Altertumskunde des Vorderen Orients

Archäologische Studien zur Kultur und Geschichte
des Alten Orients
Band 5
Gunnar Lehmarm
Untersuchungen zur späten Eisenzeit
in
Syrien und Libanon
Stratigraphie und Keramikformen
zwischen ca. 720 bis 300 v.Chr.
Altertumskunde des Vorderen Orients
Archäologische Studien zur Kultur und Geschichte
des Alten Orients
herausgegeben von
Manfried Dietrich - Reinhard Dittmann - Oswald Loretz
unter Mitwirkung von
Nadja Cholidis - Maria Krafeld-Daugherty - Ellen Rehm
1996
Ugarit-Verlag
Münster
Untersuchungen zur späten Eisenzeit
in
Syrien und Libanon
Stratigraphie und Keramikformen
zwischen ca. 720 bis 300 v.Chr,
Gunnar Lehmann
1996
Ugarit- Verlag
Münster
© 1996 Ugarit-Verlag, Münster
Alle Rechte vorbehalten
All rights preserved. No part of this publication may be reproduced,
stored in a retrieval system, or transmitted, in any form or by any means,
electronic, mechanical, photo-copying, recording, or otherwise,
without the prior permission of the publisher.
Herstellung: Weibert-Druck GmbH, Darmstadt
Printed in Germany
ISBN 3-927120-33-2
ISSN 0948-1737
Printed on acid-free paper
INHALT
VORWORT , V
INHALT vii
TECHNISCHE VORBEMERKUNGEN ix
ABBILDUNGS- UND TAFELVERZEICHNIS. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. X
1. Einleitung
Problemstellung, Forschungsstand ..... . . . . . . . . . . . . . . . .. 1
Teil 1: Analyse der Keramikassemblagen
2. Korrelation der Fundgruppen und relative Stratigraphie
2.1. Fundgruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . .. 10
2.2. Formgruppen 12
2.3. Zur Methode der Fundgruppenkorrelation 18
2.4. Korrelation der Schlüsselfundgruppen '. 21
2.5. Test der Ergebnisse (Seriationsstatistik) 35
3. Die Assemblagen 48
4. Auswertung und chronologische Schlußfolgerungen für die späte
Eisenzeit in Syrien und den Libanon
4.1. Verteilung der Keramikformen 74
4.2. Verteilung der Oberflächendekorationen . . . . . . .. 79
4.3. Archäologische Phaseneinteilung 86
4.4. Zur absoluten Chronologie . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 89
4.5. Allgemeine und vergleichende Stratigraphie ..... 93
Teil 2: Fundorte der Späten Eisenzeit in Syrien und Libanon
5.1. Katalog der Fundgruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 98
5.2. Keramikbelege der Fundgruppen . . . . . . . . . . . .. 282
Teil 3: Späteisenzeitliche Keramik aus Syrien und Libanon
6. Katalog der Keramikformen , 358
7. Literaturverzeichnis 513
Anhang: Matrix der Seriationsstatistik , 531
Karten 1-3
Tafeln 1-113
Vorwort
Meinen Lehrern Hans-Jörg Nissen und Eva Strommenger bin ich sehr
dankbar für ihre Unterstützung und Hilfe.
Ich danke auch Dyfri Williams (British Museum), Roger Moorey und Sir
John Boardman (Ashmolean Museum), Peter Parr (Institute of Archaeology,
London), Patricia Bikai (American Center of Oriental Research, Amman)
und Raymond Tindel (Oriental Museum Chicago).
Die Friedrich-Naumann-Stiftung hat meine Untersuchungen mit einem
Promotionsstipendiumgefördert, für das ich mich herzlich bedanken möchte.
Unveröffentlichte Keramik durfte ich mit der freundlichen Erlaubnis des
Ashmolean Museums in Oxford, des British Museums in London, des
Institute of Archaeology in London, Johannes Boese in Saarbrücken, des
Oriental Institute Museums in Chicago und des Vorderasiatischen Museums
in Berlin bearbeiten.
In Berlin und Jerusalern haben Reinhard Bernbeck, Roland Lamprichs,
Franziska Lang, Astrid Möller und Svend Hansen viel Zeit und Geduld
aufgewendet, um mich zu beraten und mir zu helfen. Mein Dank geht auch
an meine Eltern Vera und Gunter für ihre  

Technische Vorbemerkungen
Arabische und hebräischeOrtsnamensind den Richtliniendes Deutschen
Palästinavereins entsprechend transkribiert worden. Die hier vorgelegte
Transkription weicht lediglich in der Umschrift der »Diphtonge« im
- -
Arabischen ab. Für .J bzw. l.J steht aw bzw. ay, statt au bzw. ai. Die
Transkription folgt darin der Encyclopaedia of Islam, der Zeitschrift für
arabischeLinguistikundW. Fischer, O. Jastrow: Handbuchder arabischen
Dialekte(Wiesbaden 1980). Damit sollendie ursprünglichen Konsonanten
in der Umschrift so weit 'wiemöglich erhalten bleiben.
Die Begriffe »Schicht« und »Stratum« bezeichnen in der vorliegenden
Untersuchung denselben Sachverhalt.
Aus drucktechnischenGründen mußten die Keramikabbildungenauf den
Tafeln in der Regel auf den Maßstab 1:7 verkleinert werden. In
Ausnahmefallen sindgroßeGefäße imMaßstab 1:14abgebildet, in diesen
Fällen ist die Abbildung mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Die
Abkürzung »o.M.« hinter einer Zeichnungbedeutet »ohneMaßstab«, Der
Größe des Gefäßes war in diesen Fällen nicht bekannt.
WerdenfüreineFundgruppe mehrereAssemblagen angegeben, sobedeutet
dies, daßdas Material dieserFundgruppe übermehrere Assemblagen verteilt
[z.B. Tall Kaysän Str. 5 (1-2-3)]. Sind Assemblagenin einer zusätzlichen
Klammer angefügt, dann ist diese Fundgruppe mit Einmischungen aus
einer anderen Assemblage versetzt, i.B.   y ~ Hassan (1-2-3 [8]): hier
stammen die Belege hauptsächlichaus den Assemblagen 1-2-3, es finden
sich aber auchEinmischungen der Assemblage 8. Die Zeichenkombination
»8+« zeigt an, daß die Gefäßform über die Assemblage 8 hinaus im 3.
Jahrhundert v.Chr. in Benutzung war.
Farbangabenfolgender MunsellSoil ColorChart,Edition 1975,Baltimore,
Maryland. Den Angaben zur Korngröße der Magerung liegt folgende
Einteilung zugrunde:
fein: kleiner als 0,2 mm
mittel: zwischen 0,2 - 0,6 mm
grob: 0,6 mm und größer.
--------------------------_. _.- - -
x
Abbildungen
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Tafeln
Tafel 1-99:
Tafel 100:
Tafel 101-113:
2.2.1.
2.2.2.
2.2.3.
2.2.4.
2.2.5.
2.4.1.
2.4.2.
2.5.1.
2.5.2.
4.1.
4.2.
4.3.
4.4.
4.5.
4.6.
4.7.
4.8.
4.9.
4.10.
5.1.1.
5.1.2.
5.1.3.
5.1.4.
5.1.5.
5.1.6.
5.1.7.
5.1.8.
5.1.9.
5.1.10.
5.1.11.
5.1.12.
5.1.13.
5.1.14.
5.1.15.
5.1.16.
Karten
Karte 1:
Karte 2:
Karte 3:
Messung des Randwinkels an geschlossenenGefäßen.
Messung des Randwinkelsan offenen Gefäßen.
Messung des Wandverlaufs an sehr flachen, offenen Gefäßen.
Darstellungder Gefäßbereiche bei Messungen.
Messung der Gefäßproportionen.
Korrelation der Schlüsselfundgruppen.
Gemeinsame Keramikformenzwischeneinzelnen Schlüsselfundgruppen.
Belegte Assemblagen in der Seriationsstatistik.
Belegte Formen in Tall Abü Danna Str. IIc/A5.
Summe der belegten Formgruppen in den Assemblagen.
Belegte Anzahl der Keramikformen in den Assemblagen.
Matrix der Clusteranalyseder Keramikverteilungen.
Interaktionsfelder der Assemblagen 1-2.
Interaktionsfelder der Assemblagen3-4.
Interaktionsbereichder Assemblage5.
Interaktionsfelder der Assemblagen6-7.
Anzahl der Keramikformen, die zwei aufeinander folgende Assemblagen
miteinander gemeinsamhaben.
Korrelation zwischenarchäologischenPerioden und Assemblagen.
Verbindungen zwischenden Assemblagen.
Catal Hüyük: Allgemeine Stratigraphie.
Cudeyde: Korrelation der Schichtenzählung bei Haines (1971) mit den
ursprünglichenFundangaberi währendder Grabungen.
Cudeyde:. Korrelation der Stratigraphie in D-Fn-1O mit den Fundgruppen.
Mersin: Ubersicht über die stratigraphischeLage der Fundgruppen.
Karte von al-Mina (nach JHS 58(1938)p.6 Fig. 2).
Nayrab 1926: Schnitt F West und N (nach Syria 8(1927)Fig. 4 und Fig. 8)
Nayrab 1926: Schnitt F Ost und Pr (nach Syria 8(1927)PI. 34 und Fig. 5)
Nayrab 1926: Schnitt S (nach Syria 8(1927)PI. 33)
Räs as-Samrä: »Perserzeitliche« FundsteIlenin Stucky: Leukos Limen. 1983
Sabuni: Geritzte Inschrift auf Gefäß BM 1968.5-20/13
~ f n   ArealY: Korrelation vonStratigraphie, Assemblagen undFundgruppen.
Sukäs »East Sector«: Harris Matrix der Fundgruppen.
Sukäs »Habitation Quarters«: Korrelation von Stratigraphie und Fundgruppen.
Sukäs »SouthHarbour«: Harris Matrix der Fundgruppen.
Tarsus: Harris Matrix der FundgruppenundLoci.
Zincirli: stratigraphische Übersicht.
Fundplätze der späten Eisenzeit in Syrien und Libanon.
Ausgrabungenvon Fundplätzen der späten Eisenzeit.
Ausreichendpublizierte Ausgrabungen.
Keramikformender späten Eisenzeit.
Keramik aus Sakcagözü.
Übersicht über die Entwicklungder Keramikformen
1. Kapitel
Einleitung
Problemstellung, Forschungsstand und Grundriß der
Untersuchung
Die späteEisenzeit imGebiet von Syrienund Libanon, die Epoche zwischenca. 700 bis
300 v.Chr., bildet den Rahmen der vorliegenden Untersuchung. In dieser Zeit fand in
Syrien und Libanon ein Umbruch statt. Die autonomen Regionalstaaten des 8.
Jahrhunderts v.Chr. gingen unter, ihr Gebiet wurde in das neuassyrische Reich
eingegliedert. Das Land wurde in »Provinzen« geteilt, die von nun an ihre politische
Selbstständigkeit verlorenhatten und von größeren Staaten, zuerst demneuassyrischen,
später demneubabylonischen und zuletzt demachämenidischen Reich abhängigwaren.
Bis ins Mittelalter hinein ist Syrienund der Libanonein Teil solcher umfassenden
politischen Einheitengewesen. Bereits in der Späten Bronzezeit hatte es ein ähnliches
Phänomen überregionaler politischer und wirtschaftlicher Prozesse gegeben, diese
»Koine« warjedochamEnde der SpätenBronzezeitzusammengebrochen. ImGegensatz
dazu blieb die »Koine«, die nach 700 v.Chr. entstanden war, bis in die Zeit des
'Abbässiden-Kalifats bestehen. Syrienund der Libanonwaren in einempolitischenund
wirtschaftlichen Systemverankert,das sowohldie Mittelmeerwelt als auchden »Orient«
umfaßte. •
Diese Verhältnisse begannen nach 745 v.Chr. mit der Konsolidierung des
neuassyrischen Reiches unter TiglatpileserIII. Die Politikvon Sargon II machte Syrien
schließlich zum festen Bestandteil dieses Reiches mit einer umfassenden
Provinzialorganisation. Diese Ordnungist zwar wiederholtvon den regionalenKräften
herausgefordert worden, konnte aber immer wieder von den assyrischen Herrschern
restauriert werden. In den Jahren nach 605 v.Chr. haben die Herrscher des
neubabylonischen Reiches in Syrienund Libanondie Hegemonieausgeübt. Von ihnen
übernahmen dieAchämenidendie Gebiete nach'S38V.Chr. Und als Alexander332 v.Chr.
daspersische Reicheroberte, fielenihm Syrienund Libanonals fester Teil seines Reiches
zu.
Diehistorischen politischen Verhältnisse sind in ihrenUmrissendeutlich. Unklar sind
jedochnochvielfach dieinneren gesellschaftlichen Zuständeund Prozesse dieser Zeit, die
wirtschaftlichenund regionalenVerhältnisse. Auf diesemGebiet wird zur Zeit intensiv
geforscht. Dabei werden nicht nur die älteren »Keilschriftkulturen« und die biblischen
Zusammenhänge vordem6. Jahrhundert V.Chr. erforscht, sondernein besonderes Gewicht
liegt geradeauf den Verhältnissen im achämenidischen Reich. Zu nennensindhier etwa
derAchaemenidHistory Workshop' seit 1983und dieAssociationpour laRecherchesur
laSyrie-Palesttne al'EpoquePersein Paris mit ihrer ZeitschriftTranseuphratene, deren
erstes Heft 1989erschien.
Bei diesen Unternehmungen werden allerdings vor allem historische Kenntnisse
umfassend erörtert. Der Archäologie liegt bis heutekeineumfassendeUntersuchung zur
materiellen Kultur in Syrienund Libanonzwischenca. 700 - 300 v.Chr. vor. Die einzige
Arbeit, diesich- allerdings nur für Palästina- ein solchesZiel gesetzt hatte, war Ephraim
SternsMaterial Culture0/the Land 0/the Bible in the PersianPeriod. Das Buch, eine
Dissertation ausdemJahr 1968, erschien 1982aufenglischund hat die Weiterentwicklung
2 Kapitell: Einleitung
Problemstellung, Forschungsstand
3
l
der archäologischen Forschungüber diese Epoche in Palästina außerordentlichgefördert.
Zumerstenmal war mit dieserPublikation der Versuchunternommenworden, das gesamte
Fundmaterial dieser bis dahin archäologisch vernachlässigtenPeriode für eine Region
vorzulegen. Seither sindinPalästina zahlreiche neueAusgrabungenunternommenworden,
bei denen weiteres Material dieser Epoche gefundenwurde. Diese neuen Erkenntnisse
könnenheutedankder Arbeit Sterns in ein Gesamtbildder späten Eisenzeit eingearbeitet
werden, das vorher fehlte.
Für die an Palästina angrenzenden Gebiete gibt es keine vergleichbare Arbeit. In
Syrien und Libanon gehört das 7. bis 4. Jahrhundert v.Chr. zu den archäologisch am
wenigstenerforschtenEpochen.
Das hat mehrere Gründe. Zumeinen bildet diese Periode die zeitliche Grenze, in der
sich die traditionelle Vorderasiatische Archäologie von der Klassischen Archäologie
absetzt. Darüberhinauswächst in dieser Zeit der griechischeEinfluß in Syrien. Derartige
Funde und Befunde überläßt der Vorderasiatische Archäologe lieber der Klassischen
Archäologie. Dabei wird der Klassischen Archäologie aber in der Regel auch die dazu
gehörige lokaleProduktionüberlassen. Für die KlassischeArchäologiewiederumgehört
der vorderasiatische Raum zu einem Randgebiet ihrer Forschung. Für die lokalen
Produktionen, diesichmit dengriechischenImportenvergesellschaftetfinden, fühlen sich
Klassische Archäologen in der Regel nicht zuständig. Die dritte in Frage kommende
Disziplin, vonderman erwarten könnte, daß sie sich für diese Epoche interessiert, ist die
Biblische Archäologie. Sie beschäftigt sich aber kaummit Syrienund Libanon. Für alle
drei Disziplinen liegt damit die Zeit des 7. bis 4. Jahrhunderts v.Chr. in Syrien und
Libanonin einer Randzone ihrer Interessen (Elayi 1988d: 7ff, 159).
Das hatte zur Folge, daß die Forschungen auf diesem Gebiet von verschiedenen
archäologischen Fächern, die untereinander zu wenig Beziehungen hatten, in weit
verstreuten, hochspezialisiertenEinzelpublikationen veröffentlichtwurden und manchmal
dementsprechend wenigzur Kenntnis genommenworden sind. Darüber hinaus war diese
»historische« Periode für viele Archäologen wenig attraktiv. Man meinte, die
Untersuchung der materiellen Kultur würde die Kenntnis dieser Zeit nicht signifikant
erweitern.
Dabei ist die Zeit des 6. bis 4. Jahrhundert v.Chr. eine Epoche bedeutender sozialer
undkultureller Entwicklungen in Syrienund Libanon. Seit dem7. Jahrhundert v.Chr. war
dieses Gebiet Teil von Weltreichen. Wie bereits erwähnt, hatten die Assyrer die letzten
unabhängigen Staaten in Syrien und Libanon in ihr Reich eingegliedert und für die
folgenden Jahnmderte wechselte dieHerrschaft von den Assyrern auf das neubabylonische
Reich, danach folgten die Achämeniden, Alexander und die Diadochen, schließlichdie
Römer. Die politische Unabhänigkeit hat Syrien in diesen Jahrhunderten nicht
zurückgewinnenkönnen, das Land war in die politischenund wirtschaftlichenProzesse
der genannten Weltreiche eingebunden undnahmaufdiese Weise teil an der Umgestaltung
des Mittelmeerraumes. DieseUmgestaltung, die mit dem Assyrerreichbeginnt, veränderte
den Charakter der Handelsbeziehungenund die Reichweite der bis dahin eher lokalen
MärkteundProduktionsweisen. Die materiellenÜberreste der Zeit zwischendem 7. und
dem 4. Jahrhundert v.Chr. spiegeln diese Veränderungenwieder.
Daß darüber hinaus auch bedeutende Veränderungen in der Religion und im
Geistesleben stattfanden, diedieseEpochezu einer »Achsenzeit« werden ließen, kann hier
nur amRand erwähnt werden (Eisenstadt 1987; Jaspers 1952: 19ff;Elayi 1988: 159).
In der späten Eisenzeit treten überregionale politische und wirtschaftliche
Entwicklungen undBeziehungen neben die traditionellenlokalen Vorgänge, die bis dahin
aufengere Regionenbegrenzt waren. Syrienund der Libanon liegen dabei geographisch
an einer entscheidendenStelle. Hier begegnetensich im7. bis 4. Jahrhundert V.Chr. der
Einfluß aus Mesopotamien, Iran, Ägypten, Zypern und Griechenland. Hier lebten die
Phönizier, die von der wirtschaftlichenVermittlungzwischen diesen Produktionszentren
profitierten, Hier hatten aber auch die GriechenHandelszentrenerrichtet. Dadurch findet
sich in Syrien und dem Libanon in dieser Zeit ein einmaliges Ensemble von
späteisenzeitlichenFunden, Importe neben lokaler Produktion: Keramik, figürliche Kunst,
Elfenbeinarbeiten, Siegel, Schmuckund vieles mehr.
Phönizier und Aramäer, die Hauptbevölkerung Syriensund Libanons zwischendem
7. und dem 4. Jahrhundert v.Chr., werden bereits im Alten Testament und in den
überlieferten antikenQuellen genannt. Das Wissen von ihnen ist nie vollständigverloren
gegangen. Am Ende des 18. Jahrhunderts waren Philologen bereits in der Lage,
phönizische undpunische Insclniften zu lesen. Bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts
überwogdas philologische undhistorische Interessean der Geschichtedes 1. Jahrtausends
V.Chr. in Syrienund Libanon, von der materiellenKultur war kaum etwas bekannt (für
eine ausführlicheForschungsgeschichtecf. Elayi et al. 1991: 63-79).
Das änderte sich, alsErnestRenan1860-1861 seine»Missionde Phenicie«unternahm.
Renan war zwar Semitist und daher auch vornehmlich an epigraphischen Funden
interessiert, seine Sondagen in den HauptstädtenPhöniziens, Byblos, Sidon, Tyrus und
cAnniI:, bildenaberdeneigentlichen Anfang der syrisch-libanesischenArchäologie (Renan
1864-74).
Trotzdemwar die Archäologie in der Levante bis weit in das 19. Jahrhundert hinein
vornehmlich ein Lieferant von Inschriftent1hd monumentalenoder besonders wertvollen
Funden. Die Archäologie war den philologischen und historischen Wissenschaften
untergeordnet und beschränkte sich darauf, den entstehenden großen europäischen
Nationalmuseen spektakuläre Denkmäler zu liefem. Inimmer häufigerenForschungsreisen
wuchsendie Sammlungenin Paris, Londonund Ber1in (cf. Silberman 1982, 1989). Von
vielen Ausstellungsstücken war jedoch oft nicht einmal mehr der Fundort bekannt,
geschweige denn die genauen stratigraphischen Fundumstände. Die Archäologie der
spätenEisenzeitkonnte sich unter diesenBedingungennur in den Bereichen entwickeln,
in denen Funde vorlagen, die genug Informationen aus sich selbst heraus lieferten. Dies
waren vor allemMünzen, bi1dliche Darstellungenund wiederum Inschriften.
Um 1914war über diephönizischen Städteder späten Eisenzeit manchmal nicht mehr
bekannt, alsdaßdortMünzen geprägt worden waren bzw. wie dort einst einzelne Könige
geheißen hatten. Einesystematische Kenntnis der materiellenKultur besaß man nicht. Die
phönizischen Funde waren in den großenMünzkatalogendes Louvre und des Britischen
Museums veröffentlicht. Andere Funde, etwa Skulpturen, Reliefe, Schmuckoder Siegel,
waren ebenfalls vor allem in Katalogen von Museen und Privatsammlungenpubliziert
worden.
Nach 1918 war die Durchführung von Grabungen in Syrien und Libanondurch die
französische Mandatsregierungwesentlicherleichtert worden. Die britische Grabung in
Garäblüs (Kerkemis), die bereits 1914 begonnenhatte, konnte fortgesetzt werden. Leider
mußte sie schon bald wegen politischer Unruhen in Nordsyrien wieder abgebrochen
werden, wobei große Teile der Dokumentationverloren ging.
Zwischen denWeltkriegen wurden dann dieersten wichtigen Grabungen in Syrienund
Libanon durchgeführt. In Sidon arbeitete George Contenauseit 1914. Bereits vor dem 1.
Weltkrieg waren hier bedeutende anthropoide Sarkophage aus der Perserzeit entdeckt
worden, auch der berühmte 'Esmurrazar-Sarkophag stammt aus Sidon. Contenaus
4 Kapitell: Einleitung Problemstellung, Forschungsstand 5
Arbeiten lieferteneine Fülle von neuen Informationen, die allerdings methodisch nicht
befriedigend ergrabenund anschließend nur ungenügend publiziert wordensind.
Byblos, eine weitere phönizischeHauptstadt, wurde von MauriceDunandseit 1926
ausgegraben. Seine eigenwillige Grabungsmethodik unddie späte Publikation, die extreme
Anforderungen an den Leser stellt, haben seinen Ergebnissen nicht die gebührende
Beachtunggegeben.
In Nayrab, bei Aleppo, wurdenvon der &oIe Bibliquein Jerusalern 1926und 1927
einFriedhofund Überresteeiner Siedlungder spätenEisenzeitmit einemTontafelarchiv
gefunden. Auchhier sinddiestratigraphischen Beobachtungen mangelhaft, immerhinliegt
mitderraschen, vorläufigen Publikationder Grabungein bedeutender Fundkomplex vor.
Eine Endpublikation ist leider nie veröffentlicht worden.
Inal-Mina, beiAntakya, fandSirLeonard Woolley 1936 und 1937eine Hafenstadt des
8.-4. Jahrhunderts v.Chr. Seinestratigraphischen Beobachtungen unddie unverzügliche,
vorläufige Publikation sindeinederwichtigsten Quellendieser Jahre. Eine Endpublikation
wirdjetzt- sechzig Jahrenachder Grabung - von einer ArbeitsgruppeumJohnBoardman
in Oxfordvorbereitet.
Tarsus wurde in den 30er Jahren von einer amerikanischen Expeditionunter Hetty
Goldman ausgegraben, auchhier wurdenbedeutendeFunde gemacht, die allerdingserst
in den 60er Jahren in einer umfangreichen Publikationveröffentlicht wurden.
Neben diesen Grabungenwurdennoch eine Reihe kleiner Sondagenunternommen,
insgesamt istder mangelnde technische undmethodische Standardder meistenGrabungen
in Syrien und Libanonzwischenden Weltkriegen zu beklagen. Dies hatte bedauerliche
Folgen. In vielen Fällenwurden vielversprechende FundsteIlen durch die Archäologen
zerstört, ohnedaßeinePublikation odereinegenaue Funddokumentation vorgelegtworden
ist. UnersetzlicheInformationen gingenfür immerverloren(cf. Karten 1-2).
Trotzdemmachten dieKenntnisse vondermateriellen Kultur des 7. bis 4. Jahrhunderts
v.Chr. in Syrien und dem Libanon bis 1945 bedeutende Fortschritte. F. Poulsen
untersuchte 1912 in seiner Arbeit Der Orient und die frühgriechische Kunst die
Bedeutung des vorderasiatischen Einflusses auf Griechenland. Er bewirkte damit eine
verstärkteAuseinandersetzung mit der orientalischen Kunst. WichtigeBeiträge lieferten
auch die Gründerväterder Vorderasiatischen Archäologie, AntonMoortgat und Henry
Frankfort. Es erschienendarüberhinaus wichtigeEinzelstudien wie Blinkenbergs Fibules
grecques et orientales (1926) oder Luscheys Die Phiale (1939), die Ordnung in die
angewachsene Fundmenge bringen wollten. Da aber genaueFundangabenfür das Material
noch weitgehend fehlten, war man bei der Datierung ausschließlich auf stilistische
Untersuchungen angewiesen. Das hatte den Nachteil, daß sich die so gewonnen
Ergebnissekaumstratigraphisch kontrollieren ließen.
Erstnach1945wurden inder Erforschung der spätenEisenzeitbedeutende Fortschritte
gemacht. 1948veröffentlichte Einar Gjerstaddie zypriotische KeramikimBand 4.2 der
»Swedish Cyprus Expedition« und lieferte damit ein wichtiges Keramikcorpus der
Eisenzeit. AuchindenNachbarregionen, besonders inPalästinawurdennach demZweiten
WeltkriegbedeutendeAusgrabungenunternommen bzw. publiziert, darunter Samaria,
LachishundHazor'.
In Syrien undLibanon fandennach 1945 methodisch exakteGrabungenstatt: z.B. die
dänische Expedition in TaU Sukäs. Für die letzten20 Jahre sindbesondersdie Grabungen
inTaUAbüDanna, TaUcArqa, Kämidal-Lawz, Tall Mardih, Räs al-Bassit,Räs Ibn Hänl,
Räs aä-Sarnrä oder Sarafandzu erwähnen,umnur die wichtigsten zu nennen. Insgesamt
wurden mehr Ausgrabungendurchgeführt als vor demKrieg. Noch wichtigerist jedoch,
daß diese Grabungen nun methodisch besser ausgeführt wurden und endlich auch
verläßlicheInformationen zur Stratigraphie der Fundplätzelieferten.
Zahlreiche Einzelstudien wurden zu speziellen Themenbereichen veröffentlicht.
Gegenstand dieser Untersuchungen waren z.B. Schmuck, Fibeln, Pfeilspitzen,
Elfenbeinarbeiten, Münzen, Siegel, Toreutik und Terrakotten'. Besonderes Interesse
fanden auch die Austauschprozesse zwischen Griechen und »Phöniziem« (z.B. 1.
Boardman1980, Elayi 1988d,H.G. Niemeyer1982,1984).
Für manche Bereiche der materiellen Kultur liegen somit z.T. ausgezeichnete
Einzelstudien vor. Nach wie vor fehlen jedoch zusammenfassende Arbeiten. Trotz
mancher wichtigen Einzeluntersuchung ist auchdie späteisenzeitliche Keramiknochnicht
umfassend vorgelegt worden(cf Anderson 1988; Bikai 1978, 1981, 1983, Bikai et al.
1988; Lebeau 1983).
Eine zusammenfassende Bearbeitung eisenzeitlicher Keramik in Syrien hatte vor
einigen Jahre bereits Mare Lebeauversucht (1983). Sein Vorhaben ist jedoch an einer
unzureichenden Aufarbeitung der älterenGrabungen gescheitert. Zwar präsentiert Lebeau
inseiner Arbeitdie gesamteKeramikder von ihm bearbeitetenSiedlungschichten in Tall
Abü Danna und liefert damit eine wertvolle Publikation eisenzeitlicher Gefäße. Die
Vergleiche, die er bietet, halten aber einer Nachprüfungnicht stand (cf. Bikai BASOR
262(1986)96). Zahlreiche Formen, dieüberhaupt nichtsmiteinanderzu tun haben, werden
zu einem Typ vereinigt, während andere Formen nicht erkannt sind. So wird z.B. die
chronologisch signifikante Amphore A5-64 (Lebeau 1983: PI. 132) nicht richtig
eingeordnet (cf. hier Form418). Lebeauhat auch auf eine kritische überarbeitung der
eisenzeitlichenFundorte inSyrien verzichtet ('bf. Braemer: Syria60(1983)351). Bei seinen
Datierungen arbeitet er daher mit unzuläßigenZahlen. Diese beidenMängel bringenihn
umdie Ergebnisse, die seineenormeArbeit eigentlichverdient hätte.
Eine umfassende Studie der Amphorenwurde von Sagonavorgelegt (1982). Seine
bedeutende Arbeit ließ sich in meiner Untersuchung nur bedingt verwenden, da seine
Typenz.T. erheblich vonder Formeneinteilung abweichen, die hier entwickeltwird. Was
bei Sagona unter einem Typ versammelt ist, wurde bei mir meist weiter in mehrere
Formendifferenziert. SagonasDatierungensindaußerdemzu weit gefaßt,z.B. datiert er
seinenTyp7c zwischen 1200 bis 450 v.Chr, "
Mit der vorliegenden Untersuchung sollen zwei Forschungslücken geschlossen
werden: die Möglichkeit für eine umfassende Bearbeitung der Keramik der späten
Eisenzeit in Syrien unddenLibanon warenaufgrund der Publikationslage jetzt günstig. Sie
wird hiermit vorgelegt. Außerdem findet sich hier eine kritische Bearbeitung der
Grabungenin Syrienund demLibanon, soweit sie die späte Eisenzeit betreffen.
Der Ausgangspunkt meiner Untersuchung war deswegengünstig, weil in den letzten
Jahren zahlreicheGrabungenund Forschungen in den Küstengebieten des Libanonund
Nordpalästinas sowie inZypern durchgeführt worden sind. Die Ergebnissedieser Arbeiten
ergeben ein enges, regionales Netz von Daten, denen eine verläßliche Stratigraphie
zugrundeliegt. Ich verdanke hier besonders viel den Arbeiten von William Culican,
PatriciaBikaiundWilliamAnderson. DieFunde aus Nordpalästina, das z.T. phönizisches
Siedlungsgebiet war,sindnahezu identisch mit denen, die aus SyrienundLibanonbekannt
geworden sind Es lag daher nahe, die Fortschrittein Zypernund Palästinazu nutzenund
sie auf auf die Befunde an der Küste Syriens und Libanons zu übertragen. über die
Wechselbeziehungen zwischen KüsteundInland ließensich dann auchRückschlüsseüber
die Entwicklung des innersyrischen Materialsder spätenEisenzeit führer{.
Ein besonderes Problemstellt die chronologische Terminologie dar. Den Standder
6 Kapitell: Einleitung Problemstellung, Forschungsstand 7
archäologischen Forschung kennzeichnet bereitsdie verwendeteTerminologie, mit der die
materiellen Überreste des 7.-4. JahrhundertV.Chr. datiert werden. Die Epoche zwischen
700bis 300 v.Chr. ist in solchemUmfangeals »historischePeriode«angesehenworden,
daß für die Datierung der materiellenKultur keine umfassenden Datierungsbegriffe aus
demMaterial selbst entwickeltwurden. Mangels eigener archäologischer Terminologie
werden historische oder ethnischeBegriffegebraucht. Die archäologischen Erkenntnisse
wurden immeraufdiebisherbekannten historischen Vorgängebezogen. Man spricht also
von»neuassyrischer« oder »persischer« Keramik, wohl wissend, daß sich mit politischen
oderethnischen Abgrenzengen nichtzwangsläufig auchdie materielleKultur abgrenzt. Es
ist unwahrscheinlich, daß sich etwa mit Beginn des Neubabylonischen Reiches die
gesamte Keramik änderte. Der Archäologesollte archäologische Begriffeverwendenund
historische Bezeichnungenvermeiden, wenn deren Beziehungenzur materiellenKultur
wie in diesemFall nicht geklärt sind.
Die Terminologieschwierigkeiten reflektieren zwei grundlegende chronologische
Probleme. Zumeinen ist die materielleKultur des Untersuchungszeitraums ungenügend
abgegrenzt von der älteren Eisenzeit und dem jüngeren Hellenismus, die Übergänge
müssen klar definiert werden. Außerdem wurde die Entwicklung des archäologischen
Materials innerhalbdes 7. bis 4. Jahrhundertv.Chr. noch zu weniguntersucht.
In dieser Arbeit wird nicht nur eine archäologische Terminologie für die gesamte
Epoche zwischen 700 und 300 v.Chr. entwickelt, die unabhängigvon der historischen
Terminologie ist, sondernauchUnterphasendefiniert,die demMaterial gerecht werden
und unabhängigvon den historischenEreignissen sind. Eine Korrelationzwischen den
Entwicklungen inder materiellen Kultur mit der Periodisierungder historischenVorgänge
in Syrien undLibanon mußteersterarbeitet werdenund konntenicht als selbstverständlich
vorausgesetzt werden, da geschichtliche Vorgänge nicht mit den Prozessen in der
Veränderung der materiellen Kulturgleichgesetzt werdendürfen. Dabei wurde soweit wie
möglich auf die traditionellenDatierungsbegriffezurückgegriffen, umkeine unnötigen,
neuen Nameneinzuftlhren.
Die chronologischen Ergebnisse wurden hauptsächlich mit Hilfe von Keramik
entwickelt. Nur diese Fundgruppe ändert sich in der Formrasch, ist also »chronologisch
sensibel« unddarüber hinaus zaWreich an allenFundortenvorhanden(cf. Rice 1987: 3:ff;
Renfrewet al. 1991: 106). Aus der Untersuchungder Formveränderung der Keramikist
die relative Chronologie für den Untersuchungszeitraum abgeleitet. Diese relative
Chronologie und ihre Beziehungen zur absoluten Chronologie ist das. beabsichtigte
Hauptergebnisder vorliegendenUntersuchung,
Die Arbeit gliedert sich in drei Hauptteile:
1. die Analyse,
2. den Fundstellenkatalog und
3. demKeramikfonnenkatalog.
Imersten Teil, der chronologischen Auswertung, werdendie Daten des zweitenund dritten
Teils in Beziehung zueinander gesetzt. Die Begriffe »Fundgruppe« bzw.
»Schlüsselfundgruppe«und »Formgruppe« werden definiert. Die Fundstellenmit ihren
Fundgruppen werdenauf ihre Ähnlichkeituntereinanderuntersucht. Das Ergebnis dieser
Untersuchung sind die »Assemblagen«, d.h. die Gruppen der miteinander
vergesellschafteten Keramik, undeinerelative Stratigraphie der Fundstellen. Anschließend
werden die Schlüsselfundgruppen mit Hilfe einer Seriationsstatistik analysiert, um die
bishergewonnenen Ergebnisse zukontrollieren. Dabei werden Fundgruppenmit gleichen
Keramikformen einander zugeordnet, solche mit ungleichen Formen voneinander
abgesetzt. Auf diese Art verbinden sich die einzelnenAngaben zu einer geschlossenen,
systematischen Übersicht, die die chronologischen, räumlichenund funktionalen Aspekte
der Formverteilung reflektiert. Es wirdangenommen, daß Ähnlichkeit von Keramikformen
Gleichzeitigkeit bedeutet (cf. Wood 1990: 52,93-94).
Die so gewonnene relative chronologische Ordnung der Fundstellenund Keramiktypen
ist der Ausgangsptmkt für die weitere Untersuchung. Die Gesamtepoche der späten
Eisenzeit wird in einzelnen archäologischen Phasen entsprechend den
Keramikassemblagen dargestellt. Diese Phasen sind also nur aus der Differenzierung der
materiellen Kultur entwickeltund unabhängigvon den historischenEreignissenin Syrien
und Libanon in einer relativen Abfolge aufeinander bezogen. Erst abschließend wird
versucht, die archäologischen Phasen dieser relativen Chronologie mit der absoluten
Chronologie zu verbindenund zu datieren.
Im Katalog der Fundorte, dem zweiten Teil der Untersuchung, werden die
späteisenzeitlichen Grabungsbefunde kritisch untersucht, Für jeden Fundort werdendie
einzelnen Befundeinheiten herausgearbeitet und ihre stratigraphischen Beziehungen
zueinander untersucht. »Befundeinheiten« sind dabei alle Fundstellen, alle
Grabungseinheiten, derenBefundeund Fundemöglichst gleichzeitigin Benutzungwaren
oder aber zeitlich nahe liegen. Allen so festgestellten Fundstellen werden die dort
gemachten Funde zugeordnet tmd so Fundgruppen erarbeitet. Die Fundstellen haben
natürlich unterschiedlichen Charakter. Die Funde geschlossener Fundstellen, den
sogenannten »Schlüsselfundgruppen« (Gräber, Wracks oder die zurückgelassenen
Rauminventare zerstörter Gebäude), sind gleichzeitigmiteinander abgelegt wordenund
warenwahrscheinlich auch gleichzeitigmiteinanderin Benutzung. In Schuttanhäufungen
odergestörtenBefimdenfindet sichdagegen Material unterschiedlichen Alters miteinander
vergesellschaftet. Nur dieFundgruppen mit demgleichzeitigabgelegtemMaterial ausden
Schlüsselfundgruppen bilden den Ausgangsptmkt für die weitere Untersuchung der
Keramik.
DiemeistenFundgruppenwurden aus der Literahu- publizierter Fundorte gewonnen.
In manchen Fällen konnten Fundgruppen so 'übernommen werden, wie sie sich in der
Literatur finden. Invielen Fällenaber mußtendie Fundstellenund ihr Inventar erst wieder
rekonstruiert werden. AuchunpubliziertesMaterial wird in der Untersuchungverwendet.
DasMaterial ausal-Mina und Tall Rif'at durfte ich uneingeschränktbenutzen. Die Funde
aus den Grabungen in Cudeyde (Tall Judaidah), Catal Hüyük und Tell Taymat im
Amik/Amüq-Gebiet konnte ich in Chicagostudieren. Diese Funde sollenin Kürze durch
KarenBradley publiziert werden. Danebenkonnte ich vereinzelteunpublizierteFundeund
Fundgruppen auscAmril, TallcArgiin, Tall Daynit, Öabayl (Byblos), Tall Halaf, Tall Sayh
Hassan und Tabbat al-Hammämverwendenoder studieren.
. Imdritten TeilderUntersuchung wirddie Keramiknach der Gefäßformgegliedert. Da
dieuntersuchte Keramiküberwiegendaus der Literatur entnommenwurde, ergebensich
dabei einige Probleme. Die drei Hauptmerkmale bei Keramikanalysen, Gefäßfonn,
Zusammensetzung des Tons und Oberflächenbehandlung, konnten nicht gleichmäßig
berücksichtigt werden. Die Gefäßform wird in der Literatur meist verläßlich
wiedergegeben. DieAngaben zur Tonmischung dagegen fehlen in manchenPublikationen,
inanderenFällensindsiemethodischvoneinander so abweichendbehandelt, daß sichdie
Daten verschiedener Publikationen nur schwer miteinander vergleichen lassen. Die
Angabenzur Oberflächenbehandlung stellenein ähnlichesProblemdar. Daher wird die
8 Kapitel 1: Einleitung
Problemstellung, Forschungsstand 9
Typologie der Keramik in erster Linieaufgrund der Gefäßform entwickelt. Die übrigen
Angaben zur Oberflächenbehandlung und zur Tonmischung werden diesen Angaben
untergeordnet (mehr dazu in Kapitel 2.2.). Die Angaben zur Oberflächenbehandlung
reichenfür den Weg, der hier gewählt wurde, aus.
Die Hauptergebnisse dieser Untersuchung sind:
1. Eine detaillierte Analyse der Grabungen in SyrienundLibanon für denZeitraum
zwischen ca. 700bis 300v.Chr. undihre Einarbeitung in einerelativeStratigraphie fehlte
bisher vollkommen. Die Untersuchungen beschränkten sichbisher auf die Analyse von
einzelnen Funden bei Vernachläßigung desFundkontextes undohneBerücksichtigung der
mitdemEinzelobjekt zusammen gefundenen, übrigenFunde. Geradediese Informationen
erlaubenes aberdas Fundmaterial in seineninnerenEntwicklungen zu datieren, ohneauf
historische oder andereexterneDatierungskriterien zurückgreifen zu müssen.
2. Gegenstand dieser älteren Einzeluntersuchungen warennur ausgewählte Funde. Die
Masse der lokalen Keramik etwa ist für den Untersuchungszeitraum noch nicht
systematisch studiert worden. Den Hauptbestandteil der Funde, die ich in den Museen
untersuchen und zeichnendurfte, macht diese unpublizierte, lokale Keramik aus. Die
vielfältigen Informationen, die sich bei systematischer Analyse der lokalen Keramik
gewinnen lassen,werdenhier zum erstenmal präsentiert.
3. Einige besonderswichtigeFunde aus bisher nur unzureichend publizierten oder
unpubliziertenGrabungsorten werdenhier zum erstenmal zugänglich gemacht. Es sind
diesvor allemGrabungsorte wie al-Mina, Tall Rif'at, Tell Cudeyde und Catal Hüyükim
cAmiiq-Gebiet (oder türkischAmik-Gebiet) bei Antiochia/Antakya.
4. Eine Entwicklung des Formenspektrums der späteisenzeitlichen Keramik wird
deutlich. Die Verbreitung der Keramikwird untersucht undden Implikationen für lokale
undüberregionale Märkte undAustauschprozesse in der Zeit zwischen 700 bis 300 v.Chr.
wirdnachgegangen.
S. Eine archäologische Phaseneinteilung für denUntersuchungszeitraum, die aufder
Analyse der materiellen Kulturaufbaut, wirdpräsentiert.
6. DieUntersuchung schließt mit einer umfassenden relativenStratigraphie für Syrien
undden Libanon in der spätenEisenzeitunddemVersucheiner absoluten Datierungder
FundeundBefunde.
Anmerkungen Kapitell.
1. AchaemenidHistoryWorkshop, siehe Sancisi-Weerdenburg et al. 1987ff.
2. 1.w. Crowfootetal.:Samaria-8ebaste Vol. 1-3,1938-1957; O. Tufuell et al.: LachishVol. 2-4,1940-1958;
Y. Yadin et al.: Hazor Vol. I-IV, 1958-1989.
3. Umnur einenüberblidcüberdiewichtigstenArbeitenzu geben: allgemein: RM. Boehmer: Die Kleinfunde
aus der Unterstadtvon Bogazköy. Berlin 1979.
Architektur: G. van Beek et a1. 1981, F. Braemer 1982, 1. Elayi 1980, 1986
Sdmmck.: P. Amandry 1958, W. Culican 1964, T.E. Haevernick 1968, 1977, Martin du Puytison 1967-68, G.
Matthiae-Scandone 1964-1966, K.R Maxwell-Hyslop 1971
Fibeln:JA Alexander 1973, J. Birrningharn1963, D. Stronach 1959
Pfeilspitzen: S. Cleuziou 1977, LN. Medvedskaja 1980
Elfenbeinarbeiten, Schnitzarbeiten: RD. Harnett 1935, 1956, 1957, 1964, 1982, 1983, C. Decarnps de
Matzenfeld1954,S. Geva1980, E. Gube11977, L.G. Hayward 1982-83, G. Hemnann 1986, A Lemaire
1976, M.E.L. Mallowan1978, E. Puech 1978, I.J. Winter 1973, 1976, 1981, 1982, 1989
Münzen:J. Elayi 1986, 1988
Siegel: J. Boardman 1070, 1982, 1986, 1990, P. Bordreui11983, 1985, 1986, W. CulicanI960-61, 1969, J.
Elayi 1986, 1987, M. Gibson et al. 1977, E. Gubel 1985, 1987, M. Heltzer 1983, D. Homes-Fredericq
b
1976,1982,1986, L. Jakob-Rost 1975, O. Keel et al. 1985, A Lemaire 1982, 1985, 1991, P.R.S. Moorey
1978, D. Parayre 1990
Toreutik:N.Avigadetai.1982, F. Bronnner1989, G. Falsone 1985, 1987, R.W. Harnilton 1966, HA Hawkes
1981, S. Hurter et al. 1984, J.W. Meyer 1987, P.RS. Moorey 1980, 1988, I.J. Winter 1988
Terrakotten: M.T. Barrelet 1968, D. Cialfoni 1982, Kirsten Lehmann, Kiel, arbeitet zur Zeit an einer
zusanunenfassenden Arbeit oberachämenidenzeitliche Terrakotten, P.J. Riis 1949
Korrelation der Fundgruppen 11
l
2. Kapitel
Korrelation der Fundgruppen
und relative Stratigraphie
Kapitel 2 umfaßt fünf Abschnitte: in Abschnitt 2.1. werden die Arbeitsbegriffe
»Fuadstelle«, »Fundgruppe« und»Schlüsselfimdgruppe« definiert. Abschnitt 2.2. klärt den
Arbeitsbegriff »Formgruppe« und beschreibt die Methoden, mit denen der Katalog der
Keramikformen (Kapitel 6) zusammengestellt worden ist. Abschnitt 2.3. stellt die Methode
der Fundgruppenkorrelation dar, mit der eine relative Stratigraphie der Fundstellen
erarbeitet werden kann. In Abschnitt 2.4. wird diese Methode angewendet und die
Grundlage für eine relative Stratigraphie für Syrien und den Libanon in der späten
Eisenzeit gelegt. Diese Ergebnisse werden in Abschnitt 2.5. mit Hilfe einer
Seriationsstatistik getestet, die Ergebnisse werden ausführlich erörtert und die
Voraussetzungenfür eine archäologische Terminologie der spätenEisenzeit in Syrienund
Libanonzwischen 700 und 300 v.Chr. geschaffen.
2.1. Fundgruppen
Eine zusammenhängende, vergleichende Stratigraphie für Syrien und Libanon in der
spätenEisenzeit zwischen 700und300v.Chr. mußmit einer kritischenBestandsaufnahme
dervorhandenenFundstättendieser Epoche beginnen. In der vorliegendenUntersuchung
wurden alle Fundorte der späten Eisenzeit neu überarbeitet. Das Ergebnis der
Bestandsaufuahme ist imKapitelSdargestellt Ziel dieses Arbeitsschritteswar es, einzelne
Fundgruppen herauszuarbeiten, diedie Voraussetzung für die weitere Analysesein sollten.
Unter Fundgruppenwird das Fundinventareiner FundsteIle verstanden.
Die FundsteIle, in der englischen Fachsprache der »Locus«, ist definiert als eine
räumliche Einheit innerhalb einer Fundstätte bzw. Ausgrabung, die aus
zusammenhängendemMaterial einer Ablagerungbesteht (cf Harris 1979: 31ff dort als
»Layer«bezeichnet). Diese Ablagerungkann in einer intentionalen Maßnahme oder in
einem natürlichem Prozess entstanden sein. Eine FundsteIle kann ein Grab, eine
Schuttschicht, Siedlungsreste oder eine Schwemmschicht sein. Sie ist gegenüber anderen
Fundstellen durcheinenWechsel desFüllmaterials bzw. der Erde abgegrenztund deutlich
durch eine andere Maßnahmebzw. einen anderen Vorgangentstanden. Eine FundsteIle
muß mit ihren Fundenvon anderenFundsteIlenklar isolierbar sein.
EineFundgruppeumfaßt die Funde aus einer FundsteIle. Die Qualität der FundsteIle
spieltdabei keine Rolle; sie kannz.B. ein in sich geschlossenes Rauminventarauf einem
erhaltenen Fußboden sein oder die Funde einer ganzenZerstörungsschichtumfassen, sie
kann ebenso von einem Wrack oder aus einer Schuttschicht mit vermischten Funden
verschiedenen Alters stammen. Wie weit sich eine Fundgruppe differenzierenund von
anderen Fundgruppen unterscheidenläßt, hängt einerseits von der Dokumentation der
jeweiligen GrabungundihrerPublikation ab, andererseitslassen sich aber auchdie Funde
aus mehreren Fundstellen, die eindeutig gleichzeitig datieren, ohne weiteres in einer
Fundgruppe zusammenfassen. Dies solltejedoch gekennzeichnet und erkennbar sein. Die
Fundgruppe hat also vor allem chronologische Bedeutung, sie soll alle Gegenstände
b
zusammenfassen, die gleichzeitig miteinander in einem möglichst kurzen Zeitrawn
abgelegt worden sind.
Für dieweiterenSchlußfolgerungen waren daher besonders solcheFundgruppenvon
Bedeutung, dieausgeschlossenen Funden, Gräbern, Schiffswracks, zusammenhängenden
Zerstörungsschichten oder in-situ Befunden stammen. Sie sollen im Folgenden
Schlüsselfundstellen genannt werden, da ihneneine Schlüsselfunktion in den folgenden
Analysenzukommenwird.
Am Anfangder Untersuchungginges zuerst nur darum, die Funde, die miteinander
vergesellschaftet waren, zu notieren, um so überhaupt Fundgruppen zu bilden oderzu
überprüfen unddamiteinenAusgangspunkt für diefolgenden Untersuchungenzu schaffen.
Es wurde versucht, für die Zusammenfassung in Fundgruppenso weit wie möglichkeine
übergeordneten, zusammenfassenden Stratenoder Schichtenzu verwenden, sondernden
einzelnen, ursprünglichenFundzusammenhangkleinteilig und detailliert zu rekonstruieren.
Im Idealfall repräsentiert die Fundgruppe eine einzelne FundsteIle, am besten einen
geschlossenen Fund. Im fünften Kapitel sind die herausgearbeiteten oder überprüften
Fundgruppen dargestellt.
Ein besonderes Problembei der Überarbeitungder FundsteIlender spätenEisenzeit
in Syrienund Libanonwaren die unzureichenden Grabungsmethoden und Publikationen
zahlreicher Ausgrabungen. Nicht immer lassen sich solche Versäumnisse durch
zeitbedingte Umstände entschuldigen. Die Grabungsmethoden in Zincirli, Byblos oder Tall
IBn     sind bereits währendder Ausgrabungenkritisiert worden (cf Sendschirli
5(1943)38; Borchardt: OLZ 34(1931)25; Petrie: Ancient Egypt 1923: 33ff; Albright:
BASOR 49(1933)31). Thiersch beklagte bereits 1914 die Zerstörung zahlreicher
FundsteIlendurch Archäologenund hebt von LuschansSatz hervor: »Unter Umständen
ist es eingrößeres Verdienst, eine schlechte Ausgrabungzu verhindernals selbst eine gute
zu unternehmen« (WPV 37(1914)91-93).
Hassan Salame-Sarkis hat den Zustand der Archäologie Libanons vor den
Verwüstungen des Bürgerkrieges treffendzusammengefaßt: »Apres Byblos dont il ne
resteque quelques objetsde museeset un cataloguenon raisonne; apres Sidon dont on
n'a rienpublie; apres Echmoun donton nesait rien; apres Baalbeck au sujet de laquelle
noussommestoujours scientifiquemem au point depuis laMissionAllemande du
debutdu siecle;apres "Anjar, Chehim, Beit-Mery, Menjez, Afqa, Faqra, et des dizaines
de sitestoutaussiimportams et dont il n'existeaucunetrace bibliographique, mais dont
tout Je mondecroitsavoir quelque chose, voici maintenant le tour de Tyr de disparaltre
de Ja memoire des hommes...«(Berytus34(1986)205). Dieselben Sätze ließen sich auch
über ältereGrabungen in Syrienund manchesMuseumdort sagen. Seit demBürgerkrieg
imLibanon hat diese Situationdurch zusätzlicheRaubgrabungendort ein verheerendes
Ausmaß angenommen(Seeden: Berytus 35(1987)5-12).
DieArchäologie hat hier invielenFällenversagt undunwiederbringliche Kulturschätze
sind durch die Hand von »Fachleuten« für immerzerstört worden. Darüber hinaus zeigt
sich,daßwoBürgerkriegeundNot herrschen, wo menschlichesLeben nicht ausreichend
geschützt wird, auchdiekulturelle Hinterlassenschaft der Menschheit keine Chancehaben
wird. Auf welche Art und Weise die Fundorte der späten Eisenzeit untersucht und
publiziert wordensind- wenn es denn überhaupt zu einer Publikationkam - solleneinige
Karten verdeutlichen(Karte 1-3).
Wenn man das Verhältnis von durchgeftlhrten Grabungen und verwendbaren
Publikationen vor Augen hat, muß man sich fragen, ob die Archäologie am Ende -
ungewollt - nicht das Gegenteil von dem erreicht, was ihr aufgetragen ist. Statt einer
12 Kapitel 2 Korrelation der Fundgruppen 13
Untersuchung und Veröffentlichung der Befunde und Funde, wurde allzuoft deren
planmäßige, gründliche Zerstörung erreicht und damit unsere Kenntnisse von der
Vergangenheiteher verdunkelt.
Unter diesen Bedingungen eine Arbeit wie die vorliegende zu beginnen und
durchzuftlhren, war eine ständigeQuelleder Frustration. ImNachlaß von John Matthers
fandicheinenText, indemMatthersschreibt, man solle das Konzept des archäologischen
»Abschlußberichts« aufgeben. Vielmehrsei jede Grabungspublikation immer nur als ein
»vorläufiger Bericht« abzufassen. Ein Bericht, der nicht »endgültig« oder »abschließend«
sein kann und soll, sonderndessenAussagenso nachprüfbar präsentiert werden sollten,
daß künftige Archäologen neue Fragestellungen, die den Ausgräber seinerzeit nicht
beschäftigthaben, an die Funde undBefundeherantragenkönnen.
Die vorliegendeUntersuchungversucht, die heute nochzugänglichenInformationen
überdiespäteEisenzeit in Syrien undLibanon zusammenzufassen. Das Ergebnis kann nur
ein Fragment sein.
2.2. Formgruppen
Nach der Erarbeitung von Fundgruppenwurde dann in einemweiterenArbeitsgang
die Keramik der einzelnen Fundgruppen miteinander verglichen und Formgruppen
herausgearbeitet. Im sechstenKapitel werdendieseFormgruppenaufgeführt, Insgesamt
sind über 15.000 Gefäße und Gefäßfragmente miteinander verglichen worden; davon
konnten 8098 Gefäße in 592 Formgruppen geteilt werden, die zum Teil weiter in
Untergruppenunterschiedensind.
Die Formgruppen werden aus der AhnIichkeit der Gefäßformen abgeleitet.
Unabhängig Von derFundlageund der bisher in der Literaturvorgeschlagenen Datierung
der Keramik sindalleGefäße, dieeinander lIhnlich sind, derselbenFormengruppezugeteilt
worden.
Da in der vorliegenden Untersuchung versucht wird, auch das Material älterer
Grabungen oder mangelhaft publizierter Untersuchungen für eine umfassendeBearbeitung
der späteisenzeitlichen Gefäße zu nutzen, werden an dieser Stelle Funde miteinander
verglichen, die qualitativ sehr unterschiedlich veröffentlicht worden sind. Von vielen
Gefäßen ist lediglichihreForm gesichert, ohne daß Angabenzum Scherben und seiner
Tonmischung vorliegen. Auch die Oberflächenbehandlung ist nicht immer ausreichend
beschrieben. Ineinen; allgemeinen Vergleich, der die Keramikumfassendbearbeiten will,
muß dies berücksichtigt werden. Das Fundmaterial ist daher nach folgendenPrioritäten
aufgearbeitet worden:
1. der Form,
2. der Oberflächengestaltung.
3. der Tonmischungdes Scherbens.
DiesePrioritätenfolge bedeutet nicht, daßeinMerkmal weniger wichtigsei als das ihm
übergeordnete, sondern gibt lediglich die Reihenfolge an, in der die Merkmale
berücksichtigt worden sind. Alle Merkmale sind aber, soweit sie publiziert wurden,
verwendet und aufeinander bezogenworden.
Die unzureichendePublikationslage ist auch der Grund, warumimFolgendennicht
von»Typen«, sondern von»Formen« dieRedeist.Für eine»Typologie« sind die einzelnen
Attribute der Gefäßenicht hinreichendbekannt (cf. bes. Kleijn 1982: 35ft). Daher wurde
zunächsteineFormanalyse durchgeführt, der sich soweit wie möglichBeobachtungenzur
Dekoration und zum Scherbenanschließen.
Anstelle des Begriffs »Ware«, der in der archäologischen Literatur mal die Art der
Tonmischung, malDekorationsklassen (z.B. »Halaf-Ware«)bezeichnet, verwende ich den
Begriff»Scherben«, umdenkeramischen Werkstoffzu bezeichnen, der durch das Brennen
der Tonmasseentsteht (G. Weiß 1984: 254).
Die Tonmischungen der Gefäßewurden in der Untersuchunghier nicht miteinander
verglichen. Die Angabenzum ScherbenwarenvonPublikationzu Publikationqualitativ
sounterschiedlich, daßsichkaumeinheitliche Maßstäbe für den angestrebtenumfassenden
Vergleich der Gefäße anwendenließen. Der Ton der späteisenzeitlichen Gefäßewurde
außerdemin der Regel lokal sehr unterschiedlich angemischt
und läßt kaum überregionale Vergleiche zu (Hughes unpubl.). Die Scherbenanalyse
konnteabervor allemdeswegen hiervernachlässigt werden, weil nur chemischeAnalysen
des Tons, z.B. Neutronen-Aktivierungs-Analysen, einen zuverlässigen Vergleich der
Scherbenuntereinander zulassen (cf. Jones 1986: 15ft). Die makroskopischeAnalyse,die
früher von Archäologenangewendet wordenist, liefertkeine ausreichendenGrundlagen
für eineScherbenuntersuchung. Chemische Analysen liegen aber, vor allemfür die Gefäße
aus älteren Grabungen,nicht ausreichendvor.
Ann Killebrew hat auf die Bedeutung von technischen Kriterien der
Keramikproduktion hingewiesen, umden Wandel in der Entwicklungvon Keramiknicht
nur zu beschreiben, sondern auch erklärenzu können (Killebrew1989). Ich halte ihren
Ansatzfür richtungsweisend, leider fehlen dber bisher auchfür eine solche Untersuchung
der Keramik der spätenEisenzeit in Syrienund demLibanonausreichendeDaten.
Aus diesen Gründen ist das entscheidende archäologische Vergleichskriterium im
Folgenden die Gestaltungder äußeren Gefäßform (cf. z.B. Anderson 1988:   6 ~ kritisch
zum Informatiomswert »Form«: Franken 1989-90). So kann z.B. auch den Imitationen
bestimmter Gefäße chronologisch ebensoviel Gewicht beigemessen werden wie den
imitierten Originalen. Das gilt nicht nur für die Imitationvon Importen, sondern auchfür
die Nachahmungen regionaler Gefäßformen. Daß bei derartigem Nachformen von
gleichzeitigen Gefllßvorbildern vollkommen unähnliche Toneverwendet werden können,
ist für dieDatierungvon sekundärerBedeutung(cf. zum»Time-Lag« Wood 1990: 52ft).
Die Formgruppen wurdendurch MessungenamWandverlaufder Gefäßebestimmt,
um möglichst objektive Kriterien bei der Beschreibung anzuwenden und um die
»Ähnlichkeit« der Gefäßenachprüfbar zu machen(Abb. 2.2.1-5).
Vorgefertigte Kriterien, wie z.B. »Schaleoder Schüssel«,waren bei der Bestimmung
der Formgruppenvon untergeordneter Bedeutung. Eine Auseinandersetzung umfertige,
deduktive Gesamtkonzeptionen eines Gefäßes, »Topf«, »Becher« u.ä., halte ich für
unfruchtbar bei derEntwicklungeiner Formanalyse (Anderson 1988:   ~ cf. dagegenz.B.
Hachmann 1969: 121ft).
Ich bin dagegen den induktiven Weg vom Material zur Formgruppe gegangen.
Entscheidendfür dieFormgruppen war die Einteilungin geschlosseneoder offeneGefäße
undreineMessungen. Sowurde der Winkel der Wandim Verhältniszur Horizontalender
Mündung gemessen. Der Durchmesser wurde bestimmtund verglichen. Besonders bei
Randfragmenten spielte auch die Wandstärkeeine wichtige Rolle. Das Verhältnis von
Höhe zu Durchmesser war bei vollständig erhaltenen Gefäßen von Bedeutung.
Formgruppen könnenz.B. dadurchbestimmt sein, daß es sich um »flache,offeneGefäße
mit flacher Wand amRand«handelt (messendeMethodenzur Typenbestimmungfinden
14 Kapitel 2
Korrelationder Fundgruppen 15
sich bei Shepard 1971:224ff; Riee 1987:211ff; CL z.B. auchClarkeI970).
Die verwendeten Merkmale lassensichanhandvonMeßschablonen überprüfen, die
für die vorliegende Untersuchung entwickelt wordensind:
I. Messung des Randwinkels an geschlossenen Gefäßen, darunter wird der
Wandverlauf und seine Messung direkt am Rand verstanden (Abb. 2.2.1). Bei den
Messungenwird unter Mündungshorizont dieLinieverstanden, die sich aus der Summe
derRandpunkte ergibt (Abb. 2.2.4Liniea), die Zentralachse ist die Achse, die durch die
MittedesGefäßes läuft (Abb. 2.2.4Linieb). Die Basislinieundder Mittelpunkt der Basis
sindauf Abb. 2.2.4 dieLiniec undder PunktB.
Die Messchablone in Abb. 2.2.1 wird so an die Gefäßzeichnung angelegt, das die Linie
a die Zentralachse schneidet, eineder Linienb auf demMündungshorizont liegt und die
Linie c an der Außenwand aufliegt. Verläuft die Gefäßwand zwischendemPunkt Abb.
2.2.1. A und demPunkt Abb. 2.2.1. B (= Rand) imBereich 1, so wirdder Wandverlauf
am Rand »steil« genannt, imBereich2 wird er als »angezogen« bzw. imBereich 3 als
»starkangezogen« gezeichnet.
2. Messung des Randwinkels an offenen Gefäßen (Abb. 2.2.2). Die LinienundPunkte
entsprechen derAbb. 2.2.1. Der Wandverlauf zwischen demRandunddemPunkt Awird
indenBereichen 1bis4 gemessen. Die LinieB schneidet durchdie Mitte des Gefäßesim
Mündungshorizont. Bereich 1wird als »sehrflach«, 2 als »flach«, 3 als »steil«und 4 als
»sehr steil«bezeichnet.
3. Messung des Wandverlaufs an sehr flachen, offenen Gefäßen (Abb. 2.2.3). Der
Mtlndungshorizont der Schablone wirdauf dieMündunggelegt, der Randpunktliegt am
Rand auf. Gemessenwird der Bereich, in demdie Wandverläuft. Unterschieden wird
dabei der Bereich I oberhalbder 9° Linie, der Bereich2 zwischen9°und 18°und der
Bereich3 unterhalbvon 18°.
4. Messung der Gefäßproportionen (Abb. 2.2.5). Die Schablone wird so auf die
Gefäßzeichnung gelegt, daß der linke Rand auf Punkt A liegt. Nun wird der Bereich
gemessen, in dem der Punkt B (siehe Abb. 2.2.4) liegt, der durch den Schnitt der
Zentralachse durchdieBasislinieentsteht. Es werdendieProportions- Bereiche 1 bis 5
gemessen. ImBereich 1ist das Verhältnis vonHöhezu Durchmesser kleiner als 0,25, im
Bereich2 kleiner als 0,5, imBereich3 kleinerals 0,75, imBereich4 kleiner als 1,0und
imBereich 5 größer als 1,0.
Die Messungen an den Gefäßen, aber auch Beobachtungen zur Dekoration und
Obertlächengestaltung, filhrten zunächst zurEinteilung in größereFonngruppenkomplexe.
DiejeweiligenFonnenwerdenunterihrer NummerimKapitel6 vorgestellt underläutert.
Die Formgruppensindeingeteilt in:
OffeneFormen
1-59 - sehr flacheundflacheFonnen
60-74 - tiefeFonnen
75-126 - Formenmit geknickter Wand
127-131 - Formenmit eingezogenemRand
132-137 -kleineFonnen
138-142 - kleineFormen, hoch, mit schmalemDurchmesser (»Becher«)
143-147 - runde Schalen
148-158 - »ostgriechisehe« Schalen
159-177 - »Mörser«
a
Abb. 2.2.1. Messung des Randwinkels an geschlossenen Gefäßen
Abb. 2.2.2. Messung des Randwinkels an offenen Gefäßen
16 Kapitel 2 Korrelation der Fundgruppen 17
Abb. 2.2.3. Messung des Wandverlaufs an sehr flachen, offenen
Gefäßen
Cl
D
Abb. 2.2.4. Darstellung der Gefäßbereiche beiMessungen
A
D
Abb. 2.2.5. Messung der Gefäßproportionen
18 Kapitel 2 Korrelationder Fundgruppen 19
..il_. _
178-187 - besondereFonnen
188-209 »Kratere«
210-361 Geschlossene Formen
362-375 Vorratsgefliße
376-421 Transportgefliße, »Amphoren«
422-436 Lampen
437-459 Kochgefäße
460-507 Sonderformen, Metall- und Steingefliße
Ä Importe aus Ägyptenoder Imitationen ägyptischer Gefäße
G Importe aus Griechenland oder Imitationen griechischer Gefäße
T Importe aus Anatolienoder Imitationen anatolischer Gefäße
Z Importe aus Zypernoder Imitationen zypriotischer Gefäße
EinigeBemerkungenzu dieser Einteilung:
»Becher«haben Geflißproportionen imBereich5 und schmaler.
»Mörser« sind offeneGefäßemit steil anziehender Wand, relativ starker Wandund mit
einemDurchmesser von 25-30 cmundmehr.
»Kratere« sind in der Regel hohe Gefliße imProportionsbereich 4-5 mit breiter Öffnung
undhohemFassungsvermögen, DieWandverläuftamRandmeist nach innengeneigt und
ist in der Regel sehr steil.
Die geschlossenenFormen sind nach Geflißproportionen und Mündungsdurchmesser
sortiert. Dabei fmdensich Gefäßemit sehr schmalerMündungamAnfang.
Als»Vorratsgefliße« sindsehr große Gefäßemit starker Wand, großer Gesamthöheund
weitemMaximaldurchmesser bezeichnet.
Als »Transportgefäße« sind Formen mit schmaler Mündung und hohem
Fassungsvermögenbezeichnet worden. Die Geflißproportionen liegen in der Regel im
Bereich 5, d.h. die Gefliße sind schmal und lang. An der Wand befinden sich oft
Vorrichtungen und GriffezumBefestigender Gefäße.
2.3. Zur Methode der Fundgruppenkorrelation
Die vorangegangenen Absätze haben gezeigt, wie unabhängig voneinander zwei
Infonnationseinheiten gebildet worden sind, dieFundgruppen und die Fonngruppen. Diese
Daten sollen nun aufeinander bezogenwerden. Die Verteilung der Formgruppenin den
einzelnen Fundgruppen soll eine Korrelation der einzelnen FundsteIlen miteinander
ermöglichenund so zu einer relativenDatierungder Fundgruppenführen,
Der Ausgangspunkt dieser Methode ist die Feststellung, daß eine verläßliche
Datierung nicht allein durch die Beobachtung von isolierten Parallelen einzelner
Keramikformen gewonnenwerdenkann. Viel zuverlässigerist dagegeneineDatierung,
die auf einer Untersuchungvon Vergesellschaftungen aufbaut, die zahlreiche einzelne
Geflißformen in ihremFundkontext, denFundgruppen, berücksichtigt(cf Renfrewet al.
1991: 10611). DieseVergesellschaftungen werdenimFolgendenAssemblagenI genannt.
Der relativen Datierung liegt dabei die Beobachtungzugrunde, daß jede Zeit eine ihr
eigene Vergesellschaftung von Keramikformen hat. Ältere Formensetzen sich in einer
gegebenenAssemblagefort, andereendenundneue Formenbeginnen. Jede Epoche hat
so ihre unverwechselbaren archäologischen Formen, Es ist dies ein Ensemble, eine
Vergesellschaftung von Gegenständen, die in ihrer Art nur in einer bestimmten Zeit
miteinander kombiniert auftauchen. DieKombination dieser bestimmtenGefäßformen. die
miteinander vorkommen, ist für die Datierungder Assemblage entscheidend. Durch den
Vergleichsolcher Vergesellschaftungen oder Assemblagen läßt sich somit eine relative
Datierung gewinnen, die nicht nur auf isoliertenEinzelbelegen aufbaut,sondern die alle
Belege einander systematisch undumfassend zuordnet.
Ineinemersten Arbeitsschritt wurden Schlüsselfundgruppen ausgewählt, das sinddie
Funde aus geschlossenen FundsteIlen, aus in-situ Befunden und von Fundorten mit
geschlossener stratigraphischer Abfolge und bedeutenden Keramikfunden (cf oben
Abschnitt 2.1.). Anschließend wurde die Verteilung der Keramikformen in den
Schlüsselfundgruppenverglichen. JedeFundgruppe wurdemit allenanderenFundgruppen
einzeln verglichen. Es wurde notiert, wievieleKeramikformen die einzelnenFundgruppen
untereinander gemeinsam haben. Das ErgebnisdiesesAbschnittsist als Tabelle auf Abb.
2.4.2. dargestellt.
Der Vergleich der vergesellschafteten Keramikformen führte zu bestimmbaren
Ähnlichkeiten unter den Fundgruppen. Die Ähnlichkeit zwischen zwei Fundgruppen
bestimmt sichdurchdie Anzahl der gemeinsamen Keramikformen. Der Ähnlichkeitwird
chronologische Signifikanz unterstellt und die Fundgruppen sind, entsprechend ihrer
Ähnlichkeit, einander ineinervergleichenden Stratigraphie zugeordnetworden. Grundlage
dieser relativen Stratigraphie sind also die Assemblagen, denen die Keramik in den
Fundgruppezugeordnetwerdenkann(Tabelle2.4.1.).
Neben einer relativen, vergleichenden Stratigraphie führt der Vergleich der
Formverteilungenauch zur näherenBestimmung der Vergesellschaftungsgruppen, den
Assemblagen selbst. Die Methodemacht deutlich, welche Keramikformen miteinander
vergesellschaftet gefundenen wurden. Diesem Fundzusammenhang wird, wenn die
Möglichkeit vonEinmischungen ältereroderjüngerer Funde ausgeschlossen ist, ebenfalls
chronologische Signifikanz unterstellt, indem angenommen wird, daß diese
Keramikformen miteinanderzeitgleichin Verwendung waren.
Die Assemblagen können zeitlich nicht genauer differenziert werden als es die
Stratigraphie unddie Fundgruppender Fundortezulassen. Je mehr sich die Fundgruppen
stratigraphisch bestimmen lassen, um 80 g':Ilauer lassen sich auch die Assemblagen
differenzieren. Je exakter undfeinteiliger die relativeStratigraphieist, um sofeinteiliger
undexakter wird auchdie Assemblageneinteilung sein. Außerdemhelfendurchlaufende
Stratigraphien an Orten, die kontinuierlich ohne Unterbrechung vom 8. bis in das 4.
Jahrhundert V.Chr. besiedelt waren, der Assemblageneinteilung ein inneres Gerüst zu
geben, indemsie einMuster für die Assemblagenentwicklung liefern.
Leiderhaben nur wenigeFundortein Syrien, demLibanonund in den benachbarten
Gebieten eine durchlaufende Stratigraphie vom8. bis in das 4. Jahrhundertv.Chr. Fast
ununterbrochene Siedlungsabfolgen findensichnur in al-Minaund Tall Kaysän. Daneben
gibtes größere, zusammenhängende stratigraphische Komplexein Tall Afis, Tarsus und
Tyros, deren Stratigraphienaber nur Teile des Zeitraums zwischen dem 8. und dem 4.
Jahrhundert v.Chr. abdecken.
Es erschien daher sinnvoll, der Verknüpfung dieser Stratigraphiennicht mehr als 8
Assemblagen zugrunde zu legen. Zum einen, weil sich auch die differenzierteste,
durchlaufende Stratigraphie, nämlichdie von al-Mina, in nicht mehr als acht Einheiten
teilenläßt Wobei derHiatus zwischen Schicht5 und4 als eigeneEinheit mitgezähltwird.
Zumanderen ließesicheine nochfeinereEinteilungin nochmehr Assemblagendurch die
Methode der Fundgruppenkorrelation nicht belegen.
20 Kapitel 2 Korrelationder Fundgruppen 21
1
DieAusgangsdaten lassendies einfachnicht zu. Nur in wenigenFundsteIlenkönnen
wir die Fundgruppen auf eine kurze Ablegungsphase festlegen. So etwa in M"!lad
Fundgruppen 2 und 3 oder Tall Rif'at Fundgruppe 15, von denen gelten
soll, daß die Funde dieser Fundgruppen in einem kurzen Zeitrawn während einer
Zerstörung niedergelegt worden sind. Die Zerstörungsschichten wnfassen damit das
Fundinventar eines kurzen Nutzungszeitrawns, darüber hinaus ist sicher, daß die
überwiegende ZahldieserFunde gleichzeitig miteinander in Benutzungwar. Die meisten
Fundstellen. mitderenMaterial hier gearbeitetwird, sindsindjedoch Siedlungsresteohne
Zerstörungen. IndiesenFundsteIlen wurdendie Fundeüber einenlängerenZeitrawn hin
abgelegt. Da in der Fundgruppenkorrelation solch unterschiedliche Fundgruppen
miteinander verglichen worden sind, muß leider der Grundsatz gelten,daß die Ergebnisse
nicht exakter sein können, als es die Ausgangsdaten der ungünstigsten FundsteIlen
zulassen.
Es kam im weiteren Vorgehen so zu einem gewissen Verlust an chronologischer
Präzision, da das Material exakt datierter Fundgrupppen mit dem etwas ungenauer
datierbarer Fundgruppen verglichenwurde. Dieses Vorgehen war aber nötig, um eine
größere Anzahl von Keramikformen in den Vergleichaufuehmen zu können und um
möglichst viele FundsteIlen in eine wnfassende relative Stratigraphie einarbeiten zu
können.
Leiderwar es aufgrunddes unterschiedlichen Publikationsniveaus nicht möglichmit
quantitativen Datenzu arbeiten. Da dieBelege vonKeramikformen nur in Ausnahmefällen
quantitativangegebensind, ließ sich lediglichdie Information verwenden,ob eine Form
in einer Fundgruppe belegt ist oder nicht. Aus der negativenEvidenz, demFehlen von
Formbelegen, lassensichkeineSchlüsseziehen, da es sichumFundlückenhandelnkann.
Patricia Bikai hat in den intensivenGesprächen, die wir 1992 in cAmmän miteinander
geführt haben, an dieser Stelle gewarnt, daß eine reinePräsenz-AbsenzAnalysewie die
vorliegende zu falschen Schlußfolgerungen führen kann, da bereits eine belegte Form
weitreichende Implikationen habenkönne. Ich habe daher versucht, solcheFehler so weit
wiemöglich auszuschließen, indemich Schlußfolgerungen vermiedenhabe, die nur durch
wenigeBelege gestützt werden.
Diemiteinander verglichenen Fundgroppen sindaber auchaus anderenGründennicht
homogen. Manche Assemblagen sind stark durch die ursprüngliche Funktion der
FundsteIlegekennzeichnet (z.B. Küchen, Vorratsräume usw.). In anderenFällen wnfaßt
eine Assemblage durchmangelhafte Dokwnentation oder Publikationeine ganze Schicht
mit allenverschiedenen Funktionsbereichen einer Siedlung(z.B. Abü Danna IIdlA6oder
al-Mina Str. 3). Derartige Faktorensindbei der Beurteilungder Fundgruppenkorrelation
zu berücksichtigen.
Bei Fundgruppen, die Einmischungen enthalten können, wurde in dieser
Untersuchung den Belegenerst dann Bedeutungzugemessen, wenn sie drei oder mehr
gleicheKeramikformen mit einer anderenFundgruppegemeinhaben.
Dierelative, vergleichende Stratigraphie und die Herausarbeitung der Assemblagen
sindalso Ergebnis einer Untersuchung. An dieseUntersuchung wird die Zuordnungder
übrigen Fundgruppen, die keine Schlüsselfundgruppen sind, in einem zweiten
Arbeitsschritt angeschlossen. Diese übrigenFundgruppensind in der Regel vermischte
FundsteIlen bzw. Fundgruppen, deren FundsteIlen nicht geschlossen sind. In diesen
FundgruppenkommenauchKeramikformen vor, die bereits imerstenArbeitsschritt bei
der Untersuchung der Schlüsselfundgruppen datiert worden sind. Diese Zuordnungen
wurden nun auch in den »Nicht-Schlüsselfundgruppen« notiert und beobachtet, ob sich
daraus ihr diese Fundgruppeneine Zuordnung ergab. Die so gewonnenen, sekundären
Zuordnungen von »Nicht-Schlüsselfundgruppen« sind im sechsten Kapitel mit einem
Sternchen(*) gekennzeichnet.
Abschließend wurden ineinemdritten Arbeitsschrltt alle Assemblagennocheinmal
bearbeitet, wobei diesmal auch die sekundär gewonnenen Zuordnungen der
»Nicht-Schlüsselfundgruppen« aus dem zweiten Arbeitsschritt berücksichtigt wurden.
Wennsichdadurch neueoderverllnderte Zuordnungen der Assemblagenergaben, wurden
auchdiese Assemblagen mit einemSternchen(*) gekennzeichnet.
AlsErgebnis erhalten wir mit Kapitel2.4 und 3 eine vergleichende Stratigraphieund
datierte Keramikassemblagen in einer relativen Chronologie. Wieweit diese relative
Chronologieabsolut datiert werdenkann, soll in Kapitel 4 geklärt werden.
Anmerkungen Kapitel2.3.
1. AssemblagenhabeninderLiteraIur oft als funktionale Einheiten verstanden, z.B. als InventareinesHaushalts
(Rice 1987: 300-301). Im Zusammenhang der vorliegenden Untersuchung wird jedoch nur auf die
chronologischen Folgerungen und nicht auf mögliche funktionalen ZusammenhAnge der Assemblagen
eingegangen.
2.4. Korrelation der Schlüsselfundgruppen
Für den folgenden Abschnitt sind »Schlüsselfundgruppen« ausgewähltworden, die
sich aus geschlossenen FundsteIlen, in-situBefundenund Fundortenmit geschlossener
stratigraphischer Abfolge W1d   ableiten, umdie Verteilungder
Keramikformen in diesen Fundgruppen zu vergleichen. Die Anzahl von gleichen
Keramikformenpro Fundgruppebestimmtden Grad der Ähnlichkeit der Fundgruppen
miteinander. Signifikante Ähnlichkeit wird als Zeitgleichheit der Fundgruppengewertet.
Als Schlüsselfimdgruppenwurden diefolgenden Fundgruppenbestimmt, eine genaue
Beschreibungder Fundgruppenmit Literaturangaben findet sich in Kapitel 5.1.
Abü Danna IIdlA6 und IIc/A5 sind Siedlungssohichten, von denen bisher nur die
Keramikvollständigpubliziert wordenist (Lebeau1983), darüber hinaus wurde nur ein
Vorbericht publiziert (Tefuin 1980). In. diesen Publikationen werden die Funden den
Schichten inder Regelpauschal zugewiesen, oli'ne daß einzelneFundsteIleninnerhalbder
Schichtdifferenziert wordensindbzw. ihrestratigraphische Signifikanz nachprüfbar ist.
DieFundgruppenwurdendennochausgewählt, weil es sich umdie bisher VOllständigste
Veröffentlichung spllteisenzeitlicher Keramikfundgruppen in Nordsyrienhandelt.
Tall Afis Areal D Str. 1-4, Areal Dl Str. 1-4, Areal E Str. 1-2 sind
Siedlungsschichten, die Fundgruppen wurden ausgewählt, weil es sich um einen gut
dokwnentiertenFundkomplex in Nordsyrien handelt,in demzahlreicheKeramikformen
belegt sind.
Auf dem Tall cArgiin wurden Siedlungsreste gefunden. Die FundsteIle wurde
ausgewählt, weil es sich um einen der sehr wenigen Fundorte mit Funden aus der
spätachämenidischen Zeit handelt.
DeveHüyOk isteinFriedhofmitzahlreichen Bestattungenmit Gefäßbeigabenaus der
spätenEisenzeit.
Tall Haläf 36 ist ein in-situ Befund, dessen Funde mit hoher Wahrscheinlichkeit
gleichzeitigmiteinanderabgelegtwordensind.
I:I amä 2 und 3 sind Fundgruppen, die durch die Zerstörung des administrativen
Bereichs der Siedlungversiegeltwordensind. Die Fundewaren gleichzeitigmiteinander
22 Kapitel 2 Korrelation der Fundgruppen 23
Tall Kaysin: die Datierungsansätze von Salles und
Humbert.
Die Debatteumdie GrubeF.6078 läßt sich mit Hilfe der Publikationennicht klären.
Ein Schnitt durch die Grube wurde nicht veröffentlicht. Die wenigen stratigraphischen
Angabenzur Grubereichennicht aus, dort heißt es: die Grube würde bis in die Schicht 8
einschneiden und eine Tiefe von 38.20 m erreichen. Fußböden lassen sich mit ihr nicht
verbinden. Die Höhe der Grube sei nur 60 cm hoch erhalten, in sie würden die beiden
benachbarten GrubenF.6062 und F.6161 einschneiden(Briendet al. 1980: 164). Damit
wtlrdedie Oberkante der GrubeF.6078 aber nur eine Höhe von 38.80 m erreichen. Das
wäredeutlichunterdemNiveau der Schicht 6! Die Fußbödenvon Schicht 4 L.40I liegen
über einenMeterüber diesererhaltenen Oberkante. Dieser Unterschiedläßt sich kaummit
in Benutzung.
Hamä Friedhof Periode IV ist ein Friedhof mit zahlreichen Bestattungen mit
Gefäßbeigabeaus der spätenEisenzeit.
TallKaysän Sir. 2-5 sindSiedbmgsreste, diezwischen 1971 und 1980 durch die Ecole
Biblique et Archeologique, Jerusalem, ausgegraben worden sind. Die Funde dieser
Schichten wurden ausgewählt, weil der Ort zu den wenigen gut ausgegrabenen und
publiziertenKüstenorten der spätenEisenzeit gehört (Briendet al. 1980, Humbert 1981).
Die Datierungder SchichtenNiveau 4 und 5 ist jedoch umstritten. Jean-BaptisteHumbert
hat die Schichten 1981 umdatiert. Ausgangspunkt dieser Überlegungwar der Fund einer
"grande bouteille dite »syrienne« et une asietterouge adecor noir ... trouveessur les sols
du niveau 4, associees aune amphore dite a»anses de paniere" (= »Basket Handle
Amphore«). Diese Vergesellschaftungen, offenbar in Areal D zwischen 1979 bis 1980
gefunden (Humbert 1981: 381), nimmt Humbert zumAnlaß, die Grube F.6078 in die
Schicht 4a zu datieren. Bis dahinwar die Grube indie Schicht 5 datiert worden (Briend
et al. 1980: 164). Humbert begründet die Umdatierunginsbesonderemit der Datierung
des Grabes 79 in Salamis durch Karageorghis (1973). In diesem Grab wurden »Basket
HandleAmphoren« desfrühenTypus(Humbert 1991: 580 TypA) gefunden, die Humbert
mitKarageorghis um700 v.Chr.datiert. Derselbe Typfindet sich in Tall Kaysänin Schicht
4 (Briend et al. 1980: PI. 24: I).
Dieser Umdatierung von Grube F. 6078 hat Jean Franceis Salles widersprochen
(1985a). DieKeramikfimde inder GrubeF.6078 seienmit denFundenin Sir. 5 identisch.
Die wenigen TypenausGrube F.6078,dieauchin Sir. 4 vorkommen, sind als Durchläufer
anzusehen (SallesI 985a:203).Auch die Befundeaus SalamisGrab 79 reichen nicht aus,
um die »Basket Handle Amphoren- in Tall Kaysän bereits um 700 v.Chr. zu datieren.
Diese Amphorenart könne sehr wohl bereits um 700 v.Chr. in Zypern in Gebrauch
gewesen sein, auf demFestlandwürde sie jedoch erst um die Mitte des 7. Jahrhunderts
V.Chr. auftauchen (Salles 1985a: 204). Die Grube F.6078 sei deshalb der Schicht 5
zuzuweisen.
Niveau
4a
4b
5
Briend et al. 1980
Salles 1985a
600-580 v.Chr.
650-600 v.Chr.
720-650 v.Chr.
Humbert 1981
bis 644/43 v.Chr.
1. Viertel 7. Jh.v.Chr,
720-700 v.Chr.
..
der Hanglage der Grubenumgebung erklären (cf. Schnittzeichnungen nach Briend et al.
1980: PI. 142). Die Keramik entspricht überwiegend der der Schicht 5. Die
Vergesellschaftung von "Syrischen Flaschen" (Briend et al. 1980: PI. 36) und
rotüberzogenen Tellern mit schwarzemFarblinien(Briendet al. 1980: PI. 39) mit »Basket
Handle Amphoren- des frühen Typs (Briendet al. 1980: PI. 23-24). Läßt sich vielleicht
auch mit einer kurzen zeitlichen überschneidung beider Typen erklären. Eine solche
überschneidung läßt sichjetzt auch in der späteisenzeitlichen Zerstörungvon   Kabri
beobachten (Lehmann 1994). Die Diskussionumdie Datierungder Grube F.6078 kann
nur durch weitere Untersuchungengelöst werden. Ichfolge in dieser Untersuchungden
Argumentenvon Jean Franccis Salles, der die Grubeder Schicht 5 zuweist.
ist einezerstörte Befestigungsanlage aus dem7. Jahrhundert v.Chr.,
die 1960 von Joseph Naveh und 1986 von Ronni Reich ausgegraben worden ist. Die
Funde, die durch die Zerstörung versiegelt sind, waren miteinander während eines nur
kurzen Zeitraum hin in Benutzung. Aufgrund der Inschriften und der griechischen
Keramik, diehier gefimden worden ist, wird die Siedlungzwischenca. 630 und 600 v.Chr.
datiert. Es wird angenommen, daß hier griechischeSöldnerfür den Pharao Psammetich
1(664-610 v.Chr.) stationiert waren, die nach der Niederlageder Ägypter unter Necho
605 v.Chr. vertrieben wordensind (für volle Bibliographiecf. 1. Naveh 1993, Boardman
1980).
Al-Mina Str. 2-8 sind Siedlungsreste. Die Stratigraphie des Ortes und die
SchichtzuweisungderFundeläßt sichanbandder noch vorhandenenDokumentationnicht
mehr überprüfen. Der Ort hat aber so wichtige und zahlreiche Funde erbracht, daß er
ebenfalls ausgewählt worden ist. Die Schiebt3 ist zerstört worden und die gleichzeitig
miteinander benutztenGegenstände sindunter demZerstörungsschuttversiegelt.
Tall Rifat 15ist eineZerstörungsschicht amStadttorder Siedlung. Die Funde waren
unter demZerstörungsschuttversiegelt.
Tall SaybHamadF2 ist ein Siedlungsrest, der durch Textfundeexakt datiert werden
kann.
Sultantepe »21 früh« und »21 spät«sind Siedlungsreste. Der Ort wurde zerstört und
zahlreiche FundeimSchutt versiegelt. Aufgrundder unzureichenden Publikationist leider
nichtsicher, ob sämtliche Stückeder publiziertenKeramikder Fundgruppe 21 aus dieser
Zerstörung stammen. DieFundgruppeist deshalbnur unter Vorbehalt hier aufgenommen
worden. Es bestehtdieMöglichkeit, daß das Materialin eine ältere und einejüngere Phase
teilbar ist (»21früh« und »21 spät«),
Tarsus Fundgruppen 13-17, 19, Str. »6th Century« bis »Middle Iron« sind
Siedlungsreste. über Kilikienist sonst fast nichts bekannt. Die Funde sind ausführlich
publiziert worden.
Tall Tüqän sind Siedlungsschichten, die Fundgruppenwurden ausgewählt, weil es
sich um einen wichtigenFundkomplexin Nordsyrienhandelt. StefaniaMazzoni hat auf
einemKongress in Syrienzahlreiche Keramikfonnen vorgestellt,die aber leider noch nicht
publiziert worden sind.
TyrosSir. I bis IVsind Siedlungsreste. DieFundgruppen wurden ausgewählt, weil der
Ort zu den wenigengut ausgegrabenenund publiziertenKüstenortengehört.
GaräblüslYunus ist ein Friedhof des antikenKarkemiä mit bedeutendenResten der
späten Eisenzeit.
Zincirli Fundgruppen I und Ia sind die zerstörten Reste eines administrativen
Bereichsinder Siedlung. In der durch den Schutt versiegeltenFundgruppe I fandensich
Textfunde,die die Fundgruppe absolut datieren.
24 Kapitel 2
Korrelationder Fundgruppen
25
l
Beim Vergleichder Keramikformen zwischenden Schlüsselfundgruppen zeigt sich
imVergleich zwischen TaU Kaysin und al-Mina, daß es einenrelativhohenAnteil von
11gemeinsamen Formenin Tall KaysänStr. 5 und al-MinaStr. 8 (Abb. 2.4.2.).
Ta11 Kaysän Str. 5 aber auch vier Formenmit al-MinaStr. 6 gememsam hat, kann die
Schicht Tall KaysänStr. 5 wahrscheinlich al-Mina Str. 8 bis 6 zugeordnet  
Maximwn der gemeinsamen FormenzwischenTall KaysänStr. 4 und al-Mina hegt bei
vier gemeinsamen Formen in a1-Mina Str. 6. Aber auchin al-MinaStr. 5 sindnoch drei
gemeinsameFonnen mit Tall KaysänStr. 4 belegt. Die Schichtwnfaßt alsoMaterial von
al-Mina Str.6 bis 5. TallKaysän Str. 3b hat sowohlin al-MinaStr. 5 als auch al-Mina Str.
3je vier gemeinsame Fonnen. DasMaximwn der Gemeinsamkeit von Ta11 Kaysän.Str. 3a
und a1-Minaliegt bei vier gemeinsamen Formen in al-Mina Str. 3. Sechs gememsame
Fonnenhat TallKaysän Str.2 mit al-Mina Str. 3, daraus schließeich auf einenBeginn von
Ta11 Kaysän Str. 2 noch währendoder kurz nach demEnde der Schicht al-Mina Str. 3.
Obwohl Tall KaysänStr. 2 und al-Mina Str. 2 nur eine einzigeFormgemeinsambelegt
haben, müssen sie gleichzeitig gewesen sein, da beide Schichtenfrühhellenistisches
Material enthalten.
Für denVergleich mit Tanus muß zuerst eineKorrelation der FundstelIen innerhalb
vonTarsushergestellt werden, undzwar zwischendenvonmir erarbeitetenFundgruppen
und den nur der traditionellen Stratigraphie zuweisbarenKeramikfunden (Abb. 2.4.2.).
Obwohl sich nur zwei gemeinsame Belegein »MiddleIron«undFundgruppe 19finden,
sind die beidenFundgruppenaufgrund der stratigraphischen Angabenwohl gleichzeitig
gewesen. Der »DestructionLevel« enthält hauptsächlich Material der Fundgruppen19 und
16, sowieFonnender Fundgruppen»Assyrian« und »MiddleIron«und »Ofenareal«. Der
Schluß liegt daher nahe, daß der»Destruction Level« eine Aufschüttung mit Material all
dieser Fundgruppen ist. Die Aufschüttung könnte nach Aufgabe von »Middle
Iron«lFundgruppe 19undwllhrend der Zeit von »Assyrian«lFundgruppe 16 stattgefunden
haben. Oder sollte sich das Material von »Assyrian«lFundgruppe 16mit Störungenund
Gruben erklären lassen? Fundgruppe 17läßtsichnur aufgrund der stratigraphischen Lage,
aber kaum mit gemeinsamen Keramikformen dem »Destruction Level«zuordnen. Die
Fundgruppen 16und 15sind deutlich mitder Fundgruppe»Assyrian« zu verbinden. Nicht
ganz so deutlichist die chronologische Verbindung der Fundgruppen14und 13 mit der
Fundgruppe »6th Century«. Beide Komplexe schließen sich viel eher an die ihnen
vorangegangenenFWldgruppe 15bzw. »Assyrian« an. Aufgrund der Stratigraphiesollten
die Fundgruppen 13und 14 aber mit der Fundgruppe»6th Century« übereinstimmen.
Der Vergleich vonTaUKaysinmit Tanus kannnur auf relativwenigegemeinsame
Keramikfonnen zurückgreifen, Danachhat TallKaysän Str. 5 nur jeweils zwei Foimen mit
Tarsus Fundgruppe 19 bzw. 17/»Destruction Level« gemeinsam. Tall Kaysän Str. 4
dagegen hat jeweils drei Belege in Tarsus Fundgruppe 19 und 17/»Destruction Level«.
DiessindzwarnurwenigeBelege, dochdarfmanvielleichtdennochwagen, Tall Kaysän
Str.5 mit TarsusFundgruppe 19/17und Tall KaysänStr. 4 mit TarsusFundgruppe 17/16
zu verbinden.
Mit besserenDatenkönnenwir al-Minaund Tanus vergleichen. Wir haben wieder
das Phänomen, daßdieFundgruppe Tarsus 17h>Destruction Level«hauptsächlichMaterial
aus älterem (al-Mina Str. 8) und jüngerem Zusammenhang (al-Mina Str. 6) vereint.
A1-Mina Str.6 läßt sichdarüberhinaus deutlichmit TarsusFundgruppe 16/15verbinden,
während al-Mina Str.5 sich Tarsus Fundgruppe 14zuordnenläßt. Nach al-Mina Str. 5
folgt ein deutlicherBruch. Im Vergleichmit der traditionellen Stratigraphievon Tarsus
verbindet sich al-Mina Str. 8 mit »MiddleIron«und dem»Ofenareal«, beachtlichviele
Parallelen fmden sich noch in »Assyrian«, A1-Mina Str. 7 hat nur wenige gemeinsame
Keramikformen mit Tarsus. Dagegenist al-MinaStr. 6 mit »Assyrian« gut vergleichbar
und al-Mina Str. 5 hat Gemeinsamkeiten mit Tarsus Fundgruppe»Assyrian« und »6th
Century«. Wieder folgt ein deutlicherBruch nach al-Mina Str. 5. Das »Gebäude 0« in
Tarsusist nur schwer vergleichbar, es dürfte aber, da es stratigraphischjünger als »Middle
Iron« ist, eher mit al-MinaStr. 7 und6 als mit al-MinaStr. 8 zu vergleichensein.
Der Vergleich zwischen a1-Mina und Tyrosbestätigt auchdie bisherigeKorrelation
zwischen al-Mina und Tall Kaysän. Tyros Str. I ist nicht vergleichbar, dagegen liegen
Tyros Str.11 undIIIdeutlich imSpektrumder Geflißfonnen von al-Mina Str. 8 bis 6. Tyros
Str. IV hat nur in al-Mina Str. 8 Gemeinsamkeiten. Ich nehme daher an, daß die
gemeinsamen Gefäßformen von Tyros Str. 11 von al-Mina Str. 8 bis 6 laufen und die
Schicht Tyros Str.11 nochbis nach al-MinaStr. 6 hineinreicht. Dann ergibt sichfür Tyros
IIIeineParallelität mit al-MinaStr. 7 undfür TyrosStr. IVmit al-Mina Str. 8. TyrosStr.
I mußdann imBereichvon al-MinaStr. 6 oder 5 zu suchensein, ist aber für Str. 5 wohl
zu alt.
Im Vergleich zwischen TaU Kaysin und Tyros zeigt sich, daß die Formen der
Schichten Tyros Str. IV-I alle im Bereich von Tall Kaysän Str. 5 bis 4 liegen. Dieser
Vergleich ähnelt sehr demmit al-Mina, auchdort habendie Formenvon Tyros Str. IV-lI
einehomogene undzahlreiche Verbreitung imBereichmehrerer Schichten. Die Schichten
habenoffensichtlich eine kurze Laufzeit. Die Formender Schicht TyrosStr. I möchteich
nochbis Tall KaysänStr. 4 laufenlassen. Nicht weil sie dort so zahlreichvertretensind,
sondern weil die Formenvon TyrosStr. 11 undIII nochdeutlichnach Tall KaysänStr. 4
hineinreichen. Die Schichten TyrosStr. IVlIndIII könnendann nur nochmit Tall Kaysän
Str. 5 verbundenwerden.
Der Vergleich von ,-,i8avyähü mit anderen Fundorten zeigt die größte
Ähnlichkeit mit al-MinaStr. 6 und 5, mit Tall Kaysän Str. 4 undmit Tarsus Fundgruppe
14. Diese Vergleichehaben besondereBedeutung, da .I;Iä§avyähü nur sehr kurze
Zeit bestanden hat und durch seine griechischen Keramikimporte überregional
vergleichbareKeramikformen aufweist.
Nichtgutvergleichbar mit anderenFundgruppen sind ZincirliFundgruppe 1 und 1a,
da hier nur wenigKeramikzur Verfügung steht (Abb. 2.4.2.). Die Vergleiche liegenim
Bereich von al-Mina Str. 8-6, Tall Kaysän Str. 4 sowieTarsus Fundgruppe 16, 14und
»Assyrian«. Einzelne Parallelformen fmden sich in Deve Hüyük Friedhof I und dem
Friedhofvon Yunusin Garäblüs/Karkemis, Die Besonderheit der FundsteIleliegt in der
datierten Tontafel von 676 v.Chr., die sich hier fand. Die Funde sind also nach diesem
Datumabgelegt worden. Ich sehe die Datierungder Zerstörungnoch in der erstenHälfte
des 7. Jahrhundertsv.Chr., obwohl eineDatierungin der zweitenHälfte, die sich an die
Vergleiche in al-Mina Str. 5 oderTarsusFundgruppe14 anlehnt, nicht ausgeschlossen ist.
Die Mehrzahl der Belege scheint mir jedoch deutlich für eine ältere Datierung zu
sprechen. Auffällig ist das Fehlenvonrot überzogenerKeramik, die überall amEnde des
8. JahrhundertsV.Chr. in Nordsyrienvorkommt.
Das Grab5 inZincirli hat gemeinsame Keramikformen mit ZincirliFundgruppe I und
den Tarsus Fundgruppen 15, 16, 19 und Assyrian. Das Grab ist in den Bereich der
Assemblagen3 und 4 zu stellen.
DieseVergleiche bilden dieGrundlage fbr diein Tabelle2.4.1 dargestellteallgemeine
Stratigraphie und damit für die Assemblagen, der in diesen Fundgruppen vertretenen
Keramikfonnen. Allebisher behandeltenOrte lagenan der Küste oder in Küstennähe. Im
Folgenden soll nun eine Korrelation der Orte im Inland und ihre Verbindungmit den
IV
0\
Assemblagen 1 2 3 4 5 6 7 8
IUd A6 I I AS I
8JJ00,

Abu Danna
Afis D
Afis D1
Afis E
(Argun
Deve Hüyük
Garabiüs./Yunus
I;Ialaf
I;Iama
I Friedhof I I
I ' I
I Friedhof I
I I .

I '
I I
o
I Funde I
• I I I
, ,
Friedhof U

oE.
[
IV
Hamä Friedhof I IV
Kaysän 5 JOJI - 3b IGI 2
[

o
='

g
I I I I
000
Masad Häsavyähü I I I !Fundei
al-MTna
I
I I
Sayg Hamad

Sultantepe 21 früh
121spätl
1
I
  1114/131
Tarsus Fundgruppon 19
I I I
,
I
Tarsus trad. Stratigraphie IIDos,ruc"on II"Asl
y
r ion.. II"6'h con,... 1
,,,-
I
I
Tuqan
1
7 6
51
I I
Tyros

I
Zincirli

IGrab 51
Assemblagen 1 2 3 4 5 6 7 8
Tabelle 2.4.1. Korrelation der Schlüsselfundgruppen
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34 Kapitel 2 Korrelation der Fundgruppen 35
Küstenorten versucht werden.
Ausgangspunkt für die Bearbeitung der Fundorte im Inland ist die Zerstörung des
Stratums E in Hamä, In den FundsteIlen dieser Zerstörung fanden sich große Mengen
von Keramik in-si tu. Die Zerstörungsschicht enthielt Keramik, wie sie sich auch in
al-Mina Str. 7, 8 und 9 fand. Die geometrische, griechische Keramik und die
»Black-on-Red I(III)«-Gefäße der Zerstörung von Hamä lassen sich durch den
Vergleich mit al-Mina der Assemblage I zuordnen. Sowohl die Fundgruppen Hamä 2
und 3 als auch die Keramik, die nur al1gemein dem »Stratum E« zugeschrieben wird,
sind im Vergleich untereinander so ähnlich, daß sie insgesamt der Assemblage I
zugeordnet werden können.
Hamä Fundgruppe 2/3 hat die größten Ähnlichkeiten mit Tal1 Abü Danna lid/A6,
Tall Afis Areal DI Str. 4 und dem Friedhof von Yunus in Garäblüs/Karkemis. Die
Fundgruppen haben alle Anteil an der Assemblage I.
Der Friedhof HamäPeriode IV hat die größten Ähnlichkeiten mit dem Friedhof von
Yunus in Garäblüs/Karkemis. Der Friedhof von Yunus hat seinerseits große Ähnlichkeit
mit dem Friedhof Deve Hüyük I, also der älteren Phase in Deve Hüyük. Die drei
Friedhöfe sind offenbar ungefähr gleichzeitig und haben alle Anteil an der Assemblage
1. Da Yunus und Deve Hüyük I aber beide auch Belege mit Zincirli I gemeinsam haben,
nehme ich an, daß die beiden Friedhöfe zumindest noch bis in Assemblage 2
hineinreichen.
Fundgruppe TaU Rif"at 15, die FundsteIle der Zerstörung des »East-Gate«, hat
signifikante Ähnlichkeit mit Tall Abü Danna lid/A6, mit den Fundgruppen Hamä 2, 3
und Hamä »Stratum E«. Auch diese Fundgruppe gehört zur Assemblage I.
TaU Afis Areal D Str. 1-4 hat große Ähnlichkeit mit Abü Danna IId/A6, weitere
gemeinsame Belege finden sich mit dem Friedhof von Yunus. Die Schichten Afis D Str.
1-2 haben deutliche Parallelen mit Abü Danna IId/A6 und IIc/A5. Wegen dieser
gemeinsamen Belege mit Abü Danna IIc/A5, Yunus und einem Beleg mit Zincirli I
halte ich es nicht für ausgeschlossen, daß die Schichten Afis D Str. 1-2 noch zum
Bereich von Assemblage 2 und 3 gehören. Die starke Ähnlichkeit, die Afis D Str. I
noch mit Abü Danna IId1A6 hat, spricht aber dafür, daß die Keramikformen in dieser
Schicht noch in der Tradition der Assemblage I stehen.
Auch Tal1Afis Areal D1 Str. 1-4 läßt sich über die Ähnlichkeiten mit Abü Danna
IId1A6 und den internen Vergleichen mit Afis Areal D den Bereichen von Assemblage
I und 2 zuordnen.
Tall Afis Areal E Str. 1-2 ist aufgrund der Vergleiche mit Abü Danna 1Id1A6 und
den internen Ähnlichkeiten mit Afis Areal D und DI wohl nur Assemblage I zuordbar.
Die Schichten TaU Tüqän Areal D Str. 5-7 haben die größten Ähnlichkeiten mit
Abü Danna 1Id!A6 und liegen damit in Assemblage I, vielleicht erstreckt sich Tüqän
D Str. 5 noch bis in die Assemblage 2.
Die Fundgruppe Halaf' 36 ist ein in-situ Fund mit nur wenig Keramik. Die wenigen
Vergleiche stammen aber aus gut datierten Fundstel1en, es handelt sich um Sayl}Hamad
Gebäude F Phase 2, um Hirbat Qasrig (Curtis 1989) und um die Funde aus der
Zerstörung und der Nachbesiedlung von Nimrüd (Oates 1954, 1959). Außerdem gibt
es einen Vergleich mit Tarsus »öth Century«. Halaf 36 gehört somit eindeutig in die
Assemblage 4.
Die durch Textfunde gut datierten Keramikfunde von Sayl) Hamad Gebäude F
Phase 2 lassen sich mit Tarsus Fundgruppe 14, Sultantepe Fundgruppe 21, Halaf
Fundgruppe 36, Hirbat Qasrig und den Zerstörungsbefunden in Nimrüd vergleichen.
Die Keramik von Sultantepe Fundgruppe 21 scheint vermischt zu sein. Eine ältere
Materialgruppe läßt sich mit Abü Danna IId/A6, TaU Afis Areal D Str. 1-3 und dem
Friedhof von Yunus in Garäblüs/Karkemis vergleichen. Eine jüngere Gruppe hat
gemeinsame Formen mit Abü Danna IIc/A5, Hitbat Qasrig, Tarsus Fundgruppe »öth
Century« und den Zerstörungsbefunden von Nimrüd. Damit gehört der ältere Teil des
Materials von Sultantepe 21 in den Bereich der Assemblage 1-2 und der jüngere zur
Assemblage 4.
Der jüngere Friedhof 11 in Deve Hüyük hat gemeinsame Belege mit Zincirli Grab
5, Sultantepe Fundgruppe 9, mit Kämid al-Lawz Grab 2, dem achämenidenzeitlichen
Grab in Hän as-SaYhün Ville 4 und Tal1 CArgün, die zahlreichsten Belege finden sich
aber in al-Mina Str. 3 und 4. Der Friedhof von Deve Hüyük11 ist also in den Bereich
der Assemblagen 6 und 7 zu stel1en.
Die Keramikfunde vom TaU cArgiin haben die eindeutigsten Belege in al-Mina Str.
3. Da in sich in Tal1"Argün aber auch hel1enistische Keramik fand, ist der Ort wohl dem
Bereich der Assemblagen 7 und 8 zuzuordnen.
Das Ergebnis dieser Fundgruppenkorrelation ist auf Tab. 2.4.1 dargestel1t. Mit Hilfe
der ausgewählten Fundgruppen und ihrer Korrelation untereinander ist der Schlüssel für
eine relative Stratigraphie späteisenzeitlicher FundsteIlen in Syrien und Libanon
gewonnen worden. Im folgenden Kapitel wird das Ergebnis dieses Kapitels in einer
Seriationsstatistik getestet.
2.5. Test der Ergebnisse derFundsteIlenkorrelation in
einer Seriationsstatistik
Im vorangegangenen Abschnitt 2.4. wurde eine Korrelation von
Schlüsselfundgruppen der späten Eisenzeit in Syrien und Libanon erarbeitet. Diese
vergleichende, relative Stratigraphie wurde mit Hilfe einer Fundgruppenkorrelation
gewonnen, die ausschließlich auf dem Vergleich der Keramikformen in diesen
Fundgruppen aufbaut. Um die Ergebnisse dieser Korrelation zu testen, werden dieselben
Ausgangsdaten in eine Seriationsstatistik eingeben.
Für diese Seriationsstatistik wird das »BonnSeriation andArchaeological Statistics
Package4.1« verwendet, ein Computerprogramm, das von einer internationalen Gruppe
von Wissenschaftlern in den siebziger und achtziger Jahren entwickelt worden ist und
kostenlos als »Public Domain« Software von den Unkelbach Val1ey Software Works
angeboten wird I .
Im Folgenden wird eine »Präsens-Absenz-Seriation« verwendet, in der eine
Fundgruppe lediglich daraufhin untersucht wird, ob eine betreffende Keramikform in
ihr vorhanden ist oder nicht. Das bedeutet, daß die Fundgruppe nicht auf die Anzahl hin
untersucht wird, in der die Keramikform in ihr belegt ist. Wie bereits in Kapitel 2.3
ausgeführt, lassen sich quantitative Angaben in dieser umfassenden Analyse nicht
verwenden, da die vorhandenen Daten dafür keine ausreichende Grundlage bieten.
Das Ergebnis der Seriationsstatistik ist eine Matrix, die dieser Untersuchung als
Anhang beiliegt. Die sechs Blätter, auf denen die Matrix abgedruckt ist, müssen
zusammengelegt werden, um das Matrixbild vollständig wiederzugeben. In dieser
Matrix sind in der Vertikalen die ausgesuchten Fundgruppen aufgelistet. In der
Horizontalen finden sich die Keramikformen aufgeführt. Die Anordnung der
36 Kapitel 2 Korrelation der Fundgruppen 37
Fundgruppenliste und der Liste der Keramikformen ist das Ergebnis der
Seriationsberechnung. Im Mittelfeld findet sich mit Sternchen (*) angegeben, ob eine
Keramikform in der betreffenden Fundgruppe vorhanden ist oder nicht. Das Programm
sortiert Keramikformen und Fundgruppen so zueinander, daß diejenigen Fundgruppen
mit denselben Keramikformen dicht beieinander stehen. Es berechnet also die
Ähnlichkeit der Fundgruppen untereinander, indem es Fundgruppen mit den gleichen
Keramikformen als ähnlich, solche mit unterschiedlichen Keramikformen aber als
unähnlich auffaßt.
Soweit ähnelt die Seriationsstatistik der Fundgruppenkorrelation. Aber bereits der
Weg zum Ergebnis ist anders. In einer Seriationsstatistik muß jede vergleichbare
Keramikform mindestens in zwei Fundgruppen auftauchen und jede Fundgruppe muß
mindestens zwei Keramikformen enthalten, die mit anderen Fundgruppen verbunden
sind. Während in der Fundgruppenkorrelation die stratigraphische Abfolge bekannt ist
und berücksichtigt wird, »weiß« das Computerprogramm in der Seriation davon nichts
und sortiert die Fundgruppen unabhängig von ihrer stratigraphischen Lage. Mit dieser
statistischen Methode wird also nicht nur das Einzelobjekt und seine Veränderungen
studiert, sondern auch darauf geachtet, wo und mit was für anderen Funden die Objekte
zusammen gefunden worden sind. Die Seriation kann zwei variable Größen miteinander
in Bezug setzten. In meiner Untersuchung sind dies Fundstelle und festgestellte
Keramikform.
Jede Epoche hat ihre unverwechselbaren archäologischen Typen. Es ist dies ein
Ensemble, eine Vergesellschaftung von Gegenständen, die so nur in einer bestimmten
Zeit miteinander kombiniert auftauchen. Die Fundstellen, an denen zeitgleiche
Kombinationen gefunden werden, sind demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit
gleichaltrig. Solche Kombinationen und ihre Verbreitung kann die Seriation
nachweisen. Diese Statistik berechnet, in welchen Fundstellen welche Typen
miteinander gefunden wurden. So können die Laufzeiten einzelner Typen dargestellt
und zeitlich gleiche Fundstellen ausfindig gemacht werden.
Diese Methode ist bisher viel zu wenig angewendet worden. Viele chronologische
Folgerungen wurden nur aus der Analyse isolierter Einzelfunde gezogen. Das lag
vorallem daran, daß die Kombinationsstatistik ohne Computereinsatz sehr mühevoll ist.
Die hier verarbeitete Menge von Informationen bildet natürlich eine recht verläßliche
Grundlage für eine relative Chronologie. Sie ist aber auch erst seit kurzem bequem mit
dem Computer zu berechnen. Das dafür entwickelte Computerprogramm »Bonn
Seriation antiArchaeological Statistics Package 4.1« hat sich für diesen Zweck als sehr
leistungsfähig erwiesen. Mit Hilfe dieses Programms kann jetzt eine solche Berechnung
von Kombinationen in Minuten ausgeführt werden, während dies früher Monate in
Anspruch nahm.
Die Bedeutung dieser Statistik liegt in der hohen Berücksichtigung des Kontextes,
in dem die Keramikformen gefunden wurden. Ihre Anwendung erlaubt die
»Verzahnungen« der Funde und Fundstellen miteinander sichtbar zu machen. Die
einzelnen Beobachtungen können aus ihrer Isolation herausgeführt und so weitere
Informationen gewonnen werden, um mit der gebotenen Vorsicht die Hinweise der
Statistik auf eine Gleichzeitigkeit von Fundstellen und auf die Laufzeiten einzelner
Fundtypen zu nützen.
Das Muster der Belege in der Matrix, also die Ähnlichkeit der Fundgruppen in ihren
Funden, wird durch mehrere Faktoren bedingt:
• zeitliche Nähe der Fundgruppen, .
• räumliche Nähe und/oder
• funktionale Gründe.
Diese drei Faktoren bestimmen, ob eine Fundgruppe dieselben Gefäße wie eine
andere Fundgruppe enthält oder nicht. Es ist nicht immer leicht zu entscheiden, welche
Faktoren die Matrix mehr bestimmen. Selten ist nur ein Faktor am Werk.
Seriationsstatistiken gehören zu den häufigsten Statistikmethoden in der
Archäologie. Für eine Einführung in die Methode und einzelne Fallstudien liegt eine
umfangreiche Literatur vor (cf. K. Goldmann 1968, 1972; I. Graham et al. 1976; I.
Herzog et al. 1987; F. Hole et al. 1967; P. Ihm 1978, 1983; C. Renfrew et al. 1991:
106ff; I. Scollar 1974, 1985; E.M. Wilkinson 1974).
Die Daten, die für die Seriationsstatistik verwendet wurden sind dieselben, die auch
für die Fundgruppenkorrelation herangezogen worden sind. Sie werden ergänzt durch
das Material folgender palästinischer, zypriotischer und mesopotamischer Fundorte,
deren Befunde gut datierbar sind.
Tall Gamma, Assyrisches Gebäude, Israel (679-630 v.Chr.)
Tall al-Hast Str. Va - Vd, Siedlungsschichten, Israel (500 - ca. 400 v.Chr.)
Hazor Str. V, 732 v.Chr. durch Zerstörung versiegelte Siedlungsschicht, Israel
Ma'ägän MIkä'el, Schiffswrack, Israel
Migdol (TII), durch Zerstörung versiegelte Befestigungsreste, Ägypten, Sinai (600-540
v.Chr.)
Töl Mikal Str. VI - XI, Siedlungsreste, Israel (525-300 v.Chr.)
Nimrüd, Zerstörungsschicht von 612 v.Cbr., Iraq
Hirbat Qasrig, Siedlungsreste um 620 v.Chr., Iraq
Salamis Grab 1, Zypern
Samaria E205, West Bank
Siqmönä »Lower« und »Upper Level«, Siedlungsreste, Israel (530-380 bzw.
350-333 v.Chr.)
Tall al-Tlrayma, 732 v.Chr. durch Zerstörung versiegelte Siedlungsreste, Israel
Der Kommentar zu der sechsseitigen Matrix erfolgt in der Reihenfolge der
Assemblagen, die durch die Seriationsstatistik überprüft werden sollen. Zur leichteren
Auffindung der Belege auf der Matrix sind die Fundgruppen in acht »Ortsblöcke« und
die Keramikformen in dreißig »Formblöcke«geteilt. Ein Ortsblock sind jeweils zehn
Fundstellen in der Matrix der Seriationsstatistik (siehe Anhang). Formblöcke sind
dagegen jeweils zehn Keramikformen in der Matrix.
Die Tabelle 2.5.1. veranschaulicht wie oft welche Assemblage pro Formblock belegt
sind. Da manche Keramikformen in mehreren Assemblagen belegt sind, ergibt die
Summe der Belege pro Formblock nicht immer die Zahl 10.
Die Tabelle bestätigt die Ergebnisse der Fundstellenkorrelation. Als
Hauptergebnisse ist die korrekte Abfolge der Assemblagen festzuhalten. Bis Formblock
16 dominieren die Assemblagen 1 und 2. Ab Formblock 16 bis 21 folgt die Assemblage
3. Von Formblock 21 bis 23 herrscht die Assemblage 4 vor. In Formblock 23 und 24
finden sich die meisten Belege für Assemblage 5. Zwischen Formblock 24 bis 28
dominiert Assemblage 6. Von Formblock 26 bis 28 finden sich die Maxima der
Assemblage 7. Lediglich von Assemblage 8 erhalten wir kein klares Bild, die
Assemblage 8 läuft parallel zur Assemblage 7. Dies Ergebnis hängt wahrscheinlich
damit zusammen, daß zahlreiche Keramikformen in den beiden Assemblagen 7 und 8
38 Kapitel 2 Korrelation der Fundgruppen 39
gleichzeitig belegt sind.
Assemblagen 1-2
Die Assemblagen 1 und 2 lassen sich mit Hilfe der Seriationsstatistik nicht eindeutig
von einander trennen, die Daten liefern der Statistik dafür keine ausreichende Basis. Die
Tabelle 2.5.1. zeigt, daß die Assemblagen 1 und 2 denselben Tendenzen folgen, die
Anzahl ihrer Belege mit den Zu- und Abnahmen verläuft parallel. Bis Formblock 8 läuft
die Entwicklung parallel, danach nimmt der Anteil der Assemblage 2 zu. Die
Parallelentwicklung erklärt sich daraus, daß die beiden Assemblagen zum großen Teil
aus denselben Keramikformen bestehen. Wenn die Assemblage-Zuordnung der
Fundkorrelation richtig ist, deutet dieses Phänomen auf eine Kontinuität in den
Keramikformen zwischen den Assemblagen 1 und 2 hin.
Die Fundgruppen der Assemblagen 1-2 lassen sich in der Matrix deutlich in drei
Untergruppen teilen:
1. die Fundgruppen in den Ortsblöcken 0-2 (bis Afis D Str. 4), Formblock 1-4
2. die Fundgruppen in den Ortsblöcken 2-3 (von Rifat 15 bis Abü Danna IIc/A6),
Formblock 4-7
3. die Fundgruppen in den Ortsblöcken 3-4 (Tyros Str. IV bis Salamis Grab 1),
Formblock 7-17
Tabelle 2.5.1. zeigt, daß in den heiden ersten Untergruppen Belege der Assemblage
1 vorherrschen. Erst in der dritten Untergruppe ergibt sich eine Änderung, der Anteil
der Belege der Assemblage 2 steigt ab Formblock 8.
Diese Differenzierung geht vor allem auf räumliche Faktoren zurück:
Untergruppe 1 wird von Fundgruppen der Fundorte Tall AM Danna, Tall Afis, Deve
Hüyük und Tall Tüqängebildet. Tall Abü Danna, Tall Afis und Tall Tüqän liegen dicht
beieinander, nur der Friedhof Deve HüyükI ist weiter nördlich zu lokalisieren. Die
räumliche und zeitliche Nähe sind signifikante Faktoren für die Bildung dieser
Untergruppe.
(In der Reihenfolge der Matrix: TüqänD Str. 5 und Str. 6-7; Afis Dl Str 1. und Str.
3; Tüqän D Str. 8-11; Afis E Str. 1-2; Abü Danna IIc/A6 Quadratischer Raum; Afis D
Str. 6; D1 Str. 2 und Str. 4a; D Str. 5; Tüqän D Str. 7; Afis E Str. 4; Dl Str. 4b; D Str.
3; E Str. 3; D Str. 2 und 1; D1 Str. 4; E Str. 6-8; Deve Hüyük Friedhof I; Afis D Str. 4.)
Untergruppe 2 wird durch die ZerstörungsfundsteIle Tall Rifat 15, den Yunus Friedhof,
die Zerstörungsschicht Hamä (Fundgruppe 2-3), den Friedhof Hamä Periode IV und
durch Abü Danna IIc/A6 gebildet. Auch hier ist die räumliche und zeitliche Nähe der
Fundgruppen zueinander der bestimmende Faktor. (In der Reihenfolge der Matrix:
Rif'at 15; Yunus Friedhof; Hamä 2-3 und Friedhof Periode IV; AM Danna IIc/A6.)
Untergruppe 3 bildet sich aus Fundgruppen von der Küste des östlichen Mittelmeers
und in Palästina. Salamis Grab 1 taucht hier auf, weil das Vergleichsmaterial dieses
Grabes den Funden von der Küste Syriens und Libanons gleicht. Zwischen diesen
Regionen bestand offenbar ein Warenaustausch. Tall al-Tlrayma, Hazor Str. V und
Samaria E207 ähneln sich untereinander und haben außerdem Verbindungen zur
Küstenregion. Auch hier sind räumliche und zeitliche Nähe die entscheidenden
Faktoren.
Assemblagen
Formblock 1 2 3 4 5 6 7 8
0 9 8 7 1
1 10 9 6 1
2 6 5 2 4
3 8 5 4 3
4 6 3 3 4
5 8 5 3 3
6 10 6 4 3
7 7 5 3 3 1
8 9 5 1 1
9 9 8 7 1
10 6 6 6 2
11 7 8 8 1
12 9 8 6 I" 1
13 9 10 7 1
14 6 8 5 3 1
15 9 4 4 1
16 8 7 5 2
17 3 3 10 5
18 4 5 9 4
19 3 5 7 5
,
20 1 2 5 6
21 1 2 7 8
22 3 6 8 2 3 1 1
23 1 2 9 6 6 2 1
24 5 6 9 7 2
25 3 4 8 7 4
26 6 9 5
27 4 9 5
28 1 1 7 8 2
29 1 5 10 5
30 2 10 6
Tab. 2.5.1. Die belegten Assemblagen in der Seriationsstatistik.
40 Kapitel 2 Korrelation der Fundgruppen 41
Tabelle 2.5.2.: Belegte Formen in Tell Abü Danna Str.
IIc/A5 "
vorgeschlagene
Assemblagenzuordnung
1-2-3
1
1-2-3-4
1-2-3-4
1
1
1
1-2-3
6-7-8
5-6
6-7-8
5-6-7
6-7
363
1-4
438b
59
104
41
3M-
99
209
155
G32
458
269
Formen.
Belegte
4 im »Destruction Level« von Tarsus (Ortsblock 5). Es dürfte deshalb kaum falsch sein,
diese Fundgruppe in die Assemblagen 2-3 zu setzen. Dies bestätigt auch die Position
der Fundgruppe Tarsus 17, die wohl mit dem »Destruction Level« identisch ist. Sie
befindet sich ebenfalls im Ortsblock 5, dicht beim »Destruction Level«, mit einer
ähnlichen Vermischung von Keramikformen.
Al-Mina Str. 6 und Tall Kaysän Str. 4 werden durch die Matrix hier sehr eng
aneinandergerückt (Ortsblock 5). Wie sehr hier die Statistik durch indirekte
Verbindungen eine korrekte Zuordnung errechnet hat, zeigt sich vor allem darin, daß
die beiden Orte nur über wenige direkte Formvergleiche miteinander verbunden sind.
Die Matrix bestätigt im Fall von Kaysän Str. 4 die Zuordnung in die Assemblagen 3-4.
Nur eine Ausnahme stört das Bild, Form 423, die in die Assemblage 1 gesetzt worden
ist.
Auch bei al-Mina
Str. 5-6 und Tarsus
15/16 bestätigt die
Matrix die Zuordnungen
durch die
Fundgruppenkorrelation,
indem sie beide Orte
dicht aneinanderrückt
(Ortsblöcke 516).Ein
besonderes Problem
bildet Abü Danna
IIc/A5, dessen Feld mit
13 Belegen
außerordentlich weit
auseinandergezogen ist.
Auch die Position in der
Matrix in Ortsblock 6
entspricht eigentlich
nicht den Erwartungen,
wenn man die
Zuordnung in die
Assemblagen 2-3
bedenkt, die die FundsteIlenkorrelation ergeben hat. Diese Position und die Verbindung
der Belege dieser Fundgruppe mit so vielen anderen Fundgruppen unterschiedlicher
Datierung, legt nahe, eine Vermischung von jüngeren und älteren Funden in AbüDanna
IIc/AS zu vermuten. Ein Blick auf eine Liste der Belege in der Reihenfolge der Matrix
bestätigt diese Vermutung (2.5.2.).
Es lassen sich in den Belegen von AbüDanna llc/AS drei Schwerpunkte festhalten:
Belege der Assemblage 1, der Assemblagen 2-3 und der Assemblage 6-7. Ein Vergleich
mit der Belegliste in Kapitel 5.2 bestätigt dieses Bild. Obwohl die Fundgruppe jünger
sein muß als Abü Danna IId1A6, könnte sie durchaus in Assemblage 1 begonnen haben.
Ich halte die Belege der Assemblage 1 in Abü Danna IIc/A5 aber eher für
Einmischungen und setze die Fundgruppe in die Assemblage 2-3, um der Ähnlichkeit
der Fundgruppe mit Tall Afis D Str. 1 und 2 volles Gewicht zu geben. Abü Danna
1Id1A6ist vielleicht nach den assyrischen Feldzügen Tiglatpilesers III und Sargons 11
verlassen worden und erst einige Jahre später, kurz vor 700 v.Chr, wieder besiedelt
Assemblage 3
(In der Reihenfolge der Matrix: Tyros Str. IV; Hazor Str. V; Samaria E207; Tyros
Str. III; Mina Str. 10; Str. 7-8; Str. 9; Tarsus »Middle Iron«; Mina Str. 8; Str. 8-9;
Kaysän Str. 5; Tyros Str. I; Tall al-Urayma Str. I; Salamis Grab 1.)
Bis in den Ortsblock 4 und bis in den Formblock 16 hinein dominieren die
Assemblagen 1-2 die Matrix. Dies erklärt sich aus der größeren Formvielfalt und der
höheren Anzahl von Fundgruppen, die aus dieser Epoche bekannt sind.
Die Belege der Assemblage 3 sind weit über die Matrix verteilt. Nach der Tabelle
finden sich bereits zahlreiche Belege in den Formblöcken 0 und 1, ein zweites
Maximum folgt in den Formblöcken 9 bis 13. Aber erst mit Formblock 17 beginnt das
eigentliche Maximum, das aber nach Formblock 18 bereits schnell wieder abnimmt. Die
ersten Maxima reflektieren die Kontinuität von der Assemblage 2 zu 3 hin. Zahlreiche
Keramikformen kommen in beiden Assemblagen vor, besonders in den Formblöcken
0-1 und 9-13. Erst die Formblöcke 17 und 18 repräsentieren den Höhepunkt der
Assemblage 3.
Die Fundgruppen Afis D Str. 1 und 2 (Ortsblock 1) sind mitten im Feld von
Fundgruppen der Assemblage 1-2. Hier zeigt sich die Kontinuität zwischen den
Assemblagen 2 und 3. Die Fundgruppen haben Beziehungen nach Assemblage 2 und
3 hin. Nachdem ich lange nicht sicher war, ob Afis D Str. 1 nicht doch noch zu
Assemblage 2 zu zählen ist, haben mich am Ende die Verbindungen zur Assemblage 3
und sogar 4 hin veranlaßt, Afis D Str. 2 in die Assemblage 2-3 und Str. 1 voll in die
Assemblage 3 zu setzen. Diese Verbindungen werden in der Matrix durch die Formen
439b, 438a, 438b, 59 und 125b (so in der Reihenfolge der Matrix) präsentiert. Wobei
hier besonders die Kochtopftradition der »Hole-Mouth« Formen 438 und 439 eine
große Rolle spielt. Diese Tradition läuft aus der Assemblage 1 bis in die Assemblage
4 hinein.
Zincirli Fundgruppe lila ist einerseits mit der Assemblage 1-2 verbunden (Formen
Zlc, 472, 498, 125c, 225), andererseits hat die Fundgruppe Verbindungen mit der
Assemblage 4 (Formen 187,469,430,223). Die Fundgruppe steht daher isoliert im
Ortsblock 2 zwischen den Assemblagen 1-2 und 4.
Weitere Fundgruppen der Assemblage 3 häufen sich erst wieder in den Ortsblöcken
4 bis 6. Tyros Str. 11 hat zahlreiche Verbindungen mit den übrigen Küstenorten der
Assemblagen 1-2. Die Fundgruppe ist vor allem mit al-Mina Str. 6, KaysänStr. 4 und
Tarsus »Assyrian« und Tarsus »Destruction Level« verbunden. Die Zuordnung zur
Assemblage 3 ist damit bestätigt.
Tall Kaysän Str. 5 ist deutlich mit den älteren Küstenorten der Assemblage 1-2
verbunden (cf. in der Reihenfolge der Matrix Formen 383, 448, 127,451). Aber auch
zur Assemblage 4 bestehen Verbindungen (Formen 118b, 444, 384,448, 105b, 106,
391,425,222, 161,429). Dies bestätigt deutlich, daß Tall KaysänStr. 5 noch in der
Assemblage 3 belegt ist.
Für al-Mina Str. 6-7 ist der Befund ähnlich. Auch hier gibt es deutliche
Verbindungen zu den Assemblagen 1-2 und Assemblage 3, aber auch schon zur
Assemblage 4, sofern der Beleg von »Wild-Goat«-Stil (G4) in al-Mina Str, 6-7 richtig
ist.
Die Matrix zeigt klar die starke Vermischung von Formen der Assemblagen 1 bis
L
42 Kapitel 2
Korrelation der Fundgruppen 43
6.
Palastware« - einem außerordentlich irreführenden Namen (cf. G.L. Mattingly: Near
East Archaeological Society Bulletin 15-16 (1980)33-49; G. van Beek: Archaeology
36.1(1983)12-19).
Das Vergleichsmaterial, das die Untergruppe 1 so deutlich differenziert, ist bisher
am besten durch die Orte Hirbet Qasrig und Nimrüd, im Nordiraq, datiert, und zwar an
das Ende der assyrischen Epoche am Ende des 7. Jahrhunderts v.Chr, Damit ist aber nur
einFixpunkt in der chronologischen Laufzeit der Gefäße gefaßt, vielleicht noch nicht
einmal der späteste. Der Befund der Matrix - und der der Fundstellenkorrelation -
spricht deutlich dafür, daß manche der Formen auch in der Assemblage 3, vielleicht
sogar in der Assemblage 2, benutzt worden sind. Damit wären sie das ganze 7.
Jahrhundert v.Chr. hindurch in Benutzung gewesen. Ein Befund, der nicht überrascht
und schon länger vermutet worden ist (z.B. von Tadahiko Ohtsu: Bulletin of the Middle
Eastern Culture Center in Japan 4(1991)131-154).
Insbesondere handelt es sich dabei um die folgenden Formen (in der Reihenfolge der
Matrix): 439a, 438a, 502, 329a, 187,469,430, 119, 223, 438b, 59, 117, 118b, 78b,
118a und 500.
Die Fortsetzung älterer Formtraditionen läßt sich z.B. an den
»Hole-Mouth«-Kochtöpfen (Form438-439) und den Schalen mit einem »Schnabelrand«
(Form 59) belegen. Ältere Formen setzen sich aber auch mit Form 502, 329a und 500
fort. In der Tabelle der belegten Assemblagen taucht die Untergruppe 1 als ein leichtes
Ansteigen der Belege in Formblöcken 2-7 auf.
Die zweite Untergruppe wird von Fundgruppen des ostlevantinischen
Küstenbereichs gebildet. Die Fundgruppen dieser Untergruppen sind eng miteinander
verbunden und stehen erwartungsgemäß an einer Position in der Matrix zwischen den
Assemblagen 3 und 5-6. »Migdol« ist ein südöstlich von Port Said, in der Nähe des
Suez-Kanals gelegener Fundort, der zwischen 600-540 v.Chr. datiert wird (Oren:
BASOR 256(1984)7-44).
Die beiden Untergruppen sind untereinander durch die sogenannte »assyrische
Palastware« verbunden (Formen 117-119). Griechische Keramik spielt bei der
Verbindung zwischen den Küstenorten und den Fundorten im Inland keine Rolle.
Assemblage 5
Die Assemblage 5 ist in der Matrix nur wenig belegt. Lediglich drei Fundgruppen
führtdie Statistik an, Tall Kaysän Str. 3b, Tarsus 13/14 und Tarsus »6th Century«. Alle
drei Fundgruppen umfassen noch dazu Belege aus mehr als einer Assemblage (Tall
Kaysän Str. 3b (3-4-5); Tarsus 13/14 (4-5); Tarsus »6th Century« (4-5». Die
Assemblage ~ ~ t damit so dünn belegt, daß sich aus der Matrix keine eindeutigen
Angaben zur Uberprüfung der Fundstellenkorrelation gewinnen lassen. Immerhin findet
sich die Assemblage 5 in einer erwarteten Position auf der Matrix innerhalb bzw.
zwischen den Assemblagen 3 und 6.
In der Tabelle 2.5.1 der belegten Assemblagen setzt sich die Assemblage 5 ab
Formblock 22 signifikant von den älteren Keramikformen ab und leitet damit eine neue
Entwicklung ein, die zu den Assemblagen 6-8 überleitet. In der Tabelle und in der
Matrix sind die Assemblagen 1-4 und 5-8 so deutlich voneinander absetzbar, daß man
die Entwicklung der Keramikformen in eine ältere und eine jüngere Tradition teilen
kann: die Keramiktradition der Eisenzeit 11 endet in dem Formblöcken 22-23 während
worden. Der Plan der Siedlung von IIc/A5 weicht jedenfalls erheblich von IIdlA6 ab
während es im Keramikrepertoire Kontinuität gibt. '
Assemblage 4
Die Tabelle der belegten Assemblagen zeigt deutlich, wie die Assemblage 3 in den
Formblöcken 19-23 von der Assemblage 4 abgelöst wird. Im Formblock dominiert dann
die Assemblage 4 eindeutig. Trägt man die Ergebnisse der Fundstellenkorrelation in die
Matrix ein, so finden sich die Belege der Assemblage 4 deutlich in zwei Gruppen
geteilt.
1. Untergruppe in Ortsblock 2-3 (in Klammern die vorgeschlagene Assemblage):
Tall Sayh Hamad F2 (4)
Hirbat Qasrig (4) .
Nimrüd (4)
Tall Gamma »Assyrisches Gebäude« (4)
Sultantepe »spät« (4)
Tall I:Ialaf36 (4)
2. Untergruppe in Ortsblock 5-6:
Tarsus »Assyrian Level« (3-4)
Tall KaysänStr. 4 (3-4)
Tarsus 13/14 (4-5)
Tarsus 15/16 (3-4)
Tarsus »öth Century« (4-5)
M'sad Häsavyähü (4)
al-MIna Str. 5-6 (3-4)
al-Mlna Str. 5 (4)
Migdol (4)
Tall Kaysän Str. 3b (4-5-6)
Auf den ersten Blick ist dies ein i r r i t i   r ~ n   s Ergebnis. Eine dieser Gruppen, die
Untergruppe 1 befindet sich sogar mitten im Feld der Assemblagen 1-2. Bestätigt dieser
Befund die Fundstellenkorrelation oder widerspricht er ihm nicht klar?
Tatsächlich wäre bei einer Auswertung der Matrix, bei der die Ergebnisse der
Fundstellenkorrelation nicht zum Vergleich zur Verfügung gestanden hätten, diese
Untergruppe kaum aufgefallen, obwohl sie immerhin korrekt am Ende der Untergruppe
1 der Assemblagen 1-2 steht. Hier liegt auch die Lösung und das Bemerkenswerte der
Position der Untergruppe 1.
Die Untergruppe 1 steht in der Tradition des nordsyrischen und
nordmesopotamischen Keramikrepertoires. Die Gruppe hat also zum einen
chronologische Verbindungen indem sie die älteren Keramikformen der Assemblage 3
und sogar der Assemblagen 1-2 fortsetzt. Zum anderen ist der räumliche Faktor
eindeutig wirksam. Alle Orte befinden sich in Nordsyrien oder Nordmesopotamien. Es
ist schon keine Überraschung mehr, daß der Tall Gamma, der in Südpalästina liegt, in
dieser Gruppe auftaucht. Seit Jahrzehnten sind die Kerarnikformen des Talls mit
Assyrien in Verbindung gebracht worden, besonders mit der sogenannten »assyrischen
44 Kapitel 2
Korrelation der Fundgruppen 45
Palastware« - einem außerordentlich irreführenden Namen (cf. G.L. Mattingly: Near
East Archaeological Society Bulletin 15-16 (1980)33-49; G. van Beek: Archaeology
36.1(1983)12-19).
Das Vergleichsmaterial, das die Untergruppe 1 so deutlich differenziert, ist bisher
am besten durch die Orte HirbetQasrIg und Nimrüd, im Nordiraq, datiert, und zwar an
das Ende der assyrischen Epoche am Ende des 7. Jahrhunderts v.Chr. Damit ist aber nur
einFixpunkt in der chronologischen Laufzeit der Gefäße gefaßt, vielleicht noch nicht
einmal der späteste. Der Befund der Matrix - und der der Fundstellenkorrelation -
spricht deutlich dafür, daß manche der Formen auch in der Assemblage 3, vielleicht
sogar in der Assemblage 2, benutzt worden sind. Damit wären sie das ganze 7.
Jahrhundert v.Chr. hindurch in Benutzung gewesen. Ein Befund, der nicht überrascht
und schon länger vermutet worden ist (z.B. von Tadahiko Ohtsu: Bulletin ofthe Middle
Eastern Culture Center in Japan 4(1991)131-154).
Insbesondere handelt es sich dabei um die folgenden Formen (in der Reihenfolge der
Matrix): 439a,438a,502,329a, 187,469,430, 119,223,438b,59, 117, 118b, 78b,
118a und 500.
Die Fortsetzung älterer Formtraditionen läßt sich z.B. an den
»Hole-Mouth«-Kochtöpfen (Form438-439) und den Schalen mit einem »Schnabelrand«
(Form 59) belegen. Ältere Formen setzen sich aber auch mit Form 502, 329a und 500
fort. In der Tabelle der belegten Assemblagen taucht die Untergruppe 1 als ein leichtes
Ansteigen der Belege in Formblöcken 2-7 auf.
Die zweite Untergruppe wird von Fundgruppen des ostlevantinischen
Küstenbereichs gebildet. Die Fundgruppen dieser Untergruppen sind eng miteinander
verbunden und stehen erwartungsgemäß an einer Position in der Matrix zwischen den
Assemblagen 3 und 5-6. »Migdol« ist ein südöstlich von Port Said, in der Nähe des
Suez-Kanals gelegener Fundort, der zwischen 600-540 v.Chr. datiert wird (Oren:
BASOR 256(1984)7-44).
Die beiden Untergruppen sind untereinander durch die sogenannte »assyrische
Palastware« verbunden (Formen 117-119). Griechische Keramik spielt bei der
Verbindung zwischen den Küstenorten und den Fundorten im Inland keine Rolle.
Assemblage 5
Die Assemblage 5 ist in der Matrix nur wenig belegt. Lediglich drei Fundgruppen
führt die Statistik an, Tall Kaysän Str. 3b, Tarsus 13/14 und Tarsus »6th Century«. Alle
drei Fundgruppen umfassen noch dazu Belege aus mehr als einer Assemblage (Tall
Kaysän Str. 3b (3-4-5); Tarsus 13/14 (4-5); Tarsus »6th Century« (4-5». Die
Assemblage ist damit so dünn belegt, daß sich aus der Matrix keine eindeutigen
Angaben zur Überprüfung der Fundstellenkorrelation gewinnen lassen. Immerhin findet
sich die Assemblage 5 in einer erwarteten Position auf der Matrix innerhalb bzw.
zwischen den Assemblagen 3 und 6.
In der Tabelle 2.5.1 der belegten Assemblagen setzt sich die Assemblage 5 ab
Formblock 22 signifikant von den älteren Keramikformen ab und leitet damit eine neue
Entwicklung ein, die zu den Assemblagen 6-8 überleitet. In der Tabelle und in der
Matrix sind die Assemblagen 1-4 und 5-8 so deutlich voneinander absetzbar, daß man
die Entwicklung der Keramikformen in eine ältere und eine jüngere Tradition teilen
kann: die Keramiktradition der Eisenzeit 11 endet in dem Formblöcken 22-23 während
die Eisenzeit III an dieser Stelle beginnt. Das Maximum der Belege der Assemblage 5
liegt in den Formblöcken 23-24. Damit ist der Umbruch zwischen der Eisenzeit 11 und
III in der Assemblage 5 zu belegen und eine archäologische Terminologie für diesen
Prozess auch mit der Seriationsstatistik abgesichert (cf. Kapitel 4 und Tab. 4.8 und 4.9).
Assemblage 6
Trägt man die Belege der Assemblage 6 in die Matrix ein, so erscheint ein
signifikanter Anstieg der Belege inden Formblöcken 23-24. In den Ortsblöcken
konzentrieren sich die Belege in den Blöcken 6-8, hauptsächlich aber in Ortsblock 7.
Die Belege setzen sich deutlich von den älteren Assemblagen ab.
Die Fundgruppenkorrelation setzte die Fundgruppen TaUal-Bäsi Str. Vd, raMi.kal
Str. XI und X und al-Mina Str. 4 ausschließlich in die Assemblage 6. Bei der
Überprüfung dieses Ansatzes anhand der Seriationsstatistik ergeben sich lediglich mit
al-Häsl Str. Vd Schwierigkeiten mit den Formen 412,399 und 169a. Diese Formen sind
durch die Fundgruppenkorrelation später datiert, nämlich in die Assemblagen 7-8. Die
Formen dürften eigentlich noch nicht in Assemblage 6 auftauchen. Auch ~   Mijal Str.
IX läßt sich fast ausschließlich der Assemblage 6 zuordnen, nur die Form G30 (attische
Netzlekythoi) war nach der Fundgruppenkorrelation in die Assemblage 7 zu datieren.
Mijal Str. IX kann aber durchaus dicht am Beginn der Assemblage 7 liegen.
Assemblage 7
Nur wenige Fundgruppen weisen unvermischt reines Material der Assemblage 7 auf.
Dagegen laufen die meisten Fundgruppen, die in der Seriationsstatistik verwendet
wurden, in der Assemblage 8 weiter. In ihnen ist Material beider Assemblagen
miteinander vermischt und es gelingt nicht, ein ausreichend differenziertes Bild der
beiden Assemblagen zu erhalten.
Die Fundgruppenkorrelation setzte die Fundgruppen Tall al-l:iäsi Str. Vb, ~   Mi.kal
Str. VIIl und al-Mina Str. 3 ausschließlich in die Assemblage 7. Die Seriationsstatistik
bestätigt diesen Ansatz, alle Keramikformenbelege können problemlos der Assemblage
7 zugeordnet werden. Zu den Keramikformen, die hier nur in Assemblage 7 belegt sind,
zählen die Formen 494, G29c, 507, G30, 432 und G57 (in der Reihenfolge der Matrix).
Assemblage 8
Die Schwierigkeiten, diese Assemblage anband der Seriationsstatistik zu überprüfen,
ähneln den Problemen bei Assemblage 7. Die Fundgruppenkorrelation setzte die
Fundgruppen ~ Mi.1a1 Str. VI und al-Mina Str. 2 ausschließlich in die Assemblage 8.
Der Beleg der Form G26b in al-MinaStr. 2 könnte eine Einmischung sein. Diese Form
gehört nach der Fundgruppenkorrelation in die Assemblage 6.
Siqmöna »Upper Level« enthält unter anderem Material der Assemblage 6 (Form
155) und Assemblage 7 (Form 404,270, G46b). Aus stratigraphischen Gründen ist es
dennoch wahrscheinlich, daß die Fundgruppe in den Zusammenhang der Assemblage
8 gehört. Ephraim Stern datiert die Zerstörung von Siqmöna »Lower Level« in die Zeit
des Euagoras I - Aufstands, ca. 380 v.Chr. (1972). Damit bliebe für Siqmöna »Upper
Level« nur noch die Zeit, in die die Assemblage 8 datiert werden muß, da Assemblage
46 Kapitel 2
Korrelation der Fundgruppen 47
7 sicher mit al-Mina Str. 3 verbunden ist. Al-Mina Str. 3 muß aber um 375 v.Chr.
zerstört worden sein. Tatsächlich besteht das Material der Fundgruppe Siqmönä »Upper
Level« hauptsächlich aus Belegen, die in der Assemblage 8 vorkommen.
Testergebnis
Das Testergebnis der Seriationsstatistik stellt die Resultate der
Fundgruppenkorrelation nicht in Frage. Der Test verhilft uns außerdem zu einer Fülle
von Einzelbeobachtungen und nur in Einzelheiten weicht das Ergebnis der beiden
Methoden voneinander ab. Prinzipiell ist festzuhalten, daß die Einteilung der
Keramikformen in acht Assemblagen den Test durch die Seriationsstatistik bestanden
hat.
Eine graphische Analyse der Matrix läßt vier große Differenzierungenerkennen. Die
erste Gruppe trennt sich von der zweiten in einer >>.Stufe« in den Formblöcken 7/8. Die
zweite »Stufe«liegt im Formblock 14, die dritte zwischenden Formblöcken 22 und 23.
Die vier Gruppen lassen sich folgendermaßen beschreiben:
1. Seriationsgruppe: hauptsächlich Keramikformen der Assemblagen 1-2, aber auch
Assemblage 3 und 4.
2. Seriationsgruppe: enthält Keramikformen derselben Assemblagen 1 bis 4,
hauptsächlich aber der Assemblagen 1-2. Die Stufe zwischen den beiden
Seriationsgruppen 1 und 2 erklärt sich vor allem räumlich. Die Seriationsgruppe 1
wird hauptsächlich aus Fundgruppen im nordsyrischen Inland und
Nordmesopotarnien gebildet, während die Seriationsgruppe 2 vorallem aus
Fundgruppen von der ostlevantinischen Küste und in Palästina besteht.
3. Seriationsgruppe: enthält immer noch Keramikformen der Assemblage 1-2, es
dominiert aber das Material der Assemblagen 3 und 4. Die Fundgruppen der
Assemblagen 1-2 in dieser Seriationsgruppe liegen zeitlich dicht an der Assemblage
3.
4. Seriationsgruppe: sie wird deutlich durch chronologische Faktoren bestimmt, es
handelt sich um Fundgruppen mit Material der Assemblagen 5-6-7-8.
Die Seriationsgruppen 1-3 der Matrix differenzieren die Assemblagen 1-4 nicht so
deutlich, wie dies die Fundgruppekorrelation kann. Die komplexen räumlichen,
chronologischen und funktionalen Vorgänge im Bereich der Assemblagen 1-4 drücken
sich in einer komplexen Matrix derart aus, daß sich die einzelnen Assemblagen ohne die
Ergebnisse der Fundgruppekorrelation kaum herausarbeiten lassen. Andererseits
bestätigen und illustrieren sie die Ergebnisse der Korrelation, wenn deren Ergebnisse
in die Matrix eingetragen und überprüft werden. Zwischen den Assemblagen 1-4 setzen
sich zahlreiche Formen fort und verwischen damit die chronologischen Grenzen
zwischen den einzelnen Assemblagen. Darüber hinaus machen die regionalen
Differenzierungen der Keramikformen das Bild der Matrix zusätzlich komplizierter.
Als Hauptergebnisse der Einzelbeobachtungen, die sich aus dem Test mit der
Seriationsstatistik ergeben, lassen sich die folgenden Punkte festhalten.
Erstens, daß im Zusammenhang der Assemblagen 1-4 im Untersuchungsgebiet zwei
»Keramikprovinzen« existiert haben: .
1. Das Inland Nordsyriens und Nordmesopotarniens und
2. die Küste des östlichen Mittelmeerraums einschließlich Nordpalästina.
Zweitens bestätigt und illustriert die Seriationsstatistik den Umbruch der Tradition
der Keramikformen innerhalb der späten Eisenzeit während der Assemblage 5. Damit
ist das Ende der Eisenzeit 11 und der Beginn der Eisenzeit III archäologisch und nicht
länger historisch definiert.
Anmerkungen Kapitel2.5.
I. Das »BonnSeriationand Archaeological StatisticsPackage4.1« ist erhältlichbei den Unkelbach Valley
SoftwareWorks, In der Au 9, 5480 Remagen4, Germany; Tel. (0049)2642 23734.
Assemblagen 49
3. Kapitel
110 1 124 1* G 3 1-2
130 1 244 1* Z16 BC 1-2
Die Assemblagen
132 1 245 1* 13 1-2*
135 1 255 1* 21 1-2*
137 1 256 1* 25 1-2*
147 1 261 1* 40 1-2*
178 1 287 1* 42 1-2*
ImKapitel 3werden dieAssemblagen vorgestellt. Zu Anfang sinddie Keramikformen 179 1 290 1* 44 1-2*
tabellarisch in der Reihenfolge der Assemblage aufgeführt, anschließend werden die
181 1 291 1* 45 1-2*
185 1 296 1* 50 1-2*
Keramikformen in der Reihenfolge der Formnummer präsentiert. An diesenTeil schließt
192 1 297 1* 63 1-2*
sich eine Darstellungder Assemblagen an, die an dieser Stelle rein deskriptivist. Die 194 1 299 1* 66 1-2*
wichtigsten Entwicklungen imKeramikrepertoire der Assemblage werdenbeschrieben.
195 1 300 1* 85b 1-2*
234b 1 303 1* 89c 1-2*
DieFormen, derFormwandel, die Importeunddie Techniken der Oberflächendekoration
243 1 304 1* 90 1-2*
dereinzelnen Assemblagen werdenbesprochen. Die Keramikformen werdenaufgelistet,
243-46 1 305 1* 96 1-2*
254 1 309b 1* 100 1-2*
ihreNununer isthierfett gedruckt, in Klammern ist dahinterdie Assemblage angegeben,
260 1 336 1* 101 1-2*
in der die Formbelegt ist. Für den Sternchen (*) vergleiche die Ausführungen oben in 288 1 348 1* 104 1-2*
Kapitel 2.3. Auf eine absoluteDatierungwird in diesemKapitel ausdrücklich verzichtet,
292 1 354 1* 111 1-2*
294 1 376 1* 112 1-2*.
einechronologische Auswertung fmdet erst in Kapitel4 statt.
295 1 436 1* 124a 1-2*
Diehiervorgelegten Assemblagen sindeinerster Versuch, das Keramikrepertoire der 309a 1 446 1* 124b 1-2*
späten Eisenzeit in Syrien und Libanon zusammenhängend und in chronologischer
314 1 466 1* 131 1-2*
318 1 G20A 1* 133 1-2*
Reihenfolgedarzustellen. Dabei wird vor allemdie lokaleKeramikberücksichtigt. Die
320 1 11 1-2 139 1-2*
Assemblagen werden durch die Keramikformen gebildet, die in den einzelnen 333 1 23 1-2 143 1-2*
Fundgruppen miteinander vergesellschaftet sind. Die chronologische Anordnung der
335 1 24 1-2 144 1-2*
362 1 26 1-2 182 1-2*
Assemblagen ist das Resultat der Fundgruppenkorrelation (siehe Kapitel 2). Die
363a 1 39

1-2 186 1-2*
Schlüsselfundgruppen, die den Ausgangspunkt für die Bestimmung der Assemblagen 364 1 41 1-2 190 1-2*
bilden, sind aus der Abb. 2.5.1 (Korrelation der Fundgruppen) zu ersehen.
378 1 43 1-2 193 1-2*
379 1 61 1-2 196 1-2*
EinigeEinschränkungen müssenhervorgehoben werden. Die belegtenAssemblagen 422 1 61a 1-2 198 1-2* .
reflektieren einenunvollständigen, unzusammenhängenden Forschungsstand. Daher läßt
423 1 61b 1-2 199 1-2*
442 1 62 1-2 200 1-2*
sichnichtsagen, wieweitdiehiervorgestellten Assemblagen mit ihreneinzelnenBelegen
462 1 64 1-2 201 1-2*
typische Vertreter des Keramikrepertoires ihrer Zeit sind. Unklar bleibt auch, ob sie lokale 464 1 65 1-2 203 1-2*
Verbreitungen und regionale Entwicklungen signifikant repräsentieren. Funktionale
471 1 79 1-2 204 1-2*
501 1 91 1-2 215 1-2*
Zusammenhänge werdendurch die Assemblagen nicht unmittelbar wiedergegeben. Die
G 1 BC4 1 116 1-2 234a 1-2*
hier angewendete Methode hält fest, welche Formen miteinander gleichzeitig in der G 2 1 120a i-2 241a 1-2*
FundsteIle abgelegt worden sind. Dabeihandelt es sichumeine einfache Aussagedarüber,
G 2A 1 120b 1-2 246 1-2*
G 2A-4A 1 121 1-2 284 1-2*
ob die Formin der Assemblage belegt oder nicht belegt ist.
G 2A-4B 1 122 1-2 302 1-2*
Auf den folgenden Seiten soll zuerst ein tabellarischer überblick über die G 2A-5A 1 128 1-2 308 1-2*
G 2A-6 1 138 1-2 312 1-2*
Keramikformen gegeben werden. Dieersten Seiten präsentierendie Keramikformen in der
G 2B 1 188 1-2 315 1-2*
Reihenfolge der Assemblageneinteilung, darauf folgen die Keramikformen in der G 2C 1 189 1-2 321 1-2*
Reihenfolge ihrer Formnummer. In der ersten Spaltesteht die Keramikformnummer, die
G 20 1 202a 1-2 337 1-2*
G 2E 1 262 1-2 338 1-2*
Nummern dahintersinddie Assemblagennummem.
G24A 1 285 1-2 339 1-2*
Z 4 1 289 1-2 340 1-2*
Keramikformen in der Reihenfolge de Assemblagen
Z 4A BOR 1 293 1-2 343 1-2*
Z 4A BOR4 1 301 1-2 349 1-2*
Z 4 BOR3 1 306 1-2 355 1-2*
Form Assemblage 10 1 60 1 Z 4 BOR4 1 309d 1-2 356 1-2*
1 1 12 1 77 1 Z 7 BOR3 1 313 1-2 363b 1-2*
1-4 1 14 1 80 1 Z 7 BOR4 1 316 1-2 363c 1-2*
2 1 15 1 81 1 Z 9 BOR4 1 317 1-2 363d 1-2*
3 1 16 1 85a 1 ZU 1 365 1-2 465 1-2*
4 1 17 1 89a 1 Z BOR3 1 407 1-2 473 1-2*
6 1 18 1 89b 1 5 1* 447 1-2 497 1-2*
7 1 19 1 92 1 46 1* 485 1-2 ZlA BOR 1-2*
8 1 20 1 93 1 47 1* 496 1-2 ZlA BOR3 1-2*
9 1 22 1 108 1 105a 1* 499 1-2 ZlA BOR3-4 1-2*
.11
"I
52 Kapitel 3 Assemblagen
53
358 6-7* 415 7 434 7-8
44 1-2* 96 1-2* 153-58 4 bis 8*
35ge 6-7* 432 7 435 7-8
45 1-2* 97 3 154 4
410 6-7* 456 7 459 7-8
46 1* 98 8 155 5-6*
417 6-7* 477 7 G28.LO 7-8
47 1* 99 1-2-3 156 6-7*
420 6-7* 481 7 G31 7-8 48 1-2-3 100 1-2* 157 7
436a 6-7* 493 7 G32D 7-8 49 1-2-3 101 1-2* 158 6-7-8*
454 6-7* 494 7 G32J 7-8 50 1-2* 103 3 159 2
460 6-7* 507 7 G32P 7-8 51 2-3 104 1-2* 160 2
487 6-7* G28.FL 7 G32P2 7-8 52 3* 105a 1* 161 2-3-4*
488 6-7* G28.LU 7 G32P3 7-8 53 3 105b 3-4* 162 3-4
491 6-7* G28.LV 7 G32Q 7-8 55 4 106 1-2-3-4 163 3-4-5*
492 6-7* G28.MA 7 G37A 7-8 56 4 107 2-3* 164 4
G28.DN 6-7* G28.NS 7 G37C 7-8 57 4-5* 108 1 165 4-5-6*
G28.KLP 6-7* G28.VL 7 G38 7-8 58 5* 109 1-2-3 166 6-7*
G28.LD 6-7* G28A 7 G38A 7-8 59 1-2-3-4 110 1 167 6
G28.PN 6-7* G28B 7 G46 7-8 60 1 111 1-2* 168 6-7-8
G28.SV 6-7* G28B.LM 7 169a 7-8* 61 1-2 112 1-2* 169a 7-8*
G28E 6-7* G28B.MN 7 169b 7-8*
61a 1-2 113 4 169b 7-8*
38 6-7-8 G28C 7 170 7-8*
61b 1-2 114 4 170 7-8*
168 6-7-8 G28D 7 171 7-8*
62 1-2 115 2-3 171 7-8*
347 6-7-8 G29C 7 172 7-8*
63 1-2* 116 1-2 172 7-8*
G28 6-7-8 G29C.B 7 175 7-8*
64 1-2 117 3-4 173 7-8
G32 6-7-8 G30 7 205 7-8*
65 1-2 118a 3-4 174 6-7?*
158 6-7-8* G32A 7 278 7-8*
66 1-2* 118b 3-4 175 7-8*
174 6-7?* G32B 7 282 7-8*
67 1-2-3 119 3-4* 176 6-7*
209 6-7-8* G32C 7 360 7-8*
68 1-2-3 120a 1-2 177 6-7
275 6-7-8* G32E 7 361b 7-8*
69 1-2-3 120b 1-2 178 1
276 6-7-8* G32K 7 398 7-8*
70 1-2-3 120e 1-2-3 179 1
277 6-7-8* G320 7 399 7-8*
71 2-3* 121 1-2 180 1-2-3
283 6-7-8* G32S 7 400 7-8*
72 3-4* 122 1-2 181 1
395 6-7-8* G46B 7 403 7-8*
73 3 123 1-2-3-4* 182 1-2*
413 6-7-8* G57 7 405 7-8* 74 3 124 1* 183 3-4
416 6-7-8* 281 7* 42lf 7-8*
75a 1-2-3 124a 1-2* 184 1-2-3
421d 6-7-8* 483 7* 421g 7-8* 75b 1-2-3 124b 1-2* 185 1
421e 6-7-8* 495 7* 455 7-8* 76 7-8 125a 3-4 186 1-2*
453a 6-7-8* 76 7-8 468 7-8* 77 1 125b 3-4 187 3-4*
490 6-7-8* 173 7-8 G37B 7-8* 78a 1-2-3 125e 3-4 188 1-2
506 6-7-8* 208 7-8 G41 7-8* 78b 1-2-3 126 3-4* 189 1-2
174 6-7?* 396 7-8 206 7-8+* 79 1-2 127 1-2-3. 190 1-2*
157 7 397 7-8 98 8 80 1 128 1-2 191 1-2-3*
228 7 402 7-8 G26 8 81 1 129 ?-3* 192 1
230 7 404 7-8 G32R 8 82 3-4 130 1 193 1-2*
267e 7 411 7-8 421h 8* 83a 1-2-3 131 1-2* 194 1
267d 7 412 7-8 83b 1-2-3 132 1 195 1
359b 7 414 7-8 83e 1-2-3* 133 1-2* 196 1-2*
83d 1-2-3 134 3 197 1-2-3
83e 1-2-3* 135 1 198 1-2*
84a 1-2-3-4 136 4 199 1-2*
Keramikformen/Assemblagen
84b 1-2-3 137 1 200 1-2*
84e 1-2-3 138 1-2 201 1-2*
84d 1-2-3* 139 1-2* 202a 1-2
Form Assemblage 14 1 29 1-2-3 85a 1 140 4 202b 1-2-3*
1 1 15 1 30 1-2-3 85b 1-2* 141 4 203 1-2*
1-4 1 16 1 31 2 85e 1-2-3 142 6-7* 204 1-2*
2 1 17 1 32 2
86 5* 143 1-2* 205 7-8*
3 1 18 1 33 2*
87 5-6* 144 1-2* 206 7-8+*
4 1 19 1 34 2-3(6-7-8)+*
88 3 145a 1-2-3 207 6-7*
5 1* 20 1 35 3
89a 1 145b 1-2-3 208 7-8
6 1 21 1-2* 36 3-4
89b 1 146 1-2-3 209 6-7-8*
7 1 22 1 37 4-5
8ge 1-2* 147 1 210 1-2-3
8 1 23 1-2 38 6-7-8
90 1-2* 148 3-4 211 1-2-3*
9 1 24 1-2 39 1-2
91 1-2 149 3-4 212 3-4
10 1 25 1-2* 40 1-2* 92 1 150 3-4 213
11 1-2 26 1-2 41 1-2 93 1 151 4* 214 2-3
12 1 27 1-2-3 42 1-2* 94 1-2-3 152 3-4 215 1-2*
13 1-2* 28 1-2-3 43 1-2 95 2-3* 153 6-7* 216 1-2-3-4*
...
54 Kapitel 3 Assemblagen 55
217 5-6-7* 278 7-8* 337 1-2* 393 4-5-6 444 1-2-3-4 G 1 1-2-3
218 4-5-6 279 6-7* 338 1-2* 394 4-5-6 445 1-2-3 .G 1 BC4 1
219 5-6-7-8 280 6-7* 339 1-2* 394-96 5-6-7-8 446 1* G 2 1
220 6-7* 281 7* 340 1-2* 395 6-7-8* 447 1-2 G 2A 1
221 2-3* 282 7-8* 341 1-2-3 396 7-8 448 1-2-3-4* G 2A-4A 1
222 2-3-4* 283 6-7-8* 342 1-2-3 397 7-8 449 2-3 G 2A-4B 1
223 3-4* 284 1-2* 343 1-2* 398 7-8* 450 2-3 G 2A-5A 1
224 4-5-6* 285 1-2 344 2-3 399 7-8* 451 3-4 G 2A-6 1
225 2-3-4* 286 3-4* 345 400 7-8* 452 4* G 2B 1
226 287 1* 346 4-5-6 401 4-5-6-7 453 5-6-7* G 2C 1
227 3-4* 288 1 347 6-7-8 402 7-8 453a 6-7-8* G 20 1
228 7 289 1-2 348 1* 403 7-8* 454 6-7* G 2E 1
229 6-7* 290 1* 349 1-2* 404 7-8 455 7-8* G 3 1-2
230 7 291 1* 350 4 405 7-8* 456 7 G 4 4
231 292 1 351 4 406 4-5-6-7 457 6-7 G 5 3-4-5
232 293 1-2 352 4-5 407 1-2 458 5 bis 8* G 6 4-5*
233 2* 294 1 353 5-6-7* 408 4* 459 7-8 G 7 4-5-6
234a 1-2* 295 1 354 1* 409 4 bis 8 460 6-7* G 8 5-6*
234b 1 296 1* 355 1-2* 410 6-7* 461 G 9a
235 1-2-3* 297 1* 356 1-2* 411 7-8 462 1 G 9B 2-3-4
236 2-3-4* 298 357 4 412 7-8 463 1-2-3 G10
237 1-2-3* 299 1* 358 6-7* 413 6-7-8* 464 1 G10A 1-2-3
238 1-2-3* 300 1* 359a 6-7 414 7-8 465 1-2* G10B 3-4
239 1-2-3 301 1-2 359b 7 415 7. 466 1* G10C 4
240 2-3* 302 1-2* 35ge 6-7* 416 6-7-8* 467 1-2-3 G100 4-5
241a 1-2* 303 1* 359d 6-7 417 6-7* 468 7-8* G10E 5-6*
241b 1-2-3* 304 1* 360 7-8* 418 6-7-8* 469 3-4 G11 2-3
242 305 1* 361a 419 470 2-3-4* G12 5-6*
243 1 306 1-2 361b 7-8* 420 6-7* 471 1 G13 4-5
243-46 1 307 1-2-3* 362 1 421 4 bis 8 472 • 1-2-3 G14 4-5*
244 1* 308 1-2* 363 1-2-3 421a 4 473 1-2* G15A 1-2-3-4
245 1* 309a 1 363a 1 421b 4* 474 G15B 1-2-3-4
246 1-2* 309b 1* 363b 1-2* 421e 4-5-6-7* 475 G16
247 1-2-3* 30ge 1-2-3* 363e 1-2* 421e/g 4 bis 8* 476 G17 4-5*
248 1-2-3* 309d 1-2 363d 1-2* 421d 6-7-8* 477 7 G18 4-5-6*
250 1-2-3* 310 1-2-3 364 1 421e 6-7-8* 478 G19 3-4
251 2-3* 311 3 365 1-2 42lf 7-8* 479 G20 3-4-5*
252 2-3* 312 1-2* 366 3-4* 421g 7-8* 480 G20A 1*
253 2-3* 313 1-2 367 3-4 421h 8* 481 7 G20B 2-3
254 1 314 1 368 3-4* 422 1 482 G20C 3-4
255 1* 315 1-2* 369 3-4* 423 1 483   ~ G200
256 1* 316 1-2 370 2-3-4* 424 2 484 1 bis 7* G20E 4
257 317 1-2 371 4* 425 3-4 485 1-2 G20F 3-4
257a 1-2-3* 318 1 372 426 2-3-4* 486 3-4-5-6 G20G 4
258 2-3-4* 319 1-2-3 373 5-6* 427 1-2-3-4* 487 6-7* G20H 4-5*
259 320 1 374 4-5 428 4 488 6-7* G20I 4-5-6
260 1 321 1-2* 375 4-5 429 3 bis 7 490 6-7-8* G20J 4-5-6
261 1* 322 2-3 376 1* 430 3-4 491 6-7* G20K 5
262 1-2 323a 1-2-3 377 2-3* 431 4 492 6-7* G20K/L 5*
263 4-5-6* 323b 2 378 1 432 7 493 7 G20L 5*
264 4 324 1-2-3 379 1 433 494 7 G20M 3-4
265 4 325 4 380 1-2-3 434 7-8 495 7* G21 3-4*
266 3 326 4 380-81 1-2-3*
435 7-8 496 1-2 G22 4
267a 327 4* 381 1-2-3*
436 1* 497 1-2* G22A
267b 6 328 3-4* 382 1-2-3-4 436a 6-7* 498 1-2-3 G22B 6-7
267e 7 329a 1-2-3-4* 383 1-2-3 437 1 bis 8* 499 1-2 G22C 4
267d 7 329b 1-2-3-4* 384 2-3-4*
438a 1-2-3-4 500 1-2-3-4* G22D 5-6*
268 3-4 32ge 1-2-3-4* 385 1-2-3
438b 1-2-3-4 501 1 G23 2-3
269 6-7 329d 1-2-3-4* 386 1-2-3*
439a 1-2-3-4 502 1-2-3-4 G24
270 6-7 330 4 387 1-2-3* 439b 1-2-3-4 503 1-2-3-4 G24A 1
271 6-7* 331 4-5 388 3 43ge 1-2-3 504 G24B 3
272 6-7* 332 6-7* 388-92 3-4
439d 6 505 2-3-4* G24C 3-4
274 6-7 333 1 389 2-3*
440 1-2-3* 506 6-7-8* G25 2 bis 6
275 6-7-8* 334 4 390 3-4
441 1-2-3* 507 7 G25A 3-4
276 6-7-8* 335 1 391 3-4
442 1 A G25B 4-5-6
277 6-7-8* 336 1* 392 3-4
443 G G25C 1-2-3-4
56 Kapitel 3 Assemblagen 57
Die Assemblage I bildet den Ausgangspunkt der Untersuchung. Sie wird aus den
Keramikformen gebildet, die dem eigentlichen Untersuchungszeitraum direkt
vorausgingen. Es sind dies die Keramikfonnen, die in den »aramäischen« und
»phönizischen« Kleinstaaten Syriens undLibanonsin Gebrauchwaren, als die Assyrer am
Ende des 8. Jh.v.Chr. dieses Gebiet zu Provinzen ihres Reiches machten. Die 'gut
stratifizierten Formen der Assemblage fandensichvor allemin den Zerstörungsschichten,
die denEroberungenvon TiglatpilesarIII und SargonII zugeordnetwerden.
Das Keramikrepertoire ist überwiegend lokal geprägt, es finden sich nur wenige
importierte Formen, Die Importe stammenhauptsächlich aus Zypern (»Black-on-Red
1(lII)-II(IV)«, »Bichromrn-IV«,»White-Painted IV«). AmEnde der Assemblage I findet
der übergang vomzypriotischen»Typ III«zum»TypIV« statt. Diese Epochewirdvon
Gjerstad als»Cypro-Geometric rn B«bis»Cypro-Archaic I A« bezeichnet (Gjerstad1948;
Birmingham 1963a).
Der griechische Import besteht aus mittel- und spätgeometrischer Keramik (GI),
besonders hervorzuheben ist die Gruppe der »Pendant-Semi-Circles«-Gefliße (G2) und
die sogenannte »Al-Mina-Ware« (G3). Am Ende der Assemblage I findet sich auch
frühprotokorinthische Keramik (GIOa), SOS-Amphoren des frühen Typs (G24a),
Vogelschalen (GI5a), »rhodisch-spätgeometrische Keramik« (GI5b) und Gefäße mit
Wellenliniendekor (G25).
DielokalenKeramikformen habenin der Regel eine begrenzteregionaleVerbreitung.
G25C*
G250
G25E
G25F
G26
G26a
G26b
G27
G27.AK
G27.B
G27.C
G27.CHC
G27.H
G27.KL
G27.LB
G27.LC
G27.LF
G27.PH
G27.SP
G27A
G27A.H
G27A.LC
G27B
G27B.BMN
G27B.LB
G27B1
G27B2
G27B3
G27C
G27C.EU
G27C.RB
G270
G27E
G27E*
G27E*.C
G27E*.LF
G27E.LF
G27F
G27F.GV
G27G
G27H
G28
G28.A1
G28.BO
G28.BR
G28.CH
G28.0
G28.0N
G28.FL
G28.HP
G28.KO
G28.KLN
G28.KLN/.0
G28.KLP
G28.LO
G28.LG
G28.LN
G28.LO
G28.LU
G28.LV
G28.MA
G28.NK
G28.NS
G28.0R
G28.0X
G28.P
1-2-3-4
4
3-4
3-4*
8
3-4*
6*
4-5-6
6*
6*
6*
6*
6
6*
6*
6*
6
6*
6*
6
6
6
6*
6*
6*
6*
5-6*
6*
6-7
6
6
5-6*
6
6-7
6*
6
6
5*
5*
6*
5-6*
6-7-8
6
6
6*
6
6*
6-7*
7
6-7
6-7
6-7
6-7
6-7*
6-7*
6-7
6
7-8
7
7
7
6-7
7
6-7
6-7
6-7
G28.PN
G28.PO
G28.POG
G28.PR
G28.8V
G28.8Y
G28.VL
G28A
G28B
G28B.LM
G28B.MN
G28C
G280
G28E
G29
G29A.B
G29B
G29C
G29C.B
G30
G31
G32
G32A
G32B
G32C
G320
G32E
G32F
G32G
G32G1
G32H
G321
G32J
G32K
G32L
G32M1
G32M2
G32N
G320
G32P
G32P1
G32P2
G32P3
G32P4
G32P5
G32P6
G32Q
G32R
G328
G33
G34
G35
G36
G37
G37A
G37B
G37C
G38
G38A
G38B
G38C
G39
G40
G41
G42
G42A
6-7*
6-7
6-7
6
6-7*
6
7
7
7
7
7
7
7
6-7*
6-7
7
7
7
7-8
6-7-8
7
7
7
7-8
7
6-7
7-8
7
7
7-8
7-8
7-8
7-8
8
7
7-8
7-8*
7-8
7-8
7-8
7-8*
3-4
G42B
G43
G44
G45
G46
G46A
G46B
G47
G48
G49
G50
G51
G52
G53
G54
G54A
G55
G56
G57
G58
G59
Ta
Tb
Z
Z 1
Z 1A BOR
Z 1A BOR3
ZlA BOR3-4
Z 1A BOR4
Z 1A BOR4*
Z 1B
Z 1C BC
Z 1C BC3
Z 1C BC4
Z 1C WP
Z 1C WP4
Z 10 WP
Z 10 WP5
Z 1F WP
Z 1 WP
Z 1 WP3
Z 1 WP4
Z 2 BOR4
Z 3 BOR
Z 3 BOR4
Z 4
Z 4A BOR
Z 4A BOR4
Z 4 BOR3
Z 4 BOR4
Z 5 BOR
Z 5 WP
Z 5 WP4
Z 6
Z 6 BC3-4
Z 6 BOR
Z 6 WP
Z 7 BC
Z 7 BC4
Z 7 BC4-5
Z 7 BC5
Z 7 BOR
Z 7 BOR3
Z 7 BOR4
Z 7 WP
Z 7 WP3
4-5-6*
6-7
7-8
7
4
4
6-7
7
1-2-3
1-2*
1-2*
1-2*
1-2*
1-2*
1-2-3
1-2-3
1-2-3
1-2-3
1-2-3
3-4
4
1
1
1
1
1
2-3-4
1-2-3'
1
1
Z 7 WP3-4
Z 8 BOR4 2-3*
Z 9 BOR4 1
Z 9 WP
Z 9 WP4
Z10
Z10 BC
Z10 BC3
Z10 BC4
Z10 BC5 2-3-4
Z10 BOR
Z10 BOR4-5 -
Z10 WP
Z10 WP3
Z10 WP4
Zll WP
Z12 BC
Z12 BC3
Z12 BC4
Z12 BOR
Z12 BWR8
Z12 WP
Z12 WP3
Z12 WP5 2-3-4
Z13 1
Z13A BOR
Z13 BC4
Z14 3
Z14 BC
Z14 BOR
Z14 WP
Z14 WP3
Z14 WP4
Assemblage 1
Z15 3-4
Z15 BC
Z16
Z16 BC 1-2
Z16 BC3
Z16 WP
Z16 WP3
Z16 WP4
Zl7
Z17 BC
Z17 BOR
Z18
Z18 BC
Z19
Z19 BC
Z19 BC2
Z19 BC3
Z19 BC3-4
Z19 BC4
Z19 BOR
Z19 BOR4
Z19 WP
Z19 WP3
Z19 WP4
Z19 WP5 2-3-4
Z20 BC
Z20 BC4
Z20 BOR
Z20 BOR4
Z20 WP • -
Z21 BOR
Z21 WP
Z22
Z22 BOR
Z23 BCC
Z24
Z25
Z BC
Z BC2
Z BC3
Z BC3-4
Z BC3/BOR4 -
Z BC4
Z BC4-5
Z BC5 2-3-4
Z BOR
Z BOR3 1
Z BOR3-4
Z BOR4
Z BOR4-5
Z BOR5 2-3-4
Z TYP3
Z TYP3*
Z TYP 3-4
Z TYP4
Z TYP 5 2-3-4
Z WP
Z WP2
Z WP2-3
Z WP3
Z WP3-4
Z WP4
Z WP4-5
Z WP5 2-3-4
58 Kapitel 3 Assemblagen 59
Es liegt eine klare Trennung in Keramikformen des Inlandes und solchen von der Küste
vor. Ein Warenaustauschzwischendiesen Regionen fand statt, meist ist aber aufgrund der
Verteilung klar zu erkennen, ob eine Keramikform von der Küste oder aus dem Inland
stammt. Die Formen sind an der Küste von Kilikien bis in die Gegend von Nordisrael
relativ einheitlich. Daher werden sie aufgrund ihres Verbreitunggebietes hier
»Küstenformen« genannt. ImInlandSyriens ist nur der Norden ausreichend erforscht. Die
Formen aus dem Binnenland werden hier »Inlandformen« genannt. Die typischen
Küstenformensind: 10, 14,27,28, 75a, 75b, 78a, 78b, 80, 83a, 83b, 83c, 83d, 83e, 84a,
84b,84c,84d,85b,85c, 120a, 120b, 120c, 145a, 145b, 146, 180, 185, 193, 194,202a,
202b,210,211,215,234b,235,237,238,239,241a,241b,243,247,302,303,304,
305,306,307,313,314,315,316,317,319,321,323a,343,380,381,382,383,385,
386,387, 438a, 438b, 439a, 439b, 439c, 440, 444, 445, 462, 464, GI G2, os, GIOA,
ZIABOR, Zl C.
Die typischen Inlandformen sind: 1-4,8,9, 14; 16,17,22,23,48,59,61, 61a, 61b,
62,64,65, 89b, 94,101,104, 145a, 181, 182, 185, 188, 189, 193, 194,211,250,284,
285, 300,313, 314,315,316,317,318,319,321,324,329a, 329b,329c,329d,343,
349,363,363a, 363b,363c, 363d,438a, 438b,439a, 439b,439c,440,444,445,462,
464,472,498, GI, G2, m, ZIABOR, ZIC.
Die häufigste lokale Oberflächendekoration ist ein roter überzug (Engobe), der
sogenannte»Red Slip«,der oft poliert ist (sbumished«). Dieser überzug kopiert offenbar
Kupfergefäße. An Kannen der Form 303 und 304 fmden sich Knopfaufsätze, die offenbar
als ein typologisches Relikt Metallnietenimitieren (cf. Culican 1982: 64). In Tell Cudeyde
hat er vorallem an flachen Schalen der Form 1-4 die Farben' 2.5YR414-8, 2.5YR5/6-8,
5YR7/6oder lOYR8/3 meistens aber lOR4/4-6oder 5/8, in Tayinat 2.5YR5/6, in Hamä
an Form4 10RS18 (alleWerteimOriental Institute Museum Chicago nach unpublizierten
Gefäßen notiert). In Tall Rif'at überwiegen hellere Farben an den Formen 1-4: 10R6/6-8,
lORS/4; 5YR7/6; an Knickwandformen wie 89 und 94 sind die Farben dunkler lOR4/6-8
(unpubliziert). In al-Minasind die Farben an Schalen 10R4/4-8, 10R5/6-8 (unpubliziert).
In Tyros finden sich die Farben lOR4/4-8, lOR5/6 (Bikai 1978); in Sarafand Str. C2
5R4/4,7.5R4/6und lOR4/8(Anderson 1988).
Ein roter überzug ist an den folgenden Formen belegt: 1,2,3,4,5,6,7, 14, 15, 16, 19,
22,23,39,40,46, 75a, 78a, 78b,79,80,81,83b,83c,84c, 85b, 85c, 89a, 89b,94, 99,
100, 101, 104, 109, 110, 120a, 121, 122, 123, 124a, 128, 132, 143, 144, 145a, 145b,
146,147,180,182,185, 198, 199, 200, 216, 235, 237,238, 241b, 244,248, 254, 256,
                   
320, 342, 462, 463.
Der roteÜberzug ist an den offenen Formen, besonders den Schalen manchmal nur innen
und amRand außen angebracht: 13,60, 77, 83a, 83d, 83e, 84a, 84b, 84c, 84d, 85a, 85c,
104, 120b, 120c, 121, 145a, 145b, 146.
An SchalenundoffenenGefäßenist derÜberzug manchmal nur am Rand angebracht: 128,
130, 143.
An Schalen kommt auch »Reserved Red Slip« vor, d.h. roter überzug mit ausgesparten
horizontalen Flächen (Streuen): 28,50, 75a, 78a, 78b, 79,84a, 84b,84c, 85b,85c, 101,
145b, 146.
I. Die Farben werdennach der Munsell Soil Color Chart (1971) zitiert, Munsell Color Division,
Kollmorgen Corporation, Baltimore, Maryland 21218, USA
1
Auf der rot überzogenen Oberfläche finden sich an einigen Formen schwarze Malmuster,
es handelt sich um die Dekorationsgruppe »Black-on-Red«, In der Regel wird so eine
bestimmte Klasse von zypriotischen Importen bezeichnet (cf. unten Kapitel 6). Einige
Formenkönntenjedoch lokal in Syrienund Libanon hergestellt worden zu sein, da sie sich
hauptsächlich auf dem Festland fmden: 78b, 128, 145b, 180,239,243,248,255,306,
309b (prausnitz 1982, Culican 1982: 55ft). Eine sichere Bestimmung des
Produktionsortes ohne chemische Untersuchung des Tons ist jedoch nicht möglich.
Neben demrotenüberzug findet sichauchein dunkler, grauer bis schwarzer Überzug,
der poliert sein kann. In Zypern ist dieser überzug als »Black Slip Ware« bezeichnet
worden(Gjerstad 1948). Er findet sich an folgenden offenen und geschlosssenen Formen:
4,99,215,305. Die Form 215 kommt hauptsächlich in Palästina vor und ist sonst nur im
Südlibanon belegt.
Als Maldekor sind horizontale Streifen an folgenden offenen und geschlossenen
Gefäßformen belegt, dabei ist aufgrund mangelnder Publikationen unklar, ob alle Gefäße
monochrombemalt sind: 8,9,39, 83b, 83d, 202b, 234a, 234b, 239, 243-246, 247, 250,
306,379. Die Farbe dieser Gefäße ist nur in Hamä beschrieben worden, sie wird dort als
»mattrotbraun«bezeichnet (Riis et a1. 1990: Nr. 537ft). Bichrom in schwarzer und roter
Farbe bemalt sind: 12,50, 84c, 132, 146, 179, 202b, 245, 246, 287, 290, 291, 297, 299,
336. DerMaldekor inhorizontalenStreifen, der in der Küstengegend auch als »Phoenician
White Painted« oder »Phoenician Bichrome« bezeichnet wird, könnte mit der »White
Painted IV Ware« und der »Bichrome IV Ware« in Zypern zusammenhängen (Gjerstad
1948: bes. Fig. 28, Fig. 30). Patricia Bikäi stellt in Tyros Str. V, um 760 v.Chr., eine
Ablösungder»PhoenicianBichrome«verziertenGefäße durch den »Phoenician Red Slip«
fest (Bikai 1978: 67, cf. auch Bikai 1987). Auch die Statistik in Sarafand bestätigt diese
Beobachtung. BichromeDekoration an Schalen läuft nach Sarafand Str. DI aus, während
die Verzierungmit rotem Slip ab Str. DI in großen Zahlen auftritt (Anderson 1988: 410,
413; Table 32, 41).
GeometrischeBemalungfindet sichauf den Formen: 24,135,188,189,191,194,195,
248, 284, 308, 313, 314, 315, 316, 317, 379. Ais Farbe ist lediglich »dark paint«
dokumentiert (z.B. Moorey 1980: Nr. 4, '7, 583). Bichrom schwarz und rot geometrisch
bemalt sind die Formen: 194,246,290,291,296,299,321. Pflanzenmotive finden sich
vorallemaufden bemaltenAmphorender Form 379 (cf. Anderson 1988: 327,333). Auch
an den Formen 260,290 und 291, vielleicht auch an 282 sind Pflanzenmotive in der
Assemblage 1 belegt. .
Zu den geometrischen Mustern zählen auch Zentralkreise am Bauch von meist
geschlossenen Gefäßen: 260, 261, 296, 309a, 309b, 310. Die Bemalung ist oft bichrom
in schwarz und rot ausgefiihrt worden.
FigürlicheBemalungist sehr selten, sie ist aufden Formen 188 und 317 nachgewiesen.
Eine figürliche Ritzung fmdet sich auf Form 44. .
Eine besondere Dekortechnik sind braun überzogene Gefäße der Form 180, m deren
Oberfläche geometrische Muster eingeritzt sind (unpubliziert al-Mina. Str.
AshmoleanMuseum1954.34813; mit Wellenbänderwie auf Form 474). Diese Ritztechnik
ist auch als »Akko-Ware« bezeichnet worden (D. Conrad 1993).
Glasurtechniken sind auf den Formen 186 und 472 belegt. Für Form 472 sind die
Farben »bluish-green« (Moorey 1980: Nr. 23-25) bzw. »blue-glazed frit« oder
»green-glazed« angegeben worden (Woolley 1939: 35 YC74, 36 YD4).
Folgende Formen sind in der Assemblage 1 belegt:
Offene Gefäße, sehr flache und flache Formen:
60 Kapitel 3 Assemblagen 61
1 (1),2 (1),3 (1), 4 (1), 5 (1*), 6 (1),7 (1), 8 (1), 9 (1),10 (1),11 (1-2), 12 (1),13
(1-2*),14 (1),15 (1),16 (1),17 (1),18 (1),19 (1), 20 (1), 21 (1-2*),22 (1), 23 (1-2),
24(1-2), 25 (1-2*), 26 (1-2), 27 (1-2-3), 28 (1-2-3), 29 (1-2-3), 30 (1-2-3), 39 (1-2), 40
(1-2*),41 (1-2), 42 (1-2*), 43 (1-2), 44 (1-2*), 45 (1-2*), 46 (1*), 47 (1*), 48 (1-2-3),
49 (1-2-3), 50 (1-2*), 59 (1-2-3-4).
Offene Gefäße, tiefe Formen:
60 (1), 61 (1-2), 61a (1-2), 61b (1-2),62 (1-2), 63 (1-2*), 64 (1-2), 65 (1-2), 66 (1-2*),
67 (1-2-3), 68 (1-2-3), 69 (1-2-3),700-2-3).
Offene Gefäße, Formen mit eingeknickter Wand:
75a(1-2-3), 75b (1-2-3),77 (1), 78a (1-2-3), 78b (1-2-3), 79 (1-2), 80 (1), 81 (1), 83a
(1-2-3), 83b(1-2-3), 83c (1-2-3*), 83d (1-2-3), 83e (1-2-3*), 84a (1-2-3), 84b (1-2-3),
84c(1-2-3), 84d (1-2-3*), 85a (1), 85b (1-2*), 85c (1-2-3), 89a (1), 89b (1), 89c (1-2*),
90 (1-2*),91 (1-2),92 (1), 93 (1), 94 (1-2-3), 96(1-2*), 99 (1-2-3),100 (1-2*),101
(1-2*),104 (1-2*), 105a (1*),106 (1-2-3-4),108 (1),109 (1-2-3),110 (1),111 (1-2*),
112(1-2*), 116 (1-2), 120a (1-2), 120b (1-2), 120c (1-2-3), 121 (1-2), 122 (1-2), 123
(1-2-3-4*), 124 (1*), 124a (1-2*), 124b (1-2*).
Offene Gefäße, Formen mit eingezogenem Rand:
127 (1-2-3),128 (1-2),130 (1), BI (1-2*).
Offene Gefäße, kleine Formen:
132 (1),133 (1-2*),135 (1),137 (1).
Becher:
138 (1-2), 139 (1-2*).
Offene Gefäße, runde Schalen:
143 (1-2*),144 (1-2*), 145a (1-2-3), 145b (1-2-3),146 (1-2-3),147 (1).
Offene Gefäße, besondere Formen:
178 (1),179 (1),180 (1-2-3),181 (1), 182 (1-2*),184 (1-2-3),185 (1),186 (1-2*).
Kratere:
188(1-2),189 (1-2),190 (1-2*),191 (1-2-3*), 192(1), 193 (1-2*), 194 (1), 195 (1), 196
(1-2*),197 (1-2-3),198 (1-2*),199 (1-2*), 200 (1-2*), 201 (1-2*), 202a (1-2), 202b
(1-2-3*),203 (1-2*), 204 (1-2*).
Geschlossene Gefäße:
210 (1-2-3),211 (1-2-3*), 215   216 (1-2-3-4*), 234a (1-2*), 234b (1), 235
(1-2-3*),237(1-2-3*),238(1-2-3*),239(1-2-3), 241a (1-2*), 241b (1-2-3*),243(1),
243-46 (1), 244(1*),245 (1*), 246 (1-2*), 247 (1-2-3*), 248 (1-2-3*), 250 (1-2-3*),
254 (1), 255(1*),256 (1*), 257a (1-2-3*), 260 (1), 261 (1*),262 (1-2), 284 (1-2*), 285
(1-2),287 (1*),288 (1), 289 (1-2), 290 (1*),291 (1*),292 (1),293 (1-2), 294 (1), 295
(1),296 (1*),297 (1*),299 (1*),300 (1*),301 (1-2),302 (1-2*), 303 (1*),304 (1*),
305(I *),306 (1-2), 307 (1-2-3*), 308 (1-2*), 309a (1), 309b (1*), 309c (1-2-3*), 309d
(1-2),310 (1-2-3), 312 (1-2*),313 (1-2), 314 (1), 315 (1-2*), 316 (1-2), 317 (1-2), 318
(1),319 (1-2-3), 320 (1),321 (1-2*), 323a (1-2-3), 324 (1-2-3), 329a (1-2-3-4*), 329b
(1-2-3-4*), 329c (1-2-3-4*), 329d (1-2-3-4*), 333 (1), 335 (1), 336 (1*),337 (1-2*),
3J8(1-2*), 339(1-2*), 340 (1-2*), 341 (1-2-3),342 (1-2-3), 343 (1-2*), 348 (1*),349
(1-2*),354 (1*),355 (1-2*), 356 (1-2*).
Vorratsgefäße:
362 (1),363 (1-2-3), 363a (1), 363b (1-2*), 363c (1-2*), 363d (1-2*), 364 (1), 365
(1-2).
Transportgefäße, Amphoren:
____J
376 (1*),378 (1),379 (1),380 (1-2-3), 380-81 (1-2-3*),381 (1-2-3*),382 (1-2-3-4),
383 (1-2-3), 385 (1-2-3), 386 (1-2-3*), 387 (1-2-3*), 407 (1-2).
Lampen:
422 (1),423 (1),427 (1-2-3-4*), 436 (1*).
Kochgefäße:
437 (1-2-3-4-5-6-7-8*), 438a (1-2-3-4), 438b (1-2-3-4), 439a (1-2-3-4), 439b
(1-2-3-4), 439c (1-2-3), 440(1-2-3*), 441 (1-2-3*), 442 (1), 444 (1-2-3-4), 445 (1-2-3),
446 (1*),447 (1-2), 448 (1-2-3-4*).
Sonderformen:
462 (1),463 (1-2-3), 464 (1), 465 (1-2*), 466 (1*),467 (1-2-3), 471 (1),472 (1-2-3),
473 (1-2*),484 (1-2-3-4-5-6-7*), 485 (1-2), 496 (1-2), 497 (1-2*), 498 (1-2-3), 499
(1-2),500 (1-2-3-4*),501 (1),502 (1-2-3-4), 503 (1-2-3-4).
Griechische Importe oder Imitationen:
GI (1-2-3), GI BC4 (1), G2 (1), G2A (1), G2A-4A (I), G2A-4B (1), G2A-5A (1),
G2A-6 (1), G2B (1), G2C (1), G2D (1), G2E (1), G3 (1-2), GI0A (1-2-3), G15A
(1-2-3-4), G15B   G20A (1*), G24A (1), G25C (1-2-3-4), G25C* (1-2-3-4).
Anatolische Importe oder Imitationen:
Tb (1-2-3).
Zypriotische Importe oder Imitationen:
ZIA BOR (1-2*), ZIA BORJ (1-2*), ZIA BORJ-4 (1-2*), ZIA BOR4 (1-2*), ZIA
BOR4* (1-2*), ZIC BC (1-2-3), ZIC BC3 (1-2-3), ZIC BC4 (1-2-3), ZIC WP
(1-2-3), ZIC WP4 (1-2-3), Z4 (1), Z4A :I10R(1), Z4A BOR4 (1), Z4 BORJ (1), Z4
BOR4 (1), Z7 BOR (1-2-3), Z7 BORJ (1), Z7 BOR4 (1), Z9 BOR4 (1), Z13 (1), Z16
BC (1-2), Z BORJ (1).
Assemblage 2
In dieser Assemblage finden sich zahlreiche lokale Keramikformen, das
Formenspektrumist, wie in Assemblage I, vielfältig und regional bzw. lokal geprägt. Von
den Formen, die in Assemblage 1 belegt sind, setzen sich 80,6 % in Assemblage 2 fort.
Die Importe sindweiterhin, wie in Assemblage 1, hauptsächlich zypriotisch. Es fmdet
sichnach wie vor ein Nebeneinander vomzypriotischen» Typ III« und »Typ IV«, d.h. auch
Assemblage2 liegt in der Übergangszone beider »Typen« in »Cypro-Geometric III B« bis
»Cypro-ArchaicI A«. Auch»Typ V« ist bereits belegt, den wir an das äußerste Ende der
Assemblage setzen müssen.
Die griechischen Importe sind u.a. spätgeometrische Gefäße wie die sogenannte
»Al-Mina-Ware« (G3), fiühprotokorinthische Keramik (GlOa), Vogelschalen (Gl5a) und
»rhodisch-spätgeometrische Keramik« (G15b).
Inder Assemblage2 setzt sich die Teilung der Keramikformen in zwei Regionen, dem
Inlandundder Küste, fort. Es fmden sich klare Küsten- und Inlandformen. Die typischen
Küstenformensind: 23,27,28,51, 75a, 75b, 78a, 78b, 83a, 83b, 83c, 83d, 83e, 84a, 84b,
84c,84d,85b,85c, 95, 120a, 120b, 120c, 145a, 145b, 146, 161, 180, 193,202a,202b,
210,211,215,222,225,235,236,237,238,239,240,24Ia,241b,247,252,302,306,
307,313,315,316,317,319,321, 323a,323b,343,380,381,382, 383,384,385,386,
387,389,438a,438b,439a,439b,439c,440,444,445,470,505,GI,G3,GI0A,ZIA
BOR,ZIC.
62 Kapitel 3
Assemblagen 63
Die typischen Inlandformen sind: 23,34,48,59,61, 61a, 61b, 62, 64, 65,94, 101,
104,   5 ~ 182, 188, 189, 193,211,222,225,250,284,285,313,315,316,317,319,
321, 324, 329a, 329b, 329c, 329d,343, 349, 363, 363b, 363c, 363d, 438a,438b,439a,
439b, 439c, 440, 444, 445, 470, 472, 498, 505, GI, GJ, ZIABOR, ZI C.
Die lokalen Oberflächendekorationen sind in Art und Anteil ähnlich wie in
Assemblage I. Die häufigste Dekorationsform ist auch hier ein roter Überzug. Er fmdet
sichauf den Formen: 23,33,39,40,68, 75a, 78a, 78b, 79, 83b, 83c, 84c, 85b, 85c, 94,
99, 100, 101, 105b, 109, 120a, 121, 122, 123, 124a, 128, 143, 144, 145a, 146, 145b,
180, 182,216,235, 237, 238, 241b, 248, 257a, 293, 301, 302, 306, 307, 309c, 312,319,
342,463.
Die Farben des Überzugs sind nur in wenigen Fundorte belegt (wenn nicht anders
angegeben unpubliziert): in Tell Cudeyde 2.5YR4/4, 10R4/6; in Tayinat 2.5YR5/6; in
al-MinalOR4/4-8; in Tyros 2.5YR5/8, lOR4/6-8, IOR5/8 (Bikai 1978); in Sarafand Str.
C2 5R4/4, 7.5R4/6, lOR4/8, in Sarafand Str. Cl 7.5R4/6-7, 7.5R5/8, 7.5YR4/6,
10R4-516, 10R5/8 (Anderson 1988).
Außennur amRand, innen aber ganz rot überzogen sind Gefäße der Formen: 13,71,
83a, 83d, 83e, 84a, 84b,84c, 84d,85c, 109, 120a, 120b, 120c, 145a, 145b, 146.
Nur am Rand rot überzogen sind Gefäße der Formen: 32,71,95,128,129,143.
Rot überzogeneGefäße mit »Reserved Slip« fmden sich an den Formen: 29, 50, 75a,
78a,78b,84a, 84b, 84c, 85b, 85c, 145b, 146.
»Black-on-Red« Dekor ist, außer anden als zypriotisch bezeichneten Importen, auf den
Formen 78b, 145b, 180,236,239,240,248,306 belegt.
Ein grauerbzw. schwarzer Überzugfmdet sich an den Formen: 123,215.
Bemalungin horizontalen Bändernoder Streifen, monochrom oder bichrom, ist an den
folgendenForrnen belegt:34, 39, 50, 83b, 83d, 84c, 146, 202b, 221, 222, 233, 234a, 236,
239,240,246,247,250,252,253,258,306,322,344,349.
Geometrische Bemalung, monochrom oder bichrom, fmdet sich an den Formen: 24,
188,189,191,246,248,284,308,313,315,316,317,321.
Zentralkreise am Bauch einer »Pilgerflasche« sind an Form 310 nachgewiesen. Die
Bemalung ist monochrom in Rot ausgeführt worden.
Glasurtechniken sind belegt an den Formen: 186,225,472.
Figürliche Darstellungen kommen auf den Formen 188 und 317 vor. Eine figürliche
Ritzung findet sich auf Form 44.
Folgende Formen sind in der Assemblage 2 belegt:
Offene Gefäße, sehr flache und flache Formen:
11 (1-2), 13 (1-2*),21 (1-2*),23 (1-2), 24 (1-2), 25 (1-2*), 26 (1-2), 27 (1-2-3), 28
(1-2-3),29 (1-2-3), 30 (1-2-3), 31 (2),32 (2), 33 (2*), 34 (2-3(6-7-8)*), 39 (1-2), 40
(1-2*),41 (1-2),42 (1-2*), 43 (1-2), 44 (1-2*),45 (1-2*),48 (1-2-3), 49 (1-2-3), 50
(1-2*),51 (2-3),59 (1-2-3-4).
Offene Gefäße, tiefe Formen:
61 (1-2), 61a (1-2), 61b (1-2),62 (1-2), 63 (1-2*), 64 (1-2), 65 (1-2), 66 (1-2*), 67
(1-2-3),68 (1-2-3), 69 (1-2-3), 70 (1-2-3), 71 (2-3*).
Offene Gefäße, Formen mit eingeknickter Wand:
75a (1-2-3), 75b (1-2-3), 78a (1-2-3), 78b (1-2-3), 79 (1-2), 83a (1-2-3), 83b (1-2-3),
83c (1-2-3*), 83d (1-2-3), 83e (1-2-3*), 84a (1-2-3), 84b (1-2-3), 84c (1-2-3), 84d
(1-2-3*),85b (1-2*), 85c (1-2-3), 89c (1-2*), 90 (1-2*), 91 (1-2),94 (1-2-3), 95 (2-3*),
96 (1-2*), 99 (1-2-3), 100(1-2*), 101(1-2*), 104(1-2*), 106 (1-2-3-4), 107 (2-3*), 109
(1-2-3), 111 (1-2*), 112 (1-2*),115 (2-3),116 (1-2), 120a (1-2), 120b (1-2), 120c
(1-2-3), 121 (1-2), 122 (1-2), 123 (1-2-3-4*), 124a (1-2*), 124b (1-2*).
Offene Gefäße, Formen mit eingezogenem Rand:
127 (1-2-3), 128 (1-2), 129 (2-3*), 131 (1-2*).
Offene Gefäße, kleine Formen:
133 (1-2*).
Becher:
138 (1-2),139 (1-2*).
Offene Gefäße, runde Schalen:
143 (1-2*), 144 (1-2*), 145a (1-2-3), 145b (1-2-3), 146 (1-2-3).
Offene Gefäße, Mörser:
159 (2), 160 (2), 161 (2-3-4*).
Offene Gefäße, besondere Formen:
180 (1-2-3),182 (1-2*),184 (1-2-3),186 (1-2*).
Kratere:
188(1-2), 189(1-2), 190(1-2*), 191(1-2-3*), 193 (1-2*), 196 (1-2*), 197 (1-2-3), 198
(1-2*),199(1-2*),200 (1-2*), 201 (1-2*), 202a (1-2), 202b (1-2-3*), 203 (1-2*), 204
(1-2*).
Geschlossene Gefäße:
210 (1-2-3),211 (1-2-3*), 214 (2-3), 215 (1-2*), 216 (1-2-3-4*), 221 (2-3*),222
(2-3-4*),225 (2-3-4*), 233 (2*), 234a (1-2*),235 (1-2-3*), 236 (2-3-4*), 237 (1-2-3*),
238 (1-2-3*), 239 (1-2-3), 240 (2-3*), 241a (1-2*), 241b (1-2-3*), 246 (1-2*), 247
(1-2-3*),248 (1-2-3*), 250 (1-2-3*), 251 (i-3*), 252 (2-3*), 253 (2-3*), 257a (1-2-3*),
258 (2-3-4*),262 (1-2), 284 (1-2*), 285 (1-2), 289 (1-2), 293 (1-2), 301 (1-2),302
(1-2*),306 (1-2), 307 (1-2-3*), 308 (1-2*), 309c (1-2-3*), 309d (I -2),310 (1-2-3),312
(1-2*),313 (1-2),315 (1-2*),316 (1-2), 317 (1-2), 319 (1-2-3), 321 (1-2*),322 (2-3),
323a (1-2-3), 323b(2), 324 (1-2-3), 329a (1-2-3-4*), 329b (1-2-3-4*), 329c (1-2-3-4*),
329d (1-2-3-4*),337 (1-2*), 338 (1-2*), 339 (1-2*), 340 (1-2*), 341 (1-2-3),342
(1-2-3),343 (1-2*), 344 (2-3), 349 (1-2*), 355 (1-1*), 356 (1-2*).
Vorratsgefäße: . .
363 (1-2-3), 363b (1-2*), 363c (1-2*), 363d'(1-2*),365 (1-2), 370 (2-3-4*).
Transportgefäße, Amphoren:
377 (2-3*),380 (1-2-3), 380-81(1-2-3*), 381 (1-2-3*),382 (1-2-3-4), 383 (1-2-3),384
(2-3-4*),385 (1-2-3), 386 (1-2-3*), 387 (1-2-3*), 389 (2-3*), 407 (1-2).
Lampen:
424 (2), 426 (2-3-4*), 427 (1-2-3-4*).
Kochgefäße:
437 (1-2-3-4-5-6-7-8*), 438a (1-2-3-4), 438b (1-2-3-4), 439a (1-2-3-4), 439b
(1-2-3-4), 439c (1-2-3), 440 (1-2-3*), 441 (1-2-3*),444 (1-2-3-4),445 (1-2-3),447
(1-2),448 (1-2-3-4*), 449 (2-3), 450 (2-3).
Sonderformen:
463 (1-2-3),465 (1-2*),467 (1-2-3),470 (2-3-4*),472 (1-2-3), 473 (1-2*),484
(1-2-3-4-5-6-7*), 485 (1-2), 496 (1-2), 497 (1-2*), 498 (1-2-3), 499 (1-2), 500
(1-2-3-4*),502 (1-2-3-4), 503 (1-2-3-4), 505 (2-3-4*).
Griechische Importe oder Imitationen:
GI (1-2-3), G3 (1-2), G9B (2-3-4), GI0A (1-2-3), Gll (2-3), G15A (1-2-3-4), G15B
(1-2-3-4), G20B(2-3), G23 (2-3), G24B(3), G25 (2-3-4-5-6), G25C (1-2-3-4), G25C*
(1-2-3-4).
64 Kapitel 3 Assemblagen 65
Anatolische Importe oder Imitationen:
Tb (1-2-3).
Zypriotische Importe oder Imitationen:
ZIA BOR(1-2*), ZIA BORJ (1-2*), ZIA BOR3-4 (1-2*), ZIA BOR4 (1-2*), ZIA
BOR4* (1-2*), ZIC BC (1-2-3), ZIC BC3 (1-2-3), ZIC BC4 (1-2-3), ZIC WP
(1-2-3), ZIC WP4 (1-2-3), Z7 BC5 (2-3-4), Z7 BOR (1-2-3), 'U BOR4 (2-3*), Z10
BC5 (2-3-4), Z12 WP5 (2-3-4), Z16 BC (1-2), Z19 WP5 (2-3-4), Z BC5 (2-3-4), Z
BOR5 (2-3-4), Z TYP 5 (2-3-4), ZWP5 (2-3-4).
Assemblage 3
Auch Assemblage 3 ist, wie Assemblage I und 2, durch ein vielfältiges
Formenspektnun geprägt. Von den Formen, die in Assemblage 2 belegt sind, setzen sich
71 % in Assemblage 3 fort.
Zu den lokalen Formen, die sich aus den vorangegangenen Assemblagen fortsetzen,
treten nun auch in größerer Zahl Importe. Einige Formen sind deutlich von assyrischen
Gefäßen beeinflußt, z.B. Form 103, 117-119,266,324,328-329.
Die zypriotischenImporte bestehen aus einigen Belegen des»Typs IV«, hauptsächlich
aber aus »TypV«.
Die Importe aus demWesten setzen sich zusammen aus mittelgeometrischer Keramik
(GI), »Bucchero«-Gefäßen (G5), früh- und mittelprotokorinthischer Keramik (GI Oaund
Glüb), sowie den ersten spätprotokorinthischen Exemplaren (Glüb), Vogelschalen
(GI5a), SOS-Amphoren der mittleren Stufe (G24b) sowie aus »samischen Flaschen«
(G26a).
Das Keramikrepertoire gehört deutlich dem 7. Jh.v. Chr. an, genauer der ersten Hälfte
des 7. Jh.v.Chr.
Die Keramikformen lassen sich auch in Assemblage 3 in zwei regionale Gruppen
teilen. Die typischen Küstenformen sind: 27,28,51 74, 75a, 75b, 78a, 78b, 83a, 83b,
83c, 83d, 83e, 84a, 84b, 84c, 84d, 85c, 95, lü3 (fi7) 120c, 125a, 125b, 125c, 145a, ;d........ Jl
145b, 146, 148, 149, 150,152,161,163,180, 183:-wrb, 2lü, 211, 212, 222, 225, 235,
236,237,238,239,240, 241b, 247, 252, 307,319, 323a, 380, 381, 382,383,384,385,
386, 387, 389, 390, 391, 392,430, 438a,438b, 439a,439b, 439c, 440,444,445,470,
505, GI, GlüA, GI OB, ZlC.
Die typischen Inlandformen sind: 34,48,59, 74, 94, 118a, 118b, 119, 125a, 125b,
125c, 145a, 183, 187, 211, 222, 225,240,250,266, 319, 324, 328, 329a, 329b,329c,
                             
GI, ZIC.
Der lokale Oberflächendekor ähnelt in Art und Verteilung immer noch der Assemblage
1. Insgesamt sind aber deutlich weniger Gefäßformen verziert. Die meisten verzierten
Gefäße sind nach wie vor rot überzogen: 36, 53,68, 75a, 78a, 78b, 83b, 83c, 84c, 85c,
88,94,99, lü9, 123, 145a, 145b, 146, 148, 149, ISO, 180, 183,216,235,237,238,
241b, 248, 257a, 307,309c, 319, 342,463.
Die Farben des Überzugs sind nur in wenigen Fundorten belegt (wenn nicht anders
angegeben unpubliziert): in Tayinat 2.5YR5/8; al-Mina 2.5YR4/6, 5YR6/8, 10R4/4-8,
als Farbüberzug 10RS/8; in Tyros 2.5YR5/8, lüR4/4-8, IOR5/6 (Bikai 1978); in Sarafand
Str. Cl 7.5R4/6, 7.5R5/8, 7.5YR4/6 (Anderson 1988). .
Außen nur amRand, innen aber ganz rot überzogen sind Gefäße der Formen: 51,52,82,
83d, 83e, 84a, 84b,84c, 84d,85c, 105b, 109, 120c, 145a, 145b, 146.
Nur am Rand rot überzogen sind Gefäße der Formen: 71, 72, 82, 95,129.
Rot überzogene Gefäße mit »Reserved Slip« finden sich an den Formen: 29, 75a, 78a,
78b, 84a, 84b, 84c, 85c, 145b, 146.
»Black-on-Red« Dekor ist, außer an den als zypriotischbezeichneten Importen, auf den
Formen 78b, 145b, 180,236,239,240 und 248 belegt.
Ein grauer bzw. schwarzer überzug findet sich an den Formen: 99, lü3, 123, 129,
187. An der Form 103 ist auch ein dunkelbrauner überzug belegt.
Bemalung in horizontalenBändern oder Streifen, monochrom oder bichrom, ist an den
folgendenFormen belegt: 34, 83b, 83d, 84c, 105b, 125a, 146, 148,149,152, 202b, 221,
222,236,239,240,247,250,252,253,258,268,311,322,344.
GeometrischeBemalung, monochrom oder bichrom, findet sich an den Formen: 183,
191,248.
Glasurtechniken sind belegt an den Formen: 187, 225, 266, 472.
Zentralkreise am Bauch einer »Pilgerflasche« sind an Form 3lü nachgewiesen. Die
Bemalung ist monochrom in Rot ausgeführt worden.
Folgende Formen sind in der Assemblage 3 belegt:
Offene Gefäße, sehr flache und flache Formen:
27 (1-2-3),28 (1-2-3), 29 (1-2-3), 30 (1-2-3), 34 (2-3(6-7-8)*), 35 (3), 36 (3-4), 48
(1-2-3),49 (1-2-3), 51 (2-3),52 (3*), 53 (3),59 (1-2-3-4).
Offene Gefäße, tiefe Formen:
67 (1-2-3), 68 (1-2-3), 69 (1-2-3),70 (1-20-3), 71 (2-3*),72 (3-4*), 73 (3), 74 (3).
Offene Gefäße, Formen mit eingeknickter Wand:
75a (1-2-3), 75b (1-2-3), 78a (1-2-3), 78b (1-2-3),82 (3-4), 83a (1-2-3), 83b (1-2-3),
83c (1-2-3*), 83d (1-2-3), 83e (1-2-3*), 84a (1-2-3), 84b (1-2-3), 84c (1-2-3), 84d
(1-2-3*), 85c (1-2-3), 88 (3), 94 (1-2-3), 95 (2-3*), 97 (3), 99 (1-2-3), 103 (3), 105b
(3-4*),106 (1-2-3-4),107 (2-3*),109 (1-2-3),115 (2-3),117 (3-4), 118a (3-4), 118b
(3-4),119 (3-4*), 120c(1-2-3), 123(1-2-3-4*), 125a (3-4), 125b (3-4), 125c (3-4), 126
.
Offene Gefäße, Formen mit eingezogenem.Rand:
127 (1-2-3), 129 (2-3*).
Offene Gefäße, kleine Formen:
134(3).
Offene Gefäße, runde Schalen:
145a (1-2-3), 145b (1-2-3), 146 (1-2-3).
Offene Gefäße, »ostgriechische Schalen«:
148 (3-4), 149 (3-4), 150 (3-4), 152 (3-4).
Offene Gefäße, Mörser:
161 (2-3-4*), 162 (3-4), 163 (3-4-5*).
Offene Gefäße, besondere Formen:
180 (1-2-3), 183 (3-4), 184 (1-2-3), 187 (3-4*).
Kratere:
191 (1-2-3*), 197 (1-2-3), 202b (1-2-3*).
Geschlossene Gefäße:
210 (1-2-3), 211 (1-2-3*), 212 (3-4), 214 (2-3), 216 (1-2-3-4*), 221 (2-3*), 222
(2-3-4*), 223 (3-4*), 225 (2-3-4*), 227 (3-4*), 235 (1-2-3*), 236 (2-3-4*), 237
(1-2-3*),238 (1-2-3*), 239 (1-2-3), 240 (2-3*), 241b (1-2-3*), 247 (1-2-3*), 248
(1-2-3*),250 (1-2-3*), 251 (2-3*), 252 (2-3*), 253 (2-3*), 257a (1-2-3*), 258 (2-3-4*),
66 Kapitel 3 Assemblagen 67
266 (3), 268 (3-4), 286 (3-4*), 307 (1-2-3*), 309c (1-2-3*), 310 (1-2-3), 3ll (3),319
(1-2-3), 322 (2-3), 323a (1-2-3), 324 (1-2-3), 328 (3-4*), 329a (1-2-3-4*), 329b
(1-2-3-4*), 329c (1-2-3-4*), 329d (1-2-3-4*), 341 (1-2-3),342 (1-2-3), 344 (2-3).
Vorratsgefäße:
363 (1-2-3), 366 (3-4*), 367 (3-4), 368 (3-4*), 369 (3-4*),370 (2-3-4*).
Transportgefäße, Amphoren:
377 (2-3*), 380 (1-2-3), 380-81 (1-2-3*), 381 (1-2-3*),382 (1-2-3-4), 383 (1-2-3), 384
(2-3-4*),385 (1-2-3), 386 (1-2-3*), 387 (1-2-3*), 388 (3), 388-92 (3-4), 389 (2-3*),
390 (3-4), 391 (3-4),392 (3-4).
Lampen:
425 (3-4), 426 (2-3-4*), 427 (1-2-3-4*), 429 (3-4-5-6-7), 430 (3-4).
Kochgefäße:
437 (1-2-3-4-5-6-7-8*), 438a (1-2-3-4), 438b (1-2-3-4), 439a (1-2-3-4), 439b
(1-2-3-4), 439c (1-2-3), 440 (1-2-3*), 441 (1-2-3"*),444 (1-2-3-4), 445 (1-2-3),448
(1-2-3-4*),449 (2-3), 450 (2-3), 451 (3-4).
Sonderformen:
463 (1-2-3),467 (1-2-3),469 (3-4), 470 (2-3-4*),472 (1-2-3), 484 (1-2-3-4-5-6-7*),
486(3-4-5-6), 498 (1-2-3), 500 (1-2-3-4*), 502 (1-2-3-4), 503 (1-2-3-4), 505 (2-3-4*).
Griechische Importeoder Imitationen:
GI (1-2-3), G5 (3-4-5), G9B (2-3-4), GI0A (1-2-3), GI0B (3-4), Gll (2-3), G15A
(1-2-3-4), G15B (1-2-3-4), G19 (3-4), G20 (3-4-5*), G20B (2-3), G20C (3-4), G20F
(3-4), G20M (3-4), G21 (3-4*), G23 (2-3), G24B (3), G24C (3-4), G25 (2-3-4-5-6),
G25A (3-4), G25C (1-2-3-4), G25C'" (1-2-3-4), G25E (3-4), G25F (3-4*), G26a
(3-4*), G42A (3-4).
Anatolische Importeoder Imitationen:
Tb (1-2-3).
Zypriotische Importeoder Imitationen:
ZIC BC (1-2-3), ZIC BC3 (1-2-3), ZIC BC4 (1-2-3), ZIC WP (1-2-3), Z1CWP4
(1-2-3), ZlDWP (3-4),Z7 BC5 (2-3-4), Z7 BOR (1-2-3), Z8 BOR4 (2-3*), Z10 BC5
(2-3-4), Z12 WP5 (2-3-4), Z14 (3), Z15 (3-4), Z19 WP5 (2-3-4), Z BC5 (2-3-4), Z
BOR5 (2-3-4), Z TYP 5 (2-3-4), Z WP5 (2-3-4).
Assemblage 4
Die Anzahl der belegten Keramikformen nimmt deutlich ab. Von den Formen der
Assemblage 3 setzensich 60 % fort. Die Zahl der von assyrischen Gefäßenbeeinflußten
Formen nimmt zu, es handelt sichumdie Formen 113, 117-119,264-265,325-331. Die
Zahl der zypriotischen Formennimmt ab, es handelt sichfast ausschließlich umFormen
des »Typs V«.
Deutlich nimmt die Zahl der Importe aus dem Westen zu, darunter finden sich:
»Wild-Goat-Stil« (G4),»Bucchero«-Gefäße (G5),»Fikellurae-Gefäße (G7), Übergangsstil
von protokorinthisch zu frühkorinthisch (GlOc), früh- und mittelkorinthische Keramik
(GlOc und GlOd), Rosettenschalen (Gl4), Vogelschalen (Gl5a), Augenschalen (Gl7),
»vroulisehe« Gefäße(G18), »ionische Schalen« des Typs »rhodisch6, 8 und 9« (G20h,
G20iundG20j), »chiotische Kelche« (G22c), SOS-Amphoren der spätenGruppe (G24c),
»samische Flaschen« (G26a) und die erstenExemplareattischschwarzfiguriger Keramik
(G27).
EineTrennung inKüsten- undInIandformen ist inAssemblage 4 nicht mehr so deutlich
vorzunehmen, wiedies in den vorangegangenen Assemblagen möglichwar. Als typische
Küstenassemblage lassen sichdiefolgenden Formendefinieren: 148, 149, 150, 151, 152,
154,161,163, 165, 183,212,225,236, 382,384, 390, 391, 392, 393,406,421,421a,
421b, 421c, 505, G4, GlOB, GI0C, GlOD, G20I, G20J, G27.
Eindeutige InIandformen sindschwerer eindeutig zu bestimmen,die folgenden Formen
gehörenjedoch sicherdazu: 55,59,119,264,366,505, G4, GlOC, GlOD, G27.
Die lokale Oberflächendekoration ist von der der Assemblagen I bis 3 deutlich
unterschieden. Es findet sichkaumnocheinroter überzug an den Gefäßformen. Der »Red
Slip« ist nur noch an folgenden Formenbelegt: 36, 148, 149, 150, 183,216.
Die Farbendes überzugs sind nur in wenigenFundortenbelegt (wennnicht anders
angegebenunpubliziert): in al-Mina2.5YR4/6-8, 5YR6/8, lOR4/6-8, als Farbüberzug
10R5/8; in Sarafand 7.5R4/6 und IOR4/6 (Anderson1988).
Nur außenamRandund innenganzrot überzogensind Gefäßeder Form57 und 82.
Nur amRand rot überzogenoder bemalt sindGefäßeder Form72. »Black-on-Red«
Dekorationist an der Form236 belegt.
.Monochrome Bemalung in horizontalen Bändern oder Streifen ist den folgenden
Formen belegt: 105b, 125a, 148, 149, 151, 152, 153-158,222,224,236,268. Bichrome
horizontaleBänderund Streifensind an Formen 105b, 154und 258 belegt.
Bichromegeometrische Bemalungfindet sich an der Form 183.
An der Form 164findet sich ein weißer Überzug mit ausgespartenBändern.
Glasurtechniken sindan den Formen225, 264?, 265? und 331 belegt.
Zentralkreise amBaucheiner Kannesindan Form263 nachgewiesen. Die Bemalung ist
monochrom in Rot ausgeführt worden.
FolgendeFormensind in der Assemblage4 belegt:
Offene Gefäße, sehr flacheund flacheFormen:
36 (3-4), 37 (4-5),55 (4), 56 (4), 57 (4-5*), 59 (1-2-3-4).
Offene Gefäße, tiefeFormen: .
72 (3-4*).
OffeneGefäße, Formenmit eingeknickter Wand:
82 (3-4), 84a (1-2-3-4), 105b (3-4*),106 (1-2-3-4), ll3 (4), ll4 (4), ll7 (3-4), ll8a
(3-4), 118b (3-4), ll9 (3-4*), 123 (1-2-3-4*), 125a (3-4), 125b (3-4), 125c (3-4), 126
(3-4*).
OffeneGefäße, kleineFormen:
136 (4).
Becher:
140 (4),141 (4).
OffeneGefäße, »ostgriechische Schalen«:
148 (3-4),149 (3-4),150 (3-4),151 (4*), 152 (3-4),153-58 (4-5-6-7-8*),154 (4).
Offene Gefäße, Mörser:
161 (2-3-4*), 162 (3-4),163 (3-4-5*),164 (4),165 (4-5-6*).
Offene Gefäße, besondereFormen:
183 (3-4), 187 (3-4*).
Geschlossene Gefäße:
212 (3-4),216 (1-2-3-4*), 218 (4-5-6), 222 (2-3-4*), 223 (3-4*), 224 (4-5-6*), 225
(2-3-4*),227 (3-4*), 236 (2-3-4*), 258 (2-3-4*), 263 (4-5-6*), 264 (4), 265 (4), 268
(3-4), 286 (3-4*), 325 (4), 326 (4), 327 (4*), 328 (3-4*), 329a (1-2-3-4*), 329b
68 Kapitel 3 Assemblagen 69
(1-2-3-4*), 329c (1-2-3-4*), 329d (1-2-3-4*), 330 (4), 331 (4-5),334 (4), 346 (4-5-6),
350 (4), 351 (4),352 (4-5), 357 (4).
Vorratsgefäße:
366 (3-4*),367 (3-4), 368 (3-4*), 369 (3-4*), 370 (2-3-4*), 371 (4*),374 (4-5), 375
(4-5).
Transportgefäße, Amphoren:
382 (1-2-3-4), 384 (2-3-4*), 388-92 (3-4),390 (3-4), 391 (3-4),392 (3-4), 393 (4-5-6),
394 (4-5-6), 401 (4-5-6-7),406 (4-5-6-7), 408 (4*), 409 (4-5-6-7-8), 421 (4-5-6-7-8),
421a (4), 421b (4*), 421c (4-5-6-7*), 421c/g (4-5-6-7-8*).
Lampen:
425 (3-4), 426 (2-3-4*), 427 (1-2-3-4*), 428 (4), 429 (3-4-5-6-7),430 (3-4), 431 (4).
Kochgefäße:
437 (1-2-3-4-5-6-7-8*), 438a (1-2-3-4), 438b (1-2-3-4), 439a (1-2-3-4), 439b
(1-2-3-4),444 (1-2-3-4), 448 (1-2-3-4*), 451 (3-4),452 (4*).
Sonderformen:
469 (3-4),470 (2-3-4*), 484 (1-2-3-4-5-6-7*), 486 (3-4-5-6), 500 (1-2-3-4*), 502
(1-2-3-4),503 (1-2-3-4), 505 (2-3-4*).
Griechische Importe oder Imitationen:
G4 (4), G5 (3-4-5), G6 (4-5*), G7 (4-5-6), G9B (2-3-4), GI0B (3-4), GI0C (4), GI0D
(4-5), G13 (4-5), G14 (4-5*), G15A (1-2-3-4), G15B (1-2-3-4), G17 (4-5*), G18
(4-5-6*), G19 (3-4), G20 (3-4-5*), G20C (3-4), G20E (4), G20F (3-4), G20G (4),
G20H (4-5*), G201 (4-5-6), G20J (4-5-6), G20M (3-4), G21 (3-4*), G22 (4), G22C
(4), G24C(3-4), G25 (2-3-4-5-6), G25A(3-4), G25B (4-5-6), G25C (1-2-3-4), G25C·
(1-2-3-4), G25D(4), G25E(3-4), G25F (3-4*), G26a (3-4*), G27 (4-5-6), G42A (3-4),
G42B (4-5-6*), G49 (4), G51 (4).
Zypriotische Importe oder Imitationen:
ZlD WP (3-4), ZID WP5 (4), Z7 BC5 (2-3-4), Z10 BC5 (2-3-4), Z12 WP5 (2-3-4),
Z15 (3-4), Z19 WP5 (2-3-4), Z BC5 (2-3-4), Z BOR5 (2-3-4), Z TYP 5 (2-3-4), Z
WP5 (2-3-4).
Assemblage 5
In dieser Assemblage sind nur 67 Formen belegt, davon 60 % Fortsetzungen von
Formen aus Assemblage 4. Formen, die von assyrischen Gefäßen beeinflußt sind, lassen
sich nicht mehr nachweisen. Klar als zypriotische Importe erkennbare Formen sind
ebenfalls nicht mehr belegt.
Die griechischen Importe bestehen u.a. aus »Bucchero-Keramik« (G5),
»Fikellura-Gefäßen« (G7), mittel- und spätkorinthischer Keramik (01Od und O1Oe),
klazomenischen Gefäßen (012) Rosettenschalen (014), Augenschalen (017),
»vroulischer« Keramik (018), ionischen Schalen des Typs »rhodisch« 6, 8, 10 und 11
(G20h, G20i, G20k und G20l), »chiotischen« Krügen (G22d) und attischer
schwarzfiguriger Keramik (G27), darunter »Kleinmeister«-Schalen (G27b2),
Lippenschalen (G27d), Siana- und Droopschalen (G27f und G27h), als Maler ist der
»Greifenvogel-Maler« belegt (G27 ...GV).
Als Oberflächendekor ist an lokalen Formen »Red Slip« am ganzen Gefäßkörper nur
bei Form 58 nachgewiesen. Nur am Rand außen und innen ganz rot überzogen sind
-
Gefäße der Formen 57,86 und 87. Horizontale Farbbänder sind an den Formen 153-158
und 224 belegt. Glasurtechnikensind bei der Form 331 angewendet und Zentralkreise am
Bauch von Kannen der Form 263 angebracht worden.
Folgende Formen sind in der Assemblage 5 belegt:
Offene Gefäße, sehr flache und flache Formen:
37 (4-5),57 (4-5*), 58 (5*).
Offene Gefäße, Formen mit eingeknickter Wand:
86 (5*), 87 (5-6*).
Offene Gefäße, »ostgriechische Schalen«:
153-58 (4-5-6-7-8*),155 (5-6*).
Offene Gefäße, Mörser:
163 (3-4-5*),165 (4-5-6*).
Geschlossene Gefäße:
217 (5-6-7*),218 (4-5-6), 219 (5-6-7-8), 224 (4-5-6*), 263 (4-5-6*), 331 (4-5),346
(4-5-6),352 (4-5), 353 (5-6-7*).
Vorratsgefäße:
373 (5-6*), 374 (4-5), 375 (4-5).
Transportgefäße. Amphoren:
393 (4-5-6), 394 (4-5-6), 394-96 (5-6-7-8), 401 (4-5-6-7), 406 (4-5-6-7), 409
(4-5-6-7-8),421 (4-5-6-7-8), 421c (4-5-6-7*), 421c/g (4-5-6-7-8*).
Lampen:
429 (3-4-5-6-7).
Kochgefäße:
437 (1-2-3-4-5-6-7-8*),453 (5-6-7*), 458 (5-6-7-8+*).
Sonderformen:
484 (1-2-3-4-5-6-7*),486 (3-4-5-6).
Griechische Importe oder Imitationen: .
G5 (3-4-5), G6 (4-5*), G7 (4-5-6), G8 (5-6*), GIOD (4-5), G10E (5-6*), G12 (5-6*),
G13 (4-5), G14 (4-5*), G17 (4-5*), G18 (4-5-6*), {;20 (3-4-5*), G20H (4-5*), G201
(4-5-6), G20J (4-5-6), G20K (5), GiOIill. (5*), G20L (5*), G22D (5-6*), G25
(2-3-4-5-6), G25B (4-5-6), G27 (4-5-6), G27B2 (5-6*), G27D (5-6*), G27F (5*),
G27F.GV (5*), G27H (5-6*), G42B (4-5-6*).
Assemblage 6
Von den 158 belegten Formen und Unterformen der Assemblage 6 sind 25 %
Fortsetzungenaus der Assemblage 5. Der Anteil der griechischen Keramik ist sehr hoch.
Die Zahlen spiegeln aber lediglich den Forschungsstand wieder. Traditionell haben die
Archäologendie lokaleKeramik starkvernachlässigt und fast nur die griechischen Importe
publiziert.
Zu den griechischen Importen zählen spätkorinthische Gefäße (01Oe),
»klazomenische« und »vroulische« Keramik (G12 und G18), ionische Schalen des Typs
»rhodisch« 8 und 9 (G20i und G20j), »chiotische« Amphoren mit ausgewölbtem Hals
(G22b), attisch schwarzfigurige und rotfigurige Gefäße (G27 und G28) sowie attisch
schwarzgefrrnißte Keramik (032).
Eine häufige Oberflächendekoration sind horizontale gemalte Bänder, zu denen
70 Kapitel 3 Assemblagen 71
zusätzlich auchhorizontale Zickzack-oder Wellenlinien aufgetragen seinkönnen. Dieser
Dekorkommt andenfolgenden Formen vor: 34, 153-158, 207, 224, 267b, 269, 270, 272,
274,275,279, 359a, 359c, 359d, in bichromerBemalungauf Form 156. Ein Teil dieser
Formen ist als»ostgriechischer Import« bezeichnetworden(zuletzt vonRaban 1993dort
mit älterer Literatur). Zurecht weist Raban darauf hin, daß die Herkunft dieser
Gefllßgruppe immernochunklar ist. Chemische Untersuchungen haben ergeben, daß zwei
Gefäße der Form 207 und G26b aus Akko ein »ähnliches chemischesProfil« haben
(Raban 1993: 82). Die Gruppe soll hier als »Keramik mit Bandbemalung« bezeichnet
werden. Dietypischen Formen dieser Gruppe sind Schalen 153-158, Krater 207, Flaschen
269,274, Tafelamphoren 359und StamnoiG26b. Der Ton ist feinmineralischgemagert,
die Oberfläche in der Regel geglättet. Die Farbe des Tons in al-Mina variert von
2.5YR5/6, 5YR7/4-6, 5YR8/3, 7.5YR7/4-6, 7.5YR6/6-8, 7.5YR8/4, lOYR812-3; in Tell
Cudeyde 7.5YR7/4, lOYR7/3, lOYR8/2-4; in Akko 2.5YR6/6-8, 2.5Y7/2-4, 5YR6/6,
5YR7/4, lOYR7/4(Raban 1993).
Die aufgetragenen Farben erscheinen in zwei Gruppen, einer rot- und einer
schwarzbemaltenGruppe. Diese Unterscheidung kann aber auch auf unterschiedlichen
Brand zurückzuführen sein. Die rote Malfarbe in al-Mina liegt bei den Werten
2.5YR4/6-8, 2.5YR5n, 2.5YR618, lOR4/6-8, lOR5/8; in Tell Cudeyde 5YR4/3, lOR4/2,
lOYR4/8.
Die Tafelamphoren der Form359b, die erst ab Assemblage7 belegt ist, sinddarüber
hinaus mit dicht nebeneinandergesetzten, hängendenFarbtropfenbemalt, die manchmal
auf einen weißen Grundaufgetragen sind. Eine weiße Grundierung fmdet sich auch bei
Form359c. Pflanzenmotive findensich auf den Formen207 und 359c. Die »Gruppemit
Bandbemalung« ist hauptsächlichin den Assemblagen 6-7 belegt.
Form229, kleine Flaschen miteinemHenkel, sindmit der Mündungin schwarzeoder
dunkleFarbe getauchtworden.
Malmuster mit zentralen Kreisen am Bauch meist geschlossener Gefäße laufen in
dieser Assemblagemit Form263 aus.
Verzierungen mitrotemSlipsindjetzt sehr selten, der rote überzug fmdet sichnur an
denFormen 38 und 87. Bei Form38 ist besondersdarauf hinzuweisen, daß diese Schale
inzweiverschiedenen Farbtönen rot überzogenist, innenamRand 10YR5/6, innenin der
Gefäßmitte und außen 10YR5/8. Die Gefäßform ist nur einmal belegt und soll aus den
Schichten al-Mina Str. 2-4 stammen. Charles Adelman ist skeptisch, ob diese späte
Datierung korrekt ist (persönliche Mitteilung). Robert Braidwood hat aber in Tabbat
al-Hanmämin achämenidenzeitlichen SchichtenGefäßemit rotemüberzug gefunden, die
er leider nicht publiziert hat (Braidwood 1940: 190).
FolgendeFormensind in der Assemblage6 belegt:
OffeneGefäße, sehr flacheund flacheFormen:
34 (2-3(6-7-8)*), 38 (6-7-8).
OffeneGefäße,Formenmit eingeknickter Wand:
87 (5-6*).
Becher:
142 (6-7*).
OffeneGefäße, »ostgriechisehe Schalen«:
153 (6-7*), 153-58 (4-5-6-7-8*), 155 (5-6*), 156 (6-7*), 158 (6-7-8*).
OffeneGefäße,Mörser:
165 (4-5-6*),166 (6-7*),167 (6),168 (6-7-8),174 (6-17*),176 (6-7*),177 (6-7).
Kratere:
207 (6-7*), 209 (6-7-8*).
Geschlossene Gefäße:
217 (5-6-7*),218 (4-5-6), 219 (5-6-7-8), 220 (6-7*), 224 (4-5-6*), 229 (6-7*), 263
(4-5-6*), 267b (6), 269 (6-7), 270 (6-7), 271 (6-7*), 272 (6-7*), 274 (6-7), 275
(6-7-8*),276 (6-7-8*), 277 (6-7-8*), 279 (6-7*),280 (6-7*), 283 (6-7-8*), 332 (6-7*),
346(4-5-6), 347 (6-7-8), 353 (5-6-7*), 358 (6-7*), 359a (6-7), 359c (6-7*), 359d (6-7).
Vorratsgefäße: .
373 (5-6*).
Transportgefäße, Amphoren:
393 (4-5-6), 394 (4-5-6), 394-96 (5-6-7-8), 395 (6-7-8*), 401 (4-5-6-7),406 (4-5-6-7),
409(4-5-6-7-8), 410 (6-7*), 413 (6-7-8*), 416 (6-7-8*), 417 (6-7*), 418 (6-7-8*), 420
(6-7*),421 (4-5-6-7-8), 421c (4-5-6-7*), 421c/g (4-5-6-7-8*), 421d (6-7-8*), 421e
(6-7-8*).
Lampen:
429 (3-4-5-6-7), 436a (6-7*).
Kochgefäße:
437 (1-2-3-4-5-6-7-8*), 439d (6), 453 (5-6-7*), 453a (6-7-8*), 454 (6-7*),457 (6-7),
458 (5-6-7-8+*).
Sonderformen:
460 (6-7*), 484(1-2-3-4-5-6-7*), 486 (3-4-5-6), 487 (6-7*),488 (6-7*),490 (6-7-8*),
491 (6-7*),492 (6-7*), 506 (6-7-8*).
Griechische Importeoder Imitationen: •
G7 (4-5-6), G8 (5-6*), GI0E (5-6*), G12 (5-6*), G18 (4-5-6*), G201 (4-5-6), G20J
(4-5-6), G22B (6-7), G22D (5-6*), G25 (2-3-4-5-6), G25B (4-5-6), G26b (6*), G27
(4-5-6), G27.AK (6*), G27.B (6*), G27.C (6*), G27.CHC (6*), G27.H (6), G27.KL
(6*), G27.LB(6*), G27.LC (6*), G27.LF (6), G27.PH (6*), G27.SP (6*), G27A (6),
G27A.H(6), G27A.LC(6), G27B (6*),G27B.BMN(6*), G27B.LB (6*), G27Bl (6*),
G27B2 (5-6*), G27B3 (6*), G27C (6-7), G27C.EU,(6), G27C.RB (6), G27D (5-6*),
G27E (6), G27E* (6-7), G27E*.C (6*), G27E*.LF (6), G27E.LF (6), G27G (6*),
G27H (5-6*), G28 (6-7-8), G28.AI (6), G28.BO (6), G28.BR (6*), G28.CH (6),
G28.D (6*), G28.DN (6-7*), G28.HP (6-7), G28.KD (6-7), G28.KLN (6-7),
G28.KLN/.D (6-7), G28.KLP (6-7*), G28.LD (6-7*), G28.LG (6-7), G28.LN (6),
G28.NK (6-7), G28.0R (6-7), G28.0X (6-7), G28.P (6-7), G28.PN (6-7*), G28.PO
(6-7), G28.POG (6-7), G28.PR (6), G28.SV (6-7*), G28.SY (6), G28E (6-7*), G29
(6-7), G32 (6-7-8), G32F (6-7), G42B (4-5-6*), G45 (6-7), G56 (6-7).
Assemblage 7
AusderAssemblage 6 setzensich51%derFormen undUnterformenfort. Auchin der
Assemblage 7 ist der Anteil der griechischen Keramik sehr hoch. Für die Zahlen gilt
enschränkend, was bereits für Assemblage 6 in Hinblick auf den mangelhaften
Forschungsstand gesagt worden ist. In der bisherigen Forschung sind die lokalen
Keramikformen weitgehendvernachlässigt worden. Die griechischenImportebestehen
zumüberwiegenden Teil aus attischenImporten, nämlichschwarzfiguriger, rotfiguriger
und schwarzgefirnißter Keramik(G27, G28 und G32).
MitBändernbemalteGefäße,vorallemdie »Gruppemit Bandbemalung«, findensich
72 Kapitel 3
Assemblagen 73
auchinAssemblage 7 (cf. oben Assemblage6): 34, 153-158,205,207,208, 267d, 269,
270, 272, 274, 275, 278, 279, 282, 359a, 359b, 359c, 359d, 360; bichrome
Bandbemalung findet sich an den Formen 156, 157. Pflanzenmotive sind an den Formen
207, 208, 282, 359c hinzugefügtworden. Bemalungauf einemgeweißtenGrundfmdet
sich weiterhinauf den Formen359b und 359c.
Form 228 und 229, kleine Flaschen mit einem oder zwei Henkeln, sind mit der
Mündungin schwarzeoder dunkleFarbe getaucht worden.
Die Form 38 mit einem roten überzug ist auch in Assemblage 7 belegt (cf. oben
Assemblage6).
. FolgendeFormensind in der Assemblage7 belegt:
OffeneGefäße, sehr flache und flache Formen:
34 (2-3(6-7-8)*), 38 (6-7-8).
OffeneGefäße, Formenmit eingeknickterWand:
76 (7-8).
Becher:
142 (6-7*).
OffeneGefäße, »ostgriechische Schalen«:
153 (6-7*), 153-58 (4-5-6-7-8*), 156 (6-7*), 158 (6-7-8*).
OffeneGefäße, Mörser:
166(6-7*),168 (6-7-8), 169a (7-8*), 169b (7-8*), 170 (7-8*),171 (7-8*), 172 (7-8*),
173 (7-8),174 (6-77*),175 (7-8*),176 (6-7*),177 (6-7).
Kratere:
205 (7-8*), 206 (7-8+*), 207 (6-7*), 208 (7-8), 209 (6-7-8*).
GeschlosseneGefäße:
217 (5-6-7*), 219 (5-6-7-8), 220 (6-7*), 229 (6-7*), 269 (6-7), 270 (6-7), 271 (6-7*),
272 (6-7*),274 (6-7),275 (6-7-8*), 276 (6-7-8*),277 (6-7-8*), 278 (7-8*), 279 (6-7*),
280(6-7*),281 (7*),282 (7-8*), 283 (6-7-8*), 332 (6-7*), 347 (6-7-8), 353 (5-6-7*),
358 (6-7*), 359a (6-7), 359c (6-7*), 359d (6-7), 360 (7-8*), 36tb (7-8*).
Transportgefäße, Amphoren:
394-96 (5-6-7-8),395 (6-7-8*), 396 (7-8),397 (7-8),398 (7-8*), 399 (7-8*), 400
(7-8*),401 (4-5-6-7), 402 (7-8), 403 (7-8*),404 (7-8),405 (7-8*), 406 (4-5-6-7), 409
(4-5-6-7-8),410(6-7*),411 (7-8),412 (7-8),413 (6-7-8*), 414 (7-8), 416 (6-7-8*), 417
(6-7*),418 (6-7-8*), 420 (6-7*),421 (4-5-6-7-8), 421c (4-5-6-7*), 421clg (4-5-6-7-8*),
421d (6-7-8*), 421e (6-7-8*), 42lf(7-8*), 421g (7-8*).
Lampen:
429 (3-4-5-6-7), 434 (7-8), 435 (7-8), 436a (6-7*).
Kochgefäße: .
437 (1-2-3-4-5-6-7-8*), 453 (5-6-7*), 453a (6-7-8*), 454 (6-7*), 455 (7-8*), 457 (6-7),
458 (5-6-7-8+*), 459 (7-8).
Sonderfonnen:
460 (6-7*), 468 (7-8*), 483 (7*), 484 (1-2-3-4-5-6-7*), 487 (6-7*), 488 (6-7*),490
(6-7-8*),491 (6-7*), 492 (6-7""), 495 (7*), 506 (6-7-8*).
GriechischeImporteoder Imitationen:
G22B (6-7), G27C (6-7), G27E* (6-7), G28 (6-7-8), G28.DN (6-7*), G28.HP (6-7),
G28.KD(6-7),G28.KLN(6-7), G28.KLN/.D(6-7), G28.KLP (6-7*), G28.LD (6-7*),
G28.LG (6-7), G28.LO (7-8), G28.NK (6-7), G28.0R (6-7), G28.0X (6-7), G28.P
(6-7), G28.PN (6-7*), G28.PO (6-7), G28.POG (6-7), G28.SV (6-7*), G28E (6-7*),
G29 (6-7), G31 (7-8), G32 (6-7-8), G32D (7-8), G32F (6-7), G32J (7-8), G32P (7-8),
G32P2 (7-8),G32P3 (7-8), G32Q (7-8), G37A (7-8), G37B (7-8*), G37C (7-8), G38
(7-8), G38A (7-8), G41 (7-8*), G45 (6-7), G46 (7-8), G56 (6-7).
Assemblage 8
AusderAssemblage 7 setzen sich72 %derFormen undUnterformenfort. Auch in der
Assemblage 8 ist der Anteil der griechischenKeramik sehr hoch. Für die Zahlen gilt
dasselbe, wasfür Assemblage 6 bereits oben gesagt wordenist. Die griechischenImporte
bestehen zumüberwiegenden Teil aus attischenImporten, darunter wenigrotfigurigeund
viel schwarzgefirnißte Keramik (G28und032). EineReihe von Formen setzen sich weiter
in der hellenistischen Periode fort (032p, O32q, O32r, G37, G38, O38a und G41).
Mit Bändern bemalteGefäße,vorallemdie »Gruppemit Bandbemalung«, fmdensich
auchinAssemblage 8 (cf. oben Assemblage6): 34, 153-158,205,208, 267d, 275, 278,
282, 360. Pflanzenmotive sind an den Formen 208 und 282 hinzugefügtworden.
Die Form 38 mit einem roten Überzug ist auch in Assemblage 8 belegt (cf. oben
Assemblage6).
FolgendeFormen sind in der Assemblage8 belegt:
OffeneGefäße, sehr flacheund flacheFormen:
34 (2-3(6-7-8)*), 38 (6-7-8).
OffeneGefäße,Formenmit eingeknickterWand:
76 (7-8), 98 (8). •
OffeneGefäße, »ostgriechische Schalen«:
153-58 (4-5-6-7-8*), 158 (6-7-8*).
OffeneGefäße, Mörser:
168 (6-7-8), 169a (7-8*), 169b (7-8*),170 (7-8*),171 (7-8*), 172 (7-8*),173 (7-8),
175 (7-8*).
Kratere:
205 (7-8*), 206 (7-8+*), 208 (7-8), 209.(6-7-8*).
GeschlosseneGefäße: '.
219 (5-6-7-8), 275 (6-7-8*), 276 (6-7-8*), 277 (6-7-8*), 278 (7-8*), 282 (7-8*), 283
(6-7-8*),347 (6-7-8), 360 (7-8*), 361b (7-8*).
Transportgefäße, Amphoren:
394-96 (5-6-7-8),395 (6-7-8*), 396 (7-8),397 (7-8), 398 (7-8*), 399 (7-8*),400
(7-8*),402 (7-8), 403 (7-8*), 404 (7-8), 405 (7-8*),409 (4-5-6-7-8), 411 (7-8),412
(7-8),413 (6-7-8*),414 (7-8), 416 (6-7-8*), 418 (6-7-8*), 421 (4-5-6-7-8), 421c/g
(4-5-6-7-8*), 421d (6-7-8*), 421e (6-7-8*), 42lf (7-8*), 421g (7-8*), 421h (8*).
Lampen:
434 (7-8), 435 (7-8).
Kochgefäße:
437 (1-2-3-4-5-6-7-8*), 453a (6-7-8*), 455 (7-8*), 458 (5-6-7-8+*), 459 (7-8).
Sonderfonnen:
468 (7-8*), 490 (6-7-8*), 506 (6-7-8*).
GriechischeImporteoder Imitationen:
G26 (8), G28 (6-7-8),G28.LO(7-8),G31 (7-8), G32 (6-7-8), G32D (7-8), G32J (7-8),
G32P (7-8), G32P2 (7-8), G32P3 (7-8), G32Q (7-8), G32R (8), G37A (7-8), G37B
(7-8*), G37C (7-8), G38 (7-8), G38A (7-8), G41 (7-8*), G46 (7-8).
Auswertung 75
Küstenregionen sindrelativ gut erforscht, das Inland Syriens südlichvonHamäist dagegen
archäologisch kaumuntersuchtworden. Die Assemblagen 1 bis 4 sindrelativgut belegt.
Vonder Assemblage 5 ist dagegennur wenigbekannt. In denfolgenden Assemblagen 6
bis 8 hat man besonders die griechischen Importe untersucht und die lokale
Keramikproduktion vernachlässigt. Bis in die siebziger Jahre wurden lokale
Keramikformen aus diesen Assemblagen kaum veröffentlicht, auch wenn sie bei
Grabungen gefunden undaufbewahrt wurden. Da der Einflußdes Forschungsstandes und
der Publikationsauswahl auf die Zahlen nicht eindeutig bestimmbar ist, läßt sich die
tatsächliche Abnahme der Formenvielfalt aus denvorhandenen Datennicht direkt ablesen.
Dieselbe Tendenz des abnehmenden Formenspektrums läßt sich aber auch am
Fundmaterial aus Palästina beobachten, wo der Forschungsstand für den
Untersuchungszeitraumwesentlich verläßlicher ist. Die Abnahmeder Formenvielfalt ist
offenbar aufeine zunehmende Standardisierung des Keramikrepertoires zurückzuführen.
Einige Zahlen sollen die Abnahme der Vielfalt einzelner Keramikformen im
Untersuchungsgebiet belegen. Die Anzahl des Schalen-Repertoires nimmt nach der
Assemblage 3 drastisch ab. In der Assemblage 2 sind noch 27 offene, flache Formen
belegt; inder Assemblage 4 sindes nur noch6 Formen, Knickwandschalen wareninder
Assemblage 2 mit 41 Formen und noch in Assemblage 3 mit 36 Formen belegt; in der
Assemblage 4 findensichnur noch 14Formen, Die Veränderungsprozesse setzenin der
Assemblage 4 ein. Dieselbe Tendenz findet sichbei anderen offenenFormen, bei Krateren,
bei geschlossenen Gefäßen und beimzypriotischen Import. Nur bei denAmphoren, bei
Mörsern undbeimgriechischen Import ist der Trendumgekehrt. Hier fmdensichnachder
Assemblage 4 mehr Varianten als vorher.
Der Grundfür diese Standardisierung liegt wahrscheinlich in der Umgestaltung der
lokalen Keramikproduktion amEndedes 8. Jahrhunderts v.Chr. Selbst so weit verbreitete
Keramikformen wie die Formen 1-4 (Assemblage 1) sindnach denUntersuchungen von
Michael Hughes noch lokal hergestellt worden. Die chemischeZusammensetzung des
Tons variiert von Fundort zu Fundort (Hughes unpubliziert). Diese lokalen
Keramikproduktionen in den Assemblagen 1 bis 3 führten zu einem größeren
Formenspektrum, das nur lokal verbreitet wordenist. Bis zur Assemblage 4 nimmtdas
Formenspektrumstetig ab, um sich dann auchfür die folgenden Assemblagen bei ca.
150-180Formen pro Assemblage zu stabilisieren.
Darindrücken sichwahrscheinlich dieVeränderungen'bei der Keramikproduktion und
ihrerVerbreitung aus. Bis Assemblage 4 sindimmerwenigerFormenüber einenimmer
größeren Raum verteilt. Dieser Prozess hat wahrscheinlich mit einer grundlegenden
Umgestaltung der Keramikvermarktung zu tun. EinzelneKeramikproduzenten erreichen
mehr Verbraucher, zentrale Produktionsstätten verdrängenin regionaler Vermarktung
lokaleKeramikherstellungen; dazu untenmehr.
Die Keramikformen der Assemblagen 1-4 verteilen sich hauptsächlich auf zwei
größere Gebiete, dieKüsteunddas syrische Inland. Leiderist über Südsyrien. das Gebiet
südlich von Tall an-Nabi Mand, zuwenigbekannt, um zu signifikanten Aussagen zu
gelangen. Hier habennicht nur zu wenigeAusgrabungen stattgefunden, die Ergebnisse
dieser Untersuchungen sind auchkaumpubliziertworden(cf Karten2-3).
Es läßt sich aber feststellen, daß Austauschprozesse zwischendemsyrischen Inland
und der Küste in allen Assemblagen besonders über folgende »Korriodore« geleitet
wurden:
1.über das Orontestal vonder Amik- ("Amüq) - Ebeneüber Antakyabis andie Küste
bei al-Mina (cf Formen 1-4,83a,85,101, 145a, 155, 168, 169a, 185, 187,207,222,225,
Assemblage I Anzahl der belegtenFonnen
1 336
2 268
3 220
4 171
5 67
6 158
7 146
8 81
Tabelle 4.1.: Summeder belegtenFormgruppen in
denAssemblagen
DieZahlen reflektieren vorallemdrei Faktoren: zumeinendie tatsächliche Anzahl von
Einzelformen in Syrienund Libanonin denjeweiligenAssemblagen, zum anderenden
Forschungsstand unddieAuswahl der publizierten Formen, Der Forschungsstand über die
späteEisenzeit variiertje nachRegionundPhase. Das nördlicheInlandSyriens unddie
Abbildung Tab. 4.2 stellt diese Zahlen graphischdar. Die Kurve zeigt eine deutliche
Entwicklung: die Abnahme des Formenspektrums in der Epoche zwischen den
Assemblagen 1bis 8.
Zählt mandiebelegtenFormenin den einzelnenAssemblagen aus, so ergibt sicheine
eindeutigeEntwicklung: je jünger die Assemblage, um so weniger Formen sind in ihr
belegt. Die folgenden Zahlen setzen sich aus Formen und Unterformen zusammen.
Insgesamt sind 933 Formen und Unterformen festgestellt worden. Die Tabelle4.1 listet
die Anzahlder Formen auf, die in deneinzelnenAssemblagen belegt sind.
4.1. Verteilung der Keramikformen
In Kapitel 4 werden die vorliegenden Ergebnisse ausgewertet. Die räumliche und
zeitliche Verbreitung der Keramikformen und der Oberflächendekorationen wird
untersucht. Für den Untersuchungszeitraum, ca. 700 - 300 v.Chr., wird eine
archäologische Periodeneinteilung vorgeschlagen. Es wird außerdem der Versuch
unternommen, die Assemblagen absolut - chronologisch zu datieren, und zuletzt eine
allgemeine vergleichende Stratigraphie für SyrienunddenLibanon präsentiert.
4. Kapitel
Auswertung und chronologische
Schlußfolgerungen
"""----- 1 _
76 Kapitel 4 Auswertung 77
4.2.Belegte Anzahl der Kerarnikformen in denAssemblagen.
229,234b-241,243,269,270,274,283,300,302,309,313-317,318,319,321,359,
390,392,400, 404,414, 418, 420, 421, 458, ägyptische Neujahrsflaschen, GI, G2, G3,
G4, GIO, G27, G28, G29, G32, G38a, ZlaBOR, Zlc, Z16, ZI7);
2. überdenNahral-Kabir anderheutigen Nordgrenze des StaatesLibanon entlang(cf
Formen 145a, 229,313-317,318,319,420,438-440,444-445, GI, G2, G3, G28, G32,
Zla BOR). Dieser Wegwird bei Elayi nicht erwähnt (Elayi 1988d: 80-81, Karte30)
3. durchdas TalderBiqä"(cf Formen193, 194,284,285,309,363,438-440,444-445,
498).
Diese»Korriodore« sindzu allenZeitendie geographisch günstigsten Wegein Syrien
unddemLibanon gewesen. Wenn dievorliegenden Datennicht nur einenunzureichenden
Forschungsstand reflektieren, dann muß die hohe Zahl der Verbindungen über den
nördlichen »Korriodor« im Orontestal mit der Bedeutung Nordsyriens, besonders des
Gebietsin der Amik-Ebene, zu tun haben (Elayi 1988: 81). Hier scheintsichvor allem
während der Assemblagen 1-3 eine besondere wirtschaftliche Dynamik entwickelt zu
haben.
In den Assemblagen 1-2 sinddie Austauschprozesse im syrischen Inlandnochsehr
lokal geprägt und beschränken sich auf regionale Verbreitungen (cf oben und die
Verbreitung derFormen 1-4,8-9,14,16, 17,22,34,48,59,61,62,64,65, 89b, 94, 104,
349,363,472). AnderKüste sinddie Verbreitungsmuster bereits in diesenAssemblagen
voneinemüberregionalen Austauschgeprägt, der vonder Südküsteder Türkei bis nach
Palästina und Zypern reicht. Im Seehandel werden allgemein größere Entfernungen
überwunden (Wood 1990: 70). Küstentypen werden auchin das syrische Inlandexportiert,
während Inlandformen kauman der Küsteverbreitet sind(cf Formen75, 78, 80, 83, 84,
85,120,145, 146, 180, 210, 234b-241, 243, 247, 252, 300, 302,306, 309,380,381,
383,385-387). Griechische Importe finden sichnoch sehr seltenundhauptsächlich an der
Küste. Wo diese Formen, GI, G2 und G3, in das Inlandeindringen, erreichensie die
regionalen »aramäischen« Zentren in der Amik-Ebene und Nordsyrien, darunter Tall
Rif'at, ~ oderTalltlüäf. Die Verbreitung imInlandreflektiert die wirtschaftliche und
politische Bedeutung dieser Zentren. Zypriotischer Import ist hauptsächlich in den
Assemblagen 1und2 belegt, er folgt denselben Verbreitungsmustern wie der griechische
Import.
Umdieses Ergebnis zutesten wurden dieFundgruppen mit ihremForrninventar, sowie
sie in Kapitel 5.2 aufgeführt sind, in einer "Clusteranalyse" bearbeitet. Für die
"Clusteranalyse" wurdewieder das Bonn Archaeological Statistics Package verwendet
(cf Kapitel 2.5). Die gewonnenen "Cluster" wurdenso kartiert, daß Fundortederselben
Epoche mitähnlichen Fundenals Interaktionsfeld erscheinen(cf Haggett 1973: 56). Das
"Dendrogramm", in dem die Daten ausführlich dargestellt sind, findet sich hier als
Abbildung4.3.
DieInteraktionsfelder für die Assemblagen 1und2, die sich aus der "Clusteranalyse"
ergeben, bestätigendie bisherigenErgebnisse. Mit den zur Verfügung stehenden Daten
zeichnensichdeutlichzwei Interaktionsfelder ab: einFeld ander Küsteundein Feldim
Inlandvon Syrien(Abb. 4.4).
InderAssemblage 3 setzensichdiese Verbreitungsmuster fort, vieleder Formenaus
denAssemblagen 1und2 kommen auchin Assemblage 3 vor. Danebenbelegenaber die
Formen 117, 118, 119,266,323,324,328,329 und 430 eine neue Entwicklung. Mit
diesen Formen setzteineVerbreitungein,diedas »Küste-Inland« Schemadurchbricht. Die
Formen sindvonMesopotarnien über Syrien bis nachPalästinabelegt. Es liegt nahe, diese
Entwicklung mit der Konsolidierung des neuassyrischen Reiches in Verbindung zu
bringen.
In Assemblage 4 entwickeln sich beide Tendenzen weiter. Währendweiterhinviele
Formendem»Küste-Inland« Schema folgen, "setzen sichüberregionale Verbreitungen von
Mesopotarnien bisnachPalästinahinfort (z.B. 37, 55, 56, 59, 103, 117, 118, 119,430).
Griechischer Import erreicht nochimmerkaumdas Inland. Die wenigenbelegtenFormen
dringen hauptsächlich überden»Orontes-Korridor« von al-Minaaus nachNordsyrien ein.
Zypriotischer Importnimmt in dieser Assemblage signifikant ab.
Die "Clusteranalyse" für die Assemblagen 3 und4 bestätigendieseErgebnisse. Drei
Interaktionsfelder werden deutlich: einesander Küste, eines imsyrischen Inlandundeines
in Nordostsyrien, das als Einflußzone Assyriens zu deutenist (Abb. 4.5).
Die Verbreitungsmuster der Assemblage 5 bleiben undeutlich, es fehlt an
ausreichenden Belegen. Deutlich wirdjedoch, daßjetzt keine signifikanten Verbindungen
mehr mit Mesopotarnien bestehen. Bei den Kochtöpfen setzt sich ab Assemblage 5 die
Form 458 mit hohemHals durch. Attisch schwarzfigurige Keramikist jetzt über den
»Orontes-Korridor« von al-Mina kommend in Nordsyrien belegt. Die meisten
Kerarnikformen der vorangegangenen Assemblagen setzensichnachder Assemblage 4
nicht mehr fort. Die Assemblage 5 bildet den Trennerzwischeneiner älterenund einer
jüngerenFormtradition innerhalbder spätenEisenzeitin SyrienunddemLibanon.
Der "Clusteranalyse" standenfür die Assembalge 5 keine ausreichenden Datenzur
Verfügung, um klare Interaktionsfelder abzugrenzen. Kartiert man aber Verbindungen
zwischen Fundorten, die auf der Verteilung derselbenKerarnikformen beruhen, so ergibt
sicheine Art Interaktionsfeld (Abb. 4.6). Dies Interaktionsfeld durchbrichterstmalsdas
Schemader Küsten-und Inlandgruppen. DieselbenKerarnikformen sindnun sowohl an
der Küste als auchimsyrischen Inlandanzutreffen.
InAssemblage 6-7lassensichimmerwenigerKerarnikformen als klare Küsten- oder
Inlandformen unterscheiden. Identische Formenfindensichvomsyrischen Inlandüber die
Küste bis nach Palästina verbreitet. Dabei handelt es sich nicht nur um Luxusgefäße,
sondern auchurnalltägliche Gebrauchkeramik (cf Formen153, 155, 156, 157, 158, 165,
168, 169,207,208,219,229,269,270,271,272,274,283,359,394-396,418,420,
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78 Kapitel 4
Auswertung 79
421,458, G27, G28, G29, G32, G38). Gefäße, die nur imInlandregional in Gebrauch
waren, lassen sich kaum noch belegen (cf oben Kapitel 2.5). Das reflektiert zwar
einerseits denunzureichenden Forschungsstand, hat aber darüber hinauswohl auchmit der
tatsächlichen Verbreitung der Keramik zu tun. Die Küstenproduktion von
Gebrauchskeramik scheint sich im Binnenland durchgesetzt zu haben. Lokale
ProduktionendesInlandes habensichdagegen überregional nicht mehr behauptenkönnen.
Luxusgefäße werdennun meist nicht mehr regional hergestellt, sondernvor allemaus
Griechenland importiert(cf Elayi 1988: 61ft).
Die "Clusteranalyse" bestätigt dieses Bild. Für die Assemblagen 6 und7 findensich
mehrere, sichüberschneidende Interaktionsfelder, derenGeltungsbereich kaumnochmit
demSchema Küsten - Inland - Verteilung erklärt werdenkann (Abb. 4.7). In Nordsyrien.
demLibanon, anderkilikische Küsteundin Nordpalästina findensichvielfach dieselben
Keramikformen.
Die Entwicklung der Importe aus Athen in 'den Vorderen Orient hat Perreault
untersucht (perreault 1986). Leider hatPerreault seinetypologischen Beobachtungen nicht
mitder Stratigraphie der Fundorteim VorderenOrientverglichen. SeinePublikation läßt
dieEinarbeitung seiner Beobachtungen in eine stratigraphische Untersuchung leider nicht
zu. AuchdieStudie vonJosette Elayibezieht sichnicht aufdie Stratigraphie der Fundorte
(Elayi 1988). Perreault und Elayi arbeiten ausschließlich mit der typologischen
Entwicklung der Keramikundihrer Datierungdurchdas griechische Mutterland.
Elayi entwickelt zwei Fundregionen in »Phönizien«, den Süden und
»Zentralphönizien«. Indiesen beiden Regionen hattedie Verbreitung der attischen Importe
eine unterschiedliche Entwicklung. In »Zentralphönizien« sei die Zahl der belegten
Importe nach der »klassisehen« Periode signifikant gesunken, während sie im Süden
deutlich angestiegen sei (Elayi 1988: 89-91, 169 Tab. 1,205 Graph. 1). Wenn diese
Zahlen nicht einfach aufdenungenügenden Forschungsstand zurückzuführen sind, würden
sieeine interessante Entwicklung wiedergeben, die nochzu erklärenist.
In Assemblage 8, die in die hellenistische Epoche hinüberleitet, setzt sich diese
Entwicklung nochweiter fort. Es gibt nunzwei Verteilungsmuster:
1. noch amOrt hergestellte Gebrauchskeramik, wie vor allemVorratsgefäße, die nicht
über einenengerenVerbreitungsraum hinaus gelangen, oder
2. vonübergeordneten Produktionszentren eingeführte Gebrauchs- undLuxusgefäße. Im
Gegensatz dazu waren noch bis in die Assemblage 4 hinein Luxusgefäße lokal
hergestellt worden(z.B. Formen1-4).
Es liegen mit diesen Daten Hinweise auf eine zunehmende Standardisierung der
Keramikformen in SyrienunddemLibanonwährendder spätenEisenzeitvor. über das
Problemder Standardisierung bzw. der Diversitätvon Keramikformen hat in letzterZeit
Prudence Ricezusammenfassend gearbeitet (1987: 202ft). Für eineexaktereBestimmung
von Standardisierung und Diversität sind umfangreiche statistische Beobachtungen zur
Keramikverteilung nötig, die für unseren Untersuchungszeitraum bisher noch nicht
vorliegen (Rice 1987: 203; M.J. Shott 1989). Eine Analyse und eine Erklärung der
Verteilungsmechanismen müßte auf einer Reihe von Variablen aufbauen, deren
Untersuchung den Umfang dieser Arbeit sprengen würden (Rice 1987: 197). Zu
derartigen Untersuchungen liegen unsdarüberhinaus auchnicht genügend Ausgangsdaten
vor.
Berücksichtigt man diese Einschränkungen, so läßt sich doch mit der gebotenen
Vorsichtfesthalten, daß dieVerteilungsbeschränkungen ab Assemblage 3 mehr und mehr
aufgehoben werden. Bisherbestehende Verbreitungsgrenzen werdenüberwunden. Hinter
Standardisierungsprozessen können Entwicklungen wie die Vereinheitlichung von
Maßeinheitenund Veränderungen im Bereich des Güterverkehrs der in den Gefäßen
verhandelten Warenstehen(Rice 1987: 202). Einer der Hauptfaktoren des vorliegenden
Standardisierungsprozesses dürftein der Veränderung der Keramikproduktion undihrer
Vermarktung liegen.
Ethnographische Daten aus Guatemala weisenauf die Möglichkeit von mindestens
zwei Verteilungssystemen hin:
1. der»Keramik-Distrikt«: einlokaler VertrieblokalerProduktion in unmittelbarer Nähe
des Produktionsortes, die Transportbedingungen sindin diesemModell schlecht.
2. die »Keramik-Region«: in diesemModell werdengrößereregionaleEinheitendurch
dieMassenproduktion weniger, zentralerProduktionsstätten über einenoder mehrere
Vermarktungsorte versorgt, dieTransportbedingungen sind günstig(Reina,HilI 1978:
216)
Die Verteilungen nach dem Modell der »Keramik-Region« überwindet kulturelle,
ökologische, ethnische und auch politischeEinheiten (Wood 1990: 64). Als günstige
Transportbedingungen könnenwir denWegfall lokaler GrenzenundAbgaben,sowiedie
übergreifende Provinzialorganisation mit der Befriedung von regionalen Konflikten
annehmen. Hinter solchen Vorgängen dürfen wir die Aktivitäten der Assyrer im 7.
Jahrhundert v.Chr. in Syrienund imLibanonvermuten.
DerEntwicklungder Verteilungsprozesse imspäteisenzeitlichen Syrienkannan dieser
Stelle nicht detailliert nachgegangen werden. Es solljedochfestgehalten werden, daßwir
in der Zeit der Assemblagen 1 bis 3 anscheinend einen übergang von
»Keramik-Distrikten« zu»Keramik-Regionen« vor uns haben (cf Wood1990: 64). Leider
sinddie archäologischen Datensehr begrenztundreichenkaumaus, umdieseFragezur
Zeit ausreichend zu beantworten. Absatzmärkte :sind in Syrien und im Libanon
archäologisch bisher überhaupt nicht nachgewiesen. Ihre Mechanismen lassensichnoch
nicht genauerklären. .
4.2. Verteilung der Oberflächendekorationen
InderOberflächendekoration herrscht in denAssemblagen 1bis 3 der rote überzug,
der sogenannte »RedSlip«, vor (cf Plat Taylor 1959: 79ft). Plat Taylorbringt das Ende
dieser Dekorationstechnik mit der EroberungSyriens durchdie Assyrerin Verbindung
(plat Taylor 1959: 85). Diese Oberflächendekoration soll wahrscheinlich Kupfergefäße
imitieren. Dieaufgesetzten Knöpfe an denFormen300,304 und 305 ahmenz.B. offenbar
Metallnieten nach (cf. Culican 1982: 64). Die Technikist an der Küste und im Inland
verbreitet. An der Küsteist das Formenspektrurn aber differenzierter, dort sindsehr viel
mehr Formen und Unterformen nachgewiesen. Manche Gefäße sind nur teilweise mit
einemrotenÜberzugversehen. Drei Variationen lassensichbelegen: bei offenen Gefäßen
ist
1. nur der Randaußenunddie Innenfläche ganzüberzogenoder
2. nur der Rand innenund außenmit überzug versehen.
80 Kapitel 4 Auswertung 81
Diese beiden Variationen sind sowohl an der Küste als auch im Inland vertreten.
Hauptsächlichan der Küste ist dagegen
3. ein »ReservedSlip«zu beobachten.
In dieser Gruppe sind in der Regel Streifen der äußeren Oberfläche freigelassen (cf.
Anderson 1988: 348-350).
ImAmik-Gebiet istnebeneinemroten auchein brauner Überzug belegt (Swift 1958:
126-127, 140). Dieser braune Überzug wird von Swift parallel mit demroten datiert und
beginnt angeblich mit PhaseOa imAmik-Gebiet. Da Swift die Gefäßenicht publiziert hat,
lassen sich diese Behauptungennicht nachprüfen. In Assemblage 1 ist in al-Mina Str. 8
auch für die Form 180 ein brauner »Slip« belegt, der ähnlich wie die sogenannte
»Akko-Ware« mit Ritzmusternverziert ist (cf. Conrad 1993).
Ab Phase Oe, die von Swift zwischen 800-725 v.Chr. datiert wird, sei der rote
Überzugaufder Drehscheibepoliert wordenund habe die charakteristischen glänzenden
Streifen der »Wheel-Burnishede-Technik (Swift 1'958: 141). In Phase Od, nach 725
v.Chr., sei die»Wheel-Burnished«-Technikdannnicht mehr belegt (Swift 1958: 141). Die
Farbe des Überzugs soll in den Phasen Oe und Od heller als in den vorangegangenen
Phasen gewesensein. Swift beschreibt die Farbe als orange-rot (Swift 1958: 140-141).
Swift hat keinedieseBeobachtungenmit Fundenbelegt. Währendmeines Aufenthalts im
Oriental Institute Museum inChicago, wodieAmik-Fundeaufbewahrtwerden, konnte ich
seine Feststellungenweder bestätigennoch widerlegen.
In I:I amä wurde ein roter Überzug in der Friedhofs-Periode IV beobachtet, die Riis
zwischen 800und 720V.Chr. datiert (Riis1948: 84-85, 107 Tabelle; Riis et al. 1990: 135;
in Niemeyer 1982: 80 stellt Riis fest, »Red Slip«wäre bereits in der Friedhofsphase III
nach 925 v.Chr. signifikant vertreten). In Tall Rif'at fmdet sich »Red Slip« in der
Zerstörungsschicht am Stadttor (Fundgruppe 15). Wie die Neutronen Aktivierungs
Analysen vonMichael Hughes, BritishMuseum, gezeigt haben, wurdenGefäßemit rotem
Überzug, besonders die Formen 1-4, imInlandlokal hergestellt (Hughesunpubl.).
In Zyperntaucht der rote Überzug mit demTypus III auf (»Red-SlipI(III)«), der am
Ende der Periode »Cypro-Geometric III A« einsetzt und um 800 V.Chr. datiert wird
(Gjerstad 1948; Birmingham1963a). Der rote Überzug ist in Tyros imZusammenhang
mit dem »PhoenicianRed Slip«zu sehen, der dort »PhoenicianBichrome«ab Str. V als
Hauptdekoration ablöst. Diese Entwicklunghat Bikai um 760 v.Chr. datiert (Bikai 1978:
67; cf. Niemeyer 1982: 80). In f,arafandkommt der rote Überzug hauptsächlichin den Str.
D1undCvor (Anderson 1988: 344).Pritchard datiert die Hauptverteilungdes »Red Slip«
~ ~ r ~ n   in das 9. JahrhundertV.Chr. (cf. Pritchard in: Niemeyer 1982: 80). In Str. C
1St: derÜberzughelleralsandenGefäßen des Str. D1, das wäre eine ähnlicheEntwicklung
wie imAmik-Gebiet (Anderson 1988: 348).
Die Gefäße der »Red Slips-Gruppe stehen in enger Verbindung mit der
Dekorationstechnik »Black-on-Red«, die traditionellmit Zypernin Verbindunggebracht
wird. Culican greiftdie Anregungenvon Chapmanund Prausnitz auf und untersucht eine
»Local Black-on-Red« Technik, die in Syrien,demLibanonund in Palästinabeheimatet
sein soll (Culican 1982: 55ff; Chapman 1972; Prausnitz 1972). Es gibt Gefäßformen an
denensichbeideTechniken, »RedSlip« und»Black-on-Red«, finden(z.B. Form78b, 128,
145b, 180,248 und 306). Wenn »Black-on-Red« eine zypriotischeTechnikist, dann ist
es offenbar zu einemAufgreifendieser Technikan der Küste des Festlandes gekommen.
Prausnitz glaubt, daß die Technik»Black-on-Red« in Palästina entstandenist (prausnitz
1972: 33, 39).
In den Assemblagen I bis 3 ist auch ein schwarzer bzw. grau-schwarzer Überzug
nachgewiesen. Auf die »Black Slip« Tradition in Zypern ist bereits oben hingewiesen
worden (Kap. 3). Culicanhat Gefäßemit einemsolchenÜberzug in Zypernund auf dem
Festland untersucht und unterscheideteinen lokalen, »phönizischen« schwarzenÜberzug
vom»Black Slip«in Zypern(1982: 64). In der Assemblage 1-2 sind die Keramikformen
mit schwarzem»Slipe z.T. dieselben Formen, an denen sich auch ein roter Überzug fmdet
(cf. Form4,99, 123, und 305).
Bemalungin Streifenund Bändernfmdet sich in allen acht Assemblagen. Es handelt
sich aber umverschiedeneTraditionen, die sich in verschiedene Gruppen teilen. In den
Assemblagen 1 bis 3 findensich die folgendenTechniken. An Flaschenhälsenist in den
Assemblagen 1-3 ein bichromer Dekor mit Farbbändernangebracht worden (Form234,
236,239,240,243,247,250,252; cf. 260/4). Schalenmit horizontalen Farbbändern
(Form 8) auf den Innenflächen sind im Inland in der Assemblagen 1 belegt. Dieselben
Formenkommenin denselbenFundsteIlenauchmit vertikalenFarbstreifenvor, die eine
ArtKreuziminneren der Schalen bilden(Form9; Assemblage 1). Die Dekorationsgruppe
der Form8 steht vielleicht in einemZusammenhang mit Schalen, die sich hauptsächlich
an der Küste fmden (Form 12 und 132, Assemblage 1). Monochrome oder bichrome
Bänder an Flaschenund Krateren sindin Assemblage 1-3 belegt (Form202b, 233, 245,
246,247,250,252,253,287,290,291,297,298,299,336 und 344).
Schmale, bichrome Streifensind in der Assemblage 1 an der Form 179 angebracht
worden. Eineweitere Dekorationstechnik der Assemblagen1-3 sind geometrische Muster,
diemonochromoderbichromausgeführt seinkönnen(cf Kapitel 3). Eine besondereForm
geometrischer Muster sind Zentralkreise am Bauch geschlossener Gefäße. Diese
Dekorationist besonders für die Assemblage I typischund ist bereits im 9. Jahrhundert
v.Chr. anzahlreichen Gefäßenzu fmden. In Assemblage 1 ist sie bichroman denFormen
260 und 261 belegt, die vor allemim 9. Jahrhundert v.Chr. in Gebrauch waren und in
Assemblage 1 auslaufen. WeitereBelege in Assemblage I sind an den Formen296 und
309belegt Erst inAssemblage 3 läuftdie Form310 aus, sie ist mit breiten monochromen
Farbbändern bemalt. Ein später Belegfür ZentralkreiseamBauch geschlossenerGefäße
ist die Form263, die in den Assemblagen4 bis 6 vorkommt.
Anmanchen Formen der Assemblagen3 biß4 werdenmonochrome, seltenbichrome
Farbbänder aufgetragen (Form 125a, 148, 149, 151,222,224,268 und 322).
Ab Assemblage 5 findet sich sehr häufig die »Gruppe mit Bandbemahmg«, die
typischenFormen sind oben aufgelistet(cf. Kapitel 3, Assemblage6). Diese Gruppe ist
auch als »ostgriechische Keramik«bezeichnet worden.
Glasurtechniken fmden sich von der Assemblage 1 bis 4 belegt. Es lassen sich zwei
chronologische Gruppenherausarbeiten, die sich anbandder Gefäßformen unterscheiden
lassen. In den Assemblagen 1-2 ist Glasur vorallem an den Formen 186 und 472
nachgewiesen, in den Assemblagen3 und 4 dagegenhauptsächlichan den Formen 187,
225, 264, 265, 266 und 331. Ab Assemblage 4 verdrängen griechische hnporte diese
besonders aufwendig dekoriertenProdukte.
Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß in der Assemblage 3 die
Dekorationstraditionen des 8. Jahrhunderts v.Chr. enden. »Red Slip«, bestimmte
Bandbemalungen und geometrische Muster, darunter die Zentralkreise am Bauch
geschlossener Gefäße, laufen spätestens in der Assemblage 3 aus. Meist monochrome
Bandbemalung ist für die Assemblagen3 und 4 typisch. Ab Assemblage 5 findet sich
hauptsächlich die »Gruppe mit Bandbemalung«, die in Kapitel 3 unter Assemblage 6
besprochen ist. Auffiillig ist dasFehlenfigürlicherDarstellungenauf den lokalenGefäßen.
Einzigaufden»Umen« derForm317 fmdensich Tierdarstellungen, sonst sindfigürliche
82 Kapitel 4 Auswertung 83
Simi1arity Coefficient: Jaccard
Number of Neighbours considered: 15
Number of shared near neighbours
111 1 1 1
5 4 3 2 1 0 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0
Near Neighbour C1ustering
ABU DANNA A3 (7-8)
SAYH HASSAN (8)
AYN DARA 18 (7-8)
ZINCIRLI (7-8)
ARGUN (7-8)
MARDIH 1 (7-8)
MARDIH (8)
SARAFAND (8)
MINA STR. 3 (7)
NAYRAB (6-7)
RAS SAMRA (6-7-8)
BYBLOS 1 (7-8)
BYBLOS 2 (7-8)
TABBAT IIAMMAM (7-8)
SAYH ZANAD GRAB C (7)
KAZAL 'PERSISCH' (6-7-8)
MINA STR. 2 (8)
SUKAS (8)
BYBLOS (6-7-8)
ABU DANNA A4 (6-7)
CUDEYDE 13A (6-7)
ASHOOD STR. Va (7)
AKKO STR. 5 (6-7)
AYN HILWA GRAB D (7)
AYN HILWA GRAB F (7)
HAN SAYHUN VILLE 3 (6-7)
ASHOOD STR. V (6-7)
KEDESCH III (6-7-8)
HAZOR II (7-8)
KAYSAN STR. 3B (4-5-6)
MEVORAK STR. V-VI (6-7)
KAYSAN STR. 2 (7-8)
KAYSAN STR. 3A (6-7)
TAANACH VI (6-7)
ATLIT GRAB 16 (6-7-8)
YOQNE'AM STR. 7 (8)
SUKAS (5)
QARQUR (5-6)
SARAFAND (6-7)
SUKAS (6-7)
SARAFAND (5)
RAS BASSIT 9 (6)
UMM AWAMID (6-7-8)
CUDEYDE 2 (5-6-7)
CUDEYDE TT20/I3 (7-8)
CUDEYDE 13B (4-5-6)
DEVE HOYOK FRIEDHOF II (6-7)
KAMID AL-LAWZ (6-7)
MERSIN (6-7)
MINA STR. 4 (6)
ABU DANNA IIc/A5 (2-)
ABU DANNA IId/A6 (1)
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AFIS 0 STR. 2 (2-3)
MASTUMA I (1-2)
RIF'AT (1-2)
AFIS D STR. 3 (1-2)
TUQAM STR. 7 (1)
TABARA AKRAD (1-2)
ABU DAMNA lID FOSSE 77/7 (1)
HAN SAYHUN VILLE 1 (1)
TAYINAT GEB. 1 STR. 2 (1-2)
RAS BASSIT 3A (1)
MINNIS (1-2)
CUDEYDE TT20/ll1 (1-2)
AFIS D STR. 1 (3)
MARDIH (3-4)
MARDIH (1-2-3)
TAYINAT GEB. 1 STR. 3 (1)
ABU DAMNA IID/A6 (1)
ABU DAMNA lID FOSSE 77/17 (1-2)
CUDEYDE 14B (1-2)
MARDIH (7)
SAYH KASSAN (1-2-3)
AFIS D1 STR. 2 (2)
AFIS 01 STR. 3 (1)
AFIS E STR. 1-2 (1)
CUDEYDE 14A (3-4)
QARQUR (1)
CUDEYDE STR. 5 (1)
TUQAN STR. 5 (1-2)
CUDEYDE TT20/II2 (2)
CUDEYDE K14 NE (1-2)
YUNUS FRIEDHOF (1-2)
HAMA FRIEDHOF IV (1)
HAMA FUNDGRUPPE 2 (1)
HAMA FUNDGRUPPE 3 (1)
AFIS D1 STR. 1 (2)
CATAL HOYOK Cl STR. 4 (1-2)
AKKO STR. 4 (7-8)
YOQNE'AM STR. 8 (6-7)
ASTARA BI (1)
CATAL HOYOK C2 STR. 3 (1)
UMM AWAMID (1)
TABBAT HAIIIIAM (1-2)
TARSUS MIDDLE IRON OFENAREAL •( 1-2)
CATAL HOYOK C5 STR. 1 (1-2-3)'
NAYRAB (1-2)
ZINCIRLI (1-2)
TARSUS MIDDLE IRON (1-2)
AHZIV GRAB 20 (1-2)
HAlFA KARMEL GRABER (1)
QASMIYA (1)
GUYA FRIEDHOF (1)
HALDA GRAB 21-23 (1)
AHZIV GRAB 29 (2-3)
HIRBAT ISLIM (1)
ARQA STR. 10 (1-2-3)
KAYSAM STR. 5 (1-2-3)
TYROS IV (1)
TYROS II (3)
TYROS III (2)
SARAFAMD (1-2)

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Abb. 4.3.1. Matrix der Clusteranalyse Abb. 4.3.2. Matrix der Clusteranalyse
84 Kapitel 4 Auswertung 85
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TYROS I (3)
AYIA IRINI GRAB 14 (1-2)
RAS BASSIT 4B B (1)
HALOA GRAB 121 (1)
AYIA IRINI GRAB 46 (1-2)
KAYSAN STR. 4 (3-4)
SARAFAND (3-4)
AMATHUS GRAB 15 (1)
HALOA GRAB 4 (1)
HAN SAYRUN VILLE 2 (3-4)
AHZIV GRAB 36 (2-3)
ARQA GRAB 1 (1-2)
RAS BASSIT 6C (2)
RAS BASSIT 60 (3)
BYBLOS 9 (3-4)
MERSIN (3-4)
MINA STR. 6 (3)
MINA STR. 5-6 (3-4)
MINA STR. 6-7 (2-3)
TARSUS ASSYRIAN (3-4)
MINA STR. 7 (2)
TARSUS 15 (3-4)
TARSUS 16 (3-4)
RAS BASSIT 7 (3-4)
TARSUS 18 GEB. 0 (2-3)
MINA STR. 5 (4)
TARSUS 14 (4-5)
TARSUS 11 (4)
MEZAD HASAVYAHU (4)
SUKAS (3-4)
TARSUS 13 (4-5)
TARSUS OESTRUCTION LEVEL (2-3)
MINA STR. 8 (1)
BYBLOS (1-2)
TARSUS 6TH CENTURY (4-5)
AHZIV GRAB 24 (2-3)
AMATHUS GRAB 223 (1-2-3)
AMATHUS GRAB 276 (1-2-3)
AMATHUS GRAB 357 (2-3)
AMATHUS GRAB 294 (1-2-3)
SIOON GRAB 21 (2-3)
AMATHUS GRAB 302 (1-2-3)
AYIA IRINI GRAB 7 (1-2-3)
AHZIV GRAB 3 (2-3)
AMATHUS GRAB 321 (1-2-3)
HALDA GRAB 3 (1)
AHZIV GRAB 17 (2-3-4)
SIOON GRAB Y (4)
ASSUR GRUFT 4 (4)
ASSUR GRUFT 29 (3-4)
QASRIG (4)
HALAF 7.JH. (3-4)
NIMRUD (4)
SAYH HAMAO F2 (4)
SULTANTEPE (3-4)
ASSUR GRAB 54 (3-4)
ASSUR GRUFT 58 (3-4)
TAIYINAT GEB. 1 STR. 1 (3-4)
TAYINAT GEB. 9 STR. 1 (1-2)
Abb. 4.3.3. Matrix der Clusteranalyse
I
.Mi
I

86 Kapitel 4 Auswertung
87
Darstellungen nur auf griechischen Importen zu finden.
4.3. Archäologische Phaseneinteilung der späten
Eisenzeit in Syrien und Libanon
Datierung
bis ca. 720 v.Chr.
ca. 720-700 v.Chr.
ca. 700-650 v.Chr.
ca. 650-580 v.Chr.
ca. 580-540 v.Chr.
ca. 540-440 v.Chr.
ca. 440-360 v.Chr.
ca. 360-330 v.Chr.
I
2
3
4
5
6
7
8
Assemblage Periode
Eisenzeit Ilc
Eisenzeit m
Tab. 4.9. Korrelation zwischen archäologischen Perioden und
Assemblagen
Ein etwas differenzierteres Bild ergibt sich aus der Untersuchung der
Oberflächendekoration. Die Traditionsbrüche lagen hier in der Assemblage 3 und
zwischen den Assemblagen 4 und 5.
Ein ähnliches Bild ergibt die Verteilung der Importe. Bis in die Assemblage 3
spielen zypriotische Importe eine wichtige Rolle auf dem Markt. Daneben finden sich
Importe geometrischer Keramik aus Griechenland (GI, G2 und G3). Im Laufe der
Assemblage 3 ändert sich dies Bild. Nun wird der Einfluß der griechischen Keramik
immer stärker. Bahnbrecher sind die korinthischen Importe (GI0). In Assemblage 4
dominieren griechische Gefäße das Spektrum der Luxusgefäße (G4, GlOb, GI0c und
GIOd). Mit Assemblage 5 sind dann die attischen Importe die am meisten verbreiteten
Gefäße der gehobenen Klasse. Die Zäsuren liegen also auch hier in Assemblage 3 und
ab Assemblage 5.
Mit den vorliegenden Untersuchungen ist es zum ersten Mal möglich, eine
archäologische Phaseneinteilung für die Zeit zwischen 700 bis 300 v.Chr. in Syrien und
dem Libanon zu entwickeln, die auf einer Analyse der materiellen Kultur aufbaut.
Die späte Eisenzeit in Syrien und dem Libanon läßt sich demnach in die folgenden
Phasen teilen (Tab. 4.9).
Die Assemblagen
1 bis 4 bilden das
Ende der Eisenzeit
IIc.Mitder Verwendung
des Begriffs
»Eisenzeit Ill« möchte
ich einen Begriff
aufgreifen, der auf
William Foxwell
Albright zurückgeht
(Albright 1932: 10).
Beim Aufgreifen
eines solchen
Vorschlags, der ja
vorallem konsensfähig
sein muß, bin ich mir
der Beschränktheit
eines Begriffes wie »Eisenzeit« durchaus bewußt (cf. Weippert 1991). Der Vorteil
dieses Begriffs liegt jedoch darin, einen Rahmen für die Entwicklung der materiellen
Kultur zu bieten, ohne diese Prozesse unmittelbar mit historischen Vorgängen zu
verbinden. Der Zusammenhang von der Entwicklung der materiellen Kultur mit den
historischen Prozessen ist ja nicht selbstverständlich gegeben, sondern muß erst in einer
eigenen Untersuchung erarbeitet werden.
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..
-
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...
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~
I
    j : j l i l i l : : j : i : j ~ i : i l i :

VI
..
..
...
Imfolgenden Abschnitt soll eine archäologische Terminologie für die Perioden der
späten Eisenzeit entwickelt werden. In dieser Untersuchung ist bereits darauf
hingewiesen worden, daß es bisher für die späte Eisenzeit in Syrien und Libanon keine
Periodisierung gab, die auf einer Analyse der materiellen Kultur aufbaut. Die Epoche
wurde lediglich in historische Perioden eingeteilt, in die neuassyrische, die
neubabylonische und die achämenidische Zeit. Die materielle Kultur wurde dieser
Periodisierung untergeordnet, obwohl sich die Gegenstände einer Kultur nicht einfach
mit politischen Umwälzungen verändern müssen.
Um archäologische Artefakte und historische Ereignisse in einen sinnvollen
Zusammenhang zu bringen, müssen beide Bereiche getrennt voneinander untersucht und
datiert werden. Erst dann läßt sich eine Korrelation zwischen den archäologischen
Überresten der materiellen Kultur und den historischen Epochen durchführen.
Den Ausgangspunkt
für eine Gliederung der
späten Eisenzeit in
archäologisch definierte
Phasen bildet eine
Untersuchung der
Kontinuität und der
Brüche in der
Entwicklung der
Keramikformen. Die
Tabellen 4.8 und 4.10
zeigen die Verbindungen
zwischen den einzelnen
Assemblagen an. Es
wird dargestellt
wieviele Formen die
einzelnen Assemblagen
miteinander gemeinsam Tabelle4.8. Anzahl derKeramikformen, die zwei aufeinander
haben. Dabei zeigt sich, folgende Assemblagen miteinander gemeinsam haben.
daß die Assemblagen 1
bis 3 zahlreiche
gemeinsame Keramikformen aufweisen. In diesen Assemblagen kommt eine Tradition
eisenzeitlicher Formüberlieferung zum Ausdruck, die sich bis in die Assemblage 4
fortsetzt.
Der Bruch mit dieser Tradition erfolgt nach diesen Daten in der Assemblage 5. Mit
den folgenden Assemblagen setzt eine neue Tradition der Keramikformen ein, die mit
der vorangegangenen nur wenige Keramikformen gemeinsam hat. Zu demselben
Ergebnis hat auch die Seriationsstatistik in Kapitel 2.5 geführt (cf. Tab. 2.5.1).
Auch bei der Untersuchung der Verteilung von Keramikformen kamen wir zu dem
Ergebnis, daß der Hauptbruch in der Keramiktradition in der Assemblage 5 liegt (cf.
Kap. 4.1.). Außerdem ist die Vielfalt des Forrnspektrums seit Assemblage 4 deutlich
geringer. Diese Entwicklung hängt wahrscheinlich mit einer immer größeren Verteilung
von immer weniger Keramikformen zusammen, deren Herstellung sich zunehmend auf
mehrere überregionale Produktionszentren beschränkt.

88
Assemblagen
Assemblage 1
Assemblage 2
Assemblage 3
Assemblage 4
Assemblage 5
Assemblage 6
Assemblage 7
Assemblage 8
Assemblagen
12345678
12345678
Kapitel 4
Tabelle 4.10.
Verbindungen zwischen den
Assemblagen. Die Graphik zeigt an,
wie oft Assemblagen miteinander
verbunden sind. Ein Beleg l!ll1I gibt an
wie oft Keramikformen, die z.B. in
Assemblage 2 vorkommen, auch in
einer anderen Assemblage belegt sind.
Ein Kasten l!ll1I sind ca. 20 Belege, ein
Strich repräsentiert ca, 10-19 Belege.
Ein Beleg l!ll1I in Assemblage 1, Reihe 4,
bedeutet, daß ca, 20 Keramikformen
in der Kombination »Assemblage
1-2-3-4« datiert worden sind.
4.4. Zur absoluten Datierung der späten Eisenzeit in
Syrien und Libanon
In den vorangegangenen Kapiteln wurden Assemblagen entwickelt, deren zeitliche
Abfolge untereinander nur in einer relativen Chronologie festgelegt worden ist. Die
Assemblagen sind nur durch die in ihnen vergesellschafteten Keramikformen definiert.
Im folgenden Abschnitt soll versucht werden, die Assemblagen absolut - chronologisch
zu datieren. Dazu werden die Fundgruppen, in denen die Assemblagen vertreten sind,
herangezogen und untersucht, ob sich für diese Fundgruppen relevante Daten finden,
die einer absolut - chronologischen Datierung dienen können. Es wird untersucht,
1. ob sich aus historischen Zusammenhängen hypothetische Schlußfolgerungen für die
Datierung der Fundgruppen ergeben,
2. ob sich weitere Funde in den Fundgruppen fanden, die absolut - chronologisch
datiert werden können, z.B. Inschriften oder Münzen,
3. ob sich absolute Datierungen aus Keramikimporten ableiten lassen und
4. ob sich die absoluten Datierungen von Fundstellen in den Nachbarländern
verwenden lassen.
Absolute Datierungen haben bei der Analyse (Kapitel 2 und 3) keine Rolle gespielt.
Die Assemblagen sind nur aus den Keramikformen und ihrer Verbreitung in den
Fundgruppen abgeleitet worden. An dieser Stelle sollen die absoluten Datierungen nur
als Vergleich neben die Assemblagen gestellt werden, um Übereinstimmungen oder
Abweichungen zu den hier aufgeführten vier Punkten zu überprüfen.
Es ist oft problematisch, historisch datierte Vorgänge und Ereignisse wie Feldzüge
und Zerstörungen zu verwenden, um archäologische Befunde zu datieren. Nur in sehr
wenigen Fällen lassen sich so gewonnene Datierungen für archäologische Befunde der
späten Eisenzeit in Syrien und Libanon beweisen. In der Regel bleiben diese
Datierungen sehr unsicher. Die betreffenden Beispiele sind unten unter den
entsprechenden Assemblagen aufgeführt.
Zum Vergleich sind auch einige historisch gewonnene Datierungen von
archäologischen Befunden in den benachbluten Gebieten verwendet worden. Die
Überprüfung solcher absoluten Datierungen in den Nachbargebieten konnte nicht
Aufgabe dieser Untersuchung sein. Mit der gebotenen Kritik wurden die in der Literatur
genannten Datierungen hier zum Vergleich übernommen. Im Fall von Nimrüd in
Mesopotamien, dessen Keramik hier zum Teil verwendet wurde, ist eine Datierung der
Zerstörungen am Ort durch die historisch bekannte Eroberung Assyriens 612 v.Chr.
überzeugend. Auch einige Datierungen in Palästina, die mit den Feldzügen der
assyrischen und babylonischen Könige in Verbindung gebracht werden, sind
verwendbar.
1
In der persischen Epoche sind zahlreiche Zerstörung besonders von
Küstenorten mit historischen Ereignissen wie der »Tennes-Revolte« oder dem
»Euagorias-Aufstand« datiert worden.' Gegen eine vorschnelle Identifizierung
archäologischer Befunde mit den Überresten bekannter historischer Ereignisse, gerade
auch im Zusammenhang mit der Tennes-Revolte, wendet sich warnend Herbert Donner
(1986: 435). Wenn nicht anders angegeben, folgt die vorliegende Untersuchung den
Datierungen, die sich im Konsens der letzten Jahre herausgebildet haben (cf. Ben-Tor
1992; Mazar 1990; Weippert 1988).
Was die Keramikimporte aus Mesopotamien, Palästina, Zypern oder Griechenland
angeht, so konnte auch hier die Überprüfung der absoluten Datierung der Importkeramik
nicht Aufgabe dieser Studie sein. Auch in diesem Fall wurden die in der Literatur
genannten Daten kritisch übernommen. Die Datierung der zypriotischen Keramik folgt
vorallem Gjerstad (1948) und der Revision durch Birmingham (1963a). Die
90 Kapitel 4 Auswertung
91
Bearbeitung der »phönizischen« Importe in Zypern durch Patri cia Bikai und die
Implikationen ihrer Arbeit für die zypriotische Chronologie wurden berücksichtigt
(Bikai 1987; cf. auch Saltz 1978). Eine umfassende Neubearbeitung der eisenzeitlichen
Keramik in Zypern ist dringend notwendig (cf. Yon 1976). Die Datierungen der
griechischen Keramik folgt ebenfalls der betreffenden Literatur.'
Um zu signifikanten Aussagen zu gelangen, werden auch in den folgenden
Abschnitten nur die Schlüsselfundgruppen in Syrien und Libanon verwendet (cf. oben
Kapitel 2.1.).
Assemblage 1
Die Gefäße der Assemblage 1 bilden den Ausgangspunkt für die vorliegende
Untersuchung. Daher ist besonders das Ende der Assemblage von Bedeutung. Hinweise
auf eine absolute Datierung der Assemblage I lassen sich mit Hilfe der Fundgruppen
Tall Rif'at 15 sowie Hamä2 und 3 gewinnen. Diese Fundgruppen enthalten Material
von FundsteIlen, die durch Zerstörungen der Orte entstanden sind. In den Siedlungen
findet sich danach ein Hiatus. Diese Zerstörungen werden allgemein mit der
Vernichtung Arpads (Tall Rif'at) durch Tiglatpilesar III im Jahr 740 v.Chr. und der
Eroberung Hamäs durch Sargon 11 im Jahr 720 v.Chr. in Verbindung gebracht (cf.
Fugmann 1958: 265ff; Hawkins 1972-75: 70; Matthers et al. 1978: 144; Seton Williarns
1961). Obgleich nicht beweisbar, hat diese Deutung ein hohes Maß an Plausibilität,
denn sie wird der historischen Überlieferung am ehesten gerecht.
Die Vergleiche mit palästinischer Keramik bestätigen, daß die Formen der
Assemblage 1 im 8. Jh.v.Chr. und älter anzusetzen sind. Besonders die gut stratifizierten
Stücke stammen auch in Palästina oft aus Zerstörungsschichten, die sich auf Feldzüge
Tiglatpilesars III und Sargons 11 zurückführen lassen (cf. Katalog der Keramikformen).
In der Assemblage 1 findet sich mittel- und spätgeometrische Keramik aus
Griechenland (GI), die in die Jahrzehnte von 750 v.Chr. bis ca. 700 v.Chr. datiert wird
(Coldstream 1968: 330; Coldstream 1979: 267). Die Schalen der
»Pendant-Semi-Circles« - Gruppe (G2) datiert Kearsley bis an das Ende des 8. Jh.v.Chr.
(Kearsley 1989). Die frühe Gruppe der »SOS-Amphorence (G24a) wird zwischen
725-675 v.Chr. datiert (Johnston et al. 1978).
Die zypriotischen Importe der Assemblage 1 gehören in den Übergang von
»Cypro-Geometric III B« nach »Cypro-Archaic I Ace, der um 750 v.Chr. datiert wird
(Birmingham 1963).
Die Assemblage 1 scheint danach am Ende des 8. Jh.v.Chr. zu enden. Die
Zerstörung Hamäs im Jahr 720 v.Chr. markiert das Ende dieser
Keramikvergesellschaftung.
Assemblage 2
Die spätgeometrische und die frühprotokorinthische Keramik (G1 und GI Oa) dieser
Assemblage wird an das Ende des 8. Jh.v.Chr. und den Übergang zum 7. Jh.v.Chr.
datiert (Coldstream 1968: 330; Coldstream 1979: 267). Die zypriotischen Importe der
Assemblage 1 gehören in den Übergang von »Cypro-Geometric III B« nach
»Cypro-Archaic I Ace, der um 750 v.Chr. datiert wird (Birrningham 1963). Die
Keramikvergleiche aus Palästina gehören in die zweite Hälfte des 8. Jh.v.Chr. und den
Beginn des 7. Jh.v.Chr.
Die Assemblage 2 wird daher zwischen ca. 720-700 v.Chr. datiert.
Assemblage 3
Die früh- und mittelprotokorinthische Keramik (G1Oa und GI Ob) ist vom Ende des
8. Jh.v.Chr. bis ca. 650 v.Chr. zu datieren, die ersten spätkorinthischen Gefäße (GlOb)
beginnen nach ca. 650 v.Chr. Die mittlere und späte Gruppe der »SOS-Amphorence
(G24b und G24c) wird zwischen 675-625 bzw. 625-575 v.Chr. datiert (Johnston et al.
1978). Die Keramikvergleiche aus Palästina datieren an das Ende des 8. Jh.v.Chr. und
in die erste Hälfte des 7. Jh.v.Chr.
Diese wenigen Datierungshinweise sprechen für eine Datierung zwischen ca.
700-650 v.Chr.
Assemblage 4
Zu den gut datierbaren Fundgruppen zählen Tall Haläf 36, M'sad Häsavyähü, Sayb
Hamad F2 und Sultantepe »21 spät«, In Tall Haläf 36 fand sich ein »neubabylonischer«
Brief (Friedrich et al.: AfO Beiheft 6(l940)Nr. 117). Die Zerstörung von M'sad
I;Iäsavyähüwird mit Vorgängen am Ende des 7. Jh.v.Chr. in Verbindung gebracht (cf.
Boardman 1981: 56). Textfunde in SayhHamad F2 sind zwischen 630-625 v.Chr. zu
datieren. Die Tafeln von Sultantepe Fundgruppe 7, die in der Zerstörungsschicht am
Ende des 7. Jh.v.Chr. gefunden worden sind, datieren nach 648 v.Chr. Die Keramik von
Fundgruppe 21 ist zumindest z.T. im Zusammenhang mit dieser Zerstörung des Ortes
gefunden worden.
Keramikvergleiche mit Nimrüd und Hirbat Qasrig, im Nordiraq, legen eine
Datierung in die Endphase des assyrischen Reiches nahe. Die Keramikvergleiche aus
Palästina datieren vom Ende des 7. bis an den Anfang des 6. Jh.v.Chr.
Die griechischen Importe werden wie folgt datiert: der mittlere »Wild-Goat--Stil
(G4) ca. 640-580 v.Chr., der Übergang "Von protokorinthisch zu korinthisch (GlOc)
zwischen 640-625 v.Chr., der Anfang von Rosetten- und Augenschalen (G14 und G17)
um 600 v.Chr., der Anfang »vroulischer« Gefäße (GI8) um 600 v.Chr.,
»SOS-Amphorence der späten Gruppe (G24c) ca. 625-575 v.Chr. (cf. DA Möller 1990,
Johnston et al. 1978) und der Beginn von attisch schwarzfiguriger Keramik (G27) um
630 v.Chr. (Boardman 1977).
Die Assemblage 4 ist zwischen 650-580 v.Chr, zu datieren.
Assemblage 5
Die Assemblage ist nur sehr schlecht belegt. In ihr laufen um 550 v.Chr. die
Rosetten- und Augenschalenschalen (G14 und GI7) aus, um 575 v.Chr. beginnt die
spätkorinthische (GlOe) und um 560 v.Chr. die klazomenische Keramik (GI2). Die
»vroulischen« Gefäße (GI8) sind weiterhin in Gebrauch. Es finden sich außerdem
»Kleinmeister--Schalen (G27b2) (ca. 560-530 v.Chr.), Sianaschalen (G27t) (ca.
570-550 v.Chr.) und Droopschalen (G27h) (ca. 550-520 v.Chr.).
Die Assemblage 5 wird zwsichen 580-540 v.Chr. datiert.
Assemblage 6
In dieser Assemblage läuft die »klazomenische« und die »vroulische« Keramikgruppe
(G12 und G18) um 530 bzw. 525 v.Chr. aus. Neben die attisch schwarzfigurige
Keramik (G27) tritt jetzt die rotfigurige (G28). Zu den Malern zählen u.a. der
»Sappho-Maler« (G27...SP), der »Beldam-Maler« (G27 B), der »Maler der Klasse von
Athen 581ce (G27 ...AK) und der »Haimon-Maler« (G27 H).
Die Keramikvergleiche aus Palästina gehören in das 6. und 5. Jh.v.Chr. Die
Assemblage 6 wird zwischen 540-440 v.Chr. datiert.
Assemblage 7
92 Kapitel 4 Auswertung 93
Die wichtigste Fundgruppe der Assemblage 7 in Syrien bilden die Funde von
al-Mina Str. 3. Diese Schicht ist zerstört worden und die Funde sind unter dem
Brandschutt versiegelt worden. Zu diesen Funden zählen auch Münzen, die um 375
v.Chr. abgelegt worden sind (cf. lOCH NR. 1486-1488).
Die griechische Keramik besteht hauptsächlich aus attisch rotfiguriger (G28) und
schwarzgefirnißter Keramik (G32). Die Kerarnikvergleiche aus Palästina datieren an das
Ende des 5. und in das 4. Jh.v.Chr.
Die Assemblage 7 wird zwischen 440-360 V.Chr. datiert.
Assemblage 8
Unter den griechischen Importen dominieren attisch schwarzgefirnißte Keramik
(G32) und (früh)hellenistische Gefäße (z.B. G32p, G33-G41). Die Vergleiche aus
Palästina datieren in das 4. Jh.v.Chr. Die Assemblage 8 wird zwischen 360-300 v.Chr.
datiert.
Anmerkungen Kapitel 4.4.
1. So z.B. die Feldzüge von TiglatpileserIll, SargonIl, Sanheriboder Nebukadnezar.
2. Die Argumente von Barag zur Tennes-Revolteund ihrer archäologischen Nachweisbarkeitfinden sich in
BASOR 183(1966)6-12; umfassend hat Ephraim Stern über Geschichte und ArchäologiePalästinas in der
achämenidischenEpoche geschrieben (Stern 1984). Dort werden die wichtigstenArgumente für mögliche
Korrelationenvon geschichtlichemund archäologischem Befund zusammengefaßt(cf. auch Stern 1982).
3. Allgemein:Clairmont 1954-58;Elayi 1988; Scheibler 1965: 363ff; 1978: 682ff;
für die geometrische Keramik: Andriomenou 1984-85;Bikai, Coldstream1988; Boardman 1990; Coldstream
1968, 1979; Francis et al. 1985; Gjerstad 1977a; Kearsley1989; Saltz 1978
für die archaische Keramik: Amyx 1988; Boardman 1981; Boardmanet al. 1966; Calvet et al. 1978; Cook
1972; Descoeudres 1978; Hanfinann 1956; Kopeke 1968; Lleres 1980; 1.0Porto 1978; Martelli Cristofani
1978; Pierro 1978; Möller 1990; Orlandini 1978; Voigtländer1981,1982; .
für die schwarz-und rotfigurige Keramik: Beazley1956, 1963;Boardman1975, 1977;Cook 1972;Elayt 1983,
1988; Francis et al. 1988: Gill1984; Macdonald 1982; Perreault 198480 1984b, 1986;
für schwarzgefimißteKeramik: Iehasse 1978, 1981; Gill 1986; Sparkeset al. 1970;
für Amphoren: Clinkenbeard 1982; Grace 1934, 1946, 1947, 195380 1953b, 1961, 1971, 197980 1979b;
Empereur et al. 1986; Johnston 1981, 1990; lohnston et al, 1978; Koehler 1978, 1982;
Kourkoumelis-Rodostamos 1988; Will 1982.
4.5. Zusammenfassung
Mit einer Analyse der Fundvergesellschaftungen ließ sich eine umfassende
Bearbeitung der Keramik der späten Eisenzeit in Syrien und dem Libanon erfolgreich
durchführen. Obwohl durchlaufende Strati graphien in zahlreichen Grabungen fehlten,
waren mithilfe der Fundgruppenkorrelation und Seriation verläßliche Aussagen
möglich. Damit wurde zugleich eine umfassende Bearbeitung der Grabungen und eine
vergleichende Stratigraphie für die späte Eisenzeit in Syrien und dem Libanon erreicht.
Mit den Ergebnissen der Arbeit läßt sich auch eine archäologische Phaseneinteilung
für Syrien und den Libanon in der späten Eisenzeit begründen, die nicht auf historischen
Schlußfolgerungen, sondern ausschließlich auf der Analyse der materiellen Kultur
aufbaut. Für die Datierung der materiellen Kultur müssen die Datierungsbegriffe aus
dem Fundmaterial selbst entwickelt werden. Die Analyse der Keramikformen zeigte,
daß ein signifikanter Bruch mit der älteren Keramiktradition am Ende der Assemblage
4 um ca. 580 v.Chr. einsetzte. Die Formen der folgenden Assemblagen 5 bis 8 haben
kaum Vorläufer in den vorangegangenen Assemblagen 1 bis 4. Dieses Ergebnis wurde
mit einer Seriationsstatistik getestet und bestätigt. Das Ende der archäologischen Phase
Ilc wird dementsprechend an das Ende der Assemblage 4 um 580 v.Chr. gesetzt. Die
folgende Phase zwischen der Eisenzeit Ilc und der hellenistischen Epoche wird hier
Eisenzeit III genannt.
Die historischen Vorgänge zwischen 720 und 330 v.Chr., die sich in dem
archäologischen Befund wiederspiegeln, sollen hier nur kurz skizziert werden. Die
Untersuchung der späteisenzeitlichen .Keramik spricht für eine grundlegende
Umgestaltung des überregionalen Austauschs und des Wirtschaftsraums in Syrien, die
vor allem anhand der archäologischen Funde und weniger durch die historische
Überlieferung deutlich wird. Während wir z.B. aus den historischen Quellen über den
wachsenden Einfluß Griechenlands nach 650 v.Chr. nur wenig erfahren, läßt sich dieser
Prozess am archäologischen Fundmaterial in Syrien und dem Libanon deutlich zeigen.
Übrigens nicht nur anhand der Keramik.
Die Umwandlung Syriens begann mit den Feldzügen Tiglatpilesers III und Sargons
II. Das Territorium Syriens mit seinen aramäischen Kleinstaaten wird in ein System von
assyrischen Provinzen verwandelt. Die lokalen Keramikformen verändern sich mit
dieser politischen und territorialen Umgestaltung zuerst kaum. Mit der eisenzeitlichen
Tradition der Keramikformen und der Gefäßdekoration wird bis etwa 650 v.Chr. nicht
gebrochen. Die Oberflächendekoration wird z.B. weiterhin von lokalen Variationen des
roten Überzugs ("Red Slip") bestimmt. Erst nach 650 v.Chr. setzen die Veränderungen
im Keramikrepertoire ein.
Die Analyse der Keramik hat eine zunehmende Standardisierung der Keramikformen
im 7. Jahrhundert v.Chr. herausgestellt. Die Vielfalt des Formenspektrums des 8.
Jahrhunderts v.Chr. nimmt signifikant ab. Darüber hinaus läßt sich beobachten, daß sich
die Keramikformen bis zum Ende des 7. Jahrhunderts v.Chr. deutlich in ein Küsten- und
ein Inlandrepertoire teilen. Um ca. 600-580 v.Chr. wird dieses Schema, das für die
ältere Eisenzeit H typisch war, durch ein überregionales Verbreitungsmuster abgelöst.
Auch dieses Ergebnis wurde statistisch getestet und mithilfe einer "Clusteranalyse"
bestätigt. Die Integration des syrischen Binnenlandes und die Kontrolle der libanesisch-
syrischen Küste durch die Assyrer nach 720 v.Chr. hatte für die Absatzbedingungen von
Handelswaren im syrischen Binnenland offenbar große Bedeutung. Dort wurden mit der
Niederwerfung der aramäischen Staaten anscheinend regionale Grenzen überwunden
und das Inland für Importe von der Küste geöffnet.
Die assyrische Dominanz in Westsyrien und dem Libanon im 7. Jahrhundert v.Chr.
drückt sich nur begrenzt in mesopotarnischen Keramikexporten aus. Signifikanter
Keramikimport aus Mesopotarnien findet sich ausschließlich in den Assemblagen 3 und
94 Kapitel 4
Auswertung 95
4. Dieser Import beschränkt sich auf nur wenige Keramikformen, die überwiegend zur
Kategorie der feinen Gefäße zählen, die oft mißverständlich "assyrische Palastware"
genannt werden.
Während die griechischen mittel- und spätgeometrischen Gefäße des 8. und frühen
7. Jahrhunderts v.Chr. in Anzahl und Verbreitung noch ganz der Verbreitung der
zypriotischen Gefäße folgen, setzt sich um 650 v.Chr. der griechische Import durch und
verdrängt die zypriotische Einfuhr. Die Anzahl und die Vielfalt des griechischen
Imports ist von nun an enorm. Ungeachtet der kontinuierlichen Einbindung Syriens und
Phöniziens in die altorientalischen Reichssysteme Assyriens und später Babyions setzt
meiner Ansicht nach eine griechisch-phönizische Interaktion ein, die eine selbstständige
Dynamik entwickelt, von der sowohl die Griechen als auch die Phönizier profitierten.
Die phönizischen Städte blieben unter der assyrischen Herrschaft autonom und
waren zu Abgaben an die Assyrer verpflichtet. Die städtischen Eliten konnten so ihr
Kapital und ihren ökonomischen Einfluß ausbauen. Die überragende wirtschaftliche
Kapazität Phöniziens, die sich im archäologischenBefund niederschlägt, läßt vermuten,
daß das syrische Binnenland im 7. Jahrhundert v.Chr. zur ökonomische Einflußzone der
Küste gehörte. Die zunehmende Standardisierung der Keramik in Syrien und das Ende
des Regionalismus zwischen Küste und Binnenland hat offenbar mit diesem
zunehmenden phönizischen Einfluß auf das syrische Binnenland und mit dessen
territorialer Umorganisation durch die Assyrer zu tun. Auch der Absatz griechischer
Waren in Syrien fand wahrscheinlich durch die Phönizier statt. Politisch wurde das
syrische Binnenland dabei erfolgreich von den Assyrern beherrscht. Die Feldzüge
Assurbanipals gegen Araber könnten sogar als Ausdehnung des syrischen
Siedlungslandes gedeutet werden. Die Entwicklung der syrischen Binnenwirtschaft und
der Absatz ihrer landwirtschaftlichen Produkte (z.T. durch den Seehandel) ist in diesem
Prozess Teil einer phönizisch-assyrischen Interaktion. Ohne das assyrische Reich wäre
diese Entwicklung der phönizischen Wirtschaft nicht möglich gewesen. Zugleich
entwickelt sich mit der griechisch-phönizischen Interaktion der Mittelmeerraum zum
wichtigsten Wirtschaftsraum auch für das syrische Binnenland.
Der Zerfall des assyrischen Reiches destabilisiert dieses System. Die ägyptisch-
babylonischen Feldzüge und Kämpfe um Syrien und Palästina, in manchem den
späteren Diadochenkämpfen nicht unähnlich, führen zu Krisen in den umkämpften
Gebieten. Wie erfolgreich die Assyrer das syrische Binnenland beherrscht haben, zeigt
sich in der politischen Bedeutungslosigkeit dieser Region während der ägyptisch-
babylonischen Kämpfe. Nur in Palästina und in Phönizien regen sich zu dieser Zeit
Versuche, die politische Unabhängigkeit wiederzugewinnen. Diese Bestrebungen
scheitern an den Großmächten. Das syrische Binnenland ist durch die assyrische
Territorialgestaltung so umgebaut worden, daß es sich ohne weiteres in das
neubabylonische Reich eingliedern läßt (cf. Lamprichs 1993: 186). Alle Anzeichen
sprechen dafür, daß die Babyionier versucht haben, das assyrische Modell der Kontrolle
über Syrien, Palästina und den Libanon fortzusetzen (cf. Lamprichs 1993).
Während der kurzen babylonischen Hegemonie über Syrien und Palästina im 6.
Jahrhundert v.Chr. setzt sich der Prozess der ökonomischen Abhänigigkeit des syrischen
Binnenlandes vom Mittelmeerraum fort. Die babylonische Territorialmacht kann diese
Entwicklung kaum kontrollieren. Die einzige Möglichkeit einer Seekontrolle durch eine
Kontinentalmacht hätte darin bestanden, die Seemächte gegeneinander auszuspielen.
Aber dazu reicht der Einfluß Babyions nicht aus. Der Seehandel mit seiner Flexibilität
und Fähigkeit, auch größere Warenmengen schnell zu befördern, kann sich in dieser
Zeit weiter entwickeln. Wahrscheinlich sind Teile der landwirtschaftlichen Produktion
in Syrien und Palästina von Anfang an auf Export angelegt worden. Die Folge ist ein
Ausbau des Warenangebots bzw. des Warenabsatzes und eine zunehmende
Abhängigkeit der Landwirtschaft von diesen ökonomischen Transaktionen. Ablesbar
ist dies in unserer Untersuchung z.B. in der Verbreitung der Transportarnphoren, in
denen landwirtschaftliche Güter verpackt wurden. Aber auch in der Dominanz der
griechischen Keramik im Angebot der Luxusgefäße. die die lokale Produktion
weitgehend verdrängte und mit der älteren eisenzeitlichen Keramiktradition bricht.
Daß griechische Waren im 6. Jahrhundert v.Chr. nur durch Griechen in das syrische
Binnenland verhandelt worden sind, halte ich für unwahrscheinlich. Vielmehr wurde das
Binnenland wohl weiterhin von der phönizischen Küste her mit Waren, darunter auch
griechischem Import, versorgt. Diese Verhältnisse schildert der Prophet Ezechiel (26-
28) anschaulich. Es ist interessant festzuhalten, bei welchen Gefäßformen der größte
Wandel stattfindet: nämlich bei Luxusgefäßen. Haushalts- und Kochgefäßen und bei den
Transportgefäßen. den Amphoren. Dies spricht für eine grundlegende Veränderungen
im alltäglichen Leben, bei der Nahrungszubereitung und ihrem Verzehr.
Erst den Achämeniden gelingt es nach 538 v.Chr., Verwaltungs- und
Wirtschaftsmechanismen zu entwickeln, die flexibler als die der Assyrer und kompetent
genug sind, sehr viel größere Territorien zu beherrschen. Die Achämenidenzeit ist nach
unseren Untersuchungen durch gute Transportbedingungen und Erreichbarkeit der
Absatzmärkte von der Küste ins Binnenland gekennzeichnet. Unter den Produkten
setzen sich Waren aus dem Mittelmeerraum erfolgreich auch im Inneren des Reiches
durch. Fast alle Gefäße der gehobenen Preisklasse stammen aus Griechenland, vor allem
aus Athen. Daneben behaupten sich nur einige wenige regionale bemalte Gefäße. Die
Transportgefäße von der Küste, die Amphoren, die überall im Binnenland zu finden
sind, belegen den starken Einfluß des Mittelmeerraums. Dabei finden sich griechische
und phönizische Amphoren miteinander vergesellschaftet. Der Versuch der persischen
Territorialmacht, den Mittelmeerraum zu kontrollieren mißlingt aber. Die gescheiterten
Griechenlandfeldzüge bieten den exzentrifugalen Kräften im achämenidischen Reich
Möglichkeiten zur Koalitionsbildung. Derartige Vorgänge waren bereits im 7.
Jahrhundert v.Chr. für die assyrische Territorialmacht von tödlicher Bedrohung
(Lamprichs 1993).
Als Alexander 332 v.Chr. Syrien und den Libanon erobert, ist Syrien bereits seit 300
Jahren in intensivem Austausch mit Griechenland. Damit hat sich lange vorbereitet, was
Alexander schließlich politisch durchsetzt: der Hellenismus, eine spezifische Mischung
der Mittelmeerkulturen mit den altorientalischen Traditionen in Syrien und Palästina.
Allgemeine und vergleichende Stratigraphie
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Katalog der Fundgruppen
5. Fundorte der späten Eisenzeit in Syrien
und Libanon
Tefnin 1980 Lebeau 1983
99
Fundgruppe: Abü Danna IIb/A4 (Areal A).
Beschreibung: Störungen wie in IIa. Keine Architekturreste, sondern lediglich Ablagerungen
rötlicher Erde, von Gräben zerschnitten. Tefnin hält die Schicht für eine Hiatusablagerung, eine
- zumindest im Grabungsareal- unbewohnte Verfallszeit. Oberkante 377, 10 m; Unterkante 376,
50m. .
Literatur: Tefnin, R: SMS 3,3(1980)110-68, besr 125
Fundgruppe: Tall Abü Danna IIalA4 (Areal A).
Beschreibung: Stark gestörte Befunde, zahlreiche Gruben und Störungen. Zusammenhängende
Architektur nicht faßbar, nur Mauerreste erkennbar. Oberkante 377, 70 m; Unterkante 377,10
m. •
Literatur: Tefnin, R: SMS 3,3(1980)110-68, bes. 125
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 6-7-8*, die Keramikformen der Schicht A4 sind in den
Assemblagen 6-7-8 belegt. Die Münzfunde sind zwischen 300-286 v.Chr. geprägt worden.
Die sich widersprechenden Datierungen von Tefnin und Lebeau wurden bisher nicht miteinander
in Übereinstimmung gebracht. Lebeau hat sich auf die Publikation der Keramik beschränkt,
Kleinfunde hat er in seiner Arbeit nicht berücksichtigt. Zur Arbeit von Tefnin, die ja Kleinfunde
bei der Datierung berücksichtigt, merkt Lebeau an: Nous nous bomerons toutefois apreciser que
l'etude chronologique de ce matertel ne remet nullement en cause les datations proposees au
terme de l'etude de la ceramique (Lebeau 1983: 18). Lebeaus Arbeit ist meiner Meinung nach
zu Recht kritisiert worden, da er in seinen Keramikvergleichen nicht nur von einer Reihe
unzulässiger Parallelen ausgeht (cf. Bikai: BASOR 262(1986)96), sondern auch - bewußt - auf
eine Kritik der Grabungsergebnisse seiner Vergleichsfundstätten verzichtet (cf. Braemer: Syria
60(1983) 350ft).
Aus den vorliegenden - nicht ausreichenden - Informationen ergibt sich für den stratigraphischen
Gesamtrahmen die Anordnung, die im Kasten auf Seite abgebildet ist.
Assemblage Areal A Sondage 1
1 IId/A6 Siedlungsreste
l.Gruben unter IIe/A5, in IId/A6 eingetieft
2-3 2.IIe/A5 Siedlungsreste mit von IId/A6
abweichendem Plan
IIb/A4 Ofenanlage und Gruben, eingetieft Str.II
in IIe/A5, davon einige bis in IIe/A4 gegraben
6-7-8
Reste von IIa/A4 und Gruben, eingetieft in Str. I
IIe/A5, davon einige bis in IIe/A6 gegraben,
Münzfunde von 300-286
Ic Siedlungsreste mit Gruben, eingetieft in
hellenistisch IIa/A4, IIb/A4, IIe/A5 und IId/A6,
Münzfunde von 169-167 v.Chr.
9OO-750noo v.Chr.
750noo-600v.Chr.
IId (A6) 650-500 v.Chr.
IIc (A5) 500-400 v.Chr.
IIb (A4) Hiatus? 400-350 v.Chr.
IIa (A4) 350-200/150 V.Chr.
In diesem Ort wurde 1974-1978 und 1980 von R Tefnin gegraben. Eisenzeitliche Funde und
Befunde sind bisher nur in Vorberichten veröffentlicht worden. Allein die Keramik der Schichten
IIdlA6 und IIc/A5 ist vollständig publiziert worden (Lebeau 1983).
In der Datierung der eisenzeitlichen Schichten weichen Tefnin und Lebeau stark voneinander ab:
5.1. Katalog der Fundgruppen
Tall Abü Danna
Die Fundplätze der späten Eisenzeit wurden für die vorliegende Untersuchung einer kritischen
Prüfung unterzogen, um Fundgruppen mit späteisenzeitlichen Funden sicher bestimmen zu
können. Wie in Kapitel 2.1 dargelegt wurde, waren diese Fundgruppen der Ausgangspunkt für
alle weiteren Untersuchungen in dieser Arbeit. Die Fundgruppen werden hier alphabetisch nach
dem Ortsnamen präsentiert.
Der Ort wurde 1971-1972 von Adnan Bounni untersucht. Von Vorberichten abgesehen sind die
Grabungen unpubliziert geblieben. Die Funde sollen A   zur Veröffentlichung übergeben
worden sein (persönliche Mitteilung A Bounni). Es handelte sich angeblich um "hellenistische",
"achämenidenzeitliche" und "neubabylonische" Oberflächenfunde. In Schicht I seien stark
gestörte Befunde angetroffen worden. Unter angeblich hellenistischen Anlagen soll eine
Brandschicht gelegen haben. Die Keramik sei teilweise in situ gefunden worden. Weitere
Angaben fehlen.
Bounni, A: Preliminary Report on the Archaeological Excavations at Tell el-cAbd. AASOR
44(1979)49-61 (bes.49-50)
Tall al-cAbd (az-Zrayglya)
Aus der bisher publizierten Literatur lassen sich nur wenige Hinweise auf einzelne FundsteIlen
gewinnen. Daher ist Stratigraphie nicht nachprüfbar. Einer der wenigen Hinweise ist etwa die
etwas schematische Ubersicht der Ober- und Unterkanten der Straten, ohne daß in künstlichen
Schichten gegraben worden ist, es handelt sich vielleicht um die jeweiligen Maximalwerte
(Tefnin 1980: 117). Auf den publizierten Grabungsplänen fehlen die Höhenangaben. Besonders
zu beachten sind die Warnungen Tefnins (1980: 129) und Lebeaus (1983: 29) vor den
zahlreichen Störungen in den hier relevanten Straten. Vermischungen der Funde in den einzelnen
Straten mit älterem oder jüngerem Material sind nicht auszuschließen. Tefnin versucht daher eine
Datierung der Straten nicht durch die Beobachtung der Belege bzw. Abwesenheit einzelner
Funde, sondern durch Analyse der relativen Häufigkeiten von einzelnen datierbaren Funden zu
gewinnen (1980: 129).
Insbesondere die Keramik läßt sich nur ungefähr ihren Fundstellen zuordnen. Für die Schicht
A6lIId wird noch nach "Gruben", dem "quadratischen Raum" in Areal H18D und der "Schicht
A6" unterschieden, wobei mit der generellen Zuweisung nach "Schicht A6" offenbar die
ungestörten Bereiche der Schicht A6lIId gemeint sind (Lebeau 1983: 29, Catalogue). Eine solche
Unterscheidung ist für A5lIIc dann nicht mehr gemacht worden, die Keramik wird hier nur
generell der Schicht insgesamt zugeordnet. Die publizierten Ergebnisse lassen sich also nur
bedingt überprüfen. Da die Gruben auf den Plänen nicht bezeichnet sind lassen sich die
Gruben bei Lebeau auf dem Plan nicht wiederfinden. Auch diese Kontrollmöglichkeit scheidet
also aus.
Tefnin nur einen Ausschnitt der wichigsten Funde gibt, publiziert Lebeau die gesamte
Keramik der Straten IId und IIc. Weitere Keramik der Straten IIb und Ha veröffentlicht Tefnin
(19.80: Fig. 10, 11: 1-12), außerdem Kleinfunde wie Terrakotten, Siegel, Waffen, Fibeln und
Steingefässe,
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100 Kapitel S.l. Katalog der Fundgruppen 101
Datierung: lIa/A4: die Keramik ist von Tefnin nur mit der FundsteIlenbezeichnung "A4"
versehen worden, die Funde lassen sich also nicht in "lIa" und "IIb" differenzieren. Tall Afis
Fundgruppe: Abü Danna 1Ic1A5 (Areal A).
Beschreibung: Wohnarchitektur: Hof mit Kieselpflasterund angrenzendenRäumen. 2 Öfen (in
H18CIDund HI8A). Durch Gruben stark gestörte Befunde. Oberkante 376, 50 m; Unterkante
376,10 m. Cf. Fig. 7, PI. 2.
Literatur: Tefnin, R.: SMS 3,3(1980)110-68
cf. Lebeau, M.: Ceramique. 1983
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 2-3 (6-7-8)*, die Schichtenthält Materialder Assemblagen
2-3 und 6-7-8. Die Schicht 1Ic1A5 hat Keramikformen mit IId/A6 und in Afis D Str. 1-3
gemeinsam, 1Ic1A5 dürftedeshalbwenigeJahre nachAufgabevon IId/A6 angelegt worden sein.
Das Materialder Assemblagen 6-7-8stammtwahrscheinlich aus den Gruben,die in A5 eingetieft
worden sind.
Fundgruppe: Abü Danna IId/A6 (Areal A).
Beschreibung: Höfeund einzelneRäumeerkennbar; Begehungsfläche z.T. erhalten.; stark durch
Gruben gestört. Oberkante 376, 10 m; Unterkante375; 20 m.
Literatur: Tefnin, R.: SMS 3,3(1980)110-68, Fig. 8
cf. Lebeau, M.: Ceramique. 1983
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1. Die Keramikformen entsprechen denen in der
Zerstörungsschicht von Hamä E um 720 v.Chr.
Fundgruppe: Abü Danna IId/A6: "QuadratischerRaum" in H18D(Areal A).
Beschreibung: Der "QuadratischeRaum" ist eine rechteckige, gemauerteGrube.
Literatur: Tefnin, R.: SMS 3,3(1980)127, Fig. 8, PI. 1: 2.
cf. Lebeau, M.: Ceramique. 1983: 29
Datierung: Zeitraumder Assemblage1.
Fundgruppe: Abü Danna IId/A6: Gruben (Areal A).
Beschreibung: DenGrubenin der SchichtIId/A6 wirddurchLebeau Keramikzugeordnet. Nach
den Publikationen lassen sich die Gruben auf den Plänen nicht identifizieren(außer "77-17").
Literatur: Lebeau, M.: Ceramique. 1983: 29, Catalogue
Datierung: Die Gruben 77/6, 77/9, 78/1 und 78/5 sind während der Zeitraumder Assemblage
6-7-8 angelegt worden.
Die Grube 77/7 enthält hauptsächlichMaterial der Assemblage I.
In der Grube78/6 wurdenKeramikformen der Assemblagen 1-2-3-4gefunden, die Grube wurde
wahrscheinlichin der Zeit der Assemblagen1-2 angelegt.
Fundgruppe: Abü Danna Sondage 1: Stratum11.
Beschreibung: Die hier angegebenen Funde werden ohne Differenzierung dem Stratum 11
zugeordnet. .
Literatur: Tefnin, R.: in: Le moyenEuphrate. 1980: 187
Datierung: Zeitraumder Assemblage6-7.
Adda
GrabungenvonPaolo Matthiaeund StefaniaMazzoni 1970, 1972, 1978und seit 1985. Während
die Untersuchungen der siebzigerJahre nochunveröffentlicht sind, hat Mazzonidie Arbeitender
achtzigerJahre in vorläufigen Berichtenpubliziert. In diesenVorberichtenwurde umfangreiches
Material für zwei Grabungsstellenvorgelegt.
1989 hat Stefania Mazzoni darüber hinaus die Ergebnisse der Grabungen bis 1989 auf einem
Kongress in Idlib, Syrien, vorgestellt, dies Material ist zum Teil noch unpubliziert (Mazzoni
1992).
Tall Afisist durchdie sogenannte»ZKRInschrift«bekannt geworden, die 1903 von H. Pognon
amOrt gefundenwordenist. DieseInschriftdatiert an den Anfangdes 8. Jahrhunderts v.Chr.und
liegt damit außerhalb des Themas der vorliegendenUntersuchung (cf. KAl202; A. Avanzini:
EgVicOr 10.2(1987)113-119).
Literatur:
Für die 70er Jahre siehe die Kurzberichte: Akkadica 14(1979)2-5; Anatolica 4(1971-72)92
Für die Grabungen seit 1985:
Cecchini, S.M.: Il sondaggio stratigrafico. EgVicOr 10.2(1987)85-111
Mazzoni, S.: Lo scavo dell'edificio del settore D. EgVicOr 10.2(1987)25-83; cf. 1-3
Mazzoni, S.: Observations about Iron Age Glyptics from Tell Afis and Tell Mardikh. in:
Festschrift Adnan Bounni. Leiden 1990: 215-226
Mazzoni, S.: Tell Afis and the Chronologyoflron Age Syria. AAAS40(1990)76-92
Mazzoni, S. (ed.): Tell Afis e letä del ferro. Pisa 1992
Von den Grabungen der 70er Jahre ist bisher nur der Grundriß eines öffentlichen Gebäudes
veröffentlicht worden. Das Gebäude wurde als "Bit Hilani" gedeutet und zwischen 725-535
v.Chr. datiert (Akkadica 14: 2-5). Funde der "persischen Zeit" werdenim Kurzbericht Anatolica
4: 92 erwähnt. Die Keramik, die Mazzoni 1992 veröffentlicht hat, wurde in den statistischen
Untersuchungen berücksichtigt, konnteaber nicht mehr ausführlich in den Katalog eingearbeitet
werden.
Bei den folgenden Beschreibungen ist zubeachten,daß einigeder Funde in-situgefundenworden
sind, z.B. vieleVorratsgefäße. Die in-situFunde sindin der Publikation aber nicht deutlich vom
übrigen, nicht in situ gefundenen Material getrennt. Die aufgelistetenFunde sind also teilweise
im Schutt, teilweise in situ gefunden worden.
Die Schichten1 bis 6 imAreal Dhaben zahlreiche Keramikformen miteinander gemeinsam. Es
handelt sich entweder um Durchläufer oder um Vermischungen. Die Formen ähneln denen in
Abü DannaStr. IIc1A6. Der BezugvonArealD zu Areal Dl ist nicht eindeutig. Am ähnlichsten
scheint D Str. 2 und 3 mit D1 Str. 4 zu sein. Die Keramik von Areal Dl Str. 3 bis 4b hat
Ähnlichkeit mit demvon Abü Danna A6.
Fundgruppe: Tall Afis Areal D1 Str. 1
Beschreibung: Oberflächenschicht.
Literatur: S.M. Cecchini: EgVicOr 10(1987)85-111
Datierung: Zeitraumder Assemblage2.
Fundgruppe: Tall Afis Areal D1 Str. 3
Beschreibung: Befunde mit Architekturresten. F 404 ist eine Grube. F 412 wird nicht
beschrieben, aber der Buchstabe "F" scheint für Grube zu stehen (»fossa«?).
Literatur: S.M. Cecchini: EgVicOr 10(1987)85-111
Fundgruppe: Tall Afis Areal D1 Str. 2
Beschreibung: Dicht unter der Oberfläche, mit Architekturresten.
Literatur: S.M. Cecchini: EgVicOr 10(1987)85-111
Datierung: Zeitraumder Assemblage2.
=
Von diesemOrt ist lediglicheinTürsturzbekannt,der möglicherweise aus der Achämenidenzeit
stammt.
Bossert, H.T.: Altsyrien. Tübingen 1951: Nr. 508
Contenau, G.: Musee du Louvre: Les antiquites orientales. Paris 1927 Nr. 37a
(AchämenidenzeitlicherTürsturz mit Reliefdekor.)
Dentzer-Feydy, J.: La decor architectural en syrieaux epoqueshellenistiques et romaine. in: J.M.
Dentzer et al.: Archeologieet histoire de la Syrie de l'epoque achemenideä l'avenement de
l'Islam. Saarbrücken 1989: 457-476 (Anm. 2 und 3.) C:
Wagner, P.: Der ägyptischeEinfluß auf die phönizische Architektur. Bonn 1980
il-.-- ----I
102 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 103
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Fundgruppe: TaUAfis Areal D1 Str. 4 Loci 402, 404, 414, 416
Beschreibung: Befunde mit Architekturresten, es lassen sich die Loci 402, 404, 414 und 416
differenzieren, es handelt sich um Rauminventare. Unklar ist, ob sie sich im Schutt oder in situ
fanden.
Literatur: S.M. Cecchini: EgVicOr 10(1987)85-111
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Tall Afis Areal D1 Str. 4a Locus 414, jüngere Subphase von Str. 4 Locus 414
Beschreibung: Befunde mit Architekturresten. Diese Funde sind offenbar in einem
Zerstörungszusarnmenhangniedergelegt worden (cf. Cecchini 1987: 87).
Literatur: S.M. Cecchini: EgVicOr 10(1987)85-111
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Tall Afis Areal D1 Str. 4b, ältere Subphase von Str. 4 Loci 402 und 414
Beschreibung: Befundemit Architekturresten, es lassen'sichdie Loci 402 und 414 differenzieren.
Bei ihnen handelt es sich möglicherweiseum Rauminventarein situ.
Literatur: S.M. Cecchini: EgVicOr 10(1987)85-111
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Tall Afis Areal D Str. 1
Beschreibung: Der Charakter von Stratum 1 ist nicht ganz deutlich, vielleicht ist es die
Oberfläche der Grabungsstelle.
Literatur: S. Mazzoni: EgVicOr 10.2(1987)25-83
Datierung: Zeitraumder Assemblage 3.
Fundgruppe: Tall Afis Areal D Str, 2
Beschreibung: Befunde mit Architekturresten, F 437 und 439 sind vielleicht Grubeninhalte.
Literatur: S. Mazzoni: EgVicOr 10.2(1987)25-83
Datierung: Zeitraumder Assemblage 2-3.
Fundgruppe: TaUAfis Oberflächenfunde
Beschreibung:
Literatur: P. Ciafardoni: EgVicOr 10.2(1987)5-23
Tal1 CAgaga (Tall "Arbän)
An keinem anderen Ort in Syrien ist so früh gegraben worden wie in Tall CAgaga, der in der
älterenLiteraturTall "Arbängenannt wird. ImJahre 1850besuchteAustenHenryLayarddenOrt,
nachdem ihm von Skulpturen in Tall CAgaga berichtet worden war. Drei Wochen lang trieb er
Schächtein den Tall und fand nebeneinem eisenzeitlichenGebäude und Skulpturen darin auch
zahlreiche Kleinfunde aus neuassyrischer Zeit. Darunter waren Kupferglöckchen, bemalte und
mit KeilschriftverseheneLehmziegel, Glasobjekte, Skarabäenund Keramik, außerdemberichtet
er von mittelalterlichen, glasierten Gefäßen (Layard 1853: 277). In die eisenzeitlichen
Gebäudereste waren Tonwannengräber eingetieft, in denen sich blauglasierte Gefäße fanden
(Layard1853: 282). Die Funde befindensichheuteimBritishMuseumin Londonund sind noch
unpubliziert (Layard 1853: 282 Anmerkung). Der Ort ist 1907 von Friedrich Sarre und Ernst
Herzfeld wieder besucht und 1911 ausführlich beschrieben worden (1911: 184-187).
Nachdem1982weitereSkulpturendurchZufall entdecktwordenwaren, begannAs'ad Mahmoud
noch im selben Jahr mit Ausgrabungen. Hartrnut Kühne, der gleichzeitig in Tall Sayb Hamad
grub, unterstütztedas Unternehmen und sandteReinhard Bernbeck, Susanne Kerner, Heike und
Peter Pfälzner aus seinemGrabungsteamzur Unterstützung. Diese Untersuchung wurde 1988
veröffentlicht. 1984 und 1989 fanden weitere Grabungskampagnenstatt, die noch unpubliziert
sind.
Die Fläche, auf der eisenzeitliche Befunde freigelegt werden konnte, war nur sehr begrenzt.
Schicht 19a in Schnitt Tl Areal 3537 wird vo9 den Ausgräbern neuassyrischdatiert.
Literatur:
Layard, A.H.: Discoveries in the Ruins ofNineveh and Babyion. London 1853: 270-284
Mahmoudet al.: Die Ausgrabungen auf demTell CAgägalSadikanni 1982. DaM 3(1988)141-184
Sarre, F. et al.: ArchäologischeReise imEuphrat- und Tigris-Gebiet. Berlin 1.1911: 184-187
Fundgruppe: Ahmar: Grab B.
Beschreibung: Liegt neben Grab A. Bestattung in einem großen Gefäß? Die Knochen lagen
verstreut bei den Fragmenteneines Gefäßes.
Fundgruppe: Ahmar: Grab A.
Beschreibung: Im Saal 25. Durch spätere Herdanlage gestörtes Grab.
Literatur: Til-Barsib. 1936: 75
Tall Ahmar (Til Barsib)
Die Gräber stammenalle aus der Zeitraumder Assemblage7:
Nach Oberflächenuntersuchungen von D.G. Hogarth 1908 und von Perdrizet und Henri Seyrig
1925, wurde an diesemOrt von F. Thureau-Dangin und Maurice Dunand 1927, 1929 und 1930
bis 1931gegraben.Seit 1988sind erneut Grabungen durch eine australische Mission unter Guy
Bunnens aufgenommenworden.
Die französischen Grabungen sind zwar 1936 publiziert worden, dabei wurde allerdings fast
keine eisenzeitliche Keramik veröffentlicht. Die Grabungen von Bunnens sind in einem
vorläufigen Berichten behandelt worden, der nur wenige Keramikfunde aus der Eisenzeit
präsentiert. Die wenigenpublizierten Fragmente sind aus sekundärem Kontext (Bunnens 1990:
Fig.49: 14-15; 50: 6,15,17; 51: 11-12; 52: 10, 18; 53: 9,11).
Literatur:
Bunnens, G. (ed.): TeUAhmar: 1988 Season. Abr Nahrain Suppl. 2: Leuven 1990
Thureau-Dangin, F.; Dunnand, M.: Til-Barsip. BAH 23: Paris 1936
I
I
I
L
Fundgruppe: Tall Afis Areal D Str. 6
Beschreibung: Befunde mit Architekturresten, es lassen sich die Loci 490, 490a und 490b
differenzieren. Bei ihnen handelt es sich möglicherweiseum Rauminventare in situ.
Literatur: S. Mazzoni: EgVicOr 10.2(1987)25-83
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Tall Afis Areal D Str. 5
Beschreibung:Befunde mit Architekturresten, der Locus 432 läßt sich absetzen, es handelt sich
um einen Fund in Raum 432. Unklar ist, ob er sich im Schutt oder in situ fand.
Literatur: S. Mazzoni: EgVicOr 10.2(1987)25-83
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Tall Afis Areal D Str. 3
Beschreibung: Befunde mit Architekturresten, F 472 und 502 sind vielleicht Grubeninhalte.
Literatur: S. Mazzoni: EgVicOr 10.2(1987)25-83
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1-2.
Fundgruppe: Tall Afis Areal D Str. 4
Beschreibung: Befunde mit Architekturresten, es lassen sich die Loci 430, 442, 448, 474, 482,
494, 504 und 506 differenzieren. Bei ihnen handelt es sich möglicherweiseum Rauminventare
in situ,
Literatur: S. Mazzoni: EgVicOr 10.2(1987)25-83
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
j'------ ~ _  
104 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 105
Literatur: Til-Barsib. 1936: 75-76
Fundgruppe: Ahmar: Grab C.
Beschreibung: Terrakottasarkophagin Formeiner Badewanne, L. 1,27 m, B. 55 cm, H. 40 cm.
Leistenverzierung amRand. Das Skelett lag auf der rechten Seite, Beine angezogen, Kopf nach
Osten.
Literatur: Til-Barsib. 1936: 76-77
OIP 95: Chicago 1971
Oriental Institute of the Universityof Chicago: The Syrian-HittiteExpedition. in: The Oriental
Institute: The Handbook. 4th Edition, Chicago 1935: 32-35
OrientalInstituteof the University of Chicago: The SyrianExpedition. in: The Oriental Institute
ofthe Univ. ofChicago, Bulletin 1(1937)
Swift Jr., G.F.: The Pottery of the "AmuqPhases Kto O. Ph.D. Univ. of Chicago 1958
Fundgruppe: Amuq Phase Ob.
Literatur: Swift 1958: 151
Akrüm
Am Ort, im Wädi as-Saba", befinden sich neubabylonischeStelen mit Reliefen, vielleicht eine
Darstellung von Nebukadnezar (cf. Wädi Brisä).
Chehab, M.: Syria 16(1935)56-58(mit Abbildungeines Reliefs)
Ronzevalle, S.; Lammens, H.: Un bas-reliefbabylonien. RB AS 12(1903)600-604
Tallon, M.: Une nouvelle stele babylonienneau Akkar (Liban-Nord). MUSJ 44(1968)1-8
(cf. Weißbach: Wadi Brisä. 1906: 8 n. 3; RLA 1(1932)64)
Fundgruppe: Amuq Phase Oe.
Literatur: Swift 1958
Fundgruppe: Amuq Phase Od.
Literatur: Swift 1958
"Amrit
Aleppo
Am Ort haben keine Untersuchungen zur späten Eisenzeit stattgefunden, für die Geschichte
Aleppos in dieser Epoche cf. J. Sauvaget: Alep. Paris 1941. Einige wenige Einzelfunde sind
bekannt geworden:
Clairmont, C.: Greek Pottery fromthe Near East. Berytus 11(1955)85-141 Nr. 130 (angeblich
aus Aleppo)
Schlumberger, D.: L'argent dans l'empire achernemde. in: R Curiel, D. Schlumberger: Tresors
monetaires d'Afghanistan. Memoires de la Delegation Archeologique Francalse en
Afghanistan 14: Paris 1953:9 (Münzhort, angeblich 1865in Aleppo gefunden, phönizische
und philisto- arabischeMünzen,4. Jahrhundertv.Chr.= IGCHNr. 1490, zwischen400-350
v.Chr. abgelegt, dort weitereLiteratur)
Amtk-Ebene (CAmuq-Ebene)
Der türkische Name der Ebene lautet Amik, arabisch "Amuq. Dort hat das Oriental Institute
Chicago unter Leitung von Calvin W. McEwan und Robert J. Braidwood zwischen 1932 und
1938an mehrerenOrtenGrabungenunternommen. An drei Fundorten sind dabei eisenzeitliche
Befunde freigelegt worden: Tell Cudeyde ("Tell Judaidah"), Catal Hüyük und Tell Tayinat.
Soweit mir Informationen über die Eisenzeit in diesen Orte vorliegen, sind sie unter dem
betreffenden Ortsnamen bearbeitet. Hier werdennur die Informationen angeführt, die nicht nach
Orten differenziert werden können. Die eisenzeitlichenFunde und Befunde dieser Grabungen
sind nicht publiziert worden. Gustavus Swift hat 1958 in seiner Dissertation u.a die
eisenzeitlichen Fundebehandelt. Er hat dies aber sehr oberflächlich und verallgemeinerndgetan,
ohne die Grabungsergebnisseim Detaill darzustellen.
Swift erwähntin seinerDissertation Keramikfunde, die er zwar Subphasen von Phase 0 zuteilt,
ohnejedoch die FundorteundFundsteIlen dieser Keramikfunde anzugeben (1958). Daherist eine
Korrelation dieser Stücke und ihrer Datierung mit der Stratigraphie von Haines (1971) nicht
möglich. Nachdemdas Material dann Rudolf Domemann übergeben wurde, soll nun Karen L.
Bradley die Keramik u.a. der Eisenzeit bearbeiten. Die Kleinfunde sollen von W. Orthmann
veröffentlicht werden.
Literatur:
Braidwood, RJ.: Mounds in the Plain of Antioch. OIP 48: Chicago 1937 (Surveybericht)
Braidwood,RJ. et al.: Excavations in the Plain of Antioch: The Earlier AssemblagesA-J. OIP
61: Chicago 1960 (VoreisenzeitlichePerioden)
Haines,RC.: Excavations in the Plain of Antioch: The Structural Remainsof the Later Phases.
Nach ersten Untersuchungen von Ernest Renan 1860 fanden Ausgrabungen in cAmtit unter
MauriceDunand 1926und 1935statt. Von 1954bis 1968setzteDunand diese Untersuchungen,
jetzt in Zusammenarbeit mit Nassib Saliby, fort.
Die Favissa-Funde, die hellenistischen Grabanlagen, das »Magäzil-Grab«, und das
Quellheiligtum, der Ma'abad, habenbesonderes archäologisches Interessegefunden. Weniger ist
von der bronze- und eisenzeitlichen Siedlung auf dem Tall bekannt. Trotz mehrerer
Grabungskampagnen seit 1954 wurde kein umfassenderBericht oder gar eine Endpublikation
veröffentlicht. Nur über die Architekturreste ~ s Ma'abad liegt eine Monographie vor (Dunand
et al. 1985). Die bronze- und eisenzeitlicheKeramikist, von wenigen Ausnahmenabgesehen,
unveröffentlicht. ImMuseumin Tartüs wird Keramikaus CAmrit gezeigt, den Funden fehlt aber
jede Angabe zu den Fundumständen, sie wird unsortiert in Säckenund Eimern aufbewahrt.
Die Angabender Vorberichte sindzwar vielversprechend, da aber außer den knappenvorläufigen
Berichten nichts weiter publiziert wurde, läßt sich auch mit den Angaben etwa zu dem
"achämenidenzeitlichen" Gebäude(AAS4-5: 192-194, PI. I) nichts anfangen, kein Fund dieses
Gebäudes wurde publiziert.
Die Untersuchungen an den Magäzil, "Spinnwirtel", genannten Gräbern haben keine
geschlossenen Funde erbracht. Soweit erkennbar ist das Material vermischt, publiziert ist es
ohnehin nicht (AAS 4-5: 200-203). Zu den erwähnten Funden des Mugzal "hypogee ä
pyramidon" zählt, neben"Basket-Handle"-Amphoren, hellenistische und römische Keramik. Die
Funde der übrigen Gräber sollen ähnlich gewesensein (AAS4-5: 202-203).
Die Funde und Befundedes Talls werden so knapp beschrieben, daß eine weitere Verwendung
dieser Angaben in der vorliegenden Untersuchungnicht möglich ist (AAS 6: 3-4). Immerhin
erfahrt man von zypriotischen Importen und späteisenzeitlichen Amphoren des Typs der
"kanaanäischenAmphore", allerdings ohne Abbildungen.
Die Untersuchungen des Ma'abad wurden, wie bereits erwähnt, in einer Monographie
veröffentlicht (Dunandet al. 1985).Die Keramik, die bei den Untersuchungengefunden worden
ist, soll ausschließlich hellenistisch sein (AAS 6: 7). In der Endpublikation ist aber neben
hellenistischer auch römische Keramik zu erkennen (Dunand et al. 1985: lO-ll, PI. 56-59):
rhodisehe Amphoren, davon 9 gestempelt, aus dem 3. - 2. Jahrhundert v.Chr., hellenistische
Reliefkeramik des 3. und 2. Jahrhunderts v.Chr.,Unguentarien, geschlossene Lampendes 3. und
2. Jahrhunderts v.Chr. und spätrömisch-byzantinische Krüge mit kurzem Hals, der nach unten
durch ein Siebverschlossen ist (Dunandet al.: 51 Fig. 23, PI. 56, 57; cf. Tall "ArqaSchicht 5B,
Syria55(1978)Fig. 38: 6, 7). Der FüllschuttimBassinist nicht älter als das 2. Jahrhundertv.Chr.
Irritierendsindallerdingsdie Bemerkungenüber die Funde im Füllschutt des Bassins 1961-62,
"sur la base des fragments de poterie ä vernis noir ... mis au jour dans le fond du bassin, on doit
attribuerson creusementau 5e s. ou au premierquart du 4e s." (AAS 11-12: I0). Dagegenheißt
es von derselben Fundstelle 1985: "nous n'avons pas observe un seul fragment de ceramique
L
~ ............... _
106 Kapitel 5.1.
Katalog der Fundgruppen 107
attique ä vernis noir" (Dunand et al. 1985: 10).
Späteisenzeitliche Einzelfunde ohne Fundzusammenhang:
1. Ein bedeutender Einzelfund ist die "Stele von "Amrit", ca. 5. Jahrhundert v.Chr. (Collection
de Clercq VoI. 2: 234-252, PI. 26; cf. Clermont-Ganneau: RAO 4(1901)325-337; für die
Inschrift cf. RES 234 = 1601, Syria 26: 68).
2. Phönizische Inschrift, Museum   l U ü ~ Nr. 484 (Dunand et al. 1985: 38,57 = Bordreuil:
Studia Phoenicia 3: 223 = Puech: Syria 63: 327 = Syria 63(1986)417-418: BAALIM 3 Nr.
1).
3. Terrakotte, ca. 6.-4. Jahrhundert v.Chr. (Die Phönizier. Ausstellungskatalog Venedig 1988:
150).
4. Terrakotten, eisenzeitlich (F. Winter: Die Typen der figürlichen Terrakotten. Berlin, Stuttgart
1903: Bd. 1: p. 43: 1, 2d, 5g; p. 12: 10; Bd. 2: p. 363A; Moscati, S. (ed.): Die Phönizier.
Venezia 1988: 150 weibliche Terrakotte 6.-4. Jh.v.Chr.)
5. Gewichte (BAALIM 6: Syria 67(1990)507-508, 510 Nr. 4.2 und 4.6; Nr. 4.6 aus dem
Museum in Bayrüt gestohlen.)
Literatur:
Dunand, M. et al.: Le temple d'Amrith dans le peree d'Aradus. BAH 121: Paris 1985
Fundgruppe: Favissa
Beschreibung: Den Hortfund hat Dunand als "Favissa" gedeutet, ein Depot, indem defekte
Kultgegenstände abgelegt wurden. Die Funde stammen aus der Füllung der Favissa, für die Lage
der FundsteIle siehe Dunand et al. 1985: Fig. 2. Die ersten Funde der Favissa wurden 1926
geborgen, damals fanden sich neben den Skulpturen keine Keramik- oder Metallfunde (BMB
7(1944-45)100). 1954 wurden die Ausgrabungen "dans le voisinage de la favissa" wieder
aufgenommen. Neben neuen Skulpturen fand sich diesmal im Füllschutt auch Keramik (Dunand
et al. 1985: 13). Der Zusammenhang zwischen den Befunden von 1926 und 1954 ist nicht
deutlich. Da aber Fragmente derselben Inschrift von 1926 bis 1960 an dieser Stelle gefunden
worden sind, scheint es sich um Teile derselben Favissa zu handeln.
Literatur: M. Dunand: BMB 7(1944-45)99-107; 8(1946-48)81-107
M. Dunand et al.: Le temple d'Amrith. Paris 1985
"Arab al-Mülk
Sondage unter P.1. Riis 1958, von Henrik Thrane und Soulaiman Mougdad ausgeführt. Die
Grundfläche der Sondage ist mit 3 x 3 m recht klein. Die Ergebnisse der Grabung sind
abschließend publiziert worden (Oldenburg et al. 1981). Die Schichten Periode C8 und C9 sind
von den Ausgräbern in das 9.-6. Jahrhundert v.Chr. datiert worden.
Literatur:
Oldenburg, E. et al.: The Excavations at Tall Darük (Usnu?) and "Arab al-Mülk (Paltos).
Copenhagen 1981
Renan, E.: Mission de Phenicie, Paris 1864: 111
Riis, P.1.: L'activite de la Mission Archeologique Danoise. AAS 8-9(1958-59)112-113, PI. 19;
AAS 15.2(1965)76, Fig. 18
Seyrig, H.: Questions aradiennes. RevNum 1969: 9-50 = Scripta Numismatica. 1986: 79-120
(Münzhortfund im Jahr 1940, hellenistische Münzen p. 47-50.)
Wroth, W.: Catalogue of the Greek Coins of Galatia, Cappadocia, and Syria [in the British
Museum]. London 0.1. (Paltos-Prägungen)
Fundgruppe: "Arab al-Mülk Periode C9
Beschreibung: Schuttablagerung.
Literatur: E. Oldenburg et al. 1981: 72-81
Tall Arda
Nachdem Hassan Salame-Sarkis 1971 bei Plünderungen gefundene Altertümer angeboten worden
waren, unternahm er 1972 eine Grabungskampagne am Ort. Späteisenzeitliche Funde waren nur
unter den 1971 angekauften Funden der Raubgrabung. Es sind dies 3 achämenidenzeitliche
Gefaße (MUSJ 47(1972)139 Fig. 7a-c). Die gleichzeitig angekauften bronzezeitlichen Funde
stammen aus Gräbern, vielleicht handelt es sich bei den 3 fast vollständigen Gefäßen ebenfalls
um das Inventar eines Grabes?
Literatur: Kurzberichte: BMB 26(1973)99-102; Chehab: Atti dei I Congr.Intem. die Studi Fenici
e Punici. 1983: 165 (Beide Berichte zur Sondage von Salame-Sarkis 1972.)
Salame-Sarkis, H.: Ardata-Arde dans le Liban-Nord, MUSJ 47(1972)121-145
Tall "Argün
Die späteisenzeitlichen Funde und Befunde dieses Ortes sind noch unpubliziert. Die hier
aufgeführten Hinweise verdanke ich Peter Parr, der seit 1975 in Tall cArgün gräbt.
Auf dem Tall fand sich ein achämenidenzeitliches oder fiühhellenistisches Gebäude. Die Befunde
sind stark gestört. Das Gebäude scheint nach den bisherigen Ergebnissen nur relativ kurz
bestanden zu haben. Es fand sich eine Flasche vom Typ SCE 4.2 Fig. 64.6 "White-Painted VII";
Amphoren des Typs Pezard: Qadesh. 1931: PI. 23: 3.2; achämenidenzeitliche Mörser mit
Randformen des 4. Jahrhunderts v.Chr. und eine attisch schwarzgefirnißte, geschlossene Lampe.
Außerdem sind Terrakotten des Typs "Dame mit Blume" belegt.
Es fanden sich aber auch hellenistische, rotgefirnißte Gefäße, z.B. rotgefirnißte "Fishplates".
Diese hellenistischen Gefäßfragmente fallen aus der sonst homogenen achämenidenzeitlichen
Fundgruppe heraus.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8.
Tall "Arqa
Tall "Arqa wurde von J.P. Thalmann zwischen 1972-1974 und 1978-1980 ausgegraben. Eine
Endpublikation der Grabung liegt noch nicht vor, die veröffentlichten Vorberichte sind aber mit
Plänen und Beschreibungen versehen, die Ansätze zur Überprüfung der Stratigraphie möglich
machen. ,
Für den Rahmen der vorliegenden Untersuchung sind die Straten lOB, lOA und 9 heranzuziehen.
Nach Thalmann datieren sie und die Straten unmittelbar vor und nach ihnen wie folgt (Syria
55(1978)1-51; BMB 30(1978)62 n. I; cf. Braemer: Syria 63,(1986)246):
Stratum 10 D/C ca. 750-720 v.Chr.
Stratum 10 B/A ca. 720-670 v.Chr.
Stratum 9E-A ca. 520-4. Jahrhundert v.Chr.
Stratum 8C ca. 220-200 v.Chr.
Literatur:
BAALIM 6: Syria 67(1990)486 Nr. 1.7 (Beleg des Ortsnamen "RQ auf einer Inschrift aus
Karthago.)
Bordreuil, P.: Nouveaux apports de l'archeologie et de la glyptique al'onomastique phenicienne.
in: Atti del l Congresso Intern. di Studi Fenici e Punici, 1979. Roma 1983: 751-755
Chehab, M.: Decouvertes pheniciennes au Liban. in: Atti del l Congr. Intern. di Studi Fenici e
Punici, 1979. Roma 1983: 165-172
Thalmann, lP.: Tell "Arqa 1978-1979: Rapport provisoire. BMB 30(1978)61-75
id.: Tell "Arqa (Liban nord): Campagnes I-III (1972-1974): Chantier I: Rapport preliminaire.
Syria 55(1978) 1-151
id.: Les niveaux de l'äge du bronze et de l'äge du fer ä Tell Arqa (Liban). in: Atti 1. Congresso
Internazionale di Studi Fenici e Punici, Roma 1979. Roma 1983: 217-221
id.: Tell "Arqa ä l'epoque perse. Transeuphratene 2(1990)51-57
Will, E.: La premiere campagne de fouilles ä Tell "Arqa (Liban nord). BMB 26(1973)61-79
i;
I
LLi ......:......- _
108 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 109
Fundgruppe: Tall CArqa Schicht 9
Beschreibung: Ohne weitere Angaben.
Literatur: lP. Thalmann: in: Atti 1. Congr.Int. di Studi Fenici e Punici. 1983: 217-221
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 4-5-6-7-8.
Fundgruppe: Tall "Arqa Schicht 9AB
Beschreibung: Die Schichten 9A und 9B sind nicht deutlich voneinander getrennt. Bei der
Schicht 9A handelt es sich um 2 Gräber und ein Silo. Die Schicht 9B besteht aus
Schuttablagerungen.
Literatur: Thalmann: Syria 55(1978)71-72, 79-80; Thalmann: Transeuphratene 2(1990)55
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8.
Fundgruppe: Tall CArqa Schicht 9C
Beschreibung: Hauptsächlich Aufschüttungen und Gruben.
Literatur: Thalmann: Syria 55(1978)72-78, 79-80
Thalmann: Transeuphratene 2(1990)54-55
Datierung: Zeitraum der Assemblage 6.
Fundgruppe: Tall "Arqa Schicht 10
Beschreibung: Ohne nähere Angaben.
Literatur: Thalmann: in: Atti 1. Congr.Int. di Studi Fenici e Punici. 1983: 221
id.: Syria 55(1978)136 (zu Fig. 46.10)
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2-3.
Fundgruppe: Tall "Arqa Schicht lOAB
Beschreibung: Schuttablagerungen über Begehungsflächen und Gruben.
Literatur: Thalmann: Syria 55(1978)78-79, 80-85, 88
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 2-3.
Fundgruppe: Tall "Arqa Schicht lOCD
Beschreibung: Gebäude, Wallreste, Schuttablagerungen über Begehungsflächen und Gruben.
Literatur: Thalmann: Syria 55(1978)78-79,80-85,88
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Fundgruppe: Tall 'Arqa Schicht 11-12
Beschreibung: Bronzezeitliche Befunde.
Literatur: Thalmann: Syria 55(1978)89-104
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Fundgruppe: Tall 'Arqa Areal 2 "Keramikschicht"
Beschreibung: FundsteIle in Areal 2, eine Ablagerung, die an eine Reihe von Steinen anläuft.
Diese Steinreihe ist rund gesetzt. Die Keramik dieser Ablagerung wird in das 7.-6. Jahrhundert
v.Chr. datiert. Die GefäßeFig. 22. 2-4 stammen aber eher aus der Frühen Eisenzeit und Fig. 22.7
stellt ganz offensichtlich eine spätbronzezeitliche "Milk-Bowl" dar. Diese Fundgruppe ist stark
vermischt.
Literatur: Will: BMB 26(1973)77
Datierung: U.a. Material der Assemblagen 1-2.
Fundgruppe: Depot 20.64
Beschreibung: Depot mit Keramikfunden, von denen keine Abbildungen publiziert worden sind,
die in BMB 30: p. 72 Fig. 6 abgebildete Keramik gibt die Typen wieder.
Literatur: Thalmann: BMB 30(1978)71-72
P. Bordreuil: in: Atti 1. Congr.Int. di Studi Fenici e Punici. 1983: 751-753
Keramiktypen: Amphoren mit phönizischer Beschriftung, der Duktus datiert zwischen ca.
725-600 v.Chr. (cf. Syria 55: Fig. 23); Kochtöpfe (cf. Syria 55: Fig. 45.1); Schalen (cf. Syria 55:
45.3-5,45.10).
Gräber:
Fundgruppe: Tall CArqa Grab 1 in Schicht 10A
Beschreibung: Grab 1 (20.43), eine Brandbestattung. Nach Bordreuil datiert die Inschrift auf
einer der Amphoren von ca. 485 v.Chr. (Syria 54(1977)25-30. Nach Thalmann dagegen (1983:
221) stammen alle beschrifteten Amphoren aus der Schicht 10 A-C, so auch die Gefäße von Grab
1 (1983: 221; cf. BMB 30(1978)69-71). Die Keramikformen sind deutlich älter als die Datierung
der Inschrift und gehören zum Repertoire der Schicht 10 (cf. Thalmann 1978: 87, 88).
Literatur: Thalmann: Syria 55(1978)73-77, 85-87, 88-89
Thalmann: in: Atti 1. Congr.Int. di Studi Fenici e Punici. 1983: 221
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Fundgruppe: Grab 2 in Schicht lOA
Beschreibung: Brandbestattung wie Grab 1.
Literatur: Thalmann: Syria 55(1978)77-78
Arslän Täs
An diesem Ort haben zahlreiche Oberflächenuntersuchungen stattgefunden. Zu den wichtigeren
zählen die Untersuchungen von O. Hamdy 1883 und 1886. Gamll PäSä besuchte 1886 Arslän
TaS. 1899 wurden zufällig Reliefs gefunden. Max von Oppenheim war vor dem 1. Weltkrieg dort.
P. Perdrizet und Henri Seyrig untersuchten 1925 den Ort. Durch diese
Obeflächenuntersuchungen war Arslän Täs bereits relativ bekannt, als F. Thureau-Dangin in
Zusammenarbeit mit Maurice Dunand von 1927-1929 dort Ausgrabungen unternahm. R. du
Mesnil du Buisson erwarb 1933 ein Beschwörungstäfelchen am Ort (KAI Nr. 27). L. Delaporte
hat dann 1938 noch eine Kampagne in Arslän 'raS gearbeitet. Seit 1988 arbeitet Guy Bunnens mit
einem australischen Team in Tall Ahmar, er hat auch Untersuchungen in Arslän 'raS
durchgeführt.
Von den Funden der Oberflächenuntersuchungen sind besonders die Reliefs, die am Ort
gefunden wurden, publiziert worden. Thureau-Dangin hat seine Grabungen 1931 veröffentlicht.
In dieser Publikation wurden besonders die Architektur, Inschriften und ausgesuchte Kleinfunde
bearbeitet. Von der Keramik wurden nur wenige hellenistische Stücke publiziert. Da bisher kaum
späteisenzeitliche Keramik am mittleren Euphrat bekannt geworden ist, hätten die Funde von
Arslän TaS große Bedeutung gehabt, wenn sie veröffentlicht worden wären. Die Befunde lassen
sich mit den vorhandenen Informationen nicht nachprüfen,
Literatur: .
BAALIM 4: Nr. 4.12: Syria 64(1987)320 (Elfenbeinplakette, 9.-8. Jahrhundert v.Chr., Sphinx
- Darstellung, aus dem Kunsthandel) ,
Bunnens, G. (ed.): Tell Ahmar: 1988 Season. Abr Nahrain Supp!. 2: Leuven 1990
Contenau, G.: Musee du Louvre: Les antiquites orientales. Paris 1927 Nr. 2 (Statue, angeblich
aus MetellelMaqtala, tatsächlich aus A.T., cf. Pottier: Syria 2: 203, PI. 26.)
Dunand, M.: Les ivoires d'Arslan Tash et l'art prehellenique. Intern. Congress of Prehistoric and
Protohistoric Sciences. London 1934: 201-202
Fundgruppe: Arslän Täs 1. Beschreibung: Hellenistisches Gebäude (Tempel). Weitere
hellenistische Reste auf dem Tall "B". Literatur: Thureau-Dangin: Arslan-Tash. BAH 16: Paris
1931: 9-16
Fundgruppe: Arslän Täs 2. Beschreibung: Assyrische Gebäude: Palast, "Istar-Tempel" und
"batiment aux ivoires", nach Turner im 8. Jh.v.Chr. gegründet, Benutzung der Gebäude nach 700
v.Chr. möglich (Iraq 30(1953)62-68). Literatur: Thureau-Dangin: Arslan-Tash. BAH 16: Paris
1931: 16-41
Fundgruppe: Arslän Täs 3. Beschreibung: Unstratifiziertes Material aus dem 7.-4. Jh.v.Chr..
110 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 111
Tall cAsarna
An der Brücke über den Orontes hat Maignan 1924eine Inschrift von Sargon11 gefunden.
Thureau-Dangin, F.: Stele assyrienne decouverte pres du pont d'Acharne sur l'Oronte. CRAI
1924: 168,209
Thureau-Dangin, F.: La stele d'Asharne, RA 30(1933)53-56, cf. 104
Morandi, D.: Stele e statue reali assire. Mesopotamia23(1988)105-155
Tall CAstara
Ausgrabungen unter Ali Abu Assaf 1966 und 1967, der Ort wird allgemein mit dem
alttestamentlichen Aschtarot in Verbindung gebracht (cf. ZDPV 97(1981)45-61; RLA
1(1930)304). Die Ergebnisse der Grabungen sind nur in Vorberichten publiziert. Von der
Keramikist nur ein kleiner ausgewählterTeil veröffentlicht.
Eine Datierungder Fundstellenist mit den vorhandenenInformationennicht zu erreichen.
Literatur:
Abu Assaf, A: Tell Aschtarain Süd-Syrien. AAAS 18(1968)103-122, [arab. Teil: 133-152]
id: Tell Aschtara, 2. Kampagne 1967. AAAS 19(1969)101-108, [arab. Teil: 121-127]
Fundgruppe: Tall CAstara Suchschnitt 1 Schicht 1
Beschreibung: Reste von Wohngebäudenund verstürzten Mauern, die Funde lagen über den
Begehungsflächenund unter den verstürztenMauersteinen.
Literatur: AAAS 18(1968)105-107, Plan 2
Fundgruppe: Tall CAstara Suchschnitt 4 Schicht 1-2
Beschreibung: 2 Wohnschichten, Schicht 1lag direkt unter der Oberfläche. Bei den Angaben zur
Fundstelle der Funde wurdendie Schicht 1 und 2 nicht differenziert.
Literatur: AAAS 18(1968)115-118, Plan 5 und 6
21-68]
Abu Assaf, A: Der Tempel von "Ain Därä. DaF 3: Mainz 1990
Seirafi, F.: Ausgrabungenin "AynDärä: 1. Kampagne. AAS 1O(1960)[arab. Teil: 87-102]
Seirafi, F. et al.: Recherehes archeologiques ä Ain Dara. AAAS 15.2(1965)3-20, [arab. Teil:
107-204]
Fundgruppe: "Ayn Därä 1: Kamp. 1956: Stratum3: hellenistischeSchicht.
Literatur: AAS 1O(1950)arab. Teil: 94ff
Datierung: Münzfunde werdenzwischen 129-83 v.Chr. datiert.
Fundgruppe: "Ayn Därä 2: Kamp. 1956: Stratum 4: "persische Schicht", bei ca. 232,75 m.
Literatur: AAS 1O(1950)arab. Teil: 95ff
Fundgruppe: "Ayn Därä 3: Kamp. 1956: Stratum 5: "aramäische" Schicht. Literatur: AAS
1O(1950)arab. Teil: 96ff
Fundgruppe: "Ayn Därä 4: Kamp. 1956: Sondage: Str. 5: "aram." Schicht. Literatur: AAS
1O(1950)arab. Teil: 99
Fundgruppe: "Ayn Därä 5: Kamp. 1962-64: Str. 4: hellenistische Schicht. Literatur: AAS
15.2(1965)5-6
Fundgruppe: "Ayn Därä6: Kamp. 1962-64: Stratum5: "persisch". Literatur: AAS 15.2(1965)6-7
Fundgruppe: "Ayn Därä 7: Kamp. 1962-64: Stratum 6: "aramäisch". Literatur: AAS
15.2(1965)7ff
Fundgruppe: "Ayn Därä 8: Kamp. 1976: Q. 44.461KL: Str. 4: 330-70 v.Chr.? Beschreibung:
Quadranten44, 46/ KL: Stratum4. Hier 330-70v.Chr.datiert. Literatur: AAAS33.1(1983)arab.
Teil: 23
Fundgruppe: Tall CAstara Areal B Schicht 1
Beschreibung: 1 m starker Schuttbereichan den Mauern auf Plan 2, über den Gräbern 1-3.
Literatur: AAAS 19(1969)102-105, Plan 2
Fundgruppe: "AynDärä 9: Kampagne 1976. Quadranten44, 46/ KL: Stratum5. Hier 600-400
v.Chr. datiert.
Literatur: AAAS33.1(1983)arab. Teil: 24-27
Fundgruppe: Tall CAstara Areal C Schicht 1
Beschreibung:Gebäudereste, Lage der Funde nicht genauer beschrieben.
Literatur: AAAS 19(1969)105-106, Plan 2
Fundgruppe: "Ayn Därä 10: Kampagne 1978.Quadrant501N: Stratum4. Hellenistisch. Literatur:
AAAS 33.1(1983)arab. Teil: 33-37
"Ayn Därä
Fundgruppe: "AynDärä 11: Kampagne 1978. Quadrant 501N. Zwischen den Straten 4 und 5,
wohl imSchutt über der "persischen" Schicht, Str. 5. Literatur: AAAS 33.1(1983)arab. Teil: 36
Fundgruppe: "AynDärä 16: Kampagne 1980. Quadranten50-55/SNM. Stratum4.
Literatur: AAAS33.1(1983)arab. Teil: 45ff
Fundgruppe: "Ayn Därä 15: Kampagne 1980. Quadrant 50/S. Stratum 6. Literatur: AAAS
33.1(1983)arab. Teil: 45
Fundgruppe: "AynDärä 14: Kampagne 1980. Quadrant 50/S. Stratum5, "persisch". Literatur:
AAAS 33.1(1983)arab. Teil: 41-45
Fundgruppe: "AynDärä 12: Kampagne 1978. Quadrant 501N. Stratum5, "persische" Schicht.
Literatur: AAAS33.1(1983)arab. Teil: 36
Fundgruppe: 'Ayn Därä 13: Kampagne 1980.Quadrant50/S. Stratum4, hellenistisch. Wird hier
4.-1. Jh.v.Chr, datiert. Die Loci sindz.T. mit byzantinisch-mittelalterlichem Material vermischt.
Literatur: AAAS33.1(1983)arab. Teil: 41
Der Ort zählt zu den bedeutenstenRuinen in Nordsyrien. Nicht nur von der Fläche her ist der
Tall beeindruckend, auf ihm wurde auch ein großer Tempel mit Orthostaten-Reliefen
ausgegraben. 1956, 1962 und 1964 haben Maurice Dunand und F. Seirafi hier gegraben, seit
1976 werdendie Untersuchungenvon Ali Abu Assaffortgesetzt.
Außer einigen Vorberichten ist leider bisher kaum etwas von den Befunden und Funden
publiziert worden. 1990 hat Ali Abu Assaf die Befunde des Tempels veröffentlicht. Dem Band
sind ~ u   auch Angaben zu anderen Grabungsbereichen beigegeben. Es handelt sich dabei um
eine Ubersetzung der Angabenin den arabischen Vorberichten vonAbu Assaf. Insbesondere von
der Keramik ist aber bisher kaum etwas bekannt geworden. Die Befunde lassen sich mit den
vorhandenen Informationennicht überprüfen. Eine exakte Datierung der Fundstellen ist nicht
möglich.
Literatur:
AbuAssaf,A: Septiemecampagnede fouilles a"AinDara, 1981. AAAS33.2(1983)[arab. Teil:
61-92]
Abu Assaf, A. et al.: Les fouilles archeologiques ä "AinDara. AAAS 33.1(1983)[arab. Teil: ii
li
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112 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 113
Fundgruppe: "Ayn Därä 17: Kampagne 1980. Quadranten50-55/SNM. Aus demTempelbereich.
Literatur: AAAS 33. 1(1983)arab. Teil: 67
Fundgruppe: "Ayn Därä 18: Kampagne 1981. Quadrant 51/MN. Stratum 3, hellenistisch. Im
vorläufigen Bericht zwischen 400-75 v.Chr. datiert.
Literatur: AAAS 33.2(1983)arab. Teil: 68ff
"Azäz
Bei Oberflächenuntersuchungen fand John Matthers hier eisenzeitliche Funde (Matthers 1981).
Bänyäs (Nord)
Fundgruppe:"Ayn Därä 19: Kampagne 1981. Quadrant 51/MN. Stratum4. Hier 600-400 v.Chr.
datiert. Literatur: AAAS 33.2(1983)arab. Teil: 70ff
Fundgruppe: "AynDärä 20: Kampagne 1981. Quadrant 5l/MN. Stratum5.
Literatur: AAAS 33.2(1983)arab. Teil: 74ff
Fundgruppe: "AynDärä 21: Kampagne 1981. Quadranten 51, 52/S. Stratum4.
Literatur: AAAS 33.2(1983)arab. Teil: 83
In achämenidischer Zeit hieß der Ort auf griechisch Ba}.,a vea t, systematische archäologische
Untersuchungen haben hier nie stattgefunden. Bei einzelnen Oberflächenuntersuchungen sind
späteisenzeitliche Funde gemacht worden. Zur Geschichte des Ortes cf. PW 1.24(1925)2257 Nr.
4 und Honigmann: Historische Topographie von Nordsyrienim Altertum. ZDPV 46(1923)168
Nr.93.
Dunand, M.: La defense du front mediterraneen de l'empire achemenide. in: The Role of the
Phoenicians. Beirut 1968: 46 (Dunand fand Fragmente von "Basket-Handle"-Amphoren)
Kukahn, E.: Anthropoide Sarkophage in Beirut. Berlin 1955: Nachtrag 2
"Aynal-Hilwa Tall Barägiti (Lage 272.423)
Der Fundort lag zur Zeit der Ausgrabungenvon Charles C. Torrey 1901 unmittelbar östlich der
Stadtgrenzevon Saydä(Sidon), heute handelt es sich umeinen Stadtteilder Hafenstadt und auch
die hier zu besprechendenGräber warenzu ihrer Zeit sicherlichein Friedhof für das phönizische
Sidon.
Die Untersuchungen von Torrey sind nie abschließend veröffentlich worden, es gibt aber einen
ausführlichen Vorbericht (Torrey 1920).
Die Gräber sind in den Kalkstein des Geländes eingetieft. In den ausgehauenen Grabkammern
standen anthropoideSarkophageneben nicht figürlich verzierten Sarkophagen. Die anthropoiden
Sarkophagehat Kukahn bearbeitet (1955). Zwei Gräber, die Schächte Aund B, waren zur Zeit
der Ausgrabung bereits geöffnet und geplündert worden. In Grab A fanden sich Reste einer
römischen Nachbelegung. Grabbeigaben fanden sich nur wenige, in die Fundgruppenliste sind
nur die Gräber aufgenommen, in denen sich neben Sarkophagen Kleinfunde fanden.
Nach den Grabungen sind bis 1920 weitere Gräber, z.T, mit anthropoiden Sarkophagen, bei
Raubgrabungen entdeckt worden (Torrey 1920: 17-18).
Literatur:
Kukahn, E.: AnthropoideSarkophagein Beirut. Berlin 1955(Nr. 5, 20-22, 29-32, 34-39, 45-46,
49,51) .
Torrey, C.C.: A Phoenician Necropolis at Sidon. AASOR 1(1920)1-27
Bei Oberflächenuntersuchungen wurden von A. de Maigret eisenzeitliche Funde gemacht
(OrAntColl13(1978)83-94).
Baramiya
AmOrt sind anthropoide Sarkophage aus dersßpoche der Achämeniden gefunden worden.
Kukahn, E.: Anthropoide Sarkophage in Beirut. Berlin 1955: Nr. 52, 66
Mendel, G.: Catalogue des sculptures grecques, romaines et byzantines des Musces Imperiaux
Ottomans. Constantinople Vol. 1. 1912 (cf. RB 10: 636)
TallBani
Eine späteisenzeitlicheBesiedlung wird in den bisherigen Publikationen nur erwähnt, Material
des 7. Jahrhunderts v.Chr. ist nicht publiziert worden (cf. Pecorella: in: Festschrift Adnan
Bounni. 1990: 261). '
Alle Gräber stammen aus der Zeitraumder Assemblagen6-7-8.
Fundgruppe: Grab D
Fundgruppe: Grab Fund G
Beschreibung: Die Bestattungen sind über einen längeren Zeitraum niedergelegt worden. Die
Grabkammern sind nacheinander in den Fels geschlagen, das Grab ist dazu immer wieder
geöffnet worden.
Fundgruppe:GrabH
Bätir as-Süf (Levante Koordinaten 139.185)
In der Literaturwirdder Nameoft »Beithir« geschrieben. AmOrt wurde ein Münzhort gefunden,
der ca. 370 v.Chr. niedergelegt worden ist.
lOCH Nr. 1489 (dort weitere Literatur)
Rouvier, 1.: Note sur une trouvaille de doubles stateres des rois pheniciens de Sidon. Bulletin
Archeologie Paris 1901: 371-373 (cf. EphSemEpigr 2(1908)112)
Schlumberger, D.: L'argent dans l'empire achemenide. in: R. Curiel, D. Schlumberger: Tresors
monetaires d'Afghanistan. Memoires de la Delegation Archeologique Francaise en
Afghanistan 14: Paris 1953: 9
Bayrüt (Beirut, Beyrouth)
Die Hauptstadt des Libanon ist wegen der dichten Bebauung nicht systematisch archäologisch
untersucht worden. Die wenigen späteisenzeitlichenFunde sollen hier aufgelistet werden.
Literatur:
Gubel, E.: Notes sur un fragment de statuette phenicienne. in: Festschrift Roger Saidah. Lyon
(
Am Ort wurde mindestens ein anthropoider Sarkophag gefunden.
Kukahn, E.: Anthropoide Sarkophage in Beirut. Berlin 1955: Nr. 42
Mendel, G.: Catalogue des sculptures grecques, romaines et byzantines des Musces Imperiaux
Ottomans. Constantinople Vol. 1. 1912 (cf. RB 10: 636)
"Ayn Zaytün
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114 Kapitel 5.1.
Katalog der Fundgruppen 115
1982: 225-231,Fig. 2
lOCH Nr. 1500 (Münzhort, abgelegt 332 v.Chr., dort weitere Literatur)
Jidejian, N.: Beirut through the Ages. Beirut 1973
Kukahn, E.: Anthropoide Sarkophage. Berlin 1955: Nr. 24,54
Saidah, R: The Prehistoryof Beirut. in: R Saidah: Beirut: Crossroad of Cultures. Beirut 1970:
12
Ward, W.A.: Ancient Beirut. in: R. Saidah: Beirut: Crossroadof Cultures. Beirut 1970: 14-42
Fundgruppe: Bayrüt, Gelände des Großen Serail
Beschreibung: Bei Bauarbeiten amgroßen Serail, "Serail du Gouvernementde Liban", wurden
"achämenidenzeitlichen" Funde gemacht, darunter Terrakottafigurinen(Jidejian 1973: 32, Fig.
40-44; Gubel: 1982: Fig. 2).
Fundgruppe: Bayrüt, Grabungenauf demTall
Beschreibung: Unpublizierte Untersuchungen, einziger erwähnter Fund ist ein Gefäßhenkel.
angeblich aus dem 6. Jahrhundert v.Chr., ohne Abbildung (Saidah 1970: 12).
Die Grabungstechnik vonMontet ist bereitsseinerzeit vonPetrieund Borchardtkritisiertworden,
dem entsprechend konnten seine Grabungsberichtenur beschränkt die angetroffenenBefunde
wiedergeben (petrie: Ancient Egypt 1923: 33ff; Borchardt: OLZ 34(1931)25; cf. auch
Salame-Sarkis: Berytus 34(1986)205).
Mit den bisherigen Publikationen gelingt es nur in wenigen Fällen späteisenzeitliche Funde
eindeutig einzelnen, isolierbaren Fundstellen zuzuordnen. Die hier angeführten Fundgruppen
sind daher nur eine Auswahl unter demgesamten Material. Nur eineumfassendePublikation der
Grabungen in Byblos kann eine gründliche Nutzungder Funde möglich machen.
Literatur:
Dunand, M.: Fouilles de Byblos 1. Paris 1937-39
Dunand, M.: Fouilles de Byblos 2. Paris 1954-58
Dunand, M.: Histoire d'une source. MUSJ 37(1960)37-53
Jentel, M.O.: Catalogueet etudedes ceramiques grecques, hellenistiques et romaines, importees
ä Byblos. Diss. Faculte Lett.Sc.Hum. Paris 1963
Montet, P.: Byblos et l'Egypte, Paris 1928-29
Salles, J.F.: La necropole "K" des Byblos. Paris 1980
Fundgruppe: Bayrüt, ohne Fundangaben
Anthropoide Sarkophageohne Fundangaben finden sich bei Kukahn (1955: Nr. 24, 54).
Fundgruppe: Byblos 1.
Beschreibung: Quadranten 1-317-9 Abhub 13: Gebäudereste mit Funden in situ. Sicher
gleichzeitigabgelegt sind nur die Gefäße 12.679-12.682in einemVorratsraum(PI. 11: 2). Die
übrigenFunde imAbhub 13lassensichnur ungefährin den Kontextdieser Vorratsgefäße stellen.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8.
Funde: 12.673-12.682(davon 12.677= Jentel Nr. 4: 45).
Bei Oberflächenuntersuchungen hat Maurice Dunand am Ort Fragmente von
"Basket-Handle"-Amphoren gefunden (Dunand: AAS 14(1964)7).
Burg as-Samäli
Fundgruppe: Byblos 2. •
Beschreibung: Quadrant 317: unter der Fundstelle 1 in den Mauem der Abhübe 21 bis 25.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8.
Funde: 19.172-19.175(davon 19.173=Jentel Nr. 4: 3, 5-7; 19.174 =Jentel Nr. 4: 8).
Bei Raubgrabungen 1987ist ein Friedhofmit Felsgräbern geplündert worden. Unter den Funden
waren Terrakotten des 5.-4. Jahrhunderts v.Chr. (Syria 64(1987): BAALIM4: Nr. 1.1, für die
Terrakotten cf. die Typen in Syria§2: BAALIM2: Nr. 3.1).
Antiquite Classique 36(1967)223-224(EZ, röm. und byz. Funde.)
BAALIM 4: Syria 64(1987)Nr. 1.1 (TerrakottenTyp BAALIM2: 3.1 a-p, 5.-4. Jh.v.Chr., aus
dem 1987 geplündertemFriedhof.)
Wagner, P.: Der ägyptischeEinfluß auf die phönizische Architektur. Bonn 1980
Fundgruppe: Byblos 3.
Beschreibung: Quadrant 12/6:Mauerreste. Die FundeimAbhub24 stammenvielleicht aus einer
gemeinsamenFundsteIle.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58 .
Datierung: Zeitraumder Assemblagen7-8.
Funde: 18.742-18.744(davon 10.495= Jentel Nr. 5: 58).
Attisch schwarzgefirnißte Keramik(Jentel Nr. 5: 39).
Fundgruppe: Byblos 5.
Beschreibung: Im Quadrant 13/15 befinden sich die Reste eines eisenzeitlichen Gebäudes. In
Abhub 8 könnte eine ehemalige Begehungsfläche gelegen haben: in dieser Höhe liegt eine
eingemessene Fibel (10.497), daneben könnte die vielleicht mit ihrer Basis in Abhub 9
eingegrabene Amphore(11.082)gestandenhaben, - wennsie in situgefundenwurde.Dann wäre
die Mündung des Gefäßes in der Höhe von Abhub 8 zugänglichgewesen. Beide Funde hätten
- unter diesen Voraussetzungen- zu einer Begehungsflächein Abhub 8 gehört haben können.
Natürlich läßt sich diese Vermutungmit den bisher publiziertenDaten nicht beweisen.
Fundgruppe: Byblos 4.
Beschreibung: In den Quadranten 13/14 und 14/14 ist in Abhub 8 eine Fundkonzentration,
darunter befinden sich vereinzelt Gegenständeder späten Eisenzeit. Über Abhub 8 enthält der
Abhub 7 eine hellenistische Münze (9926, in 13/14 Abhub 7). Eine späteisenzeitliche
Begehungsflächein Abhub 8 erscheint daher möglich.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2.1954-58
Datierung: Zeitraumder Assemblage7.
Funde: 10.489-10.495
Byblos (Gabayl)
Ernest Renan untersuchte den Ort bereits 1860-1861, zahlreiche Oberflächenuntersuchungen
folgten, darunter von1.Rouvier 1899,LeonardWoolley, P.L.O. Guy und T.E. Lawrencein den
Jahrenvor dem 1. Weltkriegund 1921, vonden FreresMaristes1914, C. Enlart mit R Jusserand
1921 und C.L. Brosse 1924. 1919 begannen die Ausgrabungen, die bis 1924durch P. Montet
geleitet wu.rden die nach 1926unter MauriceDunandbis in die siebzigerJahre weitergeführt
worden smd. Seit dem 2. Weltkrieg hat auch die Direction Generale des Antiquites
Untersuchungenund Restaurationendurchgeführt.
Maurice Dunand hat den Ort in künstlichen Abhüben ausgegraben. Die Publikation der
eisenzeitlichen Fundedurchihn ist nicht mehrals ein Katalogder Funde selber,ohnedaß er diese
Objekte mit Befunden in Zusammenhanggebracht hat. Die Angabe des Quadranten und der
hilft kaumbei einer Korrelationder Funde mit den Befunden, da die Quadranten zu
smd. Die der Funde ist bei 20 cm Abhüben relativ genau, die
?onzontale LokalisierungJedochangesichts der Größe der Quadranten unmöglich. Mittlerweile
IS.t Dunand verstoro,en und es sieht nicht so aus, als ob weiterePublikationenfolgen würden (für
die Grabungstechnikcf. Echt: Kamidel-Löz 5. 1984).
I
 
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116 KapitelS.I. Katalog der Fundgruppen 117
I
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Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 10.496-10.497, 11.082
Fundgruppe: Byblos 6.
Beschreibung: Quadrant 13/15: Amphore in Abhub 5, also über FundsteIle 5.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 9014 (ohne Abb.).
Fundgruppe: Byblos 7.
Beschreibung: Gebäude in den Quadranten 13/18, 13/19, 14/18, 14/19: Fundhäufung in Abhub
7.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 9936-9992 (davon sind mindestens 9986-9987 älter als späteisenzeitlich)
Fundgruppe: Byblos 8.
Beschreibung: Gebäude in den Quadranten 13/18, 13/19, 14/18, 14/19: Fundhäufung in Abhub
8.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 10.516-10.576 (zumindest in 14/18 ist das Material z.T, älter als späteisenzeitlich)
Fundgruppe: Byblos 9.
Beschreibung: Gebäudereste in den Quadranten 13/18, 13/19, 14/18, 14/19: Fundhäufungen im
Abhub 9.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Datierung: Zeitraum der Assemblage 3-4.
Funde: 11.098-11.163 (zumindest in 14/19 sind einige Funde älter als späteisenzeitlich und
eingemischt, z.B. 11.162)
Fundgruppe: Byblos 10.
Beschreibung: Gebäude in den Quadranten 13/18, 13/19, 14/18, 14/19: eisenzeitliche Keramik
im Abhub 11 bei den Fundamenten des eisenzeitlichen Gebäudes der FundsteIlen 8 - 9. Die
Funde in 14/18-19 sind anscheinend älter als späteisenzeitlich oder keine Diagnostika.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 12.057-12.071
Fundgruppe: Byblos 11.
Beschreibung: Bronzegefäße (9965-9966) in 14/14 Abhub 7: die übrigen Funde sind weder
abgebildet noch handelt es sich um Diagnostika.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 9965-9966
Fundgruppe: Byblos 12.
Beschreibung: Gebäude in den Quadranten 14/14 und 14/15: Fundkonzentration in Abhub 4.
Fraglich ist, ob auch das zypriotische Gefäß (8246, in 14/15 Abhub 3), der zypriotische Krater
(8245, in 14/15 Abhub 3) und die Amphore (9037, in 14/14 Abhub 5) in diese Fundgruppe
gehören? Für eine solche Zusammengehörigkeit läßt sich kein stratigraphischer Beweis anführen.
Auffällig ist allerdings, daß hier mehrere fast vollständig erhaltene Gefäße ungefähr desselben
Alters in unmittelbarer Nähe voneinander liegen.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 8722-8736, + 8245, 8246, 90371
Fundgruppe: Byblos 13.
Beschreibung: Fundhäufung im Quadranten 15/9 an der Oberfläche in Verbindung mit
Mauerresten. Die Funde sind mit älterem und jüngerem Material vermischt (eine Fibel ist
römisch), es ist aber möglich, daß ein Teil der Funde in der späten Eisenzeit gleichzeitig abgelegt
wurde.
-
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 7427,13.813-13.820,17.032-17.038 (davon 13.817 = Jentel Nr. 5: 33).
Fundgruppe: Byblos 14 + 15
Beschreibung: FundsteIle 14. Gebäude in 15/13 und den angrenzenden Quadranten:
Fundkonzentration in Abhub 2, auf einer ehemaligen Begehungsfläche?
FundsteIle 15. 3 Amphoren (7910-7913) in 15/14 Abhub 2, die anscheinend zusammen abgelegt
wurden. Irgendwo im Quadranten 15/14 in Abhub 4 - also unter den Amphoren - wurde attische
schwarzgefirnißte Keramik gefunden (Jentel Nr. 5: 23).
Es ist möglich, daß die FundsteIlen 14 und 15 zusammengehören.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: FundsteIle 14: 7843-7851, 7906
FundsteIle 15: 7910-7912
Fundgruppe: Byblos 16.
Beschreibung: Gebäude in Quadrant 16/11 in Abhub 12.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: Amphoren 12.540-12.541
Fundgruppe: Byblos 17.
Beschreibung: Gebäude in Quadrant 16/11 Abhub 13, das Gefäß wurde in Quadrant 17/12
gefunden und gehört vielleicht zum Gebäude in 16/11 und zur FundsteIle 16.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: zypriotischer Krater 12.870
Fundgruppe: Byblos 18.
Beschreibung: Gebäude in Quadrant 16/11: Fu"ndkonzentrationin Abhub 16. An der Oberkante
der Mauem, die bis Abhub 16 anstehen, unter den Fundamenten der Mauem, die in Abhub 15
gegründet sind.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 14.269-14.278
Fundgruppe: Byblos 19.
Beschreibung: Gebäude in Quadrant 16/11: Funde im Abhub 18, kurz über der Höhe der
Fundamentgründung einer eingezogenen. Zwischenwand, möglicherweise also auf einer
Begehungsfläche. . '.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 15.678-15.684; die Scherbe 15.683 trägt eine eingeritzte phönizische Inschrift, deren
Duktus wohl ins 7. Jahrhundert v.Chr, datiert.
Fundgruppe: Byblos 20.
Beschreibung: Oberflächenfunde im Quadrant 14/12. Im Oberflächenbereich wurden einige
besonders wertvolle Funde gemacht: eine Bronzebüchse (7113) mit Münzen, Gold- und
Silberschmuck. Vielleicht gehört die Bronzekanne (7124) zu dieser Fundgruppe? Die Funde
liegen an einem Hang, in dieser Lage kannes zu Vermischungen kommen. Die Bronzekanne ist
so möglicherweise zufällig in die Nähe des Münzfundes gekommen.
Literatur: M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: 7113-7123, +7124?
Fundgruppe: Byblos 21.
Beschreibung: Gebäude 9 Raum B: Vorratsraum mit Amphoren in situ (Byblos 1: Fig. 56). Die
auf p. 89 Fig. 56 abgebildeten Amphoren sollen angeblich aneinandergelehnt gefunden worden
sein. Zumindest für eine Amphore wird dies wohl nicht zugetroffen haben. Das erste Gefäß von
links auf Fig. 56 ist eine römische Amphore (cf. etwa Hautumm: Studien zu Amphoren. 1981:
Abb. 20-43). Die übrigen Amphoren können aber durchaus gleichzeitig in Verwendung gewesen
sein. Ich interpretiere die sehr ungenauen Zeinungen wie folgt (in der Reihenfolge von links nach
118 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 119
rechts):
1. römische Amphore(cf. Hautumm: Studien zu Amphoren der spätrömischen und
frühbyzantinischen Zeit. 1981).
2. eine Amphore mit relativ weitem, maximalem Bauchdurchmesser. Vergleichbar ist eine
Amphore aus al-Mina mit ähnlichen Proportionen (JHS 58(1938)Fig. 26: 9).
3. typische"Basket-Handle" Amphore,sie gehört innerhalbder "Basket-Handle" Amphoren zu
dem Subtypder unter demSchulterknick spitz nach unten zulaufendenGefäße (cf. Sukas 7:
Nr. 67-68, 71).
Die Zeichnung ist allerdings entweder falsch oder gibt eine neue Variante wider: der
Schulterknick und gleichzeitig maximale Bauchdurchmesser liegt gewöhnlich direkt unter
dem Ansatz der Henkel.
4. Wie Nr. 2 eine sehr breite Amphore, die aber an der Basis nicht spitz zuläuft, sondern
anscheinend einen Knautboden hat. Dies ist allerdings in der Zeichnung nur sehr ungenau
zu erkennen. Einen ähnlichen Knautboden hat eine ebenfalls sehr breite Amphore in Räs
as-Sarnrä (Stucky: Leukos Limen. Keramik Nr. 314).
5. Es könnte sich umeine Amphoredes Typs handeln, auf den Virginia Grace hingewiesen hat
(Festschrift Hetty Goldman. Fig. 7: 3-4).
6. Vielleicht handelt es sich bei diesem Gefäß um einen Subtyp der "Basket-Handle"
Amphoren, den etwa Gjerstad in SCE 4.2: Fig. 63: 13 und Fig. 69: 3 publiziert hat. Auch
dieses Gefäß hier scheint deutlich aus zwei Teilen zusammengesetzt worden zu sein.
Allerdings fehlt auf der Zeichnung jeder Hinweis auf die typischen Henkel.
Es ist möglich,daß es eine zeitlicheVerbindungzwischenden in situ gefundenen Amphorenund
dem Münzfund von ca. 309/8 v.Chr. (Funstelle 23) gibt.
Datierung: Zeitraumder Assemblage7-8.
Literatur: M. Dunand: Byblos 1. 1937-39: p. 89 Fig. 56
Funde: 5 Amphoren (Fig. 56).
Fundgruppe: Byblos 22.
Beschreibung: Grab der Batno'am, Der Sarkophag stand 1,50 m tief im Schutt der
Kreuzfahrerzeit, also nicht mehr in situ.
Literatur: M. Dunand: Byblos 1. 1937-39: Fundnummer 1142
Funde: Sarkophag, Marmor (PI. 28).
Phönizische Inschrift auf dem Sarkophag, = KAlll (PI. 33).
Alabastergefäß (PI. 151).
Fundgruppe: Byblos 23.
Beschreibung: MünzfundeimTranchee62 in 2 nebeneinanderabgelegten Gefäßen. Das aufrecht
stehendeGefäß(6090) enthielt 217 Silbermünzen(6091-6307), das stark zerstörte Bronzegefäß
(6308) enthielt Silbermünzen (6309-6449). Naster datiert die Ablage dieser Münzen ca. 333
v.Chr. (Naster 1967: 5, 12-13). Nach Noe gehören auch die in der Nähe gefundenen
Silbermünzen(6083-6089), die ca. 309-308 v.Chr. abgelegt worden sind, zu diesem Hortfund.
Literatur: M. Dunand: Byblos 1. 1937-39
A.R. Bellinger:An AlexanderHoardfromByblos. Berytus10(1950-53)37-49 (Datiertdie Ablage
auf 309/8 v.Chr.)
Naster, P.: Le developpement des monnayages pheniciens avant Alexandre d'apres les tresors,
in: International NumismaticConvention, Jerusalern 1963. Tel Aviv, Jerusalern 1967: 5,12-13
Noe: IGCH Nr. 1496 (cf. Nr. 1515) .
Funde: 6090-6449, + 6083-6089?
Fundgruppe: Byblos 24.
Beschreibung: Tranchee 67: die Gefäße (6545-6548) sind anscheinend zusammen gefunden
worden. Vielleicht gehört auch das Gefäß (6544) zu dieser Gruppe.
Die Gruppe bildet möglicherweise einen Zusammenhang mit den späthellenistischen Gefäßen
(6521-6526,6529-6542).
Literatur: M. Dunand: Byblos 1. 1937-39: p. 421
Funde: 6545-6548, + 6544?, + 6521-6526,6529-6542
.itz
Fundgruppe: Byblos 25.
Beschreibung: Nekropole "K": eine Reihe von Felskammern, die miteinander durch Zugänge
verbunden sind. Die Felskammern wurden als Gräber benutzt, die in der Mittleren Bronzezeit
extra muros angelegtwordensind. Bestattungen fandenbis ins 7. Jahrhundert v.Chr. statt. In der
achämenidischen Epoche, ca. 6.-4. Jahrhundert v.Chr., waren die Felskammern überbaut und
wurden nicht benutzt. In hellenistischer Zeit wurden die Kammern wiederentdeckt.
Möglicherweise fandenweitereBestattungen statt, es findet sich Keramik des 3.-1. Jahrhunderts
v.Chr. Nachdem 1. Jahrhundert v.Chr. ist das Areal wiederüberbaut worden. Die Gräber wurden
vielleicht noch im Altertumgeplündert.
Die Funde, hauptsächlich Keramik, sind vermischt. Formen sämtlicher Perioden, in denen
Bestattungen stattfanden, sind miteinander vergesellschaftet.
An dieser Stelleder Stadt wurdedie BesiedlungamEnde des 4. Jahrhundertsv.Chr. aufgegeben.
Literatur: J.F. Salles: La necropole "K" des Byblos. 1980
Fundgruppe: Byblos 25a.
Beschreibung: Grabhöhlen"imNordender Akropolis", möglicherweiseder nördliche Anschluß
an die Nekropole "K" (cf. Salles 1980: 11)?
Literatur: BMB 13(1956)83-86
Funde: Hellenistische und spätbronzezeitliche Keramik(ohne Abb.).
Liste der Funde auf p. 84-86: Nr. 1-56 (ohne Abb.).
Fundgruppe: Byblos 26.
Beschreibung: Unter der" Achärnenidischen Festung": auf der erstenBegehungsfläche der Treppe
auf dem Wall der "Eisenzeit 11" (Plan p. 96 Nr. 2), Amphoren an die Seite der Treppe gelehnt.
Literatur: BMB 22(1969)93-94
Funde: 4 Amphoren (ohne Abb.).
Eine der Amphorenmit phönizischer Inschrift:LCßDSMN (wohl für LCßD'SMN) (ohne Abb.).
Duktus angeblich Ende 7. - Anfang 6. Jahrhundert v.Chr. Die Amphore wird von Dunand mit
einer beschrifteten Amphore aus Azor (Yäzür; von Dunand mit Hazor verwechselt) verglichen
(IEJ 11(1961)174, PI. 35: 6).
Fundgruppe: Byblos 27.
Beschreibung: "AchärnenidischeFestung": auf der Begehungsflächedes Aufgangs (plan p. 96
Nr. 11).
Literatur: BMB 22(1969)97 .
Funde: Lampen,tellerförmig, mit flachemBodenund breitem, abgeknicktemRand (ohne Abb.).
Fundgruppe: Byblos 28.
Beschreibung: "AchämenidischeFestung": im Turm (Plan p. 96 Nr. 10), letzte Bauphase des
Turms, und amTor neben demTurm. Genaue Fundlage wird nicht angegeben.
Literatur: BMB 22(1969)97
Funde: "Schalen" (ohne Abb.).
2 rotfigurige Kratere, ca. 350 v.Chr. (ohne Abb.).
Attisch schwarzgefirnißteKeramik(Jentel Nr. 5: 12,30).
Fundgruppe: Byblos 29.
Beschreibung: "AchärnenidischeFestung": Rampe (BMB 22: p. 96 Nr. 9). Im Zusammenhang
mit der Rampe, ohne genauere Fundangaben.
Literatur: BMB 17(1964)33
Funde: Attisch schwarzgefirnißteKeramik (ohne Abb.).
Gipsplattemit Palmettenstempel verziert, amAnsatzder Rampe amPodium gefunden (PI. 4: 1).
Fundgruppe: Byblos 30.
Beschreibung: "Achärnenidische Festung": Funde imSchutt zwischenden Mauemder "Eisenzeit
11" und der "Perserzeit".
Literatur: BMB 16(1961)79
120 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 121
1.
Funde: Keramik des 6. und 5. Jahrhunderts v.Chr. (ohne Abb.).
Fundgruppe: Byblos 31.
Beschreibung: Areale südlich und westlich des Hügels ("tertre"), Kampagne 1955:
"hellenistische" Gebäudereste.
Literatur: BMB 13(1956)80
Funde: "Hellenistische Keramik" (ohne Abb.).
Schwarzgefirnißte Keramik (ohne Abb.).
Schalen und Teller mit "orangener" Fimiß (ohne Abb.).
Fundgruppe: Byblos 32.
Beschreibung: Areale südlich und westlich des Hügels ("tertre"), Kampagne 1955,
"perserzeitliche" Gebäudereste.
Literatur: BMB 13(1956)80
Funde: Keramik: Amphoren mit "Basket-Handles" (ohne Abb.).
Amphore mit fast senkrechter Schulter, zylindrischem Körper und spitzer Basis, typisch
späteisenzeitlich (ohne Abb.).
Attisch rotfigurige Keramik (ohne Abb.).
Attisch schwarzgefirnißte Keramik (ohne Abb.).
Kleine Gefliße (ohne Abb.).
Fundgruppe: Byblos 33.
Beschreibung: Kampagne 1948: Südöstlich des Hügels ("tertre"). Gebäudereste unter einem
hellenistischen Bau des 2. Jahrhunderts v.Chr.
Literatur: BMB 9(1949-50)54
Funde: Attisch rotfiguriger Krater des 5. Jahrhunderts v.Chr. (Jentel Nr. 4: 4/A995).
Fundgruppe: Byblos 34.
Beschreibung: Kampagne 1948: Rampe (cf. BMB 22: Plan p. 96 Nr. 9). Auf der Rampe, unter
der hellenistischen Überbauung.
Literatur: BMB 9(1949-50)61
Funde: Attisch schwarzgefimißte Keramik (ohne Abb.).
Attisch schwarzfigurige Keramik (Jentel Nr. 3: 9/A17.373).
Fragment einer "zypriotischen" Skulptur (ohne Abb.).
Fundgruppe: Byblos 35.
Beschreibung: Quelle "Ayn al-Malik: Benutzung im 7. Jahrhundert v.Chr. unter der Rampe.
Literatur: M. Dunand: MUSJ 37: p. 37
Funde: Keramik, angeblich vom 7. Jahrhundert v.Chr. (ohne Abb.).
Fundgruppe: Byblos 36.
Beschreibung: Quelle "Ayn al-Malik: "perserzeitlichen" Anlagen. Funde in den Mauem der
. Anlagen.
Literatur: M. Dunand: MUSJ 37: p. 37
Funde: Attische schwarzgefirnißte Keramik mit Stempeldekor (ohne Abb.).
"Zahlreiche rhodisehe gestempelte Henkel", angeblich 2. oder 3. Jahrhundert v.Chr. (ohne Abb.).
Fundgruppe: Byblos 37.
Beschreibung: Anthropoider Sarkophag Kukahn Nr. 44, ohne stratigraphischen Kontext.
Literatur: E. Kukahn: Anthropoide Sarkophage. 1955: Nr. 44, Tf. 35: 4 (Bibliographie)
Fundgruppe: Byblos 38.
Beschreibung: Anthropoider Sarkophag Kukahn Nachtrag Nr. I, ohne stratigraphischen Kontext.
Damaskus, National Museum Inv. Nr. 81, mit phönizischem Graffito.
Literatur: E. Kukahn: Anthropoide Sarkophage. 1955: p. 87 Nachtrag Nr. 1
b
Fundgruppe: Byblos 39.
Beschreibung: Anthropoider Sarkophag, von T.E. Lawrence gefunden, ohne stratigraphischen
Kontext. Der "Lawrence-Sarkophag" könnte identisch mit Kukahn Nachtrag Nr. 1 sein, bei
Kukahn fehlt jedoch jeder Hinweis auf die Fundumstände. Die Funde stammen angeblich aus
dem Kontext des Sarkophags, ohne daß deutlich wird, ob damit gemeint ist, daß die Gefäße im
inneren des Sarkophags oder nur in seiner Umgebung lagen.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 7-8.
Literatur: unpubliziert
Funde: Gefäße (Ashmolean Museum, Oxford 1913.267-270, Accession Register 1913: p. 367).
Fundgruppe: Byblos 40.
Beschreibung: Fundhäufung von späteisenzeitlicher Keramik im Quadranten 0.3 Abhub 45, ohne
genauere Fundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: Attisch rotfigurige Keramik (JenteI1963: Nr. 4: 26).
Attisch schwarzgefimißte Keramik (Jentel1963: Nr. 5: 67-69).
Fundgruppe: Byblos 41.
Beschreibung: Fundhäufung von späteisenzeitlicher Keramik im Quadranten 1.3 Abhub 41, ohne
genauere Fundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: Attisch rotfigurige Keramik (JenteI1963: Nr. 4: 23).
"Pergamenische" Keramik, hellenistisch (JenteI1963: Nr. 8: 4-5).
Fundgruppe: Byblos 42.
Beschreibung: Fundhäufung von späteisenzeit!icher Keramik in den Quadranten 7.4, 7.5, 7.6, 8.5
an der Oberfläche (Oberflächenabhub 20-25, auch Abhub 26 in 8.5), ohne genauere
Fundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: Attisch schwarzgefirnißte Keramik (JenteI1963: Nr. 5: 5, 11, 16-17,22,24,26,28-29,
35,41 (= Byblos 2: 19.049),46,49-56,59,70,78-80,81 (= Byblos 2: 19.060).
Attisch rotfigurige Keramik (Jentel1963: Nr. 4: 2, 30,32,35, 40bis, 46-47, 50 (= Byblos 2:
19.313».
Fundgruppe: Byblos 43. .
Beschreibung: Fundhäufung von späteisenzeitlicher Keramik im Quadranten 10.08 Abhub 23-24,
ohne genauere Fundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: Attisch schwarzfigurige Keramik (JenteI1963: Nr. 3: 16-17).
Fundgruppe: Byblos 44.
Beschreibung: Fundhäufung von späteisenzeitlicher Keramik im Quadranten 14.07 Abhub 37 P
und Abhub der Mauem 35-40 (cf. Jentel1963: p. 46), ohne genauere Fundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: Attisch schwarzfigurige Keramik (JenteI1963: Nr. 3: 11).
Attisch rotfigurige Keramik (JenteI1963: Nr. 4: 10,52).
Fundgruppe: Byblos 45.
Beschreibung: Fundhäufung von späteisenzeitlicher Keramik im Quadranten 15.06 Abhub 43,
ohne genauere Fundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: Attisch rotfigurige Keramik (Jentel1963: Nr. 4: 13-14, 16-17,48).
Attisch schwarzgefimißte Keramik (JenteI1963: Nr. 5: 10,34,36).
Fundgruppe: Byblos 46.
Beschreibung: Fundhäufung von späteisenzeitlicher Keramik im Quadranten 16.05 Abhub 45-46,
122 KapitelS.I. Katalog der Fundgruppen 123
1.
ohne genauereFundangaben.
Literatur: M.O. Jentel 1963
Funde: "Pergarnenische" Keramik(JenteI1963: Nr. 8: 2-3).
Fundgruppe: Byblos 47.
Beschreibung: Fundhäufungvon späteisenzeitlicher KeramikimQuadranten 16.06Abhub45,
ohne genauereFundangaben.
Literatur: M.O. Jentel 1963
Funde: AttischrotfigurigeKeramik(JenteI1963: Nr. 4: 49).
Attisch schwarzgefimißteKeramik(JenteI1963: Nr. 5: 44).
Fundgruppe: Byblos 48.
Beschreibung: Fundhäufung vonspäteisenzeitlicher Keramik imQuadranten 16.07Abhub39-40,
ohne genauereFundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: Attisch schwarzgefirnißte Keramik(Jentel 1963: Nr. 5: 15,43).
Fundgruppe: Byblos 49.
Beschreibung: Fundhäufung von späteisenzeitlicher Keramikim Quadranten 17.16 Abhub 4,
ohne genauereFundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: Attisch schwarzfigurige Keramik(JenteI1963: Nr. 3: 21).
Attisch schwarzgefirnißte Keramik(JenteI1963: Nr. 5: 8).
Fundgruppe: Byblos 50.
Beschreibung: Fundhäufungvon späteisenzeitlichen Funden imQuadranten 18.12Abhub 7-8,
ohne genauereFundangaben.
Literatur: M.O. Jente11963; M. Dunand: Byblos 2. 1954-58
Funde: Byblos 2: 10.351-10.363, 10.946-10.949(davon 10.947und 10.359= Jente11963: Nr.
2: 1-2).
Fundgruppe: Byblos 51.
Beschreibung: Fundhäufung von späteisenzeitlicher Keramikim Quadranten 18.16 Abhub 4,
ohne genauereFundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: AttischschwarzgefimißteKeramik(JenteI1963: Nr. 5: 18-19).
Fundgruppe: Byblos 52.
Beschreibung: Fundhäufungvon späteisenzeitlicher KeramikimQuadranten20.08 Abhub42,
ohne genauereFundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: AttischschwarzgefimißteKeramik(JenteI1963: Nr. 5: 62,66,73).
Fundgruppe: Byblos 53.
Beschreibung: Fundhäufung vonspäteisenzeitlicher Keramik im"Rampenschnitt", ohnegenauere
Fundangaben.
Literatur: M.O. Jentel 1963
Funde: AttischrotfigurigeKeramik(JenteI1963: Nr. 4: 24).
Attischschwarzfigurige Keramik(JenteI1963: Nr. 3: 61,64-65).
Fundgruppe: Byblos 54.
Beschreibung: Fundhäufungvon späteisenzeitlicher Keramikin der "RampezwischenSchloß
undTor" (Jentel) bzw. "dansles terresde comblementdes fossessud et est du chäteau" (Byblos
2), ohne genauereFundangaben.
Literatur: M.O. Jentel1963
Funde: AttischrotfigurigeKeramik(JenteI1963: Nr. 4: 37-39 = Byblos 2: 7.513).

Fundgruppe: Byblos 55 Füllschutt imAhlräm-Grab
Beschreibung: Der Füllschutt enthieltFragmente zypriotischer Keramik, darunter"WhitePainted
III-IV" und "BichromeIII-IV".
Literatur: P. Montet: Byblos et Egypte, 1928-29: 218-219, PI. 143
E. Gjerstad: SCE4.2: 252-253
Fundgruppe: Byblos Einzelfunde.
Beschreibung: AlsEinzelfunde werdendiejenigen Fundebezeichnet, für diekeineisolierbare und
nachprüfbare FundsteIleangegebenist und für die daher keine Vergesellschaftung mit anderen
Funden bzw. keine stratigraphischeRelationmit anderenFunden nachgewiesenwerdenkann.
Literatur: P. Montet: Byblos et l'Egypte. 1928-29
M. Dunand: Byblos 1-2. 1937-58
Funde:
Inschrift KAI 9 und KAI 10
"Perserzeitliche Inschrift" (J. Starcky: MUSJ45(1969)259-273; BES1964-1980: p. 208Nr. 104,
p. 332 Nr. 112, p. 403 Nr. 88.)
Lamasru-Amulett mit Keilinschrift (19.041) (G. Dossin: MUSJ45(1969)250-255; J. Nougayrol:
RA65(1971)173-174.)
Löwe, Basalt, H. 43 cm, L. 69 cm; angeblich aus "persischer Zeit" (G. Contenau: Musee du
Louvre: Antiquites orientales 2. Paris o.L: PI. 38 = Bossert: AltsyrienNr. 513 = Pheniciens
et le monde mediterraneen, Bruxelles 1986: Nr. 4 = U. Schweitzer: Löwe und Sphinx im
Alten Ägypten. Glückstadt, Hamburg 1948: p. 67, Tf. 16: 5.)
Sitzbild mit phönizischer Inschrift "B'LTGBL" ("Herrin von Gubal"), Duktus 5. Jahrhundert
v.Chr. Fundort unsicher, vielleicht ursprünglichaus Gabayl? Kalkstein, 18,6x 14,7x 14,9
cm(Pheniciens et le mondemediterraneen, Bruxelles 1986: Nr. 13= E. Gubel, P. Bordreuil:
Semitica35(1985)5-11).
Reiterfigurine, Terrakotta, 33,5x 24 cm(Pheniciens et le mondemediterraneen, Bruxelles 1986:
Nr. 41 = F. Cumont: Doura-Europos (1922-1923). 1926: 271, Fig. 59).
Figurine eines Mannes, ca. 500-250 v.Chr., Bronze (Pheniciens et le monde mediterraneen,
Bruxelles 1986: Nr. 135).
Medaillon, Blei, ca. 750-500 v.Chr., ehemals der Bleimittelpunkt einer größeren Schale, mit
Reliefdarstellungen(Pheniciens et le monde mediterraneen. Bruxelles 1986: Nr. 132= E.
Gubel: Syria 64(1987)193-204).
Miniaturgefäß. Glas, ca. 500-250v.Chr. (Pheniciens et le mondemediterraneen. Bruxelles 1986:
Nr.296). .
"Augenstein", Achat, mit Keilinschrift von Nebukadnezzar 11. Wahrscheinlich 1975 nahe der
Autobahn mit mehreren "Haken" gefunden, genauer Fundkontext nicht deutlich (Syria
64(1987)p. 316, 318 BAALIM 4: Nr. 3.4).
Catal Hüyük (Amik Ebene)
Für die Angaben über die Grabungen undden Standder Publikationenvergleichemanoben die
Informationen unter "Armk-Ebene". Die hier aufgeführte Keramik soll von Karen Bradley
publiziert werden, die Kleinfundesollen von W. Orthmannbearbeitet werden. Ich beschränke
michimfolgenden darauf,eineAuswahl von wichtigen Fundenzu erwähnen, darunter sind auch
unpublizierte Stücke. Eine Vorwegnahme der Publikationen kann und soll damit nicht bezweckt
werden. Die Funde sollen hier auch nicht typologischbearbeitet, sondern lediglichaufgelistet
werden, um einen Eindruck vomUmfangund der Bedeutungder eisenzeitlichenFunde dieser
Grabungzu vermitteln. Jede detaillierteBeschäftigungmit demFundort mußdie Arbeitenvon
Orthmann und Bradley abwarten. Die hier aufgeführten Angaben verdanke ich dem Oriental
Institute Museumin Chicago.
124 Kapitel 5.1.
Amuo Phasen 0 P-R
Catal Hüvük Str. III 11
Areal 1 6 5 4 3 2
Areal 2 8 7 6 5 4 3 2 1
Areal 3 8 7 6 5 4 3 2 1
Areal 4 a 4 3 2d 2c 2b 2a 1
Areal 4 b 4 3 2 I
Areal 4 c 3b 3a 2 1
Areal 4 d 4 3b 3a 2 1
Areal 5 1
Areal 6 765 4 3 2 1
Katalog der Fundgruppen
Fundgruppe: Catal HüyükAreal 1 Schicht 4-7
Beschreibung: Schichtzählungnach Haines 1971.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Fundgruppe: Catal HüyükAreal 1 Schicht 5
Beschreibung: Schichtzählungnach Haines 1971.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Catal HüyükAreal 5 QuadrantenP3 und P4 Schicht 1
Beschreibung: Schichtzählungnach demFundtagebuch.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1-2-3.
Tell Cudeyde
125
Abb. 5.1.1. Allgemeine Stratigraphie von Catal Hüyük, Amtk-Ebene,
Quelle: Haines 1971 -
Die Fundangaben der Fundtagebücher wurden soweit wie möglich in die Stratigraphie von
Haines eingearbeitet (1971). Diese Stratigraphie ist eine Überarbeitung der
Grabungsdokumentation (für die allgemeineStratigraphiecf. 5.1.1.).
FolgendeLiteratur enthält Angabenzu Funden aus Catal Hüyük:
Clairmont,C.: GreekPotteryfromthe Near East. Berytus 11(1955)85-141; 12(1956-57)1-34
Dunbabin,T.J.: The Greeks and their EasternNeighbours. London 1957
Haines, R.C.: Excavations in the Plain of Antioch: The Structural Remainsof the Later Phases.
OIP 95: Chicago 1971
Hanfmann, G.: in: H. Goldman: Tarsus III. Princeton 1963
Oriental Instituteof the Universityof Chicago: The Syrian-HittiteExpedition. in: The Oriental
Institute: The Handbook. 4th Edition, Chicago 1935: 32-35
Oriental Instituteof the University of Chicago: The SyrianExpedition. in: The Oriental Institute
ofthe Univ. ofChicago, Bulletin 1(1937)10
Swift Jr., G.F.: The Pottery of the "Amuq Phases Kto O. Ph.D. Univ. of Chicago 1958
Fundgruppe: Catal HüyükAreal 1 Schicht 2
Beschreibung: Schichtzählungnach Haines 1971.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 4.
Fundgruppe: Catal HüyükAreal 1 Schicht 3
Beschreibung: Schichtzählungnach Haines 1971.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4.
Fundgruppe: Catal HüyükAreal 1 Schicht 3-4
Beschreibung: Schichtzählungnach Haines 1971.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4.
Fundgruppe: Catal HüyükAreal 1 Schicht 4
Beschreibung: Schichtzählung nachHaines1971.Nachden Angaben vonHainessind zumindest
einige Gebäude der Schicht 4 durch Feuer zerstört worden (1971: 7). Da sich auch einige in
situ-Funde in dieser Schicht fanden, ist es möglich, daß ihr Inventar durch diese Zerstörung
versiegeltwurde und wir hier einen geschlossenen Fund vor uns haben.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Fundgruppe: Catal HüyükAreal 1 Schicht 4-5
Beschreibung: Schichtzählung nach Haines 1971.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Für die Angaben über die Grabungen undden Standder Publikationenvergleicheman oben die
Informationen unter "Amtk-Ebene". Die hier aufgeführte Keramik soll von Karen Bradley
publiziert werden, die Kleinfundesollen von W. Orthmannbearbeitet werden. Ich beschränke
michimfolgenden darauf,eineAuswahl vonwichtigen Fundenzu erwähnen, darunter sind auch
unpublizierte Stücke. Eine Vorwegnahme der Publikationen kann und soll damit nicht bezweckt
werden. Die Funde sollen hier auch nicht typologischbearbeitet, sondern lediglichaufgelistet
werden, um einen Eindruck vomUmfangund der Bedeutungder eisenzeitlichenFunde dieser
Grabungzu vermitteln. Jede detaillierteBeschäftigungmit demFundort muß die Arbeitenvon
Orthmann und Bradley abwarten. Die hier aufgeführten Angaben verdanke ich dem Oriental
Institute Museumin Chicago.
Die Fundangaben der Fundtagebücher wurden soweit wie möglich in die Stratigraphie von
Haines eingearbeitet (1971). Diese Stratigraphie ist eine Überarbeitung der
Grabungsdokumentation. Die ursprünglichen Fundangaben des Fundtagebuchssind den Funden
hier unter demPunkt "FundsteIle:" beigegeben (cf. für eineKorrelation beider Schichtzählungen
siehe Abb. 5.1.2.).
Folgende Literatur enthielt Angabenzu Funden aus Tell Cudeyde:
Clairmont, C.: Greek Pottery fromthe Near East. Berytus 11(1955)85-141; 12(1956-57)1-34
Desborough, V.R. d'A.: ProtogeometricPottery. Oxford 1952
Dunbabin, TJ.: The Greeks and their Eastern Neighbouis. London 1957
Haines,R.C.: Excavations in the Plain of Antioch; The Structural Remains of the Later Phases.
OIP 95: Chicago 1971 .
Hanfmann, G.: in: H. Goldman: Tarsus III. Princeton 1963
OrientalInstitute of the Universityof Chicago: The Syrian-HittiteExpedition. in: The Oriental
Institute: The Handbook. 4th Edition, Chicago 1935: 32-35
OrientalInstituteof the University of Chicago: The SyrianExpedition. in: The Oriental Institute
ofthe Univ. ofChicago, Bulletin 1(1937)9
Swift Jr., G.F.: The Potteryofthe "Amuq Phases Kto O. Ph.D. Univ. ofChicago 1958
Waage, F.O.: Lamps. in: Antioch-on-the-Orontes 3: Princeton 1941: 55-73
Waage,F.O.: Antioch-on-the-Orontes 4.1.: Ceramies andIslamicCoins. Princeton 1948: 3,7-10
Quadranten D-F 7·10 (Fundgruppen 1-11, 24)
In diesemGrabungsareal gliedert sich die Stratigraphienach Haines in folgende Stratenin:
Schicht 1: Phase S: eine byzantinischerKirche.
Schicht 2: Phase Q: ein frühhellenistischer Friedhof (Fundgruppe 1), direkt unter der
byzantinischen Kirche. Den Gräbernist oft ein frühhellenistischer "Fish-Plate" beigegeben
(Waage 1948: PI. 1: H1 und H2). Die stratigraphische Beziehung zur Schicht 3 ist nicht
eindeutig. Die Gräber könnten nach Verlassender Schicht 3 in den Schutt dieser Schicht
eingetieft wordensein, so deuteichjedenfallsdie Angaben bei Haines(1971: 34, PI. 61-62).
Ankeiner Stelleüberlagern Mauemoder Grubender Schicht3 die Bestattungen. Umgekehrt
wirdaber auchkeinGrabvonAnlagen der Schicht3 überlagert. Zusammenfassend läßt sich
sagen: die frühhellenistischen Gräbersindjünger als Schicht4 und vielleicht auchjünger als
126 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 127
TELL CUDEYDE
Phasen 0 P-Q S
Tell Cudeyde (allgemein) IV III II I
Haines 1971 D-FI7-IO 8 7 6 5 4 3 2' 1
Fundangaben/ D7 II I
Braidwood 4'
1936
D8 3 2 I
E7 Nord 2 1
E7 Süd 11 I bzw. I
E8 5 4 3 2 1
IIIb III 11 I
E9 3 2 1
11 I
F7 "
5 4 3 2 1
FR 5 4 3 2 I
F9 5 4 3 2 t
FIO 3 2 I
Haines 1971 G7 3 2 1
j9 4 3 2 I
j-K/14-IS 2 1
FIS 3 2 1
I
Abb. 5.1.2. Korrelation der Schlchtenzählung bei Haines mit den ursprünglichen
Fundangaben während der Grabungen.
Anmerkungen:
I) Frühhellenistischer Friedhof unter der byzantinischen Kirche von Schicht I.
') Fortsetzung von "E8, 4th".
Quellen: Haines 1971; Braidwood: unpublizierte Stratigraphietabelle von 1936; Angaben
In elen FundtagebUchern.
Assem. Str. Fundgruppen
8 2
ITJ
7 3
2
5-6 4 4
3
4 Gräber 5
6
5
6
7
8
Schicht 3. In E und F 7 ist mir im Bereich der Gräber keine "West-Slope" Keramik oder
andere Keramik des 3. Jahrhunderts v.Chr. bekannt geworden. Statt dessen finden sich im
Bereich des Friedhofs und darunter zahlreiche achämenidenzeitliche Terrakotten und
Keramik des 4. Jahrhunderts v.Chr. Auch Gruben sind in diesem Bereich deutlich weniger
anzutreffen, während unmittelbar östlich vom Friedhof viele Gruben in die Schicht 3
einschneiden.
Schicht 3: (Fundgruppen 2-3), Phase P: stark gestörte Architekturreste von Wohnhäusern dicht
an der Oberfläche. Die Funde dieser Schicht lassen sich nicht eindeutig von den Funden der
unteren Schichten trennen. Neben achämenidenzeitlicher Keramik finden sich auch
Fragmente des 8.-7. Jahrhunderts v.Chr. sowie rotgefirnißte und andere hellenistische
Keramik. Es handelt sich um Siedlungsschutt, der durch Gruben stark vermischt worden ist.
Schicht 4: (Fundgruppen 2-6), Phase P: stark gestörte Architekturreste von Wohnhäusern dicht
unter der Schicht 3, in deren Zeit anscheinend viele Mauersteine der Schicht 4 ausgegraben
worden sind. Die Funde lassen sich nicht von den oberen und unteren Schichten trennen.
Auch in Fundgruppe 4 finden sich hellenistische Keramik und Gefäße des 7. Jahrhunderts
v.Chr,
Zwischen Schicht 4 und Schicht 5 liegen die Gräber der Fundgruppe 9. Die Funde datieren diese
Gräber ungefähr in das 6. Jahrhundert v.Chr. Nach der Schicht 5 könnte es an dieser Stelle
des Talls zur Aufgabe der Siedlung gekommen sein. In dieser Zeit wurde das Gelände als
Friedhof genutzt.
Schicht 5-8: (Fundgruppen 5-8, 11), Phase 0: in diesen Schichten entwickelte sich kontinuierlich
eine Siedlung, die nach der Schicht 5 verlassen worden ist. Die Ausgräber datieren diese
Schichten vom 9. bis an den Anfang des 5. Jahrhunderts v.Chr. Da aber die Gräber über
Schicht 5 wahrscheinlich in das 6. Jahrhundert v.Chr. datieren, muß die Siedlung bereits
vorher aufgegeben worden sein.
Fundgruppe: Cudeyde I.
Beschreibung: Quadranten D-F17-l0 Schicht 2: Friedhof mit Erdgräbern, Körperbestattungen,
direkt unter Schicht I, dem Krchenbau, und in den Schutt von Schicht 3 eingetieft. Einige der
Gräber haben als Beigabe frühhellenistische Fishplates, die Waage in das 4.-3. Jh. v.Chr. datiert
(Antioch 4.1. 1948: p. 7, z.B. Fishplate z76 aus Grab zS23). Die Gräber zS3 und zS13 gehören
wahrscheinlich zum späteren Kirchenbau (Haines p. 34). Die Schichten 3-4 sind älter als dieser
Friedhof.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 8.
Fundgruppe: Cudeyde 2.
Beschreibung: Quadranten D-F17-l0 Schicht 3-4.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 5-6-7.
Fundgruppe: Cudeyde 3.
Beschreibung: Quadranten D-F17-l0 Schicht 3-5.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2-3-4-5-6-7.
Fundgruppe: Cudeyde 4.
Beschreibung: Quadranten D-F17-l0 Schicht 4.
Fundgruppe: Cudeyde 5.
Beschreibung: Quadranten D-F17-l0 Schicht 4-5.
Fundgruppe: Cudeyde 5a.
Beschreibung: Brunnen ("weil") in E8, in dem eine Lampe lag, die deutlich jünger als Phase 0
ist.
Abb. 5.1.3. Cudeyde: Korrelation der Stratigraphie in Areal D-FI7-l0 mit den
Fundgruppen und den Assemblagen.
Fundgruppe: Cudeyde 6.
Beschreibung: Quadranten D-F17-l0 Schicht 4-6.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2-3-4-5-6.
b
L ......... _
128 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 129
L
Fundgruppe: Cudeyde7.
Beschreibung: QuadrantenD-FI7-lO Schicht 5.
Datierung:Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Cudeyde8.
Beschreibung: QuadrantenD-FI7-10 Schicht 5-6.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe:Cudeyde9.
Beschreibung: Gräberin E 7-8 unter Schicht 4 und in Schicht 5 eingetieft. Die Gräber sind nur
vonSchicht3 deutlichüberbaut, ihr Bezugzu den Baurestender Schicht 4 wirdnicht deutlich.
Sie sindjünger als Schicht 5 und können vor oder in Schicht 4 angelegtwordensein.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 4.
Fundgruppe: Cudeyde 10.
Beschreibung: "Sausage-Jars" in E7; wahrscheinlich handelt es sichum "Amphorengräber". Die
wenigen Fundangaben reichen kaumzu einerstratigrapliischen Einordnungder Fundstellenaus.
Die Angabenin den Fundtagebüchern "E7/II-III" bzw. "aroundarea of zS26", einemGrab in
Schicht 5, lassen immerhin eine Tiefe unter der Oberkante von Schicht 4 vermuten.
Wahrscheinlich lagendie "Sausage-Jars" ungefähr 1 - 1,5munter der rezentenOberfläche. Ein
Zusammenhang mit einer Schicht oder einer Bebauung ist nicht nachzuweisen. Gräber mit
Amphorenabdeckung datieren in der Regelin römische Zeit (cf. eines der Gräberin Tall Kannäs
mit einer römischenMünze, AfO 24: 171.)
Fundgruppe: Cudeyde Ila.
Beschreibung: QuadrantenD-FI7-10Schicht 6.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Cudeyde 11b.
Beschreibung: QuadrantenD-FI7-lOSchicht 6-7.
Datierung:Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Cudeyde IIc.
Beschreibung: QuadrantenD-FI7-lOSchicht 6-8.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Cudeyde 11d.
Beschreibung: QuadrantenD-FI7-lOSchicht 7.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Cudeyde 11e.
Beschreibung: QuadrantenD-FI7-lOSchicht 8.
Datierung:Zeitraumder Assemblage 1.
(E8-9 "Kuyu" Fundgruppe24)
Quadrant Gl2 (Fundgruppen 12-14)
Fundgruppe: Cudeyde 12a.
Beschreibung: Quadrant Gl2 ohne Schichtangaben.
Fundgruppe: Cudeyde 12b.
Beschreibung: Quadrant GI2 Schicht 1.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8.
Fundgruppe: Cudeyde l3a.
Beschreibung: Quadrant G12Schicht2. In dieserSchicht fand sich eine Silbermünze aus Tyros,
die angeblich zwischen 400-332v.Chr. zu datierenist (Fundnr. x763, unpubliziert,persönliche
Mitteilungvon Braidwood).
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7.
Fundgruppe: Cudeyde l3b.
Beschreibung: Quadrant G12 Schicht 3.
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 4-5-6.
Fundgruppe: Cudeyde 14a.
Beschreibung: Quadrant G12 Schicht 4.
Fundgruppe: Cudeyde 14b.
Beschreibung: QuadrantGl2 Schicht 5.
Fundgruppe: Cudeyde 18.
Beschreibung: QuadrantenJK 14-15Schicht 1-2.
Fundgruppe: Cudeyde 19.
Beschreibung: Quadrant H7 Schicht I (Angabenaus den Fundtagebüchern).
Fundgruppe: Cudeyde 19.1.
Beschreibung: QuadrantenJK 14-15Schicht 1-2.
Fundgruppe:Cudeyde20.
Beschreibung: QuadrantenJK 14-15Schicht Z.
Datierung:Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: Cudeyde21.
Beschreibung: QuadrantenJ 8-9 Schicht 1.
Fundgruppe: Cudeyde22.
Beschreibung: Friedhofin J9 in Schicht 2-3 eingetieft, vielleichtnach Schicht 1 angelegt?
Fundgruppe: Cudeyde23.
Beschreibung: Grabin KI4 NE. Mindestens8 zusammen abgelegte, vollständigeGefäße. Laut
Fotoband der Grabungsdokumentation in Chicago p. 117 in "M-I4, N.E." gefunden, ohne
Angabe des Fundorts. Die Negativnummer "4-Z" weist aber eindeutig auf Cudeyde hin. An
keinemGrabungsort der "Amuq-Expedition wurdejedoch in einemQuadrantenMI4 gearbeitet,
sowohlin CatalHüyükalsauch in Cudeyde liegtder Quadrant M14steil amHangdesTalls.Eine
vollständig erhaltene Urne im Museumdes Orlental Institutes könnte auf dem Grabungsfoto
abgebildet sein. Dieses Gefäßträgtdie Fundangabe "KI4 NFlI ''. Mit einigerWahrscheinlichkeit
ist alsoCudeyde Quadrant KI4 der Quadrant, in demdie Gefäßegefundenwordensind. In KI4
wurdenur die obersteWohnschicht freigelegt (hierFundgruppe19). In dieser Schicht 1 wurden
achärnenidenzeitliche undhellenistische Terrakotten gefunden, die Keramikder Fundgruppe23
ist jedoch deutlich älter als diese Funde. Wenndie Gebäudeder Schicht 1 gleichzeitigmit den
achärnenidenzeitlichen bzw. hellenistischen Fundenwaren, könntedie Keramik der Fundgruppe
23 nach Aufgabeder Schicht 2 in KI4 vergraben wordensein.
Nach den Grabungsfotos liegen die Gefäße an der Unterkante von Mauem, dies müßtendie
Strukturender Schicht 1 sein.
Bei der Fundgruppe handeltes mit großerWahrscheinlichkeit umeineBrandbestattung mit Urne,
obwohljeder Hinweisauf ein Grabin der mir zugänglichen Dokumentation fehlt.
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Fundgruppe:Cudeyde24.
Beschreibung: QuadrantE8-9 "Kuyu", ohne weitereAngaben, cf. oben Fundgruppen 1-11.
130 Kapitel 5.1.
Katalog der Fundgruppen 131
Fundgruppe: Cudeyde 25.
Beschreibung: Quadrant G6 Schicht 3.
Fundgruppe: Cudeyde 26.
Beschreibung: Quadrant G7 Schicht 1.
Fundgruppe: Cudeyde 27.
Beschreibung: Quadrant G7 Schicht 3.
Für "Testtrench 20" in den QuadrantenC-FJ3-5cf. Braidwoodet al.: Excavationsin the Plain
of Antioch. Chicago 1960: 5, Fig. 4-5.
Fundgruppe: Cudeyde TI/l.
Beschreibung: TesttrenchTI 20 Schicht 14.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 8. Die Amphorenbasis FormG59kannfrühestens ins späten
4. Jahrhundert v.Chr. datieren.
Fundgruppe: Cudeyde TI/2.
Beschreibung: TesttrenchTI 20 Schicht 13.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8. Die Datierung wirddurch die Formen 207 und G46
gestützt.
Fundgruppe: Cudeyde TII3.
Beschreibung: TesttrenchTI 20 Schicht 12.
Fundgruppe: Cudeyde TI/4
Beschreibung: TesttrenchTI 20 Schicht 11.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen6-7. Dieser Datierungsvorschlag stützt sich nur auf die
Datierung der Form 177.
Fundgruppe: Cudeyde TI/5.1.
Beschreibung: TesttrenchTI 20 Schicht 113.
Datierung: wird aus den Funden nicht deutlich.
Fundgruppe: Cudeyde TI/5.2.
Beschreibung: TesttrenchTI 20 Schicht 112.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 2. Da die meistenFormenin TI/5.3 in der Assemblage 1-2
vorkommen, ist TI/5.2 nur noch in den Zeitraumder Assemblage2 unterzubringen
Fundgruppe: Cudeyde TI/5.3.
Beschreibung: TesttrenchTI 20 Schicht 111.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Fundgruppe: Cudeyde TI/5.4.
Beschreibung: TesttrenchTI 20 Schicht III4.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Tall Dädin (Lage 275.443)
Bei Oberflächenuntersuchungen wurden von A. de Maigret eisenzeitliche Funde gemacht
(OrAntColl 13(1978)83-94).
Damaskus
In der späten Eisenzeit war Damaskus einer der bedeutensten Ort in Syrien, systematische
archäologische Untersuchungenzur Eisenzeit haben aber nie stattgefunden.
Bossert, H.T.: Altsyrien. Tübingen 1951: Nr. 662 (Eine achämenidenzeitliche Figurine ist
angeblich in Damaskusgefunden worden.)
Tall Dämisltya
Eisenzeitliche Grabfunde aus dem9.-8. Jahrhundert v.Chr.
Akkermans, P.M.M.G.: Soundings at Tell Damishliyya. in: M.N. Loon: Hammamet-Turkman
1: Istanbul1988: 19-67 (cf. AAAS36-37(1986-87)40-66)
Tall Dar al-Kabir
Der Ort wurde Ende der 70er Jahre von Majed Moussli untersucht. Bisher einzige
Veröffentlichung der Untersuchungen ist der Kurzbericht MO28(1981-82)239-241. Moussligibt
für die Siedlungsgeschichtedes Talls an, alle Perioden der Eisenzeit seien vertreten. Ob damit
auchdie achärnenidische Epoche eingeschloßenist, wird nicht deutlich. Material dieser Zeit ist
jedenfalls nicht publiziert worden.
Tall al-Darük
Unter P.J. Riis 1959 in einer Ausgrabung untersucht. Die Schichten 10-23 werden von den
Ausgräbern eisenzeitlich datiert. Sie werdennach den jeweils jüngsten Importen darin ungefähr
wie folgt datiert (Oldenburget al. 1981: 71 Table 10):
10 5. Jahrhundert v.Chr.
11-12 6. Jahrhundert v.Chr.
13-15 7. Jahrhundert v.Chr.
16 8. Jahrhundert v.Chr.
17-22 8.-10. Jahrhundert v.Chr.
Die Schichten8-12habenein starkesGefälle. Da die Ausgrabungen aber in künstlichenAbhüben
durchgeführt wurden,kann es zu Vermischungendes Materials gekommensein. Die Schichten
8-12 lagen offenbar schon im Altertum am Rand des Talls und wurden teilweise für Abfall
benutzt (Oldenburg et al. 1981: 11). Die Auswertungder Keramikvergesellschaftungen ergibt
kein eindeutiges Bild für die Datierungder Schichten.
Literatur:
Oldenburg, E. et al.: The Excavations at Tall Darük (Usnu?) and "Arab al-Mülk (Paltos).
Copenhagen 1981
Riis, P,J.: L'activite de la Mission ArcheologiqueDanoise. AAS 8-9(1958-59)107-132; AAS
10(1960)112-116; AAS 15.2(1965)76-77,Fig. 19
Fundgruppe: Tall al-DarüknacheisenzeitlicherKontext
Beschreibung: Schichten9 und darüber.
Literatur: Oldenburget al. 1981: 12
Fundgruppe: Tall al-DarükSchicht 10
Beschreibung: Ablagerungen über einer Begehungsfläche, die Funde lagen teilweise in einer
Grube.
Literatur: 01denburg et al. 1981: 12
132 KapitelS.I. Katalog der Fundgruppen
133
Fundgruppe: Tall al-Darük Schicht 11
Beschreibung: Ablagerungen über einer Begehungsfläche, die Funde lagen teilweise in einer
Grube.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 12
Fundgruppe: Tall al-Darük Schicht 12
Beschreibung: Steinkonzentration mit Funden zwischenden Steinen, die Funde lagen teilweise
in einer Grube.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 11
Fundgruppe: Tall al-Darük Schicht 13
Beschreibung: Ablagerungenüber einer ebenen Begehungsfläche.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 11
Fundgruppe: Tall al-Darük Schicht 14
Beschreibung: Ablagerungen.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 11
Fundgruppe: Tall al-Darük Schicht 15 .
Beschreibung: Ablagerung, läuft an Schicht 16 an.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 11
Fundgruppe: Tall al-Darük Schicht 16
Beschreibung: Geptlasterte Begehungsflächemit Ofeninstallation.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 10-11
Fundgruppe: Tall al-Darük Schicht 17
Beschreibung: Ablagerungüber Steinen, läuft an die Mauer in Schicht 18 an.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 10
Fundgruppe: Tall al-DarükSchicht 18
Beschreibung: Eine Mauer, die auf einer Steinkonzentrationaufgebaut ist.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 10
Fundgruppe: Tall al-Darük Schicht 19
Beschreibung: Ablagerungen über der Steinschicht 20, die Keramikist an diese Stelle als Abfall
geworfen worden.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 10
Fundgruppe: Tall al-Darük Schicht 21
Beschreibung: Ablagerungenüber einer Begehungsfläche.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 10
Fundgruppe: Tall al-Darük Schicht 22
Beschreibung: Ablagerungenüber dem Steinptlaster Schicht 23.
Literatur: Oldenburg et al. 1981: 10
Fundgruppe: Tall al-DarükOberflächenfunde
Literatur: Oldenburg et al. 1981
Tall Dayrüt
Der Ort wirdseit 1971von Shauki Shaathuntersucht. Die Grabungsergebnissesind bisher nicht
systematisch veröffentlicht worden. In einer Reihe von Vorberichten sind einzelne
Fundgattungen publiziert worden, z.B. Münzen oder Steatitbüchsen. Shauki Shaath hat mich
1990 über den Tall geführt und mir unpublizierte Funde gezeigt. Dabei wurde deutlich, daß
direkt unter der Oberfläche des Talls hellenistische und achärnenidenzeitliche Befunde anstehen.
Im MuseumvonIdlib sind achärnenidenzeitliche Funde ausgestellt, darunter Fibeln und lokale
Lekythoi,wie sie z.B. aus al-Minabekannt-sind (al-MinaStratum3: JHS 58(1938)p. 27 Fig. 11:
die 3 Gefäße rechts).
Literatur:
Shaath, S.: Le monnaies greco-atheniennesdecouvertes ä Tell Daynit. AAAS 26(1976)[arab.
Teil: 113-126
id.: Athenian Coins fromTell Deinit in Northem Syria. DaM 1(1983)313-314]
id.: Three New Steatite Pyxides from Northem Syria. in: Studies in Honor of Edith Porada.
Bibliotheca Mesopotamia21: Malibu 1986: 237-244
id.: Excavations at Tell Deinit. AAAS40(1990)[arab. Teil: 57-74]
id.: Bronze Fibulae from Tell Deinit Excavations, Syria. in: S. Mazzoni: Tell Afis e l'etä del
ferro. Pisa 1992: 217-230
Fundgruppe: Tall Daynit 1
Beschreibung: Münzfund 1971, Zufallsfundohne nähere Fundangaben.
Literatur: Shaath: AAAS26(1976)[arab. Teil: 113-126; id.: DaM 1(1983)313-314]
Dayr iAmmär
Kurt Galling vermutet hier die SatrappenresidenzSumur (pJB 34(1938)63 n. 2; cf. Alt: ZDPF
68: 117, der den Ort mit dem spätbronzezeitlichen Ullaza identifizieren möchte; zur These
Gallings siehe Lipinski: Syria 63: 379 und BAALIM3: Syria 63: 421 n. 5).
DeveHüyük
Der Ort liegt in der Türkei, direkt an der Grenze zu Syrien. 1913 wurde hier ein Friedhof
geplündert. DieFunde wurdenvonder britischenExpedition in Garäblüs (Karkemis)erworben.
Zu dieser ExpeditionzähltenseinerzeitT.E. Lawrence undLeonardWoolley, die Fundumstände
und den Erwerbder Fundehat Roger Mooreydargestellt (1980: 1-4). Es handelt sich um Gräber
aus drei Epochen: 1. aus dem 8.-7. Jahrhundert v.Chr., 2·. aus der Achärnenidenzeit und 3. aus
parthiseher Zeit (Moorey 1980: 5-10). .
Roger Moorey hat sich der Funde nach über 6() Jahren angenommen und sie systematisch
publiziert(1980). EvelynKlengel-Brandt hat dann 1990die restlichen Funde, die sich in Berlin
befinden, veröffentlicht.
Trotz der unsicheren Fundumstände hat Moorey 25 Gruppen zusammenstellen können, von
denen angenommen werden darf, daß sie ursprünglich miteinander vergesellschaftetgewesen
sind. Die ursprünglichen GräberdieserGrabinventare lassensichjedoch nicht mehr beschreiben,
da jede Dokumentationüber die Gräber fehlt.
Literatur:
Clairmont, C.: Greek Pottery fromthe Near East. Berytus 11(1955)85-141; 12(1956-57)1-34
Klengel-Brandt, E.: Kleinfunde aus Deve Hüyükbei Karkarnisch im VorderasiatischenMuseum
Berlin. in: Festschrift Adnan Bounni. Leiden 1990: 133-151
Moorey, P.R.S.: Cemeteries ofthe First MillenniumB.C. at DeveHüyük, near Carchemish. BAR
Int.Ser. 87: Oxford 1980 (Rez.: AfO35(1988)207-211; JRAS 1982: 177)
Moorey, P.R.S.: lranianTroops at DeveHüyük in Syriain the Earlier Fifth Century Re. Levant
7(1975)108-117
Woolley, C.L.: Hittite Burial Customs. AAA6(1914)87-
Woolley, CiL: A Cemeteryofthe Persian Period. AAA7(1914-16)115-129
Fundgruppe: Deve HüyükI.
Beschreibung: Material der älteren Fundgruppe, eine Dokumentationder Befunde fehlt.
Literatur: Moorey, P.R.S.: Deve Hüyük. BARInt.Ser. 87: Oxford 1980
134 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 135
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Fundgruppe: Deve Hüyük 11.
Beschreibung: Material der mittleren Fundgruppe, eine Dokumentation der Befunde fehlt.
Literatur: Moorey, P.R.S.: Deve HüYÜk. BAR Int.Ser. 87: Oxford 1980
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 6-7.
Fundgruppe: Deve Hüyük 11 Gräber 1-2,7,9-11,13-16,18-20,24-25
Literatur: Moorey, P.R.S.: Deve Hüyük. BAR Int.Ser. 87: Oxford 1980
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 6-7.
Fundgruppe: Deve Hüyük: ohne genauere Fundangaben.
Beschreibung: Aus den Raubgrabungen angekauftes Material ohne genauere Fundangaben. Es
stammt aus mindestens 2 Friedhöfen: 1. einem älteren, späteisenzeitlichem um ca. 700 v.Chr.
(Deve Hüyük I), 2. dem perserzeitlichen Friedhof von ca. 480-380 v.Chr. (Deve Hüyük 11).
Literatur: Moorey, P.R.S.: Deve Hüyük. BAR Int.Ser. 87: Oxford 1980
Klengel-Brandt 1990
Tall Fahhariya
Der Beginn der Grabungen 1940 war in gewisser Hinsicht bereits das vorläufige Ende der
wissenschaftlichen Untersuchungen am Ort. Die französische Mandatsregierung in Syrien hatte
die Grabungslizenz für Tall Fabhanya an Max von Oppenheim vergeben. Nachdem Oppenheim
den Beginn der Grabungen aufgeschoben hatte, bewarb sich Calvin W. McEwan ebenfalls um
eine Grabungskonzession. Hierauf stellte die französische Mandatsregierung Oppenheim ein
Ultimatum, die Grabungen unverzüglich zu beginnen. Oppenheim hatte inzwischen, es war das
Jahr 1939, die finanziellen Mittel für eine Grabung in Tall Halaf und Tall Fabhartya gesichert.
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut war auch eine neue
Grabungsleitung unter F. Langenegger berufen worden, mit der Oppenheim noch 1939 nach
Syrien reiste, um die Grabung zu beginnen. Dort wurde den Deutschen aufgrund der verschärften
Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland die Aufnahme der Grabungen untersagt, -
obwohl in der Zwischenzeit auch das erwähnte Ultimatum wiederholt worden war.
Oppenheim wurde dann zwar noch am 6. Juni 1939 die Grabungslizenz erneuert, unmittelbar
darauf aber mußten die Deutschen Syrien verlassen. Wenige Wochen später brach der Krieg aus
und den Deutschen wurde die Lizenz wieder entzogen. 1940 begann McEwan mit der
Genehmigung der französischen Mandatsregierung Grabungen am Tal1, die er allerdings bald
einstellen mußte. Frankreich hatte nämlich mittlerweile kapitulieren müssen und die Deutschen
konnten Druck auf das Vichy-Regime ausüben. Mit Erfolg, McEwan mußte den Tall innerhalb
von 24 Stunden verlassen (C.H. Kraeling: in: C.W. McEwan et al. 1958: v; Tell Halaf
1(1943)9-10; Moortgat 1957: 6).
Der Wissenschaft und der Kenntnis des Tal1 Fahhariya haben diese Ereignisse kaum gedient.
Immerhin legten die Amerikaner von ihrer kurzen, unterbrochenen Kampagne eine vorzügliche
Publikation vor. Den Deutschen war es dann zwar 1955 und 1956 wieder möglich unter Anton
Moortgat auf dem Tall Fahhariya zu graben. Die Wiedereinsetzung in ihre Rechte führte aber
leider nicht zu einer Grabung, die dem Standard und den Möglichkeiten ihrer amerikanischen
Vorgänger entsprochen hätte. Zu einer Endpublikation der Ergebnisse ist es dann ebenfalls nie
gekommen.
Erst 1979 erhielt der Tall wieder wissenschaftliche Aufmerksamkeit, als eine eisenzeitliche
Plastik des 9. Jahrhunderts v.Chr. mit aramäisch-assyrischer Bilingue zufällig gefunden wurde,
- übrigens unter der Stelle, an der Moortgat 1955 seine Zelte aufgeschlagen hatte (A. Abou Assaf:
MDOG 113: 3-22; id. et al. 1982).
Ob die Angabe "floor" bei McEwan bedeutet, daß die Gefäße auf der Begehungsfläche oder über
der Begehungsfläche im Schutt gefunden worden sind, bleibt unklar.
Eine Datierung der Befunde mit Hilfe der Keramikassemblagen ist nicht möglich, da zu wenig
Keramikfunde publiziert worden sind.
:b
Literatur:
Hrouda, B.: Tell Fecherije: Die Keramik. ZA 54(1961)201-239
McEwan, C.W. et al.: Soundings at Tell Fakhariyah. OIP 79: Chicago 1958
1. Amerikanische Expedition:
Fundgruppe: Tall Fahhariya Sondage 1 Begehungsfläche 7
Beschreibung: Ohne nähere Angaben, das Material ist unvermischt eisenzeitlich.
Literatur: McEwan et al.: OIP 79(1958)1, PI. 1 (Keramik Nr. 34-47)
Fundgruppe: Tall Fahhariya Sondage 1a Begehungsfläche 3
Beschreibung: Entspricht der Begehungsfläche 7 in Sondage 1. Unter dem Material fand sich ein
spätbronzezeitliches Gefäß (Nr. 50).
Literatur: McEwan et al.: OIP 79(1958)1, 34, PI. 1 (Keramik Nr. 48-49)
Fundgruppe: Tall Fahbariya Sondage la Begehungsfläche 5
Beschreibung: Nur kurze Beschreibung des Befunds, nur eisenzeitliche Keramik.
Literatur: McEwan et al.: OIP 79(1958)1, PI. 1 (Keramik Nr. 51-52)
Fundgruppe: Tall Fabhariya Sondage 6a Gräber
Beschreibung: Die Gräber sind in die Reste des Gebäudes in Sondage 6 eingetieft (McEwan
1958: PI. 20bc).
Literatur: McEwan et al.: OIP 79(1958)45-46,93, PI. 6a, 20bc (Keramik Nr. 63)
Fundgruppe: Tall Pahhariya Sondage 9 Begehungsfläche 1
Beschreibung: Begehungsfläche über dem "Palast", byzantinische, hellenistische und
eisenzeitliche Keramik miteinander vermischt.
Literatur: McEwan et al.: OIP 79(1958)6,36-37,95, PI. 7 (Keramik Nr. 78-79)
Fundgruppe: Tall Fahhariya Sondage 9 Begehungsfläche 1-2
Beschreibung: Zwischen zwei vermischten Begehungsflächen
Literatur: McEwan et al.: OIP 79(1958)6, 37, PI. 7 (Keramik Nr. 82-83)
Fundgruppe: Tall Fabhariya Sondage 9 Begehungsfläche 2
Beschreibung: Begehungsfläche über dem "Palast", eisenzeitliche Keramik überwiegt, ist aber
mit mittelalterlicher und hellenistischer Keramik vermischt.
Literatur: McEwan et al.: OIP 79(1958)6,37-38,96, PI. 7 (Keramik Nr. 88-96)
Fundgruppe: Tall Fahhariya Sondage 9 Begehungsfläche 3
Beschreibung: Die letzte Begehungsfläche des "Palastes".
Literatur: McEwan et al.: OIP 79(1958)6-10,39,97, PI. 6 und 7 (Keramik Nr. 97?, 103-104)
Fundgruppe: Tall Fahbartya Sondage 9 Begehungsfläche 3-4
Beschreibung: Zwischen den Begehungsflächen 3 und 4 des "Palastes"
Literatur: McEwan et al.: OIP 79(1958)6-10,39, PI. 6 und 7 (Keramik Nr. 106-107)
2. Deutsche Grabung:
Fundgruppe: Tal1FahbanyaBI
Beschreibung: Türbe-Schnitt bei + 3.58-60 m.
Literatur: B. Hrouda: ZA 54(1961)205-209 (Keramik Abb. 6a, g-k; 7a-c)
Fundgruppe: Tall Fahhariya B2
Beschreibung: Türbe-Schnitt neben der südlichen Schnittwand bei + 1.10 m.
Literatur: B. Hrouda: ZA 54(1961)205-209 (Keramik Abb. 61)
Fundgruppe: Tall Fahhariya B3
Beschreibung: Ostschnitt bei - 2.20 m.
136 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen
137
Literatur: B. Hrouda: ZA54(1961)205-209 (KeramikAbb. 6c, t»
Fi"a
AngeblicherFundort eines "Kultsockels", der in die Achämenidenzeit datiert wird. Der Sockel
tauchte 1905in Privatbesitz auf, die Fundumständesind nicht bekannt.
Dussaud, R: Un monument du culte syrien et d'epoque perse. RHR68(1913)62-68
Galling, K.: Ein phönizischer Kultsockel aus der Umgebungvon Tripolis erneut interpretiert.
BaM 7(1974)85-95 (Gallingbezweifelt den angeblichenFundort Fi"a)
Lagarce,E.: Le röle d'Ugaritdans l'elaboration du repertoire iconographiquesyro-phenicien. in:
. Atti del l Congr. Intern. di Studi Fenici e Punici, 1979. Roma 1983: 556, Tv. 108.2
Mendel, G.: Catalogue des sculptures grecques, romaines et byzantinesdes Musees Imperiaux
Ottomans. Constantinople Vol. 1. 1912
Ronzevalle, S.: Noteset etudesd'archeologie orientale. 1. Serie, Nr. 11: MFOB5.2(1912)Pl. 13
Wagner, P.: Der ägyptischeEinfluß auf die phönizische Architektur. Bonn 1980
Gabla
Das antike rci pa}.,a, Ausgrabungenhaben amOrt bisher nicht stattgefunden. 1928oder 1929
wurde ein Münzhort gefunden, der zwischenca. 500 und 490 v.Chr. niedergelegt worden ist.
Bordreuil, P.: Catalogue des sceaux ouest-semitiquesinscrits de la Bibliotheque Nationale, du
Musee du Louvre et du Musee Biblique de Bible et terre Sainte. Paris 1986: Nr. 85
(Rollsiegel mit aramäischerInschrift, angeblichaus Gabla.)
lOCH Nr. 1479 (dort weitere Literatur zumMünzfund)
Schlumberger, D.: L'argent dans l'empire achemenide. in: R Curiel, D. Schlumberger: Tresors
monetaires d'Afghanistan. Memoires de la Delegation Archeologique Francalse en
Afghanistan 14: Paris 1953: 9 n. 3
GadItä
AmOrt wurde 1894 ein Münzhort gefunden, der im späten 4. Jahrhundert v.Chr. niedergelegt
worden sein muß.
Schlumberger, D.: L'argent dans l'empire achernemde. in: R Curiel, D. Schlumberger: Tresors
monetaires d'Afghanistan. Memoires de la Delegation Archeologique Francaise en
Afghanistan 14: Paris 1953: 9
Öaräblüs (Karkemis)
Der Ort des antiken Karkemisist wiederholt besucht und beschrieben worden, 1699 etwa von
Maundrell oder 1737 von Pococke. Bereits zwischen 1878 und 1881 hat P. Henderson hier
Grabungenunternommen, in denennachSkulpturenund Reliefengeschürft wurde. Nach ersten
Oberflächenuntersuchungen 1908 begann D.G. Hogarth 1911 Grabungen, die bis 1914
andauerten und 1920 in einer letzten Kampagne fortgesetzt wurden. Zu seinen Mitarbeitern
zähltenLeonard Woolleyund T.E. Lawrence.
DerErfolgder Grabungenist dadurcheingeschränkt worden, daß wichtigeFunde und Teile der
Dokumentation 1914und 1920/21 bei politischenUnruhen verlorengingen. Die Ergebnisse der
Untersuchungen sindin drei Bänden1914, 1921 und 1952veröffentlichtworden. Unpublizierte
Fundeder britischenMission,auch aus der Umgebung von Garäblüs, und z.T. unveröffentlichte
Grabungsfotografien befinden sich im British Museum. Wie mir Dr. Jürgen Seeher vom
Deutschen ArchäologischenInstitut Istanbul in einemSchreiben vom 14. Januar 1992 mitteilt
sind Funde auch aus dem Friedhof von Yunus bei   im Museum von
Archäologischen Museumvon Istanbul.
-
Eine allgemeine Stratigraphie läßt sichnicht rekonstruieren. Es ist aber möglich, Fundstellender
späten Eisenzeit zu isolieren.
Literatur:
Carchemish
1. D.G. Hogarth: Introductory. London 1914
2. C.L. Woolley: The Town Defences. London 1921
3. C.L. Woolley: The Excavations in the Inner Town. London 1952
Bossert, H.T.: Altanatolien. Berlin 1942: Nr. 962, 964-965
Woolley, C.L.: The Iron Age Graves ofCarchemish. AAA26(1939)11-37 [Yunus Friedhof]
Fundgruppe: Garäblüs 1: Tall: "Kubaba-Tempel", Schutt. Beschreibung: Stratigraphische
Beziehung zumGebäude unklar: Inschrift wurde im Schutt "an der Oberkante" der erhaltenen
Mauem des Gebäudes gefunden. Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish3. 1952: 211-14,280
Fundgruppe: Garäblüs 2: Tall: "Kubaba-Tempel"-Nähe. Beschreibung: Der stratigraphische
Bezug zum Gebäude ist unklar. Literatur: Woolley, CL.: Carchemish 3. 1952: 212,213
Fundgruppe: Öaräblüs3: Tall: "Kubaba-Tempel". Beschreibung: Bauelemente des Gebäudes.
Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish3. 1952: 212
Fundgruppe: Garäblüs4: Tall: Nordost Schnitt: u.a. "WaterPostern".
Beschreibung: SpäteisenzeitlicheBefunde sind von späten, besonders römischenBauten, stark
gestört.
Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish3. 1952: 208-210
Fundgruppe: Garäblüs 5: Tall: Nordost Schnitt. Beschreibung: Mit mittelalterlicher Keramik.
Literatur: Woolley, CiL: Carchemish3. 1952: 257 .
Fundgruppe: Garäblüs 6: Oberstadt: "LowerPalace: Great Staircase": Unter einer Basaltstufe.
Beschreibung: Stufen wurden bis in hellenistischeZeit ausgebessert.
Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish3. 1952: 172
Fundgruppe: Garäblüs7: Oberstadt: "Lower Palace: Great Staircase": AmFuß der Stufen auf
einer Begehungsfläche des Hofs. Beschreibung: Literatur: Woolley, CiL: Carchemish3. 1952:
257
Fundgruppe: Garäblüs8: Oberstadt: "LowerPalace: GreatStaircase": ImlockerenSchutt auf den
Stufen. Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish3. 1952: 257
Fundgruppe: Öaräblüs 9: Oberstadt: "LongWall of Sculpture": Im Schutt. Literatur: Woolley,
C.L.: Carchemish 3. 1952: 175,257,258
Fundgruppe: Garäblüs 10: Oberstadt: Hof zu den "Palasttreppen".
Beschreibung: "In einiger Entfernung vomFuß der Treppen, in einemTeil des Hofes (vor den
"Palasttreppen"), der nicht von römischenFundamentengestört wurde". Schwemmschicht liegt
über der Zerstörungsschicht.
Literatur: Woolley, c.i.. Carchemish3. 1952: 234
Fundgruppe: Öaräblüs 11: Oberstadt: Grube "etwas"O. vomgroßen Löwenorthostatenan den
"Palasttreppen".
Beschreibung: Grube, amFuße der Treppen, nahe demEingang von Raum 1. Direkt unter der
Zerstörungsschicht.
Literatur: Woolley, CL.: Carchemish3. 1952: 233-34
Fundgruppe: Garäblüs 12: Oberstadt: "King's Gate", Schutt. Beschreibung: Im Schutt ohne
stratigraphischen Kontext. Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish3. 1952: 197
138 KapitelS.I.
Katalog der Fundgruppen
139
Fundgruppe: Garäblüs 13: Oberstadt: "King'sGate": Relief B61a. Beschreibung: Relief, vor der
kleinen SW. Mauer des "King's-Gate", in zahlreicheFragmentezerschlagen. Assyrischer Einfluß:
Wagenszene, Mittedes 7, Jh.v.Chr. entstanden? Hinweis auf assyrische Bauaktivität? Literatur:
Woolley, C.L.: Carchemish 3. 1952: 199,239-40
Fundgruppe:Öaräblüs 14: Oberstadt: Weg vomWatergate zu den Palaststufen, Raum NO vom
"Hilani": ObersteSchicht.Beschreibung: Raummit Geröllpflaster und Kalksteinsäulen. Literatur:
Woolley, C.L.: Carchemish 3.1952: 178, Fig. 64
Fundgruppe:Öaräblüs 15: Oberstadt: Weg vom»Watergate« zu den Palaststufen, Raum NO vom
"Hilani": Unter der obersten Schicht. Beschreibung: Begehungsfläche, in die 4 Vorratsgefäße
eingelassen sind. Literatur: Woolley, CiL: Carchemish 3.1952: 178, Fig. 64
Fundgruppe: Garäblüs 16: Oberstadt: Weg vom Watergate zu den Palaststufen,
"Hilani-Roadway"-Sondage, SchichtC. Beschreibung: Über SchichtE. Literatur: Woolley, C.L.:
Carchemish 3.1952: 176,235, Fig. 63
Fundgruppe: Garäblüs 17: Oberstadt: Weg vom Watergate zu den Palaststufen,
"Hilani-Roadway"-Sondage, Schicht E. Beschreibung: Über Schicht G. Wohl ehemalige
Straßenoberfläche. Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish 3.1952: 176,235, Fig. 63
Fundgruppe: Öaräblüs 18: Oberstadt: Weg vom Watergate zu den Palaststufen,
"Hilani-Roadway"-Sondage, Schicht G. Beschreibung: Unter Schicht E. Wohl ehemalige
Straßenoberfläche. Literatur: Woolley, CL.: Carchemish 3. 1952: 176,235, Fig. 63
Fundgruppe:Öaräblüs19: Oberstadt: Weg vomWatergate zu den Palaststufen, oberste Schicht.
Beschreibung: Der Weg vom Watergate zu den Palaststufen hatte mindestens 2 Phasen. Die
oberste Phase wirdmit der "Zerstörungder Stadt"in Verbindunggebracht. D.h. sie war wohl die
Begehungsfläche während der Zerstörung durch Sargon 11. Vermischungen mit
angeschwemmtemMaterial vomTall möglich.
Literatur: Woolley, CL: Carchemish 3.1952: 233-34, 235
Fundgruppe: Garäblüs20: Oberstadt: "Hilani": Hauptraum, Begehungsflächemit eingelassenem
Krater.
Beschreibung: Das Gebäude wurde bis in hellenistische Zeit benutzt als im Hauptraum eine
sekundäreMauer mit Kalksteinsäuleeingezogen wurde. Die hier angegebene Begehungsfläche
mit Krater ist älter.
Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish 3. 1952: 179-84, PI. 38-40
Fundgruppe: Garäblüs 21: Oberstadt: "Hilani": Treppenkammer: Schutt. Beschreibung: Funde
wurden im Schutt gemacht. Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish 3. 1952: 181
Fundgruppe: Garäblüs 22: Oberstadt: "Hilani": Schutt der Außenmauer vor dem Gebäude.
Beschreibung: Stratigraphischer Kontext zum Gebäude unklar. Literatur: Woolley, C.L.:
Carchemish 3.1952: 181,183
Fundgruppe: Garäblüs 23: Oberstadt: "Templeofthe Storrn-God".
Beschreibung: Funde auf dem Steinpflaster des Tempelhofs (Pl. 68a).
Literatur: Woolley, er; Carchemish 3. 1952: 235
Fundgruppe: Garäblüs 24: Oberstadt: "North-West-Fort", Schacht.
Beschreibung: 8 m tiefer Schacht, in "spät-hethitischer" Zeit angelegt, nördlich der äußeren
Mauer des Raumes E, in das ältere Ziegelmauerwerkeingetieft. Die Funde stammen aus der
Verfüllung dieses Schachts.
Literatur: Woolley, CL.: Carchemish 2. 1921: 68
m
Fundgruppe:Garäblüs25: Oberstadt: "North-West-Fort": "Gold-Grab" in RaumE. Beschreibung:
Das Grab ist eingetieftin den Boden der 4. und spätesten Phase des Raumes E. Woolley datiert
das Grab in das 7. Jh,v.Chr. und hält seine Anlage imJahre 604 v.Chr. für möglich. Die Funde
scheinen allerdings älter zu sein. Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish 2. 1921: 68, PI. 8;
Woolley, C.L.: Carchemish 3. 1952: 250ff, PI. 63, 64
Fundgruppe:Garäblüs26: Oberstadt: "North-West-Fort", RaumG. Beschreibung: Zwischen der
W. Mauer von RaumG, der über RaumAangelegtwurde, und der alten Mauer von RaumA war
ein Zwischenraum, der verfüllt worden ist. Wie hoch die alte Mauer von Raum A zur Zeit der
Füllungnoch anstandwirdnicht mitgeteilt. Woolleydatiert den RaumG nach dem Material der
Verfüllung ans Ende des 7. Jh.v.Chr.
Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish 2. 1921: 63ff(besonders 67)
Fundgruppe: Garäblüs27: Oberstadt: "Westgate'', Kindergrab. Beschreibung: Eingetieft als das
Ziegelmauerwerk des ursprünglichen Tors bereits bis auf das Steinfundament abgetragen war.
Körpergrab mit antiker Störung? Das Skelett lag in "Unordnung", also nicht im anatomischen
Verband? Literatur: Woolley, CL.: Carchemish 2. 1921: 80
Fundgruppe: Garäblüs28: Oberstadt: "Westgate", Zusetzung des Tors. Beschreibung: Das Tor
wurde hastig und nachlässig zugesetzt. Funde aus einer unter der Zusetzung verlaufenden
Abflußrinne und auf den gleichzeitigen Begehungsflächen. Nach Woolley zwischen 700-604
v.Chrangelegt. Literatur: Woolley, CL.: Carchemish 2.1921: 78-81; 3.1952: 234-35
Fundgruppe: Garäblüs 29: Oberstadt: "South Gate".
Beschreibung: Kleinfunde auf einer Begehungsfläche, unter dem Schutt der Toranlage.
Literatur: Woolley, cr.. Carchemish 2.   93ff
Fundgruppe: Garäblüs 30: Oberstadt: In den Häusernder Testschnitte. Literatur: Woolley, C.L.:
Carchemish 3. 1952: 257
Fundgruppe: Öaräblüs 31: Unterstadt: Außenmauer, Knick an der Nordseite. Beschreibung:
Westlich vom Knick der Nordmauer der Unterstadt, gleichzeitig nördlichster Punkt der
Unterstadt, wurden ca. 40 m der Mauer freigelegt. Nur die Fundamente waren erhalten. Dort
wurden 2 Gefäße gefunden. Literatur: Woolley, CL: Ca'rchemish 2. 1921: 53
Fundgruppe: Garäblüs32: Unterstadt: Haus A. Nur Steinfundamente der Mauem
entdeckt. Literatur: Woolley, c.t. Carchemish 2.1921: 118-19, Fig. 36
Fundgruppe: Öaräblüs 33: Unterstadt: Topfgrab 1, Haus A. Beschreibung: In Haus A Raum 2;
Bestattung eines Erwachsenen, unverbrannt, in einer großen, handgemachten Urne. Nach der
Zerstörung von Haus A vergraben. Art der Bestattung ist unklar, ist eine sekundäre Bestattung
in einer Urne möglich? Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish 2. 1921: 119, Fig. 36
Fundgruppe:Garäblüs 34: Unterstadt: Topfgrab2, Haus A. Beschreibung: In Haus A, östlichvon
Raum2, im Schutt an den Mauerfundamenten, unter der alten, hypothetischen Begehungsfläche
von Haus A, aber nach der Zerstörung von Haus A vergraben? Literatur: Woolley, C.L.:
Carchemish 2. 1921: 119, Fig. 36
Fundgruppe: Garäblüs 36: Unterstadt: Haus B.
Beschreibung: Mauerreste verschiedener Gebäude auf nahezu demselben Niveau. Neben
Fundamentmauem auch Lehmziegelrestegefaßt. Keine Begehungsflächenerwähnt.
Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish 2. 1921: 119-120, Fig. 37
Fundgruppe: Garäblüs 37: Unterstadt: Haus B-Areal: "Nordwestmauer". Beschreibung:
Maueranlage mit Tor. Literatur: Woolley, c.i.. Carchemish2. 1921: 120-21, Fig.37
140 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 141
Fundgruppe: Garäblüs 38: Unterstadt: Haus C.
Beschreibung: Dicht an der äußeren Stadtmauer, mit ihr gleichzeitig? Mehrere Bauphasen,
Anbauten an die Gesamtanlage. Begehungsflächensind erfaßt worden.
Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish2. 1921: 121, PI. 18ab
Fundgruppe: Öaräblüs 39: Unterstadt: Haus D.
Beschreibung: Mauem aus Lehmziegelnauf gut bearbeiteten Kalksteinblöcken. Durch Brand
zerstört. Fußböden gefaßt, durch Brandschutt abgedeckt. Nur eine Bauphase festgestellt.
Literatur: WooUey, C.L.: Carchemish2. 1921: 123-29, PI. 19ab
Fundgruppe: Garäblüs 40: Unterstadt: Haus E. Beschreibung: Anbau südlich an Haus D.
Fußböden teilweise erhalten (werden nicht bei jedem Raum erwähnt). Keine Angaben über
Brandspuren. Anscheinend datiertWoolleydas Hausgleichzeitig mit Haus D. Literatur: Woolley,
C.L.: Carchemish2. 1921: 129-31, PI. 19a, Fig. 50 (Raumöstlich von Raum 1)
Fundgruppe: Öaräblüs41: Unterstadt: Haus F.
Beschreibung: südlich von Haus E. 3 Bauphasen erkennbar. Begehungsflächen erfaßt? Keine
Brandspuren. Stratigraphischer Kontextungeklärt, zumindest teilweise vielleicht gleichzeitigmit
HausD.
Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish2. 1921: 131, Fig. 51
Fundgruppe: Garäblüs42: Unterstadt: Haus G.
Beschreibung: nordöstlich von Haus D, mit Brandspuren. Lehmziegel auf Steinfundamenten
erhalten. Sehr zerstört. StratigraphischerKontext unklar: gleichzeitigmit Haus D?
Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish2. 1921: 131-32, Fig. 52
Fundgruppe: Öaräblüs 43: Unterstadt: Haus H. Beschreibung: südlich von Haus F, eine einzelne
Wanderhalten, mit "falscherTür" (Fig. 59). Stratigraphischer Kontext nicht zu klären. Literatur:
Woolley, er, Carchemish2.1921: 132
Fundgruppe: Garäblüs44: Unterstadt: Haus Z. Beschreibung: Mauerrestemit Tor, in dem eine
Säule in situ stand. Literatur: Woolley, C.L.: Carchemish2. 1921: 121, Fig. 37
Fundgruppe: Garäblüs 45: Unterstadt: Wannengrab 1. Beschreibung: 15mnordöstlich von Haus
A, keinBezugzumHauserkennbar. Gegeneinandergesetzte Wannen. Literatur: Woolley, C.L.:
Carchemish2. 1921: 119, Fig. 36
Fundgruppe: Öaräblüs 49: Schuttschicht über der Hiatusschicht. Beschreibung: Diese
Schuttschicht, die hellenistischeKeramikenthält (aber wohl auch späteres Material), liegt über
der Hiatusschicht, die die eisenzeitliche Zerstörungsschicht überdeckt. Literatur: Woolley, C.L.:
Carchemish3. 1952: 235
Fundgruppe: Garäblüs: Yunus Friedhof.
Beschreibung: Brandbestattungen, 129 Gräber. Die Grabnummer wird nur bei den Funden
angegeben, die nicht in Abbildungenveröffentlichtworden sind.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Literatur: Woolley, C.L.: The Iron Age Graves ofCarchemish. AAA26(1939)11-37, PI. 3-25
Fundgruppe: Öaräblüs: Yunus Friedhof: Nachbelegungen. Beschreibung: Woolley erwähnt
"hellenistische" Gräber,die intakt angetroffen und wahrscheinlich auch ausgegrabenwurden (p.
13).Danebenerwähnter auch "christliche" Gräber. DieseBestattungen sindKörpergräber. einige
davon "Kistengräber".
Literatur: Woolley, C.L.: The Iron Age Graves ofCarchemish. AAA26(1939)13,19,23 PI. 4:
1
I
  -
Tall Gassil
Von DimitiriC. Baramki 1956-1960und 1968-1974ausgegraben. Außerden untenangegebenen
drei Vorberichten sind nur nochdie unpublizierten Dissertationen von Martha Sharp Joukowsky
(1972) und C. Doumet (zur Mittlerenund Späten Bronzezeit, 1986) verfaßt worden.
Die besondere Bedeutungdes Ortes liegt darin, daß imInland von Syrien zwischenHamäund
Palästina archäologisch eine Forschungslücke klafft. Nur wenige, schlecht publizierte oder
mangelhaft ausgegrabene Fundorteliegenin dieser Zone.Tall Gassil, in der Biqä" gelegen, bietet
besondersdemjenigen, der Gelegenheit hat, die Dissertation vonMarthaJoukowsky zu studieren,
erheblich mehr Informationenals die übrigen Fundorte im inneren Süd-Syriens.
Leider ist diese Dissertation nicht veröffentlicht wordenund eine Verwendungder vorzüglichen
und zahlreichen Abbildungen ist durchdieAutorin ausgeschIoßen worden. Daherist manauf die
Abbildungen in den Vorberichten angewiesen (BMB 16(1961)87-102, 17(1964)47-103,
19(1966)29-50), die allerdings von sehr schlechter Qualität sind. Wenn man die Abbildungen
von Joukowsky neben diese Abbildungen hält, wird deutlich, daß die Zeichnungen der
Vorberichte oft einen vollkommenfalschenEindruck der Gefäßegeben.
Leider sindauchdie Angabenzu den Befunden zu knapp gehalten. In den Vorberichtenerfährt
mankeine Details,die Fundangaben beschränken sichauf die Angabeeines Stratums, ohne darin
FundsteIlen differenzieren. Auch Martha Joukowsky geht kaum auf die Stratigraphie ein, die
Keramiketwa wirdnachStratenzitiert, angegeben sindsonst nur nochder Fundquadrantund die
Höhe. Die Stratigraphieläßt sich so nicht kritisch überprüfen. Daß es Vermischungengegeben
hat, halte ich nicht für ausgeschloßen. Weichen die stratigraphischenAngabenbei Joukowsky
von denen in den Vorberichtenab, bin ich Joukowskygefolgt.
Literatur:
Baramki,D.: PreliminaryReport on the Excavationsat Tell el-GhassiI. BMB 16(1961)87-102;
17(1964)47-103; 19(1966)29-50 •
Chehab, M.: Decouvertespheniciennes au Liban. in: Atti del l Congr. Intern. di Studi Fenici e
Punici, 1979. Roma 1983: 165-172
Doumet, C.: La Beqa'a au BronzeMoyenet au BronzeRecentd'apresles fouillesde Tell Ghassil
de 1969 ä 1974. Diss. Univ. de Paris 1986
Joukowsky, M.S.: The Pottery ofTeIl el-Ghassil in the Beqa'a, Ph.D. Beirut 1972
Zur Datierung der Schichten:
Areal 1 Stratum 1:
ImStratumI findet sichein "Black-on-Red" i(III) oder II(IV) Fragment (Fundnr. 58.52; cf. SCE
4.2: Fig. 37. 9, 15, 19) neben 2 Amphorenfragmenten des 5.-4. Jahrhunderts v.Chr. (58.43 und
58.74; Vergleiche: M'vörä]; IV, Qedem9: Fig. 7.1; Wädi Däliya, Lapp 1970: Fig. 9.1-2; Hazor
11, Hazor 1: PI. 81.10). Außerdemeine "Bichrome" III oder IV Schale (58.16) und eine "White
Painted" IV Flasche (58.18; cf. SCE 4.2: Fig. 28.26). Ein lokales Gefäß (59.123) findet seine
besten Parallelen in Hamä Friedhof Periode IV (Riis: Cimetieres, 1948: Fig. 46) und Tall Afis
Sektor D Schicht 4 (EgVicOr 10.2: Fig. 18.18).
Mit Ausnahmeder beidenAmphoren deutendie wenigen Parallelenauf das Ende des 8. - Beginn
des 7. Jahrhunderts v.Chr. hin.
Areal 1 Stratum2:
Die Kochtöpfeund Pyxiden(59.45-46) entsprechen den Typender Periode Eisenzeit 11 A-C(cf.
Amiran1970:PI. 96). Der rotgeslippte "Decanter" (59.13)gehört in die Periode 11 C, ebenso die
"Black-on-Red" Flasche(BMB17: Fig. 5.1). Die Amphore57.27 hat exakte Parallelen in Tyros
Str. 11 Areal 8 (Bikai: Pottery. 1978: PI. 4.1-2).
Areal 1 Stratum3:
Neben Kochtöpfen und Pyxiden der Eisenzeit 11 A-B, finden sich auch jüngere Funde wiedie
Amphoren 59.42-43 (eine davon teilweise veröffentlicht: BMB 17: Fig. 3.3), die exakte
Parallelen in Tyros 11 Areal 8 haben (Bikai: Pottery. 1978: PI. 4.5-6). Außerdemfanden sich
"assyrische" Flaschen57.37, 47 (cf. Tall KaysanStr. 5, Keisan1980:PI. 37.10). Diese"jüngeren"
Funde datieren in die Eisenzeit 11 C, genauer ans Ende des 8. Jahrhundert v.Chr.
142 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen
143
I
J
Areal 2 + 3 Stratum I:
Der rotgeslippte "Strainer" x.69.338 (cf. Megiddo I: PI. 7.175), die Kochtopfränder und die
"Decanter" mit runder Schulter haben Parallelen in Palästina Eisenzeit 11 A-B.
Areal 2 + 3 Stratum 2: Die Gefäße 60.9 und 60.76 (= BMB 17: Fig. 10.4; 21.1) sind zwar
unbemalt, sind in der Form aber vielleicht Imitationen zypriotischer Gefäße der Phase III und IV
(SCE 4.2: Fig. 21.10-11; 25.1-3; 26.17 bzw. SCE 4.2: Fig. 37.22). Die rotgeslippte Kanne 60.4
(BMB 17: Fig. 17.4) hat Parallelen in Akziv Grab 20, Hazor IX-X und Amathus Grab 341/4
(Culican 1982: Tf. 6df; Hazor 3-4: 177.15; Bikai 1987: PPC 375). Die Kochtöpfe entsprechen
der Periode 11 A-B. Das Gefäß 60.68 (BMB 17: Fig. 27.6) hat exakte Parallelen in Hamä Friedhof
Periode III und in Tall al-Fär"a Nord VIIdl (Riis: Cimetieres, 1948: Fig. 44; Tell el-Far"a 1.
1984: PI. 46.7).
Entgegen den wenigen Bemerkungen von Baramki zur Datierung der Schichten endet die
Besiedlung von Tall Gassi! mit den obersten Straten in Areal I also nicht um 600 v.Chr., sondern
bereits am Beginn des 7. Jahrhunderts v.Chr. Vielleicht finden sich auch für die beiden
unpublizierten Amphoren 58.43 und 58.74 noch frühere Parallelen als die oben angegebenen.
Areal 2 +3 sind vielleicht noch früher, bereits im 8. Jahrhundert v.Chr. aufgegeben worden. Für
die anstehende Untersuchung kommt also höchstens das Material der Schichten Areal I Stratum
1-2 und Areal 2 + 3 Stratum 1-2 in Frage.
Fundgruppe: Tall Gassi! Areal I Stratum 2.
Fundgruppe: Tall Gassi! Areal I Stratum 3.
Fundgruppe: Tall Gassi! Areal I Stratum 4.
Fundgruppe: Tall Gassi! Areal I Stratum 5.
Fundgruppe: Tall Gassi! Areal 3 Stratum I.
Fundgruppe: Tall Gassi! Areal 3 Stratum 2.
Fundgruppe: Tall Gassi! Areal 3 Stratum 3.
Fundgruppe: Tall Gassi! Areal 3 Stratum 4.
Fundgruppe: Tall Gassi! Areal 3 Stratum 5.
Gazirat Mär  
Gabriel Saade hat bei Oberflächenuntersuchungen Keramik der späten Eisenzeit aufgelesen,
darunter soll Keramik vom 7. bis zum 5. Jahrhundert v.Chr. sein (persönliche Mitteilung vn G.
Saade).
Gimavaz
Bei den Grabungen von Hayat Erkanal wurden Siedlungsreste des 7. Jahrhunderts v.Chr.
gefunden. Bisher sind nur Vorberichte veröffentlicht worden, in denen vereinzelt Keramik
abgebildet ist.
Erkanal, H.: 1986 Gimavaz kazist. KST 9.1(1987)361-369
Erkanal, H.: Gimavaz. MDOG 120(1988)139-152
Senyurt, Y.: Gimavaz kaztlan gec Assur devri dügme dipli vazolart. Ankara
Üniversitesi Dil ve Tarih-Cografya Fakültesi Dergisi Cilt 32(1988)281-291
Gmaygma (Levante Koordinaten 122.141)
Angeblicher Fundort eines Relieffragments aus dem 5. Jahrhundert v.Chr., Marmor, heute im
Louvre AO 4833, 1882 von Durighello erworben. Abgebildet ist unter anderem ein
Räucherständer mit Gefäßen und eine Sphinx.
Pheniciens et le monde mediterraneen. [Katalog der Ausstellung in Luxenburg 1986] 1986: Nr.
8
Güyä
Über die Herkunft der bei Susannah V. Chapman publizierten Gefäße ist kaum etwas bekannt.
Nur der Fundort scheint festzustehen. Etwa die Hälfte wurde 1940 nach Raubgrabungen
beschlagnahmt, der "Rest später erworben" (Chapman 1972: 57). In einem Kurzbericht der
Antikenbehörde von 1939 heißt es dagegen, eisenzeitliche Funde seien im selben Jahr entdeckt
und Gräber dieser Epoche freigelegt worden (BMB 3: 85). Der genaue Hergang der Ereignisse
wird nicht deutlich.
Literatur: Archäologische Kurzberichte: BMB 3(1939)85
Chapman, S.V.: A Catalogue of Iron Age Pottery from the Cemeteries of Khirbet Silm, Joya,
Qraye and Qasmieh of South Lebanon. Berytus 21(1972)55-194
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Tall al-l:Iagg
Rolf Stucky hat am Fundort 1971 und 1972 zwei Grabungskampagnen durchgeführt. Der Ort
wurde noch vor Abschluß der Untersuchungen durch Bauarbeiten weitgehend zerstört und die
schweizer Mission gezwungen, ihre Grabungen abzubrechen. Die Funde sind später im Museum
von Aleppo verschollen (persönliche Mitteilungen von R. Stucky).
Unter den gegebenen Umständen hat Stucky versucht, die Grabungsergebnisse in zwei Berichten
vorzulegen, die natürlich vom Ablauf der Untersuchungen geprägt sind.
Fundgruppe: Tall al-l:Iagg 1.
Beschreibung: Ohne Fundangaben.
Literatur: Stucky: Tell el Hajj 1. Bern 1973: 31 (AAAS 23(1973)174)
Fundgruppe: Tall al-Hagg 2. Beschreibung: Ohne Fundangaben, Oberflächenfunde? Literatur:
Stucky: Tell el Hajj 1. Bem 1973: 31, Tf. 12 d.e (AAAS 23(1973)174, Tf. 16 d.e)
Fundgruppe: Tall al-l:Iagg 3. Beschreibung: Von der Oberfläche. Literatur: Stucky: Tell el Hajj
1. Bem 1973: 31 (AAAS 23(1973)174)
Fundgruppe: Tall al-Hagg 4. Beschreibung: Ohne ,Fundangaben. Literatur: Stucky: Tell el Hajj
1. Bem 1973: 32 (AAAS 23(1973)174) .
Fundgruppe: Tall al-Hagg 5. Beschreibung: Ostschnitt, ohne nähere Fundangaben. Literatur:
Stucky: Tell el Hajj 1. Bem 1973: 33 (AAAS 23(1973)175)
Fundgruppe: Tall al-I:Jagg 6. Beschreibung: Ostabhang, Schnitt Profil 2, bei 308,40 m in Y20a,
"hinter der Mauer". Literatur: Stucky: Tell el Hajj 2. Bem 1974: 15-16,51 (AAAS 25(1975)166,
Tf.lOa)
Fundgruppe: Tall al-l:Iagg 7.
Beschreibung: Ohne Fundangaben, von der Oberfläche?
Literatur: Stucky: Tell el Hajj 2. Bem 1974: 51
Fundgruppe: Tall al-I:Jagg 8. Beschreibung: Aus einer Brandschicht, ohne weitere Fundangaben.
Literatur: Stucky: Tell el Hajj 2. Bem 1974: 52 (Stucky: AAAS 25(1975)166-167)
Fundgruppe: Tall al-l:Iagg 9. Beschreibung: Osthang Schnitt Profil 2, bei 309,10 m, "hinter der
Mauer" in X20d. Literatur: Stucky: Tell el Hajj 2. Bem 1974: 52
Fundgruppe: Tall al-I:Jagg 10. Beschreibung: Ohne Fundangaben. Literatur: Stucky: Tell el Hajj
2. Bem 1974: 52
144 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 145
Fundgruppe: Tall al-Hagg 11. Beschreibung: Westabhang, Schnitt Profil 4. Eisenzeitliche
Befestigungsanlage. Literatur: Stucky: Tell el Hajj 2. Bem 1974: 11-12
Fundgruppe: Tal1 al-l:Iagg 12.
Beschreibung: Westabhang.Schnitt Profil 2. an der Mauer zwischen Y20a und Y20d mit Sohle
bei 310.20 m.
Literatur: Stucky: Tell e1 Ha] 2. Bem 1974: 16
Fundgruppe: Tal1 al-Hagg 13. Beschreibung: Nordgrabung, in der Auffüllung unterhalb der
Mauer B'. Literatur: Stucky: Tell el Ha] 2. Bem 1974: 19
Fundgruppe: Tall al-Hagg 14. Beschreibung: Aus hellenistischemKontext. Literatur: Stucky:
AAAS 23(1973)175. Tf. 11d: A.B.C.
Talll:laläf
Der Ort wurde 1899. 1911-1913. 1927 und 1929 von Max von Oppenheim untersucht. Die
Grabungsergebnisse sindin vier Bändenvon 1943bis 1960 veröffentlichtworden. daneben sind
weitereInformationenüber zahlreiche kleinere Artikel und andere Publikationen verstreut. Die
Architekturbefunde. die Reliefe und Skulpturen. die Kleinfunde und die Keramik sowie die
Textfundesindjeweils separat veröffentlicht worden. wodurchzusammenhängende Fundgruppen
teilweise auseinandergerissen worden sind. Während die Architekturbefunde sehr sorgfaltig
beobachtet und publiziert wurden. sind die Fundangaben für Kleinfunde und Keramik oft
ungenügend. Für den größtenTeil dieser Funde ist die Fundstellenicht angegeben. Daher ließen
sich nur einige wenige Fundgruppen rekonstruieren.
Nebenden Veröffentlichungen existierennoch Fotobände,die aus demzerstörtenHalaf-Museum
gerettet werden konnten. In diesen Foto-Bänden, die sich heute teilweise in Köln bei der
Oppenheim-Stiftung und im Institut für Vorderasiatische Altertumskunde in Berlin bei Frau
Moortgat-Correns befinden. sind auchbisher unveröffentlichte Funde dokumentiert, die im Krieg
zerstört worden sind. Aber auch Exponate sind aus dem Halaf-Museumgerettet worden und
befinden sich heute teilweise im Vorderasiatischen Museum Berlin und im Institut für
Vorderasiatische Altertumskunde in Berlin. Frau Moortgat-Correns war so freundlich. mich die
im Institut gelagerten Keramikresteuntersuchen zu lassen.
Die achämenidische Epoche ist auf dem Tall Haläf durch die Keramik nicht eindeutig
nachgewiesen. Die schwarzgefirnißte Keramikist durchweghellenistisch zu datieren (cf. Tf. 96:
G32rll. G3211. G38/1). Die »PersischenReiter«und weitere Figurinen. die auf dem Tall Haläf
gefunden worden sind. scheinen die einzigen Funde aus dieser Zeit zu sein (Halaf 4: Tf. 14:
104-106; Tf. 16: 132.134; TI. 17: 137-141).
Literatur:
Friedrich, 1. et al.: Die Inschriften vomTell Halaf. AfOBeihefte 6: Berlin 1940
Hrouda, B.: Tell Halaf 4: Die Kleinfunde aus historischer Zeit. Berlin 1960 (Rez.: Buchholz:
Berliner Jahrbuch für Vor- und Frühgeschichte 5: 215).
Meissner, B.: Die Keilschrifttexte auf den steinernenOrthostatenund Statuenaus demTell Haläf,
in: Festschrift Max von Oppenheim. Berlin 1933: 71-79
Moortgat, A.: Tell Halaf 3: Die Bildwerke. Berlin 1955
Naumann, R: Tell Halaf 2: Die Bauwerke. Berlin 1950
Fundgruppe: Tall Haläf 1. Siedlungsreste über demTempelpalast und dem Skorpionentor.
Lit.: Halaf2: p. 80. 89. 91. 96. 99; Abb. 4; Plan 4.9.11.15 Schnitt 1-2; Halaf 4: p. 78. 85.
Die Siedlungsrestestammenaus verschiedenen Siedlungsphasen. So überschneiden sich etwa die
Gebäudein B3/1113. Auch in B2-3/1112 gibt es verschiedene Höhen bei den Begehungsflächen,
es könnte sich dort allerdings auch um Terrassierungen im abschüßigen Gelände handeln. Die
isolierten Siedlungsreste lassen sich kaum mit Sicherheit zeitlich aufeinander beziehen.
Fundgruppe: Tall Haläf 1a. "Topf- und Scherbenlager" auf der Ruine des Tempelpalastes.
DieseFundstellewirdimBand Halaf4 beschrieben(p. 85). Leider fehlen Angaben darüber, wo
sich diese Fundstelleauf den Plänen des Bandes Halaf 2 finden läßt. Wahrscheinlich handelt es
sich um die Fundkonzentration in B2/1112-3 auf Plan 9 von Band Halaf 2. Eine Abbildung der
Fundstelle soll sich in einem der unpublizierten Fotobände befinden. Die Gefäße auf Plan 9
liegendicht unter der Oberfläche. vielleicht auf einer Begehungsfläche. Die einzelnen in Halaf
4 publizierten Funde lassen sich nicht auf dem Plan 9 identifizieren.
Fundgruppe: Tall Haläf 1b.
Ein Vorratsgefäß aus einer Reihe von Gefäßenüber der "Südmauerdes Tempelpalastes.... die zur
neuassyrischen Keramik gehören" (Halaf 4: p. 78. Tf. 63b). Diese "vier großen Pithoi vom
Tempelpalast haben eine bauchige Gestalt und ein breites Randprofil. Die Lippe ist durch eine
kleine Rille unterteilt" (ebd.). Nur eines der Vorratsgefäße ist abgebildet (Halaf 4: TI. 63b).
Welchesder Gefäßein Halaf 2: Plan 11 dieser Abbildungentsprichtist leider nicht mit Sicherheit
zu entscheiden. Die relativ enge Öffnung läßt mich vermuten. daß es das Gefäß P16 in B2/1112
ist, dessenoberer Randbei 17.73mliegt und das in den Fußbodendes Gebäudeseingelassenwar
(cf. Plan 13Ansichtder Südfront, Gefäß über "Turm4"). Aber das ist nur eine vage Schätzung.
Fundgruppe: Tall Haläf 1c. BeimTempelpalast, "oberer Schutt".
Funde: Publiziert wordensindbesondersdie hellenistischen Funde (Halaf 4: TI. 17: 142; Tf. 58:
33; TI. 71: 49. 59; TI. 72: 82-83; Tf. 73: 16.96; Tf. 81: 102).
Fundgruppe: Tall Haläf 2. Gefäß mit Tontafeln und aramäischenTonurkunden in Bl/1V2 auf
dem Lehmziegelmassiv. Das Gefäß war in das Lehmziegelmassiv eingegraben. Nach
Langeneggersind die Hausrestein B1-2lIV2späterüber die Fundstelle gebaut worden (Halaf 2:
152). Die Texte datieren den Fund in das letzte Viertel des 7. Jahrhunderts v.Chr.
Funde: Gefäß (Halaf 4: Tf. 63.31). Tontafeln (Ungnad: AfO Beih. 6(1940)Nr. 101-106).
aramäischeTonurkunden(Friedrich: AfO Beih. 6(1940)Nr. 1-5; R Degen: Neue Ephemeris für
Semitische Epigraphik 1(1972)49-57: der Verf. datiert die Texte um 612 v.Chr.; F.M. Fales:
Aramaie Epigraphs on Clay Tablets. Roma 1986: 239-252)
Fundgruppe:Tall Haläf 3. Siedlungsreste über dem Lehmziegelmassiv. Die "späterenGebäude
stammen aus verschiedenen Zeiten nach dem Verfall der Burg und sind vielfach auf- und
ineinandergegründet". Die isoliertenFunde werdenhier zusammenangeführt.ohne daßdies eine
Gleichzeitigkeit der Stücke bedeuten soll (Halaf   145. 151-152).
Funde: Ofenin B11IV2: Unterkantebei 18.81 m(plan 6)/ Tonrohrein B11IV2 (plan 6)/ Tongefäß
in B2lIV2: Unterkante bei 18,40 m (?) (Plan 6)/ "Eine größere Anzahl der in diesen
Wohnschichten überall vorkommenden gebauchten Tonfässer mit Fußknauf und starkem
Profilrandteils in alter Stellung. teils umgesunken. Bei manchenwarendie Öffnungen mit Lehm
verklebt" (Halaf 2: 152)/ Basaltmühle in B3/1V3 (Plan 16 Schnitt in IV3).
Fundgruppe: Tall Haläf 3a. Baureste in Bl/1V3 mit Begehungsfläche und Kanalrest (Halaf 2:
Plan 116 Schnitt in IV3). Fund: Backofen.
Fundgruppe:Tall Haläf3b. Baurest einer 'JüngerenAnlage"in B31IV3 (Halaf 2: Plan 16 Schnitt
in IV3). Funde: 3 Vorratsgefäße, 2 in davon in situ (ohne Abb.).
Fundgruppe: Talll:laläf 3c. Gebäudereste in C1/1V3 (Halaf 2: Plan 16 Schnitt in IV3).
Funde: 4 Vorratsgefäße in situ (ohne Abb.).
Fundgruppe: Tall Haläf 4. Tonsarg in Bl/1V2 auf der "obersterhaltenen Schicht des
Lehmziegelmassivs", ausgeraubt(Halaf 2: 152). Fund: Tonwanne (Halaf 2: Plan 16. sonst ohne
Abb.).
Fundgruppe: Tal1J:1aläf 5. Tonsargin A21II13 (Halaf2: Plan 16). Fund: Tonwanne (Halaf 2: Plan
16. sonst ohne Abb.).
146 KapiteIS.I.
Katalog der Fundgruppen 147
Fundgruppe:TaU Haläf6. Gruftanlage 2, in Quadrant A2IN1, vor Bogen4 imlangenwestlichen
Vorraum. Hroudapubliziert mehrere Gefäße aus der "Gruftanlage 1 vor demLehmziegelbogen
3" (Halaf 4: 77). DieseFundsteIleist offenbaridentisch mit der KeramikfundsteIle"Gruftanlage
2 vor Lehmziegelbogen4" in Halaf 2: 173 (cf. Halaf 2: 174, Abb. 86, Tf. 31.2).
Funde: Gefäße(Halaf 2: Abb. 86, Tf. 31.2)/ Keramik(Halaf4: Tf. 63: 12)/ Keramik(Halaf 4: Tf.
56: 13)/ Keramik(Tell Halaf. 1931: Tf. 55.10; Halaf4: KeramikNr. 2114) / Tonrohre (Abb. 87).
Fundgruppe: Tall Haläf Z, Gruftanlage3 in Quadrant A2/lVI-2.
Funde: Menschenschädel (Halaf 2: 178)/ Gefäßboden als "Waschanlage"?(Halaf 2: Abb. 87a)/
Backöfen außen vor der Südwand.
Fundgruppe: Tall Haläf8. Gruft in BINII in den Schutt über demPlatz mit Steinschlagfüllung
gegründet (Halaf 2: Plan 16 Schnitt auf VII "F"). Das Grab war bereits ausgeraubt.
Funde: Tonwanne, H. 35 cm, L. 60 cm, B. 40 cm, am Rand flacher Wulst mit Plättchen und
Hohlkehle. Profilglied 3cm H., 3,5 cm B., 6 cm unterhalb des Randprofils ein 1,5 cm breites,
0,75 cm erhabenes Gurtglied (geflochtenes Tonband).
Fundgruppe: Tall Haläf 9. Tonsarg 2 m nördlich vom "langgestrecktenGebäude" mit Skelett
(Halaf 2: Plan 16 Schnitt auf VII "S"). Funde: Skelett! Tonwanne (ohne Abb.).
Fundgruppe: TallJ::laläf 10. Siedlungsreste (Halaf 2: Plan 16 Schnitt auf VII Schicht 5).
Funde: Basaltmörser (ohne Abb.)/ Gefäßböden in situ über "6" im Plan 16 (ohne Abb.).
Fundgruppe: TallJ::laläf 11. Siedlungsreste (Halaf 2: Plan 16 Schnitt auf VII Schicht 4).
Funde: Backöfen (abgeschnittene Vorratsgefäße) (ohne Abb.)/ Vorratsgefäßemit Spitzbasis in
situ (ohne Abb.)/ Kalksteinschalen(ohne Abb.)/ Basaltmühlen (ohne Abb.).
Fundgruppe: Tall Haläf 12. Siedlungsreste, Aufbau in Schicht 3 nach einem Hiatus? Schicht 5
war "durch natürlichen Verfall schon vollkommen wieder eingeebnet" (Halaf 2: 192, Plan 16
Schnitt auf VII Schicht 3).
Funde: Basaltwalze, L. 65 cm, Durchm. 23 cm (ohne Abb.)/ Grube mit Ziegeln verkleidet in
B2NII (Abb. 92, Plan 16 Schnitt auf VII).
Fundgruppe: Tall Haläf 13. Hausreste A3NII-2 Phase 2, südlich vor der Burgmauer (Halaf 2:
193).
Funde: 2 Brotbacköfen! Basaltplatte (ohne Abb.)/ Basaltmörser, in den Hof mit gebrannten
Ziegeln eingelassen (ohne Abb.).
Fundgruppe: Tall Haläf 14. Hausreste östlich von FundsteIle 13, Phase 2 (Halaf2: 193).
Funde: 2 Brotbacköfen! Basaltmörser (ohne Abb.).
Fundgruppe:Tall I:Jaläf 15. Tonsarg,in den Verfalleines der Häuser aus Phase 2 (= Fundgruppe
14) eingetieft (Halaf 2: 193).
Funde: Tonwanne(ohne Abb.)/ Amulettmit Keilschrift aus dem7. Jahrhundert v.Chr. (Weidner:
AfO 6(1940)Nr. 100).
Fundgruppe: Tall Haläf 16. Hausreste in A2-3/lV3 im Südostwinkel der Südvorlage des
Lehmziegelmassivs und der Burgumwallung. Langenegger meint, das Gebäudesei an das Massiv
und an die Burgmauer angebaut worden. Die Funde im langgestrecktenNord-Süd-Raumsind
anscheinend alle in situ (Halaf 2: 193, Plan 6 in A2-3/lV3, Plan 16 Schnitt 17-18 am rechten
Rand, Abb. 83 "älteres Haus" am rechten Rand).
Funde: 5 Vorratsgefäße (ohne Abb.)/ Gefäße (ohne Abb.)/ Tonwannen (ohne Abb.).
Fundgruppe:Tall I:Jaläf 17. Räumevor der Außenverstärkungder Burgmauer in A3N1-2, wohl
kurz nach der Außenverstärkungerbaut (Halaf2: 194).
Funde: Backöfen! Basaltmörser (ohne Abb.)/ Tonwanne (ohne Abb.).
Fundgruppe: TallJ::laläf 18. Hausreste in Al/lV3.Vl, Phase 3 (Halaf 2: 194).
Funde: Tonrohre (Abb, 93).
Fundgruppe: TallJ::laläf19. Tontafelfund im Gebäude C1NI3 (Halaf2: 200-201). Die Tafeln
sindüber der Aufschüttung in demGebäudeauf der Begehungsfläche gefundenworden,ungefähr
bei 13,70-80 m (Halaf 2: Abb. 97). Diese Höhe entspricht auch der Oberkante des erhaltenen
Sickerschachtes bei 13,80 (?) - 13,68 m (Halaf 2: Abb. 98). Dieser Sickerschacht gehört zum
Nordost-Palast und ist vielleicht nach der Zerstörung des Palastes später weiter verwendet
worden. Zur Zeit der Ablage der Tafeln war die Burgmauer bereits verfallen. Die östliche
Verstärkungsmauer könnte noch gestanden haben, denn die Ostmauer des Gebäudes mit den
Tafelngrenzt direkt an die Kanteder Verstärkungsmauer. Die "Abgleichung" mit Asche über der
Maueroberkantedes Gebäudessetzt sich vielleicht über dem "assyrischenHaus" weiter fort (cf.
Halaf 2: Abb. 102). Zwei Möglichkeiten ergeben sich für den stratigraphischen Bezug des
Gebäudes mit den Tafeln und dem "assyrischenHaus":
1. Die"Abgleichung" hatte das Niveau der Oberkante des Pflasters östlich vom "assyrischen
Haus". Dann wäre das "assyrischeHaus" jünger als das Gebäude mit den Tafeln.
2. Die "Abgleichung" läuft über beide Gebäude, das "assyrische Haus" und das Gebäude mit
den Tafeln, hinweg(cf. Halaf 2: Abb. 102). DannwärenbeideGebäudevielleichtgleichzeitig
in Benutzung gewesen.
Die Tafeln lagen offenbar im Verfallschutt des Gebäudes gegen die Ostmauer des Raums
geschichtet. Es handelt sich um ein Archiv Mannu-ki-Assurs. Die Fundangaben sind etwas
mißverständlich (AfOBeih. 6(1940)8). Nach Halaf 2: Plan 2 würde man statt "B3NII 1" eher
Cl/VB erwarten. Außerdemsollte "Südseite des Außenmauer der Burg" besser Südseite des
Nordost-Palastes heißen,denn die FundsteIleliegt innerhalbder Burg (cf. Halaf 2: Abb. 95). Die
Texte datieren ca. 808-775 v.Chr.
Funde: Tontafeln (Weidner: AfOBeih. 6(1940)p. 8ff, Nr. 1-98).
Fundgruppe: TallJ::laläf 20. "AssyrischesHaus" (Halaf 2: 208).
Datierung: Zeitraumder Assemblage4.
Funde: Basaltmörser im Vorraum in situ (ohne Abb.)/ Tongefäß mit Schale als Deckel in den
FußbodenvonRaum2 eingelassen. Mit Erde gefüllt,die keine Fundeenthielt (Halaf 4: Tf. 57.22,
56.23)1 Keramik(Halaf4: Tf. 56: 24)/ Keramik(Halaf 4: Tf. 56: 25)/ Tonrohre im "Bad" in situ
(Halaf 2: Abb. 108).
Fundgruppe: Tall Haläf 21. Schutt über dem "assyrischen'Haus" (Halaf 2: 221).
Funde: In den Schichtenauf den Aschebändern über dem Haus sind "jene großen Tonfässer mit
Abdeckungdurch eine Steinplatteaus hellenistischerEpoche" gefunden worden (ohne Abb., cf.
aber Halaf 2: Abb, 97)/ Hellenistische Keramik (Halaf 4: Tf. 72: 66)/ Hellenistische Keramik
(Halaf 4: Tf. 72: 89).
Fundgruppe:TaU I:Jaläf 22. Besiedlungüber den Ruinendes Nordost-Palastes, auf der Fläche des
Innenhofs, Schicht 6 (Halaf 2: 293, Abb. 136).
Funde: Hellenistische Terrakotten (ohne Abb.)/ Gefirnißte Keramik (ohne Abb.)/ Spitzfüßige,
gebauchte Tonvasen mit nicht sehr weitem Hals, darin ein Kinderskelett, mit dem Kopf nach
unten (ohne Abb.)/ Gebauchte Tonräßer mit Knauffußund eingezogenemRand (eines lag auf
einer runden Platte von ca. 30 cm Durchmesser und 6 cm Stärke mit einer Mulde für den
Knauffuß (?) (ohne Abb.)/ Keramikbrennofen(Abb. 137).
Wahrscheinlich auch aus diesemZusammenhang kommendie folgenden Funde: Terrakottakopf
mit "Kausia"(Halaf4: Tf. 18: 149)/ Lampe, griech., geschlossen, rotbraune Firnis (Halaf 4: Tf.
46: 14)/ Keramik (Halaf 4: Tf. 56: 26)/ Keramik (Halaf 4: Tf. 56: 29)/ Hellenistische Keramik
(Halaf 4: Tf. 71: 45)/ Hellenistische Keramik(Halaf4: Tf. 72: 73)/ Hellenistische Keramik(Halaf
4: Tf. 72: 88)/ Parthisehe Keramik (Halaf4: Tf. 73: 19).
Fundgruppe: Tall Haläf 23. "Jüngeres Tongefäß", Unterkante bei 16,13 m, in D3NI2 über der
Westwand des Nordostflügel-Umbaus Raum d (Halaf 2: Plan 8). Fund: Vorratsgefäß (ohne
Abb.).
148 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 149
L
Fundgruppe: Tall Haläf 24. "Weinkeller"über der Südmauer des Nordostraums im westlichen
Nebenhof(D2IVI2)(cf. Halaf 4: Tf. 74: 9-24). Die Gefäße standen in einer Grube von ca. 2,50
mDurchmesser.
Funde: 12 lange Vorratsgeflißemit Spitzfuß und stark eingezogenem Rand (Halaf 4: Tf. 74:
9-20)/3 breite Kratere(Halaf4: Tf. 74: 21,23-24)/2 kleineAmphoren(Halaf 2: Tf. 74: 22,25)/
1 Flasche (Halaf 2: Tf. 74: 26)/ Scherben (ohne Abb.).
Fundgruppe:Tall Haläf25. Grabungsflächezwischen den Suchgräben 11 und III in G3NIII4-5,
Reste eines Gebäudes (Halaf 2: 333).
Funde: ca. 70 Scherben: rot-rötlicher Ton, z.T. mit Engobe, einige gelbliche Buntscherben und
emaillierte Gefäßreste (ohne Abb.).
Fundgruppe:Tall Haläf26. Tonrohre "an der Stadtmauer Südost", über FundsteIle 27 (Halaf 2:
338, Abb. 151).
Fundgruppe:Tall Haläf27. Tonrohre "ander Stadtmauer Südost", unter FundsteIle 26 (Halaf 2:
338, Abb. 152, cf. Abb. 149 unten).
Fundgruppe: Tall Haläf 28. "An der Stadtmauer Südost" bei den "großen Löchern bis auf den
Fels" wurden "eine Menge Pfeilspitzen" gefunden. Wohl im Schutt über den Löchern und
vielleicht gleichzeitig mit FundsteIle 27 (Halaf2: 341, Abb. 151-153, cf. Abb. 149 unten)?
Funde: Pfeilspitzen (ohne Abb.).
Fundgruppe:Talll:laläf29. Grabungsareal "hinterder Südosteckeder Stadtmauer" (Halaf2: Abb.
154). Fund: Vorratsgefäß (ohne Abb.).
Fundgruppe: Tall Haläf 30. Grabungsareal "hinter der Südostecke der Stadtmauer, dicht unter
der Oberfläche, vielleicht im Zusammenhangmit dem Kalksteinpflaster.
Funde: Basaltmörser bei 12,76 m (ohne Abb.)/ 2 Gegenstände bei 12,10 und 12,46 m (ohne
Abb.).
Fundgruppe: Tall Haläf 31. Suchgraben VIII (Halaf 2: 344). Fund: Tonrohr, 60 cm lang (ohne
Abb.).
Fundgruppe: Tall Haläf 32. Suchgraben IX (Halaf 2: 346-347). Fund: Tonrohrleitung (ohne
Abb.). .
Fundgruppe: Tal11:1aläf 33. Suchgraben X (Halaf 2: 347). Fund: Tonschale (Abb. 161 oben).
Fundgruppe: Talll:laläf 34. "Badezimmer"im Suchgraben XI (Halaf 2: 348, Abb. 163).
Funde: Tonwanne (Abb. 163)/ Gefäß (Abb. 163)/ Tonrohre (Abb. 163).
Fundgruppe: Tall Haläf 35. Stadttempel ("AssyrischerTempel").
Funde: Tontafel (Weidner: AfOBeih. 6(l940)Nr. 99)/ Schmuckknäufe (Abb. 172)/ Vorratsgefäß
aus demWestanbauan den Tempel (Halaf 2: Tf. 64.1, Halaf 4: Tf. 63a)/ Basaltschale (Halaf 4:
Tf. 51: 7).
Fundgruppe: Tal11:1aläf 36. "Kultraum" (Halaf 2: 358ff).
Beschreibung: Die Funde sind offenbar in situ angetroffen worden, möglicherweise ist das
Gebäude zerstört worden.
Datierung: Zeitraum der Assemblage4.
Funde: Skulpturen: sogen. "Doppelsitzbild" (Halaf 3 Nr. Cl), Statue eines Manns (Halaf 3 Nr.
C2), Stele mit Adorant (Halaf3 Nr. 03); Basaltskulpturen (Halaf4: Tf. 4: 20, 21, 31; ohne Abb.:
figürlicheKleinfundeNr. 18,22-30,32-33); Tell Halaf. 1931:Tf. 46.3 = Halaf 4: p. 20 Nr. 19)./
Bronzefigurinen (Halaf4: Tf. 2: 10-14)/ Terrakottafigurineeines bärtigen Mannes (Halaf 4: Tf.
13: 103)/ Tierfigurine, Terrakotta (Halaf 4: Tf. 21: 197)/ Muscheln (ohne Abb.)/ Perlen, Quarz
(Halaf 2: Tf. 30: 17). Halskette, Bronze (Halaf 4: Tf. 30: 18)/ 3 Basaltschalen (Halaf 4: Tf. 52:
78, 98, 99)/ Keramik, darunter ein Teller (Halaf 4: Tf. 56: 19, 21; Tf. 63: 18, 20)/
"Kleinkunstgegenstände" (?) (ohne Abb.) / Rollsiegel (ohneAbb.)/ ÄgyptischerSkarabäus,blaue
Paste (ohne Abb.)/ Bronzestücke(?) (ohne Abb.)/ Bronzeplättchen, klein, dünn, rechteckig, 3,5
x 4 cm (ohne Abb.)/ Bronzeschale mit Henkelöse in Ringforrn(ohne Abb.)/ Opferstein (Halaf
2: Tf. 72.1, 73.1)/ Tontafel, neubabylonischer Brief (Ungnad: in: Friedrich: AfO Beih.
6(l940)Nr. 117. Beachte: Fundangaben "SW. vom Haus am Altar" = südwestlich vom
Expeditionshaus am Altar des Kultraums?). Ein weiterer Hinweis darauf, daß die Tontafel im
"Kultraum" gefunden wurde, ist das Funddatum "Oktober 1912", in diesem Monat wurde der
"Kultraum" ausgegraben! Basaltplastik, aus dem Brunnen des Expeditionshauses, also aus dem
Ku1traum? (Halaf4: Tf. 3: 16,17)/ Keramik, nördlichvomKultraumgefunden, (Halaf 4: Tf. 59:
115).
Fundgruppe: Tal11:1aläf 37. Siedlungsreste in C3NI13 (Halaf 2: Plan 7).
Funde: Topf bei 8,64 m (ohne Abb.)/ Ofen bei 9,22 m.
(38 entfällt.)
Fundgruppe:Tall Haläf39. Hausanlagein der Südosteckeder Burg, wahrscheinlich ein Gebäude
der Phase 4, "hellenistische Zeit" (Halaf 2: 198ff, 201). Funde: Hellenistische Keramik (Halaf
4: Tf. 71: 33)/ Hellenistische Keramik (Halaf 4: Tf. 72: 79).
Fundgruppe: Tall Haläf40. "Nordabfall des Hügels". Funde: Schminkpalette, rötlicher Marmor
(Halaf 4: Tf. 54: 192)/ Schminkpalette(?), gelblicherMarmor (Halaf4: p. 72 Nr. 193)/ Töpfchen,
Marmor (Typ Alabastergefäß) (Halaf 4: Tf. 55: 207)/ Keramik (Halaf 4: Tf. 59: 99)/
Hellenistische Keramik (Halaf 4: Tf. 72: 72). •
Fundgruppe: Tall Haläf41. Suchgrabenan der nördlichenStadtmauer. Funde: Lampe, Tellertyp,
Keramik (Halaf 4: Tf. 46: 4).
Fundgruppe: Tall Haläf42. NördlicheToranlage,wohl =Quelltor. Funde: Terrakotte: "persischer
Reiter" (Halaf4: Tf. 17: 137)/Terrakotte: "persischerReiter"(Halaf4: Tf. 17: 138)/ Gestempelte
Keramik vom "Quelltor 1" (Halaf 4 Tf. 85: 12).
Fundgruppe: Tall Haläf 43. Östliche Außenmauer. Funde: Tanagra-Terrakotte (Halaf 4: Tf. 14:
113)/ Hellenistische Keramik (Halaf 4: Tf. 71: 351/Reiterfigurine, Terrakotta (Halaf 4: Tf. 13:
102)/ Terrakotte: "assyrischer Reiter" (Halaf 4: Tf. 17: 136)/ Hellenistische Keramik (Halaf 4:
Tf. 72: 50)/ Hellenistische Keramik (Halaf 4: Tf. 73: 115).
Fundgruppe: Tall Haläf 44. "Östliche Mauer, tief."
Datierung: Zeitraumder Assemblage 3-4.
Fundgruppe:Tall Haläf45. Suchgraben3, 1,80 m tief. Funde: Basaltschale mit Standfuß (Halaf
4: Tf. 52: 101).
Fundgruppe: Tal1 Haläf 46. Nordwestlich vom Vorbau. Funde: Hellenistische Keramik:
Megarische Becher (Halaf 4: Tf. 81: 111-114)
Fundgruppe: Tall Haläf 47. Burgplan E1N3, stratigraphischer Zusammenhang unklar.
Fund: Gefäß(Tell Halaf Fotobuch 1648c),FundsteIlenach AngabenimunpubliziertenFotoband
22, "Assyrische Keramik", Halaf 4 Tf. 65: 47 (dort ohne Fundangaben).
Fundgruppe:Tall Haläf48. BurgplanB2-3NI3 "imSüdender Außenbefestigung des Palstes, im
Südosten der Hausanlagen im tiefen Schutt aufB2-3NI3" (nach unpubliziertem Fotoband 22:
p.72-73).
Fund: Amphore (TH 1647, Nr. 275), das Gefäß läßt sich nach diesen Angaben stratigraphisch
kaumeinordnenoder sollte "imtiefenSchutt" einen Zusammenhangmit der "Zeitgruppe 1" (cf.
150 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen
151
Grab 3:
Grab 2:
Grab 13:
Grab 27:
Abb. 148). Fund: Tonwanne (ohne Abb.).
Kante eines Kistengrabes am Expeditionshaus gefaßt (Stadtplan B5N12) (Halaf
2: Abb. 148).
Grab 28:
lIalda
Südlich von Bayrüt an der Küstenstraße gelegen, ist der Ort oft besucht worden. Am Ende des
19. Jahrhunderts v.Chr. unternahm der Arzt und Numismatiker Jules Rouvier erste
Untersuchungen in Halda, 1910 folgte der Engänder RA.S. Macalister mit
Oberflächenuntersuchungen. Ausgrabungen begannen erst durch Roger Saidah 1961, die bis zum
Bürgerkrieg 1975 andauerten. Von diesen Grabungen sind für die eisenzeitlichen Funde und
Befunde nur Vorberichte erschienen. Saidah hat nach den ersten 2 Kampagnen in einem
Vorbericht eine Stratigraphie vorgestellt (1966: 55 n. 1):
Niveau I römisch-byzantinisch
Niveau 11 "griechisch-persisch"
Niveau III Eisenzeit 11 B (Ende 9. - Ende 8. Jahrhundert v.Chr.)
Niveau IV Eisenzeit 11 A (10. - Ende 9. Jahrhundert v.Chr.)
Material von Niveau 11 ist bisher überhaupt nicht publiziert worden, ein einziger Hinweis auf
dieses Niveau ist mir bekannt geworden: P,J. Riis berichtet von "Basket-Handle"-Amphoren, die
er bei einem Besuch der Grabungen gesehen hat (cf. Buhl: Sukas 7. 1983: 17).
Im Niveau III und IV sind hunderte von Gräbern untersucht worden, aber mehr als die hier
aufgeführten sind nicht veröffentlicht worden (cf. Saidah 1966: 55, 84)
Bemerkenswert ist das Auftreten von Körper- und Brandbestattungen nebeneinander in Grab 121
in Niveau III (cf. Saidah 1966: 85; id. 1971: 193-194).
Zum unveröffentlichten Material gehören auch die eisenzeitlichen Hundegräber. die nur in
Kurzberichten erwähnt werden (cf. Antiquite Classique 36(1967)238-239). Hier könnten
Parallelen etwa zu den Funden in Aschkalon bestehen (cf. z.B. ESI 5(1986)4; cf. auch: L.P. Day
1984, M. Dietrich et al. 1984).
Literatur:
Clermont-Ganneau, C.: Amphores ä epigraphes grecques. CRAl1898: 521-526
Culican, W.: The Repertoire ofPhoenician Pottery. in: Phönizier im Westen. Mainz 1982: 45-82
(Mit bis dahin unpublizierter Keramik.)
Rouvier.L: CRAl1898: 18 (dazu: RevNum 1896; den Inschriften: Clermont-Ganneau: CRAI
1898: 521-526 = RAO 3(1900)70-75; id.: RAÖ 6: S44; CRAI 1898: 18; AJA 3(1899)61;
Berger: CRAI 1898: 158; Lidzbarski: EphSemEpigr 1(1902)16-17; Landau: Beiträge zur
Altertumskunde des Orients 4: Leipzig 1905: 1-9)
Macalister, RA.S.: Ard Khaldi, near Beirut. QS 1910: 99-107
Saidah, R: Fouilles de Khalde. BMB 19(1966)51-90
Saidah, R: Objets grecs d'epoque geometrique, AAAS 21(1971)193-198
Saidah, R: Nouveaux elements de datation de 1aceramique de rage du fer au Levant. in Atti del
1 Congr. Intern. die Studi Fenici e Punici, 1979. Roma 1983: 213-216
Fundgruppe: Halda Grab 3
Fundgruppe: Halda Grab 1
Beschreibung: Körpergrab in Niveau III.
Literatur: R Saidah: BMB 19(1966)57-58
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Fundgruppe: lIalda Grab 2
Beschreibung: Körpergrab in Niveau III.
Literatur: R Saidah: BMB 19(1966)58-59
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1. Grab 26:
Grab 24:
Grab 25:
Grab 23:
Grab 22:
Halaf 2: Abb. 96) bedeuten? Publiziert ist die Amphore ohne Fundangaben in Halaf 4 Tf. 69:
195.
Grab 19:
Grab 6:
Grab 7:
Grab 8:
Grab 9:
Grab 10:
Grab 12:
Grab 4:
Grab 5:
Grab 14:
Grab 15:
Grab 16:
Grab 17:
Grab 18:
Fundgruppe: Tall Haläf Gräber 1-28, Grabbeschreibungen in Halaf2: p. 361ff:
Grab 1: Kistengrab im Suchgraben VIII bei 16,90 m (Halaf2: Abb. 177 oben, Tf. 63.1,
Tf. 75.1). Funde: Kalksteinsarkophag, 2 Skelette: männliches und weibliches
Individuum, goldenes "Mundblech", Blattgold (vom Gewand?), Bronzering am
linken Arm des weiblichen Skeletts.
Kistengrab im Suchgraben VIII (Halaf 2: Tf. 63.1, 74.2). Funde: Steinplatten,
Glasgefäß mit 1 mm Wandstärke, Kugelkörper mit nach oben von 4 mm auf 4
cm verbreitertem, profiliertem Hals, am Körper rhomboide Einbeulungen.
Kistengrab aus Kalksteinplatten bei 12,60 mim Suchgraben XI (Halaf 2: Abb.
177 unten, TI. 75.2,76.1). Funde: Weibliches Skelett, am rechten Unterarm ein
Bronzering.
Kistengrab im Suchgraben XI bei 12,60 m, keine Beigaben.
Kistengrab bei 12 m im Suchgraben XI (Halaf 2: Abb. 178 oben). Funde: 2
weibliche Skelette; rote Stein- und weiße Fritteperlen; Schminktellerehen;
Keramikteller ca. 11,7 cm Durchmesser, glasiert, in der Mitte auf einer Fläche
von 47 mm segmentförmig vertieft, mit 2 mm breiten, vertieften Linien, die mit
schwarzer Farbe ausgefüllt sind.
Kistengrab im Suchgraben XI (Halaf 2: Abb. 178 unten). Funde: 2 Skeltte.
Kistengrab im Suchgraben X, keine Beigaben (Halaf 2: 361ft).
Kistengrab im Suchgraben X, keine Beigaben (Halaf2: 361ft).
Kistengrab im Suchgraben X, keine Beigaben (Halaf2: 36lff).
Kistengrab im Suchgraben X, 1,40 m tief. Funde: Skelett auf einer
Gipsbetonschicht.
Kistengrab im Suchgraben X (Halaf 2: Abb. 179 oben). Fund: 1 Scheibchen aus
bräunlichem Stein.
Kistengrab im Stadttempel. im Südostwinkel des Tempelhofs auf dem
Hofpflaster (Halaf 2: Tf. 63.2). Keine Beigaben.
Kistengrab im Stadttempel (Halaf 2: Tf. 63.2, 65.1). Fund: dreikantige
Pfeilspitze.
Kistengrab im Stadttempel (Halaf 2: Tf. 63.2). Keine Beigaben.
Kistengrab (Halaf 2: Tf. 76.2). Keine Beigaben.
Kistengrab (Halaf 2: Tf. 76.2). Funde: Bronzearmring, Bronzefingerring (auf p.
361 wohl versehentlich Grab 17 zugewiesen).
Kistengrab (Halaf 2: Tf. 76.2). Keine Beigaben.
Kistengrab (Halaf 2: Tf. 76.2). Funde: 3 Schädel, Bronzering (Arm- oder
Fingerring).
Kistengrab aus dem Grabungsareal "hinter dem Expeditionshaus" (Halaf 2: Abb.
179 unten. Keine Beigaben.
Grab aus Lehmziegeln, mittelalterlich? Keine Beigaben.
Kindergrab in einem abgesägten Vorratsgefäß "hinter der Südostecke der
Stadtmauer" (Halaf2: Abb. 180 unten). Funde: Skelett, Vorratsgefäß.
Tonsarg bei Grab 21 gefunden. Funde: Kinderbestattung, Tonwanne (ohne
Abb.).
Tonsarg im Suchgraben XI unter einer Schotterschichtung. (Halaf 2: Abb. 180
oben, dort aber als "Grab 22" bezeichnet). Funde: Kinderbestattung, Gefäßhals.
Tonschale: 25 cm Durchrn., 2 Steine: oval und würfelförmig aus Basalt,
Tonwanne.
Tonsarg (Halaf 2: p. 363). Fund: Tonwanne (ohne Abb.).
Tonsarg im Anbau westlich am Stadttempel (Halaf 2: p. 363). Fund: Tonwanne
(ohne Abb.).
Erdgrab, 6 m tief, 4 m unter der Gründungskante des Altbaus unter dem
Stadttempel (Halaf2: p. 363).
Tonsarkophag am Expeditionshaus, Stadtplan B5NIl, bei 17,20 m (Halaf 2:
Grab 20:
Grab 21:
Grab 11:
152 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen
153
Beschreibung: Körpergrab in Niveau III.
Literatur: R. Saidah: BMB 19(1966)60-62
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Eisenzeitliche Funde und Befunde wurden auf dem Tall und in einem Friedhof gefunden. Die
Befunde werden wie folgt datiert:
Fundgruppe: Halda Grab 4
Beschreibung: Körpergrab in Niveau III.
Literatur: R. Saidah: BMB 19(1966)62-63
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Fundgruppe: Halda Grab 21-23
Beschreibung: Körpergräber in Niveau III. Die Funde der drei Gräber ließen sich nicht nach
Gräbern differenzieren.
Literatur: R. Saidah: BMB 19(1966)72-75
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
TaU (Fugmann 1958)
1200-1075 v.Chr. F2
1075-925 v.Chr. F1
925-800 v.Chr. E2
800-720 v.Chr. EI
um 715 v.Chr. Gebäude in Areal 10
6.-2. Jh, v.Chr. Hiatus
2. Ih. v.Chr. D
Friedhöfe (Riis 1948)
I
11
III
IV
Fundgruppe: Halda Grab 121
Beschreibung: Körpergräber und Brandbestattungen in einer Steingruft im Niveau III. Neben
mehreren Körperbestattungen, von denen nur noch eine im anatomischen Verband lag, fanden
sich zwei Urnen mit den Resten von Brandbestattungen, die Ausgräber nehmen zumindest an,
daß es sich um verbrannte menschliche Knochen handelt.
Literatur: R. Saidah: BMB 19(1966)64-72
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Fundgruppe: Halda Grab 165
Beschreibung: Körpergrab eines Kleinkindes in Niveau IV.
Literatur: R. Saidah: BMB 19(1966)
Fundgruppe: Ualda Grab 166
Beschreibung: Körpergrab in Niveau IV.
Literatur: R. Saidah: BMB 19(1966)
Fundgruppe: Halda Grab 167
Beschreibung: Körpergrab in Niveau IV.
Literatur: R. Saidah: BMB 19(1966)
Fundgruppe: Halda Grab x
Beschreibung: Das Grab wird nicht näher beschrieben, es lag in Niveau III.
Literatur: R. Saidah: AAAS 21(1971)194
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Fundgruppe: Halda Grab y
Beschreibung: Mindestens eines der Gräber, die Jules Rouvier um 1897 untersucht hat, enthielt
Funde, die auch veröffentlicht worden sind. Dieses Grab nenne ich "Grab y", angeblich stammen
die beiden angeführten Amphoren aus demselben Grab. Nachprüfen läßt sich diese Angabe
jedoch nicht.
Literatur: C. Clermont-Ganneau: CRAI 1898: 521-526 (s.a. Literatur oben unter "Rouvier")
Datierung: Zeitraum der Assemblage 3.
Der Ort wurde von 1931 bis 1938 von einer dänischen Mission unter Harald Ingholt
ausgegraben. Die Publikation der Ergebnisse ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Mit den
bisher bekannten Informationen können die hier angeführten Fundgruppen zusammengestellt
werden. Die Angaben der Publikationen sind in befriedigender Weise nachprüfbar. Eine
vollständige Veröffentlichung der eisenzeitlichen Funde muß allerdings noch abgewartet werden.
I

Fugmann (1958: 278) gliedert die Entwicklung der Architektur der Phase E auf dem Tall:
E2 900 V.Chr. Geb. III, V, Heiligtum in 013
zw. 859-845 v.Chr. Geb. 11
? Geb. I
EI 743-732 v.Chr. Erweiterung an Geb. III
Restauration an Geb. I-III, V,
sowie am Haus in 012
720 v.Chr. Zerstörung durch Sargon 11
715 v.Chr. Assyrische Garnison, Geb. in 110
Hiatus
Einen Eckpfeiler der Datierung bildet die Annahme, daß die Zerstörung der Schicht E 720 v.Chr.
durch Sargon 11 stattfand. Diese Überlegung ist zwar nicht unwahrscheinlich, aber durch
Fugmanns Arbeit nicht bewiesen worden. Von dieser Hypothese ausgehend ließe sich der
überwiegende Teil der Funde der Schicht E in das späte 8. Jahrhundert v.Chr. datieren.
Nach Fugmanns Angaben (1958) lassen sich.84 Fundstellen auf dem Tall im Palastbereich des
Stratums E definieren. Diese 84 Fundstellen können in 5 Fundgruppen eingeteilt werden:
Fundgruppe 1.
Fundstellen, die älter als die Zerstörung des Palastes in Str. E sind (Fundstellen 1-6).
Fundgruppe 2.
Begehungsflächen (Fußböden und Oberflächen) des Str, E, die durch den Brandschutt der
Zerstörung des Str. E versiegelt sind (Fundstellen 7-28).
Fundgruppe 3.
Brandschutt der Zerstörung des Str. E (Fundstellen 29-66).
Fundgruppe 4.
Begehungsflächen, die jünger als die Zerstörung von Str. E sind, d.h. Nachbesiedlungen von E
(Fundstelle 67 in Areal 110). Die hier festgestellte "lange Mauer" unterscheidet sich in
Orientierung und Lehmziegeln (Maße, Farbe, Konsistenz) von den Bauten des Str. E2. Auch die
Keramikvergleiche weisen nach Fugmann (261 n. 1-4; 264 n. 1) auf eine Besiedlung nach 720
v.Chr. Man beachte, daß die genannte Keramik zwar im Text und auf Plänen erwähnt wird, aber
nicht publiziert ist (Fugmann 260-61, 264, Fig. 343, Pi. 2: 110).
154 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 155
Nach Fugmann lassen sich die Fundgruppen und Fundstellen also folgendermaßen chronologisch
anordnen:
Fundgruppe S.
Schuttschichten, die mit Material vermischt sind, das älter bzw. jünger als Str. Eist (Fundstellen
68-84).
Literatur:
Fugmann, E.: Hama 2,1: Architecture prehellenistique. Kopenhagen1958
Riis, P,J.: Hama 2,3: Cimetieres ä cremation. Kopenhagen 1948
Riis, P,J. et al.: Harna 2,2: Le objets de la periode dite syro-hittite (ägedu fer). Kopenhagen 1990
Fundgruppe 6.
In diese Gruppe teile ich Keramik, die bei Fugmann publiziert wird, sich aber in keine der
genannten Fundstellen einordnen läßt. In den meisten Fällen ist es nicht entscheidbar, ob diese
Gefässe auf Begehungsflächen oder im Schutt gefunden worden sind.
11. Geb. In: Raum B: bei den "Tablettes 9-10" Fig. 213.. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 183
12. Geb. In: Räume C, E, F. Begehungsfläche. Fundstelle liegt auf dem Niveau des Fussbodens
des Zerstörungshorizonts, möglicherweise handelt es sich um eine Schuttschicht. Fugmann
1958: 187
13. Geb. 11: Ostpassage, Begehungsfläche. Fugmann 1958: 214
14. Geb. 11: Ostpassage, Begehungsfläche. Fugmann 1958: 214, Fig. 265, 272 (in P15)
15. Geb. 11: Eingang, auf den Kalksteinplatten. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 215
16. Geb. 11: Räume H-XX. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 222-23
17. Geb. 11: Raum D. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 226
18. Geb. 11: Raum N. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 227
19. Geb. 11: Raum V. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 227
20. Geb. 11: Raum O. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 227
21. Geb. 11: Raum. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 227
22. Areale 011-12, PII-12 - Nord. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 232
23. Areale 011-12, PII-12 - Süd. Begehungsfläche. Keramik aus Geb. 11 herausgeschafft, wohl
während der Zerstörung des Geb. 11, cf. Fundst. 7. Fugmann 1958: 232, cf. 216
24. Geb. IV: Raum C. Begehungsfläche. Auf dem verputzten Fussboden. Fugmann 1958: 237
25. Geb. IV: Raum E. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 241
26. Geb. V: Raum L. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 257
27. Geb. V: Raum M. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 257
28. Areal K15: EI. Begehungsfläche. Der Befund ist stark gestört. Fugmann 1958: 259, Fig.
342b
29. Geb. I: Eingang F. Brandschutt. "Schalen mit Mittelloch" in grossen Mengen, die vielleicht
Teil einer Dachkonstruktion waren. Fugmann 1958: 161, 171
30. Geb. I: Torraum E. Brandschutt. "Schalen mit Mittelloch" in grossen Mengen, die vielleicht
Teil einer Dachkonstruktion waren. Fugmann 1958: 164,171
31. Geb. I: Raum A. Brandschutt. Fugmann 1958: 166
32. Geb. I: Raum: C. Brandschutt. "Schalen mit Mittelloch" in grossen Mengen, waren sie
Konstruktionselemente? Fugmann 1958: 167, 171
33. Geb. I: Raum: D. Brandschutt. "Schalen mit Mittelloch" in grossen Mengen, die vielleicht
Teil einer Dachkonstruktion waren. Fugmann 1958: 169, 171
34. Geb. In Raum: A. Brandschutt. Fugmann 1958: 180
35. Geb. In: Raum D. Brandschutt. Fugmann 1958: 184
36. Geb. In: Raum E. Brandschutt. Fugmann 1958: 185'
37. Geb. In: Raum C: Schutt auf der Plattform. Brandschutt. Plattform entlang der S. und W.
Mauer Fugmann 1958: 186 "
38. Geb. 11: Ostpassage. Brandschutt. Fugmann 1958: 214
39. Geb. 11: Eingang, Schutt über den Kalksteinplatten. Brandschutt. Fugmann 1958: 215
40. Geb. 11: Raum M. Brandschutt. Fugmann 1958: 219
41. Geb. 11: Räume E-S. Brandschutt. Fugmann 1958: 220-21
42. Geb. 11: Räume I-Z. Brandschutt. Fugmann 1958: 222
43. Geb. 11: Räume H-XX. Brandschutt. Fugmann 1958: 223-25
44. Geb. 11: Raum D. Brandschutt. Fugmann 1958: 226
45. Geb. 11: Raum V. Brandschutt. Fugmann 1958: 227
46. Geb. 11: Raum Y. Brandschutt. Fugmann 1958: 227
47. Geb. 11: Raum O. Brandschutt. Fugmann 1958: 227
48. Geb. 11: Raum N. Brandschutt. Fugmann 1958: 227
49. Geb. 11: Treppenhaus A. Brandschutt. Fugmann 1958: 228
50. Geb. 11: Raum B. Brandschutt. Fugmann 1958: 228
51. Geb. IV: Raum C. Brandschutt, stark gestört. Fugmann 1958: 238
52. Geb. IV: Raum D. Brandschutt. Fugmann 1958: 239
53. Geb. IV: Raum E. Brandschutt. Fugmann 1958: 242
54. Geb. IV: Raum B. Brandschutt. Fugmann 1958: 242
55. Geb. IV: Raum A, Brandschutt. Fugmann 1958: 243.
56. Geb. V: Räume D/H. Brandschutt. Fugmann 1958: 246
57. Geb. V: Räume A, C, P. Brandschutt. Fugmann 1958: 249
29-66 (außer 62?)
67
1-6
FundsteIlen
68-84
7-28
3. durch die Zerstörung und unmittelbar
danach entstanden
2. während der Zerstörung entstanden
1. vor der Zerstörung entstanden
4. nach der Zerstörung entstanden
Fundgruppe
5. vermischte Schuttschichten
Liste der Fundstellen
1. Geb. I: Raum: B. Vor Zerstörung von E. Unter Begehungsfläche, vor der Zerstörung
vergraben. Fugmann 1958: 168, 171
2. Geb. In: Raum C: unter der Plattform, unter dem Boden. Vor Zerstörung von E. Unter dem
Fussboden von Raum C. Nach Abheben der Plattform und des darunter liegenden
Fussbodens gefunden. Fugmann 1958: 187, 189
3. Geb. III: Raum C: unter der Plattform, auf dem Boden. Vor Zerstörung von E. In einer
Aufschüttung über dem Fussboden unter der Plattform. Die Funde wurden nach Abheben der
Plattform, auf dem Fussboden, der unter die Plattform zog, aber wohl auch in einer
Aufschüttung über diesem Fussboden gefunden. Ausgräber datieren die Fundstelle vor ca.
800 v.Chr., Metallfunde werden mit Str. Fl verglichen. Fugmann 1958: 187,189
4. Geb. II: Raum M. Vor Zerstörung von E. "Hinter" der Treppe zu Raum H, im Mauerwerk
eingemauert? 10.172; Fundangaben: Gefäss war anscheinend eingemauert, "seit Aufbau oder
Restauration der Mauer". Fugmann 1958: 219
5. Areal Q15. Vor Zerstörung von E. Begehungsfläche. Zwischen Fundamenten von Bauwerken
unter Geb. 11. Fugmann 1958: 230
6. Areal K15: E2. Vor Zerstörung von E. Begehungsfläche. Keramik wird für Str. E2 im Text
nicht erwälmt, ist aber auf Fig. 42a in der Norwest-Ecke auf der Begehungsfläche zu sehen.
Befund ist stark gestört. Fugmann 1958: 258-60, Fig. 342a
7. Geb. I: Raum: C. Begehungsfläche. Fugmann 1958: 166,171
8. Geb. I: Raum: G. Begehungsfläche. Fussbodenhöhe +299,23 m; "Schalen mit Mittelloch" in
grossen Mengen, die vielleicht Teil einer Dachkonstruktion waren. Fugmann 1958: 170, 171
9. Geb. In: Eingangsbereich: auf den Platten der Begehungsfläche. Für die Lage siehe Fig. 2I 3:
neben den Tafeln, auf den Platten im Eingang. Fugmann 1958: 179
10. Geb. In: Eingangsbereich, unmittelbar vor dem Gebäude. Begehungsfläche. Fugmann 1958:
179
156 Kapitel5.I. Katalog der Fundgruppen 157
Hän as-Saybün
10. - 8. Jahrhundert v.Chr.
7. Jahrhundert v.Chr.
6. - Anfang 5. Jahrhundert v.Chr.
5. - 4. Jahrhundert v.Chr.
58. Geb. V: RaumE. Brandschutt. Fugmann 1958: 250
59. Geb. V: RaurnB. Brandschutt. Fugmann 1958: 251-52
60. Geb. V: Raum F. Brandschutt. Fugmann 1958: 252-53
61. Geb. V: RaumG (Treppen). Brandschutt. Fugmann 1958: 254
62. Geb. V: Raum N. Begehungsfläche, stark gestört. Fugmann 1958: 255
63. Geb. V: RaumJ. Brandschutt. Fugmann 1958: 256
64. Geb. V: RaumK. Brandschutt. Fugmann 1958: 257
65. Geb. V: RaumL. Brandschutt. Fugmann 1958: 257
66. Geb. V: Raum M. Brandschutt. Fugmann 1958: 257
67. Areal 110. Begehungsfläche. Liegt etwas höher als Architekturrestein 19. Fugmann datiert
den Komplex der "langen Mauer" nach 720 v.Chr.. Fugmann 1958: 260-61, 264
68. Geb. I: näheres nicht bestimmbar, s.u.. Vermischter Schutt. Brandschutt. Raum G oder
Durchgang westl, von Raum D oder unmittelbar vor Bereich E ? Fugmann 1958: 170
69. Geb. I1I: unsichere Herkunft. Vermischter Schutt. Charakter der Fundstelle ungeklärt.
Fugmann 1958: 187
70. Zentralplatz 1: 016. Vermischter Schutt. Fugmann 1958: 194
71. Zentralplatz 2: N15. Vermischter Schutt, stark gestört. Fugmann 1958: 194
72. Zentralplatz 3: M15. Vermischter Schutt, stark gestört. Fugmann 1958: 194-95
73. Zentralplatz 4: M14. Vermischter Schutt, stark gestört. Fugmann 1958: 195
74. Zentralplatz 5: N14. Vermischter Schutt, stark gestört. Fugmann 1958: 200
75. Zentralplatz 6: N13. Vermischter Schutt, stark gestört. Fugmann 1958: 200
76. Zentralplatz 7: 013. Vermischter Schutt, stark gestört. Fugmann 1958: 202
77. Zentralplatz 8: 014. Vermischter Schutt, stark gestört. Fugmann 1958: 205
78. Zentralplatz 9: 016. Vermischter Schutt, stark gestört. Fugmann 1958: 206
79. Areal Q16. Vermischter Schutt. Fugmann 1958: 230
80. Areal Q17. Vermischter Schutt, stark gestört und vermischt. Fugmann 1958: 230-31
81. Areal K15. Vermischter Schutt. Die Schuttschichtist stark mit Keramikälterer und jüngerer
Keramikdurchmischt. Fugmann 1958: 259
82. Areal 110. Vermischter Schutt. Die Schuttschicht ist stark vermischt, Datierung unsicher.
Fugmann 1958: 261-62
83. Areal 19. Vermischter Schutt. Stark vermischte Schuttschicht. Liegt etwas tiefer als der
Komplexder "langen Mauer" in 110, Fugmann datiert die Architekturrestein 19in die Zeit
von E2. Fugmann 1958: 262
84. Zentralplatz 10: P15. Vermischter Schutt, stark gestört. Fugmann 1958: 208
Fundgruppe: Hamä1: Phase E: Vor der Zerstörung von StratumE entstanden (Fst. 1-6).
Literatur: Fugmann, E.: Hama 2,1: Architecture prehellenistique. 1958
Fundgruppe: Hamä2: Phase E: Während der Zerstörung von StratumE entstanden (Fst. 7-28).
Beschreibung: Begehungsflächenvon StratumE zur Zeit der Zerstörung.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Literatur: Fugmann, E.: Hama 2,1: Architecture prehellenistique. 1958
Fundgruppe: Hamä 3: Phase E: Durch die Zerstörung oder unmittelbar danach entstanden (Fst.
29-66).
Beschreibung: Schuttfundstellen.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Literatur: Fugmann, E.: Hama 2,1: ArcIiitectureprehellenistique. 1958
Fundgruppe: Hamä4: Phase E: Nachbesiedlung (Fst. 67).
Beschreibung: In Areal I 10.
Literatur: Fugmann, E.: Hama 2,1: Architecture. 1958: 260-61,264
Funde: Vorratsgefäße. z.T. mit vertikalemHenkel (ohne Abb.).
Fundgruppe: Hamä 5: Phase E: Vermischte Schuttschichten (Fst. 68-84).
Literatur: Fugmann, E.: Hama 2,1: Architecture prehellenistique. 1958
Fundgruppe: Hamä6: Ohne weitere Fundangaben.
Funde: Weibl. Figurine, Terrakotta (Quadrant GI3, 4A734, ohne Abb.; Ingholt, H.: Hama:
Rapport 2: 100n. 1; Riis, P,J.: Syrian Astarte Plaques. Berytus 9(1949)76; Fugmann, E.: Hama
2,1: Architec. prehell. 1958: 264 n. 7)
Imitation attisch schwarzgefimißter Schale (Clairmont: Berytus 12: Nr. 488).
Gewicht in Formeiner Sphinx, Bronze, aus demKunsthandel, vielleicht aus aus Hamä Inschrift:
SQLY ijMT, datiert ca. 750 v.Chr.; Syria 60(1983): BAALIM 1 Nr. 5.1. .
Gewicht in Formeines Tierkopfes, 7.602 g, Inschrift: STSQLI:IMT, in Hamä gefunden? Datiert
ca. 750 v.Chr., Syria 62(1985): BAALIM2 Nr. 2.2, cf. Syria 67: BAALIM6 Nr. 2.1.
Fundgruppe: Hamä Friedhof, Periode 4.
Beschreibung: Brandbestattungenin den Arealen G IX, G XXII, G XXX.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Literatur: Riis, P,J.: Hama 2,3: Cimetieres acremation. 1948
Dieser große und bedeutende Tall wurde 1930 von R. du Mesnil du Buisson untersucht. Die
Grabungstechnik des Grafen, der teilweise Tunnel in den Hügel trieb, ist bereits seinerzeit
kritisiert worden(cf. W.F. Albright: BASOR49(1933)31). Du Mesnil du Buisson war zwar der
Autor des Handbuchs Technique des fouilles archeologiques, das 1934 erschienen ist, seine
Grabungsmethoden entsprachenaber nicht mehr demStandardseiner Zeit. Wieweit man sich auf
die Ergebnisse verlassen kann, die er nur in kurzen Vorberichten mitgeteilt hat, bleibt unklar.
Eine abschließende Endpublikation hat der Ausgräbernie veröffentlicht, seine stratigraphischen
Angaben lassen sich nicht nachprüfen.
Die eisenzeitlichen Befunde wurden von du Mesnil du Buisson in 4 Phasen unterteilt (1932:
183):
Ville 1
Ville 2
Ville 3
Ville4
Diese Phasen sind aus den Befunden in verschiedenenSchnitten erarbeitet worden. Es kommt
also als weitereFehlerquellebei der Beurteilungder Grabungsergebnissehinzu, daß wir uns auf
die Korrelation der Einzelbefunde und ihre korrekte Zuordnung in Oberphasen, den "villes",
verlassen müssen. Der Ausgräber teilt aber mit, daß die Phasen deutlich voneinander getrennt
werden konnten und es handelt sich bei diesen Phasen anscheinend jeweils um einzelne
Schichten, die in den einzelnen Schnitten deutlich faßbar waren (1932: 178).
Einen Teil der Funde konnte ich 1990 im Nationalmuseumin Aleppo sehen, ein anderer Teil
dürfte im Louvre vermutet werden.
Literatur:
Mesnil du Buisson, R. du: Une campagnede fouillesä KhanSheikhoun. Syria 13(1932)171-188
Fundgruppe: 8än as-Saybün Ville 1
Beschreibung: Der Ausgräberspricht voneiner "destruction"dieser Phase, ohne näher auf diese
Zerstörungeinzugehen. Bei den Befundenhandelt es sich um Siedlungsreste mit Gebäudenund
einem Silo. Es werden keine in situ-Befunde erwähnt.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Literatur: Syria 13(1932)178-179
Fundgruppe: 8än as-Saybün Ville 2
Beschreibung: Diese Phase ist durch Feuer zerstört worden. Der Ausgräber berichtet von
zahlreichenPfeilspitzenund anderenWaffen,die in den Befundendieser Phase gefundenworden
sind. Es hat in situ-Befunde gegeben,z.B. die Kerarnikwanne 212 mit den Gefäßen 278 und 279
darin.
158 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 159
L _
Datierung: Zeitraumder Assemblagen3-4.
Literatur: Syria 13(1932)179-180
Fundgruppe: Hänas-Saybün Ville 2 oder 3
Datierung: Zeitraumder Assemblagen3-4-5.
Fundgruppe: Hän aS-Saybün Ville 3
Beschreibung: Die Phase ist einer ZerstörungzumOpfer gefallen, die offenbar deutlich größer
und allgemeiner war als die von "Ville 2". Die Befunde sind mit einer starken Ascheschicht
versiegelt. Soweit dies erkennbar ist, sind die Funde gleichzeitigmiteinander abgelegt worden,
Gefäß 271 mit einer Inschrift ist in situ gefunden worden.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen5-6.
Literatur: Syria 13(1932)180-182
Fundgruppe: Hän as-Sayhün Ville 4
Beschreibung: Schutt über Gebäuderesten.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7.
Literatur: Syria 13(1932)182
Fundgruppe: Hän as-Sayhün Ville 4 Grab
Beschreibung: Körperbestattung.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7.
Literatur: Syria 13(1932)182, PI. 37
Talll:lana
R. du Mesnildu Buisson hat den Ort 1929in Sondagen untersucht. Er beschreibt die Keramik,
ohne sie abzubilden, als u.a. "neubabylonisch" bzw. attisch rotfigurig. Mesnil du Buisson will
auch "griechische geschlosseneLampen"und Fibeln gefundenhaben. Die Funde befinden sich
heute wahrscheinlichim Louvre.
Mesnil du Buisson, R. du: Syria ll(l930)160-161
Talillanzüra
Homer Athanassiou erwähnteineneisenzeitlichen Friedhof mit Brandbestattungen,ohne nähere
Angaben zu machen. Die genaue Lage des Ortes ist nicht bekannt, er liegt im(jäb in der Nähe
von Rasmat-Tangara,
Athanassiou, R: Rasmet-Tanjara. Ph.D. Univ. ofMissouri 1977: p. 30, 270
al-Haräyab
Der Ort wurde 1946von A. Sahabausgegraben. Unterden dabei gefundenen Terrakottafigurinen
werden einige wenige aufgrund stilistischer Argumenteachämenidenzeitlich datiert (BMB 11:
PI. 1. 1,3-4; PI. 2. 1-2 = Kh. 1-2,4-7). Die Terrakottafundeaus der Favissa haben besondere
Aufmerksamkeit auf sichgezogen. Unter ihnen, wie auch unter den Funden der Nachgrabungen
von 1969-1970, befinden sich Figurinentypen, wie sie in der Späten Eisenzeit, aber
möglicherweise auch nach 333 v.Chr., hergestellt worden sind. Die Befunde, in denen diese
Figurinen gefunden worden sind, datieren aber deutlich später. Die publizierte Keramik ist
hellenistisch (BMB 10: Fig. 2-3), ebenso die Münzfunde.
Chehab, M.: Les terres cuites de Kharayeb. BMB 10(1951-52) Textband, BMB ll(l953-54)
Tafelband
Chehab, M.: Inscription phenicienne de Kharayeb. BMB 12(1955)45-46 Inschrift des 4.
Jahrhunderts v.Chr. auf einemSkulpturfragmentder Favissa (BMB 11: PI. 101b)
Kaoukabani, B.: Rapport preliminaire sur les fouilles de Kharayeb, 1969-1970. BMB
26(1973)41-59
Naster, P.: Les influences du style grec en Phenicie ä l'epoque achemenide. in: Atti 7
Congr.Intern.ArcheoI.Class. Roma 1.1961: 330
Talll:laws ad-Dunayba
AmOrt hat DimitriBaramki 1956Sondagenangelegtundu.a. eisenzeitliche Reste gefunden. Die
Ergebnisse der Untersuchungensind nicht publiziert worden.
Kurzbericht: COWA 1(1957)5
Talll:lizzln
Der Tall wurde 1949und 1952vonM. Chehabuntersucht, dabei soll auch Materialder Eisenzeit
11 gefundenwordensein. Chehabhat davon nichts publiziert. Im Rahmen seines Surveys in der
Biqä"hat L. Marfoe das Material untersucht.
Kurzbericht: BMB9(1949-50)109; cf. E. Gubel: Akkadica43(1985)57
Doumet, C.: La Beqa'aau BronzeMoyenet au BronzeRecentd'apresles fouilles de Tell Ghassil
de 1969 a1974. Diss. Univ. de Paris 1986: p. 173(erwähnt die Grabungsergebnisse)
Marfoe, L.: Between Qadesh and Kumidi. Ph.D. Chicago 1978 (berücksichtigt Material der
Grabungen von Chehab)
Hirbat Islim
Der Ort wurde zwischen 1924 und 1926 von L. Albaneseuntersucht. In der Literatur wirdder
Ortsnamen oft unterschiedlich geschrieben: "Khirbet Silm" oder "Khirbet Selim". Auf den
libanesischen Karten, die mir zur Verfügung stehen, heißt es ~ ....1 ~   ; :         Daher schreibe ich
"Hirbat Islim".
Die Befunde sind nie publiziert worden, über die Fundumstände und die Untersuchungenist
nichts veröffentlicht worden. Als Susannah V. Chapmandie Keramikpublizierte, war über die
Gräberund die ursprünglichen Grabgruppennichts mehr herauszufinden (1972: 55-57). Daß es
nebenden Untersuchungenvon Albanesenoch weitereGrabungenund Plünderungen gegeben
hat, deren Funde schließlich zusammen mit dem Material der Albanese-Grabungen in das
AmericanUniversity Museumin Bayrütgelangten, kann man vermuten, mit Sicherheit läßt sich
nicht einmal dies feststellen.
Gjerstadhat die zypriotische Keramikdes Fundortesklassifiziert: "White-Painted 11", "Bichrome
11" und "Black-on-Red1(111)" (SCE 4.2: 252). Dies Material wäre damit für die vorliegende
Untersuchung zu alt.
WilliamCulicanerwähnt Grabungenund Befunde, ohne daß mir klar geworden ist, auf welche
Grabunger sich bezieht (1982: 49, 50 n. 24, 57-58, 75; Abb. 3 a, c; 4d; 8 a-h). Handelt es sich
umdie Untersuchungen vonAlbaneseoder umeine weitere, nochunpublizierte Grabung? Seine
Angaben lauten:
"The unpublished grotto at Khirbet Selim was divided into four strata (Grotte I-IV numbered
from the top). Beneath the grotto was dug a fosse with two superimposed strata 1-2" (Culican
1982: 50 n. 24).
Vielleicht handelt es sich um die Bestattungsgrotte, von deren Ausgrabung in den 60er Jahren
in den archäologischen Kurzberichten die Rede ist (AntiquiteClassique 36: 222; BMB 18: 118;
COWA 3: 31). Dort sollen römische und eisenzeitlicheFunde gemacht worden sein.
Literatur:
Archäologische Kurzberichte: RevArchSyr 4(1935-36)40; Antiquite Classique 36(1967)222;
COWA3(1966)31; BMB 18(1965)1l8
Chapman, S.V.: A Catalogue of Iron Age Pottery fromthe Cemeteries of Khirbet Silm, Joya,
160 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 161
I
L
Qraye and Qasmieh of South Lebanon. Berytus 21(1972)55-194
Culican, W.: Repertoire ofPhoenician Pottery. in: Phönizier im Westen. Mainz 1982: 49, 50 n.
24,57-58,75; Abb. 3ac; 4d; 8a-h
Fundgruppe: Hirbat Islim ohne Fundangaben
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Fundgruppe: Hirbat Islim Fosse Str. 1
Beschreibung: Aus dem Schnitt unter der Grotte. Der Charakter der Fundstelle ist unklar, handelt
es sich um Schutt oder Bestattungen?
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Literatur: Culican 1982
Fundgruppe: Hirbat Islim Fosse Str. 2
Beschreibung: Siehe oben unter Str. 1.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Literatur: Culican 1982
Fundgruppe: Hirbat Islim Grotte Str. 3 und 4
Beschreibung: Nach den kurzen Angaben bei Culican liegen diese Straten offenbar über den
Schichten 1 und 2 des "Fosse",
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Literatur: Culican 1982
Kämid al-Lawz
Der Ort wude 1934 von R Mouterde und A. Beaulieu zum ersten Mal untersucht. Die Grabungen
wurden dann 1963-1964, 1966-1971, 1973-1974 und 1979 von Rolf Hachmann wieder
aufgenommen.
Späteisenzeitliche Befunde sind nur in einem Friedhof angetroffen worden, den die
Hachmann-Expedition untersucht hat und dessen Material 1978 von Rudolf Poppa in einer
vorzüglichen Monographie vorgelegt worden ist. Hachmann hat angekündigt, zusammen mit
Poppa und Manfred Kunter in einem weiteren Band die Befunde und Funde zu analysieren und
die Publikation des Friedhofs mit einer Synthese abzuschließen (Hachmann: in: Poppa 1978: 11).
Literatur:
Poppa, R: Kämid el-Löz 2: Der eisenzeitliche Friedhof. SBA 18: Bonn 1978
Kunter, M.: Kämid el-Löz 4: Anthropologische Untersuchung der menschlichen Skelettreste aus
dem eisenzeitlichen Friedhof. SBA 19: Bonn 1977
cf. Hachmann, R: Rezension: P.RS. Moorey, Cemeteries of the First Millennium B.C. at Deve
Hüyük. 1980. MO 35( 1988)207-211
Die Fundgruppen sind bei Poppa zusammengestellt und müssen hier nicht wiederholt werden.
Käwür Alli
Im Ashmolean Museum befindet sich eine eisenzeitliche Terrakottafigurine, die vor dem 1.
Weltkrieg von Woolley in der Gegend von Garäblüs/Karkemis erworben worden ist.
Moorey, P.R.S.: Cemeteries of the First Millennium B.C. at Deve HüYÜk. BAR Int.Ser. 87:
Oxford 1980: Nr. 100 (Ashmolean 1914.131)
Tall Kazal
Maurice Dunand und Nassib Saliby unternahmen an diesem Ort Ausgrabungen in den Jahren
1956 und 1960 bis 1962; seit 1985 sind die Grabungen durch die American University Beirut
unter der Leitung von Leila Badre wieder aufgenommen worden.
Die Grabungen von Dunand und Saliby sind nicht ausführlich publiziert worden, es wurden nur
Kurzberichte herausgegeben. Die Befunde sind darin äußerst knapp und oberflächlich erläutert.
Die Stratigraphie läßt sich nicht überprüfen. Keramik wird im Text beschrieben, aber nur wenig
abgebildet. Die Angaben zu den Gefäßen im Text sind nicht genau genug, um die Merkmale
typologisch auszuwerten. Die publizierte Keramik ist nicht auf einzelne Befunde bezogen,
sondern nur grob in den Zusammenhang der allgemeinen Stratigraphie gestellt.
In einem ersten Vorbericht über die achärnenidenzeitliche Keramik hat Gubel für die Gefäße als
Fundstelle nur allgemein "couche(s) perse(s)" angegeben.
Literatur:
Badre, L. et al.: Tell Kazal, Syria: AUB Excavations 1985-87: Preliminary Reports. Berytus
38(1990) 10-124
Dunand, M.: A la recherche de Simyra. AAS 7(1957)3-16
Dunand, M. et al.: Fouilles de Tell Kazal: Rapport preliminaire. AAS 14(1964)3-14, [arab. Teil:
197-208]
Elayi, L: Les importations grecques ä Tell Kazel (Simyra) ä l'epoque perse. AAAS
36-37(1986-87)130-135
Gubel, E.: Tell Kazel (Sumur/Simyra) ä l'epoque perse. Transeuphratene 2(1990)37-49
Fundgruppe: Tall Kazal »persisch«
Beschreibung: Siedlungsreste und Schutt, geschlossene Fundstellen werden nicht erwähnt. Die
Funde der Grabungen von Dunand und Badre sind hier zusammengefaßt, da für beide Gruppen
nur die allgemeine Angabe "aus der persischen Schicht" gegeben wird.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 6-7-8.
Literatur: AAS 7(1957)11,12,14
AAS 14(1964)8-10
Transeuphratene 2(1990)37-49
Fundgruppe: Tall Kazal »Eisenzeit 11«
Beschreibung: Die Siedlung der Periode "Eisenzeit 11" wurde durch ein großes Feuer zerstört.
Trotzdem ist es nicht sicher, ob alle unter "Ei'senzeit 11" aufgeführten Funde durch diese
Zerstörung versiegelt worden sind. Die Angaben sind zu ungenau.
Literatur: AAS 7(1957)11-14
AAS 14(1964)10-11
Kefrik C'Kourik")
Die eisenzeitlichen Grabfunde wurden von Woolley und Lawrence während der Ausgrabungen
in Garäblüs erworben (cf. Moorey 1980: 146).
Literatur:
Moorey, P.R.S.: Cemeteries of the First Millennium B.C. at Deve Hüyük, near Carchemish. BAR
Int.Ser. 87: Oxford 1980 (Rez.: AfO 35(1988)207-211; JRAS 1982: 177)
Fundgruppe: Kefrik Grab 1.
Beschreibung:
Literatur: Moorey: Deve Hüyük. 1980: 146-151
Fundgruppe: Kefrik Grab 2.
Beschreibung: "Fundgruppe mit Topfgrab A gefunden".
Literatur: Moorey: Deve Hüyük. 1980: 151
162 Kapitel 5.1.
Tall Maqäm
Katalog der Fundgruppen 163
al-Lädaqiya (Laodikeia ad Mare)
Der Tall von al-Lädaqlya wurde nie archäologisch untersucht und ist 1963 von der
Hafenverwaltung des Ortes zerstört worden (Saade 1964: 108-109). Während der Tall von
Bulldozernabgetragenwurde, versuchteGabriel Saade archäologische Informationen zu retten.
Eine handvoll Scherben sind publiziert worden (Saade 1964: 112 Fig. 14, 15). Soweit sich die
so gewonnenen Informationen auswerten lassen, war der Ort in der Späten Eisenzeit besiedelt
es finden sich Spuren des 7.-4. Jahrhunderts v.Chr. (Saade 1964: 113). Oberflächenfunde von
Keramik des 5.-4. Jahrhunderts v.Chr. erwähnt Stucky (Leukos Limen. 1983: 126 n. 10). Die
achärnenidenzeitliche Skulptureines "Tempeljungen" wurde 1969publiziert(DirectionGenerale
des Antiquites: Guidede l'expositiondes demieres decouvertes classiquesen Syrie. Damas 1969:
16). Zwei Münzhortfunde sind bekannt geworden. Der erste Fund ist zwischen ca. 350 bis 325
v.Chr. abgelegt worden (lOCH Nr. 1494). Vomzweiten Münzfund ist nur bekannt, daß er »bei
Lädaqfya« gefunden wurde (Schlumberger 1953: 9 n.1).
Literatur:
Saade, G.: Histoire de Lattaquie: Ramitha, problemes des origines. Damas 1964
Schlumberger, D.: L'argent grec dans l'empire achemenide, in: R. Curiel et al.: Tresors
monetaires d'Afghanistan. Memoires de la Delegation Archeologique Francalse en
Afghanistan 14: Paris 1953: 1-64
Tall La1)a
Josette Elayi sieht in demOrt den Hafen vonTall Kazal in achärnenidischer Zeit, möglicherweise
kommt sie aufgrundvon Oberflächenbeobachtungenzu diesem Schluß (Penetration grecque en
Phenicie sous l'empire perse. Nancy 1988: 21, 35 n. 2)? An der Mündung des Nahr al-Bärid
wurden 1987 zufällig Gewichte aus achämenidischer Zeit gefunden. Vielleicht handelt es sich
bei dem Fundort um Tall Laha (Elayi: Semitica 40(1991)31-38).
Lidar Hüyük
Der Ort wurdein den Jahrennach 1979von HaraldHauptmannuntersucht. Es fandensich Funde
und Befunde u.a. vom8. Jahrhundert v.Chr. bis in achärnenidische Zeit. Das Material ist bis jetzt
nicht veröffentlicht worden, die hellenistische Keramik soll von Brigitte Kazenwadel bearbeitet
werden.
Hauptmann, H.: Lidar HöYÜk. RLA7(1987-90)15-16
Tall al-MalläJ:1a (Levante Koordinaten 131.207 ?)
AmOrt w u ~   e 1887ein Münzhort gefunden (lOCH Nr. 1499, dort weitere Literatur). Die Lage
des Ortes ist nur schwer bestimmbar. Vielleicht gibt es einen Zusammenhang mit dem im
»Lebanon-Gazetteer« des US Board on Geographie Names (1970) genannten Wädi al-Malläha
und einem»Headwater Basin« gleichenNamensin der Umgebungdes Wädi südlich von Bayrüt,
Tall Malihat ad-Dayrü
Hartrnut Kühne hat am Ort 1978 Oberflächenuntersuchungendurchgeführt. Die eisenzeitliche
Keramik wurde in die Eisenzeit 11 datiert.
Literatur: Kühne, H.: Tall Malhat ed-Derü, in: Festschrift Kurt Bittel. Mainz 1983: 299-308
Kay Kohlmeyer hat bei seinen Oberflächenuntersuchungen 1983 eisenzeitliche Funde sichern
können, die wahrscheinlich aus einem Grab stammen(MDOG 116(1984)113, Abb. 12).
Literatur: Kohlmeyer, K.: Euphrat-Survey. MDOG 116(1984)95-118
al-Maräh
Der Ort liegt bei Sidon, hier sind mindestens 2 anthropoide Sarkophage gefunden worden.
Kukahn, E.: Anthropoide Sarkophage in Beirut. Berlin 1955: Nr. 55, 72
Tall Mardih
Der Fundort ist bekannt geworden durch seine bronzezeitlichenEpochen, aber hier liegen auch
wichtige eisenzeitliche Befunde und Funde vor. AmTall wird seit 1964 unter Paolo Matthiae
gegraben. Eine Endpublikation wurde bisher nicht veröffentlicht und die Vorberichte nehmen
nicht Bezugauf alle Ergebnisseder Untersuchungen. Stefania Mazzoni hat 1984 die Ergebnisse
der Untersuchungen an dem achämenidenzeitlichenbzw. hellenistischen Gebäude in Sektor E
veröffentlicht. Auf dem Kongress 1989 in Idlib hat sie darüber hinaus ausführlich über weitere
Untersuchungen an den eisenzeitlichen Schichtenberichtet. Die Keramik ist 1992 veröffentlicht
und hier in den statistischen Untersuchungen berücksichtigt worden, konnte aber nicht mehr
ausführlich in den Katalog eingearbeitet werden.
Ich vermute nach den mir zugänglichen Informationen, daß diese Funde auch aus den Arealen ".--
unter den Fundgruppen 1 und 6 (siehe unten) s ~ ( e ....
Literatur:
[MAIS] Missione archeologica italiano in Siria:
1965. G. Castellino et al. (edd.). Roma 1966
1966. A. Davico et al. (edd). Roma 1967
Matthiae, P.: Mission archeologique de l'universite de Rome ä Tell Mardikh. AAAS
18(1968)5-20, [arab. Teil: 155-158]
Mazzoni, S.: Observations about Iron Age Glyptics from Tell Afis and Tell Mardikh. in:
Festschrift Adnan Bounni. Leiden 1990: 215-226 .
Mazzoni, S.: L'insediamento persiano-ellenisticodi Tell Mardikh. SEb 7(1984)87-132
Mazzoni, S.: letä del ferro a Tell Mardikh e nella"sua regione. in: S. Mazzoni (00.): Tell Afis e
letä del ferro. Pisa 1992: 99-155
Fundgruppe: Tall Mardib 1.
Beschreibung: Kampagne1965, Schnitt imArealE. Die Funde lagenbei Architekturrestendicht
unter der Oberfläche (ca. 1 m) und lassen sich mit den Literaturangaben keinen
Begehungsflächen zuordnen. Mindestens zwei, vielleicht drei, Bauphasen lassen sich hier
feststellen, die vielleicht analog zu den Befunden im Quadranten FNI (Sch.VI A+B. ) einer
Besiedlungvomspäten 6.Jh.v.Chr. bis zur hellenistischenZeit zuzuordnen sind. Die Funde im
Schnitt lassen sich jedoch mit den vorhandenen Angaben nicht nach diesen Bauphasen
differenzieren. Daher sind alle Funde aus dem Bereich dieser Bauphasen in einer Fundgruppe
zusarnmengefaßt.
Fundgruppe 1 und 6 gehören zusammen.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen7-8.
Literatur: MAIS 1965: 8lff, Fig. 6
Fundgruppe: Tall Mardib 3.
Beschreibung: Kamp. 1965-66: Areal E Installation des Ofens "forno epsilon", Oberfläche bei
ca. 3.50 m. Wird vonden Ausgräbernan das Ende des 8. Jh.v.Chr. datiert. ImQuadranten2 (Fig.
6) befindensich auf demNiveauca. 3.50 m späteisenzeitlicheInstallationen, darunter ein Ofen.
Darüber liegt anscheinend eine Ascheschicht.
I
h....... a _ l
164 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 165
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Literatur: MAlS 1965: Fig. 6, Tf. 36: 1,4; MAlS 1966: 99ff
Fundgruppe: Tall Mardih 4.
Beschreibung: Kamp. 1966: Funde über dem Ofen "forno epsilon" in Oberflächenschicht.
Literatur: MAlS 1966: 99
Funde: Keramik: Lekythos-Fragm. vom syr. Typ (p. 99).
WeibI. Figurine, Terrakotta (Tf. 49: lrrM.66.E.135).
Fundgruppe: Tall Mardih 6.
Beschreibung: Kamp. 1966: Fundumstände wie Tall Mardih 1: Erweiterung des Schnittes von
1965. Fundgruppe 1 und 6 gehören zusammen.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8.
Literatur: MAlS 1966: 103ff, Fig. 9
Fundgruppe: Tall Mardlh 7 (Str. VI Al).
Beschreibung: Kamp. 1970-74, Areal E, Str, VI Al. Öffentliches Gebäude im Areal E. Funde
lagen unter den Fußböden der Phasen VI A2-3. Der Befund wird von den Ausgräbern Ende
6.-Anfang 5. Jh.v.Chr. datiert.
Literatur: Mazzoni: SEb 7(1984)87-132 (Keramik (Fig. B 1-15)
Schicht I ist eisenzeitlich zu datieren. Die Schicht besteht aus mehreren, maximal drei
Bauphasen. Die Fußböden der Räume wurden wiederholt erneuert. In Räumen der Quadranten
11Ga und 11Ge sind die Fußböden mit Asche und Holzkohle bedeckt. Es ist aber nicht klar zu
welcher Bauphase diese Böden gehören, vielleicht handelt es sich um Phase 1-2. Es wird auch
nicht deutlich, ob diese Asche Reste einer Zerstörung oder Arbeitsspuren sind (Egami 1988: 53).
Die Funde sind meist ohne Angabe der einzelnen Subphasen von Schicht I veröffentlicht worden,
so daß eine exakte Zuordnung innerhalb der Schicht I nicht möglich ist.
Literatur:
Egami, N. et al.: Tell Mastuma. Bulletin of the Ancient Oriental Museum, Tokyo
6(1984)106-126
Egami, N.: Tell Mastuma. Tokyo 1988 (jap.)
Fundgruppe: Mastürna I, Funde ohne Angabe der FundsteIle.
Beschreibung: Eisenzeitliche Schicht I, den Funden fehlt eine nähere Angabe zur FundsteIle.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Literatur: BullAncOrMus, Tokyo 6(1984)112-115
Fundgruppe: Mastüma I, Nord-Areal.
Beschreibung: Eisenzeitliche Schicht I, mindestens 3 Bauphasen.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Literatur: BullAncOrMus, Tokyo 6(1984)111
Fundgruppe: Tall Mardih 8 (Str. VI A2-3).
Beschreibung: Kamp. 1970-74, Areal E, Str. VI A2-3, Umbauphase des öffentlichen Gebäudes
in Areal E (VI A2) und Bautätigkeit in der Umgebung des Gebäudes (VI A3). Die Bauphase VI
A3 wurde gewaltsam zerstört und durch Brandschutt versiegelt. Dat. 5.-4. Jh.v.Chr. Vielleicht
ist das (besonders guterhaltene) Material eher der Endphase im 4. Jh.v.Chr. zuzuordnen?
Literatur: Mazzoni: SEb 7(1984)87-132 (Keramik, sicher aus Str. VI A3 (Fig. B: 16-18,20-22;
C: 1,3, 10, 12, 14, 17; Fig. 23ab); Str. VI A2-3 (Fig. B: 19; C: 2,4-9, 11, 15-16)
Fundgruppe: Tall Mardlb 9 (Str. VI Bl).
Beschreibung: Kamp. 1970-74, Areal E, Str. VI BI. Datiert Ende 4.-Mitte 2.Jh. v.Chr.
Literatur: Mazzoni: SEb 7(1984)87-132 (Keramik (Fig. C: 18-22, D, E, F, G, H)
Fundgruppe: Tall Mardih 10.
Beschreibung: Kamp. 1966: Areal B: "Magazin-Räume" mit in situ-Befunden, vielleicht
Vorratsgefäßen
Datierung: Zeitraum der Assemblage 6-7.
Literatur: AAAS 18(1968)20, Fig. 13-14.
Tall Masnaqa
Fundgruppe: Mastüma I, Nordschnitt.
Beschreibung: Eisenzeitliche Schicht 1. Mehrere Bauphasen.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Literatur: BullAncOrMus, Tokyo 6(1984)106;111
Fundgruppe: Mastüma I, Zentral-Areal.
Beschreibung: Eisenzeitliche Schicht I, 2 Bauphasen.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Literatur: BullAncOrMus, Tokyo 6(1984)111-112
Fundgruppe: Mastüma I-I
Beschreibung: Untergruppe 1 des Stratums 1.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1. .
Literatur: Egami: Tell Mastuma. 1988 (jap.)
Fundgruppe: Mastüma 1-2
Beschreibung: Untergruppe 2 des Stratums 1.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Literatur: Egami: Tell Mastuma. 1988 (jap.)
Während der ersten Kampagne 1985 fand J.Y. Monchambert eisenzeitliche Funde. Im Areal A
im Quadranten 05 lag Mauer 68, im Schutt zwischen der Mauer und den älteren Schichten lagen
neben Keramik der Ur-III-Zeit, Fragmente vom Ende des 7. Jahrhunderts v.Chr.lAnfang des 6.
Jahrhunderts v.Chr. und aus hellenistischer Zeit. Monchambert hält die Mauer für
nachhellenistisch. Die "hellenistische" Keramik kann aber auch eisenzeitlich sein (persönliche
Mitteilung von Sabina Kulemann).
Literatur:
Monchambert, lY.: Mashnaqa 1985. Syria 62(1985)232-233, PI. 4. 46-48, 50.
Es gab keine archäologische Untersuchungen an eisenzeitlichen Befunden in Masyäf, Zwei
Zufallsfunde, die angeblich aus Masyäfstammen, sind aus achämenidischer Zeit:
1. Ein Bronzegefäß (Amandry: Antike Kunst 2(1959)44-46, PI. 23.1-3).
2. Münzhortfund, abgelegt ca. 425-420 v.Chr. (C.M. Kraay, P.R.S. Moorey: RevNum
10(1968)181-235) = IGeH Nr. 1483).
Tall Mataymira
Tall Mastüma
Der Ort wurde 1980, 1982, 1984 und 1986 von Namio Egami untersucht. Bisher sind nur
Vorberichte der Grabungen veröffentlicht worden.
Sebastien Ronzevalle berichtet von "Persischen Reiter"-Figurinen, die angeblich in einem Grab
an diesem Ort gefunden worden sind. Der Ort soll östlich von der Straße     i ~ - Hamä bei Zaydal
liegen, ich habe den Tall nicht lokalisieren können. Handelt es sich um Tall MraymdI (247.313)?

k :.-. ---J
166 KapiteI5.i. Katalog der Fundgruppen 167
Literatur:
Garstang, 1.: Explorations at Mersin. AAA 26(1939-40)89-158
Garstang, 1.: Prehistoric Mersin. Oxford 1953
Fundgruppe: Mersin Schicht IV
Beschreibung: Schicht IV angegeben, ohne w ~   t r Erläuterungen.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Ein Sternchen "*" bei der Abbildungsangabe der Keramik in Kapitel 5.2. bedeutet, daß das Gefäß
nicht abgebildet ist, aber dem Typ gleichen soll, der abgebildet ist. Innerhalb der Fundgruppen
sind die Gefäße nach den Tafelangaben geordnet.
Fundgruppe: Mersin Schicht III
Beschreibung: Schicht III angegeben, ohne weitere Erläuterungen.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4.
mittelalterlich
6-7
3-4
1-2
Keramikassemblagen Schichten
Str.lIb
Gruben zwischen IIb und III
Str. III
Str. IV
Fundgruppe: Mersin Locus 4 .
Beschreibung: Die Fundangaben lauten "Schicht III" bzw. "Schicht llI-IIb", auf dem Plan
Garstang 1953: Fig. 159 liegt Locus 4 dagegen in Schicht I1b.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 4.
Fundgruppe: Mersin Locus 5
Beschreibung: Nach den Fundangaben "Schicht 1lI", nach Plan Garstang 1953: Fig. 159 dagegen
Schicht I1b.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 6.
Fundgruppe: Mersin Schicht 11 (nacheisenzeitlicher Kontext)
Beschreibung: Schicht 11 angegeben, ohne weitere Erläuterungen.
Funde: Keramik: "Wave-Line"-Gruppe AAA 26: 104, PI. 76.13
Fundgruppe: Mersin Locus 6
Beschreibung: Nach den Fundangaben "Schicht 1lI", nach Plan Garstang 1953: Fig. 159 dagegen
Schicht I1b.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4.
Fundgruppe: Mersin Locus 2
Beschreibung: Locus 2 ist nicht deutlich nach Schichten getrennt, er befindet sich sowohl in
Schicht I1b als auch in Schicht III.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 3-4.
Mersin
Ronzevalle, S.: Notes et etudes d'archeologie orientale. 1. Serie, Nr. 31: MFOB
7(1914-21)173-177 Nr. 5, PI. 19: 5 und 6
Der Ort liegt in der Türkei, in der Ebene von Adana, dem historischen Kilikien. Andere Namen
der Fundstelle sind Soguksutepe und Yümüktepe, Grabungen fanden 1937-1940 und 1946-1949
unter John Garstang statt. Neben einem ausführlichen Vorbericht, hat Garstang 1953 einen
Abschlußbericht veröffentlicht.
Eisenzeitlich sind die beiden Schichten 1lI und IV, der Ausgräber datiert die Schichten wie folgt
(Garstang 1953: 254):
11 Mittelalter, 700 - 900 n.Chr.
III hauptsächlich Funde des 7.-6. Jahrhunderts v.Chr.
IV hauptsächlich Funde des 8. Jahrhunderts v.Chr.
V Späte Bronzezeit
In Schicht III stand ein Wohnhaus, das durch Feuer zerstört worden ist (Garstang 1953:
253-254). In Schicht IV ist ebenfalls ein Wohnhaus erlaßt worden, das direkt über den Befunden
der Späten Bronzezeit liegt (Garstang 1953: 253-254). Die Befunde der Schichten 1lI und IV sind
stark von Gruben gestört worden. In den Plänen fehlen leider Höhenangaben, so daß es nicht
immer deutlich wird, von welcher Höhe aus und in welchem Zusammenhang mit der Architektur
diese Gruben angelegt worden sind (pläne: Garstang 1953: 252 Fig. 159).
Im Vorbericht wie im Abschlußbericht sind nur wenige Gefäße veröffentlicht worden, die als
"lokale" Keramik anzusprechen sind. Der Artikel von Bamett, der einzige Text, der die
eisenzeitliche Keramik von Mersin behandelt, heißt denn auch »The Greek Pottery« (AAA
26(1939-40)98-130).
Mit den vorhandenen Informationen ergibt sich folgendes Bild.
1. Schicht IIb, mittelalterliche Befunde, versiegeln späteisenzeitliche Gruben und Schicht III.
Einige Gruben sind wahrscheinlich von Schicht I1b aus abgetieft, leider läßt sich nicht
eindeutig bestimmen welche. Grube 30 schneidet in Befunde von Schicht I1b, ist also noch
jünger als I1b.
2. Unter Schicht Ilb und über Schicht III sind Gruben abgetieft worden. Gesichert ist dies für
die Gruben 9, 28, 40.
3. Schicht 1lI ist durch Feuer zerstört worden, aber welche Fundstellen durch den Brandschutt
versiegelt sind, wird nicht deutlich, vermutlich ist die Fläche gemeint, die im Plan mit
Punkten wiedergegeben wird. Vielleicht darf man die Funde, denen nur die Fundangabe
"Schicht III" beigegeben ist, zu den versiegelten Funden zählen? Unklar ist, ob die Grube
34 aus Schicht III abgetieft worden ist.
4. Zwei Gruben werden durch die Mauem von Schicht 1lI versiegelt und schneiden in die
Mauem von Schicht IV, sind also zwischen den beiden Bauschichten angelegt worden:
Grube 29? und 41 (Funde aus der Grube sind nicht publiziert worden).
5. Auf dem Niveau der Schicht IV soll die Grube 27 liegen, ist sie von Schicht IV aus abgetieft
worden? Aus ihr sind keine Funde publiziert worden.
6. Einige Loci enthielten Funde mit den Fundangaben Schicht "llI-I1b". Außerdem hat
Garstang einige Loci sowohl auf dem Schichtplan IIb als auch aufllI abgebildet (1953: Fig.
159). Vielleicht soll dies bedeuten, daß diese Loci nicht sauber nach Schichten getrennt
worden sind und somit Material beider Schichten enthalten. Dies gilt für die Loci 2, 4-6,
10-14 (cf. Abb. 5.1.4.).
Eine Analyse der Keramikverteilung bestätigt die Datierung von Garstang im wesentlichen: Fundgruppe: Mersin Grube 9
Beschreibung: Eingetieft vor den Bauten von Schicht I1b, schneidet in die Befunde von Schicht
III.
Fundgruppe: Mersin Locus 10
Beschreibung: Schicht IIb.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4 (mit Einmischungen von 6-7).
168 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 169
Fundgruppe: Mersin Locus 11
Beschreibung: "Schicht IIb-III", der Bereich von Locus 11 liegt über der Grube 34.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 3-4.
Fundgruppe: Mersin Locus 12
Beschreibung: "Schicht IIb-III".
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4 (mit Einmischungen von 6-7).
Fundgruppe: Mersin Locus 13
Beschreibung: Fundangabe "Schicht IIb-III".
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4.
Fundgruppe: Mersin Locus 14
Beschreibung: "Schicht IIb-III".
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4.
Fundgruppe: Mersin Locus 15
Beschreibung: Schicht III, deutlich von Schicht IIb und Schicht IV getrennt.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4 (mit Einmischungen von 6-7).
Fundgruppe: Mersin Grube 17
Beschreibung: Nach Plan Garstang 1953 Fig. 159 von Schicht IIb aus eingetieft.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4.
Fundgruppe: Mersin Locus 19
Beschreibung: In Schicht III.
Funde: Keramik: AAA 26: 127, PI. 78.14
Fundgruppe: Mersin Grube 23
Beschreibung: Nach Plan Garstang 1953 Fig. 159 von Schicht IIb aus eingetieft, nach den
Fundangaben "Schicht III".
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4 (Einmischungen von 1).
Fundgruppe: Mersin Grube 24
Beschreibung: Nach Plan Garstang 1953 Fig. 159 von Schicht IIb aus eingetieft, nach den
Fundangaben "Schicht 11" bzw. "Schicht III".
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2-3-4.
Fundgruppe: Mersin Locus 25
Beschreibung: Angeblich "Schicht IV", nach Plan Garstang 1953 Fig. 159 von Schicht III gut
getrennt, tatsächlich handelt es sich aber um eine stark vermischte Keramikkollektion.
Funde: Keramik: zypriotisch "White-Painted" AAA 26: 109, PI. 48.1, 3 / AAA 26: 121, PI.
50.2-4; 107, PI. 52.2; 121, PI. 80.3; 127, PI. 80.6 / Attisch schwarzgefimißtes Gefäß mit
Palmettenstempel, AAA 26: 128, PI. 53.5/ "Wild-Goat"-Stil Fragment AAA 26: 105, PI. 76.14.
Fundgruppe: Mersin Locus 26
Beschreibung: Angeblich Schicht III bzw. IV, nach dem Plan Garstang 1953 Fig. 159 gehört der
Bereich zu Schicht IV.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Fundgruppe: Mersin Grube 28
Beschreibung: Die Grube wird nach oben von Mauem der Schicht IIb versiegelt, nach unten
schneidet sie in die Mauem von Schicht 111. Diese Grube ist ein Hinweis darauf, daß das
Grabungsgelände im 4. Jahrhundert v.Chr. nicht bewohnt war, sondern als Grubengelände
genutzt wurde.
Str. Fundgruppen
IIb
m ~ i l l   ~
Gruben 2 12 14
111 36 34
~
(J[]lliJ
31
IV 26 29
FundsteIle Assemblage FundsteIle Assemblage FundsteIle Assemblage
2 3-4 13 3-4 28 3 (7)
4 4 14 3-4 29 3-4
5 4 15 3-4 32 3-4
6 3-4 17 3-4 33 3-4
10 3-4 (6) 23 3-4 34 1-2
11 3-4 24 1
12 3-4 (6) 26 2-3
Abb. 5.1.4. Übersicht über die stratigraphischeLageder FundgruppenvonMersin.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4 (Einmischungen von 6-7).
Fundgruppe: Mersin Locus 29
Beschreibung: Nach den Angaben auf Plan Garstang 1953 Fig. 159 muß die Grube nach dem
Verlassen der Schicht IV und vor der Anlage von Schicht III abgetieft worden sein. Nach Plan
Garstang 1953 Fig. 159 scheint Locus 13 und das Gebäude in Schicht III die Grube zu
versiegeln. Die Grube schneidet in die Mauem von Schicht IV. Leider sind die Pläne zu ungenau,
gerade über der Grube 29 fehlen nachgewiesene Mauem in der Schicht III und das Symbol für
Locus 13 gibt keine Auskunft über die genaue Ausdehnung der FundsteIle. Die Grube ist aber
auf dem Plan der Schicht III nicht mehr eingetragen, also scheinbar versieglt. Liegt die Grube
wirklich zwischen Schicht IV und III so wäre sie ein wichtiges Datierungskriterium.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2-3-4. '.
Fundgruppe: Mersin Locus 31
Beschreibung: Nach dem Plan Garstang 1953 Fig. 159 ist der Bereich von Schicht III klar
getrennt.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4.
Fundgruppe: Mersin Locus 32
Beschreibung: Nach dem Plan Garstang 1953 Fig. 159 ist dieser Bereich von Schicht III klar
getrennt. Nach den Fundangaben der Keramik sollen die ersten beiden Gefäße aus Schicht IV,
das dritte aus Schicht VI und die beiden "Wild-Goat" Fragmente aus Schicht III stammen.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4 (Einmischungen von 6-7).
Fundgruppe: Mersin Locus 33
Beschreibung: Nach den Fundangaben der Keramik sollen beide Gefäße aus Schicht IV-III
stammen.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1-2.
Fundgruppe: Mersin Grube 34
Beschreibung: Die Grube wird durch Mauem der Schicht IIb und den Locus 11 versiegelt, die
Grube schneidet die Schichten III und IV.
170 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen
171
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2-3-4.
Fundgruppe: Mersin, einzelne Keramikfunde aus verschiedenen Loci
Grube 36: Schale AAA 26: p. 120, PI. 50.512: angeblich stammt das Gefäß aus der
spätbronzezeitlichenSchicht VI Locus 54, das späteisenzeitliche Gefäß könnte durch die
Grube36 dorthingelangtsein, ein weiteresBruchstückderselbenSchale stammt vielleicht
aus Grube 28.
Grube 38: "Schicht IV", AAA26: 106, PI. 52.7
Grube 39: "Schicht IV", AAA26: 106, PI. 52.6
Grube 40 wird durch die Schicht IIb versiegelt, sie schneidet keine Architektur, das Gefäß
stammt angeblichaus "Schicht IV", AAA26: 106, PI. 52.5
Locus 45 wird durch die Mauern von Schicht IV versiegelt, das Gefäß stammt angeblich aus
"Schicht V-VI", "White-Painted" AAA26: 109, PI. 47.9
Locus 52: das Gefäßstammt vielleicht aus der Grube 17, KorintischerÜbergangsstil zwischen
Protokorinthischund Frühkorinthisch, AAA26: 110, PI. 78.1
Locus 66: zypriotisch "BichromeIII" AAA26: 108, PI. 47.4/4: weitere Fragmentedesselben
Gefässes stammenaus den Gruben 23 und 24 sowieaus Locus 33.
h
al-Mina
Fundort inder türkischen Provinz Hatay,an demLeonard Woolley 1936 und 1937Ausgrabungen
unternommen hat. DerOrt trägt denarabischen Namenal-Mina, "derHafen".Da amOrt auchheute
überwiegend arabisch gesprochen wirdund umkeinenunbekannten NameneinzuflIhren, verwende
auchichdiesen Namen. Auf der KartevonRichardKiepert, Kleinasien, Blatt D IV. Adana. Berlin
1916, trägt der Ort auch die Namen el-Eskele und Makäm el Chidr. Eine systematische
Gesamtpublikation der Grabungsergebnisse ist nie veröffentlicht worden. Die unten angeführte
Literaturliste zeigt, daß ein Teil der Funde weit verstreut in zahlreichen Artikeln veröffentlicht
wordenist.
DieFunde selber sind ebenso weit verstreut wordenundinMuseen überall in der Weltgelangt. Die
wichtigsten Sammlungen mitMaterial aus al-Mina befinden sichin LondonimBritischen Museum
undimInstitute ofArchaeology sowiein OxfordimAshmolean Museum. Eine weitere bedeutende
Sammlung istinAntakya. Darüberhinausbefinden sichFundeinEnglandimMuseumof Classical
Archaeology, Cambridge, in Birmingham, imEton College, in Exeter, Edinburgh, New Castle,
Aberdeen, Reading undWinchester; in Syrien sindFundeimMuseumvonDamaskusund Aleppo;
inAustralien imNicholson Museumin Sydney undwahrscheinlich nochin Kanada.
1989 und 1992durfteich mit der freundlichen Erlaubnis der MuseenimBritischen Museum, im
, 2000 I r
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Abb. 5.1.5. Karte von al-Mina (nach JHS 58(l938)p. 6 Fig. 2); die Schraffur gibt dichte
Kerarnikstreuung an.
172 KapiteIS.1.
Katalog der Fundgruppen 173
Instituteof Archaeology in London und imAshmoleanMuseumin OxfordKeramikuntersuchen
und zeichnen. 1990 konnte ich in Aleppo Keramik von al-Mina studieren. Trotz mancher
Unterstützungwar es mir leidernicht möglich,die Sammlungin Antakyazu sehen.
ImselbenJahr, 1990, reisteich nach al-Mina, umeinenEindruckvomFundort zu gewinnen.Das
ehemalige Grabungsgelände ist südlichvon Samandagi(Süveydiye) am Orontes leichtzu finden,
wennmannachdemGrabdescAiawitenheiligen SayhYüsuf al-Magribi fragt. Die Grabunggrenzte
direkt an dieses Grab. Die alten Schnitte sind wieder verfüllt worden. Das Gelände wird heute
landwirtschaftlich genutzt und liegt unter demPflug. Dichte Scherbenstreuungen findensichauch
weit über die ehemalige Grabungsfläche hinaus verteilt(Abb. 5.1.5.). Es hat den Anschein,als ob
nochweite Teile derehemaligen Siedlung unausgegraben sind.An der OberflächeliegenFragmente
von "Basket-Handle"-Amphoren und attischschwarzgefirnißten Gefäßensowiespäteisenzeitliche
rotgeslippte, polierte Keramik neben Dachziegelfragmenten, Kochtopffragmenten und attisch
rotfiguriger Keramik. .
Ein Problem bildet die Dokumentationder Grabung. Die Funde tragen in der Regel nur eine
Schichtnummer als Herkunftsangabe, ihre genaue Fundlageläßt sichnicht nachprüfen.Zumindest
ineinigen Fällen scheinen dieSchichtbezeichnungen nicht zu stimmen. Der Mörser MNP 555 D soll
z.B.ausSchicht 5 stammen, typologisch hätte man ihn eher in Schicht3 vermutet. Es bleibtjedoch
nichts anderes übrig alsdieangegebenen Schichten mit angemessenerZurückhaltungzu verwenden.
DieStratigraphie hat bishernur Diana Saltzkritischund detailliert nachgeprüft. Von den Schichten
10bis8 sindnurwenige Mauernund einigeBegehungsflächenerhalten. Diana Saltzerkennt in der
Schicht 6 in der westlichenHälfte von Block A (H-J/4-9) die Fortsetzungvon Schicht 7 in der
östlichen Hälfte. Sie meint, daß es sich bei den Schichten7 und 6 in Wahrheit um eine einzige
Schicht mit mehrerenBegehungsflächenhandelt (Saltz 1978: 49-50). Nach der Schicht 5 wird
\
l
aufgrundderFunddatierungen ein Hiatus angenommen. Schicht3 ist eine Fortsetzungvon Schicht
. 4, Schicht 3 ist ein Umbau der Schicht 4 und wurde gewaltsamzerstört. Die meistenFunde sind
durchdicken Brandschutt versiegelt. DurchMünzfundeläßt sichdieseZerstörungetwa um 3801375
v.Chr. datieren. In derselben Zeit sind nach Stern zahlreicheOrte an der Küste im Verlauf des
AufstandesvonEuagorasI zerstörtworden(cf. z.B. Stern: PEQ 104(1972)157tl).
Literatur:
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Al Mina Tomb Notes & Catalogue, Cards ofObjects from Tombs [Kartei]
Field-Notes [Kartei]
Fotos, Negative und Zeichnungen im Institute ofArchaeology, London
Die Museen sind abgekürzt:
BM = British Museum, 0 = Oxford, A = Antakya, IAL = Institute ofArchaeology, London
Fundnummern:
MNP = Keramik von 1936 (eigentlich "MN", mit dem zusätzliche "P" will ich die Nummern von
den Kleinfunden besser unterscheiden); MP = Keramik von 1937; MN = Kleinfunde von 1936;
MNN = Kleinfunde von 1937.
Publikationen mit unstratifizierter Keramik:
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569,676/570,687/570,688/570,689/570,690/570,692/ 570, 696 / 570, 697 / 579, 62
/579,63/579,64/618/663,5/663,6.
Beazley,J.D.: AtticRed-Figure Vase Painters. 1963: p. 140,50/140,51 /505, 12/572,91/609,
13 /651,25 (= JHS 59: no. 8?) / 691,14/870,85/870,86/980,4/980,5/980,6/980,7
/1018,71/1091,55/1091,68/1092,69/1095 vielleicht 6/1124,9/1153,20/1156,12
/1188,4/1189,7/1189,15/1190,31/1191 vielleichtl1191 vielleicht = Pothos 15? /1278,
30/1285,2 = ClairmontNr. 322 / 1333, 10 / 1334 / 1345/ 1365 vielleicht 4/ 1425,3/ 1425,
9/1426,19/1426,20/1426,24 /1428,3/1430,26/1430,27/1433,29/1433,38/1437,
9/1437,10/1448,10/1450,8/ 1454,25/ 1454,33/ 1454,35/ 1455,6/ 1468, 137/ 1498,
3/1499,17/1684,34bis/
Beazley, J.o.: Paralipomena: Additions toABVand toARY. Oxford 21971: p. 498
Boardman, J.: Early Euboean Pottery and Histöry, BSA 52(1957)1-29
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89,214,220,321-322,348)
Corpus Vasorum Antiquorum:
CVA GB Oxford 3: PI. 29.13-15
CVA GB BritMus 8 nD: p. 10, PI. 9.11 .
Kardara, C.: PoAIAKHArmOI'PA4>IA. Athen 1963: 'po 73.26/73.27/109.6/111.9/112.5/114.6
/114.7/114.8/115.14/115.15/115.16/115.17/115.18/115.19/124.11 /239 g 2 /68.10
/69.24/69.25/69.26/69;27/73.20/73.21/
Kearsley, R.: The Pendent Semi-Circle Skyphos. London 1989: Nr. 10
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Popharn, M.: Euboean Exports to Al Mina, Cyprus, and Crete: A Reassessment. BSA
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Robertson,M.: The Excavationsat Al Mina, Sueidia: 4. The Early Greek Vases. JHS 60(1940)2-21;
66(1946)125 (Cr. JHS 68: 148.)
Taylor,1. du Plat: The Cypriote and Syrian Pottery from Al Mina, Syria. Iraq 21(1959)62-92
Stratifizierte Funde (siehe Kapitel 5.2)
Fundgruppe: al-Mina Str. 2
Datierung: Zeitraum der Assemblage 8.
Fundgruppe: al-Mlna Str. 2-3
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8.
Fundgruppe: al-Mina Str. 2-4
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 6-7-8.
I
 
  s.-. ..J
176
Fundgruppe: al-MInaStr. 3
Datierung: Zeitraumder Assemblage 7.
Kapitel 5.1.
Tall Misrifa
Katalog der Fundgruppen 177
II
Fundgruppe: al-MinaStr. 3-4
Datierung: Zeitraumder Assemblage 6-7.
Fundgruppe: al-MInaStr. 3 oder 4
Datierung: Zeitraumder Assemblage 6 oder 7.
Fundgruppe: al-MInaStr. 4
Datierung: Zeitraumder Assemblage 6.
Fundgruppe: al-MinaStr. 4-5
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6.
Fundgruppe: al-MInaStr. 5
Datierung: Zeitraumder Assemblage 4.
Fundgruppe: al-MInaStr. 5-6
Datierung: Zeitraumder Assemblage 3-4.
Fundgruppe: al-MInaStr. 5-7
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 2-3-4.
Fundgruppe: al-MinaStr. 6
Datierung: Zeitraumder Assemblage 3.
Fundgruppe: al-MInaStr. 6-7
Datierung: Zeitraumder Assemblage 2-3.
Fundgruppe: al-MInaStr. 7
Datierung: Zeitraumder Assemblage 2.
Fundgruppe: al-MInaStr. 7-8
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Fundgruppe: al-MInaStr. 8-9
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Fundgruppe: al-MinaStr. 9
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1 und früher.
Fundgruppe: al-MInaStr. 10
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1 und früher.
Tall Minnis (Lage245,411)
Bei Oberflächenuntersuchungen wurden von A. de Maigret eisenzeitliche Funde gemacht
(OrAntColl13(1978)83-94).
CharIes Drake besuchteden Ort 1871 und hielt die großenBefestigungswälle noch für römische
Anlagen, erstSebastien Ronzevalle stellteauf seinenUntersuchungen 1906 und 1912 das sehr viel
höhere, bronzezeitliche Alter derWälle fest. Der Ort wurde dann vonR. du Mesnil du Buisson 1924,
1927-1929untersucht,die Grabungsergebnisse wurden 1935 veröffentlicht.
Auch für Tall Misrifa schränkt die Art der Publikation du Mesnil du Buissons den kritischen
Gebrauch der Grabungsergebnisse erheblichein. Eine Überprüfung der Befunde ist meist nicht
möglich, es läßt sichkaumKlarheitdarübergewinnen, wie FundsteIlen abgegrenztsindund ob die
Funde vermischtwaren.
DieFundgruppen, die hier zusammengestellt werden, sinddeshalbnur mit Vorbehaltzu benutzen.
Es werden einerseits genug Informationen geboten, um auf eisenzeitliche Befunde und Funde
aufmerksam zuwerden. Der Charakterder FundsteIlen wirdjedoch andererseits seltenklar, es fehlt
anexakten unddetaillierten Beschreibungen, Plänen und Schnitten. Das Materialist aber so wichtig,
daß darauf nicht verzichtet werden kann.
Du Mesnil du Buissonhat seineBefunde folgendermaßen datiert(1935: 36-39):
spätbronzezeitliche Siedlung,durch Brandzerstört
eisenzeitliche Siedlungca. 7. und/oder6. Jahrhundert v.Chr.
hellenistische Siedlungseit ca. 2. Jahrhundert v.Chr.
Literatur:
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Mesnil du Buisson, R. du: Le sitearcheologique de Mishrife-Qatna. Paris 1935

Fundgruppe: Tall Misrifa,Areal "Butte de I'Eglise"
Beschreibung: Eisenzeitliche Befunde und Funde über der Brandschicht der zerstörten
bronzezeitlichen Gebäude. Einzelne Befunde, wie etwa Silos, sind deutlich, unklar ist aber die
Abgrenzung der Funde, da ihnen in der Regel keine exakten und nachprüfbarenFundangaben
beigegeben sind.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Literatur: R. du Mesnildu Buisson:Qatna.1935: 123-143·, PI. 36
Fundgruppe: Tall Misrifa,Areal "CollineCentrale'"
Beschreibung: Einzelneeisenzeitliche Funde sinderkennbar,der stratigraphische Kontext und die
eisenzeitlichen Befunde sindunklar.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Literatur: R. du Mesnil du Buisson: Syria8(1927)298-301
Fundgruppe: Tall Miärifa, Areal "Coupoiede Loth"
Beschreibung: Einzelnebronze-und eisenzeitliche Funde sinderkennbar, sie sind aber angeblich
vermischt gefunden worden. Der Fundkontext der Funde läßt sich nicht mehr erkennen.
Fundangabenfür dieKeramikfehlen.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2-3.
Literatur: R. du Mesnil du Buisson: Syria7(1926)307-311;
R. du Mesnil du Buisson:Qatna. 1935: 62-70
Fundgruppe: Tall Misrffa, GrabA
Beschreibung: Datierung desGrabes ist nichtsicher.Die Funde vergleicht du Mesnil du Buissonmit
den eisenzeitlichen Funden am Ort. Das Grab sei in die Schichten des 2. Jahrtausends v.Chr.
eingetieft.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1-2-3.
Literatur: R. du Mesnil du Buisson: Qatna. 1935: 170-171,172-173 PI. 50
178 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 179
Fundgruppe: Tall Misrtfa, Areal "Maison 1 und 2"
Beschreibung:Maison 1: Haus mit zahlreichenGruben oder Silos,wo dieFunde genau innerhalb
des Hauses gefunden worden sind und wie sie miteinandervergesellschaftet waren, bleibt unklar.
Datierung:Zeitraumder Assemblage1-2.
Maison 2: dies Haus ist sehr viel schlechter erhalten, von seinem Inventar ist nur ein Gefäß
veröffentlicht worden.
Literatur: R. du Mesnil du Buisson: Qatna. 1935: 49-53, PI. 8-10
Funde: Maison 1: Keramik: Qatna. 1935: Fig. 5 Nr. 21-22; Fig. 6 Nr. 140
Maison2: Keramik:Qatna. 1935: Fig. 6 Nr. 142
Fundgruppe: Tall Misrifa, Areal der Sondageder "Tirailleurs"
Beschreibung: Dieses Areal ist von Soldaten,den "Tirailleurs", ausgehobenworden. Angeblichsind
dabei 2 Schichten beobachtet worden. Der Fundkontext der meistenGefäße bleibtunklar. Einige sind
sicher miteinander vergesellschaftet gefunden worden, bei anderen ist dieser Zusammenhang
unsicher.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen1-2.
Literatur: R. du Mesnil du Buisson: Syria8(1927)284-286, PI. 65
R. du Mesnil du Buisson: Qatna. 1935: 48-49, PI. 8
Fundgruppe: Tall Misrifa, Areal "SondageViry"
Beschreibung: Sondagevon Ludovicde Virywährend der ersten Kampagneangelegt. Die Gefäße
sind in einem verhältnismäßig kleinemAreal gefunden worden, die Wahrscheinlichkeit das sie
miteinandervergesellschaftet waren, ist daher relativhoch. Über die FundsteIle selber wird kaum
etwas deutlich.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen1-2.
Literatur: R. du Mesnil du Buisson: Qatna. 1935: 8-9, PI. 3
al-Miyamiya
AmOrt befand sicheinachämenidenzeitlicher Friedhof, mindestens2 anthropoideSarkophagesind
hier gefundenworden.
Kukahn, E.: AnthropoideSarkophagein Beirut. Berlin 1955: Nr. 23,43
Tall an-Nabi Mand (Qades)
AufdemTall wurde1921und 1922unterMauriee Pezard gegraben, von der DirectionGeneraledes
Antiquites et Museeswurden1950Untersuchungen angestellt,seit 1975 gräbt Peter J. Parr auf dem
Fundort.
Pezard konnte vor seinem Tod nur noch einen Vorbericht schreiben, der 1922 erschien. Seine
Grabungsunterlagen wurden postum 1931 von der Academie des Inscriptions et Belles-Lettres
herau.sgegeben. Die syrischenUntersuchungen sind nicht veröffentlicht worden, es finden sich in
der LIteraturnur einigeverstreuteHinweiseauf diese Grabungen. Die britischenUntersuchungen
~ n t ~ PeterParrsindbisher noch nicht publiziertworden, es gibt aber einigeVorberichte,außerdem
Ist die Endpublikation in Vorbereitung.
In.PtzardsPublikation ~ s t denFundenkeinedetallierte Beschreibungder Fundumstände beigegeben.
DIeBefunde werden In mehreregrößere, umfassendeSchichteneingeteilt:
Hellenistique
Greco-Perse, achämenidenzeitlich
Syro-Phenicien
~   s n allgemeinenSchichtenwird das Fundmaterial zugeordnet, meist ohne daß die Funde auf
emzelne FundsteIlen oder Loci bezogensind. Eine Ausnahme ist das Vorratsgefäß PI. 22.4 und der
kleineKalksteinfußPI. 33 Fig. 5.9: für beideFunde wird als FundsteIle der "Palast", GebäudeKL,
angegeben, fürdas Vorratsgefäß sogar der Raum in demes sich fand (Pezard 1931: 33,43). Es läßt
sich auf diese Weise nicht nachprüfen, welche Funde miteinander vergesellschaftet waren und
welchen Charakterdie FundsteIlen hatten.
In PI. C stehen die Gebäude des Niveaus "Syro-Phenicien" unverbunden nebeneinander. Die
Begehungstlächen von Gebäude Mund P sind aber höher als die des "Palastes"L. Das Niveau
"Syro-Phenicien kann also aus mehrerenSchichtenbestandenhaben.
EinNiveau "Greco-Perse" konntestratigraphisch von Pezard nicht nachgewiesenwerden. Er glaubt
aber an die Existenz einer solchen Schicht, um das Vorkommenvon Terrakottenzu erklären,die
achämenidenzeitlich datiert werden. Es handelt sich dabei um "PersischeReiter", "Astarteplaketten"
unddenTypusder "DamemitBlume" (Pezard 1931: PI.20 Fig. 2d, PI. 21 Fig. 1-5). DieseFigurinen
sindallerdings mit hellenistischer Keramik,gestempeltenrhodischenAmphoren und seleukidischen
Münzengefunden worden (Pezard 1931:15).NebendenTerrakotten hält er dieAmphorePI. 23 Fig.
3.2 für achämenidenzeitlich, was durchaus zutreffen kann. Dieser Amphorentyp und die
Amphorenbasis PI.25 Fig. 4.6 findenexakteParallelenimunpublizierten Material von Tall cArgun,
das mich Peter Parr freundlicherweise sehen ließ. Das Material in Tall cArgun besteht aus einer
Mischung vonFunden,dietraditionellerweise "hellenistisch" bzw. "achämenidisch" datiert werden.
Haben wir es in Tall cArgun und Tall Nabi Mand mit Material vom Übergang von der
achämenidischen zur hellenistischen Zeit zu tun? Die übrige Keramik, die Pezard
achämenidenzeitlich datiert, könnte, soweit dies erkennbar ist, auch älter sein(cf. PI. 23 Fig. 1.6-7,
10-11).
DieKeramikgruppen, sowiePezard sie präsentiert,lassensich aufgrund fehlender stratigraphischer
Informationenalso weder bestätigen, noch widerlegen. Die einzigeKritikan der Kohärenz dieser
Gruppen könnte über stilistische oder typologische Argumentelaufen. Daher ist es unmöglichhier
Fundgruppenaufgrund einer Stratigraphiekritik'zu präsentieren.
Literatur:
Koldewey, R. in: Luschan, F. von (ed.): Ausgrabungen in Sendschirli 2. Berlin 1898: 179-180
(Obertlächenuntersuchungen 1890: Reste einer kreisförmigen Befestigung um den Tall
festgestellt. )
Pezard, M.: Qadesh: MissionarcheologiqueaTell Nebi Mend 1921-1922. BAH 15: Paris 1931
Nahr al-Kalb
An den FelsenbeimNahr al-Kalbbefindet sich u.a. eine Inschrift von Nebukadnezar.
Die Literaturzu dieser Inschrift ist zahlreich, die wichtigstenTitel sind:
Mouterde, R.: Nahr el-Kelb: An Archaeological Guide. Beirut 1934
Unger, E. et al.: Ein Fragment der neubabylonischen Inschrift Nebukadnezar'svomNahr el-Kelb
Weißbach, F.H.: Die InschriftenNebukadnezarsn. imWadIBrisä und am Nahr el-Kelb. WVDOG
5: Leipzig 1906
Weißbach, F.H.: Die Denkmäler und Inschriften an der Mündung des Nahr el-Kelb.
Veröffentlichungen des Deutsch-TürkischenDenkmalschutz-Kommandos 6: Berlin, Leipzig
1922
Winckler, H.: Das Vorgebirge am Nahr el-Kelbund seine Denkmäler. Der Alte Orient 4: Leipzig
1909
Nayrab
DerOrtliegt südöstlich von Aleppound ist heute ein Vorort der Stadt. 1891 wurden hier zufällig2
Grabstelenmit aramäischenInschriftengefunden (- Fundgruppe64).1926 und 1927 unternahm
die&oIe Biblique aus JerusalemAusgrabungenam Ort, dieArchäologenwaren A. Barrois,Andre
Parrot, B.M. Carriere,F.M. Abel und J. Darrous.
Diese Grabungen sind in mehreren Vorberichten veröffentlicht worden, ein Endbericht ist nie
180 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 181
erschienen. Zumindest ein Teilder Funde befindetsichheute imNationalmuseum vonAleppo,mir
sind 150Inventarnummembekannt.
Die Angabender Vorberichte geben ein sehr unklaresBildvon den Befunden. Ich habe versucht,
soweit wie möglich,dieseAngabenzu ordnen. In den Vorberichten sindSchnittzeichnungen und
Pläne veröffentlicht, die zwar genug Informationen bieten, um sich grundsätzlich mit der
Stratigraphie des Ortes zu beschäftigen, die aber auch entscheidende Angabenvorenthalten. Die in
Klammem angegebenenZahlenentsprechenden Nummern der unten aufgelisteten Fundgruppen.
SchnittA und S (1926) (Abb. 5.1.8.):
1. Soweit sichdieserkennenläßt, ist der ältestehier gefaßteBefundein Mauerstück,offenbar aus
Steinenmit einemin situgefundenenVorratsgefäß J2 (4) des 8. Jahrhundertsv.Chr.
2. Indiesem, nuraufeinerkleinen Fläche gefaßtenSiedlungsrest, findet sicheine Kinderbestattung
in einem Kochtopf (5) und der Boden eines Vorratsgefiißes J1 (3). Die stratigraphische
Beziehungzwischen(3) und (5) ist nicht deutlich.
3. Ca. 1 m über (3) liegt eines Ascheschicht, auf demselbenNiveau wie dieseAscheschicht ist
weiter östlichein Basaltbecken (10) gefundenworden, das möglicherweise auf dieser Schicht
lag. Auf dieserSchicht liegtdie Mauer (2) und ein weiter östlichgelegenerMauerrest(6).
4. Zumindest über der Mauer (6) liegtdann eine weitereAscheschicht, die vielleicht auch an die
Mauer (2) heranzieht. In dieser Schicht ist das Vorratsgefäß J4 (8) eingelassen und in situ
gefunden worden. EineKonzentration vonSteinen um das Gefäß J4 (8) markiertwahrscheinlich
dieBegehungsflächewährendder Nutzung des Gefäßes,
5. Darüber liegt eine Lehmschicht, an deren Oberkante sich Kiesel und die Reste mehrerer
Vorratsgefiiße J5-J8 (9) befinden,die in dieseSchicht eingelassenen sind.
6. Teile derSchicht (9) sindsoweit abgetragen worden,daßdie GefäßeJ5-J8 dabei gekapptworden
sind. Unklar ist, ob dies während der Ausgrabungenoder bereitsvor Setzungdes Sarkophags
1(1) geschehen ist. InjedemFallliegt der Sarkophagauf dem so entstandenenNiveauauf Um
den Sarkophagherumsoll schwarzgefirnißte Keramikgefundenwordensein.
SchnittF Ost und Schnitt Pr (1926) (Abb. 5.1.7.):
1. Derälteste hiergefaßte BefundistdieZisterne2 (19). In der Nähe der Zisterne,auf demNiveau
ihrer Nutzung, lag ein Tontafelarchiv (31a) aus frühachärnenidischer Zeit. Auf demselben
Niveau fandsichauchdas GefäßJ13 (16). In SchnittPr lagenauf diesemNiveaudie Zisternen
3-4 (29-30) und ein Lehmziegelmassiv (28a).
2. überdiesem Befund lag in Schnitt F eine dünne Ascheschichtund in SchnittPr einigewenige
Pflasterreste(28).
3-4.Siedlungsreste und ein Grab, deren stratigraphische Beziehunguntereinander unklar sind. Die
Grabgrube vonGrab(31b) muß ungefähr von demNiveauaus gegrabenworden sein, auf dem
das Gefäß J15(18) undeinBasaltmörser gefundenwurden. Auf diesemNiveauwurde vielleicht
auch die Zisterne(20) benutzt. Es ist unklar, ob das Graboder die Siedlunsgreste älter sind.
5. Bei ca. 8.75 bis 9.20 m war das Nutzungsniveauder Zisterne 1 (14). Auf demselbenNiveau
lagen Aschereste, das Gefäß J14(17)unddieGefäßresteJ12 (13). Auf demgleichenNiveau lag
vielleicht auch die gestörteÖffnung der Zisterne5 (30) und das GefäßJ20 (32a) in Schnitt Pr.
6. In dieseSchicht wurdendie römischenAmphorengräber (15 und 27) eingetieft.
Der ältesteBefund mit dem Tontafelarchiv datiert in die Zeit um 521 v.Chr. (cf Eph
calI978),
die
jüngsten Befunde sinddie römischenAmphorengräber.
Schnitt FWest (1926)(Abb. 5.1.6.):
1. Der ältesteBefund ist ein Mauerrest (26).
2. Darüber liegendie beidenGräbermit den GefäßenJ18 und J17 (24 und 25).
3. Etwashöheralsdiese heiden Gräberund möglicherweise jünger sinddie beidenGräber (22 und
23), wobei (22) der Sarkophag2 ist. Grab(23) scheintgestört zu sein.
4. Darüber liegtein römischesAmphorengrab3 (21).
SchnittN(1926)(Abb. 5.1.6.):
1. Bei 7.65 m liegenReste von einemPflaster.
2. In diesesNiveaueingetieftsinddie Gräber(33 und 34).
-
   
 
00
M
182 KapitelS.I. Katalog der Fundgruppen 183
I,

3. Bei ca. 9 m findensich Siedlungsreste (38) mit Keramikdes 4. Jahrhundertsv.Chr.
4. Von einem darüber liegenden Niveau aus ist das Grab (35) mit der spätachämenidisch -
fi1lhhellenistischen AmphoreJ23 abgetieft. Zum selbenNiveau gehört vielleicht das Grab(37)
mit demGefäßJ26.
5. Als letztes ist das römischeAmphorengrab 4 (36) angelegt worden, zu dem das Gefäß J24
gehört. Dieses Grabiststarkgestört worden. Vielleicht gehört auch der GefäßrestJ28 zu diesem
Niveau(Syria8: Fig. 8).
1927 wurde das Grabungsareal bedeutenderweitert, aber auf dem Plan (Syria 9: PI. 2) fehlen
Höhenangaben. Schnittzeichnungen gibt es für dieseKampagnekeine. Die zahlreichenGräber auf
demPlanstammen deutlich ausunterschiedlichen Epochen, römischeAmphorengräber liegenneben
spllteisenzeitlichen Doppeltopfgräbern.
Literatur:
Abel, F.M. et al.: Fouilles... aNeirab, 1927. Syria9(1928)187-206, 303-319
Carriere,B. et al.: Fouilles aNeirab, 1926. Syria8(1927)126-142, 201-212
Fundgruppe: Nayrab 1: Sarkophag1.
Beschreibung: Sarkophag ausBasalt. Im"Schutt" gefunden,er. Clermont-Ganneau: EAO2: 182 für
die näheren Fundumstände. Cf. Ronzevalle: MFOB 3,2: 786-87: angeblich zwei Schädel im
Sarkophaggefunden.
Literatur: Syria8(1927)127,129-30, PI. 35: 1,2,5
Funde: Sarkophag,Basalt / Griech. schwarzeFirnisware in unmittelbarer Nähe des Sarkophags.
Fundgruppe: Nayrab4: SchnittA.
Beschreibung: Vorratsgefäß. bei der Bergung von 11 (Fundgruppe 3) entdeckt. Die Basis des
Gefäßesstandsenkrecht in "schwarzerErde", Vorratsgefäß in situ?
Datierung:Zeitraumder Assemblage 1-2.
Literatur: Syria8(1927)127-28
Fundgruppe: Nayrab5: Schnitt A.
Beschreibung: Kindergrab, Körperbestattung in einemGefäß oberhalbvon J2 (Fst. 4).
Literatur: Syria8(1927)129
Funde:Kochtopf(?) (Fig. lA, PL. 35: 4).
Fundgruppe: Nayrab7: Schnitt S.
Beschreibung: Kleinfundeohne genauereAngabeder Fundstelle, z.T. imOberflächenschutt. Die
"meisten" Funde wurden in der Höhe zwischen 8,50-6,00 m gemacht, also im Schutt der
Raubgrabungenseit Entdeckungder Stelen(1891).
Literatur: Syria8(1927)130
Fundgruppe: Nayrab 8: Schnitt S.
Literatur: Syria8(1927)130
Funde: Gefäß J4, mit dekoriertem Wulst (Fingereindrücke), außerdemwar ein weiteresGefäßmit
J4 ineinandergesteckt. Offensichtlich keineBestattung.
Fundgruppe: Nayrab9: Schnitt S.
Literatur: Syria8(1927)130
Funde: GefäßeJ5, J6, J7, J8, lediglich Gefäßböden erhalten.
Fundgruppe: Nayrab 10:Schnitt S.
Literatur: Syria8(1927)130
Funde:Basaltbecken, rechteckig, FundlagePI. 33 (N119: p. 211, PI. 55).
Fundgruppe: Nayrab 12: Schnitt T.
b
Beschreibung: Mauerreste,vielleicht Steinfundamente. KeineOber- oder Unterkantenangegeben.
Literatur: Syria8(1927)132
Funde: Gefäße, stratigraphischer Kontext unklar: J9, 110, 111 doppelt gesetzte Gefäßewie J4 in
Schnitt S). AlleGefäßestarkbeschädigt.
Fundgruppe: Nayrab 13: Schnitt F.
Beschreibung: Im"oberenBereich"des Schnittsbei 8,75 m.
Literatur: Syria8(1927)132-33, er. PI. 34
Funde: 3 Gefäße(112)mit Wulstrandund Fingerabdruckdekor.
Fundgruppe: Nayrab 15: SchnittF: Grab 1. .
Literatur: Syria8(1927)133-34
Funde: Amphorengrab, Grab 1 (Pl. 34, 37: 4, Fig. 3), eine der Amphoren enthielt Knochen und
Getreidereste. Das Grab enthielt: Metallreste / Plakette, Bronze, durchbohrt, 3,5x4 cm / Schale,
Durchm. 36 cm, über demGrab, dazu gehörig?
Fundgruppe: Nayrab 16-18: SchnittF.
Literatur: Syria8(1927)134
Funde: 3 Gefäße, unabhänigvoneinanderabgelegt: 113,114,115 mit Henkel.
Basaitrnörser, Durchm. 50 cm.
Fundgruppe: Nayrab21: Schnitt F: Grab3.
Literatur: Syria8(1927)135, Fig. 4, PI. 37: 1
Funde:Amphorengrab, Grab3.
Ohrringe,Bronze (N102: p. 21O)cr. Grab2.
Fundgruppe: Nayrab22: Schnitt F: Sarkophag2.
Literatur: Syria8(1927)135-36
Funde:Sarkophagaus weißemStein. Enthielt: Gefäß, H. 11 cm, mit weißemÜberzug, glasiert(?)
(pI. 55b) / Fibel,Bronze(N92: p. 209, PI. 54) / 2 Ringe, Bronze(N98: p. 209, PI. 54).
Fundgruppe: Nayrab24: Schnitt F.
Beschreibung: Grab.
Literatur: Syria8(1927)136, PI. 37: 2, 3
Fundgruppe: Nayrab25: Schnitt F.
Beschreibung: Grab.
Literatur: Syria8(1927)136
Fundgruppe: Nayrab27: Schnitt PR: Grab2.
Literatur: Syria8(1927)136
Funde:Amphorengrab / Ohrringe, Bronze (NI02: p. 210) er. Grab3.
Fundgruppe: Nayrab29: Schnitt PR: Zisterne3.
Literatur: Syria8(1927)136-38
Funde:Enthielt bei 7,20 m: "pergamenisch/samischen" Krater, 12x 19 cm (N64: p. 207, PI. 53) /
3 hellenistische Lampen (N69.N70.N71: p. 207, PI. 53) / Enthielt am Boden: Terrakotte in
"Schneemanntechnik".
Fundgruppe: Nayrab31a: Schnitt PR: Tontafelfund.
Beschreibung: 25 TontafeIn undFragmente auf der Höhe von ca. 7,20 m. Auf demgleichenNiveau
in unmittelbarer Nähe eine Bestattung(31b), derenKontext mit dem Tontafelfund aber ungeklärt
ist.
Literatur: Syria8(1927)138
184 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen
185
Fundgruppe: Nayrab31b: Grabbei den TontafeIn.
Beschreibung: Bestattung, Grabsohle ca. 7,20 m. Auf demgleichenNiveauin unmittelbarer Nähe
ein Tontafelfund (31a), dessenKontext mit der Bestattungaber ungeklärtist.
Literatur: Syria8(1927)138
Funde:BeimSkelett: Skarabäus(Fig. 6: 2; cf. Montet: Syria9(1928)172).
Fundgruppe: Nayrab32: SchnittPR.
Beschreibung: An der Oberflächegefunden.
Literatur: Syria8(1927)138
Fundgruppe: Nayrab32a: Schnitt PR.
Beschreibung: GefäßJ20 auf demNiveau 8,70 m.
Literatur: Syria8(1927)Fig. 5
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Fundgruppe: Nayrab33: SchnittN.
Beschreibung: Kindergrab, Körperbestattung in einemGefäß(J22).
Literatur: Syria8(1927)139-40
Funde:Gefilß (J22) / Bronzering(N96: 209, PL.54).
Fundgruppe: Nayrab35: SchnittN.
Beschreibung: Körperbestattung.
Literatur: Syria8(1927)139-40
Fundgruppe: Nayrab38: SchnittN.
Beschreibung: Vorratsgefäß J25 und ein Krug in unmittelbarer Nähe des GrabesFst. 37 mit Gefäß
J26. Kontext der Funde untereinanderungeklärt.
Literatur: Syria8(1927)140, J25 Fig. 1, J26 PI. 55c
Fundgruppe: Nayrab34: Schnitt N: Grab5.
Beschreibung: Körpergrab. Literatur: Syria8(1927)139. Funde: Skarabäus(Fig. 6: 3).
Fundgruppe: Nayrab36: SchnittN: Grab4.
Beschreibung: Vielleicht gehört dieAmphoreJ24 zu einemgestörtenAmphorengrab.
Literatur: Syria8(1927)140
Fundgruppe: Nayrab37: SchnittN.
Beschreibung: Kindergrab, Körperbestattung in einemGefäß,
Literatur: Syria8(1927)140
Funde; Gefäß (J26,Fig. 1)/ Ohrringe, Bronze/ Perlen, Glas (?) / Anhänger, perlenförmig, versilbert
(N103: p. 210, PI. 54) / Ring, Silbermit Perlen(N104: p. 210, PI. 54).
Fundgruppe: Nayrab39: Schnitt Q.
Beschreibung: Pithos J29 lag auf demNiveauca. 6,40 m.
Literatur: Syria8(1927)140-41
Funde: Pithos (J29, Fig. 1). Enthielt: Keramikfragmente, "eine große Anzahl" Spinnwirtel und
"Tongewichte".
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11
j Fundgruppe: Nayrab40: Schnitt Q.
Beschreibung: GestörteGrabreste.
Literatur: Syria8(1927)141
Funde: Ohrringe(N11O: p. 210, PI. 54) / Anhänger, Glas(NIli: p. 210, PI. 54).
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Fundgruppe: Nayrab41: Schnitt Q.
Literatur: Syria8(1927)141
1
186
Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 187
Funde: Becher, Keramik (PI. 53b).
Fundgruppe: Nayrab 44: Schnitt PR/CH: Doppelgrab.
Beschreibung: Doppelgrab unter je einer Amphore.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 7.
Literatur: Syria 8(1927)141, 206, p. 128 Fig. 1 B, C
Fundgruppe: Nayrab 50: ohne weitere Fundangaben, Kamp. 1926.
Literatur: Syria 8(1927)141,142
Fundgruppe: Nayrab 59: Amphorengräber (?): Gräber 1-2, 7, 13, 16, 17, 18, 33.
Beschreibung: Stark gestörte Befunde von Amphoren ("Jarres-torpilles") und Knochen mit
Grabbeigaben.
Literatur: Syria 9(1928)195-96; RB 37(1928)266-267
Funde: Grabbeigaben:
Grab 1: Keramik (PI. 53b).
Grab 2: Keramik: Teller und Kochtopf, Spinnwirtel aus Ton, Knochennadel, Eisenfragment.
Grab 7: keine Grabbeigaben.
Grab 13: Scherben eines großen weißen Gefäßes, Knochenspatulae, 2 "osse1ets", zahlreiche
Spinnwirtel aus Ton, Eisenfragmente.
Grab 16: Keramik mit Firnis, Spinnwirtel aus Ton.
Grab 17: Keramik, Spinnwirtel aus Ton.
Grab 18: Amphorenreste liegen unter einem großen, weißlichen Pithos (ca. 50 cm Durchm.), eine
der Amphoren war mit feiner Erde gefüllt, die mit Holzkohle und Vogelknochenverrnischt war,
Fibel aus Bronze, Spinnwirtel aus Ton.
Grab 33: keine Grabbeigaben.
Fundgruppe: Nayrab 56: ohne weitere Fundangaben, Kamp. 1927.
Literatur: Syria 9(1928)304ff, Fig. 3: 5: a.c.d, 8
Fundgruppe: Nayrab 55: Grab 43, Grab 47.
Beschreibung: Überdeckte Abflußrinnen. Oberkante nicht angegeben, cf. aber PI. 53a! Grab 43
wird im S. vom Doppelgrab in Schnitt PR/CH geschnitten, das wahrscheinlich achämenidisch
zu datieren ist. Grab 47 liegt ca. 7m NO. dieser Stelle.
Literatur: Syria 9(1928)191,192, PI. 52: Grab 43, Grab 47; PI. 53a
Fundgruppe: Nayrab 52: Brandbestattung im Mauerrest am Tall-Hang,
Beschreibung: Die Urne mit Resten einer erwachsenen Leiche ist in die Mauerreste eingetieft.
Dies ist die einzige eindeutig gefaßte Brandbestattung auf dem TaU.
Literatur: Syria 9(1928)188, Fig. 1 b. RB 37(1928)263-264
Funde: 2 Ringe, Bronze /2 Muscheln, durchbohrt.
Fundgruppe: Nayrab 58: Amphorengräber Grab 4, Grab 19, Grab 40, Grab 64, Grab 68ab.
Beschreibung: Grab 68 a und b sind übereinander gesetzte Bestattungen, Grab 68a ist die obere,
Grab 68b die untere der beiden.
Literatur: Syria 9(1928)193-95,196-97, PI. 53b.d.g; RB 37(1928)266-267
Funde: Amphorengräber Grab 4, Grab 19, Grab 33, Grab 40, Grab 64, Grab 68.
Grab 4: Frauengrab (pI. 53g, Fig. 2b): Spiegel, Bronze / Alabastron (PI. 55a) / Uräus-Anhänger
in blauer Paste (Fig. 3h) / Kleiner Sockel aus blauer Paste / Kleiner Knochenzierrat:
Miniatur-Tasse / Fingerringe: 3 in Silber, 1 in Bronze / Ohrring in Bronze / Knopf aus Knochen
. / Kugel aus Silber / 2 Perlen / Anhänger in konischer Form aus hartem Stein / Pfeilspitze aus
Bronze / Kopf einer Terrakotta-Figurine in "Schneemanntechnik'ff'l. 53d, 55a) .
Grab 40: Ohrringe in Bronze / Armring in Bronze / Ohrring-Anhänger in Silber-Filigranarbeit
(Fig.2b).
Grab 68b (untere Bestattung): Ohrringe, Bronze und Silber / Ring, Eisen / Ring, Silber / Kette
aus verschiedenen Perlen, Kristallen und Miniatur-Skarabäen (Fig. 3t).
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188 Kapitel 5.1.
Katalog der Fundgruppen 189
Fundgruppe: Nayrab60: Amphoreneinzelfunde Grab 15, Grab 22, Grab56, Grab 61.
Beschreibung: Einzelne Amphoren. Es läßt sichnicht mehrbestimmen, ob es sich umReste von
Gräbernhandelt.
Literatur: Syria9(1928)194,196 RB37(1928)267
Funde: Amphoren (Grab 15, Grab 22: PI. 54, Grab56, Grab61).
Grab56 war mit feiner Erde gefüllt, darin fand sich eine Knochennadel.
Grab 22 enthielt Vogelknochen.
Fundgruppe: Nayrab61.
Beschreibung: Amphore ("Jarre-torpille") auf Lehmziegeln abgelegt. Mündungdes Gefäßewar
mit einemStein verschlossen. Inhalt: Widderknochen und -horn.
Literatur: Syria9(1928)195
Funde: Gefäß/ Widderknochen und -horn.
Fundgruppe: Nayrab62: Doppeltopfgräber Grab 6, Grab58, Grab67, Grab 70.
Literatur: Syria9(1928)203-204
Funde:
Grab58: Pithoi / Ring, Bronze/ Perle / Tierknochen.
Grab67 [Frauengrab]: Pithoi / Ohrringe, Silber/ Gefäßmit 2 Henkeln(PI. 54e).
Grab70: Fragmenteeines Doppeltopfgrabes, Pithoi?
Fundgruppe: Nayrab63: Oberflächenfunde vonRonzevalle.
Beschreibung: S. RonzevallebesuchteNayrab1908und sammelte bzw. erwarbFunde von der
Oberfläche bzw. aus Raubgrabungen.
Literatur: Ronzevalle, S.: MFOB3,2(1909)785-791; id.: MFOB 7(1914-21)171-172; id.: MUSJ
12(1927)169-172
Funde: "Persische-Reiter"-Figurinen, Terrakotta/ "Astarte-Plaketten", Terrakotta(MUSJ 12: PI.
22: 3,4) / Kamel-Figurine, Terrakotta, in "Schneemann-Technik", mit Resten von Bemalung
(MFOB 7 PI. 16: 4). Relief-Fragment (MFOB3,2: Fig. 7).
Fundgruppe: Nayrab64.
Funde: 2 Basaltstelen mit Grabinschriften und Reliefen, 7. Jahrhundertv.Chr., 1891gefunden
(KAI225-226, Literaturbis 1961- KAI).
Fundgruppe: NayrabGrab 1 - Nayrab59.
Fundgruppe: NayrabGrab I-bis. Literatur: Syria9(1928)198. Funde: Kanne(Pl. 54f).
Fundgruppe: NayrabGrab 2 - Nayrab59.
Fundgruppe: NayrabGrab 3. Beschreibung: Kindergrab in einemPithos.
Literatur: Syria9(1928)205,PI. 56c
Funde: Pithos (PI. 54)/ Spinnwirtel, grüner Stein (PI. 56c) /Ohranhänger, Silberfiligranarbeit
(Fig.2a, PI. 56c)/ Perlenkette (pI. 56c)/ Stempelsiegel, Chalcedon (p. 205, 314; Fig. 6b, PI. 56c)
/ Plakette,Bronze(pI. 56c).
Fundgruppe: NayrabGrab 4 - Nayrab58.
Fundgruppe: NayrabGrab 5. Beschreibung: Kindergrab? Literatur: Syria 9(1928)204Funde:
Kochtopfals Grabgefäß.
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Fundgruppe: Nayrab Grab6 - Nayrab 62.
Fundgruppe: NayrabGrab7 - Nayrab 59.
Fundgruppe: NayrabGrab8 und9.
Beschreibung: Kindergräber. in Gefäßen beigesetzt und in Stein gesetzt, wie Grab 10, das
unmittelbar daneben liegt. Grab8 wurdein einemPithosbeigesetzt Das Gefäß, das denKörper in
Grab9 enthielt, ist außerdem mit Erdeangefüllt worden.
Literatur: Syria9(1928)204-205
Funde: Gefäß enthieltdenKörper/ Keramik mitMaldekor indenGrabgruben / Eisenfragmente in
denGrabgruben.
Fundgruppe: Nayrab Grab10.
Beschreibung: Körperbestattung, Erwachsenengrab. Grabgrube in Steingesetzt.
Literatur: Syria 9(1928)195,200
Funde: Körperbestattung / Vogelknochen (Taube) als Beigaben / Ohrringe, Silber und Bronze/
Perlenkette: Kameol, Glas,Türkis/ Rollsiegel, Fragment (p. 200,314; Fig. 6f).
Fundgruppe: Nayrab Grab11.
Beschreibung: Kinderbestattungen über einemErwachsenen. Literatur: Syria9(1928)205-206.
Funde: OhneBeigaben.
Fundgruppe: Nayrab Grab12. Literatur: Syria9(1928)304. Funde: Vorratsgefäß.
Fundgruppe: Nayrab Grab13 - Nayrab 59.
Fundgruppe: NayrabGrab14.
Beschreibung: Kindergrab ineinemPithos.
Literatur: Syria9(1928)195,205
Funde: Pithos / Vogelknochen als Beigaben / Udjat-Augenamulett, Faience emailliert (Fig. 3e) /
Spielsteine, Knochen(??) / Ringe, Silber / Spinnwirtel, grünerStein/ Messer,Eisen/ Nadeln,Bronze.
Fundgruppe: Nayrab Grab15 - Nayrab60..
Fundgruppe: Nayrab Grab16 - Nayrab59.
Fundgruppe: Nayrab Grab17 - Nayrab59.
Fundgruppe: Nayrab Grab18 - Nayrab59.
Fundgruppe: Nayrab Grab19 - Nayrab58.
Fundgruppe: Nayrab Grab20 - Nayrab57.
Fundgruppe: Nayrab Grab21 - Nayrab57.
Fundgruppe: Nayrab Grab22 - Nayrab60.
Fundgruppe: Nayrab Grab23.
Beschreibung: Ohne Fundangaben, nach PI. 52 vielleicht in Zusammenhang mit
Lehmziegelmauerwerk.
Literatur: Syria9(1928)PI. 52, 54. Funde: Krug(pI. 54).
Fundgruppe: Nayrab Grab24.
Beschreibung: Kindergrab, möglicherweise in Verbindung mit Grab25.
Literatur: Syria9(1928)199
Funde: Armringe, Bronze/ Ohrringe, Bronze/ Perlenkette, RestevonStein- undGlasperlen.
Fundgruppe: Nayrab Grab25.
Beschreibung: Möglicherweise in Verbindung mit Grab24.
190 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 191
ii
11
11
l'-- _
Literatur: Syria9(1928)199, PI. 53e RB 37(1928)267
Funde:Mörser,Basalt (pI. 53e) / Mörser, Kalkstein (pI. 53e).
Fundgruppe: Nayrab Grab 26. Beschreibung: Kindergrab. Literatur: Syria 9(1928)204. Funde:
Amphore,deckteden Körper ab.
Fundgruppe: NayrabGrab27 - Nayrab57.
Fundgruppe: NayrabGrab28.
Literatur: Syria9(1928)201, PI. 55b
Funde: Perlenkette: Glas(pI. 55b)/ Stempelsiegel alsAnhänger (Pl. 55b) / Ohrringe, Silber(pI. 55b)
/ Armringe(pI. 55b) / Nadeln, Bronze (pI. 55b) / Fibel, Bronze (pI. 55b) / Bes-Darstellung auf
Anhänger (Fig. 31, PI. 55b) / Kuhl-Besteck: 2 Rohrbehältermit Holzkorken an einer Kette(pI. 55b)
/ Stäbchen aus schwarzemStein(Pl, 55b) / Knochenplättchen (Pl, 55b) / Spatula,Bronze (Pl, 55b)
/ Knochenstiel (pI. 55b) / Spinnwirtel: 2 "Amulette, konisch", Stein(pI. 55b).
Fundgruppe: NayrabGrab29. Literatur: Syria9(1928)304. Funde: Vorratsgefäß.
Fundgruppe: NayrabGrab30. Beschreibung: Grab mit Gefäß, Literatur: Syria9(1928)197. Funde:
Gefliß (H. 77 cm, n 30 cm).
Fundgruppe: NayrabGrab31.
Beschreibung: Erwachsenengrab.
Literatur: Syria9(1928)200
Funde: Schalemit Omphalos,Bronze, D. 15 cm/ Nadel, Bronze/ Ring, Bronze.
Fundgruppe: NayrabGrab32.
Beschreibung:
Literatur: Syria9(1928)198, Fig. 4
Funde: Spiegel, Bronze (Fig. 4c) / Schöpflöffel (Kyathos), Bronze (Fig. 4b) / Gefäß, Bronze, in
Verbindung mit einemeisernenHenkel (Fig.4a) / "Pfanne",Bronze (Fig. 4e).
Fundgruppe: NayrabGrab33 - Nayrab 59.
Fundgruppe: NayrabGrab34.
Beschreibung: Ohnejede Knochenfund.
Literatur: Syria9(1928)304, PI. 52, 54; RB 37(1928)267
Fundgruppe: Nayrab Grab 35. Beschreibung: Kindergrab. Literatur: Syria 9(1928)204. Funde:
Amphoredeckteden Körper ab.
Fundgruppe: NayrabGrab36.
Literatur: Syria9(1928)198, PI. 56d
Funde: Perlenkette. blaues Glas / Spinnwirtel (?), "konisches Amulett", Stein(pI. 56d) / 2 Ringe,
Bronze(pI. 56d).
Fundgruppe: NayrabGrab37 - Nayrab 57.
Fundgruppe: Nayrab Grab 38. Beschreibung: Kindergrab unter einer Amphore. Literatur: Syria
9(1928)205. Funde:Amphore.
Fundgruppe: NayrabGrab39.
Literatur: Syria9(1928)198-99
Funde:Ohrringe,Bronze.
m
Fundgruppe: NayrabGrab40 - Nayrab58.
Fundgruppe: Nayrab Grab 41. Beschreibung: Einfaches Erdgrab. Literatur: Syria 9(1928)200.
Funde:Ring, Bronze.
Fundgruppe: Nayrab Grab42. Beschreibung: EinfachesErdgrab, Frauenbestattung. Literatur: Syria
9(1928)200. Funde: Ohrringe, Silber/ Fibel,Bronze.
Fundgruppe: NayrabGrab43 - Nayrab55.
Fundgruppe: NayrabGrab44. Literatur: Syria9(1928)199. Funde: Schale(Fig. Sb).
Fundgruppe: NayrabGrab45. Literatur: Syria9(1928)304. Funde: Vorratsgefäß
Fundgruppe: NayrabGrab46 - Nayrab57.
Fundgruppe: NayrabGrab47 - Nayrab55.
Fundgruppe: NayrabGrab48. Literatur: Syria9(1928)304. Funde: Vorratsgefäß
Fundgruppe: NayrabGrab49.
Beschreibung: Ohne Fundangaben.
Literatur: Syria9(1928)304, PI. 52, 54.
Fundgruppe: Nayrab Grab 50. Beschreibung: Einfaches Erdgrab. Literatur: Syria 9(1928)200.
Funde:Knochennadel/ Pferdefigurine, Terrakotta.
Fundgruppe: Nayrab Grab51. Beschreibung: KeinZusammenhangmit einer Bestattung. Literatur:
Syria9(1928)304, PI. 52, 54 Funde:Pithos.
Fundgruppe: NayrabGrab 52 (= Sarkophag4). Beschreibung: Reste eines Sarkophags. Literatur:
Syria9(1928)203 Funde: Sarkophagfragmente.
Fundgruppe: NayrabGrab 53 (= Sarkophag3). Beschreibung: Kalksteinsarkophag vom Typ des
Sarkophags Nayrab Sarkophag2. Erwachsenengrab. Literatur: Syria9(1928)193, 202, 304, PI. 56b.
Funde: Sarkophag, Kalkstein (Grab53= S3)(p1. 56b). "Pilgerflasche" (pI. 56a) / Schale,Bronze(pI.
56a) / Dose mit Deckel, Bronze (pI. 56a?) / Knopf, Knochen / Ring, Bronze / Beschläge eines
Ho1zkllstchens (?) (pI. 56a).
Fundgruppe: NayrabGrab 54. Beschreibung: Grab mit Gefäß,Literatur: Syria9(1928)198. Funde:
Gefliß / Anhänger, Glas.
Fundgruppe: NayrabGrab 55. Literatur: Syria9(1928)304. Funde: Vorratsgefäß.
Fundgruppe: NayrabGrab56 - Nayrab60.
Fundgruppe: NayrabGrab58 - Nayrab62.
Fundgruppe: Nayrab Grab 59. Beschreibung: Frauengrab. Literatur: Syria 9(1928)201. Funde:
Ohranhänger, Silberfiligranarbeit (Fig.2c) / Ohrringe, Bronze (Fig.2c).
Fundgruppe: Nayrab Grab 60. Beschreibung: Einfaches Erdgrab. Literatur: Syria 9(1928)200.
Funde:Fibel.
Fundgruppe: NayrabGrab61 - Nayrab60.
Fundgruppe: Nayrab Grab 62, 63 und 71. Beschreibung: Einfache Erdgräber ohne Beigaben.
192 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 193
Literatur: Syria9(1928)199
Fundgruppe: NayrabGrab64 ~ Nayrab58.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Literatur: Woolley, C.L.:Le Phenicieet le peuples egeens. Syria2(1921)185-186Nr. 40-41
Fundgruppe: Nayrab Grab 65. Beschreibung: Kindergrab. Literatur: Syria9(1928)204, PI. 53f.
Funde: Gefäß mit flacher Ringbasis enthielt den Körper (Pl, 53t) / Perlenkette: Glasperlen /
Bronzeschmuck, vollkommen oxidiert / Spinnwirtel, Knochen/ Gewicht, Ton, am Spinnwirtel
befestigt.
Fundgruppe: Nayrab Grab 66. Beschreibung: Steinfundament Grab66, Oberkante 7,20 m. Literatur:
Syria9(1928)191, PI. 52: Grab66; RB37(1928)264
Fundgruppe: NayrabGrab67 ~ Nayrab62.
Fundgruppe: NayrabGrab67-bis. Beschreibung: Erwachsenengrab. Literatur: Syria9(1928)200.
Funde: Teller, klein,Grab.
Fundgruppe: NayrabGrab68ab ~ Nayrab58.
Fundgruppe: Nayrab Grab 69. Beschreibung: Frauengrab. Literatur: Syria9(1928)201. Funde:
Ohrgehänge, Silber(Fig. 2f.g) / Perlen,Glas/ Messer,Eisen/ Kästchenfaßung, Bronze.
Fundgruppe: NayrabGrab70 ~ NayrabGrab62.
Fundgruppe: NayrabGrab71 ~ NayrabGrab62.
Qal'at al-Mudiq
Seit 1928wirdder Ort untersucht, bishersindnur 2 Gefäßeaus der Achämenidenzeit, offenbarin
sekundärer Lage, bekannt geworden. Weitere späteisenzeitliche Befunde oder Funde haben die
Ausgrabungen scheinbar nicht angetroffen.
QaraTaäfi
Aus diesem Ort ist mir nur eine Tafelamphore bekannt geworden, die sich heute imAshmolean
Museumbefindet (1913.777) und die ich mit der freundlichen Erlaubnis vonRoger Moorey hier
publizieren darf(Tf. 60: 359a/l). Das Gefäß, einetypisch achämenidenzeitliche Form,wurdevon
C.L. Wooley demMuseum übergeben, das Datumderlnventarisierung 1913 unddieLagedes Ortes
inNordsyrien (Levante Koordinaten 339.524) machen es wahrscheinlich, daßdieAmphore während
der Grabungenin Öaräblüs (Karkemis) erworbenwurde. Da es sich um ein vollständiges Gefäß
handelt, stammt der Fund vielleicht aus einemGrab. Wenn der angegebene Fundort Qara Tasli
stimmt,befindet sichamOrt vielleicht ein achämenidenzeitliche Friedhof.
Qaramal
Bei Oberflächenuntersuchungen fandJohnMatthershiereisenzeitliche Funde(Matthers 1981).
Qarnün
Am Ort sind keine Ausgrabungen u n t   o     ~ n worden. Der bedeutende Fundort, das antike
Kapv1] bzw. 11P, ist bekanntfür seineseleukidische Münzprägung. MaurieeDunandhat hieran
der Oberfläche Fragmente von "Basket-Handle"-Amphoren gefunden(AAS 14(1964)7). Der Ort
wurde Anfang der 60er Jahre beimAusbaudes Hafens von Tartüs von den zuständigen Stellen
vollständig zerstört, ohne daß irgendwelche Aufzeichnungen vorher oder während' der
Verwüstungen angefertigt wordensind.
TulülQarqür
Fundgruppe: Qarqür 1:ArealA: hellenistischer Turm. Literatur: Lundquist: AAAS 33.2(1983)275
DerOrt wurde 1983und 1984durchJohnLundquistuntersucht. Die Grabungslizenz solljetzt an
PatriciaBikaiweitergegeben wordensein.
Die Funde und Befunde sind bisher in mehreren Vorberichten und zwei Magisterarbeiten
veröffentlicht worden.
Literatur:
Bybee,H.C.: TheIronAgeGateway at Qarqur, Syria. M.A. ThesisBrighamYoungUniv. 1989
Lundquist,J.M.: TellQarqur:The 1983 Season. AAAS 33.2(1983)273-288
Taylor, M.B.: ThePotteIy from theIronAgeGateway of TellQarqur. M.A. ThesisBrighamYoung
Univ.1984
Fundgruppe: Qarqür2: ArealA: Features 29, 45,52,58.
Beschreibung: ArealA: Eisenzeitliche Siedlungsreste, die von einer Ascheschicht, F29, versiegelt
sind. DieSchicht mitAscheund Zerstörungsresten liegtüber einerBegehungsfläche und versiegelt
bzw. enthält Funde, vondeneneinigerelativ hochan der Oberkante der Schichtliegen(FS115bei
982,85 m; FS 163 bei 982,81 m; Bybee1989: Fig. 7, p. 35-36).
DieAschefüllt und versiegelt auch denWasserkanal F52, die imKanal gefundenen Gegenstände
werdendaher dieserFundsteIle zugezählt.
Zur FundsteIle läßt sichauch der OfenF58zählen.
Einige Funde in F45 gehörenin den Zusammenhang von von F29: das Vorratsgefäß FS 219 ist
. t _
Der Fundortliegt bei Sür(Tyros)imLibanon. LeonardWolley publizierte 1921 zwei Gefäße, die
angeblich ausQana stammen, weitere Fundangaben fehlen. Vielleicht darf manaber annehmen,daß
beideGefäße aus einemGrab stammen? Weitere eisenzeitliche Funde aus Qana sind mir nicht
bekannt.
Qänä
Eineisenzeitliches Gefäß, das Woolley 1921publiziert hat, stammtangeblich aus Qal'at Sayzär, was
Cu1ican bezweifelt.
Woolley, C.L.: Syria2(1921)186Nr. 44
Cu1ican, W.: Repertoire ofPhoenicianPottery. in: PhönizierimWesten. 1982: 146
Qal'at Sayzär
Fundgruppe: Sondage amSüd-Rand des Talls.
Literatur: Fouilles d'Apamee de Syrie: Misc. 6(1969)30-31 n. 6-7,47-49, PI. 8: 2-4
I.C. Balty: AAAS 21(1971)131-135
Funde: Rotfigurige Pyxis,Ende 5. - Anfang4. Jahrhundertv.Chr. (Pl. 8: 2-3).
Schwarzgefirnißte Keramik, Ende4. Jahrhundertv.Chr. (Pl. 8: 4).
1:1
l
194 Kapite15.I. Katalog der Fundgruppen 195
offenbar vor der Zerstörungbis zur Mündung eingegraben gewesen, alsowohl etwas älter als die
übrigen Funde von F29. Ein Teil des Eisenständers FS 222 fand sich in F45 - während der
überwiegende TeilinF29gefunden wurde. Woin F45 dieAmphoreTaylorNr. 9 (FS739) gefunden
wurde, läßtsichmit denmit zur VerfügungstehendenUnterlagennicht feststellen, vielleicht gab es
einen Zusammenhangmit F29? Möglicherweise wurde F45 bei der Dokumentation nicht überall
eindeutigvon F29 unterschieden.
ObessichbeiderAnlage inArealA, derenZerstörungFeature29 bildete, wirklich umein Tor oder
eher um einen Wohnzusammenhang gehandelt hat, kann wohl erst nach umfangreicheren
Grabungengeklärtwerden(cf. Bybee 1989: 53).
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 5-6.
Literatur: Lundquist:AAAS 33.2(1983)275-276
H.C. Bybee:The IronAge Gatewayat Qarqur. M.A. Thesis 1989: Fig. 4, 5
M.B. Taylor: The Potteryfromthe IronAge Gateway. M.A. Thesis 1984
Fundgruppe: Qarqür 3: Areal B: 2 hellenistische Schichten. Literatur: Lundquist: AAAS
33.2(1983)276
Fundgruppe: Qarqür 4: ArealB: eisenzeitliche Phasen 9.-8. Jh.v.Chr.?
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Literatur: Lundquist:AAAS33.2(1983)277
Fundgruppe: Qarqür 5: Areal C: hellenistische Phase. Literatur: Lundquist:AAAS 33.2(1983)277
Befunde:Architekturreste.
Fundgruppe: Qarqür 6: Areal C: eisenzeitliche Phase. Literatur: Lundquist:AAAS 33.2(1983)277
BefundeundFunde: Architekturreste / Ofenanlage/ Keramik,aus dem 10. Jh.v.Chr.?(Ohne Abb.).
Fundgruppe: Qarqür 7: Areal D: 3 Gräber, hellenistisch? Beschreibung: Areal D: 3 Gräber,
hellenistisch? Literatur: Lundquist: AAAS 33.2(1983)277. Funde: 3 Gräber in Erdgruben: 4
Erwachsene und 1 einjähriges Kind. KeineAngaben über die Haltungender Skelette. Fast keine
Beigaben,ohne Angabeder vorhandenenBeigaben.
Fundgruppe: Qarqür8: ArealD: hellenistische Phase.
Beschreibung: ArealD: Architekturreste der hellenistischen Phase.
Literatur: Lundquist:AAAS 33.2(1983)278
Fundgruppe: Qarqür 9: Areal D: EZ Phase. Beschreibung: Areal D: Architekturreste der
eisenzeitlichen Phase. Literatur: Lundquist: AAAS 33.2(1983)278. Funde: Keramik, mit
hellenistischem und mittelbronzezeitiich II Materialvermischt.
Fundgruppe: Qarqür Feature 17.
Beschreibung: Lockere Erdschicht, direkt unter der Oberflächenschicht, über der Ascheschicht
Feature 29 (Fst. 2), läuftinE20-25/S115-116an das hellenistische Gebäudean, muß als vermischte
Fundschichtgelten.
Literatur: H.C. Bybee: The IronAge Gatewayat Qarqur. 1989: Fig. 4, 5
M.B. Taylor: The Potteryfromthe IronAge Gateway. 1984
Funde: Keramik (TaylorNr. 15-16, 50)/Scherben (AAAS 33.2: Fig. 3: 2, 6,11 = TaylorNr. 35,25,
26).
Fundgruppe: Qarqür Feature 18.
Beschreibung: Lehmziegelversturz überdenStufenin E   3 ~   5 S 119-121, über der AscheschichtF29
(Fst. 2). Die Schicht ist z.T. vermischtund enthält Keramikder "spätenEisenzeit,der persischen,
hellenistischen, byzantinischen und islamischen" Epochen(Bybee 1989: 30).
Literatur: H.C. Bybee: The IronAge Gatewayat Qarqur. 1989: Fig. 4,5
M.B. Taylor: The Potteryfromthe IronAge Gateway. 1984
Funde: FS43 Keramik (Bybee 1989: 30, ohneAbb.) / FS 50 Keramik(Bybee 1989: 30, ohne Abb.).
Fundgruppe: QarqürFeature 40. Beschreibung: GenaueLage und Charakter der FundsteIle ist nicht
deutlich. Literatur: M.B. Taylor: The Potteryfromthe Iron Age Gateway. 1984. Funde: FS 177
Keramik(TaylorNr. 48).
Fundgruppe: Qarqür Feature55.
Beschreibung: In E2D-25/S116,5-119,5: dichte, kompakteErde, läuft an die hellenistischen Mauern
F42 imNorden, liegtwohl über denResten vonF29, wahrscheinlich eine vermischteFundsteIle.
Literatur: H.C. Bybee:The IronAge Gatewayat Qarqur. 1989: Fig. 4 .
M.B. Taylor: The Potteryfromthe IronAge Gateway. 1984
Funde:Keramik(TaylorNr. 33).
Fundgruppe: Qarqür Feature71.
Beschreibung: Unter der Begehungsfläche, die vonF29 (Fst. 2) versiegelt wird, Oberkantebei ca.
981,75 m gefaßt.
Literatur: M.B. Taylor: The Potteryfromthe IronAge Gateway. 1984
Funde:Keramik(AAAS 33.2: Fig. 3: 4, 8 = TaylorNr. 37,24).
a1-Qäsmiya
Über dieFundumstände der 5 Gefäße, die SusannahV. Chapmanpublizierthat, ist nichts bekannt,
Chapman hält es aber für möglich,daß es sich um die Beigabeneines einzigenGrabesgehandelt
haben könnte(1972: 57, 148).
Literatur:
Chapman, SV.: ACatalogue ofIron Age Potteryfromthe CemeteriesofKhirbet Silm, Joya, Qraye
and QasmiehofSouth Lebanon. Berytus21(1972)55-194Nr. 312-316
Tall Qa1$1na
AmOrtwurde1936oder1937zuflIIIig eineSilbervase mit eingeritztem figürlichem Dekor und einer
schlecht erhaltenenKeilinschrift gefunden. Barnett vergleicht dieDarstellungenauf der Vase mit
demDekorvon spätprotokorinthischen Gefäßenund datiertdie Vase in die Jahrhundertwende um
700 v.Chr.
Literatur: Bamett, R.D.: A SyrianSilverVase. Syria34(1957)243-248
a1-Qrayya
VondemFundort heißt esbeiSusannah V. Chapmanknapp, "the siteyielded43 pots in excavations
inthe 1930's" (1972: 57). Mehr Informationen standenChapmannicht zur Verfügung.Al-Qrayya
ist bereits von Ernest Renan auf seiner Missionin den Libanon 1860-1861 besucht worden. Die
ersten Grabungen unternahm Georges Contenau1914, nach ihmgrub dort P.E. Guigues 1924. Von
Grabungen in den 30er Jahren ist mir nichts bekannt geworden. Die bei Chapman publizierte
Keramikist bei den aufgelisteten Grabungenoffenbarnicht gefundenworden.
Gjerstad hat diezypriotischen ImportedieserGruppeuntersucht,es handelt sichum "BichromeII"
und "Black-on-Red 1(11I)" (SCE4.2: 252).
Literatur:
Chapman, S.V.: ACatalogue ofIron Age Potteryfromthe CemeteriesofKhirbet Silm, Joya, Qraye
and QasmiehofSouth Lebanon. Berytus21(1972)55-194Nr. 268-311
196 KapitelS.I. Katalog der Fundgruppen 197
Räsal-Bassit
Räma a ~   ~ a h a b
Tall Qunaytra
DerGrundfür das große Interesse, das zu wiederholtenOberflächenuntersuchungen führte, war die
Frage ob hier das antikePosideionzu lokalisieren ist, ein Ort, der der Legende nach vomGriechen
Amphilochos, "wiedergegründet" wordenist (Herodotm, 91, 1-3). Der möglichehistorische Kern
dieser Legendehat immerwieder dieAufmerksamkeit der Gelehrtenauf sichgezogen,die an den
kulturellenVerbindungen zwischenGriechenland und demOrient interessiert sind. Besondersin
Hinblickauf die spätbronzezeitliche Präsenz griechischer Produkte imOrient war die Erwähnung
einer "WiedergrUndung" in Syrienwährend der Eisenzeit besonders aufmerksamaufgenommen
worden.
Bereits 1859 hat die BritischeAdmiralität auf einer Karte der syrischenKüste Räs al-Bassitals
''Posidium'' eingetragen (cf Riis 1970: 137-138), dieLokalisierung von Posideion = Räs al-Bassit
wurdealsgesichert angesehen (cf Honigmann: ZDPV47(1924)33). Woolleyhat die Gleichsetzung
zugunsten vonal-Mina inFrage gestellt(1938: 28). Nach den Oberflächenuntersuchungen vonP.J.
Riis und den Grabungen von Courbin ist man heute wieder allgemein von der Richtigkeit der
Identifizierung Posideion = Räs al-Bassitüberzeugt(cf Courbin 1986: 187-188).
Für das Verhältnis von al-Mina und Räs al-Bassit sind die Beobachtungen von Courbin
aufschlußreich, daß jeweils einer der beiden Orte in den Perioden blühte, in denen der andere
auffallendwenigFunde erbrachte(1974: 37-38).
Bisherliegt nur eine Endpublikation über die eisenzeitlichen Gräber vor (Courbin 1993). Von den
Grabungen Courbins in den übrigenGrabungsstellen liegennur Vorberichtevor. Die Stratigraphie
ist daher nicht nachprüfbar und die bisher publizierten Funde kaum einzelnen FundsteIlen
zuzuordnen. Amausführlichsten ist bisherder Vorberichtin Syria63(1986)175-220. Dort werden
die eisenzeitlichen Befunde in Phasen vorgestellt, ohne daß einzelneFundsteIlen - mit Ausnahme
der Gräber - genannt werden. Es ist so nicht nachprüfbar,um welcheArt vonFundsteIlen es sich
handelt, ob es geschlossene Funde sindoder ob sie aus Schuttbereichen stammen. Ein besonderes
Problemsinddie Funde des 7. Jahrhunderts v.Chr. SiewerdenimText ab Seite198 beschrieben,
das heißt, nach den Befunden der Phase 8 genännt, Sie können aber nicht alle aus der Phase 8
stammen. Ausden Hinweisen bei FrankBraemer erfahrenwir, daßdiePhase 7 dem7. Jahrhundert
v.Chr. entspricht (1986: 223 undchronologische Tafel p. 246). Daher sinddie erwähntenFundehier
der Phase 7 zugeschrieben worden, ohne daß sichdieszur Zeit wirklichso nachweisenläßt.
Die eisenzeitlichen Befunde sind demnachin 10'Phasen unterteilt. Die erste Phase beginnt in der
Eisenzeit I. Die Phase 9 endet am Beginn des 5. Jahrhunderts v.Chr. Danach kommt eine
"achämenidenzeitliche" Phase, auf die schließlich dieBefunde der hellenistischen Epoche folgen.
WiediePhasenmiteinander korreliert werden können, ist obenin der Übersichtangegeben(Courbin
1986: 190-206und Braemer 1986: 223,246).
Literatur:
Bordreuil, P.: Epigraphespheniciennes, in: Archeologie au Levant. Recueil ala memoirede Roger
Saidah.Lyon 1982: 191-192
Braemer, F.: La ceramiqueaengobe rougede l'ägedu fer aBassit. Syria63(1986)221-246
Courbin, P.: Rasel-Bassit. AAAS23(1973)25-38
Courbin, P.: Rapports sur la campagnes de fouilles aRasel-Bassit, AAAS 22(1972)45-61;
26(1976)63-69; 27-28(1977-78)29-40, [arab. Teil: 299-300]; AAAS36-37(1986-87)107-120
Courbin, P.: Une nouvellefouille franeaise sur la cöte syrienne. Archeologia 116(1978)48-62
Courbin, P.: Gourdes.RAr 1982: 9-24
Courbin, P.: Uneassiette cycladique aRas el-Bassit. in: Archeelegieau Levant. Recueil ala rnemoire
de Roger Saidah.Lyon 1982: 193-204
Courbin, P.: Bassit. Syria63(1986)175-220
Courbin, P.: Fragments d'amphores protogeometriques grecques aBassit. in: FestschriftAdnan
Bounni. Leiden 1990: 49-64
Courbin, P.: Fouillesde Bassit: Tombesdu Fer. Paris 1993
L1eres, J.: La ceramiquede la Grece de I'est. Diss. EHESSParis 1980
PerreauIt, lY.: C6mmique et echanges:Les importations attiquesau Proche-Orientdu 6e au milieu
du 5e sie'cle avant l-C.: Les donneesarcheologiques. BCH 110(1986)145-175
id.: Laceramiqueattiqueau Levant. Diss. EHESS Paris 1983
(In seiner Dissertation hat Jacques Y. Perreault 1984 dieattischeKeramikund ihre Imitationen
in Räsal-Bessä bearbeitet, wobei er 292 Katalognummern aufistet.Nur wenige davon sindin
urn 700 v.Chr.
um 680 v.Chr.
um650 v.Chr.
urn 620 v.Chr.
um 580 v.Chr.
wn 530 v.Chr.
425-333 v.Chr.
um 800 v.Chr.
um 730 v.Chr.
Courbin 1986 Braemer 1986
Niveau 3 Ensemble A
Niveau4a
Niveau 4b Ensemble B
NiveauS
Niveau 6 Ensemble C
Niveau 6 Ensemble D
Niveau 7 Ensemble E
Niveau 7 Ensemble F
Niveau 8 Ensemble G
Niveau 9 Ensemble H
Niveau der Achämenidenzeit
Räs al-Bassa
Qsar Nabä
Der Ort wurde 1989 von MohammedHaykal in einer Notgrabunguntersucht. Haykal bargzwei
achämenidenzeitliche anthropoide Sarkophage und einen einfachen, unverzierten Sarkophag. Es soll
aucheinMünzhort gefunden worden sein. Die Ergebnisseder Untersuchungensindnicht publiziert
worden(persönliche Mitteilungen vonHaykal).
Nach Oberflächenuntersuchungen durch C.FA Schaeffer1934, C.L. Woolley 1936 und P.l Riis
1958wurdederOrt vonP. Courbin zwischen1971 und 1986 in Grabungs-und Studienkampagnen
untersucht.
Am Ort sindzwei Münzhorte gefundenworden, einer an einemunbekanntenDatum, der andere
1902. Der erste Hort (lOCH 1493) ist um 340 v.Chr., der zweite (lOCH 1506) ca. 332 v.Chr.
niedergelegt worden.
Literatur:
lOCH 1493: unpubliziert, Informationen von Henri Seyrig
lOCH 1506 (dort weitereLiteratur)
Schlumberger, D.: L'argent dans I'empire achemenide, in: R. Curiel, D. Schlumberger: Tresors
mon6taires d'Afghanistan. Memoiresde la DelegationArcheologique Francalseen Afghanistan
14: Paris 1953: 10 n. 20
DerOrt liegt inNordost Syrien, inderöaztra, und wurde 1976 vonAssadMahmoud untersucht. Die
Ergebnissesind nicht veröffentlicht worden, es sollenauch eisenzeitliche Reste gefundenworden
sein.
Kurzbericht: MD 26(1978-79)162
_____________________________-. --_--_. _ . ~   ~ ~ ~ ~ ~ _ .....__..J
198 Kapitel 5.1.
Katalog der Fundgruppen 199
den Vorberichten publiziert worden. Perreault erwähnt zwar den Umstand, daß die von ihm
bearbeitete Keramiküber zwei Niveaus verteiltwar, Niveau9 und das achärnenidenzeitliche
Niveau, er gibt den GefäßenimKatalogaber keineAngabenzur Stratigraphie mit (perreault
1984: Vol. 1:p. 23-25). Die angegebene "Numerode Provenance" läßt, soweit ich sehe, kaum
stratigraphische Rückschlüsse zu.)
Fundgruppe: Räsal-Bassit, Gräber
Beschreibung: Gräber mit Brandbestattungen, auf dem Tall und unterhalb des Talls in einer
Nekropole.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-4. Die Gräbersind850 bis 575 v.Chr. zu datieren.
Literatur: Courbin: Fouilles de Bassit:Tombesdu Fer. Paris 1993
Fundgruppe: Räs al-Bassit Phase 3
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Literatur: Courbin: Syria63(1986)
Fundgruppe: Räsal-BassitPhase 3 EnsembleA
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Literatur: F. Braemer: Syria63(1986)221-246
Fundgruppe: Räsal-Bassit Phase 4b EnsembleB
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Literatur: F. Braemer: Syria63(1986)221-246
Fundgruppe: Räsal-Bassit Phase 6 EnsembleC
Datierung: Zeitraumder Assemblage 2.
Literatur: F. Braemer:Syria63(1986)221-246
Fundgruppe: Räs al-Basslt Phase 6 EnsembleD
Datierung: Zeitraumder Assemblage 3.
Literatur: F. Braemer:Syria63(1986)221-246
Fundgruppe: Räsal-Basslt Phase 7
Beschreibung: Funde des 7. Jahrhundert v.Chr., siegehörenvielleicht in diePhase 7, es ist aber nicht
ausgeschlossen, daß dieseFunde sichauf diePhasen 4 bis 8 verteilen.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4.
Literatur: Courbin: Syria63(1986)198-199
Fundgruppe: Räsal-BassitPhase 7 EnsembleE
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4.
Literatur: F. Braemer: Syria63(1986)221-246
Fundgruppe: Räsal-BassitPhase 7 EnsembleF
Datierung: Zeitraumder Assemblage 4.
Literatur: F. Braemer: Syria63(1986)221-246
Fundgruppe: Räsal-BassitPhase 8 EnsembleG
Datierung: Zeitraumder Assemblage 5.
Literatur: F. Braemer:Syria63(1986)221-246
Fundgruppe: Räs al-Bassä Phase 9
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 5-6.
Literatur: Courbin:Syria63(1986)199-204
Fundgruppe: Räs al-Bassit Phase 9 EnsembleH
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 5-6.
Literatur: F. Braemer: Syria63(1986)221-246
Fundgruppe: Räsal-Bassit "achämenidenzeitliche" Phase
Datierung: ZeitraumderAssemblage 7-8.
Literatur: Courbin: Syria63(1986)204-206
Räs IbnHänl
Ausgrabungen durch1. LagarceundA. Bounni seit 1975 nach erstensyrischen Untersuchungen
1974. Die Grabungist noch unpubliziert, es sindbishernur Vorberichte veröffentlicht worden.
Nebenbedeutenden Resten derSpäten Bronzezeit sowieaus hellenistischer und römischer Zeit, sind
erst wenige, spärliche Befunde und Funde aus der Eisenzeit bekannt geworden, die so wenig
publiziert sind, daßeineAuswertungder FundsteIlen nicht möglich ist.
Literatur:
Badre, L.: Les peuplesde la mer aIbn Hani. in: Atti dei 1 Congr.Intern. die StudiFenicie Punici,
Roma 1979. Roma 1983: 317-324
Bounni, A. et al.: Rapports preliminaires sur la campagnes de fouilles. Syria 53(1976)233-264;
55(1978)233-301;56(1979)217-291;
AAAS 26(1976)27-63;33.2(1983)119-127
Lagarce, 1.: Rapportsde Ras Ibn Hani avecla Phenicieet la mediterranee orientale. in: Atti del l
Congr.Intern, dieStudiFenicie Punici,Roma 1979. Roma 1983: 223-226
Perreau1t, 1.Y.: Ceramique et echanges: Les importations attiquesau Proche-Orient du 6e au milieu
du 5e sie'cle avant J.-C.: Les donneesarcheologiques, BCH 110(1986)145-175
Fundgruppe: RäsIbn Hänll
Beschreibung: Grubenfüllungen mit eisenzeitlichem Material fanden sichin U58 - U60 und V68,
nachdemdurchSteinraub an spätbronzezeitiichen Mauementstandene Grubenverfülltwordensind.
In derFüllung einerSickergrube in T62NW ist eisenzeitliche Keramikmit hellenistischen Scherben
vermischtgefundenworden.In U63 NE fand man eineeisenzeitliche Mauer mit dazugehörenden
Ablagerungen, darin lagKeramik des 8. - 6. Jahrhundertsv.Chr.AlleFunde dieserFundgruppe sind
vermischt. '
Literatur: Syria53(1976)239, 242-245
Syria55(1978)233-311
1. Lagarce: in: Atti 1. Congr.Int, dieStudiFenicie Punici. 1983:223-226
Räsas-Samrä
Der Ort, in der Bronzezeitdas bekannteUgarit,wurdeseit 1929 von C.F.A. Schaefferuntersucht,
1975und1976leiteteJ.C. Marguerondie Grabungen, seit 1978 ist M. Yon verantwortlich für die
Untersuchungen.
Der Schwerpunkt der Grabungenlagund liegtauf den spätbronzezeitlichen Schichten,überdenen
eine achärnenidenzeitliche Siedlung festgestellt worden ist, möglicherweise das antike E O I   O ~
At Il 1') v. Diese späteisenzeitlichen Befunde hat Rolf Stucky publiziert. Anscheinend sind sie
zumindest teilweise in künstlichen Abhübenfreigelegt worden. An den gefundenenBautensind
mehrere Bauphasen festgestellt worden,aberBegehungsflächen zu diesenNutzungsphasen wurden
nichtgefaßt. Daher sindden Fundenals einzigeFundangaben der Fundquadrantund dieFundtiefe
beigegeben. Mit diesenAngaben lassen sich ehemals zusammenhängende Fundgruppen kaum
rekonstruieren und Beziehungender Funde zur Architektur lassensich nicht mehr herstellen. Die
Zusammenhänge sind nicht nachprüfbar. Ich habeimfolgenden versucht,dennochFundgruppen
mitkohärentemMaterial zusammenzustellen, indemich vonden angegebenen Fundtiefen ausgehe
200 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 201
unddieFundquadranten denArchitekturbefunden zuordne.
Literatur:
Clairmont, C.: Poteriegrecque. Ugaritica 4(1963)632-636
Stucky, RA.: Ras SharnralLeukos Limen.BAR 110: Paris 1983
Fundgruppe: Ras as-Samrä 1.
Beschreibung: Gebäude 1 Räume 1 - 9, Schuttschichten. Das Material läßt sich keinen
Begehungsflächen zuordnen. Es gibt keine in situ Befunde oder Funde in funktionellen
Zusammenhängen. Vermischungen vonjüngeremundälterem Material sindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Rasd-Sarnrä 2.
Beschreibung: Gebäude 1 Raum 10. Schuttschichten. Das Material läßt sich keinen
Begehungsflächen zuordnen. Es gibt keine in situ Befunde oder Funde in funktionellen
Zusammenhängen. Vermischungen vonjüngeremundälteremMaterial sindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983 .
Fundgruppe: Rasd-Sarnrä 3
Beschreibung: Hofareal von Gebäude 1. Schuttschichten. Das Material läßt sich keinen
Begehungsflächen zuordnen. Es gibt keine in situ Befunde oder Funde in funktionellen
Zusammenhängen. Vermischungen vonjüngeremundälterem Material sindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Ras.Sarnrä 4.
Beschreibung: QuadrantI 23: zwischen-90 bisunter -100cm, Schuttschichten. Das Material läßt
sich keinen Begehungsflächen zuordnen. Es gibt keinein situBefundeoder Fundein funktionellen
Zusammenhängen. Vermischungen vonjüngeremundälterem Material sindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Rasd-Sarnrä 5.
Beschreibung: QuadrantG24: -40 cm. Schuttschichten?
Fundgruppe: Ras.Sarnrä 6.
Beschreibung: Gebäude 2 undQuadranten E27-28, Schuttschichten. Das Material läßt sichkeinen
Begehungsflächen zuordnen. Es gibt keine in situ Befunde oder Funde in funktionellen
Zusammenhängen. Vermischungen vonjüngeremundälterem Material sindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Ras.Sarnrä 7.
Beschreibung: QuadrantenF/G25: -20 cm bis -60 cm. Schutt über einer Begehungsfläche, die
jünger alsFundsteIle 8 ist.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Ras.Sarnrä 8.
Beschreibung: Quadranten F/G25: -7Ocmbis-100cm.Schutt und möglicherweise Begehungsfläche
unter der Verbindungsmauer in den Quadranten F 25/26 zwischen den Gebäuden 1 und 2.
Vermischungen vonjüngeremund älterem Material sindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Ras.Sarnrä 9.
Beschreibung: Gebäude 3: -2Ocmbis-40cm.Schuttund mögliche Begehungsfläche über FundsteIle
10. Vermischungen vonjüngeremundälteremMaterial sindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
RÄS ~ S   M R Ä
Abb. 5.1.9. "PerserzeitlIchen" Fundatelfen In Stucky, Leuko« Urnen. \983, nach FundtIeren und
Funden sortiert. AbkUrzungsauflö.ung fUr die Funde siehe auf der letzten Seite.
Geb. \
Raum I Raum 2 Raum 3 Raum 4 Raum 5 Raum 6 Raum 7
IF 23-24 IC 22-23 IA 22 (B \9-2\ (C 17-\8 IE 17-19) (D 17)
E 23) D 22-23 B 22) C 19-201 D 18)
E 22)
ohne LBM IhO
Tiefen- unter Mauer
angaben in C/D 22
-10 cm ST 4
-20 cm ASG 81 V 17 LBM 149 LBM 157
-30 cm KK/M 329 T4 MG 27 ARF 12.4 ARF 12.3 LBM 133 ASG 96
MG 24 SGF 106
SM 29 LBM 143
LBM 146
-4.0 cm ASG 40 ASG 21 LBM 129 SGF 107 LBM 163 ASG 46
ASG 54 HGF 203 SGF 114 SGF 117
ASG 76 LBM 136 LBM 154
KK/M 327 LBM 158
T23 LBM \66
SG 7 T5
-SO cm ASG 32 ASG 80

LBM 148 LBM 138
LBM 190 L2 LBM 139.2
V 14 T8
T20
GL 2.1
-60 cm V 3 LBM 140 LBM 186 LBM 147 LBM 137 LBM \89 ASG 57
ASG n
SM 6S
-70 cm SM 63
-80 cm
-90 cm SGF 122
-100 + cm
202
Abb.5.1.9.
KapiteIS.i.
Abb.5.1.9.
Katalog der Fundgruppen 203
Geb. 1 Hof von Geb. 1 123 G24
Raum 8 Raum 9 Raum 10 C 21. D 19-21.
(D 16 (F 17) (G 17-18 E 20-22. F 18-22,
E 16 H 17-18) G 19-23, H 20-23
F 16)
ohne Dachziegel
pefen-
angaben
-10 cm V 20
-20 cm V 16 MG 23 LDM 173
SM 66
--
-30 cm ASG 98 ARF 16 SM 67 ARF 11
V 21
SM 24
T22
-40 cm LDM 162 LDM 153 HGF 219 ARF 6.1 KK/A 312
SM 64 MG 37 ARF 12.5
ARF 13.3
SGF 113
LDM 126
LDM 183
HGF 214
KK/A JOI
T 1'1
-50 cm LDM 135 MG 10 ASG 36
MG 31 ASG 39
V 13 LDM 139.1
V 28 LDM 161
KK/A 311
KK/M 323
KK/M 324
SM 25
SM 26
SM 61
MG 29
-60 cm ARF 'I ARF 20
ARF 14 ASG 70
MG JO ASG 89
LDM lJO
LDM 185
KK/K 318
SG 4
SM 26
SM 62
V8
V 12
V18
-70 cm
··80 cm MG 17
MG 20
MG 25
-90 crn ARF 13.1
ARF15
-100 + cm KK/A 298 ARF 8.3 ASF 2
Spitze der ARF 13.2
Amphore
Geb. 2 EF251 G 25 E 271 E 28 Geb.3
Raum 1 Raum 2 zwischen Geb. aUdllch von Raum 1 Raum 2 Umgebung:
(F 26-27 CE 26) 1 und 2 Geb. 2 CE 34) (D 35. (C 36
G 271 E 35-36) D 36
G 35)
ohne
Tiefen-
angaben
-10 cm
-20 cm KK!A 315 HGF 220 HGF 213
L 4
-30 cm KK!A 310 KK/P 297 ASG 24 LBM 151 LDM 141
KK/A 314 ASG 84 V9
MZ 58 ST 3
V7
--_.-
-40 cm HGF 195 ASG 26 SM 58 ASG 27 HGF 204 T 17
KK/A 303 KK/M 325 MG 35 ASG 73
KK/A 305 V 15 T 24
KK/K 322
MG 34
-50 cm ASG 83 GL 2.2 HGF 205 KK/P 295 SGF 116 ASG '15 V5
KK/K 320 GW2 KKiP 296 SGF 112
L 5 KK/A J07 tBM 187
KKiK 319 KK/A 308
T 21 GW 6

-60 cm IIGF 1'12 ARF 12.2 KK/M 326 Kanalisation: ASG 51
MZ 47 T 16 KK/A 29'1
KK/A300
-70 cm ASG 100 ASG 4'1 KK/P 294
KK/M 328 SGF 110
LBM 182
KKiK 321
-RO cm V 27 ARF 12.1
ASG 78
LBM 159
SM 5'1
-90 cm T 13 ASG 33
ASG 43
ASG 47
ASG 48
ASG 50
ASG77
ASG 105
LI
MG 28
-100 + cm ASG 63
204 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 205
Abb 519 ...
Geb.4 Geb. 6 P 12 o IH2 Q 30-31 T 13-I4IU 13
Raum 8 Raum 9 Raum 4 Raum 6 bei bei
IM 23) (S 15, IR 13-14) -130/140 -130/140
T 15)
ohne
TIefen-
angaben
-10 cm
-20 cm ASG 64
-30 cm KK/M 331
-40 cm ARF 10 KK/A 316 KK/M 334 KK/M 330
(+ 14 röm KK/M 337
Scherben) (+ I röm.
Scherbe)
-SO cm
KK/A 317
(+ 17 röm.
Scher""nl,

-60 cm Gefäß- ASG99 MZ 63 ASG 62
boden ASG 104 SGF \19
(Amphore) SGF t11 IBM 184
Bleiplatte V 10 KK/A 304
(AAS 13, (+ I röm. 5M 68
Hg. 2) Scherbe' T 15
-70 cm ASG23
T7
(+ I rom.
Scherbe
-80 cm MG 33 ASG 103
Vll 5M 27
-90 cm ST 2 T 18
V 24
-100 + cm MG.8 SM 47
MG 9 SM 55
MG 26
SM 28
SM 33
Abb.5.\.9.
Geb. 3 Geb.4
Raum 3 Raum 4 Raum 1 Raum 2 Raum 4 Raum 5 Raum 6 Raum 7
ID 34) IF 34-361 eH 25) (I 25-26, (K-L 25) (K-L 24) (L 23) IK 22-23)
J 25-261
ohne ASG 82
TIefen-
angaben
-10 cm
-20 cm MZ 59 SM 45
-30 cm ASG 74
-40 cm
-50 cm ASG 29 MZ 40
-60 cm ASG 85 MZ 71 SM 38
ASG 101 SM 50
LBM 188
-70 cm HGF 210
-80 cm SM 60 MZ 55 MGI
-90 cm MZ 54
-100 + cm ASG 87
SM 51
SM 52
206 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 207
Fundgruppe: Räs   17.
Beschreibung: QuadrantenT 13/14, U 13: -60 cm bis -80 cm, Schuttschichten. Das Materialläßt
Fundgruppe: Räs   11.
Beschreibung: Gebäude4 Raum 1: -60 cm. Fundstelle liegtüber Fundstelle 12.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Räs as-Samrä15.
Beschreibung: Quadranten 0 11112: -130 bis -140 cm. Schutt oder Begehungsfläche?
Vermischungen vonjüngeremund älteremMaterial sindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Räs as-Semrä 12.
Beschreibung: Gebäude 4 Raum 1: -100 cm und darunter. Vermischungen von jüngerem und
älteremMaterial sindmöglich.
Literatur: Stucky: Leukos Limen. 1983
Voranstellen möchte ich ein Zitat von Pierre Bikai, der den Ort 1984 imAuftrag der UNESCO
besucht hat unddersichseitvielen Jahrenfür dieRettung und Erforschunglibanesischer Altertümer
einse1zt:
"Depuis un sieclede nombreuxtombeauximportantsde l'epoquephenicienneont ete decouverts
fortuitement aEr Rachidiyeh. On croit que TyrAnciensetrouvait ici, ainsi que son cirnetiere. TI se
peut aussi qu'un temple principal du dieu Melquaart existait sur le site [Fotodes Autoren], et les
ruines comprendraient aussi lestombeaux roxaux de Tyr. Tout travailde conservationaTyr doit tenir
compte dufaitqueRasel-Ain, Er Rachidieh,Maachouq, BOIj ech-Chemaliet Tyr font un ensemble
particulier qui merited'etre preserveen entier et qui, une fois fouille, fera connaitrel'histoire de ce
centre important delaprehistoirejusqu'au present" (pierre Bikai: Rapport de la missionaTyr 21 Oct.
au 28 Nov. 1984, unpublizierter Bericht an die UNESCO und das Conseil International des
Monumentset des Sites(lCOMOS».
Tallar-RaSayol)'a isteinerderbedeutensten archäologischen FundorteimSüdlibanon. Besondersseit
demBürgerkrieg wird derOrt immerwieder ausgeplündert (GubeI1988: 69, 81 n. 2). Mir sindnur
wenigearchäologische Untersuchungenbekannt:
1. Grabungen von TheodorMacridy1903, drei intakteGräbermit Beigabenwurden angetroffen
und beschrieben, dieFunde sindz.T. auch abgebildet (RB 1(1904)564-570).
2. Entdeckung vonFelsgräbern um 1940, Körper-und Brandbestattungen, zypriotische Keramik
und Skarabäenals Beigaben, die ins "8. Jahrhundert v.Chr." datiert werden, unpubliziert (cf.
BMB4(1940)123-124).
Tall ar-Rasaydiya
Fundgruppe: Räsas-SamräGräber 1-5,   1-6.
Beschreibung:
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983: 19-26
Funde: Listein Leukos Limen, für Sarkophag Listein Ugaritica6: p. 406 n. 98.
Beachte, daß die Silberarmspangen (SM 12-15) in unmittelbarer Nähe der Sarkophage 2 und 4
gefunden wurden. DieSarkophage 2 und 4 enthieltenselberkeineBeigaben, vielleicht stammendie
Spangenaus einemoder beidendieserSarkophage.
sichkeinen Begehungsflächen zuordnen. Es gibt keinein situBefunde oder Fundein funktionellen
Zusammenhängen. Vermischungen vonjüngeremund älteremMaterial sindmöglich.
Literatur: Stucky: Leukos Limen. 1983
Fundgruppe: Ras   20.
Beschreibung: Münzhortfund, ohne weiterenstratigraphischem Kontext.
Literatur: C.F.A. Schaeffer: in: Festschrift R. Dussaud. Paris 1939: 461-487
Stucky: LeukosLimen. 1983 = IGCHNr. 1478 (dort ist dieAblageder Münzen zwischen525 bis
520 v.Chr. datiert)
Funde: Münzen,Schaefferund StuckydatierendieAblagedatierenca. 510-500 v.Chr. (MZ 1-38).
Rohsilber(MZ 39).
Fundgruppe: Räs as-Samrä19. Ohne stratigraphischen Kontext.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Räs as-Samrä 18.
Beschreibung: Fundstellen, in denen späteisenzeitliches Materialmit römischemMaterial vermischt
ist. Cf. Fundgruppen 14 und 17!
1. Gebäude6 Raum 1 (Quadr. S16-17, T16-17).
2. Gebäude6 Raum3 (Quadr. RI6).
3. QuadrantenQI7-18, RI7-18, Tl8.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Lampe
lokale,bemalteKeramik
Metallgegenstand
Münze
Siegel
griechisch, schwarz-gefirnißt
Schmuck
gestempelte Keramik
Terrakotta
Varia
L
LBM
MG
MZ
SG
SGF
SM
ST
T
V
attischrot-figurig
attischschwarz-figurig
attischschwarz-gefirnißt
Glas
Gewichte
hellenistisch, gefirnißt
"Küchenkeramik"
"Küchenkeramik"/Amphore
"Küchenkeramik"lKochtopf
"Küchenkeramik"/Mörser
"Küchenkeramik"lPithos
zu Abb. 5.1.9. Abkürzungen
ARF
ASF
ASG
GL
GW
HGF
KK
KKlA
KKIK
KKIM
KK/P
Fundgruppe: Räs   10.
Beschreibung: Gebäude 3: -50 cm bis -80 cm, Schuttschichten. Das Material läßt sich keinen
Begehungsflächen zuordnen. Es gibt keine in situ Befunde oder Funde in funktionellen
Zusammenhängen. Vermischungen vonjüngeremund älteremMaterialsindmöglich.
Literatur: Stucky: Leukos Limen. 1983
Fundgruppe: Räs as-Samrä13.
Beschreibung: Gebäude 4 Raum 2-4, Schuttschichten. Das Material läßt sich keinen
Begehungsflächen zuordnen. Es gibt keine in situ Befunde oder Funde in funktionellen
Zusammenhängen. Vermischungen vonjüngeremund älteremMaterial sindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Räs as-Samrä14.
Beschreibung: Gebäude 6 Raum 4: Eisenzeitliche Mauerreste in den Quadranten TIU 13/14,
Schuttschichten.Das Material läßt sich keinenBegehungsflächen zuordnen. Es gibt keine in situ
Befunde oderFundeinfunktionellen Zusammenhängen. Vermischungen vonjüngeremund älterem
Material sindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983
Fundgruppe: Räs   16.
Beschreibung: Quadranten Q 30/31: -130 cm bis -140 cm. Schutt oder Begehungsfläche?
Vermischungen vonjüngeremund älteremMaterialsindmöglich.
Literatur: Stucky: LeukosLimen. 1983

208 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 209
3. Entdeckung von Felsgräbern 1942-1943, Brandbestattungen mit zypriotischer Keramik,
phönizische Beschriftung der Gefäße, wahrscheinlich aus dem 8. Jahrhundert v.Chr.,
unpubliziert (cf. BMB 6(1942-43)86).
4. Entdeckung römisch-byzantinischer Gräber Anfang der 60er Jahre, unpubliziert (cf BMB
18(1965)118).
5. Grabungen von B. Kaoukabani im Jahre 1975, Entdeckung von 5 Felsgräbern mit
Brandbestattungen. Beigaben waren zypriotische Gefäße, Skarabäenund Eisenschwerter. Zwei
der Gräber sind durch C. Doumet veröffentlicht worden (1982), Grab N wird zwischen
775-700 v.Chr. undGrabV indas 5. Jahrhundert v.Chr. datiert. Aus GrabI ist einezypriotische
Amphore des TypusN und eine rotgeslippte Kanne publiziert worden(Chehab 1983: Tv. 22:
1-2).
6. Maurice Chehabuntersuchte 2 Gräber,die bereitswährenddes 1. Weltkrieges entdecktworden
waren ("au moment de la bataille de la Somme"), er fand überdies 2 Gräber mit
Brandbestattungen des "9.-7. Jahrhundertsv.Chr.", die er nicht publizierte. Es könntesich bei
diesenGrabungenum eine der unter Punkt 2 oder 3 ohne Angabedes Ausgräbers genannten
Untersuchungenhandeln(Chehab 1983: 169).
Material aus diesenUntersuchungenoder aus Raubgrabungenist publiziert bzw. in der Literatur
erwähnt worden:
1. Keramik ohne weitere Fundangaben aus dem Museum der American University Beirut:
Chapman 1972: 185Katalognr. 847, p. 186Katalognr. 48.66, beideentsprechenChapmanFig.
6 Nr. 33 p. 76 aus Hirbat Islim.
2. Keramik ohneweitere Fundangaben aus demNationalmuseum Bayrüt, Culican1982a: 70, Fig.
l la-d, zypriotisch "WhitePaintedN" und "B1ack-on-Red ll(N)", zur Inschriftauf demGefäß
Fig. lla cf BAALIM2 Nr. 1.1 in Syria62: 171-173, Bordreuildatiert die Inschrift in die 2.
Hälftedes 8. Jahrhundertsv.Chr.
3. Eine Gruppe von 12 Skarabäen ohne weitere Fundangaben, von Einwohnern des
Flüchtlingslagers vonRa.§ayatya verkauft,die Skarabäendatierenin die SpäteBronzezeit,Gubel
1988.
4. Pierre Bordreuil bereitet eine umfassende Publikation der beschrifteten Keramik aus der
Umgebungvon Sür f'Iyros) vor (Gubel 1988: 83 n. 17).
5. Zypriotisches Gefäß (Imitation?), "White Painted Nil, aus Rasaydiya? Ohne weitere
Fundangaben,BAALIM5: 4.21 = Syria65(1988)446-447 Fig. 12.
Literatur:
Archäologische Kurzberichte: BMB4(1940)123-124; 6(1942)86; 18(1965)118
BAALIM2Nr.l.l in: Syria62(1985)171-173
BAALIM5 Nr. 4.21 in: Syria65(1988)446-447 Fig. 12.
Bordreuil, P.:Deuxepigraphes pheniciennes de Tell Rachidieh. Armales d'Histoire et d'Archeologie
1(1982)137-140
Chehab,M.: Decouvertespheniciennes au Liban. Atti dei 1 Congr.Intern. di Studi Fenicie Punici.
Roma 1983: 169-170, PI. 22.1-2
Culican, w.: TheRepertoire ofPhoenician Pottery. in: Die PhönizierimWesten. Mainz 1982: p. 70,
Fig. 11
Doumet, C.:LestombesN et Vde Rachidieh. Annales d'Histoire et d'Archeologie 1(1982)89-135
Gubel, E.: A Group ofEgyptian Scarabsfrom Tell Rechidiyeh. Studi di Egittologia e di Antichitä
Puniche 3(1988)67-92
Macridy,T.: Caveauxde Tell-el-Rachedieh, aTyr. RB 1(1904)564-570
Als einzigeFundgruppenmit kohärentemMateriallassensichzusammenstellen:
Fundgruppe: Tallar-Rasaydiya GrabA
Beschreibung: Grabhöhlemit mehrerenBestattungen, Körper-und Brandbeisetzungen: 2 Skelette,
7 Gefäßemit Knochenresteund 2 Gefäßemit Asche.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Literatur: Macridy: RB 1: 565-567
Funde: Keramikund Kleinfunde,sieheListebei Macridy. Aus GrabAstammenPI. 6: 1,3, 8?, 9?,
13,15-16; Fig. 14
Fundgruppe: Tallar-Rasaydiya GrabB
Beschreibung: Grabhöhleoffenbar nur mit Brandbestattungen, 8 Gefäße enthieltenKnochenreste,
8 Asche.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Literatur: Macridy: RB 1: 567-568
Funde: Keramik und Kleinfunde,sieheListe bei Macridy. Aus GrabB stammenPI. 6: 17 (= B 2?),
18 (= B 3?), 25, 26
Fundgruppe: TaH ar-Rasaydiya GrabC
Beschreibung: Brandbestattungen: 2 Gefäßemit Asche und 1 Gefäß mit Knochenresten.
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Literatur: Macridy: RB 1: 568
Funde:Keramikund Kleinfunde,sieheListe bei Macridy.
Fundgruppe: Tall ar-Rasaydiya Funde aus GräbernABC
Beschreibung: FundederGräber A, Bund C, ohne daß angegebenist, aus welchemGrabdie Funde
stammen.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Literatur: Macridy: RB 1: PI. 6: 2,4-7, 10-12,   ~ 19-24
Funde: Keramik und Kleinfunde, die Zeichnungen machen nicht immer deutlich, um was für
Kleinfundees sichhandelt.
Fundgruppe: TaH ar-Rasaydiya Grab 1
Beschreibung: 1975 vonB. Kaoukabaniund Hafez Chehab untersucht.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Literatur: Chehab, M.: Decouvertesphenieiennes au Liban.Atti dei 1Congr.Intern. di Studi Fenici
e Punici. Roma 1983: 169-170, PI. 22.1-2
Funde: Nur 2 Gefäßeveröffentlicht: eine zypriotische Amphoreoder Imitation,TypusN und eine
rotgeslippte Kanne.
Fundgruppe: Tallar-Rasaydiya Grab VI
Beschreibung: 1975 vonB. Kaoukabani und HafezChehab untersucht.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
Literatur: Doumet, C.: Les tombes N et V de Rachidieh. Annales d'Histoire et d'Archeologie
1(1982)89-135
Fundgruppe: Tall ar-Rasaydlya GrabV
Beschreibung: 1975 vonB. Kaoukabani und Hafez Chehab untersucht.
Datierung:Das Grab kann nur ungefähr in die achämenidische Epoche datiert werden.
Literatur: Doumet, C.: Les tombes N et V de Rachidieh. Annales d'Histoire et d'Archeologie
1(1982)89-135
Rasba'I
Josette Elayi hat am Ort Oberflächenuntersuchungen durchgeführt, Es fanden sich ausgeraubte,
offene Felsgräber. Elayi hält eine Datierungder Gräber in aehämenidische Zeit für möglich und
möchteden Ort mit Ba' lira'si identifizieren.
Elayi,1.: Ba'Iira'si; Resha, Reshba'l: Etude de toponymie historique. Syria58(1981)331-341(cf
210 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 211
RLA 1(1932)395)
Elayi,J.: Note sur le sitede Reshba'I. BaM 14(1983)67-70,PI. 15-19
Rasma1-I:Iagal
Im Museum vonAleppobefindet sichein Diorit-Kopf, der angeblich in Rasm al-Hagal gefunden
wordenist. Vielleicht handelt es sich umeine Bes-Darstellung?
Ploixde Rotrou, G.: Le Musee National d'A1ep. RevArchSyr 2(1932)72
Rasmat-Tangara
AmOrt fanden imJahr 1960 Plünderungeneines eisenzeitlichen Friedhofsstatt, die zu Grabungen
vons. Saouaf1961 führten. Die Funde von Saouaf befindensichheute imMuseumin Aleppo. Die
Funde, die Athanassioupubliziert hat, stammenaus demKunsthandel. Manches bleibtmysteriös,
sind die Objektewirklichalle am Ort gefundenworden, wie der Autor glaubt?Stellendie Funde
tatsächlich eine kohärente Fundgruppe dar? Die Arbeit von Athanassiou macht einen
unprofessioneUen Eindruck. Der Autor hat offenbar recht unkritischMaterialaus demKunsthandel
verwendet(cf dieBemerkungenvon Shaathin FestschriftEdithPorada. 1986: 238 n. 8).
Literatur:
Athanassiou, H.: Rasm et-Tanjara: 1. Inventoryofthe Chance Finds. PhD. Univ. ofMissouri -
Columbia1977
Galling, K.: Zwei Salbgefäße und ein Armreifaus dem syrischen Raum. ZDPV86(1970)1-9
Shaath, S.:ThreeNewSteatite Pyxides fromNorthern Syria. in: FestschriftEdithPorada. Bibliothec
Mesopotamia21: Malibu 1986: 237-244
Fundgruppe: Rasmat-Tangara 1.
Beschreibung: Objekteaus demKunsthandel,angeblich aus Rasmat-Tangara.
Literatur: H. Athanassiou: Rasmet-Tanjara: 1. Inventoryof the ChanceFinds.PhD. 1977
Fundgruppe: Rasmat-Tangara2.
Beschreibung: Funde der Ausgrabungender DirectionGeneral des Antiquites, Museum Aleppo,
1961. Ohne weitereFundangaben.
Literatur: S. Shaath: in: FestschriftE. Porada. 1986: 237-244
Funde: Steatit-Pyxis (pI. 56: 3; 57: 4).
ar-Rawad(Arwad)
Tall Rifat
Allgemein wird der Ort mit dem biblische Arpadidentiftziert (cf Noth: ZDPV 52(1929)132 mit
älterer Literatur; RLA 1(1932)153; Matthers: Iraq 40(1978)145-146; Kessler: TAVO
B26(1980)187). Der moderne Ortsname lautete ursprünglich wohl "Tall Arfäd" und ist erst in
jüngster Zeit zu "TailRifat" geworden(Noth: ZDPV 83(1967)121).
InTallRifat wurde1924 und 1925 unter BedrichHroznygegraben. 1956, 1960 und 1964 fanden
Grabungen unter der Leitungvon VeronicaSeton-Williams statt. Die Grabungenvon Hroznysind
niepubliziert worden, es gibt nur einigeKurzberichte in entlegenenZeitschriften wie dem "Central
European Observer" (Hrozny 1926). DieFunde der Hrozny-Grabung verblieben zum Teilin Syrien,
hauptsächlich wohl inAleppo,ein anderer Teil kam nach Prag.
DieFundeinder Tschechoslowakei solltenursprünglich vonRoman Haken bearbeitetwerden, sein
früher Tod verhinderte diesePublikation (Krusina-Cerny 1958: 109). Nur eine kurzeArbeit über
Lampen soU inPrag erschienen sein(Brief vonLubor Hajekan John Matthers vom 17. Mai 1977).
NeaNovakova hat 1971die Terrakottaftgurinen, die nachPrag gekommensind, veröffentlicht. Sie
teilt mit, daß die Sammlungder Funde von Tall Rifat in der Tschechoslowakei 1969 bei einem
Brandzerstörtwordenist (Novakova1971: 9-10). Es existieren aber wohl auch heute noch Funde
in der Tschechoslowakei. Lubor Hajek schriebam 17. Mai 1977 an John Matthers, daß sichder
verbliebene, "geringe" Rest der Funde in der Narodni Galerie Sbirka orientalniho umeni beftnde.
FrauNovakovasoll nach den AngabenvonHajekauch Notizbüchervon Hroznygehabt haben.
DieFundeimNationalmuseuminAleppo hat John Matthersuntersucht und die Terrakottafigurinen
dort gezeichnet,diesMaterialist bis heute unveröffentlicht.
Diebritischen Grabungensindebenfallsbis heute unveröffentlicht, Seton-Williams publizierte nur
zwei Vorberichte(1961,1967).
In den 70er Jahren erhielt John Matthersvon VeronicaSeton-Williams die Publikationsrechte für
dieVeröffentlichung der britischen Grabung.Das Material befandsichzu dieserZeit in Syrienund
Großbritannien. Den größtenTeil der Funde in syrischenMuseenkonnte Matthers allerdings nicht
mehr ausfindig machen, die Funde sind dort verschollen. Matthers erhielt aber in Syrien
Keramikkollektionen aus Tail Rif'at, die er mit nach Großbritannien nehmen konnte. In London
befand sichdieGrabungsdokumentation undeinweiterer Teilder Funde imInstituteofArchaeology,
kleinere Kollektionen aus Tall Rifat befindensich im BritischenMuesum und im Birmingham
Museum. JohnMattherswar in der Bearbeitungder Befunde und Funde weit vorangeschritten, als
er 1981 starb(cf. denNachruf aufJohn Matthers(1934-1981) in AfO 29-30(1983-84)332).
Die Unterlagen von Matthers blieben am Instituteof Archaeology zurück. 1990 erhielt ich von
Veronica Seton-Williams und Peter Parr die freundliche Erlaubnis dieses Material für meine
Dissertation nutzen zu dürfen. An dieser Stelle werde ich hauptsächlich die Ergebnisse der
gründlichen Untersuchungen vonJohnMatthers wiedergeben, der die Dokumentationder britischen
Grabungenaufgearbeitet hat.
Matthers Seton-Williarns Datierungder Keramik
Eine ausführlicheAufarbeitungder Grabungenin Tall Rif'at kann an dieserStellenatürlichnicht
stattfinden undobwohl ich bereitshier zahlreicheFunde veröffentliche, müssen dieUnterlagenvon
John Matthers bearbeitet und publiziert werden, um den Ergebnissender Grabung in Tall Rif'at
Ar-Rawadist einer der bedeutensten phönizischen Häfen, eine Inselstadtvor der syrischen Küste,
die noch nie umfassend archäologisch untersucht worden ist. R. Savignac führte hier 1915
Oberflächenuntersuchungen durch (RB 13(1916)565-592),die Untersuchungenvon Trabaudum
1923 sindnicht veröffentlicht worden. Honor Frost hat 1963 und 1966 Unterwassererkundungen
vorgenommen (AAS14(1964)67-74;AAAS 16(1966)13-28). Die Bautätigkeit auf der Insel führt
zu starken Beschädigungen der archäologischen Überreste, Bei einem Besuch 1990 sah ich in
Baugrubenzerstörtein situ-Befunde.
Zu den wenigenpublizierten Einzelfundengehören:
dieachämenidenzeitliche Stele aus demLouvre(G. Contenau: Musee du Louvre:Les antiquites
orientales. Paris1927: Vol. 2: PI. 35 = Renan: 1864-74:PI. 4 = Altsyrien. 1951Nr. 510 = Syria
63(1986)425: BAALIM3).
• Moscati, S. (ed.): Die Phönizier. Venezia 1988: 300, 301,425 (u.a. Relieffragment mit
geflügelter Sphingx6.-5. Jh.v.Chr.; Münze vonArados350-332 v.Chr.)
A
B
C
D
E
I
II (i)
II (ii)
III
III
hellenistisch-römisch
Eisenzeit, gestörte Befunde (rotgeslippte, polierte
Keramik)
Eisenzeit (keinerotgeslippte,polierteKeramik)
Eisenzeit (keinerotgeslippte,polierteKeramik)
SpäteBronzezeit
212 KapiteI5.i. Katalog der Fundgruppen 213
gerecht zu werden. Wieviel ich an dieser Stelle John Matthers verdanke, wird erst eine solche
Endpublikation deutlich machen.
BesondereKeramikfunde, die hier hervorgehoben werdensollen,sind:
- ein Fragment der griechisch geometrischen "Pendent Semi-Circle" Gruppe, das noch nicht im
Katalog vonRosaIinde Kearsley 1989ist (hier Tf. 94: FormG2a11, Fundgruppe 13, FN92/G8(5)).
- zypriotische Keramikoder Imitationen, die nicht in den folgenden Fundgruppen untenaufgeführt
sind: "Black-on-Red" P 225/G Oberfläche, S151B I (6); "Bichrome 1ll" P314/G IV (19);
"White-Painted" FN291M6 (1c).
Im AnschlußfolgeneinigeAnmerkungen zum Verständnis der Fundgruppen.
Zu den Fundnummernder einzelnenGrabungskampagnen:
Kampagne 1956 1960 1964
Kleinfunde 1-111 132-468 469-644
Keramik P-Serie S-Serie FN-Serie
Die Grabungsquadranten werdennachdemPlan in Iraq29(1967)PI. 5 zitiert.
ZudenFundgruppen 3 - 4: diestratigraphische Abfolgein den QuadrantenGH4-5 (= ArealB in der
Kampagne 1956)(Pläne und Fotos: Matthers 1981:Fig. 222; Seton-Williams: Iraq23: PI. 34a) ist:
Zu den Fundgruppen 7 - 10: bis auf das "hellenistische" Pflaster hinab ist im Quadranten G5
römische Keramikgefundenworden,der Name "hellenistisch" ist daher nicht zutreffend.
Zu den Fundgruppen 11- 14: Zwischenden nebeneinander liegenden BefundenvonFundgruppe
11/12 und 13/14ist keine stratigraphische Verbindung erfaßt worden. D XI - XIV (Fundgruppe
11/12)wurde1956gegraben, G8(Fundgruppe 13/14) wurde 1964gegraben. D XI - XIVliegtdirekt
östlich vonG8(cf Iraq29: PI. 5). Die Schnittelagenin älterenSchnittender GrabungvonHrozny.
John Matthers führt in seinemManuskript die Schwierigkeiten aus, Begehungsflächen zu den
großenLehrnziegelmauem zu finden. An dieserStellekann keineLösungdieserFrageangestrebt
werden, diePublikation des Manuskripts vonMatthersmuß dafür abgewartet werden. Matthershält
in D XI - XIVdrei Lösungenfür möglich.
1.Das "gelbeZiegelpflaster", OberkantevonD XIII(4) undD XIV(9), war dieBegehungsfläche
zu der großenLehmziegelmauer in D XI und XII. In den BereichenD XI und D XII wäre dieser
Fußboden dann von Hrozny abgetragen worden und daher dort nicht mehr faßbar. Nach den
Grabungsunterlagen warendieZerstörungsbereiche vonD XIII(2) voll vonrömischer Keramik.
2. Die"rote ZiegeIschuttschicht" inDXI(6) wardieBegehungsfläche zur großenLehmziegelmauer,
dieseSchichtist spätervoneiner Steinmauer geschnitten worden.
3. Das Kieselpflaster, OberkantevonD XI (7), war die Begehungsfläche.
Ähnlichschwierig ist die Suche nach Begehungsflächen imAreal G8, direktwestlichvonD XI -
XVI(cf Iraq29:PI.5).DadieFundgruppen 11- 14 nicht mitArchitektur korreliert werdenkönnen,
werden dieFundehiernur nachihrer FundsteIle angeführt. EineInterpretation der Fundgruppen ist
nicht möglich, eineKohärenzder Fundeläßt sichnicht beweisen.
Zu den Fundgruppen 15 und 32: Die Befunde in den QuadrantenLM6 wurden 1960 und 1964
ausgegraben. Es gibt drei stratigraphische Zählungender Schichten:
1. dieder Grabungsdokumentation von 1960, die John Matthersverwendet(1981: Fig.234),
2. dieSchichtenzählung in Iraq23, eineAufarbeitung der Grabungsdokumentation von 1960 (lraq
23: PI. 36), und
3. dieZählungder Grabungsdokumentation von 1964.
Literatur:
Matthers, J.: Tell Rifa'at 1977: Preliminary report of an Archaeological Survey. Iraq
40(1978)119-162
Matthers,J.: The River Queiq, NorthemSyria, and its Catchment. BARInt.Ser. 98: Oxford1981
Seton-Williams, M.V.: Preliminary Report on the Excavations at Tell Rifa'at. Iraq23(1961)68-87
Seton-Williams, M.V.: The Excavations at Tell Rifa'at, 1964: Second Preliminary Report. Iraq
29(1967)16-33
Shaath, S.:Three NewSteatite Pyxides fromNorthem Syria. in: Festschrift EdithPorada.Bibliotheca
Mesopotamia 21: Malibu1986: 237-244
Korrelation der Stratigraphiein Rif'at Quadranten LM6
1960 Irag 1923 1964
1 1
2 2
3 3
4 4 3/3a
5
5a 5 4
6
7
8 6 5/6
9a
9b
10 7
lla
llb 8
12 7
13 13
Fundgruppe: TallRifat 1
Beschreibung: Unstratifizierte Fundeder GrabungenvonBedrichHrozny 1924 und 1925.
Funde:
FundeimMuseuminIstanbul,ohne nähereAngaben(cf Novakova1971: 9).
Funde imNationalmuseum in Aleppo: Die Terrakottafigurinen hat John Matthersgezeichnet und
fotografiert, dieZeichnungen liegenbei seinennachgelassenen Unterlagen (cf Novakova1971:9).
MaUhers hatdieübrigen Funde ausTallRif'at imMuseumvonAleppoaufgelistet: Glas undFaience
Obejekte (Mus. Nr. 418, 647-648, 656-657); Tonperlen (Mus. Nr. 658, 660-662, 670);
Webgewichte (Mus. Nr. 644-646,649-650,653-654,659,664-669,671-672); Spinnwirtel (?)
(Mus. Nr. 655,673); Bronzering(Mus. Nr. 76); "Hämmer" (Mus. Nr. 77-79).
Fundein der Tschechoslowakei, 1969 weitgehend durcheinenBrandzerstört, nachdenAngaben
bei Novakova muß es sich um folgende Funde gehandelthaben(1971: 94 n. 7 und passim,hier
wörtlicheWiedergabe ihrerAngaben):
"1. Inschriften: 8 unleserliche Fragmente neuassyrischer Keilschrifturkunden, vieleFragmente mit
aramllischen Zeichen aufSteinundKeramik, einephönizische Inschrift, hethitische Siegel(eines
mit luwischenHieroglyphen), ägyptische Siegel und griechische Siegelauf Gefäßen.
2. Keramik: meistmonochrome Gefäße,einschließlich großerVorratsgefäße. einigeLampenund
Webgewichte. Es kamauch islamische glasierte Keramikvor.
3. Figurinen: etwa 400 Terrakottafigurinen. Fragmente und vollständige Stücke.
4. Metallfunde, Knochenfunde, GlasundMünzen.
5. Skulpturfragmente, Basaltreibsteine und -schalen."
Nur die Lampen (Haken) und die TerrakottafJgurinen (Novakova 1971) sind veröffentlicht, die
ArbeitvonHakenhat mir allerdings nicht vorgelegen.
214 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 215
UL!
Heute sollen die Funde, die den Brand überstanden haben, in der Narodni Galerie Sbirka
orientalniho umeni sein. Es handelt sich um "200 FragmentevonMuttergottheiten in Terrakotta,
13 Fragmente von Öllampen, 16 Keramikgefäße. zerbrochen, 2 Knochengegenstände, etwas
Metallfundeund Steinobjekte" (L. HajekBrief vom 17. Mai 1977 an John Matthers).
Fundgruppe: Tall Rifat 2
Beschreibung: Phase AlB in den QuadrantenGH4-5. Nach demManuskriptvon John Matthers
handelt es sich um die FundsteIle B2 (16), die vermischt ist mit hellenistisch-römischen und
eisenzeitlichen Funden.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
J. Matthers 1981: Fig. 222
Seton-Williams: Iraq 23: PI. 34a
Fundgruppe: Tall Rifat 3
Beschreibung: Phase Ain den QuadrantenGH4-5 = Seton-Williams Str. I. Etwa bei Höhe 530.20
nach dem Höhenpunkt von 1964 lagen Reste von Sfeinmauemauf dem selbenNiveau wie der
gepflasterte Hof südlichin G5 (lraq 29: PI. 6). In den FundsteIlen fand sichöstlicheTerraSigillata
A, attischschwarzgefimißte Keramikund lokaleGefäße,
Loci: B2 (4), B2 (7), B2 (19).
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
J. Matthers 1981: Fig. 222
Seton-Williams: Iraq 23: 76-78PI. 34a
Fundgruppe: Tall Rifat 4
Beschreibung: PhaseB indenQuadranten GH4-5 = Seton-Williams Str. II (i): Unter den Resten der
PhaseAbefanden sichgestörte BefundemitMauerresten auf unterschiedlichen Niveaus, mit Gruben
und mehreren Schichten. Es gibt für diese Befunde keinen Plan und aus der ungenügenden
Dokumentation läßtsich, so Matthers, nicht schließen,ob es sichumBegehungsflächen mit Schutt
daraufoderumAufschüttungen für diePhase A handelt. Die Keramikist späteisenzeitlich aus dem
8. Jahrhundert v.Chr.
Loci: BI (9),Bll (1), Bll (4), BI2 (1), B12 (1-2), B12 (3), B12 (3-4), BI2 (4), BI2 (4) Pit, B13
(1),B13 (2),B2 (1O),B2 (11),B21(2), B21 (3), B23 (1), B23 (2), B23 (3), B23 (4), B23 (6) G5/4
(1), G5/4 (4).
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 1-2*.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
J. Matthers 1981: Fig. 222
Seton-Williams: Iraq 23: 78-79, PI. 34a
Einearamäische Inschrift an einemKeramikgefäß. nach einer unveröffentlichten ExpertisevonA.R.
Millard datiert der Duktus die Inschrift wahrscheinlich in die Zeit nach 730 v.Chr. (unpubliziert,
Fundnummern 458+4661B23.3+B13.2). Eine weitere aramäische Inschrift, die sich auf einer
Kalksteinplatte befindet, datiert nachderselben unveröffentlichten Stellungnahme vonMillardin das
8. Jahrhundert v.Chr., unpubliziert, Fundnummer266).
Fundgruppe: Tall Rifat 5
Beschreibung: Phase C in den QuadrantenGH4-5 = Seton-Williams Str. II (ii). Bei ca. 527.50 m
lagenSteinfundamente, die Strukturen200 - 212. Matthers betont das Fehlenvon rotgeslippter und
polierter Keramik, statt dessenkommt bemalteKeramikvor.
NachSeton-Wtlliams sinddieGebäudeder Phase C (= SchichtII (ii)) durch Brandzerstörtworden,
inRaumG4.200 sind8 Skelette insitugefundenworden(lraq 23: 79; Iraq 29: 19). Seton-Williams
möchtedie ZerstörungendieserPhase mit der Zerstörungdes "Bast-Gate" in Verbindungbringen.
Dagegen sprichtjedoch, daß in den "East-Gate"-Zerstörungsresten rotgeslippte, polierteKeramik
gefundenwurde, die nach Matthers in Phase C fehlt.
Loci: Bll (6), Bll (8), Bll (9), Bll (14), B12 (6), B12 (7), B13 (9), B13 (8), B21 (6) 205-206,
B22(8),B23 (8),B23 (9),B23 (10),B23(11), G4 201, G4 202, G4 (7) 202, G4/5 (8), G5 204,H4
i
,L
206, H4/5 208-209.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
J. Matthers 1981: Fig. 222
Seton-Williams: Iraq 23: 79-80, PI. 34a; Iraq29: 18-19,25
Fundgruppe: Tall Rifat 6
Beschreibung: Phase D in den QuadrantenGH4-5 = Seton-Williams Str. Ill: es handelt sichum
Steinfundamente unterdenBefundender Phase C, die Strukturen213 - 219. Nach Matthersgibtes
für dieGleichzeitigkeit dieser Befunde keinen stratigraphischen Beweis. Wie in Phase C gibtes keine
rotgeslippte, polierte Keramik, dagegenbemalteFragmente.
Loci: B11(16),BI2 214,B12 (9),BI2 (1O),B13 213/215, B13 (13) 213, BI3 (13), B13 (14), B13
(15),B21(9)216,B21 (9),B21216,B22 (10), B22 (12), B23 (12), B23 (13), B23 (14), B23 (15),
G2(11)214,G4202?,G4 (10)214,G4/5 214,G5 (14) 213, G5 211, G5 213,H4 214, H4 (9) 216,
H4 (10), H4 (10) 216, H4 (11), H4/5 (13) 217, H4/5 218, H5 214.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
J. Matthers 1981: Fig. 222
Fundgruppe: Tall Rif'at 7
Beschreibung: "West-Trench", Sondageunter dem "hellenistischen" Pflaster in Quadrant G5 (Iraq
29: PI. 6). Seit dem Grabungstag 19. Juli 1964 wurde eisenzeitliche Keramik unvermischt
angetroffen. EinZusammenhang dieser FundemitArchitektur ist nicht erkennbar,eine Interpretation
derFundsteIle mit den vorhandenenInformationen ist nicht möglich. Die Kohärenzder Fundeläßt
sich nicht beweisen.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1*.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
Fundgruppe: Tall Rifat 8
Beschreibung: ''North-Trench'', Sondageunter dem "hellenistischen" Pflaster in QuadrantG5 (Iraq
29: PI. 6). Seit dem Grabungstag 19. Juli 1964 wurde eisenzeitliche Keramik unvermischt
angetroffen. EinZusammenhang dieser FundemitArchitektur ist nicht erkennbar, eine Interpretation
derFundsteIle mit den vorhandenenInformationen ist nicht möglich. Die Kohärenzder Fundeläßt
sichnicht beweisen.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1*.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
Fundgruppe: TallRifat 9
Beschreibung: "East-Trench", Sondageunter dem "hellenistischen" Pflasterin QuadrantG5 (lraq
29:PI.6). DasMaterial dieser FundsteIle istdurcheine Mauer mit Basaltfundamenten versiegelt. Die
Funde lagenin einer Schicht mit Asche und 2 Öfen.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
Funde:Unpublizierte Keramikmit Abbildungen in den Unterlagenvon Matthers.
Fundgruppe: Tall Rifat 10
Beschreibung: "South-Trench", Sondageunter dem "hellenistischen" Pflasterin QuadrantG5 (Iraq
29: PI. 6), die Funde stammen aus einer "Piaster-Box", möglicherweise aus ungestörtem
Zusammenhang. DieBefunde werden abernichtdeutlich: aus der Dokumentationgeht nicht hervor,
um was es sich bei der "Piaster-Box" handelt und wie sie stratigraphisch liegt.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1*.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
Fundgruppe: Tall Rifat 11 . .
Beschreibung: FundsteIle D XI (5) imQuadrantenG8. Eine Interpretation der FundsteIle ist nicht
möglich(sieheoben Einleitung).
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
Funde: Fibel, Bronze, unpubliziert (21/Dll.5) 1Unpublizierte Keramik mit Abbildungen in den
216 KapitelS.I. Katalog der Fundgruppen 217
Unterlagen vonMatthers.
Fundgruppe: TallRifat 12
Beschreibung: FundsteIle D XI (6) imQuadranten 08. EineInterpretation der FundsteIle ist nicht
möglich (sieheobenEinleitung).
Datierung: Zeitraum derAssemblage I·.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Fundgruppe: TallRifat 13
Beschreibung: FundsteIle 08 (5) imQuadranten 08. Eine Interpretation der FundsteIle ist nicht
möglich (sieheobenEinleitung).
Datierung: Zeitraum derAssemblage 1• .
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Fundgruppe: TallRifat 14
Beschreibung: FundsteIle 08 (3) und Struktur230 im Quadranten 08. Eine Interpretation der
FundsteIle ist nichtmöglich (sieheobenEinleitung).
Datierung: Zeitraum derAssemblage I •.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Funde: Amulett, Alabaster, unpubliziert (17/D1.5)
Unpublizierte Keramik mitAbbildungen in denUnterlagen vonMatthers.
Fundgruppe: TallRifat 20
Beschreibung: D V (4) im Quadranten GIO: Auffilllungen über dem Schutt auf einer
Begehungsfläche.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Funde: Lanzenspitze, Eisen, unpubliziert (18/D VA1Unpublizierte Keramik mitAbbildungen inden
Unterlagen vonMatthers.
Fundgruppe: TallRifat 21
Beschreibung: 0 N (3)inKII-12 istdieAuffilllung imFundamentgraben der "Grey-Brick"-Mauer.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Fundgruppe: TallRifat 22
Beschreibung: 0 IV(4-7)inKII-12 sindAuffüllung währendderNutzungszeit der "Red-Brick"-
Mauer.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Fundgruppe: TallRifat 15
Beschreibung: Befundevon der Zerstörung des "East-Gate", die Loci werden zitiert nach John
Matthers 1981:Fig.234:
Locus lla: AschedesZerstörungsbrands
Locus9b: Lehrnziegelversturz unmittelbar in Verbindung mit der Zerstörung
Locus9a: AscheundSchutt,nachder Zerstörung angetragen
Locus7/8: Lehrnziegelversturz der letztenBaureste des "East-Gate" mit Spurenvonverbrannten
Balken
Anschließend folgt ein Hiatus, die Oberfläche von Locus 8 hat längere Zeit offen und unbebaut
freigelegen(Iraq23: PI. 36). Die Loci 516 der Kampagne 1964 entsprechen den Loci 7-9b der
Kampagne 1960.Das Material dieserFundgruppe kannalsgleichzeitig abgelegt gelten.
Datierung: Zeitraum derAssemblage 1.
Literatur: 1. Matthers 1981:Fig. 234
Seton-Williams: Iraq23: PI. 36
Manuskript vonJohnMatthers
Fundgruppe: TallRifat 16
Beschreibung: DII (5) imQuadranten Fll: Schutt,der an dieMauer37 anläuft.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Fundgruppe: TallRifat 17
Beschreibung: DII (6-7)im Quadranten Fll: Anfilllungen ineinemGraben vorder Mauer37.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Fundgruppe: TallRifat 23
Beschreibung: 0 IV(8-9) in KII-12, von diesen FundsteIlen ist nur sehr weniggefaßtworden.
Locus 0 N (9)soll eineSchicht sein, dieandieverputzte Außenkante der "Red-Brick"-Mauer anlief.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Fundgruppe: TallRifat 24
Beschreibung: F II (3) in Sondage F imQuadranten K14, es handeltsichumSchuttderüberden
Randeiner Grubeläuft, diese Grubewar bereits weitgehend verfüllt. DieFundewarenmitKeramik
der FrühenBronzezeit IVvermischt.
Literatur: Matthers1981:328, Fig. 203
Manuskript vonJohnMatthers
Fundgruppe: TallRifat 25
Beschreibung: 0 1(6)imQuadranten 112ist angefüllter Schuttzwischen denMauern"Wall 3" und
"Wall 2".
Datierung: Zeitraum derAssemblage 1• .
Literatur: Matthers 1981:420, Fig.232-233
Fundgruppe: TallRifat 26
Beschreibung: GI (7) imQuadranten 112ist eineSchuttfüllung.
Datierung: Zeitraum derAssemblage 1•.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Matthers1981:420, Fig.232
Fundgruppe: TallRifat 28
Beschreibung: BI (10) und BI (lOa) in denQuadranten G4-5, dieseLoci enthalten vermischtes
Fundgruppe: TallRifat 27
Beschreibung: GI (8) imQuadranten 112ist eineFußbodenschicht, der sogenannte "Floor Weil",
"Brunnenboden", da der RaumalsZisterne angesprochen wird. DiesesProblem wirdsicherstmit
der Publikation vonMatthers Unterlagen diskutieren lassen.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Matthers1981:420, Fig.232
Funde: Kleinfund: Fibel, Eisen, unpubliziert (84/G 1.8)
I
i
__________l __
Fundgruppe: TallRifat 19
Beschreibung: DI(5)imQuadranten Fll ist dieSchicht, in dieder GrabenvonDII (6-7) eingetieft
ist.
Fundgruppe: TallRifat 18
Beschreibung: D II (8) imQuadranten Fl1: dieOberkante vonLocusDII (8) könntedasNiveau
gewesen sein, auf demdie Mauer37 angelegt wordenist, indenGrabungsunterlagen finden sich
Hinweise auf einenFundamentgraben.
Literatur: Manuskript vonJohnMatthers
Funde: Unpublizierte Keramik mitAbbildungen indenUnterlagen vonMatthers.
218 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 219
Material, neben hellenistisch-römischen Fundenwie einer Lampe(Fundnummer 188), findensich
späteisenzeitliche Fundewie eine Terrakotte(268) und Fibeln(197 und 252). WeitereAngabenzur
FundsteIle fehlen.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
Unpublizierte Keramik mit Abbildungen in den Unterlagen von Matthers: (Fundnummer S
186/Bl.lOa).
Fundgruppe: Tall Rifat 29
Beschreibung: BI (11) in den Quadranten G 4-5 enthält neben sehr wenigen, unsignifikanten
Fundendas Fragmenteiner "Persischen Reiter"-Terrakotte (Fundnummer 156).
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
Unpublizierte Keramik mit Abbildungen in den Unterlagen von (Fundnummer S
276/Bl.l1).
Eisen mit landwirtschaftlichen Werkzeugen darin, eine Waageund Münzen;
attische Keramik des5.-4. Jahrhunderts v.Chr. in Schuttbereichen, darunter attischschwarz- und
rotfigurige Keramik, "Rhodian, Cypriote andIslandGeometrie", spätbronzezeitliche zypriotische
"Milk-Bowls" und mykenische Keramik.
C.L. Woolley: A Forgotten Kingdom. London 1953 (hier nach der deutschen Ausgabe: "Ein
vergessenes Königreich", Wiesbaden 1954zitiert):
• erwähnt nebenden oben zitiertenFunden nochein "Rollsiegel des 18. Jahrhundertsv.Chr.".
C.L. Woolley: The Date of Al Mina. ras68(1948)148:
beiOberflächenuntersuchungen 1947wurdenmykenische Figurinengefunden, 1948 entdeckten
Bauern der UmgebungSiegel, die älter als 1200 v.Chr. seinsollen,eines der Siegelsoll in die
ersteHälftedes 2. Jahrtausendsv.Chr. gehören.
Fundgruppe: Tall Rif'at 30 .
Beschreibung: B2 (20) Pit in den Quadranten H 4-5 ist eine Grube mit den Fragmenteneiner
Amphore.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 7*.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
Fundgruppe: Tall Rifat 31
Beschreibung: B22 (2) und B22 (2) Pit in den QuadrantenH 4-5 enthält hellenistisch-römische
Keramiknebenspäteisenzeitlichen Fragmenten. Angabenzur FundsteIle fehlen.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
Fundgruppe: Tall Rifat 32
Beschreibung: Loci M6 (3-4) 1964, M6 '(14) 1960 und M6 (17) 1960 sind FundsteIlen im
Quadranten M6, die direkt über der FundsteIle 15 liegen(= M6 (7-9b) 1960). Bei denFundsteIlen
handelt essichumSchutt- undAscheschichten, die sichdenHang hinabziehen und umeine Grube,
M6(17),dieinM6 (8) 1960eingetieftist. Ein Zusammenhangmit Architekturwird nicht deutlich.
In den Fundenist eisenzeitliches, achämenidenzeitliches und hellenistisches Materialmiteinander
vermischt. IndenSchichtenfandensich sehr vieleachämenidenzeitliche Terrakotten, ohne daß ein
klarer Bezug zur Architektur deutlich wird. Es hat den Anschein, als ob die Figurinen an der
FundsteIle weggeworfenworden sind. Die Befunde ähnelndamit auffällig der Konzentration von
achämenidenzeitlichen Figurinenin Tell CüdeydeArealD-F7-10 imAmlk/cAmüq-Gebiet, wo sich
dieFunde ebenfallsanscheinendzusammenhanglos im Schutt der Schichten3 - 4 fanden.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
J. Matthers 1981: Fig. 234
Seton-Williams: Iraq 23: PI. 36
Fundgruppe: Tall Rifat 33
Beschreibung: M6 (19) GrubeimQuadrantenM6.
Literatur: Manuskriptvon John Matthers
Funde:Unpublizierte Keramikmit Abbildungen in den UnterlagenvonMatthers:
(FundnummemS 155/M6.l9 Pit, S 190/M6.l9 Pit, S 205/M6.19 Pit).
C.L. Woolley: Mina, 1936: PotteryCatalogue(unpubliziert):
"414. Blackfigure [pottery], bodyofman. Sabounie"
"612. Fragment, hand-made, animal in red, white ground. Sabounie"
C.L. Woolley: Mina, 1936: General Catalogue(unpubliziert):
"433. Seal in formoffish, with hunting scene, 1. 0019. SabounieSurface"
"449-450. Scaraboid, white paste, 1. 0012 / 1. 0014. SabounieSurface"
"514. Silber ear-ring, lunate, + fragment of circular medallion attached to it: width 0025
(broken). Sabounie"
Nr. 521-548 sind die mittelalterlichen WerJaeuge, die in lliS 58: 8-9 erwähnt werden, diese
FundewurdendemMuseumin Antakyaübergeben.
Perreault, J.Y.: Ceramique et echanges:Les importations attiquesau Proehe-Orient du 6e au milieu
du 5e siede avant J.-C.:Les donnees archeologiques. BCH 110(1986)147 n. 13:
• erwähnt Funde, die er gesehen hat, ohne mitzuteilen, wo er diese Stücke gesehen hat
(wahrscheinlich inLondon und Oxford): 5 Fragmentezypriotischer "Milk-Bowls", 1 Fragment
zypriotischer "Black-on-Red" Keramik, 1 Fragmenteiner ionischenSchalemit phönizischer(?)
Inschrift, 1 Fragment eines Aryballos, vielleicht korinthisch, 1 schwarzgefirnißte Schale, ca.
450-400 v.Chr., 1 hellenistische Schaleund 1 mittelalterliches Gefäßfragment.
Ichkonnte 1989imBritishMuseum, Departmentof Classical Antiquities, Fundeaus Sabuni sehen
(lnventarnummern1968.5-20, 1970.8-28):
1968.5-20/5"Black-on-Red" Fragment
1968.5-20/8attischschwarzgefirnißt mit Palmettenstempel und Rädchenmuster
1968.5-20/11 hellenistische Schalemit eingezogenem Rand
1968.5-20/13 Knickwandschale mit Inschrift (Vielleicht handelt es sich um die "Ionische
Schale" mit Inschrift bei Perreault (BCH 110(1986)147 n.13)? Die Inschrift ist aber nicht
phönizisch wie Perreaultvermutet, sondernzyprisch (Abb. 5.1.10».
1970.8-28vielleicht das Fragmenteiner "SOS-Amphore".
"Sabuni"
Der Ort heißt heute Suta§l oder Sabunlurnutayran. Er wurde 1936 von Leonard Woolley in
Sondagenund 1947 in Oberflächenuntersuchungen erforscht.
Ich möchtehier auflisten,was an Funden bekannt gewordenist:
C.L. Woolley: Excavationsat Al Mina, Sueida. JHS58(1938)8-9:
mittelalterliche Gebäude, vielleicht ein Bauernhaus, mit 5 großen Gefäßenaus "Kupfer" und
Abb. 5.1.1 O. Ritzungen auf dem Gefäß BM
1968.5-20/13 aus Sabuni
L
 
220 KapitelS.I.
Katalog der Fundgruppen 221
SafmatNüh
Die"ArcheNoah",wiederName auf deutsch heißt, ist ein großesrechteckiges Gelände, von einem
Erdwall umgeben. Der Ort hat schon früh die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als man die
Topographie der Schlacht von Qades studierte(cf M.J. de Bruyn in: Festschrift M.N. van Loon.
1989: 135-165). Dennoch hat dort nur eine kurze Grabung auf einer sehr kleinen Fläche
stattgefunden. DieseUntersuchungenhat MajedMoussli 1981-1982durchgeführt.
3 Sondagen wurdenangelegt, dieAuswertung ergab2 Schichten,von denen dieobereeisenzeitliche
Keramik enthielt, die in dieserUntersuchungberücksichtigt werden soll.Es handelt sichinsgesamt
um 8 Scherben(AAAS36-37: arab. Teil p. 80): Sondage 1 Schicht 1:Nr. 1-4, Sondage2 Schicht
1:Nr. 5-7, Sondage3 Schicht 1: Nr. 8. Die Interpretation der Schicht bleibtunklar.
Literatur: archäologischer Kurzbericht: Syria62(1985)133-134
Moussli, M.:Rapportsur la premiereet deuxiemecampagnede Fouilles aTaU SafinatNüh, AAAS
36-37(1986-87)[arab. Teil: 73-85]
Safira
Der Ort wurde1928 von C.L. Brosse und von Sebastien Ronzevalle 1930 untersucht. Von den
Grabungsergebnissen ist nichts veöffentlicht worden, nur imGuideBleue, einemReiseführerfür
Syrien, findet sicheinekurzeBeschreibungder Grabungsergebnisse von Brosse(deutscheAusgabe
Der Mittlere Osten, Paris 1966: 401-402).
Fürdiearamäischen Inschriften ausder zweitenHälftedes 8. Jahrhundertsv.Chr. cf KAI 222 - 224
undTeixidorsBulletin d'Kpigraphie Semitique.
Fundgruppe: Safira 1.
Beschreibung: Zufallsfund einer SkulpturimJahr 1928.
Literatur: E. Warmenbol: StudiaPhoenicia3(1985)163-180(Cf. Dussaud: Syria9(1928)170-171;
für dieInschriftcf. Dossin:RA 27(1930)85-92)
Funde: Skulptur,ägyptisierend (WarmenboI1985: Fig. 2-6). Warmenbol datiert die Skulptur, die
bisherfür spätbronzezeitIich gehaltenwurde, in die Eisenzeit, ca. 8. bis Ende des 6. Jahrhunderts
v.Chr.
  k ~ ö z ü
DieseHügelgruppe wurde 1908 und 1911 von John Garstanguntersucht,Ausgrabungenwurden
damals anfolgenden Hügeln unternommen: CobaHüyük (HügelA), SongrusHüyük(Hügel B) und
KeferdizHüyük (Hügel C). Eine Gruppe britischerArchäologen, John Waechter, Joan du Plat
Taylor, VeronicaSeton-Williams und SinclairHood, untersuchteden Ort 1949 erneut, sie gruben
in CobaHüyük, DagdanHüyük, EmmiogluHüyük und in der sogenannten"CaveSite"(cf. AnSt
38(1988)71).
Garstang publizierte zwei Vorberichte 1908 und 1913, um schließlich 1937 einen
zusammenfassenden dritten Bericht zu veröffentlichen. John Waechter veröffentlichte zwei
Vorberichte 1950 und 1951. David French und GeoffreySummers arbeiten seit 1986 mit dem
Material dieser Grabungen, das sich in der Türkei und in Großbritannien befindet und das nun
vollständig publiziert werden soll (AnSt 38(1988)71-84).
DieExpedition von 1949 hat 2 eisenzeitliche Periodenfestgestellt, PeriodeIX und X:
XI römisch
XB Nutzungsphaseoder Zerstörungszeit des Palastes
XA Nutzungsphasedes Palastes
IX Zeit vor der Anlagedes Palastes
VIII Spätbronzezeitlich

Literatur:
Enzyklopädie-Artikel: RLV 11(1927)189-191; EncArteAntOr 6(1965)1068
Frankfort,H.: Studiesin EarlyPotteryofthe Near East. London 1927
French, D.H. et al.: Sakcagözü Material in the Gaziantep Museum. AnSt 38(1988)71-84
Garstang, 1.: Excavations at Sakje-Geuzi in North Syria: Preliminary Report for 1908. AAA
1(1908)97-117
Garstang, J.: SecondInterimReport on the Excavationsat Sakje-Geuzi in North Syria, 1911. AAA
5(1913)63-72
Garstang.J, etal.: ThirdReportonthe Excavations at Sakje-Geuzi in North Syria, 1908-1911.AAA
24(1937)119-140
Plat Taylor, J. du et al.: The Excavationsat SakceGözü, Iraq 12(1950)53-138
Pottier,E.: L'art hittite. Syria5(1924)1-8
Tankard,E.: The SculpturesofSakjegeuzi. AAA26(1939)85-88
Ussishkin,D.: The Date ofthe Neo-Hittite Enclosureat Sakeagözü, BASaR 181(1966)15-23(Cf
auch für ältereLiteratur.)
Ussishkin,D.: On the Date ofa GroupofIvories fromNimrud. BASaR 203(1971)22-27
Vaughan, D.M.: SomeNotes on the Dado-Sculptures of Sakjegeuzi. AAA21(1934)37-41
Waechter,1. et al.: The SakceGözü Cave Site 1949. Belleten 15(1951)193-201
Fundgruppe: Sakcagözü PeriodeIX
Beschreibung: Kampagne 1949: Schicht vor der Anlagedes Palastes. FundsteIlen: B6: 5; C8: 6-7;
ClO: 5; D2: 5; D3: 7.
Literatur: du Plat Taylor: Iraq 12(1950)111-113
Fundgruppe: Sakcagözü PeriodeXA-B
Beschreibung: Kampagne 1949: Nutzung und Zerstörungdes Palastes des Palastes.FundsteIlen:
Periode X: C9: 3; PeriodeXA: C9: 3; ClO: 7; D3: 5; D3: 5a; PeriodeXB: B6: 3; C8: 6; D2: 3; D3:
6;D4: 2.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: du Plat Taylor: Iraq 12(1950)113-114
Unpublizierte Keramikaus Sakcagözü(Tf 100)
Im Institute of Archaeology in London fanden sich unpublizierte Keramikzeichnungen aus
Sakcagözü, die ich mit freundlicher Genehmigungdes Institutsverwendendarf. Da sie oft deutsch
beschriftet sind, handelt es sichoffenbar umZeichnungen von Schliephack, demdeutschenZeichner
derGrabungen vonGarstang(cf AAA1(1908)97). Bei der Beschriftungder Zeichnungenhandelt
es sichoffenbar umFundstellenangaben. Eine kritische Bearbeitungdieser FundsteIlen war aber mit
den wenigenAngabennicht durchzuführen.
ErsteUntersuchungen am Fundort stellteKT. Rogers 1866 an. 1953 grub hier Hans Henningvon
der Osten für die SvenskaSyrienexpeditionen. Es fand nur eine Grabungskampagne statt, dievon
derOsten1956veröffentlicht hat. Zwei Mängel hat diese, ansonstenrecht vollständige Publikation.
Zumeinensinddie Gefäßemeist ohne Angabedes Durchmesserspubliziert, zum anderenwerden
die Funde nur allgemein den Schichtenzugeordnet,ohne detaillierte Angabeder FundsteIlen oder
Loci. Dadurch wird nicht deutlich, welches Material mit älterem oder jüngerem vermischt
aufgefundenwordenist.
Von der Keramikder Schicht 3 heißt es, sie sei zum größten Teil im AschelochIIIc gefunden
worden, abernur für 5 Gefäßeist dieseFundsteIle aus der Publikation nachweisbar(von der Osten
1956: 56,58-59).
Fürdievorliegende Untersuchung sinddie Schichten3-5 heranzuziehen, die der Ausgräbernur sehr
zurückhaltenddatiert(1956: 87-88):
222 Kapitel 5.1.
Katalog der Fundgruppen 223
Aus demStratum4 sindkeineFundebekanntgeworden.
Literatur:
H.H. vonder Osten:Die Grabungenvon Telles-Salihiyeh, Lund 1956
(FürdieGrabungen vonRogerscf. QS 1869:43-44; QS 1889: 87, 152,210; Syria5: 210-211.)
Fundgruppe: Tallas-Salähiya Str. 3
Beschreibung: DieKeramik kann bisaufwenige Ausnahmen keinerFundsteIle innerhalb der Schicht
3 zugewiesen werden. Ausnahmen sind die 5 Gefäße, denen ausdrücklich die Fundangabe
"Ascheloch IIIc" beigegeben ist und das Gefäß TS55, das imBauschuttzwischender Schicht4 und
der ältesten Wohnschicht von Schicht 3 gefunden wurde (1956: 58). Auf Plan Tf 45 ist die
FundsteIle bei waagerecht 11 und senkrecht 5.3 eingetragen. Nach diesenAngabenscheint das
Gefäßabereher in dieSchicht 5 zu gehören.
Dergrößte Teil derKeramik derSchicht 3 stammtaus demAscheloch IIIc,ohne daßmitgeteilt wird,
um welche Gefäße es sich handelt. Die FundsteIle kann also nicht detaillierter als "Schicht 3"
präzisiert werden.
Literatur: H.H. vonder Osten: Die Grabungenvon Tell es-Salihiyeh, 1956:26-27, 56-59
Funde: Keramik: Tf. 37 Nr. 1-77, TS55; davonaus demAscheloch IIIcOsten 1956: Tf 37.TS43,
Tf 37.71, Tf 37.73, Tf. 37.TSI21, Tf. 37.TS118
Stratum2
Stratum3
Stratum4
Stratum5
2. Jahrhundert v.Chr.
6. Jahrhundertv.Chr.
?
ca. 740 - ? v.Chr.
Sarafand
Diearchäologischen Untersuchungenvor der GrabungdesUniversity Museumsder University of
Pennsylvania sind bei Pritchardaufgelistet (1975: 1ft). Am Ort sindin den sechzigerJahrenauch
vor 1968 Untersuchungen von Roger Saidah und C. Ghadban durchgeführt worden (cf
Kurzberichte Berytus 18(1969)134-137;COWA3(1966)30-31;BMB20(1967)171).
Die FundedieserUntersuchungen sind vonder Direction GeneraledesAntiquites allerdings nicht
veröffentlicht worden. Teile des Materials hat erst William Culicanspäter publizieren können(Grab
16 und26: Berytus 19(1970)15-16,18, Fig. 3; Grab42: Levant 7(1975)147 Fig. 2).
Die Grabungen des University Museums wurden 1969 bis 1974 von James B. Pritchard
durchgeführt. Ihre Publikation, "Sarepta" Band 1 bis4, ist vorbildlich, besonders die quantitativen
Untersuchungen derKeramik gehören zudenersten Untersuchungen dieserArt imLibanon, obwohl
dieMethodeanderswobereits längerangewandtwurde.
Str. Assemblage Fundgruppen
BI 3-41 63
B2 3? 65
Cl 2-3 69,71,72,73,74,75
C2 1-2 76,77,78,79,80
Tab. 5.1.11. Serafand Areal Y: Korrelation von
Stratigraphie.
Fundgruppe: Tall as-Salähiya Str. 5
Beschreibung: Die Fundangaben für diese Gruppe sind ebenso unpräzise wie für die Schicht 3.
Näher als "Schicht5" wirddieFundsteIle für keinGefäß angegeben.
Literatur: H.H. von der Osten: Die Grabungen von Tell es-Salihiyeh, 1956
Funde: Keramik: Tf 38 Fig. 89 Nr. 1-36
Sandi
Einenichtvollendete Löwenskulptur ineinemBasaltsteinbruch zwischenden Orten Sandi und Zilfa,
genaueFundsteIle Levant Grid3217.5186.
Literatur:
Dussaud,R: Syria14(1933)227
Orthmann, w.: in: Festschrift H.G. Güterbock. Publ. Inst. Arch. Neerlandais Stamboul35: Istanbul
1974:239-243
Funde: Löwenskulptur, Basalt, unvollendete Arbeit,als Säulenbasis vorgesehen (Orthmann1974:
26-28).Orthmannhält eineDatierungins 8.. bisAnfang7. Jahrhundertv.Chr. für möglich.
~   n n d   l y  
Am Ort solleineeisenzeitliche "Libationsschale" in Handformgefundenwordensein, die vonder
britischen Karkamis-Expedition erworbenwurde. Es ist unklarwelchesSanndaliya gemeintist, da
es zwei Orte diesesNamens gibt, Sanndaliyatas-Sagirund Sanndaliyat al-Kabir,
Moorey, P.R.S.: Cemeteries ofthe FirstMillennium B.C. at DeveHüYÜk. BARInt.Ser. 87: Oxford
1980:47, Fig. 140a

Zubemängeln istlediglich der Umstand,daß nicht alleGrabungsergebnisse vorgelegt wordensind.
Die Grabungsareale II, X undII, Y sind nur Teilgebiete der gesamtenGrabungund für zahlreiche
FundeimBand "Sarepta" 4 gibt es keineBefundbeschreibungen oder -bearbeitungen.
Literatur:
Culican,W.: Phoenician Oil BottIesand TripodBowls.Berytus 19(1970)15-16, 18
Culican,W.: Sidonian Botteis.Levant7(1975)147, Fig. 2
Saidah,R: Nouveauxelementsde datationde la ceramiquede I'Age du Fer au Levant. in: Atti dei
1 Congr.Intem. dieStudi Fenici e Punici,Roma 1979. Roma 1983: 213-216
Pritchard,J.B.: Sarepta: APreliminary Report on the IronAge. Philadelphia 1975
Sarepta
1. W.P. Anderson: A Stratigraphie and CeramicAnalysis ofthe Late BronzeAge and IronAge
Strataof SoundingY at Sarepta(Sarafand,Lebanon). Beirut 1988
2. Khalifeh, IA: A Stratigraphie and CeramicAnalysis of the Late Bronze Age and Iron Age
PeriodsfromAreaII, SoundingX at Sarepta(Sarafand, Lebanon). Beirut 1988
3. Koehl, RB.: TheIrnported Bronzeand IronAge WaresfromArea II, X. Beirut 1985
4. Pritchard, J.B.: The ObjectsfromAreaII, X. Beirut 1988
Fundgruppe: Serafand Grab 16
Beschreibung: GenauereAngabenzumGrabwurden nicht veröffentlicht.
Literatur: W. Culican: Berytus 19(1970)15-16,18, Fig. 3.10
Fundgruppe: Sarafand Grab26
Beschreibung: GenauereAngabenzum Grabwurdennicht veröffentlicht.
Literatur: W. Culican: Berytus 19(1970)15-16,18, Fig. 3. 1 - 9
Fundgruppe: Sarafand Grab42
Beschreibung: GenauereAngabenzum Grabwurdennicht veröffentlicht.
Literatur: W. Culican: Levant 7(1975)147, Fig. 2a-c
224 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 225
R. Saidah1983: Tv. 55
Fundgruppe: Sarafand 1
Beschreibung: Areal TI, X: Periodevrr, nachder DatierungvonKhalifeh ca. 1025-800v.Chr., also
fürden RahmendieserUntersuchungzu früh. Die Fundgruppe ist starkvermischt mit älterenund
jüngerenFunden.
Literatur: JA Khalifeh: Sarepta2. 1988: 39-46
Fundgruppe: Serafand 2: ArealTI, X Schicht4 in den Räumen 57 und 58.
Beschreibung: Areal TI, X: Periode VITI. Schicht 4 lag in den beiden Räumen 57 und 58 auf
demselben Niveau. DieSchicht isteineAuffüllung über einerBegehungsfläche (Khalifeh 1988:47).
DieFundgruppe ist starkvermischtmit älterenundjüngerenFunden.
Literatur: JA Khalifeh: Sarepta2. 1988:46-52
Fundgruppe: Sarafand 3: ArealTI, X Schicht3 inA-8 undA/B-9.
Beschreibung: Periode VITI, genauereAngaben zu den Fundangaben dieser Funde fehlen, nach
Khalifeh gehören siein diePeriodeVITIa (cf. Sarepta2: p. 140, Plate23). Schicht3 inA-9 ist wohl
mit Schicht 3 in A-8 gleichzeitig. Die Fundgruppe ist stark vermischt mit älteren und jüngeren
Funden.
Literatur: JA Khalifeh: Sarepta2. 1988: 46-52,140
Fundgruppe: Sarafand 4: ArealTI, X Schicht3 in B-8 undB-9.
Beschreibung: Periode Vlll, nachKhalifeh findetsichin den QuadrantenB-8 undB-9 zwischenden
Befunden der PeriodenIX und vrr nur eine einzigeSchicht, die als PeriodeVITI zu datieren ist,
nämlich die Schicht 3 (Sarepta2: Plate 23). Die Fundgruppe ist stark vermischt mit älterenund
jüngerenFunden.
Literatur: JA Khalifeh: Sarepta2. 1988:46-52
Fundgruppe: Sarafand 5: TI, X PeriodeIX.
Beschreibung: Stark gestörte Befunde mit Fußbödenund Schuttbereichen. DieFundangaben für die
Funde differenzieren in der Regel nicht, ob der Fund auf einer Begehungsfläche oder im Schutt
gemacht worden ist. Eine Ausnahme sind die Funde in "TI-B-9 2 sealed", die wohl von einer
Begehungsfläche stammen. Münzfundedatieren in römisch- byzantinische Zeit. Die Fundgruppe
ist starkvermischtmit älterenundjüngerenFunden.
Literatur: JA Khalifeh: Sarepta2. 1988: 52-57
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Ein Cl4-Datum datiert740 2: 40 v.Chr. (MASCA2857, Sarepta4: 202).
Literatur: Sarepta4: Fundkatalog
Fundgruppe: Sarafand 10: ArealTI, X: FundeinA-3 Schicht8-3.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta4: Fundkatalog
Fundgruppe: Serafand 11: ArealTI, X: FundeinA-3Schicht9-3.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta3: Katalog der Importe
Sarepta4: Fundkatalog
Fundgruppe: Serafand 12: Shrine2.
Beschreibung: ArealTI, XA-4und B-4 Schicht2, z.T. mit römischem Materialvermischt.
Literatur: JB. Pritchard: Sarepta: APreliminary Report on the IronAge. 1975: 13-40
Sarepta4: Fundkatalog
Fundgruppe: Sarafand 13: Shrine1.
Beschreibung: ArealTI, X: FundeinA-4 undB-4 Raum71 Schicht 3.
Literatur: JB. Pritchard: Sarepta: APreliminary Report on the IronAge. 1975: 13-40
Sarepta4: Fundkatalog
Fundgruppe: Sarafand 14: ArealTI, X: Fundeunter Shrine1 inA/B-4Schicht4.
Beschreibung: Auffilllung mit Keramikscherben unter Shrine 1.
Literatur: J.B. Pritchard: Sarepta: APreliminary Report on the IronAge. 1975: 14
Sarepta4: Fundkatalog
Fundgruppe: Sarafand 15: ArealTI, X: FundeinA/B-4in Verbindung mit Raum71 ("Shrine").
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. DiesenFundangaben ist dieBezeichnung"Raum71" beigegeben, ohne daß
der Zusammenhang mit demGebäude("Shrine")deutlich wird.
Literatur: Sarepta4: Fundkatalog
Fundgruppe: Sarafand6: ArealJ, Funde in L-9 Schicht4.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta1 und 2: Katalogder Keramiktypen: TypSJ-22/ Fst. J-L-94 und TypX-32 / Fst.
J-L-94.
Fundgruppe: Sarafand16: ArealTI, X: FundeinA-4 Schicht7.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta1: Katalog der Keramiktypen TypCP-15a/ Fst. TI-A-4 7
Sarepta3: Nr.: 234 / Fst. TI-A-4 7 und Nr.: 235 / Fst. TI-A-4 7
Sarepta4: Anthropomorphe Figurine,Terrakotta, Sarepta4: FigA13
Fundgruppe: Sarafand 7: ArealJ, Funde inM-7 Schicht2.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.Der Hinweis"sealed" weist vielleicht auf Fundevoneiner Begehungsfläche
hin.
Literatur: Sarepta1 und 2: Katalogder Keramiktypen.
Fundgruppe: Sarafand17: ArealTI, X: FundeinA-5 Schicht2.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.Münzfundedatierenhellenistisch-römisch.
Literatur: Sarepta4: Fundkatalog
Fundgruppe: Sarafand 18: ArealTI, X: Funde inA-5 Schicht2-3.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta4: Bowl33 / Fst. TI-A-5 2-3; Spindie Bottle2 / Fst. TI-A-5 2-3; Anthropomorphe
Figurine, Terrakotta, weibliche Figur, Sarepta4: FigA31.
___________1 _
Fundgruppe: Sarafand8: ArealJ, Funde in S-9 Schicht3.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta1 und 2: Katalog der Keramiktypen.
Fundgruppe: Sarafand 9: ArealTI, X: Funde inA-2 Schicht4-4.
226 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 227
Fundgruppe: Sarafand 19: Areal II, X: Funde in A-6 Schicht 1.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Die Funde sind jünger als die Achämenidenzeit.
Literatur: Sarepta 4: Juglet 33 / Fst. II-A-6 1 und Juglet 35 / Fst. II-A-6 1.
Fundgruppe: Sarafand 20: Areal II, X: Funde inA-7/8 Schicht 3.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta 2 (siehe Funde)
Sarepta 4: Fundkatalog
Fundgruppe: Sarafand 21: Areal II, X: Funde in A-8 Schicht 1.
Beschreibung: Wahrscheinlich Periode X, die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren
Fundangaben sind veröffentlicht worden. Münzfunde datieren ins 4. Jh.n.Chr.
Literatur: Sarepta 2: Import Nr. 133 / Fst. II-A-8 1. .
Sarepta 4: Cooking Ware 4/ Fst. II-A-8 1; Juglet 18 /Fst. ll-A-8 1 und Juglet 26/ Fst. II-A-8 1.
Fundgruppe: Sarafand 22: Areal II, X: Funde in A-8 Schicht 5.
Beschreibung: Wahrscheinlich Periode V, die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren
Fundangaben sind veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta 4: Goblet 1,3 und 7 / alle Fst. II-A-8 5.
Fundgruppe: Sarafand 23: Areal II, X: Funde in A-9 Schicht 1.
Beschreibung: Wahrscheinlich Periode X, die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren
Fundangaben sind veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta 2: Katalog der Importe
Fundgruppe: Sarafsnd 24: Areal II, X: Funde in AIB-4 Schicht 3-1.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Ein Zusammenhang mit den "Shrines" ist möglich, aber nicht deutlich.
Fundgruppe: Sarafand 25: Areal II, X: Funde in AIB-6 Schicht 1.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Münzfunde datieren ins 4. Jh.n.Chr.
Literatur: Sarepta 4: InscP 4 und 19 / beide Fst. II-AlB-6 1.
Fundgruppe: Sarafand 26: Areal II, X: Funde in AIB-7Schicht 2.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 27: Areal II, X: Funde in A/Z-2 Schicht 5-4.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 2-3-4*.
Fundgruppe: Serafand 28: Areal II, X: Funde in B-3 Schicht 7-1.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 29: Areal II, X: Funde in B-4 Schicht 1.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Münzfunde datieren vom 4. bis 7. Jh.n.Chr.
Fundgruppe: Sarafand 30: Areal II, X: Funde in B-5 Schicht 3-1.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 31: Areal II, X: Funde in B-5 Schicht 3 im Bassin.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 32: Areal II, X: Funde in B-6 Schicht 10.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 33: Areal II, X: Funde in B-7 Schicht 4.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 34: Areal II, X: Funde in B-7 in Zusammenhang mit Raum 72.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Der Zusammenhang mit Raum 72 ist nicht klar.
Literatur: Sarepta 4: Bowl27 / Fst. II-B-7 4 r.72 und Bowl31 / Fst. II-B-7 5 r.72
Sarepta: PreliminaryReport. 1975: Fig. 27.7 /Fst. II-B-7 7 r.72.
Fundgruppe: Sarafand 35: Areal II, X: Funde in B-7 Schicht 7.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 36: Areal II, X: Funde in B-7 Schicht 10.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Serafand 37: Areal II, X: Funde in B-9 Schicht 1.
Beschreibung: Wahrscheinlich Periode X, die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren
Fundangaben sind veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 38: Areal II, X: Funde in B-9 Schicht 6.
Beschreibung: Wahrscheinlich Periode V, die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren
Fundangaben sind veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 39: Areal II, X: Funde in C-2 Schicht 2.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Die Funde sind jünger als die Achämenidenzeit.
Literatur: Sarepta 4: Juglet 21 und 27 / Fst. II-C-2 2
Fundgruppe: Serafand 40: Areal II, X: Funde in C-2 Schicht 4-1
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 41: Areal II, X: Funde in C-4 Schicht 4-11.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 42: Arealll, X: Funde in C-4 Schicht 5-9.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
228 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 229
Fundgruppe: Sarafand 43: ArealII, X: Fundein C-5Schicht4-l.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 44: Areal11, X: Fundein C-6 Schicht5.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Münzfundedatieren ins 3. und 2. Jh.v.Chr.
Fundgruppe: Sarafand 45: Areal11, X: Fundein C-6Schicht6.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Die folgenden Angabenfinden sichin Zusammenhang mit Schicht6:
45.1. Schicht6, ohne weitereAngaben
45.2. Schicht6 Raum1
45.3. Schicht6 Raum1 "sealed" (alsoauf einerBegehungsfläche?)
45.4. Schicht6 Raum 1 zwischendenMauern209 und 210
45.5. Schicht6 "sealed"
45.6. Schicht6 zwischendenMauern209 und 210
45.7. Schicht6 zwischendenMauern209 und210 "sealed"
Welche stratigraphischen Differenzierungen damit ausgedrückt werden sollen bleibt unklar, der
Zusammenhang dereinzelnen FundsteIlen innerhalb derSchicht6 scheintmirjedochsoweitgegeben
zu sein,daß dieZusammenfassung der FundsteIlen zu einerGruppemöglich ist.
Münzfundeder Schicht6, ohne weitereAngaben, datieren in hellenistische und römische Zeit.
Fundgruppe: Sarafand 46: Areal11, X: Fundein C-6 Schicht7.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Innerhalb der Schicht 7 sind offenbar einige Funde nicht mit Raum 1
assoziiert, vielleicht ist die Zusammenfassung aller Funde aus Schicht 7 in einer Fundgruppe
trotzdem möglich. Münzfundedatieren ins 3. Jh.v.Chr.
Fundgruppe: Sarafand 47: ArealII,X: Fundein C-6 Schicht 11-1 Raum8.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 48: Areal11, X: Fundein C-6Schicht 12Raum1 "sealed".
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.Der Begriff"sealed" weist vielleicht auf FundevoneinerBegehungsfläche
hin.
Literatur: Sarepta1+2: TypX-15cund TypX-17a/ Fst. II-C-6 12 r.l sealed.
Fundgruppe: Sarafand 49: ArealII, X: Fundein C-6 in Zusammenhang mit Raum4.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.Der Zusammenhang mit Raum4 ist unklar.
Fundgruppe: Sarafand 50: ArealII, X: Fundein C-6Schicht 13Raum1.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 51: ArealII, X: Fundein C-6 Schicht14Raum1.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 52: ArealII, X: Fundein C-6 Schicht15Raum1.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 53: Areal11, X: Fundein C-6in Zusammenhang mit Raum1.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta 1+2:TypDJ-llc / Fst. II-C-6 18+19r.1 und TypDJ-6 / Fst. II-C-6 18r.1.
Fundgruppe: Sarafand 54: Areal11, X: Fundein C-7Schicht7 Raum4.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 55: Areal11, X: Fundein C-7Schicht9 Raum4.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 56: Areal11, X: Fundein C-7Schicht 19-2Raum5.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Serafand 57: Areal11, X: Fundein C-9Schicht2.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden. Münzfundevon 153/2v.Chr.
Literatur:
Sarepta 4: Arnphoriskos 1,2,4-5; InscP2 und Juglet36 / alleFst. II-C-9 2.
Fundgruppe: Sarafand 58: Areal11, X: Fundein 0-5 Schicht5-2.
Beschreibung: Die Befunde sind unpublizierf, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 59: Areal11, X: Fundein D-5Schicht6-3.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 60: Areal11, X: Fundein D-6 Schicht5 Raum3.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 61: Areal11, X: Fundein D-6Schicht8 Raum3.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Literatur: Sarepta 3: Nr.: 233 / Fst. II-D-6 8 r.3
Sarepta 4: Cooking Ware 2; Sarepta 4: Storage Jar 4 und Sarepta4: SaucerLamp4 / alleFst. II-D-6
8 r.3.
Fundgruppe: Sarafand 62: Areal11, X: Fundein 0-8 Schicht5 Raum62.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.
Fundgruppe: Sarafand 63: Areal11, X: Fundein Z-2Schicht2.
Beschreibung: Die Befunde sind unpubliziert, nur die Funde mit ihren Fundangaben sind
veröffentlicht worden.In der Schichtfandsichein römischer Münzhortfund.
Fundgruppe: Sarafand 64: Areal11, Y: PeriodeBI, Fundein L-20Locus4*.
Beschreibung: Schutt übereiner Begehungsfläche.
Literatur: Sarepta1: 124
230 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 231
I
l
Fundgruppe: Sarafand65: ArealII, Y: PeriodeB2, Funde in L-20Locus 11*.
Beschreibung: Schutt.
Literatur: Sarepta 1: 122
Fundgruppe: Sarafand66: ArealII, Y: PeriodeB2, Funde in L-21 Schicht 4.
Literatur: Sarepta1: 119-122
Fundgruppe: Sarafand67: ArealII, Y: PeriodeCl, Funde in K-20 Locus 12*.
Beschreibung: Schutt.
Literatur: Sarepta 1: 112-117
Keramik: Sarepta 1: PI.: 38: 5/ Fst. Y: Cl II-K-20lc. 12*
Kleinfund: Terrakotte,Vierbeiner, Sarepta 1: PI.: 38: 7 / Fst. Y: Cl II-K-20 lc. 12*
Fundgruppe: Sarafand68: Areal II, Y: PeriodeCl, Funde in K-20Locus 9.
Beschreibung: VermischterSchutt.
Literatur: Sarepta 1: 112-117
Fundgruppe: Sarafand69: ArealII, Y: PeriodeCl, Funde in K-21 Schicht6.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 3*?
BeschreibunglLiteratur: Sarepta 1: 112-117
Fundgruppe: Sarafand70: ArealII, Y: PeriodeCl, Funde in L-20 Locus 14.
Beschreibung: Schutt.
Literatur: Sarepta1: 112-117
Fundgruppe: Sarafand71: Areal II, Y: PeriodeCl, Funde in L-20Locus 15.
Beschreibung: Schutt.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 2-3*.
Literatur: Sarepta 1: 112-117
Fundgruppe: Sarafand72: ArealII, Y: PeriodeCl, Funde in L-20 Locus 18.
Beschreibung: Hauptsächlich Schutt.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 2-3*.
Literatur: Sarepta 1: 112-117
Fundgruppe: Sarafand73: Areal II, Y: PeriodeCl, Funde in L-20 Locus 19.
Datierung:Zeitraumder Assemblagen2-3*.
BeschreibunglLiteratur: Sarepta 1: 112-117
Fundgruppe: Sarafand74: ArealII, Y: PeriodeCl, Funde in L-21 Schicht 5.
Beschreibung: Schutt.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 2-3*.
Literatur: Sarepta 1: 112-117
Fundgruppe: Sarafand75: ArealII, Y: PeriodeCl, Funde in L-21Locus 7*.
Beschreibung: Zuweisungzur PeriodeCI nach Sarepta1: p. 636.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 2-3*.
Literatur: Sarepta 1: 636
Fundgruppe: Sarafand76: Areal II, Y: PeriodeC2, Funde in K-20Locus 13*.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen1-2*.
Literatur: Sarepta 1: 110-112
Fundgr.: Sarafand77: ArealII, Y: PeriodeC2, Funde in K-21 Schicht7(1) und in L-21 Schicht 6.
I

Beschreibung: Die beiden FundsteIlen gehören zusammen, es sind Ablagerungen Ober einer
Begehungsfläche.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2*.
Literatur: Sarepta 1: 111
Fundgruppe: Sarafand78: Areal II, Y: PeriodeC2, Funde in L-20 Schicht 20.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2*:
Literatur: Sarepta 1: 110-112
Fundgruppe: Sarafand79: ArealII, Y: PeriodeC2, Funde in L-20 "BinJ upper layers".
Beschreibung: Zuweisungzur PeriodeCl nach Sarepta1: p. 630, 632.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2*.
Literatur: Sarepta 1: cf. 110-112
Fundgruppe: Sarafand80: Areal II, Y: PeriodeC2, Funde in L-20Locus 25
Beschreibung: Schichten von Keramikfragmenten Ober gelbem Ton, vielleicht einer
Begehungsfläche?
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2*.
Literatur: Sarepta1: 110-112
Tall Sarbr (Koordinaten 319.474)
Im Nachlaß von John Matthers findet sichdie kurze Bemerkung, daß 1978 ein "Black-on-Red"-
Fläschchenan der Oberflächedes Talls gefunden'wordenist. Der Ort wird in den Unterlagen"T.
Cherba" genannt. Als "Shirba" taucht der Hügel im sogenannten"Jabbul-Survey" auf, besondere
eisenzeitliche Funde werden in diesemZusammenhangnicht erwähnt (R. MaxwellHyslopet a1.:
PEQ 1942: 38 Nr. 99, PI. II Fig. 5, PI. VIIl Fig. 15: 2, 6).
Tall Sarg
(hebrllisch TilAfiq oder T ~ Söreg),imvon Israel besetztenGolanbei Fiq, wird von MosheKochavi
und Pirhiya Peck seit 1987 ausgegraben. Bisher sind nur Vorberichte erschienen. Neben
Befestigungsanlagen aus dem 9.-8. Jahrhundert v.Chr., fanden sich achämenidenzeitliche und
hellenistische Schichten, mit "ägäischen" Importen.
Literatur:
ESI 6(1987-88)75-76; 7(1988-89)111
Kochavi,M. et al.: Rediscovered: The Land ofGeshur. BAR 18.4(1992)30-44
Tall SaybFaris(Lage269.424)
Bei Oberflächenuntersuchungen wurden von A. de Maigret eisenzeitliche Funde gemacht
(OrAntColl13(1978)83-94).
Tall SaybJ:Ia4r (Tail I   I a ~ r
ImvonIsrael besetztenGolan, wird seit 1987 vonMoshe Kochaviund PirhiyaBeck ausgegraben.
Zwei Straten datiereneisenzeitlich, StratumI und II. In Str. I fanden sichBefestigungenund ein
größeres, öffentliches Gebäude aus dem 11. Jahrhundert v.Chr. mit Brandresten in einem der
Räume. In Str.IIfanden sichWohnhäuser des 9.-8. Jahrhundertsv.Chr. Bisher sindnur Vorberichte
erschienen.
232 Kapitel 5.1.
,
,
Katalog der Fundgruppen 233
Literatur: ESI 6(1987-88)76-77; 7(1988-89)111-112
Kochavi,M.: The Land ofGeshur: The RegionalArchaeology ofthe SouthernGolan. Qadrnoniot
22.1-2/85-86(1989)21-26(hebr.)
Kochavi,M. et al.: Rediscovered: The Land of Geshur. BAR 18.4(1992)30-44
Tall Sayh Hamad
ErsteOberflächenuntersuchungensindam Ort von HormuzdRassam1879, Max von Oppenheim
1911 undMaxMallowan 1934 durchgeführtworden. AntoinePoidebardhat 1934Luftaufnahmen
vomOrtgemacht, ohneweitere Untersuchungenanzustellen. Nachdemauf demTAVO Surveyam
l:ibür 1975und1977 Tontafeinin SaybHarnadgefundenwordenwaren, begannHartmut Kühne
1978 Grabungen,die bis heute andauern. Bisher sind eine Reihe von Vorberichten veröffentlicht
worden, dieEndpublikation ist in Vorbereitung.
DieFundlücke, diefilrdieEisenzeit zwischen demwestlichenSyrienund demnördlichen Iraq klafft,
wirdnachder Veröffentlichung der Befunde und Funde von Tall SaybHamadweniger schwer ins
Gewichtfallen.
Andieser Stelle mußsichdieArbeitaber an das bisher veröffentlichte Material halten. Die Befunde
undFundevonGebäude F in der Nordosteckeder Unterstadt11 sindin den Vorberichten besonders
eingehend behandelt worden. Drei Phasen sind bisher im GebäudeF festgestellt worden, durch
Inschriftenfunde aufbzw. über den Fußbödenist Phase 1 in die Zeit zwischen550-500 v.Chr. und
Phase 2 in die Zeit um 630 v.Chr. datiert. Die Phase 3 wird ans Ende des 8. Jahrhunderts v.Chr.
datiert (AAAS 36-37: 245). Unter demFußbodender Phase 1, imSchutt über demFußbodender
Phase 2 ist das Fragment eines assyrischen Reliefs aus der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts v.Chr.
gefundenworden(MO 31: 173Abb. 66).
Fundgruppe: Tall SaybHamad GebäudeFPhase 1
Literatur: H. Kühne: MO31(1984)173-176
H. Kühne: AAAS 36-37(1986-87)222-223,242-245
Bisher publizierte Funde:
Scherbe mitaramäischer Inschrift imSchuttdirekt über demFußbodenvon RaumC Phase 1, datiert
ca. 550-500 v.Chr. (ohne Abb.).
Fundgruppe: Tall SaybHamad GebäudeF Phase 2
Beschreibung: Funde auf demFußbodender Phase 2.
Literatur: H. Kühne:MO 31(1984)173-176
H. Kühne: AAAS 36-37(1986-87)222-223,242-245
Bisher publizierte Funde:
Basaltmörser. in den Fußbodenvon RaumAeingelassen(AID31: 173, ohne Abb.).
Ofen, auf demFußbodenvonRaum B (AAAS 36-37: 244,251 Fig. 7).
Archivvon 7 Tontafelnin Keilschrift, 1 Tontafel mit aramäischerInschrift und 19 Tonbullenmit
aramäischer Inschrift (davoneine auf AAAS36-37: 252 Fig. 8), datiert durchEponymenzwischen
630-625 v.Chr. (AAAS 36-37: 244, ohne Abb.).
SaybHassan
Die Grabungen von Johannes Boese 1984 - 1989 brachteneisenzeitliche Schichtenzutage. Die
Publikationder Grabungen wird zur Zeit vorbereitet. Mit der freundlichen Erlaubnis von Herrn
Boese durfte ichdieeisenzeitliche Keramikuntersuchen, die sichin dieAssemblagen 1-2-3datieren
läßt. Daneben findet sich aber auch Einmischungenaus spätachämenidischer und hellenistischer
Zeit.
Literatur:
Boese, 1.: Excavationsat Tell SheikhHassan. AAAS 36-37(1986-87)67-101
SayhZanäd
AmOrt wurdedurchdelaBassetiere undC.L.Brosse 1924 gegraben.Kurze Untersuchungenhaben
1967William Culicanund Roger Saidahunternommen(cf. Sanlaville 1977: 247-251). In jüngster
Zeit wollte die Universität Rom unter der Leitung von Frau Ciasca dort graben, ob diese
Untersuchungen durchgefilhrtworden sind, weißichnicht(cf. Chehab 1983: 165; Akkadica 26: 43).
Literatur: archäologische Kurzberichte: CRAI 1924: 208; Akkadica26(1982)43
Chehab, M.: Decouvertespheniciennes au Liban. in: Atti de la 1 Congr.Intern. di Studi Fenici e
Punici. Rom 1983: 165-172
Bassetiere.... de la: Journal des fouilles. Syria7(1926)197-201
Brosse, C.L.: La neeropole de CheikhZenad. Syria7(1926)193-197
Dunand, M.: Oummel-cAmed. Paris 1962: 213 n. 1
Elayi,J.: Penetrationgrecqueen Phenicie,Nancy 1988: PI. lab,2a
Pottier, E.:Rhytonattiqueen formede tete de sanglierdecored'une scene dejeux d'enfants,trouve
dans une necropole de Syrie. CRAI 1924: 189
Pottier,E.: Notesur le rhytonen tete de porc. Syria7(1926)202-208; 8(1927)174 (cf. CRAI 1926:
81; Clairmont: Berytus 11(1955)133Nr. 346)
Sanlaville, P.: Etude geomorphologie de le regionde la littorale du Liban. Beirut 1977
Inder Nekropole,diede laBassetiere1924durchgeführthat, wurden 26 Grabanlagen festgestellt.
Soweit diese Gräber noch Funde enthielten, wurden diese Objekte in das Museum von Bayrüt
gebracht. Nur sehr wenigeFunde sindabgebildet worden, der Rest z.T. oberflächlich beschrieben
(Syria 7: 199-201). Es ist nicht klar, ob die Gräberungestörtwaren oder ob Mehrfachbestattungen
vorkamen.
Abbgebildete Funde:
Grab C: attisch schwarzgefirnißte Keramik und ein attisch rotfiguriger Rhyton in Form eines
Schweinekopfs (Syria7: PI.40 und 40bis; cf. Pottier: Syria7: 202-208; Clairmont: Berytus 11: 133
Nr. 346 "Kalliope-Maler").
GrabF: Silberring mit Skarabäus(Syria7: 199Fig. 3).
Grab T: Udjat-Anhänger, Bronze und Emaille.
Tall Sayr(Lage299.518)
Am Ort wurden zwischen 1977 bis 1978 Oberflächenuntersuchungen durch John Matthers
durchgeführt(Matthers 1981).
Sidon(Saydä)
Dasantike Sidon, heuteSaydä,ist einer der bedeutensten phönizischen Orte in der spätenEisenzeit
gewesen. SeitdenUntersuchungen vonErnest Renan 1861 sindam Ort wiederholtGrabungenund
Sondagen unternommenworden. O. Hamdy Bey untersuchte 1887 die Nekropolenöstlichvon
~ y d ä Theodor Macridy Beygrubnach1900amEsmun-Tempelin Bustän aä-Sayb, nordöstlich von
~ y d ä DeramOrt ansässigeAmerikanerG. FordunternahmzahlreicheUntersuchungenin Saydä,
C.C. Torrey grub 1902 in der Nekropolevon "Ayn al-Hilwa, östlichvon Saydä, GeorgesContenau
untersuchte ~   y d ä und Umgebung 1913-1914 und 1920. Nach dem 1. Weltkrieg unternahmen
französische Archäologen im Auftrag des Antikendienstes der Mandatsregierung mehrere
Untersuchungen, darunter waren L. Albanese, C.L. Brosse, RE. Guigues, M. Dunand und M.
Meurdrac.
Nachdem2. Weltkrieg waren wieder französische Gelehrte,diesmalimAuftragdes libanesischen
Antikendienstes, an der Erforschung~   y d ä s beteiligt, darunterA. Poidebardund M. Dunand, aber
auch libanesische Archäologen waren an der Arbeit: H. Kalayan,C. Ghadban und Roger Saidah.
Alles in allem über ein dutzend Unternehmungen im 20. Jahrhundert. Doch nur von einem
234 KapitelS.!. Katalog der Fundgruppen 235
Tall Sifr
Hirbat Sirat ad-Diyäb
Stratigraphie und Datierung nach Riis (1970: 127)
rsn Sukäs
ca. 380 - 140 V.Chr.
ca. 140 - 69 v.Chr.
ca. 1170 - 850 v.Chr.
ca. 850 - 675 v.Chr.
ca. 675 - 588 v.Chr.
ca. 588 - 552 v.Chr.
ca. 552 - 498 v.Chr.
H2
Hl
G3
G2
GI
Hiatus
F
E
In den dänischen Publikationen werden die einzelnen FundsteIlen und ihre Funde nach den
übergeordneten Perioden aufgeführt. Um die Fundkomplexe innerhalb der Perioden feinteiliger
untersuchen zu können, habe ich die Angaben zu den EinzeIfundsteIlen nachgeprüft und das
Material in Fundgruppen zusammengefaßt. Auf diese Weise ist ein Inventar der unmittelbar
Der Ort wurde 1934 von Emil Forrer in Sondagen untersucht. 1958-1961 und 1963 grub eine
dänische Mission unter Poul Riis in Tall Sukäs.
Die Ergebnisse von Forrer sind nie systematisch publiziert worden, Angaben und Hinweise finden
sich verstreut bei Ehrich (1939), Forrer (1940) und Riis (1970). Die dänischen Grabungen sind in
bisher 8 Bänden veröffentlicht worden. Die eisenzeitlichen Schichten in 6 Perioden bzw. Straten
geteilt worden (1970: 127, siehe hier den Kasten).
Fundgruppe: Grab 21.
Grab in   ohne weitere Fundangaben (R. Saidah: Berytus 18( 1969) 122; id.: in: Atti
dei 1 Congr.Inter. di Studi Fenici e Punici. 1983: 215-216; Tv. 52.3 ,53.2; W. Culican: Levant
7(1975)145-147 Fig. 1).
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 2-3*.
Am Ort wurde eine Stelemit aramäischer Inschrift aus dem 8. Jahrhundert v.Chr. gefunden (Tocci,
F.M.: Un frammento di stele aramaica da Tell Sifr. OrAn 1(1962)21-22).
Grab in   ohne weitere Fundangaben (R. Saidah: Berytus 18(1969)122; id.: in: Atti
deli Congr.Inter. di Studi Fenici e Punici. 1983: 215-216; Tv. 52.3 ,53.1).
Datierung: Zeitraum der Assemblage 4*.
DerOrt liegtam Paß von Gazzln, aufdem Weg von Saydä(Sidon) nach Damaskus. Arnulf Kuschke
hat den Paß auf seinen Reisen im Libanon wiederholt besucht und archäologisch erforscht. 1977
publizierte er Keramik, die er 1972 und 1973 auf der HirbatSirat a4,-!?iyäbaufgelesen hat. Es
handelt sich um Keramik aus der Zeit vom 10.-4. Jahrhundert v.Chr.
Literatur: Kuschke, A.: Sidons Hinterland und der Paß von Öezzin. ZDPV 93(1977)178-197 (er.
ZDPV 77: 36-37; Kuschke: TAVO B 11(1976)11).
Zusammenhängende Fundgruppen:
Fundgruppe: Grab x (ohne Grabnummer).
2 Bronzekannen, eine davon mit ägyptischer Hieroglypheninschrift aus der Zeit von Amasis 11
(570-526 v.Chr.), angeblich zusammen in einem Grab gefunden worden (M. Dunand: Syria
7(1926)123-124, PI. 32. 1-2; zur Kanne PI. 32.2 cf. W. Culican: Syria 45(1968)278-279).
Fundgruppe: Grab y (ohne Grabnummer).
Zahlreiche Einzelfunden ohne genauere Fundangaben stammen angeblich oder tatsächlich aus
Saydä, ich möchte hier nur die wenigen nennen, die mir bekannt geworden sind:
1. Grabungen von Emest Renan zwischen 1860 und 1861, die Funde sind heute z.T. im Louvre
und größtenteils unpubliziert (E. Renan: Mission de Phenivie, Paris 1864-74).
2. Grabungen von O. Hamdy 1887 (0. Hamdy, T. Reinach: Une necropole royale aSidon. Paris
1892-96: cf. Fig. 2,6,34).
3. Ohne jeden Fundzusammenhang sind 4 rotfigurige apulische Gefäße publiziert worden
(Clairmont 1954-58: Nr. 366-369).
4. Schwarzfigurige panathenische Amphore, aus den Grabungen von M. Dunand am
Esmun-Tempel, als einzigen FundsteIlennachweis gibt Dunand den Quadranten "7/11" an
(BMB 26(1973)PI. 11.1).
5. Attisch schwarzgefirnißte Schalen, mit Palmettendekor und Grafitto, vom Esmun-Tempel
Quadrant 15/10, ohne weitere Angaben (Dunand: BMB 26(1973)PI. 11.2).
6. Gefäß mit phönizischem Grafitto (RES 830) aus Bustän al-cAmüd, vielleicht attisch
schwarzgefirnißte Schale?Das Gefäß wird nicht beschrieben (Landau: MVAG 9(1904)p. 43,
Tf.12b = RB 1(1904)548 Fig. 1).
7. Attisch rotfigurige Keramikfragmente, ohne genauere Fundangaben. Dunand: BMB
20(1967)30-31 Fig. 1).
8. LokaleKeramik ohne genauere Fundangaben: Levant 7(1975)p. 148 Fig. 4a; Syria 1: 52 Fig.
16a-<:; Syria 1: 120 Fig. 27a-e
9. Inschriften: zahlreiche späteisenzeitliche semitische Inschriften, auch in
Fundzusammenhängen, in Gräbern und an Architektur, aber ohne Zusammenhänge mit
anderen Kleinfunde oder Keramik veröffentlicht (er. KAI 13-16, p. 66; RES und Teixidor
BES).
10. Attischer Skyphos, Form er. Jehasse: Salamine 8: 74-77; Louvre AO 2220, phönizische
Inschrift: RES 1203, =Clermont-Ganneau: EAO 2: 154 = CRAl1891 =Syria 63(1986)419:
BAALIM 3 Nr. 2.1; von Durighello erworben.
11. AttischschwarzgefirnißtePyxis, Ende 5. Jahrhundert v.Chr., mit phönizischer Inschrift, Louvre
AO 176; vielleicht von Dosseur für Durighello erworben (Syria 63(1986)419: BAALIM Nr.
2.2).
12. Siegel mit semitischer Inschrift, angeblich ammonitisch, Ende 7. Jahrhundert v.Chr., Louvre
(Königsweg: 9000 Jahre Kunst und Kultur in Jordanien und Palästina. Mainz 1987: 167 Nr.
181).
13. Siegelmitphönizischer Inschrift, nach Lidzbarski eine Fälschung, angeblich aus Saydä (Speer:
JAOS 28(1907)359 = Lidzbarski: EphSemEpigr 3: 68).
14. Siegel mit Inschrift, ca. 7. Jahrhundert v.Chr. (Torrey: JAOS 24(1903)205-223 = Lidzbarski:
EphSemEpigr 2: 145).
Unternehmen liegt eine umfangreiche Endpublikation vor, das Buch von Hamdy Beys Une
necropole roya/eaSidon von 1892. Die übrigen Untersuchungen, in denen wichtige Befunde der
späten Eisenzeit erforscht wurden, sind nur in vorläufigen Berichten unzureichend publiziert. Da
einigederArchäologenbereitsverstorben sind und manches durch den Bürgerkrieg zerstört worden
ist, müssen diese Grabungsergebnisse weitgehend als verloren und die Befunde als durch
Archäologenhandzerstört gelten. Das Hauptinteresse der Archäologen galt den Inschriften und der
Architektur.Dementsprechend ist von den späteisenzeitlichen Resten darüber hinaus wenig bekannt
geworden.
236 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 237
Sukäs G3
Sukas H
Sukäs G2
Sukäs F
Sukäs Gl
Sukäs E
II
W 11
LI.t .f • ,.lltl ••• t,.t ••• 1••• t , • • 1.,11".'
3t .... 11 .. U
41 .'1,11 •• H-I .t 1••• 1 9
35 .... 11 .. 22
H-I .t 1••• 1 9 ••• ,11" 27
44 .... 11 .. 29
H-2 .t 1••• 1 •••• ,11 •• 29
Abb. 5.1.12. Sukäs »East Sector«: Harris Matrix der Fundgruppen.
Abb. 5.1.13. TaU Sukäs »Habltatlon Quarters«
Die Schlchtenkorrelatlon und Phasenzuordnung Im "Habltatlon Quarter" nach J. Lund:
Sukas 8. 1986
IV

00
Hl G3 G2 GI F
Phasen
1/112 V2I3 1/2/4
.,
.. es
••
,.
ea
"
G 10 NE 13-12 11 10-8 7 6 5 4b 4 a
.,
••
os
••
71
" G 10 SE 13-12 11 10-8 7 6 5 4 a
Raum 12 L.6··
ea .. os
••
71
.,
17
G 11 NW 13-12 11 10-8 9- 8- 7 6 5 4
es 71 ea 17
G 11 SE 10 9 8 7 6 5
.,
.. os
••
71
.,
17
G 11 SW 12 11 10 9 8 7 6 5 4
E 8 " " Reste
17
••
5 4
..
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F 5 SE
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4
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F 8 NW
7
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..
8 7 6
F 11 NW 2
.,
72 71
G5 Reste 4
..
" "
T6
.. ..
G 7 SE Reste 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 5 4
.. .. .. ..
G 8 SE 9 8 7 -+ 6 5 4
.... .. ..
G 8 SW 7 6 5 4
... ea 17
G 11 NE 8 7 6 5 4 3
.. 10 71
G 12 5 Reste 4
G 19 SW
4

[
VI
-
H5
H 10 NE
H 10 NW
H 10 SE
Raum 13 L.13-8"
Raum 15 L.l3-8
..
Raum 13 L.13-8
Raum 14 L.12-8
Raum 15 L.13-8
Raum 16 L.II-8
Raum 17 L.I1-9
H 11 NW SUd: Oberkante der Grube
..
12 11 10 9 8
131 a&
Raum 19 L.12-7
8 7 6 5 4
i
o
0Cl

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••
.,
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6
5
6
7
7
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Raum 19 L.12-7
..
Raum 19 L.12-7
Raum 20 L.11-8
..
Raum 16 L. 11-8
Raum 18 L.9
Raum 20 L.1I-8
..
..
Raum 15 L.I3-8
os
6
6b
71
711
71
..
..
7
5
7
Reste
Reste
••
6
Reste
26
H 11 NE
H 11 NW Nord
H 10 SW
H 11 SE
L 13 SE
H 11 SW
H 12
L 8 SE
J 8 SE
P 11 NW 9 8
"
7
02
6
10'
Hl G3 G2 G 1 F
Periode HI ist in den Quadranten G 10 und G 11 In 3 Bauphasen faßbar:
Horizont 1 Phase 2, Horizont 2 Phase J und Horizont 2 Phase 4.
Die kleingedruckten, hochgestellten Zahlen bezeichnen die von mir eingeteilten FundsteIlen-
gruppen.
IV

\0
240 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 241
miteinander vergesellschafteten Fundeentstanden, das den Ausgangspunktfür die weitereAnalyse
dervorliegenden Arbeit bildet. In diesesInventar sindauch dieFundeeingearbeitet, dieabgetrennt
vondenArealpublikationen, inSpezialveröffentlichungen publiziert worden sind, alsodiegriechische
Keramik ausdemBandSukas2 und die lokaleKeramiksowiedieKleinfundeaus demBand Sukas
7.
Zu den Sondagen von Forrer:
1934 unternahmEmil Forrer an 2 Stellenauf dem Tall Sondagen. Ergebnissedieser Sondagen
wurdenvonEhrich(1939)undForrerselbst(1940) veröffentlicht. P.J. Riis versuchtedie Sondagen
mit seinenGrabungsergebnissen zu korrelieren (1970: bes. Fig. 4; p. 7 n. 4; p. 14; Fig.6,61). Die
heiden Sondagen werden inderLiteratur als "Forrer's Pit" und "Forrer's Trench" unterschieden. Eine
ungefähreÜbersichtüber dieFunde aus dem "Pit" präsentiert Ehrich (1939: 86).
Die von Forrer 1940 publizierte Keramikkommt offensichtlich aus dem "Trench", denn nur dort
erreicht Schicht 1 eine Tiefe von 80 cm. Ob auch die Keramikbei Ehrich ausschließlich aus dem
"Trench"stammt, läßt sichnicht mit Sicherheitfeststellen,
Die Korrelation von Riis ergibt folgendes Ergebnis: .
"Forrer's Trench" Schicht 1: die Unterkanteder Schicht,eine "gepflasterte Terrasse" liegt bei 80 cm
unter der Oberfläche. DiesePflasterungidentifiziert Riis mit demPflasterin G13 bei ca. 20.70-80
minseiner Ausgrabung (1970: 61, PI. 1, PI. 4.14). Das PflasterdatiertRiis in diePeriodeG2, es ist
dieFundsteUegruppe 17inmeiner Liste(cf. Abb. 5.1.12.). Schicht 1 bei Forrerumfaßt alsomehrere
Schichten bei Riis: nämlich die Ablagerungen dicht unter der Oberfläche, möglicherweise
mittelalterliche, hellenistische und späteisenzeitliche FundsteIlen der PeriodenF, GI und G2. Die
einzige sicher abgrenzbareFundsteIle innerhalb der Schicht, der publizierten Funde zugeordnet
werdenkönnen, ist Forrers"gepflasterte Terrasse" (= Riis 1970: PI. 4.14 PeriodeG2). Auf diesem
Pflasterlagenzwei Gefäße:
1. Sukas 1: Fig. 27b (Riis: "attischer sehwarzfiguriger Dinos des "London-Malers von B76",
575-550 v.Chr.; = Ehrich 1939: p. 85 Nr. 2, PI. 24 "korinthischer Krater"; = Forrer 1940: p. 362,
Tf.32b:1-4"tyrrhenische Amphore", 550-540 v.Chr.; = Clairrnont: Berytus 11: Nr. B115, dort in
denAddendaet Corrigendap. 32 ad 115 schließlich als "KomastGruppe" bezeichnet).
2. Sukas 1: Fig. 27c (ionische Kleinmeisterschale mit der Inschrift M01:IMO, Mitte des 6.
Jahrhunderts v.Chr.; = Ehrich 1939: p. 85 Nr. 3; = Forrer 1940: p. 362, Tf. 33b: 75; = Clairrnont:
Berytus 11: Nr. B95).
DieübrigevonForrer publizierte Keramikläßt sichnur generellder Schicht 1 zuweisen,ohne daß
eine genauereFundsteIle angegebenwird(Forrer 1940: Tf. 32, 33).
"Forrer's Trench" Schicht 2 (Unterkantebei 1,20 m unter der Oberfläche) wird vonRiis ungefähr
mitdenPerioden G3undH in Verbindunggebracht. Die Unterkanteder Schicht ist entweder unter
demPflaster von G3 oder mit diesemPflaster identisch.
"Forrer's Trench" Schicht 3 (Unterkante bei 1,60 m unter der Oberfläche) entspricht etwa den
Perioden H-Kundliegt damit nur noch amRande des zeitlichen Rahmens dieserArbeit(Riis 1970:
PI. 1). Keramikdieser Schichtist bei Ehrich veröffentlicht.
Zu den Befunden der dlinischen Grabungen im "South Harbour":
Eine stratigraphische Korrelation der Fundgruppen ist der Abb. 5.1.14. zu entnehmen. Die
freigelegten Baurestein diesemGrabungsarealliegenalleüber den Gräbern.
Zu den Befunden der Grabungsareale aufdem TaU:
DieBefundeder Grabungsareale auf dem Ta11 sindin Sukas 1 und Sukas 8 veröffentlicht worden.
EineKorrelation derFundgruppen mitdenSchichten im "Habitation Quarter"(Sukas 8) läßt sichder
Abb. 5.1.13. entnehmen.
Zu den Fundgruppen:
Die FundsteIlen, die in den Bänden Sukas 1 und Sukas 8 publiziert sind, wurden hier so geordnet,
daßdie miteinandervergesellschafteten Funde deutlichwerden.
Die FundsteIlen wurden4 Ebenen zugeteilt:
Abb. 5.1.14. Sukäs "South Harbour": Harris Matrix der
Fundgruppen.
1. Die EinzelfundsteIlen sindidentisch mit den Angabenin denPublikationsbänden (z.B. Sukas
8: PI. 18.48 p. 67 n. 69). •
2. Die FundsteIleneinheiten bestehen aus EinzeIfundsteIlen, die stratigraphische Einheiten
miteinanderbilden. (Alsoetwa alleEinzeifundsteIlen auf derselben Begehungsfläche.)
3. Die FundsteIlengruppen bestehenaus den FundsteIleneinheiten, die als gleichzeitig gedeutet
wurden. Diese Interpretationsebene mußtegeschaffen werden, da über 400 FundsteIleneinheiten
festgestellt wordensind, die durch die Zuordnungin FundsteIlengruppen aufca. 100Gruppen
reduziertwerden konnten.
4. Die Datierung faßt alle Befunde zusammen in "Perioden", dabei bin ich weitgehend der
Anordnungder Ausgräbergefolgt(z.B. "G3", "G2" usw.).
Die Ebenen 1.-2. sollendieBefunde möglichst objektivwidergeben,
dieEbenen 3.-4. sindzusammenfassende Interpretationen.
Die Fundgruppensindwie folgt angeordnet:
Tall Sukäs "SouthHarbour"-Fundgruppen 1-17
Tall Sukäs "SouthHarbour"Gräber 1-34
Tall Sukäs-Fundgruppen 1-114
(Diejenigen FundsteIlen, die für die vorliegende Untersuchungkeine relevanteKeramikassemblage
enthielten,sindausgelassen worden.)
Literatur:
PerreauIt, J.Y.: Ceramique et echanges: Les importations attiquesau Proche-Orientdu 6e au milieu
du 5e siecleavant J.-C.: Les donnees archeologiques. BCH 110(1986)145-175
Riis, P.J.: Rapport preliminaire. AAAS15.2(1965)57-82, [arab. Teil: 135-148]
Sukas
1. Riis, P.J.: The North-East Sanctuary. Kopenhagen1970
2. Ploug, G.: The Aegean, CorinthianandEasternGreekPotteryand Terracottas. 1973
6. Riis, P.J.: The Graeco-Phoenician Cemeteryand Sanctuaryat the South Harbour. 1979
7. Buhl, M.L.: The Near Eastern Potteryand Objects of other Material from the Upper Strata.
1983
8. Lund, J.: The Habitation Quarters. 1986
242 KapitelS.I.
T
Katalog der Fundgruppen 243
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" 1.
Beschreibung: In der "Chapei" und dem "ChapeiCourt" unter der älteren 1. Begehungsfläche.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978: Fudstelle Nr. 1 und
Anmerkungen42-44
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"2.
Beschreibung: In der "Chapei" und dem "ChapeiCourt" auf der älteren 1. Begehungsfläche.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978 FundsteIlen Nr. 2-5.
Funde: Kalksteinkopfeiner Skulptur(Fundnr. SH3) (Nr. 2; n. 45,47; Fig. 99-100) / Scherbe(Nr.
2; n. 45) / Kalksteinkopfeiner Skulptur(Fundnr. SH 5) (Nr. 3; n. 48-49; Fig. 101-102)/ Münze:
Arados (ca. 250 v.Chr.) (Fundnr. SH 6) (Nr. 4; n. 50) / Skulptur,Kalkstein, Typ "Tempeljunge"
(Fundnr. SH2) (Nr. 5; n. 51-55; Fig. 104-105) / LokaleKeramik(Nr. 5; n. 51-55) / Muscheln(Nr.
5; n. 51-55).
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"3.
Beschreibung: Abfallhaufen in der "Chapei" und im "Chapel Court" unter der jüngeren 2.
Begehungsfläche.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978FundsteIlen Nr. 6-7.
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"4:
Beschreibung: Abfallhaufen unter dem "South Court", der SO.Mauer und der älteren 1.
Begehungsfläche. Möglicherweise die Gründungdes "SouthCourt". SindFundsteIlen Nr. 10 und
11 als Gründungder SO.Mauernochjünger als der "SouthCourt"?
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIlen Nr. 8-11.
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" 5.
Beschreibung: Unter der "AltarEnclosure", in dessenGründung.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIle Nr. 14.
Funde: Gefäßfragmente (Nr. 14; n. 76).
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"6.
Beschreibung: "AltarEnclosure": auf der älteren 1. Begehungsfläche.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas6: TheGraeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIlen Nr. 16-19,21-24.
Funde: Altar 1 (Fundnr. SH 83-84) (Nr. 16; n. 85; Fig. 130-131) / Altar2 (Fundnr. SH7) (Nr. 17;
n. 86-87; Fig. 132-133) / Schwarzgefirnißte Keramik, Schale (Nr. 18; n. 88) / Terrakottakopf
(Fundnr. SH 116) (Nr. 19; cf. n. 89-91; Fig. 134) / LokaleKeramik,Schale,ein Mörser?(Typ:cf.
Fig. 115)(Nr. 19;cf. n. 89-91)/ Gefäß (Typ: SCE4.2: Fig. 56.23 Galling-Festschrift 192, Fig. 5.16)
(Nr. 21; n. 95-96) / Kalksteinkopf (Fundnr. SH 106) (Nr. 21; n. 97-98; Fig. 137-139) /
Terrakottakopf(Fundnr. SH 119) (Nr. 22; n. 99; Fig. 140) / Terrakottafragment (Fundnr. SH 119)
(Nr.23; n. 100;Fig. 141)/KaIkstein,Bauelement(?) (Fundnr. SH 80) (Nr. 24; n. 101; Fig. 127-129,
142-143).
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"7.
Beschreibung: "AltarEnclosure": auf der jüngeren 2. Begehungsfläche.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIlen Nr. 20,25
Funde:Altar 3 (Nr. 20; n. 92-94; Fig. 135-136).
Reste von Trankopfern(?) (Nr. 25; n. 102; Fig. 142).
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" 9.
Beschreibung: Keramikabfall westlichder Westmauer, bei ca. 4.23-30 imNorden von G7 bzw.
4.40-53 m im Süden von G7.
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.J.:Sukas6: TheGraeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIlen Nr. 12-13,28-29,
32-33
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" 10.
Beschreibung: Westlichder Westrnauer, beica, 4.51 m imNorden von G7.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIle Nr. 34.
Funde: Pfeilspitze, EisenNr. 34; n. 121-122; Fig. 157-158).
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" 11.
Beschreibung: Westlich der Westrnauer: Architekturreste des "Altar Enclosure". Auf einer
Begehungsfläche zur Zeit der Zerstörungdes "AltarEnclosures"?
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIlen Nr. 30-31.
Funde: Stufenzinnen(Fundnr. SH 81-82) (Nr. 30-31; n. 113; Fig. 149-153).
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" 12.
Beschreibung: Keramikabfall unter der Westrnauer. Gleichzeitig mit FundsteIlengruppe 9?
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIlen Nr. 27, 37.
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" 13.
Beschreibung: In der Westmauer.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIlen Nr. 35-36
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" 14. •
Beschreibung: ImPflasterdes "NorthCourt".
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIlen Nr. 38,40-41.
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" 15 = Grab6(?).
Beschreibung: Auf demPflasterdes "NorthCourt". FundsteIle Nr. 39.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1978: FundsteIle Nr. 39.
Funde:FundsteIle 39 n. 129 (aus demGrab6(?)):
LokaleKeramik(ohne Abb.).
Bronzenagel.
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"Grab2.
Beschreibung: Brandbestattung; hellenistische und mittelalterliche ScherbenimGrabbereich weisen
auf spätereStörungenhin.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"Grab3.
Beschreibung: Brandbestattung.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"Grab 8-9.
Beschreibung: Streufunde,zu Grab8 oder 9?
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"Grab 12.
Beschreibung: Brandbestattung.
244 Kapitel 5.1.
T
Katalog der Fundgruppen 245
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: TaU Sukäs "SouthHarbour"Grab 13.
Beschreibung: Opfer-Pyra.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: TaH Sukäs "SouthHarbour"Grab 18.
Beschreibung: Brandbestattung.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: TaU Sukäs "SouthHarbour"Grab 19.
Beschreibung: Brandbestattung.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"Grab24.
Beschreibung: Körpergrab.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"Grab25.
Beschreibung: Brandbestattung.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" Grab26.
Beschreibung: Brandbestattung.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour" Grab27.
Beschreibung: Brandbestattung.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 5*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"Grab29.
Beschreibung: Körpergrab.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 6-7*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"Grab30.
Beschreibung: Körpergrab.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs "SouthHarbour"Grab33.
Beschreibung: Opfer-Pyra?
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 5-6-7-8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas6: The Graeco-Phoenician Cemetery. 1979
Fundgruppe: Tall Sukäs 3
Beschreibung: PeriodeHl: In bzw. aufBegehungsflächein GI5 bei 20.91-98 bzw. 20.82-90 m.
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 1-2*:
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970: 32, 34, FundsteUen GI5/157
G   5 n 7 ~ G   5 n 8 '
Fundgruppe: TaH Sukäs 6
Beschreibung: Periode G3:In einerSchuttschicht mit Holzkohle, Asche und roter Erde bei 21.20-30
m.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970: 41-42, FundsteUe H15 Nr. 50,52
55-57 '
Fundgruppe: TaH Sukäs7a
Beschreibung: PeriodeG3: Auf der Begehungstlächeam Tor in G13.
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970: 113-119, FundsteUen G13 Nr. 27,
73-74,8792,9-96
Fundgruppe: TaU Sukäs 8
Beschreibung: PeriodeG3: Auf der Begehungsfläche NWdes Gebäudesin G14/15.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Rüs,P.J.:Sukas1:TheNorth-East Sanctuary. 1970: 120-121, FundsteUen GI4 Nr. 97-98
Fundgruppe: Tall Sukäs9
Beschreibung: PeriodeG3: Aus der Gründungdes GebäudesinG14/15.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Rüs,P.J.:Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970: 45,46 n. 126-128, FundsteUen G14
Nr. 115,125-126,133 .
Fundgruppe: Tall Sukäs 11
Beschreibung: Periode G3:Auf der Begehungstlächeder Terrasse0 des GebäudesG14/15 und auf
der offenenFlächein GI 5/16.
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Rüs,P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970: 132,134,135, FundsteUen GI5 Nr.
102, 145, 166A
Fundgruppe: Tall Sukäs 12
Beschreibung: PeriodeG3: AufIllUung über der BegehungstlächevomGebäudein G16.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970: 136-139, FundsteUen GI6 Nr.
100-101,104,118
Fundgruppe: Tall Sukäs 14
Beschreibung: PeriodeG2: Unter der älterender beidenBegehungstlächevonPeriodeG2 amTor
in G13 westlichder Mauer.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970: 60 n. 173-174
Fundgruppe: TaU Sukäs 15
Beschreibung: PeriodeG2: Unter der älterender beidenBegehungsfläche der PeriodeG2 in G13
westlichder Mauer.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970: Anmerkung 175-177, 180-181
246 Kapitel 5.1.
r
I
Katalog der Fundgruppen 247
Fundgruppe: TaU Sukäs 15a
Beschreibung: PeriodeG2: Auf der älterender beiden Begehungsfläche der PeriodeG2 in G13
westlich der Mauer.
Datierung: ZeitraumderAssemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung 178, 182
Fundgruppe: TaU Sukäs 16
Beschreibung: PeriodeG2: Füllung zwischenden beiden Begehungsfläche der PeriodeG2 in G13
westlich der Mauer.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung 179
Fundgruppe: TaU Sukäs 16a
Beschreibung: PeriodeG2: Auf (bzw. über)derjüngerender beiden Begehungsfläche der Periode
G2 in GI3 westlich der Mauer.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung 183-185
Fundgruppe: TallSukäs 17
Beschreibung: PeriodeG2: Forrers Fundeauf einer gepflasterten Terrasse.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:61, PI. 4: 14 und 14a
Fundgruppe: Tall Sukäs 19
Beschreibung: PeriodeG2: In denMauernund imPflasterdes Gebäudes GI4/15.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1:TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung 147,200,202-203,206,
PI. 3: 38-39
Fundgruppe: Tall Sukäs20
Beschreibung: PeriodeGI: Füllschutt über der Benutzungsphase desGebäudes in G14/15.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-EastSanctuary. 1970: Anmerkung 191, 193, 196-199,
204-205
Fundgruppe: TallSukäs26
Beschreibung: PeriodeG2.ol: In der Füllschicht über der Terrasse inH15.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung234
Fundgruppe: Tall Sukäs28
Beschreibung: Periode G2: In den Steinender Begehungsfläche undauf der Mauer in H13. Datiert
währendder Zerstörung vonG2 in H13.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung253-254, 257-258
Fundgruppe: Tall Sukäs29
Beschreibung: Periode G2: Auf der Begehungsfläche westlich der Mauer in H13 und auf der
Begehungsfläche in J13-15.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung 259-267,269-270,272
Fundgruppe: Tall Sukäs30
Beschreibung: PeriodeG2: Begehungsfläche in Jl4/15 und Schuttüber der Mauer in Jl5.
Datierung: Zeitraum derAssemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung 273-283
Fundgruppe: TallSukäs31
Beschreibung: PeriodeGI: Im Verfallschutt in GI5 und überder Mauer vonPeriodeG2in GI4.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 6*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung 296-298
Fundgruppe: TallSukäs35
Beschreibung: PeriodeF:In der Mauer des Raums in G15.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung311-312
Fundgruppe: TaU Sukäs36
Beschreibung: Perioden F-E: In der Begehungsfläche des Raums in GI5 (ursprünglich auf der
Begehungsfläche und späterdurchmittelalterliche Strukturen in dieBegehungsfläche gedrückt?).
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970:Anmerkung313-315
Fundgruppe: TallSukäs37
Beschreibung: Perioden F-E:In der AscheN des Raums in G15, über demPflasternordöstlich des
RaumsG15 undauf der Mauer in G16. .
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970:Anmerkung 324
Fundgruppe: Tall Sukäs37a
Beschreibung: Perioden F-E:Fundeauf der Begehungsfläche in GI4, in situ.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung317-323, 329-330
Fundgruppe: TallSukäs44
Beschreibung: Perioden F-E:Im Schuttauf der Terrasse in Jl3 Südost.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung337-339
Fundgruppe: TallSukäs45
Beschreibung: PeriodeF: Auf der Begehungsfläche des Raums in H13 PeriodeF.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas1: The North-East Sanctuary. 1970:Anmerkung340-342
Fundgruppe: Tall Sukäs47 .
Beschreibung: PeriodeF: Auf der Begehungsfläche vor dem Raum in H13 PeriodeF auf der
Begehungsfläche der Straßein J13.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung 344, 350-355
Fundgruppe: TallSukäs48
Beschreibung: PeriodeF: In der Mauer desGebäudes in GI3 PeriodeF.
Datierung: Zeitraum derAssemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: TheNorth-East Sanctuary. 1970:Anmerkung345-346
Fundgruppe: Tall Sukäs49
Beschreibung: PeriodeF: Auf der Begehungsfläche der Terrasse in G13PeriodeF.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-8*.
248 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 249
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary, 1970: Anmerkung347-349, 359, 361,
366-368
Fundgruppe: TallSukäs 50
Beschreibung: PeriodeF: Unter der Begehungsfläche südlichvomRaumin G13.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 7-S*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: The North-EastSanctuary. 1970: Anmerkung356-358
Fundgruppe: TallSukäs 53
Beschreibung: ImSchutt über der Begehungsfläche der PeriodeF in der Straßein113.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.1.: Sukas 1: The North-EastSanctuary, 1910:Anmerkung402-410
Fundgruppe: Ta11 Sukäs 54
Beschreibung: Fundeder PeriodeEI-2 imGebäudein H13, 113.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 8*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: The North-EastSanctuary, 1970:Anmerkung395-401, 414-421
Fundgruppe: TallSukäs 57
Beschreibung: Auf der Begehungsfläche imRaumin H13 PeriodeE2 und östlichdesRaums auf
demKieselpflaster der PeriodeE.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 8*.
Literatur: Riis, P.l: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970: Anmerkung422-428, 430-443,
448-451
Fundgruppe: TallSukäs 58
Beschreibung: In der Füllungüber der Begehungsfläche nordwestlich des Raumes in H13 Periode
E bei 20.96 m.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-EastSanctuary, 1970:Anmerkung452
Fundgruppe: TallSukäs61
Beschreibung: In der Begehungsfläche der Südostecke vonG13PeriodeE.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 8*.
Literatur: Riis,P.J.: Sukas 1: The North-EastSanctuary, 1970:Anmerkung455, 457-458
Fundgruppe: Tall Sukäs63
Beschreibung: PeriodeHl Horizont1 Phase2 in GI 0 Nordost/Südost, G11Nordwest/Südwest.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2*.
Literatur: Lund, 1.: Sukas8: Habitation Quarters. 1986: FundsteIlen PI. 10: 4-19
Fundgruppe: TallSukäs66
Beschreibung: PeriodeH in GI2.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2*.
Literatur: Lund, 1.: Sukas8: Habitation Quarters. 1986: Funstellen PI. 13: 60-74
Fundgruppe: Tall Sukäs68
Beschreibung: PeriodeHl in G7 Südost.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1*.
Literatur: Lund, J.: Sukas8: Habitation Quarters. 1986:Funstellen PI. 16: 97-100
Fundgruppe: Tall Sukäs69
Beschreibung: PeriodeG3 inGIO, GIl, Hll.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Lund,1: Sukas 8:Habitation Quarters. 1986: AnmerkungG3: 198-200;Funstellen PI. 17:
1-39
Fundgruppe: Tall Sukäs70
Beschreibung: PeriodeG3 in G12, H12.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4*.
Literatur: Lund, J.: Sukas8: Habitation Quarters. 1986: Funstellen PI. 17: 40-44
Fundgruppe: Tall Sukäs71
Beschreibung: PeriodeHl/G3(?) in F8 Layer7 undE8 Layer6.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: Habitation Quarters. 1986:Funstellen PI. 18: 45-57
Fundgruppe: TallSukäs72
Beschreibung: PeriodeG3 in F5, 05, H5.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Lund, 1: Sukas S: Habitation Quarters. 1986:Funstellen PI. 19: 58-73
Fundgruppe: Ta11 Sukäs73
Beschreibung: PeriodeG3 in G7 SüdostLayer 16-13.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Lund, 1.: Sukas8: Habitation Quarters. 1986:Funstellen PI. 20: 74-91
Fundgruppe: TallSukäs75
Beschreibung: PeriodeG3 in PlI NordwestLayer9-8.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Literatur: Lund,1.: Sukas8: Habitation Quarters. 1986:AnmerkungG3: 124, 126, 132; Funstellen
PI. 22: 95-101
Fundgruppe: Tall Sukäs76
Beschreibung: PeriodeG2 inGIO, GIl, GI2, HIO, Hll.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: Habitation Quarters. 1986: 80 n. 7-9; Funstellen P1.23: 1-18
Fundgruppe: Tall Sukäs77
Beschreibung: PeriodeG2 in E8 und F8.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Lund, 1: Sukas 8: Habitation Quarters. 1986: Funstellen PI. 24: 19-22
Fundgruppe: Tall Sukäs78
Beschreibung: PeriodeG2 in F5, G5, HS.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4   5 ~ .
Literatur: Lund, J.: Sukas8: Habitation Quarters. 1986:Funstellen PI. 25: 23-47
Fundgruppe: Tall Sukäs79
Beschreibung: PeriodeG2 in G7 Südost Layer 12-9.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Lund,J.: Sukas 8: Habitation Quarters. 1986: 91 n. 94,92 n. 95; FunstelIen PI. 26: 48-79
Fundgruppe: TallSukäs 80
Beschreibung: PeriodeG2 inJ8 Südost.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Lund, J.: Sukas8: Habitation Quarters. 1986: Funstellen PI. 27: 80-85
________________..1. _
250 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 251
i
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I
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Fundgruppe: TaU Sukäs 81
Beschreibung: Periode G2 in L8 Südost Layer 7. In der Fundgruppe sind älteres und jüngeres
Materialmiteinandervermischt.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: Habitation Quarters. 1986: FunstellenPI. 28: 86-96
Fundgruppe: Tall Sukäs 82
Beschreibung: PeriodeG2 in PlI Nordwest.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: Funstellen PI. 29: 97-100
Fundgruppe: Tall Sukäs 83
Beschreibung: PeriodeGI in G10, G11, HlO, HIt.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 6*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: 101 n. 14; Funstellen PI. 30: 1-16,19-24
Fundgruppe: Tall Sukäs 84
Beschreibung: PeriodeGI in G7, G8.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 6*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: Funstellen PI. 31: 25-45
Fundgruppe: Tall Sukäs 85
Beschreibung: PeriodeGI in L8 Südost Layer6b.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 6*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: FunstellenPI. 32: 46-51
Fundgruppe: Tall Sukäs 86
Beschreibung: PeriodeF: Komplex9 in GI Ö,Hl 0, Hll.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund,J; Sukas8: HabitationQuarters. 1986: 112 n. 5 + 8, 124 n. 100; Funstellen PI. 33:
1-103
Fundgruppe: Tall Sukäs 87
Beschreibung: PeriodeF: Nördlichund westlichvomKomplex9 in GI0-12, H12.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: 128 n. 124 + 127, 129; FunstellenPI. 33:
104-143
Fundgruppe: Tall Sukäs 88
Beschreibung: F8 Layer 5.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: FunstellenPI. 35: 144-145
Fundgruppe: Tall Sukäs 89
Beschreibung: F8 Layer 4.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund, r. Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: FunstellenPI. 36: 146-155
Fundgruppe: Tall Sukäs 92
Beschreibung: PeriodeF in F5, G5, H5.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund, L: Sukas8: HabitationQuarters. 1986: FunstellenPI. 37: 164-170
Fundgruppe: Tall Sukäs 93
Beschreibung: PeriodeF in Fll Nordwest.

Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: FunstellenPI. 38: 171-174
Fundgruppe: TaU Sukäs94
Beschreibung: G7/G8 Layer6.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986138 n. 187-189; Funstellen PI. 39: 175-179
Fundgruppe: TaU Sukäs96
Beschreibung: G7/G8 Layer4.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*:
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: Habitation Quarters. 1986: FunstellenPI. 41: 181-183
Fundgruppe: TaU Sukäs 98
Beschreibung: L8 Südost Layer6.
Datierung:Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: Habitation Quarters. 1986: FunstellenPI. 43: 187-198
Fundgruppe: Tall Sukäs99
Beschreibung: L13 Südost Layer7-7a.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund, L: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: FunstellenPI. 45: 199-216
Fundgruppe: Tall Sukäs 100
Beschreibung: Pli Nordwest Layer6.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: FunstellenPI. 46: 217-218
Fundgruppe: TaU Sukäs 101
Beschreibung: G19 SüdwestLayer4.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986: FunstellenPI. 47: 219-225
Fundgruppe: TaU Sukäs 103
Beschreibung: PeriodeF? G11 Südost Schutt aufder Ostrnauervon Komplex8.
Literatur: Lund, J.: Sukas 8: Habitation Quarters. 1986: FunstellenPI. 30: 17
Fundgruppe: Tall Sukäs 105, angeblich PeriodeF
Beschreibung: Datierungist in der Publikation angegeben, läßt sichaber nicht nachprüfen.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 7-8*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970; Ploug, G.: Sukas 2. 1973; Buhl,
M.L.: Sukas7. 1983; Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986
Fundgruppe: TaU Sukäs 107, angeblich PeriodeGI
Beschreibung: Datierungist in der Publikation angegeben,läßt sichaber nicht nachprüfen.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970; Ploug, G.: Sukas 2. 1973; Buhl,
M.L.: Sukas 7. 1983; Lund, J.: Sukas 8: Habitation Quarters. 1986
Fundgruppe: Tall Sukäs 108, angeblichPeriodeG2
Beschreibung: Datierungist in der Publikation angegeben,läßt sichaber nicht nachprüfen.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis, P.l: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970; Ploug, G.: Sukas 2. 1973; Buhl,
M.L.: Sukas7.1983; Lund, J.: Sukas 8: HabitationQuarters. 1986
252 KapiteI5.i.
Katalog der Fundgruppen 253
I

Fundgruppe: TallSukäs 109, angeblich PeriodeG2-1
Beschreibung: Datierung ist in der Publikation angegeben, läßt sichaber nicht nachprüfen.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 4-5-6*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970; Ploug, G.: Sukas2. 1973; Buhl,
M.L.: Sukas7.1983; Lund, J.: Sukas8: Habitation Quarters. 1986
Fundgruppe: TallSukäs 110, angeblich PeriodeG3
Beschreibung: Datierung ist in der Publikation angegeben, läßt sichaber nicht nachprüfen.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4*.
Literatur: Riis, P.J.: Sukas 1: The North-East Sanctuary. 1970; Ploug, G.: Sukas2. 1973; Buhl,
M.L.: Sukas7.1983; Lund, J.: Sukas8: Habitation Quarters. 1986
Sultantepe
DerOrt wurde vonSeton Lloyd undN. Gökee1951 und 1952untersucht. DieGrabungsergebnisse
sind 1953 und 1954 veröffentlicht worden. Die Grabungsergebnisse sindso detailliert dargestellt
worden, daß es möglich ist, dieBefundezu überprüfen. LeidersinddenKeramikabbildungen keine
Angaben zumDurchmesser beigegeben worden,wodurchdieVergleichsmöglichkeiten erheblich
eingeschränkt sind. DieOriginalkeramik habeich 1990in der Türkeitrotzder intensiven Hilfevon
David French undGeoffrey Summers nicht findenkönnen,vielleicht befindet siesichimMuseum
vonUrfa? .
DieFundgruppen lassensichin mehrereObergruppen einteilen:
1. Hellenistische Befunde über der Akropolis: FundsteIlen 5,16,18,19 und20, Grab 1 undGrab
2.
2. Assyrische Akropolis beidePhasen: Fundstellen 3, 4,10,11,12, Ba, 14und 15.
3. AssyrischeAkropolis,jüngere Phase2: Fundstellen 2, 6, 7 und9 (Grab3 amEnde der Phase?).
4. Assyrische Akropolis, älterePhase 1:Fundstellen 1 und 8.
5. Bebauungunter derAkropolis: Fundgruppe 17, Grab4 und 5.
Literatur:
Kurzbericht: AnSt 2(1952)13-15; 24(1974)203-208; MD 16(1952-53)139-140, 369;
18(1957-58)184
Finkelstein, J.J.: Assyrian ContractsfromSultantepe. AnSt 7(1957)137-145
Gordon, E.I.: URUJ::[uzir(i)na = Sultantepe. JCS21(1967)85-88
Gumey, O.R.: The Sultantepe Tablets. AnSt 2(1952)25-35; 3(1953)15-25; 4(1954)65-99;
5(1955)93-113; 6(1956)145-164; 7(1957)127-136; 10(1960)105-131; 17(1967)195-196
Gumey,O.R. et al.: The Sultantepe Tablets. London1.1957,2.1964
Lambert, W.G.: The Sultantepe Tablets: AReviewArtic1e. RA53(1959)119-138
Lambert, W.G.: The Sultantepe Tablets, IX. AnSt 20(1970)111-117
Lloyd, S.: Sultantepe. AnSt 3(1953)27-51; 4(1954)101-110
Postgate, IN.: Huzirina, RLA4(1972-75)535-536
Speiser, E.A.:Sultantepe Tablet38,73 andEnümaEli§ m69. JCS 11(1957)43-44
Fundgruppe: Sultantepe Grab 1.
Beschreibung: In Fl über demTontafelfund (hierFundsteIle 7). Literatur: AnSt3(1953)46.Funde:
Erdgrab, Erwachsener, ohneBeigaben.
Fundgruppe: Sultantepe Grab2.
Beschreibung: In Fl in den Schutt der jüngeren Akropolisphase 2 eingetieft. Literatur: AnSt
3(1953)46.Funde: Erdgrab,Erwachsener, ohneBeigaben.
Fundgruppe: Sultantepe Grab3.
Beschreibung: In FIIF4 in den Schutt der jüngerenAkropolisphase 2 eingetieft. Literatur: AnSt
3(1953)46.Funde: Erdgrab,Erwachsener / Gürtelblech, Eisen/ 2 Pfeilspitzen, Eisen, dreiflügelig

mit rundemSchaft(AnSt4(1954)Fig. 6.4) / Pferdeknochen (AnSt3(1953)46, Fig.4, PI. 1.3).
Fundgruppe: Sultantepe Grab4.
Beschreibung: DieGrabsohle isttiefer (40,58 m) als dieGründungder "Kompositmauer" (40,70m).
Das Grab kann alsozur Zeit der Mauer oder bereits davorangelegtwordensein. Literatur: AnSt
3(1953)35,46, PI. 1.3. Funde: Erdbestattung 2 Skelette: Erwachsener undKind/ 2 Armringe, Eisen,
amKind. .
Fundgruppe: Sultantepe Grab5.
Beschreibung: Unter der "Kompositmauer". Literatur: AnSt 3(1953)35, 46, PI. 1.2. Funde:
Erdbestattung 1 Skelett, ohneBeigaben.
Fundgruppe: Sultantepe 1.
Beschreibung: Areal C2 Bauphase1, Begehungsfläche bei42,25 m.
Literatur: AnSt 3(1953)33
Fundgruppe: Sultantepe 2.
Beschreibung: Areal C2Bauphase 2, Niveau der Begehungsflächen bei42,50 m. DieAnlagewurde
errichtet nachdem Bauphase1 in Ruinenlag. Literatur: AnSt 3(1953)33. Funde: Amphore(AnSt
3(1953)Fig. 7.2) / Gewicht in Entenform, weißerKalkstein (AnSt 4(1954)PI. 5) / Tontafe1n: 4
Dokumente,AnSt. 7(1957)137-145, mit Eponymen der Jahre684 und674 v.Chr.,die Tafelnlagen
aber wahrscheinlich insekundärer Lage, cf.Sultantepe Tablets 1 p. Iv. 3 Abdrücke von Skarabäoiden
aufden TontafeIn (AnSt7: p. 144Fig. 2) / Keramik (ohneAbb.)/ Reibstein, Basaltmit Rille(AnSt
3(1953)PI. 1.1).
Fundgruppe: Sultantepe 3.
Beschreibung: Areal C3 auf einer Begehungsfläche unter einer Sandfilllung. Literatur: AnSt
3(1953)33. Funde: 2 kleine Gefäßständer (AnSt3(1953)Fig. 7.47) / Knochen, vielleicht voneinem
Elefanten(ohneAbb.)?
Fundgruppe: Sultantepe 4.
Beschreibung: ArealC4 auf einer Begehungsfläche. Literatur: AnSt 3(1953)34. Funde: Keramik
(AnSt 3(1953)Fig. 7.44). [Wahrscheinlich ein Druckfehler, das Miniaturgefäß gehört wohl zur
Fundgruppe 8, cf. AnSt 3(1953)p.46!]
Fundgruppe: Sultantepe 5.
Beschreibung: Areal C4, hellenistische Anlagen, in die Akropolisschicht eingetieft, zahlreiche
Vorratsgruben. Literatur: AnSt 3(1953)34.Funde: Vorratsgefäß (!LNSept. 1,1951: p. 332 Fig. 3).
Fundgruppe: Sultantepe 6.
Beschreibung: Areal HAnlagen gehören zur Akropolisphase der RäumevonArealC, = Schicht VI?
Literatur: AnSt 3(1953)35Funde: Keramik (ohneAbb.)/ Steinschalen (ohneAbb.) / Reibsteine:
Basaltplattenmit Rille(AnSt 3(1953)PI. 1.1) / Rollsiegel, grauer Stein(AnSt 4(1954)Fig. 8.7) /
Möglicherweise dazu gehörig: Funde von H(Yp im Zerstörungsschutt der Akropolis (cf. AnSt
4(1954)107):Beschlag, Knochen(AnSt4(1954)Fig. 5.4) / Pfeilspitze, dreiflügelig, Bronze(AnSt
4(1954)Fig.6.5).
Fundgruppe: Sultantepe 7.
Beschreibung: Areal FaufderBegehungsfläche der Phase2, über demgebrannten Ziege1pflaster der
Phase 1, = F(VI). In Fl wurden TontafeIn mit postkanonischen Eponymengefunden(Sultantepe
Tablets Vol. 1-2; AnSt 3-7, 10, 17). Noch unpubliziert ist das Fragment einer Tontafel mit
medizinischem (?) Text(cf. Sultantepe 1 p. IV).
Literatur: AnSt 3(1953)36-38
254 Kapitel 5.1.
Katalog der Fundgruppen 255
I
ill.....-
Fundgruppe: Sultantepe 8.
Beschreibung: Areal FGebäude (F2-5), auf der Begehungsfläche mit gebranntem Ziegelpflaster der
Phase1. Muß SchichtVII sein, da unter dieZiegelplattform nur inArealHund L gegraben wurde
(cf AnSt 4(1954)107). Literatur: AnSt 3(1953)37. Funde: Keramik (AnSt 3(1953)Fig. 7.1) /
Miniaturgefäß, rotgeslippt (AnSt 3(1953)p. 46, = AnSt 3(1953)Fig. 7.44?) [Das Miniaturgefäß
gehört wohlzur FundsteIle 8, cf AnSt3(1953)46!]/ Udjat-Amulett, Faience(AnSt4(1954)Fig. 4.2)
/ Perlemit Udjatabbildung, weißePaste(AnSt4(1954)Fig. 4.9).
Fundgruppe: Sultantepe 9.
Beschreibung: ArealM2 Hortfund, darunterTontafel mit postkanonischem Eponym,datiertnach
648 v.Chr. (AnSt3(1953)21-25,41; Sultantepe Tablets1 p. IVund Nr. 48).
Literatur: AnSt 3(1953)39, 48
Fundgruppe: Sultantepe 10.
Beschreibung: ArealMI. Literatur: AnSt 3(1953)40. Funde: SinStele(AnSt3(1953)40Fig. 6, PI.
4.1)(cf AnSt 1: p. 108 Steleaus A§agi Yaimca)/ Glasperlen / Perle, Karneol(AnSt4(1954)Fig.
3.7).
Fundgruppe: Sultantepe 11.
Beschreibung:Areal M4 auf demPflaster?Literatur: AnSt 3(1953)38-41. Funde: Perle, dreifach
durchbohrt, grüner Stein(AnSt4(l954)Fig. 3.2) / Figurine, blauePaste (AnSt4(1954)Fig. 4.5) /
Anhänger in Formeines "Pinienzapfens", blaueFaience(AnSt4(1954)Fig. 4.7) / RolIsiegel, Fritte
(AnSt4(1954)8.8).
Fundgruppe: Sultantepe 12.
Beschreibung: Areal G Schicht V. Literatur: AnSt 3(1953)34-35. Funde: Spinnwirtel, schwarzer
Stein(AnSt4(1954)Fig. 34-35).
Fundgruppe: Sultantepe 13.
Beschreibung: Areal K.II (ohne Schichtangabe). Funde: Spinnwirtel, brauner Stein (AnSt
4(1954)Fig.3.4).
Fundgruppe: Sultantepe 13a.
Beschreibung: ArealK.ill SchichtVI, Epocheder Akropolis? Literatur: AnSt 4(l954)Fig. 6.8, 8.1.
Funde: Beschlag,Bronze(AnSt4(l954)Fig. 6.8) / RolIsiegel, schwarzerStein,inArealK Schicht
VI (AnSt4(1954)8.1).
Fundgruppe: Sultantepe 14.
Beschreibung: ArealM3 auf der Begehungsfläche. Literatur: AnSt 4(1954)Fig. 3.5. Funde: Perle,
grauer Steinmit weißenBändern(AnSt4(1954)Fig. 3.5).
Fundgruppe: Sultantepe 15.
Beschreibung: ArealNI, Akropolisbebauung. Literatur: AnSt 4(1954)Fig. 4.3, 8.13. Funde:Udjat,
blauweiße Faience(AnSt4(1954)4.3) / Skarabäus, Kalkstein (AnSt4(1954)Fig. 8.13).
Fundgruppe: Sultantepe 16.
Beschreibung: Areal G Schicht N, helIenistische Befunde über der Akropolis. Literatur: AnSt
4(1954)Fig. 6.3. Funde: Pfeilspitze, blattförmig, Eisen(AnSt4(1954)Fig. 6.3).
Fundgruppe: Sultantepe 17.
Beschreibung: "Direktunter der Akropolis".
Literatur: AnSt 4(1954)Fig. 7.
Fundgruppe: Sultantepe 18.
m
Beschreibung: Hellenistische Schichten, ohne genauere Befundangaben. Literatur: AnSt
4(1954)101. Funde: Lokale, bemalte Keramik vomTypder CudeydeSchichten3-4 (Antioch4.1 Fig.
1), u.a. eineAmphore(ohneAbb.) / Keramik(AnSt4(1954)Tf. 7; Fig. 1.15-57).
Fundgruppe: Sultantepe 19.
Beschreibung: Areal HSchicht V, helIenistisch? Literatur: AnSt 4(1954)Fig. 6.10, Fig. 8.10. Funde:
Beschlag,Bronze(AnSt4(1954)Fig. 6.10) / Stempelsiegel, Kalkstein (AnSt4(l954)Fig. 8.10).
Fundgruppe: Sultantepe 20.
Beschreibung: Areal DSchicht!. Literatur: AnSt 3(1953)44; AnSt 4(1954)PI. 8. Funde: Zaumzeug
(AnSt4(1954)PI. 8.4).
Fundgruppe: Sultantepe 21.
Beschreibung: Akropolisbesiedlung, ohnegenauere Angabe der Phase oder Herkunft der gefundenen
Keramik. Währenddie hier belegten Keramikformen 55, 117 und 118bin dieAssemblage 3 oder
4 zu datierensind, könnte die Form59 auch älter sein (Assemblage 1-2-3-4). Leiderwird in der
unzureichenden Publikation für dieKeramik keineFundstelIe angegeben(AnSt 3(1953)Fig. 7). Ein
großer Teil derKeramikwird sicherlich aus der Zerstörung des OrtesamEnde des 7. Jahrhunderts
v.Chr, stammen(s.o. Phase 3: Assyrische Akropolis, jüngere Phase). WelcheStückedazujedoch
zählenkönnten,wird nicht deutlich.
Tabarael Akrad
Der Ort liegt in der Amtk/Amüq-Ebene, in dir türkischen ProvinzHatay, er wurde 1948-1949
durch Sinclair Hood untersucht. Ein Grabungsbericht ist 1951 veröffentlicht worden. ImArealA
fandensicheisenzeitliche Reste über bronzezeitlichen Schichten. Die eisenzeitlichen Fundelagen
direktan bzw. unter der Oberfläche. Sie stehenin keinemZusammenhangmit Architektur. Ob es
sichumzusammenhängende Funde handelt, läßtsichstratigraphisch nicht klären. Unter der Keramik
waren2 zypriotische Gefäßeder "Black-on-Red"- bzw. "White-Painted"-Gruppe.
Literatur:
Hood, S.: Excavations at Tabarael Akrad, 1948-49.AnSt 1(1951)113-147
Tabbatal-Hammäm
Robert J. Braidwood hat am Ort 1938 Sondagenangelegt. über dieseUntersuchungist 1940ein
Vorbericht erschienen, eineEndpublikation ist nicht publiziert worden. Ein Teil der Funde unddie
Dokumentation befinden sich heute im Oriental Museum Chicago. Das Material der
"syro-helIenischen" bis byzantinischen Epoche hat Braidwood in den 30er Jahren Frederick O.
Waage gegeben. WiemirAndrewRamage mitteilt, befindetsichzumindestein Teil der Fundeheute
imDepartment ofthe History ofArt derComelI University, Ithaca,New York(Brief vom3. Oktober
1989, cf Syria21: 187 n. 2; Waage1948: 8-11).
Waage Iistet dieFundsteIlen, dieer bearbeitet hat, mit einer kurzenBeschreibungihresMaterials auf
(1948: 8). Waage publiziert außerdem einige Zeichnungen vonKeramikaus Tabbatal-Hamrnärn (Pl.
1: ShapesH3-H26).Aber nicht vonallenStückenteilt er dieFundstelIe mit (cf Übersichtoben).
AuchBraidwood publizierte Keramik in seinemVorbericht, er ordnetedie Gefäßeaber den aus der
Interpretation derFundsteIlen gewonnenen Phasen zu, ohne vorherdie FundstelIen selbermitzuteilen
(Syria21: 189Fig. 3, 191 Fig.4,192 Fig. 5) Daher lassensichdieFundstelIenangaben nur zitieren,
die Befunde und die Zuordnung der Keramikan die Phasen sind nicht zu überprüfen, weitere
Differenzierungen sindnicht möglich.
Phase "helIenistisch": Fig. 3: 3,6,9
Phase "syro-helIenisch": Fig. 3: 1-2,4-5,7-8
Phase "syro-phönizische Eisenzeit": Fig.4 und 5
256 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 257
Von Waage bearbeitete FundsteIlen (Beachte: TT-I, III 3 liegt
über III 2, Waage 1948: 8, cf aber Syria 21: 198 Fig. 10: dort
gibt es kein III 3I).
5.1.15.). DieFundgruppen 1-12und21 sinddabeinichtberücksichtigt worden.Für die Fundgruppen
1 - 4 und 7 - 8 fehltenexakteFundangaben. Fundgruppe 5 und 13 gehörenvielleicht zusammen,
beideFundgruppen sindSchuttbereiche zwischenden "eisenzeitlichen" und den "hellenistischen"
Schichten. Fundgruppe 6 lagbereits weitgehend außerhalb der hier interessierenden Periode. Die
Fundgruppen9 - 12 ließensich nicht in der Harris-Matrix unterbringen; zwar handeltes sich um
miteinander vergesellschaftete Funde, derenZusammenhang mit anderenFundgruppen istjedoch
nichtklar. Fundgruppe 21, dieFundeaus demOfenareal,fehlt ebenfalls in der Matrix,da sichdiese
FundsteIle in einemanderenGrabungsareal befand.
Nur für die Fundgruppen 13-20 lagen genug Informationen vor, um ihre stratigraphischen
Beziehungenin der Harris-Matrix darzustellen.
Eine kritische Überprüfung der Stratigraphie mußte ausschließlich von den Funden mit
lokalisierbaren Fundangaben ausgehen. Dieeinzigen ordnenden Kriterien für eineHarris-Matrix sind
bekanntlich dieAngaben, welche FundsteIlen einanderüberdecken, nebeneinander liegenbzw. keine
stratigraphische Verbindung haben.
DieHarris-Matrix derTarsus-Fundstellen bestätigt grundsätzlich dieDrei-Teilung in "Middle Iron",
"Assyrian Period" und "6thCentury".DieÜberlagerungen der einzelnen FundsteIlen machendies
deutlich. Wie bereits Boardman (1965) festgestellt hat, zeigt sich auch in der Matrix die
Sonderstellung desBereichesum dieGebäude0 undN, diekeinestratigraphische Verbindung mit
demübrigen Bereich des Stratums"Middle Iron" haben. Der "Destruction Level"könnteTeil einer
übergreifenden Schuttschicht zwischen "Middle Iron" und "Assyrian Period" sein, die hier als
FundsteIle 17 bezeichnet ist.
Dieübrigen Bereiche weichen kaumvonderStratigraphie imPublikationsband Tarsus 3 ab. Siesind
hier mit Hilfeder Matrixexplizit in ihren stratigraphischen Beziehungendargestellt.
Literatur:
Goldman,H. (ed.): Tarsus3: Excavations at GöZiü Kule: The IronAge. Princeton1963
H3, H13, HI4, HI7
H20 (G2)
HI2
Abbildung bei Waage (1948) FundsteIle
I. Schnitt I, bis 2 m Tiefe
2. Schnitt I, 2 - 5 m Tiefe
3. Schnitt TT-I, III 3 HS, H6
4. Schnitt TT-1, III 2
S. Schnitt G 1
6. Schnitt G 2 und 3
7. Schnitt X I
8. Schnitt X 2
9. Schnitt X 3
Literatur:
Braidwood, R.J.: Report on Two Sondages on the Coast of Syria, South of Tartous. Syria
21(1940)183-226
Waage,F.:Antioch-on-the-Orontes 4.1. 1948
at-Tall
DerOrt liegt imGolan, anderMündung desJordan in den See Genezaret. Es handeltsich mit großer
Wahrscheinlichkeit um das neutestamentliche Betsaida. Rami Arav führt hier seit 1987
Ausgrabungen durch, bei denenauch Keramikder Eisenzeitgefundenwordenist.
Kurzberichte: Excavations and Surveys inIsrael7"8(1988-89)177-178;9(1989-90)98-99
Hadashot Arkhiologiyot 95(1990)12
Arav, R.: Excavations at Bet Sayda: A Preliminary Report. Golan Research Institute: Research
Projects1986. Qasrin 1987: 62-64 (hebr.)
Arav, R.: Excavations at Bet-Saida, 1988. Golan Research Institute: Research Reports for
1987-1988.Qazrin 1989: 57-58(hebr.)
Arav, R.; Rousseau, J.J.: ElusiveBethsaidaRecovered. in: The FourthR 4.1(January1991)1-4
Kuhn, H.W.; Arav, R.: The City ofBethsaida. in: Gofen (ed.): Lake Kinneret. Tel Aviv 1991:
172-175
Die Fundgruppen, die unten vorgestellt werden, zerfallen in zwei Teilgruppen:
Die ersteTeilgruppe umfaßt diejenigen Fundgruppen, für dieentwederkeineexakt lokalisierbaren
Fundangaben vorliegen, odersolche Funde,die sichnicht in größereFundgruppenzusammenfassen
ließen. Dies sinddie
Fundgruppe:
1. "Middle Iron":ohne exakteFundangaben.
2. "Middle Iron": im Gebäudebereich NO. Die Fundangaben sind zu ungenau, um eine
Vergesellschaftung zu rekonstruieren.
3. "Assyrian Level": ohne exakteFundangaben.
4. "6th Century".
7. Funde, die unstratiftziert sind, denen genaue Fundangaben fehlen oder deren exakter
Fundkontext unklarbleibt.
8. Fundeaus Gruben.
(Fundgruppen ohne relevante Keramikassemblagen sindimweiterenfortgelassen.)
Tarsos(Gözlü Kule)
Die eisenzeitlichen Befunde und Funde wurden von HettyGoldman 1934 bis 1938ausgegraben.
Für die Untersuchungen zur späten Eisenzeit sind hier nur die Befunde und Funde der
stratigraphischenBereiche "Middle Iron", "Assyrian Period" und "6th Century" herangezogen
worden. Grundsätzlich bestätigte sichdieseEinteilungin drei stratigraphische Einheiten.
Bei derBearbeitung der Fundangaben wurde zuerst das unmittelbar zusammengefundene Material
inEinheiten zusammengefaßt, dieichhier"Gruppen" nenne. Diese "Gruppen" sinddann in größeren
stratigraphische Einheiten, den ''Fundgruppen", weiterzusammengefaßt worden.Welche"Gruppen"
Teil einerjeweiligen Fundgruppe sind, wirdunter der betreffenden Fundgruppe angegeben.
Die Angaben der "Gruppen" und "Fundgruppen" sind in einer Harris-Matrix dargestellt (Abb,
Die zweite Teilgruppe umfaßt diejenigen Funde, für die exakte Fundangabenvorliegen. Diese
Fundangaben sinddannbearbeitet undzusammenhängende Fundgruppen gebildet worden. Es sind
diesdie folgenden Fundgruppen:
5. "TopofIron Age levels". Hiatusschicht zwischendem6. und4. Jahrhundertv.Chr.
6. "EarlyHellenistic". Gebäudein SectionB: Lehrnziegelbau ohne Steinfundamente.
9. (Gruppe46)
10. (Gruppe48)
11. (Gruppe52)
12. (Gruppe94)
13. ("6th Century" TeilA)
14. ("6th Century"TeilB)
15. ("Assyrian Period" TeilA)
16. ("Assyrian Period"TeilB)
258 Kapitel 5.1.
Katalog der Fundgruppen 259
17. ("Destruction Level")
18. (Gebäude N und 0)
19. ("Middle Iron" TeilA)
20. ("Middle Iron" TeilB)
21. (Ofenareal)
Fundgruppe: Tarsos 1.
Beschreibung: "Middle Iron":ohne exakteFundangaben.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2.
Literatur: Tarsus3. Princeton1950
Fundgruppe: Tarsos3.
Beschreibung: "Assyrian Level": ohne exakteFundangaben.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4.
Literatur: Tarsus3. Princeton1950
Fundgruppe: Tarsos4.
Beschreibung: "6th Century".
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5.
Literatur: Tarsus3. Princeton1950
Fundgruppe: Tarsos 10(Gruppe48)
Beschreibung: Bei S 14.50-90m.
Literatur: Tarsus3: AngabennachdemKatalog.
Fundgruppe: Tarsos 11(Gruppe52)
Beschreibung: GebäudeX imBereichvon 13.60-14.00m. Es bleibtunklar,ob dieFunde vonder
Begehungsfläche in 13.70-80 m oder von den Flächen bei ca. 13.90 m unter dem Gebäude X
stammen.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 4*.
Literatur: Tarsus3: AngabennachdemKatalog.
Fundgruppe: Tarsos 12(Gruppe94)
Beschreibung: RaumJfbei 14.00-14.10 m, diesen Raumkannich auf den Plänennicht finden, seine
Verbindung mitdenübrigen Fundgruppen bleibtunklar. Vielleicht gehört dieseGruppezum sogen.
"Destruction Level"?
Literatur: Tarsus3: AngabennachdemKatalog.
Fundgruppe: Tarsos 13("6th Century" TeilA)
Beschreibung: Schuttbereiche über den obersten Fußböden des Stratums "6th Century" bei ca.
13.00-13.10m. DieseFundgruppe setzt sichaus folgenden Einzelgruppen zusammen:
Gruppe27: Funde in GebäudeK bei 12.90m.
Gruppe96: Raum Jsw, Schutt über der Begehungsfläche bei 13.06 m.
GruppeH: Schutt über den Restenvon GebäudeI.
GruppeH5: Schutt über GebäudeI bei 12.50-13.00m.
GruppeH6: Auf oder über Begehungsflächen des Gebäudes I.
GruppeH7: Über der Begehungsfläche in RaumIa bei 12.70-80m.
GruppeHIO: Schutt über der Begehungsfläche bei 12.91m des Raums Ic.
GruppeL65: GebäudeZ, über der Begehungsfläche bei 13.00m.
GruppeL85: RaumZf, über der Begehungsfläche bei 13.05m.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 4-5.
Literatur: Tarsus3: Angabennach demKatalog.
Fundgruppe: Tarsos 14("6th Century"TeilB)
Beschreibung: Das Stratum setzt sich aus einzelnen FundsteIlen zusammen: darunter sind
Begehungsflächen einzlener Bauphasenund dazwischen liegende Schuttbereiche.
Gruppe 7: Raum Ha mit den beiden, übereinanderliegenden Begehungsflächen bei 13.25 und
13.35-45 m(cf.Tarsus 3:Plan3: dortheißt esfür die untereBegehungsfläche "13.35 m", aufp. 133
dagegen"13.45m".)
Gruppe45: "Pithosfundstelle" in der "East Street".
Gruppe57: Y 13.40m, gehört vielleicht zur Begehungsfläche bei 13.37 m.
Gruppe82: RaumZe, unter der Begehungsfläche bei 13.07m.
Gruppe88: RaumZf, unter der Begehungsfläche bei 13.37m
GruppeA15: RaumJsw, auf der Begehungstläche bei ca. 13.06 m.
GruppeA21: RaumJw, auf der Begehungsflächebei 13.09m.
GruppeHb 13.10m: RaumHb bei ca. 13.10m.
GruppeI: GebäudeI.
Gruppe18: RaumIa, auf der Begehungsfläche bei 12.95m.
GruppeIll: RaumId, Schuttbereich zw. den Begehungsflächen bei 12.95 und 13.22 m.
GruppeIl2: RaumId, auf der Begehungsfläche bei 13.22m.
GruppeM66: GebäudeZ, auf der Begehungsfläche bei 13.00 m.
GruppeM70: RaumZa, wahrscheinlich auf der Begehungsfläche bei 13.06 m.
GruppeN67: GebäudeZ, auf der Begehungstläche bei 13.25m.
GruppeN71: RaumZa, wahrscheinlich auf der Begehungsfläche bei 13.26 m.
GruppeN73: RaumZb, auf der Begehungsfläche bei 13.35m.
GruppeN84: RaumZf, auf der Begehungsfläche bei 13.37m.
Gruppe''NorthStreet 1" Straßebei ca. 13.00m.
Gruppe069: RaumZ, auf der Begehungsfläche bei 13.50m.
Gruppe075: RaumZb, auf der Begehungsfläclie bei 13.56m.
Gruppe083: RaumZe, auf der Begehungsfläche bei 13.62m.
GruppeP68: GebäudeZ, Schuttbereich über der Begehungsfläche bei 13.50 m.
GruppeP74: RaumZb, Schuttbereich über der Begehungsfläche bei 13.56 m.
GruppeQ72: RaumZb, Schuttbereich über der Begehungsfläche bei 13.35 m.
GruppeQ86: RaumZf, Schuttbereich unter der Begehungsfläche bei 13.05 m.
GruppeR77: RaumZc, auf der Begehungsfläche bei 13.02m.
GruppeR78: RaumZc, auf der Begehungsfläche bei 13.25m.
GruppeR80: RaumZd, Schuttbereich unter der Begehungsfläche bei 13.05 m.
Gruppe"WestStreet 1" Straßebei ca. 13.00-03m.
Datierung: ZeitraumderAssemblagen 4-5.
Literatur: Tarsus3: AngabennachdemKatalog.
Fundgruppe: Tarsos 15("Assyrian Period"TeilA)
Beschreibung: Schuttbereich zwischenden Straten"6th Century" und "Assyrian Period".
Gruppe 1: "East-West Street"bei 13.45m. DieFundemit dieserFundangabesindmöglicherweise
zusammengefundenworden.Die Schichtzuordnung ist unsicher: entwedernoch "Assyrian" oder
bereits"6th Century". Die Fundelagenanscheinend imSchutt.
Gruppe 9: Schutt zwischen der Begehungsfläche bei 13.40 m und dem Gebäude I mit den
Begehungsflächen bei 12.91und 13.00 m.
Gruppe 28: Funde in GebäudeK zwischen 13.40 und 13.60 m. Der Fundkontextbleibt unklar,
vielleicht gibt es einenZusammenhang mit demRaumKb und seinerBegehungsfläche bei 13.60
m?
Gruppe76: Schuttbereich zwischenden Gebäudenund RäumenZb und Xb.
Gruppe 79:Unterden Steinen parallel zur NordwandvonRaumZc bei 13.54 m. Unter demPflaster
der "North-Street" (cf. Tarsus3: 144)?
Gruppe81: RaumZd, Schuttbereich unter der Begehungsfläche bei 13.23 m.
Gruppe91: LetzteOberfläche der "North-Street" (cf. Tarsus3: 144).
GruppeB16: RaumJsw, Schuttbereich zwischenden Begehungsflächen bei 13.06und 13.80m.
GruppeB22: RaumJw, Schuttbereich zw. denBegehungstlächen bei 13.09 und 13.60m.
260 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 261
Huris latrix
19
16
17
15
14
14
13
E.5tr.2
01H b l ~ 1   1
Abb. 5.1.15. Tarsus: Harris Matrix der Fundgruppenund Loci,
List of 5 relations that could not be dlsplayed:
45 overlies 93
38 overlies OL
97 overlies DL
93 overlies W. 5tr. 3
BGFI4.09 over11 es 5
262 KapitelS.I.
r
I
Katalog der Fundgruppen 263
L.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4.
Literatur: Tarsus3: Angabennach demKatalog.
Fundgruppe: Tarsos 16("Assyrian Period" TeilB)
Beschreibung: Bauphasenund Schuttbereiche.
Gruppe4: RaumHa, Begehungsfläche bei 13.70 (cf. Tarsus3: 133).
Gruppe29: GebäudeKbei 13.80 m.
Gruppe37: "NorthStreet",Begehungsfläche bei 13.65 m.
Gruppe38: "NorthStreet",Begehungsfläche bei 13.95 m.
Gruppe53: GebäudeX, Begehungsfläche bei ca. 13.70-80m("MainFloor").
Gruppe93: RaumXe, bei 13.84-97m.
Gruppe97: "WestStreet", bei 13.70 m.
GruppeBegehungsfläche 14.09m: Begehungsfläche bei 14.09m über RaumNe.
GruppeC17: RaumJsw, auf der Begehungsfläche bei 13.80m.
GruppeC23: RaumJw, auf der Begehungsfläche bei 1}.60 m.
GruppeC24: RaumJw, Schuttbereich zwischenden Begehungsflächen bei 13.60 und 13.80 m.
GruppeC25: RaumJw, auf der Begehungsfläche bei 13.80m.
Gruppe"East Street 1": Straßebei 13.92-14.03m.
GruppeF: RaumKb mit den beidenBegehungsflächen bei 13.60 mund 14.05 m.
GruppeJ49: "TabletUnit", Begehungsfläche bei 13.40 m mit Tontafelfund (cf. Tarsus3: 132).
GruppeJ50: "TabletUnit", Bereichzwischen13.40 und 13.60 m mit einer Begehungsfläche bei
13.40 mmit Tontafelfunden.
GruppeJ51: "TabletUnit", Begehungsfläche bei 13.68 m.
GruppeJ58: GebäudeY, Bereichüber 13.70m, gehört wohl zur Begehungsfläche bei 13.70 m.
GruppeJ59: GebäudeY, bei 13.80 m, gehört wohl zur Begehungsfläche bei 13.76 m.
GruppeJ60: GebäudeY, bei 13.93m, gehört wohl zur Begehungsfläche bei 13.91 m.
GruppeJ61: Raum Ya, imSchutt über der Begehungsfläche bei 13.70 m.
GruppeJ62: GebäudeY, bei 13.97 m, gehörtwohl zur Begehungsfläche bei 13.94m.
GruppeJ63: Raum Yb, bei 13.74m, gehört wohl zur Begehungsfläche bei 13.70m.
GruppeJ64: Raum Yb, bei 13.95m, gehört wohl zur Begehungsfläche bei 13.92 m.
GruppeKa: RaumKa,Höhe nicht angegeben, aber auf Tarsus3: Plan 3 verzeichnet.
GruppeV57: GebäudeYBegehungsfläche bei 13.70 m.
GruppeV59: GebäudeYBegehungsflächebei 13.76 m.
GruppeV60: GebäudeYBegehungsfläche bei 13.91 m.
GruppeV61: Schutt über Raum Ya Begehungsfläche bei 13.70 m.
GruppeV62: RaumYa Begehungsfläche bei 13.94 m.
GruppeV63: RaumYb Begehungsfläche bei 13.70 m.
GruppeV64: Raum YbBegehungsfläche bei 13.92m.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4.
Literatur: Tarsus3: AngabennachdemKatalog.
Fundgruppe: Tarsos17 ("Destruction Level")
Beschreibung: Es istbezweifelt worden, obes sichbei der sogenannten Zerstörungsschicht in Tarsus
überhaupt umeineZerstörung derSiedlung gehandelt hat (Boardman1965). Ein Beweisgar für eine
Zerstörung durchSanheribfehlt ganz und gar. Diese beidenunbewiesenen Behauptungenbildeten
aber für viele weitere Arbeiten, die Tarsus-Material verwendeten, einen nicht bezweifelten
Ausgangspunkt.
Mit Boardman muß man sich fragen, warum im "Destruction Level" keine typischen
Zerstörungsinventare und kaumBrandspurengefundenwurden (1965: 7). Viel wahrscheinlicher
istBoardmans Annahme, daßes sichbei dem "Destruction Level"umeine nivellierende Auffilllung
fürdieAnlage des Stratums"Assyrian Period"handelt(1965: 8, 12). Nebender Hauptfundgruppe,
die als Fundstelle nur die Angabe "Destruction Level" führt, gibt es eine Reihe von weiteren
Schuttbereichen unter demStratum"Assyrian Period", die allemiteinander einen stratigraphischen
Trenner zwischendie Schichten"Middle Iron" und "Assyrian Period" legen. Die Fundgruppe17
rdt
führt denNamen''Destruc1ion Level" zwarweiter, tut diesaber nur, umkeineneuenBezeichnungen
einzuführen. Gemeint ist also keine Zerstörungsschicht, sondern Schuttbereiche zwischen den
Einheiten"Middle Iron" und "Assyrian Period".
Es handeltsichdabei umfolgende Schuttbereiche:
Gruppe 20: RaumJw, Schuttzwischenden Begehungsflächen bei 13.09 (6th Century)und 14.60
m(MiddleIron).
Gruppe26: RaumJw, Schutt zwischenden Begehungsflächen bei 13.80 und 14.60m.
Gruppe 54a:Schutt unterdenBegehungsflächen des Gebäudes X bei ca. 13.70-80m, einschließlich
der Begehungsfläche in Xa bei 13.95und 14.01 m.
Gruppe55: RaumXa, 14.10-20m.
Gruppe W2: Gebäude H bei 13.90 m, wohl der "BlackFill" über 14.05 m(cf. Boardman1965:9).
Gruppe W3:Bereich unterGebäude bei 14.05-14.50m, wohl eineFüllung(cf. Boardman1965:9).
Gruppe X54b: Schutt unter den Begehungsflächen des Gebäudes X bei ca. 13.70-80 m,
einschließlich der Begehungsfläche in Xa bei 13.95 und 14.01m.
GruppeX56: RaumXc: Pit bei 14.10 m.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 2-3.
Literatur: Tarsus3
Fundgruppe: Tarsos18 (Gebäude N und 0)
Beschreibung: Das Stratum"Assyrian Period" ist durch Schuttschichten von demStratum"Middle
Iron" undden GebäudenN und 0 getrennt.Zumindestdie letztenBegehungsflächen der Gebäude
N und 0 sind möglicherweise jünger als die übrigen FundsteIlen in "MiddleIron", da dieMauern
teilweise "durch" dieZerstörungsschicht über"Middle Iron" hindurchreichen. Da die stratigraphische
Beziehung heider Bereiche uneindeu1ig bleibt-sind dteGebäudeN und 0 hier vomStratum"Middle
Iron" getrenntaufgellihrt.
Der "Destruction Level"liegt bei ca. 14.00 m. Die Begehungsflächen in den GebäudenN und 0
liegen deutlich unterdieser Höhe: bei 14.35-43min 0 und bei 14.20-30m in N. Es heißt aber, daß
Mauern von0 durchden''Destruction Level"hindurchreichen würden(Tarsus3: 115), alsosoweit
anstanden,daßder "Destruction Level" and dieseMauernvonGebäude0 heranlief
Daraus folgere ich, daß der "Destruction Level"jünger ist als die oberstenBegehungsflächen der
GebäudeN und O.
In den RäumenNd und Ne fanden sich Begehungsflächen, die in Tarsus 3 auf Plan 3 bereits zur
"Assyrian Period"gezähltwerden.InNd liegtdieseBegehungsfläche bei 14.20 mund kannohne
Problemezu den Begehungsflächen Na bei 14.24 m undNe bei 14.30 m gehört haben. Nd 14.20
m wäre eine Erhöhung der älterenBegehungsfläche Nd 14.37 m und ist zum Stratum"Middle
Iron"zuzählen. Etwas schwieriger ist der Befund in Ne, wo sicheineBegehungsfläche bei 14.09
m findet. Diese Höhe entspricht ungefähr dem Niveau des in der Nähe liegenden "Destruction
Level". Die Begehungsfläche liegt deutlich außerhalbdes Kontextes der Begehungsflächen bei
14.20-30m und findet sichnur in RaumNe. Darf darausder Schlußgezogenwerden, daßes sich
hierbei um eine Nachbenutzungder noch anstehendenMauern in Ne handelt, die zur Zeit des
"Destruction Level" bzw. kurz nach Anlagedes "Destruction Level"genutzt wurde? Dann wäre
diese Begehungstläche bereits zumStratum "Assyrian Period"zu zählenund gehört zu den daneben
liegenden Begehungsflächen Y 13.91m, Ya 13.94mund Yb 13.92.
Als Ergebnisist damit festzuhalten:
DieGebäude Nund0 sindälter als der "Destruction Level". Eine Korrelation vonN und 0 mit den
übrigen Bereichendes Stratums "Middle Iron" gelingtjedoch nicht, da zwischenden einzelnen
Bereichen keineeindeutige stratigraphische Verbindung besteht. DieÜberlegungBoardmans,daß
die Gebäude N und 0 jünger als die übrigenBereichedes Stratums"Middle Iron" sind, läßt sich
stratigraphisch wederbelegen nochwiderlegen (1965: 8, 12). Die Indizien sprechenjedochfür diese
These, so etwa das höhereNiveauin N und0 imVergleich mit den übrigenBauten von "Middle
Iron". Ebensodas Heranlaufendes "Destruction Levels" an die Mauern von 0, währendandere
Bereiche in "Middle Iron"offenbardeutlich abgedecktwerden. Und schließlich dasAnknüpfenim
Stratum "Assyrian Period"an die noch erkennbaren Reste von N und 0, währendes ein solches
264 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 265
Tell Tayinat
Tall TawTI (Lage269.437)
Bei Oberflächenuntersuchungen wurden von A. de Maigret eisenzeitliche Funde gemacht
(OrAntColI 13(1978)83-94).
720-680 v.Chr. nach dem Duktus eines
aramäischen Ostrakons
7. Jahrhundert v.Chr.
6. Jahrhundert v.Chr.
Bauphase4
Bauphase 5
Bauphase3
Bordreuil, P.:Catalogue dessceaux ouest-semitiques inscrits de la Bibliotheque Nationale, du Musee
duLouvre etdu Musee Biblique deBibleet TerreSainte. Paris 1986:Nr. 25,28 (angeblich aus
Tartüs, mit phönizischer Inschrift)
Bossert,H.T.:Altsyrien. Tübingen 1951:Nr. 136,655-657 Terrakottafigurinen)
[British Museum]: Erwerbungen des Britischen Museums. Archäologische Zeitung38(1880)104
(Silber- undGoldschmuck aus einem"phönizischen Grab")
Buhl, M.L.: L'origine des sarcophages anthropoides pheniciennes en pierre. in: Atti dei 1 Congr.
Intern. die Studi Fenici e Punici. Roma 1983: 199-202(zu einernanthropoiden Sarkophag,
angeblich ausJlu:üs, dessenBasalt nachVerf. aus den Steinbrüchen in Burgas-Säfitä stammt)
Collection de Clercq. Vol. 3,4,6 und7 (sieheOrtsindex)
Culican, W.: Essayon a Phoenician Ear-Ring. PEQ 90(1958)90-103 (p, 94 zum anthropoiden
Sarkophag der Sammlung de Clercq,demein Ohrringbeigegeben war: Collection de Clercq:
Les marbres Nr. 2 PI. 1; Les bijouxNr. 658)
Heuzey, L.: Deux cylindres de la region syrienne: Le pretendu chapeauhittite. CRAl 1888:6-7
(Erwähnt ein Rollsiegel mit Keilinschrift und Goldbesfestigung aus den "Gäbern von
Antaradus")
Kukahn,E.: Anthropoide Sarkophage in Beirut. Berlin1955:Nr. 3-4,9,11*,71,73-74,78-79
Mendel, G.: CataIogue des sculpture grecques, romaines et byzantines des Musees Imperiaux
Ottomans. Constantinople Vol. 1. 1912(er. RB 10: 636)
Pheniciens et le mondemediterraneen [exhibition Bruxelles, Luxembourg 1986]. 1986(Nr. 133
Streitwagen mit Figurinen, Nr. 254 Skarabäen, 6. Jahrhundert v.Chr.)
Winter,F.: DieTypen derfigürlichen Terrakotten. Berlin,Stuttgart 1903: Bd. 1: p. 16: 5h; p. 42: 5;
Bd. 2: p. 205: 2; 302: 2 Anmerkung (EZ und hell.-röm. Terrakotten.)
Für dieAngabenüber die Grabungen und den Standder Publikationen vergleiche man obendie
Informationen unter"Amtk-Ebene", Diehieraufgefilhrte Keramik soll vonKarenBradleypubliziert
werden, die Kleinfunde sollen von W. Orthmann bearbeitet werden. Ich beschränke mich im
folgenden darauf, eine Auswahl von wichtigen Funden zu erwähnen, darunter sind auch
unpublizierteStucke. Eine Vorwegnahme der Publikationen kann und soll damit nicht bezweckt
werden. Die Funde sollen hier auch nicht typologisch bearbeitet, sondern lediglich aufgelistet
werden, um einen EindruckvomUmfang und der Bedeutungder eisenzeitlichen Funde dieser
Grabungzu vermitteln. Jede detaillierte Beschäftigung mit dem Fundort muß die Arbeiten von
Orthmann und Bradleyabwarten. Die hier aufgefilhrten Angaben verdanke ich dem OrientaI
InstituteMuseumin Chicago.
Die Fundangaben der Fundtagebücher wurdensoweitwie möglich in die Stratigraphie vonHaines
eingearbeitet (1971). DieseStratigraphie ist eineüberarbeitungder Grabungsdokumentation. Die
ursprünglichen Fundangaben des Fundtagebuchs sind den Funden hier unter dem Punkt
"Fundgruppe:" beigegeben.
Richard Haines stellt 5
Bauphasen zusammen,
Phasen 3 - 5 sindfür die
vorliegende Unter-
suchung relevant (1971:
64-66). Hainesdatiertsie
wiefolgt:
Bisher sind keine späteisenzeitlichen Reste am Ort ausgegraben worden. Ob die wenigen
Einzelfunde wirklich aus ~   stammenoder vondenenin der Nähe liegenden OrtenRawad, Tall
Oamqaund <Amnt, bleibt unsicher.
Blinkenberg, C.: Fibules grecqueset orientaIes. Kobenhavn 1926: TypXIII 12
Fundgruppe: Tarsos20 ("Middle Iron" TeilB)
Beschreibung: Gruppe40: RaumOa, auf der Begehungsfläche bei 14.89m.
Gruppe41: "RedFloor" bei 14.60-15.00 m.
Datierung: Zeitraum der Assemblage 1.
Literatur: Tarsus3: 115
Fundgruppe: Tarsos21 (Ofenareal)
Beschreibung: Keramiköfen imGrabungsareal "Section A", dieeinzelnen FundsteIlen sindhier in
einerübergreifenden Gruppezusammengefaßt.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 1-2.
Literatur: Tarsus3: 117-120
Fundgruppe: Tarsos19 ("Middle Iron" TeilA)
Beschreibung:
Gruppe33: RaumKb, Begehungsfläche bei 14.80m.
Gruppe39: ''NorthStreet",Kontextunklar.
Gruppe44: RaumPc, Begehungsfläche bei"14.80 m.
Gruppe95: RaumKa bei 14.15m. .
GruppeD13: RaumJo, "Pottery Deposit" auf der Begehungsfläche bei 15.00-10m.
GruppeD14: RaumJo, imSchutt unter der Begehungsfläche bei 15.00-10m bzw. in denMauern
vonRaumJo.
Gruppe D18: Raum Jw, Begehungsfläche laut Tarsus 3: 113 bei 15.00, auf den Plänen nicht
verzeichnet.
Gruppe D19:RaumJsw,Fundstelle in Höhe von 15.20-30m, unter der Begehungsfläche bei 14.70
m und überder Begehungsfläche in RaumJw bei 15.30m.
GruppeD30: Gebäude K, Begehungsfläche bei 14.20-50m.
GruppeD31: Gebäude K, Begehungsfläche bei 14.75-82m.
GruppeD32: Gebäude K, Begehungsfläche bei 15.20m.
Gruppe D89: Gebäude K, unter der Begehungsfläche bei 15.00 m, möglicherweise auch in
Verbindung mit dieserBegehungsfläche.
Gruppe"BastStreet2": Straßebei ca. 14.37m.
Gruppe"NorthStreet2": Straßebei 14.60m.
GruppeOfen OP: Ofenzwischenden Gebäuden 0 und P, auf Tarsus3 Plan2 "hearth" bei 14.62
m.
Gruppe"WestStreet3": Straßeauf Tarsus3 Plan2 ohneHöhenangaben.
Datierung: Zeitraum derAssemblagen 1-2.
Literatur: Tarsus3
Anknüpfen in den übrigen Bereichen des Grabungsareals nur ganz stellenweise gibt.
Gruppe34: Gebäude N, obereBegehungsfläche bei 14.24-37m.
Gruppe35: Gebäude N, untereBegehungsfläche bei 14.52-64 m.
Gruppe36: unter RaumNd Begehungsfläche bei 14.37m.
Gruppe42: RaumOe, untereBegehungsflächen bei 14.54-64m.
GruppeS: Gebäude 0, oberenBegehungsflächen bei 14.35-14.43 m.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 2-3.
Literatur: Tarsus3: 115
L R
266 KapiteIS.I.
Katalog der Fundgruppen 267
L
Folgende Literatur enthieltAngabenzu Fundenaus Tell Tayrnat:
Braidwood, RJ. et al.: Excavations in the Plainof Antioch. OIP61: Chicago1960
Clainnont, C.: GreekPotteryfromthe Near East. Berytus 11(1955)85-141; 12(1956-57)1-34
Culican, W.:TheRepertoire ofPhoenician Pottery. in: H.G. Niemeyer: PhönizierimWesten. Mainz
1982:45-82
Desborough, V.R. d'A.: Protogeometric Pottery. Oxford 1952
Gjerstad, E.: SwedishCyprusExpedition 4.2. Stockholm 1948
Haines, RC.: Excavations inthePlainof Antioch: The Structural Remainsofthe Later Phases. OIP
95: Chicago1971
Kearsley, R.: The Pendent Semi-Circle Skyphos. London 1989: Nr. 216-220
Swift Jr., G.F.: The Potteryofthe cAmuq Phases Kto O. PhD. Univ. ofChicago 1958
I
,4 0". ',; ,lI" Fundgruppe: Tayinat; ohne weitereFundangaben
/'-' "\: \ Funde:
. ! Keramik: "Little Master" Schale,560-520 v.Chr.; Publ.: Clainnont 179; JHS60: 66
Fundgruppe: Tayinat GebäudeI Niveau 1.
Beschreibung: Bauphase4.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4*.
Fundgruppe: Tayinat: GebäudeI Niveau2.
Beschreibung: Bauphase3.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2*.
Fundgruppe: Tayinat: GebäudeI Niveau3.
Beschreibung: Bauphase2.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1*.
Fundgruppe: Tayrnat: Gebäudem.
Beschreibung: Die FundsteIle befindetsichzwischender rezentenOberfläche und 1 m Tiefe. Sind
dieFundeResteder Bauphase2?
Fundgruppe: Taytnat: GebäudeIVSchutt über der Begehungsfläche 1.
Beschreibung: SinddieFundeResteder Bauphase4?
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1*.
Fundgruppe: Tayinat; GebäudeVI Fußboden2.
Beschreibung: Mit der Fundangabe im Tagebuch"Gebäude XXV/2" ist nachHainesdas Gebäude
VIgemeint. Obdie zweiteSchichtim "Gebäude XXV" mit demzweitenFußboden in GebäudeVI
gleichzusetzen ist, bleibtunsicher,es kann sichauch umden erstenFußbodenhandeln. Außerdem
istunklar, ob dieBezeichnung"VI" in den Fundtagebüchern das GebäudeVI oder den Testschnitt
Tll meint (cf. Hainesp. 38 n. 1, p. 43).
DieBegehungsfläche 2 in GebäudeVI datiertin dieBauphase3.
Literatur: Hllifues p. 43.
Fundgruppe: Tayinat;GebäudeIXSchicht 1.
Beschreibung: Bauphase3.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2*.
Fundgruppe: Taytnat;GebäudeXIIISchnitt T2 Schicht 1.
Beschreibung: Auf oder über der Begehungsfläche zwischenden Fundamenten vonGebäudeXIII,
alsoälterals GebäudeXIII. Vor Bauphase 1.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1*.
n
Fundgruppe: Tayinat; Gebäude XIII Schnitt T2, auf der Begehungsfläche 1 zwischen den
Fundamenten von GebäudeXIII.
Beschreibung: Älterals Gebäude13, von dessenBegehungsflächen nichts mehr erhaltenist. Die
Begehungsfläche hier liegtzwischenden Fundamenten des Geb. 13. Vor Bauphase 1.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1*.
Fundgruppe: Taymat Gebäude XIII SchnittT2, auf oder über der Begehungsfläche 1 zwischen den
Fundamenten vonGebäudeXIII,vor Bauphase1.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1*.
Keramik (Semi-Pendent-Circles) (T2947); Fundst.: T-2/Surface - 1m; Publ.: Desborough PGPPI.
26.5
Fundgruppe: Tayinat: Gebäude xm Schnitt T2, unter der Begehungsfläche zwischen den
Fundamenten vonGebäudeXIII. Vor Bauphase 1.
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1*.
Fundgruppe: Tayinat: HofVill Schnitt Tl Begehungsfläche 1.
Beschreibung: Bauphase4.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4*.
Literatur: Haines 1971:41
Braidwood et al. 1960: 14, Fig. 8
Fundgruppe: Tayinat; HofVill SchnittTl Begehungsfläche 2 (Bauphase3?).
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2-3*.
Literatur: Haines 1971:41
Braidwood et al. 1960: 14, Fig. 8
Fundgruppe: Taymat: HofVill SchnittTl Oberflächenfund.
Tayinat Saghir
An diesemOrt wurde 1937durch die amerikanische Missionin der AmI k-Ebene(cAmuq-Ebene)
gegraben (- Armk-Ebene), Der Ort liegt südlichvonTell Tayinat. Die Ergebnisse sindbei Haines
veröffentlicht, Strukturenoder einzelne Bauten werdendabei nicht deutlich.
Haines, RC.: Excavations inthe Plainof Antioch: The Structural Remainsofthe LaterPhases. OIP
95: Chicago1971: 64
Tall at-Tin
Der Ort inmittendes Sees von Hirnswurde vonJ.E. Gautier 1894 untersucht. MajedMoussli hat
1981Oberflächenuntersuchungen durchgefilhrt.
Literatur:
Kurzbericht: CRAI 1895: 292-293
Gautier, J.E.: Notesurlesfouilles entreprises dans la haute vallee de l'Oronte, CRAI 1895:441-464
Moussli,M.: Tell at-Tin. AfO28(1981-82)241-244
Fundgruppe: Tallat-Tin 1.
Beschreibung: Funde der "griechischen Epoche", ohne exakte Fundangaben; unklar ist auch, in
welcherBeziehungdieeinzelnenFundeuntereinander stehen.
Literatur: CRAI 1895:441-464, bes. 452
Funde: "Keramikaus Samos", sehr feiner Ton, sorgfältig poliert, zinnoberroter Slipbzw. Firnis,
verschiedene Gefäßformen. Gautiervergleicht dieKeramik mit Exemplaren imMuseumdu Bardo
268 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 269
 
FürStudi Eblaiti2 wurde imUmschlagder erschienenenFaszikel des Bandes 2 ein umfangreicher
Vorberichtangekündigt, der aber bis heute nicht erschienenist.
Dabei istzu beachten,daß Frau Bikai mir in einemBrief vom26. September 1989 mitteilt,daß sie
das StratumI, abweichendvon der Publikation 1978, jetzt in das 7. Jahrhundert v.Chr. datiert.
1991 wurden die Überreste eines Friedhofs in Tyros entdeckt. Die Gräber wurden nicht von
Archäologen ausgegraben unddieFundeerst nach denGrabungenan das Department of Antiquities
verkauft(Seeden 1991).
700-675 v.Chr.
740-700 v.Chr.
760-740 v.Chr.
StratumI
StratumII-rn
StratumIV-V
Grabungen und Sondagenin Sür/Tyrossind seit Ernest Renans Untersuchungen 1861 mehrfach
unternommen worden. Hierseinur kurzaufdieUntersuchungen von de Lorey, LeLasseur,Albanese
undPoidebard hingewiesen. Nachdem2. Weltkrieg begannen die Untersuchungendes libanesischen
Antikendienstes unterderLeitung von M. Chehab, die bis in die siebzigerJahre andauertenund erst
vomBürgerkrieg1975 unterbrochenwurden.
Für den hier interessierenden Zeitraumder SpätenEisenzeit sind nur die Grabungenvon Patricia
Bikai von Bedeutung, da die erwähnten Untersuchungen in der Regel nur römische und
nachrömische Befundezutage brachten.Zwar wurdenauch in den Grabungenvon Chehabältere,
eisenzeitliche Funde gemacht, die jedoch entweder unstratifiziert sind oder aus stark gestörten
Befunden stammen(cf. Bikai 1978: 1).
Die Grabungen,die PatriciaBikaizwischen 1973 und 1974ermöglichtwordensind, mußtensich
leider auf ein sehr kleinesAreal in Sür beschränken. Bei den Fundstellen der StratenI-IV, die für
unsere Untersuchung heranzuziehen sind, handelt es sich um kleine, erhalten gebliebene
eisenzeitliche Loci inmitten starker Störungen. Dank der sorgfältigen Vorgehensweise und der
vorbildlichen Publikation ihrer Ergebnissehat PatriciaBikai trotz aller Beschränkungeneine der
wichtigsten Arbeitenfür dieArchäologie der Phönizierin der Eisenzeitvorgelegt. Die Keramikder
Straten I-IVhatPatricia Bikai ausführlichpubliziert (1978; cf. auch BASOR229(1978)47-56)..Sie
datiertdie Schichtenwie folgt:
Literatur:
Bikai,P.: The PotteryofTyre. Warminster.1978
Seeden, H.: A Tophet in Tyre?Berytus39(1991)39-82
Tripolis (Taräblüsas-Säm)
in Tunis, die aus der Nekropole von Sousse stammen. Es hat den Anschein, daß eisenzeitliche
rotgeslippte mit hellenistischer rotgefimißter Keramik zusammengefaßt worden ist, da Gautier
feststellt, daßsichdie"zinnoberrote Keramik" bis in tiefereSchichtenfortsetzt(p. 452), (ohne Abb.).
Knochenspatel (ohne Abb.).
Lampen(ohne Abb.).
Terrakottafigurinen, darunter eine kleineTaube (ohne Abb.).
Amphoremit gestempeltem Henkel, 1:T... - ElllTONO..." (ohne Abb.).
Tall Tüqän
Der Ort war in der SpätenEisenzeit, besondersin achämenidischer Zeit eine bedeutendeStadt in
Phönizien. Kurt Galling möchte im alttestamentlichen N'?!)1t> (Esra 4.9) den ursprünglichen
NamenvonTripolis sehen, dererst in einer nachträglichen etymologischen Deutung zu Tp!1t 0 h
wurde. •
Trotz seiner Bedeutung ist Tripolis bisher nicht ausgegraben worden. Hassan Salame-Sarkis hat
einige Sondagen am Ort unternommen und glaubt ein späteisenzeitliches Amphorenfragment
gefunden zu haben (BMB 24: PI. 10.4). Die Publikationen der wenigen Einzelfunde und die
wichtigste Literaturzur späteisenzeitlichen Geschichtesind:
Enzyklopädien: PW2,13(1939)203-207; RGG6(1962)1042; BHH 3(1966)2026-2027; Kleiner
Pauly5(1975)964Nr. 5
Elayi,1.: Penetrationgrecqueen Pheniciesous l'empire perse. Nancy 1988 (auf PI. 26 eine attisch
schwarzgefirnißte Schalevon der Oberflächein Tripolislal-Mina)
Elayi,1.: Tripolis (Liban)al'epoqueperse. Transeuphratene 2(1990)59-71
Galling, K.: Die syrisch-paIästinische Küste nach der Beschreibung bei Pseudo-Skylax. ZDPV
61(1938)66-96(cf. Galling: PJB 34(1938)63 n. 2 Oberflächenuntersuchungen von Galling)
Galling, K.: Kronzeugendes Artaxerxes? ZAT63(1951)66-74
Galling, K.: Zur Deutung des Ortsnamen?!)1t> = Tripolis in Syrien. VI 4(1954)418-422
Honigmann, K: Historische Topographie vonNordsyrien imAltertum. ZDPV47(1924)49 Nr. 476a
IGCHNr. 1495 (Münzhortfundbei Tripolis, gefunden 1937, abgelegtca. 333 v.Chr.)
Jidejian, N.: Tripoli throughthe Ages. Beirut 1980
Riis, P.l: Un autel votifde Tripoli. MUSJ 46(1970-71)223-231(u.a. Fragmenteiner archaischen
Plastik, ca. 565-520 v.Chr., angeblich aus Tripolis, von Löytved erworben und heute in
Kopenhagen)
Salame-Sarkis, H.: Chronique archeologique au Liban-Nord. BMB 24(1971)91-102;
26(1973)91-102
Salame-Sarkis, H.: Contributional'histoire de Tripoli. BAR 106: Paris 1980
Der Ort wird seit 1978 unter der LeitungvonPaoloMatthiaedurch StefaniaMazzoni untersucht.
Es sindbishernur kurz Vorberichte erschienen,Mazzoni hat aber auf demKongress 1989 inIdlib
über die eisenzeitlichen Funde und Befunde berichtet. Diese Informationen sind noch
unveröffentlicht.
Bisher findensichfolgende Angabenin Vorberichten:
Matthiae,P.: Tell Tuqan. AntikeWelt 14.2(1983)45-46,Abb. 8:
In derNordregion derZitadelle fanden sichSiedlungsreste der EZI bis zur EZ rn (11.-7. Jahrhundert
v.Chr.), direktdarüber warenReste der hellenistischen Zeit.
Matthiae,P.: SondagesaTell Touqan(Syrie), 1978. Akkadica14(1979)7:
Oberflächenfunde: Keramik EZ II (ca. 900-725 v.Chr.), EZ rn (ca. 725-535 v.Chr.), persische
Periode, hellenistische Periode.
FundsteIlen mit späteisenzeitlichen Funden(Bikai 1978: 12-14):
StratumI: dieKeramikstammt aus Gruben und Füllungen.
StratumI Area 1
StratumI Area 9
Datierung: Zeitraumder Assemblage 3.
StratumII: über45.000Keramikfragmente auf einer Begehungsfläche. vielleicht der in situ-Befund
einer nahegelegenen, aber nicht nachgewiesenen Töpferei. Hauptsächlich fanden Fragmentevon
Vorratsgefllßen und Amphoren.
StratumIIArea 5
StratumIIArea 8
StratumIIArea 9
Datierung: Zeitraumder Assemblage 3.
270 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 271
Stratum III:großeMengen vonKeramikin situ, vielleicht der in situ-Befund einer nahegelegenen,
aber nicht nachgewiesenen Töpferei.
StratumIIIArea 5
StratumIIIArea 8
StratumIIIArea 9
Datierung: Zeitraumder Assemblage 2.
StratumIV: Sandschuttüber einemrotenLehmboden.
StratumIVArea 5
StratumIVArea 8
StratumIVArea 9
Datierung: Zeitraumder Assemblage 1.
DieGrabungen vor 1973-74 in   unstratifizierte Keramik,davonsindnur einigewenige
griechische Stücke publiziert worden (Bikai, Coldstrearn 1988; Courbin 1982). Neben den
protogeometrischen und geometrischen Gefäßen, sind für unsere Untersuchung besonders
interessant die spätgeometrischen Stücke, Beispiele der sogenannten"Al-Mina-Ware", Vogel-und
Rosettenschalen, einFragmentdes "Wild-Goat"-Stils und 3 Fragmentevon attischenBand-Schalen
(Coldstream, Bikai 1988: PI. 13Nr. 99-123). DieseFunde, dieja nur einen kleinenTeil der Funde
repräsentieren sollen,gebeneinenHinweis auf dieBedeutungvon Tyrosim8. Jahrhundert v.Chr.,
an keinem anderen Ort in Syrien und Libanon ist bisher so viel geometrische Keramik belegt
(Coldstream, Bikai 1988: 37).
"AusdemMeer bei Tyros"stammen 16 achämenidenzeitliche Figurinenaus Terrakotta, die 1966
in der Öffentlichkeit auftauchten, es ist in diesem Zusammenhang von einer "Meer-Favissa"
gesprochen worden(Syria62(1985): BAALIM2 Nr. 3.1 a-p).
In der unmittelbaren Umgebungvon Sür sindbei Grabungenvon DenyseLeLasseur 1921 in Tall
MaCilüq achämenidenzeitliche Befunde freigelegt worden. Den wenigenAngaben, die sie macht,
etwa zu Münzfunden aus dem 5. Jahrhundert v.Chr., gibt sie leider keine brauchbaren
stratigraphischen Angabenmit (Syria3(1922)1-12).
Zahlreiche Funde ohne Fundangaben und ohne Fundzusammenhänge stammen angeblich oder
gesichertaus Sür (Tyros),es folgendiejenigen, die mit bekannt gewordensind:
1. Attischer schwarzgefirnißter Kuppellos, Louvre AO 3986, mit phönizischer Inschrift, ca.
425-400 v.Chr., von Morel für SelimFarah 1902 erworben; cf. BAALIM4 Nr. 2.6 (Syria
63(1986)420: BAALIM3 Nr. 2.3).
2. Gewicht mitdemNamendesMelkart von Tyros,Blei, ca. 450-400 v.Chr. (Syria65(1988)438:
BAALIM5 Nr. 2.4).
3. Figurine, Terrakotta, 1929 zufälliggefunden, 6. Jahrhundert v.Chr.? (A. van den Branden:
Bibbiae Oriente29(1987)57-68 = Syria65(1988)443: BAALIM5 Nr. 3.3).
4. Figurine,Terrakotta, 6.-4. Jahrhundert v.Chr. (Syria65(1988)447: BAALIM5 Nr. 4.22).
5. Glaskopfanhänger aus demKunsthandel(Syria67(1990)507: BAALIM6 Nr. 3.6).
6. Stempelsiegel mit phönizischer Inschrift,Ende 8. Jahrhundert v.Chr. (Bordreuil: CRAl1986:
290-308).
7. Skarabäus,BritishMuseum(JDAl2(1887)196-198).
8. Stempelsiegelabdrücke des4.-3. Jahrhundertsv.Chr. erwähnt Dunand inByblos 2: Paris 1954:
p. 282, dieBullen habenz.T. Papyrusabdrücke auf der Rückseite.
9. Marmorstele, 4. Jahrhundert v.Chr., Louvre (Ledrain: RA 1(1884)32).
10. Für die semitischen Inschriftencf. KAI p. 66, RES und Teixidor BES.

Umm al-cAwämid
DerOrt ist bereits im18.Jahrhundert vonEuropäernbesucht und beschrieben worden. 1861 wurde
er von der Expedition Ernest Renans untersucht. Bekannt wurde der Fundort vor allemdurch die
hiergefundenen phönizischen Inschriften(KAl18 und 19; Dunand 1962: 181-196; Chehab: BMB
13(1956)43-52).
Ausgrabungen fandenin Umm al-cAwämid 1921 durch Eustachede Lorey, 1928 durchRaymond
und1943-1945 durchMauriceDunand statt: Dunand hat die Grabungsergebnisse 1962 unter dem
Titel Dumm el-iAmed veröffentlicht.
Die dokumentierten Befunde stammen hauptsächlich aus hellenistischer Zeit. Nur an wenigen
Stellen, dienichtgenauer beschrieben sind, wurdenFunde aus vorhellenistischer Zeit gemacht. Die
meisten vorhellenistischen Fundestammen anscheinend aus Sondagenunter demMilk'astart-Tempel
(Dunand 1962: 19-20). Diese FundewurdenimFüllschuttgemacht, der dem Tempel als Fundament
diente.
Literatur:
Chehab, M.: Nouvellesstelesde'Oumm-el-Awamid, BMB 13(1956)43-53
Dunand, M. et al.: Oummel_cAmed. Paris 1962
Jentel, M.O.: Catalogueet etude des ceramiquesgrecques, hellenistiques et romainesirnportees ä
Byblos. Diss. Paris 1963 [Anhang]
Zu denFundenzählen:
Glaskopfanhänger:
1.PI.40.1, p. 219, gefundenunter den Bodenplatten des Milk'astart-Tempels, in der NO.Eckeder
Cella;
2. PI. 69.2, p. 219, gefundenimOsttempelin den Räumen 24 und 25.
Importierte Keramik,imWestteil des Milk'astart-Tempels gefunden(Dunand 1963: 208 n. 3):
Zypriotische Keramik, 3 Fragmente,zwei davon veröffentlicht Fig. 83, aus demSchutt unter dem
Milk'astart-Tempel, darunter "Black-on-Red" II(IV).
Attisch schwarzgefirnißte Keramik,ebendagefunden, Fig. 84, Katalogder ImporteNr. 1-15; dazu
M.O. Jente11963:AddendumNr. 2-15.
Attisch schwarzfiguriges Fragment, 1. Viertel des 5. Jahrhunderts v.Chr. (Dunand 1962: Fig. 1,
Katalogder ImporteNr. 1 = M.O. Jente11963:AddendumNr. 1).
ÜbrigeKeramik:
Amphore, gefundenim "Westteil der Stadt", unter demMilk'astart-Tempel? (Dunand 1962: Fig.
78a, p. 233)
"Basket-Handle"-Amphore, ebenda gefunden?(Dunand 1963: p. 233, ohne Abb.)
WädiBrtsä
1883 und 1884 hat H. Pognon am Ort die InschriftenNebukadnezars untersucht, ihm folgten
Hilprecht 1888 und Weißbach 1903. Im Wädl Brisä habendie Babyionieranscheinendüber einen
längerenZeitraumhinNiederlassungen angelegt und Zedernfallenlassen.
Literatur:
Hilprecht, H'V.: Die Inschriften Nebukadnezar's im Wadi Brissa. Zeitschrift für kirchliche
Wissenschaft und kirchliches Leben 10(1989)491-498
Hilprecht, H.Y.: The Inscriptions ofNebuchadnezzar in the Wady Brissa. Sunday School Times
31(1889)547
Pognon, H.: Les inscriptions du WadiBrissa. Recueilde Travaux28(1906)26-61
Pognon, H.: Rapport sur une mission au Liban. Archives des Missions Scientifiques
14(1888)345-349
Weißbach,FW.: Die InschriftenNebukadnezars II imWadIBrisä und amNahr el-Kelb. WVDOG
272 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 273
5: Leipzig 1906
TallWaWiya
DerTalliiegt heute imSee vonHirns,1981wurdeseineOberfläche vonMajedMoussli untersucht.
Dabeiwurdeneinigeeisenzeitliche Scherbenaufgelesen, diehier berücksichtigt werdensollen.
Literatur: M. Moussli: Tel el-Ouaouieh. MO 28(1981-82)244-245 Abb. 54 Nr. 10-11
Yahmür
Maurice Dunand hat an der Oberfläche des Ortes Fragmente von "Basket-Handle"-Amphoren
gefunden(AAS 14(1964)7). .
Yänüh
In den 60er Jahren hat Roger Saidah ein achämenidenzeitliches Grab freigelegt, die
Grabungsergebnisse sind nicht publiziert worden. Kurzbericht: BMB 20(1967)172; Antiquite
Classique 36(1967)223
Yarza
Soyez,B.: Lebetyle danslecultede l'Astarte phenicienne. MUSJ 47(1972)157n. 3 (Erwähnteinen
bis dahin unpublizierten "Astarte-Thron" aus dem Ort. Ist das Objekt hellenistisch oder
achämenidenzeitlich?)
ZabqIna
C. Ghadbanund J. HajjarhabenamOrt 1963 und 1964Gräberuntersucht, daruntersollsichein
eisenzeitliches Grabbefundenhaben.Ihre Grabungsergebnisse habensie nicht publiziert.
Kurzberichte: BMB20(1967)172;Antiquite Classique 36(1967)224-225
TallZagän
Während ihrer Grabungen im Jahr 1987 hat Helga Seeden von der Oberfläche des Talls
eisenzeitliche Keramik aufgelesen.
Seeden, H. et al.: The AUB-IFEAD Village ProjectPreliminary Report. DaM4(1989)1-31,Fig. 9:
Nr.73-77
Zincirli
Der Ort wurde durch Felix von Luschan 1888, 1890, 1891, 1894 und 1902 in 5
Grabungskampagnen untersucht, es war die erste deutsche Grabung östlich von Ankara. Die
Grsbungsergebnisse wurden 1893-1943 veröffentlicht DieGrabungsberichte sindeinMusterbeispiel
für die "deutscheBauschule" der Jahrhundertwende, einemspezifisch deutschen Ansatz in der
Archäologie, der durch LuschansMitarbeiter Robert Koldewey in Zincirli zur Geltungkam. Die
Gebäude mitihren Lehmziegelaufbauten sind detai1liert bearbeitet worden. Leiderhat mandabeiaber
nicht auf den Verlauf von Schuttschichten geachtet. Daher konnten die Ausgräber keine
Stratigraphie präsentieren. Zahlreiche BauwerkesinddurchBrandzerstörtworden, aber oft fehlt
jeder Hinweis auf den angetroffenen Zustand der Gebäude, statt dessen wird die erhaltene
Bausubstanzgenau beschrieben. Auch auf Keramik ist nur seltengeachtetworden, dieResteder
unverzierten Gefäße wurdenzur Schotterung der Wegeverwendet (Sendschirli 5: 38). Und doch
haben die Grabungen von Zincirli in ihrer Zeit Maßstäbe gesetzt, nicht nur mit der
Grabungsmethode, sondern auch mit der Publikation. Die Befunde lassen sich in der Regel
rekonstruieren, dadieArchitektur sorgfältig dokumentiert und publiziert wordenist. Die Ergebnisse
meinerArbeit verdanke ichder freundlichen Erlaubnis der Staatlichen MuseenBerlin,Fundeaus
Zincirli in Berlin1991untersuchen und z.T. neu zeichnen zu dürfen.
Da in der vorliegenden ArbeitKeramiknach700 v.Chr. untersuchtwird, solldieDiskussion über
die Bautätigkeit in Zincirli vor 700 v.Chr. nicht fortgesetzt werden. Die Bauphasen,der biszum
Anfang des7. Jaluhunderts v.Chr. vollendeten Gebäude, undihreDatierungwarendas Themaeiner
kontroversen Debatte. Verschiedene Datierungsvorschläge wurden gemacht (Koldewey in:
Sendschirli 2(1898), Oelmann 1921, Wachtsmuth 1923-24, Busink 1970, Naumann 1971).
Trotzdem ist "die Aufeinanderfolge der einzelnen ... Gebäude ... durch die Ausgrabung nicht
einwandfrei geklärtundauf Grundder Publikation auch nicht mehr mit Sicherheit zu erschließen"
(Naumann1971:418-419).
Diewichtigste Fundgruppe inunserem Zusammenhang ist der nordwestliche Palastbereich, alsodie
Gebäude J, K, L, P, Hilani3 und 4, der NWHallenbau unddieHöfeMund R (Fundgruppe 1 und
la). Daßdieser Bereich im7. Jahrhundertv.Chr. zerstörtwurde, ist unumstritten. StefanMaul und
ichglauben, diese Zerstörung jetzt nach676 v.Chr. datieren zu können(Lehmannin Vorbereitung,
- Fundgruppe 1/1a). Die Keramik und die Kleinfunde aus dem Brandschutt dürften zum
überwiegenden Teil das Inventar dieser Räume aus den Jahren unmittelbar vor der Zerstörung
gebildet haben. Nureinzelne Funde, besonders   wie Siegel, Elfenbeinarbeiten oder
Schmuck, können sehrviellänger,vielleicht biszu 100 Jahrelang, vor der Zerstörung inGebrauch
gewesen sein. Dassoll natürlich nichtausschließen, daßauchandereFundeaus dem8. Jahrhundert
v.Chr. imBrandschutt gefundenwurden.
Während Koldewey, OelmannundWachtsmuth vonzwei Zerstörungen auf der Burg vonZincirli
nach 700 v.Chr. ausgingen, stellten Naumann und Busink eine 3. Zerstörung zur Diskussion.
Naumann setzt dieHilanibauten in eine Reihenfolge H3 - H2 - Hl. H2 und H3 sinddurchFeuer
zerstört worden. Da Hl unter demoberenPalast liegtund Brandspuren trägt und da H2 wohl nach
der Zerstörung vonH3 erbaut wurde, ergibt sichfolgendes Bild:H3 - Zerstörung - H2 und Hl -
Zerstörung- Oberer Palast - Zerstörung (Naumann 1971: 424-425). Busink hält ebenfalls drei
Zerstörung für möglich, seineBauabfolge weichtallerdings vonNaumannab: Hl, H3, H4, J, K, P
- Zerstörung - H2 - Zerstörung - ObererPalast- Zerstörung (Busink1970: 540).
Ich stelle für das 7. Jahrhundert v.Chr. in Zincirli das folgende Schema zur Diskussion (Abb.
5.1.16.). Einerstergroßer Brandhat dieälteren Gebäude des 9. und 8. Jahrhunderts v.Chr.zerstört.
Dieser Brand hat im 7. Jahrhundert v.Chr. stattgefunden. Zincirli war 681 v.Chr. Teil des
assyrischen Reiches. 671170 v.Chr. stelltAsarhaddon seineSteleimäußerenBurgtorauf Hatteer
nach einer Eroberung von Sam'al die wiedergewonnene Autorität über die Stadt demonstrieren
wollen? Derhistorische Kontext dererstenZerstörung mußzur Zeit noch reineSpekulation bleiben.
ImBrandschuttdieser Zerstörung imNWPalastfandsicheine TontafeI, die in das Jahr 676 v.Chr.
datiert. DieZerstörung desNWPalasteshat demnachnach676 v.Chr. stattgefunden. DieGebäude,
diedieser Zerstörung zumOpferfielen waren: Hilani 3 und4, GebäudeK, J und L, HofM, Gebäude
PundHofR.
Die zweitegroßeZerstörung der nur teilweise wiederaufgebauten Burg hat dann vielleicht in der
zweiten Hä1fte des7. Jaluhunderts v.Chr. stattgefunden, vielleicht amEnde des assyrischen Reiches.
Zudieser Zerstörung zählen dieBurgmauer, das "Ältere" unddas "InnereBurgtor", Hilani 1 und2.
Diese Rekonstruktion läßt sichstratigraphisch belegen. DieBurgmauermit dem"Balkenrost" liegt
überderZerstörung des Hilani 3, desGebäudes L unddes HofesR. Hilani2 liegtüber demGebäude
P.
Danach wurde wieder aufdemBurghügel vonZincirli gebaut: der "OberePalast"ist über das Hilani
274 Kapitel 5.1.
T
Katalog der Fundgruppen 275
Stratum V Befunde, älter als das Ende des 8. Jahrhunderts
StratumIV Hilani 3 (I), Hilani 4 (I), Gebäude J (I), Gebäude K (I),
Gebäude L (la), HofM, Gebäude P (20), HofR (28)
Stratum III Hilani I, Hilani 2 (3), Burgmauer mit Balkenrost, Inneres
Burgtor(4), ÄußeresBurgtor (10), Kasematten, Fundgruppe 7,
Fundgruppe 19?
Stratum II Oberer Palast (5), Burgmauer über der Mauer mit Balkenrost
Stratum I spätachämenidische und hellenistische Befunde
Tabelle 5.1.16 Zincirli, stratigraphische Übersicht (in Klanunem: die
Fundgruppen)
1gebaut undnordöstlich davoneine neue Burgmauer über dieMauer mit dem"Balkenrost" gesetzt
worden.
Inder folgenden Listeder Fundgruppenwird nicht auf den BaubeginneinzelnerGebäudevor 700
v.Chr., sondernnur auf dieBefunde danach eingegangen.
Literatur:
Ausgrabungenin Sendschirli. F. von Luschan (ed.). Berlin
1. Einleitungund Inschriften. 1893
2. Ausgrabungsbericht undArchitektur. 1898
3. Thorsculpturen. 1902
4. Bericht über die 5. Grabung, 1902. 1911
5. W. Andrae: Die Kleinfundevon Sendschirli. 1943
Enzyklopädische Artikel: RLV 11(1927)194-195
Archi, A. et al.: I pesi provenienti da Zincirli. in: In memoria di Pietro Meriggi: SMEA
24(1984)245-261
Balmuth, M.S.: Rernarks ontheAppearance ofthe EarliestCoins. in: Festschrift G.MA Hanfmann.
Mainz 1971: 1-7(ZumHacksilberfund. )
Bissing, W. von: Untersuchungen über Zeit und Stil der "chetitischen" Reliefs. MD
6(1930-31)159-201
Bossert, H.T.: Altanatolien. Berlin 1942: nr. 889-955
Bossert, H T.:Neues von Zincirli und Maras. Or 27(1958)398-403, Tf. 56-57 (Skulpturenund ein
Lamastu-Arnulett, angeblich aus Zincirli,zum Lamastu-Amulett cf. H. Klengel: Mitteilungen
des Institutsfür Orientforschungen 8(1963)26 Nr. 47.)
Busink, TA: Der Tempel von Jerusalern. Leiden 1970 (bes. p. 537ff, 545ff, 555)
Friedrich, J.: Das bildhethitische Siegel des BR-RKB von Sam'al, Or 26(1957)345-347 (=
Sendschirli 5 Tf. 451)
Friedrich, T.: Die Ausgrabungen von Sendschirli und das bit hilläni. Beiträge zur Assyriologie
4(1902)227-278
Genge, H.: Nordsyrisch-südanatolische Reliefs. Kobenhavn1979 (bes. p. 143 ft)
Herzfeld,E.: Hettitica. AMI 2(1930-31)140-203(Reliefeund Skulpturen)
Jakob-Rost, L.: Die Stempelsiegel imVorderasiatischen Museum. Berlin 1975 (Nr. 83,85,87-90,
94-96,106,108-109,112,114,116-117,122,126-128,132-134, 136-140, 143-152, 154,
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Klengel-Brandt, E.: Syrien,Kleinasien. Berlin 1986 (Abb. 11 = Sendschirli 5 Tf. 20d)
Landsberger, B.: Samal. Ankara 1948
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bereitsin Sendschirli 5 publiziert: Nr. 10: S 54 = Sendschirli Abb. 165, Nr. 11: S 3814 = Tf.
56d, Nr. 12: S 3815 = Tf. 56e.)
Meyer, G.R.: Altorientalische Denkmäler im Vorderasiatischen Museum zu Berlin. Leipzig1965
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Oelmann, F.: Zur Baugeschichtevon Sendschirli. JDAl 36(1921)85-98
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Wachtsmuth,F.: Die Baugeschichtevon Sendschirli (Samal). JDAl 38-39(1923-24)158-169
Wolf, M. et al.: Jagd zu Pferde in der altorientalischen und klassischen Kunst. MD
10(1935-36)317-359Abb. 6-10 (2 Pferdeköpfeaus Basalt in Berlin: VA3004, 3008.)
Für dieInschriftencf. KAINr. 214-221; Vattioni: AugRom9(1969)Nr. 227-283
Fundgruppe: Zincirli 1. Der Zerstörungsbereich des NWPalastbereichs.
DieGebäude J, K, P, derNWHallenbau, Hilani3 und 4 sowiedieHöfe Mund R waren gleichzeitig
in Benutzung und sindzusammenzerstörtworden.
Diegleichzeitige Benutzung vonJ undK belegtder DurchgangvonRaum 13nach K2. Das Pflaster
vorJ undüberdenHofM hinweg verbindet die GebäudeJ und K mit demNW Hallenbauund dem
HiIani 4. DasBegehungsniveau imHofRlegteinegleichzeitige Nutzung von NWHallenbau,Hilani
3 und 4 nahe. Auch der Hof R mit dem südlichen Hallenbau P dürfte aufgrund des
Begehungsniveaus mit diesenGebäudenzusammenbenutzt worden sein.
Alle Funde dieser FundsteIlengruppe stammenaus einer Zerstörungsschicht und sind gleichzeitig
miteinander während der Zerstörungniedergelegt worden. Die Zerstörungkann durch die Tontafel
S3566(Sendschirli 5: Tf.73ab)datiertwerden. DieseTontafelfand sichimBrandschutt von Raum
12.Stefan MaulhatdieTafel 1990untersucht und festgestellt, daß sie das Eponym"Bambä/Banbä"
des Jahres 676 v.Chr. trägt. Er konnte damit die schon 1943 vonEhelolf vorgeschlagene Lesung
bestätigen (Sendschirli 5: 137). Ehelolfhat die Tafel seinerzeitnicht veröffentlicht und das Fotoin
Sendschirli 5 ist kaumverwendbar. In einemArtikel,den StefanMaul und ich vorbereiten, werden
wir die Tafel veröffentlichen und die archäologischen Implikationen behandeln (Lehmann in
Vorbereitung).
Datierung: Zeitraumder Assemblage 3.
Fundgruppe: Zincirli la. GebäudeL.
Ich gehe davonaus, daß GebäudeL mit J und K gleichzeitig in Benutzung war und daßGebäude
L mit diesenGebäudenzusammenzerstörtworden ist.
Zwar liegen die Begehungsflächen in L deutlich höher als in Hof M und als die unterste
Treppenstufe vonK. Auch dürfteman mehr Brandspurenin L erwartenals sichdort findenlassen,
wenn L mit dem übrigenNW Palastbereich zerstört worden ist (cf. Sendschirli 4: 303). Luschan
276 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 277
schreibt sogareinmal,der NWBezirkder Burg sei nicht durchBrandzerstörtworden(Sendschirli
4: 240).
AndereArgumente sprechen dagegeneher für eine gleichzeitige BenutzungvonL mit K, was auch
zu einer gleichzeitigen Zerstörunggeführt haben kann. Die Begehungsflächen vonL lassensich
nämlichan dieBegehungsflächen imHofM anschließen.
L6hatwahrscheinlich 2 Begehungsflächen gehabt: denPflasterboden bei ursprünglich 9,47 mund
denLehmboden, der sichbei 9,74 m imwestlichen Teil des Raums erhaltenhat. DieMetallwanne
inL6 stand17-23cm über demPflasteraufeiner ErdschichtderenHöhe mit demLehmboden bei
9,74 m in Verbindung gestandenhaben könnte.
Die Begehungsfläche in L5 lag bei 9,63 m, in L4 bei 9,93 m und in L3 bei 9,92 m (über der
abgebauten Mauer in L3, Oberkante9,86 m).
DieSchwellenhöhen in L liegenbei 9,76 m (L6/5) und 9,93 m(L5/4). L5 wirdvomHof aus über
eine kleine Steintreppe betreten: unterste Stufe und Hofniveauam Eingang zu L5 8,81-84 m,
Schwellenhöhe vonL5 9,69m.
DasHofniveau vonHofFi steigtvor L6 nach Südenhinin RichtungaufL7 an. Es zieht über eine
alten Maueroberkante bei 8,96 m. Nach Ostenhin fällt das Hofniveau über 8,58-59m bis auf 8,45
munmittelbar vorderTreppe desGebäudes Kab. ZwischenL und K hat alsoeineBegehungsfläche
bestanden, unter dieserBegehungsfläche verliefeineWasserleitung aus demHofM nach Westen.
DieMauerh istvielleicht später überdenHofFI gelegtworden.In ihremFundamentist ein Rost mit
Steinreihen angelegtworden, das entsprichtKoldeweys Periode3.
Die festgestellten Höhenangaben und auch der Grundrißdes GebäudesL, der sich in die Fläche
zwischen der Burgmauer und Gebäude K einfilgt, sprechen für eine gleichzeitige Benutzung
zumindest derRäumeL3-6 mit demGebäudekomplex J undK. Ob L auch zusammenmit J undK
zerstört worden ist,läßtsich nichtmit Sicherheit sagen.Daß sichdieMetallwanne in RaumL6 noch
insitubefindet, könnte für eineZerstörungsprechen. Wie über Hilani3 ist auch über dieReste von
L die letzteErneuerungder Burgmauer hinweggebaut worden(Sendschirli 4: 302).
Datierung: Zeitraumder Assemblage 3.
Fundgruppe: Zincirli 2. Hilani 1.
Fürdie4 Funde, fürdieeinFundzusammenhang mit Hilani 1 angegeben ist, lassensichdie genauen
Fundumstände nicht rekonstruieren.
Funde:Es ist nicht sicher,ob die folgenden Fundein dieseFundgruppe gehören:
Skaraboid (Jakob-Rost 1975: Nr. 108). (S 1995), Publ.: Sendschirli 5: Tf. 38q
Skaraboid (Jakob-Rost 1975:Nr. 109). (S2055), Publ.: Sendschirli 5: Tf.38p
Keramik. (S 2354), Publ.: Sendschirli 5: Tf. 15c
Hammer, Stein. (S 3104), Publ.: Sendschirli 5: Tf.3p
Fundgruppe: Zincirli 3. Hilani2.
DieBegehungsfläche vonHilani2 lagan der Orthostatenunterkante desEingangsan der SOWand
bei13,03 munddamit ungefllhr 3 müberderBegehungsfläche vonGebäudeP und Hof R bei 10,08
m (an der Orthostatenunterkante von PI, Pfeiler pl). Sonst hat sich die ursprüngliche
Begehungsfläche von Hialni 2 nirgends erhalten. Die unterschiedlichen Höhen der
Begehungsflächen hat manzumAnlaßgenommen,anzunehmen,daßHilani2 nachder Zerstörung
der Gebäude P und Hilani 4 über diese Bauwerke gebaut worden ist. Dagegen stehen die
Beobachtungen vonKoldewey, deröstlichste OrthostatvonHilani4 "schließt sichrechtsan die hier
etwas geböschte Hilanimauer [vonHilani 2] an und ist deshalbabgeschrägt. Der Läufer darunter
setzt östlich auf eine vorspringende Schicht des Nachbarfundaments auf" (Sendschirli 2: 162).
Können dieerwähnten Mauerteile bereits zumGebäude P vor ErrichtungvonHilani2 gehört haben?
DieFrage, ob Hilani2 gleichzeitig mit Hilani4 und GebäudeP in Benutzungwar oder ob Hilani2
erstnachderZerstörungdieserGebäudeerrichtetwurde läßt sichbishernicht mit Sicherheit lösen.
Die Funde aus dem Bereich von Hilani 2 lassen sich in keinen genauen Kontext zum Gebäude
bringen.
Fundgruppe: Zincirli 4. Ascheschicht beiminnerenBurgtor der Quermauer("Löwengrube").
Die FundsteIle entstand wahrscheinlich bei der Zerstörung des inneren Burgtors, als man die
Steinlöwen des Tors in eine Brandgrube warf (Sendschirli 2: 117 Abb. 27; 128-130). Die
eisenzeitlichen Fundeaus diesemBereichsind mit bronzezeitlichen vermischt.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4*.
Fundgruppe: Zincirli 5. ObererPalast ("Asarhaddon-Palast").
DasGebäude istohnezwingendemBeweis Asarhaddon zugeschrieben worden, dieseDatierungwird
durch nichts gestützt. DerBauistdurch einenBrandzerstörtworden, er liegt über demHilani 1. Die
Funde, die imBereichdes OberenPalastesgefundenwurden, scheinenaus der Brandschicht des
Gebäudeszu stammen.
Datierung: Zeitraum der Assemblagen 3-4*.
Fundgruppe: Zincirli 6. Silberhortfund vor der Quermauer.
Eine DatierungdiesesFundesist durch dasFehlengenauerFundangabenunmöglich.
Funde: Silberschmuck und Hacksilber, (S 2602, 2611-2659, 3941, 3943-3948, 3950-3956,
3960-3963,3975), Sendschirli 5: Tf. 44o-v, x-ai45d-g, o-y, 55 a-s.
Fundgruppe: Zincirli 7. "Älteres Haus" in Quadrant 11 0, südlichvor demOberenPalast.
Die Beziehungzu Hilani 1 ist unklar, dieFundamentoberkante liegt unter demOberenPalast und
überderFundamentoberkante vonHilani 1 (cf. Sendschirli 2: 117Abb. 27). Nach der angewandten
Bautechnik ist der Gebäuderest von Koldewey in seinePeriode2 datiert (Sendschirli 2: 148 dort
"Vormauervor Hilani 1").
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 1-2*.
Fundgruppe: Zincirli 8. "Älteres Haus" in Quadrant k8, westlich vomOberenPalast, zwischen den
Mauerndes "älteren Hauses".
Fund:Handlibationsschale. (S 1996), Publ.: Sendschirli 5: Tf. 13e.f= Tf. 14d.e
Fundgruppe: Zincirli 9. In den Fundamentendes äußerenBurgtors.
Funde: Spinnwirtel. (S 3), Publ.: Sendschirli 5: Tf. 4z
Perle, "Auge" aus mehrfarbigem Glas, schwarzmit weißerEinlage. (S 1148), Publ.: Sendschirli 5:
ohneAbb., p. 136
Fibel,Bronze. (S 1312), Publ.: Sendschirli 5: Tf. 43.07
Fundgruppe: Zincirli 10. Im Torhofdes äußerenBurgtorsin Höhe der Reliefplatten (vielleicht aus
demZerstörungszusammenhang?)
Die Asarhaddon-Stele standanscheinendin Höhe der Begehungsfläche bei ca. 5,00 m. Das Tor
wurdenachAufstellungderStele 670v.Chr, zerstört. Zu diesemZeitpunktwarendie Seitendes Tors
nochmit den Orthostatender älterenEisenzeitverkleidet. Die Orthostatenstandenwahrscheinlich
in ursprünglicherAufstellung. An den Ecken und vor einigenStellenan den Seiten haben sich
Steinpackungen erhalten,diewohl viel dazubeigetragen haben, die Orthostatenreliefe zu erhalten
(Sendschirli 2: 125).
DieseAnbauten hatKoldewey alsNachbesserungen nacheinererstenZerstörungdes Torsgedeutet.
Diese Zerstörung habe zumselben Zeitpunkt wieimNW- Palastbereich stattgefunden. Danachhabe
Asarhaddondas Tor wieder herrichten lassenund seine Steleaufgestellt. Steleund ObererPalast
seienalsogleichzeitig gewesen(Sendschirli 2: 125, 177).
Es läßt sichaber aucheineandereMöglichkeit denken: Nach der Zerstörungdes Nordwest-Palastes
in StratumN wurde das äußere Burgtor in Stratummneu verkleidet und umgebaut. Mit dem
äußerenBurgtor wurde die Burgmauer mit Rost errichtet. Jetzt wurde auch dieAsarhaddon-Stele
imToraufgestellt. Auch diesesStratummist schließlich zerstörtworden. Im StratumII wurdeein
neuesTorgebaut überdemöstIichen Teil des äußerenBurgtorshabensichBaurestegefunden,die
zueinem Tor-Neubau überder Zerstörungdes Stratumsmgehören.DieserNeubau steht über dem
Brandschutt, der die Asarhaddon-Stele versiegelt und könntegleichzeitig mit demOberenPalast
gewesen sein (cf. Sendschirli 2: Abb. auf p. 96 über dem nordöstlichen Teil des Tors mit den
278 KapitelS.I.
Katalog der Fundgruppen 279
Oberkanten5.80 - 6.10 m).
(FürdasäußereBurgtor cf. Sendschirli 1: Ilff, bes. 12 n. 3; Sendschirli 2: 125,177; Abbildungen
aufp. 11,29,96, If. 13).
Funde: Stempelsiegel. (S 19), Publ.: L. Jakob-Rost 1975: Nr. 85; Sendschirli 5: rr 37v
Fundgruppe: Zincirli 11. Fundamentbereich des "Barrekub-Palastes", d.h. vonHilani 3, demNW
Hallenbau und Hilani4 (= NO Hallenbau).
Funde:Knochenspatel. (S2548), Publ.: Sendschirli 5: rr 60f
Steinwerkzeug. (S 2897), Publ.: Sendschirli 5: rr Ip
Knochenspatel(?), verziert. (S2934), Publ.: Sendschirli 5: rr 59g
Steinmit Verzierung. (S 2939), Publ.: Sendschirli 5: Tf 10e
Fibel, Bronze. (S 3080), Publ.: Sendschirli 5: Tf.431
Keramik. (S 5782+5367), Publ.: Sendschirli 5: rt 20i.k
Fundgruppe: Zincirli 12. Fundamenteder äußerenBurgmauer.
Funde: Spinnwirtel. (S 1255), Publ.: Sendschirli 5: Tf 4a
Fibel. (S 1260), Publ.: Sendschirli 5: ohneAbb., p. 91
Fundgruppe: Zincirli 13. FundamentevonHilani 1.
Funde:Rollsiegel. (S2557), Publ.: Sendschirli 5: rr 39h
Steinwerkzeug. (S 2580), Publ.: Sendschirli 5: rr 2e
Fundgruppe: Zincirli 14. Fundamentbereich vonHilani 2.
Fundgruppe: Zincirli 15. In der innerenBurgmauer.
Fund:Fibel,Bronze. (S 2535), Publ.: Sendschirli 5: rr 43.10 = Tf. 430
Fundgruppe: Zincirli 16. Fundamentder innerenBurgmauer.
Funde:Keramik. (S 978), Publ.: Sendschirli 5: rr 25f
Keramik: bronzezeitlich. (S 991), Publ.: Sendschirli 5: Tf 25x
Fundgruppe: Zincirli 17. Im Schutt der Kasematten.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4·.
Fundgruppe: Zincirli 18. Im Fundamentder Kasematten.
Datierung: Zeitraumder Assemblagen 3-4· .
Fundgruppe: Zincirli 19.Brandschicht "mit zahlreichen Idolen" südöstlich vonHilani2 (Sendschirli
2: 153).
Funde:Figurine, Ion, assyrisch. (S 2986), Publ.: Sendschirli 5: Tf 34d.e = Abb. 77
Silberschmuck. (S2987), Publ.: Sendschirli 5: If. 44f= rr 46f
Silberschmuck. (S 2989), Publ.: Sendschirli 5: Tf. 44m = Tf 45c
Skaraboid. (S 3011), Publ.: Sendschirli 5: If. 38g
Stein. (S3024), Publ.: Sendschirli 5: rr 3i
Knochenspatel. (S 3047), PubL: Sendschirli 5: If. 60 ak
Stein.(S 3067), Publ.: Sendschirli 5: If. 3k
Stein.(S 3068), Publ.: Sendschirli 5: If. 31
Lampe,Hängelampe? (S 3152), Publ.: Sendschirli 5: Tf 36n
Fundgruppe: Zincirli 20. GebäudeP: ohne weitereFundangaben.
Funde:Keule,Eisen. (ohne S-Nummer), Publ.: Sendschirli 5: Abb. 106
Speer,Eisen. (ohne S-Nummer), Publ.: Sendschirli 5: Abb. 98
Doppelbeil, Eisen. (ohne S-Nummer), Publ.: Sendschirli 5: Abb. 104
Keule,Bronze. (ohne S-Nummer), Publ.: Sendschirli 5: Abb. 105
#r
Fundgruppe: Zincirli 21. Quadrant clO: GrubesüdlichvonHilani3.
Funde: Trichter,Baukeramik. (S2257), Publ.: Sendschirli 5: If. 31f.g
Handkonsole, Baukeramik. (8 2302), Publ.: Sendschirli 5: rr 31d.e
Handkonsole, emailliert, Keramik. (S2406), Publ.: Sendschirli 5: p. 155
Handkonsole, emailliert, Keramik. (S 5450), Publ.: Sendschirli 5: p. 155
Fundgruppe: Zincirli 22. Quadrant 012: Kasematten, 4 m unter der Oberfläche (phase E2).
Funde: Tonstempel? (S 1326), Publ.: Sendschirli 5: Tf 320
Keramik: Kernos(für Bronzeeinsa1z imInnerencf. Abb 169). (S 1378), Publ.: Sendschirli 5: Abb.
70
Fundgruppe: Zincirli 23. Quadrant 012: Kasematten, 5 - 5,5 m unter der Oberfläche (phase EI).
Funde:Knochenspatel. (S 766), Publ.: Sendschirli 5: Tf 60q
Knochenspatel. (S 1233), Publ.: Sendschirli 5: Tf 60v
Fibel. (S 1310), Publ.: Sendschirli 5: ohneAbb., p. 91
Fibel, Bronze. (81311), Publ.: Sendschirli 5: rr 43.01 = Tf. 43n
Gußformen. (8 1314), Publ.: Sendschirli 5: Tf. 8c
Fundgruppe: Zincirli 24. Quadrant012: Kasematten, 6 m unter der Oberfläche(phase D).
Funde: Fibel,Bronze. (S 1259), Publ.: Sendschirli 5: Tf 43.13 = Tf 43q
Knochenspatel. (S 1271), Publ.: Sendschirli 5: If. 60 ar
Knochenspatel. (S 1272), Publ.: Sendschirli 5: rr 60 ao
Keramik. (S 1278), Publ.: Sendschirli 5: If. 15a
Fundgruppe: Zincirli 25. Quadrant012: Kasematten, 6,5 -7 m unter der Oberfläche (phase C2).
Die   bei den Kasematten in 012 wird mit Hilfe der Abb. 28 in Sendschirli 2: p.119
deuthch. Der dort abgebildete Schnittist nach den Mauerabständen durch den Kasemattenraum 9
gelegtworden.
A. Danach ist die Burgmauer mit befestigter Außenböschung auf einen älterenSchichtbereich A
aufgebautworden.
B. An die unbefestigte Innenböschung der Mauer lehnt sichder Schichtbereich B an.
Cl ist eineArt Abgieichung über B, auf der FundamenteundMauernaufgebautwurden.
C2 ist der Verfallschutt Ober den Gebäudein Cl.
D ist der Schichtbereich über C2, aufD liegtvielleicht eineAscheschicht.
EI ist an der Oberkanteanscheinend eine Terrassierung für den Baubereich,der direkthinterder
Burgmauer bei ca. 6,40 m über demVermessungsnullpunkt liegt und mit dieserHöhe fast an die
Fundamentoberkante der Burgmauerauf demBurgwallheranreicht.
E2. AufderAbgieichungE1 stehen Mauern, derenLehmziegelschutt EI massivüberdeckt und den
unteren Teil vonE2 bildet. DieAbgleichung EI und dieMauerndarauf bildenvielleicht die letzte
große Baumaßnahme vorErrichtungder Kasematten. Wenn, wie allgemein angenommenwird, die
Kasematten Teil einer Erneuerung der Burgmauer nach der großen Zerstörung der Burg und
insbesondere desNorwestlichen Palastareals sind, dann läßt sich vermuten,daß dieMauernauf der
Abgleichung EI mit den Bauten des Nordwestlichen Palastareals gleichzeitig sein könnten. Die
Begehungsfläche vonE2 gehört dann in unser StratumIV(cf. Tabelle 5.1.16). Die Mauern, dieauf
EI erbaut worden sind und deren Fundamente bis an die Unterkante von EI reichen sind
möglicherweise zerstörtworden. ZumindeststehendieLehmziegel noch in 8 Lagenan, der Schutt
derverkippten Lehmziegelmauern bildetE2. Aber auch vonder Burgmauer sindLehmziegel indas
Burginnere verkippt. Nach der ZeichnungAbb. 28 fallen zum ersten Male Lehmziegel von der
Mauerkrone ins Burginnere. über diesemLehmziegelschutt liegt in E2 aber noch eine weitere
Schicht aus offenbar anderemMaterial. Dicht unter der Unterkante von F haben sich auf E2
Ascheschichten undRestevonFundamenten (2Ziegellagen tief)erhalten. SinddieseAscheschichten
weitereSpurender Zerstörungder Bautenauf EI ?
F sind die Kasematten, deren Fundamentein die eben beschriebenen Befunde bis zu 4 m tief
eingegraben sind. Auch die Kasematten stehen, wie die Bauten von EI, auf einer großen
280 Kapitel 5.1. Katalog der Fundgruppen 281
Terrassierung des Geländes. Die Terrasse reichtjetzt bisüber dieFundamente der Burgmauerauf
demBurgwall. AuchdieKasematten wurden scheinbar zerstört: AscheundLehmziegelschutt liegen
auf der Begehungsfläche der Kasematten und ziehen an den Kasemattenmauern an. Auch in F
verkippen Lehmziegel vonder Burgmauerins Burginnere.
Gistoffenbar dieletzte sicher faßbare Besiedlung über denKasematten direkt unter der Oberfläche.
Als sie bestand, war der Hügel an dieserStelle unbefestigt.
Parallel zudenBefunden auf den übrigen Hügelflächen gabes in 012 zwei großeBaumaßnahmen,
EI undF, die beidemöglicherweise einerZerstörung zumOpfer gefallen sind.
Funde: Knochenspatel. (S 1242),Publ.: Sendschirli 5: If. 60 ah
Schleifstein. (S 1252),Publ.: Sendschirli 5: If. 7a
Keramik: zypriotisch. (S 1253),Publ.: Sendschirli 5: If. 18e
Schleifstein. (S 1261), Publ.: Sendschirli 5: If. 7g
Fundgruppe: Zincirli 26. Fundein der Quermauer.
Funde: Figurine, Ion, bronzezeitlich. (S 1799),Publ.: Sendschirli 5: Tf 33e
Keramik. (S 2527), Publ.: Sendschirli 5: Tf 17f .
Fundgruppe: Zincirli 27. Fundevor der QuermaueramOstflügel, 2 mtief.
Funde: Knochenspatel. (S 1446),Publ.: Sendschirli 5: Tf. 60 am
Knochenspatel (S 1447, Publ.: Sendschirli 5: If. 60w; S 1448, Ir. 60m, S 1449, Tf. 60x; S 1450,
Ir. 59f; S 1455, Ir. 60h; S 1456c, Tf. 60 al).
Fundgruppe: Zincirli 28. FundeimHofR imSchutt.
Funde: Keramik: Rhyton (Klengel-Brandt: Syrien, Kleinasien. 1986: Abb. 11) (S 3657), Publ.:
Sendschirli 5: If. 20d
Keramik: Rhyton.(S 3658), Publ.: Sendschirli 5: If. 20b
Fundgruppe: Zincirli 29. Funde"beim rundenTurm, ganzimNordendes Hügels", 1 mtief.
Funde: Keramik. (S 1725), Publ.: Sendschirli 5: Ir. 199
Keramik. (S 1725a),Publ.: Sendschirli 5: Tf. 19h
Fundgruppe: Zincirli 30.Funde "beim rundenTurm"an der Quermauerin Quadrant115, 3,5 mtief.
Funde: Keramik. (S2486), Publ.: Sendschirli 5: Ir. 241
Gewicht, Entenform,Basalt.(S2490), Publ.: Sendschirli 5: Ir. l l g = Archi 1984Nr. 36
Fundgruppe: Zincirli: Grab 1.
Beschreibung: Grabkarnmer aus Basaltblöcken, mitAsphaltverkleidet. Sinddie SteinedemHilani
1entnommen (cf. Sendschirli 2: p. 141)?
Literatur: Sendschirli 2: 140-141;3: 325; 5: 137-138
Funde: ReliefeinerFrau
Elfenbeinplättchen, Einlage(Tf 590).
Fundgruppe: Zincirli: Grab2.
Beschreibung: Kindergrab im äußeren Hof des äußeren Burgtors, aus roten Steinplatten
zusammengefügt, 0,5 m unter der Oberfläche.
Datierung: hellenistisch.
Literatur: Sendschirli 5. Berlin1943: 139
Funde: Unguentarium, 12,1cmH. (S11311Ir. 26c).
Enndgruppe: Zincirli: Grab3.
Beschreibung: Wannengrab.
Literatur: Sendschirli 5. Berlin1943: 139
Funde: Wanne,Ion (Abb. 192-193).
b
Fundgruppe: Zincirli: Grab4.
Beschreibung: Wannengrab ausderNähedes innerenBurgtors,2 m unter der Hügeloberfläche. Der
Kopf der Leiche lag im schmaleren Teil der Wanne. Die Leiche war ein "sehr jugendliches
männliches Individuum" (p. 91).
Literatur: Sendschirli 5. Berlin1943:91, 139
Funde: Wanne, Ion, 86 x39 cm, 55 cmH.(SI708 1TypAbb, 192-193).
Rollsiegel, rötlicher Achat in Bronzefassung (S21471Tf. 39n 1cf. p. 73, 74).
Fibel,Bronzemit eisernem Dorn(S21481If. 43b 1cf. p. 91).
Bronzeschale (S2151 1Iyp If. 56e.i).
Fundgruppe: Zincirli: Grab5.
Beschreibung: Wannengrab an der östlichen Außenwand vonRaum3 des östlichen Hallenbaus (=
"Barrekub-Palast") (cf. Sendschirli 2: Tf 24-25). Leichemit Kopfnach S. in sitzender Haltung mit
verschränkten Armen undBeinen(cf. p. 117). Bestattetzur Zeit der Benutzungdes Gebäudes oder
nachträglich dort eingegraben?
Datierung: Zeitraum der Assemblage 3-4.
Literatur: Sendschirli 5. Berlin 1943: 117,140
Funde: Wanne,Ion (TypAbb. 192-194).
Stempelsiegel (S29991rr 37d = Jakob-Rost 1975:NT. 154X?).
Keramik, A1abastros (?) spitzerFußerhalten (S2990).
Keramik, Alabastren (?) "spitzeiförmig, fast gleich, mit ganz kleinerRandöffnung und rotenund
gelbenQuerstreifen, 11cmH., 4,4 cmD. (S2993/Iyp Ir. 26f, S2994/Abb. 41.).
[Keramik: A1abastren. S-Nr. S2996, S2997 "vielleicht Grabbeigabe" (Ir. 26f). Gibt es einen
Zusammenhang mit Grab5?]
Bronzeschale, flach,mit ganzkleinem Omphalos, 15,8cmD., 4' cmH. (S2991).
Omphalos einerBronzeschale (?), mit Blei ausgegossen (S29981Abb. 164).
Bronzebecher (S29921Abb. 163).
Perle,Glas(?), hellgrau, fast weiß, 1,3cmLänge, in der FormeinesBandwurmgliedes.
Keramikbelege der Fundgruppen
283
Fundort + Fundgruppe, Kerarnikfonn (Assemblage der Keramikfonn), Literaturangaben
5.2. Keramikbelege der Fundgruppen
Im folgenden Kapitel werden die Keramikformen in der Reihenfolge der Fundgruppen
präsentiert.Die Daten sind in folgender Ordnung sortiert: 1. Fundgruppe, 2. Keramikf?rm
(mit Angabe der Assemblage, das Sternchen (*) gibt sekundäre und tertiäre
Assemblagenzuordnungen an, cf. Kapitel 2.3), 3. Literaturangaben:
,
l...,
AbüDanna AJ, Form032P3 (7-8), Tefuin SMS 3,3:
Fig. 11: 2,9-10
Abü Danna AJ, Fonn 032P5, Tefuin SMS 3,3: Fig.
11: 3
Abü Danna AJ' Form 032P6, Tefuin SMS 3,3: Fig.
11: 12
AbüDannaAJ' Fonn034, Tefuin SMS 3,3: Fig. 11:
1,8
Abü Danna A4, Form 430 (3-4), Tefuin SMS 3,3:
Fig. 15: 3
Abü Danna A4, Form 032 (6-7-8), SMS
3.3(1980)131; Tefuin SMS 3,3: Fig. 10: 3, 9
AbüDanna A4, Form032M2, Tefuin SMS 3,3: Fig.
10: 4-6
Abü Danna A4, Form 032P (7-8), SMS
3.3(1980)135
AbüDannaIIelAS, Form 1-4 (1), Lebeau: Ceramique.
1983: PI. 100: 1,3-4
Abü Danna IIelAS, Form 34 (2-3(6-7-8)*), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 101: 2, 5
Abü Danna IIe/AS, Form 41 (1-2), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 106: 2-3
Abü Danna IIe/AS, Form 59 (1-2-3-4), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 102: 5; 105: 3-5
Abü Danna IIe/AS, Form 99 (1-2-3), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 105: 1
Abü Danna IIe/AS, Form 101 (1-2*), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 104: 2
Abü Danna IIelAS, Form 104 (1-2*), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 103: 5
Abü Danna IIe/AS, Form 155 (5-6*), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 102: 4
Abü Danna IIe/AS, Form 174 (6-7?*), Lebeau:
Ceranrique. 1983: PI. 108: 2-3
Abü Danna IIe/AS, Form 176 (6-7*), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 108: 4-6; 109: 1
Abü Danna IIelAS, Form 209 (6-7-8*), Lebeau:
1983: PI. 116:2
Abü Danna IIelAS, Form 269 (6-7), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 136: 3
Abü Danna IIe/AS, Form 363 (1-2-3), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 118: 2; 133: 1-2; 135: 3-4;
141: 6
Abü Danna IIelAS, Form 364 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 134: 2-5
Abü Danna IIelAS, Form 418 (6-7-8*), Lebeau:
Ceranrique. 1983: PI. 132
Abü Danna IIelAS, Form 438b (1-2-3-4), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 119: 1-2
Abü Danna IIe/AS, Form 458 (5-6-7-8+*), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 119: 3-4
Abü Danna IIe/A5, Form 032 (6-7-8), SMS
3.3(1980)131
Abü Danna IIe/AS, Form Z6 BC3-4, Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 144: 1
Abü Danna IId/A6, Form 1-4 (1), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 1: 2; 2: 3,7; 3: 4-5, 8; 4: 3,
5; 5: 6, 8; 6: 4
Abü Danna IId/A6, Form3 (1), Lebeau: Ceramique,
1983: PI. 89: 9
Abü Danna IId/A6, Form4 (1), Lebeau: Ceramique,
1983: PI. 3: 7; PI. 6: 2; PI. 90: 1,3-4,6,8-9
AbüDannaIld/A6, Form19 (1), Lebeau: Ceramique,
1983: PI. 28: 1
Abü Danna IId/A6, Form 48 (1-2-3), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 10: 2; PI. 23: 2
Abü Danna IId/A6, Form 59 (1-2-3-4), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 24: 6-7
AbÜ Danna IId/A6, Form 61 (1-2), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 26: 5
Abü Danna IId/A6, Form 61b (1-2), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 26: 4
Abü Danna IId/A6, Form 104 (1-2*), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 14: 2; PI. 16: 5
Abü Danna IId/A6, Form 209 (6-7-8*), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 42: 7
Abü Danna IId/A6, Form 295 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 53: 1
Abü Danna IId/A6, Form 363 (1-2-3), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 71: 2, PI. 82: 4, PI. 96: 5-6
Abü Danna IId/A6, Form 364 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 78: 2, 4, PI. 79: 3
Abü Danna IId/A6, Form 423 (1), Tefuin SMS 3,3:
Fig. 15: 2
Abü Danna IId/A6, Form 438a (1-2-3-4), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 49: 3-5, PI. 50: 2,4
Abü Danna IId/A6, Form 438b (1-2-3-4), Lebeau:
CArranrique.1983:PI.49:7
Abü Danna IId/A6, Form 439b (1-2-3-4), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 47: 1-2
Abü Danna IId/A6, Form 43ge (1-2-3), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 48: 1-2
Abü Danna IId/A6, Form 442 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 51: 2
Abü Danna IId/A6, Form 458 (5-6-7-8+*), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 52: 4
Abü Danna IId/A6, Form 497 (1-2*), Tefuin SMS
3,3: Fig. 15: 1
Abü Danna IId/A6, Form 059, Lebeau: Ceramique,

1983: PI. 60: 1
Abü Danna IId/A6, Form ZI WP3, Lebeau:
1983: PI. 144:2
Abü Danna IId/A6, Form ZIA BORJ-4 (1-2*),
Lebeau:CArranrique. 1983: PI. 144: 5
Abü Danna IId/A6, Form ZIC WP4 (1-2-3), Lebeau:
1983: PI. 144:3
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/6, Form 41 (1-2),
  1983: PI. 30:2
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/6, Form 104 (1-2*),
  1983: PI. 16:6
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/6, Form 193 (1-2*),
Lebeau:CArranrique.1983:PI.65:3
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/6, Form 350 (4),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 52: 1
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/6, Form 363 (1-2-3),
Lebeau: Ceramique.1983: PI. 71: 3, PI. 72: 3, PI.
82: 1, PI. 96: 7, PI. 97: 3
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/6, Form 364 (1),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 78: 3
Abü Danna I1d/A6: Fosse 77/6, Form439a (1-2-3-4),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 47: 6
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/6, Form 458
(5-6-7-8+*),Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 52: 5
AbüDannaIld/A6: Fosse77/7, Form 1-4 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 1: 3
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/7, Form 4 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 89: 8
AbüDanna I1d/A6: Fosse 77/7, Form 19 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 19: 2
AbüDannaIld/A6: Fosse 77/7, Form 60 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 15: 4, PI. 19: 3, PI. 22: 3
AbüDannaIld/A6: Fosse 77/7, Form 438b (1-2-3-4),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 48: 5
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/7, Form ZIC BC3
(1-2-3), Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 144: 4
Abü DannaIId/A6: Fosse77/9, Form 1-4 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 4: 4, PI. 5: 5
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/9, Form 4 (1), Lebeau:
1983: PI. 90:7
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/9, Form 48 (1-2-3),
  1983: PI. 10:3
Abü Dannalld/A6: Fosse 77/9, Fonn438a (1-2-3-4),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 49: 1
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/9, Form 458
(5-6-7-8+*),Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 52: 6
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/17, Form 99 (1-2-3),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 14: 3
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/17, Form 100 (1-2*),
Lebeau: Ceramique. 1983: PI. 14: 4
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/17, Form 349 (1-2*),
  1983: PI. 56:2
Abü Danna IId/A6: Fosse 77/17, Form 438a
(1-2-3-4), Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 48: 3
AbüDannaIld/A6: Fosse78/1, Form 1-4 (1), Lebeau:
Ceramique. 1983: PI. 3: 1-3, PI. 4: 2, PI. 5: 4, PI.
6: 1, PI. 6: 3, PI. 6: 6
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Form 4 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 4: 7, PI. 5: 3
AbüDannaIId/A6: Fosse 78/1, Form 19 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 19: 4
AbüDannaIld/A6: Fosse 78/1, Form22 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 60: 2
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Form 48 (1-2-3),
Lebeau: Ceramique. 1983: PI. 10: 1, PI. 17: 3, PI.
17: 4, PI. 23: 3, PI. 23: 6
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Form 49 (1-2-3),
Lebeau:Ceranrique. 1983: PI. 12:2
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Fonn 59 (1-2-3-4),
Lebeau:CArranrique.1983:PI.24:3
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Form 67 (1-2-3),
Lebeau: Ceramique. 1983: PI. 29: 1
Abü DannaIId/A6: Fosse 78/1, Form 81 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 8: 2
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Fonn 104 (1-2*),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 14: 1
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Form 168 (6-7-8),
Lebeau:Ceranrique. 1983: PI. 11:3
Abü Danna IIdlA6: Fosse 78/1, Form 181 (1),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 33: 3-4
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Form 363 (1-2-3),
Lebeau: Ceramique. 1983: PI. 36: 4, PI. 44: 1, PI.
72: 2, PI. 81: 3, PI. 82: 2, PI. 82: 3
Abü Danna IIdlA6: Fosse 78/1, Form 364 (1),
Lebeau: Ceranrique. 1983: PI. 78: 1
AbüDannalld/A6: Fosse 78/1, Fonn 439a (1-2-3-4),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 47: 5
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Fonn 440 (1-2-3*),
Lebeau: Ceramique. 1983: PI. 50: 1
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Form 446 (1*),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 51: 1
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Form 037B (7-8*),
Lebeau:Ceranrique.1983:PI.97:2
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Form 046 (7-8),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 67: 6
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/1, Form 059, Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 64: 6
AbüDannalld/A6: Fosse78/5, Form 1-4 (1), Lebeau:
Ceramiqua 1983: PI. 2: 6, PI. 3: 6, PI. 4: 6
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 4 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 90: 2
AbüDannaIld/A6: Fosse 78/5, Fonn 22 (1), Lebeau:
Ceramique, 1983: PI. 29: 4
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 48 (1-2-3),
Lebeau: Ceramique. 1983: PI. 24: 1
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 49 (1-2-3),
Lebeau:CArranrique. 1983: PI. 12: 1
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 59 (1-2-3-4),
Lebeau: Ceranrique. 1983: PI. 31: 2-3
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 65 (1-2),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 33: 2
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 67 (1-2-3),
  1983: PI. 29:2
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Fonn 101 (1-2*),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 27: 2
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 139 (1-2*),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 55: 3
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 168 (6-7-8),
284 Kapitel 5.2.
<!
Keramikbelege der Fundgruppen 285
  1983: PI. 7:4
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 341 (1-2-3),
  1983: PI. 58:6
Abü D8IU1a IId/A6: Fosse 78/5, Form 363 (1-2-3),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 81: 2, PI. 96: 4
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 364 (1),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 79: 1-2
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/5, Form 417 (6-7*),
Lebeau: Ceramique. 1983: PI. 97: 1
AbiiDannaIId/A6: Fosse 78/5, Form 438a (1-2-3-4),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 49: 6, PI. 50: 3
AbiiDannalld/A6: Fosse 78/5, Form 439b (1-2-3-4),
  1983: PI. 47: 4
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/6, Form 65 (1-2),
Lebeau: Ceramique. 1983: PI. 33: 1
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/6, Form 349 (1-2*),
Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 56: 4
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/6, Form 363 (1-2-3),
  1983: PI. 81: 1
AbiiDannalld/A6: Fosse 78/6, Form 438b (1-2-3-4),
Lebeau: Ceramique. 1983: PI. 48: 4
Abü Danna IId/A6: Fosse 78/6, Form 447 (1-2),
Lebeau: Ceramique. 1983: PI. 51: 4
Abü D8IU1a IId/A6: Quadratischer Raum, Form 1-4
(1), Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 2: 5, PI. 4: 1,
PI. 5: I, PI. 5: 2, PI. 6: 5
AMD8IU18 IId/A6: Quadratischer Raum, Form 439a
(1-2-3-4), Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 47: 7
AbiiDannaIId/A6: Quadratischer Raum, Form 439b
(1-2-3-4), Lebeau: Ceramique, 1983: PI. 47: 3
AbiiDannaSondage lIStr. I, Form 435 (7-8), Tefuin:
Le moyen Euphrate. 1980: Fig. 3
AbiiDannaSondage lIStr. 11, Form 26Th (6), Tefuin:
Le moyen Euphrate. 1980: Fig. 7
Abü D8IU1a Sondage lIStr. 11, Form 432 (7), Tefuin:
Le moyen Euphrate. 1980: Fig. 2
Afis: siehejetzt auch: Mazzoni 1992
Afis D Str. I, Form 59 (1-2-3-4), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 8: 6
Afis D Str. I, Form 61 (1-2), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig.8:7
AfisD SIr. I, Form 61a (1-2), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 8: 4, Fig. 8: 10
AfisDSIr.l,Fonn69(1-2-3), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 8: 5
Afis D Str. I, Form 363 (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 8: 17-18
Afis D Str. I, Form 438a (1-2-3-4), Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 8: 11-13, 15-16
Afis D Str. 1, Form 438b (1-2-3-4), Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 8: 14
AfisD SIr.2, Form 1 (1), Mazzoni: EgVicOr 10: Fig.
9: I, Fig. 9: 3, Fig. 9: 5
Afis D Str. 2, Form 1-4 (1), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig.9: 7
AfisD SIr.2, Fonn 48 (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 9: 9
AfisDSIr. 2, Fonn49 (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 9: 4
Afis D Str. 2, Form 59 (1-2-3-4), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 10: 1-2
AfisD SIr.2 F439, Fonn 61 (1-2). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 9: 24, Fig. 10: 6, 9,13-14
Afis D Str. 2 F437, Form 61a (1-2). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 10: 12, Fig. 10: 17
AfisD SIr.2, Fonn67 (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 10: 7, Fig. 10: 11
Afis D Str. 2 F439, Form 68 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 10: 5
AfisD SIr.2, Form70 (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 9: 25, Fig. 10: 8, Fig. 10: 15
Afis D Str. 2 F437, Form 94 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 9: 6
Afis D Str. 2 F439, Form 123 (1-2-3-4*). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 9: 8
Afis D Str. 2, Form 125b (3-4), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 9: 10
Afis D Str. 2 F439, Form 144 (1-2*). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 9: 15 Fig. 9: 21
Afis D Str. 2, Form 184 (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 9: 16, Fig. 9: 19
AfisDSIr. 2, Form 285 (1-2), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 11: 1-2
Afis D Str. 2, Form 341 (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 11: 3
AfIS D Str. 2 F437, Form 363 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 13: 9
Afis D Str. 2, Form 363 (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 12: 15, Fig. 12: 17, Fig. 13: 1-8
Afis D Str. 2, Form 438a (1-2-3-4), Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 12: 3-4, 6, 8
Afis D Str. 2, Form 438b (1-2-3-4), Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 12: 5
Afis D Str. 2, Form 439b (1-2-3-4), Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 12: 12
AfisD Str. 2, Form 439c (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 12: 7, Fig. 12: 9, Fig. 12: 10, Fig. 12: 11,
Fig. 12: 13
AfisD Str. 2, Form 441 (1-2-3*), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 11: 17
AfisD Str. 2, Form 449 (2-3), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 12: 1-2
Afis D Str. 2, Form 473 (1-2*), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 25: 2
Afis D Str. 2, Form Tb (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 7: 4
Afis D Str. 3, Form 59 (1-2-3-4), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 14: 7
Afis D Str. 3 F502, Form 67 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 14: 11
AfisD SIr.3, Fonn94(1-2-3), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 14: 3
Afis D Str. 3 F472, Form 123 (1-2-3-4*). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 14: 2
Afis D Str. 3, Form 144 (1-2*), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 14: 4
Afis D Str. 3 F472, Form 363 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 14: 18-19
Afis D Str. 3, Form 363 (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 14: 17
Afis D Str. 3 F502, Form 438a (1-2-3-4). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 14: 15
Afis D Str. 3 F502, Form 438b (1-2-3-4). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 14: 16
Afis D Str. 3 F502, Form 441 (1-2-3*). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 14: 12 .
AfisD SIr.3, Form 496 (1-2), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 25: 3
AfisDStr. 4lA94, Form 294 (1), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 17: 12
Afis D Str. 4 lA48, Form 1 (1). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 16: 2, 6
Afis D Str. 4 lA74, Form 1 (1). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 16: 3
Afis D Str. 4lA82, Form 1 (1). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 16: 1, Fig. 16: 4, Fig. 16: 11, Fig. 16: 12
AfisD Str. 4lA94, Form 1-4 (1). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 15: 4
Afis D Str. 4 lA48, Form 4 (1). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 15: 5
Afis D Str. 4lA82, Form 18 (1). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 15: 7-8
Afis D Str. 4lA94, Form 19 (1). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 17: 5, Fig. 17: 10
Afis D Str. 4 lA94, Form 61 (1-2). Mazzoni: •
EgVicOr 10: Fig. 17: 2, Fig. 17: 6, Fig. 17: 8
Afis D Str. 4 lA82, Form 61a (1-2). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 17: 9
AfisD SIr.4, Form 61a (1-2), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 17: 4
Afis D Str. 4 lA82, Form 64 (1-2). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 17: 1, Fig. 17: 3
Afis D Str. 4 lA82, Form 67 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 15: 22
Afis D Str. 4 lA74, Form 69 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 15: 23
Afis D Str. 4 lA94, Form 70 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 15: 14
Afis D Str. 4lA82, Form 92 (1). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 15: 10
AfIS D Str. 4 lA82, Form 94 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 15: 12-13
Afis D Str. 4 lA94, Form 94 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 15: 9
AfisDStr. 4, Fonn 94 (1-2-3), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 15: 11
Afis D Str. 4lA94, Form 123 (1-2-3-4*). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 15: 6
Afis D Str. 4, Form 168 (6-7-8). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 16: 10
Afis D Str. 4 lA94, Form 319 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 18: 18
Afis D Str. 4 lA42, Form 363 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 19: 16
Afis D Str. 4 lA48, Form 363 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 19: 18
Afis D Str. 4 LS06, Form 363 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 19: 11
Afis D Str. 4, Form 423 (1), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 7: 5, 7-8
Afis D Str. 4 lA94 lA82, Form 438a (1-2-3-4).
Mazzoni: EgVicOr 10: Fig. 19: 6
Afis D Str. 4, Form 439b (1-2-3-4). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 19: 7
Afis D Str. 4lA94, Form 439b (1-2-3-4). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 19: 1-4
Afis D Str. 4 lA94, Form 439c (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 19: 8, Fig. 19: 10
Afis D Str. 4 lA94, Form 441 (1-2-3*). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 17: 11, Fig. 17: 13
AfisD Str. 4, Form 441 (1-2-3*), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 19: 5
Afis D Str. 4, Form Z7 WP3-4, Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 7: 3
Afis D Str. 5 lA32, Form 1 (1), Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 20: 3, Fig. 20: 6, Fig. 20: 9
AfisDSIr. 5lA32, Form 1-4 (l),Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 20: 2
Afis D Str. 5 lA32, Form 70 (1-2-3), Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 20: 8
Afis D Str. 5 lA32, Form 363 (1-2-3), Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 20: 18-20
Afis D Str. 5 lA32, Form 439b (1-2-3-4), Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 20: 17
AfisD SIr.6lA90b, Fonn 1-4 (1). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 21: 18, Fig. 21: 21, Fig. 21: 23
AfisDSIr. 6lA90b, Form 18 (1). Mazzoni: EgVicOr
10: Fig. 21: 4
Afis D Str. 6 lA90b, Form 61 (1-2). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 22: 2
Afis D Str. 6 lA90a, Form 68 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 22: 4
Afis D Str, 6 lA90a, Form 94 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 21: 2, Fig. 21: 5
Afis D Str. 6 lA90a, Form 144 (1-2*). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 21: 3
Afis D Str. 6 lA90a, Form 363 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 23: 2, 5
Afis D Str. 6 lA90b, Form 363 (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 23: 1,3-4,4
Afis D Str. 6, Form 423 (1), Mazzoni: EgVicOr 10:
Fig. 7: 6
Afis D Str. 6 lA90a, Form 439c (1-2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 22: 20
Afis D Str. 6 lA90a, Form 441 (1-2-3*). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 22: 15-17
Afis D Str. 6 lA90b, Form 446 (1*). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 22: 18
Afis D Str. 6 lA90b, Form 447 (1-2). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 22: 14
Afis D Str. 6 lA90a, Form 449 (2-3). Mazzoni:
EgVicOr 10: Fig. 22: 19
AfisD1 Str. 1, Form 363 (1-2-3), Ceechini: EgVicOr
10: Fig. 9: 1
AfisD1 Str. 1, Form 363 (1-2-3), Ceechini: EgVicOr
10: Fig. 9: 2
Afis D1 Str. 1, Form 449 (2-3), Ceechini: EgVicOr
10: Fig. 11: 10
286 Kapitel 5.2.
Keramikbelege der Fundgruppen 287
i
1
I
!
I
I
I
l4"
AfisDl SIr. 2, Form61 (1-2), Cecchini: EgVicOr 10:
Fig.6: 15-16
Afis Dl Str. 2, Form 94 (1-2-3), Cecchini: EgVicOr
10: Fig. 6: 7,9, 10
Afis 01 Str. 2, Form 123 (1-2-3-4*), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 6: 5-6
AfisDl Str. 2, Form363 (1-2-3), Cecchini: EgVicOr
10: Fig. 9: 3-4, Fig. 11: 7
AfisDl SIr. 3, Form61 (1-2), Cecchini: EgVicOr 10:
Fig. 6: 23
Afis Dl Str. 3 F412, Form 70 (1-2-3). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 6: 21
Afis Dl Str. 3 F404, Form 94 (1-2-3). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 6: 18
AfisDl Str. 3, Form 363 (1-2-3), Cecchini: EgVicOr
10: Fig. 9: 6
Afis 01 Str. 3 F412, Form 363 (1-2-3). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 9: 5; 10: 1-2
AfisDl Str.3 F404, Form439b (1-2-3-4). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 11: 11
AfisDl Str. 4lA02, Form1 (1). Cecchini: EgVicOr
10: Fig. 8: 10
AfisDl Str. 4lA14, Form 1 (1). Cecchini: EgVicOr
10: Fig. 8: 12, 17
Afis Dl Str. 4lA16, Form 4 (1). Cecchini: EgVicOr
10.2: p. 90
AfisDl SIr. 4lA02, Form 19 (1). Cecchini: EgVicOr
10: Fig. 8: 2
Afis Dl Str. 4 lA02, Form 61 (1-2). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 11, 13
Afis Dl Str. 4 lA02, Form 61 (1-2). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 16
Afis Dl Str. 4 lA02, Form 70 (1-2-3). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 10, 15
Afis Dl Str. 4 lA02, Form 94 (1-2-3). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 33
Afis Dl Str. 4 lA02, Form 116 (1-2). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 8: 5
Afis01 Str. 4lA02, Form 123 (1-2-3-4*). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 21
Afis Dl Str. 4 lA02, Form 144 (1-2*). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 19-20
Afis 01 Str. 4 lA02, Form 363 (1-2-3). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 10: 3, Fig. 10: 5, Fig. 10: 6,
Fig.11:6
Afis 01 Str. 4 lA14, Form 363 (1-2-3). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 10: 4
Afis Dl Str. 4lA02, Form 441 (1-2-3*). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 11: 12
Afis Dl Str. 4 lA02, Form Gl (1-2-3). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 11: 14
Afis 01 Str. 4 lA04, Form Gl (1-2-3). Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 11: 13
Afis Dl Str. 4a lA14, Form 1-4 (1), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 8: 14
Afis Dl Str. 4a lA14, Form 61 (1-2), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 9
Afis Dl Str. 4a lA14, Form 68 (1-2-3), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 17
AfisDl SIr. 4alA14, Form 123 (1-2-3-4*), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 23
Afis Dl Str. 4a lA14, Form363 (1-2-3), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 11: 4-5
Afis 01 Str. 4a lA14, Form441 (1-2-3*), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 7
Afis Dl Str. 4b lA14, Form 1-4 (1), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 8: 13
Afis Dl Str. 4b lA14, Form 61 (1-2), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: I, Fig. 7: 12
Afis Dl Str. 4b lA14, Form 92 (1), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 4
Afis Dl Str. 4b lA14, Form 94 (1-2-3), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 7: 26-28
Afis Dl Str. 4b lA14, Form363 (1-2-3), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 11: 1-3,8
Afis Dl Str. 4b lA14, Form 423 (1), Cecchini:
EgVicOr 10: Fig. 11: 16
Afis Dl Str. 4b lA14, Form Z BOR4, Cecchini:
EgVicOr 10.2: p. 90
AfisEI SIr. 2, Form 225, Mazzoni 1992: 196 Fig. 19
AfisOberfläche, Form 1 (1), Ciafardoni: EgVicOr 10:
Fig.3: 5
Afis Oberfläche, Form 61b (1-2), Ciafardoni:
EgVicOr 10: Fig. 2: 15-16
AfisOberfläche, Form62 (1-2), Ciafardoni: EgVicOr
10: Fig. 2: 14, Fig. 3: 12
Afis Oberfläche, Form 68 (1-2-3), Ciafardoni:
EgVicOr 10: Fig. 2: 17, Fig. 3: 14
Afis Oberfläche, Form 94 (1-2-3), Ciafardoni:
EgVicOr 10: Fig. 2: 21
Afis Oberfläche, Form 363 (1-2-3), Ciafardoni:
EgVicOr 10: Fig. 2: I, Fig. 3: 9
Afis Oberfläche, Form 438b (1-2-3-4), Ciafardoni:
EgVicOr 10: Fig. 3: 15
Afis Oberfläche, Form 439a (1-2-3-4), Ciafardoni:
EgVicOr 10: Fig. 3: 11
Afis Oberfläche, Form 502 (1-2-3-4), Ciafardoni:
EgVicOr 10: Fig. 3: 4
~ a   a 19, Form37 (4-5), OaM 3(1988)Abb. 7c
~ a   a 19, Form 74 (3), OaM 3(1988)Abb. 7e
Ahmar GrabA, Form 493 (7), Til-Barsib 1936: PI.
18: 4 (Grab A)
Ahmar Grab B, Form 481 (7), Til-Barsib 1936: PI.
19: 3 (Grab B)
AhmarGrab B, Form 483 (7*), Til-Barsib 1936: PI.
18:9
Ahmar Grab B, Form 493 (7), Til-Barsib 1936: PI.
19: 2 (Grab B)
Ahmar Grab B, Form 494 (7), Til-Barsib 1936: PI.
19: 5 (Grab B)
AhnarGrab C, Form 220 (6-7*), Til-Barsib 1936: PI.
18: 5 (Grab C)
Al,tmarGrab C, Form 495 (7*), Til-Barsip 1936: PI.
18: 1
A!marOberßächenfund, Form 505 (2-3-4*), Bunnens

1990: Fig. 57
Aleppo, FormG29 (6-7), Clainnont No. 130
'Amrit Favissa Füllschutt, Form 163 (3-4-5*),
Dunand 1985: PI. 55: 32
"Amrit Favissa Füllschutt, Form 421 (4-5-6-7-8),
Dunand 1985: PI. 55: 23-24
"Amrit Favissa Füllschutt, Form 429 (3-4-5-6-7),
Dunand 1985: PI. 55: 1-26
'Anrl FavissaFüllschutt, Form032 (6-7-8), Dunand
1985: 13
'Arnilq(Amikj-Gebiet Phase Ob, Form 02 (1), Swift
1958: 153 (16 Fragmente erwähnt)
'Arnüq (Amikj-Gebiet Phase Ob, FormZ BORJ (1),
Swift 1958: 151
"Amüq (Amikj-Gebiet Phase Ob, Form Z TYP3,
Swift 1958: 151
'Arnilq (Amikj-Gebiet Phase Oe, Form G2 (1), Swift
1958: 153 (4 Fragmente erwähnt)
'Arnüq(Amikj-GebietPhase Oe, Form G20 (3-4-5*),
Swift 1958: 154
"Amüq (Amtkj-Gebiet Phase Oe, Form Z BORJ (1),
Swift 1958: 151
'Arnüq (Amikj-Gebiet Phase Oe, Form Z TYP3,
Swift 1958: 151
'Arnüq (Amikj-Gebiet Phase Oll, Form GlOO (4-5),
Swift 1958: 154
"Amüq (Amikj-Gebiet Phase Oll, Form G27B2
(5-6*), Swift 1958: 154
'Arnüq (Amtkj-Gebiet Phase Od, Form G29 (6-7),
Swift 1958: 154 (schwarzfigurig)
'Arnüq (Amikj-Gebiet Phase Oll, Form Z TYP4,
Swift 1958: 151
'Amüq(Amikj-Gebiet Phase Oll, FormZIA BOR4*
(1-2*), Swift 1958: 125-126, 129, 141
'Arnüq(Amikj-Gebiet, Form 120a (1-2), unpubliziert
Orientallnstitute Museum
"Amüq (Amikj-Gebiet, Form 020 (3-4-5*), cf.
Hanfinann1956: 171
"Arab al-MülkC9, Form 95 (2-3*), "Arab al-Mulk.
1981: Nr. 385
'Arab al-Mülk Oberfläche, Form G27B (6*), "Arab
al-Mulk. 1981: Nr. 436
Arda, Form 232, Salame-Sarkis: MUSJ 47: Fig. 7.3
Arda, Form 278 (7-8*), Salame-Sarkis: MUSJ 47:
Fig.7.2
"Argün, Form 173 (7-8), unpubliziert
'ArAfut, Form 229 (6-7*), unpubliziert
'ArAfut, Form 269 (6-7), unpubliziert
'ArAfut, Form 420 (6-7*), unpubliziert
'ArAfut, Form 432 (7), unpubliziert
"Arqa, Form 51 (2-3), Syria 55(1978)Fig. 47: 2
"Arqa 9, Form 381 (1-2-3*), E. Thabnann:
Transeuphr. 2: Fig. 1.1
"Arqa9, Form383-84 (1-2-3-4*), Thalmann 1983:
220 Fig. 21
'Arqa9, Fonn391 (3-4), Thalmann 1983: 220 Fig. 2i
"Arqa 9, Form403 (7-8*), Thalmann 1983: 220 Fig.
2h
"Arqa 9, Form414 (7-8), Thalmann 1983: 220 Fig.
2g
'Arqa 9, Form421 (4-5-6-7-8), O. Transeuphratene
2(1990)54 n. 9
"Arqa 9, Form 421a (4), O. Transeuphratene
2(1990)54 n. 9
'Arqa 9AB, Form 83a (1-2-3), B 20.44. Syria
55(1978)Fig.46, 19
"Arqa 9AB, Form 83d (1-2-3), A 20.40. Syria
55(1978)Fig. 46: 11
'Arqa 9AB, Form 83e (1-2-3*), B 20.44. Syria
55(1978)Fig. 46: 13
'Arqa 9AB, Form 169b (7-8*), A Thabnann:
Transeuphr. 2: Fig. 1.3
'Arqa 9AB, Form 171 (7-8*), B 20.40. Syria
55(1978)Fig.47: 12
"Arqa 9AB, Form 205 (7-8*), A Thalmann:
Transeuphr. 2: Fig. 1.4
'Arqa 9AB, Form 360 (7-8*), A Thabnann:
Transeuphr. 2: Fig. 1.5
'Arqa 9AB, Form 397 (7-8), A 20.44. Syria
55(1978)Fig.44: 12
"Arqa 9AB, Form 445 (1-2-3), B 20.44. Syria
55(1978)Fig. 44: 6
"Arqa 9AB, Fonn 453a (6-7-8*), B 20.44. Syria
55(1978)Fig. 44: 2
'Arqa9C, Form83a (1-2-3), .40. Syria 55(1978)Fig.
46: 18
'Arqa 9C, Form385 (1-2-3), Thalmann: Transeuphr.
2: Fig. 1.2
"Arqa 9C, Form G20 (3-4-5*), Transeuphratene
2(1990)55
"Arqa9C, FormG27B3 (6*). Syria 55(1978)Fig. 21
d
"Arqa9C.56, FormG27B3 (6*). Syria 55(1978)Fig.
21 e
"Arqa 10, Form 363 (1-2-3), Thalmann 1983: 220
Fig.2a
'Arqa 10, Form 381 (1-2-3*), Thalmann 1983: 220
Fig.2c
'Arqa 10, Form 385-87 (1-2-3*), Thabnann 1983:
220 Fig. 2b
"Arqa 10, Form Z BOR4, Syria 55(1978)84
'Arqa lOAB, Form 10 (1), A 20.40. Syria
55(1978)Fig. 46: 17, BMB 30(1978)Fig. 6: 5,
BMB 30(1978)Fig. 6: 8
'Arqa lOAB, Form 13 (1-2*), B 20.40. Syria
55(1978)Fig. 46: 6, BMB 30(1978)Fig. 6: 4
'Arqa lOAB, Form 82 (3-4), A 20.44. Syria
55(1978)Fig. 46: 9
'Arqa lOAB, Form 82 (3-4), B 20.40. Syria
288 Kapitel 5.2. Keramikbelege der Fundgruppen 289
55(1978)Fig. 46: 5
"Arqa lOAB, Form 83d (1-2-3), B 20.42. Syria
55(1978)Fig. 46: 12
"Arqa IOAB, Form 83e (1-2-3*), B 20.44. Syria
55(1978)Fig. 46: 7
'Arqa IOAB, Form 83e (1-2-3*), BMB 30(1978)Fig.
6:2
"Arqa IOAB, Form 109 (1-2-3), B 20.40. Syria
55(1978)Fig. 46: 2
"Arqa IOAB, Form 120b (1-2), A 20.40. Syria
55(1978)Fig. 46: 3-4
'Arqa IOAB, Form 145a (1-2-3), BMB 30(1978)Fig.
6: I
"Arqa IOAB, Form 178 (I), BMB 30(1978)Fig. 6:6
'Arqa IOAB, Form 381 (1-2-3*), Thalmann 1983:
220 Fig. 2f .
'Arqa IOAB, Form 440 (1-2-3*), A 20.44. Syria
55(1978)Fig. 44: 3
"Arqa IOAB, Form 448 (1-2-3-4*), BMB
30(1978)Fig. 6: 7
'Arqa 10AB, Form 502 (1-2-3-4), A 20.44. Syria
55(1978)Fig.47: II
'Arqa 10AB, Form Z TYP4, Thalmann 1983: 221
'Arqa IOAB,Form Z TYP5 (2-3-4), Thalmann 1983:
221
'Arqa 10AB, Form ZI6 Be (1-2), B 20.40. Syria
55(1978)Fig. 47: 8
"Arqa IOCD, Form 7 (I), D 20.52. Syria
55(1978)Fig. 47: 3
"Arqa IOCD, Form 83a (1-2-3), C 20.52. Syria
55(1978)Fig. 46: 20
'Arqa IOCD, Form 83e (1-2-3*), D 20.52. Syria
55( I 978)Fig. 46: 15
'Arqa IOCD, Form 381 (1-2-3*), D. Tha1mann 1983:
220 Fig. 2e
"ArqaIOCD, Form Z TYP4, Tha1mann 1983: 221
'Arqa 11, Form 10 (1), 20.52. Syria 55(l978)Fig. 46:
16
'Arqa 11, Form 12 (I), 20.52. Syria 55(1978)Fig. 47:
4
"Arqa Areal 2 »Keramikschicht«, Form 13 (1-2*),
BMB 26(1973)PI. 22: 5
'Arqa Areal 2 »Keramikschicbt«, Form 39 (1-2), BMB
26(1973)PI. 22: 6
'ArqaGrab I, Form 7 (I), Syria 55(1978)Fig. 45: 11
"Arqa Grab I, Form 10 (I), Syria 55(1978)Fig. 45:
3-5
'Arqa Grab I, Form 13 (1-2*), Syria 55(1978)Fig.
45: 10
'ArqaGrab I, Form 145a (1-2-3), Syria 55(1978)Fig.
45: 8-9
'Arqa Grab I, Form 246 (1-2*), Syria 55(1978)Fig.
45: 15
'ArqaGrab I, Form 381 (1-2-3*), Syria 55(1978)Fig.
23: Tl. 20-21
'Arqa Grab I, Form 445 (1-2-3), Syria 55(1978)Fig.
45: 16
'Arqa Grab I, Form 448 (1-2-3-4*), Syria
55(1978)Fig. 45: I
"Arqa hellenistisch, Form 83d (1-2-3), Syria
55(1978)Fig. 46: 14
'Arqa hellenistisch, Form 414 (7-8), Syria
55(1978)Fig.44: 13
"Arqa hellenistisch, Form 421h (8*), Syria
55(1978)Fig. 44: 7-9
"Arqa hellenistisch, Form 434 (7-8), Syria
55(1978)Fig. 41: 5-6
"Arqa hellenistisch, Form 448 (1-2-3-4*), Syria
55(1978)Fig. 43: I
'Arqahellenistisch, Form O32PI, Syria 55(1978)Fig.
43:5
'Arqa hellenistisch, Form O32P3 (7-8), Syria
55(1978)Fig. 43: 1-4
"Arqa hellenistisch, Form 036, Syria 55(1978)Fig.
4:1: 7
'Mam1/1, Form 19 (I), Abu Assaf: AAAS 18: Tf. I:
8
'Mam4/1-2, Form 19 (1), Abu Assaf: AAAS 18: Tf.
6:9
'Mtara 4/1-2, Form 348 (1*), Abu Assaf: AAAS 18:
Tf. 6: 16
'Mtara 4/1-2, Form 423 (I), Abu Assaf: AAAS 18:
Tf. 6: 6
'MamBl, Form 197 (1-2-3), Abu Assaf: AAAS 19:
PI. I: 5
"Astara BI, Form 211 (1-2-3*), Abu Assaf: AAAS
19: PI. I: 7
'Mtara BI, Form 292 (1), Abu Assaf: AAAS 19: PI.
1:3
'MamBI, Form 348 (1*), Abu Assaf: AAAS 19: PI.
I: 6
'MamBI, Form032 (6-7-8), Abu Assaf: AAAS 19:
Abb.13
'Mtara BI, Form ZIA BOR (1-2*), Abu Assaf:
AAAS 19: Abb. 13
'Ayn Därä: FundsteIle I, Form 432 (7), AAS
1O(1950)Abb.21
'Ayn Därä: FundsteIle 6, Form G27C (6-7), AAS
15,2(1965)PI. 3ab
'AynDärä: Fundstelle6, Form Z, AAS 15.2(1965)6-7
(ohne Abb.)
'AynDärä: FundsteIle 9, FormZ BC5 (2-3-4), AAAS
33,1(1983)Abb. 8
'Ayn Därä: FundsteIle 9, Form Z TYP4, AAAS
33.1(1983)arab. Teil: 24-27
'AynDära: FundsteIle 13, Form G32P3 (7-8), AAAS
33,1(1983)Abb.30
'Ayn Därä: FundsteIle 16, Form G32 (6-7-8), AAAS
33.1(1983) arab. Teil: 45ff
'AynDära: FundsteIle 18, Form G32P3 (7-8), AAAS
33,2(l983)Tf. 2: 21
'Ayn Dära: FundsteIle 18, Form G32P5, AAAS
33,2(1983)Tf. 2: ohne Nr.
'Ayn Därä: FundsteIle 19, Form G32P3 (7-8), AAAS
33,2(1983)Tf. 3: 28
'Ayn Dära: FundsteIle 20, Form 104 (1-2*), AAAS
33,2(l983)Tf. 4: 31
'Ayn Därä: FundsteIle 21, Form 274 (6-7), AAAS
33,2(l983)Abb.6
'Ayn Hilwa Grab D, Form 429 (3-4-5-6-7), AASOR
1(1920)Fig. 12.1
'Ayn Hilwa Grab D, Form G32C (7), AASOR
1(1920)Fig. 12.5
'Ayn t1ilwa Grab F, Form 429 (3-4-5-6-7), AASOR
1(1920)Fig. 12.2
,
'Ayn t1ilwa Grab F, Form O32C (7), AASOR
1(1920)Fig. 12.3 Fig. 12.6
'Ayn Hilwa Grab F, Form O32P2 (7-8), AASOR
I (1920)Fig. 12.4
'Ayn HilwaGrab Gd, Form 506 (6-7-8*), AASOR
1(1920)Fig. 21. 2-3
'Ayn Hilwa Grab H, Form 506 (6-7-8*), AASOR •
1(1920)Fig.21.1
'Azaz Oberfläche, Form Z WP, Matthers 1981: Fig.
236.12
'Azäz Oberfläche, FormZI WP, Matthers 1981: Fig.
236.11
Bayrüt ohne Fundangaben, Form 458 (5-6-7-8+*),
Jidejian: Beirut. 1973: Fig. 25
Byblos (Einzelfund), Form 80 (I), Byblos 2: Nr,
9.609
Byblos (Einzelfund), Form 165 (4-5-6*), Byblos 2:
Nr. 11.473
Byblos (Einzelfimd), Form 210 (1-2-3), Byblos 2: Nr.
6.871,9.864, 12.311
Byblos (Einzelfund), Form 211 (1-2-3*), Montet:
Byblos et I'Egypte: Nr. 1.001
Byblos (Einzelfund), Form 212 (3-4), Byblos 2: Nr.
9.928
Byblos (Einzelfund), Form 243 (I), Byblos 2: Nr.
7.673
Byblos (Einzelfund), Form 252 (2-3*), Byblos 2: Nr.
6.872,9.179
Byblos (Einzelfund), Form 261 (1*), Montet: Byblos
et I'Egypte: Nr..996
Byblos (Einzelfund), Form 274 (6-7), Byblos 2: Nr.
9.349
Byblos (Einzelfund), Form 304 (1*), Byblos 2: Nr.
8.655
Byblos (Einzelfimd), Form 380 (1-2-3), Byblos 2: Nr.
13.571
Byblos (Einzelfimd), Form 385 (1-2-3), Byblos 2: Nr.
9.384
Byblos (Einzelfund), Form 414 (7-8), Byblos 2: Nr.
11.291
Byblos (Einzelfund), Form 418 (6-7-8*), Byblos 2:
Nr.13.186
Byblos (Einzelfund), Form 424 (2), Byblos 2: Nr.
10.195, 11.362, 12.257
Byblos (Einzelfund), Form 425 (3-4), Byblos 2: Nr.
14.653
Byblos (Einzelfund), Form 427 (1-2-3-4*), Byblos I:
Nr. 1.247, 7.296
Byblos (Einzelfund), Form 428 (4), Byblos 2: Nr.
11.621
Byblos (Einzelfund), Form 429 (3-4-5-6-7), Byblos 2:
Nr.14.778
Byblos (Einzelfund), Form 430 (3-4), Byblos 2: Nr.
13.965
Byblos (Einzelfund), Form 432 (7), Byblos 2: Nr.
16.953, 18.695
Byblos (Einzelfund),Form 433, Byblos 2: Nr. 13.294,
16.918
Byblos (Einzelfund), Form 434 (7-8), Byblos 2: Nr.
9.224, 13.777, 15.862, 16.944, 16.944bis,
17.018,17.401,18.698,18.946,19.055
Byblos(Einzelfund), Form 436 (I), Byblos 2: Nr.
12.080
Byblos (Einzelfund), Form 460 (6-7*), Byblos I: Nr.
1037
Byblos (Einzelfund), Form 473 (1-2*), Byblos I: Nr.
1549
Byblos (Einzelfund), Form 480, Montet: Byblos et
l'Egypte: Nr..965
Byblos (Einzelfund), Form 482, Byblos 2: Nr. 8.270
Byblos (Einzelfund), Form 500 (1-2-3-4*), Byblos I:
Nr.1.526
Byblos (Einzelfund), Form 502 (1-2-3-4), Byblos 2:
Nr.IO.926
Byblos (Einzelfund), Form 505 (2-3-4*), Byblos 2:
Nr. 10.950, 14.240
Byblos (Einzelfund), Form 506 (6-7-8*), Byblos 2:
Nr. 13.745, 14.776, 16.954
Byblos (Einzelfund), Form A, Byblos 2: Nr. 7.979,
7.980,10.428,12.322,12.416, 14.245
Byblos (Einzelfund), Form 03 (1-2), Byblos I: Nr.
1.086, 8.892, 17.605
Byblos (Einzelfund), Form G7 (4-5-6), Byblos 2: Nr.
10.359 = Jentel Nr. 2.2, Nr. 10.947 = Jentel Nr.
2.1
Byblos (Einzelfund), Form G26 (8), Byblos 2: Nr.
7.372
Byblos (Einzelfund),Form G27 (4-5-6), Byblos 2: Nr.
7.393 = Jentel Nr. 3.2, Nr. 19.140 = Jentel Nr.
4.9
Byblos (Einzelfund), Form G27A (6), Byblos 2: Nr.
17.187 = Jentel Nr. 3.18
Byblos (Einzelfund), Form G27D (5-6*), Byblos 2:
Nr. 7.264 = Jentel Nr. 3.13
Byblos (Einzelfund),Form G28 (6-7-8), Byblos 2: Nr.s
10.360 = Jentel Nr. 4.51
Byblos (Einzelfund), Form G28D (7), Byblos 2: Nr.
17.314 = Jentel Nr. 4.44
Byblos (Einzelfund), Form G29 (6-7), Byblos 2: Nr.
290 Kapitel 5.2.
T
Keramikbelege der Fundgruppen 291
7.275=Jente11963: Nr. 3: 4, Nr. 9.611 =Jentel
Nr.3.5
Byblos (Einzelfimd), FormGJ2 (6-7-8), Byblos2: Ne.
8.237, Nr. 19.047 =Jentel Nr. 5.47
Byblos (Einzelfund), FormGJ2B (7), Byblos 2: Nr.
17.670
Byblos (Einzelfund), Form G32G, Byblos 2: Nr.
14.422
Byblos (Einzelfimd), FormG32I, Byblos2: Nr. 8.923
Byblos (Einzelfund), FormG32K (7), Byblos 2: Nr.
18.989 = Jentel Nr. 5.27
Byblos (Einzelfund), Form G32M2, Byblos 2: Nr.
13.799 =Jentel Nr. 5.76
Byblos (Einzelfund), FormGJ20 (7), Byblos 2: Nr.
19.083
Byblos (Einzelfund), Form GJ2P2 (7-8), Byblos 2:
Nr. 13.593 = Jentel Nr. 5.40
Byblos (Einzelfund), Form GJ2P4, Byblos 2: Nr,
10.963
Byblos (Einzelfund), Form G32P6, Byblos 2: Nr.
17.934 = Jentel Nr. 5.14
Byblos (Einzelfund), Form GJ7A (7-8), Montet:
Bybloset l'Egypte:Nr..991
Byblos (Einzelfund), Form GJ7B (7-8*), Byblos 2:
Nr.13.293
Byblos (Einzelfund), FormG41 (7-8*), Jente11963:
Nr. 5.03 = Byblos2: Nr. 11.226
Byblos (Einzelfund),FormZIABOR (1-2*), Byblos
2: Nr. 7.429
Byblos (Einzelfund), Form ZIF WP, Byblos 2: Nr.
7.930
Byblos (Einzelfund), FormZIO BC3, Byblos 2: Nr.
12.271
Byblos (Einzelfund), FormZIO BC4, Byblos 2: Nr.
8.743
Byblos (Einzelfund), FormZ20 BC4, Byblos 2: Nr.
9.077
Byblos Fst. 1(unsicher), FormGJO(7), Byblos2: Nr.
12.677 =Jentel Nr. 4.45
ByblosFst. 1, Form414 (7-8), Byblos2: Nr. 12.680
Byblos Fst. 1, Form 418 (6-7-8*), Byblos 2: Nr.
12.679
Byblos Fst. 1, Form 421d (6-7-8*), Byblos 2: Nr.
12.682
Byblos Fst. 1, Form421f(7-8*), Byblos2: Nr. 12.681
Byblos Fst. 1, Form G32 (6-7-8), Byblos 2: 12.678
(Schale)
Byblos Fst. 2, Form G28 (6-7-8), Byblos 2: Nr.
19.173= Jentel Nr. 4.3, 5-7, Nr. 19.174 = Jentel
Nr.4.8
Byblos Fst. 2, Form GJ2 (6-7-8), Byblos 2: 19.175
(Schale)
Byblos Fst. 3, Form 395 (6-7-8*), Byblos 2: Nr.
18.743, 18.743bis
ByblosFst. 4, FormG32E (7), Byblos2: Nr. 10.489
Byblos Fst. 4, FormG320 (7), Byblos2: Nr. 10495
= Jentel Nr. 5.58
ByblosFst. 6, Form389 (2-3*), Byblos 2: Nr. 9.014
Byblos Fst. 7, Form505(2-3-4*), Byblos2: Nr. 9.936
Byblos Fst. 9, Form383-84 (1-2-3-4*), Byblos2: Nr.
11.120
ByblosFst. 9, Form392 (3-4), Byblos2: Nr. 11.119
ByblosFst. 9, FormGSI (4), Byblos2: Nr. 11.121
Byblos Fst. 10, Form 10 (1), Byblos 2: Nr. 12.004
Byblos Fst. 10, Form 75b (1-2-3), Byblos 2: Nr.
12.063
ByblosFst. 10, Form462 (1), Byblos2: Nr. 12.061
Byblos Fst. 12(unsicher), Form406 (4-5-6-7), Byblos
2: Nr. 9.037
Byblos Fst. 12 (unsicher), Form Z19 BC, Byblos 2:
Nr.8.246
ByblbsFst. 12, FormGJ2 (6-7-8), Byblos2: 8730
Byblos Fst. 13, Form 229 (6-7*), Byblos 2: Nr.
13.818
Byblos Fst. 13, FormGJ2C (7), Byblos2: Nr. 13.817
=Jentel Nr. 5.33
ByblosFst. 13, FormGJ2P4, Byblos2: Nr. 13.820
Byblos Fst. 14, Form 506 (6-7-8*), Byblos 2: Nr.
7.843
Byblos Fst. 15, Form 381 (1-2-3*), Byblos 2: Nr.
7.910
Byblos Fst. 15, FormGSI (4), Byblos2: Nr. 7.912
Byblos Fst. 16, Form 384 (2-3-4*), Byblos 2: Nr.
12.540
Byblos Fst. 16, Form 406 (4-5-6-7), Byblos 2: Nr.
12.541
ByblosFst. 17, FormZIO WP, Byblos2: Nr. 12.870
Byblos Fst. 18, Form 252 (2-3*), Byblos 2: Nr.
14.278
Byblos Fst. 19, Form 163 (3-4-5*), Byblos 2: Nr.
15.683
Byblos Fst. 20 (unsicher), Form 476, Byblos 2: Nr.
7.124
Byblos Fst. 21, Form405 (7-8*), Byblos 1: Fig. 56.5
Byblos Fst. 21, Form 421e (6-7-8*), Byblos 1: Fig.
56.3
Byblos Fst. 21, Form421g (7-8*), Byblos 1: Fig. 56.6
Byblos Fst. 22, Form 506 (6-7-8*), Byblos 1: Nr.
1.142
Byblos Fst. 23, Form 219 (5-6-7-8), Byblos 1: Nr.
6.090
Byblos Fst. 24 (unsicher), FormGJ7A(7-8), Byblos
1: Nr. 6.544
Byblos Fst. 24, Form G37B (7-8*), Byblos 1: Nr.
6.545
Byblos Fst.28, FormG28 (6-7-8), BMB 22(1969)97
Byblos Fst. 28, FormG32 (6-7-8), Jentel 1963: Nr.
5.12,5.30
ByblosFst. 29, FormG32 (6-7-8), BMB 17(1964)33
ByblosFst. 31, FormGJ2 (6-7-8), BMB 13(1956)80
Byblos Fst. 32, FormG28 (6-7-8), BMB 13(1956)80
ByblosFst. 32, FormGJ2 (6-7-8), BMB 13(1956)80
Byblos Fst. 33, Form G28 (6-7-8), Jentel 1963 Nr.
4.4/A995
Byblos Fst. 34, FormG27 (4-5-6), Jente11963: Nr.
3.9/A 17.373
Byblos Fst. 34, Form GJ2 (6-7-8), BMB
9(1949-50)61
Byblos Fst. 36, Form GJ2 (6-7-8), MUSJ
37(1960-61)37 (mit Stempeldekor)
Byblos Fst. 39, Form278 (7-8*), unpubliziert (Oxford
0.1913.270)
Byblos Fst. 39, Form282 (7-8*), unpubliziert (Oxford
0.1913.267-268)
ByblosFst. 39, Form361b (7-8*), unpubliziert
ByblosFst.40, FormG28 (6-7-8), Jentel1963 Nr. 4:
26
Byblos Fst. 40, FormGJ2 (6-7-8), Jente11963: Nr. 5:
67-69
ByblosFst. 41, FormG28 (6-7-8), Jentel1963 Nr. 4:
23
Byblos Fst. 42, FormG28 (6-7-8), Jentel1963 Nr. 4:
2,30,32,35, 4Obis, 46-47
Byblos Fst. 42, FormG28.PN (6-7*), Byblos 2: Nr.
19.313 = Jentel Nr. 4.50
ByblosFst. 42, FormG32 (6-7-8), Jente11963: Nr. 5:
28-29,35,41 =Byblos2: 19.049
ByblosFst. 42, FormGJ2 (6-7-8), Jente11963: Nr. 5:
5, 11, 16-17,22,24,26,46,49-56,70,78-80,
Nr. 5: 81 = Byblos2: 19.060
Byblos Fst. 42, Form G32P2 (7-8), Byblos 2: Nr.
19.049 =Jentel Nr. 5.41
Byblos Fst.42, FormG32P4, Byblos2: Nr. 19.060 =
Jentel Nr. 5.81
Byblos Fst. 43, FormG27 (4-5-6), Jentel 1963: Nr. 3:
16-17
Byblos Fst. 44, FormG27H (5-6*), Jente11963: Nr.
3: 11
Byblos Fst. 44, FormG28 (6-7-8), Jentel1963 Nr. 4:
10,52
Byblos Fst.44, FormG32 (6-7-8), Jente11963: Nr. 5:
10,34,36
Byblos Fst. 45, FormG28 (6-7-8), Jentel1963 Nr. 4:
13-14,16-17,48
ByblosFst. 47, FormG28 (6-7-8), Jentel1963 Nr. 4:
49
Byblos Fst. 47, FormG32 (6-7-8), Jente11963: Nr. 5:
44
Byblos Fst. 48, FormGJ2 (6-7-8), Jente11963: Nr. 5:
15,43
ByblosFst. 49, FormG27 (4-5-6), Jente11963: Nr. 3:
21
Byblos Fst. 49, Form G27AH (6), Byblos 2: Nr.
8.899 = Jentel Nr. 3.21
ByblosFst. 49, FormG32 (6-7-8), Jente11963: Nr. 5:
8
ByblosFst. 50, FormG32 (6-7-8), Byblos2: 10.361
Byblos Fst. 51, FormG32 (6-7-8), Jente11963: Nr. 5:
18-19
ByblosFst. 52,FormGJ2 (6-7-8), Jente11963: Nr. 5:
62,66,73
Byblos Fst. 53, FormG28 (6-7-8), Jentel1963 Nr. 4:
24
Byblos Fst.53, FormGJ2 (6-7-8), Jente11963: Nr. 5:
61,64-65
Byblos Fst. 54, Form028 (6-7-8), Jentel1963 Nr. 4:
37-39 = Byblos2: 7513
Byblos Fst. 55, Form Z BC3-4, Montet: Byblos et
I'Egypte. 1928-29: 218-219, PI. 143
Byblos Fst. 55, Form Z WP3-4, Montet: Byblos et
l'Egypte. 1928-29: 218-219, PI. 143
Byblos Nekropole "K" imSchutt, FormGJ2I, Salles:
Neeropole "K". 1980: PI. 8.3
Byblos Nekropole "K" im Schutt, Form GJ20 (7),
Salles: Necropole "K". 1980: PI. 8.2
Byblos Nekropole "K" im Schutt, Form GJ2P6,
Salles: Necropole"K". 1980: PI. 8.7
Byblos Nekropole "K" im Schutt, Form Z BOR,
Salles: Necropole"K". 1980: PI. 9.4
Byblos Nekropole "K" im Schutt, Form Z7 BOR
(1-2-3), Salles: Necropole"K". 1980: PI. 9.3, PI.
9.5
Byblos Nekropole "K" in Kl, Form 193 (1-2*),
Salles: Necropole"K". 1980: PI. 26.2
Byblos Nekropole "K" in K11, Form 83e (1-2-3*),
Salles: Necropole"K". 1980: PI. 8.11
Byblos Nekropole "K" in Kll, Form 202b (1-2-3*),
Salles: Necropole"K". 1980: PI. 26.1
Byblos Nekropole "K" in Kll, Form 425 (3-4),
Salles: Necropole"K". 1980: PI. 28.3
Byblos Nekropole "K" in Kll, Form G32P3 (7-8),
Salles: Necropole"K". 1980: PI. 8.8
Byblos Nekropole "K" in Kll, Form G38C, Salles:
Necropole"K". 1980: PI. 8.14
Kapitel 5.2. 293
Catal Hüyük Quadrant H4 Str. 1, Form Z22,
unpubliziert .
9ataI Hüyük Quadrant H4 Str. 3, Form ZIA
BORJ (1-2*), unpubliziert (bl 894)
9atal Hüyük Quadrant H5 Str, 2-3, Form 500
(1-2-3-4*), unpubliziert
e;::atal Hüyük Quadrant H9 Str. 1, Form ZIO WP,
unpubliziert
e;::atalHüyükQuadrantH9 Str. 1, FonnZI9 BOR,
unpubliziert (bI233)
Catal Hüyük Quadrant H9 Str, 2, Form Z6,
unpubliziert
e;::atal Hüyük Quadrant J6 Str. 1-3, Form 300 (1*),
Swift:Pottery.I958:Fig.4I
Catal Hüyük Quadrant K6 Str. I, Form 502
(1-2-3-4), unpubliziert
e;::atal Hüyük Quadrant K6 Str. 1, Form Z23 BCC,
unpubliziert
e;::atal Hüyük Quadrant JA Str. 1 BOF, Form 464
(1), unpubliziert
9a13l Hüyük Quadrant L5 Str. I, Form 461,
unpubliziert
Catal Hüyük Quadrant MI2 Str. 3, Form 125b
(3-4), unpubliziert
Catal Hüyük Quadrant N4 Str. (0,80m), Form
473 (1-2*), unpubliziert
Catal Hüyük Quadrant NIO Str. I, Form 502
(1-2-3-4), unpubliziert
Catal Hüyük Quadrant NII-I2, Form 226,
unpubliziert
9a13l Hüyük Quadrant NIl Str. 1-2, Form 222
(2-3-4*), unpubliziert
9atal Hüyük Quadrant NIl Str. Ia, Form 226,
unpubliziert
9atal Hüyük Quadrant NI2 Str. 2-3, Fonn 119
(3-4.*), unpubliziert
9atal Hüyük Oberfläche T9, Fonn 496 (1-2),
unpubliziert
9atal Hüyük Quadrant PI2 Str. 2, Fonn 037C
(7-8), unpubliziert
e;::atal Hüyük Quadrant R9 Str. 2, Fonn 261 (1*),
unpubliziert
e;::atal Hüyük Quadrant 89 8tr. 1-2, Form 436 (1),
unpubliziert
e;::atal Hüyük Quadrant 89 Str. 2, Fonn Z22 BOR,
unpub1iziert
9atal Hüyük Quadrant 89 8tr. 3, Fonn 436 (1),
unpubliziert
unpubliziert
Catal Hüyük Areal 6 Str, 4, Form ZIA BORJ
(1-2*), unpubliziert (bl 429)
Catal HüyükAreal6 Str. 5b (sehr unsicher), Form
502 (1-2-3-4), unpubliziert
Catal Hüyük Areal 6 Quadrant T7 Str, I, Form
321 (1-2*), Oriental Institute Bulletin
I(I937)P. 10
9atal Hüyük Areal 6 Quadrant TI Str, I, Form
438b (1-2-3-4), OrientaI Institute Bulletin
I(I937)P. 10
Catal Hüyük Areal 6 Quadrant V9 Str. 3, Form
473 (1-2*), unpubliziert
Keramikbelege der Fundgruppen
9atal Hüyük Areal4b, Form ZIA BORJ I ~ 2 *   ,
unpubliziert (bI237)
9a13l Hüyük Areal 4d Str. 1, Form 471 (1),
unpubliziert
9a13l Hüyük Areal 4d Str. 3a, Form 500
(1-2-3-4*), unpubliziert
9atal Hüyük Areal 4d Str. 3b (unsicher), Form
498 (1-2-3), unpubliziert
9atal Hüyük Areal 5 Str. 1, Fonn 498 (1-2-3),
unpubliziert
9a13l Hüyük Areal 5 Str. 1, Fonn 499 (1-2),
unpubliziert
e;::atalHüyükAreal5 Str. 1, Fonn 500 (1-2-3-4*),
unpubliziert
9atal Hüyük Areal 5 Str. 1, Fonn ZI9 WP,
unpubliziert
9atal Hüyük Areal 6 Str. 1-3, Fonn 298, Swift:
Pottery.I958:Fig.42
9a13l Hüyük Areal 6 Str. 3 oder 4, Fonn 470
(2-3-4*), unpub1iziert
9atal Hüyük Areal 6 Str. 3, Form 473 (1-2*),
9a13l Hüyük Areal 4a Str. 2, Form 473 (1-2*),
unpubliziert
e;::atal Hüyük Areal4a Str. 4 (unsicher), Form ZII
WP, unpubliziert
9atal Hüyük Areal 2 Str. 4 (unsicher), Form 498
(1-2-3), unpubliziert
9a13l Hüyük Areal 2 Str. 4 (unsicher), Form Z3
BOR4, unpubliziert
9a13l Hüyük Areal 2 Friedhof oder Störung
(unsicher, Form 473 (1-2*), unpubliziert
Catal Hüyük Areal 2 Friedhof oder Störung
(unsicher, Form 037, unpubliziert
e;::atal Hüyük Areal 2 Friedhof oderStörung, Form
032 (6-7-8), unpubliziert
9atal Hüyük Areal 2 Quadrant NB, Form 029
(6-7), unpubliziert
Catal Hüyük Areal 2 Quadrant NB Str. Ic (I),
Form ZIABOR (1-2*), unpubliziert
CatalHüyükAreal 2 Quadrant NB Str. l e, Form
025 (2-3-4-5-6), unpubliziert
Catal Hüyük Areal 2 Quadrant NI3 Str. 2, Form
02 (1), unpubliziert,
Catal Hüyük Areal 2 Quadrant PB Str. 1, Form
032 (6-7-8), unpubliziert
Catal Hüyük Areal 2, Form 2 (1), Swift: Pottery.
1958: Fig. 30
9atal Hüyük Areal 3 Hort b2327, Form 325 (4),
unpubliziert
Catal Hüyük Areal 2 Str. 3, Form 293 (1-2),
Swift: Pottery. 1958: Fig. 43
9a13l Hüyük Areal 2 Str. 3, Form ZIA BORJ
(1-2*), unpubliziert (bI214)
T
I
Catal HüyükAreal 1 Str. 4-5 (unsicher), Form Z WP,
unpubliziert
Catal Hüyük Areal 1 Str. 4-7 (unsicher), Form 309a
(I), Swift: Pottery. 1958: Fig. 46
Haines: orr 95(1971)PI. 4d
9a13l Hüyük Areal I Str. 4, Form 473 (1-2*),
unpubliziert
Catal Hüyük Areal 1 Str. 4, Form 498 (1-2-3),
unpubliziert
Catal Hüyük Areal I Str. 4, Form 500 (1-2-3-4*),
unpubliziert
e;::atal HüyükAreal I Str. 4, Form Z WP, unpubliziert
9atal Hüyük Areal 1 Str. 4, Form ZI WP3,
unpubliziert
e;::atal HüyükAreal l Str. 4, Form ZIA BORJ (1-2*),
unpubliziert (al 839, a2504)
Catal Hüyük Areal I Str. 4, Form Z9 BOR4 (1),
unpubliziert
9atal Hüyük Areal 1 Str. 4, Form ZI8, unpubliziert
9atal Hüyük Areal 1 Str. 4, Form ZI9 BOR,
unpubliziert
Catal Hüyük Areal 1 Oberfläche VB, Form 225
(2-3-4*), unpubliziert
9atal Hüyük Areal 1, Form 501 (1), unpubliziert
e;::atal HüyükAreal 1, Fonn 505 (2-3-4*), unpubliziert
9a13l Hüyük Areal 1, Form Z7 WP, unpubliziert
9a13l Hüyük Areal 1, Form ZIO WP, unpubliziert
Catal Hüyük Areal 2 Str. 1-2, Fonn Z WP,
unpubliziert
9atal Hüyük Areal 2 Str. 3 (unsicher), Fonn ZIA
BORJ (1-2*), unpubliziert (aI42)
e;::atal Hüyük Areal I Str. 5 (unsicher), Form 194 (1),
Swift:Pottery.I958:Fig.38
e;::atal HüyükAreal l Str. 5 (unsicher), Form 261 (I *),
Swift:Pottery.I958:Fig.45
Catal Hüyük Areal 1 Str. 5 (unsicher), Form 312
(1-2*), Swift: Pottery. 1958: Fig. 44
Catal Hüyük Areal 1 Str, 5 (unsicher), Form 500
(1-2-3-4*), unpubliziert
Catal Hüyük Areal 1 Str. 5 (unsicher), Form ZIA
BOR (1-2*), unpubliziert
Catal Hüyük Areal 1 Str. 5 (unsicher), Form ZIA
BORJ (1-2*), unpubliziert (31108)
9a13l Hüyük Areal 1 Str. 5, Form 471 (1), Haines:
orr 95(I971)PI. 4b
e;::atalHüyükAreali Str. 5, FonnZIABORJ (1-2*),
unpubliziert (aI4I9, a2484)
e;::atal Hüyük Areal 2 Str. 2, Fonn 321 (1-2*), Haines:
alP 95(I97I)PI. Ilb
9a13l Hüyük Areal 2 Str. 2, Fonn 505 (2-3-4*),
unpubliziert
9atal Hüyük Areal 2 Str. Ia, Fonn 500 (1-2-3-4*),
unpubliziert
9a13l Hüyük Areal 2 Str. Ib, Fonn 473 (1-2*),
unpubliziert
292
Byblos Nekropole "K" in K12, Form 53 (3), Salles:
Necropole "K". 1980: PI. 8.15
Byblos Nekropole "K" in KI2, Form 85c (1-2-3),
Salles: Necropole "K". 1980: PI. 8.18
Byblos Nekropole "K" in KI2, Form 121 I ~ 2   ,
Salles: Necropole "K". 1980: PI. 8.6
Byblos Nekropole "K" in KI2, Form 129 (2-3*),
Salles: Necropole "K". 1980: PI. 8.12
Byblos Nekropole "K" in KI2, Form 038C, Salles:
Necropole "K". 1980: PI. 8.16
Byblos Nekropole "K" in KI2, Form ZIA BOR
(1-2*), Salles: Necropole "K". 1980: PI. 9.1
9a13l Hüyük Areal 1 Str. 3, Form 498 (1-2-3),
unpubliziert
Byblos WISlratifiziert, Form G3 (1-2), J.N. Coldstream
etal.: RDAC 1988.2: PI. 13.104+110
Byblos unstratifiziert, Form 04 (4), lN. Coldstream
et al.: RDAC 1988.2: PI. 13.120
Byblos unstratifiziert, Form 014 (4-5*), lN.
Coldstreametal.: RDAC 1988.2: PI. 13.118
Byblos unstratifiziert, Form GI5A (1-2-3-4), lN.
Coldsream et al.: RDAC 1988.2: PI.13. 114-117
Byblos unstratifJZiert, Form G27B (6*), J.N.
Coldstreametal.: RDAC 1988.2: PI. 13.121-123
Byblos: olme Fuadangaben, Form 251 (2-3*), Berytus
19: 13 Fig. Id
9atal Hüyük "Schicht V" (nach AnSt 4(1954)137 n,
Form GI (1-2-3), .1, dort ohne Abb.)
9atal Hüyük (ohne Fundangaben), Form 23 (1-2),
unpubliziert
e;::atal Hüyük Areal ohne weitere Angaben, Form 498
(1-2-3), unpubliziert
9atal Hüyük Areal 1 Str. 2, Form 502 (1-2-3-4),
unpubliziert
9atal Hüyük Areal 1 Str. 3-4 (unsicher), Form 473
(1-2*), unpubliziert
9atal Hüyük Areal 1 Str. 3-4, Form 498 (1-2-3),
unpubliziert
e;::atalHüyükArealI Str. 3-4, FonnZI8, unpubliziert
9atal Hüyük Areal 1 Str. 4 (unsicher), Form 302
(1-2*), unpubliziert
Catal Hüyük Areal 1 Str. 4 (unsicher), Form 473
(1-2*), unpubliziert
9atal Hüyük Areal 1 Str. 4 (unsicher), Fonn 498
(1-2-3), unpubliziert
9a13l Hüyük Areal 1 Str. 4, Fonn 1 (1), Swift:
Pottery. 1958: Fig. 29
9atal Hüyük Areal 1 Str. 4, Fonn 94 (1-2-3), Swift:
Pottery. 1958: Fig. 36
9atal Hüyük Areal 1 Str. 4, Fonn 143 (1-2*), Swift:
Pottery. 1958: Fig. 32
9atal Hüyük Areal 1 Str. 4, Fonn 235 (1-2-3*),
unpubliziert
e;::atal HüyükArealI Str. 4, Fonn 321 (1-2*), Haines:
alP 95(I97I)PI. 4c
9a13l Hüyük Areal 1 Str. 4, Form 363 (1-2-3),
I,
I
lli_
1
---------
Kapitel 5.2.
Keramikbelege der Fundgruppen
294
Catal Hüyük Quadrant Ul3 Oberfläche, Form
225 (2-3-4*), unpubliziert
CatalHüyük.äItere Eisenzeit (unsicher), Form 498
(1-2-3), unpubliziert
Catal Hüyük, Form 464 (1), unpubliziert,
Museum Antakya
Cudeyde Fst. 1 GrabzS03, Form 038A (7-8),
Waage: Antioch 4.1. 1948: 7 (Fundnr. z76)
Cudeyde Fst. 2, Form 7 (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 59 (1-2-3-4), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 104 (1-2*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 122 (1-2), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 155 (5-6*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 168 (6-7-8), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 207 (6-7*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 331 (4-5), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 358 (6-7*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 359a (6-7), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 363 (1-2-3), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 364 (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 418 (6-7-8*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 420 (6-7*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 421 (4-5-6-7-8),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 433, unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 443, unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 453 (5-6-7*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form G22B (6-7), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form G29 (6-7), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 032P3 (7-8), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form G34, unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form 035, unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form G38A (7-8), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form G39, unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form G46 (7-8), unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form G54, unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form G55, unpubliziert
Cudeyde Fst. 2, Form G59, unpubliziert
Cudeyde Fst. 3, Form 53 (3), unpubliziert
Cudeyde Fst. 3, Form 207 (6-7*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 3, Form 208 (7-8), unpubliziert
Cudeyde Fst. 3, Form 274 (6-7), unpubliziert
Cudeyde Fst. 3, Form 359a (6-7), unpubliziert
Cudeyde Fst. 3, Form 434 (7-8), unpubliziert
(Z1162)
Cudeyde Fst. 3, Form 436 (1), unpubliziert
(Z827)
Cudeyde Fst. 3, Form 03 (1-2), Dunbabin 1957:
   
Cudeyde Fst. 3, Form G25 (2-3-4-5-6),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 3, Form G25C (1-2-3-4),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 3, Form G28D (7), unpubliziert
(z819)
Cudeyde Fst. 3, Form 035, unpubliziert
Cudeyde Fst. 3, Form G37, unpubliziert
Cudeyde Fst. 3, Form G38A(7-8), unpubliziert
Cudeyde Fst. 4, Form 94 (1-2-3), unpubliziert
Cudeyde Fst. 4, Form G27 (4-5-6), unpubliziert
Cudeyde Fst. 4, Form 035, unpubliziert
Cudeyde Fst. 4, Form G4O, unpubliziert
Cudeyde Fst. 4.1, Form G29 (6-7), unpubliziert
(z819)
Cudeyde Fst. 4.1, Form 038A (7-8), Waage:
Antioch 4.1. 1948: PI. 1: H2
Cudeyde Fst. 5, Form 41 (1-2), unpubliziert
Cudeyde Fst. 5, Form 104 (1-2*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 5, Form 155 (5-6*), unpubliziert
CudeydeFst. 5, Form 260 (1), unpubliziert (y97I)
Cudeyde Fst. 5, Form 274 (6-7), unpubliziert
Cudeyde Fst. 5, Form 473 (1-2*), unpubliziert
, (YI030)
Cudeyde Fst. 5, Form G25C (1-2-3-4),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 5, Form G29 (6-7), unpubliziert
Cudeyde Fst. 5, Form 032 (6-7-8), unpubliziert
Cudeyde Fst. 5, Form 032P2 (7-8), Waage:
Antioch 4.1. 1948: Fig. 1: 1
Cudeyde Fst. 5, Form 037C (7-8), unpubliziert
Cudeyde Fst. 5, Form G39, unpubliziert
Cudeyde Fst. 5, Form Z6, unpubliziert (Y0971)
Cudeyde Fst. 5a, Form 432 (7), unpubliziert
(Y0403)
Cudeyde Fst. 6, Form G20L (5*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 7, Form 41 (1-2), unpubliziert
Cudeyde Fst. 7, Form 284 (1-2*), Swift: Pottery.
1958: Fig. 40
CudeydeFst. 7, Form 436 (1), unpubliziert (y995,
yI028)
Cudeyde Fst. 8, Form 81 (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. 8, Form 94 (1-2-3), unpubliziert
Cudeyde Fst. 9 zS26, Form 267a, unpubliziert
(Z954)
Cudeyde Fst. 9 zS26, Form 371 (4*), Oriental
InstituteBulletin I(1937)p. 9 (zS26/i )
Cudeyde Fst. IIa, Form 260 (1), unpubliziert
(y715)
Cudeyde Fst. IIa, Form ZIA BORJ (1-2*),
unpubliziert (Y0571)
Cudeyde Fst. I1b, Form 14 (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. IIb, Form 16 (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. IIb, Form89b (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. IIb, Form 94 (1-2-3), unpubliziert
Cudeyde Fst. 11b, Form 194 (1), unpubliziert
CudeydeFst. 11b, Form 463 (1-2-3), unpubliziert
Cudeyde Fst. IIb, Form Z WP, unpubliziert
Cudeyde Fst. 11c, Form 122 (1-2), unpubliziert
Cudeyde Fst. 11c, Form 321 (1-2*), Swift:
Pottery.I958:Fig.39
Cudeyde Fst. 11c, Form Zl7, unpubliziert
(x2160) (ZIl37*)
Cudeyde Fst. 11c, Form ZI9 Be3, unpubliziert
Cudeyde Fst. 11d, Form 15 (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. lId, Form89b (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. 11d, Form 436 (1), unpubliziert
(x73, x74, xI60)
Cudeyde Fst. 11d, Form 499 (1-2), unpubliziert
(X2372)
Cudeyde Fst. 11d, Form 500 (1-2-3-4*)'-
unpubliziert (Xl386)
Cudeyde Fst. 11d, Form ZIA BORJ (1-2*),
unpubliziert (x2363/4O)
Cudeyde Fst. 11e, Form 1-4 (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. 11e, Form 4 (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. IIe, Form 14 (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. IIe, Form 81 (1), unpubliziert
Cudeyde Fst. IIe, Form 94 (1-2-3), unpubliziert
Cudeyde Fst. IIe, Form 300 (1*), unpubliziert
Cudeyde Fst. 12a (GI 2), Form 363 (1-2-3),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 12a (GI 2), Form 420 (6-7*),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 12b (GI2/I), Form 169a (7-8*),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 12b (GI2/I), Form 400 (7-8*),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 12b (GI 2/1), Form 468 (7-8*),
unpubliziert
CudeydeFst. 12c, Form G28 (6-7-8), Swift 1958:
153
Cudeyde Fst. l3a (GI 2/2), Form 19 (1),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 13a (GI2/2), Form 89c (1-2*);
unpubliziert
Cudeyde Fst. l3a (GI 2/2), Form 116 (1-2),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 13a (GI2/2), Form 169a (7-8*),
unpubliziert
Cudeyde Fst. l3a (GI2/2), Form 358 (6-7*),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 13a (GI2/2), Form G32 (6-7-8),
unpubliziert
Cudeyde Fst. l3a (GI2/2), Form 032L,
unpubliziert
Cudeyde Fst. l3a (GI 2/2), Form G40,
unpubliziert
CudeydeFst. 13a, Form G28 (6-7-8), Swift 1958:
153
CudeydeFst. 13a, Form 032 (6-7-8), unpubliziert
Cudeyde Fst. l3b (GI213), Form 85c (1-2-3),
unpubliziert
Cudeyde Fst. l3b (GI2/3), Form 169a (7-8*),
unpubliziert
295
Cudeyde Fst. 13b (GI 2/3), Form 274 (6-7),
unpubliziert
CudeydeFst. l3b (GI2/3), Form 329c (1-2-3-4*),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 13b (GI 2/3), Form G59,
unpubliziert
Cudeyde Fst. 14a (GI2/4), Form 94 (1-2-3),
unpubliziert
CudeydeFst. 14a (GI 2/4), Form 329c (1-2-3-4*),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 14a (GI2/4), Form 440 (1-2-3*),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 14b (GI 2/5), Form 14 (1),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 14b (GI 2/5), Form 22 (1),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 14b (GI2/5), Form 438a (1-2-3-4),
unpubliziert
Cudeyde Fst. 14b (GI 2/5), Form Z Be,
unpubliziert
Cudeyde Fst. 18, Form 432 (7), unpubliziert
(Z233)
Cudeyde Fst. 19.1, Form 260 (1), unpubliziert
(z1147)
Cudeyde Fst. 20, Form 473 (1-2*), unpubliziert
(YI039)
CudeydeFst. 20, Form ZI7, unpubliziert (ZIl37)
CudeydeFst. 22, FormG2A(1), Desborough PGP
PI. 26.6
Cudeyde Fst. 24, Form 436 (1), unpubliziert
(Y0586)
Cudeyde Fst. 25, Form 125c (3-4), unpubliziert
Cudeyde Fst. 27, Form 500 (1-2-3-4*),
unpubliziert (X2608)
Cudeyde B8, Form 260 (1), unpubliziert (Z037)
Cudeyde D7 ohne weitere Fundangaben, Form
432 (7), Antioch 3: Fig. 74: 2e18
Cudeyde 09, Form 260 (1), unpubliziert (X56I)
Cudeyde 09, Form ZI WP4, unpubliziert
(X056 1)
Cudeyde E8, Form 505 (2-3-4*), unpubliziert
(YOI72)
CudeydeF7Oberlläche, Form 432 (7), Antioch 3:
Fig. 74: Ib/2
CudeydeF8 Oberlläche, Form 432 (7), Antioch 3:
Fig. 74: 4a1l3
CudeydeF9 olmeweitere Fundangaben, Form 432
(7), Antioch 3: Fig. 74: 2a16
Cudeyde F9, Form 432 (7), unpubliziert (Y0890)
Cudeyde J9/Surface, Form 468 (7-8*),
unpubliziert
296 Kapitel 5.2. Keramikbelege der Fundgruppen 297
I
, :
" !i:
ii
,;
!I

CudeydeK14 NE, Form1(1), unpubliziert
CudeydeK14 NE, Form61a (1-2), unpubliziert
CudeydeK14 NE, Form62 (1-2), unpubliziert
CudeydeK14 NE, Form285 (1-2), unpubliziert
CudeydeK14 NE, Form315 (1-2*), unpubliziert
CudeydeK14 NE, FormZI, unpubliziert
CudeydeTI201Il, Form83a (1-2-3), unpubliziert
CudeydeTI20/ll, Form 177 (6-7), unpubliziert
Cudeyde TI20/I2, Form349 (1-2*), unpubliziert
Cudeyde 'IT201I2, Form 438a (1-2-3-4),
unpubliziert
Cudeyde'IT20/I3, Form53 (3); unpubliziert
Cudeyde 'IT201I3, Form207 (6-7*); unpubliziert
Cudeyde'IT20/I3, Form035, unpubliziert
Cudeyde'IT20/I3, Form046 (7-8), unpubliziert
Cudeyde'IT20/I4, Form059, unpubliziert
Cudeyde'IT20/IIl, Form 1-4(1), unpubliziert
Cudeyde'IT20/IIl, Form41 (1-2), unpubliziert
CudeydeTI201II1,Form94 (1-2-3), unpubliziert
Cudeyde 'IT20/IIl, Form 439a (1-2-3-4),
unpubliziert
Cudeyde'IT201II1, Form449 (2-3), unpubliziert
Cudeyde'IT201II2, Form1 (1), unpubliziert
CudeydeTI201II2,Form94 (1-2-3), unpubliziert
Cudeyde'IT20/I12, Form122 (1-2), unpubliziert
Cudeyde'IT20/II3, Form2 (1), unpubliziert
Cudeyde'IT201II3, Form122 (1-2), unpubliziert
Cudeyde'IT20/I114, Form 1(1), unpubliziert
Cudeyde'IT201II14, Form2 (1), unpubliziert
Cudeyde'IT201II14, FormZ WP, unpubliziert
Cudeyde ohee Fundangaben, Form 207 (6-7*),
Waage: Antioch4.1. 1948: Fig. 1: 3
Cudeyde ohne Fundangaben, Form 208 (7-8),
Waage: Antioch4.1. 1948: Fig. 1: 4
Cudeyde ohne Fundangaben, Form 274 (6-7),
Waage: Antioch4.1. 1948: Fig. 1:2
Cudeyde ohne Fundangaben, Form 434 (7-8),
Antioch3: Fig. 74: 5/15
Cudeyde ohne Fundangaben, Form03 (1-2), X
1280
Cudeyde ohne Fundangaben, Form 025C
(1-2-3-4),Waage: Antioch4.1. 1948: Fig. I:
5
Darük. 5, Form032 (6-7-8), Tal1Daruk, 1981:
Nr.258
Darük. 7, Form 429 (3-4-5-6-7), Tal1 Daruk.
1981: Nr. 344
Darük. 7, Form032 (6-7-8), Tal1Daruk. 1981:
Nr.256
Darük. 8, Form 429 (3-4-5-6-7), Tall Daruk.
1981: Nr. 343
Darük8, FormZ BC4, Tall Daruk. 1981: Nr. 228
Darük8, FormZ WP, Tall Daruk. 1981: Nr. 186
Darük8, FormZWP4,Tall Daruk. 1981: Nr. 222
Darük9, Form438b (1-2-3-4), TallDamk. 1981:
Nr.l71
Darük9, Form012 (5-6*), TalIDamk. 1981: Nr.
243
Darük. 9, Form032 (6-7-8), Tall Daruk. 1981:
Nr.250
Darük9, FormZBC3, Tall Daruk, 1981: Nr. 226
Darük9, FormZWP4,Tall Daruk. 1981: Nr. 223
Darük 10, Form 100 (1-2*), Tall Daruk, 1981:
Nr.202
Darük 10, Form 168 (6-7-8), Tall Daruk, 1981:
Nr. 152
Darük10, FormZ WP2-3, Tall Daruk. 1981: Nr.
184
Darük 10, FormZ WP4, Tall Daruk, 1981: Nr.
221
Darük10,FormZ12 BC4, Tall Daruk. 1981: Nr.
230
Darük 11, Form Z BC4, Tall Daruk. 1981: Nr.
229
Darükll,FormZI9 WP4, Tall Daruk. 1981: Nr.
224
Darük 12, Form 125b (3-4), Tall Daruk. 1981:
Nr.196
Darük 12, Form032 (6-7-8), Tall Daruk. 1981:
Nr.259
Darük 12, FormZ BORJ (1), Tall Daruk. 1981:
Nr.231
Darük12,FormZ19 BC3, Tall Daruk. 1981: Nr.
227
Darük 12-13, Form 381 (1-2-3*), Tall Daruk.
1981: Nr. 121
Darük 13, Form380 (1-2-3), Tall Daruk. 1981:
Nr. 122,124
Darük 13, Form381 (1-2-3*), Tall Daruk. 1981:
Nr.123
Darük 13, Form 438b (1-2-3-4), Tall Daruk.
1981: Nr. 169, 175
Darük 14, Form381 (1-2-3*), Tall Daruk. 1981:
Nr.120
Darük. 14, Form 438b (1-2-3-4), Tall Daruk.
1981: Nr. 168
Darük 15, FormZ WP4, Tall Daruk. 1981: Nr.
225
Darük 16, Form381 (1-2-3*), Tall Daruk. 1981:
Nr.125
Darük 16, Form423 (1), Tall Daruk. 1981: Nr.
178
Darük 16, Form 429 (3-4-5-6-7), Tall Daruk.
1981: Nr. 340
±
Darük 16, Form012 (5-6*), Tall Daruk. 1981:
Nr.242
Darük 16, Form 025 (2-3-4-5-6), Tall Daruk,
1981: Nr. 189
Darük16, FormZ WP2-3, Tall Daruk. 1981: Nr.
183
Darük 19, Form380 (1-2-3), Tall Daruk. 1981:
Nr.116-118
Darük19,Form382 (1-2-3-4), Tall Daruk, 1981:
Nr. 154
Darük Oberfläche, Form 432 (7), Tall Daruk.
1981: Nr. 345
Darük Oberfläche, Form 04 (4), Tall Daruk,
1981: Nr. 245
Darük Oberfläche, Form G201 (4-5-6), Tall
Daruk.1981:Nr.235
Darük Oberfläche, Form 022 (4), Tall Daruk,
1981: Nr. 244
Darük0berfIId1e, Form027 (4-5-6), Tal1Daruk.
1981: Nr. 254
Darük Oberfläche,Form027A (6), Tall Daruk,
1981: Nr. 252
DarükOberfläche, Form027B (6*), Tall Daruk.
1981: Nr. 251
DarükOberflld1e, Form032 (6-7-8), Tall Daruk.
1981: Nr. 249
Darük Oberfläche, Form 032P2 (7-8), Tall
Daruk.1981:Nr.257
Darük nacheisenzeitlich, Form 168 (6-7-8), Tall
Daruk.1981:Nr.276,283,284
Darük nacheisenzeitlich, Form 500 (1-2-3-4*),
Tall Daruk, 1981: Nr. 319
DaynIt, Form 274 (6-7), Shaath: AAAS
40(1990)[arab. Teil:] 57-74
Daynit, Form473 (1-2*), Shaath: in: Festschrift
Porada. 1986: PI. 56.1-2
Deve Hüyük I, Form 24 (1-2), Moorey BAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 7-8
Deve Hüyük I, Form 44 (1-2*), Moorey BAR
IDt.Ser. 87(1980)Nr. 9
Deve Hüyük I, Form 96 (1-2*), Moorey BAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 11
Deve Hüyük I, Form 188 (1-2), Klengei:
FestschriftBounni. 1990: Nr. 1,3-4
Deve Hüyük I, Form 190 (1-2*), Moorey BAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 19
Deve Hüyük I, Form 313 (1-2), Moorey BAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 5
Deve Hüyük I, Form 318 (1), Moorey BAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 54
Deve Hüyük I, Form472 (1-2-3), MooreyBAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 23-25
Deve Hüyük I, Form 497 (1-2*), Moorey BAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 133-135
Deve Hüyük I, Form Ta, Moorey BAR lnt.Ser.
87(1980)Nr. 26
Deve Hüyük I, Form ZIC WP (1-2-3), Moorey
BARInt.Ser. 87(1980)Nr. 13·14
Deve Hüyük 11, Form 220 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 51
DeveHüyük11, Form224 (4-5-6*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 16-17
Deve Hüyük 11, Form 269 (6-7), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 41
Deve Hüyük 11, Form 270 (6-7), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 43
Deve Hüyük 11, Form 271 (6-7*), MooreyBAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 44-45
Deve Hüyük 11, Form 274 (6-7), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 39-40
Deve Hüyük 11, Form 279 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 42
DeveHüyük11, Form283 (6-7-8*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 28
Deve Hüyük 11, Form347 (6-7-8), MooreyBAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 46
DeveHüyük 11, Form436a (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 61-62
Deve Hüyük 11, Form 460 (6-7*), MooreyBAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 66-68
Deve Hüyük 11, Form 481 (7), Moorey BAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 124-125
Deve Hüyük 11, Form 486 (3-4-5-6), Klengei:
Festschrift Bounni. 1990: Nr. 17, 87, 88, 90,
91,100; 103
Deve Hüyük 11, Form 487 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 80-81
Deve Hüyük 11, Form 488 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 104, 109, 112
DeveHüyükll, Form490 (6-7-8*), MooreyBAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 101
Deve Hüyük 11, Form 491 (6-7*), MooreyBAR
lnt.Ser. 87(1980)Nr. 110
Deve Hüyük n, Form 493 (7), Luschey: Phiale.
1939: 41 Nr. 8, 162: 18
Deve Hüyük 11, Form 493 (7), Luschey: Phiale.
1939: 42 Nr. 18, 162: 20,
Moorey BARInt.Ser. 87(1980)Nr. 85,94-99
Deve Hüyük 11, Form 494 (7), Moorey BAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 83-84
Deve Hüyük 11, Form 506 (6-7-8*), AAA
7(1914)PI. 26: 4, Moorey BAR Int.Ser.
87(1980)Nr. 142-143
DeveHüyükII, FormA(*), MooreyBARInt.Ser.
87(1980)Nr. 131
DeveHüyük11, Form01 OE(5-6*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 56
Deve Hüyük 11, Form025 (2-3-4-5-6), Moorey
BARlnt.Ser. 87(1980)Nr. 15
Deve Hüyük 11, Form 027ALC (6), Moorey
BARInt.Ser. 87(1980)Nr. 57
DeveHüyük 11, Form029C.B (7), MooreyBAR
Int.Ser.   60
DeveHüyük Tl, Form488 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 107
DeveHüyük1'2, Form436a (6-7*), MooreyBAR
298 Kapitel 5.2.
Keramikbelege der Fundgruppen 299
,,1
LI
!nt.Ser. 87(1980)Nr. 64
Deve Hüyük TI, Form 270 (6-7), Moorey BAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 29
Deve HOyOk T9, Form274 (6-7), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 30
Deve HOyOk T9, Form 493 (7), Moorey BAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 92
Deve HOyOk T9, FormA, Moorey BARInt.Ser.
87(1980)Nr. 132
Deve HOyOk T9, Form 0321, Moorey BAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 59
Deve HOyOk TlO, Form 506 (6-7-8*), Moorey
BARInt.Ser. 87(1980)Nr. 144
Deve HüyükTlO, Form507 (7), Moorey BAR
!nt.Ser. 87(1980)Nr. 145
DeveHüyükTlI, Fonn 220 (6-7*), MooreyBAR
!nt.Ser. 87(1980)Nr. 32
Deve Hüyük TlI, Form270 (6-7), MooreyBAR
!nt.Ser. 87(1980)Nr. 33
Deve HüyükTlI, Fonn 487 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 82
Deve HOyOk TlI, Form 0321, Moorey BAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 58
Deve HOyOk TB, Form 436a (6-7*), Moorey
BAR!nt.Ser. 87(1980)Nr. 63
Deve HOyOk TB, Fonn 487 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 79
DeveHOyOk Tl4, Fonn 488 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 108
Deve HOyOk Tl5, Form270 (6-7), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 34-36
DeveHüyOk Tl5, Fonn 491 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. III
Deve HOyOk Tl6, Form 493 (7), Moorey BAR
Int.Ser.87(1980)Nr.93
DeveHüyükTl8, Fonn 487 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 78
DeveHüyOk Tl9, Fonn 488 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 113
Deve HOyOk T20, Fonn 488 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser, 87(1980)Nr. 106
Deve HüyOk T24, Fonn 486 (3-4-5-6), Moorey
BARInt.Ser. 87(1980)Nr. 89
Deve HüyükT24, Fonn 488 (6-7*), MooreyBAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 105
Deve HüyOk T25, Fonn 486 (3-4-5-6), Moorey
BARInt.Ser. 87(1980)Nr. 102
Fabbärlya 6a 1 Grab 3, Fonn 328 (3-4*), OIP
79(1958)Nr. 63
Fabbärlya9/2, Form81 (I), OIP 79(1958)Nr. 94
Fahhänya 9/3: Ober 3, Form 186 (1-2*), OIP
79(1958)Nr. 97
FabbärIya 9/0berfläche, Form O37A (7-8), OIP
79(1958)Nr. 72
Fahbärtya B Einzelfund, FormZ7 WP, Hrouda:
ZA54: Abb.: 6d
FahhäriyaBI, Form328 (3-4*), Hrouda: ZA 54:
Abb.: 6hi
Fahhärfya EinzelfundSounding 1a/6, Form 328
(3-4*), OIP 79(1958)Nr. 53
Fahhäriya Einzelfund Sounding 2, Form 329b
(1-2-3-4*), OIP 79(1958)Nr. 58
Fahhäriya ohne Fundangaben, FormZ7 WP, OIP
79(1958)Nr. 100-101
G8räbliis(FsI. 4), Form473 (1-2*), Carchemish2:
PI. 28: 3-4
Garäblüs (Fst. 4), Form Z BOR, Carchernish3.
1952: 208-210
Garäblüs(Fst. 6), Form032 (6-7-8), Carchernish
3(1952)172
Garäbliis (FsI. 10), Form037A(7-8), Carchernish
3.1952:234
Garäbliis (FsI. 11), FormZ TYP3?, Carchernish3.
1952: 233-234
Garäblüs (Fst. 11), FormZ TYP4, Carchernish3.
1952: 233-234
Garäblüs (Fst. 19), FormZ, Carchernish3. 1952:
233·234,235
Garäblüs (Fst. 20), Form 188 (1-2), Carchernish
3.1952: PI. 40b
Garäblüs (Fst. 23), Form Z7 BC, Carchernish
3.1952: PI. 68a unten Mitte
Garäblüs (Fst. 23), FormZI6 WP, Carchernish
3.1952: PI. 68a unten Mitte
Garäblüs(Fst. 24), Form223 (3-4*), Carchernish
2.1921: PI. 20 dl
Garäblüs(Fst. 24), Form349 (1-2*), Carchernish
2.1921: PI. 20 c2
Garäblüs (Fst. 24), FormZ BOR, Carchernish2.
1921: 68
ÖaräbIiis(FsI. 29), FormZI, Carchernish2. 1921:
93ft'
Öaräblüs(Fst. 36), Form223 (3-4*), Carchernish
2.1921: PI. 20 d3
Garäblüs (Fst. 36), Form 264 (4), Carchernish
2.1921: PI. 20 d5
Öaräblüs(Fst. 38), Form221 (2-3*), Carchernish
2.1921: PI. 20 d6
Garäblüs (Fst. 38), Form 264 (4), Carchernish
2.1921: PI. 20 d7
Garäblüs (Fst. 38), Form 037B (7-8*),
Carchernish2.1921: PI. 20 d8
Garäblüs (Fst. 39), Form 506 (6-7-8*),
Carchernish2.1921: Fig. 45
Garäblüs (Fst. 39), ÄgyptischeNeujahrsflasche,
Carchernish2.1921: Fig. 46
Öaräblüs (Fst. 41), Form 264 (4), Carchernish
2.1921: PI. 20 d4
Garäblüs (Fst. 42), Form 22 (I), Carchernish
2.1921: PI. 20 d2
Garäblüs (Fst. 42), Form 264 (4), Carchernish
2.1921: PI. 20 d9
Garäbfüs(Fst. 42), Form365 (1-2), Carchernish
2.1921: Fig. 53 links
Garäblüs Oberfläche, Form 473 (1-2*),
Carchernish2: PI. 28.1-2
Öaräbliis, Fonn 145a(1-2-3), Carchernish2.1921:
PI. 20c1
Garäblüs, ohne Fundangaben, Form498 (1-2-3),
Bossert: Altanatolien. 1942: Nr. 965
Garäblüs, ohne Fundangaben, Form 499 (1-2),
Bossert: Altanatolien. 1942: Nr. 962
Garäblüs, ohne Fundangaben, Form 500
(1-2-3-4*), Bossert: A1tanatolien. 1942: Nr.
964
Öaräbliis, olmeFundangaben,Form 501 (I), AnSi
4(1954)PI. 8.3
Öaräblüs: Yunus Friedhof, Form 1 (I), AAA
26(1939)PI. 23: B14
Öaräblüs: Yunus Friedhof, Form 3 (I), AAA
26(1939)PI. 15 c2 (YC 62), PI. 23: Bl2
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 19 (1), AAA
26(1939)PI. 23: B13
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 23 (1-2), AAA
26(1939)PI. 23: B22
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form24 (1-2), AAA
26(1939)PI. 15 b2 (YB 30), PI. 15 b3 (YC
52), PI. 15 b4, PI. 23: B12, PI. 23: BI5
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form25 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 23: Bll, PI. 23: Bll
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form41 (1-2), AAA
26(1939)PI. 15 cl (YC 27), PI. 15 e4 (YC
52), PI. 23: B16
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form42 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 15 dl (YC 19)
Garäblüs; Yunus Friedhof, Form43 (1-2), AAA
26(1939)PI. 23: B18
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form45 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 23: BI
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 59 (1-2-3-4),
AAA26(1939)PI. 15 c3 (YC 28), PI. 23: B2
Öaräblüs:Yunus Friedhof,Form61b (1-2), AAA
26(1939)PI. 22: K13
Garäblüs; Yunus Friedhof, Form 62 (1-2), AAA
26(1939)PI. 23: BI7
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form63 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 22: KI2
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 64 (1-2), AAA
26(1939)PI. 23: BI9
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form65 (1-2), AAA
26(1939)PI. 23: B3
Garäbliis: Yunus Friedhof, Form69 (1-2-3), AAA
26(1939)PI. 23: B27
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 79 (1-2), AAA
26(1939)PI. 15 a3 (YC 22), PI. 23: B20, PI.
23: B4
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form91 (1-2), AAA
26(1939)PI. 23: B28
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 92 (I), AAA
26(1939)PI. 23: B26
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 93 (I), AAA
26(1939)PI. 15 d2, PI. 15el (YC 74)
Garäbliis: YunusFriedhof,Form100 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 24: B32
Garäbliis: YunusFriedhof,Form104 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 15 b5 ("Y 25"(?», PI. 23: B25
(YC24)
Garaoliis: YunusFriedhof,FormIII (1-2*), AAA
26(1939)PI. 23: B6
Öaräbliis: YunusFriedhof,Form112 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 15 d3, PI. 23: B5
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 116 (1-2), AAA
26(1939)PI. 23: B6, PI. 23: B7
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 124a (1-2*),
AAA26(1939)PI. 23: B9 (YC 13A, YC82)
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 124b (1-2*),
AAA26(1939)PI. 23: B8
Öaräbliis: YunusFriedhof,Form131 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 23: B29
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 135 (I), AAA
26(1939)PI. 12: al, PI. 12: a2 (YC 73)
Garäblüs: Yunus Friedhof, Fonn 137 (I), AAA
26(1939)PI. 23: B21
Öaräblüs: Yunus Friedhof, Form 138 (1-2), AAA
26(1939)PI. 25: M6
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 188(1-2), AAA
26(1939)PI. 10: 1 (YC 33), PI. 10: 2 (YC
67), 'PI. 22: K3, PI. 9: 1 (YC 13A), PI. 9: 4
(YC 23), PI. 9: 5 (YB 35), PI. 9: 6 (YC 32)
Garäblüs; Yunus Friedhof, Form189(1-2), AAA
26(1939)PI. 10: 3 (YC 54), PI. 10: 4 (YD6),
PI. 13: 1 (YB 26), PI. 13: 2 (YB 34), PI. 13:
3 (YC 12), PI. 13: 4 (YC 39), PI. 13: 5 (YC
48), PI. 13: 6 (YC 66), PI. 13: 7 (YC 77), PI.
13: 8 (YC 79), PI. 22: K2, PI. 9: 2 (YB 45),
PI. 9: 3 (YB 49)
Garäbliis: YunusFriedhof,Form193 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 22: Kl (YB 6), PI. 22: K15, PI.
22: K18
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 197 (1-2-3),
AAA26(1939)PI. 22: K14, PI. 22: K6
Garäbliis: YunusFriedhof,Form 199 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 22: K4
Garäbliis: YunusFriedhof,Form200 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 22: K17
Garäbliis: YunusFriedhof,Form201 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 22: K5
Garäbliis: YunusFriedhof,Form203 (1-2*), AAA
300 Kapitel 5.2. Keramikbelege der Fundgruppen 301
26(1939)PI. 22: KI6
Gariibliil: YunusFriedhof,Form 204 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 22: KII
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 243 (I), AAA
26(1939)PI. 16 a2(YH 4)
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form285 (1-2), AAA
26(1939)PI. 24: 13, PI. 24: J4
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form289 (1-2), AAA
26(1939)PI. 24: J2
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form293 (1-2), AAA
26(1939)PI. 24: 11
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form313 (1-2), AAA
26(1939)PI. 10: 5 (YC 22), PI. 10: 6 (YC
40), PI. ll: I (YJ 5), PI. ll: 5 (YC 54), PI.
11: 6 (YD 2), PI. 13: 10 (YC 80)
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form316 (1-2), AAA
26(1939)PI. 13: 9 (YB 33), PI. 22: U4
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form317 (1-2), AAA
26(1939)PI. 12b, PI. 13: II (YC 83)
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 319 (1-2-3),
AAA26(1939)PI. 14f(YB 47), PI. 22: U2,
PI. 22:U3
Gariibliil: YunusFriedhof,Form337 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 23: B25 (YC 24)
Gariibliil: YunusFriedhof, Form 338 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 14e (YB 32)
Gariibliil: YunusFriedhof,Form339 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 24: J6
Gariibliil: YunusFriedhof,Form355 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 24: B31
Gariibliil: YunusFriedhof, Form 356 (1-2*), AAA
26(1939)PI. 23: B30
Öaräblüs: Yunus Friedhof, Form365 (1-2), AAA
26(1939)PI. 25: "Wanne" D (YC 50)
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form439b (1-2-3-4),
AAA26(1939)PI. 15 a4
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 462 (I), AAA
26(1939)PI. 24: J5
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 470 (2-3-4*),
AAA26(1939)PI. 25: "Wanne"B
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 472 (1-2-3),
AAA26(1939)PI. 14a(YC 13); PI. 25: MI
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 484
(1-2-3-4-5-6-7*), AAA 26(1939)PI. 17 dl
(YB 41)
Öaräblüs: Yunus Friedhof,Form485 (1-2), AAA
26(1939)PI. 17 cl (YC 47), PI. 17 c2 (YC
50)
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 498 (1-2-3),
AAA26(1939)PI. 17bl, PI. 17b2, PI. 16 d4
(YB4I)
Garäblüs: Yunus Friedhof,Form499 (1-2), AAA
26(1939)PI. 17 b3
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form 501 (1), AAA
26(I939)PI. 15 d4 (YC 54), PI. 16 d2 (YC
47)
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form502 (1-2-3-4),
AAA26(I939)PI. 16 d3 (YC 49)
Garäblüs: Yunus Friedhof, Fonn 503 (1-2-3-4),
AAA26(1939)PI. 21: 31 (YC 58)
Gariibliil: YunusFriedhof,Fonn Th (1-2-3), AAA
26(1939)PI. 12c (YC 50)
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form Z BC3, AAA
26(1939)PI. 16 b3 (YC 47)
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form ZIC BC4
(1-2-3), AAA26(1939)PI. 16 bl (YC 45)
Öaräblüs: Yunus Friedhof, Form ZIC BC4
(1-2-3), AAA26(1939)PI. 16b2 (YC 45)
Gariibliil: Yunus Friedhof,Form Z2 BOR4, AAA
26(1939)PI. 16 al (YC 81)
Garäblüs: Yunus Friedhof, Form Z22, AAA
26(1939)PI. 23: B30
GassJIl/2, Form193 (1-2*), BMB 16: Fig.: 10: I
Gassil1/2, Form211 (1-2-3*), BMB 16: Fig.: 4:
2, Fig.: 7: 2
Gassll 1/2, Form261 (I *), BMB 17: Fig. 5: 1
Gassil1/2, Form 285 (1-2), BMB 16: Fig.: 7: 7
Gassll 1/2, Form348 (1*), BMB 17: Fig. 3: 1-2
G8ssilII2,Form448 (1-2-3-4*), BMB 17: Fig. 5:
2
Gassil 1/3, Form145a (1-2-3), BMB 16: Fig.: 3:
2
GassI!l/3, Form194 (1), BMB 16: Fig.: 5: 3
Gassill/3, Form247 (1-2-3*), BMB 17: Fig. 1: 4
Gassil 1/3, Form250 (1-2-3*), BMB 16: Fig.: 4:
3
Gassll 1/3, Form380 (1-2-3), BMB 17: Fig. 2: 3
Gassll 1/3, Form385 (1-2-3), BMB 17: Fig. 3: 3
GassJI1/3, Form444 (1-2-3-4), BMB 16: Fig.: 3:
3
Gassil 1/4, Form193 (1-2*), BMB 16: Fig.: 6: 3
Gassill/4, Form211 (1-2-3*), BMB 19: Fig. 3: 5
GassI!l/4, Form243 (1), BMB 17: Fig. 2: 4
Gassil 1/4, Form285 (1-2), BMB 16: Fig.: 4: 4
Gassil 1/4, Form309a (I), BMB 17: Fig. 2: 5
Gassil 1/4, Form 348 (I *), BMB 16: Fig.: 5: 4,
Fig.: 6: 1
GassJIl/4, Form444 (1-2-3-4), BMB 16: Fig.: 6:
2
Gassill/4, Form448 (1-2-3-4*), BMB 19: Fig. 4:
1
Gassil l/5 Silo 2, FormZ6, BMB 17: Fig. 7: I
Gassll 1/5, Form292 (1), BMB 16: Fig.: 5: 1
Gassil1/5, Form 348 (I *), BMB 19: Fig. 3: 4
Gassil3/1, Form444 (1-2-3-4)"BMB 17: Fig. 18:
3
Gassil 3/1, Form464 (1), BMB 17: Fig. 23
Gassll 3/1, Form499 (1-2), BMB 17: Fig. 9: 3
Gassll3/2, Form7 (I), BMB 17: Fig. 32: 3
GassI! 3/2, Form 145a (1-2-3), BMB 17: Fig. 28:
1
Gassll 3/2, Form240 (2-3*), BMB 17: Fig. 10: 2
Gassil3/2, Form285 (1-2), BMB 17: Fig. 28: 4
Gassll 3/2, Form302 (1-2*), BMB 17: Fig. 9: 4
GassI!3/2, Form 304 (1*), BMB 17: Fig. 17: 4
GassI!3/2, Fonn 306 (1-2), BMB 17: Fig. ll: 3
GassI! 3/2, Fonn 343 (1-2*), BMB 17: Fig. 34: 2
GassI!3/2, Fonn 356 (1-2*), BMB 17: Fig. 21: 1
Gassil3/2, Form378 (1), BMB 17: Fig. 27: 6
ÖlIlBll3/2, Fonn 444 (1-2-3-4), BMB 17: Fig. 20:
1, Fig. 25: 4
GassIl3/2, Form 448 (1-2-3-4*), BMB 17: Fig.
35: 2, Fig. 41: 2
Gassil3/2, Form464 (1), BMB 17: Fig. 22
GassIl3/2, Form500 (1-2-3-4*), BMB 17: Fig.
26: 2, Fig. 32: I
Gassil3/2, FormZ22, BMB 17: Fig. 21: 1
Gassil3/3, Form423 (I), BMB 17: Fig. 40: 2
GassJI3/3, Form439b (1-2-3-4), BMB 19: Fig. 3:
2
Gassil3/3,Form 444 (1-2-3-4), BMB 17: Fig. 33:
2, Fig. 36: 1, BMB 19: Fig. 7: 4
GassIl3/3, Form 448 (1-2-3-4*), BMB 17: Fig.
36:3
GassIl3/3, Form500 (1-2-3-4*), BMB 17: Fig.
34:3
ÖlIlBll3/4, Fonn 211 (1-2-3*), BMB 19: Fig. 7: 2
Gassll3/4, Form444 (1-2-3-4), BMB 19: Fig. 4:
2
GassI!3/4, Form Z BOR, BMB 17: Fig. 37: I
Gassil3/5, Form444 (1-2-3-4), BMB 19: Fig. 8:
4
Güyä, Form 10 (I), Chapman: Berytus 21: Nr.
238, Nr. 240
Güyä, Form 12 (I), Chapman: Berytus 21: Nr.
256
Güyä, Form 39 (1-2), Chapman: Berytus21: Nr.
236-237
Öiiyä, Form106(1-2-3-4), Chapman: Berytus 21:
Nr.250
Güyä, Form132 (1), Chapman: Berytus 21: Nr.
257
Güyä, Form 178 (I), Chapman: Berytus 21: Nr.
220-221
Güyä, Form 193 (1-2*), Chapman: Berytus 21:
Nr.209-211
Öüyä,Form202b(1-2-3*), Chapman: Berytus21:
Nr. 212, Nr. 214
Güyä, Form 215 (1-2*), Chapman: Berytus 21:
Nr.263
Güyä, Form243 (1), Chapman: Berytus21: Nr.
178,Nr.185 .
Güyä, Form245 (1*), Chapman: Berytus21: Nr.
189
Güyä, Form246 (1-2*), Chapman: Berytus 21:
Nr.190
Öüyä, Form 247 (1-2-3*), Chapman: Berytus 21:
Nr. 175-176, Nr. 186
Öüyä, Form 260 (1), Chapman: Berytus 21: Nr.
193
Güyä, Fonn 261 (1*), Chapman: Berytus21: Nr.
191-192
Güyä, Form 288 (1*), Chapman: Berytus21: Nr.
262
Güyä, Fonn 291 (1*), Chapman: Berytus 21: Nr.
168-169
Güyä, Form300 (1*), Chapman: Berytus 21: Nr.
261
Güyä, Form302 (1-2*), Chapman: Berytus 21:
Nr. 171, Nr. 259
Güyä, Form 309a (1), Chapman: Berytus21: Nr.
197, Nr. 198, Nr. 200, Nr. 205, Nr. 207
Güyä, Form309d (1-2), Chapman: Berytus21:
Nr.196
Güyä, Form336 (I *), Chapman: Berytus 21: Nr.
172-173
Güyä, Form376 (1*), Chapman: Berytus 21: Nr.
219
Güyä, Form 423 (1), Chapman: Berytus21: Nr.
227
fiAA FIUldgruppe 7, FormZ, Tell el Haij 2. 1974:
51
fiAA Fundgruppe 12, Form 032 (6-7-8), Stucky:
Haij 2. 1974: 16
fiA& Form032 (6-7-8), AAAS 23(1973)Tf. IIc
~ ä ~ Form034, AAAS 23(1973)Tf. lId: B
I:IäAA, FormZIC Be (1-2-3), Tell el Haij 1972.
Bern 1974: p. 51, Fig. 16
Haläf FundsteIle Ic, Form 036, Halaf 4: Tf.
71.59
I:Ialäf: FundsteIle2, Form327 (4*), Halaf 4: Tf.
63.31
~ I ä f   Fundstelle6, Form 100 (1-2*), Tell Halaf.
1931: Tf. 55.10
I:Ialäf: FundsteIle6, Form 323b (2), Halaf 4: Tf.
56.13
I:Ialäf: FundsteIle20, Fonn 55 (4), Halaf 4: Tf.
56.23
f:IIIäf. Fundstelle 20, Form329b (1-2-3-4*), Halaf
4: Tf. 56.24
~ a l ä f   Fundstelle22, Form324 (1-2-3), Halaf 4:
Tf. 56.26
I:I aläf: FundsteIle34, Form 470 (2-3-4*), Halaf
2(1950)Abb. 163.2
~ a l ä f   Fundstelle36, Form37 (4-5), Halaf 4: Tf.
56.21
I:Ialäf: Fundstelle36, Form113 (4), Halaf 4: Tf.
63.20
fIIIäf. Fundstelle 36, Form503 (1-2-3-4), Halaf 4:
Tf. 52.78
Haläf Fundstelle 44, Form 223 (3-4*), Halaf 4:
Tf. 59.111
I:Ialäf: FundsteIle44, Form264 (4), Halaf 4: Tf.
59.109
~ a l ä f   Fundstelleunbekannt, Form20 (1), Halaf
4: Tf. 58.71
~ a l ä f   FundsteIle unbekannt, Fonn 37 (4-5),
Sammlung des Seminars filr Vorderasiatische
302 Kapitel 5.2. Keramikbelege der Fundgruppen 303
ijalda Grab y, Form 385 (1-2-3),
Clennont-Ganneau: CRAl1898: 525
ijalda Grab y, Form 390 (3-4),
Clennont-Ganneau: CRAl1898: 525
8alda Grab 166, Form261 (I *), BMB 19: Grab
166: 52
Halda Grab 166, Form 290 (1*), BMB 19: Grab
166:49
8alda Grab 166, Form309a (1), BMB 19: Grab
166: 50-51
l:Jalda Grab 121, Form11 (1-2), BMB 19: Grab
121: 29-30
{jlldaGrab 121, Form 29 (1-2-3), BMB 19: Grab
121: 19
l:Jalda Grab 121, Form 78b (1-2-3), BMB 19:
Grab 121: 28
l:Jalda Grab 121, Form 120c (1-2-3), BMB 19:
Grab 121: 22
l:Jalda Grab 121, Form 132 (1), BMB 19: Grab
121: 26
l:Jalda Grab 121, Form 145b (1-2-3), BMB 19:
Grab 121: 27
l:Jalda Grab 121, Form202b (1-2-3*), BMB 19:
Grab 121: 20
Halda Grab 121, Form 210 (1-2-3), BMB 19:
Grab 121: 31
l:Jalda Grab 121, Form211 (1-2-3*), BMB 19:
Grab 121: 33
l:Jalda Grab 121, Form247 (1-2-3*), BMB 19:
Grab 121: 23-24
lhlda Grab 121, Form306 (1-2), BMB 19: Grab
121:25
8alda Grab 121, FormZ20 WP, BMB 19: Grab
121: 21
lIalda Grab 21-23, Form 145a (1-2-3), BMB 19:
Grab 21-23: 42
l:Jalda Grab 21-23, Form302 (1-2*), BMB 19:
Grab 21-23: 41
l:Jalda Grab 167, Form 127 (1-2-3), BMB 19:
Grab 167: 61
8alda Grab 167, Form261 (1*), BMB 19: Grab
167: 55-56
8alda Grab 167, Form 290 (1*), BMB 19: Grab
167:57
8alda Grab 167, Form309a (I), BMB 19: Grab
167:54
8alda Grab 165, Form348 (1*), BMB 19: Grab
165:48
HaldaGrab x, Form11 (1-2), Saidab: AAAS 21:
197 Fig. lf
HaldaGrab x, Form243 (I), Saidab: AAAS 21 :
197 Fig. 1 de
8a1da Grab x, FormG20A (1*), Saidab: AAAS
21: 197 Fig. lc
Hamä Fundgruppe 1, Form 9 (1), E Areal Q15.
fBIiif: ältere Eisenzeit, Form185 (1), Halaf4: Tf.
63.1
fJaläf: ältere Eisenzeit, Form473 (1-2*), Halaf4:
Tf. 43.271
Haläf ältere Eisenzeit, Form 484
(1-2-3-4-5-6-7*), Halaf4: Tf. 48.3
l;Ialäf: ältere Eisenzeit, Form499 (1-2), Halaf 4:
Tf. 6.42
2(1950)Abb. 180 oben
Halda, Form 260 (1), Culican 1982: Abb. 5a,
Abb. 5b = Tf. 4b, Tf. 4a, Tf. 4d
8a1da, Form290 (1*), Culican 1982: Abb. lef
8a1da, Form300 (1*), Culican 1982: Abb. 5d
l:Jalda, Form 306 (1-2), Culican 1982: Abb. se,
Tf. 6b
8a1da, FormG2A-6 (1), Saidab: AAAS 21: 197
Fig.la
l:Jalda, FormG3 (1-2), Saidab: AAAS 21: 197
Fig. Ib
ij a1da, Form ZIO WP, Culican 1982: Tf. 7c =
Abb.7e
ijalda, Form Zl1 WP, Culican 1982: Tf. 7c =
Abb.4c
HaldaGrab 1, Form12 (1), BMB 19: Grab 1: 1
lIaIda Grab 1, Form 241a (1-2*), BMB 19: Grab
1: 2
Halda Grab 2, Form 106 (1-2-3-4), BMB 19:
Grab 2: 6
ijalda Grab 2, Form309d (1-2), BMB 19: Grab
2:4
8a1da Grab 2, Form 376 (1*), BMB 19: Grab 2:
5
ijalda Grab 21-23, Form 12 (I), BMB 19: Grab
21-23: 45
ijalda Grab 21-23, Form 105a (I *), BMB 19:
Grab 21-23: 44
ijalda Grab 21-23, Form 128 (1-2), BMB 19:
Grab 21-23: 43
{jlldaGrab3, Form27 (1-2-3), BMB 19: Grab 3:
8
8alda Grab 3, Form79 (1-2), BMB 19: Grab 3:
10
8a1da Grab 3, Form 202b (1-2-3*), BMB 19:.
Grab 3: 7
{jlldaGrab 3, Form307 (1-2-3*), BMB 19: Grab
3:9
Halda Grab 3, FormZI, BMB 19: Grab 3: 11-12
{jllda Grab 4, Form105a (1*), BMB 19: Grab 4:
16
8alda Grab 4, Form261 (1*), BMB 19: Grab 4:
13
8a1da Grab 4, Form309a (1), BMB 19: Grab 4:
15
HaldaGrab 4, Form348 (1*), BMB 19: Grab 4:
14
-
Haläf FundsteIle unbekannt, Form 433, Halaf4:
Tf. 46.11
1;1 aläf FundsteIle unbekannt, Form 435 (7-8),
Halaf4: Tf. 46.13
Haläf FundsteIle unbekannt, Form 461, Halaf 4:
Tf. 21.192
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, Form 473 (1-2*),
Halaf4: Tf. 55.203, Tf. 55.204
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, Form 498 (1-2-3),
unpubliziert
Haläf FundsteIle unbekannt, Form 499 (1-2),
Halaf4: Tf. 53.114
Haläf FundsteIle unbekannt, Form 500
(1-2-3-4*), Halaf4: Tf. 53.115, Tf. 53.116,
Tf. 53.117, Tf. 53.118, Tf. 53.120, Tf.
53.121, Tf. 54.122, Tf. 54.188
Haläf FundsteIle unbekannt, Form 500
• (1-2-3-4*), unpubliziert
fhIiif: FundsteIle unbekannt, Form502 (1-2-3-4),
Halaf 4: Tf. 51.2, Tf. 51.3, Tf. 51.36, Tf.
52.34
Haläf FundsteIle unbekannt, Form506 (6-7-8*),
Halaf4: Tf. 55.208, Tf. 55.209, Tf. 55.210
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, FormG2A-4B (I),
Halaf4: Tf. 69.188
Haläf FundsteIle unbekannt, Form G32 (6-7-8),
"Fishplate"iIIderSammlung des Seminars filr
Vorderasiatische Altertumskunde, FU Berlin
(unpubliziert).
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, Form G32 (6-7-8),
Schale iII der Sammlung des Seminars filr
Vorderasiatische Altertumskunde, FU Berlin
(unpubliziert).
Haläf FundsteIle unbekannt, Form G32D (7-8),
Teller iII der Sammlung des Seminars filr
Vorderasiatische A1tertumskunde, FU Berlin
(unpubliziert).
fhIäf: FundsteIle unbekannt, Form G32M2, Halaf
4: Tf. 72.77, Tf. 72.78, Tf. 78.76
FundsteIle unbekannt, Form 0320 (7),
Halaf4: Tf. 78.75
fJaliif: FundsteIle unbekannt, FormO32PI, Halaf
4: Tf. 81.101
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, FormO32P3 (7-8),
Halaf 4: Tf. 72.65, Tf. 72.68, Tf. 72.69, Tf.
72.70, Tf. 73.17, Tf. 77.67, Tf. 77.71
Haläf FundsteIle unbekannt, Form G32R (8),
Gefäß in der Sammlung des Seminars filr
Vorderasiatische Altertumskunde, FU Berlin
(unpubliziert).
Haläf FundsteIle unbekannt, Form G38C,
"Fishplate"iII derSammlung des Seminars fiIr
Vorderasiatische Altertumskunde, FU Berlin
(unpubliziert).
Haläf FundsteIle unbekannt, Fonn Ta, Halaf 4:
Tf. 62.197
Haläf FundsteIle unbekannt, Form ZIA BOR
(1-2*), Halaf4: Tf. 69.193
Haläf' FundsteIle unbekannt, Form ZI4 WP3,
Halaf4: Tf. 62.194
l;Ialäf: Grab 23, Form 470 (2-3-4*), Halaf
AItatlJrmkunde, FU Berlin (unpubliziert, TH
560)
  FundsteIle unbekannt, Form 55 (4), Halaf
4: Tf. 61.151
  FundsteIle unbekannt, Form 56 (4), Halaf
4: Tf. 61: 152-153
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, Form59 (1-2-3-4),
Halaf4: Tf. 68.149
fItIäf: Fundstelle unbekannt, Form79 (1-2), Halaf
4: Tf. 68.179
l;Ialiif: FundsteIle unbekannt, Form 101 (1-2*),
Halaf4: Tf. 68.158
l;Ialiif: FundsteIle unbekannt, Form 116 (1-2),
Gefäß in der Sammlung des Seminars filr
Vorderasiatische Altertumskunde, FU Berlin
(unpubliziert).
FundsteIle unbekannt, Form136 (4), Halaf
4: Tf. 77.58
Haläf FundsteIle unbekannt, Form 138 (1-2),
Halaf4: Tf. 65: 55-56
FundsteIle unbekannt, Form140 (4), Halaf
4: Tf. 58.57
FundsteIle unbekannt, Form141 (4), Halaf
4: Tf. 60.139, Tf. 60.140, Tf. 60.141, Tf.
67.144
fBIiif: FundsteIle unbekannt, Form 185 (I), Halaf
4: Tf. 58.65
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, Form 187 (3-4*),
Halaf4: Tf. 68.178
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, Form 208 (7-8),
Vorratsgefliß in der Sammlung des Seminars
fiIr Vorderasiatische Altertumskunde, FU
Berlin (unpubliziert).
l;Ialiif: FundsteIle unbekannt, Form 223 (3-4*),
Halaf4: Tf. 67.112
FundsteIle unbekannt, Form 264 (4), Halaf
4: TI 59.92, Tf. 66.91, Tf. 66.93, Tf. 59.101
FundsteIle unbekannt, Form 265 (4), Halaf
4: Tf. 66.104-105
fBIiif: FundsteIle unbekannt, Form266 (3), Halaf
4: Tf. 66.95
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, Form 324 (1-2-3),
Halaf4: Tf. 60.134
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, Form 329a
(1-2-3-4*), Halaf4: Tf. 59.90
l;Ialiif: FundsteIle unbekannt, Form 329b
(1-2-3-4*), Halaf 4: Tf. 60.136, Tf. 67.135,
Tf. 67.137
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, Form 329d
(1-2-3-4*), Halaf 4: Tf. 59.87, Tf. 59.88, Tf.
66.96
FundsteIle unbekannt, Form330 (4), Halaf
4: Tf. 59.85, Tf. 59.86, Tf. 66.83, Tf. 66.84
Haläf FundsteIle unbekannt, Form 331 (4-5),
Halaf4: Tf. 59.94
l;Ialäf: FundsteIle unbekannt, Form 430 (3-4),
Halaf4: Tf. 45.1, Tf. 46.3, Tf. 46.5, Tf. 46.7,
Tf. 46.8, Tf. 46.9
  FundsteIle unbekannt, Form 432 (7),
Lampe in der Sammlung des Seminars filt
Vorderasiatische Altertumskunde, FU Berlin
(unpubliziert).
I
I
1
1
! I
_
304 Kapitel 5.2. Keramikbelege der Fundgruppen 305
Fugmann1958: Fig. 305: 5B83
E Bat. 2. Fugmann1958: Fig. 269: 6C52
HlIIDä Fundgruppe I, Form317 (1-2), E Bat. I.
. Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 188:
5A842
fIunä FundgruppeI, Form498 (1-2-3), E Bat. I.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 188:
5A855, Fig. 188: 5A856, Fig. 188: 5A857
ßunäFundgruppe 2, Form 4 (1), E Platzzw. Bat.
2/4. Fugmann 1958: Fig. 310: 7A875, Fig.
310: 7B20, Fig. 310: 7B418
    Fundgruppe 2, Form 8 (1), E Bat. 2.
Fugmann 1958: Fig. 269: 6B368, Fig. 269:
6B398, Fig. 269: 6B431, Fig. 269: 6B472,
Fig.269: 6B492, Fig. 269: 6B516, Fig. 269:
7B213
    Fundgruppe 2, Form 9 (1), E Bat. 2.
Fugmann 1958: Fig. 269: 6B445, 6B476,
6B477, 6B479, 6B515
Hamä Fundgruppe2, Form6Ib (1-2), E Bat. 4.
Fugmann1958: Fig. 310: 7A870
Hamä Fundgruppe2, Form 137 (I), E Platz zw.
Bat. 2/4. Fugmann1958: Fig. 310: 7A871
I:I amä Fundgruppe2, Form 144 (1-2*), E Platz
zw.Bat. 2/4. Fugmann1958: Fig. 310: 7B22
I:I arnä Fundgruppe 2, Form 147 (1), E Bat. 4.
Fugmann 1958: Fig. 310: 8A60
I:I arnä Fundgruppe 2, Form 178 (1), E Bat. 4.
Fugmann1958: Fig. 310: 7A874
Fundgruppe2, Form 193 (1-2*), E Bat. 4.
Fugmann1958: Fig. 310: 7BI6, 7BI9
I:I amä Fundgruppe 2, Form 194 (I), E Bat. 4.
Fugmann 1958: Fig. 310: 7BI7
I:I amä Fundgruppe 2, Form 320 (I), E Bat. 4.
Fugmann 1958: Fig. 310: 7BI8
I:I arnä Fundgruppe 2, Form 333 (I), E Bat. 4.
Fugmann1958: Fig. 310: 7BI98
Hamä Fundgruppe2, Form 363a (I), E Bat. 2.
Fugmann1958: Fig. 269: 6B580, 6B612
I:I arnä Fundgruppe 2, Form 423 (1), E Bat. 4.
Fugmann1958: Fig. 310: 7A872
lIunä Fundgruppe2, Form498 (1-2-3), E Bat. 4.
Fugmann1958: Fig. 310: 8A1l9
ßuniiFundgruppe2, Form500 (1-2-3-4*),E Bat.
2. Fugmann1958: Fig. 269: 5F33I, 6A914,
7C135
Hamä Fundgruppe 2, Form GI (1-2-3), E
Zentralplatz. Fugmann 1958: Fig. 245:
6A379, 6A381, 7A46
ßunä Fundgruppe 2, FormG2A-5A(1), E Bat. 4.
Fugmann 1958: Fig. 310: 7B23
Hamä Fundgruppe 3, Form 4 (I), E Bat. 2.
Fugmann 1958: Fig. 269: 5A499, 5ASOO;
6B471
Hamä Fundgruppe 3, Form 4 (I), E Bat. 3.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 216: S.N.
Fundgruppe 3, Form 4 (I), E Bat. 4.
Fugmann 1958: Fig. 310: 8A219, Fig. 325:
8AS8
Hamä Fundgruppe 3, Form 8 (I), E Bat. 4.
Fugmann1958: Fig. 310: 8A1l8
Hamä Fundgruppe 3, Form 8 (1), E Bat. 5.
Fugmann1958: Fig. 325: 8AI85
Hamä Fundgruppe 3, Form 9 (1), E Bat. 5.
Fugmann 1958: Fig. 325: 8AI52, 8AI87
Hamä Fundgruppe 3, Form 17 (I), E Bat. I.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 188:
5B676, 5B686
E Bat. 2. Fugmann 1958: Fig. 269: 6B482,
6B483
E Bat. 5. Fugmann1958: Fig. 325: 8A70
Fundgruppe 3, Form 19 (I), E Bat. 2.
Fugmann1958: Fig. 269: 6B468
Hamä Fundgruppe3, Form6Ib (1-2), E Bat. 5.
Fugmann1958: Fig. 325: 8AS3
Fundgruppe 3, Form 89a (I), E Bat. 3.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 216:
, 6CI61
Hamä Fundgruppe 3, Form 93 (I), E Bat. 5.
Fugmann1958: Fig. 325: 8A67
Hamä Fundgruppe3, Form144 (1-2*), E Bat. 4.
Fügmann1958: Fig. 310: 8AI51
Hamä Fundgruppe3, Form 193 (1-2*), E Bat. 3.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 216:
6B581
I:I amä Fundgruppe 3, Form 195 (1), E Bat. 2.
Fugmann1958: Fig. 269: 6B389
Hamä Fundgruppe3, Form200 (1-2*), E Bat. 5.
Fugmann1958: Fig. 325: 8ASI
Hamä Fundgruppe 3, Form 254 (1), E Bat. 3.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 216:
6CI62
I:I amä Fundgruppe 3, Form 318 (1), E Bat. 2.
Fugmann1958: Fig. 269: 6B740
I:I amä Fundgruppe 3, Form 422 (I), E Bat. 2.
Fugmann1958: Fig. 269: 6B365
I:I amä Fundgruppe 3, Form 471 (I), E Bat. 5.
Fugmann1958: Fig. 325: 8AI96
lIunä Fundgruppe3, Form498 (1-2-3), E Bat. 3.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 216:
6C635
E Bat. 5. Fugmann 1958: Fig. 325: 8AI89
ßuniiFundgruppe3, Form500 (1-2-3-4*),E Bat.
I. Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 188:
5F332
ßunii Fundgruppe 3, FormZ, (Fst, 44). Fugmann:
Architecture. 1958: 226 (6 B 587)
FormZ, (Fst. 57). Fugmann:Architecture. 1958:
249
Hamä Fundgruppe 3, FormZIA BORJ (1-2*),
(Fst. 59): E Bat. 5. Fugmann 1958: p.
251-252, Fig. 325: 8AS06,
(Fst. 60) p. 252-253, Fig. 325: 8AI62
I:I amä Fundgruppe5, Form3 (1), E Areal KI5.
Fugmann1958: Fig. 344: 4B843
Hamä Fundgruppe5, Form4 (I), E Areal 19-10.
Fugmann1958: Fig. 344: H908
E Bat. I. Fugmann:Architecture. 1958: Fig.
188: 5B93.
E Zentralplatz. Fugmann 1958: Fig. 245:
S.N.
Hamä Fundgruppe5, Form8 (I), E Areal 19-10.
Fugmann1958: Fig. 344: H796, H899
E Areal KI5. Fugmann 1958: Fig. 344:
4B830
E Zentra1platz. Fugmann 1958: Fig. 245:
7B682
I:I amä Fundgruppe 5, Form9 (I), E Areal QI7.
Fugmann1958: Fig. 305: 5BI08
ßunäFundgruppe 5, Form17 (1), E Zentralplatz.
Fugmann1958: Fig. 245: 5B658
fIunä Fundgruppe5, Form 20 (1), E Areal 19-10.
Fugmann1958: Fig. 344: H814
E Areal K15. Fugmann 1958: Fig. 344:
4C752
Hamä Fundgruppe5, Form 21 (1-2*), E Bat. I.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 188:
5B413
Hamä Fundgruppe 5, Form 89a (I), E Bat. I.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 188:
5B411
Hamä Fundgruppe 5, Form 93 (I), E Bat. I.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 188:
5B414
I:Iarnä Fundgruppe 5, Form 96 (1-2*), E Areal
KI5. Fugmann1958: Fig. 344: 4BI4
Hamä Fundgruppe5, Form 144 (1-2*), E Areal
KI5. Fugmann1958: Fig. 344: 4B553
E Bat. I. Fugmann:Architecture. 1958: Fig.
188:5B412
fIunä. Fundgruppe5, Form145a (1-2-3), E Areal
QI7. Fugmann1958: Fig. 305: 5B30
lIunä Fundgruppe5, Form191 (1-2-3*), E Areal
KI5. Fugmann1958: Fig. 344: 4C768
ßuniiFundgruppe 5, Form194 (I), E Areal KI5.
Fugmann1958: Fig. 344: 4B580
l:Iarnä Fundgruppe5, Form198 (1-2*), E Areal
19-10. Fugmann 1958: Fig. 344: H737,
H939, H94I, J41
Hamä Fundgruppe 5, Form 261 (1*), E Areal
KI5. Fugmann1958: Fig. 344: 4B828
Hamä Fundgruppe 5, Form 363 (1-2-3), E
Zentralplatz. Fugmann1958: Fig. 245: S.N.
ßuniiFundgruppe5, Form 500 (1-2-3-4*), E Bat.
3. Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 216:
6C644
E Zentralplatz. Fugmann 1958: Fig. 245:
6C638, 6C654
Hamä Fundgruppe 5, Form 501 (I), E Bat. I.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 188:
5B862
Hamä Fundgruppe5, FormGI (1-2-3), (2A667;
Fst. 82?). Riis: Sukas I. 1970: Fig. 55d
(2D724; Fst. 82?). Riis: Sukas I. 1970: Fig.
55c
(2E76; Fst. 82?). Riis: Sukas I. 1970: Fig.
55e
(7A47; Fst. 74?). Riis: Sukas I. 1970: Fig.
55f
EZentralplatz. Fugmann 1958: Fig. 245: 6A379,
6A38I,7A46
HamäFundgruppe5, FormG2A-5A(I), E Areal
19-10.Fugmann1958: Fig. 344: L941
ßuniiFundgruppe5, FonnZ BORJ (1), (Fst. 71).
Fugmann:Architecture. 1958: 194
(Fst. 72). Fugmann: Architecture. 1958:
194-195
(Fst. 75). Fugmann: Architecture. 1958: 200
(Fst. 76). Fugmann: Architecture. 1958: 202
Hamä Fundgruppe 5, Form Z WP3, (Fst. 74).
Fugmann:Architecture.I958:200
ßunii Fundgruppe 5, FormZ, (Fst. 84). Fugmann:
Architecture. 1958: 208
Hamä Fundgruppe6, Form2 (1), E Areal 19-10.
Fugmann 1958: Fig. 344: H742
l:IarnäFundgruppe6, FormGI (1-2-3), (4C32I,
imhell.Schutt). Riis: Sukas I. 1970: Fig. 55b
Hamä Fundgruppe 6, Form G32M2, Clairmont
No. 488
Hamä Friedhof Periode IV, Form2 (I), Typ 32
b1. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 115
ßunii FriedhofPeriodeIV, Form3 (I), Typ 30 a2.
Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 102
Hamä Friedhof Periode IV, Form4 (I), Typ 32
b2. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 116
Hamä FriedhofPeriodeIV, Form 15 (1), Typ30
c2. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 109
FriedhofPeriodeIV, Form 16 (1), Typ30
cl. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 108
Hamä Friedhof PeriodeIV, Form20 (I), Typ 30
. a4. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 104
Hunä FriedhofPeriodeIV, Form89a (I), Typ30
· c3. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 110
Hamä Friedhof Periode IV, Form 89b (I), Riis:
Cimetieres. 1948: Fig. 111 (G IX(LLL»
l:Iarnä Friedhof Periode IV, Form 135 (1), Riis:
Cimetieres. 1948: Fig. 86c (G IX ww)
Hamä Friedhof Periode IV, Form 145a (1-2-3),
· Typ 28 M. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 94
Typ 28 c5. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 99
Hamä Friedhof PeriodeIV, Form192 (1), Typ I
dI. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 36
Hunii FriedhofPeriodeIV, Form194 (I), Typ 11
· cl. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 58
HunäFriedhofPeriodeIV, Form199 (1-2*), Typ
· 11 e2. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 62
HamäFriedhofPeriode IV, Form285 (1-2), Typ
23. Riis: Cimetieres, 1948: Fig. 83
Hamä FriedhofPeriode IV, Form313 (1-2), Typ
I a7. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 29
Hamä FriedhofPeriodeIV, Form314 (I), Typ6
a2. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 43
Hamä FriedhofPeriodeIV, Form317 (1-2), Typ
I a6. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 28
HamäFriedhof PeriodeIV, Form318 (I), Typ6
b3. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 46
HuniiFriedhofPeriodeIV, Form320 (1), GrabG
· XXII 18. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 18,
PI. lla (GIX 165/6C611),
Typ 1 a8. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 30,
Typ I b2. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 32,
Typ6 c. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 47,
Typ 9b. Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 54
306 Kapitel 5.2.
r
Keramikbelege der Fundgruppen 307
fIunä Friedhof Periode IV, Form 335 (1), Typ 12
d1. Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 67
Hamä Friedhof Periode IV, Form 378 (1), Typ 6
b1. Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 44
Hamä Friedhof Periode IV, Form 379 (1), Typ 1
d2. Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 37, Typ 6 e.
Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 50
lIunäFriedhofPeriode IV, Form 436 (1), Typ 27.
Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 88
lIunäFriedhofPeriode IV, Form 462 (1), Typ 24.
Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 84-85
l:Iamä Friedhof Periode IV, Form 472 (1-2-3),
Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 230j (G IX 98)
Hamä Friedhof Periode IV, Form 498 (1-2-3),
Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 231c (G XXX
(P»
Hamä Friedhof Periode IV, Form500 (1-2-3-4*),
Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 231d (G VIII
20), Fig. 231e (80. 17 (L»
Hamä Friedhof Periode IV, Form 501 (1), Riis:
Cirnetieres. 1948: Fig. 231a (80. l ltmm)
Hamä Friedhof Periode IV, Form G2A-5A (1),
Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 134a (G IX
(LLLL)/6A290), Fig. 134b (G XXX
38/8AI89)
1:1 amä Friedhof Periode IV, FormZ BC3, Riis:
Cirnetieres. 1948 (GIX(iiij), GIX118,
GXXX(j», Fig. 132 (G XXX (1<»
1:1 amä Friedhof Periode IV, Form Z BOR3 (1),
Riis: Cirnetieres. 1948 (GIX(kkkk),
GXXX(I-m», (GXXX8, GXXXI8), (80.
11(kk»
~   ä Friedhof Periode IV, FormZ WP3, Riis:
Cimetieres. 1948 (GIX(ffif-iiii), GXXX(i-k»,
Fig. 131a (G XXII (a», Fig. 131b (G XXX
(h»
Hamä Friedhof Periode IV, Form ZIA BOR3
(1-2*), Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 133c (80.
7(a»
Hamä Friedhof Periode IV, FormZ4 BOR4 (1),
Riis: Cimetieres. 1948: Fig. 133a (G IX 118)
Hamä Friedhof Periode IV, FormZ7 BOR3 (1),
Riis: Cirnetieres. 1948: Fig. 133b (G XXX
22)
Hamä Str, E, Form 2 (1), Areal 19-10 Fugmann
1958: Fig. 344 (ohne Fundnummer)
lIunä SIr.E, Fonn 4 (1), Ingholt: Sept campagnes.
1940: PI. 31: 3, unpubliziert (Oriental Inst.
Museum, Chicago)
Hamä SIr. E, Form 8 (I), Bat. 3. Fugmann:
Architecture. 1958: Fig. 216: 7B682
Hamä SIr. E, Form 9 (1), Bat. 1. Fugmann:
Architecture. 1958: Fig. 188: 5B693
Bat. 2. Fugmann 1958: Fig. 269: 4C56, Fig.
269: 5860
~   ä 8tr. E, Fonn 14 (1), Riis: ~   ä
2.2(1990)Nr. 595
l:Iamä SIr. E, Fonn 17 (1), Bat. 1. Fugmann:
Architecture. 1958: Fig. 188: 5A875, Fig.
188: 5A879, Fig. 188: 5A896, Fig. 188:
5B299
Bat. 3. Fugmann: Architecture. 1958: Fig.
216: 6B540, Fig. 216: 6B541, Fig. 216:
6B543, Fig. 216: 6B544, Fig. 216: 6B545,
Fig. 216: 6B546
Bat.5. Fugmarm1958: Fig. 325: 8A155, Fig.
325: 8A156, Fig. 325: 8A220, Fig. 325:
8M7, Fig. 325: 8A63, Fig. 325: 8A64
Ingholt: 8eptcampagnes. 1940: PI. 31: 1
Hamä Str, E, Form 89a (1), Bat. 3. Fugmann:
Architecture. 1958: Fig. 216: 6C163
Hamä Str, E, Form 191 (1-2-3*), Bat. 1.
Fugmann: Architecture. 1958: Fig. 188:
5B874
Hamä Str, E, Form 320 (1), Ingholt: Sept
campagnes. 1940: PI. 30: 4 (6A82 ?)
Hamä Str, E, Form 363a (1), Bat. 2. Fugmann
1958: Fig. 269: 7A606
Hamä SIr. E, Form 379 (1), Ingholt: Sept
campagnes. 1940: PI. 30: 5 (6C555 ?)
HamäStr, E, Form484 (1-2-3-4-5-6-7*), Bat. 2.
Fugmann 1958: Fig. 269: 6B529
l:Iamä 8tr. E, Form 500 (1-2-3-4*), Bat. 4.
Fugmann 1958: Fig. 310: 8X79
Hamä unstratifiziert, Form 74 (3), Riis: Hama
2.2(1990)Nr. 586
Hamä unstratifiziert, Form 184 (1-2-3), Riis:
Hama 2.2(1990)Nr. 519
Hän aä-Saybiln Grab, Form 488 (6-7*), 8yria
13(1932)PI. 37 Nr. 21
Hän M-Saybiln Grab, Form 492 (6-7*), Syria
13(1932)PI. 37 Nr. 22
I;Iän M-Saybiln Ville 1, Form 1 (1), 8yria
13(1932)PI. 37 Nr. 205
1iinaä-Saybiln Ville 2 (in 212), Form 286 (3-4*),
8yria 13(1932)PI. 37 Nr. 279
lIän aä-SaYbiln Ville 2 oder 3, Form498 (1-2-3),
8yria 13(1932)PI. 37 Nr. 270
1iin M-SaYbiln Ville 2 oder 3, Form506 (6-7-8*),
8yria 13(1932)PI. 37 Nr. 15
I;Iän aä-Sayhiln Ville 2, Form 261 (1*), 8yria
13(1932)PI. 37 Nr. 278 (in Nr. 212
gefunden)
1;1 än aä-Sayhiln Ville 2, Form 268 (3-4), Syria
13(1932)PI. 37 Nr. 228
Hän M-Sayhiln Ville 2, Form 470 (2-3-4*), 8yria
13(1932)181 Fig. 8, PI. 37 Nr. 212
I;Iän M-Sayhiln Ville 3, Form 372 (5-6*), Syria
13(1932)PI. 37 Nr. 271
Hän as-Sayhün Ville 3, Form 429 (3-4-5-6-7),
8yria 13(1932)PI. 37 Nr. 267
I;Iän M-SaYhiln Ville 3, Fonn G28D (7), 8yria
13(1932)PI. 37 Nr. 272
I;Iän M-Sayhün Ville 4, Fonn 142 (6-7*), 8yria
13(1932)PI. 37 Nr. 239
I;Iän M-Sayhiln Ville 4, Fonn 329a (1-2-3-4*),
8yria 13(1932)PI. 37 Nr. 240
Hän aä-Sayhiln Ville 4, Form G29 (6-7), 8yria
13(1932)PI. 37 Nr. 231
1;1 än aä-Sayhiln Ville 4, Form G30 (7), 8yria
13(1932)PI. 37 Nr. 238
ßirbat Islirn Fosse Str, 1, Form244 (1*), Culican
1982: Abb. 8c
I;Iirbat Islirn Fosse SIr. 1, Form260 (1), Culican
1982: Abb. 3ac
Hirbat Islim Fosse Str, 1, Form300 (1*), Culican
1982: Abb. 8ag
1Jirbat Islirn Fosse Str, 1, Form 304 (1*), Culican
1982: Abb. 8b
lUbat IsIimFosse Str, 2, Form289 (1-2), Culican
1982: Abb. 8e
HirbatIslirn Grotte Str, 3, Form260 (1), Culican
1982: Abb. 4d
lUbat Islirn Grotte SIr.4, Form305 (1*), Culican
1982: Abb. 8h
HirbatIslirn, Form5 (1*), Chapman: Berytus 21 :
Nr.154
Hirbat Islirn, Form11 (1-2), Chapman: Berytus
21:Nr. 108,Nr. 110
lirbat Islirn, Form 12 (1), Chapman: Berytus 21:
Nr. 132, Nr. 135, Nr. 138
Hirbat Islirn, Form39 (1-2), Chapman: Berytus
21: Nr. 106
lIirbat Islirn, Form105a (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 105
I;Iirbat Islirn, Form 145b (1-2-3), Chapman:
Berytus 21: Nr. 152
lUbat Islim, Fonn 192 (1), Chapman: Berytus 21:
Nr.82
lUbat Islirn, Form202a (1-2), Chapman: Berytus
21: Nr. 81
I;Iirbat Islirn, Form 210 (1-2-3), Chapman:
Berytus21: Nr. 89
I;Iirbat Islirn, Form 211 (1-2-3*), Chapman:
Berytus21: Nr. 86, Nr. 90
lUbatIsIirn, Fonn 215 (1-2*), Chapman: Berytus
21: Nr. 159
Hirbat Islirn, Form 216 (1-2-3-4*), Chapman:
Berytus21: Nr. 155
I;Iirbat Islirn, Form 239 (1-2-3), Chapman:
Berytus21: Nr. 40-41
lUbatIslim, Fonn 243 (1), Chapman: Berytus 21:
Nr. 25, Nr. 33, Nr. 42
Hirbat Islirn, Form 244 (1*), Chapman: Berytus
21:Nr.151
lUbatIsIirn, Form 246 (1-2*), Chapman: Berytus
21: Nr. 43-45
Hirbat Islirn, Form 247 (1-2-3*), Chapman:
Berytus21: Nr. 32
I;Iirbat Islirn, Fonn 248 (1-2-3*), Chapman:
Berytus21: Nr. 157
lIirbat Islirn, Fonn 255 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 158
lIirbat Islim, Fonn 256 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 156
lUbat IsIim, Fonn 260 (1), Chapman: Berytus21:
Nr. 51-52,57,59 .
Hirbat Islirn, Form 261 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 46,164
Hirbat Islirn, Form285 (1-2), Chapman: Berytus
21: Nr. 9
Hirbat Islirn, Form 290 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 4, 6-7
Hirbat Islirn, Form 291 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 1,3
Hirbat Islirn, Form 296 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 14-15
I;Iirbat Islirn, Form297 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 23-24
Hirbat Islirn, Form 299 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 16,21
Hirbat Islirn, Form301 (1-2), Chapman: Berytus
21: Nr. 149
lUbat Islirn, Form 302 (1-2*), Chapman: Berytus
21: Nr. 139
HrbatIslim, Form302 (1-2*), Chapman: Berytus
21: Nr. 143-144
Hirbat Islirn, Form 303 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 146,148, Culican 1982: Abb. 8f
lIirbat Islirn, Form304 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 147
Hirbat Islirn, Form 309a (1), Chapman: Berytus
21: Nr. 62-63, 73
Hirbat Islirn, Form336 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 19
lUbat Islirn, Form343 (1-2*), Chapman: Berytus
21: Nr. 12
Hirbat Islirn, Form 348 (1*), Chapman: Berytus
21: Nr. 84
Hirbat Islirn, Form 444 (1-2-3-4), Chapman:
Berytus21: Nr. 83
lUbat Islirn, FonnZl, Chapman: Berytus 21: Nr.
75, 77
Hirbar Islirn, FormZIA BOR (1-2*), Chapman:
Berytus21: Nr. 161-162
Hirbat Islirn, FormZIC Be (1-2-3), Chapman:
Berytus21: Nr. 163
I;Iirbat Islim, Form Z17, Chapman: Berytus 21:
Nr. 165,167
Kämidal-Lawz Grab 1, Form G29B, Poppa 1978:
Grab 1: 18
Kämid al-Lawz Grab 2, Form 220 (6-7*), Poppa
1978: Grab 2: 17
Kämid a1-Lawz Grab 2, Form 332 (6-7*), Poppa
1978: Grab 2: Tf. 25.15
Kämid al-Lawz Grab 3, Form 495 (7*), Poppa
1978: Grab 3: 1
Kämid a1-Lawz Grab 4, Fonn 332 (6-7*), Poppa
1978: Grab 4: 22
Kämid a1-Lawz Grab 4, Fonn 495 (7*), Poppa
1978: Grab 4: 5
Kämid a1-Lawz Grab 6, Fonn 495 (7*), Poppa
1978: Grab 6: 8
308 Kapitel 5.2.
T
Keramikbelege der Fundgruppen 309
Kämid al-Lawz Grab 7, Form 495 (7*), Poppa
1978: Grab 7: 7
Kämid al-Lawz Grab 9, Form 491 (6-7*), Poppa
1978: Grab 9: 21
Kämidal-Lawz Grab 12, Fonn332 (6-7*), Poppa
1978: Grab 12: 8
Kämid al-Lawz Grab 15, Form494 (7), Poppa
1978: Grab 15: 2
Kämid al-Lawz Grab 16, Form 209 (6-7-8*),
Poppa 1978: Grab 16: 5
Kämidal-Lawz Grab 17, Form332 (6-7*), Poppa
1978: Grab 17: 3
Kämid al-Lawz Grab 17, Form 493 (7), Poppa
1978: Grab 17: 2
Kämidal-Lawz Grab 21, Form332 (6-7*), Poppa
1978: Grab 21: 1
Kämidal-Lawz Grab 28, Form332 (6-7*), Poppa
1978: Grab 28: 17
Kämid al-Lawz Grab 37, Fonn 494 (7), Poppa
1978: Grab 37: 2
Kämidal-Lawz Grab 67, Form332 (6-7*), Poppa
1978: Grab 67: 5
Kämid al-Lawz Grab 67, Fonn 484
(1-2-3-4-5-6-7*), Poppa 1978: Grab 67: 1
Kämid al-Lawz Grab 76, Form 506 (6-7-8*),
Poppa 1978: Grab 76: 38
Kämid al-Lawz Grab 79, Form 494 (7), Poppa
1978: Grab 79: 3
Kämidal-Lawz Grab 81, Fonn 488 (6-7*), Poppa
1978: Grab 81: 1
Kazal »Eisenzeit 11«, Form334 (4), AAS14: PI:
10.3
Kazal -Eisenzeit 11«, Fonn 429 (3-4-5-6-7), AAS
14: PI. n.ss
Kazal »Eiseazeit 11«, Form444 (1-2-3-4), AAS
14: PI. 10.4
Kazal sßisenzeit 11«, Fonn ZI, AAS14: PI. 11.1
Kazal-Eisenzeit 11«, FormZ10, AAS14: PI. 11.6
a-d
Kazal-Eisenzeit 11«, FonnZI7, AAS14: PI. 11.2
Kazal-Eisenzeit 11«, Fonn Z19, AAS14: PI. 11.3
Kazal »hellenistisch«, Form435 (7-8), AAS 14:
P1.3.3b
Kazal »persisch«, Fonn 169b (7-8*), Gubel:
Transeuphratene 2: Fig. 2h
Kazal »persiseh«, Fonn 229 (6-7*), Gubel:
Transeuphratene 2: Fig. 2i
Kazal »persisch«, Form 272 (6-7*), Gubel:
Transeuphratene 2: Fig. 21
Kazal »persiseh«, Form 275 (6-7-8*), Gubel:
Transeuphratene 2: Fig. 2d
Kazal »persisch«, Form 276 (6-7-8*), Gubel:
Transeuphratene 2: Fig. 2e
Kazal »persisch«, Form 277 (6-7-8*), Gubel:
Transeuphratene 2: Fig. 2e, 2j
Kazal »persisch«, Fonn 283 (6-7-8*), Gubel:
Transeuphratene 2: PI. 2.2
Kazal »persisch«, Form 414 (7-8), Gubel:
Transeuphratene 2: Fig. 2a
Kazal »persisch«, Form 418 (6-7-8*), Gubel:
Transeuphratene 2: Fig. 2b
Kazal spersisch«, Form421 (4-5-6-7-8), AAS7:
11
Kazal »persisch«, Form 434 (7-8), Gubel:
Transeuphratene 2: Fig. 2m
Kazal »persisch«, Form 458 (5-6-7-8+*), Gubel:
Transeuphratene 2: Fig. 2g
Kazal»persisch«, FormG27 (4-5-6), AAS14: PI.
5.3b, Gubel: Transeuphratene 2: PI. 2.1
Kazal »persisch«, FormG28 (6-7-8), AAS14: 8
Kazal spersiseh«, FormG28 (6-7-8), AAS14: PI.
5.1 a-e
Kazal »persisch«, Form032 (6-7-8), AAS7: 11,
14, AAS14: 8, AAS14: PI. 5.3a
Kazal ohne Fundangaben, Form G20 (3-4-5*),
AAAS36-37: p. 130 Nr. 2,3, 5
Kazal ohne Fundangaben, Fonn G20F (3-4),
AAAS36-37: p. 130 Nr. 4
Kazal ohne Fundangaben, Fonn G27 (4-5-6),
AAAS36-37: p. 130 Nr. 6, 7, 8, 11
Kazal ohne Fundangaben, Fonn G28 (6-7-8),
AAAS36-37: p. 130 Nr. 9-10
Kazal ohne Fundangaben, Form 032 (6-7-8),
AAAS36-37: p. 130 Nr. 1, 12-15, 17-23
Kefrik 1, Form 55 (4), Moorey BAR Int.Ser.
87(1980)Nr. 558
Kefrik 1, Form193 (1-2*), Moorey BAR Int.Ser.
87(1980)Nr. 557
Kefrik 1, Fonn 234a (1-2*), Moorey BAR Int.Ser.
87(1980)Nr. 564
Kefrik 1, FormZIC Be (1-2-3), Moorey BAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 559-562
Kefrik 2, Fonn 191 (1-2-3*), Moorey BAR
Int.Ser. 87(1980)Nr. 583
MaqämGrab, Form323a (1-2-3), MDOG 116: p.
114 Abb. 12.3
MaqämGrab, Form353 (5-6-7*), MDOG 116: p.
114 Abb. 12.2
Mardib: siehe jetzt aueh Mazzoni 1992
Mardib (FundsteIle 1), Form 229 (6-7*), MAIS
1965: Tf. 92: 4
Mardib (FundsteIle 1), Fonn 274 (6-7), MAIS
1965: Tf. 92: 1
Mardtt(Fundstelle 1), Fonn 334 (4), MAIS 1965:
Tf. 91: 1-2
Mardib (FundsteIle 1), Fonn 363 (1-2-3), MAIS
1965: Tf. 90: 3
Mardtt(Fundstelle 1), Form432 (7), MAIS 1965:
Tf. 92: 3
Mardih (FundsteIle 1), FormG32P3 (7-8), MAIS
1965: Tf. 91: 7
Mardib (FundsteIle 1), FormG33, MAIS 1965:
Tf. 90: 9
Mardib (FundsteIle 3: Forno Epsilon), Form 59
(1-2-3-4), MAIS 1966: Fig. 18: 2
Mardib (FundsteIle 3: Forno Epsilon), Form61b
(1-2), MAIS 1966: Fig. 19: 8
Mardib (FundsteIle 3: Forno Epsilon), FormZ7
WP3, MAIS 1966: Tf. 65: 4
Mardib (FundsteIle 6), Form 229 (6-7*), MAIS
1966: Tf. 65: 10
Mardib (FundsteIle 6), Form 359b (7), MAIS
1966: Tf. 65: 11
Mardtt(Fundstelle 6), Form432 (7), MAIS 1966:
Tf. 65: 8
Mardib (FundsteIle 6), Fonn 434 (7-8), MAIS
1966: Fig. 18: 9
Mardib (FundsteIle 6), Fonn G32 (6-7-8), MAIS
1966: Fig. 18: 10
Mardib (FundsteIle 6), Fonn G34, MAIS 1966:
Fig. 18: 7
Mardib (FundsteIle 6), FormG36, MAIS 1966:
Fig. 18: 8
MardIh (FundsteIle 10), Fonn G29 (6-7), AAAS·
18(1968)20
Mardib VI Al, Fonn 93 (1), SEb 7(1984) Fig. B
1
Mardib VI Al, Fonn 175 (7-8*), SEb 7(1984)
Fig. B7
Mardib VI Al, Form 349 (1-2*), SEb 7(1984)
Fig. B 5
Mardib VI Al, Form359b (7), SEb 7(1984) Fig.
B 13, Fig. B 14, Fig. B 15b
MardttVI Al, Form438a (1-2-3-4), SEb 7(1984)
Fig. B 8
Mardib VI A2/3, Fonn 173 (7-8), SEb 7(1984)
Fig. C2,4-6
MardttVIA2I3, Fonn 209 (6-7-8*), SEb 7(1984)
Fig. B 19
Mardib VI A2/3, FormG320 (7), SEb 7(1984)
Fig. C 11, 16
Mardib VI A2/3, Fonn O32P4, SEb 7(1984) Fig.
C 15
Mardib VI A3, Fonn 172 (7-8*), SEb 7(1984)
Fig. Cl
Mardib VI A3, Fonn 209 (6-7-8*), SEb 7(1984)
Fig. B 16-17,20-22
Mardib VI A3, Fonn G32 (6-7-8), SEb 7(1984)
Fig. C 12, 14
Mardib VI A3, Fonn G32N, SEb 7(1984) Fig. C
17
Mardtt VI A3' Form 0320 (7), SEb 7(1984) Fig.
C13
Mardib VI A3' Form O32Pl, SEb 7(1984) Fig.
23ab
Mardih VI BI, Form 207 (6-7*), SEb 7(1984)
Fig. E 2
MardttVI BI, Form432 (7), SEb 7(1984) Fig. D
22
Mardtt VI BI, Form435 (7-8), SEb 7(1984) Fig.
D21
Mardib VI BI, Form G32 (6-7-8), SEb 7(1984)
Fig. D 1
Mardtt VI BI, FormO32M2, SEb 7(1984) Fig. D
2
Mardib VI BI, FormG32P3 (7-8), SEb 7(1984)
Fig. D 15, 17-19
Mardtt VI BI, Fonn G32P4, SEb 7(1984) Fig. D
14,16
Mardib VI BI, Fonn 034, SEb 7(1984) Fig. D
8-13
Mardib VI BI, Fonn 035, SEb 7(1984) Fig. C
18-20
MardttVI BI, Form036, SEb 7(1984) Fig. C 22
Mardlh VI BI, Fonn G37C (7-8), SEb 7(1984)
Fig. D6
Mardib VI BI, FormG39, SEb 7(1984) Fig. D 3
MardttVI BI, FormG46 (7-8), SEb 7(1984) Fig.
D23-26
Mardib VI B1I2, Form 175 (7-8*), SEb 7(1984)
Fig. G 1-10
Mardib VI B1I2, Form363 (1-2-3), SEb 7(1984)
Fig. F 11
Mardib VI B1I2, Fonn 458 (5-6-7-8+*), SEb
7(1984) Fig. H 1-7
Mardih VI B1I2, Form 059, SEb 7(1984)Fig. F
1-5
Mastüma L Form 1-4 (1), Bull.Ane.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 6: 1
MastümaLFonn2(1), Bull.Ane.Or. Mus., Tokyo
6(1984)Fig. 6: 8
Mastüma I, Form 19 (1), Bull.Ane.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 6: 3
Mastüma L Form 22 (1), Bull.Ane.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 6: 4
Mastüma I, Form42 (1-2*), Bull.Ane.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 6: 2
Mastüma L Fonn 61a (1-2), Bull.Ane.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 6: 7
Mastüma L Fonn 122 (1-2), AAAS
33.1(1983)Fig. 4: 4
Mastüma L Fonn 179 (1), BoII.Ane.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 6: 9
MastümaL Fonn 184 (1-2-3), BoII.Ane.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 6: 6
Mastüma I, Form186 (1-2*), BoII.Ane.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 6: 10
MastümaL Fonn 363 (1-2-3), Bull.Ane.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 8: 3
MastümaL Fonn 363 (1-2-3), BoII.Ane.Or. Mus.,
310 Kapitel 5.2.
Keramikbelege der Fundgruppen 311
________________1 _
Tokyo 6(1984)Fig. 8: 5-6
MastümaI, Form363b (1-2*), Bull.Anc.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 8: 1
MastümaI, Form363c (1-2*), Bull.Anc.Or. Mus.,
Tokyo 6(1984)Fig. 8: 2
MastümaI, Form423 (1), AAAS33.1(1983)Fig.
4:3
Mastüma I, Form 438a (1-2-3-4), AAAS
33.1(1983)Fig. 4: 1
Mastüma I, Form 438b (1-2-3-4), Bull.Anc.Or.
Mus., Tokyo 6(1984)Fig. 7: 1
Mastüma I, Form 440 (1-2-3*), Bull.Anc.Or.
Mus., Tokyo 6(1984)Fig. 7: 2
Mastüma I-I, Form 193 (1-2*), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 18: 1
Mastüma 1-1, Fonn 438b (1-2-3-4), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 18: 5
Mastüma 1-1, Form 466 (1*), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 18: 4
Mastiimal-2, Form19 (1), Egami: Tell Mastuma.
1986: PI. 17: 5
Mastüma 1-2, Form 21 (1-2*), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 17: 2, 7
Mastüma 1-2, Form 61a (1-2), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 17: 8
Mastüma 1-2, Form 62 (1-2), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 17:6
Mastüma 1-2, Form 94 (1-2-3), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 17: 1
Mastüma 1-2, Form 285 (1-2), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 17: 12
Mastüma 1-2, Form 308 (1-2*), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 17: 13
Mastüma 1-2, Form 363a (I), Egami: Tell.
Mastuma. 1986: PI. 19: J3, J5
Mastüma 1-2, Fonn 363b (1-2*), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 18: 11, PI. 18: J2, PI. 19:
110, PI. 19: J4, PI. 19: J6, PI. 19: J7, PI. 19:
J8
Mastüma 1-2, Form 363c (1-2*), Egami: Tell
Mastuma. 1986: PI. 19:J9
  ~ ä f Fonn 478, Antike Kunst 2(1959)44,PI.
23.1-3
Mersin, Form152(3-4), AAA26: 118, PI. 49: 6-7
Mersin, Form207 (6-7*), AAA26: p. 106, PI. 76:
5, p. 124, PI. 76: 6-7, p. 129, PI. 76: 4, 8
Mersin, Fonn 429 (3-4-5-6-7), AAA26: 129, PI.
53: 9-10
Mersin, Form434 (7-8), AAA26: 130, PI. 53: 12
Mersin, Fonn GI (1-2-3), AAA26: 105, PI. 76:
18
Mersin, FormG4 (4), AAA26: 112, PI. 77: 8, 10,
14, 15, 16
113, PI. 77: 1, 5, 13
114, PI. 77: 2, 3, 4, 6, 7
Mersin, FormOS (3-4-5), AAA26: 126, PI. 52:
10,13,
Mersin, Fonn 07 (4-5-6), AAA26: 126, PI. 78:
19-20
Mersin, FormG9B(2-3-4*), AAA26: 105, PI. 46:
6
Mersin, FormGI 0, AAA26: 104, PI. 76: 19, PI.
78: 8 (im Text nicht erwähnt)
Mersin, FormGlOB (3-4), AAA26: 110, PI. 78:
7,11
Mersin, FormGlOC (4), AAA26: 111,PI. 78: 2
Mersin, FormGlOE (5-6*), AAA26: 111, PI. 78:
6,10
Mersin, Form011 (2-3), AAA26: 106, PI. 46: 2
Mersin,Form Gl5A(I-2-3-4), AAA26: 104, PI.
78: 15, 115, PI. 78: 12
Mersin, FormGl5B (1-2-3-4), AAA26: 105, PI.
76: 16
Mersin, FormGl8 (4-5-6*), AAA26: 117, PI. 49:
3-4
Mersin, Fonn020H (4-5*), AAA26: 117, PI. 49:
5
Mersin, Form020J (4-5-6), AAA26: 116, PI. 80:
5,117, PI. 49: 2,117, PI. 80: 8
Mersin, Form023 (2-3), AAA26: 116, PI. 80: 4
Mersin, Form 025 (2-3-4-5-6), AAA26: PI. 76:
12 (imText nicht erwähnt)
Mersin, Form025A(3-4), AAA26: 123, PI. 79:
2
Mersin, Form 025C (1-2-3-4), AAA26: 124, PI.
76:2
Mersin,Form027 (4-5-6), AAA26: 119, PI. 48:
9-10
Mersin,Form028 (6-7-8), AAA26: 127, PI. 53:
2-4
Mersin, Form032 (6-7-8), AAA26: 128, PI. 53:
8
Mersin, Form032Pl, AAA26: 128, PI. 53: 6
Mersin, FormZ BC3, AAA26: 108, PI. 47: 3, 6
Mersin, FonnZ19 BC, AAA26: 115, PI. 47: 8
Mersin, FormZ19 BOR, AAA26: 110, PI. 48: 8
Mersin 2, Form0 lOB(3-4), AAA26: 111, PI. 78:
4
Mersin2, Form023 (2-3), AAA26: 116, PI. 80:
4 *1
Mersin 2, Form025 (2-3-4-5-6), AAA26: 125,
PI. 78: 18
Mersin 2, Form 025A (3-4), AAA 26: 122, PI.
51: 1 *1
Mersin 4, Form GlOC (4), AAA26: 111, PI. 78:
5
Mersin 4, Form020 (3-4-5*), AAA26: 121, PI.
80: 3 *1
Mersin5, Form156 (6-7*), AAA26: 121, PI. 50:
2-4
Mersin6, Form 152 (3-4), AAA26: 118, PI. 79:
8
Mersin 6, Form 025 (2-3-4-5-6), AAA26: 119,
PI. 78: 17
Mersin9, FormGlO, AAA26: 110, PI. 78: 3
Mersin 10, Form 156 (6-7*), AAA 26: 121, PI.
50: 2-4
Mersin 10, Form025C (1-2-3-4), AAA26: 123,
PI.51:5*1
Mersin 11,FormG9B (2-3-4*), AAA26: 104, PI.
79:7
Mersin 11, FormGll (2-3), AAA26: 106, PI. 76:
17,124, PI. 79: 4,125, PI. 79: 3
Mersin 11, Form Gl5A(1-2-3-4), AAA26: 115,
PI. 80: 1
Mersin 11, Fonn 020M (3-4), AAA26: 116, PI.
79:9
Mersin11,Form023 (2-3), AAA26: 116, PI. 80:
4 *2
Mersin 11, Form025A (3-4), AAA26: 122, PI.
51: 4
Mersin 11, Form025C (1-2-3-4), AAA26: 124;
PI. 76: 1
Mersin 11, FormZlD WP5 (4), AAA26: 114, PI.
78: 16
Mersin 11, FormZ10 BC3, AAA26: 108, PI. 47:
2
Mersin 11, FormZ12 BC3, AAA26: 107, PI. 46:
8
Mersin11,FormZ19 BC, AAA26: 115, PI. 47: 7
Mersin 12, Form 153 (6-7*), AAA 26: 121, PI.
50:6
Mersin 12, Form 156 (6-7*), AAA 26: 121, PI.
50: 2-4
Mersin 12, Fonn 229 (6-7*), AAA 26: 123, PI.
51: 2
Mersin 12, Fonn 429 (3-4-5-6-7), AAA26: 129,
PI. 53: 11
Mersin 12, Form OS (3-4-5), AAA26: 126, PI.
52: 11
Mersin 12, Form 025A (3-4), AAA26: 122, PI.
51: 1 *2
Mersin 12, Form Z20 WP, AAA26: 109, PI. 47:
10
Mersin 13, Form429 (3-4-5-6-7), AAA26: 129,
PI. 53:7
Mersin 13, Form Z10 BC3, AAA26: 107, PI. 47:
1
Mersin 14, Form 207 (6-7*), AAA 26: 124, PI.
76: 3, 129, PI. 76: 10
Mersin 14, Form04 (4), AAA26: 113, PI. 77: 12
Mersin 14, Fonn 025A(3-4), AAA26: 122, PI.
51: 1 *3, PI. 79: 5
Mersin 14, Fonn Z WP, AAA26: 108, PI. 47: 5
Mersin15, Form152(3-4), AAA26: 120, Typ PI:
79:8
Mersin 15, Fonn 156 (6-7*), AAA 26: 120, PI.
50: 1, 121, PI. SO: 2-4
Mersin15, Form 208 (7-8), AAA26: 124, PI. 76:
9
Mersin 15, Form 229 (6-7*), AAA 26: 123, PI.
51:3
Mersin 15, Form 359b (7), AAA26: 125, PI. 53:
1
Mersin 15, Form020 (3-4-5*), AAA26: 121, PI.
80: 3 *2
Mersin 15, Form025A (3-4), AAA26: 122, PI.
51: 1,
Mersin 15, Form025C (1-2-3-4), AAA26: 123,
PI. SI: 5 *2
Mersin 17, Form025A (3-4), AAA26: 122, PI.
51: 1 *5
Mersin 17, FonnZ7 BC, AAA26: 109, PI. 48: 2
Mersin23,FormOIOC (4), AAA26: 111, PI. 78:
9
Mersin 23, Form025 (2-3-4-5-6), AAA26: 124,
PI. 79:6
Mersin 23, FormZ12 BC3, AAA26: 108, PI. 47:
4: 1
Mersin24, Form02A(1), AAA26: 103, PI. 76:
15
Mersin24, FormZ12 BC3, AAA26: 108, PI. 47:
4.2
Mersin 26, Form023 (2-3), AAA26: 116, PI. 80:
4*3
Mersin26,FormZ20 BOR, AAA26: 110, PI. 48:
4-5
Mersin 28*, Form 153 (6-7*), AAA26: 120, PI.
SO: 5.1
Mersin 28, Form432 (7), AAA26: 130, PI. 53:
13
Mersin 29, FormOS (3-4-5), AAA 26: 126, PI.
52:9
Mersin29,Form023 (2-3), AAA26: 115, PI. 80:
2, 116, PI. 80: 4 *4
Mersin 29, Form 025 (2-3-4-5-6), AAA26: 123,
PI. 76: 11
Mersin 29, Form025A(3-4), AAA26: 123, PI.
79: 1 .
Mersin29, Form025C (1-2-3-4), AAA26: 123,
PI. 51: 5
Mersin 31, Form OS (3-4-5), AAA 26: 126, PI.
52: 8,12
Mersin31, Form Z12 BC3, AAA26: 107, PI. 46:
9
Mersin31,FormZ20 BOR, AAA26: 110, PI. 48:
6
Mersin 32, Form 156 (6-7*), AAA 26: 121, PI.
SO: 2-4
Mersin 32, Form04 (4), AAA26: 112, PI. 77: 9,
113, PI. 77: 11
Mersin 32, FormOS (3-4-5), AAA26: 126, PI.
52: 8 *1
Mersin32,FormZ19 BOR, AAA26: 110, PI. 48:
7
312 Kapitel 5.2.
Keramikbelege der Fundgruppen 313
i
l
Mersin 33, Form 020M (3-4), AAA 26: 117, PI.'
80:7
Mersin33, Form ZI2 BC3, AAA 26: 108, PI. 47:
4.3
Mersin34, Form 313 (1-2), AAA26: 105, PI. 46:
7
Mersin45,FormZ19 Be, AAA26: 109, PI. 47: 9
Mersin52,FormGlOC(4),AAA26: 110, PI. 78:
I
Mersin66, FormZI2 Be3, AAA26: 108, PI. 47:
4.4
Mersinll, FormGl4(4-5*), AAA26: 104, PI. 76:
13
Mersin III, Form 042B (4-5-6*), AAA 26: 127,
PI. 51: 6
MersinIII, FormZI9 WP4, AAA 26: 103, PI. 46:
3-4
Mersin IV, Form 161 (2-3-4*), AAA 26: 107, PI.
52: I
MersinIV, Form 262 (1-2), AAA26: 127, PI. 49:
12
al-Mina Str: 2, Form 98 (8), unpubliziert
al-M""ma Str. 2 AS, Form 414 (7-8). ms 58: 134
al-M""ma Str. 2, Form 434 (7-8), unpubliziert
al-Mina Str. 2, Form 026 (8), MNP 170, L. 6,5
cm
al-M""ma Str. 2 F14, Form 026b (6*). ms
58(1938)Fig. 27: 20
al-Mina Str. 2, Form 028 (6-7-8), MNP 78-95,
168,266-267,276,315,386
al-Mina Str. 2, Form 028.LO (7-8), ms
59(1939)36
al-Mina Str. 2, Form 031 (7-8), Clainnont No.
339
al-Mina Str. 2, Form 032 (6-7-8), MNP
644-645a-c, 653
al-MinaStr. 2, Form0320 (7-8), unpubliziert
al-Mina Str. 2, Form 032J (7-8), unpubliziert
al-Mina Str. 2, Form032P2 (7-8), unpubliziert
al-Mila Str. 2, Form 032P3 (7-8), Clainnont No.
500
al-MinaStr. 2, Form 032R(8), unpubliziert
al-Mina Str. 2, Form038 (7-8), MNP 132, 550a
al-Mina Str. 2, Form 038A(7-8), unpubliziert
al-Mfna Str. 2-3 A13, Form 208 (7-8). ms
58(1938)Fig. 10
al-Mila Str. 2-3 A13, Form 0320 (7-8). ms 58:
134
al-Mina Str. 2-3, Form 057 (7), ms
58(1938)Fig. 27: 13
al-Mina Str. 2-4, Form 30 (1-2-3), unpubliziert
al-Mina Str. 2-4, Form 38 (6-7-8), unpubliziert
al-Mina Str. 2-4, Form 07 (4-5-6), ms
66(1946)p. 125 Fig. I
al-Mlna Str. 2-4, Form 026b (6*), unpubliziert
al-MlnaStr. 3?, Form 269 (6-7), unpubliziert
al-Mila SIr. 3?, Form 028 (6-7-8), Clainnont No.
305, ms 59(1939)62
al-Mina Str. 3?, Form 028.LO (7-8), ms
59(1939)34
al-MlnaStr. 3, Form 157 (7), V2. unpubliziert
al-Mlna Str, 3, Form 207 (6-7*). unpubliziert
(Oxford Ashmolean 1962.82)
al-MinaStr. 3 F7?, Form 219 (7). ms 58: 141
J8. ms 58: 142
J8. unpubliziert
ms 58(1938)Fig. 28: L3
a1-M""ma Str. 3, Form 228 (7), unpubliziert
a1-MilaSlr.3 E14, Form 229 (6-7*). ms 58: 140
ms 58(1938)Fig. 28: IA
al-Mina Str. 3, Form 230 (7), ms 58(1938)Fig.
28:L2
al-Mina Str. 3, Form 267c (7), ms 58(1938)Fig.
28:L5
al-Mma Str, 3 A19, Form 267d (7). ms
58(1938)139
E14. ms 58: 140
al-M""ma Str. 3 A31, Form 269 (6-7). ms 58: p.
139
FI. ms 58: p. 140
J8. ms 58: p. 142
al-Mlna Str. 3, Form 269 (6-7), unpubliziert
a1-MhaSlr. 3, Form 270 (6-7), ms 58(1938)Fig.
11
al-MilaStr. 3, Form 274 (6-7), ms 58(1938)Fig.
11, ms 58(1938)Fig. 28: LI, und
unpublizierte Gefäße
A13. ras 58(1938)137
A14 Phase 2. ms 58(1938)139 PI. 4
A31. ms 58: 139
A6. ms 58(1938)137
F SE of'rm, 1. ms 58: 140
FI. ras 58: 140
F7 unsicher. ms 58: 142
02. ms 58: 142
J3. ms 58: 142
J8. ms 58: 142
J8. unpubliziert
K6. ms 58(1938)142-143
P. mS58: 143
al-Mlna Str. 3 A7, Form 359a (6-7). unpubliziert
al-Mina Str. 3, Form 359a (6-7), unpubliziert
al-Mlna Str. 3, Form 359b (7), unpubliziert
al-Mila SIr. 3 N2, Form 359c (6-7*). unpubliziert
al-Mlna Str, 3, Form 401 (4-5-6-7), ms
58(1938)Fig. 26: 4
AIO. ms 58(1938)137
Cl. ms 58: 140
J7. ms 58(1938)143
al-Mina Str. 3, Form 404 (4-5-6-7), ms
58(1938)Fig. 26: 5
BI. ms 58: 140
J7. ms 58(1938)143
al-Mina Str. 3, Form 406 (4-5-6-7), ms
58(1938)Fig. 26: 6
AS. ms 58(1938)137
01. ms 58: 142
al-Mila SIr. 3, Form 414 (7-8), ms 58(1938)Fig.
26:3
AS/6. unpubliziert
A6. ms 58(1938)137
A7. ms 58(1938)137
All. ms 58(1938)137
A12. ms 58(1938)137
A12. unpubliziert
N2 Phase 1. ms 58: 143
P. mS58: 143
al-Mina Str. 3 A6, Form 415 (7). ms
58(1938)137
ms 58(1938)Fig. 27: 16
al-Mina Str. 3, Form 420 (6-7*), unpubliziert
al-Mma Str. 3, Form 421d (6-7-8*), ms
58(1938)Fig. 26: 1
A13. unpubliziert
Cl. ms 58: 140
N2 Phase 1. ms 58: 143
N3-4 Phase 1. ms 58: 143
P. mS58: 143
room 20. unpubliziert
al-Mma Str. 3, Form 429 (3-4-5-6-7), ms
58(1938)Fig. 15
E6. ms 58: 140
und unpublizierte Gefäße
al-Mlna Str. 3, Form 432 (7), ms 58(1938)Fig.
15
E6. ms 58: 140, Fig. 15.2
A19. ms 58(1938)139, Fig. 15
Clainnont No. 462
und unpublizierte Gefäße
al-Mila SIr. 3, Form 434 (7-8), ms 58(1938)Fig.
15
E6. ms 58: 140
al-Mlna Str. 3, Form 456 (7), unpubliziert
al-MinaStr. 3, Form 457 (6-7), unpubliziert
al-Mina Str. 3 P, Form 470 (2-3-4*). ms
58(1938)Fig. 28: 25
al-MIna Str. 3 02, Form 477 (7). ms
58(1938)142; Fig. 18
al-Mina Str. 3, Form 494 (7), ms 58(1938)165,
Fig. 18
al-Mlna Str. 3, Form 506 (6-7-8*), ms 58: 165
Grave MNN 1. ms 58(1938)155, Fig. 19
Grave MNN 6. ms 58(1938)156, Fig. 19
Grave MNN 7. ms 58(1938)156, Fig. 19
Grave MNN 9. ms 58(1938)156
Grave MNN 9. ms 58(1938)156
Grave MNN 10. ms 58(1938)156
Grave MNN 11. ms 58(1938)156
Grave MNN 15. ms 58(1938)156, Fig. 19
al-Mila Str. 3 ORABMNN I, Form 507 (7). ms
58(1938)155, Fig. 19
al-MlnaStr. 3, Form 027.LC (6*), ABV 579, 66
a1-MilaStr. 3, Form 027C.EU(6), AJA 47: 446,
Fig. 2
al-Mlna Str, 3, Form 028 (6-7-8), Clainnont No.
221,325,349,431
F +A ms 59: no. 86 =AntI 17: PI. 6
ms 59(1939)P, 28-30, 84
MNP 39-77, 130, 143-145, 171-172,265,
268-275,277-314,323,325,385,415-418
al-Mina Str. 3, Form 028.FL (7), Clainnont No.
212 =ARV 1454, 34
al-Mina Str. 3, Form 028.LU (7), ms
59(1939)40
al-Mlna Str. 3, Form 028.LV (7), ms
59(1939)57
al-Mina Str. 3, Form 028.MA (7), ms
59(1939)32
al-Mina Str. 3, Form 028.NS (7), ms
59(1939)82
al-Mtna Str. 3, Form 028.VL (7), ms
59(1939)85
al-Mlna Str. 3, Form 028A (7), Clainnont No.
308
al-Mlna Str. 3, Form 028B (7), ARV 1366-67:
18-21 (MNP 291-291); 1367: 23
ARV 1366: 6,10-17 (MNP 290)
ARV 1368: 16-19 (eine der Nummern muß
MNP 289 sein)
F6. unpubliziert
al-Mlna Str. 3 F6, Form 028B.LM (7). ms
59(1939)76
al-MinaStr.'3, Form 028B.MN (7), ARV 1366:
3,9 (MNP 290)
F6. ms 59(1939)70
al-Mina Str. 3, Form 028C (7), Clainnont No.
264, und unpublizierte Gefäße
al-Mina Str. 3, Form 028D (7), Clainnont No.
282, und unpublizierte Gefäße
al-Mina Str. 3, Form 029 (6-7), MNP 1 und 2
al-Mlna Str. 3, Form 029C (7), unpubliziert
al-Mina Str. 3, Form 030 (7), unpubliziert
al-Mina Str. 3, Form 031 (7-8), Clainnont No.
340
MNP 309, Aleppo 5887 (Darstellung von
zwei Panthern)
R5. unpubliziert
al-Mina Str. 3, Form 032 (6-7-8), Clainnont No.
391,419
MNP 642a-8o 647ab, 649; MP 178, 183,
191-194
al-Mlna Str. 3 E7, Form 032A(7). ms 58: 140,
und unpublizierte Gefäße
al-MlnaStr. 3, Form 032B (7), unpubliziert
a1-MilaStr. 3, Form 032C (7), MNP 641b, 641t;
und unpublizierte Gefäße
al-Mina Str. 3, Form0320 (7-8), Clainnont No.
518,524
al-Mina Str. 3, Form 032E (7), J8. unpubliziert
al-Mina Str. 3, Form 032F (6-7), Clainnont No.
542
H12. ms 58: 142
und unpublizierte Gefäße
al-MinaStr. 3, Form 032J (7-8), unpubliziert
al-MinaStr. 3, Form 032K (7), unpubliziert
al-Mlna Str. 3, Form0320 (7), W. unpubliziert
314 Kapitel 5.2.
Keramikbelege der Fundgruppen 315
al-MiJa Str. 3, Form G32P2 (7-8), Clainnont No.
501
V2. unpubliziert
al-Mina Str. 3, Form G32P3 (7-8), unpubliziert
al-M"ma Str. 3, FormG32Q (7-8), Clainnont No.
506, und unpublizierte Gefäße
al-MiJaStr. 3, Fonn G32S (7), D.WJ. Gi1l1984:
106
al-M"ma Str. 3, FormG38A (7-8), Clainnont No.
425
MNP550 b-g
al-Mlna Str. 3, Form G42A (3-4), JHS
58(1938)Fig. 27: 10
A13. JHS 58(1938)137
AS. JHS 58(1938)137
GIO. JHS 58: 142
NI. JHS 58(1938)143
al-MiJaStr. 3 GIO, FormG45 (6-7). JHS 58: 142
GI8. JHS 58(1938)Fig. 26: 9
N2 Phase 1. JHS 58: 143
al-MiJa Str. 3, FormG46B (7), JHS 58(1938)Fig.
26:8
BI. JHS 58: 140
GIO. JHS 58: 142
al-Mlna Str. 3, Form G56 (6-7), JHS
58(1938)Fig. 27: 14
P. JHS 58: 143
SE ofN. JHS 58: 143
al-MIna Str. 3 A7, Form 057 (7). JHS
58(1938)137
A22. JHS 58: 139
al-Mlna Str. 3 oder 4, Fonn G27E (6), JHS
59(1939)Nr. 1-2, 5, 26, 53, 54, 55, 56, 58,
59,61,77,78,79
al-M"ma Str. 3 oder 4, Form G28.BO (6), JHS
59(1939)Nr.17-20
al-Mina Str. 3 oder 4, Form G28.DN (6-7*), JHS
59(1939)Nr.46-47
al-Mina Str. 3 oder 4, Form G28.HP (6-7), JHS
59(1939)Nr.41
al-MIna Str. 3 oder 4, Fonn G28.KD (6-7), JHS
59(1939)Nr. 50-51
al-Mina Str. 3 oder 4, FormG28.KLN (6-7), JHS
59(1939)Nr.43-44
al-Mina Str. 3 oder 4, Fonn G28.LG (6-7), JHS
59(1939)Nr.23-24
al-Mma Str. 3 oder 4, Form G28.LN (6), JHS
59(1939)Nr.81
al-Mlna Str. 3 oder 4, Fonn G28.LO (7-8), JHS
59(1939)Nr. 35
al-MIna Str. 3 oder 4, Form G28.LU (7), JHS
59(1939)Nr. 39
al-M"ma Str. 3 oder 4, Form G28.MA (7), JHS
59(1939)Nr. 33
al-MIna Str. 3 oder 4, Fonn G28.NK (6-7), JHS
59(1939)Nr. 22
al-MIna Str. 3 oder 4, Form G28.0R (6-7), JHS
59(1939)Nr. 25
al-MIna Str. 3 oder 4, Form G28.0X (6-7), JHS
59(1939)Nr. 42
al-Mlna Str. 3 oder 4, Form G28.P (6-7), JHS
59( 1939)Nr. 10
al-Mina Str. 3 oder 4, Form G28.P (6-7), JHS
59(1939)Nr. 6-8,11-14
al-Mina Str. 3 oder 4, Form G28.PO (6-7), JHS
59(1939)Nr. 52
al-MIna Str. 3 oder 4, FormG28.POG (6-7), JHS
59(1939)Nr.37-38
al-Mina Str. 3-4 -2nd site«, Form 269 (6-7).
unpubliziert
al-MinaStr. 3-4, Form359a (6-7), unpubliziert
al-MinaStr. 3-4, Form359b (7), unpubliziert
al-Mina Str. 3-4 -2nd site«, Form 359d (6-7).
unpubliziert
al-Mina Str. 3-4, Form G27C.RB (6), AJA 47:
452, Fig. 5-6
al-Mina Str. 4?, Form G28.CH (6), JHS
59(1939)3-4
al-MIna Str. 4?, Form G28.LN (6), JHS
59(1939)80
al-MinaStr. 4 C2, Form155 (5-6*). unpubliziert
al-Mina Str. 4, Form 156 (6-7*), unpubliziert
al-MinaStr. 4, Form167 (6), unpubliziert
al-M"ma Str. 4, Form267b (6), unpubliziert (Foto
3)
al-MiJa Str. 4, Form274 (6-7), JHS 58(1938)Fig.
28:Ll
S18. JHS 58: 150
al-MinaStr. 4, Form359a (6-7), unpubliziert
al-MinaStr. 4, Form359c (6-7*), unpubliziert
al-Mlna Str. 4, Form 404 (7-8) oder = Form
394-3951, JHS 58(1938)Fig. 26: 5
B6. JHS 58(1938)144
al-Mina Str. 4, Form 409 (4-5-6-7-8), JHS
58(1938)Fig. 26: 2
G3 (Sq. 07/8). JHS 58(1938)146
al-M"ma Str. 4 B6, Form 439d (6). JHS
58(1938)Fig. 27: 21
al-MiJa Str. 4, Form G4 (4), JHS 60(1940)Fig. 6,
PI. 1m
MNP 586, 594
al-MIna Str. 4 G3 (Square G7/8), Form G25B
(4-5-6). JHS 58(1938)Fig. 28: 24
al-Mina Str. 4, Form G27 (4-5-6), MNP 96-97,
98-99, 129,318,414
Fragmente: British Museum 1968.11-22/1
und 6
al-Mina Str. 4, Form G27.H (6), ABV 542,
108-109; 552, 361-362; 566, 627; 569,
677-678; 570, 691
al-Mlna Str. 4, Form G27.LF (6), ABV 642,
141-143
al-Mina Str. 4 -2nd site«, Form G27A (6).
unpubliziert
al-Mlna Str. 4, Form G27AH (6), AntI
17(1937)PI. 8: 1
al-Mma Str. 4, Form G28 (6-7-8), JHS
59(1939)31,60
MNP 3-38, 316-317, 4131
al-Mßa Str. 4, Form G28.AI (6), JHS 59(1939)27
al-M"ma Str. 4, Fonn G28.BO (6), JHS
59(1939)16
al-Mina Str. 4, Form G28.PR (6), JHS
59(1939)21
al-MiJaStr.4 06/11 »inwall«, FormG28.SY (6).
JHS 59(1939)15
Clainnont No. 200
al-Mina Str. 4, Form G29 (6-7), unpubliziert
al-MIna Str. 4 -2nd site«, Form G32F (6-7).
unpubliziert
al-Mina Str. 4, Form G45 (6-7), JHS
58(1938)Fig. 26: 9
S18. JHS 58: 150
al-Mina Str. 4, Form 056 (6-7), JHS
58(1938)Fig.27: 14
S27. JHS 58: 150
al-Mina Str. 4-5, Form 75a (1-2-3), Iraq
21(1959)Fig. 6: 25
al-MinaStr. 4-5, Form346 (4-5-6), unpubliziert
al-Mina Str. 5 (MN 365-368), FormZ BC, Iraq
21(1959)Fig. 1: 16
al-MIna Str. 5 (oder 31), Form 168 (6-7-8),
unpubliziert
al-Mina Str. 51, Form G4 (4), JHS 60(1940)PI. I
c,f
al-MiJa Str. 51, FormZIO WP, Iraq 21(1959)Fig.
3: 4,9
al-MinaStr. 5, Form83d (1-2-3)