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Der SS- und Polizeiführer im Distrikt Lublin

SS-Gruppenführer Odilo GLOBOCNIK
1940 bis Juli 1943
Aussagen von SS-Hauptsturmführer Johan Offerman als Britischer
Kriegsgefangener im Norwegen 1945-1946.
Quelle: National Archives, Kew, U.K. WO 2084673.
Abschreibt und Annotiert von Cand. Mag. Peter Vilhelm von Sperling, 2013.
[Abschrift]

[Seite] 1
Der SS- und Polizeiführer im Distrikt Lublin
SS-Gruppenführer Odilo GLOBOCNIK
1940 bis Juli 1943 1

1.

Engerer Stab:
Adjutant:
Stabsführer:
Persönlicher Referent:
Personalabteilung:
Arbeitseinsatz:
Verwaltung:
SS-Führerheim:)
Lebensmittelkartenausgebestelle:

1

2
3
4

)
)
)
)

HJ.-Gef.- F.2 Max CICHOZTKI 3
SS-Stubaf. Sepp NEMETZ
SS- „
Hermann HÖFLE 4
SS- „
Ernst LERCH
SS-H.Stuf. Herbert ULBRICH
SS- „
Georg MICHALSEN
SS- „
Kurt CLAASEN
SS- U.Stuf. [ ? ] GÖTH
SS- „
Willi SCHPTER
SS-H.Scharf. [ ? ] LEISTINKO
SS-O.Scharf. Sepp SLANY

Auszug von eine Sammlung von Notizen über die Verhältnissen u. s. w. in Lublin 1940 – 1944 - ins
Gesamt 62 Seiten, geschrieben im Deutsch von SS-Obershauptführer Johann [Hans] Offerman und Klein als
Britischer Kriegsgefangener, [Festungsgefängnis] Akershus, Oslo (Norwegen) nach 8. Mai 1945. National
Archives, Kew, U.K., WO 208/ 4673, Folder: Helle, Rau, Sporrenberg. Angeführt neben als WO- Folder
Sporrenberg. Das Manus muss mit eine Schreibmaschine ohne – ß – geschrieben werden. F. d. R. d. A.:, Peter
Vilhelm von Sperling, den 27. Okt. 2013. Sozusagen sind keiner der genannten Führer im Brünn Meyer (Hrsg.),
Dienstaltersliste der Waffen-SS, Stand vom 1. Juli 1944 [Eintragungen bis Ende Januar 1945], Osnabrück, 1987, zu
finden.
Dieser Arbeit ist Teil eines Projektes unterstütz von VELUX FONDEN, Dänemark.
Im Original: „HJ-Gefolgsch. F.“ : Hitler-Jugend-Gefolgschaftsführer. Ähnlich eines Leutnants.
Im Original sind allen Familiennamen wie C I C H O Z T K I geschrieben.
Er ist in SS-Obersturmführer Johann Offerman, Zusammensetzung … des Stabes August 1943 bis 22.
April 1944 als Abgelöst von SS-Hauptsturmführer Kurt Claasen im Januar 1944 angeführt. Sehe: WO- Folder
Sporrenberg: Inhalts-Verzeichnis ,Seite 3. Hermann Julius Höfle (1911 – Suizid 1962) war Leiter der
Hauptabteilung „Einsatz Reinhardt“ beim SSPF-Lublin (Sehe u. a.:
http://www.nachkriegsjustiz.at/prozesse/geschworeneng/ hoefle.php) und kam später nach Trieste.

a)

b)
c)
2.
3.

Deutsche Ausrüstungswerke
SS-U.Stuf. Horst RINDEL
Lublin, einschl. Sägewerk
SS-O.Stuf. Wolfgang MOHWINKE
Pulawy:
Ost-Industrie G. m. b. H.
SS-H.Stuf. Dr. Max HORN 5
Lublin:
SS-Standortverwaltung:
SS-Stubaf. Georg WIPPERN
Unterabteilungen:
SS-Kleiderkasse
SS-O.Scha. [ ? ] Zimmermann 6
SS-Gut RURY
mehrere Unterführer (Namen unbekannt)
SS-Ausbildungslager
TRAWNIKI:
SS-Stubaf. Karl STREIBEL
Arbeitslager Trawniki:
SS-O.Scharf. Franz BARTETZKO
Poniatowa:
SS-O.Stuf. Name unbekannt

Budzyn:
( Flugzeugwerke Heinkel)
SS-O.Stuf. Willi FRANZ
Bekleidungslager Lublin
( alter Flughafen)
SS-H.Stuf. [ ? ] OBERMEYER
SS-Standortkommandantur:
SS-Stubaf. [ ? ] EIMANN
( Örtliche Aufsicht )
SS- „
[ ? ] LANGE
Truppenwirtschaftslager SS-Stubaf. [ ? ] SCHRAUFSTETTE
Der Waffen-SS, Lublin:
SS-H.Stuf. [ ? ] MEISTER
SS- „
[ ? ] von PISTOR
SS-O.Stuf. [ ? ] KULLMANN
SS- „
[ ? ] BRUCHMANN
Blatt 2
[Seite] 2
-

4.

Forschungsstelle für
Ostunterkünfte:
)
5.
SS-Mannschaftshaus:
6.
Reichskommissar f. d.
Festigung deutschen
Volkstum in Lublin:
In Zamosc:
7.

5
6
7

SS-U.Stuf.
SS-O.Stuf.
SS-Stuf.

Der Führer im Rasse- u.
Siedlungswesen:

SS-H.Stuf. Gustav HANELT
Werner SCHRIEVER
SS- „

SS-Stubaf.

Harmut PFEIFFER
[Adolf ] BAREUTHER 7
[ ? ] WERNER
HJ-Gef. F. [ ? ] von SELTMANN
[? ] KLEMENS

SS-Stubaf.
SS-H.Stuf.

[ ? ] DIEHL
[ ? ] RIETZ

Volksdeutsche Mittelstelle:

8.

)
SS- „
)

2 -

Dienstaltersliste, op. cit., 141, Nr. 3389, Befördert am 9. November 1943. SS-Sturmbannführer der Res.
So im Original.
Sehe Bekantmachung, Zamosc am 29. Januar 1943. Faksimile in A. Jaczynska, Sonderlaboratorium SS
Zamojszczyna, Lublin, 2012, 357, und Dienstaltersliste, op.cit., 114, Nr. 2810, SS-Hauptsturmführer d. Res.
Befördert am 30.1. 1944.

9.

10.
11.
12.
13.

Zentral-Krankenrevier
Mit Teil-Lazarett, Entbindungsheim u. orthopäd.Werkstätten:
Zahnstation:
SS-Zentralbauleitung
Lublin:
In ZAMOSC:
Betriebsgruppe Wirtschaft
(SS-Güter)
SS-Sonderkommando
Dirlewanger, Lublin: 9
SWG Siedlerwirtschaftsgemeinschaft Zamosc:

SS- „
SS-O.Stuf.

SS-Stubaf. Dr. Kurt SICKEL
Dr. Heinz POETSCHLACK 8

SS-U.Stuf.
SS-H.Stuf.

Dr. Dieter MAHLER
SS-H.Stuf. [ ? ] NAUMANN
[ ? ] GROTHE
Richard THOMALLA

SS-Stubaf.

[ ? ] DUNKEL

SS-Stubaf.

Dr. Oskar DIRLEWANGER

Aufsichtsrat:
SS-Gruppenführer GLOBOCNIK
Kaufmann Herbert NAUMANN
SS-Stubaf. Dr. [ ? ] CLAUS
Leiter der Abt. Ernährung u. Landwirtschaft
Dr. [ ? ] BECKER
Leiter der Abt. Wirtschaft
beim Chef [ Gouverneur] des Distrikts Lublin.
------ = -----

Es ist zu sehen, dass z. B. SS-Sturmbannführer Reinhold von Mohrenschildt 10 und eine solch
Bekannter wie SS-Sturmbannführer Christian Wirth fällt außen diese Liste, als sie tätig im Einsatz Reinhardt - oder angehörigen Globocniks „private Einheiten“ im Aktion Zamosc waren.
Weiter folgt, dass der s. g. 1. SS-Landwacht Bataillon Zamosc, 11 wahrscheinlich finanziert mit
Mitteln stammend gerade von E.R. nicht erwähnt ist. Damit natürlich auch nicht der Chef des
SS-Landwachts, SS-Sturmbannführer d. R., Thor Jörgensen, trotzdem er der SSPF-Lublin
8

Dienstaltersliste, op. cit., 161, Nr. 3789, Befördert am 9. November 1942 zu SS-Hauptsturmführer
(Aktiv).

9

10

11

Eingesetzt zwischen Spätsommer 1940 und Februar 1942, sehe: Hellmut Auerbach, Die Einheit
Dirlewanger, VfZ, Jahrg. 10 (1962), Hft. 3, [250 – 263], am 1. September 1940: „SS-Sonderbataillon Dirlewanger“,
252 f. Sehe: Dienstaltersliste…, 26, Nr. 165, am 21. Juni 1944 zu SS-Standartenführer d. Res. befördert. Das
gescheht kurz bevor seiner bestialische Auftreten auch in Warszawa während des Austandes 1944 für welsche er, als
Belobung, zur noch eine Beschämung des Ritterkreuzes der Eiserner Kreuz bekam, ein solches bekam sowie durch
die Beförderung zu SS-Oberführer.
Als seiner Stellvertreter im Aktion Zamosc von Globocnik hervorgehoben, sehe A. Jascynska,
Sonderlaboratorium SS Zamojszczyna, Lublin, 2012, 420: [Abschrift von C. Madajczyk, 1978, T. 1, 182-186]
Einsatzbefehl für die Ansiedlung im Kreise Zamosc, den 22. November 1943, Fragment. Bernt Rieger hat einen
Text, als Buch getarnt, mit den falschen, aber interessante Titel, von Mohrenschildt und die Verschleppung von
Zamosc, Berlin, o. Jh. [2006?] herausgegeben. Es ist, kurz zu sagen, ganz ohne Fakten zur Thema „Verschleppung“
und der Karriere von M‘s während des Krieges.
En Truppe bestehend von Bosnier und Kroaten in UZW-Lagern in Warthegau aufgestellt seit Anfang
Oktober 1942, kam erstmals im Einsatz am 10. Januar 1942 bei Zamosc unter Kommando der Dänische SSSturmbannführer der Reserve auf Kriegsdauer (d. R. a. K.) Thor Jørgensen bis seiner Auflösung Ende Juli 1943.
Sehe Brief (Photokopie)
vom Globocnik an Jørgensen von 28. Juli 1943, Extrakt af Ankesagen mod Thor Jørgensen [1946], (Resume der
Proces TJ’s), Historisk Samling fra besættelsestiden (HSB), Esbjerg, Danmark. Kopie im Besitz der Herausgeber.

unterstellt war von 21. September 1942 bis 30. November 1943. 12 Eine andre solche privater
Einheit war der so genannte Polizei-Bataillon z. b. V. Zamosc, unter SS-Hauptsturmführer Hahn
mit etwa 100 Askaris unter Deutsche Führer und Unterführer. Zur diese Gruppe gehörte auch
den SS-Polizei-Abteilung z. b. V. 13
Die Aussagen enthalten eine kurze Beschreibung der Arbeit und Aufgaben des SSPF-Lublin.
Über Odilo Globocnik ist u. a. hier zu lesen, zwar doch nicht viele neues:
Er „ … war der verantwortliche Mann für die gesamte Juden und Polenumsiedlung im Distrikt
Lublin. Diese Umsiedlungen begonnen 1940 und endetet 1943“. 14
Ebenso zeichnete er sich verantwortlich für die gesamte Ansiedlung der Wolhynien-, Bessarabien-, Banat- u. Rumänien-Deutschen.
Wie viele 15 Aktionen (Umsiedlungen) und Bandeneinsätze von 1940 bis 1943 von ihm durchgeführt wurden, ist nicht bekannt. Es dürften jedoch, in Bezug auf Judenaktionen, eine grosse
Anzahl gewesen sein.
Die Umsiedlung der Juden wurde von GLOBOCNIK seit 1940 mit Nachdruck betrieben.
1940 wurde ein grosser Teil von Arbeitsfähigen Juden aus den vier Distrikten des G.G. von ihm
zum Bau des Bug-Panzergrabens eingesetzt. Sie waren in Belzec a. Bug und Umgebung in
Lagern untergebracht. Die Gesamtleitung dieses Bauprojekts übertrug GLOBOCNIK dem kurze
Zeit vorher vom SS-Standartenführer zum Sturmbannführer degradierten und nach Lublin strafversetzten Hermann DOLP…“.
Die Aussagen enthält auch eine kurze Beschreibung der Odilo Globocniks von Johann Offerman,
Beurteilung GLOBOCNIK:
[Abschrift]

[Seite] 5

„ … Bei den gesamten Juden-Umsiedlungs-Aktionen bediente sich GLOBOCNIK einem Stabes,
der ihm von der Reichskanzlei des Führers (Reichsleiter BOUHLER [Bühler]) - SA-Oberführer
BLANKENBURG – zur Verfügung gestellt wurde.
Befehligt wurde dieser Stab von einem gewissen SS-Sturmbannführer Christian WIRTH. Die Personen dieses Stabes, wobei nicht bekannt ist, ob es sich um SS-Angehörige handelt, 16 lebten voll12

13

14

15

16

Bundesarchiv, Berlin-Lichterfelde (BA), SSO, BDC, 139-A, Thor P.F.J. Jürgensen, geb. 25/9 97,
Frames 1004-1070. Peter Vilhelm von Sperling, Red. Und Hrsg., Personalakten, Thor Jörgensen 1941-1944 med
kommentarer og dokumenter vedr. Aktion Zamosc [ … Kommentare und Dokumente zur Aktion Zamosc.
Originaltexten in Deutsch mit Übersetzung ins Dänisch], 2014. www.scribd.com, November 2014. T.J. war auf
eigenen Auftrag entlassen am 17. Januar 1944 vom Dienst in der SS, am 1. Februar dasselbe Jahr wieder im Dienste
[ zur Dispostion, und damit nur nur Besoldet] des Dänische Heers bis zur seiner Verhaftung am 6. Mai 1945.
Bestraft am 13. Januar 1947 mit Gefängnis in 3 Jahre wegen Landesverrat –seiner Taten in Zamosc spielte hier keine
Rolle als sie nicht Untersucht waren – oder mehr korrekt, von keine Interesse wurde. T.J. war am 17. Juli 1947
freigelassen.
Sehe Hahn: Abschlussbericht über der Ukrainer-Aktion bei Zamosc Januar-März 1943, Archiwum
Panstrowe Lublin (APL), APL, 513, Sygn. 65, 1 (Keine Datum; wahrscheinlich 6. März. 1943). Pol.Abt. z. b. V.
bestand von Mitglieder des 25. Polizei-Regiment in Lublin (nach 25. Februar 1943: SS-), sehe Wasser, Himmles
Raumplanung, op. cit., 92.
Tätigkeit, Aufgaben und Aktionen des SS- u. Polizeiführers [Lublin], WO-Folder Sporrenberg, op.cit.,
4 – 9.
Im Original: Wieviele.
Als dieser „unbekannter“ Personen unter SSPF-Lublin findet man z. B. im Referat der Sitzung im
Judenrat Lublin am 31. Mai 1943: SS-Obersturmführer Worthoff, SS-Untersturmführer Walter, SSUntersturmführer Dr. Sturm, SS-Unterscharführer Knitzky ... Sehe:
http://www.jewishgen.org/databases/holocaust/0130_lublin_protocol.html

kommen isoliert sodann es nicht möglich war, mit einen dieser Leute Kontakt zu bekommen. Sie
waren weder personell noch sonst wie von der Dienststelle SS- und Polizeiführer erfasst. 17
Bei dem Weggang GLOBOCNIKs nach Triest verliess dieser Stab mit unbekannten Ziel Lublin.
Personen, die über den vorerwähnten Stab nähere Angaben könnten, dürften die von Gl. 18 enger ins
Vertrauen gezogenen allerengsten Mitarbeiter wie:
SS-Stubaf. Hans MAUBACK
SS- „
Sepp NEMETZ
SS- „
Herman HÖFLE
SS- „
Ernst LERCH
und der bereits erwähnte SS-Stubaf. Christian WIRTH sein. –
Gl. verstand es durch geschickte Tarnmanöver bereits umgesiedelte jüdische Dörfer, besonderes an
den Hauptverkehrstrecken wieder durch neuevakuierte Juden zu besiedeln, sodass der Nichteingeweihte tatsächlich den Eindruck gewann, dass alles in bester Ordnung sei. Auch wurden in solchen
Orten die Juden nicht wie üblich zu irgendwelchen Arbeiten herangezogen, sodann das aussere Bild
eines alltäglich normalen Lebens in diesen Ortschaften gewahrt bleib.
Mir fiel mehrmals dies gelegentlich einer Dienstfahrt zur SWG 19 nach Zamosc in Izbica auf. Ich
hielt mit meinen Wagen an und fragte, da mir die Ortsbewohner durch ihre gute Kleidung auffielen,
einen Passanten woher er käme. Auf meine Frage erhielt ich die Antwort, dass es sich um evakuierten Juden aus Wien handelte.
Sicherte in dieser Beziehung im Stabe einmal etwas durch, wurde dies von GLOBOCNIK und den
obenerwähnten Führern als wilde Gerüchte hingestellt und schärfttens [sic] dementiert. Es wurde
sogar gedroht, dass bei Verbreitung solcher Gerüchte mit KL. Strafen zu rechnen sei.
Auch das ihrer grössere Auftreten 20 von Banden stellte G. immer wieder in Abrede. Dies betonte er
sogar noch anlässlich einer Arbeitstagung Anfang 1943, wo es tatsächlich bald nicht mehr möglich
war, sich mit dem Fahrzeug ohne genügenden Begleitschutz einige Kilometer ausserhalb der Stadt
Lublin zu bewegen.
GLOBOCNIK selbst wird von uns [Offerman und Klein] wie folgt beurteilt:
Ein Mann mit schlechten Charaktereigenschaften und ohne Wort. Hinzu kam, dass er leicht zu beeinflussen und für Zuträger, da er ein schlechter Menschenkenner war, ein Ohr hatte. Wer bei ihm in
Ungnade fiel, war als erledigt zu betrachten. Als Beispiel wird angeführt, dass er seinen besten
Freund, SS-Stubaf. NEMETZ, mit dem er in Österreich Freud und Leid teilte und in verschiedenen
Gefängnissen sass, auf Zuträgereien seitens des persönlichen Referenten SS-Stubaf. MAUBACH,
und seiner Geliebten und späteren Verlobte Irma RICKHEIM, 21 fallen liess. –
Blatt - 3 ---- = ---17

18
19
20

21

Sie waren selbstverständlich nicht isoliert. Z. B. waren die Führer des E.R. Teilnehmern bei einen
soziale Veranstaltung im Lublin am Samstag den 10. Oktober 1942, u.a. eine Konkurrenz im 200 Meter Pistole und
Nachspeil ins Casino. Sehe: SSPF im Distrikt Lublin, Ergebnisse des Führerschusses am Samstag, den 10. Oktober
1942 auf der Militärschussstand Lublin, IPN, Warszawa, GK 102/8, [F 30] K 184. Als Teilnehmer findet man Wirth
und 49 andere Führer.
Gl. (und G.) = Globocnik.
SWG: Siedler Wirtschaftsgenossenschaft.
So im Original:
Dass ist: Irmgard Rickheim. Sehe z. B.: Joseph Poprzeczny, Odilo Globocnik Hitler’s Man in the East,
Jefferson, N.C. and London, 2004, 200 ff.

Zur Globocnik und Vernichtung schreibt Offerman u. a. in eine schriftliche Aussage: 22
„ … Von Vernichtungslager erfuhr ich (OFFERMAN) erstmalig gegen Mitte 1942 durch den, zu mir
in meiner Eigenschaft als Verwaltungsführer der Forschungsstelle für Ostunterkünfte als Rechnungsführer kommandierten SS-Oscha, Karl LOYCKER, der durch die SS-Standortsverwaltung eine
zeitlang verwaltungstechnisch in Sobibor eingesetzt war. Ebenfalls durch den Judenrat und zwar
durch die Herren PERSYKO, KESTENBERG und BECKER. 23 Weiterhin erfuhr ich durch die
Genannten, dass GLOBOCNIK für die Lösung des gesamten Judenproblems für ganz Europa
vorgesehen sei. Bestätigt wurden mir diese Aufgaben, gelegentlich einer Unterhaltung mit dem
Führer GLOBOCNIK‘s, SS-Uscha. FARKAS, der mit Stubaf. HÖFLE zum „Sondieren des
Geländen“ in Ungarn war…“.
Det er interessant, at von Mohrenschildt, OG’s stedfortræder under Aktion Z. ikke er nævnt!!

22

23

WO-Folder Sporrenberg, op. cit, Johann Offerman, Umsiedlungs-Aktion v. 1940 – 1943 unter Gruf.
GLOBOCNIK, 3. F. d. R. d. A., cand. mag Peter Vilhelm von Sperling, den 28. Okt. 2013.
Izaak P., Samuel K. und K. B, Sehe: Studia Zydowskie – pwsz zamosc,
www.pwszzamosc.pl/skafander/numery/ studia_zydowskie_cz2(1).pdf (29.10. 2013).