Wandtalfelzeichnungen von Rudolf Steiner mit Text

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GA 222 Aber nehmen Sie nun diesen Gedanken völlig ernst! Denken Sie daran, daß wir
in das Zeitalter eingetreten sind, in dem der Mensch aus seinem eigenen Inneren heraus
beschäftigt ist, seine Gedanken sich zu erarbeiten, seine Gedanken zu formen. Er steht
aber nun auch als einzelner in der Welt da. Diese Gedanken würden gewissermaßen
isoliert in der Welt dastehen, keine Bedeutung für den Kosmos haben, wenn nicht
geistige Wesenheiten da wären, welche den Gedanken, den sich der Mensch in seiner
Freiheit erarbeitet, nun in der rechten Weise als Kraft und Impuls dem Kosmos einfügten.
Und so haben wir den Fortschritt, der gegeben ist von der Gedankenverwaltung durch die
Geister der Form zu jener durch die Geister der Persönlichkeit.




GA 222 Geister der Persönlichkeit
Aber nehmen Sie nun diesen Gedanken völlig ernst! Denken Sie daran, daß wir in das
Zeitalter eingetreten sind, in dem der Mensch aus seinem eigenen Inneren heraus
beschäftigt ist, seine Gedanken sich zu erarbeiten, seine Gedanken zu formen. Er steht
aber nun auch als einzelner in der Welt da. Diese Gedanken würden gewissermaßen
isoliert in der Welt dastehen, keine Bedeutung für den Kosmos haben, wenn nicht
geistige Wesenheiten da wären, welche den Gedanken, den sich der Mensch in seiner
Freiheit erarbeitet, nun in der rechten Weise als Kraft und Impuls dem Kosmos einfügten.
Und so haben wir den Fortschritt, der gegeben ist von der Gedankenverwaltung durch die
Geister der Form zu jener durch die Geister der Persönlichkeit.















GA 84 Je weiter sich der Mensch von der Erde entfernt
Die Naturwissenschaft geht von der folgenden Annahme aus: Wenn man in einem Labor
etwas erforscht hat und auf dem fernsten Stern des Weltalles die gleichen Bedingungen
wie im Labor hergestellt werden können, so würden auf diesem Stern die gleichen
Naturgesetze gelten. So ist es aber nicht. Wenn hier eine Lichtquelle ist, so leuchtet sie in
der nächsten Umgebung stark, und je weiter man sich von ihr entfernt, desto schwächer
wird sie. Und so verhält es sich auch mit den Naturgesetzen. Was der Mensch auf der
Erde als Naturgesetze konstatiert, das verliert immer mehr an Gültigkeit, je weiter es sich
von der Erde entfernt.














Ga 84 Was ist Denken?
Denken heißt: Geradeso innerlich etwas tun, wie man äußerlich etwas tut, also wenn man
zum Beispiel seinen Arm oder seine Hand gebraucht. Wenn Sie Ihre Arme gebrauchen
und spüren, so erleben Sie Ihren physischen Leib. Wenn Sie sich also nur noch einen
Ruck zu geben brauchen, um überzugehen vom Spüren der Arm- oder Beinbewegungen
zum Spüren der inneren Denkkräfte, in diesem Augenblick spüren Sie Ihren zweiten
Menschen, Ihren Äther-Menschen, Ihren Bildekräfte-Menschen. Sie erleben ihn dann so,
daß er ganz aus Gedanken gewoben ist. Und in diesem Augenblick wird Ihnen zugleich
Ihr ganzes Erdenleben wie gegenwärtig.














GA 350 Kosmische Atmung
Was beim Menschen kosmische Atmung ist, was beim Menschen durch die Befruchtung
eingepflanzt wird, das wird bei der Pflanze jedes Jahr herangetragen durch das Licht, so
daß die Pflanze von der Schwere zum Licht und dadurch zur Befruchtung wächst. –
Wenn das Wasser, das hier in Form des Nebels aufsteigt, zu einer bestimmten Stelle
kommt, dann wird es aus dem Weltenall befruchtet. Und was geschieht? Dann blitzt es!

















GA 229 Frühling
Wenn im Frühling die Pflanzen zu sprießen beginnen, so ziehen sie Kohlensäure ein,
assimilieren sie Kohlensäure. Die Kohlensäure wirkt im Frühling in einer höheren Region
als im Winter, nämlich in der Region der Pflanzen. Wenn im Frühling die Pflanzen zu
sprießen beginnen, dann wird die Kohlensäure angezogen von den luziferischen
Wesenheiten. Und während die ahrimanischen Wesenheiten eine Art astralischen Regen
anstreben, um den lebendigen Kalk auch zu beseelen, erstreben die luziferischen
Wesenheiten eine Art Kohlensäureverdunstung von der Erde aus nach oben hin.















GA 223 Ein geistiges Ephesus
Alexander wollte, da Ephesus physisch an seinem Geburtstage zugrunde gegangen war,
ein geistiges Ephesus, das seine Sonnenstrahlen über Orient und Okzident ausstrahlen
sollte, begründen.




















GA 233 Physischer Leib – Ätherleib
Was ist der physische Leib des Menschen? Er ist der Leib, der den Kräften unterworfen
ist, die zum Mittelpunkt der Erde hinführen. Was ist der Ätherleib des Menschen?`Er ist
dasjenige im Menschen, was den Kräften unterworfen ist, die von überall her aus der
Peripherie des Universums hereinkommen. Dies kann man aus der Form des Menschen
unmittelbar ablesen. So haben die Beine ihre Form deshalb, weil sie den Erdenkräften
mehr angepaßt sind, während der Kopf mehr den peripheren Kräften angepaßt ist.















GA 233 a Golgatha: Vom Raum in die Zeit
Wenn das die Erde ist (weiße Linie), so sah man aus einer alten Einweihungsstätte herauf
(rechts: rot) zur Sonne und wurde durch die Initiation den Christus in der Sonne gewahr.
Man sah in den Raum hinaus, um an den Christus heranzutreten...
Ein Mensch, der, sagen wir im 8. Jahrhundert lebt, schaut, um zum Christus zu kommen,
jetzt auf die Zeitenwende bis zum Beginn der christlichen Zeitrechnung, schaut in der
Zeit hin nach dem Mysterium von Golgatha (gelber Pfeil) ... Was früher räumliche
Anschauung war, sollte durch das Mysterium von Golgatha zeitliche Anschauung
werden.














GA 236 Die Sterne sind Ausdruck der Liebe
Denken Sie doch nur einmal, wie tot der Kosmos ist, wenn man da hinausschaut und nur
brennende Gaskörper sieht, die leuchten! Denken Sie sich, wie lebendig das alles wird,
wenn man weiß: Diese Sterne sind der Ausdruck der Liebe, mit der der astralische
Kosmos auf den ätherischen Kosmos wirkt!


















GA 317
Andacht zum Kleinsten
Es darf das Meditieren nicht die Stimmung haben: Ich will mich innerlich in ein warmes
Nest legen, es soll mir immer wärmer und wärmer werden, sondern es muß die Stimmung
vorliegen, daß man in die Wirklichkeit eintaucht, daß man die Wirklichkeit ergreift.
Andacht zum Kleinen, ja zum Kleinsten, das ist es, worauf es ankommt.

















GA 237 Das Reich der Angeloi
Es ist jetzt so, daß aus einem verhältnismäßig einheitlichen Reich der Angeloi ein
zweigeteiltes Reich der Angeloi entsteht, ein Reich der Angeloi mit einem Zug hinauf in
höhere Welten (gelb) und mit einem Zug hinunter in tiefere Welten.


















GA 354 Am Anfang war die Wärme
Was ursprünglich allem zugrunde lag, ist die Wärme oder das Feuer... nicht ein Urnebel
war ursprünglich da, ein toter Urnebel, sondern lebendige Wärme war ursprünglich da.





















GA 212 Wo die Seele nicht hinein kann
Bedenken Sie: Da stehen Sie als Mensch. Da haben Sie in Ihrem Organismus die Wärme,
das Gasförmige, das Flüssige. Da kann ihr Seelisches überall hinein. Aber da ist noch
etwas in Ihrem Organismus, in das Ihr Seelisches nicht hinein kann. Das ist so, wie wenn
Sie her allerlei Gegenstände haben, die vom Licht bestrahlt werden. Sie haben eine Art
Spiegelfläche. da kann das Licht nicht durch, es wird zurückgestrahlt. So haben Sie in
sich Ihren festen Salzorganismus. In den kann das Seelische nicht herein. Von ihm wird
das Seelische fortwährend zurückgestrahlt. Wenn Sie diesen Salzorganismus nicht hätten,
so würden Sie zunächst überhaupt gar kein Bewußtsein haben können, denn das, was Sie
in sich als Bewußtsein haben, das sind die von Ihrem Salzorganismus zurückgestrahlten
Seelenerlebnisse.












GA 212 Die ätherische Welt
Bevor sich der Mensch mit der physischen Welt durch das Embryo verbindet, zieht er die
Kräfte der ätherischen Welt zu sich heran. Wir leben hier auf der Erde in der physischen
Welt, also in derjenigen Welt, die wir durch unsere Sinne erfahren und durch unseren
irdischen Verstand begreifen. Aber in dieser Welt gibt es nichts, was nicht durchsetzt ist
von der ätherischen Welt.

















GA 216 Himmel und Erde
Wenn wir uns das als Erde vorstellen, hier den Mond kreisend um die Erde, so können
wir uns die Bahn vorstellen, in der sich der Mond herumbewegt um die Erde, und wir
können dann das, was sich zwischen der Erde und der Mondesbahn befindet, etwa mit
dieser roten Fläche bezeichnen. Wer nun richtig die Erscheinungen zu deuten versteht,
die ihm da entgegentreten, wenn er in die Erde hineingräbt, der muß in der Tat sich
sagen: Das, was da in der Umgebung ist, findet sich abgespiegelt, aber nur verdichtet, in
einer äußeren Schicht der Erde selbst.















GA 296 Andere Köpfe auf unseren Schultern
Die Menschen können heute nicht von ihren gewohnten Begriffen loskommen. Aber das
ist heute das Wichtigste, daß wir nicht bloß glauben, daß einzelne äußere Verhältnisse
umgewandelt werden müssen, sondern daß wir unsere Ideen, unsere Begriffe, unsere
Empfindungen umgestalten müssen. Wir können schon sagen: Wir brauchen andere
Köpfe auf unseren Schultern.














Die Wandtafelzeichnungen Rudolf
Steiners
In vielen seiner Vorträge pflegte Rudolf Steiner während des
Sprechens an die Tafel zu zeichnen oder zu schreiben, entweder
um einen Begriff, einen Namen, eine Jahreszahl hervorzuheben,
oder um einen komplexen Sachverhalt anhand eines Schemas
aufzuschlüsseln oder auch nur, um einen Gedanken wie durch
eine Geste zu beleben. Die Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung hat
sich entschlossen ausgewählte Wandtafelzeichnungen so
reproduzieren zu lassen, dass sie dem Original sehr nahe
kommen. Im Gegensatz zu normalen Drucken werden sie jetzt als
hochwertige Leinwanddrucke reproduziert. Eine Auswahl dieser
Wandtafelzeichnungen können Sie auf dieser Seite erwerben.