Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 1

Inhaltsverzeichnis
1. Einführung.................................................................................... 2
2. Praxispartner ................................................................................ 3
2.1 Ausganglage............................................................................... 4
2.2 Problem- und Fragestellung ......................................................... 5
3. Idea Generation Session ................................................................ 7
3.1 Ideenworkshop 1 ........................................................................ 7
3.1.1. Vorbereitung.......................................................................... 8
3.1.2 Ablauf, Inhalte, Methodeneinsatz .............................................. 9
3.1.3 Erfahrung und Auswertung unserer generierten Ideen ...............12
3.1.4 Zwischenfazit und Ausblick......................................................15
3.2 Ideenworkshop 2 .......................................................................16
3.2.1 Vorbereitung ..........................................................................16
3.2.2 Ablauf, Inhalte, Methodeneinsatz .............................................16
3.2.3 Erfahrung und Auswertung unserer generierten Ideen ...............18
3.2.4 Zwischenfazit und Ausblick......................................................23
4. Top 3 Ideen .................................................................................23
4.1 Der Weg zu den 3 Top-Ideen ......................................................23
4.2 Parcours der Sinne.....................................................................24
4.2.1 Umsetzbarkeit ........................................................................25
4.2.2 Alleinstellungsmerkmale..........................................................27
4.2.3 Wirtschaftliche Aspekte ...........................................................28
4.2.4 Evaluation der Idee.................................................................28
4.3 Business-Dance .........................................................................29
4.3.1 Umsetzbarkeit ........................................................................29
4.3.2 Alleinstellungsmerkmale..........................................................32
4.3.3 Wirtschaftliche Aspekte ...........................................................32
4.3.4 Evaluation der Ideen...............................................................32
4.4 Ladies Programm.......................................................................33
4.4.1 Umsetzbarkeit ........................................................................35
4.4.2 Alleinstellungsmerkmale..........................................................37
4.4.3 Wirtschaftliche Aspekte ...........................................................37
4.4.4 Evaluation der Ideen...............................................................38
5. Fazit............................................................................................39
Anhang................................................................................................40
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 2
1. Einführung
Diese Arbeit wurde im Rahmen des Seminars "Idea Design" der Universität
Zürich unter der Leitung von Prof. Dr. Algesheimer geschrieben. Ziel des
Seminars war es Strategien kennenzulernen, um Ideen zu generieren, zu
evaluieren und umzusetzen. Dazu wurden die anfangs gelernten Techniken
direkt und praktisch an einem Marketing-Problem eines Praxispartners
angewandt. Jede Seminargruppe musste sich zu Beginn des Seminars einen
Praxispartner suchen. Der Praxispartner sollte für uns ein
marketingbezogenes Problem bereitstellen, welches wir im Verlauf des
Seminars bearbeiten konnten.
Bei einem ersten Treffen unserer Seminargruppe wurde darüber diskutiert,
was interessante Praxispartner wären. Wir haben uns auf einige Bereiche
geeinigt, wie zum Beispiel Sprachschulen, gemeinnützige Organisationen
und Tanzschulen. Zusätzlich haben wir noch darauf geachtet, welche
Kontakte aus unserem Umfeld wir nutzen könnten. Schlussendlich wurden
folgende Unternehmungen angefragt: Red Bull, Google, Schurter, Digitec,
Sportamt Zürich, Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft, Theater am Hechtplatz,
Zoo Zürich, Knies Kinderzoo, Sprachschule Annemarie & Rolf Frischknecht,
Sprachschule Schneider, Globo-Study, Swiss Life und Ambition Dance
Formation.
Die Entscheidung fiel schliesslich auf die Ambition Dance Formation. Dies
aus verschiedenen Gründen: Viele Unternehmen haben uns abgesagt,
teilweise waren die Verantwortlichen nicht zu erreichen oder abwesend und
wiederum andere hätten eine längere Bedenkzeit gebraucht. Dazu kam,
dass die Anfrage bei der Ambition Dance Formation auf grosses Interesse
gestossen war und sie sofort eine Problemstellung für uns bereit hatten.
Nicole tanzt bei der Ambition Dance Formation (ADF) seit vielen Jahren und
kennt die drei Leiterinnen persönlich. Alle drei sind sehr jung, dynamisch
und machen ihre Arbeit mit voller Leidenschaft. Dies waren die
Hauptgründe für unsere Entscheidung.
Im Folgenden erwies sich die Rollenverteilung in unserer Gruppe als
ziemlich einfach. Nicole war die Kontaktperson für die ADF und erledigte
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 3
zudem administrative Dinge, wie beispielsweise Termine finden und Material
organisieren. Patrick hatte die besten technischen Fähigkeiten und
übernahm unter anderem den Videodreh und die Gestaltung des Flyers.
Daniela und Michèle waren unsere Experten, was die Kreativitätsmethoden
anging. Sie leisteten einen wesentlichen Bestandteil an der Gestaltung der
Workshops. Der Aufwand für die einzelnen Gruppenmitglieder hat sich
unterschiedlich stark auf das Semester verteilt. Da eines unserer Mitglieder
zu Beginn des Semesters sehr oft gefehlt hatte, übernahm es in der zweiten
Hälfte des Semesters mehr Arbeiten als der Rest der Gruppe. So konnte die
Arbeitsteilung über das ganze Semester verteilt fair gehandhabt werden.
Man kann sagen, dass die Gruppe gute Teamarbeit geleistet hat, denn die
Workshops wurden immer zusammen vorbereitet. Lediglich beim
Theorievortrag wurden die Kreativitätsmethoden strikt aufgeteilt. Wir hatten
viele Treffen während des Seminars, obwohl dies durch die regelmässige
Abwesenheit eines unserer Gruppenmitglieder ein hoher administrativer
Aufwand bedeutete. Doch die Technik von heute hat uns dabei unterstützt:
Es wurde mit Skype, E-mail und Google Docs gearbeitet. Der Vorteil an
Google Docs ist, dass alle Gruppenmitglieder gleichzeitig an der schriftlichen
Dokumentation arbeiten können und jeder die Änderungen des Anderen
mitverfolgen kann. Die schriftliche Dokumentation des Seminars wurde bei
uns regelmässig während des Semesters gemacht, so konnte ein "workload"
am Ende des Semesters verhindert werden und die Erfahrungen der
Workshops waren präsenter. Tabelle 1 soll einen zeitlichen Überblick über
das Seminar geben. Die Termine werden in chronologischer Folge in dieser
Arbeit besprochen.
Ablauf des Seminars
17. März Erstes Treffen mit Livia
22. März Besuch von Tanzstunden der ADF
23. März Ideenrunde 1
4. Mai Ideenrunde 2
25. Mai Abschlussrunde

Tabelle 1: Ablauf des Seminars
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 4
2. Praxispartner
Im folgenden Teil, möchten wir die Ambition Dance Formation (ADF) näher
vorstellen. Danach möchten wir den Weg vom Problem zur für uns
relevanten Fragestellung zeigen.
2.1 Ausganglage
Vor rund 3
1
/
2
Jahren wurde die Ambition Dance Formation in Lachen SZ
gegründet, eine Tanzschule für jung und alt. Ursprünglich wurde sie von
fünf jungen Frauen gegründet, von denen nun noch drei Inhaberinnen der
Tanzschule sind. Sie alle teilen die Leidenschaft fürs Tanzen und haben sich
mit der Tanzschule einen Kindheitstraum verwirklicht. In der Tanzschule
teilen im Moment etwa hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene die
Freude an Bewegung und am Tanzen. Bei den Leiterinnen entwickelte sich
im letzten Jahr der Wunsch, die Tanzschule auszubauen, da die Nachfrage
stieg und der jetzige Standort allmählich zu klein wurde. Vor etwa drei
Monaten fanden die Leiterinnen eine geeignete Räumlichkeit. Die neue und
grössere Tanzschule soll ab August 2010 eröffnet werden. Zurzeit ist das
Angebot der Tanzschule schon sehr breit: Angebotene Stunden sind dem
Stundenplan zu entnehmen (Abbildung 1).









Abbildung 1: Stundenplan der ADF (Frühling 2010)


Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 5
Zusätzlich werden in regelmässigen Abständen Workshops wie Breakdance,
Reggaeton, Linedance, Yoga und Freestyle an Wochenenden durchgeführt.
Alle zwei Jahre findet ein grosses Herbstlager statt, in welchem eine Woche
lang getanzt wird. Die ADF hat auch Show-Crews, welche an Anlässen und
Events auftreten.
2.2 Problem- und Fragestellung
Am 17. März hatten wir unser erstes Treffen mit Livia Sturm von der ADF
Tanzschule. Sie ist eine der drei Inhaberinnen der Tanzschule und war
unsere Ansprechperson. Zuerst erklärten wir ihr, wie unser Seminar
strukturiert ist und was konkret unsere Aufgabe ist. Nach einem kurzen
Überblick ihrerseits über die Tanzschule, diskutierten wir die
Problemstellung. Die ADF steht kurz vor dem Umzug in eine grössere
Räumlichkeit. Der Grund für den Umzug ist, dass die Tanzschule, wie sie
heute in Lachen SZ besteht (Abbildung 2 und 3), allmählich zu klein wird.
Die steigende Nachfrage für Tanzstunden sowie das wachsende Angebot der
ADF sind ein gutes Zeichen. Sie fanden in Altendorf SZ geeignete grössere
Räumlichkeiten für die ADF (Abbildungen 4, 5 und 6). Altendorf liegt gleich
neben Lachen, so dass sich für die Kunden nicht viel ändert. Zudem ist
Altendorf gut an das Strassen- und Schienennetz der SBB angeschlossen
und die neue Tanzschule befindet sich unmittelbar in der Nähe des
Bahnhofs und einer Bushaltestelle. Von bisher 97m
2
vergrössert sich die
Fläche auf 175 m
2
, die Tanzschule wird also fast doppelt so gross. Sie wird
zwei Tanzräume haben, einen Empfang und eine kleine Küche.
Alte Adresse: Bahnhofplatz 10
8853 Lachen
Neue Adresse: Zürcherstrasse 65
8852 Altendorf
Abbildung 2: Lage Tanzraum Lachen Abbildung 4: Lage Tanzraum Altendorf
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 6








Die grösseren Räume bedeuten aber auch mehr Kosten, was der zentrale
Punkt für unsere Problemstellung ist. Durch die grösseren Räume ist die
ADF auf neue Kunden angewiesen, damit die höheren Kosten auch gedeckt
werden können. Schnell wurde also klar, dass wir uns hauptsächlich auf die
Akquirierung von neuen Kunden fokussieren und geeignete Massnahmen
ausarbeiten müssen, wie diese Kunden angesprochen werden können.
Somit war nach dem ersten Treffen auch unsere Fragestellung bekannt:
Wie kann die ADF neue Kunden gewinnen?

Obwohl die Tanzschule generell für jedes Alter und Geschlecht offen ist,
haben wir uns auf vier Zielgruppen konzentriert, die wir zusammen mit Livia
Sturm erarbeitet haben. Sie definierte diese als die wichtigsten zukünftigen
Kundengruppen, welche es anzusprechen gilt. Wir erwarteten, dass die
Abbildung 5: neuer Tanzraum in Altendorf
Abbildung 3: Tanzraum in Lachen
Abbildung 6: neuer Tanzraum in Altendorf
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 7
Fragestellung so konkreter bearbeitet werden konnte. Die Zielgruppen sind
folgende:
• Kinder im Schulalter von 6 - 15 Jahren
• Jungs im Oberstufenalter von 13-18 Jahren
• Junge Erwachsene von 16-30 Jahren
• Mütter (ab ca. 30 Jahren, aber generell keine Altersbeschränkung)

Die Leiterinnen waren sehr froh um die Unterstützung des Seminars, denn
alle drei haben neben der Tanzschule ein 100% Pensum und es bleibt wenig
Zeit, um konkrete Marketing-Probleme strukturiert zu untersuchen. Livia
Sturm erklärte sich zudem einverstanden, an unserer ersten Ideenrunde
eine kurze Einführung über die Tanzschule zu geben und eine einfache
Choreografie zusammenzustellen, die wir gemeinsam mit den
Seminarteilnehmern als Warm-Up tanzen wollten.
3. Idea Generation Session
Nun sollten wir in den beiden uns zur Verfügung stehenden Idea Generation
Sessions zunächst möglichst viele und konstruktive Ideen zu unserer
Fragestellung generieren. Diese Ideen sollten die Basis für die
anschliessende Ausarbeitung der Problemstellung bilden.
3.1 Ideenworkshop 1
Am 23. März 2010 fand unsere erste Ideenrunde statt. Ziel dieser "Idea
Generation Session" war, möglichst viele kreative und nützliche Ideen zur
Fragestellung zu generieren. Es soll in dieser ersten Runde noch nicht um
die konkrete Ausgestaltung der Ideen gehen, sondern der Ideenfluss soll
angeregt werden, damit möglichst viele Ansatzpunkte für die späteren Top-
Ideen generiert werden können. Im ersten Teil des Seminars hatten wir
einige Kreativitätstechniken kennengelernt und nun bestand die Möglichkeit
diese Ideengenierungstechniken anzuwenden. Schwierig war für uns, die
Balance zwischen Struktur und freiem Denken zu finden, das heisst wie viel
Freiheit man den Teilnehmern geben und wie viel im Workshop strukturiert
sein soll. Wir wollten die Teilnehmer in ihren Denkprozessen nicht mit
unseren Vorstellungen von möglichen Lösungen beeinflussen. Wir haben
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 8
uns entschieden folgende Informationen zu Beginn des Workshops klar zu
kommunizieren: Informationen über die ADF und den Umzug,
Einschränkung durch kleines Budget, unsere Fragestellung (Wie kann die
ADF-Tanzschule neue Kunden gewinnen?) und die Informationen über die
vier Zielgruppen (Kinder im Schulalter von 6-15 Jahren, Jungs im
Oberstufenalter von 13-18 Jahren, junge Erwachsene von 16-30 Jahren und
Mütter).
3.1.1. Vorbereitung
Um ein möglichst gutes Ergebnis in der ersten Ideenrunde zu erreichen,
wollten wir unsere Mitstudenten und Dozenten gleich von Anfang an in
unser Thema einführen. Damit sich die Seminarteilnehmer ein besseres Bild
über die ADF Tanzschule verschaffen konnten, haben wir im Vorfeld einen
kurzen Film über die ADF zusammengestellt. Ziel war es, den
Seminarteilnehmern einen Einblick in die Tanzschule zu geben, damit sie
sich besser auf die Ideengenerierung zu unserem Projekt einstellen
konnten.
Die Idee des Films kam sehr spontan und es blieb nicht viel Zeit einen
ausführlichen Trailer über die ADF Tanzschule zu drehen. Daher musste
man sich auf einen kurzen Einblick in die Stunden und auf einige wenige
Interviews beschränken. Am Montag 22. März besuchten wir zwei
verschiedene Tanzstunden zwischen 17.45 Uhr und 20.00 Uhr, um
Eindrücke für den Film zu sammeln. Die erste Gruppe war die HipHop-
Tanzstunde für Kinder von 6-15 Jahren und die zweite Gruppe war die
HipHop-Stunde für Erwachsene im Alter von 18-30 Jahren. Wir wollten
damit zwei der genannten Zielgruppen zeigen.
Sehr überraschend war die fröhliche Atmosphäre in der Tanzschule. Die
Musik lief praktisch die ganze Zeit, nur in der Pause zwischen den beiden
Stunden wurde sie kurz abgestellt. Ein konzentriertes und energievolles
Ambiente animierte beide Lektionen. Die Schüler agierten locker mit den
Tanzlehrerinnen der beiden Stunden, diese scheinen nicht distanziert,
sondern befreundet mit den Schülern. Auch die Schüler der Stunden
scheinen sich gut zu kennen. Vor jeder Stunde sitzen bereits Tänzerinnen
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 9
der nächsten Stunde am Rande des Raumes und schauen mit viel
Aufmerksamkeit der laufenden Lektion zu. Sie zeigen sich ruhig, aber ihre
Augen glänzen vor Freude und Motivation auf die kommende Lektion. Es
war eine gute Erfahrung die Stunde zu besuchen, die Freude am Tanzen
steckte uns gleich alle an. Der kurze Film über die ADF befindet sich im
Anhang auf einer DVD.
Zur Vorbereitung gehörte auch die Organisation der Räumlichkeiten und der
Dekoration. Unsere erste Ideenrunde wollten wir in einem Raum
durchführen, welcher zusätzliche Inspiration zur Ideengenerierung liefert.
Aus diesem Grund haben wir den ASVZ - den Akademischen Sportverband
Zürich – für einen freien Raum angefragt. Wir bekamen die Möglichkeit, für
die erste Ideenrunde den Cycling Room der Polyterrasse zu benutzen. Mit
den Spiegeln und den weggeräumten Fahrrädern konnte der Cycling Room
sehr gut als Tanzraum fungieren, was den Fluss für kreative Ideen zu
unserem Projekt anregen sollte.
Bei der Dekoration konnten wir auf viele Materialien der ADF zurückgreifen.
Wir benutzten Posters, Flyers und Fotos als Dekoration für die Wände.
Ausserdem bekamen wir alle eine Trainerjacke der ADF, so ergaben wir vier
Gruppenmitglieder mit Livia zusammen ein stimmiges Bild.
3.1.2 Ablauf, Inhalte, Methodeneinsatz
Die Ideengenerierungsrunde begann mit einer Begrüssung und der
Präsentation des Kurzfilmes über die Tanzschule. Danach gab Livia Sturm
einen kurzen Überblick über die ganze Tanzschule und erläuterte das
Angebot der ADF. Die Fragestellung und die angestrebten Zielgruppen
wurden genannt. Anschliessend wurde eine kleine Choreografie von Livia
Sturm als Warm-Up und als Einstimmung für unsere Ideenrunde
durchgeführt.
Der Hauptteil der Ideenrunde wurde mit vier verschiedenen Posten mit
jeweils verschiedenen Methoden der Ideengenerierung (Mind Mapping,
Brain Storming/-Writing, Zufallsmethode) gestaltet. Die Seminarteilnehmer
wurden in vier Gruppen zufällig aufgeteilt und mussten sich zu einem der
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 10
Posten begeben. Jede Gruppe arbeitete während 15 Minuten an einem der
Posten und wechselte dann zum nächsten. Vor dem Wechsel musste jeweils
in der Gruppe entschieden werden, welches die besten Ideen waren und
diese mussten notiert werden. Wir wollten mit der Rotation von Posten zu
Posten ein bisschen Bewegung in den Workshop bringen, da unser
Praxispartner ja viel mit Bewegung zu tun hat. Am letzten Posten wurden
dann keine neuen Ideen mehr generiert, sondern die Ideen der vorherigen
Gruppen ausgewertet. Anschliessend sollte die beste Idee vom Posten
bestimmt werden. Die vier besten Ideen wurden am Ende der ganzen
Seminargruppe präsentiert und von uns direkt in eine Powerpoint-
Präsentation eingefügt. Eine Abstimmung ermöglichte die Auswahl der
besten Idee. Die Gruppe, welche die beste Idee generiert hatte, gewann
einen Gutschein für eine Tanzstunde in der ADF. Folgende vier Posten
wurden von den Teilnehmern durchlaufen:
Mind Map 1 : (Zielgruppe Erwachsene)
Die Gruppe wurde in zwei Hälften geteilt. Gruppe A sollte ein Mind Map mit
der Zielgruppe "Mütter" erstellen. Gruppe B sollte ebenfalls ein Mind Map
erstellen, aber mit der Zielgruppe "junge Erwachsene". Nach fünf Minuten
wurden die Mind Maps zwischen den beiden Gruppen ausgetauscht und jede
Gruppe ergänzte das jeweils andere Mind Map. Die letzten fünf Minuten
wurden benötigt, um die beste Idee beider Zielgruppen zu bestimmen.
Laufspiel, Zufallsmethode
Jemand aus der Gruppe zog ein Kärtchen, worauf ein Zufallsbegriff stand.
Daraufhin überlegten sich alle Mitglieder vier Attribute zu diesem Begriff.
Die vier Attribute sollten dann auf die Problemstellung angewandt werden.
Wenn zu allen Attributen eine Idee generiert wurde, zog jemand das
nächste Kärtchen. In den letzten fünf Minuten wurden alle Ideen
angeschaut und zwei davon festgehalten.
Mind Map 2: (Zielgruppe Kinder)
Der Ablauf an diesem Posten war eigentlich identisch mit dem Ablauf des
ersten Postens. Nur wurden hier die Mind Maps zu anderen Zielgruppen
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 11
erstellt und zwar zu "Jungs im Alter von 13-18 Jahren" und zu "Kinder im
Alter von 6-15 Jahren". Nachdem beide Gruppen beide Mind Maps
bearbeitet hatten, wurden die letzten fünf Minuten wieder dazu gebraucht,
um die beste Idee beider Zielgruppen zu bestimmen.
Brainwriting/-storming
Die Gruppenmitglieder sollten alle ein Wort auf einen Zettel schreiben.
Danach wurde ein Brainstorming zu jedem Wort gemacht. In den letzten
fünf Minuten fasste die Gruppe ihre beste Idee zusammen.
Der exakte Ablauf der Ideenrunde 1 soll in der Tabelle 2 noch einmal
übersichtlich dargestellt werden.
Zeit Was Wer
16.15 Uhr Treffpunkt beim Hauswart ASVZ Nicole &
Michèle
16.25 (5min) - Start
- Jedem Teilnehmer wird eine Gruppennummer,
eine ADF-Broschüre und ein Lageplan verteilt
- Begrüssung & Film
alle
16.30 (5min) Informationen von Livia Sturm über die ADF und
die Fragestellung
Livia &
Patrick
16.35 (5min) - Warm-Up
- Kurze Erklärung zum Postenlauf
- Gruppe 1 zum Posten 1 (Mind Map 1)
- Gruppe 2 zum Posten 2 (Laufspiel)
- Gruppe 3 zum Posten 3 (Mind Map 2)
- Gruppe 4 zum Posten 4 (Brainstorming)
Livia &
Michèle
16.40 –
17.40
(60min)
- Postenlauf
- An jedem Posten ein Betreuer, der die Methode
der Gruppe erklärt
- Nach 15 min wird der Posten gewechselt
(Rotation). Der Betreuer schaut dabei, dass die
Gruppe aus jeder Methode mindestens eine
Idee als Fazit mitnimmt und festhält.
- Der letzte Posten wird nicht mehr durchlaufen,
sondern die Gruppen beurteilen, was bis jetzt
am Posten für Ideen generiert wurden. Die
beste Idee soll ausgewählt werden und am
Ende präsentiert werden.
- Nach 2 Posten 5 Minuten Pause machen
- Livia Sturm kann sich integrieren, wo sie
möchte
alle
Mind Map 1 - Erwachsene Nicole
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 12
Laufspiel (Zufallsmethode) Daniela
Mind Map 2 - Kinder Michèle
Brainwriting / Brainstorming Patrick
17.40
(10min)
Diskussion und Präsentation der besten Idee von
jedem Posten
alle
17.50 Ausklingen im BQm alle
Tabelle 2: Ablauf der Idea Generating Session 1

3.1.3 Erfahrung und Auswertung unserer generierten Ideen
Unsere erste Ideenrunde hat insgesamt zu einem sehr guten Ergebnis
geführt. Es wurden 344 Ideen generiert (siehe Anhang 1). Zeitlich hat alles
sehr gut gepasst und die Seminarteilnehmer haben gut mitgemacht beim
Postenlauf. Vor allem das Warm-Up hat gut dazu beigetragen, die
Stimmung aufzulockern und Bewegung in die ganze Stunde zu bringen. Der
Film kam ebenfalls gut an, da sich die Seminarteilnehmer so ein besseres
Bild von der ADF machen konnten. Wir haben von ihnen viel gefordert und
es war anstrengend, aber am Ende waren wir sehr zufrieden mit dem
Ergebnis. Durch die verschiedenen Methoden, fokussierte sich die Gruppe
nicht auf eine Idee, die ihr besonders gefiel, sondern wurde immer wieder
in eine neue Richtung gelenkt. Insbesondere die Zufallsmethode lenkte die
Teilnehmer in eine ganz andere Richtung, da man plötzlich Ideen generieren
musste, die zum Beispiel mit dem Wort "Apotheke" zu tun hatten. Bei
Apotheke wurde dann das Attribut "grün" genannt und daraufhin kam die
Gruppe auf die Idee, eine Zusammenarbeit mit der Pfadi zu machen und im
Grünen zu tanzen. Beim Zufallswort "Fahrrad" kam man auf das Attribut
"Sattel" und dabei kam die geniale Idee auf, einen Sattelschutz mit dem
Logo der Tanzschule zu gestalten und diesen dann bei einer Verteilaktion an
den Bahnhöfen direkt an die Fahrräder zu montieren.
Auch die beiden Posten mit den Mind Maps ergaben gute Ideen. Hier war
der Vorteil, dass die Seminarteilnehmer völlig uneingeschränkt waren und
sich lediglich auf eine der vier Zielgruppen konzentrieren mussten. Dadurch,
dass Gruppe A nach fünf Minuten das Mind Map von Gruppe B mit der
anderen Zielgruppe erhielt, konnten Doppelnennungen verhindert werden.
Die Gruppe wurde dann zwar von den Ideen der vorherigen Gruppe
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 13
beeinflusst, aber es wurden nicht die gleichen Ideen noch einmal generiert
bzw. genannte Ideen konnten verbessert werden. Bei den jungen
Erwachsenen kamen Ideen heraus, wie beispielsweise Wochenendausflüge,
Blind-Date-Dancing oder Flashmob. Sehr gut gefallen hat uns die Idee, als
Werbung Tanzschritte mit Kreide auf die Strasse zu malen, vor allem jetzt
im Sommer wäre dies eine lustige Aktion. Sie würde eventuell sogar die
Aufmerksamkeit der Medien wecken. Für die Mütter wurde unter anderem
Folgendes vorgeschlagen: Schwangerschaftstanzen, Kinderhort,
Wohlfühltag oder Familienrabatte. Tanzstunde während des Schulsports,
Guerilla-Aktion in der Schulpause oder Breakdancing sind einige Beispiele
um Kinder und Jungs anzusprechen.
Der Posten des Brainstormings war der am wenigsten effizienteste Posten.
Man hatte kaum Zeit alle notierten Ideen zu besprechen und mit lediglich
zwei Minuten pro Wort war die Zeit zu kurz eine Idee auch wirklich
gründlich zu diskutieren. Dennoch hat auch dieser Posten einige gute Ideen
geliefert, wie zum Beispiel ein Dance-Battel "Altendorf versus Lachen", ADF
auf Facebook promoten oder ein Tanzkurs für "Untalentierte".
Dies sind jedoch nur einige Beispiele der vielen Ideen, die in der ersten
Runde generiert wurden. Um einen Einblick in alle Ideen zu erhalten,
verweisen wir wiederum auf den Anhang.
Was als grosser Vorteil gewertet werden kann, war die Mitarbeit von Livia
Sturm. Ihre Anwesenheit und ihre Integration in die einzelnen Posten waren
ein grosser Mehrwert. Zudem war an jedem Posten jemand anwesend von
unserer Gruppe, an den Fragen oder Probleme gerichtet werden konnten.
Dies war insofern wichtig, weil die Teilnehmer die Region um Altendorf SZ
nicht so gut kannten und beispielsweise häufig nicht wussten, dass ein
grosses Einkaufszentrum in der Nähe ist (Seedamm-Center). Viele wussten
auch nicht, dass es mittlerweile drei Diskotheken in der Region gibt, dies
sind wichtige Informationen um geeignete Marketingmassnahmen
auszuarbeiten.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 14
Wenn wir den Workshop noch einmal durchführen könnten, würden wir den
Zeitrahmen ein bisschen lockerer planen. Die Zeit hat gereicht, es war
jedoch sehr anstrengend für die Teilnehmer, da sie während des Postenlaufs
nur fünf Minuten Pause hatten. Wir beendeten die Stunde zwar zehn
Minuten früher, jedoch würden wir im Nachhinein besser mehrere Pausen
machen, dann sind die Teilnehmer wohl effektiver und produktiver während
des Generierens. Weiter könnte kritisiert werden, dass wir die Zielgruppe
"Väter" völlig ausser Acht gelassen haben, dies hat jedoch folgende Gründe:
Wir haben mit Livia Sturm die wichtigsten Zielgruppen besprochen und wir
haben uns für vier entschieden, damit es übersichtlich bleibt und das
Problem effektiver bearbeitet werden kann. Zudem braucht es für die
Zielgruppe "Väter" enormen Überzeugungsaufwand und dies ist mit hohen
Marketingkosten verbunden, was zurzeit nicht in die Planung der ADF
hineinpasst. Weiter kann evaluiert werden, dass uns die Abstimmung am
Ende der Ideenrunde 1 nicht wirklich viel gebracht hat. Zudem war es
ungeschickt von unserer Seite her, die Gruppen von ihren eigenen Ideen zu
trennen. Man vertritt und präsentiert lieber die eigenen Ideen und die Ideen
anderer waren zum Teil für die Gruppen auch schwer zu verstehen. Man
hätte besser die Gruppen ihre eigenen Ideen bewerten lassen.
In Tabelle 3 werden die Hauptideen, die bei der Präsentationsrunde am
Schluss des Ideenworkshops vorgestellt und kurz erläutert.
Posten Zielgruppen Hauptidee
Posten 1: Mind Map 1 Mütter & Junge Erwachsene
• Mütter können
Tanzstunde besuchen,
während Kinder betreut
werden.
• Zusammenarbeit mit
Unternehmungen, z.B.
Tanz-Abonnements an die
Mitarbeiter verschenken.
Tanzen kann auch als
Team-Event gestaltet
werden.
Posten 2: Laufspiel Alle
• Paartanzkurse und
Speed-Dance-Dating-
Events. Um genügend
Singles zu gewinnen, soll
ADF mit einer Datingfirma
zusammen arbeiten.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 15

Posten 3: Mind Map 2 Kinder 6-15 & Jungs 13-18
• Kinder vor allem an der
Schule ansprechen, z.B.
kleine Shows in der Pause
("Dance Battle")
• Integration von Tanzen in
den Sportunterricht
• bei Jungs ist die Vorbild-
Funktion des Tanzlehrers
und die starke
Gruppenzugehörigkeit
untereinander zu
beachten, um sie
langfristig für die ADF-
Tanzschule begeistern zu
können.
Posten 4:
Brainstorming
Alle
• Kombination von „Flash-
mob“ und „Dance Battle
mit verschiedene Farben“
: Ein Flash Mobartiges
Dance Battle (z.B vor
Einkaufs-zentrum) das je
nach Zielgruppe zu einer
anderen Tageszeit
stattfindet (z.B Mittwoch
Nachmittag: Kinder +
Jugendliche, Samstag:
junge Erwachsene).
Tabelle 3: Hauptideen der ersten Idea Generation Session

In der Abstimmung am Schluss der Ideenrunde 1 hat die Idee der
Zusammenarbeit mit Unternehmungen gewonnen, bei welcher eine
Kooperation der ADF mit verschiedenen Unternehmen angestrebt werden
soll, wobei die Unternehmen ihren Mitarbeitern Tanzstunden in der ADF
schenken oder eine Tanzstunde als Team-Event geplant wird, wo das
Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt werden kann.
3.1.4 Zwischenfazit und Ausblick
Wir waren sehr zufrieden mit der ersten Ideenrunde und auch unser
Praxispartner war überrascht über die vielen guten und kreativen Ideen,
welche gefunden wurden. Die Ideen wurden anschliessend mit Livia Sturm
durchgesehen und ca. 20 Ideen wurden als potentiell gut umsetzbar
beurteilt (Anhang 2). Die ADF hat nur ein beschränktes Budget für das
Marketing zur Verfügung, obwohl dies beim Workshop gesagt wurde,
schieden trotzdem viele Ideen aus diesem Grund aus. Weiter waren einige
Ideen rechtlich nicht umsetzbar oder regionale Einschränkungen
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 16
behinderten die Umsetzung. Es lohnt sich beispielsweise nicht für die ADF in
Zürich Werbung zu machen, da die Entfernung einfach zu gross ist, als dass
Kunden von Zürich nach Altendorf SZ kommen. Die ausgewählten Ideen
wollten wir dann in der zweiten Runde effektiver bearbeiten und
konkretisieren.
3.2 Ideenworkshop 2
Der zweite Ideenworkshop fand am 4. Mai statt. Ausgehend von den 344
Ideen (Anhang 1) aus dem ersten Ideenworkshop und den darauf rund 20
ausgewählten Ideen (Anhang 2), haben wir uns im zweiten Workshop vor
allem auf eine konkretere Ausarbeitung der Ideen konzentriert. Aus den
Ideen der ersten Runde ergaben sich vier Hauptthemen: Schule, Mütter,
Singles und Geschäftsleute. Diese vier Themen beinhalten gleichzeitig auch
alle Zielgruppen.
3.2.1 Vorbereitung
Die vier Themen sollten im Ideenworkshop 2 an verschiedenen Posten
bearbeitet werden. Ziel war es, die vier Themen so zu bearbeiten, dass
daraus je ein umfangreiches Konzept entsteht (Ort, Zeit, Zielgruppe,
Hilfsmittel, Ablauf, usw.).
Wir haben uns entschieden, den Workshop im Seminarraum durchzuführen,
da keine speziellen Räumlichkeiten benötigt wurden. Jedem aus unserer
Gruppe wurde ein Posten zugeteilt, für den sie bzw. er zuständig war. Der
Apéro wurde von Livia Sturm organisiert.
3.2.2 Ablauf, Inhalte, Methodeneinsatz
Der Workshop dauerte insgesamt 105 Minuten. Ein Teil der Zeit wurde der
Bearbeitung von den verschiedenen Themen gewidmet und der Rest für
deren Bewertung.
Die vier Themen wurden jeweils auf je einen Posten verteilt. Jeder
Arbeitsposten wurde sowohl schriftlich, als auch symbolisch
gekennzeichnet. Die Teilnehmer konnten aufgrund ihrer Interessen selbst
wählen, wo sie sich hinsetzen wollten. Jede Gruppe hatte danach Zeit, sich
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 17
mit Hilfe des Gruppenleiters zum zugeteilten Thema Gedanken zu machen.
Als Hilfestellung hatten die Gruppen die zusammengefassten Ideen aus der
Ideenrunde 1 und ein paar Fragen zur Verfügung, ansonsten liessen wir den
Spielraum bewusst sehr offen, um den Ideen zum jeweiligen Thema freien
Lauf zu lassen. Folgende vier Posten mit je einer Einstiegsfrage wurden
aufgestellt:
• Schule: Ihr seid Kinder in der Schule - Wie würdet ihr euren freien
Nachmittag verbringen?
• Mütter: Was würdest du als Mutter/Frau an einem freien Tag gerne
unternehmen?
• Single: Wie und wo würdest du als Single gerne neue Leute
kennenlernen?
• Geschäftsleute: Was kannst du als CEO einer Unternehmung deinen
Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit ADF anbieten?

Nach erfolgreicher Bearbeitung dieser vier Posten, hat jede Gruppe ihre
Konzepte anhand der "six thinkings hats" Methode bewertet. Wir haben uns
dabei aus Zeitgründen auf nur vier der ursprünglich sechs Hüte beschränkt:
• Gelber Hut
• Schwarzer Hut
• Roter Hut
• Grüner Hut

Diese vier Hüte haben für die Bewertung unserer Ideen die grösste
Relevanz. Der Gelbe Hut, um die Vorteile des entwickelten Konzeptes zu
berücksichtigen, der schwarze hingegen für seine Nachteile. Schliesslich der
Rote und Grüne um eine emotionale beziehungsweise kreative Sichtweise
zu betrachten. Der Tabelle 4 ist der Ablauf des zweiten Ideenworkshops zu
entnehmen.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 18

Zeit Was Material Wer Bemerkungen
16.15 Kurze Einführung Nicole
16.20
(50 min)
Bearbeitung der Ideen in 4
Gruppen (Brainstorming)
- Betreuung der Gruppen
Deko alle
17.10
(15min)
Pause mit Apéro
Nahrung
&
Getränke
Livia
17.25
Bewertung der jeweils besten
Idee aus der Gruppe anhand
der „six thinking hats“
Methode.
alle

Raum Dekoration:
• Bravo-Hits, Cosmopolitan,
ADF-Prospekte, Plüschherz:
Nicole
• Nagellack,
Frauenzeitschriften: Michèle
• Firmenprospekte, Kravatte,
Block, Kugelschreiber: Patrick
• Rosenblätter, Etui,
Schulhefte: Daniela

Tabelle 4: Ablauf der Idea Generation Session 2

3.2.3 Erfahrung und Auswertung unserer generierten Ideen
Die zweite Ideenrunde hat uns im Allgemeinen ein positives Ergebnis
ergeben. Die Gruppe blieb dieses Mal von Anfang bis Ende in der gleichen
Konstellation. Dies erlaubte den Teilnehmern eine vertiefte
Auseinandersetzung mit den Themen aus der ersten Ideenrunde und den
ausgearbeiteten Konzepten der Schlussideen. Die fokussierte Bearbeitung
eines Themas führte zu angeregten Diskussionen innerhalb der Gruppe. Die
Bewertung der Ideen anhand der "six thinking hats" Methode erlaubte eine
kritische Auseinandersetzung mit den Ideen, was zu deren Optimierung
beitrug. Die Teilnehmer haben gut mitgearbeitet und wir konnten die
Resultate gut nachvollziehen.
Die Gruppen hatten die ganze Stunde das gleiche Thema bzw. Zielgruppe.
Dies kann auch zu negativen Effekten führen, beispielsweise wenn die
Ideenkapazität ausgeschöpft ist und keine neuen Ideen mehr entstehen. Die
zu jedem Thema bzw. Posten abgegebene Liste von Ideen aus der letzten
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 19
Runde enthielt zum Teil schon sehr konkrete Ideen, dadurch wurde es
schwierig, die Ideen weiter auszubauen. Die Diskussionen waren zwar sehr
interessant, zeitweise schweiften die Teilnehmer jedoch vom Thema ab. Es
wurden teilweise auch viele einzelne und isolierte Ideen generiert, was die
Zusammenfassung der besten Idee von jedem Posten erschwerte.
Nichtsdestotrotz konnten zu den vier Themen folgende Konzepte
zusammengefasst werden:
Schule
Schul-Event: Auf dem Pausenplatz der Kantonsschule Pfäffikon und Nuolen
soll in der Vormittags- oder Nachmittagspause ein Auftritt der ADF-
Tänzerinnen gemacht werden. Der ganze Auftritt soll überraschend
stattfinden, ohne genaue Ankündigung von Zeit und Datum. Trotzdem soll
Werbung gemacht werden, welche jedoch nicht preisgibt, was genau
passieren wird. In der Woche vor dem Event werden in der ganzen Schule
Plakate aufgehängt: "Heute tanzt niemand." oder "Der Tanz geht um." Am
Tag des Events werden überall neue Plakate aufgehängt: "Heute um 15:00
Uhr." Anfangen soll alles mit zwei bis drei Tänzerinnen, die eine
Choreografie tanzen, bei der immer weitere Tänzerinnen einsteigen (bis zu
15 Tänzerinnen). Diese Show soll Ähnlichkeiten mit einem Flash-Mob haben
und spontan wirken, so dass man im Vorfeld nicht weiss, wer dazugehört.
Vielleicht liesse sich der Event auch an mehreren Schulen gleichzeitig
durchführen. Um den ganzen Event in Gang zu bringen, könnte man mit
einem Megafon die Schüler zuerst zusammentrommeln, so dass sich alle auf
dem Pausenplatz versammeln. Details für die Show können je nach Wetter
und Aufbau der Choreografie variieren, beispielsweise könnten bei sehr
heissem Wetter Wasserpistolen in die Show eingebaut werden. Am Ende der
Show werden Flyer an die Schüler verteilt, z.B. mit dem Slogan "Hat dir die
Show gefallen? Dann komm zur ADF!".
Turnstunde: Wenn eine Turnstunde des obligatorischen Sportunterrichts
von den ADF-Leiterinnen genutzt werden könnte, könnten alle Schüler das
Tanzen kennenlernen. So erhalten alle einen Einblick in das Tanzen und
vielleicht merkt eine/r erst so, dass es ihm/ihr gefällt. Zudem sind die
Jungen und Mädchen in der Kantonsschule im Turnunterricht ohnehin
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 20
getrennt, wodurch man bei den Jungs eine Breakdance-Stunde und bei den
Mädchen eine gewöhnliche Tanzlektion mit Hiphop, House oder Jazz
durchführen könnte. Wenn der Turnlehrer innerhalb seines Sportprogramms
sowieso eine Tanzstunde integrieren möchte, könnten sich die ADF-
Lehrerinnen anbieten, diese Aufgabe zu übernehmen. Eine hübsche junge
Dame als Lehrerin hat auch eine Vorbildfunktion: Die jungen Mädchen
schauen zu ihr herauf und wollen so tanzen können wie sie. Bei den Jungs
wäre es genau gleich, wenn der Breakdance-Lehrer seine Moves zeigt,
werden alle staunen und das auch lernen wollen.
Flashmob: Hier geht es nicht um einen Flashmob an der Schule, sondern an
einem Ort, wo man viele Schüler in ihrer Freizeit antrifft. Man einigte sich
hier auf die Badeanstalt von Pfäffikon SZ beziehungsweise auch Rapperswil.
Tänzerinnen sollten in die Badeanstalt hineinrennen und Musik laufen
lassen, dies führt zu einem ersten Überraschungseffekt. Anschliessend soll
getanzt werden, bunt gemischte Tanzstile, damit man die Vielfalt der ADF
sieht. In Rapperswil bei der Promenade am See wäre ebenfalls ein guter
Standort. Man sollte dort tanzen, wo sich viele Leute treffen (z.B. auch
Familien). Nach der Darbietung, sollen die Tänzerinnen Werbung machen
und Flyer verteilen oder für allfällige Fragen zur Verfügung stehen.
Mütter
Wöchentliches Programm: Gestresste Hausfrauen und Mütter sehnen sich
nach Entspannung und Zeit für sich selbst. Deshalb sollte die ADF-
Tanzschule dieses Bedürfnis aufgreifen und ein entsprechendes Angebot aus
Tanz und Entspannung anbieten. Als zentraler Gedanke gilt dabei die
zeitgleiche Kinderbetreuung zur Tanzstunde der Mütter, damit diese
sorgenfrei und ohne schlechtes Gewissen die Tanzstunde geniessen können.
Die Gestaltung der Kinder-Stunde ist je nach Situation und Alter der Kinder
anzupassen, so dass es entweder eine Art Kinderhort zum Spielen gibt oder
gleichzeitig eine „Kindertanzstunde“ stattfindet. Für die Mütter sollte ein
Angebot zur Verfügung stehen, dass sowohl Fitness als auch Spass
beinhaltet. Im Trend sind zurzeit Sportarten wie Yoga oder Pilates, welche
gerade bei dieser Zielgruppe auf grosses Interesse stossen würden. Eine
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 21
Kombination aus Tanz und Yoga bzw. Pilates wäre also eine besondere
Leistung, die die ADF-Tanzschule einmalig machen würde.
Einmalige Special-Events: Zusätzlich zur wöchentlichen Mütter-Lektion
könnten Events organisiert werden, die den Zusammenhalt der Gruppe und
den Teamgeist fördern, dabei wird die Tanzschule zum sozialen Treffpunkt.
Die Idee dahinter ist es, eine Kerngruppe von Frauen zu schaffen, die
weitere Kundinnen anzieht und so indirekt Werbung für die ADF-Tanzschule
bringt. Aus diesem Grund sind Events ausserhalb der Tanzschule ebenfalls
von Bedeutung und können helfen, neue Kundinnen in dieser Zielgruppe zu
gewinnen. Diese Events können, müssen aber nicht immer etwas mit
Tanzen zu tun haben, sondern sollten einfach Spass machen und das
Gruppengefühl stärken. Solche Events können „Motto“-Abende (z.B.
Grease), Abendessen, Kaffee-Treffs oder Apéros nach der Tanzstunde
beinhalten. Zu empfehlen sind natürlich auch Events, die nicht nur für
Mütter sondern auch für deren Kinder attraktiv sind. Auf diese Weise
werden beide Zielgruppen gleichzeitig angesprochen und das Problem der
Kinderbetreuung wäre auch gelöst.
Singles
Aufbauend auf der Idee eines Speed-Datings beziehungsweise eines Blind-
Datings aus der Ideenrunde 1 entstanden diverse Ideen. Schlussendlich
kam der Gedanke auf, eine Plattform für Singles einzurichten. Diese sollte
mit der Homepage von ADF verlinkt sein, jedoch unter einer neuen URL-
Adresse laufen, um einen eigenen, neuen Brand zu schaffen. Zentral auf der
Website sollte eine Art Tanzpartnersuche zu finden sein mit der folgenden
Botschaft:
Suche Partner für...
• Tanzkurs
• Ausgang (mit der Tanzschule)
• Gemeinsamer Event

Singles können sich auf der Seite austauschen, kurz vorstellen und sich für
diverse Kursangebote anmelden. Das Kursangebot beschränkt sich hierbei
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 22
nicht nur auf klassische Tanzstunden in den ADF-Räumlichkeiten, sondern
findet vor allem „draussen“ statt. Beispielsweise wurde ein Tanztreff in
einem Club vorgeschlagen, wo auch die TanzlehrerInnen anwesend sind und
mit Tipps und Tricks bereit stehen – oder sogar selbst zum Tanz
auffordern. Interessierte Singles können auch für einen bestimmten Event
einen Tanzpartner suchen. Somit kann man bereits vorher in Kontakt
treten.
Das Hauptziel ist vor allem, einen interessanten und unvergesslichen Event
zu erleben. Das Kennenlernen findet dabei unter einer lockeren Atmosphäre
statt. Dies nicht zuletzt deshalb, um die anfänglichen Berührungsängsten
abzubauen. Während dem Tanzevent sollen die Partner auch wechseln. Als
Erweiterung kam hier die Idee auf, dass am Ende des Events die Tänzer
Ihren Lieblingstänzer auswählen können. Falls die Wahl bei beiden
übereinstimmt, bekommt das Paar einen Schnupperkurs (dies war den
Teilnehmern zuvor nicht bekannt).
Um Personen auf die Homepage zu locken, wäre es vorteilhaft, wenn man
eine Kooperation mit einer Single-Agentur eingehen könnte. Somit kann
man eventuell tanzbegeisterte Personen aus der Region direkt anschreiben.
Weiter kann auch auf Facebook eine Fangruppe gebildet werden.
Geschäftsleute
Die Idee basiert auf einer Zusammenarbeit mit Firmen, die demnächst ein
Jubiläum feiern werden. Es sollen alle Firmen, die demnächst ein Jubiläum
ankündigen, kontaktiert werden. Optimalerweise befinden sich die Firmen
im Umkreis der ADF-Tanzschule. Es sollen zehn Tanzkurse für die
Mitarbeiter und Ihre Angehörigen angeboten werden, die an diesem Abend
stattfinden. Ein Aftershow Tanz wäre eine andere Idee, bei der die ganze
Gruppe ihre gelernte Choreografie anderen Mitarbeitern zeigt. Die Firma soll
dadurch profitieren, dass die Gesundheit der Mitarbeiter, sowie die
zwischenmenschliche Beziehung gefördert werden. ADF profitiert, indem sie
Werbung für Ihre Schule macht. Vielleicht tanzen gewisse Paare nach dem
Event weiter bei ADF. Da beide Parteien ihren Nutzen herausziehen können,
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 23
sollen auch die Kosten geteilt werden. ADF bietet dieses Angebot der Firma
für einen sehr günstigen Preis an, welcher vollumfänglich von der Firma
übernommen wird, damit die Mitarbeiter kostenlos davon profitieren
können. Diese Vorgehensweise kann natürlich bei verschiedenen Typen von
Events angewendet werden.
3.2.4 Zwischenfazit und Ausblick
Mit Hilfe von vier Themen bzw. Zielgruppen haben wir im zweiten Workshop
sieben detailliertere Ideen generiert. Um die optimale Umsetzung der Ideen
im Sinne der Tanzschule zu gewährleisten, haben wir die Ideen nochmals
überarbeitet und verfeinert.
4. Top 3 Ideen
Das Resultat unserer Idea Generation Session ergab drei Top-Ideen. Wie
wir zu diesen drei Ideen kamen, soll im Folgenden kurz gezeigt werden.
Anschliessend wird jede Top-Idee einzeln vorgestellt und bewertet. Dabei
werden die Umsetzbarkeit, die Alleinstellungsmerkmalen, wirtschaftliche
Aspekte, sowie Chancen und Risiken berücksichtigt.
4.1 Der Weg zu den 3 Top-Ideen
Im ersten Ideenworkshop haben wir 344 Ideen (siehe Anhang 1) in 60
Minuten generiert. Dies mit Hilfe von drei verschiedenen Methoden: Mind
Map, Laufspiel und Brainstorming. Durch die Abstimmung des ersten
Workshops konnten wir festlegen, dass eine Partnerschaft zwischen ADF
und einer Firma für die meisten Leute von hoher Bedeutung war. Wir haben
diese Abstimmung berücksichtigt, konnten aber unseren Entscheid nicht
darauf basieren. Da die Ideen noch relativ überschaubar waren, haben wir
alle Ideen direkt mit ADF beziehungsweise Livia Sturm besprochen, um den
eventuellen Nutzen für ADF besser einzuschätzen. ADF soll die Ideen
umsetzen können und deshalb haben wir uns an ihren Wünschen orientiert.
Nach einer „Qualitätskontrolle“ sind wir auf eine engere Auswahl von 21
Ideen gekommen (siehe Anhang 2). Dies entspricht den Ideen, die wirklich
Potential für einen eventuellen Einsatz haben. Es entspricht einer Quote von
4% (Ideen mit Potential verglichen mit allen generierten Ideen). Dabei
waren die eingesetzten Kreativmethoden unterschiedlich effizient (siehe
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 24
Abbildung 7). Durch die Methode Mind Map wurden deutlich am meisten
Ideen generiert. Dagegen war die rentabelste Methode das Laufspiel mit
eine Quote von 9.2 % (Mind Map 7.5 %, Brainstorming 1.9 %).

Abbildung 7: Anzahl generierter Ideen pro eingesetzte Methode und derer
Potential.

Wie schon im Ideenworkshop 2 erwähnt, haben wir vier Hauptthemen
gebildet. Nach einem erfolgreichen zweiten Workshop konnten wir sieben
konkrete Ideen isolieren. Vier davon haben wir Livia Sturm vorgestellt und
nach ihrer Meinung gefragt. Nach einer langen Besprechung haben wir uns
gemeinsam für drei „Top-Ideen“ entschieden, wobei wir zwei von diesen
Ideen leicht veränderten. Dieses Vorgehen begründet sich dadurch, dass die
ursprünglichen Ideen schwierig umsetzbar waren.
4.2 Parcours der Sinne
Aufbauend auf der Idee eines Single-Events entstand die Idee eines
„Parcours der Sinne“. Die Idee wurde zwar in der Ideenrunde 2 nur am
Rande der Plattform-Hauptidee diskutiert, dennoch zeigte sich der Parcours
der Sinne als sehr geeignet für eine weitere und konkrete Ausarbeitung.
Dies wurde nach einem Gespräch mit den Tanzlehrerinnen noch deutlicher.
Uns war es ein grosses Anliegen, dass die Idee ADF möglichst gut zusagt
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 25
und somit arbeiteten wir innerhalb unserer Gruppe den „Parcours der
Sinne“ detaillierter aus.
Die Idee basiert auf den Gedanken, dass man sich besser kennen lernt,
wenn man sich auf verschiedenen Ebenen begegnet. Zudem sollten die
peinlichen Schweigeminuten, wenn man auf Partnersuche ist oder neue
Leute kennen lernt, möglichst vermieden werden.
Dies soll durch einen Event erreicht werden, der alle Monate stattfindet und
jedes Mal zu einem anderen Thema (beziehungsweise Sinn) durchgeführt
wird. Das Tanzen soll natürlich immer eine Rolle spielen, daneben sollen
aber auch andere Aktivitäten eingebaut werden, wie beispielsweise
Kochkurse (zum Beispiel selber Sushi machen) oder Filmabende. Das Ganze
findet anfangs meist in den Tanzräumen der ADF statt, wo auch eine neue
Küche vorhanden sein wird. Die Events können je nach Thema natürlich
auch ausserhalb der ADF-Räumlichkeiten stattfinden.
Das Ziel ist primär eine lockere Atmosphäre und nicht eine
Partnervermittlung per se. Die Teilnehmer sollen vor allem einen
unvergesslichen Abend verbringen, ohne sich allzu fest auf die Partnersuche
zu fixieren. Denkbar ist daher durchaus, dass sich auch Nicht-Singles
anmelden können, die gerne neue Leute kennen lernen und etwas in einer
neuen Gemeinschaft unternehmen. Dies wird sich im Verlauf der Events
sicherlich zeigen.
Durch die gemeinsamen „social events“ sollen die Teilnehmer an die
Tanzschule gebunden werden, eventuell auch vom weiteren Angebot der
ADF profitieren und die Tanzschule weiterempfehlen. Ideal wäre es, wenn
sich eine Gemeinschaft herausbildet, die sich auch gerne ausserhalb der
geplanten Events trifft.
4.2.1 Umsetzbarkeit
Der Ablauf der themenspezifischen Events kann stark variieren, ist sehr
flexibel und kann sich an der Teilnehmeranzahl und Gegebenheiten
orientieren. Die verfügbaren ADF-Räumlichkeiten können hierfür genutzt
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 26
werden. Voraussetzung ist natürlich, dass eine Idee wie beispielsweise das
oben genannte „Selber-Sushi-Machen“ vorhanden ist. Zentral ist beim
„Parcours der Sinne“, dass von Anfang an viele Leute teilnehmen. Daher soll
die ADF den ersten Event sehr preiswert (gerade kostendeckend) anbieten.
Wir haben uns in unserer Gruppe bereits Gedanken dazu gemacht, wie
potentielle Teilnehmer möglichst erfolgreich angesprochen werden können.
Da das Budget der ADF sehr beschränkt ist, muss effizient geworben
werden. Es müssen Leute angesprochen werden, die einerseits gerne etwas
mit anderen zusammen erleben und offen für neue Bekanntschaften sind,
anderseits aber auch gerne tanzen.
Aus diesen Gründen haben wir uns für eine Flyeraktion vor dem Centurio
Dance-Club und der Musicbar Roadhouse in Feusisberg sowie dem Club
Mykonos in Pfäffikon SZ entschieden. Wir gehen davon aus, dass in einem
Club das Zielpublikum sehr direkt angesprochen wird. Einerseits sind die
„Partypeople“ meist tanzbegeistert, anderseits aber auch offen für Neues
und neue Bekanntschaften. Zudem haben wir uns für Clubs in der Nähe
entschieden, zu denen ADF bereits jetzt Kontakt pflegt. Beispielsweise tanzt
die ADF teilweise im Centurio und kennt somit den Besitzer auch
persönlich.
Der Flyer, der verteilt wird, soll natürlich im ADF-Style sein. Nebst wichtigen
Angaben zum Ort und Zeit soll die lockere Umgebung während den Events
hervorgehoben werden. Offene, kontaktfreudige Personen sollen sich durch
den Flyer angesprochen fühlen. Stereotypisch unterscheiden sich Frauen
und Männer hinsichtlich ihrer Interessen an solchen Events: Das Klischee,
dass Frauen die Männer zum Tanzkurs schleppen und Männer nur ans Essen
denken, möchten wir subtil in den Flyer einbauen. Daher haben wir einen
zweiseitigen Flyer kreiert, bei welchem die eine Seite eher weiblich und
tanznah gestaltet ist und die Seite spricht eher die Männer an. Der Flyer
kann nun mit der „passenderen“ Seite nach oben verteilt werden. Konkret
sieht unser Flyer, wie folgt aus (siehe Abbildung 8):

Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 27

Abbildung 8: Flyer Vorder- und Rückseite zu „Parcours der Sinne“, Bildquellen:
http://lhg-bw.de/heidelberg/files/2010/03/sushi1.jpg und http://priyankanomula.
files.wordpress.com/2009/11/salsa.jpg, 29.06.2010.
Nach dem ersten Event setzen wir vor allem auf Mund-zu-Mund-
Propaganda. Zusätzlich können in den Clubs und in der Tanzschule
weiterhin Flyers aufgelegt werden.
4.2.2 Alleinstellungsmerkmale
Der „Parcours der Sinn“ grenzt sich klar von einer Partnervermittlung ab, da
primär ein unvergesslicher Event das Ziel ist. Somit sehen wir in den
bestehenden Partneragenturvermittlungen keine unmittelbare Konkurrenz.
Weiter werden auf die sozialen Bedürfnisse von Erwachsenen eingegangen.
Als Erwachsener ist es teilweise schwierig, neue Kontakte zu knüpfen
(besonders wenn man nicht allzu extrovertiert ist). Bei einem organisierten
Anlass, bei dem man etwas miteinander unternimmt und teilweise Hand in
Hand etwas macht, ist dies viel einfacher. Soviel wir wissen, gibt es in der
Region kein vergleichbares Angebot.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 28
4.2.3 Wirtschaftliche Aspekte
Die Umsetzung ist relativ kostengünstig. Mit der Produktion des Flyers und
den Auslagen für die Utensilien fallen direkt Kostenpunkte an. Weiter muss
dass Engagement der Tanzlehrerinnen entsprechend berücksichtigt werden.
Der Nutzen entsteht klar durch die Gewinnung neuer Kunden, die
hoffentlich möglichst lange Mitglied der ADF bleiben und die Tanzschule
weiterempfehlen.
4.2.4 Evaluation der Idee
Durch den „Parcours der Sinne“ kann die ADF sicherlich neue Kunden
gewinnen. Zudem ist die Idee gut umsetzbar und eine kostengünstige
Variante, um dieses Ziel zu erreichen. Unsere Fragestellung „Wie kann die
ADF neue Kunden gewinnen“ wird somit mit einem konkreten Vorschlag
beantwortet.
Entscheidend wird das Echo nach dem ersten Event sein. Wenn sich eine
Gemeinschaft bildet, die weiterhin an den Events teilnimmt und sie
weiterempfiehlt, dann ist der Start gelungen. Falls jedoch nicht genügend
Personen beim ersten Event teilnehmen und somit auch keine Gemeinschaft
entstehen kann, ist eine Fortführung des „Parcours der Sinne“ ungewiss.
Wir denken, dass die Kombination von Tanz und einer weiteren Aktivität wie
beispielsweise Kochen, Personen durchaus anspricht. Schwierig könnte es
eventuell werden, immer wieder geeignete Themen für die Events zu
finden.
Mit der Zielgruppe von offenen, kontaktfreudigen und tanzbegeisterten
Personen werden sicherlich auch potentielle Kunden für das weitere
Tanzangebot angesprochen. Dies ist natürlich äusserst wünschenswert.
Leider können von diesem Angebot vor allem nur die Frauen profitieren, da
Männerkurse kaum angeboten werden.
Schlussfolgernd kann festgehalten werden, dass der „Parcours der Sinne“
mit einer guten Zusammensetzung an Teilnehmern sehr erfolgreich sein
kann. Ein Start dieses Projektes scheint in unseren Augen durchaus
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 29
attraktiv und mit wenigen Risiken verbunden. Die Events können relativ
rasch abgebrochen werden, wenn das Angebot die Kunden ungenügend
anspricht, und es entstehen dadurch keine weiteren Kosten.
4.3 Business-Dance
Die ursprüngliche Idee für eine Zusammenarbeit mit Firmen, die im
Workshop 2 genannt wurde, konnte nicht in die Top 3 Ideen aufgenommen
werden. ADF konnte keinen direkt Nutzen davon ziehen. Die Idee mit
Firmen zu arbeiten hat ADF aber sehr gefallen, weshalb wir uns entschieden
haben die Idee leicht zu verändern. In den folgenden Abschnitten wird die
neue Version erläutert.
ADF soll einmal pro Woche über Mittag einen Tanzkurs für Mitarbeiter eines
Unternehmens anbieten. Dieses „Schnupperabo“-Angebot soll begrenzt sein
auf eine Periode von zwei Monaten. Für den Anfang werden vor allem
Unternehmen in der Umgebung angefragt, welche sich in 10 - 15 Minuten
Shuttledistanz befinden. Für die Unternehmen besteht der Anreiz darin,
dass sie den Mitarbeitern ein besonderes Angebot offerieren können und so
einen Beitrag zu deren Gesundheit und Wohlbefinden leisten. Gleichzeitig
wird den Unternehmen angeboten, dass sie über ADF kostenlos
„Showgruppen“ für spezielle Anlässe (wie beispielsweise Jubiläum) buchen
können.
Ziel ist es einerseits, die Mitarbeiter an die Tanzschule zu binden (weiteres
Abo lösen nach Ablauf des Schnupperabos) und anderseits das Angebot von
ADF via Mund-zu-Mund-Propaganda unter den Geschäftsleuten zu promoten
und so auch indirekt neue Kunden anzusprechen wie z.B. Familienmitglieder
oder Freunde der Mitarbeiter.
4.3.1 Umsetzbarkeit
Die Tanzlektion findet in den Räumlichkeiten der ADF statt. Ein Shuttlebus,
der die Mitarbeiter ins Tanzstudio und wieder zurück bringt, wird durch die
ADF organisiert, die Kosten jedoch vom Unternehmen übernommen. Der
Transportweg sollte möglichst kurz sein, um die Mittagspause nicht unnötig
in die Länge zu ziehen.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 30
Als erste Firma wird Credit Suisse in Lachen angefragt. Der Grund dafür ist,
dass Banken wahrscheinlich ein grösseres Budget zur Verfügung haben und
eventuell bereit sind ihren gestressten Mitarbeitern einen solchen Kurs über
Mittag zu ermöglichen. Wenn diese erste Anfrage klappt, können weitere
Firmen in der Nähe wie UBS, Charles Vögele, Seedamm Center oder
Oerlikon angesprochen werden.
Die Firma soll mit einem Brief angesprochen werden (siehe Abbildung 9).
Am besten wäre es, wenn das Unternehmen das Angebot selbst innerhalb
der Firma kommuniziert (z.B. via Intranet). Wem das Angebot innerhalb der
Unternehmung zur Verfügung gestellt wird, kann dann selbst entschieden
werden. Der Brief soll persönlich gestaltet sein und direkt am Personalchef
geschickt werden. Wichtig ist, dass der Brief das Schnupperabo als
begrenzte Periode von zwei Monaten nennt und den Nutzen und die Kosten
für die Firma klar kommuniziert.
Falls der erste Brief keine erfolgreiche Rückmeldung ergibt, sollte ADF
unbedingt den genauen Grund dafür abklären, bevor sie eine weitere Firma
anfragt.
Zudem könnten andere Tanzarten oder sogar ein Konditionstraining
angeboten werden, wenn das Angebot in der oben genannten Form nicht
erfolgreich ist.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 31


Abbildung 9: Brief, um eine Firma auf das Business-Dance Angebot anzusprechen

Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 32
4.3.2 Alleinstellungsmerkmale
Die wöchentlichen Lektionen sollen über Mittag angeboten werden, weil dies
organisatorisch einfacher ist und die Mitarbeiter kurz aber effektiv Stress
abbauen können. Aktive Pausen sind bei geistiger Arbeit für den
Erholungswert entscheidend. Die Firma hat die Möglichkeit, ihren
Mitarbeitern etwas zu „schenken“. Dieses Geschenk wirkt sich aber auch
positiv für die Firma aus, indem die Zufriedenheit der Mitarbeiter auch
erhöht wird. Ein Angebot in dieser Form, gibt es in der Region von Lachen
und Pfäffikon SZ bis anhin noch nicht.
4.3.3 Wirtschaftliche Aspekte
Das Unternehmen übernimmt die Kosten für die Tanzstunden und den
Shuttle-Bus-Service, da das Angebot für die Mitarbeiter kostenlos sein soll.
Die ADF wird dabei nicht den vollen Preis einer Tanzstunde verrechnen,
sondern gewährt einen grosszügigen Rabatt, da dieses Angebot als
Werbeaktion dienen soll. Die ADF-Tanzschule muss lediglich ein/e
TanzleherIn zur Verfügung haben, der/die ein Mal pro Woche die Stunde
gibt. Da die Tanzräume über den Mittag ohnehin nicht oft benutzt werden,
kann mit dieser neuen Stunde eine bessere Auslastung der Räumlichkeiten
erreicht werden.
Der Hauptnutzen für die Tanzschule besteht nicht nur aus der Gewinnung
von Neukunden, sondern auch aus dem Aufbau einer positiven Reputation
in einem neuen Kundensegment. Wenn die Mitarbeiter von dem Angebot
begeistert sind, werden sie sicherlich auch weitere Kurse bei ADF besuchen
und das Angebot bei Freunden und Bekannten weiterempfehlen.
4.3.4 Evaluation der Ideen
Wenn eine, zwei oder drei Firmen ihr Einverständnis geben, wird diese Idee
sehr schnell rentabel für die ADF. Das Angebot ist eine gute Chance für die
Mitarbeiter, da sie kostenlos davon profitieren können. Auch die Kosten für
die Firmen sind gering, da einzig die Kosten für den Shuttlebus und die
Tanzstunde mit einem sehr reduzierten Preis gedeckt werden müssen. Eine
Investition seitens der Firma sehen wir, wenn die Unternehmung sich um
die Zufriedenheit der Mitarbeiter bemüht. Wir nehmen an, dass vor allem
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 33
bei den weiblichen Angestellten ein solches Angebot enorm gut ankommen
würde. Zudem besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Leute sich
amüsieren und daher auch später bei der ADF weitere Tanzkurse besuchen
werden. Als Gegenleistung kann die ADF den Unternehmen auch kostenlos
eine Showgruppe zur Verfügung stellen, die an Firmenanlässen (z.B.
Jubiläum) auftritt. Diese Leistung wäre in Form eines „Gutscheins“ beim
Kauf eines Schnupperabos zu überreichen, der für einen einmaligen Event
eingesetzt werden kann.
Schwierig wird es sicherlich, Firmen zu finden, die sie in der Nähe von ADF
befinden und auch bereit sind so grosszügig mit ihre Mitarbeiter zu sein.
Falls dieses Vorgehen nicht funktioniert, besteht die Möglichkeit den
Mitarbeiter an den Gesamtkosten zu beteiligen. Zusätzlich sind kostenlose
Tanzshows für kleine Unternehmen nicht unbedingt beliebt, da sie weniger
häufig grosse Anlässe veranstalten. Eventuell stösst das Angebot in der
momentanen Wirtschaftskrise weniger auf Interesse.
Die Idee scheint einfach umsetzbar und relativ kostengünstig für die ADF zu
sein. Sie bewährt sich für die ADF vor allem, indem die Mitarbeiter
wahrscheinlich auch weitere Kurse besuchen und ADF somit zu neuen
Kunden kommt. Es wird kein grosses Risiko eingegangen, da das Angebot
über die Zeit begrenzt ist. Somit haben wir eine weitere Antwort zu unsere
Fragestellung: „Wie kann die ADF neue Kunden gewinnen?“.
4.4 Ladies Programm
Die Zielgruppen aus der ersten Ideenrunde haben wir weiterhin als
Ausgangspunkt genommen und sind von den bereits entstandenen Ideen
ausgegangen. Für den Posten der Mütter sind die besten Ideen der
Ideenrunde 1 zusammengefasst und als Input zur Ausarbeitung zur
Verfügung gestellt worden. Dabei entstanden neue aber auch „alte“ Ideen:
• Babysitting während Tanzlektion, evt. in Zusammenarbeit mit einer
örtlichen Kindergkrippe.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 34
• Yoga- oder Pilates-Lektion für Mütter zur Entspannung anbieten. Sie
bieten unter anderem den Vorteil, dass man jederzeit wieder
einsteigen kann und keine Choreografie lernen muss.
• Werbung für Tanzlektion der Mütter: gezielt Mütter/Frauen
ansprechen beispielsweise in Einkaufszentren (Plakatwerbung) oder
Neukunden durch Mund-zu-Mund-Propaganda gewinnen
• sozialer Zusammenhalt fördern, indem man Events organisiert (z.B.
Filmabende) und so versucht eine Gruppe von Frauen zu bilden, die
weitere potentielle Kundinnen von der Tanzschule überzeugen
können (Netzwerk-Gedanke)
• „Mütter-Abende“ organisieren, bei denen die Kinder etwas vortanzen
(Show) und beim anschliessenden Apéro können sich die Mütter
näher kennenlernen
Aus der Diskussion wurde folgende Topidee ausgewählt und eine Zusatzidee
dazu ausgearbeitet:
Tanzlektion für Mütter mit gleichzeitiger Kinderbetreuung: Gestresste
Hausfrauen und Mütter sehnen sich nach Entspannung und Zeit für sich
selbst, deshalb sollte die ADF-Tanzschule dieses Bedürfnis aufgreifen und
ein entsprechendes Angebot aus Tanz und Entspannung anbieten. Als
zentraler Gedanke gilt dabei die zeitgleiche Kinderbetreuung zur Tanzstunde
der Mütter, damit diese sorgenfrei und ohne schlechtes Gewissen die
Tanzstunde geniessen können. Die Gestaltung der Kinder-Stunde ist je nach
Situation und Alter der Kinder anzupassen, so dass es entweder eine Art
Kinderhort zum spielen oder ebenfalls eine Tanzstunde sein kann. Für die
Mütter sollte ein Angebot zur Verfügung stehen, dass sowohl Fitness als
auch Spass beinhaltet. Im Trend sind zurzeit Sportarten wie Yoga oder
Pilates, welche gerade bei dieser Zielgruppe auf grosses Interesse stossen
würden. Eine Kombination aus Tanz und Yoga bzw. Pilates wäre also eine
besondere Leistung, die die ADF-Tanzschule einmalig machen würde.
Special-Events für Mütter: Zusätzlich zur wöchentlichen Mütter-Lektion
könnten Events organisiert werden, die den Zusammenhalt der Gruppe und
den Teamgeist fördern, dabei wird die Tanzschule zum sozialen Treffpunkt.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 35
Die Idee dahinter ist eine Kerngruppe von Frauen zu schaffen, die weitere
Kundinnen anzieht und so indirekt Werbung für die ADF-Tanzschule bringt.
Aus diesem Grund sind Events ausserhalb der Tanzschule ebenfalls von
Bedeutung und können helfen, neue Kundinnen in dieser Zielgruppe zu
gewinnen. Diese Events können, müssen aber nicht immer etwas mit
Tanzen zu tun haben, sondern sollten einfach Spass machen und das
Gruppengefühl stärken. Solche Events können „Motto“-Abende (z.B.
Grease), Abendessen, Kaffee-Treffs oder Apéros nach der Tanzstunde
beinhalten. Zu empfehlen sind natürlich auch Events, die nicht nur für
Mütter sondern auch für deren Kinder attraktiv sind. Auf diese Weise
werden beide Zielgruppen gleichzeitig angesprochen und das Problem der
Kinderbetreuung wäre auch gelöst. Eine Idee dazu wäre beispielsweise ein
Programm mit Wohlfühlangeboten für die Mütter (z.B. Manicure/Pedicure)
und Kinderprogramm (z.B. Zirkusshow). Die beiden Aktivitäten werden
zeitgleich vorzugsweise an Samstagen oder Sonntagen durchgeführt. Am
Abend können die Kinder ihre vorbereitete Show den Eltern präsentieren
und beim anschliessenden Abendessen, können sowohl Kinder und Mütter
den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Das Programm dieser Mütter-
Kinder-Events kann individuell und flexibel von der ADF gestaltet werden
und je nach Anlass und Anzahl Personen variieren.
4.4.1 Umsetzbarkeit
Da bereits eine Tanzlektion für Mütter bzw. Frauen ab 30 Jahren angeboten
wird, wird die Mütter-Stunde in dieses bestehendes Angebot integriert.
Konkret wird also die Mütter-Stunde jeweils am Donnerstagabend um 19.30
Uhr bis 20.30 Uhr stattfinden. Um auf das neue Angebot aufmerksam zu
machen, werden Info-Flyer an bestehende Kundinnen der ü30-Lektion, an
die Kinder der ADF-Tanzschule und direkt an die Mütter verteilt, wenn diese
ihre Kinder von der Tanzstunde abholen. Ein Vorschlag wie dieser Info-Flyer
aussehen könnte wird im Folgendem dargestellt (Abbildung 10).
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 36

Abbildung 10: Newsletter an bestehende Kundinnen der ü30-Lektion, an die
Kinder der ADF-Tanzschule und deren die Mütter

Zusätzlich wird auch weiterhin auf die Mund-zu-Mund-Propaganda gesetzt,
da diese Art von Werbung gerade bei der Zielgruppe Mütter von besonderer
Bedeutung ist. Frauen legen erfahrungsgemäss grossen Wert auf die
Freundinnen und deren Meinung, weshalb es wichtig ist, dass sich gleich
von Anfang an eine gute Gruppe von Frauen bildet. Dieses „gute
Gruppengefühl“ sollte nach aussen kommuniziert werden, um neue
Kundinnen anzuwerben. Auch über die Kinder, die bereits bei ADF tanzen,
kann ein Kontakt zu den Müttern hergestellt werden, indem beispielsweise
kleinere Shows mit anschliessendem Apéro organisiert werden. Bei dieser
Gelegenheit können die Mütter direkt auf das Angebot angesprochen
werden und können sogleich andere Frauen kennenlernen, die auch
Interesse am Angebot zeigen. Die Organisation der Special-Events erfolgt
spontan je nach Art und Zusammensetzung der Gruppe. Thema des
Abends, Datum, Zeit und Ort können flexibel den Wünschen der Kundinnen
angepasst werden, weshalb wir noch keine konkreten
Umsetzungsmassnahmen zu dieser Idee ausgearbeitet werden.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 37
4.4.2 Alleinstellungsmerkmale
Das neue Angebot der ADF wird speziell auf Mütter ausgerichtet sein, die
sich Zeit für sich nehmen wollen, da sie durch die Kinder und eventuell den
Beruf vollzeitig ausgelastet sind. Das Spezielle an der Tanzstunde ist die
zeitgleiche Betreuung der Kinder im zweiten Raum des neuen Gebäudes,
den die ADF ab Sommer zur Verfügung hat. Während die Mütter die
Tanzstunde besuchen, können die Kinder im zweiten Raum zusammen
spielen oder selbst Choreografien lernen und sind dabei immer unter den
wachsamen Augen einer Betreuerin. Auf diese Weise sind die Kinder für die
Zeit der Tanzstunde beschäftigt und die Mütter können sich ihre
wohlverdiente Auszeit gönnen. Das Programm der Mütter-Tanzstunde sollte
eine Kombination aus Tanz, Fitness und Entspannung sein, das auf die
Bedürfnisse der Frauen ab 30 Jahren abgestimmt ist. Als Variation des
Tanzprogramms können beispielsweise alle 2 Wochen eine Yoga/Pilates-
Lektion (eventuell durch eine externe Kursleiterin) stattfinden. Mit diesem
Angebot kann die ADF-Tanzschule etwas Besonderes bieten, das sie von der
Konkurrenz unterscheidet und einen Mehrwert für die Kunden beinhaltet.
Zusätzlich zu den wöchentlichen Lektionen werden regelmässig Events
angeboten, die speziell für die Gruppe der Mütter organisiert werden. Dabei
werden Motto-Abende organisiert, die flexibel den Wünschen und
Bedürfnissen der Gruppe angepasst werden können. So soll eine einmalige
Atmosphäre und Gruppendynamik entstehen, die ADF von den anderen
Tanzschulen abhebt.
4.4.3 Wirtschaftliche Aspekte
Für die ADF-Tanzschule bieten die Mütter ein grosses Potential, da sie nicht
nur selbst die Lektionen besuchen, sondern auch die Kinder in die
Tanzschule bringen. Auf diese Weise werden indirekt gleich zwei
Zielgruppen angeworben. Der Nutzen dieses Angebots liegt natürlich in der
Kundengewinnung, aber auch in der Kundenerhaltung. Erstens werden neue
Kunden angesprochen und zweitens wird mit den Special-Events zusätzlich
die Kundenbindung gestärkt, so dass eine langfristige Beziehung entstehen
kann. Die Kosten für die Umsetzung der Idee sind minimal, da lediglich der
Info-Flyer gedruckt werden muss. Grössere Kosten werden die Special-
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 38
Events verursachen, da es eine reine Investition ist, bei der kein direkter
Gewinn entsteht.
4.4.4 Evaluation der Ideen
In der Gesamtbewertung der Idee zeigt sich der Hauptvorteil in der
Gewinnung von Kunden eines wenig beachteten Kundensegments mit
grossem Potential. Viele Tanzschulen bieten Kurse vor allem für Kinder und
Jugendliche an, weshalb die Zielgruppe Frauen ab 30 Jahren oftmals
vergessen geht. Für die ADF kann es daher ein Vorteil sein, etwas
anzubieten, dass speziell auf diese Zielgruppe abzielt. Ein emotionaler
Aspekt ist die Stärkung der Beziehungen im Umfeld sowohl bei den Frauen
als auch bei den Kindern. Aus gesundheitlicher Sicht sind die Argumente
Bewegung, Sport und Wohlbefinden zentrale Vorteile, da die Lektion eine
Kombination von Tanz, Fitness und Entspannung beinhalten soll.
Durch die Special-Events wird der Gruppenzusammenhalt gefördert und das
soziale Umfeld gestärkt. Die ADF-Tanzschule wird so zum sozialen
Treffpunkt, wo man seine Freunde bzw. Freundinnen trifft und Spass hat.
Generell liegt der Vorteil dieser Events in der Stärkung des Gruppengefühls
und trägt somit einen Teil zum Wohlbefinden der Kundinnen bei, was sich
indirekt auch auf die Zufriedenheit der Leistungen (Tanzkurse) der ADF
auswirkt.
Als Schwäche dieser Idee kann man die Beschränkung auf die Zielgruppe
der Mütter sehen. Kinderlose Frauen oder auch Väter können sich
ausgeschlossen oder nicht angesprochen fühlen, was eventuell negative
Auswirkungen für die ADF hat (z.B. negative Mund-zu-Mund-Propaganda).
Dieses Risiko kann die ADF durch klare und offene Kommunikation
vermindern, indem explizit auch Nicht-Mütter oder Väter angesprochen
werden. Bei der Gestaltung der Tanzlektionen ist zu beachten, dass es trotz
der Integration von Fitnesselementen (z.B. Reladf) und Entspannung (z.B.
Yoga) das Angebot nicht als normaler Fitnesskurs wahrgenommen wird. Das
Tanzen sollte immer im Vordergrund stehen und als Abwechslung zu den
Fitnessangeboten der Konkurrenz (z.B. Fitnesscenter) dienen.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 39
Für die Special-Events sind die Kosten der grosse Nachteil. Die Organisation
und Durchführung von Motto-Abenden bedeuten finanziellen sowie
zeitlichen Aufwand, was mit dem beschränkten Budget der ADF-Tanzschule
schwierig sein wird. Die Kosten können jedoch auch nicht gänzlich den
Kunden übertragen werden, da diese dann das Angebot eventuell nicht
wahrnehmen. Die Preisbereitschaft seitens der Kunden und das
Investitionsbudget seitens der Tanzschule muss also für die regelmässige
Durchführung von Events noch abgeklärt werden.
5. Fazit
Alles in Allem denken wir, dass die ADF nützliche und auch gut umsetzbare
Vorschläge von uns erhalten haben. Zusammen mit dem Anhang (wo alle
Ideen aufgelistet sind), kann die ADF sicher viele nützliche Inputs aus
dieser Zusammenarbeit ziehen. Für sie war es sicher ein Vorteil, dass auch
einmal Aussenstehende das Ganze betrachtet und beurteilt haben, da sie
selbst durch ihre subjektive Sicht eingeschränkt sein können.
Zugegebenermassen war unser Sicht jedoch auch nicht ganz neutral, da
zwei Gruppenmitglieder bei ADF selbst mittanzen. Da jedoch die restlichen
Gruppen- und Seminarteilnehmer neutral waren, stellt dies in unseren
Augen kein Problem dar.
Insgesamt haben wir viel über die Herangehensweise an eine solche
Fragestellung und den Einsatz von bestimmten Kreativmethoden gelernt. So
würden wir auch gewisse „Fehler“ (wie das Trennen der Gruppe von ihrer
Idee) nicht mehr machen.
Zwar wurden nicht so viele Ideen generiert, wie wir eigentlich erwartet
haben, dennoch, sind wir über alles gesehen mit dem Output zufrieden.
Nebst den detailliert ausgearbeiteten drei Top-Ideen wurden auch viele
Ideen generiert, die relativ rasch und ohne weitere Ausarbeitung umgesetzt
werden können. ADF kann sich somit bei Bedarf immer wieder bei dieser
«Ideenkiste» bedienen. Wir hoffen dass ADF viele unserer Ideen umsetzen
kann und damit auch Erfolg haben wird!
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 40
Anhang

Anhang 1: Auswertung Ideenworkshop 1


Posten 1, Mind Map 1 - Erwachsene

Die Gruppe wird in zwei Hälften geteilt. Gruppe A erhält ein Mind Map mit
der Zielgruppe „Mütter“ im Zentrum, Gruppe B erhält auch ein Mind Map
aber mit der Zielgruppe „junge Erwachsene“. Nach 5min werden die Mind
Maps ausgetauscht und die Gruppen ergänzen das Mind Map der Anderen.


Ergebnisse Gruppe 1:

Wie kann die ADF junge Erwachsene im Alter von 16-30 Jahren als Kunden
gewinnen?
Stichwort 1: Mitglieder
" Anreize schaffen, z.B. via Gadgets (gratis kleine Geschenke verteilen
wie z.B. das ADF-Schlüsselband)
Stichwort 2: Reisen organisieren
" über’s Wochenende
Stichwort 3: usgang.ch
" Flyern
" Plakate
" Auftritt (nur mit Profis)
o Vor dem Club tanzen, wenn Leute anstehen (+ Flyern
anschliessend)
o Breakdance
! Contests durchführen an der Schule oder an Contests
mitmachen
" Temporäre Tattoos den Gästen machen, z.B. das ADF-Logo
Stichwort 4: Schule
" Flyern
" Auftritt machen
" Gratisstunden anbieten
Stichwort 5: Strasse
" mit Kreide Tanzschritte aufmalen, z.B. bei Garagen oder Bahnhöfen
" Show auf der Strasse mit Einkaufswagen (weckt Aufmerksamkeit)
Stichwort 6: Social
- wurde aber nichts weiter dazu geschrieben

Wie kann die ADF Mütter als Kunden gewinnen?
Stichwort 1: Spielplatz
Stichwort 2: Mutter-Tochter/Sohn-Programm
Stichwort 3: Familienrabatt
" so etwas wie beim GA, welches man ja billiger bekommt, wenn die
Mutter/der Vater schon ein GA hat
" Verbilligung für Tochter/Sohn, wenn Eltern auch tanzen oder auch
umgekehrt
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 41

Stichwort 4: Fashion Show
" Mutterbekleidung
" Baby-/Kinderbekleidung
Stichwort 5: Auftritte (+ Flyern anschliessend)
" Hot-Spot = Supermarkt/Seedamm-Center
" Durchgeführt durch schon vorhandene Zielgruppen-Mitglieder
(Mütter)
" Guerilla-Aktion (einfach irgendwohin tanzen gehen, in Öffentlichkeit
Stichwort 6: Babysitten
" Gutscheine
" Events
Stichwort 7: Tanzen im Kindergarten (+ Flyern)


Ergebnisse Gruppe 2:

Wie kann die ADF junge Erwachsene im Alter von 16-30 Jahren als Kunden
gewinnen?
Stichwort 1: Preis
" günstig
" Rabatte, z.B. Studentenrabatte (gross anschreiben)
" Mit ASVZ kombinierbar?
Stichwort 2: Werbung
" gute Figur, abnehmen möglich
" ist gesund sich zu bewegen und macht Spass
Stichwort 3: coole Aktionen
" zum Beispiel „Tanzen in den Trams“
Stichwort 4: Netzwerk
" bestehende Mitglieder haben ein wertvolles Netzwerk mit potentiellen
Kunden
Stichwort 5: Auftritte an speziellen Anlässen
Stichwort 6: Berühmter Tanzlehrer oder auch berühmte Teilnehmer
Stichwort 7: Zeitpunkt der Lektionen
" v.a. ausserhalb der Schul- bzw. Arbeitszeit
" Viele verschiedene Angebote
Stichwort 8: Werbung an den Schulen/an der Uni
" Plakatwände nutzen, coole & „frische“ Plakate/Flyer aufhängen
" Kinder & Mütter können angesprochen werden an den Schulen
" Schnupperstunde im Turnunterricht
" Internetseite der Schulen Flyer hochladen?
" ASVZ: ADF-Lehrer gibt Stunden
Stichwort 9: Tanzkurse für Paare
" Paare mit Kindern
" Crashkurse (Basics)
Stichwort 10: Tanz-Camps
Stichwort 11: Tanzkurse für junge Familien
Stichwort 12: Modern
" entsprechend moderne/angesagte Musik
" Aussergewöhnliche Tanzstile, hip/in

Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 42

Wie kann die ADF Mütter als Kunden gewinnen?
Stichwort 1: Werbung durch die Schule
Stichwort 2: junge Mütter
" sind noch trendy
" wollen nahe an der „jungen“ Welt bleiben
Stichwort 3: Zeit
" Tageszeit anpassen: Dann Lektionen anbieten, wenn die Kinder in der
Schule sind, z.B. morgens
Stichwort 4: Entspannung
" Massage
" Tanz als Entspannungsmittel
Stichwort 5: Schwangerschaftsrückbildung
" Wiedergewinnung der Figur
Stichwort 6: Kinderhort
Stichwort 7: Kaffeetreff
" andere Mütter besser kennen lernen
" zuerst Tanzen und dann einen Kaffee trinken gehen oder umgekehrt
" Plaudern verbindet
Stichwort 8: Mu-Ki Tanzen
" Mutter-Kind-Tanzen
" El-Ki: Eltern-Kind-Tanzen, damit auch die Väter sich erwünscht fühlen
" Eventuell Väter eine interessante Zielgruppe
Stichwort 9: Babysitter
" Kurs mit Kindern
" Wenn Eltern am Tanzen sind, dann auch Kinder am Tanzen
Stichwort 10: Einkaufsgutscheine
" Tanzkursbezahlung mit Cumulus-Punkten
" Nach 100 Lektionen gibt’s einen Lidl- oder Migros-Gutschein
Stichwort 11: Tanzkurs, welcher Schwangerschaftsturnen ersetzt
Stichwort 12: Lockere Atmosphäre wichtig
Stichwort 13: entsprechende Musik
Stichwort 14: Kinderspital
" Leider wurde hier nichts weiter erklärt
Stichwort 15: Eine Lektion (z.B. alle 6 Wochen/Monate) beim
Kindertanzkurs, wo die Mütter dabei sein können und mitmachen.
Stichwort 16: Werbung in der Tanzschule
" Kind erhält einen Flyer für die Mutter
" Flyer in Briefkasten einwerfen
Stichwort 17: Rabatt
" Wenn Kind bereits Schüler der ADF, bekommt die Mutter Rabatt

Ergebnisse Gruppe 3:

Wie kann die ADF junge Erwachsene im Alter von 16-30 Jahren als Kunden
gewinnen?
Stichwort 1: Werbung in Clubs & Bars
Stichwort 2: Herrenclubs, wie z.B. Rottary oder Lions)
Stichwort 3: Paare
" Vorbereitung für Paare, die an einem Ball teilnehmen
" Special-Angebot für Paare
" Vielmals zu viele ältere Paare in Paartanzkursen, extra einen für
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 43
junge Paare machen
Stichwort 4: Inserate im Internet, z.B 20min
Stichwort 5: Über Facebook pushen

Stichwort 6: Provision bei Weiterempfehlung
" Baggy-Pants?
" Man erhält ADF-Kleider 30% billiger, wenn man einen Neukunden
bringt
Stichwort 7: Fitness
" Mit Fitness in Verbindung bringen
" Werbung in Fitness-Studios?
" Wenn man in dem und dem Fitness-Studio schon Mitglied ist,
bekommt man Tanzstunden billiger
Stichwort 8: Bar (in einem Lokal)
" After-Dance Bier/Party
" After-Dance Cüpli
Stichwort 9: In Jugendzentrum Kurs anbieten
Stichwort 10: Blind-Date-Dancing
Stichwort 11: Social-Events
" Nachtessen und anschliessendes Tanzen oder umgekehrt
" Nachtessen und anschliessend Paartanz
Stichwort 12: Zeit
" Kurse hauptsächlich abends

Wie kann die ADF Mütter als Kunden gewinnen?
Stichwort 1: Werbung im Einkaufszentrum
Stichwort 2: Fussballverein und andere Vereine
" Frauenturnverein: Schnupperkurs anbieten
Stichwort 3: Wettbewerb/Gewinnspiel
Stichwort 4: Sexy Tanzlehrer
" Zeigt den Müttern, dass sie immer noch sexy & begehrenswert sind
Stichwort 5: Fitnesscenter – Outsourcing (will selber keine Tanzkurse
anbieten, lieber Kunden an ein Tanzstudio weiterverweisen)
Stichwort 6: Mu-Ki Tanzen
" auf Einkaufstüten Werbung machen
" Frauenärzte/Kinderärzte
Stichwort 7: Kinderhort anbieten
" Kurs für Kind & Mutter werden parallel angeboten, meistens muss die
Mutter das Kind ja sowieso in die Tanzstunde fahren
Stichwort 8: Werbung auf Lokalradio
Stichwort 9: Beckenbodentraining
Stichwort 10: Schwangerschaftsturnen
" Mütter, die in’s Schwangerschaftsturnen kommen, werden evt. nach
der Geburt wiederkommen und andere Lektionen besuchen
Stichwort 11: Wohlfühltag
" Zusammenarbeit mit Kosmetikstudio
" Kaffeekränzchen
" Yoga/Pilates
" Massage


Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 44
Von den Gruppen ausgewählte Ideen:

Junge Erwachsene (16-30)
" Berühmte Tanzlehrer / berühmte Teilnehmer
" Auftritte im Seedamm-Center
" Flash-Mob-Dance, Publikum miteinbinden
o Wie in Paris: am Ufer der Seine wird immer getanzt. Jemand
bringt die Musik, fängt an und einige schliessen sich dazu,
Passanten werden einfach mitreingezogen, um mitzutanzen
" Tanzschritte auf Boden malen und Web-Adresse angeben und Kreide-
Spray zurücklassen
" Flyer verteilen
" Mit Fitness-Studio verbinden
" Floss in der Badi mit tanzenden Leuten (gross anschreiben) oder eins
das vorbeifährt an den Ufern und voll Party hat

Mütter:
" Kinderhort
" El-Ki-Kurse
" Auftritte im Seedamm-Center
" Babysitter
" Zeitpunkt der Stunden wichtig:
o Kurs für Kinder parallel anbieten
o Oder während Schulzeit der Kinder
" Ladies-Day (Kaffeekränzchen, Entspannung etc.)



Posten 2, Zufallsmethode

Die Gruppe zieht ein Kärtchen, worauf ein Zufallsbegriff steht. Die Gruppe
überlegt sich 4 Attribute zu diesem Begriff. Diese 4 Attribute versucht sie
auf die Problemstellung anzuwenden, die wir ihnen gegeben haben. Wenn
zu allen Attributen eine Idee generiert wurde, zieht jemand das nächste
Kärtchen.


Ergebnisse Gruppe 2:

Zufallswort: Physik
Merkmal 1: Krafttraining Durchblutung steigern
Merkmal 2: Tanztherapie Für Jugendliche im kritischen Alter,
vorbestraft, als Gewaltausgleich
! eine Art Jugendtreff als sinnvolle
Beschäftigung z.B. am Mittwochnachmittag,
Gewaltprävention, Reintegration
Merkmal 3: Für Lehrer Speeddating, Paartanz
! Tanzen, um jemanden kennen zu lernen,
lockeres Ambiente, man macht etwas
zusammen
Merkmal 4:

Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 45

Zufallswort: Apotheke
Merkmal 1: Tanzen als
Medizin
Musik & Tanztherapie, Neue Zielgruppe, z.B.
mit ADS, Rehabilitationstherapien
! dazu braucht es ausgebildetes Personal,
z.B. statt Physiotherapie
Merkmal 2:
Gesundheitsprävention
Fitness gut für Gesundheit (von
Krankenkasse bezahlt, von Arzt empfohlen)
! Fitnessaspekt betonen, z.B. auch bei
Übergewicht
Merkmal 3: Werbung Tanzen statt Rückenschmerzen
! z.B. Büroleute damit ansprechen
Merkmal 4: Grün Tanzen im Freien / in der Natur

Zufallswort: Durchblick
Merkmal 1: Grosses Fenster Vorbeifahrende sehen Tänzer in Aktion
! Man sieht, was drinnen „abgeht“ und
bekommt evt. Lust, dies auch
auszuprobieren
Merkmal 2: Spiegel
/Kameras
z.B. Live Übertragung, Attraktivere Wirkung
! Kameras wie im ASVZ, die z.B. auf
Strasse übertragen und anderen zeigt, was
im innern der Tanzschule vor sich geht
Merkmal 3: Tag der offenen
Tür
Alle können mal reinschauen
Merkmal 4: Musik Mit Musik Leute anziehen

Zufallswort: Trampolin
Merkmal 1: Sprungbrett Karrieresprungbrett, Erweiterung, um locker
zu werden
! Balance finden, und sich lockerer bewegen
Teamevent an Weihnachtsessen
! mal etwas anderes als nur „Kanu fahren“
Tanzen als Assessment
! via Tanzstil Person beurteilen
Merkmal 2: Profiausbildung Sprung zur Karriere
Merkmal 3: Elastizität Selbstvertrauen, Gesundheit (weniger
Verletzungen)
! Körperbewusstsein schaffen (mit beiden
Beinen auf dem Boden stehen) und dabei
erst noch was für die Gesundheit tun


Ergebnisse Gruppe 1

Zufallswort: Magie
Merkmal 1: Zauberer Zauberkostüm bei Auftritten nutzen
Merkmal 2: Hase Oster-Hoppel-Show, Ostereierneste im Park
suchen lassen (Eider mit Logo)
Merkmal 3: schwarz Dark-Room-Dancing mit UV-Farben tanzen,
Disko-Ambiente schaffen
Merkmal 4: Hut Cowboy-Line-Dance

Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 46
Zufallswort: Sparschwein
Merkmal 1: pink Farb-Sujets-Nights, alle pink angezogen
Merkmal 2: Ringelschwanz Tanzen beim Schlachtfest
Merkmal 3: Geld Spielgeld bei Ostereiersuche verdienen
lassen, was für Tanzkurse eingesetzt werden
kann
Merkmal 4: Hammer Tanzpartner(innen) versteigern lassen
" Dabei kann Spielgeld eingesetzt werden,
das bei Aktionen wie z.B. Ostereiersuche im
Park, Vortanzen im Einkaufszentrum etc
verdient wurde

Zufallswort: Gleitschirm
Merkmal 1: Luft Ballon-Aktion mit Anhängern für Frei-Kurse &
Frei-Tanzpartner(innen)


Ergebnisse Gruppe 4

Zufallswort: Fahrrad
Merkmal 1: Räder Räder blockieren bis Tanzkurs
besucht wird
Merkmal 2: Gepäckträger Flyer in Gepäckträger der Velos
Merkmal 3: Sattel Sattelschutz mit Logo der
Tanzschule,
" Regenaktion, Velos müssen dabei
stehen (z.B. am Bahnhof, Schule)
Gutscheine für Kurs
Bequeme Sofas auf Strasse
Merkmal 4: Licht (Lampe) Tanzkurs mit speziellem Diskolicht,
Leuchtreklame auf Hausdach

Zufallswort: Lamm
Merkmal 1: Wolle Pullis stricken (Mützen, Schal,
Handschuhe)
! z.B. „Strickevent“ und dann ziehen
alle die Kleider an
Merkmal 2: weiss Tanzkurs im Schnee
Merkmal 3: Kotelett Essensgutscheine, Grillparty mit
Tanzkurs, Feuertanz, Kochkurs &
Tanzkurs, Gesundheitskurs
Merkmal 4: Kebab (Lamm) Werbung auf Serviette, Türkische
Musik

Zufallswort: Einkaufskorb
Merkmal 1: Migros Migros-Club Schule,
Cummuluspunkte für Tanzkurse,
Werbung in Migroszeitung
Merkmal 2: Geld Rabatt
Merkmal 3: Henkel
Merkmal 4: Plastik Wackel-Elvis, Plastiksack mit
Werbung
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 47
Posten 3, Mind Map 2 - Junge

Die Gruppe wird in zwei Hälften geteilt. Gruppe A erhält ein Mind Map mit
der Zielgruppe „Jungs (13-18 J.)“ im Zentrum, Gruppe B erhält auch ein
Mind Map aber mit der Zielgruppe „Kinder im Schulalter (6-15 J.)“. Nach
5min. werden die Mind Maps ausgetauscht und die Gruppen ergänzen das
Mind Map der Anderen.


Ergebnisse Gruppe 3:

Wie kann die ADF Kinder im Schulalter zw. 6-15 Jahren als Kunden
gewinnen?
Stichwort 1: Pfadi
" Zusammenarbeit mit diesen Freizeitgruppen, z.B. Schnuppertag
organisieren (Tanzstunde im Wald " Verbindung Natur & Tanzen)
" Halbtags im Wald spielen, halbtags tanzen
Stichwort 2: Schulsport
" Tanzstunde in Schulsport integrieren (anstatt Turnen)
" Auftritte an Schulanlässen
"
Stichwort 3: Schule allgemein
" „guerilla action“ in Pause (z.B. kurze Tanzshow, Battle)
Stichwort 4: Mädchen
" „Laufstegtraining“ für Mädchen ab 12 Jahren (z.B.
Bewegungen/Posing üben, eigenes Körpergefühl bekommen)
Stichwort 5: andere Sportarten
- zwei Sportarten verbinden (z.B. Tanzen und Fussball, Motto: Brasilien "
brasilianische Tänze + „brasilianische“ Fussballtechniken)
Stichwort 6: Bus als Shuttle

Wie kann die ADF Jungs zw. 13-18 Jahren als Kunden gewinnen?
Stichwort 1: Breakdancing
" HipHop-Kurse, Breakdance
" Werbung in Skater- & Snowboardheftli
" Männlicher (cooler) Tanzlehrer: bessere Identifikation und
Vorbildfunktion
" Gemischte Klassen
Stichwort 2: Schule
" Schulbälle organisieren
" Werbung an Schulen mit männlichen Werbeträgern (Flyer)
" In Schulsport integrieren
Stichwort 3: Schnupperkurse
" an Schulen und in Jugendzentren
" „allround“ z.B. an Sporttag diverse Kurse anbieten zum
kennenlernen
" Schöne Mädchen zur Anlockung #
Stichwort 4: Motto-Tanzkurse
" Bsp. Michael Jackson oder Justin Timberlake (Choreos nachtanzen,
Moves lernen)


Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 48
Ergebnisse Gruppe 2:

Wie kann die ADF Kinder im Schulalter zw. 6-15 Jahren als Kunden
gewinnen?
Stichwort 1: Jugendzentrum
" Werbung in Jugendzentren
" Möglichkeit neue Freunde kennenzulernen
Stichwort 2: Schulsport
" Tanzstunde in Schulsport integrieren oder als freiwilligen Kurs
neben der Schule
" Schnupperstunde am Schulsporttag (Tanzen als Sportart beim
Vorstellen verschiedener Sportarten)
" Zwei Sportarten verbinden (z.B. Tanzen und Fussball, Motto:
Brasilien " brasilianische Tänze + „brasilianische“
Fussballtechniken)
" „Bewegung macht Spass“- Motto für Veranstaltungen und Promo-
Events an Schulen
Stichwort 3: Schulaufführung
" Auftritte während Schulaufführung
" Sonderkurse z.B. während Sommerferien
" Möglichkeit neue Freunde zu finden
Stichwort 4: Theaterpädagogik
" Seriosität ausstrahlen
Stichwort 5: Workshops
" Workshops mit berühmten Tänzern
" Wettbewerbe mit verschiedenen Levels (Abzeichen/Diplom bei
Absolvierung des Levels)
" Süssigkeiten als Belohnung
Stichwort 6: Zirkus
" „Zirkus“-Show mit Clowns, Ballons, Tänzer und Zauberer
" Süssigkeiten/Belohnung
" Auffällige Fassade: Farben, Bilder
Stichwort 7: Eltern
" Mütter als Kunden gewinnen, die Kinder mitbringen " Kurszeiten
anpassen (gleichzeitige Kurse anbieten)
Stichwort 8: Anreiz für Weitervermittlung
" Provision für bestehende Kunden bei erfolgreicher Vermittlung von
neuen Kunden
" Belohnung als Anreiz: z.B. Gratis-Abo, Baggy-Pants, T-Shirts etc.

Wie kann die ADF Jungs zw. 13-18 Jahren als Kunden gewinnen?
Stichwort 1: Schule
" Flyer
" Auftritte (Breakdance, Contests), regional auf Festen
" (Sommer-)Ferienwoche Angebot
" In Pause Werbung machen
" Turnstunde mit Tanzelementen gestalten
Stichwort 2: Street Performance
" spontane Breakdance/Hiphop-battles auf der Strasse (wie in den
„Gangster“-Videoclips)
" Graffitti-Werbung / Kreide-Spray
" News/Trends aus USA
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 49
" Temporäre Body-Tattoos
" urbanes, cooles Image vermitteln (Gangster aus Bronx)
Stichwort 3: midnight dancing
" Party (ab 16 J.) mit integrierter Show, Workshops, Wettbewerb
" Freier Eintritt in Discos für ADF-Mitglieder
" „Basketball night“: neben Basketball auch Tanzen anbieten
Stichwort 4: Soziales
" Jugendtreff
" Gruppenrabatte (Jungs kommen nur in Gruppen)
" Klub-Verhalten-Kurse


Ergebnisse Gruppe 1:

Wie kann die ADF Kinder im Schulalter zw. 6-15 Jahren als Kunden
gewinnen?
Stichwort 1: „Bewegung macht Spass“
" Veranstaltungen z.B. in Schwimmbädern (Promo-Event)
Stichwort 2: Unternehmen
" Unternehmen anfragen und „Tanz-Pakete“ anbieten, z.B. Kurse über
Mittag für Mütter und deren Kindern (Mütter: z.B. Yoga oder
Fitnesskurse, Kinder: Tanzstunde als „Kinderhort“ über
Mittag/Nachmittag)
Stichwort 3: Werbeträger
" Prominente Werbeträger (z.B. Rene Largo, DJ Bobo, Musical-Stars),
die Wichtigkeit ausreichender Bewegung in der Freizeit vermitteln
Stichwort 4: Mütter Information
" Informationen an Eltern über Werbeplakate im Unternehmen,
Zeitungsinserate
" Bedürfnisse von Müttern herausfinden (z.B. Kinderhort on demand)
" Wichtig: Mütter und Kinder zur gleichen Zeit Tanzkurs, aber in
separaten Kursen
" in „Elternratgebern“ positiv übers Tanzen berichten
Stichwort 5: Möglichkeit neue Freunde kennenzulernen
" Werbung in der Schule
" Werbung in Jugendvereinen

Wie kann die ADF Jungs zw. 13-18 Jahren als Kunden gewinnen?
Stichwort 1: Vorbild
" HipHop-Kurse, Breakdance
" Männlicher (cooler) Tanzlehrer: bessere Identifikation und
Vorbildfunktion
" Verantwortung übernehmen (z.B. eigene Stunde vorbereiten,
Choreos/Musik auswählen, eigene Contests organisieren) " stärkt
Gruppenzusammenhalt
Stichwort 2: Attraktion
" schöne Mädchen zur Anlockung #
" Paartanzkurse anbieten (Mädchen müssen Jungs mitnehmen)
Stichwort 3: Zusammenarbeit mit Jungwacht/Pfadi/Sportvereinen
" Events organisieren, die beide Organisationen verbindet
Stichwort 4: Point of Sale
" Zusammenarbeit diversen Vereinen (Fussballclub)
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 50
" Ausgang (z.B. freier Eintritt in Disco für ADF-Mitglieder)
" Events (z.B. „Basketball night“: neben Basketball auch Tanzen
anbieten)
" Schule: vormachen, zufällig/spontan, Animation zum Mitmachen
" Reine Jungs-Kurse


Von den Gruppen ausgewählte Ideen:

Kinder im Schulalter:
" Unternehmen ansprechen und Pakete anbieten mit verschiedenen
Tanzkursen etc. speziell für Frauen mit Kindern (Unternehmen bieten
dieses Paket ihren Mitarbeiter/innen an)
" Shuttle-Bus zum Tanzraum/Fitness (z.B. über Mittag)
" Workshops in Schulen
" „coole“ Tanzlehrer
" Schule: in Sportstunde integrieren
" Abendkurse zw. 16-18 Uhr an der Schule anbieten
" Schulfeste: Auftritte (Werbung)

Jungs:
" Breakdance
" Events wie „battle of the year“ (Beste treten gegeneinander an) oder
midnight party (2h tanzen mit Profis und Party)
" Schnupperkurse am Sporttag (z.B. spezielle Tanzmodule wie HipHop,
Breakdance, Michael Jackson-Stil)
" Angesagte Videoclips nachahmen
" Selbstverantwortung übernehmen
" Schule bucht Tanzschule als Partner (z.B. als Ersatz für
Turnunterricht)



Posten 4, Brainstorming

Regeln: 30 Sekunden um irgendeinen Gedanken auf das Papier zu
schreiben. Dann werden die 4-5 Wörter gesammelt und damit ein
Brainstorming gemacht. Jedes Wort wird für 2 Minuten diskutiert. Das
ganze wird protokolliert.

In Gelb = Top Idee, welche von jeder Gruppe ausgewählt worden ist.


Ergebnisse Gruppe 4

Wort: Durch die Strasse gehen und als Gruppe tanzen
- Flash-mob
- Sich Verkleiden
- Geld sammeln
- Ausgefallen
- Musik
- Open-Air
- Tram
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 51
- Aufmerksamkeit
- Tanzschritte

Wort: Werbung
- Internet
- Sexy
- Plakat
- Slogan
- Attraktiv
- Auffallen
- Öffentlicher Verkehr
- Spez. Werbeträger
- Radio
- Lokaler TV-Sender
- Flyer
- Spektakel
- Zelt
- Guetzli
- Massage Gutschein
- Gratis Musik
- Tanz Vortrag

Wort: Mundpropaganda
- Telefon
- Reputation
- Uni
- Konditionen
- Plakate
- Slogan
- Lautstärke
- Marke
- Logo
- Sprache
- Radio
- Flyer
- Neue Mitglieder durch Kollegen " Rabatt
- Megaphone

Wort: Neuen Kurs
- Lernen
- Vaterkurs
- Verschiedene Tanzstile
- Senioren
- Eltern-Kinder
- Behinderte
- Einzigartig
- Background Dancing
- Für Konzert
- Günstiger
- Luxus Kurs
- Berühmte Tanzlehrer


Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 52

Ergebnisse Gruppe 3

Wort: Sonderaktion
- 2x 10er Abo für 1 Preis (Mutlipack)
- Mutter " Kinder mitnehmen
- Ganzen Tag
- Vater Kurs
- Partner Tanz
- Senioren
- Altersheim
- Mengenrabatt
- Draussen am See
- Für Manager
- Mitternacht Tanzkurs
- Abschlussbälle Tanzkurs
- Für untalentierte

Wort: Schnupperkurs
- Trennung nach Geschlecht
- Tanzpaar
- Ausstellung " Werbung
- Flash-mob
- Beühmte Tänzer

Wort: Aktive Werbung
- Mund zu Mund Propaganda
- Schnupperkurs in der Schule, während der Pause oder nach der Schule
- Plakat Migros
- Werbung an Fassade
- Werbung bei Vereinen
- Sporttag " Einführung
- Wahlfach
- Projektwoche

Wort: Netwerke
- Leute Mitbringen
- Facebook
- Provision für Kinder
- Blind Date Partner Tanz



Ergebnisse Gruppe 2

Wort: Werbung
- Location " Provokative Werbung
- Leute dorthin bringen wo es keine anderen Leute hat, z.B Wald
- Dorffest

Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 53

Wort: Werbung im Dorf
- Corporate Identity
- Mund zu Mund
- Gratis Produkte, z.B Kugelschreiber, USB-Stick
- Werbe-Geschenke
- Farbe von Logo " Auf Plakat
- Beschilderung " Aufmerksamkeit holen
- Augmented reality (live direct or indirect view of a physical real-world
environment, Wiki)

Wort: Blamieren
- Gruppe von Kollegen
- Tupperware Prinzip
Wort: Farbe
- Farbige Werbung
- Slogan wie „Tanzen für alle“ " Verbindet Kultur
- Slogan wie „Alterdorf tanzt gegen Lachen“
- Dorf vs Dorf
- Farbe pro Tanz auf Prospekt
- Bekleidung für Tanz
- Dance battle Event, mit versch. Farben, je nach Rangierung

Wörter die nicht verarbeitet wurden:
• Werbung, Veranstaltung als Werbung
• Tanzaufführung


Zusammenfassung Posten 4

Die 4. Gruppe, die diesen Posten ausgewertet hat, hat die Ideen „Flash-
mob“ und „Dance Battle mit versch. Farben“ sehr gut gefunden. Ihre
eigene Idee war, diese zu verbinden (z.B vor Einkaufszentrum). Ein Flash
Mobartiges Dance Battle. Je nach Zielgruppe " Tageszeit abstimmen. Z.B
Mittwoch Nachmittag: Kinder + Jugendliche. Samstag: Junge Erwachsene..



Ideen, die es in die Abstimmungsrunde geschafft haben:

Posten 1:
Mit Unternehmen zusammenarbeiten: Kinder abgeben und sie haben
Tanzstunde, Eltern gehen in‘s Meeting. Mitarbeiter-Geschenk. Tanztherapie
(z.B. ADHS). Tanz als Team-Event für Assessment.

Posten 2:
•Singles: über Datingfirma, die mit ADF zusammenarbeitet
•Paarangebot

Postem 3
•Jungs: Breakdance an Midnight-Parties: Battle of the year: Jungs sollen
sich in‘s Zeug legen
•Kinder: Schnupperkurse am Sporttag (versch. Angeboten)
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 54

Posten 4:
•Flashmobartiges Dance-Battle (Guerilla)
•Mittwoch-Nachmittag: Jugendliche, z.B. Einkaufszentrum
•Nur die Besten!

Idee, die bei der Abstimmung gewonnen hat:

Die Idee mit der Zusammenarbeit mit Unternehmungen hat gewonnen. Für
die jungen Erwachsenen könnte mit Unternehmungen zusammengearbeitet
werden, dass z.B. Tanz-Abonnements an die Mitarbeiter verschenkt werden.
Tanzen kann auch als Team-Event gestaltet werden.

Anhang 2: Ideen der engeren Auswahl

1. Gadgets verteilen: kleine Geschenke zum Anreize schaffen
a. Sattelschutz für Fahrrad mit dem Logo der Tanzschule
b. Kugelschreiber
c. Schweissbänder
d. Schlüsselband
2. Reisen organisieren: Eine Tanzwoche in Kroatien zum Beispiel. Hier
wurde kritisiert, dass dies v.a. eine Strategie sei, um bestehende
Kunden zu halten. Natürlich würde sich dies auch positiv durch
Mundpropaganda verbreiten, jedoch ist es keine aktive Strategie um
neue Kunden zu gewinnen.
3. Schule: Gymnasium/Kantonsschule/Sek/Primarschulen
a. Sportlehrer anfragen, ob eine Turnstunde als Tanzstunde
genutzt werden darf, so dass die Schüler während der
gewöhnlichen Turnstunde eine Kostprobe einer ADF-
Tanzstunde bekommen.
b. In der Pause auf dem Platz einen Auftritt machen.
c. Tanzen nach der Schule: Eine Aktion starten, wo man eine Art
10er Abo lösen kann und dann jeweils einmal in der Woche
diese Tanzstunde besuchen kann nach dem normalen
Schulunterricht.
d. Plakate aufhängen, cool & frisch
e. Ferienpass (z.B. Breakdance-Schnupperkurs)
f. An Sporttagen diverse Kurse anbieten (allround Einblick)
4. Guerilla-Aktion
a. Obersee-Center bzw. Seedamm-Center
b. Show auf einem belebten Platz oder in der Badi
c. Flash-Mob: Was ist möglich? Badi?
d. Battle: Lachen tanzt gegen Altendorf
e. Flah-Mob-artiges Dance-Battle: Verschiedene Farben für
verschiedene Gruppen/Tanzstile.
f. Temporäre Body-Tattoos
5. Familienrabatt: Wenn bereits ein Familienmitglied in der Tanzschule
tanzt, bekommt jedes weitere Familienmitglied Rabatt auf ein Abo.
6. Fashion Show: aktiv auf Modeläden zugehen in der Umgebung und
anfragen bezüglich Modeshows, die dann nicht gewöhnlich & langweilig
sind, sondern mit Tanz verbunden werden.
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 55
7. Auftritte:
8. Babysitten/Kinderhort
a. Angebot während der Tanzstunde für die Mütter
b. Während der Kinderlektion findet Mütternlektion statt
9. Kaffee-Treff: andere Mütter besser kennen lernen, Tanzlektion mit
sozialem Treffpunkt verbinden. Partnerschaft mit Bäckerei (Knobel),
man tanzt zusammen und läuft dann zur Bäckerei, wo man einen
Kaffee zusammen trinkt.
10. Wohlfühltag/Ladies-Day:
a. Zusammenarbeit mit Kosmetikstudio
b. Gemeinsames Mittagessen
c. Schminkkurse
d. Laufsteg-Training (wohl eher für die Jüngeren)
e. Manicure/Pedicure
f. Yoga/Pilates
g. Zvieri/Kaffeekränzchen
h. Massage
11. Gutscheine:
a. Tanzkursbezahlung mit Cumulus-Punkten
b. Nach 100 Lektionen gibt’s einen Lidl- oder Migros-Gutschein
c. Massage-Gutschein
d. Provision für Stammkunden, die einen neuen Kunden bringen.
Provision z.B. mit Gratis-Stunden, ADF-Hosen etc.
12. Spezial-Lektion: Eine Lektion (z.B. alle 6 Wochen) beim
Kindertanzkurs, wo die Mütter dabei sein können, zuschauen oder auch
mitmachen. Zuerst Auftritt von den Kleinen, wo sie zeigen, was sie
können. Dann tanzen Mutter & Kind zusammen etwas. Anschliessend
gibt es einen kleinen Apéro.
13. Zielgruppe „Schwule“: Extralektion für Schwule.
14. Fitness: Eine Art Konditionstraining machen mit Joggen vor der
Tanzstunde. Livia hat dies bereits eingeleitet und geht nun jeden
Montag mit ihrer Gruppe zuerst joggen #
15. Party: After-Dance-Beer/-Party oder auch After-Dance-Cüpli. Social
Events, Zusammenkommen. Grill-Party mit Tanzkurs.
16. Blind-Date-Dancing: Für Singles eine Tanzstunde anbieten, wo man
neue Singles kennen lernen kann. Lockeres Ambiente schaffen, man
macht etwas zusammen, die unangenehmen stillen Momente an einem
ersten Date fallen weg.
17. Openair-Dancing: Tanzen im Freien, in der Natur. Wo? Wie klappt
das mit der Musik? Zusammenarbeit mit der Pfadi? Schnuppertag
organisieren für Pfadi mit Tanzstunde im Wald. Verbindung Natur &
Tanzen. Sowieso: Zusammenarbiet mit Sportvereinen?
18. Unternehmungen:
a. Personaltraining: Lockerer werden, Balance finden, Ausgleich
zum Büroalltag. Körperbewusstsein, Körperhaltung.
b. Team-Event: Mal etwas anderes als „Kanu fahren“.
Teambildung. Macht Spass.
c. Tanz-Pakete den UGs anbieten, z.B. Kurse über Mittag für
Mitarbeiter, für Mütter und deren Kinder
d. Kontakt für Unterstützung, evt. Auftritte an Firmenanlässen
e. Schicken ihre Kunden in Schnupperkurse
f. Geschenk an Mitarbeiter
19. Breakdance:
Seminararbeit Idea Design, Gruppe 2 56
a. Werbung in Skater-/Boarderheftli
b. Männlicher/cooler Tanzlehrer: bessere Identifikation und
Vorbildfunktion (ist schon engagiert worden für die neue
Tanzschule)
c. Werbung an Schulen mit jungen, coolen Männern
20. Postversand in ganze Gemeinde
21. Zirkus: Show mit Clowns, Ballons, Tänzern und Zauberern. Am Tag
trainieren und am Abend dann mit einer Aufführung den Eltern
vorführen. Süssigkeiten als Belohnung.