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SHR  im Fokus

Von Martin Binkert

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Wenn Furniere die Welt verzaubern

hre Augen leuchten und Holzliebhaber kommen ins Schwärmen, wenn sie von Furnieren sprechen. Denn Furniere haben Tradition, sind edel und können die ganze Welt verzaubern. Furniere findet man als Tischverkleidung in Privatflugzeugen und Yachten, in wunderschönen Geschäftsräumen, in Hotelfluchten, Hotelzimmern, an Aussentüren, an Musikinstrumenten, aber auch an ganz profanen Orten wie in der Basler Jugendherberge St. Alban oder im Royal Children's Hospital im australischen Melbourne. Im Kinderspital setzt Birke als Wandverkleidung einen natürlichen Akzent. Der Eingang zur UBS Fund Management beim Basler Aeschenplatz wurde mit Furnier aus Olivenholz gestaltet. Eine Hochglanzlackierung verstärkt die Tiefenwirkung dieser lebhaften, mediterranen Holzart. In Kombination mit der Stahl- und Glasfassade schafft der Eingangsbereich eine noble Ausstrahlung und fügt sich gut ein in die zeitgenössische Architektur. Roser lieferte auch Eukalyptusfurnier für das höchste Gebäude der Schweiz, den Prime Tower in Zürich. «Furniere haben etwas Echtes, Edles an sich und unterscheiden sich klar von den aus Erdölderivaten erzeugten Nachahmerprodukten», sagt einer, der es wissen muss: Urs Roser, dritte Generation der 1910 gegründe­ ten Roser-Furnier-Dynastie in Birsfelden BL und Mitglied der Geschäftsleitung.

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Furniere sind edel und hochwertig. Doch ihr Werdegang ist lang. Von der Wahl des richtigen Baumstammes über die Weiterverarbeitung bis zum Verkauf des F ­ urniers muss alles stimmen, damit dieses richtig zur Geltung kommt.
Natur oder Kunststoff? Im Zuge der Energiedebatte kommt der Nachhaltigkeit eine besondere Bedeutung zu. Furniere stammen aus Holz, aus nachwachsendem und damit aus nachhaltigem Rohstoff. Auf dem Markt werden Kunstharzplatten mit Holzdekoren angeboten, die die Furniere imitieren. Eine Kunstharzplatte besteht aus phenolgetränktem Papier, und dies nicht zu knapp (Stehfestigkeit). Phenol wird ausschliesslich aus dem begrenzten Rohstoff Erdöl gewonnen. Diese Produkte sind daher nie so nachhaltig wie Furniere.

Urs Roser, Geschäftsleiter Furnier (links), sortiert mit Tobias Scherg Furniere nach dem Wunsch eines Kunden.  Fotos: Martin Binkert

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SHR  im Fokus Doch in seiner Firma gibt es noch weitere Trouvaillen: die Pfeffereiche – eine seltene Laune der Natur. Zufällig sei der Einkauf auf diesen Eichenfurnierstamm gestossen, der mit Tausenden von kleinen Punktästen übersät ist, die wie Sommersprossen aussehen. Dieses durchgehend regelmässig «gepfefferte» Erscheinungsbild sei äusserst selten und sehr gesucht. Mit diesem Einzelstück können aussergewöhnliche, originelle Furnierbilder geschaffen werden. Doch auch eine über 2000 Jahre alte Kies­ eiche liegt in Birsfelden, ein Traum jeder Furnierfirma. Dieser mächtige Eichenstamm war in einem Kiesbett tief unter der Erde eingeschlossen. Der anthrazit-hellgraue Farbton entstand über die vielen Jahre, während denen das Holz die Sedimente einzog. Neben der Farbe gelten auch die Dimension und der perfekte, ruhige Aufbau der Maserung als einzigartig. Mit diesem Stamm lässt sich im hochwertigen Innenausbau eine ganz besondere Stimmung mit einer individuellen Note erzeugen. Wenn die Furniere in Birsfelden angekommen sind, werden sie geschnitten, mit den nötigen Etiketten versehen und für den Verkauf vorbereitet. Doch Käufer, die spezielle Furniere suchen, kommen gleich direkt ins Werk. In dem von zwei Innenarchitektinnen der Fachhochschule Nordwestschweiz gestalteten Konzeptraum stellen sie aus der grossen Palette der Firma ihre Kollektion zusammen. Dann riecht es hier nach ätherischen Ölen, wie sie zum Beispiel die LibanonZeder verströmt. Hier wählen Stararchitekten die Furniere aus, die die Welt verzaubern.

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Räucherfurnier Um Farbunterschiede anzugleichen und eine haselnuss- bis tief schokoladenbraune Oberflächenfarbe mit elegantem, natürlichem Glanz zu erzielen, wurden bereits im Mittelalter Hölzer geräuchert. Die Technik geriet in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit, denn dunkle Hölzer waren wenig gefragt. Beim Räuchern bewirken die unterschiedlichen Gerbsäureanteile im Holz leichte Tönungsvariationen mit speziellen Licht- und Schattenwirkungen. Bei nicht vollkommen verkerntem Holz bleiben auch nach dem Räuchern helle Splintzonen sichtbar. Diese sind zum Beispiel für europäische Eiche charakteristisch und verleihen der Räuchereiche eine unverwechselbare natürliche Identität. Heute wird mit moderner Technik geräuchert. Hölzer wie Eiche, Akazie oder Lärche werden dem stark riechenden, farblosen Gas Ammoniak (NH3) ausgesetzt. Schon nach kurzer Zeit wird ihre Oberfläche angefärbt. Später werden die Hölzer komplett durchfärbt. Im Gegensatz zu vielen anderen naturbelassenen oder gefärbten Hölzern ist ihre Farbe weitestgehend alterungs- und lichtstabil. Das Holz wird durch den Räuchervorgang darüber hinaus modifiziert, das heisst, es wird elastischer, weniger spröde und damit leichter zu bearbeiten. Mit den vorwiegend einheimischen Räucherhölzern steht damit eine völlig neue Farbpalette zur Auswahl.

Urs Roser (rechts) sieht sich die Baumstämme vor dem Kauf genau an.

Holzstämme werden gemessert.

Geniale Veredelung Doch was sind Furniere? «Als Furnier werden 0,3 bis 6 mm dicke Blätter aus Holz bezeichnet, die durch verschiedene Schneideverfahren vom Stamm abgetrennt werden», heisst es kurz und bündig im internationalen Nachschlagewerk Wikipedia. Das Wort Furnier wurde im 16. Jahrhundert dem französischen «fournir» entlehnt, was so gut wie bestücken und beliefern bedeutet. Es bezeichnet den Vorgang, weniger wertvolles

Holz mit edleren dünnen Holzblättern zu belegen. Der Erfinder dieser Veredelung muss ein Genie gewesen sein. Denn mit diesem Kunstgriff lassen sich nicht nur gewöhnliche Hölzer verbessern. Die Auswahl von Farbtönen und Holzstrukturen an Schränken, Türen, Tischen und Holzwänden sprang damit sprunghaft an. Denn die Zahl an Furnieren, die auch noch geräuchert (siehe Kas-

ten) und damit unterschiedlich weiterverarbeitet werden kann, ist eindrücklich. Alleine die Firma Roser bietet von A wie Abachi – ein aus Afrika stammender 50-Meter-Baum – bis Z wie Zitronenholz und Zwetschenbaum Dutzende verschiedene Hölzer an. «Im Lager liegen weit über eine Million Quadratmeter Furniere in über hundert Holzarten», sagt Andreas ­ ­ Manger, CEO und Delegierter des Verwaltungsrates. Wichtiger Einkauf Doch bis das gewünschte Furnier bestimmt und mit einem speziellen Klebstoff mit einem anderen Holz verbunden wird, durchläuft dieses einen langen Prozess. Zuerst muss der richtige Stamm ausgewählt werden. Im Winter, wenn die Bäume die Blätter verloren haben und der Saft der Stämme zurückgegangen ist, werden Bäume gefällt und in einer Auktion zum Kauf feilgeboten. Jedes Jahr ist dies die hohe Zeit für Rundholzspezialist Urs Roser, der in ganz Europa die Märkte von England bis nach Rumänien besucht. Stiefel, gute Schuhe, Mütze, Handschuhe und ein dicker Mantel sind von Vorteil, wenn es gilt, tief in einem Wald bei aufgetautem Boden die eben vom Schnee befreiten Stämme zu begutachten. «Äussere Verletzungen spielen bei der Bewertung des Stammes ebenso eine Rolle wie die Anzahl der Äste», sagt Roser. Denn als Käufer will er natürlich möglichst viel Furnier aus einem

Stamm herausholen. «Doch ich darf nicht nur sehr gute Stämme kaufen, denn die Anbieter wollen auch mindere Qualitäten loswerden», sagt der Einkaufsprofi, der natürlich bereits an seine Kundschaft denkt. Die gekauften Stämme müssen in der Regel über mehrere Hundert Kilometer bis zur nächstliegenden Verarbeitung transportiert werden. Je nach der dort angewandten Technik werden Schälfurniere, Sägefurniere und Messerfurniere unterschieden. Die Firma Roser lässt ihre Stämme «messern». Zuerst werden die Stämme gekocht. Dann werden die Furniere in einer genau bestimmten Dicke durch Spezialmesser vom Stamm abgezogen. «Wir haben immer einen unserer Mitarbeiter vor Ort, der genau sagt, wie der Stamm geschnitten werden muss und wie dick die Furniere abgezogen werden sollen», sagt Urs Roser. Denn bei der Auswahl der Stämme wie auch bei deren Weiterverarbeitung geht es um viel Geld. Wer hier richtig handelt, erzeugt Qualität und kann gleichzeitig viel Geld sparen. Aussergewöhnliche Exemplare Der Stolz eines jeden Hauses ist es natürlich, seine Produkte durch aussergewöhnliche Angebote zu ergänzen. So erstand Urs Roser einen knapp sieben Meter langen Stamm einer mächtigen Eibe in England. «Diese damals einzige in ganz Europa angebotene Eibe stammt aus einem Park», sagt Urs ­Roser.

Die Firma Roser in Birsfelden verkauft in der dritten Generation Furniere.

Furnier hat eine erhabene, edle Ausstrahlung. Die Firma Roser stattete den luxuriösen Wellnessbereich des Fünf-Sterne-Hotels Victoria Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken mit sägerauen Nussbaumfurnieren aus (Nussbaum Rough Cut). Ruhe und Entspannung wird durch die Sägeoptik der Oberflächen diskret unterstützt.

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Schwieriges Exportgeschäft für Schweizer Furnierhandel
Jörg Reimer, Präsident des Schweizer Furnierverbandes, beurteilt die Chancen für den Schweizer Furnierhandel durchzogen. Die Firmen sind gefordert, für hochwertiges Furnier genügend Marktnischen zu finden. Der starke Franken macht dem Export zu schaffen.
Herr Reimer, seit 1987 verfolgen Sie als Geschäftsführer und Präsident des Schweizer Furnierverbandes die Entwicklung Ihrer Mitglieder. Wo steht heute die Furnierbranche?

brauchen. Auf der anderen Seite gibt es auf der ganzen Welt immer wieder Interessenten, die hochwertiges Furnier suchen. Diese Abnehmer wird es auch weiterhin geben. Hier muss eine Firma auch ein Stück weit Glück haben, dass sie zu einem solchen Geschäft kommt. Im Export existieren solche Chancen für Schweizer Furnierhändler nach wie vor.
Sie sind seit vielen Jahren Verbandspräsident und haben erlebt, wie nach und nach die Zahl Ihrer Mitglieder abgenommen hat. Schrumpft der Furniermarkt in der Schweiz?

entsprechend billiger als echtes Furnier und ber Regulation) genannt, die am 3. März 2013 sprechen daher die breite Masse der Käufer- in der EU in Kraft trat und bei riskanten Holzherkünften den Nachweis verlangt, dass das schaft an. Holz legal gefällt wurde, gibt es momentan keine nennenswerten Handelshemmnisse. Furnier oder nicht Furnier? Ist dies nicht auch Dieses Gesetz wurde von der EU zur Bekämpeine subjektive Wahrnehmung? Wenn Sie auf die Strasse gehen und willkür- fung des illegalen Holzhandels eingeführt. lich Leute fragen, was Furnier ist, werden Sie Doch sobald in der Schweiz die Rechtsgrundstaunen. Denn die meisten wissen dies nicht. lagen vorhanden sind, um in unserem Land Sie haben vielleicht das Wort gehört, doch eine ähnliche Regelung einzuführen, fällt haben die wenigsten eine Ahnung, wie Fur- auch dieses Handelshemmnis wieder weg. nier entsteht. Imitate sind so stark geworden, weil sie in unwahrscheinlich hohem Masse Struktur und Farben des Furniers nachahmen können. Früher hatten Imitate simple, glatte Oberflächen, heute ahmen sie auch die Oberflächenstruktur von echtem Holz nach. Selbst Fachleute müssen genau hinsehen, um die Unterschiede zu erkennen. In letzter Konsequenz würde nur noch die Möglichkeit übrig bleiben, das Taschenmesser zu zücken und das zu prüfende Produkt anzuritzen. Dann sieht man rasch den Unterschied.
Die Schweiz gehört nicht zur EU. Behindern Handelshemmnisse die Exporte? Wenn Sie einen Blick in die Zukunft werfen, was sehen Sie auf die Schweizer Furnierbranche zukommen?

Neun Mitglieder Der Schweizer Furnier-Verband zählt folgende neun Mitglieder: AFS AG Furniere + Kanten, Rupperswil; Atlas Holz AG, Trübbach; bic-Holz AG, Steinhausen; Bollinger Furniere AG, Nürensdorf; Eichenberger + Lüscher AG, Zofingen; Herzog-Elmiger AG, Kriens; HIAG Handel AG, Sugiez; Roser AG, Furnier und Holzwerkstoffe, Birsfelden; RS Furniere AG, Unterstammheim. furnierte Produkte den höheren Preis zu bezahlen. Daher bin ich nicht allzu skeptisch. Doch die Zukunft hängt von der individuellen Ausrichtung jeder Firma ab. Ist eine Firma schwergewichtig exportorientiert, so bekommt sie dort ernsthafte Schwierigkeiten aufgrund der reduzierten Absatzchancen. Baut sie hauptsächlich auf den Inlandabsatz mit hochwertigem Furnier, sind die Chancen ungleich besser.
Interview Martin Binkert

Einige Mitglieder verfolgen die Entwicklung sorgenvoll, gerade auch im Zusammenhang mit den Exporten. Die grossen Verkaufsmengen im Export brechen weg, weil die weiterverarbeitenden Industrien weniger Furnier

Nein, der Inlandmarkt für Furnier schrumpft nicht unbedingt, aber die Anzahl der Anbieter hat stark abgenommen. Wie unsere Verkaufsstatistik zeigt, ist der Inlandverbrauch

Schweizer Furnierimporte 2003 bis 2012 Tonnen 3000 2500 2000
2646 2452 2879 2676 2552 2335 1982 2681

Jörg Reimer, seit 1987 Geschäftsführer und seit 2003 auch Präsident des Schweizer Furnierverbandes, sieht für die Schweizer Furnierhändler in Marktnischen eine Chance.  Foto: Martin Binkert
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Für die Firmen wird es eine Herausforderung bleiben, ihre Absatzchancen bei Marktnischen vermehrt zu suchen und zu festigen. Das Massengeschäft können sie nicht mehr zurückholen. Dort haben sie zu viel Marktanteil verloren. Denn wo der Preis regiert, also bei Billigprodukten, ist für die Schweizer Furnierhändler nichts mehr zu machen. Wer nur Billigprodukte mit Furnierimitaten will, den wird man nie dazu bewegen können, Produkte mit hochwertigem echtem Furnier zu kaufen.

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relativ stabil geblieben. Das grosse Problem der Furnierbranche – das beginnt schon bei den Werken und gilt erst recht für den Handel – sind jedoch die Erlöse, die Ertragslage und der ständige Preisdruck.
Was für eine Rolle spielt der Euro?

Abgesehen von der europäischen Holzhan- Doch es wird weiterhin diese Käuferschaft delsverordnung, kurz «EUTR» (European Tim- geben, die bereit ist, für mit echtem Holz

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Laubholzfurniere (Quelle: Amtliche Aussenhandelsstatistik)

Nadelholzfurniere

Tropenholzfurniere

Schweizer Furnierexporte 2003 bis 2012 Tonnen 5000 4000 3000 2000
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Im Export spielt der Wechselkurs Franken/ Euro eine grosse Rolle. Man kann diesen Umstand selbstverständlich auch von der anderen Seite sehen: dem starken Schweizer Franken. Bei einem starken Schweizer Franken haben unsere Firmen Probleme, im Export mit der internationalen Konkurrenz preislich mithalten zu können.
Furnier wird von industriell hergestellten Folien konkurrenziert. Wie beurteilen Sie diese Konkurrenz?

Spezialisiert auf Laubholzplatten. www.plattform-luzern.ch

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Laubholzfurniere (Quelle: Amtliche Aussenhandelsstatistik)

Nadelholzfurniere

Die auf Papierbasis hergestellten Folien, die anstelle von echtem Furnier verwendet werden, haben eine sehr starke Verbreitung gefunden. In meinen Augen werden diese irgendwann ihr Potenzial ausgeschöpft haben. Solche Holzimitate gibt es bei Fussböden, im Innenausbau, bei Wänden, natürlich auch stark bei Möbeln. Doch Imitate bewegen sich in einem anderen, tieferen Preissegment, als wo sich Produkte mit Furnier befinden. Imitate finden sich vor allem bei industriell gefertigten Massenprodukten, sind dem-

Laubholz.
Massivholzplatten 1-schicht, 3-schicht und mehrschichtig Einzelplatten und Grossmengen

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elegant mehr Licht weniger Energie

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Lagerbestand unter www.plattform-luzern.ch
Plattform. Tel. 041 240 73 46, E-Mail: info@plattform-luzern.ch

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