Carl Michael von Hausswolff The Complete Operations Of Spirit Communication

An der Schwelle des Unbegreifba In the threshold of the intangible
Roland Schöny
In hypnotischer Monotonie führen hier Apparate ihr Eigenleben. Im Halbdunkel eines Elektrolabors eröffnet sich eine Zone visueller Störgeräusche. Auf einem Arbeitstisch wurden verschiedene kleinformatige technische Utensilien zurückgelassen, die unentwegt vor sich hinarbeiten und stetig Signale abgeben oder diese weiterleiten. Aus dem Kreislauf der Meldezeichen heraus entfaltet sich die Atmosphäre einer minimalistischen Illbient-Sound-Lounge. Beinahe rhythmisch organisierte, fiepende, brizzelnde Geräusche tauchen auf, um allmählich wieder wegzufaden, während parallel dazu Projektionen an den Wänden an das Innenleben eines Radarüberwachungsraumes erinnern – so als wäre die eigentümliche und widersprüchliche Fiktion, eine physikalische Versuchsstation in einen Meditationsraum umzugestalten, in die Realität übersetzt worden, fließen unterschiedliche akustische und visuelle Abbildungsformen in einem gemeinsamen Baukastensystem zusammen. Was teils poetisch, teils geheimnisvoll und kryptisch erscheint, wirkt gleichzeitig zutiefst technisch, rechnerisch und somit mathematisch fundiert. Bei Annäherung an den Labortisch in der Mitte des Raumes werden bald etwa ein Oszilloskop oder ein handlicher Radarschirm sowie mehrere auf die jeweiligen Bildschirme dieser Geräte gerichtete Überwachungskameras erkennbar: Unmittelbar entsteht der Eindruck einer Versuchsanordnung. Das Konzept für die Gestaltung der begehbaren Rauminstallation The Complete Operations of Spirit Communication im Rahmen der Reihe O.K spektral durch den schwedischen Soundexperimentalisten und Musiker Carl Michael von Hausswolff beruht auf dessen Faszination für sogenannte Alte Medien der Elektronik sowie auf Hausswolffs Bestreben, auf möglichst einfachem Weg komplexe Sound- und Bildqualitäten zu erreichen. Oszilloskop und Radar dienen ihm dabei immer wieder als bevorzugte Instrumentarien, um Phänomene, die sonst unter der Wahrnehmungsschwelle liegen, sichtbar und hörbar zu machen. Ebenso verwendet Hausswolff etwa feine Interferenzen aus dem Stromnetz oder nutzt Störungen, die sich im Zuge technischer Kommunikation ereignen, als Grundmaterial für seine künstlerische Arbeit. Seiner Zugangsweise entsprechend betitelt er die Installationen mit Mobile Unit for the Detection of Unknown Entities1 (2000 – 2003) oder lakonisch mit Radar Works2. Stets schwingt darin das Moment der Überschreitung in nicht-alltägliche und visuell ohne technische Übersetzung kaum lokalisierbare Soundfelder mit. Hausswolffs für das O.K Centrum für Gegenwartskunst entwickelte Installation The Complete Operations of Spirit Communication steht ebenfalls in der Tradition dieser durch persönliche Faszination geprägten Auseinandersetzung mit den uns umgebenden physischen Realitäten im unsichtbaren Bereich. Energetische Felder und Informationsflüsse werden materialisiert oder auf technischem Weg übersetzt, wobei neben einem klassischen Bootsradar und einem Oszilloskop auch ein sogenannter Sonar Fishfinder – ein Unterwasserbewegungsmelder – gemeinsam mit kompakten Kameras zur Projektion des Bildmaterials per Beamer als elementare Bausteine zum Einsatz gelangen. Ausschlaggebend für die Wahl solcher Geräte ist nicht allein deren Potenzial, dem bloßen Auge oder dem menschlichen Gehör unzugängliche Materialitäten aufzuspüren. Mit dem trotz aller internen Komplexität äußerst sparsam verwendeten und auf wenige Parameter reduzierten technischen Equipment trifft Carl Michael von Hausswolff vor allem Entscheidungen für eine spezifische Abbildungsästhetik. Sowohl seine Soundkompositionen und Konzertauftritte mit teils am Computer vorbereitetem Material wie auch seine Installationen in Kunstinstitutionen können als pointiert gesetzte Statements mit implizitem Anspruch auf Autonomie oder Opposition in einem generellen Sinn gelesen werden. Als asynchron arbeitender Musiker mit massiver Präsenz im Feld der neuen Elektronik und experimenteller Sounds, der lediglich peripher mit aktuellen Trends in Dialog tritt, zählt Carl Michael von Hausswolff seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den Frontfiguren einer radikalen Klangperformance. Als Künstler, der nicht zuletzt auf der documenta X oder der Biennale in Venedig

Impressum / Imprint Carl Michael von Hausswolff The Complete Operations Of Spirit Communication O.K spektral Ausstellung / Exhibition: 17. 12. 2004 - 20. 2. 2005 O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich Direktor O.K / Director O.K: Martin Sturm Kurator / Curator: Roland Schöny Produktion / Production: Georg Seyfried, Michael Weingärtner Präsentationstechnik / Presentation: Rainer Jessl Aufbauteam / Setup team: Michael Weingärtner, Andreas Steindl O.K Team: Erika Baldinger, Stefan Blaschek, Max Fabian, Maria Falkinger, Tamara Haberfellner, Marion Gillhofer, Gottfried Gusenbauer, Peter Hütmannsberger, Franz Krug, Jörg Lehner, Barbara Mair, Bettina Mülleder, Sonja Mülleder, Wolfgang Nagl, Karin Pils, Franz Quirchtmayr, Martina Rauschmayr, Brigitte Rosenthaler, Markus Schiller, Ulrike Schimpl, Norbert Schweizer O.K spektral Broschüre / Brochure Redaktion / Editor: Ingrid Fischer-Schreiber Übersetzung / Translation: Jennifer Taylor-Gaida Fotos / Photos: Otto Saxinger Gestaltung / Graphic Design: bauer – konzept & gestaltung Lithografie / Lithography: Christian Schepe Druck / Printing: Holzhausen Druck & Medien, Wien © O.K Centrum für Gegenwartskunst, Künstler und Autor / Artist and Author 2005 O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich O.K Center for Contemporary Art Upper Austria Mit Unterstützung/With support from: Dametzstraße 30, A-4020 Linz Alle Arbeiten: Courtesy C.M. von Hausswolff Tel. +43(0)732-78 41 78 und Brändström & Stene Gallery, Stockholm / Fax +43(0)732-77 56 84 All artworks courtesy of the artist office@ok-centrum.at and Brändström & Stene Gallery, Stockholm www.ok-centrum.at

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The Complete Operations Of Spirit Communication, 2005 Installationsansicht / installation view O.K Centrum für Gegenwartskunst / O.K Center for Contemporary Art

vertreten und an Großprojekten wie der für das ausgehende 20. Jahrhundert signifikanten Ausstellung „Cities On The Move“ beteiligt war, widmet sich Hausswolff primär Grenzsituationen im Alltag wie auch im Diskurs zeitgenössischer Kultur. Aufgewachsen in der kleinstädtischen Atmosphäre von Linköping im schwedischen Östergötland, interessierte er sich bereits in den frühen 1970er Jahren für die Konzepte höchst singulärer Protagonisten zeitgenössischen Klangs, z. B. für die Musik des Elektronikpioniers und Komponisten Karlheinz Stockhausen, oder war von der seriellen Musik Luigi Nonos beeinflusst. Doch auch die Free-Jazz-Größe Peter Brötzmann sowie dessen musikalischer Gegenpart Brian Eno mit seinen sanften Ambient-Sounds bilden frühe Eckpunkte in seinem Koordinatenfeld. Hausswolff selbst agiert mit unterschiedlichen Medien. Beispielsweise experimentierte er mit Radiofrequenzen oder nutzte bis in die 1990er Jahre den Tape-Recorder als Soundwaffe. Parallel dazu begann er Studien mit dem Klang einfacher Sinusschwingungen. Seine Installationen mit technisch industriellen Elementen des halböffentlichen Lebens wie eben mit Radar stellen Fragen nach dem Kern von Kommunikation, die letztlich auch soziale Aspekte berühren. Als bildender Künstler begründete der in Stockholm ansässige Carl Michael von Hausswolff gemeinsam mit seinem Musikerkollegen Leif Elggren das Königreich Elgaland-Vargaland als fortdauerndes Projekt einer virtuellen Nation, die im Jahr 1994 diplomatische Beziehungen zum NSK-State rund um die slowenische Gruppe IRWIN aufnahm. Die fantastisch anmutende Idee mit ihrem utopischen Anspruch auf politische und künstlerische Unabhängigkeit verweist in ähnlicher Weise auf Hausswolffs Vorliebe für extreme Positionen wie seine Arbeit als Kurator der Göteborg Biennale für zeitgenössische Kunst 2003, an der KünstlerInnen wie Teresa Margolles, Kendell Geers, Kim Gordon, John Duncan, Franz Pomassl oder Carsten Höller teilnahmen. Gemeinsam mit dem Elektroniker Andrew McKenzie trat Hausswolff darüber hinaus als Teil von dessen Hafler-Trio auf und stieß im Zuge seiner exzentri-

schen Beschäftigung mit ungewöhnlichem Tonmaterial schließlich auf den 1999 verstorbenen und in Schweden populären Tonbandstimmenforscher Friedrich Jürgenson, dessen mittlerweile vom ZKM in Karlsruhe angekauftes Archiv er in zahlreichen Ausstellungen präsentierte. In der Installation The Complete Operations Of Spirit Communication greift Carl Michael von Hausswolff somit zentrale Themen seiner bisherigen Arbeit auf und adaptiert sie im Rahmen eines eigens für die Reihe O.K spektral erstellten Displays. In Form einer medienübergreifenden Arbeit setzt er seine langjährige Forschungstätigkeit über Signale aus dem Jenseits fort. Für sein Konzept maßgeblich bleibt, dass er durch den englischsprachigen Terminus „Spirit Communication“ bewusst die Vorstellung von der Existenz einer „anderen Seite“ der Wahrnehmung ins Spiel bringt, ohne deren Definition auszuformulieren. Der konkrete Ort der Herkunft des Bild-Sound-Materials wird in Schwebe gehalten. Die Instrumente ertasten die Welt lediglich. Der sogenannte Sonar Fishfinder suggeriert zwar Präzision, würde allerdings erst seriöses Datenmaterial liefern, sobald er zweckgemäß unter Wasser – etwa

an einem Bootsrumpf montiert – eingesetzt wäre. Per Funk wiederum wird eine Schallplatte Hausswolffs3 aus dem hinteren Bereich des Raumes übertragen, wobei die Empfangsantenne durchaus auch Signale von der anliegenden Straße empfangen könnte. Gleichzeitig wird an das Oszilloskop ein Kontaktmikrofon angebracht, das die internen von Einschaltdauer und Arbeitsintensität abhängigen Brummgeräusche in eine Feedbackschleife der Sounderzeugung einbringt. Aus der Amplitude des Spannungsmessgeräts konstituiert sich ein unablässig dahinfließende Welle als Raumprojektion. Das auf einem Arbeitstisch angeordnete Equipment und ein über dem Eingang montiertes Radargerät bieten also lediglich Hinweise darauf, dass hier Mess- und Aufspür-Instrumente eingesetzt werden, um spezifische Materialitäten abzuscannen. Keineswegs aber werden Hintergründe zur Abbildung des Nicht-Sichtbaren offengelegt. Im Halbdunkel des Raumes auratisiert, liefern die in der Unschärfe adjustierten Instrumente vielmehr abstrakt-poetische Bilder im Fluss. Die künstlerische Arbeit mit den Instrumentarien physikalischer Meßung eröffnet ein Feld der Transkommunikation.

The Complete Operations Of Spirit Communication, 2005 Installationsansicht / installation view O.K Centrum für Gegenwartskunst / O.K Center for Contemporary Art

In hypnotic monotony, technical apparatus drones away, taking on a life of its own. In the semidarkness of the electronics lab, a zone of visual interference opens up before us. Left lying on a worktable, various small technical utensils ceaselessly continue their labors, constantly sending or forwarding signals. Out of this cycle of electronic signals unfolds an atmosphere like that of a minimalist illbient sound lounge. In almost rhythmic arrangements, cheeping, crackling sounds emerge and slowly fade again, while projections on the walls recall a radar surveillance room. Diverse acoustic and visual forms of representation flow together to create a common modular system, as if the peculiar and contradictory fiction of converting a physical experimentation station into a meditative space had become reality. In equal parts poetic, mysterious and cryptic, the scene simultaneously seems deeply rooted in the technical, computational and thus mathematical world. As viewers approach the lab table in the center of the room, they soon become aware of an oscilloscope and a small radar console as well as several surveillance

cameras directed at the screens of these devices. The first impression is one of an experimental set-up. Swedish sound experimentalist and musician Carl Michael von Hausswolff’s concept for the design of his walk-through installation The Complete Operations of Spirit Communication for the O.K spektral series is based on his fascination with so-called “old” electronic media as well as his endeavors to achieve complex sound and image qualities in the simplest way possible. Oscilloscope and radar often serve as his instruments of choice for making phenomena that otherwise lie beneath the human perceptual threshold both visible and audible. Hausswolff likewise makes use of the delicate interferences produced by electrical circuitry or the background noise that accompanies technical communication as material for his artistic work. In keeping with this approach, he gives his installations titles like Mobile Unit for the Detection of Unknown Entities1 (2000 - 2003) or, more laconically, Radar Works2. Omnipresent in his work is that moment at which bounds are overstepped, when anything-but-everyday

sound fields, which would hardly be visually localizable without technical conversion, are made perceptible. The installation Hausswolff developed for the O.K Center for Contemporary Art, entitled The Complete Operations of Spirit Communication, carries on the tradition of the artist’s personal fascination with analyzing the invisible physical realities that surround us. Energy fields and information flows are made material or converted by technical means. In addition to a classic ship’s radar and an oscilloscope, the artist employs a “fishfinder” – an underwater motion detector – together with compact cameras to project the image material via video projector as elementary building blocks of the exhibition. Hausswolff’s choice of these devices is not attributable only to their potential for detecting materialities that are inaccessible to the naked eye or to human hearing. This technical equipment, which despite its internal complexity is used very sparingly and reduced to only a few parameters, above all allows Hausswolff to opt for a specific representational aesthetic. Both his sound compositions and concert performances using

partially prepared material on the computer, as well as his installations in art institutions, can be read as pointed statements with an implicit claim to autonomy or opposition in a general sense. As a musician who works with asynchronies and who enjoys a prominent position in the field of new electronic and experimental sounds while only peripherally addressing new trends, Hausswolff has been at the forefront of radical sound performance for over two decades. And as an artist who has displayed his work at prominent venues such as documenta X and the Venice Biennale, and who has taken part in major projects such as the exhibition “Cities On The Move” – a significant milestone at the end of the 20th century – Hausswolff is primarily interested in borderline situations in everyday life as well as in the contemporary cultural discourse. Growing up in the small-town atmosphere of Linköping in the Swedish Östergötland region, he already took an interest in the early 1970s in the concepts propounded by idiosyncratic protagonists of contemporary sound, such as electronics pioneer and composer Karheinz Stockhausen,

as well as being influenced by the serial music of Luigi Nono. The Free Jazz great Peter Brötzmann and his musical counterpart Brian Eno with his soft ambient sounds also formed early vertexes in his field of coordinates. Hausswolff himself works in various media. He has experimented with radio frequencies for example, and liked to use a tape recorder as sound weapon until well into the 1990s. Around the same time, he also launched studies of the sound produced by simple sinusoidal oscillations. His installations using technical, industrial elements of semi-public life, such as radar, evoke questions about the core of communication that ultimately also touch on social aspects. As a fine artist, Hausswolff, who lives in Stockholm, founded with his musician colleague Leif Elggren the Kingdom of Elgaland-Vargaland as an ongoing project for a virtual nation, which in 1994 took up diplomatic relations with the State of NSK created around the Slovenian IRWIN group. This fantasy kingdom with its utopian aspirations to political and artistic independence reveals Hausswolff’s penchant for extreme

positions, as does his work as curator of the Göteborg Biennial for Contemporary Art in 2003, in which artists including Teresa Margolles, Kendell Geers, Kim Gordon, John Duncan, Franz Pomassl and Carsten Höller participated. Hausswolff has also performed with electronic musician Andrew McKenzie’s Hafler Trio and, in the course of his eccentric preoccupation with unusual sound material, in 1999 happened upon the work of the late audioscopic researcher Friedrich Jürgenson, a popular figure in Sweden whose archive – which has since been purchased by the ZKM in Karlsruhe – Hausswolff has presented in numerous exhibitions. In the installation The Complete Operations Of Spirit Communication, Hausswolff has taken up central themes from his previous work and adapted them to create displays especially for the O.K spektral series. This cross-media work adds another chapter to the artist‘s long years of research into signals from the beyond. Crucial to his concept is that he deliberately uses the English term “spirit communication” to bring into play the idea of the existence of “another side” of perception, without precisely formulating its definition. He keeps the viewer in suspense as to the concrete source of the image and sound material he is experiencing. The instruments merely feel out the world as it is. The sonar fishfinder suggests precision, but would only really deliver serious data if it were to be used underwater – for example, mounted on the hull of a boat – in accordance with its actual purpose. A record of Hausswolff’s music3 plays at the rear of the room, its sound picked up and transmitted by a radio antenna which might also be picking up signals from the nearby street. In another part of the installation, a contact microphone attached to an oscilloscope produces a feedback loop consisting of the various humming sounds generated by the devices, depending on how long they have been switched on and the intensity with which they are working. The amplitude produced by the voltmeter forms a room projection in the shape of a continually flowing wave. The equipment arranged on a work-

table and a radar device mounted over the entrance offer only vague hints of the fact that measuring and tracking devices are being used here to scan specific materialities. At no

point is any background information revealed on how the invisible forces are being made tangible. With the aura they create in the darkened room, the imprecisely calibrated in-

struments instead produce a stream of abstract, poetic images. The artistic manipulation of instruments of physical measurement opens up a field of transcommunication.

The Complete Operations Of Spirit Communication, 2005 Installationsansicht / installation view O.K Centrum für Gegenwartskunst / O.K Center for Contemporary Art

Carl Michael von Hausswolff
Geboren 1956 / Born 1956 in Linköping / SE Lebt und arbeitet / Lives and works in Stockholm / SE Einzelausstellungen und EVP-Arbeiten / Solo Exhibitions and EVP works 1998 Andrehn-Schiptjenko, Stockholm / SE 1998 Kiasma Museum for Contemporary Art, Helsinki / FI 1999 Skuc Gallery, Ljubljana / SI 2001 Andréhn-Schiptjenko, Stockholm / SE 2002 Pierogi Gallery, New York / US 2004 Portikus, Frankfurt am Main / DE Gruppenausstellungen inklusive EVP-Arbeiten / Group Exhibitions including EVP works 1998 Nuit blanche, Musée d’art moderne de la Ville de Paris / FR 1998 Stretch, Tensta Konsthall, Stockholm / SE 1998 The Quickening, Banja Luka / BA 1998 Medialisation, Edsvik, Stockholm / SE 1998 Medialisation, Museum of Contemporary Art, Tallin / EE 1999 3rd International Biennial, SITE, Santa Fé / US 2000 EV+A, Limerick / IE 2000 Audible Light, Museum of Modern Art, Oxford / UK 2000 Sound Art – Sound as Media, ICC, Tokyo / JP 2001 Modesty, Graz / AT 2002 Somos Todos Pecadores, Museo Rufino Tamayo, Mexico City / MX 2002 Frequenzen (Hz), Schirn Kunsthalle; Frankfurt am Main / DE 2002 Beyond Paradise, National Gallery, Bangkok / TH 2002 Modesty, Skuc, Ljubljana / SI 2003 Temporary Spaces, Charlottenborg, Copenhagen / DK 2003 .ipeg .bild .ton .maschine, Künstlerhaus Bethanien, Berlin / DE 2004 Phonorama, ZKM Karlsruhe / DE
Ausgewählte Diskografie (EVP) / Selected Discography (EVP) 2000 Operations Of Spirit Communication, LP, Die Stadt, Bremen / DE 2001 Ström, CD, RasterNoton, Berlin / Chemnitz / DE

1 .ipeg. Bild.Ton.Maschine., Künstlerhaus Bethanien, Berlin 26. 3. – 18. 4. 2004 2 Friedrich Jürgenson / Carl Michael von Hausswolff, Audioscopic Research Archive / Radar Works, Portikus, Frankfurt / M., 22. 03. 04 – 12. 04. 04

3 C.M. von Hausswolff, “Operations of Spirit Communications” (LP), Die Stadt, Bremen, 2000

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O.K Artists in Residency

Das O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich ist ein Experimentallabor im Bereich der aktuellen Kunst. Es hat die Herausforderungen an ein zeitgenössisches Kunsthaus angenommen und konzentriert sich nicht nur auf die Präsentation, sondern auch ausdrücklich auf die Produktion von künstlerischen Arbeiten. Als variables Format eröffnet die Reihe „O.K spektral“ Zugänge in Zwischenfelder. Ausgehend von den Rasterungen aus Clicks, Cuts und Microsamples und den Sounds der Neuen Elektronik, werden Anbindungen mit visuellen Konzepten, architektonischen Entwürfen oder entsprechenden Designlösungen fokussiert. Als Brennpunkt zeitgenössischer Kunstproduktion und -diskussion bietet das O.K Centrum für Gegenwartskunst sowohl die technischen wie auch die strukturellen Voraussetzungen, um diesen Routen gegenwärtiger Medienkultur adäquat zu folgen.

The O.K Center for Contemporary Art is an experimental laboratory in matters of art. It has especially taken up the challenges that face an institution of contemporary art today and focuses explicitly on the production of art works, rather than on presentation. As a variable format the series “O.K spektral” opens up access into in-between fields. Starting from the interlocking of clicks, cuts and microsamples and the sounds of new electronics, the series focuses on connections with visual concepts, architectonic drafts or relevant design solutions. As a hotspot for the production and discussion of contemporary art, the O.K Center for Contemporary art provides the technical and the structural conditions to appropriately explore these routes of current media culture.