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MONTANA

Ein Unternehmen der Corus Group. Une entreprise de Corus Group.
4.5.5.d
Sandwichelemente
für Dach und Wand
aus Stahl
und Alumimium
MONTANATHERM
®
Sandwichelemente
Montageempfehlung und Konstruktionsdetails
MONTANA
MONTANA
Inhaltsverzeichnis Seite
Montage Allgemeines
Verpackung / Transport / Handhabung 4
Lagerung
Unterkonstruktion / Dachneigung 5
Schutzfolie / Zuschnitt- und Hinweise zur Gerüstmontage 6
Verlegung / Handling / Kran-Anhängung 7
Hilfseinrichtungen / Wandmontage 8
Dachmontage mit Querstoss-Abdichtung 9
First-, Trauf- und Ortausbildung 10
Abdichtungen im Dach und an der Wand 11
Hinweise zu Dachdurchbrüchen und Dacheinbauten 12-13
Befestigung Generelle Befestigungshinweise für Dach und Wand 14
Verschraubung der Elemente für Dach und Wand 15
Befestiger / Befestigungs-Schema
- SPEDEC Bohrbefestiger ( Selbstbohrschrauben ) 16
- TOPFORM Gewindeformschrauben 17
Aufbauten MTW LL in Vertikalmontage, mit sichtbarer Befestigung 18
MTW-V ML in Horizontalmontage, mit verdeckter Befestigung 19
MTW-V WL in Vertikalmontage, mit verdeckter Befestigung 20
MTW-V WL in Horizontalmontage, mit verdeckter Befestigung 21
Details Beispiele für Wand MTW-V WL, mit verdeckter Befestigung 22-25
Beispiele für Dach und Wand mit sichtbarer Befestigung 26-33
Beispiele für Wand MTW-V ML, mit verdeckter Befestigung 34+31
Einbau-Systeme Lichtbänder im Dach 35
Aufsatzkränze, fertig eingebaut (Montana, werkseitig) 36-37
Lichtkuppeln 38
Lichtelemente im Dach 39
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4
Montageanleitung
für MONTANATHERM
®
-Sandwichelemente
Allgemeines
Das MONTANATHERM
®
-Sandwichelement ist ein
modernes Bauelement für Dach- und Wand. Es über-
nimmt zum Teil die Funktionen der Tragkonstruktion
sowie Wetterschutz, Wärmedämmung und Dampfsperre.
Bei der Verlegung und Befestigung entsteht eine fertige
Dach- oder Wandeindeckung, welche nach Ergänzung
der Randabschlüsse wie First-, Ortgang- und Traufprofile,
sowie der Sockel-, Fenster- und Tor leibungen, etc. keiner
weiteren Bearbeitung bedarf.
Um den hohen Qualitätsstandard auch für das
MONTANATHERM
®
-Sandwich und dessen Montage-
vorgänge sicherzustellen, möchten wir nachfolgende
Hinweise und Arbeitsschritte vermitteln.
Verpackung und Transport
Die Anlieferung erfolgt auf speziellen Paletten mit unter-
seitiger Spanplatte und Querbalken, sowie Hebegurten
für den Verlad, Transport, Ablad und das Handling auf der
Montage.
Die Pakete sind ringsum in Folien verpackt.
Standardausführung / je nach Bauteiltyp resp. Breite
Pakethöhe ca. 1.20 m
Paketbreite ca. 1.20 m
Paketlänge max. 17.00 m
Paketgewicht max. 2500 Kg
Bei Anlieferung sind die Paketeinheiten auf Vollständigkeit
zu überprüfen. Beanstandungen müssen auf dem vom
Empfänger zu unterzeichnenden Lieferschein festge-
halten und sofort schriftlich beim zuständigen Verkaufs-
büro, gemäss den allgemeinen Verkaufs- und Lieferbe-
dingungen, gemeldet werden.
Überlängen : > 15.0 m bedingen Sonderbewilligungen
für Spezialtransporte und Hebebalken
für den Ablad, resp. Handling auf Montage.
Paket-Ablad / Handhabung
Der Krantransport wird mit Hebegurten durchgeführt. Bei
kurzen Paketen bis 6 m kann das An- oder Abheben auch
mittels Stapler sachgemäss erfolgen. Bei langen Paketen
ist auf das Problem des Durchhängens oder der Durch-
biegung zu achten. Um dies zu vermeiden, müssen hierzu
bauseits zusätzliche Kranbalken oder Traversen einge-
setzt werden.
Zu beachten ist das Gleichgewicht beim Anheben der
Bünde, sowie ein zusätzlich notwendiger Kantenschutz
an der Oberseite des Paketes im Bereich der Gurten.
MONTANA
MONTANA
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Lagerung
Bei der Lagerung gelten die gleichen Vorkehrungen und
Massnahmen wie bei Trapezprofilen. Bei längerer Zwi-
schenlagerung auf der Baustelle im Freien sollen diese
Pakete gegen Regen, Schnee und Sturm entsprechend
geschützt und gesichert werden.
Zur Vermeidung von Druckstellen an den MONTANA-
THERM
®
-Sandwichelementen sollten auf der Baustelle
keine, oder mit entsprechenden Vorsichtsmassnahmen
bis max. zwei Pakete übereinander gestellt werden. Be-
reits geöffnete Pakete sind zu sichern.
Zwischenlagerungen auf der Dachkonstruktion dürfen aus
statischen Gründen nur über den Bindern erfolgen und
sind im Regelfall mit der Bauleitung abzusprechen. Hierzu
ist in jedem Fall auch eine Sicherung gegen das Abgleiten
infolge der Dachneigung vorzusehen.
Auflager / Unterkonstruktion und Befestigung
Die MONTANATHERM
®
-Sandwichelemente können direkt
auf die Unterkonstruktionen aus Stahl, Holz, oder, falls auf
Beton, mit zusätzlichen Stahlverankerungsschienen mon-
tiert, resp. verschraubt werden.
Prüfung der Unterkonstruktion
Die Konstruktionen sind vor Montagebeginn auf ihre Be-
schaffenheit und Massgenauigkeit zu überprüfen und mit
den entsprechenden Bauplänen zu vergleichen. Eventuelle
Abweichungen sind der Bauleitung zu melden. Beson-
ders wichtig sind die Auflagerbreiten, sowie die Flucht und
Bündigkeit von Pfetten und Riegeln. Ferner ist auch zu
beachten, dass am Trauf-, im Sockel- und Eckbereich die
notwendigen Befestigungsauflager vorhanden sind.
Dachneigung
Es wird empfohlen, folgende Mindestdachneigungen nicht
zu unterschreiten:
Bei Dächern
ohne Querstoss und ohne Dachdurchbrüche 6% = 3.4°
Bei Dächern
mit Querstoss oder mit Dachdurchbrüchen 10% = 5.7°
Bei geringerer Dachneigung ist ein zusätzliches Dichtband
in die Längsrippe einzulegen. In höheren Lagen ist dies,
je nach Objektstandort und Dachausbildung, betreffend
Schlagregen oder Rückstauwasser generell zu überprü-
fen.
Auflagerbreiten
Zwischenauflager > 60 mm
Endauflager > 40 mm
wenn die statische Berechnung oder die vorhandenen
Ausführungspläne nichts anderes vorgeben.
Am Querstoss treffen zwei Endauflager zusammen, des-
halb muss dieses gemeinsame Auflager mindestens
80 mm oder besser infolge Verschraubung, bis 120 mm
Breite aufweisen.
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Schutzfolie
Die zum Schutz vor Verschmutzung und gegen mech.
Schäden aufgebrachte Schutzfolie ist unmittelbar vor der
Verschraubung oder nach erfolgter Montage abzuziehen,
da dieselbe durch Witterungseinflüsse versprödet und
dann nicht mehr einwandfrei entfernt werden kann. An
Stellen, wo verschraubt wird, oder aufgesetzte Formteile
angebracht werden, muss die Schutzfolie immer vorher
abgehoben, resp. abgezogen werden.
Baustellenschnitte
Für Schneidarbeiten sind Stichsägen mit geeigneten
Sägeblättern zu verwenden. Dies gilt auch für Metall-
kreissägen. Sie sind nur dann geeignet, wenn diese für
exakte Schnittführungen eingesetzt werden können.
Winkelschleifer mit Trennscheiben sind nicht zu empfeh-
len.
Ausserdem ist dafür zu sorgen, dass heisse Bohr- und
Schneidespäne nicht in die Beschichtung einbrennen
und dadurch Korrosionsschäden verursachen. Späne
sind grundsätzlich immer sofort zu entfernen!
Empfehlenswert sind vorgängig die Unter- und Ober-
Schale mit geeigneten Klemm-Werkzeugen zu fixieren,
damit es die Blechschalen vom Schaumkern nicht ablöst.
Bei flachen Wandelementen muss in jedem Fall beachtet
werden, dass die Aussenschale nie auf Zug oder Vibra-
tion beansprucht wird, sonst löst sich das Blech vom
Schaumkern und es können «Blasen» entstehen.
Ausschnitte
Ausschnitte an Sandwich-Elementen, welche vor der
Verlegung erfolgen, sind der Grösse entsprechend aus-
zusteifen, damit diese Tafeln beim nachfolgenden «Hand-
ling» für den Montagevorgang nicht einknicken.
Gerüstung / Vorschriften und Richtlinien
Die in dieser Montageempfehlung dargestellten Ar-
beitsschritte sind korrekt und erprobt. Beachtet werden
müssen aber auch die auf jeder Baustelle vorliegenden
Unfallverhütungsvorschriften, sowie die entsprechenden
Vorgaben je nach Ländern. ( z.B. UVV / SUVA etc. )
(Im weiteren gelten auch die Richtlinien der IFBS / DDH
oder in der Schweiz SSIV und SDV)
Eine vorschriftsgemässe Fassadengerüstung über den
Dachrand hinaus, sowie eine Gerüstung im Dach durch
eine verschiebbare Vorschalung, oder als Variante, mittels
einem Sicherheitsnetz, ist erforderlich.
Wichtig für die Montage ist die Vorgabe des Gerüst-
abstandes, dies für den Elementeinbau, sowie bei Fest-
gerüsten für deren An- bzw. kontinuierlichen Umbau
während des Elementtafeleinbau mittels einwandfreier
Gerüstankerbefestigung.
MONTANA
Verlegung
Bei Sandwich-Elementen von mittleren und grösseren
Längen für Dach und Wand hat sich die Verlegung mit dem
Kran als wirtschaftlichste Lösung erwiesen. Leichte, resp.
kurze Elemente können selbstverständlich auch von Hand
verteilt, sollten jedoch immer hochkant getragen werden.
Anhängung
Dabei werden an Kran die einzelnen Tafeln mit geeigneten
Anschlagmitteln, wie in den Skizzen dargestellt, direkt aus
den abgestellten Paketen entnommen und an der Einbau-
stelle plaziert. Wichtig hierzu ist eine Anhängevorrichtung
mit verstellbarer Öffnung infolge der verschiedenen Ele-
menttypen, resp. Elementstärken. Sie sollten eine grosse
Auflagefläche haben, mit Gummeinlagen zur Vermeidung
von sichtbaren Druckstellen und verstellbar für die notwen-
dige Druckkraft beim Anheben. Falls für die Aufhängung
an den Elementen direkte Bohrlöcher vorgesehen sind,
ist zu beachten, dass dieselben bei der Montage nur an
verdeckten Stellen angebracht werden (passend auf Stahl-
träger oder via Abdeckformteile). Die modernsten Kranhe-
bemittel sind heute «Vakuum-Greifer». Diese können bei
jeder Witterung eingesetzt werden. Bei dieser einmaligen
Anschaffung kann, je nach Montageeinsatz, eventuell auf
eine teure Gerüstung verzichtet werden.
Handling / Verteilung
Zu diesem Zweck ist das Kranhebemittel empfehlenswer-
terweise der entsprechenden Dachneigung anzupassen,
da sonst die Elementkanten beschädigt werden. Kurze,
resp. leichtere Elemente können im Dach auf der Unter-
konstruktion abgelegt und von Hand verteilt werden.
Hierzu soll man bereits beim Ablad auf die richtige Verle-
geart achten, das heisst, die richtige Element-Ausrichtung
gemäss den seitlichen Überlappungen, nach der vorgege-
benen Hauptwetterrichtung für die Montage. Ansonsten
muss man im Nachhinein diese langen Elemente mühsam
auf dem Dach drehen.
Ausrichtung / Wetterrichtung
Die Verlegung im Dach sollte infolge der Überlappung im-
mer zur Hauptwetterrichtung hin erfolgen. Bei der Verle-
gung ist das Ausrichten und Befestigen des ersten Ele-
mentes exakt nach Plan einzuhalten. Ein Korrigieren der
nachfolgenden Tafeln durch Ziehen oder Drücken, wie bei
Trapezprofilen praktiziert, ist mit diesen Elementen nicht
möglich.
Die Elementtafeln, resp. deren Einbaubreiten, sind daher
von Vorteil mittels «Anriss» nach vorhandener Elementtei-
lung vorgängig zu kennzeichnen.
Toleranzen / Korrekturen
Anschliessend können die Elemente kontinuierlich weiter
eingebaut werden, wobei man jedoch gleichzeitig even-
tuelle Tafel-Toleranzen ab und zu kontrollieren und auch
entsprechend berücksichtigen soll. Das heisst, die An-
passung der sich ergebenden Korrekturen von wenigen
«Millimetern» sind im Anriss zu berücksichtigen.
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MONTANA
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Hilfseinrichtungen / Vorkehrungen
Eine spezielle Montagehilfe gestattet das gute Anpressen
der Elemente ohne besonderen Kraftaufwand und ohne
Beschädigung der Bauelemente. Hierzu sind 2 Stk die-
ser Art Spannschlüssel auch bei max. Längen von bis zu
17 m ausreichend.
Vorbefestigung
Für die Vorbefestigung der Dach-Elemente während des
Montageablaufes sind jeweils zwei Schrauben je Element
genügend. Die verlegte Fläche muss jedoch gemäss Vor-
gabe täglich vollständig befestigt und von Bohrspänen
gereinigt werden.
Die Verschraubungen der Längsstossverbindungen im
Dach können später erfolgen.
Fassaden Vertikal- und Horizontalmontagen
Wandelemente werden üblicherweise vertikal montiert,
können aber auch horizontal verlegt werden. Bei Hori-
zontalmontagen wählt man von Vorteil das MONTANA-
THERM
®
-Wandelement mit verdeckter Befestigung und
der Verlegerichtung von unten nach oben. Hierzu muss die
Elementstossausbildung so angebracht werden, dass die
Platten «wasserabweisend» eine Tropfnase nach unten
bilden. Die vertikale Fuge an den Stützenauflagern wird
mit zusätzlichen Lisenen oder Formteilen abgeschlos-
sen; dies geschieht zur Abdeckung der notwendigen Fu-
gendämmung, sowie zum Schutz der Schnittkanten und
aus ästhetischen Gründen zur Vermeidung der Ansicht
des Schaumkernes. Wichtig ist auch hier, immer vorgängig
das notwendige Dichtband zwischen der Unterkonstruk-
tion und den Sandwichelementen an den Aussenrändern
einzulegen. Dies betrifft sämtliche Randzonen sowie die
zusätzliche Abdichtung der vorhandenen Stossfugen bei
den Elementstössen an den Stützenauflagern.
(siehe Abbildung unter Abdichtungen Seite 11)
Die Elementeinteilung und das Handling der Tafeln erfolgt
von Hand oder mit Kran, analog der Dachelemente. Die
Elemente sollen zum Schutz der Beschichtung sorgsam
vom Stapel abgehoben werden. Das Tragen oder Heben
erfolgt hochkant, zur Vermeidung von Durchbiegungen der
Elemente.
Sockel- und Traufsicherung / Abstützung
Je nach Elementlängen, resp. deren Tafelgewicht, ist es
empfehlenswert, entsprechende Vorkehrungen bereits
in die Planung einzubringen. Das heisst, ev. notwendige
Zusatz-Formteile oder Haltewinkel für die Abstellung der
Elemente an der Wand sind mit einzuplanen.
Je nach Dachneigung sind die Elemente gegen das Abrut-
schen zu sichern. An der Wand dienen Zusatz-Formteile
zum Abstellen und Befestigen der Elemente.
Ansonsten muss man auf Montage entsprechende Ab-
stellungen oder Abstützungen vorsehen.
MONTANA
MONTANA
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Querstösse im Dach
Querstösse im Dach sollten möglichst vermieden werden.
Deshalb sollte man die maximale Produktionslänge von
bis zu 17 m ausnutzen.
Andernfalls werden die traufseitigen Elemente A durch die
firstseitigen Elemente B oder C je nach Wetterseite um
min. 200 mm überlappt.
Hierzu wird werkseitig auf Bestellung auf der Unterseite ein
Einschnitt erstellt. Für eine einwandfreie Querstossüber-
lappung muss der Schaumkern sauber entfernt werden.
Ferner soll unbedingt, wo sich Quer- und Längsstoss kreu-
zen, der entsprechende Blechabbug ausgeklinkt werden.
( siehe Abbildung )
Bezeichnung der Elemente
( aus der Sicht von der Traufe zum First ! )
ohne Einschnitt = Standardelement / A-Element
Elementlänge von First zur Traufe
oder von Traufe bis zum Querstoss
mit Einschnitt = B-Element/Überlappung links
Wetterrichtung von rechts
Montagerichtung von links n. rechts
mit Einschnitt = C-Element/Überlappung rechts
Wetterrichtung von links
Montagerichtung von rechts n. links
Montagereihenfolge bei Querstössen
Zur einwandfreien Verlegung mit «Querstössen» muss die
Montagereihenfolge von unten nach oben im Dach einge-
halten werden. Es darf auf keinen Fall die untere Reihe mit
den A-Elementen parallel zur Traufe fertiggestellt werden.
Wird diese Anweisung nicht befolgt, ergeben sich unwei-
gerlich Probleme bei den Querstossüberlappungen. Ferner
wirkt sich diese unsachgemässe Montage über die ganze
Dachfläche durch unzulässige und grössere Toleranzen
aus, welche sich auch auf die Dichtheit des gesamten
Daches übertragen.
Querstossabdichtung
Wie bereits auf Seite 4 unter «Auflager» erwähnt, benötigt
ein Querstoss beidseitig min. 40 mm, das heisst total 80
mm Auflagerfläche. Hierzu wird für die Abdichtung beid-
seitig ein Dichtband unter die Elemente auf die Stahlun-
terkonstruktion verlegt. Ferner soll ein weiteres Dichtband
zwischen die einzelnen Elemente im Bereich des Schaum-
kerns eingelegt werden. Aus bauphysikalischen Gründen
ist dies notwendig zur einwandfreien Dämmwirkung, re-
sp. zur Vermeidung von Wärmebrücken. Zur Dichtheit
der Stossüberlappung als Wetterhaut an der Aussenseite
werden zwei weitere Dichtbänder unter die Überlappungs-
stelle eingelegt.
Der gesamte Querstoss wird abschliessend mit der not-
wendigen Elementverschraubung, sowie den zusätzlichen
Blechüberlappungsschrauben zusammengeklemmt und
entsprechend abgedichtet.
M
o
n
t
a
g
e
r
e
i
h
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n
f
o
l
g
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Montagerichtung
(Beispiel von links nach rechts!)
A
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e
m
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n
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B
-
E
l
e
m
e
n
t
C
-
E
l
e
m
e
n
t
Querstoss
Ausklinkung
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Firstausbildung
Vor dem Auflegen der Dachelemente wird das Innenfirst-
blech auf die oberen zwei Pfetten verlegt. So kann die Fu-
ge zwischen den Elementen bei gleichzeitig einwandfrei-
er Untersicht mit Mineralwolle gestopft oder fachgerecht
(besser und dichter) mit PU-Montageschaum geschlossen
werden.
Vorgängig wird der Profiluntergurt analog Profilblechen mit
einer Flachzange hochgestellt. Zur weiteren Dichtheit wird
ein Kunststoff-Ausfüllstück (PE-Filler) auf das Dachpanel
eingeklebt und mit der Verschraubung der Firstkappe an-
geklemmt. Dort wo der Profiluntergurt nicht aufgestellt
wird, ist es emp fehlenswert beidseitig zwei Reihen Kunst-
stoff- Ausfüllstücke einzukleben.
Als weiterer Schutz kann zusätzlich, oder vor allem aus
ästhetischen Gründen, je nach Dachneigung, ein Metal-
lausfüllstück unter das Firstblech verlegt werden.
Traufausbildung
Die einzelnen Sandwich-Elemente müssen immer auf ei-
ner ebenen Fläche aufliegen. Deshalb ist die Konstruktion
der Dachrinne mit deren Haltebügeln entsprechend aus-
zubilden.
Das Mass für den werkseitigen Traufeinschnitt richtet
sich nach dem Detail aus der Planung und muss bei
der Bestellung in jedem Fall angegeben werden.
Machbarkeit des Einschnittes von min. 50 bis max.
250 mm.
Ferner muss auch hier, wie im Firstbereich, das Element
gegen den Innenraum abgedichtet werden. Dies betrifft
in diesem Fall das Dach wie das Fassadenelement, ins-
besondere die Fugen der Elementstösse sowie zwischen
den Einlaufblechen, Rinnenbügeln oder Tropfblechen und
der Unterkonstruktion.
( siehe Abbildung unter Abdichtung, Seite 11)
Zur einwandfreien Entwässerung bei Windeinwirkung und
zur optischen Kaschierung der Elementschnittflächen mit
Schaumkern wird am Traufenrand ein zusätzliches Was-
ser- bzw. Windleitblech eingebaut.
Ortausbildung
Zur Dichtung im Ortgang wird analog wie im First- und
Traufbereich ein zusätzliches Innenortblech eingelegt,
bzw. verschraubt und abgedichtet. Die vorhandenen Ele-
mentfugen werden mittels Mineralwolle, oder besser und
dichter, mittels PU-Montageschaum abgedichtet.
Das äussere Ortblech wird in der Regel auf das Dachele-
ment über die Hochrippen verlegt und fassadenseitig an
einem Einhängestreifen eingehängt oder direkt beidseitig
befestigt.
Formteil-Hinweis
Die Längsüberlappungen der Formteile werden abgedich-
tet oder mit zusätzlichen Stossblechen versehen, je nach
Ausführungsstandard, resp. Vorgaben der Planung oder
der vorhandenen Unternehmer-Details. Wichtig hierzu
ist, je nach Materialart und Stücklänge, auf die entspre-
chenden Material-Ausdehnungen zu achten.
MONTANA
MONTANA
Genereller Dichtungs-Hinweis
Eine einwandfreie Abdichtung am Gebäude sichert die
vorgegebene Bauphysik. Sie verhindert das Eindringen
von Wind und Wasser oder Kälte und Wärme. Hierzu lohnt
es sich, deren Besonderheiten am Produkt sowie Anwen-
dungsfall am Gebäude zu beachten. Schlussendlich bietet
dies dem Unternehmer die Gewähr für eine saubere Arbeit,
freien Unterhalt und problemlose Haftung.
Abdichtungen der Element-Stossfugen
Die Abdichtung der einzelnen Elementstossfugen an den
Enden, resp. an den Abschlussrändern im Dach und an
der Fassade, sind daher ganz speziell zu beachten und
entsprechend abzudichten.
Das Auflagedichtband auf der Unterkonstruktion dichtet
das Element nur an dessen Auflage ab. Bei den Element-
Längsstössen muss daher an den Enden nach aussen
zusätzlich abgedichtet werden.
Diese Abdichtung erfolgt, je nach Detail und Anwendungs-
fall am Gebäude mittels verschiedener Materialien, z.B.
PU-Schaum oder mit Dichtbändern. Dies gilt am First
oder an der Traufe vor allem gegen Wind, Wasser und
Ver eisung – sowie an der Fassade vorwiegend für deren
Dampfdichtheit.
Dächer
Die Abdichtung im First oder zum Teil an der Traufe zur
Wand erfolgt daher im Horizontalbereich generell mittels
Ausschäumen auf Montage. Das Ausstopfen mit Mineral-
wolle benötigt in jedem Fall eine zusätzliche Abdichtung
an den Elementstoss-Überlappungen für die Luftdichtig-
keit. Verdeckte oder innenliegende Rinnen sind generell
nur mit einer Rinnenheizung auszuführen.
Wände
Bei Vertikal- oder Horizontal-Montagen an der Wand
müssen diese Element-Stossfugen analog wie im Dach
abgedichtet werden. Die Dichtung erfolgt ebenfalls mittels
zusätzlicher Dichtband-Einlage oder Silikon-Abdichtung,
da in vertikaler Richtung nicht geschäumt werden kann.
Die vorhandenen Fugen auf den Stützenauflagern müs-
sen wärmetechnisch sauber abgedämmt werden. Zum
Schutz der Dämmung, sowie zur Abdeckung der Schnitt-
kanten und der Schaumkernansicht, werden in der Regel
entsprechende Lisenen oder Formteile aufgebracht. Die-
se können, je nach Wahl und Wunsch des Planers oder
der Bauherrschaft, verschiedenartig ausgebildet werden
(siehe Details im Anhang).
Stossfugen mit Wellband in horizontaler Profillage
Bei Sandwichelementen mit Wellband an der Aussenfläche
wird die äussere Abdichtung der Stossfugen am ein-
fachsten mit einem zusätzlichen PE-Filler von min. 40 mm
Breite abgedeckt (Fuge ca. 10 - 20 mm). Die Einklebung
erfolgt mit einem doppelseitigen Klebband, sauber ab-
gerollt über die Wellbandschale. Die Abdeckung erfolgt
zweiteilig, innen mit einem Haftstreifen auf der Welle ver-
nietet und aussen mit passender Lisene oder der Leibung.
Diese Abdeckungsart benötigt eine Lisenenbreite von ca.
100-120 mm und min. 60 mm bei Leibungen (siehe Details
Seite 22+24).
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Lichtbänder im Dach
Oberlichter für Belichtung, Belüftung oder Rauchabzü-
ge im Dach sind sorgfältig zu planen und auszuführen.
Zweckmässig sind hier handelsübliche Lichtbänder, wel-
che vorwiegend durchgehend im First oder rechtwinklig
dazu, vom First zur Traufe, angeordnet sind.
Ihr Einbau ist unproblematisch, da sich diese Lichtelemente
seit Jahren im Industriebau an Flach- und Steildächern in
dieser Form bewährt haben. Sämtliche Anschlüsse sind
hierzu sinngemäss, wie in den Kapiteln First, resp. Ortgang
beschrieben, auszuführen. Diese Lichtbänder benötigen
eine innere tragende Zarge mit genügend grossem Auf-
lager zur Befestigung, sowie bauseitiger Wärmedäm-
mung. Die Abdichtung erfolgt innen und aussen mit Dicht-
bändern, Fugendämmung mittels PU-Montageschaum
und entsprechenden Abschluss-Formteilen nach Mass
am Bau (siehe Details, Seite 35).
Einbau von Lichtkuppeln
Der Einbau von Lichtuppeln im Dach ist analog obiger
Lichtbänder zu planen. Generell werden die Lichtkuppeln
auf eine bauseits zu erstellende innere Einfassung, resp.
zusätzliche Unterkonstruktion mit passenden Auswechs-
lungen (von Pfette zu Pfette) aufgesetzt. Hierzu benötigt
es eine fachgerechte Vorplanung, unter Beachtung der
entsprechenden Auflagerbreiten für die notwendige Be-
festigung und deren Stossabdeckung, um eine saubere
Dachuntersicht zu gewährleisten. Die handelsüblichen
Lichtkuppeln sind in der Regel einpassend auf zwei Dach-
elemente und werden analog der erwähnten Querstos-
süberlappungen kontinuierlich eingebaut, verschraubt
und abgedichtet. Zusätzlich ist hier bei den Längsstös-
sen beidseitig ein Dichtband einzulegen und die seitlichen
Überlappungen min. alle 500 mm zu verschrauben.
Bei Bestellungen muss der Hinweis mit der entspre-
chenden Verlegerichtung angegeben werden, resp. die
passende Endrippenausbildung; das heisst, die Angabe
der Verlegerichtung von links oder rechts, aus der «Sicht»
von Traufe zu First (siehe Details, Seite 38).
MONTANA
MONTANA
Einbau von Lichtelementen
Für die MONTANATHERM
®
MTD Dachelemente gibt es
passende Lichtelemente in doppelschaliger Ausführung.
Diese Lichtelemente bestehen aus witterungsbestän-
digem, glasfaserverstärktem Polyester von ca. 600 g/m2.
Die Oberschale ist trapezförmig und die Unterschale aus
flachem Polyester mit Silikon verklebt.
Hierzu muss bei der Planung der max. Pfettenabstand
von 2 m
1
berücksichtigt werden. Die Einteilung der Ele-
mentplatten erfolgt aus Gründen der Toleranzen, resp. de-
ren Passgenauigkeit, einzeln in die Dachoberfläche, bzw.
zwischen die Sandwichelemente.
Die Verlegung erfolgt kontinuierlich, wie bereits im Kapitel
Querstoss erwähnt. Die Verschraubung erfolgt durch die
Schaumkerneinlagen direkt auf die Unterkonstruktion und
die Abdichtung erfolgt analog der Querstösse. Zusätzlich
ist hier bei den Längsstössen beidseitig ein Dichtband
einzulegen und die seitlichen Überlappungen min. alle
500 mm zu verschrauben.
Bei der Bestellung ist der entsprechende Dachelementtyp
anzugeben, inklusive sämtliche Pfettenabstände, sowie
die Überlappung, falls nicht von First zu Traufe ausgebil-
det, und die Angabe der Verlegerichtung, resp. der pas-
senden Endrippenausbildung (siehe Details, Seite 39).
Fertig eingebaute Montana-Aufsatzkränze
Auf Bestellung sind auch fertig eingebaute Aufsatzkränze
nach Massangaben erhältlich (siehe Details, Seiten
36-37). Dieser Einbau erfolgt Standard in zwei Sandwich-
elemente und kann kontinuierlich am Bau verlegt werden.
Die passenden Lichtelemente sind handelsüblich erhält-
lich und entsprechend bauseitig zu bestellen.
Dachdurchbrüche
Aus Gründen der Dichtheit sollten Dachdurchbrüche im-
mer unmittelbar im First- oder im Traufbereich angeordnet
werden.
Diese Dachdurchbrüche sind in jedem Fall der entspre-
chenden Situation auf Montage anzupassen und nach
der Spenglertechnik abzudichten. Grössere Durchbrüche
oder Kamineinfassungen sind je nach Ausmass eventuell
separat abzustützen und bedingen, je nach bauphysika-
lischer Anforderung, einen separaten zweiteiligen Innen
-resp. entsprechenden Aussenkranz mit notwendiger
Dämmeinlage und zusätzlicher Abde ckung mittels Putz-
streifen. Hierzu ist es empfehlenswert, die Wasserführung
hinter der Einfassung mittels zusätzlichen Formteilble-
chen in der Hochrippe zu halten und seitlich in die «durch-
laufenden» Profilrippen abzuweisen.
(siehe Abbildung, z.B. analog Stehfalz-System)
Rohrdurchbrüche
Kleinere Rohrdurchführungen können mittels handels-
üblichen Rohrmanschetten, die sich der Profilgeometrie
anpassen, montiert werden. Eine zusätzliche Schlauch-
schelle aus nichtrostendem Stahl verbessert die Abdich-
tung zwischen Rohrmanschette und Rohr. Der Blechaus-
schnitt muss wärmetechnisch gedämmt, innen und aus-
sen abgedichtet, sowie mit einer zusätzlichen Manschette
eingefasst werden.
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Generelle Befestigungshinweise
Die Verschraubung der Dach und Wandelemente erfolgt mittels
zugelassenen und handels¸üblichen Befestigern. Hierzu gibt es
Selbstbohrbefestiger oder Gewindeformschrauben, welche je
nach vorhandener Unterkonstruktion auf Holz oder Stahl in den
richtigen Längen zu wählen sind.
Empfehlenswert sind Befestiger aus nichtrostendem «austeniti-
schen Stahl» (Werkstoff-Nr.1.4301) und einer Dichtscheibe von
generell min. 19 mm Durchmesser, mit 3 mm EPDM-Dich-
tung. Der Bohrschrauber benötigt in jedem Fall einen ver-
stellbaren Tiefenanschlag. Die richtige Einstellung des
Tiefenanschlages ermöglicht eine saubere Verschraubung mit
Dichtscheiben.
Nachfolgende Abbildungen zeigen Beispiele für die Befestigung
von MONTANATHERM
®
-Sandwichelementen für Dach und Wand.
Die Befestigungen müssen jedoch nach den Belastungen, resp.
Wind- und Sogkräften, gemäss den neuesten Normen betreffend
Objekt-Standort, Gebäudeart und deren Ausmassen bemessen
sein.
(DIN / SIA / SZS B-7)
Befestigung der MONTANATHERM
®
-Sandwichelemente
Die Befestigung mittels Schrauben und Dichtscheiben, erfolgt
je nach Ausbildung der einzelnen Sandwichelemente, resp. der
seitlichen überlappungen, auf verschiedene Arten, gemäss den
Abbildungen.
Wandelemente
Die Wandelemente mit Standardfugen werden mittels direkter
Durchbohrung von aussen an die Unterkonstruktion verschraubt.
Die Wandelemente mit verdeckter Befestigung werden innerhalb
der Stossfugen direkt auf die Unterkonstruktion verschraubt.
Dachelemente
Für die Tiefsickenmontage auf dem Dach sind ausschliesslich
die speziell entwickelten SPEDEC-SXC-Bohrbefestiger mit Stütz
gewinde und gewindefreier Zone zu verwenden. In dieser Zone
ist die äussere Blechschale separat trittsicher gehalten. Diese Be-
festigung gilt für Stahl- und Holzunterkonstruktionen sowie auch
für die Sandwichelemente aus Aluminium.
Die Befestigung mit Gewindeformschrauben darf nur auf der Hoch-
sicke ausgeführt werden. Bei Sandwichelementen aus Aluminium
erfolgt hier die Befestigung zusätzlich mit Kalotten.
Im Dach müssen die Längsstossüberlappungen in jedem Fall
zusätzlich mittels Überlappungsbohrbefestigern mit überdreh-
sicherer gewindefreier Zone verschraubt werden (Abstand ca.
600-mm).
Abdichtungen
Bei Dachneigungen unter 6 % oder für spezielle, resp. höhere bau-
physikalische Anforderungen, ist ein zusätzliches Dichtband in der
Hochsicke einzulegen.
Die werkseitig eingebrachten Dichtungsbänder schliessen den
Längsstoss regen-, wind- und konvektionsdicht ab. Bei höheren
Anforderungen, z.B Klimatisierung mit Überdruck im Gebäude-
innern, kann es notwendig sein, zusätzlich raumseitig mit einer
ent spre chenden Dichtungsmasse auf Silikon- oder Butylkau-
tschukbasis abzudichten.
MONTANA
MONTANA
15
Beispiele für die Elementbefestigung an der Wand, mit Richtwerten der Anzahl Befestiger:
Normalbereich (Varianten mit sichtbarer oder verdeckter Befestigungsmontage)
Wandelemente MTW LL 60 / 80 / 100 / 120 2 Dichtschrauben pro Riegel
(nähe Stossbereich)
Wandelemente MTW-V ML 60 / 80 / 100 / 120 1 Dichtschraube pro Riegel / verdeckte Befestigung
Wandelemente MTW-V WL 90 / 110 / 130
Ecken- und Randbereich (Varianten mit sichtbarer oder verdeckter Befestigungsmontage)
Wandelemente MTW – LL 60 / 80 / 100 / 120 3 Dichtschrauben pro Riegel

Wandelemente MTW-V ML 60 / 80 / 100 / 120 2 Dichtschrauben pro Riegel / verdeckte Befestigung
Wandelemente MTW-V WL 90 / 110 / 130 (im Abstand von ca. 40 mm untereinander)
Beispiele der Elementbefestigung für das Dach, mit Richtwerten der Anzahl Befestiger:
Normalbereich (Varianten in Hoch- oder Tiefsickenmontage)
Dachelemente MTD TL 65 / 85 / 105 / 125 / 145 / 165 2 Dichtschrauben pro Pfette
(alternativ 2.5 Stk Dichtschrauben pro Pfette,
versetzt an beiden Mittelrippen)
Ort- und Randbereich (Varianten in Hoch- oder Tiefsickenmontage)
Dachelemente MTD TL 65 / 85 / 105 / 125 / 145 / 165 3 Dichtschrauben pro Pfette
Befestigungs-Schema zu MONTANATHERM
®
-Sandwichelemente mit SPEDEC-Befestiger
Element-Aufbau Bezeichnung Dicke Befestigung
Dach / Wand Profiltypen mm je nach Elementaufbau, Profiltypen und Unterkonstruktion
Selbstbohrschraube SXC, rostfrei
Auf Stahl / 1.2 - 4,0 mm Dicke Auf Stahl / 4.0 - 13.0 mm Dicke
Wand MTW LL 60/1150 60 SXC5 ( 49-67 mm) -S19 -5,5 x 92 mm SXC14 ( 48-67 mm) -S19 -5,5 x 99 mm
sichtbare Befestigung MTW LL 80/1150 80 SXC5 ( 59-87 mm) -S19 -5,5 x 113 mm SXC14 ( 67-86 mm) -S19 -5,5 x 118 mm
MTW LL 100/1150 100 SXC5 ( 78-107 mm) -S19 -5,5 x 133 mm SXC14 ( 85-106 mm) -S19 -5,5 x 138 mm
MTW LL 120/1150 120 SXC5 ( 99-137 mm) -S19 -5,5 x 163 mm SXC14 (108-135 mm) -S19 -5,5 x 168 mm
Wand MTW-V ML 60/1000 40 SXC5 ( 39-57 mm) -S19 -5,5 x 82 mm SXC14 ( 37-48 mm) -S19 -5,5 x 80 mm
verdeckte Befestigung MTW-V ML 80/1000 60 SXC5 ( 49-67 mm) -S19 -5,5 x 92 mm SXC14 ( 48-67 mm) -S19 -5,5 x 99 mm
MTW-V ML 100/1000 80 SXC5 ( 59-87 mm) -S19 -5,5 x 113 mm SXC14 ( 67-86 mm) -S19 -5,5 x 118 mm
MTW-V ML 120/1000 100 SXC5 ( 78-107 mm) -S19 -5,5 x 133 mm SXC14 ( 85-106 mm) -S19 -5,5 x 138 mm
MTW-V WL 90/1000 40 SXC5 ( 39-57 mm) -S19 -5,5 x 82 mm SXC14 ( 37-48 mm) -S19 -5,5 x 80 mm
MTW-V WL 100/1000 60 SXC5 ( 49-67 mm) -S19 -5,5 x 92 mm SXC14 ( 48-67 mm) -S19 -5,5 x 99 mm
MTW-V WL 130/1000 80 SXC5 ( 59-87 mm) -S19 -5,5 x 113 mm SXC14 ( 67-86 mm) -S19 -5,5 x 118 mm
Dach MTD TL 65/1000 21 - -
Anwendung MTD TL 85/1000 41 SXC5 ( 39-57 mm) -S19 -5,5 x 82 mm SXC14 ( 37-48 mm) -S19 -5,5 x 80 mm
Tiefsickenmontage MTD TL 105/1000 61 SXC5 ( 49-67 mm) -S19 -5,5 x 92 mm SXC14 ( 48-67 mm) -S19 -5,5 x 99 mm
MTD TL 125/1000 81 SXC5 ( 59-87 mm) -S19 -5,5 x 113 mm SXC14 ( 67-86 mm) -S19 -5,5 x 118 mm
MTD TL 145/1000 101 SXC5 ( 78-107 mm) -S19 -5,5 x 133 mm SXC14 ( 85-106 mm) -S19 -5,5 x 138 mm
MTD TL 165/1000 121 SXC5 (100-132 mm) -S19 -5,5 x 154 mm SXC14 (106-135 mm) -S19 -5,5 x 168 mm
Dach MTD TL 65/1000 65 SXC5 ( 59-87 mm) -S19 -5,5 x 113 mm SXC14 ( 48-67 mm) -S19 -5,5 x 99 mm
Anwendung MTD TL 85/1000 85 SXC5 ( 78-107 mm) -S19 -5,5 x 133 mm SXC14 ( 85-106 mm) -S19 -5,5 x 138 mm
Hochsickenmontage MTD TL 105/1000 105 SXC5 (100-132 mm) -S19 -5,5 x 154 mm SXC14 (106-135 mm) -S19 -5,5 x 168 mm
( im Obergurt ) MTD TL 125/1000 125 SXC5 (100-132 mm) -S19 -5,5 x 154 mm SXC14 (115-160 mm) -S19 -5,5 x 193 mm
MTD TL 145/1000 145 SXC5 (127-182 mm) -S19 -5,5 x 193 mm SXC14 (115-160 mm) -S19 -5,5 x 193 mm
MTD TL 165/1000 165 SXC5 (127-182 mm) -S19 -5,5 x 193 mm SXC14 (140-185 mm) -S19 -5,5 x 218 mm
Selbstbohrschraube SXCW, rostfrei
Auf Holz / min. 40 - 50 mm in Holz
Wand MTW LL 60/1150 60 SXCW ( 48- 65 mm) -S19-5,5 x 115 mm
sichtbare Befestigung MTW LL 80/1150 80 SXCW ( 78-105 mm) -S19-5,5 x 154 mm
MTW LL 100/1150 100 SXCW ( 78-105 mm) -S19-5,5 x 154 mm
MTW LL 120/1150 120 SXCW (100-135 mm) -S19-5,5 x 185 mm
Wand MTW-V ML 60/1000 40 SXCW ( 38- 55 mm) -S19-5,5 x 105 mm
verdeckte Befestigung MTW-V ML 80/1000 60 SXCW ( 48- 65 mm) -S19-5,5 x 115 mm
MTW-V ML 100/1000 80 SXCW ( 68- 85 mm) -S19-5,5 x 135 mm
MTW-V ML 120/1000 100 SXCW ( 78-105 mm) -S19-5,5 x 154 mm
MTW-V WL 90/1000 40 SXCW ( 38- 55 mm) -S19-5,5 x 105 mm
MTW-V WL 100/1000 60 SXCW ( 48- 65 mm) -S19-5,5 x 115 mm
MTW-V WL 130/1000 80 SXCW ( 68- 85 mm) -S19-5,5 x 135 mm
Dach MTD TL 65/1000 21 -
Anwendung MTD TL 85/1000 41 SXCW ( 38- 55 mm) -S19-5,5 x 105 mm
Tiefsickenmontage MTD TL 105/1000 61 SXCW ( 48- 65 mm) -S19-5,5 x 115 mm
( im Untergurt ) MTD TL 125/1000 81 SXCW ( 68- 85 mm) -S19-5,5 x 135 mm
MTD TL 145/1000 101 SXCW ( 78-105 mm) -S19-5,5 x 154 mm
MTD TL 165/1000 121 SXCW (100-135 mm) -S19-5,5 x 185 mm
Dach MTD TL 65/1000 65 SXCW ( 48- 65 mm) -S19-5,5 x 115 mm
Anwendung MTD TL 85/1000 85 SXCW ( 78-105 mm) -S19-5,5 x 154 mm
Hochsickenmontage MTD TL 105/1000 105 SXCW (100-135 mm) -S19-5,5 x 185 mm
( im Obergurt ) MTD TL 125/1000 125 SXCW (100-135 mm) -S19-5,5 x 185 mm
MTD TL 145/1000 145 SXCW (120-155 mm) -S19-5,5 x 205 mm
MTD TL 165/1000 165 -
Überlappungsbohrbefestiger SPEDEC
Selbsbohrschrauben, rostfrei / für Blechüberlappungen bis 2 mm
Dach / seitliche Überlappungen und Formteile 1-2 SL2 - S - S14 - 4.8 x 22 ( Dichtscheibe, rostfrei )
Alternative in Alu-Material 1-2 SXL2 - A14 - 5.5 x 22 ( Dichtscheibe, Alu )
16
Werkzeugempfehlung:
Bohrschraubensetzgerät
CF 55 mit Zubehör
MONTANA
Befestigungs-Schema zu MONTANATHERM
®
-Sandwichelemente mit TOPFORM-Befestiger
Element-Aufbau Bezeichnung Dicke Befestigung
Dach / Wand Profiltypen mm je nach Elementaufbau, Profiltypen und Unterkonstruktion
Gewindeformschraube TOPFORM, rostfrei
Vorbohrung nach Angabe, je nach Stärke der Unterkonstruktion
Auf Stahl / bis 3,0 mm Dicke Auf Stahl / ab Dicke > 3.0 mm
Wand MTW LL 60/1150 60 TDA - S - S19 - 6.5 x 76 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 76 mm
sichtbare Befestigung MTW LL 80/1150 80 TDA - S - S19 - 6.5 x 100 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 100 mm
MTW LL 100/1150 100 TDA - S - S19 - 6.5 x 115 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 115 mm
MTW LL 120/1150 120 TDA - S - S19 - 6.5 x 152 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 152 mm
Wand MTW-V ML 60/1000 40 TDA - S - S19 - 6.5 x 64 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 64 mm
verdeckte Befestigung MTW-V ML 80/1000 60 TDA - S - S19 - 6.5 x 76 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 76 mm
MTW-V ML 100/1000 80 TDA - S - S19 - 6.5 x 100 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 100 mm
MTW-V ML 120/1000 100 TDA - S - S19 - 6.5 x 115 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 127 mm
MTW-V WL 90/1000 40 TDA - S - S19 - 6.5 x 64 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 64 mm
MTW-V WL 100/1000 60 TDA - S - S19 - 6.5 x 76 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 76 mm
MTW-V WL 130/1000 80 TDA - S - S19 - 6.5 x 100 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 100 mm
Dach MTD TL 65/1000 65 TDA - S - S19 - 6.5 x 90 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 90 mm
Anwendung MTD TL 85/1000 85 TDA - S - S19 - 6.5 x 100 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 115 mm
Hochsickenmontage MTD TL 105/1000 105 TDA - S - S19 - 6.5 x 127 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 127 mm
(Obergurt m. Kalotten) MTD TL 125/1000 125 TDA - S - S19 - 6.5 x 152 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 152 mm
MTD TL 145/1000 145 TDA - S - S19 - 6.5 x 178 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 178 mm
MTD TL 165/1000 165 TDA - S - S19 - 6.5 x 178 mm TDB - S - S19 - 6.3 x 215 mm
Gewindeformschraube TOPFORM, rostfrei
Auf Holz / min. 40 - 50 mm in Holz
Vorbohrung nach Angabe ( ca. 3.0 - 3.5 mm )
Wand MTW LL 60/1150 60 TDA - S - S19 - 6.5 x 115 mm
sichtbare Befestigung MTW LL 80/1150 80 TDA - S - S19 - 6.5 x 127 mm
MTW LL 100/1150 100 TDA - S - S19 - 6.5 x 152 mm
MTW LL 120/1150 120 TDA - S - S19 - 6.5 x 178 mm
Wand MTW-V ML 60/1000 40 TDA - S - S19 - 6.5 x 100 mm
verdeckte Befestigung MTW-V ML 80/1000 60 TDA - S - S19 - 6.5 x 115 mm
MTW-V ML 100/1000 80 TDA - S - S19 - 6.5 x 127 mm
MTW-V ML 120/1000 100 TDA - S - S19 - 6.5 x 152 mm
MTW-V WL 90/1000 40 TDA - S - S19 - 6.5 x 100 mm
MTW-V WL 100/1000 60 TDA - S - S19 - 6.5 x 115 mm
MTW-V WL 130/1000 80 TDA - S - S19 - 6.5 x 127 mm
Dach MTD TL 65/1000 65 TDA - S - S19 - 6.5 x 127 mm
Anwendung MTD TL 85/1000 85 TDA - S - S19 - 6.5 x 152 mm
Hochsickenmontage MTD TL 105/1000 105 TDA - S - S19 - 6.5 x 152 mm
(Obergurt m. Kalotten) MTD TL 125/1000 125 TDA - S - S19 - 6.5 x 178 mm
MTD TL 145/1000 145 TDA - S - S19 - 6.5 x 215 mm
MTD TL 165/1000 165 TDA - S - S19 - 6.5 x 215 mm
Überlappungsbohrbefestiger nur mit SPEDEC
Selbsbohrschrauben, rostfrei / für Blechüberlappungen bis 2 mm
Analog / siehe Seite 16 - SPEDEC
Lieferant - CH KVT CH-8953 Dietikon Tel. 044 / 743 33 33 FAX 044 / 740 65 65
SFS CH-9445 Rebstein Tel. 071 / 727 52 00 FAX 071 / 727 58 45
Lieferant - D SFS D-61440 Oberursel Tel.(06171) 7002-0 FAX (06171) 7002-5
Lieferant - A KVT A-4481 Asten / Linz Tel.07224 / 67090 FAX 07224 / 67752
MONTANA
17
Werkzeugempfehlung:
Bohrschraubensetzgerät
DI 600 mit Zubehör
18
MONTANA
Metallfassade Façade métallique Metal façade Facciata metallica
Sandwichelemente Panneaux sandwich composite panel Pannelli sandwich
11.2.21
3
1
2
4
5
6
Sandwichelement Panneau sandwich Composite panel Pannello sandwich
vertikal vertical vertically verticale
mit PUR-Hartschaum noyau en polyuréthane with PUR foam core con schiuma PUR
1 Stahlstütze 1 Colonne en acier 1 Column 1 Colonna in acciaio
2 MONTANA C-Profil 2 Profilé C MONTANA 2 MONTANA C-Profile 2 Profilo a C MONTANA
3 Dichtband 3 Joint thermique 3 Sealing tape 3 Nastro di guarnizione
4 MONTANA Fusswinkel 4 Bavette MONTANA 4 MONTANA base flashing 4 Sgocciolatoio
5 Sandwichelemente 5 Panneaux sandwich 5 Composite panels 5 Pannelli sandwich
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MTW-LL MTW-LL MTW-LL MTW-LL
6 Befestiger spedec 6 Fixation spedec 6 Fastener spedec 6 Fissaggio spedec
Metallfassade Façade métallique Metal façade Facciata metallica
Sandwichelemente Panneaux sandwich composite panel Pannelli sandwich
11.2.23
1 2
4
5
6
3
4
7
19
Sandwichelement Panneau sandwich Composite panel Pannello sandwich
horizontal horizontal horizontally orizzontale
mit PUR-Hartschaum noyau en polyuréthane with PUR foam core con schiuma PUR
1 Stahlstütze 1 Colonne en acier 1 Column 1 Colonna in acciaio
2 Mauerwerk / Beton 2 Mur de briques ou béton 2 Walling / concrete 2 Muratura / beton
3 Wärmedämmung 3 Isolation thermique 3 Thermal insulation 3 Isolazione termica
4 Dichtband 4 Joint thermique 4 Sealing tape 4 Nastro di guarnizione
5 Z-Profil 5 Profilé Z 5 Z-Profile 5 Profilo a Z
6 Sandwichelemente 6 Panneaux sandwich 6 Composite panels 6 Pannelli sandwich
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MTW-V-ML MTW-V-ML MTW-V-ML MTW-V-ML
7 Befestiger spedec 7 Fixation spedec 7 Fastener spedec 7 Fissaggio spedec
MONTANA
Metallfassade Façade métallique Metal façade Facciata metallica
Sandwichelemente Panneaux sandwich composite panel Pannelli sandwich
11.2.24
2
1
3 4
5
6
7
8
20
Sandwichelement Panneau sandwich Composite panel Pannello sandwich
vertikal vertical vertically verticale
mit PUR-Hartschaum noyau en polyuréthane with PUR foam core con schiuma PUR
1 Stahlstütze 1 Colonne en acier 1 Column 1 Colonna in acciaio
2 MONTANA C-Profil 2 Profilé C MONTANA 2 MONTANA C-Profile 2 Profilo a C MONTANA
3 Mauerwerk / Beton 3 Mur de briques ou béton 3 Walling / concrete 3 Muratura / beton
4 Winkel / Konsole 4 Equerre / Console 4 Spacer profile - L 4 Distanziatori - L
5 MONTANA Fusswinkel 5 Bavette MONTANA 5 MONTANA base flashing 5 Sgocciolatoio
6 Dichtband 6 Joint thermique 6 Sealing tape 6 Nastro di guarnizione
7 Sandwichelemente 7 Panneaux sandwich 7 Composite panels 7 Pannelli sandwich
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MTW-V-WL MTW-V-WL MTW-V-WL MTW-V-WL
6 Befestiger spedec 6 Fixation spedec 6 Fastener spedec 6 Fissaggio spedec
MONTANA
Metallfassade Façade métallique Metal façade Facciata metallica
Sandwichelemente Panneaux sandwich composite panel Pannelli sandwich
11.2.25
1
2
4
5
6
3
21
Sandwichelement Panneau sandwich Composite panel Pannello sandwich
horizontal horizontal horizontally orizzontale
mit PUR-Hartschaum noyau en polyuréthane with PUR foam core con schiuma PUR
1 Stahlstütze 1 Colonne en acier 1 Column 1 Colonna in acciaio
2 Mauerwerk / Beton 2 Mur de briques ou béton 2 Walling / concrete 2 Muratura / beton
3 Dichtband 3 Joint thermique 3 Sealing tape 3 Nastro di guarnizione
4 Z-Profil 4 Profilé Z 4 Z-Profile 4 Profilo a Z
5 Sandwichelemente 5 Panneaux sandwich 5 Composite panels 5 Pannelli sandwich
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MONTANATHERM
®
MTW-V-WL MTW-V-WL MTW-V-WL MTW-V-WL
6 Befestiger spedec 6 Fixation spedec 6 Fastener spedec 6 Fissaggio spedec
MONTANA
Aussen-Ecke / MTW-V WL
Mehrteilig (Horizontal-Montage)
Aussen-Ecke / MTW-V WL
2-teilig (Vertikal-Montage)
Lisene bei Stossfuge / MTW-V WL
2-teilig mit PE-Filler
(Horizontal-Montage)
Sockel-Abschluss / MTW-V WL
(Horizontal-Montage)
Aussen-Ecke / MTW-V WL
2-teilig (Vertikal-Montage)
Aussen-Ecke / MTW-V WL
(Vertikal-Montage)
22
MONTANA
Fenstersturz MTW-V WL
2-teilig / Fenster-Innen
(Horizontal-Montage)
Fenstersturz MTW-V WL
2-teilig / Fenster-Aussen
(Horizontal-Montage)
Fensterbank MTW-V WL
2-teilig / Fenster-Innen
(Horizontal-Montage)
Machbare Kombinationen zur Fassadengestaltung
mit MONTANATHERM
®
-Sandwichprofilen aus Flach- und Wellbandprofilen
Storenkasten MTW-V WL / 2-teilig
(Horizontal-Montage)
MTW-V WL 90/1000 MTW–V ML 60/1000 MTW-V WL 90/1000
MTW-V WL 110/1000 MTW–V ML 80/1000 MTW-V WL 110/1000
MTW-V WL 130/1000 MTW–V ML 100/1000 MTW-V WL 130/1000
23
MONTANA
Fenstersturz / MTW-V WL
2-teilig
(Horizontal-Montage)
Fenstersturz / MTW-V WL
1-teilig / Vormontage
(Horizontal-Montage)
Fensterbank
(Horizontal-Montage)
Fensterbank
(Horizontal-Montage)
Fensterleibung
2-teilig
(Horizontal-Montage)
24
MONTANA
Fensterleibung
2-teilig mit PE-Filler
(Horizontal-Montage)
Fenstersturz MTW-V WL
2-teilig
(Vertikal-Montage)
Fenstersturz MTW-V WL
2-teilig / Vormontage
(Vertikal-Montage)
Fensterbank MTW-V WL
2-teilig
(Vertikal-Montage)
Fensterleibung MTW-V WL
2-teilig
(Vertikal-Montage)
Fensterbank MTW-V WL
2-teilig
(Vertikal-Montage)
Fensterleibung MTW-V WL
2-teilig
(Vertikal-Montage)
25
MONTANA
26
MONTANA
Pultfirst
Längs-Stoss/Vertikalmontage
Dachrand/Attika
Pultfirst-Überstand/Vordach
Dach/Wand-Anschluss
Sattel-First
MONTANA
27
Traufe auf Stahl-UK Traufe mit Dachüberstand
Traufe mit Rinnenbrett
Traufe auf Holz
Traufe mit Dachüberstand/Vordach
Traufe auf Holz
28
MONTANA
Ortabschluss Ortabschluss
Ort/Attika
Ort/Attika
Ort/Vordach
Ort/Dach-Wandanschluss
MONTANA
29
Fenstersturz (Vertikal-Montage) Storenkasten (Vertikal-Montage)
Fensterbank
Fensterleibung
Storenkasten/Vorhängung
Torleibung
30
MONTANA
Dachrand/Flachdach Dachrand/Flachdach
Sockelabschluss
Bodenanschluss
Sockelabschluss
Bodenanschluss
MONTANA
31
Verdeckte Rinne Innen-Rinne
Vordach-Rinne
Spezial-Aussenecke
(gefalzt auf Montage)
Decken-Untersicht
Spezial-Innenecke
(gefalzt auf Montage)
32
MONTANA
Aussen-Ecken (Vertikal-Montage) Aussen-Ecken (Vertikal-Montage)
Aussen-Ecken
Wand-Anschluss
Innen-Ecken
Innen-Ecken
Attika/Horizontal-Montage Attika/Horizontal-Montage
Sockelabschluss
(Horizontal-Montage)
Stossfuge
(Horizontal-Montage)
Bodenabschluss
(Horizontal-Montage)
Aussen-Ecke
(Horizontal-Montage
MONTANA
33
34
MONTANA
Aussen-Ecke
(Horizontal-Montage)
Aussen-Ecke
(Horizontal-Montage)
Stossfuge
(Horizontal-Montage)
Sockelabschluss
(Horizontal-Montage)
Stossfuge
(Horizontal-Montage)
Bodenabschluss
(Horizontal-Montage)
MONTANA
35
Einbau System Lichtbänder
Schnit B - B Schnitt D - D
Schnitt C - C Schnitt A - A
MONTANA
36
Montana Aufsatzkranz
passend zu
MONTANATHERM
®
Dachelementen
Technische Spezifikationen
Elementlänge max. 10'000 mm.
Die Lage des Aufsatzkranzes kann nur in der Längs-
richtung zum Dachelement frei gewählt werden. Dabei
ist das Mass X bzw. das Mass Y bei Bestellungen
anzugeben. Quer zum Dachelement ist die Lage des
Aufsatzkranzes nicht wählbar.
Die Pfettenabstände richten sich nach den Vorgaben
unserer Bemessungstabellen je nach gewähltem Profil-
typ. Falls das Lichtmass länger als 2.50 m ist, sind die
Pfetten im Lichtbereich aus statischen Gründen durch-
gehend.
Folgende Angaben sind für die Herstellung wichtig:
– Typ Aufsatzkranz
– Dachelement MTD TL
– Länge Dachelement
– Element Typ
– Mass des Schaumkerneinschnittes mit oder ohne
entfernen des PUR-Kerns
– Mass X und Y
– Material und Farbe aussen und innen
(siehe auch Bestellformular)
Für Deutschland ist keine Zulassung vorhanden.
Aufsatzkranz
Der Aufsatzkranz wird aus dem gleichen Material wie die
MONTANATHERM
®
Dachelemente hergestellt. Die Seiten-
wände werden mit 60 mm Mineralwolle isoliert.
Die Höhe des Montana-Aufsatzkranzes beträgt innen
350 mm.
Vorteile
Der Aufsatzkranz wird ab Werk vollständig eingebaut und
mittels spezieller Transport- und Lagervorrichtung auf die
Baustelle geliefert. Wobei immer 2 MONTANATHERM
®
Dachelemente miteinander verschraubt sind.
Die Montage am Bau kann ohne Anpassarbeiten in einem
Zuge erfolgen.
Abmessungen / Lichtmasse
Typ 1 Breite 1300 mm Länge 1300 mm
Typ 2 Breite 1300 mm Länge 1600 mm
Typ 3 Breite 1300 mm Länge 1900 mm
Typ 4 Breite 1300 mm Länge 2000 mm
Typ 5 Breite 1300 mm Länge 2200 mm
Typ 6 Breite 1300 mm Länge 2500 mm
Typ 7 Breite 1300 mm Länge 2800 mm
Weitere Abmessungen auf Anfrage!
Statik
Massgebend sind die Bemessungstabellen für MONTANA-
THERM
®
Dachelemente. Bei Lasten > 1.0 kN/m
2
sind die
Stützweiten anzupassen. Die Kranzöffnung muss wenn mög-
lich bündig mit den Pfetten verlegt werden, maximale Ver-
schiebung 100 mm, mit Ausnahme von Typ 1. Während der
Bauzeit dürfen die Aufsatzkränze nicht zusätzlich belastet
werden und die Öffnungen müssen gemäss SUVA-Richtlinien
gesichert werden!
Farben
Die Farben des Aufsatzkranzes entsprechen aussen und
innen den jeweiligen Farben der bestellten MONTANA-
THERM
®
Dachelemente.
MONTANA
Montagerichtung aus der Sicht von Traufe zu First
von links nach rechts = B Element
von rechts nach links = C Element
ohne Überlappung = A Element
37
S
Lichtm
ass
/ V
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E
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3
5
0
60
60
Lichtmass /
Vide
lumière
Gefälle
Längsschnitt
Coupe longitudinale
3
5
0
Breite / Largeur max. 1300 60 60 290 290
2000
Querschnitt
Coupe transversale
Montana Aufsatzkranz
passend zu
MONTANATHERM
®
Dachelementen
38
MONTANATHERM
®
-Lichtkuppeln
Doppel- oder dreischalige Lichtkuppeln aus Acrylglas, Aufbau
mit passendem Aufsatzkranz zu den Dachelementen.
Die Dachneigung von min. 10% ist zu beachten.
Die Standardgrössen sind normiert und einzuhalten.
Der Einbau erfolgt mittels bauseits erstellten Formteil-
zargen, resp. Pfetten, als notwendige Auflager für die
Befestigung, sowie zur Deckung der Stossüberlappungen
als einwandfreie Deckenuntersicht. Empfehlenswert ist
hierzu eine Auflagerbreite von min. 100 mm bis 140 mm.
Die Anschlüsse an die Dachelemente, resp. die sauberen
Abdichtungen «ringsum», sind wichtig und erfolgen mit
Dichtbändern, sowie ev. zusätzlicher Silikonabdichtung.
Bei Bestellungen der Lichtkuppeln ist der entsprechende
Profiltyp sowie die Verlegerichtung anzugeben.
Die Oberseite wird nach Angabe der Farbe beschichtet.
Verschiedene Öffnungssysteme sind erhätlich.

Schnitt C-C Grundriss
Schnitt B-B
Bei Bestellung mit Angabe der Montagerichtung:
– von rechts nach links
– oder von links nach rechts
Standardgrössen
Nenngrösse i.L.L. i.L.B. A B F R LDB G H M I LDL K
Länge Breite
NG 120/120 1000 1000 2000 1840 200 115 1200 200 300 1640 400 1200 400
NG 150/150 1300 1300 2000 2140 200 115 1500 200 300 1940 250 1500 250
NG 120/240 2200 1000 3000 1840 200 115 2400 200 300 1640 300 1200 300
MONTANA
Dachaufsicht / Elementeinteilung
Längsschnitt
Querstoss-Überlappung / Dichtung
Schnitt B-B
Montagerichtung aus der Sicht von Traufe zu First
( von links nach rechts = Element B )
( von rechts nach links = Element C )
( ohne Überlappung = Element A )
MONTANATHERM
®
-Lichtelemente
Doppelschalige Lichtelemente aus glasfaserverstärktem
Polyester, passend zu den Dachelementen.
Die Dachneigung von min. 10% ist zu beachten.
Der Pfettenabstand beträgt max. 2.00 m,
die Elementlänge max. 8.00 m
Es ist empfehlenswert, nur einzelne Tafeln als Licht-
elemente einzusetzen.
Die Abdichtung mit Dichtungsbändern aussen und innen,
sowie im Quer- und Längsstossbereich, ist hier wichtig.
Die Verschraubung der Lichtelemente erfolgt generell
durch den Schaumkern auf die Pfetten, sowie die seitlichen
Überlappungen ca. alle 500 mm auf die Dachelemente.
Zu Beachten ist die Begehbarkeit mit Bolen, bzw. nur
mit Schalungsbrettern!
Bei Bestellungen der Lichtelemente sind der entsprechende
Profiltyp sowie die Pfettenabstände für die Verschraubung
und Verlegerichtung anzugeben.
Querschnitt
Einbau / Befestigung durch den Schaumkern
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Empfehlung / Dichtungen
1 ISO-Bloco Kombi 300 (20 x 4 mm) Rollen à 8 m
2 ISO-Bloco Band A450 SK (10 x 4 mm) Rollen à 10 m
3 ISO-Membra SX 30 x 6/18 mm) Rollen à 5,6 m
Befestiger mit Kalotten




MONTANA

(m
ax. 8.00 m
)
A
uflager
m
in.40 m
m



MONTANA
S
p
V

4
0
0
0
/
0
6
Im Zuge technischer Weiterentwickungen behalten wir uns Änderungen an unseren Produkten vor. Deshalb sind die Angaben in
unseren Prospekten unverbindliche Empfehlungen. Die abgebildeten Konstruktionen, Details und Formteile sind unverbindliche
Lösungsvorschläge, welche objektbezogen auf ihre Richtigkeit je nach Anforderungen überprüft werden müssen. Technische
Einzelheiten werden nur in gegenseitiger Abstimmung und durch unsere schriftliche Bestätigung Vertragsgegenstand.
Reproduktion und Nachdruck sind verboten!
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Titelbild
Ipeco AG Leuggern (CH) MTW-V WL 110/1000