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Inhaltsverzeichnis

Einleitung
1. Die Pflaume
1.1 Kulturgeschichte der Pflaume
1.2 Wachstum des Pflaumenbaums und Ernte von reifen Pflaumen
1.3 Sortenvielfalt der Pflaume
1.4 Einkauf und Lagerung von frischen Pflaumen
1.5 Ernährung – Inhaltsstoffe der Pflaume und ihre Wirkungen im Körper
2. Die Birne
2.1 Kulturgeschichte der Birne
2.2 Wachstum des Birnenbaums und Erntezeitpunkt von reifen Birnen
2.3 Sortenvielfalt der Birne
2.4 Einkauf und Lagerung von frischen Birnen
2.5 Ernährung – Inhaltsstoffe der Birne und ihre Wirkungen im Körper
3. Der Apfel
3.1 Kulturgeschichte des Apfels

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3.2 Wachstum des Apfelbaums und Erntezeitpunkt von reifen Äpfeln
3.3 Sortenvielfalt des Apfels
3.4 Einkauf und Lagerung von frischen Äpfeln
3.5 Ernährung – Inhaltsstoffe des Apfels und ihre Wirkungen im Körper
4. Der Kürbis
4.1 Kulturgeschichte des Kürbis
4.2 Wachstum der Kürbispflanze und Erntezeitpunkt des Kürbis
4.3 Sortenvielfalt des Kürbis
4.4 Einkauf und Lagerung von frischen Kürbissen
4.5 Ernährung – Inhaltsstoffe des Kürbis und ihre Wirkungen im Körper
5. Die Rote Bete
5.1 Kulturgeschichte der Roten Bete
5.2 Wachstum der Rote Betepflanze und Erntezeitpunkt der Roten Bete
5.3 Sortenvielfalt der Roten Bete
5.4 Einkauf und Lagerung von frischen Roten Beten
5.5 Ernährung – Inhaltsstoffe der Roten Bete und ihre Wirkungen im Körper
6. Der Pastinak

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6.1 Kulturgeschichte des Pastinaken
6.2 Wachstum der Pastinakenpflanze und Erntezeitpunkt vom Pastinaken
6.3 Sortenvielfalt des Pastinaken
6.4 Einkauf und Lagerung von frischen Pastinaken
6.5 Ernährung – Inhaltsstoffe des Pastinaken und ihre Wirkungen im Körper
7. Der Sellerie
7.1 Kulturgeschichte des Selleries
7.2 Wachstum der Selleriepflanze und Erntezeitpunkt des Selleries
7.3 Sortenvielfalt des Selleries
7.4 Einkauf und Lagerung von frischem Sellerie
7.5 Ernährung – Inhaltsstoffe des Selleries und ihre Wirkungen im Körper
Über die Autorin:


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digiload24 GbR

www.digiload24.de
support@digiload24.de

ISBN 978-3-944793-20-7
Copyright © digiload24 GbR, Nittendorf
Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung - auch auszugsweise - ist
nur mit Zustimmung von digiload24 erlaubt. Alle Rechte vorbehalten.

1. Auflage, Juli 2013

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Einleitung

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und die Tage werden immer kürzer. Die Wärme
lässt langsam nach und die Natur verändert ihr Farbenspiel. Es wird Zeit, sich vom
Trubel dieser Jahreszeit zurückzuziehen und sich auf kommende Abende daheim zu
freuen, denn der Herbst zieht ein.

Auch an den Bäumen und auf dem Feld zeigt sich der Wetterumschwung. So wollen die
letzten Gemüsesorten des Jahres, wie zum Beispiel der Kürbis, der Pastinak, die Rote
Bete und der Sellerie, vor dem ersten Frost ihre Früchte hervorbringen oder ihre
Wurzelbildung beenden. Das spätreife Kern- und Steinobst möchte ebenfalls geerntet
werden.

Sie alle sind die Fitmacher des Herbstes und können vielfältige Verwendungen in
unseren Küchen finden. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe halten uns gesund und munter, um
mit Kraft in die kältere Jahreszeit zu starten.


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Ob gesundheitsbewusster Genießer, leidenschaftlicher Hobbykoch oder selbst
ernannter Pflanzenpfleger, dieser Ratgeber liefert ein allumfassendes Grundwissen
über ausgewählte, herbstliche Lebensmittel und lässt einen anderen Blick auf unser
wichtigstes Kulturgut, dem Nahrungsmittel, zu.

Die zusammengetragenen Informationen über die jeweiligen Kulturgeschichten, das
Pflanzenwachstum, die Sortenvielfalt und die ernährungsphysiologische Wirkung der
Inhaltsstoffe im Körper sowie Tipps und Hinweise für den Einkauf und die Lagerung,
sollen uns also „wach“ machen, gegenüber dem, was uns die Natur zur Verfügung
stellt.

Viel Spaß beim Lesen, Ausprobieren, Pflegen, Ernten, Staunen und Einkaufen!

Mein Tipp: Gerade bei einheimischen Obstsorten lohnt es sich auf www.mundraub.org
nachzuschauen. Auf dieser Webseite findet man frei stehende Obstbäume in seiner
direkten Umgebung zum Selbsternten.


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1. Die Pflaume

Wer kennt sie nicht, die kleinen, weichen, lilafarbenen Kugeln, die Pflaumen? Wer sehnt
sich nicht nach der kurzen, aber erfrischenden Pflaumenzeit und nach dem “selbst vom
Baum ernten”?

Diese Früchtchen sind schon sehr lange ein Genuss für uns Menschen. In den ersten
Herbstwochen sind sie seit jeher fester Bestandteil unseres Speiseplans und haben
ihren gesicherten Platz auf unseren Esstischen.

Lasst uns also mehr über die kleinen Wunder erfahren und mit ihnen gemeinsam die
Tradition der herbstlichen Pflaumenernte leben!





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1.1 Kulturgeschichte der Pflaume

Die Kulturpflaume ist eine Kreuzung aus der Schlehe und der Kirschpflaume. Aus
Vorderasien, vor allem aus dem Gebiet des Kaukasus, brachte vermutlich Alexander
der Große die Frucht des Baumes während seiner Eroberungskriege mit nach
Makedonien, das spätere Griechenland. Vor 2500 Jahren kultivierten sowohl die
Griechen als auch später die Römer diese aromatische Frucht. Sie beschäftigten sich
intensiv mit der Züchtung neuer Pflaumensorten und aßen die Früchte täglich. Zu dieser
Zeit war bereits die Zwetschge, die heutige Hauspflaume, bekannt. Das Harz des
Baumes wurde als Arzneimittel genutzt und das Holz fand Verwendung im Möbel- und
Instrumentenbau.

Durch die Römer gelangten die Zwetschge und neue Sorten nach Mitteleuropa.
Unterarten, wie die Reneklode und die Mirabelle, wurden schließlich im 16. Jahrhundert
bekannt.

Bis heute befinden sich typische Anbaugebiete für Pflaumenbäume aller Art in Europa.


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1.2 Wachstum des Pflaumenbaums und Ernte von reifen Pflaumen

Der Pflaumenbaum gehört zur Familie der Rosengewächse und bildet im April seine
Blüten aus. Der Baum kann bis zu 10 Meter hoch werden, hat eine raue, gefurchte
Rinde und bildet ein knochiges Astgerüst aus. Während der Fruchtbildung über die
Sommermonate mag der Baum es gern warm. Dabei sollte er aber vor Wind und
starken Niederschlägen geschützt mit genügend Sonneneinstrahlung gepflanzt werden.
Er bevorzugt humusreiche und feuchte Böden, in welchen er sein flaches Wurzelwerk
gut ausbilden kann.


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Bis in den September hinein braucht der Baum, um saftige Früchte auszubilden. Er
kann mehrere Kilo Pflaumen tragen, weswegen Anfang Herbst oft hängende Äste an
ihm zu sehen sind. Im Frühjahr sollte man einige Äste zurück schneiden, damit in der
kommenden Saison genügend Früchte wachsen, die ausreichend und gleichmäßig viel

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Licht bekommen. Dabei werden die Seitentriebe um ein Drittel oberhalb eines Auges
gekürzt. Dies sind Stellen am Ast, an denen wieder neue Triebe wachsen können.



Mein Tipp:
Beim Kauf eines Pflaumenbäumchens in der Baumschule nach weiteren Tipps und
Hinweisen fragen!

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1.3 Sortenvielfalt der Pflaume

Die Pflaume wird in verschiedene Unterarten aufgegliedert. Einige davon sind die
Zwetschge, die Mirabelle und sogenannte Zibarten. Letztere sind wilde, kleine
Strauchpflaumen. Auch die Edel-Pflaume ist eine Pflaumenart, zu welcher die
Reneclaude gehört.

Sorten mit Namen wie “Jojo”, “Elena”, “Herman”, “Katinka”, “Opal” oder auch “Gräfin
Cosel” lächeln uns nun auf Wochenmärkten und im Lebensmittelhandel an.

Ihre Farben reichen von Hellgelb, über Grün und Rosarot bis hin zu den
unterschiedlichsten Blau- und Lilatönen. Bezeichnend für die Pflaume ist ihre leicht
bereifte Fruchtschale, welche das Fruchtfleisch als matten Film umschließt und schützt.

Bekannt sind natürlich runde, aber auch ovale, spitz zulaufende und tropfenförmige
Formen.
Dabei können die Größen der Unterarten stark variieren. Von kleinen Kugeln bis hin zu
großen, circa 6 cm langen Früchten, ist fast alles vertreten.

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Mein Tipp:
Immer frische verschiedene Sorten zum Naschen für zwischendurch bereithalten. Das
erfrischt und man bekommt beim bunten Anblick gute Laune!



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1.4 Einkauf und Lagerung von frischen Pflaumen

Im Obstbereich eines jeden Lebensmittelgeschäfts, aber auch an vielen
Straßenständen, sind in der Herbstzeit frische Pflaumen erhältlich. Ob frisch vernascht
oder später im Kuchen verarbeitet, bevor sie in den Einkaufskorb kommen, sollten
einige Hinweise beachtet werden.

Frische Pflaumen erkennt man an ihrer Konsistenz und am Geruch. Sie dürfen weder
zu hart, noch zu weich sein, wenn man die Pflaume zwischen Daumen und Zeigefinger
leicht zusammendrückt. Die Fruchtschale sollte sich in ihren Ausgangszustand
zurückbilden und nicht einreißen. Bei einer Geruchsprobe sollte uns ein frisches
Pflaumenaroma erreichen und kein säuerlicher, starker Duft entgegenkommen. Nach
vorherigem Anfragen beim Händler, kann man natürlich eine Frucht probieren. Faule
Stellen und Fliegen über der Ware sind ebenfalls schlechte Zeichen.

Direkt nach der Ernte, beziehungsweise direkt nach dem Einkauf, halten sich die
sensiblen Früchte nur maximal 5 Tage. Damit sie frisch bleiben und nicht austrocknen,
sollte man sie bei ungefähr 15 Grad, also nicht im Kühlschrank, mit einem

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luftdurchlässigen Tuch abgedeckt lagern. Bei ungenügender Luftbewegung zwischen
den einzelnen Früchten kann es zu frühzeitiger und vermehrter Schimmelbildung
kommen, deshalb Pflaumen kaum stapeln.


1.5 Ernährung – Inhaltsstoffe der Pflaume und ihre Wirkungen im
Körper

Im Fruchtfleisch dieser süßen Herbstfrüchte befinden sich viele wichtige Substanzen,
die sich positiv auf unseren Körper auswirken können.

Angefangen beim hohem Wassergehalt mit 83 %, liefern sie uns ihren Teil der täglich
empfohlenen Flüssigkeitszufuhr von 3,5 Litern, 2 Liter aus zuckerfreien Getränken und
1,5 Liter aus unseren Nahrungsmitteln. Mit genügend Flüssigkeit wird unser
Blutkreislauf und Wasserhaushalt aufrechterhalten. Wasser ist lebensnotwendig.


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Mit rund 10 % Kohlenhydraten, hauptsächlich in Form von Fruchtzucker, gehört die
Pflaume zu den zuckerreicheren Obstsorten. Die daraus gewonnene Energie hält
allerdings nur kurz an, denn der Zucker wird schnell im Körper aufgenommen und
verarbeitet. Mit einer Energiedichte von 49 Kilokalorien pro 100 Gramm Pflaumen
reichen ein paar Stück von ihnen zum Frühstück und/oder am Nachmittag völlig aus,
um seinen Appetit auf Pflaumen zu stillen.

Des Weiteren ist der Mineralstoff Kalium in der Pflaume zu nennen. Ihn benötigen wir
für die Regulation unseres Wasser- und Blutkreislaufes. Damit steht es in
unmittelbarem Zusammenhang mit der aufgenommenen Flüssigkeit. Auch das Herz
und unsere Skelettmuskulatur funktionieren nur im Beisein von Kalium.

Vitamin B1, das sogenannte Thiamin, ist in der Pflaume enthalten und wird von
Enzymen des Stoffwechsels benötigt. Es ist an der Nervenbildung beteiligt, in welcher
ein permanenter Um-, Auf- und Abbau von Produkten stattfindet. Dieser erneuernde
und teils energiebringende Vorgang hält uns am Leben.


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Mit 12 Mikrogramm hat die Pflaume einen vergleichsweise hohen Gehalt an Vitamin K.
Das fettlösliche Vitamin brauchen wir vor allem für die Blutgerinnung.

Das Spurenelement Zink hat seine Aufgaben im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel.
Es ist Bestandteil von einigen Enzymen in diesen Vorgängen und hilft bei der
Erneuerung von Zellen, unter anderem den Hautgewebszellen. Auch unsere Hormone
und unser Immunsystem funktionieren im Beisein von Zink.

Mein Tipp:
In getrockneten Pflaumen konzentrieren sich die Mengen vor allem an Mineralstoffen
und Spurenelementen um mindestens das Doppelte. Außerdem sind sie eine gesunde
Snackalternative mit genügend Energie für Zwischendurch und auch auf Wanderungen.

Vorsicht:
Sowohl frische als auch getrocknete Pflaumen in Massen verwendet, können den Darm
ordentlich in Schwung bringen. Bei besonders empfindlichen Personen können sie
sogar abführend wirken.


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2. Die Birne

Süß und saftig kennen wir sie, meistens sind sie grün und gefühlt das ganze Jahr zu
haben.

Doch weit gefehlt! Sie können weich, fest oder mehlig in ihrer Konsistenz und süß,
säuerlich oder gar würzig im Geschmack sein. Ihre Farbtöne reichen vom Goldgelb
über Grasgrün bis hin zum dunklen Rot und ihre Gestalt formt sich je nach Sorte eher
rund oder tropfenförmig. Kleine, mittlere und richtig große Birnen sind nun auf den
Märkten zu finden.

Diese Vielfalt gibt es aber nur in der Herbstzeit zu entdecken, wenn in unseren
Klimabreiten die Birnenbäume reife Früchte tragen.
Über sie gibt es eine Menge zu wissen und demnach zu berichten.



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2.1 Kulturgeschichte der Birne

Bereits um 1000 v. Chr. begann ihre Kulturgeschichte mit der Wildbirne, eine in
Südeuropa und im Kaukasus bis nach Kleinasien verbreitete Urform der heutigen
Kulturbirne.

Zu Zeiten der Antike züchteten die Römer und die Griechen aus der Wildbirne neue,
essbare Sorten. Dabei wurden die Früchte immer größer, weicher, ertragreicher und vor
allem süßer. Mit den antiken Völkern gelangte die Birne schließlich nach Mitteleuropa,
wo im 17. und 19. Jahrhundert weitere neue Sorten entstanden.

Damals war die Birne ein Heilmittel zur Austreibung von giftigen Stoffen aus dem
Körper und der Volksglaube besagte, dass Birnenzweige die Hexen vertreiben. Ob roh,
gekocht oder getrocknet, schon damals war sie ein wichtiger Bestandteil des täglichen
Speiseplans. Nicht nur die Früchte fanden Verwendung, sondern auch das Holz wurde
zur Herstellung von Möbeln aller Art verwendet.



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