Editorial

Weiter in diesem Heft:
Vorstand: GV und neues Mitglied
SponsorenlauI: Überraschender ErIolg
Junioren C: Regionalmeister!!!
Elite A: Action im Sommer
Damen WM: Ein Rückblick
Feste: So war`s, so wird`s werden
Funteam: Aufsteigen verboten!
Wichtige Adressen:
Präsident: Stéphane Geslin, Schulhausstr. 6, 8182 HochIelden
P 01 862 68 77, M 076 512 77 48
praesidium(buelachfoorball.org
Aktuar: Manuela WolIer, Neuweg 13, 8600 DübendorI,
01 821 76 39, sekretariat(buelachfoorball.org
SportcheI: Marco Krämer, BahnhoIstr. 22, 8172 Niederglatt
P 01 850 37 84, M 076 588 37 84
management(buelachfoorball.org
SportcheI Junioren Remo Manser, BahnhoIstr. 22, 8172 Niederglatt,
P 044 850 37 84 M 076 581 24 60
Marketing: Sandro Nötzli, Wibergstr. 16a, 8180 Bülach
P 01 860 89 76, M 079 419 53 60,
marketing(buelachfoorball.org
FinanzcheI: Thomas Schmitter, Fliederweg 6, 8180 Bülach,
P 044 860 91 57,
fnanzen(buelachfoorball.org
PressecheI: Remo Trinkler, Ruebisbachstr. 51, 8302 Kloten,
P 01 813 50 85 M 079 377 59 07
medien(buelachfoorball.org
Ansprechpersonen der Teams:
Herren 1: Roland Fust, roland.Iust(buelachfoorball.org
Damen 1: Karl Suba, karl.suba(buelachfoorball.org
Herren 2: Marcel Wälte, marcel.waelte(buelachfoorball.org
Damen 2: Patrizia Trüllinger, patrizia.truellinger(buelachfoorball.org
Funteam: Matthias Bill, matthias.bill(buelachfoorball.org
Elite: Remo Manser, remo.manser(buelachfoorball.org
Junioren A: Stéphane Geslin, stephane.geslin(buelachfoorball.org
Juniorinnen A: Patrizia Trüllinger, patrizia.truellinger(buelachfoorball.org
Junioren B: Martin Zaugg, martin.zaugg(buelachfoorball.org
Junioren C: Reto Vögeli, reto.voegeli(buelachfoorball.org
Junioren D: SteIanie Meister, steIanie.meister(buelachfoorball.org
OIfzielles Cluborgan von Bülach Floorball
Erscheint: 4 mal im Jahr
Aufage: 300 Exemplare
Redaktionsleitung: Marco Krämer
Leitung Inserate: Sandro Nötzli
Layout: www.twindesign.ch
Druck: Copyprint Bülach
Club-Postkonto: 84-1729-5
www.buelachfoorball.org
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Liebe Leserin, lieber Leser
Editorial
Die Mitgliederversammlung im Mai war
schuld. Für einmal kam ein Grossteil aller
Mitglieder und die wählten mich doch
einstimmig zum neuen SportcheI von
Bülach Floorball. Schade, denn eigentlich
hätte ich gerne noch ein Bisschen weiter
«bäckhändlet». Aber was getan werden
muss, muss getan werden. Ein iunger und
äusserst engagierter NachIolger habe ich
aber schon noch geIunden. Remo Trinkler,
der auI der nächsten Seite etwas näher
vorgestellt werden soll, wird das Backhand
und die restlichen kommunikatorischen
AuIgaben im Verein in der nächsten Sai-
son zur ZuIriedenheit aller weiterIühren.
Davon bin ich überzeugt.
Meine letzte Ausgabe widme ich den
vielen Aktivitäten, die in diesem Sommer
bisher über die Bühne gingen und noch
gehen werden. Aber auch unser Funteam
soll in diesem HeIt einmal noch seinen
gebührenden Platz erhalten.
Für das Lesen meiner letzten HeIte, Iür
die vielen Inputs, die aktive MithilIe
aller Schreiberlinge und besonders Iür
die Unterstützung durch Layouter Sampo
Lenzi und Verteiler Beat Keller möchte ich
mich herzlich bedanken. Ich Ireue mich
ietzt schon auI die erste Ausgabe meines
NachIolgers. Viel ErIolg, Remo!
Alles Gute
Marco Krämer
Marco Krämer. Zum ersten Mal in
der Vereinsgeschichte Iand die Mit-
gliederversammlung nicht am Sams-
tag Nachmittag sondern an einem
Montag Abend statt. Anscheinend
eine gute Wahl, denn es erschienen
über 70 stimmberechtigte Mitglieder,
was ein neuer Teilnahmerekord be-
deutete. Vielleicht waren es aber auch
die prisanten Themen, die im VorIeld
der MV diskutiert wurden und so
viele Interessierte in den Raum 114
in der Kantonsschule Bülach lockten.
So war man dann auch gespannt, was
der Vorstand zur schlechten Jahres-
rechnung zu sagen hatte.
Mitgliederbeitragserhöhung
unumgänglich
Mit einem Minus von rund 15000
Franken liegt der Rechnungsab-
schluss rund 10000 Franken schlech-
ter als budgetiert. Der hohe Verlust
sei neben den gestiegenen Reise-
kosten der Teams auI die merklich
höheren Hallenkosten in Bülach
zurückzuIühren. Zudem müsse die
erste MannschaIt und die Junioren
wegen dem Mangel an Hallenzeiten
in Bülach auI Zürich ausweichen,
was einigen fnanziellen MehrauI-
wand mit sich ziehe, sagte Finanz-
cheI Thomas Schmitter. Um ein
ausgeglichenes Budget Iür die neue
Saison präsentieren zu können,
schlug der Vorstand eine Erhöhung
der Mitgliederbeiträge vor, was
von den Anwesenden nach heItigen
Diskussionen über die Fairness der
Kostenverteilung bei den Teams
auch angenommen wurde. Es sei ein
Ziel auI nächstes Jahr eine genaue
Kosten/Nutzen-Rechnung Iür iedes
Team präsentieren zu können, ver-
sprach der Vorstand im Nachhinein.
Zudem möchte der Verein weiterhin
mit Aktionen, wie dem kürzlich
veranstalteten SponsorenlauI, wieder
auI einen Iinanziell erIolgreichen
Weg zurück fnden.
Neues Vorstandsmitglied
einstimmig gewählt
Weniger zu diskutieren gab die Wahl
der Vorstandsmitglieder, wenngleich
der Vorstand nicht komplett besetzt
werden konnte. In ihren Ämtern
bestätigt wurden Stéphane Geslin
als Präsident, Manuela WolIer als
Aktuarin, Sandro Nötzli als Marke-
tingcheI und Thomas Schmitter als
FinanzcheI. EbenIalls im Vorstand
bestätigt wurde Marco Krämer, der
aber neu das Amt des SportcheIs
übernimmt. Zum neuen PressecheI
wurde im Anschluss Remo Trinkler
gewählt. Leider weiterhin vakant
bleibt die Stelle des AnlässecheIs,
was einen riesigen MehrauIwand
Iür Präsident Stéphane Geslin mit
sich bringt. Der Vorstand appel-
lierte daher an die Mitglieder, sich
auch aktiv an der Suche nach einem
AnlässecheI Iür Bülach Floorball zu
beteiligen.
Remo Trinkler
Der noch iunge aber äusserst moti-
vierte neue PressecheI von Bülach
Floorball stellt sich kurz vor.
SteckbrieI: Sekundarschulabschluss,
in 3ten Lehriahr als InIormatiker.
Bei Giants Kloten angeIangen Uni-
hockey zu spielen (da war der Dani
Meier sogar noch in der NLA). Spitz-
namen: viel zu viele Trinkler, Trinky,
Mc Trinkemasta etc. Lebensmotto:
habe ich eigentlich keines (Spass und
Freude am Leben haben) Vorstand
BF: Ich sehe die Arbeit im Vorstand
als eine HerausIorderung und möch-
te mithelIen den Verein zu «pushen».
Für meine Amtszeit möchte ich so
viel wie möglich positives bewirken
können. Die Popularität von Bülach
Floorball muss besser werden, damit
die Akzeptanz steigt und so mehr
Zuschauer und Sponsoren gewonnen
werden können. Ziele: AuIsehen
in den Medien, sportliche ErIolge,
sowie spezielle «Attraktionen» - Es
muss Iür mehr Unterhaltung gesorgt
werden!
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Die Saison 2004/2005 ist vorbei und war auf sportlicher
Ebene sicher ein Erfolg. Administrativ hat wieder einmal
einiges nicht geklappt und auch fnanziell sah es dieses Jahr
eher schlecht aus. An der MV im Mai wurden die Mitglieder
über das Wichtigste informiert. Zu reden gaben vor allem die
hohen Hallenkosten.
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Remo Trinkler. Der neue
Mann am Kommunikati-
ons-Steuer
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Dominik Wild. Mit dem RaiIIeisen-
Cup organisierte Bülach Floorball
zum wiederholten Male ein spannen-
des Unihockeyturnier Iür Primarschü-
ler der Region, das unter dem Patronat
der RaiIIeisenbank Züri-Unterland
steht. Über 160 Schüler und Schüle-
rinnen spielten dabei engagiert und
mit vollem Einsatz um Ruhm und
Ehre und tolle Preise. Parallel zu
diesem Turnier veranstaltete Bülach
Floorball einen SponsorenlauI. Felix
Hollenstein, Kevin Bachmann, Mi-
chael Zürcher, Andrea Schmidhauser,
RolI Hiltebrand und Gabriel Lengen
sie alle lieIen Iür Bülach Floorball
und zugunsten nierenkranker Kinder.
Daneben legten natürlich auch alle
Teams der Bülach Floorball-Familie
von der NLB-Equipe bis zu den D-
Junioren ihre Runden in die 100m-
Bahn. Die erstmalige Austragung
dieses Anlasses kann als voller ErIolg
gewertet werden und wird sicherlich
eine Wiederholung fnden. Mit einem
Drittel des gesamten erlauIenen Be-
trages unterstützt Bülach Floorball via
«Kids Kidney Care» ein Ferienlager
Iür iugendliche Dialysepatienten. Die
Abschlussrechnung die von Organisa-
tor Karl Urech an der MV präsentiert
wurde, versprach einen Betrag von
rund 23000 Franken. Wie viel dann
tatsächlich auch einbezahlt wird, wird
sich in diesen Monaten zeigen.
Bülach Floorball bedankt sich auI
ieden Fall schon mal herzlich bei
allen Teilnehmern des Sponsoren-
lauIs, den grosszügigen Spendern,
den iungen Unihockey-Cracks des
RaiIIeisen-Cups, allen HelIern und
allen Zuschauern Iür ihren Einsatz
und den Besuch dieser Anlässe.
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Am Samstag 21. Mai 2005 war in der Kantonsschule Bülach einiges los.
Der traditionelle RaiIIeisen-Cup Iür Primarschüler der Region sowie der
SponsorenlauI von Bülach Floorball lockten zahlreiche Zuschauer auI das
Festgelände. Der Schweiss lieI in Strömen und der erlauIene Gesamtbetrag
übertraI die Erwartungen.
BF-Präsiaent Geslin una Marilvn Zeller von «Kias Kianev
Care» freuten sich über aen gelungenen Anlass
Die Teilnehmer aes Jip-Laufs. Der Jorstana von BF zusammen
mit Prominenz aus Sport. Politik una Wirtschaft
Die kleinsten im Jerein. Anstengena wars. aber aer Einsatz hat sich gelohnt.
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Stefan Urech. Die zwei Gruppenspie-
le am Samstag wurden sensationell
gewonnen. 9:7 gegen Lok Reinach
und 8:6 gegen GC-Unihockey. Dies
bedeutete den Gruppensieg in der
Gruppe 2. Am Sonntag stand der
HalbIinal gegen Aarwangen auI
dem Programm. Es war ein hoch-
stehendes Spiel, bei dem beide ihre
Chancen hatten. Sobald aber Bülach
auI zwei Blöcke umstellte, um die
besten KräIte zu Iorcieren, waren
sie doch klar überlegen und konnten
das Spiel auch mit 9:5 gewinnen. Im
Final traI Bülach Floorball auI GC.
Man wusste das der Sieg am Vortag
nicht sehr bedeutend war und das
man nochmals alles geben musste.
Es begann super, Bülach spielte kon-
zentriert und konnte mit 6:0 in Füh-
rung gehen! Doch zehn Minuten vor
Schluss drückte GC nochmals richtig
und kam bis auI 6:5 heran. Doch
Büli Iasste sich wieder und konnte
ihre Führung wieder ausbauen. Am
Schluss gewann Bülach Floorball
letzt endlich überragend mit 8:6 und
sind damit Regionalmeister.
Einmalig in der
Vereinsgeschichte
Dies schaIIte zuvor noch nie eine
Junioren MannschaIt von Bülach
Floorball. Letztes Jahr noch zweit-
letzter und ietzt so was, unglaublich.
Die Spieler hatten natürlich eine
riesige Freue. Dies wurde dann auch
ausgiebig geIeiert.
Dieser riesige ErIolg hat ein paar
Gründe: Einerseits die drei überra-
genden Spieler Adrian Kilchenmann,
Roger Schellenberg und Christoph
Meier. Aber nur mit diesen drei Spie-
ler wäre dieser ErIolg nie zustande
gekommen, denn die Junioren-C
verIügten über ein extrem ausgegli-
chenes Team. Dann ist sicher auch
der gute Teamgeist ein weiterer
Grund.
Die Junioren bedanken sich auch
noch bei den zahlreich mitgekomme-
nen Fans, die uns super unterstützt
haben.
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Die Junioren-C Mannschaft von Bülach Floorball hat das
unmögliche möglich gemacht, sie holten sich Ende April
den Regionalmeister Titel! Dies auf eindrückliche Weise:
Sie haben in dieser Saison alle 18 Spiele gewonnen! Ein
Rückblick auf die Finalrunde in Reinach:
Unschlagbar bis zum Enae. Regionalmeister 2005
Stolz una
glücklich.
aen Pokal
haben sich
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Das Gruppenfoto vor aer Schlacht
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Remo Trinkler. Der Saisonabschluss
- Event der Elite Junioren. Beim
Paintball im aargauischen Wohlen
Ieuerte das erIolgreiche Team der
letzen Saison noch einmal aus allen
Rohren!! Früh Morgens um 8 Uhr
machten 16 mutige Krieger sich
auI, den unbekannten Gegnern das
Fürchten zu lehren. Um 9 Uhr stand
man etwas ausserhalb von Wohlen
an einem Waldrand und wartete auI
die Gegner. Diese traIen dann auch
ein. Obwohl sie mit drei mal mehr
Autos anreisten als wir, waren sie 3
Personen weniger, wollten aber den-
noch keine gemischten Teams bilden
sondern direkt gegen uns antreten,
eine Entscheidung die sie noch bitter
bereuen sollten...
Kommunikation wie auf dem
Unihockeyfeld
Nachdem uns der Gamemaster mit
Sprüchen wie « wänn oi sones Farb-
chügeli is Aug spickt, bliibts dänn
erscht irgendwo zwüschet Gross-
und Chlihirn stecke» zum Tragen der
Schutzmaske auIIorderte, und auch
den Rest der Regeln erklärt hatte,
konnte der KampI losgehen. «5 Se-
conds!!..... Go!!!», und alle rannten
quer übers SpielIeld und suchten
Deckung. Dass Kommunikation auI
dem SpielIeld wichtig ist, weiss ein
guter Unihockeyaner natürlich, und
so interpretierte Trinkler die Zeichen
seines Trainers richtig, der 3 Gegner
hinter einem Gebüsch vermutete.
Trinkler Ieuerte wie ein wilder auI
die besagte Stelle, worauI sich inner-
halb von wenigen Sekunden 3 Hände
hinter dem Gebüsch erhoben, und 3
mal «Out!» zu hören war, was bedeu-
tete dass sie getroIIen wurden.
Bülach unschlagbar
Auch auI der anderen Flanke arbeite-
ten sich die Bülacher kontinuierlich
vor, und so hörte man nach wenigen
Minuten ein lautes «Game Over!!»
vom Gamemaster. Und als sich aus
den Deckungen insgesamt 15 Büla-
cher erhoben, wussten wir, wir hatten
sie HAUSHOCH vernichtet.
Nach ieweils kurzen Pausen wurde
Match um Match gespielt, immer
solange bis vom einen Team alle
getroIIen waren. Der Sieger blieb
immer der gleiche wie im ersten
Match. Und wie im Unihockey auch,
hatte ieder seine Rolle geIunden.
Schneebi z.B. wartete ieweils am
liebsten in der ersten Stellung und
checkte etwas die Lage ab, während
Coco und Trinkler sich die Mission
«Behind enemy lines» zur AuIgabe
machten. Torhüter Mathieu genoss
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Wenn sich die Elite-Jungs um Trainer Manser im Sommer
treffen dann wird nicht nur hart trainiert. Auch ausserhalb der
Halle ist das erfolgreiche Team kreativ und voller Energie.
Zwei Beispiele gefällig?
Wo Coco aiesen Trainer wohl ausgegraben hat?
Albi ina Nico haben sich verschantzt
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es sichtlich, mal nicht an einem Ort
sitzen zu müssen, und rannte stets
querIeldein durchs Gelände. Albi tat
sich als ScharIschütze hervor, und
HopIe gelang sogar ein sogenannter
«Save Kill», was soviel heisst wie,
dass er sich in den Rücken des Geg-
ners geschlichen hatte und diesen zur
AuIgabe zwang.
Bis zum bitteren Ende
In der letzen Rundes hiess es dann
«Total Elimination», oder zu Deutsch:
Weiterschiessen bis der Gegner nach
seiner Mami ruIt. Da auch in diesem
Match unsere Gegner bald einmal
alle draussen waren, hiess es nun
alle gegen alle. Jeder Ieuerte, was er
noch an Munition hatte, bis nur noch
Schmid und Mänse auI dem Feld
waren. Diese beiden bescherten sich
noch gegenseitig einige blaue Fle-
cken, bevor der Event zu Ende war.
Es was ein voller ErIolg, ieder der
dabei war, hatte riesigen Spass, und
die vielen kleinen Wunden wurden,
wie in einem Unihockeyspiel, gerne
in KauI genommen. Ein weiterer
Tag also, der den Bülachern Elite
Junioren noch lange in Erinnerung
bleiben wird.
Höribuebä
Am Wochenende geht die Sucht
des Spielens bei den Elite Junioren
weiter! Wer kennt sie nicht, die «Zäl-
glibuebe» vom SV Wiler Ersigen?
Mäthu, Chrischi und Co verbrachten
ihre Jugend draussen beim Chneblä
und ietzt gehören sie zu den besten
Unihockeyspielern der Welt!
Bei Bülach hört man iedoch seit
neuestem nicht von den Zälglibu-
eben sondern von den Höribuebä.
Denn die Elite Junioren von Bülach
Floorball können es auch am Wo-
chenende nicht lassen und brauchen
ihre Extraportion Unihockey. Beina-
he iedes Wochenende wird der neue
rote Platz in Höri unsicher gemacht.
Gegen 10 Spielsüchtige sind immer
vor Ort, gespielt wird entweder mit
zwei MannschaIten, oder mit 3 im
Rotiermodus (wer zuerst 2 Tore be-
kommt muss raus). Es kommt sogar
vor, dass man am Samstagmittag bei
ein par Bierchen sich auI den Abend
vorbereitet und auch einen Tag nach
der JetsNight war man sich nicht zu
schade noch ein, zwei Partien auszu-
tragen! Die LauIarbeit iedoch, liess
zu wünschen übrig.
Trainer Manser leitete das ganze in
die Wege, denn man möchte in der
zweiten viel schwierigeren Saison
gewappnet Iür die Gegner sein!
Wer weiss, vielleicht spricht in Zu-
kunIt keiner mehr von den Zälglis,
sondern einIach: «vo dä Höribue-
bä»...
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Nicht nur weil in Singapur links
geIahren wird sondern auch weil die
TaxiIahrer scheinbar ausser der Ge-
schwindigkeitslimite keine Gesetze
kennen, oIIenbarten schon die ersten
Minuten Singapur einige auIregende
und ungewohnte Manöver. In der
Stadt sollen über 30000 Taxis durch
die Strassen kursieren, die scheinbar
per Defnition mindestens dreispurig
sind. Singapur liegt praktisch am
Äquator, kein Wunder also, dass die
Klimaverhältnisse Iür uns Europäer
sehr gewöhnungsbedürItig sind. Die
herrschende Hitze praktisch rund
um die Uhr werden Temperaturen
über 30°C gemessen und die
unglaublich hohe LuItIeuchtigkeit
man hat praktisch das GeIühl,
dass man die LuIt mit den Händen
Iühlen und zerteilen kann lassen
den Schweiss nur so fiessen. Man
erntet, wenn man wieder mal ver-
schwitzt vor einem Rotlicht oder
einer U-Bahn-Station wartet, schon
den einen oder anderen Schmunzler
der Locals, die durchwegs mit langen
Hosen unterwegs sind. Müssen diese
allerdings mal auI den Bus rennen
oder Kisten stapeln, fiesst auch bei
ihnen der Schweiss in Strömen, wo-
durch man dann doch auch einmal
lässig zurückschmunzeln kann.
Die WM geht los
In der modernen Anlage des ITE
College East wurden die meisten
Vorrundenspiele gespielt. Die Orga-
nisation glänzte vom ersten Tag an
mit unglaublich vielen HelIern, die
den Weg wiesen, Tickets kontrollier-
ten, die Türe öIIneten und noch vie-
les mehr. Trotzdem oIIenbarten sich
in den ersten Spielen ein paar tech-
nische Probleme mit der Zeitmes-
sung, die aber im weiteren VerlauI
der WM behoben werden konnten.
Sicher irgendwie ungewohnt war zu
Beginn, dass der Platzspeaker es sich
nicht nehmen liess, die Spielerinnen
nur mit Vornamen zu erwähnen. Das
klang doch etwas lustig, als Christine
auI Pass von Lise das erste Tor des
Turniers schoss. Auch gewöhnungs-
bedürItig war, dass die Bezeichnung
Iür die Ehrung der besten Spielerin
eines Spiels in Singapur selbst an ei-
ner Damen-WM «Man oI the match»
heisst. Konsequenterweise wurde
den ausgezeichneten Spielerinnen
natürlich auch ein T-Shirt mit diesem
AuIdruck überreicht.
Die Orchid Army
Im Startspiel traIen die Gastgebe-
rinnen auI den grossen AuIstiegs-
Iavoriten Dänemark. Die Orchids,
die Orchidee ist die Nationalblume
Singapurs, weshalb sich auch das
Team so nennt, zeigten angeIührt von
ihrem Superstar Jill Quek gegen die
Däninnen eine starke Leistung und
waren dem Sieg sogar näher, doch
man trennte sich 3:3. Das extrem
begeisterungsIähige Publikum trug
seinen Teil zu einem unterhaltsamen
und vielversprechenden AuItakt bei.
Allerdings sind die Reaktionen der
Singapurer Fans teilweise etwas
ungewohnt, schon beim kleinsten
Anzeichen einer Torchance wird das
Publikum sichtlich nervös und ein
Raunen geht durch die Reihen. Bei
einem guten Pass oder einem schö-
nen Dribbling wird schnell einmal
ein lautes «Aaahh» oder «Ooooh»
ausgestossen. Zudem ist in Singapur
der wohl schnellste Fan der Welt
beheimatet, dieser ruIt ieweils schon
laut «Gooooaaal» bevor die Spielerin
überhaupt geschossen hat. Wir tru-
gen das unsrige zu diesem Spektakel
bei, platzierten uns inmitten all der
Hardcore-Fans und sangen lautstark
so bekannte Hits wie «Go Orchids
go!» oder «Gimme one, gimme one,
00f 0Kkl08l90 NN·800k0ll0k
Zum letzten Mal ertönte im beeindruckenden Singapur Ìndoor Stadium die Schlusssirene.
Aus und vorbei. Die Schweiz ist Weltmeister! Die Damen-WM in Singapur ist vollgepackt mit
Eindrücken und Erinnerungen an ihrem Ende angelangt. Ìn einem exklusiven WM-Rückblick
versuchen wir, die spezielle Atmosphäre an der ersten Weltmeisterschaft ausserhalb Europas
zu schildern. Vor Ort waren Dominik Wild und Marcel Volkart. Eindrückliche Bilder gibt's auf
www.buelachfoorball.org
Der Ort aes Geschehens. Singapur
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Inserenten:
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Sponsoren
EUROBUS welti-Iurrer AG, Zürich
Fahrschule W. Wismer, Winkel
Pizzeria Arlecchino, Bülach
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Centrum Metzgerei Rhyner, Bülach
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Breakpoint, Bülach
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Ikarus BeschriItungen, Bülach
Maler Schweizer, Bülach
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Mobiliar Versicherungen, Bülach
Pizza Mobil Partyservice, Bülach
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Restaurant Vis a Vis, Bachenbülach
Roy´s Kebap, Bülach
Stano AG MalergeschäIt, Bülach
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Strebel Martin, Fahrschule, Winkel
Tanzschule Züri Unterland,
Nie der glatt
Wave Rock,Bülach
Zürcher Kantonalbank, Bülach
Reisebüro Hirt, Bachenbülach
Herrenmode Huber, Bülach
Wir danken unseren Sponsoren und
Inserenten Iür die Unterstützung!
Dank ihrem Engagement können wir
das Unihockey in Bülach Iördern.
Bitte berücksichtigen Sie sie bei
Ihren EinkäuIen.
gimme one more!», was die Singapu-
rer Anhänger sichtlich amüsierte.
Eine verrückte Stadt
In Singapur scheint alles möglich.
Nach Mitternacht werden kurzerhand
noch ein paar Strassen auIgerissen
und Irisch geteert. Am nächsten
Morgen ist dann ieweils nur noch der
Irische schwarze Teer Zeuge dieser
nächtlichen Aktion. Singapur ist auch,
wenn nach 22 Uhr im Hotel noch
rasch die Schlösser ausgetauscht wer-
den oder wenn das Zimmermädchen
die Klimaanlage regelmässig so tieI
runterschraubt, dass man Iast einen
GeIrierschock erleidet, wenn man das
Zimmer betritt. Die RekordtieIsttem-
peratur lag bei 17°C. Die Löwenstadt
Singapur bietet alles, vom «hustle
and bustle» an der Orchard Road, der
unglaublichen EinkauIsmeile mit un-
zähligen riesigen Shoppingmalls, bis
zur Ruhe auI dem Bukit Timah Hill,
die nur von ein paar völlig verrückten
Chinesen durchbrochen wird, die mit
nackten und völlig verschwitzten
Oberkörpern die steilen Wege in die-
sem natürlichen Regenwaldreservat
auI die mit 177m höchste Erhebung
der Stadt rennen.
The Referees from Czech
Republic
Ehrlich gesagt haben wir uns schon et-
was geIragt, weshalb uns das gesamte
norwegische Team, das im selben
Hotel untergebracht war, beim Früh-
stück ieweils Ireundlich angelächelt
hat und uns deren Coach Christer
Olsson höfich gegrüsst hat. Aber was
solls, wir haben einIach mit einem in
Asien üblichen Lächeln geantwortet.
Als aber die norwegische Torhüterin
Kari Hånsnar am BuIIet Iragte, ob
wir Schiedsrichter seien, wurde uns
einiges klar. Die Regel lautet also:
Zieh dir eine schwarze Traineriacke
an und die Leute halten dich selbst
auI diesem Niveau Iür einen Schieds-
richter. So wollte auch am selben Tag
noch der iapanische Coach Eisaburo
Okano die neue Rückpassregel erklärt
haben. Als uns aber der holländische
Coach Phillipe Bannwart eröIInete,
dass wir rein optisch ein gutes tsche-
chisches Schiripaar abgeben würden,
war das Mass voll und die schwarzen
Traineriacken wurden verstaut.
Hopp Schwiiz
Am Montag hatten auch die Schwei-
zerinnen ihren ersten AuItritt und es
ging im Startspiel sogleich gegen Mit-
Iavorit Finnland. Die vielen mitgereis-
ten Schweizer, die in Singapur sicher
die grösste und lauteste ausländische
Fandelegation ausmachten, staunten
nicht schlecht, als die Schweizerinnen
ein StartIeuerwerk zündeten und nach
knapp 12 Minuten bereits mit 4:0
vorne lagen. Die Finninnen Ianden
aber zurück ins Spiel und konnten gar
in Führung gehen. Doch die Schweiz
gewann schlussendlich mit 7:6 und
konnte sich auI die PfichtauIgaben
gegen Tschechien und Lettland kon-
zentrieren. Gegen Lettland erhielten
die Schweizer Fans zudem noch Un-
terstützung vom holländischen Team,
das sich mit akzentIreien «Hopp
Schwiiz»-RuIen oder «Es Göli, es
Göli, es Göli, es Goal»-Gesängen
bemerkbar machte. Es nützte, die
Schweiz zog als Gruppensieger in den
Halbfnal gegen Norwegen ein.
Australien verpasste Halbñnals
Andrea Stäubli schaIIte mit Australi-
en den Halbfnaleinzug nicht. Einem
knappen Sieg gegen die überraschend
starken Holländerinnen Iolgten zwei
Niederlagen gegen die USA und
Deutschland. Aussie-Coach Jürg
Kihm setzte in diesen Spielen und
auch im abschliessenden Klassie-
rungsspiel um Platz 5 gegen Ungarn,
das mit 6:3 gewonnen werden konnte,
alles auI seinen ersten Block um Sa-
rah Mitchell und würIelte die restli-
chen Blöcke im Casino-Glücksspiel-
Stil durcheinander. Andrea Stäubli
konnte ihr persönliches Ziel, ein Tor
zu erzielen, leider nicht erreichen.
Oh Nippon
Diesmal geht unsere Auszeich-
nung Iür die besten Fans nicht nach
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14
Holland. Nachdem das Team die
Schweiz stimmkräItig unterstützt
hat, haben wir versucht, uns zu re-
vanchieren. Aber die anwesenden
holländischen Anhänger hatten
irgendwie überhaupt kein Rhyth-
musgeIühl und haben ständig mit
Ialschen ZwischenruIen die Gesänge
aus dem Tritt gebracht. Nein, auch
die ständig gröhlenden Tschechen,
die sich redlich Mühe gaben, können
wir nicht berücksichtigen. Die besten
Fans waren in der Tat zwei Japaner,
die, obwohl sie praktisch kein Wort
Englisch sprechen konnten, die meis-
ten Zuschauer auI ihre Seite brachten
und Fangesänge einstudierten. So
gaben auch wir Vollgas und sangen
lauthals «Nippon, Nippon» oder
«Ooooh Nippooon - Nippon, Nippon,
Nippon - oi, oi, oioioioi!»
Allerdings ist uns auch heute noch
nicht klar, woher die beiden Japaner
die LuIt hatten, um praktisch 60
Minuten durchzusingen und dabei
dem Herzstillstand nahe noch ständig
den Spielerinnen Anweisungen auIs
SpielIeld zu ruIen. Wahrscheinlich
vom selben Ort, wo die Japanerin-
nen ihre unglaubliche Kondition her
haben. Diese rannten und kämpIten
wieder was das Zeug hielt, obwohl
sie im Durchschnitt Iast zwei KöpIe
kleiner waren als ihre Gegnerinnen.
Wer das noch nie mit eigenen Augen
gesehen hat, der wird das trotz allen
Beschreibungen gar nicht glauben
können. Der sympathische AuItritt
der nie auIgebenden Asiatinnen in der
A-Division sollte leider nur ein Gast-
spiel bleiben, einzig im Gruppenspiel
gegen Russland hatten sie realistische
Siegchancen. Da sie aber das um ein
Tor schlechtere Torverhältnis auIwie-
sen, mussten sie auI Sieg spielen, was
in den Schlussminuten noch ins Auge
ging. Schade, wir singen aber heute
noch: «Ooooh Nippooon.»
Spezielle Verpñegung
Wie man unlängst auI unihockey.
ch lesen konnte, soll es in der ITE-
Arena keine Verpfegungsmöglich-
keiten gegeben haben. Leider haben
die Schweizer Experten da etwas
schlecht recherchiert. Denn die Halle
ist Bestandteil eines äusserst grosszü-
gig angelegten Schulkomplexes, der
selbstverständlich auch eine Mensa
beinhaltet. Diese ist angelegt nach
dem Beispiel eines typischen asiati-
schen Food-Courts mit einer grossen
Auswahl an verschiedensten Speisen
zu Spottpreisen. Was will man da
auch noch einen Verpfegungsstand
errichten, wenn man zu konkur-
renzlosen Studentenpreisen um die
2 S$ (ca. 1.60 Fr.) ein Mittagessen
einnehmen kann?
Als dann Iür das Finalwochenende
ins eindrückliche Singapore Indoor
Stadium umgezogen wurde, über-
nahm die EinkauIskette «7 Eleven»
die Verpfegung. Dann wurde es aber
tatsächlich etwas merkwürdig und
die europäischen Geschmacksner-
ven wurden angesichts von kalten
Hot Dogs oder kalten Swiss Cheesy
Mushroom Burgers doch etwas auI
die Probe gestellt.
Die nassen Schweden
Wir haben es schon immer gewusst,
dass sich die Schweden heimlich vor
uns Schweizern in die Hosen machen.
Aber dass es tatsächlich solche Formen
annimmt, hätten wir nicht gedacht.
Diesen netten Schweden haben wir an
der Bushaltestelle vor dem ITE College
East angetroIIen und ihn an der MRT-
Station von Tanah Merah «geblitzt».
Allerdings sollte sich dann herausstel-
len, dass sich der gute Schwede nicht
aus Furcht vor den Schweizerinnen
in die Hosen gemacht hatte. Denn
schon im Halbfnal machten die Fin-
ninnen die Titelverteidigerinnen aus
Schweden nass. Aus und vorbei, die
in Schweden als stärkstes Team aller
Zeiten betitelte Truppe musste gegen
Norwegen um Rang 3 spielen.
Müde Norwegerinnen
Wie gesagt, wir logierten im selben
Hotel wie die Norwegerinnen. Und so
bekamen wir auch schon beim Früh-
stück mit, wer wohl wie gut in Form
sein wird. Da die Norwegerinnen am
Mittwoch ihren Ireien Tag hatten,
sah man die Girls am Dienstagabend
schon in den Ausgang verschwinden.
Die schmalsten Augen hatte dann am
nächsten Morgen die 18iährige Line
Nygård, auch Britney genannt, die in
Norwegen nach ihren drei Toren ge-
gen Japan schon als NachIolgerin von
Birgitte Lersbryggen geIeiert wurde.
Allerdings haben wir es den Norwe-
gerinnen noch immer nicht verziehen,
dass sie uns nicht gesagt haben, dass
sie am Mittwoch ein Pläuschchen in
unserem Hotelpool veranstalteten.
Tia, die Norwegerinnen mussten büs-
sen und kassierten in den letzten drei
Spielen drei Niederlagen mit einem
Totaltorverhältnis von 3:34.
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08M0ß NN

Schock für Singapur
Im Halbfnal scheiterte Singapur an
den USA mit 1:3. Die Orchids liessen
sich auI ein geschicktes taktisches
Spielchen der Amerikanerinnen ein.
Diese setzten ieweils in einem Block
eine Spielerin auI Singapurs Jill Quek
an, die dieser Schritt auI Tritt Iolgen
sollte. Die schwedischen Coaches der
Gastgeberinnen konzentrierten sich
in der Folge mehr darauI, wie sie mit
Blockwechseln zum richtigen Zeit-
punkt diesen «Rucksack» umgehen
konnten, als auI ihr eigenes Spiel.
Dank der EIIizienz der beiden in
Finnland spielenden Muuri-Schwes-
tern schaIIte die USA den Finaleinzug
und warI Singapur aus dem Turnier.
Immerhin konnten sich die Orchids
nochmals auIraIIen und das Spiel um
Rang 3 gegen Deutschland noch ge-
winnen. Angesichts des unglaublich
iungen aber trotzdem zahlreichen
Publikums, der enormen Begeiste-
rungsIähigkeit der Singapurer sowie
des allgemein grossen Stellenwerts
des Sports sind wir überzeugt, dass
Singapur in absehbarer Zeit weit
vorstossen kann. Go Singapore!
Danish Dynamite
Dänemark stieg erwartungsgemäss
in die A-Gruppe auI und kann an der
Heim-WM 2007 gegen die besten
Teams der Welt antreten. Nach dem
Gruppenspiel gegen Spanien, das
in der unklimatisierten Woodlands
Sports Hall ausgetragen wurde, leerten
drei Däninnen auI der Fahrt zurück
zum Hotel ihren Mageninhalt im Bus
aus und mussten ins Spital überIührt
werden, auI das Finalwochenende hin,
waren allerdings alle wieder ft. Spie-
lerin des Turniers bei den Däninnen
war das 16iährige Megatalent Lise
Munk, die mit ihren Rushes über das
ganze Feld entscheidenden Anteil am
ErIolg der Däninnen hatte. Deutsche
Spielerinnen bezeichneten Munk zwar
auI der Tribüne als «blöde arrogante
Kuh», was uns sagt, dass man selbst
in Singapur damit rechnen muss, dass
iemand Deutsch versteht und sich
die Deutschen mit solchen Aussagen
bei uns auch die letzten Sympathien
verspielt haben. Allerdings gab die
iunge Verteidigerin ihre Antwort auI
dem Platz und sammelte im Finalspiel
gegen die USA, das mit 7:4 gewonnen
werden konnte, 2 Tore und 3 Assists.
Weltmeister!
«We are the champions!», konnten
die Schweizer Anhänger nach dem
Final gegen Finnland singen. Die
Schweizer Fanschar erhielt sogar
noch Zuwachs, da die BotschaIt
in Singapur kurzerhand die lokale
Schweizer Bevölkerung zu einem
Besuch des Finals auIgeruIen hatte.
Dem AuIruI wurde Folge geleistet
und ganze Familien unterstützten
komplett in rotweiss gekleidet die
Schweizerinnen auI dem Weg zum
Titel. Die Schweizerinnen bestritten
das ganze Turnier konsequent mit nur
zwei Linien, wobei ieweils nur einzel-
ne Spielerinnen ausgetauscht wurden.
Die Verteidigung um Captain Simone
Berner war kaum auszuhebeln und
oIIensiv war Petra Kundert wieder in
TopIorm. Was allerdings nicht darüber
hinwegtäuschen darI, dass die Basis
zum ErIolg eine äusserst kompakte
Teamleistung und eine mentale ReiIe
war, wie man sie wohl noch nie von
einem Schweizer Team gesehen hat.
Endlich, die Schweiz ist Unihockey-
Weltmeister. Grosser Jubel brandete
durch das Singapore Indoor Stadium
und die eine oder andere Träne wurde
zurecht vergossen.
Schluss aus, das wars?
Ja, so schnell wie die Singapurer
beim Essen das Geschirr abräumen,
so schnell war auch die WM beendet.
Medaillenübergabe, Pokalübergabe,
ein paar Ehrenrunden. Dann war die
WM vorbei: «Danke Iür den Besuch
und gute Heimreise.» Schon wurde
die Halle auIgeräumt, es blieb noch
kurz Zeit, um mit den Schweizer Fans
anzustossen und im Foyer ein letztes
eindrückliches «Hopp Schwiiz» zu
skandieren. Dann wurden die Lichter
gelöscht und die Halle geschlossen.
Ein letztes «Good bye» an Familie
Quek, die vor dem Stadion auI ein
Taxi wartete, gab Gewissheit, es ist
vorbei, es ist vollbracht.
Das Medienecho vor Ort war nicht
riesig aber es wurde immerhin über
die WM berichtet. Die grösste Ta-
geszeitung Singapurs «The Straits
Times» publizierte täglich einen kur-
zen Überblick über das Geschehen.
Und nach dem Finalspiel waren im
«Channel News Asia» eine Spielzu-
sammenIassung und ein Interview mit
Jill Quek zu sehen. Viel interessanter
war allerdings die Tatsache, dass so-
gar der Zuhälter, der uns täglich an der
Orchard Road ansprach, wusste, dass
die Schweiz «World Champion» ist.
Eine Iaszinierende und unvergess-
liche Woche liegt hinter uns und es
bleibt uns nur noch, uns den Worten
des iapanischen Coaches Eisaburo
Okano anzuschliessen, mit denen er
sich von uns verabschiedete: «See
you 2006 in Sweden!»
Enalich Weltmeister''' Das Schweizer Team feiert aen ersten WM-Titel'
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Bülifest
Marco Krämer. Bald ist es soweit!
Vom 26. - 28. August Ieiert Bülach
Floorball mit einem grossen AuI-
tritt am diesiährigen Büli-Fäscht
sein 15-iähriges Bestehen. AuI
dem Hans-Haller-Platz inmitten
der Altstadt von Bülach verwöhnen
wir zusammen mit dem Bülacher
Kulturzentrum Guss 81-80 die
Besucher mit kulinarischen Köst-
lichkeiten und süIfgen Drinks in
unserem grossen transparenten
Partyzelt und an der langen Bar. Die
oben erwähnten «FüürtüIeli» gibt`s
natürlich auch wieder ab unserem
Grill zu geniessen. Dazu sorgen
Livekonzerte, Party-DJs und andere
Attraktionen Iür eine würdige drei-
tägige GeburtstagsIeier. Zusätzlich
können sich Unihockeybegeisterte in
unserem BüliFloor im ScharIschuss-
wettkampI messen. Das detaillierte
Programm und InIos über die Bands
fndest Du bald wie immer auI www.
buelachfoorball.org. oder direkt vor
Ort. Das OK Ireut sich schon ietzt
auI viele unterhaltsame und unver-
gessliche Stunden am diesiährigen
Bülacher StadtIest.
f08l0
18
Clubfest
Remo Trinkler. Am Samstag 11. Juni
ging das Bülach Floorball ClubIäscht
2005 über die Bühne.
Ab 14:00 wurde zum HelIerapéro
angestossen. Präsident Geslin, der
von den grünen Ferien zurück war,
hielt eine Ansprache an die versam-
melten feissigen HelIerinnen und
HelIer, die in den unterschiedlichsten
Bereichen Iür einen reibungslosen
Spiel- und Vereinsbetrieb sorgten.
Diese wurde durch Marco Krämer
alias «Scharmi der SportcheI» noch
versüsst, indem er den Grill mit
den rassigen FüürtüIeli eröIInete.
Zum Fleisch gabs noch ein leckeres
SalatbuIIet und Getränke hatte es
auch genug!
Für die restlichen Mitglieder stand
der Grill und das BuIIet ab 15 Uhr zur
VerIügung. Da zur selben Zeit auch
die Jetsnight stattIand, herrschte ein
Kommen und Gehen.Das ClubIest
war ein gemütliches Beisammensein
und ieder hatte etwas zu plaudern,
zu essen und zu trinken. Die Dach-
terrasse des PIadiheims hoch über
Bülach war dazu der geeignete Ort
Iür das diesiährige Chill and Grill
von Bülach Floorball.
lN0l f08l0 l0f 80l800
fl00f08ll
Eines ist vorbei, ein anderes folgt noch. Bülach Floorball
feiert zwei Feste in diesem Sommer. Das Clubfest im Mai und
das Bülifest am letzen August-Wochenende. Ein Rückblick
und eine Vorschau.
Füürtüfeli vom Grill. Feurige Spiesse gabs am Clufest una gibts am Bülifest
auch.
Präsiaent Stephane Geslin (v.r.). Sponsorenchef
Sanaro Nötzli una Sponsorenlauforganisator Karl
Urech beim veraienten Apero.
N0f00ß0
19
io Aul di
o, Plö|zo
lor|ig, los.
f0ßl08M
Z0
Martin Liebrich (aus aem Zürcher
Unterlänaer). Sport, über den gespro-
chen wird, ist in der Regel Spitzen-
sport. Die Jagd nach Rekorden, das
Warten auI Sensationen, das Messen
der Stärken macht Iürs Publikum den
Reiz und Iür die Sportler den Kick
aus. «Schneller, höher, weiter» das
olympische Motto kommt nicht von
ungeIähr: So ist der Sport.
Allerdings haben Training und Wett-
kampI auch noch eine andere Seite.
Eine, über die weniger gesprochen
wird, die daIür aber umso mehr be-
wegt. Breitensport aktiviert gemäss
einer Studie des Bundesamtes Iür
Sport aus dem Jahr 2002 immerhin
63,2 Prozent der Schweizer Be-
völkerung mindestens einmal pro
Woche so stark, dass sie dadurch ins
Schwitzen kommt. Und das Ziel der
grossen Breite (die sich so schlank
hält) ist nicht die Spitze, sondern die
Freude am Spiel.
«Eine bewegte Sauna»
Ein schillerndes Beispiel Iür Zu-
Iriedenheit mit dem ohne AuIwand
Erreichten ist die dritte MannschaIt
des Unterländer Unihockey-Ver-
eins Bülach Floorball. Bei dieser
Equipe ist der Beiname Programm:
«Funteam» nennt sich der bunte
HauIen, und das Training Iindet
immer Ireitags statt. Wobei Beginn
eigentlich abends um acht wäre bis
alle Spieler anwesend sind, kann
aber auch mal eine halbe Stunde
vergehen. Danach Iolgt alles einem
bereits ritualisierten AblauI. Drei
Viertelstunden Fussball machen
den AnIang, danach steht eine halbe
Stunde Unihockey an, und schliess-
lich lassen die Sportler den Abend
in der Stammbeiz, dem Bülacher
«Frieden», ausklingen.
Dass diese letzte Phase der Haupt-
grund Iür das Bestehen des Teams
sei, stellt Gründungsmitglied Jean-
Claude Gehrig aber in Abrede: «Zu
schwitzen steht Iür mich im Vor-
dergrund. Das Training ist eine Art
bewegte Sauna.»
Einer der grössten ErIolge der
Teamgeschichte wurde angesichts
des Trainings wenig erstaunlich
auI dem Fussballplatz errungen.
«Wir haben am Grümpelturnier in
Oberglatt sechs Flaschen Wein ge-
wonnen. Sie hatten allerdings Zucker
gezogen», sagt Gehrig trocken. Als
sportliches Ziel im Unihockey hat
das Team seit seinen AnIängen den
00f ß0l8ll00 N8f ß0f 0lß
¥0f8000ß
Das Streben nach mehr ist Teil des Sports. Manchmal sind
die Sportler aber auch zufrieden mit dem, was sie haben
÷ wie im Beispiel eines Bülacher Unihockey-Teams, das am
liebsten in der untersten Liga spielt.
Aufsteigen verboten. Das Funteam im Globi-Tenue (Bila. Herbert Zimmermann)
Funteam
21
NichtauIstieg defniert. Am Potenzi-
al würde es allerdings nicht mangeln.
Einige Spieler verIügen sogar über
ErIahrung in der Nationalliga B.
Unfreiwillig aufgestiegen
Als es um eine AuIstockung der obe-
ren Ligen ging, konnten die Bülacher
aber nicht anders, als den Gang in
eine höhere Spielklasse anzutreten.
Nicht weniger als vier Teams wurden
damals in die 3. Liga genommen.
«Der Verband hat uns betrogen»,
sagt RolI Hintermann, der dem Team
ebenIalls seit den AnIängen angehört,
mit einem verschmitzten Lachen.
Denn eigentlich hatten die Bülacher
ein Gesuch gestellt, um nicht auIstei-
gen zu müssen. Dieses stiess iedoch
auI taube Ohren. «Dann», so Hinter-
mann, «hiess es einIach, wir müssten
nun in der 3. Liga antreten.»
Immerhin habe man sich dort eine
Saison lang behauptet. In einem
Matchbericht auI der clubeigenen
Website war dabei allerdings die
Rede vom «KampI gegen den Liga-
erhalt». Aus dieser Sicht beruhigend
verlieI darum die zweite Saison in
der zweituntersten Liga. Gehrig:
«Es Iolgte der Iadengerade Absturz.»
Überhaupt habe sich die iahrelange
ErIahrung nie in bessere Leistungen
umgesetzt. «Wir machen immer
noch die gleichen Fehler wie vor
zehn Jahren.»
Seit drei Jahren spielt die Mann-
schaIt wieder dort, wo sie immer
spielen wollte: ganz unten. An Origi-
nalität hat sie aber nichts eingebüsst.
Das Team tritt in einem Tenü auI, das
ienem von Globi nachempIunden
ist. «Die Leute schätzen das», meint
Gehrig. Bülach werde soIort erkannt.
«Ich habe das Dress auch schon an
der Fasnacht von BassersdorI und
Beromünster getragen.»
Den Fast-Aufsteiger geschlagen
An Glaubwürdigkeit habe das Team
trotz seinen gelegentlich extravagan-
ten AuItritten nicht eingebüsst, meint
Pascal UrIer. Rückstände, erklärt er,
würden in der Regel auIgeholt, und
den Teams aus der oberen Tabellen-
hälIte drohen gegen die Bülacher
Paradiesvögel Niederlagen.
«Im letzten Spiel der vergangenen
MeisterschaIt haben wir Lengnau ge-
schlagen. Und ihnen damit den AuI-
stieg vermasselt.» Dieser Gegner hat
ietzt an den Globis wohl keine Freude
mehr. Man habe Lengnau aber nicht
bewusst besiegt, Iügt UrIer schon Iast
entschuldigend an. Dennoch: Ganz
ohne Ehrgeiz geht es oIIenbar aber
auch beim «Funteam» nicht.
Gespannte Blicke: Hoffentlich sind die andern nicht allzu schlecht.