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Von Leo Krupnik

Wie viel Wasser ist nutzbar?


Gliederung :
1 – Wie viel Wasser ist nutzbar?
1.1– Weltweite Wasserverfügbarkeit
1.2– Globale Wasserverfügbarkeit im Vergleich zur Weltbevölkerung
1.3– Faktoren zur Wasserverfügbarkeit
1.4– Wasser ist kostbar
2- Quellenverzeichnis

Im ersten Teil meines Themas befasse ich mich mit der weltweiten
Verfügbarkeit des Wassers auf der Erde. Dafür verdeutliche ich die
prozentualen Anteile des nutzbaren Süßwassers. Danach vergleiche
ich den Anteil der Wasserverfügbarkeit der einzelnen Länder mit dem
Anteil der Weltbevölkerung. Die Faktoren zur Wasserverfügbarkeit
bilden den dritten Teil. Zum Schluß erkläre ich warum Wasser so
kostbar ist.
1.1
Obwohl Wasser die am häufigsten vorkommende Substanz auf der
Erde ist, sind von den 1,4 Milliarden Kubikkilometern nur 2,5%
Süßwasser (35 Millionen). Davon sind wiederum etwa zwei Drittel in
Gletschern und als ständige Schneedecke oder als Eis gebunden.
Weitere 30 % befinden sich als Grundwasser unter der Erde, knapp
ein Prozent bilden Bodenfeuchtigkeit, Grundeis, Dauerfrost und
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Sumpfwasser. Nur ca. 0,3 Prozent der Süßwasservorräte das heißt,
winzige 0,0075 Prozent allen Wassers, sind relativ leicht vor allem in
Seen und Flüssen für den Menschen zugänglich.

1.2
Doch es gibt noch ein viel schwerwiegenderes Problem, als die sehr
kleine Menge an abbaubaren Süßwasser. Ich spreche von der
Verteilung des trinkbaren Wassers auf der ganzen Welt. Dabei
vergleiche ich die jeweilige Wasserverfügbarkeit mit dem Anteil der
Weltbevölkerung dieses Kontinents. Hierbei erkennt man deutlich die
Belastung Asiens. Der asiatische Kontinent stellt 60% der
Weltbevölkerung dar. Jedoch gibt es dort nur 36% Anteil am
gesamten nutzbaren Süßwasservorkommen. Im Nahen Osten
herrscht Wasserknappheit, da dort viele Grundwasserquellen fast
vollständig leer gepumpt wurden. Israel versucht zusätzlich
Meerwasserentsalzungsanlagen zu verwenden. China ist auch
betroffen, denn die Wasserressourcen sind ungleichmäßig verteilt.
Während im Norden des Landes Wasserknappheit herrscht, gibt es
im Süden Wohlstand. Düren setzen China zu und verstärken so die
Wasserkrise. Wenn ein optimiertes Verteilungssystem entwickelt
werden würde, gäbe es kein Mangel im nördlichen China. In Europa
und in Afrika liegt der Anteil an der Weltbevölkerung über dem Anteil
an den Süßwasserressourcen(siehe Grafik 1). Europa ist hervorragend
entwickelt hinsichtlich der Wasserverteilung, dennoch gibt es einige
Ausnahmen. Spanien verbraucht Unmengen an Wasser, indem es das
kostbare Gut einfach verschwendet. Landarbeiter begießen ihre
Pflanzen mit dem Gartenschlauch anstatt ekonomische
Tröpfchenbewässerung zu verwenden. Dies wird von Hagen näher
betrachtet. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass Afrika bei einer
Wasserverfügbarkeit von 11% mit 13% Weltbevölkerung gut mit
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Wasser ausgestattet ist. Ein Grund dafür ist die aüßerst schlechte
Wasserinfrastruktur und die hohe Wasserverunreinigung. Andere
Kontinente haben einen regelrechten Wasserüberschuss, wie Süd-
und Nordamerika, Australien und Ozeanien, dies kann man an der
Grafik ablesen.

1.3
Wegen räumlichen und zeitlichen Schwankungen der
Wasserverfügbarkeit hat der steigende Anteil des entnommenen
Wassers zur Folge, dass Wasser in sehr vielen Nutzungsbereichen
knapp wird. Eisige Temperaturen verhindern folglich den Abbau von
Wasser. Darüber hinaus werden die Süßwasservorkommen durch
Umwelteinflüsse und Verschmutzung weiter minimiert. Täglich
werden etwa zwei Millionen Tonnen Abfälle in so genannten Vor-
flutern, Gewässer in denen absichtlich Wasser eingeleitet werden
kann, abgelagert. Auch Niederschläge wie saurer Regen machen
Trinkwasser ungenießbar.
1.4
Verherrend ist, dass der weltweite Wasserverbrauch sich zwischen
1930 und 2000 etwa versechsfacht hat. Hierfür sind die
Verdreifachung der Weltbevölkerung und die Verdoppelung des
durchschnittlichen Wasserverbrauchs pro Kopf verantwortlich. Seit
dem Jahr 2000 erhöht sich die Bevölkerungszahl jedes Jahr um etwa
79 Millionen Menschen. Kombiniert mit ökonomischem Wachstum,
Verstädterung und erhöhter Nutzung steigert das
Bevölkerungswachstum die Wassernachfrage um 50 bis 64 Milliarden
Kubikmeter pro Jahr. Allein schon dewegen, sollte man den
Wasserhahn beim Zähne putzen nicht einfach laufen lassen, sondern
sparsam mit Wasser umgehen.
Von Leo Krupnik
2 – Quellenverzeichnis
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserknappheit (15.10.10)
http://ec.europa.eu/research/leaflets/water/de/01.html (18.10.10)
http://www.bpb.de/files/1DXZJB.pdf (21.10.10)
http://www.trinkwasser.ch/dt/frameset.htm?html/weltwasser/weltwas_verfuegbar_01.htm~mainFr
ame (22.10.10)
http://www.volvic.de/gesundheit/wasser-wiki/wiki-content/wasserverfuegbarkeit/ (24.10.10)