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Santander Consumer Bank Aktiengesellschaft - Santander-Platz 1 - 41061 Mönchengladbach - Sitz Mönchengladbach - HRB 1747 - AG Mönchengladbach - BLZ 310

108 33 - BIC CCBADE31
Aufsichtsrat: Gerd Schumeckers (Vorsitzender) - Vorstand: Ulrich Leuschner (Vorsitzender), Oliver Burda,Walter Donat, José María Echanove, Pedro de Elejabeitia, Javier Gamarra, Thomas Hanswillemenke, Dr. Arnd Verleger

Santander Consumer Bank AG, Postfach 101214, 41012 Mönchengladbach

Frau
Gyöngyi Sandor- Ulrich
Habsburgerring 34
78048 Villingen

Hauptverwaltung
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach
Ihr Gesprächspartner:
Kundencenter Direktgeschäft
Tel. 02161 690 8955
01.10.2014

Ihre Finanzierungsanfrage
Sehr geehrte Frau Sandor- Ulrich,
wir freuen uns über Ihr Interesse an einem Onlinekredit bei der Santander Consumer Bank.
Aufgrund der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen würden wir Ihren Antrag
genehmigen. Damit wir Ihren Antrag abschließend bearbeiten und den Auszahlungsbetrag auf Ihr
Girokonto überweisen können, benötigen wir von Ihnen nachfolgende Unterlagen:
- unterschriebener Kreditvertrag
- 3 aktuelle Lohn-/Gehaltsabrechnungen bzw. den aktuellen Rentenbescheid
- aktueller Kontoauszug mit Gehalts-/Renteneingang
- Nachweise über alle angegebenen Nebeneinkommen
Zu Ihrer und unserer Sicherheit erfolgt die Rücksendung der Unterlagen über das PostIdentVerfahren. Gehen Sie dazu einfach mit den oben genannten Unterlagen, dem beigefügtem
PostIdent- Coupon sowie mit Ihrem gültigen Personalausweis oder Reisepass zur
Legitimationsprüfung in eine Postfiliale in Ihrer Nähe. Die Rücksendung der Unterlagen erfolgt an
die folgende Adresse:
Santander Consumer Bank AG
Kundencenter
Postfach 10 12 14
41012 Mönchengladbach
Für weitere Fragen oder Informationen steht Ihnen der oben genannte Ansprechpartner gerne zur
Verfügung.
Hinweis: Als besonderen Service stellen wir Ihnen die vollständigen Unterlagen inkl. Rückumschlag
innerhalb von 2 Tagen automatisch, postalisch zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Santander Consumer Bank

Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach, www.santander.de

PostIdent

für den 1. Darlehnsnehmer

Umschlag zur Postfiliale bringen

Identitätsfeststellung

Unterlagenversand

 Bitte gehen Sie mit folgenden Unterlage zu einer Postfiliale:
PostIdent-Coupon
Personalausweis oder
Reisepass & Meldebestätigung
verschlossener Umschlag mit Ihren
Unterlagen

 
Personalausweis/Reisepass

 Der Postmitarbeiter versendet Ihre
Unterlagen

 Der Postmitarbeiter füllt das Formular
zur Identitätsfeststellung aus

 Der Versand ist kostenlos

 Sie unterschreiben das Formular

Werte
aus Ideen

www.santander.de

!

Achtung MaV!
Formular und diesen Coupon im Postsache-Fensterbriefumschlag
oder im Kundenrückumschlag an angegebene Anschrift schicken!

Wichtig! Bitte nehmen Sie diesen Coupon und lassen Sie sich bei
einer Postfiliale mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass
identifizieren.
Abrechnungsnummer

Santander Consumer Bank AG
Kundencenter
Postfach 10 12 14
41012 Mönchengladbach

5 0 1 3 1 7 6 3 6 2 3 7 0 8
Referenznummer

I

N T 2 3

6 9 0 0

Achtung MaV!
· Barcode einscannen
· POSTIDENT BASIC® Formular nutzen
· Formular an Absender

MaV: Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter-Hotline

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

Vertrag
A. Darlehensantrag Ratenkredit (Zutreffendes bitte ankreuzen)

( X) ja ( ) nein
Die unten genannten Darlehensnehmer (bei Einzelpersonen gilt sinngemäß die Einzahl) beantragen bei der Santander
Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach – nachstehend Bank genannt – als Gesamtschuldner zu
den nachfolgenden Bedingungen nachstehendes Darlehen:

I. Persönliche Angaben

Darlehensnehmer 1 (DN1)

1) Name

Sandor- Ulrich

Vorname, ggf. Geburtsname

Gyöngyi

Straße/Haus-Nr.

Habsburgerring 34

PLZ, Ort
dort wohnhaft seit/Telefon

78048 Villingen
Monat/Jahr 07.2001

E-Mailadresse

raggazon@web.de

Darlehensnehmer 2 (DN2)

Monat/Jahr

2) Voranschrift
falls weniger als 3 Jahre

seit:

seit:

06.05.1973

3) Geb.-Datum/Ort

Odorheiu- secuiesc

PA/RP-Nr/Ausstellungsdatum

am:

am:

Ausst. Behörde

Deutschland

Staatsangehörigkeit

Original für Santander Consumer Bank AG

4) Familienstand/
Anzahl Kinder im Haushalt
5) Berufsgruppe

verheiratet

2

Angestellter

Arbeitgeber

Toni herner Polstermöbelfabrik GmbH

Anschrift d. Arbeitgebers

Rottweiler Straße 100 Villingen

Eintrittsdatum/Befristung bis

01.04.2014

6) Wohnart

Eigentumswohnung

7) Mtl. Einkommen (Netto)

EUR

450,00

EUR

Sonstiges mtl. Einkommen

EUR

1100,00

EUR

Mtl. Kindergeld

EUR

368,00

EUR

Mtl. Wohnkosten inkl. NK

EUR

0,00

EUR

Sonstiges mtl. Verpflichtungen

EUR

0,00

EUR

Die Darlehensnehmer sind verpflichtet, auf Verlangen der Bank, die unter I gemachten Angaben, unverzüglich durch Vorlage aussagefähiger Unterlagen
zu belegen. Es wird insoweit auf C IV Ziffer 1c) der Darlehensbedingungen verwiesen.
Vermittler: smava GmbH, Kopernikusstr. 35, 10243 Berlin

II. Darlehensberechnung

III. Zahlungsplan

Auszahlungsbetrag

4.500,00

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Ablösung von Darlehen bei Fremdbanken +

EUR

Gesamtzahl der Raten:

EUR

1. Rate:

Ablösung interne Darlehen

+

0,00

EUR

47 Rate(n):

Zwischensumme

=

4.500,00

EUR

Rate(n):

RSV-Beitrag (falls beigetreten) vgl. VI

+

0,00

EUR

Nettodarlehensbetrag

=

4.500,00

EUR

3,921

% p.a. +

0,000

%

Sollzinssatz (gebunden)
Bearbeitungsgebühr
Gesamtbetrag
Effektiver Jahreszins

3,990

381,60

EUR

+

0,00

EUR

=

4.881,60

EUR

%

48 Monate
01.12.2014

101,70

EUR

fällig am:

101,70

EUR

Die Folgeraten sind jeweils
1 Monat später fällig

EUR

Die vorstehenden Angaben beruhen auf der Annahme, dass die 1. Rate planmäßig
53
_________Tage
nach Darlehensauszahlung fällig ist. Bei Abweichungen verfährt
die Bank gem. C IV Ziffer 2 b der nachfolgenden Darlehensbedingungen. Die Vertragslaufzeit des Darlehensvertrages ergibt sich demgemäß aus der Gesamtzahl
der Monatsraten zzgl. einer ggf. vereinbarten Vorlaufzeit bis zur Fälligkeit der 1.
Rate. Verzögert sich die Darlehensauszahlung mit der Folge, dass die vereinbarte
1. Rate zu dem im Zahlungsplan angenommenen 1. Fälligkeitstermin nicht gezogen werden kann, verschiebt sich die Ratenfälligkeit gemäß der in Satz 1 beschriebenen Annahme. Bei Abweichungen, wie vorstehend beschrieben, erhalten die
Darlehensnehmer von der Bank einen neuen Zahlungsplan.

IV. Auszahlungsanweisung

Betrag in EUR

4.500,00

Kontonummer

Bankleitzahl

0103263004

64390130

Name Bank

Volksbank Donau-Neckar

IBAN

DE04643901300103263004

BIC

GENODES1TUT

F 100 090 013 A+CCoRSV

Stand: 06.2014

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Die Bank wird von den Darlehensnehmern angewiesen, bei Zustandekommen des Darlehensvertrages (gem. C IV Ziffer 1a der Darlehensbedingungen) die unter II
ausgewiesenen Beträge wie folgt zu verwenden.

Sollte vorstehend keine Bestimmung bzgl. der Verwendung der unter II ausgewiesenen Beträge getroffen worden sein, wird die Bank angewiesen, die Beträge gem.
gesonderter Auszahlungsanweisung zu überweisen bzw. auszuzahlen. Die Auszahlung des RSV-Beitrages (falls beigetreten) erfolgt gemäß den Bedingungen der RSV.
994068359

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

Fortsetzung von Seite 1 / Vertrag

V. SEPA-Lastschriftmandat

Gläubiger-ID: DE95ZZZ00000029590

Mandatsreferenz zum SEPA-Lastschriftmandat wird separat mitgeteilt.
einzuziehen.
Der Kontoinhaber ermächtigt die Bank, Zahlungen von seinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weist er seinen Zahlungsdienstleister an, die von
der Bank auf sein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.
Hinweis: Der Kontoinhaber kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen.
Es gelten dabei die vom Kontoinhaber mit seinem Zahlungsdienstleister vereinbarten Bedingungen.
Kontodaten:

Sandor- Ulrich Gyöngyi
______________________________________________

BLZ:

64390130
______________________________________________

Volksbank Donau-Neckar
Zahlungsdienstleister (Name): ______________________________________________

BIC:

GENODES1TUT
______________________________________________

Kontoinhaber:

Konto-Nummer:

0103263004
______________________________________________

IBAN: DE04643901300103263004
______________________________________________

Hinweise und weitere Vereinbarungen zum SEPA-Lastschriftmandat.
Ab dem 01.02.2014 erfolgt der Lastschrifteinzug ausschließlich über das SEPA-Lastschriftmandat. Vor dem ersten Einzug einer SEPA-Basislastschrift wird der Kontoinhaber durch die Bank über den Einzug in dieser Verfahrensart unterrichtet. Bank und Kontoinhaber vereinbaren, dass eine Vorankündigung über den Lastschrifteinzug spätestens 3 Tage vor dem Fälligkeitsdatum durch die Bank an den Kontoinhaber versandt wird.

VI. Beitrittserklärung zur Ratenschutzversicherung (RSV)
Der Beitritt zur Ratenschutzversicherung ist nicht Voraussetzung für die Gewährung des Darlehens. Der Versicherungsbeitrag ist nicht im effektiven
Jahreszins enthalten.
ja

X nein, wir verzichten auf den Beitritt zur Ratenschutzversicherung (RSV)

F 100 090 013 A+CCoRSV

Stand: 06.2014

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Original für Santander Consumer Bank AG

B. Darlehensantrag CleverCard (Zutreffendes bitte ankreuzen)
I. Antrag

( X ) ja

( ) nein

Die gem. A I genannten Darlehensnehmer (bei Einzelpersonen gilt sinngemäß die Einzahl) beantragen bei der Bank als
Gesamtschuldner zu den nachfolgenden Bedingungen die Ausstellung einer auf den Namen des jeweiligen Darlehensnehmers
lautenden CleverCard und die Eröffnung eines CleverCard-Darlehenskontos (nachfolgend Darlehenskonto genannt). Für die ausgegebene CleverCard gelten
ergänzend die Bedingungen für die girocard in der jeweils gültigen Fassung.

II. Darlehensrahmen
Bei dem CleverCard-Konto handelt es sich um ein in laufender Rechnung geführtes Darlehenskonto, bei dem Verfügungen sowohl aus dem eingeräumten Darlehensrahmen als auch aus einem Guthaben getätigt werden können. Eine feste Laufzeit wird nicht vereinbart. Der auf dem Darlehenskonto eingeräumte Darlehensrahmen beträgt
3.000,00
EUR ________________________

III. Verzinsung
Für die Inanspruchnahme von Darlehen innerhalb des Darlehensrahmens berechnet die Bank ihre im Zeitpunkt der Inanspruchnahme hierfür geltenden
Zinssätze. Zinsen werden staffelmäßig und variabel auf den tatsächlichen Saldo berechnet und monatlich kapitalisiert. Für die ersten 6 Monate verzichtet
die Bank einmalig auf die Berechnung von Zinsen (entspricht einem effektiven Jahreszins für die ersten 6 Monate in Höhe von 0,0%). Der Zeitraum der
Zinsfreiheit beginnt mit Erhalt des gesonderten Bestätigungsschreibens über die Eröffnung des Darlehenskontos und die Einräumung des Darlehensrahmens.
Ab dem 7. Monat gelten folgende Betragsgrenzen und Zinssätze:

8,63
8,98
veränderlicher Sollzinssatz für Inanspruchnahmen bis EUR 2.000,00 ____________
% p.a. ____________
% effektiver Jahreszins
12,27
12,98
veränderlicher Sollzinssatz für Inanspruchnahmen ab EUR 2.000,01 ____________
% p.a. ____________
% effektiver Jahreszins
Die vorstehenden Zinssätze werden jeweils für den gesamten Saldo der Inanspruchnahme innerhalb der vorstehenden Betragsgrenzen berechnet.
Die Bank ist berechtigt, den veränderlichen Sollzinssatz unter Beachtung der Vorgaben gem. V (Zinsanpassungsklausel) zu ändern.

IV. Zahlungsplan
Die Darlehensnehmer sind berechtigt, den in Anspruch genommenen Darlehensbetrag jederzeit vollständig oder teilweise zu tilgen (Sonderzahlungen). Die Darlehensnehmer sind verpflichtet, den in Anspruch genommenen Darlehensbetrag jeweils zum ( X ) 1. ( ) 15. eines Monats in monatlichen Raten in Höhe von 2,5%
des in Anspruch genommenen Darlehensbetrages, mindestens in Höhe von EUR 25,00 höchstens in Höhe des offenen Saldos (im Folgenden auch Rückzahlungsrate genannt) zurückzuführen. Die monatliche Rate ist unabhängig von Sonderzahlungen (gem. C IV Ziffer 1e) bis zur vollständigen Rückzahlung der Inanspruchnahme zur Zahlung fällig.

V. Zinsanpassungsklausel
Die unter B III ausgewiesenen Sollzinssätze sind veränderlich. Bezugsgröße für Veränderungen ist der Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität der Europäischen Zentralbank (EZB) (SRF-Satz*). Verändert sich der letzte veröffentlichte SRF-Satz um mindestens 0,25 Prozentpunkte, so ist die Bank berechtigt, die Vertragszinssätze nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) um maximal 0,10 Prozentpunkte über die Veränderung des SRF-Satzes hinaus zu verändern. Die Bank wird ihr
billiges Ermessen bei Zinserhöhungen und Zinssenkungen in gleicher Weise ausüben. Faktoren wie Veränderungen ihres Kreditausfallrisikos, des Ratings der Bank
sowie der innerbetrieblichen Kostenkalkulation bleiben bei der Ausübung des billigen Ermessens außer Betracht. Zinsanpassungen erfolgen innerhalb eines Monats
nach Veränderung des SRF-Satzes durch Erklärung gegenüber den Darlehensnehmern. Die Unterrichtung über Zinsanpassungen kann auch in Form eines Ausdrucks auf einem Kontoauszug erfolgen.
*Hinweis: Zinsschwankungen am Geldmarkt werden an dem sich ändernden Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität der Europäischen Zentralbank (EZB) erkennbar. Über die Spitzenrefinanzierungsfazilität können sich Geschäftsbanken gegen Hinterlegung von refinanzierungsfähigen Sicherheiten beim Europäischen System der Zentralbanken über Nacht bis zum Beginn des
nächsten Geschäftstages Zentralbankgeld beschaffen. Der für die Spitzenrefinanzierungsfazilität erhobene Zinssatz hat die Funktion eines Leitzinses der EZB. Der SRF-Satz sowie dessen
Änderungen werden in der Tagespresse und anderen öffentlichen Medien bekannt gegeben. Darüber hinaus ist der aktuelle SRF-Satz auf der Internetseite der Deutschen Bundesbank
(http://www.bundesbank.de/ezb/ezb.php) angegeben.

Fortsetzung von Seite 2 / Vertrag

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

VI. Beitrittserklärung zur Ratenschutzversicherung (RSV) (Zutreffendes bitte ankreuzen)
Der Beitritt zur Ratenschutzversicherung ist nicht Voraussetzung für die Einräumung des Verfügungsrahmens. Der Versicherungsbeitrag ist nicht im effektiven
Jahreszins enthalten.

X Ja, ich, der Darlehensnehmer 1, möchte meinen monatlichen Sollsaldo auf dem obigen CleverCard-Konto für den Fall des Todes, der Arbeitsunfähigkeit
und der Arbeitslosigkeit absichern und beantrage für mich als zu versichernde Person den Beitritt zum RSV-Gruppenversicherungsvertrag der
Santander Consumer Bank AG (Versicherungsnehmer) mit der Credit Life International N. V. und der RiMaXX International N. V. (Versicherer).
Der Gruppenversicherungsvertrag beinhaltet eine Ratenschutz-Lebensversicherung mit Unfall-Zusatzversicherung bei der Credit Life International
N.V., und – sofern die zu versichernde Person nicht älter als 55 Jahre ist – eine Ratenschutz-Arbeitsunfähigkeitsversicherung und eine RatenschutzArbeitslosigkeitsversicherung bei der RiMaXX International N.V.
Der Ratenschutz-Lebensversicherung mit Unfall-Zusatzversicherung liegt eine Versicherungssumme i.H.v. jeweils max. 30.000,- Euro zugrunde, bei der Ratenschutz-Arbeitsunfähigkeits- und der Arbeitslosigkeitsversicherung wird eine monatliche Versicherungsleistung von jeweils max. 1.500,- Euro gewährt.
Die weiteren Voraussetzungen, Ausschlüsse sowie Obliegenheiten ergeben sich aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen.
Der Beitrag i.H.v. 0,89 % des jeweiligen monatlichen Sollsaldos wird dem CleverCard-Konto belastet.
Schweigepflichtentbindung für die Ratenschutzversicherung
Die versicherte Person ermächtigt die Versicherer zur Prüfung geltend gemachter Leistungsansprüche alle Ärzte und Krankenanstalten, Pflegeanstalten und Pflegepersonen, bei denen sie in Behandlung war oder sein wird, sowie andere Personenversicherer, gesetzliche Krankenkassen sowie Berufsgenossenschaften und
Behörden über ihre Gesundheitsverhältnisse zu befragen. Die Versicherer dürfen auch Ärzte und Behörden über die Todesursachen oder Krankheiten, die zum
Tode geführt haben, befragen. Insoweit entbindet die versicherte Person alle Befragten von ihrer Schweigepflicht auch über den Tod hinaus.
Die versicherte Person stimmt dem Beginn des Versicherungsschutzes vor Ende der Widerrufsfrist zu (falls unzutreffend bitte streichen).

F 100 090 013 A+CCoRSV

Stand: 06.2014

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Original für Santander Consumer Bank AG

Die ausgehändigten bzw. beigefügten Allgemeinen Versicherungsbedingungen einschließlich der Belehrung über das Widerrufsrecht betreffend die Beitrittserklärung zum RSV-Gruppenversicherungsvertrag, die diesen vorangestellten Informationen zum Beitritt zur RSV, die auf der letzten Seite der Allgemeinen
und Besonderen Versicherungsbedingungen abgedruckte Schlusserklärung sowie das Produktinformationsblatt sind wesentliche Bestandteile dieses Versicherungsverhältnisses.

VII. Nutzungsmöglichkeiten und Sorgfaltspflichten im Zusammenhang mit der CleverCard
1. Einsatzmöglichkeiten der CleverCard
Die CleverCard kann, falls sie entsprechend ausgestattet ist, wie nachfolgend beschrieben eingesetzt werden:
In Verbindung mit der persönlichen Geheimzahl (PIN) in deutschen Debitkartensystemen:
- Zum Abheben von Bargeld an mit dem girocard-Logo gekennzeichneten Geldautomaten im Rahmen des deutschen Geldautomatensystems
- Zum Einsatz bei Handels- und Dienstleistungsunternehmen, an automatisierten Kassen im Rahmen des deutschen electronic cash-Systems, die mit dem girocard-Logo gekennzeichnet sind.
In Verbindung mit der persönlichen Geheimzahl (PIN) in fremden Debitkartensystemen:
- Zum Abheben von Bargeld an Geldautomaten im Rahmen eines fremden Geldautomaten-Systems, soweit die Karte entsprechend ausgestattet ist.
- Zum Einsatz bei Handels- und Dienstleistungsunternehmen an automatisierten Kassen im Rahmen eines fremden Systems, soweit die Karte entsprechend
ausgestattet ist. In einigen Ländern kann je nach System anstelle der PIN die Unterschrift gefordert werden.
- Die Akzeptanz der Karte im Rahmen eines fremden Systems erfolgt unter dem für das fremde System geltenden Akzeptanzlogo.
Ohne Einsatz der persönlichen Geheimzahl (PIN):
- Als GeldKarte zum bargeldlosen Bezahlen an automatisierten Kassen des Handels- und Dienstleistungsbereiches im Inland, die mit dem GeldKarte-Logo
gekennzeichnet sind (GeldKarte-Terminals).
- Außerhalb der Erbringung von Zahlungsdiensten und ohne dass mit der Funktion eine Garantie der Bank verbunden ist, als Speichermedium für Zusatzanwendungen der Bank nach Maßgabe des mit der Bank abgeschlossenen Vertrages (bankgenerierte Zusatzanwendung) oder eines Handels- und Dienstleistungsunternehmens nach Maßgabe des vom Karteninhaber mit diesem abgeschlossenen Vertrages (unternehmensgenerierte Zusatzanwendung).
2. Autorisierung / Widerruf
Mit dem Einsatz der Karte erteilen die Darlehensnehmer die Zustimmung (Autorisierung) zur Ausführung der Kartenzahlung. Soweit dafür zusätzlich eine PIN
oder die Unterschrift erforderlich ist, erteilen die Darlehensnehmer die Zustimmung erst mit deren Einsatz. Nach Erteilung der Zustimmung können die Darlehensnehmer die Kartenzahlung nicht mehr widerrufen.
3. Verfügungsrahmen der Karte
Verfügungen an Geldautomaten, automatisierten Kassen und die Aufladung der GeldKarte sind für die Darlehensnehmer nur im Rahmen des für die Karte geltenden Verfügungsrahmens möglich. Bei jeder Nutzung der Karte an Geldautomaten und automatisierten Kassen wird geprüft, ob der Verfügungsrahmen der
Karte durch vorangegangene Verfügungen bereits ausgeschöpft ist. Verfügungen, mit denen der Verfügungsrahmen der Karte überschritten würde, werden unabhängig vom aktuellen Kontostand und einem etwa vorher zum Konto eingeräumten Kredit abgewiesen. Die Darlehensnehmer dürfen den Verfügungsrahmen
der Karte nur im Rahmen des Kontoguthabens oder eines vorher für das Konto eingeräumten Kredits in Anspruch nehmen. Die Darlehensnehmer können mit
der kontoführenden Stelle eine Änderung des Verfügungsrahmens der Karte für alle zu dem Konto ausgegebenen Karten vereinbaren. Ein Bevollmächtigter, der
eine Karte erhalten hat, kann nur eine Herabsetzung für diese Karte vereinbaren.
4. Sorgfalts- und Mitwirkungspflichten des Karteninhabers
a) Sofern die Karte ein Unterschriftsfeld vorsieht, haben die Darlehensnehmer die Karte nach Erhalt unverzüglich auf dem Unterschriftsfeld zu unterschreiben.
b) Die Karte ist mit besonderer Sorgfalt aufzubewahren, um zu verhindern, dass sie abhanden kommt oder missbräuchlich verwendet wird. Sie darf insbesondere
nicht unbeaufsichtigt im Kraftfahrzeug aufbewahrt werden, da sie (zum Beispiel im Rahmen des girocard-Systems) missbräuchlich eingesetzt werden kann. Darüber hinaus kann jeder, der im Besitz der Karte ist, den in der GeldKarte gespeicherten Betrag verbrauchen.
c) Die Darlehensnehmer haben dafür Sorge zu tragen, dass keine andere Person Kenntnis von der persönlichen Geheimzahl (PIN) erlangt. Die PIN darf insbesondere nicht auf der Karte vermerkt oder in anderer Weise zusammen mit dieser aufbewahrt werden. Denn jede Person, die die PIN kennt und in den Besitz der
Karte kommt, hat die Möglichkeit, zu Lasten des auf der Karte angegebenen Kontos Verfügungen zu tätigen (zum Beispiel Geld an Geldautomaten abzuheben).
d) Wenn die Darlehensnehmer den Verlust oder Diebstahl der Karte, die missbräuchliche Verwendung oder eine sonstige nicht autorisierte Nutzung von Karte oder
PIN feststellen, so ist die Bank, und zwar möglichst die kontoführende Stelle, unverzüglich zu benachrichtigen (Sperranzeige). Die Sperranzeige können die Darlehens-nehmer auch jederzeit gegenüber dem Zentralen Sperrannahmedienst abgeben. In diesem Fall ist eine Kartensperre nur möglich, wenn der Name der
Bank – möglichst mit Bankleitzahl – und die Kontonummer angegeben werden. Der Zentrale Sperrannahmedienst sperrt alle für das betreffende Konto ausgegebenen Karten für die weitere Nutzung an Geldautomaten und automatisierten Kassen. Zur Beschränkung der Sperre auf die abhanden gekommene Karte müssen die Darlehensnehmer sich mit der Bank, möglichst mit der kontoführenden Stelle, in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten, unter denen eine Sperranzeige
abgegeben werden kann, werden den Darlehensnehmern gesondert mitgeteilt. Jeden Diebstahl oder Missbrauch haben die Darlehensnehmer unverzüglich bei
der Polizei anzuzeigen. Auch bereits bei dem Verdacht, dass eine andere Person unberechtigt in den Besitz der Karte gelangt ist, eine missbräuchliche Verwendung oder eine sonstige nicht autorisierte Nutzung von Karte oder PIN vorliegt, müssen die Darlehensnehmer unverzüglich eine Sperranzeige abgeben.
Eine Sperrung einer unternehmensgenerierten Zusatzanwendung kommt nur gegenüber dem Unternehmen in Betracht, das die Zusatzanwendung in den Chip
der Karte eingespeichert hat, und ist nur dann möglich, wenn das Unternehmen die Möglichkeit zur Sperrung seiner Zusatzanwendung vorsieht. Die Sperrung
einer bankgenerierten Zusatzanwendung kommt nur gegenüber der Bank in Betracht und richtet sich nach dem mit der Bank abgeschlossenen Vertrag. Die Darlehensnehmer sind verpflichtet, unverzüglich nach Feststellung einer nicht autorisierten oder fehlerhaft ausgeführten Kartenverfügung, die Bank zu informieren.
5. Sperre und Einziehung der Karte
a) Die Bank darf die Karte sperren und den Einzug der Karte (zum Beispiel an Geldautomaten) veranlassen,
- wenn sie berechtigt ist, den Kartenvertrag aus wichtigem Grund zu kündigen,
- wenn sachliche Gründe im Zusammenhang mit der Sicherheit der Karte dies rechtfertigen oder
- wenn der Verdacht einer nicht autorisierten oder betrügerischen Verwendung der Karte besteht.
Die Bank wird die Darlehensnehmer unter Angabe der hierfür maßgeblichen Gründe möglichst vor, spätestens jedoch unverzüglich nach der Sperre über die
Sperre unterrichten. Die Bank wird die Karte entsperren oder diese durch eine neue Karte ersetzen, wenn die Gründe für die Sperre nicht mehr gegeben sind.
Auch hierüber unterrichtet sie die Darlehensnehmer unverzüglich.
b) Zum Zeitpunkt der Einziehung noch in der GeldKarte gespeicherte Beträge werden den Darlehensnehmern erstattet.
c) Haben die Darlehensnehmer auf einer eingezogenen Karte eine Zusatzanwendung gespeichert, so hat der Einzug der Karte zur Folge, dass die Darlehensnehmer die Zusatzanwendung nicht mehr nutzen können. Zum Zeitpunkt der Einziehung in der Karte gespeicherte unternehmensgenerierte Zusatzanwendungen
können die Darlehensnehmer vom kartenausgebenden Institut herausverlangen, nachdem dieses die Karte von der Stelle, die die Karte eingezogen hat, zur Verfügung gestellt bekommen hat. Die Bank ist berechtigt, das Herausgabeverlangen in Bezug auf die unternehmensgenerierten Zusatzanwendungen dadurch zu
erfüllen, dass sie den Darlehensnehmern die um die Zahlungsverkehrsfunktionen bereinigte Karte aushändigt. Die Möglichkeit zur weiteren Nutzung einer bankgenerierten Zusatzanwendung richtet sich nach den für jene Zusatzanwendung geltenden Regeln.

Fortsetzung von Seite 3 / Vertrag

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

F 100 090 013 A+CCoRSV

Stand: 06.2014

Seite 4 von 10

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Original für Santander Consumer Bank AG

d) Haftung für auf der GeldKarte gespeicherte Beträge
Eine Sperrung der Geldkarte für das Bezahlen an automatisierten Kassen ist nicht möglich. Bei Verlust, Diebstahl sowie im Falle der missbräuchlichen Verwendung oder einer sonstigen nicht autorisierten Nutzung der GeldKarte zum Bezahlen an automatisierten Kassen erstattet die Bank den in der GeldKarte gespeicherten Betrag nicht, denn jeder, der im Besitz der Karte ist, kann den in der GeldKarte gespeicherten Betrag ohne Einsatz der PIN verbrauchen.
6. Erstattungs- und Schadensersatzansprüche der Darlehensnehmer
a) Erstattungsansprüche
aa) Im Falle einer nicht autorisierten Kartenverfügung in Form der
- Abhebung von Bargeld an einem Geldautomaten,
- Verwendung der Karte an automatisierten Kassen von Handels- und Dienstleistungsunternehmen,
- Aufladung der GeldKarte,
hat die Bank gegen die Darlehensnehmer keinen Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen. Die Bank ist verpflichtet, den Darlehensnehmern den Betrag unverzüglich und ungekürzt zu erstatten. Wurde der Betrag dem Konto belastet, bringt die Bank dieses wieder auf den Stand, auf dem es sich ohne die nicht autorisierte Kartenverfügung befunden hätte.
ab) Im Falle einer nicht erfolgten oder fehlerhaften Ausführung einer autorisierten Kartenverfügung in Form der
- Abhebung von Bargeld an einem Geldautomaten,
- Verwendung der Karte an automatisierten Kassen von Handels- und Dienstleistungsunternehmen,
- Aufladung der GeldKarte
können die Darlehensnehmer von der Bank die unverzügliche und ungekürzte Erstattung des Verfügungsbetrages insoweit verlangen, als die Kartenverfügung
nicht erfolgte oder fehlerhaft war. Wurde der Betrag dem Konto belastet, bringt die Bank dieses wieder auf den Stand, auf dem es sich ohne die nicht erfolgte
oder fehlerhafte Kartenverfügung befunden hätte.
Darüber hinaus können die Darlehensnehmer von der Bank die Erstattung der Entgelte und Zinsen insoweit verlangen, als ihnen diese im Zusammenhang mit
der nicht erfolgten oder fehlerhaften Ausführung der autorisierten Kartenverfügung in Rechnung gestellt oder dem Konto belastet wurden.
ac) Besteht die fehlerhafte Ausführung darin, dass die Kartenverfügung beim Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfängers erst nach Ablauf der Ausführungsfrist
gemäß des beigefügten Auszuges aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis“ eingegangen ist, sind die Ansprüche der Darlehensnehmer nach den vorgehenden
Punkt 6 a) ab) ausgeschlossen. Ist den Darlehensnehmern durch die Verspätung ein Schaden entstanden, haftet die Bank nach dem nachfolgenden Punkt 6 b).
ad) Wurde eine autorisierte Kartenverfügung nicht oder fehlerhaft ausgeführt, wird die Bank die Kartenverfügung auf Verlangen der Darlehensnehmer nachvollziehen
und die Darlehensnehmer über das Ergebnis unterrichten.
b) Schadensersatzansprüche
Im Falle einer nicht autorisierten Kartenverfügung oder im Falle einer nicht erfolgten oder fehlerhaften Ausführung einer autorisierten Kartenverfügung können
die Darlehensnehmer von der Bank einen Schaden, der nicht bereits von Punkt 6 a) erfasst ist, ersetzt verlangen. Dies gilt nicht, wenn die Bank die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat. Die Bank hat hierbei ein Verschulden, das einer zwischengeschalteten Stelle zur Last fällt, wie eigenes Verschulden zu vertreten, es
sei denn, dass die wesentliche Ursache bei einer zwischengeschalteten Stelle liegt, die die Darlehensnehmer vorgegeben haben. Soweit die Darlehensnehmer
nicht Verbraucher sind oder der Einsatz der Karte in einem Land außerhalb Deutschlands und des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) (Drittstaat) oder in
der Währung eines Staates außerhalb des EWR (Drittstaatenwährungszahlung) erfolgte, beschränkt sich die Haftung der Bank für das Verschulden einer an der
Abwicklung des Zahlungsvorgangs beteiligten Stelle auf die sorgfältige Auswahl und Unterweisung einer solchen Stelle. Haben die Darlehensnehmer durch ein
schuldhaftes Verhalten zur Entstehung des Schadens beigetragen, bestimmt sich nach den Grundsätzen des Mitverschuldens, in welchem Umfang die Darlehensnehmer und die Bank den Schaden zu tragen haben.
Die Haftung nach diesem Absatz ist auf 12.500,– Euro je Kartenverfügung begrenzt. Diese betragsmäßige Haftungsbeschränkung gilt nicht
- für nicht autorisierte Kartenverfügungen,
- bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Bank,
- für Gefahren, die die Bank besonders übernommen hat und
- für den entstandenen Zinsschaden, soweit die Darlehensnehmer Verbraucher sind.
c) Haftungs- und Einwendungsausschluss
ca) Ansprüche gegen die Bank nach Ziffer 6 a) und 6 b) sind ausgeschlossen, wenn die Darlehensnehmer die Bank nicht spätestens 13 Monate nach dem Tag der
Belastung mit der Kartenverfügung darüber unterrichtet haben, dass es sich um eine nicht autorisierte, nicht erfolgte oder fehlerhafte Kartenverfügung handelt.
Der Lauf der 13-monatigen Frist beginnt nur, wenn die Bank die Darlehensnehmer über die aus der Kartenverfügung resultierende Belastungsbuchung entsprechend dem für Kontoinformationen vereinbarten Weg spätestens innerhalb eines Monats nach der Belastungsbuchung unterrichtet hat; anderenfalls ist für den
Fristbeginn der Tag der Unterrichtung maßgeblich. Haftungsansprüche nach Ziffer 6 b) können die Darlehensnehmer auch nach Ablauf der Frist in Satz 1 geltend machen, wenn sie ohne Verschulden an der Einhaltung dieser Frist verhindert waren.
cb) Ansprüche der Kontoinhaber gegen die Bank sind ausgeschlossen, wenn die einen Anspruch begründenden Umstände
- auf einem ungewöhnlichen und unvorhersehbaren Ereignis beruhen, auf das die Bank keinen Einfluss hat, und dessen Folgen trotz Anwendung der gebotenen
Sorgfalt von ihr nicht hätten vermieden werden können, oder
- von der Bank aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung herbeigeführt wurden.
7. Änderungen von Entgelten
Änderungen von Entgelten für solche Leistungen, die von den Darlehensnehmern im Rahmen der Geschäftsverbindung typischerweise dauerhaft in Anspruch
genommen werden (zum Beispiel Konto- und Depotführung), werden den Darlehensnehmern spätestens zwei Monate vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres
Wirksamwerdens in Textform angeboten. Haben die Darlehensnehmer mit der Bank im Rahmen der Geschäftsbeziehung einen elektronischen Kommunikationsweg vereinbart (zum Beispiel das Online-Banking), können die Änderungen auch auf diesem Wege angeboten werden. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn
die Darlehensnehmer ihre Ablehnung nicht vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung angezeigt haben. Auf diese Genehmigungswirkung werden die Darlehensnehmer von der Bank in dem Angebot besonders hingewiesen. Werden den Darlehensnehmern Änderungen angeboten,
können die Darlehensnehmer den von der Änderung betroffenen Vertrag vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen auch fristlos
und kostenfrei kündigen. Auf dieses Kündigungsrecht werden die Darlehensnehmer von der Bank in dem Angebot besonders hingewiesen. Kündigen die Darlehensnehmer, wird das geänderte Entgelt für die gekündigte Geschäftsbeziehung nicht zugrunde gelegt.
8. Bedingungen für die Nutzung von Kontoauszugsdruckern (KAD)
1. Die Vertragsparteien vereinbaren die Nutzung des KAD für den kostenfreien Ausdruck von Kontoauszügen. Die Darlehensnehmer haben die Möglichkeit, den
KAD der Bank zur Erstellung von Informationsauszügen bei gleichzeitiger Anerkennung dieser Bedingungen zu nutzen. Die Bank ist berechtigt, den Darlehensnehmer ggf. über den KAD Informationen über eine angebotene Änderung von Entgelten und die Änderung von Zinssätzen mitzuteilen. Darlehensnehmer, die
diesen Service in Anspruch nehmen, bekommen ihren monatlichen Kontoauszug nur noch dann postalisch zugestellt, wenn nach der letzten Nutzung des KAD
noch weitere Umsätze innerhalb des vereinbarten Zeitraumes der Auszugsschreibung erfolgt sind. Für die Zusendung stellt die Bank dem Kunden den hierdurch
entstandenen Aufwand in Rechnung. Wird das CleverCard-Konto nicht mehr bewegt, erhalten die Darlehensnehmer ihren Auszug spätestens vierteljährlich
zugesandt. Zinsbelastungen und Ratenzahlungen gelten hierbei nicht als Umsatz.
2. Ein über den KAD erstellter Auszug enthält alle Umsätze, die seit der letzten Auszugserstellung angefallen sind. Sind keine Kontoumsätze angefallen, wird der
aktuelle Kontostand angezeigt.
3. Der Inhaber der Karte hat die Bedienungsanweisung für den KAD genau zu beachten.
4. Die Bank übernimmt keine Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der Funktion des KAD. Sie haftet nicht für den Fall, dass die Kontoauszugsabfrage vorübergehend oder auf Dauer nicht möglich ist. Dies gilt nicht bei Vorsatz oder grobem Verschulden. Die Bank kann jederzeit die Berechtigung der Darlehensnehmer zur
Benutzung des KAD unter Beachtung der berechtigten Belange des Kunden widerrufen.
9. Auszug aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis zur CleverCard
Kontoauszugsgebühr
Kontoauszug am Kontoauszugsdrucker (KAD)
Tages-, Wochenauszug, (auf Kundenwunsch)

kostenfrei
€ 1,– je Versand

Inlandszahlungsverkehr
ab dritter ec-/Maestro-Karte/girocard
Sperre der ec-/Maestro-Karte/girocard bei missbräuchlicher Nutzung,
1
d. h. bei Überschreitung des dem Kunden mitgeteilten Kreditlimits
ELS-Überweisungen (z. B. Eilüberweisung), pro Einzelfall

€ 9,50
€ 15,–

Barauszahlung an Geldautomaten (GAA) der Santander Consumer Bank:
Santander ec-/Maestro-Karte/girocard (eigen)
ec-/Maestro-Karte/girocard einer CashPool-Partnerbank
ec-/Maestro-Karte/girocard anderer Kreditinstitute

kostenfrei
kostenfrei
€ 1,95

1

€ 6,–

Der Kunde hat die Möglichkeit nachzuweisen, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist, oder dass ihn kein Verschulden trifft.

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

Fortsetzung von Seite 4 / Vertrag

Barauszahlung an Santander-Kunden an Geldautomaten fremder Kreditinstitute:
Bei einer CashPool-Partnerbank
Bei einem inländischen Kreditinstitut
Bei einem Kreditinstitut in der EU in Euro
Bei einem ausländischen Kreditinstitut in Fremdwährung
2

Ersatz-PIN für ec-/Maestro-Karte/girocard mit GeldKarten-Chip
(Nur als Neubestellung möglich)
3
Nachbestellung der PIN für Internetbanking
Nachbestellung der Internetbanking-TAN4
Zustellung einer mobileTAN per SMS
Zustellung einer Signalnachricht per SMS

kostenfrei
je nach Vereinbarung mit dem GAA-Betreiber
1%, mind. € 5,95
1%, mind. € 5,95 zzgl. der Gebühren
des ausländ. Kreditinstituts
€ 10,–
€ 5,50
€ 5,50
kostenfrei
kostenfrei

F 100 090 013 A+CCoRSV

Stand: 06.2014

Seite 5 von 10

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Original für Santander Consumer Bank AG

Bedingungen für den Zahlungsverkehr
Allgemeine Bedingungen
Geschäftstage der Bank
Geschäftstag ist jeder Tag, an dem die an der Ausführung eines Zahlungsvorgangs beteiligten Zahlungsdienstleister den für die Ausführung von Zahlungsvorgängen
erforderlichen Geschäftsbetrieb unterhalten. Die Bank unterhält den für die Ausführung von Zahlungsvorgängen erforderlichen Geschäftsbetrieb wie folgt:
Bei: Überweisung, Zahlungen aus Lastschriften an den Zahlungsempfänger, Zahlungen der Bank aus Zahlungskartenverfügungen des Kunden an den Zahlungsempfänger: Alle Werktage außer Sonnabende; 24. und 31. Dezember; Werktage, an denen die kontoführende Stelle der Bank wegen örtlicher Besonderheiten (z.B.
Karneval, Betriebsversammlung) geschlossen hat und diese Tage im Außenbereich der Geschäftsstelle rechtzeitig vorher bekannt gemacht wurden.
Bei: Bargeldauszahlungen am Geldautomaten der Bank: Jeden Tag
Hinweise: Die Geschäftstage können sich von den Öffnungszeiten der einzelnen Geschäftsstellen unterscheiden, die an der jeweiligen Geschäftsstelle ausgehängt
sind. Der Kunde kann seine Zahlungskarte jederzeit einsetzen. Die Festlegung der Geschäftstage betrifft nur die Verarbeitung des Zahlungsvorgangs durch die Bank.
girocard (Maestro-Karte)
Ausführungsfrist für Zahlungen der Bank aus girocard-Verfügungen des Kunden an den Zahlungsempfänger
Die Bank ist verpflichtet sicherzustellen, dass der Kartenzahlungsbetrag spätestens innerhalb folgender Fristen beim Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfängers eingeht:
- Kartenzahlungen in EURO innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR): binnen eines Geschäftstages auf das Konto des Kreditinstitutes des Begünstigten
- Kartenzahlungen innerhalb des EWR in anderen EWR-Währungen als EURO:
binnen eines Geschäftstages auf das Konto des Kreditinstitutes des Begünstigten
- Kartenzahlungen außerhalb des EWR:
die Kartenzahlung wird baldmöglichst bewirkt.
Bei Fremdwährungen erfolgt die Umrechnung aufgrund der jeweils aktuellen Tageskurse, welche bei Bedarf bei der Bank erfragt oder im Internet z.B. unter
http://www.firstdata.de/fremdwaehrungskurse/calender.php. abgerufen werden können.

2
3, 4

Im Kundenauftrag oder auf Veranlassung der Bank, wenn der Anlass vom Kunden zu vertreten ist.
Ab der ersten Ersatz-PIN bzw. TAN-Block, bei Kundenverschulden, je Ersatzkarte bzw. TAN-Block. Der Kunde hat die Möglichkeit nachzuweisen, dass kein oder ein geringerer Schaden
bzw. Aufwand entstanden ist, oder ihn kein Verschulden trifft.

C. Weitere Regelungen zum Ratenkredit und zur CleverCard
I. Weitere Erklärungen der Darlehensnehmer (Zutreffendes bitte ankreuzen)
1. X Ich/wir handle/handeln für eigene Rechnung (§ 4 Abs.5 GWG).
Gesetzliche Mitwirkungspflichten: Der Kunde ist verpflichtet, der Bank bei Begründung der Geschäftsbeziehung sowie bei etwaigen sich im Laufe der
Geschäftsbeziehung ergebenden Änderungen von gegenüber der Bank gemachten Pflichtangaben gem. § 4 Abs. 6 GWG diese auf Anforderung der Bank
anhand von Unterlagen nachzuweisen. Änderungen – wie vorstehend dargestellt – sind der Bank unverzüglich anzuzeigen.
2.
Die Darlehensnehmer beantragen unter Anerkennung der separat ausgehändigten Sonderbedingungen für die Nutzung des Internetbankings für den 1.
Darlehensnehmer die Teilnahme am Internetbanking der Bank.
3. Die im Zusammenhang mit der Darlehensanfrage anfallenden Daten werden von der Bank zum Zwecke der Datenverarbeitung gespeichert. Wir ermächtigen die
Bank – ohne Verbindlichkeiten für Dritte – in der üblichen Weise, Bankauskünfte über uns einzuholen. Die Bank ist befugt, sämtliche Personen- und Vertragsdaten
an refinanzierende Institute zur Speicherung zu übermitteln. Die Bank hat uns darauf hingewiesen, dass innerhalb des Konzerns der Santander Consumer
Holding GmbH (Santander Consumer Bank AG, Santander Consumer Leasing GmbH) unsere Daten zum Zwecke der Feststellung unseres Gesamtobligos innerhalb des Konzerns gemeinschaftlich verwaltet werden.
Datenschutzrechtlicher Hinweis: Die Santander Consumer Bank AG verarbeitet und nutzt die von Ihnen erhobenen personenbezogenen Daten auch für Zwecke
der Werbung oder der Markt- oder Meinungsforschung. Sie können jederzeit der Verarbeitung und Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten für Zwecke der Werbung sowie der Markt- und Meinungsforschung widersprechen.

II. Von der Bank verlangte Sicherheiten/Auflagen
Die bisher von den Darlehensnehmern zu Gunsten der Bank gestellten nicht akzessorischen Sicherheiten bestehen – unter Fortgeltung der vereinbarten
Bedingungen – auch für dieses Darlehen fort; dies gilt insbesondere für die Sicherungsübereignung des KFZ mit KFZ-Briefnummer / ZB II Nummer:
____________________.
Die Darlehensnehmer bestellen nach C. IV Ziffer 1.b. folgende Sicherheiten:
– Sicherungsübereignung: Das folgende Fahrzeug wird von der Bank als Sicherheit übereignet:
_________________________________________
Marke
_________________________________________
Fahrgestellnummer

_________________________________________
Modell
_________________________________________
Amtl. Kennzeichen

________________________________________
Erstzulassung
________________________________________
ZB II-Nr.

Die Darlehensnehmer sind verpflichtet, die auf das Fahrzeug ausgestellte Zulassungsbescheinigung Teil II innerhalb von 4 Wochen nach Darlehensauszahlung an die Bank zu übersenden (sofern diese nicht bereits vorliegt).
Im Übrigen bestellen die Darlehensnehmer nach C. IV Ziffer 1.b. der nachfolgenden Darlehensbedingungen folgende Sicherheiten:
– Einkommensabtretung: Die Darlehensnehmer treten hiermit den pfändbaren Teil ihrer Ansprüche auf Arbeitseinkommen, Sozialleistungen und Krankengeld ab.
– Pfandrecht an Forderungen der Darlehensnehmer gegen die Bank
– Sonstige:

Fortsetzung von Seite 5 / Vertrag

Santander Consumer Bank AG
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Original für Santander Consumer Bank AG

III. Auskunfteien
1. Einwilligung zur Übermittlung von Daten an die SCHUFA
Wir willigen ein, dass die Santander Consumer Bank AG (nachstehend auch „Kreditinstitut“ genannt) der SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden, Daten über die Beantragung, die Aufnahme (in jedem Fall Kreditnehmer und Kreditbetrag bzw. Limite sowie bei Ratenkrediten zusätzlich Laufzeit und
Ratenbeginn) und vereinbarungsgemäße Abwicklung (z. B. vorzeitige Rückzahlung, Laufzeitverlängerung) dieses Kredits übermittelt.
Unabhängig davon wird das Kreditinstitut der SCHUFA auch Daten über seine gegen uns bestehenden fälligen Forderungen übermitteln. Dies ist nach dem
Bundesdatenschutzgesetz (§ 28a Absatz 1 Satz 1) zulässig, wenn wir die geschuldete Leistung trotz Fälligkeit nicht erbracht haben, die Übermittlung zur Wahrung berechtigter Interessen des Kreditinstituts oder Dritter erforderlich ist und
– die Forderung vollstreckbar ist oder wir die Forderung ausdrücklich anerkannt haben oder
– wir nach Eintritt der Fälligkeit der Forderung mindestens zweimal schriftlich gemahnt worden sind, das Kreditinstitut uns rechtzeitig, jedoch frühestens bei der
ersten Mahnung, über die bevorstehende Übermittlung nach mindestens vier Wochen unterrichtet hat und wir die Forderung nicht bestritten haben oder
– das der Forderung zugrunde liegende Vertragsverhältnis aufgrund von Zahlungsrückständen vom Kreditinstitut fristlos gekündigt werden kann und das Kreditinstitut uns über die bevorstehende Übermittlung unterrichtet hat.
Darüber hinaus wird das Kreditinstitut der SCHUFA auch Daten über sonstiges nichtvertragsgemäßes Verhalten (z.B. betrügerisches Verhalten) übermitteln.
Diese Meldungen dürfen nach dem Bundesdatenschutzgesetz (§ 28 Absatz 2) nur erfolgen, soweit dies zur Wahrung berechtigter Interessen des Kreditinstituts
oder Dritter erforderlich ist und kein Grund zu der Annahme besteht, dass das schutzwürdige Interesse des Betroffenen an dem Ausschluss der Übermittlung
überwiegt. Insoweit befreien wir das Kreditinstitut zugleich vom Bankgeheimnis.
Die SCHUFA speichert und nutzt die erhaltenen Daten. Die Nutzung umfasst auch die Errechnung eines Wahrscheinlichkeitswertes auf Grundlage des SCHUFA-Datenbestandes zur Beurteilung des Kreditrisikos (Score). Die erhaltenen Daten übermittelt sie an ihre Vertragspartner im Europäischen Wirtschaftsraum
und der Schweiz, um diesen Informationen zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen Personen zu geben. Vertragspartner der SCHUFA sind Unternehmen, die aufgrund von Leistungen oder Lieferung finanzielle Ausfallrisiken tragen (insbesondere Kreditinstitute sowie Kreditkarten- und Leasinggesellschaften, aber auch etwa Vermietungs-, Handels-, Telekommunikations-, Energieversorgungs-, Versicherungs- und Inkassounternehmen). Die SCHUFA stellt personenbezogene Daten nur zur Verfügung, wenn ein berechtigtes Interesse hieran im Einzelfall glaubhaft dargelegt wurde und die Übermittlung nach Abwägung
aller Interessen zulässig ist. Daher kann der Umfang der jeweils zur Verfügung gestellten Daten nach Art der Vertragspartner unterschiedlich sein. Darüber hinaus nutzt die SCHUFA die Daten zur Prüfung der Identität und des Alters von Personen auf Anfrage ihrer Vertragspartner, die beispielsweise Dienstleistungen
im Internet anbieten.
Wir können Auskunft bei der SCHUFA über die uns betreffenden gespeicherten Daten erhalten. Weitere Informationen über das SCHUFA-Auskunfts- und
Score-Verfahren sind unter www.meineschufa.de abrufbar. Die postalische Adresse der SCHUFA lautet:
SCHUFA Holding AG, Privatkunden Service-Center, Postfach 103441, 50474 Köln.
2. Einwilligung zur Datenübermittlung an weitere Auskunfteien
Wir willigen ein, dass die Santander Consumer Bank AG (nachstehend Bank genannt) an die Auskunfteien
a) infoscore Consumer Data GmbH, Rheinstraße 99, 76532 Baden-Baden,
b) Deltavista GmbH, Freisinger Landstraße 74, D-80939 München,
personenbezogene Daten über die Begründung, die ordnungsgemäße Durchführung und Beendigung dieser Geschäftsverbindung übermittelt.
Wir willigen weiterhin ein, dass die Bank zum Zwecke der Bonitätsprüfung Daten zu unserem bisherigen Zahlungsverhalten und Bonitätsinformationen auf der
Basis von mathematisch-statistischen Verfahren unter Verwendung von Anschriftendaten von den genannten Auskunfteien bezieht.
Wir willigen weiter ein, dass die Bank den Auskunfteien auch Daten über gegen uns bestehende Forderungen übermittelt, soweit die geschuldete Leistung von
uns trotz Fälligkeit nicht erbracht worden ist und die Übermittlung nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes zulässig ist. Darüber hinaus wird die
Santander Consumer Bank AG den Auskunfteien auch Daten über sonstiges nicht vertragsgemäßes Verhalten (z. B. Konten- oder Kreditkartenmissbrauch)
übermitteln. Diese Meldungen dürfen nach dem Bundesdatenschutzgesetz nur erfolgen, soweit dies nach der Abwägung aller betroffenen Interessen zulässig
ist. Insoweit befreien wir die Bank bzgl. aller vorgenannten Einwilligungen vom Bankgeheimnis.
Die o.g. Auskunfteien speichern die Daten, um den ihnen angeschlossenen Kreditinstituten, Leasinggesellschaften, Einzelhandels- und sonstigen Unternehmen,
die gewerbsmäßig Geld- oder Warenkredite an Konsumenten geben, Informationen zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Kunden geben zu können. Sie stellen diese Daten ihren Vertragspartnern nur zur Verfügung, wenn diese ein berechtigtes Interesse an der Datenübermittlung glaubhaft darlegen. Die Auskunfteien
übermitteln nur objektive Daten ohne Angabe des kontoführenden Instituts und ohne subjektive Werturteile. Persönliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind in Auskunfteien-Auskünften nicht enthalten. Wir können Auskunft bei den Auskunfteien über die uns betreffenden Daten einholen.

IV. Darlehensbedingungen
1. Gemeinsame Darlehensbedingungen Ratenkredit (Antrag zu A) und CleverCard (Antrag zu B)
a)

b)

ba)

bb)

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bc)

bd)

be)

Zustandekommen des Darlehensvertrages
Dieser Darlehensvertrag kommt durch Antrag des Kunden und Annahme der Bank zustande. Die Annahmeerklärung der Bank bedarf keiner Unterzeichnung,
wenn sie mit Hilfe einer automatischen Einrichtung erstellt wird. Die Bank bestätigt die Annahme des Darlehensantrages. Dieses Dokument stellt die Abschrift
des Darlehensvertrages i.S.d. § 492 Abs. 3 Satz 1 BGB dar.
Sicherheiten
Zur Sicherung aller Ansprüche der Bank aus jedem Rechtsgrund in Zusammenhang mit diesem Darlehensvertrag einschließlich etwaiger Forderungen nach
den Vorschriften für Verbraucherdarlehensverträge räumen die Darlehensnehmer der Bank folgende Sicherheiten ein:
Fahrzeugsicherungsübereignung
Die Darlehensnehmer übertragen ihr Eigentum, Miteigentum oder Anwartschaftsrecht oder ihren Anspruch auf Übereignung an dem unter C II des Darlehensvertrages bezeichneten Fahrzeug nebst allen Bestandteilen und dem gesamten Zubehör auf die Bank. Darlehensnehmer und Bank sind sich darüber einig,
dass das Eigentum mit Abschluss des Darlehensvertrages auf die Bank übergeht, spätestens aber in dem Zeitpunkt, in dem die Darlehensnehmer den unmittelbaren Besitz am Fahrzeug erlangen. Die Übergabe des Fahrzeuges wird dadurch ersetzt, dass zwischen den Darlehensnehmern und der Bank bezüglich
des Fahrzeuges ein Leihverhältnis hiermit als vereinbart gilt, kraft dessen den Darlehensnehmern das Recht zur Benutzung des Fahrzeuges zusteht, solange
sie ihre Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag erfüllen. Falls ein Dritter im Besitz des Fahrzeuges ist, treten Darlehensnehmer und Fahrzeughändler den
Herausgabeanspruch an die Bank ab.
Abtretung von Ersatzansprüchen/Versicherungsansprüchen
Die Darlehensnehmer treten alle Ansprüche aus den für das Fahrzeug abgeschlossenen Versicherungen, einschl. des Anspruches auf evtl. Rückprämien, an
die dies annehmende Bank ab. Sie beantragen die Ausstellung eines auf die Bank lautenden Sicherungsscheins und ermächtigen diese, Auskünfte über das
Versicherungsverhältnis einzuholen. Ferner treten die Darlehensnehmer alle Ansprüche, die ihnen aus einem Unfall oder einer Beschädigung des Fahrzeuges
gegen Dritte oder deren Versicherungen zustehen, einschl. des Anspruchs auf Nutzungsausfallentschädigung, an die dies annehmende Bank ab. Sie sind verpflichtet, der Bank von solchen Ansprüchen und den Drittschuldnern von der Abtretung sofort Mitteilung zu machen.
Einkommensabtretung
Die Darlehensnehmer treten hiermit den pfändbaren bzw. übertragbaren Teil ihrer folgenden gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche auf:
- Arbeitseinkommen Lohn; Gehalt; Wehrsold; Provisionen; Gewinnbeteiligungen; Tantiemen; Abfindungen; Pensionen; Betriebsrenten; Leistungen nach dem
Altersteilzeitgesetz; Austrittsentschädigungen; Arbeitnehmersparzulagen; Weihnachts- und Urlaubsgeld; Urlaubsentgelt sowie Sachzuwendungen
- laufende Geldleistungen gem § 53 Abs. 3 Sozialgesetzbuch I (SGB-1.Buch) Ausbildungsförderung ; Arbeitslosengeld; Kurzarbeitergeld; Schlechtwettergeld;
Insolvenzgeld; Vorruhestandsleistungen; Leistungen der gesetzlichen Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung einschl. evtl. Abfindungen und Beitragsrückerstattungen; Anpassungsgelder und Renten wegen Minderung der Erwerbsfähigkeit
- Leistungen aus privaten und ausländischen Kranken-, Unfall- und Rentenversicherungen einschl. evtl. Abfindungen und Beitragsrückerstattungen gegen den
jeweiligen Arbeitgeber/Dienstherrn oder Leistungsverpflichteten an die dies annehmende Bank ab.
Die Bank kann die Zusammenrechnung einzelner vorstehender Ansprüche und Leistungen verlangen, wobei der unpfändbare Grundbetrag zuerst dem Einkommen zu entnehmen ist, das die wesentliche Grundlage der Lebenshaltung bildet.
Nominelle Begrenzung/nomineller Betrag
Die Abtretung ist begrenzt auf den unter A.II ausgewiesenen Gesamtbetrag zzgl. des gem. B. II in Anspruch genommenen Darlehensbetrag zzgl. einer Pauschale von 20% auf den gem. B. II in Anspruch genommenen Darlehensbetrag für eventuelle Ansprüche wegen Zahlungsverzuges und notwendiger Kosten
einer Rechtsverfolgung. Wird auf die Einkommensabtretung nicht gezahlt, setzt sich die Abtretung bis zur Erreichung des genannten Betrages fort.
Pfandrecht
Die Bank erwirbt ein Pfandrecht an den Ansprüchen, die den Darlehensnehmern aus der bankmäßigen Geschäftsbeziehung gegen die Bank zustehen oder
zukünftig zustehen werden (z.B. Kontoguthaben).
Rückübertragung und Freigabe
Mit vollständiger Tilgung der gesicherten Ansprüche gehen die bestellten Sicherheiten auf die jeweiligen Darlehensnehmer bzw. Sicherungsgeber zurück.
Werden die gesicherten Ansprüche durch einen Dritten (z.B. Fahrzeughändler, Bürgen, Fremdbank) erfüllt, ist die Bank berechtigt bzw. verpflichtet, diesem die
Forderungen und die Sicherheiten zu übertragen. Bis zur vollständigen Tilgung der gesicherten Forderungen ist die Bank auf Verlangen verpflichtet, Sicherheiten einschl. der Einkommensabtretung unter Berücksichtigung der berechtigten Belange der Darlehensnehmer bzw. Sicherungsgeber ganz oder teilweise freizugeben und/ oder einem Sicherheitentausch zuzustimmen, soweit der realisierbare Wert der Sicherheiten die gesicherten Forderungen nicht nur vorübergehend um 20 % übersteigt. Die (Teil-) Freigabe der Einkommensabtretung erfolgt durch entsprechende Herabsetzung des nominellen Betrages.

Fortsetzung von Seite 6 / Vertrag
bf)

bg)

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Original für Santander Consumer Bank AG

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Bewertung des Sicherungsgutes
Die Ermittlung des realisierbaren Wertes des Fahrzeuges wird anhand der jeweils aktuellen Schwacke-Liste (Eurotax-Schwacke) zum Händlereinkaufspreis
vorgenommen.
Nachbesicherung
Bei Darlehensverträgen ist die Bank berechtigt, eine Verstärkung von Sicherheiten zu verlangen, sofern die Sicherheiten in diesem Vertrag angegeben sind
und sofern Umstände eintreten oder bekannt werden, die eine erhöhte Risikobewertung der Ansprüche gegen die Darlehensnehmer aus diesem Vertrag rechtfertigen. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn
- sich die wirtschaftlichen Verhältnisse der Darlehensnehmer nachteilig verändert haben oder sich zu verändern drohen oder
- sich die vorhandenen Sicherheiten wertmäßig verschlechtert haben oder zu verschlechtern drohen.
Sicherheitenverwertung
Die Bank wird die Einkommensabtretung nur dann offenlegen und die abgetretenen Ansprüche einziehen, wenn die Darlehensnehmer mit einem Betrag, der
mindestens zwei vollen Raten entspricht, in Verzug sind und mindestens zweimal schriftlich zur Zahlung aufgefordert worden sind, wobei die erste Zahlungsaufforderung schon nach Verzug mit nur einer Rate erfolgen kann. Die Bank hat die Offenlegung den Darlehensnehmern vier Wochen vorher anzudrohen. Die
Androhung der Offenlegung kann mit einer Zahlungsaufforderung verbunden werden. Eine Offenlegung der Abtretung vor Kündigung des Darlehensvertrages
darf nur in Höhe der jeweils fälligen Beträge erfolgen. Bei Kündigung des Darlehens kann die Bank das Fahrzeug in unmittelbaren Besitz nehmen und für
Rechnung der Darlehensnehmer verwerten. Die Bank wird auf die berechtigten Belange der Darlehensnehmer Rücksicht nehmen. Die Verwertung wird die
Bank den Darlehensnehmern unter Fristsetzung schriftlich vier Wochen vorher androhen. Die Bank wird den gewöhnlichen Verkaufswert im Zeitpunkt der
Wegnahme mit der Restforderung verrechnen und einen evtl. Überschuss den Darlehensnehmern auszahlen.
Pflichten der Darlehensnehmer
Die Darlehensnehmer sind verpflichtet,
der Bank von allen gegen sie oder gegen von ihnen bestellte Sicherheiten unternommenen Zwangsvollstreckungs- und sonstigen Maßnahmen Dritter, die die
Rechte der Bank beeinträchtigen könnten, unter Übersendung der entsprechenden Unterlagen unverzüglich Mitteilung zu machen;
der Bank einen Arbeitsplatzwechsel, eine Änderung des Leistungspflichtigen, eine Pfändung der abgetretenen Ansprüche oder eine anderweitige Offenlegung
der Einkommensabtretung unverzüglich anzuzeigen;
die Änderung ihrer Anschrift umgehend der Bank mitzuteilen.
die unter I gemachten Angaben durch Vorlage geeigneter Originalunterlagen zu belegen und der Bank für ihre Unterlagen in Kopie zur Verfügung zu stellen;
dies insbesondere durch Vorlage von Einkommensnachweisen, Arbeitsverträgen, Ausweisdokumenten, Kontoauszügen usw. Die Bank kann im Einzelfall auf
die Vorlage von Unterlagen verzichten.
Kündigung/Verfahren
Kündigungsmöglichkeiten der Bank
wegen Zahlungsverzuges
Die Bank ist gem. § 498 BGB im Falle des Zahlungsverzuges der Darlehensnehmer berechtigt, den Darlehensvertrag zu kündigen, wenn
1. die Darlehensnehmer mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise und beim Darlehensvertrag zu A. mit mindestens
10 Prozent, bei einer Laufzeit des Darlehensvertrages über drei Jahre mit fünf Prozent des Nennbetrages (entspricht dem Nettodarlehensbetrag gem. II des
Darlehensvertrages) des Darlehens bzw. bei dem Darlehensvertrag zu B. mit mindestens 10% der Inanspruchnahme des Darlehensrahmen in Verzug sind und
2. die Bank den Darlehensnehmern erfolglos eine zweiwöchige Frist zur Zahlung des rückständigen Betrages mit der Erklärung gesetzt hat, dass sie bei Nichtzahlung innerhalb der Frist die gesamte Restschuld verlangt.
außerordentliches Kündigungsrecht
Darüber hinaus ist die Bank gem. § 490 Abs. 1 BGB berechtigt, den Darlehensvertrag fristlos zu kündigen, wenn in den Vermögensverhältnissen der Darlehensnehmer oder in der Werthaltigkeit einer für das Darlehen gestellten Sicherheit eine wesentliche Verschlechterung eintritt oder einzutreten droht, durch die
die Rückzahlung des Darlehens, auch unter Verwertung der Sicherheit, gefährdet wird.
Kündigungsmöglichkeiten von Bank und Darlehensnehmern
Der Darlehensvertrag kann von beiden Vertragspartnern (Bank/Darlehensnehmern) aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt
werden. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Vertragspartner unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der
beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann. Besteht der wichtige Grund in der Verletzung einer vertraglichen Pflicht (z.B. Pflichten der Darlehensnehmer gem. c) ist die Kündigung erst
nach Ablauf einer zur Abhilfe bestimmten angemessenen Frist oder nach erfolgloser Abmahnung zulässig, es sei denn, dies ist wegen der Besonderheiten des
Einzelfalles entbehrlich.
Form
Kündigungserklärungen haben schriftlich zu erfolgen. Eine Kündigungserklärung der Darlehensnehmer gilt als nicht erfolgt, wenn sie den geschuldeten Betrag
nicht binnen 2 Wochen zurückzahlen.
Vorzeitige Rückzahlung
Die Darlehensnehmer sind gem. § 500 Abs. 2 BGB berechtigt, ihre Verbindlichkeiten aus dem Darlehensvertrag jederzeit ganz oder teilweise vorzeitig zu erfüllen.
Die Darlehensnehmer sind berechtigt, im Rahmen einer vorzeitigen Rückzahlung des Darlehensvertrages zu A eine Zweckbestimmung dergestalt zu treffen,
wie die Bank die vorzeitige Rückzahlung zu behandeln hat. Vorzeitige Rückzahlungen der Darlehensnehmer ohne Zweckbestimmung werden von der Bank
laufzeitverkürzend berücksichtigt, ohne die vertragliche Verpflichtung zur Zahlung der vertraglich vereinbarten Monatsraten und deren Höhe zu berühren.
Haftungsbeschränkung/Abtretung
Die Bank haftet nur für grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verschulden; dies gilt auch für eine evtl. Haftung für Erfüllungsgehilfen oder Dritte.
Die Darlehensnehmer können ihre Ansprüche und Rechte gegen die Bank nur mit deren Zustimmung abtreten. Die Bank ist berechtigt, ihre Rechte und Ansprüche gegen die Darlehensnehmer aus diesem Vertrag, insbesondere zu Refinanzierungszwecken, auf Dritte zu übertragen. Die Darlehensnehmer willigen
insoweit in die Weitergabe ihrer Personen- und Vertragsdaten an diese und an Dritte, die bei Refinanzierungsgeschäften üblicherweise eingeschaltet werden,
zum Zwecke einer Prüfung und sachgerechten Rechtsverfolgung ein.
Warnhinweis zu den Folgen ausbleibender Zahlungen und Kosten
Ausbleibende Zahlungen können schwerwiegende Folgen für die Darlehensnehmer haben (z.B. Sicherheitenverwertung) und die Erlangung eines Darlehens
erschweren.
Kommen die Darlehensnehmer mit einer oder mehreren Tilgungsraten ganz oder teilweise in Verzug (Zahlungsverzug) berechnet die Bank bei Verbrauchern
den konkret durch den Zahlungsverzug entstandenen Schaden. Verzugszinsen werden während der Vertragslaufzeit nicht berechnet.
Bei gewerblichen Darlehensnehmern berechnet die Bank im Falles des Zahlungsverzuges mit einer oder mehreren Tilgungsraten mindestens Verzugszinsen
in Höhe von 8 % p.a. über dem jeweiligen von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Basiszinssatz.
Die Darlehensnehmer haben die Möglichkeit nachzuweisen, dass kein oder ein geringerer Schaden bzw. Aufwand entstanden ist, oder dass sie kein Verschulden
trifft.
Bestehen eines Widerrufsrechts
Die Darlehensnehmer haben das Recht, den Darlehensvertrag zu widerrufen. Einzelheiten zu diesem Widerrufsrecht (Frist, Form usw.) sind der nachfolgenden
drucktechnisch hervorgehobenen gesonderten Widerrufsinformation zu entnehmen. Bei zwei Darlehensnehmern steht das Widerrufsrecht beiden Darlehensnehmern unabhängig voneinander zu.
Entgelte
Die Höhe der Entgelte für die im Privatkundengeschäft üblichen Leistungen ergibt sich aus dem Preisaushang und ergänzend aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis. Wenn die Darlehensnehmer eine der dort aufgeführten Leistungen in Anspruch nehmen und dabei keine abweichende Vereinbarung getroffen
wurde, gelten die zu diesem Zeitpunkt im Preis- und Leistungsverzeichnis angegeben Entgelte. Für die Vergütung der darin nicht aufgeführten Leistungen, die
im Auftrag der Darlehensnehmer oder in deren mutmaßlichem Interesse erbracht wurden und die nach den Umständen zu urteilen, nur gegen eine Vergütung
zu erwarten sind, gelten, soweit keine andere Vereinbarung getroffen wurde, die gesetzlichen Vorschriften.
Allgemeine Bestimmungen
Die Darlehensnehmer versichern, ihre bonitätsrelevanten Angaben gem. A I, welche von wesentlicher Bedeutung für die Darlehensentscheidung der Bank sind,
wahrheitsgemäß und vollständig gemacht zu haben.
Die Darlehensnehmer erteilen sich gegenseitig Vollmacht, rechtsverbindliche Mitteilungen von der Bank entgegenzunehmen, Erklärungen ihr gegenüber
abzugeben und von ihr Urkunden und Sicherheiten in Empfang zu nehmen.
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz der Bank, wenn die Darlehensnehmer Kaufleute sind oder nach Vertragsabschluss ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen
Aufenthaltsort ins Ausland verlegen oder der gewöhnliche Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
Mündliche Nebenabreden haben nur mit schriftlicher Zustimmung der Bank Gültigkeit.
Sollten Teile dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen.
Zuständige Aufsichtsbehörde
Zuständige Aufsichtsbehörde ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn sowie Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt

Fortsetzung von Seite 7 / Vertrag
l)

Außergerichtliches Beschwerde- und Rechtsbehelfsverfahren
Für die Beilegung von Streitigkeiten mit der Bank besteht die Möglichkeit, den Ombudsmann der privaten Banken anzurufen. Näheres regelt die „Verfahrensordnung für die Schlichtung von Kundenbeschwerden im deutschen Bankgewerbe“, die auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird oder auf der Internetseite des
Bundesverbandes eutscher Banken e.V., www.bdb.de, eingesehen werden kann. Die Beschwerde ist schriftlich an die Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken e. V., Postfach 04 03 07, 10062 Berlin, zu richten.

2.

Ergänzende Darlehensbedingungen zum Ratenkredit (Antrag zu A)

a)

Art des Darlehens
Bei dem Darlehen wird den Darlehensnehmern ein Darlehensrahmen (Höchstbetrag auf den die Darlehensnehmer aufgrund dieses Darlehensvertrages einen
Anspruch haben) eingeräumt, über den die Darlehensnehmer wiederholt vollständig oder teilweise verfügen können und bei dem die Darlehensnehmer monatlich eine vereinbarte Mindestrate leisten müssen. Sollzinsen werden staffelmäßig kontokorrent nur für die Dauer und den Betrag der tatsächlichen Inanspruchnahme in Rechnung gestellt und monatlich kapitalisiert.
Annahmen bei der Errechnung von Gesamtbetrag und effektivem Jahreszins
Für die Berechnung des effektiven Jahreszinses werden Bearbeitungsgebühren und Zinsen als Gesamtkosten berücksichtigt. Der Gesamtbetrag ist die Summe aus
Nettodarlehensbetrag und Gesamtkosten. Bei der Berechnung von Gesamtbetrag und effektivem Jahreszins wird ein Beginn der Ratenzahlung wie unter A. III bestimmt unterstellt. Liegen zwischen der Darlehensauszahlung und der 1. Rate weniger Tage als unter A. III bestimmt, so reduziert sich der unter A. II ausgewiesene
Zinsbetrag und somit auch der Gesamtbetrag. Bei mehr Tagen als unter A. III bestimmt erhöht sich der unter A. II ausgewiesene Zinsbetrag und somit auch der Gesamtbetrag. Der jeweilige Differenzbetrag wird grundsätzlich auf sämtliche Raten verteilt.
Kündigungsmöglichkeiten des Kunden bei Laufzeiten über 10 Jahren
Neben den Kündigungsmöglichkeiten gem. C. IV 1 d) können die Darlehensnehmer den Darlehensvertrag in jedem Fall ganz oder teilweise nach Ablauf von
zehn Jahren nach dem vollständigen Empfang der Darlehensvaluta unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten kündigen. Sofern nach dem
Empfang der Darlehensvaluta eine neue Vereinbarung über die Zeit der Rückzahlung oder den Sollzinssatz getroffen wird, tritt der Zeitpunkt dieser Vereinbarung an die Stelle des Zeitpunkts des Empfangs der Darlehensvaluta.
Kostenermäßigung
Soweit die Darlehensnehmer ihre Verbindlichkeiten vorzeitig erfüllen oder die Restschuld vor der vereinbarten Zeit durch Kündigung fällig wird vermindern sich
die Gesamtkosten gem. A. II (Seite 1 des Darlehensvertrages) um die laufzeitabhängigen Kosten (z.B. Zinsen), die bei gestaffelter Berechnung auf die Zeit
nach Fälligkeit oder Erfüllung entfallen. Die Bearbeitungsgebühren werden als Einmalkosten nicht zurück vergütet.
Vorfälligkeitsentschädigung
Im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung durch die Darlehensnehmer kann die Bank gemäß § 502 BGB von den Darlehensnehmern eine angemessene Vorfälligkeitsentschädigung für den unmittelbar mit der vorzeitigen Rückzahlung zusammenhängenden Schaden verlangen. In diesem Fall wird die Bank diesen
Schaden nach den vom Bundesgerichtshof für die Berechnung vorgeschriebenen finanzmathematischen Rahmenbedingungen berechnen, die insbesondere:
- ein zwischenzeitlich verändertes Zinsniveau,
- die für das Darlehen ursprünglich vereinbarten Zahlungsströme,
- den der Bank entgangenen Gewinn,
- den mit der vorzeitigen Rückzahlung verbundenen Verwaltungsaufwand (Bearbeitungsentgelt) sowie
- die infolge der vorzeitigen Rückzahlung ersparten Risiko- und Verwaltungskosten berücksichtigen.
Die so errechnete Vorfälligkeitsentschädigung wird, wenn sie höher ist, auf den niedrigeren der beiden folgenden Beträge reduziert:
- 1 Prozent beziehungsweise, wenn der Zeitraum zwischen der vorzeitigen und der vereinbarten Rückzahlung weniger als 1 Jahr beträgt, 0,5 Prozent des
vorzeitig zurückgezahlten Betrages,
- den Betrag der Sollzinsen, den die Darlehensnehmer in dem Zeitraum zwischen der vorzeitigen und der vereinbarten Rückzahlung entrichtet hätten.
Anspruch auf einen Tilgungsplan
Die Darlehensnehmer können von der Bank jederzeit einen Tilgungsplan verlangen.
Barzahlungspreis
Bei dem in der Darlehensberechnung unter II als „RSV-Beitrag“ ausgewiesenen Betrag handelt es sich um den Barzahlungspreise gem. § 492 Abs. 2 BGB
i.V.m. Artikel 247 § 12 EGBGB.

b)

c)

d)

Stand: 06.2014

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Original für Santander Consumer Bank AG

e)

F 100 090 013 A+CCoRSV

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

f)
g)

3.
a)

Ergänzende Darlehensbedingungen CleverCard (Antrag zu B)

Art des Darlehens
Bei dem Darlehen wird den Darlehensnehmern ein Darlehensrahmen (Höchstbetrag auf den die Darlehensnehmer aufgrund dieses Darlehensvertrages einen
Anspruch haben) eingeräumt, über den die Darlehensnehmer wiederholt vollständig oder teilweise verfügen können und bei dem die Darlehensnehmer monatlich eine vereinbarte Mindestrate leisten müssen. Sollzinsen werden staffelmäßig kontokorrent nur für die Dauer und den Betrag der tatsächlichen Inanspruchnahme in Rechnung gestellt und monatlich kapitalisiert.
b)
Inanspruchnahmemöglichkeiten
Die Darlehensnehmer können über den eingeräumten Darlehensrahmen mittels der zu dem Darlehenskonto ausgegebenen CleverCard, per Barauszahlung in
einer Filiale der Bank sowie per Überweisung auf das unter A V angegebene Referenzkonto verfügen. Die Prämie einer auf Wunsch der Darlehensnehmer
optional abgeschlossenen Ratenschutzversicherung wird gem. B VI dem Darlehensrahmen belastet.
c)
Annahmen bei der Errechnung von Gesamtbetrag und effektivem Jahreszins
Für die Berechnung des effektiven Jahreszinses werden die Zinsen in die Gesamtkosten eingerechnet. Die Gesamtkosten sind die Zinsen, die die Darlehensnehmer bei regulärem Vertragsverlauf im Zusammenhang mit dem Darlehen zu tragen haben. Da die genaue Höhe der Zinsen nicht angegeben werden kann,
weil die Zinsen von der jeweiligen Inanspruchnahme des Darlehensrahmens und der jeweiligen Rückzahlung abhängen, erfolgt die Berechnung des effektiven
Jahreszinses unter den Annahmen der Preisangabenverordnung (PAngV). Folgende Annahmen gem. PAngV wurden bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses zugrunde gelegt (zitiert aus der PAngV):
Kann der Kreditnehmer bestimmen, zu welchem Zeitpunkt er den Kredit in Anspruch nehmen will, gilt der gesamte Kredit als sofort in voller Höhe in Anspruch
genommen.
Bei unbefristeten Kreditverträgen, die keine Überziehungsmöglichkeiten sind, ist anzunehmen, dass der Kredit ab der ersten Inanspruchnahme für einen Zeitraum von einem Jahr gewährt wird und dass mit der letzten Zahlung des Kreditnehmers der Saldo, die Zinsen und etwaige sonstige Kosten ausgeglichen sind
und der Kreditbetrag in gleich hohen monatlichen Zahlungen, beginnend einen Monat nach dem Zeitpunkt der ersten Inanspruchnahme zurückgezahlt wird. Als
unbefristete Kreditverträge gelten Kreditverträge ohne feste Laufzeit.
Ein Gesamtbetrag gem. § 492 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 247 § 3 Abs. 1 Nr. 8 EGBGB kann nicht angegeben bzw. errechnet werden, da dieser von der jeweiligen
Inanspruchnahme des Darlehensrahmens und der jeweiligen Rückzahlung abhängt.
d)
Ergänzende Kündigungsmöglichkeiten zum CleverCard-Vertrag
da) ordentliches Kündigungsrecht/Leistungsverweigerung der Bank
Die Bank ist gem. § 499 Abs. 1 BGB berechtigt, den Darlehensvertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 2 Monaten zu kündigen. Die Bank ist darüber
hinaus gem. § 499 Abs. 2 BGB berechtigt, die Auszahlung aus einem sachlichen Grund zu verweigern. Die Bank wird die Darlehensnehmer möglichst vorher,
spätestens nach Rechtsausübung informieren, wenn sie beabsichtigt, dieses Leistungsverweigerungsrecht auszuüben und ihnen die Gründe mitteilen.
db) Kündigungsmöglichkeiten des Kunden
Die Darlehensnehmer können den Darlehensvertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat kündigen.

Fortsetzung von Seite 8 / Vertrag

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

V. Kundeninformation/Einverständniserklärung: (Zutreffendes bitte ankreuzen / X = Einwilligung)
Wir erklären uns unter dem Vorbehalt jederzeitigen schriftlichen Widerrufs damit einverstanden, von der Bank oder deren beauftragten Dienstleister per Telefon, E-Mail und SMS beworben zu werden. Diese Erlaubnis zur Bewerbung bezieht sich ausschließlich sowohl auf bankeigene Produkte
als auch auf sonstige von der Bank vermittelte Finanz- und Versicherungsdienstleistungen aller Art.
Wir willigen unter dem Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs ein, dass unsere Personen- und Vertragsdaten hierfür von der Bank oder deren beauftragten
Dienstleister verwendet werden.

VI. Widerrufsinformationen zu den Darlehensverträgen
1. Widerrufsinformation zum Ratenkreditvertrag (Antrag zu A)
Widerrufsinformation
Widerrufsrecht
Der Darlehensnehmer kann seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Frist beginnt nach Abschluss des
Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Absatz 2 BGB (z. B. Angabe zur Art des Darlehens, Angaben zum Nettodarlehensbetrag, Angabe der zur Vertragslaufzeit) erhalten hat. Der Darlehensnehmer hat alle Pflichtangaben erhalten, wenn sie in der für den Darlehensnehmer bestimmten Ausfertigung seines Antrags oder in der für den Darlehensnehmer bestimmten Ausfertigung der Vertragsurkunde oder in einer für den
Darlehensnehmer bestimmten Abschrift seines Antrags oder der Vertragsurkunde enthalten sind und dem Darlehensnehmer eine solche Unterlage zur Verfügung gestellt worden ist. Über in den Vertragstext nicht aufgenommene Pflichtangaben kann der Darlehensnehmer nachträglich auf einem dauerhaften Datenträger informiert werden; die Widerrufsfrist beträgt dann einen Monat. Der Darlehensnehmer ist mit den nachgeholten Pflichtangaben nochmals auf den
Beginn der Widerrufsfrist hinzuweisen, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt.. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:
Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach, Telefax-Nr.: 02161 / 90 65 527

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Original für Santander Consumer Bank AG

Widerrufsfolgen
Soweit das Darlehen bereits ausbezahlt wurde, hat es der Darlehensnehmer spätestens innerhalb von 30 Tagen zurückzuzahlen und für den Zeitraum zwischen der Auszahlung und der Rückzahlung des Darlehens den vereinbarten Sollzins zu entrichten. Die Frist beginnt mit der Absendung der Widerrufserklärung. Für den Zeitraum zwischen Auszahlung und Rückzahlung ist bei vollständiger Inanspruchnahme des Darlehens pro Tag ein Zinsbetrag in Höhe von
1,01 Euro zu zahlen. Dieser Betrag verringert sich entsprechend, wenn das Darlehen nur teilweise in Anspruch genommen wurde.

2. Widerrufsinformation zum CleverCard-Vertrag (Antrag zu B)

Widerrufsinformation
Widerrufsrecht
Der Darlehensnehmer kann seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Frist beginnt nach Abschluss des
Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Absatz 2 BGB (z. B. Angabe zur Art des Darlehens, Angabe zum Nettodarlehensbetrag, Angabe zur Vertragslaufzeit) erhalten hat. Der Darlehensnehmer hat alle Pflichtangaben erhalten, wenn sie in der für den Darlehensnehmer
bestimmten Ausfertigung seines Antrags oder in der für den Darlehensnehmer bestimmten Ausfertigung der Vertragsurkunde oder in einer für den Darlehensnehmer bestimmten Abschrift seines Antrags oder der Vertragsurkunde enthalten sind und dem Darlehensnehmer eine solche Unterlage zur Verfügung
gestellt worden ist. Über in den Vertragstext nicht aufgenommene Pflichtangaben kann der Darlehensnehmer nachträglich auf einem dauerhaften Datenträger informiert werden; die Widerrufsfrist beträgt dann einen Monat. Der Darlehensnehmer ist mit den nachgeholten Pflichtangaben nochmals auf den Beginn
der Widerrufsfrist hinzuweisen. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften
Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt. Der Widerruf ist zu richten an:
Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach, Telefax-Nr.: 02161 / 90 65 527
Besonderheiten bei weiteren Verträgen

F 100 090 013 A+CCoRSV

Stand: 06.2014

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− Steht dem Darlehensnehmer in Bezug auf diesen Darlehensvertrag ein Widerrufsrecht zu, so ist er mit wirksamem Widerruf des Darlehensvertrags auch
an den Beitritt zur Ratenschutzversicherung (im Folgenden: zusammenhängender Vertrag) nicht mehr gebunden.

Widerrufsfolgen
Soweit das Darlehen bereits ausbezahlt wurde, hat es der Darlehensnehmer spätestens innerhalb von 30 Tagen zurückzuzahlen und für den Zeitraum zwischen der Auszahlung und der Rückzahlung des Darlehens den vereinbarten Sollzins zu entrichten. Die Frist beginnt mit der Absendung der Widerrufserklärung. Für den Zeitraum zwischen Auszahlung und Rückzahlung ist bei vollständiger Inanspruchnahme des Darlehens pro Tag ein Zinsbetrag in Höhe von
Euro zu zahlen. Dieser Betrag verringert sich entsprechend, wenn das Darlehen nur teilweise in Anspruch genommen wurde.
Besonderheiten bei weiteren Verträgen
− Ist der Darlehensnehmer aufgrund des Widerrufs dieses Darlehensvertrags an den zusammenhängenden Vertrag nicht mehr gebunden, sind insoweit die
beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren.

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

Fortsetzung von Seite 9 / Vertrag

Mit meiner/unserer Unterschrift erkenne(n) ich/wir an:
1. die vorstehenden Vertragsbedingungen,
2. die vorstehenden Bedingungen zur Datenübermittlung an die Auskunfteien (vgl. C. III),
3. auf den Zugang der Annahmeerklärung der Bank zu verzichten,
4. die vorstehenden Bedingungen zur Kundeninformation (vgl. C. V), soweit wir unter C. V unser Einverständnis erklärt haben.
______________________________
Ort/Datum

______________________________
Unterschrift Darlehensnehmer 1

______________________________
Ort/Datum

______________________________
Unterschrift Darlehensnehmer 2

Ich/wir bestätige/bestätigen
- eine Ausfertigung der Europäischen Standardinformationen für Verbraucherkredite
- die Erläuterungen zum Darlehensvertrag in Textform
- eine Ausfertigung dieser Urkunde
- und im Falle des Beitritts zur Ratenschutzversicherung (RSV) zusätzlich die Allgemeinen und Besonderen Versicherungsbedingungen zur RSV (einschließlich
der Belehrung über das Widerrufsrecht), die diesen vorangestellten Informationen zum Beitritt zur RSV, das Produktinformationsblatt zur RSV, die Schlusserklärung zur RSV und das Merkblatt zur Datenverarbeitung zur RSV sowie eine Ausfertigung des Beratungsprotokolls zur optional angebotenen RSV
erhalten zu haben.
______________________________
Ort/Datum

______________________________
Unterschrift Darlehensnehmer 1

______________________________
Ort/Datum

______________________________
Unterschrift Darlehensnehmer 2

F 100 090 013 A+CCoRSV

Stand: 06.2014

Seite 10 von 10

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Original für Santander Consumer Bank AG

Identität anhand von Personalausweis/Reisepass geprüft (wird durch die Bank ausgefüllt)

_________________________________________
1. Darlehensnehmer Nr.

_________________________________________
1. DN Ausstellungsdatum/Behörde

________________________________________
Ort/Datum

_________________________________________
2. Darlehensnehmer Nr.

_________________________________________
2. DN Ausstellungsdatum/Behörde

________________________________________
Unterschrift(en) Prüfer

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

Vertrag
A. Darlehensantrag Ratenkredit (Zutreffendes bitte ankreuzen)

( X) ja ( ) nein
Die unten genannten Darlehensnehmer (bei Einzelpersonen gilt sinngemäß die Einzahl) beantragen bei der Santander
Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach – nachstehend Bank genannt – als Gesamtschuldner zu
den nachfolgenden Bedingungen nachstehendes Darlehen:

I. Persönliche Angaben

Darlehensnehmer 1 (DN1)

1) Name

Sandor- Ulrich

Vorname, ggf. Geburtsname

Gyöngyi

Straße/Haus-Nr.

Habsburgerring 34

PLZ, Ort
dort wohnhaft seit/Telefon

78048 Villingen
Monat/Jahr 07.2001

E-Mailadresse

raggazon@web.de

Darlehensnehmer 2 (DN2)

Monat/Jahr

2) Voranschrift
falls weniger als 3 Jahre

seit:

seit:

06.05.1973

3) Geb.-Datum/Ort

Odorheiu- secuiesc

PA/RP-Nr/Ausstellungsdatum

am:

am:

Ausst. Behörde

Deutschland

Staatsangehörigkeit

Kopie 1.Darlehensnehmer

4) Familienstand/
Anzahl Kinder im Haushalt
5) Berufsgruppe

verheiratet

2

Angestellter

Arbeitgeber

Toni herner Polstermöbelfabrik GmbH

Anschrift d. Arbeitgebers

Rottweiler Straße 100 Villingen

Eintrittsdatum/Befristung bis

01.04.2014

6) Wohnart

Eigentumswohnung

7) Mtl. Einkommen (Netto)

EUR

450,00

EUR

Sonstiges mtl. Einkommen

EUR

1100,00

EUR

Mtl. Kindergeld

EUR

368,00

EUR

Mtl. Wohnkosten inkl. NK

EUR

0,00

EUR

Sonstiges mtl. Verpflichtungen

EUR

0,00

EUR

Die Darlehensnehmer sind verpflichtet, auf Verlangen der Bank, die unter I gemachten Angaben, unverzüglich durch Vorlage aussagefähiger Unterlagen
zu belegen. Es wird insoweit auf C IV Ziffer 1c) der Darlehensbedingungen verwiesen.
Vermittler: smava GmbH, Kopernikusstr. 35, 10243 Berlin

II. Darlehensberechnung

III. Zahlungsplan

Auszahlungsbetrag

4.500,00

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Ablösung von Darlehen bei Fremdbanken +

EUR

Gesamtzahl der Raten:

EUR

1. Rate:

Ablösung interne Darlehen

+

0,00

EUR

47 Rate(n):

Zwischensumme

=

4.500,00

EUR

Rate(n):

RSV-Beitrag (falls beigetreten) vgl. VI

+

0,00

EUR

Nettodarlehensbetrag

=

4.500,00

EUR

3,921

% p.a. +

0,000

%

Sollzinssatz (gebunden)
Bearbeitungsgebühr
Gesamtbetrag
Effektiver Jahreszins

3,990

381,60

EUR

+

0,00

EUR

=

4.881,60

EUR

%

48 Monate
01.12.2014

101,70

EUR

fällig am:

101,70

EUR

Die Folgeraten sind jeweils
1 Monat später fällig

EUR

Die vorstehenden Angaben beruhen auf der Annahme, dass die 1. Rate planmäßig
53
_________Tage
nach Darlehensauszahlung fällig ist. Bei Abweichungen verfährt
die Bank gem. C IV Ziffer 2 b der nachfolgenden Darlehensbedingungen. Die Vertragslaufzeit des Darlehensvertrages ergibt sich demgemäß aus der Gesamtzahl
der Monatsraten zzgl. einer ggf. vereinbarten Vorlaufzeit bis zur Fälligkeit der 1.
Rate. Verzögert sich die Darlehensauszahlung mit der Folge, dass die vereinbarte
1. Rate zu dem im Zahlungsplan angenommenen 1. Fälligkeitstermin nicht gezogen werden kann, verschiebt sich die Ratenfälligkeit gemäß der in Satz 1 beschriebenen Annahme. Bei Abweichungen, wie vorstehend beschrieben, erhalten die
Darlehensnehmer von der Bank einen neuen Zahlungsplan.

IV. Auszahlungsanweisung

Betrag in EUR

4.500,00

Kontonummer

Bankleitzahl

0103263004

64390130

Name Bank

Volksbank Donau-Neckar

IBAN

DE04643901300103263004

BIC

GENODES1TUT

F 100 090 013 A+CCoRSV

Stand: 06.2014

Seite 1 von 10

Die Bank wird von den Darlehensnehmern angewiesen, bei Zustandekommen des Darlehensvertrages (gem. C IV Ziffer 1a der Darlehensbedingungen) die unter II
ausgewiesenen Beträge wie folgt zu verwenden.

Sollte vorstehend keine Bestimmung bzgl. der Verwendung der unter II ausgewiesenen Beträge getroffen worden sein, wird die Bank angewiesen, die Beträge gem.
gesonderter Auszahlungsanweisung zu überweisen bzw. auszuzahlen. Die Auszahlung des RSV-Beitrages (falls beigetreten) erfolgt gemäß den Bedingungen der RSV.

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

Fortsetzung von Seite 1 / Vertrag

V. SEPA-Lastschriftmandat

Gläubiger-ID: DE95ZZZ00000029590

Mandatsreferenz zum SEPA-Lastschriftmandat wird separat mitgeteilt.
einzuziehen.
Der Kontoinhaber ermächtigt die Bank, Zahlungen von seinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weist er seinen Zahlungsdienstleister an, die von
der Bank auf sein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.
Hinweis: Der Kontoinhaber kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen.
Es gelten dabei die vom Kontoinhaber mit seinem Zahlungsdienstleister vereinbarten Bedingungen.
Kontodaten:

Sandor- Ulrich Gyöngyi
______________________________________________

BLZ:

64390130
______________________________________________

Volksbank Donau-Neckar
Zahlungsdienstleister (Name): ______________________________________________

BIC:

GENODES1TUT
______________________________________________

Kontoinhaber:

Konto-Nummer:

0103263004
______________________________________________

IBAN: DE04643901300103263004
______________________________________________

Hinweise und weitere Vereinbarungen zum SEPA-Lastschriftmandat.
Ab dem 01.02.2014 erfolgt der Lastschrifteinzug ausschließlich über das SEPA-Lastschriftmandat. Vor dem ersten Einzug einer SEPA-Basislastschrift wird der Kontoinhaber durch die Bank über den Einzug in dieser Verfahrensart unterrichtet. Bank und Kontoinhaber vereinbaren, dass eine Vorankündigung über den Lastschrifteinzug spätestens 3 Tage vor dem Fälligkeitsdatum durch die Bank an den Kontoinhaber versandt wird.

VI. Beitrittserklärung zur Ratenschutzversicherung (RSV)
Der Beitritt zur Ratenschutzversicherung ist nicht Voraussetzung für die Gewährung des Darlehens. Der Versicherungsbeitrag ist nicht im effektiven
Jahreszins enthalten.
ja

X nein, wir verzichten auf den Beitritt zur Ratenschutzversicherung (RSV)

B. Darlehensantrag CleverCard (Zutreffendes bitte ankreuzen)
I. Antrag

( X ) ja

( ) nein

Die gem. A I genannten Darlehensnehmer (bei Einzelpersonen gilt sinngemäß die Einzahl) beantragen bei der Bank als
Gesamtschuldner zu den nachfolgenden Bedingungen die Ausstellung einer auf den Namen des jeweiligen Darlehensnehmers
lautenden CleverCard und die Eröffnung eines CleverCard-Darlehenskontos (nachfolgend Darlehenskonto genannt). Für die ausgegebene CleverCard gelten
ergänzend die Bedingungen für die girocard in der jeweils gültigen Fassung.

F 100 090 013 A+CCoRSV

Stand: 06.2014

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9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Kopie 1.Darlehensnehmer

II. Darlehensrahmen
Bei dem CleverCard-Konto handelt es sich um ein in laufender Rechnung geführtes Darlehenskonto, bei dem Verfügungen sowohl aus dem eingeräumten Darlehensrahmen als auch aus einem Guthaben getätigt werden können. Eine feste Laufzeit wird nicht vereinbart. Der auf dem Darlehenskonto eingeräumte Darlehensrahmen beträgt
3.000,00
EUR ________________________

III. Verzinsung
Für die Inanspruchnahme von Darlehen innerhalb des Darlehensrahmens berechnet die Bank ihre im Zeitpunkt der Inanspruchnahme hierfür geltenden
Zinssätze. Zinsen werden staffelmäßig und variabel auf den tatsächlichen Saldo berechnet und monatlich kapitalisiert. Für die ersten 6 Monate verzichtet
die Bank einmalig auf die Berechnung von Zinsen (entspricht einem effektiven Jahreszins für die ersten 6 Monate in Höhe von 0,0%). Der Zeitraum der
Zinsfreiheit beginnt mit Erhalt des gesonderten Bestätigungsschreibens über die Eröffnung des Darlehenskontos und die Einräumung des Darlehensrahmens.
Ab dem 7. Monat gelten folgende Betragsgrenzen und Zinssätze:

8,63
8,98
veränderlicher Sollzinssatz für Inanspruchnahmen bis EUR 2.000,00 ____________
% p.a. ____________
% effektiver Jahreszins
12,27
12,98
veränderlicher Sollzinssatz für Inanspruchnahmen ab EUR 2.000,01 ____________
% p.a. ____________
% effektiver Jahreszins
Die vorstehenden Zinssätze werden jeweils für den gesamten Saldo der Inanspruchnahme innerhalb der vorstehenden Betragsgrenzen berechnet.
Die Bank ist berechtigt, den veränderlichen Sollzinssatz unter Beachtung der Vorgaben gem. V (Zinsanpassungsklausel) zu ändern.

IV. Zahlungsplan
Die Darlehensnehmer sind berechtigt, den in Anspruch genommenen Darlehensbetrag jederzeit vollständig oder teilweise zu tilgen (Sonderzahlungen). Die Darlehensnehmer sind verpflichtet, den in Anspruch genommenen Darlehensbetrag jeweils zum ( X ) 1. ( ) 15. eines Monats in monatlichen Raten in Höhe von 2,5%
des in Anspruch genommenen Darlehensbetrages, mindestens in Höhe von EUR 25,00 höchstens in Höhe des offenen Saldos (im Folgenden auch Rückzahlungsrate genannt) zurückzuführen. Die monatliche Rate ist unabhängig von Sonderzahlungen (gem. C IV Ziffer 1e) bis zur vollständigen Rückzahlung der Inanspruchnahme zur Zahlung fällig.

V. Zinsanpassungsklausel
Die unter B III ausgewiesenen Sollzinssätze sind veränderlich. Bezugsgröße für Veränderungen ist der Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität der Europäischen Zentralbank (EZB) (SRF-Satz*). Verändert sich der letzte veröffentlichte SRF-Satz um mindestens 0,25 Prozentpunkte, so ist die Bank berechtigt, die Vertragszinssätze nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) um maximal 0,10 Prozentpunkte über die Veränderung des SRF-Satzes hinaus zu verändern. Die Bank wird ihr
billiges Ermessen bei Zinserhöhungen und Zinssenkungen in gleicher Weise ausüben. Faktoren wie Veränderungen ihres Kreditausfallrisikos, des Ratings der Bank
sowie der innerbetrieblichen Kostenkalkulation bleiben bei der Ausübung des billigen Ermessens außer Betracht. Zinsanpassungen erfolgen innerhalb eines Monats
nach Veränderung des SRF-Satzes durch Erklärung gegenüber den Darlehensnehmern. Die Unterrichtung über Zinsanpassungen kann auch in Form eines Ausdrucks auf einem Kontoauszug erfolgen.
*Hinweis: Zinsschwankungen am Geldmarkt werden an dem sich ändernden Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität der Europäischen Zentralbank (EZB) erkennbar. Über die Spitzenrefinanzierungsfazilität können sich Geschäftsbanken gegen Hinterlegung von refinanzierungsfähigen Sicherheiten beim Europäischen System der Zentralbanken über Nacht bis zum Beginn des
nächsten Geschäftstages Zentralbankgeld beschaffen. Der für die Spitzenrefinanzierungsfazilität erhobene Zinssatz hat die Funktion eines Leitzinses der EZB. Der SRF-Satz sowie dessen
Änderungen werden in der Tagespresse und anderen öffentlichen Medien bekannt gegeben. Darüber hinaus ist der aktuelle SRF-Satz auf der Internetseite der Deutschen Bundesbank
(http://www.bundesbank.de/ezb/ezb.php) angegeben.

Fortsetzung von Seite 2 / Vertrag

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

VI. Beitrittserklärung zur Ratenschutzversicherung (RSV) (Zutreffendes bitte ankreuzen)
Der Beitritt zur Ratenschutzversicherung ist nicht Voraussetzung für die Einräumung des Verfügungsrahmens. Der Versicherungsbeitrag ist nicht im effektiven
Jahreszins enthalten.

X Ja, ich, der Darlehensnehmer 1, möchte meinen monatlichen Sollsaldo auf dem obigen CleverCard-Konto für den Fall des Todes, der Arbeitsunfähigkeit
und der Arbeitslosigkeit absichern und beantrage für mich als zu versichernde Person den Beitritt zum RSV-Gruppenversicherungsvertrag der
Santander Consumer Bank AG (Versicherungsnehmer) mit der Credit Life International N. V. und der RiMaXX International N. V. (Versicherer).
Der Gruppenversicherungsvertrag beinhaltet eine Ratenschutz-Lebensversicherung mit Unfall-Zusatzversicherung bei der Credit Life International
N.V., und – sofern die zu versichernde Person nicht älter als 55 Jahre ist – eine Ratenschutz-Arbeitsunfähigkeitsversicherung und eine RatenschutzArbeitslosigkeitsversicherung bei der RiMaXX International N.V.
Der Ratenschutz-Lebensversicherung mit Unfall-Zusatzversicherung liegt eine Versicherungssumme i.H.v. jeweils max. 30.000,- Euro zugrunde, bei der Ratenschutz-Arbeitsunfähigkeits- und der Arbeitslosigkeitsversicherung wird eine monatliche Versicherungsleistung von jeweils max. 1.500,- Euro gewährt.
Die weiteren Voraussetzungen, Ausschlüsse sowie Obliegenheiten ergeben sich aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen.
Der Beitrag i.H.v. 0,89 % des jeweiligen monatlichen Sollsaldos wird dem CleverCard-Konto belastet.
Schweigepflichtentbindung für die Ratenschutzversicherung
Die versicherte Person ermächtigt die Versicherer zur Prüfung geltend gemachter Leistungsansprüche alle Ärzte und Krankenanstalten, Pflegeanstalten und Pflegepersonen, bei denen sie in Behandlung war oder sein wird, sowie andere Personenversicherer, gesetzliche Krankenkassen sowie Berufsgenossenschaften und
Behörden über ihre Gesundheitsverhältnisse zu befragen. Die Versicherer dürfen auch Ärzte und Behörden über die Todesursachen oder Krankheiten, die zum
Tode geführt haben, befragen. Insoweit entbindet die versicherte Person alle Befragten von ihrer Schweigepflicht auch über den Tod hinaus.
Die versicherte Person stimmt dem Beginn des Versicherungsschutzes vor Ende der Widerrufsfrist zu (falls unzutreffend bitte streichen).
Die ausgehändigten bzw. beigefügten Allgemeinen Versicherungsbedingungen einschließlich der Belehrung über das Widerrufsrecht betreffend die Beitrittserklärung zum RSV-Gruppenversicherungsvertrag, die diesen vorangestellten Informationen zum Beitritt zur RSV, die auf der letzten Seite der Allgemeinen
und Besonderen Versicherungsbedingungen abgedruckte Schlusserklärung sowie das Produktinformationsblatt sind wesentliche Bestandteile dieses Versicherungsverhältnisses.

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Kopie 1.Darlehensnehmer

VII. Nutzungsmöglichkeiten und Sorgfaltspflichten im Zusammenhang mit der CleverCard
1. Einsatzmöglichkeiten der CleverCard
Die CleverCard kann, falls sie entsprechend ausgestattet ist, wie nachfolgend beschrieben eingesetzt werden:
In Verbindung mit der persönlichen Geheimzahl (PIN) in deutschen Debitkartensystemen:
- Zum Abheben von Bargeld an mit dem girocard-Logo gekennzeichneten Geldautomaten im Rahmen des deutschen Geldautomatensystems
- Zum Einsatz bei Handels- und Dienstleistungsunternehmen, an automatisierten Kassen im Rahmen des deutschen electronic cash-Systems, die mit dem girocard-Logo gekennzeichnet sind.
In Verbindung mit der persönlichen Geheimzahl (PIN) in fremden Debitkartensystemen:
- Zum Abheben von Bargeld an Geldautomaten im Rahmen eines fremden Geldautomaten-Systems, soweit die Karte entsprechend ausgestattet ist.
- Zum Einsatz bei Handels- und Dienstleistungsunternehmen an automatisierten Kassen im Rahmen eines fremden Systems, soweit die Karte entsprechend
ausgestattet ist. In einigen Ländern kann je nach System anstelle der PIN die Unterschrift gefordert werden.
- Die Akzeptanz der Karte im Rahmen eines fremden Systems erfolgt unter dem für das fremde System geltenden Akzeptanzlogo.
Ohne Einsatz der persönlichen Geheimzahl (PIN):
- Als GeldKarte zum bargeldlosen Bezahlen an automatisierten Kassen des Handels- und Dienstleistungsbereiches im Inland, die mit dem GeldKarte-Logo
gekennzeichnet sind (GeldKarte-Terminals).
- Außerhalb der Erbringung von Zahlungsdiensten und ohne dass mit der Funktion eine Garantie der Bank verbunden ist, als Speichermedium für Zusatzanwendungen der Bank nach Maßgabe des mit der Bank abgeschlossenen Vertrages (bankgenerierte Zusatzanwendung) oder eines Handels- und Dienstleistungsunternehmens nach Maßgabe des vom Karteninhaber mit diesem abgeschlossenen Vertrages (unternehmensgenerierte Zusatzanwendung).
2. Autorisierung / Widerruf
Mit dem Einsatz der Karte erteilen die Darlehensnehmer die Zustimmung (Autorisierung) zur Ausführung der Kartenzahlung. Soweit dafür zusätzlich eine PIN
oder die Unterschrift erforderlich ist, erteilen die Darlehensnehmer die Zustimmung erst mit deren Einsatz. Nach Erteilung der Zustimmung können die Darlehensnehmer die Kartenzahlung nicht mehr widerrufen.
3. Verfügungsrahmen der Karte
Verfügungen an Geldautomaten, automatisierten Kassen und die Aufladung der GeldKarte sind für die Darlehensnehmer nur im Rahmen des für die Karte geltenden Verfügungsrahmens möglich. Bei jeder Nutzung der Karte an Geldautomaten und automatisierten Kassen wird geprüft, ob der Verfügungsrahmen der
Karte durch vorangegangene Verfügungen bereits ausgeschöpft ist. Verfügungen, mit denen der Verfügungsrahmen der Karte überschritten würde, werden unabhängig vom aktuellen Kontostand und einem etwa vorher zum Konto eingeräumten Kredit abgewiesen. Die Darlehensnehmer dürfen den Verfügungsrahmen
der Karte nur im Rahmen des Kontoguthabens oder eines vorher für das Konto eingeräumten Kredits in Anspruch nehmen. Die Darlehensnehmer können mit
der kontoführenden Stelle eine Änderung des Verfügungsrahmens der Karte für alle zu dem Konto ausgegebenen Karten vereinbaren. Ein Bevollmächtigter, der
eine Karte erhalten hat, kann nur eine Herabsetzung für diese Karte vereinbaren.
4. Sorgfalts- und Mitwirkungspflichten des Karteninhabers
a) Sofern die Karte ein Unterschriftsfeld vorsieht, haben die Darlehensnehmer die Karte nach Erhalt unverzüglich auf dem Unterschriftsfeld zu unterschreiben.
b) Die Karte ist mit besonderer Sorgfalt aufzubewahren, um zu verhindern, dass sie abhanden kommt oder missbräuchlich verwendet wird. Sie darf insbesondere
nicht unbeaufsichtigt im Kraftfahrzeug aufbewahrt werden, da sie (zum Beispiel im Rahmen des girocard-Systems) missbräuchlich eingesetzt werden kann. Darüber hinaus kann jeder, der im Besitz der Karte ist, den in der GeldKarte gespeicherten Betrag verbrauchen.
c) Die Darlehensnehmer haben dafür Sorge zu tragen, dass keine andere Person Kenntnis von der persönlichen Geheimzahl (PIN) erlangt. Die PIN darf insbesondere nicht auf der Karte vermerkt oder in anderer Weise zusammen mit dieser aufbewahrt werden. Denn jede Person, die die PIN kennt und in den Besitz der
Karte kommt, hat die Möglichkeit, zu Lasten des auf der Karte angegebenen Kontos Verfügungen zu tätigen (zum Beispiel Geld an Geldautomaten abzuheben).
d) Wenn die Darlehensnehmer den Verlust oder Diebstahl der Karte, die missbräuchliche Verwendung oder eine sonstige nicht autorisierte Nutzung von Karte oder
PIN feststellen, so ist die Bank, und zwar möglichst die kontoführende Stelle, unverzüglich zu benachrichtigen (Sperranzeige). Die Sperranzeige können die Darlehens-nehmer auch jederzeit gegenüber dem Zentralen Sperrannahmedienst abgeben. In diesem Fall ist eine Kartensperre nur möglich, wenn der Name der
Bank – möglichst mit Bankleitzahl – und die Kontonummer angegeben werden. Der Zentrale Sperrannahmedienst sperrt alle für das betreffende Konto ausgegebenen Karten für die weitere Nutzung an Geldautomaten und automatisierten Kassen. Zur Beschränkung der Sperre auf die abhanden gekommene Karte müssen die Darlehensnehmer sich mit der Bank, möglichst mit der kontoführenden Stelle, in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten, unter denen eine Sperranzeige
abgegeben werden kann, werden den Darlehensnehmern gesondert mitgeteilt. Jeden Diebstahl oder Missbrauch haben die Darlehensnehmer unverzüglich bei
der Polizei anzuzeigen. Auch bereits bei dem Verdacht, dass eine andere Person unberechtigt in den Besitz der Karte gelangt ist, eine missbräuchliche Verwendung oder eine sonstige nicht autorisierte Nutzung von Karte oder PIN vorliegt, müssen die Darlehensnehmer unverzüglich eine Sperranzeige abgeben.
Eine Sperrung einer unternehmensgenerierten Zusatzanwendung kommt nur gegenüber dem Unternehmen in Betracht, das die Zusatzanwendung in den Chip
der Karte eingespeichert hat, und ist nur dann möglich, wenn das Unternehmen die Möglichkeit zur Sperrung seiner Zusatzanwendung vorsieht. Die Sperrung
einer bankgenerierten Zusatzanwendung kommt nur gegenüber der Bank in Betracht und richtet sich nach dem mit der Bank abgeschlossenen Vertrag. Die Darlehensnehmer sind verpflichtet, unverzüglich nach Feststellung einer nicht autorisierten oder fehlerhaft ausgeführten Kartenverfügung, die Bank zu informieren.
5. Sperre und Einziehung der Karte
a) Die Bank darf die Karte sperren und den Einzug der Karte (zum Beispiel an Geldautomaten) veranlassen,
- wenn sie berechtigt ist, den Kartenvertrag aus wichtigem Grund zu kündigen,
- wenn sachliche Gründe im Zusammenhang mit der Sicherheit der Karte dies rechtfertigen oder
- wenn der Verdacht einer nicht autorisierten oder betrügerischen Verwendung der Karte besteht.
Die Bank wird die Darlehensnehmer unter Angabe der hierfür maßgeblichen Gründe möglichst vor, spätestens jedoch unverzüglich nach der Sperre über die
Sperre unterrichten. Die Bank wird die Karte entsperren oder diese durch eine neue Karte ersetzen, wenn die Gründe für die Sperre nicht mehr gegeben sind.
Auch hierüber unterrichtet sie die Darlehensnehmer unverzüglich.
b) Zum Zeitpunkt der Einziehung noch in der GeldKarte gespeicherte Beträge werden den Darlehensnehmern erstattet.
c) Haben die Darlehensnehmer auf einer eingezogenen Karte eine Zusatzanwendung gespeichert, so hat der Einzug der Karte zur Folge, dass die Darlehensnehmer die Zusatzanwendung nicht mehr nutzen können. Zum Zeitpunkt der Einziehung in der Karte gespeicherte unternehmensgenerierte Zusatzanwendungen
können die Darlehensnehmer vom kartenausgebenden Institut herausverlangen, nachdem dieses die Karte von der Stelle, die die Karte eingezogen hat, zur Verfügung gestellt bekommen hat. Die Bank ist berechtigt, das Herausgabeverlangen in Bezug auf die unternehmensgenerierten Zusatzanwendungen dadurch zu
erfüllen, dass sie den Darlehensnehmern die um die Zahlungsverkehrsfunktionen bereinigte Karte aushändigt. Die Möglichkeit zur weiteren Nutzung einer bankgenerierten Zusatzanwendung richtet sich nach den für jene Zusatzanwendung geltenden Regeln.

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Kopie 1.Darlehensnehmer

d) Haftung für auf der GeldKarte gespeicherte Beträge
Eine Sperrung der Geldkarte für das Bezahlen an automatisierten Kassen ist nicht möglich. Bei Verlust, Diebstahl sowie im Falle der missbräuchlichen Verwendung oder einer sonstigen nicht autorisierten Nutzung der GeldKarte zum Bezahlen an automatisierten Kassen erstattet die Bank den in der GeldKarte gespeicherten Betrag nicht, denn jeder, der im Besitz der Karte ist, kann den in der GeldKarte gespeicherten Betrag ohne Einsatz der PIN verbrauchen.
6. Erstattungs- und Schadensersatzansprüche der Darlehensnehmer
a) Erstattungsansprüche
aa) Im Falle einer nicht autorisierten Kartenverfügung in Form der
- Abhebung von Bargeld an einem Geldautomaten,
- Verwendung der Karte an automatisierten Kassen von Handels- und Dienstleistungsunternehmen,
- Aufladung der GeldKarte,
hat die Bank gegen die Darlehensnehmer keinen Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen. Die Bank ist verpflichtet, den Darlehensnehmern den Betrag unverzüglich und ungekürzt zu erstatten. Wurde der Betrag dem Konto belastet, bringt die Bank dieses wieder auf den Stand, auf dem es sich ohne die nicht autorisierte Kartenverfügung befunden hätte.
ab) Im Falle einer nicht erfolgten oder fehlerhaften Ausführung einer autorisierten Kartenverfügung in Form der
- Abhebung von Bargeld an einem Geldautomaten,
- Verwendung der Karte an automatisierten Kassen von Handels- und Dienstleistungsunternehmen,
- Aufladung der GeldKarte
können die Darlehensnehmer von der Bank die unverzügliche und ungekürzte Erstattung des Verfügungsbetrages insoweit verlangen, als die Kartenverfügung
nicht erfolgte oder fehlerhaft war. Wurde der Betrag dem Konto belastet, bringt die Bank dieses wieder auf den Stand, auf dem es sich ohne die nicht erfolgte
oder fehlerhafte Kartenverfügung befunden hätte.
Darüber hinaus können die Darlehensnehmer von der Bank die Erstattung der Entgelte und Zinsen insoweit verlangen, als ihnen diese im Zusammenhang mit
der nicht erfolgten oder fehlerhaften Ausführung der autorisierten Kartenverfügung in Rechnung gestellt oder dem Konto belastet wurden.
ac) Besteht die fehlerhafte Ausführung darin, dass die Kartenverfügung beim Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfängers erst nach Ablauf der Ausführungsfrist
gemäß des beigefügten Auszuges aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis“ eingegangen ist, sind die Ansprüche der Darlehensnehmer nach den vorgehenden
Punkt 6 a) ab) ausgeschlossen. Ist den Darlehensnehmern durch die Verspätung ein Schaden entstanden, haftet die Bank nach dem nachfolgenden Punkt 6 b).
ad) Wurde eine autorisierte Kartenverfügung nicht oder fehlerhaft ausgeführt, wird die Bank die Kartenverfügung auf Verlangen der Darlehensnehmer nachvollziehen
und die Darlehensnehmer über das Ergebnis unterrichten.
b) Schadensersatzansprüche
Im Falle einer nicht autorisierten Kartenverfügung oder im Falle einer nicht erfolgten oder fehlerhaften Ausführung einer autorisierten Kartenverfügung können
die Darlehensnehmer von der Bank einen Schaden, der nicht bereits von Punkt 6 a) erfasst ist, ersetzt verlangen. Dies gilt nicht, wenn die Bank die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat. Die Bank hat hierbei ein Verschulden, das einer zwischengeschalteten Stelle zur Last fällt, wie eigenes Verschulden zu vertreten, es
sei denn, dass die wesentliche Ursache bei einer zwischengeschalteten Stelle liegt, die die Darlehensnehmer vorgegeben haben. Soweit die Darlehensnehmer
nicht Verbraucher sind oder der Einsatz der Karte in einem Land außerhalb Deutschlands und des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) (Drittstaat) oder in
der Währung eines Staates außerhalb des EWR (Drittstaatenwährungszahlung) erfolgte, beschränkt sich die Haftung der Bank für das Verschulden einer an der
Abwicklung des Zahlungsvorgangs beteiligten Stelle auf die sorgfältige Auswahl und Unterweisung einer solchen Stelle. Haben die Darlehensnehmer durch ein
schuldhaftes Verhalten zur Entstehung des Schadens beigetragen, bestimmt sich nach den Grundsätzen des Mitverschuldens, in welchem Umfang die Darlehensnehmer und die Bank den Schaden zu tragen haben.
Die Haftung nach diesem Absatz ist auf 12.500,– Euro je Kartenverfügung begrenzt. Diese betragsmäßige Haftungsbeschränkung gilt nicht
- für nicht autorisierte Kartenverfügungen,
- bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Bank,
- für Gefahren, die die Bank besonders übernommen hat und
- für den entstandenen Zinsschaden, soweit die Darlehensnehmer Verbraucher sind.
c) Haftungs- und Einwendungsausschluss
ca) Ansprüche gegen die Bank nach Ziffer 6 a) und 6 b) sind ausgeschlossen, wenn die Darlehensnehmer die Bank nicht spätestens 13 Monate nach dem Tag der
Belastung mit der Kartenverfügung darüber unterrichtet haben, dass es sich um eine nicht autorisierte, nicht erfolgte oder fehlerhafte Kartenverfügung handelt.
Der Lauf der 13-monatigen Frist beginnt nur, wenn die Bank die Darlehensnehmer über die aus der Kartenverfügung resultierende Belastungsbuchung entsprechend dem für Kontoinformationen vereinbarten Weg spätestens innerhalb eines Monats nach der Belastungsbuchung unterrichtet hat; anderenfalls ist für den
Fristbeginn der Tag der Unterrichtung maßgeblich. Haftungsansprüche nach Ziffer 6 b) können die Darlehensnehmer auch nach Ablauf der Frist in Satz 1 geltend machen, wenn sie ohne Verschulden an der Einhaltung dieser Frist verhindert waren.
cb) Ansprüche der Kontoinhaber gegen die Bank sind ausgeschlossen, wenn die einen Anspruch begründenden Umstände
- auf einem ungewöhnlichen und unvorhersehbaren Ereignis beruhen, auf das die Bank keinen Einfluss hat, und dessen Folgen trotz Anwendung der gebotenen
Sorgfalt von ihr nicht hätten vermieden werden können, oder
- von der Bank aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung herbeigeführt wurden.
7. Änderungen von Entgelten
Änderungen von Entgelten für solche Leistungen, die von den Darlehensnehmern im Rahmen der Geschäftsverbindung typischerweise dauerhaft in Anspruch
genommen werden (zum Beispiel Konto- und Depotführung), werden den Darlehensnehmern spätestens zwei Monate vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres
Wirksamwerdens in Textform angeboten. Haben die Darlehensnehmer mit der Bank im Rahmen der Geschäftsbeziehung einen elektronischen Kommunikationsweg vereinbart (zum Beispiel das Online-Banking), können die Änderungen auch auf diesem Wege angeboten werden. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn
die Darlehensnehmer ihre Ablehnung nicht vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung angezeigt haben. Auf diese Genehmigungswirkung werden die Darlehensnehmer von der Bank in dem Angebot besonders hingewiesen. Werden den Darlehensnehmern Änderungen angeboten,
können die Darlehensnehmer den von der Änderung betroffenen Vertrag vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen auch fristlos
und kostenfrei kündigen. Auf dieses Kündigungsrecht werden die Darlehensnehmer von der Bank in dem Angebot besonders hingewiesen. Kündigen die Darlehensnehmer, wird das geänderte Entgelt für die gekündigte Geschäftsbeziehung nicht zugrunde gelegt.
8. Bedingungen für die Nutzung von Kontoauszugsdruckern (KAD)
1. Die Vertragsparteien vereinbaren die Nutzung des KAD für den kostenfreien Ausdruck von Kontoauszügen. Die Darlehensnehmer haben die Möglichkeit, den
KAD der Bank zur Erstellung von Informationsauszügen bei gleichzeitiger Anerkennung dieser Bedingungen zu nutzen. Die Bank ist berechtigt, den Darlehensnehmer ggf. über den KAD Informationen über eine angebotene Änderung von Entgelten und die Änderung von Zinssätzen mitzuteilen. Darlehensnehmer, die
diesen Service in Anspruch nehmen, bekommen ihren monatlichen Kontoauszug nur noch dann postalisch zugestellt, wenn nach der letzten Nutzung des KAD
noch weitere Umsätze innerhalb des vereinbarten Zeitraumes der Auszugsschreibung erfolgt sind. Für die Zusendung stellt die Bank dem Kunden den hierdurch
entstandenen Aufwand in Rechnung. Wird das CleverCard-Konto nicht mehr bewegt, erhalten die Darlehensnehmer ihren Auszug spätestens vierteljährlich
zugesandt. Zinsbelastungen und Ratenzahlungen gelten hierbei nicht als Umsatz.
2. Ein über den KAD erstellter Auszug enthält alle Umsätze, die seit der letzten Auszugserstellung angefallen sind. Sind keine Kontoumsätze angefallen, wird der
aktuelle Kontostand angezeigt.
3. Der Inhaber der Karte hat die Bedienungsanweisung für den KAD genau zu beachten.
4. Die Bank übernimmt keine Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der Funktion des KAD. Sie haftet nicht für den Fall, dass die Kontoauszugsabfrage vorübergehend oder auf Dauer nicht möglich ist. Dies gilt nicht bei Vorsatz oder grobem Verschulden. Die Bank kann jederzeit die Berechtigung der Darlehensnehmer zur
Benutzung des KAD unter Beachtung der berechtigten Belange des Kunden widerrufen.
9. Auszug aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis zur CleverCard
Kontoauszugsgebühr
Kontoauszug am Kontoauszugsdrucker (KAD)
Tages-, Wochenauszug, (auf Kundenwunsch)

kostenfrei
€ 1,– je Versand

Inlandszahlungsverkehr
ab dritter ec-/Maestro-Karte/girocard
Sperre der ec-/Maestro-Karte/girocard bei missbräuchlicher Nutzung,
1
d. h. bei Überschreitung des dem Kunden mitgeteilten Kreditlimits
ELS-Überweisungen (z. B. Eilüberweisung), pro Einzelfall

€ 9,50
€ 15,–

Barauszahlung an Geldautomaten (GAA) der Santander Consumer Bank:
Santander ec-/Maestro-Karte/girocard (eigen)
ec-/Maestro-Karte/girocard einer CashPool-Partnerbank
ec-/Maestro-Karte/girocard anderer Kreditinstitute

kostenfrei
kostenfrei
€ 1,95

1

€ 6,–

Der Kunde hat die Möglichkeit nachzuweisen, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist, oder dass ihn kein Verschulden trifft.

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Fortsetzung von Seite 4 / Vertrag

Barauszahlung an Santander-Kunden an Geldautomaten fremder Kreditinstitute:
Bei einer CashPool-Partnerbank
Bei einem inländischen Kreditinstitut
Bei einem Kreditinstitut in der EU in Euro
Bei einem ausländischen Kreditinstitut in Fremdwährung
2

Ersatz-PIN für ec-/Maestro-Karte/girocard mit GeldKarten-Chip
(Nur als Neubestellung möglich)
3
Nachbestellung der PIN für Internetbanking
Nachbestellung der Internetbanking-TAN4
Zustellung einer mobileTAN per SMS
Zustellung einer Signalnachricht per SMS

kostenfrei
je nach Vereinbarung mit dem GAA-Betreiber
1%, mind. € 5,95
1%, mind. € 5,95 zzgl. der Gebühren
des ausländ. Kreditinstituts
€ 10,–
€ 5,50
€ 5,50
kostenfrei
kostenfrei

Bedingungen für den Zahlungsverkehr
Allgemeine Bedingungen
Geschäftstage der Bank
Geschäftstag ist jeder Tag, an dem die an der Ausführung eines Zahlungsvorgangs beteiligten Zahlungsdienstleister den für die Ausführung von Zahlungsvorgängen
erforderlichen Geschäftsbetrieb unterhalten. Die Bank unterhält den für die Ausführung von Zahlungsvorgängen erforderlichen Geschäftsbetrieb wie folgt:
Bei: Überweisung, Zahlungen aus Lastschriften an den Zahlungsempfänger, Zahlungen der Bank aus Zahlungskartenverfügungen des Kunden an den Zahlungsempfänger: Alle Werktage außer Sonnabende; 24. und 31. Dezember; Werktage, an denen die kontoführende Stelle der Bank wegen örtlicher Besonderheiten (z.B.
Karneval, Betriebsversammlung) geschlossen hat und diese Tage im Außenbereich der Geschäftsstelle rechtzeitig vorher bekannt gemacht wurden.
Bei: Bargeldauszahlungen am Geldautomaten der Bank: Jeden Tag
Hinweise: Die Geschäftstage können sich von den Öffnungszeiten der einzelnen Geschäftsstellen unterscheiden, die an der jeweiligen Geschäftsstelle ausgehängt
sind. Der Kunde kann seine Zahlungskarte jederzeit einsetzen. Die Festlegung der Geschäftstage betrifft nur die Verarbeitung des Zahlungsvorgangs durch die Bank.
girocard (Maestro-Karte)
Ausführungsfrist für Zahlungen der Bank aus girocard-Verfügungen des Kunden an den Zahlungsempfänger
Die Bank ist verpflichtet sicherzustellen, dass der Kartenzahlungsbetrag spätestens innerhalb folgender Fristen beim Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfängers eingeht:
- Kartenzahlungen in EURO innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR): binnen eines Geschäftstages auf das Konto des Kreditinstitutes des Begünstigten
- Kartenzahlungen innerhalb des EWR in anderen EWR-Währungen als EURO:
binnen eines Geschäftstages auf das Konto des Kreditinstitutes des Begünstigten
- Kartenzahlungen außerhalb des EWR:
die Kartenzahlung wird baldmöglichst bewirkt.
Bei Fremdwährungen erfolgt die Umrechnung aufgrund der jeweils aktuellen Tageskurse, welche bei Bedarf bei der Bank erfragt oder im Internet z.B. unter
http://www.firstdata.de/fremdwaehrungskurse/calender.php. abgerufen werden können.

2

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Kopie 1.Darlehensnehmer

3, 4

Im Kundenauftrag oder auf Veranlassung der Bank, wenn der Anlass vom Kunden zu vertreten ist.
Ab der ersten Ersatz-PIN bzw. TAN-Block, bei Kundenverschulden, je Ersatzkarte bzw. TAN-Block. Der Kunde hat die Möglichkeit nachzuweisen, dass kein oder ein geringerer Schaden
bzw. Aufwand entstanden ist, oder ihn kein Verschulden trifft.

C. Weitere Regelungen zum Ratenkredit und zur CleverCard
I. Weitere Erklärungen der Darlehensnehmer (Zutreffendes bitte ankreuzen)
1. X Ich/wir handle/handeln für eigene Rechnung (§ 4 Abs.5 GWG).
Gesetzliche Mitwirkungspflichten: Der Kunde ist verpflichtet, der Bank bei Begründung der Geschäftsbeziehung sowie bei etwaigen sich im Laufe der
Geschäftsbeziehung ergebenden Änderungen von gegenüber der Bank gemachten Pflichtangaben gem. § 4 Abs. 6 GWG diese auf Anforderung der Bank
anhand von Unterlagen nachzuweisen. Änderungen – wie vorstehend dargestellt – sind der Bank unverzüglich anzuzeigen.
2.
Die Darlehensnehmer beantragen unter Anerkennung der separat ausgehändigten Sonderbedingungen für die Nutzung des Internetbankings für den 1.
Darlehensnehmer die Teilnahme am Internetbanking der Bank.
3. Die im Zusammenhang mit der Darlehensanfrage anfallenden Daten werden von der Bank zum Zwecke der Datenverarbeitung gespeichert. Wir ermächtigen die
Bank – ohne Verbindlichkeiten für Dritte – in der üblichen Weise, Bankauskünfte über uns einzuholen. Die Bank ist befugt, sämtliche Personen- und Vertragsdaten
an refinanzierende Institute zur Speicherung zu übermitteln. Die Bank hat uns darauf hingewiesen, dass innerhalb des Konzerns der Santander Consumer
Holding GmbH (Santander Consumer Bank AG, Santander Consumer Leasing GmbH) unsere Daten zum Zwecke der Feststellung unseres Gesamtobligos innerhalb des Konzerns gemeinschaftlich verwaltet werden.
Datenschutzrechtlicher Hinweis: Die Santander Consumer Bank AG verarbeitet und nutzt die von Ihnen erhobenen personenbezogenen Daten auch für Zwecke
der Werbung oder der Markt- oder Meinungsforschung. Sie können jederzeit der Verarbeitung und Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten für Zwecke der Werbung sowie der Markt- und Meinungsforschung widersprechen.

II. Von der Bank verlangte Sicherheiten/Auflagen
Die bisher von den Darlehensnehmern zu Gunsten der Bank gestellten nicht akzessorischen Sicherheiten bestehen – unter Fortgeltung der vereinbarten
Bedingungen – auch für dieses Darlehen fort; dies gilt insbesondere für die Sicherungsübereignung des KFZ mit KFZ-Briefnummer / ZB II Nummer:
____________________.
Die Darlehensnehmer bestellen nach C. IV Ziffer 1.b. folgende Sicherheiten:
– Sicherungsübereignung: Das folgende Fahrzeug wird von der Bank als Sicherheit übereignet:
_________________________________________
Marke
_________________________________________
Fahrgestellnummer

_________________________________________
Modell
_________________________________________
Amtl. Kennzeichen

________________________________________
Erstzulassung
________________________________________
ZB II-Nr.

Die Darlehensnehmer sind verpflichtet, die auf das Fahrzeug ausgestellte Zulassungsbescheinigung Teil II innerhalb von 4 Wochen nach Darlehensauszahlung an die Bank zu übersenden (sofern diese nicht bereits vorliegt).
Im Übrigen bestellen die Darlehensnehmer nach C. IV Ziffer 1.b. der nachfolgenden Darlehensbedingungen folgende Sicherheiten:
– Einkommensabtretung: Die Darlehensnehmer treten hiermit den pfändbaren Teil ihrer Ansprüche auf Arbeitseinkommen, Sozialleistungen und Krankengeld ab.
– Pfandrecht an Forderungen der Darlehensnehmer gegen die Bank
– Sonstige:

Fortsetzung von Seite 5 / Vertrag

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Kopie 1.Darlehensnehmer

III. Auskunfteien
1. Einwilligung zur Übermittlung von Daten an die SCHUFA
Wir willigen ein, dass die Santander Consumer Bank AG (nachstehend auch „Kreditinstitut“ genannt) der SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden, Daten über die Beantragung, die Aufnahme (in jedem Fall Kreditnehmer und Kreditbetrag bzw. Limite sowie bei Ratenkrediten zusätzlich Laufzeit und
Ratenbeginn) und vereinbarungsgemäße Abwicklung (z. B. vorzeitige Rückzahlung, Laufzeitverlängerung) dieses Kredits übermittelt.
Unabhängig davon wird das Kreditinstitut der SCHUFA auch Daten über seine gegen uns bestehenden fälligen Forderungen übermitteln. Dies ist nach dem
Bundesdatenschutzgesetz (§ 28a Absatz 1 Satz 1) zulässig, wenn wir die geschuldete Leistung trotz Fälligkeit nicht erbracht haben, die Übermittlung zur Wahrung berechtigter Interessen des Kreditinstituts oder Dritter erforderlich ist und
– die Forderung vollstreckbar ist oder wir die Forderung ausdrücklich anerkannt haben oder
– wir nach Eintritt der Fälligkeit der Forderung mindestens zweimal schriftlich gemahnt worden sind, das Kreditinstitut uns rechtzeitig, jedoch frühestens bei der
ersten Mahnung, über die bevorstehende Übermittlung nach mindestens vier Wochen unterrichtet hat und wir die Forderung nicht bestritten haben oder
– das der Forderung zugrunde liegende Vertragsverhältnis aufgrund von Zahlungsrückständen vom Kreditinstitut fristlos gekündigt werden kann und das Kreditinstitut uns über die bevorstehende Übermittlung unterrichtet hat.
Darüber hinaus wird das Kreditinstitut der SCHUFA auch Daten über sonstiges nichtvertragsgemäßes Verhalten (z.B. betrügerisches Verhalten) übermitteln.
Diese Meldungen dürfen nach dem Bundesdatenschutzgesetz (§ 28 Absatz 2) nur erfolgen, soweit dies zur Wahrung berechtigter Interessen des Kreditinstituts
oder Dritter erforderlich ist und kein Grund zu der Annahme besteht, dass das schutzwürdige Interesse des Betroffenen an dem Ausschluss der Übermittlung
überwiegt. Insoweit befreien wir das Kreditinstitut zugleich vom Bankgeheimnis.
Die SCHUFA speichert und nutzt die erhaltenen Daten. Die Nutzung umfasst auch die Errechnung eines Wahrscheinlichkeitswertes auf Grundlage des SCHUFA-Datenbestandes zur Beurteilung des Kreditrisikos (Score). Die erhaltenen Daten übermittelt sie an ihre Vertragspartner im Europäischen Wirtschaftsraum
und der Schweiz, um diesen Informationen zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen Personen zu geben. Vertragspartner der SCHUFA sind Unternehmen, die aufgrund von Leistungen oder Lieferung finanzielle Ausfallrisiken tragen (insbesondere Kreditinstitute sowie Kreditkarten- und Leasinggesellschaften, aber auch etwa Vermietungs-, Handels-, Telekommunikations-, Energieversorgungs-, Versicherungs- und Inkassounternehmen). Die SCHUFA stellt personenbezogene Daten nur zur Verfügung, wenn ein berechtigtes Interesse hieran im Einzelfall glaubhaft dargelegt wurde und die Übermittlung nach Abwägung
aller Interessen zulässig ist. Daher kann der Umfang der jeweils zur Verfügung gestellten Daten nach Art der Vertragspartner unterschiedlich sein. Darüber hinaus nutzt die SCHUFA die Daten zur Prüfung der Identität und des Alters von Personen auf Anfrage ihrer Vertragspartner, die beispielsweise Dienstleistungen
im Internet anbieten.
Wir können Auskunft bei der SCHUFA über die uns betreffenden gespeicherten Daten erhalten. Weitere Informationen über das SCHUFA-Auskunfts- und
Score-Verfahren sind unter www.meineschufa.de abrufbar. Die postalische Adresse der SCHUFA lautet:
SCHUFA Holding AG, Privatkunden Service-Center, Postfach 103441, 50474 Köln.
2. Einwilligung zur Datenübermittlung an weitere Auskunfteien
Wir willigen ein, dass die Santander Consumer Bank AG (nachstehend Bank genannt) an die Auskunfteien
a) infoscore Consumer Data GmbH, Rheinstraße 99, 76532 Baden-Baden,
b) Deltavista GmbH, Freisinger Landstraße 74, D-80939 München,
personenbezogene Daten über die Begründung, die ordnungsgemäße Durchführung und Beendigung dieser Geschäftsverbindung übermittelt.
Wir willigen weiterhin ein, dass die Bank zum Zwecke der Bonitätsprüfung Daten zu unserem bisherigen Zahlungsverhalten und Bonitätsinformationen auf der
Basis von mathematisch-statistischen Verfahren unter Verwendung von Anschriftendaten von den genannten Auskunfteien bezieht.
Wir willigen weiter ein, dass die Bank den Auskunfteien auch Daten über gegen uns bestehende Forderungen übermittelt, soweit die geschuldete Leistung von
uns trotz Fälligkeit nicht erbracht worden ist und die Übermittlung nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes zulässig ist. Darüber hinaus wird die
Santander Consumer Bank AG den Auskunfteien auch Daten über sonstiges nicht vertragsgemäßes Verhalten (z. B. Konten- oder Kreditkartenmissbrauch)
übermitteln. Diese Meldungen dürfen nach dem Bundesdatenschutzgesetz nur erfolgen, soweit dies nach der Abwägung aller betroffenen Interessen zulässig
ist. Insoweit befreien wir die Bank bzgl. aller vorgenannten Einwilligungen vom Bankgeheimnis.
Die o.g. Auskunfteien speichern die Daten, um den ihnen angeschlossenen Kreditinstituten, Leasinggesellschaften, Einzelhandels- und sonstigen Unternehmen,
die gewerbsmäßig Geld- oder Warenkredite an Konsumenten geben, Informationen zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Kunden geben zu können. Sie stellen diese Daten ihren Vertragspartnern nur zur Verfügung, wenn diese ein berechtigtes Interesse an der Datenübermittlung glaubhaft darlegen. Die Auskunfteien
übermitteln nur objektive Daten ohne Angabe des kontoführenden Instituts und ohne subjektive Werturteile. Persönliche Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind in Auskunfteien-Auskünften nicht enthalten. Wir können Auskunft bei den Auskunfteien über die uns betreffenden Daten einholen.

IV. Darlehensbedingungen
1. Gemeinsame Darlehensbedingungen Ratenkredit (Antrag zu A) und CleverCard (Antrag zu B)
a)

b)

ba)

bb)

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bc)

bd)

be)

Zustandekommen des Darlehensvertrages
Dieser Darlehensvertrag kommt durch Antrag des Kunden und Annahme der Bank zustande. Die Annahmeerklärung der Bank bedarf keiner Unterzeichnung,
wenn sie mit Hilfe einer automatischen Einrichtung erstellt wird. Die Bank bestätigt die Annahme des Darlehensantrages. Dieses Dokument stellt die Abschrift
des Darlehensvertrages i.S.d. § 492 Abs. 3 Satz 1 BGB dar.
Sicherheiten
Zur Sicherung aller Ansprüche der Bank aus jedem Rechtsgrund in Zusammenhang mit diesem Darlehensvertrag einschließlich etwaiger Forderungen nach
den Vorschriften für Verbraucherdarlehensverträge räumen die Darlehensnehmer der Bank folgende Sicherheiten ein:
Fahrzeugsicherungsübereignung
Die Darlehensnehmer übertragen ihr Eigentum, Miteigentum oder Anwartschaftsrecht oder ihren Anspruch auf Übereignung an dem unter C II des Darlehensvertrages bezeichneten Fahrzeug nebst allen Bestandteilen und dem gesamten Zubehör auf die Bank. Darlehensnehmer und Bank sind sich darüber einig,
dass das Eigentum mit Abschluss des Darlehensvertrages auf die Bank übergeht, spätestens aber in dem Zeitpunkt, in dem die Darlehensnehmer den unmittelbaren Besitz am Fahrzeug erlangen. Die Übergabe des Fahrzeuges wird dadurch ersetzt, dass zwischen den Darlehensnehmern und der Bank bezüglich
des Fahrzeuges ein Leihverhältnis hiermit als vereinbart gilt, kraft dessen den Darlehensnehmern das Recht zur Benutzung des Fahrzeuges zusteht, solange
sie ihre Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag erfüllen. Falls ein Dritter im Besitz des Fahrzeuges ist, treten Darlehensnehmer und Fahrzeughändler den
Herausgabeanspruch an die Bank ab.
Abtretung von Ersatzansprüchen/Versicherungsansprüchen
Die Darlehensnehmer treten alle Ansprüche aus den für das Fahrzeug abgeschlossenen Versicherungen, einschl. des Anspruches auf evtl. Rückprämien, an
die dies annehmende Bank ab. Sie beantragen die Ausstellung eines auf die Bank lautenden Sicherungsscheins und ermächtigen diese, Auskünfte über das
Versicherungsverhältnis einzuholen. Ferner treten die Darlehensnehmer alle Ansprüche, die ihnen aus einem Unfall oder einer Beschädigung des Fahrzeuges
gegen Dritte oder deren Versicherungen zustehen, einschl. des Anspruchs auf Nutzungsausfallentschädigung, an die dies annehmende Bank ab. Sie sind verpflichtet, der Bank von solchen Ansprüchen und den Drittschuldnern von der Abtretung sofort Mitteilung zu machen.
Einkommensabtretung
Die Darlehensnehmer treten hiermit den pfändbaren bzw. übertragbaren Teil ihrer folgenden gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche auf:
- Arbeitseinkommen Lohn; Gehalt; Wehrsold; Provisionen; Gewinnbeteiligungen; Tantiemen; Abfindungen; Pensionen; Betriebsrenten; Leistungen nach dem
Altersteilzeitgesetz; Austrittsentschädigungen; Arbeitnehmersparzulagen; Weihnachts- und Urlaubsgeld; Urlaubsentgelt sowie Sachzuwendungen
- laufende Geldleistungen gem § 53 Abs. 3 Sozialgesetzbuch I (SGB-1.Buch) Ausbildungsförderung ; Arbeitslosengeld; Kurzarbeitergeld; Schlechtwettergeld;
Insolvenzgeld; Vorruhestandsleistungen; Leistungen der gesetzlichen Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung einschl. evtl. Abfindungen und Beitragsrückerstattungen; Anpassungsgelder und Renten wegen Minderung der Erwerbsfähigkeit
- Leistungen aus privaten und ausländischen Kranken-, Unfall- und Rentenversicherungen einschl. evtl. Abfindungen und Beitragsrückerstattungen gegen den
jeweiligen Arbeitgeber/Dienstherrn oder Leistungsverpflichteten an die dies annehmende Bank ab.
Die Bank kann die Zusammenrechnung einzelner vorstehender Ansprüche und Leistungen verlangen, wobei der unpfändbare Grundbetrag zuerst dem Einkommen zu entnehmen ist, das die wesentliche Grundlage der Lebenshaltung bildet.
Nominelle Begrenzung/nomineller Betrag
Die Abtretung ist begrenzt auf den unter A.II ausgewiesenen Gesamtbetrag zzgl. des gem. B. II in Anspruch genommenen Darlehensbetrag zzgl. einer Pauschale von 20% auf den gem. B. II in Anspruch genommenen Darlehensbetrag für eventuelle Ansprüche wegen Zahlungsverzuges und notwendiger Kosten
einer Rechtsverfolgung. Wird auf die Einkommensabtretung nicht gezahlt, setzt sich die Abtretung bis zur Erreichung des genannten Betrages fort.
Pfandrecht
Die Bank erwirbt ein Pfandrecht an den Ansprüchen, die den Darlehensnehmern aus der bankmäßigen Geschäftsbeziehung gegen die Bank zustehen oder
zukünftig zustehen werden (z.B. Kontoguthaben).
Rückübertragung und Freigabe
Mit vollständiger Tilgung der gesicherten Ansprüche gehen die bestellten Sicherheiten auf die jeweiligen Darlehensnehmer bzw. Sicherungsgeber zurück.
Werden die gesicherten Ansprüche durch einen Dritten (z.B. Fahrzeughändler, Bürgen, Fremdbank) erfüllt, ist die Bank berechtigt bzw. verpflichtet, diesem die
Forderungen und die Sicherheiten zu übertragen. Bis zur vollständigen Tilgung der gesicherten Forderungen ist die Bank auf Verlangen verpflichtet, Sicherheiten einschl. der Einkommensabtretung unter Berücksichtigung der berechtigten Belange der Darlehensnehmer bzw. Sicherungsgeber ganz oder teilweise freizugeben und/ oder einem Sicherheitentausch zuzustimmen, soweit der realisierbare Wert der Sicherheiten die gesicherten Forderungen nicht nur vorübergehend um 20 % übersteigt. Die (Teil-) Freigabe der Einkommensabtretung erfolgt durch entsprechende Herabsetzung des nominellen Betrages.

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Kopie 1.Darlehensnehmer

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Stand: 06.2014

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Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

Bewertung des Sicherungsgutes
Die Ermittlung des realisierbaren Wertes des Fahrzeuges wird anhand der jeweils aktuellen Schwacke-Liste (Eurotax-Schwacke) zum Händlereinkaufspreis
vorgenommen.
Nachbesicherung
Bei Darlehensverträgen ist die Bank berechtigt, eine Verstärkung von Sicherheiten zu verlangen, sofern die Sicherheiten in diesem Vertrag angegeben sind
und sofern Umstände eintreten oder bekannt werden, die eine erhöhte Risikobewertung der Ansprüche gegen die Darlehensnehmer aus diesem Vertrag rechtfertigen. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn
- sich die wirtschaftlichen Verhältnisse der Darlehensnehmer nachteilig verändert haben oder sich zu verändern drohen oder
- sich die vorhandenen Sicherheiten wertmäßig verschlechtert haben oder zu verschlechtern drohen.
Sicherheitenverwertung
Die Bank wird die Einkommensabtretung nur dann offenlegen und die abgetretenen Ansprüche einziehen, wenn die Darlehensnehmer mit einem Betrag, der
mindestens zwei vollen Raten entspricht, in Verzug sind und mindestens zweimal schriftlich zur Zahlung aufgefordert worden sind, wobei die erste Zahlungsaufforderung schon nach Verzug mit nur einer Rate erfolgen kann. Die Bank hat die Offenlegung den Darlehensnehmern vier Wochen vorher anzudrohen. Die
Androhung der Offenlegung kann mit einer Zahlungsaufforderung verbunden werden. Eine Offenlegung der Abtretung vor Kündigung des Darlehensvertrages
darf nur in Höhe der jeweils fälligen Beträge erfolgen. Bei Kündigung des Darlehens kann die Bank das Fahrzeug in unmittelbaren Besitz nehmen und für
Rechnung der Darlehensnehmer verwerten. Die Bank wird auf die berechtigten Belange der Darlehensnehmer Rücksicht nehmen. Die Verwertung wird die
Bank den Darlehensnehmern unter Fristsetzung schriftlich vier Wochen vorher androhen. Die Bank wird den gewöhnlichen Verkaufswert im Zeitpunkt der
Wegnahme mit der Restforderung verrechnen und einen evtl. Überschuss den Darlehensnehmern auszahlen.
Pflichten der Darlehensnehmer
Die Darlehensnehmer sind verpflichtet,
der Bank von allen gegen sie oder gegen von ihnen bestellte Sicherheiten unternommenen Zwangsvollstreckungs- und sonstigen Maßnahmen Dritter, die die
Rechte der Bank beeinträchtigen könnten, unter Übersendung der entsprechenden Unterlagen unverzüglich Mitteilung zu machen;
der Bank einen Arbeitsplatzwechsel, eine Änderung des Leistungspflichtigen, eine Pfändung der abgetretenen Ansprüche oder eine anderweitige Offenlegung
der Einkommensabtretung unverzüglich anzuzeigen;
die Änderung ihrer Anschrift umgehend der Bank mitzuteilen.
die unter I gemachten Angaben durch Vorlage geeigneter Originalunterlagen zu belegen und der Bank für ihre Unterlagen in Kopie zur Verfügung zu stellen;
dies insbesondere durch Vorlage von Einkommensnachweisen, Arbeitsverträgen, Ausweisdokumenten, Kontoauszügen usw. Die Bank kann im Einzelfall auf
die Vorlage von Unterlagen verzichten.
Kündigung/Verfahren
Kündigungsmöglichkeiten der Bank
wegen Zahlungsverzuges
Die Bank ist gem. § 498 BGB im Falle des Zahlungsverzuges der Darlehensnehmer berechtigt, den Darlehensvertrag zu kündigen, wenn
1. die Darlehensnehmer mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise und beim Darlehensvertrag zu A. mit mindestens
10 Prozent, bei einer Laufzeit des Darlehensvertrages über drei Jahre mit fünf Prozent des Nennbetrages (entspricht dem Nettodarlehensbetrag gem. II des
Darlehensvertrages) des Darlehens bzw. bei dem Darlehensvertrag zu B. mit mindestens 10% der Inanspruchnahme des Darlehensrahmen in Verzug sind und
2. die Bank den Darlehensnehmern erfolglos eine zweiwöchige Frist zur Zahlung des rückständigen Betrages mit der Erklärung gesetzt hat, dass sie bei Nichtzahlung innerhalb der Frist die gesamte Restschuld verlangt.
außerordentliches Kündigungsrecht
Darüber hinaus ist die Bank gem. § 490 Abs. 1 BGB berechtigt, den Darlehensvertrag fristlos zu kündigen, wenn in den Vermögensverhältnissen der Darlehensnehmer oder in der Werthaltigkeit einer für das Darlehen gestellten Sicherheit eine wesentliche Verschlechterung eintritt oder einzutreten droht, durch die
die Rückzahlung des Darlehens, auch unter Verwertung der Sicherheit, gefährdet wird.
Kündigungsmöglichkeiten von Bank und Darlehensnehmern
Der Darlehensvertrag kann von beiden Vertragspartnern (Bank/Darlehensnehmern) aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt
werden. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Vertragspartner unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der
beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann. Besteht der wichtige Grund in der Verletzung einer vertraglichen Pflicht (z.B. Pflichten der Darlehensnehmer gem. c) ist die Kündigung erst
nach Ablauf einer zur Abhilfe bestimmten angemessenen Frist oder nach erfolgloser Abmahnung zulässig, es sei denn, dies ist wegen der Besonderheiten des
Einzelfalles entbehrlich.
Form
Kündigungserklärungen haben schriftlich zu erfolgen. Eine Kündigungserklärung der Darlehensnehmer gilt als nicht erfolgt, wenn sie den geschuldeten Betrag
nicht binnen 2 Wochen zurückzahlen.
Vorzeitige Rückzahlung
Die Darlehensnehmer sind gem. § 500 Abs. 2 BGB berechtigt, ihre Verbindlichkeiten aus dem Darlehensvertrag jederzeit ganz oder teilweise vorzeitig zu erfüllen.
Die Darlehensnehmer sind berechtigt, im Rahmen einer vorzeitigen Rückzahlung des Darlehensvertrages zu A eine Zweckbestimmung dergestalt zu treffen,
wie die Bank die vorzeitige Rückzahlung zu behandeln hat. Vorzeitige Rückzahlungen der Darlehensnehmer ohne Zweckbestimmung werden von der Bank
laufzeitverkürzend berücksichtigt, ohne die vertragliche Verpflichtung zur Zahlung der vertraglich vereinbarten Monatsraten und deren Höhe zu berühren.
Haftungsbeschränkung/Abtretung
Die Bank haftet nur für grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verschulden; dies gilt auch für eine evtl. Haftung für Erfüllungsgehilfen oder Dritte.
Die Darlehensnehmer können ihre Ansprüche und Rechte gegen die Bank nur mit deren Zustimmung abtreten. Die Bank ist berechtigt, ihre Rechte und Ansprüche gegen die Darlehensnehmer aus diesem Vertrag, insbesondere zu Refinanzierungszwecken, auf Dritte zu übertragen. Die Darlehensnehmer willigen
insoweit in die Weitergabe ihrer Personen- und Vertragsdaten an diese und an Dritte, die bei Refinanzierungsgeschäften üblicherweise eingeschaltet werden,
zum Zwecke einer Prüfung und sachgerechten Rechtsverfolgung ein.
Warnhinweis zu den Folgen ausbleibender Zahlungen und Kosten
Ausbleibende Zahlungen können schwerwiegende Folgen für die Darlehensnehmer haben (z.B. Sicherheitenverwertung) und die Erlangung eines Darlehens
erschweren.
Kommen die Darlehensnehmer mit einer oder mehreren Tilgungsraten ganz oder teilweise in Verzug (Zahlungsverzug) berechnet die Bank bei Verbrauchern
den konkret durch den Zahlungsverzug entstandenen Schaden. Verzugszinsen werden während der Vertragslaufzeit nicht berechnet.
Bei gewerblichen Darlehensnehmern berechnet die Bank im Falles des Zahlungsverzuges mit einer oder mehreren Tilgungsraten mindestens Verzugszinsen
in Höhe von 8 % p.a. über dem jeweiligen von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Basiszinssatz.
Die Darlehensnehmer haben die Möglichkeit nachzuweisen, dass kein oder ein geringerer Schaden bzw. Aufwand entstanden ist, oder dass sie kein Verschulden
trifft.
Bestehen eines Widerrufsrechts
Die Darlehensnehmer haben das Recht, den Darlehensvertrag zu widerrufen. Einzelheiten zu diesem Widerrufsrecht (Frist, Form usw.) sind der nachfolgenden
drucktechnisch hervorgehobenen gesonderten Widerrufsinformation zu entnehmen. Bei zwei Darlehensnehmern steht das Widerrufsrecht beiden Darlehensnehmern unabhängig voneinander zu.
Entgelte
Die Höhe der Entgelte für die im Privatkundengeschäft üblichen Leistungen ergibt sich aus dem Preisaushang und ergänzend aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis. Wenn die Darlehensnehmer eine der dort aufgeführten Leistungen in Anspruch nehmen und dabei keine abweichende Vereinbarung getroffen
wurde, gelten die zu diesem Zeitpunkt im Preis- und Leistungsverzeichnis angegeben Entgelte. Für die Vergütung der darin nicht aufgeführten Leistungen, die
im Auftrag der Darlehensnehmer oder in deren mutmaßlichem Interesse erbracht wurden und die nach den Umständen zu urteilen, nur gegen eine Vergütung
zu erwarten sind, gelten, soweit keine andere Vereinbarung getroffen wurde, die gesetzlichen Vorschriften.
Allgemeine Bestimmungen
Die Darlehensnehmer versichern, ihre bonitätsrelevanten Angaben gem. A I, welche von wesentlicher Bedeutung für die Darlehensentscheidung der Bank sind,
wahrheitsgemäß und vollständig gemacht zu haben.
Die Darlehensnehmer erteilen sich gegenseitig Vollmacht, rechtsverbindliche Mitteilungen von der Bank entgegenzunehmen, Erklärungen ihr gegenüber
abzugeben und von ihr Urkunden und Sicherheiten in Empfang zu nehmen.
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz der Bank, wenn die Darlehensnehmer Kaufleute sind oder nach Vertragsabschluss ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen
Aufenthaltsort ins Ausland verlegen oder der gewöhnliche Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
Mündliche Nebenabreden haben nur mit schriftlicher Zustimmung der Bank Gültigkeit.
Sollten Teile dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen.
Zuständige Aufsichtsbehörde
Zuständige Aufsichtsbehörde ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn sowie Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt

Fortsetzung von Seite 7 / Vertrag
l)

Außergerichtliches Beschwerde- und Rechtsbehelfsverfahren
Für die Beilegung von Streitigkeiten mit der Bank besteht die Möglichkeit, den Ombudsmann der privaten Banken anzurufen. Näheres regelt die „Verfahrensordnung für die Schlichtung von Kundenbeschwerden im deutschen Bankgewerbe“, die auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird oder auf der Internetseite des
Bundesverbandes eutscher Banken e.V., www.bdb.de, eingesehen werden kann. Die Beschwerde ist schriftlich an die Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken e. V., Postfach 04 03 07, 10062 Berlin, zu richten.

2.

Ergänzende Darlehensbedingungen zum Ratenkredit (Antrag zu A)

a)

Art des Darlehens
Bei dem Darlehen wird den Darlehensnehmern ein Darlehensrahmen (Höchstbetrag auf den die Darlehensnehmer aufgrund dieses Darlehensvertrages einen
Anspruch haben) eingeräumt, über den die Darlehensnehmer wiederholt vollständig oder teilweise verfügen können und bei dem die Darlehensnehmer monatlich eine vereinbarte Mindestrate leisten müssen. Sollzinsen werden staffelmäßig kontokorrent nur für die Dauer und den Betrag der tatsächlichen Inanspruchnahme in Rechnung gestellt und monatlich kapitalisiert.
Annahmen bei der Errechnung von Gesamtbetrag und effektivem Jahreszins
Für die Berechnung des effektiven Jahreszinses werden Bearbeitungsgebühren und Zinsen als Gesamtkosten berücksichtigt. Der Gesamtbetrag ist die Summe aus
Nettodarlehensbetrag und Gesamtkosten. Bei der Berechnung von Gesamtbetrag und effektivem Jahreszins wird ein Beginn der Ratenzahlung wie unter A. III bestimmt unterstellt. Liegen zwischen der Darlehensauszahlung und der 1. Rate weniger Tage als unter A. III bestimmt, so reduziert sich der unter A. II ausgewiesene
Zinsbetrag und somit auch der Gesamtbetrag. Bei mehr Tagen als unter A. III bestimmt erhöht sich der unter A. II ausgewiesene Zinsbetrag und somit auch der Gesamtbetrag. Der jeweilige Differenzbetrag wird grundsätzlich auf sämtliche Raten verteilt.
Kündigungsmöglichkeiten des Kunden bei Laufzeiten über 10 Jahren
Neben den Kündigungsmöglichkeiten gem. C. IV 1 d) können die Darlehensnehmer den Darlehensvertrag in jedem Fall ganz oder teilweise nach Ablauf von
zehn Jahren nach dem vollständigen Empfang der Darlehensvaluta unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten kündigen. Sofern nach dem
Empfang der Darlehensvaluta eine neue Vereinbarung über die Zeit der Rückzahlung oder den Sollzinssatz getroffen wird, tritt der Zeitpunkt dieser Vereinbarung an die Stelle des Zeitpunkts des Empfangs der Darlehensvaluta.
Kostenermäßigung
Soweit die Darlehensnehmer ihre Verbindlichkeiten vorzeitig erfüllen oder die Restschuld vor der vereinbarten Zeit durch Kündigung fällig wird vermindern sich
die Gesamtkosten gem. A. II (Seite 1 des Darlehensvertrages) um die laufzeitabhängigen Kosten (z.B. Zinsen), die bei gestaffelter Berechnung auf die Zeit
nach Fälligkeit oder Erfüllung entfallen. Die Bearbeitungsgebühren werden als Einmalkosten nicht zurück vergütet.
Vorfälligkeitsentschädigung
Im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung durch die Darlehensnehmer kann die Bank gemäß § 502 BGB von den Darlehensnehmern eine angemessene Vorfälligkeitsentschädigung für den unmittelbar mit der vorzeitigen Rückzahlung zusammenhängenden Schaden verlangen. In diesem Fall wird die Bank diesen
Schaden nach den vom Bundesgerichtshof für die Berechnung vorgeschriebenen finanzmathematischen Rahmenbedingungen berechnen, die insbesondere:
- ein zwischenzeitlich verändertes Zinsniveau,
- die für das Darlehen ursprünglich vereinbarten Zahlungsströme,
- den der Bank entgangenen Gewinn,
- den mit der vorzeitigen Rückzahlung verbundenen Verwaltungsaufwand (Bearbeitungsentgelt) sowie
- die infolge der vorzeitigen Rückzahlung ersparten Risiko- und Verwaltungskosten berücksichtigen.
Die so errechnete Vorfälligkeitsentschädigung wird, wenn sie höher ist, auf den niedrigeren der beiden folgenden Beträge reduziert:
- 1 Prozent beziehungsweise, wenn der Zeitraum zwischen der vorzeitigen und der vereinbarten Rückzahlung weniger als 1 Jahr beträgt, 0,5 Prozent des
vorzeitig zurückgezahlten Betrages,
- den Betrag der Sollzinsen, den die Darlehensnehmer in dem Zeitraum zwischen der vorzeitigen und der vereinbarten Rückzahlung entrichtet hätten.
Anspruch auf einen Tilgungsplan
Die Darlehensnehmer können von der Bank jederzeit einen Tilgungsplan verlangen.
Barzahlungspreis
Bei dem in der Darlehensberechnung unter II als „RSV-Beitrag“ ausgewiesenen Betrag handelt es sich um den Barzahlungspreise gem. § 492 Abs. 2 BGB
i.V.m. Artikel 247 § 12 EGBGB.

b)

c)

d)

Stand: 06.2014

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Kopie 1.Darlehensnehmer

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F 100 090 013 A+CCoRSV

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

f)
g)

3.
a)

Ergänzende Darlehensbedingungen CleverCard (Antrag zu B)

Art des Darlehens
Bei dem Darlehen wird den Darlehensnehmern ein Darlehensrahmen (Höchstbetrag auf den die Darlehensnehmer aufgrund dieses Darlehensvertrages einen
Anspruch haben) eingeräumt, über den die Darlehensnehmer wiederholt vollständig oder teilweise verfügen können und bei dem die Darlehensnehmer monatlich eine vereinbarte Mindestrate leisten müssen. Sollzinsen werden staffelmäßig kontokorrent nur für die Dauer und den Betrag der tatsächlichen Inanspruchnahme in Rechnung gestellt und monatlich kapitalisiert.
b)
Inanspruchnahmemöglichkeiten
Die Darlehensnehmer können über den eingeräumten Darlehensrahmen mittels der zu dem Darlehenskonto ausgegebenen CleverCard, per Barauszahlung in
einer Filiale der Bank sowie per Überweisung auf das unter A V angegebene Referenzkonto verfügen. Die Prämie einer auf Wunsch der Darlehensnehmer
optional abgeschlossenen Ratenschutzversicherung wird gem. B VI dem Darlehensrahmen belastet.
c)
Annahmen bei der Errechnung von Gesamtbetrag und effektivem Jahreszins
Für die Berechnung des effektiven Jahreszinses werden die Zinsen in die Gesamtkosten eingerechnet. Die Gesamtkosten sind die Zinsen, die die Darlehensnehmer bei regulärem Vertragsverlauf im Zusammenhang mit dem Darlehen zu tragen haben. Da die genaue Höhe der Zinsen nicht angegeben werden kann,
weil die Zinsen von der jeweiligen Inanspruchnahme des Darlehensrahmens und der jeweiligen Rückzahlung abhängen, erfolgt die Berechnung des effektiven
Jahreszinses unter den Annahmen der Preisangabenverordnung (PAngV). Folgende Annahmen gem. PAngV wurden bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses zugrunde gelegt (zitiert aus der PAngV):
Kann der Kreditnehmer bestimmen, zu welchem Zeitpunkt er den Kredit in Anspruch nehmen will, gilt der gesamte Kredit als sofort in voller Höhe in Anspruch
genommen.
Bei unbefristeten Kreditverträgen, die keine Überziehungsmöglichkeiten sind, ist anzunehmen, dass der Kredit ab der ersten Inanspruchnahme für einen Zeitraum von einem Jahr gewährt wird und dass mit der letzten Zahlung des Kreditnehmers der Saldo, die Zinsen und etwaige sonstige Kosten ausgeglichen sind
und der Kreditbetrag in gleich hohen monatlichen Zahlungen, beginnend einen Monat nach dem Zeitpunkt der ersten Inanspruchnahme zurückgezahlt wird. Als
unbefristete Kreditverträge gelten Kreditverträge ohne feste Laufzeit.
Ein Gesamtbetrag gem. § 492 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 247 § 3 Abs. 1 Nr. 8 EGBGB kann nicht angegeben bzw. errechnet werden, da dieser von der jeweiligen
Inanspruchnahme des Darlehensrahmens und der jeweiligen Rückzahlung abhängt.
d)
Ergänzende Kündigungsmöglichkeiten zum CleverCard-Vertrag
da) ordentliches Kündigungsrecht/Leistungsverweigerung der Bank
Die Bank ist gem. § 499 Abs. 1 BGB berechtigt, den Darlehensvertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 2 Monaten zu kündigen. Die Bank ist darüber
hinaus gem. § 499 Abs. 2 BGB berechtigt, die Auszahlung aus einem sachlichen Grund zu verweigern. Die Bank wird die Darlehensnehmer möglichst vorher,
spätestens nach Rechtsausübung informieren, wenn sie beabsichtigt, dieses Leistungsverweigerungsrecht auszuüben und ihnen die Gründe mitteilen.
db) Kündigungsmöglichkeiten des Kunden
Die Darlehensnehmer können den Darlehensvertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat kündigen.

Fortsetzung von Seite 8 / Vertrag

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

V. Kundeninformation/Einverständniserklärung: (Zutreffendes bitte ankreuzen / X = Einwilligung)
Wir erklären uns unter dem Vorbehalt jederzeitigen schriftlichen Widerrufs damit einverstanden, von der Bank oder deren beauftragten Dienstleister per Telefon, E-Mail und SMS beworben zu werden. Diese Erlaubnis zur Bewerbung bezieht sich ausschließlich sowohl auf bankeigene Produkte
als auch auf sonstige von der Bank vermittelte Finanz- und Versicherungsdienstleistungen aller Art.
Wir willigen unter dem Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs ein, dass unsere Personen- und Vertragsdaten hierfür von der Bank oder deren beauftragten
Dienstleister verwendet werden.

VI. Widerrufsinformationen zu den Darlehensverträgen
1. Widerrufsinformation zum Ratenkreditvertrag (Antrag zu A)
Widerrufsinformation
Widerrufsrecht
Der Darlehensnehmer kann seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Frist beginnt nach Abschluss des
Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Absatz 2 BGB (z. B. Angabe zur Art des Darlehens, Angaben zum Nettodarlehensbetrag, Angabe der zur Vertragslaufzeit) erhalten hat. Der Darlehensnehmer hat alle Pflichtangaben erhalten, wenn sie in der für den Darlehensnehmer bestimmten Ausfertigung seines Antrags oder in der für den Darlehensnehmer bestimmten Ausfertigung der Vertragsurkunde oder in einer für den
Darlehensnehmer bestimmten Abschrift seines Antrags oder der Vertragsurkunde enthalten sind und dem Darlehensnehmer eine solche Unterlage zur Verfügung gestellt worden ist. Über in den Vertragstext nicht aufgenommene Pflichtangaben kann der Darlehensnehmer nachträglich auf einem dauerhaften Datenträger informiert werden; die Widerrufsfrist beträgt dann einen Monat. Der Darlehensnehmer ist mit den nachgeholten Pflichtangaben nochmals auf den
Beginn der Widerrufsfrist hinzuweisen, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt.. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:
Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach, Telefax-Nr.: 02161 / 90 65 527
Widerrufsfolgen

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Kopie 1.Darlehensnehmer

Soweit das Darlehen bereits ausbezahlt wurde, hat es der Darlehensnehmer spätestens innerhalb von 30 Tagen zurückzuzahlen und für den Zeitraum zwischen der Auszahlung und der Rückzahlung des Darlehens den vereinbarten Sollzins zu entrichten. Die Frist beginnt mit der Absendung der Widerrufserklärung. Für den Zeitraum zwischen Auszahlung und Rückzahlung ist bei vollständiger Inanspruchnahme des Darlehens pro Tag ein Zinsbetrag in Höhe von
1,01 Euro zu zahlen. Dieser Betrag verringert sich entsprechend, wenn das Darlehen nur teilweise in Anspruch genommen wurde.

2. Widerrufsinformation zum CleverCard-Vertrag (Antrag zu B)

Widerrufsinformation
Widerrufsrecht
Der Darlehensnehmer kann seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Frist beginnt nach Abschluss des
Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Absatz 2 BGB (z. B. Angabe zur Art des Darlehens, Angabe zum Nettodarlehensbetrag, Angabe zur Vertragslaufzeit) erhalten hat. Der Darlehensnehmer hat alle Pflichtangaben erhalten, wenn sie in der für den Darlehensnehmer
bestimmten Ausfertigung seines Antrags oder in der für den Darlehensnehmer bestimmten Ausfertigung der Vertragsurkunde oder in einer für den Darlehensnehmer bestimmten Abschrift seines Antrags oder der Vertragsurkunde enthalten sind und dem Darlehensnehmer eine solche Unterlage zur Verfügung
gestellt worden ist. Über in den Vertragstext nicht aufgenommene Pflichtangaben kann der Darlehensnehmer nachträglich auf einem dauerhaften Datenträger informiert werden; die Widerrufsfrist beträgt dann einen Monat. Der Darlehensnehmer ist mit den nachgeholten Pflichtangaben nochmals auf den Beginn
der Widerrufsfrist hinzuweisen. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften
Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt. Der Widerruf ist zu richten an:
Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach, Telefax-Nr.: 02161 / 90 65 527
Besonderheiten bei weiteren Verträgen

F 100 090 013 A+CCoRSV

Stand: 06.2014

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− Steht dem Darlehensnehmer in Bezug auf diesen Darlehensvertrag ein Widerrufsrecht zu, so ist er mit wirksamem Widerruf des Darlehensvertrags auch
an den Beitritt zur Ratenschutzversicherung (im Folgenden: zusammenhängender Vertrag) nicht mehr gebunden.

Widerrufsfolgen
Soweit das Darlehen bereits ausbezahlt wurde, hat es der Darlehensnehmer spätestens innerhalb von 30 Tagen zurückzuzahlen und für den Zeitraum zwischen der Auszahlung und der Rückzahlung des Darlehens den vereinbarten Sollzins zu entrichten. Die Frist beginnt mit der Absendung der Widerrufserklärung. Für den Zeitraum zwischen Auszahlung und Rückzahlung ist bei vollständiger Inanspruchnahme des Darlehens pro Tag ein Zinsbetrag in Höhe von
Euro zu zahlen. Dieser Betrag verringert sich entsprechend, wenn das Darlehen nur teilweise in Anspruch genommen wurde.
Besonderheiten bei weiteren Verträgen
− Ist der Darlehensnehmer aufgrund des Widerrufs dieses Darlehensvertrags an den zusammenhängenden Vertrag nicht mehr gebunden, sind insoweit die
beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren.

Santander Consumer Bank AG
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

Fortsetzung von Seite 9 / Vertrag

Mit meiner/unserer Unterschrift erkenne(n) ich/wir an:
1. die vorstehenden Vertragsbedingungen,
2. die vorstehenden Bedingungen zur Datenübermittlung an die Auskunfteien (vgl. C. III),
3. auf den Zugang der Annahmeerklärung der Bank zu verzichten,
4. die vorstehenden Bedingungen zur Kundeninformation (vgl. C. V), soweit wir unter C. V unser Einverständnis erklärt haben.
______________________________
Ort/Datum

______________________________
Unterschrift Darlehensnehmer 1

______________________________
Ort/Datum

______________________________
Unterschrift Darlehensnehmer 2

Ich/wir bestätige/bestätigen
- eine Ausfertigung der Europäischen Standardinformationen für Verbraucherkredite
- die Erläuterungen zum Darlehensvertrag in Textform
- eine Ausfertigung dieser Urkunde
- und im Falle des Beitritts zur Ratenschutzversicherung (RSV) zusätzlich die Allgemeinen und Besonderen Versicherungsbedingungen zur RSV (einschließlich
der Belehrung über das Widerrufsrecht), die diesen vorangestellten Informationen zum Beitritt zur RSV, das Produktinformationsblatt zur RSV, die Schlusserklärung zur RSV und das Merkblatt zur Datenverarbeitung zur RSV sowie eine Ausfertigung des Beratungsprotokolls zur optional angebotenen RSV
erhalten zu haben.
______________________________
Ort/Datum

______________________________
Unterschrift Darlehensnehmer 1

______________________________
Ort/Datum

______________________________
Unterschrift Darlehensnehmer 2

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Stand: 06.2014

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Kopie 1.Darlehensnehmer

Identität anhand von Personalausweis/Reisepass geprüft (wird durch die Bank ausgefüllt)

_________________________________________
1. Darlehensnehmer Nr.

_________________________________________
1. DN Ausstellungsdatum/Behörde

________________________________________
Ort/Datum

_________________________________________
2. Darlehensnehmer Nr.

_________________________________________
2. DN Ausstellungsdatum/Behörde

________________________________________
Unterschrift(en) Prüfer

Erläuterungen der Santander Consumer Bank AG (nachfolgend Bank genannt) zu dem angebotenen BestCreditDarlehen (nachfolgend auch Darlehensvertrag bzw. Darlehen genannt)
Die nachfolgenden Erläuterungen erklären Ihnen die wesentlichen Vertragsinhalte, damit Sie in die Lage versetzt werden, zu beurteilen, ob der
Darlehensvertrag dem von Ihnen verfolgten Zweck und Ihren Vermögensverhältnissen gerecht wird. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die
ebenfalls ausgehändigten Europäischen Standardinformationen für Verbraucherkredite (nachfolgend Standardinformationen genannt) und auf den
ausgehändigten Entwurf des Darlehensvertrages verwiesen.
1.

Art des Darlehens
Bei dem Darlehen handelt es sich um einen Ratenkredit mit einer für die gesamte Vertragslaufzeit festgelegten Ratenhöhe und gebundenen, d.h. für
die gesamte Laufzeit fest vereinbartem Sollzinssatz. Das Darlehen ist nicht zweckgebunden.
Mit dem Darlehen können Sie optional angebotene Produkte, z.B. eine Ratenschutzversicherung, finanzieren (verbundene Verträge). Wesentliche
Merkmale der optional angebotenen Produkte werden – sofern beantragt - in den beigefügten Produktinformationen dargestellt. Einzelheiten über die
Verbundenheit von Darlehensvertrag und finanziertem Vertrag – sofern beantragt - entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Informationen zum
Widerrufsrecht in dem beigefügten Entwurf des Darlehensvertrages.
Der Darlehensvertrag kommt durch Antrag des Darlehensnehmers (Unterzeichnung des Darlehensvertragsformulars) und Annahme der Bank
zustande.

2.

Beträge und vertragliche Verpflichtungen
Der Gesamtkreditbetrag in den Standardinformationen entspricht dem im Darlehensvertrag ausgewiesenen Nettodarlehensbetrag und ist die Summe
aller Beträge, die Ihnen die Bank mit diesem Darlehen zur Verfügung stellt. Vorstehendes gilt auch für den Fall, dass die Beträge nicht unmittelbar an
Sie, sondern auf Ihre Weisung an eine dritte Person, z.B. einem Versicherungsunternehmen, ausgezahlt werden.
Der in den Standardinformationen und im Darlehensvertrag ausgewiesene Gesamtbetrag ist die Summe aus Nettodarlehensbetrag und
Gesamtkosten (Zinsen und sonstige Kosten, z.B. Bearbeitungsgebühr) des Darlehens. Der Gesamtbetrag enthält damit sämtliche Beträge, die Sie
bei planmäßiger Erfüllung zahlen müssen. Der ausgewiesene effektive Jahreszins dient der Vergleichbarkeit mit anderen Darlehensangeboten und
drückt den Preis des Darlehens auf ein Jahr gerechnet aus. Das bedeutet, je niedriger der effektive Jahreszins desto günstiger ist das Darlehen.
Die Wahl der Laufzeit hat Auswirkung auf den zurück zu zahlenden Gesamtbetrag. Je kürzer die Laufzeit desto geringer der zurück zu zahlende
Gesamtbetrag, desto höher jedoch die monatliche Belastung. Bei einer längeren Laufzeit erhöht sich der insgesamt zu zahlende Gesamtbetrag, die
monatliche Belastung ist aber geringer.

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Kopie 1.Darlehensnehmer

Sie sind verpflichtet, das Darlehen – unabhängig von Änderungen Ihrer persönlichen Lebensumstände (z.B. Verlust des Arbeitsplatzes) –
zurückzuzahlen.
Die monatliche Ratenbelastung steht Ihnen für Ihre Lebenshaltung (z.B. Miete, Verpflegung, Kleidung usw.) während der Vertragslaufzeit nicht zur
Verfügung. Die finanzielle Belastung im Zusammenhang mit dem Darlehen müssen Sie eigenverantwortlich im Rahmen Ihres Darlehensantrages
berücksichtigen. Die Kreditentscheidung der Bank berücksichtigt grundsätzlich nur die zum Zeitpunkt der Antragstellung ihr bekannt gemachten
persönlichen Angaben. Zum Zeitpunkt der Kreditentscheidung der Bank unbekannte zukünftige Entwicklungen in den Lebensumständen, die Einfluss
auf das zur Verfügung stehende Einkommen haben, sind nicht berücksichtigt.
3.

Verpflichtung bei Antragstellung
Sie sind bei Antragstellung verpflichtet, alle von der Bank abgefragten Umstände wahrheitsgemäß und vollständig anzugeben. Bei unrichtigen
Angaben ist die Bank ggf. berechtigt, den Darlehensvertrag außerordentlich zu kündigen und Sie zur Rückzahlung des Darlehens aufzufordern.

4.

Beendigung und vorzeitige Rückzahlung
Das Vertragsverhältnis kann durch die Bank vorzeitig nur im Rahmen einer außerordentlichen Kündigung (z.B. wegen Zahlungsverzuges oder aus
einem sonstigen wichtigen Grund) beendet werden (hierzu siehe im Einzelnen die Regelungen im Darlehensvertrag).
Sie sind berechtigt, das Darlehen jederzeit ganz oder teilweise zurückzuzahlen, ohne eine Kündigungsfrist einzuhalten. Im Fall einer vorzeitigen
Rückzahlung ist die Bank berechtigt eine angemessene Vorfälligkeitsentschädigung für den unmittelbar mit der vorzeitigen Rückzahlung
zusammenhängenden Schaden zu verlangen (Schadensersatzanspruch). Der Schadensersatzanspruch ist begrenzt auf 1 Prozent bzw., wenn der
Zeitraum zwischen der vorzeitigen und der vereinbarten Rückzahlung weniger als 1 Jahr beträgt auf 0,5 Prozent des vorzeitig durch Sie
zurückgezahlten Betrages; maximal auf den Betrag der Sollzinsen, der in dem Zeitraum zwischen der vorzeitigen und der vereinbarten Rückzahlung
zu entrichten gewesen wäre.
Soweit Verbindlichkeiten aus dem Darlehensvertrag vorzeitig erfüllt werden oder die Restschuld vor der vereinbarten Zeit durch Kündigung fällig wird,
vermindern sich die Gesamtkosten um die laufzeitabhängigen Kosten (z.B. Zinsen), die auf die Zeit nach Fälligkeit oder Erfüllung entfallen. Die
Bearbeitungsgebühren werden als Einmalkosten nicht zurück vergütet.

5.

Auswirkungen von Zahlungsstörungen
Ausbleibende Zahlungen können schwer wiegende Folgen für Sie haben und die zukünftige Erlangung von Darlehen erschweren. Zahlen Sie die
vereinbarten Raten nicht vollständig zum vertraglich bestimmten Fälligkeitstermin, kommen Sie ganz oder teilweise in Verzug (Zahlungsverzug). Die
Bank berechnet Ihnen als Verbraucher den konkret durch Ihren Zahlungsverzug entstandenen Schaden.
Darüber hinaus ist die Bank im Falle des Zahlungsverzuges berechtigt, den Darlehensvertrag zu kündigen und zur Rückzahlung fällig zu stellen,
wenn Sie mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise und mindestens 10 Prozent, bei einer Laufzeit des
Darlehensvertrages über drei Jahre mit 5 Prozent des Nettodarlehensbetrages des Darlehens in Verzug sind und Ihnen erfolglos eine zweiwöchige
Frist zur Zahlung des rückständigen Betrages gesetzt wurde.

F 100 990 001 BCmV

Stand: 05.2013

Bestellte Sicherheiten (z.B. Einkommensabtretung, Fahrzeugsicherungsübereignung) werden unter Berücksichtigung der Regelungen zur
Sicherheitenverwertung im Darlehensvertrag verwertet.
6.

Haftung
Bei mehreren Darlehensnehmern haften diese gesamtschuldnerisch. Das bedeutet, dass sich die Bank wegen ihrer Ansprüche wahlweise an Sie
oder einen weiteren Darlehensnehmer wenden kann.

7.

Weitere Fragen
Bei weiteren Fragen stehen die freundlichen Mitarbeiter der Bank unter der Nummer 02161 – 90 60 599 zur Verfügung.

Europäische Standardinformationen für Verbraucherkredite
für den BestCredit der Santander Consumer Bank AG
1. Name und Kontaktangaben des Kreditgebers/Kreditvermittlers
Kreditgeber
Anschrift

Santander Consumer Bank Aktiengesellschaft
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

(falls zutreffend)
smava
GmbH
Kreditvermittler
XY
Kopernikusstr.
Musterstr. 10 35
10243
12345 Berlin
Musterstadt

Kreditvermittler
Anschrift

2. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des Kredits
Kreditart
Gesamtkreditbetrag
Obergrenze oder Summe aller Beträge, die
aufgrund des Kreditvertrags zur Verfügung
gestellt wird
Bedingungen für die Inanspruchnahme

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Kopie 1.Darlehensnehmer

Gemeint ist, wie und wann Sie das Geld erhalten
Laufzeit des Kreditvertrags
Teilzahlungen und gegebenenfalls Reihenfolge, in der die Teilzahlungen angerechnet
werden

Von Ihnen zu zahlender Gesamtbetrag
Betrag des geliehenen Kapitals zuzüglich
Zinsen und etwaiger Kosten im Zusammenhang mit Ihrem Kredit
(falls zutreffend)

Ratenkredit mit festgelegter Ratenhöhe und festem Zinssatz
9.999.999,99
4.500,00 Euro (entspricht dem Nettodarlehensbetrag im Darlehensvertrag)

Das Darlehen wird nach Vertragsschluss gemäß Auszahlungsanweisung(en) zur
Verfügung gestellt.

48 Monatsraten zzgl. ggf. vereinbarter Vorlaufzeit
999
Sie müssen folgende Zahlungen leisten:
101,70 Euro und 999
47 weitere Monatsraten in Höhe
Die 1. Rate in Höhe von 999.999,99
101,70 Euro zum TT.
01. eines jeden Monats, beginnend ab 01.12.2014
von je 999.999,99
TT.MM.JJJJ.
Zinsen und/oder Kosten sind wie folgt zu entrichten:
Die während der Vertragslaufzeit anfallenden Zinsen werden mit den vorgenannten Raten beglichen. Die Bearbeitungsgebühren werden mitfinanziert und mit den
vorgenannten Raten zurückgeführt.
9.999.999,99
4.881,60 Euro

Der Gesamtbetrag setzt sich zusammen aus dem Gesamtkreditbetrag in Höhe
von 9.999.999,99
Euro.
4.500,00 Euro und den Gesamtkosten in Höhe von 9.999.999,99
381,60

Der Kredit wird in Form eines Zahlungsaufschubs für eine Ware oder Dienstleistung
gewährt oder ist mit der Lieferung bestimmter Waren oder der Erbringung einer Dienstleistung verbunden.
Bezeichnung der Ware oder Dienstleistung

1.) Ratenschutzversicherung

Barzahlungspreis
(falls zutreffend)

zu 1.) 9.999.999,99 Euro

Verlangte Sicherheiten

Einkommensabtretung
AGB-Pfandrecht
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Beschreibung der von Ihnen im Zusammenhang mit dem Kreditvertrag zu stellenden
Sicherheiten

3. Kreditkosten
Sollzinssatz oder gegebenenfalls die verschiedenen Sollzinssätze, die für den Kreditvertrag gelten
Effektiver Jahreszins

99,999%
p.a. gebunden für die gesamte Vertragslaufzeit
3,921

3,99
99,99%

Gesamtkosten ausgedrückt als jährlicher
Prozentsatz des Gesamtkreditbetrags

Für den effektiven Jahreszins werden Bearbeitungsgebühren und Zinsen in die
Gesamtkosten eingerechnet. Bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses
53 Tage nach Auszahlung unterstellt. Nicht
wird ein Beginn der Ratenzahlung TTT
Diese Angabe hilft Ihnen dabei, unterschied- eingerechnet in den effektiven Jahreszins werden auf Kundenwunsch mitfinanliche Angebote zu vergleichen.
zierte Beiträge zu optional angebotenen Produkten.

F 100 940 003

06.2014

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Ist

der Abschluss einer Kreditversicherung

Nein

die Inanspruchnahme einer anderen
mit dem Kreditvertrag zusammenhängenden Nebenleistung

Nein

oder

zwingende Voraussetzung dafür, dass der
Kredit überhaupt oder nach den vorgesehenen Vertragsbedingungen gewährt wird?
Falls der Kreditgeber die Kosten dieser
Dienstleistungen nicht kennt, sind sie nicht
im effektiven Jahreszins enthalten.
Kosten im Zusammenhang mit dem Kredit
(falls zutreffend)
Sonstige Kosten im Zusammenhang mit
dem Kreditvertrag
Kosten bei Zahlungsverzug

0,00 Euro
Bearbeitungsgebühr in Höhe von 999.999,99

Für verspätete Zahlungen wird Ihnen der konkret durch Ihren Zahlungsverzug
verursachte Schaden berechnet.

Ausbleibende Zahlungen können schwer
wiegende Folgen für Sie haben (z. B.
Zwangsverkauf) und die Erlangung eines
Kredits erschweren.

Widerrufsrecht

Ja

Sie haben das Recht, innerhalb von 14 Kalendertagen den Kreditvertrag zu widerrufen.
Vorzeitige Rückzahlung

Ja

Sie haben das Recht, den Kredit jederzeit
ganz oder teilweise vorzeitig zurückzuzahlen.
(falls zutreffend)

Datenbankabfrage

Im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung kann die Bank gemäß § 502 BGB eine
angemessene Vorfälligkeitsentschädigung für den unmittelbar mit der vorzeitigen
Rückzahlung zusammenhängenden Schaden verlangen. In diesem Fall wird sie
diesen Schaden nach den vom Bundesgerichtshof für die Berechnung vorgeschriebenen finanzmathematischen Rahmenbedingungen berechnen, die insbesondere
• ein zwischenzeitlich verändertes Zinsniveau,
• die für das Darlehen ursprünglich vereinbarten Zahlungsströme,
• den der Bank entgangenen Gewinn,
• den mit der vorzeitigen Rückzahlung verbundenen Verwaltungsaufwand (Bearbeitungsentgelt) sowie
• die infolge der vorzeitigen Rückzahlung ersparten Risiko- und Verwaltungskosten berücksichtigen.
Die so errechnete Vorfälligkeitsentschädigung wird, wenn sie höher ist, auf den
niedrigeren der beiden folgenden Beträge reduziert:
• 1 Prozent beziehungsweise, wenn der Zeitraum zwischen der vorzeitigen und
der vereinbarten Rückzahlung weniger als 1 Jahr beträgt, 0,5 Prozent des vor
zeitig zurückgezahlten Betrags,
• den Betrag der Sollzinsen, den der Darlehensnehmer in dem Zeitraum
zwischen der vorzeitigen und der vereinbarten Rückzahlung entrichtet hätte.
Ja

Der Kreditgeber muss Sie unverzüglich und
unentgeltlich über das Ergebnis einer Datenbankabfrage unterrichten, wenn ein Kreditantrag aufgrund einer solchen Abfrage
abgelehnt wird. Dies gilt nicht, wenn eine
entsprechende Unterrichtung durch die
Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft untersagt ist oder den Zielen der
öffentlichen Ordnung oder Sicherheit zuwiderläuft.
Recht auf einen Kreditvertragsentwurf

Ja

Dem Kreditgeber steht bei vorzeitiger Rückzahlung eine Entschädigung zu

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Kopie 1.Darlehensnehmer

4. Andere wichtige rechtliche Aspekte

Sie haben das Recht, auf Verlangen unentgeltlich eine Kopie des Kreditvertragsentwurfs zu erhalten. Diese Bestimmung gilt
nicht, wenn der Kreditgeber zum Zeitpunkt
der Beantragung nicht zum Abschluss eines
Kreditvertrags mit Ihnen bereit ist.
F 100 940 003 06.2014

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(falls zutreffend)
5. Zusätzliche Informationen beim Fernabsatz von Finanzdienstleistungen
a) zum Kreditgeber
(falls zutreffend)
Vertreter des Kreditgebers in dem Mitgliedsstaat, in dem Sie Ihren Wohnsitz haben

Santander Consumer Bank AG
vertreten durch den Vorstand dieser vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden
Ulrich Leuschner

Anschrift
(falls zutreffend)

Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach

Eintrag im Handelsregister
(falls zutreffend)

Amtsgericht Mönchengladbach, HRB 1747

Zuständige Aufsichtsbehörde

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Str. 108, 53117
Bonn sowie Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt

b) zum Kreditvertrag
(falls zutreffend)
Ausübung des Widerrufsrechts

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von
Gründen widerrufen. Die Frist beginnt, nachdem Sie eine Vertragsurkunde, Ihren
schriftlichen Darlehensantrag oder eine Abschrift der Vertragsurkunde oder Ihres
Darlehensantrags erhalten haben, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch
nicht, bevor Sie die Pflichtangaben nach § 492 Absatz 2 BGB erhalten haben.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Kopie 1.Darlehensnehmer

Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach,
Telefax-Nr.: 02161 / 90 65 527
Steht Ihnen in Bezug auf einen verbundenen Vertrag ein Widerrufsrecht zu, so
können Sie nur diesen Vertrag, nicht jedoch den Darlehensvertrag, widerrufen.
Sie sind mit wirksamem Widerruf des verbundenen Vertrags auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden. Ihre Erklärung, mit der Sie den Darlehensvertrag widerrufen, gilt als Widerruf des verbundenen Vertrags. Für die Rechtsfolgen des Widerrufs sind die in dem verbundenen Vertrag getroffenen Regelungen und die hierfür erteilte Widerrufsbelehrung maßgeblich. Steht Ihnen in Bezug
auf den verbundenen Vertrag kein Widerrufsrecht zu und widerrufen Sie diesen
Darlehensvertrag, sind Sie auch an den verbundenen Vertrag nicht mehr gebunden. Wenn Sie das Widerrufsrecht nicht oder nicht rechtzeitig ausüben, sind Sie
an den Darlehensvertrag gebunden.
(falls zutreffend)
Recht, das der Kreditgeber der Aufnahme
von Beziehungen zu Ihnen vor Abschluss
des Kreditvertrags zugrunde legt
(falls zutreffend)

Die Vertragsanbahnung unterliegt deutschem Recht.

Klauseln über das auf den Kreditvertrag anwendbare Recht und/ oder das zuständige
Gericht

Für die Geschäftsbeziehung gilt deutsches Recht. Es gibt keine vertragliche Gerichtsstandsklausel. Für den Fall, dass Sie nach Vertragsabschluss ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegen oder der gewöhnliche
Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, ist Gerichtsstand der Sitz der Bank.

(falls zutreffend)
Wahl der Sprache

c) zu den Rechtsmitteln
Verfügbarkeit außergerichtlicher Beschwerde- und Rechtsbehelfsverfahren und Zugang dazu

F 100 940 003

06.2014

Die Informationen und Vertragsbedingungen werden in Deutsch vorgelegt. Mit
Ihrer Zustimmung werden wir während der Laufzeit des Kreditvertrags in Deutsch
mit Ihnen Kontakt halten.
Für die Beilegung von Streitigkeiten mit der Bank besteht die Möglichkeit, den
Ombudsmann der privaten Banken anzurufen. Näheres regelt die „Verfahrensordnung für die Schlichtung von Kundenbeschwerden im deutschen Bankgewerbe“, die auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird oder auf der Internetseite des
Bundesverbandes deutscher Banken e.V., www.bdb.de, eingesehen werden
kann. Die Beschwerde ist schriftlich an die Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken e. V., Postfach 04 03 07, 10062 Berlin, zu richten.

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Erläuterungen der Santander Consumer Bank AG (nachfolgend Bank genannt) zu dem angebotenen CleverCardDarlehenskonto (nachfolgend auch Darlehensvertrag bzw. Darlehen genannt)
Die nachfolgenden Erläuterungen erklären Ihnen die wesentlichen Vertragsinhalte, damit Sie in die Lage versetzt werden, zu beurteilen, ob der
Darlehensvertrag dem von Ihnen verfolgten Zweck und Ihren Vermögensverhältnissen gerecht wird. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die ebenfalls
ausgehändigten Europäischen Standardinformationen für Verbraucherkredite (nachfolgend Standardinformationen genannt) und auf den ausgehändigten
Entwurf des Darlehensvertrages verwiesen.

1.

Art des Darlehens
Bei dem CleverCard-Darlehenskonto handelt es sich um ein in laufender Rechnung geführtes Darlehenskonto mit eingeräumten Darlehensrahmen
(Höchstbetrag auf den Sie aufgrund des Darlehensvertrages einen Anspruch haben), über den Sie wiederholt vollständig oder teilweise verfügen können
und bei dem Sie monatlich eine vereinbarte Mindestrate leisten müssen. Sollzinsen werden staffelmäßig kontokorrent nur für die Dauer und den Betrag
der tatsächlichen Inanspruchnahme in Rechnung gestellt und monatlich kapitalisiert. Eine feste Laufzeit wird nicht vereinbart. Optional angebotene
weitere Produkte, z.B. eine Ratenschutzversicherung, werden bei Beantragung dem Darlehensrahmen belastet. Wesentliche Merkmale der optional
angebotenen Produkte werden in den beigefügten Produktinformationen dargestellt.
Der Darlehensvertrag kommt durch Antrag des Darlehensnehmers (Unterzeichnung des Darlehensvertragsformulars) und Annahme der Bank zustande.

2.

Beträge und vertragliche Verpflichtungen
Der Gesamtkreditbetrag in den Standardinformationen entspricht dem im Darlehensvertrag ausgewiesenen Darlehensrahmen (Nettodarlehensbetrag) und
ist der Höchstbetrag, den Ihnen die Bank mit diesem Darlehen zur Verfügung stellt. Vorstehendes gilt auch für den Fall, dass die Beträge nicht unmittelbar
an Sie, sondern auf Ihre Weisung an eine dritte Person, z.B. ein Versicherungsunternehmen, ausgezahlt werden. Einzelheiten zu den
Inanspruchnahmemöglichkeiten des Darlehensrahmens entnehmen Sie bitte Ziffer 3 der Darlehensbedingungen.
Der Sollzinssatz ist veränderlich. Zinsanpassungen behält sich die Bank entsprechend der vertraglichen Vereinbarung im Darlehensvertrag vor. Sie
erfolgen innerhalb eines Monats nach Veränderung des Bezugszinssatzes (z.B. Spitzenrefinanzierungsfazilität der EZB). Zinsanpassungen wird die Bank
nach oben und unten in gleicher Weise ausüben (hierzu siehe im Einzelnen die Regelungen im Darlehensvertrag).
Der ausgewiesene effektive Jahreszins dient der Vergleichbarkeit mit anderen Darlehensangeboten und drückt den Preis des Darlehens auf ein Jahr
gerechnet aus. Das bedeutet, je niedriger der effektive Jahreszins desto günstiger ist das Darlehen.
Sie sind neben der monatlichen Mindestrate jederzeit berechtigt, Sonderzahlungen auf die jeweilige Inanspruchnahme zu leisten und hierdurch die
Inanspruchnahme ganz oder teilweise zurückzuführen. Je geringer und je kürzer die jeweilige Inanspruchnahme desto geringer ist der insgesamt durch
Sie zu zahlende Betrag, je höher und je länger die Inanspruchnahme desto höher der insgesamt an die Bank zu zahlende Betrag.

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Kopie 1.Darlehensnehmer

Sie sind verpflichtet, das Darlehen – unabhängig von Änderungen Ihrer persönlichen Lebensumstände (z.B. Verlust des Arbeitsplatzes) – zurückzuzahlen.
Die monatliche Ratenbelastung – also die vereinbarte Mindestrate - steht Ihnen für Ihre Lebenshaltung (z.B. Miete, Verpflegung, Kleidung usw.) während
der Vertragslaufzeit nicht zur Verfügung. Die finanzielle Belastung im Zusammenhang mit dem Darlehen müssen Sie eigenverantwortlich im Rahmen
Ihres Darlehensantrages berücksichtigen. Die Kreditentscheidung der Bank berücksichtigt grundsätzlich nur die zum Zeitpunkt der Antragstellung ihr
bekannt gemachten persönlichen Angaben. Zum Zeitpunkt der Kreditentscheidung der Bank unbekannte zukünftige Entwicklungen in den
Lebensumständen, die Einfluss auf das zur Verfügung stehende Einkommen haben, sind nicht berücksichtigt.

3.

Verpflichtung bei Antragstellung
Sie sind bei Antragstellung verpflichtet, alle von der Bank abgefragten Umstände wahrheitsgemäß und vollständig anzugeben. Bei unrichtigen Angaben ist
die Bank ggf. berechtigt, den Darlehensvertrag außerordentlich zu kündigen und Sie zur Rückzahlung des Darlehens aufzufordern.

4.

Beendigung/Leistungsverweigerung und vorzeitige Rückzahlung
Die Bank ist berechtigt, den Darlehensvertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 2 Monaten zu kündigen. Ferner ist die Bank berechtigt, die
Auszahlung des Darlehens ganz oder teilweise aus einem sachlichen Grund (z.B. Verschlechterung der Vermögensverhältnisse) zu verweigern. Die Bank
wird Sie möglichst vorher, spätestens nach Rechtsausübung informieren, wenn sie beabsichtigt, dieses Leistungsverweigerungsrecht auszuüben und
Ihnen die Gründe mitteilen.
Das Vertragsverhältnis kann durch die Bank vorzeitig im Rahmen einer außerordentlichen Kündigung (z.B. wegen Zahlungsverzuges oder aus einem
sonstigen wichtigen Grund) beendet werden (hierzu siehe im Einzelnen die Regelungen im Darlehensvertrag).
Sie können den Darlehensvertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat kündigen. Ebenso können Sie den Darlehensvertrag aus
wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen (hierzu siehe im Einzelnen die Regelungen im Darlehensvertrag).
Kündigungserklärungen haben schriftlich zu erfolgen.
Ferner sind Sie berechtigt, das Darlehen jederzeit ganz oder teilweise zurückzuzahlen, ohne eine Kündigungsfrist einzuhalten. Eine
Vorfälligkeitsentschädigung wird nicht berechnet.

5.

Auswirkungen von Zahlungsstörungen
Ausbleibende Zahlungen können schwer wiegende Folgen für Sie haben und die zukünftige Erlangung von Darlehen erschweren. Zahlen Sie die
vereinbarten Raten nicht vollständig zum vertraglich bestimmten Fälligkeitstermin, kommen Sie ganz oder teilweise in Verzug (Zahlungsverzug). Die Bank
berechnet Ihnen als Verbraucher den konkret durch Ihren Zahlungsverzug entstandenen Schaden.
Darüber hinaus ist die Bank im Falle des Zahlungsverzuges berechtigt, den Darlehensvertrag zu kündigen und zur Rückzahlung fällig zu stellen, wenn Sie
mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise und mindestens 10 Prozent, bei einer Laufzeit des Darlehensvertrages
über drei Jahre mit 5 Prozent des Nettodarlehensbetrages des Darlehens in Verzug sind und Ihnen erfolglos eine zweiwöchige Frist zur Zahlung des
rückständigen Betrages gesetzt wurde.
Bestellte Sicherheiten (z.B. Einkommensabtretung) werden unter Berücksichtigung der Regelungen zur Sicherheitenverwertung im Darlehensvertrag
verwertet.

6.

Haftung

F 100 990 003 CC II

Stand: 05.2013

Bei mehreren Darlehensnehmern haften diese gesamtschuldnerisch. Das bedeutet, dass sich die Bank wegen ihrer Ansprüche wahlweise an Sie oder
einen weiteren Darlehensnehmer wenden kann.

7.

Weitere Fragen
Bei weiteren Fragen stehen die freundlichen Mitarbeiter der Bank unter der Nummer 02161 – 90 60 599 zur Verfügung.

Europäische Standardinformationen für Verbraucherkredite
für den CleverCard-Vertrag der Santander Consumer Bank AG
1. Name und Kontaktangaben des Kreditgebers/Kreditvermittlers
Kreditgeber
Anschrift

Santander Consumer Bank Aktiengesellschaft
Santander-Platz 1
41061 Mönchengladbach

(falls zutreffend)
smava GmbH
Kreditvermittler
Kopernikusstr.
35 XY
Musterstr.
10
10243 Berlin
12345 Musterstadt

Kreditvermittler
Anschrift

2. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des Kredits
Kreditart

Gesamtkreditbetrag
Obergrenze oder Summe aller Beträge, die
aufgrund des Kreditvertrags zur Verfügung
gestellt wird
Bedingungen für die Inanspruchnahme

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Kopie 1.Darlehensnehmer

Gemeint ist, wie und wann Sie das Geld erhalten

Laufzeit des Kreditvertrags
Teilzahlungen und gegebenenfalls Reihenfolge, in der die Teilzahlungen angerechnet
werden

Von Ihnen zu zahlender Gesamtbetrag
Betrag des geliehenen Kapitals zuzüglich
Zinsen und etwaiger Kosten im Zusammenhang mit Ihrem Kredit

Kreditrahmen mit einer wiederholten vollständigen oder teilweisen Inanspruchnahmemöglichkeit/ Verfügungsmöglichkeit und einer vereinbarten (Mindest-)
Rückzahlungsrate. Sollzinsen werden nur für die Dauer und den Betrag der tatsächlichen Inanspruchnahme in Rechnung gestellt.
3.000,00 Euro

Der Kreditrahmen kann wie folgt in Anspruch genommen werden:
• Überweisungen auf das Referenzkonto
• Verfügung per Maestro Karte
• Barauszahlung in der Filiale
Die Prämie einer auf Ihren Wunsch freiwillig/ optional abgeschlossenen Restschuldversicherung wird dem Kreditrahmen belastet.
Unbefristet
Sie müssen eine monatliche Mindestrate von 2,5% des Gesamtbetrages der Monatsrechnung/ des in Anspruch genommenen Betrages an uns leisten, mindestens jedoch 25,00 Euro, höchstens den offenen Saldo.
Zinsen und/ oder Kosten sind wie folgt zu entrichten:
In den Mindestraten sind die bei vertragsgemäßer Bedienung entstehenden Zinsen und Kosten anteilig enthalten.
Der Gesamtbetrag ist die Summe aus dem Betrag des Kreditrahmens und den
Gesamtkosten. Die Gesamtkosten sind die Zinsen und sonstigen Kosten, die Sie
bei regulärem Vertragsverlauf im Zusammenhang mit Ihrem Kredit zu tragen haben. Die genaue Höhe des Gesamtbetrags kann im Zeitpunkt der Erteilung dieser Information nicht angegeben werden, da sie von der jeweiligen Inanspruchnahme des Kreditrahmens und der jeweiligen Rückzahlung abhängt.

(falls zutreffend)
Verlangte Sicherheiten
Beschreibung der von Ihnen im Zusammenhang mit dem Kreditvertrag zu stellenden
Sicherheiten

Einkommensabtretung
AGB-Pfandrecht
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

3. Kreditkosten
Sollzinssatz oder gegebenenfalls die verschiedenen Sollzinssätze, die für den Kreditvertrag gelten

Für die ersten 6 Monate: 0% p.a.
Ab dem 7. Monat: 8,63% p.a. bei einer Verfügung bis 2.000,00 Euro
Ab dem 7. Monat: 12,27% p.a. bei einer Verfügung ab 2.000,01 Euro
Die Sollzinssätze gelten jeweils für den gesamten Saldo der Inanspruchnahme.
Die Sollzinssätze ab dem 7. Monat sind veränderlich. Zinsanpassungen behält
sich die Bank bei einer Veränderung des SRF-Satzes (Spitzenrefinanzierungsfazilität der EZB) um mindestens 0,25 Prozentpunkte, um maximal 0,10 Prozentpunkte über der Veränderung des SRF-Satzes vor. Zinsanpassungen erfolgen
innerhalb eines Monats nach Veränderung des SRF-Satzes. Zinsanpassungen
wird die Bank nach oben und unten in gleicher Weise ausüben.

F 100 940 006

04.2013

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Effektiver Jahreszins

Für die ersten 6 Monate: 0%

Gesamtkosten ausgedrückt als jährlicher
Prozentsatz des Gesamtkreditbetrags

Ab dem 7. Monat: 8,98% bei einer Verfügung bis 2.000,00 Euro
Ab dem 7. Monat: 12,98% bei einer Verfügung ab 2.000,01 Euro

Diese Angabe hilft Ihnen dabei, unterschied- Für den effektiven Jahreszins werden die Zinsen in die Gesamtkosten eingeliche Angebote zu vergleichen.
rechnet. Da die genaue Höhe der Zinsen im Zeitpunkt der Erteilung dieser Information nicht angegeben werden kann, weil die Zinsen von der jeweiligen Inanspruchnahme des Kreditrahmens und der jeweiligen Rückzahlung abhängt, erfolgt die Berechnung des effektiven Jahreszinses unter den Annahmen der
PAngV. Folgende Annahmen gem. PAngV wurden bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses zugrunde gelegt:
Kann der Kreditnehmer bestimmen, zu welchem Zeitpunkt er den Kredit in Anspruch nehmen will, gilt der gesamte Kredit als sofort in voller Höhe in Anspruch
genommen.
Bei unbefristeten Kreditverträgen, die keine Überziehungsmöglichkeiten sind, ist
anzunehmen, dass der Kredit ab der ersten Inanspruchnahme für einen Zeitraum
von einem Jahr gewährt wird und dass mit der letzten Zahlung des Kreditnehmers der Saldo, die Zinsen und etwaige sonstige Kosten ausgeglichen sind und
der Kreditbetrag in gleich hohen monatlichen Zahlungen, beginnend einen Monat
nach dem Zeitpunkt der ersten Inanspruchnahme zurückgezahlt wird. Als unbefristete Kreditverträge gelten Kreditverträge ohne feste Laufzeit.
Ist

der Abschluss einer Kreditversicherung

Nein

die Inanspruchnahme einer anderen
mit dem Kreditvertrag zusammenhängenden Nebenleistung

Nein

oder

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Kopie 1.Darlehensnehmer

zwingende Voraussetzung dafür, dass der
Kredit überhaupt oder nach den vorgesehenen Vertragsbedingungen gewährt wird?
Falls der Kreditgeber die Kosten dieser
Dienstleistungen nicht kennt, sind sie nicht
im effektiven Jahreszins enthalten.
Kosten im Zusammenhang mit dem Kredit

(falls zutreffend)
Höhe der Kosten für die Verwendung eines
bestimmten Zahlungsmittels (z. B. einer
Kreditkarte)

(falls zutreffend)
Bedingungen, unter denen die vorstehend
genannten Kosten im Zusammenhang mit
dem Kreditvertrag geändert werden können
Kosten bei Zahlungsverzug

Die Kosten im Zusammenhang mit dem Kredit umfassen die Zinsen, die Sie bei
regulärem Vertragsverlauf im Zusammenhang mit Ihrem Kredit zu tragen haben.
Die Zinsen werden taggenau vom in Anspruch genommenen Kreditbetrag berechnet und mit der monatlichen Mindestrate in Rechnung gestellt. Die genaue
Höhe der Zinsen kann im Zeitpunkt der Erteilung dieser Information nicht angegeben werden, da sie von der jeweiligen Inanspruchnahme des Kreditrahmens
und der jeweiligen Rückzahlung abhängt.
Für die Verwendung der MaestroKarte fallen folgende Kosten an:
Barauszahlungen an Geldautomaten der Santander Consumer Bank : kostenfrei
Barauszahlungen an Geldautomaten fremder Kreditinstitute:
- Bei einer CashPool-Partnerbank: kostenfrei
- bei einem inländischen Kreditinstitut und bei einem Kreditinstitut in der EU in
Euro: 1,00%, mind. 5,95 Euro
- bei einem ausländischen Kreditinstitut in Fremdwährung; 1,00%, mind. 5,95
Euro zzgl. der Gebühren des ausländischen Kreditinstituts
Die vorstehend genannten Kosten können geändert werden, wenn diese dem
Kunden/Verbraucher spätestens zwei Monate vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens angezeigt worden sind und der Kunde nicht widersprochen hat.
Für ausbleibende Zahlungen wird Ihnen der konkret durch Ihren Zahlungsverzug
verursachte Schaden berechnet.

Ausbleibende Zahlungen können schwer
wiegende Folgen für Sie haben (z. B.
Zwangsverkauf) und die Erlangung eines
Kredits erschweren.
4. Andere wichtige rechtliche Aspekte
Widerrufsrecht
Ja
Sie haben das Recht, innerhalb von 14 Kalendertagen den Kreditvertrag zu widerrufen.
Vorzeitige Rückzahlung
Ja
Sie haben das Recht, den Kredit jederzeit
ganz oder teilweise vorzeitig zurückzuzahlen.
(falls zutreffend)
Dem Kreditgeber steht bei vorzeitiger Rückzahlung eine Entschädigung zu
F 100 940 006

04.2013

Eine Vorfälligkeitsentschädigung wird nicht berechnet.

Seite 2 von 3

Datenbankabfrage

Ja

Der Kreditgeber muss Sie unverzüglich und
unentgeltlich über das Ergebnis einer Datenbankabfrage unterrichten, wenn ein Kreditantrag aufgrund einer solchen Abfrage
abgelehnt wird. Dies gilt nicht, wenn eine
entsprechende Unterrichtung durch die
Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft untersagt ist oder den Zielen der
öffentlichen Ordnung oder Sicherheit zuwiderläuft.
Recht auf einen Kreditvertragsentwurf

Ja

Sie haben das Recht, auf Verlangen unentgeltlich eine Kopie des Kreditvertragsentwurfs zu erhalten. Diese Bestimmung gilt
nicht, wenn der Kreditgeber zum Zeitpunkt
der Beantragung nicht zum Abschluss eines
Kreditvertrags mit Ihnen bereit ist.
(falls zutreffend)
5. Zusätzliche Informationen beim Fernabsatz von Finanzdienstleistungen
a) zum Kreditgeber
(falls zutreffend)

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Kopie 1.Darlehensnehmer

Vertreter des Kreditgebers in dem Mitgliedsstaat, in dem Sie Ihren Wohnsitz haben
Anschrift
(falls zutreffend)
Eintrag im Handelsregister
(falls zutreffend)
Zuständige Aufsichtsbehörde
b) zum Kreditvertrag
(falls zutreffend)
Ausübung des Widerrufsrechts

(falls zutreffend)
Recht, das der Kreditgeber der Aufnahme
von Beziehungen zu Ihnen vor Abschluss
des Kreditvertrags zugrunde legt
(falls zutreffend)
Klauseln über das auf den Kreditvertrag anwendbare Recht und/oder das zuständige
Gericht
(falls zutreffend)
Wahl der Sprache

Amtsgericht Mönchengladbach, HRB 1747
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Str. 108, 53117
Bonn sowie Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von
Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt,
nachdem Sie eine Vertragsurkunde, Ihren schriftlichen Darlehensantrag oder
eine Abschrift der Vertragsurkunde oder Ihres Darlehensantrags erhalten haben,
jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht, bevor Sie die Pflichtangaben
nach § 492 Absatz 2 BGB erhalten haben.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:
Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach,
Telefax-Nr.: 02161 / 90 65 527
Wenn das Widerrufsrecht nicht oder nicht rechtzeitig ausgeübt wird, sind Sie an
den Darlehensvertrag gebunden.
Die Vertragsanbahnung unterliegt deutschem Recht.

Für die Geschäftsbeziehung gilt deutsches Recht. Es gibt keine vertragliche Gerichtsstandsklausel.

Die Informationen und Vertragsbedingungen werden in Deutsch vorgelegt. Mit
Ihrer Zustimmung werden wir während der Laufzeit des Kreditvertrags in Deutsch
mit Ihnen Kontakt halten.
Für die Beilegung von Streitigkeiten mit der Bank besteht die Möglichkeit, den
Ombudsmann der privaten Banken anzurufen. Näheres regelt die „Verfahrensordnung für die Schlichtung von Kundenbeschwerden im deutschen Bankgewerbe“, die auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird oder auf der Internetseite des
Bundesverbandes deutscher Banken e.V., www.bdb.de, eingesehen werden
kann. Die Beschwerde ist schriftlich an die Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken e. V., Postfach 04 03 07, 10062 Berlin, zu richten.

F

c) zu den Rechtsmitteln
Verfügbarkeit außergerichtlicher Beschwerde- und Rechtsbehelfsverfahren und Zugang dazu

Santander Consumer Bank AG
vertreten durch den Vorstand dieser vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden
Ulrich Leuschner
Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach

F 100 940 006

04.2013

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Produktinformationsblatt für die Ratenschutzversicherung SC2105

Die nachfolgenden Informationen stellen einen ersten Überblick über die angebotene Ratenschutzversicherung dar. Diese Informationen sind jedoch nicht abschließend. Der vollständige Vertragsinhalt ergibt sich aus dem Antrag, den beigefügten Informationen zum Beitritt, den Allgemeinen und Besonderen Bedingungen für
die Ratenschutzversicherung, dem Merkblatt zur Datenverarbeitung und der Schlusserklärung.
1.

Art der Versicherung
Der angebotene Versicherungsschutz betrifft eine Ratenschutzversicherung, der ein Gruppenversicherungsvertrag zwischen der Santander
Consumer Bank AG (Versicherungsnehmer) und den Versicherungsgesellschaften Credit Life International N.V. und RiMaXX International
N.V. (Versicherer) zugrunde liegt. Auf der Grundlage der vorgenannten Vertragsbestandteile kann der Darlehensnehmer versicherte Person
dieses Gruppenversicherungsvertrages werden.

2.

Versicherte und ausgeschlossene Risiken
Die Ratenschutzversicherung betrifft die Absicherung von Rückzahlungsverpflichtungen aus der Darlehensverbindlichkeit (z. B. aus einem Giro- oder Kreditkartenkonto) des Darlehensnehmers gegenüber dem Darlehensgeber für den Fall des Todes, einschließlich des Unfalltodes, der
Arbeitsunfähigkeit und - sofern gewünscht - der Arbeitslosigkeit.
Die Versicherungsleistung bei Tod/Unfalltod entspricht dem Sollsaldo des letzten dem Eintritt des Versicherungsfalles unmittelbar voangehenden Rechnungsabschlusses, max. begrenzt auf 30.000,- EURO; bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit und/oder Arbeitslosigkeit zahlt der
Versicherer eine monatliche Versicherungsleistung i.H.v. 5 % des Sollsaldos des letzten dem Eintritt des Versicherungsfalles unmittelbar vorangehenden Rechnungsabschlusses, monatlich max. 1.500,- EURO; bei Arbeitslosigkeit ist die Leistung zeitlich begrenzt.
Weitere Risiken sind nicht versichert.
Einzelheiten und Voraussetzungen für die Geltendmachung des Anspruchs sind den Allgemeinen und Besonderen Versicherungsbedingungen
für die Lebensversicherung, der Unfallzusatzversicherung zur Lebensversicherung, der Arbeitsunfähigkeitsversicherung und der Arbeitslosigkeitsversicherung zu entnehmen.

3.

Höhe des Beitrages, Fälligkeit und Folgen unterbliebener oder verspäteter Zahlung

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Kopie 1.Darlehensnehmer

Der Beitrag inkl. Versicherungssteuer beträgt 0,89 % des jeweiligen Sollsaldos auf der Basis des jeweiligen Rechnungsabschlusses; der Beitrag ist am Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode zur Zahlung fällig.
Beitragsschuldner ist der Versicherungsnehmer. Die versicherte Person schuldet dem Versicherungsnehmer den jeweiligen Beitrag. Der jeweilige Beitrag auf Berechnungsbasis und Fälligkeit des jeweiligen Rechnungsabschlusses wird durch den Versicherungsnehmer an die Versicherer abgeführt. Sofern der Beitrag schuldhaft nicht gezahlt wird, können die Versicherer von dem Versicherungsverhältnis zurücktreten; eine
Leistungsverpflichtung entfällt.
In diesem Versicherungsverhältnis sind keine Abschluss-, Vertriebs- und sonstigen Kosten kalkuliert.
4.

Leistungsausschlüsse
Nicht alle denkbaren Risiken sind versicherbar. Vom Versicherungsschutz sind bei einzelnen Risiken z.B. ausgenommen:
-

die vorsätzliche Selbsttötung der versicherten Person vor Ablauf von 3 Jahren seit Versicherungsbeginn, sofern die Tat nicht in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand des Geistestätigkeit begangen wurde,

-

Versicherungsfall, der innerhalb von 24 Monaten seit Vertragsschluss eintritt und durch eine ernstliche Erkrankung (das sind Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs, der Wirbelsäule und Gelenke, der Verdauungsorgane, Krebs, HIV-Infektion/Aids,
chronische Erkrankungen), die bereits ein Jahr vor Abschluss des Vertrages behandelt wurde, verursacht ist,

-

der Unfalltod, sofern dieser durch Trunkenheit verursacht wurde,

-

Arbeitsunfähigkeit infolge von Alkoholismus, einer Suchterkrankung oder einer psychischen Erkrankung,

-

Arbeitslosigkeit, sofern die versicherte Person selbst gekündigt hat.

Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Einzelheiten und eine vollständige Aufzählung der Ausschlussgründe sind in den Versicherungsbedingungen (siehe jeweils „Ausschlüsse der Leistungspflicht“) geregelt.
5.

Obliegenheiten bei Vertragsschluss und während der Vertragslaufzeit
Bei Vertragsschluss und während der Vertragslaufzeit bestehen keine besonderen Obliegenheiten.

6.

Obliegenheiten im Leistungsfall und Rechtsfolgen ihrer Nichtbeachtung
Ein Leistungsfall ist unverzüglich anzuzeigen. Je nach Art des Leistungsfalls sind bestimmte Unterlagen einzureichen. Einzelheiten sind in den
jeweiligen Versicherungsbedingungen (siehe „Obliegenheiten“) geregelt.
Eine Verletzung der vorgenannten Obliegenheiten kann in Abhängigkeit zur Schwere der Pflichtverletzung die Leistungspflicht des Versicherers ganz oder teilweise entfallen lassen.

7.

Beginn und Ende des Versicherungsverhältnisses
Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Datum der Unterzeichnung des Beitrittsantrages durch die versichert Person. Die Dauer des Versicherungsverhältnisses beträgt einen Monat. Es verlängert sich jeweils um einen Monat, sofern die versicherte Person nicht die Kündigung verlangt (vgl. auch Ziffer 8 des Produktinformationsblattes).
Der Versicherungsschutz endet bei Tod der versicherten Person, spätestens mit Ablauf oder Beendigung des Versicherungsverhältnisses.
Einzelheiten sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (siehe „Beginn und Ende des Versicherungsverhältnisses“) geregelt.

8.

Möglichkeiten der Beendigung des Versicherungsverhältnisses
Nach Ablauf der Widerrufsfrist von 30 Tagen kann die versicherte Person vom Versicherungsnehmer schriftlich die Kündigung der Ratenschutz-Versicherung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Schluss der Versicherungsperiode verlangen (vgl. auch Ziffer 7 des Produktinformationsblattes).
Einzelheiten sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (siehe „Beginn und Ende des Versicherungsverhältnisses“) geregelt.

PIB 2105 G. 02/2009

Informationen zum Beitritt zur Ratenschutzversicherung (RSV)
Allgemeine Vertragsinformationen nach § 7 Abs. 1 und 2 des Versicherungsvertragsgesetzes i.V.m. §§ 1 und 2 der VVG-Informationspflichtenverordnung
1. Dieser Ratenschutzversicherung (RSV) liegt ein Gruppenversicherungsvertrag zwischen der Santander
Consumer Bank AG (als Versicherungsnehmer) und den in Ziff. 2 und 3 genannten Versicherern zugrunde.
Personen, denen bei dem vorgenannten Versicherungsnehmer z.B. ein Darlehens-, Kreditkartenkonto etc.
eingeräumt wurde, können dem Gruppenversicherungsvertrag beitreten und werden dann im Rahmen der
Versicherungsbedingungen (als jeweils versicherte Person) in den Versicherungsschutz einbezogen. Dabei
können die versicherten Personen den Umfang des Versicherungsschutzes nach verschiedenen versicherten
Risiken (Tod einschließlich Unfalltod, Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit) wählen. Die gewählten versicherten Risiken sind unselbstständige Teile und bilden zusammen einen einheitlichen Vertrag.
Für das Versicherungsverhältnis gelten neben dem Beitrittsantrag diese Vertragsinformationen einschließlich
der unten aufgeführten Allgemeinen und Besonderen Versicherungsbedingungen, das Produktinformationsblatt, das Merkblatt zur Datenverarbeitung und die Schlusserklärung. Die wesentlichen Merkmale der Versicherungsleistung, insbesondere über Art, Umfang und Fälligkeit der Leistungen sind dem Produktinformationsblatt und den nachfolgenden Bedingungen zu entnehmen.
2. Versicherer für die Ratenschutz-Lebensversicherung (RSV-Leben) und die Unfallversicherung (RSVUnfall) ist die Credit Life International N.V., Noorderpoort 9, 5916 PJ Venlo, Niederlande, mit Sitz in
Venlo, Telefon +49 (0) 2131 52814992. Die Handelsregisternummer lautet: Nr. 24332512, eingetragen bei
der Kamer van Koophandel Limburg-Noord. Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. rer. pol. h.c. Klaus G. Adam.
Vorstand: Christoph Buchbender, Udo Klanten, Andreas Schwarz, Jutta Stöcker, Alexander van Zutphen.
3. Versicherer für die Ratenschutz-Arbeitsunfähigkeitsversicherung (RSV-AU) und die RatenschutzArbeitslosigkeitsversicherung (RSV-ALO) ist die RiMaXX International N.V., Noorderpoort 9, 5916 PJ
Venlo, Niederlande, mit Sitz in Venlo, Telefon +49 (0) 2131 52814995. Die Handelsregisternummer lautet:
Nr. 24332497, eingetragen bei der Kamer van Koophandel Limburg-Noord. Vorsitzender des Aufsichtsrates:
Dr. rer. pol. h.c. Klaus G. Adam. Vorstand: Christoph Buchbender, Udo Klanten, Andreas Schwarz, Jutta Stöcker, Alexander van Zutphen.
4. Beide Gesellschaften sind niederländische Tochterunternehmen der deutschen RheinLand Versicherungsgruppe mit Sitz in Neuss. Sie betreiben die Ratenschutzversicherung. Es findet das Recht der Bundesrepublik
Deutschland Anwendung. Vertragssprache ist deutsch.

5. Das Versicherungsverhältnis kommt mit Unterzeichnung des Antrages auf Beitritt zum Gruppenversicherungsvertrag und der Bestätigung über die Annahme des Beitritts zustande, sofern die versicherte Person den Beitritt nicht wirksam widerruft (§ 1 der Allgemeinen Bedingungen für die Ratenschutzversicherung).
Angaben zur Laufzeit des Versicherungsverhältnisses, zu Beendigungsmöglichkeiten, über etwaige Nebengebühren, -kosten und Erstattungsbeträge sind in den unten aufgeführten Versicherungsbedingungen enthalten.
6. Die Höhe des Beitrages (RSV-Beitrag) und Zahlungsbedingungen sind im Beitrittsantrag aufgeführt.
7. Angaben zu den in den RSV-Beitrag gegebenenfalls einkalkulierten Kosten sind dem Beitrittsantrag und dem
Produktinformationsblatt zu entnehmen.
8. Allgemeine Hinweise zur geltenden Steuerregelung zur RSV-Leben (nach Rechtslage bei Vertragsschluss,
eine individuelle Steuerberatung nicht ersetzend):
 RSV-Beiträge zu Risikoversicherungen, die nur eine Leistung im Todesfall vorsehen, sind im Rahmen
der Höchstbeiträge steuerlich als Sonderausgaben abzugsfähig.
 Fällige Todesfallleistungen sind den Erben der versicherten Person zuzurechnen.
9. Für Klagen aus dem Versicherungsvertrag gegen die Versicherer gilt der Gerichtsstand Neuss. Ist die
versicherte Person eine natürliche Person, ist auch das Gericht örtlich zuständig, in dessen Bezirk sie zur
Zeit der Klageerhebung Ihren Wohnsitz oder, falls nicht vorhanden, Ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Ist die versicherte Person eine natürliche Person, müssen Klagen aus dem Versicherungsvertrag gegen die
versicherte Person bei dem Gericht erhoben werden, das für deren Wohnsitz oder, falls nicht vorhanden, den
Ort ihres gewöhnlichen Aufenthalts zuständig ist. Bei juristischen Personen bestimmt sich das zuständige
Gericht nach deren Sitz oder der Niederlassung.
Verlegt die versicherte Person ihren Wohnsitz in einen Staat außerhalb der Europäischen Union, Islands,
Norwegens oder der Schweiz, ist der Gerichtsstand Neuss.
10. Beschwerden können an einen der unter Ziff. 2 und/oder 3 genannten Versicherer, an die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Str. 108 in 53117 Bonn und an die Netherlands Authority for the Financial Markets (AFM), P.O. Box 11723, 1001 GS, Amsterdam, Niederlande, gerichtet werden. Die Möglichkeit, den Rechtsweg zu beschreiten, bleibt hiervon unberührt.
11. Mitteilungen, die das Versicherungsverhältnis betreffen, bedürfen mindestens der Textform (z.B. Brief, Fax
oder E-Mail); sie werden mit Zugang wirksam.

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Kopie 1.Darlehensnehmer

Allgemeine Bedingungen für die Ratenschutzversicherung (AVB-RSV)
§ 1 Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Der versicherten Person wird ein vertragliches Widerrufsrecht ihrer Beitrittserklärung zur Erlangung des Versicherungsschutzes über den Gruppenversicherungsvertrag eingeräumt. Die versicherte Person kann ihre Beitrittserklärung zum Gruppenversicherungsvertrag innerhalb von 30 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B.
Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Ein isolierter Widerruf für einzelne versicherte Risiken der RSV ist nicht möglich.
Die Frist beginnt, nachdem die versicherte Person die Allgemeinen Versicherungsbedingungen mit vorangestellten Informationen zum Beitritt zum Gruppenversicherungsvertrag und weiteren Informationen entsprechend § 7
Absatz 1 und 2 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) sowie diese Belehrung jeweils in Textform erhalten
hat. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist an den
Versicherungsnehmer, die Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach,
Telefax: 02161/9065527 zu richten, der das Widerrufsverlangen an die Versicherer Credit Life International N.V./
RiMaXX International N.V., Noorderpoort 9, 5916 PJ Venlo, Niederlande, weiterleitet.
Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs endet der Versicherungsschutz und es wird der zur Erlangung des Versicherungsschutzes gezahlte Beitrag in voller Höhe erstattet. Beginnt der Versicherungsschutz nicht vor dem Ende der
Widerrufsfrist, hat der wirksame Widerruf zur Folge, dass empfangene Leistungen zurückzugewähren und
gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben sind. Die Erstattung zurückzuzahlender Beträge erfolgt
unverzüglich, spätestens 30 Tage nach Zugang des Widerrufs.
Besondere Hinweise
Das Widerrufsrecht erlischt, wenn das Versicherungsverhältnis auf ausdrücklichen Wunsch der versicherten
Person sowohl von der versicherten Person als auch von den Versicherern Credit Life International N.V. bzw.
RiMaXX International N.V. vollständig erfüllt ist, bevor die versicherte Person ihr Widerrufsrecht ausgeübt hat.
Ende der Widerrufsbelehrung
§ 2 Beitragszahlung
Der Versicherungsbeitrag ist ein Monatsbeitrag auf der Berechnungsbasis des jeweiligen monatlichen Rechnungsabschlusses, welcher am Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode des Finanzierungskontos fällig ist und
durch den Versicherungsnehmer entrichtet wird. Während des Bezugs von Leistungen aus der RSV-AU oder der
RSV-ALO sind die Beiträge zur RSV weiterhin zu entrichten.
§ 3 Beitragsanpassung
Um die dauerhafte Erfüllbarkeit der Versicherungsleistung zu gewährleisten, sind die Versicherer bei einer nicht nur als
vorübergehend anzusehenden und nicht vorhersehbaren Veränderung des Leistungsbedarfs gegenüber den kalkulatorischen Berechnungsgrundlagen und dem daraus errechneten Beitrag berechtigt, den Beitragssatz für bestehende
Versicherungsverhältnisse neu festzusetzen, sofern dies erforderlich und angemessen erscheint. Die Ermittlung der
Veränderung des Leistungsbedarfs erfolgt für jedes versicherte Risiko gesondert.
Die Mitteilung über eine sich daraus ergebende Beitragsanpassung muss der versicherten Person spätestens einen
Monat vor dem Wirksamwerden der Beitragsanpassung zugehen. Die versicherte Person kann das Versicherungsverhältnis innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung des Versicherers mit sofortiger Wirkung, frühestens jedoch
zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Anpassung kündigen. Über das Kündigungsrecht und die bei der Kündigung
zu beachtenden Voraussetzungen ist die versicherte Person in der Mitteilung über die Anpassung des Beitragssatzes
zu informieren.
§ 4 Beginn und Ende des Versicherungsverhältnisses
1. Der Versicherungsschutz beginnt, vorbehaltlich bestehender Wartezeiten, mit dem Datum der Unterzeichnung
des Beitrittsantrages durch die versicherte Person. Die Dauer des Versicherungsverhältnisses beträgt einen
Monat. Es verlängert sich jeweils um einen Monat, sofern weder die versicherte Person noch die Versicherer
unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Schluss der Versicherungsperiode die Kündigung der Ratenschutzversicherung verlangt haben. Die versicherte Person hat das Kündigungsverlangen
gegenüber dem Versicherungsnehmer in Textform (z.B. Fax oder Brief) zu erklären. Zur Wahrung der Frist
genügt die rechtzeitige Absendung der Erklärung an den Versicherungsnehmer.
2. Eine Beitragsrückzahlung kann nicht verlangt werden. Ein Rückerstattungswert ist nicht vorhanden.
3. Der Versicherungsschutz endet bei Tod der versicherten Person sowie bei Beendigung des Kreditkartenvertrages/Darlehensverhältnisses.
§ 5 Versicherbarer Personenkreis
1. Versicherungsschutz wird nur gewährt, wenn bei Zustandekommen/Beginn des Versicherungsverhältnisses
bei der versicherten Person

 in der RSV-Leben und RSV-Unfall ein Eintrittsalter zwischen dem vollendeten 18. und 73. Lebensjahr,
 in der RSV-AU ein Eintrittsalter zwischen dem vollendeten 18. und 56. Lebensjahr und
 in der RSV-ALO ein Eintrittsalter zwischen dem vollendeten 18. und 56. Lebensjahr vorliegt.
Der Versicherungsschutz endet mit Erreichen der vorgenannten Höchstalter.
2. Versicherbar ist der Antragsteller als natürliche Person mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland.
§ 6 Ausschluss der Leistungspflicht für alle versicherten Risiken
Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf die der versicherten Person bekannten ernstlichen Erkrankungen
(das sind Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs, der Wirbelsäule und Gelenke, der Verdauungsorgane,
Krebs, HIV-Infektion/Aids, chronische Erkrankungen) oder Unfallfolgen, wegen derer die versicherte Person in
den letzten zwölf Monaten vor dem Beginn des Versicherungsschutzes ärztlich behandelt wurde.
Diese Einschränkung gilt nur, wenn der Versicherungsfall binnen der ersten 24 Monate nach Beginn des Versicherungsschutzes eintritt und mit diesen Erkrankungen oder Unfallfolgen in ursächlichem Zusammenhang steht.
Für die einzelnen Risikosparten gelten daneben jeweils weitere Ausschlüsse der Leistungspflicht, die sich aus
den jeweiligen Besonderen Bedingungen (s.u.) ergeben.
§ 7 Obliegenheiten für alle versicherten Risiken
1. Bei Eintritt eines versicherten Ereignisses hat die versicherte Person bzw. haben ihre Erben bestimmte
Obliegenheiten zu erfüllen, die im Einzelnen nachfolgend und in den jeweiligen Besonderen Bedingungen
geregelt sind.
2. Zur Klärung der Leistungspflicht können die Versicherer notwendige Nachweise und Auskünfte verlangen. Die
mit diesen Nachweisen verbundenen Kosten tragen die versicherte Person bzw. ihre Erben.
Zur Beurteilung des versicherten Risikos oder der Leistungspflicht kann es erforderlich sein, dass Ärzte, die
die versicherte Person (auch aus anderen Anlässen) behandelt oder untersucht haben, Krankenhäuser und
sonstige Krankenanstalten, Pflegeheime und Pflegepersonen, andere Personenversicherer, gesetzliche Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Behörden befragt werden. Diese sind für die Leistungsprüfung zu
ermächtigen, alle für die Beurteilung der Leistungspflicht erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
Die erforderliche Einwilligung kann vor Abgabe der Vertragserklärung erteilt werden. Dann werden die Versicherer die versicherte Person vor der Erhebung personengebundener Gesundheitsdaten unterrichten. Die
versicherte Person kann einer Erhebung widersprechen; dies kann jedoch zu einem Verlust der Leistungspflicht der Versicherer führen.
Die versicherte Person kann auch jederzeit verlangen, dass eine Erhebung von Daten nur erfolgt, wenn jeweils in die einzelne Erhebung eingewilligt worden ist.
3. Sollte eine vertragliche Obliegenheit vorsätzlich verletzt werden, ist der Versicherer von der Verpflichtung zur
Leistung frei. Bei grob fahrlässiger Obliegenheitsverletzung ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in
einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen; die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit trägt die versicherte Person bzw. ihre Erben.
4. Abweichend von § 7 Ziff. 3 ist der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die nicht arglistige Verletzung
der Obliegenheit weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalles noch für die Feststellung
oder den Umfang der Leistungspflicht des Versicherers ursächlich ist.
5. Über diese Rechtsfolgen wird der Versicherer die versicherte Person oder die Erben nach Eintritt des Vers icherungsfalls noch einmal durch gesonderte Mitteilung in Textform hinweisen.
§ 8 Empfänger der Versicherungsleistung
Leistungen aus dem Versicherungsverhältnis werden an den Versicherungsnehmer zu Gunsten der abgesicherten
Forderung erbracht (unwiderrufliches Bezugsrecht). Verbleibt im Leistungsfall nach Verrechnung mit den Forderungen
des Versicherungsnehmers gegen die versicherte Person ein Überschuss, wird dieser dem Konto der versicherten
Person gutgeschrieben oder hilfsweise an ihre Erben ausgezahlt.
§ 9 Begriffsbestimmungen
2. Wartezeit: Zeitraum, für den kein Versicherungsschutz besteht und für den damit kein Leistungsanspruch
geltend gemacht werden kann, beginnend ab dem Datum der Unterzeichnung des Beitrittsantrages.
3. Karenzzeit: Leistungsfreie Zeit nach Eintritt des Versicherungsfalles, für die kein Leistungsanspruch geltend
gemacht werden kann.
§ 10 Verhältnis von Arbeitsunfähigkeit zu Arbeitslosigkeit
Versicherungsleistungen aus der RSV-AU und der RSV-ALO schließen sich gegenseitig aus. Für Arbeitslosigkeit
ist eine Versicherungsleistung ausgeschlossen, sofern für den gleichen Zeitraum bereits Versicherungsleistungen
aus der RSV-AU erbracht werden und umgekehrt.

Besondere Bedingungen für die Ratenschutzlebensversicherung (RSV-Leben)
§ 1 Gegenstand des Versicherungsschutzes
Die RSV-Leben dient der Absicherung von Zahlungsverpflichtungen der versicherten Person gegenüber dem
Versicherungsnehmer für den Fall des Todes; sie ist eine Risikolebensversicherung, für die § 169 VVG (Rückkaufswert) keine Anwendung findet. Eine Beteiligung an ggf. entstehenden Überschüssen und an Bewertungsreserven (Überschussbeteiligung) ist ausgeschlossen, § 153 Abs. 1 VVG.
Salden Deutschland Gruppe

- 1 -

TC-0400-G2105-DE-2012-12

§ 2 Versicherungsleistung
Die Versicherungssumme ist der Sollsaldo des letzten dem Eintritt des Versicherungsfalles unmittelbar vorangehenden monatlichen Rechnungsabschlusses. Die Höchstversicherungssumme beträgt 30.000 Euro.
Ab dem 65. Lebensjahr der versicherten Person verringert sich der Versicherungsschutz auf 66 % der Versicherungssumme und fällt sodann jährlich um jeweils 5 % bis auf 46 % im 69. Lebensjahr. Ab dem 70. bis einschließlich zum 71. Lebensjahr fällt der Versicherungsschutz jährlich um jeweils 4 %. Ab dem 72. Lebensjahr beträgt der
Versicherungsschutz 35 % der Versicherungssumme.
§ 3 Ausschlüsse der Leistungspflicht
1. Vorbehaltlich § 6 der AVB-RSV und der nachfolgenden Absätze besteht Leistungspflicht grundsätzlich
unabhängig davon, auf welcher Ursache der Versicherungsfall beruht (also z. B. auch dann, wenn die versicherte Person in Ausübung des Wehr- oder Polizeidienstes oder bei inneren Unruhen den Tod gefunden hat).
2. Bei Ableben der versicherten Person in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit kriegerischen
Ereignissen besteht keine Leistungspflicht. Dies gilt nicht, wenn die versicherte Person in unmittelbarem oder

mittelbarem Zusammenhang mit kriegerischen Ereignissen stirbt, denen sie während eines Aufenthaltes außerhalb Deutschlands ausgesetzt und an denen sie nicht aktiv beteiligt war.
3. Bei Ableben der versicherten Person in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit dem vorsätzlichen Einsatz von atomaren, biologischen oder chemischen Waffen oder dem vorsätzlichen Einsatz oder der
vorsätzlichen Freisetzung von radioaktiven, biologischen oder chemischen Stoffen besteht keine Leistungspflicht des Versicherers, sofern der Einsatz oder das Freisetzen darauf gerichtet sind, das Leben einer Vielzahl von Personen zu gefährden. Ziff. 2 bleibt unberührt.
4. Im Falle der vorsätzlichen Selbsttötung gilt § 161 Abs.1 VVG.
§ 4 Obliegenheiten
1. Der Tod der versicherten Person ist dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen. Folgende Unterlagen sind
einzureichen:
- eine Kopie des Beitrittsantrages,
- eine amtliche, Alter und Geburtsort enthaltende Sterbeurkunde,
- ein ausführliches ärztliches oder amtliches Zeugnis über die Todesursache sowie über Beginn und Verlauf
der Krankheit, die zum Tode der versicherten Person geführt hat.
2. Bei Verletzung einer Obliegenheit gilt § 7 der AVB-RSV.

Besondere Bedingungen für die Unfallversicherung zur Ratenschutzlebensversicherung (RSV-Unfall)
§ 1 Gegenstand des Versicherungsschutzes
1. Die RSV-Unfall dient der Absicherung von Zahlungsverpflichtungen der versicherten Person gegenüber dem
Versicherungsnehmer für den Fall, dass die versicherte Person an den Folgen eines Unfalls stirbt.
2. Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes
Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine zum Tode führende Gesundheitsschädigung erleidet. Als Unfall gilt
auch, wenn durch erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder
Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden.
3. Nicht versicherbar und trotz Beitragszahlung nicht versichert sind dauernd pflegebedürftige Personen sowie
Geisteskranke.
4. Ist der Tod neben dem Unfall zu mindestens 25 % durch Krankheiten oder Gebrechen der versicherten
Person verursacht, vermindert sich die Versicherungsleistung entsprechend dem Anteil der Mitverursachung.

9301000700141001141001.10.2014-02:07:05

Kopie 1.Darlehensnehmer

§ 2 Versicherungsleistung
1. Die Unfallversicherungssumme entspricht der Versicherungssumme in der RSV-Leben. Der Versicherer zahlt
die Unfallversicherungssumme an den Bezugsberechtigten, wenn der Unfall sich nach dem Beginn des Versicherungsschutzes ereignet hat und der Tod während der Dauer der RSV-Unfall und innerhalb eines Jahres
nach dem Unfallereignis eingetreten ist.
2. Die Versicherungssumme ist auf maximal 30.000 Euro begrenzt.
§ 3 Ausschlüsse der Leistungspflicht
Nicht unter den Versicherungsschutz fallen:
a) Unfälle durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen, auch soweit diese auf Trunkenheit beruhen, sowie durch
Schlaganfälle, epileptische Anfälle oder andere Krampfanfälle, die den ganzen Körper der versicherten Person
ergreifen. Versicherungsschutz besteht jedoch, wenn diese Störungen oder Anfälle durch ein unter diese Versicherung fallendes Unfallereignis verursacht waren.
b) Unfälle, die der versicherten Person zustoßen, weil sie vorsätzlich eine Straftat ausführt oder versucht.
c) Unfälle, die unmittelbar oder mittelbar durch Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse verursacht sind, sowie
Unfälle durch innere Unruhen, wenn die versicherte Person auf Seiten der Unruhestifter war.
d) Unfälle der versicherten Person
- als Luftfahrzeugführer (auch Luftsportgeräteführer), soweit sie nach deutschem Recht dafür eine Erlaubnis
benötigt, sowie als sonstiges Besatzungsmitglied eines Luftfahrzeuges;
- bei einer mit Hilfe eines Luftfahrzeuges auszuübenden beruflichen Tätigkeit;

- bei der Benutzung von Raumfahrzeugen.
e) Unfälle, die der versicherten Person dadurch zustoßen, dass sie sich als Fahrer, Beifahrer oder Insasse eines
Motorfahrzeuges an Fahrtveranstaltungen einschließlich der dazugehörigen Übungsfahrten beteiligt, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt.
f) Unfälle, die unmittelbar oder mittelbar durch Kernenergie verursacht sind.
g) Gesundheitsschädigungen durch Strahlen, es sei denn, es handelt sich um Folgen eines versicherten
Unfallereignisses.
h) Gesundheitsschädigungen durch Heilmaßnahmen oder Eingriffe, die die versicherte Person an ihrem Körper
vornimmt oder vornehmen lässt, es sei denn, die Eingriffe oder Heilmaßnahmen, auch strahlendiagnostische
und -therapeutische, waren durch einen unter diesen Vertrag fallenden Unfall veranlasst.
i) Infektionen, es sei denn, die Krankheitserreger sind durch eine versicherte Unfallverletzung in den Körper
gelangt sind. Nicht als Unfallverletzungen gelten dabei Haut- oder Schleimhautverletzungen, die als solche
geringfügig sind und durch die Krankheitserreger sofort oder später in den Körper gelangen; für Tollwut und
Wundstarrkrampf entfällt diese Einschränkung. Für Infektionen, die durch Heilmaßnahmen verursacht sind,
gilt der vorstehende lit. h) Satz 2 entsprechend.
j) Vergiftungen infolge Einnahme fester oder flüssiger Stoffe durch den Schlund, es sei denn, es handelt sich
um Folgen eines unter die Versicherung fallenden Unfallereignisses.
k) Unfälle infolge psychischer Reaktionen, gleichgültig, wodurch diese verursacht sind.
l) Bauch- oder Unterleibsbrüche, es sei denn, sie sind durch eine versicherten Unfall gewaltsam entstanden.
m) Schädigungen an Bandscheiben sowie Blutungen aus inneren Organen und Gehirnblutungen, es sei denn, ein
versichertes Unfallereignis ist die überwiegende Ursache.
n) Selbsttötung, und zwar auch dann, wenn die versicherte Person die Tat in einem die freie Willensbestimmung
ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit begangen hat, es sei denn, jener Zustand
wurde durch ein versichertes Unfallereignis hervorgerufen.
o) Unfälle, die unmittelbar oder mittelbar durch den vorsätzlichen Einsatz von atomaren, biologischen oder
chemischen Waffen oder dem vorsätzlichen Einsatz oder der vorsätzlichen Freisetzung von radioaktiven,
biologischen oder chemischen Stoffen eintreten, sofern der Einsatz oder das Freisetzen darauf gerichtet sind,
das Leben einer Vielzahl von Personen zu gefährden.
§ 4 Verhältnis zur RSV-Leben
Soweit in diesen Bedingungen nichts anderes bestimmt ist, finden im Übrigen die Besonderen Bedingungen
für die RSV-Leben sinngemäß Anwendung.

Besondere Bedingungen für die Ratenschutzarbeitsunfähigkeitsversicherung (RSV-AU)
§ 1 Gegenstand des Versicherungsschutzes
1. Die RSV-AU dient der Absicherung von Zahlungsverpflichtungen der versicherten Person gegenüber dem
Versicherungsnehmer für den Fall der Arbeitsunfähigkeit.
2. Eine versicherte Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge einer ärztlich nachgewiesenen Gesundheitsstörung nach Versicherungsbeginn vorübergehend außerstande ist, ihre bisherige berufliche
Tätigkeit in keiner Weise auszuüben, sie auch nicht ausübt und keiner anderen Erwerbstätigkeit nachgeht.
Nicht vom Versicherungsschutz umfasst ist eine bei Zustandekommen des Versicherungsverhältnisses bereits bestehende Arbeitsunfähigkeit der versicherten Person.
§ 2 Versicherungsleistung und Karenzzeit
1. Im Versicherungsfall zahlt der Versicherer nach Ablauf der Karenzzeit von 42 Tagen nach Eintritt des die
Arbeitsunfähigkeit begründenden Zustands eine monatliche Arbeitsunfähigkeitsleistung in Höhe von 5 % des
Sollsaldos des letzten, dem Eintritt des Versicherungsfalles unmittelbar vorangehenden monatlichen Rechnungsabschlusses, maximal jedoch 1.500 Euro.
2. Die Versicherungsleistung wird erstmalig zum Zeitpunkt der Fälligkeit des auf das Ende der Karenzzeit
folgenden Rechnungsabschlusses erbracht, soweit die Leistungsvoraussetzungen der RSV-AU auch zu diesem Zeitpunkt weiterhin vorliegen. Danach zahlt der Versicherer für jeden weiteren Monat der Arbeitsunfähigkeit die Versicherungsleistung, soweit die Leistungsvoraussetzungen nach wie vor vorliegen.
3. Nach jeder Unterbrechung der Arbeitsunfähigkeit beginnt die 42-Tage-Frist, in der kein Anspruch auf Arbeitsunfähigkeitsleistung besteht, wieder neu zu laufen; dies gilt auch, wenn die erneute Arbeitsunfähigkeit durch
die gleiche Krankheitsart wie zuvor verursacht worden ist.
4. Zeigt die versicherte Person dem Versicherer die Arbeitsunfähigkeit schuldhaft nicht unverzüglich nach Eintritt
an (vgl. den nachfolgenden § 4 Ziff. 1), wird die Versicherungsleistung erstmalig zum Zeitpunkt der Fälligkeit
des auf die Anzeige folgenden Rechnungsabschlusses erbracht.
5. Der Versicherungsschutz endet neben den in § 3 und § 5 der AVB-RSV aufgeführten Gründen,
a) wenn die versicherte Person berufsunfähig wird (Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person
nach medizinischem Befund im bisher ausgeübten Beruf auf nicht absehbare Zeit mehr als 50 % erwerbsunfähig ist),
b) wenn sich die versicherte Person länger als drei Monate ununterbrochen außerhalb der geographischen
Grenzen Europas aufhält, solange dieser Aufenthalt fortdauert,
c) spätestens nach 12 Monaten einer durchgehenden Periode der Arbeitsunfähigkeit.
6. Erkennt der Versicherer einen Anspruch auf Arbeitsunfähigkeitsleistung an, gilt dieses Anerkenntnis nur für
den von dem Versicherer bezeichneten Zeitraum; es bindet den Versicherer nicht über diesen hinaus.
7. Bestehen auf das Leben der versicherten Person gleichzeitig mehrere RatenschutzArbeitsunfähigkeitsversicherungen, so ist die monatliche Arbeitsunfähigkeitsleistung auf insgesamt 1.500 Euro
begrenzt. Der Versicherer erfüllt die Verpflichtungen aus den einzelnen Versicherungsverhältnisse in der Reihenfolge, in der der jeweilige Versicherungsschutz begonnen hat, bei gleichem Beginn des Versicherungsschutzes im Verhältnis der jeweils versicherten Summe.

§ 3 Ausschlüsse der Leistungspflicht
Der Versicherer leistet neben § 6 AVB-RSV nicht, wenn die Arbeitsunfähigkeit verursacht ist
a) durch Alkoholismus oder eine Suchterkrankung (Drogen- oder Medikamentenmissbrauch) oder durch einen
Unfall infolge von Trunkenheit;
b) unmittelbar oder mittelbar durch kriegerische Ereignisse oder innere Unruhen, sofern die versicherte Person
auf Seiten der Unruhestifter teilgenommen hat;
c) unmittelbar oder mittelbar durch den vorsätzlichen Einsatz von atomaren, biologischen oder chemischen
Waffen oder dem vorsätzlichen Einsatz oder der vorsätzlichen Freisetzung von radioaktiven, biologischen
oder chemischen Stoffen, sofern der Einsatz oder das Freisetzen darauf gerichtet sind, das Leben einer Vielzahl von Personen zu gefährden.
d) durch vorsätzliche Herbeiführung oder Förderung von Gesundheitsstörungen - auch, wenn die Gesundheitsstörungen durch eine versuchte Selbsttötung binnen drei Jahren nach Abschluss des Versicherungsvertrages
verursacht worden sind, es sei denn, dem Versicherer wird nachgewiesen, dass diese Tat in einem die freie
Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit begangen worden ist;
e) durch Schwangerschaft, wegen Schwangerschaftsabbruch, Fehlgeburt oder Entbindung;
f) durch eine Arbeitsunfähigkeit infolge einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung;
g) durch vorsätzliche Begehung oder den Versuch einer Straftat durch die versicherte Person;
h) durch nicht medizinisch indizierte Behandlungen/chirurgische Eingriffe (z.B. Schönheitsoperationen, Piercings).
§ 4 Obliegenheiten
1. Der Eintritt einer den leistungsfreien Zeitraum von 42 Tagen übersteigenden Arbeitsunfähigkeit der versicherten Person ist dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen.
2. Zum Nachweis der Arbeitsunfähigkeit sind dem Versicherer folgende Unterlagen einzureichen:
a) eine Kopie des Beitrittsantrages sowie einen Auszug aus dem versicherten Darlehenskonto;
b) ein ärztliches Zeugnis auf dem Original-Vordruck des Versicherers.
Der Versicherer kann auch die Untersuchung der versicherten Person durch einen von ihm bestimmten, zugelassenen und praktizierenden Arzt verlangen.
3. Der Versicherer kann – dann allerdings auf seine Kosten – weitere notwendige Nachweise verlangen und
erforderliche Erhebungen selbst anstellen. Der Versicherer kann, auch wenn er bereits Versicherungsleistungen erbringt, weitere Nachweise verlangen, dass die Voraussetzungen seiner Leistungspflicht noch immer
erfüllt sind. Für diese weiteren Nachweise gilt § 7 Ziff. 2 der AVB-RSV entsprechend.
4. Hat die versicherte Person Leistungsansprüche wegen der Arbeitsunfähigkeit geltend gemacht, ist sie
verpflichtet, die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit unverzüglich dem Versicherer anzuzeigen.
5. Bei Verletzung einer der Obliegenheiten nach den vorgenannten Absätzen gilt § 7 der AVB-RSV.

Besondere Bedingungen für die Ratenschutzarbeitslosigkeitsversicherung (RSV- ALO) (sofern zusätzlich beantragt)
§ 1 Gegenstand des Versicherungsschutzes
1. Die RSV-ALO dient der Absicherung von Zahlungsverpflichtungen der versicherten Person gegenüber dem
Versicherungsnehmer für den Fall der unverschuldeten Arbeitslosigkeit.
2. Eine versicherte Arbeitslosigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person aus einer Vollzeitbeschäftigung (siehe
nachfolgend Ziff. 4) heraus während der Dauer der Versicherung unverschuldet arbeitslos wird, keiner sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgeht, in der Bundesrepublik Deutschland wohnhaft ist, bei der zuständigen Agentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet ist, Arbeitslosengeld wegen Arbeitslosigkeit (auch Ar
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beitslosengeld I genannt) bezieht und sich aktiv um Arbeit bemüht. Letzteres setzt voraus, dass die versicherte Person den Anforderungen der Agentur für Arbeit bzgl. der Berechtigung des Bezuges von Arbeitslosengeld
nachkommt.
3. Bei Verlust der Vollzeitbeschäftigung muss die Arbeitslosigkeit Folge einer Kündigung des Arbeitgebers oder
einer einvernehmlichen Aufhebung des Arbeitsverhältnisses im Rahmen der vergleichsweisen Erledigung
eines Kündigungsschutz-Prozesses oder zur Abwendung einer betriebsbedingten Kündigung sein. Kündigungen, die die versicherte Person ausgesprochen hat und Kündigungen bzw. Vertragsaufhebungen, die vor
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Beginn des Versicherungsschutzes oder während der Wartezeit ausgesprochen werden, begründen keinen
Versicherungsfall.
4. Versicherungsschutz wird nur gewährt, wenn die versicherte Person bis zum Eintritt der Arbeitslosigkeit
mindestens seit sechs Monaten fortdauernd bei demselben Arbeitgeber vollzeitbeschäftigt (angestellt) war.
Vollzeitbeschäftigt ist die versicherte Person, wenn sie in einem bezahlten und sozialversicherungspflichtigen
Arbeitsverhältnis von mehr als 18 Stunden pro Woche steht.
Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind folgende Arbeitsverhältnisse, Tätigkeiten und Personen:
- Saisonarbeiten, projektgebundene Arbeiten, für die die versicherte Person speziell angestellt wurde, Arbeitsverträge während der Probezeit und Ausbildungszeiten.
- Selbstständige, Beamte und Pensionäre, Wehrpflicht- oder Zivildienstleistende, Berufssoldaten, Zeitsoldaten, Kurzarbeiter und Personen, die bei Ehegatten oder in direkter Linie Verwandten beschäftigt sind.
§ 2 Versicherungsleistung, Wartezeit und Karenzzeit
1. Der Versicherungsschutz beginnt gemäß der in § 4 AVB-RSV getroffenen Regelung, jedoch nicht vor dem
Ablauf der Wartezeit von drei Monaten und erst nach Ablauf einer eventuellen Sperrfrist nach § 144 SGB III.
2. Im Versicherungsfall zahlt der Versicherer nach Ablauf der Karenzzeit von zwei Monaten nach Eintritt des die
Arbeitslosigkeit begründenden Zustands eine monatliche Arbeitslosigkeitsleistung in Höhe von 5 % des Sollsaldos des letzten, dem Eintritt des Versicherungsfalles unmittelbar vorangehenden monatlichen Rechnungsabschlusses, maximal jedoch 1.500 Euro.
3. Die Versicherungsleistung wird erstmalig zum Zeitpunkt der Fälligkeit des auf das Ende der Karenzzeit
folgenden Rechnungsabschlusses erbracht, soweit die Leistungsvoraussetzungen dieser RSV-ALO zu diesem
Zeitpunkt weiterhin vorliegen. Danach zahlt der Versicherer für jeden weiteren Monat der Arbeitslosigkeit eine
entsprechende monatliche Versicherungsleistung, soweit die Leistungsvoraussetzungen nach wie vor vorliegen.
4. Zeigt die versicherte Person dem Versicherer den Versicherungsfall schuldhaft nicht unverzüglich nach Eintritt
an (vgl. den nachfolgenden § 4 Ziff. 1), wird die Versicherungsleistung erstmalig zum Zeitpunkt der Fälligkeit
des auf die Anzeige folgenden Rechnungsabschlusses erbracht.
5. Die Leistungsdauer, d.h. der Zeitraum, für den Leistungen aus dieser RSV-ALO bezogen werden können, ist
je Schadenfall auf den Zeitraum beschränkt, in dem die versicherte Person einen Anspruch auf Arbeitslosengeld (auch Arbeitslosengeld I genannt) hat. Die Leistungsdauer endet daher mit dem Zeitpunkt, in dem die
versicherte Person Arbeitslosengeld II in Anspruch nimmt, spätestens nach 12 Monaten. Für mehr als einen
Versicherungsfall ist die Leistung auf insgesamt 36 Monate beschränkt.
6. Der Versicherungsschutz endet neben den in § 3 und § 5 der AVB-RSV aufgeführten Gründen, wenn die
versicherte Person in den endgültigen Ruhestand, einschließlich Vorruhestand eintritt.
7. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen ist die Versicherungsleistung auf die Dauer der Befristung begrenzt.
8. Die maximale Versicherungsleistung von 1.500 Euro pro Monat gilt auch, sofern die versicherte Person
mehrere Arbeitslosigkeitsversicherungen abgeschlossen hat.

9. Mehrfache Arbeitslosigkeit ist versichert. Die maximale Leistungsdauer ergibt sich aus den vorstehenden
Ziffern. Im Falle der erneuten Arbeitslosigkeit müssen die Anspruchsvoraussetzungen der vorstehenden §1 ff.
erfüllt sein, insbesondere muss die versicherte Person mindestens sechs Monate durchgehend bei demselben
(gegebenenfalls neuen) Arbeitgeber vollzeitbeschäftigt gewesen sein.
§ 3 Ausschlüsse der Leistungspflicht
Der Versicherer leistet neben § 6 AVB-RSV nicht, wenn die versicherte Person:
a) bei Versicherungsbeginn von der bevorstehenden Beendigung des Arbeitsverhältnisses Kenntnis hatte oder
aufgrund grober Fahrlässigkeit keine Kenntnis hatte;
b) durch Umstände arbeitslos wird, die in § 3 der Besonderen Bedingungen für die RSV-AU genannt werden;
c) auf Grund eines vorsätzlichen Fehlverhaltens gekündigt wurde.
§ 4 Obliegenheiten
1. Dauert die Arbeitslosigkeit nach Ablauf der Karenzzeit an, hat die versicherte Person dem Versicherer
a) Beginn und Ende der unverschuldeten Arbeitslosigkeit unverzüglich schriftlich anzuzeigen,
b) das mit Kündigungsgründen versehene Kündigungsschreiben oder eine Bescheinigung des Arbeitgebers
über den Kündigungsgrund vorzulegen und
c) eine vom letzten Arbeitgeber für die Agentur für Arbeit ausgefüllte Arbeitsbescheinigungskopie vorzulegen,
d) eine Bescheinigung der Agentur für Arbeit vorzulegen, aus der sich ergibt, seit wann die versicherte Person bei der Agentur für Arbeit ununterbrochen als arbeitslos und als arbeitsuchend gemeldet ist.
2. Während der Leistungsdauer hat die versicherte Person dem Versicherer
a) den ersten und jeden weiteren Bewilligungs- oder Änderungsbescheid der Agentur für Arbeit vorzulegen,
aus dem sich die Dauer des Bezuges von Arbeitslosengeld ergibt,
b) sowohl die eventuelle Reduzierung der Dauer des Anspruches auf Arbeitslosengeld, als auch die nachträgliche
Aberkennung des Arbeitslosengeldanspruchs durch die Agentur für Arbeit mitzuteilen,
c) das ununterbrochene Fortbestehen der unverschuldeten Arbeitslosigkeit und den regelmäßigen Bezug von
Arbeitslosengeld jeden Monat nachzuweisen. Unabhängig davon ist der Versicherer berechtigt, bei der
Agentur für Arbeit jederzeit Auskünfte über die Fortdauer der Arbeitslosigkeit der versicherten Person einzuholen.
3. Die versicherte Person ist verpflichtet, dem Versicherer den Eintritt in den endgültigen Ruhestand oder
Vorruhestand unverzüglich anzuzeigen.
4. Bei Verletzung einer der Obliegenheiten nach den vorgenannten Absätzen gilt § 7 der AVB-RSV.

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Kopie 1.Darlehensnehmer

Merkblatt zur Datenverarbeitung
Vorbemerkung
Versicherungen können heute ihre Aufgaben nur noch mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung (EDV)
korrekt, schnell, wirtschaftlich und sicher erfüllen. Die Verarbeitung der den Versicherungen bekannt gegebenen
Daten des Versicherungsnehmers / der versicherten Person wird durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
geregelt. Danach ist die Datenverarbeitung und -nutzung zulässig, wenn das BDSG oder eine andere Rechtsvorschrift sie erlaubt oder wenn der Betroffene eingewilligt hat. Das BDSG erlaubt die Datenverarbeitung und nutzung stets, wenn dies im Rahmen der Zweckbestimmung eines Vertragsverhältnisses oder vertragsähnlichen
Vertrauensverhältnisses geschieht oder soweit es zur Wahrung berechtigter Interessen der speichernden Stelle
erforderlich ist und kein Grund zu der Annahme besteht, dass das schutzwürdige Interesse des Betroffenen an
dem Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung überwiegt.
Einwilligungserklärung
Unabhängig von dieser im Einzelfall vorzunehmenden Interessenabwägung und im Hinblick auf eine sichere
Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist im Beitrittsantrag eine Einwilligungserklärung nach dem BDSG
enthalten. Diese gilt über die Beendigung des Versicherungsverhältnisses hinaus, endet jedoch – außer in der
Lebens- und Unfallversicherung – schon mit Ablehnung des Antrages oder durch ihren jederzeit möglichen
Widerruf. Wird die Einwilligungserklärung bei Antragstellung ganz oder teilweise gestrichen, kommt es u. U. nicht
zu einem Vertragsabschluss. Trotz Widerruf oder ganz bzw. teilweise gestrichener Einwilligungserklärung kann
eine Datenverarbeitung und -nutzung in dem begrenzten gesetzlich zulässigen Rahmen, wie in der Vorbemerkung
beschrieben, erfolgen.
Schweigepflichtentbindungserklärung
Die Übermittlung von Daten seitens Personen, die, wie z. B. ein Arzt, einem Berufsgeheimnis unterliegen, setzt
eine spezielle Erlaubnis des Betroffenen (Schweigepflichtentbindung) voraus. U.a. in der Lebens-, und Unfallversicherung (Personenversicherung) ist daher im Antrag auch eine Schweigepflichtentbindungsklausel enthalten.
Im Folgenden werden einige wesentliche Beispiele für die Datenverarbeitung und -nutzung aufgeführt:
1. Datenspeicherung bei Versicherungen
Versicherungen speichern Daten, die für das Versicherungsverhältnis notwendig sind: Angaben im Antrag,
versicherungstechnische Daten wie Kundennummer, Versicherungssumme, Versicherungsdauer, Beitrag,
Bankverbindung sowie erforderlichenfalls die Angaben eines Dritten, z. B. eines Vermittlers oder eines Arztes. Bei
einem Versicherungsfall werden Angaben des Anspruchstellers und ggf. auch Angaben von Dritten gespeichert.
2. Datenübermittlung an Rückversicherer sowie ggf. deren Rückversicherer
Im Interesse seiner Versicherungsnehmer / versicherten Personen wird ein Versicherer stets auf einen Ausgleich
der von ihm übernommenen Risiken achten und gibt in vielen Fällen einen Teil der Risiken an Rückversicherer
ab, die ebenfalls entsprechende versicherungstechnische Angaben des Versicherers sowie im Einzelfall auch die
Personalien benötigen. Soweit Rückversicherer bei der Risiko- und Schadenbeurteilung mitwirken, werden auch
die dafür erforderlichen Unterlagen ausgehändigt.
3. Datenübermittlung an andere Versicherer
Nach dem Versicherungsvertragsgesetz hat der Versicherungsnehmer / die versicherte Person dem Versicherer
alle für die Schadenabwicklung wichtigen Umstände wie z. B. frühere Krankheiten und Versicherungsfälle anzuge-

ben. Um Versicherungsmissbrauch zu verhindern oder Lücken bei den Feststellungen zum entstandenen
Schaden zu schließen, kann es erforderlich sein, andere Versicherer um Auskunft zu bitten oder entsprechende
Auskünfte zu erteilen. Auch sonst bedarf es in bestimmten Fällen (z.B. gesetzlicher Forderungsübergang,
Teilungsabkommen) eines Austausches personen- oder schadenbezogener Daten unter den Versicherern.
4. Zentrale Hinweissysteme
Es kann, z.B. bei Prüfung eines Schadens zur weiteren Aufklärung des Sachverhalts oder zur Verhinderung von
Versicherungsmissbrauch notwendig sein, Anfragen an den zuständigen Fachverband bzw. an andere Versicherer zu richten oder auch entsprechende Anfragen anderer Versicherer zu beantworten. Dazu bestehen beim
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) und beim Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) zentrale Hinweissysteme. Die Aufnahme in diese Hinweissysteme und deren Nutzung erfolgt
lediglich zu Zwecken, die mit dem jeweiligen System verfolgt werden dürfen, also nur soweit bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
5. Datenverarbeitung in der Versicherungsgruppe
Einzelne Versicherungsbranchen (z. B. Lebens-, Kranken-, Sachversicherung) werden durch rechtlich selbstständige Unternehmen betrieben. Um den Kunden einen umfassenden Versicherungsschutz anbieten zu können,
arbeiten die Unternehmen häufig in Versicherungsgruppen zusammen.
Zur Kostenersparnis werden dabei einzelne Bereiche wie das Inkasso oder die Datenverarbeitung zentralisiert.
Die Adresse des Versicherungsnehmers / der versicherten Person wird z.B. nur einmal gespeichert, auch bei
Versicherungsverträgen mit verschiedenen Unternehmen der Gruppe; ebenso werden die allgemeinen Antrags-,
Vertrags- und Leistungsdaten in einer zentralen Datensammlung geführt, wobei die sogenannten Partnerdaten (z.
B. Name, Adresse, Kundennummer, Kontonummer, Bankleitzahl) von allen Unternehmen der Gruppe abfragbar.
Auf diese Weise kann eingehende Post richtig zugeordnet, bei telefonischen Anfragen der zuständige Partner
genannt und Geldeingänge ohne Rückfragen korrekt verbucht werden. Die übrigen allgemeinen Antrags -,
Vertrags- und Leistungsdaten sind dagegen nur von den Versicherungsunternehmen der Gruppe abfragbar.
Obwohl alle diese Daten nur zur Beratung und Betreuung des jeweiligen Kunden durch die einzelnen Unternehmen verwendet werden, spricht das Gesetz auch hier von "Datenübermittlung", bei der die Vorschriften des
Bundesdatenschutzgesetzes zu beachten sind. Branchenspezifische Daten – wie z. B. Gesundheitsdaten –
bleiben dagegen unter ausschließlicher Verfügung der jeweiligen Unternehmen.
Unserer Unternehmensgruppe gehören z. Z. folgende Unternehmen an:
RheinLand Versicherungs AG, RheinLand Lebensversicherung AG,
ONTOS Lebensversicherung AG,
Rhion Versicherung AG, RiMaXX International N.V., Credit Life International N.V.
6. Weitere Auskünfte und Erläuterungen über Rechte des Betroffenen
Der Betroffene hat nach dem BDSG neben dem erwähnten Widerrufsrecht ein Auskunftsrecht sowie unter
gewissen Voraussetzungen ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung seiner gespeicherten Daten.
Wegen eventueller weiterer Auskünfte und Erläuterungen kann sich der Betroffene an den betrieblichen Da tenschutzbeauftragten des Versicherers wenden. Etwaiges Verlangen auf Auskunft, Berichtigung, Sperrung oder
Löschung wegen der beim Rückversicherer gespeicherten Daten sind stets an den Versicherer zu richten.

Schlusserklärung des/der Versicherungsnehmer(s) / der versicherten Person(en)
1. Die versicherte Person ermächtigt die Credit Life International N.V. und die RiMaXX International N.V., alle
Ärzte, Krankenhäuser und sonstigen Krankenanstalten sowie Pflegeeinrichtungen, bei denen sie in Behandlung oder Pflege war oder sein wird, sowie andere Personenversicherer und Pflegepersonen über ihre Gesundheitsverhältnisse bei Vertragsabschluss zu befragen. Dies gilt für die Zeit vor und die nächsten drei Jahre
nach Beitritt zum Gruppenversicherungsvertrag. Die Credit Life International N.V. und die RiMaXX International N.V. dürfen auch die Ärzte, die die Todesursache feststellen und die sie im letzten Jahr vor dem Tode
untersuchen oder behandeln werden, sowie Behörden – mit Ausnahme von Sozialversicherungsträgern – über
die Todesursachen oder die Krankheiten, die zum Tode geführt haben, befragen. Insoweit entbindet sie alle,
die hiernach befragt werden, von der Schweigepflicht auch über den Tod hinaus.
2. Der versicherten Person ist bekannt, dass die RiMaXX International N.V. zur Beurteilung ihrer Leistungspflicht
wegen Arbeitsunfähigkeit die Angaben überprüfen kann, die sie zur Begründung der Ansprüche macht oder
die sich aus den eingereichten Unterlagen (z. B. Bescheinigungen, Atteste) oder veranlassten Mitteilungen
eines Krankenhauses oder von Angehörigen eines Heilberufes ergeben. Zu diesem Zweck befreit sie hiermit
die Angehörigen von Heilberufen oder Krankenanstalten, die in den vorgelegten Unterlagen genannt sind oder
die an der Heilbehandlung beteiligt waren von der Schweigepflicht; dabei hat die Geltendmachung eines Leistungsanspruches die Bedeutung einer Schweigepflichtentbindung für den Einzelfall. Ebenso entbindet sie von
der Schweigepflicht zur Prüfung von Leistungsansprüchen im Falle des Todes. Diese Schweigepflichtentbindung gilt auch für Behörden – mit Ausnahme von Sozialversicherungsträgern –; ferner für die Angehörigen
von anderen Unfall- sowie Kranken- oder Lebensversicherern, die nach dort bestehenden Versicherungen
befragt werden dürfen.

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3. Die versicherte Person willigt ferner ein, dass der jeweilige Versicherer im erforderlichen Umfang Daten, die
sich aus den Antragsunterlagen oder der Vertragsdurchführung (Beiträge, Versicherungsfälle, Risiko-/ Vertragsänderungen) ergeben, an Rückversicherer zur Beurteilung des Risikos und zur Abwicklung der Rückversicherung sowie zur Beurteilung des Risikos und der Ansprüche an andere Versicherer und an den Gesam tverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) zur Weitergabe dieser Daten an andere Versicherer übermittelt. Diese Einwilligung gilt auch unabhängig vom Zustandekommen des Vertrages sowie für
entsprechende Prüfungen bei anderweitig beantragten (Versicherungs-) Verträgen und bei künftigen Anträgen.
Sie willigt ferner ein, dass die Versicherer der RheinLand Versicherungsgruppe allgemeine Antrags-/Vertragsund Leistungsdaten in gemeinsamen Datensammlungen führen und an die zuständigen Vermittler weitergeben, soweit dies der ordnungsgemäßen Durchführung der Versicherungsangelegenheiten dient. Gesundheitsdaten dürfen nur an Personen- und Rückversicherer übermittelt werden; an Vermittler dürfen sie nur weitergegeben werden, soweit es zur Vertragsgestaltung erforderlich ist.
Diese Einwilligung gilt nur, wenn er/sie bei Antragstellung vom Inhalt des Merkblattes zur Datenverarbeitung
Kenntnis nehmen konnte(n). Der Wortlaut dieses Merkblattes ist vor dieser Schlusserklärung abgedruckt.
4. Gesonderte Versicherungsscheine werden nicht ausgestellt; an deren Stelle treten die Beitrittserklärung und
die Allgemeinen und Besonderen Bedingungen für die RSV mit vorangestellten Allgemeinen Vertragsinform ationen.

Credit Life International N.V.

RiMaXX International N.V.

Buchbender

Buchbender

Schwarz

Schwarz

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