Mutterschaft Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die

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während neun Monaten vor der Niederkunft in der Schweiz wohnhaft und gemäss AHV-Gesetz obligatorisch versichert waren. während der Zeit ihrer Schwangerschaft mindestens 5 Monate erwerbstätig waren. Darin eingeschlossen sind auch selbstständig erwerbende Frauen oder Frauen, die im Betrieb ihres Ehepartners oder ihrer Familie arbeiten. zum Zeitpunkt der Niederkunft entweder Arbeitnehmerin, Selbstständigerwerbende oder im Betrieb des Ehepartners arbeitet.

Massgebend ist der Zeitpunkt der Geburt, ab dem der Anspruch beginnt und mit dem 98. Tag, also nach 14 Wochen, wieder endet. Die Entschädigung wird als Taggeld ausbezahlt und beträgt 80 % des Einkommens, das die Mitarbeiterin vor der Niederkunft erzielt hat (maximal CHF 172 pro Tag). Das maximale Taggeld wird erreicht bei einem unselbstständigen Einkommen von CHF 6450 oder bei einem Jahreseinkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit von CHF 77´400 Das Taggeld wird für jeden Tag der Woche, also auch Samstag und Sonntag, ausbezahlt. Nimmt die Mitarbeiterin innerhalb des 14-wöchigen Mutterschaftsurlaubes ihre Erwerbstätigkeit wieder auf, erlischt ihr Anspruch auf Entschädigung, auch wenn die Arbeit nur teilweise wieder aufgenommen wird. Bei längerem Spitalaufenthalt des Kindes kann die Mutter beantragen, dass der Anspruch auf Entschädigung erst mit der Heimkehr des Kindes beginnt. Fallen Leistungen der Mutterschaftsentschädigung mit Leistungen anderer Sozialversicherungen (ALV, IV, UVG et al.), so geht die Mutterschaftsversicherung vor. Sie entspricht mindestens dem bisher bezogenen Taggeld. Wird eine schwangere Mitarbeiterin arbeitsunfähig, so hat sie Anspruch auf Lohnfortzahlung wie bisher, auch wenn sie danach von der Mutterschaftsentschädigung profitiert. Vorsicht: Ferienkürzungen wegen der Abwesenheit auf Grund der Niederkunft sind nur erlaubt, wenn die Absenz während der Schwangerschaft länger als zwei Monate dauert!

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Angestellte machen ihren Anspruch in der Regel über den Arbeitgeber geltend. Im Falle von selbstständiger Erwerbstätigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit, kann der Antrag aber auch bei der AHV-Ausgleichskasse direkt erfolgen. Der Antrag auf Mutterschaftsentschädigung kann genauso vom Arbeitgeber wie auch von der schwangeren Mitarbeiterin selbst bei der zuständigen AHVAusgleichskasse eingereicht werden. Anträge auf Mutterschaftsentschädigung können bis zu 5 Jahre nach dem Ablauf der 14 Wochen Entschädigungsdauer eingereicht werden.

Anmeldeformular abrufbar unter: http://www.avs-ai.ch/Home-D/allgemeines/formulare/318750d.pdf Online Rechner Mutterschaftsentschädigung: http://www.svazurich.ch/index/index.cfm?page=service_online_rechnen_mutterschaft

Diese Checkliste wurde auf Grundlage des folgenden Gesetzes verfasst: (Erwerbsersatzordnung Art. 16b ff. EOG)