wird das Bild mit den jeweils angewendeten Effekten dargestellt. Hinweis: Wenn Sie einen Effektparameter ändern, ohne dass sich die Abspielposition über einem Keyframe befindet, wird an der aktuellen Abspielposition ein neuer Keyframe eingefügt. 2 Passen Sie die Attribute der Spur an.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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Die LED-Anzeigen im Fenster „Informationen“ geben an, welche Attribute im Zusammenhang mit einem Effekt geändert werden können. Sie befinden sich in den Bereichen „Text“, „Stil“ und „Attribute“ des Fensters „Informationen“.

Mit LED-Anzeigen wird angegeben, dass ein Effekt ausgewählt wurde.

3 Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“, um die Ergebnisse Ihrer Änderung anzuzeigen. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Keyframe durch Ändern der Parameter im Fenster „Canvas“ anzupassen: 1 Wählen Sie einen Keyframe im Fenster „Timeline“ aus. 2 Klicken Sie in einen Buchstaben oder in das Objekt, um dessen Auswahlrechteck anzuzeigen. 3 Bearbeiten Sie das ausgewählte Bildzeichen, um seine Position, Rotation oder Skalierung zu ändern. Beim Bewegen des Bildzeichens wird das gesamte Wort mitbewegt, und ein Bewegungspfad mit kleinen Punkten wird angezeigt. Jeder Punkt des Bewegungspfads steht für den Drehpunkt des ausgewählten Buchstabens in jedem Bild des Films. Beachten Sie, dass bei der Auswahl eines anderen Buchstabens ein etwas anderer Bewegungspfad angezeigt wird, der den Mittelpunkt dieses Buchstabens in den einzelnen Bildern darstellt. 4 Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“, um die Ergebnisse Ihrer Änderung anzuzeigen.

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Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

LED-Anzeigen im Fenster „Informationen“
Wenn Sie einen Effekt oder Keyframe auswählen, werden im Fenster „Informationen“ in den Bereichen „Text“, „Stil“ und „Attribute“ kleine runde Leuchtanzeigen („LEDs“) sichtbar, und zwar links neben sämtlichen Attributen, die in einem Effekt geändert werden können. Die LEDs haben drei Aufgaben: Â Sie zeigen an, welche Parameter des Bereichs in dem ausgewählten Effekt aktiv sind, wodurch Sie die betreffenden Werte mit einem Blick überschauen können. Â Sie bieten Ihnen die Möglichkeit, einen neuen Parameter für einen Effekt zu aktivieren. Â Sie bieten Ihnen die Möglichkeit, ein Attribut gleichmäßig auf alle Keyframes des Effekts anzuwenden. Diese Funktion ist äußerst nützlich, da sie globale Änderungen eines Effekts ermöglicht, ohne dass Sie jeden Keyframe einzeln auswählen und ändern müssten. Gehen Sie wie folgt vor, um ein Attribut gleichmäßig auf alle Keyframes eines Effekts anzuwenden: 1 Wählen Sie den Effekt aus. 2 Ändern Sie ein Attribut im Bereich „Text“, „Stil“ oder „Attribute“. 3 Klicken Sie bei gedrückter Wahltaste in die LED-Anzeige neben dem gerade geänderten Attribut.

Aktive Parameter
Der Teilbereich „Aktive Parameter“ des Bereichs „Effekte“ im Fenster „Informationen“ enthält wertvolle Ressourcen, anhand derer Sie erkennen können, welche Parameter in einem Effekt aktiv sind und welche Werte sie an einem bestimmten Zeitpunkt entsprechend der Abspielposition besitzen. Aktive Parameter werden mit den Werten angezeigt, die dem aktuellen Bild zugeordnet sind. Eine genauere Beschreibung der Parametervariablen finden Sie in Anhang B „Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts“ auf Seite 143 Gehen Sie wie folgt vor, um einen Parameterwert im Bereich „Effekte“ zu ändern: 1 Wählen Sie einen Keyframe aus. 2 Öffnen Sie einen Parameter im Stapel „Aktive Parameter“ durch Doppelklicken. 3 Geben Sie im Dialogfenster des Parameters einen Wert ein und klicken Sie in „OK“. Hinweis: Wenn Sie einen Parameter ändern, ohne dass sich die Abspielposition an einem Keyframe befindet, wird an der aktuellen Abspielposition ein neuer Keyframe in den Effekt eingefügt. Im Einblendmenü „Parameter“ werden alle Keyframe-Parameter aufgelistet.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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Gehen Sie wie folgt vor, um im Stapel „Aktive Parameter“ eines Effekts einen neuen Parameter hinzuzufügen: 1 Wählen Sie den Effekt aus. 2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Klicken Sie im Bereich „Text“, „Stil“ oder „Attribute“ des Fensters „Informationen“ in die LED neben dem Parameter. Die ausgewählte LED wird aktiviert. Â Treffen Sie im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ eine Auswahl aus dem Einblendmenü „Parameter“ und klicken Sie in die Taste „+“. Der Parameter wird im Stapel „Aktive Parameter“ angezeigt. Â Ändern Sie im Bereich „Text“, „Stil“ oder „Attribute“ des Fensters „Informationen“ den Parameter für einen Keyframe. Â Fügen Sie dem Stapel Versatz, Rotation oder Skalierung hinzu, indem Sie ein Bildzeichen der aktiven Spur mit den Aktivpunkten des Auswahlrechtecks oder durch Bewegen des Bildzeichens an eine neue Position ändern.

Beispiel: Ändern eines Effekts
Das folgende Beispiel zeigt, wie einfach es ist, einen Effekt zu ändern und eine völlig andere Darstellung zu erzielen. In diesem Fall wollen Sie dem Effekt „Einblenden“ Bewegung hinzufügen. 1 Richten Sie mit folgenden Schritten ein neues Projekt ein: a Wählen Sie „Ablage“ > „Neu“. b Geben Sie in ein Texteingabefeld des Fensters „Informationen“ den Begriff „Adventure“ ein, um der Spur dieses Wort hinzuzufügen. c Wenden Sie der Einfachheit halber einen beliebigen Systemzeichensatz auf die Spur an.

Beginnen Sie in diesem Beispiel mit einer einfachen Textspur in einem Systemzeichensatz.

d Setzen Sie den Out-Punkt für die Renderauswahl, indem Sie die Abspielposition bei 1 Sekunde positionieren und die Taste „O“ drücken.

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Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

2 Wenden Sie den Effekt „Einblenden“ auf die Spur an, die sich im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht in der Kategorie „Überblenden“ befindet. Beachten Sie die daraufhin erfolgenden Änderungen: Â Der Effekt wird sogleich im Fenster „Informationen“ in der Drahtmodellvorschau in Echtzeit dargestellt. Â Wenn sich Ihre Abspielposition am ersten Bild befindet, verschwindet der Text im Fenster „Canvas“ beim Anwenden des Effekts. Dies liegt daran, dass der Einblendeffekt bei einer Deckkraft von „0“ einsetzt. 3 Wenn sich die Abspielposition nicht auf dem ersten Bild befindet, bewegen Sie sie dorthin. 4 Heben Sie im Texteingabefeld des Fensters „Informationen“ das „A“ von „Adventure“ hervor. Auch wenn der Text im Fenster „Canvas“ unsichtbar ist, wird ein Auswahlrechteck angezeigt, das Ihnen die Anpassung des Bildzeichens ermöglicht. Beachten Sie auch, dass sich der erste Keyframe des Effekts auf dem ersten Bild befindet und die Sequenzmarkierungen dahinter liegen, die für die anderen Buchstaben des Wortes stehen.
Stellen Sie sicher, dass sich die Abspielposition auf dem ersten Bild befindet.

Positionieren Sie den Out-Punkt der Renderauswahl bei 1 Sekunde.

Dauer des Einblendeffekts auf dem Bildzeichen „A“

Sequenzmarkierungen geben das Ende des Effekts für jeden der übrigen Buchstaben des Wortes an.

5 Ändern Sie das Bildzeichen im Fenster „Canvas“ wie folgt und beobachten Sie dabei die Ergebnisse in der Drahtmodellvorschau in Echtzeit: a Bewegen Sie den Aktivpunkt für die Größenänderung rechts oben im Auswahlrechteck, um das Bildzeichen deutlich zu vergrößern, auf etwa ein Drittel der Breite des Fensters „Canvas“. b Drehen Sie das Bildzeichen mit dem entsprechenden Aktivpunkt links oben im Auswahlrechteck um ca. 45 Grad gegen den Uhrzeigersinn.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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c Bewegen Sie das Bildzeichen so, dass sein Drehpunkt links unten im Fenster „Canvas“ angezeigt wird und es sich außerhalb des Fensters befindet.

Vergrößern, drehen und ändern Sie die Position des Auswahlrechtecks des Bildzeichens „A“.

Der Stapel (im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“) wird automatisch geändert. Neben dem ursprünglichen Parameter „Deckkraft“ werden nun auch die Parameter „Skalieren“, „Rotieren“ und „Versatz“ auf diesen Effekt angewendet. 6 Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“ oder drücken Sie die Leertaste, um eine Arbeitsspeicher-Vorschau anzuzeigen.

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Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

Bewegen, Löschen, Hinzufügen und Kopieren von Keyframes
Je mehr Sie mit Effekten experimentieren, desto größer wird Ihr Wunsch werden, sie selbst zu erstellen und zu bearbeiten, um sie an Ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen. Sie können z. B. die Platzierung von Keyframes in einem Effekt ändern, sodass er anders abgespielt wird. Sie können einen Keyframe aber auch hinzufügen oder vollständig löschen. Gehen Sie wie folgt vor, um die Position eines Keyframes im Fenster „Timeline“ zu bewegen: m Bewegen Sie die Keyframe-Markierung innerhalb des Effektbalkens nach links oder rechts. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Keyframe zu löschen: 1 Wählen Sie den Keyframe aus, den Sie löschen möchten. 2 Wählen Sie „Spur“ > „Keyframe löschen“. Hinweis: Wenn Sie einen Keyframe auswählen und die Rückschritttaste drücken, wird der gesamte Effekt gelöscht. Gehen Sie wie folgt vor, um einem Effekt einen Keyframe hinzuzufügen: 1 Wählen Sie den Effekt aus, dem Sie einen Keyframe hinzufügen wollen. 2 Bewegen Sie die Abspielposition zu dem Bild, bei dem Sie einen Keyframe einfügen wollen, oder klicken Sie im Bildlineal in die Position des gewünschten Bilds. 3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Wenn sich die Abspielposition an der gewünschten Stelle befindet und der Effekt ausgewählt ist, wählen Sie „Spur“ > „Keyframe hinzufügen“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-K“). Â Ändern Sie die gewünschten Parameter im Bereich „Text“, „Stil“ oder „Attribute“ des Fensters „Informationen“ oder ändern Sie ein Bildzeichen der aktiven Spur mit den Aktivpunkten des Auswahlrechtecks oder durch Bewegen des Bildzeichens an eine neue Position. Im Effektbalken wird eine Keyframe-Markierung angezeigt. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Keyframe zu kopieren: 1 Wählen Sie den Keyframe aus, den Sie kopieren wollen. Wählen Sie anschließend „Bearbeiten“ > „Kopieren“. 2 Setzen Sie die Abspielposition über das Bild, bei dem Sie den duplizierten Keyframe einfügen wollen, und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einsetzen“. Sie können Keyframes aus anderen Effekten, ja sogar aus anderen Projekten, kopieren und einsetzen.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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Kopieren und Einsetzen von Keyframes, Effekten und Spuren zwischen Projekten
Sie können Keyframes, Effekte und Spuren ganz einfach von einem Projekt in ein anderes kopieren. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Keyframe zwischen Projekten durch Kopieren und Einsetzen zu bewegen: 1 Öffnen Sie das Projekt, aus dem Sie den Keyframe kopieren wollen. 2 Führen Sie im Fenster „Timeline“ einen der folgenden Schritte aus: Â Wählen Sie einen Keyframe aus. Wählen Sie dann „Bearbeiten“ > „Kopieren“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-C“). Â Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in den Keyframe und wählen Sie „Spur kopieren“, „Effekt kopieren“ oder „Keyframe kopieren“ aus dem Kontextmenü aus. 3 Öffnen Sie das zweite Projekt und platzieren Sie im Fenster „Timeline“ die Abspielposition an der Stelle, an der der neue Keyframe eingesetzt werden soll. 4 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einsetzen“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-V“). Â Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in die Spur und wählen Sie „Einsetzen“ aus dem Kontextmenü aus. Der Keyframe wird in das zweite Projekt kopiert. Gehen Sie wie folgt vor, um Effekte oder Spuren zwischen zwei Projekten durch Kopieren und Einsetzen zu bewegen: 1 Öffnen Sie das Projekt, aus dem Sie kopieren wollen. 2 Führen Sie im Fenster „Timeline“ eine der folgenden Schritte aus: Â Wählen Sie einen Effekt oder eine Spur aus. Wählen Sie dann „Bearbeiten“ > „Kopieren“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-C“). Â Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in den Effekt oder die Spur und wählen Sie „Spur kopieren“ oder „Effekt kopieren“ aus dem Kontextmenü aus. 3 Öffnen Sie das zweite Projekt, klicken Sie in das Fenster „Timeline“ und führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einsetzen“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-V“). Â Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in die Spur und wählen Sie „Einsetzen“ aus dem Kontextmenü aus. Der neue Effekt oder die Spur wird in das zweite Projekt kopiert.

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Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

Umbenennen und Sichern geänderter Effekte
Wenn Sie einen Effekt in einem LiveType Projekt ändern, besitzt er nicht mehr dieselben Attribute wie der voreingestellte Effekt, auf den Sie über die Medienübersicht zugegriffen haben. Sie können in einem Projekt auch verschiedene Versionen desselben voreingestellten Effekts verwenden. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Änderungen zu verfolgen: Benennen Sie die Effekte in Ihrem Projekt um, um sie von den voreingestellten Ausgangseffekten zu unterscheiden, oder sichern Sie sie als neue Effekte, Sie die beliebig verwenden können. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Effekt innerhalb eines Projekts umzubenennen: 1 Wählen Sie den Effekt oder die Spur aus, auf die er angewendet wurde. 2 Klicken Sie in den Titel „Effekte“ des Fensters „Informationen“. 3 Wählen Sie den Effekt aus, dessen Namen Sie ändern möchten. Bearbeiten Sie dann den Namen. Der neue Name wird im Fenster „Timeline“ angezeigt. Gehen Sie wie folgt vor, um einen neuen oder geänderten Effekt zu sichern: 1 Wählen Sie den Effekt aus. 2 Wählen Sie „Spur“ > „Effekt sichern“. 3 Geben Sie dem Effekt im Dialogfenster „Effekt sichern“ einen Namen und wählen Sie die Kategorie aus, in der er gesichert werden soll, oder erstellen Sie eine neue Kategorie. Der Effekt wird im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht angezeigt. Hinweis: Damit in der Medienübersicht eine Vorschau des gesicherten Effekts angezeigt werden kann, müssen Sie einen Vorschau-Clip mit einer Auflösung von 160 x 120 Pixel erstellen und ihm denselben Namen wie dem Effekt geben, mit der entsprechenden Erweiterung. Vorschau-Clips können ein beliebiges QuickTime Format haben, doch wenn Sie viele derartige Clips erstellen wollen, empfiehlt sich MPEG-4, da Sie mit diesem Format beträchtlich an Festplattenspeicher sparen. Sichern Sie Vorschau-Clips im Ordner „Effects“ unter „Library/Application Support/LiveType“, in dem sich die gesicherten Effekte befinden.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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Erstellen eines völlig neuen Effekts
Wenn Sie ein bestimmtes Ergebnis erzielen wollen, ist es mitunter effizienter, einen Effekt komplett neu zu erstellen, anstatt einen vorhandenen Effekt zu ändern. Gehen Sie dazu wie folgt vor: 1 Legen Sie grob fest, welches Element Sie animieren wollen und wie es sich bewegen und verformen soll. 2 Erstellen Sie eine Spur, die das zu animierende Element enthält. Verwenden Sie das Element nach Möglichkeit, während das erste Bild angezeigt wird. 3 Konfigurieren Sie das Zeitverhalten der Spur – ihr Anfangsbild und ihre Dauer. 4 Fügen Sie der Spur einen neuen, leeren Effekt hinzu. 5 Fügen Sie dem Effekt Keyframes hinzu und passen Sie deren Parameter an. 6 Sichern Sie ggf. den Effekt, damit er in anderen Spuren oder Projekten verwendet werden kann. Gehen Sie wie folgt vor, um einer Spur einen neuen, leeren Effekt hinzuzufügen. 1 Wählen Sie die Spur aus, der Sie den Effekt hinzufügen wollen. 2 Wählen Sie „Spur“ > „Neuen Effekt hinzufügen“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-E“). Ein neuer Effekt wird im Fenster „Timeline“ unter der aktiven Spur angezeigt. 3 Geben Sie dem neuen Effekt ggf. einen Namen, indem Sie ihn im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ durch Doppelklicken auswählen.

Beispiel: Erstellen eines neuen Effekts
Im folgenden Beispiel wird die Erstellung eines neuen Effekts beschrieben. In diesem Fall soll ein Teil des Textes auf einer einzelnen Spur im Fenster „Canvas“ animiert werden. Bei diesem Beispiel geht es vor allem darum, Bewegungspfade in einen Effekt zu integrieren. 1 Erstellen Sie ein neues Standardprojekt und geben Sie einige Wörter in einem beliebigen Zeichensatz in die leere Spur ein. Eines dieser Wörter soll unabhängig von den übrigen Wörtern auf der Spur auf dem Bildschirm bewegt werden.

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Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

2 Positionieren Sie die Spur wie gewünscht im Fenster „Canvas“. Die Bewegung des animierten Worts wird dadurch nicht beeinflusst.

3 Bestimmen Sie die Dauer der Spur, indem Sie ihren rechten Rand im Fenster „Timeline“ bewegen. Zwei bis drei Sekunden reichen völlig aus. 4 Erstellen Sie einen neuen, leeren Effekt, mit dem Sie den Text animieren können. Legen Sie für die Dauer des Effekts denselben Wert wie für die Spur im Fenster „Timeline“ fest. 5 Wenden Sie ihn nun – noch bevor Sie den Effekt erstellen – auf ein (einzelnes) Wort auf der Spur an. Deaktivieren Sie also den Effekt, wie im Abschnitt „Voreingestellte Effekte“ auf Seite 94 beschrieben, für die Wörter, die sich nicht bewegen sollen. 6 Fügen Sie die ersten drei oder vier Keyframes in gleichmäßigem Abstand in den Effekt ein. a Klicken Sie in das Bildlineal, um die Abspielposition zu positionieren. b Wenn sich die Abspielposition an der gewünschten Stelle befindet und der Effekt ausgewählt ist, wählen Sie „Spur“ > „Keyframe hinzufügen“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-K“).

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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7 Setzen Sie danach das Wort an die Stelle, an der es zum ersten Mal „springen“ soll. Sie fügen dem Effekt Versatzparameter auf der x- und y-Achse hinzu. a Wählen Sie bei ausgewähltem Keyframe einen der Buchstaben aus, die Sie bewegen wollen. Um ihn herum wird ein Auswahlrechteck angezeigt. b Bewegen Sie den Buchstaben an eine neue Position im Fenster „Canvas“. Das ganze Wort oder alle Buchstaben, auf die der Effekt in diesem Fall angewendet wird, werden zusammen mit dem ausgewählten Buchstaben bewegt. Beachten Sie, dass der Bewegungspfad angezeigt wird. c Ändern Sie ggf. die Größe, Farbe oder andere Attribute des Textes für diesen Keyframe. 8 Erstellen Sie einen zweiten Keyframe und bewegen Sie den Text an eine andere Stelle. Nun bildet der Bewegungspfad ein Dreieck. Erstellen Sie für das Wort einige weitere „Sprünge“.

Punkt des Keyframes Bewegungspfad des Bildzeichens „u“

Bewegungspfade können auch kurvenförmig verlaufen. Der Prozess ähnelt dem Erstellen kurvenförmiger Spuren, wie in Kapitel 4 „Arbeiten mit Spuren“ auf Seite 49 beschrieben. 9 Gehen Sie wie folgt vor, um Ihrem Bewegungspfad Kurven hinzuzufügen: a Wählen Sie den Effekt im Fenster „Timeline“ aus und klicken Sie in einen Keyframe oder bewegen Sie die Abspielposition über einen Keyframe. b Wählen Sie ein Bildzeichen in dem „animierten“ Wort aus. c Bewegen Sie bei gedrückter Wahltaste den Drehpunkt des Bildzeichens, der sich über dem Keyframe-Punkt im Bewegungspfad befindet.

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Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

d An dem Punkt werden Bezier-Aktivpunkte angezeigt, mit denen Sie die Kurve anpassen können.

Bewegen Sie einen Keyframe-Punkt bei gedrückter Wahltaste, um Bezier-Aktivpunkte anzuzeigen, mit denen Sie einen kurvenförmigen Bewegungspfad erstellen können.

10 Klicken Sie im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“ oder drücken Sie die Leertaste, um die Ergebnisse anzuzeigen.

Erstellen von Effekten für einzelne Bildzeichen
Eine einzigartige und leistungsstarke Funktion von LiveType bietet die Möglichkeit, einen Effekt sofort einzelnen oder bestimmten Gruppen von Bildzeichen oder Zeichen in einer Spur zuzuweisen. Diese Methode kann sowohl mit neuen als auch vorhandenen Effekten verwendet werden. Gehen Sie wie folgt vor, um einzelnen Zeichen einen Effekt zuzuweisen: m Wählen Sie das oder die Zeichen aus, auf das/die Sie den Effekt anwenden möchten. Führen Sie dann einen der folgenden Schritte aus: Â Wählen Sie einen voreingestellten Effekt aus dem Bereich „Effekte“ der Medienübersicht aus und klicken Sie in „Anwenden“. Â Erstellen Sie Ihren eigenen Effekt durch Auswahl von „Spur“ > „Neuer Effekt“. Wenden Sie dann Effekte aus dem Parametermenü im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ an. Der ausgewählte Effekt ist automatisch für alle Zeichen deaktiviert, die nicht hervorgehoben sind. Wenn die Spur, aber keine Zeichen ausgewählt sind, wird der Effekt auf die gesamte Zeichengruppe in der Spur angewendet. Sie können einen einzelnen Effekt jederzeit auf alle Zeichen anwenden.

Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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Suchen von Effekten und Medien mithilfe des Fensters „Timeline“
Sie können Effekte, Filme und Bilder schnell mithilfe eines Kontextmenüs im Fenster „Timeline“ finden. Gehen Sie wie folgt vor, um Effekte und Medien im Fenster „Timeline“ zu finden: m Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in das Fenster „Timeline“ und führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Wählen Sie „In der Medienübersicht anzeigen“ aus dem Kontextmenü aus, um Effekte zu finden. Â Wählen Sie „Im Finder zeigen“ aus dem Kontextmenü aus, um Filme oder Bilder zu finden. Der Effekt wird im zugehörigen Bereich in der Medienübersicht ausgewählt. Bei Filmen oder Bildern wird ein Finder Fenster mit dem ausgewählten Film oder Bild geöffnet.

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Kapitel 7 Arbeiten mit Effekten und Keyframe-Animation

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Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms

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Im Verlauf Ihres Projekts werden Sie vermutlich bei jedem Schritt die Ergebnisse Ihrer Änderungen sehen wollen, bis Sie schließlich die Endausgabe generieren können.
LiveType bietet mehrere Modi und Optionen zum Verwalten der Zeitdauer, die für das Rendern einer Vorschau benötigt wird.

Anzeigen einer Vorschau Ihrer Arbeit
Wenn Sie ein Bild Ihres Titelerstellungsfilms ansehen wollen, bewegen Sie einfach die Abspielposition an die gewünschte Bildmarkierung. Sie können dann die Elemente im Fenster „Canvas“ betrachten. Natürlich müssen Sie auch in der Lage sein, die Aktionen Ihres Films zu sehen. LiveType bietet dazu mehrere Möglichkeiten.

Drahtmodellvorschau in Echtzeit
Rechts oben im Fenster „Informationen“ wird Ihre Animation permanent in einer Drahtmodellvorschau in Echtzeit wiedergegeben. Dabei zeigen kleine Auswahlrechtecke die Bewegung der einzelnen Zeichen oder Objekte an. Dank dieser Funktion haben Sie jederzeit die Möglichkeit, die Bewegung und das Zeitverhalten Ihres Projekts anzusehen.

Drahtmodellvorschau in Echtzeit im Fenster „Informationen“

Gehen Sie wie folgt vor, um die Animation der Drahtmodellvorschau in Echtzeit zu starten oder zu stoppen: m Klicken Sie im Fenster „Informationen“ in das Fenster „Drahtmodellvorschau in Echtzeit“.

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Arbeitsspeicher-Vorschau im Fenster „Canvas“
Mit den Transportsteuerungen unten im Fenster „Canvas“ können Sie direkt in Ihrer Arbeitsumgebung eine Vorschau Ihres Titelerstellungsfilms abspielen. Bei einer Arbeitsspeicher-Vorschau werden alle im Fenster „Canvas“ sichtbaren und aktivierten Elemente sowie die Hilfslinien, Lineale etc. des Fensters angezeigt. Insofern unterscheidet sich die Vorschau von einem Vorschaufilm, der die abschließende Filmausgabe genauer wiedergibt. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um eine Arbeitsspeicher-Vorschau wiederzugeben: m Klicken Sie unten im Fenster „Canvas“ in die Taste „Wiedergabe“ der Transportsteuerungen. m Drücken Sie die Leertaste. Zuerst werden die Bilder nacheinander gerendert und in den Arbeitsspeicher geladen. Anschließend wird die Vorschau in Echtzeit wiedergegeben. Während dieses Prozesses wird die Taste „Pause“ angezeigt. Mit der Taste „Endlosschleife“, dem Steuerelement ganz rechts, können Sie festlegen, ob die Arbeitsspeicher-Vorschau nur einmal oder permanent in einer Endlosschleife abgespielt wird. Wenn die Taste „Endlosschleife“ aktiviert ist (durch die Farbe Blau gekennzeichnet), wird die Arbeitsspeicher-Vorschau so lange abgespielt, bis Sie in eine beliebige Stelle der LiveType Oberfläche klicken.

Transportsteuerungen

Gehen Sie wie folgt vor, um die Endlosschleife einer Arbeitsspeicher-Vorschau zu stoppen: m Klicken Sie in eine beliebige Stelle auf der LiveType Oberfläche. Gehen Sie wie folgt vor, um eine Arbeitsspeicher-Vorschau anzuhalten: m Klicken Sie zu einem beliebigen Zeitpunkt während einer Arbeitsspeicher-Vorschau in die Taste „Pause“. Die Taste „Wiedergabe“ wird angezeigt und die Arbeitsspeicher-Vorschau wird unterbrochen. Die Wiedergabe der Arbeitsspeicher-Vorschau wird fortgesetzt, wenn Sie erneut in die Taste „Wiedergabe“ klicken.

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Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms

Vorschaufilm
Für einen Vorschaufilm wird der von Ihnen erstellte Titel im Grunde genommen eingeschränkt gerendert. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Vorschaufilm zu rendern: 1 Wählen Sie „Ablage“ > „Vorschau rendern“ und anschließend „Drahtmodell“ oder „Normal“. Bei der Einstellung „Normal“ wird Ihre Vorschau mit den im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ festgelegten Werten gerendert. LiveType sucht nach den .afd-Dateien in Ihrem Ordner „Library/Application Support/LiveType/LiveType Data“, wenn Sie LiveType Medien in Ihrem Projekt verwendet haben. Wenn die Datendateien noch nicht installiert worden sind, wird das Dialogfenster „Fehlende AFD-Datei“ angezeigt. Dort haben Sie die Möglichkeit, die vollständigen Datendateien zu installieren oder Proxy-Bilder (von den entsprechenden .afd-Dateien) in der Vorschau zu verwenden. 2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Wählen Sie „Fehlende LiveType Daten jetzt installieren“. Dadurch können Sie die .afd-Dateien an einem anderen Speicherort installieren als im Ordner „LiveType Data“, jedoch weiterhin auf sie zugreifen, um die Vorschau und die Endausgabe zu rendern. Näheres hierzu finden Sie im Abschnitt „Verwalten von LiveType Mediendateien“ auf Seite 31. Â Wählen Sie „Posterbilder für Spuren mit fehlenden Daten verwenden“.

Die Vorschau wird in einem separaten Fenster angezeigt. Sie können Vorschaufilme durch die Auswahl von „Ablage“ > „Sichern unter“ sichern. Andernfalls löscht LiveType den Vorschaufilm beim Schließen des Fensters.

Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms

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Optimieren der Vorschauleistung
Im Unterschied zu vektorbasierten Daten verwendet LiveType Bitmap-Elemente, die aus Informationspixeln bestehen. Zwar ermöglicht dieses Format die große Spannbreite der Effekte, die in LiveType angeboten wird, doch führt dies unausweichlich auch zu großen Dateien und langen Renderzeiten für eine Vorschau. Die Renderzeit erhöht sich mit jeder Komplexitätsstufe, die einem Projekt hinzugefügt wird. Dazu zählen die Anzahl und Dateigröße der Projektelemente, die Anzahl der auf die einzelnen Elemente angewendeten Effekte und die Dauer des Films (d. h. die Anzahl der zu rendernden Bilder).

Qualitätseinstellungen für Vorschau und Filmausgabe
LiveType bietet Ihnen vier Qualitätsstufen beim Rendern, die im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ festgelegt werden und Ihnen dabei helfen, die zum Erstellen einer Vorschau erforderliche Zeit zu bestimmen. Logischerweise benötigt eine qualitativ geringwertige Vorschau weniger Renderzeit. Bei einer Vorschau in Drahtmodellqualität wird jedes Element als leeres Auswahlrechteck dargestellt, ähnlich wie im Fenster „Informationen“ im kleinen Fensterbereich der Drahtmodellvorschau in Echtzeit. Die Qualitätseinstellungen „Entwurf“, „Normal“ und „Hoch“ unterscheiden sich nur durch die Auflösung der Vorschau voneinander. Das Fenster „Canvas“ in Entwurfsqualität erscheint bei einer Vergrößerung von 100% leicht körnig. Ein Vorschaufilm in Entwurfsqualität wird mit geringer Größe auf dem Bildschirm angezeigt. Sie werden bei der Arbeit an Ihrem Projekt merken, dass es hilfreich ist, die Qualitätseinstellungen einige Male entsprechend Ihren Bedürfnissen zu ändern. Gehen Sie wie folgt vor, um die Qualitätseinstellungen zum Anzeigen des Fensters „Canvas“, Generieren von Vorschaufilmen und Rendern eines fertigen Films anzupassen: 1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Projekteinstellungen“. 2 Wählen Sie im Bereich „Qualität“ des Dialogfensters eine Qualitätsstufe für jeden der drei Modi aus.

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Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms

Strategien zum Verbessern der Renderzeiten
Neben den Qualitätseinstellungen bietet LiveType zahlreiche Strategien zur Vermeidung überlanger Wartezeiten beim Rendern von Bildern und Vorschau: Â Mit den Markierungen für die Renderauswahl im Bildlineal des Fensters „Timeline“ wird die Anzahl der Bilder begrenzt, die in Vorschaufilmen und der Endausgabe gerendert werden. Â Mit der Option Nur Auswahl im Menü „Darstellung“ wird nur der Inhalt der aktiven Spur im Fenster „Canvas“, in Vorschaufilmen und in der fertigen Filmausgabe angezeigt. Die Verwendung dieser Option kann nützlich sein, wenn Ihr Schwerpunkt auf der Bewegung eines bestimmten Elements liegt. Â Mit den Tasten zum Aktivieren/Deaktivieren im Fenster „Timeline“ können Sie Effekte vorübergehend deaktivieren und Spuren aus dem Fenster „Canvas“ entfernen. Dies ist eine weitere Möglichkeit zur Verringerung der Komplexität, wenn Sie nur eine Teilvorschau benötigen. Â Die Dateigröße der importierten Elemente beeinflusst die Systemleistung. So empfiehlt es sich beispielsweise, statt eines umfangreichen Films als Hintergrund für das Keying von Titeln ein einzelnes Bild oder einen kleinen Clip zu importieren. Wenn in Ihrer Endausgabe ein importiertes Element verwendet werden soll, generieren Sie die Originaldatei mit der oder annähernd der benötigen Auflösung, anstatt ein großes Bild zu importieren und in LiveType zu verkleinern. Â Die Größe des Arbeitsspeichers Ihres Systems kann ebenfalls eine Rolle spielen. Wenn Zeit ein wichtiger Faktor ist, sollten Sie eine Erweiterung des verfügbaren Arbeitsspeichers ins Auge fassen.

Rendern, Sichern und Exportieren Ihres Titelerstellungsfilms
Nach der Fertigstellung Ihres LiveType Projekts können Sie es auf verschiedene Weise rendern, sichern und exportieren. Welche Methode am Besten geeignet ist, hängt größtenteils davon ab, ob Sie Ihr Projekt anschließend in Final Cut Pro oder einem anderen Programm verwenden möchten. Â Wenn Sie mit Final Cut Pro arbeiten, importieren Sie das LiveType Projekt direkt in Final Cut Pro und führen Sie dort das abschließende Rendern aus. Â Wenn Sie ein anderes Programm verwenden, rendern Sie Ihr Projekt zuerst in LiveType und importieren Sie dann den gerenderten Film in das Programm.

Importieren eines LiveType Projekts in Final Cut Pro zum Rendern
Eine gesicherte LiveType Projektdatei wird im Normalfall in Final Cut Pro importiert und dort gerendert. Dadurch sparen Sie Zeit, denn Sie müssen das Projekt vor dem Importieren nicht in LiveType rendern, wie es bei Programmen von Drittanbietern erforderlich ist.

Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms

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Gehen Sie wie folgt vor, um ein LiveType Projekt zum Rendern in Final Cut Pro zu importieren: 1 Wählen Sie „Ablage“ > „Importieren“ > „Dateien“ (oder drücken Sie die Tastenkombination „Befehl-I“). Wählen Sie die LiveType Projektdatei aus und klicken Sie dann in „Auswählen“. Der LiveType Film wird in Final Cut Pro importiert und dort als Clip angezeigt. 2 Schneiden Sie den Clip in eine Final Cut Pro Sequenz. 3 Rendern Sie den Film auf die gleiche Weise wie jeden anderen Clip.

Ändern eines LiveType Films in Final Cut Pro
Wenn Sie einen LiveType Film in Final Cut Pro importiert haben und eine Änderung daran vornehmen müssen, können Sie dies in LiveType tun und den Film in Final Cut Pro aktualisieren. Gehen Sie wie folgt vor, um Änderungen an einem LiveType Film vorzunehmen, der bereits in Final Cut Pro importiert wurde: 1 Wählen Sie den LiveType Clip im Final Cut Pro Fenster „Timeline“ aus. 2 Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in den Clip und wählen Sie dann „Im Editor öffnen“ aus dem Kontextmenü aus. LiveType wird geöffnet und der Film kann sofort bearbeitet werden. 3 Nehmen Sie die gewünschten Änderungen in LiveType vor und wählen Sie dann „Ablage“ > „Sichern“. Die Änderungen werden sofort in Final Cut Pro übernommen. Hinweis: Sie müssen alle in Final Cut Pro vorgenommenen Änderungen erneut rendern.

Rendern eines LiveType Films für den Export
Wenn Sie ein Programm eines Drittanbieters verwenden, müssen Sie Ihren Film vor dem Importieren in LiveType rendern. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Film Ihres Projekts mit voller Auflösung für den Export zu rendern: 1 Wählen Sie „Ablage“ > „Film rendern“. 2 Wählen Sie einen Dateinamen und Speicherort im Dialogfenster „Sichern“ aus und klicken Sie in „Neue Filmdatei erstellen“.

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Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms

3 Wie bei Vorschaufilmen verlangt LiveType auch hier, dass Sie ggf. fehlende LiveType Datendateien installieren. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Â Wählen Sie „Fehlende LiveType Daten jetzt installieren“. Dadurch können Sie LiveType Mediendateien an einem anderen Speicherort installieren als im Ordner „LiveType Data“ und trotzdem weiterhin auf sie zugreifen, um eine Vorschau und die Endausgabe zu rendern. Näheres hierzu finden Sie im Abschnitt „Verwalten von LiveType Mediendateien“ auf Seite 31. Â Wählen Sie „Posterbilder für Spuren mit fehlenden Daten verwenden“. Hinweis: Standardmäßig wird ein QuickTime Film mit einem Alpha-Kanal im Codec „Animation“ erstellt. Wenn Sie einen anderen Codec bevorzugen, verwenden Sie stattdessen die Optionen unter „Ablage“ > „Film exportieren“. Sobald LiveType mit dem Rendern Ihres Projekts fertig ist, wird es in einem neuen Fenster angezeigt.

Ihr gerenderter Film wird in einem separaten Wiedergabefenster angezeigt. (In diesem Beispiel wurde der Hintergrundfilm mit den Titeln gerendert.)

Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms

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LiveType Exportformate
LiveType generiert native QuickTime Filme mit dem 32Bit-Animationscodec, um eine korrekte Verschlüsselung Ihres Videomaterials zu erzielen. Wenn Ihr NLE oder Compositing-Programm Filme im Format „QuickTime 4“ oder neuer importiert, sollten Sie diese Filme direkt importieren können. Sie können auch Exporte in eine Reihe von Bewegungs- und Standbildformaten vornehmen. Denken Sie aber daran, dass Sie zum Erhalt des Alpha-Kanals ein Format verwenden müssen, das das 32Bit-Format unterstützt, z. B. Photoshop, Targa, TIFF und AVI.
QuickTime Codecs Animation BMP Cinepak Component Video DV/DVCPRO-NTSC DVCPRO-PAL Grafikdateien H.261 H.263 Intel Indeo Video r3.2 Intel Raw QuickTime Codecs (Fortsetzung) Motion JPEGA Motion JPEGB Ohne (Keine Komprimierung) PhotoJPEG Planar RGB PNG Sorenson Video Sorenson Video 3 TGA TIFF Video Bildsequenzformate BMP JPEG JPEG 2000 Image MacPaint Photoshop PICT PNG QuickTime Bild SGI Image TGA TIFF Andere Formate AVI DV Stream FLC Heuris MPEG MPEG-2 MPEG-4

Gehen Sie wie folgt vor, um einen gerenderten LiveType Film in ein neues Format zu exportieren: 1 Öffnen Sie Ihre Filmausgabe, sodass sie im Wiedergabefenster angezeigt wird. Wenn Sie Ihr Projekt gerade gerendert haben, ist der QuickTime Film bereits geöffnet. Wenn Sie den Film zuvor gerendert und gesichert haben, öffnen Sie ihn durch Auswahl von „Ablage“ > „Öffnen“. 2 Wählen Sie „Ablage“ > „Film exportieren“. Sie werden in dem Dialogfenster aufgefordert, einen neuen Namen und Speicherort für die Datei anzugeben. Außerdem werden einige Dateiformate für den Export angeboten.

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Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms

3 Wählen Sie aus dem Einblendmenü „Exportieren“ die Ausgabekategorie aus, die Sie erstellen wollen.

4 Wählen Sie aus dem Einblendmenü „Verwenden“ das gewünschte Dateiformat oder Protokoll aus. 5 Klicken Sie in die Taste „Optionen“, um weitere Einstellungen zu dem ausgewählten Format anzuzeigen.

Kapitel 8 Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms

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Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

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Zum Erstellen eindrucksvoller Titel ist es erforderlich, Funktionen und Medien von LiveType kreativ miteinander zu kombinieren. Einige „Rezepte“ für interessante Ergebnisse finden Sie in diesem Kapitel.
Die nachstehenden Beispiele setzen voraus, dass Sie mit den Grundfunktionen von LiveType vertraut sind. Da die einzelnen Schritte nicht im Detail erklärt werden, müssen Sie unter Umständen zu früheren Kapiteln zurückblättern, um bestimmte Aufgaben ausführen zu können.

Wörter innerhalb anderer Wörter
Mit der Option „Stanzmaske auf: Hintergrund“ können Sie einige sehr interessante Titel zusammenstellen. Im Gegensatz zu den Stanzmasken auf Struktur, Film oder Bild wird bei dieser Stanzmaskenoption ein „Fenster“ erstellt, durch das ein beliebiger Hintergrund sichtbar ist – selbst wenn dieser aus mehreren Elementen besteht. Sie können beispielsweise Wörter innerhalb anderer Wörter erstellen. In diesem Fall wird mit Text im Vordergrund ein Fenster definiert, durch das der Hintergrund zu sehen ist, der von rechts nach links verschoben wird. Führen Sie folgenden Schritte aus: 1 Erstellen Sie den Vordergrundtext, um die Form der Stanzmaske zu definieren. a Fügen Sie eine Textspur in einem fetten Systemzeichensatz wie Helvetica Bold hinzu. b Geben Sie ein Wort in die Spur ein und vergrößern Sie es so, dass es die ganze Breite des Fensters „Canvas“ ausfüllt. 2 Erstellen Sie eine Zwischenebene, um den Hintergrund zu verdecken. a Wählen Sie in der Medienübersicht eine Struktur aus und klicken Sie anschließend in „Auf neue Spur anwenden“.

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b Vergewissern Sie sich, dass sich die Struktur unter dem Text, aber über dem Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“ befindet.

Struktur zum Verdecken der Hintergrundelemente

Vordergrundtext zum Festlegen der Form des „Fensters“ zum Hintergrund

3 Erstellen Sie einen dynamischen Hintergrund, der durch das mit dem Wort im Vordergrund erstellte Fenster hindurch sichtbar ist. a Fügen Sie im Fenster „Canvas“ eine neue Textspur hinzu und geben Sie Text ein, der kleiner ist als das in Schritt 1 erstellte Vordergrundwort. b Positionieren Sie die Spur über dem Vordergrundtext und formatieren Sie den Hintergrundtext entsprechend Ihren Vorstellungen. c Wenden Sie auf die Spur einen Effekt für Rolltext oder Schieben an, um den Text nach rechts oder links zu bewegen. d Bewegen Sie die Spur unter den Hintergrundbalken im Fenster „Timeline“. e Deaktivieren Sie die Struktur und die Spur mit dem Vordergrundtext vorübergehend. f Definieren Sie im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ eine Hintergrundfarbe oder platzieren Sie einen anderen Hintergrund hinter dem Hintergrundtext. g Aktivieren Sie die Struktur und die Spur mit dem Vordergrundtext.

Vordergrundelemente Hintergrundelemente

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Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

4 Wählen Sie den Vordergrundtext aus und wählen Sie im Bereich „Attribute“ des Fensters „Informationen“ die Option „Hintergrund“ aus dem Einblendmenü „Stanzmaske auf“ im Abschnitt „Stanzmaske“ aus.

Der ausgestanzte Text gibt den Blick auf ein sich bewegendes Wort im Hintergrund frei.

Verzerrte Schatten- und Glüheffekte
Mithilfe der Funktion „Verzerren“ im Bereich „Stil“ des Fensters „Informationen“ können Sie eine überraschende Vielzahl an Formen erstellen, um Ihre Titel zu verbessern. In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der Effekt „Fallende Nadeln“ den Parameter „Verzerren“ gemeinsam mit einigen anderen Parametern dazu nutzt, eine außergewöhnliche Darstellung zu erzeugen. 1 Öffnen Sie ein neues Projekt und geben Sie Text in einem Systemzeichensatz in die Spur ein. 2 Weisen Sie dem Text im Abschnitt „Bildzeichen“ im Bereich „Attribute“ des Fensters „Informationen“ eine helle Farbe zu und schließen Sie das Fenster „Farben“. 3 Ändern Sie im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ die Hintergrundfarbe in Schwarz mit einer Deckkraft von 100%.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

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4 Wenden Sie den Effekt „Fallende Nadeln“ auf die Spur an. Der Effekt befindet sich im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht in der Kategorie „Leuchten“.

Der Effekt „Fallende Nadeln“ nach der Anwendung auf Text auf einem schwarzen Hintergrund im Fenster „Canvas“

5 Setzen Sie die Dauer der Spur und des Effekts sowie den Out-Punkt der Renderauswahl auf 1 Sekunde und klicken Sie anschließend in die Taste „Wiedergabe“, um eine Arbeitsspeicher-Vorschau zu rendern. 6 Wenn sich die Abspielposition im Fenster „Timeline“ über dem Effekt befindet, klicken Sie im Fenster „Informationen“ in den Bereich „Effekte“, um die aktiven Parameter anzuzeigen. Die folgenden Parameter sind für die Erstellung des Effekts „Fallende Nadeln“ nötig: Â Einstellungen für Bildzeichen: Im ersten Keyframe sind die Bildzeichen auf der Spur klein, transparent und verschwommen. Im letzten Keyframe sehen die Zeichen normal aus. Der mittlere Keyframe macht die Buchstaben nur größer als normal. Â Einstellungen für das Glühen: Im ersten Keyframe ist das Glühen unsichtbar, hat eine Deckkraft von 0% und einen vertikalen Versatz von –200 Pixel. Im mittleren Keyframe beträgt die Deckkraft für das Glühen 500%, mit einigen Anpassungen für Skalieren und Weichzeichnen und ohne Versatz. Und im letzten Keyframe ist das Glühen wieder unsichtbar, bei einem vertikalen Versatz von 200 Pixel. Â Einstellungen für Schatten: Der Schatten verursacht letztlich die dargestellten „Nadeln“. Die Schattenfarbe ist auf Weiß und die Skalierung auf 10% auf der X-Achse gesetzt, wodurch die Schatten sehr dünn werden. Mit den Verzerrungseinstellungen werden die Spitzen der Nadeln betont. Der Schatten wird mit 2% weichgezeichnet, was für diesen Effekt entscheidend ist. Im letzten Keyframe besitzt der Schatten eine Deckkraft von 0%.

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Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

 Einstellungen für Zeitverhalten: Mithilfe des Parameters „Zufall“ im Bereich „Zeitverhalten“ wird dieser Effekt in einer zufälligen Reihenfolge auf die einzelnen Bildzeichen angewendet. Eine Spur, ein Effekt, drei Keyframes – eigentlich ist es recht einfach, diesen Effekt nachzubilden. Und selbst angesichts der vielen erforderlichen Parameter ist das Fenster „Timeline“ von LiveType erstaunlich übersichtlich, da ein Keyframe alle Parameter zu einem bestimmten Zeitpunkt umfasst. Ein anderes Beispiel für die effiziente Verwendung der Verzerrungsparameter ist der Effekt „Quietschende Reifen“, der sich im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht in der Kategorie „Karikatur“ befindet. Zur Erstellung dieses Effekts werden die Bildzeichen unsichtbar gemacht und die mit den Verzerrungsparametern bearbeiteten Buchstaben über den Glühkanal angezeigt.

Spurkurven
Mit dem Effekt „Verschieben“ in einer kurvenförmigen Spur können Sie einen dreidimensionalen Effekt erstellen. In diesem Beispiel wird beschrieben, wie Sie diese Funktionen kombinieren können, um Text mit wenigen Schritten eine Wirbelfigur ausführen zu lassen. 1 Öffnen Sie ein neues Projekt und geben Sie Text in die Spur ein. 2 Richten Sie den Text in der Spur linksbündig aus. 3 Bewegen Sie die Spur im Fenster „Canvas“ nach oben. 4 Fügen Sie in der Mitte der Spur einen Kontrollpunkt ein, indem Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in die Spurlinie im Fenster „Canvas“ klicken. Klicken Sie bei gedrückter Taste „ctrl“ in den Kontrollpunkt und wählen Sie „Kurvenende hinzufügen“.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

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Belassen Sie die linke Spurhälfte in etwa derselben Position und erstellen Sie einen kurvenförmigen Pfad, der von diesem Punkt im Uhrzeigersinn einen Bogen nach unten und wieder hoch beschreibt. Dazu werden nur wenige zusätzliche Kontrollpunkte benötigt. Weitere Informationen zum Erstellen kurvenförmiger Spuren finden Sie in Kapitel 4 „Arbeiten mit Spuren“ auf Seite 49.

5 Fügen Sie der Spur einen neuen Effekt hinzu. 6 Wählen Sie den letzten Keyframe des Effekts aus. 7 Fügen Sie im Bereich „Effekte“ des Fensters „Informationen“ den Parameter „Verschieben“ zum Stapel „Aktive Parameter“ hinzu. Wählen Sie den Parameter „Verschieben“ durch Doppelklicken aus und setzen Sie den Wert auf 100 (dieser Prozentwert beschreibt die Länge der Spur). Wenn Sie dem letzten Keyframe den Wert für das Verschieben zuweisen, wird der erste Keyframe auf den Wert „0“ zurückgesetzt.

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Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

8 Setzen Sie im letzten Keyframe den Parameter „Größe“ auf „0“.

Fügen Sie über das Einblendmenü „Parameter“ und die Taste “+“ weitere Parameter hinzu. Ändern Sie Parameterwerte, indem Sie einen aktiven Parameter durch Doppelklicken auswählen.

9 Setzen Sie im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“ den Wert „Sequenz“ auf „10“ und wählen Sie „Von rechts“ aus dem Einblendmenü „Start“ aus. 10 Passen Sie den Verschiebungswert im letzten Keyframe an, um die gewünschte Darstellung zu erzielen. Dieser kann je nach der Länge der Spur und dem darin verschobenen Text unterschiedlich sein.

Der Text wird in einem spiralförmigen Verlauf angezeigt.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

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Kreative Verwendung von Sonderzeichen
Symbole und andere Sonderzeichen sind u. U. sehr nützliche und praktische Elemente für die Titelerstellung. Da diese Zeichen vektorbasierte Formen besitzen, haben sie eine geringe Dateigröße und keine Obergrenze für ihre Größe im Fenster „Canvas“. Darüber hinaus ist der Zugriff auf sie sehr einfach. In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie das Fenster „Canvas“ mit einem Muster von Feldern ausfüllen können, die nach dem Zufallsprinzip ihre Farbe ändern und ausgeblendet werden, wodurch eine Nachricht oder ein Bild zum Vorschein kommt, die bzw. das dahinter liegt. 1 Öffnen Sie ein neues LiveType Projekt und klicken Sie in einen Bereich für die Texteingabe. 2 Öffnen Sie die Zeichenpalette. Â Wenn die Zeichenpalette in Ihren Mac OS X Systemeinstellungen aktiviert ist, wird sie rechts im Menü „LiveType“ als kleines Symbol angezeigt. Â Öffnen Sie zum Aktivieren der Zeichenpalette die Systemeinstellungen und klicken Sie in „Landeseinstellungen“. Klicken Sie in die Taste „Tastaturmenü“ und wählen Sie „Zeichenpalette“.

Aktivieren Sie die Zeichenpalette in Ihren Systemeinstellungen.

 Alternativ können Sie in LiveType bei gedrückter Taste „ctrl“ in eines der Texteingabefelder des Fensters „Informationen“ klicken und anschließend „Schrift“ > „Schriften einblenden“ aus dem Kontextmenü auswählen. Das Fenster „Schrift“ wird angezeigt. Wählen Sie „Zeichen“ aus dem Einblendmenü „Extras“ unten links im Fenster „Schrift“ aus.

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Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

3 Wählen Sie ein quadratisches Zeichen in Volltonfarbe und klicken Sie in „Einfügen“, um das Zeichen zum Texteingabefeld hinzuzufügen. Fügen Sie drei Zeilen mit jeweils vier Feldern in die Textspur ein.

4 Passen Sie die Parameter „Größe“, „Unterschneidung“ und „Zeilenabstand“ im Bereich „Text“ des Fensters „Informationen“ an, um eine Fläche mit gleichmäßig voneinander abgesetzten Quadraten zu erstellen.

5 Deaktivieren Sie im Bereich „Stil“ den Schatten und fügen Sie eine weiße Kontur hinzu, die so stark ist, dass die einzelnen Quadrate einander berühren und den Hintergrund im Fenster „Canvas“ verdecken. 6 Fügen Sie einen neuen Effekt hinzu und setzen Sie die Dauer der Spur und des Effekts im Fenster „Timeline“ jeweils auf „1 Sekunde“.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

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7 Markieren Sie den ersten Keyframe des Effekts und wählen Sie im Bereich „Attribute“ des Fensters „Informationen“ eine Bildzeichenfarbe aus. Ändern Sie die Farbe des letzten Keyframes. Setzen Sie die Abspielposition auf verschiedene Punkte dazwischen und ändern Sie jedes Mal die Farbe. Wenn Sie einen Effektparameter ändern, ohne dass sich die Abspielposition in einem Keyframe befindet, wird an der aktuellen Abspielposition automatisch ein neuer Keyframe in den Effekt eingefügt. Dieser Schritt zeigt, wie durch das automatische Einfügen von Keyframes Zeit gespart werden kann.

Erster Keyframe

Letzter Keyframe

8 Setzen Sie die Deckkraft der Bildzeichen im letzten Keyframe auf „0“, sodass die Quadrate am Ende ausgeblendet werden. 9 Setzen Sie die Einstellung „Zufall“ im Bereich „Zeitverhalten“ auf „15“.

10 Fügen Sie hinter den Quadraten Text oder ein anderes Element hinzu, der bzw. das beim Ausblenden der Quadrate allmählich sichtbar wird.

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Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

LiveFonts und Ebenen
Einige im Lieferumfang von LiveType enthaltene LiveFonts sind für die Verwendung in Kombination mit anderen Zeichensätzen gedacht. Einer davon ist der Zeichensatz Nitro, der einem Text den Anschein gibt, als würde er explodieren. In den nachfolgenden Schritten wird die effiziente Verwendung solcher Zeichensätze beschrieben. Hinweis: Die Datendatei von Nitro muss installiert sein, um dieses Beispiel nachvollziehen zu können. Weitere Informationen zum Installieren von LiveType Medien finden Sie im Abschnitt „Verwalten von LiveType Mediendateien“ auf Seite 31. 1 Erstellen Sie eine Textspur und wenden Sie einen Systemzeichensatz an, den Sie wunschgemäß formatiert haben. 2 Wählen Sie „Spur“ > „Spur duplizieren“ aus, um direkt über der Originalspur eine Kopie derselben zu erstellen. 3 Verknüpfen Sie die beiden Spuren im Fenster „Timeline“ mit den Gruppierungstasten. 4 Wählen Sie die Spur 1 aus und wenden Sie den LiveFont Zeichensatz „Nitro“ an. 5 Deaktivieren Sie im Bereich „Stil“ des Fensters „Informationen“ den Schatten für Spur 1. 6 Setzen Sie im Bereich „Zeitverhalten“ die Sequenz auf „5%“ und verkürzen Sie die Dauer der Spur, indem Sie entweder das Spurende im Fenster „Timeline“ bewegen oder den Parameter „Geschwindigkeit“ im Bereich „Zeitverhalten“ anpassen. 7 Wenden Sie den Effekt „Ausblenden“ auf die zweite Spur an, da Sie die Buchstaben nach der Explosion verschwinden lassen wollen. Der Trick besteht darin, dass die Buchstaben direkt bei der Explosion ausgeblendet werden sollen. Da sie nacheinander explodieren, müssen Sie das Zeitverhalten der Sequenzmarkierungen der beiden Spuren aneinander angleichen.
Gleichen Sie die Sequenzmarkierungen des LiveFont Zeichensatzes „Nitro“ und des Effekts „Ausblenden“ aneinander an.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

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8 Passen Sie mithilfe der Sequenzmarkierungen im Fenster „Timeline“ die Geschwindigkeit des Effekts „Ausblenden“ so an, dass sich die Sequenzmarkierungen der Effekte in Spur 1 und 2 synchron verhalten.

Die Kombination aus der obersten Textebene mit dem LiveFont „Nitro“ und das Ausblenden des darunter liegenden Texts erweckt den Anschein, als würden die Buchstaben von links nach rechts explodieren.

Erstellen von Rolltexten
Mithilfe von Effekten für horizontale und vertikale Rolltexte können Sie Vor- und Abspanntexte erstellen oder Textzeilen wie bei einem Börsenticker über den Bildschirm laufen lassen. Diese beiden Effektarten verwenden den Parameter „CanvasVersatz“, um vertikale und horizontale Bewegungspfade zu erstellen, die lang genug sind, damit der Text in das Fenster „Canvas“ und auf der gegenüberliegenden Seite komplett wieder herausbewegt wird. Der Wert für den Versatz, mit dem die Länge des Bewegungspfads definiert wird, basiert auf der Länge des Elements, das über den Bildschirm bewegt werden soll. Daher empfiehlt es sich, den Text einzugeben und zu formatieren, bevor Sie den Effekt anwenden. Auf diese Weise müssen Sie den Startpunkt des Elements nicht mehrfach neu positionieren.

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Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

Hinweis: Vom Design-Standpunkt aus gesehen, sind System-Zeichensätze für horizontale und vertikale Rolltexte besser geeignet als LiveFont Schriften. Wenn Sie trotzdem eine LiveFont Schrift als Rolltext über den Bildschirm bewegen möchten, müssen Sie die Zeitparameter der Schrift bearbeiten. Dazu gehören auch die Optionen für „Erstes Bild halten“ und „Letztes Bild halten“ im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“. Nur so lassen sich die Animationen der LiveFont Schriften mit der horizontalen und vertikalen Bewegung koordinieren. Gehen Sie wie folgt vor, um einen horizontalen Rolltext zu erstellen: 1 Geben Sie mehrere Textzeilen auf einer neuen Spur ein. Verwenden Sie den Zeilenschalter, um Zeilenumbrüche im Textfeld einzufügen. 2 Formatieren Sie den Text und achten Sie dabei auf alle Parameter, mit denen die Breite der Textzeilen beeinflusst wird – Schrift, Größe, Zeilenabstand usw. 3 Wenden Sie den Effekt aus der Kategorie für die horizontalen und vertikalen Rolltexte im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht an. 4 Passen Sie die Geschwindigkeit des Effekts an, die jetzt in der Drahtmodellvorschau zu sehen ist. Bewegen Sie dazu die rechte Kante des Effektbalkens im Fenster „Timeline“ oder ändern Sie die Geschwindigkeitseinstellung im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“. 5 Bewegen Sie die rechte Kante der Spur im Fenster „Timeline“ so, dass sie mit der Dauer des Effekts übereinstimmt. 6 Bewegen Sie den Text an die gewünschte Startposition. a Stellen Sie sicher, dass sich die Abspielposition über dem ersten Bild in der Timeline befindet. b Legen Sie die Vergrößerung im Fenster „Canvas“ auf 25 Prozent fest, um die äußeren Ränder der Anzeigefläche sehen zu können. c Bewegen Sie die Spur im Fenster „Canvas“, um den Startpunkt des Abspanntextes festzulegen. (Text, der sich außerhalb der Anzeigefläche befindet, wird durch blaue Auswahlrechtecke gekennzeichnet.) Drücken Sie die Umschalttaste, während Sie die Textspur bewegen, um die horizontale Position der Spur beizubehalten. Wenn Sie beispielsweise den Effekt verwenden, mit dem der Text horizontal nach oben bewegt wird, empfiehlt es sich, den Startpunkt der ersten Textzeile direkt unter der unteren Ecke der Anzeigefläche festzulegen.

Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

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Gehen Sie wie folgt vor, um den Abspanntext als „Börsenticker“ vertikal über den Bildschirm laufen zu lassen: 1 Geben Sie Text auf einer neuen Spur ein. Üblicherweise sind dies einige Wörter oder ein einzeiliger Satz. 2 Formatieren Sie den Text und achten Sie dabei auf alle Parameter, mit denen die Breite der Textzeilen beeinflusst wird – Schrift, Größe, Zeilenabstand usw. 3 Wenden Sie einen Effekt für vertikalen Rolltext aus der Kategorie „Horizontale & vertikale Rolltexte“ im Bereich „Effekte“ der Medienübersicht an. 4 Passen Sie die Geschwindigkeit des Effekts an, die jetzt in der Drahtmodellvorschau zu sehen ist. Bewegen Sie dazu die rechte Kante des Effektbalkens im Fenster „Timeline“ oder ändern Sie die Geschwindigkeitseinstellung im Bereich „Zeitverhalten“ des Fensters „Informationen“. 5 Bewegen Sie die rechte Kante der Spur im Fenster „Timeline“ so, dass sie mit der Dauer des Effekts übereinstimmt. 6 Positionieren Sie die Abspielposition über dem ersten Bild und bewegen Sie die Spur in der Anzeigefläche, um die Startposition wunschgemäß anzupassen.

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Kapitel 9 Anspruchsvolle Erstellungsverfahren

A

Fehlerbeseitigung und Informationen zur Kundenunterstützung

A

Wenn Sie beim Arbeiten mit LiveType ein Problem feststellen, gibt es zusätzlich zu den Informationen in diesem Abschnitt verschiedene Ressourcen, die eine Lösung bieten können. Â Dieser Anhang: In diesem Anhang finden Sie Informationen und Tipps zur Fehlerbeseitigung. Â Aktuelle Informationen: Auf dieser Seite mit den aktuellen Informationen im LiveType Menü „Hilfe“ finden Sie brandaktuelle Informationen, die aus Zeitgründen nicht mehr in das Handbuch aufgenommen werden konnten. Es empfiehlt sich, diese Seite direkt nach der Installation von LiveType zu lesen. Â AppleCare Knowledge Base: Der AppleCare Support verwaltet eine Datenbank mit bekannten Support-Problemen und Lösungsmöglichkeiten, die von allgemeinem Interesse sind. Diese Datenbank wird kontinuierlich aktualisiert und erweitert, um Informationen zu neuen Problemen sofort nach deren Auftreten bereitzustellen. Es handelt sich hierbei um eine ausgezeichnete, kostenlose Ressource für LiveType Benutzer. Sie finden die AppleCare Knowledge Base auf der AppleCare Support Web-Seite unter der Adresse http://www.apple.com/de/support. Â AppleCare Support: Für LiveType Kunden steht eine Fülle von Support-Optionen bereit. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation Apple Professional Software Service & Support, die Sie mit Ihrer Final Cut Pro Dokumentation erhalten haben.

Häufig gestellte Fragen
Bestimmte Zeichensätze scheinen im Vorschaufilm zu wackeln. Â LiveType verwendet eine kleine Beispieldatei, um einen Vorschaufilm in geringer Qualität zu erzeugen. Daher kommt es vor, dass in manchen Bildern Pixeldaten fehlen, die für eine realistische Bewegung sorgen. Erhöhen Sie im Dialogfenster „Projekteinstellungen“ die Qualitätseinstellungen, um realistische Ergebnisse zu erzielen. Bei meinen Bildern sind die einzelnen Pixel sichtbar. Â Beim Rendern einer Vorschau wird Ihr Film mit niedriger Auflösung angezeigt und erscheint etwas grobkörnig. Derselbe Effekt kann auftreten, wenn Sie die Größe Ihrer Elemente über Ihre Originalgröße hinaus vergrößern.

Anhang
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LiveType kann nicht mehr geöffnet werden. Â Möglicherweise haben Sie Standardeinstellungen gesichert, die das Öffnen von LiveType verhindern. Versuchen Sie, folgende Datei mit Ihren Standardeinstellungen zu löschen: <Benutzer>/Library/Preferences/LiveType Pro Defaults.dat. Ihre Konfiguration kehrt zu den ursprünglichen LiveType Einstellungen zurück. Sie erzielen damit im Grunde denselben Effekt wie durch die Auswahl von „LiveType“ > „Einstellungen“ > „Einstellungen löschen“ innerhalb des Programms. Die Bewegung auf meinem PAL-Monitor ist ungleichmäßig. Â Verwenden Sie die Halbbildoption, um eine möglichst gleichmäßige Bewegung zu erzielen. Wenn ich Titel in meinem nichtlinearen Editor (NLE) oder Compositing-Programm öffne, werden die Zeichen gequetscht oder im falschen Verhältnis angezeigt. Â Vergewissern Sie sich, das die Projekteinstellungen in LiveType der bzw. dem von Ihrem NLE verwendeten Größe und Seitenverhältnis entsprechen. Einige NLEs benötigen die korrekte Bildgröße, auch wenn der Titel nicht das ganze Bild verwendet. Quadratische Pixel haben den Wert „1“, NTSC-Pixel den Wert „.9“. Ein Keyframe ist am Anfang oder am Ende eines Effekts „steckengeblieben“, und ich kann ihn weder auswählen, noch bewegen oder löschen. Â Vergrößern Sie die Anzeige im Fenster „Timeline“ und versuchen Sie, den Keyframe auszuwählen und vom Anfang oder Ende des Effekts wegzubewegen. Der Keyframe am Anfang bzw. am Ende kann nicht gelöscht werden. Es ist daher möglich, einen internen Keyframe ganz an das Ende des Effekts zu verschieben, sodass er – unabhängig von der Vergrößerung im Fenster „Timeline“ – nicht bewegt werden kann. Gehen Sie wie folgt vor, um einen überdeckten Keyframe auszuwählen: 1 Wählen Sie den Anfangs- oder End-Keyframe aus, der den anderen Keyframe überdeckt. 2 Wählen Sie „Darstellung“ > „Gehe zu“ > „Nächster Keyframe“ (oder „Vorheriger Keyframe“), um den verdeckten Keyframe auszuwählen. 3 Wählen Sie „Ausschneiden“ aus dem Menü „Bearbeiten“ aus. 4 Bewegen Sie die Abspielposition und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einsetzen“. Wenn ich einen Effekt mit einer Glüh- oder Schattenänderung anwende, kann ich keine Veränderung in der Drahtmodellvorschau in Echtzeit des Fensters „Informationen“ erkennen. Â Die Felder in der Drahtmodell-Vorschau zeigen die grobe Form der Bildzeichen an und können durch Stileinstellungen nicht geändert werden. Andere Vorschauoptionen wie eine Arbeitsspeicher-Vorschau oder ein Vorschaufilm zeigen Schatten und Glühen an.

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Anhang A Fehlerbeseitigung und Informationen zur Kundenunterstützung

Wenn ich bestimmte Attribute einer Spur ändere, scheinen sie keinerlei Effekte zu besitzen. Â Da Effektparameter Spurparameter überschreiben, versuchen Sie möglicherweise gerade, einen Parameter anzupassen, der überschrieben wird. Deaktivieren Sie die Effekte, die dieser Spur zugeordnet sind, um zu sehen, ob die Attribute wieder aktiv werden. In diesem Fall besteht die Lösung darin, die Effektparameter zu ändern. Ich kann ein Element oder Zeichen nicht auswählen. Â Vergewissern Sie sich, dass die Option „Position schützen“ im Menü „Anordnung“ deaktiviert ist. Wenn Sie eine Struktur oder einen Hintergrundfilm hinzufügen, wird diese(r) standardmäßig geschützt. Â Möglicherweise klicken Sie auch gerade in ein Element, das das gesamte Fenster „Canvas“ ausfüllt. Zoomen Sie aus, bis der Rand des Fensters „Canvas“ angezeigt wird und Sie das Auswahlrechteck des Elements sehen können. Â Denken Sie auch an die Reihenfolge der Ebenen, wenn Sie im Fenster „Canvas“ ein Element auswählen wollen. Wenn ein Element der Auswahl ein anderes überlagert, wählen Sie im Fenster „Timeline“ die darunter liegende Spur aus und heben Sie die Bildzeichen in einem der Texteingabefelder des Fensters „Informationen“ hervor. Ich wähle ständig ungewollt ein Element, Bild oder einen Film aus, das/den ich auf einer Spur als Hintergrundbild erstellt habe. Â Wählen Sie „Anordnung“ > „Position schützen“, um die Auswahl des Elements zu verhindern. Wenn sich im Fenster „Canvas“ viele Elemente befinden, wird das Programm langsam. Â In Kapitel 8 „Anzeigen einer Vorschau und komplettes Rendern Ihres Titelerstellungsfilms“ auf Seite 115 finden Sie Informationen zur Optimierung der Vorschauleistung.

Apple Web-Site für Entwickler von Profi-Programmen
Die Web-Site der Apple Developer Connection umfasst die Seite „Apple Applications“. Diese Web-Site ist für alle Entwickler konzipiert, die Inhalte oder Erweiterungen professioneller Programme erstellen. Auf dieser Seite finden Entwickler neueste technische Informationen und Ressourcen wie Entwicklerdokumentation, Artikel zu speziellen Themen und SDKs. Entwickler können sich auch für die neue Mailing-Liste „Pro Apps Developer“ registrieren. Die URL-Adresse lautet: http://developer.apple.com/appleapplications.

Anhang A Fehlerbeseitigung und Informationen zur Kundenunterstützung

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Tipps für Anrufe beim AppleCare Support
Zum Lieferumfang Ihres LiveType Pakets gehört Dokumentation zu den SupportOptionen, die Apple anbietet. Abhängig von Ihren Anforderungen stehen verschiedene Support-Stufen zur Verfügung. Hinweis: In einigen Situationen benötigen die AppleCare Mitarbeiter u. U. Informationen über Ihren Computer und über die Konfiguration des jeweiligen Programms. Durch Auswahl von „Hilfe“ > „Support-Profil erstellen“ wird eine Datei erstellt, die alle erforderlichen Informationen enthält und die per E-Mail an AppleCare gesendet werden kann. Verwenden Sie diese Option bitte nur dann, wenn ein AppleCare Mitarbeiter Sie dazu auffordert. Halten Sie die folgenden Informationen bereit, ganz gleich, welches Problem Sie dem Mitarbeiter des AppleCare Support mitteilen wollen. Je mehr dieser Informationen Sie den Support-Mitarbeitern geben können, desto schneller kann Ihr Problem behoben werden. Â Die Support-ID-Nummer, die Sie mit Final Cut Pro erhalten haben. Diese Nummer ist nicht mit der Seriennummer der Software identisch, die Sie für die Aktivierung Ihrer LiveType Kopie benötigen. Â Die Version des installierten Mac OS X Betriebssystems. Sie finden diese Information, wenn Sie im Menü „Apple“ den Eintrag „Über diesen Mac“ auswählen. Â Die von Ihnen installierte Version von LiveType, ggf. mit Aktualisierungen. Sie können die Versionsnummer durch Auswahl von „LiveType“ > „Über LiveType“ anzeigen. Â Das verwendete Computermodell. Â Die Größe des in Ihrem Computer installierten Arbeitsspeichers und der für LiveType verfügbare Anteil. Sie finden den Wert für den installierten Arbeitsspeicher, wenn Sie im Finder im Menü „Apple“ den Eintrag „Über diesen Mac“ auswählen. Â Welche Drittanbieterhardware ist an Ihrem Computer angeschlossen oder im Computer installiert und wer sind die Hersteller? Notieren Sie sich die Angaben zu Festplatten, Videokarten usw. Â Welche Drittanbieter-Plug-Ins oder andere Software sind neben LiveType installiert? Der AppleCare Support ist online unter der folgenden Adresse erreichbar: http://www.apple.com/de/support/livetype/index.html

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Anhang A Fehlerbeseitigung und Informationen zur Kundenunterstützung

B

Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts

B

Effekte in LiveType basieren auf der EffectScript Sprache. Effekte bestehen aus einer reinen Textdatei und einem zugehörigen QuickTime Film, der in der Medienübersicht und auf der LiveType Benutzeroberfläche angezeigt wird. Ein EffectScript Skript enthält in jeder Zeile einen Befehl und nachfolgend eine Gruppe von Befehlsargumenten. Tabulatoren und Leerzeichen werden übersprungen. In jedem Befehl kann nach zwei Bindestrichen (--) ein Kommentar eingefügt werden. Die Kommentare werden vom EffectScript Interpreter ignoriert.

Kopfzeile
In der Kopfzeile eines EffectScript Skripts sollten folgende Befehle angezeigt werden. EffectScript 1.0 Â Verwenden Sie 1.0. als Versionsnummer des EffectScript Skripts. Name „Effektname“ Â Geben Sie dem Effekt einen Namen. Anstelle der Anführungszeichen können Sie ein beliebiges Begrenzungszeichen außer Leerzeichen wählen (“, ', / usw.). Desc „Beschreibung“ Â Beschreiben Sie den Effekt. Die Beschreibung kann eine lange Zeichenfolge sein. Bei der Anzeige wird die Textzeile ggf. umbrochen.

Standardzeitverhalten
Nach der Kopfzeile sollten in einem EffectScript Skript Standardeinstellungen für das Zeitverhalten festgelegt werden. DefOffset a b c  a ist ein numerischer Wert.  b ist ein Prozentwert für Sekunden oder Bilder.  c steht für Start oder Ende.

Anhang
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DefReverse a  a ist „0“ für vorwärts oder „1“ für rückwärts. DefSequence a b c  a ist „0“ für „Aus“ oder „1“ für „Ein“.  b ist ein numerischer Prozentwert und kann eine Fließkommazahl sein.  c ist „L“ für links zuerst oder „R“ für rechts zuerst. DefRandStart a b c  a ist „0“ für „Aus“ oder „1“ für „Ein“.  b ist ein numerischer Wert und kann eine Fließkommazahl sein.  c ist ein Prozentwert für Sekunden oder Bilder. DefLoop a  a ist ein numerischer Wert und muss eine Ganzzahl sein. (Verwenden Sie für eine Endlosschleife eine hohe Zahl wie 9999.) DefSpeed a  a ist ein numerischer Prozentwert und kann eine Fließkommazahl sein.

Keyframes
Nach der Kopfzeile definiert ein EffectScript Skript eine Anzahl von Keyframes. Ein Keyframe beginnt mit einem Befehl „Time“: Time t  t steht für die Zeit des Keyframes in Sekunden. Auf jeden Befehl „Time“ folgen Parameterbefehle. Hier ein Beispiel für einen Keyframe:
Time 0.0 Scale 50 Track -50

Bei diesem Keyframe werden bei 0 Sekunden alle Bildzeichen um 50% skaliert und die Unterschneidung wird um 50% reduziert. Der erste Keyframe muss die Zeiteinstellung „0.0“ besitzen und von mindestens einem weiteren Keyframe gefolgt werden. Alle Keyframes müssen in der richtigen Reihenfolge aufgelistet werden. Alle Keyframes in einem Effekt sollten übereinstimmende Parameterbefehle besitzen. Die folgenden Parameterbefehle sind in einem Keyframe gültig: Accelerate n  n ist ein Prozentwert für die Beschleunigung. Dieser Wert beeinflusst die Interpolierung aller anderen Parameterwerte der Keyframes zwischen dem aktuellen und den nachfolgenden Keyframes. „0“ steht für keinerlei Beschleunigung, 100% für Beschleunigung, -100% für Verlangsamung.

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Anhang B Erstellen und Bearbeiten von EffectScript Skripts

Blur x [y]  x steht für den Radius beim Weichzeichnen in Pixel. Wenn y festgelegt ist, unterscheiden sich die Werte für das horizontale und vertikale Weichzeichnen. CanvasOffset x y  x und y bestimmen den horizontalen und vertikalen Versatz in Prozent der Abmessungen des Fensters „Canvas“. Dieser Parameter wird für Effekte zum Blättern und Verschieben verwendet. Color r g b [n]  r, g und b sind Farbwerte in [0..255].  n ist optional und steht für die Deckkraft in Prozent. DoExtrude x  x ist „0“ für keine Extrudierung, „1“ für Extrudierung. DoGlow n  n ist „0“ für „Nein“ oder „1“ für „Ja“. DoShadow n  n ist „0“ für „Nein“ oder „1“ für „Ja“. ExtrudeDirection n  n ist ein Winkel in Grad, „0“ für oben, „90“ für rechts usw. ExtrudeLength n  n ist die Länge der Extrudierung in Pixel. ExtrudeColor r g b  r, g und b sind die Farben der Extrudierung in [0..255]. ExtrudeOutline n  n ist „0“ für keine Kontur und „1“ für eine Kontur um die Extrudierung. GlowBlur n  n steht für den Glühradius beim Weichzeichnen in Pixel. GlowColor r g b  r, g und b sind die Farben des Glühens in [0..255]. GlowLayer n  n ist „0“ für „nach allen Elementen“, „1“ für „nach der Spur“, „2“ für „vorne“ und 3 für „vorne mit Stanzmaske in Bildzeichen“. GlowOffset x y  x und y stehen für den Versatz beim Glühen in Pixel.

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GlowOpacity n  n steht für die Deckkraft beim Glühen in Prozent. GlowScale x y  x und y stehen für die Skalierung beim Glühen in Prozent. GlowWarp x1 y1 x2 y2 x3 y3 x4 y4  x und y stehen paarweise für die vier Verformungspunkte. HideChar n  n ist „0“ zum Anzeigen des Bildzeichens zusätzlich zu den Lichteffekten (Kontur, Schatten, Glühen, Extrudieren) oder „1“ zum Ausblenden. HSL h s l  h steht für die Anpassung des Farbtonwinkels in Grad, „0“ bedeutet keine Änderung.  s steht für die Anpassung der Sättigung in Prozent, „0“ bedeutet keine Änderung.  l steht für die Anpassung der Helligkeit in Prozent, „0“ bedeutet keine Änderung. Leading n  n ist ein Prozentwert zum Anpassen der Position der nächsten Zeile auf der Spur. (Mit „0“ wird z. B. die nächste Zeile über die vorhandene gesetzt, bei „100“ bleibt sie unverändert und bei „200“ wird sie verdoppelt.) Matte n  n ist „0“ für „Aus“ oder „1“ für „Ein“. Offset x y  x und y stehen für den horizontalen und vertikalen Versatz in Pixel. Opacity n  n steht für die Deckkraft in Prozent. Dies wird durch die Deckkraft des Bildzeichens verstärkt. Outline n  n steht für die Pixelbreite der Kontur. Rotate n  n steht für den Drehwinkel im Uhrzeigersinn in Grad. Scale x y  x und y sind die Werte für die horizontale und vertikale Skalierung in Prozent. Die Skalierung erfolgt über den Drehpunkt des Bildzeichens. SetOutlineColor r g b  r, g und b sind die Farben der Kontur in [0..255].

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SetOutlineBlur n  n ist eine Anzahl von Pixeln. SetOutlineOnly n  n ist „0“ für „Nein“ oder „1“ für „Ja“. SetOutlineWarp x1 y1 x2 y2 x3 y3 x4 y4  x und y stehen paarweise für die vier Verformungspunkte. ShadBlur n  n steht für den Schattenradius für das Weichzeichnen in Pixel. ShadColor r g b  r, g und b sind die Farben des Schattens in [0..255]. ShadLayer n  n ist „0“ für „nach allen Elementen“, „1“ für „nach der Spur“, „2“ für „vorne“ und 3 für „vorne mit Stanzmaske in Bildzeichen“. ShadOffset x y  x und y stehen für den Versatz bei Schatten in Pixel. ShadOpacity n  n steht für die Deckkraft des Schattens in Prozent. ShadScale x y  x und y stehen für die Skalierung bei Schatten in Prozent. ShadWarp x1 y1 x2 y2 x3 y3 x4 y4  x und y stehen paarweise für die vier Verformungspunkte. Size n  n steht für die Änderung der Bildzeichengröße in Prozent. Dieser Wert wirkt sich nicht nur auf die Größe des Bildzeichens aus, sondern auch auf den Zeilenabstand und die Unterschneidung, die auf der Größe basieren. Die Größe eines Bildzeichens wird um dessen Mittelpunkt auf der Grundlinie herum geändert. Slide n  n steht für den Wert in Prozent der Spurlänge, um den ein Element auf seiner Spur verschoben wird. Tracking n  n ist ein Prozentwert zum Anpassen der Position des nächsten Bildzeichens (Mit „0“ wird z. B. das nächste Bildzeichen über das vorhandene gesetzt, bei „100“ bleibt es unverändert und bei „200“ wird es verdoppelt).

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Beispiele für EffectScript Skripte
Sie können ein EffectScript Skript anzeigen, indem Sie einfach eine der Effektdateien öffnen, die sich im Ordner „ /Library/Application Support/LiveType/Effects“ auf Ihrer Festplatte befinden. Nachstehend finden Sie einige einfache EffectScript Skripte:

Einzoomen
EffectScript 1.0 --------------------------------------------------------------------- Beispiel "Einzoomen" Name "Einzoomen" Desc "Alle Bildzeichen vom Ankerpunkt linear von Null nach Normal einzoomen. Gleichzeitig das Kerning von Null auf Normal erhöhen." DefOffset 0 % Start DefSequence 0 0 L DefRandStart 0 0 % DefLoop 1 DefSpeed 100 Time 0.0 Tracking -100 -- -100% Unterschneidung, also keine Unterschneidung. Scale 0 0 -- 0% Skalierung Time 2.0 Tracking 0 -- 0% Unterschneidung, also normal. Scale 100 100 -- 100% Skalierung. --------------------------------------------------------------------

Auszoomen
EffectScript 1.0 --------------------------------------------------------------------- Beispiel "Auszoomen" Name "Auszoomen" Desc "Alle Bildzeichen vom Ankerpunkt linear von Normal nach Null auszoomen. Gleichzeitig das Kerning von Normal auf Null verringern." DefOffset 0 % End DefSequence 0 0 L DefRandStart 0 0 % DefLoop 1 DefSpeed 105 Time 0.0 Tracking 0 Scale 100 100 Time 2.0 Tracking -100 Scale 0 0 --------------------------------------------------------------------

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Eingefärbtes Drehen
EffectScript 1.0 --------------------------------------------------------------------- Beispiel "Eingefärbtes Drehen" Name "Eingefärbtes Drehen" Desc "Jedes Bildzeichen mit 1 Umdrehung/Sek. um den Ankerpunkt drehen. Zum Spaß gleichzeitig probeweise die Farbe ändern." DefOffset 0 % Start DefSequence 0 0 L DefRandStart 1 100 % -- Großen Wert für loopCount beachten, damit die Schleife während der gesamten Dauer ausgeführt wird. DefLoop 9999 DefSpeed 100 Time 0 Color 255 0 0 -- Rot einfärben (R=255, G=0, B=0) Rotate 0 Time 1 Color 0 255 0 -- Grün einfärben (R=0, G=255, B=0) Rotate 120 Time 2 Color 0 0 255 -- Weichzeichnen einfärben (R=0, G=0, B=255) Rotate 240 Time 3 Color 255 0 0 -- Rot einfärben (R=255, G=0, B=0) Rotate 0 --------------------------------------------------------------------

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16:9 Ein Seitenverhältnis für Breitformat-Video. Das Verhältnis zwischen Breite und Höhe des sichtbaren Bereichs des Videobilds, auch Seitenverhältnis genannt, beträgt 16:9 bzw. 1,78. Alpha-Kanal Ein zusätzlicher Bildkanal zum Ablegen von Transparenzinformationen beim Compositing. Oft werden 8Bit-Alpha-Kanäle verwendet, aber manche Programme unterstützen auch 16Bit-Alpha-Kanäle. Nur bestimmte Formate wie PICT und der QuickTime Codec „Animation“ unterstützen Alpha-Kanäle. AVI Abkürzung für Audio-Video Interleaved, das Microsoft Standardformat für digitales Videomaterial. Bezier-Aktivpunkte Aktivpunkte, mit denen die Kurve des Liniensegments zwischen dem Aktivpunkt und dem nächsten Punkt in zwei Richtungen gesteuert oder beeinflusst wird. Je weiter der Richtungsaktivpunkt von seiner Ausgangsposition weggezogen wird, desto stärker wird das entsprechende Liniensegment gekrümmt. Richtungsaktivpunkte werden bei gedrückter Maustaste bewegt. Bildzeichen Einzelnes Zeichen in einer Spur. Ein Bildzeichen bezieht sich oft auf einen Buchstaben oder ein Symbol. In LiveType können aber auch Objekte, Strukturen oder importierte Elemente als Bildzeichen bezeichnet werden. Bin In Final Cut Pro das Fenster, in dem Ihre Clips, Übergänge, Effekte und Generatoren enthalten sind. In einem Bin können Sie all diese Elemente verwalten, sortieren, Kommentare hinzufügen, Objekte umbenennen, etc. Breitbildformat Das Breitbildformat ist ein Aufnahme- und Projektionsverfahren für Kinofilme. Das Originalmaterial wird nicht abgeschnitten, weil das Seitenverhältnis 4:3 beträgt. Seit der Einführung hoch auflösenden Videos wird Breitbildformat für 16:9Videos zunehmend beliebter.

Glossar
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Glossar

Canvas Eines der vier Hauptfenster der LiveType Benutzeroberfläche, in dem Sie Text und Objekte positionieren, Bewegungspfade erstellen und die Ergebnisse Ihrer Arbeit anzeigen. CMYK Abkürzung für Cyan Magenta Yellow Black. Gebräuchlicher Farbraum für Bilder, die mit vierfarbiger Tinte auf Offset-Druckmaschinen gedruckt werden. Codec Abkürzung für compressor/decompressor. Eine Softwarekomponente zum Konvertieren von Video- oder Audiomaterial zwischen seiner nicht komprimierten Form und der komprimierten Form, in der es gesichert wird. Sorenson Video und Cinepak sind gebräuchliche QuickTime Video-Codecs. Wird auch als Kompressor bezeichnet. Compositing Kombinieren von zwei oder mehreren Video- oder elektronischen Bildern zu einem einzigen Bild. Auch Bezeichnung für die Erzeugung verschiedener Videoeffekte. Dauer Die Zeitspanne, in der eine Spur oder ein Effekt im Fenster „Timeline“ abläuft. Dekomprimierung Erstellen eines anzeigbaren Bilds für die Wiedergabe aus einer komprimierten Video-, Grafik- oder Audiodatei. Digital Bezeichnung für Daten, die als Ziffernfolge (aus den Ziffern Eins und Null) gespeichert oder übertragen werden. Meist binäre Daten, die durch elektronische oder elektromagnetische Signale dargestellt werden. QuickTime Filmdateien sind digital. Digitales Video Aufzeichnung, Bearbeitung und Sicherung von Videomaterial mithilfe eines digitalen Formats wie QuickTime. Ein digitaler Videocamcorder beispielsweise ist eine Videokamera, die Bilder auf einem digitalen Medium (z. B. DV) aufnimmt und speichert. Videomaterial kann auf einfache Weise importiert werden. Drahtmodell Der einfachste Vorschaumodus in LiveType, bei dem Zeichen und Objekte als Auswahlrechtecke dargestellt werden. Eine Drahtmodellvorschau hat den Vorteil, dass sie sehr schnell gerendert wird und die Bewegung der Elemente anzeigt. DVD Eine DVD ähnelt im Aussehen sehr einer CD-ROM oder Audio-CD, bietet aber auf Grund von Sicherungsmethoden mit höherer Datendichte eine weitaus höhere Kapazität. Effekt In LiveType eine Gruppe von Attribut- und Zeitparametern, mit denen ein Element animiert wird. Element In LiveType alles, was in einer Spur platziert ist: ein einzelnes Zeichen, ein Textblock in einer einzelnen Spur, ein Objekt, ein Film, eine Struktur oder ein Bild.

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Glossar

FireWire Der Apple Markenname für den Standard IEEE 1394. FireWire ist eine schnelle und vielseitige Schnittstelle zum Verbinden von DV-Kameras und Computern. FireWire eignet sich sehr gut für Programme, die große Datenmengen verarbeiten, und kann auch zum Anschluss von Festplatten, Scannern und anderen Arten von Peripheriegeräten verwendet werden. Halbbild Die Hälfte eines mit Zeilensprungverfahren erstellten Videobilds, das aus den geradzahligen oder ungeradzahligen Abtastzeilen besteht. Bei NTSC-Video werden jede Sechzigstel Sekunde abwechselnd Videohalbbilder übertragen, um das vom Betrachter wahrgenommene Video mit 30 Bildern pro Sekunde zu erzeugen. Jedes Bild enthält zwei Halbbilder, ein oberes und ein unteres. Importieren Prozess, bei dem Dateien verschiedenen Typs in ein Projekt in LiveType eingefügt werden. Importierte Dateien wurden normalerweise in einem anderen Programm erstellt oder aufgezeichnet. Informationen Eines der vier Hauptfenster der LiveType Oberfläche das zum Einfügen von Text und zum Anwenden von Attributen, Stilen und Effektparametern auf Elemente für die Titelerstellung verwendet wird. Kanäle Dieser Begriff kann sich auf Farbkanäle oder Alpha-Kanäle beziehen. Farbund Transparenzinformationen für Video- und Grafikclips werden in einzelne Kanäle aufgeteilt. Keyframe Spezielle Markierung, die auf eine Wertänderung bei einem oder mehreren Parametern in dem angewendeten Effekt hinweist. Wenn zwei Keyframes in LiveType gesetzt werden, berechnet das Programm auf der Grundlage ihrer Werte einen nahtlosen Übergang. Komprimierung Verkleinerung von Video-, Grafik- und Audiodateien durch Entfernen redundanter oder weniger wichtiger Daten. Vgl. auch Codec. LiveFont LiveFonts Zeichensätze sind 32Bit-Zeichensätze. Die meisten LiveFont Zeichensätze sind computerbasierte Animationen. Sie können jedoch auch aus Filmmaterial oder Standbildern bestehen. LiveType Medien Der Sammelbegriff für LiveFonts, Strukturen und Objekte in LiveType, die alle mit dem 32Bit-Format .afd für animierte Zeichensätze erstellt werden.

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Markierungen In Final Cut Pro beziehen sich Markierungen entweder auf die Schnittmarken, die den Anfangs- und Endpunkt eines Clips definieren, oder auf Referenzpunkte, mit denen Sie interessante Stellen in Ihren Clips und Sequenzen kennzeichnen können. Medienübersicht Eines der vier Hauptfenster der LiveType Oberfläche, in dem Zeichensätze, Objekte, Strukturen und Effekte ausgewählt werden. Nachbearbeitung Der Bearbeitungsprozess von Film oder Videomaterial nach dem Aufnehmen (Postproduction). NTSC NTSC steht für National Television Standards Committee, die Organisation, die die nordamerikanischen Sendestandards festlegt. Der Begriff „NTSC-Video“ bezieht sich auf den von dieser Organisation festgelegten Videostandard mit einem speziell beschränkten Farbraum und Zeilensprungverfahren, der ca. 720 x 480 groß ist und mit 29,97 Bildern pro Sekunde wiedergegeben wird. Objekt In LiveType sind Objekte einzelne 32Bit-Elemente. Wie LiveFont Zeichensätze kann es sich dabei um computerbasierte Animationen, aufgezeichnetes Videomaterial oder Standbilder sowie um andere Elemente wie im unteren Drittel der Anzeigefläche dargestellte Pixel handeln. PAL Abkürzung für das Phase Alternating Line Format. Ein verschachteltes Videoformat mit einer Geschwindigkeit von 25 Bildern pro Sekunde (625 Zeilen pro Bild), das in vielen europäischen Ländern verwendet wird. PICT Von Apple entwickeltes Standbild-Dateiformat. PICT-Dateien enthalten sowohl Vektorbilder als auch Bitmap-Zeichen sowie Text und einen Alpha-Kanal. PICT ist das auf Mac OS Computern vorherrschende Format. Pixel Ein Punkt in einem Video- oder Standbild. Ein typischer Computerbildschirm mit niedriger Auflösung ist 640 Pixel breit und 480 Pixel hoch. Digitale Videofilme sind oft 320 Pixel breit und 240 Pixel hoch. Pixelformat Das Verhältnis von Breite zu Höhe der Pixel, aus denen das Bild besteht. NTSC-Pixel sind quadratisch (Verhältnis von 1:1), D-1-Pixel jedoch nicht. QuickTime Plattformübergreifende Multimedia-Technologie von Apple. Sehr verbreitet für CD-ROM, Web-Video, Videoschnitt und andere Anwendungen.

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Glossar

RAID Abkürzung für Redundant Array of Independent Disks. Speichermethode mit hoher Kapazität für nichtlinearen Videoschnitt, die auf der Kombination mehrerer langsamer, kleiner und kostengünstiger Festplatten basiert. RAM Abkürzung für Random Access Memory. Speicherkapazität Ihres Computers, gemessen in Byte. Gibt die Datenmenge an, die der Computer zu einem gegebenen Zeitpunkt verarbeiten und temporär speichern kann. Rendern In LiveType das bildweise Kombinieren von Projektelementen mit den angewendeten Effekten. Nach dem Rendern kann die Titelsequenz in Echtzeit abgespielt werden. RGB Abkürzung für Red Green Blue. Farbraum, der häufig für Computer verwendet wird. Jede Farbe kann durch die Stärke ihrer Rot-, Grün- und Blauanteile beschrieben werden. Dieser Farbraum bewirkt eine direkte Umsetzung in die roten, grünen und blauen Leuchtschichten in Computerbildschirmen. Der RGB-Farbraum besitzt ein sehr großes Farbspektrum, d. h., es kann eine große Zahl von Farben dargestellt werden. SECAM Abkürzung für Sequential Couleur Avec Memoire. Der französische TV-Wiedergabestandard. Ähnlich wie PAL beträgt die Wiedergaberate 25 Bilder pro Sekunde. Seitenverhältnis Das Verhältnis zwischen Breite und Höhe eines Videobilds auf Ihrem Bildschirm. Das gebräuchlichste Seitenverhältnis (für handelsübliche TVBildschirme) ist 4:3. Sequenzverarbeitung Eine Effektverarbeitung, bei der jedes Bildzeichen auf einer Spur einzeln umgeformt wird. Ein als Sequenz ausgeführter Effekt beginnt mit dem Umformen bei einem Zeichen, fährt dann mit dem daneben liegenden Zeichen fort, etc. Spur In LiveType enthält eine Spur ein Element und dessen Attribute. Im Fenster „Canvas“ wird eine Spur als dunkelblaue Linie angezeigt, normalerweise im unteren Teil des Texts, Objekts oder Bilds, der bzw. das sich darin befindet. Eine Spur kann die Form eines Bewegungspfads haben, an dem der Spurinhalt entlang bewegt wird. Im Fenster „Timeline“ wird eine Spur mit einem nummerierten Balken dargestellt, unter dem die angewendeten Effekte angezeigt werden. Struktur In LiveType sind Strukturen bildschirmfüllende Animationen, die sich gut als Hintergrund, Strukturstanzmasken oder Rahmen eignen. TIFF Abkürzung für Tagged Image File Format. Verbreitetes Grafikdateiformat, das Bitmap-Zeichen verwendet und von Aldus und Microsoft entwickelt wurde. Anwendbar für Monochrom-, Graustufen- sowie 8- und 24Bit-Farbgrafiken. Timecode Verfahren zur Zuordnung eines Film- oder Videobilds in einem Clip zu einer eindeutigen, sequenziellen Zeiteinheit. Das Format lautet Stunden:Minuten: Sekunden:Bilder.

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Timeline Eines der vier Hauptfenster der LiveType Oberfläche, in dem das Zeitverhalten von Projektelementen und die auf sie angewendeten Effekte angezeigt werden. Titelbereichsrahmen Der Bereich des Videobilds, der in jedem Fall auf allen Fernsehgeräten sichtbar ist. Der Titelbereichsrahmen nimmt 80 % des Bildschirms ein. Vollbild Videomaterial besteht aus mehreren Standbildern, die bei der Wiedergabe im Zeitverlauf die Illusion einer Bewegung vermitteln. NTSC-Video wird mit einer Geschwindigkeit von 29,97 Bildern pro Sekunde abgespielt, PAL-Video mit 25 Bilder pro Sekunde. Jedes im Broadcast-Verfahren gesendete Videobild besteht aus zwei Halbbildern, wodurch sich Videomaterial von der Bildverarbeitung in Filmen unterscheidet. In Filmen ist ein Bild ein einziges fotografisches Bild und besitzt keine separaten Halbbilder. X Bezeichnet in der kartesischen Geometrie die X-Koordinate. Die X-Koordinate beschreibt die horizontale Komponente. Y Bezeichnet in der kartesischen Geometrie die Y-Koordinate. Die Y-Koordinate beschreibt bei Bewegungseffekten die vertikale Komponente. Zeichensatz Ein vollständiger Satz eines bestimmten Schriftbilds. (Vgl. LiveFont).

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Glossar

16:9, Seitenverhältnis 151

B
Banner, Web 37 Bearbeiten von LiveType Filmen in Final Cut Pro 120 Text 70–72 Beschreibung, Feld 39 Bevorzugte Reihenfolge von Effekten 99 Bewegen und Länge ändern 56 Bewegen, gruppierte Spuren 58 Bewegungspfade Beschreibung 102 hinzufügen zu Effekten 110 horizontaler oder vertikaler Rolltext 136 ungleichmäßig 140 Bezier-Aktivpunkte 52 Bilder Vgl. auch Keyframes anzeigen im Fenster „Timeline“ 27 digital 91 finden 114 füllen von Spureninhalt 81 gepixelte 139 Hintergrund 47 importieren 47, 88 Poster 117 Proxy-Bilder 19, 117 speichern 32 Standbilder 47 Zeiteinstellungen 38 Bildlineal 27 Bildraten 38 Bildzeichen 140 Bereich 68–72 Bewegungspfade 102 Effekte entfernen 96 Sonderzeichen 132–134 zuweisen 113 einzelne ändern 83–84 Elemente 90 Farbe 68–69 Transformationsoptionen 70–72

A
Abspielposition 27 afd, Erweiterung 117 afp, Erweiterung 117 Aktionsbereichsrahmen, Hilfslinien 15 Aktive Parameter 103–104 Fenster 100 Aktivpunkte am Objekt 85 Alpha Einblendmenü 69 Kanäle 7, 69, 86 Animation Dateien importieren 88 Keyframes 100 segmentierte LiveFont Animation 65 Typen animierter Objekte 8 Animation, Codec 121, 122 Anzeigen einer Vorschau von Objekten Titelerstellungsfilme 115–117 Apple Developer Connection Web-Site 141 Apple Store 12 Apple Web-Site für Programme 141 Apple Web-Sites 11–12, 139, 141 AppleCare Knowledge Base 139 Support 139, 142 Arbeitsspeicher 119, 142 Vorschau 17, 39, 116 Attribute Bereich 25, 68 digitale Bilder 91 Filme 91 importierte Elemente 91 Objekte 91 Spuren 141 zuweisen 25 Aufheben der Gruppierung von Spuren 59 Ausgeblendete Elemente 82 Ausrichten von Textspuren 67 Auszoomen, EffectScript 148 AVI, Format 46, 88, 122

Index
157

Index

BMP Codec 122 Format 46, 88, 122 Breite von GIF-Bildern 37

C
Canvas, Fenster 14–19 anpassen 17–19 Keyframes 102 Arbeitsspeicher-Vorschau 116 Beschreibung 13, 14 Darstellung 13, 14 Farbe 40 Gitter 18 Hilfslinien 18 Hintergrund. Vgl. Hintergründe hinzufügen Objekte 86 Strukturen 87 Text 61–62 Lineale 17 Spuren isolieren 19 positionieren 50 verwenden 15 Transportsteuerungen 16 Zoom-Steuerung 16 Canvas-Versatz, Parameter 136 Cinepak, Codec 122 Clips, importieren 45 Codecs exportieren von Filmen 121 QuickTime 122 Component Video, Codec 122

Digitale Bilder 91 Vgl. auch Bilder Drahtmodellvorschau 21, 39, 115, 140 in Echtzeit 20, 21, 115, 140 Drehen von Objekten andere Elemente als Text 89 Attribute 25 EffectScript 149 Text 71–72, 84 Duplizieren von Objekten Effekte 99, 108 Keyframes 107 Spuren 108 Zeichenfolge von Elementen 90 DV Stream, Format 122 DV, Codec 122 DV-Format 46, 88 DVCPRO-NTSC, Codec 122 DVCPRO-PAL, Codec 122

E
Ebenen anspruchsvolle Verfahren 135–136 Löcher. Vgl. Stanzmaskenfunktion Spur 57 zuweisen zu Effekten 74 Effects, Ordner 30, 148 EffectScripts 143–149 Effekte ändern 100–106 anpassen des Zeitverhaltens 96–99 anwenden auf Spuren 94–95 Beispiele 104–106 Bereich 23, 93 Beschreibung 23, 93, 143 Dateien 30 deaktivieren 29, 58, 96, 119 duplizieren 99 eigene erstellen 110–113 Einstellungen für Zeitverhalten 23, 96–99 finden 114 Gruppen 99 hinzufügen von Keyframes 107 im Fenster „Timeline“ 28 in LiveType 8 kopieren von Keyframes 107 Liste 94 mit Sequenzverarbeitung 65, 98 Reihenfolge 99 sichern 30, 109, 148 Überlegungen 93 umbenennen 109 verwenden einzelne Zeichen/Bildzeichen 113 voreingestellt. Vgl. Voreingestellte Effekte Vorschau 95, 109

D
Dateien Daten 32 Effekte 143 importiert 32 integriert in LiveType 30 Projekt 34 Support-Profile 142 Dateigrößen 119, 132 Dateipaar-Formate 31 Datendateien 32 Dauer Effekte 95, 98 Spuren 55 Deckkraft Attribute 25 Glühen oder Schatten 74 Hintergründe 43 rendern 48 Stanzmasken. Vgl. Stanzmaskenfunktion transparenter Text 70

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Index

Einblenden, Effekt 104–106 Eingefärbtes Drehen, EffectScript 149 Einstellungen Dialogfenster 31 Projekt 33, 36–40, 118 Zeitverhalten Effekte 96–99 Startzeit 38 steuern 23 Zeitformat 38 Einzoomen, EffectScript 148 Elemente Vgl. auch Objekte ändern der Größe 89 Arten 8 drehen 71–72, 89 erstellen von Zeichenfolgen 90–91 geschützt 141 importiert. Vgl. Importierte Elemente neu positionieren 89 Probleme beim Auswählen 141 Endlosschleife von Objekten Effekte 98 Endpunkte Spuren 15 verknüpfen 53 Entfernen von Hilfslinien 18 Entwurfsqualität 118 Ersetzen von Elementen in Spuren 92 Erstellen von Filmtiteln Vgl. auch Filme Rendern 120–123 Vorschau 115–117 Workflow bei der Erstellung 9 Erstes Bild halten und Letztes Bild halten Optionen 65, 98 Explodierende Zeichensätze 135 Exportieren von Objekten 119, 120, 122–123 Extrudieren, Stil 22, 77, 91 Extrudierte Konturen 76

Fehlende AFD-Datei, Dialogfenster 117 Fehlerbeseitigung 139–142 allgemeine Probleme 139–141 deaktivieren von Zeichensätzen 84 horizontaler oder vertikaler Rolltext 137 LiveFonts in großen Schriftgrößen 67 Positionen Stanzmasken/Hintergrundbilder 81 Ressourcen 139 verzerrtes Rendern von Halbbildern 41 Filme Vgl. auch Erstellen von Filmtiteln Attribute 91 aufheben des Positionsschutzes 89 Ausgabequalität 118 finden mithilfe des Fensters „Timeline“ 114 füllen von Spureninhalt 81 Hintergrund 45–48 importieren 45–48, 88 rendern 120–123 Schleife 116 Stile 91 Vorschau. Vgl. Vorschaufilme Final Cut Pro LiveType Filme bearbeiten/importieren 120 rendern von LiveType Projekten 119 Finden von Objekten mithilfe des Fensters „Timeline“ 114 FLC, Format 122 FontMaker, Dienstprogramm 8 Formate exportieren 122–123 importieren 46, 88 Formatieren von Text 66–77 Füllen von Elementen. Vgl. Stanzmaskenfunktion

G
Gepixelte Bilder 139 Geschützte Objekte Elemente 141 Filme 89 Spuren 29 Strukturen 89 Zeichen 141 Geschwindigkeit anpassen an Spurinhalt 56 Effekte 98 LiveFont Filme 65 GIF-Format 37, 46, 88 Gitter anpassen 18 ausblenden 40 einblenden 17, 40 Einstellungen 18, 40

F
Fadenkreuz-Hilfslinien 18 Fallende Nadeln, Effekt 127–129 FAQs (Häufig gestellte Fragen) 139–141 Farbe Attribute 25 Extrudierungseinstellungen 77 Fenster „Canvas“ 40 Glühen oder Schatten 74 Hintergrund 40, 43, 45 importierte Bilder 91 Text 68–69 Farbe, Parameter 68 Farbtonwerte 69

Index

159

Glühen, Stil 22, 73–75, 91, 127–129, 140 Grafiken. Vgl. Bilder Graphics, Codec 122 Größe, Parameter 71 Grundlinien von Text 71 Gruppieren von Objekten Effekte 99 Spuren 29, 58–59

H
H.261 und 263, Codecs 122 Halbbilddominanz, Option 38 Halbbilder Renderreihenfolge 38, 41–42 Hardware Hinweis für Anrufe beim Support 142 rendern von Halbbildern 41 Häufig gestellte Fragen 139–141 Helligkeitswerte 69 Heuris MPEG, Format 122 Hilfe, online 10–11 Hilfslinien, Fenster „Canvas“ 18 Hintergrund 43–48 Einstellungen 40 Farbe 40, 43, 45 Funktion 43 hinzufügen 43–48 importieren von Bildern 47 rendern 40, 48 strukturiert 44 transparent 79–80 Hintergrund rendern, Einstellung 40 Hintergrundbalken 28, 45 Hintergründe anzeigen in Stanzmasken 77 Überblick 14–15 Hintergrundfilme 45–48 Hohe Qualität 118 Höheneinstellungen für GIFs 37 Horizontaler Rolltext 137 HSL (Farbton, Sättigung und Helligkeit) 69

Importierte Elemente Vgl. auch Elemente ändern der Größe 89 erstellen von Zeichenfolgen 90–91 Systemleistung 119 Überlegungen zur Größe 119 umformen 89–91 In der Medienübersicht anzeigen, Befehl 114 Informationen, Fenster 20–25 Bereiche 21–25 Beschreibung 13, 20 Darstellung 13, 20 Drahtmodellvorschau in Echtzeit 21 Formatierungsoptionen 67 LEDs 103 Texteingabefelder 20, 62 Intel Indeo Video r3.2, Format 122 Intel Raw, Codec 122 ipr, Erweiterung 34

J
JPEG 2000 Image, Format 122 JPEG, Format 46, 88, 122

K
Kategorien Medienübersicht 32 voreingestellte Effekte 94 Keyframes 100–102 ändern aller 103 Beschreibung 28 bewegen 107 EffectScripts 144–147 hinzufügen zu Effekten 107 kopieren 107 löschen 107 Parameter anpassen 101–102 anzeigen 100 Rotation 71 steckengeblieben 140 Überblick 100 überdeckt 140 Kontrollpunkte 15, 51–53 Kontur für Extrudieren, Option 76 Kontur, Stil 22, 75–76, 91 Kopfzeilen in EffectScripts 143 Kopieren von Objekten Effekte 99, 108 Keyframes 107 Spuren 54, 108 Kurvenförmige Spuren 52–53, 129–131 Kurzbefehle 29

I
Im Finder zeigen, Befehl 114 Images, Ordner 32 Importieren von Objekten Bilder 47, 88 Datendateien 32 Filme 45–48, 88 LiveType Projekt in Final Cut Pro 119 Formate 46, 88 Hintergrundbilder 47 Hintergrundfilme 45–48 Programme von Drittanbietern 120 Standbilder 47

160

Index

L
Länge der Extrudierungen 77 LEDs, Fenster „Informationen“ 103 Leistung, Vorschau 118–119, 141 Lineale ausblenden 40 einblenden 17, 40 Einstellungen 40 LiveFonts anpassen des Zeitverhaltens 64–65 anspruchsvolle Verfahren 135–136 Beschreibung 8 Ordner 30 und Systemzeichensätze 63 Zeichensätze 64 LiveType Effektdateien 30 Einführung 7–12 kein Öffnen möglich 140 Mediendateien 30 Online-Hilfe 10–11 Projekte. Vgl. Projekte Web-Site 11 wiederherstellen des Standardlayouts 14 Loch in Ebenen. Vgl. Stanzmaskenfunktion Löschen von Objekten Keyframes 107 Spuren 54 .ltfx-Erweiterung 30 .ltlf-Erweiterung 30 .ltob-Erweiterung 30 .lttm-Erweiterung 30 .lttx-Erweiterung 30

N
Namen geänderter Effekte 109 Neu Anordnen von Effekten 99 Nitro LiveFont 135 Normale Qualität 118 NTSC Monitore 140 Pixel 140 Nur Kontur anzeigen, Einstellung 76

O
Objects, Ordner 30 Objekte Vgl. auch Elemente ändern der Größe 89 animiert 8 arbeiten mit 86 Attribute 91 Bereich 86 Beschreibung 8 Effektgruppen bewegen 99 erstellen von Zeichenfolgen 90–91 hinzufügen im Fenster „Canvas“ 86 Optionen 22 sichern 30 Stile 91 umformen 89–91 Ordner 30–32

P
Parameter aktive 103 Einblendmenü 103 LED-Anzeigen 103 Keyframes 100 Partikelobjekte 19 PhotoJPEG, Codec 122 Photoshop Format 46, 88, 122 PICS-Format 46, 88 PICT, Format 46, 88, 122 Pixel 38, 140 Format 38 Planar RGB, Codec 122 PLS-Format 46, 88 PNG Codec 122 Format 46, 88, 122 Posterbilder 117 Programme von Drittanbietern 120 Projekte einrichten 33–40 Einstellungen 33, 36–40 Hintergrund. Vgl. Hintergründe Qualitätseinstellungen 39

M
Mac OS, Version 142 MacPaint, Format 122 Mailing-Listen 141 Markierungen In-Punkt 28 Out-Punkt 28 Renderauswahl 28, 119 Sequenz 100–102 Zeitverhalten 48 Mediendateien ältere Versionen 31 importieren 32 Integriert in LiveType 30 Medienübersicht Beschreibung 13, 26 Kategorien 32 Mediendateien 31 Motion JPEGA und JPEGB, Codecs 122 MPEG-2 Format 46, 88, 122 MPEG-4 Format 46, 88, 109, 122

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rendern 120–123 in Final Cut Pro 119 sichern als Vorlagen 34 Standardeinstellungen 35 starten 35 Voreinstellungen 37 Zeitverhalten. Vgl. Einstellungen für Zeitverhalten Projekteinstellungen, Dialogfenster 36–40, 118 Projekttitel, Fenster „Timeline“ 27 Proxy-Bilder 19, 117

Q
Quadratische Pixel 140 Qualitätseinstellungen 39 Quelldateien 32 QuickTime Bildformat 46, 88, 122 Codecs 122 Effekte 109 Filmformat 46, 88, 121 Vorschau-Clips 109 Quietschende Reifen, Effekt 129

R
RAM 119 Rendern 120–123 ändern der Auswahl 28 beschleunigen 119 Einstellungen 118 in Final Cut Pro 119 Hintergrund 40, 48 Qualität 118 Einstellungen 39 Renderreihenfolge der Halbbilder 38, 41–42 Vorschaufilme 117 zeitliche Anforderungen 118 Ressourcen Apple Web-Sites 12 zur Fehlerbeseitigung 139 Richtung der Extrudierungen 77 Rotationsaktivpunkte 85 Rotieren von nicht aus Text bestehende Objekten 91

S
Sättigungswerte 69 Schatten, Stil 22, 73–75, 91, 127–129, 140 Schleife, Taste 116 Schrift, Fenster 132 Schriftsammlung, Programm 84 Segmentierte LiveFont Animation 65 Seitenverhältnis 140, 151 Sequenzmarkierungen 100–102 SGI-Format 46, 88, 122 Sichern geänderter Effekte 109

Skalieren von Objekten Attribute 25 Glüh- oder Schatteneffekte 74 nicht aus Text bestehende Objekte 89, 91 Parameter 71 Textelemente 71 Skalierungsaktivpunkte 85 Skripts (EffectScripts) 143–149 SMPTE Drop-Zeiteinstellung 38 Zeitformat 38 Sorenson Video und Video 3, Codecs 122 Spuren 49–59 Abbildung 50 aktivieren/deaktivieren 29 ändern der Größe 50 anwenden von voreingestellten Effekten 94–95 arbeiten im Fenster „Canvas“ 15 mit Spuren im Fenster „Timeline“ 55–59 Attribute 101, 141 auswählen 66 Beschreibung 15, 49 bewegen 50, 56 Dauer 55 deaktiviert 29, 58, 119 duplizieren 54 Effekte 99 Ebenen 57 Effektgruppen 99 eingeben von Text 62 Endpunkte 15 ersetzen von Elementen 92 erstellen von Elementfolgen 90–91 Fixierposition 29 Form 50 füllen mit Bildern 81 Filmen 81 Strukturen 82 gruppieren 29, 58–59 Gruppierung aufheben 59 hinzufügen 54 isolieren im Fenster „Canvas“ 19 Kontrollpunkte 51–53 kurvenförmig 52–53, 129–131 leer 54 löschen 54 Neigen 50 Neuordnung 57 nummerieren 28 rendern einer Vorschau 119 Text. Vgl. Textspuren verknüpfen von Endpunkten 53 verzögern der Anzeige 56 Zeitverhalten 23, 55–56

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Standbilder 47 Stanzmaskenfunktion 25, 77–83, 91, 125–127 Stil, Bereich 22, 73–77 Stile digitale Bilder 91 Filme 91 importierte Elemente 91 Objekte 91 Text 73–77, 127–129 Stoppen einer Vorschau 115 Strukturen ändern der Größe 89 animiert 8 arbeiten mit 87 aufheben des Positionsschutzes 89 Bereich 87 Beschreibung 8 erstellen von Zeichenfolgen 90–91 füllen von Spureninhalt 82 Hintergrund 44 hinzufügen im Fenster „Canvas“ 87 sichern 30 umformen 89–91 Suchen nach Objekten mithilfe des Fensters „Timeline“ 114 Support-Profile 142 Symbole 132–134 Systemzeichensätze ändern der Farbe 69 Beschreibung 63 Dauer 64 horizontaler oder vertikaler Rolltext 137 im Vergleich zu LiveFonts Zeichensätzen 63

T
Targa-Format 46, 88 Tastatur-Kurzbefehle 29 Tastaturübersicht 64 Tasten zum Aktivieren/Deaktivieren 29 Tastenkombinationen 29 Templates, Ordner 30 Testen des Renderns von Halbbildern 41 Text 61–84 Abstand 68 ändern von Zeichen 83–84 ausrichten 67 bearbeiten 70–72 Bereich 21, 67 drehen 71–72, 84 einfügen 61–63 eingeben und anpassen 21, 61–62 Extrudiereffekt 77 Farbe 68–69

formatieren 66–77 Glüheffekt 73–75, 127–129 Größe 67, 71 Grundlinien 71 horizontaler und vertikaler Rolltext 136–138 Kontureffekt 75–76 Optionen 22 Schatteneffekt 73–75, 127–129 Sonderzeichen 132–134 Stanzmaskeneffekt 25, 77–83, 125–127 Stile 73–77, 127–129 Unterschneidung 68 verzerren 75, 127–129 Wörter innerhalb anderer Wörter, Effekt 125–127 Zeichensätze. Vgl. Zeichensätze Zeilenabstand 68 Texteingabefelder 20, 62 Textspuren ändern Zeichen 83–84 Zeichensätze 62 ausrichten 67 kurvenförmig 129–131 Text 61 Textures, Ordner 30 TGA Codec 122 Format 122 TIFF Codec 122 Format 46, 88 Timecode 27 Timeline, Fenster 27–29 Abspielposition 27 anzeigen von Bildern 27 arbeiten mit Spuren 28, 55–59 Beschreibung 13, 27 bewegen von Keyframes 107 Darstellung 13, 27 Effekte 28 Hintergrundbalken 45 Projekttitel 27 suchen nach Objekten 114 Timecode 27 Titelbereichsrahmen 15 Titelerstellung, Prozess 7, 8 Transparenter Hintergrund 79–80 Transparenz Hintergründe 43 rendern 48 Text 70 Transportsteuerungen 16

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U
Überdeckte Keyframes 140 Umformen von Objekten importierte Elemente 89–91 Unsichtbare Elemente 82 Unsichtbare Keyframes 140 Unterschneidungsoptionen für Text 68

Vorschaufilme Beschreibung 117 Qualität 118 rendern 117 sichern 117 Vorschauleistung 118–119, 141

W
Web-Banner 37 Web-Sites Apple Developer Connection 141 Apple Service & Support 11 Apple Store 12 AppleCare 139, 142 FireWire 12 für Apple Programme 141 LiveType 11 Weichzeichnen Attribute 25 Einstellungen 70 nicht aus Text bestehende Elemente 91 Textelemente 74 Winkel, Spur 51 Wörter innerhalb anderer Wörter, Effekt 125

V
Vergrößern der Darstellung. Vgl. Zoom-Steuerung Verknüpfen von Endpunkten 53 Verschachteltes Videomaterial 38 Verschieben Effekt 129 Parameter 53 Versetzen von Objekten Attribute 25 Canvas-Versatz, Parameter 136 Glühen oder Schatten 74 nicht aus Text bestehende Elemente 91 Text 71 Vertikaler Rolltext 138 Verzerren von Objekten 75, 127–129 Verzögern von Objekten Effekte 98 LiveFonts Effekte 65 Spurinhalt 56 Verzögerung, Schieberegler 56 Video, Codec 122 Videomaterial, verschachteltes 38 Voreingestellte Effekte Vgl. auch Effekte ändern 100–109 anwenden auf Spuren 94–95 deaktivieren 96 Einstellungen für Zeitverhalten 96–99 einzelne Zeichen oder Bildzeichen 113 Liste 94 Reihenfolge 99 Vorschau 95 Voreinstellungen, Projekt 37 Vorlagen 33–34 Beschreibung 9 öffnen 34 sichern 30 Projekte 34 Vorlagen-Browser 34 Vorschau von Objekten anhalten 116 Arbeitsspeicher 17, 39, 116 Drahtmodell 21, 39, 115, 140 in Echtzeit 20 Effekte 109 stoppen 115 voreingestellte Effekte 95

Z
Zeichen Abstand 68 Bewegungspfade 102 Effekte von Sonderzeichen 132–134 einzelne ändern 83–84 Elemente 90 entfernen von Effekten 96 gequetscht 140 geschützt 141 Probleme beim Auswählen 141 Stileinstellungen 73 Zeichensätze 64 zuweisen von Effekten 113 Zeichenbreite von Text mit Kontur 76 Zeichenpalette 132 Zeichensätze 64 Vgl. auch Text ändern für Textspuren 62 animiert 8 deaktivieren 84 erforderliche 84 Farbe 68–69 Probleme 139 System 63, 64, 69 wählen 62 Zeilenabstand, Text 68

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Zeiteinstellungen EffectScripts 143–144 im Bereich „Zeitverhalten“ 65 LiveFonts 64–65 Zeitmarkierungen 48 Zeitverhalten, Bereich 23, 65, 97–98 Zoom-Steuerelemente Fenster „Timeline“ 29

Zoom-Steuerung im Fenster „Canvas“ 16 EffectScripts 148 Zufall, Option Effekte 97 LiveFonts Effekte 65 Zurücksetzen von Zeichenpositionen 84

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