INHALTSVERZEICHNIS

 Name und Adresse der Einrichtung
 Stellung der interviewten Person in der Einrichtung
 Vernetzung in das Hilfesystem
 Zielgruppe
 (Konflikt) –Themen der Beratung/ der Hilfe
 Ablauf der möglichen Zusammenarbeit
 Kompetenzen der Sozialpädagogen
 Inklusion und das persönliche Budget
 Gesetzliche Rahmenbedingungen
 Finanzrahmen
 Verbesserungen / Veränderungen
 eigene Stellungnahmen




ANSPRECHPARTNER

Nora Schrewe (Sozialpädagogin)
Tel. (05921) 71380-161
eMail: nschrewe@lebenshilfe-nordhhorn.de



Frank Berends (Erzieher, Sozialmanagementstudium)
Tel. (05921) 71380-162
eMail: fberends@lebenshilfe-nordhorn.de

=> beide sind den Abteilungsleitern gleichgestellt









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VERNETZUNG IN DAS HILFESYSTEM
 Landkreis (Kostenträger)
 WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen)
 externe Betriebe
 Wohnheim
 gesetzliche Betreuer


ZIELGRUPPE

Menschen mit einer geistigen Behinderung oder psychischen
Erkrankung, die in der WfbM arbeiten und den Wunsch haben
einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu erlangen.


(KONFLIKT) –THEMEN DER BERATUNG/ DER HILFE



Die Gruppenleiter der WfbM möchten ungerne Leistungsträger aus den Werkstätten
abgeben.

Neue Arbeitgeber haben keine Erfahrung mit dem Klientel, deren Wünschen und
Bedürfnissen.

Arbeitnehmer/Arbeitgeber ist überfordert.

Die Vermittlung und der Kontakt zu externen Firmen ist teilweise schwierig.

Nach längeren Praktika wird das Arbeitsverhältnis beendet.







ABLAUF DER MÖGLICHEN ZUSAMMENARBEIT

- Max M. ist 40 Jahre alt und arbeitet in der Tischlerei einer WfbM.

- In seiner Pause lässt sich Max von Frank über externe Jobangebote und
Möglichkeiten beraten.

- Frank findet einen passenden Arbeitsplatz und trifft sich im Vorfeld mit dem
„neuen Arbeitgeber“

- Einige Wochen später meldet sich Frank bei Max und teilt ihm mit, einen
Praktikumsplatz in einer großen Firma gefunden zu haben.

- Ein Bewerbungsgespräch mit Max findet in Begleitung von Frank in
der externen Firma statt.



ABLAUF DER MÖBLICHEN ZUSAMMENARBEIT

- Frank bespricht Arbeitszeiten und finanzielle Besonderheiten. Verträge
werden geschlossen.

- Am ersten Arbeitstag wird Max für 3 - 4 Stunden von Frank begleitet.

- In den ersten Wochen arbeitet Max halbtags in der neuen Firma und in
der WfbM.

- Frank kommt für drei Tage pro Woche zu Besuch und redet
mit allen Beteiligten.





ABLAUF DER MÖGLICHEN ZUSAMMENARBEIT

- Max besucht gerne seinen neuen Arbeitsplatz und übernimmt
verschiedene Hilfsarbeiten und Hausmeistertätigkeiten.

- Nach sechs Wochen wird sein Praktikum verlängert.

- Frank kommt nur noch ein Mal die Woche.

- Max arbeitet jetzt zwei ganze Tage in der neuen Firma.





ABLAUF DER MÖGLICHEN ZUSAMMENARBEIT





Max arbeitet 3 Tage in der neuen Firma und 2 Tage in
der
WfbM. Dieses Verhältnis ist eine feste
Regelung
aber noch kein
sozialversicherungspflichtiges
Arbeitsverhältnis.



KOMPETENZEN DER SOZIALPÄDAGOGEN

einige Kompetenzen laut Stellenbeschreibung:

 Positive Grundeinstellung (gegenüber Menschen mit
Handicap und Angehörigen)
 Einfühlungsvermögen
 Kommunikationsfähigkeit (Kunden- Arbeitgebern-
Gruppenleitern)
 Zuverlässigkeit
 Identifikation mit dem Leitbild
 Verantwortungsbewusstsein

INKLUSION UND DAS PERSÖNLICHE BUDGET

- Das große Ziel ist es, die Beschäftigten in ein
sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu vermitteln.
(Inklusion in Betrieben)

- Zurzeit spielt das persönliche Budget im Einrichtungsbereich „Job
Inklusiv“ keine Rolle.

- Budget für Arbeit: Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Hamburg, NRW
(noch nicht in allen Bundesländern)





rechtliche
Grundlagen
SGB III
SGB IX
SGB XII
BBiG u.
HwO
Ziel: Eine möglichst umfassende Qualifizierung und die
dauerhafte Eingliederung auf dem ersten Arbeitsmarkt.

RECHTLICHE GRUNDLAGEN
Regelungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
SGB IX § 33 Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
SGB IX § 34 Leistungen an Arbeitgeber
SGB IX § 136 Begriff und Aufgaben der Werkstatt

Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am
Arbeitsleben
SGB III § 97 ff Teilhabe am Arbeitsleben
Aus dem SGB IX können ohne Verbindung mit einem anderem SGB keine
Ansprüche geltend gemacht werden!


FINANZRAHMEN

Berufliche Integration / Inklusion wird aus den
Rehabilita-tionsleistungen folgender Träger
finanziert:
 Bundesagentur für Arbeit
 Gesetzliche Krankenversicherung
Rechtsanspruch aus SGB XII § 54 Leistungen der
Eingliederungshilfe

Zuständigkeit ergibt sich aus der Ursache der
Behinderung.
VERBESSERUNGEN / VERÄNDERUNGEN
- Internetpräsenz
- Deutlicher Einbezug in das Organigramm der
Lebenshilfe
- Erstellung eines konkreten Ablaufkonzepts
- Deutlicher Auftrag (Was will Job Inklusiv?)
- Die Zusammenarbeit zwischen WfbM und Job
Inklusiv




Eigene
Stellungnahme


Danke für eure
Aufmerksamkeit!

QUELLEN

 http://www.behindertenbeauftragter-
niedersachsen.de/tl_files/rl01/Broschueren/mutmacherbroschuere.pdf

 http://lebenshilfe-nordhorn.eu/content/werkstatt.html

 Stascheit, U. (2010). Gesetze für Sozialberufe, Textsammlung. Nomos
Verlagsgesellschaft, Baden-Baden