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Editorial

Fast alles ist neu
Das neue Titelblatt steht für eine neue Ära: Das Backhand wird jetzt digital hergestellt. Neu ist aber nicht nur das Erscheinungsbild, neu ist auch das Team. Das Layout wird von Manuel Hüsser gemacht, die Fotos stammen von Daniel Dingetschweilers Digitalkamera und die Berichte werden vom Baldi senior koordiniert. Da die aktuellen Informationen über unseren Club immer direkt auf der Homepage www.buelachfloorball.org zu lesen sind, erscheint das Backhand diese Saison nur noch vier Mal. Die Hompage wir von Dominik Wild immer so aktuell gehalten, dass sich das Backhand im Stil eines Magazins ganz auf die Hintergrundberichterstattung beschränken kann. Die aktuelle Ausgabe ist eine Übersicht über die momentane Zusammensetzung der verschiedenen Mannschaften. Die markantesten Änderungen gab es in der Damenabteilung. Das Damen 2 hat sich aufgelöst und das Damen 1 spielt diese Saison die Meisterschaft erstmals auf dem Grossfeld. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die erste Mannschaft. Auch im NLB-Team hat sich einiges getan. Aus all den Wechseln ist ein wildes, junges Team entstanden. Noch jünger und vielleicht auch noch wilder sind die EliteJunioren, die mit grossen Ambitionen in diese Saison starten. Die beiden Dompteure Marcel Wälte und Remo Manser erwartet keine leichte Aufgabe. Auch die Juniorenabteilung hat sich entwickelt: eine Rundschau in diesem Heft. Nur beim Herren 2 hat sich nicht allzuviel verändert. Aber für unseren Neuzuzug Felix Schöpfer aus Fribourg ist trotzdem alles neu. Baldi senior
Offizielles Cluborgan von Bülach Floorball Erscheint: Auflage: Redaktionsleitung: Layout: Leitung Inserate: Druck: Club-Postkonto: 4 mal im Jahr 500 Exemplare Thomas Balderer Manuel Hüsser Claude Tantanini Copyprint Bülach 84-1729-5

In diesem Heft:
Personalmangel im Vorstand Die wilden Jungs vom Herren 1 Das Interview mit dem Spielertrainer des Herren 1: Dani Meier Die Frauen spielen auch Grossfeld Lachen im Herren 2 Brodelnde Banden bei den Elite-Junioren Ein aktiver Nachwuchs Minderheitsmeinungen im Funteam Spiele von Bülach Floorball in der Nähe

Wichtige Adressen:
Vorstand: Präsident: Vakant (wird dringend gesucht!) Aktuarin/Vizepräsidentin: Sabine Vogt, Wiesenrain 2, 8154 Oberglatt P: 01 850 61 14 G: 01 828 36 76 M: 078 788 81 21 sekretariat@buelachfloorball.org Clubmanager: Renato Haller, Moritz Meyer-Weg 5, 8180 Bülach P: 01 862 18 49 management@buelachfloorball.org Claude Tantanini, Sonnenhofstr. 7, 8182 Hochfelden P: 01 860 56 86 G: 01 862 65 77 M: 079 745 80 44 marketing@buelachfloorball.org Jean-Claude Gehrig, Pelzwiesenstr. 11, 8157 Dielsdorf P: 01 853 31 29 anlaesse@buelachfloorball.org Xaver Köppel, Grabengasse 12, 8180 Bülach P: 01 860 69 14 finanzen@buelachfloorball.org

Marketingchef:

Anlässechef:

Finanzchef:

Ansprechpersonen Teams: Herren 1: Damen 1: Herren 2: Funteam: Elite: Juniorinnen B: Junioren B: Junioren C: Junioren D: Unihockeyschule: Daniel Meier, 01 311 99 00, danimeier@freesurf.ch Karl Suba, 01 821 76 39 Thomas Balderer, 01 350 05 35 und 079 359 40 09, thomasbalderer@hotmail.com Matthias Bill, 01 850 39 28 Marcel Wälte, 01 803 18 33, m_waelte@hotmail.com Andreas Frei, 01 817 27 13, andreas_frei@hotmail.com Richard Köppel, 01 860 69 14, SuparRichie@gmx.net Stéphane Geslin, 01 862 68 77, sgeslin@bluemail.ch Roland Kronenberg, 01 856 29 66 und 079 685 69 88, roland.kronenberg@ats-logistics.ch Stefanie Hänseler, 01 860 20 35, unihockeyschule@buelachfloorball.org

www.buelachfloorball.org

Vorstand

Personalmangel
Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen seit Wochen auf allen Ebenen in flotten Tempo. Wir spüren drastisch, dass der Vorstand Lücken aufweist und die Ressorts Präsident und Presse immer noch verwaist sind. Die Finanzen stimmen, nur bei den Passivmitgliedern happert es noch.
Vorstand. Neben Beruf, Weiterbildung und Familie stossen wir mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit im Vorstand an unverrückbare Grenzen. Mit anderen Worten, mehr liegt nicht drin, wir bewegen uns am Anschlag. Nur dank dem Teamgeist und dem Umstand, dass alle am gleichen Strick ziehen und sich gegenseitig ohne grosses Bitten unterstützen, ist der Start zur Meisterschaft ohne grosse Pannen gelungen und wird auch der weitere Verlauf der Saison gelingen. Pflichten erfüllen Immer wieder werden wir mit Unzulänglichkeiten konfrontiert, wenn Mitglieder kleine aber doch wichtige Aufträge nicht oder unvollständig erfüllen. Da ist guter Rat teuer und die beste Organisation wird über Gebühr strapaziert. Wir können nur alle Mitglieder nochmals bitten, ihre Jobs verantwortungsbewusst auszuführen und ihren Aufgeboten Folge zu leisten. An dieser Stelle möchten wir den Dank an alle aussprechen, die dies tun und dem Club so wertvolle Dienste erweisen. Wir sind zuversichtlich, dass nun auch die Drückeberger die Aufgebote für den Spielbetrieb wahrnehmen und ausführen. Die Präsenzlisten für jeden Anlass werden von den Verantwortlichen diese Saison lückenlos kontrolliert. Dies ermöglicht uns, das Finanzreglement unverzüglich anzuwenden. Die Gnadenfrist ist abgelaufen. Wir zählen auf die Eigenverantwortung und das Fairplay auch neben dem Spielfeld. Finanzen stimmen Im Finanzbereich liegen wir im Budget. Die Zahlungsmoral ist zufriedenstellend. Hingegen harzt es bedenklich mit der Meldung des Passivmitgliedes. Zur Erinnerung, dieses muss innerhalb von 60 Tagen ab Datum der Mitgliederbeitragsrechnung dem Kassier schriftlich gemeldet werden, ansonsten das Mitglied die Rechnung erhält. Herzlichen Dank Auch im Bereich des Marketings spüren wir die Personalengpässe deutlich. Die Betreuung der Sponsoren und die

Suche nach neuen Geldgebern liess in der Sommerpause zu wünschen übrig. Die Unsicherheiten bezüglich Backhand liessen auch das Werben von Inserenten erst ab Ende August zu. Herzlichen Dank an Thomas Balderer, Manuel Hüsser und das Redaktionsteam, dass sie die Aufgabe übernommen haben und das Backhand für diese Saison gestalten. Sponsoren verloren Mit der „Trevag“ und dem „Glatt“ verlieren wir zwei wichtige Geldgeber und mit dem „Musigtreff“ verlieren wir auf diese Saison unseren wichtigsten Partner für das Backhand, hat Rolf Hiltebrand uns doch finanziell wie auch mit Arbeitsleistungen seiner Grafikerin massgeblich unterstützt. Der krasse Misserfolg mit den extra für den Verein erstellten Kundenkarten haben ihn zu diesem Schritt bewogen. Bitte gebt die angefangen Kundenkarten einem Vorstandsmitglied ab, damit wir die Schlussrechnung mit dem Musigtreff machen können. Sponsoren berücksichtigen Wir fordern Euch wieder auf, unsere Sponsoren und Inserenten für Eure Einkäufe auch zu berücksichtigen. Zeigt Euren Mitgliederausweis vor und dankt für die Unterstützung! So können wir viel Goodwill schaffen. Wir wünschen allen Mannschaften einen erfolgreichen Start in die Meisterschaft, viel Freude und Begeisterung im Training und an den Spielen.

PRÄSIDENT (Vorstand) Führt den Vorstand und den Verein und nimmt an den Sitzungen der Verbände teil. Der Aufwand beträgt mehrere Stunden pro Jahr, verteilt auf das ganze Jahr. Dazu kommen diverse Sitzungstermine. Die Einarbeitung ist durch die ehemalige Präsidentin, Sabine Vogt, gewährleistet. Wir wenden uns an Mitglieder, Eltern oder Bekannte, die Freude haben, den Club aktiv zu steuern und die nationale Unihockeywelt kennenzulernen. Wir freuen uns auf Dein Interesse und würden Dich gerne im Team begrüssen. Telefon 078-788 81 21, Email: sabine.vogt@cardcenter.ch

PRESSECHEF (Vorstand) Zuständig für die Kontakte zu den Medien. Führt die Teams vom Backhand, vom Matchprogramm und der Presseberichte sowie den Webmaster. Diese Teams sind bereits eingespielt und harmonieren gut. Der Aufwand beträgt mehrere Stunden pro Jahr, hauptsächlich während der Spielzeit von Mitte September bis Mitte April. Wir wenden uns an Mitglieder, Eltern oder Bekannte, die Freude am Umgang mit Medien haben. Wir freuen uns auf Dein Interesse und würden Dich gerne im Team begrüssen. Telefon 01-862 65 77, Email: claude.tantanini@swisslife.ch

Chef Inserate Betreut die Inserenten im Backhand und Matchprogramm, sucht neue Inserenten und beschafft Inseratevorlagen. Der Aufwand beträgt mehrere Stunden pro Jahr, hauptsächlich zwischen Juni und September. Das Telefon ist Dein wichtigstes Arbeitsmittel. Hilfsmittel und Vorlagen stehen zur Verfügung. Die Einarbeitung ist sichergestellt. Wir wenden uns an Mitglieder, Eltern oder Bekannte, die gerne telefonieren. Wir freuen uns auf Dein Interesse und würden Dich gerne im Team begrüssen. Telefon 01-862 65 77, Email: claude.tantanini@swisslife.ch

Herren 1

Eine wilde Mannschaft
Wer seine dritte Saison in Angriff nimmt, ist kein Neuling mehr. Zwei Mal mit dabei, zwei Mal ein Mittelfeldplatz (4. und 5.): Man könnte meinen, Kanti Bülach sei ein durchschnittliches NLB-Team. Das wäre richtig, wäre da nicht Folgendes geschehen...
Jürg Baltensperger. Wer ambitioniert Sport treiben will, muss trainieren. Wer trainiert, verbessert die Leistungsfähigkeit seines Körpers und lebt länger. Also sollte man so viel trainieren wie möglich. Da spricht eigentlich nichts dagegen, oder? Doch: Trainieren braucht Zeit. Würden wir hier von der NHL oder NBA sprechen, dann wäre der Fall klar: Zeit wäre da, kein Problem. Geld auch. Nicht aber in der NLB des SUHV: Da wird bezahlt, nicht verdient. Und wer Geld ausgibt, muss arbeiten gehen und das braucht Zeit, so ist das. Der langen Rede kurzer Sinn, die Mannschaft hatte Abgänge zu verzeichnen. Der Trainer, routinierte und junge, talentierte Spieler haben das Team verlassen. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht, heisst es. Er war zwar nicht gebrochen, aber der Boden war raus - ein kleines Scherbenhäufchen. Scherben bringen Glück? Was macht der Hirte, wenn seine Herde zu klein wird? Er kauft sich Schäfchen dazu. Das haben wir auch getan und mussten dafür nicht einmal zahlen; wir sind eben nicht in der NHL oder der NBA. Oder aber der Hirte hofft auf Nachwuchs. Und der war da, reichlich. Also: Man nehme alt, neu und jung und mache daraus ein Team. Nicht mehr die bekannte Mannschaft «Herren 1 Kanti Bülach», etwas neues: «Bülach Floorball Ausgabe 2001». Es fehlte nur noch ein Hirte. Zuerst sollte es ein Schwede werden, wurde es aber nicht. Schliesslich fand sich ein Schweizer: Daniel Meier. Wild Things Die Arbeit begann: Es hiess, mit viel Potential, neuen Charakteren und gestandenen Routiniers etwas aufzubauen. Sommertraining war angesagt: Laufen, hüpfen, springen, kräftigen und Fussball spielen. Dies sollte das Fundament bilden, um später ein intensives Unihockey zu ermöglichen. Vorarbeit sozusagen, verfeinert durch Coach Assistant Jan Luternauers polysportive Einfälle, die er auch gerade zur Demonstration seines vielseitigen Könnens gebrauchte. Es wurde hart trainiert, im Schweiss gebadet und sich auch mal von seiner wilden Seite gezeigt. So gesehen bei Thomas Maurers grenzenlosem Torjubel nach einem geglückten Torschuss im Fussball. Er war da nicht die Ausnahme. Das Sommertraining brachte die animalischen Seiten verschiedenster Personen zum Vorschein - hier im Detail. Die jungen Wilden Leo Maag, ein Verteidiger zarten Alters (Jahrgang 84), schaute ganz unverbindlich im Training vorbei. Eigentlich einer für die Junioren, wenn man es auf dem Papier betrachtet. In Natura zeigte sich allerdings ein anderes Bild: Körperbau und Spiel waren dem NLB-Standard durchaus gewachsen. Mehr noch, dank seinem robusten Eingreifen und turmgleichen Agieren in der Defensive avancierte er zum zweithärtesten Spieler des Teams. Da zu einer gut bemannten Verteidigung zwei gehören, stellte man Matthias Adank daneben. Auch jung, nicht ganz so wild, dafür auch nicht so rustikal. Ein guter Teamspieler, der sich schnell ins Gefüge einpasste. Aber wer Tore schiessen will, braucht auch eine Offensivabteilung, Wirbelwinde mit gut eingestelltem Visier und eiskaltem Torriecher. Nichts für Teenager, denkt man. Weit gefehlt! Nie mehr bist du so wendig und agil, schlüpfst durch jede Mauerritze, wie in jungen Jahren. Einer der Jungen ist Lukas Angst, ein alter Bekannter, der auch in fremden Socken eine gute Figur abgibt. Neu ist hingegen Cédric Perriard und sein Bruder Thierry, die aus Uster vorbeigekommen sind und gleich ins Team eingebaut wurden. Wer jederzeit ein volles Blatt in der Hand

haben will, wer trotz Verletzungen und allfälligen anderen kriegerischen Aktivitäten einzelner Spieler mit einer grossen Armada auffahren will, braucht Leute, viele Leute. Die neuen Wilden Nicht, dass es sich bei den Neuen um Kanonenfutter handeln würde, ganz im Gegenteil! Marc Brändli, der Mann mit der nicht ganz alltäglichen Grundgeschwindigkeit von Uster, Jürg Rauchenstein aus dem schönen Lachen von March Altendorf und Joel Würth (Bitte nicht Jöl oder Schoel nennen!), sein Mannschaftskollege, fanden den Weg ins Team und auch gleich aufs Spielfeld. Vom Nachwuchs stiess Leutnant Zwicky Stephan als körperbetonter Rückraumkämpfer hinzu. Und da ist noch Bernie Senn, der sich vom UHC Morgues (gut bekannt aus dem Cup) trennte, um mit seiner unbarmherzigen Backhand einer neuen Liga einzuheizen. Er ging aber wieder - auch er bekam kein Geld und musste arbeiten gehen. Fehlt noch einer, der General. Daniel Meier, eine Mischung aus siegessicherem Killer und Master of Desaster, ein Emotionsmensch - der Spielertrainer. Die alten Wilden Routine, Erfahrung und Wissen sind für junge Menschen Unbekannte, die selten beeindrucken. Pubertierende Teenager machen es uns vor. Aber trotzdem sind diese Fähigkeiten nicht zu unterschätzen. Auch wenn der Stock nicht mehr immer das macht, was man gern hätte, auch wenn die Beine schneller müde werden und sich häufiger unter Bandagen verstecken, auch wenn das Feld immer grösser wird und die Einsätze länger: Wer lange genug gespielt hat, verlernt es nie. Und wer dann noch weiss, was der Gegner plant, wo man sein muss und wo nicht, findet leicht Abkürzungen und Schleichwege und spielt ein Spiel bis zum Ende, ohne das Leibchen zu verschwitzen. Daniel Meier ist der Älteste, darum darf er auch noch Trainer sein. Ähnlich lang dabei, der Maurer Thomas. Ein Allrounder, der darauf baut, seinen Namen endlich nicht nur in Kollegenkreisen zu hören. Marcel Mühlestein darf hier natürlich nicht fehlen. Oft gepeinigt von Verletzungen, kehrt aber immer wieder ins Rampenlicht zurück, vor allem wenn Not am Mann ist und die rettende Hand eines Vaters fehlt.

Herren 1

Die wilden Jungs vom Herren 1.

Es kann losgehen Das Team steht und das Band zur Meisterschaft 2001/2 kann durchschnitten werden. Und das obwohl die Vorbereitung nicht immer optimal gewesen sind. Man erinnere sich an den «Black Tuesday» kurz vor dem Trainingslager, als innert kurzer Zeit acht Spieler im Gras sassen und zuschauten - verletzt. Darunter Richard Köppel, der dann auch für einige Wochen pausieren musste. Oder das erste Cupspiel, als wir den (nicht zu unterschätzenden) Erstligisten Biel Seeland erst in der Verlängerung in seine Schranken weisen konnten. Auch nur suboptimal war Thomas Maurers konfuse Aktion, als er mit einem gezielten Schuss aufs eigene Tor den Ball ins Netz zwang. Das konnte man ihm aber nicht übelnehmen, da er ja mit sichtbaren Armverletzungen trainierte, mit der – seiner Meinung nach – andere das Sport treiben aufgegeben hätten. Trotzdem, der Aushub ist gemacht und die Schalung ist da, wie Daniel Meier es beschrieb. Bleibt nur zu hoffen, dass die Mannschaft den Schwung der Vorbereitung und den Teamgeist des Trainingslagers auch in Punkte ummünzen kann.

Spielertrainer Dani Meier (Interview auf nächster Seite).

Herren 1

Die Sponsoren und Inserenten von Bülach Floorball:
Sponsoren Büli Sport AG, Bülach Fahrschule Willi Wismer, Winkel Ochsner Hockey + Inline AG, Embrach Raiffeisenbank Höri/Bülach, Bülach Restaurant Zur alten Taverne, Kloten Touring Garage AG, Eglisau Zinniker Uhren + Schmuck, Bülach Partner für Einkäufe Centrum Metzgerei Rhyner, Bülach Fleischli Konditorei, Bülach + Niederglatt Landi, Bülach Partner für Drucksachen Copyprint Bülach Internet Inetconsult AG, Dübendorf Inserenten AMAG, Bachenbülach Andris Drogerie, Bülach + Eglisau Breakpoint, Bülach Brovag AG, Kloten Bülachguss, Bülach Credit Suisse, Bülach Götz Elektro, Höri Harlacher, Toyota-Vertretung, Winkel Kino ABC + Bambi, Bülach Martin’s Bike Shop, Kloten PBU Beratungs AG, Rümlang Pizza Mobil Partyservice, Bülach Rahmen + Goldleisten Ammann AG, Niederglatt Reisebüro Flugladen, Bülach Rentenanstalt/Swisslife, Bülach Restaurant Frieden, Bülach Restaurant Landhus Büli, Bülach Restaurant Vis a Vis, Bachenbülach Stano AG Malergeschäft, Bülach, Stucki Sportartikel, Kloten Suter Optik, Bülach Wave Rock,Bülach Wiedmer Drogerie, Bülach Wohnidée Baur, Bülach Zürcher Kantonalbank, Bülach Wir danken unseren Sponsoren und Inserenten für die Unterstützung. Dank Ihnen können wir das Unihockey in Bülach fördern. Bitte berücksichtigen Sie unsere Sponsoren und Inserenten bei Ihren Einkäufen.

Trainer im Kreuzfeuer
Daniel Meier, der Spielertrainer der ersten Mannschaft gibt zu, dass er ein emotionaler Mensch ist. Ausserdem will er ab und zu beweisen, dass die Alten noch etwas drauf haben...
Jürg Baltensperger: Dani, zuerst mal, stört es dich, wenn wir einige Deiner Antworten abändern und Dir ab und zu ein paar Worte in den Mund legen? Daniel Meier: Nein, nein, das gehört dazu! (Er schüttelt den Kopf und lächelt dabei, da er weiss, dass die Antwort auf diese Frage sowieso ohne Belang ist) Es spielt keine Rolle, echt. Sehr gut! Nun denn, dann können wir ja beginnen... Schlechte Hallenverhältnisse, viele Verletzte, teils mässige Leistungen, drei mal Training die Woche plus Vorbereitungszeit plus Spiele, macht Dir Unihockey Spass? Absolut! (Er stockt und fährt dann überzeugt weiter) Unihockey ist für mich eine persönliche Herausforderung, sozusagen ein Bestandteil des Erwachsenwerdens, eine Art Charakterschulung. Interessant ist vor allem, Leute zu führen. Du bist Trainer, Spieler, Organisator, spielst im Powerplay und schiesst entscheidende Strafstösse, hast Du kein Vertrauen in andere Menschen? Ich vertraue grundsätzlich jedem Menschen. Meine Präsenz hat taktische Gründe und das entscheide ich im Fall auch nicht alleine! Hmm... Vertrauen ist ein heikler Punkt, da brauchts eine Angewöhnungsphase. Und der Penalty im Cupspiel gegen die Flames, naja, ich liebe Penalties. Und dann... (lacht) dann musste der Alte auch mal beweisen, das er zu etwas taugt. Ich wollte damit ein Zeichen setzen. Würdest Du Unihockey gern zum Beruf machen? Das ist eine unerwartete Frage... Als Spieler, als Spieler ja. Und als Trainer, naja, da ist mir die Infrastruktur doch zu mager. Was sagt Frau Meier zu Deinem Hobby? Die? Sie unterstützt das voll! Darum bin ich auch mit Ihr zusammen, oder besser gesagt, es funktioniert, weil sie das akzeptiert. Sie macht ja auch Sport. Bist Du ein emotionaler Mensch? Absolut! Emotionen sind meine Welt. Sie ziehen sich durch mein Leben wie ein roter Faden. Eine Charaktereigenschaft, die ich auch auslebe. Bleiben wir beim Thema. Gibt es gute Schiedsrichter? Ja, sehr viele! Was muss ein Schiedsrichter können, um Deinen Ansprüchen zu genügen? Nun, unser Sport ist sehr schnell, das macht es nicht einfacher. Schiedsrichter zu sein, erfordert die Kenntnis der Materie. Er sollte auf gesundem Menschenverstand und Fingerspitzengefühl basierende Attribute besitzen und kommunikativ entgegentreten. Ist das nun das Team, welches Deinen Wünschen entspricht? Als Trainer wünschte ich mir schon ein bisschen... naja, komplettere Spieler. Ich bin aber überzeugt, das Team gibt nicht nur alles sondern auch sein Bestes! Was wird Bülach Floorball den Zuschauern bieten? Einfaches, aber effizientes Unihockey. Jeder Akteur wird mit Enthusiasmus und Motivation bei der Sache sein. Warum gibts keine Einträge von Dir im Gästebuch von Bülach Floorball? Also, ich bin kein Surfer. Ich gehe auch nie auf die Homepage, finde sie aber gut und informativ. Das Internet ist nicht mein Medium für Informationen über Unihockey. Welches dann? Ich rede viel mit Trainerkollegen und ehemaligen Teamkameraden. Bei einem Bier? (überlegt) Rivella! Zum Schluss, wird das Team Erfolg haben? Das wünsche ich mir und dem Team!

Dani, Danke für das Interview!

Damen 1

Die Frauen spielen auch auf Grossfeld
Das Damenteam hat mehr Platz: Seit dieser Saison spielen die Frauen von Bülach Floorball unter Trainer Karl Suba und Stefan Neumann in der 1. Liga auf Grossfeld. Das letztjährige Damen 2 wurde aufgelöst. Andi Frei kümmert sich jetzt um die Juniorinnen.
Cécile Utzinger und Claudia Weber: Das erste Turnier, das wir als Vorbereitung auf die Grossfeld-Saison bestritten, fand in Winterthur statt. Da wir in den Sommerferien trotz einigen Absenzen und Hallenproblemen relativ viel auf dem Grossfeld trainieren und an unseren Stärken und Schwächen feilen konnten, freute sich das ganze Team auf den ersten Grossfeldmatch. Eine besondere Erfahrung Besonders für unsere Spielerinnen, die das erste Mal an einem Grossfeldturnier teilnahmen und vorher wenig Kontakt mit diesem riesigen Spielfeld hatten, war es eine besondere Erfahrung. Dementsprechend war die eine oder andere Spielerin etwas nervös. Denn frau wollte ja schliesslich die Theorie, die sie im Training immer wieder gehört und auch gespielt hatte, endlich einmal eins zu eins demonstrieren. Das erste Vorbereitungsturnier Das ist unserem Team auch nicht schlecht geglückt. Nach einigen Niederlagen gab es schliesslich bald die ersten Spiele, die unentschieden endeten und dann sogar welche, die wir gewinnen konnten. Die Tendenz zeigt also klar nach oben. Trotz unserer eher defensiven Haltung gab es oft auch schöne Offensiv-Aktionen, die für den gegnerischen Goalie ziemlich gefährlich wurden. Immer wieder wurden neue Kombinationen ausprobiert. Nach einem sehr intensiven Turnierwochenende waren wir alle echt erschöpft und spürten wieder einmal all unsere Muskeln – sogar diejenigen, von denen wir vorher noch gar nicht gewusst hatten, dass wir sie überhaupt besitzen... Es war aber ein positives Erlebnis und eine gute Vorbereitung auf die Saison. Wir hatten die Möglichkeit, uns auf dem Grossfeld zu orientieren, Unsicherheiten abzubauen und verschiedene Spielvarianten zu testen. Die weiteren Vorbereitung Nun geht es aber weiter mit trainieren, trainieren und nochmals trainieren, denn eine starke Gruppe mit guten Teams wartet darauf, von uns geschlagen zu werden... Das 1. Damenteam ist auf dem Weg in ein neues Abenteuer. Und die Spielerinnen und Trainer des Damenteams von Bülach Floorball stehen fest in den Vorbereitungen für die heiss ersehnte Saison. Es wird dieses Jahr eine spezielle Meisterschaft sein. Zum ersten Mal in der Geschichte des UHC Kanti Bülach beziehungsweise Bülach Floorball versucht sich das Damenteam in der Meisterschaft auf dem Grossfeld zu behaupten! Das Kader Das einst für das Kleinfeld optimal geschaffene Damenteam hat starken Zuwachs bekommen. Einerseits durch neue Spielerinnen und andererseits durch eine Verstärkung im Trainerstab. Fangen wir mit den Trainern an. Da ist einmal Karl Suba, der langjähriger Trainer des 1. Damenteams von Bülach Floorball. Er ist ein sehr korrekter, pünktlicher und einfühlsamer Mensch mit extrem gutem Spielverständnis. Super, dass wir Dich haben. Seit anfangs Juni unterstützt Stefan Neumann Suba bei den Trainings. Stefan gilt als aufgestellter, einsatzfreudiger und beim Autofahren laut Musik hörende Person. Aber es muss hier angemerkt werden, dass er schon lange einen Kuchen mitbringen sollte. (Gäll Stefan, häsch überhaupt en Bachofä?) Kommen wir zu den Neuzuzügen bei

den Spielerinnen. Im Tor sind wir durch Nati Buser verstärkt worden. Sie ist eine gute Alternative für unseren Top Goali Stefanie Meister. Sie ist selbstsicher und eine wertvolle Unterstützung für das ganze Team. Sandra Fehr ist eigentlich ein alt bekanntes Gesicht bei Bülach. Sie hat nach zwei Jahren Spielerfahrungen in der Nati A bei den Kloten-Bülach Jets doch wieder den Weg zu uns zurück gefunden. Sie sorgt mit ihrer aufgestellten und direkten Art für gute Laune im Training. Jeannine Flück ist eine alte, aber immer noch sehr aktive Häsin im Unihockeybusiness. Sie kann als lautstarke und sehr emotionale Spielerin mit eiskaltem Torinstinkt beschrieben werden. Wir hoffen, dass Jeannines Tochter Selina schon bald unser Team verstärken kann. Es ist schön, dass sie sich zu uns gewagt hat. Christine Rohrer ist eine ehemalige Torhüterin von Kanti Bülach. Sie hat sich nun entschieden, als Feldspielerin wieder zu uns zu stossen. Als lebendige und positiv denkende Spielerin ist sie für den Teamgeist wichtig und ist auch immer für ein Schwätzchen zu haben. Annina Settelen ist aus dem Nachwuchs des Damen 2 ins Team gekommen. Sie hat eine Saison bei Airport Selection gespielt. Als äusserlich eher ruhige, aber sehr aufgestellte Persönlichkeit hat sie sich schon gut ins Team integriert. Jolanda Vögele ist ebenfalls aus Kloten eingeflogen worden und nun eine super Verstärkung für unser Team. Annina und Joli sind ein gut eingespieltes TEAM, dass nach dem Motto Toll Ein Anderer Machts harmoniert. (Gäll Joli bringsch gern für anderi au Ztrinkä mit!) Daniela Bachmann ist wie Jeannine vom UHC Uster zu uns gestossen. Sie ist eine aktive und aufgestellte Spielerin.

Herren 2

Lachen ist fast so wichtig wie Taktik
Felix Schöpfer: Nachdem ich es in Zürich geschafft hatte, ein Dach über dem Kopf zu finden und im Verlaufe meines Dort-Seins auch einen Job, stand mir die schwierigste Prüfung überhaupt bevor: Es galt, einen Unihockeyverein zu finden, der mindestens so chaotisch, pulsierend-enervierend sein musste, wie mein ehemaliger Verein, der UHC Gambach. Ein ester Anlauf Einen ersten hoffnungsvollen Anlauf nahm ich beim wohlbekannten UHC Cosmic-Zürich. Irgendwo draussen in Oerlikon mit einer direkten Tramverbindung erschien ich, um festzustellen, dass mir das Geblöck des Paeggus, das notorische Zuspätkommen des Petars und dergleichen wahrlich fehlte. Glücklicherweise war ein altbekanntes Gesicht, der unvergessliche Lexu, mit dabei. Wir konnten uns immerhin zu zweit über den Kasernenton in der Halle amüsieren, während wir eine der dreihundert Liegestützen hinter uns brachten. Endgültig co(s)mi(s)c(h) wurde es, als man dann das Training abbrach, weil Lexu einen Gegenspieler hinter dem Tor gekitzelt hatte. Eigentlich wollte ich dann den Bettel hinschmeissen. Die Rettung Die Rettung gelang durch einen Mitarbeiter an meinem Arbeitsplatz in Bülach. Manu, SchKG-Spezialist zu Rechtsöffnungen, lud mich ein, mit dem UHC Kanti Bülach, einer 2. LigaGrossfeldmannschaft, zu trainieren. Die einzige Bedingung war, dass ich NETT sei. Ich übte mich, lieb zu sein und trainierte ein paar Mal mit dieser Mannschaft. Es blieb nicht dabei. Ich werde schon bald Aktivmitglied sein. Ein Flecken Beton Der UHC Kanti Bülach, nun Bülach Floorball, Jahresbudget 80’000 Franken, 170 lizenzierte Spielerinnen und Spieler, dem ein Stadion mit 100 Sitzplätzen und 400 Stehplätzen zur Verfügung steht, hat Sitz in Bülach. Die Stadt Bülach, Bezirkshauptort (annähernd 14 000 Einwohner) eines Bezirkes von über 100 000 Einwohnern, ist im Verhältnis zu Freiburg nicht gerade Provinz, zur Stadt Zürich aber eine geruhsame Siedlung im Grünen mit einigen Flecken Beton. Zu diesen Flecken zählen vorab die drei Autobahnausfahrten, der McDonalds Drive-In sowie ein paar Einkaufzentren, umgeben von pappelbestückten Parkplätzen. Irgendwo am Stadtrand findet sich auch eine Bushaltestelle, die zu jeder Tageszeit von Jugendlichen als Hort des langen Wartens bevölkert wird, indem sie Bus für Bus ungeschoren passieren lassen. Unter ihnen finden sich gettoblasterbestückte Hänger und manchmal kecke Chiccas. Kippen finden Münder, es ist beschaulich und vermittelt den Eindruck, als machte sich Spike Lee gerade daran, ei-

nen neuen Film zu drehen. Umschwirrt wird das gesamte Szenario von kreisenden, zielstrebig landenden und bebend startenden Flugis jeder Grösse, die sich vom einen Steinwurf entfernten Kloten aufmachen, die Welt zu erjetten. Während all diese New-York-Shopper, Bahamas-Stripper, Nepal-Pilger und Business-Luncher über unsere Köpfe schwirren, spielen wir da unten in der Stadthalle unser wohlgeliebtes Spiel. Multifunktionaler Klotz Die Stadthalle ist ein multifunktionaler Klotz, in dem sich die Einwohner für Gemeindeversammlungen, Jodelabende, Theaterstücke und eben auch der UHC einfinden. Die Wände der Halle sind sowohl fahnenbehangen als auch mit historischen Ansichten bebildert. Ab und zu klatscht ein Ball an diese Dekorationen, was jeweils mit Achselzucken quittiert wird. In der Eingangshalle steht ein Zigarettenautomat, Rauchen ist selbst während dem Training möglich geworden, was ich aber bis jetzt unterlassen habe, um die anderen nicht zu schocken. Die eigentliche Mannschaft ist ein pluralistischer Haufen und Lachen ist fast

Unsere Neuzugänge Giusy Pichierri und Felix Schöpfer.

Herren 2

Freude herrscht...ausser bei einem nicht namentlich genannt sein wollenden Topskorer. so wichtig wie Taktik. Das hängt damit zusammen, als auf Peter-Müllers verzichtet wird. Es fehlt auch nicht an der Kondition, alle sind sehr jung, vielmehr bestand Torhütermangel, was uns nicht davon abhielt, die Saisonvorbereitung voranzutreiben, indem wir Fussball bzw. Unihockey spielten. Das Herren 2 Eine der lautesten Figuren bei diesen Ertüchtigungen ist Baldi. Er ist Antreiber, Bremser, Playmaker und zuweilen auch geschwätzig, was nicht weiter erstaunt, da er für den Zürcher Unterländer (eine Art FN) unter anderem Kolumnen schreibt, die ihn zu einem Art local hero gemacht haben. Am Bahnhof in Bülach muss er sich dann jeweils seiner Groupies erwehren. Neben Baldi müssen auch die Gebrüder Vögeli genannt werden, die alsbald durch ihren Sarkasmus auffielen. Darauf angesprochen, antwortete einer der beiden, ich sei wohl der erste, dem dies auffalle. Zu erwähnen ist auch Wildi, der sich in jedem Training eine Bemerkung bezüglich Kurzhaarfrisur gefallen lassen muss. Dann gibt es Giusy, der oft ein wenig verletzt ist oder der berüchtigte Beni, der eigentliche Aggressivleader. Ich kann aber versichern, die Zürcher sind weder arrogant, noch haben sie durchs Band eine grosse Schnurre. Ich bin zwar der Ausländer, doch ab und zu wird sogar mir der Ball anvertraut. Ich kann mich also von den Strapazen der letzten Jahre bestens erholen, wobei Bülach, der Geburtsort von Hollenstein und Pavoni, einiges dazu beiträgt.

Elite-Junioren

Es brodelt an der Bande
Den Aufstieg in die Stärkeklasse B haben die Elite-Junioren letzte Saison knapp verpasst. Dieses Jahr soll es klappen. Die Zeichen stehen gut, denn die beiden Trainer Marcel Wälte und Remo Manser haben eine motivierte Mannschaft zusammengestellt. Das Backhand wollte wissen, wie die beiden das hingekriegt haben.
Thomas Balderer. «Remo und ich sind beide gleichgestellt, es gibt keinen Chef», erklärt Marcel Wälte die Arbeitsteilung der beiden Ko-Trainer der Elitejunioren. Im Training spreche aber jeweils nur einer, damit es nicht zu widersprüchlichen Anweisungen komme. An den Spielen sind die Aufgaben verteilt. «Ich bin für die Wechsel der Blöcke verantwortlich und bestimme, wer auf das Feld geht und wer nicht», sagt Marcel. Remo rede mit den Spielern, die von ihrem Einsatz auf die Bank zurückkommen. «Personelle Entscheide fällen wir aber immer gemeinsam», betont Marcel. Das Ziel Das Ziel für diese Saison ist der Aufstieg in die Stärkeklasse B. Damit die EliteJunioren dieses Ziel erreichen werden, haben die beiden Trainer die Mannschaft personell aufgestockt. Das Team zählt über 20 Spieler. «Wir haben bewusst ein grosses Kader gebildet, damit sich ein gewisser Konkurrenzkampf einstellt», erläutert Marcel. Verstärkt wurde das Team durch Neuzuzüge von Wehntal und den Jets, aber auch aus der eigenen Juniorenabteilung. Elite-Routinier Marco Krämer meint: «Das Team hat ein riesiges Potential, wir haben viele junge Talente». Zu den jüngsten zählen Florian Steffen und Albert Maag, die auch noch bei den Junioren B trainieren. Die Stimmung «Die Stimmung im Team ist super, wir haben einen guten Teamgeist und immer Fun», erzählt Marco. Die Trainer seien jeweils gut vorbereitet und nähmen ihren Job ernst. Auch Jonas Habegger meint: «Die beiden Trainer machen seriöse Arbeit». Es habe sich im Vergleich zum Vorjahr einiges geändert: «Die Trainings sind besser strukturiert, Remo und Marcel wissen genau, was sie wollen». Die Mannschaft hatte bei einer Aussprache vor der Saison klarere TrainingsAnweisungen vom Trainerduo gefordert. Auch Jonas ist mit der Stimmung zufrieden und findet auch die starke Das Trainergespann Marcel Wälte und Remo Manser. Konkurrenz positiv. Die Trainer Marcel Wälte wird als seriös beschrieben: «Er ist für die Disziplin verantwortlich und lässt uns im Trainingslager auch einmal um 7 Uhr für ein morgendliches Jogging aufstehen», beschreibt ihn Stefan Dudler. Remo sei hingegen «e bitz en Schnurri» und mache oft Witze. «Aber im Training ist auch er seriös», fügt Stefan an. Auch Jonas kommt zu einer ähnlichen Einschätzung: «Mäse ist sehr seriös, Remo ist eher für den Fun zuständig». An der Bande sind jedoch beide gleichermassen als heissblütige Trainer bekannt, was sich in der letzten Saison auch mit Strafen wegen Reklamierens bemerkbar gemacht hat. «An der Aussprache haben wir Spieler auf die fehlende Ruhe auf der Bank hingewiesen und es ist tatsächlich besser geworden», berichet Jonas. Doch auch ein engagiertes Trainer-Duo ist vor Rückschlägen nicht gefeit: Am CosmicCup musste Marcel die Halle verlassen, nachdem er seinen Ärger über die sich abzeichnende Finalniederlage lautstark dem Schiedsrichter mitgeteilt hatte.

Unsere Elite.

Junioren

Der Nachwuchs ist aktiv
Es läuft etwas in der Nachwuchsabteilung von Bülach Floorball. Von der Juniorenschule über die Junioren D, C, B bis zu den Juniorinnen. Das Backhand hat mit den selbst oft noch sehr jungen Trainern gesprochen. Ihre grösste Aufgabe ist es, die Energie des jugendlichen Chaos in ein geordnetes Training zu giessen.

schnittlich etwa 12 Leuten am Montag und Donnerstag. Die zwei getrennten B-Teams vom letzten Jahr sind wieder fusioniert worden. Das hat sich offenbar bewährt, denn die Junioren haben den Cosmic-Cup gewonnen. «Es herrscht eine gute Stimmung mit wenig Aussenseitern, es ist wirklich eine Mannschaft», erzählt Stephan Dudler. Die Saisonziele sind noch nicht bestimmt, aber Stephan ist überzeugt, dass sein Team vorne mitreden kann. Für das Potential des Teams spricht auch, dass Florian Steffen und Albert Maag bereits bei den Elite-Junioren mitspielen. «Die beiden machen sich gut», meint Stephan. Einziges Juniorinnenteam Das Juniorinnenteam (B) wird momentan von Andi Frei betreut. Der einzige weibliche Nachwuchs wird in der nächsten Ausgabe vorgestellt.

Thomas Balderer. Stefanie Hänseler leitet mit Stefanie Meister das Training der Jüngsten im Club: die Unihockeyschule an der Kantonsschule Bülach. Jeden Mittwoch treffen sich um 16 Uhr gut 13 Junioren im Alter von 7 bis 10 Jahren zum Unihockey. Nach den Herbstferien werden es noch mehr sein, weil das Training dann auch als Schulsport angeboten wird. Unter den Anmeldungen für den Schulsport ist nur ein Mädchen. Aus dem letztjährigen Jahrgang der Unihockeyschule konnte aber bereits ein erstes Juniorinnenteam aufgestellt werden (siehe weiter unten). Weiblicher Charme «Chömer no hälfe»: Die Jüngsten seien äusserst hilfsbereit, erzählt Steffi Hänseler. Als Frau hat sie es mit ihrem weiblichen Charme vielleicht etwas einfacher, sich bei den Junioren durchzusetzen. Die jüngsten Cracks des Clubs seien zwar beim Aufräumen höflich, doch im Spiel mache sich die jugendliche Wildheit schon bemerkbar, meint Steffi. Körperlich und spielerisch zeigen sich auf dieser Altersstufe grosse Unterschiede. Trotzdem sei die Stimmung auch bei den abschliessenden Matchs immer gut. Die beiden Steffis erleben ihre Arbeit als Trainerinnen als abwechslungsreich. Wenn zudem das Feedback der Eltern positiv ausfällt, so motiviert das natürlich zusätzlich. Junioren D Roland Kronenberg ist der Trainer der nächsten Stufe: Junioren D. Nicht viel älter als ihre Kollegen von der Uni-

hockeyschule nehmen seine Schützlinge jedoch bereits an der Meisterschaft teil. «Es sind alle super motiviert», erzählt Roland. Manchmal sei der Ansturm fast zu gross und die Halle zu klein. Junioren trainieren Junioren Das Bülach Floorball nach wie vor ein sehr junger Club ist, zeigt sich bei den Junioren C. Sie werden von Jonas Habegger, Stephane Geslin und Marcel Winiger betreut. Jonas und Marcel spielen beide selber noch bei den Elite-Junioren. «Es ist schon schwierig, Disziplin ins Training zu bringen», meint denn auch Jonas. Es sei halt manchmal wie im Kindergarten, es sei lärmig und komme manchmal auch zu kleinen Rivalitäten: «Zwei, drei mit einer grossen Klappe sind fast unkontrollierbar». Pädagogisches Geschick ist also gefragt. Die Junioren C trainieren Mittwoch und Freitag. Im Training sind jeweils bis zu 15 Spieler. Die Unterschiede seien relativ gross, meint Jonas. Für die Trainer ist es schwierig, ein für alle ansprechendes Training zu gestalten. «Wir haben einen anspruchsvollen Job gefasst», meint Jonas. Aber trotz den etwas lauten Trainings sind die Junioren motiviert. «Die Kollegschaft stimmt», stellt Jonas fest. An der Teamsitzung haben die Spieler beschlossen, als Saisonziel den letzjährigen 6. Schlussrang zu egalisieren oder gar zu übertreffen. Junioren B Auf der nächsten Stufe kommen die Junioren B. Sie werden von Stephan Zwicky, Stephan Dudler und Richi Köppel betreut. Sie trainieren mit durch-

Funteam

Eine umstrittene Sportart
Das Funteam ist der Meinung, dass Fussball eine ideale Ergänzung zum Unihockey darstellt und – wie in breiten Kreisen bekannt ist – zelebriert diesen wundenvollen Sport zur Hälfte seiner Trainingszeit. Obwohl das Funteam im Sinne des Vereins bemüht ist, die Meinung des Einzelnen zugunsten des Kollektivs zu unterdrücken, ist es sozial eingestellt und lässt auch einmal Minderheiten zu Wort kommen. Hier also eine andere Meinung zum Thema Hallenfussball:
Andreas Liebrich (Vorwort: Daniel Reichle). Fussball im Unihockeytraining ist schlecht. Eine Studie im Auftrag des Unfussballerverbands kommt zu haarsträubenden Ergebnissen in diesem Sinne. Für die Studie wurde eine Beobachtung angestellt: Als erstes musste der Beobachter feststellen, dass sich auf einem sogenannten Kleinfeld (rund 10 auf 20 Meter also 200 m2 1 Mann hat 20 m2) 10 Leute Fussball spielten. Im Vergleich zu einem Fussballfeld (50 auf 100 Meter, also 5000 m2; 1 Mann mehr als 227 m2) wurde das beobachtete Feld um mehr als den Faktor 11 überladen (227/20). Würde man Personenwagen, Kranführerhäuschen oder Einzeltoiletten um einen ähnlichen Faktor überladen, würden sie gar nicht erst funktionieren. Würde man die Welt um diesen Faktor mit Leuten überladen, hätten wir bald 80 Milliarden Leute. Es ist einleuchtend, dass es bei einer solchen Ballung von Leuten gefährlich wird. Musste doch in der Beobachtungsperiode ein Mitspieler humpelnd das Spielfeld verlassen, ein anderer erlitt einen Tiefschuss. Glücklicherweise konnten die beiden nach kurzer Zeit wieder mittun. Durch die obige Tatsache hat das beobachtete Team auch bereits einen Mitspieler fürs Fussball verloren, wie man aus zuverlässigen Quellen im Training vernehmen konnte. Dieser Spieler gehört dem Verein „Ich chume erscht is Training, wenn mir Unihockey spieled“ an. Wie der Name des Vereins schon sagt, kommt dieser Spieler erst dann in die Halle, wenn die Kernsportart Unihockey gespielt wird. Ob er dies aus Rücksicht auf die schon überfüllte Halle tut, oder ob er einfach keine Freude am Fussball bekundet, blieb dem Beobachter verborgen. Ein anderer Spieler, der dem Verein „Ich rüefe immer “Unihoc, wenn ich en seich zämetschute“ angehört, flucht regelmässig über Fussball und würde sämtliche Lederbälle am liebsten auf das Dach der Turnhalle kicken. Ein Ex-Präsident (nicht der Verfasser) meinte: „Fuessball i de Hale isch en Schiissdräk.“ Neben diesen negativen Äusserungen war zu beobachten, dass die Spieler, welche sich im Fussball teilweise mehr als ungeschickt anstellten, im UnihockeyTraining danach eine unheimlich elegante Falle machten. Dies beweist alleine schon die Anzahl Eigentore. Diese war im Fussball um den Faktor unendlich höher als im Unihockey. Eigentore erhöhen gemäss psychologischen Erkenntnissen die Frustration, was zu Unzufriedenheit führt und damit die Qualität eines Trainings deutlich senkt. In diesem Sinne, liebe Unihockeyspieler, möchte ich Euch bitten, von der rüden, in Hallen ungeeigneten und auch noch frustrierenden Sportart Fussball abzusehen in Euren Trainings.

Anlässe

Die Spiele von Bülach Floorball in der Nähe
Sa, 29.09.01, H1, 19:00, UHC Lok Reinach, Kasernenhalle Bülach So, 30.09.01, H2, 15:25, UHC Elch, 17:15, UHC Opfikon-Glattbrugg, Lättenwiesen Glattbrugg So, 07.10.01, H1, 18:30, UH Zäziwil-Gauchern NLA, CUP-Heimspiel 1/8 Final, Kasernenhalle Bülach Sa, 13.10.01, H1, 19:00, UHC Thun, Kasernenhalle Bülach So, 14.10.01, EliteC, 10:00, UHC Wehntal Regensdorf, Sporthalle Heuel Rümlang So, 21.10.01, EliteC, 14:00, UHC Opfikon-Glattbrugg, Sporthalle Breiti Embrach Sa, 27.10.01, H1, 19:00, UHC Zuger Highlands, Kasernenhalle Bülach So, 28.10.01, H3, 12:40, UHC Jung.Stammheim II, 15.25, UHC B.S.Embrach II, Seehalde,Niederhasli So, 04.11.01, H2, 14:30, UHC Bassersdorf, 17:15, UHC Oetwil-Geroldswil, Sporthalle Heuel, Rümlang So, 04.11.01, D1, 14:30, UHC W.W. Stadel-Niederhashli, Sporthalle Ruebisbach Kloten Sa, 10.11.01, JunC, 14:40, Floorball Club Winkler Ducks I, 17.20, UHC Elgg II, Neuwishus, Stadel So, 18.11.01, EliteC, 16:00, UHC Dietlikon, Sporthalle Heuel Rümlang So, 18.11.01, H3, 09:00, VSC Winterthur, 11.45, Kloten-Bülach Jets III, Sporthalle Breiti Embrach So, 18.11.01, JunB, 09:55, UHC Wallisellen, 12.40, UHC Dietlikon, Sporthalle Breiti Embrach So, 18.11.01, JunB, 10:00, UHC Bassrsdorf, 11.50, UHC Russikon-Fehraltorf, Kantonsschule Bülach Sa, 24.11.01, H1, 19:00, UHU Laupen-Bern, Kasernenhalle Bülach Sa, 01.12.01, H1, 19:00, Unihockey Sense Tafers, Kasernenhalle Bülach So, 02.12.01, EliteC, 14:00, UHC Bassrsdorf, Kasernenhalle Bülach So, 02.12.01, JunB, 13:35, UHC Fireball Nürensdorf I, 16.20, UHC Bassersdorf, Neuwishus Stadel So, 09.12.01, EliteC, 12:00, UHC W.W.Stadel-Niederhasli, Lättenwiesen Glattbrugg So, 09.12.01, H2, 14:30, UHC Nürensdorf, 16:20, UHC Elch, Swissairanlage Bassersdorf So, 09.12.01, JunD, 14:00, UHC Wehntal Regensdorf, 15.20, Berikon Bulls, Seehalde Niederhasli Sa, 15.12.01, H1, 19:00, UHC Waldkirch-St. Gallen, Kasernenhalle Bülach So, 16.12.01, JunB, 10:55, Kloten-Bülach Jets, 14.35, Floorball Zürich Lioness II, Geeren Bassersdorf Sa, 05.01.02, H1, 19:00, UHC Berner Hurricanes, Kasernenhalle Bülach So, 13.01.02, EliteC, 14:00, UHC Cosmic Zürich, Sporthalle Heuel Rümlang Sa, 19.01.02, H1, 19:00, UHC Einhorn Hünenberg, Kasernenhalle Bülach Sa, 19.01.02, JunC, 16:40, UHC Elgg II, 18.40, UHC B.S.Embrach, Sporthalle Breiti Embrach So, 20.01.02, JunD, 16:40, RSC Winterthur I, 18.40, UHC W.W.Stadel-Niederhasli I, Oberstufenschulhaus Weiningen Sa, 26.01.02, H1, 19:00, Jona-Uznach Flames, Kasernenhalle Bülach So, 27.01.02, EliteC, 14:00, UHC Opfikon-Glattbrugg, Swissairanlage Bassersdorf Sa, 02.02.02, JunC, 14:00, RSC Winterthur II, 15.20, Floorball Club Winkler Ducks I, Kantonsschule Bülach So, 03.02.02, EliteC, 16:00, UHC B.S.Embrach, Lättenwiesen, Glattbrugg So, 03.02.02, JunD, 14:00, UHC Baden, 15.20, Jokerit Birmendorf, Kantonsschule Bülach So, 10.02.02, H2, 09:00, UHC Wehntal-Regensdorf, 10:50, SC Illnau, Lättenwiesen Glattbrugg So, 17.02.02, EliteC, 10:00, UHC Zürich, Sporthalle „Breiti“, Embrach So, 03.03.02, D1, 16:20, R.A. Rychenberg Winterthur II, Sporthalle Heuel Rümlang So, 03.03.02, JunB, 09:00, UHC Bassersdorf, 11.45, UHC Fireball Nürensdorf I, Kantonsschule Bülach So, 03.03.02, H3, 10:50, UHC B.S.Embrach II, 13..35, UHC Jung.Stammheim II, Kantonsschule Bülach Sa, 16.03.02, JunC, 15:25, UHC B.S.Embrach, 18.00, HC Rychenberg Winterthur I, HPS Winkel Sa, 23.03.02, EliteC, 16:00, UHC Dietlikon, Kasernenhalle Bülach So, 24.03.02, D1, 14:30, Squirrels Ettingen-Laufen, Sporthalle Ruebisbach Kloten