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Inhaltsverzeichnis

Einleitung
1. Wie und warum der Mensch schwitzt
2. Starkes Schwitzen versus Hyperhidrose
3. Übermäßiger Schweißproduktion vorbeugen
3.1. Gesund abnehmen und weniger schwitzen
3.2. Weniger Schwitzen mit der richtigen Ernährung
3.2.1. Schweißtreibende Speisen und Getränke meiden
3.2.2. Langfristig die Ernährung umstellen
3. 3. Alltagsgewohnheiten ändern und Stress reduzieren
3.3.1. Für einen geregelten Tagesablauf sorgen
3.3.2. Den Stress bewältigen
4. Deodorants und Antitranspirants
4. 1. Geruchsbildung mit Deodorants verhindern
4. 2. Die Schweißproduktion mit Antitranspirants vermindern
5. Die richtige Kleidung bei starkem Schwitzen
5. 1. Vorteilhafte Farben und Formen
5. 2. Die Wahl der richtigen Textilien
Über die Autorin

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digiload24 GbR

www.digiload24.de
support@digiload24.de

ISBN 978-3-944793-49-8
Copyright © digiload24 GbR, Nittendorf
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1. Auflage, September 2013

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Einleitung

Jeder Mensch schwitzt. Normalerweise in so geringen Mengen, dass der Schweiß auf
der Haut verdunstet oder von der Kleidung aufgesogen wird, ohne dass wir viel davon
merken. Spätestens im Sommer, wenn die Temperaturen merklich steigen, bei
körperlicher Belastung oder in Stresssituationen, nimmt die Menge des Schweißes
jedoch zu. Schweißtropfen bilden sich auf dem Nasenrücken, die Stirn fängt an zu
glänzen, die Füße schwimmen in den Schuhen, der Händedruck wird feucht und unter
den Achseln und am Rücken bilden sich auf der Kleidung dunkle Schweißflecken.

Diese können sehr unangenehm werden, denn wer möchte einem Geschäftspartner
schon die feuchte Hand reichen oder mit durchgeschwitzter Bluse vor dem Chef
erscheinen? Schwitzen ist eine Körperfunktion, die wichtige Aufgaben erfüllt. Dennoch
kann es durchaus eingedämmt werden, ohne dass dies negative Folgen für den Körper
und die Gesundheit hätte und gegen die Schweißproduktion an besonders betroffenen
Körperstellen hilft das ein oder andere Mittel mitunter sogar langfristig.



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1. Wie und warum der Mensch schwitzt

Die menschliche Haut ist über und über mit Schweißdrüsen bedeckt. Sie sehen aus wie
ein Schlauch, der sich zusammengeknäuelt hat. Die Schweißdrüsen haben ihren Sitz in
der Lederhaut, die sich zwischen Oberhaut und Unterhaut befindet. Sie enden in einer
Pore, in die sich der Schweiß ergießt. Manche Schweißdrüsen münden in Haarfollikel.
Der menschliche Körper hat zwei Arten von Schweißdrüsen, die ekkrinen
Schweißdrüsen (Ekkrine) und die apokrinen Schweißdrüsen (Apokrine).

Die ekkrinen Schweißdrüsen sind überall auf dem Körper zu finden, am dichtesten sind
sie auf den Fußsohlen, an den Handflächen und auf der Stirn verteilt. Die Größe der
Ekkrinen ist ebenso unterschiedlich wie ihre Verteilung. Ein Spitzensportler
beispielsweise hat wesentlich größere Schweißdrüsen als jemand, der im Büro arbeitet.
Ihre Funktion ist die Regulation der Körpertemperatur, so dass der menschliche
Organismus vor Überhitzung geschützt wird. Kommt es zu überschüssiger Wärme,
etwa durch körperliche Anstrengung, wird Natriumchlorid zusammen mit Wasser über
die Poren nach außen abgegeben. Da bei höherer Schweißproduktion auch die
Natriumchloridkonzentration des Schweißes steigt, droht ein Elektrolytverlust, den es

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dringend auszugleichen gilt. Dies ist der Grund dafür, dass Sportler sich vor und
während des Sportes gern mit speziellen elektrolythaltigen Getränken versorgen. Die
ekkrinen Schweißdrüsen sind bei der Geburt bereits vollständig ausgebildet. Die
Fähigkeit zu schwitzen haben Neugeborene dennoch nicht sofort, sondern müssen
diese erst entwickeln. Daher gilt es, Babys vor Überhitzung zu schützen.

Während ein Mensch, der in kalten oder gemäßigten Klimazonen wohnt, bei dort
herrschenden Normaltemperaturen rund einen Liter Schweiß pro Tag absondert,
verdoppelt oder verdreifacht sich diese Menge bei tropischem Klima. Die maximale
Schwitzleistung, die ein Mensch erbringen kann, beträgt ganze zehn Liter pro Tag.
Neben dem Mechanismus zur Abkühlung, haben die ekkrinen Schweißdrüsen weitere
Funktionen. Sie halten die Hornhaut feucht und damit geschmeidig. Zudem dienen sie
dem Körper als Ausscheidungsorgan.

An dieser Stelle taucht oft die Frage auf, ob man, dämmt man das Schwitzen ein, nicht
die Ausscheidung von Schlacken oder Giftstoffen aus dem Körper verhindert. Dem ist
jedoch nicht so. Da sich Schweißdrüsen überall auf der Haut befinden, kann der Körper
den Funktionsverlust einiger Schweißdrüsen durchaus ausgleichen.

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Über die Apokrinen weiß man wenig. Sie kommen hauptsächlich an behaarten
Körperstellen, also in den Achselhöhlen und im Genitalbereich, vor. Dort sondern sie
nicht lediglich salzhaltiges Wasser, sondern eine Flüssigkeit ab, die zudem Proteine
und Fette enthält. Diese dienen den auf der Haut angesiedelten Bakterien, deren
Abfallstoffe für die Geruchsbildung sorgen, als reichhaltige Nahrungsgrundlage.

Die apokrinen Schweißdrüsen sind nicht von Geburt an vorhanden. Sie entwickeln sich
erst in der Pubertät. Über ihre Funktion ist wenig bekannt, jedoch scheinen sie für die
Produktion von Duftstoffen verantwortlich zu sein, ähnlich den Pheromonen bei Tieren,
die dem Auffinden potenzieller Geschlechtspartner dienen.


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2. Starkes Schwitzen versus Hyperhidrose

Das Schwitzen ist eine Körperfunktion, die, selbst wenn sie in manchen
Lebenssituationen unangenehm erscheinen mag, generell wichtig ist. Abhilfe gibt es
nicht nur gegen die Schweißbildung an manchen Körperstellen, sondern auch gegen
Begleiterscheinungen wie Geruchsbildung, glänzende Gesichtshaut und feuchte
Flecken auf der Kleidung.

Wer jedoch übermäßig stark schwitzt und selbst mit den üblichen Maßnahmen nicht
gegen das Schwitzen und die dadurch bedingte Geruchsbildung ankommt, kann unter
Hyperhidrose, dem übermäßigen Schwitzen am Tag, leiden. Vor allem, wenn das
Schwitzen Sie sehr belastet und in Ihrem Alltag eine Einschränkung darstellt, gilt es,
ärztlichen Rat hinzuzuziehen. Unabdingbar wird es, wenn hinter dem Schwitzen
vielleicht eine ernsthafte Erkrankung steht. Vor allem kalte Schweißausbrüche,
Schmerzen in der Brust, Zittern, Schwindelanfälle, Herz-Kreislauf-Probleme sollten Sie
sehr ernst nehmen und Ihren Arzt aufsuchen.


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Neben körperlichen Ursachen können psychische Auslöser für die Schweißbildung
verantwortlich sein. Angstzustände, Phobien oder Panikattacken führen dazu, dass der
Körper in der Belastungssituation mit vermehrter Schweißbildung reagiert. Dem müssen
Sie sich nicht aussetzen. Zögern Sie nicht, sich in einem solchen Fall einen
Therapeuten zu suchen, der Ihre Probleme mit Ihnen zusammen angeht. Selbst wenn
Sie keine Therapie benötigen, können regelmäßige Gespräche mit einer Person Ihres
Vertrauens Ihnen helfen, besser mit Ihrer Situation umzugehen.


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3. Übermäßiger Schweißproduktion vorbeugen

„Vorbeugen ist besser als heilen.“ - Dieses bekannte Zitat von Sebastian Kneipp trifft
auch auf das Schwitzen zu. Wer nicht nur im Hochsommer und bei sportlicher
Betätigung viel schwitzt, sollte sich Gedanken über seine Lebensweise und darüber,
wie er sie im positiven Sinne verändern könnte, machen. Starke Schweißbildung wird
vor allem durch die folgenden Faktoren begünstigt: Übergewicht, die falsche Ernährung,
ungünstige Alltagsgewohnheiten und Stress. Gewohnheiten lassen sich zwar nicht von
jetzt auf gleich ablegen, mitunter helfen jedoch schon die kleinsten Veränderungen, die
ursächlichen Faktoren zu reduzieren.


3.1. Gesund abnehmen und weniger schwitzen

Wer übergewichtig ist, schwitzt automatisch mehr. Das zusätzliche Gewicht sorgt dafür,
dass der Körper mehr Anstrengung aufwenden muss, um die Körperfunktionen aufrecht
zu erhalten und die Körperteile zu bewegen. Automatisch wird dabei mehr Schweiß

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