GLOSSAR

I.

VOLKSWIRTSCHAFT

FAKTOREINKOMMEN = das den Produktionsfaktoren aus der Beteiligung am Produktionsprozess zufließende
Entgelt, z.B. Löhne, Gehälter, Zinsen, Gewinne, Mieten und Pachten. Die Verteilung des Gesamteinkommens auf die
Faktoren bezeichnet man als funktionale Einkommensverteilung.
ERWERBTÄTIGKEIT = Erwerbstätige sind nach dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen alle
zivilen Erwerbspersonen, also Personen, die als Arbeitnehmer oder Selbständige beziehungsweise mithelfende
Familienangehörige eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben. Erwerbspersonen setzen sich aus den
Erwerbstätigen und den (sofort verfügbaren) Erwerbslosen zusammen. Nach Definition der Internationalen
Arbeitsorganisation (ILO) zählen zu den Erwerbstätigen alle Personen im Alter von 15 und mehr Jahren, die in einem
Arbeitsverhältnis stehen (Arbeitnehmer) oder selbständig ein Gewerbe oder eine Landwirtschaft betreiben (Selbständige,
Unternehmer) oder als mithelfende Familienangehörige im Betrieb eines Verwandten mitarbeiten. Personen, die lediglich
eine geringfügige Tätigkeit (Mini-Job) ausüben oder als Aushilfe nur vorübergehend beschäftigt sind, zählen ebenso als
Erwerbstätige wie auch Personen, die einem Ein-Euro-Job nachgehen.
EXISTENZGRÜNDUNG = Maßnahmen der Wirtschaftsförderung, die Unterstützung bei der Gründung von Unternehmen
oder bei der Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit geben. Teils spezielle Fördermaßnahmen für bestimmte
Unternehmens- oder Personengruppen, z.B. technologieorientierte Unternehmensgründungen. Programme/Maßnahmen:
(1) Kredite (Darlehen für sog. Klein- und Kleinstgründungen; Unternehmerkapital; Unternehmerkredit) sowie Beratungs- und
Vermittlungsangebote der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) (Förderprogramme auch zur Bereitstellung von Beteiligungskapital bzw.
Risikokapital);
(2) Gemeinschaftsprogramme von Bund, Land und Banken;
(3) Ausfallbürgschaften von Bürgschaftsbanken;
(4) Leistungen der Agenturen für Arbeit (Arbeitsamt) zur Sicherstellung des Lebensunterhalts und zur sozialen Sicherung
(Überbrückungsgeld; Existenzgründerzuschuss, auch als Ich-AG bezeichnet);
(5) Hilfen des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Gründung einer selbstständigen Existenz;
(6) Kredite des Sozialamts an Sozialhilfeempfänger als Anschubfinanzierung für eine Gründung.

EIN-EURO-JOB = Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hält den Begriff „Ein-Euro-Job“ für irreführend. Zum
einen stellt die Entschädigung keinen Arbeitslohn dar, sondern soll nur Mehrkosten ausgleichen. Zum anderen bekämen
ALG-II-Empfänger, die einen Zusatzjob übernehmen, weit mehr als einen Euro. Denn die Mehraufwandsentschädigung
erhielten sie zusätzlich zu den Leistungen der Grundsicherung. Zusatzjobs seien kein Ersatz für bezahlte Arbeit und das
Arbeitslosengeld II falle nicht weg, stattdessen erhalte man zusätzlich mindestens einen Euro je Arbeitsstunde.
AUSFALLBÜRGSCHAFT = Schadlosbürgschaft; Sonderform der Bürgschaft. Der Bürge haftet nur, soweit der Gläubiger
mit seiner Forderung ausfällt. Der Ausfallbürge braucht nicht erst die Einrede der Vorausklage zu erheben, vielmehr muss
der Gläubiger nachweisen, dass er erfolglos die Zwangsvollstreckung gegen den Hauptschuldner versucht hat. Vgl. auch
modifizierte Ausfallbürgschaft. Zur Förderung von Mittelstand und Existenzgründungen werden Ausfallbürgschaften seitens
Bürgschaftsbanken übernommen. Im Export gewährt der Bund unter bestimmten Voraussetzungen Ausfallbürgschaften
(Exportkreditgarantien des Bundes).
SCHLECHTWETTERGELD = Schlechtwettergeld war in Deutschland in Betrieben des Bauhauptgewerbes eine vom
Arbeitsamt in der Zeit vom 1. November bis 31. März gewährte Ausgleichszahlung, falls aus Witterungsgründen an
einzelnen Tagen nicht gearbeitet wurde. Das Schlechtwettergeld wurde 1959 eingeführt, dann zunächst 1996 durch das
Winterausfallgeld und ab 2006 durch das Saison-Kurzarbeitergeld ersetzt. Das Schlechtwettergeld war wie
Arbeitslosengeld zu behandeln und somit steuerfrei (§ 3 EStG), unterlag aber dem steuerlichen Progressionsvorbehalt.
WINTERGELD = Zuschuss-Wintergeld: Für jede ausgefallene Arbeitsstunde, zu deren Ausgleich ein Arbeitszeitguthaben
aufgelöst wird und dadurch die Inanspruchnahme des Saison-Kurzarbeitergeldes vermieden wird, erhält der Arbeitnehmer
im Bauhauptgewerbe, dessen Kündigung aus witterungsbedingten Gründen ausgeschlossen ist, ein Zuschuss-Wintergeld
in Höhe von 2,50 € (§ 102 Abs. 2 SGB III). Dieser Bezug ist steuer- und sozialversicherungsfrei. Durch diese Leistung soll
ein Anreiz geschaffen werden, einzelvertraglich oder durch Betriebsvereinbarungen eine Flexibilisierung der Arbeitszeit
(Arbeitszeitkonten) zu vereinbaren. Im Baunebengewerbe beträgt das Zuschuss-Wintergeld 1,03 € (§ 133 Abs. 3 SGB III).
Mehraufwands-Wintergeld : Arbeitnehmer, die auf einem witterungsabhängigen Arbeitsplatz beschäftigt sind und nicht
witterungsbedingt gekündigt werden dürfen, erhalten für jede berücksichtigungsfähige tatsächlich geleistete Arbeitsstunde
ein Mehraufwands-Wintergeld in Höhe von 1,00 €. Berücksichtigungsfähig sind Arbeitsstunden in der Zeit vom 15.
Dezember bis Ende Februar, und zwar im Dezember bis maximal 90 Stunden, im Januar und Februar jeweils bis maximal
180 Stunden (§ 102 Abs. 3 SGB III).

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KALTE PROGRESSION = die Steuermehrbelastung, die im zeitlichen Verlauf entsteht, wenn die Eckwerte des
Einkommensteuertarifs nicht an die Preissteigerungsrate angepasst werden. Im weiteren Sinne wird darunter auch die
Steuermehrbelastung verstanden, die dann eintritt, wenn die Tarifeckwerte nicht an die durchschnittliche
Einkommensentwicklung angepasst werden. Dagegen gehört jene progressive Besteuerung, die lediglich auf die
Einkommensunterschiede zwischen den Steuerpflichtigen in ein und demselben Veranlagungszeitraum abzielt, nicht zu
diesem Sachverhalt. Z.B. Ein hoher Tarifabschluss sichert den Arbeitnehmern der entsprechenden Branche höhere Löhne
und Gehälter zu. Damit erhöhen sich - zumindest nominell - die Einkommen der privaten Haushalte. Inwieweit es zu einem
realen Einkommenszuwachs kommt, hängt maßgeblich davon ab, wie hoch im konkreten Fall die gesetzlich festgelegten
Abgaben sind. Da die sog. Steuerprogression auch für den Teil einer Bruttolohnerhöhung wirksam wird, der lediglich für
einen Inflationsausgleich sorgt, kommt es zu einer verdeckten Steuererhöhung, die „kalte“ Progression genannt wird.
SICHTGUTHABEN / SICHTEINLAGE = Sichteinlage ist im Kreditwesen die Bezeichnung für Bankguthaben, bei denen
keine Laufzeit oder Kündigungsfrist vereinbart ist oder deren Laufzeit oder Kündigungsfrist weniger als einen Monat
beträgt. Regelfall sind die täglich fälligen Sichteinlagen. Der Begriff stammt von Einlagen, über die der Gläubiger auf Sicht
– also jederzeit – durch Barabhebung oder im unbaren Zahlungsverkehr verfügen kann, ohne seine Absicht dem
kontoführenden Kreditinstitut vorher anzeigen zu müssen.
LEITZINS = wird von den Zentralbanken festgelegt und ist ein Instrument der Geldpolitik. Der Leitzins ist der Zinssatz zu
dem sich Geschäftsbanken bei den Zentralbanken refinanzieren können. Die Geschäftsbanken haben dazu Sicherheiten,
meist in Form von Wertpapieren, zu hinterlegen. Die Wertpapierhinterlegung wird auch als Wertpapierpensionsgeschäft
bzw. "Repo-Geschäft" bezeichnet. Die Beschaffung von Liquidität über Zentralbanken ist in den letzten Jahren stetig
zurückgegangen, da sich Geschäftsbanken untereinander zum Interbankensatz Geld geliehen haben. Im Zuge der
Finanzkrise ist diese Finanzierungsquelle aufgrund des Vertrauensverlusts im August 2007 fast gänzlich zum Erliegen
gekommen, und die Zentralbanken stellen wieder mehr Liquidität zur Verfügung, um die Stabilität des Bankensystems zu
gewährleisten.
SPITZENREFINANZIERUNGSFAZILITÄT = Eine Spitzenrefinanzierungsfazilität (SRF) ist eine Möglichkeit für
Geschäftsbanken im Euroraum, sich kurzfristig (über Nacht) Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zu beschaffen.
Als Preis für die Inanspruchnahme der SRF zahlen sie den von der Zentralbank vorgegebenen Spitzenrefinanzierungssatz
(SRS). Die SRF stellt somit ein wichtiges geldpolitisches Instrument der EZB dar.
SCHATZWECHSEL = Geldmarktpapiere (auch Liquiditätstitel oder Schatzwechsel) sind spezielle Wertpapiere, in aller
Regel abgezinste Schuldverschreibungen, die zur Beschaffung kurzfristiger Gelder ausgegeben (emittiert) werden. Damit
sind sie Instrumente des Geldmarktes. Der Verkaufspreis errechnet sich aus dem Nominalwert abzüglich der für die
Laufzeit insgesamt anfallenden Zinsen. Damit ist der Kaufpreis folgendermaßen zu errechnen: Kaufpreis = Nominalwert /
{1 + [(Zinssatz in % p. a. / 100) × (Laufzeit tatsächliche Tage / 360 Tage)]}
SCHULDBUCHFORDERUNG = Darlehensforderung gegen den Staat (ggf. auch gegen ein Bundesland), die, da sie nicht
durch Anleihestücke verbrieft sind, im Schuldbuch beurkundet wird. Schuldbuchforderungen des Bundes sind zum
Börsenhandel zugelassen. Forderung gegen den Staat, die - obwohl langfristig - nicht in Anleiheform verbrieft wird,
sondern nur durch Eintragung in das Staatschuldbuch -Bundesschuldbuch, Landesschuldbuch, Bundesbahn-Schuldbuch Beurkundung erfährt. Für jeden Gläubiger wird ein Blatt im Schuldbuch geführt, das einer Art Kontoführung dient. Auch
verzinsliche Schatzanweisungen des Bundes u. a. können ins Schuldbuch eingetragen werden. Langfristige
Schuldbuchforderungen sind bei der Deutschen Bundesbank wie öffentliche Anleihen lombardfähig; sie werden auch an
den Börsen gehandelt. Darlehensforderungen gegen den Staat, die nicht als Wertpapiere verbrieft, sondern lediglich in
das sog. Staatsschuldbuch eingetragen werden.
LOMBARDKREDIT = ist im Bankwesen die Bezeichnung für einen kurz- bis mittelfristigen Kredit gegen die Stellung von
Kreditsicherheiten in Form der Verpfändung von Wertpapieren, Bankguthaben oder beweglichen Sachen. Auch die
Pfandleihe der Pfandleihhäuser gehört zu den Lombardkrediten.
WERTPAPIERPENSIONSGESCHÄFTE = Effektenpensionierung. Laut § 340b HGB sind Pensionsgeschäfte Verträge,
durch die ein Kreditinstitut oder der Kunde eines Kreditinstitutes (Pensionsgeber) ihm gehörende Vermögensgegenstände
einem anderen Kreditinstitut oder einem seiner Kunden (Pensionsnehmer) gegen Zahlung eines Betrages überträgt und in
denen gleichzeitig vereinbart wird, dass die Vermögensgegenstände per Termin zu einem höheren Rücknahmepreis vom
Verkäufer zurückgekauft werden. Im Fall von Wertpapierpensionsgeschäften handelt es sich bei den
Vermögensgegenständen um Wertpapiere, die die Anforderungen an ein Pensionsgeschäft erfüllen.
Wertpapierpensionsgeschäfte unter Banken dienen der Steuerung der Liquidität und lassen den Preis des Aktivums
weitgehend unberührt. Wertpapierpensionsgeschäfte bilden gleichzeitig das Hauptinstrument der Europäischen
Zentralbank - Europäisches System der Zentralbanken (ESZB), Geldpolitik - bei der Liquiditätsversorgung des Systems
der monetären Finanzinstitute (MFI).

2

Ausgabe 2012.h. Darunter ist zu verstehen. sofern sie gewisse operationale Zugangskriterien erfüllen. bei dem die kumulierten Gebote größer sind als der vorgesehene Zuteilungsbetrag") bedient werden. d. Die ständigen Fazilitäten werden dezentral von den nationalen Zentralbanken verwaltet. Der Zinssatz für die Einlagefazilität bildet im Allgemeinen die Untergrenze des Tagesgeldsatzes. als sie eigentlich benötigen (Überbietungsproblematik).h. MINDESTBIETUNGSSATZ = Der Mindestbietungssatz ist ein im Rahmen des Zinstenderverfahrens durch die Zentralbank festgelegter Mindestsatz (auch akzeptierter marginaler Mindestsatz) und gibt den Geschäftsbanken den Zinssatz vor. DEREGULIERUNG = bedeutet in der Ordnungspolitik. Im Zuge der Finanzkrise ist sie jedoch auf das MengentenderVerfahren mit vollständiger Zuteilung umgestiegen. Die Zuteilung des Zentralbankgeldes erfolgt nach dem Ende der Gebote: amerikanischen Verfahren bei dem alle Bieter des Tenderverfahrens zu dem Zinssatz bedient werden. Gebote. dass die Geschäftsbanken wegen des niedrigen Zinssatzes dazu neigen. das heißt den minimalen Zins. zu dem sie Offenmarktgeschäfte tätigt (als Signal für den geldpolitischen Kurs). die mit einem unter dem Mindestbietungssatz liegenden Zinssatzes abgegeben werden. Die Neuverschuldung bezeichnet die Differenz der staatlichen Schuldenstände zwischen zwei Zeitpunkten (meist Defizithöhe pro Kalenderjahr). Übernachtliquidität bereitzustellen oder zu absorbieren. Die ständigen Fazilitäten dienen dazu.MENGENTENDER = Beim Mengentender-Verfahren wird der Zinssatz für angebotenes Zentralbankgeld fest vorgegeben. Die EZB verwendete das amerikanische Zinstender-Verfahren. Der niedrigste Zins. Bei der anschließenden Quotelung (Pro-rata-Zuteilung). werden gegebenenfalls repartiert. ist der marginale Zinssatz. dem Staat eine Entlastung der öffentlichen Haushalte zu ermöglichen. STÄNDIGE FAZILITÄT = Spitzenrefinanzierungsfazilitäten und Einlagefazilitäten werden dauerhaft und in unbegrenztem Volumen angeboten. Quelle: Leitlinien der EZB. Kapitel 3. den sie bei Abgabe ihrer Gebote hinsichtlich des gewünschten Zentralbankgeldes mindestens bieten müssen. getrennt verfolgt werden. In der Regel gibt es keine Kredithöchstgrenzen. speziell die Verschrottungsprämie in Deutschland.und Untergrenze für Tagesgeldsätze ab. Gebote. Die Festlegung eines Mindestbietungssatzes ist die am häufigsten verwendete Methode der Zentralbanken. daher bezeichnet man sie auch als ständige Fazilitäten. die es am nötigsten brauchen (Einführung einer Marktkomponente). h. Absicht der Deregulierung ist die Liberalisierung der Märkte. Das Problem der Mengentender liegt darin. werden von den Zentralbanken nicht berücksichtigt. Die Abwicklung erfolgt per OMTOS (OffenMarkt Tender OperationsSystem). einem Teilbereich der Wirtschaftspolitik. Investitionen zu fördern und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen. die sie erwerben wollen. 1. d. die Umweltprämie. er hat eine Leitzinsfunktion eingenommen. höhere Mengengebote abzugeben. Die Geschäftsbanken machen Gebote in Höhe der gewünschten Geldbeträge. Die Geschäftspartner können die Einlagefazilität nutzen. Die Geschäftspartner können die Spitzenrefinanzierungsfazilität nutzen. mit dem Ziel Innovationen durch Wettbewerb zu fördern. ABWRACKPRÄMIE = steht für: eine Zahlung in der Binnenschifffahrt der EU. Der Satz gibt dabei gleichzeitig einen Hinweis auf den geldpolitischen Kurs der Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). Die Zuteilungsquote errechnet sich. in den Unternehmen höhere Effizienz zu erreichen. In der Regel gibt es keine Betragsbegrenzungen für die entsprechenden Einlagekonten und die Inanspruchnahme dieser Fazilität durch die Geschäftspartner unterliegt auch keinen sonstigen Beschränkungen. dass die Gebote entsprechend der noch vorhandenen Menge an Zentralbankgeld gekürzt werden. zu dem sie jeweils geboten haben. die genau zum Mindestbietungssatz abgegeben werden. das Geld fließt zu den Banken. zu welchem noch eine (teilweise) Zuteilung erfolgt. Die Geschäftsbanken geben dann ihre Zinsgebote ab. Die zugelassenen Geschäftspartner können zwei ständige Fazilitäten auf eigene Initiative in Anspruch nehmen. siehe Begriffe aus der Binnenschifffahrt. Diese Ziele können alle gemeinsam oder einzeln. sie nehmen am Zuteilungsverfahren nicht teil und erhalten kein Zentralbankgeld. Die einzelnen Gebote zum marginalen Zinssatz werden hierbei im Verhältnis zum kumulierten Gebot gekürzt – man spricht von Repartierung. ZINSTENDER = Mit dem Verfahren des Zinstenders kann die Zentralbank ihre Offenmarktgeschäfte durchführen. d. um bei den nationalen Zentralbanken Guthaben bis zum nächsten Geschäftstag anzulegen.2 NEUVERSCHULDUNG = Verwandt mit dem Haushaltsdefizit ist der Begriff der Neuverschuldung. schneiden sie dann besser ab. Der Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität bildet im Allgemeinen die Obergrenze des Tagesgeldsatzes. und die Inanspruchnahme dieser Fazilität unterliegt auch keinen sonstigen Beschränkungen. um sich von den nationalen Zentralbanken Übernachtliquidität gegen notenbankfähige Sicherheiten zu beschaffen. Die Zentralbank benennt die zu emittierende Geldmenge und legt darüber hinaus einen Mindestbietungssatz fest. Bei diesem Verfahren erhalten die Banken mit den höchsten Zinsangeboten den Zuschlag.3. auch Repartierung genannt. den Abbau oder die Vereinfachung von Marktregulierung in Form von staatlichen Normen und Vorschriften. eine Prämie für das Verschrotten eines Kraftfahrzeugs. Wie beim Mengentender wurden von den Banken oft unverhältnismäßig niedrige Zinsgebote abgegeben (sie mussten ja nur den marginalen Zinssatz zahlen). holländischen Verfahren bei dem alle zum Zuge kommenden Bieter zum marginalen Zinssatz ("Zinssatz. 3 . Sie setzen Signale bezüglich des allgemeinen Kurses der Geldpolitik und stecken die Ober. indem das insgesamt beabsichtigte Zuteilungsvolumen auf die gesamte Angebotssumme bezogen wird.

und von "aktiver Veredelung" bei dem empfangenden Teil. Lacke. Betriebsund Hilfsstoffen – direkt oder indirekt selbst in die produzierten Güter einzugehen.und Handelsministerien unterstützen und vermitteln oft solche Kompensationsgeschäfte.Ware bei der Wiedereinfuhr nicht oder nicht in voller Höhe erneut mit Zollzahlungen belastet wird.) kurzlebiges Gut (Verbrauchsgut i. B. Die Wirtschafts. z. KOMPENSATIONSGESCHÄFT = Kompensationsgeschäfte werden oft im Außenhandel abgewickelt. Typischerweise geht die versendete Ware in der Bearbeitung unter und es entsteht in der Veredelung ein neues Produkt (Beispiel: Gewebe wird zu Bekleidung). so dass der Wert der eigenen . Die staatliche Exportkreditversicherung ist ein bedeutender Bestandteil der deutschen Außenwirtschaftsförderung. w. Lebensmittel) AKA-BANK = Die AKA-Ausfuhrkreditgesellschaft mbH ist eine Spezialbank für die Exportfinanzierung mit Sitz in Frankfurt am Main. Produktionsmaschinen. dessen Ware im Ausland veredelt wird. In den Mitgliedsländern der Euro-Zone gilt ein einheitlicher CIRR-Satz. um im ausländischen Wirtschaftsraum weiter-/endbearbeitet ("veredelt") zu werden. z. Der Grund hierfür liegt in der Struktur des Geschäftes. Bürogebäude) (z. Umweltschutzbestimmungen – beziehen. Kompensationsgeschäfte mit devisenschwachen Ländern können neue Märkte erschließen. CIRR = Commercial Interest Reference Rate. S. sondern es werden der Einfachheit halber alle Transaktionen zwischen den verschiedenen Beteiligten durchaus in Geldeswert beglichen. HERMESDECKUNGEN = Hermesdeckungen ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Exportkreditversicherungen der Bundesrepublik Deutschland zugunsten deutscher Exporteure und Kreditinstitute. darunter als Konsortialführer die Deutsche Bank AG und als weitere Konsorten fast alle größeren Banken Deutschlands.und langfristigen Exportgeschäften sowie internationalen Geschäften an. Einrichtungsgegenstände) Vorleistungsgut Verbrauchsgut (z.Ansatzpunkte von Deregulierungen können die Stärke (Verringerung der Anzahl von Spezialvorschriften) und der Umfang (Verringerung der Anzahl der Bereiche) der Regulierung sein. Diese Länder sind dann in der Lage. Das neue Produkt ist bei der Wiedereinfuhr aus dem Ausland zollpflichtig. B. bei fallenden Rohstoffpreisen oder bei der Vermarktung der im Kompensationsweg erhaltenen Waren. die auch mit dem Begriff Bartergeschäfte (Tauschgeschäft Ware gegen Ware) definiert werden. Daher gibt es auch auf Kompensationsgeschäfte spezialisierte Handelsunternehmen. Vorschriften – wie z. mittel.5 Mio. und anschließend wieder in den ursprünglichen Wirtschaftsraum zurückimportiert werden. Investitionsgüter sind Teil der Produktions. um Devisenprobleme zu vermeiden bzw. obwohl sie lediglich 80 Mitarbeiter beschäftigt. Im Idealfall werden dabei Waren mit demselben Wert ins Ausland exportiert wie im Gegenzug von dort importiert werden. das sind 300 Milliarden USD.und Dienstleistungsprozesse und werden buchhalterisch dem Anlagevermögen zugerechnet. Man spricht von "passiver Veredelung" bei dem versendenden Teil. Die AKA ist eine Konsortialbank. Letztlich soll aber der Geldrückfluss aus dem Verkauf und der Lieferung von Waren ins Ausland an bestimmte Unternehmen den Ankauf von Waren dieser Unternehmen kompensieren. in dessen heimischen Wirtschaftsraum dies geschieht. Es handelt sich um aus dem ERP-Sondervermögen subventionierte Festzinssatzkredite mit Hermesdeckungen von deutschen Lieferungen und Leistungen in ausgewählte Länder. €. langlebiges Gut (Gebrauchsgut i. Mengen.versendeten .oder Rohprodukte aus einem Wirtschaftsraum exportiert werden. INVESTITIONSGUT = (auch Kapitalgut) ist in der Wirtschaftswissenschaft ein langlebiges ökonomisches Gut. B. Sie können sich auf Preise. Dabei können viele verschiedene Unternehmen beteiligt sein. B.) Güterarten nach Verwendungszweck und -dauer Produktionsgut Konsumgut Investitionsgut Gebrauchsgut (z. Der CIRR entspricht je Währung den Kreditkosten für erste inländische Adressen zuzüglich eine Aufschlag von 100 Basispunkten. Industrieprodukte zu importieren und im Gegenzug Rohstoffe zu exportieren. w. Es geht dabei jedoch nicht um den geldlosen Tauschhandel. Elektromotoren) (z. die Handelsbilanz ausgeglichen zu halten.Das Institut bietet Finanzierungen und Dienstleistungen im Zusammenhang mit kurz-. S. Die AKA verfügt über ein Kernkapital von 159. B. Das Bankhaus ist nach ihrer Bilanzsumme eines der 100 größten deutschen Kreditinstitute. bei dem Vor. Exportkreditgarantien schützen die deutschen 4 . Allerdings gibt es Regeln für die Erhebung der Abgaben. B. Ein wesentliches Angebot sind sogenannte CIRR-Kredite. 5 Prozent des gesamten Welthandels von 6 Billionen USD aus. die im grenzüberschreitenden Warenverkehr im Rahmen eines Kompensationsgeschäfts ihre Waren austauschen. Neben den damit verbundenen Chancen gibt es natürlich auch Risiken. Der Austausch von Realgütern zwischen Handelspartnern macht ca. Der CIRR ist ein Referenzzinsatz. In Deutschland darf neben der AKA nur noch die staatliche KfW diese Kredite anbieten. VEREDELUNGSVERKEHR = Der Veredelungsverkehr ist ein zollrechtliches Verfahren. den die OECD ihren Mitgliedsstaaten als Mindestzinssatz für staatlich geförderte Finanzierungen von Investitionsgüterexporten und damit verbundenen Leistungen in Entwicklungsländer vorgibt. Ihre Gesellschafter (Konsorten) sind rund 25 Banken. B. Wohngebäude. Schmieröl. Normen. das von Unternehmen zur Erstellung und Weiterverarbeitung von Gütern angeschafft wird ohne – im Gegensatz zu Roh-.

DEVISEN = ist ein pluraletantischer Begriff aus der Volkswirtschaft und dem Bankwesen. Es legt eine maximale Bandbreite von ± 15 Prozent um den Leitkurs der Währung eines WKM-II-Mitglieds zum Euro fest. Handelsvergünstigungen nur einzelnen oder wenigen Staaten zu gewähren. im Ausland zahlbare Forderungen (Wechsel. die Land A dem Land B einräumt. kurz TRIPS) fallen. Zusammen mit der Reziprozitätsklausel bildet die Meistbegünstigungsklausel das Grundprinzip des WTO-Rechts und ist somit das Kernelement der weltweiten Handelsliberalisierung. denn hier reduziert sich der Devisenbegriff auf bei ausländischen Kreditinstituten gehaltene Bankguthaben. In Abgrenzung zu der Industrie. die einem Vertragspartner gewährt werden. kurz WTO). Januar 2015 wird Litauen den Euro einführen und daher aus dem WKM II austreten. so dass beispielsweise die Europäische Union Handelsvorteile ihres Binnenmarkts nicht auch Drittstaaten gewähren muss. das Dienstleistungsabkommen (General Agreement on Trade in Services. Zur Handwerkskammer gehören die Inhaber eines Handwerksbetriebes (unterschieden in: zulassungspflichtige Handwerke und zulassungsfreie Handwerke) und des handwerksähnlichen Gewerbes sowie die Gesellen. Im Devisenhandel der Kreditinstitute wird der Begriff am engsten interpretiert. ERM II) oder wegen seines Vorgängers EWS auch EWS II. Bis Ende 2013 haben Hermesdeckungen für den Bund ein kumuliertes positives Gesamtsaldo von 3. Drittstaaten werden durch die daraus folgende Umlenkung von Handelsströmen benachteiligt (diskriminiert). wenn der betreffende Kunde ausfällt.u. im Zuge der Gleichberechtigung allen Vertragspartnern gewährt werden. Die Bezeichnung „Meistbegünstigungsklausel“ ist etwas irreführend. die Interessen des Gesamthandwerks zu vertreten und die Belange des Handwerks im Zuge der Selbstverwaltung selbst zu regeln. Wie bei allen Berufskammern handelt es sich um eine Pflichtmitgliedschaft.56 Milliarden Euro. Sie gewährt keine besonderen Vorteile. Artikel XXIV des GATT-Vertrags räumt allerdings aufgrund der handelsschaffenden Wirkung für die Mitglieder Ausnahmen für Freihandelszonen ein. die auch für alle anderen Länder gelten.Unternehmen vor Verlusten durch ausbleibende Zahlungen ihrer ausländischen Geschäftspartner: Zahlt der ausländische Abnehmer nicht. springt der deutsche Staat ein. worunter das Allgemeine Zoll. ist ein seit 1999 zwischen verschiedenen EU-Ländern im Rahmen des Europäischen Währungssystems II bestehendes Wechselkursabkommen. Dieses Prinzip ist zusammen mit der so genannten Inländerbehandlung die wichtigste Grundlage aller Vertragswerke der Welthandelsorganisation (World Trade Organization. Ausnahmen von Meistbegünstigung gibt es für regionale Integrationsabkommen. So soll es unmöglich werden. der allgemein auf fremde Währung lautende ausländische Zahlungsmittel. Deswegen bedeutet die Verweigerung der Meistbegünstigung die Benachteiligung eines Landes. Eine mindestens zweijährige spannungsfreie Teilnahme am Wechselkursmechanismus II stellt eines der vier EU-Konvergenzkriterien zur Einführung des Euro dar. da Zollpräferenzen nur den Mitgliedern der Freihandelszone eingeräumt werden. kurz GATT). Am 1. umschreibt.und Handelskammer (IHK) vertritt die Handwerkskammer die Interessen des Handwerks. engl. Die Bundesregierung hat bereits 1949 zwei private Unternehmen – die heutige Euler Hermes Deutschland AG und die ebenfalls umfirmierte PwC AG – mandatarisch mit dem Management der Exportkreditgarantien beauftragt. mit denen normale Handelsbeziehungen unterhalten werden. oder im Umgang mit so genannten Entwicklungsländern. Freihandelszonen verstoßen gegen die Meistbegünstigtenklausel. Das Gegenseitigkeitsprinzip bezieht sich also nicht auf die Anwendung der Meistbegünstigungsklausel. Die Reziprozitätsklausel sagt aus. MEISTBEGÜNSTIGUNGSKLAUSEL = Nach dem Meistbegünstigungsprinzip oder der Meistbegünstigtenklausel (englisch: Most favoured Nation. außer Sorten. Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung und die Lehrlinge.). WKM II = Der Wechselkursmechanismus II (abgekürzt WKM II. 5 . BETRIEBSWIRTSCHAFT HANDWERKSKAMMER = Eine Handwerkskammer ist eine in der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts organisierte Selbstverwaltungseinrichtung des gesamten Handwerks in einem Kammerbezirk. Korrektur zum obigen Absatz: Gemäß dem Prinzip der unbedingten Meistbegünstigung werden alle ausländischen Anbieter gleichartiger Importgüter an den Außengrenzen gleich behandelt. Derzeit nehmen am WKM II mit Litauen und Dänemark zwei Länder teil. hat sich in der Wirtschaft der Begriff „Hermesdeckungen“ etabliert.und Handelsabkommen (General Agreement on Tariffs and Trade. MFN-Prinzip) müssen Handelsvorteile. ist eine Ausnahme von der Reziprozitätsklausel im Rahmen der enabling clause möglich. kurz GATS) sowie das Abkommen zum Schutz geistigen Eigentums (Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights. Schecks und Zahlungsanweisungen) verstanden. zu Ausgaben führen diese Bürgschaften nur dann. Die Handwerkskammer übt die Rechtsaufsicht über die Innungen und die Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk aus. Da Euler Hermes in dieser Partnerschaft federführend ist. umgekehrt auch von Land B dem Land A gewährt werden müssen. Speziell im Bankwesen werden hierunter auf fremde Währung lautende. dass Handelspräferenzen. Handelt es sich bei Land B um ein sehr unterentwickeltes Land. sondern lediglich auf bilaterale Verhandlungsprozesse. Aufgabe der Handwerkskammern ist es. II. Für die Absicherung eines Exportkredits werden Entgelte erhoben (s. sondern gewährt dem betreffenden Land nur die Behandlung nach den gleichen Zollvorschriften. European Exchange Rate Mechanism II bzw. sofern diese intern alle tarifären und nicht-tarifären Handelsschranken für annähernd den gesamten Handel eliminieren und der Außenzoll gegenüber Drittländern nicht erhöht wird.

fachliche Spezifikation. Fachfeinkonzept. wie profitabel das Unternehmen arbeitet. macht man Gewinne. BREAK-EVEN-ANALYSE = Die Gewinnschwelle. PFLICHTENHEFT = Das Pflichtenheft beschreibt in konkreter Form. den Einfluss von Änderungen der Kostenstruktur zu analysieren und die Anforderungen an die Absatzmenge festzustellen. das Informationen und Materie aus seiner Umwelt aufnimmt. Gewicht)  Auswählen der wichtigsten Objekte und Funktionen (Strategie statt „Hygiene“)  Herstellen von Steuerungsfähigkeit (Controlling/Verifizierung. ist in der Wirtschaftswissenschaft der Punkt. Der Kostenträger "Beratung" verursacht hohe Fixkosten. „Tun wir es richtig?“. MPM) und Vorgangspfeil-Netzplan (VPN): Bei einem Vorgangspfeilnetzplan werden Vorgänge als Pfeile dargestellt. dass an der Gewinnschwelle der Deckungsbeitrag aller abgesetzten Produkte identisch mit den Fixkosten ist. Thema: Form. Implementierungsspezifikation oder englisch Feature Specification. Sie hilft. Ursache-Wirkungs-Logik (Strategie/Validierung. können damit durchaus Dokumente im Sinne des Pflichtenhefts gemeint sein. um die Fixkosten zu decken? (Mehr-Produkt-Betrachtung). wird sie unterschritten. Prozess) Bestimmen von Messgrößen (Attribute bzw. Funktionelle Spezifikation. in veränderter Form an seine Umwelt abgibt und als Reaktion darauf eine (materielle und/oder immaterielle) Wirkung erfährt.und Selbstkosten eines Produkts oder einer Dienstleistung. KTZR= Hier werden die Kosten innerhalb einer Abrechnungsperiode erfasst und diese einem Kostenträger zugeordnet. Das Grundkonzept basiert auf der Idee eines logischen oder physischen Objekts oder Systems. Thema: Verhalten. Als Beispiel diene ein Beratungsunternehmen mit festangestellten Mitarbeitern. Kanten. Neben dem Begriff Pflichtenheft findet man in der Praxis auch unscharfe Bezeichnungen wie Fachspezifikation. um die Fixkosten zu decken? (Ein-Produkt-Betrachtung) UND Wie viel Umsatz muss durch die betrachteten Produkte erwirtschaftet werden.bzw. Vereinfachend kann man sagen. macht man Verluste. Stärke bzw. die temporale und finale Verkettung von Aktionen beschreiben. Aufbau. Der Auftraggeber beschreibt vorher im Lastenheft möglichst präzise die Gesamtheit der Forderungen – was er entwickelt oder produziert haben möchte. Eine Netzplanung wendet Konzepte der Graphen Theorie an. Sollkonzept. CPM).und Reihenfolgebeziehungen ersichtlich (Beispiel: Metra-Potenzial-Methode. Meist besteht der Netzplan aus einem planaren Graphen mit Knoten und Kanten als Elementen. Ihre Aufgabe besteht in der Ermittlung der Herstell. aus den Pfeilen sind Anordnungs. das heißt seiner Zweck-Mittel. „Tun wir das Richtige?“. break-even point). wie der Auftragnehmer die Anforderungen des Auftraggebers zu lösen gedenkt – das sogenannte wie und womit. nämlich die Gehälter der Mitarbeiter. Wesensmerkmale der BSC sind dabei:  Abgrenzen eines Systems  Abbilden der Regelstruktur des Systems. aber auch Fachkonzept. Lastenheft oder etwas anderes. Erst wenn der Auftraggeber das Pflichtenheft akzeptiert. Die Logik der BSC fragt dabei im Sinne des Kanban oder eines Pull-Push-Prinzips zunächst nach der gewünschten Wirkung. Allerdings wird unter der Gewinnschwelle die untere und unter der Gewinngrenze die obere Nullstelle verstanden: ab dem Erreichen der Gewinnschwelle wird Gewinn erzielt. KOSTENTRÄGERZEITRECHNUNG = Die Kostenträgerrechnung ist eine besondere Art der Kalkulation. Knoten)  Erfassen der Beziehungen zwischen den Elementen (Funktionen bzw. Vorgangsknoten-Netzplan (VKN): Bei einem Vorgangsknotennetzplan werden Vorgänge als Knoten dargestellt. englisch für ausgewogener Berichtsbogen) ist ein Konzept zur Messung. Ausgangspunkt der Gewinnschwellenanalyse sind die folgenden Fragestellungen: Wie viele Produkte müssen produziert und abgesetzt werden. um davon ausgehend rückwärts bis zum notwendigen Input zu gelangen. Gesamtsystemspezifikation. Da diese Bezeichnungen in der Regel nicht standardisiert sind. Sie findet ihre Anwendung insbesondere in der Terminplanung von Projekten. Die Kanten sind beim Netzplan gerichtet und nicht zyklisch.NETZPLANTECHNIK = Die Netzplantechnik verwendet Netzpläne. Es gibt die beiden grundsätzlichen und dualen Varianten. Ablauf. Input → Prozess → Output → Return/Outcome/Impact/Result. An beiden Stellen sind Erlöse und Kosten gleich.oder Knotengewichte (Typ)) zu den ausgewählten Objekten und Funktionen  Bilden von Zielwerten zu den Messgrößen (Soll)  Sammeln von Messwerten zu den Messgrößen (Ist) 6 . Diesen Kosten werden dann die monatlichen Einkünfte aus den Beratungsleistungen gegenübergestellt. ab dem Erreichen der Gewinngrenze werden Verluste geschrieben. dessen Kapazitäten nicht immer ausgelastet sind. auch Nutzenschwelle (engl. die logische Reihenfolge geht aus der Anordnung der Knoten (Beginn/Ende der Vorgänge) hervor (Beispiel: Methode des kritischen Pfades. Wirtschaftsmathematisch ist die Gewinnschwelle so wie die Gewinngrenze eine Nullstelle der Gewinnfunktion. verarbeitet. Struktur) Erfassen der ideellen und materiellen Elemente (Objekte bzw. an dem Erlös und Kosten einer Produktion (oder eines Produktes) gleich hoch sind und somit weder Verlust noch Gewinn erwirtschaftet wird. sollte die eigentliche Umsetzungsarbeit beim Auftragnehmer beginnen. Dies geschieht nach dem Schema Eingabe → Verarbeitung → Ausgabe → Resultat/Wirkung bzw. BALANCED SCORECARD = (BSC. Die Gewinnschwellenanalyse (Break-even-Analyse) ist ein wichtiges Instrument für die Unternehmensplanung. Richtung. Wird die Gewinnschwelle überschritten. Dokumentation und Steuerung der Aktivitäten eines Unternehmens oder einer Organisation im Hinblick auf seine Vision und Strategie. Kanten)  Bewerten der Beziehungen zwischen den Elementen (Art. Die Gewinnschwelle kann für ein Produkt (Ein-ProduktBetrachtung) oder mehrere Produkte (Mehr-Produkt-Betrachtung) berechnet werden. So hat man immer einen Eindruck davon.

Weaknesses (Schwächen). Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren)) ist ein Instrument der Strategischen Planung. Kosten senken. Dies geschieht mit Hilfe analytischer Konzepte. um dem Kunden individualisierte. Auswertung und Darstellung) von Daten in elektronischer Form.und Liefergeschwindigkeit zu steigern. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können Unternehmen ihre Geschäftsabläufe. SWOT-ANALYSE = (engl. Der englische Ausdruck bezeichnet die aus dem Sammeln und Aufbereiten erworbener Informationen gewonnenen Erkenntnisse. Im Allgemeinen geht es darum. 7 . in diesem Fall Organisationsgestaltung. BUSINESS INTELLIGENCE = Abkürzung BI. seinen Bedürfnissen entsprechende Leistungen anbieten zu können. was sich maßgeblich auf den Unternehmenserfolg auswirken soll. Risiken minimieren und die Wertschöpfung vergrößern. In vielen Branchen (z. wurde ab Anfang bis Mitte der 1990er Jahre populär und bezeichnet Verfahren und Prozesse zur systematischen Analyse (Sammlung. Die dazugehörende Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen ist ein wichtiger Baustein und ermöglicht ein vertieftes Beziehungsmarketing. die t (Opportuni gut zu den Stärken des e ties) Unternehmens passen (Matchingr Strategie). Akronym für Strengths (Stärken). ein verändertes Kundenverhalten im großen Stil für veränderte Bedürfnisse oder neue Wettbewerber sprechen. sie dient der Positionsbestimmung und der Strategieentwicklung von Unternehmen und anderen Organisationen Interne Stärken (Strengths) E Strategische Zielsetzung für S-O: x Chancen Verfolgen von neuen Chancen. sowie Kunden.und Cross-Selling besser auszuschöpfen sowie  durch zentrale Datenerfassung die Kosten zu senken. um Gefahren a (Threats) abzuwehren l (Neutralisierungsstrategie). bezeichnet die konsequente Ausrichtung einer Unternehmung auf ihre Kunden und die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse. entsprechender Software bzw. Kern des Ansatzes ist. B. Durch die einfache Auswertbarkeit von Datenbanken innerhalb des CRMs können z. Versandhandel.und Lieferantenbeziehungen profitabler machen. Da das CRM im starken Zusammenspiel mit dem Marketing operiert. sollten seine konkreten Ziele aus den Marketingzielen abgeleitet sein. Abweichungen. Listen und Matrizen zur Strukturierung und Bearbeitung eines Problems. die in Hinsicht auf die Unternehmensziele bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen. y s e Analyse Schwächen (Weaknesses) Strategische Zielsetzung für W-O: Schwächen eliminieren. Mittels CRM werden diese Kundenbeziehungen gepflegt. Verifizierung) abbilden und steuern. Bäume. die Daten über das eigene Unternehmen. wie bei anderen Managementmethoden auch. n e SWOTAnalyse A Strategische Zielsetzung für S-T: n Risiken Stärken nutzen. einzusetzen. Der Begriff wird dem Fachgebiet der Wirtschaftsinformatik zugerechnet. um neue Chancen zu nutzen.  Ableiten von Prognose-Werten (Erwartung) Behandeln von Ausnahmen bzw. Validierung) als auch deren operativ-praktische Umsetzung (Controlling bzw. die Mitbewerber oder die Marktentwicklung im Hinblick auf den gewünschten Erkenntnisgewinn auswerten. B. Strategische Zielsetzung für W-T: Verteidigungsstrategien entwickeln. Telekommunikation.  durch Analyse des Kaufverhaltens und entsprechenden Einsatz der Instrumente des Marketing-Mix die Kundenzufriedenheit und die Kauffrequenz zu steigern. CRM = Customer-Relationship-Management. kurz CRM (dt. also Schwächen in Stärken umwandeln (Umwandlungsstrategie). Dienstleistungsunternehmen) sind Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden langfristig ausgerichtet. Ziel ist die Gewinnung von Erkenntnissen.  die Bindung der Bestandskunden mit maßgeschneiderten Aktionen zu erhalten und aus Interessenten Kunden zu machen. Kundenbeziehungsmanagement) oder Kundenpflege.  wichtige Signale für die Früherkennung von Chancen und Risiken zu erhalten. IT-Systeme.  die Kundenorientierung zu verbessern. Graphen. das heißt Managen von Maßnahmen Ableiten von Maßnahmen bei Abweichungen zwischen Soll und Ist  Umsetzen der Maßnahmen So lassen sich sowohl die argumentativ-logischen Grundlagen des (Geschäfts-)Systems (Strategie bzw.  die Reaktions.  das Kundenpotenzial durch Up. um vorhandene Schwächen nicht zum Ziel von Gefahren werden zu lassen.

unterstützten Betriebssystemen etc.und Kommunikationstechnik zu erreichen. sind Normen geschaffen worden. Trotz der Anwendung von Standardsoftware verursachen Beratung und Anpassung (Customizing) größere Einführungskosten. Betriebsmittel. gegebenenfalls Tochterunternehmen direkt anbinden (Mandantenfähigkeit) und benötigt eine Vielzahl von komplexen. Es kann sowohl informativ für die Umsetzung innerhalb eines Unternehmens als auch zum Nachweis bestimmter Standards gegenüber Dritten dienen. ist der Grundgedanke von ERP-II-Systemen. Hierbei wird beispielsweise die System-Oberfläche in einem Browserfenster dargestellt. universellen ERP-Systemen stehen einem KMU auch branchenspezifische ERP-Systeme mit reduzierter Komplexität und Funktionalität zur Verfügung. Ein ERP-System ist eine komplexe oder eine Vielzahl von miteinander kommunizierenden Anwendungssoftwaren bzw. Gemeinsam bilden sie einen zusammenhängenden Satz von Normen für Qualitätsmanagementsysteme.  der Skalierbarkeit auf unterschiedliche Unternehmensgrößen (Anzahl benötigter Benutzer oder Unternehmensstandorte). Diese Möglichkeiten bedeuten einen wesentlichen Zeitund damit Kostenvorteil. welchen Anforderungen das Managementsystem eines Unternehmens genügen muss. E-BUSINESS = ist die integrierte Ausführung aller automatisierbaren Geschäftsprozesse eines Unternehmens mit Hilfe von Informations. Lieferungen zu terminieren etc. Eine Kernfunktion von ERPS ist in produzierenden Unternehmen die Materialbedarfsplanung (siehe auch Material Requirement Planning. Dies bietet unter anderem die Möglichkeit. die einem Kunden eindeutig zuzuordnen sind.und Kommunikationstechnik. über die Unternehmensgrenzen hinaus zu sehen und zu agieren. ERP = Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe. um einem bestimmten Standard bei der Umsetzung des Qualitätsmanagements zu entsprechen. bei einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen (KMU) im Einführungsprojekt ein kompaktes Vorgehensmodell zu wählen und die Anpassung auf die wesentlichen Anforderungen einzuschränken. ohne eine grafische Benutzeroberfläche installieren zu müssen. die das gegenseitige Verständnis auf nationaler und internationaler Ebene erleichtern 8 . Somit können etwa Lieferanten oder Kunden direkt in die Geschäftsprozesse einbezogen werden.Ziel eines Customer-Relationship-Management-Systems ist es. Material. Mit der Normenreihe EN ISO 9000 ff.  dem angebotenen Funktionsumfang  und den zum Einsatz kommenden Technologien (Datenbanken. beispielsweise SAP ERP oder Oracle E-Business Suite. Programmiersprachen. B. Bestellungen aufzugeben. dass immer mehr Anbieter auf webbasierte Produkte setzen. Diese Aufgabe ist heutzutage nur noch mit Hilfe von IT-Systemen auf Basis einer modernen Informations. Gewährleistet werden soll ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess und eine stetig optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe.und Kommunikationstechnologie (IuK). Manufacturing Resources Planning). Generalisierung. Der Nachweis wird durch einen Zertifizierungsprozess mit anschließender Ausstellung eines zeitlich befristeten Zertifikates durch unabhängige Zertifizierungsstellen erbracht. stark integrierten und für viele Branchen anpassbaren. dokumentierte Informationen. Im Gegensatz dazu ist beim Einsatz einer solchen Lösung. die je nach Unternehmensbedarf miteinander kombiniert werden können. Ressourcen wie Kapital. Informations. Schichtenarchitekturen. die sicherstellen muss. IT-Systeme im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. IT-Systemen. Grundsätzlich bestimmt der Bedarf die zur Verfügung stehenden ERP-Anbieter. EN ISO 9000 ff = Eine Qualitätsmanagementnorm beschreibt. um auf eine maximal erreichbare Anzahl von möglichen Fragestellungen des Marketings aussagekräftige Antworten bieten zu können. Komplexe ERP-Systeme werden häufig in Teil-Systeme aufgeteilt. betriebswirtschaftlichen Funktionen. durch Zusammenführung. die zur Unterstützung der Ressourcenplanung des gesamten Unternehmens eingesetzt werden. um z. ERP-Systeme unterscheiden sich hauptsächlich in  der fachlichen Ausrichtung (Zielbranche). die die Grundsätze für Maßnahmen zum Qualitätsmanagement dokumentieren. Der Ansatz. zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge zur Verfügung stehen. Ein Großunternehmen muss über eine ERP-Lösung auch seine Konzernstrukturen abbilden können. Personal. Er macht auch den Kern serviceorientierter Architekturen aus. Kombination und Abstrahierung visuell darzustellen. Neben komplexen.) Es lässt sich der Trend beobachten. dass alle für die Herstellung der Erzeugnisse und Komponenten erforderlichen Materialien an der richtigen Stelle. auch unternehmensexterne Zugriffe auf das eigene System zu realisieren.

Qualitätsmanagementsysteme hingegen sind nicht produktorientiert und daher abhängig von der Branche und den spezifischen Produkten und/oder Dienstleistungen sowie Verträgen mit Kunden individuell aufgebaut.000 24. dass Gegenstände des Anlagevermögens sich selbst finanzieren. bevor eine Ersatzinvestition nötig ist.000 9 . können sie zwischenzeitlich auch für Neu. als Geld zur Verfügung und können insofern für andere Zwecke als den der Gewinnausschüttung verwendet werden. da es keine analogen Prozessbezeichnungen gab. Kapazitätserweiterungseffekt .sollen.Da die Abschreibungsgegenwerte dem Unternehmen zur Verfügung stehen. lineare Abschreibung und kontinuierliche Rückflüsse geht der Kapazitätserweiterungsfaktor gegen 2. Für diesen Effekt sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen: Die Produktkosten einschließlich der Abschreibungen müssen über Umsatzerlöse am Markt verdient werden und die Abschreibungsgegenwerte müssen dem Unternehmen als liquide Mittel zufließen. sodass die Abschreibungsgegenwerte wieder zum Unternehmen zurückfließen.und Verlustrechnung nieder. KAPAZITÄTSERWEITERUNGSEFFEKT = Im Jahre 1953 stellten Martin Lohmann und Hans Ruchti einen Effekt dar. das auf ständige Leistungsverbesserung ausgerichtet ist. dass Abschreibungen nicht nur den Rückfluss der Gegenwerte erhöhen.000 24. indem es die Erfordernisse aller interessierten Parteien berücksichtigt. schlagen sie sich auch in der Gewinn. definierten 20 Elemente des Qualitätsmanagements. auf die sich der Kapazitätserweiterungseffekt einpendelt. damit bei einer fälligen Ersatzinvestition auch das eben benötigte Kapital vorhanden ist. Kapitalfreisetzungseffekt Durch regelmäßige Abschreibungen werden die Wertminderungen von betrieblichen Gütern bilanztechnisch erfasst. Für sehr große Nutzungsdauern n.000 € angeschafft. dem Kapitalfreisetzungseffekt und dem Kapazitätserweiterungseffekt. Beispiel: Als Grundausstattung werden 8 Maschinen mit jeweils einer Nutzungsdauer von 5 Jahren angeschafft.000 9. Erweitertes Beispiel: 8 Maschinen mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren werden im Jahr 1 zu je 15. Damit dieser Prozess reibungslos funktioniert. sind grundsätzlich prozessorientiert aufgebaut. Der entscheidende Effekt besteht darin. Das erfolgreiche Führen und Betreiben einer Organisation erfordert. Jedes Produkt (inklusive jeder Dienstleistung) unterliegt anderen spezifischen Anforderungen und ist demnach nur unter individuellen Qualitätssicherungsmaßnahmen zu erzeugen.und Reinvestitionsplan aufgestellt werden. Die Normen EN ISO 9000:2000 ff.und Verlustrechnung als Aufwand erfasst werden und dadurch die Ausschüttungen an die Eigentümer des Unternehmens mindern. sondern gleichzeitig in der Gewinn. der besagt. muss vom Unternehmen ein genauer Abschreibungs. Da sie bei der Kalkulation der Verkaufspreise mit einbezogen werden. Eine Organisation zu leiten und zu lenken umfasst neben anderen Managementdisziplinen auch das Qualitätsmanagement. Maschinen Der Kapazitätserweiterungseffekt wird insbesondere in Tabellenform deutlich. Es wird linear abgeschrieben. Jah r 1 8 Anzahl Maschinen investiertes Kapital AfA in Kapital in Zugang/Abgan Reinvestition in Restkapital in in € € € g € € 120. Die Vorgängernormen ISO 9000:1994 ff. Jede Maschine hat eine Kapazität von 1000 Stück je Periode. so dass der Aufbau der Vorgängernorm die Übertragung zum Beispiel auf Dienstleistungsunternehmen erschwerte.000 1/0 15. Die Abschreibungen stehen im Ergebnis also dem Unternehmen in Mittel bzw. Der Wirtschaftswissenschaftler Karl Kühne schreibt die Entdeckung Karl Marx und Friedrich Engels zu. Der Kapazitätserweiterungsfaktor (KEF) gibt dabei die Menge der Maschinen an. die den Standardprozessen der produzierenden Industrie von der Entwicklung über Produktion und Montage bis zum Kundendienst entsprachen. wenn die ihnen jeweils zugeordnete Abschreibung vom Markt über die Verkaufspreise zurückgeholt werden kann.oder Erweiterungsinvestitionen verwendet werden. Ein Weg zum Erfolg kann die Einführung und Aufrechterhaltung eines Managementsystems sein. dieser ist jedoch nur bei absoluter Teilbarkeit der Maschinen möglich und von daher nur ein theoretischer Wert. Die kalkulatorische AfA entspricht dabei der bilanziellen. dass sie in systematischer und klarer Weise geleitet und gelenkt wird. Der nach ihnen benannte Lohmann-RuchtiEffekt besteht aus zwei Komponenten.

Ziele und operatives Handeln.000 51. Im Innovationsmanagement gelten derartige Ableger auch als gute Möglichkeit.000 39. ob zu diesen Zeiten alle Maschinen auslastbar sind. obwohl sie von der Art ihrer Tätigkeit her Arbeitnehmer ist.000 Die praktische Bedeutung des Effekts ist jedoch umstritten. wofür eine Organisation steht. 10 . Diese wurden vor den Einfahrten zum Marktplatz. Innovationen.000 39.000 33. Der Marktherr garantierte die Freiheit des Handelsverkehrs sowie die Sicherheit der Wege.000 48.000 30. Die kalkulierten Abschreibungen müssen den tatsächlichen Wertminderungen entsprechen.000 9. Substitution: eine bestehende Finanzierung wird durch eine andere ersetzt. Wichtige Maßnahmen der Umfinanzierung sind: Prolongation: eine bestehende Finanzierung wird verlängert.000 165. Später gab es je nach Region auch andere Kennzeichen. SCHEINSELBSSTÄNDIGKEIT = Scheinselbständigkeit liegt vor. Auch erlauben sie. in dem Unternehmen ihr Innovationssystem öffnen und sich systematisch mit anderen Akteuren und ihrer Umwelt vernetzen. Mit einer Scheinselbständigkeit geht einher.000 2/0 2/0 3/0 3/8 2/1 30.und Entwicklungsergebnisse extern zu kommerzialisieren. Forschungs. Sozialversicherungsrecht und Steuerrecht mit sich bringen.2 3 4 5 6 9 11 13 16 11 135. Alternativbezeichnungen: Ausgründung. die im Wesentlichen nur einen Arbeitsplatz schaffen und zwar für den Existenzgründer selbst. aufgestellt. Es wird ein Arbeitsverhältnis verschleiert und als Tätigkeit selbständiger Auftragnehmer deklariert. sondern sämtliche Anschaffungen und Investitionen können durch den Gründer selbst finanziert werden. unter dem der Markt und seine Besucher standen.000 240. da verschiedene Voraussetzungen des Modells in der Praxis nicht zutreffen. weiterzuentwickeln und mit ihnen Einnahmen über Beteiligung oder Lizenzeinnahmen zu erzielen. Als Entgelt erhob er von den Verkäufern einen Marktzoll. KLEINGRÜNDUNG = Mit diesem Ausdruck sind Unternehmensgründungen gemeint.000 195. Ableger gelten auch als Instrument im Rahmen des Open-Innovation-Paradigmas. der gewöhnlich durch verschließbare Gatter oder Tore zu betreten war. Die permanent wachsenden Bestände führen zu permanent steigenden Gesamtabschreibungen und müssen über (steigende) Erlöse (also steigende Verkaufspreise oder steigende Absatzzahlen) erwirtschaftet werden. Relevant ist dies insbesondere bei freien Mitarbeitern und Subunternehmern. die auf wenig Interesse bei den bestehenden Geschäftseinheiten stoßen. Nach innen soll ein Leitbild Orientierung geben und somit handlungsleitend und motivierend für die Organisation als Ganzes und die einzelnen Mitglieder wirken.000 9. Es darf kein vorzeitiger Ersatzbedarf auftreten.000 30. wie zum Beispiel Fahnen oder mit Zeichen und Symbolen versehene Steinsäulen. Außerdem erleichterte er den Handel durch Einrichtung von Münzen.000 6. welches durch die Unberechenbarkeit des Marktes an Durchführbarkeit verliert. Nach außen (Öffentlichkeit. 2 SchwarzArbG Schwarzarbeit dar. die das Arbeitsrecht. SPIN-OFF = Ein Ableger (im Englischen: spin out oder spin-off) bezeichnet in der Betriebswirtschaftslehre eine Abspaltung einer Geschäftseinheit aus einem Unternehmen und Unternehmensgründung mit diesem Teil zu einer eigenständigen Unternehmung. Zu dieser Unternehmensgründung ist in der Regel kein Fremdkapital nötig.000 165. Man unterscheidet akademische Ausgründungen („academic spin-offs“) und Firmen-Ausgründungen („corporate spin-offs“). Restriktionen und Formalien zu vermeiden. Es ist Teil des normativen Managements und bildet den Rahmen für Strategien. Ein Leitbild beschreibt die Mission und Vision einer Organisation sowie die angestrebte Organisationskultur. wenn eine erwerbstätige Person als selbständiger Unternehmer auftritt.000 36. Es ist eine Basis für die Corporate Identity einer Organisation. UNTERNEHMENSLEITBILD = Ein Leitbild ist eine schriftliche Erklärung einer Organisation über ihr Selbstverständnis und ihre Grundprinzipien. oft mit Handschuh und Schwert als den Symbolen des Marktrecht gewährenden Königs geschmückt. UMFINANZIERUNG = Im Gegensatz zur Neufinanzierung dient die Umfinanzierung der Änderung des bestehenden Finanzierungskonzeptes. Transformation: eine bestehende Finanzierung wird in eine andere umgewandelt. dass sozialversicherungsrechtliche und steuerliche Pflichten nicht erfüllt werden. Für die Einhaltung des Marktfriedens (Königsfrieden).000 48. Streitigkeiten aus dem Marktverkehr wurden ohne den Formalismus des Landesrechts entschieden.000 45.000 33.       Gleichbleibende Preise für die Wiederbeschaffung der Güter werden vorausgesetzt. um die Abgaben. Ableger werden als eine Form des Divestments klassifiziert. waren eigene Marktgerichte zuständig.000 39. Es ist fraglich. Dies stellt nach § 1 Abs.000 6. Es formuliert einen Zielzustand (Realistisches Idealbild).000 45. MARKTVERKEHR = Wahrzeichen für die Marktfreiheit war anfänglich das Marktkreuz. Kunden) soll es deutlich machen. weil zeitweise viele Maschinen gleichzeitig im Unternehmen sind.000 27. Das Verfahren hat hohe Platzansprüche.000 3. Das Ganze ist ein rein theoretisches Modell.

Töpferwaren. Jahrmärkte hingegen sind ebenfalls Spezialmärkte. Fiktivkaufmann nach § 5 HGB. dass nur ganz bestimmte Waren feilgeboten werden. Scheinkaufmann und Formkaufmann nach § 6 HGB. Früher wurde das Reisegewerbe auch als Wandergewerbe oder als ambulantes Gewerbe bezeichnet.[9] Einteilung der Kaufleute „Das HGB kennt keinen einheitlichen Typus des Kaufmanns. sondern den Kaufmann im Rechtssinne. angeboten werden. Anders als z. 1 des Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) kommen in Handelssachen die Vorschriften des BGB nur insoweit zur Anwendung. Die Regelungen zu Scheinkaufleuten. Gewerbeordnung. 2 Abs.[5] Nur wenige Vorschriften des HGB sind auch auf Nichtkaufleute anwendbar. mit einer Befristung erteilt und mit Auflagen verbunden werden.[7] Durch die Änderung des Kaufmanns. soweit dies zum Schutze der Allgemeinheit oder der Verbraucher erforderlich ist. § 67 GewO. als nicht im HGB oder EGHGB ein anderes bestimmt ist. B. wie z. bedarf der Erlaubnis und benötigt in der Regel eine Reisegewerbekarte (Ausnahmen sind geregelt in §§ 4. Das Reisegewerbe ist neben dem stehenden Gewerbe und dem Marktgewerbe eine dritte Gewerbeform in Deutschland. Der Unternehmer eines solchen Betriebs gilt automatisch und unmittelbar als Kaufmann.und Firmenrechts sind die Begriffe Musskaufmann. unter denselben Voraussetzungen ist auch die nachträgliche Aufnahme. ohne gleichzeitig dem stehenden Gewerbe zugeordnet zu werden. Durch das Handelsrechtsreformgesetz (HRefG) vom 22. Weihnachtsmärkte. Wochenmärkte dienen der Versorgung der Bevölkerung mit täglichen Lebensmitteln und können auch an mehreren Tagen in der Woche stattfinden.und Firmenrechts und zur Änderung anderer handels. Dabei werden an Ort und Stelle Verträge (Kauf oder Bestellung) abgeschlossen. KAUFMANN = im Sinne des Handelsgesetzbuches (HGB) ist nach § 1 Abs. Die Erteilung einer Reisegewerbekarte wird von der Gewerbeaufsicht versagt.[4] Nach Art. 1 HGB. Geregelt ist dies für Deutschland in den Vorschriften der §§ 66 ff. Juni 1998 (Bundesgesetzblatt (BGBl.) anzumelden. Handelsgewerbe ist nach § 1 Abs. Die Reisegewerbekarte kann inhaltlich beschränkt. MARKTGEWERBE = Als Marktgewerbe bezeichnet man Großmärkte. 1474). handelt es sich in der Regel um Haustürgeschäfte. wer ein Handelsgewerbe betreibt. Warenkategorien wie Möbel. das Handeln mit Edelmetallen. die keine Geschäftsräume erfordert und außerhalb der Räume einer gewerblichen Niederlassung stattfindet.[12] Der Istkaufmann ist nach § 29 HGB verpflichtet.REISEGEWERBE = Das Reisegewerbe ist eine berufliche Tätigkeit. Das Marktgewerbe ist das Pendant zum stehenden Gewerbe. Es ist im Titel III der Gewerbeordnung (§§ 55 ff.B Ritterspiele. Ein Reisegewerbe betreibt. 1 HGB. es sei denn. § 56 GewO): z. Bei Verträgen. Spezialmärkte sind dadurch gekennzeichnet. Spezialmärkte und Jahrmärkte. wer gewerbsmäßig ohne vorhergehende Bestellung außerhalb seiner gewerblichen Niederlassung oder ohne eine solche zu haben   selbständig oder unselbständig in eigener Person Waren feilbietet oder Bestellungen aufsucht (vertreibt) oder ankauft." Deswegen lassen sich sechs Kaufmannsarten unterscheiden: Istkaufmann Kaufmann ist nach § 1 Abs. unterscheiden sich aber durch das breitere Warenangebot. mangelnde Zuverlässigkeit oder Polizeiaufsicht vorliegen. wurde der Kaufmannsbegriff modernisiert. das grundsätzlich niedergelassen ist und den Standort nicht wechselt. 2 HGB jeder Gewerbebetrieb. Jedoch ist zur Entstehung der 11 . Die Vorschriften des BGB gelten deshalb nur subsidiär.[3] Kaufleute wie Nichtkaufleute sind den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) unterworfen. Formkaufleuten sowie Handelsgesellschaften blieben unberührt. Jahrmärkte sind z. Oktoberfeste und Mittelalterveranstaltungen. Kannkaufmann nach § 2 HGB. Wer ein Reisegewerbe betreiben will. wer ein Handelsgewerbe betreibt. Auf den Spezialmärkten dürfen auch unterhaltende Tätigkeiten. B.) I. „Das HGB betrifft also nicht den Kaufmann im wirtschaftlichen Sinne.[8] Die Bezeichnung Istkaufmann ersetzt heute die bisherige Definition des Musskaufmanns und der Begriff Kannkaufmann hat eine Bedeutungsänderung erfahren. Leistungen anbietet oder Bestellungen auf Leistungen aufsucht oder selbständig unterhaltende Tätigkeiten als Schausteller oder nach Schaustellerart ausüben. B. Es werden sechs Kaufmannsarten unterschieden: Istkaufmann nach § 1 HGB. B. Allerdings muss der marktähnliche Charakter erhalten bleiben. Verkauf von Giften. Wochenmärkte können Großmärkte auch als Dauereinrichtung betrieben werden." Es ist vorwiegend im HGB normiert. falls Vorstrafen. die Firma zur Eintragung ins Handelsregister (HReg. GewO) geregelt. Kleinvieh oder Einrichtungsgegenstände. 55b und 55c GewO). Sollkaufmann und Minderkaufmann nicht mehr von Bedeutung. Wochenmärkte. das Firmenrecht liberalisiert und vereinfacht sowie das Handelsregisterverfahren effektiviert. was ein Gesetz zur Neuregelung des Kaufmanns. Typische reisegewerbliche Tätigkeiten sind der Vertreter an der Haustür oder auch der Standverkäufer auf der Straße. Änderung und Ergänzung von Auflagen zulässig. die mit Reisegewerbetreibenden geschlossen werden." „Das Handelsrecht ist das Sonderprivatrecht der Kaufleute.und gesellschaftlicher Vorschriften darstellt. Kannkaufmann nach § 3 HGB. Münzen. Zulässig sind z. dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert. Verschiedene Tätigkeiten sind im Reisegewerbe verboten (vgl.

wie z. [20] Der Kannkaufmann ist nach § 2 HGB als vollwertiger Kaufmann anzusehen. der ein Gewerbe betreibt und nicht im Handelsregister eingetragen ist.und Forstwirtschaft Kannkaufleute. Kannkaufmann nach § 2 HGB Kleingewerbetreibende sind im handelsrechtlichen Sinne keine Kaufleute und unterliegen demnach grundsätzlich nicht den Regelungen des HGB. Dies geschieht unabhängig davon. beruht aber auf der sich aus den Geboten von Treu und Glauben (§ 242 BGB) ergebenden Lehre vom Rechtsschein. Gegenüber einem gutgläubigen Dritten. die allerdings nicht starr festgelegt sind. auch wenn er kein Handelsgewerbe betreibt.[14] Darunter fallen etwa Art und Umfang des Gewerbes und die Gesamtbetrachtung dieser Kriterien.[28] Scheinkaufmann Scheinkaufmann ist.B. da Kaufleute aus Kostengründen an einer schnellen Geschäftsabwicklung interessiert sind und deshalb eine Nachprüfung der Kaufmannseigenschaft des Geschäftspartners vermieden werden soll. seine Firma ins Handelsregister eintragen zu lassen. [13] Ob die Größe des Unternehmens einen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Zahl der Beschäftigten. dass das HGB auf sie Anwendung findet. [25] Danach wird ein Gewerbetreibender. Art des Kundenkreises. kann sich ebenfalls freiwillig ins Handelsregister eintragen lassen.[32] 12 . die Kaufmannseigenschaft durch die Eintragung herbeizuführen.m. Natur und Vielfalt der gewöhnlich vorkommenden Geschäfte.[31] Durch die analoge Anwendung des § 5 HGB i. wie z.[15] Unter die Art eines Gewerbes fällt die Geschäftsstruktur. darlegen muss. Betriebskapital. der mit seiner Firma ins Handelsregister eingetragen ist. Nach der Eintragung nennt man den Kleingewerbetreibenden dann Kannkaufmann. [23] Nach § 3 HGB sind somit auch Unternehmen der Land. Hierzu besteht keine Pflicht.[27] Deshalb ist es aus Gründen der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes erforderlich. muss er sich wie ein Kaufmann behandeln lassen. muss er sich als Kaufmann behandeln lassen und somit auch die entsprechenden Nachteile in Kauf nehmen. der sein Verhalten von diesem Anschein bestimmen ließ.[17] Damit gibt es eine gesetzliche Vermutung für die Kaufmannseigenschaft.und Scheckverkehr. ist in § 5 HGB normiert.Kaufmannseigenschaft die Eintragung ins Handelsregister nicht notwendig. da sie nur eine deklaratorische und keine konstitutive Bedeutung hat. Anzahl der Betriebsstätten und deren Größe. Nach § 2 S. 1 HGB wird dem Kleingewerbetreibenden die Möglichkeit eingeräumt. als Kaufmann behandelt. § 242 BGB wird der Scheinkaufmann als Kaufmann angesehen und unterliegt den Vorschriften des HGB. Lagerhaltung. nicht aber der Rechnungslegung. Dazu werden die quantitativen Kriterien gezählt.V. Es besteht im Rechtsverkehr ein Schutzbedürfnis.[18] Aber sie können zum Kaufmann werden. Daher kommt auch die Bezeichnung "Fiktivkaufmann". dass er kein Kaufmann ist.[21] Kannkaufmann nach § 3 HGB Wer ein land. wer durch sein Verhalten den Anschein erweckt oder unterhält. Umsatzvolumen.[29] Ein Scheinkaufmann haftet gegenüber gutgläubigen Dritten wie ein solcher.[16] Darunter fallen die qualitativen Kriterien. eine Beweislastumkehr besteht. sodass damit die Kaufmannseigenschaft begründet wird. Unter Umfang des Geschäftsbetriebs versteht man die Größenordnung des Gewerbes. Aufgrund der nicht klaren Begriffsbestimmung der Kriterien formuliert § 1 HGB das Erfordernis negativ.[24] Fiktivkaufmann Der Fiktivkaufmann. hängt von verschiedenen Kriterien ab. Der Scheinkaufmann ist gesetzlich nicht geregelt. Vielfalt der Erzeugnisse und Leistungen. Kaufmann zu sein.[19] Die Eintragung hat hier für die Kaufmannseigenschaft also eine konstitutive Wirkung. ob der Gewerbebetreibende unter seiner Firma ein Handelsgewerbe betreibt und ob er zur Eintragung ins Handelsregister verpflichtet oder berechtigt war [26] Es entsteht durch die Eintragung ins Handelsregister eine Fiktion der Kaufmannseigenschaft. die es eigentlich gar nicht sind. sodass für den Unternehmer. [22] Die Eintragung hat hier konstitutive Wirkung. oder auch Kaufmann kraft Eintragung oder kraft Handelsregisterlage genannt.oder forstwirtschaftliches Unternehmen betreibt und dafür einen in kaufmännischer Art und Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb benötigt.[30] Hinsichtlich der Haftung. dass auch solche Rechtssubjekte wie Kaufleute behandelt werden. was bedeutet.B. sondern ein Wahlrecht. er also ggf. Teilnahme an Wechsel.

gilt als Kfm. die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) (§ 13 GmbHG).[35] Grundsätzlich muss bei Personengesellschaften geprüft werden. Dies gilt auch für den elektronischen Geschäftsverkehr. 1 HGB können die für Kaufleute geltenden Vorschriften auch für Handelsgesellschaften herangezogen werden. 3 SE-VO). ist Verpflichtung zur Eintragung ins HReg. wenn er die in § 1 Abs. = § 29 Kannkaufmann §2 Voraussetzungen: 1. Es werden vier Grundpflichten unterschieden. Gewerbebetrieb 2. gem.. Auftreten als Kfm.bzw. eingetragen ist. Entstehung der Gesellschaft Berechtigung. welche Mindestangaben auf den Geschäftsbriefen fordert.d. Die Geschäftsbriefpublizität stellt die nächste Grundpflicht dar. dass diese Gesellschaften unabhängig von der Art und dem Umfang ihrer Tätigkeit. KG im Handelsregister vor. Teilweise setzen die handelsrechtlichen Normen allerdings für ihre Anwendbarkeit voraus. Kein Handelsgewerbe nach § 1 II 3. da durch diese die Gesellschaft überhaupt erst als juristische Person zu Stande kommt. Das HGB fordert vielfach die Anmeldung bestimmter Tatsachen zum Register oder die Einreichung bestimmter Schriftstücke. Eine weitere Grundpflicht stellt die Firmenführung dar.und Kaufleute kraft Gesetzes Forstwirtschaft aufgrund der Rechtsform → keine Anwendung von § 1 II Verpflichtung zur Eintragung Berechtigung.[37] Des Weiteren ist in § 6 Abs. Liegt dies oder eine Eintragung der OHG bzw. sondern nur aufgrund ihrer Rechtsform. Die Eintragung der Gesellschaft im Handels. aber keine Eintragung hat konstitutive Verpflichtung zur Eintragung Wirkung bezüglich der ins HReg. Daraus folgt. nicht: Angestellte »Istkaufmann«.[41] Dadurch wird der Zugang zum Handelsrecht gewährt. die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) (§ 278 AktG). § 2 S. 1 SCE-VO) und die Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung nach deutschem Recht (EWIV) (§ 1 EWIVG). 2 Wirkung Fiktivkaufmann und Scheinkaufmann §5 Fiktivkaufmann § 5 Unternehmer. so finden die handelsrechtlichen Normen Anwendung. welche trotzdem bestehen. HGB Eintragung hat konstitutive Wirkung Scheinkaufmann Ohne Eintragung ins HReg. dass der „Verein“ Kaufmann kraft Gesetzes ist und den Eigenschaften eines Kaufmanns unterliegt und somit nur aufgrund seiner Rechtsform als Formkaufmann gezählt wird. wird allerdings vorausgesetzt.[34] Die Offene Handelsgesellschaft (OHG) und Kommanditgesellschaft (KG) werden zu den Handelsgesellschaften gezählt. Außerdem gehören zu den Formkaufleuten kraft Rechtsnorm die Aktiengesellschaft (AG) (§ 3 AktG). die eingetragene Genossenschaft (eG) (§ 17 GenG).[36] Dies bedeutet. 1] Voraussetzungen: 1. dass der Kaufmann 13 . zu sein Eintragung hat deklaratorische Eintragung hat konstitutive (= rechtserklärende) (= rechtsbegründende) Wirkung Wirkung Bedeutung der Kaufmannseigenschaft Liegt bei einem an dem Rechtsverhältnis beteiligten Personen eine Kaufmannseigenschaft vor. Diese Personengesellschaften sind im HGB selbst normiert.[43] Daher gilt auch der Grundsatz: Ohne Kaufmann kein Handelsrecht. Betreiben = selbst. da er kraft Gesetzes Kfm. welche im Firmenordnungsrecht des HGB und der einschlägigen Sondergesetze normiert ist. welche besagt. die Europäische Aktiengesellschaft SE (Art. ohne Kfm. Genossenschaftsregister. zu den Kaufleuten gezählt werden. [38] Dies gilt auch.S.[39] Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Kaufmannsarten:[40] Arten des Kaufmanns nach dem HGB Istkaufmann § 1[Anm. dass die Handelsgesellschaften und bestimmte juristische Personen als Kaufleute zu behandeln sind. Aus diesen resultieren die Anforderungen für die inhaltliche Gestaltung der Firma. 2 HGB genannten Voraussetzungen nicht erfüllt.[33] Laut § 6 Abs. dessen Firma ins HReg. 2 HGB bestimmt. die Europäische Genossenschaft (SCE) (Art. um Aufschluss über die rechtlichen Verhältnisse des Kaufmanns zu geben. aber keine Verpflichtung zur Eintragung ins Eintragung hat konstitutive HReg. auch wenn der Kaufmann in privatrechtliche Beziehungen zu einem anderen Rechtssubjekt tritt. welche eine konstitutive Bedeutung hat.[42] Somit erlangt der Kaufmannsbegriff für das gesamte Handelsrecht eine zentrale Bedeutung. Die letzte Grundpflicht ist die Grundpflicht zur Rechnungslegung. dass alle Beteiligten Kaufleute sind. Handelsgewerbe 3.: Gewerbe gilt dann als Handelsgewerbe Formkaufmann §3 §6 Betrieb der Land. i. ob ein Handelsgewerbe nach § 1 HGB betrieben wird. Eintragung ins HReg. Gewerbe 2. werden sie als Handelsgesellschaft angesehen.Formkaufmann Manche Privatrechtssubjekte sind schon aufgrund ihrer Rechtsform als Kaufleute einzuordnen und werden als Formkaufleute bezeichnet.[44] Die erste kaufmännische Grundpflicht ist die Registerpflicht.

[49] Sofern der Betrieb weitergeführt wird.000 Euro Jahresüberschuss aufweisen. sondern wurde als Rechtsinstitut von Rechtsprechung und juristischer Literatur entwickelt. Es ist daher grundsätzlich nicht bei allen Formen des Zusammenwirkens zu erzielen. sich also gegenseitig fördern.“[47] Handelsbräuche stellen somit kaufmännische Verkehrssitten dar und unterscheiden sich vom Gewohnheitsrecht. Endemisches Synergiepotenzial ergibt sich in identischen oder ähnlichen Werthandlungsbereichen. Das ist die Hauptcharakteristik bei Kapitalgesellschaften. Beispiel: Papierfabriken nutzen oftmals Dampf zur Herstellung und Trocknung des Papiers. Nach § 1 Abs. Die Grundpflicht der Rechnungslegung dient zur Dokumentation und zum Gläubigerschutz durch die Selbstkontrolle des Kaufmanns. 1 Satz 2 AktG und § 13 Abs. Ohne weitere Vereinbarung hat die stille Gesellschaft nach der gesetzlichen Konzeption eher den Charakter eines Schuldverhältnisses und weniger des einen Gesellschaftsverhältnisses im engeren Sinne.[46] „Nach § 346 HGB ist unter Kaufleuten auf die im Handelsverkehr geltenden Gewohnheiten und Gebräuche Rücksicht zu nehmen. Jedoch sind Einzelkaufleute nach § 241a HGB ausgenommen. Es entsteht beispielsweise infolge einer Bündelung von Produktionskapazitäten oder Vertriebskapazitäten.[45] Eine große Bedeutung aufgrund des Ordnungsfaktors für den Handels. Etwas anderes gilt für die stille Beteiligung an einer Aktiengesellschaft.und Wirtschaftsverkehr erfährt der Handelsbrauch. Hier muss die Beteiligung eines stillen Gesellschafters veröffentlicht werden. Dieser Synergieeffekt besteht darin. DURCHGRIFFSHAFTUNG = Durchgriffshaftung bedeutet. Für einen Außenstehenden ist sie in der Regel nicht erkennbar. wenn sie an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren nicht mehr als 500. Im Fall von Rheinpapier wird Prozessdampf von dem benachbarten Kraftwerk Goldenberg geliefert. unbeschränkt und gesamtschuldnerisch mit ihrem Privatvermögen für Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften müssen. welches die §§ 343 bis 475h HGB umfasst. Eine stille Gesellschaft entsteht. Da dieser Dampf im Kraftwerk seine "Arbeit" bereits verrichtet hat. den Betrieb von Kühltürmen 14 . Die Durchgriffshaftung ist gesetzlich nicht geregelt. jedoch in der Papierfabrik weiter verwendet wird. Weiterhin regelt das vierte Buch des HGB mit der Überschrift „Handelsgeschäfte“. das Kraftwerk den Prozessdampf gewinnbringend verkaufen. Üblicherweise tritt universelles Synergiepotenzial in den unterstützenden Werthandlungsstufen wie dem Finanz. welcher grundsätzlich nur für Kaufleute gilt.und energieintensiv selbst erzeugen muss. stellen der Eintritt der Geschäftsunfähigkeit und die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens keine Beendigungsgründe dar. zu einem Abfallprodukt geworden ist.und Personalwesen auf. auch wenn diese zu Unrecht erfolgt ist. ist jedoch keine Handelsgesellschaft. wo der Dampf zuvor zum Antrieb einer Turbine zur Stromerzeugung genutzt und durch die Verbrennung von Braunkohle erzeugt wurde.der Buchführungspflicht nach § 238 HGB unterliegt. Die Einlage in die stille Gesellschaft kann auch in Form von Arbeitsleistung erbracht werden. ob die beiden Akteure das gleiche Produkt als Ergebnis ihrer Aktivitäten anstreben beziehungsweise der gleichen Branche entstammen. Reicht jedoch das Gesellschaftsvermögen für die Rückzahlung der Gesellschaftsschulden nicht aus. Die Bündelung dieser Bereiche führt im günstigen Fall zur Abnahme der spezifischen Fixkosten. SYNERGIEEFFEKT = Die Begriffe Synergiepotenzial und Synergieeffekt beschreiben das Zusammenwirken von Faktoren. gehen diese beiden Produktionsstätten eine Synergie ein. 2 GmbHG haftet den Gläubigern der Aktiengesellschaft und der GmbH nur deren Gesellschaftsvermögen. Sie gehört zu den Personengesellschaften. Diese Durchgriffshaftung führt zu einer Durchbrechung der Grundregel des Trennungsprinzips. Die stille Gesellschaft ist eine Innengesellschaft. dass die Papierfabrik den notwendigen Prozessdampf nicht kosten. wenn sich eine natürliche Person oder juristische Person am Handelsgewerbe eines anderen mit einer Vermögenseinlage beteiligt. STILLE GESELLSCHAFT = Die stille Gesellschaft ist im österreichischen und im deutschen Gesellschaftsrecht eine Sonderform einer Personenvereinigung. dass die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft in bestimmten Fällen gegenüber den Gesellschaftsgläubigern persönlich.[48] Verlust der Kaufmannseigenschaft Die Kaufmannseigenschaft erlischt bei Istkaufleuten mit Aufgabe des Gewerbebetriebs und nicht durch Löschung im Handelsregister. Es kommt demzufolge nicht darauf an. die einzelnen von einem Kaufmann vorgenommenen Rechtsgeschäfte. Ein Kannkaufmann hingegen verliert die Kaufmannseigenschaft mit Löschung aus dem Handelsregister. sowie zusätzlich die Errichtung bzw. Universelles Synergiepotenzial ergibt sich grundsätzlich bei jedem Zusammenwirken.000 Euro Umsatzerlöse und 50. besteht im Regelfall keine Haftung des Gesellschafters mit seinem Privatvermögen. wenn das Gesellschaftsvermögen nicht ausreicht. die eine Synergie bewirken. Unter dem Trennungsprinzip versteht man die Trennung zwischen Privatvermögen und Gesellschaftsvermögen.

wenn durch die freie Verteilung ein ungewolltes Ungleichgewicht entstanden ist. ist dann – hierarchisch neben den produktiven Zweigen – als Tochtergesellschaft unterhalb der Dachmarke angesiedelt. Dem stehen gesetzliche Maßnahmen zur Förderung von Beamtinnen zur Durchsetzung der tatsächlichen Gleichstellung im Erwerbsleben. in der alle gemeinsamen strategischen Konzepte zusammengefasst sind. Beispiele für ManagementHoldings finden sich bei Automobil. hätte sich diese Papierfabrik mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dort angesiedelt. Befähigung und fachlicher Leistung ohne Rücksicht auf Geschlecht. die strategische Steuerung. Häufig wird auch eine Radioquote diskutiert bzw. die Vorgabe von finanziellen Zielgrößen und die Zuteilung finanzieller Ressourcen besteht nur mittelbar Einfluss. die Firmenzentrale. die den EU-Staaten bestimmte Quoten für die Milchproduktion zuweist. Ämter. B. meist als Frauenquote. andererseits aber die Ansicht existiert. Gäbe es nicht das Braunkohle-Kraftwerk. dass Diskriminierung nicht erst zum Zeitpunkt des Erwerbs eines Rechtes. deren Überschreitung durch eine Abgabe sanktioniert wird. Religion oder Weltanschauung. bei der Güter. In der EU bestehen Quotenregelungen. ist umstritten.und Elektrokonzernen. Dann spricht man von einer Beteiligungsgesellschaft. da jedes Tochterunternehmen Strategien für sein Geschäftsfeld entwickelt. Behinderung. Diese Struktur wird in allen Branchen angewendet. In Deutschland sieht § 8 Abs. Befürworter halten dem entgegen. Es ist möglich.einsparen kann. Quoten werden in verschiedenen Staaten sehr unterschiedlich gehandhabt. Beziehungen oder sexuelle Identität vorzunehmen. Die Finanzholding kann in ihrem unternehmerischen Einfluss so weit zurückgenommen werden. wird unterstellt. In einigen deutschen Parteien wie bei der Bündnis 90/Die Grünen. praktiziert. Herkunft. Funktionen oder Ähnliches nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel bzw. einer bestimmten Quote vergeben werden. sondern führt diese auch. Durch die Besetzung der obersten Führungspositionen. Eine Quotenregelung wird meist dann eingesetzt. Diese Synergie wurde bereits bei der Planung der Papierfabrik eingeplant. QUOTENREGELUNG = Die Quotenregelung ist eine Verteilungsregel. Spezifisches Synergiepotenzial tritt definitionsgemäß nur in besonderen Fällen des Zusammenwirkens auf. Rasse oder ethnische Herkunft. solche Firmen Konstrukte reduzieren sich oft auf einen eingetragenen Namen und keinerlei Personal. Frauenanteil in der Satzung geregelt. wahrnehmen. da sie einerseits die Gleichstellung von Mann und Frau durchsetzen soll. dass diese Person nicht aufgrund ihrer Qualifikation. Eine solche Geschlechterquotierung. Zu diesen Führungsaufgaben gehören typischerweise die Festlegung der strategischen Geschäftsfelder. insbesondere Quotenregelungen mit Einzelfallprüfungen. dass die Regelung dem Gleichberechtigungsgebot des Grundgesetzes widerspreche. dass die Vorstandsmitglieder der Holdinggesellschaft auch die Leitungsfunktionen der Tochtergesellschaften. Rechte. Zu den strategischen Holdings zählt man aber auch Finanzholdings. So existiert seit 1984 eine Milchgarantiemengenregelung. Abstammung. politische Anschauungen. um Ungleichverteilungen auszugleichen oder Überproduktionen zu sanktionieren. der Linken oder bei der SPD ist ein bestimmter Männerbzw. sowie gesetzliche Maßnahmen zur Förderung schwerbehinderter Menschen nicht entgegen. Im Vordergrund steht die Ertrags. 1 des Bundesbeamtengesetzes (in der aufgrund § 3 des Gesetzes zur Umsetzung europäischer Richtlinien zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung (EUGleichbUmsG) geänderten Fassung) ausdrücklich die Möglichkeit einer Quotenregelung vor: „(1) Die Bewerber sind durch Stellenausschreibung zu ermitteln. Diese soll den Anteil von Liedern bestimmter Sprachen oder Herkunftsländer am Gesamtangebot der Länder regeln.“ Kritiker halten Quotenregelungen zur Behebung eines Ungleichgewichts für problematisch. die Besetzung von Führungspositionen und die Steuerung des Kapitalflusses innerhalb der Gruppe. Spezifische Tatbestände wie Patente des einen und passende Vertriebskanäle des anderen Akteurs sind hier beispielhaft zu nennen. Größter Vorteil dieser Holding ist ihre Flexibilität.und Wertoptimierung des Konzerns als Gesamtheit. etwa im Bausektor ebenso wie bei Einzelhandelsgruppen. Diese drei Arten können einmalig oder dauerhaft wirksam sein. FINANZ HOLDING = Die Finanzholding ist das Gegenstück der operativen Holding. die dem Darstellen der Firmengruppe nach außen als Gesamtheit dienen. MANAGEMENT HOLDING = Die Management-Holding hat kein eigenes operatives Geschäft. als Vorstandsvorsitzende. Sie verwaltet vorrangig das Vermögen der Gesamtgruppe und übt weder die operative noch die strategische Leitung in ihren Tochtergesellschaften aus. Diese Holdingform kombiniert die Marktnähe und Flexibilität von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit der Kapitalkraft und Marktpräsenz großer Unternehmen. so etwa im Sinne der Dachmarke: Der leitende Körper der Firmengruppe. sondern wegen der Begünstigung durch die Quotenregelung zu ihm gelangt ist. Die Logik soll folgende sein: Wenn jemand durch eine Quotenregelung zu einem bestimmten Recht gekommen ist. Verwendet werden solche Holdings einerseits in 15 . sondern bereits zum Zeitpunkt vor der Bewerbung um dieses besteht und Quotenregelungen somit die durch strukturelle Diskriminierung geschaffenen Schranken sich um ein Recht zu Bewerben aufheben. in denen eine Firmengruppe sich als Unternehmen mit weitgefassten Kompetenzen darstellen will. da sie Diskriminierung konservieren können. z. Anders als die Finanzholding hält sie jedoch nicht nur die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. dass sie nur noch Vermögensverwaltungsgesellschaft ohne Konzerneigenschaft ist. Ihre Auslese ist nach Eignung. oder auch lediglich einzelner (Minderheits-) Beteiligungen.

oder aus strategischen Gründen. darf das Unternehmen den Gewinn zum 31. sollen Verluste antizipiert werden. Wegen des Imparitätsprinzips (und weil die Aktien im Umlaufvermögen sind . wenn aufgrund unvollständiger Information oder der Ungewissheit künftiger Ereignisse automatisch Beurteilungsspielräume entstehen. Außerdem verwendet man Finanzholdings zur Vorbereitung der organisatorischen Abwicklung von Firmenübernahmen. Dadurch werden die der Bilanzierung immanenten Unsicherheiten bewältigt. IMPARITÄTSPRINZIP = Das Imparitätsprinzip im weiteren Sinne besagt. Dezember 2009 beträgt der Kurswert nur noch 80 €. die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind. Im Gegensatz zu Gewinnen. selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekanntgeworden sind. 1 und 3 HGB und durch Teile der Vorschriften zur Bildung von Rückstellungen in § 249 HGB. Entherrschungsverträge).Firmengruppen mehr oder minder eigenständiger Unternehmen. also dem Konsolidieren der nur internen Geschäftsflüsse. oder einen neuen gemeinsamen Namen zu etablieren. dass in der Bilanz stille Reserven gebildet oder aufgelöst werden. in dem reine Finanzholdings angesiedelt sind. wonach bei der Bilanzierung alle Risiken und Verluste angemessen zu berücksichtigen sind. sie sollen also so früh wie möglich als Aufwand den Gewinn des Unternehmens mindern. der vereinbarte Kaufpreis beträgt 200 €. Die letzteren Formen reduzieren sich auf eine reine Darstellung einer Rechtsperson. Ein Normensystem ist umso konservativer. Damit dient das Vorsichtsprinzip der Kapitalerhaltung und dem Gläubigerschutz. ohne die Teilfirmen selbst firmenbücherlich umnennen zu müssen. Es soll sichergestellt werden.“ Konkretisiert wird das Imparitätsprinzip durch verschiedene ergänzende Vorschriften. je stärker das Imparitätsprinzip ausgeprägt ist. in denen die nationale Holding die Gesamtheit der Konzernteile in einem Staat widerspiegelt. Dezember 2008 (Bilanzstichtag) beträgt der Kurswert 120 €. zu berücksichtigen. Das Realisationsprinzip verbietet eine Bewertung zu einem die ursprünglichen Anschaffungskosten übersteigenden Marktwert. dass die absehbaren Verluste verkraftet werden können. sind etwa Firmengruppen in Privatbesitz. andererseits auch. Wenn dagegen das Unternehmen den Gegenstand erst noch beschaffen muss und ein unerwarteter Preisanstieg die Einkaufskosten für das Unternehmen auf 250 € treibt. International wird das Vorsichtsprinzip durch den Grundsatz der „Fair presentation“ überlagert. Dezember 2008 schließt ein Unternehmen einen Vertrag über die Lieferung (im Januar 09) eines Gegenstandes (auf Lager. Am 31. Die Ungleichbehandlung bezieht sich auf den Zeitpunkt der erfolgswirksamen Erfassung. Bereits das Allgemeine Deutsche HGB vom Mai 1861 zielte auf einen umfassenden Gläubigerschutz ab. „impar“: „ungleich“). Rechtsgrundlagen Das Vorsichtsprinzip nimmt im deutschen Bilanzrecht eine dominierende Stellung ein. § 252 Abs. so ist der zu erwartende Verlust in Höhe von 50 € bereits vor Lieferung in der Bilanz zum 31. um der zunehmend strengeren Konzernabschlusspflicht nachzukommen.strenges Niederstwertprinzip) muss zwingend auf 80 € abgewertet werden. 1 Nr. um die gesamte Gruppe in sich sowohl monetär wie auch operativ eigenständiger und elastischer handelnd strukturieren zu können (Entkonsolidierung. Beispiele: 1. Das Imparitätsprinzip bewirkt. VORSICHTSPRINZIP = Unter Vorsichtsprinzip wird im deutschen Rechnungswesen der Grundsatz verstanden. Durch das Nebeneinander von Realisationsprinzip und Imparitätsprinzip kommt es zu einer gewollten Ungleichbehandlung von Gewinnen und Verlusten. 4 1. wo die Beteiligungsgesellschaft den Besitz von Privatpersonen oder Privatstiftungen – oft auch ohne jeglicher wirtschaftlicher Kompetenz – darstellt. Das heutige Vorsichtsprinzip ergibt sich aus der eindeutigen 16 . Dezember 2008 auszuweisen. Am 31.Das Imparitätsprinzip im engeren Sinne ist im deutschen Bilanzrecht neben dem Realisationsprinzip und dem Nominalwertprinzip eine der Konkretisierungen des Vorsichtsprinzips. dass genug finanzielle Mittel im Unternehmen verbleiben. wenn sie zu erwarten sind. Halbsatz HGB: „namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste. etwa um einen renommierten Firmennamen zu erhalten. Dezember 2008 noch nicht verbuchen. Januar 2008 kauft ein Unternehmen Aktien (mit Spekulationsabsicht) zu insgesamt 100 € (Anschaffungskosten). wie zum Beispiel durch das Niederstwertprinzip in § 253 Abs. um zu hohe Gewinnausschüttungen zu vermeiden. oder mehrere etablierte Namen nach Firmenfusionen nebeneinanderzustellen. müssen Verluste bereits dann ausgewiesen werden. Um dem für die Bilanzierung nach deutschem Handelsgesetzbuch maßgeblichen Gläubigerschutzgedanken gerecht zu werden. Ein weiterer Sektor. sowie bei internationalen Konzernen. Diese Bewertungsregel ist anzuwenden. wobei das Vorsichtsprinzip zu den wichtigsten Leitgedanken gehörte. Am 1. Buchwert: 100 €) ab. Deutsches Bilanzrecht . die erst bei Realisation ausgewiesen werden dürfen. Über den Grundsatz der Maßgeblichkeit findet das Imparitätsprinzip Eingang in die steuerrechtliche Bilanzierung. Auch wenn der Kunde einen rechtlich bindenden Kaufvertrag abgeschlossen hat. dass bei bestimmten Sachverhalten negative Erfolgsbestandteile zu einem früheren Zeitpunkt erfasst werden als positive Erfolgsbestandteile (lat. 2. Am 1.

Dadurch werden Gewinne in die Bilanz aufgenommen. Der Handelsbilanzgewinn ist somit als realisierter Periodenumsatzgewinn konzipiert. Einige der im Gesetzentwurf enthaltenen Vorschriften werden lediglich punktuell anders gewichtet…“. in dem auch die korrespondierenden Erträge vereinnahmt wurden. 17 .(§ 268 Abs.und Imparitätsprinzip. [7] Der BFH hat diesen Beurteilungsspielraum bei Rückstellungen dahingehend eingeengt. 1 HGB eine Sonderregelung.[6] Das hierin nicht erwähnte Imparitätsprinzip hat demnach seine bisherige Bedeutung verloren. Das Imparitätsprinzip wird sowohl beim Niederstwertprinzip (und Höchstwertprinzip) als auch beim Grundsatz. eine Spekulationsabsicht ist hierbei erforderlich. Die Ausschüttungssperre führt dazu. Die Fair Value-Bewertung bezieht sich damit ausschließlich auf das Umlaufvermögen.Seit Inkrafttreten des BilMoG im Mai 2009 gilt das Imparitätsprinzip nicht mehr uneingeschränkt. selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind…“ Die gewählte Formulierung ist als Muss-Vorschrift zwingend und lässt dem bilanzierenden Unternehmer keine Handlungsalternative bei Ansatz.und Bewertungsfragen. ergibt sich regelmäßig eine dem Vorsichtsprinzip entsprechende Bilanz.Formulierung des § 252 Abs. zu berücksichtigen. wenn angenommen werden kann.[1] Durch die Beachtung des Vorsichtsprinzips soll verhindert werden. dass keine höhere Belastung des Jahresergebnisses eintritt.[4] Durch die Einführung der Fair value-Bewertung in § 253 Abs. Für Kreditinstitute besteht nach § 340e Abs. Das gilt auch dann. dass – bisher nicht vereinnahmte – unrealisierte Gewinne nicht ausgeschüttet werden dürfen. die bis zum Bilanzstichtag entstanden sind. Damit findet die vernünftige kaufmännische Beurteilung ihre Grenzen in der überzogenen Anwendung des Vorsichtsprinzips aus § 252 Abs.Eine ungerechtfertigte Übervorsicht oder gar Willkür sollen durch das Prinzip der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung verhindert werden. die dem Unterschiedsbetrag zwischen dem beizulegenden Wert zum Zeitpunkt der Bilanzierung und der Einstellung in die Bilanz entsprechen muss. 4 Hs. wenn sie nach dem Bilanzstichtag und bis zum Tag der Bilanzaufstellung bekannt werden (wertaufhellende Tatsachen). Diese müssen einen Risikoabschlag vom beizulegenden Wert in der Höhe vornehmen. Dabei wird jedoch in Kauf genommen. Für ausgewiesene unrealisierte Gewinne besteht jedoch eine gesetzliche Ausschüttungs. „Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste. 1 Nr. Deshalb ist § 253 Abs. 4 Hs. Abschreibungen wegen künftiger Wertschwankungen vorzunehmen.Im Gegensatz zu nicht realisierten Gewinnen müssen alle bis zum Abschlussstichtag vorhersehbaren unrealisierten Risiken und Verluste berücksichtigt werden (§ 252 Abs. dass die Lage eines Unternehmens besser dargestellt wird. dass für den späteren Verpflichtungseintritt „mehr Gründe dafür als dagegen sprechen“ müssen. 1 HGB). Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) . dass die bilanzierte Unternehmenslage sich möglicherweise schlechter als die Wirklichkeit darstellt. Grenzen des Vorsichtsprinzips . 1 Nr.[9] Dem Vorsichtsprinzip wurde angemessen Rechnung getragen. wenn sie am Abschlusstag realisiert sind. 1 Nr. um Vermögensänderungen auszulösen. 1 HGB).[5] Der Regierungsentwurf zum BilMoG betont. 4 HGB oder in der willkürlichen Ausnutzung von gesetzlich zulässigen Entscheidungsspielräumen. 1 Nr. 3 HGB entfallen. wonach vorsichtig zu bewerten ist. dass „das Vorsichtsprinzip. die noch gar nicht realisiert wurden. Es ist ein das Realisationsprinzip korrigierendes Folgeprinzip. Allerdings ist die Fair Value-Bewertung (im deutschen Recht wird dieser Marktwert „beizulegender Wert“ genannt) nur auf zu Handelszwecken erworbene Finanzinstrumente begrenzt. 2 HGB sind Gewinne im Jahresabschluss nur zu berücksichtigen. für drohende Verluste bei schwebenden Geschäften Rückstellungen zu bilden. [3] Es bedarf also regelmäßig eines Umsatzes. als sie in Wirklichkeit ist. angewandt. das Realisationsprinzip und das Stichtagsprinzip ihre bisherige Bedeutung (behalten). Gewinne – auf die obigen Transaktionen beschränkt – sind dann ohne Umsatzakt und Gefahrenübergang erfolgswirksam zu erfassen. Damit sorgt das Imparitätsprinzip für die ungleiche Behandlung unrealisierter Gewinne und Verluste. Folgeprinzipien . 4 HGB.[2] Nach § 252 Abs. 1 S. Damit nähert sich die konservative deutsche Bilanzierung der angloamerikanischen Rechnungslegung weiter an. Sofern das bilanzierende Unternehmen die gesetzlichen Vorschriften beachtet und die ihm hierin eingeräumten Beurteilungsspielräume sorgfältig und willkürfrei ausübt. und zwar das Realisations. Imparitätsprinzip . denn sowohl der Ansatz als auch die Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden hat vorsichtig zu erfolgen.[8] Von kaum wahrscheinlichen Extremsituationen darf bei der Bewertungsvorsicht nicht ausgegangen werden. Neben der Realisierung und Periodisierung von Erträgen regelt das Realisationsprinzip auch die Realisierung und Periodisierung von Aufwendungen. 8 HGB) und Abführungssperre (§ 301 S. 3 HGB wird das Imparitätsprinzip teilweise ausgehöhlt. wonach ein Wahlrecht bestand.Das Realisationsprinzip ist Ausdruck des traditionellen Gläubigerschutzgedankens im deutschen Recht. Allerdings wurde das Imparitätsprinzip für einen Teilbereich der unternehmerischen Geschäftstätigkeit durch das Bilanzmodernisierungsgesetz aufgehoben. 3 S. Realisationsprinzip . 3 S. Danach müssen Ausgaben in dem Geschäftsjahr als Aufwand erfasst werden.Damit das Vorsichtsprinzip operabel umgesetzt werden kann. Die Abführungssperre gilt allerdings nur für Unternehmen mit Gewinnabführungsverträgen im Rahmen von Organschaften. sind insbesondere zwei Folgeprinzipien gesetzlich verankert.[10] Selbst eine starke Betonung des Vorsichtsprinzips erfordert es nicht. voraussichtlichen künftigen Abschreibungsbedarf zu antizipieren.

Abschnitt C. 2 HGB). 5 Abs. m.Die starke Stellung des Vorsichtsprinzips im deutschen Bilanzrecht kommt auch darin zum Ausdruck. IAS 1. Abs. so dass die Rechtsfolge der Erfüllung im Falle des Bedingungseintritts entfällt. Insgesamt hat das Prinzip der prudence somit in der Rechnungslegung einen wesentlich geringeren Stellenwert als das Vorsichtsprinzip in Deutschland. 2.und Ertragslage wiedergeben. 2. EINZUGSERMÄCHTIGUNG = Das Einzugsermächtigungsverfahren ist neben dem Abbuchungsauftrag eines von zwei Lastschriftverfahren im Rahmen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.2014 im Rahmen der SEPA Umstellung aus. Beide nationalen Verfahren liefen zum 31. vom Vorsichtsprinzip abzuweichen.auflösend bedingt . 1. die Einzugsermächtigung kann für kartenbasierte Zahlungen (ELV Verfahren) in Deutschland noch bis 1.erst acht Wochen nach der Belastungsbuchung auch eine endgültig gesicherte Rechtsposition erlangt. DIE VON MIR / UNS ZU ENTRICHTENDEN ZAHLUNGEN WEGEN “ZAHLUNGSGRUND” BEI FÄLLIGKEIT ZU LASTEN MEINES / UNSERES KONTOS MIT DER NUMMER XXX. dass ausnahmsweise vorgesehene Abweichungen hiervon erläuterungspflichtig sind.m. Schulden nicht zu niedrig zu bewerten. 2 Nr. 3 i. 4 BGB i. Nach IFRS und US-GAAP ist die „Fair presentation“ der oberste Bilanzierungsgrundsatz. Bis zu diesem Zeitpunkt kann der Zahlungspflichtige von seiner Bank ohne Angabe von Gründen Erstattung des Zahlbetrages verlangen (§ 675x Abs. Anders als in der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegung ist jedoch die bewusste Bildung stiller Reserven ausdrücklich untersagt. Wenn Kapitalgesellschaften beabsichtigen. Nach den Grundsätzen der Erfüllung einer Geldschuld ist die dem Lastschrifteinzug zugrunde liegende Forderung erst mit vorbehaltloser Gutschrift auf dem Konto des Zahlungsempfängers . die Lastschriften veränderliche Summen. Eine solche rechtgeschäftliche Erfüllungsvereinbarung kann unter einer auflösenden Bedingung stehen. Der betragliche Einfluss der Abweichung auf die Vermögens. die dem Gebot einer glaubwürdigen Darstellung entspricht. Ein typischer Text hierfür ist: ERMÄCHTIGUNG ZUM EINZUG VON FORDERUNGEN DURCH LASTSCHRIFTEN NAME UND ANSCHRIFT ZAHLUNGSPFLICHTIGER AN: ZAHLUNGSEMPFÄNGER HIERMIT ERMÄCHTIGEN ICH / WIR SIE WIDERRUFLICH. sondern verschafft dem Gläubiger stattdessen einen Auszahlungsanspruch gegen dessen erste Inkassostelle.und Ertragslage ist gesondert darzustellen (§ 284 Abs.Finanz. Finanz.2016 genutzt werden. Demnach dient der Grundsatz der prudence dazu.1. 1 am Ende) . Dieser Grundsatz gilt zwar auch im deutschen Bilanzrecht (§ 264 Abs. Im Inkassoverhältnis zwischen Gläubiger und seiner Bank ergeben sich im SEPA-Verfahren keine Änderungen. Der hauptsächliche Unterschied ist.V. dass der Dauerauftrag einen fixen Betrag umfasst. Nr. Die Einzugsermächtigung war die verbreitetste Form der deutschen Lastschrift (im Gegensatz zum eher seltenen Abbuchungsauftrag). § 252 Abs. beinhalten die IAS/IFRS eine derartige Auslegung nicht.13) wird international keine Priorität eingeräumt. Grundlage hierfür war die Ermächtigung des Zahlungspflichtigen an den Zahlungsempfänger. Mit vorbehaltloser Gutschrift erlangt der Zahlungsempfänger die erforderliche uneingeschränkte Verfügungsbefugnis über den Zahlbetrag. Im Rahmenkonzept (framework) der IFRS wird dieses Prinzip als ein Unterpunkt des Grundsatzes der Verlässlichkeit (reliability) geführt (F. BANKLEITZAHL XXX BEI “KREDITINSTITUT” DURCH LASTSCHRIFT EINZUZIEHEN. Im Fall des Einzugs der Forderung mittels Lastschrift bewirkt der Zahlungspflichtige mit der Kontogutschrift nicht die originär geschuldete Geldzahlung. Damit wird das Verfahren den Sicherheitsvorteilen des Dauerauftrags angeglichener. wonach zur Erhöhung der Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses von Einzelvorschriften abgewichen werden kann (oder sogar muss). V. 91-97) und Principle of prudence (IASB § 37. Hiernach muss der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-. In Deutschland kann es noch innerhalb einer Übergangsfrist bis 1. 2 HGB).anders als im SEPA-Firmenlastschriftverfahren (§ 675e Abs. Nr.37).[8] Allerdings hat der Gläubiger im SEPABasislastschriftverfahren . dass die nachgelagerten Grundsätze und die Einzelvorschriften insgesamt bei Anwendung zu einer Darstellung im Jahresabschluss führen. Abs. jedoch geht die Veranlassung weiter vom Geldnehmer aus. 4 BGB in Verbindung mit Abschnitt D. 18 .2.Internationale Standards . doch wird er durch das Vorsichtsprinzip erheblich eingeschränkt.Dem Principle of conservatism (FASB CON2. so ist dies unter Angabe der Gründe im Jahresabschluss zu erläutern. Während nach US-GAAP die Fair presentation ein so genanntes „Overriding principle“ darstellt.erfüllt. mit der Bilanzierung einhergehende Unsicherheiten zu berücksichtigen und Vermögenswerte nicht zu hoch. 1). 2. 1. Abweichungen vom Vorsichtsprinzip . Ansonsten wird davon ausgegangen. von seinem Konto (des Zahlungspflichtigen) einen fälligen Betrag einzuziehen. Februar 2016 eingeschränkt genutzt werden.

Daraus ergibt sich. TEILEINLÖSUNGEN WERDEN IM LASTSCHRIFTVERFAHREN NICHT VORGENOMMEN.und steuerrechtliche Aufbewahrungsvorschriften auch auf die ordnungsgemäße Dokumentation dieser Kommunikationsformen zu achten. die zum Betrieb seines Handelsgewerbes gehören (§ 343). HANDELSBRIEF = Handelsbriefe. sind nur Schriftstücke. BENCHMARKING = Benchmarking wird in vielen verschiedenen Gebieten mit unterschiedlichen Methoden und Zielen angewendet: 19 . Deshalb ist in Hinblick auf allgemeine Beweisregeln und spezielle handels. so schränkt § 257 Abs. die ein Handelsgeschäft betreffen. sondern musste mit seiner Bank eine entsprechende Vereinbarung schließen. Da auch ein so genanntes einseitiges Handelsgeschäft (§ 345 HGB) zu den Handelsgeschäften gehört. Durchführung (etwa eine Lieferung) oder Rückgängigmachung (etwa Storno) eines Handelsgeschäftes dient. ist auch die Korrespondenz mit geschäftlichem Inhalt an oder von Privatpersonen als Handelsbrief anzusehen. in deren Vorfeld auch seine Bonität geprüft wurde. Dazu gehören neben Briefpost auch Fernschreiben. aus diesem Grund konnte nicht jeder einfach Lastschriften als Zahlungsempfänger einziehen. Arten von Handelsbriefen . Seit der Neuregelung der Lastschriftbedingungen im Juli 2012 gilt die Einzugsermächtigung aber gleichzeitig auch als Weisung des Zahlungspflichtigen an seine kontoführende Bank. bei seiner Bank der Lastschrift zu widersprechen. dass Handelsbriefe nur von Kaufleuten im Sinne des HGB abgesandt werden können. dass sie sich auch auf die SEPA Basislastschrift übertragen ließ. gilt in diesem Sinne als Handelsbrief. ORT. BESTEHT SEITENS DES KONTOFÜHRENDEN KREDITINSTITUTES KEINE VERPFLICHTUNG ZUR EINLÖSUNG. DATUM UNTERSCHRIFT Der Zahlstelle lag also die Ermächtigung nicht vor. die der Anbahnung (etwa die Beantwortung eines Angebots). Telefax-Nachrichten oder E-Mails. Inkassostelle zurück. gehören sie auch zu den Handelsbriefen. Die Bank des Zahlungspflichtigen kann die Rechtmäßigkeit der vorgelegten Lastschrift nicht prüfen (die Einzugsermächtigung liegt ihr nicht vor).WENN MEIN / UNSER KONTO DIE ERFORDERLICHE DECKUNG NICHT AUFWEIST. Telegramme. auch ehemals nur zweiseitige) Einzugsermächtigungen als SEPA Mandat für Basislastschriften. unberechtigt belastet wird hat er das Recht.Das HGB verwendet für das Medium den weiten Begriff „Schriftstück“. Briefe von Privatpersonen mit geschäftlichem Inhalt heißen Geschäftsbriefe. Dies ermöglichte dann die Weiternutzung schon erteilter. betreffen diese ein Handelsgeschäft. Durch dieses nun dreiseitige Vertragsverhältnis (Zahlungspflichtiger weist seine Bank zur Zahlung an und ermächtigt den Gläubiger zum Einzug) wurde die rechtliche Konstruktion so abgeändert. Da das Konto des Zahlungspflichtigen so ggf. Jegliche Korrespondenz. Unter Handelsgeschäft versteht man Rechtshandlungen oder Rechtsgeschäfte eines Kaufmanns. Inhaltlich gehören zu den Handelsbriefen auch Eingangsrechnungen und Wiedergaben von Ausgangsrechnungen. 2 HGB klarstellend ein. die wiederum den ursprünglich gutgeschriebenen Betrag dem Konto des Zahlungsempfängers wieder belastet. Die Bank storniert daraufhin valutagerecht die Kontobelastung und gibt diese an die 1.

PASSIVIERUNGSVERBOTE = (Bilanzierung).  Computer-Benchmarks dagegen dienen dem Vergleich der Rechenleistung von Computer-Systemen. das ein Passivierungswahlrecht vorsah.  Benchmark in der Finanzwirtschaft ist nach überwiegender Anwendung des Begriffs die vergleichende Bewertung für einen Anlageerfolg (oft verwechselt mit „Zielsetzung“). PENSIONRÜCKSTELLUNGEN = Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (§ 249 Abs.Benchmarking-Projekt-Ablauf  Benchmarking in der Betriebswirtschaft ist ein systematischer und kontinuierlicher Prozess des Vergleichens von Produkten. der abzurechnenden Periode verursachungsgerecht als Aufwand zuzurechnen. Meist wird dabei Software verwendet. 2 HGB. Ein Passivierungswahlrecht eröffnet folglich bilanzpolitische Spielräume. in der Fertigung. Bestimmte Passivpositionen (Passiva) können. Es misst und vergleicht wirtschaftliche (nicht technische) Aspekte einer IT-Infrastruktur. 1 HGB). Sie sind nach finanzmathematischen Verfahren zu errechnen. Prozesse untereinander. analysiert diese und optimiert sie anschließend  Produktbenchmarking legt den Fokus auf Produkte und deren Attribute wie Funktion. die infolge der späteren betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter entstehen.  IT-Benchmarking fällt auch in die Kategorie des Prozessvergleichs. PASSIVIERUNGSWAHLRECHT = Ein Passivierungswahlrecht ist im Gegensatz zu einer grundsätzlich bestehenden Passivierungspflicht das Recht.B. um die Leistung verschiedener Hardware-Systeme zu messen und zu vergleichen.  Technologie-Benchmarking vergleicht Technologien bzw. Dienstleistungen und Prozessen im eigenen Unternehmen sowie mit denen in fremden Unternehmen in qualitativer und/oder quantitativer Hinsicht. Alleinstellungsmerkmale etc. da keine konkrete Gefahr) und fiktive Schulden dürfen nicht passiviert werden. Dieses Passivierungswahlrecht ist allerdings durch das Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ersatzlos entfallen.und Rentenpapiere wird als Benchmark ein jeweils marktrelevanter Index verwendet. 28 EGHGB fallen. Ein Passivierungswahlrecht bestand beispielsweise bei der Aufwandsrückstellung nach § 249 Abs. ob eigene oder / und Wettbewerberprodukte betrachtet werden. um zukünftige Auszahlungen. bspw. müssen nach dem 20 . um kostengünstigste oder stabilste Prozesse zu identifizieren. Bürgschaften. die gebildet werden. Im Gegensatz zum Aktiengesetz. Eventualverbindlichkeiten (z.  Prozessbenchmarking vergleicht die Prozesse im Unternehmen beim internen Benchmarking sowie der beteiligten Unternehmen im externen Benchmarking. Sonstige Rückstellungen. Für Aktien. Dabei ist es nicht entscheidend. Kosten. aber müssen nicht von einem Unternehmen bilanziert werden. Ein Passivierungswahlrecht besteht weiterhin für Pensionsrückstellungen die unter Art. Steuerrechtlich besteht ein Passivierungsverbot (Maßgeblichkeitsprinzip). bestimmte Passiva zu bilanzieren beziehungsweise nicht zu bilanzieren.

oder betriebsindiv. einem Arbeitnehmer eine Alters-. c) Eintritts Wahrscheinlichkeiten. Nur bei Gesetz der großen Zahl ist der tatsächliche Zahlungsverlauf entsprechend der PR zu erwarten. Soweit solche Altzusagen allerdings erhöht werden. dienstaltersbed. Untergrenze dürfte bei 3 % liegen (Rendite für wertbest. nachträgliche Erhöhung. Hinweis: Pensionsrückstellungen sind vertraglich geregelte Ansprüche Dritter gegen die Unternehmungen. EUR Pensionsrückstellungen insgesamt: 104 Mrd. Pensionsrückstellungen werden periodengerecht versicherungsmathematisch berechnet. im allgem. insbesondere § 6a EStG. Pensionsverpflichtungen zählen zu den ungewissen Verbindlichkeiten. In der Steuerbilanz darf für Pensionsrückstellungen höchstens der Teilwert der Pensionsverpflichtung angesetzt werden (§ 6 a EStG). Renten ehemaliger Mitarbeiter und aus künftiger Altersversorgung der Aktiven (Anwartschaften). die gebildet werden zur Absicherung eingegangener Verpflichtungen des Unternehmens für die betriebliche Altersversorgung. B. Danach sind für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen zu bilden. Berücksichtigung der verbundenen Wahrscheinlichkeiten individuell oder pauschal (durchschnittl. Hinterbliebenenvers. 5. künftig zu erwartende Steigerungen außer Ansatz. je niedriger Zinssatz. EUR (PR) Sonderfall der Ungewissen Verb. Auch bei genauester Ermittlung des wahrscheinlichsten Wertes der PR bleiben ungedeckte Risiken. 1987 eingeräumt werden. besteht wieder Passivierungspflicht. sondern aus betrieblichen Umsätzen stammt. Bei der Teilwertberechnung ist ein Rechnungszinsfuss von 6% anzuwenden (Finanzierung aus Pensionsrückstellungen). Beispiel: Die Auswertung von 898 Abschlüssen von großen Kapitalgesellschaften im Bereich des produzierenden Gewerbes durch das Statistische Bundesamt zeigt für das Jahr 1991 folgendes Bild: gezeichnetes Kapital insgesamt: 86 Mrd. Die Rückstellungspflicht folgt aus § 249 HGB. Nach der früher üblichen. um ihnen nach ihrem Ausscheiden als Rente oder einmalige Kapitalleistung ausgezahlt zu werden. Die erwirtschafteten Pensionsrückstellungen sind bis zu ihrer Auszahlung Quelle der Unternehmens Finanzierung. Verhältnisse). Belastung nur der Perioden ab Pensionszusage. Da dieses Fremdkapital nicht von außen zugeführt wird. die während der Zeit einbehalten und angesammelt werden. abgezinst auf Bilanzstichtag (Barwert). Bei ganz oder teilweise unterlassener PR Angabe als Haftungsverhältnis im Geschäftsbericht (GB) erforderlich.oder Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. 21 . sind heute also rückstellungspflichtig. die Lebenserwartung aufgrund Sterbetafel. Mindestsatz).Bilanzrichtlinien-Gesetz alle Pensionszusagen. angesetzt werden. allgem. Pensionsrückstellungen sind wirtschaftlich als Lohn. 5% (steuerl. Rechtsprechung und Gesetzgebung haben nur ein Pas-sivierungswahlrecht statuiert. deren Lebenserwartung und etwa ige Wiederverheiratung.. daß der Mitarbeiter für die Jahre bis zum Rentenbeginn Gegenleistung erbringt. die mit der weiteren Bildung der PR in ursächlichem Zusammenhang steht. Pensionierungszeitpunkt zu erleben. berücksichtigen. umso höher PR. Daueranlage). in der die begünstigten Arbeitnehmer im Betrieb sind. i. auch Nebenleistungen z. muß für diese Anwartschaften bereits vom Jahr der Zusage an (also viele Jahre vor Eintritt des Versorgungsfalles) Rückstellungen bilden und diese in der Handelsbilanz ausweisen. Komponenten. Fluktuation. Wohnung berücksichtigen. Ehegatte. Betriebswirtschaftlich muß PR-Bildung gefordert werden.bzw. Im Prinzip nach der gleichen Methode Bewertung Anwartschaft. Auswirkung auf den Barwert. gesch. (Rückstellungen). z. Weihnachtsgeld. und zwar aus lfd. Mit zunehmendem Lebensalter Verlängerung der Lebenserwartung mit entspr. Bewertung der lfd. Deputate. Zu a): Nur bisher erdienter Rentenbetrag. die nach dem 1. Unzulässig dürfte die willkürliche Auflösung früher gebildeter PR sein. Dieses aus der Innenfinanzierung (Finanzierung) stammende Fremdkapital steht den Unternehmungen langfristig und oft in beträchtlichem Umfang zur Verfügung: Pensionsrückstellungen übersteigen bei vielen Kapitalgesellschaften mittlerweise das Grundkapital (gezeichnetes Kapital). Bei ihr neben Wahrscheinlichkeit. Invaliden. Ansprüche aus etwa iger Rückdeckungsvers. im Todesfall Vorhandensein versorgungsberechtigter Hinterbliebener (Witwe. gesondert aktivieren (Saldierungsver-bot). spricht man auch von Quasi-Fremdkapital. das sich verpflichtet. Diese Methode nach Prinzip des Passivierungswahlrechtes zulässig. B. etwa vorz. Rentenverpflichtung mit allen zu erwartenden künftigen Zahlungen. Bis 1985 galt für Pensionszusagen ein Passivierungswahlrecht. Zu b): Für die Abzinsung künftig zu zahlender Raten. wurde wie neue Zusage behandelt und hinzugerechnet. Neuerdings Bindung aus Pensionszusagen nicht zuletzt auch wegen Unverfall-barkeit noch größer. Teilwertmeth. Zu c): Im wesentlichen das Erleben des Pensionierungsalters. Pensionsrückstellungen sind Verbindlichkeiten gegenüber den Arbeitnehmern. math. Ein Unternehmen. Demgegenüber führt die steuerl. Die Passivierungspflicht leitet sich aus dem -Vorsichts. 1. stellen also Fremdkapital dar. b) Zinssatz. damals steuerlich allein zulässigen Gegenwartsmethode.und Gehaltsbestandteile zu betrachten. der PR-Höhe: a) zugesagte Leistung am Bilanzstichtag. Waisen). Praxis allgem. d. Rückstellungen. gleichmäßige Belastung der einzelnen Dienstjahre. Wahrscheinlichkeit vorzeitiger Invalidität. Wegen der sehr langfristigen Vorteile einer PR in Steuerbilanz (StB) und des Maßgeblichkeitsprin-zips stützt sich Praxis auch für » Handelsbilanz (HB) weitgehend auf die steuerlichen Vorschriften. an-spruchsber. Auszahlung später). Unter diesem Aspekt erfolgt vers. Imparitätsprinzip ab. nun zul. (Aufwand jetzt. oder Überschreitung der normalen Lebenserwartung.

Da hierbei Gewinn (Eigenkapital) in Pensionsrückstellungen (Fremdkapital) umgeschichtet wird. weil dabei die Jahre seit Dienstbeginn unabhängig vom Zusagezeitpunkt belastet werden. das erstens eine rechtsverbindliche Versorgungszusage vorliegt. Zulässig auch Buchung der lfd. Erweiterung des Kreises der Berechtigten. 1. INVENTUR und INVENTAR = Der Vorgang der Bestandsermittlung. B. Bei Bilanzanalysen sollte PR zus. § 249(1) HGB gebildet werden müssen (Passivierungspflicht). Kasse wegen des finanzwirt-schaftl. d. Für neue Pensionszusagen besteht gemäß § 249 HGB eine Passivierungspflicht.oder Körperschaftsteuer an. Darlehen). Passivierungspflicht besteht für alle unmittelbaren Neuzusagen. Der Finanzierungseffekt ist besonders effektiv während der Aufbauphase des Pensionsfonds und bei Ausbau des Systems (z. mit Darlehen einer etwa eigen Unterst. wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. vorzuziehen.12.25 verlangt vom bilanzierenden Unternehmen eine Beurteilung der Unternehmensfortführung auf Grundlage des going concern-Prinzips. Sie entstehen aufgrund vertraglicher Zusagen einer Unternehmung gegenüber Arbeitnehmern. Lediglich für alte Pensionszusagen besteht weiterhin für Pensionsrückstellungen ein Passivierungswahlrecht. die nach dem 31. Praxis meist vers.1986 gegeben wurden. Zahlungen gegen PR ohne Wieder Auffüllung. korrekt jährliche Neubewertung aufgrund der neuen Lebenserwartung. math. Die Pensionsrückstellungen werden für betriebliche Pensionsverpflichtungen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung gebildet. Rückstellungen in der Bankbilanz. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten. Betriebsausgabe den Gewinn. Schätzen oder Wiegen durchgeführt. Gem. Die Teilwertmethode ist auch betriebswirtschaftl.  Wird die Aufnahme bis zu drei Monate vor oder bis zu zwei Monate hinter den Bilanzstichtag gelegt. Voraussetzung ist allerdings. RECHNUNGSWESEN UNTERNEHMENSFORTFÜHRUNG = IAS 1. die gem. auch ihren Angehörigen Alters.zu höherer PR. III. Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung gemäß § 6a EStG sind. Der Gesamtbestand wird durch anerkannte. für die restlichen Artikel wird eine Stichprobe gezogen. § 6a EStG darf die Pensionsrückstellung nur zu ihrem Teilwert angesetzt werden.oder Invaliditätszusatzversorgung zu gewähren.oder Rückrechnung ermittelt. denn Pensionsrückstellungen mindern als Aufwand bzw. die für die von der Bank im Rahmen ihrer betrieblichen Altersversorgung übernommenen Pensionsverpflichtungen und Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften auf Pensionen gebildet werden. ihnen und ggf. werden buchhalterische Unterlagen herangezogen. Die Pensionsrückstellungen sind sowohl personal. Bei der körperlichen Inventur werden vier Verfahren unterschieden. Grundpfandrechten. Gutachten. Bei späterer Zusage höhere Einmalzuführung.  Die Stichtagsinventur ist eine Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag. Als Voraussetzung für die Passivierung muss eine rechtsverbindliche Zusage auf Altersversorgung vorliegen. Von einem bestimmten Stadium ab steht der Unternehmung aus dem Pensionsfond ein fixiertes Kapitalvolumen zur Verfügung. § 6a EStG nur anerkannt. dann aber Angabe im GB. die zweitens nicht durch Vorbehalte ausgeschlossen werden kann. Bei allmählichem Verbrauch betriebswirtschaftl. Ein Abfluss von Zahlungsmitteln erfolgt nicht. Die Bildung von Pensionsrückstellungen wird steuerrechtlich gem. Für PR i. wenn die Unternehmung in der laufenden Periode einen Gewinn erwirtschaftet. fällt keine Einkommen. so daß das Kapital der Unternehmung über Jahre oder Jahrzehnte voll für die Finanzierung zur Verfügung steht. Die Bestände zum Bilanzstichtag werden durch Vor.  Bei der permanenten Inventur wird die Bestandsaufnahme über das ganze Jahr verteilt fließend erhoben und durch dieselbe Methode der Vorrechnung ein Endwert erreicht. Dieser Teilwert entspricht dem Barwert der künftigen Pensionszusagen bei einem Kalkulationszinsfuß von 6 %. Dazu muss der Jahresabschluss auf diesem Prinzip aufbauen.26 verlangt im Hinblick auf die Unternehmensfortführung einen 12-monatigen Prognosezeitraum nach dem 22 . Mit der Bildung von Pensionsrückstellungen ist ein Finanzierungseffekt verbunden.  Bei einer Stichprobeninventur werden nur hochwertige Artikel körperlich aufgenommen. Sie brauchen in das Inventar für den Jahresabschluss nicht erneut aufgenommen zu werden. ist die Inventur. Sie wird grundsätzlich als körperliche Bestandsaufnahme durch Zählen. dass ein Gewinn erwirtschaftet und nach Steuern im notwendigen Umfang zur Bildung von Pensionsrückstellungen im Unternehmen verbleibt. wobei die gewählte Inventur-Methode auch Einfluss auf die Form des Inventars haben kann. Die Werte der verlegten und der permanenten Inventur werden in einem sogenannten „besonderen Inventar“ (§ 241 HGB) festgehalten. Sondere Charakters zwischen Eigen und Fremdkapital als Sozialkapital aufgeführt werden.als auch finanzwirtschaftlich für die Unternehmung interessant. Nur wenn dies nicht möglich ist (bei Grundstücksbeständen. Messen. ist dies eine vorverlegte oder eine nachverlegte Inventur. mathematisch-statistische Verfahren hochgerechnet. der zur Aufstellung des Inventars führt. Erhöhung der Pensionszusagen).

dass dieser irreführend ist. Auswirkungen . das Disagio kann auch als Zinsaufwand des Kreditaufnahmejahres angesetzt werden (gilt nicht für den IFRS-Jahresabschluss . Damit umfasst das Testat nicht nur vergangenheitsbezogene Urteile eines Abschlussprüfers. 570. die tatsächliche Erfassbarkeit und die selbständige Bewertbarkeit. Für den Gläubiger bedeutet ein vereinbartes Disagio eine Verbesserung der Verzinsung (Rendite) seiner Geldanlage oder Ausleihe gegenüber der Normalverzinsung (Nominalzins). 570. der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ausgabe.Die Prüfung des going concern-Prinzips ist integrierter Bestandteil des Bestätigungsvermerks. 2 HGB). Überdies waren bis zum Wegfall des § 282 HGB die für das Ingangsetzung und Erweitern eines Betriebes aktivierten Beträge für jedes Geschäftsjahr zu mindestens einem Viertel abzuschreiben. Dennoch erhält dadurch das Testat keine Garantiequalität im Hinblick auf die Überlebensfähigkeit des testierten Unternehmens. wie zum Beispiel bei Erhaltung einer Maschine in ordnungsgemäßen Zustand. Fällt sie negativ aus. 2 Satz 3 und 4 HGB auch auf Risiken. um den der Preis oder Kurs unter dem Nennwert eines Wertpapiers oder bspw. Voraussetzung für die Aktivierungsfähigkeit sind ein künftiger Nutzen für das Unternehmen. das sind die nächsten 12 Monate nach Abschlusstag. Bilanzielle Behandlung: Handelsrechtlich ist eine Aktivierung (§ 250 III HGB) möglich. dann gesonderter Ausweis (Rechnungsabgrenzungsposten) vorgeschrieben. die den Fortbestand des Unternehmens oder einer wesentlichen Tochtergesellschaft gefährden. Begriff: Spanne. Nicht für alle Sachverhalte ist diese Abgrenzung so eindeutig. Kapitalgesellschaften müssen im Zweifel auf Tatbestände zur Unternehmensfortführung im Lagebericht hinweisen (§ 289 Abs. uneingeschränkter Bestätigungsvermerk mit Ergänzung („emphasis of matter paragraph“) nach 570. Bilanzierungsfähigkeit ist nur dann anzunehmen.Bilanzstichtag. 570. für Abgeld. auch der Auszahlungsbetrag unter dem Rückzahlungsbetrag eines Kredites liegt. Passivposten (Passivierungsfähigkeit) in der Bilanz berücksichtigt werden kann. hinzuweisen.nach IAS 39 Ansatz entsprechend der Methode der fortgeführten Anschaffungskosten).10 wird zunächst klargestellt.auf die vorhersehbare Zukunft eingeschränkt. Ein Beispiel dafür sind die Ausgaben für die Instandhaltung von Maschinen. 1. bei Vereinbarung eines Disagios den „anfänglichen effektiven Jahreszins” im Kredit. Die Fortbestandsprognose muss sämtliche key financials des Unternehmens erfassen.33: angemessene und ausreichende Nachweise für die Annahme der going concern-Prämisse sind vorhanden. Die International Standards on Auditing (ISA) 570 behandeln die Überprüfung des „going concern“ geschlossen in einem eigenen Standard. Der Überprüfungszeitraum ist in 570. wie sie vielleicht klingen mag. wenn die getätigten Ausgaben das Vermögen auf irgendeine Art mehren (Herstellungsaufwand). es sei denn sie wurden entgeltlich erworben (Firmenwert). 2 Nr. BILANZIERUNGSGEBOT = Das Bilanzierungsgebot bestimmt. während der Rückzahlungszeit durch Abschreibungen zu tilgen.8 zählt beispielhaft Risikoindikatoren auf. Es besagt. DISAGIO = ital. wenn das Unternehmen auf eine profitable Historie zurückblicken kann und sofortigen Zugang zu liquiden Mitteln hat. Eine detaillierte Analyse kann danach unterbleiben.33: wenn die Frage der Unternehmensfortführung wesentliche Ungewissheiten in sich birgt und der Jahresabschluss dies adäquat zum Ausdruck bringt. Es handelt sich mithin um eine komplexe Prognoseentscheidung. dass die Grundsätze 23 .34/34: wenn die Annahme des going concern so wesentlich und weitgehend den Jahresabschluss beeinflusst. wenn diese für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr nach dem Bilanzstichtag sichergestellt ist. um die der Preis oder Kurs hinter dem Nennwert eines Wertpapiers oder der Parität einer Geldsorte zurückbleibt bzw. Letztere umfasst die Veräußerbarkeit. 1 Satz 1 EStG verankert. unterscheidet drei Fallgruppen:    uneingeschränkter Bestätigungsvermerk („unqualified opinion“) nach 570. dass der Bestätigungsbericht keine Garantie für die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens darstellt. Bei der Ermittlung des effektiven Jahreszinses ist das Disagio laufzeitanteilig auf die Zinsen zu verrechnen.33 ff. Es ist von der Unternehmensfortführung auszugehen.oder Darlehensvertrag anzugeben.9 ff. Aktien dürfen nicht mit Disagio ausgegeben werden (§ 9 AktG). Negativvermerk („adverse opinion“) nach 570. Ist dies nicht der Fall. In ISA 570. Damnum. Für immaterielle Vermögensgegenstände gilt ein generelles Aktivierungsverbot. 2. Bei Privatpersonen sind Kreditinstitute verpflichtet. ob ein Posten die Eignung hat als Aktivposten (Aktivierungsfähigkeit) bzw. Emittenten) eine Verteuerung der Verzinsung seiner Verbindlichkeit.4 . Die Vereinbarung eines Disagios findet in der Kreditwirtschaft Anwendung bei Festzinsvereinbarungen in Darlehensverträgen. ist eine going concern-Prämisse nicht mehr aufrechtzuerhalten.24 .unter Berufung auf IAS 1. Der Wirtschaftsprüfer hat nach § 322 Abs.und dem Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten. MAßGEBLICHKEITSPRINZIP = Das Maßgeblichkeitsprinzip verknüpft die steuerrechtliche mit der handelsrechtlichen Gewinnermittlung. Ein Disagio bedeutet für den Schuldner (Darlehensnehmer. Betrag. Es ist im deutschen Recht in § 5 Abs. sondern befasst sich auch mit existenziellen Fragen in der näheren Zukunft. Diskont.23 und 1. macht Vorschläge für Prüfungshandlungen und Diskussionen mit dem Management. sind die damit verbundenen Ausgaben sofort als Aufwand und damit gewinnmindernd zu verbuchen. Abgeld.

der Abgang eines Anlagegutes im Laufe des Jahres erfolgte. Die steuerrechtlichen Regeln (§§ 6 bis § 7g EStG) sind detailreicher als die des Handelsrechts. Steuerrechtliche Wahlrechte bei der Gewinnermittlung sind in Übereinstimmung mit der handelsrechtlichen Jahresbilanz auszuüben ergänzt durch . Seit Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz sind jedoch diese sog. Materielle Maßgeblichkeit Alle handelsrechtlichen Gebote und Verbote hinsichtlich der Aktivierung und Passivierung sind unbedingt auch bei der steuerlichen Gewinnermittlung zu beachten. Häufig wird (insbesondere von kleinen Unternehmen) eine Einheitsbilanz angestrebt. folgende Gründe haben:      Beginn einer gewerblichen Tätigkeit Beendigung einer gewerblichen Tätigkeit Wenn ein Gesellschafter ins Unternehmen eintritt oder dieses verlässt Wenn die Rechtsform eines Unternehmens geändert Wenn ein Unternehmen Insolvenz geht Berechnung der monatsgenauen Abschreibung 24 . Damit wurde der handelsrechtlich gewünschte Einblick in die Vermögens. Mit Inkrafttreten des BilMoG (2009) wurde in § 5 EStG der Satz . es sei denn. d. dass die Bilanzierung eines Geschäftsvorfalls in Handelsbilanz und Steuerbilanz durch jeweils verbindliche. man ist bei der Erstellung der Steuerbilanz nicht zwingend an Ansätze und Bewertung aus der Handelsbilanz gebunden. Folge der nunmehr abgeschafften umgekehrten Maßgeblichkeit war seinerzeit. sondern bei der Höhe der Bilanzierung (Bewertung) auf. steuerrechtlich verbindliche Vorschrift: Ausübung des Wahlrechts in der Handelsbilanz unabhängig von der Bilanzierung in der Steuerbilanz o Als Merksatz: o Aktivierungswahlrecht in der Handelsbilanz.h. bis 2009) entfallen. Steuerbilanz und Handelsbilanz sollen identisch sein. Tagesgenaue Abschreibung .. Eine Bilanzierung außerhalb des Bilanzstichtages kann z.. dass die Handelsbilanz steuerliche Wertansätze enthielt. 4a EStG). aber unterschiedliche Vorschriften verpflichtend ist. Ein Beispiel hierfür ist die Bildung einer Drohverlustrückstellung. die weit unter den tatsächlichen Werten liegen konnten. konkrete handelsrechtliche Ansatz ist steuerlich maßgebend.F.. wenn der Zugang bzw. steuerrechtlich jedoch seit dem StEntlG (Steuerentlastungsgesetz) nicht mehr zulässig ist (§ 5 Abs. ZEITBEZOGENE ABSCHREIBUNG = Bei der zeitbezogenen Abschreibung gibt es zwei Methoden: Monatsgenaue Abschreibung .Erforderlich. Aktivierungspflicht in der Steuerbilanz o Passivierungswahlrecht in der Handelsbilanz. steuerrechtlich nicht (oder gleichlautend) geregelt: Steuerbilanz entspricht Handelsbilanz (Beispiel: Bewertungsvereinfachungen)..und Ertragslage erheblich erschwert. wenn die Bilanzierung außerhalb des Bilanzstichtages erfolgt. steuerrechtlich abweichende verbindliche Vorschrift: Steuerbilanz muss von der Handelsbilanz abweichen. Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit Umgekehrte Maßgeblichkeit bedeutete. Somit ist die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz größtenteils weggefallen. B.ordnungsmäßiger Buchführung des Handelsgesetzbuchs auch für die Aufstellung der Steuerbilanz gelten. dass die Ausübung rein steuerlicher Wahlrechte (unter anderem Sonderabschreibung) auch in der Handelsbilanz zulässig war. Dies ist grundsätzlich möglich. Handelsrechtliches Wahlrecht. Nur die Grundsätze für die Aufstellung der Handelsbilanz gelten auch weiterhin für die Aufstellung der Steuerbilanz. Handelsrechtlich verbindliche Vorschrift. die handelsrechtlich verbindlich ist (§ 249 Abs. außer für den Fall. Heute treten Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz weniger bei der Bilanzierung als solches (Ansatz). Formelle Maßgeblichkeit Auch der zulässige. Öffnungsklauseln (§ 254 HGB a. 1 HGB).Die monatsgenaue Abschreibung wird angewandt.. Vereinfacht wird häufig auch von der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz gesprochen.h. Damit gelten folgende Grundsätze bei der Aufstellung der Steuerbilanz:    Handelsrechtlich verbindliche Vorschrift. d. im Rahmen der Ausübung eines steuerlichen Wahlrechts wird oder wurde ein anderer Ansatz gewählt. Passivierungsverbot in der Steuerbilanz (Beispiele hierzu sind weggefallen).

Berechnung der tagesgenauen Abschreibung 25 .

müssen:    Betriebseinnahmen und -ausgaben aufzeichnen Betriebsergebnis mit einer Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln (§ 4 Abs. daher auch 4/3Rechnung genannt) Inventur ist nicht erforderlich Grundsatz der Einnahmen-Überschussrechnung ist das Zu. Betriebe der Land. Doppelte Buchführung durchführen. der leere Räume für die Eintragung der Konten vorsieht. soweit sich aus den folgenden Vorschriften oder aus dem Fehlen eines Vorstands nichts anderes ergibt. auf wirtschaftlichem Gebiet (kein freier Beruf) tätig. nach außen in Erscheinung tretende Tätigkeit. keine private Liebhaberei). Man spricht von einem Ist Kaufmann. Buchführungspflicht nach Handelsrecht Nach § 238 Abs. dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert. kann sie durch eine freiwillige Eintragung der Firma des Unternehmens in das Handelsregister erworben werden (§ 2 HGB). die Kaufmannseigenschaft durch eine freiwillige Eintragung der Firma des Unternehmens in das Handelsregister zu erwerben (§ 2 HGB). 3 Aktiengesetz: Im übrigen gelten für die Kommanditgesellschaft auf Aktien. Es besteht aber auch hier die Möglichkeit. auch wenn der Gegenstand des Unternehmens nicht im Betrieb eines Handelsgewerbes besteht. Der Begriff des Gewerbes wird vom HGB nicht definiert. § 278 Abs. Damit stellt sich die Frage nach der Kaufmannseigenschaft. aber nicht verpflichtet. es sei denn. Man spricht von einem Kann Kaufmann. 1 HGB) und im Steuerecht (§ 140 und § 141 Abgabenordnung) geregelt. Nach § 3 HGB finden die Vorschriften des § 1 HGB auf Betriebe der Land. Das HGB ergänzt oder ersetzt damit die allgemeingültigen Rechtsnormen des BGB. BUCHFÜHRUNGSPFLICHT = Was bedeutet Buchführungspflicht:     Ermittlung des Gewinns nach § 4 Abs. 3 GmbH-Gesetz: Die Gesellschaft gilt als Handelsgesellschaft im Sinne des Handelsgesetzbuchs. die Vorschriften des Ersten Buchs über die Aktiengesellschaft sinngemäß. Es kommt also vorrangig auf Zahlungsflüsse von Geld an. § 13 Abs. Die Buchführungspflicht ist im Handelsrecht (§ 238 Abs. 1 Aktiengesetz: Die Aktiengesellschaft gilt als Handelsgesellschaft. auf eine Vielzahl von Geschäften gerichtet (planmäßig und auf Dauer ausgerichtet). Nach § 1 HGB ist Kaufmann wer ein Handelsgewerbe betreibt. Man spricht auch hier von einem Kann Kaufmann. 1 EStG . entgeltliche Tätigkeit (Absicht der Gewinnerzielung. Nach § 6 HGB sind alle Handelsgesellschaften Kaufmann kraft Rechtsform (Formkaufmann). Ein Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb. Dazu zählen alle Handelsgesellschaften mit eigener Rechtspersönlichkeit: Gesellschaft AG (Aktiengesellschaft) KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) Spezielle gesetzliche Regelung § 3 Abs. Es gibt im deutschen Recht keine einheitliche Definition. Freiberufler und Kleingewerbetreibende die nicht buchführungspflichtig sind. gewöhnlich mittels Stempels. 3 EStG. 1 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet Bücher zu führen.VORKONTIERUNG = Die Vorkontierung mit Angabe der zur Buchung benötigten Konten auf dem Buchungsbeleg erfolgt i. Mit Hilfe der Kaufmannseigenschaft erfolgt die Abgrenzung zwischen Kaufleuten und Privatleuten. Kontierung erleichtert die Buchungsdurchführung und gewährleistet die Gleichmäßigkeit bei der Buchung gleichartiger Fälle. durch den Buchführungsleiter.Allg. Kennzeichen für ein handelsrechtliches Gewerbe:      selbständige Tätigkeit.und Forstwirtschaft keine Anwendung. Kein Handelsgewerbe sind Kleingewerbe.und Forstwirtschaft sowie die Tätigkeit freier Berufe.Betriebsvermögensvergleich Jahresabschluss erstellen (Bilanz und Gewinn. Ist die Kaufmannseigenschaft nicht nach § 1 HGB gegeben.und Verlustrechnung). Der Unternehmer ist berechtigt. Inventur ist erforderlich Die Forderungen an Kunden und die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten müssen in die Ermittlung des Gewinns mit einbezogen werden. die Eintragung herbeizuführen.und Abflussprinzip von Aufwendungen und Erträgen. .

Man spricht von originärer Buchführungspflicht. Lage des Unternehmens vermitteln kann. Diese Personen können auch bei Überschreiten der genannten Grenzen nach der Einnahmen-Überschussrechnung ihre Gewinnermittlung vornehmen. Man spricht von der abgeleiteten Buchführungspflicht nach § 140 Abgabenordnung. Bücher zu führen und in diesen seine § 140 Abgabenordnung: Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen Wer nach anderen Gesetzen als den Steuergesetzen Bücher und ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen.000 Euro . wenn die Werte des Satzes 1 am ersten Abschlussstichtag nach der Neugründung nicht überschritten werden. Juli 1985 über die Schaffung einer Europäischen wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV) . Befreiung von der Buchführungspflicht nach § 241a HGB: Gewerbliche Unternehmer sowie Land.12. auch angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die für die Besteuerung zu erfüllen.000 Euro im Kalenderjahr anzuwenden. Damit ergibt sich: Istkaufmann nach § 1 HGB Kannkaufmann nach § 2 HGB oder § 3 HGB Ist die Kaufmannseigenschaft nicht nach § 1 HGB gegeben. so beschaffen sein. Rechtsanwälte. wenn einer der folgenden Grenzwerte überschritten ist folgenden Geschäftsjahren nicht mehr als 500 000 Euro Umsatzerlöse und 50 (§ 141 Abgabenordnung): 000 Euro Jahresüberschuss aufweisen. 4.Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) Der neu eingeführte § 241a HGB legt fest: Einzelkaufleute. Im Fall der Neugründung treten die Rechtsfolgen nach Satz 1 schon ein.000 Euro im Kalenderjahr. Im Fall der Neugründung treten die Rechtsfolgen schon ein. Die Buchführung muß Aufzeichnungen zu führen hat. Im Weiteren knüpft die steuerliche Buchführungspflicht nicht an der Tätigkeit oder der Rechtsform an. Forstwirtschaft (§ 3 HGB). Dazu zählt auch die freiwillige Eintragung von Betrieben der Land.000 Euro oder Gewinn aus Gewerbebetrieb von mehr als 50.und forstwirtschaftliche Flächen mit einem Wirtschaftswert (§ 46 des Bewertungsgesetzes) von mehr als 25.und betreibt. Nach § 141 Abgabenordnung entsteht die Buchführungspflicht bei überschreiten folgender Grenzen (ab 2008): 1. 1 . die nach § 238 HGB zur Buchführung verpflichtet sind. Die Regelungen zur Befreiung von der Buchführungspflicht sind erstmals auf Jahresabschlüsse für das nach dem 31. B. L 199 S.000 Euro im Wirtschaftsjahr oder Gewinn aus Land.000 Euro im Kalenderjahr oder selbst bewirtschaftete land. sondern am Gewinn bzw. Im Fall der Neugründung treten die Rechtsfolgen schon ein. Der neu eingeführte Absatz 4 im § 242 HGB befreit die unter den § 241a fallenden Einzelkaufleute auch von Inventur und Bilanzierungspflicht: (4) Die Absätze 1 bis 3 sind auf Einzelkaufleute im Sinn des § 241a nicht anzuwenden.  selbstbewirtschaftete land.Eingetragene Genossenschaften Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung nach deutschem Recht (EWIV) § 17 Abs. 1 HGB: Jeder Kaufmann ist verpflichtet. kann sie durch eine freiwillige Nach § 1 HGB ist Kaufmann Eintragung der Firma des Unternehmens in das Handelsregister erworben werden (§ 2 wer ein Handelsgewerbe HGB). 2 Genossenschaftsgesetz: Genossenschaften gelten als Kaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuchs. Gesamtübersicht zur Buchführungspflicht Buchführungspflicht Buchführungspflicht nach Handelsrecht Buchführungspflicht nach Steuerrecht § 238 Abs. Die Geschäftsvorfälle müssen sich in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen. die an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren nicht mehr als 500 000 Euro Umsatzerlöse und 50 000 Euro Jahresüberschuss aufweisen.(Verordnung) gilt. sind auf eine Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV) mit Sitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes (Vereinigung) die folgenden Vorschriften.und Forstwirtschaft von mehr als 50. wenn die Werte des § 241a Satz 1 am ersten Abschlussstichtag nach der Neugründung nicht überschritten werden. 2. die ihm nach den anderen Gesetzen obliegen. EG Nr.2007 beginnende Geschäftsjahr anzuwenden. Freiberufler (z.ABl. brauchen die §§ 238 bis 241 nicht  Umsätze von mehr als 500. Buchführungspflicht nach Steuerrecht Nach dem Steuerrecht sind zunächst alle Unternehmer buchführungspflichtig.und Forstwirte sind auch dann Einzelkaufleute.und forstwirtschaftliche Flächen mit wenn die Werte des Satzes 1 am ersten Abschlussstichtag nach der einem Wirtschaftswert von mehr als 25.  Gewinn aus Gewerbebetrieb von mehr als 50. die an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander buchführungspflichtig. § 1 EWIV-Ausführungsgesetz: Soweit nicht die Verordnung (EWG) Nr. die für die Besteuerung von Bedeutung sind. Die Genaue Abgrenzung ist im § 18 EStG zu finden (Einkünfte aus selbständiger Arbeit). 2137/85 des Rates vom 25. brauchen die §§ 238 bis 241 nicht anzuwenden. Formkaufmann nach § 6 HGB Alle Handelsgesellschaften sind Kaufmann kraft Rechtsform. Die Grenzen unterliegen häufigen Anpassungen. 3. die Vereinigung gilt als Handelsgesellschaft im Sinne des Handelsgesetzbuchs. in der Landwirtschaft am Flächenwert. daß sie einem sachverständigen Dritten innerhalb hat die Verpflichtungen. Umsätze 500.000 Euro Neugründung nicht überschritten werden.und Forstwirtschaft von mehr als 50. Befreiung von der Buchführungspflicht .000 Euro im Wirtschaftsjahr  Gewinn aus Land. Steuerberater oder Ärzte) sind generell nicht buchführungspflichtig. im übrigen entsprechend die für eine offene Handelsgesellschaft geltenden Vorschriften anzuwenden.

weil die Position der Pauschalwertberichtigung im Gliederungsschema des § 266 Abs.2 Abs. ist ihre Ordnungsmäßigkeit nicht zu beanstanden. 2 Abgabenordnung legt fest. hat sie sie zu schätzen. Die Pauschalwertberichtigung ist eine Unterform der Wertberichtigung. weil nach dem Vorsichtsprinzip alle vorhersehbaren Risiken zu berücksichtigen sind. Enthält die Buchführung materielle Mängel. PAUSCHALWERTBERICHTIGUNG = Mit Pauschalwertberichtigungen wird im Rechnungswesen bei Unternehmen den latenten Forderungs. dass die Übersicht über seinen Vermögensstand erschwert wird. Die Fehler sind dann zu berichtigen.und Finanzbuchhaltung üblich. Da die Erfassung und Auswertung der Daten heute per EDV erfolgt. auf Konten gebucht und dokumentiert. Bei schwerwiegenden materiellen Mängeln gilt R 4. Eine passivische Darstellung ist zumindest bei Kapitalgesellschaften unzulässig. Handelsbücher oder sonstige Unterlagen. 3. wer 1.B. Dabei sind alle Umstände zu berücksichtigen. die Aufbewahrungsfristen sowie die Besonderheiten bei der Buchführung auf Datenträgern sind. Quartal. zu deren Führung er gesetzlich verpflichtet ist. 1 oder 3 fahrlässig handelt. 1 Abgabenordnung: Soweit die Finanzbehörde die Besteuerungsgrundlagen nicht ermitteln oder berechnen kann. Der § 283b Strafgesetzbuch behandelt die Verletzung der Buchführungspflicht: (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft. 6 gilt entsprechend.und Kreditrisiken Rechnung getragen. wenn das sachliche Ergebnis der Buchführung dadurch nicht beeinflusst wird und die Mängel kein erheblicher Verstoß gegen die Anforderungen an die zeitgerechte Erfassung der Geschäftsvorfälle.und Verlustrechnung (GuV) erstellt. dass die Übersicht über seinen Vermögensstand erschwert wird. . eine Kostenträgerrechnung. dass die Übersicht über seinen Vermögensstand erschwert wird. 3 HGB nicht vorgesehen ist. z. FINANZBUCHHALTUNG = Die Finanzbuchhaltung (Fibu) ist ein Teilbereich des betrieblichen Rechnungswesens. zu deren Führung er gesetzlich verpflichtet ist. (3) § 283 Abs. Sie enthält eine Aufgliederung in Kostenstellen bzw. Jahr) werden die Konten abgeschlossen und eine Bilanz sowie eine Gewinn. wird ihre Ordnungsmäßigkeit dadurch nicht berührt. wegen der Unkenntnis über dieses Delkredere-Risiko können für diese Forderungen jedoch keine Einzelwertberichtigungen gebildet werden. Die Finanzbuchhaltung ist für gewisse Unternehmensformen gesetzlich vorgeschrieben. In größeren Unternehmen ist eine Aufteilung der Buchhaltung in eine Debitoren-. Dazu gibt es in unregelmäßigen Abständen Steuerprüfungen. verheimlicht. zu führen unterlässt oder so führt oder verändert. 2 Satz 3.B. die sich in Zahlenwerten ausdrücken lassen. dass auch ein Teil der aus den als nicht akut ausfallgefährdet eingestuften Forderungen zu einem nach dem Bilanzstichtag liegenden Zeitpunkt ausfallen könnte. (2) Wer in den Fällen des Absatzes 1 Nr. werden hier mit den Methoden der Buchführung sachlich und zeitlich geordnet erfasst. Der § 369 Abs. Handelsbücher. die für die Schätzung von Bedeutung sind. oder das Buchführungsergebnis ist durch eine Zuschätzung richtig zu stellen. in denen die Forderungsschuldner ihren Rechtssitz haben. Formal werden Pauschalwertberichtigungen als direkte Abschreibung verbucht und deshalb beim Forderungsbestand abgesetzt. Im Gegensatz dazu dienen die Betriebsbuchführung und Kostenrechnung nur der innerbetrieblichen Abrechnung und sind nicht verpflichtend. welche den Gewinn oder Verlust des Unternehmens gegenüber internen und externen Stellen nachweist. zerstört oder beschädigt und dadurch die Übersicht über seinen Vermögensstand erschwert. Ein Abschnitt des Strafgesetzbuches behandelt Insolvenzstraftaten.Buchführungspflicht Buchführungspflicht nach Handelsrecht Buchführungspflicht nach Steuerrecht im Kalenderjahr Verstöße gegen Buchführungspflichten R 5. Zu den berücksichtigungsfähigen latenten Risiken zählen auch latente Länderrisiken derjenigen Staaten. Bilanzen so aufstellt. wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. § 162 Abs. z. wer bei Überschuldung oder bei drohender oder eingetretener Zahlungsunfähigkeit Handelsbücher. entgegen dem Handelsrecht a. es unterlässt. 2 Einkommensteuer-Richtlinien 2012: Enthält die Buchführung formelle Mängel. Die Buchhaltung eines Unternehmens muss transparent geführt und auf Verlangen der Steuerbehörden auch noch nach Jahren vorgelegt werden können. wurde die Position der Pauschalwertberichtigung geschaffen. erfolgen Kontrollen innerhalb der Programme und auch außerhalb durch Export der Buchungen und Import in Kontrollprogramme. zu führen unterlässt oder so führt oder verändert. wenn es sich dabei um unwesentliche Mängel handelt. die besonderen Anforderungen bei Kreditgeschäften. Am Ende einer Rechnungsperiode (Monat. wenn nur unbedeutende Vorgänge nicht oder falsch dargestellt sind.1 Abs. Das latente Risiko besteht darin. 2. Um aber dennoch diese latenten Risiken bei der Bewertung des gesamten Forderungsbestandes zu berücksichtigen. wenn Geschäftsvorfälle nicht oder falsch gebucht sind. Nach § 283 Strafgesetzbuch wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Alle unternehmensbezogenen Vorgänge. soweit die Strafvorschriften der Steuergesetze nichts anderes bestimmen. vor Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen beiseite schafft. Kreditoren. die Bilanz seines Vermögens oder das Inventar in der vorgeschriebenen Zeit aufzustellen. zu deren Aufbewahrung er nach Handelsrecht verpflichtet ist. oder b. dass für Steuerstraftaten die allgemeinen Gesetze über das Strafrecht gelten.

wie z. Grundsätzlich werden Einnahmen und Werbungskosten in dem Jahr erfasst. die zur Bilanzierung und Gewinn. die dem Steuerpflichtigen kurze Zeit vor Beginn oder kurze Zeit nach Beendigung des Kalenderjahres.und Gehaltsabrechnungen ab. Während bei den Gewinneinkunftsarten das Prinzip der wirtschaftlichen Zugehörigkeit gilt. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz bilden lediglich Spekulationserfolge nach § 23 EStG und der Sache nach auch Erfolge aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften bei wesentlicher Beteiligung nach § 17 EStG (die jedoch formal Einkünfte aus Gewerbebetrieb sind). Die Kameralistik bzw. Überschussermittlung: Die Einkünfte werden bei Ü. zu verstehen. 21 a EStG) sowie die sonstigen Einkünfte (§§ 22.  Die Kreditorenbuchhaltung verarbeitet die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten.d. II 1 EStG). ÜBERSCHUSSEINKUNFTSARTEN = Sammelbegriff für die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Als Überschußeinkunftsarten werden die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§ 19 EStG). Bei ihnen sind als Einkünfte der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten anzusetzen (§ 2Abs. dass Wertänderungen des Vermögens (z. Periodisierung: Veranlagungszeitraum ist regelmäßig das Kalenderjahr. Eine Einnahme wird in dem Kalenderjahr besteuert.  Die Kosten. Veräußerungserfolge von Wertpapieren oder Grund stücken) nicht erfasst werden. 3 EStG). die mit der Buchhaltung betraut sind. zu dem sie wirtschaftlich gehören. Periodenabgrenzungen erfolgen Grundsätzlich nicht. die in staatlichen Organisationen angewendet wird. B. II 2 EStG).bzw. in dem der Geldbetrag abgeflossen ist (§ 11 I 1. Andere Einkunftsarten: Gewinneinkunftsarten. – 4. außer wenn sie innerhalb der Spekulationsfrist realisiert worden sind. – 2. Entsprechendes gilt für regelmäßig wiederkehrende Ausgaben (§ 11 I 2. der Werbungskosten über die Einnahmen ermittelt. Sie werden ermittelt. Herstellungskosten. 23 EStG) bezeichnet (Einkunftsarten 47). B. diese gelten als in diesem Kalenderjahr bezogen. § 22 EStG. eine Ausgabe wird in dem Kalenderjahr steuerwirksam. Einkünfte aus Kapitalvermögen. in dem sie bei dem Steuerpflichtigen zufließen bzw. in dem diese zugeflossen ist. abfließen (Zufluss bzw. die sich mit der Buchführung befasst.BUCHHALTUNG = Die Buchhaltung ist die Organisationseinheit eines Unternehmens. Laufender Arbeitslohn gilt stets als in dem Zeitpunkt bezogen. welche Kosten die einzelnen Unternehmensteile und/oder die Projekte verursachen. Eine Ausnahme besteht lediglich für die Ermittlung der Einkünfte aus Spekulationsgewinnen. S. . – 3. Personen. aus Vermietung und Verpachtung und aus den sonstigen Einkünften i. Wertsteigerungen im Privatvermögen zählen auch im Fall ihrer Realisierung nicht hierzu. Ein formalisiertes Instrument der Einkünfteermittlung wie etwa eine Bilanz existiert für die Überschuss Einkunftsarten nicht. zugeflossen sind.  Die Lohnbuchhaltung wickelt die Lohn.S. aus Kapitalvermögen. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und sonstige Einkünfte i. aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG).und Leistungsrechnung ordnet zu. Die Begriffe Buchhaltung und Buchführung werden als Tätigkeit umgangssprachlich häufig synonym verwendet.  Die Anlagenbuchhaltung verwaltet Güter des Anlagevermögens. 2 EStG als Überschuss der Einnahmen (§ 8 I EStG) über die Werbungskosten bzw. Häufig wird auch der umfassendere Begriff Rechnungswesen verwendet. Die Einkünfteermittlung der Überschußeinkunftsarten unterscheidet sich im Übrigen von der Einkünfteermittlung der Gewinneinkunftsarten wesentlich darin. aus Vermietung und Verpachtung (§§ 21. die Buchhaltung in Teilbereiche zu untergliedern:  Die Finanzbuchhaltung bucht Vorgänge. Lediglich für abnutzbare Wirtschaftsgüter sind nicht die » Anschaffungs.  Die Debitorenbuchhaltung verarbeitet die Forderungen an Kunden.  Die Energiebuchhaltung wird im kommunalen Facility Managements angewendet. Abfluss Prinzip). 2 Nr.  Die Lager. Begriff: Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. in dem der Lohnzahlungszeitraum endet (§ 38 a I 2. sind mit den üblichen Endpreisen am Abgabeort anzusetzen (§ 8 II EStG). Eine Ausnahme von dieser Regelung gilt nur bei regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen. 1. Kameralbuchhaltung ist eine Sonderform. die nicht in Geld bestehen.. sondern Abschreibungen während der Nutzungsdauer dieser Wirtschaftsgüter als Werbungskostenabzuziehen (dies gilt insbesondere fürGebäude im Rahmen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung). des §22 EStG. 2 EStG). ist hier das Vereinnahmungs-/Verausgabungsprinzip anzuwenden.und Verlustrechnung nötig sind. In der Betriebswirtschaftslehre bezeichnet der Begriff Buchführung nur die Methodik oder Tätigkeit. Kost. gemäß § 2 II Nr. Unter Einnahmen sind sowohl Geld als auch geldwerte Güter. Wohnung. Einnahmen. indem von den Einnahmen die Werbungskosten abgezogen werden. werden als Buchhalter bezeichnet.oder Mengenbuchhaltung ist für die Verbuchung von Geschäftsvorfällen in der Materialwirtschaft zuständig. Je nach Größe und Art der Organisation kann es sinnvoll sein. Waren usw.