Bernhard Gál Night Pulses

Das Urbane, mit dem Amplifier The urban world, as seen through

Die Reihe O.K spektral folgt jenen ästhetischen Routen, die zu logischen Verschaltungen von Sound und Bild führen. Die begehbare Installation Night Pulses von Bernhard Gál, die für das O.K konzipiert, geplant und umgesetzt wurde, führt zunächst an bekannte Bilder von New York City heran. Letztlich aber findet sich das Publikum in einem nahezu suggestiven Erfahrungsraum wieder, in dem

Roland Schöny

die inverse Breitwandprojektion der beiden nächtlichen Ansichten von Manhattan vom westlich gelegenen New Jersey und vom östlich gelegenen Stadtteil Queens aus auf die präzise Formalisierung persönlicher Impressionen Bernhard Gáls hindeuten. Ausgehend von seiner Faszination für das vielschichtige Wechselspiel der Lichtsignale im nächtlichen New York, setzt Gál seine Auseinandersetzung mit den Klangwelten verschiedener realer Räume fort.

Impressum/Imprint Bernhard Gál, Night Pulses O.K spektral Ausstellung / Exhibition: 4. 6. – 25. 7. 2004 O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich Direktor O.K / Director O.K: Martin Sturm Kurator / Curator: Roland Schöny Videoproduktion, Fotografie / Video production, photography New York: Jakob Schindegger Produktion / Production: Georg Seyfried, Martina Rauschmayer Technik / Technical Realization: Rainer Jessl, Gottfried Gusenbauer Setup: Andreas Steindl, Aron Rynda, Jarno Bachheimer O.K Team: Erika Baldinger, Max Fabian, Maria Falkinger, Wolfgang Feichtenschlager, Tamara Haberfellner, Marion Gillhofer, Gottfried Gusenbauer, Rainer Jessl, Franz Krug, Jörg Lehner, Barbara Mair, Bettina Mülleder, Wolfgang Nagl, Karin Pils, Franz Quirchtmayr, Brigitte Rosenthaler, Genoveva Rückert, Markus Schiller, Ulrike Schimpl, Norbert Schweizer O.K spektral Broschüre / Broschure Katalogredaktion / Catalogue Editor: Ingrid Fischer-Schreiber Übersetzung / Translation: Jennifer Taylor-Gaida Fotos O.K / Photos O.K: Otto Saxinger Coverfoto / Cover photo: Bernhard Gál Gestaltung / Graphic Design: Erwin Bauer KEG www.d-lab.at Lithographie / Lithography: Christian Schepe Druck/Printing: Holzhausen Druck & Medien; Wien © O.K Centrum für Gegenwartskunst, Künstler und Autor/Artist and Author 2004 Mit Unterstützung/With support from: O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich O.K Center for Contemporary Art Upper Austria Dametzstraße 30, A-4020 Linz Tel. +43(0)732-78 41 78 Fax +43(0)732-77 56 84 office@ok-centrum.at www.ok-centrum.at

Als Komponist im Bereich der elektroakustischen Musik hat Bernhard Gál auch bisher in zahlreichen Werken und Aufführungen Sounds aus dem urbanen Umfeld am Computer verarbeitet und kompositorisch weiterentwickelt. Bereits in den Jahren 1998/99 begann er mit Field Recordings in ausgewählten Zonen verschiedener Städte der Welt deren Atmosphäre akustisch einzufangen und als Material für seine digitalen Kompositionen zu verwenden. Beispielhaft für seine Verfahrensweise, reale Sounds in seiner musikalischen Arbeit einzusetzen, steht etwa Gáls CD mit dem programmatischen Titel relisten (Intransitive, USA 2001). Die einzelnen Aufnahmen führen akustisch an Orte, die für Berhard Gál eine besondere Bedeutung haben, und vermengen Fragmente des Dokumentarischen mit konzeptuell aufgebauten musikalischen Kommentaren, Alltagserfahrung mit künstlerischer Imagination. Auf dieser Suche nach neuen individuell geprägten Klangerlebnissen beschäftigte sich Gál zunehmend mit speziellen Raum-Zeit-Situationen, wie auch in seiner Arbeit Defragmentation/ blue (Plate Lunch, Deutschland 2000) gemeinsam mit der Architektin Yumi Kori, die den Prozess des Sterbens in einem japanischen Krankenhaus als Ausgangspunkt hat. Zunehmend entwickelte sich Gál dabei zum Genre übergreifenden Medienkünstler, der an sich den Anspruch stellt, sämtliche Produktionsschritte – soweit wie möglich – selbst auszuführen. Mit Night Pulses im Rahmen der Reihe O.K spektral setzt Gál diese Vorgangsweise fort, indem er seine atmosphärische Bestandsaufnahme

durch akustische Intervention am Computer kompositorisch strukturiert. Ein verdichtetes Erlebnis, das sich aus dem diffizilen Zusammenspiel technischer und ökonomischer Kräfteverhältnisse in den Feinbereichen einer Mega-City ergibt, wird auf wesentliche visuelle und klangliche Parameter reduziert, sodass sich eine grammatikalische Struktur ergibt, die tendenziell in den Bereich digital generierter Abstraktion übergeht. Während eines einjährigen Aufenthaltes in New York City (1997/98) wohnte ich acht Monate lang in Greenpoint, Brooklyn, direkt am East River und hatte die Skyline Manhattans jeden Abend vor mir. Bald fiel mir das rhythmische Zusammenspiel der verschiedenen Blinklichter auf, im Speziellen jenes der Hochhäusersilhouetten von Downtown und Midtown Manhattan. Der Eindruck der ineinander verwobenen, sich wiederholenden und dabei doch changierenden Rhythmussequenzen brachte mich auf den Gedanken, die zeitlichen Interaktionen dieser Lichtpulse mit klanglichen Ereignissen zu verbinden und damit die komplexen Korrelationen, die dem Auge verborgen bleiben, über das Ohr erlebbar zu machen. Die Installation Night Pulses thematisiert die Beziehungen zwischen urbanen Lichtsignalen und der musikalisch-sensorische Erfahrung ihrer Verklanglichung. Die vielschichtige Partitur blinkenden Lichtpulse nächtlicher Großstadthorizonte wird mit akustischen Ereignissen gekoppelt, womit bestehende Interaktionen auf beiden Sinnesebenen gleichzeitig erfahrbar werden. Bernhard Gál

betrachtet an amplifier

Blick von New Jersey auf Midtown Manhattan Panorama-Digitalfoto (Jakob Schindegger) View of Midtown Manhattan from New Jersey Panoramic digital photo (Jakob Schindegger)

Wenn man nachts von Brooklyn auf Manhattan blickt, kann man je nach Standort ca. 20 blinkende Signallichter in der Skyline Manhattans erkennen. Einige davon sind synchronisiert, wobei insgesamt etwa zwölf Rhythmusebenen unterschieden werden können. Hinzu kommen zahlreiche Lichtpulse von Hubschraubern, Booten oder Autos, aber auch weniger offensichtliche Lichtsignale, wie etwa Blitzlichter von der Aussichtsplattform des Empire State Building und die langsameren Pulsationen von Werbeflächen und Verkehrsampeln. Mit dem Auge ist es jedoch nicht möglich, die vielfältigen Interaktionen gleichzeitig wahrzunehmen: Der über die Skyline schweifende Blick bestimmt den jeweiligen Ausschnitt und damit auch die Bandbreite der visuell-zeitlichen Beziehungen. Auf (psycho-)akustischer Ebene findet dieser Umstand im Phänomen der „Auditory Streams“ seine Entsprechung. Damit ist die beschränkte Fähigkeit menschlicher Wahrnehmung gemeint, sich auf mehrere Informationsströme (Gestalten) gleichzeitig zu konzentrieren. Die Folge ist ein perzeptives Umschalten zwischen parallel erfolgenden Reizfolgen, in diesem Fall visuellen Pulsen. Vor diesem Hintergrund soll die Gesamtwahrnehmung des Besuchers beeinflusst werden, indem in Entsprechung zum „wandernden Auge“ unterschiedliche Ströme der auditiven Wahrnehmung verstärkt oder unterdrückt werden. Der visuelle Teil von Night Pulses bildet somit ein Raster, in dem die unterschiedlichen Ebenen der Klanginstallation miteinander verschmolzen werden. Mithilfe einer Audiosequenzersoftware

wurde ausgewählten Lichtsignalen manuell jeweils ein Klangereignis zugeordnet. Bei der Synchronisation und Klangauswahl spielten Faktoren wie das Verhältnis von Einschalt- zu Ausschaltzeiten (on-off), die jeweilige Lichtfarbe (rot, weiß, orange, grün, blau) sowie die Geschwindigkeit und Intensität des Lichtimpulses eine wesentliche Rolle. Generell wurden helleren Farben höhere Frequenzen zugeordnet, die Lichtintensität drückte sich in der Klangfarbe aus, die Position und Bewegung durch das Videobild wurde im Stereobild des Audiosignals nachempfunden. Die Klänge wurden über einen Software-Synthesizer erzeugt. Hinzu kam eine vierkanalige Soundscape-Aufnahme der New Yorker Nachtatmosphäre, aufgenommen im April 2004 auf einem Dach in Brooklyn. Da das Gesamtergebnis der Synchronisation aller Ebenen eine sehr hohe musikalische Dichte hatte (die vier Filme beinhalten etwa 30 unterschiedliche Rhythmusebenen), die im Kontext einer Rauminstallation kaum mehr unterscheidbar gewesen wären, wurde eine zeitliche Dramaturgie notwendig. Deshalb sind nie alle sichtbaren Lichtpulse gleichzeitig zu hören. Die Länge eines Films beträgt etwa 13 Minuten. Da die vier DVD-Projektionen ohne Synchronisation präsentiert werden und sich die Dauer jedes Films ein wenig unterscheidet, kommt es zu immer wechselnden Konstellationen. Technische Realisation 4 Videoprojektoren, 4 DVD-Player, 8 Lautsprecher , 1 Mischpult, Teppichboden, Sitzgelegenheiten, verdunkelte Eingangsbereiche (Schleusen)

Roland Schöny

The O.K spektral series presents those aesthetic routes that lead to logical interconnections of sound and image. Bernhard Gál’s walk-in installation, Night Pulses, conceived, planned and executed especially for O.K, initially presents the viewer with familiar images of New York City. Ultimately, however, the audience finds itself in an almost suggestive experiential space, in which the inverse widescreen projections of two nighttime views of Manhattan – as seen from New Jersey to the West and from the borough of Queens to the East – hint at a precise formalization of Bernhard Gál’s personal impressions. Taking his fascination with the multi-layered interplay of light signals in nighttime New York as a starting point, Gál continues his examination of the sound worlds found in various real spaces. As a composer in the field of electroacoustic music, Bernhard Gál has already used this technique in many previous works and performances: processing sounds from the urban environment on the computer and developing them further to create compositions. As early as 1998–99, he began making field recordings in selected areas of various cities around the world in order to capture their unique atmospheres acoustically and to use them as material for his digital compositions. Gál’s CD with the programmatic title relisten (Intransitive, USA 2001) is one example of his method of incorporating real sounds into his musical compositions. The individual recordings lead the listener acoustically to places that have a spe-

cial significance for Bernhard Gál and interweave documentary fragments with conceptually constructed musical commentaries, and everyday experiences with artistic imagination. In the course of this search for new, individually shaded sound experiences, Gál worked increasingly with specific space-time situations – for example, in his work, Defragmentation/blue (Plate Lunch, Germany 2000), a collaboration with the architect Yumi Kori, which takes the process of dying in a Japanese hospital as its point of departure. In the process, Gál developed more and more into a cross-genre media artist, with the self-imposed standard to – as far as possible – personally execute all the necessary steps in a given production. With Night Pulses for the O.K spektral series, Gál continues this process by structuring his atmospheric inventory compositionally by means of acoustic intervention on the computer. A condensed experience, arising from the complicated interplay of technical and economic power balances in the microcosms of a mega-city, is reduced to essential visual and sonic parameters, resulting in a grammatical structure that moves in the direction of digitally generated abstraction.

Ausstellungsgsansicht / Exhibition View

O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich 2004

O.K Centre for Contemporary Art Upper Austria 2004

Bernhard Gál

During a yearlong stay in New York City (1997/98), I lived for eight months in Greenpoint, Brooklyn, right on the East River, with the Manhattan skyline in front of me every evening. I soon became aware of the rhythmic interplay between the different blinking lights, particularly those on the silhouettes of skyscrapers in downtown and midtown Manhattan. This impression of interwoven, repeating and yet changing rhythmic sequences led me to the idea of combining the temporal interaction of these pulses of light

with sonic events and thus taking the complex correlations that are invisible to the eye and making them perceptible through the ear. The theme of the installation Night Pulses is the relationship between urban light signals and the musicalsensory experience of their transposition into sound. The multi-layered score of blinking pulses of light on the nighttime horizons of a major city is coupled with acoustic events, thereby making the resulting interactions perceptible at both of these sensory levels.

If you look at Manhattan from Brooklyn at night, depending on your location, you can identify approximately 20 blinking signal lights on the Manhattan skyline. Some of these signals are synchronized, making it possible to distinguish between a total of about twelve rhythmic levels. Added to these are countless light pulses from helicopters, boats and cars, as well as less obvious light signals – such as, for example, flashbulbs on the observation deck of the Empire State Building and the slower pulsations of commercial signs and traffic signals. However, it is not possible to simultaneously take

in this multitude of interactions with your eyes alone: As your gaze wanders across the skyline, your eyes select each individual segment that is viewed and thus also determine the bandwidth of the visual-temporal relationships. On a (psycho)acoustic level, this condition corresponds to the phenomenon of “auditory streams“. This term refers to the limited ability of human perception to concentrate on several streams of information (forms) at the same time. The result is a switching of one’s perception between simultaneously occurring sequences of stimuli – in this case, visual pulses.

The intention here is to influence the viewer’s overall perception by emphasizing or suppressing different streams of auditory perception parallel with his or her “wandering eye”. In this way, the visual element of Night Pulses constructs a framework within which the various strata of the sound installation are merged into one another. With the help of audio sequencing software, each one of a group of selected light signals has been assigned a particular sound event. Factors such as the relationship between intervals of switching on and off, the color of a particular light (red, white,

orange, green, blue) and the speed and intensity of each light impulse played a significant role in the process of synchronization and sound selection. In general, higher frequencies were assigned to lighter colors; the intensity of the light was expressed through the timbre; the position and movement of a light signal through the video image was recreated in the stereo image of the audio signal. The sounds were generated using a software synthesizer. Layered over this was a four-channel soundscape recording of New York’s nighttime atmosphere, recorded in April 2004 from a rooftop in Brooklyn.

Since the end result of all these levels of synchronization is musically extremely dense (the four films comprise approximately 30 levels of rhythm which could scarcely be distinguished from one another in the context of an indoor installation), it was necessary to impose a temporal dramaturgy. Therefore, not all of the visible light pulses are also audible at the same time. Each film is approximately 13 minutes long. Since the four DVD projections are presented without synchronization, and the duration of each film is slightly different, the resulting constellations are constantly changing.

Technical realization 4 video projectors 4 DVD players 8 speakers 1 mixing console carpet, seating, darkened entrance areas (vestibules)

Bernhard Gál
Geboren 1971 in Wien. Lebt und arbeitet in Wien und Berlin. Komposition von elektroakustischer und elektronischer Musik sowie von Musik für akustische Instrumente, häufig unter Einbeziehung räumlicher und performativer Elemente. Als (Medien-)Künstler integriert Gál Klang, Licht, Objekte, Videoprojektionen und Raumkonzepte zu intermedialen Installationen. Zahlreiche künstlerische Kooperationen zur Verbindung von Musik mit Architektur, Malerei, Tanz, Performance- und Objektkunst. Seit 1997 Zusammenarbeit mit der japanischen Architektin und Installationskünstlerin Yumi Kori („audio-architectural installations“) Konzerte, Ausstellungen und intermediale Kunstprojekte in Europa, Japan, Taiwan und den USA. Teilnahme an Festivals (u. a. Wien Modern, ICMC Berlin, Kryptonale Berlin, MaerzMusik Berlin, Inventionen-Festival Berlin, Cinema for the Ear-Festival Kopenhagen, Musashino Public Art Festival Tokio, MATA Festival New York, New Sound New York-Festival, New York). CD-Veröffentlichungen u. a. auf Durian (A), Plate Lunch (D), Intransitive (USA), because tomorrow comes (D), Bremsstrahlung (USA), Klanggalerie (A).
Born 1971 in Vienna. Lives and works in Vienna and Berlin. Composes electroacoustic and electronic music as well as music for acoustic instruments, often integrating spatial and performative elements. As a (media) artist, Gál integrates sound, light, objects, video projections and spatial concepts to create intermedia installations. Numerous artistic collaborations combining music with architecture, painting, dance, performance art and object art. Has been working with Japanese architect and installation artist Yumi Kori since 1997 on audio-architectural installations. Concerts, exhibitions and intermedia art projects in Europe, Japan, Taiwan and the USA. Participation in festivals (including Wien Modern, ICMC Berlin, Kryptonale Berlin, MaerzMusik Berlin, Inventionen-Festival Berlin, Cinema for the Ear Festival Copenhagen, Musashino Public Art Festival Tokyo, MATA Festival New York, New Sound New York Festival). CD releases on labels including Durian (A), Plate Lunch (D), Intransitive (USA), because tomorrow comes (D), Bremsstrahlung (USA), Klanggalerie (A).

Vorarbeiten zu Night Pulses Skizze von Nikolaus Ettel, 1998 Preparatory work for Night Pulses Sketches by Nikolaus Ettel, 1998

Blick von Queens auf Midtown Manhattan Panorama-Digitalfoto (Jakob Schindegger)

View of Midtown Manhattan from Queens Panoramic digital photo (Jakob Schindegger)

Preise / Awards 2001 Karl Hofer-Preis der Universität der Künste Berlin / Karl Hofer Award, Berlin University of the Arts 2002 SKE-Jahresstipendium Wien / SKE grant, Vienna 2003 DAAD Gastkünstlerprogramm Berlin / DAAD Guest Artist Program, Berlin 2004 Österreichisches Staatsstipendium für Komposition / Austrian State Scholarship for Composition Einzelausstellungen / Intermediale Kunstprojekte Solo Exhibitions / Intermedia Art Projects 1998 bestimmung new york, Studio Five Beekman, New York City (USA) 1999 Defragmentation/blue, In Zusammenarbeit mit / in collaboration with Yumi Kori, Studio Five Beekman, New York (USA) 2000 Defragmentation/red, In Zusammenarbeit / in collaboration with Yumi Kori, Grosser Wasserspeicher, Berlin (D) 2000 Dissociated Voices, Werkstadt Graz, Graz (A) 2001 RGB, Kunstverein Alte Schmiede, Wien / Vienna (A) 2002 Machina temporis, In Zusammenarbeit mit / in collaboration with Yumi Kori, Franziskaner-Klosterruine, Berlin (D) 2003 RGBuSW, singuhr – hoergalerie in parochial, Berlin (D) 2003 Klangbojen. Intermediale Installation im Rahmen von Musik, , , Aktuell 04 / Intermedia installation for Musik Aktuell 04 (A)

Gruppenausstellungen / Group Exhibitions / Festivals 1998 NYC Subway, Jonathan Shorr Gallery, New York City (USA) 1999 Dissociated Bodies, In Zusammenarbeit mit / in collaboration with G.S. Sedlak. „Die Halle“, Salzburg (A) 2000 zhu shui, Phonomanie-Festival, Jazzatelier Ulrichsberg (A) 2001 Hinaus:: In den, Wald, Sammlung Essl, Klosterneuburg (A) 2001 bestimmung darmstadt, Gruppenausstellung der Werkstadt Graz (A) / group exhibition of Werkstadt Graz (A), Institut Mathildenhöhe, Darmstadt(D) 2002 Green Voice, In Zusammenarbeit mit / in collaboration with Yumi Kori. Musashino Public Art Festival (J) 2002 enelten, Sound Off-Festival. Galéria Umenia, Nové Zámky (SK) 2002 I am sHitting in a room, Durian-Festival. Konzerthaus, Wien /Vienna (A) 2003 zhu shui, Galerie GAle GAtes et al, New York City (USA) 2004 Ölbilder, Reservoirs VIII, Großer Wasserspeicher Prenzlauer Berg, Berlin (D) 2004 Three Whites, Rock’s Role (After Ryoanji). Art in General, New York City (USA) Ausgewählte Werke / Selected Works Dreiband, Intermediale Installation, singuhr – hoergalerie in parochial, Berlin (D) 2003 Klangbojen, Intermediale Installation, Gutenbrunn / Tulln (A) 2003 Machina temporis, Audio-architektonische Installation, in Zusammenarbeit mit / audio-architectural installation, in collaboration with Yumi Kori, Berlin 2002 RGB, Intermediale Installation, Wien / Vienna (A) 2001 Defragmentation/blue, Audio-architektonische Installation, in Zusammenarbeit mit /audio-architectural installation, in collaboration with Yumi Kori, New York City (USA) 1999 Dissociated Voices, Intermediale Installation, Graz (A) 1999

Bernhard Gál Night Pulses

O.K Artists in Residency

Das O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich ist ein Experimentallabor im Bereich der aktuellen Kunst. Es hat die Herausforderungen an ein zeitgenössisches Kunsthaus angenommen und konzentriert sich nicht nur auf die Präsentation, sondern auch ausdrücklich auf die Produktion von künstlerischen Arbeiten. Als variables Format eröffnet die Reihe „O.K spektral“ Zugänge in Zwischenfelder. Ausgehend von den Rasterungen aus Clicks, Cuts und Microsamples und den Sounds der Neuen Elektronik, werden Anbindungen mit visuellen Konzepten, architektonischen Entwürfen oder entsprechenden Designlösungen fokussiert. Als Brennpunkt zeitgenössischer Kunstproduktion und -diskussion bietet das O.K Centrum für Gegenwartskunst sowohl die technischen wie auch die strukturellen Voraussetzungen, um diesen Routen gegenwärtiger Medienkultur adäquat zu folgen.

The O.K Center for Contemporary Art is an experimental laboratory in matters of art. It has especially taken up the challenges that face an institution of contemporary art today and focuses explicitly on the production of art works, rather than on presentation. As a variable format the series “O.K spektral” opens up access into in-between fields. Starting from the interlocking of clicks, cuts and microsamples and the sounds of new electronics, the series focuses on connections with visual concepts, architectonic drafts or relevant design solutions. As a hotspot for the production and discussion of contemporary art, the O.K Center for Contemporary art provides the technical and the structural conditions to appropriately explore these routes of current media culture.