Saxion Hogeschool 
Enschede 
 
Academie Mens en Maatschappij/ 
Fachbereich Sozialwesen 
Produktbericht 
bearbeitet von 
 
                         Janna Miller 
                        Sophie Moser 
                     Ulrike Wendholt
 
Studiengang: Sozialpädagogik 
Academie Mens en Maatschappij / Fachbereich Sozialwesen 
 
 
Produktbericht: 
Prävention und Projektmanagement in der Sozialpsychiatrie 
Thema: Erstellen eines Projektplans 
2. Möglichkeit 
 
Dozenten:  
Marcus Flachmeyer 
Marcel  Meijer 
 
Prüfungscode: T.AMM. 38859 
 
 
 
 
Janna Miller 
Waldquellenweg 20 
33649 Bielefeld 
Studentennr.: 143374 
 
Sophie Moser 
Lindenweg 19 
48720 Rosendahl 
Studentennr.: 145941 
Ulrike Wendholt 
In der Meehe 9  
46325 Borken 
Studentennr.: 302098 
 
 
 
Bielefeld, Rosendahl, Borken                   den 24. Januar 2014 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
1.   Einleitung   ............................................................................................................................. 1 
2.    Situations‐ und Problemanalyse ........................................................................................... 1 
3.  Zielgruppe und Projektziele .................................................................................................. 2 
3.1   Zielgruppe.............................................................................................................................. 2 
3.2   Projektziele ............................................................................................................................ 2 
3.3   Interventionsstrategie und Schlüsselaktivitäten ................................................................. 3 
4.  Projektaktivitäten  ................................................................................................................. 4 
4.1   Meilensteinplan .......................................................................................................... 5 
5.  Machbarkeit und Nutzen ....................................................................................................... 5 
5.1   Risiken ................................................................................................................................... 5 
5.2   Potenziale .............................................................................................................................. 6 
5.3   Nutzen ................................................................................................................................... 6 
5.4   Durchführbarkeit................................................................................................................... 6 
5.5  Wirtschaftlichkeit .................................................................................................................. 7 
6.  Organisation und Personal .................................................................................................... 7 
6.1  Das Projektteam hinsichtlich Kompetenzen und Qualifikationen  ...................................... 7 
7.   Interne Kommunikation und Administration ....................................................................... 8 
8.   Qualitätsmanagement ........................................................................................................... 8 
8.1  Qualitätsdimensionen im Projekt ......................................................................................... 8 
9.  Kosten‐ und Finanzierungsplan  ............................................................................................ 9 
10.   Dissemination und  Nachhaltigkeit ..................................................................................... 10 
11.   FAZIT ..................................................................................................................................... 11 
LITERATURVERZEICHNIS  .................................................................................................................. 12 
ANLAGEN 
Anlage 1   Projektstrukturplan          Seiten: 1 
Anlage 2   Arbeitspakte          Seiten:1‐10 
Anlage 3  Projektablaufplan        Seiten:1 
Anlage 4  Kosten‐ und Finanzierungsplan      Seiten:1‐2 
 
 
 
 
 

 
1.   Einleitung   
Der  nachfolgende  Bericht  zeigt  eine  Projektplanung  für  ein  tertiäres  Präventionsprojekt  auf.  Es  wird 
deutlich, dass ein Projekt in Bezug auf zeitliche Befristung, innovativer und risikobehafteter Aufgaben sehr 
komplex  ist  und  auf  Grund  gerade  dieser  besonderen  Herausforderungen  ein  gesondertes 
Projektmanagement erfordern. (Flachmeyer, 2011) 
Die Ausgangsituation für das Präventionsprojekt wird auf Grundlage einer Projektanalyse beschrieben. Die 
Planungsphasen  des  Projektes  werden  prozesshaft  dargelegt  und  auf  das  Projektmanagement  wird  dabei 
im  Besonderen  eingegangen.  Die  Planungsprozesse  orientieren  sich  am  magischen  Dreieck  des 
Projektmanagements:  Kosten  (Aufwand),  Zeit  (Termin)  und  Qualität  (Ergebnis).  (Litke,  Kunow,  &  Schulz‐
Wimmer, Projektmanagement, 2012)  
Ein  Fazit  rundet  den  Bericht  ab  und  geht  kurz  darauf  ein,  wie  unser  studentisches  Projektteam  die  
Herausforderungen des Projektmanagements gemeistert hat.    
 
2.   Situations‐ und Problemanalyse  
              des St. Antonius Haus Schöppingen, gGmbH 
Das  Wohn‐  und  Pflegeheim  St.  Antonius  Haus  gGmbH  bietet  erwachsenen  Menschen  mit  psychischen 
und/oder  körperlichen  und/oder  geistigen  Behinderungen  ein  Zuhause.  Insgesamt  verfügt  das  Haus  über  
120 Wohn‐ und Pflegeplätze. Das Gelände des St. Antonius Hauses ist aufgeteilt in 6 Wohngruppen mit ca. 
75 Wohnheimplätzen. Darüber hinaus bestehen 4 ausgelagerte Wohngruppen.  
Das St. Antonius Haus arbeitet u.a. auf der gesetzlichen Handlungsgrundlage nach Sozialgesetzbuch XII (SGB 
XII),  ‐  Eingliederungshilfe  für  behinderte  Menschen  –  und  nach  Sozialgesetzbuch  XI  –  Soziale 
Pflegeversicherung. (Walhalla, 2011) Die Organe der gGmbH setzen sich aus der Gesellschaftsversammlung 
‐ verkörpert durch den Kirchenvorstand, dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung ‐ zusammen.  
 
Leitbild ‐ Elemente des St. Antonius‐ Haus Schöppingen 
‐ Die Menschen in ihrer Einzigartigkeit annehmen
‐ Das Wohlbefinden in materieller, körperlicher, sozialer, geistiger und seelischer Hinsicht in den 
Mittelpunkt stellen 
‐ Achtung der Würde; Förderung von selbstbestimmten Handeln und Übernahme von 
Verantwortung seitens des Personals, wenn es angebracht ist 
‐ Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen → Maßstab konzeptioneller Planung 
‐ Ermöglichung von Mitgestaltung der sozialen Situation im Haus und Förderung von beruflichem 
und ehrenamtlichem Engagement 
‐ Wirtschaftliches Arbeiten unter ökologischer und sozialer Verantwortung 
‐ Ethische und christliche Wertvorstellungen stellen die Basis dar
Orientiert an: (St. Antonius Haus ,n.d.)   
 
Die  Leitungsebene  des  St.  Antonius  ‐  Hauses  in  Schöppingen  hat  gemeinsam  mit  der  Mitarbeiterschaft  
innerhalb  einer  regulären  Klausurtagung  zur  Qualitätssicherung  ihr  Leitbild  hinterfragt  und  evaluiert.    Es 
wurde  deutlich,  dass  einige  Elemente  des  Leitbilds  aus  Sicht  der  MitarbeiterInnen  in  ihrer  Umsetzung  und 
Verwirklichung  noch  entwicklungs‐  und  verbesserungsbedürftig  sind.  Die  MitarbeiterInnen  beklagen  Zeit‐ 
und  Personalmangel,    der  sich  zum  einen  auf  die  Arbeitszufriedenheit  der  MitarbeiterInnen,  zum  anderen 
auch  auf  das  Wohlbefinden  der  BewohnerInnen  negativ  auswirkt,  da  es  sich  dementsprechend  schwierig 
gestaltet,  eine  personenorientierte  Begleitung  umzusetzen.  Eine  vorangegangene  Mitarbeiter‐  Befragung 
hat  ergeben,  dass  diese  Entwicklung  im  starken  Kontrast  zu  den  ethischen  und  christlichen 
Wertvorstellungen  steht.  Die  MitarbeiterInnen  wünschen  sich  mehr  Stärkung  und  Schulung,  um  den 
Bedürfnissen  der  BewohnerInnen  unter  den  gesteigerten  Anforderungen  in  ihrer  täglichen 
sozialpsychiatrischen Arbeit wieder gerechter werden zu können. Des Weiteren hat die Befragung ergeben, 

 
dass  ca.  75  %  der  Mitarbeiterschaft  der  Meinung  sind,  dass  man  die  Selbstbestimmung  und 
Ressourcenorientierung  der  KlientInnen  mehr  stärken  sollte,  um  eine  größtmögliche  Partizipation  am 
sozialen,  wirtschaftlichen,  kulturellen  und  politischen  Leben  zu  fördern  und  gewährleisten  zu  können.  
(Bosshard, Ebert, & Lazarus, 2013) 
Amering  und  Schmolke  (2012)  bestätigen,  dass  professionellen  Fachkräften  in  der  Sozialpsychiatrie  wenig 
wirksame  Interventionsmöglichkeiten  aufgezeigt  werden,  die  Empowerment  und  Salutogenese  von 
psychiatrieerfahrenen Menschen fördern und eine qualitative Handlungsorientierung im Arbeitsfeld bieten. 
So auch der Fall im St. Antonius ‐ Haus.  
Die  Statistik  des  vergangenen  Jahres  zeigt  zudem,  dass  die  Zahl  der  Menschen  mit  einer  psychischen 
Erkrankung gestiegen ist. In der Einrichtung wird dies durch einen Ausbau der Plätze im betreuten Wohnen 
und der Eingliederungshilfe sichtbar. In den letzten Jahren fanden mehrere Umbaumaßnahmen statt und die 
Zahl der zu betreuenden Menschen ist stetig gestiegen. Aktuell wird ein neues Gebäude errichtet, in dem 21 
Wohnplätze  für  Menschen  mit  einer  psychischen  Erkrankung  und/oder  einer  anderen  Behinderung 
geschaffen  werden.  Dieser  Ausbau  ist  begründet  mit  einer  langen  Warteliste  von  Menschen,  die  sich  um 
einen Wohnplatz in der Einrichtung bewerben.  
Darüber  hinaus  wird  festgestellt,  dass  die  BewohnerInnen  des  Hauses  Bedarf  nach  einem  Raum  zum  
Wohlfühlen  und  zur  Begegnung  in  einem  geschützten  und  vertrauten  Rahmen  ohne  die  professionellen 
Fachkräfte geäußert haben. Drei BewohnerInnen haben zudem vor, eine Selbsthilfe‐Gruppe zu gründen. Sie  
finden  derzeit  jedoch  keine  passenden  Räumlichkeiten  dafür.  Die  Wünsche  der  Bewohner  werden 
aufgegriffen und die Planungen mit einbezogen.  
Diese  Analysen  bilden  den  Ausgangspunkt  für  ein  tertiäres  Präventionsprojekt  in  Form  eines  Roll  out 
Projektes.  
 
 
3.  Zielgruppe und Projektziele  
3.1.    Zielgruppe  
Bei der Zielgruppe des Projekts handelt es sich um das gesamte Team des St. Antonius  Hauses Schöppingen. 
Das  Team  ist  multiprofessionell  ausgelegt.  Es  besteht  aus  Fachkräften  mit  pflegerischen, 
heilerziehungspflegerischen  und  sozilpädagogischen  Qualifikationen.  Angestellt  im  St.  Antonius  Haus  sind 
demnach  ErzieherInnen,  HeilerziehungspflegerInnen,  SozialpädagogInnen  sowie    AltenpflegerInnen.  Zum 
Team  gehören  zwei  ausgelernte  Heilerziehungsplegerinnen,  die  ein  studienbegleitendes  Praktikum 
absolvieren. Das gesamte Team umfasst ca. 130 MitarbeiterInnen, bestehend aus Voll‐ und Teilzeitkräften.  
 
3.2.    Projektziele 
Auf Grundlage der oben benannten Analyse wird angestrebt, das Personal weiterzubilden, um so berufliche  
Kompetenzen zu fördern und darüber hinaus die Lebensqualität und die Zufriedenheit der Bewohner zu  
steigern. Es geht dem St. Antonius Haus darum, eine neue Rollenidentität ihrer Mitarbeiter/innen im   
beruflichen Alltag zu entwickeln und eine partnerschaftliche, gesundheitsorientierte  Grundhaltung zu  
fördern. (Zuaboni, Abderhalden, Schulz, & Winter, 2012) Eine vorgeschaltete Fachtagung zielt darauf ab, für 
die Weiterbildung auch ein externes Fachpublikum zu gewinnen. 
Darüber hinaus möchte das St. Antonius Haus auch die Infrastruktur des Hauses so weiterentwickeln, dass  
sie die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner konkret aufgreift und miteinbezieht.  
 
1.  Ziel  Das  Antonius  Haus  bietet  eine  institutionsübergreifende  Fachtagung  zum  Thema  Recovery    an. 
Veranstaltungsort ist das St. Antonius Haus in Schöppingen. 
S  Das St. Antonius Haus strebt im Sinne einer realistischen Kosten‐Nutzen Planung an, die personelle 
Qualifizierung über die Grenzen der Einrichtung hin zu öffnen, um einerseits ein qualitativ 
hochwertiges Produkt anbieten zu können und andererseits ein breites Fachpublikum 
anzusprechen. 
M  Es wird eine Fachtagung im St. Antonius Haus durchgeführt, die der zu planenden Weiterbildung
vorgelagert ist, dabei grundlegende Informationen bietet. 
A  Die Gesellschafter und der Aufsichtsrat zeigen sich interessiert und unterstützen die Planungen für 
neue Leitlinien in der praktischen Arbeit. Die MitarbeiterInnen des St. Antonius Hauses zeigen sich 
interessiert und motiviert. 

 
R  Das St. Antonius Haus verfügt über gute Kommunikationsstrukturen in der sozialpsychiatrischen
Versorgungslandschaft des Kreises Borken. So lassen sich viele Teilnehmer generieren.  
T  Die Fachtagung wird im Februar 2014 durchgeführt sein.
 
Die  Weiterbildung  soll  über  die  Grenzen  der  eigenen  Einrichtung  hinaus  angeboten  werden,  um  mehr 
TeilnehmerInnen  für  die  geplante  Weiterbildung  zu  gewinnen  und  institutsübergreifend  zur 
Qualitätsentwicklung  in  der  sozialpsychiatrischen  Versorgungslandschaft  des  Kreises  Borken  beizutragen. 
Dies  entspricht  dem  Leitbild‐Element  des  St.  Antonius‐Haus  sozial  verantwortlich  und  wirtschaftlich  zu 
arbeiten. (St. Antonius Haus, n.d.) 
 
2. Ziel: Planung und Durchführung einer Weiterbildung, die interne und externe sozialpsychiatrische 
 Fachkräfte schult und so zu beruflichen Qualifizierung beiträgt.  
S  Das St. Antonius‐ Haus  greift die Ergebnisse aus Qualitätszirkeln, statistischen Daten (75% der 
Mitarbeiter wünschen mehr Handlungsleitlinien für eine personenorientierte Fallarbeit) und 
Beobachtungen auf. Die derzeit angewandten Methoden sind kritisch hinterfragt worden. Der 
Schwerpunkt soll nun auf eine genesungsfördernde und gleichberechtigte Beziehungsarbeit  
aufbauen können. Dabei setzt sich der leitende Gedanke mehr und mehr durch, dass eine 
wirksame sozialpsychiatrische Dienstleistung stark davon abhängt, ob die Fachkräfte ein eher 
symptomorientierte und defizitäre Haltung haben oder gesundheitsfördernd und stärkend 
arbeiten.  (Amering  &  Schmolke,  Das  Ende  der  Unheilbarkeit,  2012)  Dementsprechend  wird 
angestrebt, das Handlungs‐ und 
Haltungskonzept Recovery zu etablieren. 
M  Die Durchführung der Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend und mit Rücksichtnahme auf die 
Interessen der Fachkräfte über mehrere Wochenenden. Am Ende werden die Fachkräfte ein 
Zertifikat nach erfolgreicher Teilnahme erhalten.  
A  Die Fachkräfte gewinnen durch ihre Lernerfahrungen neue Berufskompetenzen, die sie im Arbeits‐
alltag einsetzen werden. Sie tragen so zur qualitativen Weiterentwicklung ihrer Berufsrolle bei. 
R  Eine Umfrage in den „eigenen Reihen“ hat eine hohe Bereitschaft zur Weiterbildung aufgezeigt.
T  Die Weiterbildung wird im Zeitrahmen von Oktober 2014 bis Juli 2015 durchgeführt.  
 
Als abschließende Säule im Projekt soll,  ‐ orientiert an den Bedürfnissen der Bewohner und dem im Leitbild 
verankerten  Mitgestaltungsgedankens  entsprechend‐,  wird  ein  Begegnungsraum  im  St.  Antonius  Haus 
eingerichtet werden.  
 
3. Ziel: Die Eröffnung eines Begegnungsraumes im St. Antonius‐Haus bis Ende 2015.  
S  Die Leitungsebene des St. Antonius‐Hauses will in ihrer Einrichtung einen Begegnungsraum
einrichten, der Möglichkeiten des kommunikativen Austausches innerhalb der Einrichtung bietet, 
und sich darüber hinaus zukünftig in den Sozialraum Schöppingen öffnen wird. 
M  Der Raum ist eingerichtet, nutzbar und eine kleine Eröffnungsfeier findet statt. 
A  Im St. Antonius‐Haus wird von den Bewohnern schon lange ein Raum gewünscht, der einerseits
Rückzugsmöglichkeiten für die Bewohner bietet und andererseits Veranstaltungen in das St.  
Antonius Haus holt, die eine Öffnung zum Sozialraum Schöppingen ermöglichen.  
R  Der Förderverein zeigt Interesse an dem Vorhaben. Das St. Antonius‐Heim kann ab Sommer  2015
einen Raum zur Verfügung stellen. 
T  Vorgabe seitens der Einrichtung ist, dass der Raum bis Ende 2015 eröffnet ist.  
 
 
3.3.   Interventionsstrategie und Schlüsselaktivitäten  
Da  die  Zielgruppe  Fachkräfte  aus  der  Sozialpsychiatrie  sind,  die  mit  psychisch  erkrankten  Menschen 
zusammenarbeiten,  wird  das  Projekt  auf  Ebene  der  tertiären  Prävention  geplant.  Die  tertiäre  Prävention 
findet  dann  statt,  wenn  eine  Erkrankung  bereits  eingetreten  ist.  Allgemeines  Ziel  ist  es,  eine 
Verschlimmerung,  Komplikationen  oder  Folgeerkrankungen  zu  verhindern  und  die  Lebensqualität  zu 
verbessern  (Held,  2006).  Dazu  gehören  auch,  dass  Vermeiden  von  einem  sozialen  Ausschluss,  Vorsorge  in 
punkto  Folgeschäden  (resultierend  aus  z.B.  Doppeldiagnosen),  vorzeitige  Verrentung  verhindern  und  zur 
sozialen Integration beitragen. 

 
Das  Projekt  greift  dementsprechend  auf  ein  bestehendes  Handlungs‐  und  Haltungskonzept  zurück:  ‐ 
Recovery  ‐.  Recovery  wird  in  Schottland,  Großbritannien  und  bspw.  der  Schweiz  bereits  in  der 
psychiatrischen  und  sozialpsychiatrischen  Praxis  angewandt.  (Amering  &  Schmolke,  Das  Ende  der 
Unheilbarkeit, 2012) Im Kern geht es bei Recovery  darum, sich vom Thema Krankheit und allgemeingültigen 
ungünstigen  Verlaufsprognosen  abzuwenden  und  sich  mit  Dingen  zu  befassen,  die  die  individuelle 
Genesung  von  psychisch  erkrankten  Menschen  fördern.  Watkins  (2009)  macht  weiterhin  deutlich,  dass  es 
darum  geht,  sich  weg  von  einer  expertenkontrollierten,  an  Diagnosen  und  Symptomen  ausgerichteten 
Sozialpsychiatrie  hin  zu  einer  personenzentrierten,  partnerschaftlichen  ausgerichteten  Dienstleistung  zu 
entwickeln.  Dabei  kommt  der  Beziehungsgestaltung  zwischen  den  erkrankten  Menschen  und  den  sie 
begleitenden  Fachkräfte  eine  entscheidende  Bedeutung  zu.  Ein  Paradigmenwechsel  also,  der  sich  an  der 
Wiederherstellung von Genesung und Lebensqualität  orientiert. (Watkins, 2009) Denn übersetzt bedeutet 
Recocery: Genesung und Gesundung. (Amering & Schmolke, Das Ende der Unheilbarkeit, 2012)  
Für die Umsetzung des Präventionsprojektes unter diesen Vorgaben ist eine Projektleitung beauftragt. Das 
angedachte  Weiterbildungsangebot  wird  den  Kern  des  Präventionsprojektes  bilden.  Somit  liegt  hier  ein 
Schwerpunkt  in  der  Planung.    Es  geht  darum,  eine  Bildungsmaßnahme  anzubieten,  die  neben  den 
institutionellen  Interessen  des  Auftraggebers  die  individuellen  Bedürfnisse  der  Lernenden  aufgreift.  Die 
Vermittlung von praxisnahen Kenntnissen und die Anregung, diese in die eigene Praxis zu übertragen wird 
durch  eine  Planung  erreicht,  die  ausreichend  Zeitpuffer  zwischen  den  einzelnen  Modulen  bietet.  Der 
Lernstoff wird auf Grundlage eines etablierten Konzeptes dargebracht, das über das Internet frei zugänglich 
ist.  Bekannt  ist,  das  das  Lernkonzept  Recovery  Praktisch    in  Schottland  bereits  erfolgreich  etabliert  wurde 
und das es u.a. auch in der Schweiz für Fachkräfte angeboten wird. (Zuaboni et al. 2012) Die Weiterbildung 
wird in ihrer Umsetzung aus sechs Modulen bestehen. Das Lernkonzept wird vor seiner Anwendung einem 
umfangreichen Controlling unterzogen und auf passgenaue sowie wirksame methodische Inhalte überprüft. 
Die Rahmenbedingungen der Weiterbildung werden so geplant, dass die potentiellen Teilnehmenden über 
eine  Fachtagung  sensibilisiert  werden.  Ein  umfassendes  Programmheft  wird  Auskunft  über  Termine, 
Zugangsvoraussetzungen,  Förderungen  und  Zeitrahmen  geben.  Die  zeitlich  Abfolge  der  Module  der 
Weiterbildung berücksichtigt Ferien und Erholungszeiten. Das Projektteam achtet auch darauf, dass neben 
dem überzeugenden Lernkonzept Prüfbausteine installiert, angewandt und ausgewertet werden, um so die 
erfolgreiche Umsetzung der Weiterbildung zu prüfen und Lernerfolge aufzuzeigen. (Roth, 2011)  
Die  Planung  und  Eröffnung  des  Begegnungsraumes  bildet  das  Highlight  und  den  Abschluss  des 
Präventionsprojektes.  Hier  können  sich  Interessierte  und  alle  Beteiligten  austauschen  und  über  die  neuen 
Ansätze  in  der  sozialpsychiatrischen  Arbeit  diskutieren.  Das  ganze  Projekt  steht  unter  dem  Einfluss  von 
folgendem Leitgedanken: Nicht pathologisierend und symptomorientiert sondern gesundheitsfördernd und 
stärkend. (Amering & Schmolke, Das Ende der Unheilbarkeit, 2012) 
  
 
4.   Projektaktivitäten 
Zu Beginn werden die Stakeholder zu einer geplanten Präsentation eingeladen, die Ziele, Inhalte, Termine, 
Kosten  und  Qualitätskriterien  benennt.  Es  folgt  die  Sensibilisierungsphase  für  das  Projekt  Recovery 
Praktisch.    Eine  Fachtagung  –  durchgeführt  am  13.  Februar  2014  –  wird  über  das  Handlungs‐  und 
Haltungskonzept  Recovery    informieren  und  Fragen  klären.  Es  werden  verschiedenste  Methoden  zum 
Einsatz  kommen,  die  theoretische  Inhalte  zu  Recovery  vermitteln  und  die  Teilnehmenden  aktiv  mit 
einbeziehen. (Darstellung der Methoden siehe Anlage 2, Arbeitspakete 2)  
Die Planungsphase für die Weiterbildung beginnt unmittelbar nach der Fachtagung. Sie startet am 5. März 
2014  mit  einem  umfassenden  Controlling  bezüglich  Vereinbarkeit  von  Zielvorstellungen  und  dem 
angedachten  Schulungsmaterial.  Dabei  werden  die  sechs  Module  der  Schulungsunterlagen  von  dem 
Projektteam  auf  ihrer  Anwendbarkeit  hin  überprüft  (Beschreibung  der  Module  –  siehe  Anlage  2, 
Arbeitspakte  5ff)  Die  Terminplanung  für  die  einzelnen  Module  der  Weiterbildung  werden  benannt  und  es 
werden  Dozenten  fest  gebucht.  Bei  der  Terminplanung  der  Weiterbildung  werden  Urlaubs‐  und 
Erholungszeiten  berücksichtig.  Die  zweite  Planungsphase  für  die  Weiterbildung  beginnt  am  4.  April  2014. 
Hier  werden  im  Kern  Kosten  ermittelt.  Es  wird  eingeplant,  eine  Abstimmung  mit  den  Finanzgebern 
durchzuführen,  um  feste  Finanzierungszusagen  zu  erhalten.  Das  Programm,  sowie  ein  Handout  und  ein 
Zertifikat  für  die  Weiterbildung  werden  erstellt.  Evaluationsbögen  werden  konzipiert,  damit  eine 
Auswertung der Weiterbildung erfolgen kann. Die Teilnehmer werden ab April 2014 beworben.  

 
Die  Weiterbildung  mit  den  sechs  Modulen  startet  am  1.  Oktober  2014.  Das  zweite  Modul  findet  am 
6.Dezember 2014 statt. Nach einer Weihnachts‐ und Neujahrspause geht es am 7. Februar 2015 weiter. Das 
vierte Modul ist auf den 7. März datiert. Das fünfte auf den 2. Mai 2015 und das sechste Modul wird am 4. 
Juli  2015  stattfinden.  Die  Weiterbildung  wird  von  externen  und  erfahrenen  Dozenten  durchgeführt.  Die 
Projektleitung  steht  während  der  Durchführungsphase  von  Recovery  Praktisch  im  telefonischen    Kontakt 
mit  den  Dozenten.  Das  Projektteam  im  Gesamten  geht  während  der  Weiterbildung  den  typischen 
Arbeitsaufgaben  im  individuellen  Arbeitsfeld  nach.  Am  8.Juli  2015  startet  das  Projektteam  mit  der 
Evaluation  der  gesamten  Weiterbildung.  Die  Projektleitung  berichtet  anhand  eines  Abschlussberichtes  am 
14.  August  2015  über  den  Erfolg  des  Produktes  Weiterbildung.  Die  Planungen  für  den  Begegnungsraum 
beginnen am 9.September 2015. Die Eröffnung ist für den 4.Dezember2015 geplant.   
 
4.1.   Meilensteinplan 
Meilensteine  sind  nach  Litke  et  al.  (2012)  wichtige Entscheidungs‐,  Kontroll‐  und  Überwachungstermine  in 
der Projektplanung. Sie benennen auch Start‐ und Endtermin.   
Starttermin:  07.11.2013    –  hier  startet  das  Projektteam  mit  den  Planungsphasen  zum  Projekt.  (siehe  dazu 
unter Punkt 11, Fazit). 
Endtermin:  4.Dezember2015  –  hier  wird  das  Projekt  mit  der  Eröffnung  des  Begegnungsraumes 
abgeschlossen. 
 
MS  Meilenstein  Plan‐Termin
1.  Sensibilisierung durch Fachtagung 13.Februar 2014 
2.  Controlling der Schulungsunterlagen 5. März 2014
3.  Dozenten buchen  26.März 2014 
4.  Finanzierung mit Leitungsebene abklären 27. März 2014 
5.  Beginn des ersten Moduls zu Recovery ‐ Praktisch 04. Juli 2015
5.  Ergebnisweiterleitung Recovery Praktisch 14. August 2015 
6.  Eröffnung des Begegnungsraumes 04. Dezember 2015 
 
Der  den Meilensteinen nachfolgende  Projektstrukturplan legt  in  Form  einer  Netzplantechnik die  einzelnen 
Aufgaben    im  Projekt  dar.  (Anlage  1)  Die  Aufgaben  im  gesamten  Projekt  werden  in  den  sogenannten 
Arbeitspaketen  erfasst  und  in  einen  logischen  Zusammenhang  gebracht.  (Anlage  2)  Der  Projektablaufplan 
zeigt alle Arbeitspakte in zeitlicher und logischer Reihenfolge auf. (Anlage 3)  
 
   
5.  Machbarkeit und Nutzen 
Die Machbarkeit eines Projektes orientiert sich auch am Nutzen der Stakeholder. (Flachmeyer, 2011) In dem 
Präventionsprojekt  Recovery  sind  verschiedenste  Stakeholder  (siehe  auch  Punkt  5.2)  beteiligt.  Die 
Interessen der Stakeholder wurden vorab mittels einer Stakeholder‐Analyse ermittelt. Nachfolgende Risiken 
wurden erkannt und in die Planung mit einbezogen. 
 
5.1   Risiken 
‐ Die einstimmende Fachtagung wird von den professionellen Fachkräften nicht gut angenommen. 
‐ Gesellschafter und Aufsichtsrat ziehen die Unterstützung für das Projekt zurück, da sie Aufwand und Ertrag 
in keinem passenden Verhältnis sehen. 
‐ Die  Fachkräfte  nehmen  die  Weiterbildung  nicht  an,  da  sie  befürchten,  ihre  „Expertenrolle“  aufgeben  zu 
müssen.  
‐ Die Sponsoren sehen sich nicht ausreichend gewürdigt.  
‐ Andere Träger schicken ihre Mitarbeiter nicht zur Weiterbildung – Konkurrenzdenken.  
‐ Der Förderverein des St. Antonius Hauses zieht die Zusage für die Förderung des Projektes  zurück. 
‐ Die Wirksamkeit der Weiterbildung wird von der Leitungsebene angezweifelt. 
 
 

 
5.2   Potenziale 
Die  den  Risiken  gegenüber  stehenden  Potenziale  sind  laut  der  ersten,  vorläufigen  Analyse  absolut 
ausreichend,  um  eine  erfolgreiche  Durchführung  des  Projektes  und  die  Erreichung  der  Projektziele  zu 
gewährleisten. Im Folgenden  ein Überblick über die erkannten Potenziale:  
 
Rahmen  Personal
Leitungsebene  unterstützt  die  Planung. 
Förderverein zeigt sich beeindruckt von der Planung 
eines Bewegungsraumes. Personelle, räumliche und 
zeitliche  Ressourcen  sind    angemessen  und  
wirtschaftlich aufeinander abgestimmt. 
Personalbesetzung  erfolgt  orientiert  an 
wirtschaftlichen  und fachlichen Kriterien: das Team 
ist  hochmotiviert  und  überzeugt  vom  Projekt.  
Stundenumfang  wird  durch  das  Team  effektiv  und 
effizient geplant. 
Finanzierung  Teilnehmer
Der  Förderverein  des  St.  Antonius  Haus  stellt 
Fördermittel  aus  dem  Jahresbudget  2014  in 
Aussicht. Die Schöppinger Sparkasse will das Projekt 
finanziell unterstützen. Der Caritas Verband Dekanat 
Borken  e.V.  hat  eine  einmalige  Zuwendung  in 
Aussicht gestellt.  
Die Gruppe Psychiatrieerfahrener aus Gronau „Aktiv 
90  e.V.  unterstützt  das  Projekt  finanziell  und  wird  
aktiv mit Dozenten einbringen. 
Fachkräfte vom St. Antonius Haus stehen hinter dem 
Projekt und bewerben es. 
Viele  verschieden  Fachkräfte  interessieren  sich  für 
Recovery. 
Die Schöppinger Gemeinde wird zur Eröffnungsfeier 
des Bewegungsraumes eingelade: eine Öffnung zum 
Sozialraum wird so gefördert.  
 
 
 
5.3   Nutzen 
● Sicht der Betroffenen 
Empowerment  und  Salutogenese  werden  zukünftig  gemeinsam  mit  den  Fachkräften  ermöglicht.  Stabilität 
wird  folgend  erreicht  und  stationäre  Aufenthalte  werden  reduziert.  Das  Selbstwertgefühl  wird  gestärkt, 
Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe werden aktiviert und gefördert. 
 
● Sicht der Fachkräe 
Die  Fachkräfte  erhalten  neuen  und  innovativen  Input  für  ihre  tägliche  Arbeit.  Sie  gehen  motivierter  „ans 
Werk“ und definieren ihre Arbeit sinnhaft neu als wichtig und unterstützend für die Klienten. Sie erweitern 
ihre beruflichen Kompetenzen  und die Arbeit wird so effektiver ausgeführt. Sie erleben sich als qualifiziert.  
                                                                                       
• Sicht der Trägerorganisation:  
Fachkräfte erhalten neuen Input für ihre tägliche Arbeit, wobei eingefahrene Arbeitsweisen neu überdacht 
werden. Der Austausch mit anderen sozialpsychiatrischen Fachkräften in der Weiterbildung trägt dazu bei, 
andere  Perspektiven  wahrzunehmen.  Insgesamt  erhält  die  Einrichtung  einen  Wertezuwachs:  durch  ihr 
gesellschaftliches  Engagement  (Begegnungsraum),  durch  die  Qualifizierung  der  Mitarbeiter  und  durch  die 
erhöhte Lebenszufriedenheit aller Beteiligten. 
 
• Sicht der Gesellschaft: 
Ein  neuer  Blick  auf  psychische  Erkrankungen  wird  wahrgenommen,  eine  Sensibilisierung  ermöglicht  und 
einer Stigmatisierung entgegengewirkt. Hohe Gesundheitskosten werden verringert, wodurch Steuergelder 
gespart werden. Die Genesung von Psychiatrieerfahrenen wird unterstützt und sie erhalten eine Teilhabe in 
der Gesellschaft. 
 
• Sicht der Spender 
Sie können ihr soziales Engagement leben und nach außen tragen, um für sich zu werben. 
 
5.4   Durchführbarkeit 
Aufgrund  der  bisherigen  Erkenntnisse  ist  eine  erfolgreiche  Umsetzung  des  Projektes  sehr  wahrscheinlich. 
Alle  notwendigen  Vorkehrungen  zur  Verringerung  der  Risiken  werden  getroffen.  Beispielsweise  durch  die 
Durchführung  einer  Fachtagung  als  Sensibilisierungsmaßnahme,  durch  den  Einsatz  von  produktiven 

 
Projektplanungsinstrumenten,  durch  geregelte  und  regelmäßige  Kommunikationsstrukturen  und  durch 
unterstützende  Entscheidungsträger  auf  Leitungsebene.  Das  St.  Antonius  Haus  bietet  weiterhin  seine 
vorhandene Infrastruktur an, die darauf ausgerichtet ist, größere Veranstaltungen durchzuführen.  
 
5.5   Wirtschaftlichkeit 
Das  Augenmerk  wird  nun  auf  die  Relation  zwischen  Ressourceneinsatz  und  dem  erwarteten  Ergebnis 
gerichtet.  Bei  sozialen  Projekten  sollte  laut  Flachmeyer  (2011)  kein  einfacher  Kosten‐Nutzen‐Abgleich 
erfolgen,  da  die  Ergebnisse  nicht  finanziell  messbar  sind.  So  auch  in  diesem  Fall:  Die  notwendigen 
Finanzmittel  überschreiten  das  zur  Verfügung  stehende  Budget  des  Auftraggebers  voraussichtlich  um  ein 
Vielfaches.  Nur  durch  die  Zuschüsse/Spenden  von  Sponsoren  kann  das  Projekt  finanziert  werden.  Die 
Herangehensweise  darf  als  innovativ  bezeichnet  werden,  denn  bisher  hat  es  Projekte  solcher  Art  im  Kreis 
Borken  nicht  gegeben.  Insbesondere  da  nicht  nur  Dozenten  referieren,  sondern  auch  "Erfahrene"  als 
Experten ihrer eigenen Genesung aktiv mit einbezogen werden.  
Selbstverständlich  wird  im  Rahmen  der  Planung  ein  angemessenes  Verhältnis  zwischen  dem  angestrebten 
Ergebnis  und  dem  Aufwand  angestrebt,  sowohl  personell,  zeitlich,  als  auch  finanziell.  Grundsätzlich  wird 
davon  ausgegangen,  dass  erst  durch  die  Gruppengröße  von  20  Personen  in  der  Weiterbildung  ein 
zielgruppen‐,  bedürfnis‐  und  interessensorientierter  Austausch  ermöglicht  wird.  Die  Dauer  des  Projektes 
Recovery  Praktisch  erlaubt  ein  intensives  Arbeiten  an  der  Zielsetzung  und  die  Festigung  der  im  Projekt 
erworbenen/  vertieften  Handlungs‐und  Denkweisen  der  Teilnehmer    durch  regelmäßiges  Training  im 
Seminar und in der Praxis. Die Erfolge werden sich später in der täglichen Arbeit der Fachkräfte auswirken. 
 
   
 
6.  Organisations‐ und Personalstruktur 
Das Präventionsprojekt wird in all seinen Vorhaben im St. Antonius Haus stattfinden. Dementsprechend  
sind zwei Projektteammitglieder Festangestellte des St. Antonius Hauses. Sie kennen die Strukturen vor Ort 
und tragen so dazu bei, dass Prozesse und Ergebnisse effizient und effektiv verlaufen. Die zwei  
Teammitglieder werden für die Projektplanung vom Schichtdienst freigestellt und teilen sich ihre Arbeit 
während der Planungs‐ und Durchführungs‐ und Abschlussphase frei ein. Dies unter der Vorgabe, ihre  
Arbeit in der der Sozialen Einzelfallhilfe mit den Projektaufgaben abzustimmen.  
Die Projektleitung wird eigens für das Projekt vom Caritasverband Diözese Münster e.V. zur Verfügung  
gestellt. Sie ist seitens des St. Antonius Hauses offiziell beauftragt, Managementaufgaben im Projekt zu  
leiten. Vertragliche Regelungen zwischen St. Antonius Haus und dem Caritasverband bilden die Basis für die  
Zusammenarbeit. 
 
6.1.   Das Projektteam hinsichtlich dessen Kompetenzen, und Qualifikationen  
In der folgenden Tabelle wird dargestellt, wie sich das Projektteam zusammensetzt. Hierbei werden  die 
Qualifikation und Funktion sowie die Kompetenzen berücksichtigt, welche für das Projekt eine Rolle spielen.  
 
Benennung  Qualifikation/ Funktion Rollenbild / Kompetenzen
nach Belbin  
 in (van Dick & West, 2005)
Projektleitung  Langjährige Berufserfahrung als Dipl. Sozialarbeiterin; 
seit 5 Jahren im Caritasverband für die Diözese 
Münster e.V. tätig  
‐u.a. Erfahrungen in Planung, Koordinierung und 
Durchführungen von Weiterbildungsmaßnahmen für 
die psychosoziale Versorgungslandschaft im Kreis 
Borken. 
Macherin (shaper)  und 
Spezialist (specialist) 
‐ kreativ, lösungs‐ und 
handlungsorientiert 
‐ verfügt über 
Expertenwissen  
Projekt‐
Teammitglied 1: 
 
Dipl. Sozialpädagoge; mehrjährige Berufserfahrung; 
seit 5 Jahren im St. Antonius Haus gGmbH tätig. 
Teamarbeiter 
(teamworker) und 
Beobachter (monitor 
evaluator) 

 
‐ kooperativ, diplomatisch
‐ umsichtig, abwägend 
Projekt‐
Teammitglied 2: 
 
Dipl. Sozialpädagogin; mehrjährige Berufserfahrung; 
seit 4 Jahren im St. Antonius Haus gGmbH tätig. 
Teamarbeiterin 
(teamworkerin) und 
Macherin (shaper) 
‐ kooperativ, diplomatisch 
‐ kreativ, lösungs‐ und 
handlungsorientiert 
 
 
7.  Interne Kommunikation und Administration 
Die Projektadministration liegt weitestgehend in der Verantwortung der Projektleitung. Dies im Sinne einer 
„Moderation“  während  des  gesamten  Projektprozesses.  Sie  behält  den  Überblick  über  das 
Projektgeschehen.  Besonders  die  terminliche  Abstimmung  zwischen  den  Teammitgliedern  und  den  zu 
planenden Inhalten im Projekt bilden dabei eine große Herausforderung. Als Planungsinstrumente nutzt das 
Team  im  ersten  Schritt  die  persönlichen  Wochenplaner  und  stimmt  diese  miteinander  ab.  Darüber  hinaus 
nutzt  das  gesamte  Team  die  Planungsinstrumente  des  Projektstrukturplans  und  des  Gantt  Diagramms.  Die 
flexiblen  Excel Tabellen  werden  in dropbox eingestellt,  so dass  das ganze  Projektteam  jederzeit  Zugriff  hat. 
Nur  die  Projektleitung  darf  Veränderungen  –  sprich  die  erfüllte  Aufgaben/Termine  eintragen.  So  ist 
gewährleistet, dass alle Teammitglieder immer auf dem aktuellen Stand der Planungen sind. Insgesamt sind 
alle  Projektmitglieder  gleichermaßen  gefordert,  den  Projektablauf  qualitativ  zu  sichern.  Die  interne 
Projektkommunikation  findet  größtenteils  über  E‐mail‐Verkehr  sowie  auch  über  das  Instrument  des 
Webdienstes  „Dropbox“  statt.  Ein  gemeinsamer  digitaler  Kalender  vereinfacht  Terminabsprachen 
beziehungsweise  dient  nochmals  als  Übersicht  für  anstehende  Termine  und  Deadlines.    Dies  soll  eine 
gelungene  Synchronisation  von  Informationen,  Absprachen  und  Abläufen  gewährleisten.  Weiterhin  sind 
Telefonate  und  persönliche  Gespräche  bei  regelmäßigen  Projekttreffen  feste  Bestandteile  der  internen 
Kommunikation.  Bei  den  Projekttreffen  werden  Ergebnis‐Protokolle  verfasst.  Außerdem  liegt  es  in  der 
Hauptverantwortung  der  Projektleitung,  sämtliche  finanziellen  Ausgaben  nach  zuhalten  und  den  Überblick 
zu behalten.  
So  lässt  sich  erkennen,  was  wann  zu  tun  ist  und  es  entsteht  eine  Übersicht  über  Projekttermine  und 
möglichen Kosten. (Litke et al. 2012)  
 
 
8.  Qualitätsmanagement 
„Qualität  ist  ein  mit  Erwartungen  verbundener  Begriff,  der  die  Zweckangemessenheit  des  Ereignisses  [⋯], 
einer Dienstleistung zum Ausdruck bringt.“ (Bosshard et al. 2013, S. 518)  
Dabei bilden im Projekt die oben benannten operationalisierten Ziele (siehe unter Punkt 2) eine Grundlage 
für die Evaluation des Präventionsprojektes. (Merchel, 2010) Benannte Kriterien lassen sich so messen und 
eventuelle  Abweichungen  und  die  Nichterreichung  weisen  auf  Mängel  hin.  Aber  auch  Erfolge  im  Projekt 
werden  aufgezeigt  und  tragen  maßgeblich  zur  Qualitätssicherung  bei.  Dabei  bezieht  und  nutzt  das 
Projektteam  von  Anfang  an  die  vorhandenen  Qualitätsdimensionen  der  Struktur,‐  Prozess‐  und 
Ergebnisqualität der Projektbeteiligten, um das Projekt rechtlich und normativ auf festen Grund zu stellen. 
(Merchel, 2010) 
 
8.1.  Qualitätsdimensionen im Projekt  
 
Strukturqualität  •  klare,  rechtliche  und  normative  Auftragsgrundlagen  (Konzept,  Leitbild,  Ziele, 
Zielgruppen usw.)   
• Infrastruktur, die die Ausführung der Arbeit ermöglicht steht bereit.  
• dazu zählen auch Seminarräume und eine hauseigene Cafeteria. 
Prozessqualität  •  alle  Teammitglieder  verfügen  über  qualifizierte  Berufsabschlüsse  und  arbeiten  im 
Rahmen ihrer spezifischen Arbeitsverträge und Stellenbeschreibungen.  

 
•alle Teammitglieder nehmen regelmäßig an Arbeitstreffen im Projektablauf teil.
Ergebnisqualität  • die regelmäßigen Projekttreffen und Abstimmungen überprüfen die Erreichung von 
Meilensteinen.  Innerhalb  der  Planungsphasen  und  nach  Abschluss  des  Projekts 
werden Ergebnisse an die Leitungsebene des St. Antonius‐Hauses weitergegeben.  
 
Struktur‐,  Prozess‐  und  Ergebnisqualität  finden  in  allen  drei  Säulen  des  Präventionsprojektes  jeweils  ihre 
besondere  Betrachtung.  (Merchel,  2010)  In  Bezug  auf  die  Bildungsangebote  wird  besonders  darauf  Wert 
gelegt, dass 
‐ die Rahmenbedingungen für die Lernprozesse klar beschrieben sind (u.a. Personalqualität, pädagogisches 
Gesamtkonzept, Art und Ausstattung des St. Antonius Hauses als Lernort sowie die verwendeten Methoden 
zur Erfolgsbeobachtung und Qualitätssicherung). 
‐  die  Lernprozesse  werden  anhand  des  Schulungsmaterials  zu  Recovery  Praktisch  dargelegt  und 
dementsprechend methodisch umgesetzt. Die Materialien werden vor ihrem Einsatz umfassend geprüft.  
‐  die  Qutputqualität  der  Bildungsprozesse  wird  anhand  verschiedenster  Evaluationsinstrumente  ermittelt 
und lässt dementsprechend eine Qualitätsentwicklung zu.  
Die  Projektleitung  hat  durch  ihre  eigene  fachliche  Zusatzqualifikation  das  Know  How,  Fragen  zu  
Inanspruchnahme  von  Bildungsschecks,  Prämiengutscheine  und  Bildungsurlaub  zu  beantworten.    Die 
Effektivität – also die Wirksamkeit der Bildungsangebote zeigt sich für die TeilnehmerInnen konkret in den 
Zertifikaten nach erfolgreichem Abschluss.  
Qualitätssicherung  erfolgt  in  den  einzelnen  Phasen  des  Projektes  in  den  regelmäßigen  Arbeitstreffen  und 
dem  kommunikativen  Austausch  des  Projektteams.  Hier  werden  Aufgaben  weiterverfolgt,  überprüft, 
angepasst und im Dialog prozesshaft weiterentwickelt. (s.u. Punkt 7) Abschließend trägt die Evaluation der 
Projektbausteine  dazu  bei,  Erfolge  und  Misserfolge  zu  analysieren.  Qualitative  Merkmale  bezüglich  des 
Begegnungsraumes orientieren sich an geltenden Bauvorschriften. Die vorherige Befragung von Bewohnern 
und  Mitarbeitern    trägt  dazu  bei,  dass  eine  bedürfnisorientierte  Räumlichkeit  entsteht.  Die  Wirkfaktoren 
des Raumes über die Einrichtung hinaus werden sich zukünftig durch Befragungen der Besucher von außen 
ermitteln lassen. 
Für  das  St.  Antonius‐Haus  wird  das  Präventionsprojekt  in  Bezug  auf  eine  strategische 
Unternehmensentwicklung  dazu  führen,  dass  die  Personalentwicklung,  sowie  die  Wettbewerbs‐  und 
Konkurrenzfähigkeit  der  Einrichtung  gefördert  werden.  Es  findet  eine  Qualitätsstimulierung  statt,  deren 
Erfolge  sich  zukünftig  anhand  positiver  Krankheitsverläufe  der  Bewohner  und  einer  höheren 
Arbeitszufriedenheit  der  Mitarbeiter  messen  lassen  kann.  Dies  entspricht  den  Anforderungen  an  ein 
zeitgemäßes Qualitätsmanagement. (Merchel, 2010)  
 
 
9.  Kosten‐ und Finanzierungsplan 
Ein  Kosten‐  und  Finanzierungsplan  dient  der  Ermittlung  des  gesamten  Ressourcenverbrauches  und  der 
Gegenüberstellung  von  Ausgaben  und  Einnahmen  (siehe  Anlage  4).  Grundlage  bilden  die  Arbeitspakete 
(siehe Anlage 2). Die genaue Kalkulation der Kosten dient auch dazu, festzustellen, ob sich die Durchführung 
des  geplanten  Projektes  lohnt.  (Litke  et  al.  2012)  Neben  den  variablen  Kosten  (Sachkosten)  bindet  der 
Personaleinsatz des Projektteams (fixe Kosten) einen hohen Anteil in der Projektplanung.  
 
Personalkosten (fixe Kosten) 
Projektteam gesamt                    6.016, 53 € 
Personalkosten anteilig Projektleitung                    2.643, 09 €  
 
Die  Dozenten‐Honorare  finden  sich  unter  den  variablen  Sachkosten.  Die  Honorare  beruhen  auf  individuell 
ausgehandelten  Verträgen  mit  den  Dozenten.  Hier  sind  alle    Ausgaben  der  Dozenten  aus  Vorbereitungs‐, 
Durchführungs‐  und  Nachbereitungsphasen  enthalten.  Eine  Besonderheit  liegt  in  dem  Erwerb  der 
Schulunterlagen Recovery Praktisch. Diese sind über das Internet frei zugänglich und können somit günstig 
erworben und dupliziert werden. (Zuabono et al. 2012)  
 
 
 
10 
 
Sachkosten (variable Kosten) 
gesamt                       7.980,‐ €  
 
Die Fachtagung ist für die TeilnehmerInnen kostenfrei. Die methodischen Inhalte werden vom Projektteam 
umgesetzt.  
Die  Weiterbildung  Recovery  Praktisch  wird  sich  aus  den  Teilnehmergebühren  finanzieren.  Es  werden 
verschiedenste  Sponsoren  angesprochen  werden,  die  einen  direkten  oder  indirekten  Bezug  zu  dem 
Präventionsprojekt  haben  und  deren  Spendenbereitschaft  durch  die  Aufnahme  in  den  Flyern  gewürdigt  
wird  (Spender  siehe  Tabelle  Ausgaben  und  Einnahmen).  Der  Begegnungsraum  wird  seitens  des 
Fördervereins  des  St.  Antonius  Hauses  mitfinanziert.  Die  Budgetplanung  beinhaltet  auch  einen  Puffer  von 
300,00 € der für unvorhergesehene Ausgaben im Projekt vorgehalten wird. 
 
Kostenplan Bewegungsraum: 
Ausgaben gesamt:                             2.956,80 € 
Maler 
‐ Wandanstrich: 8h x 47,60 € 
‐ Bodenbelag:     6h x 47,60 € 
‐ 25 qm² Acrylboden a 30,‐ € 
‐ Farbmaterial 
       
                            380,80 €    
                            285,60 €   
                            750,00 €  
                            200,00 €          
Elektriker 
‐ Deckenbeleuchtung erweitern: 
                             4h x 47,60 € 
‐ Leuchtmittel: 
  
 
                             190,40 € 
                             250,00 € 
Einrichtung 
15 Stühle a 30,‐ € 
ein großer Tisch 
Deko‐Material 
 
                              150,00 € 
                              300,00 € 
                              450,00 € 
 
 
Ausgaben und Einnahmen im gesamten Präventionsprojekt 
Ausgaben                gesamt: 
‐ die Fachtagung 
‐ die Weiterbildung incl. Evulation 
                        17.733,80 € 
                          3.393,72€ 
                          6050,78 € 
Einnahmen             gesamt:                          17.733,80 € 
Zu  erwartende  Teilnehmergebühren  aus  der 
Weiterbildung  Recovery Praktisch 
 20 x 420,‐ €  
                           8.400,00  € 
Einmalige  Spende  des  Lukas‐Krankenhaus, 
Abteilung  für  Psychiatrie  und  Psychotherapie, 
Gronau/Kreis Borken 
 
 
                               500,00 € 
Einmalige  Spende  der  Gruppe  Aktiv  90  e.V.  – 
Psychiatrieerfahrene, Gronau/Kreis Borken 
 
                               200,00 € 
Einmalige Spende der Sparkasse, Schöppingen                                  500,00 € 
Einmalige  Zuwendung  Caritasverband  Dekanat 
Borken e.V. 
 
                               500,00 € 
Einmalige  Zuwendung  aus  dem  Förderetat  des 
Fördervereins St. Antonius Haus 
     
                              4000,00 € 
Eigenmittel St. Antonius‐Haus                                3833,08 € 
 
 
10.   Dissemination und Nachhaltigkeit    
Um auf die Weiterbildung im St. Antonius Haus aufmerksam zu machen findet zuvor eine Fachtagung statt, 
zu  der  verschiedene  Einrichtungen  der  sozialpsychiatrischen  Versorgungslandschaft  im  Kreis  Borken 
eingeladen werden.  
War  das  Projekt  erfolgreich,  könnte  man  einen  Zeitungsartikel  erstellen,  welcher  ebenso  auf  der  Website 
des  Auftraggebers  veröffentlicht  werden  könnte.  Zudem  könnte  das  Projektteam  bzw.  die  Projektleitung 
eine  Rezension  für  eine  Fachzeitschrift  anfertigen.  Um  das  Projekt  bzw.  die  Weiterbildung  zu  wiederholen 
und  zu  etablieren,  könnte  das  Schulungsangebot    Recovery‐praktisch  auch  in  anderen  Einrichtungen  oder 
11 
 
bei  Bildungsträgern  angeboten  werden.  Damit  hätte  man  eine  umfassende  Öffentlichkeitsarbeit  erreicht 
und der Bildungsträger könnte ein Weiterbildungsangebot dauerhaft anbieten.  
Betrachtet  man  das  Projekt  auf  Mikro‐,  Meso‐  und  Makroebene,  so  lässt  sich  festhalten,  dass  die 
Nachhaltigkeit  auf  Mikroebene  erreicht  wird,  indem  Fachkräfte  über  einen  längeren  Zeitraum  geschult 
werden und die erlernten Fähigkeiten gemeinsam mit dem Klienten in der Praxis erproben und anwenden. 
Auf der Mesoebene wird Nachhaltigkeit dadurch erzeugt, dass Fachkräfte aus verschiedenen Einrichtungen 
der  Sozialpsychiatrie  an  den  Angeboten  teilnehmen.  Über  die  Berufsqualifikation  hinaus  entstehen 
Kontakte,  die  dazu  beitragen  können,  zukünftig  die  sozialpsychiatrische  Versorgungslandschaft  weiter  zu 
entwickeln.  Durch  die  Schulung  kann  weiterhin  dazu  beitragen  werden,  dass  die  Klienten  in  ihrer 
individuellen  Genesung  unterstützt  und  begleitet  werden.    Durch  die  gewonnene  personengebundene 
Stabilität  werden  Krisen  vermieden  und  Teilhabe‐Chancen  erhöht.  Auf  Makroebene  können  durch  die 
Planung  eines  Begegnungsraumes,  zusätzlich  Menschen  aus  Schöppingen  angesprochen  werden.  Sie 
können  zukünftig  gemeinsam  mit  den  Bewohnern  des  St.  Antonius  Hauses  an  offenen  Angeboten 
teilnehmen. So findet Begegnung und Austausch statt, die Grundlage für neue Kontakte bilden können.  
 
 
11.   Fazit 
Schulz‐Wimmer verdeutlicht in dem Buch Projektmanagement, dass viele Projekte im Sande verlaufen oder 
im Chaos enden, wenn sie nicht genau geplant werden. (Litke et al. 2012) Ein besonderes Augenmerk liegt 
dabei  auf  dem  magischen  Dreieck:  Kosten  (Aufwand),  Zeit  (Termin)  und  Qualität  (Ergebnis).  (Litke  et  al. 
2012)  Das  Projekt  ist  dementsprechend  durchdacht  geplant.  Ein  wichtiger  Erfolgsfaktor  im  gesamten 
Projektverlauf  bildet  das  Projektteam.  Es  trägt  maßgeblich  dazu  bei,  dass  ein  bedürfnis‐  und 
praxisorientiertes Projekt im Arbeitsfeld der Sozialpsychiatrie entsteht.  
Das  Präventionsprojekt  wird  in  seiner  Gesamtheit  einen  Beitrag  dazu  leisten,  „die  persönlichen,  sozialen 
und gesellschaftlichen Folgen einer psychischen Erkrankung zu überwinden.“ (Amering, 2012, S. 424)  
 
Zum studentisches Projektteam: 
Das negative Ergebnis der ersten Projektplanung haben wir zum Anlass genommen, uns – als studentisches 
Projektteam ‐ zeitnah der Herausforderung zu stellen, unser tertiäres Präventionsprojekt zu überprüfen und 
weiterzuentwickeln.  Auf  Grundlage  des  Dozenten‐Feedbacks  haben  wir  unsere  neue  Ausgangssituation 
ausgewertet.  Unser  Handlungsplan  hinsichtlich  Projektmanagement  und  Projektplanung  wurde 
dementsprechend von uns optimiert und die Projektplanungsinstrumente wurden neu ausgerichtet. Dabei 
sind wir von unserem ursprünglichen zeitlichen Ausgangspunkt im Jahr 2013 ausgegangen (siehe Startpunkt 
unter Punkt 4.1.) 
Wir  haben  unsere  Ausarbeitungen  gegenseitig  „gecheckt“,  folgend  angepasst  und  gehen  nun  aufgrund 
unserer  neuen  Ausgangssituation  davon  aus,  dass  wir  einen  „kontinuierlichen  Verbesserungsprozess“ 
durchlaufen haben. (Merchel, 2010)   
 
Danke für die Aufmerksamkeit! 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
12 
 
Literaturverzeichnis 
Amering, M. (2012). Recovery ‐ Reshaping Scientific Responsibilities. Recovery und seine 
Bedeutung für unsere wissenschaftliche Verantwortung (S. 422 ‐ 428). Zagreb, Croatia: 
Medicinska naklada. Abgerufen am 10.Oktober 2013 von 
http://www.hdbp.org/psychiatria_danubina/pdf/dnb_vol24_sup3/dnb_vol24_sup3_291.
pdf 
Amering, M., & Schmolke, M. (2012). Das Ende der Unheilbarkeit. Bonn: Psychiatrie Verlag. 
Bosshard, M., Ebert, U., & Lazarus, H. (2013). Soziale Arbeit in der Psychiatrie. Köln: Psychiatrie 
Verlag GmbH. 
Walhalla Fachverlag, (2011 ). Das gesamte Sozialgesetzbuch SGB I bis SGB XII (11. überarbeitete 
Auflage). Regensburg: Walhalla und Praetoria Verlag GmbH & Co KG. 
Flachmeyer, M. (2011). Manangement von Projekten in der Sozialen Arbeit. Enschede: Saxion, 
Academie Mens & Maatschaapij. 
St. Antonius Haus (n.d.). St. Antonius Haus Schöppingen. Abgerufen am 20.Dezember 2013 von 
http://www.st‐antonius‐haus.de/struktur/leitbild.html abgerufen 
Held, A.‐S. (2006). Prävention von Bulimie (am Beispiel von sozialpädagogischen Maßnahmen). 
München und Ravensburg: Grin Verlag. 
Litke, H. D., Kunow, I., & Schulz‐Wimmer, H. (2012). Projektmanagement. Freiburg im Breisgau: 
Haufe. 
Merchel, J. (2010). Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit. Eine Einführung. Weinheim und 
München: Juventa. 
Roth, G. (2011). Bildung braucht Persönlichkeit. Stuttgart: J.G. Cotta´sche Buchhandlung 
Nachfolger GmbH. 
van Dick, R. & West, M. (2005). Teamwork, Teamdiagnose, Teamentwicklung. Göttingen: Hogrefe. 
Watkins, P. N. (2009). Recovery‐wieder genesen können. Bern: Hans Huber Verlag. 
Zuaboni, G., Abderhalden, C., Schulz, M., & Winter, A. (2012). Recovery praktisch! 
Schulungsunterlagen ‐ Pflege in der Psychiatrie. Abgerufen am 28. September 2013 von 
http://www.pflege‐in‐der‐psychiatrie.eu/Recovery_praktisch‐_PDF_Version_2012.pdf 
 
ANLAGEN



Anlage 1 Projektstrukturplan          Seiten: 1‐ 2 
 
Anlage 2 Arbeitspakte Seiten:1‐10

Anlage 3 Projektablaufplan Seiten:1

Anlage 4 Kosten‐ und Finanzierungsplan Seiten:1‐ 2

 
Anlage 1 Projektstrukturplan
Projekt: Präventionsprojekt Recovery Praktisch
Projektleitung
1
Projekt-
Darstellung
2
Sensibilisierung
für Recovery
3
Phase 1 Planung
der
Weiterbildung
4
Phase 2 Planung
der
Weiterbildung
5
Durchführung
der
Weiterbildung
6 Evaluation 7
Planung u.
Eröffnung Raum
1.1
Erarbeitung
Projekt-
Präsentation
2.1
Planung einer
Fachtagung
3.1
Controlling
Schulungs-
unterlagen
4.1
Aufwand/Budget-
ermittlung
5.1
Modul 1
Recovery
verstehen
6.1
Evaluation der
einzelnen
Module
7.1 Planungstreffen
1.2
Projekt-
Präsentation
2.2 Flyer erstellen 3.2
Sponsoring
abstimmen
4.2
Finanzierung
abklären
5.2
Modul 2 eine
recovery-
orientierte
Haltung
6.2
Gesamt-
evaluation
7.2
Renovierung
und Einrichtung
planen
2.3 Werben 3.3
Terminplanung
der
Weiterbildung
4.3
Programm/Hand-
out/Zertifikat
erstellen
5.3
Modul 3 Selbst-
steuerung
ermöglichen
6.3
Ergebnisse
weiterleiten
7.3
Auftragsvergabe
und Bauaufsicht
2.4
Vorbereitung
Evaluation
Fachtagung
3.4
Dozenten
buchen
4.4
Evalutionsbögen
erstellen
5.4
Modul 4
personen-
zentrierte
Unterstützung
7.4 Eröffnungsfeier
2.5
Durchführung
Fachtagung
4.5
Teilnehmer
werben
5.5
Modul 5
Verantwortung
u. Risiko-
bereitschaft
5.6
Modul 6 am
gesellschaft-
lichen Leben
teilnehmen
0.00 <AP-Name> 2 MS .... Meilenstein
1 ............. 1 .... OK
2 ............. 2 .... geringfügige Probleme
3 ............. 3 .... Schwierigkeiten, Krise
............. noch nicht begonnen
bzw.
............. erledigt
Projektstrukturplan
Anlage 2  Arbeitspakte  Seiten 1 ‐ 10 

 
1. Projektdarstellung
Item Beschreibung
AP‐Nr.: 1.1
AP‐Bezeichnung: Präsentation des Projektes erarbeiten
Aufgabenstellung, 
Lösungswege und  
Tätigkeiten: 
Power Point für die Präsentation wird erarbeitet. 
Einladungstext wird erstellt. Einladungen werden per Mail an die Stakeholder ver‐
sandt.  
Voraussetzungen:  Keine.  
Probleme und Risiken:  Es liegt keine schlüssiger Projektplan vor. 
Verantwortung:  Projektleitung 
Personal und Kosten  Personalkosten für Projektleitung
1 Arbeitstag = 8h  
8  x 35,24 € = 
281,92€ 
 
Termine:  1. Woche im November 2013: Mittwoch
Leistungsnachweis:  Power Point 
Item Beschreibung 
AP‐Nr.: 1.2
AP‐Bezeichnung: Projekt wird präsentiert
Aufgabenstellung, 
Lösungswege und  
Tätigkeiten: 
Das Projekt wird den eingeladenen Stakeholdern präsentiert – Inhalte und Ziele 
der Fachtagung, Konzept Weiterbildung mit den Schulungsunterlagen und das 
Konzept des Bewegungsraumes werden dargelegt. 
Voraussetzungen:  Power Point ist fertig
Probleme und Risiken:  Stakeholder erscheinen nicht, sind nicht interessiert. Präsentation überzeugt nicht.
Verantwortung:  Projektleitung 
Personal und Kosten  Personalkosten für gesamtes Projektteam:
Projektleitung: 4 h für Vorbereitung und Durchführung 
Projektteammitglieder: 2 x 4h Vorbereitung/Durchführung 
Miete Seminarraum St. Antonius Haus: 4 h (h a 20, ‐ €) 
4x 35,24 €= 140,96€
 
8x 29,17 €= 233,36€ 
                       80, ‐ € 
Termin 2. Woche im Dezember 2013, Donnerstag 17:00 – 21:00   
Leistungsnachweis Veranstaltung findet von 18:00 – 20:00 Uhr statt.

2. Sensibilisierung für Recovery
Item Beschreibung
AP – NR.: 2.1.
AP – Bezeichnung Planung einer Fachtagung
Aufgabenstellung, 
Lösungswege und 
Tätigkeiten 
Brainstorming im Team. Ziele und Inhalte der Fachtagung festlegen. 
Präsentation für theoretischen Input erstellen. 
Methodenauswahl treffen und ausarbeiten. Räumlichkeiten buchen.  
In die Planung werden Bewohner des  St. Antonius Hauses einbezogen. 
Voraussetzungen  Theoretisches Grundlagenwissen zu Recovery kennen:
„Was  ist  Recovery?“  „Was  ist  das  Besondere  an  Recovery?“  Wie  trägt  Recovery 
dazu  bei,  die  sozialpädagogische  Arbeit  in  der  Sozialpsychiatrie  zu  verbessern?“  
Wie wirkt sich diese Qualitätsentwicklung auf die Mittler und auch Nutzer aus? 
Probleme und Risiken  Team einigt sich nicht über Methoden für die Gestaltung der Fachtagung 
Verantwortung  Projektleitung/Projektteam
Anlage 2  Arbeitspakte  Seiten 1 ‐ 10 

 
Personal und Kosten  Projektleitung  8 h
Fahrkosten Projektleitung (90km x 0,30 km) 
Projektteammitglieder 2 x 8h 
Seminarraum St. Antonius Haus (8 x 20,‐ €) 
  8x35,24€ =  281,92€
                          27,00€
 16x 29,17€ =  466,72   
                          160,‐€    
   3. Woche im Dezember 2013: Mittwoch ganztags
Leistungsnachweis  Präsentation liegt vor, Handout ist erstellt, Aufgaben sind verteilt. 
Item Beschreibung
AP – NR.: 2.2.
AP – Bezeichnung Flyer erstellen
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Flyer werden ansprechend und prägnant erstellt und in einer Druckerei in Auftrag 
gegeben.  
Voraussetzungen  Seminarräume und Dozenten sind gebucht.
Probleme und Risiken  Unstimmigkeiten bei der Gestaltung der Flyer – Druckerei liefert nicht zuverlässig
Verantwortung  Projektteammitglieder
Personal und Kosten  Projektteammitglieder 2 x 4 h 
Eigenes Büro im St. Antonius Haus. Kostenfrei 
Flyerdruck 1000 Stck. pauschal 
8x 29,17 € = 233,36€
 
                        180,‐ € 
Termin  2. Woche im Januar 2014: Mittwoch vormittag 
Leistungsnachweis  flyer 
Item Beschreibung
AP – NR.: 2.3.
AP – Bezeichnung Werben
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Flyer werden auf Grundlage einer Liste verschickt.
Voraussetzungen  Flyer sind fertig
Probleme und Risiken  Flyer sind falsch gedruckt
Verantwortung  Projektteammitglied
Personal und Kosten  Projektteammitglied 1 x 4 h 
Eigenes Büro im St. Antonius Haus. Kostenfrei 
4 x29,17 € = 116,68 €
Termin  3. Woche im Januar 2014: Mittwoch vormittag 
Leistungsnachweis  Liste, an welche Einrichtungen die  flyer versandt wurden
Item Beschreibung
AP – NR.: 2.4.
AP – Bezeichnung Evaluation der Fachtagung vorbereiten
Aufgabenstellung, 
Lösungswege 
Tätigkeiten 
Es wird ein Evaluationsbogen erstellt, der nach Abschluss der Fachtagung darüber 
Auskunft  gibt,  ob  das  Handlungs‐  und  Haltungskonzept  Recovery  Interesse  ge‐
weckt hat und als qualifizierend und nachhaltig eingeschätzt wird.  
Voraussetzungen  Der Bogen ist leicht verständlich und strukturiert aufgebaut  
Probleme und Risiken  Keine konkreten Fragestellungen
Verantwortung  Projektleitung 
Personal und Kosten  Projektleitung  4 h
Fahrkosten Projektleitung (90km x 0,30 km) 
Projektteammitglieder 2 x 4h 
Seminarraum St. Antonius Haus (8 x 20,‐ €) 
Materialkosten Papier pauschal 
 4 x35,24€ =  140,96€
                          27,00€
 8x 29, 17€ = 233,36     
                          160,‐€ 
                             50,‐€   
Termin  4. Woche im Januar 2014: Mittwoch vormittag 
Leistungsnachweis  Liste, an welche Einrichtungen die  flyer versandt wurden
Anlage 2  Arbeitspakte  Seiten 1 ‐ 10 

 
AP – NR.: 2.5.
AP – Bezeichnung Durchführung der Fachtagung
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Die strukturierte, zeitlich abgestimmte Umsetzung der Fachtagung durchführen:
‐  Stimmen–Collage „Gebote?!“ 10 min 
‐  Begrüßung 5 min 
‐ theoretischer Input  zu Recovery: 20 min 
‐ Rollenspiel zum Thema Vorbehalte professioneller Fachkräfte gegenüber dem 
  personenorientierten Konzept Recovery: 15 min 
‐ Konzert der „StimmenGewalt“: 15 min 
‐ Achtsamkeitsübung: „das innere Lächeln“: 15 min 
‐ Methode zur Ressourenorientierung: die Gesundheitssonne: 15 min 
‐ Diskussion, Evaluation und Abschluss. 25 min  
Voraussetzungen  Das Team ist gut vorbereitet
Probleme und Risiken  Das Team ist nicht gut vorbereitet
Verantwortung Projektleitung/Projektteam
Personal und Kosten  Projektleitung 5 h (incl. Vor‐ u. Nachbereitung)
Fahrkosten Projektleitung (90km x 0,30 km) 
Projektteammitglieder 2 x 5h 
Seminarraum St. Antonius Haus (5 x 20,‐ €) 
Materialkosten Papier pauschal 
Materialkosten für die Umsetzung der Methoden 
Verpflegungskosten pauschal für Getränke 
  5x35,24€ =  176,20€
                          27,00€
 10x 29,17€ = 291,70    
                          100,‐€ 
                             50,‐€ 
                          250,‐ €
                           200,‐€ 
Termin  2. Woche im Februar 2014: Donnerstag 15:00 – 17:00 Uhr
Leistungsnachweis  Liste, an welche Einrichtungen die  flyer versandt wurden

3. Planung der Weiterbildung
Item Beschreibung
AP‐Nr.: 3.1.
AP‐Bezeichnung: Controlling der Schulungsunterlagen Recovery‐Praktisch
Aufgabenstellung,  Lö‐
sungwege  u.  Tätig‐
keiten 
Schulungsunterlagen durcharbeiten und Methoden kritisch auf Praxisnähe und 
Anwendbarkeit prüfen. Schulungsunterlagen abschließend anpassen und Druckauf‐
trag geben. 
Voraussetzungen:  Projektteam ist vollständig
Probleme und Risiken:  Uneinigkeit im Projektteam über die Anwendbarkeit der Schulungsunterlagen
Verantwortung:  Projektleitung 
Personal und Kosten:  Projektleitung  8 h
Fahrkosten Projektleitung (90km x 0,30 km) 
Projektteammitglieder 2 x 8h 
Seminarraum St. Antonius Haus (8 x 20,‐ €) 
Schulungsunterlagen:  40  Exemplare  –Sonderkondition 
Druck 
8x35,24€ =  281,92€
                          27,00€
 16x 29,17€ =  466,72   
                          160,‐€ 
 
      40x4,‐€= 160,‐ €      
Termine:  1. Woche im März 2014: Mittwoch 
Leistungsnachweis:  Ergebnisprotokoll
Item Beschreibung
AP‐Nr.: 3.2.
AP‐Bezeichnung: Sponsoring abstimmen
Aufgabenstellung  Sponsorengelder abklären.
Voraussetzungen:  Die Projektziele und –inhalte sind durch die Präsentation bekannt.  
Anlage 2  Arbeitspakte  Seiten 1 ‐ 10 

 
Probleme und Risiken:  Die Sponsoren springen ab. 
Verantwortung:  Projektleitung 
Personal und Kosten:  Projektleitung 4h
Eigenes Büro mit Internetzugang  
4x35,24€=140,96€
Termine:  2. Woche im März 2014: Mittwoch vormittag
Leistungsnachweis:  Zusagen Sponsoren
Item Beschreibung
AP‐Nr.: 3.3.
AP‐Bezeichnung: Terminplanung der Weiterbildung Recovery Praktisch
Aufgabenstellung,  
Tätigkeiten: 
Module werden logisch gegliedert und zeitlich festgelegt. Seminarräume im 
Antonius‐Haus direkt gebucht. 
Voraussetzungen:  Schulungsunterlagen sind vorhanden. Controlling hat stattgefunden.  
Probleme und Risiken:  Zu dicht aufeinander folgende oder zu lange Module könnten die Teilnehmer ab‐
schrecken. Ferien‐ und Urlauszeiten werden in der Planung nicht berücksichtigt. 
Verantwortung:  Projektleitung 
Personal und Kosten:  Projektleitung 3 h
Fahrtkosten: (90 km x o,30 km) 
Projektteam 3x 3h 
Büroraum St. Antonius Haus kostenfrei   
3x35,24€=105,72€
                     27,‐€ 
6x29,17€=175,02€ 
Termine:  3. Woche im März 2014: Mittwoch 9:00 – 12:00 Uhr 
Leistungsnachweis:  Zeitlicher Ablauf der Module 
Item Beschreibung
AP‐Nr.: 3.4.
AP‐Bezeichnung: Dozenten ermitteln und buchen
Aufgabenstellung, Lös‐
ungswege u. Tätigk.:  
Für die einzelnen Module werden Dozenten ermittelt und gebucht. Dazu gehören 
auch "Psychiatrie‐Erfahrene als Experten". Angesprochen wird „Aktiv 90 e.V.“ 
Voraussetzungen:  Die Module sind zeitlich geplant und man kann die Dozenten nach ihrer Verfügbar‐
keit zu bestimmten Terminen anfragen.  
Probleme und Risiken:  Dozenten finden sich nicht zu Wunschzeiten. Die Dozenten verlangen zu viel Geld 
oder haben keine Zeit.   
Verantwortung:  Projektleitung 
Personal und Kosten:  Projekttleitung 6 h
Eigenes Büro  
6x35,24€=211,44 € 
 
Termine:  4. Woche im März 2014: Mittwoch  
Leistungsnachweis:  Liste mit Dozenten, die fest gebucht sind. 

4. Vorbereitung der Weiterbildung
Item Beschreibung
AP – NR.: 4.1.
AP – Bezeichnung Aufwands‐ und Budgetermittlung
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Kostenaufstellung mit sämtlichen Kosten, die voraussichtlich auftreten werden. 
Voraussetzungen  Überblick und Recherche über mögliche Kostenfaktoren
Anlage 2  Arbeitspakte  Seiten 1 ‐ 10 

 
Probleme und Risiken  Nicht alle Faktoren werden berücksichtigt und wichtige Kosten werden nicht aufge‐
führt 
Verantwortung  Projektleitung 
Personal und Kosten  Projektleitung  4 h 
Eigenes Büro  
4x35,24€=140,96€
 
Termin  4. Woche im März 2014: Donnerstag
Leistungsnachweis  Kostenaufstellung
 
Item Beschreibung
AP – NR.: 4.2.
AP – Bezeichnung Finanzierung mit der Leitungsebene diskutieren
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Kosten‐  und  Finanzierungsplan  vorstellen,  der  nachfolgende  Aufgaben  und  Kosten 
berücksichtigt 
Voraussetzungen  Kostenplan‐ und Finanzierungsplan liegt vor. 
Probleme und Risiken  Fehler  in  der  Kalkulation.  Unrealistische  Vorstellung  der  Finazierung.  Lücken  in  der 
Finanzierung.   
Verantwortung  Projektleitung 
Personal und Kosten  Projektleitung 2h 
Büro der Leitungsebene 
               
2x35,24€=70,48€ 
 
Termin  4. Woche im März 2014: Freitag 
Leistungsnachweis  Kosten‐ und Finanzierungsplan wird abgesegnet 
Item  Beschreibung 
AP – NR.: 4.3.
AP – Bezeichnung Programm, Handout und Zertifikate erstellen
Aufgabenstellung,   Ein  Programm,  ein  Handout  für  die  Werbung und  die  Zertifikate  für  die  Weiterbil‐
dung  werden  erstellt.  Das  Programm  informiert  über  Zugangsvoraussetzungen, 
Termine,  Kosten  und  Inhalte  der  Weiterbildung.  Die  Zertifikate  sind  der  Qualifi‐
katonsnachweis für die Teilnehmer der Weiterbildung Recovery Praktisch. 
Voraussetzungen  Der Rahmenplan der Weiterbildung steht. Ein Angebot einer Druckerei liegt vor.
Probleme und Risiken  Programm, Handout und Zertifikate sind nicht aussagekräftig. 
Verantwortung  Projektteam  
Personal und Kosten  Projektleitung 4x 4h
Fahrtkosten 
Projektteam 2 x4h = 8h  
Büro St. Antonius Haus kostenfrei  
Materialkosten  für  Programmhefte/Handout/  Zertifikate 
gesamte Kosten:  
    4x35,24€= 140,96 €
                          27,‐€ 
8x 29,17=    233,36€ 
 
 
                      550,‐ € 
Termin  1. Woche im April 2014: Mittwoch vormittag 
Leistungsnachweis  Entwürfe für Programmheft/Handout/Zertifikat sind erstellt und gespeichert.
 
Item Beschreibung
AP – NR.: 4.4.
AP – Bezeichnung Evaluationsbögen erstellen
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Es werden Evaluationsbögen passend zu den einzelnen Modulen der Weiterbildung 
erstellt.  Die  Bögen  müssen  im  Anschluss  an  das  Projekt  für  eine  Gesamtevaluation 
geeignet sein.  
Voraussetzungen  Die Bögen sind individuell an den einzelnen Modulen angepasst.  
Anlage 2  Arbeitspakte  Seiten 1 ‐ 10 

 
Probleme und Risiken  Keine passgenauen und konkreten Fragestellungen. 
Verantwortung  Projektleitung 
Personal und Kosten  Projektleitung 3 h
Fahrtkosten 
Projektteam 2 X 3h = 6h  
Büro St. Antonius Haus kostenfrei 
Materialkosten Evaluationsbögen pauschal 
       3x35,24€= 96,72€
                            27,‐€ 
       6x29,17€=175,02€ 
 
                             50, ‐ € 
Termin  1. Woche im April 2014: Donnerstag vormittag 
Leistungsnachweis  Evaluationsbögen sind fertig gedruckt
Item Beschreibung
AP – NR.: 4.5.
AP – Bezeichnung Teilnehmer werben
Aufgabenstellung,  
Lösungswege u. Tätigk. 
Die  bereits  bestehenden  Teilnehmerlisten  der  Fachtagung  werden  genutzt,  um  ge‐
zielt Teilnehmer zu akquieren. Es werden 100 Handouts per Mail versandt. 
Voraussetzungen  Handouts sind abrufbar, E‐Mail Verteiler ist abrufbar.
Probleme und Risiken  Es wird  keine oder zu wenig Anmeldungen geben. 
Verantwortung  Projetktteammitglied
Personal und Kosten  Projektteammitglied 2h   2x 29,17€ = 58,34€
Termin  1. Woche im April 2014, Freitag vormittag
Leistungsnachweis  Postausgang Outlook
 
5. Module der Weiterbildung
Item Beschreibung
AP – NR.: 5.1
AP – Bezeichnung Recovery verstehen
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
In diesem Modul werden Grundlagen zu Recovery vermittelt. Ein besonderes Augen‐
merk wird auf die Rolle von Psychiatriefachpersonen und die Einzigartigkeit der 
Recovery‐Reise für jeden Nutzenden oder jede Person «in Recovery» gelegt. Dadurch 
entsteht ein tieferes Verständnis von Recovery. Des Weiteren wird ein Verständnis für 
die Bedeutung von Recovery für die eigene Arbeit im sozialpsychiatrischen Arbeitsfeld 
entstehen.  
Voraussetzungen  Die Teilnehmer erhalten die Schulungsunterlagen (Recovery‐Praktisch).  
Probleme und Risiken  Dozent erscheint nicht. 
Verantwortung  Dozenten 
Personal und Kosten  Dozent 6 h 
Dozent Psychiatrieerfahrener 6 h 
Seminarraum mit Vollausstattung 6h 
Materialkosten Schulungsunterlagen 
Verpflegung (Brötchen und Getränke) 
6x 50€= 300 € 
6 x 30€ =180€ 
 
300€ 
30€ 
150€ 
 
Termin  1. Woche im Oktober 2014: Samstag 10 Uhr – 17:30 Uhr – incl. Pausen 
Leistungsnachweis  Evaluationsbögen
Item Beschreibung
AP – NR.: 5.2
AP – Bezeichnung Eine recovery‐orientierte Praxis entwickeln
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
In diesem Modul wird vermittelt, wie persönliche Werte, Ansichten, Erfahrungen und 
Eigenschaften auf hilfreiche und recovery‐orientierte Art und Weise in die beruflichen 
Anlage 2  Arbeitspakte  Seiten 1 ‐ 10 

 
Beziehungen eingebracht werden können. Die Bedeutung von Professionalität im 
Psychiatriearbeitsalltag wird untersucht und Wege zu einer konstruktiven professio‐
nellen Arbeitsweise werden erforscht, ohne sich hinter einer neutralen, kalten und 
teilnahmslosen Fassade verstecken zu müssen.  
Voraussetzungen  Teilnehmer sind anwesend und haben die Schulungsunterlagen bereit.  
Probleme und Risiken  Dozent erscheint nicht. 
Verantwortung  Dozent 
Personal und Kosten  Dozent 6 h 
Seminarraum mit Vollausstattung 6 h 
Materialkosten Schulungsunterlagen 
Verpflegung (Brötchen und Getränke) 
300€ 
300€ 
30€ 
150€ 
Termin  1. Woche im Dezember 2014: Samstag 10 – 17:30 Uhr 
Leistungsnachweis  Evaluationsbögen
Item Beschreibung
AP – NR.: 5.3
AP – Bezeichnung Selbststeuerung ermöglichen
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
In diesem Modul wird sich dem zentralen Aspekt von Recovery – der Ermöglichung 
von Selbststeuerung – gewidmet. 
Folgende Themen werden untersucht: 
◆ Die Bedeutung von Identität bei Recovery 
◆ Peer‐Unterstützung, selbstgesteuerte Pflege und Selbstmanagement 
◆ Hindernisse bei der Selbststeuerung in psychiatrischen Diensten 
◆ Die Rolle, die Profis bei der Überwindung dieser Hindernisse übernehmen 
können 
Voraussetzungen  Teilnehmer sind anwesend und haben die Schulungsunterlagen bereit.  
Probleme und Risiken  Dozenten erscheinen nicht. 
Verantwortung  Dozenten 
Personal und Kosten  Dozent 6 h 
Dozent Psychiatrieerfahrener 6 h 
Seminarraum mit Vollausstattung 6 h 
Materialkosten Schulungsunterlagen 
Verpflegung (Brötchen und Getränke) 
300€ 
180 € 
300€ 
30€ 
150€ 
Termin  1. Woche im Februar 2015: Samstag 10 Uhr – 17:30 Uhr 
Leistungsnachweis  Evaluationsbögen
 
Item Beschreibung
AP – NR.: 5.4
AP – Bezeichnung Personenzentrierte Unterstützung anbieten
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Der Zweck dieses Modul ist es, die Bedeutung der personenzentrierten Unterstützung 
im Rahmen von Recovery herauszuarbeiten. Es werden personenzentrierte Planungs‐
instrumente und Ansätze vorgestellt, die dabei zur Anwendung kommen können. 
Voraussetzungen  Teilnehmer sind anwesend und haben die Schulungsunterlagen bereit.  
Probleme und Risiken  Dozent erscheint nicht. 
Verantwortung  Dozent 
Personal und Kosten  Dozent 6 h 
Seminarraum mit Vollausstattung 6h 
Materialkosten Schulungsunterlagen 
Verpflegung (Brötchen und Getränke) 
300 € 
300€ 
30€ 
150€ 
 
Termin  1. Woche im März 2015: Samstag 10 Uhr – 17:30 Uhr 
Anlage 2  Arbeitspakte  Seiten 1 ‐ 10 

 
Leistungsnachweis  Evaluationsbögen
 
Item Beschreibung
AP – NR.: 5.5
AP – Bezeichnung Verantwortung und Risikobereitschaft teilen
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Weitere Vertiefung in Recovery und deren Umsetzung in der Praxis wird reflektiert 
und diskutiert. Erfahungswerte aus den verschiedenen Praxisfeldern fließen so ein. 
Voraussetzungen  Teilnehmer sind anwesend und haben die Schulungsunterlagen bereit.  
Probleme und Risiken  Dozenten erscheinen nicht. 
Verantwortung  Dozenten 
Personal und Kosten  Dozent 6 h 
Dozent Psychiatrieerfahrener 6 h 
Seminarraum mit Vollausstattung 6h 
Materialkosten Schulungsunterlagen 
Verpflegung (Brötchen und Getränke) 
300 € 
180€ 
300€ 
30€ 
150€ 
 
Termin  1. Woche im Mai 2015: Samstag 10 Uhr – 17:30 Uhr
Leistungsnachweis  Evaluationsbögen
 
Item Beschreibung
AP – NR.: 5.6
AP – Bezeichnung Am gesellschaftlichen Leben teilnehmen
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
In diesem Modul liegt die Konzentration darauf, wie professionelle Fachkräfte sich 
einen inklusiven Ansatz aneignen können. Dies setzt für die Fachkräfte voraus, dass  
Orte aufgesucht werden, in denen das Gesellschaftsleben ihrer Klienten/ Nutzer 
(Stichwort ‐Lebensweltorienteriung)stattfindet. So wird ermöglicht, optimistisch an 
einer Verstärkung optimaler Lebensbedingungen zu arbeiten. 
Voraussetzungen  Teilnehmer sind anwesend und haben die Schulungsunterlagen bereit.  
Probleme und Risiken  Dozent erscheinen nicht. 
Verantwortung  Dozent 
Personal und Kosten  Dozent 6 h 
Seminarraum mit Vollausstattung 6 h 
Materialkosten Schulungsunterlagen 
Verpflegung (Brötchen und Getränke) 
300€ 
300€ 
30€ 
150€ 
Termin  1. Woche im Juli 2015: Samstag 10 Uhr – 17: 30 Uhr 
Leistungsnachweis  Evaluationsbögen

6. Evaluation
Item Beschreibung
AP – NR.: 6.1.
AP – Bezeichnung  Evaluation der einzelnen Module 
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Die Evaluationsbögen werden ausgewertet und die Ergebnisse werden dokumentiert. 
Voraussetzungen  Evaluationsbögen wurden nach jedem Modul ausgefüllt.
Probleme und Risiken  Unvollständig oder gar nicht ausgefüllte Bögen. 
Verantwortung  Projektteam 
Personal und Kosten  Projektleitung  3 x 3 h 
Fahrtkosten 
               3x35,24€=105,72€
                                      27,‐€ 
Anlage 2  Arbeitspakte  Seiten 1 ‐ 10 

 
Projektteammitglieder 2x3h
Büro St. Antonius Haus kostenfrei 
Materialkosten 
                 6x29,17€=174,99€
 
                                       20,‐ € 
Termin  2. Woche im Juli 2015: Mittwoch vormittags 
Leistungsnachweis  Ergebnisse der Evaluationsbögen
 
Item  Beschreibung 
AP – NR.: 6.2.
AP – Bezeichnung Gesamtevaluation
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Das gesamte Projekt mit allen Aspekten wird evaluiert. Die Ergebnisse werden schrift‐
lich festgehalten. Eventuelle Anpassungen und Verbesserungsvorschläge werden kurz 
notiert.  Ein Abschlussbericht wird erstellt. 
Voraussetzungen  Evaluation der einzelnen Module ist als Grundlage vorhanden.  
Probleme und Risiken  Fehlende Informationen. 
Verantwortung  Projektleitung 
Personal und Kosten  Projektleitung: 6h 
Eigenes Büro 
Materialkosten 
                6x35,24€=211,44€
 
                                         30,‐€ 
Termin  4. Woche im Juli 2015: Mittwoch 
Leistungsnachweis  Verbesserungsvorschläge und Abschlussbericht
 
Item Beschreibung
AP – NR.: 6.3.
AP – Bezeichnung Ergebnisweiterleitung
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Der  Abschlussbericht  und  die  Verbesserungsvorschläge  werden  in  einem  Arbeits‐
treffen an die Leitungsebene weitergegeben.  
Voraussetzungen  Gesamtevaluation im Projektteam ist abgeschlossen. 
Probleme und Risiken  Wichtige Aspekte werden vergessen. Der Bericht entspricht nicht der Wahrheit. 
Verantwortung  Projektleitung 
Personal und Kosten  Projektleitung 2h 
 
                   2x35,24€=70,48€
  
Termin  2. Woche im August 2015 
Leistungsnachweis  Fertiger Bericht  

7. Planung und Eröffnung Begegnungsraum
Item Beschreibung
AP – NR.: 7.1.
AP – Bezeichnung  Planungstreffen 
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Sichten  des  vorgesehenen  Raumes: Ist  – Soll  Stand.  Zielvorstellungen  und  Machbar‐
keit abgleichen: 
„Welchen  Zweck  soll  der  Raum  erfüllen?“  „Wer  soll  wann  und  wie  Zugang  haben?“ 
„Welche Funktionen muss und soll er erfüllen?“ „Welche Atmosphäre soll er ausstrah‐
len?“ „Wie flexibel soll die Einrichtung an Nutzende und Zweck des Raumes angepasst 
werden?“  „Welche  technische  Voraussetzungen  sind  vorhanden,  was  muss  ergänzt 
werden?“ „Wer ist für den Raum zuständig, wenn er genutzt wird?“ 
Voraussetzungen  Go für den Raum von Seiten der Einrichtungsleitung liegt vor. 
Probleme und Risiken  Vorgesehener Raum ist ungeeignet.
Anlage 2  Arbeitspakte  Seiten 1 ‐ 10 
10 
 
Verantwortung  Projektteam 
Personal und Kosten  Projektleitung  3 x 3 h 
Fahrtkosten 
Projektteammitglieder 2x3h 
Büro St. Antonius Haus kostenfrei 
Materialkosten 
                  3x35,24€=105,72€
                                        27,‐€ 
                    6x29,17€=174,99€ 
 
                                            20,‐ € 
Termin  2. Woche im September 2015: Mittwoch vormittags 
Leistungsnachweis  Ergebnisprotokoll
Item  Beschreibung 
AP – NR.: 7.2.
AP – Bezeichnung Renovierung und Einrichtung planen
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Inneneinrichtung  planen,  Zeitplan  erstellen,  Angebote  von  Handwerkern  einholen, 
Start‐ und Endzeitpunkt für die Baumaßnahme festlegen. 
Voraussetzungen  Kosten sind gedeckt.
Probleme und Risiken  Vorhaben und Angebote überschreiten das Budget
Verantwortung  Projektleitung 
Personal und Kosten  Projektleitung: 2h 
Fahrtkosten 
Projektteammitglieder: 2x2h 
Büro St. Antonius Haus 
                  2x35,24€=70,48€
                                       27,‐€ 
                4x29,17€ = 116,68€ 
Termin  3. Woche im September 2015: Mittwoch 
Leistungsnachweis  Planung steht. 
Item Beschreibung
AP – NR.: 7.3
AP – Bezeichnung Auftragsvergabe und Bauaufsicht
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten
Die  Projektleitung  vergibt  die  Aufträge  an  die  ausgewählten  Handwerker.  Sie  wird 
weiterhin die Bauaufsicht übernehmen. 
Voraussetzungen Projektleitung stimmt Termine ab, um gezielt Fragen vor Ort zu klären.  
Probleme und Risiken Zeitplanung gerät außer Kontrolle, da Handwerker nicht zuverlässig. 
Verantwtg/Kosten Projektleitung                                  pauschal 4h                                 4x35,72€= 142,88€
Termin  3. Woche im Oktober 2015
Leistungsnachweis Bauvorhaben ist erfolgreich umgesetzt. Gesamtbaukosten (vgl. Bericht):  2.956,80 € 
Item Beschreibung
AP – NR.: 7.4
AP – Bezeichnung Eröffnungsfeier
Aufgabenstellung, 
Tätigkeiten 
Eröffnungsfeier planen und durchführen.
Voraussetzungen  Der Begegnungsraum ist im Zeitplan fertiggestellt.
Probleme und Risiken  Zeitplanung gerät außer Kontrolle, Raum ist nicht fertig. 
Verantwortung  Projektteammitglieder
Personal und Kosten  Projektteammitglieder:
Planung, Vorbereitung und Durchführung: 2x2 h 
 Kosten für Werbung, Verköstigung und Personal 
             4x 29,17€ = 116,68€ 
                                   350,‐€ 
Termin    Anfang Dezember 2015
Leistungsnachweis Die Eröffnungsfeier wird ein voller Erfolg und wird zukunftsroientiert dazu beitragen, 
dass  das  St.  Antonius  Haus  erste  Schritte  unternimmt,  das  Handlungs‐  und  Haltungs‐
konzept Recovery in Alltag von Bewohner und Mitarbeitern zu implementieren. 
 
Anlage 3 Projektablaufplan
Ziel
Bereich
Projektablaufplan
Präventionsprojekt Recovery‐Praktisch
Das Präventionsprojekt Recovery Praktisch  wird dazu beitragen, Fachkräfte
über konkrete Bildungsmaßnahmen zu schulen, um so zur Steigerung von 
Lebensqualität und Teilhabemöglichkeiten psychiatrieerfahrener Menschen 
beizutragen.
soziale Integration zu fördern.
Sozialpsychiatrische Versorgungsstruktur im Kreis Borken, St. Antonius – Haus im Speziellen
Nov Dez Jan Februar März Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez
1. Projektdarstellung Projektleitung 12.12.2013
1.1 Präsentation des Projekts erarbeiten Projektleitung 07.11.2013
1.2 Projekt wird präsentiert Projektleitung 12.12.2013
2015
Endtermin Nr Maßnahme Verantwortliche
2013 2014
Projektleitung: Dipl. Sozialpädagogin; MA des Caritas‐ Verbands Kreis Münster
2. Sensibilisierung für Recovery Projektleitung 13.02.2014
2.1 Planung einer Fachtagung Projektleitung/Projektteam 18.12.2013
2.2 Flyer erstellen Projektteammitglieder 08.01.2014
2.3 Werben Projektteammitglied 15.01.2014
2.4 Evaluation der Fachtagung vorbereiten Projektleitung 22.01.2014
2.5 Durchführung der Fachtagung Projektleitung/Projektteam 13.02.2014
3. Planung der Weiterbildung Projektleitung 26.03.2014
3.1
Controlling der Schulungsunterlagen Recovery-
Praktisch
Projektleitung 05.03.2014
3.2 Sponsoring abstimmen Projektleitung 12.03.2014
3.3 Terminplanung der Weiterbildung Projektleitung 19.03.2014
3.4 Dozenten ermitteln und buchen Projektleitung 26.03.2014
4. Vorbereitung der Weiterbildung Projektleitung 04.04.2014
4.1 Aufwands‐ und Budgetermittlung Projektleitung 27.03.2014
4.2 Finanzierung mit der Leitungsebene diskutieren Projektleitung 28.04.2014
4.3 Programm, Handout und Zertifkate erstellen Projektteam 02.04.2014
4.4 Evaluationsbögen erstellen Projektleitung 03.04.2014
4.5 Teilnehmer werben Projektteamitglied 04.04.2014
5. Module der Weiterbildung Projektleitung 04.07.2015
5.1 Modul 1‐ Recovery verstehen Dozenten 04.10.2014
5.2 Modul 2 – Eine recovery‐orientierte Praxis entwickeln Dozent 06.12.2014
5.3 Modul 3 – Selbststeuerung ermöglichen Dozenten 07.02.2015
5.4 Modul 4 – Personenzentrierte Unterstützung anbieten Dozent 07.03.2015
5.5 Modul 5‐ Verantwortung und Risikobereitschaft teilen Dozenten 02.05.2015
5.6 Modul 6‐ Am gesellschaftlichen Leben teilnehmen Dozent 04.07.2015
6. Evaluation Projektleitung/ Projektteam 14.08.2015
6.1 Evaluation der einzelnen Module Projektteam 08.07.2015
6.2 Gesamtevaluation Projektleitung 22.07.2015
6.3 Ergebnisweiterleitung Projektleitung 14.08.2014 g g j g
7. Planung und Eröffnung Begegnungsraum Projektleitung/ Projektteam 04.12.2015
7.1 Planungstreffen Projektteam 09.09.2015
7.2 Renovierung und Einrichtung planen Projektleitung 16.09.2015
7.3 Auftragsvergabe und Bauaufsicht Projektleitung 16.10.2015
7.4 Eröffnungsfeier Projektteam 04.12.2015
Start Arbeitspaket beendet
Ende
Durchführung Endpunkt
Anlage 4 Kosten- und Finanzierungsplan Seiten 1-2
Studentische Projektgruppe: Janna Miller, Sophie Moser, Ulrike
Wendholt
Projekt: Präventionsprojekt Recovery‐Praktisch
Kürzel/ Datumder letzten Änderung:
Kosten‐ und Finanzierungsplan 2013‐2015
AUSGABEN
Summe automatisch Summe automatisch Summe automatisch Summe automatisch Summe automatisch
Personalressourcen in  Stunden
Projekt in den 
Jahren 2013‐2015 Teilvorhaben 1 AP1.1 AP1.2 Teilvorhaben 2 AP2.1 AP2.2 AP2.3 AP2.4 AP2.5 Teilvorhaben 3 AP3.1 AP3.2 AP3.3 Ap3.4 Teilvorhaben 4 AP4.1 AP4.2
PK 1: Projektleitung Dipl. Sozialarbeiterin Caritasverband für die 
Diözese MS e.V. 75 12 8 4 17 8 0 0 4 5 21 8 4 3 6 13 4 2
PK 2: Dipl. Sozialpädagoge St. Antonius Haus gGmbH 71 8 0 8 25 8 4 4 4 5 11 8 0 3 0 9 0 0
PK 3: Dipl. Sozialpädagogin St. Antonius Haus gGmbH 43 0 0 0 21 8 4 0 4 5 11 8 0 3 0 7 0 0
Personalressourcen in  Stunden 189 20 8 12 63 24 8 4 12 15 43 24 4 9 6 29 4 2
Personalausgaben
PK 1: Projektleitung Dipl. Sozialarbeiterin Caritasverband für die 
Diözese MS e.V. 2.643,09 € 422,89 € 281,93 € 140,96 € 599,10 € 281,93 € 0,00 € 0,00 € 140,96 € 176,21 € 740,07 € 281,93 € 140,96 € 105,72 € 211,45 € 458,14 € 140,96 € 70,48 €
PK 2: Dipl. Sozialpädagoge St. Antonius Haus gGmbH 2.119,33 € 233,32 € 0,00 € 233,32 € 729,13 € 233,32 € 116,66 € 116,66 € 116,66 € 145,83 € 320,82 € 233,32 € 0,00 € 87,50 € 0,00 € 262,49 € 0,00 € 0,00 €
PK 3: Dipl. Sozialpädagogin St. Antonius Haus gGmbH 1.254,10 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 612,47 € 233,32 € 116,66 € 0,00 € 116,66 € 145,83 € 320,82 € 233,32 € 0,00 € 87,50 € 0,00 € 204,16 € 0,00 € 0,00 €
Personalausgaben 6.016,53 € 656,22 € 281,93 € 374,29 € 1.940,70 € 748,57 € 233,32 € 116,66 € 374,29 € 467,86 € 1.381,70 € 748,57 € 140,96 € 280,71 € 211,45 € 924,78 € 140,96 € 70,48 €
Sachausgaben
Miete Seminarraum 2.460,00 € 80,00 € 0,00 € 80,00 € 420,00 € 160,00 € 0,00 € 0,00 € 160,00 € 100,00 € 160,00 € 160,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Honorar Dozenten 2.340,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Öffentlichkeitsarbeit (Flyer) 180,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 180,00 € 0,00 € 180,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Reisekosten 270,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 81,00 € 27,00 € 0,00 € 0,00 € 27,00 € 27,00 € 54,00 € 27,00 € 0,00 € 27,00 € 0,00 € 54,00 € 0,00 € 0,00 €
Verpflegung für Vorträge, Seminare etc. 1.100,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 200,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 200,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Druckkosten für Programmhefte, Handout, Zertifikate und 
Evaluationsbögen 600,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 600,00 € 0,00 € 0,00 €
Material für Umsetzung der Methoden in der Fachtagung/Druck für 
Schulungsmaterial der Weiterbildung 410,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 250,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 250,00 € 160,00 € 160,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Sonstige Sachausgaben 620,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 100,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 50,00 € 50,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Sachausgaben 7.980,00 € 80,00 € 0,00 € 80,00 € 1.231,00 € 187,00 € 180,00 € 0,00 € 237,00 € 627,00 € 374,00 € 347,00 € 0,00 € 27,00 € 0,00 € 654,00 € 0,00 € 0,00 €
Investitionen
Langlebige Wirtschaftsgüter 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) 2.956,80 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Investitionen 2.956,80 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Gemeinkosten (7% der Personal‐ und Sachausgaben; Berechnung
automatisch) 979,76 € 51,54 € 19,74 € 31,80 € 222,02 € 65,49 € 28,93 € 8,17 € 42,79 € 76,64 € 122,90 € 76,69 € 9,87 € 21,54 € 14,80 € 110,51 € 9,87 € 4,93 €
AUSGABEN INSGESAMT 17.933,08 € 787,75 € 301,66 € 486,09 € 3.393,72 € 1.001,06 € 442,25 € 124,83 € 654,08 € 1.171,50 € 1.878,60 € 1.172,26 € 150,83 € 329,25 € 226,25 € 1.689,29 € 150,83 € 75,42 €
EINNAHMEN
Zuwendung Kommune 0,00 €
Zuwendung Land 0,00 €
Zuwendung Bund 0,00 €
Zuwendung ESF, EFRE oder andere EU‐Programme 0,00 €
Berechnung des 
Tagessatzes für 
Projektpersonal
Zuwendung Förderverein St. Antonius Haus Schöppingen 4.000,00 €
Entgelte von Teilnehmer/‐innen 8.400,00 € Personalkosten Jahres‐AG‐Brutto Prod.‐Stunden Stundensatz
Einnahmen aus Sponsoring 1.700,00 € Projektleitung 58.000,00 € 1645,8 35,24 €
Projektbezogene Spenden (Sachmittel, Barmittel) 0,00 € St. Antonius Haus 48.000,00 € 1645,8 29,17 €
Eigenmittel der Projektpartner 0,00 € St. Antonius Haus 48.000,00 € 1645,8 29,17 €
Eigenmittel des Antragstellers/ Zuwendungsempfängers 3.833,08 €
Personalkosten
EINNAHMEN INSGESAMT 17.933,08 €
2
Anlage 4 Kosten- und Finanzierungsplan Seiten 1-2
Summe automatisch Summe automatisch Summe automatisch
AP4.3 AP4.4 AP4.5 Teilvorhaben 5 AP5.1 AP5.2 AP5.3 AP5.4 AP5.5 AP5.6 Teilvorhaben 6 AP6.1 AP6.2 AP6.3 Teilvorhaben 7 AP7.1 AP7.2 AP7.3 AP7.4
Übergreifendes AP: 
Projektmanagement
4 3 0 0 0 0 0 0 0 0 3 3 0 0 9 3 2 4 0 0
4 3 2 0 0 0 0 0 0 0 8 0 6 2 10 6 2 0 2 0
4 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 2 0 2 0
12 9 2 0 0 0 0 0 0 0 11 3 6 2 23 9 6 4 4 0
140,96 € 105,72 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 105,72 €   105,72 € 0,00 € 0,00 € 317,17 € 105,72 € 70,48 € 140,96 € 0,00 € 0,00 €
116,66 € 87,50 € 58,33 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 281,93 €   0,00 € 211,45 € 70,48 € 291,65 € 174,99 € 58,33 € 0,00 € 58,33 € 0,00 €
116,66 € 87,50 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 116,66 € 0,00 € 58,33 € 0,00 € 58,33 € 0,00 €
374,29 € 280,71 € 58,33 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 387,65 € 105,72 € 211,45 € 70,48 € 725,48 € 280,71 € 187,14 € 140,96 € 116,66 € 0,00 €
0,00 € 0,00 € 0,00 € 1.800,00 €   300,00 € 300,00 € 300,00 € 300,00 € 300,00 € 300,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
0,00 € 0,00 € 0,00 € 2.340,00 €   480,00 € 300,00 € 480,00 € 300,00 € 480,00 € 300,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
0,00 € 0,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
27,00 € 27,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 27,00 €   27,00 € 0,00 € 0,00 € 54,00 € 27,00 € 27,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
0,00 € 0,00 € 0,00 € 900,00 €   150,00 € 150,00 € 150,00 € 150,00 € 150,00 € 150,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
550,00 € 50,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
0,00 € 0,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
0,00 € 0,00 € 0,00 € 180,00 €   30,00 € 30,00 € 30,00 € 30,00 € 30,00 € 30,00 € 20,00 €   0,00 € 20,00 € 0,00 € 20,00 € 20,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 300,00 €
577,00 € 77,00 € 0,00 € 5.220,00 € 960,00 € 780,00 € 960,00 € 780,00 € 960,00 € 780,00 € 47,00 € 27,00 € 20,00 € 0,00 € 74,00 € 47,00 € 27,00 € 0,00 € 0,00 € 300,00 €
0,00 € 0,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
0,00 € 0,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € ‐  €   0,00 € 0,00 € 0,00 € 2.956,80 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 2.956,80 € 0,00 €
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 2.956,80 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 2.956,80 € 0,00 €
66,59 € 25,04 € 4,08 € 365,40 €   67,20 € 54,60 € 67,20 € 54,60 € 67,20 € 54,60 € 30,43 €   9,29 € 16,20 € 4,93 € 55,96 € 22,94 € 14,99 € 9,87 € 8,17 € 21,00 €
1.017,88 € 382,75 € 62,41 € 5.585,40 € 1.027,20 € 834,60 € 1.027,20 € 834,60 € 1.027,20 € 834,60 € 465,08 € 142,01 € 247,65 € 75,42 € 3.812,25 € 350,65 € 229,13 € 150,83 € 3.081,63 € 321,00 €
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