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VERLEIHUNG DES COMMUNICATOR-PREISES 2011

Sehr geehrter Herr Gigerenzer, sehr geehrter Herr Preißler (Haus der Geschichte), lieber Herr Oetker, lieber Herr Schüth, meine sehr geehrten Damen und Herren, ich freue mich sehr, Sie hier im Haus der Geschichte in Bonn zur Verleihung des Communicator-Preises 2011 zu begrüßen. Ich danke Herrn Dr. Preißler, Sammlungsdirektor der Stiftung Haus der Geschichte, für die Gastfeundschaft. Herr Preißler wird zum Ende der Preisverleihung noch kurz das Wort an uns richten. Der heutige Abend ist eine Premiere, weil der Communicator-Preis erstmals im Rahmen der DFG-Jahresversammlung verliehen wird.

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dem ich herzlich danke. originell und kreativ nahebringen und sich darüber hinaus um den immer notwendigeren Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit verdient machen. Seit dem Jahr 2000 zeichnen die DFG und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. die ihre Forschungsarbeiten einem breiten Publikum vielfältig. 2 . mit diesem Preis Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus.Wir wollen auch in Zukunft mit einer Veranstaltung aus dem breiten Feld der Wissenschaftskommunikation im Rahmen der DFGJahresversammlung die Bedeutung dieses Engagements für und in der Wissenschaft unterstreichen. Der Communicator-Preis ist – wie Sie wahrscheinlich wissen – mit 50 000 Euro dotiert und gilt als die wichtigste Auszeichnung für die Vermittlung von wissenschaftlichen Ergebnissen in Medien und Öffentlichkeit in Deutschland.

Lieber Herr Gigerenzer. Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.Den Preisträger des Jahres 2011. Professor Ferdi Schüth. auch 2011 ihre Wahl zwischen einer Vielzahl qualitativ hochstehender und professioneller Bewerbungen zu treffen hatte. vorstellen. Insgesamt 36 Forscherinnen und Forscher aus allen Wissenschaftsgebieten waren für den Preis vorgeschlagen worden. denn stolz können wir mittlerweile auf elf Preisträger zurückblicken: 3 . Sie befinden sich in überaus guter Gesellschaft. Kommunikations- PR-Fachleuten besteht. 16 Kandidatinnen und Kandidaten kamen in die engste Wahl. Am Ende entschied man sich für Gerd Gigerenzer. Ich darf Ihnen vorab verraten. wird Ihnen gleich der Vorsitzende der Jury für den Communicator-Preis und Vizepräsident der DFG. Herrn Professor Gerd Gigerenzer. die aus Wissenschaftsjournalisten. dass die und Jury.

der Ihnen sicher allen bekannte Frankfurter Hirnforscher am gleichnamigen Max-Planck-Institut. 4 . wurde 2004 der erste Geisteswissenschaftler ausgezeichnet. Ihm folgte 2001 Gerold Wefer. Geowissenschaftler und Meeresforscher aus Bremen. war der Mathematiker Albrecht Beutelspacher von der Universität Gießen. der mit seinem Preisgeld unter anderem ein Mathematik-Museum in Gießen gründete.Der erste Preisträger. erhielt 2002 den Communicator-Preis und ist jetzt Chef des Deutschen Museums in München. den ich herzlich bei uns begrüße. katholischer Theologe und Kirchenhistoriker aus Münster. Wolfgang Heckl. Nanowissenschaftler der Ludwig-Maximilians- Universität. 2003 folgte Wolf Singer. der jetzt Vorsitzender der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ ist. Mit Hubert Wolf. im Jahr 2000.

Im darauffolgenden Jahr ging die Auszeichnung an Friedemann Schrenk. 5 . Paläoanthropologe am Senckenberg-Museum in Frankfurt. Sozialwissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. der inzwischen auch die Sendung „Abenteuer Forschung“ im ZDF moderiert. 2008 war Günter Ziegler. Im Jahr 2009 wurde der Preis an Jutta Allmendinger. Astrophysiker aus München. 2007 dann wurde erstmals eine Forschergruppe ausgezeichnet. unser Preisträger. verliehen. war Preisträger des Jahres 2005. jetzt Mathematiker an der FU Berlin und lange Zeit Präsident der Mathematiker-Vereinigung.Harald Lesch. nämlich die Arbeitsgruppe Glaziologie unter der Leitung von Heinrich Miller vom Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven.

kommen Sie als zwölfter Preisträger hinzu. Und jetzt. Inhaber des Lehrstuhls für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum und Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften. 6 .Communicator-Preisträger 2010 war Hanns Hatt. Wenn man die Dinge ins rechte Licht rückt. entfalten sie ihre ganze Leuchtkraft. lieber Herr Gigerenzer. der sich in Ihr Arbeitsgebiet hineingedacht hat und für Sie kreativ wurde. das ist der Gedanke hinter dem Hologramm. das Sie hier vorne sehen. Der Preis wird symbolisiert durch das Hologramm. einer der bekanntesten Riechforscher. Es greift Ihre Forschungsthemen auf und steht gleichzeitig für die Bedeutung der Transparenz in der Wissenschaft. Gestaltet wurde es vom Kölner Künstler Michael Bleyenberg.

7 . Und jetzt übergebe ich an Herrn Schüth.und Öffentlichkeitsarbeit der DFG. der Ihnen den Preisträger näher vorstellen wird. ebenso wie der Leiterin des Bereichs Presse. die den Preis seit Jahren betreuen.Danken möchte ich der Jury und ihrem Vorsitzenden. unserem Vizepräsidenten Professor Ferdi Schüth. Frau Dr. Streier und ihrer Mitarbeiterin Frau Jutta Höhn.