Induktive Statistik Klausurtrainer I

AuIgaben mit Lösungen zur Klausurvorbereitung











Lars Kuchinke











3. korrigierte AuIlage


Studeo Verlag Berlin

























Die Deutsche Bibliothek CIP EinheitsauInahme

Kuchinke. Lars.
Induktive Statistik Klausurtrainer / von Lars Kuchinke. - 3.
AuIl. Berlin: Studeo Verlag. 2009

ISBN 978-3-936875-33-1 Studeo Verlag Berlin





Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte. insbesondere die der Übersetzung. des Nachdrucks. des Vortrags. der Entnahme von Abbildungen
und Tabellen. der Funksendung. der MikroverIilmung oder der VervielIältigung auI anderen Wegen und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen. bleiben. auch bei nur
auszugsweiser Verwertung. vorbehalten. Eine VervielIältigung dieses Werkes oder von Teilen dieses Werkes ist auch im EinzelIall nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestim-
mungen des Urheberrechtsgesetzes der Bundesrepublik Deutschland vom 9. September 1965 in der ieweils geltenden Fassung zulässig. Sie ist grundsätzlich vergütungspIlich-
tig. Zuwiderhandlungen unterliegen den StraIbestimmungen des Urheberrechtsgesetzes.

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen. Handelsnamen. Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme. dass
solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als Irei zu betrachten wären und daher von iedermann benutzt werden dürIten.


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ISBN 978-3-936875-33-1

© Studeo Verlag Berlin 2009

Printed in Germany

Vorwort

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - www.studeo.de
7
7
Vorwort zur dritten Auflage

In der dritten AuIlage wurden Korrekturen vorgenommen. Außerdem wurde das Buch in Klausurtrainer umbenannt. um noch stärker zu
unterstreichen. was sein Hauptzweck ist: KLAUSURVORBEREITUNG.

Berlin im September 2009

Lars Kuchinke
Vorwort zur zweiten Auflage

Dieses Arbeitsbuch hat in seiner ersten AuIlage viele Freunde geIunden. Besonders die ausIührliche Darstellung der Lösungsansätze
wird als hilIreich empIunden. In der vorliegenden NeuauIlage wurden Fehler korrigiert und die ReihenIolge der Kapitel etwas geändert
(siehe Einleitung).

Wir danken Herrn Dipl.-Volkswirt Paul Böhm Iür wertvolle Hinweise zur Verbesserung der Inhalte und wünschen unseren Lesern viel
ErIolg in den Klausuren.

Berlin im November 2004

Lars Kuchinke
Vorwort zur ersten Auflage

Wie und für wen dieses Arbeitsbuch entstand

Statistik ist ein GrundlagenIach in Studiengängen wie BWL. VWL. Psychologie. Medizin. technische und IngenieurwissenschaIten so-
wie SozialwissenschaIten. Und es ist bei den meisten PrüIungskandidaten wegen seiner Iormalen Struktur nicht sehr beliebt.
Wir von Studeo
©
bereiten schon seit über 8 Jahren auI PrüIungen in Statistik vor. DaIür haben wir unser eigenes Trainingsmaterial ent-
wickelt. welches wir ietzt erstmals veröIIentlichen. Dieses Arbeitsbuch ist das erste von zwei Statistik-Arbeitsbüchern und Iür iene ge-
dacht. die sich zielgerichtet auI Statistik-Klausuren an Universitäten. Fachhochschulen und Fachschulen vorbereiten wollen.
Wieso schreiben wir ein neues Buch Iür ein Fach. in dem es bereits unzählige Lehr- und Übungsbücher gibt? Weil wir einen neuen An-
satz verIolgen.
Was ist neu an diesem Arbeitsbuch ?
In Iolgenden Punkten unterscheidet sich dieses Buch von den meisten anderen Büchern in Statistik:

Fachliche Inhalte von der Klausur her entwickelt und dargestellt!
Dieses Arbeitsbuch ist kein Lehr- und auch kein Übungsbuch im herkömmlichen Sinne. sondern ein Arbeitsbuch mit einem neuen didak-
tischen Ansatz. Basierend auI einer sorgIältigen Analyse und Systematisierung typischer Statistik-Klausuren wird der LernstoII konse-
quent von der Klausur her dargestellt. Den Kern des Arbeitsbuches bilden ausIührliche Schritt-Iür-Schritt-Lösungsanleitungen Iür typi-
sche AuIgabenstellungen. Zahlreiche Übersichten wie Mindmaps. Formelsammlungen. Symbollisten und Glossare erleichtern den Ein-
stieg.

Systematische Entwicklung von Aufgaben
Wir haben uns bemüht. eine StandardauIgabenstellung von möglichst vielen Seiten zu beleuchten und so die Zusammenhänge deutlich
zu machen. Zwar tauchen in keiner Klausur AuIgaben mit 20 UnterIragen auI. Doch indem wir so viele mögliche Varianten abarbeiten.
ist die Wahrscheinlichkeit hoch. dass die drei oder vier AuIgaben der Klausur in unserem Katalog enthalten sind. So ist man auI der si-
cheren Seite.

Effektives Lernen beim Lernen lernen
Das Arbeitsbuch verbindet Lerninhalte mit Lernorganisation. Der AuIbau des LernstoIIs in Form von Checklisten und ProIilen hilIt. den
lehrstuhlabhängigen. relevanten StoII selbständig zu ordnen und das Lernen selbst eIIektiver zu organisieren. Das spart Zeit bei der Vor-
bereitung und ermöglicht bei BeIolgung der Hinweise Antworten oder wenigstens Teilantworten auI die stets bewegende Frage: 'Was
kommt dran?'

Personalisierung des Lernstoffes möglich
Da es Unterschiede in der StoIIauswahl. -darstellung und AuIgabenstellung zwischen Lehrstühlen gibt. wenn auch im Vordiplom noch
nicht so große. müssen die Vorbereitungsunterlagen auI die AnIorderungen des ieweiligen Lehrstuhls zugeschnitten werden. Mit unse-
rem Arbeitsbuch ist das möglich. Es kann und soll stets geprüIt werden. ob die dargestellten Inhalte relevant und ob sie eventuell zu er-
gänzen sind. Bei konsequenter ÜberprüIung der Inhalte und Benutzung der Checklisten entsteht ein persönliches Arbeitsbuch als Kom-
pass und Grundlage Iür die Klausurvorbereitung. (Siehe auch den Studeo
®
-Ratgeber: 'KlausurerIolg! eine praktische Anleitung'. mehr
InIormationen dazu im Anhang.)
Ziele dieses Arbeitsbuches
Das Hauptziel dieses Arbeitsbuches ist: KLAUSURERFOLG!

Das Buch soll PrüIungskandidaten im Fach Induktive Statistik in die Lage versetzen:
Induktive Statistik Klausurtrainer I
Sie brauchen Training Iür TermumIormungen. Potenzen. Brüche. Gleichungen etc.? www.Rechentrainer.de macht Sie gezielt Iit.
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- AuIgabenstellungen und vor allem varianten besser und schneller zu verstehen.
- BegriIIe. Symbole. Formeln und Fragen richtig zuzuordnen.
- Den richtigen Lösungsansatz zu Iinden.
- Formeln und Rechenregeln sicher anzuwenden.
- Graphiken zu skizzieren.
- Ergebnisse richtig zu interpretieren und weiterzuverarbeiten und
- Inhaltliche Fragen richtig zu beantworten.

Da wir schon seit Jahren erIolgreich nach den Methoden dieses Buches auI Klausuren vorbereiten. sind wir überzeugt. dass sich der Er-
Iolg bei konsequenter Vorbereitung mit dem Arbeitsbuch einstellt.
Wir empIehlen zur Vorbereitung auch unseren Klausurratgeber 'KlausurerIolg! eine praktische Anleitung' (InIos auI www.studeo.de).
Inhalte und Methodik dieses Arbeitsbuches
Wichtig: An den meisten Hochschulen wird Statistik in zwei Veranstaltungen gehalten. Statistik I und II. Mitunter entspricht das der Un-
terteilung in Deskriptive und Induktive Statistik. oIt aber auch nicht. Wir haben zwei Arbeitsbücher. eines Iür Deskriptive und dieses Ar-
beitsbuch Iür Induktive Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Dieses Arbeitsbuch konzentriert sich auI die Iolgenden Standard-Themenbereiche der Induktiven oder Schließenden Statistik an Hoch-
schulen im Vordiplom sowie in wichtigen Lehrbüchern: Kombinatorik. Wahrscheinlichkeitsrechnung. Ein- und Zweidimensionale
Wahrscheinlichkeitsverteilung (ZuIallsvariable). Spezielle Verteilungsmodelle. EinIache statistische SchätzverIahren. Testtheorie.
Typische AuIgabenstellungen aus diesen Bereichen werden übersichtlich auIgelistet und ausIührlich gelöst. Selbstverständlich kann das
Arbeitsbuch nicht den Anspruch erheben. alle relevanten Bereiche des ieweiligen Lehrstuhls abzudecken. Es ist daher äußerst wichtig.
sich genau zu inIormieren. welche AnIorderungen der betreIIende Lehrstuhl stellt. welche Materialien relevant sind. sich diese zu 'orga-
nisieren' und bei der Vorbereitung zu nutzen.

Hier sind einige Innovationen hinsichtlich der Inhaltsdarstellung:

- Mindmaps als Kompass durch den Stoff.
Sie erlauben die übersichtliche Darstellung selbst komplexester Inhalte. ein wahrhaIt intelligentes Instrument.
- Systematik der Aufgabenvarianten zu den Themenbereichen.
Eine solche Systematik machen Dozenten. die eine Klausur stellen müssen. allerdings nur Iür sich im 'stillen Kämmerlein'.
- Aufgabenstellungen eines Themenbereichs durch Unterfragen von vielen möglichen Seiten betrachten.
Das ist die Fortsetzung bzw. Umsetzung der AuIgabensystematik in den MusterauIgaben. Es ermöglicht. ein breites AuIgaben-
spektrum zur Auswahl der Iür die spezielle Klausur relevanten Fragen.
- Systematik der verwendeten Symbole.
Solch eine Liste ist selbst in großen Lehrbüchern nicht immer enthalten.
- Eine Formelsammlung der typischen Formeln.
Diese Sammlung ist Iür die Inhalte entwickelt worden. Wichtig ist hier. die Schreibweise an die des eigenen Lehrstuhls anzupassen
oder sich wenigstens die Nummer aus der eigenen Formelsammlung dazu zu schreiben.
- Detaillierte Lösungen der Musteraufgaben - Schritt-für-Schritt
Wir versuchen. die Lösungen so elementar wie möglich zu halten und so viel wie nötig zu erklären.
- Detaillierte Algorithmen für kompliziertere Rechnungen.
Diese 'Kochrezepte' helIen bei der Bearbeitung der typischen AuIgaben durch Schritt-Iür-Schritt-Anleitung.

Einige dieser Instrumente und Ansätze sind natürlich auch in anderen Büchern zu Iinden. Die Stärke unseres Arbeitsbuches ist iedoch die
Abstimmung der Elemente auIeinander und ihre methodische Ausrichtung auI das Ziel KlausurerIolg.
Wie man mit diesem Arbeitsbuch arbeiten sollte
In der Einleitung Iindet sich eine Anleitung zum Arbeiten mit diesem Buch. Wir empIehlen auch dringend. sich in den 'Niederungen des
Rechnens' wieder Iit zu machen. mit unserem Rechentrainer 'Schlag auI Schlag Rechnen bis ich`s mag' (www.rechentrainer.de).
Denn TermumIormungen sind eine HautIehlerquelle in Klausuren. nicht nur in Statistik.
Wir hoIIen sehr. dass Ihnen unsere Anstrengungen helIen. dass Sie Ihnen bei der Klausurvorbereitung Zeit sparen und dass Sie die Klau-
sur letztlich erIolgreich bestehen.
Danksagung
Wir danken unseren Kursteilnehmern. die uns durch unzählige Fragen zu diesem Buch inspiriert haben und ihm eine Down-to-earth-
Richtung gaben.
Wir haben uns um größtmögliche SorgIalt bemüht. Für alle verbleibenden Fehler und Unzulänglichkeiten sind wir allein verantwortlich
(wir sind über selbige zwar betrübt. Ireuen uns aber. wenn Sie uns diese mitteilen. per Email an indstat(studeo.de).

Wir wünschen viel ErIolg beim Arbeiten mit diesem Buch und vor allem eine erIolgreiche Klausur!

Berlin im Mai 2003

Lars Kuchinke

Inhaltsverzeichnis

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - www.studeo.de 9
Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur dritten Auflage................................................................................................................................. 7
Vorwort zur zweiten Auflage ............................................................................................................................... 7
Vorwort zur ersten Auflage.................................................................................................................................. 7
Inhaltsverzeichnis .................................................................................................................................................. 9
Abbildungsverzeichnis ........................................................................................................................................ 13
Abkürzungsverzeichnis....................................................................................................................................... 13
Einleitung - Wie Sie mit diesem Klausurtrainer arbeiten sollten................................................................... 14
1 Kombinatorik ................................................................................................................................................. 16
1.1 Übersicht zur Kombinatorik ..................................................................................................................................... 16
1.2 Glossar zur Kombinatorik......................................................................................................................................... 16
1.3 AuIgabensystematik zur Kombinatorik.................................................................................................................... 17
1.4 Rechencheckliste zur Kombinatorik......................................................................................................................... 17
1.5 Symbolliste zur Kombinatorik.................................................................................................................................. 18
1.6 MusterauIgaben zur Kombinatorik........................................................................................................................... 19
1.6.1 MusterauIgabe 1 Permutation ohne Wiederholung (AuIgabentyp MITFAHRGELEGENHEIT. MFG)...................... 19
1.6.2 MusterauIgabe 2 Permutation mit Wiederholung (AuIgabentyp MISSISIPPI) ............................................................ 19
1.6.3 MusterauIgabe 3 Variation ohne Wiederholung (AuIgabentyp SAFE) ........................................................................ 19
1.6.4 MusterauIgabe 4 Variation mit Wiederholung (AuIgabentyp PRALINENMISCHUNG)............................................ 19
1.6.5 MusterauIgabe 5 Kombination ohne Wiederholung (AuIgabentyp LOTTO)............................................................... 19
1.6.6 MusterauIgabe 6 Kombination mit Wiederholung (AuIgabentyp EINMALEINS) ...................................................... 20
1.7 Musterlösungen zur Kombinatorik........................................................................................................................... 20
1.7.1. Musterlösung 1 Permutation ohne Wiederholung (AuIgabentyp MITFAHRGELEGENHEIT) .................................. 20
1.7.2. Musterlösung 2 Permutation mit Wiederholung (AuIgabentyp MISSISIPPI) .............................................................. 21
1.7.3. Musterlösung 3 Variation ohne Wiederholung (AuIgabentyp SAFE) .......................................................................... 22
1.7.4. Musterlösung 4 Variation mit Wiederholung (AuIgabentyp PRALINENMISCHUNG).............................................. 23
1.7.5. Musterlösung 5 Kombination ohne Wiederholung (AuIgabentyp LOTTO)................................................................. 23
1.7.6. Musterlösung 6 Kombination mit Wiederholung (AuIgabentyp EINMALEINS) ........................................................ 24
1.8 Algorithmen zur Kombinatorik ................................................................................................................................ 26
1.8.1 Allgemeine Systematik der Kombinatorik....................................................................................................................... 26
1.8.2 PrüIen. ob die ReihenIolge ÷ Anordnung wichtig ist?..................................................................................................... 26
1.8.3 Berechnung Permutation ................................................................................................................................................. 26
1.8.4 Permutation mit Wiederholung........................................................................................................................................ 27
1.8.5 Berechnung Variation...................................................................................................................................................... 27
1.8.6 Berechnung Variation mit Wiederholung........................................................................................................................ 27
1.8.7 Berechnung Kombination................................................................................................................................................ 28
1.8.8 Berechnung Kombination mit Wiederholung.................................................................................................................. 28
1.9 ÜbungsauIgaben zur Kombinatorik.......................................................................................................................... 29
1.10 Lösungen zu den ÜbungsauIgaben........................................................................................................................... 31
1.11 Formelsammlung zur Kombinatorik......................................................................................................................... 31
1.12 Reader zur Kombinatorik ......................................................................................................................................... 32
2 Wahrscheinlichkeitsrechnung....................................................................................................................... 33
2.1 Übersicht zur Wahrscheinlichkeitsrechnung ............................................................................................................ 33
2.2 Glossar zur Wahrscheinlichkeitsrechnung................................................................................................................ 33
2.3 AuIgabensystematik zur Wahrscheinlichkeitsrechnung ........................................................................................... 35
2.4 Rechencheckliste zur Wahrscheinlichkeitsrechnung................................................................................................ 36
2.5 Symbolliste zur Wahrscheinlichkeitsrechnung......................................................................................................... 36
2.6 MusterauIgaben zur Wahrscheinlichkeitsrechnung.................................................................................................. 37
2.6.1 MusterauIgabe 1 Berechnen von Wahrscheinlichkeiten............................................................................................... 37
2.6.2 MusterauIgabe 2 Bedingte Wahrscheinlichkeiten. Unabhängigkeit ............................................................................. 38
2.7 Musterlösungen zur Wahrscheinlichkeitsrechnung .................................................................................................. 38
Induktive Statistik Klausurtrainer I
Sie brauchen Training Iür TermumIormungen. Potenzen. Brüche. Gleichungen etc.? www.Rechentrainer.de macht Sie gezielt Iit. 10
2.7.1 Musterlösung 1 Berechnen von Wahrscheinlichkeiten................................................................................................. 38
2.7.2 Musterlösung 2 Bedingte Wahrscheinlichkeiten. Unabhängigkeit ............................................................................... 42
2.8 Algorithmen zur Wahrscheinlichkeitsrechnung....................................................................................................... 47
2.8.1 Zeichnen eines Venn-Diagramms.................................................................................................................................... 47
2.8.2 Berechnung einer bedingten Wahrscheinlichkeit............................................................................................................. 48
2.8.3 Berechnung einer totalen Wahrscheinlichkeit.................................................................................................................. 48
2.8.4 ÜberprüIung der Unabhängigkeit zweier Ereignisse ....................................................................................................... 48
2.9 ÜbungsauIgaben zur Wahrscheinlichkeitsrechnung ................................................................................................ 49
2.10 Lösungen zu den ÜbungsauIgaben........................................................................................................................... 51
2.11 Formelsammlung zur Wahrscheinlichkeitsrechnung ............................................................................................... 52
2.12 Reader zur Wahrscheinlichkeitsrechnung ................................................................................................................ 53
3 Eindimensionale Wahrscheinlichkeitsverteilung.........................................................................................54
3.1 Übersicht zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung.............................................................................. 54
3.2 Glossar zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung................................................................................. 54
3.3 AuIgabensystematik zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung ............................................................ 56
3.4 Rechencheckliste zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung ................................................................. 57
3.5 Symbolliste zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung.......................................................................... 58
3.6 MusterauIgaben zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung ................................................................... 58
3.6.1 MusterauIgabe 1 diskrete (eindimensionale) Wahrscheinlichkeitsverteilung............................................................... 58
3.6.2 MusterauIgabe 2 stetige (eindimensionale) Wahrscheinlichkeitsverteilung ................................................................. 59
3.6.3 MusterauIgabe 3 Ungleichung von Tschebychev ......................................................................................................... 59
3.7 Musterlösungen zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung ................................................................... 60
3.7.1 Musterlösung 1 diskrete (eindimensionale) Wahrscheinlichkeitsverteilung................................................................. 60
3.7.2 Musterlösung 2 stetige Wahrscheinlichkeitsverteilung................................................................................................. 65
3.7.3 Musterlösung 3 Ungleichung von Tschebychev ........................................................................................................... 69
3.8 Algorithmen zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung......................................................................... 71
3.8.1 Ermitteln einer WahrscheinlichkeitsIunktion aus einer VerteilungsIunktion diskrete Verteilungen............................. 71
3.8.2 Ermitteln einer DichteIunktion aus einer VerteilungsIunktion stetige Verteilungen .................................................... 71
3.8.3 Ermitteln einer VerteilungsIunktion aus der WahrscheinlichkeitsIunktion diskrete Verteilungen ............................... 72
3.8.4 Ermitteln einer VerteilungsIunktion aus der WahrscheinlichkeitsIunktion stetige Verteilungen.................................. 72
3.8.5 Zeichnen einer Wahrscheinlichkeitsverteilung/-dichte .................................................................................................... 72
3.8.6 Zeichnen einer VerteilungsIunktion Iür diskrete Verteilungen........................................................................................ 73
3.8.7 Zeichnen einer VerteilungsIunktion Iür stetige Verteilungen.......................................................................................... 73
3.8.8 Ungleichung von Tschebychev ermitteln......................................................................................................................... 73
3.8.9 Momente höherer Ordnung. Erwartungswert Iür stetige WahrscheinlichkeitsIunktionen berechnen .............................. 74
3.8.10 Varianz einer WahrscheinlichkeitsIunktion berechnen.................................................................................................... 74
3.8.11 Berechnen der Wahrscheinlichkeit. in einem k-Iachen Schwankungsintervall zu liegen ................................................ 74
3.9 ÜbungsauIgaben zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung .................................................................. 76
3.10 Lösungen zu den ÜbungsauIgaben........................................................................................................................... 79
3.11 Formelsammlung zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung................................................................. 80
3.12 Reader zur eindimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung.................................................................................. 81
4 Zweidimensionale Wahrscheinlichkeitsverteilung ......................................................................................82
4.1 Übersicht zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung........................................................................... 82
4.2 Glossar zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung .............................................................................. 82
4.3 AuIgabensystematik zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung.......................................................... 84
4.4 Rechencheckliste zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung............................................................... 85
4.5 Symbolliste zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung ....................................................................... 86
4.6 MusterauIgaben zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung................................................................. 86
4.6.1 MusterauIgabe 1 Grundlagen der zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung................................................. 86
4.6.2 MusterauIgabe 2 Unabhängigkeit. Kovarianz und Korrelation..................................................................................... 87
4.6.3 MusterauIgabe 3 Vervollständigen des gemeinsamen Tableaus................................................................................... 87
4.6.4 MusterauIgabe 4 Stetige ZuIallsvariablen .................................................................................................................... 87
4.7 Musterlösungen zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung................................................................. 88
4.7.1 Musterlösung 1 Grundlagen der zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung................................................... 88
4.7.2 Musterlösung 2 Unabhängigkeit. Kovarianz und Korrelation....................................................................................... 93
Inhaltsverzeichnis

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - www.studeo.de 11
4.7.3 Musterlösung 3 Vervollständigen des gemeinsamen Tableaus..................................................................................... 96
4.7.4 Musterlösung 4 Stetige ZuIallsvariablen ...................................................................................................................... 98
4.8 Algorithmen zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung..................................................................... 103
4.8.1 Zeichnen einer zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung .............................................................................. 103
4.8.2 Bestimmung der Unabhängigkeit zweier ZuIallsvariablen............................................................................................ 103
4.8.3 Kovarianz und KorrelationskoeIIizient bestimmen ....................................................................................................... 103
4.8.4 Diskrete Randverteilungen bestimmen.......................................................................................................................... 104
4.8.5 Stetige Randverteilungen bestimmen ............................................................................................................................ 104
4.8.6 Diskrete VerteilungsIunktion bestimmen ...................................................................................................................... 104
4.8.7 Parameter bedingter Verteilungen bestimmen (bedingter Erwartungswert. bedingte Varianz) ..................................... 105
4.9 ÜbungsauIgaben zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung.............................................................. 105
4.10 Lösungen zu den ÜbungsauIgaben......................................................................................................................... 108
4.11 Formelsammlung zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung............................................................. 110
4.12 Reader zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung.............................................................................. 111
5 Spezielle Verteilungsmodelle....................................................................................................................... 112
5.1 Übersicht zu den Speziellen Verteilungsmodellen ................................................................................................. 112
5.2 Glossar zu den Speziellen Verteilungsmodellen..................................................................................................... 112
5.3 AuIgabensystematik zu den Speziellen Verteilungsmodellen................................................................................ 114
5.4 Rechencheckliste zu den Speziellen Verteilungsmodellen..................................................................................... 115
5.5 Symbolliste zu den Speziellen Verteilungsmodellen.............................................................................................. 116
5.6 MusterauIgaben zu den Speziellen Verteilungsmodellen....................................................................................... 117
5.6.1 MusterauIgabe 1 Gleichverteilung (diskret) ............................................................................................................... 117
5.6.2 MusterauIgabe 2 Binomialverteilung ......................................................................................................................... 117
5.6.3 MusterauIgabe 3 Poissonverteilung............................................................................................................................ 117
5.6.4 MusterauIgabe 4 Geometrische Verteilung ................................................................................................................ 118
5.6.5 MusterauIgabe 5 Hypergeometrische Verteilung ....................................................................................................... 118
5.6.6 MusterauIgabe 6 Exponentialverteilung..................................................................................................................... 118
5.6.7 MusterauIgabe 7 Normalverteilung............................................................................................................................ 118
5.7 Musterlösungen zu den Speziellen Verteilungsmodellen....................................................................................... 119
5.7.1 Musterlösung 1 Gleichverteilung (diskret) ................................................................................................................. 119
5.7.2 Musterlösung 2 Binomialverteilung ........................................................................................................................... 120
5.7.3 Musterlösung 3 Poissonverteilung.............................................................................................................................. 122
5.7.4 Musterlösung 4 Geometrische Verteilung .................................................................................................................. 124
5.7.5 Musterlösung 5 Hypergeometrische Verteilung ......................................................................................................... 125
5.7.6 Musterlösung 6 Exponentialverteilung....................................................................................................................... 126
5.7.7 Musterlösung 7 Normalverteilung.............................................................................................................................. 127
5.8 Algorithmen zu den Speziellen Verteilungsmodellen ............................................................................................ 131
5.8.1 Woran man eine Geometrische Verteilung erkennt ....................................................................................................... 131
5.8.2 Woran man eine Hypergeometrische Verteilung erkennt .............................................................................................. 131
5.8.3 Woran man eine Binomialverteilung erkennt ................................................................................................................ 131
5.8.4 Woran man eine Poisson-Verteilung erkennt ................................................................................................................ 132
5.8.5 Approximation einer Hypergeometrischen Verteilung.................................................................................................. 132
5.8.6 Approximation einer Binomialverteilung...................................................................................................................... 132
5.9 ÜbungsauIgaben zu den Speziellen Verteilungsmodellen...................................................................................... 133
5.10 Lösungen zu den ÜbungsauIgaben......................................................................................................................... 136
5.11 Formelsammlung zu den Speziellen Verteilungsmodellen..................................................................................... 137
5.12 Reader zu den Speziellen Verteilungsmodellen ..................................................................................................... 139
6 Einfache statistische Schätzverfahren........................................................................................................ 140
6.1 Übersicht zu den Statistischen SchätzverIahren ..................................................................................................... 140
6.2 Glossar zu den Statistischen SchätzverIahren......................................................................................................... 140
6.3 AuIgabensystematik EinIache statistische SchätzverIahren................................................................................... 143
6.4 Rechencheckliste zu den Statistischen SchätzverIahren......................................................................................... 144
6.5 Symbolliste zu den Statistischen SchätzverIahren.................................................................................................. 145
6.6 MusterauIgaben EinIache statistische SchätzverIahren.......................................................................................... 146
6.6.1 MusterauIgabe 1 Stichprobentheorie.......................................................................................................................... 146
Induktive Statistik Klausurtrainer I
Sie brauchen Training Iür TermumIormungen. Potenzen. Brüche. Gleichungen etc.? www.Rechentrainer.de macht Sie gezielt Iit. 12
6.6.2 MusterauIgabe 2 Punkt- und Intervallschätzung......................................................................................................... 146
6.6.3 MusterauIgabe 3 Erwartungstreue .............................................................................................................................. 147
6.6.4 MusterauIgabe 4 Maximum-Likelihood-Methode (Diskrete Verteilung) .................................................................. 147
6.6.5 MusterauIgabe 5 Maximum-Likelihood-Methode (Stetige Verteilung) .................................................................... 147
6.7 Musterlösungen EinIache statistische SchätzverIahren.......................................................................................... 148
6.7.1 Musterlösung 1 Stichprobentheorie ............................................................................................................................ 148
6.7.2 Musterlösung 2 Punkt- und Intervallschätzung........................................................................................................... 150
6.7.3 Musterlösung 3 Erwartungstreue ................................................................................................................................ 153
6.7.4 Musterlösung 4 Maximum-Likelihood-Methode (Diskrete Verteilung) ..................................................................... 155
6.7.5 Musterlösung 5 Maximum-Likelihood-Methode (Stetige Verteilung) ....................................................................... 156
6.8 Algorithmen zu den Statistischen SchätzverIahren................................................................................................ 158
6.8.1 Schätzung eines Parameters........................................................................................................................................... 158
6.8.2 Berechnung des notwendigen StichprobenumIanges (Normalverteilung) ..................................................................... 158
6.8.3 Ermitteln des KonIidenzintervalls eines Stichprobenmittelwertes................................................................................. 158
6.8.4 Ermitteln des KonIidenzintervalls eines Stichprobenanteilswertes................................................................................ 159
6.8.5 Maximum-Likelihood-Schätzung.................................................................................................................................. 159
6.9 ÜbungsauIgaben EinIache statistische SchätzverIahren ........................................................................................ 160
6.10 Lösungen zu den ÜbungsauIgaben......................................................................................................................... 162
6.11 Formelsammlung zu den Statistischen SchätzverIahren ........................................................................................ 163
6.12 Reader zu den Statistischen SchätzverIahren......................................................................................................... 165
7 Testtheorie.....................................................................................................................................................166
7.1 Übersicht zur Testtheorie ....................................................................................................................................... 166
7.2 Glossar zur Testtheorie........................................................................................................................................... 167
7.3 AuIgabensystematik zur Testtheorie...................................................................................................................... 168
7.4 Rechencheckliste zur Testtheorie........................................................................................................................... 169
7.5 Symbolliste zur Testtheorie.................................................................................................................................... 170
7.6 MusterauIgaben zur Testtheorie............................................................................................................................. 171
7.6.1 MusterauIgabe 1 TestverIahren Iür Erwartungswert und Varianz (Einstichprobentests)............................................ 171
7.6.2 MusterauIgabe 2 ParameterIreie TestverIahren (Anpassungstest) .............................................................................. 171
7.6.3 MusterauIgabe 3 ParameterIreie TestverIahren (Unabhängigkeitstest) ...................................................................... 171
7.6.4 MusterauIgabe 4 TestverIahren Iür Erwartungswert und Varianz (Zweistichprobenproblem) ................................... 172
7.6.5 MusterauIgabe 5 TestverIahren Iür den Anteilswert................................................................................................... 172
7.7 Musterlösungen zur Testtheorie ............................................................................................................................. 173
7.7.1 Musterlösung 1 TestverIahren Iür Erwartungswert und Varianz (Einstichprobentests).............................................. 173
7.7.2 Musterlösung 2 ParameterIreie TestverIahren (Anpassungstest) ................................................................................ 177
7.7.3 Musterlösung 3 ParameterIreie TestverIahren (Unabhängigkeitstest) ........................................................................ 178
7.7.4 Musterlösung 4 TestverIahren Iür Erwartungswert und Varianz (Zweistichprobenproblem)..................................... 180
7.7.5 Musterlösung 5 TestverIahren Iür den Anteilswert..................................................................................................... 182
7.8 Algorithmen zur Testtheorie .................................................................................................................................. 184
7.8.1 Allgemeines Vorgehen beim Testen.............................................................................................................................. 184
7.8.2 Einstichprobentest Iür Mittelwert .................................................................................................................................. 184
7.8.3 Einstichprobentest Iür Varianz ...................................................................................................................................... 185
7.8.4 Chi
2
-Anpassungstest ...................................................................................................................................................... 185
7.9 ÜbungsauIgaben zur Testtheorie............................................................................................................................ 187
7.10 Lösungen zu den ÜbungsauIgaben......................................................................................................................... 189
7.11 Formelsammlung zur Testtheorie........................................................................................................................... 190
7.12 Reader zur Testtheorie ........................................................................................................................................... 192
Anhang Tabellen................................................................................................................................................193

Inhaltsverzeichnis

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - www.studeo.de 13
Abbildungsverzeichnis


Abb. 1-1: Mindmap Übersicht zur Kombinatorik....................................................................................................................................... 16
Abb. 2-1: Mindmap Übersicht zur Wahrscheinlichkeitsrechnung .............................................................................................................. 33
Abb. 2-2: Mindmap AuIgabensystematik Wahrscheinlichkeitsrechnung ................................................................................................... 35
Abb. 3-1: Mindmap Übersicht zur eindimesionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung.................................................................................. 54
Abb. 3-2: Mindmap AuIgabensystematik eindimensionale Wahrscheinlichkeitsverteilung....................................................................... 56
Abb. 3-3: Diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilung von X........................................................................................................................... 60
Abb. 3-4: VerteilungsIunktion.................................................................................................................................................................... 61
Abb. 3-5: VerteilungsIunktion.................................................................................................................................................................... 66
Abb. 4-1: Mindmap Übersicht zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung ............................................................................. 82
Abb. 4-2: Mindmap AuIgabensystematik zweidimensionale Wahrscheinlichkeitsverteilung .................................................................... 84
Abb. 4-3: Zweidimensionale (gemeinsame) Wahrscheinlichkeitsverteilung .............................................................................................. 89
Abb. 5-1: Mindmap Übersicht zu den Speziellen Verteilungsmodellen ................................................................................................... 112
Abb. 5-2: Mindmap AuIgabensystematik zu den Speziellen Verteilungsmodellen .................................................................................. 114
Abb. 6-1: Mindmap Übersicht EinIache statistische SchätzverIahren ...................................................................................................... 140
Abb. 6-2: Mindmap AuIgabensystematik EinIache statistische SchätzverIahren..................................................................................... 143
Abb. 7-1: Mindmap Übersicht zur Testtheorie ......................................................................................................................................... 166
Abb. 7-2: Mindmap AuIgabensystematik Testtheorie .............................................................................................................................. 168



Abkürzungsverzeichnis


A 1.6 AuIgabe im selben Kapitel
Abb. Abbildung
bspw. Beispielsweise
Fkt. Funktion
ML Maximum-Likelihood
Nr. Nummer
VF VerteilungsIunktion
vgl. Vergleiche










Induktive Statistik Klausurtrainer I
Sie brauchen Training Iür TermumIormungen. Potenzen. Brüche. Gleichungen etc.? www.Rechentrainer.de macht Sie gezielt Iit. 14
Einleitung - Wie Sie mit diesem Klausurtrainer arbeiten sollten
Um den größten Nutzen Iür Ihre Klausurvorbereitung aus diesem Klausurtrainer zu ziehen. sollten Sie die Iolgenden Hinweise und Tipps
beachten.

Bevor Sie überhaupt anIangen. Iür die Klausur zu lernen. müssen Sie wissen. was relevant ist. Besorgen Sie sich deshalb zu Beginn des
Semesters die Iolgenden Materialien von Ihrem Lehrstuhl oder der FachschaIt:

- Vorlesungsgliederung.
- LiteraturempIehlungen.
- Vorlesungsskript oder mitschriIt (Ialls vorhanden).
- AuIgabensammlung zur Vorlesung und Übung.
- Alte Klausuren des Lehrstuhls oder wenigstens Probeklausuren.

Die alten Klausuren sind sehr wichtig. Analysieren Sie diese sorgIältig. Bezeichnen Sie die AuIgaben anhand der Vorlesungsgliederung
nach Themenbereichen oder Hauptkonzepten und erstellen Sie dann eine Klausurinhaltsmatrix wie in diesem Beispiel:

Thema WS 06/07 SS 2007 WS 07/08 SS 2008 WS 08/09 SS 2009
Kombinatorik x x
Normalverteilung x x
Maximum-Likelihood x x
Zweidimens. Zufallsvar. x x
Eindim. Zufallsvariable x x x x
Schätztheorie. Intervall x x x x
Testtheorie x x x x
Randverteilung zweidim. x x x x




Erstellen Sie dann eine Tabelle nach diesem Muster (Beispiel):

Aufgabeninhalte Schwer
(1a / Nein)
Lösung vor-
handen?
Selbst gelöst Ü 1 Ü 2 Ü 3 OK
WS 2007/08
1. Testtheorie
2. Standardnormalverteilung
3. Schätztheorie
4. Eindimens. ZuIallsvariable

WS 2008/09
1. Punktschätzung
2. Permutation mit Wiederholung
3. Zweidimens. ZuIallsvariable
4. Chi
2
Test
etc.

Jetzt sehen Sie klarer. auI welche Themen es besonders ankommt. und können eIIektiver mit dem Klausurtrainer arbeiten.
Wenn Sie die alten Klausuren nicht haben. weil der Lehrstuhl keine herausgibt. dann müssen Sie von den Dozenten und vor allem aus
der Übung erIahren. welche Themen und vor allem wie sie Iür die Klausur relevant sind. Mit etwas Hartnäckigkeit erhalten Sie Antwor-
ten auI die Fragen nach den AuIgabentypen und inhalten. (Mehr dazu. wie man diese InIormationen bekommt und analysiert. im Stu-
deo
©
PrüIungsratgeber unter www.studeo.de)




Einleitung

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - !!!"#$%&'("&' 15
Jedes Kapitel unseres Klausurtrainers ist nach diesem Schema gegliedert:



Gehen Sie beim Arbeiten idealerweise so vor:

1.! Vergleichen Sie die KlausurauIgabenstellungen mit der AuIgabensystematik und der Rechencheckliste im Klausurtrainer hinsicht-
lich der Relevanz. Kreuzen Sie die entsprechenden Stellen an und machen Sie sich weitere Notizen.
2.! ÜberprüIen Sie die verwendeten Symbole. Kennzeichnen Sie die Symbole in der Liste. die so an Ihrem Lehrstuhl verwendet wer-
den. und schreiben Sie dieienigen dazu. die anders bezeichnet werden.
3.! Machen Sie sich die relevanten BegriIIe anhand des Glossars klar.
4.! Vergleichen Sie die AuIgabensammlung im Klausurtrainer mit den Fragestellungen Ihrer ÜbungsauIgaben und alten Klausuren und
kennzeichnen Sie die besonders Wichtigen. Lassen Sie sich von den nicht relevanten Fragen nicht beeindrucken. (Wir haben ver-
sucht. eine möglichst große Bandbreite abzudecken.) Wahrscheinlich Iinden Sie manche AuIgabenstellungen auch (noch) nicht in
unserer Sammlung. Dann schreiben Sie uns eine Email (ab(studeo.de) und wir nehmen sie vielleicht in die nächste AuIlage auI.
5.! Arbeiten Sie ietzt die Musterlösungen aller Iür Sie relevanten Fragestellungen gründlich durch und versuchen Sie. die Rechenabläu-
Ie eigenständig nachzuvollziehen.
6.! Wenn Sie sich sicher Iühlen. sollten Sie sich an den ÜbungsauIgaben versuchen.
7.! Lesen Sie die Literaturquellen zu den relevanten Konzepten. die Sie aus der Vorlesungsgliederung und den alten Klausuren als rele-
vant erkennen können. Fassen Sie die Inhalte zusammen (Karteikarten).

Statistik ist kein leichtes Fach. Es gibt viele AuIgabenvarianten und es erIordert viel Ausdauer. Manche AuIgabenstellungen und vor al-
lem Lösungswege schrecken Sie vielleicht auIgrund der Länge und Komplexität etwas ab. Versuchen Sie das positiv zu sehen: Solche
RechenauIgaben können Sie trainieren. Bei anderen. sachlichen und vor allem oIIenen Fragen ist das nur begrenzt möglich!

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Klausurtrainer haben oder Fehler entdeckt haben. schreiben Sie uns bitte eine Email an:
mail(studeo.de.

Viel Spaß und ErIolg bei der Arbeit mit diesem Buch.







Induktive Statistik Klausurtrainer I
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1! Kombinatorik
1.1! Übersicht zur Kombinatorik
Die Iolgende Übersicht enthält die wesentlichen Konzepte dieses Teilgebietes im Zusammenhang. Arbeiten Sie mit dieser Übersicht. indem Sie sie ver-
vollständigen und zusätzliche BegriIIe und Zusammenhänge einIügen. die Iür Ihre Klausur relevant sind.



Abb. 1-1: Mindmap Übersicht zur Kombinatorik
1.2! Glossar zur Kombinatorik
Das Iolgende Glossar enthält die wichtigsten BegriIIe zum Teilgebiet. Die DeIinitionen sind bewusst einIach gehalten. um das Lernen und Erinnern zu er-
leichtern. Weitergehende Darstellungen und Erläuterungen Iinden Sie in den Literaturquellen im Reader.
Arbeiten Sie mit diesem Glossar. indem Sie die rechten Spalten der Tabelle ausIüllen und prüIen. ob Iür Ihre anstehende Klausur noch weitere BegriIIe
relevant sind. Versuchen Sie diese zu deIinieren und ergänzen Sie die Tabelle. Bei einigen BegriIIen sind noch ZusatzdeIinitionen bzw. Fallunterschei-
dungen angegeben. PrüIen Sie genau. wie das von Ihrem Dozenten gehandhabt wird.

Begriff Definition Symbol? Relevant
Kann
ich
noch
lernen
Kombination Jede Zusammenstellung von k aus n Elementen. die sich ohne Be-
rücksichtigung ihrer Anordnung ergibt. wird als Kombination von
n Elementen zur k-ten Klasse (Ordnung) bezeichnet. Man unter-
scheidet Kombinationen ohne Wiederholung und Kombinationen
mit Wiederholung. (siehe auch Kombinatorik)

Kombinatorik
Kombinations-
lehre
Komplexion
Die Kombinatorik (auch: Kombinationslehre) untersucht die mög-
lichen Arten der Anordnung einer Anzahl von Dingen (Elementen)
und deren ZusammenIassung zu Gruppen (Komplexionen) sowie
die Bestimmung deren Anzahl. Ein wichtiges Anwendungsgebiet
der Kombinatorik ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung. (siehe
auch: Permutation. Variationen. Kombination)

Permutation Jede Zusammenstellung. in der alle n gegebenen Elemente in ir-
gendeiner Anordnung stehen. heißt eine Permutation (lat. Vertau-
schung. Austausch. Umstellung). Man unterscheidet Permutationen
ohne Wiederholung. Permutationen mit Wiederholung und Permu-
tationen mit mehreren Gruppen gleicher Elemente. (siehe auch
Kombinatorik)

Variationen
(Kombinatorik)
Jede Zusammenstellung von k Elementen aus n Elementen. die
sich unter Berücksichtigung ihrer Anordnung ergibt. wird als Vari-
ation von n Elementen zur k-ten Klasse (Ordnung) bezeichnet.
Man unterscheidet Variationen mit Wiederholung und Variationen
ohne Wiederholung. (siehe auch Kombinatorik)

Induktive Statistik Klausurtrainer I
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eine Gruppe von k÷5 Elementen aus einer Gruppe von insgesamt n÷32 Elementen. Wie viele ver-
schiedene Gruppenzusammensetzungen sind möglich?
Dabei ist es Ihnen egal. in welcher ReihenIolge die Elemente in Ihre Stichprobe gelangen. son-
dern nur. dass sie in der Stichprobe enthalten sind.

geg.: n ÷ 32 |Zahlen insgesamt|
k ÷ 5 |Zahlen stehen auI iedem Tippschein|

ges.:
n n!
K(n. k)
k k! (n k)!
| |
= =
|
· ÷
\ .

(1.8)


32 32! 32 31 30 29 28 27!
K(32.5) 201376
5 5! 27! 5 4 3 2 1 27!
| | · · · · ·
= = = =
|
· · · · · ·
\ .


Es gibt genau 201376 verschiedene Lotto-Tippscheine beim Lotto .5 aus 32'.

henIolge der gezogenen Elemente
nicht wichtig. sondern nur. dass sie
in der Stichprobe enthalten sind.

A 5.2.! Beim Vereinspokal in GlücksdorI treten 10 FußballmannschaIten an. Wie viele ver-
schiedene Finalpaarungen sind möglich. wenn man zunächst allen MannschaIten die
gleichen Chancen einräumt?
Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Von den n ÷ 10 Elementen (FußballmannschaIten) können nur k ÷ 2 im Finale stehen (Ireie Plät-
ze). Da es Ihnen auIgrund der Fragestellung egal ist. in welcher Anordnung die beiden Mann-
schaIten auI der Finalliste stehen. handelt es sich um eine Kombination ohne Wiederholung.

geg.: n ÷ 10 |FußballmannschaIten|
k ÷ 2 |Finalteilnehmer. -plätze|

ges.:
n n!
K(n. k)
k k! (n k)!
| |
= =
|
· ÷
\ .

(1.8)


10 10! 10 9 8!
K(10. 2) 45
2 2! 8! 2 1 8!
| | · ·
= = = =
|
· · ·
\ .


Es sind theoretisch 45 Finalpaarungen möglich.


Hier ist die theoretische Finalteil-
nahme geIragt. also eine Gruppe
von k ÷ 2 Elementen aus der Grup-
pe der n ÷ 10 Elemente. da rein ma-
thematisch betrachtet alle Paarun-
gen möglich sind.
Im Unterschied zur Variation ist
hier aber nicht die ReihenIolge
wichtig. da es entsprechend der
Fragestellung das selbe ist. ob
MannschaIt 1 gegen MannschaIt 2
spielt oder MannschaIt 2 gegen
MannschaIt 1.

A 5.3.! Das Bridge-Spiel enthält insgesamt 52 Karten. Jeder Spieler erhält 13 Karten. Wie viele
verschiedene Spiele (zu 13 Karten) kann ein Spieler erhalten?
Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Aus einer Gruppe von n ÷ 52 Elementen (Karten) sollen k ÷ 13 Elemente (Karten) gezogen wer-
den. die ein Spieler auI der Hand hält. Eine Wiederholung ist dabei ausgeschlossen. da eine be-
reits gezogene Karte nicht noch einmal erscheinen kann.

Dies ist eine Kombination ohne Wiederholung.

geg.: n ÷ 52 |Bridgekarten|
k ÷ 13 |Karten. die ein Spieler erhält|

ges.:
n n!
K(n. k)
k k! (n k)!
| |
= =
|
· ÷
\ .

(1.8)


52 52!
K(52.13) 635013559600
13 13! 39!
| |
= = =
|
·
\ .


Ein Spieler kann 635013559600 verschiedene Spiele in der Hand halten.

Die ReihenIolge. in welcher der
Spieler die Karten erhält. ist egal.
nur dass er die Karten in der Hand
hält. zählt.

1.7.6.! Musterlösung 6 - Kombination mit Wiederholung (Aufgabentyp EINMALEINS)
Lösung Erläuterungen / Notizen
A 6.1.! Wie viele verschiedene AuIgaben enthält das kleine Einmaleins? Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Sie wollen 9 ZiIIern (1.2...9; die Null gehört nicht dazu) auI k ÷ 2 mögliche Plätze (2 Faktoren im
Einmaleins) anordnen. Wenn Sie davon ausgehen. dass es Ihnen egal ist. in welcher ReihenIolge
die beiden Faktoren auIgeschrieben werden. so handelt es sich um eine Kombination mit Wieder-
holung. da iede ZiIIer auch mit sich selbst multipliziert wird.



Bei diesem einIachen Beispiel kann
man noch leicht nachzählen.
Achten Sie darauI. dass bei den
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2.6.2! Musteraufgabe 2 - Bedingte Wahrscheinlichkeiten. Unabhängigkeit
Bei sehr alten Flugzeugen kommt es leider oIt vor. dass das Triebwerk bzw. die Landeklappen deIekt sind. Diese Probleme treten zwar
unabhängig voneinander auI. sind iedoch von der Jahreszeit abhängig. Die Triebwerke Iallen nur im Winter auIgrund der hohen Kälte
aus. dann iedoch mit einer Wahrscheinlichkeit von 60°. Die Landeklappen Iallen dagegen zu 40° aus. auch wenn es nicht Winter ist.
und im Winter zu 60 °. (Es ist anzunehmen. dass der Winter ca. 30° eines Jahres andauert.)

Ref.Nr. Aufgabenstellung Relevant Klar Üben
A 2.1. Geben Sie die im Text gesuchten Wahrscheinlichkeiten Iormal wieder.



A 2.2. Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit eines TriebwerkausIalls.



A 2.3. Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit deIekter Landeklappen.



A 2.4.
Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit. dass sowohl das Triebwerk als auch die Lande-
klappen ausIallen.



A 2.5.
Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit eines TriebwerksausIalles. wenn bereits die Lande-
klappen deIekt sind.



A 2.6.
Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit eines Landeklappenproblems. wenn bereits das
Triebwerk ausgeIallen ist.



A 2.7.
Sind deIekte Landeklappen unabhängig von der Jahreszeit. Begründen Sie Ihre Aussage
mittels der Wahrscheinlichkeitsrechnung.



A 2.8.
Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit. mit welcher mindestens eines der beiden Probleme
auItritt.



A 2.9.
Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit. mit welcher mit höchstens einem der beiden Prob-
leme zu rechnen ist.



A 2.10.
Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit. dass es Winter ist. wenn ein LandeklappendeIekt
eintritt.



2.7! Musterlösungen zur Wahrscheinlichkeitsrechnung
Diese Musterlösungen sind beispielhaIt. Wir haben uns bemüht. insbesondere die Rechenschritte ausIührlicher darzustellen als in der Klausur eigentlich
nötig. Erläuterungen stehen in der rechten Spalte. statt im Text. Arbeiten Sie mit diesen Lösungen. indem Sie den Weg eigenständig nachvollziehen und
sich Bemerkungen am Rande machen. Sie haben bereits die AuIgabenstellungen mit den AuIgaben Ihrer Übung und der alten Klausuren verglichen. Jetzt
müssen Sie dasselbe Iür die Lösungen machen. Vergleichen Sie die Lösungen Schritt Iür Schritt und machen Sie sich Notizen. Haken Sie die Lösungen
ab. die Sie beherrschen. Lösen Sie die AuIgaben immer wieder. bis Sie sie ohne nachzuschauen beherrschen. Üben Sie TermumIormungen mit dem Stu-
deo
©
-Rechentrainer (www.rechentrainer.de).
2.7.1! Musterlösung 1 - Berechnen von Wahrscheinlichkeiten
Ein WürIel wird einmal geworIen. Betrachtet werden die drei Ereignisse:
A: .Die Augenzahl ist kleiner als 4'
B: .Die Augenzahl ist gerade' und
C: .Die Augenzahl ist 5'.

Lösung Erläuterungen / Notizen
A 1.1.! Geben Sie Iür dieses ZuIallsexperiment den Ereignisraum an. Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Der Ereignisraum stellt die Menge aller möglichen Ereignisse dar.

{ } S 1; 2;3; 4;5;6 =


Gleichzeitig ist der vollständige Er-
eignisraum das sichere Ereignis S.
A 1.2.! DeIinieren Sie die Ereignisse A. B und C mittels der Elementarereignisse. Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Schreiben Sie Iür iedes Ereignis die Menge der möglichen Ereignisse (aus dem gegebenen Ereig-
nisraum) auI!

{ } A 1; 2;3 = - .Augenzahl ist kleiner als 4'
{ } B 2; 4;6 = - .Die Augenzahl ist gerade'
{ } C 5 = - .Die Augenzahl ist 5'


A 1.3.! Geben Sie die Ereignisse Iür A\B an. Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Die DiIIerenz der beiden Ereignisse A\B enthält genau die Elementarereignisse. welche in A. aber
nicht in B enthalten sind (alle Elementarereignisse aus A. verringert um die Elementarereignisse
aus B. welche gleichzeitig zu A gehören).

{ } A \ B 1.3 =


Wahrscheinlichkeitsrechnung

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - www.studeo.de 39
A 1.4.! Bestimmen Sie den Durchschnitt der Ereignisse A und B. Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Der Durchschnitt entspricht der Menge der Elementarereignisse. die zu iedem Ereignis gehören.
also den Elementarereignissen. die in A und B enthalten sind. Hier ist nur { } 2 in beiden Ereignis-
sen enthalten.

{ } { } { } A B 1. 2. 3 2. 4. 6 2 · = · =


A 1.5.! Bestimmen Sie die Vereinigung der Ereignisse A und B. Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Die Vereinigungsmenge der beiden Ereignisse A und B enthält alle Elementarereignisse. die in A
oder B oder in beiden vorkommen.

{ } A 1; 2;3 =
{ } B 2; 4;6 =
{ } A B 1; 2;3; 4;6 =


A 1.6.! Stellen Sie die Vereinigung der Ereignisse A und B und deren Durchschnitt in einem
Venn-Diagramm dar.
Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R


A B







A B · A B ·







(vgl. Algorithmus 2.1)
A 1.7.! Geben Sie ein unmögliches Ereignis Iür dieses ZuIallsexperiment an. Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Das unmögliche Ereignis ist ein Ereignis. welches nicht eintreten kann. Im Sinne der Mengenleh-
re wird es durch die leere Menge symbolisiert.

Bestimmen Sie ein Ereignis. welches nicht eintritt. Beispielsweise ein Ereignis außerhalb des de-
Iinierten Ereignisraumes.

{ } 7 C= oder A C C= ·







Eine .7' kann nicht gewürIelt wer-
den. ist deshalb ein unmögliches
Ereignis.
A 1.8.! Was ist das Komplementärereignis zu A? Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Das Komplementärereignis A enthält alle Ereignisse des Ereignisraumes S (vgl. AuIgabe 1.1).
welche nicht dem Ereignis A zugeordnet werden.

Bestimmen Sie alle Ereignisse aus S. welche nicht in A enthalten sind!

{ } S 1; 2;3; 4;5;6 =
{ } A 1; 2;3 =
{ } A S \ A 4;5;6 = =


A 1.9.! Was ist das Komplementärereignis zu C? Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

{ } S 1; 2;3; 4;5;6 =
{ } C 5 =
{ } C 1; 2;3; 4;6 =


A

B
B
A
Eindimensionale Wahrscheinlichkeitsverteilung

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - www.studeo.de 61
Zeichnen Sie mit HilIe der berechneten Daten die VerteilungsIunktion!


Abb. 3-4: VerteilungsIunktion




Die VerteilungsIunktion einer dis-
kreten Wahrscheinlichkeits-
verteilung ist stets eine Treppen-
Iunktion. welche an den Stellen
X÷x
i
ieweils einen Sprung zum
nächsthöheren Verteilungswert
macht.
Kennzeichnen Sie diesen Sprung
entsprechend ihrer Notation.
Beachten Sie. dass alle Werte klei-
ner als x
i
(X·x
i
) noch vor dem
Sprung liegen und erst der Funk-
tionswert an der Stelle x
i
die neue
Treppenhöhe bestimmt.
A 1.3.! Berechnen Sie P(X ÷ -1) und P(X ÷ 0). Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Die Werte der WahrscheinlichkeitsIunktion sind bereits in der Tabelle (der AuIgabenstellung) ge-
geben und müssen nur abgelesen werden:


P(X 1) I ( 1) 0.1
P(X 0) I (0) 0
= ÷ = ÷ =
= = =


An der Stelle x ÷ 0 wurde kein Funktionswert deIiniert. Deshalb ist auch die Wahrscheinlichkeits-
Iunktion I(0) gleich 0. (Die Wahrscheinlichkeit. dass die ZuIallsvariable X den Wert 0 annimmt
ist gleich Null.)


ÜberprüIen Sie. ob alle Werte der
WahrscheinlichkeitsIunktion ange-
geben wurden. Es muss gelten:
I (x) P(X x) 1 = = =
¯ ¯


A 1.4.! Ermitteln Sie P(X ” 3). P(X • 2) und P(X ~ 6). Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

P(X 3) F(3) 0. 55 s = = (3.2)


P(X 2) 1 P(X 2)
1 P(X 1)
1 F(1)
1 0.1 0.9
> = ÷ <
= ÷ s
= ÷
= ÷ =



P(X 6) 1 P(X 6) 1 F(6)
1 1
0
> = ÷ s = ÷
= ÷
=



Berechnen Sie die gesuchten Ver-
teilungswerte mit HilIe der Formel
(3.2) und den Rechenregeln (3.3)!

Die VerteilungsIunktion ist nur Iür
P(X s x) gegeben. Wahrscheinlich-
keiten mit .>' bestimmen Sie über
das Komplementär. Achten Sie bit-
te darauI. dass dann anstelle des
.s' ein .·' steht.
P(X · x) bestimmen Sie dann über
P(X s x-1)!!! der dann wieder als
ein Wert der VerteilungsIunktion
bestimmbar ist.
A 1.5.! Ermitteln Sie P(2 · X · 4). Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

P(a X b) F(b) F(a) P(X b) < < = ÷ ÷ = (3.4)


P(2 X 4) F(4) F(2) P(X 4)
0. 75 0. 45 0. 2
0.1
< < = ÷ ÷ =
= ÷ ÷
=




Zur Kontrolle:
P(2 · X · 4) ÷ P(X ÷ 3) ÷ 0.1

In diesem einIachen Fall können
Sie leicht erkennen. dass zwischen
2 und 4 nur der Funktionswert von
X ÷ 3 auItritt.
A 1.6.! Bestimmen Sie den Modus! Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Der Modus (auch Modalwert) ist bei diskreten Verteilungen der Wert mit der größten Wahr-
scheinlichkeit.


Der Modus kann nur bestimmt
werden. wenn die Verteilung uni-
modal ist; d.h. es gibt nur einen
Zweidimensionale Wahrscheinlichkeitsrechnung

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - www.studeo.de 97
Y ĺ
X Ļ
-2 1 4 5 6 I
x
(x)
-3



0


0
1


0.15
2


0.05
F
y
(y)


0.1 0.3 0.2 0.3 0.1 1

Wegen der Unabhängigkeit von X und Y und wegen Gleichung (1) muss gelten:

XY X Y
X
X
I (2.1) I (2) I (1)
0. 05 I (2) 0. 3
I (2) 0.17
= ·
= ·
=
(2)

XY X Y
XY
XY
I (1. 2) I (1) I ( 2)
I (1. 2) 0.15 0.1
I (1. 2) 0. 015
÷ = · ÷
÷ = ·
÷ =
(3)

XY X Y
XY
XY
I (2. 2) I (2) I ( 2)
I (2. 2) 0.17 0.1
I (2. 2) 0. 017
÷ = · ÷
÷ = ·
÷ =
(4)
Nun haben Sie wieder in einer Spalte alle Werte außer einem Wert nämlich Iür Y÷-2:

x i XY i i
i
y XY XY XY XY
XY
XY
I (x ) I (x . y )
I ( 2) I ( 3. 2) I (0. 2) I (1. 2) I (2. 2)
0.1 I ( 3. 2) 0 0. 015 0. 017
0. 068 I ( 3. 2)
=
÷ = ÷ ÷ + ÷ + ÷ + ÷
= ÷ ÷ + + +
= ÷ ÷
¯
(5)
AuIgrund der Unabhängigkeit können Sie nun einen weiteren Wert der Randverteilung von X be-
stimmen.

XY X Y
X
X
I ( 3. 2) I ( 3) I ( 2)
0. 068 I ( 3) 0.1
I ( 3) 0. 68
÷ ÷ = ÷ · ÷
= ÷ ·
÷ =
(6)
Nun Iehlt nur noch ein Wert der Randverteilung von X. Diesen berechnen Sie wie Iolgt:

x i
i
I (x ) 1 =
¯


x x x x
x
1 I ( 3) I (0) I (1) I (2)
1 0. 68 I (0) 0.15 0.17
= ÷ + + +
= + + +
(7)

x
x
1 1 I (0)
I (0) 0
= +
=


Da Sie an diesem Punkt bereits beide Randverteilungen vollständig ermittelt haben. können Sie
auIgrund der Unabhängigkeit von X und Y iede weitere Zelle des Tableaus als Produkt der beiden
Randverteilungen bestimmen.

XY i i X i Y i
I (x . y ) I (x ) I (y ) = ·
Die endgültige Tabelle der zweidimensionalen WahrscheinlichkeitsIunktion sieht so aus:















Y ĺ
X Ļ
-2 1 4 5 6 I
x
(x)
-3


!"!#$% !"&!'% !"()#% !"&!'% !"!#$% !"#$%
0


0 !% !% !% !% !%
1


!"!(*% !"!'*% !"!)% !"!'*% !"!(*% 0.15
2


!"!(+% 0.05 !"!)'% !"!*(% !"!(+% !"(+%
F
y
(y)


0.1 !")% 0.2 0.3 0.1 (%

























































Sind zwei Verteilungen unabhän-
gig. so lässt sich ihre gemeinsame
Verteilung aus dem Produkt der
beiden Randverteilungen berech-
nen.
Zweidimensionale Wahrscheinlichkeitsrechnung

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - www.studeo.de 103
4.8! Algorithmen zur zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung
Diese Algorithmen sollen Sie beIähigen. die schwierigeren AuIgabenteile eigenständig zu lösen. Wir haben uns bemüht. die einzelnen Rechenschritte so
elementar wie möglich darzustellen. Mitunter stehen noch Hinweise in der rechten Spalte. Arbeiten Sie mit diesen Algorithmen. indem Sie ieden Schritt
nachvollziehen. Rechnen Sie dann ähnliche AuIgaben nach diesem Schema und machen Sie sich weitere Notizen Ialls nötig.
4.8.1! Zeichnen einer zweidimensionalen Wahrscheinlichkeitsverteilung
Vorgehen

Erläuterungen/Notizen
1. Zeichnen Sie ein dreidimensionales Koordinatensystem (x.y.z)!
Die z-Achse (Iür I
XY
(x. y)) liegt in der Vertikalen. während x- und y-Achse im rechten Win-
kel dazu (und zueinander) in einer Ebene liegen. AuIgrund der Perspektive zeichnet man
zwischen x und y-Achse einen Winkel von ca. 45 Grad.

2. Bezeichnen Sie die Achsen!

3. Da es sich um eine WahrscheinlichkeitsIunktion handelt. liegen alle Funktionswerte I
XY
(x.
y) auI der z-Achse zwischen 0 und (maximal) 1. Suchen Sie sich den größten Funktionswert
innerhalb Ihres Tableaus. denn dieser besitzt auch die größte Ausprägung auI der z-Ach-
se. Beachten Sie dies bei der Festlegung Ihres Achsenmaßstabes der z-Achse.

4. Legen Sie auch die Einteilung der x-Achse und der y-Achse danach Iest. wie groß die Inter-
valle |x
min
; x
max
| bzw. |y
min
; y
max
| sind.

5. Zeichnen Sie sich als HilIe ein Gitternetz (aus gestrichelten Linien parallel zu den ieweiligen
Achsen) in die x-y Ebene ein. Insbesondere die Linien Iür x-Werte und y-Werte. welche im
gemeinsamen Tableau deIiniert sind. werden Sie benötigen.

Denken Sie beim Zeichnen eines
dreidimensionalen Koordinaten-
systems stets an die GrundIläche
und die linke Seitenlinie eines
WürIels.








Hinweis: Für stetige Verteilungen
berechnen Sie ausgewählte
6. Für diskrete Verteilungen: Tragen Sie die Funktionswerte I
XY
(x
i
. y
i
) Iür iedes x
i
und y
i
ab.
Gehen Sie entlang der Gitternetzlinien bis zu dem Schnittpunkt (x
i
. y
i
) und zeichnen Sie eine
senkrechte Linie. die genau die Länge besitzt. die ihrem Funktionswert I
XY
(x
i
. y
i
) auI der z-
Achse entspricht.

VerIahren Sie so auch mit allen anderen Funktionswerten!
Funktionswerte der gemeinsamen
Dichte und zeichnen diese ein.
Verbinden Sie anschließend alle
Funktionswerte zu einem dreidi-
mensionalen (räumlichen) Gebil-
de.
4.8.2! Bestimmung der Unabhängigkeit zweier Zufallsvariablen
Vorgehen

Erläuterungen/Notizen
1. Zur ÜberprüIung der Unabhängigkeit zweier ZuIallsvariablen. müssen Sie Iür alle Paare (x
i
)
und (y
i
) überprüIen. ob I
XY
(x
i
. y
i
) aus den Randverteilungen hervorzusagen ist. d.h. es muss
gelten:
XY i i X i Y i
I (x . y ) I (x ) I (y ) = ·

2. Bestimmen Sie die Randverteilungen von X und Y
3. Bestimmen Sie Iür ieden Wert der WahrscheinlichkeitsIunktion. ob obige Beziehung gilt.
4. Um nachzuweisen. dass X und Y nicht unabhängig sind reicht bereits ein Gegenbeispiel. Iür
das die Beziehung nicht gilt
XY i i X i Y i
I (x . y ) I (x ) I (y ) = · .

5. Haben Sie ein Gegenbeispiel geIunden. so können Sie abbrechen und können Ieststellen.
dass X und Y nicht unabhängig sind. Finden Sie dagegen kein Gegenbeispiel. so sind X und
Y unabhängig.
Praktisch sieht es so aus. dass iede
Zelle (der Wahrscheinlichkeits-
verteilung) das Produkt aus den
beiden Randverteilung sein müss-
te (bei Unabhängigkeit). Multipli-
zieren Sie also stets in einem voll-
ständigen Tableau mit Randvertei-
lungen den äußersten (rechten)
waagerechten Wert |
X i
I (x ) | mit
dem untersten senkrechten Wert
|
Y i
I (y ) | und überprüIen Sie. ob
das Ergebnis dem Zellinhalt ent-
spricht.
4.8.3! Kovarianz und Korrelationskoeffizient bestimmen
Vorgehen

Erläuterungen/Notizen
1. Notieren Sie sich die Formel der Kovarianz.
Cov(X. Y) E(XY) E(X) E(Y) = ÷ · (4.12)

2. Berechnen Sie E(XY) nach der Formel

i i xy i i
i i
E(XY) x y I (x . y ) = · ·
¯¯
. (4.12)
Summieren Sie über alle Funktionswerte I
xy
(x.y) die Produkte (
xy
x y I (x. y) · · ).
3. Berechnen Sie E(X) und E(Y) über die Randverteilungen von X und Y. Wenn die Randver-
teilungen nicht gegeben sind. so ermitteln Sie diese neu!

x
x
E(X) x I (x) = ·
¯

y
y
E(Y) y I (y) = ·
¯
(4.14)
Achten Sie darauI. dass Sie Iür die
Berechnung der Kovarianz (ge-
nauso wie Iür Erwartungswert und
Varianz) die Werte der Wahr-
scheinlichkeitsIunktion und nicht
der VerteilungsIunktion verwen-
den.
Spezielle Verteilungsmodelle

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - www.studeo.de 123

neu alt
8(Wochen)
2(Wochen)
8
0. 21 0.84
2
ì = ì ·
= · =



x
0.84
PO
0.84
I (x;0.84) e
x!
÷
= (5.10)

Die Wahrscheinlichkeit nicht genau einen UnIall zu haben ermitteln Sie am besten über die Kom-
plementärwahrscheinlichkeit:


PO PO
I (X 1;0.84) 1 I (X 1;0.84) = = ÷ =

Setzen Sie die Werte in (5.10) ein

1
0.84
0.84
1 e
1!
÷
= ÷

1 0. 362
0. 638
= ÷
=


Die Wahrscheinlichkeit. dass Janul Rich keinen UnIall in 8 Wochen hat beträgt 63.8°.

A 3.5.! Was bedeutet die Reproduktivität der Poissonverteilung? Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Reproduktivität bedeutet. dass die Summe zweier poissonverteilter ZuIallsvariablen wieder eine
poissonverteilte ZuIallsvariable ergibt.


PO x
X I (x; ) ì

PO Y
Y I (x; ) ì

Z÷ X¹Y
¬
PO X Y
Z I (x y; ) + ì + ì


A 3.6.! Sein Teamkollege .Erik Nabel' Iährt sogar ieden Tag 30 km mehr als Janul. Er macht
leider pro 10.000km eine unliebsame Begegnung mit einem AutoIahrer (UnIall). Wie
hoch ist die Wahrscheinlichkeit. dass die beiden RadrennIahrer zusammen innerhalb
zweier Wochen höchstens einen UnIall haben?
Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Zur Lösung dieser AuIgabe müssen Sie sich erst einmal Iormal die genannten Verteilungen auI-
schreiben. natürlich ist auch die ZuIallsvariable Y der UnIälle von Erik Nabel poissonverteilt.

X - .UnIälle von Janul Rich in 2 Wochen'
PO
X I (x;0. 21) (s. AuIg. 3.1.)
Y - .UnIälle von Erik Nabel in 2 Wochen'
PO Y
Y I (x; ) ì

Bestimmen Sie deshalb zunächst das ì. also den Erwartungswert von Y. Erik Iährt in pro Tag 30
km mehr. dass heißt er Iährt 210 km/Tag. DaIür ist seine Wahrscheinlichkeit Iür einen UnIall aber
höher:
1
10000
p = . Der Erwartungswert von Y ergibt sich nun zu:

Y
1
E(Y) 14(Tage) 210(km/ Tag)
10000(km)
= ì = ·

Y
14 210 2940
10000 10000
0. 294
·
= =
ì =


Damit lautet die Verteilung von Y:

PO
Y I (x;0. 294)

AuIgrund der Reproduktivität. können die beiden ZuIallsvariablen summiert werden. so dass Sie
insgesamt die ZuIallsvariable
Z - .UnIälle von Janul Rich und Erik Nabel in 2 Wochen' erhalten.

Z ÷ X ¹ Y
Bestimmen Sie noch mit dem Reproduktivitätssatz das
z
ì .





























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6.9! Übungsaufgaben Einfache statistische Schätzverfahren
Diese ÜbungsauIgaben helIen Ihnen beim Training der behandelten AuIgabentypen. Sie sollten erst versuchen. die AuIgaben zu lösen. bevor Sie sich die
Lösungen ansehen. Blättern Sie im ZweiIelsIall zurück zur AuIgabenstellung der Musterlösung und den Algorithmen. um Schwierigkeiten zu überwinden.

Aufgabe 20.!
Der Anteil der Wohnheimbewohner an allen Studierenden einer Hochschule beträgt 40°. Das Studentenwerk zieht Iür eine Erhebung ei-
ne einIache ZuIallsstichprobe vom UmIang n ÷ 30. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit daIür. dass in dieser Stichprobe weniger als 30°
oder mehr als 50° Studenten einen Wohnheimplatz haben?

Aufgabe 21.!
Eine einIache ZuIallsstichprobe vom UmIang n ÷ 10 aus einer Grundgesamtheit ergab Iolgende Werte:
2; 4; 3; 5; 1; 4; 5; 1; 2; 3.
Geben Sie erwartungstreue Schätzungen Iür den Mittelwert und die Varianz in der Grundgesamtheit an.

Aufgabe 22.!
Die TragkraIt von kleinen Baukränen sei eine ZuIallsvariable X. deren Erwartungswert µ ÷ E(X) geschätzt werden soll. Zur Schätzung
werde das Stichprobenmittel X verwendet. und bzgl. der Schätzgenauigkeit die AnIorderung Var(X) 1 s gestellt. Wie groß muss der
StichprobenumIang n sein. wenn davon ausgehen soll. dass die Varianz Var(X) maximal 65 beträgt?

Aufgabe 23.!
Die persönliche SchlaIdauer ist gewöhnlich nicht Iür alle Studenten gleich und kann als ZuIallsvariable X auIgeIasst werden. Es sei an-
genommen. dass die SchlaIdauer der Studenten normalverteilt ist. mit dem Mittelwert µ ÷ 9h und der Standardabweichung ı ÷ 1h.
a) Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird die mittlere SchlaIdauer von 25 zuIällig ausgewählten Studenten zwischen 8.8h und 9.2h
liegen?
b) Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird die mittlere SchlaIdauer von 100 zuIällig ausgewählten Studenten über 9.2h liegen?
c) In welches symmetrische Intervall um µ ÷ 9 Iällt die mittlere SchlaIdauer der 25 Studenten mit einer Wahrscheinlichkeit von 90°?

Aufgabe 24.!
Die iährliche Anzahl X der Urlaubstage deutscher Uni-ProIessoren werde mittels einer einIachen Stichprobe vom UmIang n erhoben.
a) Es sei bekannt. dass die Anzahl der Urlaubstage höchstens 30 beträgt. Welcher StichprobenumIang n garantiert. dass die Länge des
(auI der Normalverteilungsapproximation beruhenden) KonIidenzintervalls Iür den Erwartungswert E(X) zum KonIidenzniveau 0.95
höchstens 2 ist. wenn die Standardabweichung 10 beträgt?
b) Eine Stichprobe vom UmIang n÷144 lieIerte Iolgende Werte:
2
S
x 15.s 1600 = = . Bestimmen Sie ein Schätzintervall Iür E(X) zum
KonIidenzniveau 0.95.
c) Zu welchem KonIidenzniveau lieIern die im Teil b) angegebenen Daten ein Schätzintervall. das mit |15-8.5833;15¹8.5833| überein
stimmt?

Aufgabe 25.!
Die Lebensdauer von EintagsIliegen ist annähernd normalverteilt mit einer Standardabweichung von 240 min. Eine ZuIallsstichprobe
vom UmIang n÷144 ergibt eine durchschnittliche Lebensdauer von 1440 min. Bestimmen Sie ein 99°-Vertrauensintervall Iür den unbe-
kannten Parameter µ der Normalverteilung!

Aufgabe 26.!
Ein Psychologe möchte InIormationen über die Intelligenz rechtschreibschwacher Schüler gewinnen. Er zieht dazu eine ZuIallsstichpro-
be vom UmIang n ÷ 6 Schüler und Iührt mit diesen einen Intelligenztest durch. Es ergaben sich Iolgende 6 IQ-Werte: 100; 104; 98; 100;
101; 97. Nehmen Sie an. dass X: .Intelligenz der Schüler' eine N(ȝ;o) verteilte ZuIallsvariable ist.
a) Führen Sie mit HilIe obiger Daten eine erwartungstreue Punktschätzung Iür E(X) ÷ ȝ bzw. Var(X) ÷
2
o durch!
b) Bestimmen Sie das Schätzintervall Iür ȝ (1 - o ÷ 95°)!
c) Wie würde sich das Schätzintervall verändern. wenn
2
o ÷ 6 als bekannt vorausgesetzt werden kann?

Aufgabe 27.!
Es sei x eine stetige ZuIallsvariable mit der DichteIunktion
1
x
x . 0 x 1
I (x )
0 . sonst

¦u < < ¦
u =
´
¦
¹

wobei u ein unbekannter Parameter sei.
{ } 0 ueO = u u > . Man gebe die Likelihood-Funktion
1 n
L( x ..... x ) u Iür n unabhängige Beo-
bachtungen an. die gemäß obiger DichteIunktion verteilt sind. und bestimme die ML-SchätzIunktion Iür u. ÜberprüIen Sie dabei auch.
ob die hinreichende Bedingung Iür ein Maximum erIüllt ist!




Induktive Statistik Klausurtrainer I
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Bezeichnung Formel Nr. Rel Ihre Schreibweise
Stichprobenvertei-
lung des Stich-
probenanteilswertes
Für eine uneingeschränkte ZuIallsstichprobe ohne Zurück-
legen gilt:
die StichprobenIunktion des Stichprobenanteilswertes ist
hypergeometrisch verteilt

M N M
np n np
H N
n
` P( p) P(X np) I (np; N. M. n)
÷ | | | |
· | |
÷
\ . \ .
| |
|
\ .
t = = = = =
mit: ` E( ) t = t und
(1 ) N n
` Var( )
n N 1
t ÷ t ÷
t = ·
÷

Eine Approximation durch N( . ) u o ist möglich bei Gültig-
keit der Approximationsbedingungen (s. Kap.5 )
(6.8)
StichprobenIunktion
-wenn u bekannt (wahrer Mittelwert bekannt)

2 2 2 2
i
i
1
S* (X ) mit E(S* )
n
= ÷ u = o
¯

ist chi-quadrat verteilt mit dI ÷ n
Freiheitsgraden. wenn
i
X N( . ) u o
(6.9)
Stichprobenvertei-
lung der Stichproben-
varianz
-wenn u unbekannt

2 2 2 2
i
i
1
S (X X) mit E(S )
n 1
= ÷ = o
÷
¯

ist chi-quadrat verteilt mit dI ÷ n-1
Freiheitsgraden. wenn
i
X N( . ) u o
(6.10)


Mittlere quadratische
Abweichung. Mean
square error (MSE)
Mittlere quadratische Abweichung

2 2 2
` ` ` `
E|( ) | E|¦ E( )} | ¦E( ) } u ÷ 0 = u ÷ u + u ÷ 0
Mean square error (MSE)

2
`
MSE Var( ) Bias = u +
(6.11)

Maximum Likeli-
hood Methode
Likelihood-Funktion
n
1 2 n i
i 1
L( ) L( x . x ..... x ) I (x )
=
0 = 0 = 0
I

(6.12)
Methode der kleins-
ten Quadrate
2 2
i i i
i i
` `
Q( ) |X E(X )| |X g( )| 0 = ÷ = ÷ 0
¯ ¯

(6.13)

KonIidenzintervall
Iür den Erwartungs-
wert u

-bei bekannter Varianz o
2


2 2
1 1
P(X z X z ) 1
n n
o o
÷ ÷
o o
÷ · s u s + · = ÷ o
mit
2
1
z
o
÷
aus N(0.1).
-wenn normalverteilte Grundgesamtheit oder
-wenn unbekannte Verteilung aber n~ 30

Schätzintervall:
2 2
1 1
|X z ; X z |
n n
o o
÷ ÷
o o
÷ · + ·
Länge:
2
1
l 2 z
n
o
÷
o
= · ·
(6.14)
KonIidenzintervall
Iür den Erwartungs-
wert u
-bei unbekannter Varianz o
2


2 2
1 .dI 1 .dI
s s
P(X t X t ) 1
n n
o o
÷ ÷
÷ · s u s + · = ÷ o
mit
2
1 .dI
t
o
÷
aus t-Verteilung mit dI÷n-1
Schätzintervall:
2 2
1 .dI 1 .dI
s s
|X t ; X t |
n n
o o
÷ ÷
÷ · + ·
Länge:
2
1 .dI
s
l 2 t
n
o
÷
= · ·
Iür n~ 30 kann die N(0.1) approximiert werden. womit sich
das KonIidenzintervall ändert zu:

2 2
1 1
s s
P(X z X z ) 1
n n
o o
÷ ÷
÷ · s u s + · = ÷ o
mit
2
1
z
o
÷
aus N(0.1).

(6.15)






2
2
2
nS*
; =
o
2
2
2
(n 1)S ÷
; =
o
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7.6.4! Musteraufgabe 4 - Testverfahren für Erwartungswert und Varianz (Zweistichprobenproblem)
Die Preise verschiedener Computermodelle A und B sind ieweils näherungsweise normalverteilt. In einer im Internet recherchierten Zu-
Iallsstichprobe zum Preisniveau des Modells A wurden Iolgende Preise ermittelt |in Euro|:

500. 490. 500. 530. 470. 510.

Eine ZuIallsstichprobe des Modells B ergab Iolgende Preise |in Euro|:

680. 790. 720. 600. 650. 620. 740. 680. 640.

Ref.Nr. Aufgabenstellung Relevant Klar Üben
A 4.1. Bestimmen Sie ein 95°-KonIidenzintervall Iür
2
A
o !
A 4.2.
Bestimmen Sie ein 90°-KonIidenzintervall Iür das Verhältnis von Varianz der Preise von
Modell A zu Varianz der Preise von Modell B!

A 4.3.

Interpretieren Sie das KonIidenzniveau in der TeilauIgabe 4.3 am Beispiel!

A 4.4. Testen Sie
2 2
0 B A
H : o = o bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5°!
A 4.5.
Testen Sie
0 B A
H : u > u bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5°. wenn Sie anneh-
men können. dass die Stichprobenvarianzen den Varianzen in der Grundgesamtheit ent-
sprechen.

7.6.5! Musteraufgabe 5 - Testverfahren für den Anteilswert
Parkplatzwächter Paul vermutet. dass ein Großteil der AutoIahrer die erlaubte Parkzeit auI seinem kleinen Parkplatz überschreitet. Nach
einer längeren Beobachtungsphase stellt er Iest. dass von 250 Parkern 150 die Parkzeit überzogen hatten.

Ref.Nr. Aufgabenstellung Relevant Klar Üben
A 5.1.
Bestimmen Sie ein 90°-KonIidenzintervall Iür den Anteil der Parker. die die Parkzeit ü-
berschreiten!

A 5.2.
Testen Sie bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5° die Nullhypothese
0
H : p 0. 4 = !
Testtheorie

Klausuren richtig vorbereiten. mit dem Handbuch Iür PrüIungserIolg: 'Ab heute bestehe ich iede PrüIung (gut)' - www.studeo.de 173
7.7! Musterlösungen zur Testtheorie
Diese Musterlösungen sind beispielhaIt. Wir haben uns bemüht. insbesondere die Rechenschritte ausIührlicher darzustellen als in der Klausur eigentlich
nötig. Erläuterungen stehen in der rechten Spalte. Arbeiten Sie mit diesen Lösungen. indem Sie den Weg eigenständig nachvollziehen und sich Bemer-
kungen am Rande machen. Sie haben bereits die AuIgabenstellungen mit den AuIgaben Ihrer Übung und der alten Klausuren verglichen. Jetzt müssen Sie
dasselbe Iür die Lösungen machen. Vergleichen Sie die Lösungen Schritt Iür Schritt und machen Sie sich Notizen. Haken Sie die Lösungen ab. die Sie
beherrschen. Lösen Sie die AuIgaben immer wieder. bis Sie sie ohne Nachzuschauen beherrschen. Üben Sie TermumIormungen mit dem Studeo
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-
Rechentrainer (www.rechentrainer.de).
7.7.1! Musterlösung 1 - Testverfahren für Erwartungswert und Varianz (Einstichprobentests)
Paul interessiert der Wasserverbrauch seiner alten Waschmaschine. Er weiß. dass der Wasserverbrauch näherungsweise normalverteilt
ist. Bei einer Versuchsreihe mit n÷10 Durchgängen erzielte er Iolgendes Ergebnis |in Liter|:

55 69 40 58 69 62 48 65 45 59

Weiterhin wird Iür diese AuIgabe eine Irrtumswahrscheinlichkeit von 5° angenommen.

Lösung Erläuterungen / Notizen
A 1.1.! Wie lauten die Hypothesen Iür den Test auI einen mittleren Wasserverbrauch von 50
Litern?
Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Formalisieren Sie die AuIgabenstellung. und überlegen Sie. ob ein ein- oder zweiseitiger Test
durchgeIührt werden muss. Die Nullhypothese soll die zu prüIende Annahme dabei so repräsen-
tieren. dass sie sinnvoll mittels eines TestverIahrens prüIbar wird. Im vorliegenden Fall müssen
Sie eine Hypothese bzgl. des Erwartungswertes auIstellen:

Nullhypothese:
0
H : 50 |Liter| u =

Da es keine speziIische ZusatzinIormation gibt. welche die Richtung der Alternativhypothese
vorgibt. müssen Sie einen zweiseitigen Test durchIühren. Die Alternativhypothese lautet deshalb:

Alternativhypothese:
1
H : 50 |Liter| u =











Null- und Alternativhypothese stel-
len immer Gegensätze dar. die sich
gegenseitig ausschließen.
A 1.2.! Geben Sie die zugrunde liegende StichprobenIunktion Iormal und verbal an. Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

x ist die StichprobenIunktion des Erwartungswertes u. (s. Kap. 6)
x bedeutet: .Der mittlere Wasserverbrauch der alten Waschmaschine |in Liter| bei einer
ZuIallsstichprobe von n÷10 Durchgängen'

x
i
ist .der Wasserverbrauch |in Liter| im i-ten Durchgang'

i
i
1
X X
n
=
¯
(s. Kap. 6)


A 1.3.! Welche Verteilung hat die StichprobenIunktion unter H
0
? Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Unter der Annahme der Richtigkeit von H
0
ist x normalverteilt mit u÷50 |Liter| und
X
2 2
2
n 10
o o
o = = . Da
2
o unbekannt ist. muss es über die Stichprobenvarianz s
2
geschätzt werden.


A 1.4.! Wie lautet die TestIunktion. und wie ist diese unter H
0
verteilt? Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Suchen Sie sich die TestIunktion Iür einen Test Iür den Erwartungswert heraus. wobei die zusätz-
lich berücksichtigen müssen. dass o unbekannt ist!

Die TestIunktion lautet:

0
X
T n
S
÷ u
= (7.5)
und ist unter H
0
t-verteilt mit dI÷n-1 Freiheitsgraden.


Ähnlich wie beim Schätzen müssen
Sie auch hier darauI achten. wel-
cher Test zulässig ist. d.h. ob bei-
spielsweise o bekannt oder unbe-
kannt ist.
A 1.5.! Bestimmen Sie den Ablehnungsbereich Iür diesen Test. Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R

Der Ablehnbereich eines Testes wird über den kritischen Wert des Tests bestimmt. Bei einer t-
verteilten Testgröße und zweiseitiger Fragestellung ist dieser kritische Testwert
2
1 .dI
t
o
÷
sowohl ab-
hängig von der Irrtumswahrscheinlichkeit. als auch vom StichprobenumIang (zur Berechnung der
Freiheitsgrade).

Ermitteln Sie aus der AuIgabenstellung die Irrtumswahrscheinlichkeit und die Stichprobengröße.







Testtheorie

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Bestimmen Sie das KonIidenzintervall:

2 2
X X X X
n n n n
1 1
(1 ) (1 )
X X
P( z z ) 1
n n n n
o o
÷ ÷
÷ ÷
÷ · s t s + · = ÷o

0. 6(1 0. 6) 0. 6(1 0. 6)
P(0. 6 1. 645 0. 6 1. 645 )
250 250
P(0. 6 0. 051 0. 6 0. 051)
P(0. 549 0. 651)
÷ ÷
÷ s t s +
= ÷ s t s +
= s t s


Das Schätzintervall lautet dann:
| | 0.549;0. 651

A 5.2.! Testen Sie bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5° die Nullhypothese
0
H : p 0. 4 = !
Relev. R Ü1 R Ü2 R Ü3 R OK R


0
H : p 0. 4 =
1
H : p 0. 4 =

Es ist ein Test Iür den Anteilswert einer binomialverteilten Grundgesamtheit unter Gültigkeit der
Normalverteilungsapproximation anzuwenden:

0
0 0
`
T
(1 )
n
t ÷ t
=
t ÷ t
ist unter H
0
N(0.1) verteilt (7.9)
Bestimmen Sie das z-Quantil der N(0.1).

2
0.975 1
z z 1.96
o
÷
= =

Berechnen Sie die Testgröße und Iällen Sie die Testentscheidung.

0. 6 0. 4
T 6. 455
0. 4(1 0. 4)
250
÷
= =
÷


Es gilt
0.975
T z 1. 96 > = . Damit liegt die Testgröße im Ablehnungsbereich der Nullhypothese.
Für die vorliegenden Stichprobe und eine Irrtumswahrscheinlichkeit von 5° muss die Nullhypo-
these. dass der Anteil der Falschparker 0.4 beträgt. abgelehnt werden.

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7.8! Algorithmen zur Testtheorie
Diese Algorithmen sollen Ihnen helIen. die schwierigeren AuIgabenteile eigenständig zu lösen. Wir haben uns bemüht. die einzelnen Rechenschritte so
elementar wie möglich darzustellen. Mitunter stehen noch Hinweise in der rechten Spalte. Arbeiten Sie mit diesen Algorithmen. indem Sie ieden Schritt
nachvollziehen. Rechnen Sie dann ähnliche AuIgaben nach diesem Schema und machen Sie sich weitere Notizen.
7.8.1! Allgemeines Vorgehen beim Testen
Vorgang

Erläuterungen/Notizen
1. Ermitteln Sie. welches TestverIahren auIgrund der Fragestellung in Frage kommt.
2. Stellen Sie die Hypothesen auI! Formulieren sie Iormal und verbal die Nullhypothese und
die Alternativhypothese.

Handelt es sich um ein zweiseitiges Testproblem Iür einen Parameter v. so ist die Nullhypo-
these H
0
: v÷v
0
und die Alternative H
1
: v=v
0
.

3. Handelt es sich um ein einseitiges Testproblem. so Iormulieren Sie eine Nullhypothese.
dass der Parameter v einen bestimmten Wert v
0
nicht überschreitet (unterschreitet) H
0
:
vsv
0
(H
0
: v>v
0
). Die Alternativhypothese ist wiederum das Gegenteil der Nullhypothese.

4. Schreiben Sie sich die Testgröße Iür Ihren Test heraus und bestimmen Sie deren Vertei-
lung.

Die Nullhypothese beinhaltet im-
mer das Gleichheitszeichen.


Einseitige Hypothesen werden nur
auIgestellt. wenn zusätzliche In-
Iormation vorhanden ist. die eine
Hypothesenrichtung ausschließt.
5. Ermitteln Sie die Irrtumswahrscheinlichkeit o! Sie muss gegeben sein. d.h. entweder ist
o oder (1-o) in der AuIgabe gegeben.


6. Mittels der Irrtumswahrscheinlichkeit o (auch SigniIikanzniveau genannt) und der Ver-
teilung der Testgröße unter der Gültigkeit der Nullhypothese ermitteln Sie die kritischen
Werte der Verteilung (zweiseitiger Test). Mit den kritischen Werten (Annahmegrenzen.
Annahmekennzahlen) können Sie den Ablehnungsbereich und den Nichtablehnungsbereich
bestimmen. Der Nichtablehnungsbereich liegt zwischen der unteren Grenze (unterer kri-
tischer Wert) und der oberen Grenze (oberer kritischer Wert) einschließlich der Grenzen
selbst. Der Ablehnungsbereich ist das Komplementär zum Nichtablehnungsbereich.

Zur Kontrolle: der Wert v
0
Iällt immer in den Nichtablehnungsbereich!

Für zweiseitige Testprobleme werden die kritischen Werte Iür o/2 bzw. (1-o/2) bestimmt!!
Für einseitige Testprobleme verwendet man o.

7. Berechnen Sie Iür die vorliegende Stichprobe die Testgröße.

8. Bestimmen Sie. ob der Wert T der Testgröße im Ablehnungs- oder im Nichtablehnungsbe-
reich der Nullhypothese liegt und Iällen Sie die Testentscheidung.

9. Die Interpretation des Testergebnisses sollten Sie in Hinblick auI die realen Probleme
durchIühren. Diskutieren Sie auch die Fehlerrisiken (Fehler 1. Art. Fehler 2. Art.)

Wichtig: Eine Nullhypothese kann nie angenommen werden (nur abgelehnt). Man schreibt
in diesem Fall: ....nicht abgelehnt...'
Bei einseitigen Testproblemen ist
bei
-linksseitigen Nullhypothesen
v>v
0
der Ablehnbereich unter-
halb der unteren Grenze
-rechtsseitigen Nullhypothesen
vsv
0
der Ablehnbereich ober-
halb der oberen Grenze

Einseitig: links o
rechts 1-o






So könnte eine Interpretation lau-
ten: Für eine Irrtumswahr-
scheinlichkeit von o÷... und eine
ZuIallsstichprobe vom UmIang
n÷... konnte statistisch bewiesen
werden. dass...
7.8.2! Einstichprobentest für Mittelwert
Vorgang

Erläuterungen/Notizen
1. Liegt eine Fragestellung zum Mittelwert vor (Einstichprobenproblem). dann stellen Sie
zunächst die Hypothesen auI.
1.!

2. Überlegen Sie. ob Ihnen die Varianz der Grundgesamtheit bekannt ist oder ob Sie die Va-
rianzen aus der Stichprobe schätzen müssen (Varianzen unbekannt). Soll die Varianz be-
kannt sein. so muss sie explizit in der AuIgabenstellung genannt sein.


3. Schreiben Sie sich die entsprechende Testgröße heraus (Formeln (7.4) - (7.7)
4. Ermitteln Sie die Irrtumswahrscheinlichkeit o.
5. Bestimmen Sie die Grenzen des Ablehnungsbereiches aus den Verteilungstabellen der
Standardnormalverteilung (bzw. t-Verteilung)
Für die Ermittlung der t-Quantile
2
1 ;dI
t
o
÷
bestimmen sie die Frei-