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EINFÜHRUNG IN TECHNIKEN LITERATURWISSENSCHAFTLICHEN ARBEITENS

Fragenkomplexe
1. Drei wissenschaftliche Bibliotheken in Kroatien
2. Große Weltbibliotheken (drei)
3. Nennen sie drei große deutsche Bibliotheken
4. Zwei große Geschichten der deutschen Literatur
5. Zwei kurze Geschichten der deutschen Literatur
6. Eine kroatische Geschichte der deutschen Literatur
7. Was heißt "Primärliteratur"?
8. Was gehört zur Sekundärliteratur?
9. Zwei Bibliographien der deutschen Literatur
10. Zwei Lexika der deutschen Literatur
11. Wie heißt die einzige kroatische wissenschaftliche Zeitschrift für deutsche Sprache
und Literatur?
12. Welche Katalogtypen kennen sie?
13. Was heißt Dezimalklassifikation?
14. Welche Typen von Anmerkungen unterscheidet man in einer wissenschaftlichen
Arbeit?
15. Welche Typen von Register kann man unterscheiden?
16. Welche Arten von wissenschaftlichen Arbeiten kennen Sie?
17. Welche Zitatformen kann man unterscheiden?
18. Kroatische Wörterbücher der deutschen Sprache
19. Welche Wörterbucharten kennen Sie?
20. Deutsche Wörterbücher
21. Grammatiken der deutschen Sprache
22. Zeitschriften für deutsche Sprachwissenschaft
23. Zeitschriften für deutsche Literatur
24. Kroatische Grammatiken der deutschen Sprache
25. Literaturtheorie (deutsch/kroatisch)

BIBLIOGRAPHIEN
Germanistische Fachbibliographien
1. Bibliographie der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. Begründet von Hanns
W. Eppelsheimer, fortgeführt von Clemens Köttelwesch, herausgegeben von
Bernhard Koßmann. Frankfurt am Main 1957ff (für die Periode nach 1945)
2. Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen.
Jahrgang 1ff, 1960ff.

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3. Goedeke, Karl: Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung. Aus den Quellen.
3.. neu bearbeitete Auflage 15 in 22 Bänden, Dresden/Berlin 1884-1966; Bd. 16ff
1985ff.
4. Blinn, Hansjürgen: Informationshandbuch Deutsche Literaturwissenschaft. 3. auflage,
Frankfurt /M 1996
Zeitschriften-, Zeitungs- und Rezensionsbibliographien
1. Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur aus allen Quellen des Wissens.
Hrsg. von Otto Zeller, Jg. 1ff Osnabrück 1965ff (Fortsetzung von: Internationale
Bibliographie der Zeitschriftenliteratur. Begründet von Felix Dietrich.
Leipzig/Osnabrück 1897-1964)
2. Internationale Bibliographie der Rezensionen wissenschaftlicher Literatur (IBR).
Hrsg. von Otto Zeller. Jg. 1ff. Osnabrück 1971ff.
3. Zeitungsindex. Verzeichnis wichtiger Aufsätze aus deutschsprachigen Zeitungen.
Hrsg. von Willi Gorzny. Jg. 1ff. München 1974ff.
LEXIKA
Autorenlexika
1. Kritisches Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (KLG). Hrsg. von
Heinz Ludwig Arnold. München 1978ff.
2. Literatur-Lexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache. Hrsg. von Walther Killy
unter Mitarbeit von v. a. Bd. 1ff. Gütersloh/München 1988ff.
3. Wilpert, Gero von: Deutsches Dichterlexikon. Biographisch-bibliographisches
Handwörterbuch zur deutsche Literaturgeschichte. 3. erw. Aufl. Stuttgart 1988.
4. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. Jg. 1ff. Berlin 1897ff.
5. Gunter E. Grimm und Frank Rainer Max (Hrsg.): Leben und Werk deutschsprachiger
Autoren vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Reclam 1993
Sachlexika
1. Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Begründet von Paul Merker und
Wolfgang Stammler. 2. neubearbeitete Aufl. unter Mitarbeit zahlreicher Fachgelehrter.
4 Bde u. Reg.bd. Berlin 1958-1988.
2. Wilpert, Gero von: Sachwörterbuch der Literatur. Verb. 3. Auflage 1961. Stuttgart
1961.
3. Metzler Literatur-Lexikon. Begriffe und Definitionen. Hrsg. von Günther und Irmgard
Schweikle. 2. überarb. Aufl. Stuttgart 1990.
Werklexika
1. Kindlers Neues Literatur-Lexikon. Hrsg. von Walter Jens. Bd. 1ff. München 1988ff.
2. Lexikon der Weltliteratur. Band II. Hauptwerke der Weltliteratur in Charakteristiken
und Kurzinterpretationen. Unter Mitarbeit zahlreicher Fachgelehrter herausgegeben
von Gero von Wilpert. Stuttgart 1968.

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LITERATURGESCHICHTEN
Einbändige Literaturgeschichten
1. Žmegač, Viktor (Hrsg.): Kleine Geschichte der deutschen Literatur. von den Anfängen
bis zur Gegenwart. Wiesbaden 2004
2. Martini, Fritz: Deutsche Literaturgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart.
19., neu bearbeitete Auflage, Stuttgart 1991.
3. Deutsche Literatur in Schlaglichtern. Hrsg. von Bernd Balzer und Volker Mertens.
Mannheim/Wien/Zürich 1990
Mehrbändige Literaturgeschichten
1. Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart. Begründet
von Helmut de Boor und Richard Newald, Beck 1971ff. (12 Bände geplant, noch nicht
alle erschienen, einige Bände aber schon in mehreren Bearbeitungen)
2. Frenzel, Herbert A. u. Elisabeth Frenzel: Daten deutscher dichtung. Chronologischer
Abriß der deutschen Literaturgeschichte. 2. Bde. 11. Aufl. München 1975ff.
3. Žmegač, Viktor (Hrsg.). Unter Mitwirkung von B. Balzer, K. Bartsch, D. Borchmeyer,
J. Garber, D. Kimpel, E. Ribbat, R. Safranski, R. Schneider, H. Segeberg, Ch. Siegrist,
F. Vaßen, L. Wawrzyn, H. G. Winter: Geschichte der deutschen Literatur vom 18.
Jahrhundert bis zur Gegenwart. Bd. I-III, Königstein/Ts 1978ff
Weblinks
Primärtexte (http://projekt.gutenberg.de/) im Projekt Gutenberg-DE
Primärtexte (http://www.ibiblio.org/gutenberg) im Projekt Gutenberg
Biographien deutscher Dichter und ihre Werke (http://www.deutschedichter.de/)

BEGRIFFE DER WISSENSCHAFTLICHEN ARBEIT

1. Primärliteratur
die literarischen/dichterischen Originaltexte (Romane, Dramen, Gedichte); sie sind
Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchung; Quellenliteratur

2. Sekundärliteratur
wissenschaftliche Literatur; Literatur über einen bestimmten "Gegenstand" der
wissenschaftlichen Untersuchung (Literaturkritiken, Rezensionen, Artikel, Aufsätze, Studien,
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Bibliographien, Lexika, Biographien. Auch schriftliche Referate, Seminararbeiten, DiplomMagister- und Doktorarbeiten gehören dazu.
Die Grenze zwischen der Primär- und Sekundärliteratur ist fließend: unter bestimmten
Umständen kann so auch die Sekundärliteratur die Rolle der Primärliteratur übernehmen, z. B.
wenn wir uns mit der Wissenschaftsgeschichte einer Disziplin, etwa Germanistik,
beschäftigen; wenn wir etwa ihre Verfahren/Methoden untersuchen, ihre Themen,
Wissenschaftler. Im Tesla-Jahr werden zum Beispiel wissenschaftliche Leistungen des
Physikers, sein Nachlaß, seine Schriften untersucht. In diesem Fall ist die ehemalige
Sekundärliteratur zur Primärliteratur geworden.
Oder ein anderes Beispiel: Krležas Drama Die Glembays wurde in vielen kroatischen
Theatern aufgeführt, in vielen literaturwissenschaftlichen und theatrologischen Beiträgen
behandelt, es würde also zur Primärliteratur gehören. Man kann, und man hat, aber auch diese
Untersuchungen und Aufführungen und sogar die Besprechung von Aufführungen untersucht
– das wäre also die Sekundärliteratur.
Wozu dient die Sekundärliteratur?
- als Informationsquelle für die Bearbeitung eines Themas
- als zusätzliches Material zum Thema
- als Kontrolle der eigenen Position und des eigenen Begriffsapparats
- Klärung und Erweiterung der eigenen Position

Schriftliche Hausarbeit
wird vor allem durch folgende Aspekte gekennzeichnet:
- Analyse eines Gegenstands, einer Frage, eines Problems
- durch schrittweises Argumentieren
- Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Literatur
Formale Seite einer wiss. Arbeit:
- Titelblatt
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Schluß
- Literaturverzeichnis
Titelblatt
-

bezeichnet die Art der Arbeit (Referat, Seminararbeit, Diplomarbeit
Thema (Titel)
Verfasser

Inhaltsverzeichnis
dient zur Orientierung des Lesers und beinhaltet:
- Überschriften aller Haupt- und Unterabschnitte
- die Seitenzahl
Kennzeichnug der Abschnitte
- Kombination aus römischen und arabischen Zahlen und großen und kleinen
Buchstaben
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-

Kombination aus arabischen Zahlen und Punkten

-

erklärt die eigene Ausgangsposition, Auffassung des Problems/Themas
Materialauswahl
Perspektiven und die Methode der Behandlung

Einleitung

Hauptteil
enthält die eigentliche Behandlung des Themas; man sollte sich so eng wie möglich an das
Thema halten, möglichst keine überflüssigen Exkurse, nebensächliche Probleme, unwichtige
Aspekte
Der Schluß
bringt eine Zusammenfassung der Ergebnisse und stellt eventuell weiterführende Fragen,
erwähnt Probleme der Arbeit
Literaturverzeichnis
bringt alle während der Arbeit benutzten Hilfsmittel, Texte, Schriften (Bücher, Aufsätze,
Artikel
- in Primär- und Sekundärliteratur eingeteilt.
- in Alphabetischer Reihenfolge

Das Referat
Charaktetristiken
-

eine Form der schriftlichen Hausarbeit
soll nicht nur gelesen, sondern auch mündlich im Seminar vorgetragen werden
muß Rücksicht auf die Zuschauer nehmen, auf:
ihren Wissenstand
Aufnahmenfähigkeit
Erwartungen

bevor man anfängt, sollte man überlegen, ob es sich um schwerverständliche Fragen handelt,
wenn ja, sollte man sich Mühe geben, den Zuhörern das Verständnis zu erleichtern; z. B.
Fachausdrücke klären. Sonst kennzeichnen das Referat folgende Merkmale:
- Gebrauch von in der Regel kurzen Sätzen
- Verknüpfen mit dem schon bekannten Wissen
- Hinweise auf die Quellen, wo man sich weiter orientieren kann
- Formulierung von Ergebnissen
- nützliche Hilfsmittel: Tafelbild/Zeichnung; Diapositiv, Powerpoint
Präsentation, Kopien von Materialien
- formale Bestandteile hat das Referat ähnlich wie die meisten anderen
schriftlichen Arbeiten
Bibliographische Angaben
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Anwendung der bibl. Angaben.. Wichtig bei einer
wiss. Arbeit ist, dass ein einmal gewähltes Modell die ganze Arbeit hindurch beibehalten

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wird. Die benutzten Angaben aus der Sekundärliteratur, die von diesem Modell eventuell
abweichen, werden der eigenen Varienate angepasst.
- bei einem Buch geht man in der Regel von den Angaben auf der Titelseite,
nicht auf der Umschlagseite des Buches aus.. Wenn die titelseiten nicht alle
notwendigen Angeben beinhaltet, ergäntzt man sie aus anderen Stellen des
Buches (Verlagsort und Erscheinungsjahr sind manchmal auf der Rückseite der
Titelseite, der titel der Reihe, in welcher das Buch erscheint oft auf dem
Vorsatzblatt.
Das Grundschema einer bibl. Angabe:
Name, Vorname des Autors
Titel, Untertitel
Herausgeber
Auflage
Bandangabe
Verlagsort
Erscheinungsjahr
eventuell Reihentitel, Bandnummer der Reihe
Bestandteile der Angabe werden durch Punkte getrennt
1. Das sogenannte "Minimalschema" einer bibliographischen Angabe ( ein Autor = ein Buch)
würde etwa so aussehen:
Auerbach, Erich: Mimesis. Bern 1959.
Zusätzlich können die Angaben etwa folgendermaßen ergänzt werden:
Auerbach, Erich: Mimesis. Dargestellte Wirklichkeit in der abendländischen Literatur. Zweite,
verbesserte und erweiterte Auflage, Francke Verlag, Bern 1959.
Pollmann, Leo: Literaturwissenschaft und Methode. Zweite, verbesserte Auflage. Athenäum
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1973 (= Fischer Athenäum Taschenbücher
Literaturwissenschaft)
- Fehlt im Buch das Erscheinungsjahr, was manchmal der Fall ist, setzt man "o. J." (ohne
Jahrangabe), oder "s. a" (sine anno). Im Kroatischen b. g. (bez godine)
Kann bei der fehlenden Angabe des Erscheinungsjahrs, das Erscheinungsjahr aus einer
anderen Quelle erschlossen werden, setzt man das erschlossene Jahreszahl in die eckigen
Klammern, hinter dem Zusatz "o. J."
- ähnlich gilt auch für das fehlende Erscheinungsort ("o. O" = ohne Ortsangabe); kann der
Verlagsort auf andere Weise ermittelt werden, steh er in den eckigen Klammenr, hinter "o. O"
(s. l. = sine loco auf Lateinisch, oder "b. m." = bez mjesta im Kroatischen).
2. Selbständige, im Buchhandel erschienene Publikationen mehrerer Autoren:
a) wenn es sich um Veröffentlichungen von 2 oder 3 Autoren handelt, wird der
erstgenannte Autor in der üblichen Reihenfolge angeführt (Name, Vorname),
die übrigen Autoren in der Reihenfolge "Vorname, Name", wobei vor dem
letzten ein "und" steht.

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b) hat eine Veröffentlichung mehr als drei Autoren, wird der auf der Titelseite
zuerst genannte Autor nach dem Schema "Name, Vorname" aufgeführt, die
übrigen werden nicht aufgeführt, statt dessen wird nach einem Komma der
Zusatz "u. a.", oder "und andere" geschrieben.

Anthologien, Sammelwerke und Festschriften
Da die Anthologien und Sammelwerke keine Verfasser, sondern Herausgeber haben, kommt
an die Stelle des Autorennamens der Name des Herausgebers. Hinter dem Namen steht der
Zusatz "(Hrsg.)"
Lützeler, Paul Michael (Hrsg.): Romane und Erzählungen der deutschen Romantik. Neue
Interpretationen. Philipp Reclam jun., Stuttgart 1981.
Bei Festschriften taucht der Name des Jubilars neben dem Namen des Herausgebers in der
bibliographischen Angabe auf.
Aufsätze
Aufsätze erscheinen in der Regel nicht als selbstständige Schriften, sondern in Zeitschriften,
Sammelwerken u. ä. Die nicht-selbständige Erscheinungsform wird dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den Bestandteilen "Aufsatztitel" und "Zeitschriftentitel" das Wort "In:" gesetzt
wird. Unbedingt kommt in diesem Fall auch die Angabe der Seitenzahlen.
Beispiel:
Christine Magerski: Die literaturwissenschaftliche Methodendiskussion der 1970er Jahre.
Versuch einer Verortung Z. Škrebs aus wissenschaftsgeschichtlicher perspektive. In: Zagreber
Germanistische Beiträge. Jahrbuch für Literatur- und Sprachwissenschaft, 13 (2004), Zagreb,
S. 47-60.
Aufsätze in Sammelwerken
Wallach, Dagmar: Adalbert von Chamisso: Peter Schlemihls wundersame Geschichte. In:
Paul Michael Lützeler (Hrsg.): Romane und Erzählungen der deutschen Romantik. Neue
Interpretationen. Stuttgart 1981, S. 285-301.
DAS ZITAT
gehört zu Grundkomponenten der wissenschaftlichen Arbeit, besonders in den
Geisteswissenschaften. Dabei werden fremde Aussagen, Formulierungen, Erkenntnisse in den
eigenen Text übernommen. Man hält sich dabei an den Grundsatz, dass alles, was nicht von
uns (vom Verfasser einer Arbeit) stammt, kenntlich gemacht werden muß.
Mit Zitaten versucht man die eigenen Aussagen zu belegen, zu veranschaulichen, zu
unterstützen. Es gibt einige Grundregel, die man bei Zitaten befolgen muß:
- sie müssen sinnvoll, zweckmäßig gewählt werden

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-

sie müssen genau sein
einen begrenzten Umfang haben
an der richtigen Stelle beim Argumentieren verwendet werden
in den umgebenden Text syntaktisch hineinpassen

Im Prinzip unterscheidet man zwei Zitatarten:
a) direktes Zitat
b) indirektes Zitat
a) beim direkten Zitat wird eine fremde Aussage aus einem Text wörtlich übernommen;
die Aussage steht zwischen Anführungszeichen ("…."). Wenn die Stelle, die man
zitiert schon ein anderes Zitat enthält, stellt man dieses Zitat im Zitat in einfache
Anführungszeichen("……´……´….").
- Längere Zitate werden oft als sogenannte "Blockzitate" wiedergegeben. Ein solcher
"Block" wird z. B. um einige Anschläge (z. B 5) eingerückt und engzeilig getippt. In
diesem Fall braucht man keine Anführungszeichen. als Block werden z. b. Zitate ab 4
zeilen Länge verwendet. Regel dür die Gestaltung der Manuskripte werden oft von
dem Verlag, oder von dem Zeitschriftenredaktion formuliert.
- im direkten Zitat können auslassungen vorgenommen werden, sofern sie den Sinn
der Aussage nicht verändern, wenn sie nicht unbedingt erforderlich sind. Ein solcher
Eingriff wird durch eckige Klammern und drei Punkte ([…]) gekennzeichnet. Auch
Zusätze zum Zitat werden in eckige Klammern gesetzt, eventuell kommen noch die
eigenen Initiale, wenn es sich um eigene, persönliche Ergänzungen des Verfassers
handelt.
b) beim indirekten Zitat wird eine fremde Stelle sinngemäß übernommen, deswegen
werden keine Anführungszeichen gesetzt.
Zitate werden nachgewiesen, und zwar durch:
- bibliographische Angabe des Textes, aus dem es stammt
- durch die Seitenzahl.
Man unterscheidet den Nachweis von Zitaten aus der Primär- von demjenigen aus der
Sekundärliteratur.
a) aus der Primärliteratur zitiert man, wenn man ständig aus einem Text, der im
Literaturverzeichnis bibliographisch vollständig nachgewiesen ist, so dass man
entsprechende Seitenzahl in runden Klammern ohne weitere Zusätze direkt hinter dem
Zitat setzt
- wenn man aus mehreren Primärtexten eines oder mehreren Autoren zitiert, verwendet
man für jeden Text ein Abkürzungszeichen, aus Wort oder einem oder mehreren
Buchstaben: z. B. Werther, oder nur "W "(für Die Leiden des jungen Werther), oder
Götz, oder nur "G" (für Götz von Berlichingen), und dazu die Seitenzahl . Die
Abkürzungszeichen werden als "Siglen" bezeichnet. Werden sie verwendet, muß man am
Anfang, oder am Ende der Arbeit ein Siglenverzeichnis nach alphabetischer Reihenfolge
aufstellen, wo die Auflösung der Abkürzungen stehen soll, d. die vollständigen
bibliographischen Angaben.
- auch indirekte Zitate können auf diese weise nachgewiesen werden, indem man den
Zusatz "vgl." ("vergleiche") oder "s." (Siehe) verwendet. Da man manchmal damit rechnen
muß, dass nicht alle Leser den Zugang zu einer bestimmten Ausgabe haben, die in dem Text
zitiert wird, benutzt man manchmal die Ergänzung, indem man die Kapitel-, Akt/Szenen-,

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oder Versnummer hinzufügt. Das tut man meistens wenn aus schwer zugänglichen Texten
zitiert wird.
b) Nachweis von Zitaten aus der Sekundärliteratur
- Zitate aus der Sekundärliteratur und aus der Primärliteratur, die in der Arbeit
wenig benutzt wurde, werden in den Anmerkungen nachgewiesen
- wird ein Titel in den Anmerkungen zum erstenmal zitiert, muß er
bibliographisch vollständig nachgewiesen werden. Nach einem Hinweis (z. B.
"weiter zitiert als") kann er in folgenden Fällen verkürzt nachgewiesen werden
– mit dem Verfassernamen und einem charakteristischen Wort aus dem Titel z.
B.
- ist die Stelle nicht im Original nachgeschlagen werden, sondern statt dessen als
Zitat aus einer anderen Arbeit übernommen werden muß, wird eine solche
Übernahme durch den Hinweis "zitiert nach" gekennzeichnet
- erstreckt sich ein Zitat an seiner ursprünglichen Stelle auf zwei Seiten, wird
das mit einem "f" hinter der Seitenzahl markiert, wenn er sich auf mehr als
zwei Seiten erstreckt, durch "ff."
- wenn mehrmals hintereinander aus einem Werk eines autors zitiert wird, kann
man statt des namen und des Titels nur ein "ebda", oder "ibid" setzen (mit der
Seitenzahl)
- wenn nur ein Text eines Autors mehrmals benutzt wird, kann man statt des
Titels ein "op. cit." (opus citandum) setzten, und die Seitenzahl hinzufügen.
-

GRUNDPRINZIPIEN DER GESTALTUNG WISSENSCHAFTLICHER TEXTE
Der Titel einer wissenschaftlichen Arbeit erscheint in der Regel auf einem besonderen
Titelblatt. Die Gestaltung unterscheidet sich aber dann, abhängig von der Sorte der wiss.
Arbeit, etwa ob die Arbeit gebunden (wie die Doktor- oder Diplomarbeit) oder nicht
gebunden wird ( etwa bei einer Seminararbeit). Die konkreten Vorschriften für die Gestaltung
der jeweiligen schriftlichen Arbeit werden meistens von der Fakultät, von der Universität,
oder vom Lhrstuhl oder von der Abteilung vorgegeben. Für die Fälle, wo das nicht von der
Institution genau geregelt ist, gelten folgende allgemeine Regel:
1. Herkunft der Arbeit (wenn die Arbeit im Rahmen einer Institution angefertigt wird)
z. B. Abteilung für Germanistik der Philosophischen Fakultät in Osijek (nach der
neuesten Tendenz kommt noch die Bezeichnung der Universität hinzu, also: der
Universität J. J. Strossmaayer.
2. Titel der Arbeit wird oben in der Mitte des Blattes (zentriert) placiert, evtl. auch der
Untertitel. z. B. : G. E. Lessings "Emilia Galotti" als bürgerliches Trauerspiel"
3. Funktion der Arbeit (Seminararbeit, Diplomarbeit, Magisterarbeit)
4. Adressat der Arbeit (bei einer Seminararbeit: Seminararbeit für das Seminar "Literatur
der Aufklärung", 2. Semester, Name des Seminarleiters
5. Verfasser der Arbeit ("vorgelegt von", oder "eingereicht" von + Vorname und Name)

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6. Datum der Ablieferung (bei den Diplom- und Doktorarbeiten auch Ort und Jahr der
Ablieferung)
Titel und Untertitel
der Titel einer Arbeit hat mindestens zwei Funktionen: 1. er liefert Informationen über den
Gegenstand und Anspruch des Textes 2. er soll die Aufmerksamkeit des Lesers auf das
Thema lenken, an sich ziehen, interessieren. (Gefahr des Journalismus, Sensationalismus
einerseits und einer an die Dichtung erinnernde Methaphorik, die von dem Gegenstand und
von der Art der Arbeit absticht.. Die Genauigkeit, die Präzisierung des Themas, aber auch die
Aufmerksamkeit des Lesers können oft durch den Untertitel verstärkt werden. Im oben
erwähnten Fall kann das etwa mit der Ergänzen: Verhältnis zwischen theorie und Praxis des
Dichters"
Widmung, Motto, Zueignung
wird in der Regel nur bei grösseren und wichtigeren Arbeiten gebraucht (in einer
Semianrarbeit, in einem Aufsatz wäre sie fehl am Platz; sogar in einer Diplomarbeit wäre sie
prätentiös). Sie besteht meistens aus einer Art Danksagung an Personen, Institutionen, die an
der Ausarbeitung der Arbeit sich verdient gemach haben, in fachlicher, persönlicher oder
wirtschaftlicher Hinsicht – besonders wenn diese Verdienste über das übliche maß an Dank
im Vorwort der Arbeit hinausgeht.. In wissenschaftlichen Arbeiten ist ein Motto, ein Zitat
öfter als eine Widmung oder ein Geleitwort.
Vorwort
oder Einleitung, was man häufig verwechselt, weil ein Vorwort nicht direkt als
Bestandteil der Arbeit zu betrachten ist. Im Vorwort steht in der Regel Informationen,
die vom Inateresse für den Leser sind, aber sich nicht direkt auf die
Arbeitshypothesen oder das Verfahren der Arbeit beziehen. Dazu gehören Hinweise
auf die Ursachen für die Untersuchung, Motivation, Erwartungen und
Zielvorstellungen, Gegebenheiten die für die Konzeption der Arbeit und deren Gang
wesentlich waren. Das eine Arbeit z. B. im Rahmen eines Projekts geschrieben wurde.
Dazu gehören auch die fachlichen, persönlichen und finanziellen Förderungen (auch
Stipendien, Forschungsbeihilfen, Druckzuschüsse usw.) Hier können auch Hilfe
erwähnt werden die dem Verfasser von seiten der Bibliotheken, Archiven usw. zuteil
geworden war. Dazu gehört auch der Dank an Privatpersonen oder Institutionen die
dem verfasser urheberrechtlcihe oder aus dem Privatbesitz stammende aterialien
zugänglich gemach haben..
Da das Vorwort als ein gesonderter Teil der Arbeit fungiert, wird er meistens extra
unterschrieben und mit datum und Ortsaangabe versehen. Bei Neuausgaben wird dann
oft wenigstens das Vorwort neu geschrieben.
(Also: Inhaltsverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil, Schluß, eventuell
auch Materialien, dann Namen- und/oder Sachverzeichnis, Register, Index)

BIBLIOTHEKEN
Das deutsche Bibliothekssystem kennt im grunde zwei Haupttypen von Bibliotheken:

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b) öffentliche Bibliotheken
c) wissenschaftliche Bibliotheken
a) Öffentliche Bibliotheken stehen mit ihrem Bestand der gesamten Öffentlichkeit zur
Verfügung; sie befriedigen sowohl die Ansprüche des Lesers auf Unterhaltung oder auf der
politischen, allgemeinbildenden oder beruflichen Literatur. Im gegensatz zu
wissenschaftlichen Bibliotheken haben sie in der Regel kein Archivcharakter. Sie passen
ihren Bestand dem aktuellen Interesse des Publiums an, die veralteten und zerlesenen Bücher
werden ausssortiert.
Die Unterscheidung zwischen "öffentliche Bibliothek" und "wissenschaftliche Bibliothek" ist
in der Praxis oft unzutreffend. Die Übergänge sind oft fließend. Manchmal werden sie auch
miteinanader in eine Netz verbunden, so daß man durch den örtlichen oder auswärtigen
Leihverkehr in einer Bibliothek die Bestände aus anderen bestellen und benutzen kann.
b) wissenschaftliche Bibliotheken sind für wissenschaftlich arbeitende Benutzer vorgesehen;
sie bilden die Grundlage zum Studium, Lehre und Forschung. Meistens sind sie auch
Archivbibliotheken, d. h. sie sind auch zur Aufbewahrung von erworbenen Werken
ausgestattet. Sie erweitern ihre Bestände ständig und sie müssten eine präzise Katalogisierung
haben. Im Bereich der wissenschatlichen Bibliotheken kann man dann wissenschaftliche
Allgemeinbibliotheken unterscheiden (sgnt. Universalbibliotheken), die die Literatur aus
allen Wissensgebieten sammeln und Spezialbibliotheken (oder Fachbibliotheken), die nur
gezielt Literatur aus einem spezifischen Fach beziehen. Eine weitere Unterscheidung ist dann
aufgrund von regionalem oder überregionalen Wirken der Bibliotheken, sowie aus den
speziellen Aufgaben heraus möglich: z. B. Universitäts- Hochschul-, Instituts-, Verwaltungs-,
Werksbibliotheken usw.
Benutzung von Bibliotheken
die Bedingungen werden in der Benutzungsordnung festgeschrieben, die von dem
Unterhaltsträger der Bibliothek erlassen wird. Darin sind Rechte und Pflichten der Benutzer
festgelegt. Die Ordnung gilt entweder ohne ausdrückliche Anerkennung des Benutzers (ohne
seine Unterschrift), oder mit seiner Unterschrift bei der Ausstellung des Benutzerausweises,
wenn er durch seine Unterschrift die Benutzerordnung anerkennnt. Da werden meistens auch
schon die Benutzungsfristen (Leihfristen) festgelelgt und gegebenfalls Gebühren (manchmal
auch Mahnungsgebühren) der Bibliothek.
Praktische Hinweise findet man meistens in der Benutzungsanleitung, die oft mit einem
sogenannten Bibliotheksführer verbunden ist, wo man gleichzeitig die ersten Hinweise zu
Bibliotheksbeständen findet. Beides sollte vor dem eigentlichen Besuch/ der ersten Benutzung
der Bibliothek gelesen werden. In der Praxis hat sich gezeigt, daß wir dadurch sich selbst und
dem Bibliothekspersonal viel Zeit sparen können.
grössere Bibliotheken bieten auch Führungen an, wobei dem Besucher vom fachkundigen
Personal die Kataloge, das Ausleihverfahren und sonstige Dienstleistungen der Bibliothek
präsentiert werden. Das ist besonders für die Erstsemester an einer Universität (für die
Kenntnis der Universitätsbibliothek) nützlich, aber auch für jeden einzelnen Benutzer, der
eine Bibliothek zum ersten mal benutzt.
im Prinzip gibt es zwei Grundmöglichkeiten der Benutzung:
a) Benutzung in der Bibliothek (bei einer reinen Präsenzbibliothek ist das gleichzeitig die
einzige Möglcihkeit der Benutzung) und

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b) die Ausleihe der Bestände
In den Ausleihbibliotheken ist die Lesesalbenutzung besonders wichtig, denn dort sind in der
Regel die wichtigsten Nachschlagewerke, Quellenwerke, Hanbücher, Lexika, laufende
Zeitschriften konzentriert. Sie sind in der regel auch für den Benutzer frei zugänglich, d. h. die
Bestände aus dem Lesesaal müssen gar nciht bestellt werden. Im Lesesaal einer
Seminarbibliothek sind oft auch sogenannte "handapparate" aufgestellt, die die Literatur füpr
ein bestimmtes Seminar beinhalten. Auch häufig benötigte Literatur, die Literatur die
meistens in mehreren Exemplaren bestellt wird, wird teilweise im Lesesaal zur Verfügung
gestellt (ein anderer Teil liegt im Magazin für die ausleihe). Für eine solche
Spezialaufstellung sind oft andere Auslehfristen vereinbart als für andere "normale" Bestände
(z. B. über einen längeren Zeitraum, oder übersWochenende usw.).
Benutzerausweis dient oaft für mehrere Bibliotheken, doer der Studentenausweis kann
gleichzeitig auch als Bibliotheksausweis benutzt werden. Manchmal ist aber die Ausstellung
mit dem Vorweisen eines Personalausweises verbunden (oder eines Passes bei den
Ausländern)
a) Magazinaufstellung (nur mit Bestellschein)
b) Freihandaufstellung (man holt sich Bücher selbst zur Leihstelle)
a) Bestellverfahren
b) Sofortausleihe
Bibliotheken (vor allem auf dem deutschsprachigen Gebiet) sind oft auf komunaler,
regionaler oder überregionaler Ebene verbunden, so das sie mit Hilfe von Bibliographien,
Zentralkatalogen, Sammelkatalogen, Bestndsverzeichnisse auch über Fernleihe Bücher
beschaffen können. Sogar international, wenn ein Buch nicht auf dem deutschsprachigen
Gebiet vorhanden ist, kann bestellt werden.
Als Benutzer kennt man grundsätzlich zwei Ausgangssituationen:
1. wir suchen ein bestimmtes Buch, das wir nach dem Titel kennen und dessen Verfasser
wir nach Namen und Vornamen kennen und
2. wir suchen ein Buch über ein bestimmtes Thema oder zu einem bestimmten
Fachgebiet
Auf dieser Grundlage sind vier Katalogtypen entstanden:
1.
2.
3.
4.

Alphabetischer Katalog (Formalkatalog)
Systematischer Katalog
Schlagwortkatalog
Standortkatalog

1) Alphabetischer Katalog = Autoren. Verfasser-, Titel-, Bücher-, Monographienkatalog)
erfasst die Bestände nach Namen des Verfasser ode nach dem Sachtitel des Buches –
in alphabetischer Anordnung
2) Systematischer Katalog (z. B.) des Instituts für deutsche Sprache in mannheim:
Monographien, Sammelbände, zeitschriften)
3) Schlagwortkatalog ordnet das Material auch alphabetisch aber nach "Schlagworten",
die es inhaltlich erschliessen
Ein AK gibt Antwort auf die drei häufigsten Fragen:

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1. Ist ein bestimmtes (nach dem Titel, nach dem Verfasser bekanntes Buch/Werk in der
Bibliothek vorhanden?
2. Welche Werke eines bestimmten Autors sind in der Bibliothek vorhanden?
3. Welche Ausgaben eines bestimmten Werkes sind in der Bibl. vorhanden?
Titelaufnahmen sind in den meisten deutschen Bibl. nach der Instruktion für die
alphabetischen Kataloge der preußischen Bibliotheken (den so genannten "Preußischen
Instruktionen") geregelt. Für den Benutzer heißt das (vereinfacht): erstes Ordnungswort ist in
der Regel ein Substantiv, das so genannte substantiv regens (das erste grammatikalisch
unabhängige Substantiv des Sachtitels). Wenn mehrere Bücher das gleiche Ordnungswort
haben, müssen auch andere Ordnungswörter des Titels hinzugezogen werden. Im Ausland
gelten oft andere Regelungen (z. B. daß die Reihenfolge der Wörter so bleibt, wie sie im Titel
erfolgt)
Zeitschrift für deutsche Literatur (nach den preuß. Instruktionen steht dann auf dem Zettel:
Zeitschrift Literatur deutsche)
Sachkataloge, Sonderkataloge
ordnen die Bücher nach ihren Inhalt. Sie geben Auskunft über Bücher zu einem bestimmten
Inhalt, zu einem bestimmten Sachgebiet, über ein bestimmtes Thema
der Systematische Katalog (auch Standortkatalog, Fachkatalog, manchmal auch
Wissenschaftskatalog, oder Realkatalog) genannt, wird nach einer bestimmten Systematik
(Klassifikaation) geführt. Die Klassifikation benutzt eine systematische Ordnung der
Wissensgebiete, aber auch formale Gesichtspunkte (z. B. Kategorien wie die
Erscheinungsform der Literatur: Bücher, Zeitschriften, Biographien, Lexika, Wörterbücher
usw.) um ein möglichst einfaches und schnelles Auffinden eines bestimmten Werks zu
ermöglichen. Der Vorteil eines systematischen Katalogs ist. z. B. daß er, im Unterschied zum
Schlagwortkatalog, Literatur vereinigt, die inhaltlich oder formal zusammengehört und ihren
Stellenwert innerhalb eines grösseren Sachgebiets zeigt. Verschiedene Gruppen und
Unterteilungen werden durch Symbole bezeichnet, meistens druch Kombination von
Buchstaben und Ziffern
Die bekannteste Klassifikation ist die sogenannte Dezimalklassifikation ( (in den USA Dewey
Decimal Classification). Sie beruht auf dem Prinzip der Zehnerteilung, die Notationen
bestehen aus Ziffern und Zeichen (daher die Bechichnugn "dezimal". Das gesamte
menschliche Wissen wurde in 10 Hauptgruppen unterteilt, die mit den Zahlen 0 bis 9
bezeichnet sind. Jede dieser Gruppen wird in Abteilungen unterteilt, so daß durch diese
Zehnerteilung jeder Begriff vom Allgemeinen ins Spezifische zergliedert wird. Je enger der
Begriff, desto grösser, länger ist seine DK-Zahl.
Ein Schlagwort ist im bibliothekarischen Wortschatz der möglichst kurze, genaue und
vollständige Ausdruck für den sachlichen Inhalt eines Werkes. Wenn der Begriff direkt aus
dem Titel entnommen wird, wird er als Stichwort bezeichnet.. Als Benutzer müsste man auch
wissen, ob der Katalog die Titel nach dem Prinzip des sogenanten engen oder weiten
Schlagworts angibt, d.h. ob der Begriff nach dem Alphabet unmittelbar in den Katalog
eingegeben wurde, oder ob er unter einen übergeordneten Begriff gestellt wurde
Ein alphabetischer Sachkatalog ordnet die Literaturnachweise nach dem sachlichen
Zusammenhang (Klassifikation), aber nach dem Alphabet geordnet

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Ein Schlagwortkatalog dient zur raschen Information über die Literatur zu einem bestimmten
Thema; es gibt keine allgemein anerkannten internationalen Regeln dafür
Der Standortkatalog verzeichnet die Bücher nach dem Standort (Signatur bezeichnet oft den
Standort)
Bibliographien
a. passive Bibliographie (vorhandene Verzeichnisse von Schriften)
b. aktive Bibliographie (Zusammenstellung und Bearbeitung von
Verzeichnissen von Schriften)
Nach der Erscheinungsweise unterscheidet man periodisch erscheinende oder in zwangloser
Folge erscheinende und retrospektive Bibliographien. Die retrospektive ("rückblickende")
Bibliographie verzeichnet die Literatur eines zurückliegenden Zeitabschnitts. Sie ist
abegeschlossen, kann aber doch ergänzt werden, durch sogenannte "Supplemente"
(Ergänzungsbände).. Die periodisch erscheinende (laufende) Bibliographie verzeichnet immer
wieder Neuerscheinungen.
Nach der Art (Herkunft, Inhalt, Gattung) des Materials kann man
Allgemeinbibliographien und Fachbibliographien unterscheiden. Der Inhalt, der von den
Allgemeinbibl. erfasst wird, erstreckt sich über mehrere Fächer oder Gegenstände. Für die
Aufnahme sind verschiedene Kriterien möglich: z. B. Herkunft (aus einem Land oder aus
mehreren Ländern). Die bekannteste form einer Allgemeinbibliographie ist die sogenannte
Nationalbibliographie, die das Schriftum eines ganzen Landes oder in einer bestimmten
Sprache erfasst.
Fach- oder Spezialbibliographie erfaßt nur Materiealien, die inhaltlich zusammengehören (z.
B. Literatur zu einem bestimmten Wiessensgebiet); manchmal werden auch da zusätzliche
Kriterien benutzt: z. B. Erscheinungsform: Dissertation, Zeitschriftenaufsatz usw.
Weiterhin kann man zwischen der so genannten "Primärbibliographie und einer
"Sekundärbibliographie" unterscheiden. Im ersten Fall handelt es sich um Literatur, die man
selbst einsehen konnte, im anderen um Literatur, Materialien, die aus anderen Quellen
entnommen wurden.
Titelbibliographie (auch registrierende, reine oder anzeigende Bibliographie genannt) bringt
die Titel ohne Bemerkungen, oder Hinweise des Bearbeiters
Die "annotierte" Bibliographie charakterisiert das Material kurz und bündig; sie ist in der
Regel in den Fachbibl. zu finden und sie hat einen höheren Informationswert.
Neben selbständigen Bibliographien, die in Buch oder Heftform erscheinen können, existieren
auch die "unselbständigen" (versteckten) Bibliographien; sie sind Fachbibliographien, oft in
Sammelwerken und Zeitschriften, Fachenzyklopedien, Fachlexika, Handbüchern,
Monographien
Bibliographie der Bibliographien

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Die große und immer grössere Zahl von Bibliographien verschiedener Art in verschiedenen
Sprachen hat dazu geführt, daß man auch Bibliographien brauchte, die wiederum diese
Verzeichnisse registrieren würden; so entstanden die Bibl. der Bibl., die in der Regel nur beim
Schreiben grösserer wissenschaftlicher Arbeiten konsultiert und benutzt werden, bei denen
man sich nicht mit einer Fachbibliographie begnügen kann:
Zwei Beispiele:
1. Theodor Bestermann: A World Bibliographie of Bibliographies and of Bibliographical
Catalogues, Calendars, Abstracts, Digests, Indexes, and the Like, Lausanne 1965-1966 (4.
Auflage, cca 117.000 Eintragungen!)
2. Wilhelm Tototk – Karl-Heinz Weimann u. Rolf Wetzel: Handbuch der bibliographischen
Nachschlagewerke, F/Main 1972 (4. Aufl., cca 4.000 Eintragungen).
Bibliotheks- Gesamt- und Zentralkataloge
Gedruckte Kataloge großer Bibliotheken dienen auch als wertvolle bibliographische
Nachschlagewerke. Kataloge großer Nationalbibliotheken liefern Informationen über die
gesamten Neuerscheinungen in Buchform, da diese Bibliotheken das Recht auf das
Pflichtexemplar haben. Mann hat also Informationen über die gesamte Buchproduktion eines
Landes.
Gesamt-, Sammel, und Zentralkataloge verzeichnen die Bestände mehrerer Bibliotheken.
Dabei können Zentralkataloge räumlich (national, regional, lokal), oder fachlich (nur Titel zu
einem bestimmten, oder zu mehreren bestimmten Gebieten führen), oder zeitlich, formal
begrenzt sein.
Nationale Allgemeinbibliographie (Nationalbibliographie)
wird in der Regel von einer Nationalbibliothek erstellt, oder von einer anderen staatlichen
Institution, manchmal auch von Buchhandel und Verlägerorganisationen (Wie verfasst man
wiss, Arbeiten, S. 67f.)
Zeitschriftenbibliographien
entstehen aus der Bedürfnis, die Zeitschriften eines Faches zu erschließen, ihre titel, ihren
Inhalt und ihren Standort
Information und Dokumentation
(Lehrstuhl f. Informatologie!) eine Explosion von Informationen aller Art, ein immer
grösserer Bedarf an Informationen aller Art und die Möglichkeiten der Computer, haben die
Notwendigkeit einer Bildung von Dateien verschiedener Art zur Folge gehabt. Besonders
neue Formen von Informationen und Dokumentationen haben dies Entwicklung beschleunigt
Dokumentation kan als methodisches Erschließen und Nachweisen des Inhalts von
verschiedenen Dokumenten und Daten deffiniert werden. Dazu gehört auch das Speichern
von Informationen.

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Information umfasst das Auffinden, Vermitteln von Kenntnissen und Erkenntnissen, von
Sachverhalten. Die Grenze zwischen Katalogen, Bibliographien und dokumentarischen
Veröffentlichungen ist oft fließend. In der Regel bezieht sich die Informations- und
Dokumentationstätigkeit auf begrenzte Wissensgebiete, sie hat einen sachlich begrenzten
Auftrag. Ihre Ergebnisse sind oft einmalig, sie werden auch einmalig, aber auch periodisch
veröffentlicht
Der Schwerpunkt der dokumentarischen Erschließung liegt (oder lag?) bei bibliographisch
unselbständigen Schriften, etwa bei Zeitschrift- und Zeitungsartikeln
BIBLIOTHEKEN
Die großen Weltbibliotheken
1. Russische Staatsbibliothek in Moskau (früher Lenin-Bibliothek), Bestand über
42 Millionen Bände, davon über 23 Mio. Bücher
2. Saltykow-Schtschedrin-Bibliothek in St. Petersburg – über 33 Mio Bände,
davon über 15 Mio Bücher
3. Britisch Library in London, Bestand über 18 Millionen Bände, über 12
Millionen Bücher
4. Congress Library Washington, 3o Millionen Bände, 15 Millionen Bücher
5. Chinesische Nationalbibliothek in Peking über 22 Millionen Bände
6. Bibliothèque nationale de France, Paris, über 13 Millionen Bände, davon übe
6 Millionen Bücher

Die großen deutschen Bibliotheken
Nach der Statistik (2004) gibt es in Deutschland etwa 250 wissenschaftliche Bibliotheken
(ohne Zweigstellen von grösseren Bibliotheken zu zählen). Die Zahl der Bibliotheken
überhaupt beträgt etwa 9.000.
Zu den großen Bibliotheken auf dem deutschsprachigen Gebiet gehören:
1. Deutsche Nationalbibliothek
2. Bayerische Staatsbibliothek
3. Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
4. Österreichische Nationalbibliothek
Deutsche Nationalbibliothek
entstand nach der deutschen Wiedervereinigung aus der Deutschen Bücherei (Leipzig, 1912
gegründet), der Deutschen Bibliothek (Frankfurt am Main, 1947 gegründet, dazu kam 1970
das Deutsche Musikarchiv in Berlin)
Der Gesamtbestand der Deutschen Nationalbibliothek beträgt über 22 Mio. Einheiten, davon
über 13 Mio in Leipzig, etwas weniger als 8 Mio in Frankfurt/M und etwas über 1 Mio in
Berlin. Sie ist die zentrale Archivbibliothek und das nationalbibliographische Zentrum der BR
Deutschland. Sie hat das Recht auf das Pflichtexemplar, ist eine reine Präsenzbibliothek, d. h.
die Bestände können also nur im Lesesaal benutzt werden

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Österreichische Nationalbibliothek
zentrale wissenschaftliche Bibliothek der Republik Österreich, mit über 7 Millionen Objekten
(Bibliothekseinheiten), davon fast 3,5 Millionen Büchern, über 11.000 Zeitschriften
Wörterbücher, fast eine halbe Million Handschriften. Sie besitzt drei Hauptkataloge ( für den
Zeitraum 1501-1929, 1930-1991 und ab 1992), einige Spezialkataloge (z. B. für den Bestand
im Hauptlesesaal 1, im Lesesaal 2, für elektronische Zeitschriften usw.), aber auch Kataloge
der einzelnen Sammlungen (Plakaten, Handschriften, Bilder, Musik, Inkunabeln usw.
Entstanden ist sie aus den mittelalterlichen Hofbibliotheken der Habsburger. Das
Pflichtexemplar seit 1624. Wertvolle Bestände aus dem italienischen und französischen
Sprach- und Kulturraum. Sie besitzt die grösste Papyrussammlung der Welt, eine der grössten
Sammlungen von Inkunabeln (cca. 8.000) und wertvollen Drucken.
Die Bayerische Staatsbibliothek
zentrale Landesbibliothek des Freistaates Bayern. Mit cca. 9 Millionen Bände eine der
grössten wissenschaftlichen Bibliotheken des deutschsprachigen Gebiets. Sie entstand aus den
Hofbibliotheken der Dynastie der Wittelsbacher, vorwiegend aus dem 16. Jahrhunderts. Viele
Klosterbibliotheken wurden nach der Auflösung (Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts)
der Orden und Stiftungen wurden nach München gebracht. Bedeutende bestände für die
Erforschung des Orients und des fernen Ostens, der Antike, auch des slawischen Gebiets.
unter diesem Namen existiert sie seit 1919. Mit cca. 40.000 laufenden Zeitschriften und
Zeitungen und 6.000 lizenzierten elektronischen Zeitschriften eine der grössten
Zeitschriftenbibliotheken Europas.
Universitätsbibliotheken
1. Universitätsbibliothek New Haven (USA) cca. 13 Millionen Bände, cca. 6 Millionen
Bücher
2. Universitätsbibliothek Berkeley (USA), cca. 10 Millionen Bücher
3. Universitätsbibliotheken der Harvard University (Cambridge, USA) – zentrale
Widener Bibliothek mit über 90 angeschlossenen Bibliotheken, cca. 15 Millionen
Bände
4. Bodleian Library Oxford
5. Bibliothek der Universität Cambridge (England)
Große Universitätsbibliotheken auf dem deutschsprachigen Gebiet
1. Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, cca. 9 Millionen Bände
2. Universitätsbibliothek Wien
3. Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
4.
Kroatische Bibliotheken
National- und Universitätsbibliothek in Zagreb (Nacionalna i sveučilišna knjižnica)
stellt heute die wichtigste und reichste Bibliothek in Kroatien. Ihre Gründung 1913 geht auf
eine lange Geschichte der Zagreber Bibliotheken aus dem 18. Jahrhundert zurück. Sie wurde
zuerst als Königliche Universitätsbibliothek bezeichnet und erhielt erst 1913 ihr
repräsentatives Gebäude am Marulićplatz. Vergrössert wurde sie wesentlich durch zahlreiche
Donationen (der Bischof Maximilian Vrhovec, Adlige wie Josip Sermage, Eleonora Patačić)

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im 19. Jahrhundert. Hinzugekauft wurden ganze Bibliotheksnachlässe von Ljudevit Gaj und
Nikolaus von Zriny, und seit 1914 kam noch die sogenannte Mitropolitana, d. h. die Bücherund Dokumentensammlung der Kathedrale von Kaptol.
Heute ist sie im neuen Gebäude untergebracht (adresa?) Einige ihrer wuchtigsten Aufgaben
sind: a) Sammeln und Bewahren aller in Kroatien erschienenen Büchern und buchähnlichen
Dokumenten, auch Ton- und Bildträgern b) Sammeln und Bewahren aller Kroatien
betreffenden Büchern, Texten, Dokumenten aus dem Ausland c) wissenschaftlichen Aufgaben
Knjižnica HAZU
Osječke knjižnice
Bibliothek des Slawonischen Museums (Knjižnica Muzeja Slavonije)
wurde gleichzeitig mit dem Museum gegründet (1877) und als eine Art Museumsbibliothek
gedacht. Die Bestände stammen am Anfang aus den Sammlungen von verschiedenen
Mäzenen, aus Familienbibliotheken (Familien Sedlaković, Nuber, Fermo-Antunović).
Bücherbestände sind aus dem Zeitraum zwischen dem 15. und 20. Jahrhundert, oft im
Zusammenhang mit der Tätigkeit des Museums verbunden, aber auch die Literatur aus den
humanistischen Disziplinen, Lexika, Fachperiodika zum Museologie, Archeologie,
Geschichte. Es ist eine Spezialbibliothek, vor allem für die wissenschaftliche Benutzung. Sie
hat nur etwa 10 Plätze im Lesesaal, Ausleihe nur unter besonderen Bedingungen möglich.
Im rahmen der Bibliothek sind Bücherbestände aus der Familienbibliothek der adligen
Familie Normann-Prandau (Valpovo) und Reste der Familienbibliotheken Osijeker Juden, die
im II Weltkrieg deportiert und getötet wurden. Die Zahl der Bestände: über 150.000
Als eine besondere Abteilung des Museums entstand in den 40-er Jahren die so genannte
"Hemerothek", wo über 200 Zeitungstitel, aber auch Plakaten- und Kalendersammlungen,
sowie Sammlungen von kleineren Drucksachen verschiedener Art (Flugblätter, Speisekarten,
Preislisten, Partezettel usw.) bewahrt werden. Besonders wertvoll ist die Sammlung alter
Osijeker Zeitungen in deutscher Sprache (Der Volksredner für Vaterland und Gesetz, Esseker
Lokalblatt und Landbote, Slavonische Presse, Die Drau).
Stadt- und Universitätsbibliothek in Osijek (Gradska i sveučilišna knjižnica - GISKO)
Bibliothek des Franziskanerklosters in Osijek (Knjižnica franjevačkog samostana)
stammt aus den ersten Jahrzehnten nach der Türkenbefreiung und der Gründung der ersten
Franziskanerschulen (Anfang des 18. jahrhunderts). In Osijek wurde nämlich zum Zweck der
Ausbildung der Mönche 1707 eine philosophische, 1724 eine theologische Lehranstalt
gegründet, 1735 sogar das Studium der theologie angefangen. Im selben Jahr wurde im
Kloster auch die erste Druckerei instaliert. Die theologische Hochschule von Osijek wurde
1783 aufgelöst. Der Gesamtbestand der Bibliothek beträgt etwa 20.000 Bände, darunter auch
Bücher aus dem 16. und 17. Jahrhundert; zwei ursprünglich in der Klosterbibliothek
registrierten Inkunabeln, gelten heute als verschollen. Bücher sind vor allem aus dem
theologischen und philosophischen Bereich, vertreten ist aber auch allgemein-kulturelle
Literatur, Geschichte, Dichtung, Philologie.
Bibliothek des Kapuzinerklosters (Knjižnica kapucinskog samostana)
Kapuziner kamen ungefähr zur selben Zeit wie Franziskaner nach Osijek (Ende des 17.,
Anfang des 18. Jahrhunderts) und entwickelten, ihren Ordensregeln entsprechend, eine rege
seelsorgerische und karitative Tätigkeit (sie widmeten sich besonders der Armen- und

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Krankenpflege). Der Bestand beläuft sich auf etwa 10.000 Bände, darunter auch Bücher aus
dem 16.-18. Jahrhundert. Inkunabeln sind keine mehr vorhanden, obwohl es nachweislich
welche gegeben hat. Die Bibliothek besitzt überwiegend Werke religiösen Inhalts (Theologie,
Kirchengeschichte, Kirchenrecht usw.), aber auch aus dem Bereich der Philosophie,
Literaturwissenschaft, Bildungswesen und so genante "schöne Literatur". Der Bestand ist
noch nicht ganz wissenschaftlich erschlossen und die Bibliothek kann, mit der Erlaubnis des
Guardians, nur zu wissenschaftlichen Zwecken benutzt werden.
Wörterbücher
Kroatische Wörterbücher der deutschen Sprache
Hurm-Urojić: Deutsch-Kroatisches Wörterbuch. Školska knjiga, Zagreb 2004 (4. izdanje)
Šamšalović, Gustav: Njemačko-hrvatski rječnik
Deutsche Wörterbücher
Duden-Wörterbücher: Fremdwörterbuch, Ethymologisches Wörterbuch, Stilwörterbuch,
Synonymwörterbuch)
Duden – Die deutsche Rechtschreibung
Duden – Deutsche Grammatik
Wahrig: Deutsches Wörterbuch
Das Grimmsche Wörterbuch
Die umfangreichste Bestandaufnahme des deutschen Wortschatzes; ein Großprojekt, von den
beiden Brüdern (Jacob und Wilhelm Grimm) angefangen und erst mehr als 100 Jahre später
beendet (1854-1960, 32 Teilbände)
Spezialwörterbücher
Althochdeutsches Wörterbuch
Mittelhochdeutsches Wörterbuch
Bayerisches Wörterbuch
Wörterbuch des österreichischen Deutsch
Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache
Goethe-Wörterbuch
Schiller-Wörterbuch
Luther-Register
Wörterbuch der deutschen Jägersprache
Wörterbuch der deutschen Winzersprache
Grammatiken der deutschen Sprache
Helbig-Buscha: Deutsche Grammatik
Schulz-Griesbach: Grammatik der deutschen Sprache
Engel, Ulrich: Kurze Grammatik der deutschen Sprache

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1. Goethes Werke in der Bibliothek der Philosophischen Fakultät in Osijek (drei
Titel aus dem Katalog)
2. Romane von G. Grass in der deutschen Seminarbibliothek der Philosophischen
Fakultät in Osijek
3. Geschichte der deutschen Literatur im Katalog des Slawonischen Museums in
Osijek

1. Schillers "Räuber" in der Bibliothek der Phil. Fakultät in Osijek
2. Duden-Wörterbücher in der deutschen Seminarbibliothek der Phil. Fak. in Osijek
3. Erzählungen von H. Böll in der Stadt- und Universitätsbibliothek in Osijek

1. Deutsche Wörterbücher in der Bibliothek des Slawonischern Museums
2. Romane von Hermann Broch in der Stadt- und Universitätsbibliothek in Osijek
3. Eine Zeitschrift für Literaturwissenschaft in der deutschen Seminarbibliothek der
Philosophischen Fakultät in Osijek

1. Schillers Dramen in der Bibliothek des Slawonischen Museums
2. Deutsche Wörterbücher in der Stadt- und Universitätsbibliothek in Osijek
3. Zeitschriften für deutsche Literatur in der Bibliothek des germanistischen Seminars

1. Sammelwerke mit Interpretationen zum deutschen Roman in der Bibl. des
germanistischen Seminars der Phil. Fak. in Osijek
2. Grammatiken der deutschen Sprache in der Stadt- und Universitätsbibliothek in Osijek
3. Deutsche Literaturgeschichten in der Bibliothek des Slawonischen Museums

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1. B. Brechts Dramen in der kroatischen Übersetzung in der Bibliothek der
Philosophischen Fakultät in Osijek
2. Sammelwerke mit Interpretationen zur deutschen Novelle in der Bibliothek des
germanistischen Seminars
3. Wörterbücher der deutschen Sprache (19. Jh.) in der Bibl. des Slawonischen Museums
1. Sammelwerke mit Interpretationen deutscher Lyrik in der Bibliothek des
germanistischen Seminars der Philosophischen Fakultät in Osijek
2. Geschichten der deutschen Literatur in der Stadt- und Universitätsbibliothek in Osijek
3. Werke von J. G. Herder in der Bibliothek des Slawonischen Museums

1. Kafkas Werke in der Stadt- und Universitätsbibliothek in Osijek
2. Österreichische Wörterbücher in der Bibl. des germanistischen Seminars der
Philosophischen Fakultät in Osijek
3. Literaturlexika in der Bibliothek des Slawonischen Museums

1. Die Werke von R. Musil im österreichischen Lesesaal (in der Stadt- und
Universitätsbibliothek in Osijek)
2. Linguistische Zeitschriften in der germanistischen Seminarbibliothek der
Philosophischen Fakultät in Osijek
3. Grammatiken der deutschen Sprache im Slawonischen Museum in Osijek

7. Werke von Hermann Hesse in der Stadt- und Universitätsbibliothek in Osijek
8. Literaturzeitschriften in der Österreichischen Lesehalle
9. Literaturlexika in der germanistischen Seminarbibliothek der Philosophischen
Fakultät in Osijek

1. Wörterbücher der deutschen Sprache (20. Jh.) in der Bibliothek des Slawonischen
Museums in Osijek
2. Geschichten der österreichischen Literatur in der Österreichischen Lesehalle
3. Grammatiken der deutschen Sprache in der germanistischen Seminarbibliothek der
Philosophischen Fakultät

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1. Werke von Heinrich Böll in der Stadt- und Universitätsbibliothek in Osijek
2. Romane Th. Manns in der Bibliothek des Slawonischen Museums
3. Mehrbändige Geschichten der deutschen Literatur in der germanistischen
Seminarbibliothek der Philosophischen Fakultät in Osijek

1. Anthologien der deutschen Lyrik in der Bibliothek des germanistischen Seminars
2. Linguistische Zeitschriften in der Stadt- und Universitätsbibliothek (3)
3. Werke von Franz Grillparzer in der Bibliothek des Slawonischen Museums

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