Markus Male

Alles über Klettern

03.10.06

Achterknoten: Sehr guter Anseilknoten, auch nach hohen Belastungen wieder leicht zu öffnen. Webeleinstek: Auch Mastwurf genannt, Als Halbmastwurf Sicherungsknoten mit spezielem Karabiner (HMS). Hoher Seilverschleiß, nicht zum Abseilen gedacht. Affenfaust(Kinderkopf-) knoten: Wurfknoten, Zierknoten, Auch als Klemmknoten. Schwer zu knüpfen.

Anderthalb Rundtörn mit zwei halben Schlägen: Kann auch unter Spannung gebunden und gelöst werden. Setzt die Bruchlast des Seiles um 30% herab. Ankerstek: Gleich wie oben, nur das der erste Schlag durch den Rundtörn geht. Baumklettern. Bachmannsknoten: Sehr zuverlässiger Klemmknoten, jedoch weniger handlich als ein Kurzprusik

Bulinknoten(dopp.): Ähnlich wie der Achterknoten gut zum anseilen geeignet. Zieht sich nicht zusammen, lässt sich leicht lösen, VORSICHT! Nie einen einfachen Bulin zum Klettern verwenden. Schwer zu knüpfen! Knopfknoten: Einfach lösbare Verbindung, aus einer sich zuziehenden Schlaufe und einem dicken Knoten (beispielsweise Affenkopf). Knopflochprinzip. Halber Schlag: Einfacher, doch sehr schwer lösbarer Knoten. (Sackstich) Diamantknoten: Hübscher, als auch funktioneller Knoten.

Doppelknoten: Kennt jeder, „Normaler Knoten“. Doppelter Überhandknoten: Lässt sich kaum wieder aufmachen, mehr Umwicklungen = Wurfknoten u. ä. Slipstek: Lässt sich wieder aufziehen. Etwas schnell wegbinden.

Franziskanerknoten: Wurfknoten

Garda-Rücklaufsperre: Geniale Rücklaufsperre mit 2 Expressschlingen.

Marlschlag: Nicht zum Klettern geeignet.

Henkersknoten: Starke Schlinge, die sich schnell zusammenzieht.

Gara-Acht-Schlinge: Rücklaufsperre mit 1 Karabiner und 1 Abseilachter.

Klemmheistknoten: Klemmknoten. Besser als Bachmannsknoten, aber schlechter als Prusikknoten. Konstruktorknoten: Webeleinstek + Schlinge (siehe Bild). Kann sich festzurren und nicht mehr lösen lassen.

Neunerknoten: Eigenschaften wie Bulinknoten, aber größer.

Prohaska: Kurzprusik, einmaliger Klemmknoten.

Prusikknoten: Auch guter Klemmknoten, als Absicherung beim Abseilen. Rettungsbund: Für Personenrettung. Zum Aufziehen von Personen mittels Flaschenzug. Doppelte Rettungsschlinge:

Spierenstich (dopp.): Knoten zum Verbinden zweier Seilenden.

Stopperstek: Zieht sich unter Belastung zu und lockert sich dann wieder. Topsegelschotstek: Lässt sich verschieben, außer unter Belastung. Nicht gut.

Trompetenknoten: Zum Nachträglichen verkürzen einer Leine.

Trossenstek: Verbindung zwischen zwei Seilen.

Wurfknoten: Schlechterer Wurfknoten als Affenfaust.

Schotstek: Knoten zum verbinden zweier Seile unterschiedlicher Stärke

Ankerstich: Zieht sich bei Belastung zu. Verstärkter Halbmastwurf: Mehr Widerstand als bei normalem HMS.

Kreuzknoten: Einfacher Verbindungsknoten, nicht besonders stark!

Bandschlingenknoten: Knoten zum Knüpfen einer Bandschlinge. Lieber fertig vernähte Bandschlinge kaufen.

Balkenknoten: Um Baumstämme hinter sich herzuziehen u.s.w. Links mit Nasenbändern. Roringstek: Festmachen an Baum, Ast u.s.w.

Bootsmannknoten: Starker Schlingknoten.

Spannerknoten: Zum spannen eines Seiles. Der Spannerknoten erlaubt, dank dem Flaschenzugeffekt das Spannen eines Seils. Er besteht aus mehreren Einzelknoten. Für die Schlaufe wird in der Regel der Fuhrmannsknoten verwendet, man kann jedoch an seiner Stelle auch den Achter

gebrauchen. Als Abschluss dient in der Regel der Bretzel. Achtung! Beim Umwickeln muss unbedingt beim Fuhrmannsknoten begonnen und anschliessend in Richtung Baum gewickelt werden. Häufig ist zu sehen, dass beim Baum begonnen und in Richtung Fuhrmannsknoten gewickelt wird. Dies kann jedoch unter Umständen gravierende Folgen haben, da sich der Knoten dann durch die Bewegung des Seils lösen kann! Also unbedingt darauf achten, dass richtig gewickelt wird. Verbesserter Slickknot: Schwerer zu lösen als ein normaler Slipknot.

Die in den obenstehenden Abbildungen beschriebene Methode für die Erstellung eines Spannerknotens ist die einfachste. Sie weist jedoch infolge der Schürfung der Seile am Baum auch eine relativ grosse Seilabnützung auf. Deshalb sollten wenn möglich die Seile nicht um den Baum geführt werden, sondern durch eine Umlenkrolle, welche am Baum befestigt ist. Auch vorne beim Karabiner empfiehlt es sich zur Entlastung der Seile eine Seilrolle einzubauen. Bei Verwendung von Seilrollen muss der Knoten jedoch mit einem zusätzlichen Seil, welches am Karabiner befestigt wird zum Baum hin gesichert werden!

Running Bowline: Lassoknoten.

Flaschenzug: Eine andere Person z.B. bei einer Rettung aufziehen.

Strickleitern: Einfache Begehung eines Baumes u.ä.

Lift: Für Baumhaus u.s.w.

Befestigung eines Seiles mit Pfählen: Z.B. für Seilbrücke.

HMS bei Sturz oder Ruhepause festklemmen:

Ausgleichsverankerung: Wird nötig wenn der Vorsteiger sichert.

Umlenkungen: Kraftverlust durch verschiedene Umlenkungstechniken.

Seilbrücken: Zur Überquerung von Gewässern, kleinen Gräben, Baum zu Baum (nur teilweise möglich).

Seilbahnen: Wie Seilbrücken zum Überqueren von großen Gräben, Gewässern, Baum zu Baum.

Technisches Klettern: Aufseilen an Seilen, Bäumen u.s.w.

weitere Infos auf: http://www.cevi.ch/regzh/hettlingen/cevitechnik/Seiltechnik/

HMS: Ältestes Sicherungsverfahren, schon in der Seefahrt angewendet. Heute längst durch modernere Sicherungsgeräte abgelöst. Halber Mastwurf um speziellen HMS – Karabiner. Krangelbildung, keine Sperre. Rechts: Halbmastwurf Abseilachter: Mittelprächtiges Sicherungsgerät. Geringe Reibung, keine Krangelbildung. Rechts: Verschiedene Achter; Fixierung eines Achters mit Hilfe eines Stück Gummis gegen die Gefahr dass der Achter über den Verschluss des Karabiners rutscht und so ungünstige Belastung ausübt. GriGri: Sichereres Siecherungsgerät. Sperrmechanismus. Gewohnheit wichtig.

Antzbremse: Wenig bekanntes, mittelprächtiges Sicherungsgerät. TreSirius: Bekannteres, nicht schlechtes Sicherungsgerät. Auch für Doppelseilführung, wenig Handkraft nötig.

YoYo: Auch Hebelsicherungsgerät

Cinch: Kinderleicht und doch sicher, leicht, klein, gute Bremswirkung unabhängig vom Seildurchmesser...

ATC: Einfacher Tuber, geringe Reibungskräfte, hohe Handbelastung.

ATC XP: Verbesserter ATC, hält mehr...

Reverso: Gutes Sicherungsgerät, hohe Reibung, Reibung kann noch erhöht werden, indem man zwei Karabiner verwendet. Reversino: Reverso für sehr dünne Seile. Nicht nötig, da Reverso mit 2 Karabinern die gleiche Wirkung erziehlt.