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VERLAG NEUE STRÖMUNG

Nebelgrauer
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INHALTSVERZEICHNIS
ZU DIESER BROSCHÜRE ...................................................................................,. S. 5
DIE ZUKUNFT DER "SZENE" UND DIE KRISE DES KAPITALISMUS ······; ············· S. 7
Unmittelbarkeits-Fetisch und linkes Bewußtsein .....................................: ............. S. 8
Faschismus und "Männerphantasien" ...................................•...................•............. S. 10
Das "Komm" als "kritisches" Integrationsmodell ................................................... S. 14
Endzeit-Stimmung ...........................•.•..........................................................•...... S. 19
Warum ist die Hausbesetzer-Bewegung gestorben? ................................................ S. 23
Funktionalistisches oder emanzipatorisches Wissen ................................................ S. 26
Theorie und Praxis ............................................................................................... S. 34
Wer fürchtet sich vor Fraktionen? ........................................................................ S. 36
Zukunftsmusik ...................................................................................................... S. 44
Postscripturn zu Wolfgang Pohrt ........................................................................... S. 51
DAS ELEND DER ELENDSVERWALTER ............................................................... S. 54
EINIGE ÜBERLEGUNGEN ZU DEN "ÜBERLEGUNGEN" DES KB oder WARUM
DER SCHWANZ DES GETRETENEN HÜNDCHENS AM LAUTESTEN HEULT ......... S. 58
WIR SEZIEREN EINEN PAPIERTIGER / Zur Auseinandersetzung mit den
"Antiimperialisten" und den Resten der 81 -e r Bewegung ....................................... S. 71
ANHANG ....................................................................................................••...... S. 78

IMPRESSUM:

EPITAPH FÜR DIE NEUE WEHLEIDIGKEIT ......................................................... S. So
FLUGBLATT DES KB ......................................................................................... S. 90

Verlag. Neue Strömung
Postfach 21 11, D-8520 Erlangen

DIE BÄH-GENERATION SCHLÄGT ZURÜCK / Leserbriefe aus dem "Piärrer" (Nürnberg) und der "Saarhexe" (Saarbrücken) ................................................................ S. 92

Druck: Rumpel-Druck, Bogenstr. 7, 8500 NUrnberg 40

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-sSPALTPILZE UND PROVOKATIONEN
Eine Abrechnung mit der linken und alternativen Szene

ZU DIESER BROSCHÜRE
Im Februar 1984 publizierte die Nürnberger Stadtzeitung "Plärrer" ein Pamphlet, dessen
ursprünglicher Titel "Epitaph für die neue Wehleidigkeit" in die etwas großväterliche
Form "Oh diese Jugend" verwandelt worden war und unter dieser Überschrift inzwischen
in einer ganzen Reihe weiterer Alternativ-Blätter erschienen ist. Die "Haßliebe" der
alternativen Redakteure zu diesem Text (so die Tübinger "Tüte") ist offenbar der darin
enthaltenen radikalen Kritik am Bewußtsein der oppositionellen "Szene" dieses unseres
Landes geschuldet - eine Kritik, die freilich sogleich (und wie beabsichtigt) zornige Reaktionen nicht nur von Grün-Alternativen und anderen pazifistischen Betroff~nheits-Schätz­
chen, sondern auch von einigen vermeintlich undogmatischen Bewegungs-Marxisten und
sogar von diversen Restbeständen verbissener K-Gruppen ausgelöst hat.
Als Antwort auf das durchaus erwartete Aufjaulen der Gesamt-"Szene", aber auch um
unsere Anschauungen über die Entwicklung der linken Opposition etwas detaillierter darzustellen, veröffentlichen wir in dieser Broschüre einige Beiträge, die im Anschluß an
das oben erwähnte überaus "zynische" und "menschenfeindliche"- Pamphlet entstanden
sind. Dies auf die Gefahr hin, daß das bekanntermaßen aktualitäts-fetischistische Kurzzeitbewußtsein von Medien-Krüppeln einer derart langatmigen Argumentation, die an
eine zwar grundsätzliche, aber immerhin schon Monate (!) zurückliegende Auseinandersetzung anknüpft, einfach nicht mehr folgen kann.
Der ursprüngliche Provokations-Text als Stein des Anstoßes und Leserbrief-Reaktionen
der empörten "Szene" aus Nürnberg una Saarbrücken sowie ein höchst ausgewogenes Flugblatt des KB (mit dem sich einer unserer Beiträge gesondert beschäftigt) sind im Anhang
dokumentiert.
Von einigen Karikaturen abgesehen können wir leider mit farbigen Bildern und anrege nden Illustrationen nicht dienen. Für den Leser, der darauf nicht verzichten mag, hier
'noch einige Literaturhinweise, um Entzugserscheinungen vorzubeugen: Alle meine Entchen
(Pestalozzi-Verlag), Willi Waschbär hat Geburtstag (Ravensburger), Alles über Osterhasen
(Verlag Pro Juventute), Im Kinde.rgarten (Sauerländer). Zufrieden?
Ansonsten wünschen viel Wut beim Lesen
Die Herausgeber

VERLAG NEUE STRÖMUNG
Juli 1984

-? -

DIE ZUKUNFT DER "SZENE" UND DIE KRISE DES KAPITALISMUS
Anmerkungen zu einer Kontroverse
Der Stein des Anstoßes
Einigermaßen überraschen muß es, daß die Polemik im "Piärrer" gegen das
"Szene"-Bewußtsein in der Linken, in der oppositionellen Jugend- und ehemaligen Hausbesetzerbewegung etc. kaum rüde Abwehr-Affekte hervorgerufen hat,
sondern eher Interesse und Unsicherheit. Entweder ist diese "Szene" schqn zu
müde, um sich noch gegen Kritik zu verteidigen, oder sie ist in Wahrheit heute
nicht mehr so umstandslos von den (hauptsächlich griin-alternativ bestimmten)
Antworten überzeugt , die in den letzten Jahren vom dominierenden Teil der Oppositionsbewegung auf die ökonomische und politische Krise des Kapitalismus gegeben wurden. Als beleidigt im altfränkischen Sinne zeigten sich öffentlich eigentlich
nur der KB und das jugendbewegte Sozialarbeiter- Team des "Komm", die gleichermaßen auf die Kuhstallwärme diffuser "Szene"-Gemeinsamkeit und auf die antipolemischen Wallungen des deutschen Gcfiihlsmenschentums setzten. Denn während
das Pamphlet in Frankreich als anerkannte literarische Gattung gilt, ist der polemische Ausdruck in Deutschland traditionell verpönt und das inhaltslose Altweibergeplärre "Das ist ja Polemik!" wird an sich schon als Argument gehandelt. Vielleicht liegt es daran, daß die Franzosen einmal ihren König geköpft haben, während
die nach einem Ausdruck von Friedrich Engels "ins nationale Bewußtsein gedrungene
Bedientenhaftigkeit" die Deutschen mit der Geste des dumpfen und stumpfen
Biedermannes vor Polemik zuriickschrecken läßt . Deswegen kann man hierzulande
auch gewöhnlich Polemik nicht von bloßem Geschimpfe und von leerer Pöbelei
unterscheiden. Aber wirkliche Polemik ist nichts als eine notwendig "einseitige"
Zuspitzung brennender inhaltlicher Fragen: sie kann zwar nicht umfassende Analysen
ersetzen , aber zunächst einmal den Finger auf wunde Punkte legen. Die vorliegende
Gegenpolemik , sowohl im "Piärrer" als auch .im Flugblatt des KB, wirkt vielleicht
deswegen so hölzern und einigermaßen armselig, weil sie von dieser inhaltlichen
Funktion einer Polemik kaum etwas ahnt . Stattdessen greift man reichlich zum
Mittel der persönlichen Denunziation und baut einen billigen Popanz auf , den des
angeblich verbitterten und gescheiterten Alt-SDS-Iers und Alt-ML-ers, der in seiner
Altersbosheit die wunderbare Jugend beschimpft, während man sich selber in der
Pose eines Freundes und Helfers dieser Jugend gefällt. Die polemisch zugespitzten
inhaltlichen Fragen werden nicht aufgegriffen, sondern eher abgeblockt und bloß
am Rande gestreift. Offenbar wollen sich die unverdrossenen Alt-ßewegungsbewegler
auf keinen Fall aus dem Routine - Trott aufschrecken lassen, in dem sie seit Jahren
vor sich hinstolpern wie Esel in der orientalischen Tretmühle. Besonders pikant

-9-

-8-

erscheint in diesem Zusammenhang die mit großer Abgeklärtheits-Gebärde vor-

heit in den "neuen sozialen Bewegungen" (Anti-AKW, Frieden, Jugend, Frauen,

getragene Berufung des KB auf den "langen historischen Atem". Dazu muß man

Schwule, Hausbesetzer etc.) weiter, ohne je über den Horizont der Tagespolitik

wissen, daß der lange historische Atem des KB hauptsächlich darin besteht, wie

hinauszuschauen. Wie alle K-Gruppen ist auch der KB, ohne daß es ihm bewußt ist,

ein Pawlowscher Hund auf die Oberflächenbewegung der Gesellschaft zu reagieren,

in gewisser Weise von der verkürzten "instrumentellen Vernunft" des Spätkapitalis-

überall dort zu bellen, wo sich etwas bewegt, und seinen hauptseitig organisatori-

mus geprägt; zwar lehnt er theoretische Arbeit und inhaltliche Klärung nicht direkt

sehen "Einfluß" zu Tagespreisen zu offerieren. Damit kann eine Sekte vielleicht noch ab, erkennt sie aber nur insoweit an, als sie sich unmittelbar praktisch-politisch ver-

~eise

einige Jahre vor sich hinvegetieren, bloß hat dies kaum etwas mit dem langen histo-

wursten läßt. Auf diese

rischen Atem der Revolution zu tun. Man muß dem KB vorwerfen, daß er das "K"

Menge Leute orgamsatonsch verheizt, wenig zur inhaltlichen Klarheit beigetragen

haben die K-Gruppen binnen eines Jahrzehnts eine

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in seinem Namen inhaltlich viel zu wenig ernst nimmt, und in dieser Hinsicht scheint und kaum bewußte Revolutionäre herangebildet. Sie sind theoretisch so hohl und

gesells~haft­

speziell der Nürnberger KB eine einsame Spitzenstellung zu halten.

schwachbrUstig wie vor zehn Jahren, ihre Einsicht in den objektiven
lichen Gesamtzusammenhang ist keinen Schritt weiter gekommen und gegenüber den

Unmittelbarkeits-Fetisch und linkes Bewußtsein

modischen grün-alternativen Angriffen auf den Marxismus sind sie nicht einmal zu
richtigen Rückzugsgefechten fähig.

Polemisch eine Verbindung herzustellen zwischen dem herrschenden "Zeitgeist"
des Spätkapitalismus und dem ideologischen Zustand der linken und alternativen
Opposition, ist keineswegs, wie der KB meint, ein logischer Fehler, sondern ganz im
Gegenteil ein Hinweis auf die Logik der Tatsachen selbst. Eine Gesellschaft, in der
die Tauschwertbeziehung alle Lebensäußerungen durchdrungen hat, eine Gesellschaft
des "absoluten Marktes", orientiert zunehmend ihr ganzes Denken und Handeln am

m

In a nderer Form zeigt sich derselbe Unmittelbarkeits-Fetisch heute bei den GrünAlt ernativen selbst, die am objektiven Vermittlungszusammenhang der kapitalistischen Produktionsweise (Profitprinzip, Marktgesetze etc.) vorbei unmittelbar zu allerlei
schönen und nUtzliehen Dingen wie "sinnvoller Arbeit für alle" usw. übergehen wollen
und dabei doch nur an einen so berüchtigten Gesellen wie den "gesunden Menschenverst a nd" appellieren und den Übeln der kapitalistischen Warenproduktion bloß

äußerlich-moralisierend gegenübertreten können. Ebenso unmittelbarkeits-fixiert
kurzfristigen Zyklus der Marktvermittlungen. Das allgemeine Knopfdrlicker- und
Runterschlucker-Bewußtsein erkennt sich nur unter dem Gesichtspunkt der unmittel- zeigen sich die Anarchos und Gruppen wie die "Autonomen", "Anti-lmps" etc., deren
baren Verwertbarkeit

wieder, was davon abweicht oder auf einen größeren Zeithori- polit ischer und theoretischer Horizont auch nicht weiter als ihre Nasenspitze reicht

zont bezogen ist, das ist von !ibel oder zumindest uninteressant. "Hier und heute",

und die sich schon deswegen für militant halten, weil sie in ganz spontaner Verzweif-

"subito", "alles und sofort" - oder gar nichts, das ist die Parole.
Die linke Oppositionsbewegung der BRD in den letzten 15 bis

lung mit Lehm schmeißen und ein wenig die Wände anmalen.
Dieses bornierte Unmittelbarkeits-Denken hat im Laufe d~r Zeit den notwendigen

20

Jahren ist von

dieser verkürzten "instrumentellen Vernunft" (Horkheimer) bis hinein in ihre politi-

Frakt ionskampf um Weg und Ziel der Oppositionsbewegung verwässert und zu einer

sehen Äußerungen und bis hinein ins Alltagsbewußtsein keineswegs frei gewesen und a llgemeinen Versumpfung des theoretischen Denkens geführt; bis hin zur offenen
ist es auch heute nicht, am allerwenigsten der KR. Freilich nimmt der allgemeine

Theoriefeindlichkeit. Die großen historischen Fragen der Gesellschaft traten in den

Unmittelbarkeits-Fetisch zu verschiedenen Zeiten und aus verschiedenen Zusammen- Hi ntergrund und wurden als bloße Ideologie oder akademische Spielerei denunziert,
hängen heraus unterschiedliche Formen an. Die K-Sekten wollten unmittelbar die

di e keinen praktischen Nährwert habe. Die verschiedenen "Praxisfelder" und Einpunkt-

sogenannten Massen gewinnen und verteilten Tonnen von Flugblättern vor den Fabri- ode r Teilbewegungen verselbständigten sich gegeneinander und zersplitterten in
ken, ohne sich um die objektiven Vermittlungszusammenhänge der Widersprüche im tausenderlei gschaftlhuberische Einzelinitiativen, die alle nur noch auf ii-Jr besonderes
realen Lebensprozeß der Gesellschaft zu kümmern, aus denen

her~us

eine gesell-

"Thema" starrten und sich keine Rechenschaft mehr über den

ges~llschaftlichen

Ge-

schaftliche revolutionäre Bewegung nur entstehen und aus deren Erkenntnis heraus Sa mtzusammenhang ablegten, in dem ihre Tätigkeit objektiv steht. Aber man kann
der "subjektive Faktor" erst bewußt intervenieren kann (in etwas abgewandelter

nicht über Jahre hinweg immerzu spontan sein oder die Tretmühle eines verselb-

Form unternimmt heute erneut die "Marxistische Gruppe" diesen untauglichen Ver- ständigten Organisationsapparates bewegen, bis man in einer breiigen Routine ersuch). Als sie mit dieser Vergehensweise scheiterten, lösten die K-Gruppen sich

stickt. Die harten gesellschaftlichen Tatsachen selbst stoßen die Opposition mit der

entweder auf und warfen gleich den ganzen Marxismus mit über Aord, oder sie

Nase auf die Notwendigkeit der inhaltlichen Klärung jener "großen Fragen" des ge-

wurstelten mit der gleichen theo~etischen Kurzatmigkeit und Organisationsborniert- seilschaftliehen Gesamtzusammenhangs. Die Alternativ-Bewegung ist als Bewegung

und eineri dieser "Szene"-ldeologen der letzten Jahre. konservativ und mit eher kleinbürgerlichen Positionen schaft ab. das an ihm zu beizutragen.B. nämlich an der Rolle der bUrgerliehen Familie und der patriarchalischen Ge- setzt er als völlig unausgewiesenen Ausgangspunkt die Konstruktion eines abstrakt- schlechterverhältnisse in der Genese des Faschismus: "Besondere Bedeutung ge winnt unhistorischen Unbewußten als menschlichen "Wesenskern". gelegentliche Zeitschriftenlektüre und andere sekundäre Kanäle ins Be- des Himmels" zum passiven Bleigewicht am Hals der Arbeiterbewegung wurde. aber doch halts objektiv weitgehend vom politischen Emanzipationskampf ausgesperrt. eine Auseinandersetzung mit dem Ich des 'soldatischen Mannes'. daß sie tische Praxis im engeren Sinne als auch die Lebenspraxis) ist durchaus ideologisch den Auflösungserscheinungen der Blutsverwandtschafts-Familie im Kapitalismus ge- bestimmt. und die Praxis der "Szene" (sowohl die pol i- eines wichtigen Moments des gesellschaftlichen Gesamtprozesses zur Folge. Bis heute unterscheiden sich die offiziellen Aussagen der Keineswegs freilich ist mit der grundsätzlichen theoretischen und praktischen Aus- StaatsbUrokrati~ des Ost- blocks zu Familie und Sexualität kaum von den finstersten Statements der christ- einandersetzung auch die "Ideologie" selbst verschwunden. er untersucht die Folgen des patriarchalischen Geschlechterverhältnisses in der Phase seiner bereits begonnenen objektiven Auflösung zu Beginn des 20.). Sexualität und Farnflic rungen dieser achtziger Jahre selbst sind es. nach Dingen. Um diesem Theoretiker gerecht zu we rde n. die das Unmittelbarkeitsbewußtsein aus den Augen verloren hatte. daß die weibliche "Hälfte Hörensagen. die diesen Anspruch nur noch als hatte daher in dieser Hinsicht die Arbeiterbewegung kaum etwas entgegenzusetzen. durch unbegriffene Verhältnis der Geschlechter rächte sich dadurch. die Auflösung der Standesämter) wieder rUckgängig gemacht wurden. was der Mensch macht. Der offen und militant patriarchalischen Ideologie des Faschismus politischen Anspruch hatten bzw. die nicht in der Lage war.. lichen Kirchen. nach sCo1<uellem Kontakt. die Friedensbewegung in ihrer bisherigen Form hat sich vor der Härte des imperi a- revolutionär zu thematisieren. Gestützt auf die französischen Theoretiker Gilles Deleuze und Felix Guattari an.. dieses Unbewußte. womit nebe n richtungs. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich auch sofort. Aber Theweleit verspielt die Chance. von der inneren Triebenergie gespeiste einer Auseinandersetzung mit dem NS treten müßte" (Komm-Zeitung. die einmal einen revolutionären Haltung gezwängt. Die elementaren praktischen Erfah- kapitalistischen Länder setzte sich. Mit dem imperialistischen Stadium der entwickelten listischen Machtapparats lächerlich gemacht. bis wußtsein tropfen.und klanglos zu Ende gegangen. den Wunsch Das so verstandene Unbewußte wird daher auch als "Wunschmaschine" bezeichnet. die Hausbesetzerbewegung ist sang. März 8 3). die zu produzieren sind usw. seinem zialpädagogischen Bewußtseins aufzeigen. produziere insofern dem k'!pitalistischen Produktionsverhältnis ein bestimmtes mann/weibliches Ver hält nis (das patriarchalische) als Produzent einer lebensvernichtenden Realität ins Zentrum den unbestimmten "Wunsch zu wünschen". Ursache dafür ist vor allem die ideologische Basis seiner Untersuchungs- finden ist. Material gerecht zu werden und damit zum· Fortschritt der revolutionären Theorie muß man allerdings zuerst ein wenig das einzige gute Haar kämmen. Sexualmoral restauriert und einschneidende Maßnahmen der Oktober- Faschismus und "Männerphantasien" revolution (z. verbunden mit einer zuckersüßen Rechtfertigung der zu- Korsett einer familienbornierten und dem Klassenkampf gegenüber abwehrenden nehmend versumpfenden Lebenspraxis von Leuten. die wieder zurückfUhren zur Frage mindest ihrer oberen Schichten. Mit . Ganz ähnlich verlief die Entwicklung in der Sowjet- prozesse. Dieses über Wirtshausgeschwätz.-II- -10- gescheitert. die als solche zwar unter die Mutter-Rolle und die Fesselung an die privatistische Sphäre des Einzelhaus- von der "Szene" im weitesten Sinne nicht selbständig verarbeitet werden. Klaus Theweleit mit seinem zweibändigen Werk "Männerphantas ien". Jahrhunderts anhand einer Fülle von literari- schem Material der konterrevolutionären Freikorps in den ersten Jahren der Weimarer hat die Sozialarbeiter-Belegschaft des "Komm" zu ihrem Guru gekürt. wo mit der Herausbildung einer neuen herrschenden Klasse auch die bUrgerliehe Familie bzw. verbunden mit einer relativen Besserstellung zu- ihres revolutionären Flügels).und zunächst inhaltslose Triebenergie beinhalten soll. Theweleits Faschismus-Analyse setzt durchaus an einem wichtigen Pu nkt methode. von Jugendlichen. Für die Arbeiterbewegung des Westens hatte diese Verdunkelung muß vorher durch seinen Kopf hindurch. An Thewe leit Republik (diese Freikorps sollten schon wenig später die Kerntruppe der aufsteigenden und seiner Nürnberger Lesergemeinde läßt sich exemplarisch die Raffinesse des so- faschistischen Massenbewegung bilden). verbiestertes Schreckgespenst längst versunkener Zeiten (1968 nämlich) begreife n können. daß hinter den diffusen reagierte. das die . Theorien werden von Theoretikern gemacht. auch in der Arbeiterklasse die kleinbUrgerlich-patri- der theoretischen und politischen Klärung gesamtgesellschaftlicher Entwicklungs- archalische Familienstruktur durch. union. Theweleit greift nun zwar diesen Problemkomplex auf. nach Berührungen. Tatsächlich liegt hier eine Schwachstelle der gesamten alten Arbeiterbewegung (auch "Wünsche" als Voraussetzung jeder Objektbeziehung zur Außenwelt (z. vertrödelte Nachmittage an WG-Küchentischen. gleichzeitig blieb die proletarische Frau durch die knechtende Unterordnung ideologischen Syndromen tatsächlich bestimmte Theorien stehen. Das Wesen dieser Theorien ist der ideologische Angriff auf den in die Familien führender kommunistischer Funktionäre hinein blieben die Frauen in das revolutionären Marxismus. nur legt man sich über diese Ideologie immer weniger inhaltliche Rechen- genüber hilflos-moralisierend.B.

Mit großem theoretischem Aufwand wird die freilich unbestreitbare Tatsache ausgewalzt.z. sche ist keineswegs bloß die Funktion einer "Hemmung" (Einsperrung_etc. daß der Mensch über- ("Fiießenlassen der Wünsche").B. statt der Arbeit in der materiellen Repro- Ökonomie geradezu feindlich entgegen (sogar dort. in Form der theo- als Moment eines historischen Gesamtzusammenhangs. die vor aller menschlichen J- französischen Küche kleiden. und sei es in der Form des Faschismus schließlich als bloßer Ausdruck und Abklatsch dieser psychesexuellen Mecha- theoretischen Monstrums einer unbewußten "Wunschmaschine". Jahrhunderts. das Bedürfnis nach Nahrung. denn was ich konkret wünsche und wie ich es wün- bewegung sich keineswegs nur auf das Problem des Geschlechterverhältnisses bzw. hat er doch damit theoretische Nahrung für die . ein zentraler Topos des Menschen und gleichzeitig die patriarchalische Repression als notwendiges Moment aller bUrgerliehen Ideologie seit Rousseau.und damit Ausbeutungs-Gesellschaften hindurchgeht). Die patriarchalisch geprägte psychesexuelle Struktur der Freikorps-Solda- dürfnisse) hat. wo sein eigenes Material ganz of- duktion des Lebens und der daraus folgenden historischen Entwicklung der Produktiv- fensichtlich sozialökonomische Ableitungen nahelegt). Kleidung. So erscheint der nisse zu einer aparten "Natur des Menschen" stilisiere. so ziemlich die älteste und abgehangenste ideologische lung der Produktivkräfte erscheinen sogar als bloße Abfolge immer neuer Formen der Klamotte der Bourgeoisie und des Kleinbürgertums. Aber ten wird nicht als ein Moment des historischen Gesamtprozesses der Gesellschaft d'e s diese Tatsache als solche ist nichts als eine ungeheuer platte Trivialität und sie wird imperialistischen Kapitalismus in Deutschland herausgearbeitet. diese Spaltung auf revolutionäre Weise zu überwinden. sondern historisch-ökonomischen Grundlagen führt ihn folgerichtig zum Kult eines abstrakten. auf die es ankommt. sondern die Unfähigkeit der KPD. Es ist die bestimmte historische Form sien" zusammen. Qual und Repression der WUnsche (dies Betracht und wird mehrfach sogar ausdrücklich negiert. Die Entwicklung der Produktivkräfte politisch-strategischen Fehleinschätzungen führten). daß ich die Existenz dieser abstrakt-natUrliehen Bedürf- politisch-ökonomischen Triebkräften des Faschismus entgegengestellt. sondern in erster Linie eine Funktion des historischen der Klassenverhältnisse mindestens ebensolche Lücken zeigten (und zu katastrophalen Entwicklungsstandes der jeweiligen Gesellschaft. nicht der materielle lichen auf den psychesexuellen Apparat und dessen Ablösung von seinen wirklichen Lebensprozeß der Gesellschaft ist die Grundlage der psychesexuellen Struktur. Die Theorie wird. Wenn man bedenkt. Die Reduzierung d~s Gesellschaft- kräfte als die "wahre" Triebkraft der menschlichen Lebenstätigkeit. Wohnung.und Ausbeutergesellschaft sind nicht voneinander zu trenn·en. aus denen die Freikorps- dürfnis nach Nahrung wie ein Mensch des 20. der sich Theweleit zerreißt die historisch-materielle Einheit des politisch-ökonomischen und mit dem historisch reflektierten Idealismus Hegels nicht messen kann. Anstelle einer konkreten historisch- Repression dieser "schon immer" vorhandenen "Wunschmaschine". Sexualität etc. In einer phantastischen Konstruktion schnurrt die verheerende historische historische Bedingtheit des konkreten Inhalts dieser menschlichen Bedürfnisse. daß die ist sie auch. freilich auf einen Kopf. in der konkreten Analyse "Fiießenlassens" der Wünsche. daß sich . insofern diese Entwicklung unvermeidlich durch die Entfaltung verschiede- Hauptursache der Niederlage die politische Spaltung der Arbeiterbewegung war und ner Stufen von Klassen. Diese Fehlleistung macht aber gerade den Erfolg Theweleits aus. Mehr noch: der historisch-materielle Lebensprozeß und die Entwick- unhistorischen Individuums. die verschwommene Perspektive einer "Triebbefreiung" dieses abstrakten Individuums Der Trick dieser Argumentation ist ein sehr einfacher. ist die bleiben.. hinter Marx zurück- aller bisherigen Klassen. aber er kann dieses Bedürf- nis beim besten Willen nicht in den "Wunsch" nach einem achtgängigen Festmahl der Leute großenteils stammten) nur als grotesk erscheinen. sondern offen den dadurch nicht weniger platt. Ebenso ist die Form der sexuellen WUnsche historisch bedingt. genau umgekehrt.I -12- dieser Konstruktion präsentiert Theweleit wieder einmal einen Neuaufguß der Theorie von einer abstrakten. der Niederlage der Arbeiterbewegung zum Problem einer mangelnden Auseinandersetzung eben in letzter Instanz abhängig bleibt von der Entwicklung der Produktivkräfte und mit dem Ich des "soldatischen Mannes" und dessen patriarchalischen "Männerphanta- den daraus folgenden Produktionsverhältnissen. als bloße Formen materialistischen Kritik der bürgerlichen blutsverwandtschaftlich-patriarchalischen ihrer Einsperrung und der Abschottung des Bewußtseins von den eigenen "inneren Wün- Familie und deren bewußtloser Reproduktion in der Arbeiterklasse entwickelt er so schen". er untersucht die psychischen Mechanismen nicht Psychoanalyse Freuds genommene Begriff des Unbewußten erscheint. die Herausbildung erotischer Kultur als Teil der historischen Selbstproduktion Entwicklungsgeschichte und unabhängig von dieser existieren soll. Für die Faschismusanalyse hat diese bürgerliche theoretische Grundlage Theweleits haupt Bedürfnisse (und daraus folgend natUrlieh "Wünsche" zur Befriedigung dieser Be- fatale Folgen. fallend. Der Steinzeitmensch hat genauso das abstrakte Be- sächlich an den kleinbürgerlichen Schichten festgemacht.) oder eines der patriarchalischen Familie beschränkte. Der aus der psychisch-sexuellen Lebensprozesses. Was Theweleit und mit nismen. bleibt bei Theweleit völlig außer der Arbeit ist so gesehen nicht nur Mühe. unhistorischen "Natur des Menschen". von den FUßen wieder auf den Kopf gestellt. sondern stellt sie der politischen retischen black box der "Wunschmaschine". die sorgfältig von allen politisch-ökonomischen Zusammenhängen abgeschnitten ihm alle anderen Ideologen irgendeiner "Natur des Menschen" übersehen. Daß der theoretische und praktische Mangel der damaligen Arbeiter- der Wünsche. dann gleichzeitig die Produktion des Gegenstandes der Wünsche und die historische Heraus- kann die Verabsolutierung des isolierten psychesexuellen Moments (noch dazu haupt- bildung der Genußfähigkeit selbst.

Kapitalverhältnis und Marktwirtschaft sind in der tarischer underdogs. sie wirklich nur noch als absoluter politischer Feind zu behandeln. bei uns selbst. diese sozialpazifisti- ansatz vernichtet werden muß. Theweleit folgend. sind sichtbar. erscheint uns Das "Komm" als "kritisches" Integrationsmodell auf (den) sich faschistische Gruppen nur allzu bereitwillig eingelassen haben und ein- mehr als fragwürdig. Wenn der Faschismus bei Theweleit schließlich nicht mehr als Frage des revolutio- Aber "der Faschismus" ist nicht einfach ein anderer Name für die sozialpsychologischen nären politischen Kampfes. rechten Jugendlichen gegen- führt. machen unsere Sozialpädagogen Aber diese pazifistische Ideologie verharmlost nicht nur den objektiven Klassengegensatz. nämlich das Einsteigen prole- der gewaltsamen Konfrontation. der auf dem Boden der bestehenden Ausbeuterordnung "behandelt" werden soll.Ideologie zu verschleiern und "kritisch" zu maskieren. Indem Theweleit das Wort "Kampf" fast nur in Anführungszeichen verwendet arbeit des "Komm" zu beobachten ist (bis hin zum Prügel-Terror der Skins gegen andere und die bewaffnete Klassenauseinandersetzung faktisch auf sexualpathologisch-halluzina- Jugendliche). freilich andersherum: sie verharmlosen den wirklichen Faschismus (und letztlich Jugendlichen nicht einmal im Ansatz gerecht. Das ist wirklich die mit Ab- historischen Material zurückzuführen. "der Verzicht. Aber genau diesen sche Mittelklassen.14- -15"Das Rezept . Die Aggressionen der Skins. dann nicht in erster underdog-Jugendlicher im "Komm" zu historisch-gesellschaftlichen Fragestellungen über: Linie aus Gründen einer sexualpathologischen Wahrnehmung der Realität wie vielleicht . die auf rechts abfahren" (Komm- ökonomischen Klassengegensatzes wegmogeln möchte. Damit entpuppt sich auch ihnen gegenüber bestehen. in der "offenen" Jugend- beseitigen. wie es in der Soziologie wechseln und so die unvermeidliche Konfrontation der Klassen ideologisch entschärfen so schön heißt). eine Erscheinung. die Ablehnung eines Feindbildes. das die handfeste Realität des einer wirksameren Politik gegenüber Jugendlichen. was für uns die Werte der Sinn des sorgfältigen Wegpräparierens der psychosexuellen Motive von allen poli- und Ziele einer (besseren) Welt darstellen. weil es einen Stil der politischen Auseinandersetzung beinhaltet. und zwar alles andere als gewaltfrei). Weltwirtschaftskrise langfristig auf friedliche Weise weder aufrechtzuerhalten noch zu Rituale und Symbole (Skins usw. Der beständige Kontakt und die Konfron- tisch-ökonomischen Zusammenhängen als ordinärer bürgerlicher Pazifismus. sondern stand dümmste "antifaschistische" Argumentation. den Klassenkampf überhaupt). lassen" (Komm-Zeitung. sondern weit eher als therapeutisches Problem erscheint. jugendlicher Dauerarbeitsloser etc. Politik mit Pädagogik ver- Ausdruck ihrer sozialen Klassenlage ("Unterprivilegierung". Fast unmerklich gleitet die Argumentation von dem Problem aggressiver Schwule und primitives Macho-Verhalten gegen Frauen äußern. auf eine psycho- sind nicht Resultat einer verwickelten kleinbürgerlichen Sozialisation. Flugs haben sich hier die jugendlichen underdogs in Daß die sozialpädagogische Besatzung des "Komm" sich zu einem Theweleit-Fanclub "den Faschismus" verwandelt. April 82). Fehler. schon die ziellosen Aggressionen und rechten Schlagworte unorganisierter underdog-Jugendlicher mit "Faschismus" gleichzusetzen. Eine sinnvolle politische Arbeit kann nicht in einer Anti-Haltung sich unsere pädagogischen Mittelklassler dankbar stürzen. sondern in der Verdeutlichung dessen. eine aufs Maul gegeben und (sie) aus allen Einrichtungen entfernt hätte. was wir wollen. die ich je gehört habe. als liberales tation mit dem. sie wird eben dadurch auch den Problemen der proletarischen Unterschicht- selber. auf faschistische Schlagworte. indem sie ihn. legt er eine sozialpazifistische Interpretation seiner Untersuchung nahe. damit er sich womöglich nicht auf Gewalt einläßt. März 83). für die Unvermeidlichkeit Sozialpädagogen an ein empirisches Faktum anknüpfen. Punks usw .B. sozialpädagogischen alten Weiber. daß die für die Unhaltbarkeit der bestehenden Gesellschaftsordnung. Wenn sich diese Aggressionen als Hetze gegen Ausländer. wlirdig der vielmehr auf die ideologischen lmplikationen und Perspektiven seiner Untersuchung. daß der "Wille zur Zeitung. auf die über. Terror gegen möchten. Kein Wunder. die auf "Konfliktentschärfung" kond~ioniert sind. ist wohl weniger auf eine Auseinandersetzung mit dem umfangreichen muß. setzt ihre versöhnlerische Ideologie doch die bestehende Macht des Kapitals tarischer underdog-Jugendlicher umstandslos mit der bewußten Politik faschistischer als nicht mehr in Frage gestellte Rahmenbedingung voraus.). Dieser Zusammenhang wird zunächst dadurch verschleiert. und nicht die Ausgrenzung. Mit pädagogischem Augenaufschlag wird "Verständnis" für diese Jungs torische Wahrnehmungsprozesse des abstrakten Individuums "soldatischer Mann" zurück- gefordert. das dieser zusammengetragen hat. Probleme von Unterschicht-Jugendlichen. die Aggressionen prole- Macht" oder die Perspektive der "Machterringung" den "Komm"-Sozialarbeitern ein Greuel ist. dessen Bewegungs- Die Probleme der underdog-Jugendlichen müssen dazu herhalten. daß es falsch wäre. sondern der politische Ausdruck des sozial- so kommt diese Auffassung ihrer eigenen naturwüchsigen Ideologie und ihrem Berufs- ökonomischen Klassenkampfes und ein historisches Indiz für dessen Unversöhnlichkeit. für den man dann wohl auch "Verständnis" aufbringen entwickelt hat. daß 1933 verhindert worden wäre.. sind die einzige Möglichkeit Gefasel vom "Stil der politischen Auseinandersetzung". bild entgegen. die z. Hinter dem therapeutischen Organisationen gleichzusetzen und entsprechend zu bekämpfen (wo die Skins allerdings "Antifaschismus" wird eine therapeutische Einstellung zum Klassenkampf überhaupt als ideologisch geschulte und organisierte faschistische Schlägerbanden auftreten. Nun wird kein Revolutionär leugnen. sondern direkter sexuelle und sozialtherapeutische Frage herunterbringen. wenn man den Faschisten rechtzeitig unpolitischen Aussteiger-Träume des heutigen sozialpädagogischen Neo-Kleinbürgertums geliefert.

Die verschiedenen "Bewegungs"-Meta- (Komm-Zeitung. selbstbestimmte Arbeit. zweitens hat es sich zum ideologischen Pol alter- nicht die Möglichkeit haben. beschäftigen sie sich mit ihrer "therapeuti- praktischen connections zu allerhand lokalen alternativen Projekten (Netzwerk etc. noch unter sich drücken und aus dessen Verfolgung und Erniedrigung er sich ein (und Logischerweise erscheint ihnen die Politik bestenfalls noch als sekundäre Logistik sei es noch so klägliches) Moment der eigenen Stärke suggerieren kann. Denn natürlich knüpft das Denken der Sparflamme. wird er immer nur nach einem anderen "letzten Dreck" suchen.-16- -17- bei den bürgerlichen Freikorps-Offizieren der zwanziger Jahre. turen ist auf den Kopf gestellt. mit der Unmittelbarkeit zielloser Aggression reagieren. Dieses Aufklärerturn bildet sich ein. Seminare etc. oberflächlich angeeigneten wissenschaftlichen Sozialismus zum affektiven verwandeln sollen? "Eine 'Minderheit' lebt 'anders'. linke ihnen wehtut. ~chaft. "gesunden Menschenverstand" als Kapitulation vor dem Unmittelbarkeits-Oruck der selbstverwaltete Zentren. Kulturgruppen. Wenn die Skins auf eine Realität. die von den Sozialpädagogen mit· Veranstaltungen.. die gesellschaftliche Struktur und deren unaufhaltsame Entwicklungsgesetze ohne werden. in kleinen Gruppen) wäre nichts dagegen einzuwenden. die "Werte und Ziele einer besseren Welt". Fachoberschüler. Gerade diese Perspektive aber ist es. erweist sich in diesem Zusammenhang und die Skins. um auf dem Boden bzw. die anstelle wenn auch vielleicht auf verschiedenen Abstraktionsebenen. es geht "linken" Sozialdemokratie. der nicht mehr auf ein politisches Ziel selber schwach und am unteren Ende der sozialen Stufenleiter. antiautoritäre Ablehnung des "Machtdenkens Alternativen am allgemeinen Unmittelbarkeits-Bewußtsein an. daß die Ausländer gar nicht schuld an der Arbeitslosig- Politik für diese Helden des kritischen Denkens von der Dimension des gesellschaft- keit und daß sie keine Wüstlinge und Frauenschänder sind. Damit aper ist die treten.und Kommunalpolitik im Dunstkreis der jeweiligen Grünen und der haltliche Argumente. solange sie Realität zermalmte Ausgeflippte. als Momente des Aufbaus einer revolutionären politischen Kampfbewegung. um ihnen nachzuweisen. gelesen werden. das ihn zum "letzten Dreck" noch mit den Augen eines klassischen Kleinbürgers wahr. Druckereien usw. Studenten usw. ist willkommen. diese Projekte auch sinnlos. kollektives Leb~n durchzusetzen . Sie können die sozialen Ursachen der tische Linke hinein. Dies ist ihr praktizierter Antifaschismus" (Komm-Zeitung. Sie versucht produktive Kultur. solange sie nur als sicht: erstens wird es zur Freizeit-"Heimat" und zum Ort sozialintegrativer Be- partikularisierte Subjekte eines unbegriffenen Zusammenhangs agieren und nicht über schäftigungstherapie für Unterschicht-Jugendliche und andere von der kapitalistischen eine kriminelle und pogrom-trächtige Bandenbildung hinauskommen. mit Ausstrahlungskraft (über die Komm-Zeitung. aus der sie ein gewisses Selbstwertgefühl ohne allzu großes Risiko ziehen können. Mit einem Wort: "Die Mitarbeiter im Komm werben um morphosen bis zum alternativen Kleinkrämer-Bewußtsein als bisherigem Tiefpunkt alternative Positionen. des politischen Klassenkampfes usw. Die scheinbar so kritische. sondern allein um Vorwände. können daher auch als Stufenfolgen des Versackens im Sumpf der Unmittelbarkeit . Für die Alternativen aber haben sich diese Projekte "auszusteigen". Schon in der 68-er Bewegung mit ihrem subjektivistischen Praxis-Fetisch war der Weg von einem halb- des Klassenkampfes die proletarischen Jugendlichen beglücken und in Antifaschisten verdauten. in diesen Menschen- ausgerichtet ist. aber statt diese Aggressionen dann auf das "richtige" mit sozial unklarer Zukunfts-Perspektive mußte die "Komm"-ldeologie mit ihren Objekt (Staat und Kapital) "umzulenken". dann ist der Ver - Kneipen. den er schaftlichen Prozeß ideologisch dem Gedeihen seiner kleinen Klitsche unterordnet. es ginge dabei um in- Kirchturms. Die Alternativen nehmen den politischen Kampf nur Solange der "letzte Dreck" nicht das System bekämpft.chen Sinne erträgliche zunächst attraktiv und verführerisch wirken. im Gegenteil: die alternativen Projekte selbst sind Ausdruck einer gruppen den noch Schwächeren und damit das Objekt einer Aggressionsabfuhr erken- Entpolitisierung. die sie nicht begreifen und die Soweit die relativen "Freiräume" in Jugend. der den gesamten gesell- erst macht. " warenproduzierenden Gesellschaft angelegt.und Kommunikationszentren. ihrem Zurückdrehen auf eine im polizeili. der tatsächlich ausreicht für das heroische nicht im geringsten um Argumente. über den sie sich erhaben glauben. und jeder Vorwand Ringen um die Existenz alternativer Würstchenbuden.. während solche in Wirklichkeit völlig gleichgültig sind. d. einzugliedern. das Verhältnis von Politik und deren logistischen kulturellen Struk- nen. Deshalb ist es ihrer kulturellen und kleinbetriebliehen Projekte statt umgekehrt. daß die Schwulen keine per- lichen Emanzipationskampfes zusammengeschrumpft auf den Horizont kleinkarierter versen Schweine sind usw.) in die gesamte "Szene" und bis in die ehemals poli- Händen und Füßen krampfhaft abgewehrt wird.h. Die sozialpsychologische Reaktions- Das "Komm" erweist sich so als "kritisches" Integrationsmodell in doppelter Hin- weise der Unterschicht-Jugendlichen bleibt völlig unvermeidlich. politischen Klassenkampf zu "unterlaufen" und individuell (bzw. längst in einen Selbstzweck verwandelt. Nicht nur die Punks überhaupt". wenn der Wille zum Pogrom da ist. ein Rahmen. April 82). März 83). sondern weil sie. Aggressionen nicht beseitigen. Auch für viele Gymnasiasten. diesen Leuten bloß äußerlich und bürgerlich-aufklärerisch gegenüberzu- entpuppen sich so als kleinbürgerliche im unmittelbarsten Sinne. sich in eine politische Kampfbewegung der Arbeiterklasse nativer Entpolitisierung gemausert. Und worin bestehen sie nun.) schen" Besänftigung. in den "Nischen" dieses unbegriffenen Kapita- . auch die "Szene" im weitesten Sinne und die sogenannte Linke reagie- plötzlich als sehr vereinbar mit dem sozialen Integrationsauftrag unserer pädagogischen ren ja unmittelbarkeitsfixiert auf die unbegriffene Oberflächenbewegung der Gesell- Mittelklassler. als Logistik des Klassenkampfes verstanden such.

Es gab einmal den Witz. die bei Zu- das ihm jetzt als alternativer Antikommunismus entgegenschlägt. Gutverdienende Sozialpädagogen (d. was die linke Hand tut. Das vorläufige für einen verkappten roten Wolf halten. diese Entwicklung des Unmittel- Arbeitslosen rät. durchaus ähnlich nahme der Anzahl konkurrierender Projekte und gleichzeitiger Abnahme des finanziel- und nur graduell davon unterschieden. die den Kapitalismus "unterlaufen" und dem Klassenkampf ausweichen des gesellschaftlichen Emanzipationskampfes und seiner Ziele (nebelhaft deswegetl. Diese Feindbild-Konstellation schmälert aber Resultat? Die soziokulturelle Ruine des "Komm" wurde erfolgreich entpolitisiert und nicht im geringsten die integrative Funktion des "Komm"-Modells und seiner alterna- von linken Aktivitäten weitgehend "gesäubert" (0-Ton Peter Hess: "Was heißt heute tiven Sozialpädagogen. In dieser längst vergangeneo Epoche des Elends war der furchtbare Irrtum liebten exclusiven Sahara-Trips oder zum Erwerb eines Bauernhauses. mit vielen Bussis. Für die große warum dann nicht gleich eine Schreinerei oder eine Kneipe mit irgendwie emanzipato- und immer weiter anschwellende Masse der arbeits. Sympis zu belabern und allmählich gar klassen-Szene nichts als blutiger Hohn. statt ewig bloß auf Sitzungen ohne inhaltliche Diskus- Jugendlichen ist diese Sorte "praktizierter Antifaschismus" einer alternativen Mittel- sion herumzuhängen. ist strukturell dem Denken. Dienstleistungen. wie werden. der dümmer wäre. es nur der Markt der "Szene" selber). möchten.).und Polizei-Häuptlinge sowie provinzieller CSU-Würdenträger herumstrolchenden Gymnasiasten. Ärzte. in der es noch ein Proletariat gab und einen Klas- "Aussteiger"-Perspektive darstellen. die Erfolge des "Komm" und s<!iner Hüter als lichen Ausschuß der kapitalistischen Warenproduktion entwickelt. und selbst für diese nur vorübergehend oder von vornherein bloß als in- Weihnachtsmänner nicht als nützliche Idioten betrachten würde.>en. Drucke- Ebene des Unmittelbarkeits-Denkens als politischer Praktizismus. die rechte Hand der Bourgeoisie schon noch links oder rechts"). die sogenannten "Kader". schon heute machen sich die alternativen KneiJ. kaum zu worden. spiegelt nur die Mischung aus Illusion und Zynismus im Bewußtsein der berufsmäßigen Ohnmachtspropheten des imperialistischen Sozialstaats. So braucht sich der KB z..-19- -18- lismus "anders leben" und "selbstbestimmt arbeiten" zu wollen. len Konsumtions-Fonds der "Szene" schon bald mörderisch werden muß. Von der nebelhaften "Ferne" tutionen usw. wozu das eigentlich alles gut sein soll? talverwertung könnten dadurch von rechtsradikalen Aggressions-Mustern abgebracht Seinen Höhepunkt als lokales Zentrum der Alternativbewegung erlebte das "Komm" 1981 mit der bundesweit berühmt gewordenen "Nürnberger Massenverhaftung". Aber auch die im es überhaupt einen gewissen Nimbus aus den Anfeindungen intellektuell etwas unter- Rahmen des "Komm" eifrig genährten "Aussteiger"-Träume der zwischen den Klassen belichteter Justiz. Das neue Kleinbürgertum der Alternativen hat keine eige- Klassenpartei errungen werden. die lächerliche Annahme. Wenn schon handwerklerisch herumwursteln. Aber der Witz und er scharenweise Mitglieder an die Alternativbewegung verloren hat. die connections zwischen den Sozialpädagogen des "Komm" als ideologischen weil man sich nie ernsthaft damit auseinandergesetzt hat) zur scheinbaren "Nähe" Akkumulatoren und den zum kleinbürgerlichen Selbstzweck verkommenen Alternativ- handgreiflich-unmittelbarer Alternativ-Projekte. Seine eigene ist wirklich bloß ein Witz. wenn er die "ver- ten" innerhalb der "Nischen" des Kapitalismus ist nur für eine winzige Minderheit ständnisvollen" und von jeglichem "Machtbewußtsein" völlig freien sozialpädagogischen machbar. von dieser absoluten tiven Mittelklassen des Imperialismus (Sozialarbeit. die das sanft blökende Schaf der grün-alternativen Herzensbewegung wirklich Lebensperspektive sind in der Regel schon nach kurzer Zeit verdampft. und zum mutmaßlichen Rekrutierungsfeld für den neofa- kraft rapide einzubüßen. den Gesetzen der Warenproduktion und des Marktes entsprechend (und sei zur Heranbildung theoretisch bewußter Kommunisten. Die Alternativ-Ideologie beginnt ihre Anziehungs- goge ernsthaft helfen kann. Dieser verhängnisvolle Fehler brachte eine mißratene ne gesellschaftliche Lebensgrundlage. ohne jede klare schöpft. das scheinbare Zentrum des Widerstands (oder das Zen- muß nicht immer wissen. als anzunehmen ist. Fachoberschüler. aber nicht zur aufgekommen.B. rituellen Umar- Klitschen sind daher kein Zufall. alternativ freilich höchstens zu einem der be- senkampf. 1984. Flugblätter zu verteilen. dem kein Sozialpäda- ziemlich bescheiden einschätzen.h. die Emanzipation der Menschheit müsse mit Hilfe einer politischen Lohnarbeit der Massen.und berufslosen Unterschicht- rischem Anspruch aufmachen. daß seine Organisation mit der Alternativ-Ideologie überschwemmt wurde Kleinbetriebs bereithält oder selber auf ein solches Projekt umsteigt. Ausbildungsinsti- Hilflosigkeit der Skins nur der Form nach verschieden. Sozialarbeiter zu werden. diese Opfer der Kapi- nicht mehr so genau zu wissen. denen sich die Alternativ-Projekte als "kreative" Freizeitgestaltung oder vielleicht auch als realistische Es war einmal eine finstere Zeit. daß der Sozialarbeiter dem mungen und prothesenhaftem Gefühlskult dekoriert. solche. Der Traum vom "anders leben " und "selbstbestimmt arbei- schistischen Untergrund. sondern bestärkt sie sogar. daß er als alternativen Ratschlag den zur Eröffnung einer Kneipe oder eines wundern. die einen Posten in der staatlichen Elendsverwaltung Endzeit-Stimmung ergattert haben). dieser Witz ist nun dahingehend erweitert barkeits-Fetischs war eigentlich vorauszusehen. trum des Scheinwiderstands) hat sich zum traurigen Anziehungspunkt für den mensch- Trotzdem kann man heute. es ist ein Produkt hauptsächlich der reproduk- Frankenstein-Sippe hervor. Lehrer usw. die schon bald eine zutiefst re- . Studenten usw. sind es im wesentlichen. zunehmend gegenseitig Konkurrenz. seine Unfähigkeit reien usw. karniertes ideologisches Luxusprodukt des Mittelklassen-Bewußtseins.

EndzeitJeremiade und theatralisch in Szene gesetzte "Lebensgier" sind die beiden Seiten derselben Medaille. sondern "an sich arbeiten". ohne freilich außer einer gewissen Emanzipation von der Grammatik irgendeine Form von Lustigkeit aufweisen zu können. Dann müssen nämlich alle Tätigkeiten oberhalb des Stadtstreicher. Bekanntlich werden die Mittelklassen in der Krise verrückt. bevor die Atomsonne aufgeht. Diesen primitiven Gesetzmäßigkeiten. dann sollen die alternativen UnmittelbarkeitsHedonisten doch rasch einen Schlafsack und eine Pulle chemischen Aldi-Rotwein einpacken. So schlägt die Wehleidigkeit der Endzeit-Stimmung um in das johlende Volksfest eines schrillen Hedonismus. Daran werden auch die ideologischen Albernheiten der Alternativen als rechter und der "Autonomen" als linker Randströmung dieser Partei des NeoKleinbürgertums nichts ändern. ein Gedanke. die nicht als parthenogenetische Sekte dem bloßen Willen allzu jungfräulicher Links-lntellektueller entspringt oder als farbloser Bodensatz der Geschichte zurückgeblieben ist. um in hedonistischer Kurzatmigkeit noch einmal kreischend auf den Putz zu hauen. die hinter der unpolitisch kultivierten "Angst" vor dem 3· Weltkrieg keinen gesellschaftlichen Antagonismus mehr sehen will. ist noch einigermaßen begreiflich. das der Oberfläche des Kapitalismus verhaftet bleibt. das die atomare Vernichtung immer noch lieber als die kommunistische Revolution in Kauf nimmt. Kaum begannen die wesentlichsten ökonomischen Voraussagen von Kar! Marx wirklich einzutreffen. wenn der "körperbewußt" glucksende Szene-Philosoph Sloterdijk die "Abrüstung der gesellschaftlichen Kampf-Subjekte" fordert. daß sie trotz aller unmittelbarkeitsfixierten Militanz des Augenblicks voll im Schlepptau der sozialpädagogischen Mittelklassen. sadomasochistische Tätigkeit zu entfalten begannen. um noch länger von den unausweichlichen Erfordernissen des Klassenkampfs ablenken zu können.Schacht trollen und ansonsten ihr Maul halten. müssen sich unvermeidlich auch Parteikader herausbilden. wird es schließlich auch politische Klassenparteien geben. ist eine blanke Selbstverständlichkeit. um schließlich mit irrem Gekicher beim Räsonnement über die elementaren Körperfunktionen anzugelangen. Daß es sich dabei nur um Leute handeln kann. Ärsche. sondern aus dem realen gesellschaftlichen Entwicklungsprozen herausgearbeitet wird. kann nicht auf politisch bewußte. und wenn alles in Scherben fällt. Der ständige Verweis auf die verklemmten Pfadfinder-Typen in den byzantinischen K-Mini-Sekten oder auf die volkstümlich jodelnden Biertisch-Funktionäre der DKP wird allmählich zu billig. darf eben auch der Revoluzzer-Spaß im Warenangebot nicht fehlen . theoretisch durchgebildete Kader verzichten. die nichts mehr mit der Revolution zu tun hat oder mit dem Gesetz der Geschichte" Uean Baudrillard. Wenn eine solche Lebensweise als "Selbstunterdrückung" bezeichnet wird. Sogar die inzwischen sanft entschlafene Berliner "Radikal". Tatsächlich können auf die Dauer einige elementare Wahrheiten nicht durch ein hohles Bauchdenken wegeskamotiert werden. K. in: radikal 126/127).-20- pressive. ln einer Epoche für Vollidioten. Solche Kader haben sich noch nie aus der Unmittelbarkeit des gesellschaftlichen Durchschnittsbewußtseins heraus entwickelt. Wo es Klassen gibt. die auch dem in spiritualistische Höhen aufgestiegenen Grenzüberschreiter Rudolf Bahro bedeutungsschwanger über die Lippen geht. die MacDonaids neuerdings sogar einen "Kartoffelspaß" abgerungen hat. die dem Verständnis eines Grundschülers zugänglich sind. Aber Spaß muß sein. Diese ein wenig zu breit grinsenden Denker auf der Höhe der Zeit sind allesamt lebenslustige Leute.) einer Revolte. An diesen Zusammenhang sollen die hirnlosen Paradiesvögel des steinewerfenden Bäh-Widerstands nachdrücklich erinnert werden. Daß diese Partei weder mit der fossilen Sekte der Osthandels-Agentur DKP noch mit den Gespenster-Organisationen der K-Gruppen etwas zu tun haben kann. Befremden muß es schon eher. der mühsam die Ausweglosigkeit eines Bewußtseins überdeckt. fordert mit deutschem Biergrimm den unmittelbaren Spaß an der "Revolte". in diesen Chor nachgemachter Frohsinns-Existentialisten einstimmen. "im Taumel (Delirium tremens? R.Ideologie segeln.bis dreitausend Mark aufwärts Störungen in der sozialökonomischen Wahrnehmungsfähigkeit eintreten können. Eine revolutionäre Partei .Forderung). ein nicht ganz ernst zu nehmendes Fachblatt für spaßigen Freizeit -Terrorismus .Niveaus als . disziplinierte. die angeblich nichts mehr zu verlieren haben als' den Sozialhilfesatz oder ein erschwindeltes Bafög. der mitten in der politischökonomischen Weltkrise des Kapitalismus ja wirklich naheliegt. -21- Ganz ohne Spaß. wo es Klassenkampf gibt. und mit ihnen die gesamte oppositionelle Jugend. wenn sie mit dem naiven Stolz von Stammeskriegern die Narben der letzten Startbahn-West-Demo zeigen und dann friedlich ihren nächsten Acid-Trip schmeißen. Dies ist nur wenig übertrieben das Bild. Auf derselben Argumentationslinie liegt es. muß es auch Klas senkampf geben. dessen "Lebensfreude" ohnehin bloß ideologisches Straßentheater ist und mit Genußfähigkeit so viel zu tun hat wie kulinarische Kultur mit fettigen Würsten aus der lmbißbude. Daß bei einem Netto-Monatseinkommen von zwei. sich schleunigst zum nächsten U-Bahn. die es dem Zeitgeist unbedingt recht machen muß. das die kritischen Emanzipationsheiligen der Mittelklasse ':On den Greueln einer kommunistischen Kampforganisation liebevoll zu entwerfen pflegen. die sich nicht "gehen lassen" (eine Sloterdijk. und wo es Parteien gibt. eine Formel. Die Denunziation des politisch-revolutionären Denkens und Handeins als "lebensfeindlich" korrespondiert mit einer raunenden Untergangs-Mystik. Mösen und Schwänze verbreiten. Die "autonomen" Anti-Intelligenzler merken offensichtlich nicht einmal. da mußte sich eine lebensphilosophisch geläuterte Ex-Linke mit verdächtig infantiler Lautstärke über Titten. Erst recht gelten solche Gesetze für die Herausbildung einer künftigen revolutionären Partei des Klassenkampfs. kann sich auf die Dauer selbst die Mittelklassen-Partei der Grünen nicht entziehen. "Selbstunterdrückung" hat Theweleit bei den bedauernswerten Anhängern des revolutionären "Kampfdenkens" diagnostiziert. wissen wir inzwischen. die den Atomtod gebührend zu feiern wissen. wenn auch Leute.

Aber die revolutionäre gesellschaftliche Bewußtheit kann sogar durchaus Ideologeme des "Bauchdenkens". die ich in gesellschaftliche Tätigkeit gleich welcher Art nomen". bis die neuen Kleinbürger ihrerseits den Tragikomödien-Stadel der K-Grüppler von ihm in Ruhe gelassen werden oder sich sogar von ihm aushalten lassen. ganz einfach der Arsch versohlt gehört mungen in der BRD wirklich aufgearbeitet. durch und durch philiströs und außerdem noch strohdumm. sogar die "Selbstverwirklichungs"-Projekte Zwecke prostituierten und statt kommunistischer Kader praktizistische Pfuscher von der alternativen Kleinkunst. eine unheimlich gute Angst zu haben und heiße Untergangspartys zu feiern. Sowenig es "Selbstunterdrückung" ist. ja sogar überhaupt der Existenz der revolutionären politischen "Kampfsubjekte" selbst in die Schuhe zu schieben. Ohne Klassenkampf sich aus läßt. an sich schon "repressiv". statt es blutig hinunterzuschlingen. mit dem Diese alte Wahrheit wurde von den K-Sekten bis zum Überdruß strapaziert. der direkte. Kultur und selbst Genußfähigkeit sind immer pro- Gehirn zu denken. Wenn sie sich genügend "selbst- Genußfähigkeit) abschneidet. erheben. Denn leider entpuppt sich immer noch jede "Selbstverwirk- eine gesellschaftliche Avantgarde der Umwälzung zu bilden oder zumindest zur Entwick- lichung" als Lüge und Heuchelei. der einzigen. sondern bloß fertigen. selbst wenn diese Ak- sunden Menschenverstandes und Anwälte der "Lebendigkeit" ein Gezeter über "elitäres tivität nicht einfach in kulturellen Genuß einmünden kann (Die Revolution ist kein Machtdenken". Letztlich gilt dieses Kulturgesetz der Vermittlung auch für hundert bauchdenkende Dummköpfe. die den lechzenden Sekundärliteraten psychosexueller Metaphorik zur der historischen Arbeiterbewegung und ihrer Organisationsformen gerade an dem zen- gefälligen Ausschlachtung empfohlen sei). Aber die alternativen Spieß- schen Konsequenzen zu leugnen. ist nicht nur dummfrech. bornierten und praxisfixierten "Schulung" aufgeht.-23- -22- "Selbstunterdrückung" definiert werden. noch bevor die zur Theorie. um Versuch. "Selbstunterdrückung" usw. die Wahrheit des Klassenkampfes selber und seiner politi- hängigen galten als die "Idioten. Resultat von Vermittlung. sondern auch Ausdruck der Kapi- Warum ist die Hausbesetzer-Bewegung gestorben? tulation vor dem Kapital. Ganz abgesehen davon. eine Kneipe aufzumachen. die sich rituell in den Demutsgesten der Friedensbewegung wiederfindet. Diese Bewegung hatte nie das Ziel. auf ihren sozialen Bastei-Projekten sitzenlassen.einfach stehen- Festbankett. die eine Panzerfaust oder ein MG höchstens mal im Film sattsam bekannten. daß die Kritik (eine Bemerkung. Noch die militantesten "Autonomie"-Vorstel- Klassenkampfs herumdrücken möchte. ist vorläufig immer noch in erster Linie die Erscheinung verwirklicht" haben und auch der große Atomknall vorläufig noch etwas auf sich warten des objektiven Klassengegensatzes in dieser Gesellschaft. Die Repression. der bürgerlichen Bürokratisierung ihrer Parteien und der ideolo- Voraussetzungen. Ein solcher kritischer Ansatz war den K-Gruppen nicht Silvesterknallern vom "militanten Widerstand" faseln). der alternativen "Produktion und Lebensweise" und des als Moment einer "Selbstverwirklichung" verstanden werden. die sich um den gesellschaftlichen Widerspruch des lung einer solchen Avantgarde beizutragen. lungen waren vermittelt mit dem neo-kleinbürgerlichen "Aussteiger"-Bewußtsein. daß einem 18-Jährigen. Diese Bewegung wollte den Staat nicht stürzen. dann sollte man sie . die weder der politischen Disziplin widerspricht noch in der über 15 . grauenhaft nette Kriegsdienstverweigerer sind und ausgerüstet mit tionäre Kader nicht gedeihen. Die Träume der Hausbesetzer waren mies. tralen Nervenpunkt ansetzen muß. Die Lohnab- als Rechtfertigung nahmen. möglich. Die historische Erfahrung des Untergangs der alten bürger-Träume scheiterten und scheitern für die Mehrheit an schlichten ökonomischen Arbeiterbewegung. Schon jetzt läßt sich sagen. Ohne umfassende theoretische Kenntnisse und ohne die freie Luft der Polizei bewies. lasen wir mal bei Mao Tse-tung). So endete die ferse der K-Sekten ebenso wie der Grün-Alternativen markiert: nämlich am Verhältnis Militanz auch schon ideologisch kleinlaut und mit eingezogenem Schweif. unterhalb der politischen Ebene sich "alternativ" einzurichten mit ekelhafter ihre gravitätische Handwerkelei in den Theaterkostümen der 3· Internationale zu recht- deutscher Gemütlichkeit. wird es vielleicht einigen von ihnen doch allmählich langweilig werden . mit ganz anderen Körperteilen als dem investiere.und klanglose Untergang der Hausbesetzer-Bewegung von 1981 war hat freilich der gröhlend-fröhlichen "Wissenschaft" der kleinen Bürger noch nie ge- ein Modellfall des Scheiterns der "neuen" antitheoretischen und antikommunistischen schmeckt. die sich ausbeuten lassen". wer militärisch immer noch Herr im Hause ist (kein Kunststück gegen- theoretischen Debatte. die ihren besonderen Stolz darin sehen. der auch in jeweils spezifischer Form die Achilles- kleinkariert. Erst recht nicht thematisiert Schnitzel in der Pfanne brate. diese Erkenntnis Hegels Der schnelle. duziert. wenn ich mi~ ein der Qualität dressierter Schäferhunde hervorbrachten. die vom Genuß (und der bzw. Namen überhaupt verdient. ebensowenig ist die werden konnte die Frage der Theorie natürlich von den Alternativen oder den "Auto- "lustaufschiebende" Arbeit.30-jährigen Kindern. sang. Daß Freiheit Einsicht in die Notwendigkeit sei. der keinen anderen gischen Versumpfung ihrer Kader wurde von keiner der neuen oppositionellen Strö- Traum hat als den. ständig dieser Repression hinwegmogeln zu wollen und sie sogar hauptsächlich den Fehlern. weil sie selber die revolutionäre Theorie für kurzsichtig-subjektivistische Eine Berufung auf die "allgemeine Wohnungsnot". Und wenn tausend alternative Koryphäen des ge- die politische und theoretische Tätigkeit eines "Kampfsubjekts". unmittelbare "Lustgewinn" signalisiert Auf lange Sicht werden aber zehn "Schlauköpfe" immer noch mehr bewirken als bloß Roheit und Barbarei. die diesen kurzatmigen Neo-Anarchismus der "Autonomen". können revolu- gesehen haben. insbesondere der berüchtigten .

Für die Leute aus der mit unklaren Vorstellungen allein im Raum Nürnberg von der Hausbesetzerszene jüngeren Generation. Die eines Teils der jungen Generation. Verleumdung und gehässiger Kleinkriegsmanöver verklemmter Spießbürger- Wie so oft ging politisch bloß die Saat des Sozialdemokratismus auf.bis 21-Jährigen vom bundes- sen: der Kapitalismus selbst ist es. mußte politisch unfruchtbar und hoffnungslos bündnis- Die jüngsten Stufen der Industrialisierung und kapitalistischen Vergesellschaftung unfähig bleiben. mit "Bude" und Frau Wirtin. wachsenen-Status (Volljährigkeitsalter 18). sondern aus ihnen "aussteigen". die in die Protest- ihre ökonomische Zwangsgewalt aus. überhaupt eine ihren Bedürfnissen entsprechende zu finden. nicht einmal sammengetan haben. eine Wohnung zu bezahlen. im Widerspruch zu ihrem juristischen Er- verkehren). Begleiter des Kapitalismus von jeher. aller Lebensbereiche stehen in immer krasserem Mißverhältnis zum bürgerlichen sind bei F. Wohnungsnot und Spe- Herrschaftssicherung unerläßlich bleiben. Studenten oder gar zur Entfaltung des Klassenkampfes in dieser Sphäre (Familie. So blieb die Chance ständigkeit der Jugend nicht vorgesehen: für die Lehrlinge. Strauß allemal besser aufgehoben. nicht von der Idee ge- sonstige Karriere. um erst als fertige Lohnarbeiter und im Rahmen ihrer segensreichen Verhei- ihr zugrunde liegenden gesellschaftlichen Widersprüchen. Es entwickelten sich keine Verbindungen zwischen "alten" (aus der möglichkeiten sind die Wohnungen auf dem kapitalistischen Markt (und selbst die Sozial- 68-er Bewegung stammenden. Wohnungsfrage. Statt zur Entwick- bosheit. Hausbesitzer und andere Gestalten des bürgerlichen Lebens spielen autoritär genutzt. Zusammenhang gleich Null. Den hunderten und tausenden von Kindern und Jugendlichen. die soziokultureller Strukturveränderungen. ln dieser Hochkultur der Bourgeoisie ist eine unkontrollierte Selb- sellschaftlicher Emanzipation und deren politischer Vermittlung. während der Ausbildung im Elternhaus zu Aber die Hausbesetzerbewegung hatte nicht nur keinerlei klaren Begriff von den wohnen. Im Welt- schafft. Gruppen der Gewerkschaftsjugend usw. und zwar kein Platz im buchstäblichen Angriff auf die bürgerliche Familie zu verbinden. die normalerweise nicht für mehr als drei Personen berechnet. sondern klare Reformforderungen wurden entwickelt. die Bälger wie die Karnickel heck. die sich teils in bewußter Abgrenzung zur Familienideologie.und Lebensgemeinschaften. Wohngemeinschaften sind bekanntlich auch viel welle gegen die Polizei. verschanzte man sich hinter "sozial- Sinne: Die "modernen" Wohnklos und Fernsehzellen der erbärmlichen Kleinfamilie sind staatlichen" Phrasen. Der auf seinem eigenen Boden unlösbare kulantentum. und die Bullen durften . Ihr Denken und Handeln war in erster Linie Biersaufen bis zum Vollverlust der Intelligenz als Voraussetzung für eine juristische oder von der Idee individueller ökonomischer Kleinprojekte geprägt. aber unaufhaltsam. konnte die Bewegung keinerlei gesellschaftliche und poli- der Not gehorchend (zu fünft oder zu sechst ist die Miete vielleicht erschwinglich) zu- tische Perspektive vermitteln. die aber unter seinen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten sich in i~r Gegenteil bild der offiziellen Kultur haben die Kinder. die wenigen lokalen "Häuserräte" kamen über ziemlich in- Der Druck der bürgerlichen Kultur äußert sich aber nicht bloß in der Objektivität haltsleere ad-hoc-Zusammenschlüsse kaum hinaus. reaktionäre Verherrlichung vorindustrieller deutsche Familienglück fortgepflanzt. nicht einmal Ansätze eines Programms. Alltags- die jugendlichen Arbeitslosen ohne eigenes Einkommen und mit minimalen Verdienst- kultur} ungenutzt.erst heute mit voller Konse- nicht den sozialhistorischen Grund dieser Bewegung geben.J. der die stofflichen Voraussetzungen der Freiheit deutschen Konsum-Elternhaus ist sozial nicht autorisiert. deren Institutionen aber (z. Schüler. vermittelt mit einer ganzen Kette tiefgreifender Grünen und die "linke" Sozialdemokratie hatten ein "Randgruppen"-Spielzeug mehr. ihr tieferer Herausbildungs- quenz . aber ökonomische Grundwiderspruch des Kapitalismus hat . konnten keine enge- leichter und schneller als normgerechte Haushaltungen das Opfer nachbarlicher Be- ren Verbindungen hergestellt und die Auseinandersetzung nicht weitergetrieben werden. die es noch nicht oder nicht mehr wis- Familie zu sehen. statt den Kampf gegen die Wohnungsnot zu politisieren und mit einem offenen nichtfamiliale Wohn.B. liberale Bourgeoisie durfte wieder einmal die Demokratie retten. inzwischen oft entpolitisierten) und "neuen" Wohngemein- wohnungen) unbezahlbar. So war die Hausbe- lung des Klassenkampfs und zur Herausbildung einer Avantgarde gesellschaftlicher Um- setzerbewegung ihren objektiven Ursachen nach ein Ausbruch lange angestauten Unmuts wälzung beizutragen. ließ die Bewegung sich fast widerstandslos ghettoisieren. sondern auch in der bewußten Repression.en. die der Kapitalismus selber hervorgebracht hat. Lebens dem absoluten Stumpfsinn entgegenzudämmern. sie wollte diese WidersprUche ratung einen eigenen Kleinfamilien-Hausstand zu gründen und dann für den Rest ihres auch gar nicht politisch-gesellschaftlich auskämpfen. die Familie) zur fähig. zu den "Falken". teils magisch angezogen wurden. ist es also nicht nur schwer. Nicht nur rung des öffentlichen Lebens nach der "Nürnberger Massenverhaftung" wurde nicht aus- Eltern. lediglich den Studenten gestand man traditionell Produktionsweisen und die hoffnungslosen kleinbürgerlichen Träume der Alternativen ein wenig vorehelichen Auslauf zu. ihre eigene gesellschaftliche Ursache zu thematisieren. oft genug auch polizeilicher Maßnahmen und Übergriffe. spitzelung. Daher blieb auch der organisatorische fast noch schwerer. Die politisch-ideologische Erschütte- der vorgefundenen Verhältnisse. konnten höchstens den Anlaß.die nicht unmittelbar produktiven Sphären der Gesellschaft und die Alltags- zusammenhang ist in der galoppierenden Zersetzung der bürgerlich-patriarchalischen kultur erfaßt und durchtränkt (Für diejenigen. Die Hausbesetzer-Bewegung war un- Überbau und zur offiziellen Kultur. Männerbünden und bestimmten weitgehend ihre Ideologie.und Justiz-Aktion hineingezogen wurden. So wurde bisher das infernalische Dämlicher "Gartenlaube"-Romantizismus.. Die beschleunigte Abnabelung der 16.-24- -25- "kinderreichen Familien". Denn die katholischen Deppen. Erst recht kein Platz findet sich in der offiziellen Kultur für schaften.

Die marxistische Linke. um Klassiker-Texte noch gar für deren Konkretisierung auf der Höhe "unserer Zeit" die eine systematische Untersuchung des Zusammenhangs von sozialökonomischer Entwicklung bloße Aneignung des "Skeletts" der marxistischen Theorie und ihrer allgemeinen Schluß- des Kapitalismus und Zerfall der bürgerlichen Familie auch nur in Angriff zu nehmen. die genau das im Kopf haben. Auch sozialdemokratisch-imperialistischen Gewerkschaftsfunktionären. wird das hingeworfene Reizwort von der erpichten Ideo- zwischen der hohlen Eloquenz sozialdemokratische'r Salonlinker und Integrationsideologen logenherde am Futtertrog populärer Kulturfeindschaft grunzend und quiekend aufge- vom Schlage eines Hermann Glaser und dem hilflosen Gegrunze nichtswissenwollender schnüffelt. was sie an die Wände malen: ein großes alphabetisierten und vom Medienkitsch Lobotomisierten mit schmutzigem Verkäufer- "A" in einem stilisierten Loch. Aber erstens beschränkt kaum zu bremsen. der sich bei einer Generation von Ent- Jung-Anarchos. die von Rechts wegen als harte Schlafmittel für apotheken- auf dem Markt der "Meinungen". zweitens ist es auch mit der bloßen Klassiker-Aneignung andersetzung. häuften Wissens der Menschheit benötigt. als von militanten Neo-Anarchisten ideo- vom Typus etwa des prinzipiell nicht erektionsfähigen DKP-Organs "Unsere Zeit" (die logisch anrempeln: er könnte dabei in die Gefahr geraten. Gipfelpunkt dieser Beschränktheit war die Aufforderung eines MG-Agitators zu verändern .Bil- ansonsten ist auch die "Frauenseite" dieses Blattes ein getreues Spiegelbild der "bewe- dung. auch wenn sie dem Häuser besetzen. daß die schmähliche praktisch-politische Macht- schwieligen Fäusten (nicht den eigenen) und antiintellektueller Hetze aufgeilen können. die Linke stand wie immer daneben und Wissenwollen eine Kritik des "Bildungsbürgertums" und seiner befiissen-humanistischen war damit beschäftigt.ie das tägliche Brot .-26- -27- die Hausbesetzer-Ghettos dann aufrollen.Einsicht in die Notwendigkeit vorausgesetzt. praktizistisch versumpften Theorie. zu der man bei den Händchenhalter-Bewegungen bekanntlich nicht ge- nicht getan. und so ließ der bor- äquat theoretisch auf den Begriff gebracht (und also die marxistische Theorie historisch nierte Handwerklee lieber gleich die Kelle sinken. die soeben noch Proletariat und weiter auszumalen. war die denkbar unfruchtbarste Konfrontation auf diesen Begriff reagiert. ihre Karikatur auf den revolutionären Marxismus unverdrossen Spießigkeit enthalte. am Unreflektiert-Praktischen orientierte Nicht- aus Alternativ-Ideologie und Neo-Anarchismus. Kurz: revolutionäre Kader brauchen w. folgerungen. der keine Zeit zum Lesen hat. der Marxismus beruht. Antwort wie aus der Pistole geschossen: Das Studium der marxistischen Klassiker und Auch der KB. zuführen ist. ja auch "praktisch" vermutlich gar nichts gebracht. aber gerade die Lage garantiert. und mit leerer Luft läßt sich schlecht handeln anderer Arbeiterkrämpfe. gegen Fremdwörter und für Nägel mit Funktionalistisches oder emanzipatorisches Wissen Köpfen ist. die Jugendlichen sollten nicht Parole der alten Arbeiterbewegung bleibt grundsätzlich gültig. entspricht allerdi[lgs ganz der bäurischen Rückständigkeit der Alternativen. seine theoretische marxistische Originalität des Titels entspricht der des Inhalts) sowie diverser "Roter Fahnen" und Substanz unter Beweis stellen zu müssen. Fazit: Die 81-er Bewegung ging zugrunde an ihrer Mischung lächeln anbiedert? Daß das denkfaule. blieb in ihrer Kritik der Hausbesetzer notwendigerweise ökonomistisch be- an der "theoretischen Front" ist noch am ehesten durch subjektive Anstrengung direkt schränkt. wie allergisch die gesamte "Szene" gungsmarxistischen" Praktizisten-ldeologie und eine Fundgrube für Satiriker. Daß der historische Materialismus des konkretisiert worden) ist. Woher dieser viehische Bildungshaß. hielt sich der Häuserkampfbewegung gegenüber auffallend zurück. Was an Auseinandersetzung übrigblieb. Die Pose des Blaumanns. solange nicht der heutige Entwicklungsstand des Kapitalverhältnisses ad- zwungen wird. Außerdem hätte diese Ebene der ideologischen Ausein- pflichtig erklärt werden müßten. die in sozialen Abrüstungsphilosophen Sloterdijk nicht in seinen modisch-pazifistischen Kram dieser Situation fast schon die Qualität des Ratschlags von Helmut Kohl an die Arbeits- paßt. hat diese Bewegung losigkeit der revolutionären Linken heute nicht nur auf objektive Bedingungen zurückalleingelass~n. Klassenkampf für eine Chimäre verbitterter Altrevolutionäre erklärt haben. Die "Marxistische Gruppe" (MG). zu beobachten. läßt sich der KB doch lieber von christlichen Pazifisten häuptlinge und den tagespolitisch verkürzten Ausstoß eines windigen Agitprop-Schundes. verballhornt als "Büldung" mit höhnischem Echo hervorgestoßen. Eine Aufforderung. sonst als Bewegungsbeweglee und organisatorischer Einflußnehmer des Zentralorgans des jeweiligen politischen Hobby-Vereins. die sich an . Aber welches Wissen? Bei vorlauten linken Sektenpredigern kommt n~türlich die losen erreicht. und liberalen Atomkraftgegnern still dulden. "Wissen ist Macht". sondern "einen gescheiten Lohn fordern". sondern dazu werden weit umfassendere Kenntnisse des historisch ange- versteht sich von selbst. zwar hat auch Sexualität für "Privatsache" hält. "in die Hände zu spucken und die Ärmel aufzukrempeln". Drittens schließlich genügt weder für das Verständnis der KB nach mehr als zehnjähriger Existenz dieser Organisation nicht ausgereicht hat. Es ist schon fast amüsant. Kein Weg führt vorbei an der Erkenntnis. diese anläßlich der Massendemonstration vor der Lorenzkirche. die Familie und ihrer dogmatisch versteinerten bzw. was ja das Grundgesetz bekanntlich auch juristisch dieser Umstand selber ein Moment historischer Bedingtheit an sich. Rülpsend-verächtlich. soweit noch existent. auf dessen Zusammenfassung und Verarbeitung durften einige KB-Jünglinge im "Arbeiterkampf" über ihre Onanierphantasien berichten. sondern auch auf die nicht weniger schmähliche geistige Machtlosigkeit weil sie ihr nichts zu sagen hatte. sich dieses "Wissen" meistens zunehmend auf die Absonderungen der eigenen Sekten- Dies ist auch leicht erklärlich. Als die neue Innerlichkeit auftrumpfte und die Scham vorbei war. ist Leuten kaum abzukaufen.

allen voran der deutsche. ist es auch schon zum notwendigen Übel heruntergekommen: Denkfreude. ist es vielleicht an- für die ihnen äußerliche ökonomische Maschine des verselbständigten abstrakten Werts. er ist bloß bierbäuchiger Tourist in einer Welt.und Partei-"Schulung".. für den er sein Leben vergeudet und um dessentwillen er sich direkt oder in- über technologischem "Anwendungswissen" immer mehr an Boden verlieren. und die Hausbar ist mit Sicherheit inhaltsreicher als die Alle eigenen körperlich-geistigen Zwecke der Menschen verwandeln sich in bloße Mittel Bibliothek. ganz im Gegenteil. erwies sich als die stärkere Quelle des Radikalismus im Ver gleich zu aller späteren Gewerkschafts. Ihre Bildung enthielt wirklich noch. denn der wirkliche Bildungsbürger eigener innerer Zwecksetzung verloren und damit ist auch der Genuß daran beim Teufel. als kultureller Lebensgenuß. einen positiven Aspekt der untergegangenen alten Bildungsspießerei zu zeigen. Nicht Wahrheit und Schönheit selber sind der Lohn des Wissens. hat seine Rhetorik allen denkbaren menschlichen Zielen emanzipierten Mechanismus der Kapitalverwertung. ihr altes eingetragen. das Streben nach "hoher Kultur" als Selbstzweck. sie hatte noch keinen Freude einer Beschränktheit mit zwangsneurotischen Zügen.29- um ihrer selbst willen. das hieß: ordnung und lenkte in Wirklichkeit keineswegs vom Klassenkampf ab. sich selbst einen Gymnasiastentraum zu erfüllen. Unmittelbarkeit. diese zweckfreie Bildung idiotisches Aufstiegswissen für eine besonders widerliche. sowohl der Gegenwart gangen. Der entfremdete Arbeit. wie die Gesellschaftswissenschaften überhaupt gegen- könnten. daß die ihrer Klassen. Da man über Tote nicht allzu viel Schlechtes reden soll. Ein gerechter Lohn für ein gerechtes Tagewerk. absolut funktionalistischen Charakter. Schaulust und Debattierkunst antiker Sklavenhalter nachempfunden. die durch diese Schule gegangen waren. Die Bourgeoisie mußte sich geistig selbst enteignen. sind an der kapitalistischen Funktionalisierung des Wissen's zugrunde ge- Wissenschaft halt macht vor der sozialökonomischen Realität. hat sich mit der Ausgrabung Trojas sogar in die Annalen der Wissenschaft Ehefrauen. wenn seine Privilegien. daß die alten Sprachen und die Philosophie langsam aus der seine Wertpapiere.-28- ist diese Pose manchmal nicht ganz fremd. folgt getreu dem mörderischen Befehl des losgelassenen. Dieser Paradefall eines alten Bildungsbürgers. sondern seine soziale Dummheit. fach- Die Beschäftigung mit Astronomie. einschließlich repräsentativer rer von Beruf. sein immer engerer Mittelcharakter für stolpert. sich selber in abstraktem den Zweckes. Funktionalistische Einbindung der Arbeiterkader. Verewigung der Lohnsklaverei. aber sobald es angefangen hat. gebracht. um des Menschen. von denen die Kulturpaläste seiner Klasse errichtet wurden. Bildung zu erlangen. aber er wucherte nicht m'i t der Bildung selbst als seinem Pfunde. weil er auch die Arbeiter nicht Bildungsbürgertum und Arbeiterintelligenz. den man sich dafür kaufen kann. verspießemde Oberschicht . das gerade dadurch immer unwirklicher wird. der naiven Wert als Geld auszudrUcken. steht den klassischen Werken direkt in die revolutionäre Parole: Nieder mit dem Lohnsystem! Ohne die Kader der äußerlich gegenüber. Der Fachidiot hat entweder gar keine Freude mehr an seinem Wissen oder es ist die Was immer an Borniertheit bei dieser Bildung zu kritisieren ist. die nach Gratifikation außer ihr verlangt als Entschädigung. Der nichtfunktionalistische Charakter dieses Wissens. Er möchte. Latein. Damit aber sind Wahrheit und Schönheit als solche vernichtet. die er nicht mit sich Arbeiterintelligenz. hätte der Marxismus niemals und seiner wirklichen sozialen Welt vermitteln kann und auch gar nicht will. Die revolutionäre Kritik des Bildungsphilisters sieht anders aus. Was heute als "gebildet" im bürgerlichen Sinne daher- Die rigorose Funktionalisierung des Wissens. indem sie das Wissen voll- wie der Vergangenheit. in der modernen Sozialpädagogen-Terminologie zu sprechen. die Beschäftigung mit alten Sprachen. Er sieht gesellschaftlich Fuß fassen können. überhaupt. ohnehin schon Minderheit. sondern erschien als Selbstzweck. Philosophie usw. Der Bildungsbürger. galt nicht als bloßes Mittel eines außer ihr liegen- mit dem er wuchern muß. das Wissen direkt an der Ausbeutung des Proletariats beteiligt hat. ein durchschnittlicher Schache- anderer Extra-Plunder. bei der Seifenreklame gelernt. ein Moment von "Selbstver- Die gewerkschaftsbornierte Kapitulation der Arbeiterbewegung vor der kapitalisti- wirklichung". als wirkliche Bildungsbürger wucherte mit seinem Pfunde. Das Wissen ist sein Pfund. das sich schnell in Wolfsgeheul verwandelt. ist schon lange tot und begraben. die alle mit schmerzhafter Schärfe die bestehende soziale Realität als unerträglich erscheinen Schönheit und alles Wissen mit Fäulnis durchsetzt und als heuchlerische Ignoranz erschei- lassen und mUndete folgerichtig mit der Infragestellung des Arbeiterdaseins als solchem nen läßt. sondern der Porsche und Der wilhelminische Bildungsspießer Heinrich Schliemann.en innerhalb sieht. klassischer Literatur und Philosophie an sich erweist . hat jeden Schein von Aber eigentlich müßte ich im Präteritum schreiben. die das siebentorige Theben bauten. nicht die Arbeiter. Nicht etwa. brüstet sich mit immer denselben drei Brocken Latein. zeigt eine in- verkürzte Wissen entpuppt sich als Moment einer umfassenden Selbst-Entwirklichung zwischen ausgestorbene Gestalt der Bourgeoisie. Das technologisch-anwendungsorientiert Wissen dazu benutzte. mußte sich als das Ekelhafte des Bildungsbürgers. seine Wochenendvilla und der ganze übrige Dreck angetastet werden akademischen Bildung verschwinden. um für diesen "Bereich" ein moralisierendes Beschwichtigungsge- kommen in den Schacher einkoppelte und damit in den Verwertungs-Fetisch der falschen fasel anzustimmen . um Freiheit für den Genuß der Taschengeld für das "wirkliche Leben". Nicht nur. der sein Geld und sein Pathos erscheint als lächerlich und verlogen. Die Orientierung der frühen Arbeiterbildungsvereine am Bildungsbegriff schen Funktionalisierung von Wissen und Kultur trug ihren Teil bei zur revisionistischen dieses Bürgertums war nur scheinbar eine Anpassung an die bestehende Gesellschafts- Verflachung des Marxismus. allen voran die intellektuelle Negativauslese der Politiker und ihres unsäglichen außer ihm liegende Zwecke. von Nachwuchses. selbst in seiner zurückgestutzten und verkürzten Form.

deren Traktate durch- die naturwissenschaftlichen Grundlagen dieser Technik oder über ihren historisch-gesell- wegs den Eindruck einer Art Wirtshausatmosphäre vermitteln. die Verständnislosigkeit gegenüber jeglicher Bedürfniskritik zeigt einen ökonomistisch der eines Sozialpädagogen würdig ist. sondern kokettierend. den. was sie selber als Zielsetzung angeben. ihre Vorliebe für Technologie und gangenen Strömungen. Und "Wissen" natürlich in Gänsefüßen. als spezifische neue Dummheit der "Jugendkultur". Wenn dieser Gesamtkomplex techno- Die antikommunistischen grün-alternativen Ideologen. Dieses Verständnis schlägt sich in die modische Freude an Computer-Technologie irgendetwas zu tun mit Kenntnissen über einer auf unmittelbare Agitation zielenden Theoriebildung nieder. der es. R. bleibt auf relativ wenige Spezialisten Zwar anders. wie er den Massen präsentiert wird.). gibt es nichts mehr zu lernen. die "klassische" Bildung vermittelte ihnen eher revolutionäre Gedanken.. daß niemand mehr auf den Revolutionär hört (hier ist auch der Wunsch dazu. was immer Massen vom ungehemmten Fressen. An den "techno- drUckliehen Distanzierung von jeder nicht unmittelbar funktionalistischen Theorie einzu- . Träger des technologischen Freizeitindustrie.und breiigen Masse eines neuen. Aber Massen verscherbelt. Offenbar existieren die von freien Klosettkachel-Atmosphäre spätkapitalistischer Surrogat. jede einzelne falsche Abstraktion des gesunden Menschenverstandes zu rechten. dann ist auch die ~undescheiße auf deutschen Gehsteigen Kultur. das ist schon ein Einfall. da Plätze nalismus in ihrem kurzgeschlossenen Verständnis von Theorie und Praxis nicht überwin - besetzt sind bzw. aus dem der gesellschaftliche Antagonismus der und über die Beschränktheit des alten Bildungsbürgertums hinaus wollen sie gar keine Klassen zugunsten einer holzgeschnitzten und tendenziell technikfeindlichen Produktiv- Bildung mehr . um mit ihm umständlich über Spielen und diesem "Computer-Spaß" in der Form. "New Wave". dem Unmittelbarkeits-Fetisch verfallen. "Plärrer" 3/84). den Riß zwischen den Klassen schroff offengelegt.. und das wurden sie dann auch. der in Folge von Hegel. konnten diesen Funktio- New Wave sucht der alternde Revolutionär gar nicht. es ist auch hoffnungslos. das funktionalistische logie hervorgehende oder mit ihr zusammenhängende "Kultur".) begrenzt. in der sich ein Agitations- schaftlichen Zusammenhang. die das bloße Wort "Bildung" schon in Veitstänze versetzt . Denn einerseits malen sie das falsche Schreckensbild einer Rückeroberung des selbstbestimmten Wissens auf neuer historischer Stufenleiter eines "Computer. damit diese regeedierten Bedürfnisse erst schafft.Entwirklichung des Menschen im Spätkapitalismus nicht von der Jugend selber gemachten technologischen "Jugendkultur" hier in einen hinaus. was über wahre Sisyphus-Arbeit mit dem idealistischen Hintergedanken. Selbst das technologisch verkürz- falsche Vorstellungen vom Klassenkampf abgehalten werden. die das Angebot für äffisch gewordene Bedürfnisse produziert und Mittelbaus der gesellschaftlichen Arbeit für ein volles Jahrhundert. die nicht von ihnen selbst bestimmt wird. bei denen Leider ist auch der Marxismus seit langem von der funktionalistischen Verkürzung die Vermittlung von 'Wissen' in ihrer Geschichte noch was galt . die in der keim- tunismus der Jugend-Szene gegenüber als "neue Kultur". Ihre flache. andererseits aber verherrlichen sie ausgerechnet die kapita- mentarischen und Hingerotzten getreten. Marx und Lenin steht. das in diesen Spiel-Programmen steckt. als Alternative zu Hegel. daß sie den gesamten geistigen demokratischen Arbeiterintelligenz des letzten Jahrhunderts vor Dir hast. " (Peter Hess in seiner Gegenpolemik. aber nicht besser der KB.Lyrik und Compu- Das scheinbar so esoterische klassische Kulturwissen hatte. Konkurrenz zu neuen der Wissenschaft im Kapitalismus durchseucht. den Ausdrucksformen heutiger Jugend. die man schließlich an die konsumierenden Arbeiter. Die sozialpädagogischen "Komm"-ldeologen listische Ausformung dieser Technik in ihren idiotischsten Produkten aus purem Oppor- suhlen sich noch in der Kaputtheit und Mode-Abhängigkeit einer Jugend. haben von diesen Zusammenhängen keine Ahnung. te Wissen. die Jungen sich eh schon besser auskennen.Kultur sich herumtreibt: ihnen prognostizierten Volltrottel einer "Welt am Draht" bereits: sie selber gehören "Du bist beleidigt. der Vater des Gedankens. an diesen Medien- subjekt bedeutungsvoll einem Agitationsobjekt nähert. kulturfeindlich sabbernde Kritik des Bildungsbürgertums läuft auf eine Rechtfer- logisch vermittelter lnfantilisierung Kultur sein soll. Bei der "Marxistischen Gruppe" (MG) als scheinbarer Gralshüteein des "Wissens" wieder etwas lernen zu müssen. dieser Mist sein soll. Statt aufschlußreichen Widerspruch.und Flimmerkisten. Als gäbe es an dieser Freizeit-Technologie. ten. also gerade das Gegenteil dessen.-JI - -Jo- von Technikern und Facharbeitern. an die Stelle umfassender Kultur ist der irrationalistische Kult des Frag- kraftkritik eliminiert wurde. was nicht auch Affen lernen könn- fachbornierte Technologiespießer konnten sie werden. das die zeichnend . eine außer Knöpfe-Drücken in der richtigen Reihenfolge irgendetwas zu "lernen". Surfen und Mickymaus-Lesen abhalten soll. und einige Schriftsteller im Trend machen daraus dann Flipper. was ist sie anderes als die profitorientierte Mache einer Kultur .. der Arbeiterintelligenz in die ter-Prosa. Man müßte zugeben. Iohnabhängigen Kleinbürgertums. durchaus fertigbringt. daß die Massen nur durch das Niveau einer Basteistunde im Kinderfunk hinausginge. Marx und Lenin. mit seiner eigenen Beschränktheit (berufsmäßige Elektroniker etc. Daß du jetzt und heute das stramme Vorbild der sozial- kann man sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren. "neue Kultur" oder Anwendungswissen erwies sich als sozialer Kitt. Die aus dieser (vergessen wir bitte nicht: kapitalistisch bestimmten) Techno- Hände gefallen . Als hätte verflachten "Materialismus" der krudesten Gangart. Die aus der 68-er Bewegung hervorge- Medien. ist dafür be- Uberbau der Gesellschaft für eine Art Betrugsmanöver der Bourgeoisie hält. eine seiner spärlichen "Schulungen" mit einer aus- eben auch entfremdete Arbeit.und Atom-Staates".K. und für die ist es nicht nur "Vorliebe". Im übrigen verwickeln sich die sozialpädagogischen Integrations-Apologeten der tigung der funktionalistischen Selbst.. Bildungsspießer konnten sie nicht werden als logischen" Glitzer.Saufen.

dem totalen Funktionalismus unterworfener Subjekte.so zeigt der Vergleich einer Rezeption des wissenschaft- der Stromversorgung. die sich heute jeder/jedem Linken stellen" (Beilage des KB Nürnberg zum AK 245. die durchaus den notwendigen Spielraum besitzen. wäre sogar die "Abgehobenheit" eines Huhns schon ein Fort- tilen Bedeutung des Wortes). was den Wandel Hasses. dann kann sich alles. daß ihnen das auch noch mehr Freude macht wegen. individuell und in kleinen Kollektiven in der hoffnungslosen Kulturfeindlichkeit einer barbarisierten Jugend. Wenn die Schmerz-Schwelle so niedrig liegt. die sich gleichfalls gern des Terminus der "Abgehobenheit" zur Abwehr revolutionärer Zu- -33- Selbst. der nicht einmal den Versuch macht. Wenn die Jugend angeblich eine eigene Karikatur. der Geschlechterbeziehung betrifft) ebenso wie die Beschäftigung mit dem wissenschaft- Lernen erscheint als fremdbestimmte Arbeit. sondern bloß als strampelnde. z. wo man sich schon vorher befunden hat und stellt sich nur Fragen. und der Hammer ist. schlägt schon im gleichen Atemzug wieder um in eine Distanzierung von der Theorie.B. wer sich befreit vom engen. die man am besten auf das abso- lichen Sozialismus und mit der Geschichte der Arbeiterbewegung. weil damit allzusehr in Erinnerung gerufen wurde. aus diesem pfeilschnell und mit tödlicher Sicherheit zustoßen kann. an den sie ihre menschliche Identität schon verloren haben. bloß nicht weiter denken. denkt der Polit-Junkie mit dem Aktualitäts-Horizont der Tages-Journaille) "jeder" stellt. naturwissenschaftliches ut notwend1ge Minimum beschränkt. der schließlich lichkeiten abgeschnitten hat und für die es ein unglaublich harter Weg ist.) auch noch Spaß haben.h. ~chnet der -wliste Anti-Intellektualismus seine Grundlagenwissen ebenso wie technische Kenntnisse. während das kaum zwei Meter hoch flatternde Huhn nicht umsonst als Symbol der gackernden Dummheit gilt. gegen den schritt. daß die spaßigen Jung-Mystiker auch über Mystik nichts Nennens- in allen Wissensgebieten gleichzeitig auskennt. Also ich stimme dir da völlig zu. die der Kapitalismus von allen Bildungsmög- polemik im "Plärrer"). die sich "heute" (hier und heute. als in einigen schwachsinnigen "Esoterik"-Schwarten als Ganzes muß tatsächlich alle "W. gleichgültig auf welchem kapitalistischen Funktionalismus. Niemand hat das Recht. warum mußte dann ausgerechnet das (mehr zu- scheibe der blinden Wut gemacht hat: "Zu allem Überfluß wollen sie (die Leute der fällige und metaphorische) Beispiel des "Fernseher-Reparieren-Könnens" am meisten die "Szene". die underdogs. Warum soll es nicht "Spaß" machen (wenn auch freilich nicht in der üblichen infan- Unmittelbarkeit wühlt. ich für meine auf das KnopfdrUcker-Bewußtsein verspielter Dauerpubertärer zugeschnitten ist. sich der Theorie zu nähern. und so ist man sofort wieder genau da. das Wissen zurückzuerobern für uns selbst. um zu zeigen. Für ein borniertes Politikaster-Subjekt wie den KB freilich.uns Grundlagen zur Klärung von Fragen erarbeiten. daß sie schon gleich nach der Null-Marke kommt. der über die Zwangs-Zuchtanstalt Schule von Kindesbeinen an genährt wird. nicht mehr. als Qual. die durch die kapitalistischen Verhältnisse bereits auf den Zustand eines intellektuellen Kretinismus zurückgeworfen wurde. Freiheit und Lebensgenuß des Körpers wie des Intellekts und der Emotion verwirklichen sich überhaupt erst nach der Überwindung dieser Schmerzschwelle von aufgeschwemmter Unlust und schläfriger Gleichgültigkeit "~ntwirklichter". Hier trifft sich der KB unbewußt mit den sozialpädagogischen "Komm"-ldeologen. aber hilflose Ironie der blassen Kritiker auf sich ziehen? Vielleicht des- Zeugs wie Mystik. Dabei wollen wir die Staatsfrage nicht in der Form eines abgehobenen Theorieseminars abhandeln. die von der kapitalistischen Bewußtseins-Industrie auf den Markt für Freizeit- prinzipiell fähig sein sowohl zur Kritik der bUrgerliehen Literatur wie zum Lahmlegen Blödelei geschleudert werden. April 84). das mit dem Rüssel im Morast der Zustand herauszukommen. nur noch auf dem Niveau von Haustieren bewegen. einen draufmachen und beschäftigen sich mit so herablassende. Gebiet? Das Studium der Literatur der Vergangenheit (aus der aufschlußreiche Ver- Die Funktionalisierung alles Wissens macht Bildung und Wissenschaft zu Objekten eines gleiche mit unserer heutigen Realität geschöpft werden können. wie sehr der Kapitalismus die Theorie bereits zur Ziel- solche "Vorliebe für Technologie" hat.K. die im bauchdenkenden Szene-Jargon als "abgehoben" denunziert wird. puppenhafte Objekte vielleicht mal abgesehen vom Wochenabwasch für eine achtköpfige WG oder zum Zahn- und Anhängsel dieser Technologie erweisen? arzt gehen" (Leserbrief von Christine Schuler im "Plärrer" 4/84).entsprechend dem uns nachgesagten Praktizismus . daß die "New Wave-Kultur" als der wissenschaftliche Sozialismus.Entwirklichung einer sich oppositionell gebenden Szene. sondern . daß sich jeder einzelne Revolutionär außer acht lassen. d. Aber der scheinbar "abgehobene" Adler ist es. sie muß steckt. R. Diese "Höhe des Adlers" ("Abgehobenheit" im Jargon der prakti- lichen Sozialismus mit einem Gang zum Zahnarzt das Ausmaß der Entfremdung und zistischen Stümper) aber kann nur erreichen. was mir mehr Spaß machen könnte als eben der.affengattungen" des Wissens beherrschen. sich "oppositionell" zu nennen. Der Versuch.-32leiten: "Hiermit laden wir euch ein zum ersten Teil einer dreiteiligen Schulung zum bürgerlichen Staat. nicht als menschliche Subjekte. deren Begriff von sich selbst Aufgaben zu stellen und Projekte auszuarbeiten. die sich Person hab noch nichts gefunden. die sich selbst erst als tote Objekte eines gesellschaftlichen Zusammenhangs wiedererkennen. aber eine revolutionäre Kampfbewegung wertes wissen. . um der Entintellektualisierung Widerstand zu leisten. gegen die verquälte und unlustige instrumentelle Ver- Genuß und "Lebensfreude" auf klägliche Freizeit-Verrenkungen zusammengeschrumpft ist. Ich kritisiere dabei nicht so sehr die wirklichen mutungen bedienen und die Theorie für "ominös" erklären (so Peter Hess in seiner Gegen- Unterschicht-Jugendlichen. was "Spaß" macht. Widerstand gegen die völlige Entleerung seines eigenen Kopfes zu leisten. Selbst wenn wir einmal Ubrigens ist es durchaus nicht erforderlich. Die Theoriefaulheit funktionalistischer Polit-Praktiker findet sich vergröbert wieder kürzung? Warum soll es nicht "spannend" sein. sondern vielmehr diejenigen. kläglichen .

Revolutionäre Praxis ist revolutionäre Theorie. die sich nicht mit einem Herumbasteln an Sekundärphänomenen und Kraft entfaltet. gemischt aus Anarchos. Uber Waren. . Warum soll ein Soli daritätskomitee nicht systematisch Informationen über den Imperialismus und die "Dritte Unvermeidlich wird der daumenlutschende und nägelbeißende praktische Praktiker Welt" sammeln und verarbeiten. Flugblätter. Der klägliche Haufen. z. um nur einige wichtige Fragestellungen zu nennen? Warum soll nicht gung mit Astronomie oder Hegels Logik? In Nürnberg fand im April 1984 eine beschä- gerade eine praktisch arbeitende Gruppe gemeinsam auch Marx und Hegel l esen. Die verbreitete wird. kein hilfloses Herhinken hinter der gesellschaftlichen Oberflächenbewegung. Christen. immer das gleiche Ritual ablaufen zu lassen und in Flugblättern immer die gleichen mit dem sie nur Oberspielen wollen. kann nur eine langfristig angelegte und planmäßige sein. bevor sich bei euch so etwas wie Ökonomik und Politik des objektiv bestehenden Klassengegensatzes liefern Grundlage Schamgefühl zu regen beginnt? Natürlich geht es nicht darum. die Nicaragua-Solidarität der Linken oder generell und Rahmenbedingung aller oppositionellen Bewegungselemente. dafür aber mehr inhaltliche Klarheit. Das Resultat: eine kindische Balgerei mit "themenbezogen" qualifizieren können..B. jetzt fragen. die strategischen Bezug auf die Grundstruktur dieser Gesellschaft überwunden werden. die es mit Recht ebenso wie in der Verseuchung der natürlichen Umwelt. über Nicaragua und den Imperialismus immer dieselben dürftigen Informationen schematisch herunterzubeten und mit Theorie und Praxis ein paar Neuigkeiten aus der Tagespresse äußerlich anzureichern. Diese Borniertheit kann nicht durch äußerliche anstaltung als "Praxis" zu bezeichnen. von der internationalistischen "Praxis" markierte. sondern im Gegenteil darum.35weniger Demos.Clowns. wo denn die "Praxis". auch für ein Nicaragua-Solidaritäts- diese "abgehobene" Auseinandersetzung zu fUhren . die sich nicht mit einem Sammelsurium von Einzelforderungen begnügt. sich Schaukasten wurde beschädigt). aktualistisch und instrumentell verkürzten Funktionalismus der verlotterten bürgerlichen Kultur. Diese Tatsache wird geleugnet leid sind. triumphieren lassen. Soll man etwa die Nicaragua-Solidarität aufgeben zugunsten einer Beschäfti- schuldung usw. versprengten DKPisten und Zufalls- kann? Vielleicht werden dann auch die Veranstaltungen wieder inhaltsreicher. Veranstaltungen. vielleicht gibt es dann Amerikahauses galoppierte dann eine Handvoll naiver Lederjackenjünglinge vor die Ein- auch wieder -größere und "schwungvollere" Demonstrationen. die mobilisierende ben. kann nur durch eine theoretische. sondern nur durch einen ge- lauten: jawohl. Rohstoffinteressen. während die frömmeren Kundgebungsteilnehmer sich auf die Höhe ihrer Aufgaben hinaufzuarbeiten. über gangen ist. schwächlichen. Wie tief wollt ihr. auf Demos wie der oben beschriebenen mitzuhatschen. sondern durch die Theorie hindurchge- der gesellschaftlichen Umwälzung stützen will. sondern sich auf eine Strategie durch moralisierendes Geschwätz rechtfertigt. aber politischen Sonntagsspaziergänger mit den kleinen Trippelschritten im "Hier und Jetzt" besser". die mit revolutionärer Strategie nichts im Sinn haben : "Es muß eine .und Schwulenunterdrückung zu werden.-34- und kleinlichen. "Aktionen". damit die Praktiker sich Fahne zwischen parkenden Autos umherirrte. Eine Praxis. Unlust der Unmittelbarkeits-Fetischisten. um eine mende Nicaragua-"Solidaritätsdemonstration" statt. eine solche Praxis erst sprüchen der gesellschaftlichen Oberfläche ab. als revolutionäre und politische bezeichnet qualifizierung ebenso wie in der Kriegsgefahr. wenn die Gebetsmühlen des gangstür dieser Institution und ließ dort ein paar Knallfrösche los (nicht einmal der Praktizismus einmal zum Stillstand kommen und die Praktiker endlich anfangen . als sich mit meinsamen. schlecht oder gar nicht aus sie ökonomische und politische Informationen überhaupt verstehen und einordnen vorbereitet. dann muß allerdings die Antwort auf obige Frage Verknüpfungen (Friedensbewegung plus 35-Stunden-Woche). in der Nähe des werden dann auch wieder mehr Leute zur Mitarbeit motiviert.subjektivistischen Bauchredner über eine "multikausale Logik". in der Massenarbeitslosigkeit und Ent- einmal anzustreben. der Grundwiderspruch der Ausbeuterordnung bildet sich mehr oder weniger vermittelt in allen Einzelwider- die politische Praxis einzustellen. Schluß mit dem "spontanen". eine solche. bei diesen Überlegungen geblie- Landwirtschaft. Weltmarktzusammenhänge. praktischen Praktiker. die es überhaupt verdient. es ist tatsächlich sogar besser. die zur materiellen Gewalt die Tagespolitik hinausgehende Auseinandersetzung gewonnen werden. Wenn jemand die Frechheit besitzen sollte. Astronomie zu studieren. politischen Handwerkler und Existential. Für jede beliebige Gruppe oder Organisation. wie erschrockene Pinguine zusammendrängten und ein einsamer KB-Häuptling mit seiner Theoretische Grundlagen sind freilich nicht nur nötig. mag gegenwärtig noch immer die komitee. die gute alte Dame. in der Frauen. "Eingestellt" haben ihre Praxis doch eine Menge Leute. die einen absoluten Tiefpunkt der (freilich nicht "unmittelbar anwendbare") theoretische Grundlage zu bekom'men. müßte daher zuerst einmal die Devise Lenins gelten: "Lieber weniger. inhaltsarmen Herumgduchtle. eine derart hundserbärmliche Ver- Einpunkt-Bewegungen und Initiativen. Eine Hauptursache der politischen Lähmung und einigen gleichfalls halbwüchsigen Bullen und auch noch zwei Festnahmen für den ganzen Stagnation in der Linken ist ja gerade die selbstreflexive Borniertheit der verschiedenen Unsinn. auf Veranstaltungen im Gefasel der modisch. quer durch alle Initiativen und Einzelbewegungen hindurchgehenden inneren einem Aktivismus dieser Qualität unerträglich zu blamieren. KB. denn eigentlich noch sinken.und Kapitalexport. Eine wirklich revolutionäre Praxis. Es wird schnell langweilig und damit lähmend. vielleicht teilnehmern. daß sie sich nie err5thaft mit Logik beschäftigt ha- Phrasen zu lesen. internationales Kreditwesen und Staatsver- ben sei. schlich lustlos und kaum beachtet durch die Straßen.

Wellen (2. Gefühlskult. in: "Piärrer" 3/84). Im Schatten dieses administrativen Zwangsapparats.. Dem ist allerdings schwer zu wider- hang von ideologisch-politischen Fraktionen und sozialökonomischen Klassen "nicht um sprechen. d..eigentlich Formen. aufschlußreich sind Assoziations- von "Palastintrigen". Freilich handelt es sich bei dem Zusammen- gröhle: "Wir wollen doch im Grunde alle dasselbe". Die grün-alternativen Ideologen haben gegen diese alte Wahrheit kein wirk- land anscheinend auch bei der Linken noch immer unvermeidlich im alten Einheits-Ge- lich neues Argument vorbringen können. hintenherum sames "Gattungsinteresse" existiert nicht.h. historische Form des Fraktionskampfes nach. sondern um eine komplizierte Wechsel- . zwang diesem Kampf aber die bis zur Fast schon an Hysterie grenzt die Reaktion der bequem und vermeintlich bauernschlau Unkenntlichkeit verzerrte Form scheinbar subjektiv-willkürlicher Auseinandersetzung vor sich hindümpelnden Eunuchen des Widerstands auf die bloße Erwähnung des Frak- "hinter den Kulissen" ohne offen ausgetragenen Wahrheits. Diese Gesamt-"Szene" ist wirk- spezifische Mittelklassen-Ideologie als solche unter Menschheitsgetue. denn das Kleinbürgertum. im anderen der Subjektivismus des kleinsten gemein- Schreckensbildes konnte sich eine andere. Das zeigt sich spä- durch die Entwicklung der alten Arbeiterbewegung. Szene bleiben. Ein gemein- Auseinandersetzung aus. in der von Generationen oder Klassen die Antwort auf 'b~ennen- dem Vorhang der Einheitsideologie eine Fraktion wirklich oder scheinbar.. "Brennende Fragen" verlieren nicht dadurch an Temperatur. wird aber der fromme Wunsch immer das Produkt subjektiver "Machtansprüche" oder willkürlicher Streitlust von unmo- der Apologeten dieses unappetitlichen status quo in der "linken" und oppositionellen ralischen Leuten. Die Filterung durch administrative Apparate konnte nicht die gesellschaft- J lichen Grundlagen des Fraktionskampfes beseitigen. Nicht der Anspruch auf Wissenschaft. indem sie eine inhaltlich bestimmte fraktionelle oft an den Haaren herbeigezogenen ideologischen Kleinkriege und Grabenkämpfe in und Auseinandersetzung gar nicht mehr will und sogar scheut wie der katholische Teufel zwischen winzigen Sekten mit jeweils administrativem "proletarischem" Alleinvertretungs- das Weihwasser.und Objektivitäts-Anspruch. spießbürger- nie als es selbst offen auf. ' Sie stehen der untergegangenen alten keineswegs bewußt. und nicht Menschheit überhaupt sowie der Flora. solange der ideologische Dünnschiß eines furzenden Mittelklassen-Existentia- nahmen des heutigen oppositionellen Durchschnittsbewußtseins sind Fraktionen keineswegs lismus dominiert. solange die Klassengesellschaft nicht über- ergänzt durch intrigante Heimtücke und menschliche Schäbigkeit. Stalin. mündet in Deutsch- wunden ist. Der abstoßend häßliche Charakter dieser schon selber freiwillig entmündigt. Daß diese Zeit wirklich vorbei sein soll.. rituellen "Säuberungswellen" usw. So mag es oder längerfristig durchgesetzt hat. Die besoffene Biertisch-Gemeinschaftsseligkeit. die Theweleit-Fans mögen Sexualsymbolik in zeit-Propaganda und theoriefeindlichem Unmittelbarkeits-Denken versteckt wurde. um jede raten spielten die K-Gruppen in der BRD mit bombastischem Imponiergehabe diese grundsätzliche theoretisch-politische Auseinandersetzung schon im Keim zu ersticken. sondern im gesamten deutseh- Jüngster Paradefall eines solchen Ideologen: Rudolf Bahro. die sich als unfähig erwies. soviel sie wollen. und 3· Internationale) in bürokratischer Erstarrung endeten. Als Farce von Hundehütten-lntrigen in Miniatur-Appa- Ostblocks (und ihren westlichen Ablegern) bis heute absolutes Fraktionsverbot. vorübergeh.-36bittere Erfahrung nach anderthalb Jahrzehnten politischer Arbeit sein. tritt Arbeiterbewegung näher als sie glauben. eine einfache Gleichung ersten Grades" (Engels). wenn der Boden unter den Füßen heiß zu werden beginnt . wie vermittelt sich diese auch ausdrücken mögen. Aber diese Analogie (Fraktionskämpfe ~ Stalinismus) mindest von der Denkweise her seiner eigenen schleimigen Vorgehensweise. deren beiden großen historischen testens dann. übrigens solcher Metapher entdecken. daß sie von die freilich erst bewußt herausgearbeitet werden muß. Fraktionskämpfe. Denn entgegen den theoretisch stumpfsinnigen An- scheinen. sondern besitzen vielmehr eine objektive gesellschaftliche Grundlage. deren samen Nenners und des antiintellektuellen Geschwätzes. Diese Tatsache wurde verdunkelt relativistischen Ignoranten nicht zur Kenntnis genommen werden. sobald die geht gerade andersherum auf. sondern fühlt sich stets in aller Unschuld als Vertreter der lichsten Zügen. Nicht nur in Frankfurt heißt etn Fußballclub "Eintracht". keineswegs bessere Fraktion etablieren. Gulag . End- lich ein stinkender ideologischer Sumpf. sondern aus eigener Anschauung zur Horrorvision entarten.. daß sich hinter endgültig vorbei ist.e nd de Fragen der Bewegung' gesucht wird . allein in der bis heute wilhelminischen Sportbewegung. Herrscht nämlich in den stalinistischen Bürokratien des fiktive Eintracht zusammenbricht. " (Peter Hess im "Piärrer" 3/84). " (unverkenn- heutigen "linken" Spießer durchaus sympathisch sein müßten. daß die Zeit -37Wütende Abwehr des Fraktionskampfes deutet aber bloß darauf hin. entsprechen sie doch zu- bar Peter Hess. und zwar deren schlechtesten. nationalen Vereinsleben drückte dieser liebliche Name (oft zu allem Überfluß auch noch Gesellschaftliche Fraktionen wurzeln aber in einer Klassengesellschaft nach wie bildungsbürgerlich latinisiert als "Concordia") die abgrundtiefe Furcht vor jeder offenen vor in Klasseninteressen. tionskampfes und seiner politischen Notwendigkeit. auf .. den Rahmen der warenproduzierenden Gesellschaft Wer fürchtet sich vor Fraktionen? zu sprengen. sondern im einen (östlichen) Fall entscheidet der Subjektivismus eines vermittelt. Wahrheit und Objektivität wird anspruch ließ den Begriff des gesellschaftlichen Fraktionskampfes nicht nur historisch ausgekämpft. das neue fast noch mehr als das alte. die dem ketten wie diese: "Hammer und Sichel. jn bürgerlicher Politik. Fauna und womöglich der Außerirdischen berufen. der bei ihnen nicht einmal mehr indirekt so hat sich die oppositionelle "Szene" in der BRD einschließlich der Friedensbewegung als objektiv-gesellschaftlich zu erkennen war.

die gesellschaftliche Orientierungs-Strömungen der linken Opposition aus der 68-er Bewegung connections zu Teilen des Gewerkschaftsapparats besitzen und ein auf Sand gebautes hervorgingen: eine linkssozialistisch-reformistische mit starken Verbindungen zum linken reformistisches Beliebigkeits-Bündnis mit der SPD anstreben.. dann können sie sich natürlich auf des heutigen "Szene"-Bewußtseins im weitesten Sinne identisch ist mit dem Sieg einer diese historischen Erfahrungen sowohl in der Geschichte der Oppositionsbewegung der bestimmten sozialen und politisch-ideologischen Fraktion in einem Fraktionskampf .kleinbürgerlicher um Bahro mit fundamentalistischer Produktiv- ist vorbei .. und BRD als auch in der vorherigen Geschichte der Arbeiterbewegung berufen. Man wittert die die sich schnell mit willkürlich-subjektivistischen Inhalten (meist auf gespenstische Weise "Konkurrenz". kraft. weil die vermeintliche Leiche des Marxismus sich wieder zu be- Analyse und eine daraus abgeleitete Strategie konnte sich so entfalten.38- . ausgekämpft aber können sie nur werden. Co. aber real existieren- schaftlichen Charakter des Fraktionskampfes. daß die Herausbildung bloßen Erwähnung des Wortes "Fraktion" losgeifern. Diese unter- sollte man meinen.. die sich in zwei Richtungen oder Dimensionen entfaltet: einmal als Heraus- Mittelklassen. in dem diese Forderung erhoben wurde: nämlich als radikale Kritik der unausgesprochenen. programmatisch haltloser und penetrant moralisierender und existentialistischen Kaspereien. als Hinweis auf die gemeinsame soziale und ideologische herausarbeiten noch ihre inneren Differenzen mit objektiven Tendenzen innerhalb der Basis eines Bewußtseins. als ihre Randströmungen mit "anti - großen politischen Klassenparteien.39- beziehung. Diese Sie können es nicht fassen . die durch die ideologische Klammf r des sozial- Einheit im Klassenkampf zu gelangen. und schließlich eine proletarisch-revolutionäre. daß dieser Sieg nur ein vorübergehender jedoch nichts daran. halb wütend der Geschichte der 3· Internationale entlehnt) füllte. Bastian u. und links die jugendlichen neo-anarchistischen denzen innerhalb einer Klasse sowie in Übergangsschichten zwischen den Klassen und "Autonomen" auf Existential-Trip inclusive Sandkasten. Aber diese Zeit lich offen reaktionär. sondern nur der wegen beginnt. Wenn die verschiedenen grün-alternativen Mittelklassen-Ideologen heute bei der Die grün-alternativen Ideologen wollen es nicht wahrhaben. die aber als eine wesentliche Quelle der grün -alter- Zentrumsblock (Kelly. um zu einer nicht nur fiktiven gesellschaftlichen Mittelklassen-Fraktion. zum andern als fraktioneHe Richtungen oder Strömungen innerhalb dieser dem existieren noch außerhalb der grünen Partei. Arbeiterklasse.Wählerpotential der Grünen besitzt und nur dessen sozial und politisch bildung großer gesellschaftlicher Fraktionen. Zwischen diesen beiden Flügel der Sozialdemokratie.Genug Fraktionen also. weder konnten sie sich insgesamt als den gemeinsamen Grundlage der verschiedenen Tendenzen innerhalb der gesellschaft- große klassenmäßige Fraktion mit proletarisch-revolutionären Zügen gesellschaftlich lichen Mittelklassen-Fraktion. Die Wut nicht nur der rückgeführt und in einer auf objektiver Analyse beruhenden Strategie aufgehoben worden sind. Dies ändert noch viel weniger wollen sie etwas davon wissen.Kritik. eine gleichfalls unvermeidliche und keineswegs politischen" Affekten . eine Spontaneistische mit individuellen "Autonomie"-Träumen Flügeln pendelt ein kleiner. wohin der Fortschritt denn gehen soll. rechts die gesetzten alternativen Kleinscheißer und Projektles- erschreckende Erscheinung. Öko-Bauern. das sich selber als "progressiv" und in einem längeren sozialhistorischen Prozeß zu politischen Klassenparteien heran- begreift. ln der grünen identisch ist mit einem Fallenlassen des Marxismus und einem Überlaufen zu ihren Posi- Partei als Hauptblock dieser Bewegung haben sich zwei Flügel herausgebildet. der aber große Ausstrahlungskraft auf das nativen Bewegung gelten kann. Der Fraktionskampf in und zwischen den einzelnen K-Sekten sätze allein auszufüllen und sich nur noch mit Nuancen und unterschiedlichen Akzent- blieb so eine gesellschaftlich leere Hülse ohne sozialen Vermittlungszusammenhang. wenn pädagogischen und neo-kleinbürgerlichen Durchschnittsbewußtseins zusammengehalten sie durch theoretische Intervention auf ihre objektiven gesellschaftlichen Wurzeln zu - werden und nur dessen verschiedene Konsequenzen repräsentieren. die als zialreformistischer Flügel um die GAL Harnburg und einige SPD-Dissidenten. alternativen "Komm". Krisen-Heiligen usw . das fälschlich von sich glaubt.ldeologen gegen die Forderung nach einem neuen Klärungsprozeß Die K-Gruppen begriffen trotz ihres revolutionären Anspruchs nicht diesen gesell- durch Fraktionskampf läßt sich so aus dem Kontext erklären. sondern polemisch attackiert administrativ verhüllte Kampf verbohrter Cliquen um die Herrschaft über die jewei- und immer noch nicht ablassen will von der als revolutionäre Kraft längst totgesagten ligen ' Puppenstuben-Organisationsapparate •. ein ziem - tionen. setzungen auf seiner eigenen Grundlage auseinandersetzen zu müssen. man schreit auf. die sich . daß eine scharfe Kritik der DKP und der K-Gruppen nicht Notwendigkeit zeigt sich ja in der grün-alternativen Bewegung selbst. die ihre Ursache in ungleichzeitigen sozialhistorischen Ten- macher. daß es nach wie vor objektive gesellschaftliche Grundlagen für war und heute seine Bedingtheit und Vergänglichkeit unübersehbar ans Tageslicht tritt. andererseits ein so- Tatsächlich waren es wohl drei größere politisch-ideologische Fraktionen.Militanz. ohne so genau wissen zu wollen. die sich auf verschiedene Klassen beziehen unentschlossenes Dummschwätzerturn repräsentiert. Außer - reifen können. die von einer anderen Klassenbasis ausgeht. Nicht der Kampf um objektive und halb erschrocken. den daraus hervorgehenden unterschiedlichen ideologischen Reflexen hat. nationalistisch-patriotischen und mystischen Zügen. das "Szene"-Bewußtsein nicht umschmeichelt. Allerdings sind dies alles Sekundärtendenzen innerhalb einer großen schiedlichen Tendenzen müssen ausgekämpft werden. den Raum oppositioneller An- Arbeiterklasse vermitteln.). wie es in den vergangenen Jahren weitgehend der Fall war. Fraktionen gibt und der Fraktionskampf sich daher unvermeidlich entfalten muß.

Die 68-er Bewegung hat diesen status quo natürlich sozialökonomisch nicht grundsätzlich angreifen können als Jugend. Die Linkssozialisten mit ihren reformistischen Sozialstaatsillusionen. die sich mit anderen gesellschaftlichen Tendenzen schen Abkunft oder auch als taktische Varianten der kapitalistischen Systemsicherung. bewegungsunfähige Sekten. Man muß die Herausbildung dieser Fraktionen und ihrer gemeinsamen Quelle.und Studentenrevoltc. sozialdemokrati schen (bzw . mit Variationen und in wechselnden Konstellationen. die längst den Weg des Sozialdemokratismus gegangen sind. konnten als eigenständige Richtung nur an den Universitäten einige Positionen behaupten. seit langem das politisch-ideologische System des gesellschaftlichen status quo tn den imperialistischen Staaten West- europas. besitzen aber ideologische Bedeutung als Grals hüter der Marktwirtschaft und damit der Illusionen gerade der berüchtigten "kleinen Selbständigen". di e vermitteln konnte (Bürgerinitiativen. Insofern waren die drei großen Fraktionen der 68-er Bewegung tatsächlich kriegskapitalismus. in der Sozialverwaltung usw. Dieses Parteien-Triumvirat der konservativ -christlichen. ursprünglich historisch die Hauptvertreter des jungen. ginnen.und Pflegewesen. ln der einen oder anderen Weise . als sie in Wirklichkeit ist. aber man muß sie als erste tiefgehende ideologische Reaktion im gesellschaftlichen Überbau auf die beginnende Weltkrise der kapitalistischen Warenproduktion und des Weltmarktes verstehen. die nicht zu Unrecht mit dem so- Parteien. dementsprechend waren ihre Erfolge auch hauptsächlich politisch-ideologische: sie zerstörte den weltanschaulichen gesellschaftlichen Konsens und legte die Grundsteine für neue oppositionelle Parteien außerhalb des stagnierenden politischen Systems. in Beziehung setzen zur politisch-ökonomischen Entwicklung des Nach- die in Opposition zum Gesamtsystem geraten. haben sich ebenso zu Hauptparteien es eine auch historisch neue Formation der Mittelklassen. Studenten. solange die SPD in der Oppositionsrolle sich wieder linker und kritischer geben kann. begannen eigene ideologisch-politische Konturen zu entwickeln. Diese Strömung konnte sich mit der grünen Partei als ihrem Zentrum auch politisch etablieren. Fachhochschulen). Mit Abstrichen kann Gesundheits.401 -41- in Gestalt der K-Gruppen hoffnungslos zur Sektenbewegung verpuppte und damit unfähig die gesellschaftliche Systemfrage als Reaktion auf die allgemeine Krise zu stellen be- zur gesellschaftlichen Vermittlung blieb. daß die deutsche "sozialistische" Scheinopposition auch weiterhin gerne darauf hereinfällt. die historisch bekannt- listischen Reproduktionsapparate (Sozialarbeiter. klassischkleinbürgerlicher Klientel herabgesunken.T. wenn die SPD sich spaltet und deren linker Flügel eine eigene sozialreformistische Partei bildet. Tatsächlich ist genden Kapitalismus und die bürgerliche Demokratie. teils als ideologische Reste der jeweiligen histori - ursprünglich Spontaneistische Fraktion. speziell die DKP hierzulande. angezogen von deren relativen Erfolgen. sondern besaßen und besitzen objektive gesell- BRD und der gesamten westlichen Welt sind seit langem nur noch Träger des kapitalisti- schaftliche Grundlagen.ustellen. Die Finanzkapitals. hat sich schließlich historisch schon so oft bewährt. Anders die beiden übrigen Fraktionen. Deren klassenmäßiger Bezug ist durchaus festz. gestützt auf Teile des Gewerkschaftsapparats und ideologisch aufgemotzt mit einigen pseudomarxistischen Phrasen. denen keine soziale Bewegung in der Arbeiterklasse und den traditionellen Iohnabhängigen Mittelschichten entgegenkam. verbunden mit dem sprunghaften Anwachsen neuer vor allem die romanischen. Die liberalen Parteien schließlich. aufsteigenden Kapitalismus. sind zu Randparteien des Monopolkapitals mit z. ging im breiten aber gleichwohl subjektiv als Gegner auftreten können. die in der einen oder anderen Weise nach Jahrzehnten der relativen sozialökonomischen "Ruhe" wieder rufstätige in den sozialen und medizinischen Reproduktionsapparaten oder als entsprechende Arbeitslose. angestellte Ärzte. werden auch verschiedene Antworten darauf geben. Die K-Gruppen schließlich waren zwar als proletarisch-revolutionärer Flügel aus dem . sprich: dem Interesse des tionen der 68-er Bewegung. . Die große Stunde der Linkssozialisten käme erst. Die konservativ-christlichen Strom der heutigen grün-alternativen Bewegung auf . die in Gestalt der imperia- des Monopolkapitalismus gemausert wie die Sozialdemokratie. Personal im lich von der ersten großen Welle der Arbeiterbewegung abstammt.) erst seit den 70-er Jahren diese Einschätzung auch für die großen "kommunistischen" Parteien des Westens gelten. Die Massen dieser die Restposten der 3· Internationale in Mitteleuropa. verbunden mit einem vorsintflutlichen Marxismus-Verständnis. sondern zunächst durch ihnen mehr renzen erweisen sich teils als systemimmanente Interessenkonflikte verschiedener sozialer oder weniger entsprechende ideologisch-politische Überbau-Strömungen. in Südeuropa auch "eurokommunistischen")und liberalen Hauptblöcke bildete. die imperialistische Integrationsstrategie der Sozialdemokratie in staatstragender Oppositionsfunktion. Praktikanten etc. historisch ursprünglich die Vertreter der feudalen Reaktion gegen den aufstei - zialpädagogischen Mittelklassen-Bewußtsein in Verbindung gebracht wird.). sind neuen Mittelschicht. Alle großen politischen Parteien in der keineswegs Produkte subjektiven Denkens. ein Teil von ihnen sickerte in die grüne Partei ein. heute mit Friedenswilly und anderen albernen Moralfiguren wie Eppler und Vogel an der Spitze. eben die Frak- Klientel (die aber letztlich doch immer dem "Gemeinwohl". ihre Diffe- Klassen nicht direkt und massenhaft auf den Plan. "neue soziale Bewegungen"etc.denn verschiedene Klassen und Schichten..und politikunfähig sowohl für reformistische wie für revolutionäre Ansätze in der westlichen Gesellschaft: sterbenslangweilige Marionetten des real existierenden Desasters im Osten. die denen des alten Kleinbürgertums zum Verwechseln ähnlich sehen. Wie immer in der Geschichte traten die sozialökonomischen schen Systeminteresses ("Gemeinsamkeit der Demokraten" heißt das offiziell). mittlerer Ausbildungsinstitutionen (Fachoberschulen. der 68-er Bewegung. konsens. untergeordnet bleiben). eine ungeheure Ausdehnung erfuhr. Dies ist auf mittlere Sicht nicht zu erwarten. um sie verstehen zu können. Lehrer. sei es als Be- dagegen völlig vom Ostblock abhängige. sei es als Fachschüler.

Klassenkampf. mußten die vertrocknenden K-Sekten den Aufstieg der grün-alternativen Bewegung einer Verschärfung der sozialen und politischen Lage keinen Schritt mehr. daß Du für eine gewaltsame 'Befreiung' plädierst. daß die opportunistischen Politikaster Man muß sich bloß das Gewinsle gegen auch nur vorsichtige Andeutungen' über die Not- und Unmittelbarkeits-Fetischisten in ihrer Mehrheit das windige proletarische Nostalgie- wendigkeit des revolutionären Kampfes anhören. "systemüberschreitende" Kostüm leichten Herzens abwarfen und in hellen Scharen zu den Grün-Alternativen Kritik an der gegenwärtigen Friedensbewegung abblocken möchte: " (Der Satz) 'Wer den überzulaufen begannen . weitergehen. vor der Befreiung haben sie schwächer zu werden. meistens schlimmeres" Ommo Freisleben. der sich das Kostüm aus einer vergangenen und völlig unbe- Entqualifizierten. Ihr Pazifismus nach außen ist auch ein Pazifismus nach innen. Kein Wunder. das jede linke. mehr noch freit. wirft solches im Gegenteil hämisch anderen vor! Ist es litisch bewußteren Kernen der oppositionellen "Szene" langsam . sozial kann er keine Perspektive für die Masse der jugendlichen losen Sekten-Praktizismus. denn wie bei stinkige deutsche Spießbürger.Demokratie? Gerade (außerhalb des offiziellen politischen Spektrums) als den Sieg einer Fraktion in einem diese wollen wir ja mit aller Kraft erhalten. wieder funktionsfähig machen. Aber mit Fraktionskampf bezeichne? Scheinbar hat die grün-alternative Bewegung mit ihren Rand- Gewalt? Was wäre das Ende vom Lied?" (Kristina Hadeler für die Friedensini Nordost strömungen alle anderen oppositionellen Positionen (vor allem die revolutionären) völlig Nürnberg gegen einen Kritiker der vorherrschenden Ideologie in der Friedensbewegung. der böse Pazifist. "lebensfeindlich". Aber die Zeiten ändern sich. Kein Wunder. gesellschaftlich vermittlungsfähigen Inhalte Politisch konnte der Gefühls-Pazifismus die Vorbereitung des dritten Weltkriegs um kei- geben. Leserbrief im "Plärrer" Klassenbasis. geben. Bobby schwärmt von Macht. Immerhin offenherzig sind diese Leute.. Aber die Ausstrahlungskraft dieser Ideologie und dieser poli- 4/84). zumal auch keine spontane der lohnanhängigen oder ganz marginalisierten Jugend). Wer 'befreit' wird. theoretisch haltlos und faschingsmäßig-nostalgisch kostü- des Kapitalismus waschen. zur Weltrevolution . daß die vorübergehend sieg- in: "Plärrer" 5/84). nicht einmal "freiwillig" wären sie dazu bereit! Ist das nicht der ekelhafte. die nicht aus der Ge- theoretischen und programmatischen Schwächen offengelegt. Er verhin- vor allem den revolutionären Marxismus nicht oft genug als "veraltet". Der in- lich die gesellschaftliche Gewalt. von einem "ernsthaften" Kampf aber sich an der Peripherie noch Wellen ausbreiten. ihr Unter- Systemfrage erweist. (jedenfalls für die Masse \ gang im finsteren Sektenwesen war daher vorprogrammiert. langfristigen. Nur wer be- sondern bloß auf der hilflosen Flachheit ihrer früheren marxistischen Gegner. Aber auch die alternativen schichte lernen und die Gesetze der kapitalistischen Weltmarkt-Ökonomie nicht begrei- . Scharfmachen und Niederwerfung den sich die Grün-Alternativen angezogen haben. so macht sich unter den aktiven und po- träumt sie noch nicht einmal.ja.-42- -43- Fraktionierungsprozeß der 68-er Bewegung hervorgegangen. Darüber können auch die jüngsten Wahlerfolge des Jahres 1984 Angst. Europawahl) nicht hinwegtäuschen.. Über Leiden. Das ist dieselbe Geisteshaltung. Der Schuh. ohne ihn naß zu machen. zum Sieg. aufgesogen oder hoffnungslos marginalisiert. planmäßigen Kampf'. aber sie konnten dieser Kleinprojekte und die "autonome" Westentaschen-Militanz haben sich bereits totgelaufen. zwingt somit zu dem Schluß. Die Antwort der Grün-Alternativen auf die griffenen Epoche der Arbeiterbewegung ausleihen mußte (J. erweist sich als viel zu gro. muß eine Gesellschaftsordnung besiegen lernen. Das Wort Befreiung können sie nur in An- tischen Kraft über den Dunstkreis der sozialpädagogischen Mittelklasse hinaus beginnt führungsstrichen und mit negativer Besetzung verwenden. direkt unter Selbstauflösung des eigenen Saftladens oder indirekt Frieden will. versöhnlerisch und spießbürger- Kampfbewegung in der Arbeiterklasse entstand. des Neo-Kleinbürgertums mitansehen. lich.ß für sie. Aber Ist es also zuviel behauptet. dert den 'ernsthaften. Diese Spießer. der wird auf der naturwüchsigen Herausbildung einer ihnen entsprechenden neo-kleinbürgerlichen bestenfalls geächtet. bis hin zur finsteren politischen Entschlossenheit. denunzieren können. Im Gegenteil. sich zunehmend als untauglich.. träumt .. ihre ererbte Unmittelbarke its-Fixiertheit trieb sie in einen halt- nen Millimeter aufhalten. sondern bloß ihre Händchen in Un- Peripherie der Gesamtbewegung das Bewußtsein der parlamentarisch-kreuzehenmalenden schuld waschen? Das "Ende vom Lied" ist angesichts der harten Tatsachen unvermeid- Unpolitischen erst vom ursprünglichen gesellschaftlichen Anstoß erreicht wird. Internationale). die schon angesichts einer allgemei- reichen Mittelkl"asse-ldeologen jetzt vom Fraktionskampf nichts mehr wissen wollen und nen Polemik gegen das Szene-Bewußtsein aufjaulte: "Ja. während bene Kanaille gibt sich ungeheuer oppositionell. wie er leibt und lebt? Diese immer noch nicht ausgestor- einem ins Wasser geworfenen Stein die Bewegung im Zentrum schon verebbt. Opfer und Entbehrung Ihr "Sieg" beruhte nicht im geringsten auf theoretisch-programmatischer Überlegenheit.wenn auch zunehmend eingeschränkten . die den Krieg erzeugt' . Von sich aus werden sie auch bei miert. Und wer sich nicht freiwillig 'befreien' lassen will. sie wollen den Pelz Gesellschaftlich ohne Basis. entweder die Gewalt der Revolution oder die des im- haltliche Flügelkampf in der grünen Partei hat eben erst begonnen und unübersehbar die perialistischen Krieges und der Konterrevolution.. wenn an der schen Kriegspolitikern das Handwerk legen wollen. die ihr hätte Leben einhauchen können. durch "taktisches" Anhängen. illusionär . Arbeitslosen usw. daß solche erbärmlichen Heuchler nie und nimmer den imperialisti - der grün-alternative Einfluß hat seinen Höhepunkt bereits überschritten. (Landtagswahl in Baden-Württemberg. die im Unterschied zur Arbeiterklasse in den letzten Jahren reale Bewegungsansätze entwickelte.. von dem Kurz wohl immer noch "selbstunterdrückend" usw.Unbehagen breit und nicht sonnenklar. der ist sich wichtig. wenn ich den status quo in der Oppositionsbewegung wovon? (!!) Von einer . ist letztlich wurscht. vorwärtstreibenden. Position keine neuen.

die Arbeiterklasse als tote Abstraktion zu fassen. Die alte Arbeiterbewegung ist tot. deren und Kriege. In dieser Latenz- Die Zeit ist reif . gerade in einer nichtrevolutionären Situation . dem das unhistorische. Die Erfahrung der letzten zehn Jahre zeigt lismus zu beseitigen. Eine Maschinerie des Imperialismus stoppen 7 Wahrscheinlich wissen sie selber nicht. der revolutionäre Teil der alten Arbeiterparteien hatte sich in den 20. sondern im Zusammenhang hunderts hervorbringen wird . im "Piärrer" 3/ 84). Freude. auf allen Ebenen. verdienen tatsächlich nichts anderes. aber bis jetzt wurde die alte Arbeiterbewegung noch nicht grundsätzlich kri- Ausgebeuteten gegen die famose "Funktionsfähigkeit " der famosen Demokratie dieses tisch aufgearbeitet. soziale . Schichten und Differenzierungen. politisch. Seit dem zweiten Weltkrieg ist eine historische Latc. rakter. Aber Schon der erste Ansatz einer konkreten Analyse muß zeigen. Die Nieder - Man muß jedoch kein würfelnder Augur sein. wird von den Mittel- nellen Linken besteht darin. Praxis ist darin eingeschlossen. die sich radikal ' epoche gab es zwar auch Streiks. Eierkuchen.45 - fen wollen. Das anödende Mitwursteln ehemals erreichen können. hat einen anderen Cha- mehrere Jahrzehnte hinauszuzögern. weil die Fronten historische Ungleichzeitigkeiten. von diesen übermütig gewordenen Herrschaften abgrenzen und einen neuen Ansatz für aber keine selbständige revolutionäre Arbeiterbewegung mehr mit dem Ziel. wie wollen sie die Kapitalismus verwandelt. Eine solche neue Arbeiterbewegung wird sich nur durch unbarmherzige Kritik kampf der Arbeiterklasse und ihrer in eine "neue Armut" getriebenen Reservearmee von ihrer Vorgängerin (2. und 3· Internationale) einen eigenen historischen Ausgangspunkt Arbeitslosen und Marginalisierten. als bloße Umstülpung des Sektenwesens. die den Keim der kommunistischen Arbeiterbewegung des Herhecheln hinter den grün-alternativen Neo-Spießbürgern. Sie wissen nur ganz aber natürlich kann dies nicht mehr dieselbe Null-Marke wie im vergangenen Jahrhundert sicher.Marke wieder von vorn beginnen. Die revolutionäre politi - zweiten Weltkrieg die neue. Gleichzeitig hinaus. müssen wir uns vor allem wieder in eine theo- Rahmenbedingungen eines neuen revolutionären Kampfes herausgearbeitet. lage gegen den Faschismus hatte der alten deutschen Arbeiterbewegung das Rückgrat ge brochen. politischer Praktizismus und süßlicher Gefühlskult nur den entwickelten Ländern den revolutionären Ausweg aus der Weltwirtschaftskrise nicht den kleinbürgerlichen Strömungen genützt haben. An welche Instanz wollen sie sich denn wenden. Wir müssen uns gar nicht unmittelbar gelang es dem Kapital. der warenproduzierenden Gesellschaften. Aber die sub- retisch überlegene Macht verwandeln. was sie neue Arbeiterbewegung muß gewissermaßen bei der Null . Jahr - Unmittelbarkeits-Bewußtsein wesensgemäß bleibt. auch der theoretischen.nzepoche des nach innen und außen mörderischen Imperialismus. daß zumindest eine Aber jetzt wird die neue Götterdämmerung des Kapitalismus sichtbar. die internationale Revolution der Unterdrückten und schaffen. bekannt auch nicht bei den Arbeitern" (wieder mal Peter Hess. Ihre Überreste führen ein verkümmertes Schattendasein oder. den Kapita- eine revolutionäre Kampfbewegung suchen. hat die Um gesellschaftlich wirksam zu werden. viel weiter als das heute in der Opposi - mit deren radikaler Kritik . daß Unmittelbarkeitsdenken . nirgends mehr realisierbar sind: wie Mißachtung nicht ungestraft bleiben kann. die Kriegsgeneration der Arbeiterklasse hatte bereits ihren Frieden mit dem . dieses unbe - wie übrigens auch in den Mittelklassen heute ein tiefer sozialer .-44- . aber nicht als jektive Intervention. daß in der Arbeiterklasse ein wenig schimmert sogar hier die Befürchtung durch. Wie in allen anderen tokoll genommen. ideologisch eingeläutet schon 1968. was sie nicht wollen. sie haben sich als große politische Organisationen in Grenzträger des grillt zu werden. mit Hilfe des keynesianischen Staatsinterventionismus seit dem "einbringen" in jeden Mist. Die Weltkrise revolutionäre Fraktion nicht überleben kann ohne theoretische Aufrüstung und Bildung. bloß weil er abläuft . tionsbewegung dominierende Neo-Kleinbürgertum. um den unverbesserlichen Marxisten etwas zu angestrengt und eilfertig Klassen und der Gesellschaft als Totalität finden wir auch in der Arbeiterklasse sozial - ewige Bedeutungslosigkeit zu prognostizieren: "Deshalb heult ihr auf. die ihr noch in eurem Lebensbild habt. der abläuft. die Arbeiterklasse. und kultureller Graben zwischen jungen und älteren Generationen existiert. Klassenkampfs eingetreten. unvermeidliche und verheerende Weltwirtschaftskrise iiber sche Intervention. Wir werden sehen. den Befreiungs- sein. weil es die bestehende Ordnung weder Zukunftsmusik sprengen will noch kann. Daß die Arbeiterklasse nicht kämpft . was noch wesentlicher vor der sie den Kopf in den Sand stecken. Aus dem Niedergang der K-Gruppen ist vor allem zu lernen. als von der kapitalistischen Gewalt. nämlich den revolutionären Marxismus. Jahrhunderts hatte in revolutionärer Linker auf der Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners läuft in Wirklich - erfolglosen Kämpfen seit dem Ausgang des ersten Weltkriegs erschöpft und verbraucht keit auf eine Kapitulation vor den Grün-Alternativen oder sogar der Sozialdemokratie oder war sogar völlig besiegt und vernichtet worden wie in Deutschland. schon gar nicht revolutionär .ideologischer kannte Wesen. in Eckpfeiler des imperialistischen politischen Systems. um die andauernde politische Schwäche der Arbeiter verstehen zu können . Formationen . könnte sich doch noch eines Besseren besinnen. daß sich wieder marxistische Revolutionäre finden. Aber "die" Einer der Hauptfehler sowohl der alternativen Marxismus-Kritiker wie der traditioklassen-Ideologen mit einer Mischung aus Süffisanz und geheucheltem Bedauern zu Pro- Arbeiterklasse als abstraktes Ganzes gibt es real überhaupt nicht. nur noch Geschichte . kurzsichtige 21. Die Arbeiterklasse der ersten Hälfte des uns. wie die Ferkel geschlachtet und atomar ge - und schlimmer ist. muß weit ausholen. eigentlich gesellschaftlich wollen außer Friede. politische und ideologische Auseinandersetzungen.

schwer vorstellbare . nicht durch Überzeugung. Diese neue soziale Erschei - historische Epoche ging zu Ende.und ersten Nachkriegsgenerationen der Arbeiterklasse zum Syndrom theoretisch bewußt zu machen und in einer revolutionären Strategie aufzuheben. profitieren als erste bei Entlassungen von "So- lösen. sind diese Generationen auch weiterhin sozial weit mehr abgesichert als unaufhaltsam weiter in die Höhe schrauben. da die Politisierung der jugendlichen Facharbeiterschichten von einer so- den. Aushilfskräfte usw. damals flackerte nicht 2. die ererbte traditionelle Staats. das bekann- 1. kunftsperspektive müssen sich zwangsläufig den auf Staats. bevor noch die damit qualifizierte Arbeitskraft verkauft werden kann. nügend Sozialversicherung gezahlt und andere Ansprüche erworben. und auch innerhalb der heute jugend- reift hier ein Feld selbständiger sozialökonomischer Kämpfe und Organisationsansätze . haben schon ge- gänge entwerten. te "Wirtschaftswunder" als Folge des Rekonstruktionsprozesses der im Krieg zerstarten elektronik in ihrem sozialen Nerv getroffen werden. Es läßt sich schwer voraussagen. Strömung. diese Schichten zu organisieren und ihren sozialen Interessenkampf zu führen . sie sind mit Häusern oder zu- rung auf breiter Front bringen und auf wachsender Stufenleiter vollzogene Ausbildungs- mindest teuer und geschmacklos eingerichteten Wohnungen gesegnet. aus allen bisherigen Quali - einfach ein traditioneller Generationskonflikt bei den Mittelschichten auf. sondern auch eine (berufliche) Entqualifizie- Lehrlinge und junge Facharbeiter. innerhalb einer zukünftigen revolutionären Partei. aber durch einen Rest familiärer Gefühle. und zwar um so mehr . Man braucht zialen Defensive ausgeht. wie die politisch-ideologische Ablösung der jugendlichen Facharbeiterschichten von diesem sie historisch zu solchen Scheusalen geworden sind. Heute. wird bis zum Ende dieses Jahrhunderts nicht nur die Massenarbeitslosigkeit Weltkrise. Diese Kapitulation vor dem Todfeind der politischen -47- Iichen Arbeiter gibt es objektive Differenzierungen. sondern eine fikationsebenen und Schichten der gesellschaftlichen Arbeit. vielleicht zunächst als Belebung linksoppositioneller Strömungen vereinigung" der Generationen wäre heute nur auf dem Boden eines neuen Klassenkampfes in den Gewerkschaften. Diese politisch-ideologische Integration erhielt ein Intervention herausarbeiten kann.und Teilzeitarbeiter. werden vorübergehend reformistische linkssozialistische Positionen eine Auffang- Fortschreiten der Krise bereit sein.und Systemtreue eingeschwo- sie krallen sich gierig fest am gesellschaftlichen status qua. Sie sind durchwegs verfettet und wohl auch einigermaßen verblödet. in welchen Formen immer größeren Teilen der Jugend mit Recht als ekelhaft. eine wertvolle Minderheit der Älteren wird dazu vielleicht sogar bei einem reicht. macht werden. in sowjetischen Kriegsgefangenenlagern und bei der Schlimmes. die erst für die Dieses Problem ist nicht mehr auf dem Boden der bestehenden Gesellschaftsordnung zu jungen Generationen abgebaut werden. Die nachwachsenden Generationen ständig entqualifizierter Facharbeiter ohne Zu- zialplänen" usw. Der linke Reformismus am Rande der Sozialdemokratie ist sich aber keine Illusionen machen: Die Mehrheit der älteren Generationen ist mehr oder aber ideologisch antiquiert und könnte von einer theoretisch gut vorbereiteten revolutio- weniger für den Klassenkampf abzuschreiben. Selbständigkeit der Arbeiter. sie erscheinen schwörungen dazu ausspucken können. Friede ihrer Asche. die von der technologischen Umwäl~ung der Mikro- die Jugendlichen einer neuen Generation von Enterbten. ist durchaus kampffähig und tendenziell wenigstens zum Teil sogar kampfwillig sein. kann heute bereits millionenfache Realität. das Neue muß erst bewußt ge - weigern. von den staatsfrommen Facharbeiter-Gewerkschaften krampfhaft abgewehrt. muß durch die Theorie hindurch. Das Verschwinden menschlicher Prä- Kapitalien sowie des Staatsinterventionismus. mit je größerer Wucht die technologische Umwälzung in ganzen Branchen die Facharbei- klatschen Beifall. und die damit verbundene zunehmende zisionsarbeit. wenn sie Facharbeiter dann langfristig zwar Momente einer eher zögernden. Eine . ein anderer Teil kann womöglich neutralisiert wer- stellung bilden. Aber auch aus den jungen Generationen. "Jobber". irreparablen Antikommunismus und zur festen Einbindung in den neuen läßt sich das Kampfpotential.-46- Nationalsozialismus gemacht. Obwohl die Gewerkschaften sich bis jetzt ziemlich eine neue Arbeiterbewegung nicht geradlinig aufsteigen. in der wellenförmig aufbrechenden ökonomischen rufsstolzes. Kurz. tendenziell rechts- dazu nicht schon zu alt und zu vertrottelt wären. Basis des Facharbeiterstatus und eines damit verbundenen bornierten Be- Besserstellung der Arbeiter. tär geifernd gegen jede Andeutung einer Umwälzung der Gesellschaftsordnung auf. die abgetakelten Glückskinder des Adenauer- nären Bewegung überrannt werden. die ausgekämpft werden müssen. Grob eines dumpfen.das gilt auch Vertreibung von Millionen (auch Arbeitern) aus den deutschen Ostgebieten verbanden für eine revolutionäre Klasse. indem sie sich streitet . Wenn diese Opposition die Schwelle politischer Organisierung er- möglich. Es kommt nur darauf an. ohne daß SPD und Gewerkschaften mehr als hilflose Be- betätigen sich gelegentlich selbst als aufmerksame Hilfspolizisten. die Menschheit entwickelt sich weiter. die objektiven Differenzierungen sich bei den Kriegs. etwa wie folgt gliedern: starkes soziales Fundament durch die lange Welle ökonomischer Prosperität. Möglicherweise wird die soziale Defensivposition der Regimes würden noch ihren eigenen Kindern und Enkeln in den Rücken fallen. Bis zur Jahrtausendwende werden sie opportunistischen Fraktion hervorbringen. das in den kommenden Jahren Momente revolutionärer kapitalistischen Staat der BRD. treten militant und autori - renen sozialdemokratisch verseuchten Gewerkschaften entfremden. mögen sie nung."Wieder- Staat vor sich gehen wird. wenn die Polizei jugendliche Demonstranten zusammenschlägt und terpositionen niedermähen wird. Saison. aber man muß verstehen.und Autoritätsgläubig- Vielleicht ergeben sich daraus auch notwendigerweise Fraktionen innerhalb einer neuen keit und die (letztlich selbstverschuldeten) Erfahrungen mit der alles andere als revo- Arbeiterbewegung bzw. Auch in der Arbeiterklasse war das Jahr 1968 eine Zäsur. Das ist nichts lutionären russischen Roten Armee. aber innerhalb einer großen revolutionären ohnehin ausgestorben sein.

Rascher können junge Arbeitslose aus quali - diese neue Schicht der "Jobber" aus den verschiedensten Quellen. bilden sie ein diffuses nalisierung und Massenarbeitslosigkeit . Aber auf die Dauer kann sich das sozialpädagogische Bewußtsein Mittelklassen.-49- -48heran.Fraktion zu lösen und das objektive eigene Sein als Lohnarbeiter revolu- nicht behaupten gegen das quasi-proletarische Sein einer immer größeren Masse von tionär aufzuarbeiten beginnt. nicht übernommene Lehrer. friedenheit mit. so können sie großenteils sicher nicht unmittelbar für eine revolutionäre Bewegung gewonnen werden: sie bilden gegenwärtig Zweifellos liegen die Keime jugendlicher Facharbeiter-Opposition. einem Produkt von l~atio ­ in der hochindustrialisierten BRD immer schneller entfremdet. religiös geprägten Elternhäusern klasse reift im Schmelztiegel dieser neuen "Jobber"-Schicht. Rascher als in allen anderen Teilen der Arbeiter - kulturell entwurzelt und ihren nicht selten reaktionären . Vor allem aber stammen die "Jobber" aus den ungeheuer über die Haltung der Gewerkschaften beklagen und am eigenen Leib erfahren. internationa- Bildung. Aus dieser Gruppe und Facharbeiter finden sich hier ebenso wie Unterschicht .hicht bleiben. in Büros und Lagerhallen. linke türkische Gruppen haben hier an vielen Orten gischer Sprengstoff heran. die sich mit Recht fikation und junge Ausländer. arbeitslose Sozialarbeiter und Akade- lung" der Arbeitsloseninitiativen zunächst nur von einer bewußten Minderheit ausgehen miker. lich noch nicht sehr weit herangereift. Von der "Jobber"-Schicht aus können sich soziale Unzufriedenheit und revolutionäres Das Ende der alternativen (und auch der sozialdemokratischen) Illusionen wird die Hin - Denken in andere Teile der Arbeiterklasse ausbreiten.) noch weit auseinander und es wird ein langer Weg durch praktische Erfahrungen und und sozusagen selber "negative" Sozialarbeit betreiben (statt bürgerliche "Hesozialisierung" theoretische Auseinandersetzung hindurch nötig sein. sondern auch neue. die zwangsläufig in Kriminalität (die Situation in den sUd- Bewegung) und trägt Züge ultralinker Simplifizierung. die zunächst außerhalb der "Jobber"-Sc. anti-familiale Lebensformen und zumindest "Brocken" Das hier grob abgesteckte revolutionäre Kampfpotential aus der sozialökonomischen linker . wie wenig ausgedehnten mittleren und höheren Ausbildungsinstitutionen: Fachoberschüler.). die nur in der Gosse landen können.Jugendliche ohne jede Quali- werden heute schon die zahlreichen Arbeitslosen-Initiativen gespeist. Die soziale Voraussetzung für Mystiker einerseits. batte zuwenden. sie spalten sich tendenziell in verludernde Existential-Spinner und Drogen- Akademikern. das nicht mehr von sozialdemokratischen Traditionen belastet ist.Denn die Massen von Jugendlichen mit mittlerer oder höherer schon gute organisatorische Arbeit geleistet und könnten in eine neue. oft mit großer Flul. geben) und Bandenbildung abgleiten (Skins etc. der ideologische Mischmasch der "Autonomen" beginnt sich (auf ihrer Qualifikationsebene) dauerarbeitslasen Ex-Studenten. sondern auch politisch-ideolo- Potential politischer Einflußnahme . Speditionen Facharbeiter.B. Wichtig in dieser Hinsicht ist die Beobachtung.. erste "Jobber"lnitiativen der "Autonomen" und Ansätze marxistischer Theoriebildung (die von den im Gegenteil ein Rekrutierungsfeld des Neofaschismus. die ständig zum "Jobben" gezwungen sind. "Jobber" und Arbeitslosen aufzuführen wären. Fernmeldewesen usw. z. als Taxifahrer. Dennoch wird eine tatsächliche "Linksentwick- siasten und Abiturienten. bringen nicht nur eine starke Unzu- listisch geprägte Arbeiterbewegung integriert werden. und neo-marxistische Initiativen einen ideologischen Bruch eines Teils der "Szene" mit der breiten Mittelklasse-Fraktion andererseits. aber seine Konturen werden doch schon sichtbar. aber auch be- die Rezeption alter syndikalistischer Positionen (die anarchistischen Momente in der Ideo- reits aus der Facharbeiter-Position herausgefallen sind und sich registriert oder nicht - logie des Syndikalismus vermitteln den Übergang zu marx istischen Positionen vom "bauch- registriert in sozialer Wartestellung befinden. die sich wieder dem sozialökonomischen Kampf und der theoretischen De- ist längst herangereift. die zwar auch in den Gruppen der herabgestuften Fabriken und Gaststättenketten. um diese verschiedenen Momente . Von einer gewissen Heife ihrer intellektuellen Elementen unter den neo-marxistischen "Autonomen" wichtige Impulse Entwicklung an wird aber eine neue revolutionäre Arbeiterbewegung sich auch dieser un - erhalten kann . zunehmend ohne jede Berufsaus- können. Straßenclubs usw. Diese Möglichkeit wurde bis jetzt wendung zur revolutionären Theorie neu entfachen. Junge Arbeitslose. vor allem Türken. aber trotzderq eine besondere und Kommunikations-Institutionen wie Post. die auch theoretische Klarheit besitzt. durch Hund. ehemalige Lehrlinge fizierteren Arbeiterschichten eine revolutionäre Bedeutung erlangen. Ihre Annäherung an den Marxismus verläuft wohl unvermeidlich über J. am Ende der ersten Phase der Weltwirtschaftskrise. Was die von der Volksschulbank weg ar - denkend" . Gymna- vom Sozialdemokratismus zu erhoffen ist.hedonistischen Neo-Anarchismus am Rande der grün-alternativen Mittelklassen- beitslosen underdogs angeht. Gespeist wird revolutionäre politische Sozialisation). daß sich in jüngster Zeit ein Teil die illusionären Träume vom "selbstbestimmten Arbeiten" ohne sozialen und politisch- der "Autonomen" offensichtlich ideologisch vom breiten Strom der grün-alternativen revolutionären Kampf. tuation und schneller Umgruppierung. mehr oder weniger staatsfeindlicher Ideologie (ein Teil von ihnen ist in den ver - Entwicklung heraus ist heute. geben sich hier ein Stelldichein in 4· Junge Ausländer. sicher- gangenen Jahren durch die verschiedenen oppositionellen Bewegungen hindurchgegangen) . nicht nur sozialer. Kar! Marx ist noch lange kein toter abgeblockt durch das Vorherrschen der grün-alternativen Ideologie in der "Szene". Referendare usw. sicht auf ihrer ursprünglichen Qualifikationsebene. Oft nicht einmal beim Arbeitsamt registriert oder überhaupt illegal . aber der erste Schritt ist damit europäischen und südamerikanischen Ländern kann einen diesbezüglichen Vorgeschmack getan. . in der kritischen Aufarbeitung des italienischen "Operaismus") heute tersten Schicht organisatorisch zuwenden können (durch direkte Hilfe. abgebrochene Studenten. - Gruppe bilden. die in diese neue Schicht hineinströmen. Akademikern und Halb- zu klären.

Honeder und Herr Schily. Schon mittelfristig könnte sich als organisatorische Perspektive ergeben. Freilich scheinen sie hier einer Verwechslung zu erliegen. Schwulen. dann müssen wir uns zu den "Bolsche- scheinen. was man unter "Vermittlung" versteht. die von hunderten von Bußpredigern verfolgt wird. eine Bemerkung über den "Konkret". siehe Dokumentation im Anhang). gangenheit abzurechnen. sie muß ihre praktische wie theoretische Intervention über den Wie es scheint.da die Gironde bis zum Überdruß gesprochen hat . cat" oder "wild cat" war bei den linkssyndikalistischen Bewegungen in den USA das Symbol die nicht schweifwedelnd der grün-alternativen Spießbürger-Szene hinterhergekrochen für "wilden Streik"). auf lange Sicht mit diesem neuen gesellschaftlichen Ansatz Ihre hauptsächliche inhaltliche Kritik läuft auf den Vorwurf hinaus. Vielleicht ist es gerade diese (selten explizit angedeutete) lutionären Jakobiner des resignative Grundposition. der dafür schon vor einigen schen Theorie einschließt). einer revolutionären gesellschaftlichen Strömung . Der Hintergrund dieser falschen Identität ist wiki" des Spätkapitalismus mausern (was kritische Einwände gegen Momente der Lenin- politische Resignation. Für den Alltags- einer revolutionären Arbeiterbewegung den Kommunismus wieder in jenes drohende Ge- gebrauch des gesunden Menschenverstandes ist dieser Begriff synonym mit "Versöhnlich- spenst des "Manifests" zu verwandeln.B. aber zuerst muß der Kom- radikaler Kritik auf die linke Szene. Freilich sind dafür Rezipienten nötig. zum Herausarbeiten munismus wieder eine eigenständige. um einen anderen strapazierten Vergleich zu gebrauchen. Kohl und Tschernenko. die eigenartige Mischung aus Radikalität und Resignation. ich würde den Ansatz einer radikalen Kritik der linken Szene durch eine "vermittelnde" Position wieder zurücknehmen. selbständig eine revolu- . die Pohrts polemischen Attacken ihre gallbittere Würze ver- 21. gewerkschaftsoppositionelle Grup- Man kann gegenwärtig anscheinend keine Auseinandersetzung in der Linken führen. nämlich den Polizisten. Nun gut. in unserem Falle steht hier die Frage der Einwirkungsmöglichkeit tere taktische Zusammenarbeit in Teilfragen nicht ausschließt. aber überhaupt kann natürlich nur ein Teilmoment in einem solchen Prozeß sein. nehmen. neuerdings die rote Fahne mit schwarzer Katze aufgetaucht ("black Pohrt ist ein glänzender Polemiker und noch dazu einer der wenigen linken Publizisten. Warum nicht? Man muß nicht gleich alle Fehler der alten amerikani- sind. wer selber der Illusion erliegt. der Fraktionen in Einpunktbewegungen) usw. weil sie auch eine klare Absage an die bürokratischen Staaten des Ostblocks signalisieren.und "taz"-Autor Wolfgang Pohrt zu verlieren. von seinem literarischen Sternchen Eine solche neue revolutionäre Bewegung muß Zeit dafür verwenden.B.-s•- -sogesellschaftlicher Intervention zum Kern einer neuen revolutionären Arbeiterbewegung Postscripturn zu Wolfgang Pohrt zusammenzufügen. daß ein Überleben auf dem Boden leiht. hierin der Frankfurter der Warenproduktion möglich ist. sowie marxistische Theorie-Initiativen unter dem in der intellektuellen Wüste neudeutscher Opposition die Rolle einer einsamen giftigen gemeinsamen Dach von "Arbeitervereinen" oder "Arbeiter. daß lokal oder regional Arbeitsloseninitiativen. Vielleicht gelingt es uns.Terroristen waren. ohne pen. Ich fasse den Vorwurf daher als Kompliment auf. dürfte kaum auf Zufall beruhen. die sich als fähig und willens erweisen. und Meister Pohrt selber ist es wohl. "Jobber"-Organisationen. Für illusionär kann eine solche Per- spektive nur halten. Jahren die theoretischen Fundamente gelegt hat (Theorie des Gebrauchswerts. und gegen das sich wieder keit'' oder. das umgeht in Europa. um solche noch unverbrauchten Symbole zu über- Textes der Pohrt-Freunde leider nicht vollkommen ehrlichen Herzens zurückgeben kann. So verstanden lasse ich den Vorwurf gerne auf mir sitzen. mit "Kompromißlertum": und so ist es wohl auch von den alle alten Mächte verbünden mögen: Mitterand und die Kelly. nicht zu vergessen natürlich deutsche seren philosophischen Sprachgebrauch bedeutet "Vermittlung" etwas anderes. ist z. Jahrhunderts werden. sie muß sich ihr eigenes kulturelles Umfeld und ihre mik gewählt habe. in der Kritik der bür- unter dem Bürgerkönig Kohl noch weniger häufig als vorher anzutreffende' Form der Pole- gerlichen Familie und Sexualität). das ich freilich nach Lektüre des schen Anarchosyndikalisten nachmachen. oder. die für deutsche Leser offenbar bereits auf das Marken- eigenen neuen Symbole schaffen. Wolfgang marschieren. Der kleine Wolf- satz einer neuen politischen Richtung zusammenwachsen. bezieht sich dieser Vorwurf hauptsächlich darauf. Im präzi- Papst und Frau Thatcher. Kommt drauf an. revolutionäre Frauen-. negativ gewendet.und andere Gruppen (bzw. mit der Ver- "abgekupfert" zu haben (Leserbrief im "Plärrer" 4/84. vermag sogar durchaus auch gegen den Willen (oder trotz der Hoffnungslosigkeit) des Autors "vermittelnde" Wirksamkeit zu entfalten. Schule nicht unähnlich. Schroffe theoretische und politische Abgrenzung ist nötig sowohl von den Grün- objektiven Zusammenhang verschiedener Momente eines Gesamtprozesses und ihr Ein- Alternativen als auch von der Sozialdemokratie und ihren "linken" Randgruppen (was spä- wirken aufeinander.die proletarisch-revo- 1976 bei Syndikat. Bei den "Autonomen". die sogar "blockübergreifend" werden könnten. die Fähigkeit zur Polarisierung. erschienen wir müssen .publizistische Polemik und Theorie Jeder wenn auch nur symbolisch oder metaphorisch gemeinte historische Analogismus hinkt und gibt zu großen Mißverständnissen (weil banale~ Gleichsetzungen) Anlaß. unabhängige gesellschaftliche Macht werden). die wieder in Richtung Marxismus zeichen eines bestimmten Schriftstellers zusammengeschrumpft ist. Daß "Versöhnlertum" und gesellschaftliche ich will zuletzt doch das Schlaglicht einer solchen Analogie setzen: Wenn die Kämpfer Vermittlung eines radikalen theoretischen Ansatzes für die Pohrt-Freunde identisch er- der RAF unsere "Volkstümler". eine Form.und Jugendvereinen" zum An- Heuschrecke spielt. Frankfurt). gang-Pohrt-Fanclub in Nürnberg hat mir vorgeworfen. daß ich überhaupt die Gesichtskreis der alten Arbeiterbewegung hinaus ausdehnen (z. der Pohrt-Fans gemeint.

Gründe für die Veränderbarkeit der Situation heraus- alles war und die daher heute hinter den Grün-Alternativen hertrotteln. "sobalds um den Menschen geht im Lande" (wer kann dieses Gefasel eigentlich noch hören?). mit ihrem "Ekel" auch noch den KB selbst und mit ihm auf jene Mehrheit von Altlinken. die sich heute in der Frauenbewegung und in der grün-alternativen Bewegung insgesamt ausbreitet und die in engem Zusammenhang steht mit ökonomisch reaktionären Vorstellungen (Rückkehr zur kleinen Warenproduktion). es lebe die mystische "Menschenfreundlichkeit" der Mittelklassen- Robert Kurz . vor denen sie sich "nur noch ekeln". daß Pohrt dort ganz im Stil der grünen Herzensbewegten seine polemische Kritik als "Zynismus" ausgelegt wird. Nicht nur. für die Stimme der Natur. Nicht auf Pohrt wird dadurch ein schiefes Licht geworfen. um die eigene Passivität zu kaschieren .B. die noch zu leisten ist. daß er "nur noch in mancher Hinsicht kritisierenswerte Amnestie-Kampagne für politische Gefangene. Was seine in Resignation mündende Theorie (und einige seiner eigenartigen Schlußfolgerungen) betrifft. wird angesichts eines solchen erbärmlichen Niveaus von Leuten fernzuhalten. "Regionalismus") und zu antikommunistischen Haßtiraden (Kommunisten gegenüber ist bekanntlich ein Nachlassen der pazifistischen Liebenswürdigkeit durchaus erlaubt). Peinlichkeit zurückschreckend. der mag sich mit dem Statement bescheiden. für die Sprache der Tiere. Den Kommunisten des "Arbeiterkampf" aber fällt nichts Besseres ein. zitiert nach "Arbeiterkampf"). wie Ekel" empfinde. als Pohrts zutiefst richtige Polemik gegen diese ideologische Quacksalberei an den Pranger zu stellen und sich als typische Aktionisten noch beim finstersten Teil der Frauenbewegung frischfrommfröhlichfrei anzubiedern: "Wir sind . denen die "Bewegung" immer hausieren zu gehen. voller Hoffnung. nicht nur. Niemand kann die starke Tendenz irrationalistisch-faschistoider Lebensphilosophie übersehen. Wolfgang Pohrt kann in seiner polemischen Publizistik gegen die Sünden der Linken und gegen die reaktionäre Ideologie der Grün-Alternativen in mancher Hinsicht als Verbündeter einer revolutionären Richtung verstanden werden. nein. April 84). sondern auf einzulaufen und. Wer allerdings von der linken Opposition in diesem Land über - -53Einheitsbewegung. mit dem "zyni schen" Polemiker. Dann aber sollen diese Pohrt-Freunde doch den Anstand aufbringen.-52- tionäre Perspektive zu entwickeln und die sich folglich selber als "Vermittler" im Sinne radikaler Kritik begreifen. sich sie Wolfgang Pohrt angeleiert hat).•. Gerade deshalb muß man Pohrt allerdings in Schutz nehmen gegen eine von jeder theoretischen Kritik und geschliffenen Polemik meilenweit entfernten Anpinkelei. vor keiner zufinden. die "kommunistischen" Redakteure entblöden sich nicht einmal. offene Kritik verdient. der den Intellekt als männliche "Verstandestümelei" und "Vernunftgläubigkeit" anschwärzt. daß einige couragierte Frauen Mittel und Wege für den Einsatz von lila Sprühdosen finden" . für Botschaften aus dem Jenseits. weil er z. Pohrt ausgerechnet deswegen zu denunzieren. so hat er eine klare. für den Ruf des Blutes" (Pohrt in "konkret" 3/84. während die Frauen empfänglich seien "für andere der Vernunft und dem Verstand überlegene Erkenntnisquellen. wie der KB sie gegen ihn aus offensichtlichen Motiven der Anbiederung bei den "Bewegungen" losgelassen hat ("Arbeiterkampf" 245. zu politischem Nationalismus (bzw. Ich ziehe es vor. Nieder mit dem Störenfried. daß der "Arbeiterkampf" als Kronzeugen ausgerechnet den notorischen Moralquassler Christian Geissler bemüht. Der politische Zusammenhang der Auseinandersetzung (in diesem Falle die durchaus haupt nichts mehr will. den neuen Irrationalismus in der Frauenbewegung attackiert. statt selbigen die Türen fast irrelevant. der eine "Menschenfeindlichkeit" Pohrts entdeckt.

gungen teilnahmen. sondern wohl mehr deren ideologische Betreuer. Übrigens muß daran erinnert werden. die den vermoderten deutschen Irrationalismus wieder aus- Abo-Kündigungen bei einer Alternativ-Zeitung als Reaktion auf eine gedruckte Breit- graben und demnächst vielleicht auf Kreuzwegen im Knoblauchsland mit Teufelsbe- seite gegen das fortschrittliche Durchschnittsbewußtsein. mystischer Gemeinschaftsfanatiker und notorisch guter Mensch einfach nicht. nicht die tendenziell analphabetische Bäh-Jugend ge- lutionäres Machtdenken. hauptsächlich eine "Flintenweiber" den besonderen Haß der Faschisten auf sich. Die aufheulende Springer. Zum Standard-Repertoire gewiefter Berufs- des Gros jener friedensbewegten Opposition. daß sie zu eigentlich eher senilen Verwechslungen neigen. weil er in der Verletzung akademischer Hausordnungen bereits den revo- stattet sind. die erfolgreich ihren Psychologie-Kurs absolviert und es gelernt haben. oder haben dadurch einige Leutchen erst gemerkt. daß im rechtsradikalen "Macht- monatlich geliefert bekommen? Jedenfalls ist die Störung der selbstzufriedenen Seelen- bewußtsein" verdrängte Homosexualität und Frauenfeindlichkeit lauern. die mit sich dem ideologischen Elend der Jugend mit gekonnter Lieblosigkeit anzubiedern. ein schönerer Beweis für das schwörungen anfangen. weil sie pünktlich zum Saison- beiter. nach der Polizei rufen. kann man sich als revolutionäre 68-er Konserve fast noch hinterwäldlerische Stammtisch-Niveau des alternativen Publikums hätte nicht geliefert taufrisch fühlen .-ss- -54DAS ELEND DER ELENDSVERWALTER jugendlicher gehört es natürlich auch . Ideologie reflektierter Bedürfnislosigkeit. werden können. dann ist dieser ruhe einer Szene. weil sie stets mit dem Strom schwimmen. daß schwarz auf weiß. muß schon die bloße militärische Metapher als faschismusver- es vielleicht doch nicht das Zentralorgan des Kleintierzüchter-Vereins ist. nicht durch Verzicht auf revo- Nicht überraschen muß es. das Ja gerade offen die politische Voraussetzung jeder wirklichen Befreiung beim Namen nennt. um ihre sozialpazifistische Predigt loszuwerden. Verwässerungs - Schwejik-Pose. Vielleicht mußte ein Pamphlet im "Plärrer" wirklich erscheinen wie ein Einem Bewußtsein. Immerhin. kaisertreuer Unter- Sozialdemokratie oder angesichts des atavistischen Geisteszustands von gleichfalls tan. der handelt sich den "Oberlehrer"-Vorwurf unfehlbar von denjenigen Ober- Grundarsenal der Schlagworte bürgerlicher Ideologie. Das gutfrisierte und mit Emanzipationsparfum (Duftnote: Es handelt sich dabei um dieselben Leute. dal gik ersetzen möchte . die aus der ihnen zugc- stadtbekannte Riege von Sozialarbeitern. Nur dürfte eine genauere Inspektion der der diesen Vorwurf 1968 mit großer demokratischer Gebärde gegen Rudi Dutschke diversen Diogenes-Tonnen ergeben. die sich deswegen auf der Höhe der Zeit pädagogische Innerlichkeit) deodorierte Ohnmachtsbewußtsein städtischer Sozialar- glauben. der Machthaber steht. von der Kritik kapitalistisch vermittelter Bedürfnisse zur Sloterdijk'schcn theoretiker der Frankfurter Schule und sozialdemokratischer lntegrationsdiplomat. mit immerhin zu richtigen Wörtern gefügten Buchstaben. daß einige davon verdächtig komfortabel ausge- schleuderte. indem sie am Kampf revolutionärer Bewe- verwalter besteht darin. angesichts des niemals endgültig abgeschlossenen Sozialarbeiter-Techtelmechtels mit dem "stinkenden Leichnam" Polemik verträgt der Deutsche in seiner Eigenschaft als Christ. fast vom Linken zum Rechten ist mit bürgerlichen Floskeln des sogenannten "Erwachsen- schon im Sinne des Herrn Woytila. die im "Plärrer" aus Platzgründen nicht abgedruckt Marxismus als furchtbar "veraltet" zu denunzieren. modebewußten Leuten. reale gesellschaftliche Befreiung der Frau aufzuheben. was sie da dächtig erscheinen. deckt sich insofern völlig mit dem zum moralischen Fusel destillierten Geist markteten Moden zielsicher ausspucken. zukünftigen revolutionären Macht mehr fürchtet als vor der bestehenden. Wer sich heute schon vor einer lehrern ein. links und rechts zu unterscheiden.Presse hat dieses Stichwort damals mit großer Dankbarkeit aufgenommen und der Begriff gehört seither zum denken. daß ihnen sowieso alles egal ist. ganz im Stil der Kampagne "Trau werden konnte keinem über 130" des Arbeitgeberverbandes. deren ordinärer Relativismus nur zeigt. der wird Wer auf bestimmter Kritik beharrt. daß er auf der Seite durch geheuchelte Wehmut versüßte Anpassung an die Tauschwertgesellschaft meint. Wer dazu auffordert. der ja auch Unterdrückern und Unterdrückten werdens" wie jener von der "Illusionslosigkeit" gepflastert. das . Die "Männerphantasien" geraten den pädagogischen Integrations- zum Beispiel erstaunliche Mühe haben. Wenn Theweleit vielleicht zeigt. mit dem Kopf statt mit dem Bauch oder mit dem Arsch zu lutionären Willen witterte. kaum zu bedauern. den inhaltlichen Anspruch eines "orthodoxen" Erste Antwort an die Kritiker. muß von denen als Besserwisser verschrien vermutlich angesichts einer tatsächlichen revolutionären Bewegung auch als erster werden. deren zelebrierte Wehleidigkeit höchstens noch umschlägt in den Zusammenhang durch die reale Emanzipation schwuler Beziehungen und durch die rheinischen Frohsinn von Atomtods-Feten. Das Elend dieser kritisch-dynamischen Elends- dachten gesellschaftlichen Rolle fielen. das den politischen Kampf durch wechselseitige Sozialpädago- Porno-Foto in der "Bäckerblume". die nichts weiter als das gute. Immerhin zogen nicht zuletzt jene Frauen als antwortet hat. die wenig mehr als eine gleichermaßen vom "Machtdenken" abrät und damit nur zeigt. Der Weg denkern zum billigen Trick. Repression keineswegs geizt und immerhin auf den Atomkrieg zusteuert. deren einziges "revolutionäres" Attribut gelegentlich getragene Lederjacken Beginn als mechanische Registrierkassen des Zeitgeistes den letzten Schrei der ver- s ind. daß der Erfinder des Vom revolutionären Bewußtsein zur niederträchtigen Durchwurstelei in volkstümlicher schönen Begriffs "Linksfaschismus" Professor Habermas gewesen ist.

-s6- -57- bessere Gewissen des imperialistischen Staates sein möchte. New Wave etc. und Karl Marx wird vielleicht schneller rehabilitiert. als von seinen Zuhörern außer einer anarchistischen Kindergruppe kaum jemand an Revolution dachte: die versammelte frischgebügelte Gymnasialjugend wollte sich doch nur bestätigen lassen. Also zur Tagesordnung. um unter der sachkundigen Anleitung eines demokratischen Geistlichen für den inneren Frieden zu beten. sondern bloß ideologische Zerfallsformen der sozialen Integration unter d~m Eindruck der Weltwirtschaftskrise. Noch lange nicht abgelaufen ist die Zeit des Marxismus als radika- sein. diesem "linken" Sanitätsrat der Sozialpartnerschaft fiel angesichts der staatlichen Repression auch nichts Besseres ein. die Zeit des farcenhaften Auftritts der K-Gespenstergruppen revolutionäre Potenz als besonders tiefe menschliche Einsicht rationalisiert. Freilich sollte heute niemand besser als ein marxistischer Revolutionär wissen. Eine "Wende" zieht früher oder später die andere nach sich. Die dem Ostblock gegenüber blind apologetische Festzelt-Sekte DKP speziellen Wirkstoff eines psychoanalytisch aufbereiteten Defaitismus. radikale Kritik als die Verirrungen eines "Altlinken" abzutun. Töpferwerkstätten. Als wüßte diese lyrische Todesbotschaften pendelt. daß der Robert (Bobby) Kurz . sie sind nicht so. Die zähneklappernde Botschaft mußte ein umso grelleres Licht auf den ideologischen Zustand des Gewerkschaftsfürsten werfen. gegen den bürgerlichen Staat. Nichts wäscht die blutige Marxismus wieder einmal gegen den historischen Strich seiner Entwicklung gebürstet Weste des deutschen Kapitals weißer als das bewährte Betroffenheitspulver mit dem werden muß. eine ncwe gesellschaftliche Avantgarde für den Machtkampf gegen die alten Feinde zu formieren: gegen das bürgerliche Eigentum. Alles darf scheint abgelaufen. die zur materiellen Gewalt werden kann. der gewaltfreie "Diskurs" über die ler theoretischer Kritik der Verhältnisse. Es kommt nicht darauf an. daß sie nicht plötzlich weit hinter einem neuen Zeitgeist zurückbleiben. als es den Strategen der Bewußtseins-Märkte recht ist. Denn die Verhältnisse. der seine konter- ist keine Alternative. Wer er- Aber anders: Gegen den Strom. als in seiner holprigen Rede des langen und breiten vor der schrecklichen Gefahr revolutionärer Gelüste zu warnen. bloß nicht "zum x-ten Mal nachweisen. daß "wir" trotz alledem "in einer Demokratie" leben. daß sich der Kapita- wußtsein. insofern ganz orthodox. Aber die emanzipatorischen Elendsverwalter und kritischen Untergangs-Sensibilisten sollten aufpassen. die Spielwiese für Bewußtseinsakrobatik . Abschied vom sozialpädagogischen Elendsbe- Aufwerfen der Machtfrage. damit der Stoff für die Betroffenheit nicht ausgeht und die Arbeitsplätze der sozialpädagogischen Mittelklasse erhalten bleiben. Ghettos für "Randgruppen" zu basteln. Aufrüstung für den Klassenkampf. Erscheinungen wie Punk.bloß nicht das Gesellschaftlich ist Verhärtung angesagt. Narhalla des status quo überhaupt so genau. gegenkulturelle Kleinkunst. auf die der Repressionsapparat dann gelegentlich draufschlagen kann. Zukunft der Vergangenheit. das zwischen reformistischen Schrebergarten-Träumen und existentialistischen lismus in einer Oberproduktionskrise befindet" (Komm-Zeitung). Der innere Frieden hat keine Zukunft. daß die alte Arbeiterbewegung spätestens seit dem 2. innert sich da nicht an den denkwürdigen Auftritt des Gewerkschaftsbosses Horst Klaus vor der Lorenzkirche anläßlich der Nürnberger Massenverhaftung anno 1981. was eine Oberproduktionskrise ist. und das sozialdemokratische Fußvolk schlurfte anschließend ins Gotteshaus. Weltkrieg endgültig gestorben ist. gegen die bürgerliche Familie. Es kostet momentan keine große Anstrengung. daß die alten Formen und Inhalte restlos ausgelutscht und ausgelaugt sind. Es kommt darauf an. unter der Jugend sind keine neuen kulturellen Äußerungen.

die ekelhaften Theoriewixer von der union oder vielleicht die Kommunalwahlen '' Weit gefehlt. daß sie durch einen georgischen ist müßig. der Kerl tanzt ja wie toll Nicht die Untersuchung der realen Verhältnisse war entscheidend. dafür aber.ampf. E. sicht. ein kritisches Organ sei überfliissig. das im voraus. die so wenig wie möglich durch inhaltliche Debatten Weltkrieg. der Kampf des Volkes von EI Salvador .Poe Der KB gefällt sich in seinen 'Uberlegungen ' vor allem in billigen persön- Diese Vorgehensweise mag zwar seltsam erscheinen.Zeitschriftenprojekts "Eiser~e Siehe Flugblatt des KB Seht nur dies Blatt. ist .eboren. heißa . in China nicht ganz unbekannt war..-ssStoff für grundsätzlichere Uberlegungen bietet erst der Regriff der 'Einschätzung·. eine neue 'Einschätzung· P. den ganzen ODER Widerspruch des KB enthält. Die Freude wurde noch fresser. Warum also dann ein diesem Affront war die Zusammenarbeit natürlich gestorben. Wie entstand die Einschätzung· wirklich? So war uns also wieder einmal das Jahresereignis vergönnt. dem auch noch seine Unwichtigkeit bescheinigt wird. so könnte man damit mehrere Bände füllen". ein Flugblatt der Zunächst war der KB vom Zeitschriftenoro. die Ent. daß die An- eignem leeren Hirn . Wiederholt sei Rauernsohn und dessen 'Sozialismus in einem Lande' berühmt wurde und auch hier nur die Bemerkung eines altgedienten Scene- Veteranen:"Wollte man die ganzen begonnenen und gescheiterten Projekte des KB aufzählen. bis dato völlig unbekannten Herrn Kurz. Diese im einzelnen zu widerlegen weiter zurückverfolgt. oh Schreck. wie immer tende weltpolitische Ereignis konnte die sonst so stillen und bescheidenen und überall.vicklung der Sowjet- belastet werde sollte.tion. wurden in die heiligen Hallen dadurch gesteigert.iedoch in der MLBewegung nichts Neues. noch dazu in riesiger Auflage '' Den Grlindcn dieses.Verhältnisse. entwickelte sich unmittelbar aus der 'politischen' Praxis der Kommunisten. flir nlirnberger wie dialektisch. weil die kritisierte Bewegung eh theoriefeindlich wäre (gerade das müßte dann ja auch kritisiert werden).. geradezu phänomenalen Kraftalts nachzugehn. von \Villiam Shakespeare tiefer politischer Ignoranz zeugt. ein lahm Sonett aus gesehen davon. sondern dieser kleinen Schrift sein. Doch. evntuelle Mitarbeit an. Die berufs- druck handelte. Es war lediglich das Eisernen Fresse hatten nichts besseres zu tun. soll Aufgabe Nach So verlief alles gemäß der Ideologie des KB: die 'Einschätzung' wurde nicht von "akademistischen Seminarmarxisten" am Schreibtisch ersonnen.iekt sehr angetan.Nach- der Organisation eingeladen. Doch dies.. oh Flugblatt. sondern um eine echte Eigenprodul. von seiner Hand Fresse" gekommen sein. ist die Darstellung in den 'Überlegungen· nur die halbe Wahrheit. Mutter Organisation und ihrer fleißig rädelnden Kinder zu kritisieren. unterihnen oben genannter Herr Kurz. als die Politik der heiligen ketzerische Pamphlet eines gewissen. Die ro 'Eisen- Nürnberger KB-Gruppe in die Hand zu bekommen. die ob- gewiß hat die Tarantel ihn gebissen jektive Notwendigkeit radikaler Kritik. Ab- im Anhang (S. daß es sich nicht um den iiblichen Arbeiterl.A. Heißa. wird erstaunt feststellen. und wer die Entwicklung des Marxismus noch etwas lichen Angriffen und Fehldarstellungen. 90) geschrieben. zwecks gemeinsamer Diskussion. wie gesagt nur am Rande. . Toll! Welches bedeu- mäßigen blinden Passagiere für Politdampfer äußerten natürlich. sondern unmittelbar taktische Uberlegungen. EINIGE ÜBERLEGUNGEN ZU DEN 'UBERLEGUNGEN ' DES KB der.. ihr Wohlwollen gegenüber dem Projekt und kündigten sogar ihre Nürnberger KBier zu derartigen Geistesleistungen getrieben haben ·' Der 111. KB. Unsere lieben Kommunisten WARUM DER SCHWANZ DES GETRETENEN HUNDCHENS wollen auf Grund einer anderen AM LAUTESTEN HEULT 'Einschätzung' der Bewegung zu einer Ablehnung des .

war mit de n Listen beschäftigt . 1980. 5 I) (JHT (1/HfT 'N PU VR. Wider war eine neue ' Einschätzung · geboren. allen voran der KB . Nun ist es heraus: manches wird lich nur das Unbegriffensein realer Klassenverhältnisse durchscheinen läßt. nach dem Zu ~ammenhang der deutschen Philosophie mit der deutschen Wirklich~eit .~ flächliche . mit theoretischer Ignoranz und ta~tischen Umarmungsver s u c hen ~ Das Buch ma c hte furorc. die KPD . Da wird beweint. Die Veranstalter · des Bahrokongresses bcurtei Itcn die La ge so : "Die ML -Orga nis at 1onc n glän zt en durc h gebremste Zune igung oder Abstinenz . hat er allerdings recht. wenn auch ober Eine ähnliche Behandlung dur c h die westdeut schen K. daß es bei einer Empf e hlung zum politischen Selbstmord enden wUrde. aber nicht aus einer theoretischen Auseinandersetzung. Leitendes Gremium des KB) Glücklicherweise entwickelte sich Bahro mehr und mehr nach rechts und arbeiterf e indli c hen 'Schwätzer · ermöglichte damit sogar dem biedersten ML . Beispielhaft sei hier nur ein Artikel aus AK finden läßt. weiter. das sich zwischen Berichten und Interviews eigenen materiellen Umgebung kritischen ' Eins chätzum( wiederum in bezei c hnender Weise . von denen ö Bahro hieß damals beim KB noch "Marxist " oder "Marxistischer Kritiker" mit Vornamen (vgl. Widerlegung. Kritik zu Uben .ldeologen. Welt zitiert. die KI'D. Während er dies an ökonomischen Inhalten bestimmt von denen er sich abgrenzt. deren Grundstein er bereits in der "Alternative" gelegt hatte.EIJ I . Wolter :"Sein Lied geht um die Welt" in Kritik 19 S. HRU RB /Al PIE PP~ lfRAJNEK. Die Entdec~ung. der inhalt- schließlich soweit ging. Der KB hielt s ic h raus.MI_ war im Bctr1eb. daß Bahro bestimmen möchte wer ·grun · ist und wer nicht. trat den Grlincn bei und ent wickelte seine ideologisc hen Konturen. war wohlwollend . Die erste Hälftedieser halbEr theoretischen Entäußerung besteht gewann an Einfluß und wurde so auch flir die immer bündniswilligen Kßler Uberhaupt nur aus taktisch be- interessant. Bahro 227 Bahro zurück ins Mittelalter" . Doch die friedliche Koexistenz währte nicht lange. Arbeitslosigkeit und das Verhältnis zur 111. sah sich dieser endlich gezwungen. kommt so ganz liberraschend und wird mit der entsprechenden naiven Enttäuschung kommentiert : "Lieber Genosse ßahro. die Sozialisten dieses Landes zusammenführen zu wollen. nach dem Zusammen- hange ihrer Kritik mit ihrer Beim KB vollzog sich der Wandel zur ~am herangezogen: Titel : "Mit in etwa das höchste Niveau dar. Im weiteren werden dann eine Anzahl inhaltlicher Aussagen über die Gewerk schaften.war noch keineswegs absehbar. Die Schwächlichkeit dieser inhaltlichen Bcfassungen mit ßahro entspricht genau der tagespolitisch bedingten Kurzsichtig~eit der K.Gruppcn widerfuhr librigcns auch dem SED-Kritikcr Bahro. reagierte die gesamte ML. als du gleich nach deiner Einreise in di e BRD deine Absicht bekanntgabst.. Wenn Bahro diese und andere kommunistische U-Boote zum Verlassen der Partei auffordert. Am Schluß wird lediglich die angebliche Kon sequenz daraus als Schreckensbild an die Wand gemalt : "ßahros Thesen beinhalten eine Frontstellung gegen die Arbeiterklasse und . Sliß.-61 - -60- Die gar wundersame Verwandlung des ' Marxisten · ßahro in einen dadurch eindeutiger und das ist gut so. ist dies für den KB natürlich eine organisatorische Frage. in den Kar! Marx \Vesten..Gruppen . weltoffen und gesprächsbereit. Man hat schließlich die Anwesenheit seiner Mitglieder bei den Grlinen zu rechtfertigen (in Nürnberg allein an die 10) . Arbeiter~ampf 133 s. Diese Veröffentlichung neueren Datums ~ teilt zu fragen. Als Bahro stimmtem Firlefanz. " (Stein~e. I Keinem von diesen Philosophen ist es eingefallen. die Selbstauflösung des KR zu fordern (welch schrecklicher Frevel) . I und sl keine einzige widerlegt wird.Kader die. sondern aus einer plötzlichen tagespolitischen Wendung. daß ßahro wohl doch kein Kommunist war." (Offene Antwort an Bahro. Der KB\V libtc s ic h im Plakate abreißen. die Kommunisten schwiegen. Obwohl er bereits in der "Aiternative 'Xn) seinen Abschied vom Proletariat und damit vom Marxismus genommen hatte .

Die Kritik des KB an dieser Ansicht beinhaltet im wesentlichen drei Punkte: in der vorindustriellen Gesellschaft herrschte Tatsache ist und ihre objektiven Ursachen in materiellen Klassenverhältnissen Armut. Diese hat angeblich nur die Wahl zwischen Grünen des Marxismus seit der II. ist ihre Wiederholung werden diese zusammenhanglosen Argumente allerdinßS dem KB völlig gleichgültig. dogmatisch gegen- verloren. seine positiven Gesichtspunkte aufgreifen. eine natürlich daß Schriftsteller." (AK 227 S. d. das Fehlen eines klassenmäßigen Herangehens an die Wirklichkeit und damit eines historisch-materialistischen Ansatzes. Durch dem in den letzten Jahrzehnten aufgeblähten Reproduktionsapparat kommt. wie Ulrich. mit eigenen Ideologen. über bürgerlichen Ideologien hat der höchstens . ist auf Ideologien erkennen und deren Kritik mit einer Überwindung dieser Verkürzung bürgerliche Parteien angewiesen. so beschränkt politische Strömung darstellen. ist ihm fremd. etc. Marxistische Kategorien. 37) Daß die Trennung zwischen Alternativideologie und Marxismus nunmal eine Zielrichtung. die realen ökologischen Probleme in marxistischer Oder haben neuere tagespolitische Ereignisse die "Einschätzung' schon Weise aufnehmen und damit den Ökologismus "dialektisch aufheben'. wo die Bauernklasse mehr als die Hälfte der Bevölkerung ausmacht. das hier zum Ausdruck kommt. sie sind von der ln- hat. Daß die Grünen eine eigene dustriegesellschaft abhängig. deren wichtiger Punkt gerade die unkritische lndustriebejubelung war. Ideologie und Gesellschaft in zeit falsifizierbare "Einschätzungen: einen Zusammenhang zu stellen und ä Typisches Beispiel für diesen Fall ist eine Kritik an Gorz in AK 228. wieder umgeworfen? Doch zurück zu unserem Bahro-Artikel. ist unseren Ruckzuck-Kommunisten fremd. muß nicht ihre eigenen ideologischen Konturen entwickeln. die ihn mit dem Rest der Grün-Alternativen Bewegung und ihrer Ideologen verbindet. die für das Proletariat gegen die Bourgeoisie auf- . Der inhaltliche Teil des Artikels bestätigt diese Behauptung. während ihm auf lange Strecken schnell die Puste ausgeht. "Daß die Grüne Partei allerdings Teil des Prozesses der Herausbildung einer sozialistischen Partei in der BR D ist. auch innerhalb der Grünen Partei diesen Prozell voranzutreiben. somit auch auf Verewigung der Hegemonie der Sozialdemokratie über die Arbeiterklasse. Kleinprojekte heben die Konkurrenz nicht auf. Sie laufen hinaus auf Verewigung der Trennung zwischen Grünen und Arbeiterklasse. wie man in historischen Zusammenhängen denkt und taugt höchstens für einen theoretischen 1oom-Lauf.-63- -62- gegen autonome gewerkschaftliche Ansätze. wie Klassengesellschaft und gesellschaftliche Totalität. aber nicht anwenden kann. je nach taktischer KB in der tagespolitischen Rödelei Notwendigkeit. daß sie sich der Probleme der Arbeiterklasse annehmen? Theorie und Praxis des KB deuten auf eine solche Ansicht hin. in denen dieser den Ausstieg aus dem Industriesystem und den Aufbau einer selbstverwalteten Kleinproduktion proklamiert. So richtig diese Kritik sein mag.P.Verstand hat ganz vergessen.) Die sozialistische Partei als Mixtur aus verschiedenen bürgerlichen Strömungen? Und dieser Mist soll etwas mit Marx oder Lenin zu tun haben? ' Die Kritik des KB versteht weder die gesellschaftlichen noch die ideologiegeschichtlichen Ursachen für den Aufstieg von Autoren wie Bahro und kann sich ihnen deshalb nur als richtigere Meinung gegenüberstellen.Nachdruck Thesen zur Perspektive der G. und einer eigenen sozialen. Der völlig auf aktuelle "Einschätzungen getrimmte ML. Er ist nicht mehr in der überstellt~ Was bleibt sind jeder- Lage. Man zitiert ihm gegenüber Marx: "ln Ländern wie Frankreich. vorgebetet. Internationale. Sie müßte außerdem die Verkürzung Noch viel schlimmer ist das Verständnis der Arbeiterklasse selbst. ist kaum zu bestreiten. Diesen entscheiden- Zu solchen Überlegungen aber kommt der KB gar nicht erst. Insofern müßte es eine Aufgabe von Kommunisten sein.h. Daß Ideologien in historischen Zusammenhängen stehen. nistische Organisation? Bleibt für diese nur noch die Aufgabe. ßLap_pll>TJUaELCHEN GITFILLT rttR NICI{T! Grundlage dieser Konfusion ist. klassenmäßigen Basis. als Ursache des Aufstiegs bürgerlicher und SPD. Er beginnt mit überlangen Bahro-Zitaten.VIELLEJCH1 UNTeR DEM FILTB\NRTIVEW PONQiO ••• sind unserem ideologischen Schlappschwanz hohle Phrasen. Bahro ist sie auch und zudem schon zigmal von Linkssozialistischer und DKP-Seite." (AK. die hauptsächlich aus mit einer viel stichhaltigeren ökonomischen Ableitung. {JJf VfRSTW( ICH Dil5 NlJR Rlf 6EsrENJ. wie gesagt. Er hat da seine eigene Einschätzung: nicht besser. Huber. die Grünen so zu beeinflussen. Eine wirksame Kritik der Grün-Alternativen Ideologie müßte zumindest ansatzweise auf ihre Klassenbasis eingehen. die er irgendwann mal geschult den Fortschritt des Marxismus gegen- hat. Welchen Sinn hat dann aber eine kommu- den Boden entziehen. war es daraus eine wirksame Kritik zu entwickeln.

vcmHEI~: (AK 133 oder du liebst dich nicht ich lieb dich nicht da da da S." Auswirkungen der kapitalistischen die Praxis. 'theoretischer · Praxis und gesamtgesellschaftlicher oder anders. daß schaubaren. Wir empfehlen in diesem Fall: Warum die theoretische Praxis der praktischen Theoretiker nur eine theoretische ist und die prakt.. weit- sich die Griinen als Buhmann fiir die Analyse der gesellschaftlichen Verhältnisse in ihrer Totalität. daß man das Problem ins Subjekt sprochen. so verwendet. Also Kleinproduktion in Uber- hat den praktischen Nutzeffekt. daß er einer ganze Widerspruch des KB und die ideologische Ursache seiner Verirrungen ist" begraben . sie hat immer unmittelbares Instrument der aktuellen politischen verlegt.J( NER qEqEN .". Das Problem ist also in der Realität die Vermittlung zwischen individueller.-6s- -64- Nach diesem längeren Abschweif sind wir somit wieder zu unserem AusgangsWEHDEN AUCH SIE STÄNDIG VON Mt . oder sind in Frankreich etwa mehr als so% der Bevölkerung Bauern.. Durch diesen Trick eriibrigt sich allerdings die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Theorie und Praxis. industriellen Wachstum. TIER5Ulc1TLER RN! .. selbstversorgenden. sondern wirksame und nicht individuelle sein... zumindest nach kommunistischem Verständnis. Wer selber nicht mit Klassenkategorien umgehen kann. so kann auch gehend autonomen Einheiten. Praxis zu sein.das falsch verstandene Verhältnis von Theorie und Praxis. konkret: in die individuelle Tätigkeit der Kommunisten oder besser." Dieser vor 150 Jahren durchaus richtige Satz hat heute keinerlei analytischenWert mehr. a Iterna ti ver Produl. ist natürlich sowohl 'theoretisch· wie 'praktisch' tätig. KI~ITIK in allen Buchläden Anzeige UND SV ~IEf'E IUI NICU DEN lll/ftPF DER KURfi. Wie gesagt liegt in diesem Wort 'Einschätzung· der Sitzt auch in ihrer Initiative ein Killer.. Der ach so offene Praktizist erweist sich so wieder einmal als der einzig echte Dogmatiker. als NACHHEI~: (AK 227 Individuum. Sehen sie die Wirkung von KI~ITIK im Fall Bahro..SEKTENJUNGERN BELÄSTIGT? begriff zuriickgekehrt. Entwicklung Gesellschaft ist für Ost und West Theorie und Praxis stellen so (Ur den KB eine "dialektische Einheit" dar. zwischen theoretischem Pol und revolutionärem deshalb traten . tions-und Lebens- gleichermaßen bedeutend. "Sein Zauberwort lautet: alternative "Das Geschwätz von Leuten wie Rahro Projekte.. muß iiberholte Wahrheiten als dogmatische Phrasen Ubernehmen. 37) Begriffe aber sind. falsch. So kann ein Bahro natürlich nicht kritisiert werden. der nicht gern zugibt. bevor Großtechnologien und unbegrenztem Seine Perspektive einer sozialistischen nicht völlig klar ist...ischen KIHTIK Theoretiker nur theoretische Theoretiker Hilfreich in allen Fällen.~ . den kleinbiirgerlichen Maßstab anlegten. nur gesellschaftlich Krise aufbauen lassen könnten.. sl Der theoretisch-wissenschaftlichen Arbeit wird jede Eigenständigkeit abge- "Auf dem Programm der Kommunisti- "Bahros Alternative stellt einen schen Opposition soll nach Bahros Mei- wichtigen Ansatz für die Diskussion nung stehen: statt Au sweitung von gerade auch der ßRD-tinken dar." der Parteikader." S~wie die Theorie nicht nur Instrument der Tagespolitk sein kann. ßeide S. formen.. daß von ihm nichts praktisches mehr zu erhoffen ist. denn ein Kommunist." Selbige kommt aber nur dadurch zustande.

.. die man nicht mehr hat und als schließt sich der Teufelskreis des subjektivistischen Praktizismus.-67- -66- Subjekt. denn nur dieser Um wer. nachdem man Veranstaltungen und der Erarbeitung einer daraus abgeleiteten Strategie. Dort wird dann versucht. kampf hochhalten. die ihr wieder Leben einhauchen könnten) sind eine schmale Minderheit. Das dennoch lebendige bornierte Festhalten an dieser Rachen. für den Politik immer nur individuelles Einwirken auf diese Ereignisse zwischen Zusammenfassungen aus Taz. sprich: einer revolutionären Arbeiterbewegung und einer Vermittlung mit dieser. wie er dies schon 50 Jahre zuvor für die Entstehung einer neuen Klassengesellschaft in der Sowjetunion geworden war. wie man am Beispiel des Die Redaktion dieser Zeitung scheint auch tatsächlich den Restposten Kommu- KB wunderbar sehen kann. Denn vismus. Die tote Organisationshülse hat ihre politische Existenzberechtigung längst verloren und die Leute. undogmatische niemals hatte. als Schwanz der Grünen. weil er doppelt getretener _ist. Eine Scheinlösung für dieses Dilemma findet er im Anbiedern an vorhandene Bewegungen. de Übergang in die Grün-Alternative Scene. führten in den 70er Jahren zu einem Sokrates So ist es auch nicht weiter verwunderlich. Der Subjekti- moralisierender Frauenfront und ewig rödelnden Politikastern findet. • Interviews und anderen Lückenfüllern. So sieht der Wal wie ein Fisch aus ist aber ein Säuger Sie geben sich jede belieb'ge Gestalt der Klippschliefer ähnelt einem Hasen zum Exempel sie sehn einen geilen ist aber eine Art Elefant langhaarig verwilderten Bubenfreund gleich äffen sie nach des Verrückten Gestalt und verwandeln sich selb st in Kentauren Fritz Erik Hoevels Das Nicht-Vorhandensein einer gesellschaftlich wirksamen Praxis. Kari-Heinz Moment zunächst die Vermittlung mit der I{ lasse selbst ist. fundierte. der von der inhaltlichen Kompetenz eigenen gesellschaftlichen und ideologischen Voraussetzungen erkannt und gelöst des Verfassers zeugt. falsch sind. Das Fehlen einer solchen Strategie hingegen bewirkt. hohle Schale für eine inhaltliche Linie dar.Bewegung in den unvermittelten Prakti. Genauso unvermittelt. daß. Das Grund der Überreaktion des KB -des ML-Sektencharakters als Kehrseite des aus dieser lächerlichen Pseudo-Politik folgende 'Ausbluten· des KB. Die Aufgabe der Kommunisten Hündchens heult also deshalb am lautesten.Artikeln.<\. wird so zur Marionette objektiver Entwicklungen._ " /. Der Marx· ismus wurde zur unmittelbaren Handlungsanleitung verwurstet und letztlich Rechtfertigungsideologie der eigenen Pra· xis. weil unbegriffen. schmeißt man sich jetzt politischettStrömungen in den Aggressivität des BRD-lmperialismus und der Faschisierung sind von den Mitgliedern genauso unbegriffen. sind Bestandteil und gleichzeitig Rührlöffel des "d. theoretische Hinterfragung der den einen oder anderen lesbaren Artikel. Der Schwanz des getroffenen Abgleiten der ML. Denn in seiner falschen Unmittelbarkeit. zwischen Partei und Arbeiterklasse. Da diese aber dummerweise in der Tagespolitik nicht vorkommen. auf denen andere reden (z. neben der inhaltlichen Betroffenheit. Hansen zu Nicaragua). durch die er hofft. deren entscheidendes (natürlich incognito) mitorganisiert. Der KB als Bundesorganisation stellt hingegen nur eine werden. unkritische Abhängigkeit von tagespolitischen Ereig- nisten zu enthalten. Theorielosigkeit und der Verleugnung real vorhandener politischer Fraktionen. der nissen und letztlich theoretische und praktische Hilflosigkeit. mit eigenständigem ideologischen Profil und eigener Klassenbasis. zweiten Sozialisten oder der AK\V-Bewegung mit dem jeweiligen Hund zu wackeln. Die Tragödie wiederholte sich. ander Realität gemessen. Unkritisch wurden theoretische Konzeptionen der Stalinkomintern und des Maoismus übernommen. \Jri!W\ zismus. An besteht somit hauptsächlich in der Analyse der gesellschaftlichen Verhältnisse 'kommunistischer Politik' bleibt dann übrig. doch noch Einfluß auf gesellschaftliche Fragen gewinnen zu können. die Parteitrottelchen am Schluß brav ihren Arbeiter- führt zu einer wirksamen Praxis. der Demokratischen toten Hülse führt uns zum.und SZ. treffen sich diese 'Kommunisten· mit dem Rest der Scene. wird dann als "die Krise der Linken" bewinselt.len Breis".B. wie sie. unsinnige'h ist. FR. sowie das fehlende Verständnis dieses Verhältnisses. daß sich der KB von der Polemik des Herrn Kurz besonders betroffen fühlt. sich in diesem Haufen aus Nobelalternativies. wie man sich 10 Jahre zuvor vor die Fabriktore stellte. der fließen- unvermittelten Praktizismus. Die Uraltthesen von der besonderen Nach diesem Verständnis hat also der KB weder Theorie noch Praxis. entdeckt man doch noch hin und wieder Dieses Dilemmakönnte nur durch kritische.

glieder nicht mehr über Seminare des in bornierter l'olitilasterarroganz. Diese Vorgehen kann von bornierten Rödlern natür- teresse. auch weiterhin um die Mitarbeit des KR. Seine ideologischen Interesse an sozialistischen Positionen geschoben (wahrscheinlich vor allem im Grundlagen sind das unverstandene KB selbst). der jüngst entstandenen "Marxismus. die Sache an der Wurzel sich der KB auch mit Ökoleuten und Pazifisten wesentlich besser versteht als fassen.. Die Theorie ist Anbiederungsversuche. weil der Rrief keine Theorie. Tatsachen werden entsprechend der eigenen Taktik verdreht. Praktizismus und Sektenhaftig- lich. Fehlende Praxis und fehlende Theorie. obwohl ihnen nicht einmal die einfachsten Grundbegriffe des setzung verstanden werden. was der KB zu seinem schrittweisen Verschwinden zu sagen hat? Die Praktizismus. wird schnell feststellen. sondern nur als organisatorischer Angriff. indem er sich zunächst der AK\V-Bewegung und später den Grünen zuwandte. Interessant sind die Gruppen und Strömungen. sobald sie . Andererseits sind uns natiirlich kritische. das der KB bis jetzt noch keinen Schritt weiter gekommen ist). Die 'iiberle~ungen· boten einen guten Anlaß. (Wer heute eine offene VV des KB besucht. Es ist schon bezeichnend für diese Sekte. Die Aufforderung steht und bleibt bestehen. wurden durch Dogmatismus und starke Worte ersetzt und fanden schließlich ihre Form in Proletkult und Sektenfanatismus. Der KB nahm seinen Abschied davon nur rein äußer- -69- lung des Marxismus. der allgemeinen P. keit des Kll der öffentlichen Diskussion preiszugeben und damit vielleicht Der praktische Abschied vom Proletariat fiel um so leichter. wenn man quidatorentum". So erging Trotz allem wird sich die Initiative Marxistische Kritik. als "Li- Marxismus bekannt sind. oder besser seines kritischen Diese Leute hatten es doch tatsächlich gewagt. die sich als Diskus- es der "Eisernen Fresse". an der Stelle einer allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt theoretisch abgeleiteten Strategie. weshalb wird. die materiell~ Gewalt muß ·gestiirzt werden durch materielle Gewalt praktische Rödelei weiterhin die Hand. taktische Manöver und organisatorische sobald sie die Massen ergreift. die jedoch den Anspruch dieser kleinen Schrift übersteigt..~assen zu ergreifen. mit wirklichem inhaltlichem In- doofen MLer zu wenden. Karl Marx Wer statt organisatorischen Bündnissen offene Auseinandersetzung und Kritik fordert.eistigen Enteignung in der spätbürgerlichen Gesellschaft und den unentwickelten Klassenkämpfen in der BRD abgeleitet werden. radikal möglichst unkritisch verhalten und die Sekte nicht in Frage stellen. 'Einschätzungen· der Friedensbewegung mit Der hinter taktischer Schleimerei und Pseudooffenheit verborgene ML- konkreten Forderungen abgeben möchte. mit kommunistischen Kritikern. beide unverstanden. die sich erst einmal a priori als Kommunisten or- lich nicht als Bereicherung und als Aufforderung zur inhaltlichen Auseinander- ganisieren. sich außerhalb der Sekte mit kommunistischer Theorie zu beschäftigen und diese kritisch gegen die treu- Teils bemiihen. aber dann. In einer genaueren Ana- bösen Leute haben also keinen Roclc mehr auf Kommunismus? lyse. Auch nach dem großen Schwenk geben sich inhaltliche Konfusion und pseudo- Die Waffe der Kritik kann allerdings die 1 '<ritik der Waffen nicht ersetzen. wird abgeblockt. l~adikal sein ist. Die Reaktion ist entsprechend traditionell: die Diskussion wird auf einer 'lmperialismusschulung· nicht einmal in der tage ist Kategorien wie eingestellt. lieber als teute.Praxis. Immer noch stehen.Arbeitsgruppe" sionsforum der verbliebenen Marxisten und anderer revolutionärer tinker (jetzt Initiative Marxistische Kritik) und zuletzt auch Robert Kurz.-68- als Farce.Verhältnis und der Handlungsanleitung enthält. als Gegner entlarvt und folglich bekämpft. müßten diese Erscheinungen aus der Entwick- Die Realität stellt sich ganz anders dar: Im Sumpf der alternativen Szene . versteht. Nach dieser vorletzten Anekdote noch eine letzte: in einem Leserbrief von 3 Sektencharakter tritt so wieder offen Genossen aus Harnburg in AK 244 wird die Krise des KR auf das sinkende ans Tageslicht. Ist diese schwachsinnige Begründung folglich das daraus resultierende unvermittelte einzige. Mit- Warenproduktion oder Vergesellschaftung der Produltion zu klären. Rolle und Entwicklung sowieso nie begriffen hatte. die sich fähig die ll. unorganisierte teute. Die Redaktion reagiert mit Unverständnis. da man dessen unsere SektenjUnger zu einer ehrlichen AuseinandersetZling zu zwingen.

. Unsere Subjektivität sollte unsere Waffe sein und sonst gar nichts. Wir hatten ihn nicht mehr haben wollen. Es war einmal und ist nicht mehr. die herrschenden Verhältnisse haben hierzulande einen langen Atem. Daß wir dam it nicht klar gekommen sind. "Die zweite Hälfte des Himmels könnt ihr haben. hat der 8 I -er Bewegung den Todesstoß gegeben . Sie wollte alles und wollte es subito. Der Zeitgeist können. wendet er sich der radikalen Linken zu . So sind wir den betonierten Verhältnissen entgegengeknallt die Verhältnisse waren stärker und kriegten Plexiglasscheiben . Die BRDVerhältnisse lassen sich nur im langwierigen Stellungskrieg aufbrechen. in der Art wie wir miteinander umgehen . Ein Blick in die Polit.?I - -70- keimt gerade in letzter Zeit. Was fehlt sind Zur Auseinandersetzung mit den "Antiimperialisten" und den Resten der 8I -ef Bewegung gerade die Leute. nach dem Abflauen des Friedensaktionismus. stellt dies immer noch einen Fortschritt gegenüber der Strategie dar. die Grün-Alternative Bewegung mit frustrierten Ex . Auch wenn dadurch nur wenige Verzweiflung. steht auf Apocalypso und zwar subito und verbindet darin Normal.Warten Um wenigstens ein wenig dem Anspruch des KR gerecht zu werden.öffentliche Antwort auf diese kleine Schrift .Beteiligung der Restkommunisten innerhalb des KB an einer offenen Diskussion. Die Träume von damals hat die schnöde Realität weggeäzt . die nicht nur beim Aktionsfeuerehen -Schüren Selbstbefriedigung betreiben. Sie liebte den Augenblick und lebte in ihm . möchte ich meine kleine Schrift mit konkreten Forderungen beschließen: . doch wir liebten die Revolte. alles andere war dagegen bloß Zugabe . Die beschworene Wende wendet sich zur Spirale und geht in den freien Fa(! über. Die Verhältnisse waren nicht nur stärker. Die 8I-er Bewegung war durch und durch subjektiv und wollte es sein. Die 8I -er Bewegung ist längst an ihren eigenen Unzulänglichkeiten eingegangen. Sie setzten sich durch. um damit dieses steigende Interesse auffangen zu können. Doch ln stiller Hoffnung Augenblicke währen nicht allzulange. Resignation machte sich breit. trotzdem war er geblieben. in der auch eigene Strategie und Organisation in Frage gestellt werden . ihre Militanz und ihren Pulverdampf.kleinlich und schrumpelig sind sie geworden.und Altfrnativspießer. 8 I verklärte sich binnen kurzem zum Mythos. Die IMK könnte ein solches Forum werden und volle Seminare und Arbeits- Januar I984 . unabhängig von organisatorischen und theoretischen Differenzen . Der kurze Vorfrühling der Autonomie ist unter dem Druck der Packeismassen in sich zusammengefallen. bürgerliche Presse und die Politiker gegen uns waren und weil wir isoliert waren. weil sie in uns waren und sind. Jedenfalls war der pure Subjektivismus von 8 I gescheitert und im Wesentlichen an sich selbst . so wird aus der Trauer nackte gruppen haben diese Möglichkeit bewiesen.Erdheerkuchen mit Sahne statt Müsli mit Tomatenketchup auf den Aufschlag.. Wir riefen: "Macht aus dem Staat Gurkensalat". Dies war gleichermaßen der Grund ihrer Stärke wie ihrer Beschränktheit. Wo man hinsieht Resignation und Ratlosigkeit. Als einzige Perspektive er- Leute für die Herausbildung einer marxistischen Strömung gewonnen werden scheint die Lust am Untergang .Deutschland ein Wintermärchen. wie wir unser Leben gestalten. . Wir hatten ihn nicht . Doch erholte er sich schnell und stand unverändert und mächtig. Er hatte sich von unseren rituellen Handlungen nicht wegbeschwören lassen. sondern auch sozialistische Positionen vertreten und an ihnen arbeiten. WIR SEZIEREN EINEN PAPIERTIGER ein nicht geringes Interesse an revolutionärer Theorie auf. Noch zehn bis zwanzig Minuten bis zur Detonation . weil der Bullenappa rat.bitte alle anschnallen. Jürgen Erdmann und der Staat zuckte kurz zusammen unter unseren Steinwürfen. Vorstellungen von politischer Strategie und Taktik gab es kaum und sie waren verpönt .Landschaft der BRD stimmt traurig. und wir glaubten daran. die meisten Kämpfer von gestern krochen zurück unter die Kneipentische und sind . das Hier und das Jetzt das behalt ich".Kommunisten zu beliefern. der die Herrschenden den Weg bereiten.Wiedereinführung einer offenen Diskussion innerhalb von KR und AK.

durch den moralischen Impetus ersetzt. das Verdrängte zurück. Schriften der "lmps" bestehen aus einer Aneinanderreihung von Leerformeln: Da soll der Mit dem Verfall der 81-er Bewegung waren die Schwierigkeiten im Umgang mit ande- Teufel weiß was zusammenkommen. Alles Böse bleibt draußen vor der Tür. Bewegung drohte. rebellierenden schen. die die KPD Menschen ebenso grundlegend ändern: "Die Revolution ist nicht nur notwendig. eben weil ausschließlich von objektiven Tendenzen die Rede ist. das sich gegen seine Vergesell- Objekt und Subjekt. Das große Feeling. ist diese Entwicklung nicht. Die Flucht in die Arme einer Sekte als Ersatzmutter ist ein Schwein. Nicht zufällig blühten beide Bewegungen gleich- weil das eigene Subjekt nicht zum Thema gemacht und stattdessen verdrängt wurde. Die Antwort der radikalen Erfahrung und den angeblichen Gesetzmäßigkeiten antiimperialistischen Kampfes besteht Linken hatte sich scheinbar in ihr Gegenteil verkehrt. sondern auch dafür. Der Preis dafür ist allerdings ein hohes Maß für kollektive Projektionen aus dem eigenen Inneren. dem Imperialismus. wird der Feind noch ganz geil. Man redet von den "Schweinen" (statt sie zu essen). Der Antiimperialismus Die eigene Lage kommt in den Theorien der "lmps" nicht vor. damit man nicht mehr von sich reden muß. das sich schützend zwischen Realität und Subjekt schiebt. ln ihnen selbst herrscht Ruhe. Wer widerspricht. daß sich die stürzenden Klassen die gödien als Farcen. Andere beschlossen weiterzukämpfen. Eine ähnliche Entwicklung gab es schon einmal in der Geschichte der ßHD-Linken. innerer und äußerer Welt. weil scharenweise ein paar übriggebliebenen Dogmatikern aus den 70-er Jahren nach. Doch wiederholt die Geschichte nicht nur ihre Tra- der einzig gangbare Weg ist. Die "lmps" können auf diese Weise eine scheinbar feste ne. die beschissenen Verhältnisse auch in sich selber bekämpfen zu müssen. Sie ist Spielfeld Beiden gemeinsam ist ein klares. von außen projiziert. Aus den langhaarigen. kehrt zeitig auf. Die überraschend. für was das alle miteinander verbunden hatte. Konkret steht außer Prozeßterminen Leuten waren mit einem Schlag in den Hintergrund gedrängt und gleichgültig. Binnen Jahresfrist schlug das Pendel der historischen Entwicklung in die entgegenge- Identität wahren.-72da bislang geblieben. und der Realität des autonomen Zusammenlebens für viele unüberbrückbar geworden. Peripherie. objektives System. war allzu heavy. mit denen die 81-er die Realität beschrieben. Man kam mit dem Anschluß an die "lmp"-Sekte leicht zu einer neuen Identität. der alles untergeordnet wurde. die nie ren Leuten und mit sich selbst oft bis ins Unerträgliche gewachsen. also müssen wir selber objektiv handeln. weil sie der 20-er Jahre zu kopieren suchten. Die "Antiimps" zerreißen den realen Zusammenhang. Die Begrifflichkeiten (z. Weil man mit sich selber nicht sonderlich klarkommt. Denn die Realität besteht in der wechselseitigen Durchdringung von Auch die 68-er Bewegung war vom Subjekt ausgegangen. an Realitätsverlust. allumfassendes. war schnell im AlltagsstreB verpufft. wie sie scheint. Privatangelegenheit. was Imperialismus denn eigentlich ist. sich dem großen objektiven Feind stellt. Denn eben wohl oft eher zufällig und austauschbar. Aus borniertem Subjektivismus wurde bornierter Objektivismus. was vielen nach dem Ende der fehlt. Grad in der eigentlich gekämpft wird. um nach ihrem Abflauen in Menschen. Die nämlich läuft mitten durchs pittoresken Bilder. als es gemeinsame Haltung mit vielen anderen Peoples zusammen war. Daher wird auch die Ausgereiftheit und Klarheit. denn die Verhältnisse sind in ihnen selbst genauso tief einge- sache. die eigene Person bleibt von Widersprüchen unberührt. hast du alle gelesen. Dieses "Ich weiß nicht einmal. Weg mit allem -73- alte Scheiße vom Hals schaffen können" (Charly). Der Gegner war real und derselbe geblieben. wer man ist. wer ich bin" (Fehlfarben) war "Antiimperialismus" ist keine Theorie. von konkreten Verhältnissen und konkreten schaftung wehrte.B. Neben- Das ist psychisch bequem. Die "lmps" leiten aus dem Scheitern des puren Subjektivismus einen eben- lag da ganz nahe. aber ganz anders: Der Feind ist ein großes. Subjektivismus! Das ist nur Psychokrempel. und es wird nie erzählt. allerdings nur. Sie hatte sich antiautoritär gebärdet. setzte Richtung aus. da geht ein Kampf andauernd weiter. mit dem sie sie raushauen. Verhältnisse können nicht grundlegend geändert werden. Aber so er nichts mit irgendwelchen konkreten Menschen und deren Erfahrungen zu tun hat. So bleibt der Begriff "Imperialismus" vollkommen inhaltsleer. Wenn . die die "lmps". genannt werden. und nicht zwischen tollen Kämpfern und feindlicher Gesellschaft. Man hat von Psychos und Beschäftigung mit sich selber gestrichen die Schnauze voll und trägt neue Sachlichkeit. die für viele dringend nötig war. Zwisch~n der eigenen war neu geboren. private Schwäche. wenn überhaupt. da ist dauernd von Perspektiven die Hede. formel "Imperialismus" verdrängt. Nichts im Vergleich zu den Aufgaben im Kampf gegen die imperialistischen Schwe i- graben wie in der äußeren Welt. um die Schwierigkeiten vermeiden zu können. Die alten enttäuschten 81-er liefen keinerlei Verbindung. der Feind steht außen. Die weil sie die vielbeschworene Hauptkampflinie verkennen. sondern eine Lebenshaltung. einfaches Schwarz-Weiß-Weltbild. ob man sich für Baghwan oder den Antiimperialismus entschied. die ihren Gedanken Doch ganz vereinzelt nicht mehr zu wissen. Wenn du ein Flug- ln dieser Situation boten die "lmps" 'nen bequemen Ausweg. auch ihre Farcen werden als Persiflagen nochmals aufgeführt. Sie klingen gut und bedeuten gar nichts. wobei die Menschen die Verhältnisse produzieren und die Verhältnisse die Men- einen rigiden Marxismus-Leninismus umzukippen. Alle Schwierigkeiten zwischen blatt von denen gelesen hast. Metropole. disziplinierte Marxisten-Leninisten. ohne daß sich dabei die Kommunarden wurden adrett gekleidete. Die Außenwelt wird verzerrt wahrgenommen. wenn man nix drin. auch wenn man nicht so genau weiß. wurden von der Leer- Subjekt. Front) sind militanten Häuserscene war mit den Rückschlägen die Kluft zwischen den Ansprüchen willkürlich aus marxistischen Theorien herausgebrochen. dann nur oberflächlich kennen. war so puren Objektivismus ab und bleiben dabei selber durch und durch subjektiv.

B. und wofür gekämpft werden soll. Alle richten sich gegen irgendwelche Ausformungen des Imperialis- saal für den Knast verstehen. Staates heldenhaft umzusetzen. daß die Einheit dieser Kämpfe. ist objektiv konterrevolutionär.-74- -75- die ML-Bewegung der 70-er Jahre eine Farce der Arbeiterbewegung der 20-er Jahre sehen dem. ist langfristig unvermeidlich. gung gebracht als alles. werden die nicht erklärt und hergeleitet. Sie haben sich mit dem Sieg der Reaktion hierzulande eingerichtet. Die Realität der Kämpfe dort verbirgt. Die Staatsseite bereitet sich darauf vor. der IRA. was in der Dritten Welt. Sonne der Internationalen Solidarität. in dem sie leben. wie imaginär die Kämpfe hier- seitigen Fixierung auf den Knastkampf reproduzieren sie ständig ihre Ghettosituation zulande sind. len der Welt (deswegen ist Habasch auch so blaß). kämpfen überhaupt heißt. haben von den WidersprUch - für die Verlogenheit des Adenauerregimes. men hat. Heute flüchten sich die hierzulande gescheiterten Kämpfer unter die "antiimperialistische" Politik. was in diesem Land sein könnte. Unsere Träume sind ausgewandert. mit Grenada und was weiß ich. Aus ihnen und dogmatisch wie ihre Vorgänger. Das fällt ihnen nicht auf. ohne daß konkretisiert werden kann. an den realen Widersprüchen dieser Gesellschaft angreifen Die Funktion des Internationalismus hat in den letzten 20 Jahren eine eigenartige Schlei- zu können. damit sie nicht allein stehen. Unter den Tisch fällt. der Kreis schließt sich und frißt Menschen. In der Auseinandersetzung mit den "Antiimps" schaffen übergeglitten. Der einzige Unterschied ist der. was hierzulande lief. ohne Beziehung zu der Gesellschaft. Knast. das ist alles. wir es aufgegeben haben. daß Alles andere ist Pipix. Radikale Träume spie- war. wenn auch ein extremes. und dem. Da wird erbarmungslos innerhalb von 2 1/2 Sätzen von den Befreiungsbewegungen der Dritten Wir machen es uns lieber in unserem Privatghetto bequem und warten auf den Untergang. Das ist ihre große Gemeinsamkeit mit der alten RAF. was ist. Die "Antiimps" sind da nur ein Symptom. die Politik des bürgerlichen schweifen in die Ferne und werden dabei belanglos. bewegen sich die "lmps" in der Gesellschaft wie Fische in der Salzsäure. Positiv haben sie erstmal nichts miteinander zu tun. Eine solche Sichtweise hebt zwar das Selbstwertgefühl. Alle anderen sind bewußt oder un- Niealand ist etwas ganz anderes als in der BRD. wo sie von Zusammenhängen sprechen. gegen die die bisherigen Bewegungen Fingerübungen wa- Z. ihre Auswahl ist rein willkürlich. ist ein Depp. dings politikunfähig. mäßig saugen die hiesigen "Antiimps" ihr Leben aus den Guerillakämpfen in anderen Tei- Die "lmps" sind eine Avantgarde ohne Fußvolk. Die eigene Knastarbeit ist Vorspiel für den eigenen Kampf im die einzigen guten und großen Demos letztes Jahr in Nürnberg wegen Grenada liefen. fe gezogen. sondern in einer in Deutschland noch weit davon entfernt. Den "lmps" gelingt es. schaffen seine objektiven Radikale Träume wären Träume der Nähe. Die Wirklichkeit der BRD schrumpft krieg und dem Schahregime war der Ausgangspunkt für Kämpfe gegen den Status Quo bei ihnen auf Knast zusammen. die Linke ist internationalen Klassenkampf mitten hinein. weil die Rea- bewußt "Counters". um den "lmps" eine ungestörte den und dient heute noch mit dazu. Aber das ist immer so: Wer einen Fehler das erstemal macht. Noch ist Deutschland eindeutig das Land der Front mit dem palästinensischen Volk. Schon die alte RAF war von der Bundesstaatsanwalt- Materialien aus der äußeren Wirklichkeit: Isofolter. Bewegungen niederschlagen wollen. "Antiimperialistische" Schriften bestehen aus Phrasen. mit dem" sie zukünftige mittelbarkeit schlicht nichts miteinander zu tun haben. Unfähig. die tollen Kämpfer im internationalen Klassenkampf. macht aller- lität des Landes. Dieser Kampf gilt als der eigentliche in den Metropolen. etwas zu verändern.mehr sind sie nicht. die einzig Aufrechten mus. Die Beschäftigung mit den Verbrechen der Yanks in Vietnam schärfte das Bewußtsein Sie. Wenn die hehren Kämpfer die bestehende Gesellschaft nur als Warte- eine rein negative ist. die in dieser Un- sich die "Schweine" das legale und logistische Instrumentarium. hat keinen Grund zum Kämpfen. uns mit den Realitäten im eigenen Land auseinanderzusetzen. Zu Beginn der APO erkannten die Revoltierenden anhand der Schweinerei Übrig bleibt nur die Pos(s)e des Kämpfers. Wer keine Kraft zum Träu- wesentlich dümmer sind. Es ist in dem Zusammenhang charakteristisch. zum Rest der Welt. In ihrer ein- Erfolge verbucht. Die staatlichen Repressionsapparate haben an den "Antiimps" 'nen billigen Sparrings- Welt über die Krefelder Krawalle unvermeidlich zum Schmutzstreik von Bernd Rössner partner . weil der irrt. Sozialismus in in einer durch und durch manipulierten Welt zu sein. Das kapitalistische System steckt in der Krise und Identität zu ermöglichen. der Internationalismus: Da stellen die Herren und Damen "Antiimps" sich in den ren. heizt. Was Zimmermann nicht schafft. Niealand wird Gewalt angetan. Die Erfolge dort werden als eigene in der sie kämpfen. in ihrem Leben etwas im Argen lag. daß auch in ihrer Gesellschaft. daß die "Antiimps" schöpfen wir die Kraft und die Lust. wer ihn wiederholt. Unsere Träume sind in ferne Urlaubs- Eine Strategie. Dinge werden also miteinander zusammengeschmissen. Im Knastkampf erschöpft sich denn auch weitgehend im eigenen Land. so sind die "lmps" eine Karikatur der verrotteten ML-er. so spiegelt dies ihr Feeling wider. in der Theorie der "Antiimps" gar nicht vorkommt. Sie sind genauso borniert len mit den Möglichkeiten eines ganz anderen Lebens hier und morgen. die die Diskrepanz sichtbar machen zwi- Verbündeten in ihrer Lemmingstrategie (der Lemming ist das Wappentier der "lmps" und . sondern schlicht proklamiert. die konkrete Menschen für abstrakte und imaginäre Ziele sinnlos ver- länder ausgewandert. Die "antiimperialistischen" Gefangenengrüppler von heute sind die politischen Die Zerschlagung des revolutionären Ferienparadieses Grenada hat mehr Leute in Bewe- Knackis von morgen. Sie schaft als Rechtfertigung für den Aufbau des Repressionsapparats funktionalisiert wor- werden zusammengebaut zu einem geschlossenen Weltbild. Die Auseinandersetzung mit dem Vietnam- en des BRD-Kapitalismus keinen blassen Schimmer. soweit es eine gibt. das Aufflammen von Kämpfen. Vampir- Konterrevolution.

Damit begründen sie ihren Avantgardeanspruch. und so schnell werden sich nicht mehr so viele ins Noch einige knackige Losungen: offene Messer führen lassen.84 diesen Prozeß: "Die 150%-igen draußen . Ihr Konzept vom bewaffneten Kampf ist jämmerlich gescheitert und poli tisch völlig irrelevant geworden. Bei der Reagan. Die werden zu hehren Helden stilisiert. Die staatliche Repression trifft derzeit gerade auch die "Antiimps" und die Autonomen. Genauso wie sie Kraft schöpfen aus den Guerillakämpfen der dritten Welt. Ohne dies wären die Gefangenen aus der RAF längst nur noch ein humani täres Problem. die in Krefeld oder sonstwo eingefahren sind..Demo waren noch über 1o. Rote Zora. Vom edlen Gefangenen nähren sich dessen Unterstützer. die die Gefangenen als große Kämpfer in den Himmel heben. ob sie die Gefangenen als Lebensinhalt oder Existenzberechtigung brauchen . Vor diesem Hintergrund brauchen die "lmps" die Gefangenen.ooo· Spurstalinisten gehen (frei nach Rosa).1. Die Nazis haben 6 Millionen Juden hingeschlachtet. sind keinen Deut besser als die. Hier bricht das Manuskript der Counter- auf der Straße. lautet die Ammenmärchenlogik.. Die "Antiimps" brauchen die politischen Gefangenen zur eigenen ldentitätsbildung. Die Leute jedoch. Fortsetzung droht. Andere Formen von militantem Widerstand. die da hintersteht. . trotzdem wurde der 2. die verzweifelten Hungerstreiks der RAFier im Knast wären nicht das qualvoll lange hingezogene Ende des RAF-Kampfes. Der Kampf um eine revolutionäre Bewegung kann nur über die Leiche dieser Schmal - Manfred Kaiser/Uili Krug (Autonome Nürnberg) . ob sie wollen oder nicht.. Doch wer am radikalsten vom Staat eins in die Fresse kriegt. die das gerafft haben . also nimmt er uns als Gegner ernst. und ebenso als Märtyrer verheizt wie die Leute.NATURLICH AUCH IM SCHLACHTHOF noch lange nicht der radikalste Gegner dieses Staates sein. so schöpfen die "lmps" ihre bundesrepublikanische Identität von den eingefahrenen RAFiern.daß Widerstand nur möglich ist. muß deswegen DIE SCHWEINE DIREKT ANGREIFEN . Daher die Aufregung: sie sind dann auf sich selbst gestellt". Für viele mag dann eine falsche Hoffnung und Perspektive zusammenbrechen . was man selber nicht so gepackt hat. weil es ihn im Knast gibt . die sie als Spinner verurteilen . Trotzdem berufen sich die "lmps" andauernd auf diese gescheiterte Avantgarde. Ein Teil des Glanzes des bewaffneten Kampfes fällt so auf die "lmps". Sie sind keine Gefangenenbeschaffungsorgani sationen und daher für die "lmp"-ldeologie unbrauchbar. Guerilla diffusa) fallen weitgehend aus den "lmp"-Zusammenhängen raus und werden nicht propagiert. die ihnen hinterhertrotten. Weltkrieg in Stalingrad entschieden und MESSER UND GABLE MITBRINGEN nicht in Auschwitz. um die Zahl der Akti- Schweine ab.. müssen sich fragen lassen. Christoph Wackernagel (RAF-Gefangener) beschrieb in der TAZ vom 31. sondern erst dessen Beginn. Die Zerstörung des Mythos vom Gefangenen als dem besseren Menschen ist ein Zweck ihrer Amnestierung. Papa Staat ZUSAMMENLEGUNG VON PETROPOLE UND MARY-PHERRIE schlägt uns. visten auf 2000 gesundzuschrumpfen.. Keine wirklich lebendige Bewegung würde sich eine Leiche auf den Schild heben.-77- -76- ein leichtes Beutetier des Bundesadlers). bis Krefeld haben die "Antiimps" ihr Bestes getan. die im Gegensatz zur RAF heute politisch-strategisch relevant sind (RZ. Sie reden sich ein.

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sie sich wirklich anzueignen. Wer im Verdacht steht. Die theatralische Gebärde des angeblich nach Leben gierenden Intellektuellen ist schon deswegen verlogen. Ihr Haß gegen den "Eiite"-Begriff der Konservativen kommt nicht aus dem Wissen. Die "antiautoritäre Phase" kehrt zurück. sondern weil man hinter sie zurückgefallen ist. wie sie sind. und der auf den konkreten Inhalt der Begriffe pocht statt auf die hohlen Floskeln des angelernten Jargons. sondern bloß an seine linksdeutsch aufgemotzten und lkea-gestylten Konsumentenklischees.Literatur. Der Sieg der Fraktion der Fraktionslosen ist aber der des verquollenen neuen Mittelschicht-Bewußtseins. die gerne solche gewesen sein möchten. Schlagzeilen. Was sich in den Köpfen zusammenbraut. erinnert. der sich selber dementiert. Der Fraktionskampf ist verpönt. Die übriggebliebenen Marxisten der "Szene" haben fast nichts von Marx gelesen. aber jeder die Lohnsklaverei überflüssig machen könnte. daß die liebste Beschimpfung und die liebste Selbstbezichtigung sich im anti-aufklärerischen Dunkelmänner-Stichwort der angeblich drohenden "Verkopfung" äußert. sondern von Leuten. sondern auch deswegen.und Nasenringe sich ausbreitender Neo-Barbarei kennt. So nimmt es nicht wunder. die sie bloß vom und der leitenden Angestellten sich kennt und sich zeigt in den provinziellen Etablissements der offiziellen Kulturruinen. wenn sie es mit mehr als drei Seiten theoretischer Erörterung ohne Bildehen und Medien-Firlefanz zu tun bekommen. Man kennt sich und man zeigt sich in Bildung selbst. die nicht viel mehr als geistige Glasperlen und die Ohr. aber als infantile Regression eines faschistoiden Anti Intellektualismus. der die Bücher auch gelesen hat. u~geschmälerten den keineswegs wohlfeilen Sperrmüll-Kneipen wie die Hautevolee des Metzgerhandwerks Intellekt: "elitär" ist für sie derjenige. das fatal im Dusel falscher Menschlichkeit an die Volksgemeinschaftsideologie ihrer Väter. da muß der wirklich oppositionelle Intellekt auch außerhalb der offiziellen Subkultur stehen. Seine Liebe zu den bilität von Lohnarbeitern zu tun hat. wenn nicht an das originale Denkvermögen des Lesers appelliert werden kann. Adorno blicken möchten mit der schiefen Arroganz der Halbgebildeten. Die grassierende Theoriefeindlichkeit entspringt nicht dem Willen zur umwälzenden Praxis. Comics und Kinkerlitzchen. als keiner mehr die großen Ideen der Vergangenheit kennt und keiner mehr fähig oder auch nur willens ist. sondern aus dem Haß gegen die wirkliche weiß ihre Existenz gleichsam am eigenen Leib. Die "Szene" hat keine scharfen ideologischen Konturen mehr. daß die Produktivkraft Niemand scheint noch einen klaren Begriff davon zu haben. noch etwas zu sagen zu haben. dann weiß man. die sie nicht gerne sein wollen. der bildungsblirgerlichen Fleischermeister des deutschen Geistes.-So- -81- EPITAPH FUR DIE NEUE WEHLEIDIGKEIT "Der Bürger aber ist tolerant. Wenn einigermaßen zusammenhängende Texte als "Bieiwüste" firmieren. weil sie auf sie herabTheodor W. als wäre ein Zuviel an Intellekt die größte Gefahr für Leute. bloß nicht "lang". denn diese Verächter der Bild-Zeitung erlahmen bereits in ihrem geistigen Aufnahmevermögen. weil sie nicht wirklich von Intellektuellen kommt. wo also auch die herrschende Klasse noch unter das Niveau ostelbischer Landjunker des vorigen Jahrhunderts gesunken ist. sie wuchert wie ein einziger riesiger Schimmelpilz auf dem abgestandenen Wasser toter Seitenarme des gesellschaftlichen Prozesses. entspringt dem Haß gegen den falsch verstandenen empirischen Gründen gilt die Arbeiterklasse als historisches Sub- richtigen Menschen" jekt diesen weichen Köpfen als "erledigt". was die "Szene" der neuen der Gesellschaft längst wirkliche Bildung verallgemeinern und jede "Elite" ebenso wie Jugendbewegung und ihrer altlinken Hätschler eigentlich gesellschaftlich sei. deren relative Vermassung nichts mit Emanzipation. daß sie nichts als die Halbfabrikate einer entintellektualisierten industriellen Schmalspurbildung Hörensagen kennen. dem wird mit rülpsender Sinnlichkeitsideologie oder mit den Sprlichen jenes Ge flihlsfeminismus übers Maul gefahren. sondern vielmehr derselben dumpfen Furcht vor Belästigung. die es heute nicht mehr gewesen sein wollen. aus dem Haß des Halbintellektuellen gegen den ganzen. Sie verdrängen so im ideologischen Salto. daß Politik ja ohnehin bloß ein schmutziges Geschäft sei. Die neue Intellektuellenfeindlichkeit der nach eigenen Angaben oppositionellen Jugend ist begründet. nicht weil man die alten Fraktionen verarbeitet und überwunden hätte. Nicht nur die politischen Fraktionen der alten 68-er Bewegurg haben sich aufgelöst in diese gallertartige Masse. Wo selbst die nicht einmal mehr artifizielle bürgerliche Literatur nur noch von den Literaten selber und von ihren gelangweiltberufsmäßigen Rezensenten gelesen wird. wenn nichts geht ohne Großschrift. viel aber mit der Disponi- Leuten. bei wem die meisten alternativen Stadtmagazine in die Lehre gegangen sind und welche Analphabeten sie als Kundschaft voraussetzen müssen. daß die Bourgeoisie selber längst die bürgerliche Bildung abgeschafft hat. dafür haben aber die Anarchisten auch kaum etwas von Bakunin gelesen. die kaum richtiges Deutsch schreiben können. überhaupt jede gesellschaftliche Bestimmtheit eines oppositionellen Willens hat sich verflüchtigt bis zur wüsten Beliebigkeit. weil die Schwelle der intellektuellen Belastbarkeit bereits unter dem Niveau einer Auseinandersetzung mit bestimmten Gründen liegt. Die Symbole von 1968 wurden zu Kitsch und Kunsthandwerk verarbeitet und schmücken bestenfalls noch die politischen Schlafzimmerwände derer. ist ein ekler Brei aus nicht zu Ende gelesener . indem er ausgerechnet Intellekt und Wissenschaft als Ausgeburten des maskulinen Chauvinismus anschwärzt. wenn Artikel alles sein dürfen. Nicht bloß aus sind. der sich als solcher erst theoretisch vermittelt wissen kann. Das Zeitalter der Ideologien geht so bloß insofern zuende. wo sogar die Reichen sich kulturell nichts mehr leisten außer zum Status-Ornament verkommener Klassik und ordinärer Bestseller. die den Spießer bekanntlich zu der schmutzigen und affirmativen Weisheit veranlaßt.

ohne es je gelernt Autos und Tiefkühltruhen begriffen wurde. sich aber nicht im mindesten dagegen zur Wehr Arbeiterklasse nicht vermitteln kann noch will. logisiert.-82- -83- Sekundärliteratur. so nicht zuletzt deshalb. denn die gesellschaftliche Objektivität ist niemals die Körperlichkeit dieser Jugend hervortreten ließe. wenn man sie mit der Intelligenz der Arbeiterbewegung des ver- diese oppositionelle Jugend sich nach geworfenem Stein. stumpft sind wie ihre Köpfe hohl. deren Sinne in Wahrheit so abge- Jahren aus dem Boden gestampft wurden. oder die durchschnittlichen Adepten der neuen Sinn- noch Fleisch. klassische Philosophie und Fremdsprachen zu studieren. Denn seitdem der offizielle Sport als Be- danken der Befreiung billig im Supermarkt nachgeschmissen bekommen. Man fragt sich. sich durch Arbeit: der lustlose Fachidiotismus schlägt um in die vollendete intellektuelle Demoti- das bisherige Wissen der Menschheit hindurchzuarbeiten. was man nicht hat. das Alpenglühn und Udo Jürgens kennt. hat mit dem Wissensdrang der alten Malocher-lntelligenz soviel zu schwätzig plappernd den Begriff der steuernden Bewußtseinsapparate und der Vermarktung schaffen wie Innenminister Zimmermann mit objektiver Wahrheit. So kann es nicht ausbleiben. um Astronomie. standteil der affirmativen Kultur entlarvt ist und sich bald nur noch Unterschicht-Pro- Die oppositionelle Jugendbewegung erweist sich so in ihrer Ideologie nur als bewußtloser Abklatsch von Verhältnissen. Diese Arbeiterintellektuellen waren Leute. verdampft unter dem Eindruck der ökono- zu haben. Wenn sie es ablehnen. Das Resultat dieser mit blökender Ignoranz soviel Initiative entwickeln. der immer neue Generationen immer umfassender geistig enteignet und sie des gesamten menschlichen Wissens kann der Funke jener Erkenntnis geschlagen werden. Man mag den Sachverhalt abtun tionen wetzt und die folglich disponible Zeit in bisher für breitere Schichten ungekanntem mit resignierendem Achselzucken. die diese objek- als ideologisches Surrogat dessen. Diese Jugend bleibt sozial diffus. höchstens mit dem tialrechnung. Die oppositionelle Pseudo-lntelligenz der neuen Jugendbewegung freilich. sie waren we- Gewiß. sich über materialistische Erkenntnistheorie zu ereifern. Aber nur aus dieser Aneignung produktion. beschränkt sich die alten Klassen und Schichten. weil sie ihr setzt. Schwächlichkeit dieser neuen Opposition muß läche ~ lich und Kreativität der Weltkrieg II-Veteranen anschließt. die aufgehn im die sich den Hintern ein paar Stunden täglich in den drittklassigen Ausbildungsinstitu- unendlichen Prozeß des Kaufens und Sichverkaufens. Aber diese sammlung potentieller Rollstuhlfahrer eingeschätzt werden muß. immer tiefer in die Entalphabetisierung treibt. nach gehabtem Psycho-Gesabber gangeneo Jahrhunderts vergleicht. weder Fisch sundheitstees und Gemüsesäften. die Man braucht nicht zu hoffen. Aufreizend wirkt freilich. während die oppositionellen Jugendlichen ihre zartbeseelten Astralleiber nicht einmal halb des Subproletariats modeln. muß sie doch durch jedes einzelne der realen Subjekte. dann mit dem Gestus jenes vation und verspielte Medienkasperei hilfloser Konsumbabies. daß das Fehlen des verschmähten Intellekts wenigstens sich nicht kaputtarbeiten müssen. dann die der oppositio- Subjekte. Der "absolute Markt" (H. eigenen Hohlheit und Produziertheit und sie möchten am liebsten sogar noch den Ge- einen Pflasterstein vom Boden aufzuheben. sondern im Gegenteil noch ihre eigene Entintellektualisierung bejubelt und ideo- auch nicht einmal mehr den Schatten von Bildungselementen zuführen könnte. die sich am WG-Küchentisch oder nach dem Gang zum Sozialamt mit derselben Penetranz vor nach einem knüppelharten 10-Stunden-Tag noch hinsetzten. hindurchgehn wie durch eine Luftschleuse. wie man mischen Krise und der technologischen Entwertung des Mittelbaus der gesellschaftlichen den Eiffelturm. und sie waren Unterschied. Der flache Funktionalismus eines Wissens. vorher noch den Abfall wegzubringen. triumphierenden Neurasthenie des Intellekts ist dann unvermeidlich jene Art von "eigener Meinung". daß erbärmlich erscheinen. Braverman) die zunächst bei einer Avantgarde das Arbeiterdasein als solches in Frage zu stellen und das tendenzielle Verschwinden der geistigen Potenzen aus dem unmittelbaren Re- imstande ist. gerade die scheinoppositionell trommelnden. produktionsprozeß der Gesellschaft läßt verkrüppelte Subjekte zurück. Körperlich durchgebildete Menschen findet man noch . Wenn sie sich mit der aller Lebensprozesse im Munde führt. steht dem Produktionsprozeß fern und ihre soziale Zukunft Körperlichkeit der "Szene" entweder gleich auf den großmütterlichen Konsum von Ge- erscheint unsicher und verschwommen: weder Arbeiter noch Intellektuelle. eingebleutem Schulbuchwissen und einem Hauptanteil aufgeblasener das nur als geistige Erwerbsvoraussetzung für den Konsum von Einfamiliengruften. Besonderes halten. Vulgär-Originalität. und die große Masse des unteren Proletariats ist noch nie unmittelbar durch bloße apparate eines verselbständigten gesellschaftlichen Gesamtzusammenhangs der Waren- Wissensvermittlung zum Kampf aufgestachelt worden. die es schon für etwas "Das brauchts nicht". daß sie selbständig aufs Klo gehen und nicht in die Hose pissen. gefallen sich ungemein in ihrer nellen "Szene". die sich faul aufs selbständige Denken beruft. Balzac und selbst Brecht bestenfalls so. Natürlich. die auf jeden Fall nichts kostet und sich würdig an die salbadernde Biertisch- Die intellektuelle . Differen- dem Fernseher niederläßt wie ihre stumpfsinnig gearbeiteten Erzeuger. Wenn irgendeine Jugend als An- tive Totalität reproduzieren. Sie kennen Kant und Hege!. wässriger output der Semi-Bildungsinstitutionen. Die neue Sinnlichkeit erweist sich eine absolute. wie es ihre Militanten überhaupt noch fertigbringen. es ist der schon seit langem beschworene Geist der integrativen Bewußtseins- nige. daß sie es sich verkneifen kann. fähig. Ein solcher Widerstand wäre nämlich durchaus möglich. sie kommt aus allen mehr über Trimmpfade für Senioren und Infarktpatienten schleppen. wenn sie tatsächlich mal ein Buch gelesen haben und die gerade noch sich auch nur noch den Hintern zu wischen. wie sie die gesamte heranwachsende Generation ober- leten und Rechtsradikale von den Herrschenden im Waffengebrauch unterweisen lassen. mit dem ein heruntergekommener Landstreicher es aufgegeben hat. wie sie in den siebziger lichkeit erweisen sich als aufgedunsene Kneipenhocker. daß diese Jugend zwar ge- Ausmaß genießt. jedenfalls denen.

Wie mit ihrem Intellekt und zu verbinden. aber von "unseren Politikern" spricht. Freunde oder ein Liebespaar zusammen einen philosophischen knüppelung reagiert. Die objektive Distanz zwischen den Individuen wird schein- denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben". ekelt. Entmündigung und soziale Nieder- eine Wohngemeinschaft. planmäßigen Kampf sind diese parasitären Gefühlsradika- für verrückt erklärt zu werden. weil Kraft und Interesse dafür fehlen. so hält sie den Vergleich mit bedacht ist. wie sie sich die Spießerphantasie der Väter ausgemalt hat. Text um der Erkenntnis willen durcharbeiten oder.B. Die paar tausend "Militanten" sind kein Alibi. ist alles zu der heutigen oppositionellen Jugend-Szene leicht aus. so gehen sie auch miteinander um: hinter softigen Verkehrsformen stehender Revolutionäre heranzubilden. Weil jeder darauf romantizistisch und verantwortungslos erscheinen mußte.und Ausmalkultur adaptiert haben . Lernwillen.höchstens Dünkelhaftigkeit und ideologischen Verblasenheit war sie wenigstens noch nicht bis zum hilflosen Gegreine und bis zur Verliebtheit in das eigene Kaputtsein abgesunken. ist bereits zuviel für den schwachen geistigen mittelbarkeit des Tages hinausgehende geistige und politisch-organisatorische Anstreng- Verdauungsapparat derer. und Unreflektiertheit arbeits. Eine Militanz. der bewußt der bestehenden Ordnung. eine Lebenshaltung. müßte vermutlich riskieren. irgendwo irgendwie zu kurz zu kommen. Die Schwelle zur Sexualität ist niedrig. die nicht auf und z. Noch die eroti- worden ist. vor aber dahinter kommt nichts. wenn sie die anarchistischen Laschis und die öko- scheinbar unbequemer macht. die über Freizeitkonsum hinausgehen . die den breimäuligen Wiederkäuern des Zeitgeistes gerade recht kommt ebenso vage wie hochfliegende und meistens illusorische Aussteigerträume. hat keinerlei Auch sonst leiden Arbeitskreise aller Art. steht die leere Hilflosig- Konnte die bürgerliche Jugendbewegung zu Beginn dieses Jahrhunderts der gleichzeitigen Arbeiterjugendbewegung nicht das Wasser reichen. in "neuen Lebensformen" gesellschaftliches Lernen. Die einfache. und schon gar nicht wollen sie wirklich gewinnen gegen die alte Welt vorkommen als der klassisch-sozialistische Gedanke an einen "neuen Menschen". daß nicht einmal in Deutschland. die sich positiv an eine Hobby. als es den von der Konsumentenkultur des "absoluten pazifistischen Jugendgreise durch die künftigen Konzentrationslager scheuchen dürfen. Ein kleinlicher. So armselig. die mit kreischenden Wutausbrüchen und Selbstmorddrohungen vom Vater Liebkosung oder ein neues Fahrrad erpressen wollen. lich versumpfter Nachkriegs-Elternhäuser überwindet man aber nicht dadurch. ob sie zu sich selber passen. und in den Karateclubs tummeln sich junge Polizisten und in der theoretischen und praktischen Kritik der Gesellschaft sein Anders-Leben sich junge Neonazis. so windelweich. also auch die revolutionäre.-84- -ss- eher bei den Faschisten. die klären sollen. ob ein potentielles neues Mitglied "dazupaßt". Wer tatsächlich zu der Karikatur ge- jeden in die ständige Furcht. über das allgemeine Niveau blasser Egozentrik erhebt). um eine neue Generation intellektuell überlegener und kulturell hoch- mit ihrem Körper. Die konsumierenden Monaden wollen nur unmittelbar über sich selber reden Außer Gesten nichts gewesen. sondern auf gemeinsamer Unlust beruhen (mit Ausnahme vielleicht steller für den Frieden") eingegeben hat. Wird das ein Spaß.und lernunfähiger Konsumkrüppel kommt. speziell politisch-theoretische. Nichts kann diesen blasierten Coca-Cola-Kindern fremder len nicht zu haben. daß ihn selber nichts viel kosten darf. was nicht mundgerecht und am besten sie auch. also gar nichts. die sich aber allein mit diesem Gefühls-Medium auch nicht so gemeingefährlich friedfertig wie die heutige hat noch keine oppositionelle Jugend. Sie verweigern jede wirkliche. langfristigen. um sich gemeinsam die zurück. wird verspielt mangels Erotik und mangels verbirgt sich oft mehr gegenseitige Unverbindlichkeit als in bUrgerliehen Familien. Für ernsthaften. und sie wollen es gar nicht anders. Kaputtheit dann mit gequält-ironischen Sprüchen illustrieren: "Wir sind die Leute. auf ihre Knebelung. am WG-Küchentisch aus klassischen Romanen vorzulesen wie bei der Kommune der Textilarbeiterinnen in Tschernyschewskis "Was tun?" Zunft. ung. daß man Leistungsverweigerung in der gegenseitigen Verantwortlichkeit: Mach mir bloß keinen als Zwanzig. so verlogen und einer gewissen Musik-Szene. einmal unmittelbar-existentialistische Negation des Bestehenden mündet zwangsläufig in dieses ein halbes Jahr bewußt den Fernsehapparat abgeschaltet lassen. Man wird es kaum erleben. StreB! Hinter den hochnotpeinlichen Aufnahmezeremonien in die Wohngemeinschaften. der noch so ange- wie sie einer Beschäftigungstherapie für behinderte Kleinkinder angemessen wäre. daß sie selber . flache. nicht einmal die Liebe. in realer Konsumverweigerung. Diese infantilen Steinewerfer sind für den Staat etwa so zehrung. Die große Die schwerstbehinderte Konsumentenmentalität der jungen Opposition setzt sich Chance. weil grotesk ichschwacher Egoismus treibt und allein dafür brauchen sie sich wechselseitig. kan!l seine eigene schen Beziehungen werden davon überschattet. denn in all ihrer versponnenen billig: Menschen im Hotel. schnell an Aus- gesellschaftliche Perspektive. weil die zerstreuten Subjekte das Interesse am konkreten Gegenstand leichter gefährlich wie die sieben Zwerge. der gegenüber sie als brav- keit von Leuten. die nicht einmal wissen. oder über die Liebe bei Hölderlin und Novalis zu diskutieren. So verhalten sich verwöhnte Kinder. Das wissen verlieren als junge Hunde das an einem Spielknochen. daß in diesen Beziehungen äußerst selten gemeinsame theoretische und praktische Projekte erscheinen. aber nicht wirklich verarbeitet. verrät unfreiwillig das Geheimnis der ganzen Wer den Vorschlag machen würde. die bloß aus dem hohlen Bauch der gelangweilten Unlustigkeit Funktionsweise dieses Geräts anzueignen und es womöglich selber reparieren zu können. Der junge Anarcho. Marktes" bereits verschlungenen Konsumkritikern erträglich erscheint. weiße Karnickel oder dreijährige Mädchen. So erstaunt es nicht. Wissenschaft und Erotik fort in ihren Wohngemeinschaften und Liebesbeziehungen. Die Fixierungen politisch und mensch- aufgehoben. dann bestünde nämlich tatsächlich die Gefahr. über die Un- schon vorverdaut konsumiert werden kann. dem Luchterhand-Verlag ganz zwanglos den Titel "Mut zur Angst" ("Schrift- gemeinsamer Lust.oder Dreißigjähriger verträumt mit der eigenen Scheiße spielt.

denn da hatte man ja erklärbar. die nicht die seine ist. der das Lebensgefühl der abge- mus und des kruden Unmittelbarkeits-Fetischs. wenn er warnt vor den "Gefahren des Wissens. wird auch ihr Wissen. dies schließt die neue Jugendbewegung aller Schattierungen und die angepaßte n vereins. wenn- aber spürt. Die Arbeitslosen. ..d präzisesten die Lebenshaltung spätkapitalistischer Jugend widerspie- auf den großväterlich-orientalischen Gedanken zurückzukommen: "Alle Geheimnisse lie- gelt und aus dem sich all die neuen welken Blüten der jungen Opposition entfaltet haben . Spielen. die neue Unmittelbarkeit. Auf diese Weise wird erklärbar. Angst haben macht Spaß und sich abreagieren. daß seine Welt.h. ung das unbefangenste Sichgehenlassen". den revolutionären Impuls der alten Arbeiter-Intelligenz in eine verblendete Hoffnung auf die ägyptischen Fleischtöpfe des Kapitalismus verlogenen Bande widerspiegelt.a Iot of fun" die aufzulösen. von dem man sich auf träumten großen Vereinigung der Opposition auf der Grundlage des gemeinsamen Willens . ihre Wissensrüstungen nicht wollen". und so stieg gerade rechtzeitig aus dem Sumpf der Intelli- Ironischerweise treffen sich heute rechte Sozialdemokraten vom Schlage DachlattenBörners. wird er wehleidig und beginnt seine sorgsam gezüchtete Angst zu kulti- zufällig die traurigen Reste einer weit älteren Schicht der Unmittelbarkeits-Ideologie. Gewerkschaftsgewinnler Marke Neue Heimat. um immer wieder umfassendsten ur. dann eben den Sichunzugänglichmachen für Allgemeinheitszumutungen". der verdächtige Begeisterungsstürme ~er­ ersc~einen: dem Stand der K-Sekten noch leidlich als revolutionär erscheinen. die immer nur dazu geführt hat. Besser hätten es nicht einmal die Punks sagen Diese Ideologie der schlaffen Schönheit des eigenen Untergangs hat ihre Geschichte. die Hungern- Konnte diese Unmittelbarkeits-ldeologie der neuen Linken während der Fraktionierungs- den und die Gefolterten in aller Welt werden begeistert sein. gefühlsnärrisch gewordene 68-er und neue Bäh-Jugendbewegung im ideologischen Koordinatenkreuz des Anti-Intellektualis- gentsia ein neuer Modephilosoph auf. sondern im Gegenteil diesen ihrer Opposition ins gute Licht zu rücken und sich auf den Genuß der Apokalypse vor- Endzeit-Wechselbälgern ideologisch moderat. der trade-unionistischen nämlich. Da der unverbesserliche und nicht wirklich widerstandswillige Konsument kühl kalkulierten wie brutalen sozialen Demontage fast schon hör.und riechbar.-86- -87- aktiv die Arbeit und den Lebensprozeß der Gesellschaft gestalten müßten. können. wie man sich gerade fühlt . Ironischerweise ist das Ziel der kritischen Anstreng- macht vermutlich keinen Spaß. die sich hier präsentiert als Ausbund lachender Philosophie. so erweist sie sich vorgerufen hat. warum die meisten der vorzeitig ideologisch sich fälschlich für ein Individuum haltenden deutschen SpießbUrgers und notorischen altgewordenen 68-er der neo-oppositionellen Bäh-Jugend nicht ins Gesicht lachen und ihr . zubereiten.. die weder die Macht nicht sucht. Und dieses letztere Ideologem scheint es zu sein. d. die deutschen Gewerkschaften oder die und als Oppositioneller alles zu wollen. um die Feigheit soweit das überhaupt noch einen Sinn hat. das "Recht auf Selbstmord" assoziiert wird. der aus unerfindlichen Gründen noch immer diesen altehrwürdigen Namen trägt Altlinken mit der schweigenden Mehrheit der "Ich geb Gas-ich will Spaß"-Idioten fest und dessen Repräsentanten das unvergleichliche Schauspiel bieten. vismus. angesichts der ebenso zusammen. Sloterdijk spricht aus der ideologischen Konsumentenseele des militanten Passi- Vor der neuen Wehleidigkeit gab es bekanntlich die neue Innerlichkeit und vor dieser.und Friedensbewegung und es wird der Front des imperialistischen Krieges oder im KZ vorzuziehen. staatstragend in die Hosen zu scheißen. kann ein anderer wichtigtuender Sekundant der neuen Weinerlichkeit nicht weit sein. den sie einem tatsächlichen Aufbegehren allemal vorzieht. Untertanen. Leistung verweigern" (Spiegel 28/83) das Lebensgefühl dieser ganzen elenden und und der es nur allzu gut gelungen ist. Spaß haben. die ihre eigene Tradition der Theoriefeindlichkeit hat Wenn die Punk-Parole "sich so zu geben. dem Guten zuliebe. der Wissensdrang der alten Arbeiterbewegung suspekt retrospektiv in Wahmeit als die erste Basisideologie verstörter Konsumtrottel. ein Ausdruck. aber durchaus beifällig hinterherzotteln. einem Ende auf den Barrikaden das Ende an heimliche Losung der schluchzenden neuen Jugend. vieren. der Wille zur Ohnmacht. die Leviten lesen. der mögen und die nun am Ende der sieben fetten Jahre des Kapitals ganz schnell und billig Wille zur Unwissenheit als "ein listiges Nichtswissenwollen von Zusammenhängen. Sind sie doch nicht Krieg zutreibt. Und natürlich muß dieser phase der 68-er Bewegung im "Wir wollen alles" der Spontis und im "Parteiaufbau" aus Philosophie des Sichgehenlassens. bloß nicht wirklich die Macht zur realen Ver- deutsche "Arbeiterbewegung" nämlich. die im Suchtcharakter der Theorie 1968. Herr Sloterdijk. In Deutschland muß sich bekanntlich auch noch die galoppierende Theorielosigkeit theoretisch rechtfertigen. dann ist auch ihr Motto "World war 3 . gen in der Kunst des Nachgebens. die Hauptverwaltung des sozialen Sterbekassen- änderung. Der antitheoretische Affekt eines seichten fuckten Opposition zu intonieren versteht und ihr unter der Maske der "fröhlichen Praktizismus und die politische Weinerlichkeit erweisen sich als die beiden Seiten ein- Wissenschaft" ihre Abgefucktheit als Ausdruck verborgener Weisheit vorführt: "Man muß und derselben Medaille. des Nichtwiderstehens". Ganz "Wer begrifflich noch real -gesellschaftlich notwendige Vermittlungsschritte auszuhalten ver- im unbefangenen Sichgehenlassen ist er hier ausgeplaudert. auf das schwarze Loch von Krise und gleich nicht immer unelegant. Sich noch in der scheinhaften Konsumkritik als dressierter Konsument zu entpuppen Wo der offene Wille zur Ohnmacht laut wird. warum bei den denkbaren Möglichkeiten einer freien Gesellschaft als erstes wenigstens sein Essen und seine Ordnung. Und das langen Märschen so leicht entfernt. Es ist die endgültige Gestalt des Untergang. wenn auch mit Bauernhäusern und Eigentumswohnungen im diskreten background. So ergibt sich ganz zwanglos die Möglichkeit der schon lange er- die kritische Sucht des Besserns auflösen. das am liegen" und dafür die "innere Zeit. die nur das Jetzt kennt" lobpreist. und wenn das nicht geht. ein die soziale Umwälzung konsumieren wollen.

Es darf singend auf den Weltuntergang gewartet werden. Selbst in der Geschichte der deutschen Oppositionsbewegungen ist es ein Novum. sie möchten doch ein wenig netter. also ideelle "Härte". läßt das Faktum nur darauf schließen.und Autozertrümmerer mit kindlichen Plünderungsphantasien. läßt die Frage nach dem eigenen theoretischen und praktischen "Scharfmachen". der HERR hats genommen. und es ist nur folgerichtig. Wo sich die Kirchen wieder mit Jugend füllen. "finstere" politische Entschlossenheit usw. daß die neue Wehleidigkeit die intellektuelle Guillotinierung der Opposition dadurch vollendet. diesem unserem Lande samt seiner um den Hals fallen. Der HERR hats gegeben. Alle Eigenschaften. wo der Übergang vom Gefühlsanarcho zum Mystiker fließend ist und die Prophezeiungen des Nostradamus Konjunktur haben. Altlinke und Gewerkschaften können sich mit dem schönen Bewußtsein und daß die zynische Vernunft versucht sein muß. werden mit frommem Augenaufschlag auf den Gegner. Robert Kurz .. getilgt werde. In diesem erlauchten Bündnis darf schließlich auch GOTT der HERR samt seiner Stellvertreter auf Erden nicht fehlen. Gemessen an aller modernen Emanzipationsbewegung seit der französischen Revolution ist das eine solche Schmach und Schande und so unglaublich dumm. die gesetzmäßig Krieg und Massenelend hervorbringen. nach der eigenen Mobilmachung für den "Klassenkampf von unten" gar nicht erst aufkommen. daß es zunehmend gar keinen harten Kern der Opposition mehr gibt. projiziert. Wenn man mitansehen muß. daß diese Opposition bereits unter aller Kritik ist..-88- zur Ohnmacht und des "listigen Nichtswissenwollens von Zusammenhängen". sozialer und friedlicher sein. betend und händchenhaltend die Herrschenden anflehen. daß es sogar die Polizei erlaubt. daß "die Kritik der Religion der Anfang aller Kritik" sei. da braucht Gottseidank niemand mehr zu befürchten. mit dem öligen Gestus der "Betroffenheit" als "Scharfmacher" zu bezichtigen und erschreckt die Selbstverständlichkeit des "Klassenkampfs von oben" auszumalen. am Ende wird es das Leben sein. daß sie sich mit der neuen Religiosität komplettiert. daß sich große Teile der Jugend eine "Sinngebung" ihres Protestes ausgerechnet von Pfaffen liefern lassen und begierig dem letzten Wort von Bischofskonferenzen lauschen. wo man für lumpige achtmarkachtzig eine Anleitung für den "Sprechfunk mit Verstorbenen" (Goldmann "Grenzwissenschaften") erwerben kann und das alles viel mehr Spaß macht als der wissenschaftliche Sozialismus. die grinsend und vielleicht sogar überrascht feststellen können. schwer bereuende ehemalige K-Grüppler und deutsche Gewerkschaftsfunktionäre flennend. als gäbe es irgendeine überirdische Instanz. wie neo-religiöse Jünglinge und Jungfrauen. an die man sich wenden könnte. daß hier auch der Revolutionär nur noch weinen oder kotzen kann Jugendbewegung. die man selber nötig hätte. Die Herren Lambsdorff. auf daß dieses heulende Gesamtelend vom Antlitz der Erde tellektuellen Gefühlsgeschwätz umgangen zu haben. die Anstrengung des Begriffs und die Risiken des wirklichen Kampfes hoHnungslosen jungen und alten Opposition nichts anderes mehr als den atomaren endgültig in der betriebsnudelhaft aufgezogenen symbolischen Aktion und im anti-in- Gnadenschuß zu wünschen. und neue -89- dann wird klar. Die Einsicht eines Kar! Marx vorausgesetzt. garniert von einer Handvoll entpolitisierter Schaufenster. daß die Opposition in Klassenkampf ausarten könnte und in den Willen zur Niederwerfung der bestehenden Gesellschaftsordnungen. Verzeihung: "unsere Regierung". Strauß und Zimmermann etc.

Und dann kommt einer daher. die einfach stim· men : die konstatierte weitverbreitete Resignation. was dazu angetan wäre. da werden Tau· sende in aller Welt massakr iert. kopflastiges" Arbeiten. Umgekehrt is t festzustellen. usf..en. daß . ereifern. entspricht wahrscheinlich auch ungef ähr den Vorstellungen.. wem man dafür eigentlich die Schuld geben soll . über die Vietname· ruhrung kam : s1e erschten n•e .getan. welchen Sinn nun eine weitere kommunisti· sehe Zeitung. Und dabei sind keineswegs nur .. was B. ~!etnunr Wflla die Ce- einer revolut ionlren I· ntwicklun r betrifft. womit der wohl . nix Rich· tiges lauft". kommt man zu der Frage. K. warum die Lage so ist. K..linken Szene" . Man spielt sich sozusagen die Ba lle zu und vermutl ich gibt es auch wieder Zuschauer. ist uns schleierhaft. scharte eine kleine Truppe von Anhängern um sich herum und e> wurde geschult. im Sommer 1982. wie lückenlos er sich damtt 111 die Reihen derjenigen einfügt. mit dem damals die neue Zeitung angekundigt wurde. 8")2 0 Fr l .. abstrahierend von allem. den Anarchoa l' naerer S ache der So . warum man das Gefühl hat .zu tun haben soll . die Dinge herauszufischen. r. Zuerst einmal muß man alles abziehen. völlig losgelöst von allen ärgerlichen und provozierenden Formulterungen. die haben es ja gar nicht verd•e_n~.. ML-Kritiker" mindestens genauso beschrankt w1e der von B. die wir in der Vergangenheit mit B. Das g1bt's doch' Deshalb ein Vorschlag : Man könnte . nämlich daß es sich be1 dem Artikel nicht um das Ergebnis einer Überlegung . 1. Nun sind die Zeiten auch nicht gerade ros ig und es gibt nicht gerade vie l.Nachbemerkungen" 19B3 noch den . Jet~t vollen vir dafUr aor. Bücherschwarten und Gazetten (bald auch die der Bild schirme). Atomarer Gnadenschuß") und abgestandenem KulturfiP.. B. usw .: en hitte e. daß man die Gründung einer neuen Zeitung ins Auge zu fassen plane .. wies<:> vielen in d~n letzten J_ahren . die er doch so radtkal zu bekcimpfen vorgibt. B. die ja jetzt nicht einmal Bakun in gelesen haben. z. K. so lange.ollen vJr W'ie vtr mi t !lieh noch zei. Papyrus· rollen..angekunc1igt wurrle A lso. unappetitlichen Re isberg durchfressen.die Linke" im weitesten Sinne meint. weil sie den Sozialismus nicht so aufgebaut haben . das Ausbreiten des Mystizismus jedwecter Coleur. angefangen vom Tarot-Karten-Legen bis hin zu den Menschen· ketten . verschiedene Veranstaltungskonzepte wer· den durchgespielt.. Gesagt . Postfach 910 552 .. in dem 1n emer . seine Jammerei über schlechthin alles auszudehnen.. Vielen ist m1t 8 . ihnen ist die Luft ausgegangen . K. daß diejen igen. daß sich ihre alten Ideale nicht schnell genug verwirklicht haben bzw . Was macht ein Kommunist in einer solchen Situation? Jawoll. 8 . daß alles so schlaff sei . Diese Sparte füllt seit Jahrtausenden die Spalten der Steinplatten. denen das genügt.Nürnberger Jugendzeitung" zu beteiligen. diese proletarischen Jugendlichen. K. und ihre St u1. Wer Y1r aind ? Mehrheitlich jün. bis hin zu einer Kritik des bestehenden . wer narh diesem Hundumachlar noch nicht venuf" von una het. 6. schließlich ubrig bleibt. Szene-Linker'!. Summa Summarum und sehr wohlwollend formuliert: Ganz offensichtlich ist die ganze Ausketzerei im Plarrer eine Folge von politischen Enttciuschungen. Da ist man äußerst enttauscht über dies und jeschamt •st.ssimismus.. Dam1t waren w1r auch beim rationalen Kern des Artikels.:istplKtzchen der modernen t<leinunternehmer. Diese Vermischung ist aber nicht nur irgendein Fehler im Artikel. K. P. mit de• l(evaltfreien Moralfusel der r. fetten . sich an dem Projekt . a . Aua~rahe Tm Herbst. rUnen haben vir nichtl!l im So hat er sich z. nren 3. einz ig ihr kurzer .. mit einer Kritik an der .was in B.. Das. unter welchen konkreten Bed ingungen und mit welchen konkreten Erfolgschancen man sich für diese Dinge einge· setzt hat und in welchen Zeiträumen sich normalerweise gesellschaftliche Prozesse abspielen . die Staatsfeindschaft der B. Zu · mindest stellt er fest.tren. 5.. Das war Anfang 19Bl B." Endgültig' Endgu ltig bei Peter Hess vielleicht . auf welchem technischen Niveau man sich gerade befindet. I. daß sie sich wahrscheinlich schon gar ntcht mehr daran erinnern können . der angereichert ist mit ekligen . das alles schon lange hmter sich haben . Oie jungen Leute hatten ja wirklich mal eine knackige Demo organ•s•eren kOnnen mit der Hauptlosung : Wir fordern die beschleunigte Herausgabe der Nullnummer der Eisernen Fresse" o . E1nschatzungen" kommen : z. B. die un· Sel bstdarstel lung geschweige denn ernsthafte Politik war. setzt damit die unrühmliche Tradition mancher K·Gruppen fort. K. so B. jectenfalls b1s heute n1cht.als von dem Art ikel angesprochener . heute. Das Problem der Linken h ie rzulande sitzt in ih rem Kopf.. heutigen Jugend" ganz allgemein. ist langst nicht erreicht . nun diese alten Ideale verteufeln . Genau diese Schiene zum rationalen Ansatz kann man ge· schickt verlassen. Rosinen" aus Geschmack/osigkeitu>(. naeh haben aie zuviele a ch vtndtrket t letz- n as . heute die ganle Jugend anpobelt. paar f'oeetle aua der 18 Pos• ft\ch 2111. muß man sich wirk lich durch einen großen. daß tm C: pektrura ct"r NUrnber~tar ~tnn . sich genau so wie diejenigen.wir sagten ihr ein baldiges Ende voraus und hatten auch nicht gerade den Eindruck.. Da müßten jetzt die Kommunisten auf der Matte stehen und ideologisch "reinarbeiten". K. Das deutet auf die Unfahigkeit hin. Nach · bemerkung" für den "Herbst. in den J.n 2. Darauf deutet auch die Absurditat der jetzigen Situat ion : Da werden rethenweise andere Leinder überfallen. mal wieder dem Marxismus e1ns drauf zu geben .. So ist es heute gang und gabe.. jetzt tn setnem Art ike l. rl•P von ihm 111 ste gesetzten Hoffnungen und nes in der Welt und wendet sich schauderndab-so wie 8.t z- ten zvet Jahren. Zeitgeistes" überhaupt führt (Motto: Nicht mal mehr die Bourgeoisie liest Bücher!). WG· und ähnli· chen Kisten . Inhalt unU Tttel der neuen Zettung diskutiert. eraeinaa• haben vir una illl letzt. ist die in manchen Punkten sicherlich zutreffende Be· schreibungder sogenannten . K. sucht faule Ausreden. diese Erwartungen seien enttäuscht worden. kOnnte man ja konstatieren. weil ste so unver· wünscht hätte. die die Leserbriefschreiber sich davon machen . er gründet eine neue Zeitung . völlig unbedeu· tender polit ischer Lebensabschnitt läßt sie zu weitreichenden . spatesrens im Oktober" die Her· ausgabe der "Eisernen fresse " . je nachdem. Scen e endlich auch rual eine unver- hüllte koa. hektische diplomatische Akt ivitäten werden entwickelt. wird jetzt der Rest der Weit runtergeputzt. erstens weil wir eine andere Einschcitzung von der Hausbesetzerbewegung hatten . Anarchos" . ml -neve~un.. Was dann bei Bf K.. was z. K.. Die Grenze.echten Betroffenheit" freien Lauf.. P'reaae" erat•ala tu Yort t~re so nennen wir un- r~edicht von Yaak Kar sun- folgen.. K. tn Plarrer-Leserbriefen uber 8 . . Er merkt offenbar gar nicht. gar nichts tut sich' Ist ja wirklich das Letzte' Diese Jugend ist ja_wirklich zu_blöd . resultiert aus verschiedenen Erfahrungen .Alte Männer jammern über die heutige Jugend " zu fuhren ware. daß d •e Immer wiederkehrendes Merkmal dieser Unfahigkeit ist es.KZ" . Kopf/astigkeit" läßt er seiner .S. sondern auch eine ganze Menge. Jahr • i t marxistiaeher Theorie befaßt. was einen innerlich in Wallung bringt. mit welchen Erwartungen man sich seinerzeit fur ganz be· stimmte politische Ziele emgesetzt hat .uniatieche PoAition auftau c ht. Poet adreee e: Uol:-e. viele Grüße Kommunistischer Bund (KBI I Gruppe NIJrnberg Impressum V . nämlich in den Tagen der Hausbesetzer-Bewegung. aber immerhm ein funfseit iges Info " AL· macht" zur Gründung der AL Nurnberg. den laden vir natUrlieh h et I ich z u r !'litar t. verwirklichen ließen. !!Oll die erste richt der " E isernen Frease" - sere Zeitunl'! nach einem ke - •ich die "Fiaet . Über e in Jahr lang wurde wöchentlich über Konzept. Naehhemerkunp: Mit dieaar Flupaehrift hat ap•testens im Oktoher. denen er den atomaren Gnadenschuß wünscht : Ungetrübt von jeder . Um zu diesem rationalen Kern zu gelangen . die Stimmung der Linken so r1chtig uberschwappen zu lassen. 7. die jetzt die Häuser besetzen. p:enauaovenif" vie mit den alternativen ln aelchen und -. Insofern sollte sich ke iner mit soetwas rauszureden versuchen. damals in Gesprächen. alte"(?) 68er. Kurz : Bobby 1st einfach die Luft ausg~angen. d ie sich jetzt z. da werden die gefährl ichsten Waffen 1n der Geschichte der Menschheit entwickelt und sta· t iomert : d ie Linke tummelt sich in den Kneipen und lallt von den schlechten Zeiten . Pic kardt . Dabei ist der historische Hor izo nt der .. der Szene". B. anders ausgedrückt : ohne diesen Fehler wäre der Artikel in dieser Form gar nicht möglich . Vielen aus dieser Szene geht es seit längerem schon ahnlieh wie B.. die hetde tanendea den S taat aber ~tarantJert auskommen.. Was das mit Marxismus -oder gar mit Leninis· mus.. wo man sich vollständig uber die Szene ausgekotzt hat. sondern umgekehrt basiert der Artikel auf diesem Fehler.das gibt's doch gar nicht. darüber rational zu reflektieren. ht... macht in seinem Artikel einen entscheidenden logischen Fehler: Er vermischt in fast jedem Absatz die Kritik an .. gemein . angekreidet wurde. [ /\her auch ein 'h8er hz. K. denn verschämterweise den eigenen Erwartungen nicht entsprochen d1e . sen zu meckern. Das hätte er auch kurzer sagen konnen... Wir hielten das ganze Projekt damals nicht für sinnvoll .eit ein.. die ihre politis che "Taufe" insbesondere zur 7 ett der Hauabeaetzunpfl)n. Auch der KB wurde seinerzeit angesprochen/ emgeladen. Diese Be· wegung. deren Vorstellungen zu diskredi· tieren .auf e men Namen halte man sich also offenbar inzwtschen geeintgt .. die sich nicht verkaufen läßt.a 2). Aber nichts.' s . ehe s•e m1t Sauerstoff 1n Be· haben . Wenn mdn boswtlllg ware.-91Erwartungen so herbe zu enttauschen . in der von Generationen oder Klassen die Antworten auf . wie sie ist.. Denn spatestens in dem Augenblick. daß ste aus der Enttauschung darüber.K . L-- 4. grenzt das schon ans Tragik -Komische. 85 Nurnberg .brennend e Fragen der Bewegung' gesucht wird. Illusionen. ntcht. deren Gier nach Theoretischem kaum noch zu stillen ware-und zweitens weil wir nicht wußten.. sei ein Lichtblick in der ach so traurigen kleinbürgerlichen Welt. daß es sich beim Gros der Be· teiligten nun speziell um Leute handelte. uberzogenen HoHnungen und Erwartungen in die Geschwindigkeit und Grundlichkeit politi· scher Entwicklungen . daß man 1hnen mal eme unver· hullte kommumstische Posttton unter dte vom Alkohol und anderen Orogen gerötete Nase reibt! Mit der gleichen Art von vollig unberechtigter Uberheblichkeit und diesem widerlichen Imponiergehabe. Etserne Fresse" verroste te. K.n d t~ Poet ed res ae. T.r·1 Xur7. d .. daß die Friedensbewegung sowieso Asche ist usw. wer etwas anderes behauptet. Aber von solch defätistischen Positionen l1eßen sich die " jungen" Leute natürlich nicht einlullen .-Gruppe nicht einmal e1ne Sache de r Schuld für den eigenen Frust bei denjenigen zu suchen. die spciter dazu gestoßen sind . erhalter1 hahen. wo sich die westdeutsche Linke über die Bedingungen beschweren durfte. In diesem Sinne. wie sich ein westdeutscher SOS-Student das wohl ge· Wenn B K. würden ganz spon· tan den Eigentumsbegriff in Frage stellen (als würde das nicht jeder Kaufhausdieb auch machen'). ~eldun . das Zentrieren der Hauptaktivitäten auf Beziehungs.tsfeindachaft S elbatdaratelluno~~: tat mehr als ernsthllftf!r 1'{•- lit ik. B. äußerst schwärmerisch über die neue proletarische Jugendbewegung ausgelassen .•ere Leute. rotzt seinen ganzen Frust im alternativen Stadtblatt der Szene vor die Füße und schon steht diese in heller Aufregung.. ja sogar der KB wird angerufen und nach seiner Meinung gefragt. wenn man anfängt..: M . sondern um das einer Stirn· mung handelt. Sie nutzen natür lich auch die sehr billig angebotene Gelegenhe it. im Namen von den alten Her re n ihre Scharlatanerien zu betreiben und damit dazu beizutragen. Diese Einschätzung.. daß die Zeit endgültig vorbei 1st . vtr·d verschone n . ergeben sollte. Damit verhält B. mal versuchen. die überall anzutreffende Haltung gegen . unter diesem Et ikett anb1etet. 1. vor nicht allzu langer Zeit. was getrost unter die Spane . ~e•eldet. . Aber die ZeitC?n sind auch nicht schlechter als anderswann und die Bedingungen für linke Politik sind auch nicht ungünstiger als anderswo . sind dabei. Schließlich . gemacht haben. erschien zwar nicht die geplante Zeitung.

messerscharf. ließ sich nicht instrumentalisieren. was den PLÄRRER bewegt hat. die Jugend. zu finden.Oh die. Da hat einer jahrelang Bücher gestapelt. und vor allem das richtige soll es sein. in dem ideologische Verhärtung mit all seiner bornierenden Konsequenz so stolz auf den Tisch gelegt wird. Alle arida· ren jugendkulturellen Äußerungen..den atomaren Gnedenschuß" bekommen. denn Leute wie ich hätten wenig zu lachen unter einer Diktatur der pseudo-proletarischen Intelligenz .acht er: brechende Seiten lang. nicht einmal mehr körperlich auf der Höhe ist. - Hier spricht der zum Zynismus geronnene.. ja. Und so auch hier: Wenn diese Jugend auf Bobby Kurz und andere der alten Garde nicht hören will und stattdessen ihr Leben einem frivolen Hedonismus weiht. Man kann nicht wieder Kind werden. denn die Phase der illusionshaften Naivität ist unwiederbringlich vorbei. und keine . dafür bedarf es einer gewissen Empathie. vielleicht auch Bracht. Mal wieder eine unglückliche Hand bei al)alytischen Anleihen bewiesen? Kaum. Da man nun von dieser lebt. solieiern sich nur noch in Kneipen doof säuft. wenn man einmal erwachsen ist. wie sie sein sollte. ist nichts unverfänglicher. Beim Lesen von Bobby Kurzs Bei· trag über die Jugend war ich zunächst weniger von den Inhalten verblüfft. wöge schwer. Theoriefeinde.. Aber . damit sie auch kämpfen kann. Zweifels belasteten Überzeugthalt seines Schreibens.:hung der alternativen Zeitungen kann man sehen. di~ Kritik der politischen Ökonomie.. die allen Ideologien mit einer gewissen Reserviertheit gegenübersteht. . Das macht bitter. hat sich der Revolutionär Kurz eh nie geachert. deren Mangel nicht mit Verweise auf Klassiker und arrogantem Gepolter wettzumachen ist. als sich des nekrophilen . Ausgerechnet Theoriefeindlichkeitl Wie erbärmlich wenig muß man von den Kernsätzen des Marxismus begriffen haben.ideelle Härte". zieht sich zurück in die verbitternde Isolation.auf daß dieses heulende Gesamtelend voro Antlitz der Erde getilgt werde". der einen solchen Artikel ohne Kommentar abdruckt und somit Einverständ· nissignalisiert. Für die Schüler. einer Sensibilität für die Zeit. ja. auf seine faschistoiden Metaphern hin. Abir die Zeiten ändern sich und in diesem Wendel büßten nicht nur die K-Gruppen ihran ideologischen · Lebenssaft ein bei einer oppositionellen Jugend. Ein Bild ·von einer Jugend. sind per se Humbug. einem derart verkorksten Exemplar der Marke SDS/ML-Leiche die Titel· story zu reservieren. _ _ _ DEMURRAY NnrnhArl"' Daß politische Bewegungen nicht · für jede skurrile Erscheinung ver- antwortlich sind. daß sie nur noch für Analphabeten gemacht werden. in Klaus Manns Roman . weil die Wett nicht verstehen kann. Schlaffis. wenn man sich für Höheras berufen fühlt. New Wave inklusive die Formen des Widerstal)des. Punk. alles gelesen. Alles eben ~onsum­ lutschis. . geradlinige Wille zur Macht. dann soll sie· doch endlich auch . nicht durch ein Staubkorn des . dem man ja nur das Terrain bereitgestellt hat . Es ist das alte Lied: diejenigen Mler. zu Tisch soll auch gelesen werden wie im Kloster und abends wird dann nicht in die Glotze geguckt.btrlehrerhaften Position. ist ein wahres Glück für den SOS und die ML-Bewegung. Aber er sagt viel über Laute wie Bobby Kurz und viel leider auch über den PLÄRRER.damit nicht genug. dessen Hoffnungen und Illusionen enttäuscht wurden. der Moderne wegen.. so Kurz. Kant und Hagel.. Jugend . Schon an der. der Mißgriff scheint kalkuliert: die Alt-Linken der Redaktion muß es längst gejuckt haben. den Neokonservativen oder größenwahnsinnigen Para·n oikern vom Typ eines Dramatikers Marder.Amokläufers Kurz zu bedienen. da wird dar Fernseher zerlegt. Mit pädagogischem Geschick stets bestrebt. einem reaktionären Klerus. Der Unverstandene.: PLÄRRER·Titel 2/84: . das sich an die Arbeiterbildungsvereine um die Jahrhundertwende orientiert: Sportlich soll sie sein. die in dem Maße das revolutionäre Getue kultivierten. in Bezug auf die Analyse der Kurz'schen Texte. daß . . die sie irgendwann zutaga fördern. Denn den Revolutionär Bobby Kurz gezeugt zu heben. glaube ich. wenig verstanden (am wenigsten den Marxismus).Epitaph auf die neue Wehleidigkeit". man akzeptierte sie nicht als Lehrmeister. Mephisto". eine . Insofern ist die Jugend reifer und älter als Bobby Kurz. gegen die . so spricht der linksfaschistische Moralist aus einer lebensfeindlichen und lebensfernen ElrJ_ o. wird entworfen. ist sonst: nur beim Papst. wie ihnen inhaltlich die Luft ausging. sein Metier war der Fraktionskampf. DIRK VOQELSANQ NOrnberg . Er erfleht den Gnadenschuß im Namen der unbelehrbaren Ignoranten.. stehen haute am dümmsten da.. Wenn nicht revolutionär. um sich die Technik anzueignen. Brei von Halbwissen" aufweicht.auch der Revolutionär nur noch weinen oder kotzen kann". um soziale Bewegungen so völlig unge-trübt vom Verständnis der gesellschaftlichen Verhältnisse zu betrachten. Der Artikel von Bobby Kurz sagt wenig übir die Jugendszene aus. dann eben gar nicht. das gelesen wird. dessen Botschaft nicht gehört wird. am besten die Klassiker Marx.. Sendungsbewußte Oberlehrer waren gefragt seinerzeit.den Oberlehrer zu markieren. so sehr. Bleibt die Frage. belesen. daß Leute wie Kurz gescheitert aind. des alles Wahre in einem . Heute ist das anders. Aber nicht nur dafür bietet Bobby Kurz ein Paradebeispiel : man findet.·92- -93- - Betr. um unverdrossen . nein.finstere politische Entschlossenheit" mehr hat.. Ein solches vermeintliches Wissen wo es langgeht.. deren Erscheinungsform sie sind? Aber um die materiellen Grundlagen. keine . Lehrlinge. selten einen Text. Letztendlich darf man froh sein.Szene" mal die Sau rauszulassen. Lenin. Generation intellektuell überlegener und kul~urell hochstehender Revolutionäre heranzubilden". Herrenmenschen oder Kurz'sche Avantgarde zu bestehen und der Arbeiterklasse den Weg in die· fraie Gesellschaft zu leuchten. als vielmehr von der klaren. geschulter entschlossener Intellekt und technischer Verstand. Genossen. um als. Einmal icheiterten sie selbst und dann bestätigen sich auch nicht die Hoffnungen auf die jüngere Generation. Klaus Theweleit hätte wohl seine Freude. Aufma. Denn alles hat seine Wichtigkeit: Körperkraft..

Symbole" denkst Du eigentlich.. Als personifizierte Ablösung herkömmlicher Kämpfer im Kampf um Macht und Herrschaft und für deren lnstrumentalisierung . den AuidruCksformen. daß die Zelt endgültig vorbei ist. den Zweck und das Instrument des Pamphlets durchschaut zu haben. Dort herrscht wohl zu viel Gedränge. das schreiend um lieh schlägt. welche neuen politischen Bewegungen entgegenzusetzen ist. weil die Fronten und Kriege. paßt in die zwanghafte Ordnung puritanischer Mentalität und Charakter des Spießbürgers und seiner Herren. daß ihm die Erwachsenen den Zornesausbruch nicht nachtragen. s Konkurrenz zu neuen Medien. politischer Methoden u~ Weitblick für die . Randgruppen. wie nahe Du sprachlich . kannst Du Deinen Artikel nur aus zwei Gründen geschrieben haben: Entweder zur Darbietung 'Deines Narziß oder zur Anbiederung an die Herrschenden.. Marx und L8nin steht.. Wofür auch? Die Abgehobenheit beruht . ihre Musik und ihre Feste. klaren Begriff" eines sozialen Gegenstandes zu haben. a) Du bist beleidigt. daß keine Inhalte genannt werden.JÜ· 'g&ria. Effektivität und Autorität von sich und anderen zu verlangen. machte mich beim Lesen lustig und nachdenklich zugleich.. welche sich (nach der Revolution) wieder einmal gegenseitig umbringen. denn diese findet Ihre Lebenswege und Antworten eher auf der Leinwand. brennende Fragen der Bewegung" gesucht wird. die in Parteien. Männerphantasien" fasch.gallertartige Masse". sondern Begriffe wie Kopf.und nicht nur bei Dir .Welt" gut bezahlt werden). statt Ana· lyse. einen feuchten Dreck Kann ich' einem Kinde. Oeine ominöse . Eine . Wofür taugt Dein Arti· kel7 kümmern. die Jungen sich eh -95- schon besser auskennen. die Theorie . daß nie· mand mehr auf den Revolutionär hört. die Ou offensichtlich nicht kennst und das wilde Ourcheinenderwirbeln von Gedankel'!fetzen und eigenen Phantasien. Kaderpartei" hinter Dir hast. setzt mindestens Praxis voraus. Untergangs" oder auch . der in Folge von Hagel.im Lebensprozeß der Gesellschaft einschließt.•94- Oh Bobby.. Auch dort war Schleim und Dreck Bezeichnung aller· Abweichler und Roten . stehen beide Selten am Scheide~N~tg.er·ledigt werden" zeigt. einer Inquisition. Fraktionskämpfe" hervorruft. Hätschler" der . in der von Generation oder Klassen die Antworten auf . Und weil Du auch die Geschichte der Arbeiterbewegung. Wenn es aber zum Messer greift. Also wolltest Du nur Publikumsbeschimpfung und die Szene reizen? b) Dafür bist Du aber zu ant· fernt und auf einem anderen Weg als daß dies noch erreicht oder gar gewünschte ..Theorie". weil ich von Oir eher soziologische Begriffe über die Szene erwartet hätte oder eine Einbettung dersel· ben in marxistische Klassenanalyse. da Plätze besetzt sind bzw. Stalin. das Beschimpfen anderer Leute... daß es sich albern verhält? Zumal es sich um sein Liebllngapielzeug. Warum war ich nicht wie andere wütend? Ich denke.von mir aus auch revolutionäre .st der politische Salto Mortale in Deinem Artikel nichts als rhetorischer Abgesang an die Linke selbst. jene Politikspiele noch aufeinanderprallen lassen. nirgends mehr realisierbar sind: wie bekannt auch nicht bei den Arbeitern. oder modern gesagt. Schlappheft und zu viel Sensibilität für Randgruppen..Schimmelpilze". Deshalb heult ihr auf. die Kriminalisierung nach § 129a und BtMG usw. Das zeigt. Wiuen" in ihrer Geschichte noch was galt.. aufopfernden . Lehrer und Pfaffen dieser Generation sind ja nichts-anderes als die gottverdammten . auch den Grünen. selbst zu basteln.nach anderthalb Jahrzehnten politischer Arbeit sein.istischer Offiziere bist.. wenn es darum geht. Gulag oder die Chinesische Kulturrevolution? Du hast eine Kritik im c) Da Dich die Probleme und lnhalte der Szene wie erstmals Jobs und Arbeit. die verloren gingen? Hammer und Sichel. Null-Bock-Generation schriftlich zu eliminieren. handelt? Ein Kind kann damit rechnen. um sich mit dl818r Methode sein Spielzeug.. bei denen die Vermittlung von . möchtest aber praktisch die alten asketischen. . den Prozess der Sozialdemokratie und des Kommunismus weiterver· folgt hast und den Bruch mit den Resten der . Und die Sozialarbeiter. stramme Vorbild der sozialdemokratischen Arbeiterintelligenz des letzten Jahrhunderts vor Dir hast. (Welche bei der FAZ und . Handlungen und Diskussionen von Dir beschrieben werden. Und zu jenen. nur weil ihm sein Spielzeug abhanden gekommen ist. Die Normal-Jugend erwähnst Du gar nicht.rn· de Revolutionär gar nicht. revolutionäre" edle Zukunft herauszubrüllen. Merkst Du nicht. als Hofschreiber über die Szene. bist Du in bester Gesellschaft mit bezahlten Schreiberlingen. im Fernsehen und auf Video.bei Dir fehlt nur die Verdammung der Frauen in der Szene als Hexen und Huren. Fraktionskämpfe.. Pragmatismus.. Daß Du jetzt und heute das. daß keine Orte.Szene" und von demselben verfluchten Holz geschnitzt (sprich Neuer Sozialisetionstyp). Es muß eine bittere Erfahrung. Über die politische Effizienz una AUI. Denn Dein Schluß des . wie scheißegal Dir eine Auseinandersetzung ist bzw.strahlung dessen weißt Du selbst Bescheid. Das allerdings will die Szene nicht mehr. An welche . es ist auch hoffnungslos. ist dafür bezeichnend und hinsichtlich. PETER HESS NUrnberg ...lliiutiger. Genossen" für die Machterringung. Outlaws oder die sog. um die Familie abzustechen. Man müßte zugeben. in dar Gesellschaft ist sie ein Greuel für Dich und andere. Freaks. zu Diffamierung. mit Vernunftargumenten klarmachen. jedoch Selbstrepression. ihre Vorliebe für Technologie und New Wave sucht der alt. Du nimmst der Anti-Jugind dies übel.. Beziehungskisten und Wohngemeinschaften. wieder etwas lernen zu müssen.. herhalten müssen. Niederwerfung der bestehenden Gesellschaftsordnug" nahezu unübertrefflich. Nachdenklich. . den von Theweleit beichriebenen . treibts D'ich in Deiner S. die Revolution.. die ihr noch in-eurem Lebensbild habt. die Revolution.auf Berührungsängsten mit der Szene und zwischen verschiedenen Szenen. . den . neue Medien.quemlichkeit des Intellektuellen auch nicht.

wie eine Atombombe. Bei Lektüre deiner oppositionei· · Opposltionsbaschreiburig len . Wie riefst du doch aus: Mein Antlitz ·möge slc. Bobby. geritzt und eigentlich unausweich· ICh. Die Sportreporter sind 11anz fraglos ..was. nämlich die: Mit dieser Szene '84 ist sicher kein Staat zu machen. Das war gebongt.lasch und lahm" hat mich dein Zornesblitz so geblendet und verstrahlt. mein lieber Bobby. kennst die neuasten medizinischen Forschungs- ergebnissa. du weißt schon. weil sie als Persiflage ihrer selbst zu werten sei. wie er andere vernichtet. du verweigerst die Gefolgschaft!". Erst haben sie sich krummgearbeitet. weit rechts. die du mir mit deiner gnadenlosen Polemik ebenso anträgst. Schi· märe sei. aber das Gespräch muß trotzdem weitergehen. Bobby. mit unverkennbaren Anleihen bei Hagel. die ohnehin im Rollstuhl landen werden. den Zynismus. dann haben sie sich kaputtschießen lassen.. mit dem du besonders subversiv zuschlägst. als Methode politischer Analyse an. Man spiel· te also Empörung.. der seinen Über-Intellekt mit einem Klumpfuß bezahlen mußte. listig bietest du dem Leser die schauderhafte Wirklichkeit als Surrogat für die weit hinter Ihr zurückbleibende Ironie an. nicht beim RC... was nicht sein darf".seriöse Leute. auf einer ganz anderen Veranstaltung gewesen zu sein. laß es mich versuchen. Das Ist gute alte Dialektlk-5chule. Dir.Szene '84" genau diesen Punkt markiert. du bist weit besser als die Sportreporter. Herr Kurz hatte die Frechheit besessen. Die Totalität deines Elends als Revolutionär zwingt mich zur Inanspruchnahme eines totalen Gegenbildes: Jedes· mal wenn ich beim Club war.. daß die drei Jugendgeneratio· nen hinter uns allesamt Arsch· Iöcher waren. Du bist mir einer . daß der Mangel an Intellekt. eine Ansammlung von Schäfchen nicht als "Basis". sage ich dennoch. Aber jetzt mal von Revolutionär zu Revolutionär: Du stellst völlig richtig fest. verbietet sich wegen unvermeidlicher Niveaulosigkeit. der Szene '84 wenigstens ihre Körperlichkeit hervortreten ließe.-97- -96- Rob. wie dir zumute Ist. Vlienn du für dieses heulende Gesamtelend den atomaren Gnadenschuß für gerade noch an· gemessen halten mußt. daß wenigstens diese Ge· neratlon von heute. und er hatte die Basisbewegung der geistigen Armut bezichtigt. Da mm die von dir beschriebene Wirklichkeit sich der lronlsierung entzieht. Du sagst so klar wie niemand zuvor. bietet er ihre Negation an. der Gemein· Schaftsideologie schlechthin. oder besser. daß mit dieser engepaßten Szene '84 möglicherweise Staat. .ung-darauf. war bei genauer Lektüre des Artikels von Bob· by Kurz vorauszusehen. Zu· mindest hatte Herr Kurz den rot· bemäntelten Vertretern alternativer Ideologien das Recht abgesprochen. Himmel hilf. Stattdessen bittet dieser al· lerletzte Haufen flennend. den er vehement beschimpft. und am übernächsten Tag . Am Ende seiner Vernunft. wäre wagen Verstoßes gegen die Rassengesetz· mäßigkeits-Theorie erschossen worden. Meines Wissens gibt es nur eine einzige Ausnahme. eine Vernunftargumentation gegen dieses Gebirge von Haß und Verachtung wäre zwangsläufig . als ich gera· de keine Aktentasche als Kopf· schutz bei mir hatte."RRER-Titel 2/84. Teufel nochmal.Szene '84 .etwa 45 Jahren. endlich zusammenrauft und die Bahnhöfe freigibt für den Kauf . zu Leistungsträgern des Umsturzes wird. Du aber. Kein Mensch kann sich doch wün· schen. möglicherweise aber eine Revolution. Neben vie· len brillanten Formulierungen und genauen Beobachtungen verrät er an einigen Stellen. und dementsprechend war die Reaktion ihrer Exponenten.. daS dein Trick nicht leicht zu durchschauen Ist. an äußeren Merkmalen festzustellen. diese Szene '84. Das schien wie Verraf an der "Bewegung". Du sagst so klar wie niemand seit . Er überholt damit den Mann. Marx. Aber es geht nichts.Nein". hatte ich den sicheren Eindruck. Zur Tagesordnung. Heute wissen wir. Es ist damit fast unmöglich. Der Irrwitz der Situation: Eine Vernichtung des Bobby Kurz so. stammelte ich mit voller Hose . . betend und händchenhaltend die Herrschenden um Milde. worum es ihm wirklich geht: nicht um die unver: söhnliche Kritik an.. Die· ses Land ist so verkommen. und zwar Goebbels. Balzac und sogar Brecht. Also muß es wohl an mir liegen.t (Bobby) Kurz hat mit seiner vernichtenden Abrechnung mit der . PL.Moment.von Bahnsteigkarten für die Re· volution. Da erinnere ich mich an etwas. die da heißen: Seit 5000 Jahren haben sich weder die Größe des Pimmels bei den Männern noch der Brustumfang bei den Frauen verändert. hier bist du zu weit gegangen. sondern vielmehr um deren Verbesse· · '"' . • Op ~ ~ . die mich traf. Wer das damals von der Szene '39 gesagt hätte. also die Dummheit. daß wir nun schon seit mehr als 60 Jahren pausenlos revolutionäre Situationen haben. sondern als Schafsherde zu bezeichnen. sich als "Linke" zu bezeichnen. klüger oder dümmer geworden ist. Das hat Folgen.die Spielberichte las. ob die Menschheit seitdem nun . daß hier nicht einmal eine Revolution über die Bühne geht. Bobby du weißt es.: "Oh diese Jugend". lächelt 'Zwischen deinen Zeilen eine ganz andere Aussege mich ·an. sage ich auf die nämliche Frage.banal. ~ls mein Rottenführer bei dan Pimpfl!n mich bei einer Übung mit der Panzerfaust anfegte. aber sicher keine Revolution zu machen sei. Man hätte annehmen können.Ja". Diskussion zum Thema im KOMM Nach dem etwas billig von Wolfgang Pohrt abgekupferten Artikel von Bobby Kurz waren sich die lokalen Protestverwalter in ihrer Empörung einig wie selten und konterten auf den Leserbriefseiten des PLÄRRER mit dem schrillen Geheul: "Es ist nicht. daß die Avantgarde sich.>-~ _/~'"' rJ . daß die Arbeiterklasse seitdem in den Startlöchern sitzt und nur darauf wartet.A. son· dern beim sogenannten FCN. Allerdings muß Ich zugestehen. das auch noch mit einem Klumpfuß tun müssen. Bob· by. daß diese gut gewachsenen Jungen und Mädchen der Szene '84.h von der Erde tilgen? Bei allem Respekt für deine Bereitschaft zur Selbstaufgabe. da muß ich rech· nen . Das belegt das zweite Beispiel. Ich stelle mir vor. daß ich mich nun auch noch von dir verarscht fühlen muß. ich sege dir. und dann haben sie sich wieder krummgearbeitet. daß alle Hoffi.. KLAUS SCHLESIQER NUrnberg Elend der Kritik Betr. Daß die anfangs so heftige Zornesaufwallung dann doch zu Betulichkeit und allgemei· ner Konzilianz gelierte. Robert (Bobby) Kurz. Pater Sioterdijk.

Identität und Intimität sich spontan zum Thing-Kreis gruppierte. Friedlich und zahm geworden. Rezensenten. blökende Ignoranz triumphierender Neurasthenie des Intellekts.alter 68er" immer noch Inteiligenz und Kleinbürgertum als revolutio" näres Subjekt wünschst.was allerdings einen faschistoiden Kern hat..AIGNER Nürnbelll . Nein wo kämen wir denn hin. dürfen. Bei mir ist das schon etwas anders. wie du ·schreibst. Iiicksichtslosen Denunziation einer schwachsinnigen Bewegung fand sich ein etwas scQüchterner.allem Augenschein zum Trotz . wenn gebildete Leute reden.. sondern daß ihre intime Tyrannei noch nicht kollektiv genug ist. Er hat be-wiesen. wenn die Leute auch noch WaS ZU lachen hätten. als würde diese falsche Fragestellung selbst nicht schon Theoriefeindschaft implizieren. der. möchte ich nicht auf den lnhalt sondern auf die Sprache eingehen. daß' z. KARLHEINZ KUHN WERNERSCHULTHEmS Nürnberc Toll! Daß es noch Leute mit deinem Durchblick gibt. die Redaktion. daß denen. und degradierte . daß Sie nicht zu der . Trotz totaler Verallgemeinerungen.Theorie oder Praxis" diskutiert._ und die hat Bobby Kurz nicht benannt.intellektuellenfeindlichen. welchen Leserkreis der PLÄRRER. lieber Verfasser dieses Artikels.Sozialisten.vielleicht ungewollt . ich für meine Person hab noch nichts gefunden. die ohnehin den Weg des Desasters eingeschlagen haben. daß es sich um ei ganz · gewöhnliches Frauenzimmer handelt. Und heute? Da kommen diese sozial diffusen.Rationalität kaputtgemachte.-98- rung. Die Auswürfe gipfelten im eintönigen Wehgeschrei über eine durch die. Monaden. gatzte er ab und an vermittelnd zwischen den Kommentaren der vorher im PLÄRRER-Artikel Geschmähten. der sich zu lange . Ich kann' dies nicht beurteilen. National. aber wollen reingackern. müßtet ihr euch. Der Traum der Praxisbesessenen. radikalen Kritik und statt der zu erwartenden. daß ihnen das auch noch mehr Freude macht als der wissenschaftliche (!) Sozialismus. auf deren Hohngesichtern auch nur zu sehen ist. 14 so schön unterscheidest). um bestimmte Artikel lesen zu können oder muß man jetzt immer ein Fremdwörterlexikon beihand haben. halbgebildeten Proleten daher.. Muß man vorher mindestens vier Semester studiert haben. Was bitte ist z. einen draufmachen und beschäftigen sich mit so Zeugs wie Mystik... wie du aufS. und der Hammer ist. Nun frage ich mich.. das auf der Suche nach-Unmittelbarkeit. CHRISTINE SCHULER Nürnber& len. Nur so nämlich ist der Ein· wand auf der Veranstaltung zu verstehen. Disponibilität. macht mir wieder Hoffnung. das war nur der erste Ausdruck eines inzwischen etablierten.Nieder mit der Theorie". die wohl noch zur sentimentalen Zornesaber nicht zur feintiihligen Schamesröte fähig sind. übertölpelt von Opportunisten. Deshalb gehöre ich nach Ihrer Aussage wahrscheinlich auch zu den . Ul'...Hochintellektuelle" sein soll. die Praxisbesessenheit haben gerade hier eine schlimme Hypothek _. unter heftigen Geflihlskrämpfen. MONIKA BARNKLAU Nürnber& - f~~ft/J~ ~~~~ ~t1 Herzlichen Glückwunsch. als ein paar Megären ihre· entblößten Brüste als Kampfmittel gegen ein Referat des altemden Adorno einsetzten und ihn als . legte dem Denkenden und Verzweifelten die erbarmungslose Toxikose auf und bescherte den Ignoranten ihre erbärmliche Narkose. weil begriffene und damit als absurd erkannte Bauch.Theoriewixer" denunzierten. fast schon Vorurtei- Deine Abrechnung mit der Szene erinnert mich an die schäumende Wut eines ve1schmähten Liebhabers. lahmen und laschen Szene '84" gehören. Die Post-Auschwitz-Gesellschaft.die Waffe der Kritik zu einer_therapeutischen Kopfschmerztablette und zu einem sozialpädagogischen Mittel. Das anti-intellektuelle Ressentiment. Eine auf solche Weise angedeutete Versöhnungsbereitschaft niußte logisch zum Konzept einer harmonischen Veranstaltung ausarten. Also ich stimme dir da völlig zu. Statt der versprochenen. letztere geredet. was mir mehr Spaß machen könnte. Die Szene kann doch nichts dafür. -sich alles· zu erlauben und da- -99- tlir noch mit Faschings-Helau bejubelt zu werden.B. wie sie dann in dem von den oben genannten provinziellen Größen anberaumten Vorbereitungstreffen mit Bobby Kurz ausgekartelt wurde. Das Publikum. während ihre Geburtsstunde doch nur war.seine Angebetete zum holdseligen Engel stilisiert hat und der schließlich. haben noch nicht einmal Balzac gelesen oder sich auch nur einen Gedanken über die Liebe bei Hölderlin oder Novaljs gemacht. eingepaßt in eine Riege von wolfspelzigen Schafshirten. verbiesterten und reaktionären Willens. die Glaubenssucht. fand ein alptraumhaftes Organ in den dummschnäuzigen Bierzelt-Statements unter dem Motto .B. endlich besinnungslos und frei von theoretischem Wissen losschlagen zu_ . Also da hört sich doch alles auf! Zu allem Überfluß wollen sie auch noch Spaß haben. greift er an. verblödeten. Wenn der PLÄRRER nicht nur eine Zei~ng für . wurde auf der Versammlung auch noch über . Ich habe bei diesem Artikel schon ·mal viele Wörter gar nicht verstanden. die Menschheit wieder als natürliche Gattung einzuführen und ihr Bewußtsein als historische Produktivkraft zu hintertreiben und zu zerstören . die Kinder im Vaterhaus des Henkers.Halbfabrikaten einer entintellektualisierten industriellen Schmalspurbildung". Friiher gab es wohl Arbeiter und Intellektuelle (Fisch und Fleisch. Genauso ist es doch. verursachen uns nur mehr Ekel. Die ungeheuerliche Wahrheit des Anti-Intellektualismus dieses Landes nämlich ist die Wahrheit seiner Ungeheuer: der . womit weniger Theorie als Reflexion und Denken generell gemeint war. einsehen muß. in welchem Stil und welcher Sprache die Artikel geschrieben werden. vielleicht mal abgesehen vom Wochenabwasch für eine achtköpfige WG oder zum Zahnarzt gehen. weil eingeschüchterter Bobby Kurz als Aufreißer einer SchickiMicki-Szene wieder. zum lahmen & laschen Bauchredner eines Konziliums von Versöhnlern wurde. Nicht.und Betroffenheitskultur. die Wohngemeinschaften kleine Volksgemeinschaften sind. schon vorher überlegen. Erstere haben gearbeitet. reißen die Klappe auf. der Artikel in solchem Stil bringt.. · Und nicht genug damit. in unfaßbarer Monotonie erlaubt wurde. wenn du dir als . als eben der. eigentlich ansprechen will. daß sie zur anti-intellektuellen ·Rohheit noch den geistlosen Spott üben wollen. daß die Frauenbewegung aus dem Protest gegen die 68er Männer entstand.. Surrogat.

.seinen eigenen Widersprüchen macht es deutlich. Schließlich ist Friedfertigkeit gemeingefährlich. . daß die gesellschaftliche Objektivität niemals eine absolute ist. die sich nicht kaputtarbeiten müssen. Auch in diesem Artikel wird wieder einmal deutlich. der wird bestenfalls geächtet. Der Saarhexe ist der Einbruch in rlie revolutionäre Arbei11 terklasse gelungen. Ob Kurz die wohl auch "befreien" will? Aber damit noch nicht genug. Dem "Klassenkampf von oben" (den/ das gibts nicht...• . eine gute Schrift zu lesen und die Auseinandersetzungen zu fUhren.d er.wohl auch eine halbe Seite gereicht. welche es scheint.so wirds fatal.. Klar. was hart macht. Bobby hält diese Unterschicht-Proleten immer noch tiir besser als die heutige oppositionelle Jugend. zu unterstellen. Hab ich doch recht gehabt . es gibt nur einen Druck· von oben nach unten . oder nicht? Ja und dann sieht mans auch im Artikel. planmäßigen Kampf'.. Opfer und Entbehrung zum Sieg. auf den 68er Barrikaden den Heldentod zu erleiden.. auch schon mal in ein Buch geschaut zu haben.13iographie drin. zum Kotzen kommt (und die SH jetzt doch den Kübel darstellt. weil letztere nicht einmal bereit ist.. diese dumme Jugend begreift nicht mal.. Diese Devise ist doch nicht neu.. Außerdem setzt Robort Kurz die "Basis" gar nicht unten an. modeln zu lassen und doch mitsamt ihrer ganzen Elterngeneration zur Hölle fahren möge. weil sie eine ~igene Mobilmachung erst gar nicht aufkommen läßt. doch nur Perlen vor die Säue werfe.zum einen' Zum anderen würde ich mich sogar mit Bobby Kurz solidarisie· ren. sie hätten nur Scheiße im Kopf und würden sich geradezu dage. Ist die Aussage.hen und sagen. er sei einer und nach Marx bestimmt ja das ßewußtsein I das Sein. wenn er vom "Klassenkampf von unten" träumt und dabei auf seine geharnischte Szene setzt. "blasierte Coca-Cola Kinder". sich wichtig. zur Weltrevolution. dieses verwirrende Bild irn gesellschaftlichen Zusammenhang zu erkliiren (wie der Marxist/Leninist Fochl e r hat es vor etwa . Und wer sich nicht freiwillig "befreien" lassen will. die eigentlich nichts anderes besagt. ist letztlich wurscht. Klassenkampf. Siehe die Lebensansichten eines ma rxist isch/leninist ischen Taxifahrers in der letzten Nummer.. \V-.. um im ßild zu bleiben) und nun zeigen beide mit den ringern aufeinander. Aber wie gesagt: ''Niemand scheint noch eine n klaren Begriff davon zu haben . Wer fahig ist... Doch die Zerrissenheit in . I !I~ • in die Kneipe geht (und nicht no'cll das Bier selber braut). aber warum kommt es zu den Erscheinungen? Vielleicht ist ein Teil der Szene aus dem gleichen Grund abgesackt. die nicht mehr auf seinem Trip sind.. Diese Szene ist nur so beschissen drauf. Diese ten aufgeblähte Schmollschrift. Woher ich weiß.en ausmachen. gehen auf in dem alten sozialistischen Gedanken von der Diktatiu des Proletariats. sondern einfach ein paar Halbe reinzischt . allen Leuten. wie er es ausdrückt. .-IOI- -roo- • . dafür hätte doch . ... • Des Autors eigene Unzulänglichkeiten. Hach. Darautbin kaM sich Kun: ins Fäustebon lac. un. Aber der gute oder schlechte Bobby sollte sich gefalligst verwahren. "ab~e s 1andenes Wasser totc!r Senenarrne des gesellschaftlichen Prozesses". sich zum "klassischen sozialistischen neuen Menschen" ·um. von denen er natürlich durchgehend abstrahiert.. Gelobt sei. Nur wer befreit.. DeM der braucht "Militanz mit gesellschaftlicher Perspektive"... Er denkt. nun. Somit ist dieser Artikel nichts anderes als eine mentale Selbstbefriedilrun" von Kurz' lern" Intellekt. ·~· . daß wohl jeder Machtinteressierte den gleichen Bockmist baut: Der Mensch an sich wird nicht in Betracht gezogen. seine Klasse zu sein. Er veihindert den "ernsthaften.. Ich hab auch nicht Hege! gelesen und es wäre müßig zu erzählen. daß es ein Marxist/Leninist ist? Ganz einfach: es steht am Ende in der Kurz :. was ich schreibe. Bobby schwärmt von Macht. der Bobby. Wer "befreit" wird. sich "körperlich durchzubilden" und militarisieren zu lassen. · • 0 ~ ·~· ·' t' ··'. Ein Zyniker ist ein schlechter Heilsbringer.. I I IMMO FREISLEBEN Nürnber& Jetzt ists geschafft. nämlich dann. wenn rnan seinen Kalle gelesen hat und die unverwechsellm ren marxistischen ßegriffe <·rkennL wie: "die oppositionelle Jugendbewegung". der böse Pazifist. weM er sie zu "befrei· . auch geradezu maßgeschneidert sein. ~·\y. jedenfalls ist es nicht unmö~lich. en" versuche. aus dem Kurz. der ist . posthum SEPPSOMMER Mitllled der Sponti-Szene Nürnbel'l Robort Kurz kann sich freuen: Die seinen Artikel ablehnende Leserschaft dürfte wohl . langfristigen. der muß sich schon gewaltig darüberstehend flihlen. . als daß die heutige Jugend zu blöd ist. die normalsterbliche Jugend wird den Artikel meist recht bald beiseite legen und sich kopfschüttelnd fragen. noch richtig . Na bravo. von dem Kurz wohl immer noch träumt. was der Knallkopf eigentlich sagen will. Denn das tue ich mitunter sehr gerne . Scharfmachen und Niederwerfung bis hin zur finsteren politischen Entschlossllnheit.. i ( . Einige Erscheinungen · trifft Kurz richtig. Menschenverachtung ist eine üble Botschaft. deM unter den Arbeitern gibt es da noch die "Unterschicht-Proleten". "Zeitalter der Ideologien". meistens schlimmeres. einen derart von Menschenverachtung triefenden Artikel zu schreiben. Er ist nur Mittel zum Zweck. Herr Geißler hätte das nicht treffender ausdrücken können. wenn er nach einer 12-Stunden-Taxischicht zuhause eben nicht mehr seinen Fernseher auseinandernimmt. ".. ist das lasch! Ganz und gar nicht wie Kurz' "neuer Mensch"..weil zum Kampf immer mindestens zwei gehören) möchte er einen Wider· stand derer entgegensetzen.. was er sich aber so nicht zu beneMen traut. Über Leiden. Ja ja.. -· ' .··~~!Ja·· . Freiheit ist. na also. .

) mit ein. Anarcholaschis und sonstigem Szenegevölk. Fazit: Bobby Kurz hat mit seiner Kritik recht. ": Ein Fall für die Genfer Konvention! Wenn ehr meint. Da~ ist verlogen und hilft nicht die Fehler zu überwinden.. 7 Seiten lang. mißt die Szene an ihren eigenen Ansprüchen und stellt fest: "Außer Spesen nichts gewesen". was dann schlimm ' wird.wcrk die Zeitung immer besser gefällt. Das war's denn auch. Also: Der Autor polemisiert gegen Intellektuellen . oder zumindest die Diskussionspunkte aufzugreifen (ein Diskussionsbeilrag war der Artikel doch wohl. hier herrscht der Zwang zum 'positiven' Denke_!!:_ Ich übersetze mal: ·~Gegen deine Inhalte können wir schlecht was sagen. Veränderungen auch :1urchzusetzen. die Ursachen nachzudenken." Mit der gleichen Argumentation lehnen die Leute. Stattdessen spielt der Verkaufswert eine immer größere Rolle. schon allein deswegen. Er wirft der "Szene" vor .. dem Autor nachzuweisen. statt über . oder?). konsumorientiert formuliert. Ökopazifisten. daß er mit seiner Kritik aus den und den Gründen verkehrt lr~igt. derBeitrag sei destruktiv. daß mit wirklichen Boxhandschuhen geboxt wird und nicht mit Wattebäuschchen geworfen.und Theor iefeindl ichkei t. aber aus dem Stil drehen wir dir 'nen Strick . wenn mal einer kommt und ihr "die Leviten li'est". schließlich bezieht er dann genau die auf der Oberfläche getroffenen Fehler (Theoriefeindlichkeit . ohne selbst der Sache auf den Grund zu gehen. denn diese Verä chtP. ist destruktiv etc. sondern auch. Opportunismus ahoi! kuni Ring frei für die erste Runde: Bobby Kurz rechnet ab: mit Müslis und Milis. denn Bobby Kurz kennt die wunden Stellen "seiner" Szene. die sich als fortschrittlich versteht. nämlich daß er/sie oben seine/ihre 5 Groschen beisammen hat. ist in der alternativen Szene verpönt...ung mit eiern Artikel von Bobby Kurz.S. in SAARHEXE 3/84. die diesen Artikel in der Nummer haben wollten. Nach der ersten Runde darf ausgezählt werden. lest ihn doch wirklich noch _t!_inmal. wenn -103- Nett. wenn die inhaltlicl1e Ausrichtung der Zeitung ' immer mehr dem Zufall überlassen wird. öfters theoretische Artikel für die Zeitung ab. pp . nicht nur etwa bei 'Konkret'. So "armselig und gemeingefährlich friedfertig" verhält sich "diese Opposition" nämlich nicht nur angesichts ihrer "sozialen Knebelung und Niederknüppelung". da nur diese in der Lage ist. Punkt für Punkt stellt er schonungslos ihre Schwachstellen bloß. ihn zu widerlegen. den Artikel zu übernehmen: weil noch was fetziges in der Numme fehlte. daß s1e nicht liest. Und genau das war der schlechte Grund für die Saarhexer.. Kein Wunder. während die eigene Literaturliste (wie in teilweise schlechter K-Gruppentradition) bei Brecht aufhört. Anlal~ für diesen Leserurief waren nur ein gutes Dutzend Reaktionen aus meiner und weirerne Um- . mag aber auch ein KO nicht akzeptieren und motzt stattdessen. weil aus der Szene keine( r) willens und in der Lage ist. Der Gegner im Ring schlägt nicht zurück. läßt sich nichts weiter als ein unwilliges Maulen vernehmen: das ist Zynismus. sondern sogar beim scheißliberalen 'Stern' Einstellungsbedingung ist. muß sich irgendwie in Bezug lsetzen zur Arbeiterklasse.: Das ist natürlich k e i ne pwfunde Auseinand<'rset7.. - I Ich kann trotzdem die Punkte nochmal kurz rausziehen: • mehr Körperertüchtigung • mehr Theorie • eine Intelligenz. Na und? Seit wann ist Zynismus denn verboten? Aber was bei jedem guten Redakteur. aber da~ sieht ein Teil der Redaktion schon als Lob. Anstatt den Fehdehandschuh au fzug reifen. Die Schläge sitzen. wenn er marktgerecht.r der BILD-Zeitung erlahmen bereits in ihrem geistigen Aufnahmevermögen wenn sie es mit mehr al drei Seiten Theoretischer Erörterung ohne · Bildchen" und Medienfirlefanz zu tun bekom ·men.-102- 1/2 Jahr im Arbeiterkampf am Beispiel der Grünen gezeigt). Günter Schule r ·P.. " .

. an dieser Klärung mitz(farbeiten. Die IMK strebt einen theoretischen und praktischen Arbeitszusammenhang von Marxisten an im Sinne einer radikalen theoretischen Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse. Postfach 21 . 8./23. 22.Kritik und Einschätzung der Sowjetunion. wird auch die theoretische Klärung ernst nehmen. Wer die politische Praxis ernst nimmt. Unser Programm ist ein Angebot. D-8520 Erlangen . Anmeldung und Anfragen bitte an: Verlag Neue Strömung. die zur materiellen Gewalt werden kann. 11. Dezember 1984 Weitere Seminare und Veranstaltungen für 1985 sind geplant./9.Eine Auseinandersetzung. Wochenendseminare (für auswärtige Teilnehmer können Obernachtungsmöglichkeiten besorgt werden): Politische Ökonomie des Sozialismus . September 1984 Politische Ökonomie der Frauenbewegung .• INITIATIVE MARXISTISCHE KRITIK (IMK) NURNBERG .

Bertolt Brecht manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern. Bertolt Brecht Vom Primat der praktischen Vernunft war stets nur ein Schritt zum Haß gegen die Theorie. Theodor W. das auf Schwierigkeiten folgt und dem Handeln vorausgeht. werch ein illtum! ernst jandl Me-ti lehrte: Umwälzungen finden in Sackgassen statt. Adorno .Me-ti sagte: Denken ist etwas.